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SIM Heute 1/2019

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01 2019

JAHRES BERICHT

2018 www.sim.ch


INHALT

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Bericht des Geschäftsfßhrers

Projekte

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Berichte der Mitarbeiter

Finanzbericht 2018

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Mitarbeiter 2018 im Einsatz

Aus der Feder des Präsidenten der SIM International (Suisse)

Arbeitsbereiche

Medizin

Seelsorge

Praktische Dienste Theologische Ausbildung

! Entwicklungsarbeit

"

# Missionsentwicklung Leitungsaufgaben

#Â—Ă‚Â—ÂŤĂƒÂ“Â—Â Ă¨Ä&#x; è

Bildung & Erziehung

Soziale Dienste

Sprache & Ăœbersetzung

$ Arbeit unter Jugendlichen

% Missionspraktikum

Impressum SIM heute HERAUSGEBER: SIM Schweiz Weissensteinstrasse 1 Pf 4051; CH-2500 Biel 4 IBAN: CH49 0900 0000 1000 2323 9 BIC: POFICHBEXXX Tel./Fax: +41 (0) 32 345 14 44/54 sim.suisse@sim.org www.sim.ch facebook.com/SIMSwitzerland REDAKTION: Waltraud und GĂźnter Kunz GRAFIK/LAYOUT: FRANK.COMMUNICATION. Singen (D), www.frank-com.de DRUCK: Jordi AG .das Medienhaus. Belp (CH), www.jordibelp.ch

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ABONNEMENT: Ő“Ć‘Ć?ĺŋĸ Ć?ƔĺŋՓŨ Ĺ?Ć“ †v]-0;m ruo -_uÄş 0omm;l;m|vpreis ist in den Spenden des laufenden Jahres zugunsten der SIM Schweiz enthalten.) TITELFOTO: David R.

Ehrenkodex SEA " m|;um-াom-Ń´ Ĺ?"†bvv;Ĺ‘ _-| 7;m _u;mho7;Š " †m|;uÂŒ;b1_m;|Äş -v ŕ§ |;vb;];Ń´ ˆ;urYb1_|;| die Unterzeichner zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ihrer Spende.


GESCHĂ„FTSFĂœHRER

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Bericht des Geschäftsfßhrers LEO MUTZER

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In diesem Vers finden wir drei Verben in einer absteigenden Dynamik. Stehen diese fĂźr verschiedene Situationen im Leben? Jedenfalls erlebten wir es in diesem Jahr so. An manchen Stellen hatten wir den Eindruck, fliegen zu mĂźssen, oft war es ein Spurt und manchmal war der Arbeitsrhythmus ganz normal. Doch immer konnten wir dabei die GĂźte Gottes erleben.

Geschäftsstelle Biel Im vergangenen Jahr setzte sich das Team in Biel die meiste Zeit aus acht Personen zusammen, die zusammen 500 Stellenprozente ausmachten. Im Hinblick auf den Ausfall von Brigitta Pini im Jahr 2019 musste ab vergangenen Herbst eine Umverteilung der Aufgaben und der Stellenprozente erfolgen. So werden wir die Arbeit mit 440 Stellenprozenten bewältigen mßssen. Zusätzlich werden in den kommenden Jahren mehrere Teammitglieder den Ruhestand antreten.

Da gilt es bereits daran zu denken, unsere Arbeitskräfte zu erneuern. Im Frßhjahr konnten wir unsere BßromÜbel erneuern. Ein Betrieb in Solothurn musste seine Infrastruktur drastisch reduzieren. So konnten wir QualitätsmÜbel kostenlos von ihm ßbernehmen. Auch wenn dies fßr ein paar Tage unseren Arbeitsalltag etwas durcheinander brachte, stimmt uns das Ergebnis sehr dankbar.

HÜhepunkte Die Feier am 8. September in Bern zum 125-jährigen Bestehen der SIM zählt mit Sicherheit zu den HÜhepunkten des vergangenen Jahres. Zu dieser Gelegenheit haben wir eine Sonderausgabe unserer Zeitschrift herausgebracht, die sowohl die Geschichte der SIM zurßckverfolgte als auch die Herausforderungen der Zukunft anschnitt. Mehrere Zeitschriften, wie „IDEA Spekwww.sim.ch


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trum“, „Christianisme Aujourd’hui“ und „Vivre“, haben das Ereignis aufgegriffen. Wir freuten uns sehr, dass wir etwa 160 Gäste zu diesem Fest begrüssen durften. Viele positive Rückmeldungen haben uns erreicht. An dieser Stelle möchte ich wieder dem Vorstand, dem Büro-Team, den Mitgliedern der Ausschüsse sowie allen Ehrenamtlichen für die getane Arbeit herzlich danken.

Beziehungen Unsere Sachkenntnis im Bereich Mission soll der Gemeinde dienen. Aus diesem Grunde haben wir Beziehungen zu den Gemeinden unserer künftigen Entsandten aufgebaut und uns eingesetzt, um die Kontakte zu den Gemeinden unserer derzeitigen Entsandten zu pflegen. Ab und zu erhielten wir auch Einladungen zu Missionsgottesdiensten. Gerne sind wir den Anfragen nach Predigtdiensten nachgekommen. Ebenso liegen uns die Beziehungen zu Partnerwerken am Herzen. Unsere Anwesenheit mit einem Stand bei verschiedenen Anlässen wie „Explo“ in Luzern, „RJ Bulle“ und „One“ gibt uns die Möglichkeit, viele Kontakte mit Christen zu knüpfen und zu pflegen. Dazu kommt noch unsere Präsenz in den sozialen Medien, wodurch sich unser Bekanntheitsgrad merklich erhöht.

Personalentwicklung Im Verlauf des vergangenen Jahres konnten wir insgesamt 31 Personen aussenden. 22 Freiwillige sind für einige Wochen bis hin zu einem Jahr ausgereist, wovon 15 aus der Schweiz kommen, zwei aus Österreich, zwei aus Polen und jeweils eine Person aus Italien und aus Deutschland. Neun Personen haben sich für Langzeiteinsätze in Europa, Afrika und Asien entschieden. So ist die Tendenz, wie schon im letzten Jahr, leicht steigend. Zu erwähnen wären die administrativen Anforderungen, die ständig zunehmen und uns immer mehr Arbeit bereiten. Von Zeit zu Zeit stossen wir auf Hindernisse wegen Mangel an Personalverantwortlichen, die unsere Kurzzeiter vor Ort empfangen und begleiten sollten. Eine Familie ist im Laufe des Jahres in die Schweiz zurückgekehrt und ihre Wiedereingliederung ist bisher gut verlaufen. Es bewegt uns noch immer sehr, wenn wir den tragischen Tod des fünfjährigen Joas Golay erwähnen müssen, der am 2. Februar 2018 einen Unfall hatte. Gemeinsam mit Verantwortlichen vor Ort, mit ihrer Gemeinde und unseren Partnern sind wir der Familie in dieser schweren Prüfung so gut wie möglich beigestanden.

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Finanzen Wie aus dem Finanzbericht ersichtlich, sind unsere Konten ein weiteres Mal ausgeglichen. Das Finanzjahr konnten wir sogar mit einem leichten Überschuss von CHF 6‘448 abschliessen. Somit verringert sich das angehäufte Defizit der vergangenen Jahre von CHF 25‘000 auf CHF 18‘500. Von ganzem Herzen danken wir den Spendern für ihre Grosszügigkeit. Die Aktion „100 Franken zusätzlich“ zu den Spenden für Projekte und Entsandte hält an und zeigt Früchte. Wir hoffen, in dieser Dynamik bleiben zu können. Eine gute und solide administrative Struktur in der Schweiz ist wichtig und unverzichtbar. Deshalb wollen wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die unsere Entsandten erhalten. Bis auf wenige Ausnahmen ist diese auch solid. Daneben sind die Spenden für Projekte um CHF 51‘000 gestiegen.

Foto TEAM SIM-Schweiz (v.l.n.r.): Mutzner Leo (Direktor) Mutzner Liselotte Kunz Günter Kunz Waltraud Lehmann Joëlle )ÊèÂ Ø A ¼«¹ Pini Brigitta Läuppi Brigitte

VORSTAND SIM-Schweiz DÜRRENMATT Sonja SCHEIDEGGER Marc SOMMER Joël (Präsident) STAHL Miriam

GESCHÄFTSSTELLE SIM-Schweiz HOUMARD Malika KUNZ Günter KUNZ Waltraud LÄUPPI ub]b ; LEHMANN Joëlle MUTZNER Leo (Direktor) MUTZNER bv;Ѵo ; PINI ub]b -

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Ämter und Verwaltung Eine seit langem bestehende, ungeklärte Angelegenheit bezüglich der Rentenversicherung hat uns viel Energie gekostet. Es handelte sich dabei um die Ehepartner unserer Entsandten ohne Arbeitsvertrag. Nach mehreren Verhandlungen mit den zuständigen Ämtern und mit Hilfe von zwei Politikern konnte eine zumindest teilweise zufriedenstellende Lösung gefunden werden.

