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Fokus Eusi Jugend

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Interview

JAN ZIMMERMANN & TIM LEHMANN Die Jungs von «Gewitter im Kopf – Leben mit Tourette» über ihren YouTube-Kanal, Freundschaft und die Schweiz

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EDITORIAL

WWW.FOKUS.SWISS INHALT 04 Bewerbungsgespräch 08 E-Sport 10 Wörterbuch

Mit einem MINT-Beruf die Welt verändern

14 Body Positivity 18 Interview:

Jan Zimmermann & Tim Lehmann

22 Mobbing 24 Sexualität

MINT-Kompetenzen relevant – in Zukunft noch viel mehr als heute schon. Deshalb sind gerade MINT-Berufe prädestiniert, beim Finden von Lösungen einen aktiven und nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung unserer Welt zu leisten

Katja Schönenberger Direktorin von Pro Juventute

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iele junge Menschen sehnen sich nach einer besseren Welt und möchten diese aktiv zum Guten verändern. Die Themen Klima, Abfall, Ernährung, Gesundheit, Mobilität oder auch Energie werfen grundlegende Fragen auf und viele Jugendliche engagieren sich deshalb aktiv für den Klima- oder Tierschutz und gehen dafür sogar auf die Strasse. Um unsere Welt mitgestalten zu können, ist es wichtig, sie zu verstehen. MINTThemen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) spielen dafür eine wichtige Rolle und umgeben uns jederzeit und überall. Für viele Themen, die Jugendliche interessieren, sind

MINT-Kompetenzen sind aber nicht nur im beruflichen Kontext relevant, sie kommen in den verschiedensten Lebensbereichen zum Einsatz. Zum Beispiel in kreativen Bereichen wie Fotografie, Musik, modernen Museen oder Gaming. Manche Stimmen sagen, MINT-Kompetenzen seien die praktischen Kompetenzen der Zukunft, und genauso wichtig und grundlegend wie lesen, schreiben und rechnen. Viele der bekannten Berufsbilder verändern sich aufgrund der Digitalisierung, manche Berufe verschwinden sogar. Gleichzeitig entstehen zahlreiche neue Berufe. Der Austausch und die Unterstützung der Eltern sind bei der Berufswahl für junge Menschen sehr wichtig. Die meisten Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste, zumeist gehen Menschen aber auch von dem aus, was sie kennen. Allenfalls haben Jugendliche, die vor der Berufswahl stehen, ein Bild

im Kopf und sie finden MINT-Bereiche langweilig, streberig oder vielleicht sogar einfältig und verstaubt. Eltern können hier ihre Kinder unterstützen. Bei einer vertiefteren Auseinandersetzung zeigen sich auch für Jugendliche, die vielleicht nicht von sich aus auf einen Beruf im MINT-Bereich kommen würden, zahlreiche Möglichkeiten für einen beruflichen Weg in diesem Sektor und ebenso die Breite der Anwendungsfelder von MINT-Kompetenzen. Eltern und Kinder können gemeinsam bedenken, wie sehr sich der Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren verändert hat und dass sich diese Veränderungen noch verstärken werden. Vielleicht entdecken Jugendliche ja durch diese vertiefte Auseinandersetzung einen MINT-Beruf, in dem sie wirklich etwas bewegen können, der ihnen gefällt, der sie begeistert, und der zu ihren Stärken passt. Denn MINT hat kein Geschlecht, ist eine Option für alle und macht Spass. Und Jugendliche müssen nicht schon alles können oder alles wissen, Ausbildungen sind schliesslich dafür da, um Kompetenzen zu erlernen.

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TEXT KATJA SCHÖNENBERGER

26 Premium Partner: ICT-Berufsbildung schweiz FOKUS EUSI JUGEND. PROJEKTLEITERIN: Petra Stocker COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT: Patrik Biberstein, Lars Meier, Fatima Di Pane, Kevin Meier COVER: Thomas Alcantara / Gewitter im Kopf LAYOUT: Anja Cavelti DRUCK: Tamedia AG, Druckzentrum, 8021 Zürich

SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel. +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch

Viel Spass beim Lesen!

Petra Stocker Senior Projektleiterin

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Ein Zusammenschluss aus: FHS St.Gallen HSR Rapperswil NTB Buchs ost.ch


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VORSTELLUNGSGESPRÄCH SPONSORED

WWW.FOKUS.SWISS

Vorstellungsgespräch – so klappt es! Mit der Einladung zum Bewerbungsgespräch ist die erste Hürde geschafft. Doch was gilt es im Vorfeld und während des Gesprächs zu beachten?

MIT DEM BILINGUALEN MODELL DURCHSTARTEN Berufsbildung International Zug startete 2015, um mehr Lehrstellen mit internationalen Unternehmen anzubieten. Heute erfreut sich das bilinguale Modell für die kaufmännische Grundbildung EFZ und Informatik EFZ grosser Beliebtheit. Die Lernenden werden an allen drei Lernorten (Betrieb, überbetrieblicher Kurs, Berufsfachschule) in Englisch ausgebildet und schliessen mit international anerkannten Sprachdiplomen ab. Voraussetzung sind gute Englischkenntnisse, hohe Eigenmotivation und Interesse an verschiedenen Kulturen.

Bewerbungscoachin Kirsten Brennemann verrät im Gespräch mit «Fokus» die wichtigsten Tipps.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Beim Gespräch

Infos zu Stelle und Arbeitgeber Man sollte sich eingehend mit der Stellenausschreibung befassen. Anhand der dortigen Infos kann man sich Gedanken machen, inwiefern man diese erfüllt und was man zusätzlich zu bieten hat. Dies sollte man beim Gespräch dann mit Beispielen einbringen. Zu einer guten Vorbereitung gehört auch, dass man sich über den potenziellen Arbeitgeber informiert und die Namen der Gesprächspartner kennt. Man sollte sich über das Angebot, Standorte, Unternehmensgrösse und aktuelle Nachrichten in Bezug auf das Unternehmen informieren, zum Beispiel auf der Firmenseite.

Unzulässige oder überraschende Fragen Fragen zur politischen Einstellung, Religion oder zu Vorstrafen und sehr persönlichen Themen wie Krankheiten oder Kinderwunsch sind eigentlich nicht zulässig. Werden solche trotzdem gestellt, darf man lügen oder ausweichen.

Kleider machen Leute Man sollte weder over- noch underdressed zum Gespräch erscheinen. Um zu wissen, was der Dresscode ist, empfiehlt es sich einerseits Bekannte aus der Firma/gleichen Branche fragen. Andererseits kann man auch online oder mittags vor Ort schauen, was die Angestellten tragen. Wichtig ist ein gepflegter, dezenter und professioneller Look. Was wird gefragt Es geht darum, Bewerbende sowohl als Menschen kennenzulernen als auch mehr zu Themen wie Arbeitsstil zu erfahren. Deshalb werden nach Aufgabenbewältigungsstrategien, Problemlösungsfähigkeiten aber auch Motivation und Sozialkompetenzen gefragt. Dies wird anhand von Fragen zu vergleichbaren Erfahrungen – wie Schule, Hobbys oder Ferienjobs – versucht zu ermitteln. Bei Lücken oder Unklarheiten im Lebenslauf kann man davon ausgehen, dass diese sicher zur Sprache kommen werden.

Kritische oder provokative Fragen sind bei Schulabgängern eher unüblich. Es kann aber vorkommen, dass der Personaler eine Frage stellt, auf die man nicht vorbereitet ist. Hier sollte man sich in Ruhe eine Antwort überlegen und dies auch ungeniert kommunizieren: «Die Frage überrascht mich etwas. Ich brauche einen Moment Zeit.» Der Klassiker: Was sind deine Schwächen? Es geht bei dieser Frage darum, zu sehen, ob jemand selbstreflektiert ist. Standardantworten wie «ungeduldig» oder «zu ehrlich» kommen nicht gut an, besser ist, eine echte kleine Schwäche zu nennen und begleitend zu erwähnen, inwiefern man versucht, dies zu verbessern. Selbstredend sollten keine Schwächen erwähnt werden, die einen direkt für den Job disqualifizieren. Das Interview, auf Basis dessen dieser Text entstand, ist auf fokus.swiss zu finden. Dort erfährt man weitere nützliche Dinge zu Vorstellungsgesprächen. Zudem werden angesprochene Punkte weiter vertieft. Viel Erfolg bei der Jobsuche!

TEXT PATRIK BIBERSTEIN

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ZACKSTARK BRANDREPORT

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«Von einer gesunden Lunge und einem Bonus profitieren» Das und mehr verspricht das Projekt «zackstark – rauchfrei durch die Lehre». Um was es genau geht, wieso Arbeitgeber mitmachen und was Lernende dazu denken – eine Übersicht. Allgemeinheit negative Nebeneffekte und Spätfolgen des Rauchens zu vermeiden.

Welche Vorteile sehen Sie als Arbeitgeber, wenn Lernende nicht rauchen?

Fabian Stettler Anika Wenzel Inhaber, Architekt FH Lernende Zeichnerin MAS REM FHO EFZ Architektur Mirlo Urbano Architekten GmbH

Herr Fabian Stettler, Ihre Firma macht bei «zackstark – rauchfrei durch die Lehre» mit. Wieso? Wir machen einerseits mit, um die Gesundheit unserer Lernenden zu fördern. Aber auch, um im Interesse der

Gerade in den Ausbildungsjahren ist der Austausch im Team elementar. Die gemeinsamen Kaffeepausen bieten Lernenden die Gelegenheit, sich in fachlichen und persönlichen Belangen auszutauschen, was Teamintegration und Gemeinschaftssinn fördert.

ich es nicht vorhabe, gibt mir das Programm einen Grund mehr, nicht anzufangen. Und natürlich ist es auch erfreulich, einen Bonus zu erhalten.

Warum würden Sie das Programm weiterempfehlen? Ich würde «zackstark – rauchfrei durch die Lehre» weiterempfehlen, weil es die Jugendlichen dazu anspornt, gesünder zu leben und Geld zu sparen. Lernende können bei diesem Programm von ihrer gesunden Lunge und vom Bonus profitieren.

Frau Anika Wenzel, Sie absolvieren Ihre Ausbildung bei Herrn Stettler. Wieso machen Sie bei «zackstark» mit? Für mich ist es eine Motivation, nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Auch wenn

Das Projekt «zackstark – rauchfrei durch die Lehre» richtet sich an alle Lehrbetriebe. Dabei gehen die Lernenden eine Vereinbarung mit dem Lehrbetrieb ein, nach welcher sie sich verpflichten, nicht zu rauchen – sowohl in der Freizeit als auch bei der Arbeit. Halten sie sich an diese Abmachung, werden sie vom Lehrbetrieb mit Ferientagen oder einem Bonus belohnt. Zürcher und Aargauer Lernende erhalten zudem jährlich ein Geschenk vom Projekt zur Motivation. Aktuell nehmen über 350 Betriebe teil und mehr als 2000 Lernende profitieren – nicht nur bezüglich Belohnung, sondern vor allem puncto Gesundheit. Weitere Informationen: zackstark.ch

TEXT PATRIK BIBERSTEIN

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BRANDREPORT ACADEMIC GATEWAY

Smarte Bildung funktioniert – ohne Pädagogik neu zu erfinden Academic Gateway ist Vorreiter bei der Digitalen Transformation von Unterricht. Im Mittelpunkt steht universitärer Stil schon für die Mittelschule, in Verbindung mit Online-Fernunterricht. Ein Modell mit – und für die – Zukunft.

Z

ürich, Bleicherweg/Löwenstrasse, der modernste MittelschulCampus der Schweiz. Mit dem Bleicherweg 5 fing es 2016 an, in der Löwenstrasse 11 wird gerade ein zusätzliches Schulhaus ausgebaut. Das Herzstück ist ein smarter Vorlesungssaal, kürzlich eröffnet. Betreiberin ist die führende Schweizer Privatschule Academic Gateway. Kernangebote sind Matura in einem Jahr, Berufsbegleitende Matura und Passerelle. Seit August gehört die schweizweit erste vollwertige Online Matura dazu. Ab 2021 wird zudem Berufsmatura eingeführt, mit verschiedenen Fachrichtungen.

schon vor dem Lockdown geplant, per August 2020 die erste vollwertige Online Matura der Schweiz einzuführen.

