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SILOAH aktuell Spezial

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Helfende H채nde

N r. 33 / Okt ober 2011

SILOAH Spezial

Das hat Ihre Hilfe im letzten Jahr bewirkt! Neues aus den Patenschaftsprojekten


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

„Oberstes Ziel ist es, unsere Kinder mit einer guten Ausbildung, mit Gesundheitsfürsorge und einem hoffnungsvollen, rücksichtsvollen und zukunftsorientierten Lebensstil zu versorgen. Speziell die Mädchen sollen sich selbst verwirklichen können.“ Pastor Anbujayapaul, Direktor unseres SILOAH-Partners in Mettur Dam

Leben in Indien! Mit seinen knapp 1,2 Milliarden Einwohnern ist Indien die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt. Zugleich besitzt der weltweit zweitgrösste Staat damit ein immens grosses Heer an Arbeitskräften. So wuchs Indiens Wirtschaft im vergangenen Jahrzehnt trotz internationaler Krisen weiterhin latent. Das führte indes nicht zu Reichtum im ganzen Land und in allen Gesellschaftsschichten: Die Schere zwischen Arm und Reich klafft so weit auseinander wie eh und je.

Trotz verbesserter Ernährungssituation ist noch immer mehr als ein Viertel der Bevölkerung zu arm, um sich ausreichend zu ernähren. Unter- und Fehlernährung ist vor allem auf dem Land und im Süden des Subkontinents ein weit verbreitetes Problem. Dort ist der Anteil der Armen besonders hoch. Viele Kinder müssen hart arbeiten, da das Einkommen vieler Familien nicht zum Überleben reicht.


Indien

Ziele der Projektarbeit Ausweitung des Patenschafts programm Schulbesuch für Mädchen aus armen Familien Medizinische Grundversorgung Ausbildung in hygienischen Fragen Umfassende Bildungsarbeit

Indien produziert Spitzentechnologie für die ganze Welt, doch in den Städten ist jeder Zweite arbeitslos. Die Hälfte der Inder hängt direkt von der Landwirtschaft ab, aber jeder Fünfte ist unterernährt. 95% der Arbeitskräfte gelten als unqualifiziert. Ein Drittel der Bevölkerung sind Analphabeten, 98% davon in ländlichen Gebieten. Das Kastenwesen diskriminiert nach wie vor Hunderttausende. Auch nach Jahren rapiden Wachstums leben laut Schätzungen der Weltbank noch immer mehr als ein Drittel der Inder von weniger als einem Franken am Tag. Auf die Gesamtbevölkerung bezogen heisst das, dass knapp 400 Millionen Menschen von jeglichem Wohlstand ausgeschlossen sind: Kein Geld, keine Bildung, keine medizinische Versorgung, keine Perspektive.

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Erfolge der Zusammenarbeit Indien ist wegen unserer treuen Spender und den Mitarbeitern vor Ort ein Erfolgsprojekt seit fast 20 Jahren. Unter Leitung von Pastor Anbujayapaul und Referend Livingston arbeitet ein motiviertes Team mit und für die Patenkinder und deren Familien.

Das hat Ihre Hilfe im letzten Jahr bewirkt! 42 Mädchen können dank ihrer Patenschaft die Schule besuchen Vermittlung christlicher Werte in einem System, dass nach Kasten einteilt Lernen, Spiel und Spass für die Jungen im Kinderheim


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt Buben, die so tief fallen, werden seit 1992 im Else-Becker-Kinderheim in einem Netz der Liebe aufgefangen. Bis 2010 haben 486 Buben über persönliche Patenschaften von der Hilfe profitiert. Zurzeit leben, lernen und lachen dort 27 Jungen im Alter zwischen sieben und 15 Jahren.

Else-Becker-Kinderheim Kinder sind die schwächsten Glieder der Gesellschaft. Kinder in den Slums von Tamil Nadu lernen zudem schon früh, was es heisst, ums Überleben zu kämpfen. Jene, die keine Familie mehr haben und verwaist sind, werden zudem noch ausgebeutet.

Die Pläne fürs nächste Jahr! Pastor Anbujayapaul schrieb uns, er habe vor allem ein Ziel, welches seine Mitarbeiter mit allen Kräften verfolgen: Die bestehenden Projekte weiterführen und so vielen Mädchen wie möglich eine Zukunft mit fairen Chancen ermöglichen Verteilung hygienischer Kochutensilien an bedürftige Familien Verbesserung der Wasserversorgung im Else-Becker-Kinderheim

Familienpatenschaften ändern Schicksale Noch heute werden in Indien Mädchen bei der Geburt ermordert. Sie bedeuten angeblich nur eine Bürde für die Familie. Überleben sie, sind sie zu harter Arbeit verdammt. Und werden trotz Verbot noch immer als Kleinkinder verheiratet. Die spezielle Form der Familienpatenschaft ist wegen der Stellung der Mädchen erforderlich, andererseits ist sie sehr erfolgreich. 42 Mädchen werden auf diese Weise derzeit gezielt unterstützt. Reverend Livingston besucht jede Familie mehrmals monatlich und sieht sich dabei genau die Verhältnisse und das Umfeld an, in dem die Mädchen leben: Die Unterstützung soll ihr Ziel erreichen. Unterstützen Sie unsere Arbeit in Indien! Kennen Sie jemanden aus Ihrem Bekanntenkreis, der ein weiteres Mädchen in Indien an die Hand nehmen würde und ihm die Schulbildung ermöglicht? Bitte verwenden Sie den Talon auf der Rückseite des Heftes!


