Ihr neues Zuhause im Alter Mehr dazu auf Seite 9 E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A
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50 PLUS
Der «Miami Vice»-Star über das Älterwerden, aktuelle Projekte
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EDITORIAL
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LESEN SIE MEHR...
Covid-Krise: Beindruckende Stärke der älteren Bevölkerung
04 Fachartikel Neuorientierung
10 Interview: Don Johnson
06 Gesundheit
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Vorsorge
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Destinationen
Schlafstörungen
FOKUS 50 PLUS. PROJEKTLEITUNG: Margrith Scherrer COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale
Stärke, Solidarität und eigenverantwortliches Handeln prägen das Bild älterer Menschen in der Krise.
TEXT: Michael Weiss, Lars Meier, Dominic Meier, Flavia Ulrich, Marlène von Arx
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TITELBILD:
ber Monate hatte die Covid-Krise uns alle fest im Griff. Dank rigoroser Massnahmen und der richtigen Verhaltensweisen konnte die Kontrolle über die Ausbreitung des Coronavirus erlangt werden. Wir sind auf dem Weg in eine neue Normalität, in der die Schutzmassnahmen Teil unseres Alltags werden. Ältere Menschen sind besonders betroffen. Aufgrund der epidemiologischen Erkenntnisse musste diese Bevölkerungsgruppe als «besonders gefährdet» eingestuft und entsprechend besonders geschützt werden. Natürlich war auch meine Familie vom Lockdown betroffen und dessen Folgen beschäftigen sie weiterhin. Meine Eltern, – beide über 85 Jahre alt – leben in einer Wohnung im Rheinland. Ich habe sie seit sechs Monaten nicht mehr gesehen. Ausser den regelmässigen Besuchen einer Pflegefachfrau haben sie keinerlei physischen Kontakte mit der Aussenwelt. Die Isolation wird lediglich unterbrochen durch kleine Spaziergänge in den Abendstunden, die sie ausstaffiert mit Masken und Hygienehandschuhen unternehmen. So haben sie zumindest physisch die Krise soweit gut überstanden. Mich hat – in einer schwer zu ertragenden Entfernung – die Disziplin meiner Eltern bei der Umsetzung der empfohlenen Massnahmen sehr beruhigt und erleichtert. Und sie verdient Bewunderung; so wie auch hier bei uns in der Schweiz die zahlreichen älteren Menschen Anerkennung verdienen, die sich so gut sie konnten mit den schwierigen Verhältnissen arrangiert haben. Ihr Durchhaltewillen und ihre Stärke werden uns in Erinnerung bleiben, wenn wir an diese Zeit zurückdenken.
Ich bin dankbar für den Durchhaltewillen meiner Eltern und ihre Disziplin. - DAVID HESS-KLEIN, EXPERTE GESUNDHEITSFÖRDERUNG UND PRÄVENTION, GERONTOLOGE BUNDESAMT FÜR GESUNDHEIT
Nun werden Sie mir vielleicht entgegenhalten, dass gebrechliche ältere Menschen ein ureigenes Interesse am Schutz vor dem Virus hatten. Das mag sein. Aber was ist mit den «jungen fitten Alten», die gesund und ohne sichtbare Vorerkrankungen in die Schublade der Gefährdeten gesteckt wurden? Aus Sicht der Epidemiologie und der öffentlichen Gesundheit war diese Differenzierung in der Kommunikation nicht möglich. Mir ist bewusst, dass sich viele ältere Menschen nicht als gefährdet betrachten. Aber im Hinblick auf eine breite Sensibilisierung und den Schutz der wirklich schutzbedürftigen Menschen liess sich dieses mögliche Dilemma nicht auflösen.
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Umso höher gewichte ich das solidarische Mittragen der Massnahmen. Mit grosser Disziplin und einem hohen Grad an eigenverantwortlichem Handeln im Rahmen der Empfehlungen haben die älteren Menschen einen erheblichen Anteil am Erfolg der Krisenbewältigung gehabt. Auch dieses Bild nehme ich gerne mit zurück in den Alltag. Die vorliegende Publikation «Fokus 50 Plus» selbst ist mit ihren Beiträgen ein Bote für die Rückkehr zur Normalität. Es ist eine neue Normalität. Denn es ist immer noch Vorsicht angebracht, das Virus bleibt Teil unseres Alltags. Ich wünsche eine anregende Lektüre. Lassen Sie sich inspirieren, geniessen Sie die Natur, bewegen Sie sich und bleiben Sie gesund. TEXT DAVID HESS-KLEIN
Viel Spass beim Lesen! Margrith Scherrer Project Manager
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FACHARTIKEL NEUORIENTIERUNG
Berufliche Neuorientierung ist in einer Krise genau richtig War im Januar 2020 die Arbeitslosenquote noch auf einem 20-Jahres-Rekordtief, änderte Corona drei Monate später alles. Anfängliche Versuche, mittels Kurzarbeit die gefährdeten Arbeitsplätze zu sichern, konnten eine Kündigungswelle nicht verhindern, was die Juni-Zahlen vom Bundesamt untermauern: Auch, wenn diese verglichen zum Mai 2020 leicht rückläufig sind, wurden gegenüber dem Vorjahr über 53 000 Personen zusätzlich arbeitslos. Und die drohenden Insolvenzen zeigen sich erst langsam am Horizont.
Michael Weiss
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rneut tritt ein Phänomen auf, welches sich schon 2015 als Folge der Wechselkursveränderung zeigte: Sind bei angeschlagenen Firmen Entlassungen nötig, betrifft es ältere Arbeitnehmende schneller. Teilweise werden sie laut Schweizerischem Gewerkschaftsbund dafür sogar aus den Kurzarbeitslösungen explizit herausgenommen. Doch selbst ohne die Pandemie hat es diese Altersgruppe bei Arbeitslosigkeit nicht leicht. Zwar sind laut SECO die Älteren grundsätzlich gegenüber Jüngeren nicht stärker von Erwerbslosigkeit betroffen. Doch dieser Wert ist gefärbt durch eine erheblich höhere Aussteuerungsquote. RAV-Sonderprogramme zur Unterstützung der Betroffenen funktionieren scheinbar oft nicht wunschgemäss. Entsprechend dauert die Stellensuche der über 50-Jährigen fast doppelt so lange wie im schweizerischen Durchschnitt. Arbeitslosigkeit wirkt nach Eine aktuelle Studie von Kaiser, Siegenthaler und Möhr (Arbeitsmarktintegration von älteren Erwerbstätigen 02/2020) stellt die kritischen Folgen einer Arbeitslosigkeit im Alter fest: Von vier Personen, die mit 50 Jahren erwerbstätig sind, befinden sich zehn Jahre später noch drei im Arbeitsmarkt. Von vieren, die hingegen arbeitslos sind, haben lediglich zwei mit 60 Jahren einen Job. Laut Studie erschwert also eine Arbeitslosigkeit im Alter, bis zum ordentlichen Renteneintritt am Arbeitsleben erneut teilnehmen zu können. Nochmal heikler wird es, wenn es zu einer Aussteuerung gekommen ist. Die Analyse von Kaiser, Siegenthaler und Möhr erkennt zudem, dass sich diese Tendenz über die Jahre verschärft hat und «…sich ältere Personen, die arbeitslos werden, im Schnitt früher aktiv aus dem Erwerbsleben zurückziehen und häufiger von gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen sind.» ANZEIGE
Manche dieser Erkenntnisse überraschen wenig und der Ruf nach politischer Unterstützung besteht schon länger. Geforderte Massnahmen sind:
ist. Hingegen lässt sich gut beeinflussen, wie es für einen selbst zukünftig sein sollte. Frühzeitig zu agieren, ist hier besser als zu warten.
• besserer Kündigungsschutz langjähriger Mitarbeitender • das Recht auf Weiterbildung und deren Finanzierung • eine Überbrückungsrente oder die Möglichkeit auf Frühpensionierung als Branchenlösung
Bei Neuorientierungs-Coachings zeigt sich allerdings nicht selten, dass Betroffene die Entwicklung zwar kommen sahen, jedoch zu lange abgewartet haben. Dieses «Wegduck-Phänomen», wenn es um Veränderungen geht, scheint bei Männern ausgeprägter zu sein als bei Frauen.
Ob diese Hilfestellungen kommen werden und wie schnell, muss sich zeigen. Die Zielsetzung, im fortgeschrittenen Alter weiterhin berufstätig zu sein, bleibt eine Herausforderung. Wegen der Coronakrise und weil die Altersgruppe 50 Plus durch die geburtenstarken Jahrgänge noch zehn Jahre lang die grösste Beschäftigungsgruppe darstellt. Agieren statt warten Wie lässt sich als Arbeitnehmender oder Betroffener mit dieser Lage umgehen? Die Situation in Politik und Wirtschaft oder beim eigenen Arbeitgeber ist, wie sie
Im Alltagsgeschäft – wenn also keine Krise zu bewältigen ist – bekommt die Personalabteilung selten zeitnah mit, dass etwas in einer Abteilung nicht gut läuft und eine Trennung ansteht. Was auch daran liegt, dass Kader lange probieren, die Probleme im Team selbst zu lösen. Frühzeitig angesetzte Konflikt-Coachings zeigen hingegen, vor allem bei einer neutralen Moderation durch Externe, dass ein Grossteil der kritischen Themen zu bewältigen ist oder zumindest deutlich abgemilderter verlaufen kann.
Arbeitsplatzverlust und Lösungsmöglichkeiten In der aktuellen Coronakrise könnten die Auswirkungen eines drohendenden oder bereits eingetretenen Arbeitsplatzverlustes für Mitarbeitende über 50 nochmals dramatischer ausfallen. Ende Mai heisst es in einem bluewin-Artikel («Ältere Mitarbeitende am härtesten betroffen») dazu: «…Oft sind Menschen mit schwieriger Erwerbsbiografie und geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt betroffen.» Aber was ist eine schwierige Erwerbsbiografie? Und schwierig für wen? Ist schwierig, wer mehrere Stellenwechsel aufweist oder mehrere Jahre aus privaten Gründen nicht berufstätig war? Hat nur ein gradliniger Werdegang Erfolg? Darf nur über eine Umorientierung nachdenken, wer über einen «perfekten» Lebenslauf verfügt? Die Antwort ist: Es kommt darauf an, wie offen mit der jeweiligen Lage und den Gründen dafür umgegangen wird. Wer sich selbst aktiv hinterfragt, hat mehrere Wege zur Auswahl. Ist eine Neuorientierung durch eine Entlassung erzwungen, wirkt erschwerend, dass der mit einer Kündigung einhergehende Frust den Kopf beschäftigt und länger nachwirkt, als viele meinen. Hier hilft, wenn vom Arbeitgeber eine wertschätzende Unterstützung mittels Outplacement-Coaching gewährt wird, sodass Betroffene nicht direkt zum RAV müssen. Eines zeigt sich aktuell wieder ganz besonders: Aktiv das eigene Leben zu verändern, bringt Lebensfreude zurück. Krisen bieten dabei ungeahnte Chancen. Und da ganze Branchen einen Umbruch erleben, muss möglicherweise an ganz anderen Orten geschaut werden. Mit der passenden Begleitung funktioniert das sogar dann, wenn der Markt den Eindruck vermittelt, dass es kaum Jobs gibt. TEXT MICHAEL WEISS
Michael Weiss ist Inhaber der Neuorientierung50Plus GmbH und seit 15 Jahren Personal-Coach. Die angebotenen Inhouse- und Prozess-Coachings sowie Outplacements helfen Firmen, besonders für ältere Mitarbeitende Lösungen zu finden. Über analystra.ch werden zudem jüngere Jahrgänge betreut und durch Konflikt-Coachings Problemfelder frühzeitig und damit erfolgsversprechender angegangen.
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VENENKLINIK BELLEVUE BRANDREPORT
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Venen machen keine Ferien Bald sind sie da, die langersehnten Sommerferien! Wir freuen uns jetzt schon auf unbeschwerte Tage an der Sonne und lassen uns tragen von der Wärme und dem dolce far niente. Was für unsere Seele so erholsam ist, hat für die Beine keine Gültigkeit.
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ach längeren Reisen und im warmen Klima schwellen Beine und Füsse an, die Hose spannt und die Schuhe drücken. Diese Schwellungsneigung ist typisch für die warme Jahreszeit und wird durch Bewegungsmangel noch verstärkt. Aber nicht immer ist Gefahr in Verzug und die Schwellung ein Alarmzeichen. Beinahe jeder, der über längere Zeit sitzen oder stehen muss, klagt über schwere, geschwollene Beine. Schuld daran ist die Schwerkraft. Der anhaltende Druck im Venensystem überfordert die Durchlässigkeit der kleinen Gefässe und Wasser sammelt sich im Gewebe an. Tritt eine solche Schwellung nur an einem Bein auf, so ist nach längerem Sitzen und Stehen auch an eine Thrombose zu denken. Eine Thrombose ist grundsätzlich ernst zu nehmen. Bei Thrombosen in den oberflächlichen kleineren Venen verspüren die Patientin oder der Patient eine schmerzhafte
Entzündung. Die Haut ist gerötet und die Vene als harter und empfindlicher Strang tastbar. Ganz anders die tiefe Venenthrombose. Diese äussert sich in einem Druck- und Spannungsgefühl im betroffenen Bein von dem man nicht so recht weiss, wie man dieses einordnen soll. Auch wenn die Beschwerden nicht so offensichtlich sind, ist eine tiefe Venenthrombose gefährlich. Im schlimmsten Fall kann das Blutgerinnsel weggeschwemmt werden und zu einer Lungenembolie führen. Gefahr voraussehen! Personen, die schon einmal eine Thrombose erlebt haben oder bereits wissen, dass sie eine erhöhte Neigung für die Bildung von Thrombosen haben, sind mehr gefährdet. Krampfadern, Übergewicht, höheres Lebensalter und Rauchen sind zusätzliche Risiken für die Entstehung einer Thrombose.
An eine Thrombose denken! Stellen Sie eine einseitige Beinschwellung fest mit Druck- und Spannungsgefühl, sollten Sie an eine Thrombose denken und lieber einmal zu viel als zu wenig ärztlichen Rat einholen. Gesellen sich noch Reizhusten, Leistungseinbussen und sogar Atemnot dazu, müssen Sie schnell einen Arzt aufsuchen! Was tun, damit es gar nicht so weit kommt? Tragen Sie auf der Reise Kompressionsstrümpfe! Planen Sie alle ein bis zwei Stunden eine Rast ein und gehen Sie ein paar stramme Schritte. Trinken Sie viel und machen Sie auf Bus- und Flugreisen Gymnastik für die Füsse. Versuchen Sie, ein Zeitungspapier auf dem Boden mit den Füssen zu zerknüllen und wieder glattzustreichen. Trinken Sie viel, auch schon während der Reise und besonders am Ferienort selber. Am Ziel
angekommen: Beine kühl abduschen, die Haut pflegen, hochlagern und die Ferien geniessen. Haben Sie Fragen zu Ihren Beinen? Möchten Sie wissen, ob Sie bedenkenlos in die Ferien fahren können? Das Team der Venenklinik Bellevue um Chefarzt Dr. med. Jürg Traber ist gerne für Sie da. Telefon: 071 678 22 66 E-Mail: info@venenklinik.ch www.venenklinik.ch Venenklinik Bellevue Brückenstrasse 9 8280 Kreuzlingen
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GESUNDHEIT
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Was man über die häufigsten Erkrankungen ab 50 wissen sollte FRAGEN ZU KREBS? Bei der Krebsliga erhalten Betroffene, Angehörige und Interessierte jeden Alters im vertraulichen Gespräch Informationen und persönliche Beratung rund um das Thema Krebs. Die kostenlosen Angebote im Überblick Krebstelefon 0800 11 88 11 Rufen Sie uns kostenlos an, Sie können mit uns in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache über Ihre Ängste und Unsicherheiten und über Ihr ganz persönliches Erleben der Krankheit sprechen ‒ wenn Sie wünschen, auch anonym. Beratung per E-Mail oder im Chat Manchmal ist schreiben einfacher als reden: Wir begleiten Sie gerne per E-Mail (helpline@krebsliga.ch). Die Cancerline, je ein Chat für Erwachsene und einer für Kinder und Jugendliche ermöglicht es Ihnen, direkt mit einer Fachberaterin zu chatten. Schnell und konkret, erhalten Sie hier Inputs, wie Sie zum Beispiel mit akuten Nebenwirkungen einer Therapie umgehen können. Wir sind auch per Skype unter krebstelefon.ch erreichbar. Dort können Sie per Videotelefonie mit uns Kontakt aufnehmen. Krebsforum mit OnlineExpertensprechstunde Tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen oder Angehörigen im krebsforum.ch aus. Zusätzlich beantworten Fachspezialistinnen und Fachspezialisten in der Online-Expertenstunde zu einem ausgewählten Thema Ihre Fragen schriftlich. Die Fragen samt entsprechenden Antworten können anonymisiert im Krebsforum mitgelesen werden. Weitere Informationen Wir vermittelt Ihnen gerne den Kontakt zu Ihrer regionalen Krebsliga oder zu weiteren Unterstützungsangeboten.
Demenz, Krebs, Inkontinenz oder Thrombose: Ab 50 nimmt die Gefahr zu, von bestimmten Krankheiten betroffen zu sein. Ein Überblick über die häufigsten Erkrankungen in diesem Lebensabschnitt und was man dagegen unternehmen kann. TEXT LARS MEIER
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it zunehmendem Alter steigt auch die Gefahr, an einer Vielzahl von Erkrankungen zu erkranken. Das Feld reicht dabei von geistigen Erkrankungen wie Demenz über Augenleiden wie Grauer Star bis hin zu Lungenerkrankungen wie COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Aber auch Leiden und Erkrankungen wie Krebs, Schlaganfall, Thrombose, Parkinson, Arthritis oder Inkontinenz sind bei der älteren Bevölkerung alles andere als eine Seltenheit. Alzheimer Erhebungen zufolge sind zurzeit mehr als 120 000 Schweizerinnen und Schweizer von Demenz betroffen. Das Erschreckende: Bei der Hälfte der Demenzbetroffenen wurde die Krankheit nicht fachärztlich diagnostiziert. Alzheimer stellt die häufigste Form der Demenz dar. Es handelt sich dabei um eine unheilbare Erkrankung, bei der Nervenzellen absterben. Im Zuge dessen werden Betroffene zunehmend vergesslich, verwirrt und orientierungslos. Viele Patienten werden zudem unruhig, aggressiv oder verfallen in Depressionen. Gegenwärtig gibt es noch kein Heilmittel gegen Alzheimer. Studien haben jedoch gezeigt, dass körperliche und geistige Fitness sowie eine gesunde Ernährung als Prävention dienen können.
Atemnot und Todesangst verbunden sind», so der Mediziner. Das rasche Erkennen eines Herzinfarkts kann Leben retten, wie Dr. Michael Halpern weiss: «Die Überlebenschancen sind grösser und bleibende Schäden am Herzen kleiner, je schneller die medizinische Notfallbehandlung einsetzt.» Die Realität sieht aber oft anders aus – Herzinfarkt-Betroffene würden durchschnittlich erst mit einer Verzögerung von drei Stunden ab Symptombeginn ins Spital eingeliefert. Bluthochdruck Weiterhin leiden viele ältere Menschen unter Bluthochdruck. Das Heimtückische: Bei neun von zehn Betroffenen findet man keine Ursache für den hohen Blutdruck. «Man spricht in diesem Fall von ‹essenzieller Hypertonie», wie Dr. Michael Halpern kommentiert. «Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko für Bluthochdruck. Dazu gehören neben dem Alter, dem Geschlecht und erblicher Veranlagung auch Übergewicht, Fehlernährung, Bewegungsmangel und Stress.» Die gute Nachricht: Auch gegen Bluthochdruck können Massnahmen getroffen werden. «Bei der essenziellen Hypertonie besteht die Behandlung aus Lebensstiländerungen und Medikamenten», schliesst der Hausarzt.
