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Fokus 40 Plus

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FOKUS 40 PLUS R E I S E N & G E N I E S S E N OKTOBER 2015

Eine Themenzeitung von Smart Media

GUT SCHLAFEN

So schlummern Sie friedlich

IHRE FINANZEN

VENEN BEHANDELN

So sorgen Sie vor

Welche Eingriffe gibt es?

Reisen

Zu Fuss oder auf dem Schiff PREMIU

M

Entspannen

Die Sch we izer Her .–2 bst 5. O me kto sse ber für 20 Fer 15 ien | ME und SSE Rei LUZ sen ERN

Die Vorzüge der Schweizer Hotels

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Genesen

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Was tun nach dem Burnout?

Portrait

BRADLEY COOPER Sein Leben, seine Karriere Physiotherapie hilft!

Therapeutensuche unter www.patientenseite.ch UNSERE LEISTUNG BEWEGT ALLE.

Schweizer Physiotherapie Verband


Eine Themenzeitung von Smart Media

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EDIT OR I A L J Ü RG B RE C H BÜ H L

Lesen Sie mehr...

Für alle Generationen tragbar

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14

03 Vorsorge 04 Treibstoff sparen

W

er in diesem Jahr den 52. Geburtstag feiert, gehört einem ganz besonderen Jahrgang an. Nie vorher und nie mehr danach wurden in der Schweiz so viele Kinder geboren wie 1963. Die Männer und Frauen dieses Jahrgangs bilden den Höhepunkt des grossen Babybooms der 1950er und 1960er Jahre, der die Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahrzehnte nachhaltig geprägt hat und nun die schweizerische Altersvorsorge vor ihre bisher grösste finanzielle Herausforderung stellt. Kommt hinzu, dass die Lebenserwartung der Rentnergenerationen nach wie vor am Steigen ist, während die Erträge auf dem Kapitalmarkt seit Jahren in die entgegengesetzte Richtung tendieren. Die AHV wird voraussichtlich schon in diesem Jahr mehr ausgeben als sie einnimmt und müsste – würden wir nichts dagegen tun – bis 2030 das ganze Reservepolster von 45 Milliarden aufbrauchen, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. Angesichts dieser ungemütlichen Entwicklung stellen mir junge Leute oft die Frage, ob sie denn selber im Alter auch noch mit einer Rente rechnen könnten. Sie verweisen auf die Entwicklung in anderen Ländern, in denen

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das Leistungsniveau der Altersvorsorge in Frage gestellt oder sogar tatsächlich reduziert wird. Sie erinnern auch an die Reformversuche der vergangenen 15 Jahre, die allesamt gescheitert sind. Doch gerade diese Misserfolge weisen uns den Weg in die Zukunft. Die 11. AHV-Revision und die Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge hatten beim Volk keine Chance, weil sie mit einem Leistungsabbau verbunden waren und nicht als ausgewogene Reformen wahrgenommen wurden. Das zentrale Ziel einer mehrheitsfähigen Reform muss es darum sein, das Leistungsniveau der Altersvorsorge zu erhalten und die Kosten fair zu verteilen. Die Schweiz hat es im letzten Jahrhundert geschafft, die Altersarmut zu beseitigen. AHV und berufliche Vorsorge sichern zusammen mit den Ergänzungsleistungen die Lebensgrundlage für mehr als 2 Millionen Pensionierte und gewährleisten die soziale Integration am Lebensabend. Diese Errungenschaft dürfen wir nicht preisgegeben – nicht zuletzt auch im Interesse der Wirtschaft, die auf dem Fundament des sozialen Friedens gedeihen kann und auch ganz direkt von der Kaufkraft der wachsenden Rentnergeneration profitiert.

Die Schweizer Herbstmesse für Ferien und Reisen 23. – 25. Oktober 2015 | MESSE LUZERN

05 Gastfreundschaft lernen

Die Schweiz hat es im letzten Jahrhundert geschafft, die Altersarmut zu beseitigen. Jürg Brechbühl Die Reform Altersvorsorge 2020, die der Ständerat im September gutgeheissen hat, respektiert diese grundlegenden Rahmenbedingungen und enthält einen transparenten und ausgewogenen Mix an Massnahmen auf der Leistungs- und auf der Einnahmenseite. Sie sichert das Rentenniveau zu einem Preis, der für alle Generationen tragbar ist, und verzichtet auf verlockende, aber nicht mehrheitsfähige Reformansätze. Wenn die Reform so gelingt, werden auch die Jungen von morgen bereit sein, den einmaligen Generationenvertrag, der unsere Altersvorsorge trägt, zu erhalten. Auf die bevorstehenden Debatten im Nationalrat bin ich sehr gespannt.

jose.alvarez@smartmediaagency.ch

Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl

09 Venenleiden 10

Bradley Cooper

12 Schlafen 13 Golf-Reisen 14 Kreuzfahrten 16 Wanderreisen 17 Reise-Vorschläge 18 Südafrika 19 Winterzauber 20 Freeride

Viel Spass beim Lesen! Jürg Brechbühl, Direktor Bundesamt für Sozialversicherungen BSV

ÜBER SMART MEDIA Text Smart Media Publishing (SMA) Titelbild ZVG Design Smart Media Agency AG Grafik und Layout Anja Cavelti

08 Burnout

José Alvarez Projektleiter

Als Schweizer Ferienmesse im Herbst spezialisiert sich die TRAVELexpo auf Winterdestinationen südlicher Hemisphäre, wie auch Alpenraum. Tägliche Vorträge und 3D Kino von Spezialisten über Reisen und Destinationen. www.travelexpo.ch

FOKUS 40 PLUS Projektleiter José Alvarez

06 Gastfreundschaft erleben

Distributionskanal Tages-Anzeiger, Oktober 2015 Druck DZZ Druckzentrum AG

Smart Media ist der Spezialist für Content Marketing und Native Advertising. Unsere Kampagnen werden sowohl online als auch in führenden Printmedien publiziert. Inhaltlich setzen wir einen Fokus auf aktuelle und relevante Fachthemen innerhalb verschiedener Branchen. Mit unseren kreativen Medienlösungen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Marke zu stärken und echten Nutzen für Ihre Zielgruppe zu schaffen. Unsere hochwertigen Inhalte regen Ihre Kunden zum Handeln an.

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Eine Themenzeitung von Smart Media

VORS ORG E

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Richtig vorsorgen heisst individuell vorsorgen DIE richtige Vorsorge gibt es nicht. Sie ist so individuell wie wir Menschen, unsere private und berufliche Situation. Alleinstehende und Familien haben grundsätzlich andere Bedürfnisse – auch weil die gesetzmässige Ausgangslage eine andere ist. TEXT SYBILLE BRÜTSCH-PRÉVÔT

Es ist unbestritten, dass die Vorsorge in allen Lebenslagen und in jeder Lebensphase wichtig ist. Bei der Risikovorsorge – die hoffentlich in einem Leben nicht zum Zuge kommt – geht es darum, sich und seine Angehörigen gegen Erwerbsunfähigkeit und Todesfall abzusichern. Für deren Planung spielt es also eine wesentliche Rolle, wer vom ursprünglichen Einkommen abhängig ist. Ehepartner, Konkubinatspartner, vielleicht auch Kinder? Die zweite Vorsorge ist die Altersvorsorge. Auch hier spielt es eine Rolle, wer auf spätere Altersleistungen angewiesen sein wird. Nur der Versicherte selbst oder mit ihm auch seine Familie? STABILITÄT DANK DEN DREI SÄULEN

Unser Drei-Säulen-System gilt als vorbildlich, gerade im Vergleich mit dem Ausland. Das kann man sich auch bildlich vorstellen: Ein Gebäude, das auf drei Säulen steht, steht stabil. Das System hat sich gerade deshalb bewährt, weil jede einzelne der drei Säulen ihre eigenen Vorteile hat und so die Unzulänglichkeiten der anderen kompensiert. So leistet die AHV einen Beitrag zur Existenzsicherung – leidet aber unter der zunehmenden Alterung der Gesamtbevölkerung. Die Demografieabhängigkeit dieser ersten Säule gleicht die zweite (Pensionskasse) teilweise aus. Dafür müssen allerdings gewisse Rahmenbedingungen neu definiert werden, wobei flankierende Massnahmen dafür sorgen, dass das Leistungsniveau erhalten bleibt. Die dritte Säule (private Vorsorge) schliesslich ergänzt die beiden ersten und dient primär dazu, sich freiwillig über das staatlich festgelegte Mass hinaus abzusichern. Mit der

Altersvorsorge 2020 hat der Bundesrat ein Reformpaket in die Vernehmlassung geschickt, das die dringend notwendigen Reformen ganzheitlich anpacken soll und einen guten Ansatz darstellt. ERSTE SÄULE: AHV UND IV

Was Erwerbstätige in die Erste Säule einzahlen, beziehen Rentner sozusagen zeitgleich. Die Rentenhöhe ist begrenzt – sie beträgt seit 2015 für Alleinstehende 28 200 Franken pro Jahr und für Verheiratete 42 300 Franken zusammen. Um die Einzahlung braucht man sich nicht selbst zu kümmern, Angestellten wird der AHV- und IV-Beitrag direkt vom Lohn abgezogen. Versichert sind dabei die Invalidenrente, die Invalidenkinderrente, Hinterlassenenrente und die Waisenrente sowie für gewisse Konstellationen eine Hilflosenentschädigung. Für Alleinstehende gibt’s nur die Waisenrente – eine Konkubinatspartnerrente existiert nicht. ZWEITE SÄULE: BVG

Im Gegensatz zur Ersten Säule handelt es sich bei der Beruflichen Vorsorge um ein Kapitaldeckungsverfahren, das heisst, jeder spart grundsätzlich für sich selber. Die Höhe der Altersrente entsteht durch die Höhe des Alterssparkapitals und des zur Anwendung kommenden Umwandlungssatzes. Die Berufliche Vorsorge wird durch den Arbeitgeber organisiert und durch ihn und den Arbeitnehmer finanziert. Um die Anlagen selbst kümmert man sich nicht – das erledigt die Pensionskasse. Bei einigen Pensionskassen haben Versicherte allerdings die Möglichkeit, aus verschiedenen Anlagestrategien zu wählen. Neben den Altersleistungen sind die Invalidenrente, Invalidenkinderrente und Waisenrente versichert. Ehegatten und eingetragene Partner erhalten eine Hinterlassenenrente. Wenn im Risikofall keine Rentenleistungen fällig werden, wird das vorhandene Sparkapital ausbezahlt. Dabei gilt es abzuklären, in welchem Umfang und an wen diese Kapitalauszahlung erfolgt – dies vor allen dann, wenn freiwillige Einzahlungen in die Pensionskasse ins Auge gefasst werden. DRITTE SÄULE

Auch hier gilt: Jeder spart für sich selber, jedoch muss sich jeder selber um die An-

Je mehr man für das Alter angespart hat, desto freier kann man den dritten Lebensabschnitt finanziell gestalten

für das Alter angespart hat, desto freier kann man den dritten Lebensabschnitt finanziell gestalten. Wie häufig sollte die eigene Vorsorge denn überprüft werden? Da gibt es keinen fixen Rhythmus, erklären die Vorsorgeprofis. Wichtig sei, dass die Vorsorge vor jeder wegweisenden

Entscheidung, wie beispielsweise dem Kauf eines Eigenheims oder beim Wechsel des Arbeitgebers, neu überprüft wird – damit man auch nach etwaigen Schicksalsschlägen nicht in finanzielle Not gerät und jederzeit entspannt in die Zukunft blicken kann.

lagen kümmern. Die Dritte Säule kann in zwei Untersäulen geteilt werden. Die Gebundene Vorsorge 3a wird vom Staat gefördert: Hier können Erwerbstätige mit einem Anschluss an die Pensionskasse die Einzahlung (6768 Franken im Jahr 2015) vom steuerbaren Einkommen abziehen. Der Freien Vorsorge (Säule 3b) sind keine eigentlichen Grenzen gesetzt. In der Säule 3b regelt das Erbrecht, wem im Todesfall welcher Anteil zusteht – und das sieht bei Alleinstehenden und Konkubinatspartnern ganz anders aus als bei Verheirateten. In der Dritten Säule ist der Sparprozess sehr lang und der frühe Vorsorgebeginn lohnt sich allein schon wegen des Zinseszinseffekts. Für alle drei Säulen gelten ganz unterschiedliche Regeln. Und diese wirken sich je nach Lebenssituation – ob man alleine oder im Konkubinat lebt oder verheiratet ist – unterschiedlich aus. Sich individuell beraten zu lassen, ist daher sinnvoll», wissen Finanzplaner und Vorsorgeberater der Business Service Center AG in Zürich. Sich mit Vorsorgethemen auseinanderzusetzen, lohnt sich bereits im jungen Erwachsenenalter. Je mehr man

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MOBILITÄ T

Schon mit einigen einfachen Tricks kann man den Treibstoffverbrauch des eigenen Autos verringern. Einer davon: den Tempomat einschalten.

Sparsam fahren schont die Umwelt – und das Portemonnaie Clever Fahren zahlt sich aus: Mit der Fahrtechnik «Eco-Drive» können Automobilisten Treibstoff sparen und die CO2-Emissionen ihres Fahrzeugs senken. Zudem gibt es bei der Autoversicherung bis zu 30 Prozent CO2-Rabatt, wenn man ein Auto mit tiefem CO2-Ausstoss fährt. TEXT SMA

Der motorisierte Individualverkehr in der Schweiz nimmt zu. Das ist ein Fakt. Ebenfalls ein Fakt ist die Tatsache, dass der motorisierte Verkehr einer der Haupttreiber des CO2-Ausstosses ist. Um diese Entwicklung zumindest abzuschwächen, wurde «Eco-Drive» eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Programm des Bundesamtes für Energie zur Förderung von ökologischem, ökonomischem und sicherem Fahren. Die wichtigsten Ziele des Programms sind die Vermittlung der Eco-Drive-Fahrtechnik zur Senkung des Treibstoffverbrauchs, eine Reduktion des CO2-Ausstosses und die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Seit 2005 wird Eco-Drive als Teil der obligatorischen Fahrausbildung

Neulenkern beigebracht. Für Auto-, Motorrad- und Lastwagenfahrer, die ihren Ausweis schon etwas länger haben, gibt es spezielle Eco-Drive-Fahrkurse, in denen eine vorausschauende und emissionsarme Fahrweise vermittelt wird. Hinter Eco-Drive steht der Verband Quality Alliance Eco-Drive (QAED), ein Zusammenschluss von Verkehrsverbänden, Kursanbietern, Bundesstellen und privaten Organisationen. Neben der Förderung von Eco-Drive stellt QAED auch die Qualität der Aus- und Weiterbildung von Fahrzeuglenkern sicher und entwickelt neue Qualitätsstandards.

