contamination control report
September 2026
Offizielles Organ
n Rein und kühl – magnetokalorischer Effekt n Wertvoll: In Reinraum-Daten steckt mehr drin n Vom der Militärbaracke zum Reinraumhandel n Veränderte Reinraum-Messelandschaft
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MAS100 SIRIUS . GANZ SCHÖN BESSER. ®
SMARTE LUFTKEIMSAMMLUNG IM REINRAUM.
Der brandneue Nachfolger des weltweit meist verkauften aktiven Luftkeimsammlers ist da. Er überzeugt mit magnetischem Lochdeckel mit Griff und zukunftsweisenden Features.
Höchste Prozesssicherheit mit intelligenter Automatisierung Weniger Sekundärkontamination dank aseptischer Handhabung Absolute Effizienz durch einfache Bedienung und 200 SLPM Manipulationssicherer AuditTrail und automatischer DatenExport
MAS-100 Sirius. For serious air sampling. mbv.ch/de/sirius
editorial n Hitze draussen zeigt
Grenzen im Reinraum
Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe SwissCCS-Mitglieder, die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie stark hohe Aussentemperaturen den Betrieb technischer Anlagen beeinflussen können. Für Reinräume ist das besonders relevant. Die geforderten Bedingungen im Raum bleiben unverändert, auch wenn sich die äusseren Randbedingungen deutlich verschieben. Kälteanlagen laufen über längere Zeit unter hoher Last. Rückkühlwerke arbeiten näher an ihren Leistungsgrenzen. Gleichzeitig muss die Zuluft weiterhin so aufbereitet werden, dass Temperatur und Feuchte im vorgesehenen Bereich bleiben. In solchen Situationen zeigt sich schnell, wie belastbar eine Anlage tatsächlich ausgelegt und betrieben ist. Schwachstellen und geringe Leistungsreserven werden im normalen Betrieb oft nicht sichtbar. Erst hohe Aussentemperaturen, zusätzliche interne Lasten oder ungünstige Feuchtebedingungen zeigen, wo Regelungen und Anlagen an ihre Grenzen kommen. Das kann sich in steigenden Raumtemperaturen, instabilen Feuchtewerten oder veränderten Druckverhältnissen zwischen einzelnen Reinraumbereichen zeigen. Ein Reinraum funktioniert nicht allein deshalb zuverlässig, weil die Sollwerte
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Roman Schläpfer Präsident SwissCCS
unter normalen Bedingungen eingehalten werden. Massgebend ist, wie sich das Gesamtsystem unter hoher Belastung verhält. Damit rückt die Auslegung stärker in den Fokus. Leistungsreserven, berücksichtigte Betriebszustände und das Verhalten stark ausgelasteter Komponenten müssen nachvollziehbar sein. Ebenso wichtig ist ein Monitoring, das schleichende Veränderungen frühzeitig sichtbar macht. Mit den steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz wird diese Abwägung anspruchsvoller. Luftmengen, Be-
triebszeiten und Leistungsreserven werden genauer hinterfragt. Das ist sinnvoll. Die Optimierung darf jedoch nicht dazu führen, dass Anlagen im realen Betrieb zu wenig Spielraum haben. Eine robuste Auslegung bedeutet dabei nicht, Anlagen pauschal zu überdimensionieren. Entscheidend sind nachvollziehbare Auslegungskriterien, realistische Betriebsannahmen und ein Monitoring, das relevante Veränderungen sichtbar macht. Betreiber müssen zudem wissen, wie ihre Anlagen auf aussergewöhnliche Bedingungen reagieren. Die aktuelle Wärmeperiode liefert dafür einen konkreten Praxistest. Sie zeigt, wo Anlagen robust funktionieren und wo sich Annahmen aus Planung und Auslegung im Betrieb nicht vollständig bestätigen. SwissCCS bringt Erfahrungen aus Planung, Betrieb, Qualifizierung, Forschung und Normung zusammen. Gerade solche Betriebssituationen liefern wertvolle Erkenntnisse für die praktische Arbeit und den fachlichen Austausch innerhalb unseres Netzwerks.
Mit besten Grüssen
Roman Schläpfer Präsident SwissCCS
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n Outdoor heat reveals
limitations in the cleanroom
Dear Readers, dear Members of the Swiss CCS The last weeks showed how severely high outside temperatures can affect the operation of technical equipment. This is of particular relevance for cleanrooms. The conditions specified for the room remain unchanged even if the general external conditions vary considerably. Cooling equipment runs under a high load over long periods. Recooling plant operates closer to its limit capacities. Supply air must be conditioned continuously so that temperature and humidity remain in the specified ranges. In such situations the equipment’s actual load-bearing capacity and suitability for the purpose soon become evident. In normal operation, weak areas and small reserve outputs are frequently not visible. It takes high outside temperatures, extra internal loads or unfavou
rable humidity circumstances to reveal where closed-loop control and facilities reach their limits. This can be evidenced by rising room temperatures, unstable humidity values or changed pressure circumstances between individual cleanroom sections. A cleanroom functions reliable not only beause the set values are adhered to under normal conditions. The decisive aspect is how the overall system behaves under a high load. This puts the emphasis more on the layout and design. Capacity reserves, the envisaged operational conditions and the behaviour of highly strained components must be comprehensible. Equally important is a monitoring system which shows up creeping changes at an early stage. Careful weighing-up is required the more demands on the energy efficiency increase. Air quantities, operating periods and capacity reserves are queried in more detail. This makes sense. How ever, the optimization must not lead to a situation where equipment has insufficient leeway in real operation.
Hereby a robust layout does not mean to generally overdimension a facility. Of significance are intelligible layout criteria, realistic assumptions for the operation and a monitoring which evidences relevant changes. Moreover, the operators must know how their equipment reacts to exceptional conditions. The current heat periods provide a concrete practical test for this. They show where facilities work reliably and where assumptions from planning and layout are not fully confirmed in operation. SwissCCS combines experiences from planning, operation, qualification, research and standardisation. It is such operative situations that provide valuable findings for the practical job and the exchange between professionals within our network. Sincerely
Roman Schläpfer
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Impressum 20. Jahrgang. Erscheint 2× jährlich (und in Ergänzung alle 2 Monate der elektronische ccr-Newsletter). Zur Veröffentlichung angenommene Originalartikel gehen in das ausschliessliche Verlagsrecht der SIGImedia AG über. Nachdruck, fotomechanische Vervielfältigung, Einspeicherung in Datenverarbeitungsanlagen und Wiedergabe durch elektronische Medien, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Copyright 2026 by SIGImedia AG, CH-5610 Wohlen ISSN 1662-1786 Herausgeber / Verlag Anzeigenverwaltung SIGImedia AG Alte Bahnhofstrasse 9a CH-5610 Wohlen Telefon +41 56 619 52 52 info@sigimedia.ch www.ccreport.com Titelbild/Quelle: Depositphotos
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Redaktion SIGImedia AG Dr. Christian Ehrensberger Alte Bahnhofstrasse 9a CH-5610 Wohlen Telefon +41 56 619 52 52 c.ehrensberger@sigimedia.ch
Vorstufe Triner Media + Print Schmiedgasse 7 CH-6431 Schwyz Telefon +41 41 819 08 10 beratung@triner.ch www.triner.ch Druck Fontana Print SA Via Giovanni Maraini 23 CH-6963 Pregassona Telefon +41 91 941 38 21 info@fontana.ch www.fontana.ch
Offizielles Publikationsorgan
Swiss Contamination Control Society Schweizerische Gesellschaft für Reinraumtechnik Société Suisse pour la prévention de la contamination www.swissccs.org
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inhalt 4 Heliumrezirkulation 04 Öfürlfreie Isotopenanreicherung
In zahlreichen Hochtechnologiebranchen – darunter Halbleiterfertigung, Medizintechnik sowie Forschung – spielen angereicherte Isotope eine zentrale Rolle. Grundlage vieler dieser Prozesse ist die Zirkulation hochreiner Trägergase wie Helium. Um diese Gasströme stabil, effizient und kontaminationsfrei zu führen, setzt ein international tätiger Hersteller von Isotopen mit Sitz in den USA auf ölfreie Turbo-Kompressoren.
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harma-Reinräume: 12 PNeue Generation der Luftkeimsammler
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Aktive Luftkeimsammler erreichen ein neues Niveau von Prozesssicherheit, Bedienungseffizienz und Datenintegrität. Das setzt einen neuen Standard in der Überwachung mikro bieller Luftkontamination.
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on Grenzwert zu Trend V bewertung: neue Rein raum-Daten-Nutzung
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fachartikel Ölfreie Heliumrezirkulation für Isotopenanreicherung Langzeitleistungsstarke Kühlung mit magnetokalorischem Material Meeres-Wirkstoffe aus Spanien – vom Korallenriff zum Patienten
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kundenprojekt Pharma-Reinräume : Neue Generation der Luftkeimsammler Vom Metallverarbeiter zum R einraumspezialisten – heute 100
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firmenberichte Runder Geburtstag von abovo: Reinraum-Wünsche ohne Grenzen
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publireportage Qualität, Flexibilität und kurze L ieferzeiten – Schweizer Filter Schnell gekuppelt, gut gemessen, Prozess läuft ungestört weiter Bestimmung von Anionen im Wasser Für jede Reinraumanwendung p assende Filterkerzen/-beutel
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pr-news Kontaminationskontroll-Experte Frank Panofen neuer CCO von MBV 22 Reinstwassersystem mit geringem Platzbedarf für Analytik und Bio 22
normierung Von Grenzwert zu Trendbewertung: neue Reinraum-Daten-Nutzung 23
veranstaltungen Veränderte Messelandschaft: R einraum-Branche ohne Cleanzone Familiär, entspannt und effektiv Branchen-Event Lounges Mitte März Swiss Cleanroom Community Event: zum 30. rundum top «Rekord-Filtech» präsentiert F iltereffizienz auf neuem Level llmac: KI, Quanten und Biotools ä ndern Wertschöpfungsketten Annex 1, Kontaminationskontrolle und die «liebe» Desinfektion Physik ist, wenn’s nie gelingt, Powtech ist mit «Knalleffekt»
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verband Jahresbericht 2025 Rapport annuel 2025
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bulletin Protokoll der diesjährigen Generalversammlung Minutes oft the Annual General Meeting
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Aus den zahlreichen Daten, die Reinraumbetreiber erheben, lässt sich mit der richtigen Analyse-Software mehr herausholen, als heute üblich ist.
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fachartikel
Ölfreie Heliumrezirkulation für Isotopenanreicherung In zahlreichen Hochtechnologiebranchen – darunter Halbleiterfertigung, Medizintechnik sowie Forschung – spielen angereicherte Isotope eine zentrale Rolle. Grundlage vieler dieser Prozesse ist die Zirkulation hochreiner Trägergase wie Helium. Um diese Gasströme stabil, effizient und kontaminationsfrei zu führen, setzt ein international tätiger Hersteller von Isotopen mit Sitz in den USA auf ölfreie Turbo-Kompressoren.
Das Unternehmen ASP Isotopes entwickelt und betreibt Anlagen zur Anreicherung verschiedener stabiler Isotope. Dazu gehören beispielsweise Molybdän 100, Ytterbium 176, Zink 68, Kohlenstoff 14 und Nickel 64 für medizinische Anwendungen sowie Silizium 28 und Germanium 73 für die Halbleiterindustrie. In solchen Anlagen zirkuliert Helium als Trägergas kontinuierlich durch den Prozess und transportiert die jeweiligen Isotope durch verschiedene Trennstufen. Bereits geringe Kontaminationen oder instabile Betriebsbedingungen können die Qualität der angereicherten Isotope beeinträchtigen. In der Praxis bewegen sich zulässige Verunreinigungen im Helium im Bereich hochreiner Prozessgase, bei denen Fremdstoffe typischerweise nur im ppm- bis ppb-Bereich auftreten dürfen. Besonders kritisch sind dabei Ölspuren, Partikel oder reaktive Gase, da sie sich im Trennprozess anreichern und die Produktreinheit direkt beeinflussen können. Ebenso relevant sind stabile Betriebsbedingungen im Kreislauf: Druckschwankungen, Pulsationen im Gasstrom oder Temperaturdrift können zu Veränderungen der Strömungsprofile in den Trennstufen führen. Dadurch kann sich die Effizienz der Isotopentrennung verschlechtern oder im Extremfall der Prozessbetrieb instabil werden. Deshalb werden ausschliesslich ölfreie Verdichter eingesetzt, um jegliches Risiko von Ölverunreinigungen im Prozessgas zu vermeiden. Stabile Heliumzirkulation als Herausforderung In der Isotopenanreicherung dient Helium als Trägergas innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs. Die Kompressoren stellen das erforderliche Druckverhältnis bereit, um Druckverluste innerhalb dieses Systems auszugleichen und einen konstanten Massenstrom durch die Trennstufen zu gewährleisten. In der Anlage wird dazu ein
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Ölfreier Betrieb, Verschleissfreiheit und lange Lebensdauer: ein speziell für die Zirkulation und Verdichtung von Helium konzipierter Turbo-Kompressor.
Gesamt-Druckverhältnis im Bereich 3 aufgebaut. Dieses kompensiert Reibungsverluste in Rohrleitungen, Wärmetauschern und Trennelementen des Systems und sorgt dafür, dass der Heliumstrom kontinuierlich durch den Isotopen-Separator geführt wird. In der Anlage von ASP Isotopes kommen dafür gasgelagerte Turbo-Kompressoren der Celeroton AG, Volketswil bei Zürich, zum Einsatz. Das Unternehmen liefert sowohl die Kompressoren selbst als auch die zugehörige Steuerelektronik. Insgesamt umfasst die Produktionsanlage zehn Einheiten mit jeweils 48 Turbo-Kompressoren. Je vier Kompressoren sind in Serie geschaltet. Jeder Verdichter erzeugt ein Druckverhältnis von etwa 1,25, sodass sich über vier Stufen ein Gesamtverhältnis von rund 2,5 ergibt. Die Massenströme liegen typischerweise im Bereich von etwa 5 bis 15 g/s. Die mehrstufige Anordnung erlaubt es, das erforderliche Druckverhältnis schritt-
weise aufzubauen. Dadurch arbeiten die einzelnen Verdichter in einem günstigen Betriebspunkt und erreichen hohe Massenströme bei vergleichsweise moderaten Druckverhältnissen. Ein einzelner Hochdruckkompressor würde für dieselbe Aufgabe deutlich mehr Energie benötigen. Gaslager verhindern Kontamination Die Turbo-Kompressoren arbeiten mit Herringbone Gaslagern. Dabei schwebt der Rotor auf einem selbsttragenden Gasfilm, sodass kein mechanischer Kontakt zwischen rotierenden und festen Bauteilen entsteht. Der Verdichter arbeitet dadurch verschleissfrei und vollständig ohne Öl. Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion besteht darin, dass keine rotierenden Dichtungen erforderlich sind. Der Rotor läuft vollständig im Prozessgas, während die Dichtstellen ausschliesslich im Gehäusebereich liegen. Je nach Dichtkonzept lassen sich so Leckraten bis in den Bereich von etwa 10 –6 mbar·l/s erreichen.
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Für einen adäquaten Massenstrom bei einem ebenso adäquaten Druckverhältnis: vierstufige Verschaltung der gasgelagerten Turbo- Kompressoren mit dem Isotopen-Separator.
