FOKUS
EINE THEMENZEITUNG VON SMART MEDIA
UNTERNEHMERGEIST
LEASING ODER KAUF? Die Flotte managen
BÜRO VON HEUTE
Raum für Kommunikation
OKTOBER 2015
Neue Talente benötigt? Recruitment-Profis helfen
Nicht ausbrennen Burn-Outs verhindern
Schwerpunkt
IT-OUTSOURCING Experten erläutern die Potenziale Underpuff
Publireportage
BEDIENERFREUNDLICH – KOSTENEFFIZIENT– DYNAMISCH: OUTPUT MANAGEMENT SOFTWARE Neopost OMS-500 bringt die Kommunikation auf eine Linie Mit einem Output Management System können Unternehmen die Konsolidierung und Zustellung der ausgehenden Kundenkommunikation vereinfachen und optimieren. OMS-500 eignet sich insbesondere für Unternehmen, die die Bearbeitung von regelmässigen Transaktionsdokumenten, wie Rechnungen, Übersichten oder Kontoauszüge automatisieren und beschleunigen möchten. Multichannel-Fähigkeit OMS-500 ermöglicht das Erstellen ansprechender, personalisierter Dokumente, die den Adressaten zur richtigen Zeit über den bevorzugten Kommunikationsweg Print, E-Mail oder Internet erreichen. Die Dokumente werden anhand von benutzerdefinierten Workflows automatisch für die verschiedenen Kunden gruppiert und dann über den gewünschten Ausgabekanal an die Produktion weitergeleitet oder in einem Ordner auf einer Festplatte archiviert. Mit dieser eingebauten Multichannel-Fähigkeit von OMS-500 können Unternehmen digitale oder gedruckte Dokumente aus einer einheitlichen Umgebung heraus kosteneffizient produzieren. Versandvorbereitung und Integrität Als Vorbereitung der Kommunikationen für das automatische Falten und Einlegen in Kuverts bringt OMS-500 optische Markierungen, wie Barcodes, OMR und 2D-Datamatrix auf den Ausgabedokumenten an, die von Kuvertiermaschinen oder anderen Nachdruckbearbeitungsgeräten gele-
sen werden können. Gleichzeitig sichern prozessübergreifende Managementfunktionen die Integrität der Dokumente. Versandoptimierung Die Software ermöglicht zudem eine Versandoptimierung. Die Anwender entscheiden, aus welchen Dokumenten der Kommunikationsinhalt bestehen soll. Dokumente werden auf Wunsch automatisch sortiert und gesammelt, um Mehrfachsendungen an den gleichen Empfänger zu vermeiden. Der Kunde erhält so statt drei Kuverts nur noch eines. Ferner gibt es die Möglichkeit, Dokumente so anzupassen, dass Postbestimmungen wie die korrekte Adresse eingehalten werden, um die Unzustellbarkeit von Sendungen zu vermeiden – und damit auch unnötige Portokosten und Produktivitätseinbussen. Unternehmen erhalten so eine Lösung, die ihnen zu Sicherheit und Integrität Ihrer Kommunikation verhilft, aber gleichzeitig Kosten reduziert und die Flexibilität des Informationsflusses zu Kunden, Zulieferern und Mitarbeitern erhöht. Bedienung und Implementation Die Output Management Software OMS500 von Neopost ist durch eine browserbasierte intuitive Bedienerschnittstelle besonders nutzerfreundlich und gibt sofortige Rückmeldung über die jeweiligen Anwendungen. Der Bildschirm zeigt Dokumente während der Bearbeitung genauso an, wie sie bei der Ausgabe über ein anderes Gerät, beispielsweise einen Drucker, aussehen. Die Integration der OMS-500 in die IT-Umgebung verläuft problemlos und
Beispiele für den Einsatz von OMS-500 Human Resources Zusammenführen von Gehalts- bzw. Lohnabrechnungen und Stundenabrechnungen. Finanzabteilung Dokumentenhandling für Rechnungen, Mahnungen und Gutschriften. Marketingabteilung • Mailings mit personalisierten oder unpersonalisierten Beilagen sicher verpacken. • Intelligente Kommunikation durch gezielte Up- und Cross-Selling-Massnahmen. Auftragsverwaltung • Versand von Auftragsbestätigungen auf dem vom Kunden gewünschten Versandweg. • Individuelle Beilagensteuerung zur Verkaufsförderung und Umsatzsteigerung. Rechtsabteilung Zusammenführen von Dokumenten, wie Anschreiben, Gesetzestexte und Formulare. Vertrieb Steuerung und Versand von Angeboten inklusive aller zugehörigen Informationen sowie Formulare zur Anmeldung oder Kaufabsicht und AGBs.
setzt keinerlei Veränderungen an die vorhandene Business-Software voraus. Überdies fügt sich die Software nahtlos in unternehmensspezifische Postbearbeitungsprozesse ein.
Wer ist Neopost Neopost bietet seit über 75 Jahren führende Lösungen für das Post-Management in Unternehmen aller Grössen und Branchen. In Europa und der Schweiz sind wir führend in der Postbearbeitung, hierzulande vertreten mit Niederlassungen in Wallisellen, Lausanne und Genf.
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Editorial 3
Ihre Mitarbeitenden sind die Basis Ihres Erfolgs
Lesen Sie mehr...
«Die Menschen sind definitiv der grösste Vermögenswert eines Unternehmens. Es macht keinen Unterschied, ob die Produkte Autos oder Kosmetik sind. Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter.»
04
Zeitmanagement
05
Das moderne Büro
06
Recruiting verbessern
08
Richtig vorsorgen
09
Events stärken Teams
Dieses Zitat stammt von der Unternehmerin und Gründerin von Mary Kay Cosmetics, Mary Kay Ash – und trifft den Nagel auf den Kopf: Unternehmen benötigen gut ausgebildete Mitarbeitende, deren Fachwissen auf aktuellem Niveau ist. Aber auch Kreativität, Neugier und Innovativität sind wichtige Eigenschaften, die Sie bestimmt von Ihren Mitarbeitenden erwarten. Denn das alles hat grossen Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit Ihrer Unternehmung. Die Förderung von Wissen, Fachkenntnissen,
persönlichen Fähigkeiten und Motivation in Form von Weiterbildung, Trainings und Massnahmen der Personalentwicklung entscheiden über Ihren Erfolg. MITARBEITER WEITERENTWICKELN AUF VIELEN EBENEN Doch so schnell die heutige Welt sich auch zu ändern scheint, so rasend entwickelt sich auch der Weiterbildungsmarkt. Es gibt so viele Möglichkeiten, seine Mitarbeitenden zu fördern, sie zu motivieren und ihnen einen erfüllenden Arbeitsplatz
zu bieten – und somit das eigene Unternehmen voranzubringen. Die Vielfalt an Lösungen ist gross – das sieht man auch an unseren Messen: von Teamevents und Incentives über Sprachtrainings und innovative E-Learning-Tools bis hin zu modernen Arbeitsplatzstrategien und Coachings im Bereich Work-Life-Balance oder Zeitmanagement. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Also nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr und kümmern Sie sich darum, die für Ihre Mitarbeiter und für Ihr Unternehmen
Projektleiterin Karina Aregger
karina.aregger@smartmediaagency.ch
Country Manager Jeroen Minnee Produktionsleitung Matthias Mehl
Text SMP Titelbild Thinkstock Design Smart Media Agency AG Grafik und Layout Anja Cavelti
richtigen Mittel und Wege zu finden! Am Ende kommt das nur Ihrem Unternehmen zugute. n
Distributionskanal Bilanz, Oktober 2015 Druck Swissprinters AG, Zofingen
16
10/11 Was kann IT-Outsourcing? 12
Budgetierungslösungen
14
Mitarbeiter fördern
16
Dem Burn-Out vorbeugen
17
Flottenmanagement
18
Gesundes Essen, gesunde Mitarbeiter
Viel Spass beim Lesen! Kamila Slowacka, Projektleiterin der Fachmessen Personal Swiss & Workplace Strategy Expo
ÜBER SMART MEDIA
FOKUS UNTERNEHMERGEIST
06
Smart Media ist der Spezialist für Content Marketing und Native Advertising. Unsere Kampagnen werden sowohl online als auch in führenden Printmedien publiziert. Inhaltlich setzen wir einen Fokus auf aktuelle und relevante Fachthemen innerhalb verschiedener Branchen. Mit unseren kreativen Medienlösungen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Marke zu stärken und echten Nutzen für Ihre Zielgruppe zu schaffen. Unsere hochwertigen Inhalte regen Ihre Kunden zum Handeln an.