Indien

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Es gibt keine grossen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein ungl端ckliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein

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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

„Wir hoffen, in den nächsten zehn Jahren viele Schulen zu gründen, um Kinder von der Armee fernzuhalten. Das ist immens wichtig, um unsere Vision wahr werden zu lassen.“ Marcus Young, Direktor der SILOAH-Partnerorganisation in Burma mit seiner Frau Alyxius

Leben in Burma! Am 7. November 2010 sollten die Burmesen ein neues Parlament wählen. Eine Wahl als Farce: Die Militärjunta hatte sich im Vorfeld bereits einen Grossteil der Sitze per Gesetz gesichert. Die Kritik an Burma ist massiv, doch sie kommt nicht bei seinen rund 48 Millionen Einwohnern an: Diese sind kommunikationstechnisch seit Jahrzehnten abgeschirmt. Derweil leidet das Volk des südostasiatischen Landes unter Armut, wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit,

dem permanenten Bürgerkrieg und der Willkür ihrer militärischen Führung. Dabei setzen alle Kriegsparteien Kindersoldaten ein. Kein Land der Welt missbraucht so viel Kinder zu militärischen Zwecken: 77‘000. Ein Drittel sind Mädchen. Sie werden meist zwangsrekrutiert und leiden unter unmenschlicher Behandlung. Sklaverei, Prügel und sexueller Missbrauch prägen das Leben in den Baracken der burmesischen Armeen und Milizen.

Ein Skandal. Und die Welt schaut weg. Je länger der bewaffnete Konflikt in Burma dauert, desto mehr Menschen sterben einen sinnlosen Tod. Je mehr Soldaten sterben, umso mehr Kinder werden rekrutiert. Buben wie Mädchen. Und sie werden immer jünger.


Burma

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Ziele der Projektarbeit Kinder aus Versklavung und Missbrauch befreien Ganzheitliche, auch psychologische Hilfe Schul- und Ausbildung sowie Vermittlung in feste Arbeitsverhältnisse Nachhaltige Wirtschaftsprojekte Ausbau und Förderung eigenständiger, unabhängiger Gemeinschaften

Erfolge der Zusammenarbeit SILOAH nimmt sich Burmas Kindersoldaten an. Mädchen und Buben, die von diesem Schicksal betroffen oder bedroht sind, stehen im Mittelpunkt unseres Einsatzes. Über Förderschaften unterstützen Spender vier Kinderheime und -zentren sowie fünf Schulen im östlichen Bundesstaat Shan State.*

Nach Verhandlungen mit Führern von Militär und Milizen finden ehemalige Kindersoldaten hier ein neues Zuhause. 34 Mitarbeiter helfen ehemaligen Kindersoldaten wieder zurück in ein normales Leben zu finden. Ein Drittel sind Mädchen. Ihnen gilt unsere besondere Aufmerksamkeit.

Das hat Ihre Hilfe im letzten Jahr bewirkt! 20 neue Kinder konnten aus der Armee gerettet werden Immunitätsbestätigung des Staats für alle Kinder unter 18 Jahren Das Reis-Silo und die Mühle haben erstmals rentiert und sind nun selbsttragend Weihnachtsgeschenke für alle 130 Kinder in den Heimen Bau eines neuen Brunnens Wiederaufbau und Neuausstattung des Mädchenhauses nach einem Grossbrand *) Anmerkung: Aus Sicherheitsgründen vermeiden wir für Burma genaue Ortsangaben


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

Hilfe für Körper und Seele Gelingt es unseren gut ausgebildeten Mitarbeitern einen Kindersoldaten aus der Armee zu befreien oder auszulösen, dauert es in der Regel ein Jahr, um ihn körperlich gesund zu pflegen. Die Mädchen und Buben sind unterernährt und in einem kaum vorstellbaren hygienischen Zustand. Sie werden gesund ernährt, medizinisch betreut, erhalten eine Schul- und anschliessend Berufsausbildung. Weit länger als die Phase der körperlichen Wiederherstellung bedarf es, die immensen seelischen Verletzungen zu heilen. Unsere Mitarbeiter helfen den Kindern, die traumatischen Erlebnisse ihrer Vergangenheit zu verarbeiten.

Die Pläne fürs nächste Jahr! Festigung des Förder-Paten programms Auslösung weiterer Kindersoldaten Bau eines kleinen Mitarbeiter-Hauses Ausbau der Badezimmer in den Heimen

Mädchen leiden doppelt: Sie dienen militärisch und sexuell. Doch unglaublich: Das Schicksal von Kindersoldatinnen scheint niemanden zu interessieren.

