
Damián
Heiko
Natascha Bayer
Jenne Beck
Oleg Bekker
Rio Merlin Bewig
Lea Beyer
Gwen Wally Buhl
Christina Bulst
Ipek Celik
Noah Chen
Jan Doré
Carmen Fritsch
Marvin Glosch
Eileen Gräfenstein
Stella-Luise Hein
Franziska Hencke,
Ruxandra Stefan
Andrea Ihl
Jana Junker
Ben Matteo Kellner, Naima Selck
Till Kentemich
Sabrina Keuler
Justus Klann
Hatice Küçük
Lucy Kühnast
Florian Littke
Johannes López Ayala
Margarete Lux
Mika Meinck
Emily Metzger
Klara Müller
Ömer Örs
Berfîn Özkurt
Martine Partyka
Amanda Prakken
Eleonora Radke
Robert Roeschmann
Theresa Roth
Marvin Rowinsky
Lynn Ruberg
Leoni Sander
Carianne Sauermann
Melanie Schrumpf
Anna Schulze-Ardey
Elina Seidler
Stina Semmelroggen
Rafal Stefanski
Nina Stürner
Bianca Taubenheim
Lou-Marine Tebbe
Eray Tonk
Celine Werhan
Ju Wohlgemuth
Zeidlits




































Design from Düsseldorf
Dr. S t e pha n Ke l le r
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
Die Peter Behrens School of Arts an der Hochschule
Düsseldorf präsentiert mit New Design from Düsseldorf zum dritten Mal herausragende Arbeiten ihres Fachbereichs Design. Die Ausstellung im NRW-Forum
Düsseldorf und der begleitende Katalog zeigen 54 Projekte – ausgewählt aus rund 300 Abschlussarbeiten des vergangenen akademischen Jahres.
Alle Arbeiten zeichnen sich durch ein intensives Engagement mit gesellschaftlichen Fragestellungen aus. Es geht nicht um reine Form, sondern um künstlerisch-gestalterisches Arbeiten mit inhaltlicher Tiefe – getragen von handwerklicher Exzellenz und Innovationskraft.
Die präsentierten Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von „Social De sig n“, „Cul tur al Design“, „Critical D e sign“ und „Tra n sfor m ation Design“: Sie greifen gesellschaftliche, politische und technologische Entwicklungen auf, hinterfragen Strukturen und eröffnen neue Perspektiven. Die Vielfalt zeigt: Design steht in enger Wechselwirkung mit seiner Zeit – es reagiert nicht nur, sondern gestaltet Zukunft. Die aufstrebenden Designeri nnen und Desig ner suchen Antworten, entwickeln Positionen und
Grußworte
eröffnen Diskurse. New Design from Düsseldorf gibt diesen Auseinandersetzungen Raum. Dieses kreative Wirken entsteht in einem Umfeld, das Entwicklung fördert und inspiriert: Dü s se l do r f als internationale Metropole, in der Kreativwirtschaft, Kunst und Kultur dicht aufeinandertreffen, bietet einen außergewöhnlich fruchtbaren Raum für neue Ideen, Austausch und interdisziplinäre Kooperationen.
Gleichermaßen prägen die über 1.300 Studierenden des Fachbereichs – einer der größten Europas –nicht nur den akademischen Diskurs, sondern wirken mit ihrer kreativen Energie weit über die Hochschule hinaus. Der Fachbereich befähigt junge Gestaltende, Verantwortung zu übernehmen, kritisch zu reflektieren und mit ihren Arbeiten wirksame Impulse zu setzen. Auch das macht die Peter Behrens School of Arts an der Hochschule Düsseldorf für unsere Stadt so wertvoll.
Daher freue ich mich über diese besondere Ausstellung und lade Sie herzlich ein, sich von New Design from Düsseldorf inspirieren zu lassen.
Stephan Keller
Dr. Stephan Keller
Lord Mayor of the state capital Düsseldorf
For the third time, the Peter Behrens School of Arts at Hochschule Düsseldorf–University of Applied Sciences presents outstanding work from its Faculty of Design in the exhibition New Design from Düsseldorf. On view at the NRW-Forum Düsseldorf and accompanied by a catalogue, the exhibition features 54 projects selected from around 300 final theses completed over the past academic year.
All of the works engage with contemporary social issues in a thoughtful way. The focus goes beyond form, presenting design as a concept-driven practice— grounded in excellent craftsmanship and shaped by a strong spirit of innovation. The projects span the fields of Social, Cultural, Critical, and Transformation Design. They explore social, political, and technological developments, challenge existing structures, and offer new perspectives. Together, they show that design is always closely tied to its time—not only responding to change, but actively shaping the future.
The designers featured here are developing ideas, taking a stance, and sparking dialogue. “New Design from Düsseldorf” provides a platform for this exchange. Their work is shaped by a vibrant environment:
Düsseldorf, an international city where the creative industries, art, and culture come together, offers excellent conditions for new ideas, collaboration, and interdisciplinary exchange.
With more than 1,300 students—making it one of the largest faculties of its kind in Europe—the faculty not only shapes academic discourse but also brings its creative energy well beyond the university. It encourages young designers to take responsibility, think critically, and use their work to make a real impact. This is part of what makes the Peter Behrens School of Arts so valuable to our city.
I am delighted to welcome this very special exhibition and warmly invite you to discover New Design from Düsseldorf.
Stephan Keller
Der Fachbereich D e sign der Peter Behrens School of Arts an der Hochschule Düsseldorf bildet rund 1.300 Studierende in den Bachelor- und Masterstudiengängen Kommunikationsdesign, N ew Craft Object Design, Retail Design und Exhibition Design aus. Die Wurzeln der Peter Behrens School of Arts liegen in der Kunstgewerbeschule, welche zwischen 1903 und 1907 durch Peter Behrens (1868–1940) geleitet wurde. Behrens war beispielhaft für die Rolle des modernen, ganzheitlich agierenden Gestalters und ist damit noch heute vorbildhaft für die Lehre und Forschung in Düsseldorf. Neben herausragenden Werkstätten und Laboren stehen 25 Professorinnen, 28 wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeitende sowie wechselnde Gastprofessorinnen für eine theoretisch fundierte, praxisnahe Gestaltung in allen Maßstäben und Anwendungsbereichen des Designs.
Exhibition Design
Der Masterstudiengang wird von edi, dem Exhibition Design Institute der Peter Behrens School of Arts, gestaltet. Damit haben sich die Fachbereiche Design und Architektur ein fachübergreifendes Kompetenzzentrum für die Themen Ausstellung und dreidimensionale Kommunikation eingerichtet. Studierende werden an komplexe Raumkonzepte und Gestaltungssysteme, Strategien und deren Lösungen herangeführt. Dies geschieht im Rahmen eines transdisziplinären Lehransatzes zwischen Kommunikations- und Produktdesign sowie Architektur und Innenarchitektur. Hierbei bietet sich neben einem attraktiven Standortvorteil mit vielen Berufsperspektiven auch internationale Kooperationen und konkrete Praxisprojekte für kulturelle Institutionen und Unternehmen an.
Studiengänge
Kommunikationsdesign
New Craft Object Design
Retail Design
Der Studiengang Kommunikationsdesign beschäftigt sich mit inhaltlicher Kompetenz und gestalterischer Qualität mit dem breiten Panorama des Designs. Im ersten Studienabschnitt werden die wichtigsten Gestaltungsgrundlagen wie Typografie und Layout, Illustration, Fotografie, Ausstellungsdesign, Text, Sprache und Konzeption sowie digitale Medien, audiovisuelle Gestaltung und Virtual Reality vermittelt. Im Hauptstudium besteht die Möglichkeit, entweder eigene Schwerpunkte zu setzen oder ein „Spezialist des Generellen“ zu werden. Durch ein enges Mentoring der Lehrenden mit den Studierenden wird die Qualität des Studiums und die persönliche Entwicklung unterstützt. Gestaltung ist Haltung.
Objekt, Schmuck und Produkt stehen im Fokus des Studiengangs New Craft Object Design. Der Schwerpunkt richtet sich auf die Schnittmenge einer technischen und künstlerischen Ausbildung. Die Lehre zeichnet sich durch eine große Offenheit gegenüber allen Ausrichtungen von Kunst und Design aus. Das Kursangebot ist sehr breit aufgestellt. Studierende erlernen neue Technologien und können sich schließlich kompetent und unbefangen zwischen den unterschiedlichen Praktiken bewegen, diese kreativ einsetzen und professionell kombinieren. Die Resultate reichen von angewandt bis künstlerisch. Hier wird das Querdenken jedes Einzelnen gefördert und ein offener Austausch aller Gestaltungsbereiche betont. Klare Analysen, innovative Konzepte, Produktionsmethoden und künstlerische Experimente werden diskutiert und finden ihre Ausarbeitung in Unikat und/oder Serie. Der Stellenwert beider ist gleichwertig.
Retail Design reflektiert ökonomische Interessen des Einzelhandels, soziokulturelle Erwartungen und Bedürfnisse der Bürger*innen in ihrer Eigenschaft als Konsument*innen sowie die sozialen und ökologischen Ansprüche der Stadtgesellschaft insgesamt. Die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Retail Design greifen auf das breite Lehrangebot des Fachbereichs Design zu und können ihre Fähigkeiten je nach Interessen in unterschiedlichen Anwendungsgebieten der Gestaltung (Typografie, Fotografie, Corporate Design, Bewegtbild, Illustration, Interaktive Gestaltung) erweitern und vertiefen. Dazu gehören über 40 hauptamtliche Professor*innen, Lehrbeauftragte aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie unsere Werkstätten und Labore für Holz, Metall, Kunststoff und 3D-Druck.
Fachbereich Design
The Faculty of Design of Peter Behrens School of Arts at Hochschule Düsseldorf—University of Applied Sciences teaches around 1,300 students in bachelor’s and master’s programmes in communication design, new craft object design, retail design as well as exhibition design. The roots of Peter Behrens School of Arts lie in the Kunstgewerbeschule Düsseldorf (School of Arts and Crafts), which was headed by Peter Behrens (1868–1940) between 1903 and 1907. Behrens exemplified the role of the modern holistic designer and is thus still an influential inspiration for teaching and research in Düsseldorf to this day. Outstanding workshops and laboratories, 25 professors, 28 academic as well as administrative and technical staff members, more than 80 lecturers and different guest professors stand for theory-based, practical design on all scales and in all scopes of application of design.
Exhibition Design
This master’s programme is shaped by edi, the Exhibition Design Institute of Peter Behrens School of Arts. With edi, the Faculties of Design and Architecture at Hochschule Düsseldorf—University of Applied Sciences have established a cross-faculty centre of excellence for exhibition design and three-dimensional communication. Students are introduced to complex spatial concepts and design systems, strategies and their solutions. This is realised in the context of a transdisciplinary teaching approach at the intersection of the fields of communication and product design on the one hand and architecture and interior architecture on the other. In addition to the benefit of an attractive location providing diverse career prospects, students may also profit from international partnerships and concrete practical projects for cultural institutions and businesses.
Study Programmes
Communication Design
New Craft Object Design
The Communication Design study programme covers the broad panorama of design with subject-specific expertise and design quality. The initial part of the study programme teaches essential fundamentals in graphic design, illustration, photography, exhibition design, text and conceptual design as well as digital media, audiovisual design and virtual reality. During the advanced study period, students can choose individual specialisations or become “general specialists”. Intensive student mentoring by our professors promotes education quality and students’ personal development. Design is attitude.
Objects, jewellery and products are the focus of the new Craft Object Design study programme. We emphasise the intersection of technical and creative education. Our teaching reflects a great openness towards all forms and orientations of art and design. The variety of courses offered is very broad. Students master new technologies and become competent and confident in various practices, applying them creatively and combining them professionally. The resulting designs range from applied to creative. We encourage lateral thinking of every single student and emphasise an open exchange between all different fields of design. Students discuss analyses, innovative concepts, production methods as well as creative experiments and use their insights to create one-off designs and/or design concepts for series production. We consider both of these fields equally important.
Retail
Design
Retail Design reflects economic interests of retail trade, sociocultural expectations and the needs of the population in their capacity as consumers as well as the social and ecological requirements of urban society overall. Students of the Retail Design bachelor’s programme have access to the broad range of courses at the Faculty of Design. They can expand and deepen their skills according to their interests in different fields of application of design (typography, photography, corporate design, moving image, illustration, interactive design). We are well equipped with more than 100 professors and lecturers from science and the industries as well as our workshops and laboratories for wood, metal, plastics and 3D printing.
Faculty Design


