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SIM Heute 1/2026

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"Siehe , ic h mach e alle s neu!"

Offb . 21,5

03EDI T ORIAL

14HINTERDENSCHLAGZEILEN Inhalt

04G O TTVERSORGTINZEITENDERVERÄNDERUNG

06MISSIONDISCOVERYTRIP-SENEGAL

07AKTUELL:KURZBERICHTE

11SIMBÜRO

12MEINKURZEINS A TZINBOLIVIEN

LiebeFreundinnenund FreundevonSIM International(Schweiz)

wirbefindenunsimFrühling.DieZeitdesNebelsliegthinteruns,dieSonnezeigtsichwiederhäufiger, undüberallumunsherumerwachtdieNaturzuneuemLeben.Blumenbeginnenzublühen,dieWälder werdengrün,undvieleserinnertunsandaswunderbareWortausOffenbarung21,5:«Siehe,ichmache allesneu!»

Estutgut,aufMomentedesDurchbruchszurückzublicken.Wirfreuenuns,wennGottTürenöffnet, neueWegeschenktundGebetesichtbarbeantwortet.SolcheErfahrungenstärkenunserenGlauben underfüllenunsmitDankbarkeit.Dochmanchmalvergessenwir,dasseinemDurchbruchofteineZeit vorausgeht,dienichtleichtist.

BevoreinDammbricht,bautsichDruckauf.UndgenaudieserDruckkannschwerauszuhaltensein. ManchmalerlebenwirZeitendesWartens,derUnsicherheitoderauchdesinnerenRingens.Essind Phasen,dieunsherausfordernundmanchmalsogarschmerzhaftsind.Geradedannbrauchenwir Vertrauen:dasstilleFesthaltenanGottesTreue,auchwennwirseineWegenochnichtverstehen.

IchdurfteinmeinemLebenimmerwiedererleben,dassGottgeradeinsolchenZeitengehandelthat. Nichtimmersofort,nichtimmerso,wieicheserwartethätte–aberoftgenaudann,wenndieLast besondersgrossschien.IchbinmitdemSpruchaufgewachsen:Dort,woderNebelamdichtestenist,ist dieSonneamnächsten.DiesesBildträgtmichbisheute.

AuchinderArbeitunsererMitarbeitendendurftenwirinletzterZeiterleben,wieGottTürengeöffnet, HerzenbewegtundneueHoffnunggeschenkthat.DafürsindwirvonHerzendankbar.

SowünscheichIhnen,dassauchSieimmerwiederGottesDurchbrücheerlebendürfen–inIhrem persönlichenLeben,inIhrerFamilie,inIhrerGemeindeundinallem,wasSiebewegt.Undichwünsche IhnendieKraft,dieZeitvordemDurchbruchauszuhalten,imVertrauendarauf,dassGottwirkt–auch dann,wennwiresnochnichtsehen.

BENJAMIN PANG DirektorSIMInternational(Schweiz).

Gott versorgt inZeitender Veränderung

«Gott spricht:Siehe,ichmacheallesneu!»

(Offenbarung21,5).

DieJahreslosung2026könntenichtbesserzu unsererSituationpassen: «Gottspricht:Siehe,ich macheallesneu!»(Offenbarung21,5). Dennvor einigenTagensindwiralsfünfköpfigeFamilieausder Schweiz in den Senegal geflogen, um dort unser Leben alsMissionarezustarten.BeimKofferpackenhabe ichmireinpaarGedankengemacht:

- Wieviele kurze und lange Hosen soll ich mitnehmen? InSenegalistespraktischimmerSommer,aber respektableLeutetragendorttrotzdemimmerlange Hosen.AlsonehmeichvorallemlangeHosenmit.

-WelcheBüchersollicheinpacken?Büchersind schwerundichfragemich,obichüberhauptZeitfürs Lesen finde.DennmitdreiKleinkindernundunserem Missionsauftragsindwirbereitsmehralsbeschäftigt. TrotzdemdürfeneinigeBüchermit.

-WelcheBibelndürfenmit?Bisjetztsindes10Stück undwiegenbeinahe5kg!Aberjedeeinzelneschien mirwichtigundschliesslichbinichMissionar.Ein Korankommtauchmit,daichmitmeinen muslimischenFreundenüberihrheiligesBuchreden möchte.

-Linsenwasser,ShampooundZahnpasta?Kannman inSenegalkaufen.

-WelcheSpielsachenfürdieKinderdürfenmit? AlleinedamitkönntemanfünfKofferpacken.Aber LegoundwichtigeBüchermüssenmit.

-Sollichdie«Boombox»mitnehmen?Ja!

-DarfichalsMissionareineNintendoSwitch2im Gepäckhaben?Ichlassesievorerstzuhauseund fokussieremichaufdenAuftrag

-WiesosindBrettspielesoextremvoluminös?Egal, siebleibenzuhause.

AlsJesusseinezwölfJüngeraussandte,wiesersie an: «NehmtkeinBrotundkeineVorratstaschemit,und steckteuchkeinGeldindenGürtel.Sandalendürftihr tragen,abereinzweitesHemdsolltihrnichtanziehen.» (Markus 6, 8-9). Jesus möchte also, dass wir radikal auf GottesVersorgungvertrauenundunsnichtvon unnötigemBesitzaufhaltenlassen.Dasfordertmich ziemlichheraus,dennichhabesechsHemden eingepacktundunsereKofferwiegeninsgesamt270 Kg,obwohlwiraufvieleDingeverzichtethaben.Es fieluns nichtleicht, unserenLuxus undunsere Heimat loszulassen,dochichglaube,estutunsgut.Dennals Schweizersindwirgefährdet,unsinunserem WohlstandzuverlierenundGottundseine Versorgungnichternstzunehmen.AberGottsagt unsinJeremia17,7:GesegnetistderMann,derauf denHERRNvertrautunddessenZuversichtder HERRgewordenist!