Radialverdichtung mit hohem Wirkungsgrad Bei den eingesetzten Maschinen handelt es sich um Turbomaschinen mit Radialverdichtern. Diese Bauart erreicht konstruktionsbedingt deutlich höhere Wirkungsgrade als Seitenkanalverdichter. In vielen Anwendungen liegt der Wirkungsgrad etwa doppelt so hoch, sodass für dieselbe Verdichtungsarbeit nur ungefähr die halbe elektrische Eingangsleistung erforderlich ist. Die Anlagen sind auf kontinuierlichen Betrieb ausgelegt und laufen in der Praxis nahezu ohne Start Stopp Zyklen. Grundsätzlich sind die Maschinen jedoch auch für Anwendungen geeignet, in denen mehrere zehntausend bis über eine Million Start Stopp Zyklen auftreten. Dichtheit und Ressourcenschonung Neben den prozesstechnischen und wirtschaftlichen Vorteilen spielt auch der nach-
haltige Umgang mit Ressourcen eine zunehmend wichtige Rolle. Helium ist ein begrenzt verfügbarer Rohstoff, dessen Gewinnung aufwendig ist und der in zahlreichen Hochtechnologiebranchen benötigt wird. Eine möglichst verlustarme Rezirkulation ist daher sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll. Durch den geschlossenen Kreislauf und die hohe Dichtheit der eingesetzten Kompressoren lassen sich die Heliumverluste reduzieren, wobei die Systeme Leckraten bis in den Bereich von etwa 10 –6 mbar·l/s erreichen. Dadurch bleibt das Helium nahezu vollständig im Prozesskreislauf und muss nur in sehr geringem Umfang nachgefüllt werden. Auch die eingesetzte Verdichtungstechnologie trägt letztlich zu einem Plus an Nachhaltigkeit bei. Denn die Bauart des CT-1050-He mit einem radialen Verdichterprinzip, die gegenüber Seitenkanalverdichtern deutlich höhere Wirkungsgrade
Isotopen-Anreicherungsanlage: insgesamt zehn Einheiten mit je 48 Turbo-Kompressoren. (Bilder: Celeroton AG)
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erzielt und zugleich eine effiziente lastabhängige Regelung des Betriebs erlaubt, senkt den Energiebedarf der Anlage. Besonders im Teillastbereich zeigt sich dies deutlich. Die Kombination aus hoher Energieeffizienz, geringen Gasverlusten und ölfreiem Betrieb reduziert neben dem Ressourcenverbrauch auch den Wartungsaufwand. Zugleich verhindert die ölfreie Verdichtung, dass das Prozessgas kontaminiert wird und sichert so eine stabile Produktion hochreiner Isotope. Fazit Gasgelagerte, ölfreie Turbo-Kompressoren ermöglichen eine stabile und kontami nationsfreie Zirkulation von Helium in Anlagen von ASP Isotopes zur Isotopenanreicherung. Die Kombination aus mehrstufiger Verdichtung, hohem Wirkungsgrad und geringer Leckrate erlaubt einen energieeffizienten Betrieb bei gleichzeitig hoher Prozesssicherheit. Darüber hinaus trägt die Technologie auch zu einem nachhaltigeren Anlagenbetrieb bei. Durch die hohe Dichtheit der Systeme bleibt das wertvolle Helium nahezu vollständig im Kreislauf, während der effiziente Radialverdichter den Energiebedarf gegenüber konventionellen Verdichtungsprinzipien deutlich reduziert. Damit lassen sich sowohl Ressourcenverbrauch als auch Betriebskosten langfristig senken. Gerade in Anwendungen, in denen hochreine Prozessgase und kontinuierliche Betriebsbedingungen entscheidend sind, stellt die eingesetzte Technologie somit eine zuverlässige Lösung dar.
Autor Patrick Schulze
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fachartikel
Ob es sich um Halbleiter handelt oder um …
Langzeitleistungsstarke Kühlung mit magnetokalorischem Material Mit Hilfe des magnetokalorischen Effekts lassen sich effizientere und nachhaltigere Kühlungen realisieren als mit konventionellen Verfahren, denn endlich gibt es jetzt die dafür benötigten leistungsstarken und über viele Kühl-Zyklen hinweg leistungsstabilen Materialien. Es versteht sich von selbst, dass empfindliche Prozesse einer präzisen Temperaturregelung bedürfen – insbesondere Reinraumprozesse, wie sie aus der Pharmazie und der Halbleiterherstellung bekannt sind. Für die Aufrechterhaltung der erforderliche Reinraumklasse stellt die Kühlung eine essenzielle Voraussetzung dar. Davon hängen letztlich Prozessstabilität und Produktqualität ab. Bedeutung von Kühlung steigt Kühlung ist unter anderem nötig, weil Maschinen, Beleuchtung und Personen im
Reinraum unvermeidlicherweise Wärme erzeugen. Dem wirkt der Betreiber beispielsweise mit einer aktiven Kühlung über wassergekühlte Wärmetauscher entgegen, wobei diese wiederum Bestandteile eines umfassenden HVAC-Systems sein können (Temperaturregelung, Lüftung, Feuchtigkeitskontrolle). Dazu gehören dann auch gleich die nötigen Filter für die Entfernung von Partikeln aus der Luft. Die Bedeutung der Kühlung in diesem Gesamtsystem steigt sogar noch durch die fortschreitende Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in viele industrielle
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Prozesse, denn die für die aufwendigen Rechenoperationen eingesetzten Prozessoren, wie GPUs (Graphics Processing Units) und TPUs (Tensor Processing Units), stellen hohe Anforderungen an die Reinheit ihrer Umgebung und produzieren als „rauchendes KI-Gehirn“ auch noch enorm Abwärme. Magnet statt Dampfkompression Gleichzeitig besteht das Bestreben, Kühlung immer effizienter, kostengünstiger und nachhaltig bereitzustellen. Ein Weg in diese Richtung führt weg von den Dampf-
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über mehr Kühl-Zyklen aufrechterhalten liessen, kamen aber erst gar nicht auf die hohen Kühlleistungen, die für eine Anwendung in der Praxis erforderlich sind.
… Pharmaprozesse – Kühlung stellt oft eine essenzielle V oraussetzung …
kompressionszyklus-Kühlungen herkömm licher HVAC-Systeme inklusive ihrer klimaschädlichen Kühlmittel (Treibhausgase) und hin zu Materialien mit magnetokalorischem Effekt. Diese Materialien erwärmen sich, wenn sie in ein Magnetfeld gebracht werden (Schritt 1). Die Wärme lässt sich mit Hilfe von Wasser oder Luft abführen (Schritt 2, ohne Treibhausgase). Anschliessend schaltet man das Magnet-
feld ab, das Material erkaltet (Schritt 3) und nimmt nun Wärme aus dem zu kühlenden Reinraum auf (Schritt 4). Die bisher bekannten magnetokalorischen Materialen mit hohem Kühleffekt scheiterten allerdings regelmässig an irreversiblen Energieverlusten (sog. Hysterese). Die Kühlleistung nahm mit jedem Kühl-Zyklus ab – und insgesamt sehr schnell. Materialien, deren Kühlleistungen sich
Zinn zaubert starken, zugleich s tabilen Kühleffekt Einen grossen Schritt nach vorn könnte nun ein neues magnetokalorisches Material aus Gadolinium, Germanium und Zinn bringen. Dazu haben Forscher der Tech nischen Universität Darmstadt einen genauen Blick auf die atomaren Vorgänge beim Anlegen des Magnetfelds geworfen (Schritt 1). Dabei richten sich die magnetischen Spins der Atome aus, gelangen damit zu einem höheren Ordnungsgrad (entsprechend zu einem Entropieverlust), was im Endeffekt zur Erwärmung führt. Ein Material aus dem Metall Gadolinium und dem Halbmetall Germanium mit der Zusammensetzung Gd5Ge4 war bereits für seine hohe Kühlleistung bekannt. Nun konnten die Forscher zeigen, dass die gefürchtete Hysterese sich durch eine Feinabstimmung der kovalenten Bindungen entscheidend reduzieren liess, und zwar durch Zulegierung von Zinn zu der neuen Verbindung Gd5Sn2Ge2. Hier ist ein Teil der Germaniumatome durch Zinn ersetzt (1). Weg frei für nachhaltige Kältemittel Dieses magnetokalorische Material behält seine hohe Kühlleistung über viele KühlZyklen. Damit ist der Weg frei für nachhaltige und leistungsstarke magnetische Kältemittel. Sie eignen sich für verschiedene Anwendungen, zur Kühlung von Reinräumen ebenso wie für die Verflüssigung von Gasen wie Wasserstoff, Stickstoff und Erdgas. Dabei kommt ihnen zugute, dass sie auch bei extrem tiefen Temperaturen im Bereich von ca. –233°C bis –113°C eine hohe Effizienz zeigen. Die Forscher haben ihre Messergebnisse für Gd 5 Sn2Ge2.bereits mit ähnlichen Materialien verglichen, zum Beispiel mit den siliziumhaltigen Gd 5Ge 3,6 Si 0,4 und Gd5Sn2Ge0,8Si1,2 (1). In Zukunft will man ein noch breiteres Spektrum von Verbindungen erkunden und auf Anwendungsmöglichkeiten testen bzw. weiterentwickeln.
Autor Dr. Christian Ehrensberger
… für die Einhaltung von Reinraumklassen und Produktqualitäten dar. (Fotos: Adpic)
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Literatur 1. X. Tang, Y. Miura, N. Terada, et al. Control of Covalent Bond Enables Efficient Magnetic Cooling. Adv. Mater. 38, no. 7 (2026): e14295. https://doi.org/10.1002/adma.202514295
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fachartikel
Weltweit grösste Sammlung: Seit der Gründung hat PharmaMar mehr als 200 Tauchexpeditionen in 35 Ländern weltweit durchgeführt und verfügt heute über 570’000 Meeresproben. (Bild: PharmaMar)
Meeres-Wirkstoffe aus Spanien – vom Korallenriff zum Patienten Die Natur liefert perfekte Baupläne für Arzneimittel. PharmaMar, ein spanisches Bio pharma-Unternehmen, nutzt bioaktive Stoffe aus wirbellosen Meeresorganismen und entwickelt daraus Krebsmedikamente. Zwei Wirkstoffe wurden von Swissmedic bereits zugelassen – einer zur Behandlung eines Tumors, in dessen Bekämpfung lange keine Fortschritte erzielt wurden. Ein Besuch in den Forschungs- und Entwicklungs laboren in Madrid. Die terrestrische Natur hat mit Penicillin oder Salicylsäure bedeutende pharmako logische Wirkstoffe hervorgebracht. Da rund 70 Prozent aller Lebewesen in mari nen Ökosystemen leben, bieten die Ozea ne für die Entdeckung neuer bioaktiver Substanzen ein viel grösseres Potenzial. Während die analgetischen, antipyreti schen und antiinflammatorischen Eigen schaften der Salicylsäure bereits in der Antike bekannt waren, berichten histori sche Quellen, dass im Jahr 77 vor Christus auch Extrakte von Stachelrochen zur Be handlung von Zahnschmerzen eingesetzt wurden. «Die Natur lehrt uns, wie man Krebszellen tötet», fasst José Maria Fern ández Sousa-Faro, Gründer und Vor standsvorsitzender von PharmaMar, zu sammen. Dass die Meere ein immenses und uner schlossenes Reservoir für medizinische Wirkstoffe bilden, hat der Chemiker und promovierte Biochemiker bereits vor ei
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Zur Behandlung von Sarkomen, des Ovarialkarzinoms sowie des kleinzelligen Lungen karzinoms hat PharmaMar zwei synthetische Wirkstoffe entwickelt, die aus der kolonialen Seescheide «Ecteinascidia turbinata» gewonnen werden. Dieses Manteltier hat einen rund lichen, ledrigen Körper mit zwei kurzen Siphonen und lebt in flachen Gewässern in einer Tiefe von sechs Metern auf Riffen, Pfählen oder an unter Wasser liegenden Mangrovenwurzeln. Sie kommt in der Karibik, im Golf von Mexiko und im Mittelmeer vor. (Bild: PharmaMar)
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Vom Meer bis zum Patienten PharmaMar ist aus eigener Kraft vom Start-up zum 500-Mitarbeitenden-Unterneh men mit 17’000 m2-Werk gewachsen. Das 40-jährige Unternehmen mit Sitz in Madrid, Spanien, unterscheidet sich von Pharmakonzernen strukturell darin, dass es sämtliche Prozesse von Forschung und Entwicklung über Zulassung, Produktion und Lagerung bis hin zu Vermarktung und Vertrieb seiner Medikamente in Eigen regie bewältigt. Vom Umsatz (221 Mio. Euro in 2025) werden 43 Prozent in Forschung und Entwicklung investiert. Der Frauenanteil beträgt 60 Prozent. Die marinen Expeditionen, bei denen Taucher und Meeresbiologen Proben von Meeresorganismen einsammeln, unterliegen den Vorschriften des jeweiligen Landes sowie internationalen Abkommen wie dem Nagoya-Protokoll. Dabei werden als Nebeneffekt immer wieder neue Arten entdeckt und das Wissen über die Meeres umwelt und ihre Artenvielfalt erweitert. Eine an das Unternehmen angegliederte Stiftung widmet sich zudem Projekten in der Wissenschaftsvermittlung, Forschungs förderung, Bildung und dem Schutz der marinen Biodiversität.