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Smart Media Agency AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel. 044 258 86 00 E-Mail jeroen.minnee@smartmediaagency.ch Web www.smartmediaagency.ch
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4 Zeitmanagement
Haben Sie die Zeit im Griff? Die Geschäftswelt wandelt sich: Flexible Arbeitsmodelle sowie Home-Office gewinnen vermehrt an Relevanz. Diese Flexibilität ist für viele Mitarbeiter ein Plus, doch für die Erfassung und Vergütung der Arbeitszeit kann sie schwierig sein. Wir sprachen mit einem Experten für Zeitwirtschaft darüber, wie dieses Problem gelöst werden kann. TEXT SMP
Vertrauen ist eine der wichtigsten Ressourcen in einem Unternehmen. Vertrauen entsteht, wenn sich sowohl Mitarbeiter als auch Arbeitgeber fair verhalten. Im Geschäftsalltag bedeutet das, dass Angestellte ihre Arbeit möglichst gut erbringen und dafür angemessen entlöhnt werden. «Aus diesem Grund kommt der Zeitwirtschaft eine so grosse Wichtigkeit zu», erklärt Ivo Muri, Geschäftsführer der ZEIT AG.
Denn eine angemessene Entlöhnung bedeutet auch, dass Überstunden, Gleitzeit und Ferien richtig erfasst und abgegolten werden. Doch nicht nur für Arbeitnehmer, auch für Firmen ist gutes Zeitmanagement entscheidend – zum Beispiel, um Absenzen durch Krankheit oder Unfall festzuhalten. FLEXIBILITÄT AUF KOSTEN DER KONTROLLE? Zeitwirtschaft wird immer wichtiger, weil vermehrt flexible Arbeitszeitmodelle Einzug in Unternehmen halten. «Diese Flexibilität ist grundsätzlich gut für Mitarbeiter, erschwert die Zeiterfassung, beziehungsweise die Übersicht, aber deutlich», erklärt Muri. Aus diesem Grund gehe es seinem Unternehmen nicht nur darum, für den Kunden einfach eine Zeitwirtschafts-Softwarelösung einzurichten. «Wir kommen im Idealfall schon viel früher ins Spiel, nämlich
bei der Planung.» Denn immer wieder stelle man bei der ZEIT AG fest, dass sich Kunden nicht genügend Gedanken darüber machen, welche Arbeitszeitmodelle für sie geeignet wären und was sie von der Zeitwirtschaft eigentlich erwarten. Das führt oft dazu, dass Arbeitszeitmodelle wie eine Art Zeitbombe die Unternehmensproduktivität verschlechtern. Es lohne sich darum, in einem Vorprojekt die richtigen Arbeitszeitmodelle für die einzelnen Unternehmensbereiche zu defnieren. Dieser Grundsatz gilt für Firmen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen doppelt. Denn so paradox es klingen mag: «Flexible Modelle erhöhen den Planungsaufwand und verschlechtern oft die Produktivität.» Eine Voranalyse ist die Basis. Aufgrund dieser wird dann die konkrete Anwendung in der Software parametriert. «Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir in der Lage, jedem Kunden ein
massgeschneiderte Software-Lösung zu bieten», führt Muri aus. Und das gilt nicht nur für die Zeitwirtschaft, sondern auch für das Zutrittsmanagement – die zweite Kernkompetenz des Unternehmens und ein weiterer Unternehmensaspekt, der durch zunehmende Flexibilität und das Einbinden von Freelancern komplizierter wird. Denn wer wo wann Zutritt hat, muss genau definiert werden. «Moderne Anwendungen für Zutrittsmanagement lassen sich aber auf vielfältige Art und Weise konfigurieren – und vor allem auch in bestehende Infrastrukturen implementieren», erklärt Ivo Muri.