Diabetes mellitus: Die Hälfte aller Betroffenen weiss nichts von ihrer Erkrankung Ältere Menschen sind besonders gefährdet, an Diabetes mellitus zu erkranken. Was passiert bei dieser Erkrankung genau? «Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse zwar weiterhin Insulin, jedoch nicht genügend oder der Körper kann es nicht mehr wirksam verwenden, um Blutzucker in Energie umzuwandeln», erläutert der Mediziner. «Die Erkrankung wird zudem begünstigt durch Erbfaktoren, Übergewicht und Bewegungsmangel. Sie tritt in den meisten Fällen erst in der zweiten Lebenshälfte auf, man findet sie aber zunehmend auch bei jüngeren Menschen mit starkem Übergewicht.» Das Perfide: Etwa die Hälfte aller Typ-2-Diabetiker in der Schweiz weiss nichts von ihrer Krankheit. «Um sie festzustellen, muss der Zuckerwert im Blut gemessen werden. Die Schweizerische Herzstiftung rät beispielsweise deshalb, ab 45 Jahren jährlich den Blutzucker messen zu lassen», so der Hausarzt. «In einem fortgeschrittenen Stadium können auch folgende Symptome auftreten: Starker Durst, häufiges Wasserlassen, Leistungsabfall, vermehrte Infektionen und unerklärlicher Gewichtsverlust trotz Hunger.»
Herzinfarkt Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen in der Schweiz die häufigste Todesursache dar. Was passiert bei einem Herzinfarkt genau? «Bei einem Herzinfarkt liegt ein teilweiser oder kompletter Verschluss eines Herzkranzgefässes vor, wodurch Teile des Herzmuskels keinen Sauerstoff erhalten und nach kurzer Zeit absterben», berichtet Dr. Michael Halpern aus dem bernischen Jegenstorf. Wie kündigt sich ein Herzinfarkt an? «Alarmsignale sind ein heftiger Druck und klemmende, beengende oder brennende Schmerzen in der Brust, die länger als eine Viertelstunde anhalten und zudem oft mit
Risikofaktoren von Diabetes mellitus Nicht zuletzt existieren bei dieser Erkrankung einige Risikofaktoren wie beispielsweise Übergewicht. «Vier von fünf Menschen mit Diabetes Typ 2 sind übergewichtig», hält Dr. Michael Halpern fest. «Ein normales Körpergewicht, genügend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung tragen entscheidend dazu bei, das Risiko für Diabetes Typ 2 zu senken.» Es gäbe aber auch bei einem gesunden Lebensstil keine Garantie, dass man nicht an Diabetes erkrankt – denn auch die Vererbung spiele bei der Entstehung von Diabetes Typ 2 eine wichtige Rolle. Doch auch hier kann man Abhilfe schaffen. «Die Behandlung des Typ-2-Diabetes besteht in einer ausgewogenen Ernährung, unterstützt durch regelmässige körperliche Aktivität und gegebenenfalls einer Reduktion des Übergewichts», erläutert der Mediziner. Krebs Generell ist eine Krebserkrankung keine Frage des Alters. «Das Auftreten der meisten Krebsarten nimmt aber mit steigendem Alter zu», wie der Mediziner weiss. Zudem spiele das Geschlecht eine ausschlaggebende Rolle. So ist bei Männern Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung, wobei es bei Frauen der Brustkrebs ist. Gemäss Zahlen der Krebsliga kommt es in der Schweiz pro Jahr zu rund 16 900 Krebstodesfällen. In 9 300 Fällen ist die betroffene Person ein Mann. Generelle Warnsignale von Krebs zu formulieren, ist schwierig. Dennoch lassen sich gemäss dem Hausarzt einige finden: Beispiele hierfür sind unerklärlich hohes Fieber, massiver Nachtschweiss mit nassen Haaren und durchnässter Schlafbekleidung sowie ungewollter Gewichtsverlust von mehr als zehn Prozent des Körpergewichtes innerhalb eines halben Jahres.
BRANDREPORT STIFTUNG SYNAPSIS – ALZHEIMER FORSCHUNG SCHWEIZ AFS
Alzheimer beginnt Jahrzehnte vor ersten Symptomen Treten die ersten Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung auf, ist das Gehirn bereits stark geschädigt. Schweizer Wissenschaftler wirken bei der Suche nach kostengünstigen Methoden zur Früherkennung an vorderster Front mit. Eine frühzeitige Diagnose, noch bevor sich erste Symptome zeigen, eröffnet neue Chancen im Kampf gegen Alzheimer.
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lzheimer ist eine fortschreitende, bis heute unheilbare Erkrankung des Gehirns. Sie führt zu einem schleichenden Abbau von geistigen Fähigkeiten. Bis heute sind die genauen Entstehungsmechanismen der Alzheimer-Krankheit nicht entschlüsselt. Forschende gehen davon aus, dass unterschiedlichste Faktoren die Entstehung einer Alzheimer-Erkrankung beeinflussen. Zwar gibt es zahlreiche neue Erkenntnisse, aber wie diese einzelnen Puzzleteile zusammengesetzt werden müssen, um die Krankheit zu verstehen und zu bekämpfen, bedarf weiterer Forschungsarbeit. Irreversible Schäden vor ersten Anzeichen Das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass die ersten Veränderungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten bereits mehr als 20 Jahre vor dem Auftreten der ersten Symptome auftreten. In der sogenannten präklinischen Phase lassen sich krankhafte Veränderungen nachweisen, ohne dass Betroffene eine geistige Beeinträchtigung wahrnehmen. Treten die ersten Symptome auf, sind bereits grosse Teile des Gehirns unwiederbringlich geschädigt.
Früherkennung ermöglicht neue Perspektiven Aktuell leiden ungefähr 128 000 Menschen in der Schweiz an Demenz. Geht man davon aus, dass Alzheimer bereits lange Zeit vor den ersten Symptomen beginnt, dürfte die Anzahl Betroffener weitaus höher liegen. Die heutigen Diagnoseverfahren, wie Gehirnwasseruntersuchungen oder bildgebende Verfahren, sind sehr aufwändig. Sie kommen meist erst zum Einsatz, wenn erste Anzeichen einer Demenz vorliegen. Forschende sind daher auf der Suche nach einfachen, kostengünstigen
Methoden, welche den Nachweis krankhafter Veränderungen im Gehirn noch vor dem Auftreten typischer Alzheimer-Symptome ermöglichen. «Je früher wir die Entwicklung einer Alzheimer-Krankheit diagnostizieren können, desto besser können wir in das Krankheitsgeschehen eingreifen und den Verlust weiterer Hirnfunktionen vermeiden», betont Prof. Jean-Francois Démonet, Direktor des Centre Leenaards de Mémoire am Universitätsspital in Lausanne. Im Rahmen seines Forschungsprojekts «AlzEye» sind Prof. Démonet und sein Team auf der Suche nach einem schnellen und harmlosen Verfahren zur Frühdiagnose über das Auge. Einfache und kostengünstige Methoden, um Alzheimer im Frühstadium zu erkennen, eröffnen für die Erforschung der Krankheit sowie die Entwicklung geeigneter Behandlungsansätze ganz neue Möglichkeiten. Alzheimer-Forschung unterstützen Für mehr Forschung gegen das Vergessen engagiert sich die Stiftung Synapsis – Alzheimer Forschung Schweiz AFS. Sie fördert Forschende an Schweizer Universitäten, Hochschulen, Universitätsspitälern und anderen
Forschungsinstitutionen, damit in naher Zukunft wirkungsvolle Alzheimer-Therapien entwickelt werden können.
Für eine Zukunft ohne Alzheimer Stiftung Synapsis – Alzheimer Forschung Schweiz AFS Josefstrasse 92 8005 Zürich Telefon: +41 (0)44 271 35 11 info@alzheimer-synapsis.ch www.alzheimer-synapsis.ch Spendenkonto: Postfinance: 85-678574-7 IBAN: CH31 0900 0000 8567 8574 7
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SCHLAFSTÖRUNGEN
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Wenn die Nacht zum Problem wird Man kann einfach nicht einschlafen: Das Problem kennen viele Menschen. Die Gedanken drehen sich im Kreis, obwohl der Körper erschöpft ist. Rund 15 Prozent der Erwachsenen leiden unter einer Schlafstörung. TEXT SMA
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xperten unterscheiden zwischen mehr als 80 Schlafstörungen. Unter anderem sind das Einschlaf- und Durchschlafstörungen, kein Gefühl von Erholung am Morgen sowie Müdigkeit, Gedächtnisproblem und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten. Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der hausärztlichen Praxis. Im Alter treten sie häufiger auf als bei jungen Menschen. Schlafstörungen im Alter werden beim Hausarzt zum einen oft nur ungenügend abgeklärt, zum anderen aber zu schnell mit Schlafmittel therapiert. Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen, die Schlafstörungen auslösen können. Primäre Schlafstörungen werden durch Stress oder auch ungünstige Schlafbedingungen ausgelöst. Hier lässt sich keine körperliche oder seelische Ursache finden. Sekundäre Schlafstörungen haben psychische oder auch körperliche Auslöser wie zum Beispiel Angststörungen, Depressionen, ADHS/ ADS, Demenz und weitere.
Wirkung. Ebenfalls von der Hanfpflanze stammt CBD, auch Cannabidiol genannt. CBD hat ebenfalls eine schlaffördernde und beruhigende Wirkung. Cannabidiol zählt zu den Cannabinoiden. Forscher haben aus der Hanfpflanze mittlerweile mehr als 100 Cannabinoiden isoliert. Zu diesen zählen aber auch CBC (Cannabichromen), CGB (Cannabigerol) oder CBN (Cannabinol). Alle diese Inhaltsstoffe der Hanfpflanze verfügen über verschiedene Eigenschaften und nehmen Einfluss auf den Körper.
Eine natürliche Alternative gegen Schlafstörungen Insbesondere Hanftees oder CBD haben eine beruhigende Wirkung, die den Schlaf positiv beeinflussen können und dabei helfen, Schlafstörungen in den Griff zu bekommen. Sie werden aus der Hanfpflanze gewonnen und haben viele gute Eigenschaften, die dem ganzen Körper und Organismus zugutekommen. Sie haben keine nennenswerten Nebenwirkungen, keinerlei psychoaktive Wirkung, machen nicht abhängig und berauschen auch nicht.
Insbesondere Hanftees oder CBD haben eine beruhigende Wirkung, die den Schlaf positiv beeinflussen können und dabei helfen, Schlafstörungen in den Griff zu bekommen.
Was kann man gegen Schlafstörungen tun? Viele Menschen, die an Schlafstörungen leiden, testen einiges aus, um die Schlafstörungen in den Griff zu bekommen. Sie greifen vielleicht früher oder später auch zu Schlafmitteln. Diese haben aber nicht nur starke Nebenwirkungen, sondern sind auch gefährlich, da sie zur Abhängigkeit führen können. Zudem bekämpfen sie die Ursachen nicht, sondern schaffen nur ein neues Problem. Dabei gibt es viele natürliche Alternativen wie Baldrian, Kräuterkissen oder beruhigende Tees wie Hanftees, welche aus Hanfblätter und Hanfstengel hergestellt werden. Diese haben eine beruhigende
Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen, die Schlafstörungen auslösen können.
Die Wirkmechanismen von Cannabidiol CBD interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid System und hat somit Einfluss auf zahlreiche Vorgänge im Körper. Da sich Cannabidiol an die Rezeptoren bindet, beeinflusst es den Schmerz, die Stimmung, das allgemeine Wohlbefinden und unseren Schlaf. • CBD stimuliert den Vanilloid-Rezeptor Typ 1, was bedeutet, dass man so die schmerzhemmende Wirkung erklären kann. • CBD hemmt den Anandamid Abbau. Dieses von Körper produzierte Cannabinoid hat Einfluss auf die Psyche, was heisst, dass durch den erhöhten Anandamid Spiegel die antipsychotische Wirkung erklärt werden kann. • CBD bindet sich an den GPR55-Rezeptor. Doch auch die Signalwirkung von Adenosin wird verstärkt. Dies erklärt die entzündungshemmende Wirkung von CBD. Die Wirkung von CBD bei Schlafstörungen In verschiedenen Studien wurde belegt, dass CBD bei Schlafstörungen ein bewährtes Mittel ist. Dabei wurde festgestellt, dass CBD das Nervensystem beruhigt und beim Einschlafen und Durchschlafen hilft. Zudem unterstützt es dabei den Abbau eines chemischen Neurotransmitters im Gehirn und nimmt somit Einfluss auf den emotionalen Zustand, Schmerzen und die geistige Funktion. Der Gehalt an schlaffördernden Stoffen im Blutkreislauf wird erhöht und wirkt somit Schlafstörungen entgegen. Die Cannabinoid Rezeptoren im Gehirn sind dafür verantwortlich, dass die Angst bei Menschen reduziert wird. Durch diese Reduzierung wird dann auch ein gesunder und erholsamer Schlaf gefördert. Zudem deuten neueste Erkenntnisse darauf hin, dass CBD eine beruhigende Wirkung auf unser Gehirn hat. Bei dieser Studie wurden insgesamt 72 Probanden mit Schlafstörungen mit CBD behandelt. Dabei wurden die Probanden vor der Studie und einen Monat nach der Studie untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Schlafwerte innerhalb von vier Wochen bei 66,7 Prozent der Probanden signifikant verbessert werden konnte. Natürlich ist ein Hanftee oder ein CBD Produkt kein Wundermittel, aber es kann auf sehr vielfältige Weise hilfreich eingesetzt werden und bei Schlafstörungen wirkungsvoll sein.
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INSOMNIE
Ein erholsamer Schlaf braucht die richtige Pflege Der Wecker klingelt und man fühlt sich wie gerädert: Nicht nur wer spät ins Bett geht hat Mühe, morgens mit neuer Energie in den Tag zu starten. Dr. Daniel Brunner, Spezialist für Schlafmedizin und Leiter des Zentrums für Schlafmedizin Hirslanden in Zollikon, erklärt, was es mit Schlafstörungen auf sich hat und wie man einen gesunden Schlaf fördert. INTERVIEW DOMINIC MEIER
Dr. Daniel Brunner Spezialist für Schlafmedizin
Dr. Daniel Brunner, wie macht sich ein Schlafmangel bemerkbar? Nach einem vorübergehend verkürzten Schlaf spürt man die Folgen des Schlafmangels nicht immer unmittelbar. Fordernde Lebensumstände können uns nämlich durchaus mit weniger Schlaf auskommen lassen. Stress und Spannung treiben uns an, halten uns wach und sind stimulierend. So sind wir trotz kurzem Schlaf leistungsstark und aktiv. Sobald der Stress aber nachlässt oder Verpflichtungen wegfallen, merkt man, dass das Schlafbedürfnis höher wird. Was können Ursachen schlafloser Nächte sein? Ein aufregendes oder beunruhigendes Ereignis oder andauernde Belastungen können bis weit in die Nacht hinein wirken. Erkältungen, Lärm, Licht oder Störungen durch Kinder oder den Bettpartner zählen auch zu den Ursachen unruhiger Nächte. Zudem sollte man darauf achten, welche Genussmittel man vor dem Schlafengehen zu sich nimmt: Kaffee, Nikotin oder Alkohol beeinflussen den Schlaf negativ. Dies sind abwendbare Auslöser einer unruhigen Nacht – anders sieht das Ganze aus, wenn die Ursache körperlicher Art ist, etwa bei Schmerzen, einer Verengung der Atemwege im Schlaf, bei Krankheiten oder hormonellen Störungen.
Im Gegensatz zur Schlafapnoe wird die Insomnie weniger konsequent diagnostiziert und behandelt, obwohl Einschlaf- und Durschlafstörungen neben Schmerzen zu den häufigsten Klagen in einer Hausarztpraxis zählen. Die Diagnose der Schlaflosigkeit (Insomnie) benötigt nur in seltenen Fällen eine technische Untersuchung, denn sie basiert auf der subjektiven Klage des Patienten über schlechten Schlaf und dessen negativen Auswirkungen auf den Tag. Schlaflosigkeit ist also nicht über messbare Körpersignale oder Daten einer Schlafregistrierung definiert. Was kann man sich unter einer Insomnie vorstellen? Eine Person leidet an Insomnie, wenn sie trotz genügend Zeit und Gelegenheit zum Schlafen über Einschlaf- und Durchschlafstörungen, einen gestörten oder verkürzten Schlaf klagt und dadurch tagsüber an Müdigkeit, Verstimmtheit oder Motivations- und Leistungsminderung leidet. Diese Definition unterscheidet eine Insomnie klar von einem Schlafmangel, welcher durch eine willentliche Verkürzung der Schlafdauer entsteht. Kurze Nächte wegen hohem Arbeitspensum, vielen Freizeitaktivitäten, spätem Ausgang oder Surfen im Internet erzeugen ein Schlafdefizit (Schlafmangel) und verschiedenartige Schläfrigkeitssymptome am Tag. Wenn die willentliche Kürzung der Schlafdauer zur Normalität wird, sind sich die Betroffenen oft nicht bewusst, dass sie unter einem chronischen Schlafmangel stehen und dass ihre Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit, trockenen Augen und anderen Beschwerden das Resultat einer verlängerten Wachdauer sind.
Welche Schlaferkrankungen treten am häufigsten auf? Die beiden bekanntesten Schlafstörungen sind die Insomnie (Schlaflosigkeit) und die Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf ). Die letztere wird begünstigt durch Übergewicht und führt oft zu Bluthochdruck, Kreislauferkrankungen und Leistungsminderung, weshalb die Ärzteschaft auf schlafbezogene Atemstörungen sensibilisiert ist. ANZEIGE
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Sowohl bei einer chronischen Insomnie als auch bei anhaltendem Schlafmangel treten ähnliche Tagesbeschwerden auf, die den Körper und Geist betreffen. Nebst einer dauerhaften Müdigkeit, Mattheit und Schläfrigkeit können Magen- und Verdauungsstörungen, Stimmungsschwankungen und eine Schwächung der Immunabwehr die Folge sein. Besonders empfindlich reagieren komplexe Hirnfunktionen wie beispielsweise die Kreativität, Motivation, soziale Interaktion oder Gefahreneinschätzung. Weil die Ursachen und die Behandlung einer Insomnie gegenüber denjenigen eines Schlafmangels völlig unterschiedlich sind, müssen diese zwei Diagnosen unbedingt unterschieden werden. Für viele sind Wachzeiten während der nächtlichen Schlafphase normal, für andere gilt nur ein durchgehender Schlaf als gesund. Was sagt die Schlafmedizin dazu? Forschungen haben gezeigt, dass es natürlich ist, nachts für ein bis zwei Stunden aufzuwachen, was sich logischerweise immer dann ergibt, wenn die Bettzeit länger ist als die Person schlafen kann. Der ideale Schlaf muss also nicht an einem Stück stattfinden. Besorgnis ist fehl am Platz, wenn das Wachsein in der Nacht nicht mit körperlichen oder seelischen Beschwerden verbunden ist. Wenn man in einem wachen Moment jedoch in Stress und Angst verfällt oder gar die Stunden und Minuten zählt, fällt das Wiedereinschlafen zunehmend schwerer, und solche Personen können sich leicht in eine chronische Insomnie hineinsteigern.