Ein weiterer Wirkstoff wird aus der Seescheide «Aplidium albicans» gewonnen, die nach aktuellem Wissensstand nur in den Gewässern von Es Vedrá auf den Balearen, Spanien, vorkommt und in Tiefen von 40 bis 50 Metern lebt. Der Wirkstoff wird zur Behandlung des multiplen Myeloms, einer Form von Knochenmarkkrebs, eingesetzt und für ein T-Zell- Lymphom klinisch untersucht. (Bild: PharmaMar)
nem halben Jahrhundert erkannt. Inspiriert von seinen Tauchgängen, gründete er vor 40 Jahren ein Start-up, das sich auf die Erforschung und Entwicklung mariner Na turstoffe spezialisieren sollte. In den ver gangenen Dekaden hat sich PharmaMar zu einem innovativen Akteur entwickelt, der sowohl im Wettbewerb mit etablierten Pharmaunternehmen steht als auch stra tegische Kooperationen mit Jazz Pharma ceuticals, Janssen und der Luye Pharma Group unterhält. Immobil, ohne Immunsystem: Komplexe Abwehrmechanismen Bei der systematischen Durchsuchung der Ozeane nach neuen Substanzen, welche sich als neue pharmazeutische Wirkstoffe eignen könnten, wurde der Fokus schon früh auf die wirbellosen Meerestiere gelegt. Da sesshafte Organismen wie Schwämme, Manteltiereoder Weichkoral lenüberkein mit Wirbeltieren vergleich bares Immunsystem verfügen und nicht fliehen können, haben sie im Verlauf der Evolution komplexe chemische Abwehr
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mechanismen entwickelt. Diese Eigen schaften machen diese Arten zu einer vielversprechenden Quelle bioaktiver Ver bindungen mit therapeutischem Poten zial – und einem weiteren Vorteil: «Marine Wirkstoffe zeichnen sich durch günstige toxikologische Profile aus und verursachen bei Patienten weder Nebenwirkungen noch kumulative Toxizität», erklärt Fernán dez Sousa-Faro, nach wie vor aktiver Tau cher. Bis heute hat PharmaMar mehr als 200 Meeresexpeditionen in 35 Ländern durch geführt. So findet sich eine halbe Stunde nördlich von Madrid die weltweit grösste Sammlung mariner Organismen mit der zeit 570’000 Exemplaren. Diese immense Stoffbibliothek mit Proben aus allen fünf Ozeanen bildet am Firmenhauptsitz die Grundlage für die Identifikation und Ent wicklung neuer Wirkstoffe. Seit der Unter nehmensgründung 1986 haben die Madri lener Innovatoren mehr als eine Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung in vestiert. 2025 beliefen sich diese Ausga ben auf 221 Millionen Euro, was einem
Anteil von 43 Prozent des Umsatzes ent spricht und im Branchenvergleich ausser gewöhnlich hoch ist. Zu den zentralen Forschungsfeldern zählen Liposarkome, das rezidivierende platinsensitive Ovarialkarzinom (Eierstock krebs), das multiple Myelom (Knochen markkrebs) sowie das kleinzellige Lungen karzinom. Die berichtete Erfolgsquote in der Wirkstoffentwicklung liegt bei 37 Pro zent und damit deutlich über dem Bran chendurchschnitt von 10,8 Prozent (Quel le: Bericht «Globale Trends in Forschung und Entwicklung 2024»). Darüber hinaus verfügt PharmaMar über mehr als 22 Or phan-Drug-Designations und engagiert sich damit in der Entwicklung von Thera pien für seltene Erkrankungen. 10 Prozent zeigen potenzielle Antitumoraktivität Perspektivenwechsel vom Festland in die Weltmeere, in denen marine Proben aus Sedimenten und benthischen Lebensräu men entnommen werden: Bereits wäh rend der Expeditionen erfolgt eine erste taxonomische Einordnung. Nach der Ber gung wird jede Probe dokumentiert, wo bei die Entnahmetiefe, geographischen Koordinaten und charakteristischen Merk male des Fundorts erfasst werden. Zur Stabilisierung der enthaltenen Moleküle und zur Minimierung oxidativer und enzy matischer Abbauprozesse werden die Proben gleich auf –20 bis –30 ° C gekühlt. Lückenlose Kühlketten, zum Beispiel von Papua-Neuguinea bis nach Madrid, sind essenziell. Um die Natur zu schützen, werden von den Schwämmen, Manteltieren und Weichkorallen nur ganz kleine Proben ent nommen – selektiv und manuell, ohne den Einsatz invasiver mechanischer Verfahren. Eine weitere Herausforderung: Die Tau cher und Meeresbiologen müssen sich genau daran erinnern, welche Organismen sie bei früheren Expeditionen an welchem Ort bereits entnommen haben. Zurück in den 4200 m2 grossen For schungs- und Entwicklungslaboren, in denen rund 100 Chemiker, Biologinnen oder Rezepturexperten frühe Grundlagen forschung unter GMP-Bedingungen be treiben: Nach der Ankunft werden die aus den Proben gewonnenen Roh-Extrakte – diese wiegen nur ein bis zwei Gramm – in zellbasierten In-vitro-Assays auf ihre po tenzielle Antitumoraktivität gegenüber verschiedenen Tumorzelllinien untersucht. Ergänzend können, sofern angezeigt und ethisch sowie regulatorisch zulässig, In- vivo-Modelle eingesetzt werden, um phar makologische Effekte weiter zu charakte risieren. Extrakte mit biologischer Aktivität werden anschliessend mittels fraktionierender und chromatographischer Verfahren weiter aufgetrennt und gereinigt, um die verant wortlichen Wirkstoffe zu isolieren und
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Auf 4’000 Quadratmetern Laborfläche erfolgt bahnbrechende Arzneimittelforschung. (Bilder: PharmaMar)
strukturell zu charakterisieren. Simon Munt, Manager Medicinal Chemistry R&D, führt dazu aus: «Dabei zeigen rund 10 Prozent der untersuchten Extrakte eine potenzielle Antitumoraktivität.» Von der Synthese zum klinischen Kandidaten Im Labor werden chemische Verfahren etabliert, um identifizierte Leitstrukturen synthetisch in ausreichenden Mengen für die weitere präklinische Entwicklung bereitzustellen. Für die Aufklärung der chemischen Struktur genügen in der Regel bereits geringe Mengen im MilligrammBereich, die aus den Extrakten gewonnen werden. Parallel dazu werden Programme der medizinischen Chemie durchgeführt, um strukturverwandte Analoga zu synthe tisieren und systematisch zu evaluieren. Ziel ist die Optimierung pharmakologisch relevanter Eigenschaften wie Wirksam keit, Selektivität und pharmakokinetisches Profil sowie die Identifikation eines ge eigneten Entwicklungskandidaten für wei terführende präklinische U ntersuchungen.
Sowohl die Originalextrakte als auch die daraus abgeleiteten synthetischen Ver bindungen werden hinsichtlich ihrer bio logischen Aktivität untersucht und ver gleichend bewertet. «Denn es ist möglich, dass dieselbe Spezies abhängig vom geo grafischen Standort unterschiedliche che mische Profile und damit variierende biologische Aktivitäten aufweist», fährt Simon Munt weiter. Diese Variabilität er höht die Komplexität der Forschung, er weitert aber auch das Spektrum der Mög lichkeiten. Nach erfolgreicher Synthese werden ge eignete pharmazeutische Formulierungs ansätze geprüft, um die Wirksamkeit ge genüber verschiedenen Tumorarten sowie das präklinische Sicherheitsprofil zu eva luieren. Parallel dazu wird der Wirkmecha nismus der jeweiligen Verbindung charak terisiert, einschliesslich der Frage nach tumorspezifischer Aktivität und potenziel len synergistischen Effekten in Kombina tion mit anderen Therapeutika. Ziel der präklinischen Entwicklung ist es, auf Grundlage von In-vitro-Untersuchun
Tiefgekühlte Proben marinen Organismen nach ihrer Ankunft im L abor. (Bild: Luca Meister)
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gen an humanen Tumorzelllinien und geeigneten In-vivo-Modellen die erforder lichen Daten zu Wirksamkeit, Pharmako kinetik und Sicherheit zu generieren, um die klinische Prüfung einzuleiten. Rund 40 Prozent der ausgewählten Wirkstoffkan didaten erreichen anschliessende PhaseI-Studien. Die beschriebenen Prozesse sind ressour cenintensiv und erstrecken sich häufig über mehrere Jahre. Fortschritte in der synthetischen Chemie haben jedoch zu einer deutlichen Effizienzsteigerung ge führt. Während um die Jahrtausendwende noch Syntheserouten mit bis zu 40 Einzel schritten erforderlich waren, konnte die Anzahl der Prozessschritte bei zwei Phar maMar-Wirkstoffen auf etwa 20 reduziert werden. Bemerkenswert ist zudem, dass auch Proben ohne nachweisbare biologi sche Aktivität in der Substanzbibliothek archiviert werden. Diese können im Zuge künftiger Forschungsansätze, beispiels weise bei neuen Targets oder Indikatio nen, erneut evaluiert werden und somit eines Tages Relevanz erlangen.
Die aus Meeresproben hergestellten Extrakte werden auf ihre Anti tumoraktivität gegen eine Reihe von Tumorzellen untersucht. Die jenigen, die eine Aktivität zeigen, werden fraktioniert und gereinigt, um den für diese Aktivität verantwortlichen Wirkstoff zu isolieren. (Bild: Luca Meister)
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Der kleinzellige Lungenkrebs im Visier PharmaMar ist seit 2001 in der Schweiz vertreten und verfügt über zugelassene onkologische Therapien, darunter ein Wirkstoff zur Behandlung von Liposarko men und Leiomyosarkomen sowie ein Wirkstoff zur Therapie des kleinzelligen Lungenkarzinoms (Small Cell Lung Can cer – SCLC). «Aufgrund der überzeugen den Studiendaten ist das Interesse inner halb der ärztlichen Fachgemeinschaft in der Schweiz in den letzten Jahren deutlich gestiegen, insbesondere im Hinblick auf unseren Wirkstoff zur Behandlung des metastasierten kleinzelligen Lungenkarzi noms», erklärt Carine Fankhauser, Leiterin Verkauf und Marketing bei PharmaMar Schweiz. Die Schweiz war das erste euro päische Land, das diesen Wirkstoff zur Zweitlinientherapie des SCLC zugelassen hat. In der Behandlung des SCLC, welches in der Schweiz etwa 12 bis 15 Prozent aller Lungenkrebsfälle und jährlich rund 700 Diagnosen betrifft, gab es bis vor kurzem über einen Zeitraum von 40 Jahren keine bedeutenden therapeutischen Innovatio nen. Der hochaggressive neuroendokrine Tumor wächst im Vergleich zum nichtkleinzelligen Lungenkarzinom schneller
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und metastasiert früher, was die therapeu tische Herausforderung erheblich erhöht. Entsprechend weist SCLC eine ungünsti ge Prognose auf und trägt trotz vergleichs weiser geringer Fallzahlen massgeblich zur krebsbedingten Mortalität bei (in der Schweiz liegt diese unter allen Krebsarten am höchsten). Zu den wichtigsten Risiko faktoren zählen insbesondere der Tabak konsum; darüber hinaus werden auch Luftverschmutzung und berufliche Exposi tionen wie Asbest als relevante Einflüsse beschrieben. Während die Fallzahlen bei den Männern seit Mitte der 90er-Jahre kontinuierlich abnehmen, steigen sie bei den Frauen. Dies sehen Forschende, ver einfacht ausgedrückt, mitunter mit dem Einstieg der Frauen in die Arbeitswelt begründet, welche alltägliche Gewohn heiten wie das Rauchen mit sich gebracht hat. 2020 erhielt der Wirkstoff die Zulassung für den Einsatz bei rezidiviertem SCLC; dieser wird aus einem in einer kolonialen Seescheide vorkommenden Stoff synthe tisch hergestellt. José Antonio López- Vilariño, Global Product Lead at Pharma Mar, zu den klinischen Studien: «Unser Wirkstoff zeigte eine objektive Ansprech rate von rund 35 Prozent in der zugelas senen P opulation; in Kombinationsthera
pien wurden in einzelnen Studien höhere Ansprechraten, die zwischen 40,4 bis 46,4 Prozent liegen, berichtet.» Weitere Phase-3-Studien untersuchen derzeit sei ne Rolle in unterschiedlichen Therapie settings. Bislang wurden mit den insgesamt drei Arzneimitteln von PharmaMar bereits mehr als 150’000 Patientinnen und Patien ten behandelt. Der erste Wirkstoff, seit 2007 zugelassen, wird in rund 70 Ländern eingesetzt und erreicht je nach Markt einen Anteil von bis zu 30 Prozent. Bis 2027 erwartet das Unternehmen die Er gebnisse einer Phase-III-Studie zum Leio myosarkom, von denen hoffentlich auch Schweizer Patientinnen und Patienten profitieren werden – ebenso wie von wei teren klinischen Studien, die derzeit durch geführt und in Zukunft geplant werden. Als wichtiger Standort für solche Projekte spielt die Schweiz dabei eine bedeutende Rolle.
Autor Luca Meister Weitere Informationen www.pharmamar.com
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kundenprojekt
Pharma-Reinräume : Neue Generation der Luftkeimsammler Aktive Luftkeimsammler erreichen ein neues Niveau von Prozesssicherheit, Bedienungs effizienz und Datenintegrität. Das setzt einen neuen Standard in der Überwachung mikro bieller Luftkontamination. Seit rund einem Jahr präsentieren sich für die aktive mikrobielle Luftkeimsammlung agarbasierte Geräte mit selbstausrichten dem, magnetischem Lochdeckel: der MAS-100 Sirius®. Ein abgewinkelter, er gonomischer Griff erleichtert die Hand habung bei der Probenahme, reduziert den Kraftaufwand und ermöglicht eine konta minationsfreie Bedienung von der Seite ( www.mbv.ch/sirius ). Komfortable Handhabung – intuitive Benutzeroberfläche Das glatte Edelstahlgehäuse ist frei von Schmutzfallen und lässt sich problemlos mit gängigen Desinfektionsmitteln und Sporiziden reinigen. Der innere Flusspfad des Gerätekopfes kann aktiv mit ver dampftem Wasserstoffperoxid ( VHP ) dekontaminiert werden – das Risiko von Sekundärkontaminationen wird dadurch deutlich minimiert.
Der magnetische Lochdeckel mit ergonomischem Griff reduziert den Kraftaufwand …
… und ermöglicht eine kontaminationsfreie Bedienung von der Seite.
Neue agarbasierte aktive Luftkeimsammler versprechen ein neues Niveau von Prozesssicherheit, Bedienungseffizienz und Datenintegrität.
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Die intuitive und konfigurierbare Benutzer oberfläche führt Schritt für Schritt durch den Probenahmeprozess. Alternativ kann das Gerät mithilfe einer WLAN-Verbin dung ausserhalb des Reinraums bedient werden. Automatisierte Self-Check-Rou tinen informieren während der Messung über fehlende oder falsch eingesetzte Komponenten. Der Agarplattenhalter lässt sich werkzeuglos und ohne Adapter auf 55-mm- und 90-mm-Agarplatten sowie Growth-Direct®-Kassetten anpassen.
Die hohe Durchflussrate von 200 Stan dard-Liter pro Minute ( SLPM ) verkürzt die Probenahmezeiten und erleichtert das Einhalten enger Zeitpläne. Eine integrier te Dichtigkeitsprüfung überprüft den kor rekten Sitz zwischen Lochdeckel und Sammler und unterstützt so auch den Einsatz von intakten Deckeln. Das Dop pelsensor-Design ermöglicht die früh zeitige Erkennung von Sensordrifts und damit eine hohe Präzision bei jeder Pro benahme.
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Inspiring the Future of Chemistry and Life Sciences. Schritt für Schritt durch den Probenahmeprozess – wahlweise über die intuitive Bedienoberfläche am Gerät oder per WLANFernbedienung von ausserhalb des Reinraums.