Wichtigist,dassdiePrioritätenstimmen.Sosagtes Jesusin derBergpredigt: «Machteuch keineSorgen um das,wasihranEssenundTrinkenzumLebenundan KleidungfüreurenKörperbraucht.(…)Essolleuch zuerstumGottesReichundGottesGerechtigkeitgehen, dannwirdeuchdasÜbrigeallesdazugegeben.» (Matthäus6,25+33)

Undtatsächlichdurfteicherleben,wieGottmich ganzkonkretversorgthat.AlsmeineFrauundunsere dreiKidsbereitszudenSchwiegerelterngezogen sind,bliebichnocheinigeTageinunseremHaus zurück,umdieletztenDingezuzügeln.

DabeihalfmireinweitentfernterNachbar,dermir seineHilfeangebotenhat.Ichkannteihnkaum,aber wirhabenunsbeimDownhill-Fahrenaufdemlokalen Trailgetroffen.AlsermirbeimEinladendes Lieferwagenshalf,fragteermich,wasichdennheute Abendessenwürde.Ichmussteihmantworten,dass in meinen Kühlschrank nur noch ein einsames Joghurt stand.AusserdemhatteichwedereinAutonochein FahrradundinunseremQuartiergabeskeine Möglichkeit für Einkäufe. Da schlug mein Nachbar mir vor,dassichdochzuihmnachHausekommensollte. Eigentlichwollteichzuerstnichtzusagen,dennich wolltenocheinigeDingeerledigen.Alsichmichdann dochentschied,zuihmzugehen,wurdemirschnell klar,weshalbGottmichgenaudorthabenwollte. UndsokamenwirüberunserenGlaubenanGottins GesprächundalsHighlightserviertensiemirein richtigfeinesAbendessen.Alsichnichtsmehrhatte, dawurdeichvonGottversorgt.Janichtnurversorgt, sondernreichbeschenkt.MeineFrauSalome sagtoft:

IchdurfteseineliebevolleFamiliekennenlernenund siefragtenmich auchgleich,weshalb wiralsFamilie in denSenegalauswandernwürden.

Abschiednehmen letzteTageinderSchweiz

unsereerstenTageinSenegal «Erst wennwir leereHändehaben,sindwir bereit neueDingezuempfangen.» SilasRupp

ReisenachSenegal

MissionDiscovery Trip Senegal

APRI L 2027 (exactdatestobeconfirmed)

Have you wondered if cross-cultural mission is for you? THIS COULD BE THE NEXT STEP TO FIND OUT

IfyouhaveahearttomakedisciplesincommunitieswhereJesusChristisleastknown,butdon’tknowwhereto start,thistripcouldbeforyou.

You don’t need to have it all figured out. Faith, and clarity, often comes in movement! Take the next step to discern whatGodmaybestirringinyourheart.

ENQUIRIES: suisse.mobilisation@sim.org

Kurzberichte

DANIEL&NADINEmitFamilie,

Madagaskar |GoodNewsHospital ChirurgundEnglischlehrerin

InunserenJobs(ChirurgundEnglischlehrerin)sowie imAlltagmitunserenzweiTöchternistimmerwieder Geduldgefragt.AuchunsereProjektekommennur langsamvoran:DieRöntgenausrüstungistnoch immernichteingetroffen.Dafürhabenwirjetztmehr als30PCsfürden IT-Unterricht,dasProjektteamhier vorOrtmachtabernichtvorwärtsundvieles(z.B. Räumlichkeit)fehltnoch.Sowerdenbeiunserer RückkehrindieSchweiz-wirbeendenunseren EinsatzdefinitivEndeMai-wohlnochvieleArbeiten unerledigtsein.DerAbschiedvonMadagaskarfällt unsschwer.Sicherheitgibtuns,dasswirbereitsein HausundDanieleineArbeitsstellegefundenhaben. BittebetetfüreinengutenAbschlusshierin MandritsaraundeineguteRückkehrund WiedereinstiegindieSchweiz.

LEO&LISELOTTE

Schweiz|UnterrichtundPredigtdienste

EndeMärzhabeichdasManuskriptfürden BibelkommentarüberdasBuchJesajaanmeinen VerlaginFrankreichabgeben.Eswarmireine Freude,indenletztendreiJahrenandiesemProjekt zuarbeiten.AuchbinichdankbarfürdiePersonen, welchemichunterstütztundbegleitethaben.Nun warteichnochdieletztenKorrekturvorschlägedes Verlagesab.

DiesenFrühlinghattenLiselotteundichdie Gelegenheit,PraktikantenderBibelschulevonGenf anihremArbeitsplatzzubesuchen.Wirkonntenuns mitihnenüberihrenDienstunterhalten,diesen analysierenundeinenkleinenBerichtschreiben. DieseBesuchesindauchimmereinegute Gelegenheit,einBildvonderGemeindesituationin FrankreichzubekommenundPraktikantenund Ausbilderzuermutigen.DiesesJahrwarenwirdazu indenGegendenvonGrenoble,LyonundMarseille unterwegs.

GABRIEL&RAHELmitFamilie

Peru|Pflegefachmannundmedizinische PraxisassistentinimHospitalDiospi Suyana

Esgehtunssehrgutundwirfühlenunshierin CurahuasizuHause.ImJanuarhabenunsRahels Elternfür4.5WocheninPerubesucht.Daswarein freudigesWiedersehennach1.5Jahren!Allehaben dieZeitsehrgenossen.Nach10Wochen SommerferienhatdasneueSchuljahram2.März gestartet-Mavainder2.undIlayinder4. Primarschule.DieSchuluniformenmusstenwirzum Teilersetzen,dadiebeidenimletztenJahrum einigesgewachsensind.

DieKinderfreuensich,endlichwiedermitihren FreundenzurSchulezugehen.DieArbeitimLabor undaufdemNotfallerfülltunsundwirsindin unserenArbeitsteamsgutintegriert.Gabrielleitet jedeWocheeinenKinderclubfür11-14-Jährigein unseremGartenmitbiblischenGeschichten, Lagerfeuer,SpielenundGebet.Vielesbrauchthierin PerumehrZeitundGeduld.Wirhabenuns mittlerweileeinbisschen darangewöhntund können schonbesserdamitumgehen.