Wie sollte man mit Schlafunterbrüchen demnach umgehen? Wie gesagt leidet man nicht an einer Schlafstörung, wenn man nachts ohne Beschwerden oder äusseren Grund spontan wach ist. Es wurden viele historische Belege dafür gefunden, dass in Zeiten ohne Kunstlicht die Menschen nach etwa 4 Stunden Schlaf erwachten und dann mitten in der Nacht eine Wachzeit pflegten, bevor sie in eine zweite Schlafphase verfallen sind. Man sollte sich also nicht unter Druck setzen: Das spontane Aufwachen soll angstfrei akzeptiert und die Wachphase positiv genutzt werden. Kreative Ideen, besinnliche Gedanken und ruhige Entspannung sind in Wachzeiten nachts eine geschätzte Bereicherung des Lebens. Indem man sich einer ruhigen Tätigkeit widmet und konsequent nicht auf die Uhr schaut, profitieren viele von diesen speziellen Wachphasen und erfahren eine Verbesserung des Schlafs und des Wohlbefindens. Was raten Sie Personen im fortgeschrittenen Alter, um einen gesunden Schlaf zu fördern? Bevor man direkt ärztliche Abklärungen in Betracht zieht, hilft in vielen Fällen bereits, eine klare Tagesstruktur einzuhalten und dem Körper und Geist im Verlauf des Tages auch kurze Ruhephasen nach einem geregelten Plan zu gönnen. Zu Unrecht idealisiert unsere Gesellschaft ein jugendliches Leistungsstreben und fördert dadurch den Wunsch nach einem «NonStop-Tag». Dies führt zu Übermüdung und Überreizung, die eine Gedankenflut zur Bettgehzeit und einen unruhigen Schlaf begünstigen. Ein bis zwei regelmässig im Tag eingeplante Ruhepausen von 15 bis 20 Minuten, zum Beispiel nach einer Mahlzeit, sind für die Wach- und Lebensqualität förderlich. Diese soll man keineswegs als verlorene Zeit betrachten, denn wie im Leistungssport erfordert auch das Alltagsleben eine Balance zwischen Erholung und Leistung, um eine gesunde Vitalität aufrecht zu erhalten. Ich empfehle, an allen sieben Tagen der Woche, möglichst zur gleichen Zeit aufzustehen und auch an freien Tagen den Wecker zu stellen, damit der 24-Stundenrhythmus des Körpers nicht wöchentlichen Verschiebungen unterworfen ist. Wer über mehrere Wochen in einer Mehrheit der Tage keinen erholsamen Schlaf findet, sich müde und kraftlos fühlt, sollte ärztlichen Rat beiziehen.
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SENEVITA BRANDREPORT
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Ein stimmiges Zuhause im Alter Mit zunehmendem Alter kann das Wohnen in den eigenen vier Wänden zu einer Herausforderung werden. Markus Reck, Chief Public Affairs und Unternehmenssprecher der Senevita-Gruppe, erklärt was älteren Menschen beim Wohnen wichtig ist und wie Senevita diese Wünsche individuell erfüllt. Alltags, Normalität und gewohnte Tagesabläufe, so viel Autonomie und Selbstbestimmung wie möglich und wenn nötig, Unterstützung durch die Familie oder externe Hilfe. Viele Betagte haben Angst vor dem Vereinsamen und möchten daher Gemeinschaft erleben. Mit zunehmendem Alter nimmt der Wunsch nach einem altersgerechten Zuhause, nach Sicherheit im Notfall sowie nach liebevoller Betreuung und Pflege zu. Markus Reck Chief Public Affairs und Unternehmenssprecher der Senevita-Gruppe
Herr Markus Reck, welche Herausforderungen kommen beim Wohnen auf ältere Menschen zu? Nach einem aktiven Berufsleben wird spätestens ab der Pensionierung das Zuhause der Lebensmittelpunkt. Dort haben wir einen ruhigen Rückzugsort und fühlen uns wohl. Jedoch werden die eigenen vier Wände für viele ältere Menschen oft zunehmend zur Herausforderung. Was früher ein Kinderspiel war, macht nun Mühe. Treppensteigen strengt an und die Angst vor einem Sturz wächst. Der Garten bereitet zwar Freude, doch dessen Pflege wird beschwerlicher. Hinzu kommen oft Leere und Einsamkeit, bis hin zur Isolation. Sind die Kinder ausgezogen oder ist der Lebenspartner verstorben, entpuppt sich das Zuhause meist als zu gross und Zimmer stehen leer. Trotzdem: Viele ältere Menschen hängen daran und wollen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Was wünschen sich ältere Menschen beim Thema Wohnen im Alter am meisten? Unabhängigkeit und Sicherheit ohne die Lasten des
Wie kann Senevita mit ihren Angeboten diesen Wünschen entsprechen? Seit Ende 2016 ist Senevita der grösste, voll integrierte Leistungserbringer für Seniorinnen und Senioren in der Schweiz. Die Senevita-Gruppe hat sich die Entwicklung der Bedürfnisse eines betagten Menschen angeschaut und integriert Spitex-Angebote, Alterswohnungen mit Dienstleistungen und Pflegeheime. Für jeden Zeitabschnitt im Leben von älteren Menschen bieten wir die entsprechende Unterstützung – je nach Bedarf und persönlichen Vorlieben. Wie funktioniert dies in der Praxis? Die Senevita-Gruppe kann mit ihrem integrativen Ansatz gut auf die individuellen Bedürfnisse eingehen. Daher bietet sie mit der Spitex für Stadt und Land in der ganzen Schweiz Leistungen wie Hilfe im Haushalt, Betreuung und Pflege für die Zeit an, in der ältere Menschen sich zu Hause noch wohl und sicher fühlen. Im Alter nimmt die Sorge um die eigene Sicherheit zu. Was passiert, wenn ich stürze? Wer hilft mir, wenn ich allein bin? Diese Ängste stellen wir bei vielen älteren Mitmenschen fest. Wird das Bedürfnis nach Sicherheit grösser, fühlen die Betagten sich einsam oder
brauchen mehr Unterstützung, ist eine Alterswohnung mit Dienstleistungen nach Bedarf und Wunsch richtig. Bewohnerinnen und Bewohner unserer Alterswohnungen sind gut aufgehoben, denn in jeder Wohnung gibt es Notrufknöpfe. Und dank der gemeinsamen Mittagessen wissen wir, wie es ihnen geht. Dazu kommt, dass rund um die Uhr fachkundiges Pflegepersonal im Haus ist. Sollte der Haushalt zu viel werden oder braucht es intensivere Pflege, bietet die Senevita mit einem einfachen, hausinternen Umzug in ein Pflegezimmer die ideale Anschlusslösung. Die gewohnte Umgebung und Betreuung durch vertraute Pflegende bleiben bestehen. Entspricht das dem Bedürfnis der älteren Bevölkerung? Das Gefühl von Einsamkeit ist bei älteren Menschen weit verbreitet. Das Gesundheitsobservatorium OBSAN dokumentiert in einem Bericht von 2016, dass sich hierzulande mehr als jeder Dritte manchmal bis sehr häufig einsam fühlt. Verschiedene Studien zeigen, dass Einsamkeit und Isolation negative Einflüsse auf die Psyche und die Gesundheit haben. Dies ist in der Schweiz auch der Demographie geschuldet: Menschen haben weniger Kinder als früher und diese wohnen oft nicht mehr in unmittelbarer Nähe der betagten Eltern.
es individuelle Vorstellungen von einem schönen und sicheren Zuhause. Ältere Menschen möchten einen massgeschneiderten Service in Anspruch nehmen, der sie unterstützt und das tägliche Leben erleichtert. Wie vereinbart die Senevita dabei Privatsphäre und Selbstständigkeit mit Unterstützung und sozialem Austausch? Die Privatsphäre ist wichtig – in den eigenen vier Wänden, der betreuten Alterswohnung oder im Pflegezimmer. Es ist zu jedem Zeitpunkt diese Balance aus selbstbestimmter Lebensgestaltung und bedarfsgerechter Unterstützung, die es gemeinsam mit den Betagten zu finden gilt. Auf diese Weise fühlen sich alle wohl und sind miteinander vertraut, was ein stimmiges Zuhause im Alter ausmacht. Hinzu kommen gemeinsame Mahlzeiten, an die Bewohnerinnen und Bewohner angepasste Freizeitangebote nach dem Motto «Jeder darf, niemand muss» sowie eine altersgerechte Infrastruktur. Fast alle unsere Restaurants sind öffentlich zugänglich und werden zum Kaffeetrinken oder zum Mittagessen von Menschen im Quartier besucht. Das schafft vielfältige soziale Kontakte und Gespräche. Alle sind frei, dies nach ihren ganz individuellen Bedürfnissen zu nützen. www.senevita.ch
TEXT FLAVIA ULRICH
Das Leben in einem Senevita-Haus, wo man Menschen im selben Alter und mit gleichen Interessen antrifft, lindert diese Einsamkeit. Dabei respektieren wir die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung jederzeit. Gleichzeitig finden unsere Seniorinnen und Senioren die gewünschte Unterstützung, denn auch im Alter variiert die Lebens- und Wohnqualität. Deshalb gibt
JAKOB SCHLAEPFER AG BRANDREPORT
Modischer Schutz während der Coronapandemie Das Tragen einer Schutzmaske ist im Zuge der Eindämmung des Coronavirus zurzeit das A und O. Der Gebrauch einer Stoffmaske zeichnet sich hierbei aber nicht nur durch den Nachhaltigkeitseffekt aus. Im Gespräch mit «Fokus» spricht Emanuel Forster, CEO der Jakob Schlaepfer AG, über die Rolle der Stoffmaske während der Coronakrise.
Emanuel Forster CEO der Jakob Schlaepfer AG
Herr Emanuel Forster, die Jakob Schlaepfer AG ist hauptsächlich für Mode bekannt – wie kommt es, dass das Unternehmen jetzt auch Gesichtsmasken vertreibt? Als das Coronavirus im Februar in China mit voller Wucht ausbrach, implementierten wir für unsere Mitarbeitenden umgehend rigorose Schutzmassnahmen. Dabei wurde uns die Maskenknappheit sehr früh bewusst und wir waren erstaunt, dass Masken vorwiegend nur als Einwegprodukt existierten. Deswegen stellten wir ein Kernteam bestehend aus den besten Textiltechnikern und Konfektionsspezialisten unserer Firmengruppe zusammen; mit dem Ziel, eine hochwertige textile Mehrwegschutzmaske zu entwickeln. Wie hat der Ausbruch des Coronavirus die Jakob Schlaepfer AG beeinflusst? Unsere regulären Kunden sind nebst grossen Namen der Modewelt wie Chanel, Louis Vuitton, Dior auch viele kleine, hochwertige Labels. Mit dem einsetzenden Lockdown im März kam dieses Geschäft vorübergehend abrupt zum Stillstand. Wir reagierten mit sehr viel und breit abgestützter Kurzarbeit. Für unser Masken-Kernteam war dies gleich ein doppelter Ansporn, schnell passende Lösungen zu finden. Speziell ist, dass wir dabei unsere Stickmaschinen in den Konfektionsprozess einbinden können.
Die Jakob Schlaepfer AG nimmt in der Maskenproduktion eine Pionierrolle ein. Inwiefern? Anfang April reagierte auch der Bund auf die Maskenknappheit und lud die besten Textiler der Schweiz an eine Sitzung nach Bern ein, um mögliche textile Maskenszenarien als Alternative zu den aus China importierten Einwegmasken zu besprechen. Dadurch entstanden wertvolle Kooperationen mit den Schweizer Textilfirmen Schoeller Textil, Cilander und Tersuisse, welche mit Spezialstoffen und Spezialausrüstungsverfahren unsere Masken weiter perfektionierten. Gemeinsam gelang es uns so als eine der ersten, die Bundesnormen der Swiss National Covid-19 Science Task Force für textile Masken (Community-Masken) zu erfüllen. Die Masken sind durch die Empa entsprechend geprüft.
Neben dem zentralen Schutzaspekt, der Qualität und dem Tragekomfort, liegt es uns sehr am Herzen, die Maske nicht als etwas Anonymisierendes, Fremdes zu sehen. Man soll sich mit der eigenen Maske wohlfühlen und sie gerne tragen. Aus diesem Grund schuf unser Atelier zusätzlich zu den klassischen weissen Masken auch farbige und solche mit wunderschönen Prints und Stickereien. Unsere Masken sind also nicht nur schützend, sondern setzen gleichzeitig ein Modestatement. Je nach Stil und Laune, hat es für alle etwas dabei. Welches sind die entscheidenden Kriterien, die eine Stoffmaske erfüllen muss? Textile Masken müssen gemäss den Standards der Swiss National Covid-19 Science Task Force eine gute
Atmungsaktivität aufweisen und einen gewissen Wert für die Partikelfiltrationseffizienz erreichen. Zusätzlich müssen sie bei 60 Grad waschbar und resistent gegen Spritzer sein. Sie sind auch mehrere Kooperationen eingegangen – welche sind hier besonders hervorzuheben? Abgesehen von der Empa und den erwähnten textilen Partnern, ist unsere Kooperation mit der Dock-Gruppe zu erwähnen. Die Dock-Gruppe schafft an zwölf Standorten in der Schweiz Arbeitsplätze für Menschen, die lange ohne Arbeit waren. Sie hilft uns bereits seit einigen Jahren bei Programmen mit einem hohen Handarbeitsanteil flexibel aus, da unsere eigene Konfektion für grössere Nähprogramme wie dieses zu klein ist. In dieser Ausnahmesituation konnten wir auf die DockGruppe zählen und erhielten so zuverlässige Unterstützung in der Produktion der Gesichtsmasken. Was sind die entscheidendsten Vorteile von Stoffmasken gegenüber Einwegmasken? Stoffmasken haben zwar ihren Preis, sind dafür aber über längere Zeit trag- und vor allem auch waschbar. So rechnet sich eine Stoffmaske bereits nach einigen Tagen. Ebenfalls wichtig ist der Nachhaltigkeitsgedanke einer Stoffmaske: Einwegmasken in der Schweiz werden zu einem Grossteil aus China eingeflogen, nur um nach wenigen Stunden im Abfall zu landen. Bei unseren textilen Masken wissen wir genau, woher alle Komponenten stammen und wer die Stoffmaske hergestellt hat. Weitere Informationen und Onlineshop: www.jakob-schlaepfer.ch INTERVIEW LARS MEIER
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INTERVIEW DON JOHNSON
WWW.FOKUS.SWISS
«Ich habe zweimal die gleiche Frau geheiratet – wenn das keine Midlife-Crisis ist!» Es dauerte eine Weile, bis Don Johnson mit der Krimiserie «Miami Vice» als Schauspieler seinen Durchbruch schaffte. Aber er liess auch zuvor nie etwas anbrennen – einmal ein Sonnyboy, immer ein Sonnyboy? Der Schalk sitzt ihm jedenfalls auch mit 70 noch im Nacken.
INTERVIEW MARLÈNE VON ARX
Don Johnson, Sie sind letzten Dezember 70 Jahre alt geworden. Nachträglich alles Gute! Wie fühlen Sie sich? Danke, gut. Klar habe ich diese normalen Gebresten, wenn ich am Morgen aus dem Bett steige. Aber ansonsten fühle ich mich so, wie ich mich immer gefühlt habe: wie ein rastloser 16-Jähriger (lacht). Sind solche runden Geburtstage Grund für Sie, vertieft über das Leben nachzudenken? Es ist ein Meilenstein. Insbesondere, weil ich dachte, ich schaffe es gar nie soweit. Aber ehrlich gesagt, habe ich über diesen Geburtstag nicht so viel nachgedacht. Hauptsache, man bringt die Familie an einen Tisch. Sie haben ja eine grosse Patchwork-Familie… Ja, ich habe eine grosse Familie: diverse Frauen, diverse andere Väter und viele Kinder. Sechs, um genau zu sein. Wenn zwei auf mich sauer sind, habe ich immer noch vier zufriedene Kids, was doch ein toller Durchschnitt ist (lacht)! Angeblich waren Sie selber ein recht wilder Teenager und junger Mann. Was haben Sie im Umgang mit der nächsten Generation gelernt? Sehr viel. Bescheidenheit und Demut zum Beispiel. Und dass man auch mal sagen muss, dass man sich geirrt hat. Es ist gut, wenn man Verantwortung tragen muss und rechenschaftspflichtig wird. Und Kinder ziehen einen immer zur Rechenschaft! (imitiert Kinderstimme) «Aber Papa, du hast doch gesagt…» Ihr prominentestes Kind ist die Schauspielerin Dakota Johnson, Ihre gemeinsame Tochter mit Melanie Griffith. Sie haben einmal gesagt, Sie wollen die Film-Adaption des sogenannten Mommy-Porn-Bestsellers «50 Shades of Grey», in dem Ihre Tochter die Hauptrolle spielt, nicht sehen. Haben Sie inzwischen Ihre Meinung geändert und sich den Film angeschaut? Nein. Ich habe nicht mal Ausschnitte gesehen. Ich brauche doch diese Bilder nicht in meinem Kopf ! Ich achte generell darauf, was ich für Bilder konsumiere. Ich brauche keine überfahrenen Körper auf der Landstrasse zu sehen oder die Opfer von Schiessereien in den Schulen. Es reicht, wenn man weiss, dass es passiert ist. Für mich als Vater tut es das auf jeden Fall. Dakota ist in Interviews viel zurückhaltender als Sie. Weil Sie in der Kindheit die Privatsphäre vermisste? Das kann sein, aber ich glaube auch, es ist eine Charakterfrage. Und sie ist in ihrer Karriere und ihren Beziehungen an einem anderen Ort als ich. Sie ist noch
BILD HFPA
jung und alles ist noch neu. Aber ich kann nicht für sie sprechen. Sie ist selbstsicher und fokussiert und ich bin deshalb sehr stolz auf sie.
Er erzählte mir auf zwei Seiten, wie wunderbar ich bin. Ich fühlte mich geschmeichelt und war entsprechend für alles zu haben.
In Ihrem letzten Film «Knives Out» kam das Familienoberhaupt unter mysteriösen Umständen ums Leben und die Hinterbliebenen stritten sich um das Erbe. Wie sorgen Sie vor, dass es bei Ihrem Erbe zu keinem Drama kommt? Das mit dem Erben ist eine komplizierte Angelegenheit. Wer ein grosses Vermögen erbt, kann fast Gift darauf nehmen, dass es das eigene Leben ruiniert. Ich persönlich finde es okay, ein Sicherheitsnetz für die Liebsten zu hinterlassen. Auf alle Fälle für den Lebenspartner oder die Lebenspartnerin. Bei den Kindern sollte der Nachlass nicht so gross sein, dass sie davon leben und auf der faulen Haut liegen können. Ich finde es wichtig, dass Kinder ihren eigenen Wert und eigene Aufgabe finden, damit sie selber für ein Dach über dem Kopf, Kleider und Essen sorgen können. An ihren Notgroschen sollten Bedingungen gebunden sein.
Wie suchen Sie sich zu diesem Zeitpunkt in Ihrem Leben Rollen aus? Ich schaue mir die Filmemacher an und die Leute, die involviert sind – und was bezahlt wird. Ich habe ja, wie gesagt, viele Kinder, weshalb ich weiterarbeiten muss (lacht). Aber im Ernst: Ich hatte viel Glück in meiner Karriere. Meine Frau sagt, es habe genügend Möglichkeiten gegeben, dass meine Karriere hätte steckenbleiben können. Aber ich konnte mich in den letzten fünf Dekaden immer wieder von einer Figur loslösen und weiter gehen.
Sie sind vor allem bekannt aus Krimiserien wie «Miami Vice» und «Nash Bridges». Könnten Sie sich vorstellen, nochmals in einer Serie zu mitzumachen? Eine limitierte Serie, klar, warum nicht? Aber 22 Episoden pro Staffel wie bei «Miami Vice» oder «Nash Bridges» – da müsste ich schon sehr genau überprüfen, was da genau mein Einsatz wäre. Im Fernsehen waren Sie zuletzt in der Serie «Watchmen» (Sky Atlantic, VOD) zu sehen, die das Rassen-Massaker von 1921 in Tulsa thematisiert. Waren Sie mit dem Comic vertraut? Ich kannte das Comicbuch von 1985 von Alan Moore und Dave Gibbons. Das war ein einmaliges Werk – das Comicbuch aller Comicbücher. In die Show kam ich dann, weil mir der Produzent Damon Lindelof einen sehr netten Brief schrieb. Er ist ein schlauer Produzent:
Sie sind nach wie vor ein strahlender Sonnyboy. Bringt Sie auch etwas auf die Palme? Ja, wenn es gegen meine Familie geht oder gegen die Umwelt. Ich mache viel, was das Bewusstsein um eine gesunde Umwelt betrifft – aber im Hintergrund. Ich benutze meinen Prominentenstatus nicht, um Leute zu belehren. Denn das kommt nicht gut an und stimmt misstrauisch. Ich bewundere diejenigen, die es öffentlich machen und finde es traurig, dass man ihnen nicht zugesteht, dass sie ehrlich und leidenschaftlich hinter einer Sache stehen. Aber so ist es leider. Hatten Sie nie eine Midlife-Crisis? Um Himmels Willen, haben Sie nie darüber gelesen? Ich hatte gleich hintereinander ein paar! Ich meine: Ich habe die gleiche Frau zweimal geheiratet! Würden Sie das nicht eine Midlife-Crisis nennen? Ich wurde einmal in einem Interview gefragt, warum ich Melanie ein zweites Mal geheiratet habe. Ich antwortete: «Weil ich das erste Mal vergessen hatte.» Inzwischen sind Sie seit 20 Jahren mit der ehemaligen Montessori-Kindergärtnerin Kelley Phleger verheiratet – eine lange Zeit in Hollywood… … eine lange Zeit überall, Baby!