Smart Facts Die ZEIT AG an der «Sicherheit 2015» Die Fachmesse «Sicherheit 2015» (10. bis 13. November, Messe Zürich) ist der Ort der Begegnung und des Networkings für alle Profis der Sicherheitsbranche und ihre Kunden. Die ZEIT AG wird verschiedene Systeme der Zutrittskontrolle präsentieren. Mehr Information unter www.zeitag.ch und www.sicherheit-messe.ch
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Office-Einrichtung 5
Das Büro – mehr als ein Arbeitsplatz Sie kennen es bestimmt: Sie wollen sich mit Ihrem Arbeitskollegen über eine aktuelle Sache unterhalten. Das Gespräch zwischen Pult und Drucker gestaltet sich jedoch nicht nur für die zwei Gesprächspartner schwierig, sondern auch die Kollegen werden dabei gestört. Was kann man dagegen tun? TEXT CAROLINA OSKAR
Bei der Suche nach der passenden Büroräumlichkeit wird vor allem auf die Lage, die Grösse und das Umfeld geschaut. Diese Kriterien sind natürlich wichtig, sollten jedoch nicht allein im Hauptfokus stehen. Oft wird nämlich vergessen, dass die inneren Werte einer Büroimmobilie eine genauso grosse, wenn nicht sogar grössere Rolle spielen. In der heutigen Zeit soll sich der Arbeitnehmer individuell auf die zu erledigten Aufgaben konzentrieren können. Benötigt also eine Tätigkeit volle Konzentration, braucht man Ruhe am Arbeitsplatz. Kann man sich auf die Ruhe am Pult
nicht verlassen, empfiehlt sich eine etwas abgelegene Ecke, die jedem Arbeitnehmer zur Verfügung stehen sollte. Modulare Büros, die sich schnell umgestalten lassen, sind hier Trumpf. FACE TO FACE BEVORZUGT Ein wichtiger Punkt für ein modernes Unternehmen ist die Kommunikation. Wo früher vornehmlich per Mail und Telefon kommuniziert wurde, wird heute Wert auf persönlichen Kontakt gelegt. Deswegen sollten, wenn der Platz vorhanden ist, Nischen für bilaterale Meetings eingerichtet werden. Dass man sich nicht für jede Angelegenheit oder
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Besprechung einfach kurz treffen kann – insbesondere bei einer Firma mit mehreren Standorten – versteht sich von selber. Für ortsunabhängige Gespräche hat sich deshalb Trend zu Videokonferenzen kultiviert. Nicht nur die neuste elektronische Büroeinrichtung, sondern auch das richtige Büromobiliar ist ein wichtiger Aspekt für Mitarbeiterzufriedenheit. Ergonomische Büromöbel ermöglichen ein gesundes Arbeiten: Das ergonomische Pult lässt sich auf die richtige Höhe einstellen, der entsprechend eingestellte Bürostuhl sorgt für eine gerade Körperhaltung. Ist der Arbeitsplatz auf die Person perfekt abgestimmt, wird
der Nacken beim Blick auf den PC nicht unnötig belastet. Rücken- und Nackenschmerzen werden weniger, der Benutzer fühlt sich besser. Auch der Arbeitgeber profitiert von seiner Investition: Die krankheitsbedingte Abwesenheit der Mitarbeiter fällt ab. TEAMSPIRIT FÖDERN In vielen Unternehmen werden Arbeiten im Team erledigt. Findet eine Teambesprechung aber mitten im Büro statt, wird man Nicht-Involvierten zur Last. Situation wie diese können einfach gelöst werden, indem man gleich zwei Bedürfnisse miteinander abdeckt. Ein Ort für ein WorkCafé verbindet die Arbeit mit Verpflegung. Selbstverständlich kann ein WorkCafé auch einfach mal zur Erholung oder einem Austausch dienen. Eine frühere Kantine Fläche, die nur zu Mahlzeiten genutzt wurde, kann nun auch in den Arbeitsalltag eingebunden werden. Nicht nur die Bürofläche wird besser genutzt, auch die Kultur im Unternehmen wandelt sich hin zu einem ungezwungenen Miteinander.
Gefahren bei der Verwendung von Firmenfahrzeugen in der EU Die neue, zum 01. Mai 2015 wirksam gewordene Durchführungsverordnung der EU schränkt die zollfreie Nutzung von in der Schweiz zugelassenen Firmenfahrzeugen für Angestellte, welche ihren Wohnsitz in der EU haben («Grenzgänger»), massiv ein. Falls das in der Schweiz zugelassene Firmenfahrzeug bei nicht dienstlich veranlassten Fahrten in der EU verwendet wird, entsteht eine Steuerund Zollschuld. Das Nichtbefolgen dieser Regelung führt zu Sanktionen seitens der EU Zollbehörden (bis hin zur Beschlagnahmung des Fahrzeuges durch die Zollbehörden). Basierend auf Angaben des Bundesamtes für Statistik waren in der Schweiz Ende 2014 insgesamt 287‘100 Personen als Grenzgänger registriert - es kann daher davon ausgegangen werden, dass mehrere tausend Personen von der neuen Regelung betroffen sind.
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6 Recruiting
Wie finde ich passende Mitarbeiter?
TEXT SMP
Werner Raschle, befindet sich Recruiting im Wandel? Ja. Insbesondere die Art der Kommunikation hat sich mit dem Internet grundlegend verändert. Das betrifft natürlich das Recruiting ganz direkt – einerseits, weil Personen einfacher angesprochen werden können, andererseits ist viel mehr Triage notwendig , da sich vermehrt unpassende Leute bewerben. Die Kernfunktion des Recruiting – also das Suchen, Ansprechen und Motivieren einer Kandidatin oder eines Kandidaten – geschieht aber nach wie vor persönlich und benötigt das individuelle Eingehen auf den Menschen. Haben Sie keine Angst, dass Sie von digitalen Anbietern verdrängt werden? Unternehmen gelingt es bestimmt, über die neuen Kanäle vermehrt Leute anzusprechen. Damit ist dann aber noch kein Interview, kein Abgleich zwischen der Persönlichkeit des Kandidaten und des Unternehmens und
keine Selektion gemacht. Vielleicht wird man aber Empathie in 20 bis 30 Jahren zu einem grossen Teil technisch erfassen können.
Wie hat sich das HR aus Ihrer Sicht in den letzten 20 Jahren verändert – strategisch und operativ? Aufgrund der weiteren Spezialisierung in den meisten Betrieben ist es noch entscheidender geworden, Top-Leute für die richtigen Stellen zu rekrutieren. Das würde auf eine grössere Gewichtung des HR schliessen lassen, welche ich in der Praxis aber leider nur in wenigen Fällen erkenne. In vielen Firmen ist das HR auch nicht in der Geschäftsleitung vertreten. Ausserdem stelle ich fest, dass sich zu wenig sehr gute Betriebswirtschafter für die Disziplin HRM entscheiden. Ich denke, das hängt direkt mit dem nicht überragenden Interesse der CEOs für das HR zusammen. Stellen Sie grosse Unterschiede im Recruiting von Firma zu Firma fest? Ja, absolut. Die Standardabweichung im erfolgreichen Recruiting ist gross und korreliert m.E. direkt mit der Freude daran. Recruiting ist ein knochenharter Sales Job und Firmen, welche für dieses Profil entsprechende Mitarbeitende einstellen und dafür auch eine kritische Grösse haben, sind erfolgreicher. Hinzu kommt, dass der klassische HR Manager oft nicht der Sales Typ ist und Sales in
Finden Sie den Fehler?
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der Schweiz statusmässig nicht gerade an der Spitze rangiert.
Wo sehen Sie Herausforderungen im gegenwärtigen Recruiting? Die Top Kandidaten, gerade im technischen Bereich, sind noch begehrter geworden. Um diese für die passende Firma zu finden, reicht es nicht, nur ein gutes Stelleninserat zu schalten. Gleichzeitig müssen diverse Kanäle wie Kununu, Facebook, Xing oder Linkedin gepflegt werden. Und im Bereich des Hochschulmarketings, z.B. der Teilnahme an Campus Tagen, müssen KMU meines Erachtens heute zu grosse Aufwendungen betreiben. Wie behaupten Sie sich am Markt? Auch wenn ich Gefahr laufe, in den Topf der klönenden KMU geworfen zu werden: Wir müssen sehr viel arbeiten, um erfolgreich zu sein. Wohl haben wir durch unsere Fokussierung auf Qualität einen guten Zugang zu vielen Kunden, aber dafür einen besseren Preis erzielen zu können, ist sehr schwierig.
Die Zusammenarbeit mit einer Firma, welche ein fantastisches Geschäftsmodell hat, aber ein internes Recruiting, welches einfach nicht liefern kann und an seiner Aufgabe auch keine Freude hat. In solchen Fällen würde ich jeweils gerne mit dem CEO unter vier Augen mal ein Bier trinken.