YIEN

SchweizundAfrika ArbeitunterFlüchtlingenundMigranten

AufmeinerletztenReisenachAfrikafragteich meinenFreund,wemerliebernachfolgenwürdeJesusoderMohammed.SeineAntwortwar entschieden„Jesus!ErwarreinundohneFehler, MohammedhingegenhatvieleDingegetan,dieich nichtrichtig finde.“NachvielenGesprächen,per TelefonundinPerson,istmeinFreundschonweit vorangekommen.Jedochhatervieletheologische Fragenundversucht,dieDreieinigkeitzuverstehen. ErbittetGott,ihmdieWahrheitzuzeigen.AlsKind hatteereinenTraum,indemerdasKreuzgesehen hatteundvordreiJahren,alseraufder IntensivstationimSterbenlag,hatteerdenselben Traumnochmals.Gottruftihn.MögeErihmGlauben schenkenunddenMut,JesusalsseinenHerrnund Retteranzunehmen,auchwennerdasdreieinige WesenGottesnichtvollständigverstehenkann.

IDRISS&SARAmitElias

Westafrika|ApothekerundHebamme

HalloausGenf!Wirsindnachwievorhieram Bibelinstitut,wowirbereicherndeKurseunddas schöneGemeinschaftslebengeniessen.Zudem hattenwirdiegroßeFreude,unserenSohnEliasam 11.Februarwillkommenzuheissen.Wirsindsehr dankbarundgeniessendiesesneueLebeninvollen Zügen.

LeideristeswestlichenMissionarennichtmehr möglich,in denNiger einzureisen.Schweren Herzens müssenwirdaherunsereZukunftspläne,im SeptembernachGalmizurückzukehren,loslassen. DieArbeitimKrankenhausvonGalmikonntezwar fortgesetztwerden,dochdieaktuellenBedingungen sindsehrinstabil.Bittebetetweiterhinfürdie allgemeineLageundfürunsereKollegenund FreundeimNiger.

Wirsindim Gesprächmitder SIM,damitwir ineinem anderenfranzösischsprachigenLandAfrikasdienen können.Wirdankeneuch,wennihrmitunsdafür betet,dassderHerrunsdeutlichzeigt,woerunsin dennächstenJahreneinsetzenmöchte.

JIMMY&MARLISundFamilie

Schweiz-Madagaskar|ZentrumTimoty, Bibelschulunterricht

ImFebruarhabenzweiWirbelstürmeeinenGrossteil derOstküsteMadagaskarsverwüstet.DurchGottes GnadebliebdasProjekt„CentreTimotyde Mahatsara”unddessenPartnerkirchenunversehrt, sodassderDienstfürdenHerrnweitergehenkann. VielenDankfüralleIhreGebete.BittebetenSieauch für:

-dieWiederaufnahmederBibelkurseimMaiundJuni mit29eingeschriebenenStudenten,den AlphabetisierungskursfüreinigederStudentenund dieFortbildungehemaligerStudenten.das monatlicheTreffender80Dorfbewohnerinnenaus derRegion,umGottgemeinsamanzubetenundsich gegenseitigzuermutigen

InderSchweizsetztJimmyseineArbeitin ZusammenarbeitmitdenVerantwortlichender KirchevonMiécourtfort.BittebetenSie,dassdie MenschenderRegionJesusalsHerrnundRetter erkennen.

AlsFamiliesindwirdankbarfür:guteGesundheit, Studium,ArbeitunddenSchutzunseresHerrn.

REGINA

DiewöchentlichenKinderprogrammeaufdemCerro RicohabennachdenFerienwiederbegonnen,wenn auchmiteinemkleinerenMitarbeiter-Team.Einige derunsbekanntenFamiliensindweggezogen,dafür sindneueaufdenCerroRicogekommen.Diese Familiengiltesnun,aufzusuchenundkennenzulernen.Einmalmonatlichbesuchenwirdie MütteraufdemCerroRico,umzusehen,wiees ihnengehtundumeineBeziehungaufzubauen. NebstallengewohntenEinsätzenundAktivitätenist diesesJahrnochdasQuechua-Lernendazugekommen.DiemeistenMütteraufdemCerro sprechenQuechuaund kaumSpanisch.Aufgrund der geringenSicherheitaufdemCerrosindwirimmer wiederaufdenSchutzunddieBewahrungGottes angewiesen.WiralsTeamsinddankbar,wennSie dafürbetenundauch,dassderausgestreuteSamein denKinderherzenaufgehenundFruchtbringendarf.

JOSUE&DIANAmitFamilie

Bolivien|ArbeitmitFamilienvon Minenarbeitern Ostafrika|Gemeindearbeit,Arbeitunter Jugendlichen,KindernundFrauen

UnserKinderprogrammhatvoretwaeinemJahr begonnenund findetwährenddesGottesdienstesam Sonntagmorgenstatt.ZuBeginnnahmenetwa20 Kinderteil,alleunter10Jahren.Währenddes Gottesdienstes findetdiespannendeundleicht verständlicheBibelstundefürdieKinderstatt.Neben vielenSpielen,AktivitätenundLiedernbekommensie aucheinenleckerenSnack.Mittlerweilebesuchen etwa 55 Kinder unser sonntägliches Programm Einige vonihnenhabenniemanden,dersiezurKirche bringt.AberdieKinderkommentrotzdem,weilsiedas ProgrammunddiegemeinsameZeitlieben.Auchdie Jugendlichen, mit denen Diana samstags arbeitet, sind dabei.SiehelfenabwechselndbeiderBetreuungder jüngerenKinderwährenddesProgramms,wasein großerSegenist. -dieEvangelisationskampagneinMahatsaraEnde Maimitca.100teilnehmendenJugendliche -JimmysReisenachMadagaskarimMai/Juni -dieFamilien,diedurchdieWirbelstürmefastalles (Häuser,Habseligkeiten,Reis-undMaisernten) verlorenhaben

Wirglauben,dasseinesderbestenDinge,diewir einemKindgebenkönnen,Liebeist–unddie Möglichkeit,etwasüberdieLiebeGotteszu lernen.