Meine Frau sagt, es habe genügend Möglichkeiten gegeben, dass meine Karriere hätte steckenbleiben können.
Was ist Ihr Harmonie-Rezept? Ich hatte einen Moment der Klarheit, als ich diese Frau traf. Sie ist eine Heilige. Wenn ich meine Ausraster habe, sagt sie ganz ruhig, dass sie versteht, warum ich in Rage bin. Sie beruhigt mich wie ein Kleinkind. Wenn ich dann meinen Schnuller und ein Cookie bekommen habe, ist alles wieder gut. Oh, und ausserdem habe ich eine gute Lektion von Bob Dylan gelernt, wie man ein guter Partner ist. Na, dann erzählen Sie mal: Welchen Tipp hat Ihnen Bob Dylan gegeben? Als ich mit Melanie zum zweiten Mal verheiratet war und der Haussegen schief hing, jammerte ich Bob vor, was ich wohl machen sollte und was sie nicht machen sollte. Ich dachte, vielleicht hat er ja einen Tipp. Dann brummte er sowas wie: «Liebe ist Güte, Vertrauen und Respekt, nicht wahr?» Heiliger Bimbam, war ich erstaunt: Dichter, Autoren und Filmemacher versuchen seit ewig festzuhalten, was Liebe ist und dann kommt Bob Dylan daher und bringt es in drei Worten auf den Punkt! Sie haben selber ja auch eine musikalische Seite, nicht wahr? Ja, und die Musik kam auch zuerst. Ich studierte am Konservatorium und mein erster Job als 18-Jähriger war ein Musical am American Conservatory Theater in San Francisco. Die Schauspielerei passierte dann einfach. Aber ich schrieb Songs für die Allman Bothers und ich kollaborierte mit Stephen Stills von Crosby, Stills, Nash & Young. Ich war mit ihnen auch auf Tournee. So verdiente ich mein Geld vor «Miami Vice». Und in den achtziger Jahren nahmen Sie dann ein Duett mit Ihrer damaligen Freundin Barbra Streisand auf… Ich hatte während «Miami Vice» ein Album aufgenommen. Das war die Erfüllung eines Traums. Aber leider konnte ich wegen meiner Verpflichtungen nicht auf Tournee und das müsste man halt. Anyway, Barbra fragte mich an, aber ich war natürlich in Schockstarre. Ich sagte ihr, ich könne doch mit ihr kein Duett singen. Wie hat sie Sie umgestimmt? Sie sagte einfach: «Klar kannst Du das! Ich habe Deine beiden Alben gehört. Du hast eine grossartige Stimme.» Das hat mich natürlich sehr geehrt und obwohl es nicht mein Genre von Musik war, habe ich diese einmalige Gelegenheit gepackt. Wir waren im Studio durch ein Glasfenster getrennt und zuerst musste ich immer lachen, wenn sie zu mir herüber sang. Dann habe ich sie mit dem Gekicher angesteckt. Die ersten zwanzig, dreissig Minuten der Recording Session waren unbrauchbar. Aber als wir endlich ernsthaft loslegten, war die Nummer schnell im Kasten.
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TECHNOGEL BRANDREPORT
«Der Tiefschlaf wird erwiesenermassen verlängert» Zahlreiche Innovationen haben in den letzten Jahren den Matratzen- und Bettwarenmarkt bereichert. Eine davon ist Technogel. Technogel sorgt für eine optimale Wärmeregulierung des Körpers – und verlängert dadurch erwiesenermassen die Tiefschlafphasen.
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ergonomisch geformte Schweizer Schaumstoffunterbau zusammengeführt und zum Top-Schlafprodukt verarbeitet. Innerhalb von drei Tagen wird eine bestellte Matratze in Handarbeit gefertigt und an den Kunden ausgeliefert. Auch bei den Kissen wirkt sich Technogel, mit seinen klimaregulierenden Eigenschaften, positiv auf das menschliche Schlafverhalten aus. Dabei gibt es spezielle Kissen für Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer. Das Modell «Anatomic» beispielsweise stützt den Nacken und wirkt unterstützend gegen Muskelverspannungen im Hals-, Rücken- und Schulterbereich.
er menschliche Körper folgt den sogenannten zirkadianen Rhythmen, der inneren Uhr. Das bedeutet: Wenn in der Nacht der Stoffwechsel herunterfährt, muss der Körper die überschüssige Wärme loswerden, die durch den vorher produzierten Stoffwechsel generiert wurde. Durch die Wärmeabgabe verringert der Körper seine Kerntemperatur. Während des Schlafes gibt er circa 2160 Kilojoule Wärme bzw. Energie ab. Damit Körper und Geist in der Nacht zur Entspannung kommen, brauchen sie einen ruhigen, tiefen Schlaf. Dieser wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Ein wichtiger Beitrag dazu leisten die richtige Matratze und das passende Kissen. Sie sorgen dafür, dass der Mensch in den Tiefschlafphasen, die am meisten für die Erholung in der Nacht verantwortlich sind, bequem durchschlafen kann, ohne immer wieder aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden – zum Beispiel weil er schwitzt, fröstelt oder unbequem liegt.
Sandro Ercoli Technogel-Verkaufsleitung Deutschschweiz Optimale Druckentlastung Auf der ergonomischen Ebene unterstützt Technogel den zonenbezogenen Aufbau einer Matratze. «Technogel bietet einen Mehrwert zur ergonomisch hochwertigen Matratze und wirkt zusätzlich durch eine optimale Druckentlastung», erklärt Sandro Ercoli. Je nach Matratzenmodell ist die Technogel-Auflage zwischen 1,7 und 2,2 Zentimeter dick. «Die Menge des Gels bestimmt, wie viel Wärme gespeichert und abgeleitet werden kann», sagt Sandro Ercoli. Im Unternehmen in Goldau werden die Technogel-Platten und der
In Brutkästen im Einsatz Was steckt hinter Technogel? Es ist ein dichtes Material – vergleichbar mit Wasser – und weist eine Dichte von circa tausend Kilogramm pro Kubikmeter auf. «Somit unterscheidet es sich von anderen Materialien wie flexiblem Schaum, Latex oder Memory-Schaum, die Luft enthalten», informiert Sandro Ercoli. Hergestellt wird Technogel aus Polyurethan ohne Weichmacher. Technogel ist Oeko-Tex-100-zertifiziert. Das bedeutet, dass Technogel unter anderem auch in der Medizinaltechnik in Brutkästen von Frühgeborenen zum Einsatz kommt.
Hauptvorteile im Herzen der Matratzen und Kissen Längere Tiefschlafphasen Eine ausgeglichene Körpertemperatur während der Nacht dank Technogel ergibt einen längeren Tiefschlaf. Das haben klinische Tests erwiesen.
Spezialisierter Fachhandel Die Matratzen und Kissen von Technogel sind kein Massenprodukt, sondern verlangen nach einer kompetenten Beratung. «Deshalb arbeiten wir nur mit spezialisierten Fachhändlern zusammen, die hinter dem Produkt stehen, den Mehrwert erkennen und die Philosophie von Technogel mit Enthusiasmus leben», betont Sandro Ercoli.
Ergonomische Unterstützung Technogel verformt sich graduell in alle Richtungen mit der Stützwirkung eines Feststoffs. Das Fazit: perfekte Verbindung von Komfort und ergonomischer Unterstützung.
Regionale Technogel-Partner • • • • • • • • • • • • • •
Für mehr Tiefschlafphasen Mit der Innovation von Technogel, weiterentwickelt durch den Firmengründer Massimo Losio, steht ein Material zur Verfügung, das dem Körper hilft, überschüssige Wärme abzuleiten. Dadurch wird die Körpertemperatur geregelt. «Dies bedeutet nicht, dass Technogel ein kaltes Material ist, sondern dass es den Punkt, an dem die Matratze den Level der Körpertemperatur erreicht, bis zu sechs bis zehn Stunden hinauszögert», erklärt Sandro Ercoli, Technogel-Verkaufsleiter der Deutschschweiz. Die Firma Bawi-Tex AG aus Goldau führte Technogel vor zehn Jahren in der Schweiz ein. Dank der Regulierung der Körperwärme kann die Tiefschlafphase um bis zu 15 Prozent verlängert werden, wie Studien der Universitäten Turin und Basel belegen.
A-Z Bettwarencenter | Davos Betten-Studio Kneubühler | Uster Bettenwelt | Brügg BREM | wohnen & einrichten | Frick GM-Möbel | Ebikon Gutschlafen.ch | Wildegg himmlisch-träumen.ch | Würenlingen idormo | schlafen|wohnen | Aarburg Schlafcenter Neuenkirch | Neuenkirch Sleep Center | St. Gallen Robert Ruoss & Co. | Schübelbach Bawi-Tex-Schlafcenter | Steinhausen Wasserbett & Schlafcenter | Birsfelden Wasserbett- und Schlafcenter | Chur
Weitere Informationen: www.technogel.ch ANZEIGE
Macht Ihr Leben komfortabel. Erleben Sie den Unterschied Tag für Tag.
Innovative Technik für mehr Tiefschlaf! Technogel verbessert die Druckentlastung beim Liegen und hilft bei der korrekten Ausrichtung der Wirbelsäule. Technogel ist die perfekte Verbindung aus Komfort und ergonomischer Unterstützung.
Kissen Ein gutes Kissen ist nicht nur einfach Zubehör. Unsere Kopfkissen unterstützen mit ihrer Schicht aus patentiertem Technogel die Thermoregulierung des Körpers und passen sich perfekt der Kopfform an. Individuelle Unterstützung
Matratzen Das TV-Magazin «Galileo» beschrieb sie als «Wundermatratzen». So weit würden wir nicht gehen. Aber TechnogelMatratzen haben spezielle Eigenschaften, die eine gesunde Nachtruhe fördern. Technogel – man muss es fühlen!
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Von Natur und Design aus temperaturregulierend
«Ich arbeite aus Überzeugung mit den Technogel Produkten.» Bea Weber, Inhaberin, gutschlafen.ch AG, Wildegg
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VORSORGE & IMMOBILIEN
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Geldfragen im Alter richtig angehen «Über Geld spricht man nicht», sagt der Volksmund seit jeher. Doch besonders im Alter sind die richtigen Pläne bezüglich Geldanlagen, Erbe und Co. sowie eine umfassende Beratung darüber umso wichtiger. «Fokus» beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Geld im Alter. TEXT LARS MEIER
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obald man das Pensionsalter erreicht, erhält man eine AHV – so weit so gut. Dennoch kann man mit dieser Überlegung seine Vorsorgeplanung nicht einfach abhaken. «In den meisten Fällen ist es so, dass die Leistungen der AHV und Pensionskasse nur noch zwischen 45 und 55 Prozent des bisherigen Lohns ausmachen», berichtet Vorsorgeexperte Karl Flubacher. «Wer also beispielsweise nur noch die Hälfte des bisherigen Lohns als Renteneinkommen erhält, sieht sich folglich gezwungen, den Rest anderweitig zu kompensieren.» Eine korrekte Anlagestrategie ist im Zuge dessen das A und O. Karl Flubacher erläutert: «Die optimale Anlagestrategie basiert auf der Balance aus der individuellen Risikofähigkeit sowie -bereitschaft.» Konkret hilft es, sich folgende Fragen zu stellen: Welche Risiken kann ich mir leisten, einzugehen und welche möchte ich überhaupt eingehen? Geld anlegen – aber wie? Es existiert eine ganze Bandbreite von Anlagemöglichkeiten, die sowohl klassische als auch neuere Optionen abdeckt. Der Experte führt aus: «Man kann sein Geld beispielsweise ganz traditionell auf einem Konto anlegen. Der grösste Vorteil dabei ist, dass es sich um eine sichere Anlageform handelt, die in der Regel auch relativ kurzfristig zur Verfügung steht.» Andererseits gelte es hierzu sowohl Steuern als auch eine potenzielle Inflation in Kauf zu nehmen. «Langfristig büsst man an Kaufkraft ein, wenn das Geld ‹nur› auf dem Konto liegt», konstatiert Karl Flubacher.
Eine weitere Anlagemöglichkeit stellen Aktien dar. Gemäss dem Experten liegt der entscheidende Vorteil hierbei darin, dass es sich langfristig um die höchste Renditenerwartung handelt. «Nachteile sind, dass es bei Aktien zu enormen Schwankungen kommen kann, wie es etwa die Coronakrise gezeigt hat», räumt Karl Flubacher ein. Wer kurz vor der Pensionierung stehe und somit demnächst auf Geld angewiesen ist, handle eher fahrlässig, wenn er jetzt in Aktien investiere. Investition in Immobilien Immobilien stellen ebenfalls eine beliebte Investitionsform dar. Gemäss dem Experten ist es hierbei wichtig, zwischen Immobilienfonds und der Immobilie an sich zu differenzieren. «Es klingt einfach: Man kauft sich eine Wohnung, vermietet diese und lebt von den Mieteinnahmen. Leider werden in der Praxis einige zentrale Aspekte vernachlässigt», hält Karl Flubacher fest. So sind die Liegenschaftspreise in den letzten zehn Jahren sehr stark gestiegen – auch als Folge der tiefen Zinsen. «Zudem handelt es sich hier um eine sehr kapitalintensive Anlage», führt der Experte aus. Wer eine Wohnung kaufe und diese vermiete, muss über mehr Eigenkapital verfügen als wenn man sich ein Haus kaufe und selber darin wohne. «Nicht zu vernachlässigen sind auch die Kosten, die zusätzlich aufkommen: Man muss immer wieder renovieren und zudem Neben- und Unterhaltskosten stemmen. In diesem Punkt haben Aktien wiederum die Nase vorn, da diese zusätzlichen Kosten gar nicht erst aufkommen. «Wichtig ist auch, dass man Lust
mitbringt, sich auch um die Immobilie zu kümmern», betont der Vorsorgeexperte. «Ruft der Mieter beispielsweise am Sonntagabend an, weil der Geschirrspüler kaputt ist, muss ich mich als Vermieter darum kümmern. Leider ist in der Praxis oft zu beobachten, dass dieser Einsatzwille auf der Strecke bleibt.» Hypothekarschulden auf der Immobilie abbezahlen Apropos Immobilien: Bei der Verwirklichung des Traums eines Eigenheims in jüngeren Jahren kommt in vielen Fällen das Aufnehmen einer Hypothek ins Spiel. Eine Entscheidung, die aber auch Schulden nach sich zieht. Da viele Menschen möglichst rasch schuldenfrei sein möchten, ziehen sie im Zuge dessen die Abzahlung der Hypothekarschulden auf der Immobilie in Betracht. Karl Flubacher rät von dieser Option ab: «Zurzeit sind die Hypothekarzinsen extrem tief, somit ist eher davon abzuraten, Hypothekarschulden auf der Immobilie abzuzahlen.» Hat man beispielsweise Geld in die Immobilie gesteckt und ist plötzlich wieder auf das Geld angewiesen, kann es ein schwieriges Unterfangen darstellen, die Hypothek wieder aufzustocken. «Es könnte somit auch zu einem Konflikt mit der Bank kommen – es gibt insbesondere als Rentner keine Garantie, das Geld wieder zurückzuerhalten», warnt der Vorsorgeexperte. Verschiedene Lebensmodelle – ein Vorgehen Alleinstehende müssen anders an die richtige Anlage herangehen als Ehepaare – könnte man meinen. «Der
Zivilstand hat in dem Sinne keinen direkten Einfluss auf die Anlagestrategie», so Flubacher. In jedem Fall sei die Erstellung eines Finanzplans von grosser Bedeutung, bei dem sich jeder – ob alleinstehend oder verheiratet – die Frage stellen muss: Wann brauche ich wie viel Geld? Wenn das Wörtchen wenn nicht wär’… Auf die Frage, was in Sachen Vorsorge am meisten bereut wird, hat Karl Flubacher eine klare Antwort: «Die meisten Menschen bereuen, sich zu spät damit auseinandergesetzt zu haben.» Wer sich erst mit 57 mit der Vorsorgeplanung auseinandersetzt, werde später kaum noch intervenieren können. Doch wer sich ihr bereits mit Ende 30 widmet, wird mit grossem Spielraum und der Möglichkeit des Entgegensteuerns belohnt. «Zudem ist ebenfalls ein häufiger Fehler, dass die Vorsorgeplanung oft nicht sauber durchdacht ist und sich lediglich auf die Empfehlung von Verwandten und Bekannten abstützt», weiss der Experte. Dies kann weitreichende Konsequenzen mit sich ziehen. Schliesslich stellt die Vorsorgeplanung in Zusammenhang mit der Pensionierung den wichtigsten Entscheid dar. «Dies nicht zuletzt auch, weil es sich dabei um einen irreversiblen Entschluss handelt», ergänzt Karl Flubacher. «Wer zum Beispiel mit 75 plötzlich merkt, dass er einen Fehlentscheid getroffen hat, wird diesen nicht mehr rückgängig machen können.» Wie in vielen Bereichen des Lebens gilt auch hier das Credo: Vorsicht ist besser als Nachsicht. In dem Sinne: Heute schon an die Vorsorge gedacht?
BRANDREPORT GEIGER EDELMETALLE AG
10 Gründe gegen einen Goldkauf 1. Keine Zinsen Ja. Aber wo gibt es noch Zinsen? Aktien von Amazon und vielen anderen zahlen keine Dividenden. Der Vorteil von Gold: Es kostet keine Zinsen, wie z.B. Negativzinsen auf der Bank. 2. Gold kann man nicht essen Ja. Highlight der Antigold-Beweisführung. In jedem Krieg, in jeder Krise, konnte man mit Sachwerten, v. a.
mit Gold, überlebenswichtige Dinge und Nahrungsmittel kaufen. Papiergeld und Schuldscheine aller Art wurden wertlos. 3. Fälschungen Ja. Der Goldmarkt kann für Laien ein Abenteuer werden. Man kann sich schützen, indem man nur bei professionellen Edelmetallhändlern kauft. Sie können sicher sein, dass Sie echte Ware erwerben. 4. Lagerkosten Ja. Wer Gold besitzt, will es sicher im Tresor (Anschaffungskosten) oder im Schliessfach bei der Hausbank bzw. beim Edelmetallhändler (Lagergebühren) lagern. Gegenüber Depotgebühren im Aktienhandel, AgioAufgeld bei der Fondsverwaltung oder Abschlussgebühren bei Lebensversicherungen sind diese Kosten gering. 5. Goldpreis wird manipuliert Ja (eventuell). Der Preis für Gold wird am Terminmarkt festgelegt, wo es gar kein physisches Gold gibt. Dort wird nur mit «Papiergold» gehandelt und ca. 0,1 Prozent des Wertes mit physischem Gold hinterlegt. Es gibt einen realen Bezug zum tatsächlichen Goldpreis.
Wir wissen nicht, ob dort Interessenten Einfluss nehmen. Dies mindert nicht die Vorteile eines Goldbesitzes. 6. Verluste zwischen An- und Verkauf Ja. Wenn man es widersinnig anstellt. Wenn man eine Goldmünze kauft, gibt es eine Differenz zwischen Anund Verkaufspreis. Man sollte nicht gleich nach dem Erwerb verkaufen. Gold ist nicht dafür gedacht hohe Renditen zu erwirtschaften (wobei auch dies häufig vorkommt). 7. Gold ist spekulativ Ja. Der Goldpreis schwankt häufig stark, ist aber über Jahrzehnte gesehen stabil, was die Kaufkraft betrifft. Gold ist als langfristige Absicherung seiner anderen Vermögenswerte zu sehen. 8. Gold ist altmodisch Ja. Bereits 4600 v. Chr. wurde in Mesopotamien Gold verarbeitet. Die alten Ägypter hatten Goldminen, um 1100 v. Chr. wurde damit in China bezahlt. Auch in der heutigen Zeit erfüllt es seinen Zweck. Da es durch geologische Prozesse entsteht, sind die Ressourcen begrenzt. So altmodisch kann Gold nicht sein, denn es wird Gründe dafür geben, warum die Notenbanken der Industrieund Schwellenländer tonnenweise Gold kaufen.