Broadcast, Streaming, Podcast – nichts geht verloren Der neue Vorlesungssaal bietet, was für einen hybriden Unterricht nötig ist; für ein Unterrichtskonzept, das Präsenz- und digitalen Fernunterricht kombiniert. Ob Internetleitungen, USB-Anschlüsse und Steckdosen an den Sitzplätzen, Mikrofone, Kameras, Laptops oder Visualizer – alles ist redundant vorhanden. So wird Ausfallsicherheit garantiert. In den Wänden wurde sogar eine Induktionsschleife verbaut, die sich mit Hörgeräten verbindet und deren Trägern den störungsfreien Empfang der Redebeiträge ermöglicht. «Der Vorlesungssaal ist nicht nur modern, sondern trotz seiner nur rund 80 Plätze dennoch das grösste Klassenzimmer der Schweiz», sagt Fabrizio Fuchs, Geschäftsführer von Academic Gateway. «Jede Vorlesung wird live übertragen. Das ist Broadcasting für alle SchülerInnen, die nicht vor Ort sind. Und wir gewährleisten auch Streaming für jene, die sich nicht pünktlich einloggen können.» Zusätzlich werden alle Vorlesungen als Podcast auf der E-Learning-Plattform abgelegt – und sind damit auch später immer wieder verfügbar.

Matura in einem Jahr Rückschau: Ende 2015 hatte das Gründungsteam von Academic Gateway eine

Academic Gateway: Anderen voraus beim Thema Digitalisierung im Bildungsbereich. Vision: Matura in einem Jahr! Aber wie umsetzen? «Die Verdichtung des Stoffes und die Vermittlung in kurzer Zeit funktionieren nur mit der richtigen Didaktik und der Nutzung digitaler Methoden», erklärt Fuchs. «Schon 2016 haben wir mit der Entwicklung unseres digitalen Klassenzimmers begonnen. Wichtig war, zuerst unsere Lehrpersonen mit den Möglichkeiten bekannt zu machen und ihnen Vertrauen in digitales Arbeiten zu vermitteln.»

Die anwenderfreundliche Digitalisierung des Unterrichts funktioniert nur, wenn technische Möglichkeiten und bewährte Prozesse eine Einheit bilden. Fuchs: «Als junge Firma haben wir zehntausende Mannstunden in diese Entwicklung investiert – und uns dabei vor allem auf die sinnvolle digitale Transformation pädagogischer Abläufe konzentriert. Dadurch sind wir anderen voraus beim Thema Digitalisierung im Bildungsbereich.»

Bewährte analoge Prozesse, didaktische und pädagogische Abläufe sowie alle Unterrichtsmaterialien mussten digitalisiert werden. Die technische Anwendung der Lösung war kein Problem. Die Benutzung ist einfach. «Im Vordergrund stand die Frage, wie wir einen einheitlichen Auftritt trotz unterschiedlicher Unterrichtsstile gewährleisten. Von der Ablage bis hin zur onlinefähigen Aufbereitung aller Lerninhalte», so Fuchs.

Vollwertige Online Matura Wie weit voraus, zeigte sich im März 2020. Die Coronapandemie sowie die damit verbundenen Schulschliessungen kamen unerwartet, offenbarten aber mit aller Wucht die mangelnde Digitalisierung des Bildungssystems. Nicht bei Academic Gateway: Hier war nicht nur erfolgreich daran gearbeitet worden, mittels digitaler Methoden die Zeit für die Matura auf ein Jahr zu beschränken. Gleichzeitig war

Sofort wurde auf Online-Fernunterricht umgestellt, keine Lektion fiel aus. Fernunterricht, der klassischem Präsenzunterricht faktisch gleicht. Damit kann man ansonsten beispielsweise KünstlerInnen und SportlerInnen erreichen, die viel reisen. Zur Zielgruppe gehören auch SchülerInnen, die mit ihren Familien im Ausland leben oder aus gesundheitlichen Gründen keine normale Schule besuchen können. Es geht aber vor allem um eine Kombination: «Von Beginn an setzten wir konzeptionell auf die Verbindung von Präsenz- und Online-Unterricht», sagt Fuchs. «Wir wissen, dass der persönliche und soziale Kontakt unter Schülern sehr wichtig ist. Das ist ein Grund, warum wir trotz unserer vollintegrierten Online-Lösung nach wie vor Schulräume in unser Konzept einbeziehen.» Während der Corona-Zeit war die Online Matura plötzlich die Konstante für alle Schüler. Denn es gab jeden Tag richtigen Unterricht, ohne Unterbrechung.

Universitäres Konzept ab Mittelschule Das Digitale Gymnasium von Academic Gateway funktioniert analog/digital. Und das ist kein Widerspruch: «Dieser duale Gedanke ist ein wesentliches Element unseres pädagogisch-didaktischen Ansatzes», sagt Fuchs. Online Fernunterricht findet vor allem zur Vertiefung des Stoffes in Kleinklassen statt, ähnlich den Seminaren an Universitäten. Fuchs: «Wir gewöhnen unsere SchülerInnen schon während der Matura an den Stil, der an Universitäten auf sie wartet.» Die reine Online Matura ist dagegen vor allem ein Angebot an jene Lernenden, die selbst nicht vor Ort in die Schule kommen können. In Fällen gesellschaftlicher Krisen, wie dem coronabedingten Lockdown, ermöglicht das Digitale Gymnasium zudem einen regulären und effizienten Fernunterricht für alle; ohne Einschränkungen.


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E-SPORTS

Da s gib kom t e pl s a ett uf e In fok te us rvi .sw ew iss

«Gamer entsprechen schon lange nicht mehr früheren Klischees»

Luca Boller, Captain der Schweizer E-Nati und Vollzeit E-Sportler beim FC Basel, ist einer von wenigen in der Schweiz, die von E-Sports leben. Gegenüber «Fokus» verrät der 26-Jährige, wie alles begann und wie seine Arbeit aussieht. Luca Boller, du bist einer der erfolgreichsten E-Sportler der Schweiz. Wann und wie hast du gemerkt, dass du ein Talent fürs FIFA-Gaming hast? Das war mit ungefähr zehn, zwölf Jahren. Ich war immer sehr ehrgeizig, wollte in allem, was ich tat, gut sein. Im FIFA ist das nötige Talent dazu gekommen. Das hat sich dann beim Zocken mit Freunden oder Bekannten durch häufige, hohe Siege geäussert. So – als Hobby im Wohnzimmer gegen Kollegen – hat das Ganze angefangen.

Hast du danach mehr Zeit dafür aufgewendet, um noch besser zu werden? Wie hast du dein Talent weiterentwickelt? Jein, denn zu Beginn wusste ich ja auch noch nicht, wie gross die Szene mal werden würde – es war einfach eines meiner Hobbys. So richtig angefangen hat das Ganze, nachdem wir umgezogen sind. Bei einer meiner ersten Erkundungstouren stiess ich auf einen Flyer, auf welchem ein FIFA-Tournier ausgeschrieben war; die ideale Gelegenheit, um Leute mit den gleichen Interessen kennenzulernen.

Luca Boller

Dadurch habe ich erfahrene Spieler getroffen, die mir weitergeholfen haben. Und so bin ich dann immer mehr in die Szene reingerutscht.

Wie trainiert man das FIFASpielen? Spielt man dazu einfach Partie um Partie? Spielpraxis ist sicher ein Faktor. Aber irgendwann ist damit das Maximum rausgeholt, dann geht es an den Feinschliff: Man probiert unterschiedliche Taktiken aus, versucht sich an einzelnen Spielzügen und so weiter. Es wird Schusstraining gemacht, Flankentraining oder andere Spielsequenzen. Da ist der virtuelle Fussball dem richtigen schon irgendwie ähnlich.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir puncto Training aus? Was ist nötig, um dieses Niveau zu wahren? Ich trainiere pro Tag zwei Mal in Blöcken à drei Stunden. Wenn, so wie jetzt, ein neues FIFA rauskommt, dann verbringe ich mehr Zeit mit dem Spiel, man muss ja «reinkommen». Als Ausgleich dazu absolviere ich zudem Fitnesstraining. Letzten Endes fühlt man sich mit guter Ernährung und Bewegung mental einfach fitter. Darum legen viele E-Sportler Wert auf Bewegung und gesunde Ernährung – der Gamer entspricht schon lange nicht mehr den Klischees von früher, ganz im Gegenteil!

Was würdest du Kindern und Jugendlichen mit dem Berufswunsch E-Sportler raten? Insbesondere in der Schweiz ist E-Sports noch nicht so ausgereift, dass man sich den Beruf E-Sportler als einziges Ziel setzen sollte. Denn so schnell man, gerade beim FIFA, mit Talent hoch hinauskommen kann, genauso schnell kann man auch wieder fallen. Und die Preisgelder sind dann doch nicht so hoch als dass man den Rest des Lebens davon zehren könnte. Darum lege ich jedem angehenden E-Sportler ans Herz, sich ein Hauptstandbein aufzubauen und nebenbei in den E-Sport zu investieren. TEXT PATRIK BIBERSTEIN

BRANDREPORT CARROSSERIE SUISSE

Auf vier Rädern in die Zukunft Die Carrosseriebranche hält so einige Chancen bereit. Ein Überblick.

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ei vielen fängt die Faszination für das Auto schon in der Kindheit an; die beeindruckenden Bagger auf der Baustelle oder das imponierende Feuerwehrauto hinterlassen Spuren im Gedächtnis. Auch schnelle Flitzer faszinieren schon früh. Da ist es nur logisch, dass sich viele auch beruflich in der

Welt der Autos verwirklichen wollen. Tatsächlich bietet die Carrosseriebranche eine Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten. Wer handwerkliche Fähigkeiten, Verantwortungsbewusstsein und Fleiss mitbringt, kann es weit bringen.

Handwerk und Kreativität Wer sich für den Bau besonderer Fahrzeuge wie Krankenwagen interessiert, ist in der Ausbildung zum/zur Fahrzeugschlosser/in EFZ bestens aufgehoben. In der Ausbildung lernt man alles über die Fertigung von besonderen Aufbauten und Anhängern für Personen-, Nutz- und Spezialfahrzeuge.

Kreative können bei der Ausbildung zum/ zur Carrosserielackierer/-in EFZ lernen, wie man Autos in neuem Glanz erstrahlen lässt. Interessierte mit Schulbildung auf niedrigerem Niveau können bei der Attestausbildung zum/zur Lackierassistent/-in EBA beginnen. Zu Fahrzeugen gehört natürlich auch die Reparatur von eben jenen. Die Behebung von Carrosseriebeschädigungen lernt man in der Ausbildung zum/ zur Carrosseriespengler/-in EFZ.

Zukunftsorientiert Die erwähnten Lehren (Ausnahme Lackierassistent/-in EBA) dauern je vier

Jahre. Nach der Lehre sind die Möglichkeiten vielfältig. Vom Verbandszertifikat bis zur höheren Fachprüfung oder sogar Studium ist alles möglich. Die Carrosseriebranche ist modern und zukunftsorientiert. Kompetente CarrosseriepezialistInnen sind stets gesucht. Auf vier Rädern steht einem die Welt offen! Mehr Infos unter carrosserieberufe.ch TEXT FATIMA DI PANE


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ASSEPRO GRUPPE BRANDREPORT

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«Eine sehr gute, vielfältige Grundausbildung» «Die Lernenden von heute sind unsere Zukunft.» Basierend auf dieser Überzeugung ermöglicht die 2016 gegründete Assepro Gruppe – mit 17 Standorten der führende Versicherungsbroker für KMU in der Schweiz – jungen Talenten eine praxisbezogene Ausbildung mit Einblick in vielfältige Aufgabenbereiche. «Fokus» hat mit vier Lernenden gesprochen und ihre Eindrücke festgehalten. Blend, du hast im August 2020 deine KV-Lehre bei Balrisk begonnen. Wie waren die ersten Monate?

immer auf Unterstützung zählen. Zudem mag ich Herausforderungen – das ist ein

Ich fühle mich wohl und habe mich schnell an den Arbeitsalltag gewöhnt. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue arbeiten zu gehen, insbesondere wegen des Teams. Zudem ist es sehr abwechslungsreich – die Zeit fliegt beim Arbeiten. Die ersten Monate haben meine Erwartungen übertroffen, es macht mir viel Spass neue Herausforderungen anzutreten und täglich etwas dazuzulernen.