Vier Säulen für die Zukunft Auf dem speziell entwickelten Förder-Programm beruht die gesamte Projektarbeit. Es gibt einem Kind Sicherheit in seinem Lebensalltag und schafft Perspektiven für die Zukunft. Jede Patenschaft holt ein Kind aus einer Kaserne heraus in eine behütete Umgebung. Zusammen mit umfassender Bildungsarbeit, nachhaltigen Wirtschaftsprojekten und der Förderung lokaler Gemeinschaften bieten wir für die geschundenen Mädchen und Buben Burmas ganzheitliche Hilfe an. Helfen Sie Burmas vergessenen Kindern auch weiterhin! Ihre heutige Sonderspende wird eingesetzt für den Ausbau der Badezimmer. Bitte beachten Sie den Talon auf der Rückseite des Heftes!


Burma

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Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. Albert Schweitzer

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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

„Wir wollen, dass die Kinder dazu beitragen, Haiti aus der extremen Armut herauszuführen und ihre Gegend zu einem liebevollen, gerechten und friedlichen Ort machen.“ Madeleine und Nicaise Avignon, Leiter der SILOAH-Partnerorganisation COFHED in Lougou

Leben in Haiti! Haiti liegt im karibischen Meer als westliches Drittel der Insel Hispanola. Die zwei anderen Drittel gehören zur Dominikanischen Republik. Das schwere Beben vom 12. Januar 2010 war wie der letzte Genickschlag für das arme Land: Mehr als 300’000 Menschen starben, 250‘000 Häuser wurden zerstört, zwei Millionen Menschen obdachlos.

Seit Ende 2010 wütet die Cholera im Land. Die unvorstellbaren hygienischen Zustände und die absolute Bildungsarmut haben bislang weiteren 2‘000 Menschen das Leben gekostet. Jährlich wiederkehrend wird Haiti von schweren Unwettern und Stürmen heimgesucht.

Durch den Bau einer Kindertagesstätte soll ein sicheres und sauberes Umfeld geschaffen werden für Hausaufgaben, Spiel und Spass.


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Ziele der Projektarbeit Ausbau des Patenschaftsprogramm Verbesserte Ernährungssituation Medizinische Grundversorgung Ausbildung in hygienischen Fragen Bildungsarbeit Mikrokredite für Frauen

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Erfolge der Zusammenarbeit Krankheiten, gravierende Unterernährung und Mangelerscheinungen lassen Kinder sterben. Dagegen kämpfen wir in einem der ärmsten und entlegensten Bergdörfer im Süd-Westen Haitis mit Entwicklungshilfe, die durch Patenschaften getragen wird. Seit 2010 arbeitet SILOAH in Lougou am Rande des Distrikts Les Cayes, dessen gleichnamige Hauptstadt die drittgrösste Haitis ist, vertrauensvoll mit der Organisation COFHED* zusammen.

Über die Hälfte der Einwohner kämpft mit extremer Armut, 80 Prozent der Haitianer leben unterhalb der Armutsgrenze. Zwei Drittel der Menschen ernähren sich von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die sie im kleinen Rahmen für den Eigenbedarf anbauen. Häufig auftretende Krankheiten wie Typhus, Malaria, Cholera und das DengueFieber raffen die Schwächsten hin.

Jegliche Aufbauhilfe nach dem verheerenden Erdbeben 2010 blieb in der haitischen Hauptstadt und ihrer unmittelbaren Umgebung stecken. Kein Wunder: Portau-Prince, eigentlich gerade einmal 210 Kilometer entfernt, ist nur über Geröll- und Schotterpisten in sieben Stunden Fahrtzeit erreichbar.

Das hat Ihre Hilfe im letzten Jahr bewirkt! Bau von zehn neuen Toiletten Jeder Bewohner Lougous hat nun Zugang zu sauberem Trinkwasser Sieg gegen die Cholera durch Hygieneschulungen, sanitäre Einrichtungen und sauberem Trinkwasser 16 Kinder kommen vom Kindergarten in die 1. Klasse, 126 ältere wurden erfolgreich in höhere Klassen und weiterführende Schulen versetzt *) COFHED = Christian Operation for Health, Education & Development (Christliches Werk für Gesundheit, Erziehung)


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

Kinderpatenschaften = effektive Hilfe Die meisten der rund 1‘500 Einwohner leben in kleinstbäuerlicher Eigenversorgung. Es gibt kaum Handel, keine wirtschaftliche Entwicklung. In dieser von der weltweiten Hilfe abgeschnittenen Region realisieren Spender Kinderpatenschaften und Entwicklungshilfe. So dürfen wir etwa über Patenschaften die Grundschule „La Petite Académie de Lougou“ mit unterstützen und bieten medizinische Grundversorgung, Cholera-Prophylaxe sowie Hygieneunterricht an.

Rund 150 Kinder erhalten medizinische Hilfe, eine warme Mahlzeit und eine schulische Ausbildung. Bald soll eine Tagesstätte gebaut werden. Sie ermöglicht zusätzliche Bildung, Ganztagsbetreuung, Spiel und Spass. Denn in den einfachen Hütten gibt es für die Kinder kein Umfeld zum Lernen. Die Kinder stehen im Mittelpunkt der Hilfe, doch auch ihre Familien und die gesamte Dorfgemeinschaft wird gefördert. Wirtschaftliche und soziale Entwicklung von unten: Das SILOAH-Mikrokredit-Projekt ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Hilfe zur Selbsthilfe. Es soll Frauen mit einer guten Idee zum Aufbau einer selbständigen Tätigkeit im ersten halben Jahr Finanzsicherheit bieten. Das besondere an unserem Programm ist, dass wir keine fertigen Lösungen anbieten. Die Frauen entscheiden selbst. Wir bieten dort Hand, wo die einheimischen Frauen selber etwas tun wollen und für eine gewisse Zeit Geld, Beratung und Unterstützung benötigen.