9. Totes Kapital Ja. Da Gold weder Zinsen noch Renditen erwirtschaftet, wird es laut Definition als totes Kapital bezeichnet. Andere Formen von totem Kapital: ein Lager voller unverkaufter Ware, ein Wohnmobil, ein Boot, welches man nur im Sommer nutzt, Geld zu Null Zinsen auf dem Konto. Vorteil von Gold: Versicherung gegen Totalverlust. 10. Hoher Preis Ja. Im April 2001 kostete die Feinunze (31,1 Gramm) 280 USD, heute ca. 1800 USD. Daran sieht man den Wertzuwachs in 20 Jahren. Welche Anlageklasse kann das noch vorweisen? 2012 kostete Gold vorübergehend über 1900 USD. Experten sind sich einig: diese Preise (und weitaus höhere) werden wir bald wiedersehen. TEXT THOMAS WEISE
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KUONI MUELLER & PARTNER BRANDREPORT
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Warum Nachlassregelungen bei Immobilien so wichtig sind Die Erbschaft stellt in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema dar – oft kommt sie erst zur Sprache, wenn es dafür bereits zu spät ist. Christian Haupt, Partner bei Kuoni Mueller & Partner, spricht im Interview mit «Fokus» darüber, wieso die Nachlassplanung von Immobilien zu Lebzeiten so wichtig ist. Nachlassplanung ein wichtiges Thema, denn durch eine offene Kommunikation zu Lebzeiten kann man viel Energie sparen und Streitereien aus dem Weg gehen.
Christian Haupt Partner bei Kuoni Mueller & Partner
Herr Christian Haupt, welche Möglichkeiten gibt es, um den Nachlass zu regeln? Die ersten beiden Möglichkeiten sind das Testament und der Erbvertrag. Ich selbst habe das Notariatsstudium absolviert. Meines Erachtens kann man mit diesen Optionen den Nachlass zu Lebzeiten optimal regeln. Beim Testament ist es der Testator, der dieses Dokument eigenhändig und schriftlich absetzt. Bei Erbverträgen sitzen Erblasser sowie Erben an einem Tisch, besprechen das Erbe und lassen die vereinbarten Regelungen bei einem Notar öffentlich beurkunden. Ein dritter Weg der Nachlassregelung ist das im Eherecht verankerte Güterrecht, welches dafür auch gewisse Wege bietet. Welches sind die am häufigsten begangenen Fehler bei der Nachlassregelung? Leider ist es so, dass erbliche Belange heutzutage noch immer ein Tabuthema sind. Deshalb setzen sich viele Menschen zu Lebzeiten nicht damit auseinander. Diesem Problem begegne ich in meinem Arbeitsalltag oft: Es gibt viele Erbengemeinschaften, bei denen sich der Erblasser nie zu dieser Angelegenheit geäussert hat. Dabei ist die
Wieso ist die Nachlassplanung besonders in punkto Immobilien so wichtig? Oftmals bemerke ich in meiner Arbeit, dass bei vielen Erbengemeinschaften die Immobilie den grössten oder einzigen Vermögenswert darstellt. Die Eltern haben zu einem früheren Zeitpunkt eine Liegenschaft erworben und besitzen nur wenige weitere Vermögenswerte. Eine Immobilie ist oft der Hauptvermögenswert in einem Nachlass. Immobilien sind nicht wie andere Vermögenswerte einfach teilbar. Wie kann man sie innerhalb einer möglichen Erbengemeinschaft trotzdem fair aufgliedern? Hier kommt wieder der Miteinbezug von allen am Nachlass Beteiligten zur Sprache. Dieser gibt allen eine Stimme und schafft klare Verhältnisse. Dadurch kann der Erbfall viel einfacher abgewickelt werden. Dabei sollte man zum Beispiel klären, ob ein Erbe die Liegenschaft übernehmen kann oder ob man die Immobilie verkauft und den Betrag
Bei vielen Erbengemeinschaften stellt die Immobilie den grössten oder einzigen Vermögenswert dar.
unter allen Erben aufteilt. Bei diesen Fragen komme ich in einer beratenden Funktion ins Spiel, um die Erbengemeinschaft mit dem nötigen Fingerspitzengefühl durch den ganzen Verkaufsprozess hindurch zu begleiten. Wie läuft die Auszahlung einer Immobilie normalerweise ab? Wenn in der Erbmasse eine Liegenschaft und sonst nur ein geringes Vermögen vorhanden sind, kann die Auszahlung unter den Erben aufgrund der schwierigen Teilung anspruchsvoll sein. Oft ist es so, dass in der Erbengemeinschaft eine Person die Immobilie behalten möchte und die anderen einen Verkauf anstreben. Bei ersterem muss der anteilige Immobilienwert an die Miterben ausbezahlt werden. Wenn die Erben die Liegenschaft aus verschiedenen Gründen nicht übernehmen können oder möchten, wird sie meist veräussert. Beim Entschluss zum Verkauf, kommen wir von Kuoni Mueller & Partner ins Spiel. Wir helfen, den Wert der Liegenschaft auf dem Markt aufzuzeigen und stehen der Erbengemeinschaft bis zum Verkauf eng zur Seite. Worin liegen die Herausforderungen beim Verkauf von vererbten Liegenschaften? Die Nachlassplanung ist ein sehr emotionales Thema und ich brauche viel Feingefühl, um die Gedanken und Meinungen der Erben abholen zu können. Das ist mein Alltag: Ich sehe, dass bei guter Beratung viele Konflikte vermieden und passende Lösungen für alle gefunden werden können. Ich bin ein Vermittler – nicht nur zwischen den Erben, sondern auch auf dem Markt zwischen beiden Parteien, nämlich der Erbengemeinschaft als Verkäufer und dem Kaufinteressenten. Auch da kann es auf beiden Seiten verschiedene Ansichten geben. Da ist es mein Job, beide Interessen auf einen Nenner zu bringen.
Wie kann man sich einen solchen Verkaufsprozess vorstellen? Ich verkaufe die Liegenschaften entweder zu Lebzeiten oder nach Ableben des Erblassers. Im ersten Fall nehmen viele Ehepaare meine Beratung in Anspruch, weil ihre Kinder die Liegenschaft nicht erben möchten und sie deshalb einen Verkauf in Betracht ziehen. Beim zweiten Szenario kommen die Erben nach dem Tod des Erblassers zu mir, um die Liegenschaft zu verkaufen. Dieser Verkaufsprozess ist teilweise sehr emotional, denn es gibt Erbengemeinschaften, die Schwierigkeiten haben, ihr Elternhaus loszulassen. Oftmals sind sie in diesen Liegenschaften aufgewachsen oder haben selbst ihre Kinder darin grossgezogen. Da ist es meine Aufgabe, den Erbengemeinschaften unterstützend zur Seite zu stehen, ihnen Optionen aufzuzeigen und einen sympathischen Käufer zu finden, der das Haus mit neuem Leben füllt – und die damit verbundenen Geschichten somit fortleben lässt.
Kuoni Mueller & Partner zählt seit 1989 zu den führenden Schweizer Immobiliendienstleistern und basiert auf einem einzigartigen Geschäftsmodell. Durch das breit abgestützte Leistungsspektrum rund um den Lebenszyklus einer Liegenschaft, profitieren die Kunden von ganzheitlichen Konzepten und Lösungen aus einer Hand. Weitere Informationen unter www.kmp.ch
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DESTINATIONEN
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Die Schweiz von ihren schönsten Seiten erleben Diesen Sommer wird die Schweiz neu entdeckt: Ob weitläufige Berglandschaften oder mediterranes Klima, in jeder Region unseres Landes lässt sich ein Ort finden, um schöne Stunden zu verbringen. «Fokus» zeigt auf, welche Destinationen bei dieser etwas anderen «Tour de Suisse» auf die Liste gehören und was man dort erlebt haben muss. THERMALBAD ZURZACH IST WIEDER TÄGLICH GEÖFFNET
TEXT FLAVIA ULRICH
Die «Beste Schweizer Therme 2020» kann seit dem 6. Juni wieder täglich genossen werden. Das Thermalbad Zurzach ist ab sofort von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Im Sommer gilt sogar die Aktion: 3 Stunden geniessen und nur für 2 Stunden bezahlen. Pures Ferienfeeling wartet – nur näher. Die Lieblingsdestination lässt sich jetzt wieder erreichen, ohne die Schweiz zu verlassen. Die Gäste des Thermalbads Zurzach geniessen ihren ganz persönlichen Ferienmoment in der grosszügigen Gartenanlage und lassen sich kulinarisch nach Italien, Spanien oder Griechenland bringen. An warmen Tagen sorgen der Cold-Pool, das Naturschwimmbecken oder die Cold-Stone-Massage für Abkühlung. Gutscheinheft 2020 – viele attraktive Rabatte Im Gutscheinheft finden sich Vergünstigungen von total 222 Franken. Das Gutscheinheft mit Rabatten auf den Eintritt, Elektrolyse Fussbad, kosmetische Behandlungen, Massage, uvm. ist an der Réception des Thermalbads Zurzach, im Spa Medical Wellness Center oder beim Badrestaurant erhältlich. Wettbewerb Machen Sie jetzt am Wettbewerb mit und gewinnen Sie ein Orient-Spa für zwei Personen im Wert von CHF 390 Mehr auf thermalbad.ch/ wettbewerb Sommer-Programm Bella Italia: 1. – 19. Juli Viva España: 20. Juli – 9. August Kalimera Griechenland: 10. – 30. August Mehr zum Sommerprogramm auf thermalbad.ch
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ieses Jahr empfiehlt es sich, die Ferien möglichst lokal zu verbringen. Dabei zeigt die Rundtour in diesem Artikel die schönsten Flecken der Schweiz auf, welche man im Sommer erkunden kann. Wer weiss, vielleicht verliebt man sich in eine Region, die auch nächstes Jahr wieder auf einen wartet. Den Rhein hinauf bis zum Bodensee Bereits im nördlichsten Kanton der Schweiz gibt es einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Einen Ausflug wert sind die Rheinfälle in Neuhausen, welche zu den drei grössten Wasserfällen Europas gehören. Weiter im Norden in Schaffhausen befindet sich der Munot, eine Festung im Zentrum der Stadt und deren unbestrittenes Wahrzeichen. Vor allem im Sommer findet man im Rhein die gewünschte Abkühlung mit einem Sprung ins kühle Nass. Von Schaffhausen aus kann man das Schiff den Rhein hinauf bis ins thurgauische Steckborn nehmen. Die pittoreske Altstadt lädt ein zum Flanieren und Entdecken der kleinen Strässchen und Gässchen in der Ortschaft. Obwohl der Thurgau landesweit für seine Äpfel bekannt ist, hat der Kanton auch für Sportbegeisterte einiges zu bieten. Im Nachbarkanton St. Gallen in der Region Toggenburg lässt es sich wunderbar Velo fahren und Wandern. Ein Geheimtipp für Fans von langen Mehretappenwanderungen ist der Toggenburger Höhenweg, bei dem man die Region von Ost nach West durchwandert und von allen Seiten entdeckt. Gestartet wird diese Tour in Wildhaus und sie führt in sechs spektakulären Etappen durch das fantastische Berggebiet bis nach Wil.
Winter Pulverschnee und weitläufige Loipen zum Skifahren einladen, kann man in Brigels und Obersaxen auch im Sommer aussergewöhnliche Erlebnisse geniessen. Neben den verschiedenen Wanderrouten zum Piz Mundaun oder durch die vielen Weiler bei Obersaxen, darf man die Kultur nicht vergessen. Für Kunstinteressierte gibt es in Waltensburg die Wandmalereien des Waltensburger Meisters zu bewundern; sportlich kommen Golfer in Brigels voll auf ihre Kosten. Begibt man sich auf die Alpensüdseite findet sich an der Schwelle zu Italien das Valposchiavo, das von eisigen Gletschern bis zu sommerlichen Palmen landschaftlich einiges zu bieten hat. Während einer gemütlichen Fahrt mit der rhätischen Bahn lässt sich dieses Tal am Rand der Schweiz entdecken. Gesehen haben muss man den Saoseosee, der mit seinem klaren, blauen Wasser märchenhaft aussieht und eine wahre Erfrischung darstellt. Ein weiterer Tipp ist der Besuch der kleinen Kirche San Romerio auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges. Diese stellt auf jedem Ferienfoto ein perfektes Sujet dar und die Aussicht ins Tal ist atemberaubend. Sonnenbaden im Tessin Vom Valposchiavo erreicht man das sommerliche Tessin in nur wenigen Stunden. Hier kann man das Italien-Feeling im eigenen Land spüren und das Leben unter dem Motto «Dolce far niente» in vollen Zügen geniessen. Inmitten von Bergen befindet sich das charmante
Den grössten Schweizer Kanton entdecken Weiter im Süden befindet sich das Graubünden, welcher für Naturliebhaber einiges zu bieten hat. Die Surselva ist eine der grössten Regionen des Kantons. Wo im
Lugano, welches einige zu bewundernde Sichten bereithält. Von der Stadt aus hat man die Möglichkeit am Ufer des Ceresio entlang bis nach Gandria, einem entzückenden Fischerdorf am Fusse des Monte Brè, zu spazieren. Mit dem Boot kann man einmal zur gegenüberliegenden Seeseite fahren und den Tag bei einem guten Glas Wein ausklingen lassen. Ein weiteres Highlight ein Stückchen weiter nordwärts ist das bezaubernde Valle Verzasca, in dem der smaragdgrüne gleichnamige Fluss zum Baden einlädt und es malerische Städtchen zum Auskundschaften gibt. Auch Abenteurer erleben hier einen einmaligen Nervenkitzel: An der Staumauer in Vogorno kann man es James Bond gleichtun und während eines Bungee-Jumps pures Adrenalin spüren. Wandern in der Zentralschweiz Die Route führt nun wieder ins Landesinnere ins Gebiet der Urkantone. In Obwalden befindet sich in der Gemeinde Kerns am Ende des Tals die Ortschaft MelchseeFrutt. Die einladende Berglandschaft, die den Melchsee umrahmt, macht das Wandern in der Umgebung zu einem absoluten Muss. Eine der gängigsten und schönsten Routen ist die Vier-Seen-Wanderung. Diese führt Wanderbegeisterte von MelchseeFrutt aus an einer spektakulären Bergwelt und einzigartigen Flora entlang, lässt vier verschiedene Seen entdecken und endet abschliessend in Engelberg. In der Zentralschweiz bleibend, ist Luzern jederzeit einen Städtetrip wert, denn die Stadt am Vierwaldstättersee ist reich an Sehenswürdigkeiten. Was man sicher nicht verpassen darf, ist ein Gang über die weltberühmte Kapellbrücke – beliebt bei allen Besuchern Luzerns als Sujet für eindrucksvolle Bilder. Von hier aus sieht man auch das romantische Chateau Gütsch, dass auf dem gleichnamigen Hügel thront und von dem aus man eine umwerfende Aussicht auf die Stadt und die weitere Umgebung geniessen kann.
Schweiz international Wer diese etwas andere «Tour de Suisse» mit einem Höhepunkt abschliessen möchte, bricht für einen Abstecher in die Westschweiz auf. Die schiere Anzahl an verschiedenen Attraktionen in dieser Region, macht die Wahl umso schwerer. Möchte man ein bisschen internationales Flair schnuppern, ist man in der «kleinsten Metropole der Welt» in Genf am richtigen Ort. Neben langen Spaziergängen am Genfersee, der Sicht des Jet d’eau und einem ausgedehnten Shoppingausflug in der Altstadt, gibt es auch kulturell und geschichtlich vieles zu entdecken. Sei es die Architektur der prunkvollen Kathedrale St. Pierre im Herzen von Genf oder das Museum des roten Kreuzes, welches durch Henri Dunant in dieser Stadt etabliert wurde – langweilig wird es hier niemandem. Schweiz international Wer diese etwas andere «Tour de Suisse» mit einem Höhepunkt abschliessen möchte, bricht für einen Abstecher in die Westschweiz auf. Von der Zentralschweiz aus lohnt sich dabei ein kleiner Exkurs ins Wallis. Das Heidadorf in der Gemeinde Visperterminen wartet nicht nur mit köstlichem Wein aus dem höchsten zusammenhängenden Weinberg Europas auf, sondern überzeugt auch mit einer traumhaften Umgebung. Möchte man lieber internationales Flair schnuppern, ist man weiter westlich in der «kleinsten Metropole der Welt» in Genf am richtigen Ort. Neben langen Spaziergängen am Genfersee, der Sicht des Jet d’eau und Shoppingausflügen in der Altstadt, gibt es auch kulturell und geschichtlich vieles zu entdecken. Sei es die Architektur der prunkvollen Kathedrale St. Pierre im Herzen von Genf oder das Museum des roten Kreuzes, welches durch Henri Dunant in dieser Stadt etabliert wurde – langweilig wird es hier niemandem.
BRANDREPORT VALPOSCHIAVO TURISMO
Eine gelungene Kooperation zwischen Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung und Hotellerie Hinter den sieben Bergen, im südöstlichen Zipfel Graubündens, jenseits des Bernina-Passes, liegt die Valposchiavo verborgen. Zu Besuch im Tal mit dem höchsten Anteil Bio-Landwirtschaft in der Schweiz. 94 Prozent Bio... Nur gerade 25 km Luftlinie trennen die Gletscher des Bernina-Massivs von den Palmen, Reben und Obstplantagen am Talausgang bei Campocologno. Damit erstreckt sich das Tal über eine ganze Reihe verschiedener Klimazonen. Ein Umstand, den sich die lokale Landwirtschaft seit je her zunutze gemacht hat, um eine breite Palette erstklassiger Agrarprodukte anzubauen und zu
produzieren: von der Alpwirtschaft in den Höhenlagen, über die Arznei-, Tee- und Gewürzkräuterproduktion auf dem Talboden bis zu den Beeren-, Obst- und Gemüseplantagen am Talausgang auf 400 m ü M. Dank der Innovationskraft und dem Pioniergeist der lokalen Landwirte werden heute 94 Prozent der Landwirtschaftsfläche von Bio-Suisse-zertifizierten
Betrieben bebaut und gepflegt. Damit steht das Valposchiavo schweiz-, ja weltweit alleine da!
die im Tal angebaut und verarbeitet werden. Was gibt es Besseres, als Gutes da zu geniessen, wo es herkommt!
... und 100 Prozent Valposchiavo Die lokalen Landwirtschaftsprodukte werden dabei zum grossen Teil direkt vor Ort weiterverarbeitet: Milch, Fleisch, Getreide, Kräuter, Obst und Beeren und schliesslich die Trauben aus dem angrenzenden Veltlin werden im Tal zu Käse sowie Wurstwaren, Pasta, Tee, Fruchtsäften, Konfitüren, Wein veredelt und die Palette der lokalen (Bio-)produkte wird ständig ausgebaut.
Valposchiavo Gästekarte Abwechslung bereichert die Ferien! Bei einem Aufenthalt ab zwei Nächten in einem der Partnerhotels erhalten Sie die Valposchiavo Gästekarte. Diese umfasst die freie Benutzung des gesamten ÖV im Tal, den freien Eintritt in sämtliche Museen, zahlreiche Sportangebote und den geführten Besuch im Gletschergarten in Cavaglia.