Was ist Ihre Meinung zu Assessments im Recruiting? Assessments arbeiten mit Einstufungsraster und Beurteilungshilfen. Diese funktionieren gerade bei eigentümlichen oder gar «verhaltensauffälligen» Top-Leuten nicht. Es ist also eine Herausforderung, diese trotzdem zu erkennen und nicht «untergehen» zu lassen. Assessments sollten auch die Dimension Potential aufzeigen und damit eine Risikoabwägung bei der Einstellung ergänzen.
Was macht Ihnen am meisten Freude? Für Kunden und Kandidaten so zu arbeiten, dass ich mich über jede Begegnung auch nach einem Abschluss freue und weiterempfohlen werde. Was frustriert Sie in Ihrem Tagesgeschäft?
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Lösung: Viele KMU’s sind innovativ, spezialisiert und in
ihrem Bereich oft unschlagbar. Für das Recruiting Ihrer schwer zu findenden Fachspezialisten brauchen Sie aber oft länger als Sie wollen – vielleicht weil Sie nur nebenbei rekrutieren. Aber wäre es nicht effizienter, wenn 20 x 100% hochmotivierte und qualifizierte Fachspezialisten gemeinsam Ihre TopMitarbeitenden suchen? Konzentrieren Sie sich auf Ihr Spezialgebiet und wir uns auf unseres – das Recruiting.
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Die Angestellten sind das wichtigste Gut eines Unternehmens. Die richtigen aus der Masse zu picken, ist aber schwierig. Wir fragten bei einem Experten nach: Werner Raschle, Besitzer und CEO der Consult & Pepper AG.
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8 Vorsorge
Finanzielle Sicherheit, auch im höheren Alter, ist ein Grundbedürfnis. Die Politik unternimmt Schritte, um diesem entgegenzukommen.
Säulen auf besseres Fundament stellen Der Bundesrat legt mit der Altersvorsorge 2020 ein Massnahmenpaket vor, das die Altersvorsorge auch für die Zukunft sichern soll. Ein Schritt in die richtige Richtung, findet der Experte. TEXT NATALIE EHRENZWEIG
Die Altersvorsorge der Schweiz ruht auf den drei Säulen AHV, berufliche Vorsorge (BVG) und private Vorsorge. Seit der Einführung der AHV 1948 und des BVG 1985 hat sich die Schweiz aber verändert. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, soll die Altersvorsorge 2020 (kurz AV 2020) die nötigen Neuerungen bringen. Die AHV wurde schon zehnmal revidiert. Dabei wurden u.a. die Renten angehoben, Ergänzungsleistun-
gen, die Anpassung an die Teuerung und das Individualrentensystem eingeführt. Änderungen, die nicht gratis waren. Auch die verschiedenen Finanzierungsbeiträge wurden erhöht. Trotzdem sieht sich die Altersvorsorge vor Schwierigkeiten, die mit der AV 2020 angegangen werden sollen. Die beiden Hauptziele sind, die AHV und BVG ausreichend zu finanzieren und einen flexibleren Übergang in den Ruhestand zu sichern. Gerade dieser flexible Übergang ist in einer mobilen Gesellschaft wohl ein wachsendes Bedürfnis. Neu soll für Frauen wie Männer das Referenzalter von 65 Jahren gelten. Zwischen 62 und 70 Jahren kann der Zeitpunkt der Pensionierung vom einzelnen selber gewählt werden – so der Vorschlag. Die gleitende Pensionierung soll erleichtert werden, in
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dem man ganze oder Teile der Renten beziehen kann. Auf der anderen Seite sollen Witwenrenten nur noch an jene Frauen ausgerichtet werden, die waisenrentenberechtige oder pflegebedürftige Kinder haben. Mit höchstens eineinhalb zusätzlichen Mehrwertsteuerprozenten kann laut Bundesrat die Finanzierung sichergestellt werden. Auch in der zweiten Säule sind verschiedene Änderungen vorgesehen. Einerseits soll die Eintrittsschwelle von 21 000 Franken auf 14 000 Franken gesenkt werden. Damit wird eine Verbesserung der Situation für Menschen mit niederen Einkommen erzielt. Die wichtigste Neuerung, im Besonderen aus Sicht der Pensionskassen, ist aber die Senkung des Mindestumwandlungssatzes stufenweise auf sechs Prozent.
«Der Umwandlungssatz sagt ganz einfach aus, wie viel Rente man pro 100 000 Franken Sparkapital bekommt. Wenn dieser zu hoch ist, finanzieren die aktiv Versicherten die Renten mit, was nicht dem Grundsatz der beruflichen Vorsorge entspricht», erklärt Stephan Wetterwald von NoventusCollect. Die Umverteilungsproblematik werde von Herr und Frau Schweizer oft nicht gesehen. «Wir werden immer älter, so dass das gesparte Kapital für eine längere Zeit reichen muss. Das heisst, dass die Rentenhöhe eigentlich sinken müsste. Nur will das natürlich niemand. Wie 2010, als das Volk gegen eine Senkung des Umwandlungssatzes abgestimmt hat». Mit der AV2020 sei das Problem zwar nicht völlig gelöst, aber es sei ein Schritt in die richtige Richtung.
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Team-Events 9
Die Mitarbeiter feiern Motivierte Mitarbeiter sind der Motor eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Sie zu feiern lohnt sich darum. Denn bereits kleine Aktivitäten steigern die Arbeitsmoral und –zufriedenheit. TEXT SMP
Mitarbeitermoral ist ein signifikanter Bestandteil eines jedes erfolgreichen Unternehmens. Sie bringt die Firma zum Erfolg oder zum Scheitern. Experten beobachteten, dass höhere Moral zu einer verbesserten Einstellung gegenüber dem eigenen Job und damit auch zu mehr Produktivität führt. Angestellte mit schlechter Moral fehlen hingegen häufiger und reduzieren die Effizienz und Produktivität eines Unternehmens. Auch die Servicequalität im Kundendienst verschlechtert sich spürbar. DANKE SAGEN Bereits ein einfaches und ehrlich gemeintes «Dankeschön» für geleistete Arbeit kann motivieren. Das kann beispielsweise mündlich ausfallen, mit ein paar
Drinks nach der Arbeit oder gleich mit einem richtigen Mitarbeiterevent. Bei einem informellen gemeinsamen Anlass fördert man die Loyalität zum Unternehmen und lernt sich gegenseitig besser kennen. So kommt nämlich der Mensch hinter dem Chef und dem Mitarbeitenden zum Vorschein. Wer sich§ besser kennt, der kann auch besser zusammenarbeiten. Stimmt die Harmonie am Arbeitsplatz, lassen die Angestellten das Unternehmen von innen nach aussen strahlen. So kann man das eigene Unternehmen als guter Arbeitgeber positionieren. Stichwort: Employer Branding.
Bei einem informellen gemeinsamen Anlass fördert man die Loyalität zum Unternehmen und lernt sich gegenseitig besser kennen. schmerzen am Folgetag? Vorhang auf für einen etwas anderen Anlass: Einen gemeinsamen Firmen-Besuch im Zirkus.