Janina, weshalb hast du dich für Swissbroke Ziegelbrücke als Lehrbetrieb entschieden? Vor allem wegen des Teams und der Arbeit. Der Betrieb ist sehr familiär, man kann

Punkt, der mich bei Swissbroke sehr überzeugt hat. Und ich konnte mich von Anfang an einbringen und aktiv mitarbeiten.

Anja, dies ist deine zweite Lehre. Wieso hast du dich gegen deine ursprüngliche und für die KV-Lehre entschieden?

Deliar, was schätzt du an deiner Arbeit und an Fraumünster Insurance Experts als Lehrbetrieb am meisten?

Bei meiner ersten Ausbildung habe ich gemerkt, dass der Job nicht zu mir passt. Nach diversen Standortbestimmungen, die keine Klarheit brachten, habe ich mich schlussendlich für die KV-Lehre entschieden. Dies, weil es eine sehr gute, umfangreiche und vielfältige Grundausbildung mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten in diversen Fachbereichen ist. Ich würde mich wieder so entscheiden und empfehle das KV jedem, der eine solide Ausbildung absolvieren möchte.

Einerseits schätze ich den Kundenkontakt und die Tatsache, dass ich sehr selbstständig arbeiten und Verantwortung übernehmen darf.

Anja, 3. Lehrjahr Swissbroke Wetzikon Janina, 1. Lehrjahr Swissbroke Ziegelbrücke Blend, 1. Lehrjahr Balrisk Versicherungsbroker AG Deliar, 2. Lehrjahr Fraumünster Insurance Experts AG, Zürich

Andererseits mag ich die Vielseitigkeit: Ich lerne während meiner Ausbildung alle Versicherungsbereiche kennen und eigne mir jeden Tag neues Branchenwissen an. Dabei erhalte ich von allen Mitarbeitenden Unterstützung, um meine Lehre erfolgreich zu meistern.

Mehr Informationen:

assepro.com

TEXT PATRIK BIBERSTEIN

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JUGENDSPRACHE

WWW.FOKUS.SWISS

Wörterbuch der Jugendsprache 2020 Auch 2020 haben sich zahlreiche neue Jugendwörter und -ausdrücke etabliert. «Fokus» hat im Zuge einer Umfrage die aktuellsten zusammengetragen.

Alte: Anrede; «Hey Alte, was läuft?» asap: Abkürzung von as soon as possible = so schnell wie möglich; «Schick mir das Foto asap» Bae: Kosewort; «Du bist mein bae» Bot: Amateur, Nichtskönner; «Du bist so ein Bot!» Bro: Anrede eines Freundes; «Bro, was machen wir am Wochenende?» Chad: negativ; konventionell attraktiver Mann, welcher bei Frauen beliebt ist; «Schau dir diesen Chad an, der hat keine Ahnung vom Leben.» Chill ma: Aufforderung zur Entspannung; «Stress dich nicht, chill ma» Covidiot: Menschen, die sich CoronaMassnahmen widersetzen; «Dieser Covidiot protestiert gegen Maskenpflicht» Cringe: zum Fremdschämen, peinlich; «Das Outfit ist cringe» Digger: Anrede; «Digger, was machst du dieses Wochenende?» Dogshit: Synonym für bot; «Du bist dogshit» Dude: Anrede; «Dude, was war das denn?» Ehremah/Ehrefrau: Bezeichnung für eine Person, die einem etwas Gutes tut; «Sie hat eine Stunde auf mich gewartet, was für eine Ehrenfrau!» Gönn dir: Aufforderung, sich etwas zu

gönnen; «Ein drittes Bier? Gönn dir» Hundesohn: Beleidigung; «Was bist du bloss für ein Hundesohn?» idk: Ich weiss nicht, abgeleitet vom Englischen I don’t know. Wird vor allem schriftlich verwendet. «Was machen wir morgen? - idk» Junge: Anrede. «Gehen wir stürzen, Junge» Lame: langweilig. «Der Tag ist so lame» Lauch: Schwächlicher Mann.

«Der Typ ist so ein Lauch» Lonely: einsam. «Ich war am Sonntag allein, voll lonely» Lost: verwirrt sein. «Das kapiere ich nicht, bin lost» No Cap: Wahrheitsbeteuerung. «Das ist wirklich so passiert, no cap» No Way: Ausdruck des Unglaubens. «Das kann nicht sein, no way» Oha: Ausdruck der Überraschung

Okay, Boomer: bedeutet so viel wie «Deine Meinung interessiert mich nicht»; nicht zwingend an eine Generation gebunden Periodt: Verstärkung einer Aussage, «Dieses Outfit ist hässlich. Periodt» Perle: Ausdruck der Wertschätzung, «Dieses Essen ist Perle» Pro: Abkürzung von Profi, «Dabei bin ich ein Pro» Pumpen: Ins Fitnessstudio gehen, «Der Chad geht jeden Abend pumpen» Savage: Beschreibung für eine mutige und freche Person, «Hast du ihm das so gesagt? Savage!» Shook: Ausdruck des Schocks, «Das hat sie wirklich gesagt? Ich bin shook» Simp: Bezeichnung eines willenlosen Mannes, «Der Simp macht alles, was seine Freundin sagt» Smooth: lässig, cool; «Das war eine smoothe Aktion» So nicht, min Jung! Ausdruck der Missbilligung Stürzen: Einen draufmachen. «Wir waren am Samstag voll stürzen» Verpeilt: Verwirrt sein. «Ich bin gerade voll verpeilt» Wild/wyld: Etwas Krasses umschreiben. «Bro, die Party war wyld»

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Lehre

E S IS U S I D L A i e b

« Ich werde gefordert und lerne immer wieder Neues dazu. »

Arjeta Jakaj Filialleiterin, Prüfungsexpterin und Lernendenbeauftragte ab Januar 2021 Bei ALDI SUISSE seit 2008

Joana de Sousa Lernende Detailhandelsfachfrau EFZ mit BMS, 3. Lehrjahr Bei ALDI SUISSE seit 2018

Joana und Arjeta tauschen sich über die Detailshandelslehre bei ALDI SUISSE aus: Arjeta: Hi Joana! Du absolvierst deine Detailhandelslehre inklusive Berufsmatura. Das klingt intensiv – wie dürfen wir uns eine klassische Arbeitswoche vorstellen?

Joana: Ich gehe zweieinhalb Tage in der Woche zur Berufsschule anstelle nur eines Tages, wie es in der EFZLehre üblich ist. Die anderen Tage arbeite ich in der Filiale, welche wie im Flug vorbeigehen. Bereits nach kurzer Zeit durfte ich schon Verantwortung übernehmen. Zudem schätze ich die abwechslungsreichen Tätigkeiten und den direkten Kundenkontakt sehr. Was ist dir als Filialleiterin in Bezug auf die Lernenden wichtig? Arjeta: Als Filialleiterin ist es extrem wichtig, gut

aufgestellt zu sein, um meine Lernenden sowie Mitarbeitenden bestmöglich unterstützen zu können. Zudem lege ich grossen Wert darauf, meine Lernenden richtig und individuell zu begleiten und nach ihren Wünschen und Stärken zu fördern. Noch wichtiger ist aber zu zeigen, dass wir trotzdem Spass miteinander haben können und wir füreinander da sind. Was gefällt dir besonders gut in deiner Ausbildung bei ALDI SUISSE?

Lehre im Detailhandel EFZ/EBA

Lehre als Kaufmann/-frau EFZ

Joana: Die guten Aufstiegschancen nach der Lehre motivieren mich sehr. Mein Vorgesetzter beispielsweise ist nach der Lehre bei ALDI SUISSE mit nur 22 Jahren Filialleiter geworden. Ausserdem werde ich gefordert und lerne in den regelmässig stattfindenden Modulschulungen immer wieder Neues dazu. Auch auf das Projekt Lernendenfiliale freue ich mich bereits. Du begleitest dieses seit mehreren Jahren, was darf ich erwarten? Arjeta: Ja! Die Lernendenfiliale ist auch für mich

jedes Jahr aufs Neue eine super Erfahrung und bereitet mir grosse Freude. Während dieser Woche übernehmen die Lernenden die komplett eigenständige Führung einer ALDI SUISSE-Filiale. Diese Woche ist eine perfekte Vorbereitung für die Lehrabschlussprüfung. Bis dahin hast du noch eine spannende und lehrreiche Zeit vor dir. Zum Schluss, was möchtest du Schülern auf der Lehrstellesuche mit auf den Weg geben?

Joana: Ich habe in verschiedene Berufen 'geschnuppert'. Damit konnte ich herausfinden, was zu mir passt und was ich gerne mache. Dies kann ich nur weiterempfehlen!

Lehre als Logistiker/in EFZ

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BRANDREPORT UBS SCHWEIZ

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Die Banklehre hat Zukunft

ebenslanges Lernen, Digitalisierung und virtueller Unterricht sind Themen, die uns alle betreffen. Eliska Vogt, Leiterin Junior Talent UBS Schweiz, gibt Auskunft, was diese Stichworte mit einer Lehre bei UBS zu tun haben und warum es sich lohnt, in die eigene Zukunft zu investieren.

Eliska Vogt, warum sollte man eine Lehre bei UBS absolvieren? Die Berufslehre legt ein gutes Fundament für eine spätere Bank- oder IT-Karriere. Neben der fachlichen Ausbildung legen wir grossen Wert auf Kommunikation, Teamarbeit und Organisation. Die Ausbildung bei UBS ist abwechslungsreich und bietet unseren Lernenden die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Kulturen und Menschen in Kontakt zu kommen.

Wie war es früher und wie ist es heute? Über die Zeit hat sich das Bankgeschäft

UBS will Talente breit ansprechen, sie erstklassig ausbilden und attraktive Einstiegsmöglichkeiten anbieten

gewandelt. Routinearbeiten werden durch vernetzte und interaktive Tätigkeiten ersetzt. Die Beziehung zu unseren Kunden bleibt indes zentral.

mit drei Berufslehren • Kaufmann / Kauffrau Bank • Informatik (Applikationsentwicklung / Systemtechnik)

Hat die Lehre Zukunft?

• Mediamatik

Ja klar! Ab 2022 wird die KV-Lehre den zukünftigen Anforderungen angepasst. In der IT gibt es bereits im nächsten Jahr das neue Berufsbild «Plattformentwickler».

Was ist denn zukünftig anders in der KV-Lehre? Da sich das Arbeitsumfeld mit der Digitalisierung stetig verändert, ist es wichtig, die Ausbildung immer auf dem neuesten Stand zu halten. Dazu sind Berufsfachschule, Branchenkunde und Betriebe im engen Austausch. Zu den «Future Skills» gehören zum Beispiel Technologieverständnis, Datenanalyse, Selbstorganisation und Veränderungsfähigkeit. Wir arbeiten und lernen sowohl vor Ort als auch virtuell, damit wir unsere Kunden und Partner

Eliska Vogt Leiterin Junior Talent UBS Schweiz

und dem Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen (BEM). Interessiert?

über unterschiedliche Kanäle kompetent beraten können.

Was bedeutet das für meine Zukunft? Unabhängig vom Fachgebiet geben wir den Lernenden das nötige Rüstzeug mit, damit sie sich im Laufe der Berufskarriere immer wieder den neuen Gegebenheiten anpassen können. Dabei wird ein besonderer Fokus auf Eigenverantwortung, Sozialkompetenz und Methoden gelegt.