Damit diese erstklassigen Produkte ihren Weg direkt vom Produzenten zum Gast finden, haben sich zwölf Gastbetriebe im Tal zusammengeschlossen und gemeinsam die «Charta 100 Prozent Valposchiavo» unterzeichnet. Damit verpflichten sie sich, den lokalen Spezialitäten auf ihren Speisekarten einen ganz besonderen Platz einzuräumen: Jeder dieser Betriebe bietet mindestens drei Gerichte an, die ausschliesslich aus Zutaten bestehen,
Weitere Informationen: Valposchiavo Turismo www.valposchiavo.ch info@valposchiavo.ch Tel. 081 839 00 60
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SPORTBAHNEN MELCHSEE-FRUTT BRANDREPORT
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Sich eine Atempause gönnen Unvergessliche Erlebnisse, Ruhe und Erholung — alles Dinge, die der Seele guttun. Abseits vom Dorf- und Stadtrummel kann man sich eine Atempause auf der Hochebene Melchsee-Frutt gönnen.
D
as Hochplateau auf 2000 m ü. M. lässt die Menschen zur Ruhe kommen und schenkt neue Energie. Zu Fuss oder mit dem Bike, beim Wandern entlang den vier tiefblauen Bergseen oder auf verlassenen Wegen zum Mittelpunkt der Schweiz. Hier kann man aus dem Alltag ausbrechen, in eine andere Welt eintauchen, Zeit haben und Zeit vergessen sowie die Bergfrische geniessen. Erlebniswelt Melchsee-Frutt Melchsee-Frutt liegt nicht nur inmitten einer einzigartigen Bergkulisse, sondern bietet auch ein breites Angebot an Sommeraktivitäten zu fairen Preisen. Von Luzern kann die Talstation Stöckalp mit dem Auto in 30 Minuten und mit dem ÖV innerhalb einer Stunde erreicht werden. Mit der Gondelbahn geht es danach sicher und schnell in zwölf Minuten von Stöckalp auf das Hochplateau. Oben angekommen, bietet die im Sommer bewirtschaftete Alp atemberaubende Ausblicke auf die einmalige Bergwelt. Nicht selten trifft man in dieser unberührten Natur auf
heimische Alpentiere wie Bartgeier, Adler, Steinböcke oder Murmeltiere. Ein einmaliges Erlebnis, von dem man zu Hause noch gerne erzählt! Auch Orte der Geselligkeit, des Austauschs und Gastfreundlichkeit finden sich auf 2000 m ü. M. Von Selbstbedienung- bis zum Gourmet-Restaurant, auf Melchsee-Frutt gibt es eine breite Auswahl an Gastronomieangeboten. Sommer an der Bergfrische Wenn es im Sommer so richtig heiss wird, finden die Gäste auf dem Hochplateau genügend Platz, um sich zu entfalten. Das ausgebaute Wanderwegenetz erscheint wie geschaffen für Geniesser und Gipfelstürmer. Die Vier-Seen-Höhenwanderung verbindet mit Melchsee-Frutt und Engelberg zwei top Tourismusregionen. Die abwechslungsreiche Wanderung führt den vier kristallklaren Seen entlang, welche mit einer natürlichen
Flora und fesselnden Fernblicken in die authentische Obwaldner Bergwelt geprägt ist. Mit Einbezug der Bergbahnen und dem Frutt-Zug kann die Wanderung beliebig verkürzt werden. Konditionsstarke können von Melchsee-Frutt bis zur Älggialp, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz wandern. Weit ab von Hektik und Verkehr, kann vielleicht sogar die eigene Mitte gefunden werden. Frutt-Zug Wer die wunderschöne Bergkulisse auf Rädern erkunden möchte, setzt sich in den Frutt-Zug und lässt sich zwischen Melchsee-Frutt und Tannalp im Stundentakt hin und her kutschieren. Dabei kann man sich den lauen Fahrtwind durch die geöffneten Fenster ins Gesicht wehen lassen und die vorbeiziehende Berglandschaft bewundern. Während der Fahrt gibt es spannende Informationen zur umliegenden Flora und Fauna. In der Hälfte der Strecke besteht die Möglichkeit, mit der Pendelbahn auf den Bonistock zu fahren. Die Besucher/innen geniessen das eindrückliche Panorama auf die Berge der Berner und Obwaldner Alpen und erleben grenzenlose Freiheit im bunten Alpensommer. Fischen Vielen Menschen geht es beim Fischen nicht nur um den Fang für die Pfanne oder den Kochtopf, sondern vor allem um das entschleunigende Naturerlebnis inmitten einer imposanten Berglandschaft. Die frische Luft und das geduldige Warten auf das Zucken der Angelschnur – für manche der optimale Weg, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen.
Ein Erlebnis der besonderen Art kann im Winter auf dem gefrorenen Stausee erlebt werden. Auf MelchseeFrutt herrschen bei Minustemperaturen die idealen Bedingungen für das Eisfischen. Ob an der Sonne oder im Schneegestöber, spannende Stunden am Eisloch und der Fang des Lebens sind garantiert. Am Schluss zählt nur eines: tief Luft holen und die einmaligen Momente auf Melchsee-Frutt geniessen. Denn mit der markanten Berglandschaft, den kristallklaren Bergseen und saftigen Wiesen im Blick sind alle Sorgen schnell vergessen — und wer seine Ruhe auf Melchsee-Frutt gefunden hat, wird diesen ursprüngliche Ort gerne wieder besuchen.
Spielplatz «Uf dr Wildi» erkunden Auf dem neuen Kinderspielplatz «Uf dr Wildi» gibt es für Gross und Klein allerhand zu erkunden. Jedes Objekt ist ein Unikat aus Holz und wurde mit viel Liebe zum Detail gebaut. Die Alpenbepflanzung sowie die neue Feuerstelle mit vielen Sitzplätzen laden Generationen zum Verweilen ein, während sich die Kleinen im Älplerdörfli austoben.
SURSELVA TOURISMUS BRANDREPORT
In der Surselva die Hektik hinter sich lassen Wer diesen Sommer Ruhe sucht und durchatmen möchte, ist in der weitläufigen Surselva genau richtig. Die Region wartet nicht nur mit atemberaubenden Aussichten in unberührter Natur auf, sondern bietet eine bemerkenswerte Auswahl an Kunst und Kultur – ein Bergsommer mit unvergesslichen Erlebnissen.
F
ernab von Massentourismus und Alltagshektik lädt die Surselva zur aktiven wie entspannten Erholung ein. Das hiesige Motto lautet: «Weniger ist mehr» und es vermag zu überzeugen. Wer grenzenlose Landschaften, wunderschöne Natur und Ruhe sucht, ist ohne Frage am richtigen Ort. Langweilig wird es hier keinesfalls – denn nicht nur die Natur überzeugt; auch kulturell hat die Region einiges zu bieten. Panoramaweg über vier Gipfel Wanderer kommen hier voll auf ihre Kosten: Mit über 1200 Kilometern Wanderwegen ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene die richtige Route dabei. Ein absolutes Muss ist die Panoramawanderung zwischen dem Piz Mundaun und dem Piz Sezner. Die rund dreistündige Wanderung führt an vier verschiedenen Gipfeln vorbei. Die beeindruckende Surselva bietet hierbei einen atemberaubenden Ausblick: Wer den Blick schweifen lässt, erblickt eine spektakuläre 360-Grad-Aussicht, die nicht nur die umliegenden Täler umfasst, sondern vom Berner Oberland bis ins bündnerische Prättigau reicht.
können nicht nur die E-Bikes, sondern auch die Velofahrer erneut Energie tanken. Die herrliche Rundtour, die am Lag da Pigniu vorbeiführt, lässt E-Bike-Fahrer ursprüngliche Bergdörfer der Surselva entdecken, während der landschaftlich interessante Stausee ein idealer Fleck für eine kurze Verpflegungspause darstellt. Ein kurzer Abstecher zu den imposanten Wasserfällen lohnt sich. pura. cultura. alpina. Die Surselva bietet ein vielseitiges und dichtes Angebot an kulturellen Sehenswürdigkeiten und Angeboten. In der Bergkulturregion lässt sich Kultur von A bis Z erleben. Einem der grössten Künstler der Region, Alois
Carigiet, ist im Museum Cuort Ligia Grischa von Juni bis Ende Oktober eine Ausstellung gewidmet – den meisten ist sein Werk «Schellenursli» sicher bekannt. Hier lassen sich jedoch noch unbekannte Werke sowie Ton- und Filmdokumente entdecken. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kapelle Sogn Benedetg, die durch ihre simple Form glänzt und vom Architekten Peter Zumthor errichtet wurde. Auch die Ogna, die grösste begehbare Skulptur der Schweiz, des Künstlers Matias Spescha, lädt zum Staunen ein. Das malerische Städtchen Ilanz ist der ideale Ausflugsort. Sei es für einen feinen Kaffee, Einkaufsbummel oder bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt – hier kann man abschalten. Dabei können in der Altstadt
Das Erlebnis beginnt im pittoresken Bergdorf Surcuolm mit einer gemütlichen Bergbahnfahrt zum Piz Mundaun. Fortgeschrittene oder abenteuerlustige Wanderer können auch zu Fuss in Richtung Gipfel aufbrechen und auf halber Strecke im bekannten Restaurant Bündner Rigi bei einem feinen Mittagessen zu neuen Kräften kommen. Von der Aussichtsplattform auf dem Piz Mundaun mit der sensationellen Weitsicht führt der Pfad zu den anderen drei Gipfeln. Auf dem Piz Sezner angekommen, werden die Wanderer nach erfolgreichem Abschluss des Ausfluges von der Bergbahn wieder sicher ins Tal gebracht. Die Surselva mit dem E-Bike erkunden Sich sportlich betätigen, fit bleiben und die Landschaft geniessen – hierfür sind die E-Bike-Routen in der Region optimal geeignet. An über dreissig Ladestationen
geschichtsträchtige Gebäude wie die St. Margarethenkirche bestaunt werden. Um sich aus erster Hand ein Bild von der Kultur der Region zu machen, lohnt sich ein Besuch im Museum Regiunal Surselva, welches seine Besucher in vorindustrielle Lebenswelten zurückführt und regelmässige Sonderausstellungen anbietet. Momentan geben die 350 Werke der Ausstellung «Fotografias dalla Surselva» Einblick in das Leben und die Kultur der Surselva des letzten Jahrhunderts. Mehr zum Bergsommer in der Surselva: surselva.info TEXT FLAVIA ULRICH
Eine unserer geringsten Weitsichten
Aussicht vom Gipfel des Piz Mundaun auf der Panoramawanderung zum Piz Sezner.
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BRANDREPORT THURGAU TOURISMUS
Zu Gast beim Kaiser Eine Landschaft wie ein Kunstwerk bietet sich dem Besucher, wenn er auf den geschichtsträchtigen Arenenberg kommt. Die weitläufige Schlossanlage in ländlicher Ruhe ist ideal, um unbeschwert Zeit zu verbringen.
S
o lieblich das Schloss, so herrschaftlich der Blick: Hoch über dem Schweizer Bodensee thront der Arenenberg mit seiner Schloss- und Parkanlage auf drei Ebenen. Hier residierte von 1817 bis 1837 Königin Hortense zusammen mit ihrem Sohn Louis – später bestieg er unter dem Namen Napoleon III. als letzter Kaiser den französischen Thron. Die Stieftochter Napoleons I. und Königin von Holland baute den Arenenberg zu einem repräsentativen Exilsitz um und lud die bedeutendsten Denker, Dichter und Künstler ihrer Zeit zu sich ein. Heute öffnet das Schloss als Napoleonmuseum seine mit Originalmobiliar eingerichteten und aufwändig restaurierten Salons für Besucher. Diese können im Hotel, im Hauptgebäude des
Schlossguts, übernachten und Slow Food mit Zutaten aus den eigenen Gutsbetrieben geniessen. Aber auch die Region lockt mit zahlreichen Ausflugszielen. Nach dem obligatorischen Museumsrundgang wartet diese zu Fuss oder mit dem Velo entdeckt zu werden.
Heute verbindet ein Rundweg die Grünanlagen aus den verschiedenen Epochen. Neben dem Landschaftspark kann man auch einen mittelalterlichen Patriziergarten, Weingärten und die modernen Schulgärten besuchen.
Arenenberger Gartenwelt Der Arenenberg blickt auf eine über 600-jährige Gartentradition zurück. Im Mittelalter bauten Thurgauer und Konstanzer Patrizier das Anwesen zum repräsentativen Landgut aus und legten einen Lustgarten an, der in der Renaissance erweitert wurde. Im 19. Jahrhundert entstand unter Königin Hortense ein weitläufiger Landschaftspark rund um das Schlossgut.
Mitten in der Natur Der Arenenberg liegt in einer atemberaubenden Umgebung, welche von unzähligen, kleinen Nebenstrassen und Naturwegen durchzogen wird. Ein Paradies für Wanderer und Velofahrer. Die grossen Wälder, weiten Landschaften, pittoresken Weiler mit einladenden Landgasthöfen und der idyllische Untersee warten auf Erkundungen. Auch der «Thronfolgeweg» führt an
den Arenenberg – auf dieser speziellen Wanderroute zwischen Gottlieben und Diessenhofen präsentieren sich ein Dutzend aussergewöhnlich gestaltete Bänke mit atemberaubendem Ausblick auf den Untersee und Rhein. Vor Ort anerbieten sich Rundgänge in den Rebbergen oder zum Aussichtspunkt «Napoleonturm Hohenrain». Im Hotel stehen für die Übernachtung vier Zimmerkategorien für jedes Budget zur Verfügung. Hotelgäste können sich zudem E-Bikes ausleihen und den hauseigenen Badestrand nutzen. www.arenenberg.ch www.napoleonmuseum.ch
Sonderausstellung im Napoleonmuseum Die Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe – Eine Kaiserin bringt Kohle» erzählt die Geschichte der letzten französischen Monarchin Eugénie de Montijo. 1906 stiftete sie das Schlossgut Arenenberg dem Thurgau. Damit verschenkte sie ein Millionenvermögen! Das Napoleonmuseum präsentiert in seiner neuen Sonderausstellung ausgewählte Stücke aus den Privatsammlungen der Kaiserin. Von kostbaren Gemälden über Schmuck und Porzellan bis hin zu Prunkwaffen – und es gibt noch viel mehr zu entdecken! Die Schau ist Teil einer Gemeinschaftsausstellung der Museen des Kantons Thurgau zum Thema «Thurgauer Köpfe». Infos unter: www.museenthurgau.ch
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Das «beste Vierstern-Stadthotel der Schweiz» befindet sich an erhöhter Lage und bietet eine atemberaubende Aussicht auf den Vierwaldstättersee, die malerische Altstadt von Luzern und die Zentralschweizer Berge. Das MONTANA bezaubert seine Gäste mit einer 15 Gault&Millau-Punkten ausgezeichneten Gourmet-Küche und mit viel charmanter Gastfreundschaft. Jedes einzelne der 61 Art Deco-Zimmer und Suiten mit teils eigenem Whirlpool auf der Dachterrasse ist ein Bijou. Die obersten beiden Penthouse-Etagen überzeugen zudem mit exklusivem Fünfsterne-Service. Bereits legendär sind die zahlreichen Events im ART DECO HOTEL MONTANA wie die Kochkurse mit unserem Küchenchef im Kitchen Club, der schweizweit einmaligen Erlebnisküche. Eine Auszeit mit Stil erwartet Sie in der Louis Bar und der Hemingway Rum Lounge mit Live Musik, Jam Sessions, 60 exquisiten Rum & Whisky Angeboten und nach Wunsch einer Auswahl edler Zigarren. In der MONTANA Day-Spa Wohlfühloase verwöhnen wir Sie von Kopf bis Fuss mit entspannenden Massagen und neuesten Kosmetik-Treatments. Wir freuen uns, Sie im ART DECO HOTEL MONTANA im wunderschönen Luzern begrüssen zu dürfen.
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FERIENREGION TOGGENBURG BRANDREPORT
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Im Einklang mit der Natur Die Ferienregion Toggenburg bietet der Schnelllebigkeit durch Natürlichkeit und Echtheit die Stirn. Das Ostschweizer Hochtal ermöglicht unbekümmerte und aktive Ferien in voralpiner Landschaft.
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s war ein Riese, der einst dafür sorgte, dass sich über die Hügel des Toggenburgs weit verstreut Höfe und Häuschen erstrecken. Als wollten sie einander bloss nicht zu nahekommen, ducken sich die stattlichen Holzbauten hinter Kuppen und Wettertannen. Selbst hoch oben, vom Tal her nur auszumachen, weil die Fensterscheiben im Licht der Abendsonne glitzern, stehen sie, umgeben von steilen Weiden und Wiesen. Die fürs Toggenburg charakteristischen Streusiedlungen sind jedoch keineswegs dem raumplanerischen Geschick des Riesen zu verdanken. Es war ein Versehen, dass er, in der Absicht im Appenzellerland eine Stadt bauen zu wollen, seinen im Montafon geschulterten Sack voller Wohnhäuser und Ställe über dem Alpstein tröpfchenweise entleerte, als er beim Überschreiten der Berggipfel an ebendiesen hängen blieb. Immerhin sah er ein, dass die schmucken Häuschen wunderbar in die Landschaft passen, weshalb er sie nicht wieder einsammelte. Weitsicht von den Churfirsten Die Sage des Säntisriesen wird heute noch erzählt. Einheimische Kinder hören sie in der Schule, reisende Gäste erfahren davon auf dem Toggenburger Sagenweg. Bildhaft erzählen seine zwölf Stationen Geschichten von Vögten, Drachen und Schätzen. Der Toggenburger Sagenweg ist ein beliebtes Ausflugsziel auf der Alp Sellamatt am Fusse der Churfirsten. Diese prägen das Angesicht der Ferienregion Toggenburg und fast jedes Postkartensujet. Die Gebirgskette mit den markanten sieben Gipfeln ist das Wahrzeichen des Toggenburgs. Um sie herum spielt sich das Ferienerlebnis ab. Bergbahnen unterschiedlicher Carrosserie recken sich ihnen entlang empor, Wanderwege, Themenwege und Bikerouten kreuzen sich ihnen zu Füssen mal hier, mal dort. Mal reichen sie schnurgerade zum Gipfel. Alphütten werden zur Freude der Wanderer sommers zu Bergbeizen, Transportkistenbahnen zu Seilbahnen mit Kult- und Must-see-Potenzial. Die Gipfel der Churfirsten sind mit ihren Höhen von 2204 bis 2306 Meter nicht unbedingt hoch. Doch ihre Ansicht ist einzigartig. Davon zehrt das ganze Tal, insbesondere das oberste Toggenburg mit den Dörfern Alt St. Johann, Unterwasser und Wildhaus, wo der Tourismus in jedes Geschäft, in jede Gartenbeiz Einzug hält. Der Tektonik sei Dank, denn einst hingen die Churfirsten wie ein Pult zusammen. Der Gebirgsrücken zwischen Hinterrugg und Chäserrugg lässt dies heute noch vermuten. Letzterer ist durch eine Luftseilbahn erschlossen. Besucherinnen und Besucher bekommen auf dem Gipfel so einen «geschenkten» dazu. Zuerst jedoch halten sie, auf dem Chäserrugg angekommen, staunend inne. Das Auge weiss kaum, wohin es schauen soll. Die Weitsicht über rund 500 Berggipfel in sechs Ländern ist atemberaubend. Der Anblick des Gipfelgebäudes, entworfen von den Architekten Herzog & de Meuron, wirkt wie der sinnvolle Abschluss des Gipfels, elegant, ohne Schnickschnack und ganz aus heimischem Holz. Im Innern beherbergt es die Bergstation der Bahn, ein Restaurant und Räume für Seminare und Veranstaltungen. Von der Terrasse des Restaurants geniesst man die ungestörte Aussicht auf den weit unten gelegenen Walensee. Dieser Ausblick begleitet stets auf dem Blumenrundweg, der auf der Hochebene Rosenboden Panoramasicht mit dem Mikrokosmos der Alpenflora vereint. Hier wachsen seltene Pflanzen und Blumen in bunten Farben, informativ illustriert mit Stelen am Wegesrand. Der Rundweg nimmt knapp eine bis zwei Stunden in Anspruch und ist leicht zu begehen. Wer die Augen offenhält und
Chäserrugg: Ausflugsberg mit Aussicht.