AUSSERGEWÖHNLICHES FÜR AUSSERGEWÖHNLICHE LEISTUNG «O‘zapft is!» Zurzeit verleiten überall stattfindende Oktoberfeste viele Unternehmen dazu, in die Lederhosen zu schlüpfen. Das gemeinsame Stemmen von Bier schweisst vielleicht zusammen, doch welche Botschaft vermittelt man damit? Und was bleibt von diesem Anlass, ausser vage Erinnerungen und Kopf-
Die einzigartige Atmhosphäre entsteht durch den Genuss von erfrischenden Getränken und Leckereien, während spektakuläre Showeinlagen den Geist inspirieren. Wenn sich nämlich Akrobaten gegenseitig durch die Lüfte schwingen, Dompteure mit eleganten Pferden Kunststücke vollbringen oder Clowns die Lachmuskeln strapazieren, erkennt das Team, wie wertvoll Vertrauen ist. Denn wie die Zirkusartisten sind auch die eigenen Angestellten Künstler, die in der Manege des eigenen Unternehmens miteinander jeden Tag spektakuläre Dinge leisten.
Hansueli von Gunten, lic. und mag. rer. pol., CINA, Geschäftsleiter Controller Akademie AG
Mehrwissen schafft Berufserfolg Eines der zuverlässigsten Karriererezepte ist die gezielte Weiterbildung. Dazu braucht man eine Partnerin wie die Controller Akademie, die anbietet, was der Arbeitsmarkt will. Das „Controlling-Praxisstudium“ ist dank der frei wähl- und einzeln belegbaren Controlling-Module sehr gefragt. Der Studiengang „Chef/ in Finanz- und Rechnungswesen“ richtet sich an Absolventen der HFW oder FH sowie Fachleute im Finanzund Rechnungswesen, die eine tiefgreifende Ausbildung suchen. Die Weiterbildung zum diplomierten Experten für Rechnungslegung und Controlling gilt als der Königsweg in diesem Fachbereich.
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10 IT-Outsourcing
Der Kunde ist König – und oft ahnungslos Technologien wie die Cloud verändern die Art und Weise, wie Unternehmen IT-Dienstleistungen beziehen. Doch auch «klassisches» IT-Outsourcing nimmt bei KMU einen immer höheren Stellenwert ein. Wir zeigen die Chancen dieses Vorgehens – und die Stolpersteine. TEXT MATTHIAS MEHL
Zuerst das Wesentliche: Unternehmen, egal welcher Grösse und egal welcher Branche, sind auf eine reibungslos funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen. Die dafür notwendigen IT-Dienstleistungen werden vermehrt extern bezogen, in Form eines IT-Outsourcings. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Externe Profis können
bessere Qualität zu meist günstigeren Preisen anbieten und gleichzeitig eine höhere Datensicherheit gewährleisten. Das halten unter anderem die Experten von Price Waterhouse Coopers (PWC) in ihrer «IT-Sourcing Studie 2014» fest. Gerade der Preisvorteil spricht für das Auslagern, insbesondere für das sogenannte «First Generation Outsourcing»: Durch die erstmalige Vergabe von Aufgaben an IT-Dienstleister können Unternehmen ihre Effizienz steigern und dadurch freiwerdende Ressourcen anderweitig nutzen. Für die Studie befragte PWC IT-Dienstleister aus der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland und Österreich. Die Auswertung liefert eine interessante Tour d’Horizon über Trends und
Entwicklungen im Bereich des IT-Outsourcings. So etabliert sich vermehrt das Konzept des «Multi-Provider-Outsourcing». Dabei werden Aufgaben an unterschiedliche Anbieter vergeben. Unaufhaltsam scheint der Siegeszug der Cloud zu sein: 80 Prozent der befragten IT-Unternehmen sehen sich bereits heute als Cloud-Dienstleister. AHNUNG AUF BEIDEN SEITEN NÖTIG Das Auslagern von IT-Dienstleistungen bietet diverse Vorteile. Das Prinzip weist aber auch Tücken auf, die in der PWC-Studie ebenfalls zum Vorschein gelangen: So stellt insbesondere das «Multi-Provider-Outsourcing» für Kunden eine beträchtliche Herausforderung dar
– denn die operative Steuerung der verschiedenen Dienstleister ist eine komplexe Angelegenheit und setzt sowohl IT-Fachkenntnis als auch Managementskompetenz voraus. Hier hapert es gemäss IT-Profis aber häufig. Ein Grossteil der Befragten gibt an, dass das «Personal bei den Kunden vor Ort zu wünschen übrig» lässt. Konkrete Probleme entstehen auf Kundenseite zum Beispiel aufgrund von Ressourcenengpässen, Unerfahrenheit sowie unreifen Service-Management-Prozessen. Zu diesen Ressourcenengpässen kommt es beispielsweise, weil Kunden den Aufwand unterschätzten, den ein zunehmend komplexes IT-Projekt mit sich bringt. 90 Prozent der IT-Dienstleister würden ihre Kunden darum gerne schulen.