MIT DIESEN TIPPS KÖNNEN SIE ZUSÄTZLICH CO 2 EINSPAREN:

Mit einer vorausschauenden Fahrweise lässt sich viel Treibstoff einsparen.

BIS ZU 15 PROZENT TREIBSTOFF SPAREN

Mit einer vorausschauenden Fahrweise lässt sich viel Treibstoff und damit auch CO2 einsparen. Das gilt übrigens auch für Motorräder. Mit Eco-Drive verbraucht ein Personenwagen zehn bis 15 Prozent weniger Treibstoff. Bei Nutzfahrzeugen sind es immerhin noch fünf bis zehn Prozent Einsparung. Das lohnt sich für Fahrer und Umwelt, denn damit sinkt gleichzeitig der CO2-Ausstoss des Fahrzeugs. SO KÖNNEN SIE IHRE FAHRWEISE ANPASSEN:

• Zügig losfahren: Bleiben Sie nur kurz im 1. Gang.

• Schnell hochschalten: Spätestens bei 2500 U/min hochschalten (bei Diesel schon bei 1500 U/min). • Spät herunterschalten: Immer im höchstmöglichen Gang fahren. • So wenig wie möglich schalten: So fahren Sie vorausschauend und gleichmässig.
 • Motor aus: Stellen Sie den Motor ab, wenn Sie nicht der Erste in der Reihe sind. Schon 10 Sekunden lohnen sich. • Weg vom Gas: Kein Gas geben beim Motor starten.

• Luftwiderstand senken: Entfernen Sie Dachträger vom Auto, wenn sie nicht gebraucht werden. • Ballast abwerfen: Räumen Sie Ihr Auto auf und entfernen Sie unnötiges Gewicht. • Reifendruck erhöhen: Ein Reifendruck von bis zu 0.5 bar über der Herstellerangabe spart rund 3% Treibstoff. Prüfen Sie regelmässig den Reifendruck. • Klimaanlage ausschalten: Klimaanlage nur einsetzen, wenn es wirklich nötig ist. • Treibstoff-Fresser ausschalten: Heckscheiben- und Sitzheizung verbrauchen ebenfalls Treibstoff. • Tempomat einschalten: So fahren Sie ausgeglichener und verbrauchen weniger Treibstoff. Weitere Tipps und Tricks sowie Angebote für Eco-Drive-Fahrkurse finden Sie auf www.ecodrive.ch. SICHERN SIE SICH IHREN CO 2-RABATT

Nicht nur die Fahrweise ist entscheidend für den Treibstoffverbrauch und den CO2-Ausstoss eines Fahrzeugs, sondern natürlich auch das Modell. Darum sollte beim Kauf auch auf die Energieeffizienz geachtet werden. Das zahlt sich doppelt aus: Man spart beim Tanken und bei der Versicherung.

Denn die Basler Versicherung AG gewährt 30 Prozent Rabatt auf die Jahresprämie. Autos mit einem CO2-Ausstoss von weniger als 130 g/km erhalten den CO2-Rabatt. Mehr Informationen unter www.baloisedirect.ch/kmu.

Smart Facts So versichern Sie Ihr Elektroauto richtig Immer mehr Elektroautos fahren auf Schweizer Strassen – und das ist gut so, denn sie senken die CO2-Emissionen und schonen die Umwelt. Um die Preise tief zu halten, verkaufen viele Händler Ihre Elektroautos ohne die teure Batterie. Diese wird separat gemietet. Eine gute Lösung für Kunden, die jedoch Einfluss auf die Versicherung des Elektroautos hat.

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G AS TG EW ERBE

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«Wir bilden unsere Schüler zu Unternehmern aus» Das Gastgewerbe stellt ein höchst vielseitiges und dynamisches Arbeitsumfeld dar. Das ist natürlich spannend, doch stellt es die Beschäftigten der Branche auch vor immer neue Herausforderungen – ebenso wie die Ausbilder dieser Fachkräfte. Wir haben mit Benoît Samson von der Swiss Education Group über die Veränderungen im Gastgewerbe gesprochen und wie sich die Fachkräfte an diese anpassen müssen. TEXT SMA

Wenn es ein Wort gibt, das den derzeitigen Zustand des Gastgewerbes beschreibt, dann ist es dieses: neu. «Neue Arten von Hotels entstehen, neue Hospitality-Konzepte werden eingeführt und neue Zielgruppen werden angesprochen», erklärt Benoît Samson, Chief Brand & Marketing Officer der Swiss Education Group (SEG). Die SEG ist das führende Netzwerk aus Hotel- und Hospitality-Fachschulen in der Schweiz. Die SEG verfolgt den Anspruch, Menschen so auszubilden, dass sie auf dem Markt erfolgreich sind. Doch wie kann die SEG sicherstellen, dass ihre Schulen auf dem neuesten Stand der aktuellen Trends sind? «Wir arbeiten sehr eng mit Unternehmen der Branche zusammen, von Hotels und Restaurants bis hin zu allen Arten von Hospitality- und Gastronomie-Service-Anbietern», berichtet

Samson. Diese Partnerunternehmen stellen auch Praktika für die Schüler bereit. Alle Schüler müssen während ihrer Ausbildung zwei solcher Praktika absolvieren, von denen sie eines selbst organisieren müssen. «Diese Praktika sind ein sehr wichtiger Teil des Lernprozesses der Schüler», so Samson. Denn sie verschaffen den Schülern nicht nur einen Einblick in den Berufsalltag, sondern ermöglichen es ihnen zugleich, ein eigenes Netzwerk aufzubauen. «Sie nehmen ihre berufliche Laufbahn selber in die Hand.» Und genau das sei die Mission: «Wir bilden unsere Schüler zu Unternehmern aus. Denn das ist es, was der Markt von ihnen erwartet.» WIE MAN UNTERNEHMER «SCHAFFT»

Doch wie sorgt man dafür, dass die Schüler die hierfür notwendigen Kompetenzen entwickeln? Benoît Samson dazu: «Während der dreijährigen Ausbildung erlernen die Schüler im ersten Jahr nahezu alle Grundlagen. Im zweiten Jahr werden sie dann in Kundenumgang und Verwaltung geschult, und in ihrem letzten Ausbildungsjahr spezialisieren sie sich.» Wenn sie alle Kurse in diesen drei Jahren erfolgreich abschliessen, haben sie alle Kenntnisse, die sie brauchen. «Es ist zwar nicht ganz einfach, in dieser Branche zu arbeiten, aber es ist nach meiner Ansicht auch sehr bereichernd.» Besonders faszinierend ist natürlich, dass man in der ganzen Welt reisen und arbeiten, neue Menschen treffen und neue Kulturen und Orte kennenlernen kann. Dabei sei es keinesfalls so, dass die Absolventen nur für Hotels, Restaurants, Fluggesellschaften und so weiter arbeiten, erklärt Samson. «Unsere Schüler sind auch beispielsweise

Wenn sie alle Kurse in diesen drei Jahren erfolgreich abschliessen, haben sie alle Kenntnisse, die sie brauchen. bei Banken gefragt.» Der Grund dafür ist einfach: Sie haben gelernt, immer kundenorientiert zu arbeiten. Da sie in der Lage sind, die Kundenzufriedenheit sicherzustellen, sind sie auch in anderen Branchen eine wertvolle Ressource. «Da kommt eine unserer wichtigsten Stärken zur Anwendung: Wir sind menschlich.» Informationen zur SEG und ihren Schulen und Partnern: www.swisseducation.com

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Zahnimplantate: Eine Schraube fürs Leben? Implantate gelten als ästhetisch und funktionell hochwertiger Zahnersatz. Mittlerweile werden in der Schweiz jährlich rund 90 000 Zahnimplantate gesetzt. Gründe dafür sind die gute Verträglichkeit, der hohe Tragekomfort, aber auch die lange Lebensdauer.

hen Implantate verloren, so geschieht dies in den meisten Fällen während der Einheilungszeit. Zu frühe oder eine falsche Belastung in der Einheilzeit, eine kritische Knochensituation oder Fehlplanung sowie mangelnde Mundhygiene sind Risikofaktoren für einen Implantatverlust.

Zahnimplantate sind nicht in jedem Fall die optimale Lösung. Je nach Ausgangslage erweist sich möglicherweise eine Brücke oder eine Prothese – also das Gebiss – als besser geeignet. Fakt ist jedoch, dass sich immer mehr Menschen bei fehlenden Zähnen für ein Zahnimplantat entscheiden. Implantatoperationen sind heute gar die häufigsten chirurgischen Eingriffe in der Zahnmedizin.

Auch erhöhter Nikotin- und Alkoholkonsum, Zähneknirschen, gewisse psychische Erkrankungen, eine eingeschränkte Wundheilung oder eine Zahnbetterkrankung (Parodontitis) vermindern die Lebensdauer von Implantaten erheblich. Wichtig ist, dass der behandelnde Zahnarzt alle Risikofaktoren bereits im Vorfeld der Behandlung individuell analysiert und gewichtet. Je nach Schweregrad muss von einer Implantation abgesehen werden.

Gute Verträglichkeit Ein Zahnimplantat ist eine Schraube, die mit einem chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingesetzt wird. Sie dient als Ersatz für eine Zahnwurzel und wird hauptsächlich aus hochstabilem Reintitan hergestellt, das kein allergisches Potenzial zeigt. In den meisten Fällen wird das Material von den Patientinnen und Patienten sehr gut vertragen. Falls dennoch eine sogenannte Titan-Unverträglichkeit vorliegt, kann auf Implantate aus Keramik (Zirkonoxid-Keramikimplantate) ausgewichen werden. Die klinische Anwendung von Zirkonoxid ist im Vergleich zu Titan jedoch deutlich weniger erprobt. Das Zahnimplantat Ein Implantat ist eine Schraube, meistens aus Titan, die durch einen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort als Ersatz für eine Zahnwurzel dient. Auf diesem künstlichen Pfeiler wird anschliessend ein Zahnersatz befestigt. Mit der Implantattechnik lässt sich ein einzelner Zahn ersetzen, eine grössere Zahnlücke versorgen oder eine abnehmbare Prothese befestigen.

Der Zahnarzt zeigt dem Patienten das Implantat – die Schraube –, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und erklärt ihm den Behandlungsablauf.

Der künstliche Zahnersatz, der auf der Schraube befestigt wird, besteht in der Regel aus Keramik. Dies ist allgemein sehr gut verträglich. Im Zweifelsfall kann die Patientin oder der Patient Unverträglichkeiten vor der Behandlung bei einem Dermatologen testen lassen. Hoher Tragekomfort Zahnimplantate werden normalerweise nicht als Fremdkörper empfunden. Der Tragekomfort ist sehr hoch. Zahnimplantate belasten den Knochen natürlich, geben den künstlichen Zähnen einen zuverlässigen Halt und vermeiden schmerzhafte Druckstellen. Patientinnen und Patienten erhalten wieder ein sicheres Gefühl beim Sprechen, Essen oder Lachen.

Hohe Lebensdauer dank konsequenter Nachsorge Mehrere Studien belegen, dass die Lebensdauer von modernen Implantaten bei korrekter Anwendung hoch ist. Voraussetzung für den langfristigen Erfolg ist jedoch eine konsequente Nachsorge durch den Zahnarzt bzw. die Dentalhygienikerin, damit allfällige Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden können. Auch die Patientinnen und Patienten müssen mittels einer regelmässigen Zahnpflege ihren Teil zum Erfolg beitragen. Implantatverluste sind selten Mit einer Erfolgsquote von über 95 Prozent ist die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde ein anerkanntes Therapieverfahren. Ge-

Implantat Stiftung Schweiz Die Implantat Stiftung Schweiz hat zum Ziel, die Schweizer Bevölkerung wissenschaftlich fundiert und gut verständlich über die Möglichkeiten und Grenzen der Implantattherapie zu informieren. Sie stellt dazu die nötigen Informationsmittel bereit und führt Aufklärungskampagnen durch. Die Informationen sollen höchsten wissenschaftlichen und ethischen Ansprüchen genügen. Die Stiftung verfolgt keinerlei Erwerbszweck. Informieren Sie sich und bestellen Sie die Informationsbroschüre «ZAHNIMPLANTATE – Informationen für Patientinnen und Patienten». Telefon 031 311 94 84 oder www.implantatstiftung.ch


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T OURIS M U S

Hotels in der Schweiz sind im direkten Preisvergleich oft teurer als solche im Ausland. Die Leistungsqualität sollte aber in die Rechnung miteinbezogen werden.

Qualität, die der Gast direkt und indirekt spürt Wer in der Schweiz in ein Hotel eincheckt, erwartet gewisse Qualitätsstandards. In den meisten Häusern werden diese gehalten, schliesslich geniesst die hiesige Hotellerie nicht umsonst international einen tollen Ruf. Wir schauten hinter die Hotel-Kulissen um herauszufinden, wie diese Qualität zustande kommt. TEXT MARCEL SCHNEIDER

Sehr gut, aber auch nicht ganz billig. So sehen die meisten Urlauber, nicht zuletzt die Schweizer selber, die hiesige Hotellerie. Diese Einschätzung ist zwar etwas vereinfacht, aber auch nicht weit weg von der Realität. Denn wie eine Untersuchung von Hotellerie Suisse bestätigt, liegt das Preisniveau im Gastgewerbe in den Nachbarländern rund 30 Prozent tiefer als in der Schweiz. Der starke Franken hat die Situation für einheimische Tourismusbetriebe nicht vereinfach.