HEIDE

Ostafrika|HilfefürFrauenundKindermit

Wirsinddankbarfür: -GuteGesundheit -UnsereTöchter,dieesgutmachenundfürdiein derSchuleallesgutläuft.dieAusrüstung, diebeim Zollfeststeckt,unserreicht

PATRICK&VIKTORIA

Seitca.2JahrenbinichTeilderPalliativCare-Gruppe imSpitalimNordenMosambiks.Hierbemühenwir unsumeineVerbesserungdesverbleibendenLebens vonMenschen:WirgebenausreichendSchmerzmedikationundführenHaus-undSpitalbesuchebei chronischKrankendurch.

GeradehabeicheinenjungenMannvorAugen,der nacheinemschwerenMotorrad-Unfallmit DauerschmerzenimRollstuhlsitzt.Mittlerweileist seinUnterschenkelinfiziert,sodass„Heilung“nur nochdurchAmputationmöglichist.Erbraucht dringendGebet-fürdieseanstehendeEntscheidung undfürMut.

Diesist nurein Beispielaus meinemAlltag. Oftgeht es beidenBesuchenaucheinfachumsZuhörenund Nachfragen.Manchmaldarfichauchbeten.ImSpital sindPatientenessenstechnischundpflegerisch komplettvonihrenAngehörigenabhängig.Auchhier versucheichzuhelfen,indemichMilchpulver, Instantporridge,Fruchtsaft,einpaarKekseoderauch SeifeundHautlotion(ausSpenden)mitbringe.

DAVID&ALINEmitFamilie

Südostasien|Orthopädie-Zentrum Englischunterricht,Verwaltung BehinderungenundchronischenKrankheiten

SeitletztemHerbstkonntenwirunsereDiensteauf eineweitereGrossstadt,diesechsStundenentfernt ist,ausweiten-unddieNachfrageisthoch.JedesMal, wennwirdortsind,habenwirTerminemitneuen PatientenundauchvieleTerminezurAnpassungvon Prothesen/Orthesen.

AuchunserTeamwächstundwirfühlenunsgut umgeben.AufgrundunsererLageimLandhabenwir aktuellSchwierigkeiten,unsereAusrüstungzubekommen. Dasistes,wasunsmomentanwirklichstarkherausfordert. BittebetenSie: -dassdieBeziehungenzwischendenMitgliedern unseresTeamsgutfunktionieren -dassdieBeziehungenzwischenden-dassdie Ausrüstung,diebeimZollfeststeckt,unserreicht -fürgutesManagementundAusgewogenheitbei derArbeit

Nigeria|TheSafeinTruthProject–AufklärungundPräventionzumSchutz von Kindern

Leitsatz:Sprüche31,8–9

InunseremerstenJahrinNigeriahabenwiruns daraufkonzentriert,SpracheundKulturbesserzu verstehenundunsimAlltagzuintegrieren.

GleichzeitigbauenwireinProjektauf,dasdurch nachhaltigePräventionsarbeitGemeinschaftenund christlicheGemeindendafürsensibilisierensoll,den WertvonKindernzuerkennenundsienach biblischemVorbildzuschützen.LeiderwerdenKinder hiernochimmerzuUnrechtderHexereibeschuldigt, ausgestossenundsogargetötet.

EinwichtigerSchwerpunktwardeshalbderAufbau vonBeziehungenzuEinheimischen,dieunsereArbeit unterstützen.GemeinsamhabenwirLehrmaterialien entwickelt,umlangfristig Aufklärungsarbeitleistenzu können.

WirdurftenmitdemerstenoffiziellenKursineiner Gemeindeanfangenundhabenerfahren,wiedas LebeneinesMädchensverschontwurde,weileiner derKursteilnehmersichfürsieeingesetzthat.

WirdankenGott:fürgutesEinlebenundmotivierte lokaleMitarbeitende.

WirbittenGott:fürweitereKurseundWeisheitim UmgangmitschwierigenFällen.

JUDITH&BERND

Schweiz|Mentoring

VondenUnruhen/KriegimNahenOstensind mehreremeinerDeutschschülerinnenindirekt betroffen,weilsieFamilieineinemderLänderhaben. DerBrudervonS.wolltemitseinererweiterten FamiliemiteinemSchlepperbootvonderTürkeinach Griechenlandübersetzen.Dabeikamen40Personen umsLeben.NurdieSchwägerinundeinkleines Mädchenüberlebten.

BittebetenSie,dassGottmirdierichtigenWorte schenkt,umsieinihrenSorgenabzuholenunddass siedenTrostkennenlernendürfen,denihnennur JesusChristusgebenkann.

ImMärzdurftenwirimGebetsteamder FrauenkonferenzZoémithelfen(ja,auchBernd!).Wir warentiefberührt,wieGottunsbrauchte,umFrauen zuberührenundineinetiefereBeziehungmitihmzu führen.MitsolangenSchlangenhatten wirinunseren kühnstenTräumennichtgerechnet.

SILAS&SALOMEmitFamilie

Senegal|Kultur-undSprachstudium

WirhabenalsfünfköpfigeFamiliekürzlichdenSchritt indenSenegalgewagt!UnserAlltagvorderAusreise wargefülltmitHausräumen,Kofferpacken, medizinischenVorbereitungen,demAufbaueines FreundeskreisesunddemBesorgenaller notwendigenDokumente.

IndieserZeitderVeränderungverspürtenwirgrosse Vorfreude,warenaberauchtraurig,dasswirvon unsererHeimatundFreundenAbschiednehmen mussten.AberinAllemwarenwirunglaublich dankbarfürdieUnterstützungdurchvieleMenschen inderSchweizundinSenegal.

BittebetetumeinenstarkenFamilienzusammen-halt unddarum,dassunsereKinderdenÜberganggut meistern. Wir freuen uns, dass wir bereits ein Zuhause inSenegal findendurften,welchesunsere Erwartungenmehralsübertroffenhat.

WirhabendiesenSchrittgewagt-dennwirwollen erleben,wiedieLiebevonJesusMenscheninSenegal berührtundverändert.

STALIN&DEBORAHmitFamilie

Peru|ElÁrbolStudentenarbeit

BaldbeginntdasneueStudiensemesterander InterkulturellenUniversität.DieStudentenwerden wiederausihrenweitentferntenDörfernanreisen odervonihrenFerienjobszurückkehren.Wirfreuen unsdarauf,mitihnenpersönlichauszutauschen,Bibel zulesenundsieinihremAlltag zubegleiten.BetenSie dafür,dassihreHerzenvorbereitetsindfürGottes Wort und sein Tun in ihrem Leben Oft gibt es nach den langenSemesterferienaucheinenWechselinder Gruppe.EskommenneueStudentendazu,andere ziehensichzurück.Diesbringtmanchmalauch Herausforderungenmitsich.