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Digital Tools 11
Mit dem richtigen Werkzeug geht es schneller Wer erfolgreich sein will, muss mit der Zeit gehen. Das gilt insbesondere für den Einsatz neuer Technologien. Software as a Service und Tools für E-Commerce sind in vielen Branchen entscheidend. Und gleichzeitig muss immer die Sicherheit gewährleistet sein. TEXT SMP
Stecker rein, Schalter umlegen, Computer läuft. Jetzt kann man sofort mit der Arbeit beginnen. Ein Wunschtraum für die meisten User, denn die Realität sieht anders aus: Man muss die Hardware platzieren, Programme installieren, Bugs beheben und das Netzwerk einrichten. Viel Aufwand, der meist zulasten der täglichen Arbeit geht. Doch das geht auch anders: Ein Ansatz, um diese Probleme zu umgehen, ist «Software as a Service» (SaaS). Dabei wird nicht, wie sonst üblich, Software auf einem PC installiert und das Betriebssystem lokal genutzt, sondern die ganze IT-Infrastruktur von einem externen Dienstleister be-
trieben. Der Kunde bezieht dann alles als Dienstleistung, meist über einen Webbrowser. Das Einzige, was er dafür benötigt, ist ein internetfähiger Computer und ein Zugang zum externen Dienstleister. Für das Benutzen und den Betrieb zahlt der Servicenehmer dann eine Gebühr. Dieses Prinzip hat wesentliche Vorteile, erklärt Forscher Alexander Benlian in seinem Fachbuch «Software-as-a-Service: Anbieterstrategien, Kundenbedürfnisse und Wertschöpfungsstrukturen.» SICHERHEIT ALS VORTEIL Ein grosses Plus von SaaS sieht der Experte in der Geschwindigkeit, mit der die Anwendungen aufgerüstet werden können. Entwicklung sowie die Inbetriebnahme von Anwendungssystemen erfolgen sehr schnell. Ein anderer Vorteil seien die Sicherheitsmassnahmen, die grosse und zertifizierte SaaS-Anbieter gerade für KMU garantieren können. Denn: Die Profis haben mehr Geld und technische Ressourcen zur Verfügung, die sie in die IT-Sicherheit investieren können. Und nicht
zu unterschätzen sei auch die erhöhte Kostentransparenz, die man durch ein SaaS-basiertes Outsourcing erhält. Häufig wissen KMU nämlich gar nicht genau, wie viel Geld sie jährlich in ihre eigene Anwendungslandschaft stecken, betont Benlian. Cloud und SaaS werden in Fachkreisen als tonangebende Technologie der Zukunft gesehen. Es ist quasi das «ganz grosse Ding» der IT-Branche. Die Cloud Times, eine amerikanische Online-Fachzeitschrift für Cloud-Computing und verwandte Technologien, sieht rosige Zeiten auf Anbieter in diesem Bereich zukommen: Untersuchungen verschiedener Forschungsinstitute zeigen nämlich, dass für diese Technologien am meisten ausgegeben wird, wenn es um IT-Budgets geht. Ernest and Young halten in einem Report überdies fest, dass SaaS-Anbieter im globalen Wettbewerb die Branche klar dominiert haben, was den Umsatz angeht. IMMER MEHR UND IMMER EINFACHER SaaS ist aber nicht der einzige Trend im Bereich Business-Tools. Zu beobachten
ist auch, dass viele Anwendungen, die es eigentlich schon lange gibt, stetig optimiert werden. Die Verbesserung der «Usability» ist allgemein ein grosses Thema. Ein gutes Beispiel sind gemäss Fachleuten aus der IT-Branche etwa die Benutzeroberflächen von ERP und CRM-Programmen. Die sind mittlerweile optisch ansprechend und damit auch einfacher zu bedienen. Eine andere wichtige Entwicklung ist
die Einbindung mobiler Geräte in den Geschäftsalltag. Für die Verwaltung eines Lagers oder für Mitarbeiter im Aussendienst ist es entscheidend, dass sie unterwegs und vor Ort einfach auf die nötigen Daten und Dokumente zugreifen können. Das kann, muss aber nicht zwingend auf der Cloud-Technologie basieren. Die neuen Technologie vereinfacht aber den Gebrauch der Software für mobile Geräte enorm.
4 Fragen an Peter Klein* 1. Was sind die wichtigsten IT-Trends dieses Jahres? Als Software- und Service-Anbieter für die Finanzindustrie sehen wir klare Trends zur Automatisierung von Geschäftsabläufen, zu grösserer Unabhängigkeit vom Lieferanten sowie zum Einsatz agiler Methoden in der Entwicklung und im Projekt-Management. 2. Welches sind die neuen Anforderungen, welche die Kunden an Sie stellen? Restriktive Vorgaben der Aufsichtsbehörden, Implementierungsprojekte und neue Geschäftsmodelle sind in kürzester Time-to-Market, unkompliziert und Ressourcen-schonend umzusetzen. 3. Wie kommen Sie diesen Anforderungen nach,
mit welchen Produkten / Services? Profidata bietet mit XENTIS ein vollständig integriertes System für das Investment Management an. Xcloud ist die Alternative für Finanzdienstleister, die eine gehostete Lösung mit einem umfangreichen Dienstleistungspaket einer on-site Installation vorziehen. 4. Wie wird sich Firmen-IT Ihrer Meinung nach in Zukunft verändern? Kleinere bis mittelgrosse Finanzunternehmen werden zunehmend Kooperationen mit Service-Anbietern eingehen und den Betrieb ihrer IT und die Geschäftsabwicklung an Profidata oder grössere Finanzunternehmen outsourcen. *Mitglied der Geschäftsleitung, Profidata AG
KEINE MALWARE. KEINE PROBLEME. WELTWEIT. ZENTRALE VERWALTUNG FÜR ENDPOINTSICHERHEIT UND MOBILE GERÄTE
SOPHOS CLOUD Sicherheit für Windows, Mac und mobile Geräte in einer Lösung
NEU: Mit einem Click ist der Server in einen sicheren Zustand versetzt.
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12 Personalwesen
Sind Personalkosten zu budgetieren, muss viel beachtet werden. Eine massgeschneiderte Lösung erleichtert die Planung deutlich.
Mehr Effizienz sorgt für mehr Übersicht Die Budgetierung von Personalkosten ist ein komplexer Posten für die Finanzplanung eines jeden Unternehmens. In vielen Firmen wird dies vergleichsweise aufwändig, mit alten Systemen, vorangetrieben. Dabei liessen sich mit modernen Anwendungen Zeit und Nerven sparen. TEXT SMP
Stellen Sie sich eine Excel-Liste mit bis zu 60‘000 Zellen vor. Es ist ein organisatorischer Albtraum. Für die HR-Mitarbeitenden der Südostbahn AG (SOB), war dies lange Realität. Die Personalkostenbudgetierung wurde auf Excel vorgenommen: Im Rahmen der jährlichen Finanzplanung waren die HR-Mitarbeitenden aufgefordert, die Personalkosten für die Mittelfristplanung (Frühjahr)
und für das Budget (Herbst) jeweils im Detail zu ermitteln und an das Controlling zu übergeben. Die Ermittlung und Berechnung der Personalkosten auf Basis dieser sehr grossen Excel-Sheets auf den einzelnen Mitarbeiter genau stellte immer einen sehr hohen und intensiven Arbeitsaufwand dar.
ENTLASTUNG DURCH TECHNIK Um diesen Arbeitsaufwand signifikant zu reduzieren sowie die Dauer und Abstimmungsrunden erheblich zu verkürzen, stellte die SOB ihre Personalkostenbudgetierung auf ein neues Personalverwaltungssystem um, welches sich ideal in die ERP-Systemplattform einfügt. Als nächsten konsequenten Schritt zur optimalen Nutzung ihrer operativen Personaldaten, dabei
standen Datenqualität, Integration und Konsistenz im Vordergrund, hat die SOB zusammen mit dem Software-Entwickler das Konzept der Personalkostenbudgetierung konkretisiert und auf den Weg gebracht. Die Implementierung gestaltete sich überraschend einfach – man habe insgeheim mit grösseren Herausforderungen bei der Feinkonzept-Abstimmung und der Erarbeitung der Prototypen gerechnet. Das Vorgehensmodell zur Ermittlung, Berechnung und Simulation eines Personalkostenbudgets sei bestechend klar und schlüssig. Der Anwender wird über Hinweise/ Informationen über alle einzelne Bearbeitungsschritte mit Entscheidungspunkten geführt. Trotz der grossen Menge an Daten und Zahlen weiss der Anwender jederzeit, wo er sich bei der Ermittlung/Bear-
Die Ermittlung und Berechnung der Personalkosten stellte immer einen sehr hohen und intensiven Arbeitsaufwand dar. beitung des Personalkostenbudgets befindet; er behält somit immer den Überblick und kann seine bereits ermittelten Zahlen/Werte nicht «kaputt» machen. Für die SOB war die Einführung des Systems zur Personalkostenbudgetierung ein guter, weiterer Schritt in Richtung schlanker und effizienter Geschäftsprozesse.