Perspectives of the Past, Visions Beyond the Present
A Journey within Footwear
Perspectives of the Past, Visions Beyond the Present
A Journey within Footwear
Ein zerlegbarer Schuh aus einem einzigen, gefalteten rechteckigen Stoffstück, kombiniert mit einer modularen, ineinandergreifenden 3D-gedruckten Sohle und Verbindungselementen. Die Fertigungstechniken und die Konstruktionslogik der Espadrille dienen als Referenz und Ausgangspunkt für effizientere, nachhaltigere und vielseitigere zeitgenössische Schuhkonzepte. Durch den Einsatz zugänglicher Technologien wie 3D-Druck und die materialeffiziente Nutzung von Stoff werden Einfachheit, Materialreduktion und Modularität neu interpretiert. So entsteht ein Konstruktionssystem aus abnehmbaren und austauschbaren Komponenten, das Materialabfälle minimiert, Reparaturfähigkeit fördert und die Lebensdauer des Produkts verlängert.
A disassemblable shoe made from a single folded rectangular piece of fabric, combined with a modular, interlocking 3D-printed sole and connecting elements. The manufacturing techniques and construction logic of the espadrille serve as a reference point and starting point for more efficient, sustainable, and versatile contemporary footwear concepts. By employing accessible technologies such as 3D printing and the materialefficient use of fabric, simplicity, material reduction, and modularity are reinterpreted. The result is a construction system of detachable and replaceable components that minimises material waste, enhances repairability, and extends the product’s lifespan.
Betreuer*innen Supervision
Prof. Uli Budde
Prof’in Jantje Fleischhut