UnsereKindersindnunmorgensbeideim Kindergarten,diesgibtunsetwasmehrFreiraum. Auchfreuenwirunsdarüber,dasswireine KurzzeiterinmitimTeamhabenundmöchtenin diesemJahrdasVolleyballministryunddie persönlicheBegleitungvonStudentinnenstärkenund ausbauen.VielenDankfürallIhreGebete.

DAVID&BILGAmitFamilie

Mosambik|Nachhilfeunterrichtund Mikrokredit-Projekt

DavieleSchulhäuserwährendderRegenzeit überschwemmtwurden,beganndasneueSchuljahr erstEndeFebruar.AlsdieKlassenendlichstarten konnten,wurdenwirwiedermitderRealitätdieses Landeskonfrontiert.Auchwenn offizielleStatistiken dasGegenteilzubeweisenversuchen,verschlechtertsichdieallgemeineSchulleistungderKinder jährlich.Wiesonstlässtsicherklären,dassDritt-, Viert,-odersogarSechstklässlerkaumeinen Buchstabenerkennenkönnenodereinfachste MatheaufgabennochandenFingernabzählen müssen?EinerderGründesindwohldieteuren PrivatschulenfürdieKindervonreichenFamilien undRegierungsbeamten.

DerGrossteilderBevölkerungkannsichdieseaber nichtleisten.Umsowichtigeristder Nachhilfeunterricht,denwirdankeurer Unterstützunganbietenkönnen!Inzwischen unterrichtenwiranzweiStandortenKinder unterschiedlichsterreligiöserHerkunftundaus allenGesellschaftsschichten.Fürvielesindwirdie letzteAnlaufstelle,umdochnochLesenzulernen. DerBauunsererneuenSchulräumegehtgutvoran undwirhoffen,dortnächstesJahrvielenweiteren KindernhelfenunddieLiebeJesunäherbringenzu können.

Senegal|Renovationsprojekte

EndeMärzwerdenwirnachSenegalzurückkehren. DortwerdenwirunsereArbeitimBauwesen fortsetzen,umdurchEntwicklungsarbeiteinLichtfür dasVolkderWolofzusein.NebenunseremDienst werdenwirweiterhindieSpracheWoloflernen. WirpreisenGottdafür,dasserunsbisNovember diesesJahreseineUnterkunftinSenegalzur Verfügunggestellthat.EineMissionarsfamilie,die aufHeimaufenthaltist,hatunsgefragt,obwir währenddieserZeitaufihrHausaufpassenkönnen.

DANIEL&CARMEN

SohabenwireinenOrt,andemwirinSenegal ankommenkönnen,undZeit,umeinedauer-haftere Wohnlösungzufinden.

Wirfreuenuns,zuunseremDienstzurückzuehren unddieBeziehungen,diewirbereitsaufgebauthaben, weiterzuvertiefen.

WirsinddankbarfürdieZeit,diewirmitunseren FreundenundunsererFamilieinderSchweiz verbringenkonnten.Danke,dassihrineurenGebeten anunsdenkt,währendwirunswiederaufunseren DienstimSenegalvorbereiten.

GINO&RAHEL

Liberia|GebäudeunterhaltundWerkunterricht fürMissionarskinder

Liberia=Freiheit.FreisinddieMenscheninLiberia jedochnicht.Armut,Arbeitslosigkeitund ZukunftsängstebestimmenihrLeben.DieLiberianer sind sehr religiös. Die meistensindChristen,dochihr Glaubeistdurchmischtmitdemlokalen Geisterglauben.Vieledenken,dasswennsienach Amerikakönnten,sie dieseFreiheit finden. Bittebeten Sie,dassdieLiberianerwahreFreiheit findendürfen, welchealleindurchJesusChristusmöglichist.

WERNER&CORNELIA

Äthiopien|MFMCycle-ShowMinistry

UnsereArbeit,dieMädchenzuihremZyklus aufzuklärenundihnenzusagen,dassGottsie wunderbargeschaffenhat,ziehtimmerweitere Kreise.

Damitsieauch währendderPeriode zurSchulegehen, bekommendieMädchenwaschbareBinden.Diese werdenvoneinergehbehindertenFrauhergestellt, diebeider«MissionamNil»zurNäherinausgebildet wurde.JetztarbeitetsiebeiderNGO«AddisGuzo», DEMRollstuhl-ZentruminAddis,auchvon Schweizerngegründet.

IchhabealleinindiesemJahrschon2500Päckchen(à 5Binden)bestellt.Siekonnteinzwischen3weitere behinderteMitarbeit-erInneneinstellen.Wenndas nichteinGrundzurDankbarkeitist!PraisetheLord! RiesigesGebetsanliegen:

DieRegierunggibterstabeinerSummevon2Mio. BirrUmsatzdasZertifikatfürdieMWSt.Ohnediesen MWSt-Beleg kann die Buchhalterin von SIM Äthiopien dieBindenabernichtperÜberweisungbezahlen. Wenn ich bar bezahle, handle ich ebenfalls illegal Bitte betenSiefüreine legaleundfaireLösung, dennunsere Näherinmuss Materialeinkaufen undihre Mitarbeiter entlöhnenkönnen.