Fachverbände und Hoteliers betonen darum auch immer wieder, dass diese Mehrkosten durch die sehr hohen Standards in der Schweiz wieder ausgeglichen werden. Diese Qualität ist unbestritten: Gäste dürfen sich in den meisten Fällen nicht nur auf hervorragenden Service freuen, sondern auch auf kulinarische Abwechslung sowie saubere Räumlichkeiten. Die gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr sowie das engmaschige Strassennetz machen es Urlaubern zudem leicht, zum Hotel zu gelangen und von dort Ausflüge zu unternehmen. Das hohe Niveau im Hotellerie-Sektor kommt nicht von ungefähr. Die Branche setzt seit jeher auf eine breit-abgestützte Aus- und Weiterbildung. Hotelfachschulen wie diejenige in Luzern sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt und ziehen Menschen aus der ganzen Welt an. Zudem findet in der Schweiz derzeit eine zunehmende Verzahnung zwischen Tourismusanbieten und den verschiedenen Tourismusverbänden statt – mit dem Ziel, den Gästen ein möglichst umfassendes Erlebnisangebot zu ermöglichen. Dies ist auch nötig, um im internationalen Wettbewerb langfristig bestehen zu können. Denn die Tourismusbran-

che ist ein weltweiter Wachstumssektor. Im Jahr 2012 wurde gemäss Hotellerie Suisse die Grenze von einer Milliarde Touristen weltweit überschritten. WETTBEWERBSVORTEILE AUSBAUEN

Qualität, da sind sich Fachleute einig, wird auch in Zukunft das Unterscheidungsmerkmal Nummer eins bleiben für das Gastgewerbe in der Schweiz. Denn den Preiskampf mit dem Ausland kann die hiesige Branche nicht gewinnen. Der Schweizer Tourismus-Verband ist darum seit Jahren bestrebt, die Qualität hiesiger Hotels und Tourismusbetriebe nicht nur zu halten, sondern auch zu verbessern und nachweisbar zu machen. Ein Instrument dazu ist das sogenannte «Q-Programm», das Qualitäts-Programm des Schweizer Tourismus. Worum geht es? Man wolle den Hotellerie-Betrieben ein Instrument an die Hand geben, welches es ihnen ermöglicht, ein professionelles Qualitätsmanagement einzuführen und umzusetzen. Denn die Einführung eines solchen Qualitätsmanagements rechne sich für touristische Betriebe: Sie haben dadurch mehr zufriedene Gäste und können so langfristig mehr Umsatz generieren.

Qualitätsmanagement. Gleichzeitig erwerben sie sich praxistaugliche Kenntnisse darüber, wie sie im eigenen Betrieb mit einfachen Mitteln Qualitätssicherung betreiben und kontinuierliche Verbesserungsprozesse auslösen können.

Die Tourismusbranche ist ein weltweiter Wachstumssektor.

DAS HALBTAX FÜR HOTELS

Das Qualitätsmanagement-Programm des Schweizer Tourismus-Verbands wurde speziell für touristische Dienstleister konzipiert und richtet sich an deren spezifischen Bedürfnissen aus. Das Programm funktioniert in kleinen, in mittleren wie auch in grossen Betrieben – es steigert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und den Betriebserfolg. Ganz wichtig dabei: Durch das Programm erlangen Hotellerie-Verantwortliche essenzielles Grundlagenwissen zum Thema

Das Halbtax der SBB (neu als Swisspass bekannt) kennt jeder. Einmal erworben ermöglicht es die Karte den Pendlern, zum halben Ticketpreis herumzureisen. Das gleiche Prinzip gibt es für die schweizerische Hotellerie: dank der Hotelcard (www.hotelcard.com). Das Hotel-Halbtax ermöglicht es, in 530 Hotels in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien zum halben Preis zu nächtigen. Die Handhabung ist denkbar einfach: Man sucht sich auf der Website ein teilnehmendes Hotel aus und bucht. Das Finden eines Hotels ist komfortabel gestaltet. Man kann nach Ort, Region, Name oder Thema suchen (z.B. Wellness Hotel oder Wintersport Hotel). Auch an eine Kategorie «Behindertengerecht» wurde gedacht. Dann muss man beim Check-in nur noch den Pass zusammen mit der Hotelcard vorweisen – und geniesst zum halben Preis.

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«Mens sana in corpore sano» Aktivität und Stress sind belebend, lassen uns das Leben spüren, lassen uns glücklich sein! Wenn aber keine Zeit mehr für Regeneration, Ruhe und Erholung bleibt, wenn ständige Leistungsbereitschaft und ständiger Leistungsdruck, aber auch zwischenmenschliche Konflikte oder Verluste uns dauerhaft oder nachhaltig belasten, kann die seelische, mentale und körperliche Gesundheit darunter leiden. Stressfolgeerkrankungen wie Schlafstörungen, chronische Schmerzen, sexuelle Funktionsstörungen, Ängste, Depressionen und emotionale Erschöpfung (Burn-out), aber auch Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose und Herzinfarkt können die Folge sein. Mit unserem auf die Behandlung von Stressfolgeerkrankungen ausgerichteten Programm «Anpacken und Loslassen» beugen Sie vor und erhalten Ihre Leistungsfähigkeit und Lebensfreude zurück.

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GESUN D HE I T

Burnout – was kann man tun? Handelte es sich bei einem Burnout vor einiger Zeit noch um ein typisches Topmanager-Phänomen, sind heute auch immer mehr Angestellte betroffen. Ein gefährlicher Trend, der mehrere Ursachen hat. Und mehrere Lösungen. Wir zeigen einige davon auf. In allen Fällen gilt: Hilfe ist nicht weit. TEXT SMA

«Burnout» ist heute ein richtiges Modewort: Fast jeder kennt es, viele verwenden es. Doch nur wenige wissen, was es wirklich bedeutet. Unter dem Begriff Burnout versteht man eine körperliche, emotionale und sowie geistige Erschöpfung. Symptome also, die gerade Eltern nur zu gut kennen. Dieser Stress ergibt sich schnell einmal aus der Mehrfachbelastung aus Beruf, Beziehung und Familienleben. Das ist aber normal und sind die Erschöpfungs-Symptome nur vorübergehend, können diese als normale Reaktion auf belastende Lebenssituationen gedeutet werden. Bleibt das Gefühl von Ausgebrannt-sein aber über längere Zeit vorhanden, dann spricht man von einem Burnout. Und dann wird es gefährlich: Gemäss einer im Jahre 2010 vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in Auftrag gegebenen Studie fühlen sich rund ein Drittel der Erwerbstätigen in der Schweiz häufig oder sehr häufig gestresst. Dies sind 30 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. In der Europäischen Union gilt Stress gar als die zweithäufigste Ursache von arbeitsbedingten gesundheitlichen Problemen.

Die Erledigung von Alltäglichem wird immer schwieriger.

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ALLE LEBENSBEREICHE BETROFFEN

Bemerkbar macht sich dieser Zustand in allen Lebensbereichen: Die Erledigung von Alltäglichem wird immer schwieriger, es droht Kontrollverlust. Die Ursachen für ein Burnout sind vielfältig: Zunahme an Arbeitsvolumen und –belastung, hoher Leistungs- und Termindruck, fehlende soziale Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte, die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder auch Stress mit dem Partner sind externe Stressoren. Aber auch individuelle Faktoren wie Perfektionismus begünstigen ein emotionales Ausbrennen. Nicht umsonst wird das Burnout oftmals als das «Leiden der Tüchtigen» bezeichnet, denn «ausbrennen» kann nur, wer vorher für seine Arbeit «gebrannt» hat. WAS IST ZU TUN BEI BURNOUT ?

Mit professioneller Hilfe kann dem Burnout gut entgegengewirkt werden. Die westliche Medizin hat auf diesem Gebiet viel Erfahrung. Wenn diese Massnahmen aber nicht greifen, wenn hartnäckige Schlaf- oder Konzentrationsstörungen auftreten und man sich auch über das Wochenende oder im Urlaub nicht mehr regenerieren kann, ist es sinnvoll, sich

Mit professioneller Hilfe kann dem Burnout gut entgegengewirkt werden. professionelle Hilfe zu holen. Dies kann in Form von ambulanter Psychotherapie oder durch einen Aufenthalt in einer Klinik geschehen. Ein ganzheitlicher Ansatz wird hierbei immer wichtiger. Zu einer ganzheitlichen Behandlung gehören je nach Anbieter Phytotherapie, Traditionelle Chinesische Medizin sowie Psychosomatische Energetik. Ziel ist die Lösung von Energieblockaden.

So helfen die Profis Die psychiatrische Privatklinik Mentalva Resort & Spa liegt in Cazis, am Fuss des Piz Beverin in Graubünden. Sie zeichnet sich durch hohen Komfort und Serviceleistungen aus, bei denen die Patienten mit ihren Bedürfnissen und Anliegen im Zentrum stehen. Dr. Suzanne von Blumenthal hat als Chefärztin die fachliche Leitung der Privatklinik inne, deren Schwerpunkte in der Psychotherapie und Komplementärmedizin liegen. Dr. von Blumenthal, wer kommt zu Ihnen? Wir behandeln Männer und Frauen mit diversen Symptomen wie zum Beispiel Burnout und Lebenskrisen, Depressionen und bipolaren Störungen oder Belastungsund Erschöpfungszuständen. Das individuell auf die therapeutischen Bedürfnisse der Patienten abgestimmte Behandlungsprogramm zielt auf die Stärkung der Ressourcen und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Gerade Menschen ab 40 sind anfällig für Burnouts, da sie sowohl beruflich wie auch privat in der Familie hohen Belastungen ausgesetzt sind. Welche Therapien bieten Sie dagegen an? Wir stützen uns sowohl auf wissenschaftlich anerkannte psychiatrische Behandlungsmethoden als auch auf psychotherapeutische und komplementärmedizinische Verfahren. Das Grundangebot umfasst psychiatrische Abklärungen, regelmässige Arzt- und Pflegegespräche, Medikamentenbehandlung, spezifische Gruppenangebote, Entspannungsverfahren, Aktivität und Sport sowie Ausdruckstherapie in Form von Bewegungs-, Mal- und Musiktherapie. Einen hohen Stellenwert haben bei uns nebst der klassischen Schulmedizin die komplementärmedizinischen Methoden wie etwa Traditionelle Chinesische Medizin, Psychosomatische Energetik oder körperorientierte Verfahren.

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G ES UNDHEI T

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Die Operation kann vermieden werden Prof. Dr. Markus A. Enzler und Dr. Maurizio Camurati führen das Venenzentrum am See in Meilen. In ihrer Arbeit haben sie täglich mit Menschen zu tun, die unter Gefässkrankheiten leiden. Die beiden Experten berichten über neue Arten der Behandlung von Krampfadern. TEXT SMA

Zu Beginn eine schlechte Nachricht: Etwa jeder vierte Mensch bekommt irgendwann in seinem Leben Krampfadern. Doch was versteht man eigentlich darunter? Sichtbaren Krampfadern geht in vielen Fällen eine Erkrankung der grossen Stammvenen voraus. Sie liegen relativ oberflächlich und müssen von den viel wichtigeren tiefen Venen unterschieden werden. Die Klappen der erkrankten Stammvenen sind nicht mehr schliessfähig und verlieren so ihre Ventilfunktion. Statt in Richtung Herz fliesst das Blut also – der Schwerkraft folgend – nach unten. Per Ultraschall kann man diesen Rückfluss sichtbar machen. Welche Folgen hat der dieser Prozess auf den Körper? Der Druck in den Venen nimmt zu. Daraus ergeben sich Schwellungen an den Fesseln. Im Laufe von Jahren treten dunkle Verfärbungen und Verhärtungen der Haut auf, besonders im Knöchelbereich. Noch später können ganze Hautareale absterben. Man spricht dann von einem offenen Bein, beziehungsweise dem «Ulcus cruris». Ziel einer jeden Behandlung ist laut Prof. Dr. Markus A. Enzler und Dr. Maurizio Camurati die «Reduktion von Reflux in den Stammvenen und damit auch des venösen Überdrucks.» Schon vor hundert Jahren wurden die entscheidenden Schritte der chirurgischen Behandlung festgelegt. Anfang und Ende der erkrankten Vene werden über einen Hautschnitt chirurgisch freigelegt und die Vene abgebunden. Am häufigsten erfolgt die Abbindung in der Leiste oder in der Kniekehle. Der zweite Schnitt erfolgt weiter unten am Bein, häufig nahe am Knie oder beim Sprunggelenk. Ein Stripper, ein Draht mit einer pilzartigen Auftreibung am Ende, wird von der einen zur anderen Inzision durch die Lichtung der Vene geschoben und mitsamt der Vene aus dem Bein gezogen. Stripping-Operationen müssen im Operationssaal durchgeführt werden, meistens unter Spinalanästhesie oder

Allgemeinnarkose. Die grosse Mehrheit der Patienten bleibt für eine Nacht oder länger im Krankenhaus. NEUER ERKENNTNISSE UND ANSÄTZE

Um das Jahr 2000 wurden erste Erfahrungen mit der endovenösen Thermoablation gewonnen. Erkrankte Abschnitte von Stammvenen werden dabei mit Hilfe eines Katheters erhitzt, entweder durch Radiowellen oder Laserlicht. Der Katheter gelangt über eine Punktionsstelle, die sich oft am Unterschenkel befindet, in die Vene. Er wird durch die Lichtung der Vene meistens bis zur Leiste oder zur Kniekehle vorgeschoben. Vor der Hitzeanwendung wird verdünnte Lokal-Anästhesie mit Hilfe einer Infusionspumpe und einer Injektionsnadel ultraschall-gesteuert ins Gewebe rund um die Vene gespritzt. Dann wird die Vene durch Erhitzung zum Schrumpfen gebracht und versiegelt. Etwa im Laufe eines Jahres wird sie vom Körper vollständig abgebaut. Die am meisten verbreitete Technik der Thermoablation verwendet einen Katheter mit einer sieben Zentimeter langen, teflonbeschichteten Heizspirale an seiner Spitze. Die Spirale wird – wie ein Tauchsieder – elektrisch mittels Radiofrequenz auf 120 ° C erhitzt. Die Behandlung verläuft von oben nach unten, typischerweise von der Leiste bis unters Knie. Nach jedem Heiz-Zyklus von 20 Sekunden Dauer erfolgt der Rückzug des Katheters in Schritten von 6,5 cm. Anschliessend werden die oberflächlichen Krampfadern durch Stichinzisionen mit einem Metallhäkchen aus dem Unterhaut-Gewebe entfernt. Dank Lokalanästhesie sind diese Schritte praktisch schmerzlos, erklären Prof. Dr. Markus A. Enzler und Dr. Maurizio Camurati. Der Eingriff dauert typischerweise eine bis zwei Stunden und hängt auch davon ab, ob beide Beine Krampfadern aufweisen. Die geschilderte Form der Thermoablation wurde weltweit bei über zwei Millionen Patienten angewendet. «Unser Venenzentrum mit jahrzehntelanger Erfahrung in der konventionellen Chirurgie hat 2007 als eine der ersten Institutionen weltweit die Thermoablation mit Radiofrequenz eingeführt und bis heute über 2000 derartige Behandlungen vorgenommen», führt Prof. Dr. Markus A. Enzler aus. «Thermoablation funktioniert auch mit Laser-Licht, das dauert aber etwas länger», ergänzt Dr. Maurizio Camurati. «Laser kam bei uns bisher etwa 500 mal zum Einsatz.» Bei der Thermoablation entfallen die beim Stripping notwendigen Hautschnitte in der

werden. Nach dem Eingriff sind die Patienten sofort mobil und können die Praxis wieder verlassen.