Die Pläne fürs nächste Jahr! Bau einer Kindertagesstätte Minibibliothek für die Schule Ausbau des Patenschaftsprojekts Ausbau der Mikrofinanzprojekte

Helfen Sie den Kindern und Frauen Lougous! Das neue SILOAH-Projekt in Haiti hat grosses Potenzial. Unterstützen Sie die hoffnungsvolle Gemeinschaft in Lougou mit einer weiteren Patenschaft oder Spende. Bitte verwenden Sie den Talon auf der Rückseite des Heftes!


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Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel gibt. Gerhard Tersteegen

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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

„Unser Traum ist es, die Kinder glücklich aufwachsen zu sehen. Wir wollen sie begleiten, fördern, sich eigenständig entwickeln lassen. Und uns ist wichtig, sie zu moralisch verantwortlichem Handeln anzuleiten.“ Isabel Mora, Leiterin des Kinderheims Casa Emanuel

Leben in Guinea-Bissau! Die Lage in der kleinen afrikanischen Republik ist seit den 1970er Jahren dauerhaft instabil. Das hat Auswirkungen auf die Wirtschaft. 90% der Bevölkerung sind im Eigen-Landbau tätig. Eine Exportindustrie existiert kaum. Ausgeführt werden lediglich Erzeugnisse aus der Fischerei sowie der Forst- und Landwirtschaft. In den letzten Jahren vermehrt CashewNüsse. Sie machen heute 85% der Exporterlöse des Landes aus.

Das hat prekäre Folgen für die Menschen. Guinea-Bissau ist das fünftärmste Land der Welt.Von den 1,4 Millionen Einwohnern leben 65% unter der Armutsgrenze. 61% sind Analphabeten. Nur wenige Kinder besuchen die Schule. Sie müssen helfen, meist in der Landwirtschaft. Das zu entrichtende Schulgeld verhindert für grosse Teile der Bevölkerung zusätzlich den Zugang zur Bildung.

Isabel Mora untersucht ein Kleinkind: In Guinea Bissau gibt es nur 12 Ärzte auf 100‘000 Einwohner. Kaum verwunderlich, dass die Krankheitsrate hoch ist und selbst harmlose Krankheiten oft tödlich enden.


Guinea-Bissau

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Ziele der Projektarbeit Patenschaftsprogramm für Heimkinder im “Casa Emanuel“ Patenschaften für Kinder armer Familien im Umkreis Verbesserung der Ernährungssituation Medizinische Grundversorgung und Gesundheitsmassnahmen

Es gibt nur zwölf Ärzte auf 100‘000 Einwohner. Die HIV-Infektionsrate bei Erwachsenen beträgt über 10%. Viele Kinder sind unterernährt. Nach Erkenntnissen der UN-Drogenbehörde kommt ein Drittel von Europas Kokain über Westafrika. Guinea-Bissau ist ein wichtiges Transitland.

Erfolge der Zusammenarbeit Um dieser Hoffnungslosigkeit zu begegnen, unterstützen wir in unserem Projektstandort die Ernährungssituation und bieten medizinische Grundversorgung, Gesundheits-, Hygiene- und Aufklärungsmassnahmen sowie schulische Bildung an. Im Zentrum dauerhafter Hilfe steht das Patenschaftsprogramm.

Neun von zehn Kindern sterben unmittelbar nach der Geburt. Nur jede vierte Frau und jeder zweite Mann können lesen und schreiben. Eine hohe Krankheitsrate, die niedrige Bildung, extreme Arbeitslosigkeit und der geringe Lebensstandard führen zu einer durchschnittlichen Lebenserwartung von gerade 48 Jahren.

Das durch Patenschaften unterstützte Waisenhaus „Casa Emanuel“ entstand 1997. Heute leben dort 135 Kinder. Sie erhalten Nahrung, Kleidung und werden medizinisch versorgt. Das Patenschaftsprogramm ermöglicht auch den Ausbau der Infrastruktur, wie Wege oder einen Spielplatz.

Das hat Ihre Hilfe im letzten Jahr bewirkt! Aufnahme von weiteren verlassenen, behinderten oder kranken Kindern Aufnahme von Schulkindern aus armen Familien von ausserhalb des Heims Tagesausflüge und Camps Organisation von Festen an Weihnachten, Tag des Kindes usw. Die Ernährung und Betreuung der Kinder wurde weiter verbessert


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

Bildung = Zukunft Die Kinder werden in eigenen Schulklassen unterrichtet. Auch Kindern von ausserhalb, deren Eltern das übliche Schulgeld nicht bezahlen können, ist es möglich, die Schule im Heim zu besuchen. Zusammen mit 70 Kindern aus dem Heim besuchen deshalb weitere 289 Buben und Mädchen aus bitter armen Familien die Schule.