Reisen Mehrere Auslandsreisen standen auf dem Programm. Im Januar waren wir an der Generalversammlung der SIM-Onlus in Italien. Einen Monat später reiste eine dreiköpfige Delegation nach Südafrika, um an der globalen Konferenz der SIM teilzunehmen, zu der etwa 400 Personen während einer Woche zusammenkamen. Darauf folgten noch drei Tage für die einzelnen Landesleiter. Im Sommer trafen sich die SIM-Direktoren von Grossbritannien, Frankreich und der Schweiz in Caderousse (F). Anfang Dezember ist eine Delegation nach Griechenland gereist, um Entsandte vor Ort zu besuchen, die noch keine lokale SIM-Struktur haben. Die letzte Reise führte nach Tschechien, wo wir an einem Missionsgottesdienst mit unseren Mitarbeitern teilnahmen und über weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Zukunft nachgedacht haben.

SIM weltweit Die SIM hat auf globaler Ebene ihre Umstrukturierung fortgesetzt. Die Gruppe der Verantwortlichen auf internationaler Ebene und die geografischen Zonen wurden neu eingeteilt. Die Gebiete Europa und West-

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afrika sind neu zwei unterschiedliche und unabhängige Zonen. Walter Diem wird für Europa verantwortlich sein. Joshua Bokunjoko, unserer internationaler Direktor, wurde für ein weiteres Fünf-Jahres-Mandat wiedergewählt.

Informatik Das internationale Büro war im Herbst das Ziel eines Cyber-Angriffes. Während mehrerer Tage waren die internationalen Dienste lahmgelegt. Eine eingehende Untersuchung hat schliesslich ergeben, dass diese Attacke mehr Angst als Schaden verursacht hat. Jedenfalls bedarf es eines grossen Arbeitsaufwandes mit zusätzlichen Vorsichtsmassnahmen, um gegen künftige Angriffe gefeit zu sein. Gott hat unsere Kräfte erneuert, um mit schwierigen Situationen und verschiedenen Notfällen umzugehen. Wir gehen voran und rechnen mit seiner Stärke, seiner Weisheit und seinem Frieden.


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MICHI & SARAH AEBI | AIM AIR, Nairobi, Kenia Michi: Flugzeugmechaniker, Sarah: Pilotin

Als Mitglied des Flugzeug-Unterhaltsteams wartet Michi die AIM AIR Flotte und sorgt dafür, dass sich die sechs Flugzeuge in einwandfreiem Zustand befinden, damit Sarah und die anderen Piloten ihrerseits ihren Job machen können. AIM AIR unterstützt über 50 christliche Organisationen mit mehreren hundert Missionaren im ost- und zentralafrikanischen Raum (hauptsächlich Kenia, Südsudan, Uganda und Kongo). Dadurch werden Möglichkeiten zur Evakuierung geschaffen, und es gelangen Personen, Material, Medizin und manches mehr in einige der am schwierigsten zugänglichen Regionen der Welt. Ziel ist es, Gemeinden in den noch unerreichten Völkergruppen zu gründen.

Der Organisationswechsel von Mercy Air in Südafrika zu AIM AIR in Kenia war für uns das einschneidendste Ereignis im Jahr 2018. Es beinhaltete diverse Weiterbildungen und Eignungstests in den USA und der Schweiz. Seit Oktober haben wir nun das Vorrecht, mit AIM AIR zu arbeiten.

WALTER & BONNIE AEBI | Niamey, Niger und Schweiz Arbeit unter Tamajaq, Bibelunterricht, Anbetung und Gebet

Vom Tamajaq-Bibellager: Mehr als 100 Erwachsene und 35 Kinder haben Anfang September an diesem Lager teilgenommen. Aus allen Teilen der Länder Niger und Mali sind die Teilnehmer angereist. Wir beide haben über das Thema Weisheit gelehrt. Bonnie hat die biblische Weisheit mit Sprüchen und kulturellen Wertvorstellungen verglichen, Walter sprach über das Buch der Sprüche. Er leitete die Lobpreiszeiten und stellte die Einleitung zum Lied über die Weisheit

GEBET: Als Teil des SIM-Südsudan-Teams sehen wir die grosse Not und die vielen Herausforderungen, die ein Dienst in diesem noch sehr jungen Land mit sich bringt. Beten Sie für unsere treuen Brüder und Schwestern, die täglich im Einsatz stehen, um den Südsudanesen die Liebe Jesu zu bringen und seine Gute Nachricht zu verkünden.

vor, einem Lied, das die biblische Lehre über die Weisheit anhand von biblischen Personen zusammenfasst. In Weisheit zu leben heisst, auf einem geraden Weg zu gehen, ohne davon abzuweichen. Dazu hatten wir einen Weg aus Stoffbahnen vorbereitet, auf dem die Leute marschierten. Acht Freiwillige hielten am Wegesrand Plakate hoch, die folgende Fallen darstellten: Stolz, Alkoholismus, Habgier, Gewalt, Unmoral, Ehebruch, Faulheit und Lüge. Sobald ein Teilnehmer vom Weg abwich, wurde ein Moskitonetz über ihn geworfen, um zu veranschaulichen, dass er in die Falle gegangen ist. GEBET: Wir danken dem Herrn für alle Teilnehmer und für die Bewahrung auf ihren Reisen. Wir sind dankbar für das Gelernte und das Hören auf Gottes Wort. Wir beten, dass die Tamajaq den Wert der biblischen Weisheit für ihre Kultur erkennen. Wir beten auch, dass die Arbeit an dem Lied über die biblische Weisheit vorangeht, dass Riley, ein Musiker, der mit Walter arbeitet, Christus als die personifizierte Weisheit Gottes entdeckt. Unser Gebet ist, dass dieses Lied viele Tamajaq berührt, zum Wohl des Landes und zur Ehre Gottes.

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8 DAVID & REBECA ALED, KINZA | Region Osten, Niger Alphabetisierung, landwirtschaftliche Entwicklung

Auf dem Foto sehen wir einen neuen Gläubigen, der einer Gruppe von Nachbarskindern eine biblische Geschichte erzählt. Wir wohnen in einem Dorf unter Fulanis, einem Volk von Bauern und Hirten. Im vergangenen Jahr haben wir uns auf Evan-

JOSUE & DIANA BULANDE ABIGAIL, NAOMI, CALEB, SARAH | Lichinga, Mosambik Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Alphabetisierung, Evangelisation, Jüngerschaft, Gemeindebau

Obwohl es für uns das erste Jahr in Lichinga ist, staunen wir über all die Gelegenheiten und Dienstmöglichkeiten, den Menschen in unserer Umgebung Gottes grosse und besondere Liebe zu zeigen. Josue: Ich betreue hier in Lichinga eine Gemeinde. Ich arbeite ausserdem mit einer Fussballmannschaft, einer Gruppe junger Männer, von denen einige anglikanisch, muslimisch oder katholisch geprägt sind. Alle sind1|19 sehr offen dafür, mehr von Gott zu erfahren. Zweimal in der

gelisation und Jüngerschulung konzentriert. Das bedeutet Beziehungen aufbauen, Leute besuchen, Erlebnisse teilen und geistliche Wahrheiten vermitteln. Manchmal bieten sich auch Gelegenheiten zur praktischen Hilfe, wenn wir jemanden ins Spital fahren oder im Alltag miteinander arbeiten. Wir haben uns regelmässig mit neuen Gläubigen getroffen, um gemeinsam Gottes Wort zu betrachten und ihnen zu helfen, nach den Massstäben Jesu zu leben. Rebeca hat Alphabetisierungsmaterial erstellt, das auf Klängen basiert. Für neu im Glauben Stehende benutzt sie ein Radio, damit diese lernen, die Bibel zu lesen. Es ist spannend zu sehen, wie dies an einer Bibelschule zum Einsatz kommt. GEBET: Beten Sie bitte für unser Erlernen der Sprache, und dass unsere Liebe zu Jesus überfliesst. Möge Gott schenken, dass wir die Gute Nachricht mutig und weise weitergeben, und dass der Vater viele Menschen zu Jesus führt.

Woche treffen wir uns zum Bibellesen. Christliche Filme erwiesen sich als gutes Mittel, um diese Jungs zu erreichen. Juvenico und drei seiner Freunde und Kollegen haben sich daraufhin für Jesus entschieden. Obwohl Juvenico selbst sehr jung ist, brachte er seine Frau und Tochter mit in die Gemeinde, und sie entschieden sich gemeinsam, diesem Weg zu folgen. Es ist grossartig, wenn man miterleben darf, wie sie in ihrem neuen Glauben wachsen. Ich bete für jemanden, der hierher kommt und hilft, damit ich noch mehr Zeit in diese Arbeit investieren kann. Diana: Ich verbringe einiges an Zeit mit Kindern und Teenagern aus dem Ort. Die Beziehungen, die sich daraus entwickelt haben, sind etwas Besonderes, sodass es sich mehr um Zweierschaften handelt. Ich liebe es, Zeit mit diesen Kindern zu verbringen, sie besser kennenzulernen, ihre Familien und ihren Alltag. Ich betreue eine Gruppe von 15 Kindern und unterrichte eine Gruppe von Teenagern in Englisch. Da die meisten von ihnen Mädchen sind, arbeiten sie sehr oft hart im Haushalt. Es ist in ihrem Stamm auch Tradition, dass sich Mädchen ihres Alters beschneiden lassen müssen. Es ist schwierig, sie regelmässig zu unterrichten, und oft kommt es zu Unterbrechungen, obwohl sie sehr motiviert sind zu lernen. Mein Gebet ist, dass Gottes Wort nicht nur das Leben Einzelner verändert, sondern sich auch positiv auf die Kultur auswirkt.