Dem Krampfader-Leiden liegt eine Disposition zu Grunde, die nicht therapiert werden kann. Leiste oder Kniekehle. Spinal-Anästhesie oder Narkose sind nicht notwendig, auch nicht die Anwesenheit eines Anästhesisten. Bei Bedarf kann die Lokal-Anästhesie durch ein Beruhigungsmittel ergänzt

WENIGER BELASTUNG FÜR PATIENTEN

Im vergangenen Jahrzehnt wurde eine Reihe von Studien durchgeführt, um die Vor- und Nachteile verschiedener Behandlungsverfahren zu erforschen. Die meisten kommen zum Schluss, dass die Resultate der Thermoablation der Stripping-Operation mindestens ebenbürtig sind. Nach Thermoablation treten aber weniger Schmerzen auf, und die Rückkehr ins gewohnte Leben erfolgt schneller. Neue Krampfadern, sogenannter Rezidive, sind nach Stripping-Operationen, aber auch nach allen anderen bisher bekannten Behandlungsformen, keine Seltenheit. Dem Krampfader-Leiden liegt eine Disposition zu Grunde, die nicht therapiert werden kann. Typisch sind neue venöse Verbindungen, die sich beispielsweise in der Leiste oder in der Kniekehle bilden. Sie haben aber keine schliessfähigen Klappen. Oft finden sie Anschluss an andere Venen, die sich unter dem erhöhten Venendruck im weiteren Verlauf zu neuen Krampfadern entwickeln. Rezidiv-Varizen sind eine besondere

therapeutische Herausforderung, denn mit jedem chirurgischen Eingriff nimmt das Risiko weiterer Gefässneubildungen tendenziell zu, ebenso das Risiko einer Verletzung benachbarter Venen, Arterien oder Nerven. «Wir verzichten aus diesem Grund seit Jahren auf erneute Operationen bei Rezidiv-Varizen und verwenden stattdessen individuell angepasste Kombinationen von Sklerotherapie, Thermoablation und Phlebektomien», so Dr. Maurizio Camurati. Die Ergebnisse bei betroffenen Patienten seien ausgezeichnet und haben dazu geführt, dass das Venenzentrum am See Zuweisungen von Patienten mit Rezidiv-Varizen aus einem weiten Umkreis erhalten. In der Schweiz ist die endovenöse Thermoablation noch von der Leistungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung ausgeschlossen. Nun darf gemäss einer Auskunft des Bundesamtes für Gesundheit die Anerkennung der Leistungspflicht in Bälde erwartet werden. Derzeit wird geklärt, welche Voraussetzungen Ärzte erfüllen müssen, um die Thermoablation abrechnen zu können. Einige Krankenkassen vergüten die Kosten aber schon seit Jahren im Rahmen freiwilliger Zusatzversicherungen.

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Venenleiden sanft heilen Prof. Dr. med. Markus Enzler, Dr. med. Maurizio Camurati, was sind die Hauptbeschwerden im Zusammenhang mit Venen? Bei ausgeprägten Venenleiden spürt man ein Schweregefühl und Müdigkeit in den Beinen, besonders gegen Abend. Bei weiterer Zunahme der sogenannten «venösen Insuffizienz» treten auch Verfärbungen der Haut auf mit Hautekzem und Juckreiz. Noch später kommt es zu Hautschäden, die nicht abheilen. Man spricht von «Ulcus cruris» oder von einem «offenen Bein». Viele Menschen fühlen sich schon viele Jahre davor durch sichtbare Krampfadern und Besenreiser kosmetisch gestört. Wer ist davon besonders betroffen? Das Leiden ist genetisch «vorprogrammiert». Wenig Bewegung und Übergewicht begünstigen jedoch die Entstehung von Krampfadern. Welchen weiteren Einfluss hat der persönliche Lebenswandel auf den Ausbruch der Symptome? Die Entstehung von Krampfadern geschieht praktisch unabhängig von Alkohol- und Tabakkonsum – im Gegensatz zu Erkrankungen der Arterien oder auch der Lungen, wo Rauchen den wichtigsten Risikofaktor darstellt. Wie entstehen Krampfadern? Venenleiden sind das Ergebnis eines gestörten Rückflusses von Blut aus den Beinen zum Herz. Ursachen sind entweder Verstopfung durch Thrombosen (Blutgerinnsel) oder eine gestörte Funktion der Venenklappen. Normale Klappen wirken als Ventile, die nur eine Flussrichtung zu lassen: von den Beinen zum Herzen. Bei ausgeweiteten Venen können

die türflügelartigen Klappen nicht mehr richtig schliessen, das Blut fliesst durch die Schwerkraft nach unten und verursacht Überdruck. Dies führt zum Auspressen von Blutbestandteilen ins Gewebe und zu Schwellungen. Weitere Folgen wurden bereits im ersten Kapitel genannt. Glücklicherweise sind die für den Rücktransport des Blutes noch wichtigeren tiefen Venen meistens nicht betroffen. Wie geht man gegen Krampfadern vor? Ziel jeder Behandlung ist die Reduktion des Überdrucks in den Beinvenen, um Symptome zu mildern und das Fortschreiten der Krankheit zu bremsen. Kompressionsstrümpfe können da hilfreich sein. Langfristiger wirken Massnahmen, welche den pathologischen Rückfluss in den Stammvenen aufheben. Dieses Ziel verfolgt seit über hundert Jahren die «Stripping»-Operation. Erkrankte «Stammvenen» (Vena saphena magna und/oder parva) werden durch zwei Schnitte – meist in der Leiste und unterm Knie – freigelegt, mit einem Draht aufgefädelt und aus dem Körper gezogen. Der Eingriff erfolgt meist in Narkose oder Spinalanästhesie, und meist im Spital. Stripping gilt heute in den USA und auch in anderen Ländern als überholt. Welche neuen Therapien haben sich in jüngerer Vergangenheit etabliert? Wie wenden Sie diese im Venenzentrum an? Modernere Verfahren verschliessen die geschädigten Venen von innen mithilfe von Kathetern, typischerweise durch Hitze. Man spricht von «Thermo-Ablation». Zu Beginn wird die erkrankte Vene ultraschall-gesteuert punktiert. Danach wird ein Katheter in die Vene eingeführt und unter Kontrolle mit Ultraschall meist bis

zur Leiste vorgeschoben. Dann wird verdünnte Lokalanästhesie-Lösung ins Gewebe rund um die Vene injiziert. Darauf folgt die Erhitzung der Vene durch Radiowellen (Venefit, s. Bild) oder Laserlicht. Detailliertere Beschreibungen finden Sie auf unserer Internet-Seite venenzentrum-am-see.ch. Alle Eingriffe werden ambulant in der Praxis vorgenommen und die Patienten können gleich nach dem Eingriff nach Hause oder zur Arbeit zurückkehren. Aufgrund von etlichen Vergleichsstudien haben internationale Fachgremien die Thermoablation zur bevorzugten Behandlungsmethode von Krampfadern erklärt, namentlich die amerikanische «Society for Vascular Surgery», das «American Venous Forum» sowie die Europäische Gefässchirurgen-Gesellschaft (European Society for Vascular Surgery). Begründet wird die Empfehlung damit, dass Thermo-Ablation weniger invasiv ist, aber «mindestens gleich effizient wie die Stripping-Operation», und dass «ernste Komplikationen wie Thrombose, Nervenschädigung, Infektionen und Blutergüsse» seltener auftreten (Wikipedia).

Katheter wird in die Vene eingeführt

Schrumpfung der Vene durch Erwärmung

Zurückziehen des Katheters

Venenzentrum am See | Prof. Dr. med. Markus Enzler | Dr. med. Maurizio Camurati | General-Wille-Strasse 59 CH - 8706 Feldmeilen | T: +41 (44) 922 44 00 www.venenzentrum-am-see.ch | Beim Bahnhof Herrliberg-F.


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PORT R A I T

Ein Hangover, der sich gelohnt hat Er hat es in Hollywood dorthin geschafft, wo viele noch hin wollen: an die Spitze. Die Rede ist von Bradley Cooper. Mit dem Erfolg seiner Filme liegen ihm die Frauen zu Füssen. Doch andere Dinge sind ihm eigentlich viel wichtiger. TEXT ERIK HEFTI BILDER THINKSTOCK

Bradley Cooper feierte letzten Januar seinen 40. Geburtstag, indem er in der amerikanischen Latenight-Show «The Tonight-Show» mit Jimmy Fallon ein Luft-Gitarren-Solo zum Besten gab. Er genoss seinen Auftritt sichtlich und trug dabei eine Rocker-Perücke – mit langem, gekräuseltem Haar. Lässt dieses Auftreten auf eine pünktlich einsetzende Midlifecrisis schliessen? Wohl kaum, denn Bradley Cooper hat in den letzten Jahren Hollywood quasi im Sturm erobert: Drei Oscar-Nominierungen in nur drei Jahren. Er steht dort, wo viele andere auch hin wollen. Was viele dabei vergessen: Diesen Erfolg hat sich der Hollywood-Beau nicht über Nacht erarbeitet. Er musste hart dafür ackern, damit ihm nun die Filmwelt zu Füssen liegt. «Ich reisse mir im wahrsten Sinne den Hintern für meine Karriere auf», kommentierte er selbst einmal seinen Arbeitseifer. Nicht nur in der Filmwelt, auch bei den Frauen kommt er ja bekanntlich gut an. Dies bestätigte ihm auch das «People-Magazine», welches ihn 2011 zum «Sexiest Man Alive» kürte.

Diesen Titel hatte Cooper wahrscheinlich auch seinem Durchbruch zu verdanken, der ihm ein Jahr zuvor mit dem Kassenschlager «Hangover» gelang. Die Komödie über ein paar Jungs, die ein abstruses Abenteuer erleben, obwohl sie eigentlich nur einen Junggesellenabschied feiern wollten – kam beim Publikum so gut an, dass daraus eine Trilogie produziert wurde. Bradley Cooper kann aber nicht nur den wilden Partylöwen spielen. Seine Wandelbarkeit zeigte er in den Filmen «Silver Linings», «American Hustle» und «American Sniper». In ebendiesen Streifen wurde er je für einen Oscar nominiert. EIN GENTLEMAN, WIE AUS DEM BILDERBUCH

Nicht nur in den Filmen sammelt Cooper viele Punkte, auch als Hollywoods neuer Muss-man-lieben-Mann kommt er gut an: Beispielsweise ist er ein wahrer Gentleman. Noch nie hat er ein böses Wort über eine seiner früheren Herzdamen verloren. Über die Zeit mit sei-

ner Exfrau Jennifer Esposito, von der er sich im Frühjahr 2007 nach nur vier Monaten Ehe trennte, sagt er bis heute lediglich: «Es war eine Erfahrung.» Cooper schätzt höfliches Verhalten sehr, hält seinen Dates die Türen auf, rückt die Stühle zurecht und begrüsst die Damen schon mal mit einem Handkuss. Neben diesen vollendeten Umgangsformen weist der Megastar weitere positive Charaktereigenschaften auf: Zielstrebigkeit etwa. Denn bereits während seines Schauspielstudiums mit 22 Jahren hatte Cooper eine kurze Affäre mit Sarah Jessica Parker. Dies jedoch nur vor der Kamera: 1999 hatte er nämlich in einem kurzen Auftritt das Vergnügen, die schöne Blondine in einem Auto zu küssen. Danach bekam er seine eigene TV-Show «Globe Trekker», ein Reise-Magazin für Abenteuertouristen, die auf den «Lonely Planet»-Reiseführern basierte. Im Rahmen dieser Show erlebte er viele Abenteuer – im Kayak, auf Skiern oder zu Fuss, ganz alleine in der Natur. Ein Jahr später ging es Schlag auf Schlag: Er bekam nicht nur seine erste richtige Kinorolle in «Wet Hot American Summer», sondern auch die Rolle des Journalisten Will Tippin in der TV-Serie «Alias - die Agentin», wo er an der Seite von Jennifer Garner spielte. Den Status «Weltstart» erreichte Cooper jedoch, wie angetönt, mit «Hangover».

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PORTRAI T

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Ich habe gerade einen kleinen Garten angelegt, das ist der Himmel für mich. Das ist so richtiges Alte-Männer-Zeug und nicht besonders cool. Bradley Cooper

ER WAR SCHON IMMER VON SCHÖNEN FRAUEN UMGEBEN

Bradley Cooper nimmt für seine Rolle in «Silver Linings» einen Award entgegen.