Glücklich schätzen sich Kinder von ausserhalb des Casa Emanuel, wenn sie dank ihrer Patenschaft hier zur Schule gehen und das freundliche Umfeld mit benützen dürfen.

Die Pläne fürs nächste Jahr! Fortführung der bestehenden Patenschafts- und Entwicklungsprojekte Vermittlung von weiteren Patenschaften für Kinder aus armen Familien Ausbau des neuen Landwirtschaftsprojekts Bau eines Knabenheims neben dem Casa Emanuel Schulung der Lehrkräfte

Hilfe zur Selbsthilfe Grosse Hoffnung setzen wir in das neue Landwirtschaftsprojekt auf der Hühnerinsel: Hier wird nicht nur gesundes Gemüse angebaut. Das Projekt dient auch dazu, den Schulkindern und der gesamten Inselbevölkerung moderne Anbaumethoden näher zu bringen. Wir hoffen, auf diese Art langfristig die Ernteerträge zu steigern. Lassen Sie uns gemeinsam Kinderleben verändern! Bitte empfehlen Sie das Projekt weiter. Wir suchen dringend weitere Paten, damit möglichst viele Kinder überhaupt die Chance geschenkt bekommen, Lesen und Schreiben zu lernen. Bitte verwenden Sie den Talon auf der Rückseite des Heftes!


Guinea-Bissau

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Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt. Martin Luther

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SILOAH Patenschaften

„Wir sorgen dafür, dass Kinder nicht durch Armut, Gewalt, Prostitution und Kinderarbeit ausgenutzt werden, indem wir über ihr Schicksal aufklären, die Armut und Ignoranz in ihrem Lebensraum bekämpfen und ihnen eine Ausbildung ermöglichen.“ Unser Leitbild

Das sind wir Hilfe weltweit SILOAH ist ein christlich-überkonfessionelles Hilfswerk, das sich weltweit für Menschen in akuter Not engagiert. Unsere Projektländer mit Patenschaften sind die hier im Heft dargestellten. Darüberhinaus leisten wir in Katastrophenfällen Nothilfe, wie in jüngster Vergangenheit nach dem schweren Erdbeben im Januar

2010 in Haiti, der Flutkatastrophe vom August 2010 in Pakistan oder der Hungersnot im Sommer 2011 in Ostafrika.

Patenschaften Sie bilden den direktesten Weg der Hilfe und wirken sich wie ein unsichtbarer Schutzschild aus - ein Rundumschutz für ein sonst hilfloses Kind.


Helfende Hände

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Effizienz Unser Büro ist in am Kirchenrain 17 in Oberwangen bei Bern zu Hause. SILOAH beschäftigt drei Mitarbeiter – die Geschäftsführerin Ruth Stöckli, die Patenschaftsverantwortliche Stefanie Schmider sowie den Redaktor und Fundraiser Georg Rettenbacher. Bei besonderen Aktionen, wie dem Verpacken der Spenderbriefe oder dem Sortieren von Sachspenden, helfen bis zu zehn ehrenamtliche Helfer mit. Auf diese Weise arbeiten wir im Sinne der Verwendung von Spendengeldern sehr effektiv: Nur 12,3% werden für Verwaltungskosten, also Miete, Büroausstattung, Gehälter, Steuern usw., verwendet. 82,5% der eingeworbenen Spenden und Patenschaftsgelder landen direkt im Projektland.

Direkt Unsere Patenschaftsverantwortliche Stefanie Schmider beantwortet gerne Ihre Fragen und hat ein offenes Ohr für allfällige Anliegen und Wünsche: Telefon: 031 982 01 03 E-Mail: s.schmider@siloah-patenschaft.ch Facebook: Siloah Patenschaft Gerne schlägt Ihnen Stefanie Schmider auch unverbindlich eine Patenschaft vor. Sie weiss, wo es brennt in den Patenschaftsländern und welches Kind Ihre Hilfe gerade am dringendsten benötigt.

Ruth Stöckli, Geschäftsführerin

Georg Rettenbacher , Redaktor und Fundraiser


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

„Wir sind in der Europäischen Union, aber unser Leben wird von Tag zu Tag härter. Das Durchschnittseinkommen beträgt 250 Franken, arme Familien leben von weniger als 150 Franken. Dabei sind die meisten Preise gleich wie in der Schweiz. Dank der Patenschaften erhalten die Familien lebensnotwendige Dinge.“ Eniko Gabor, Patenschaftsverantwortliche SILOAH Rumänien

Leben in Rumänien! Nach Jahren beeindruckenden Wachstums wurde das Land von der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 unmittelbar und sehr hart getroffen. Der Beitritt zur Europäischen Union im Jahr davor schützte kaum: Die Krise führte zu enormen Rückschlägen. Die Inflationsrate und die Arbeitslosenzahl verdoppelten sich nahezu. Rund 1/4 der Rumänen lebt in Armut. Insbesondere in den länd-

Viele Kinder werden in Wohnungen gefunden, wo sie ganz auf sich selbst gestellt leben. Dank der liebevollen Betreuung erfahren sie Geborgenheit und Liebe, bekommen ein neues Zuhause.

lichen Regionen gibt es hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Kaufkraft und massive soziale Probleme. Viele Familien leben unter dem Existenzminimum. Mehr und mehr Menschen ertränken ihre Sorgen im Alkohol. Weil Schwarzarbeit grassiert sind viele Familienväter nicht krankenversichert. Die Familie stürzt bei Unfällen in ein Loch von Ausweglosigkeit und Schulden. In einer solchen Gegend liegt unser Projektstandort Gehorgheni.