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EINE THEMENZEITUNG VON SMART MEDIA
14 Mitarbeiterförderung
Zeitliche und finanzielle Kosten teilen In einer sich schnell wandelnden Berufswelt ist Mitarbeiterförderung sehr wichtig. Diese kann extern oder intern in verschiedensten Formen erfolgen. TEXT NATALIE EHRENZWEIG
Egal ob für Arbeitnehmer oder –geber: Mitarbeiterförderung ist ein zentrales Thema. Die Zahl der Weiterbildungen, die Schweizer Arbeitnehmer tatsächlich absolvieren, fällt aber je nach Studie anders aus. Christoph Negri, Institutsleiter des IAP Institut für Angewandte Psychologie Zürich an der ZHAW, betont, dass am IAP kein Rückgang der Weiterbildungen verzeichnet werden kann. «Ich kann mir aber vorstellen, dass Unternehmen, die sparen müssen, bewusster überlegen, was ihre Bedürfnisse sind». Aber nur, weil ein Unternehmen die Ausgaben für externe Weiterbil-
dung zurückfährt, heisst das noch nicht, dass nicht intern Mitarbeiterförderung passiert. «Einerseits gibt es fachbezogene Förderung, andererseits persönlichkeitsbezogene Förderung», erklärt Christoph Negri. Der Ausgangspunkt ist dabei immer die Bedarfsabklärung von Seiten des Unternehmens. «In grossen Unternehmungen ist das strukturell verankert. In Entwicklungsstrategien wird klar, wo die Bedürfnisse einer Firma liegen. In den Mitarbeitergesprächen werden andererseits die Förderungsbedürfnisse der Arbeitnehmer geklärt. «Kleinere Unternehmen machen das oft eher punktuell», sagt der Fachmann. Mitarbeiterförderung ist für den Arbeitgeber allerdings ebenso wichtig, wie für den Arbeitnehmer. «Wer seine Angestellten mittel- und langfristig im Unternehmen halten will, kümmert sich um deren Förderung. Dadurch wird auch
Kompetenz in der Firma behalten. Ausserdem gibt es oft auch eine fachliche Notwendigkeit, um à-jour zu bleiben», sagt Christoph Negri. Externe Mitarbeiterförderung ist meist die klassische Weiterbildung, oft auf einen Abschluss ausgerichtet. Die zeitlichen und finanziellen Kosten sollten dabei auf Arbeitgeber und –nehmer verteilt werden. «Wenn beide dazu beitragen, ist auch die Verantwortung verteilt. Interne Mitarbeiterförderung kann sehr vielfältig aussehen. «Es gibt Coachings, Mentorensysteme aber auch firmeninterne Programme und Nachwuchsförderungen. Ausserdem gibt es Mitarbeiterförderungen, die im Team Sinn machen», betont Negri. Je nach Firmenkultur könne zum Beispiel ein bis zweimal im Jahr zu einem Fachthema eine interne Weiterbildung stattfinden. «Die Firma kann Zeit und allfällige Kosten übernehmen.
Interne Mitarbeiterförderung kann sehr vielfältig aussehen. Das kann auch aus teamdynamischen Gründen sehr interessant sein». Christoph Negri erwähnt ausserdem Firmen, deren Weiterbildungsbudget Ende Jahr jeweils nicht aufgebraucht ist. «Dies, weil entweder die Angestellten gar kein Interesse an Förderung haben oder weil die Vorgesetzten zu wenig dafür geschult sind, sensibilisiert die Mitarbeitergesprächen zu führen.» Doch alles in allem gehöre die Schweiz in Sachen Mitarbeiterförderung zu den Top-Nationen.
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EINE THEMENZEITUNG VON SMART MEDIA
16 Burn-Out
Wenn die Batterien rot blinken Vier Milliarden Franken Schaden verursacht das BurnOut jährlich. Auch deshalb sollten auch Arbeitgeber ein Interesse daran haben, diese schweren Erschöpfungen zu verhindern – unter anderen mit Wertschätzung. TEXT NATALIE EHRENZWEIG
Laut Studien sind etwa sieben Prozent der Erwerbstätigen von einem Burn-Out betroffen, Frauen mehr als Männer. «Weichei» und «nicht belastungsfähig», das sind die Vorurteile, die sich Burn-Out-Betroffene anhören müssen. «Es gibt sogar Leute, die behaupten, Burn-Outs gebe es nicht», sagt Dieter Kissling, Leiter des Instituts für Arbeitsmedizin in Baden. Doch körperliche Burn-OutSchäden lassen sich sogar messen, wie etwa die Nervenimpulse zum
Herz. «Körperliche Symptome eines Burn-Outs sind Erschöpfung, hoher Blutdruck, Herz-Rhythmus-Störungen, Magen-Darm-Beschwerden und vor allem Schlafstörungen. Ausserdem wird das vegetative Nervensystem zerstört», erklärt der Facharzt. Ein Burn-Out zeige sich auch mit Vergesslichkeit, Reizbarkeit, mit dem Verlieren des Überblicks und eben durch eine grosse Erschöpfung, die zu einer Distanzierung und zur Ineffizienz führe. «Ausschlaggebend für ein Burn-Out sind nicht allein die geleisteten Arbeitsstunden, sondern vor allem wie man sich während der Arbeit fühlt. Unsere Arbeit ist komplexer geworden, wir müssen dauernd erreichbar sein und haben kaum mehr Zeit, uns zu erholen». Da Burn-Outs nicht nur ein persönliches Problem sind, sondern laut Studien Kosten von mehr als vier Milliarden Franken verursa-
chen, wäre es wichtig, wenn auch Arbeitgeber ihren Teil dazu beitragen, Burn-Outs zu verhindern. «In Firmen sollte auf eine übertriebene Leistungskultur verzichtet werden und Vorgesetzte sollten wertschätzend und unterstützend leiten», weiss Dieter Kissling. Bei einem Verdacht auf Burn-Out solle das Gespräch gesucht werden: «Der Arbeitgeber soll seine Sorge mitteilen, nach einem neuen Arbeitsverhalten fragen und die übersteigerten Erwartungen des Mitarbeitenden deutlich machen». Doch auch die Arbeitnehmer sind gefragt. «Burn-Out-gefährdet sind vor allem Menschen, die ein hohes Engagement zeigen, grosse Erwartungen an sich selber haben, perfektionistisch sind, auch krank zur Arbeit kommen und viel Überzeit machen», erklärt der Arbeitsmediziner. Die richtige Erholung beugt vor: «Körperlich arbeitende Menschen
finden ihren Ausgleich eher in einer geistigen Tätigkeit, Kopfmenschen in körperlichen Aktivitäten», erläutert Peggy Guler-Stützer vom Psychiatrischen Dienst Graubünden. Je früher ein Burn-Out behandelt wird, desto besser: «Einerseits wird das Burn-Out psychotherapeutisch behandelt, allenfalls auch mit Medikamenten, die vor allem den Schlaf regulieren. Bei der Therapie geht es darum, eine Einstellungsänderung zu erwirken», erläutert Dieter Kissling. Ausserdem sei körperliche Bewegung wichtig, die Betroffenen müssten lernen, sich zu entspannen und sozialen Kontakten nachzugehen. «Daneben gibt es zahlreiche alternative Methoden, wie die chinesische Medizin oder Maltherapie. Wenn Therapeut, Vorgesetzter und Patient gut zusammenarbeiten, hat der Betroffene gute Chancen zur Gesundung und Reintegration in die Arbeitswelt».