Sichtbarkeit von queeren Geschlechtsidentitäten in künstlerischen Institutionen Kunst ist Nichtbinär
Art is Nonbinary
Visibility of Genderqueer Identities in Art Institutions
Nichtbinäre Menschen existieren – und werden dennoch häufig unsichtbar gemacht. Patriarchale und diskriminierende Strukturen, die diese Unsichtbarkeit bedingen, durchziehen gesellschaftliche Bereiche ebenso wie künstlerische Institutionen. Die Installation schafft einen Raum, in dem Nichtbinarität in ihrer Vielfalt erfahrbar wird und bestehende Geschlechternormen hinterfragt werden können. Inspiriert von pflanzlichen Formen, verweisen die fluiden Skulpturen auf die Diversität natürlicher Systeme. Die Sitzobjekte fungieren als Safer Spaces für trans* und nichtbinäre Personen – Orte, an denen Gender Euphoria sichtbar und zelebrierbar wird. Besucher*innen sind eingeladen, Platz zu nehmen und Teil der Nichtbinarität zu werden.
Non-binary people exist—and yet they are still frequently rendered invisible. Patriarchal and discriminatory structures that produce this invisibility permeate society as well as artistic institutions. The installation creates a space in which non-binarity can be experienced in its diversity and established gender norms can be questioned. Inspired by plant forms, the fluid sculptures evoke the diversity of natural systems. The seating elements function as safer spaces for trans* and non-binary individuals—places where gender euphoria can be made visible and celebrated. Visitors are invited to take a seat and become part of non-binarity.
Betreuer*innen Supervision
Prof. Lars Breuer
Prof. Martin Pfeifle




Sprichwort Wort! Das ist ein Befehl!
Oulipo und Ougrapo: sprachliche und typografische Transformationen von Sprichwörtern
Sprichwort. Sprich Wort! Ein Befehl. Das Wort soll sprechen, aus sich selbst etwas bilden. Ein Befehl –und man weiß, wie der Hase läuft. Inspiriert von der französischen Gruppe Oulipo, der Werkstatt für potenzielle Literatur, entstehen aus formalen Zwängen neue Bedeutungsräume und gestalterische Ausdrucksformen – hier in Form von Ougrapo, der Werkstatt für potenzielles Design. Zehn deutsche Sprichwörter werden sprachlich und typografisch durch zweiundzwanzig Formzwänge transformiert. Daraus entsteht dieses Buch: eine offene Einladung an die Rezipierenden zum aktiven Spiel. Dieses Buch ist für alle – für Menschen mit Sinn für Sprache, Typografie und Humor.
Proverb, word! That’s an order!
Oulipo and Ougrapo: Linguistic and Typographic Transformations of Proverbs
Proverb. Speak, word! That’s an order! The word shall speak, forming something out of itself. A command—and suddenly you know how the game works. Inspired by the French group Oulipo, the Workshop for Potential Literature, this project explores how formal constraints can generate new spaces of meaning and forms of design expression—here in the form of Ougrapo, the Workshop for Potential Design. Ten German proverbs are linguistically and typographically transformed through twentytwo formal constraints. This book is the result of that process: an open invitation to readers to engage in an active game. This book is for everyone—for those with a sense for language, typography, and humour.
Betreuer*innen Supervision
Prof. Laurent Lacour Daniel Seemayer


Im Abseits
Zwischen Leidenschaft und Ausgrenzung in der deutschen Fußballkultur
Offside
Between Passion and Exclusion in German Football Culture
Die filmische Dokumentation untersucht Machtstrukturen und diskriminierende Praktiken im sozialen Raum des Fußballs in Deutschland. Während Fußball häufig als Ort bedingungsloser Integration verklärt wird, erweist sich das Stadion zugleich als Brennglas für Rassismus und Sexismus. Die Arbeit dekonstruiert diese Sichtweise und reflektiert die Dialektik zwischen kollektiver Leidenschaft und struktureller Ausgrenzung. Eine konsequent statische Bildsprache und der Verzicht auf eine Off-Stimme stellen Akteur*innen aus Institution, Profisport und Fankultur auf eine Ebene. Die Verbindung aus rohem Stadionsound, minimalistischer Ambient-Musik und intimen Interviews macht die immanente Ambivalenz des Feldes audiovisuell erfahrbar.
The filmic documentary investigates power structures and discriminatory practices within the social sphere of football in Germany. While football is often romanticised as a space of unconditional integration, the stadium simultaneously functions as a magnifying glass for racism and sexism. The work deconstructs this narrative and reflects on the dialectic between collective passion and structural exclusion. A consistently static visual language and the absence of a voice-over place actors from institutions, professional sport, and fan culture on an equal level. The combination of raw stadium sound, minimalist ambient music, and intimate interviews renders the field’s inherent ambivalence audiovisually perceptible.
Betreuer*innen Supervision
Peter Thoma Prof’in Anja Vormann







Semiotik des Absurden
Annäherung an eine Methodik der (Schrift-) Gestaltung
Semiotics of Absurdity
Approaching a Methodology for (Type) Design
Absurdität bildet den Ausgangspunkt einer designtheoretischen Auseinandersetzung mit Schriftgestaltung. Im Zentrum steht die Untersuchung gestalterischer Prozesse und die Frage, wie ungewöhnliche Themen als Impulse für typografische Konzepte wirken können. Als alternativer methodischer Ansatz wird Absurdität durch gezielte Irritationen im Prozess und bewusste Überzeichnung erprobt. Zwei Schriftentwürfe zu den Themen Satanismus und Tennis dienen als Prototypen, in denen Symboliken, Rituale und Obsessionen gestalterisch verdichtet werden. In begleitenden Interviews reflektieren Schriftgestalter*innen ihre Arbeitsweisen und den Stellenwert von Absurdität innerhalb kreativer Praxis.
Absurdity forms the starting point for a design-theoretical exploration of type design. The focus is on the study of design processes and the question of how unconventional topics can serve as inspiration for typographic concepts. As an alternative methodological approach, absurdity is tested through deliberate disruptions within the process and conscious exaggeration. Two typeface designs on the themes of Satanism and tennis function as prototypes, in which symbolism, rituals, and obsessions are condensed into typographic form. In accompanying interviews, type designers reflect on their working methods and the role of absurdity within creative practice.
Betreuer*innen Supervision
Prof. Massimiliano Audretsch Daniel Seemayer




Working Bodies
Der Preis des Lohns, die Quälbarkeit des Leibes
Working Bodies
The Cost of Reward, the Tormentability of the Body
Die Graphic Novel begleitet ihre Protagonist*innen durch ihren Berufsalltag und zeigt die schmutzigen, monotonen und absurden Facetten der Arbeitswelt auf.
Während Tech-Konzerne das Ende der Arbeit, wie wir sie kennen, prognostizieren und politische Akteur*innen grundlegende Arbeitsrechte infrage stellen, bleibt vielen Menschen nichts anderes, als täglich einer Tätigkeit nachzugehen, die Körper und Geist belastet. Das Projekt eröffnet einen Einblick in Berufe – und in die Menschen, die sie ausüben –, die häufig unsichtbar bleiben. Interviewausschnitte verweben sich mit einer fiktiven Erzählung und machen reale Erfahrungen von Gewalt, Herabwürdigung, Grenzüberschreitung ebenso sichtbar wie die Liebe zur eigenen Arbeit.
The graphic novel follows its protagonists through their everyday working lives, revealing the dirty, monotonous, and absurd facets of the work environment. Whilst tech giants predict the end of work as we know it and politicians call fundamental labour rights into question, many people have no choice but to carry on with their daily work, which takes a physical and mental toll on them. The project offers insight into professions—and the people who perform them—which often remain invisible. Interview excerpts intertwine with a fictional narrative, making visible real experiences of violence, humiliation, and boundary violations, as well as the love for one’s work.
Betreuer*innen Supervision
Prof’in Dr. Hyun Kang Kim
Prof’in Mone Schliephack