… MITARBEITER

9 RALPH & CLAUDIA CHRISTEN NOË, YOSIA | Biel, Schweiz ADMINISTRATION, GEFÄNGNISARBEIT

Ralph: Auch dieses Jahr arbeitete ich mit Freuden für Walter Diem als sein persönlicher Assistent. Daneben betreute ich wie bisher die Finanzen von SIM-Chile. Dieses Jahr ging es dort etwas

SIBYLLE CORADI | Johannesburg, Südafrika Arbeit unter HIV-infizierten Kindern

Jüngerschaft und Beziehungsarbeit sind Kernaspekte in der Arbeit mit unseren Jugendlichen, die nun langsam in die Eigenständig-

bewegter zu: ein grosses Bauprojekt, der Direktorenwechsel und ein beginnender Übergabeprozess der Finanzen an einen chilenischen Mitarbeiter sind die Stichworte. Freude macht mir auch die vermehrte Mitarbeit in unserer Gemeinde und der Evangelischen Allianz in Biel. Claudia: Zu Beginn des Jahres hätten wir uns nicht vorstellen können, wie Gott auf wunderbare Art Türen in der Gefängnisarbeit öffnet. Unser Programm richtet sich sowohl an Opfer wie auch an Täter, löst in ihnen viel aus und wird vom Gefängnispersonal geschätzt. Zusätzlich berichteten die Medien viel darüber, was die schweizweite Unterstützung förderte. Ein weiteres Gefängnis will in das Programm einsteigen, was uns sehr freut. Daneben erhalten wir immer mehr Unterstützung aus der Politik, von Universitäten und Justiz-Fachleuten, und wir können neue Mitarbeiter ausbilden und einbinden. Die Visite von Bundesrätin Simonetta Sommaruga war ein krönender Abschluss des Jahres.

keit hineinwachsen. Lambano wurde im Jahr 2001 eröffnet mit dem Kernanliegen, HIV-infizierten Babys und Kindern ein liebevolles Zuhause zu bieten, so lange sie ein solches benötigen. Zu diesem Zeitpunkt war die Lebenserwartung dieser kranken Kinder leider sehr ungewiss. Es ist der Gnade Gottes zuzuschreiben, dass diese Kinder dank medizinischer Versorgung zu aktiven jungen Menschen herangewachsen sind. Trotz ihres HIV-Status dürfen sie in dieser Gnadenbeziehung Zukunft und Hoffnung für ihr Leben finden. Sie darin zu unterstützen ist die Aufgabe innerhalb unserer vier Wohngruppen. Die medizinische Versorgung kranker Kinder findet hier im Land oft nur sehr beschränkt statt. Unser Hospiz ist ein Ort, an dem wir den Auftrag an den kranken Kindern weiterführen - innerhalb unserer Krankenstation, aber auch in Form von Hausbesuchen und Unterstützung im Herkunftsumfeld. GEBET: Beten Sie, dass wir diese jungen Leben nachhaltig mit der Liebe Christi prägen dürfen.

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10 CORINNE | Naher Osten Psychologische Beratung und Seelsorge

In diesem Jahr sahen wir über 200 Erwachsene, Jugendliche und Kinder in unserem psychologischen Beratungszentrum. Diese Zahlen bestätigen uns einmal mehr, dass ein Ort wie Olive Tree nötig ist, damit Missionare und ihre Familien auf dem

CORNELIA | SIM-Klinik Doro, Südsudan Medizinische Arbeit

Frau L. kommt zu uns in die Klinik, nachdem sie schon an vielen verschiedenen Orten Schmerzmedikamente bezogen hat. Doch ihre chronischen Kopfschmerzen sind immer noch nicht weg – seit den traumatischen Erlebnissen in ihrer Vergangenheit.

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Feld bleiben, effektiv und gesund arbeiten und Gottes Willen tun können. Folgendes Zitat einer Klientin unterstreicht dies: „Ich bin so dankbar für eure Dienstleistungen, die ihr für uns Missionare zur Verfügung stellt. Es war die beste Erfahrung, die ich je mit psychologischer Beratung gemacht habe. Lange gesuchte Antworten wurden auf eine Art und Weise dargelegt, dass ich sie verstehen und auf einfache Weise anwenden konnte. Ich danke meiner Therapeutin für ihre nette und einfühlsame Art, in der sie Wahrheiten weitergab ... Ich danke dem Team dafür, dass sie ‚Ja‘ zu Gottes Ruf sagten und auf diese Weise dringend benötigte Dienstleistungen erbringen.“ GEBET: Beten Sie für die gesamtheitliche Weiterentwicklung des Zentrums, damit wir Missionaren in schwierigen Lebenssituationen noch besser helfen und sie begleiten können.

Wir können mit ihr darüber sprechen und für sie beten. Herr B. klagt über Bauchschmerzen. Als ich ihn auf seinen Alkoholkonsum anspreche, beginnt er von seinem Leben zu erzählen und weshalb er sich von der Kirche und von Gott distanziert hat. Nachdem ich ihm Medikamente verschrieben habe, ist er zu einem Gespräch mit einem unserer Klinik-Pastoren für einen Neuanfang bereit. Solche Geschichten sind Alltag in unserer Klinik, in einem Umfeld, das geprägt ist von Armut, Krieg und Aberglauben. Besonders freute mich, dass wir in diesem Jahr einen „Trauma-Heilungskurs“ für alle unsere Klinik-Mitarbeiter durchführen konnten. Dort lernten sie, wie sie die seelischen Schmerzen ans Kreuz zu Jesus bringen, Vergebung empfangen und anderen vergeben können – in ihrem eigenen Leben wie auch in ihrem familiären Umfeld und in der Arbeit mit ‚Verletzten‘ in der Klinik. GEBET: Beten Sie für die Südsudanesen und die sudanesischen Flüchtlinge, dass sie von ihren Schmerzen in ihrem schwierigen Leben hier geheilt werden und das ewige Leben finden!


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11 DAVE | Zentralasien Neue Initiativen

Das Projekt, das sich „Neue Initiativen“ nennt, ist das jüngste der SIM. Es wird auch „Licht für Mittelerde“ genannt. Leute, die Tolkiens Bücher mögen, entdecken die Analogie zwischen Zentralasien und Mittelerde. Die Bevölkerung in Zentralasien ist irgendwie ausserhalb des Fokus der meisten Gemeinden und Missionare. Man

WALTER & MARIANNE DIEM | Biel, Schweiz Leitungsaufgaben auf internationaler Ebene

Das vergangene Jahr brachte die Umstrukturierung unseres „Internationalen Leitungsteams“. Damit stellten sich uns viele Fragen. Ist es unsere Aufgabe, weiterhin Teil dieses Teams zu sein? Wie können wir uns mit unseren Begabungen am besten einbringen? Aus europäischer Perspektive vertreten wir sicher einen mehr ganzheitlichen Ansatz. Können wir diesen einbrin-

könnte von einer vergessenen Region sprechen. Dabei beträgt der Anteil der Christen dort weniger als 0,5 Prozent. Zentralasien ist ein riesiges Gebiet mit verschiedenen geografischen Eigenschaften, mit hohen Pässen und Bergen, ausgedehnten Wüsten und besonders baumlosen Graslandschaften. Seine Kulturen sind so unterschiedlich wie seine Landschaft. Es ist auch Heimat für fünf verschiedene Volksgruppen, zu denen die Usbeken, Kasachen, Tadschiken, Turkmenen und Kirgisen zählen. Das muslimisch dominierte Zentralasien gilt als das am wenigsten erreichte Gebiet der Welt. Für die meisten der Nomaden- und Halbnomadenstämme gibt es weder Langzeit-Mitarbeiter noch eine Gemeinde. Wir glauben, dass Gott beginnt, seinen speziellen Plan für Zentralasien umzusetzen, und wir dürfen Teil davon sein. GEBET: Beten Sie zum Herrn der Ernte, dass Er Seine Arbeiter mit dem Licht der Guten Nachricht nach „Mittelerde“ schickt.

gen? Im Hören auf Gott und in Gesprächen mit guten Freunden sind wir zum Schluss gekommen, dass wir weiterhin die Region Europa leiten sollten. Die Verantwortung für Westafrika werden wir im September 2019 abgeben. Ein herausragendes Ereignis war sicher das „West-Africa-Senders-Gathering“ Ende Oktober. Vertreter verschiedener westafrikanischer Werke und Gruppen, denen das Entsenden von Mitarbeitern am Herzen liegt, kamen dazu in Abidjan, Côte d’Ivoire, zusammen. Es wurde von vielen Afrikanern als epochemachendes Ereignis bezeichnet. Aus den vielen Gesprächen der vergangenen Jahre ist ein Wille zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Ergänzung entstanden. Es ist genial, das mitzuerleben. Ein Ausdruck in Französisch dafür ist „Décloisonnement“ (Überwindung von organisationsbedingten Hindernissen). Wir sind überzeugt, dass dies entscheidend ist, um Gott Ehre zu machen und Menschen fördert.