Erfahre mehr über unsere Lehrstellen unter ubs.com/startnow

Und nach der Lehre? Da gibt es viele Wege: Zum Beispiel das Förderprogramm «JUNA» oder den Wechsel von der KV-Lehre in die Informatik mit «IT way up» und natürlich den direkten Berufseinstieg. Unsere UBS University bietet eine breite Palette an Weiterbildungen an.

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L’ORÉAL BRANDREPORT

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Nächster (Karriere-)Halt Genf L’Oréal ist das schweizweit führende Unternehmen in der Beauty-Industrie und hat seinen Sitz in Genf. Vielfalt, Nachhaltigkeit und Flexibilität zeichnen den Standort aus und machen ihn zu einem inspirierenden Arbeitsplatz für junge Talente. Jedes Semester bietet das Unternehmen 15 - 20 Praktikumsstellen an. Der Praktikant Fabio Müller erzählt, wie er nach Genf kam und was er da erlebt.

Fabio Müller

Fabio Müller, wie bist du auf L’Oréal aufmerksam geworden, und wieso hast du dich für ein Praktikum bei L’Oréal entschieden? Ich wollte nach meinem Bachelorstudium erste Erfahrungen im Brandmanagment in der Luxus- & Konsumgüterbranche machen, da mich die magische Wirkung von Marken schon immer faszinierte. Per Zufall bin ich auf der Career-Seite meiner Hochschule auf den YSL Beauty Hotel Event von L’Oréal in Zürich gestossen.

Diesen habe ich zuerst mit einem lauen Gefühl besucht, da ich das Vorurteil hatte, dass nur Frauen in der Beauty-Branche arbeiten. Der Event überraschte mich jedoch postiv, da ich dort viele männliche Mitarbeiter von L’Oréal Schweiz angetroffen habe, welche mein Klischee widerlegten. Nach dieser ersten, sehr postiven Erfahrungen und wegen der interessanten Einstiegsmöglichkeiten in die verschiedensten Bereiche habe ich mich schlussendlich für ein Marketing Praktikum bei der Luxus Division von L’Oréal in Genf beworben, welches ich glücklichweise bekommen habe.

Kannst du deine Tätigkeiten beschreiben? Ich bin bei L’Oréal mitten in den Vorbereitungen der neuen Duftlancierungen des Jahres gestartet und konnte so von Beginn an sehr gute Einblicke in die Tätigkeiten der Brand Manager gewinnen und bereits grössere Aufgaben im Bereich E-Retail,

Digital und Trade Marketing selbständig übernehmen. Nun naht die Weihnachtszeit, die für L’Oréal eine wichtige Verkaufsperiode darstellt, und ich unterstütze im Moment aktiv das markenübergreifende Xmas-Team bei allen ihren Vorbereitungen. Meine täglichen Aufgaben fordern analytisches und innovatives Denken, unternehmerische Initiative sowie eine gewisse Affinität zur Luxusbranche.

Wie hast du dich als Zürcher in Genf eingelebt? Das HR von L’Oréal hat von Anfang an mitgeholfen, meinen Start in Genf möglichst gut zu gestalten. Ich habe einen Platz in einer WG bekommen, was den ganzen Umzug und die Eingewöhnungszeit stark vereinfachte. Genf ist sehr gut mit Zürich vergleichbar, es hat ein grosses kulturelles Angebot und der in Zürich obligate Sprung ins kühle Nass nach der Arbeit ist in Genf sogar in Kombination mit einem leckeren Fondue in der Seebadi möglich.

Bist du noch im Studium oder hast es bereits abgeschlossen und suchst eine Möglichkeit für deinen Berufseinstieg? Wir sind an jungen Menschen mit unterschiedlichen Profilen interessiert, und je mehr Ideen du hast, umso besser – wir wollen sie hören! Bewirb dich auf eines unserer aktuellen Praktika oder schicke uns deinen Lebenslauf für unseren Talent-Pool, wenn du in Zukunft an einem Praktikum bei L’Oréal interessiert bist, auf careers.loreal.com.

S U I S S E

Starte deine Karriere bei L’Oréal in Genf! Du bist bereit, deine Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen und etwas zu verändern? Dann bist du bei uns genau richtig. Wir bieten dir die Möglichkeit auf ein vielseitiges und anspruchsvolles Praktikum in den Bereichen Marketing, Digital, Sales, Finanzen und Supply Chain am Hauptsitz von L’Oréal Schweiz. Als Mitglied eines unserer mehrsprachigen und motivierten Teams wirst du in einem agilen und kreativen Umfeld aktiv dazu beitragen, die Zukunft des Kosmetikmarktes und des Unternehmens zu gestalten. L’Oréal Schweiz bietet dir ein spannendes Arbeitsumfeld, in dem du neue Erfahrungen sammeln kannst, auf selbstständige Weise Herausforderungen meistern lernst und dabei dein Französisch und Englisch auf ein Business-Level bringst.

Join L’Oréal. Lead the Change.

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BODY POSITIVITY

Gesund durch positiven Umgang mit dem eigenen Körper Seit nunmehr zehn Jahren gibt es die Bewegung der Body Positivity. Mittlerweile sind der Begriff und der Dialog darüber im kulturellen Mainstream angekommen. Die Ziele, Mythen und Zukunft des Anliegens.

D

er Kern der Body-Positivity-Bewegung dreht sich um die Förderung von positiven Körperbildern in der allgemeinen Gesellschaft. Dabei geht es aber nicht nur um das Äussere. Viel mehr bezeichnet «Körperbild», wie man den eigenen Körper wahrnimmt, wie man über ihn denkt und mit ihm umgeht. Die Wertschätzung des Körpers und die Akzeptanz dessen Eigenheiten sind zentrale Wünsche der Bewegung. Ronia Schiftan und Brigitte Rychen der Fachstelle PEP (Prävention von Essstörungen Praxisnah) am Inselspital Bern erklären, warum diese Anliegen wichtig sind und welche Missverständnisse der Bewegung im Weg stehen.

und den Körper als wichtige Ressource sieht». Eine positive Wahrnehmung des eigenen Körpers ist also ein Fundament für den gesundheitsfördernden Umgang mit sich selbst.

Missverständnisse der Bewegung und der Gesundheit Ein weitverbreiteter Irrtum, der sich hartnäckig halten kann, ist, dass Body

Positivity Übergewicht verherrlicht und die gesundheitlichen Konsequenzen davon herunterspielt. Aus medizinischer Sicht ist das aber Unfug. Denn nur vom Erscheinungsbild kann man nicht den Gesundheitszustand oder -Verhalten ableiten. Die Gesundheit einer Person lässt sich nicht einfach in gut oder schlecht unterteilen. «Unser Gesundheitszustand ist sehr komplex.

Gesundheit der Gesellschaft stärken Bei Body Positivity geht es nicht nur darum, Body Shaming und Mobbing auszumerzen. Ein negatives Körperbild hat weitreichendere Konsequenzen. Eine Obsession mit dem eigenen Körper im Zusammenspiel mit einer erhöhten Körperunzufriedenheit kann zu extremen Verhaltensweisen führen: ungesundes Essverhalten, Restriktionen wie Diäten sowie Substanzmissbrauch. Die Expertinnen der Fachstelle PEP betonen, dass wer «einen positiven Körperbezug hat, Bedürfnisse und Grenzen besser wahrnimmt

Ein Indikator wie Gewicht ist nur einer unter vielen», erklären die Expertinnen. Viel schädlicher sind die Stereotypen, die den Menschen die Vielfalt aberkennen und gesundes Verhalten an nur einem Indikator festmachen.

Der Mensch ist mehr als nur ein Körper Die Menschen sind auf der einen Seite visuelle Wesen und auf der anderen Seite interagieren sie primär durch ihren Körper mit ihrem Umfeld. Deshalb ist es ganz natürlich, dass das Erscheinungsbild für die meisten Menschen sehr wichtig erscheint. Dies wurde durch die sozialen Medien noch verstärkt. Auch die Body-PositivityBewegung funktioniert häufig auf visueller Ebene. Diese Körperfixiertheit zu schwächen oder aufzulösen, ist dabei gar nicht so einfach. Die Expertinnen geben dazu aber zwei Lösungsansätze: «Auf Kommentare zu und über den Körper kann man grundsätzlich verzichten. Stattdessen Talente, Stärken und Fähigkeiten zu betonen und zu fördern ist zielführender.» Den kompletten Artikel mit weiteren Informationen gibts auf www.fokus.swiss. TEXT KEVIN MEIER

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BRANDREPORT ANGST + PFISTER AG

Mit einem PiBS direkt vom Gymnasium in die Berufswelt Nach dem Gymnasium wollte Jan Scheuermeier die Arbeitswelt kennenlernen und hat nach einem Weg gesucht, Studium und praktisches Arbeiten miteinander zu verbinden.

J

an Scheuermeier arbeitet bei Angst + Pfister als Informatiker und war gleichzeitig vier Jahre PiBS-Student an der ZHAW in Winterthur. Nun hat er als einer der Ersten die Ausbildung diesen Sommer erfolgreich abgeschlossen.

Jan, was ist ein PiBS-Student? PiBS bedeutet Praxisintegriertes Bachelor-Studium. Diese Ausbildung wurde geschaffen, um Gymnasiasten den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Ohne dieses Angebot wäre es nicht möglich, an einer Fachhochschule zu studieren, ohne im Vorhinein ein einjähriges Praktikum zu absolvieren.

Warum hast du dich für eine Ausbildung bei Angst + Pfister entschieden? In der Pilotphase gab es zunächst nur wenige Partnerfirmen. Angst  +  Pfister ist international tätig und hat sich mit ihren

vielfältigen Aufgaben sehr interessant präsentiert. Das hat mich von den möglichen Firmen am meisten überzeugt. Dazu kam, dass die Arbeitsstelle in Zürich sehr gut erreichbar ist.

Warum hast du die PiBSAusbildung einem Studium an der Universität vorgezogen? Nach dem Gymnasium wollte ich die Arbeitswelt kennenlernen und habe nach einem Weg gesucht, Studium und praktisches Arbeiten miteinander zu verbinden.

bis fünf Jahre die Schulbank drücken wollen, ist dies eine tolle Alternative.

Hast du schon Pläne nach deiner Ausbildung? Seit meinem Abschluss arbeite ich in der Group IT als Projektleiter. Ich bekomme hier die Chance, mich in einer anderen Position, in einem guten Team weiterzuentwickeln. Mein Vorgesetzter schätzt meinen Wert für das Unternehmen und unterstützt mich bei der Übernahme neuer Aufgaben.

Welche Vorteile bringt das PiBS-Studium für dich?

Kannst du dir vorstellen, eine weiterführende Ausbildung zu machen?

Durch das PiBS-Studium konnte ich während dem Studium schon viel Berufserfahrung sammeln, interessante Aufgaben bearbeiten und hatte einen guten Ausgleich zwischen Schule und Arbeit. Für alle, die wie ich nicht noch einmal drei

Im Moment möchte ich mich auf die Anwendung meiner Kenntnisse im Arbeitsumfeld konzentrieren. Aber ja, grundsätzlich kann ich mir gut vorstellen, eine weiterführende Masterausbildung zu absolvieren. Ob das immer noch im Bereich der Informatik

sein wird oder in einem ergänzenden Gebiet, ist aber noch völlig offen.

Jan Scheuermeier Project Manager IT Angst + Pfister AG

Weitere Informationen Angst + Pfister AG Thurgauerstrasse 66, 8052 Zürich +41 (0)44 306 61 11 ch@angst-pfister.com www.angst-pfister.com www.instagram.com/ap_careers #careersengineered

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018

INTERVIEW JAN ZIMMERMANN & TIM LEHMANN

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«Auf keinen Fall aufgeben!»

Mit ihrem YouTube-Kanal «Gewitter im Kopf – Leben mit Tourette» begeistern Jan Zimmermann und Tim Lehmann zurzeit mehr als zwei Millionen Abonnenten – Tendenz steigend. Im Gespräch mit «Fokus» verraten die beiden, was für sie wahre Freundschaft ausmacht, welcher Gedanke hinter ihrer eigenen App steht und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Jan und Tim, im Februar 2019 habt ihr euren YouTube-Kanal ins Leben gerufen; im Mai desselben Jahres hatte dieser bereits mehr als eine Million Abonnenten… Gisela*: Fast schon so viele Leute wie in der Schweiz!