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EINE THEMENZEITUNG VON SMART MEDIA
Flottenmanagement 17
Firmenautos aufeinander abstimmen – aber richtig Wenn Mitarbeiter Firmenautos benützen dürfen, steigert dies das Ansehen der Firma. Es verursacht aber auch Kosten, die in der Regel höher ausfallen, als eigentlich eingerechnet. Flottenmanagement-Experten helfen dabei, so manchen Franken zu sparen. TEXT ERIK HEFTI
Unternehmen, egal welcher Grösse, verlangen immer mehr Flexibilität von ihren Mitarbeitern. Das heisst nicht nur, dass diese bereit sein sollten, Überstunden zu machen – sie müssen darüberhinaus in der ganzen Schweiz und
über die anliegenden Landesgrenzen hinaus mobil sein. Dies ist nicht nur im Aussendienst der Fall, auch Personen in Kaderpositionen verspüren den Druck zur Mobilität, wenn sie heute in Bern, morgen in Zürich und am nächsten Tag in Genf an einer wichtigen Sitzung sein sollten. Wenn diese horrenden Reisespesen mit einem Zweit- oder Erstklassengeneralabonnement beglichen werden, freuen sich die Arbeitnehmer nicht unbedingt darüber, weil sie meistens zu Stosszeiten pendeln müssen. Dies verursacht zusätzlichen Stress. Wenn Firmenautos zur Verfügung gestellt werden, zeigt dies nicht nur, dass man den Mitarbeiter
schätzt und vertraut, es steigert auch das Image des Unternehmens. Aber ein Fuhrpark ist nicht innerhalb von einem Tag aufgebaut. Dabei sind langfristige strategische Überlegungen miteinzukalkulieren. Kommt hinzu, dass sich viele KMU dabei mit hohen Kosten konfrontiert sehen. Auch die Wahl der Automarke und der jeweiligen Modelle ist eine grosse Herausforderung, weil man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen darf. Experten für Flottenmanagement können ihre Kunden in all diesen Fragen kompetent beraten. Mit verschiedenen Berechnungsmodellen werden so Risiken eingeschätzt und Kosten optimal berechnet.
LANGFRISTIGES DENKEN ZAHLT SICH AUS Jedes Unternehmen hat dabei seine individuellen Bedürfnisse, die mit einem geeigneten Fuhrpark abgedeckt werden müssen. So spielt nicht nur die Minimierung von Kosten eine wichtige Rolle, sondern auch die Optimierung des CO2-Ausstosses. Dieser Aufgabe stellen sich die Flottenmanagement-Experten, die ein flottenspezifisches Wissen besitzen und mit einem spezialisierten Team zusammenarbeiten. Es kommt häufig vor, dass Unternehmen beim Einkauf von Firmenautos beim ersten Blick nur die Rabatte auf die Einkaufspreise sehen. Auf
Mit verschiedenen Berechnungsmodellen werden Risiken eingeschätzt und Kosten optimal berechnet. langfristige Sicht ist diese aber nicht immer die günstigste Lösung. Darum werden bei einem Flottenmanagement verschiedene Ansätze in Betracht gezogen, um das Beste aus jedem Fuhrpark zu holen und so massgeschneiderte Lösungen zu finden.
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EINE THEMENZEITUNG VON SMART MEDIA
18 Ernährung
Wenn Firmen nicht ihr eigenes Süppchen kochen Nicht jeder mag sich seinen Salat von daheim mitnehmen: Gesunde und günstige Mitarbeiterverpflegung liegt im Interesse des Arbeitgebers. Darum sollte er sich auch darum kümmern. TEXT NATALIE EHRENZWEIG
Liebe geht durch den Magen. Das gilt nicht nur im romantischen Sinn, sondern kann ebenso auf die Mitarbeiterverpflegung in Betrieben angewendet werden. Wenn Angestellte nicht mehr ein trockenes Sandwich vor dem PC verdrücken müssen, sondern der Arbeitgeber für angemessene Verpflegung sorgt, so zeugt dies einerseits von Wertschätzung und trägt andererseits zu einer positiven Unternehmenskultur bei.
Eine Möglichkeit der Mitarbeiterverpflegung bietet natürlich der Klassiker Kantine. Diese ist nicht nur der Ort der Nahrungsaufnahme, sondern erfüllt, gerade beim Mittagessen, auch eine innerbetriebliche Netzwerkfunktion, die förderlich für das gemeinsame Arbeiten ist. Je nach Grösse des Betriebes läge das ideale Angebot, laut der Studie von CHD Expert, bei drei bis vier verschiedenen Hauptgerichten. Davon sind offenbar knapp zwei Drittel der deutschen Manager in Firmen mit 100 bis 400 Mitarbeitern überzeugt. Wertschätzung ist aber nicht das alleinige Argument, um sich als Arbeitgeber zu überlegen, die Mitarbeiterverpflegung zu organisieren. Je komplexer die Arbeitswelt wird, umso grösser die Ansprüche an die Angestellten. Eine gesunde Ernährung trägt dazu bei, dass
Angestellte leistungsfähig sind und bleiben und wahrscheinlich auch weniger Ausfalltage haben – obwohl dies nur eine Vermutung von Experten ist. Studien gibt es dazu noch nicht. Klar gibt es kleinere Firmen, für die eine eigene Kantine zu teuer ist. Längst gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die massgeschneiderte Verpflegungskonzepte liefern – sei es zur Pausenverpflegung, für die Sitzungspause, für Kundenbesuche oder die Mittagsverpflegung der Mitarbeiter. Gewisse Firmen bringen etwa Komponenten ins Haus, die vor Ort im Steamer erwärmt werden. Andere Firmen bieten 24-Stunden-Verpflegungskonzepte an, bei denen auch Kaffee-, Frischwasser und Snackautomaten dazugehören. Natürlich müssen sich Arbeitnehmer und -geber auch über die
Kosten der Mitarbeiterverpflegung Gedanken machen. Lohncomputer. ch hat errechnet, dass für die «Grundernährung und ein ordentliches Essen in der Unternehmenskantine» 600 Franken im Monat anfallen. Wenn Firmen also die Verpflegung vergünstigt oder gar kostenlos ermöglicht, ergeben sich dadurch für die Arbeitnehmer durchaus interessante Einsparungen. Beliebt ist dafür auch das System Lunch-Check: Gastronomiebetriebe schliessen sich in den 60er Jahren zusammen und entwickeln das bargeldlose Zahlungsmittel. Damit kann der Arbeitgeber die Verpflegung seiner Angestellten finanziell unterstützen. Bis zu einem Wert von 180 Franken pro Monat und Mitarbeiter ist der Beitrag sogar von sämtlichen Sozialabgaben befreit. Studie: www.chd-expert.de
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