NICOLAS&MELVINAmitFamilie

Westafrika|DirektionSIMLiberia&Zahnärztin

Seit2018lebenMelvinaundNicolasPiagetmit ihrerFamilieinLiberia.NicolasistderDirektor vonSIMLiberia.MelvinaarbeitetalsZahnärztin -unddiesunterganzanderenBedingungenals inderSchweiz.BeiihrerAnkunftgabesinganz LiberianurfünfZahnärzte!Melvinaarbeitete daherzunächstineinerKlinik,umsichmitden lokalenBedürfnissenvertrautzumachen. 2022gründeteihrKollegedanneineSchule,um FachpersonalauszubildenunddenZugangzur zahnmedizinischenVersorgungzuverbessern. Mitte2024erhieltendieerstenStudierenden ihrDiplom–einwichtigerMeilensteinfürdie Zahngesun-dheitinLiberia!HeuteistMelvina gem-einsammitihremKollegenunddenbereits diplomiertenZahnärzteninderAusbildungvon Studierendentätig.Allezusammenfahren regelmässiginDörferundsehrarmeStadtteile vonMonrovia,umdenÄrmstenderArmen zahnärztlicheVersorgungan-zubieten.Zu sehen,wiesichdiejungenStudierendenin einemsonützlichenBerufentfalten,isteine wahreFreudeundErmutigung!

SI M BÜRO:

ImHintergrundwirken–damit andereausgesandt seinkönnen

WennMenscheninallerWeltimNamenvonJesus dienen,geschiehtdasseltenallein.Hinterjedem EinsatzstehenGebet,Begleitung,Ermutigung–und vieleganzpraktischeAufgaben,dieoftunsichtbar bleiben.GenauhierliegtdieAufgabenderSIM Schweiz.WirmöchtenunserenMitarbeitendenauf demFelddenRücken freihalten,damitsiesich aufdas konzentrierenkönnen,wozuGottsieberufenhat.

UnsereArbeitimBürogeschiehtmeistim Hintergrund,unddochistsieeinwichtigerTeilvon GottesMission.WirbegleitenMitarbeitendeauf ihremWegindenEinsatz,helfenbei organisatorischenund finanziellenFragen,vernetzen unsmitdenverschiedenenSIM-Institutionen weltweitundsetzenunsdafürein,dassunsere Mitarbeitendengutvorbereitet,getragenund begleitetsind.Beiallem,waswirtun,solleines spürbarwerden:Niemandistalleinunterwegs.

WasunserenAlltagbesondersprägt,istnichtnurdie VielfaltderAufgaben,sondernauchdasgemeinsame VertrauenaufGott.TagfürTagnehmenwiruns bewusstZeit,fürunsereMitarbeitendenundihre Dienstezubeten.Dennwirwissen:Letztlichistes nichtunserPlanenundOrganisieren,dasträgt, sondernGottesTreue.

Gleichzeitigerlebenwirauchherausfordernde Zeiten.UnserTeamhatindenvergangenenMonaten einigeUmbrüchedurchlebt,undauchindiesem SommerwerdenunsnochmalszweiMitarbeitende verlassen.

Dasistnichteinfach.WenneinTeamkleinerwird, wächstdieLastfürdiejenigen,diebleiben.Auchdie SuchenachneuenMitarbeitendenistoft anspruchsvoll.

Hinzukommtdie finanzielleSituation,dieuns weiterhinstarkherausfordert.DieSpendenfürdie ArbeitvonSIM Schweizreichenim Momentnichtaus, undwirschreibenroteZahlen.Wirwünschenuns dringendeinenTurnaround.DieseRealitätbewegt uns–undsieführtunsimmerwiederzurückindie AbhängigkeitvonGott,derauchinunsicherenZeiten derselbebleibt.

UnsereArbeitist vielleichtnichtimmer sichtbar.Aber sieistTeileinervielgrösserenGeschichte:Gottwirkt indieserWelt,undwirdürfenmithelfen,dass Menschenausgesandt,gestärktundgetragen werden.Danke,dassSiedaranAnteilnehmen.

UndgerademittenindiesenHerausforderungen erlebenwirGrundzurDankbarkeit.DasSIMFestim vergangenenMärzwarfürunseinbesonderes Geschenk:eineermutigendeGemeinschaftmit FreundenundUnterstützernvonSIM,geprägtvon Freude,VerbundenheitundneuerHoffnung.Wirsind dankbarfürGottesVersorgeninganz unterschiedlichenSituationen.Undwirstaunenüber dievielenMenschen,dietreumitunsunterwegssind –imGebet,imGebenundimganzpraktischen Mithelfen.

MeinKurzeinsatz inBolivien

Hallo,meineNameistLuisa.Ichbin21Jahrealtundhabevorbaldzwei JahrenmeineLehreabgeschlossen.AlsichimEndspurtmeiner Ausbildungwar,hatGottmichherausgefordert,mitIHMeinen Kurzeinsatzzumachen.UndwennGottjemandenklarberuft,gibtes keineandereMöglichkeit,alssicheinfachaufdiesesAbenteuer einzulassen.

IneinemlängerenProzessberief michGottnachBolivien,Südamerika, indieStadtCochabamba.InderProjektbeschreibungstand,man müsseSpanischsprechen.IchkonntekeinbisschenSpanisch, geschweigedenn,dassichmirzugetrauthätte,eszulernen.

AlsicheinesAbendsaufdemHeimwegwar,begann mirdieSacheüber denKopfzuwachsen.UmmichzuberuhigenundaufGottzu konzentrieren,starteteichauf”Spotify“meineLieblingssongsmit ”shuffle“(Zufallswiedergabe).Sobeganneinfacheinesdieserüber500 Lieblingslieder,dieichhatte.EswardasLied“Hierbinich”vonden O’Bros.IndiesemLiedgehtesdarum,dassichmeinLebennicht verschwenden,sondernfürGottlebenmöchte.IneinerZeileheisstes: “Gott,ichsage:Hierbinichundichlebfürdich.Undesinteressiert michnicht,wasdagegenspricht.”

MitdiesemundauchnochanderenklarenZeichenGottesschlossich meineVorbereitungenabundflogimJuni2025nachBolivien.

SowohlindenVorbereitungenalsauchvorOrtdurfteichoftGottes FührungundBewahrungerleben.DerHeiligeGeistgabmirviel WeisheitundichlerntedieSpracheinkürzesterZeit.Erschenktemir Erkenntnis,damitichmichschnellinderKulturzurechtfand.Ichlernte indieserZeit:WennGotteinenPlanhat,gibterdirauchdieMittelfür eineguteUmsetzung!