Repetition
Material in Motion
Repetition
Material in Motion
Eine performative Videoarbeit über das Zusammenspiel von Körper, Material und Repetition. Latex wird zur aktiven Oberfläche – es dehnt sich, widersetzt sich, reagiert. Repetition erscheint nicht als Kreislauf des Immergleichen, sondern als Prozess von Verschiebung, Widerstand und Transformation. Material und Körper treten in einen lebendigen Dialog. In seiner Elastizität speichert das Latex Bewegung und gibt sie zurück. Atem und Herzschlag der Performerin formen die Klangspur – Repetition wird als physisch erfahrbare Bewegung spürbar, die nachhallt und bleibt.
A performative video work about the interaction of body, material, and repetition. Latex becomes an active surface—it stretches, resists, responds. Repetition does not appear as a cycle of the ever-same, but rather as a process of displacement, resistance, and transformation. Material and body enter into a dynamic dialogue. Through its elasticity, the latex stores movement and releases it in return. The performer’s breath and heartbeat shape the soundscape—repetition becomes perceptible as a physically embodied motion that resonates and endures.
Betreuer*innen Supervision
Prof.
Uli Budde
Daniela Georgieva




Vom Gefühl zur Formel
Intuition formal beschreiben
From Feeling to Formula
Describing Intuition Formally
Die Arbeit untersucht Intuition als eigenständige Erkenntnisform. Auf Basis des SCOP-Modells (State–Context–Property) wird gezeigt, wie vorreflexive Wahrnehmung Situationen, Atmosphären und Bedeutungen erfasst – nicht als Bauchgefühl, sondern als verkörpertes, relationales Wissen, das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung stärkt. Gestaltung prägt Zugehörigkeit, Macht, Orientierung und Resonanz. Subjektive Wahrnehmung, kulturelle Prägung und situativer Kontext beeinflussen maßgeblich, wie die Welt empfunden wird. Intuition ist hier oft das Medium, über das Menschen solche komplexen Eindrücke verdichten und bewerten. Qualitäten wie Resonanz, Stimmigkeit und Unsichtbarkeit werden gefasst und in ein adaptiertes Modell integriert. Die Theorie strukturiert Intuition, ohne sie zu reduzieren: Sie macht das Spürbare vermittelbar –und lässt Raum für das Unverfügbare.
This work examines intuition as an autonomous form of cognition. Based on the SCOP model (State—Context —Property), it shows how pre-reflexive perception captures situations, atmospheres, and meanings—not as gut feelings, but as embodied, relational knowledge that strengthens trust in one‘s own perception. Design shapes belonging, power, direction and resonance. Intuitive judgements determine whether environments appeal to us, alienate us or affect us. In a quantifiable culture, the project demonstrates that intuition is an independent, scientifically comprehensible layer of cognition. Qualities such as resonance, coherence, and imperceptibility are captured and embedded into an adapted model. The theory frames intuition without reducing it: it makes the perceptible communicable—and leaves space for the unavailable.
Betreuer*innen Supervision
Prof. Christian Jendreiko
Prof’in Felicitas Rohden


Eine Auseinandersetzung in Theorie, Experiment und Gestaltung
Knot Knoten
An Interdisciplinary Exploration of Theory, Experiment and Design
Die Arbeit untersucht den Knoten als kulturhistorisches, technisches und gestalterisches Phänomen. Ihre multidisziplinäre Methodik ermöglicht es, den Knoten nicht nur als technisches Hilfsmittel, sondern als universelles Strukturmodell zu begreifen, das funktionale, symbolische und soziale Dimensionen vereint. Durch die Verbindung von Theorie, Experiment und Gestaltung entsteht ein transdisziplinärer Zugang, der den Knoten auf unterschiedlichen Ebenen als Prinzip erfahrbar macht. Daraus entwickelt sich eine Schmuckkollektion im Baukastensystem, deren Elemente miteinander kompatibel sind, sowie Wandhaken mit austauschbaren Einhängern – inspiriert vom funktionalen und formalen Prinzip des Kreuzknotens.
The project explores the knot as a cultural-historical, technical, and design phenomenon. Its multidisciplinary methodology makes it possible to understand the knot not merely as a technical tool, but as a universal structural model that unites functional, symbolic and social dimensions. By combining theory, experimentation and design, a transdisciplinary approach emerges that renders the knot perceptible as a principle on multiple levels. This results in a modular jewellery collection with mutually compatible elements, as well as wall hooks with interchangeable attachments—both inspired by the functional and formal principle of the reef knot.
Betreuer*innen Supervision
Prof. Uli Budde
Prof’in Jantje Fleischhut




Hallo Chef
Die Entwicklung und Konzeption einer Kultfigur
Hallo Chef
Developing and Designing a Cult Figure
The project consists of a blind box featuring five collectible figures, accompanied by a comic that unfolds into a poster. Across generations, certain characters gain cultural significance and grow beyond their original function—whether as toys or graphic motifs. But what factors lead to characters gaining widespread popularity and a loyal following? The doner kebab, as an integral part of German pop culture, forms the conceptual foundation of the project. Inspired by their parents’ doner kebab shop, the designer created figures modelled from airdrying clay and subsequently painted with acrylic paint and sealed with varnish. Das Projekt umfasst eine Blind-Box mit fünf sammelbaren Figuren sowie ein begleitendes Comic, das sich zu einem Poster entfalten lässt. Über Generationen hinweg gewinnen bestimmte Charaktere an kultureller Bedeutung und wachsen über ihre ursprüngliche Funktion – etwa als Spielzeug oder grafisches Motiv –hinaus. Doch welche Faktoren führen dazu, dass Figuren breite Popularität und eine loyale Anhängerschaft entwickeln? Der Döner als fester Bestandteil deutscher Popkultur bildet die inhaltliche Grundlage des Projekts. Inspiriert vom Dönerladen der eigenen Eltern wurden Figuren entwickelt, die aus lufttrocknendem Ton modelliert und anschließend mit Acrylfarbe bemalt sowie lackiert wurden.
Betreuer*innen Supervision
Prof. Frank Höhne
Ulf Keyenburg