Hoher Stellenwert für die Datenintegrität Der neue Probenehmer verfügt über einen vollständigen und manipulationssicheren Audit-Trail mit Filter-Funktion. Durch den fehlersicheren Datenexport über Ergeb nis-Barcode oder WLAN wird die Integrität der Daten gewährleistet. Das Gerät lässt sich überdies nahtlos in Labor-Informa tions-Management-Systeme und Umwelt monitoring-Softwarelösungen einbinden und verfügt über einen Active-DirectoryLogin. Die beschriebene Entwicklung erfolgte gemäss dem risikobasierten Ansatz für GxP-konforme computergestützte Sys teme ISPE GAMP5. Es liegen Validierun gen nach den einschlägigen Pharma- Standards PDA TR #13, EU GMP Annex 1 sowie nach ISO 14698/EN 17141 ( Bio kontaminationskontrolle ). Ausserdem
Ein solcher Plattenhalter schont die Hände: kein Verdrehen, kein Verklemmen, weniger Kraftaufwand – und ein guter Halt ( inklusive Dichtheitsprüfung ).
erden die ALCOA+-Prinzipien für die w Datenintegrität in regulierten Branchen ( Attributable, Legible, Contemporaneous, Original, Accurate – zuordungsfähig, les bar, zeitgleich, original, genau ) und der Anforderungen gemäss 21 CFR Part 11 ( Regelung der US-amerikanischen Food and Drug Administration ( FDA ) zu elektro nischen Aufzeichnungen und elektro nische Signaturen ) eingehalten. Damit eignet sich diese Entwicklung sowohl für nicht kontrollierte Umgebungen als auch für kontrollierte Umgebungen, insbeson dere für pharmazeutische Reinräume. Weitere Informationen MBV AG CH-8712 Stäfa welcome@mbv.ch www.mbv.ch
23 – 24 SEPTEMBER 2026 BEAULIEU LAUSANNE (SWITZERLAND) ILMAC.CH/EN/ LAUSANNE/ VISIT/CHECKLIST
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Highlights 2026:
Ilmac Conference Future of Life Sciences Area Startup Area | Speakers Corner Women in Life Sciences Ilmac Networking Lunch Ilmac Networking Apéro
Dank einem vollständigen und manipulationssicheren Audit-Trail und einer fehlerfreien Datenübertragung lassen sich sämtliche Aktionen mit dem Gerät datenintegritätskonform nachvollziehen. ( Bilder : MBV )
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kundenprojekt
Vom Metallverarbeiter zum Reinraumspezialisten – heute 100 In diesem Jahr feiert die Friedrich Sailer GmbH ein besonderes Jubiläum: Vor 100 Jahren, im März 1926, gründete der damals 25-jährige Friedrich Sailer seinen metallverarbeitenden Betrieb in einer kleinen Werkstatt im süddeutschen Neu-Ulm (Abb. 1). Heute ist daraus ein gefragter Spezialist für hygieneoptimierte Einrichtungslösungen geworden. Die Pharmaindustrie macht heute rund die Hälfte des Umsatzes aus. Reinraum möbel, Personalschleusen und kundenspezifische Sonderlösungen von Friedrich Sailer sind fester Bestandteil zahlreicher GMP-regulierter Produktionsumgebungen (Gute Herstellungspraxis). Neben der Pharmaindustrie gehört seit vielen Jahren auch die Einrichtung technischer Reinräume für die Hightech-Branche zum Kerngeschäft von Sailer, darunter Optik, Messtechnik, Halbleiter- und Batterieproduktion. Anfänge in der Lebensmitteltechnik Angefangen hat Friedrich Sailer mit der Metallverarbeitung: Kochkessel für Metzgereien und Anlagenbau für die Lebensmittel- und Chemieindustrie. Schon früh machte das Unternehmen die ersten Schritte in Richtung hygienekritischer Produktionsumgebungen. In den 1960erJahren wurde hier Edelstahl zum Markenzeichen von Sailer – robust, korrosionsbeständig und vor allem gut zu reinigen. Den entscheidenden Impuls, über Einzelmöbel hinaus zu denken, brachten später die BSE-Krise («Rinderwahn») und das EU-Hygienepaket 2006. Sailer entwickelte sein Geschäftsmodell grundlegend weiter – hin zu ganzheitlichen, hygieneoptimierten Einrichtungslösungen für reine Räume. Investitionen in einen modernen Maschinenpark, CAD-gestützte Konstruktion und eine eigene Roboter- Laserschweissanlage schufen die produktionstechnischen Voraussetzungen, auch komplexe Konstruktionen mit hohen Reinheitsanforderungen reproduzierbar zu fertigen. Per Anruf Pharma-Partner Vor etwa 20 Jahren ebnete ein Anruf dann den Weg in die Pharmabranche: Ein Reinraumhersteller fragte einen Tisch für pharmazeutische Anwendungen an, konnte jedoch die spezifischen hygienerelevanten Material- und Konstruktionsvorgaben nicht bereitstellen.
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Abb. 1 und 2: Unternehmensgründer Friedrich Sailer und sein Meisterbrief (Bilder: Friedrich Sailer GmbH)
«An diesem Punkt realisierten wir das Potenzial, uns durch tiefgreifendes Material- und Prozesswissen als kompetenter Lösungsanbieter in dieser Branche zu positionieren», erinnert sich Christoph Mützel, der das Unternehmen heute gemeinsam mit seiner Frau Katrin in dritter Generation führt. (Abb. 3) Um bestehendes Wissen zu vertiefen, startete Sailer in der Folge ein vom Fraunhofer IPA begleitetes, zweijähriges Forschungsprojekt zu hygieneoptimierten Edelstahlmöbeln und Einrichtungen für Reinräume und Risikobereiche. Daraus erwuchs ein profundes Verständnis für Materialvorgaben, Konstruktionsdetails und Reinigbarkeit. Im Zuge der weiteren Expansion nahm Sailer 2019 den eigenen Reinraum der ISO-Klasse 5 in Betrieb: Endmontage und Verpackung hochsensibler Lösungen, darunter beispielsweise Stickstoff- und XCDA-Lagerschränke (Extreme Clean Dry Air), die für internationale Hightech-
Kunden produziert werden, erfolgen seitdem unter kontrollierten Bedingungen, sodass diese direkt nach der Auslieferung in Betrieb genommen werden können (Abb. 4). Cleanzone Award und andere Preise Sailers Wandel vom Handwerksbetrieb zum technologischen Spezialisten belegen zahlreiche Auszeichnungen, darunter der red dot Design Award 2010, der Stahl- Innovationspreis 2012 und der Cleanzone Award 2019 für den Sailer Hygienic Design Magnet. Dieser dient zur Befestigung von Desinfektionsmittelspendern, von Spendern für Einwegmaterialien (Kopfhauben, Handschuhe etc.), von Hakenleisten und Gerätehaltern, von Körben, Dokumententaschen und Flaschenhaltern sowie von Türstoppern und vielen mehr und ist dabei eine Alternative zum Anbohren von Wänden. Dank der GMP- und FDA-konformen Ausführung (Food and Drug Administration, US-Arznei- und -Lebensmittelbe
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Abb. 3: Christoph, Felix und Katrin Mützel (v.l.n.r.) führen die Friedrich Sailer GmbH in dritter bzw. vierter Generation weiter.
hörde) lässt sich der Hygienic Design Magnet ohne weiteres in Pharma- und Lebensmittelreinräumen einsetzen. «Wir haben in jeder Generation Neues gewagt und uns so über die Spezialisierung auf Edelstahlmöbel bis hin zum heutigen Einrichtungsspezialisten für die Pharma- und Hightech-Branche entwickelt. Diese Bereitschaft, Chancen zu erkennen und zielstrebig zu nutzen, ist unser eigentliches Erbe und der Grund, warum wir
Abb. 4: Aus der Expertise in der Metallverarbeitung und dem über Jahre hinzugewonnenen profunden Verständnis für Material vorgaben, Konstruktionsdetails und Reinigbarkeit erwachsen heute Reinraumkonzepte für die Pharmaindustrie und andere Branchen.
auch die nächsten Jahre mit Zuversicht angehen», sagt Christoph Mützel. Das aufgebaute Wissen gibt Sailer in Kundenschulungen und Fachvorträgen aktiv an die Branche weiter. 2025 ist mit Felix Mützel die vierte Generation in das Unternehmen eingetreten. «Tradition bedeutet für uns nicht Bewahren, sondern Weiterentwickeln. Mit dem Eintritt unseres Sohnes Felix und dem geplanten Neubau legen wir die Basis für das nächste Kapitel
der Sailer-Geschichte», sagt Katrin Mützel. Sailer setzt damit fort, was 1926 in einer kleinen Werkstatt begann: Neues wagen, Qualität liefern, Verantwortung übernehmen. Kontakt Friedrich Sailer GmbH D-89231 Neu-Ulm info@friedrich-sailer.de www.friedrich-sailer.de/
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firmenberichte
Runder Geburtstag von abovo: Reinraum-Wünsche ohne Grenzen Der Schweizer Fach-Grosshändler und Onlineshop für Reinraum- und ESD-Bedarf abovo, Selzach, feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen – Anlass für einen genaueren Blick auf die Entwicklung dieses Unternehmens. Die Geschichte von abovo begann im Jahre 2016 in einer Militärbaracke. Damit lässt sich das Unternehmen zwar nicht wortwörtlich als «Garagenfirma» bezeichnen, aber dem Sinn nach gebührt ihm dieser Ehrentitel doch. Die Keimzelle war da, und noch im selben Jahr erkannten zwei Unternehmer, welche Chancen darin steckten. Beherzt starteten sie als geschäftsführende Gesellschafter durch: Markus Kaufmann als CEO (Geschäftsführer) und Tobias Morandi als COB (Präsident des Verwaltungsrats), unterstützt von Dominik Lehmann als weiterem Board Member – das Ur-Team der heutigen abovo. Hauptbetätigungsfeld «Reinraum» Auf dem Weg dorthin spielten langfristige Partnerschaften eine wesentliche Rolle. Eine wichtige Verbindung betrifft den Reinraum-Bereich: pure11, welche mittlerweile der Dastex Gruppe angehört. Eine weitere Partnerschaft, mit Henkel, umfasst ein umfangreiches Portfolio von Klebstoffen, Dichtstoffen und Funktionsbeschichtungen für die Elektronikfertigung – insbesondere Materialien für das Halbleiter-Packaging sowie Klebstoffe und Pasten für die Leiterplattenmontage. Dazu zählen auch leitfähige Klebstoffe mit Silberpartikeln, die in der Elektronikfertigung zur elektrischen Kontaktierung von Komponenten eingesetzt werden.
Start in der Militärbaracke im Jahr 2016: die Keimzelle von abovo.
Mit der langjährigen Partnerschaft zu pure11 und somit dem Zugang zu der gesamten Dastex Group hat sich abovo im Geschäftsfeld «Reinräume» breit aufgestellt, und es bleibt spannend. Denn die Teile in Rein- und Sauberräumen werden immer kleiner, während speziell im Pharma-Bereich die regulatorischen Anforderungen wachsen. Damit bildet das Reinraum-Portfolio eine der drei tragenden Säulen von abovo, neben ESD und Henkel. Dies spiegelt auch das Firmenlogo wider: blau für Reinraum, gelb für ESD und ein breites V für Vertrieb. Auszeichnung als «Loctite Gold Partner» Dank einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit Henkel ist abovo heute auto
Im Neubau wirkt abovo smarter und befindet sich auf dem Stand der Technik, …
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risierter Distributor für HochleistungsKlebstoffe wie Gewindedichtungen und Schraubensicherungen, Industriedichtstoffe, Funktionsbeschichtungen sowie für Reiniger und Schmiermittel, Dosiersysteme und Roboter. Damit bietet der Fach-Grosshändler seinen Kunden auf das gesamte Klebstoffsortiment des weltgrössten Herstellers Zugriff. Diese Pro dukte eignen sich für so unterschiedliche Anforderungen, wie man sie in den Bereichen Verteidigung, Transport, Konsumgüter, Beleuchtung, Energie, Medizin sowie allgemeine Industrie findet. Darüber hinaus hält abovo seit 2026 den Titel eines «Loctite Gold Partner», d.h. eines zertifizierten Fachhändlers für Kleb-, Dicht- und Oberflächenbehandlungslösungen der Marke Loctite (von Henkel). Es
… insbesondere in der Logistik.
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Mit den Erfolgen hat sich das abovo-Team von zwei auf acht Mitglieder vergrössert: Markus Kaufmann, Tobias Morandi, Dominik Lehmann (linkes Bild); Markus Kaufmann, Daniela Mauro, Sabrina Leisi, Joël Antenen, Hervé Pedrosa (rechtes Bild). (Bilder: abovo)
handelt sich um eine Auszeichnung für eine besonders enge Partnerschaft mit dem Hersteller. Die Kunden von abovo profitieren davon durch einen besonders schnellen Service und eine intensive Beratung – auch für komplexe Aufgabenstellungen und inklusive Vor-Ort-Schulungen. Neubau, mehr Mitarbeiter, ISO-Zertifikate Die Ausweitung des Gesamtportfolios an Produkten und Dienstleistungen hat den Fach-Grosshändler inzwischen in eine neue Dimension geführt. Im Jahr 2022 hat er sich mit einem neuen Gebäude modern und effizient aufgestellt. 1000 Quadratmeter, 320 Palett-Plätze, Solardach – mit diesen Eckpunkten sieht sich das abovoTeam für die nächsten Schritte gerüstet. Personell hat man sich in den zehn Jahren seit Unternehmensgründung verstärkt und wuchs dabei von zwei auf acht Kollegen. So ist Daniela Mauro als Head of Ope rations für das Qualitätsmanagement gemäss ISO 9001 verantwortlich (Erfüllung von Kundenwünschen, Fehlerminimierung, kontinuierliche Verbesserung), Sabrina Leisi im Customer Service für ein konsequentes Umweltmanagement nach ISO 14001. Hervé Pedrosa kümmert sich
als Area Sales Manager um wichtige regionale Märkte, so auch um die gesamte Schweiz. Joël Antenen bekleidet die Position einer Logistics and Customer Service Safety Officer, wobei es auch um verschiedene spezielle Dienstleistungen geht. In der Logistik zählt dazu eine eigens eingerichtete Tiefkühl-Logistik (Schockgefrorenes, –40 Grad, Sendungen mit Trockeneis). Hervorzuheben sind darüber hinaus Informationsservices mit Mehrwert, wie etwa der Blog «Wissenswertes» auf der abovoWebsite. Als externes Team-Mitglied bestreitet Daniel Jost (Buchsiness GmbH) den Bereich Finance. Grenzen sind zum Überschreiten da Eine grosse Dynamik – dennoch ist abovo «klein, aber fein» geblieben, schlank und flexibel. So reagiert das Team selbst auf spezielle Wünsche innerhalb weniger Stunden. Grenzen kennt der Fach-Grosshändler dabei nicht. Das bestehende Produktportfolio aus Verbrauchsmaterialien, Ausrüstung und mehr wird auch auf spezielle Wünsche hin um genau das erweitert, was der jeweilige Kunde gerade braucht. Und die neuen Artikel werden dann gleich bei abovo und beim Kunden in die entspre-
chenden IT-Systeme eingepflegt; die Nachbestellung kann kommen. Dabei sind stets auch kleine Mengen möglich. Von Grund auf konsequent aufgebaut Die Philosophie von abovo hat schon in vielen Fällen zu langjährigen Partnerschaften mit Kunden geführt. Diese sind zu 80 Prozent kleine und mittelgrosse Unternehmen. Sie schätzen die Betreuung unabhängig von Bestellmengen, stets verbunden mit individueller Betreuung in allen vier Landessprachen. Dieser Erfolg gibt der Grundüberlegung Recht, das Unternehmen von Grund auf konsequent aufzubauen und auszubauen. Wie der Lateiner sagt: «ab ovo» = vom Ei, vom Ursprung an – und dann Schritt für Schritt geradeaus weitergedacht, in die Realität umgesetzt und für die nächsten zehn Jahre gut aufgestellt.