EinmalinderWochehalfichineinemMädchenheim, meistensbeidenHausaufgaben.Einmalhatteeinesder MädchendenAuftrag,zulesen.Alssiebegann,mir vorzulesen,merkteichschnell,dasssieeseinfach auswendigvortrug.Ichsetztemichmitihrhinundwir habenungefähreineStundelangeinWortnachdem anderenangeschaut.WirgingenvonBuchstabenzu Buchstaben.AlssieeinenganzenSatzhinbekam, schautesiemichanundsagte:

“Ichkannlesen.”MiteinemriesigenLachengingsie davon.DiesenMädchenWertzuzusprechenundsieauf ihremLebenswegzumotivieren,wareineschöne Aufgabe.

EineweitereTätigkeitwardieMithilfeaufeinerFerienanlage. DiesewarursprünglicheinMissionswerk,nunwirdsieabervon Einheimischengeführt.Ichdurftemitorganisierenundhelfenbei derUmsetzungvonvielenverschiedenenLagern.Fastjedes Wochenendefandeinsolchesstatt.DieZielgruppenwarensehr unterschiedlich:verschiedeneSchulen,Kirchen,Jugendgruppen undHilfsorganisationen.

JedesLagerwarchristlichund sokonntenvieleMenschenmit dem Evangeliumerreichtwerden.SeitletztemJahrkann-dankeines Spenders-immerwiedereinmaleinLagerfürMenschenmit Schicksalsschlägenermöglichtwerden.

SofandwährendmeinerZeitdorteinLagerfürKinder,dievergewaltigtwurden,einLagerfüreinKinderheim undeinLager fürMenschenmit Beeinträchtigungenstatt.Teil einerFamiliezu sein,diealles gibt,umJung bisAlt zuermöglichen,Gottzuerleben,warrichtigerfüllend.

NichtnurbeiderArbeitfandicheineneueFamilie,auchdieMissionare sindmiransHerzgewachsen.Alsichschwerkrank imSpitallag,sindsie mirnichtvonderSeitegewichenundhabenihreVerpflichtungenzur Seitegelegt,umfürmichdazusein.SiehabenmichinihreFamilien aufgenommen,wennichmicheinsamfühlteundsiehabenmich bekocht,wennichvorlauterAufgabenvergessenhabe,zuessen.Sie habenmichinihreProjektemitgenommenundsiehalfenmir, MenschenkennenzulernenundFreundschaftenzuknüpfen.

Wennichnunzurückschaue,binichunglaublichberührtzusehen,wie Gottgewirkthat.Undichweiss,Gottgehorsamzusein,istder allerschönsteSegen,dennesgibt.Ichweiss,Gottistnochnichtfertig mitmeinerunddeinerGeschichteundichfreuemichzusehen,waser nochallesvorhat. Duauch?

Hinter denSchlagzeilen

WIE GLOBALE KRISEN DIE MENSCHEN IN UNSEREN EINSATZLÄNDERN

TREFFEN– UND WARUM UNSERE HOFFNUNG TROTZDEM BLEIBT

IndenletztenJahrenhatsichdiegeopolitischeLage unsererWelttiefgreifendverändert.Konflikteinder Ukraine,imNahenOstenundimIran,Spannungen zwischenGrossmächtenwieChinaunddenUSA, brüchiggewordeneBeziehungenzwischendenUSA undEuropa,neueAllianzenundneueMachtblöcke: Vieles, was lange als stabil und selbstverständlich galt, wirdheuteinFrage gestellt.InvielerleiHinsicht leben wirineinerZeitwachsenderUnsicherheit.

AuchwiralsSIMInternationalspürendiese Veränderungendeutlich.Dabeibeobachtenwiroft zweiSeitenderselbenWirklichkeit:Aufdereinen SeitestehendieEreignisse,überdiebreitberichtet wird–diegrossenSchlagzeilen,diepolitischen Debatten,diesichtbarenKonflikte.Aufderanderen SeitegibtesEntwicklungen,diekaumwahrgenommenwerden,obwohlsiefürMillionenvon MenschengravierendeFolgenhaben.Geradediese «versteckten»Auswirkungenbeeinflussenunsere Arbeitoftganzdirekt.

EinBeispieldafüristderKrieginderUkraine.In EuropawurdevorallemüberEnergiepreise,Erdgas undsteigendeHeizkostengesprochen.Wenigerim Fokusstand,dassdieUkrainevorKriegsausbruchein wichtigerProduzentvonGetreidewar.Die VerknappungaufdemWeltmarkthatteweitreichendeFolgen.WasbeiunsinersterLiniezuleicht höherenBrotpreisenführte,bedeuteteinanderen TeilenderWeltHunger,Notundexistenzielle Unsicherheit.InmehrerenLändern,indenenSIM tätigist,verschärftesichdieVersorgungslage spürbar.FürvieleFamilienwardieFragenichtmehr, obLebensmittelteurerwerden,sondernob überhauptnochgenugzuessendaist.

EinanderesBeispiel betrifftdieVeränderungen inder amerikanischenAussen-undWirtschaftspolitik.Als DonaldTrumpbegann,seinewirtschaftspolitischen Massnahmenumzusetzen,berichtetendieMedien hierzulandevorallemüberImportzölleund Handelskonflikte.

WenigerBeachtungfand,dassgleichzeitigGelder vonUSAIDgestrichenwurden.SIMselbsthat keinedirektenMittelvonUSAIDbezogen.Doch vieleunserer

Partnerorganisationenwarendavonunmittelbar betroffen.WennsolcheUnterstützungwegfällt,hat daskonkreteAuswirkungenaufMenschenvorOrt: Projektewerdeneingeschränkt,Hilfeverzögertsich, undoft sindes geradedie Schwächsten,die dieFolgen amstärkstenspüren.

BesondersbedrückendistauchderBlickauf Konflikte,dieimWestenkaumwahrgenommen werden.WährendKriege,vondenenEuropaoder Nordamerikadirektbetroffensind,verständlicherweisegrosse medialeAufmerksamkeit erhalten, gerätanderesbeinaheausdemBlickfeld.Soführtder KriegimSudanzueinergewaltigenhumanitären Katastrophe.UnzähligeMenschensindaufder Flucht,Familienwerdenauseinandergerissen, Existenzenzerstört.HinterjederZahlstehen persönlicheSchicksale–unddochdringenviele dieserGeschichtenkaumbiszuunsdurch.