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12 DAMIEN & LUCIE GOLAY MATHEO, JOAKIM, KYLIAN | Natitingou, Benin Damien: Arbeit mit Jugendlichen, Jüngerschaft, Evangelisation Lucie: Gästehaus

Der Tod unseres Sohnes Joas zu Beginn des Jahres hat uns zweifellos geprägt und viele Fragen aufgeworfen, er hat uns aber auch näher zu Gott und in die Abhängigkeit von Ihm geführt. Damien: Aus verschiedenen Gründen habe ich das Projekt einer Ausbildung für Mechaniker aufgegeben, vor allem aber deshalb, um mehr Zeit für die geistliche Begleitung der jungen Leute zu haben. Ich versuche, den Ethik-Kurs ständig zu

JUDITH & BERND HEER-JÄGGI | Johannesburg, Südafrika Leitungsaufgaben, Gesundheitskoordination Region südliches Afrika

Das Jahr 2018 brachte viel Neues, da wir im Januar gemeinsam als frisch getrautes Ehepaar nach Südafrika zurückreisten. Gemein1|19

verbessern und noch mehr unterschiedliche Aktivitäten für die Jugendlichen in Ausbildung anzubieten. Dazu bin ich zweimal pro Woche im Zentrum, um diese Aktivitäten zu organisieren. Den Rest meiner Zeit widme ich der Arbeit im Liweitari-Zentrum. Dabei steht die Jüngerschulung unter den Jugendlichen im Mittelpunkt. Einmal im Monat organisiere ich ein Wochenendprogramm für sie. Ausserdem soll eine Bibliothek eingerichtet werden. In der Trockenzeit werden Evangelisationen in Dörfern durchgeführt. Lucie: Ich kümmere mich vor allem um Familie und Haushalt, die Kinder, Schule, Besuche usw. Ich helfe auch beim Empfang von Gästen und bei der Organisation des Gästehauses im Liweitari-Zentrum mit. Ich liebe es, auf den Markt zu gehen und die vielen Kontakte in der Stadt zu pflegen. Ab und zu mache ich Besuche im Gefängnis und unterhalte mich dort vor allem mit den Frauen. Ausserdem kümmere ich mich um die Gesundheit der Lehrlinge im Ausbildungszentrum und diskutiere viel mit ihnen. Die Schulbildung unserer Kinder findet mit einheimischen Lehrern zuhause statt. Meine Mutter hilft dabei, stellt das Programm zusammen und begleitet es. Und auch Jodie, eine Kurzzeiterin aus Frankreich, war bis zu ihrer Abreise im April für unsere Familie eine grosse Stütze.

sam konnten wir an der 125-Jahr-Feier der SIM mit anschliessender Direktoren-Konferenz in Pretoria teilnehmen, was Bernd einen Blick auf die weltübergreifende Arbeit der SIM eröffnete. In Botswana ging ein Missionarsehepaar nach über 31 Jahren aktivem Dienst in den Ruhestand. Judith war im März als Rednerin für die von der Africa Evangelical Church organisierte Abschiedsfeier eingeladen. Wir nutzten die Gelegenheit, um auch die anderen Missionare zu besuchen und für eine Familie eine Feldeinführung zu machen. Im Juni flogen wir kurzfristig nach Zimbabwe für eine Mediation zwischen zwei Missionaren. Auch hier konnte Judith noch die anderen Missionare besuchen und ermutigen, neben den offiziellen Besprechungen mit der Feldleitung und den Treffen mit der Kirchenleitung. Judith wird bald den Mentoring-Zyklus mit der jungen australischen Missionarin beenden. Es war eine bereichernde Zeit. Sie wird 2019 mit der Begleitung einer jungen, nordirischen Missionarin beginnen.


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13 PIERRE-ANDRÉ & JOSIANE | Niamey, Niger Weiterbildung für Lehrer

Seit dem Jahresbericht von 2017 wurden im Niger fast eine Million Kinder geboren. Diese Zahl gibt in etwa die Grösse der Herausforderung wieder, die das Land zu bewältigen hat, das den niedrigsten Entwicklungsindex der Welt hat. Eine riesige Aufgabe für die Lehrer, die mit oft sehr wenig Ausbildung vor überfüllten Klassen stehen, in einem verknöcherten Bildungssystem arbeiten und

mit sehr begrenzten Hilfsmitteln auskommen müssen. Manche religiöse Führer begegnen der Schulbildung mit Vorbehalten oder stempeln sie als gottlos ab. Zum Glück treffen wir aber auch Männer und Frauen, die in der Bildung einen Dienst an einer Jugend ohne Zukunftsaussichten sehen. Dieser Jugend will Gott Hoffnung und Lebenssinn schenken. Wir sehen es als Vorrecht, sie in ihrem Wunsch zu ermutigen, sich laufend zu verbessern und ihre Klassenzimmer in einen Ort des Aufblühens und der Begegnung mit der befreienden biblischen Wahrheit zu verwandeln. Neue Begegnungen lassen neue Aktivitäten entstehen, vor allem unter den Frauen: Französisch und Lesen lernen, Gymnastik, Chorsingen... Ein wenig Hilfestellung bei Fragen der Informatik führt, wenig überraschend, aber auch zu Treffen unter Männern. Wenn Sie für Niger beten möchten, dann gibt Ihnen die Seite www.prayforniger.org (in Englisch und Französisch) weitere interessante Informationen.

ICHYA & MARIANNE MAHAMADOU LARA, SAFIA, JONAS | Niger und Kanada Bibelübersetzung, Gartenbau

Es ist eindrücklich für ihn zu erleben, welchen Unterschied es macht, nun selbst als Exeget zu arbeiten. Dank WhatsApp ist Ichya auch von Kanada aus bestens mit seinem Volk vernetzt. So konnte er eine an Gartenbau interessierte Gruppe ermutigen, sich konkret auf einige Probleme zu konzentrieren und gemeinsam Lösungen zu suchen. Nach mehrtägiger Diskussion kamen sie auf die Idee, eine Zaunflecht-Maschine anzuschaffen, um die Gärten vor den Ziegen zu schützen. Alles benötigte Material wurde in der Hauptstadt gefunden. Das Geld dafür legte die Gruppe selbst zusammen. Dadurch sind die Zäune erschwinglich, Arbeitsplätze wurden geschaffen – und weitere Gruppen möchten dieses Modell nun auch umsetzen.

Im April konnten wir Ichyas Diplomierung am Regent College feiern, ein Meilenstein für die Übersetzungsarbeit. Unsere Familie wird weiterhin in Kanada bleiben. Ichya arbeitet mit SIM-Kanada unter den „First Nation“ und führt die Bibelübersetzung in Tamajaq weiter. Im November reiste er in den Niger, um mit einem offiziellen Übersetzungsberater das Buch Prediger und weitere Kapitel aus dem 3. Buch Mose zu überarbeiten.

GEBET: Wir brauchen Gebet für die vielfältigen Aufgaben, in die wir involviert sind: die Übersetzungsarbeit, das Betreuen der verschiedenen WhatsApp-Gruppen, der Kontaktaufbau zu „First Nation“ hier in Kanada. Bitte beten Sie, dass die Tamajaq im Niger das Neue Testament und die bereits übersetzten Teile des Alten Testaments vermehrt gebrauchen und so in ihrem Glauben wachsen können. www.sim.ch


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LAURENCE | Stadt im Osten von Niger Weiterbildung für Lehrer

Sima (Name geändert) ist Lehrerin und Direktorin einer öffentlichen Vorschule: zwei strohgedeckten Unterständen für 90 vier- bis fünfjährige Schüler. Sie überwindet religiöse Barrieren und nimmt die Einladung der privaten christlichen Schule zum Weihnachtsfest in ihrem Dorf an, wo sie ihr Anliegen vorbringt und nach materieller Hilfe und Spielsachen fragt. Da die Direktorin der privaten Schule bei der Feier abwesend ist, begleite ich sie zu ihrer wirk-

MANASSÉ & BÉATRICE OROUYINA EPHRAÏM, JESSICA | Bembéréké, Bénin Projekt„Barouka“, Manassé: Landwirtschaftliche Bereiche, Béatrice: Kommunikation, Buchhaltung

lich bescheidenen Schule. Dann darf ich Sima unser Zentrum mit Hilfsmitteln zeigen, das die Möglichkeit bietet, Materialien anzufertigen, die wir zum Selbstkostenpreis verkaufen. Ich finde ein paar kleine Dinge, die ich ihr schenken kann – und der Kontakt vertieft sich. Sie kommt mit präzisen Anfragen, was mir eine bessere Vorstellung von dem gibt, was Lehrer brauchen. So kann ich das Materialangebot darauf abstimmen. Sima bleibt dran, bezahlt ihr Material und beginnt auch für ihre Freundinnen zu bestellen. Nun überlege ich, wie ich dafür Werbung machen kann, ohne dass die Lehrer von meinen Leistungen abhängig sind. Ich danke Gott für die Möglichkeit, die Ressourcen für private und öffentliche Schulen bekannt zu machen, und das umso mehr, weil sich mein Heimataufenthalt in ein Sabbatjahr ausweitet. GEBET: Danke, wenn Sie für Lehrerinnen wie Sima beten, die ihren Schülern einen besseren Unterricht ermöglichen wollen. Und dass sie, wo auch immer sie stehen in ihrer Beziehung zu ihrem Schöpfer, einen Schritt weiterkommen.