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Rumänien

Ziele der Projektarbeit Patenschaftsprogramm für verarmte kinderreiche Familien und Sozialwaisen Vermittlung von Lehrstellen und Arbeitsplätzen, Beratung und Begleitung Nachhaltige Entwicklungshilfe-Projekte

Erfolge der Zusammenarbeit SILOAH Patenschaft unterhält ein umfangreiches Patenschaftsprogramm für verarmte kinderreiche Familien in und um Gheorgheni. Die Stadt am Rande der Karpaten, im unterentwickelten Norden, zählt rund 23‘000 Einwohner. Durch die Vermittlung eines Patenkindes wird der Lebensunterhalt der gesamten Familie mit unterstützt. Dazu gehören die materielle und medizinische Versorgung, Hygieneartikel, die Sicherung des Schulbesuches, Mietzuschüsse und diakonische Dienste – eine grossartige Hilfe: Die Familien sind nicht mehr mit existenzieller Armut konfrontiert.

Merci!

Patenschaften sorgen nicht nur für Hilfslieferungen, sondern auch für unsere beratende Begleitung bis ins Berufsleben hinein.

Das hat Ihre Hilfe im letzten Jahr bewirkt! Vermittlung von Lehr- und Arbeitsstellen für Jugendliche Hilfsgütertransporte mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Schulmaterial Fertigstellung des Umbaus des Obdachlosenzentrums Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke für die Patenkinder und Senioren


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

Ein Ort der Liebe und Geborgenheit Immer wieder verlieren alleinerziehende Frauen ihre Wohnung, weil sie die Mieten, Strom und Heizung nicht bezahlen können. Sie hausen dann in unwürdigen Unterkünften, werden vertrieben und sind geächtet. Besonders im Winter ist dies eine tödliche Gefahr. Bis zu 20 Personen finden im Obdachlosenheim von SILOAH eine warme und sichere Unterkunft inklusive Verpflegung.

Die Pläne fürs nächste Jahr! Aufgleisung eines Drogen präventionsprogramm Zuverlässige Finanzierung des Obdachlosenzentrums für obdachlose oder misshandelte Mütter mit ihren Kindern Vermittlung von weiteren Patenschaften Organisation eines Kinderlagers

Ärmeren Bevölkerungsschichten eine Perspektive zu geben und ihre soziale Lage dauerhaft zu verbessern, sind die übergeordneten Ziele unseres Engagements.

Im letzten Jahr wurde dank Spenden der Ausbau des Dachstockes im Obdachlosenheim fertiggestellt. Ein Generationenhaus entstand: Die zusätzlichen Räume schenken Müttern mit ihren Kindern Zuflucht. Einen Ort voll Liebe und Geborgenheit, der sie die Strapazen, die sie erleben mussten, vergessen lässt. Für viele ist so ein Neustart möglich. Nachhaltige Entwicklungshilfe Mit Hilfe von Spenden wurden in Gheorgheni ein Warenhaus, ein Gebrauchtwarenladen und ein Jugendcafé mit Kunstgalerie eröffnet. Von diesen Projekten profitieren viele Menschen, die ansonsten der Armut ausgesetzt wären. Zirka 75% der Gewinne aus diesen Unternehmen fliessen in die verschiedenen Projekte am Ort zurück. Arbeitsplätze und Lehrstellen werden geschaffen. Helfen Sie den Kindern und Familien! Schenken Sie Zukunft. Bitte verwenden Sie den Talon auf der Rückseite des Heftes!


Rum채nien

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Wirklich lieben kann nur der, der von anderen keine Gegenliebe erwartet, der um der Liebe willen liebt und deshalb nicht fordert. Peter Lauster

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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

„Ich hoffe, dass aus unserer Zusammenarbeit ein Modell für Ruandas Menschen entsteht. Es ist mein Ziel, dass hier in zehn Jahren jeder in einem guten Haus oder einer guten Wohnung lebt und krankenversichert ist. Die Witwen und Waisen schöpfen durch die positive Veränderung Hoffnung. Hoffnung auf eine bessere Zukunft“

Jean Gakwandi, Direktor von Solace Ministries in Ruanda

Leben in Ruanda! Ruanda ist das am dichtesten besiedelte Land Afrikas. Auf einer Fläche halb so gross wie die Schweiz leben mehr als elf Millionen Menschen. Im Jahr 1994 fand hier einer der blutigsten Völkermorde des 20. Jahrhunderts statt – eine Million Kinder, Frauen und Männer wurden getötet.

Die Folgen des grausamen Genozids sind bis heute allgegenwärtig. Zwar herrscht wieder Frieden und die Verhältnisse sind einigermassen stabil, doch die Probleme sind unübersehbar. Völkermord und AIDS haben viele Frauen als Witwen und Kinder als Waisen zurückgelassen. Misshandlungen und systematische Vergewaltigungen waren damals Teil der Strategie der Kämpfer. Die Opfer sind bis heute schwer traumatisiert.