ÄhnlichangespanntistdieLageinWestafrika.In LändernwieNiger,MaliundBurkinaFasohatsichdie Situationindenletzten Jahrendramatischverschärft. TerrorgruppengewinnenanEinflussundforderndie Militärregierungenimmeroffenerheraus.DieFolgen sindverheerend:Menschenwerdenvertrieben, Dörferentvölkert,Familienverlierenihre Lebensgrundlage.DazukommenEntführungenund Geiselnahmen,diedieSicherheitslagezusätzlich verschlechtern.FürSIMhattediessehrkonkrete Konsequenzen.WirmusstendengrösstenTeil unsererinternationalenMitarbeitendenausNiger undMalievakuieren.DochdieMenschen,diedortzu Hausesind,könnennichteinfachgehen.Siebleiben zurück–ohnedieMöglichkeit,sichineineandere Heimatzurückzuziehen.Geradefürsiewollenwirda sein,imGebet,inderBegleitunglokalerGemeinden undinallem,wasunterdengegebenenUmständen nochmöglichist.

Auchdieaktuelle LageimIran undinder Regionzeigt, wieengglobaleEntwicklungenmitdemAlltagder MenscheninunserenEinsatzländernverbundensind. InderSchweizspürenwirsolcheKrisenvielleichtin FormsteigenderBenzinpreiseoderdurchEngpässe beimKerosinfürdieLuftfahrt.InvielenLändern,in denenSIMarbeitet,istTreibstoffjedochweitmehr alseineFragedesPreises.

DortkannderMangelan DieselüberdieExistenzvon Familienentscheiden–undmanchmalsogarüber LebenundTod.VieleSpitälersindauf Dieselgeneratorenangewiesen,umeinestabile Stromversorgungsicherzustellen.WennDieselnicht nurteurer,sondernschlichtnichtmehrverfügbarist, könnenlebenswichtigeGeräteplötzlichnichtmehr betriebenwerden.Beatmungsgeräte,Kühlkettenfür MedikamenteoderdieStromversorgungvon Notfallstationenwerdendannzurakuten Herausforderung.Wasvonaussenwieeine wirtschaftlicheFolgeeinesKonfliktsaussieht,wird vorOrtschnellzueinerhumanitärenKrise.

DieseBeispielezeigen:UnsereArbeitwirdnichtnur vondengrossenSchlagzeilenbeeinflusst,sondernoft nochstärkervondenEntwicklungen,dieimSchatten deröffentlichenAufmerksamkeitstattfinden.Hinter jedergeopolitischenVerschiebungstehenMenschen. Menschen,diehungern.Menschen,diefliehen. Menschen,dieumihreSicherheitbangen.Menschen, diemedizinischeVersorgungbrauchen.Menschen, dieoftkeineStimmehabeninderweltweiten Debatte.

Geradedeshalbistesunswichtig,nichtnuraufdas Sichtbarezuschauen.AlschristlichesWerkwollen wirunserenBlickauchaufjenerichten,derenNot kaumjemandwahrnimmt.Wirwollenfürdie Menschenbeten,derenSchicksaleesnichtaufdie FrontseitenderMedienschaffen.Wirwollen aufmerksambleibenfürdas,wasimVerborgenen geschieht.UndwirwollenunsvonderNotdieser Weltnichtlähmenlassen,sondernvonGottesLiebe bewegen.

Dennwirvertrauendarauf,dassGottgeradein dunklenZeitenwirkt.Jedunkleresist,destoheller leuchtetdasLicht.WoHoffnungschwindet,kann GottneueHoffnungschenken.WoMenschenan Grenzenkommen,kannerTürenöffnen.Wo Trostlosigkeitherrscht,kannertrösten.Woalles verlorenscheint,kannerWundertun.

DarumwollenwiralsChristengeradeineinerZeit wiedieseraufstehenundLichtindieseWelttragen. Nicht aus eigener Kraft, sondern im Vertrauen auf den Gott,derauchüberdenSchlagzeilensteht–und ebensomittenindenverborgenenGeschichten dieserWeltgegenwärtigist.

International Schweiz

Administration (30%)

Empfang,Bearbeitung von Telefonanrufen, E-MailsundKorrespondenz. Versandvon MailingsundVerfassenvon Dankesschreiben für Spenden.

ProtokollführungbeiTeambesprechungenundUnterstützungbei internenundexternen Veranstaltungen.

Allgemeine administrative Unterstützungder Geschäftsleitung.

Personalwesen (80% -100%)

Ansprechpartnerin für ins Auslandentsandtes Personal und Erledigungder erforderlichen administrativen Aufgaben.

Beratungund Begleitung künftiger Mitarbeitenden währenddes Bewerbungsprozesses. Organisationvon Vorbereitungsschulungen für Personen,die ins Auslandentsandt werden.

Nachbesprechungen für Personen,die ausdem Ausland zurückkehren oder sich in ihrem Herkunftsland aufhalten.

Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit (50% -100%)

Pflegeder Kontakte zu Kirchenund Jugendgruppen inder Schweiz. Kommunikationund Pflegeder Beziehungen zuSpenderinnenundSpendern.

Vertretungder SIMbei Veranstaltungen, Gottesdienstenund Events.

GewünschtesProfil

Mehrsprachigkeit (Französisch, Deutsch, Englisch)–sehr gute Englischkenntnissesind unerlässlich

Proaktive,selbstständige Persönlichkeit,diesich im Team wohlfühlt

Persönliche Identifikationmit dem christlichen Glaubenund den Werten der SIM

Was wir dir bieten

Eine abwechslungsreicheundsinnvolle Tätigkeit in einem internationalenund interkulturellen Team Flexible Arbeitszeitenmitder Möglichkeit, im Homeoffi ce oder im Büro in Biel zu arbeiten

Raum für Eigenverantwortungund aktive

Mitgestaltungvon Projekten

Eine angemessene Vergütung

Ein angenehmes Arbeitsumfeld ineinem dynamischen Team

Bist du interessiert? BenjaminPang, switzerland.director@sim.org, freutsich aufdeine Kontaktaufnahmemit Motivationsschreibenund Lebenslauf.

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