Berfîn Özkurt
Stadt. Laden.
Ein partizipativer Ort für Menschen und nachhaltigen Handel
Stadt. Laden.
A Participatory Place for People and Sustainable Trade
Ein mietbares, multifunktionales Holzmodul für Lastenräder, das als mobiler Präsentations- und Begegnungsraum im urbanen Raum dient. Es ermöglicht, Produkte und Ideen flexibel im öffentlichen Raum zu erproben und soziale Interaktion zu fördern. Verdichtete Städte erfordern nachhaltige Lösungen – das Modul schafft niedrigschwellige Zugänge zur Teilhabe und stärkt lokale Gemeinschaften. Das klappbare Element lässt sich in wenigen Minuten anpassen: geöffnet als Begegnungsfläche zur Förderung von Interaktion, hochgeklappt dient es der Präsentation. Die flexible Formensprache verbindet Mobilität, Nachhaltigkeit und partizipatives Design als zeitgemäße Antwort auf urbane Herausforderungen.
A rentable, multifunctional wooden module for cargo bikes that serves as a mobile presentation and meeting space in urban environments. It enables products and ideas to be tested flexibly in public space while fostering social interaction. Densely populated cities require sustainable solutions, the module provides low-threshold access to participation and strengthens local communities. The foldable structure can be adjusted within minutes: opened as a meeting space to encourage interaction, or folded up for presentation purposes. Its flexible design language combines mobility, sustainability, and participatory design as a contemporary response to urban challenges.
Betreuer*innen Supervision
Prof’in Sabine Krieg
Prof. Martin Pfeifle







Hidden Rivers
Curating and Designing a Contemporary Art Exhibition as Artistic Practice
Hidden Rivers
Curating and Designing a Contemporary Art Exhibition as Artistic Practice
Eine Latexinstallation übersetzt Recherche und künstlerische Praxis in ein räumliches Design für die Aus stell ung „Hidden Rivers“ in der EKA Gallery Tallinn. Ausgangspunkt ist der Körper als poröses System im ständigen Austausch mit seiner Umgebung: Er scheidet aus, absorbiert und formt – ebenso wie er selbst geformt wird. Verdauung erscheint dabei nicht als linearer Vorgang, sondern als generativer Prozess. Das Projekt untersucht Materialität, Körperlichkeit und die Schwelle zwischen Innen und Außen. Im Zentrum steht eine Installation aus geschichtetem Naturlatex, in deren räumliche Struktur die Arbeiten der Künstler*innen eingebettet sind und die zugleich die klare Trennung zwischen Ausstellung und Display aufhebt.
A latex installation translates research and artistic practice into a spatial design for the exhibition “Hidden Rivers” at the EKA Gallery Tallinn. The starting point is the body as a porous system in constant exchange with its environment: it excretes, absorbs, and shapes—just as it is itself shaped. Digestion is understood not as a linear process, but as a generative one. The project explores materiality, corporeality, and the threshold between interior and exterior. At the centre is an installation made of layered natural latex, into whose spatial structure the artists’ works are embedded, simultaneously dissolving the clear distinction between exhibition and display.
Betreuer*innen Supervision
Eric Fritsch
Prof. Uwe J. Reinhardt
Dr. Gregor Taul




Exhibition Design

Theresa Roth
Zwischen Echo und Resonanz
Between Echo and Resonance
Eine interaktive Multi-Screen-Installation, die die Transformation von Sprache in digitalen Echokammern typografisch erfahrbar macht. Abgeschlossene Meinungsräume fördern gesellschaftliche Polarisierung, bleiben jedoch meist unsichtbar – hier setzt die Installation an: Ein eigens entwickeltes Tool übersetzt Buchstaben in elliptische Punktraster, deren Farbe, Form und Lesbarkeit an einen Echokammer-Score gekoppelt sind – berechnet aus über 37 Millionen RedditBeiträgen. Mit steigendem Score verliert die Schrift an Farbe und Klarheit, wandelt sich von lesbar zu abstrakt und von bunt zu schwarz-weiß. Erst die Interaktion der Besuchenden kann diesen Prozess unterbrechen und kurzzeitig Resonanz erzeugen.
An interactive multi-screen installation that makes the transformation of language within digital echo chambers typographically perceptible. Closed opinion spaces foster social polarisation, but mostly remain invisible—this is where the installation intervenes. A custom-developed tool translates letters into elliptical dot grids whose color, form, and legibility are linked to an echo chamber score, calculated from over 37 million Reddit posts. As the score increases, the type loses color and clarity, shifting from legible to abstract and from vibrant to black and white. Only the visitors’ interaction can interrupt this process and generate a brief moment of resonance.
Betreuer*innen Supervision
Alexander
Rechberg Daniel Seemayer




Nina Stürner
Zwischen Isolation und Reintegration
Eine visuelle
Auseinandersetzung mit den Strukturen des Strafvollzugs
Das Projekt untersucht die Strukturen des Strafvollzugs und deren Einfluss auf die Resozialisierung Inhaftierter. Durch die räumliche Inszenierung dokumentarischer Fotografie und Videointerviews entsteht ein immersiver Erfahrungsraum. Die Fotografien basieren auf den räumlichen Gegebenheiten der Justizvollzugsanstalt Hamm. Aufgrund der fehlenden öffentlichen Zugänglichkeit bleiben diese Institutionen der gesellschaftlichen Wahrnehmung weitgehend entzogen; authentische Einblicke sind selten. Gespräche mit Inhaftierten und ehemals Inhaftierten, Vollzugsbeamt*innen, einem Lehrer und einem Psychiater eröffnen unterschiedliche Perspektiven und laden zur kritischen Reflexion über Resozialisierung im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Realität ein.
Between Isolation and Reintegration
A Visual Examination of the Structures of the Prison System
The project examines the structures of the penal system and their impact on the resocialisation of prisoners. Through the spatial staging of documentary photography and video interviews, an immersive experiential space is created. The photographs are based on the spatial conditions of Hamm Prison. Due to the limited public access, these institutions largely remain beyond public perception; authentic insights are rare. Conversations with incarcerated and formerly incarcerated individuals, correctional officers, a teacher, and a psychiatrist offer diverse perspectives and invite critical reflection on resocialisation in the tension between aspiration and reality.
Betreuer*innen Supervision
Andreas
Langfeld Prof. Martin Pfeifle






New Design—New Materials
Eine Gruppe von 23 Studierenden arbeitete über ein Jahr hinweg an der Realisierung der Ausstellung New Design from Düsseldorf. Sie stellten sich der Aufgabe, die diversen Designarbeiten für sich, aber auch in ihrem Zusammenspiel sprechen zu lassen und dafür eine räumliche Konstellation, ebenso wie eine Material- und Formsprache für den Ausstellungsbau zu entwickeln. Auch das ist Neues Design aus Düsseldorf: Die Konzeption und Produktion dieses Ausstellungsformats eröffnet jedes Jahr ein Experimentierfeld für nachhaltige Ausstellungsgestaltung mit neuen Materialien. Der Anspruch, eine umwelt- und ressourcenschonende Ausstellung zu realisieren, ist dabei selbstverständlich. So weist der Deutsche Museumsbund darauf hin, dass nachhaltiges Ausstellen nicht bedeutet, auf Ausstellungen zu verzichten, sondern vielmehr bewusst mit Ressourcen umzugehen und den Materialverbrauch zu reduzieren. Entscheidend sei ein verantwortungsvoller Umgang mit Materialien sowie die Planung von Wiederverwendung, Nachnutzung oder Recycling – bereits in der Konzeptionsphase einer Ausstellung. Gerade im Ausstellungsbau entstehen häufig eine große Menge temporärer Konstruktionen, die nur für kurze Zeit genutzt werden. Nachhaltige Strategien versuchen daher, modulare Systeme zu entwickeln, Materialien wieder zu verwenden oder recyclingfähige Alternativen einzusetzen.
Dieser Umstand bildet die Grundlage für eine Auseinandersetzung mit verschiedenen „neuen“ Materialien, die in Materialkreisläufe integriert werden können. In der diesjährigen Ausstellung findet Restleder aus