Sein Erfolg bei den Frauen zeichnete sich schon damals in Philadelphia ab, als er noch zur Highschool ging: «Ich war eigentlich weder ein besonders kluger, athletischer oder gar beliebter Schüler. Ich angelte mir aber trotzdem das hübscheste Mädchen der Schule und war dann plötzlich der Star des Abschlussballs», erzählte Bradley Cooper gegenüber den amerikanischen Medien. Dieselbe Masche versuchte er auch in Hollywood und sie funktionierte. Sogar sehr gut. Bradley Cooper machte zunächst vor allem als Casanova von sich reden: So ist beispielsweise Zoe Saldana eine seiner Ex-Freundinnen und auch mit Renée Zellweger war Bradley Cooper bereits zusammen. Die Frauenwelt – von Schauspielerinnen bis Models– liebt den blonden Charmebolzen mit den blauen Augen ganz einfach. Er selber sagte einmal zu diesem Thema: «Wenn du zufälligerweise in diesem Business Single bist, sieht man dich als grossen Frauenhelden und Herzensbrecher. Ich würde mich selber aber nie als einen Ladies-Man bezeichnen.» Das Liebeskarussell dreht sich bei Bradley Cooper aber schnell weiter. Im letzten Frühling trennte sich der Frauenschwarm von seiner fast halb so alten Freundin, dem 23-jährigen Model Suki Waterhouse, nach nur zwei gemeinsamen Jahren.

An Liebeskummer ist bei Cooper seit seiner Trennung von Suki Waterhouse aber dennoch nicht zu denken, denn nun hält er ein anderes Model in seinen Armen: Irina Shayk. Die 29-Jährige ist die Ex-Freundin von Fussballstar Cristiano Ronaldo. Inzwischen gibt es auch bereits Gerüchte, dass sie und Cooper in der Familienplanung stecken. Nahe Bekannte des Paares verrieten dem People-Magazine «OK!», dass Bradley für Shayk der ersten Mann sei, mit dem sie sich eine Familie vorstellen könnte und dass Bradley den Wunsch hätte, endlich einmal Vater zu werden. AUCH GEMEINNÜTZIG TÄTIG

Cooper hat sich in Sachen Frauengeschichten gemässigt. Doch er ist nicht nur für seinen Charme bekannt, sondern auch für sein soziales Engagement. Während seiner ersten Zeit in New York waren seine Wochen dem Vorsprechen und die Wochenenden dem «LaAp»-Programm gewidmet. Dieses wurde von einer gemeinnützigen Einrichtung ins Leben gerufen und bringt mit ehrenamtlichen Mitarbeitern Kindern die Schauspielerei näher. Seit ein paar Jahren trinkt Cooper auch keinen Alkohol mehr und hält eine strikte Diät. Auch sonst in seinem Privatlebe geht er es lieber etwas ruhiger an. In einem Interview mit «Yahoo Movies» erzählt er: «Ich habe gerade einen kleinen Garten angelegt, das ist der Himmel für mich. Ich ernte einfach Gemüse. Das ist so richtiges Alte-Männer-Zeug und nicht besonders cool.»

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NAC HT R U H E

Ausgeschlafen sein – so klappt es Um das Thema «Schlaf» ranken sich viele Mythen. Laut Studien klagt jeder dritte Schweizer über Schlafstörungen. Mit ein paar einfachen Kniffen kann schon viel verändert werden. TEXT SMA

Gut einen Drittel des Lebens verbringen wir schlafend. Wozu Schlaf aber eigentlich gut ist, bei der Frage tappt die Forschung eigentlich noch im sprichwörtlichen Dunkeln. Doch obwohl der Zweck des Schlafens noch bei Weitem nicht ergründet ist, weiss die Wissenschaft, dass Schlafen wichtig ist. Man geht davon aus, dass der Schlaf zentral ist für das Gedächtnis, um zu vergessen und auch um Wissen zu vertiefen. Und obwohl wir davon nicht viel mitbekommen, ist unser Hirn während wir schlafen sehr aktiv. Die Wissenschaft unterscheidet vier verschiedene Schlafphasen, die sich bezüglich Hirnaktivität, Augenbewegung und Muskelanspannung unterscheiden. Beim Schlafen verlieren wir quasi unser Bewusstsein, der Körper entspannt sich. Beim sogenannten REMSchlaf (Rapid-Eye-Movement), der Zeit, in der wir am intensivsten träumen, erschlafft

unser Körper am meisten. Dies wahrscheinlich, damit wir unsere Träume nicht ausagieren können. WIE LANGE SOLL MAN NUN?

Ein Dauerbrenner in Zusammenhang mit dem Thema «Schlaf» ist die Dauer. Eine allgemeingültige Aussage zu treffen, ist hier schwierig. Denn die optimale Schlafdauer ist vom Alter abhängig, von unseren Genen sowie von unserer inneren Uhr. Leben wir gemäss der inneren Uhr, finden wir den besten Schlaf. Je älter man ist, umso oberflächlicher schläft man. Im Schnitt schlafen wir sieben bis acht Stunden täglich. Kurzschläfer benötigen aber nur fünf Stunden oder weniger. Ob man gut geschlafen hat, ist ganz einfach zu bestimmen: Wenn der Tag gut ist, dann war es auch die Nacht. Frisch gebackene Eltern können ein Lied davon singen: Während der Nachwuchs im ersten Jahr zwischen 14 und 18 Stunden schläft, leidet ihr Schlaf oft unter vielen Unterbrechungen. Wer länger schlecht oder wenig schläft, kommt in ein Schlafdefizit. Das kann zu Konzentrationsschwierigkeiten führen, auf die Stimmung schlagen, man ist körperlich am Limit und anfälliger für Krankheiten. Man könnte zwar ein wenig vor- und nachschlafen, aber nur im kleinen Rahmen.

Doch nicht nur der Nachwuchs stört die Nachtruhe. Die häufigsten Schlafstörungen sind Schwierigkeiten beim Ein- Durchschlafen sowie Tagesschläfrigkeit trotz gutem Nachtschlaf. Wenn die Tagesbefindlichkeit über ein, zwei Monate beeinträchtigt ist, sollte man als erstes den Hausarzt aufsuchen. Der klärt ab, ob eine Sprechstunde in einem Schlafzentrum nötig ist. Man kann sich aber auch selber helfen, zum Beispiel mit pflanzlichen Mitteln, etwa Beispiel Baldrian oder Hopfen. Eine warme Milch tut gemäss Experten ebenfalls gut. Wichtig: Hände und Füsse sollten warm sein beim Einschlafen.

verschiedener Kollektionen und Muster sowie nach Wunsch auf Mass gefertigte Bettwäsche stehen für den Manufakturcharakter der Traditionsmarke Schlossberg. Die 180-jährige Geschichte des Familien-Unternehmens, in der über Generationen textiles Wissen, Innovation und Traditionen weitergegeben wurden, reicht von 1833 bis ins Jahr 2015. Im Zürcher Oberland in Turbenthal werden noch heute am ursprünglichen Standort unter der Leitung von CEO Thomas Boller die in der Schweiz und Italien hergestellten Stoffe genäht und die für Schlossberg charakteristischen floralen Dessins von Hand gezeichnet.

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DARF ES ETWAS AUFREGENDERES SEIN?

Natürlich ist Schlaf mehr als einfach nur ein physischer Vorgang: Schlafen, das Zur-Ruhe-Kommen, hat immer auch eine sinnliche Komponente. Dementsprechend sollte man sich für die wichtigen Nachtstunden auch etwas gönnen. Ein Beispiel für hochwertige Artikel für die Nacht ist die Bettwäsche von Schlossberg Switzerland. Diese steht für exklusive Materialität und handwerkliche Dessinierung, die Vereinbarung von Tradition und Moderne sowie die Kombination unterschiedlicher Stile. Textilien und Kollektionen werden mit grosser Sorgfalt und Liebe zum Detail entwickelt. Die Kombinationsmöglichkeit

Mit seiner neusten Produktelinie beweist Schlossberg Switzerland einmal mehr seine Innovationskraft, mit einer veritablen Weltneuheit im Bereich der Bettwäsche: die luxuriöse Leucht-Bettwäsche CELESTE, eine Kombination aus feinster St. Galler Stickerei mit innovativer LED-Technologie. Ein Zusammenspiel von stimmungsvollem Licht und edlen Stoffen im Spannungsfeld von textiler Tradition und Innovation. Die exklusive Bettwäsche CELESTE zeigt kunstvoll aufgestickte LED-Elemente, die in der Anmutung eines Sternenhimmels grosszügig über das edle Satin Luxe Gewebe verteilt sind. Die luxuriöse

Stickerei versteckt die Leiterbahnen, die kleinen LED-Leuchtpailletten sind für das Auge kaum sichtbar und dezent in die Stickerei integriert. So entsteht ein exklusives, textiles Produkt, das von Schlossberg auf Mass gefertigt wird. Die einzelnen Lichtpunkte werden zu einem leuchtenden Firmament, einem Kunstwerk aus Licht und Textil. Das Lichtspiel und seine Leuchtkraft zaubern eine sinnliche Atmosphäre – Träumen unter dem Sternenhimmel. Die Vision für das exklusive Bettwäsche-Produkt CELESTE teilt Schlossberg mit dem innovativen St. Galler Stickerei-Unternehmen Forster Rohner. In einem aufwendigen Prozess werden die Leiterbahnen auf den Stoff gestickt, dann die kleinen LED-Lämpchen angebracht, ohne dabei die grundlegenden, weichen Stoffeigenschaften des Satin Luxe zu verändern. Trotz der elektronischen Komponente ist die Bettwäsche CELESTE waschbar und bereitet so langfristig Freude. Neugierde wecken, mit Innovation begeistern – mit hochstehendem Anspruch an technische Raffinesse im Textilbereich bringt Schlossberg diese besondere Bettwäsche mit integrierter Elektronik und gleichzeitiger luxuriöser Eleganz zur Weihnachtszeit auf den Markt. Mehr Informationen sind auf der neuen Website mit Onlineshop zu finden: www.schlossberg.ch

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G OL F

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Zu Gast auf dem «schönsten Grün» dieser Welt Golf ist längst nicht mehr nur ein Sport für die Senioren der oberen Zehntausend. Golfreisen liegen derzeit bei Alt und Jung aus allen Schichten ganz besonders im Trend – und sind in den letzten Jahren auch immer günstiger geworden. TEXT SMA

und welche Destinationen lohnen sich besonders? Ein Golfurlaub ist zunächst mal nicht so kostspielig, wie oft gedacht wird. Aber er verlangt gewisse «Vorleistungen» der Golfer und jener, die es noch werden wollen. Wer also ausschliesslich deshalb mit dem Gedanken spielt, eine Golfreise zu machen, um Golf einfach mal kennen zu lernen und auszuprobieren, der sollte vielleicht erst eine Probelektion oder gar einen Grundkurs in der Schweiz belegen. VORBEREITUNG IST DAS A UND O

Immer mehr Menschen interessieren sich für den Sport, der bislang lediglich als teures Hobby von Ärzten galt: Golf. Seit einigen Jahren hat sich ein richtiger Golftourismus entwickelt, der Destinationen rund um den Globus umfasst. Doch was müssen Interessierte beachten, wenn sie Golfferien planen

Auch wenn Golf allmählich den Ruf eines Upper-Class-Sports ablegt, so kann doch nicht jeder einfach mal so das berühmte «Grün» betreten. Um auf den Plätzen der Schweiz und der Welt spielen zu können, muss die sogenannte Platzreife – eine Art Knigge-Test für Golfer – erreicht werden,

welche man sich erst in einem Grundkurs aneignen muss. Erst wenn das korrekte Verhalten auf dem Platz als gesichert gilt, wird der jeweilige Klub es erlauben, dass ein angehender Golfer dort spielt. Die Etikette beinhaltet aber nicht etwa nur den freundlichen Umgang mit anderen Golfern, es geht dabei auch um Sicherheitsaspekte wie etwa Sicherheitszeichen und Verhaltensregeln beim Abschlag der Bälle sowie die korrekte und schonende Benutzung des Grüns. Die Einhaltung solcher Regeln variiert jedoch von Klub zu Klub. Einige verlangen zusätzlich die Mitgliedschaft in einem Verband oder ein ausgewiesenes Mindest-Handicap, bevor man überhaupt spielen darf. Andere wiederum beschränken sich auf die Erhebung einer Platzmiete (engl. «fee»). Solche Beschränkungen gelten auch international, weshalb

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es wichtig ist, diese bereits vor der Abreise zur Golfreise abzuklären – nicht dass man nachher zwar in den Ferien ist, aber dann vor Ort nicht auf dem Grün zugelassen wird. Zahlreiche Ferienanbieter und Fluggesellschaften bieten mittlerweile Komplettpakete inklusive umfassender Beratung an, um vor allem Anfängern die Formalitäten der Anmeldung und den Transport der Ausrüstung zu erleichtern. Doch auch hier gilt: Je exklusiver Destination und Golfklub sind, desto mehr Erfahrung und Spielgeschick wird vom Spieler verlangt. ENTSPANNENDES SPIEL IN WUNDERBAREM AMBIENTE

Besonders beliebt sind bei angehenden und langjährigen Spielern jene Destinationen, wo bei angenehmem Mittelmeerklima

gespielt werden kann. Dafür typische Beispiele sind Portugal, Spanien (darunter auch die Insel Mallorca), Zypern oder Bulgarien. In diesen Destinationen können Golffans je nach Anbieter für unter 1000 Franken ihrer Leidenschaft frönen. Natürlich muss es bei Golf-Reisen nicht zwingend nur um den kleinen weissen Ball und das Loch auf dem Grün gehen. Ein Trend, der sich immer mehr durchsetzt, ist eine Kombination aus Golf- und Kulturreise. Exotische Destinationen wie Phuket, Ko Samui oder Bali sind hierfür besonders beliebt: Wer genug Zeit auf den Ressort-eigenen Golfplätzen zugebracht hat, begibt sich dann einfach auf Entdeckungsreise und lernt abseits des Grüns reiche und spannende Kulturen kennen. Das gilt natürlich auch im gastronomischen Sinne.