… wie erklärt ihr euch diesen Erfolg? Jan: Ich schätze, es ist vor allem das Interesse an den Inhalten, auf dem unser Kanal

basiert – besonders eben im deutschsprachigen Raum. Zunächst hatten wir die Intention, nur ein einziges Video hochzuladen, doch wir konnten sehen, dass sich extrem viele Leute dafür interessieren und haben dann weitergemacht. So sind wir auch darauf eingegangen, was die Leute in den Kommentaren geschrieben haben und was sie sehen möchten. Genau nach diesem Prinzip führen wir unseren Kanal bis heute fort.

Jan, du betreibst den Kanal nicht alleine, sondern mit Tim zusammen. Hättest du dir jemals vorstellen können, das Projekt «Gewitter im Kopf» im Alleingang zu bewältigen? Jan: Nein, denn ich habe mich zuvor null mit YouTube auseinandergesetzt, auch nicht in meiner Freizeit – bis eben zum Februar 2019. Es war auch Tims Idee, den Kanal zu eröffnen, worüber ich im Nachhinein sehr froh bin. Ich würde nichts anders machen, rückblickend betrachtet. Alleine würde ich das ausserdem gar nicht gestemmt bekommen, denn Tim übernimmt beispielsweise den Schnitt bei all unseren Videos. Es wäre einfach nur die Hälfte an Kreativität, da wir uns die Videoideen gemeinsam ausdenken und organisieren. Ich besitze aufgrund meiner Epilepsie auch keinen Führerschein und so würde es für mich nicht so einfach sein, zu bestimmten Locations für die Videos zu kommen.

Was macht für euch wahre Freundschaft aus? Gisela: Rein kommerziell! Jan: Wenn man nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten füreinander da

ist. Man sollte auch gewisse Dinge, wie etwa sich gegenseitig zu unterstützen, als eine Selbstverständlichkeit ansehen. Tim: Sehe ich genau so – dass man sich blind vertrauen kann und weiss, wenn der eine etwas nicht macht, dass der andere übernimmt. Wir müssen uns inzwischen auch gar nicht mehr absprechen, weil wir als Team so gut funktionieren und aufeinander abgestimmt sind.

Inzwischen habt ihr auch eine eigene App lanciert, die ein Soundboard mit Giselas Tics umfasst und über das TouretteSyndrom aufklärt. Was war der ausschlaggebende Gedanke für dieses Projekt? Jan: Kurz nachdem die Reportage im letzten Jahr bei Galileo ausgestrahlt wurde, kam es dazu, dass Leute diverse Apps erstellt haben, die ähnlich aufgebaut waren wie jene, die wir jetzt gelauncht haben. Jedoch hatten wir gar keine Kontrolle darüber, welche Inhalte von uns dort kursieren, da man uns nicht um eine Freigabe gebeten hat. Des Weiteren waren wir auch nicht mit allem einverstanden, was dort hochgeladen wurde.

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Wir wollten dies dann aber als unser eigenes Projekt annehmen und so die Kontrolle zurückgewinnen. Zudem haben wir die App so ausgebaut, dass sie Antworten auf oft gestellte Fragen zum TouretteSyndrom liefert.

Jan, du musstest aufgrund deiner Erkrankung deine Ausbildung zum Physiotherapeuten abbrechen. Was würdest du Jugendlichen raten, die ebenfalls beruflich ins Straucheln geraten? Jan: Jugendlichen, die auf Jobsuche sind, rate ich, auf keinen Fall aufzugeben! Als ich nach dem ersten Jahr meine Physiotherapieausbildung abbrechen musste, habe ich auch nicht direkt aufgegeben. Man sollte sich zudem auch für verschiedene Ausbildungsberufe öffnen, und sonst auch bereit sein, den Wohnort zu wechseln – auch wenn es nicht der präferierte Wunsch ist. Man muss ja nicht direkt auswandern, aber ich habe mich zum Beispiel auch damals nach meiner Ausbildung in anderen Bundesländern umgesehen. Tim: Genau. Bei mir war es damals beispielsweise auch so, dass ich eine Ausbildung bei der Polizei machen wollte, aber meine Augen zu schlecht waren und ich deshalb abgelehnt wurde. Dann bin ich auf den Rettungsdienst gekommen und habe mich dafür entschieden, da ich mich neuen Herausforderungen stellen wollte. Wenn es nicht so läuft wie geplant, würde ich raten, möglichst viele Praktika zu absolvieren, bis man das findet, womit man

JAN ZIMMERMANN & TIM LEHMANN INTERVIEW

019

hundertprozentig zufrieden ist. Besser, man nimmt sich die Zeit, bevor man den Rest seines Lebens etwas macht, womit man unglücklich ist!

Wart ihr auch schon einmal in der Schweiz? Wenn ja, was hat euch hier besonders gut gefallen? Jan: Ja, ich war bereits in der Schweiz – in Basel, in Zürich und in Andermatt. Am besten hat mir in der Schweiz die Alpenregion gefallen; wir sind da mit dem Wohnmobil durchgefahren. Insgesamt war ich schon zweimal dort… Gisela: Das Coolste an der Schweiz ist der Grenzübergang nach Deutschland zurück! Jan (fortfahrend): Ich fand die Landschaft sehr interessant. Zürich ist auch eine sehr schöne Stadt. Ich würde auf jeden Fall gerne wieder einmal in die Schweiz kommen, da es noch viele Orte gibt, die ich noch nicht kenne; bisher war ich ja nur in der deutschsprachigen Schweiz. Genf würde ich auch gerne besuchen; auch in Bern war ich bisher noch nicht. Ich habe aber gehört, dass es beides schöne Städte sein sollen! Tim: Ich war tatsächlich noch nie in der Schweiz, würde aber auch gerne einmal vorbeikommen – auch, weil wir natürlich viele Abonnenten aus der Schweiz oder auch aus Österreich haben.

Wisst ihr denn, wie viele Fans ihr in der Schweiz habt? Jan: Eine genaue Zahl kann ich nicht

nennen, aber ich könnte dir sonst eine Prozentzahl nennen (schaut kurz auf dem Handy nach). Auf Instagram sind auf meinem Account 3,7 Prozent der Follower aus der Schweiz (dies entspricht mehr als 26 000, Anm. d. Red).

Jan: Ich wünsche mir Weiterentwicklung, sowohl privat als auch beruflich – beispielsweise mit unseren Aktivitäten auf sozialen Plattformen. Mit der aktuellen Gesamtsituation sind wir aber in der Tat sehr zufrieden.

Was wünscht ihr euch allgemein für eure Zukunft?

*Das Tourette-Syndrom bezeichnen die zwei als Gisela und teilen jegliche Situationen mit ihren Followern.

Tim: Dass alles so bleibt, wie es ist! Es weiterhin meiner Familie und Freunden gut geht und wir beruflich uns weiterhin kreativ ausleben dürfen.

INTERVIEW LARS MEIER

BILDER THOMAS ALCANTARA / GEWITTER IM KOPF

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020

BRANDREPORT LOGIN BERUFSBILDUNG AG

Velja Stojkovic (21), im 3. Lehrjahr zum Gleisbauer Ich fühle mich sehr wohl im Team

«

Ich erinnere mich noch gut: Am Anfang der Lehre hatten wir alle abends jeweils ziemlich Muskelkater. Aber jetzt ist die etwas härtere Arbeit längst unser Alltag. Wir arbeiten bei jedem Wetter draussen. Das gefällt mir sehr. Ich brauche Bewegung. Ich mache die Lehre zum Gleisbauer, bin im zweiten Lehrjahr. Nach der Oberstufe habe ich ein Praktikum als Logistiker absolviert, das hat mir aber nicht

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login – das ist für alle Jugendlichen der erste Ansprechpartner für die Berufsbildung und für den Einstieg in die Welt des Verkeh die BLS, die Rhätische Bahn, den Verband öffentlicher Verkehr und für rund 50 weitere Unternehmen in der ganzen Schweiz Berufs Ausbildungen. Über 2000 Lernende in über 25 verschiedenen Berufslehren auf der Schiene, auf dem Wasser, auf der Strasse bei login auf ihre eidgenössisch anerkannten Abschlüsse vor. Du bist jetzt gerade oder bald auf Lehrstellensuche? Dann schau auf der We Du findest alle unsere Berufe auf www.login.org/berufe

zugesagt. Danach habe ich im elterlichen Betrieb gearbeitet und mir Gedanken gemacht, was ich genau will. Mein Cousin ist Sicherheitswärter und hat mir von seiner Arbeit und den Aufgaben im Gleisbau erzählt. Das hat mich fasziniert. Im ersten Lehrjahr haben wir in Lehrlingsgruppen gearbeitet, um sämtliche wichtigen Grundlagen in unserem Job zu lernen. Seit dem zweiten Lehrjahr arbeiten wir in Teams. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Gruppe. Nach der Lehre will ich mich zum Vorarbeiter weiterbilden.»

Selina Schöpfer (18), im 3. Lehrjahr zur Kauffrau öffentlicher Verkehr Ich liebe die Abwechslung

«

Etwas mit Reisen oder etwas Kreatives: Das war mein einziges Dilemma vor meiner Berufswahl. Ansonsten wusste ich von Anfang an genau, dass meine Lehre vielseitig sein und eine sehr gute Grundausbildung bieten muss, die ich mit der Berufsmatura kombinieren kann. Das ist mir wichtig, denn ich möchte nach der Lehre studieren können. Ich habe an verschiedenen Orten geschnuppert. Und als ich dann bei der

Bündner Berufsausstellung für Aus- und Weiterbildung Fiutscher am Stand von login mit Lernenden sprechen konnte und nach einem erfolgreichen Test zwei

Erick Ferreira (19), im 3. Lehrjahr zum Logistiker Lager Ich habe klare Ziele

«

Ich bin sicher: Wenn man den für sich richtigen Beruf wählt, dann gefällt einem auch die Lehre. Mir gefällt meine Lehre sehr! Ich bin jetzt im dritten Lehrjahr zum Logistiker Lager. Geschnuppert habe ich während der Oberstufe in verschiedenen handwerklichen Berufen, auch als Schreiner, Maurer oder Bäcker. Als Logistiker hat es mir am besten gefallen. Allerdings musste ich

mich zweimal bei login bewerben. Beim ersten Mal haben sie mich nicht genommen. Vielleicht lag es daran, dass meine

Schnuppertage erleben durfte, war für mich die Entscheidung schnell gefallen. Heute bin ich im dritten Lehrjahr zur Kauffrau öffentlicher Verkehr. Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und ich lerne immer etwas Neues dazu. Nach jeweils einem halben Jahr wechsle ich nach Wunsch die Abteilung und den Standort. So lerne ich immer neue Bereiche und auch neue Gegenden kennen. Mir gefällt die Arbeit sehr gut, ausser, dass mir das Kreative etwas fehlt. Aber dem widme ich mich in meiner Freizeit.» Sprachkenntnisse noch nicht so gut waren. Ich lebte damals erst drei Jahre in der Schweiz, Deutsch war schwierig für mich. Nicht das Reden, aber das Schreiben. Ein Jahr später habe ich mich wieder bei login beworben. Und sie haben sich schnell für mich entschieden. Mein Ziel ist es, Leiter Lager zu werden. Erst muss ich die Lehre abschliessen. Und dann werde ich mich weiterbilden. Erst zum logistischen Fachmann und dann zum logistischen Leiter.»