der Automobilproduktion seinen Weg in das Ausstellungsmobiliar. Der Verschnitt, der bei der Herstellung von Fahrzeugsitzen und -innenräumen entsteht, wird von einem Upcycling-Betrieb geschreddert und beispielsweise als Einblasdämmung im Hausbau eingesetzt. Doch hier im NRW-Forum verschwindet das Material nicht hinter einer Fassade, sondern wird selbst zum Form- und Farbgeber der Oberflächen in den Ausstellungsräumen. Gebunden mit Kasein-Leim, einem natürlichen Leim aus Milchprotein, bietet sich das Material an, da es sehr stark formbar und gleichzeitig ästhetisch prägnant ist. So kann der Produktionsüberschuss durch seine Weiterverarbeitung als gestalterisches Material nutzbar gemacht werden.
Der Formfindung zugrunde liegen die fluiden Formen und die Methodik des deutschen Architekten Frei Otto. Form entsteht hier nicht aus starren Vorgaben, sondern durch Materialeigenschaften, physikalische Kräfte und iterative Experimente. Die Studierenden übertrugen diese Denkweise auf das neu entwickelte Material und erkundeten, wie Pressverfahren, Faserstruktur und Oberflächenbehandlung zur Ausbildung sanft geschwungener, flexibler Konturen führen können. Sie mussten lernen, mit den spezifischen Eigenschaften eines Materials zu arbeiten, das zunächst keine etablierten Anwendungen im Ausstellungsbau besitzt. Prozesse des Testens, Scheiterns und erneuten Anpassens gehörten dabei ebenso zum Projekt wie das gemeinsame Entwickeln von Lösungen. Es entstand eine Formsprache, die die Materialeigenschaften sichtbar macht und die Flexibilität im modularen Aufbau unterstützt. In mehreren Versuchsreihen wurden Mischverhältnisse, Pressverfahren und Oberflächenbehandlungen getestet, um stabile und gleichzeitig ästhetisch überzeugende Platten herzustellen.
Eine Gruppe von 23 Studierenden arbeitete über ein Jahr hinweg an der Realisierung der Ausstellung und des Katalogs zu New Design from Düsseldorf.
A group of 23 students worked over the course of a year on the realisation of the exhibition and the catalogue for New Design from Düsseldorf.
Charlotte Aschenbrenner
Jannis Braun
Felix Bullik
Nguyen Quynh Huong Dinh
Eric Fritsch
Eva Hatzfeld
Emma Hoffjann
Malin Jerg
Sahil Kanojia
Noah Kortenbruck
Matea Letica
Anne-Cathrine Mosbach
Clarissa Nguyen
Nicole Nowak
Lea Scheid
Luisa Seidl
Elina Seidler
Niklas Schönemann
Emilie Stockdreher
Linn Wannenmacher
Fenja Greif
Catherina Kerst
Tulça Sezer
Daniel Slepzov
Sabrina Zimmermann
Projektteam Project Team






