Weitere Informationen abovo AG CH-2545 Selzach info@abovo.ch www.abovo.ch
REINRAUM ISO 5/6 ZU VERMIETEN 7 Minuten vom Zürich HB, Zürich Binz • Nutzfläche: 150 m² mit 2,4 m Raumhöhe • Maximale Bodenbelastung: 1000 kg/m² • ISO Klasse 5/6, ESD-Boden, antistatische Vorhänge • Zusätzliche Büros/Labor könnten dazu gemietet werden • Ab Februar 2027 oder nach Vereinbarung Microdul AG
Michael Vögele, Leiter Personal und Finanzen
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Grubenstrasse 9, 8045 Zürich
044 455 35 11
michael.voegele@microdul.com
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publireportage
Qualität, Flexibilität und kurze Lieferzeiten – Schweizer Filter Wie das gesamte Luftfiltersortiment von Unifil werden auch die Zellen- und Schweb stofffilter am Produktionsstandort Niederlenz entwickelt und gefertigt. Die bewusste Entscheidung für die Produktion in der Schweiz ist für das Unternehmen kein Selbstzweck, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor: Sie ermöglicht höchste Qualität, kurze Lieferzeiten und eine aussergewöhnliche Flexibilität – insbesondere bei kundenspezifischen Lösungen.
Zellenfilter – kompakt, flexibel, vielseitig einsetzbar Zellenfilter sind die ideale Lösung, wenn der verfügbare Einbauraum begrenzt ist. Sie kommen sowohl zum Schutz sensibler Anlagen, etwa in Steuer- oder Elektroschränken, als auch zum Personenschutz, beispielsweise in der kontrollierten Wohnungslüftung, zum Einsatz. Dank unterschiedlicher Filterklassen, Baugrössen und Rahmenmaterialien lassen sich Zellenfilter optimal an die jeweilige Anwendung anpassen. Die Fertigung am Standort Niederlenz erlaubt es, flexibel auf Anforderungen zu reagieren und auch kleinere Serien oder Sonderlösungen effizient umzusetzen. Schwebstofffilter – Schweizer Präzision für höchste Ansprüche Überall dort, wo höchste Luftreinheit gefordert ist, sind Schwebstofffilter unverzichtbar – etwa in Reinräumen von Spitä-
Mikro-N Schwebstofffilter – verfügen über eine besonders grosse Filterfläche und werden in Lüftungsanlagen eingebaut. (Bilder: Unifil)
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Zellenfilter – überall dort, wo bei geringen Platzverhältnissen eine grosse Filterfläche erforderlich ist.
lern und Labors, in der Pharma- oder chemischen Industrie sowie in der Uhren-, Halbleiter- oder Lebensmittelproduktion. Die Herstellung dieser Hochleistungsfilter gilt als Paradedisziplin der Filtertechnik. Als einziger Schweizer Filterhersteller fertigt Unifil Schwebstofffilter in sämtlichen EPA-, HEPA- und ULPA-Klassen vollständig in der Schweiz – sowohl in Standard- als auch in Sonderabmessungen. Das Ergebnis sind gleichbleibend hohe Qualität und kurze Lieferzeiten, auch bei anspruchsvollen Projekten. Moderne Fertigung: Automatisierung und Handarbeit im Gleichgewicht Um die geforderte Qualität, Prozesssicherheit und Wiederholgenauigkeit zu gewährleisten, setzt Unifil auf moderne, präzise Fertigungsprozesse. Automatisierte Abläufe erhöhen Effizienz und Zuverlässigkeit, doch nicht jeder Arbeitsschritt lässt sich standardisieren. Bestimmte Tätigkeiten erfordern Erfahrung, Fingerspitzengefühl und handwerkliche Präzision. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Automatisierung
Mikrofil Schwebstofffilter - kommen als endständige Filter in Reinräumen zum Einsatz.
dort, wo sie sinnvoll ist – manuelle Arbeit dort, wo sie Mehrwert schafft. Bekenntnis zum Standort Schweiz Unifil investiert kontinuierlich in Gebäude, Infrastruktur und Produktionsprozesse und bekräftigt damit ihr klares Bekenntnis zum Standort Schweiz. Ziel ist es, auch künftig höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, kurze Lieferzeiten sicherzustellen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Strategie stärkt nicht nur die Lieferfähigkeit für die Kunden, sondern sichert langfristig Arbeitsplätze und schafft Perspektiven für die Zukunft.
Weitere Informationen Unifil AG Filtertechnik Industriestrasse 1 CH-5702 Niederlenz +41 62 885 01 00 sales@unifil.ch www.unifil.ch
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publireportage
Schnell gekuppelt, gut gemessen, Prozess läuft ungestört weiter Schnellkupplungen ermöglichen das sichere, schnelle und leckagefreie Trennen und Wiederverbinden von Druckmittlersystemen, ohne den Prozess zu öffnen – besonders wichtig in hygienischen Anwendungen sowie bei toxischen oder sensiblen Medien. In der Prozessindustrie zählen Verfüg barkeit, Sicherheit und Effizienz. Beim Austausch oder bei der Kalibrierung von Druckmessgeräten müssen Messgerät und Prozessanschluss oft demontiert wer den. Das kann Prozesse unterbrechen, Wartungsaufwand erhöhen und Kosten verursachen. Die REconnect Schnellkupplung von L ABOM ermöglicht das sichere, schnelle und leckagefreie Trennen und Wiederver binden von Druckmittlersystemen, ohne den Prozess zu öffnen. Die zwischen Messgerät und Prozessanschluss ver schweisste Kupplung verhindert Ölverlust,
konfreie und vakuumfeste Ausführung vereinfacht Wartung, Kalibrierung und In stallation an schwer zugänglichen Mess stellen. Zimmerli Messtechnik AG ist der Ansprech partner für Auswahl, Beratung und Integ ration der REconnect Schnellkupplung. Lufteintrag und Veränderungen des Ölvo lumens. Messgenauigkeit und Prozesssi cherheit bleiben zuverlässig erhalten. Die Lösung eignet sich für Pharma, Lebens mittel- und Getränkeproduktion, Chemie, Energieerzeugung sowie Anlagen- und Maschinenbau. Ihre autoklavierbare, sili
Weitere Informationen Zimmerli Messtechnik AG CH-4125 Riehen +41 61 645 98 00 info@zimmerliag.com www.zimmerliag.com
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Bestimmung von Anionen im Wasser In der Wasserüberprüfung gehört die Analyse von Fluorid, Chlorid, Bromid, Nitrat, Phosphat und Sulfat zur routinemässigen Laborarbeit. Da die Ionenchromatographie eine schnelle und präzise Bestimmung dieser Anionen ermöglicht, ist sie unverzichtbar. Neben den Säulen AS4A, AS12A, AS14 und AS14 A (von Dionex) haben sich besonders leistungsfähige Säulen etabliert, darunter die Dionex-Säule «IonPac AS22». Das Säulenmaterial der AS22 wurde für den Einsatz mit carbonat/bicarbonathal tigen Eluenten optimiert und wird üblicherweise unter isokratischen Bedingungen eingesetzt. Die Dionex IonPac AS22-Säule wird in der konventionellen Trinkwasseranalytik zur schnellen Bestimmung von Standardanionen (Fluorid, Chlorid, Bromid, Nitrat, Phosphat, Sulfat) eingesetzt. Eine kürzere Version der Dionex IonPac AS22-Säule wurde unter dem Namen Dionex IonPac AS22-Fast eingeführt. Für diese Säule wird das identische Harz verwendet, aber die Säulenlänge wurde auf
150 mm verkürzt. Daraus ergeben sich sehr kurze Laufzeiten von wenigen Minuten. Die letztere Säule wird immer dann verwendet, wenn gering verschmutzte Gewässer ohne grosse Konzentrationsunterschiede untersucht werden sollen. Auf Wunsch vieler Kunden hat die Firma «Inorganic Ventures» nun für die AS22- Ionenchromatographiesäulen ein hochreines Elutionskonzentrat (ELUENT4514) entwickelt, nämlich einen 0,45 M Natriumcarbonat/0,14 M Natriumbicarbonat- Eluenten. Dieses Eluenten-Konzentrat wurde speziell für die Anwendung der EPA(Environmental Protection Agency)Methode 300.0 (A) zur Kontrollanalyse der meisten Standardanionen (Bromid, Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Orthophosphat
und Sulfat) in Trinkwasser und Abwasser sowie in Prozess- und Reinigungsreagenzien entwickelt. Eine Anweisung zur Vorbereitung der 1:100-Verdünnung von ELUENT4514, um die Arbeitskonzentration herzustellen, ist im Lieferumfang des Produkts enthalten. Der ELUENT4514 wurde mit hochreinen Ausgangsmaterialien und speziellem deionisierten Wasser hergestellt und minimiert so die Produktionszeit des Elutionsmittels, vermeidet Zubereitungsfehler und reduziert das Risiko möglicher Verunrei nigungen. Der Eluent ist in der Ver packungseinheit von 500 ml erhältlich und die Verdünnung reicht unter normalen Bedingungen für eine Betriebszeit von bis zu 700 Stunden unter Standardbedingungen. Der Eluent (siehe Foto) ist in TCTBeuteln (Transpiration Control Technology) verpackt und geschützt und ist somit bis zu 5 Jahre nach Verpackung haltbar, was der Hersteller garantiert. TCT-Beutel sind speziell entwickelte aluminiumbeschichtete Beutel, die ein Verdampfen des wässrigen Mediums aus der Flasche verhindern, so dass die Spezifikationen über einen langen Zeitraum garantiert werden können. Nach dem Öffnen sollte das Elutionsmittel im Laufe eines Jahres aufgebraucht werden. Neben dem Elutionsmittel sind bei der Firma «Inorganic Ventures» auch andere Anionenstandards als Referenzmaterial (rückführbar auf SI-Einheiten) erhältlich. Der Vertrieb dieser Standards in Deutschland und Österreich erfolgt durch die Spetec GmbH in Erding, die sich mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Elementanalytik für den Vertrieb dieser Standards auszeichnet. Weitere Informationen Spetec GmbH Am Kletthamer Feld 15 D-85435 Erding Telefon +49 8122 95909-0 info@spetec.de www.spetec.de
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Effiziente Filtrationslösungen für industrielle Prozesse Für anspruchsvolle Filtrationsaufgaben in der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie bietet Swissfilter ein breit abgestimmtes Sortiment an Filterkerzen und -beuteln.
Die Filterkerzen sind in unterschiedlichen Materialien, Porengrössen sowie Adapter-
und Endstückausführungen erhältlich und eignen sich für die zuverlässige Filtration organischer und anorganischer Partikel. Zum Portfolio zählen gefaltete Filterkerzen für hohe Durchflussraten, Membranfilterkerzen für definierte Abscheideraten bis in den Submikronbereich, Edelstahlfilterkerzen für aggressive Medien und hohe Temperaturen sowie Hohlfaserfilterlösungen. Ergänzt wird das Angebot durch ein- oder mehrlagige Filterbeutel in allen gängigen Grössen und Materialien. Filz-, Mikrofaser-
und Monofilament-Beutel zeichnen sich durch hohe Schmutzaufnahmekapazität, lange Standzeiten und hohe chemische Beständigkeit aus. Die Produkte eignen sich unter anderem für die Wasseraufbereitung, Feinchemie, Prozessfiltration sowie für sterile Anwendungen. Weitere Informationen Swissfilter AG CH-5037 Muhen info@swissfilter.ch swissfilter.ch
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PR-News Kontaminationskontroll-Experte Frank Panofen neuer CCO von MBV Die MBV AG stärkt ihre Vertriebs- und Marktausrichtung und ernennt Frank Panofen zum Chief Client Officer (CCO). Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Mikrobiologie, Sterilitätssicherung und Kontaminationskontrolle. In der Funktion des COO übernimmt Frank Panofen die globale Verantwortung für Vertrieb, Marketing, Produktmanagement und Business Development und startet per sofort. Er bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Life-Sciences- und Pharmaindustrie mit. In verschiedenen internationalen Führungsrollen, zuletzt als Vice President & General Manager einer LifeSciences-Division, verantwortete er die strategische Weiterentwicklung von Geschäftsbereichen sowie den Ausbau globaler Markt- und Vertriebsstrukturen. «Mit Frank Panofen gewinnen wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit aus-
strukturen aufzubauen und Vertrieb, Marketing, Produktmangement sowie Business Development eng zu verzahnen. Gerade im Hinblick auf unsere weitere Internationalisierung und die konsequente Umsetzung unserer Wachstumsstrategie wird er eine zentrale Rolle übernehmen», erklärt Ronny Zingre, CEO der MBV AG. «Ich freue mich sehr, Teil von MBV zu werden und gemeinsam mit dem Team die nächste Wachstumsphase aktiv voranzutreiben sowie unsere Kunden weltweit mit innovativen Lösungen zu unterstützen», sagt Frank Panofen. Frank Panofen, neuer Chief Client Officer (CCO) der MBV AG.
gewiesener internationaler Expertise. Er versteht es, globale Märkte strategisch zu entwickeln, leistungsfähige Distributions-
Weitere Informationen MBV AG CH-8712 Stäfa welcome@mbv.ch www.mbv.ch
Reinstwassersystem mit geringem Platzbedarf für Analytik und Bio Reinstwassersysteme für typische Assays wie AAS, IC, ICP sowie Puffer- und Medienvorbereitung im gesamten mole kularbiologischen und biochemischen Spektrum sind in immer schmaleren Ausführungen verfügbar – platzsparend und fertig zur Montage direkt auf der Bench oder optional an der Wand. Die Speisewasser-Aufbereitung erfolgt durch Ionenaustausch, Revers-Osmose, Deionisierung oder Destillation. Die Qualität des Wassers wird durch eine Auslegung des Systems gemäss der Norm ASTM Typ I sichergestellt (Amerikanische Gesellschaft für Prüfung und Materialien; Widerstand: 18,2 MΩ x cm, Leitfähigkeit: 0,055 µS/cm). Damit sind analytische und biowissenschaftliche Anwendungen in Life Science, Chemie und Biochemie bis hin zur Ultraspuren- und TOC-Analyse möglich. Ein integrierter Sensor signalisiert eine Leckage des Systems, und eine Rezirkulationsfunktion verhindert das Wachstum
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systeme (z.B. Omniapure xs, stakpure) inzwischen viel Komfort. Beispielsweise ermöglicht eine frei schwenkbare Dispenser- und Überwachungseinheit (bis zu 170°) eine einfache und präzise Was serentnahme auf Knopfdruck. Ein integriertes Grafikdisplay zeigt sämtliche Betriebs- und Leistungsparameter in Echtzeit an. Die Leitfähigkeitsanzeige kann dabei in MΩ × cm oder in μS/cm erfolgen (wahlweise auf Deutsch oder Englisch).
von Biofilmen. Datenleckagen und HackerAngriffen wirkt der Schutz mit einem Passwort entgegen. Jenseits der Erfüllung regulatorischer Anforderungen und des Datenschutzes bieten moderne, kompakte Reinstwasser-
Weitere Informationen Roth AG CH-4144 Arlesheim info@carlroth.ch www.carlroth.ch
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normierung
Abb. 1: Beim Betrieb von Reinräumen kommen viele wertvolle Daten zusammen.
Von Grenzwert zu Trendbewertung: neue Reinraum-Daten-Nutzung Aus den zahlreichen Daten, die Reinraumbetreiber erheben, lässt sich mit der richtigen Analyse-Software mehr herausholen, als heute üblich ist.