Über login Berufsbildung AG

login Berufsbildung organisiert als Bildungspartner der SBB, BLS, RhB, des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV) und rund 50 weiterer Unternehmen Berufslehren, Praktika und weiterführende Ausbildungen in der Welt des Verkehrs. login ist einer der grössten Ausbildungsanbieter in der Schweiz und verbindet die Stärken des dualen Bildungssystems mit der Vermittlung von Verkehrs-Know-how. So gelingt es, den Jugendlichen attraktive, herausforderungsreiche und zukunftsgerichtete Ausbildungen mit eidgenössisch anerkannten Abschlüssen zu bieten. Du findest alles Wichtige zu login auf www.login.org


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LOGIN BERUFSBILDUNG AG BRANDREPORT

Welt ub

Suzana Pavlovic (19), im 3. Lehrjahr zur Informatikerin Jeden Tag etwas Neues

«

Lia Lüthi (17), im 3. Lehrjahr zur Mediamatikerin Vielseitigkeit und Kreativität

Schon als junges Mädchen habe ich mich für die Informatik interessiert. Beim Schnuppern merkte ich, dass dieser Beruf sehr zu mir passt, und habe daher nach einer Lehrstelle gesucht.

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In 5 Schritten zu Deinem Traumjob

1

Informiere Dich Sammle Informationen über Deinen

Wunschberuf und mache den BerufsCheck. Melde Dich für einen Berufswahltag an, besuche uns an einer Berufsmesse und studiere die Berufsporträts. Lass

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« In der Informatik gibt es ständig neue Probleme, auf die es nicht immer eine eindeutige Antwort gibt. Somit ist man gezwungen, selbst eine Lösung zu finden. Täglich kommen neue Sachverhalte auf mich zu, welche ich noch nie gesehen habe und bringen so Abwechslung in meinen Arbeitsalltag. Ausserdem ist mir der Menschenkontakt sehr wichtig, zum Beispiel im Support oder untereinander im Team. Ich schätze aber auch Tage, an denen ich konzentriert und allein arbeiten kann. Nach der Lehre möchte ich die Berufsmatura machen und nebenbei als Informatikerin arbeiten. Ich werde in meinem Beruf bleiben und kann mir vorstellen, Weiterbildungen in der Informatik zu machen.»

Ich war schon sehr früh an einem kreativen Beruf interessiert. Da meine Stiefmutter eine eigene Werbeagentur hat, bot sich mir die Gelegenheit, die verschiedenen Berufe kennenzulernen. Mediamatikerin gefiel mir von Anfang an besonders gut, da die Aufgaben sehr vielseitig sind und von unterschiedlichen Berufszweigen etwas beinhalten: Informatik, Gestaltung, Marketing und Multimedia. Diese Abwechslung und die kreativen Aspekte meines Berufes gefallen mir am besten, denn dadurch wird es nie langweilig. Zudem kann ich meine privaten Interessen mit meinem Beruf verbinden – insbesondere das Filmen und Fotografieren. Nach meiner Ausbildung als Mediamatikerin, möchte ich gerne für ein Jahr nach Australien reisen, um dort meine Englischkenntnisse zu verbessern. Anschliessend ist es mein Ziel, einen Job in der audiovisuellen Kommunikation in einer Werbeagentur zu finden. Dies ermöglicht mir, im Bereich Film und Fotografie tätig zu sein.»

Dich in einem Berufsinformationszentrum (BIZ) beraten. www.login.org/berufe

2

Bewirb Dich und geh schnuppern

Wenn Du nun Deinen Wunschberuf gefunden hast, bewirb Dich für eine Lehrstelle. Das kannst Du frühestens mit dem Zeugnis des 1. Semesters der 8. Klasse tun. Während dem Bewerbungsablauf hast du die Möglichkeit im Beruf zu schnuppern. Welche weiteren Unterlagen Du für die Bewerbung brauchst, findest Du online unter Deinem Wunschberuf. www.login.org/lehrstellen

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Persönliches Gespräch Überzeugt uns Deine Bewerbung,

laden wir Dich zu einem Gespräch ein. Wir wollen Dich besser kennenlernen und einen persönlichen Eindruck von Dir gewinnen. Dabei können wir gegenseitig noch offene Fragen klären. Diese Ge-

Oweys Ahmadi (19), im 3. Lehrjahr zum Gleisbauer Arbeiten in der freien Natur und ein tolles Team

«

Als ich das 10. Schuljahr besuchte, empfahl mir mein Lehrer, ins Berufsinformationszentrum (BIZ) zu gehen, um mich dort über die verschiedenen Ausbildungen und Möglichkeiten zu informieren. Durch das Schnuppern in sechs verschiedenen Berufen habe

ich mich anschliessend für die Lehre als Gleisbauer entschieden.

Sara Kessler (23), im 3. Lehrjahr zur Kauffrau öffentlicher Verkehr Abwechslungsreich – mal am Flughafen, mal am Bahnhof

«

Ursprünglich wollte ich an die «Haute École de Tourisme (HES-SO)» in Sierre. Um die Aufnahmekriterien zu erfüllen, habe ich mich aber entschieden vorgängig eine Lehre mit Berufsmatura zu absolvieren. Meine Schwester war damals bereits bei login in der Ausbildung, aufgrund ihrer Erfahrungen habe auch ich mich beworben. Neben dem öffentlichen Verkehr erhalte ich auch einen Einblick in die Welt des Tourismus.

An meiner Lehre als Kauffrau öffentlicher Verkehr gefällt mir besonders, dass meine Arbeitsbereiche sehr abwechslungsreich sind. Ich konnte am Flughafen Genf arbeiten, am Billettschalter in Olten Reisen verkaufen, Workshops für die SBB Infrastruktur organisieren und meine Ideen zur

An meinem Beruf gefällt mir die Abwechslung, das Arbeiten in der freien Natur, das tolle Teamwork und der Umgang mit verschiedenen, interessanten Maschinen. Der Einstieg in die Welt des Verkehrs hat viele Vorteile. Dazu gehören die Möglichkeiten, welche ich nach der Ausbildung habe. Nach erfolgreichem Lehrabschluss werde ich mich entweder zum Vorarbeiter oder zum Lokführer weiterbilden.» Vermarktung der Lehrstellen in der Westschweiz einbringen. Meine Zukunftspläne haben sich in den vergangenen drei Jahren etwas geändert. Im Moment bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich gleich im Anschluss an meine Lehre das dreijährige Studium absolvieren möchte. Jedoch gefällt mir das Veranstaltungsmanagement sehr gut und ich konnte, dank meiner Ausbildung bei login, bereits einige Erfahrungen sammeln. Deshalb werde ich einen Job in diesem Bereich suchen oder eine einjährige Weiterbildung beginnen.»

spräche finden ab dem 1. Semester der 9. Klasse statt und dauern ca. 30 Minuten. www.login.org/lehrstellen

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Zusätzliche Abklärungen Je nach Beruf musst Du noch wei-

tere Abklärungen oder medizinische Tests absolvieren. Das ist in diversen Berufen Vorschrift und zu Deiner Sicherheit. Wenn solche zusätzlichen Abklärungen nötig sind, erhältst Du dafür von uns eine Einladung.

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Zusätzliche Abklärungen Alles gut gelaufen? Du bist noch

immer von Deinem Wunschberuf überzeugt? Und wir freuen uns darauf, Dich bald unter unseren Lernenden begrüssen zu können? Dann erhältst Du einen Lehrvertrag bei login. Dieser wird durch den Kanton genehmigt. Du findest alle Informationen zum Bewerbungsablauf auf www.login.org/bewerben


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MOBBING

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Wenn Gemeinheiten ausufern So vielfältig die Formen von Mobbing auch sein können – in jedem Fall verletzt Mobbing und zieht psychische Folgen nach sich. Was man dagegen unternehmen kann.

D MIT SICHERHEIT! Wer an Versicherungen denkt, hat erst einmal das Bild eines Versicherungsberaters im Kopf – oder die monatlich anfallenden Krankenkassenprämien. Das Tätigkeitsgebiet von Versicherungen geht aber weit darüber hinaus: Um Kundinnen und Kunden mit Schadenprävention und -deckung ein Stück ihrer Sicherheit wiederzugeben, braucht es Fachpersonen in unterschiedlichsten Gebieten. So bilden Versicherungen nebst Kaufleuten auch Informatiker, Mediamatikerinnen und Fachleute Kundendialog aus. Sogar ein Auslandsjahr ist während der Versicherungslehre möglich. Eines ist sicher: Ob Visionärin, Globetrotter, IT-Freak oder alles zusammen – die Lehre in einer Versicherung ist ein smarter Start ins Arbeitsleben. Jetzt mehr erfahren auf www.startsmart.ch

ie Erfahrung, ausgeschlossen zu werden und nicht dazuzugehören, kennen so gut wie alle Jugendlichen. Doch was ist «nur» eine Gemeinheit und was bereits Mobbing? «Unter Mobbing versteht man, wenn eine oder mehrere Personen eine andere Person absichtlich und über eine längere Zeitdauer gezielt plagen beziehungsweise schikanieren», klärt Psychotherapeutin Ernesta von Holzen vom Jugendpsychologischen Dienst des Kantons Aargau auf. Konkret müsse das Verhalten mindestens einmal pro Woche und über mindestens drei Monate andauern, um als Mobbing bezeichnet zu werden.

Verhalten wird durch andere ausgeführt.» Das Perfide: «Die meisten wissen, was läuft, aber sie unternehmen nichts dagegen, weil sie selbst nicht Opfer werden wollen», weiss die Expertin. Auch bei Leidtragenden lässt sich eine Gemeinsamkeit festmachen, wie Ernesta von Holzen anfügt: «Mobbingopfer sind unserer Erfahrung nach meistens Jugendliche mit einem geringen Selbstwertgefühl. Diese können nicht für sich einstehen und sich nicht wehren.»

«Mobbing hat sehr viel mit Haltung zu tun» Mobbing betrifft nicht nur Täter und Opfer – auch Bezugspersonen wie Eltern und Lehrkräfte spielen dabei eine tragende Rolle. «Mobbing hat sehr viel mit Haltung zu tun», bekräftigt die Expertin. «Eine der besten Mobbingpräventionen ist, wenn die Schule und Lehrpersonen ganz klar die Haltung vertreten, dass Mobbing an ihrer Schule nicht toleriert wird und wenn sie beobachtete Unstimmigkeiten in der Klasse früh ansprechen.»

Über die Rolle der Gruppe Gemäss der Expertin kann Mobbing allen widerfahren, wenn es die Gruppendynamik zulässt. «Mobber*innen sind meist beliebt, wirken nach aussen sozial kompetent und können andere anführen», so Ernesta von Holzen. «Oft agieren sie im Hintergrund; das aggressive

Hilfe holen ist das A und O Wer gemobbt wird, sollte sich Hilfe holen und sich anderen anvertrauen. «Betroffene sollten sich psychologisch und psychotherapeutisch unterstützen lassen, damit sie in dieser Situation nicht alleine sind», rät Ernesta von Holzen. Denn viele Opfer erzählten ihren Eltern nichts und seien durch das Mobbing in der Regel isoliert. «Durch die Beratung kann die jugendliche Person ihr Selbstvertrauen wieder stärken und mit einer Fachperson für sich Strategien erarbeiten, wie sie mit dem Mobbing umgehen will.» Die meisten Kantone verfügen zudem über Jugendberatungsstellen, an die sich Jugendliche anonym wenden können, da die Beratung kostenlos ist und die Beratungspersonen unter Schweigepflicht stehen. Niemand muss Mobbing also stumm über sich ergehen lassen – mit der richtigen Hilfe kann auch gegen diese Situation vorgegangen werden. TEXT LARS MEIER

BRANDREPORT ALLIANZ

Mein Weg zur KV-Lehre Wer bist du? Mein Name ist Lucy und ich bin 23 Jahre alt. Ich bin in Tansania aufgewachsen und lebe nun seit fast sechs Jahren in der Schweiz.

Was hast du vor deiner Lehre gemacht? Ich besuchte zwei Jahre lang die Internationale Schule von Schaffhausen (ISSH) mit dem Ziel einer Internationalen Matura. Leider reichten meine Abschlussresultate nicht für den Zugang an eine Schweizer Hochschule und ich musste mich komplett neu orientieren.