Ruanda

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Ziele der Projektarbeit Ausweitung des Patenschaftsprogramms Umfassende Bildungsarbeit Ganzheitliche, auch seelische Unterstützung Nachhaltige Entwicklungsprojekte mit Landwirtschaftsprogramm

Ruanda zählt aktuell zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast zwei Drittel der Bewohner leben unterhalb der Armutsgrenze. Gut ein Drittel ist unterernährt, obwohl neun von zehn Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt sind.

Erfolge der Zusammenarbeit Gemeinsam mit unserem Partner Solace Ministries hilft SILOAH seit 2006 den Menschen östlich der Hauptstadt Kigali in drei Orten: Kabuga, Bicumbi und Nyagasambu. Hier haben sich aus Witwen und Waisen neue Familien gebildet. Sie erhalten materielle Unterstützung und psychologische Hilfe. Das Patenschaftsprogramm ist die wichtigste Stütze dieser Arbeit.

Frauen lernen Landwirtschaft zu betreiben und sogar eigene Geschäftsideen umzusetzen.

Den Kindern wird der Schulbesuch ermöglicht und sie werden krankenversichert. Gesunde Lebensmittel werden vor Ort in den SILAH-Landwirtschaftsprojekten angebaut und teilweise verkauft. So entstehen neue Einkommen für die Familien. Hilfe zur Selbsthilfe statt Abhängigkeit von Lebensmittelhilfen.

Das hat Ihre Hilfe im letzten Jahr bewirkt! Ausbau bestehender Entwicklungs- und Patenschaftsarbeiten Anstoss zu neuen Bildungs- und Landwirtschaftsvorhaben Geissen-Aktion mit 115 gespendeten Tieren


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

Neues Bildungs- und Landwirtschaftsprojekt Trotz Armut erhält ein Kind die Möglichkeit die Schule zu besuchen und erfolgreich abzuschliessen. Zukunft entsteht. Gesunde und zufriedene Kinder besuchen die Schule. Sie sind die Hoffnung Ruandas: Diese Kinder sollen die Entwicklung ihres Landes in Gang setzen. In den Farmprojekten von Kabuga und Bicumbi lernen ihre Zieh-Mütter Obst und Gemüse anzubauen, Tiere aufzuziehen, Seife und andere Waren herzustellen und zu vermarkten. Zu richtigen Geschäftsfrauen geschult, sollen sie auf diese Weise die eigene Familie selbst versorgen.

Neues Patenschafts-Projekt Auch in Nyagasambu wütete der Völkermord, hat viele Kinder zu Waisen und Frauen zu Witwen gemacht. Geprägt von Armut, Krankheit und Trauma kämpfen sie ums Überleben. Dort soll durch ein ganzheitliches Patenschaftsprogramm Entwicklung angestossen werden.

Die Pläne fürs nächste Jahr!

Kreislauf der Hoffnung Durch eine Patenschaft wird den Mädchen und Buben der Schulbesuch ermöglicht, während die Mütter im landwirtschaftlichen Projekt geschult werden. Bildung für die Kinder und eine gute Ernte für die ganze Familie sind die besten Voraussetzungen, um dauerhaft der Armut zu entfliehen.

Neues Patenschafts-Projekts in Nyagasambu Ausbau der Bildungs- und Landwirtschaftsprojekte Ausweitung der Anbauflächen Vorsorge gegen Dürre durch Wasserreservoirs

Was Sie tun können: Suchen Sie mit uns Menschen, die einem Kind im neuen Projekt Nyagasambu durch eine Patenschaft Perspektive schenken! Bitte verwenden Sie den Talon auf der Rückseite des Heftes!


Ruanda

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Die Liebe sucht nicht den eigenen Vorteil. 1.Korinther 13,5

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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

„Moldawische Kinder haben sehr schlechte Möglichkeiten in der Gesellschaft aufzusteigen. Wir wollen ihnen eine helfende Hand anbieten. Mit all unseren Kräften. Einsatz, Hingabe, feste Werte und Glauben helfen uns dabei.“ Veronica Martiniuk, Leiterin von SILOAH Moldawien

Leben in Moldawien! Einst war Moldawien eine der wohlhabendsten Sowjetrepubliken. Das änderte sich rapide mit seiner Unabhängigkeit 1991. Die vormaligen “Bruder-staaten“ Russland und Ukraine kappten sämtliche wirtschaftlichen Verbindungen, sogar der Meereszugang wurde dem Land genommen.

Die Folgen: Ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Fast jeder fünfte Bewohner ist seit 1991 ausgewandert, die Bevölkerung schrumpfte von 4,4 auf 3,5 Millionen Einwohner. Natürlich gingen vor allem die bestausgebildeten.

Moldawien ist das Armenhaus des reichen europäischen Kontinents. Im Hinterhof der Wohlstandsgesellschaften leben Kinder in grosser Not und Gefahr. Jede Patenschaft umgibt ein Mädchen oder einen Jungen wie ein schützender Mantel.