Dieser Katalog und die Ausstellung wurden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung von This catalogue and the exhibition were made possible through the generous support of Areal Böhler, Avema, Cofermin Chemicals, design (from) düsseldorf – Förderverein des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf e.V., KomKuK–Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft, SIGMA System Audio-Visuell
Weitere Unterstützer*innen
Additional supporters Falke, NRW-Forum Düsseldorf, mybreev, UEZ Mischtechnik
Ohne den Förderverein des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf – design (from) düsseldorf –, der seit 2023 mit großem Engagement neue Netzwerke und Formate initiiert und die Sichtbarkeit von Nachwuchsgestalter*innen stärkt, sowie ohne unsere Partnerinnen – Areal Böhler, Avema, Cofermin Chemicals, Falke, KomKuK–Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft, mybreev, SIGMA System Audio-Visuell, UEZ Mischtechnik – wären die Ausstellung New Design from Düsseldorf im NRW-Forum und der begleitende Katalog bei Slanted Publishers nicht realisierbar gewesen.
Wenn Sie den Förderverein und damit direkt Studierenden und Absolvent*innen des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf ideell oder finanziell unterstützen möchten, bietet der Verein unterschiedliche Möglichkeiten zur Mitgliedschaft und Förderung.
Without the support association of the Faculty of Design at Hochschule Düsseldorf— design (from) düsseldorf—which, since 2023, has been initiating new networks and formats with great commitment and strengthening the visibility of emerging designers, as well as without our partners—Areal Böhler, Avema, Cofermin Chemicals, Falke, KomKuK–Competence Centre for Cultural and Creative Industries, mybreev, SIGMA System Audio-Visual, UEZ Mischtechnik— the exhibition New Design from Düsseldorf at the NRW-Forum and the accompanying catalogue published by Slanted Publishers would not have been possible.
If you would like to support the association—and thereby directly the students and graduates of the Faculty of Design at Hochschule Düsseldorf—either ideationally or financially, the association offers various opportunities for membership and support.
Weitere Information auf Further information at hsd-pbsa.de/foerderverein
Impressum Colophon
Dieser Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung New Design from Düsseldorf vom 5. — 13. Juli 2026 im NRW-Forum Düsseldorf.
This catalogue is published on the occasion of the exhibition New Design from Düsseldorf from July 5 — 13, 2026 at the NRW-Forum Düsseldorf.
Verlag
Publisher
Slanted Publishers UG (haftungsbeschränkt)
Nördliche Uferstraße 4–6 76189 Karlsruhe
Deutschland/Germany +49 (0) 721 85148268 info@slanted.de slanted.de
@slanted_publishers
© Slanted Publishers, Karlsruhe, 2026
© Design und Text von/Design and Text by Fachbereich Design, Peter Behrens School of Arts, Hochschule Düsseldorf, Düsseldorf, 2026
Alle Rechte vorbehalten.
All rights reserved.
ISBN: 978-3-69202-008-2
1te Auflage 2026
1st Edition 2026
Herausgeber
Editors
Fachbereich Design der Peter Behrens School of Arts an der Hochschule
Düsseldorf, design (from) düsseldorf
Faculty of Design of Peter Behrens School of Arts at Hochschule Düsseldorf—University of Applied Sciences; design (from) düsseldorf
Mitherausgeber
Co-editors
Eric Fritsch, Anne-Cathrine Mosbach
Gestaltung
Design
Felix Bullik, Noah Kortenbruck, Clarissa Nguyen, Niklas Schönemann, Elina Seidler
Autoren
Authors
Absolvent*innen des Fachbereichs
Design der Peter Behrens School of Arts, Hochschule Düsseldorf
Graduates of the Design Faculty of the Peter Behrens School of Arts, Hochschule Düsseldorf—University of Applied Sciences
Verlagsleitung
Publishing Direction
Lars Harmsen, Julia Kahl
Lektorat, Korrektorat
Proofreading, Editing
Eric Fritsch, Stephanie Muscat-Bruhn
Übersetzung
Translation
Shari Anica Passing
Lithografie
Image Editing
Simon Fricke
Fotonachweis
Photo Credits
Sofern nicht anders genannt, liegt das
Copyright der Fotos, Grafiken und Texte bei den Absolvent*innen.
Unless otherwise stated, the copyright of the photos, graphics and texts lies with the graduates.
Mit Ausnahme von
With the Exeption of Eric Bader (182–187), Joris De Bont (164–169), Leo Doré (86–91), Simon Fricke (32–37, 44–49, 74–79, 104–109, 150, 174–175, 218–223, 236–241, 307, 308–313), Erik Hartmann (74–79), Moritz Hübinger (188–193), Josef Albers Museum Bottrop (68–73), Nina Knöll (26–31, 194–199), Leonard Mann (256), Ciro Nigro (104–109), Yannic Orth (346–351), Vincent Quack (260–265), Jennifer Rockhoff (68–73), Martin Schwan (150), Leon Tramontano (260–265)
New Design from Düsseldorf
Druck
Printer
Graspo, Zlín/Tschechien, graspo.com
Papier Paper
100, 300 g/m2 Munken Print White 1,5 Vol.
Schrift
Typeface
ABC Diatype, Dinamo Typefaces, 2018, abcdinamo.com
Haftungsausschluss
Disclaimer
Alle Rechte sind vorbehalten. Das Werk einschließlich aller Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne die Zustimmung des Herausgebers unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen, Einspeicherung und die Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Herausgeber haften nicht für Schäden, es sei denn, dass ein Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit seitens der Herausgeber verursacht wurde.
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet unter dnb.de abrufbar.
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The German National Library lists this publication in the German National Bibliography; detailed bibliographic data is available on the Internet at dnb.de.
Über Slanted Publishers
About
Slanted Publishers ist ein international tätiges, unabhängiges Design, Verlags- und Medienhaus, das 2014 von Lars Harmsen und Julia Kahl gegründet wurde. Sie geben das preisgekrönte Printmagazin Slanted heraus, das sich zweimal im Jahr mit internationalem Design und Kulturschaffen beschäftigt. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 berichtet die Onlineplattform Slanted.de täglich über Neuigkeiten aus der internationalen Designszene und zeigt inspirierende Portfolios und Videointerviews aus aller Welt. Darüber hinaus initiiert und veröffentlicht Slanted Publishers
Publikationen aus den Bereichen Grafikdesign, Typografie und visueller Kultur und arbeitet eng mit Autor*innen und Gestalter*innen zusammen, um herausragende Publikationen mit aussagekräftigen Inhalten und hoher Qualität zu produzieren. Slanted wurde aus einer großen Leidenschaft heraus geboren und hat sich weltweit einen Namen gemacht. Das Design ist lebendig und inspirierend, die Philosophie aufgeschlossen, tolerant und neugierig.
Slanted Publishers is an independent design, publishing and media house founded in 2014 by Lars Harmsen and Julia Kahl. They publish the award-winning print magazine Slanted biannually featuring global design and culture. Since 2004, the daily news platform slanted.de highlights international design and showcases inspiring video interviews. Slanted Publishers initiates and creates publications, focusing on contemporary design and visual culture, working closely with editors and authors to produce outstanding publications with meaningful content and high quality. Slanted was born from great passion and has made a name for itself across the globe. Its design is vibrant and inspiring—its philosophy open-minded, tolerant, and curious.
Impressum Colophon
Seminarteilnehmer*innen Seminar Participants
Charlotte Aschenbrenner, Jannis Braun, Felix Bullik, Nguyen Quynh Huong Dinh, Fenja Greif, Alisa Grießbach, Eva Hatzfeld, Emma Hoffjann, Malin Jerg, Sahil Kanojia, Catherina Kerst, Elena Kloss, Maja Kos, Noah Kortenbruck, Mirco Knuhr, Matea Letica, Naya Moldenhauer, Clarissa Nguyen, Nicole Nowak, Nikolay Petrov, Lea Scheid, Niklas Schönemann, Luisa Seidl, Elina Seidler, Tulça Sezer, Daniel Slepzov, Emilie Stockdreher, Lia Tietz Muñoz, Malou Tremblay, Linn Wannenmacher, Sabrina Zimmermann
Betreuung Consultancy
Eric Fritsch, Anne-Cathrine Mosbach
Absolvent*innen Graduates
Damián Araos, Heiko Bauer, Natascha Bayer, Jenne Beck, Oleg Bekker, Rio Merlin Bewig, Lea Beyer, Gwen Wally Buhl, Christina Bulst, Ipek Celik, Noah Chen, Jan Doré, Carmen Fritsch, Marvin Glosch, Eileen Gräfenstein, Stella-Luise Hein, Franziska Hencke, Andrea Ihl, Jana Junker, Ben Matteo Kellner, Till Kentemich, Sabrina Keuler, Justus Klann, Hatice Küçük, Lucy Kühnast, Florian Littke, Johannes López Ayala, Margarete Lux, Mika Meinck, Emily Metzger, Klara Müller, Ömer Örs, Berfîn Özkurt, Martine Partyka, Amanda Prakken, Eleonora Radke, Robert Roeschmann, Theresa Roth, Marvin Rowinsky, Lynn Ruberg, Leoni Sander, Carianne Sauermann, Melanie Schrumpf, Anna Marie SchulzeArdey, Naima Selck, Elina Seidler, Stina Semmelroggen, Rafal Stefanski, Ruxandra Stefan, Nina Stürner, Bianca Taubenheim, Lou-Marine Tebbe, Eray Tonk, Celine Werhan, Ju Wohlgemuth, Nella Zeidlits