Reinraumbetreiber erfassen heute eine Vielzahl qualitätsrelevanter Daten (Abb. 1): kontinuierliche Partikelmessungen in kritischen Bereichen, Temperatur- und Feuchtedaten, Differenzdrücke, mikrobiolo gische Befunde, Ergebnisse mobiler Messungen, Daten aus Labor-Informationsmanagement-Systemen (LIMS) sowie Status- und Ereignisdaten aus der Gebäudeleittechnik. In vielen Betrieben sind diese Informationen vorhanden – jedoch verteilt auf unterschiedliche Systeme, Datenbanken und Berichtsformate. Genau daraus entsteht eine zentrale He rausforderung moderner Reinraumüberwachung: Nicht der einzelne Messwert ist entscheidend, sondern seine Bewertung im Kontext. Erst wenn Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt und gemeinsam betrachtet werden, lassen sich Zusammenhänge, schleichende Veränderungen und wiederkehrende Muster zuverlässig erkennen. Der revidierte «EU GMP Annex 1» hat diese Entwicklung deutlich verstärkt. Es
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handelt sich um eine spezifische Vorgabe der Europäischen Union (EU) zur Guten Herstellungspraxis (GMP). Für Hersteller steriler Arzneimittel ist er ein zentraler regulatorischer Treiber. Er fordert nicht nur die Überwachung kritischer Reinraum parameter, sondern auch einen definierten Ansatz zur Trendbewertung. MonitoringDaten sollen dazu dienen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, die Wirksamkeit der Kontaminationskontrolle zu bewerten und Massnahmen nachvollziehbar abzuleiten. Doch auch Unternehmen ausserhalb der sterilen Herstellung profitieren von diesem Ansatz. Systematische Datenund Trendanalysen schaffen Transparenz, verbessern das Prozessverständnis und unterstützen eine kontinuierliche Verbesserung im Reinraumbetrieb. Vom Einzelwert zur systematischen Bewertung Lange Zeit war Reinraum-Monitoring in vielen Betrieben vor allem auf den Nachweis ausgerichtet, dass definierte Grenz-
werte eingehalten wurden. Die zentrale Frage lautete: Liegt der Messwert innerhalb der Spezifikation oder nicht? Diese Betrachtung bleibt weiterhin relevant, reicht jedoch zunehmend nicht mehr aus. Annex 1 lenkt den Blick stärker auf Entwicklungen und Muster. Relevant sind etwa steigende Häufigkeiten von Warnoder Aktionsgrenzverletzungen, wie derkehrende Einzelereignisse, aufeinanderfolgende Überschreitungen oder Veränderungen in der mikrobiologischen Flora. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt vom reinen Grenzwertnachweis hin zur Trendbewertung. Diese Entwicklung ist eng mit der Contamination Control Strategy (CCS) verbunden. Die CCS beschreibt, wie Kontaminationsrisiken systematisch beherrscht werden. Monitoring-Daten liefern dafür einen wichtigen Nachweis, weil sie zeigen, ob definierte Massnahmen wirksam sind oder ob sich kritische Veränderungen abzeichnen. Gleichzeitig müssen die Ergebnisse in das Quality Risk Management
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(QRM) einfliessen. Werden relevante Trends erkannt, können daraus Untersuchungen, Anpassungen von Massnahmen oder Corrective and Preventive Actions (CAPA) entstehen. Die typische Ausgangssituation: viele Daten, wenig Zusammenhang In der Praxis treffen diese Anforderungen häufig auf historisch gewachsene Systemlandschaften. Ein ReinraummonitoringSystem übernimmt die kontinuierliche Überwachung kritischer Bereiche. Mobile Messgeräte liefern zusätzliche Partikeloder Filterdaten. Mikrobiologische Ergebnisse liegen in einem LIMS-System, die Gebäudeleittechnik dokumentiert Lüftungszustände, Betriebsmodi sowie Schleusen- oder Türereignisse. Weitere Informationen entstehen in Wartungs-, Reinigungs-, Kalibrier- oder Abweichungsprozessen. Jedes dieser Systeme erfüllt seine Aufgabe. Die eigentliche Schwierigkeit liegt jedoch darin, diese Daten gemeinsam auszuwerten. Häufig werden Informa tionen per CSV, PDF oder Excel exportiert und anschliessend manuell in Berichte überführt. Das ist zeitaufwendig, fehleranfällig und stark von einzelnen Personen abhängig. Vor allem aber fehlt oft die Möglichkeit, Datenquellen strukturiert mitei nander in Beziehung zu setzen. Damit stehen Betreiber in vielen Fällen nicht vor einem Messproblem, sondern vor einem Analyse- und Integrationsproblem. Daten sind vorhanden, aber sie liegen in Silos. Für eine belastbare und auditfeste Bewertung braucht es daher nachvollziehbare Methoden, konsistente Datenquellen, definierte Berechnungslogiken, klare Verantwortlichkeiten und standardisierte Reviews. So stellen sich regulatorische und betriebliche Erwartungen in der Praxis häufig als konkrete Herausforderungen dar. Dabei wird eine Annex-1-konforme Trendbewertung zu mehr als einem reinen Reporting-Thema (Tab. 1). Sie betrifft Datenarchitektur, Methodik, Verantwortlichkeiten und die Fähigkeit, aus Messwerten belastbare Entscheidungen abzuleiten. Excel ist oft der Anfang – aber selten die Zielarchitektur Viele Betreiber schliessen die durch fehlende Analyse-Tools klaffende Lücke mit Excel-Auswertungen, individuellen Makros oder Access-Datenbanken. Für punktuelle Analysen kann das praktikabel sein. Für wiederkehrende GMP-relevante Trendbewertungen entstehen jedoch klare Grenzen. Berechnungslogiken sind nicht immer dokumentiert, Versionen schwer nachvollziehbar, Zugriffsrechte nur eingeschränkt steuerbar und Änderungen nicht automatisch auditierbar. Sobald Datenanalysen Grundlage für GMP-relevante Entscheidungen sind,
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Abb. 2: Mit der richtigen Analyse-Software lassen sich daraus Trends ableiten und Prozesse verbessern. (Bilder: Eurogard)
müssen auch die eingesetzten Auswertungswerkzeuge entsprechend betrachtet werden. Nicht nur Primärsysteme, sondern auch nachgelagerte Analyse- und Reporting-Lösungen geraten damit in den Fokus. Themen wie Benutzerrechte, Audit Trail, Datenintegrität, Validierung, Änderungsmanagement und Nachvollziehbarkeit werden zentral. Der Anspruch besteht daher nicht darin, möglichst viele Diagramme zu erzeugen. Entscheidend ist, dass Betreiber nachvollziehbar erklären können, wie Daten ausgewählt, zusammengeführt, ausgewertet und bewertet werden – fachlich, technisch und organisatorisch. Was Reinraumbetreiber jetzt tun sollten Der erste Schritt besteht darin, die vorhandene Datenlandschaft systematisch zu erfassen. Welche Datenquellen existieren? Welche Parameter sind kritisch? Welche Zusammenhänge sind für die Bewertung des Reinraumzustands besonders relevant? Darauf aufbauend sollten Betreiber definieren, welche Trendanalysen regelmässig
durchgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise Langzeitbetrachtungen von Partikel- oder Klimadaten, Häufigkeiten von Warn- und Alarmereignissen, Entwicklungen mikrobiologischer Ergebnisse, Vergleiche zwischen Räumen oder Messstellen sowie die Korrelation mit relevanten Betriebsinformationen. Ebenso wichtig sind klare Review-Zyklen und Verantwortlichkeiten. Technisch braucht es dafür Lösungen, die verschiedene Datenquellen anbinden, Daten konsistent historisieren, flexibel visualisieren und reproduzierbare Reports erzeugen können. Organisatorisch müssen SOPs, Verantwortlichkeiten und Bewertungslogiken angepasst werden. Methodisch ist ein pragmatisches, aber auditfestes Vorgehen gefragt, das sich im Alltag bewährt und im Audit klar erklären lässt. Datensilos auflösen, Zusammen hänge sichtbar machen Genau hier setzt aktuelle Analyse-Software an (z.B. Cleanroomtrendpro, Eurogard). Die Lösung wurde entwickelt, um Reinraumbetreiber bei einer strukturier-
Erwartung an moderne Trendbewertung
Typische Herausforderung im Betrieb
Kurz- und Langzeittrends e rkennen
Historische Systeme bieten nur begrenzte Trendfunktionen
Warn- und Alarmhäufungen auswerten
Alarmereignisse werden oft isoliert betrachtet
Datenquellen gemeinsam bewerten
Monitoring, LIMS, GLT und mobile Messungen liegen getrennt vor
Reports nachvollziehbar erstellen
Excel-Auswertungen sind manuell und schwer auditierbar
Datenintegrität sicherstellen
Berechnungslogiken, Versionen und Änderungen sind nicht immer transparent
Bewertungen in Qualitätsprozesse überführen
Klare Trigger für Massnahmen fehlen häufig
Tab. 1: Infokasten: Anforderungen und typische «Pain Points» im Reinraumbetrieb
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ten, nachvollziehbaren Daten- und Trendanalyse zu unterstützen (Abb. 2). Im Mittelpunkt steht nicht nur die Auswertung einzelner Messwerte, sondern die Zusammenführung unterschiedlichster Datenquellen in einem einheitlichen Analysekontext. Die Software kann Daten aus bestehenden Monitoring-Systemen, mobilen Messungen, LIMS-Umgebungen, Gebäudeleittechnik und weiteren relevanten Quellen einbinden. Dadurch lassen sich Messwerte, Ereignisse und Kontextinformationen gemeinsam betrachten. Trends werden nicht isoliert bewertet, sondern im Zusammenhang mit dem Betriebsgeschehen interpretiert. Für Betreiber entsteht so ein deutlich umfassenderes Bild ihres Reinraums. Kurzund Langzeittrends lassen sich visualisieren, Grenz- und Warnwertbetrachtungen systematisch durchführen, wiederkehrende Muster erkennen und Reports nachvollziehbar erstellen. Das schafft Transparenz für Qualitätssicherung, Technik und Betrieb – und unterstützt eine fundierte Bewertung im Sinne von CCS, QRM und CAPA. Für eine solche Gesamtlösung empfiehlt sich ein Partner, der alles Nötige zusam-
menbringt: Fachkompetenz aus GMP-, Reinraum- und Digitalisierungsprojekten sowie Software-Expertise. Gerade diese Verbindung aus Reinraumverständnis, Datenintegration und validierungsnaher Umsetzung macht es möglich, vorhandenen Daten besser nutzen und ihre Trendbewertung zukunftssicher aufstellen zu können. Fazit Der EU GMP Annex 1 verändert das Reinraum-Monitoring nicht deshalb, weil plötzlich mehr Daten erhoben werden müssten. Die eigentliche Veränderung liegt darin, wie vorhandene Daten genutzt werden sollen. Betreiber müssen Entwicklungen erkennen, Zusammenhänge verstehen und qualitätsrelevante Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren. Dafür reicht es meist nicht aus, bestehende Standardreports um einige Kurven zu ergänzen. Gefordert ist ein strukturierter Ansatz, der Datenquellen verbindet, Trendmethoden definiert, Bewertungen standardisiert und Ergebnisse in übergeordnete Qualitätsprozesse überführt. Auch ausserhalb der sterilen Herstellung bietet dieser Ansatz deutlichen Mehrwert: mehr Transparenz, besseres Prozessver-
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1. Europäische Kommission: EU GMP Guidelines, Volume 4, Annex 1: Manufacture of Sterile Medicinal Products 2. Europäische Kommission: EU GMP Guidelines, Volume 4, Annex 11: Computerised Systems 3. ICH Q9: Quality Risk Management 4. U.S. FDA: 21 CFR Part 11 – Electronic Records; Electronic Signatures 5. MHRA: GxP Data Integrity Guidance and Definitions
Weitere Informationen Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Peter Becker General Manager Eurogard GmbH DE-52064 Aachen info@eurogard.de www.eurogard.de
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ständnis und ein früheres Erkennen von Risiken. Mit Cleanroomtrendpro unterstützt Eurogard Reinraumbetreiber dabei, diesen Schritt vom Grenzwertnachweis zur fun dierten Trendbewertung in der Praxis um zusetzen.
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Veränderte Messelandschaft: Reinraum-Branche ohne Cleanzone Die Reinraum-Messe Cleanzone hätte in diesem Herbst stattfinden müssen, doch statt einer Ankündigung steht an dieser Stelle eine Abkündigung.
Es gibt sie nicht mehr, die Messe für Reinraumtechnologie, Hygiene und Kontaminationskontrolle in Frankfurt am Main. Dabei hat sie von 2012 bis 2024 die Branche begleitet und vorangetrieben. Mit der Ausstellung und verschiedenen Formaten für Vorträge und Diskussionen (Cleanzone Conference und Cleanzone Plaza) zog sie führende und innovative Unternehmen an, immer auch aus der Schweiz (Abb. 1). Vertreten waren vor allem Persönlichkeiten, die für die Reinraum-Branche stehen und das Messekonzept unterstützten (Abb. 2) Einen Höhepunkt bildete regelmässig die Verleihung des Cleanzone Award (Abb. 3). Mit ihm wurden herausragende Innovationen prämiert und so wichtige Trends aufgezeigt. Auf Augenhöhe mit grossen Branchen In der Zeit der Corona-Pandemie setzte die Cleanzone aus und stellte dann von einem jährlichen auf einen zweijährlichen Turnus um. Von 2022 auf 2024 kam es jedoch zu einem Rückgang der Besucherzahlen. Am Ende war das Interesse insgesamt nicht gross genug, als dass sich die Messe Frankfurt zu einer Weiterführung hätte entschliessen können. Als typische Querschnittsdisziplin bietet die Branche natürlich viele Anknüpfungspunkte für inhaltlich angrenzende Messen
Die Verleihung des Cleanzone Award war stets ein herausragendes Ereignis auf der Messe – hier: Im Jahr 2024 freuen sich Alina Kopp (r.) und Evi Held-Föhn (M.) über den Gewinn des Cleanzone Awards mit ihrem neuen Verfahren zum Test auf mikrobiologische Durchlässigkeit von Reinraumbekleidung. (Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jochen Günther)
und Informationsforen, die sich beispielsweise mit Gebäudetechnik, Lebensmitteltechnologie oder Textilien bzw. Textilreinigung beschäftigen. Allerdings bestand der eigentliche Wert der Cleanzone für Unternehmen und Besucher darin, dass man sich in Frankfurt traf und sich hier bewusst als Reinraum-Branche begriff – eben nicht
als «Anhängsel» von Halbleiter- oder Arzneimittelherstellern und vielen anderen, sondern auf Augenhöhe mit ihnen. Schliesslich definiert man in der ReinraumBranche selbst (zuweilen ringt man auch darum), wie die einschlägigen Normen und Standards aussehen (z B. VDI-2083, Verein Deutscher Ingenieure; EN ISO 14644). Alternative «Lounges» in Karlsruhe Als Alternative gibt es die Messe «Lounges» in Karlsruhe. Sie startete schon 2007 und gilt im Vergleich zur Cleanzone als stärker pharmadominiert – was aber kein Minuspunkt sein muss. Schliesslich ist Pharmaprozesstechnik ohne Reinraumtechnik gar nicht denkbar. Die nächste Lounges findet vom 16. bis zum 18. März 2027 auf dem Gelände der Messe Karlsruhe in Rheinstetten statt.
Eine Messe wie die Cleanzone wird nicht zuletzt von Persönlichkeiten getragen, die hinter dem Konzept stehen und in der Branche bekannt sind – hier: Josef Ortner (l.) und Dr. Gernod Dittel (2.v.l.). (Bild: Ehrensberger)
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Auch für Unternehmen aus der Schweiz erwies sich die Cleanzone immer wieder als eine attraktive Präsentationsfläche. (Bild: Ehrensberger)
Autor Dr. Christian Ehrensberger
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Familiär, entspannt und effektiv: Branchen-Event Lounges Mitte März Vom 16. bis zum 18. März des kommenden Jahres findet in Karlsruhe die «Lounges 2027», Messe für Reinraum und Prozesstechnik, statt.