Das Projekt „Barouka“ hat sich zum Ziel gesetzt, einen landwirtschaftlichen Betrieb und ein Heim für mit HIV infizierte Menschen einzurichten. Vor Ort arbeiten wir mit der lokalen Bariba-Gemeinde des UEEB-Gemeindeverbandes und der ambulanten Klinik „Alafia“ zusammen. Vor unserer Ankunft im Juli 2018 existierte das Projekt bereits, jedoch lediglich auf dem Papier. Nach und nach nimmt es Gestalt an mit seinen 20 Hektar Fläche am Eingang des Dorfes Pédarou, das zu Bembéréké im Norden von Bénin gehört. Dank des Gartens verkaufen wir trotz der Trockenzeit Gemüse. Über 40 Schafe, fünf Kühe, ein Esel, fünf Hasen, Hühner und Perlhühner zählen zu den Bewohnern des Anwesens. Wir hoffen auch, dass sich bald Bienen in den neu angefertigten Bienenstöcken einnisten. Manassé arbeitet zusammen mit drei Mitarbeitern. GEBET: Beten Sie für uns um Weisheit bei der Umsetzung des Projektes und den anstehenden Bauarbeiten.

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NICOLAS & MELVINA PIAGET THÉOTIME, SIMÉON, GABRIEL | Monrovia, Liberia Nicolas: Informatik; Melvina: Zahnmedizin

fortzone immer wieder verlassen muss. Die Patienten kommen mit Zahninfektionen, die bereits mehrere Monate oder gar Jahre bestehen und sich weit auf den Kiefer und die Knochen ausgebreitet haben. Die Behandlungen benötigen viel Geduld und Zeit. Dabei lerne ich auch, dass ich mein Wissen wirklich weitergeben kann. Das macht mich dankbar. Nicolas: Als ich ankam, musste ich mir zuerst Zeit nehmen, um zu entdecken, zu verstehen und herauszufinden, was im Bereich Informatik bereits vorhanden war (im Spital, in den Büros, in der Zahnklinik und im Radio-Sender). Dann stellte ich eine Prioritätenliste auf und machte mich auf die Suche nach einer Software, die das Spital in Zukunft benutzen soll – momentan ist noch alles auf Papier. Als einziger Verantwortlicher für die Informatik ist es manchmal schwierig, sich nicht im Support zu verlieren. Doch ich bin froh, dass ich eine gute Software gefunden habe, die 2019 für das Spital installiert werden soll.

Melvina: Einen Monat nach unserer Ankunft konnte ich mit der Behandlung von Patienten beginnen. Es war ermutigend zu sehen, dass ich so schnell einsatzfähig war und effizient arbeiten konnte. Zugleich habe ich schnell gemerkt, dass ich meine Kom-

JHONATAN & EVELINE PORTUGAL GEISER JANOAH, SHANA, YOSHUA | Pucallpa, Peru Projekt„Isola Madre“ – Arbeit mit Teenager-Müttern, Gemeindedienst

Seit Anfang 2018 begleiten wir Carmen Luz, eine siebzehnjährige Mutter. Die Geburt ihrer Tochter stellte ihr Leben und ihre Zukunftsperspektive total auf den Kopf. Das Ziel unseres

GEBET: Wir danken dem Vater im Himmel für alles, was wir in den sechs Monaten erreichen konnten. Wir beten auch, dass das Bildungssystem in Liberia erneuert werden kann.

Mutter-Kind-Projektes „Isola Madre“ ist, solchen Teenagern in ihrer schwierigen Situation eine Stütze zu sein und sie in eine gesunde Selbstständigkeit zu führen. Dies tun wir durch regelmässige Besuche, Seelsorge, Beratungsgespräche und mehr. Wir suchen gemeinsam mit den Mädchen Lösungen und Ideen, wie sie Geld verdienen und sich somit ihr Studium finanzieren können. In einem Gespräch hat sich Carmen Luz so geäussert: „Eure Besuche haben mich emotional gestärkt, Isola Madre hilft mir dabei, eine bessere Mutter zu werden. Ich fühle mich nun fähig, für mein Kind zu sorgen. Ich würde jeder anderen jungen Mutter empfehlen, sich von Isola Madre begleiten zu lassen. Isola Madre hat mir gezeigt, dass ich im Leben weiterkommen kann, wenn ich etwas dafür tue.“ GEBET: Immer wieder staunen wir, wie Gott uns führt und auf unerwartete Weise Türen öffnet, wo wir gar keine gesucht hätten. Seine Wege sind unergründlich und wunderbar! www.sim.ch


BERICHTE DER …

16 JIMMY & MARLIS RABEANTOANDRO MARIO, TANIA, LIVIO, FABIO | Mahatsara, Madagaskar Arbeit unter Tamajaq, Bibelunterricht, Anbetung und Gebet Jimmy: Leitung des Zentrums Timoty, Unterricht an der Bibelschule Marlis: Unterrichten der eigenen Kinder

Dieses Jahr war geprägt von einem guten Verlauf der Bibelschule: 19 Studenten haben im Juni die dreijährige Ausbildung abgeschlossen. Sie kehrten in ihre Dörfer zurück, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen mit allen Erwartungen, die ihre Gemeinden an sie haben. Einige erhielten eine Starthilfe für ihren Dienst: Reisfeld, Unterkunft, Grundstück und Räumlichkeiten für Gemeindeveranstaltungen.

YIEN & JASMIN REATH JOSHUA, JESSE, JEREMIAH Thessaloniki, Griechenland | Arbeit unter Flüchtlingen

Das Zentrum konnte 40 Studenten-Familien für den neuen Drei-Jahres-Zyklus auswählen, der im November startete. Die Arbeiten konzentrierten sich auf den Bau von sechs neuen zusätzlichen Unterkünften für zwölf Studenten-Familien. Die anderen Arbeitszweige des Projektes tragen weiterhin zur Armutsbekämpfung bei, indem 40 Dorfbewohner ausgebildet werden oder angestellt sind. Die Dorfgemeinden werden immer grösser. Im Juli haben im Zentrum 70 Jugendliche an einem Lager teilgenommen, bei dem sie im Glauben ermutigt wurden und praktische Einsätze durchführten. Im September fand ein Treffen dieser Gemeinden statt, 700 Personen kamen zur Glaubensschulung und Evangelisation zusammen. Die Ernte ist gross, die Zahl der Arbeiter, die diese Menschen im Glauben nähren sollen, reicht nicht aus. Möge der Herr Arbeiter senden, um die zu unterstützen, die sich bereits vor Ort gebrauchen lassen. GEBET: Beten Sie für all die Vorbereitungen, die wir für unsere definitive Rückkehr in die Schweiz im Juli 2019 treffen müssen.

Wir sind im Juli 2018 nach Griechenland gezogen, um unter Flüchtlingen zu arbeiten. Neben dem Griechisch lernen ist Yien in zwei verschiedenen Tageszentren tätig, wo er versucht, mit Flüchtlingen ins Gespräch über den Glauben zu kommen. Er leitet zwei verschiedene Bibelgruppen und hat in beiden einen Glaubenskurs durchgeführt. Am Ende des Kurses sagte ein Iraner, dass er glaube, dass Jesus Gott sei. Zu diesem Schluss kam er aufgrund dessen, was er gelernt und in der Bibel gelesen hatte. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Eine Entscheidung zur konkreten Nachfolge hat er noch nicht getroffen, denkt jedoch viel darüber nach und ist auf einem guten Weg. Es ist ein Segen, hier sein zu dürfen, in einem Feld, das reif für die Ernte ist. GEBET: Bitte beten Sie für ein gutes Einleben in Kultur und Sprache. Beten Sie auch für gute Lösungen in der Schulbildung unserer Kinder und für Weisheit und Freude in der Arbeit unter Flüchtlingen.

1|19


… MITARBEITER

17 KATRIN SCHNEIDER | Bembéréké, Bénin Medizinische Arbeit

ten kam. Die Patienten, die bis zu 24 Stunden bleiben, kommen nicht mehr auf die Abteilung. Trotz der um 40 Patienten gesunkenen Eintrittszahl pro Monat lag die Bettenbelegung auf der Chirurgie noch immer bei über 100 Prozent. Ein Kinderchirurg und ein Orthopäde kamen für jeweils zwei bis drei Wochen zu speziellen Eingriffen. Der Kinderchirurg operierte mehr als zehn Fälle von Lippen- und Gaumenspalten. Die Freude auf den Gesichtern der Mütter zu sehen ist wunderbar. Der Orthopäde musste bei den etwa 80 Patienten, die seine Hilfe suchten, Prioritäten setzen.