Über den Fachbereich
Design
About
Der Fachbereich Design der Peter Behrens School of Arts an der Hochschule Düsseldorf bildet rund 1.300 Studierende in den Bachelor- und Master-Studiengängen Kommunikationsdesign, New Craft Object Design, Retail Design und Exhibition Design aus. Die Wurzeln der Peter Behrens School of Arts liegen in der Kunstgewerbeschule, welche zwischen 1903 und 1907 durch Peter Behrens (1868–1940) geleitet wurde. Behrens war beispielhaft für die Rolle des modernen, ganzheitlich agierenden Gestalters und ist damit noch heute vorbildhaft für die Lehre und Forschung in Düsseldorf. Die Studierenden partizipieren vom Standort Düsseldorf als „Meltingpot“ von Kunst, Kultur, Design, Musik, Werbung und Mode. Neben herausragenden Werkstätten und Laboren stehen 26 Professor*innen, 28 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeitende sowie wechselnde Gastprofessor*innen für eine theoretisch fundierte praxisnahe Gestaltung in allen Maßstäben und Anwendungsbereichen des Designs.
The Faculty of Design of Peter Behrens School of Arts at Hochschule Düsseldorf— University of Applied Sciences teaches around 1300 students in bachelor’s and master’s programmes in communication design, new craft object design, retail design as well as exhibition design. The roots of Peter Behrens School of Arts lie in the Kunstgewerbeschule Düsseldorf (school of arts and crafts), which was headed by Peter Behrens (1868–1940) between 1903 and 1907. Behrens exemplified the role of the modern holistic designer and is thus still an influential inspiration for teaching and research in Düsseldorf to this day. With our campus in Düsseldorf, students participate in and benefit from the city as a melting pot of art, culture, design, architecture, music, advertising and fashion. Outstanding workshops and laboratories, 26 professors, 28 academic as well as administrative and technical staff members, more than 80 lecturers and different guest professors stand for theory-based practical design on all scales and in all scopes of application of design.
Herausgeber*innen Editor
Partner*innen Partners
Weitere Unterstützer*innen Additional Supporters
Verlag Publisher
Damián Araos diaraos@uc.cl instagram.com/diasegner
Ben Matteo Kellner
benmatteokellner@gmail.com
Tools are never neutral. Not software. Not AI.
Heiko Bauer heikobauer.net
Heiko.bauer.12345@gmail.com instagram.com/heikokalauer
Natascha Bayer na.bayer@icloud.com
Jenne Beck jenne@beck.net
Till Kentemich t.kntmch@gmail.com
Sabrina Keuler sabrinakeuler.com hello@sabrinakeuler.com
Every tool carries the values, blind spots, and power structures of those who build it. Even computers—sold as universal machines—are culturally biased objects. They reduce reality to what they can process. Limits are framed as flaws. Yet limits produce difference. Constraints generate aesthetics. Boundaries force invention. The fantasy of infinite capability is not creative freedom. It is standardization.
Oleg Bekker olegbekker.com info@olegbekker.com
Rio Merlin Bewig riobewig.myportfolio.com rio.bewig@web.de
Justus Klann playwithmyhead.com justus@klann.info
Hatice Küçük kuecuek.hatice@gmail.com instagram.com/haticekuecuek Lucy Kühnast lucykh73@gmail.com
Design has lived in permanent disruption for over forty years. Professions vanish, new ones emerge, workflows mutate. Every new technology is announced as the final blow. As Tim Rodenbröker notes (→ p. 179), the panic isn’t new. Only the concentration of power is. Monopolized technology, largely controlled from the US and China, now dictates how we work, communicate, design, and think.
Lea Beyer leabeyer.de leabeyer@gmx.net
Gwen Wally Buhl gwenbuhl.de contact@gwenbuhl.de
Christina Bulst christinabulst.com cb.gestaltung@web.de
Ipek Celik ipeknur-74@live.de
Florian Littke florian.littke@gmail.com instagram.com/ florianlittke_design
Consider Adobe. Founded in 1982 in Los Altos, it set industry standards with Photoshop, Illustrator, InDesign, Premiere, After Effects, and the PDF. With a market valuation exceeding 200 billion USD, it doesn’t just make tools—it defines what “professional” means: standards became dependency, ownership became subscription, prices rise at will. Competitors disappear: FreeHand—once beloved—was absorbed along with Flash and Dreamweaver. Figma came. Collaboration over authorship. Browser over desktop. Teamplay over lone geniuses. UI and UX design didn’t evolve—it jumped platforms. Adobe tried to buy it for around 20 billion USD. Regulators intervened. For once, friction worked.
Noah Chen noahchen2202@gmail.com instagram.com/ncstqnkz
Johannes López Ayala tipogris-fonts.com hi@tipogris.com
Margarete Lux margaretelux.com mail@margaretelux.com instagram.com/marga_lux
Mika Meinck mika.meinck@icloud.com instagram.com/mika_meinck
At the same time, Canva trains millions to design without ever learning design tools. Templates replace process. Speed replaces understanding. The result is not democratization—it’s dependency at scale.
Leo Doré doremedia.de jan.dore@web.de
Carmen Fritsch carmenfritsch.de mail@carmenfritsch.de
Marvin Glosch glosch.eu hello@glosch.eu
Emily Metzger emilymetzger@gmx.de instagram.com/emle.me
Beneath the monopolies, something else is growing: a dense undergrowth of small, strange, radical tools. Built by individuals. For specific needs. Often inefficient. Often useless. Playful. Fast. Software slips out of massmarket logic and becomes personal again. Robin Sloan writes in *Bless the Toolmakers* (2011): “I don’t think about Steve Jobs when I’m using my MacBook. I don’t think about Thomas Knoll when I’m using Photoshop. I don’t think about the sublime inventor of the kitchen table when I sit here at mine.”
Eileen Gräfenstein eileen.graefenstein@gmail.com
Stella-Luise Hein stella-luise.de stella-luise@gmx.de
Franziska Hencke franziska@hencke.info instagram.com/franziska_hencke
Klara Müller klaramueller.contact@gmail.com instagram.com/klara_archive Ömer Örs
oemeroers.com oemeroers@outlook.de
Berfîn Özkurt berfin.oezkurt@outlook.de
Good tools disappear. Power doesn’t. Yet we rarely question growth itself—faster tools, bigger platforms, smarter automation. We call it progress because it feels good. Meanwhile, hardware is discarded, energy is burned, and lifespan is treated as an inconvenience rather than a responsibility. Tools don’t just serve us. They shape us. They define what is possible, what is visible, what is worth doing. And if we’re honest, this is why we keep building them: we don’t just want to solve problems. We want to impose ourselves.
Andrea Ihl andreaihl.com hello@andreaihl.com instagram.com/andrea__il
Jana Junker
Martine Partyka studiopartyka.com info@studiopartyka.com
Amanda Prakken amanda.prakken@gmail.com
Eleonora Radke eleonoraradke.de mail@eleonoraradke.de instagram.com/eleonora.radke
Robert Roeschmann robertroeschmann@gmx.de
All Slanted Magazines are accompanied by video interviews—with the exception of this issue. Have a look at the interviews from Amsterdam to Tokyo … Enjoy!
janajunker.bigcartel.com janajunker.design@gmail.com instagram.com/ jana_junker_design
Theresa Roth theresaroth.de theresa.roth@outlook.com
To watch the videos, please scan the QR code, or visit slanted.de/videos
Marvin Rowinsky marvin.rowinsky@icloud.com
Ne w D esign from Dü ss eldorf präsentiert ausgewählte Abschlussarbeiten eines akademischen Jahres und zeigt den aktuellen Stand der Designausbildung am Fachbereich D es ig n der Peter Behrens School of Arts. Die aus rund 300 Arbeiten gewählten Projekte vermitteln innovative Konzepte, Ideen und Lösungen zu gesellschaftlichen Themen und zeichnen sich durch hohe gestalterische Qualität aus. Sie stehen exemplarisch für eigenständige Positionen junger Gestalter*innen und reflektieren die Rolle von Design in einer sich wandelnden Gesellschaft.
New Design from Düsseldorf presents selected graduation projects from one academic year and reflects the current state of design at the Peter Behrens School of Arts. Chosen from around 300 works, the projects showcase innovative concepts, ideas, and solutions addressing social issues with strong craftsmanship. They represent independent positions of emerging designers and explore the evolving role of design in a changing society.