Hier treffen sich Verantwortliche für die Planung, den Bau und den Betrieb, An wender ebenso wie Ingenieure. Das Spek trum reicht von der Pharmaindustrie bis zur Halbleiterfertigung. Im laufenden Jahr tauschten sich bei der «Lounges 2026» über 270 Aussteller und insgesamt mehr Ausgewählte Beispiele für Fachvortrage auf der Lounges 2027 – «Elektroenergieeinsparung bei der Lüftung & Klimatisierung» (Prof. Dr.-Ing. Christoph Kaup, HOWATHERM Klimatechnik) – «Mehr als weisse Wände: Hinter den Kulissen der Reinraumplanung» (Thomas Bauch, BFT Planung GmbH) – «Sichere Zytostatika- & ATMPHandhabung mit Isolatortechnik» (Mahmoud Odabai, Skan) – «Mit vereinfachter Sauberkeits kontrolle gegen Fachkräftemangel» (Michael Schwierskott, PMT Partikel-Messtechnik) – «Betriebsbereitschaft in der Pharmaindustrie» (Christian Seutin, ISPE – International Society for Pharmaceutical Engineering D/A/CH e.V.)
Lounges 2027 – nächster Schritt: Termin n otieren und anmelden! (Bild: Füglistaler)
als 10 000 Teilnehmer miteinander aus. Das ist noch familiär und entspannt, und gleichzeitig bringt diese Messe innerhalb der Branche eine kritische Masse auf die Waage. Fachlich geht es unter anderem um effi ziente Lösungen für die Pharma- und Bio technologie, um Energiesparen inmitten hoher Reinheitsanforderungen, um Hygie nic Design in der Lebensmittelindustrie und um Fachkräftemangel und Konzepte für die Aus- und Weiterbildung. Dement sprechend finden sich im Vortragspro gramm viele interessante Themen. Flankierend werden über die CleanroomProcesses-Academy, eine Weiterbildungs-
Plattform für die Reinraum- und Prozess technikbranche, Online-Fortbildungen angeboten. Selbst seine nächste Stelle kann der Besucher schon jetzt über die Website suchen und/oder über ein Ge spräch in der Messehalle klarmachen. Interessenten registrieren sich jetzt über die Website der Lounges.
Weitere Informationen Inspire Media GmbH D-69214 Eppelheim support@cleanroom-processes.de www.cleanroom-processes.de
Das hat was: Die Karlsruher Messehallen bieten während der «Lounges» viel Reinraumtechnik und eine Atmosphäre mit dem gewissen Etwas. (Bilder: Ehrensberger)
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Swiss Cleanroom Community Event: zum 30. rundum top Die Jubiläumsausgabe «30. Swiss Cleanroom Community Event» brachte am 27. April 2026 in Pratteln Fachpersonen aus der Reinraumbranche zusammen – eine kompakte, hoch wertige Plattform für Wissenstransfer, aktuelle Themen und persönliches Networking. Auch die inhaltlichen Beiträge überzeug ten durch Praxisnähe und Aktualität. Die Vorträge zu Reinraumtechnik, Betrieb und Qualitätssicherung boten zahlreiche Im pulse für den beruflichen Alltag und wur den in den Pausen intensiv diskutiert. Echtzeit-Visualisierung hält Kerninhalte fest Ein besonderes Highlight war das Graphic Recording der Fachvorträge, das die In halte visuell festhielt und die zentralen Aussagen auf kreative Weise zusammen fasste. Die Bilder von der Firma BrandStift wurden zugunsten eines guten Zwecks verkauft. Die Aktion fand grossen Anklang bei den Teilnehmenden und verband die Veranstaltung auf gelungene Weise mit sozialem Engagement. Im Anschluss daran bot der Apéro be wusst Zeit für Austausch und Networking. In entspannter Atmosphäre nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Gesprä che zu vertiefen, neue Kontakte zu knüp fen und die Inhalte des Tages weiter zu reflektieren. Fachliches Niveau und Organisation überzeugen Ein Teilnehmer fasste den Tag so zusam men: «Sehr gelungene Veranstaltung mit hervorragendem fachlichem Niveau und vielen inspirierenden Gesprächen.»
Das Cleanroom Community Event bringt Fachpersonen aus der Reinraumbranche zusammen.
Auch die Organisation wurde hervorgeho ben: «Top organisiert, effizient und gleich zeitig sehr persönlich – genau das, was die Community auszeichnet.» Organisiert wurde das Event von Frank Zimmermann und Beatrice Tappenbeck von der Swiss Cleanroom Concept GmbH, die mit viel Engagement und Branchen expertise für eine reibungslose Durch führung und ein stimmiges Programm sorgten. Mit dieser Jubiläumsausgabe bestätigte das Swiss Cleanroom Community Event inmal mehr seine Rolle als wichtige Platt
Eine runde Zahl und eine runde Sache: Das «30. Swiss Cleanroom Community Event» verbindet fachliches Niveau mit inspirierenden persönlichen Gesprächen.
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form für Austausch, Innovation und Ver netzung innerhalb der Branche. Das nächste Swiss Cleanroom Commu nity Event findet am 2. November 2026 in Pratteln statt. Kontakt Frank Zimmermann Swiss Cleanroom Concept GmbH CH-4312 Magden +41/76 284 14 11 fz@swisscleanroomconcept.ch www.swisscleanroomconcept.ch
Das «Graphic Recording» hält als EchntzeitVisualisierung die Quintessenz der einzelnen Fachvorträge ebenso prägnant wie kreativ fest. (Bilder: Swiss Cleanroom Concept)
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«Rekord-Filtech» präsentiert Filtereffizienz auf neuem Level Hochentwickelte Luft- und Wasserfiltrationssysteme, die den strengen Sicherheits standards wichtiger Industrien wie der Reinraumtechnik, Kontaminationskontrolle und Hygiene entsprechen, wurden auf der Messe Filtech 2026 in Köln von mehr als 600 Ausstellern umfassend vorgestellt. Die Filtech 2026 verzeichnete einen neuen Besucherrekord mit knapp 600 Ausstellern und einem Auslandsanteil von 60,4 Prozent, wobei die Zahl aus den etablierten Zentren in Europa deutlich zunahm. Parallel dazu wurden auf der internationalen Filtech-2026-Konferenz über 170 Vorträge zu Aspekten der weit verzweigten Filtrationsbranche gehalten. Darunter waren viele zukunftsweisende neue Konzepte zur Optimierung der Filtereffizienz – von der Individualisierung von Hoch leistungsmembranen auf der Nanoskala bis hin zum Einsatz von KI und digitalen Zwillingen. Medien-Trends Bei den Filtermedientrends auf der Filtech 2026 stachen, insbesondere in den Themenbereichen der wissenschaftlichen Konferenz, einige Keywords hervor: integrative Nonwovens, optimierte Filtrationsprozesse durch Membran-Filtration und Nachhaltigkeit bzw. die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe. Die Integration von Nanofaserpartikeln und -vliesen in Vliesstoffe gewinnt immer mehr an Bedeutung. Führende Hersteller von Technologien zur Herstellung von Nanofasern wie Elmarco und ihre Kunden erforschen die Einführung von erneuer-
Die Filtech beleuchtete unterschiedlichste Aspekte der weit verzweigten Filtrationsbranche – hier: Spiralfilterkerzen, die als s tabiles Innengerüst Wickelfilter oder Tiefenfilter bei der Filtration von Ölen, Chemikalien, Kühlmitteln oder Wasser unterstützen. (Bilder: Filtech/Guido Gotta)
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«Ideas in Motion»: neue Filtermedien, neue Vliesstoffe und vieles mehr, ...
baren Rohstoffen und umweltfreundlichen Lösungsmitteln bei der Herstellung von elektrogesponnenen Nanofasern, um diese beiden Aspekte miteinander zu verbinden. Zu den vielversprechenden neuen Rohstoffen gehören glykolmodifiziertes Polyethylenterephthalat (PETG), Polymilchsäure (PLA) und Polycaprolacton (PL). Bei PETG handelt es sich um ein kosten günstiges Polyesterderivat, das eine umweltfreundliche Alternative zu PET darstellt. Insbesondere macht es die Verarbeitung mit fluorierten Lösungsmitteln überflüssig. Vliesstoff-Innovation Natürliche Zellulose wird jetzt auch zu ultrafeinen Fasern mit einer Grösse von nur 300 Nanometern elektrogesponnen, die eine geringe Wärmeausdehnung aufweisen und dennoch leicht und stabil sind. Chitosan ist ein weiteres biobasiertes Polymer mit hervorragenden Wasser aufnahmeeigenschaften, das zur Bildung von Hydrogelen verwendet wird. Zu den bedeutenden Vliesstoffentwicklungen, gehört beispielsweise Mecna von der Mativ-Marke Gessner. Im Gegensatz zu vielen anderen Vliesstoffen, die Schichten aus kontinuierlich elektrogesponnenen Nanofasern enthalten, zeichnen sich diese Vliesstoffe dadurch aus, dass einzelne Nanofasern direkt in der Entstehungs phase in den Vliesstoff integriert werden, um sowohl die Haltbarkeit als auch die
… und das alles bei einem Rekord an Ausstellern und Besuchern auf der Filtech 2026 in Köln.
Leistung zu verbessern. Dieses Medium wurde ursprünglich als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie entwickelt, als eine garantierte Effizienz für kritische Filtra tionsanwendungen im Gesundheitswesen unerlässlich wurde. Ständige Innovation «Auf den Filtech-Messen und -Konferenzen bin ich immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Anwendungen für Filtersysteme sind und welche Innovationen sich aus der intensiven Forschung und Entwicklung in dieser Branche ergeben», sagt Suzanne Abetz, Geschäftsführerin von Filtech. «Wichtige neue Märkte für effektive Filtration in Bereichen wie der Elektrifizierung von Fahrzeugen, dem Transport und der Speicherung von Wasserstoff und der Kohlenstoffabscheidung bedeuten, dass die Industrie weiterhin die technologischen Optionen vorantreibt und erweitert.» Wer in einer Phase dieser Lieferkette involviert ist, befindet sich auf dieser Messe und der begleitenden Konferenz am richtigen Ort. Die nächste Gelegenheit bietet sich bei der Filtech vom 16. bis zum 18. November 2027 in Köln. Weitere Informationen Filtech Exhibitions Germany GmbH & Co. KG D-40637 Meerbusch info@filtech.de www.filtech.de
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llmac: KI, Quanten und Biotools ändern Wertschöpfungsketten Am 23. und 24. September 2026 wird die Expo Beaulieu Lausanne zum Treffpunkt der Schweizer Chemie- und Life-Sciences-Branche. Die Ilmac Lausanne 2026 erwartet rund 200 Ausstellende und 3’500 Fachbesuchende. Im Zentrum stehen ein ConferenceProgramm mit über 70 Vorträgen und Pitches sowie die «Future of Life Sciences»-Area, die zentrale Zukunftsthemen wie «Process Analytical Technology» (PAT), Biotools, künstliche Intelligenz (KI), Quantum Computing und das Labor der Zukunft aufgreift. Die Ilmac Lausanne hat sich in den vergangenen Jahren als fokussierte Plattform für die Westschweizer Chemie- und LifeSciences-Industrie etabliert. 2026 zeigt sie, wie sich Labor- und Prozesstechnologie, Automatisierung, Digitalisierung und industrielle Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiterentwickeln. Damit positioniert sich die Veranstaltung über eine klassische Labormesse hinaus als Branchentreffpunkt für Forschung, Industrie, Startups und Technologiepartner:innen. «Die Anforderungen an Labore, Produktion und Entwicklung verändern sich rasant. An der Ilmac Lausanne bringen wir die Akteurinnen und Akteure zusammen, die diese Transformation konkret gestalten – von PAT und Automatisierung bis zu KI, Biotools und neuen Formen der Zusammenarbeit», erklärt Céline Futter-
Abb. 1: Die Ilmac Lausanne 2026 präsentiert in der Westschweiz den Stand der Technik in der Chemie- und Life-Sciences-Branche, … (Bilder: MCH Exhibitions & Events GmbH)
Abb. 2: … und hier entwickelt sich in vielen Fachgesprächen die Zukunft der Branche.
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knecht, Exhibition Director Ilmac. «Wir setzen bewusst neue Massstäbe – inhaltlich, formatmässig und in der Art, wie wir Networking und Wissenstransfer verbinden.» Schweizer Expertise – internationale Impulse Die begleitende «Conference» bildet das inhaltliche Zentrum der Veranstaltung. Sie schlägt die Brücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und konkreter industrieller Anwendung. An beiden Tagen erwarten die Besuchenden über 70 Vorträge und Pitches, kuratiert von renommierten Partner:innen. Dabei geben nationale sowie internationale Top-Speaker Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen. Tag 1 steht unter dem Schwerpunkt Process Analytical Technology (PAT): Unter der Leitung der Swiss Chemical Society (SCS) und in Zusammenarbeit mit den «Swiss Process and Chemical Engineers» (SGVC) stehen Qualitätssicherung, KI- Integration sowie industrielle Anwendungen im Fokus. Tag 2 widmet sich dem Thema Biotools und dem Schweizer LifeScience-Ökosystem: Unter der Leitung von BioAlps, Kanton Waadt und InnoVaud wird gezeigt, wie biokonvergente Technologien und starke Partnerschaften Innovation von der Forschung in die Anwendung bringen. Future of Life Sciences: Innovation erleben In der «Future of Life Sciences»-Area werden konkrete Anwendungen aus Automatisierung, künstlicher Intelligenz, Laborplanung und industrieller Digitalisierung gezeigt. Die kuratierte Plattform verbindet Showcases, Fachbeiträge und Dialog formate zur Frage, wie sich Forschung, Produktion und Patient:innenversorgung bis 2040 verändern könnten.
Im Fokus stehen an beiden Messe tagen zentrale Zukunftsfragen der Branche: Tag 1: Labor der Zukunft Im Zentrum steht die Transformation moderner Labore, von eigenständigen Einrichtungen hin zu vernetzten, datengetriebenen Hochleistungsplattformen. Themen wie Automatisierung, neue Arbeitsweisen und digitale Prozesse zeigen auf, wie sich Geschwindigkeit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit künftig verändern. Was bedeutet dies für die Schweiz, und was sollten Unternehmen jetzt tun, um ihren Vorsprung zu sichern? Tag 2: KI & Quantum Computing Der zweite Tag widmet sich dem Einfluss von künstlicher Intelligenz, Quantentechnologien und fortschrittlicher Automatisierung auf die gesamte LifeSciences-Wertschöpfungskette – von Forschung und Entwicklung über Produktion und Regulierung bis hin zur Interaktion mit Patient:innen. Im Fokus steht dabei, wie diese Technologien bereits heute Prozesse, Entscheidungen und die Zusammenarbeit im gesamten Ökosystem verändern. Auch hier wird wieder der Frage nachgegangen, was dies für die Schweiz bedeutet und Unternehmen tun sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Area wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Schweizer LifeSciences-Ökosystem realisiert, darunter Siemens, HDI, Laborplaner Tonelli sowie weitere führende Branchenakteur:innen. Gemeinsam wird aufgezeigt, wie Automatisierung, künstliche Intelligenz und
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Abb. 3: Ilmac Lausanne 2026: Neuheiten und Innovationen ent decken – hier: Liquid-Handling-Roboter für hohen Durchsatz und komplexe Arbeitsabläufe, die zum Beispiel Pipetten, Greifer und verschiedene Laborgeräte umfassen.