Seit Oktober 2017 arbeite ich wieder als Stationsleiterin auf der chirurgischen Abteilung. Im Juli 2018 konnte die neue Notfallabteilung mit zwei Überwachungszimmern und insgesamt acht Betten eröffnet werden. Das hatte zur Folge, dass es auf der chirurgischen und medizinischen Abteilung zu weniger Eintrit-

ROGER & KATHY STOLL ELENA, FIONA, SYDNEY | Niamey, Niger Roger: Landesleiter SIM-Niger, Kathy: Kindergärtnerin

Seit 20 Jahren erreicht das FEU* unzählige Studenten in Niamey mit dem Evangelium. In einer Zeit, in der es aus Sicherheitsgründen für Missionare immer schwerer wird, im Landesinneren zu arbeiten, ist die Studentenarbeit der ideale Ort, um Menschen zu begegnen. Um in Kontakt mit diesen jungen Menschen zu kommen, bieten wir Englischunterricht, Computerkurse und Kochkurse an. Ausserdem können

GEBET: Wir sind dankbar für den Chirurgen Dr. Troukou, der im Juli zum Chefarzt ernannt wurde. Beten Sie für diesen engagierten Mediziner und Christen. Beten Sie für meine Aufgabe als Stationsleiterin und Betreuerin der Kurzzeit-Mitarbeiter. Zusätzlich helfe ich bei den Statistiken anderer Abteilungen und begleite viele Mitarbeiter fachlich, persönlich und geistlich. Und beten Sie, dass ich eine gute Balance finde und die richtigen Prioritäten setze, da ich alle meine Aufgaben wirklich gern tue.

die Studenten unsere Bibliothek für ihre Recherchen benutzen. Kathy hilft bei den Kochkursen und ich in der Projektverwaltung. Vor einigen Wochen kam ein ehemaliger Student zu uns, um uns zu begrüssen. Nach wenigen Minuten drehte sich das Gespräch um Fragen zu Christentum und Islam. In den nächsten eineinhalb Stunden sprachen wir über Aufrichtigkeit und Heuchelei, über Sünde und Vergebung, und über die Zuverlässigkeit der Bibel. So schnell kann sich hier ein simples „Hallo“ in ein tiefes Gespräch verwandeln. Diese Art von Gesprächen ist nicht ungewöhnlich, wenn die Türen des FEU* geöffnet sind und Christen sich zur Verfügung stellen, ihren Glauben zu bezeugen. GEBET: Bitte beten Sie für die Studentenarbeit in Niamey. Um die fruchtbaren Aktivitäten des FEUs* fortsetzen zu können, benötigen wir ab 2019 einen neuen Direktor sowie Lehrer für Computer und Englischkurse. Wir hoffen, dass die Arbeit von freiwilligen Mitarbeitern getragen werden kann, bis dieser Personalbedarf von Langzeitarbeitern übernommen wird. *Foyer Évangélique Universitaire (Evangelisches Studentenzentrum)

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BERICHTE DER …

18 ERNST & ELISABETH WALDER | Lima Peru Ernst: Dezentralisierte theologische Ausbildung, Elisabeth: Teamkoordination, Seelsorge

Im Verlauf des Jahres 2018 haben wir rund zehn Mal unseren Workshop “Wie leite ich eine Kleingruppe?” in verschiedenen Gemeinden innerhalb und ausserhalb von Lima durchgeführt. Das eindrücklichste Erlebnis für Dirk, meinen deutschen Kollegen, und mich war sicher der zweiwöchige Aufenthalt bei einem Indianerstamm im Amazonas-Urwald: anderes Klima, anderes

MARTIN & SUSANA WIELAND NATANAEL, MATEO, CATARINA, TIMEO | Lima, Peru Soziale Dienste

Unsere Absicht ist, 100 peruanische Familien und Einzelpersonen zu ermutigen. Susana arbeitete mit fünf Frauen aus unterschiedlichen Elendsvierteln von Lima im Näh-Atelier. Martin unterstützte sowohl die Unihockey-Trainer wie auch Eltern, die an einer Elternschulung teilnahmen. Zwei Frauen aus der Näherinnengruppe verliessen die Ausbil1|19

Essen, anderer Lebensrhythmus – und eine andere Sprache. In einem Dorf mussten wir übersetzt werden. In einem zweiten Dorf verstanden die teilnehmenden Gemeindeleiter genügend Spanisch. Trotz aller Verschiedenheit war auch hier ein intensives Interesse am Workshop zu spüren. Immer wieder berühren uns die Zeugnisse am Ende des 12-stündigen Workshops. Eine Frau in Lima wagte bei der Vorstellungsrunde nicht einmal richtig aufzublicken, so schüchtern war sie. Im Verlauf des Workshops taute sie aber auf und erzählte zum Schluss Folgendes: „Ich wollte eigentlich gar nicht teilnehmen, weil ich mich für zu dumm hielt, so etwas zu begreifen. Mein Sohn im Teenageralter ermutigte mich aber, also wagte ich es. Ich war ganz überrascht, dass ich alles verstand und sogar mitmachen konnte. Nach jeder Zusammenkunft ging ich nach Hause und war imstande, meinem Sohn alles genau zu erklären, was wir gemacht hatten. Er meinte: Siehst du, Mama, du kannst viel mehr, als du gedacht hast!“ GEBET: Beten Sie, dass die Workshops weiterhin in den verschiedenen Gemeinden ein Segen sein dürfen.

dung, weil beide unabhängig voneinander eine bezahlte Festanstellung fanden. Dank ihrer jahrelangen Teilnahme an der Ausbildung im Atelier wurden sie für diesen entscheidenden Schritt in die Erwerbstätigkeit befähigt. Beide sind sich ihrer Würde in Christus bewusst. Dies macht sie zuversichtlich, auch wenn die Entlohnung schlecht ist. Die einzelnen Unihockey-Trainer zu besuchen, die verstreut in der Zehn-Millionen-Metropole leben, war und bleibt wegen des ständig zunehmenden Strassenverkehrs eine echte Herausforderung. Es gelang Martin, die Trainer mit Hilfe eines sozialen Netzwerks zu vernetzen. In Verbindung mit der Durchführung von zwei Trainingseinheiten war dies für sie eine Hilfe, sich mit der Unihockey-Arbeit stärker zu identifizieren. Des Weiteren gelang es uns, 50 Eltern, vor allem Mütter, in der Erziehung ihrer Kinder zu ermutigen. Und 30 Kinder aus einem Elendsviertel konnten im März das Schuljahr starten, weil wir sie mit dem nötigen Schulmaterial ausgerüstet hatten. An den öffentlichen Schulen in Peru müssen die Familien für das Lernmaterial ihrer Kinder selbst aufkommen.


… MITARBEITER

19 RALPH & REBECCA ZACHARIAH TIMON, JOHANNA, NATHAN, ELOÏSE | Lubango, Angola Medizinische Arbeit

Als Gynäkologin und Onkologe haben wir bis zum Sommer 2018 in einem christlichen Spital in Lubango gearbeitet. Wir konnten dort Chemotherapien durchführen und einige sehr berührende Erfolge damit beobachten. Rebecca hat daneben auch Operationen an Fistel-Patientinnen durchgeführt, die nach der Geburt Probleme hatten. So wurde den zum einen schwer kranken, zum anderen jungen, aber urin-inkontinenten Patienten durch die Therapie ein neues Leben geschenkt – und Gottes Liebe vielen Menschen eindrücklich gezeigt. Aus familiären Gründen haben wir unseren Einsatz nun diesen Sommer beendet und leben uns in der Schweiz ein. GEBET: Die Weiterbetreuung einiger Chemotherapien und die regelmässigen Besuche für mögliche Operationen sind für uns eine Möglichkeit, den Menschen in Angola weiterhin zu dienen und so Gottes Liebe sichtbar zu machen. In diesem Sinne bitten wir um Weisheit und Gottes Führung hier und im Team in Angola.

HEIDE ZWIRNER | Lichinga, Mosambik Hilfe für Kinder mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen

Der Junge links auf dem Bild ist acht Jahre alt. Die Erkrankung an Meningitis und Malaria im Dezember 2017 hatte zur Folge, dass er sehr abmagerte, seine Augen blind und seine beiden Beine lahm wurden. Seine Mutter gab ihn aber nicht auf und setzte sich für ihn ein. Durch Ernährung, mit einem Rollstuhl oder auch durch Physiotherapie habe ich versucht, ihm zu helfen. Vor allem aber wurde für den Jungen gebetet. Im Oktober wurde dann von einer neuen Privatärztin die Diagnose gestellt, dass Tuberkulose seine Hirnhaut und die Wirbelknochen befallen hätte. Diese müsse therapiert werden. Der Junge ist zwar schmerzfrei, kann aber nicht sehen und sich nur mit Mühe fortbewegen. So bleibt er weiterhin ein grosses Gebetsanliegen für uns. Ich kümmere mich auch um viele andere Kinder mit Behinderungen und um HIV-Infizierte. Dazu volontiere ich im Bereich der Physiotherapie, mache Hausbesuche und treffe mich mit Müttern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Ich versuche sowohl die Kinder durch Bewegung und durch Gebrauch von Spielzeugen zu fördern, als auch die Mütter untereinander zu ermutigen, sich auf dem Gebiet der Ernährung für ihre Kinder einzusetzen.