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KREUZF A H RTE N

Ein Kreuzfahrtschiff – das einzige Hotel mit ständig wechselndem Ausblick.

Urlaub mit Meerblick-Garantie Sie stehen im langen Abendkleid an der Reling, einen Martini in der Hand. Der Wind weht sanft durch Ihr Haar, der Blick schweift weit über das Wasser bis zum Horizont. Dorthin, wo die rotgoldene Sonne gerade im Meer untergeht. Im Hintergrund hört man leise den Schiffsmotor und das Lachen der anderen Kreuzfahrtgäste an Deck. Entspannung pur! Hier könnten Sie für immer bleiben, oder? TEXT SILJA HÄNGGI

Kreuzfahrten erlebten in den vergangenen Jahren in Europa einen regelrechten Boom. So verbrachten im Jahre 2014 rund 1.8 Millionen deutsche Gäste ihre Ferien auf einem Kreuzfahrtschiff. Ein neuer Passagierrekord. Und auch die Schweizer finden am Urlaub auf hoher See oder Flüssen immer mehr Gefallen. In der Schweiz gibt es zwar keine verlässliche Statistik zu Kreuzfahrturlaubern, man geht aber von rund 150'000 Passagieren pro Jahr aus. Woher kommt die Lust am Reisen auf dem Wasser? Kreuzfahrtreisen sind heute nicht mehr nur einer kleinen, privilegierten

Zielgruppe vorbehalten. Es gibt sie in allen Varianten, für alle Altersgruppen und sozialen Schichten. Der klassische Kreuzfahrturlauber schippert auf den grossen Wasserstrassen durch die Welt. Auf seiner Vergnügungskreuzfahrt besucht er bei verschiedenen Landgängen spezielle Ausflugsziele in Europa oder Übersee. Dabei muss er auf keinerlei Annehmlichkeiten verzichten. In unzähligen Restaurants und Bars stillt man Hunger und Durst, eine schiffseigene Shoppingmall bietet alles, was das Herz begehrt und für Gesundheit und Entspannung sorgen Spa und Fitnesscenter. Der Entdecker wiederum befährt den Amazonas oder befriedigt seinen Wissensdurst bei einer National Geographic Expedition. Themenfahrten bieten von der «Heavy Metal Cruise» über die «Country Music Cruise» bis zur «Zumba Cruise» für jeden Geschmack etwas. Hier trifft man Gleichgesinnte, kann zusammen der gemeinsamen Leidenschaft frönen und Freundschaften fürs Leben schliessen. Am beliebtesten sind bei den Europäern die Mittelmeerkreuzfahrten. Aber auch Schiffahrten auf dem Atlantik oder ganze Weltreisen auf dem Wasser sind gut gebucht. Wer die Wahl hat, hat die Qual – deshalb haben wir für Sie einige heisse Kreuzfahrttipps zusammengestellt.

WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN, ...

... wenn das Gute liegt so nah. Deutschland, Griechenland oder Portugal – Europa bietet unzählige traumhafte Kreuzfahrtdestinationen. Möglicherweise mag Deutschland auf den ersten Blick nicht als typisches Reiseziel erscheinen. Überzeugen Sie sich vom Gegenteil! Die Nord- und die Ostseeküste bieten tolle Badedestinationen, während Inseln wie Sylt oder Usedom ein Geheimtipp für diejenigen Urlauber sind, die Ruhe und Erholung suchen. Die vielfältige Fluss- und Seenlandschaft bietet zudem unzählige Möglichkeiten, um Deutschland bei einer Flusskreuzfahrt zu erkunden. In Griechenland wartet eine Vielfalt von Inseln darauf, entdeckt zu werden. Jede von ihnen hat ihre eigene Geschichte, davon zeugen noch heute Ruinen und jahrtausendealte Überreste vergangener Zeiten. In Portugal begeistern Lissabon, Porto oder die Blumeninsel Madeira Kreuzfahrtreisende. GEHEIMNISVOLLES WUNDERLAND

Unser Tipp: Myanmar (auch Burma genannt). Der Vielvölkerstaat ist weitgehend unbekanntes Terrain, dementsprechend hat das Land seine jahrtausendealte Kultur und Tradition bewahrt. Farbenfrohe Märkte, reich geschmückte Tempel, unberührte Strände und einsame Buchten machen Myanmar zu einem Paradies für Kultur- und Naturliebha-

ber. Schippern Sie auf dem Irradawy River an einmaligen Landschaften vorbei bis nach Burma.

Europa bietet unzählige traumhafte Kreuzfahrtdestinationen.

STADT DER EXTRAVAGANZ

Sie wollen etwas mehr Grossstadtflair? Dann machen Sie eine Hochseekreuzfahrt nach Dubai. Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate beeindruckt durch extravagante Bauprojekte, künstlich angelegte Inseln und Vergnügungsparks. Luxuriöse Restaurants – in einigen Cafés gibt es Kaffee mit Goldstaub – oder Einkaufszentren mit der Möglichkeit zum Skifahren sind einige skurrile Highlights der verrückten Metropole. FARBENFROH, EXOTISCH, IMPOSANT

Sie waren schon in Dubai? Gut. Dann reisen Sie doch weiter nach Indien. Das Land hat so viele unterschiedliche Facetten, dass es mit Worten kaum zu beschreiben ist. Sie müssen Indien selbst erleben! Ein kunterbunter Mix aus imposanten Palästen, exotischen Düften und vielfältigen Religionen wartet auf Sie. Sie möchten noch mehr Urlaub auf hoher See? Reisen Sie beispielsweise weiter nach Myanmar, Thailand oder Singapur. IN 120 TAGEN UM DIE WELT

Ein ganz besonderes Highlight ist die Weltreise auf den Spuren der Titanic. Die Reise

der «Queen Mary 2» zeichnet die Route des Passagierschiffs nach, das im Jahre 1912 nach der Kollision mit einem Eisberg im Atlantik unterging, und besucht alle fünf Kontinente. Von South Hampton über New York und Barbados geht es nach Salvador da Bahia, Rio de Janeiro weiter nach Argentinien und Indien zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und über viele weitere Destinationen wieder zurück nach South Hampton. Dafür benötigt man 120 Tage und auch eine ganze Stange Geld. Die Kreuzfahrt um die Welt gibt es ab rund 22'500 Franken. Es können aber auch Teilstrecken gebucht werden.

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WANDERRE I S E N

Wer ein Land wirklich hautnah erleben will, muss es bewandern. Dadurch lernt man nicht nur ganz besondere Orte kennen, sondern kommt auch in Kontakt mit den Menschen.

Ferne Länder zu Fuss entdecken Den ganzen Tag faul am Strand liegen war gestern: Körperbewusstssein und Gesundheitssinn halten die Menschen auch in den Ferien in Bewegung. Eine der einfachsten und zugleich attraktivsten Möglichkeiten für aktive Ferien ist Wandern. Dabei hat diese Sportart schon lange nicht mehr das angestaubte Image von einst. TEXT KATHARINA ACKERMANN

Beim Wandern lassen sich Regionen entdecken, die dem durchschnittlichen Touristen verschlossen bleiben. Es ist kein Geheimnis, dass sich die schönsten Orte meist nicht direkt an der Hauptstrasse befinden. Zu Fuss hingegen erreicht man einsame Strände und entlegene naturbelassene Gegenden, die sonst kaum je ein Tourist zu Gesicht bekommt. Die Schweiz ist nicht umsonst beliebt bei Wandertouristen. Die Routen sind abwechslungsreich, die Wege gut beschildert und die Karten detailliert. Allerdings ist die Wandersaison in der Schweiz auf einige Monate im Jahr beschränkt. Wer schon im März oder auch noch im November wandern will, der fin-

det angenehme Temperaturen im Ausland. Besonders beliebt sind momentan Destinationen in Portugal, wie bespielsweise in der Algarve und auf Madeira, oder auf kleinen griechischen Inseln. In diesen Ländern ist man nicht selten vollkommen allein unterwegs, da die Einheimischen nicht viel vom Wandern halten. Der Nachteil: Die Wege sind teilweise nur unzureichend gekennzeichnet und auf Karten kaum beschrieben. Weil die lokale Bevölkerung lieber das Auto nutzt, hilft es manchmal auch nichts, unterwegs nach dem Weg zu fragen. Abhilfe kann in so einem Fall ein Reiseveranstalter schaffen, der die Wanderroute inklusive Verpflegungshalt und Übernachtung organisiert. Dies empfiehlt sich auch dann, wenn die Ferien-Destination ausserhalb von Europa liegt und man mit der Kultur und Sprache des Landes ungenügend vertraut ist. Bei einer Tour durch kubanische Tabak- oder Zuckerplantagen beispielsweise oder gemeinsam mit Pilgern und ihren Eseln auf wunderschönen Blumenwiesen von Nazareth nach Bethlehem. Die Kultur eines Landes erschliesst sich beim Reisen zu Fuss besonders schnell. In der Schweiz gehört das «Bräteln» am offenen Feuer einfach dazu. Es kann eine Bratwurst sein oder ein Cervelat, aber eine Wurst muss schon in den Wanderproviant. In anderen Ländern ist dies gänzlich unbekannt. In Marokko beispielsweise wer-

den Lammkoteletts auf dem Grill gebraten. In Italien besucht man lieber einen Landhof, wo im Schatten von Bäumen Oliven, Käse und Wein aufgetischt werden. Als Hauptgang gibt es hier bei speziellen Anlässen ein Spanferkel. In orientalischen Ländern wird gerne Tee serviert, als Zwischenverpflegung isst man dazu süsses Gebäck.

Die Kultur eines Landes erschliesst sich beim Reisen zu Fuss besonders schnell. AUF DEN SPUREN VON HANNIBAL

Eine weitere Alternative sind thematische Wanderreisen, auf denen ein Experte über das Schaffen eines berühmten Schriftstellers

oder einer historischen Person erzählt. So kann man beispielsweise jene Route über die Alpen nehmen, die einst Hannibal mit seinem ganzen Heer inklusive rund 40 Elefanten zurücklegte. Auch bei Touren im Winter kann ein Reise-Guide wertvoll sein. Schneeschuhtouren erfreuen sich seit ein paar Jahren grosser Beliebtheit. Wenn die Wege verschneit sind und mit Lawinenniedergängen gerechnet werden muss, sollten sich unerfahrene Wanderer nicht alleine in den Bergen bewegen. Eine gute Vorbereitung der Wandertour ist in jedem Fall unabdingbar. Der kleine Ausschnitt auf einem Handybildschirm ist als Wanderkarte unzureichend. Wer länger unterwegs ist, sollte eine richtige Karte und einen Höhenmesser dabei haben. Weiter braucht es gute Schuhe und eine sonnenschutztaugliche Kopfbedeckung – dabei muss es nicht zwingend die teuerste Outdoor-Kleidung sein. Wichtiger ist das richtige Training. Wer hohe Gipfel erklimmen will, sollte sich seriös vorbereiten. Dabei ist nicht nur die körperliche Fitness zentral, sondern auch die Tatsache, dass man mehrere hundert Höhenmeter an einem Tag in Angriff nehmen muss. Die Distanzen können dann langsam gesteigert werden, damit man nicht höhenkrank wird. Wanderstöcke können zudem gegen Knieprobleme helfen, Tee mit Rohrzucker gegen Unterzuckerung.

Smart Facts Sicher wandern Die Sicherheit ist beim Wandern ein zentrales Thema. Um Unfälle zu vermeiden, muss die Konzentration beim Gehen auf den Weg gerichtet sein. Der erfahrende Wanderer macht stets nur etwas auf einmal, entweder gehen, trinken, das Panorama betrachten oder aufs Handy schauen – aber keinesfalls alles miteinander. Wer sich verirrt, sollte nicht aufs Geratewohl eine Route nehmen sondern zurück zu jenem Ort kehren, an dem er sich zuletzt orientieren konnte. Vorsicht ist auch bei der Begegnung mit Tieren geboten. Hunde und Kühe können sich bedroht fühlen, wenn sich jemand in ihrem Revier befindet. Am besten hilft hier ruhiges, konstantes Zureden. Wer eine Weide überqueren muss, sollte auf diese Weise schon ab etwa zehn Meter Distanz auf sich aufmerksam machen und die Tiere beruhigen. Zeigen diese trotzdem aggressives Verhalten, sollte man sich vorsichtshalber für einen Umweg entscheiden.

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Mandelblüte auf Mallorca

Marrakech – Essaouira

Frühling auf Kreta

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Hier liegt auf den Bergen zwar noch Schnee, doch auf den Hochebenen und an der Küste macht sich schon im März eine einzigartige Blütenpracht breit. Vor dieser Kulisse erkunden wir eine faszinierende Kultur und erleben die griechische Gastfreundschaft noch bevor die Kreter ihre Insel wieder mit Tausenden von Touristen teilen müssen.

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REI S EN

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Bild aus dem Explora-Vortrag: «Jäger des Lichts» am Samstag, 7. November, um 16.30 Uhr.

Viel Inspiration für alle Reisefans Am ersten Novemberwochenende zieht es Reisebegeisterte in den Berner Kursaal – Globetrotter und Explora laden zum Festival des Reisens. TEXT SMA

Die Welt ist ein wunderbarer, facettenreicher Ort. So sehr, dass es Reisebegeisterten manchmal schwer fällt, sich für eine Destination,

oder eine Region, zu entscheiden. Alle Globetrotter, die mit diesem Problem vertraut sind, finden nun Abhilfe in Bern: Am Globetrotter Fernweh Festival präsentieren sich Reiseanbieter der Globetrotter Group und Explora sowie deren namhafte Partner. Im persönlichen Gespräch mit den Reiseprofis entstehen dabei sicherlich viele neue Reiseideen. Zahlreiche Kurzvorträge und Workshops versprechen Reisewissen und Inspiration in einem. So erzählen beispielsweise Globetrotter-Reiseberater/-innen von ihren

Schnappschuss aus dem Vortrag «Ruf der Wildnis».