Mit etwas Glück erhielt ich die Chance auf ein Praktikum bei Allianz Suisse. Im Anschluss daran gab mir die Allianz eine Chance auf eine Lehrstelle. Dies war genau der perfekte Weg für mich, um eine gute Grundbildung zu erhalten und gleichzeitig mein Deutsch zu verbessern.

Wie verlief bisher deine Lehre? Zu Beginn war ich unsicher, ob ich den Anschluss in der Berufsschule schaffen würde, da mir das Schweizer Schulsystem fremd war. Ich hatte auch aufgrund meines Alters Bedenken, ob ich mich mit den anderen Lernenden gut verstehen würde. Diese Ängste verflogen zum Glück sehr

schnell. Meine Praxisbildner brachten mir viel Verständnis, Geduld und Unterstützung entgegen. Um ehrlich zu sein: Es war keine einfache Zeit, jedoch war sie es jede Minute wert. Ich konnte dank der Unterstützung meiner Lehrfirma vieles erreichen. Ich habe nicht nur meine Deutsch- und Schweizerdeutsch-Kenntnisse verbessert, sondern habe mir auch viel Fachwissen angeeignet und bin offener und mutiger geworden. Das merke ich vor allem beim Telefonieren mit Kunden.

Lucy 23, Kauffrau Privatversicherung im 3. Lehrjahr

Was kommt als nächstes? Ich habe grossen Respekt vor dem Lehrabschluss. Den will ich unbedingt schaffen und danach bei Allianz Suisse weiterarbeiten.

careers.allianz.com


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Die Lehre im Verbund – eine spannende Alternative Mit der Zeit gehen und trotzdem einen Schritt voraus sein. Das ist die Lehre im Verbund. Das Rotationsprinzip bietet den Lernenden ein spannendes Umfeld mit überdurchschnittlichen Entfaltungs- und Vernetzungsmöglichkeiten. Der Einblick in verschieden Unternehmen ist eine fachliche und kulturelle Bereicherung. Der bvz Berufslehr-Verbund Zürich begleitet und unterstützt die Lernenden beim Erreichen der Lernziele sowie beim Übergang in die Berufswelt und entlastet damit die Betriebe. Die Berufslehre im Verbund zu absolvieren, ist eine spannende Alternative für Lernende und Betriebe und eine gute Ergänzung in der beruflichen Grundbildung. Während die Lernenden bei einer herkömmlichen Lehre die gesamte Lehrzeit in einem Betrieb absolvieren, erhalten sie in der Verbundlehre die Gelegenheit, mehrere Betriebe kennenzulernen. Nach dem Rotationsprinzip werden die Lehrjahre in verschiedenen, unabhängigen Unternehmen durchlaufen. Die Lernenden erhalten eine vielseitige und breite Ausbildung und schaffen sich so gute Chancen auf eine Anschlusslösung in der Arbeitswelt. Etwas mehr darf es sein Unsere Arbeit endet nicht bereits beim Lehrvertrag. Die Lernenden erhalten während der Lehre Unterstützung bei den Hausaufgaben (HALO) und Prüfungsvorbereitungen, Coaching bei allen Themen des beruflichen und privaten Umfelds, welche das Lehrverhältnis beeinflussen und sie profitieren von Themenveranstaltungen und Kursen (Telefonkurse, Laufbahnplanungskurse, externe praktische Lernendentreffen etc.). Bewerbungscoachings und Unterstützung bei der Stellensuche nach der Lehre gehören auch dazu. Ein wichtiger Baustein für den Erfolg ist das Matching Lernende/Betriebe. Deshalb schnuppern die Lernenden jeweils vor der Zuteilung in den jeweiligen Betrieben.

Laura Hermida, Lernende Kauffrau EFZ, 2. Lehrjahr: «Über die Unterstützung, die ich beim bvz erhalte, bin ich schon einige Male froh gewesen. Hier habe ich eine persönliche Ansprechs- und Vertrauensperson. Zudem denke ich, dass ich mehr Erfahrungen durch die Rotation mache, als andere in einer herkömmlichen Lehre. Das sehe ich als grossen Vorteil».

www.netzwerk-lbv.ch

1999 Gründung bvz

2006 Umwandlung in eine Stiftung 180 Lernende in laufenden Ausbildungen

1064 erfolgreiche Lehrabgänger/innen bisher

150 Partner-Lehrbetriebe im

Chancen bieten Auch Jugendliche mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die von der IV oder einem anderen Kostenträger unterstützt werden, können beim bvz eine berufliche Grundbildung absolvieren. Diese Unterstützung erfolgt im Rahmen von supported education. Weiter erhalten auch Lernende, welche eine Fortsetzungslehre suchen oder einen Lehrabbruch hinter sich haben, je nach Möglichkeit eine zweite Chance. Synergien nutzen Der bvz Berufslehr-Verbund Zürich ist der grösste branchenunabhängige Lehrbetriebsverbund in der Schweiz. Kleinbetriebe bis internationale Grossunternehmen arbeiten in einem partnerschaftlichen Verhältnis mit uns zusammen. Der bvz übernimmt dabei alle administrativen und organisatorischen Aufgaben. Schulungen von neuen Praxisausbildner/ innen, Einführung eines neuen Lehrberufes oder die Erstellung eines Lehrfahrplanes gehören ebenso dazu. Der bvz ist immer auf der Suche nach Betrieben, die gerne partnerschaftlich die Ausbildungsverantwortung übernehmen wollen. Porträt Der bvz Berufslehr-Verbund setzt sich ein für faire Berufschancen junger Menschen und ermöglicht es Betrieben, welche aufgrund ihrer Grösse oder Spezialisierung keine

Weitere Lehrbetriebsverbünde aus dem Verein Netzwerk LBV sind: • • • • • •

Facts in Kürze

BildungsNetz Zug fribap Düdingen LBV Bern Lernwerk Vogelsang REN Neuchâtel Stiftung Chance Zürich

bildungsnetzzug.ch fribap.ch lbvbern.ch lernwerk.ch reneuchatel.ch chance.ch

Kanton Zürich

20 Mitarbeitende 25 Lehrberufe 1 gemeinsames Ziel: Wir bieten jungen Menschen faire Berufschancen und sichern damit qualifizierten Berufsnachwuchs. 26

ganzheitliche Ausbildung anbieten können, sich in der Lernendenausbildung zu engagieren. Zudem bieten wir weitere Dienstleistungen in der beruflichen Grundbildung an, die wir stetig den Bedürfnissen unserer Kunden, Partnern und der Wirtschaft anpassen. Finanzierung Die Stiftung bvz ist zu 80 Prozent durch die Firmenbeiträge der Partner-Lehrbetriebe finanziert, die übrigen 20 Prozent werden von der öffentlichen Hand und Spendern/Gönnern getragen. Der bvz ist in der Stadt und im Kanton Zürich tätig und kann ausschliesslich «Zürcher» Bewerbungen berücksichtigen. Aufgrund der Finanzierung werden Bewerbungen aus der Stadt Zürich bevorzugt. Interessentinnen und Interessenten aus anderen Kantonen finden unten eine Auflistung weiterer Lehrbetriebsverbünde.

Alle offenen Lehrstellen sind auf unserer Website aufgeschaltet: berufslehrverbund.ch


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024

SEXUALITÄT

WWW.FOKUS.SWISS

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Über Sex reden – aber wie? Wer sexuell aktiv sein möchte, muss auch bereit sein, über Sex zu sprechen. Dazu gehören Gespräche über Konsens, persönliche Grenzen und Wünsche. Eine Sexologin klärt auf.

TSCHÜSS HUSTEN UND HEISERKEIT Kälte fordert unser Immunsystem. Sie erhöht das Erkrankungsrisiko durch eine geringere Durchblutung im Bereich der Schleimhäute in der Nase und im Rachen. Ein Kratzen im Hals ist ein erstes Zeichen einer möglichen Erkrankung. Diese Symptome hilft Fisherman’s Friend mit dem darin enthaltenen Menthol zu lindern. Es bekämpft Bakterien und Pilze im Mund und hilft gegen Husten, Heiserkeit und schlechten Atem. Nicht umsonst haben die Fischer, die auf rauer See Wind und Wetter ausgesetzt waren, die Pastillen als ihre Freunde «Fisherman’s Friend» bezeichnet. Und dies bereits seit 155 Jahren. Gesund und mit frischem Atem durch die kalte Jahreszeit mit Fisherman’s Friend. www.fishermansfriend.ch

S

ex ist allgegenwärtig. Was man oftmals jedoch vergeblich sucht, sind Gespräche über Einvernehmlichkeit. Dies ist seltsam, ist Einvernehmlichkeit doch die Basis aller sexuellen Begegnungen. «Für sexuelle Handlungen – egal in welchem Alter – gilt die Freiwilligkeit», erklärt Sexologin Simone Dudle. «Nur im Film sprechen die Menschen beim Sex nicht über das, was sie tun und was ihnen gefällt. Die Handlung, das Drehbuch, haben sie im Vorfeld mit dem Regisseur besprochen.»

Was vielleicht kompliziert und ernst klingen mag, ist in der Situation nicht weiter wild. Ein Einfaches «Ist das gut für dich?» gibt der anderen Person Raum, die eigenen Bedürfnisse auszudrücken. Einvernehmlichkeit muss auch nicht immer verbal, jedoch stets deutlich sein. Eine Person, die einfach nur daliegt und mit sich machen lässt, fühlt sich vielleicht im Nachhinein übergangen. Macht man sich jedoch enthusiastisch an einem Hosenknopf zu schaffen, sieht die Lage anders aus.

Enthusiastisch Ja sagen

Das individuelle sexuelle Profil

Für viele Menschen, besonders für Unerfahrene, klingt es einschüchternd, über Sex zu sprechen. Konsens, das Einverständnis aller Beteiligten, steht dabei am Anfang. «Sexuelle Einvernehmlichkeit bezeichnet sexuelle Begegnungen, die durch verbale oder deutliche nonverbale Kommunikation abgestimmt werden», definiert Dudle.

Einvernehmlichkeit hört jedoch nicht bei einer schlichten Einwilligung zum Sex auf. «Bedürfnisse können sich im Verlauf einer Begegnung ändern, wer A sagt, muss nicht B sagen», führt Dudle aus. Jeder Mensch ist anders. Für jemandem mag Oralverkehr einfach dazugehören, für den anderen ist dies jedoch unangenehm. «Jeder Mensch hat

ein individuelles sexuelles Profil. Nachfragen hilft!», sagt Dudle.

Die eigenen Grenzen kennenlernen Um die eigenen Grenzen zu setzen, muss man diese jedoch erstmal kennen. Dafür muss man sich mit sich selbst beschäftigen, körperlich und emotional. «Sich Fragen wie: Was gefällt mir? Was nicht? Welche sexuellen Handlungen will ich auf keinen Fall tun? Welche Berührungen mag mein Körper, mein Geschlecht? zu stellen, ist hilfreich, um Sicherheit zu gewinnen und eine sinnliche und verbale Sprache zu entwickeln. Nur wer eine Sprache hat, kann diese auch mit einem Gegenüber teilen», erklärt Dudle. Wer redet, beteiligt sich aktiv am sexuellen Geschehen. «Jugendliche brauchen das Wissen, dass Sexualität sehr individuell ist. Jeder Mensch hat ein ureigenes sexuelles Profil», erklärt Dudle. «Sexualität wird gelernt, ein Leben lang.»

Hast du Fragen zu Liebe, Sex und Beziehung? Auf der Webseite lilli.ch findest du Antworten. Wurdest du, oder jemand den du kennst, Opfer eines sexuellen Übergriffs? Unter opferhilfe-schweiz.ch/ de/wo-finde-ich-hilfe sind Beratungsstellen für Frauen und Jugendliche in der ganzen Schweiz zu finden. Auch die Dargebotene Hand, telefonisch erreichbar unter 143, kann weiterhelfen.

TEXT FATIMA DI PANE

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BRANDREPORT ICT-BERUFSBILDUNG SCHWEIZ

Die ICT-Berufe am Puls der digitalen Zukunft In jedem Lebensbereich steckt Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) mit drin, ob im Smartphone, beim Einkaufen, im Wohnbereich, im Verkehr oder im Spital. Es verwundert daher nicht, dass ICT-Fachkräfte in sämtlichen Branchen benötigt werden – und dies immer mehr. Ein Beruf in der Informatik oder Mediamatik eröffnet eine Vielfalt an Perspektiven.