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BERICHTE DER …

20 DANIEL BOGDAN (IT) | Santa Cruz, Bolivien Arbeit unter Studenten

stärkeren Wunsch, den Mitmenschen in ihren Herkunftsgebieten zu dienen und einen guten Einfluss auf sie auszuüben. Auch ein zahlenmässiger Anstieg war schliesslich zu verzeichnen.

Unser Ziel für 2018 war „Wachstum“, sowohl geistlich als auch zahlenmässig. Hochs und Tiefs prägten die ersten Monate des Jahres. In der zweiten Hälfte haben wir dann doch nach und nach Veränderung im Leben derer beobachtet, die wir erreichen wollen, sowie einen

SALOME GUBLER | Gushiegu, Ghana Praktikum

Der grösstenteils muslimische Stamm der Dagomba lebt im Norden Ghanas. Während einiger Monate lebte ich in Gushiegu, einem Dagomba-Dorf mit einigen tausend Einwohnern, und half bei den laufenden Projekten mit. Uns als Team lagen vor allem die Kinder und die Jugendlichen des Dorfes am Herzen. Jede Woche führten wir Kinder-

ELDA LIEBI | Galmi, Niger Medizinische Arbeit

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GEBET: Wir beten, dass Gott die Gruppe mit Beständigkeit segnet, dass sie Hingabe zeigen und Leitungsgaben entwickeln, während ich meinen Abschied von Bolivien in der ersten Hälfte des neuen Jahres vorbereite.Einige der indigenen Jugendlichen haben kürzlich damit begonnen, sich zu öffnen und von den Missbräuchen zu erzählen, denen sie in ihrem bisherigen Leben ausgesetzt waren. Beten Sie, dass Gott uns ausrüstet und gebraucht, damit sie in ihrem Innern Versöhnung erfahren dürfen. Und dann beten Sie bitte für einen friedlichen Verlauf der Präsidentschaftswahlen 2019. Sie sind seit einiger Zeit die Ursache für Ausschreitungen.

programme durch und investierten in diese jungen Menschen. In den Programmen erzählten wir jeweils eine biblische Geschichte, sangen und beteten zusammen. Bei den gemeinsamen Spielen durften die Kinder sich austoben. Es war schön zu erleben, wie eine gegenseitige Freundschaft innerhalb kurzer Zeit wuchs und wie interessiert den Bibelgeschichten gelauscht wurde. Ein weiteres Projekt war der Aufbau von kleinen Gemeinden in den umliegenden Dörfern. Zwar trafen sich sonntags in vielen Dörfern kleine christliche Gruppen, doch ihr Wissen über Gott und sein Wort war weitaus kleiner, als sie es sich wünschten. Wir besuchten diese kleinen Versammlungen regelmässig und wurden dabei selbst durch den Glauben der Einheimischen ermutigt. GEBET: Bitte beten Sie für den Stamm der Dagomba, besonders für die Kinder, dass sie Jesus Christus als persönlichen Retter kennenlernen und durch die bereits Gläubigen zur Nachfolge angespornt werden.

Ich arbeitete als Pflegefachfrau im SIM Galmi Spital in der medizinischen Bettenstation, der Notfallabteilung sowie im Wundversorgungszimmer. Wegen der hohen Patientenzahlen während der Malariazeit waren die einheimischen Mitarbeiter sehr dankbar für die zusätzliche Unterstützung. Teilweise mussten die Betten doppelt belegt werden, d.h. zwei Kinder teilten sich ein Bett, während ihre Mütter entweder ebenfalls im selben Bett oder aber am Boden schliefen. Krankenhaus-Seelsorger und Evangelisten stehen mit den Patienten täglich im persönlichen Kontakt oder erklären über Lautsprecher das Evangelium. Als Kurzzeiterin mit limitierten Sprachkenntnissen hat-


… MITARBEITER

21 te ich zwar kaum die Möglichkeit dazu, fühlte mich aber dennoch als ein wichtiges Glied in der Kette, um die Spitalarbeit zu ermöglichen. Auf der Notfallabteilung bekomme ich jeweils die schwersten Fälle beim Eintritt mit, aber normalerweise erfahre ich nie, wie der weitere Krankheitsverlauf ist. Genauso ist es auch in geistlicher Hinsicht: Ich weiss, dass die Patienten das Evangelium hören, doch was sie damit machen, erfahre ich normalerweise nicht.

DORINA MARTIN (AT) | Mongu, Sambia Arbeit unter Jugendlichen, Jüngerschaft

GEBET: Danke, wenn Sie nicht nur für Bekehrungen von Patienten und Angehörigen beten, sondern speziell auch für Wachstum im Glauben und Anschluss an eine christliche Gemeinde. Nach all den Eindrücken und Erfahrungen steht für mich fest: Es war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich in Galmi war!

Seit September 2018 befinde ich mich in der Westprovinz von Sambia. Elf Monate kann ich hier im Jugendzentrum in Mongu mitarbeiten und beim Bau von Gottes Reich mithelfen. Die Jugendlichen in Sambia leben in einer starken Umbruchszeit: Einflüsse durch Medien aus dem Westen, die sehr starken Wurzeln in den afrikanischen Traditionen (Animismus, Hexerei, Aberglaube) sowie Irrlehren führen zu wirren Überzeugungen. Offene, tiefe und ehrliche Gespräche geben den Jugendlichen Halt und helfen, sie in ihrer persönlichen Beziehung zu Jesus zu ermutigen, sie in ihrem Glauben zu stärken und zu unterstützen. GEBET: Danke, dass Sie für einen vertrauensvollen Beziehungsaufbau zu den Jugendlichen beten, sodass sich fruchtbringende Gesprächsmöglichkeiten ergeben.

SAMUEL MOUNIR | Maradi, Niger Praktikum

Mein Einsatz in Niger fand im Rahmen meiner Ausbildung am Institut Biblique de Genève statt, zu der ein achtmonatiges Praktikum gehört. In Niger half ich an der christlichen Privatschule „Cornerstone“ in Maradi mit. Das Projekt lautete: drei neue Klassenzimmer mit Tischen, Bänken und auch Pult und Schrank für die Lehrer auszustatten. Dazu standen mir bis zu zwölf Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren zur Seite, die ich bei der Fertigung der Möbel anleitete. Das Ganze wurde von dem Missionarsehepaar Gordon und Judy Evans beaufsichtigt. Ein weiterer Aspekt meines Praktikums war die Arbeit unter den Kindern. Dabei konnte ich die Lehrer unterstützen und Ideen für den Sportunterricht beitragen. Ich bin dankbar für den Verlauf meines Praktikums. Gott hat über meiner Gesundheit und meinen Reisen gewacht und mich gut versorgt, sei es finanziell, materiell oder mit Begegnungen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

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BERICHTE DER …

22

Members

SIM-Mitarbeiter mit vollem Stimmrecht auf internationaler Ebene

ANGOLA

NIGER

ZACHARIAH Ralph & Rebecca

GOLAY Damien & Lucie SCHNEIDER Katrin OROUYINA-DERRON Manassé & Béatrice

AEBI Walter & Bonnie (+ Schweiz) David & Rebeca Pierre-André & Josiane MAHAMADOU-STERCHI Irhya & Marianne (+ Kanada) Laurence STOLL Roger

BURKINA FASO

PERU

GIGANDET Stéphane & Myriam

PORTUGAL-GEISER Jhonatan & Eveline WALDER Ernst & Elisabeth ) -uঞm Å&#x; "†v-m-

BENIN

GRIECHENLAND REATH Yien & Jasmin

KENIA

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AEBI Michael (& Sarah)

CHRISTEN Ralph & Claudia DIEM Walter & Marianne

LIBERIA

SÜDAFRIKA

PIAGET Nicolas & Melvina

CORADI Sibylle HEER-JÄGGI Bernd & Judith

MADAGASKAR RABEANTOANDRO Jimmy & Marlis

SÜDSUDAN Cornelia

MOSAMBIK BULANDE PENISOARA Josue & Diana MEYER David & Bilga ZWIRNER Heide

SÜDOSTASIEN David & Aline

ZENTRALASIEN NAHER OSTEN Corinne

1|19

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… MITARBEITER

23

Associates

SIM-Mitarbeiter ohne Stimmrecht auf internationaler Ebene

ÄTHIOPIEN

NEPAL

ZAUGG Marc

CARREL Simon

BENIN

NIGER

BLANC Claude-Henri & Elsa HILI Samuel (IT) HUNDHAUSEN Lisa (DE) JÄGER Angela MATZINGER Janine MOSER Sara

BÄUERLE Susanne IJERE-CROT Muriel LIEBI Elda MOUNIR Samuel WATSCHINGER Rafael (AT)

NIGERIA BOLIVIEN BOGDAN Daniel (IT)

SCHULER Rebekka KARZELEK Agata & Piotr (PL)

BURKINA FASO

OSTAFRIKA

GYGER Juliane

Philipp

CHILE

PERU

GLIGOR Denise (AT)

KÜNG Lena STRICKER Claudio

GHANA GUBLER Salome

SAMBIA MARTIN Dorina (AT)

MADAGASKAR SPRUNGER Nicole VOGELSANG Tabea (DE)

SÜDAFRIKA VON SIEBENTHAL Olivia

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PROJEKTE

24

Durch die Mithilfe vieler Sponsoren konnte die SIM-Schweiz im Kalenderjahr 2018 verschiedene Projekte unterstĂźtzen und Hilfe leisten.