Viel Platz: Rund 150 Kilometer Wanderwege erschliessen das Thur- und das Neckertal. das Glück an seiner Seite hat, erhascht einen Blick auf eine der hier ansässigen Steinbockkolonien.
einer Katastrophe zu bewahren. Natürlich nur während der Dauer des Spiels.
Ein klingendes Tal Nur einen Steinwurf entfernt, liegt der Klangweg Toggenburg. Er erstreckt sich über eine Distanz von sechs Kilometern von Wildhaus-Oberdorf bis zur Alp Sellamatt. Mit geringem Gefälle und einem rollstuhl- und kinderwagengängigen Abschnitt zwischen Sellamatt und Iltios ist der Weg besonders familienfreundlich. Am Klangweg wollen 27 Klanginstallationen bespielt werden. Die Instrumente tragen überraschende Namen wie «Heulvelo», «Tonmühle» und «Glockenbühne». Der Klang, der ihnen entlockt wird, ertönt mal harmonisch, mal archaisch. Dabei wirkt die umgebende Natur wie ein Resonanzkörper. Von den Bergen hallt es wider und die Schallwellen werden weit ins Tal getragen, wie der Alpsegen, der hier noch von einigen Älplern während der Sömmerungszeit bei Dämmerung von den Hochalpen gesungen wird. Es ist ein tief verwurzeltes Brauchtum, das hier aktiv gelebt und gepflegt wird, weshalb die ursprüngliche Gesangs- und Musikkultur im gesamten Tal weitgehend erhalten geblieben ist. Dieses musikalische Erbe wird von den Einheimischen getragen und von der Klangwelt Toggenburg an die Öffentlichkeit vermittelt. Klang, Resonanz und Stimme werden durch sie erlebbar. Jodel- und Klang-Workshops, Festivals und Erlebnisangebote wenden sich an Berufsmusiker, Laien und Hobbysängerinnen gleichermassen. Das Angebot reicht von Johlen mit Huskies bis hin zu Naturton-Symposien. Besonders niederschwellig ist das Erlebnishaus Klangschmiede in Alt St. Johann, wo unter Anleitung von Schmieden Schellen angefertigt werden. Im Erlebnishaus befindet sich seit einem Jahr auch der weltweit erste Klang-Escape-Room. Gruppen haben eine Stunde Zeit, Rätsel zu lösen, um von einem ins nächste Zimmer zu gelangen und das Toggenburg vor
In gemächlichem Tempo Draussen scheint die Zeit etwas langsamer zu ticken. Das Toggenburg ist ein ländlicher Raum, wo die Natur den Rhythmus vorgibt. Seine Lebensadern sind zwei Flüsse, die das Tal durchziehen und die sattgrünen Wiesen nähren, die sich zu beiden Seiten des Tals hochziehen und in denen traditionsbewusst gepflegte Bauernhäuser stehen. Die Natur ist nicht Kulisse, sondern das Erlebnis. 150 Kilometer Wanderwege bringen Gäste an kaum erschlossene Orte mitten im voralpinen Raum. Bikerouten für unterschiedliche Ansprüche machen das Pedalen unbeschwert. Entschleunigen und Energietanken gelingen hier so gut, weil von Hektik keine Spur ist. Das Toggenburg entzieht sich dieser bewusst. Fernab der Touristenströme und doch vor der Haustür. Nur eine Autostunde von Zürich und St. Gallen entfernt tut sich hier eine andere Welt auf. Wenn der alte Bauer mit Vollbart und einer «Krummen» im Mundwinkel das Wiesenbord mit dem Handmäher bearbeitet, dann ist dies nicht gekünstelt. Handarbeit und Handwerkskunst haben hier gleichermassen Platz wie Moderne und Innovation. Einst war das Tal führend in der Textilindustrie. Viele Zeitzeugen wie Fabrikgebäude, Webstuben und Sticklokale in Privathäusern zeugen heute noch davon. Auf Augenhöhe mit den Baumwipfeln Eine moderne und schweizweit einzigartige Erscheinung ist der Baumwipfelpfad Neckertal in Mogelsberg. Der 500 Meter lange Steg in den Baumkronen führt die Besucherinnen und Besucher auf Augenhöhe mit dem Blätterdach durch den Wald. Dieser spielt die Hauptrolle auf dem Erlebnispfad, der in seiner Architektur an die Brio-Bahn der Kindheit erinnert und neue Perspektiven auf den Wald als Lebensraum für Tier und Pflanze
ermöglicht. Der Baumwipfelpfad ist heute ein Leuchtturm der Ferienregion Toggenburg und insbesondere des Neckertals, das im Wesentlichen von einer lieblichen Landschaft mit sanften Hügeln, kleinen Dörfern und plätschernden Bächen geprägt ist. Er ist, wenn man so will, der Gestalt gewordene Starrsinn der Toggenburger. Hätte nicht eine Gruppe Heimatliebender über Jahrzehnte überzeugt und stur gegen einigen Widerstand und über zahlreiche Hürden hinweg an der Idee eines Pfades in den Baumwipfeln festgehalten, stünde dieser hier nicht. Sie mögen etwas verbohrt wirken, die Toggenburgerinnen und Toggenburger. Doch letztlich ist es ihre Eigenart und Verbundenheit mit dem Toggenburg, welche der Ferienregion ihre Identität erhalten und sie zur Ruheoase in einer schnelllebigen Welt machen. Weitere Informationen: toggenburg.swiss
Der Baumwipfelpfad Neckertal in Mogelsberg.
Sonderausstellung «SO WIRD MIR DER WEG GEWIESEN»
Hier erleben Sie Kunst, Architektur- und Industriegeschichte — von der Manufaktur bis zur Wissenskultur.
Siegfried Wagner (1869 – 1930)
KUNSTMUSEUM APPENZELL Der Mensch aus Sicht der Kunst
Die aktuellen Sonderausstellungen beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Mensch. Im Kunstmuseum Appenzell werden rund 70 Werke des im Tessin lebenden Künstlers Selim präsentiert, der sich in seinem Schaffen mit existentiellen, gesellschaftspolitischen Fragen beschäftigt. «Zahl, Rhythmus, Wandlung – Emma Kunz und Gegenwartskunst» in der Kunsthalle Ziegelhütte spannt den Bogen auf, der von der Untersuchung der «Kunst und dem Künstler als Medium und Mittel» über die «Heilkräfte der Kunst», den «Mechanismen der Bilderzeugung» und den «Körper als Bedeutungsträger» bis hin zur «Kunst als Meditation» reicht.
Sommercafé vor dem Museum bis September geöffnet
KUNSTHALLE ZIEGELHÜTTE APPENZELL
Selim Abdullah, Neptun, 2015 Öl auf Leinwand © Selim Abdullah Die Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell betreibt zwei Häuser, das Kunstmuseum Appenzell und die Kunsthalle Ziegelhütte. Zentrales Anliegen ist die Präsentation und wissenschaftliche Beschäftigung mit der internationalen Kunst der Moderne und der Gegenwart sowie die Aufführung konzertanter Musik.
Sein Luzerner Wohnsitz am Vierwaldstättersee www.richard-wagner-museum.ch DI - SO 11-17 Uhr
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HOTEL HOF WEISSBAD BRANDREPORT
Sommeridylle im lieblichen Appenzellerland Das Appenzellerland ist immer wieder Anziehungspunkt und Inspirationsquelle für Menschen, die Lebensfreude, Brauchtum und Tradition geniessen wollen. Zwischen dem Alpstein und dem Bodensee, in einer malerischen Gegend, geprägt von samtigen Hügeln und bunt bemalten Häusern, liegt das Hotel Hof Weissbad. Die gelebte Gastfreundschaft, die naturnahe Umgebung und der zauberhafte Kräutergarten lassen den Alltag im Nu vergessen.
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ahlreiche Wanderwege, Bike-Routen sowie die Appenzeller Bahnen führen an romantische Plätze. Aus Fels und Boden sprudeln klare Quellen, die Luft ist frisch und rein. Was für ein Sommermärchen! Alles, was das Herz begehrt Als der ideale Ort zum Erholen, Erleben, Geniessen oder einfach zum Sein präsentiert sich das Vier-SterneSuperior-Hotel Hof Weissbad, direkt am Fusse des Alpsteins. Das Hotel bietet abwechslungsreiche Aktivitäten, und für Entspannungsbedürftige gibt es ein vielfältiges Spa-Angebot: Innen- und Aussenbad mit eigenem Quellwasser (33 Grad), Saunalandschaft, Fitnessbereich, diverse Massagen und Kosmetikbehandlungen mit eigener Appenzeller Produktelinie. Freunden der
Kulinarik offeriert Käthi Fässler, die «Köchin des Jahres 2009/2010» mit 16 Gault-Millau-Punkten, eine Abendkarte mit 18 täglich wechselnden Gerichten. … und noch viel mehr Ab einer Buchung von drei oder mehr Nächten erhalten die Gäste die An- und Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr bis nach Weissbad geschenkt. Das I-Tüpfchen ist der gratis Gepäcktransport von der eigenen Haustüre bis ins Hotel und wieder nach Hause. Somit steht einer unbeschwerten Zeit im Appenzellerland nichts mehr im Wege. Herzlich willkommen im Weissbad. Hier treffen Sie herzliche Menschen, die meisten davon Appenzeller – verschmitzt, weltoffen und humorvoll.
Sommerpauschale Geniessen Sie idyllische Sommertage im Weissbad. Die Appenzeller Ferienkarte und die An- und Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr aus der ganzen Schweiz, inklusive Gepäcktransport von Tür zu Tür, sind kostenlos dabei. 3 Übernachtungen in einem Doppel- oder Einzelzimmer, reichhaltiges Frühstücksbuffet, 4-GangAuswahlmenu und folgende Specials:
• Für Sie: 1 Gesichtsbehandlung mit erfrischen-
der Algothermmaske und Abschlusspflege Sommerlack für die Fingernägel • Für Ihn: 1 Rückenmassage mit Fuss-Reflexzonenbehandlung • Freie Benutzung der Wellness-Anlage mit Innen- und Aussenbad, Saunalandschaft, Fitnessund Ruheraum, Liegebereiche im Freien • Freie Teilnahme an Gruppenlektionen • Freie Benutzung der E-Fahrräder und E-Bikes Preis im Doppelzimmer: CHF 920 pro Person Preis im Einzelzimmer: CHF 995 Buchbar bis 31. August 2020
Hotel Hof Weissbad Im Park 1, 9057 Weissbad Telefon +41 71 798 80 80 hotel@hofweissbad.ch hofweissbad.ch
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BRANDREPORT NETZWERK SCHWEIZER PÄRKE
Mit dem E-Bike kleine Weltwunder erleben Die E-Bike-Tour «La Route Verte» führt entlang des Jurabogens von Schaffhausen nach Genf. Die Besucherinnen und Besucher durchqueren sechs Naturpärke auf abwechslungsreichen Routen und treffen auf engagierte Menschen, die sie mit lokalen Köstlichkeiten verwöhnen und mit kulturellen Einzigartigkeiten überraschen.
«L
a Route Verte» ist ein Erlebnis für alle Sinne: Die E-Bike-Strecke führt in sieben Etappen über 467 Kilometer von Schaffhausen nach Genf durch die sechs Naturpärke des Jurabogens, wobei es eine unglaubliche Vielfalt an Natur- und Kulturlandschaften zu entdecken gibt. Die Fahrt beginnt im Blauburgunderland des Regionalen Naturpark Schaffhausen und führt weiter vorbei an den Hochstammobstgärten im Jurapark Aargau. Im Naturpark Thal tauchen die Besucherinnen und Besucher in geheimnisvolle Wälder ein und entdecken tiefe Schluchten. Mit der Fahrt in den Naturpark Doubs, wo die Freiberger Pferde friedlich auf den weiten Juraweiden grasen, wird die Sprachgrenze überschritten. Es folgt der Anstieg auf den Mont-Soleil im Naturpark Chasseral, wo einmalige Ausblicke die Anstrengung belohnen. Mit dem Parc Jura vaudois, der mit klaren Seen und dichten Wäldern aufwartet, und der Abfahrt nach Genf, findet die Tour ihren Abschluss. In die Landschaft eintauchen Die «Route Verte» ist ein einzigartiges Naturerlebnis, sie lädt aber auch ein, lokale Köstlichkeiten, engagierte Menschen und traditionelles Handwerk kennenzulernen. Besuche auf Bauernhöfen, Degustationen regionaler Produkte oder Themenpfade lassen sich einfach ins Programm einbauen. Für Geniesser stehen zudem die drei Genussrouten der «Route Verte» zur Auswahl. Deren Etappen sind kürzer und lassen mehr Zeit für kulinarische und kulturelle Erlebnisse. Auch die Unterkünfte bieten einmalige Momente, zwei Beispiele: In Trasadingen im Regionalen Naturpark Schaffhausen liegt das Weinfass-Hotel der Familie Rüedi, dessen Zimmer wie Weinfässer aneinandergereiht
Naturpark Doubs © Schweiz Tourismus - André Meier
und im Innern modern und gemütlich mit Holz ausgestattet sind. Die Region des Jurapark Aargau wiederum ist bekannt für den Eisenabbau. Das Eisenbergwerk Herznach ist heute ein Museum und zeigt die Geschichte der Erzförderung auf und das Silo einer ehemaligen Mine wurde zu einem Bed & Breakfast umfunktioniert. Einfach buchen Das Gesamtpaket und die Genussrouten der «Route Verte» sind einfach beim Touranbieter Eurotrek buchbar, inkl. Übernachtungen, Gepäcktransport, Kartenmaterial und E-Bike-Miete. www.parks.swiss/buchen Ausführliche Informationen zu «La Route Verte» sind auf www.larouteverte.ch zu finden.
Mitmachen und Gewinnen! Machen Sie am Wettbewerb der 19 Schweizer Pärke mit und entdecken Sie unzählige kleine Weltwunder: Zu gewinnen gibt es entweder eine Woche auf der EBike-Strecke entlang der sechs Naturpärke des Jurabogens «La Route Verte», eine Wanderwoche durch die drei Naturpärke Diemtigtal, Gantrisch und Gruyère Pays-d’Enhaut oder Familienferien im Bündner Naturpark Biosfera Val Müstair. www.kleineweltunder.ch/win
BRANDREPORT HEIDADORF VISPERTERMINEN TOURISMUS
Europas höchster Weinberg Unterhalb des Dorfes Visperterminen liegt Europas höchster, zusammenhängender Weinberg, auf einer Höhe zwischen 650 und 1150 m ü. M. In kurzen Terrassen mit hohen Trockensteinmauern überwindet der Weinberg, genannt «Rieben», auf engstem Raum 500 Höhenmeter.
H
underte Stützmauern machen aus den Steilhängen kleine Rebgärten. Die Südlage des Hanges, in einer der trockensten Gegenden der Schweiz, und die grossen Steinflächen dieser Trockensteinmauern machen die «Rieben» bis in den Spätherbst zu einer Wärmekammer, die den Trauben – zusammen mit ein paar Föhnstössen – die nötige Reife verleihen. Reblehrpfad Ein wunderschöner Themenweg führt durch Europas höchsten Weinberg. Auf rund 40 Informationstafeln zwischen Visp und dem Heidadorf Visperterminen erfahren die Gäste viel Wissenswertes über Weine, deren Rebsorten, Schnitte, Erziehungsformen, Anbaumethoden, sowie Land und Leute. Nach der Durchquerung des Weinberges wird der «Reblehrpfad» zum «Tärbiner Kulturweg». Auf rund 20 Informationstafeln werden Ihnen die lokalen Begebenheiten und Besonderheiten von Visperterminen aufgezeigt. Jede Etappe kann auch einzeln bewandert werden. Tipp: Abstecher in die St. Jodern Kellerei in Unterstaldendegustieren Sie den berühmten Heida-Wein. Dorfführung Wer an der Dorfführung durch das urige Visperterminen mit seinen alten Dorfteilen teilnimmt, erfährt viel
über seine langjährige Geschichte. Die lokalen Dorfführern informieren über Historisches, Aktuelles, Land und Leute. Thematische Schwerpunkte können frei nach den jeweiligen Interessen gewählt werden. Ebenfalls bietet sich die Möglichkeit, das Heidadorf Visperterminen auf kulinarische Weise zu entdecken. Bei der kulinarischen Dorfführung besteht die Möglichkeit, ein Vier-Gänge-Menü mit typischen Walliser Spezialitäten in vier verschiedene Restaurants zu geniessen. Auch Apéros mit Weinen von Europas höchstem Weinberg können unterwegs organisiert werden. Wandern Die Gemeinde Visperterminen verfügt über ein riesiges und sehr abwechslungsreiches Wandernetz. Naturliebhaber kommen speziell im Nanztal, dem Panoramarundweg Giw-Gibidum und dem Naturreservat Sädoltwald auf ihre Kosten. Der Sessellift bringt die Wanderer bequem hinauf aufs Giw, auf 2000 m ü. M. Die Bergstation Giw fungiert als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und bietet eine phänomenale Sicht aufs Matterhorn und zahlreiche weitere 4000er. Das naturbelassene und per Auto nicht zugängliche Nanztal ist ein wahres Idyll und bietet die ideale Umgebung um die Schönheit und
Ruhe der Alpen zu geniessen. Verschiedene Wanderungen finden ihren Ausgangspunkt im Heidadorf Visperterminen. Eine Wanderung entlang der stetig fliessenden Suone Beitra oder der Suone Bodmeri erfreut das Gemüt. Kultur Das Heidadorf Visperterminen bietet nebst dem Naturerlebnis auch ein breit gefächertes kulturelles Angebot. Zusammengefasst unter dem Begriff «Kultur-Park» ist es möglich, verschiedene Angebote hautnah zu erleben. Die Besucher werfen einen Blick hinter die «Fassade». Die Palette reicht vom Backkurs des traditionellen Walliserbrots über Töpfern, Weben, Herstellen der Chirlihändstees (Pulswärmer) über Fischen im Gebidumsee, einem Besuch beim Imker oder Schäfer bis hin zum Erlernen des Kartenspiels Troggu oder dem Besuch der fünf Kinderspielhäuser oder des Wohnmuseums. Übernachten und Essen In Visperterminen befinden sich zwei Hotels, das Hotel Gebidem und das Hotel Rothorn. Daneben sind zahlreiche Ferienwohnungen, ein rudimentärer Campingplatz und zwei Unterkünfte für kleinere (Ferienlager «Giw») und grössere Gruppen (Gruppenhaus «Tärbinu»)
vorhanden. Sieben Restaurants und ein Dorfladen ergänzen das Angebot. Winter Auch im Winter stehen zahlreiche Aktivitäten zur Verfügung. Das familienfreundliche Skigebiet Visperterminen bietet einige Skipisten, einen Schlittelweg, einfache Schneeschuhtrails und Winterwanderwege an. Was gibt es Schöneres als bei einem köstlichen Raclette und einem Glas Tärbiner Wein die wärmenden Sonnenstrahlen zu geniessen? Weitere Informationen und Auskünfte unter: www.heidadorf.ch, per Email info@heidadorf.ch oder per Telefon 027 946 03 00. Heidadorf Visperterminen Tourismus Dorfstrasse 128 3932 Visperterminen
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MARINA LACHEN BRANDREPORT
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Entspannte und genussvolle Momente am Zürichsee An der Marina Lachen fühlt man sich wie in den Ferien im Süden – und das mitten in der Schweiz am schönen Zürichsee. Die Flaniermeile entlang des Seeufers lädt zum Spazieren und Verweilen ein, die Sommer-Terrassen der Restaurants liegen direkt an der Hafenpromenade und dazu geniesst man einen unvergesslichen Sonnenuntergang. Die Erlebnis- und Gastronomiemeile der Extraklasse «Marina Lachen» ist die Erlebnis- und Gastronomiemeile am südlichsten Punkt des Zürichsees. Das 4-Sterne-Hotel, drei verschiedene Restaurants sowie eine Bar-Lounge sorgen für entspannte Momente direkt am Wasser. Es ist eines der wenigen Hotels, das direkt am See gelegen ist und es bietet einen uneingeschränkten Blick auf die Hafenanlage und den Obersee. Das Lifestylehotel verfügt über insgesamt 21 stilvolle Zimmer: 14 Designrooms, 6 Junior Suiten und 1 Sunset Suite, zwei Zimmer sogar mit privatem Jacuzzi. Von der modernen Technik bis zum hochwertigen Schlafkomfort bieten sie alles, was anspruchsvolle Kurzaufenthalter suchen. Aber nicht nur die Vielfalt oder die Lage machen die Marina Lachen attraktiv. Gäste freuen sich auch auf das persönliche Engagement der Mitarbeitenden und geniessen das Gefühl, fernab des Alltags zu sein.