Welche ICT-Berufe gibt es?

eidgenössischen Fachausweis Cyber Security Specialist absolvieren. Der Fachausweis richtet sich an Personen, die bereits einige Jahre Berufserfahrung gesammelt haben, kann berufsbegleitend absolviert werden und geniesst in der Arbeitswelt eine hohe Anerkennung.

Aktuell können eine 4-jährige Lehre als Informatiker/-in EFZ oder Mediamatiker/-in EFZ oder eine 3-jährige Lehre als ICTFachfrau/-Fachmann EFZ gemacht werden. Wie sich die Arbeitswelt mit fortschreitender Digitalisierung verändert, kommen neue Berufe dazu. 2021 werden beispielsweise die ersten Lernenden eine Ausbildung zur Gebäudeinformatikerin oder zum Gebäudeinformatiker EFZ beginnen.

Mehr Lehrstellen nötig Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigt der Bedarf an qualifizierten ICT-Fachkräften in allen Branchen weiter an. Die neuste Studie des nationalen Verbands ICT-Berufsbildung Schweiz prognostiziert, dass bis 2028 insgesamt 117 900 zusätzliche ICT-Fachkräfte benötigt werden. Der Berufsbildungsverband fordert Unternehmen und die Verwaltungen daher auf, neue Lehrstellen zu schaffen, damit der erwartete Mangel minimiert werden kann.

Beruf Informatiker/in EFZ ab 2021 mit neuen Fachrichtungen Gerade in der dynamischen Welt der Informatik ist es wichtig, dass die Berufsbilder ständig an die sich verändernden Anforderungen angepasst werden. Daher wurde die Ausbildung Informatiker/in EFZ einer Revision unterzogen und aktualisiert. Ab 2021 wird der Beruf in zwei Fachrichtungen ausgebildet: Applikationsentwicklung und Plattformentwicklung. Wer programmieren, Apps und Websites entwickeln möchte, wählt die Fachrichtung Applikationsentwicklung. Wer dafür sorgen will, dass die IT-Infrastruktur reibungslos funktioniert und vor Hackern geschützt ist, entscheidet sich

für die Fachrichtung Plattformentwicklung. Die heutige Fachrichtung Betriebsinformatik wird 2021 in einen eigenen Beruf überführt.

Lehre geschafft – wie weiter? Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern

aus dem Berufsfeld ICT erschliesst sich eine Vielfalt an Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer sich beispielsweise für Cyber-Sicherheit begeistert und sich für den Schutz von Informations- und Kommunikationssystemen einsetzen möchte, kann seit diesem Jahr den

www.ict-berufsbildung.ch

BRANDREPORT EDUCA SWISS

«Mit uns kann jeder seine Ausbildung finanzieren» Wie kommt eine Stiftung dazu, Menschen mit den unterschiedlichsten Backgrounds in der Finanzierung ihrer Aus- oder Weiterbildung zu unterstützen? Das wollten wir von Educa Swiss wissen.

«L

eider gibt es immer noch viel zu viele motivierte Menschen, deren Aus- oder Weiterbildung am fehlenden Geld scheitert. Kein Anrecht oder zu wenig Stipendiengelder, keine Familie, die unterstützen kann oder will – und schon muss man den Berufstraum beerdigen», erklärt Simon Merki, Geschäftsführer von Educa Swiss.

eine Ausbildung bekommen – unabhängig von ihrer finanziellen Situation». Bei Educa Swiss kann sich jeder kostenlos anmelden. Interessierte werden bei der Planung und Budgetierung ihrer Aus- oder Weiterbildung unterstützt und erhalten – wenn nötig – die Möglichkeit eines Bildungsdarlehens. Simon Merki weiss aus Erfahrung: «Gemeinsam erreichen wir das Ziel».

Doch dies muss nicht sein, denn genau da knüpft die Stiftung an. Simon Merki ist überzeugt: «Alle Menschen sollen die Chance auf

Weitere Infos:

educaswiss.ch

EDUCA SWISS

Melina (21) wird dipl. Leiterin Human Resources und bekam ein Bildungsdarlehen über 16 500 Franken für Lebensunterhalt und Studiengebühren.


READY FOR A NEW CHALLENGE?

www.peace-support.ch


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028

BRANDREPORT ROCHESTER-BERN EXECUTIVE PROGRAMS

Aktuelle Herausforderungen meistern: Universitäre KMU-Weiterbildung Die angespannte Wirtschaftslage und die stetig zunehmende Geschwindigkeit der Arbeitswelt erhöhen den Leistungsdruck auf Fach- und Führungskräfte. Wie können sie sich vorbereiten, um den Anforderungen von morgen gerecht zu werden? Eine gezielte Weiterbildung hilft, sich und das Unternehmen für die «neue Normalität» zu wappnen.

B

ereits vor Ausbruch der Pandemie standen viele KMU vor Herausforderungen wie steigendem Wettbewerbsdruck, komplexeren Kundenanforderungen und politischen Unsicherheiten. Die Covid-Krise hat die Situation zusätzlich verschärft – viele KMU kämpfen ums Überleben. Doch welche Qualifikationen sind essentiell, um Zukunftsansprüchen gerecht zu werden? Das neue Weiterbildungsprogramm von Rochester-Bern «CAS in General Management für KMU Fach- und Führungskräfte» stärkt unternehmerisches Denken und Handeln. Der Studiengang befasst sich mit KMU-relevanten Fragestellungen und rüstet die Teilnehmenden mit gesamtheitlichem Management-Wissen für die «neue Normalität». Zentrale Themen

Transfer des erworbenen Wissens in den beruflichen Alltag.

Interaktiver Erfahrungsaustausch

wie (digitale) Transformation, Change Management und Nachhaltigkeit werden fortlaufend adressiert.

Praxisnähe und Anwendbarkeit Im internationalen sowie digitalen Kontext müssen sich KMU professionell positionieren und wettbewerbsfähig bleiben. Die praxisnahen Module ermöglichen den Teilnehmenden, betriebswirtschaftliche Disziplinen in einem dynamischen Umfeld zielgerichtet anzuwenden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem

Das Lernerlebnis wird durch interaktiven Unterricht und Firmenbesuche bereichert. Zudem schafft der intensive branchenübergreifende Austausch wertvolle berufliche Netzwerke und Perspektiven. Damit möglichst viele Unternehmen von diesem Angebot profitieren können, bietet Rochester-Bern Unterstützung an: Die ersten 19 Anmeldungen erhalten eine Ermässigung von CHF 1 900. Weitere Informationen & Angebote unter:

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Unsere Weiterbildungspalette • Internationales Executive MBA • DAS in General Management • DAS in Finance • CAS Business Transformation • CAS Big Data and Supply Chain • CAS Finance Boost

www.rochester-bern.ch

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D e ine Kar

Rochester-Bern Executive Programs RoBe ist eine Stiftung, welche mit den Universitäten Bern und Rochester zusammenarbeitet. Sie bietet qualitativ hochwertige Weiterbildungen für Fachund Führungskräfte, Verwaltungsräte sowie Unternehmen an.

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! S N U T S S A P U D Du bist Hochschulabsolvent/in? Dann starte deine Karriere mit einem Trainee-Programm oder einem Hochschulpraktikum bei Raiffeisen. Alle Infos dazu findest du auf unserem Ausbildungsportal unter raiffeisen.ch/du-passt-uns

Weiterbildungen für KMU • CAS für Verwaltungsräte • CAS für Fach- und Führungskräfte


Persönlich. Interaktiv. Passt!

Online Infotag 21.11.2020 Das persönliche Studium der Schweiz Starten Sie ein Studium oder eine Weiterbildung an der innovativen Fachhochschule aus Graubünden. Sie erhalten am Online Infotag viele nützliche Informationen über Ihr zukünftiges Studium oder Ihre Weiterbildung bei uns. Interessierte haben am 21. November 2020 die Gelegenheit, am Online Infotag virtuelle Gespräche mit den Studienleitenden zu führen. Jetzt anmelden unter fhgr.ch/infotag

Bildung und Forschung.


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BRANDREPORT BASLER KANTONALBANK

So klappts mit dem Einstieg in die Karriere Eine Lehre, ein Praktikum oder eine erste Stelle nach dem Studium? Bei der Basler Kantonalbank führen viele Wege in die Welt der Finanzen. Zwei junge BKB-Talente berichten aus ihrem Berufsalltag. Bavatharani Phaskharan Als Lernende hatte ich einen guten Berufseinstieg bei der BKB und kann im jungen Alter bereits viel Verantwortung übernehmen. Durch gezielte Förderung während meiner Ausbildung werde ich auf eine zukünftige Funktion als Kundenberaterin optimal vorbereitet. Die Ausbildung bei der BKB ist gut organisiert und ich habe tolle Ausbilderinnen und Ausbilder. Der Zusammenhalt in den Teams ist sehr gross und ich wurde in allen Abteilungen als Lernende herzlich empfangen. Während der Ausbildung habe ich mein eigenes Potenzial entdeckt und werde individuell gefördert. Zudem konnte ich viele Freundschaften schliessen und freue

mich nun auf meinen letzten Abschnitt der Ausbildung. Florian Stähli Als Trainee rotiere ich während 18 Monaten innerhalb der BKB. Zu Beginn war ich an der Front und konnte täglich den Kontakt mit der Kundschaft pflegen. Wenn ich zurückblicke und an meine Zeit in der Filiale denke, dann erinnere ich mich an ein modernes Geschäftsmodell und flexible Arbeitszeiten – die Planung der Randzeiten sind für mich ein grosser Vorteil, da ich abends gerne meinen Hobbys nachgehe.

Das Engagement der BKB für die Region und die Kultur ist gross. In meiner Rolle als aktives Vereinsmitglied von der Fasnachtsclique «Spale» konnte ich selbst schon von der Unterstützung der BKB profitieren.

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Talente gesucht! Lege den Grundstein für deine Karriere: Mit einem Berufs­ einstieg bei der Basler Kantonalbank bist du bestens gerüstet für alles, was beruflich noch kommen wird. Kerstin, Micha, Alena und weitere junge Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf aufgestellte und motivierte Talente. Einmal bei uns, geht es beruflich aber nur noch in eine Richtung: aufwärts! Das erwartet dich bei der BKB: • Unkomplizierte du­Kultur • Fundierte, vielseitige und praxisorientierte Ausbildung • Arbeitsplatz in Basel-Stadt oder Riehen • Bankfachunterricht und Weiterbildungen • Extras wie Essensbons, ÖV-Vergünstigungen, Rabatte und Gratis-Bankdienstleistungen • Spezifische Schulungen, Lager und Anlässe

Interessiert? Dann informiere dich jetzt: www.bkb.ch/ausbildung

Bei der BKB wurde ich überall herzlich und menschlich empfangen. Die Benefits, die kleine Aufmerksamkeiten an Ostern und Weihnachten sind keine Selbstverständlichkeit – das schätze ich sehr. Als Trainee habe ich zusätzlich tolle Austauschmöglichkeiten und kann mich weiterentwickeln. Meine Coaches im Programm haben sich meiner angenommen und die Einsätze spannend koordiniert.

Bavatharani Phaskharan Lernende im 3. Lehrjahr Kauffrau Bank mit Berufsmatura

Die Arbeit an der Front schätze ich sehr, es macht mir Spass und da sehe ich mich auch in Zukunft!

www.bkb.ch Florian Stähli Masterabsolvent in Rechtswissenschaften und heute im Traineeprogramm an der Front


Mit Vorsprung in die Zukunft Weiterbildungen am Puls der Zeit. Hier eine Auswahl: – CAS Industrie 4.0 – von der Idee zur Umsetzung – CAS Smart Service Engineering – DAS Schweisstechnologie

Jetzt anmelden: www.zhaw.ch/engineering/weiterbildung

Online-Infoabend: 25. November 2020

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