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Medienarbeit

Christliche Radiosendungen, Benin CHF 48‘800 CĂ´te d‘Ivoire

Medizin

V “Ê "Ă˜Â˜Ă—Ă¨Â—ĂƒÂ?— q— SIM-SendungsbĂźro fĂźr Westafrika

Doro Klinik und Gemeindebau, SĂźdsudan CHF 40‘300

Spital Bembereke, Benin CHF 21‘250

Klinik-Zentrum Lubango, Angola CHF 10’000

Galmi Spital, Niger CHF 7’700

Soziale Dienste

Projekt M.A.R.T. Ouagadougou, Burkina Faso Arbeit unter jugendlichen MĂźttern CHF 12‘950 1|19

Bolivien Uè—�¨è V “Ê


PROJEKTE

25

Պ फ़! ! $

Burkina Faso

Niger

Behindertenzentrum Mahadaga Gesundheitszentrum Mahadaga

"ĂŠĂşÂ—Ă˜ ĂłÂ ĂƒÂ˘Â˜ÂźÂŤĂ—Ă¨Â— fĂƒÂŤĂłÂ—Ă˜ĂœÂŤĂŁÂ ÂŤĂ˜Â— AÂ—Â“ÂŤĂżĘˆ }Â—ĂƒĂŁĂ˜Ă¨Ă‚Ęƒ Â ĂƒÂśÂ ÂŤÂŒÂ—ÂźĂŹÂŒÂ—Ă˜ĂœÂ—ĂŁĂżĂ¨ĂƒÂ˘ a a Â œ × Bildung

Ă„thiopien Jugendzentrum Projekt „Barnabas“

Nigeria

Indien

BÊ㨍Ÿ¥— Strassenkinder

)Ÿ¥— ÂĄĂŹĂ˜ Zwangsprostituierte

Kenia Schulhausbau

Liberia Zahnklinik

Madagaskar Timoty-Zentrum Mahatsara

Mosambik

Benin-Togo

Bibelschule Lichinga

Bibelschulen A…“Â?Â¨Â—ĂƒĂœÂ?¨èŸ— Bšš Witwenprojekt JĂźngerschaftsprojekt

SĂźdafrika Lambano Zentrum

www.sim.ch


FINANZBERICHT

26 ɚɛˆ˟

Mitarbeiter Ausland

Finanzbericht

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Projekte & Dienste

BILANZ per 30.09.2018

hঞ ;m

2017/18

2016/

1.115.600

966.500

9.500

31.400

637.000

637.100

1.762.100

1.635.300

Passiven

2017/18

2016/17

Eigenkapital Anfang Periode

730.500

705.500

Fonds für Projekte

249.500

224.600

Fonds für Missionare

775.600

679.900

bt b7; b ;Ѵ Vorauszahlungen Immobilien und Mobilien $o|-Ѵ hঞ ;m

Ergebnis Total Passiven Eigenkapital Ende Periode m];_޶ [;v ;C b|

6.500

25.000

1.762.100

1.635.000

737.000

730.500

-18.500

-25.000

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1|19

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Mitarbeiter Ausland

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Projekte & Dienste


FINANZBERICHT

27 ɜˆ˟

Mitarbeiter ) «Â ãʢ zentrale

Einnahmen Eingänge für Mitarbeiter

ɖˆ˟

Dienstleistungen & Diverse

Mitarbeiter Ausland Mitarbeiter Heimatzentrale

1.743.600

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ɕɗˆ˟

Mitarbeiter ) «Â ãʢ zentrale

1.322.600

188.400

192.900

Projekte & Dienste Dienstleistungen & Diverse

Total Einnahmen

Ausgaben

ɖˆ˟

Lė Ã㼫 ¨keitsarbeit

ɖˆ˟

342.100

38.900

34.900

138.900

172.100

2.315.100

2.064.600

2016/17

1.662.500 1.373.400 289.100

1.539.400 1.254.200 285.200

Projekte & Dienste

405.600

358.100

Heimatzentrale

151.800

150.200

Allgemeine Betriebskosten ࠑ@;m|Ѵb1_h;b|v-u0;b| Sozialbeiträge Heimatbüropersonal

Fonds-Zuweisungen Allgemeine Betriebskosten

393.700

2017/18

Mitarbeiter Mitarbeiter Ausland Mitarbeiter Heimatzentrale

1.515.500

1.555.200

Spenden für SIM-Schweiz Spenden für SIM-Schweiz

2016/17

2017/18

Resultat Total Ausgaben

45.200

44.200

40.700

41.600

65.900

64.400

88.700

-8.100

6.500

25.000

2.315.100

2.064.600

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INTERVIEW

28

Aus der Feder des Präsidenten der SIM International (Suisse) JOËL SOMMER

/LHEH )UHXQGH GHU 6,0 Im Jahr 2018 konnten wir auf 125 Jahre SIM (Serving In Mission) zurßckschauen. Die Jubiläumsfeier gestaltete sich abwechslungsreich, interessant und wurde rundum geschätzt. Ganz herzlichen Dank allen Mitbeteiligten. Besonderer Dank gilt der Crew, die abseits des Geschehens in der Kßche stand und fßrs Kulinarische sorgte!

FĂźr Ende Februar 2019 haben wir eine Visionsgruppe zusammengestellt, die sich mit der Zukunft der SIM beschäftigen wird: • Wie soll SIM Schweiz in zehn -_u;m -†vv;_;mÄľ • Was mĂźssen wir unternehmen, damit †mv;u; u]-mbv-|bom 7;m †=|u-] ;v† 0;v|lŕĽ˜]Ń´b1_ ;u=ŕ§ Ń´Ń´;m h-mmÄľ • Wie treten wir als Organisation zeitgeŐŠŐ?lŕ˘œz †m7 ];v;Ń´Ń´v1_-=|vu;Ń´;ˆ-m| -†= †m7 ŐŠŐ?0Ń´;b0;m †mv;u;l †=|u-] |uo|ÂŒ7;l |u;†ľ • Die gute Nachricht, fĂźr die wir einstehen, _-| vb1_ v;b| 7;u uŕ§ m7;uÂŒ;b| mb1_| ˆ;uŕ˘œm7;u| †m7 mb1_| -m h|†-Ń´b|ŕ˘œ| ˆ;uŃ´ou;mÄş ;u ;bŃ´b]; ;bv|ġ 7;u 7b; ;uv|;m " ĹŠ bvvbom-u; Ń´;b|;|;ġ bv| 7;uv;Ń´0;ġ 7;u †mv _;†|; Πu (;u=ŕ§ ]†m] v|;_|Äş 0;u ‰b; 0ubm];m ‰bu 7b; ubm]Ń´b1_h;b| 7;v bvvbomv];7-mh;mv 7;u f;|ÂŒb];m ;v;Ń´Ń´ĹŠ ŐŠŐ?v1_-=|ġ 7;l lo7;um;m ;mv1_;m m-_;Äľ Diesen Fragen und Herausforderungen wollen wir uns in diesen beiden Visionstagen stellen. Der Vorstand muss erneuert werden, dies auch aus gutem Grund. Ein Ehepaar, ManassĂŠ und BĂŠatrice Orouyina, verliess uns, um seinen Auftrag in Benin wahrzunehmen. Ei1|19

gentlich eine gute Nachricht, wenn sich Leute aus dem Vorstand selbst als Missionare an vorderste Front begeben. Aber diese mßssen nun bei uns ersetzt werden. So hoffen wir, bald eine oder mehrere Personen zur Wahl empfehlen zu kÜnnen. Letztes Jahr war es Marc Scheidegger, der fßr den Vorstand gewonnen werden konnte. Nun freuen wir uns auf weitere neue Vorstandsmitglieder. Wir konnten das Rechnungsjahr positiv abschliessen. Dafßr sind wir sehr dankbar. Als Präsident ist es mir wichtig, dass wir dranbleiben, damit wir noch mehr Menschen mit den vielseitigen EinsatzmÜglichkeiten der SIM bekanntmachen kÜnnen. MÜge Gott noch viele rufen und in alle Welt senden! Danke fßr Ihre Mithilfe in dieser Beziehung. Momentan besucht Brigitte Pini diverse Länder mit dem Ziel, unsere MÜglichkeiten und Dienstbereiche auszuweiten und Interessierten neue EinsatzmÜglichkeiten anbieten zu kÜnnen. Die dadurch entstandene Lßcke muss in der Zwischenzeit von anderen im Bßro ausgefßllt werden. Herzlich danken mÜchte ich unserem Team SIM-Schweiz, das sich immer wieder neu erfindet und einen grossartigen Einsatz leistet. Allen voran danke ich Leo und Liselotte Mutzner fßr ihren unermßdlichen und motivierenden Dienst unter uns.


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