Reisen und geben Einblick in ihre privaten Fotoarchive. In Anlehnung an Jules Vernes Buch «Reise um die Erde in 80 Tagen» stellen uns Mitarbeitende von Globotrain/Globoship eine Weltumrundung mit Zug und Schiff vor. Die Profis von Nikon geben Tipps fürs digitale Fotografieren und der Spezialist von Bike-Adventure Tours radelt mit uns durch Kuba. Interessieren Sie Themen wie Verantwortung und Nachhaltigkeit? Reservieren Sie sich Zeit für das Kurzreferat der Organisation fairunterwegs.ch. Und falls Sie mit ihren schulpflichtigen Kindern eine Reise planen, packen Sie den Vortrag von «Schule im Koffer» in ihr Festival-Programm. Diese Programmpunkte können kostenlos und ohne Reservation besucht werden. So viel Inspiration macht irgendwann hungrig: An zahlreichen Essensständen gibt es kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt zu geniessen. Explora Events AG ist in der Schweiz der wichtigste und grösste Veranstalter für Diashows, Vorträge und multimediale Events der Sparten «Abenteuer, Reisen, Ethno, Expeditionen» Am Fernwehfestival werden die besten und erfolgreichsten Explora-Live-Reportagen gezeigt: Florian Schulz erzählt in «Ruf der Wildnis» von eindrücklichen Momenten mit Wölfen und anderen Wildtieren und Tobias Hauser hat Neuigkeiten aus Kuba, welches sich politisch zaghaft öffnet. Der Bestseller-Autor

Impression aus dem Vortrag «Mekong». Andreas Pröve reiste im Rollstuhl von Vietnam bis Tibet dem Mekong entlang – was hat er dabei erlebt und gesehen? Und Stefan Erdmann schwärmt von der Urkraft Islands. Sein Vortrag wird von Live-Gesang von Isgaard begleitet. Exklusiv in der Schweiz zeigen fünf der bekanntesten

deutschen Naturfotografen gemeinsam ihre bildgewaltige Show «Jäger des Lichts». Das Fernweh Festival findet am 7. und 8. November im Kursaal Bern statt. Sichern Sie sich Ihre Eintrittskarte. News und Tickets unter www.fernwehfestival.ch oder www.explora.ch

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AFRIKA

Wo Träume wahr werden Südafrika bietet für jede und jeden eine unglaubliche Auswahl an Aktivitäten: Wandern, Trekking, Safaris, Golf oder Bike-Touren, Abenteuertrips oder Badeferien. Doch Vorsicht: Das Land hat Suchtpotenzial. TEXT SMA

Südafrika ist auch als die «Regenbogennation» bekannt – ein passender Begriff für ein Land, das ethnisch so bunt gefächert ist und dessen Einwohner als offen und gastfreundlich gelten. Südafrikas atemberaubende Landschaften, die fantastischen Sandstrände sowie eindrücklichen Gebirgsketten locken jedes Jahr unzählige Besucher aus der ganzen Welt in seine Breitengrade. Wer Südafrika bereist, kommt um die beeindruckende Grossstadt Kapstadt nicht herum. Seine malerische Lage am Tafelberg, die ausgezeichneten Einkaufsmöglichkeiten sowie die lebendige Kulturszene machen die Stadt zu einem Highlight jeder Südafrika-Reise. Besonders Ausflüge auf den Tafelberg (mit der aus der Schweiz stammenden Dreh-Seilbahn) sind empfehlenswert. Auch Robben Island, wo Nelson Mandela gefangen gehalten wurde, sowie das spektakuläre Kap stellen weitere Höhepunkte dar. Auch Johannesburg, «Joburg», ist einen Besuch wert. Fast acht Millionen Einwohner leben im Grossraum dieser Stadt. Hier sind das Apartheidsmuseum, der daneben gelegene Freizeitpark und das Kasino sehenswert, auch kann das Soccer City Stadion besichtigt werden – es war Austragungsort für das Eröffnungs- und Final-

spiel der Fussball-Weltmeisterschaft 2010. In der Nachbarstadt Pretoria locken unter anderem das Denkmal der Buren und der imposante Zoo. Natürlich kommen auch Liebhaber von exklusiven Tropfen auf ihre Kosten: Die Anbaugebiete in südwestlicher Küstennähe profitieren von der kühlen Meeresströmung, die von der Antarktis her kommt – dem Benguelastrom. Er ist für das gemässigte maritime Klima verantwortlich, das hervorragend für den Anbau von Qualitätsweinen geeignet ist. GARDEN ROUTE, PERFEKTES EINSTEIGERPROGRAMM

Der Name Garden Route geht auf die Zeit der Besiedlung dieser Region zurück. Den ersten Forschern, Entdeckern und Siedlern kam diese grüne, fruchtbare Gegend wie der Garten Eden vor. Eine Reise entlang

der Garden Route ist das perfekte Afrika-Einsteigerprogramm: Die grossartigen Landschaften, die vielen Tiere, die malerischen Orte wissen ebenso zu verzaubern wie die Straussenfarmen, Tropfsteinhöhlen und der Garden-Route-Nationalpark. Die klassische Garden Route von Mossel Bay bis zur Paul-Sauer-Brücke ist etwa 300 Kilometer lang. Aber nicht nur dieser Abschnitt, sondern der gesamte ca. 750 Kilometer lange Küstenstreifen von Kapstadt bis Port Elizabeth und die sich nach Norden anschliessende Kleine Karoo bieten unzählige touristische Attraktionen zu entdecken. Hier kann man schroffe Berge, Steilküsten, einsame weisse Sandstrände, tiefe Wälder und Halbwüste auf engem Raum erleben. Entlang der Küste gibt es zudem viele kleine Badeorte, die zum Verweilen einladen.

DIE «BIG FIVE» EINMAL LIVE ERLEBEN

Wer davon träumt, die «Big Five» einmal live zu erleben und vor die Linse zu bekommen, hat in Südafrika die Chance dazu: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard sind hier auf Safaris mit etwas Glück anzutreffen. Der Name «Big Five» stammt noch aus der Zeit der Grosswildjäger. Hier wurden die grossen Fünf nicht nach ihrer Körpergrösse bemessen, sondern nach der Schwierigkeit und Gefährlichkeit des zu bejagenden Wildes. Heute zählen die «Big Five» zu den touristischen Highlights vieler afrikanischer Länder. In Südafrika gibt es zahlreiche Game Reserves (Wildreservate) in denen man diese fünf Tiere antreffen kann. Das bekannteste Reservat ist selbstverständlich der Kruger Nationalpark im Osten Südafrikas. Aufgrund der Grösse dieses Nationalparks bekommt man die «Big Five» dort aber nicht unbedingt zu sehen. Gerade der Leopard macht sich oft rar. Als Alternative zum Kruger Nationalpark gibt es in Südafrika auch diverse private «Big Five»-Wildreservate. Da diese Reservate im Vergleich zum Kruger Nationalpark sehr viel kleiner sind, ist die Chance dort wesentlich grösser, Elefanten, Nashörner, Löwen, Büffel und Leoparden vor die Kamera zu bekommen.

Heute zählen die «Big Five» zu den touristischen Highlights vieler afrikanischer Länder. Reiseleiter häufig ausgewanderte Schweizer oder Österreicher. Damit sind die Guides nicht nur bestens mit der Kultur des Reiselandes, sondern auch mit derjenigen ihrer Gäste vertraut. Kommunikationsschwierigkeiten sind dementsprechend Fehlanzeige. Wer nun aber denkt, dass diese Reiseart ausschliesslich älteren Semestern vorbehalten ist, irrt: Das Teilnehmerfeld beginnt bei 30 Jahren. Die Jüngeren wollen durch ihre Teilnahme vor allem sicherstellen, dass sie mit ihrer Reise wirklich alle Highlights abdecken. Ein weiterer Vorteil der geführten Gruppenreise ist die organisierte Mobilität. In Südafrika fährt man auf der linken Strassenseite. Dieser Faktor kann gerade in den Städten schnell für Stress sorgen.

DIE RICHTIGE HILFE VOR ORT

Da stellt sich nur noch die Frage, wie die eigene Südafrikareise aussehen soll. Die Vögele Reisen AG ist unter anderem Anbieter spannender Südafrikareisen – und der führende Anbieter von Rundreisen in der Gruppe. Der Reiseveranstalter bietet auch für dieses faszinierende Land geführte Rundreisen an. Diese Reisevariante hat diverse Vorteile. So sind zum Beispiel die

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2. tag: Johannesburg – Pretoria – long tom Pass Ankunft in Johannesburg. Bei einer kleinen Rundfahrt lernen Sie Pretoria und seine historischen Bauten kennen, bevor Sie weiter zum Long Tom Pass fahren. 3. tag: long tom Pass – Hazyview Entlang der Panoramaroute erreichen Sie den Blyde River Canyon, eines der grössten Naturwunder Südafrikas. 4. tag: Hazyview Lassen Sie die ersten Reiseeindrücke am Hotelpool Revue passieren oder nehmen Sie an der fakultativen Jeepsafari durch den spannenden Krüger Nationalpark teil. 5. tag: Hazyview – swaziland Heute fahren Sie in das traditionelle König-

reich Swaziland und besuchen eine typische «Swazi» Kerzen- und eine Glasbläserfabrik. 6. tag: swaziland – st. lucia Bei einer Jeepsafari im ältesten Tierpark Südafrikas, dem Hluhluwe Umfolzi Nationalpark, werden Sie ein breites Spektrum an Pflanzen und unzähligen Wildtieren erspähen. Halten Sie Ausschau nach den «Big Five». 7. tag: st. lucia – Durban Am Morgen unternehmen Sie eine gemütliche Bootsfahrt. Weiterfahrt nach Durban mit anschliessender Stadtrundfahrt und Zeit zur freien Verfügung. 8. tag: Durban – Port elizabeth – tsitsikamma Inlandflug nach Port Elizabeth, die liebevoll auch die «freundliche Stadt» genannt wird. Stadtrundfahrt und Weiterfahrt entlang der bekannten «Garden Route» zum Tsitsikamma Nationalpark, der zum Spazieren einlädt. 9. tag: tsitsikamma – Oudtshoorn Über den schönen Outeniqua Pass fahren Sie nach Oudtshoorn. Sie besichtigen die spektakulären Cango Caves. Im Anschluss besuchen Sie eine Straussenfarm inklusive Nachtessen. 10. tag: Oudtshoorn – kapstadt Entlang der herrlichen Route 62 erreichen Sie Robertson. Degustieren Sie beim Besuch eines Weinkellers den regionalen Wein. Weiterfahrt nach Kapstadt via Stellenbosch.

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11. – 13. tag: kapstadt Grossstadtflair, die bezaubernde Lage am Ozean, die Geschichte und das Hinterland machen diese Stadt so einzigartig. Nehmen Sie an unserem fakultativen Ausflugspaket teil, welches wir für Sie zusammengestellt haben oder verbringen Sie die Zeit mit individuellen Besichtigungen. 14. – 15. tag: kapstadt – london – Zürich Gegen Abend Transfer zum Flughafen und Nonstopflug nach London. Umsteigen und Weiterflug nach Zürich.

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Ausflugspaket Kapstadt Es beinhaltet einen Tagesausflug zum Kap der guten Hoffnung, einen Tagesausflug in die Weinregion am Kap sowie eine halbtägige Stadtrundfahrt in Kapstadt. Bei guter Witterung inklusive Gondelfahrt auf den Tafelberg. Deutsch sprechende Reiseleiter (Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen).

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W I NTER

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Die Schweiz im strahlenden Winterkleid Ein märchenhafter, weisser Winter – wer träumt nicht davon? Was uns hier in den Niederungen leider selten beschert ist, gehört in den Bergen zum Standard. Attraktive Pauschalangebote für Paare, Familien oder Singles verführen zum Feiern in der Höhe. Romantik inklusive! TEXT SYBILLE BRÜTSCH-PRÉVÔT

So stellen wir uns Winter vor: Am knisternden Kaminfeuer sitzen, eine Tasse dampfenden Glühweins in der Hand, Kerzen brennen, draussen schneit es in grossen Flocken. Gemütliches Beisammensein ohne die ganze Hektik, geniessen können ohne selber herumzustressen. Und das alles mit Schneegarantie! Was nach Wunschtraum klingt, lässt sich ganz einfach umsetzen. Denn jetzt locken bereits attraktive All-inclusive-Pakete für Weihnachten und Silvester. Wer lieber ganz für sich ist, dem stehen kuschlige Chalets in vielen Schweizer Wintersportorten zur Verfügung, wo es sich je nach Grösse nur zu zweit oder mit Familie und Freunden feiern lässt. Viele Schweizer Berghotels schnüren nun wieder spezielle Pakete für ihre Gäste. Sie beinhalten nebst Zimmer mit Halb- oder Vollpension oft auch Willkommensdrink, Massage- und Kosmetikbehandlungen, uneingeschränkten Zugang

Viele Schweizer Berghotels schnüren nun wieder spezielle Pakete für ihre Gäste.

zum Spa-Bereich und natürlich Skipass und günstige Ski- und Snowboard-Miete vor Ort. Ausserdem organisieren Hoteliers gerade über die bald nahenden Festtage meist Special Events wie rauschende Partys oder Sportanlässe wie Curling oder eine Tour auf dem Schneemotorrad. Zu laut? Dann ist alternativ eine romantische Kutschenfahrt zu empfehlen. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass zu dieser Jahreszeit die Skipisten noch relativ leer sind. Schneesportler sollten diese Tatsache ausnutzen.