Moldawien

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Ziele der Projektarbeit Patenschaften, die direkt und bestmöglich helfen Sachhilfe für staatliche Kinderheime, Schulen, Kinderzentren und medizinische Einrichtungen Unterstützung behinderter Kinder Medizinische Versorgung, Tuberkulosevorbeugung Förderung von Schul- und Berufsbildung Unterhalt von Kindertagesstätten

Zugleich konnten sich Korruption und die organisierte Kriminalität etablieren. Demgegenüber steht eine ineffiziente staatliche Verwaltung. Zurück und allein bleiben Kinder, Frauen, Alte. Für sie könnte die Situation nicht hoffnungsloser sein: Kaum Arbeit, keine Investoren, keine Zukunft. Stattdessen Instabilität, Alkoholismus und häusliche Gewalt. Konstant hoch ist die erzwungene Prostitution und der Menschenhandel von Frauen und Mädchen ins In- und ins Ausland – seit 2004 auch zunehmend von Buben. Sie werden zur Kinderarbeit, zum Betteln und zum Drogenhandel genötigt sowie

sexuell versklavt. In den letzten zehn Jahren stieg ihre Zahl um 16,3%; mehr als 80% sind Mädchen.

Erfolge der Zusammenarbeit Eine Patenschaft hilft denen, die besonders unter der Situation leiden. Spender unterstützen über Patenschaften Schulen, Waisenhäuser und Kinderzentren, fördern Bildung und Ausbildung. Dazu fahren Mitarbeiter auch weit in die Dörfer rund um Chisinau. Vom Sozialdienst oder durch Lehrkräfte erfahren wir von alleingelassenen Kindern und besonders bedürftigen Familien. Die Versorgung der Schulküchen ist die erste von vielen Hilfen.

Das hat Ihre Hilfe im letzten Jahr bewirkt! Vier Hilfsgütertransporte mit Schulmobliliar, Lernutensilien, mediz. Gerätschaften, Medikamenten uvm. Initiierung Landwirtschaftsprojekt für die Versorgung der Projekte Sommerlager für Patenkinder aus verschiedenen Projekten Verteilung von Schultaschen


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Neuigkeiten aus dem Silaoh-Patenprojekt

Ester bekommt Nachwuchs in Chiperceni Im Jahr 2008 vermissten über 110‘000 Kinder ihren Vater oder ihre Mutter. Mehr als 30‘000 lebten mutterseelenallein. Heute sind es gewiss noch mehr. Diese Kinder brauchen Hilfe. In den drei Tagesstätten, die wir in Moldawien unterstützen, finden Kinder Zuflucht, Geborgenheit und Annahme. „Ester“ steht für Sorge, Herzensgüte und Selbstlosigkeit. Nach der Schule erwartet die Kinder dort Aufgabenhilfe, Essen, Spiel und Spass. Im Herbst 2011 öffnet das vierte Ester im Ort Chipercheni.

Die Pläne fürs nächste Jahr! Finanzielle Sicherung der Kinder tagesstätten durch Patenschaften Ausbau des neuen Landwirtschafts-Projekts Neue Ester-Kindertagesstätte in Chiperceni und Ungheni Schulkantinen-Ausrüstung und Renovierung Kinderspielplatz und Sommertheater neben Ester Valcinet

Vielfältige Hilfe Familien werden durch Patenschaften direkt mit dem Nötigsten, wie Kleidung, Nahrungsmittel und Medikamente unterstützt. Schulküchen, Ausbildungsprogramme und ein Tuberkulose-Kinderheim gehören zu den vielfältigen Projekten. Mit einem Restaurant, einem Friseur-salon und dem Sozial- und Kulturzentrum schaffen wir Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten – dies hilft zahlreichen Menschen aus dem Kreislauf der Armut. Schenken Sie Perspektiven für die Zukunft! Verhelfen Sie der neuen Kindertagesstätte in Chiperceni zu einem guten Start und helfen Sie eine der ersten Patenschaften zu vermitteln. Bitte verwenden Sie den Talon auf der Rückseite des Heftes!


Moldawien

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Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit. Charles Dickens

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Jetzt helfen!

Impressum

www.siloah-patenschaft.ch

Verleger und Herausgeber: Siloah Mission – Helfende Hände Kirchenrain 17, 3173 Oberwangen

Telefon: 031 982 01 -03; Fax: -00 E-Mail: info@siloah-patenschaft.ch Redaktion: Georg Rettenbacher

MERCI

Ja, ich helfe helfen und übernehme eine Patenschaft

aus dem Projektland____________________________________

Ja, ich kenne jemanden, der eine Patenschaft übernehmen könnte.

Senden Sie mir für die Weiterempfehlung die Angaben zu einem Not leidenden Kind im Projektland___________________________

Bitte senden Sie mir zudem

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die Patenschaftsbroschüre

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Vorname

Strasse Postleitzahl E-Mail

den Geschäftsbericht

Name

Nummer Ort

Telefon

Bitte ausschneiden und ausgefüllt einsenden an: SILOAH Patenschaften, Kirchenrain 17, 3173 Oberwangen oder per Fax an: 031 982 01 00

Auflage: rund 1’500 Ex Erscheinungsweise: monatlich Abonnement 12 Fr. jährlich

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Oder spenden Sie unter Angabe eines Projektlandes oder Sonderzweck direkt auf unser Spendenkonto: Postkonto-Nr. 60-329646-6

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