Die Region rund um Lachen SZ bietet eine vielfältige Auswahl an Aktivitäten Die Region wartet mit tollen Attraktionen und Aktivitäten für Tagesausflüge und mehrtägige Aufenthalte auf. Sei es für Wanderer, Biker, Familien oder Wasserratten. Das Gebiet rund ums Stöcklichrüz, den Etzel und den Zürichsee verspricht abwechslungsreiche Touren zu Fuss und mit dem Bike. Familienabenteuer bieten nahe gelegene Ausflugsziele wie der bekannte Wasserpark Alpamare, der Freizeitpark Atzmännig und Knies Kinderzoo. Für Kulturinteressierte bieten sich Städtetrips nach Rapperswil, Einsiedeln und Zürich an. Und wer mit dem Boot unterwegs ist, kann direkt vor der Haustüre im Hafen Lachen anlegen. Der Hafen gilt übrigens als schönste Anlage am ganzen Zürichsee – mit origineller Beleuchtung, Wasserspiel, Bootsvermietung, öffentlichen Bootsplätzen und Anlegestelle der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft.
Der perfekte Ausklang für einen Ferientag Nach einem aktiven oder entspannten Ferientag lässt man den Abend genussvoll in einem der drei Restaurants der Marina Lachen ausklingen. «Das Beste aus drei Welten» umschreibt das kulinarische Angebot, das von populär über exotisch bis rustikal reicht. In der «Osteria Vista» widmet sich die attraktive Karte ganz dem Thema «Bella Italia» – mit frischen Holzofenpizzen und mediterranen Speisen. «The Steakhouse» ist ein echtes Erlebnis für Liebhaber von Fleisch und Seafood vom offenen Holzkohlegrill. Sein Lieblingsstück wählt man direkt an der Meat Boutique (Metzgertheke) aus und schaut zu, wie der Grillmeister dieses gekonnt zubereitet. Im urban inszenierten Asiarestaurant «OX Asian Cuisine» bereiten Thai-Köche populäre und authentische Gerichte aus ihrer Heimat zu. Fernweh ist also auch in der abwechslungsreichen Gastronomie ein Thema und passt perfekt zum Gesamterlebnis Marina Lachen.
Kurzurlaub am Zürichsee – Spannende Sommer Packages mit «SüdSeeFeeling» SüdSeeAktiv: Das aktive Package (ab 1 Nacht) für Bike-/Wanderbegeisterte inkl. BMC Bike Miete für 1 Tag, Routenkarte der Region, reichhaltigem Lunchpaket mit Rucksack, 3-Gang Abendessen und Frühstück. Ab CHF 360.- für 2 Personen & 1 Nacht. SüdSeeLiebe: Das romantische Package (ab 2 Nächten) inkl. romantisch dekoriertem Zimmer, SüdSeeÜberraschung und 3/8 Flasche Champagner bei Ankunft, Apérogetränk am 2. Tag, Ruderboot Miete für 2 Stunden auf dem Zürichsee, reichhaltigem Lunchpaket mit Rucksack, 3-Gang Abendessen und Frühstück. Ab CHF 674.- für 2 Personen & 2 Nächte. SüdSeePiraten: Das Familien Package (ab 2 Nächten) inkl. Pedalo Miete für 3 Stunden auf dem Zürichsee, je 2 Marina Sonnenbrillen und Badetücher, Pastaplausch am Abend und Frühstück. Ab CHF 843.- für 2 Erwachsene + 2 Kinder & 2 Nächte. marinalachen.ch
MUSEUM ZU ALLERHEILIGEN SCHAFFHAUSEN BRANDREPORT
Im Schaffhauser Museum sind die Hühner los!
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Unter dem Titel «Hühner - Unterschätztes Federvieh» erzählt die Ausstellung die gemeinsame Geschichte von Mensch und Huhn. Sie zeigt die Vielfalt von wilden und zahmen Hühnern und deckt auf, wie Hühner leben, wo sie uns im Alltag begegnen und woher unsere Poulets und Eier kommen, die wir täglich konsumieren.
Gang durch die Ausstellung begegnet man nicht nur einem zehnfach vergrösserten Skelett eines heutigen Masthuhns, sondern auch einer bunten Auswahl von Rassen des Haushuhns und vielen Wildhühnerarten, die als Präparate gezeigt werden. Überall in der Ausstellung laden Visualisierungen und Medienstationen ein, sich dem Huhn in all seinen Facetten zu nähern. Aber die Ausstellung regt auch zum Nachdenken über die Nutzung des Huhns durch den Menschen und über das eigene Konsumverhalten an und liefert spannendes Hintergrundwissen.
Die Schau bietet die Möglichkeit, sich auf spielerische Art mit dem Thema auseinanderzusetzen. Auf dem
Bis 5. April 2021 www.allerheiligen.ch
as wohl wichtigste Nutztier der modernen Zivilisation, das Huhn, steht im Zentrum einer anschaulichen und interaktiven Familienausstellung im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen.
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BRANDREPORT REGION DENTS DU MIDI
Im Herzen der Région Dents du Midi ein atemberaubendes Panorama erleben
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n Höhe gewinnen und die frische Luft der stillen und unberührten Natur einatmen: Die Walliser Region Dents du Midi mit ihren sechs Ortschaften bietet ihren Besuchern eine farbenfrohe Flora und eine abwechslungsreiche Fauna, die unter dem wachsamen Blick der gleichnamigen Bergkette täglich zu neuem Leben erwacht. Das Gebiet ist einen Katzensprung von Genf oder Lausanne entfernt und eine der ersten Destinationen auf der Route ins Wallis. Auch von der Deutschschweiz aus ist die charmante Region innerhalb von wenigen Stunden mühelos erreichbar.
Die Region Dents du Midi ist der Schweizer Teil der Portes du Soleil, eines der grössten Ski- und Fahrradgebiete der Welt. Im Sommer erstrecken sich in diesem grossen Gebiet, wunderschöne Wanderwege mit einer Länge von rund 800 Kilometern, die einem das Erlebnis einer sich stetig wandelnden Kulisse offenbaren. Auch MountainBike-Liebhaber kommen bei einem Tummelplatz von 600 Kilometern inmitten der Schweiz und Frankreich voll auf ihre Kosten – sei es für ein blosses Wadentraining oder die traumhaften Talfahrten zwischen Seen und Bergen. Bike Park Dank einer verfügbaren Route von über 600 Kilometern wird der Traum für Mountainbiker aller Art – Amateure oder Fortgeschrittene – zur Realität. Ob Enduro, Cross-Country, Downhill- oder E-Bike: Jeder kann in
seiner Disziplin glänzen. Auf der Weltcup-Strecke, dem Grand 8 mit dem E-Bike kann man ungestört von der Schweizer bis zur französischen Grenze fahren. Dieses Jahr werden die Öffnungszeiten des Bike Parks Champéry-Morgins einmalig bis Ende Oktober ausgedehnt – das Vergnügen bleibt somit länger erhalten! Mit mehr als neun Abfahrt-, sieben Cross-Countrysowie einer Weltcupstrecke, einer E-Bike-Route – die sogenannte Grand 8 –, zwei Pumptracks, vier Mountainbike-Liften und fünf spezialisierten Läden wird die Lust auf den Velo-Spass geweckt und lange erhalten. Auch Geniesser kommen nicht zu kurz, denn die unzähligen Alphütten, Bars und Restaurants bieten unvergessliche und köstliche Spezialitäten. Multi Pass Das ab dem 11. Juni gültige Sommerangebot ist bei einem Aufenthalt in allen Hotels der Region miteingeschlossen. Der Multi Pass eröffnet ab der ersten Übernachtung die Tore zu über 60 kostenlosen und weiteren 60 vergünstigten Aktivitäten. Vom öffentlichen Verkehr bis zu Minigolf – jeder findet die passende Gelegenheit, sich zu beschäftigen, sei es alleine, mit Freunden oder der Familie. Wer die Berge entdecken und dabei viel Spass haben möchte, ist in der Region Dents du Midi genau richtig!
Bergbahnen Die Région Dents du Midi ist bekannt für ihre unendliche Weiten. Mithilfe von Seilbahnen und Sesselliften kann man sich einfach und schnell von Dorf zu Dorf bewegen. Die Transportmittel lassen einen in kürzester Zeit in die Höhe zu steigen, um auf dortigen Restaurantterrassen mit Blick auf das prachtvolle Panorama eine leckere Mahlzeit zu geniessen. So kann man mit dem Multi Pass in der Tasche problemlos die umliegende Alpenlandschaft entdecken. In diesem Herbst profitieren Naturliebhaber ausserdem von den verlängerten Öffnungszeiten der Anlagen bis Ende Oktober. Somit kann man den Kontrast der vibranten Farben der Fauna während des frostigen Wintereinbruchs in voller Pracht geniessen. Trophäe der Almen Gourmets sowie Liebhaber der traditionellen Küche entdecken die atypischen Spezialitäten und Restaurants der Region. Die Trophäe der Almen ist allen voran eine gute Möglichkeit, die Vielfalt der regionalen Produkte kennenzulernen. Die Landwirte – seit Generationen leidenschaftlich im Geschäft – stellen Käse, Trockenfleisch und kräftige Branntweine aller Art her. Restaurants, Chalets und Berghütten haben so die lange erträumte Chance, Lebensmittel neu zu interpretieren und die hungrigen Mägen der Wanderer zu füllen. Das Spiel ist ganz einfach: Eine Mahlzeit in
einem der Partnerbetriebe geniessen und – nach einer wohlverdienten Pause – drei Aufkleber für das Stickeralbum erhalten. Je mehr Aufkleber man sammelt, desto grösser sind die Chancen, einen der zahlreichen Preisen zu gewinnen! Aktivitäten im kleinen Rahmen Als Antwort auf die Coronasituation während der letzten Monate hat die Region Dents du Midi diesen Sommer ein Programm mit Aktivitäten im intimen Rahmen lanciert. Dabei gibt es mehr als 54 Unterhaltungsmöglichkeiten in kleinen Gruppen, die Möglichkeit von einzigartigen Erfahrungen zu profitieren und die Berglandschaft in einem neuen Blickwinkel kennenzulernen! Eine Tour mit dem E-Bike während des Sonnenuntergangs oder das erste Mal eine Kuh melken – die Erlebnisse sind für alle zugänglich und werden von Anfang Juni bis Ende Herbst angeboten. Für die Waghalsigeren feiert der RDDM Fun Park vom 11. Juli bis zum 9. August 2020 sein Comeback. Battle Drones, Drift Trikes oder ein riesiger Airbag zum Draufspringen: Das bedeutet für die Jüngsten Nervenkitzel pur!
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E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A
HOTEL SPITZHORN BRANDREPORT
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Wahrer Luxus statt vorgetäuschte Grösse Im Hotel Spitzhorn in Gstaad macht man sich nicht viele Gedanken über Sterne. Dafür umso mehr über zufriedene Gäste. «Fokus 50Plus» sprach mit Michel Wichman, Pächter und Gastgeber des Spitzhorns über authentische Gastfreundschaft, übertroffene Erwartungen – und «die Seele» seines Hotels. TEXT SMA FOTOS HOTEL SPITZHORN
Michel Wichman, eine Aussage von Ihnen lautet: «Sterne gehören an den Himmel.» Was drücken Sie damit aus? Sterne gehören nun einmal an den Himmel – und nicht an eine Plakette beim Hoteleingang. Denn die Anzahl Sterne hat heutzutage immer weniger mit der Güte der Hotellerie zu tun. Unserem Team im Hotel Spitzhorn geht es einzig und allein um den zufriedenen Gast. Aus diesem Grund sind Online-Bewertungen von unseren Besuchern für uns sehr viel aussagekräftiger. Sterne hingegen sind für das Spitzhorn irrelevant. Man könnte den Betrieb hier mit acht Sternen anschreiben und diese vergolden; wenn aber die sogenannten «Soft-Faktoren» wie Herzblut oder authentische und ehrliche Gastfreundschaft nicht vorhanden wären, würde es dennoch nicht funktionieren. Doch genau diese Merkmale zeichnen uns aus und wir benötigen keine Sterne, um uns unserer Qualität als Gastgeber sicher zu sein. Darum lehnten wir auch die von Hotellerie Suisse vorgesehene VierSterne-Superior-Klassifizierung ab. Ist das nicht ein Nachteil, zumindest was die Wahrnehmung von aussen betrifft? Nein, keineswegs. Wir setzen vermehrt auf Understatement und übertreffen somit die Erwartungen unserer Gäste. Das macht aus Besuchern wiederkehrende und begeisterte Stammgäste. Bei uns wird eine Form der Hotellerie gelebt, die zeitgemäss und zukunftsfähig ist, welche die Sterne dort lässt, wo sie hingehören – an den Himmel – und dem Wohlergehen der Gäste alles unterordnet. Es stimmt aber auch, dass die Sterne eine Entscheidungshilfe für manche Gäste sind. Und dennoch haben Sie sich dazu entschieden, «nur» ein Dreisterne-Hotel zu eröffnen. Warum? Parallel zur Welt der Superreichen und des klassischen Grand-Hotel-Tourismus musste sich Gstaad weiterentwickeln – meines Erachtens waren neue Konzepte für die Zukunft gefragt. Ein Drei Sterne-Haus mit aussergewöhnlichem Service hatte in Gstaad bisher gefehlt. Vor meiner Zeit als Gastgeber im Spitzhorn war ich acht Jahre als Hoteldirektor im Grand Hotel Bellevue Gstaad tätig (dem heutigen Le Grand Bellevue). Wir
Nicht immer mehr von Allem, sondern das Beste vom Wichtigen. stellten schon damals radikal das Wohlbefinden der Gäste ins Zentrum. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist bei vielen hochdekorierten Luxushotels irgendwann auf der Strecke geblieben. Die Jagd nach Sternen und Punkten, gepaart mit dem Bemühen um eine möglichst hohe Dichte an Prominenz, führte dazu, dass man sich als «normaler» Gast nicht mehr richtig wohl fühlte. Warum haben Sie sich für Ihre neue Aufgabe gerade das Spitzhorn ausgesucht? Wir konnten das Hotel Spitzhorn von Beginn an mitgestalten. Als Pächter übernahmen meine Frau und ich von der Basler Versicherung ein Haus, das ihrer Vorstellung von moderner Hotellerie bestens entspricht. Kein gestelztes Getue, keine künstliche Wichtigkeit, dafür eine lockere Atmosphäre und echte Herzlichkeit. Im Jahr 2014 schrieb «The Times» sogar: «Reinventing Gstaad for the not so rich skier!» Inwiefern unterscheidet sich das Spitzhorn von anderen Hotels der gleichen oder höheren Kategorie? «Nicht immer mehr von Allem, sondern das Beste vom Wichtigen.» So lautet der Leitgedanke unseres DreiSterne-Superior-Hotels. Meiner Meinung nach kann man grundsätzlich kein Hotel mit einem anderen vergleichen, denn jedes Haus hat seinen eigenen Charme, seine eigene Identität. Schlussendlich geht es um die Seele des Hotels – bei uns ist darum alles eine Nuance grosszügiger, die Gänge breiter, die Zimmer heller, die Teller tiefer, die Drinks grösser, der Champagner
perlender, das Wetter besser, die Gästekinder glücklicher, die Berge höher, der Swimmingpool einladender, die Alpwiesen farbiger, das Internet interessanter und die Gesichter unserer Crew strahlender. Nur unsere Rechnung, die strahlt trotz dieses Ferienkomforts stillglückselige Bescheidenheit aus. Wir konzentrieren uns einzig auf den Gast und sein Wohlbefinden: Alles ist genau da, wo man es benötigt, wir bieten wahren Luxus statt vorgetäuschte Grösse. An wen richtet sich Ihr Angebot primär? Unser Konzept bringt eine sehr gemischte Kundschaft in unser Haus, was ich sehr liebe. Wir heissen eine bunte Mischung aus bekannten Persönlichkeiten, Geschäftsleuten, Einheimischen und Familien bei uns willkommen. Aber auch der Bauer Armin aus dem Dorf raucht gerne seinen Stumpen auf unserer Terrasse. Vier von fünf Gästen sind Schweizer. 2014 brachten Sie Ihr Hotel bereits im ersten Betriebsjahr an die Spitze des Sonntagszeitungs-Rankings. Wie ist Ihnen das gelungen? Das Credo lautet «Spitzen- statt Sternen-Hotellerie». Die Antwort zu dieser Frage ist wahrscheinlich genauso vielschichtig, wie die persönliche Definition von Erfolg selbst. Was ich damit sagen möchte, ist, dass Erfolg selten «einfach so» passiert. Man muss hart dafür arbeiten. Routinen können dabei helfen, ebenso wie eine klare Zielsetzung. Und zwischendurch muss man kontinuierlich an sich und seiner persönlichen Weiterentwicklung arbeiten. Erfolg ist harte Arbeit. Was zeichnet das kulinarische Angebot im Spitzhorn aus? Bei uns erwarten Sie die beliebtesten Gerichte der Alpen oder «The Best of the Alps» aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich! Wir haben die besten Rezepte zusammengestellt, die mit frischen, oft einheimische Zutaten überzeugen und eine einfache, aber höchst schmackhafte Karte bilden. Spezielle Suppentöpfe, Fische aus heimischen Gewässern, alpine Klassiker, deftige Rösti und süsse Verführungen finden sich im Angebot, dazu jeweils saisongerechte Spezialitäten.
Sie bezeichnen das Hotel als Drei-SterneHaus mit Vier-Sterne-Infrastruktur. Was macht die Infrastruktur so hochwertig? Wir sind in der Tat ein Drei-Sterne-Superior-Hotel mit einer Vier-Sterne-Infrastruktur in einer FünfSterne-Umgebung. Das ist auch unser Slogan. Als wir das Hotel Spitzhorn im Dezember 2013 eröffneten, fand «die Leichtigkeit des Seins» auch architektonisch ihren Ausdruck. Als Chalet-Hotel klotzt es nicht, es fügt sich harmonisch in eine der schönsten Alpenlandschaften ein. Chalets bezaubern das Auge, weil sie «leichtfüssig» die Farben und Formen ihrer Umgebung aufnehmen. Umso schwieriger ist es, die ganz spezielle Ästhetik der Aussenwelt im Innern aufblitzen zu lassen. Da haben unsere Innenarchitekten Erstaunliches geleistet und eine Augenweide der ganz besonderen Art geschaffen. Die 50 Zimmer und 110 Betten bieten beste Aussichten auf die Schönheit der Region. Für Kinder ist ein Spielzimmer eingerichtet. Zum Service gehören eine saisonal ausgerichtete Brasserie-Küche im Restaurant sowie Wellness-, Fitness-, Schwimmbadbereich, Sauna- /Dampfbad, Kneipp- und Massagezone. Warum sollten die Leute eigentlich ins Saanenland reisen? Wir befinden uns hier auf der wunderschönen Wintergarten-Terrasse; umringt von einem Kranz hochragender Berge. Einer der schönsten trägt den Namen «Spitzhorn». Lassen Sie einfach mal Ihren Blick herumschweifen, über die wunderschöne Umgebung, die prachtvolle Natur. Viele Leute bezahlen viel Geld, um hier im Saanenland zwei Wochen Ferien machen zu können. Wir haben das Privileg, sogar das ganze Jahr hier wohnen und leben zu dürfen. Was mir am Saanenland besonders gefällt, ist die hohe Lebensqualität. Ein Dorf ohne Verkehrsampeln, ohne Stau, mit ebenso vielen Kühen wie Einwohnern. Ein kleines Dorf, das aber trotzdem sehr international ist. Qualität statt Quantität. Saanen - Gstaad – my love. Weitere Informationen und Buchungen unter www.spitzhorn.ch
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