Wer als Familie die Festtage in den Bergen verbringen möchte, wird ebenso fündig. FAMILIEN EBENFALLS WILLKOMMEN

Wer als Familie die Festtage in den Bergen verbringen möchte, wird ebenso fündig. In vielen Hotels stehen günstige Familienzimmer zur Verfügung, spezielle Kindermenüs/-buffets werden ebenso angeboten wie Skischule oder Kinderbetreuung und Spielzimmer zum Toben. Wer alleinerziehend ist und alleine mit Kindern verreist, hat aber andere Bedürfnisse als eine Grossfamilie. Einerseits wünschen sich die Elternteile Entlastung bei der Kinderbetreuung und natürlich ungezwungenen Kontakt zu anderen Erwachsenen. Beides ist in einem Ferienclub gewährleistet. Das Kinderbetreuungsangebot ist grosszügig, die Kleinen gut und sicher versorgt, sodass Mami oder Papi auch mal alleine oder mit neu gewonnenen Freunden die Pisten runtersausen kann. Gerade in Clubs ist das Angebot riesig – und so lässt es sich auch bei garstigem Wetter vergnügt ein paar Stunden im Hotel verbringen. Auf den Websites der verschiedenen Clubferien-Anbieter findet man übrigens genau das richtige Ferienangebot für die eigenen Bedürfnisse. Wie geeignet der Club für Paare, Singles, Alleinerziehende und Familien ist, sieht man dort auf einen Blick.

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Weisse Berge, verschneite Wälder und festlicher Lichterglanz verwandeln das Fest der Sinne in ein wahres Weihnachtsmärchen. Feiern Sie im Sunstar Hotel Ihrer Wahl und geniessen Sie unvergessliche Festtage in herzlicher Gesellschaft mit kulinarischen Hochgenüssen. AROSA DAVOS FLIMS LENZERHEIDE GRINDELWALD WENGEN KLOSTERS SAAS-FEE ZERMATT Im Preis pro Person inbegriffen 4 Übernachtungen im Sunstar Hotel Ihrer Wahl im Doppel- oder Einzelzimmer Komfort Reichhaltiges Frühstücksbuffet Abendessen im Rahmen des Hotelangebotes Spezielle Festtagsmenus Festliches Weihnachtsprogramm Sunstar SBB-Bahn-/Busticket ab/bis CH-Wohnort oder ab -Grenze Service und MwSt.

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FREERID E

Wo Pulverschnee-Abfahrten Alltag sind Staubender Champagne Powder, majestätische Berge und urchige Lodges mitten in der weissen Wildnis – Heliskiing ist das Grösste für jeden Skifahrer und Snowboarder. Erfunden wurde die exklusivste Art des Skifahrens von Heliskiing-Pionier Canadian Mountain Holidays (CMH) im Winter-Wonderland Kanada. Das neueste Kapitel der Erfolgsgeschichte schreibt Gudauri Heliskiing in Georgien. TEXT SMA

Vor mehr als 50 Jahren machte CMH-Gründer Hans Gmoser in Kanada den grossen Skifahrertraum wahr: Der ausgewanderte Österreicher setzte in der kanadischen Provinz British Columbia (BC) als erster professionell Hubschrauber als fliegende Lifte ein. Plötzlich konnten Skifahrer den ganzen Tag lang ohne lange und anstrengende Aufstiege unberührte Tiefschneehänge in der riesigen

Weite der Rocky Mountains befahren. Bis heute ist BC der Heliskiing-Hotspot der Welt und Pionier CMH mittlerweile der Weltmarktführer. CMH – HELIISKIING IN DEN BESTEN GEBIETEN KANADAS

CMH betreibt elf Lodges in den schönsten und schneereichsten Gebirgszügen, in denen bis zu durchschnittlich rund 20 Meter Schnee pro Jahr fällt. Einige liegen mitten in der Wildnis, andere in kleinen Orten wie Revelstoke oder Nakusp. Insgesamt umfasst das CMH-Areal rund 15’000 Quadratkilometer und damit ist es mehr als doppelt so gross wie Graubünden. «Dank der vielen verschiedenen Lodges und der grossen Erfahrung kann CMH für jeden das ideale Heliskiing-Erlebnis anbieten», sagt Kenny Prevost vom Schweizer Heliskiing-Spezialisten knecht reisen. CMH setzte kleine Helis für bis zu vier und grosse für elf Gäste ein. Von der Luxus-Woche mit Privat-Heli bis zum günstigen Kurprogramm für Einsteiger gibt es alles. Das System ist immer gleich: Erfahrene Piloten fliegen die Gäste auf Gipfel, von denen die Gruppe von top-ausgebildeten Guides über unverspurte Hänge

gemeinsam ins Tal geführt wird. Unten angekommen geht's mit dem Heli zum nächsten Run. Heliskiing ist längst nicht nur etwas für Top-Skifahrer. Die kostenlos zur Verfügung gestellten Tiefschnee-Ski erleichtern das Fahren im Powder enorm. «Wer eine ordentliche Kondition hat und in einem normalen Skigebiet schwarze Pisten meistert, ist bereit für das Heliskiing-Abenteuer», versichert Heliskiing-Experte Prevost. Heliskiing ist ein für jeden realisierbarer Traum. Absolut unvergesslich wird er, wenn man ihn zusammen mit einem Ski Champions wie Daniel Mahrer erleben darf. Der Schweizer Skistar begleitet eine exklusive Gruppe vom 25. März bis 4. April 2016 nach Kanada. «In Lake Louise fahren wir uns warm, dann geht's zum Heliskiing in die CMH-Lodge Gothics», erzählt Mahrer. Gothics sei eines der besten Heliskiing-Gebiete, die Lodge eine der schönsten. GUDAURI HELISKIING IM KAUKASUS: DIE SICHERE ALTERNATIVE

CMH in Kanada ist der Klassiker, Gudauri in Georgien der neue Star. Gudauri bietet im Kaukasus eine einzigartige Kombination: atemberaubende Gebirge

mit gigantischen 5000ern, hervorragende Schneebedingungen, kurze Anreisen mit Lufthansa ohne Jetlag, eine luxuriöse Lodge und Heliskiing mit kleinen Vierergruppen und höchsten Sicherheitslevels nach österreichischem Standard. Hinter Gudauri Heliskiing steht das renommierte Hubschrauber-Unternehmen Wucher aus Vorarlberg mit modernsten Maschinen sowie erstklassigen Piloten, Technikern und Skibergführern aus Österreich. Gudauri hat ein Terrain der Extraklasse. Optimal sind die Schneebedingungen von Januar bis Ende März. Die einzelnen Runs überwinden Höhendifferenzen von 500 bis zu grandiosen 1600 Metern, auf meist offenen Hängen. Nur wenige Abfahrten führen hinein in lichte Wälder. Und das Beste: Das Heliskiing-Vergnügen ist unlimited! Bei Gudauri Heliskiing fahrt man solange es Tageslicht, Schneebedingungen und Kondition zulassen – ohne Extra-Kosten. Dem Powder-Spass im Kaukasus setzt nur die konsequente «Safety First»-Philosophie die notwendigen Grenzen. Gudauri Heliskiing operiert rund 100 Kilometer nördlich der georgischen Hauptstadt Tiflis ausschliesslich mit eigenen Helis, Piloten, Technikern und

Skibergführern. So betreut lassen sich auf ganz besondere Heliskiing-Abenteuer erleben. «Vom 19. bis 26. März 2016 werden wir exklusiv mit unseren Gästen bei Gudauri ein Terrain erforschen, dass noch nie zuvor befahren wurde. Solche Erstbefahrung sind selbst für erfahrene Heliskiier etwas ganz besonderes», schwärmt Prevost vom Heliskiing-Spezialisten knecht reisen. STARKER FRANKEN MACHT HELISKIING GÜNSTIG WIE SELTEN

Der günstige Kurs des Kanadischen Dollars macht Heliskiing in BC so günstig wie schon lange nicht mehr. Schweizer profitieren bei Gudauri-Buchungen zudem vom schwachen Euro. So ist der Traum vom Heliskiing in diesem Winter so erschwinglich wie selten zuvor. GEWINNSPIELE: 2 SKIREISEN NACH NORDAMERIKA ZU GEWINNEN

knecht reisen verlost eine Skireise für zwei in die kanadische Provinz Alberta auf www.heliski.ch und eine Woche Skiurlaub für zwei in Utah / USA in Kooperation mit Online-Reisemagazin Ski USA. Jetzt teilnehmen auf www.ski-usa.ch.

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2 Tage Skifahren in Lake Louise 4 Berge mit über 100 Abfahrten

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Feste Zähne in einem Tag Der Oralchirurg Dr. Markus Schulte stellt eine innovative Methode zur Totalsanierung vor Wenn alle Zähne entfernt werden müssen und man sich nicht mit einem herausnehmbaren Gebiss begnügen will, bedeutete das bisher oft einen langen Leidensweg von bis zu einem Jahr mit wiederholten Operationen, Knochentransplantationen und unkomfortablen provisorischen Vollprothesen. Zum Glück gibt es heute fortschrittliche Behandlungskonzepte, die den Weg zu festen Zähnen erheblich abkürzen. Die All-On-FourMethode ermöglicht es, den vorhandenen Knochen optimal auszunützen und auf langwierige Knochenaufbauten zu verzichten. Der Oralchirurg Dr. Schulte aus Luzern stellt diese Technik anhand von Fallberichten vor.

Ein typisches Fallbeispiel aus unserer Praxis: Dieser 70-jährige Mann litt an schwerer Parodontitis, etliche Zähne waren schon gelockert. Er litt stark unter seinem Aussehen sowie unter Mundgeruch und fühlte sich zunehmend sozial isoliert. Dazu kamen chronische Entzündungen und Schmerzen. Ein gründlicher Untersuch ergab, dass alle Zähne entfernt werden mussten. Der Patient äusserte den Wunsch nach einer Sofortversorgung mit festsitzendem Zahnersatz.

In einer Operation in Vollnarkose wurden sämtliche Zähne entfernt und gleichzeitig im Ober- und Unterkiefer je vier Implantate nach der «All-On-Four» Methode eingesetzt. Im linken Oberkiefer wurde ein Zygoma-Implantat gesetzt, das bei extremem Knochenschwund nicht im Kieferknochen, sondern im Jochbein verankert wird. Durch die spezielle Vorgehensweise bei diesem Verfahren konnten wir trotz des

Knochenschwundes auf grosse Knochenaufbauten oder Transplantationen verzichten. Dies ermöglicht eine Sofortversorgung der Implantate mit festem Zahnersatz und erspart dem Patienten monatelange Wartezeiten mit herausnehmbaren Provisorien. Bereits 5 Stunden nach dem Eingriff konnten wir den Patienten mit festsitzenden und belastungsfähigen, auf den Implantaten verschraubten provisorischen Brücken versorgen.

Der «Trick» der All-On-4-Technik besteht darin, dass die hinteren Implantate schräg nach vorne geneigt eingesetzt werden. Dadurch können auch bei reduziertem Knochenangebot besonders lange und stabile Implantate verwendet werden, die eine Sofortbelastung zulassen, ohne lange Einheilphasen abwarten zu müssen. Das bedeutet für den Patienten: ✓ Nur eine Operation erforderlich ✓ Keine Knochentransplantate oder -aufbauten, dadurch vermindertes Operationsrisiko ✓ Sofort feste Zähne, keine langen Wartezeiten mit herausnehmbaren Prothesen

✓ Geringere Kosten, da nur 4 Implantate pro Kiefer ✓ Gute Ästhetik, einfache Hygiene, da nur 4 Implantate ✓ Verschraubter Zahnersatz ermöglicht bei Bedarf einfache Reparatur

Wissenschaftliche Untersuchungen haben einhellig sehr gute Langzeitresultate für die All-On-FourMethode ergeben, die denjenigen für Brücken auf 6 oder 8 Implantaten nicht nachstehen. Aus diesem Grund gewähren wir unseren Patienten 10 Jahre Garantie auf Implantatverlust

Frau Hermine Rosenthal, 61 Jahre, aus Schwellbrunn AR: Schon als Kind hatte ich grosse Zahnprobleme und so verlor ich leider schon früh viele Zähne. Am Ende dieses Kreuzwegs standen dann die Prothesen. Ich habe sie von Anfang an gehasst. Sie wackelten, verursachten mir Würgereiz und ich fühlte mich richtig alt, wenn ich sie abends ins Wasserglas legte. Aus Angst vor schmerzhaften Operationen hatte ich das Thema Implantate immer vor mir hergeschoben. Als ich von der All-On-Four-Methode erfuhr, schöpfte ich

Hoffnung. Feste Zähne sofort, das war bisher nur ein Wunschtraum gewesen. Eines Tages raffte ich mich dann zur Totalsanierung in Vollnarkose auf. Ich habe meinen Entschluss, das Problem ein für alle Mal zu lösen, nicht eine Minute bereut. Mit meinen festen Zähnen habe ich jetzt ein ganz anderes Lebensgefühl, fühle mich viel jünger und selbstbewusster. Und kann wieder unbeschwert essen, was ich will. Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

Öffentliche Vorträge von Dr. Schulte zum Thema «Feste Zähne an einem Tag»: Autor: Dr. med. dent. Markus Schulte ist Zahnarzt und Spezialist für Oralchirurgie. Praxisklinik: Zahnarzt Team Luzern Winkelriedstrasse 37 6003 Luzern Tel. 041 210 58 58 Weitere ausführliche Informationen unter www.ztlu.ch

Der Oralchirurg Dr. med. dent. Markus Schulte stellt anhand zahlreicher Fallbeispiele aus seiner Tätigkeit unter anderem die All-On-4®- Methode zur Totalsanierung mit festsitzendem Zahnersatz auf Implantaten innerhalb von 24 Stunden vor. Im Anschluss an den etwa einstündigen allgemeinverständlichen Vortrag beantwortet der Referent Fragen aus dem Publikum. Termine: Zürich: Mittwoch, 21. Oktober 2015, 19.00 Uhr, Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich Bern: Mittwoch, 18. November 2015, 19.00 Uhr, Hotel Ambassador & SPA, Seftigenstrasse 99, 3007 Bern Luzern: Mittwoch, 9. Dezember 2015, 19.00 Uhr, Vortragsraum, Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstr. 37, 6003 Luzern Anmeldung erbeten an Tel. 041 210 58 58 oder praxis@ztlu.ch


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Stand Oktober 2015

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