Abb. 4: In der Startup-Area kommen Newcomer und Innovatoren zusammen – beispielsweise zu Themen wie «Inaktivierung von hochresistenten Bakterien durch elektromagnetische Felder».
Ilmac Lausanne 2026 Datum: 23. und 24. September 2026 (Mittwoch und Donnerstag) Öffnungszeiten: 9.00 bis 17.00 Uhr Ort: Expo Beaulieu Lausanne Networking Apéro: 23. September ab 17.00 Uhr Veranstalter: MCH Messe Schweiz (Basel) AG Prio-Code (kostenloser Eintritt): ccr-26 via Ticketshop industrielle Anwendungen konkret zusammenspielen, praxisnah und erlebbar. Mit Brett Staahl (Co-Founder und VP External Innovation, Scribe Therapeutics) aus den USA erhält das Programm zudem internationale Perspektiven aus dem LifeSciences-Bereich. «Die Life-Sciences-Industrie ist Teil der Schweizer DNA. Um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, spielt die digitale Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine zentrale Rolle – genau diese Entwicklungen macht die «Future of Life Sciences»-Area erlebbar», sagt Jens Feddern, Head Vertical Market Life Science, Siemens Schweiz AG. Austausch und neue Verbindungen Die Ilmac Lausanne schafft gezielt Raum für vielfältige Begegnungen. Ob im Speakers Corner, der Startup-Area oder Formaten wie «Women in Life Sciences», die Veranstaltung lebt vom persönlichen Austausch und dem Setzen wegweisender Impulse. Beim täglichen Networking Lunch sowie dem Networking Apéro am ersten Messetag entstehen inspirierende Gespräche und neue Kontakte, ermöglicht durch Endress+Hauser als Networking Partner, und ein Umfeld, das bewusst auf Qualität,
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Abb. 5: Fachwissen und Impulse aus erster Hand: Ilmac Conference – hier zum Thema «Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen in der Arzneimittelforschung».
Dialog und Vernetzung ausgerichtet ist. Der Apéro wird zusätzlich gemeinsam mit Apin realisiert. Beide Events sind im Ticketpreis inkludiert und gelten sowohl bei den Besuchenden als auch Ausstellenden als beliebte Anlässe zum Netzwerken. Für weitere Genussmomente sorgen der Barista-Partner VITARIS sowie der GelatoPartner Milian, die das Messeerlebnis auch kulinarisch abrunden. Swissness als Fundament Die Ilmac Lausanne vereint Schweizer Qualität, Innovationskraft und internationale Relevanz; sie steht für exquisites und persönliches Networking in einem kompakten 2-Tages-Format, eingebettet in eine der stärksten Life-Science-Regionen
Abb. 6: Darüber hinaus bietet die Ilmac L ausanne 2026 reichlich Gelegenheiten zum persönlichen Networking.
Europas. Als führende Plattform der Westschweiz ergänzt sie die Ilmac Basel optimal, welche als grösste Fachmesse der Chemie- und Life-Science-Industrie in der Schweiz den internationalen Höhepunkt bildet. «In Lausanne entstehen persönliche Begegnungen und neue Partnerschaften, während Basel die internationale Bühne für die Branche bietet. Genau dieses Zusammenspiel macht die Ilmac einzigartig», so Futterknecht. Mit Ilmac 365 bleibt die Branche das ganze Jahr über vernetzt. Vor und während der Messe unterstützt die Plattform als persönlicher Event-Assistent bei der individuellen Planung des Besuchs und ergänzt das Live-Erlebnis durch digitale Networking- und Informationsangebote. Die vollständige Agenda, Ausstellende sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf www.ilmac.ch/365 sowie in der App jederzeit digital abrufbar.
Weitere Informationen info@ilmac.ch www.ilmac.ch
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Annex 1, Kontaminationskontrolle und die «liebe» Desinfektion Desinfektion von GMP Reinräumen ist keine lästige «Zusatzreinigung», ebenso wenig wie Reinigung an sich keine «minderwertige» Tätigkeit, sondern ein kritischer Prozessschritt innerhalb einer Contamination Control Strategy (CCS). Ziel der Desinfektion ist die gezielte Reduktion mikrobiologischer Risiken – immer im Zusammenspiel mit der (evtl. vorgelagerten) Reinigung und der Beherrschung von Rückständen.
Der Annex 1 des EU-GMP-Leitfadens «Herstellung steriler Arzneimittel» (kurz: Annex 1) fordert dazu ein systematisches Vorgehen («cleaned and disinfected thoroughly»), lässt aber bei der praktischen Auslegung Fragen offen: Ist in sehr sauberen Bereichen immer eine separate Vorreinigung nötig? Wann müssen Desinfektionsmittelrückstände entfernt werden? Und wie ist mit Kontakt bzw. Einwirkzeiten umzugehen? Wie sind diese definiert? Einwirkzeit, Benetzungszeit, Kontaktzeit Hilfreich ist eine klare Begrifflichkeit: Die Einwirkzeit beschreibt die im Wirksamkeitsnachweis definierte Zeit, die benötigt wird, um einen bestimmten Reduktionsfaktor zu erreichen. Die Benetzungszeit beschreibt die Dauer der sichtbaren Nässe auf der Oberfläche. Die Kontaktzeit dagegen wird teils als Synonym zur Einwirkzeit, teils als tatsächliche Dauer des Wirkstoffkontaktes mit dem Mikroorganismus oder als Synonym für die Benetzungszeit verwendet. Für den Betrieb steuerbar ist vor allem die Benetzungszeit. Da Oberflächen im Reinraum – anders als im Labor oder anderen Bereichen wie Krankenhäusern – durch hohe Luftwechselraten und trockene Luft schnell abtrocknen können, sollten reale Benetzungszeiten unter Praxisbedingungen ermittelt, dokumentiert und in die Bewertung der Wirksamkeit einbezogen werden. Gerade bei Wirkstofffreisetzung in Desinfektionslösungen (z.B. bei bestimmten Sauerstoffabspaltern) kommt es mit dem Abtrocknen zum Stillstand der Freisetzungsreaktion. Ein tragfähiger Ansatz kombiniert daher drei Elemente: – erstens die Ermittlung der Benetzungszeiten auf relevanten Oberflächen mit den tatsächlich verwendeten Verfahren (Sprühen/Wischen, Tücher, Mopps), – zweitens die Bewertung bzw. Qualifizierung der Desinfektionswirksamkeit
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Mikrobiologische Belastungen erfolgreich eliminiert – wie das sicher funktioniert …
unter diesen realen Bedingungen, unter Berücksichtigung der Wirkstoffchemie (flüchtige Alkohole, nichtflüchtige quartäre Ammoniumverbindungen/QAV Systeme, reaktive sporizide Mittel) und der Materialeigenschaften, – drittens ein stabiles, aussagekräftiges Hygienemonitoring mit Trending, das zeigt, ob das gewählte Verfahren im Alltag die geforderten Reinheitsniveaus sichert. So lässt sich die typische Auditfrage «Muss es die ganze Zeit feucht sein?» fachlich beantworten, ohne sich auf starre Dogmen zu stützen, sondern unter Berücksichtigung der realen Bedingungen. Risikobasierte Reinigung Der Annex 1 fordert zudem, dass vor der Desinfektion gereinigt und anschliessend Desinfektionsmittelrückstände entfernt werden sollen. In stärker belasteten Bereichen ist eine Vorreinigung erforderlich,
in hochreinen Zonen kann eine zusätzliche Reinigung vor jeder Routinedesinfektion jedoch mehr Risiken schaffen als abbauen (Rückstände, Komplexität, Zeit und Wasserverbrauch, zusätzliches Equipment). Ähnlich sollte auch die Rückstandsreinigung risikobasiert gesteuert werden: produktnahe und berührende Flächen erfordern eine eng geführte Rückstandsbeherrschung, während auf produktfernen Flächen häufig definierte Reinigungsintervalle, Grundreinigungen oder das «visual clean» Kriterium ausreichen, solange Produkt, Material und Monitoringrisiken adressiert sind. Vor- und Nachteile von Outsourcing Reinigung und Desinfektion sind damit integrale, qualifizierte Prozessschritte – unabhängig davon, ob sie von internem Personal oder durch Fremdfirmen durchgeführt werden. Zunehmendes Outsourcing von Prozessen wirft weitere Fragen auf. Gemäss EU GMP/Kapitel 7 und Annex
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ser und arbeiten oft konstanter. Allerdings wird die Reinigung durch Produktionsmitarbeiter nicht immer als gleichwertiger, kritischer Schritt wahrgenommen und gerät leicht unter Zeitdruck. Deshalb sollte die Entscheidung zwischen Eigen und Fremdreinigung immer im Rahmen eines Qualitätsrisikomanagements getroffen werden – mit Produktqualität und Patientensicherheit als oberstem Massstab. Reine Kostenvergleiche unterschätzen häufig Aufwände für Einschleusen, Materialaufbereitung, Schulung und laufende Aufsicht. «Billige» Angebote können schnell zu Zeitdruck, Qualitätsmängeln und Abweichungen führen, deren Folgekosten das eingesparte Geld deutlich übersteigen. … und wie die Fragen kritischer Auditoren zu beantworten sind, erfahren die Teilnehmer des Kongresses Aseptikon am 6./7. Oktober 2026 in Mannheim. (Bilder: Aseptikon)
1 bleibt die Letztverantwortung jedoch immer beim pharmazeutischen Unternehmer. Der Auftraggeber muss sicherstellen, dass Dienstleister geeignet qualifiziert sind, dass Schulungen, Techniken («von oben nach unten», «von innen nach aussen», überlappende Wischbahnen, Einhaltung der höheren Klasse in Schleusen) und eingesetzte Mittel zur eigenen CCS passen und dass Änderungen kontrolliert erfolgen.
Fremdreinigung kann Vorteile bringen: spezialisiertes, auf Reinigung fokussiertes Personal, Erfahrung mit abgestimmten Systemen und marktnahem Know how, klar kalkulierbare Leistungen und bessere Abdeckung von Ausfällen. Dem stehen mögliche Nachteile gegenüber: höhere Fluktuation, geringeres Prozessverständnis, erhöhter Schulungs und Qualifizierungsaufwand. Interne Reinigungsteams kennen den Prozess und die Anlagen bes-
Kongress Aseptikon im Oktober Vertiefende Informationen zu diesen Themen und weiteren aktuellen GMP An forderungen bietet der Kongress zu aseptischer Herstellung und Mikrobiologie Aseptikon am 6./7. Oktober 2026 in Mannheim. Weitere Informationen Concept Heidelberg GmbH D-69123 Heidelberg info@concept-heidelberg.de www.concept-heidelberg.de
Zusammen für höchste Reinheitsstandards in der Branche. SwissCCS ist eine wissenschaftlich-technische Fachvereinigung zur Förderung der Kontaminations-Kontrolle und Reinraumtechnik. Sie vertritt die Schweiz in den europäischen und internationalen Normengremien ISO/CEN.
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SwissCCS veranstaltet und organisiert Fachseminare, Schulungen, Workshops und Informationsaustausch unter Spezialisten. Mehr Infos unter swissccs.org.
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veranstaltungen
Physik ist, wenn’s nie gelingt, Powtech ist mit «Knalleffekt» Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2026 präsentiert die Powtech Technopharm in Nürnberg ein vielseitiges Programm für die Prozessindustrie. Im Fokus stehen Pharma Processing, Lebensmittelverarbeitung, auf Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Prozess führung, Nachhaltigkeit und Sicherheit. Auf dem sogenannten «Expert Forum» erwartet die Besucher dazu ein vielfältiges Vortragsprogramm. Mehrere Verbände laden zudem dazu ein, gemeinsam Zu kunftsthemen zu diskutieren und neue Geschäftschancen zu entdecken. Dabei bietet die Powtech Technopharm auch 2026 wieder viel Raum und Zeit für den interdisziplinären und internationalen Aus tausch. Reine Luft – smarter Prozess Zahlreiche Verbände setzen Impulse für Wissen, Vernetzung und Sicherheit. Wert volle Informationen zu Auslandsmärkten erwartet die Teilnehmer des Treffens der internationalen Schüttgutverbände am Dienstag, 29. September 2026, von 10.00 bis 11.00 Uhr (NCC Ost, Ebene 2, Raum Neu-Delhi). Vertreter der Verbände aus Deutschland, Grossbritannien, Spanien, den Niederlanden und Japan informieren über Geschäfts- und Kooperationsmög lichkeiten. Darüber hinaus gibt es auf dem Pavillon «DSIV (Deutscher Schüttgut- Industrie Verband e. V.) Process Soluti ons» in Halle 7, Stand 7-857, vielfältige Möglichkeiten, innovative Schüttguttech nik aus dem Angebot der Mitglieder des Deutschen Schüttgut-Industrie Verbands kennenzulernen. Auf der VDMA-Sonderschau (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) in Halle 7, Stand 7-776, präsentieren sich die Fachverbände Allgemeine Lufttechnik und Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate wieder zusammen mit Mitglieds unternehmen. Diesmal setzt der Verband unter dem Motto «Clean Air – Smart Pro cessing» thematische Schwerpunkte auf eine nachhaltige, emissionsarme Produk tion und die intelligente, digital unterstütz te Prozessführung. Knaller: zwei Live-Demonstrationen Einen weiteren Treffpunkt mit «Knall effekt» bieten täglich zwei Live-Demons trationen zum Schutz vor Staubexplosio nen. Jeweils um die Mittagszeit und am
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«Expert Forum» auf der Powtech Technopharm: vielfältiges Vortragsprogramm inklusive typischen Reinraumthemen wie «Clean Air – Smart Processing» und «GxP in der Pharmaherstellung». (Bild: Nürnbergmesse/Frank Boxler)
Nachmittag machen das «Rembe Re search + Technology Center» und der Verein IND EX die Auswirkungen einer Explosion erlebbar und stellt Schutzsys teme vor. Für den intensiven fachlichen Austausch treffen sich internationale Fachleute auf dem «IND EX Explosion Safety Forum» am Donnerstag, den 1. Oktober 2026, von 9:30 bis 12:30 Uhr (NCC Ost, Ebene 2, Raum Riga). Die Teilnehmer erwartet ein informatives Vortragsprogramm zu prakti schem Explosionsschutz, Standards und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus gross angelegten Explosionstests. Pavillons thematisieren Zukunftsmärkte Drei Pavillons legen den Fokus diesmal auf Recycling, pharmazeutische Verfah renstechnik sowie die Vernetzung mit Playern aus Schlüsselmärkten wie Süd amerika und Asien. Das Pavillon-Format hat bei der Powtech Technopharm bereits Tradition. Es bietet eine unkomplizierte Teilnahme für Aussteller, die ihre Kompe tenz für ein besonderes Schwerpunkt-
Thema im passenden Umfeld herausstel len wollen. Der Pavillon Pharma-in-Focus bündelt Kompetenzen der pharmazeuti schen Verfahrenstechnik, während der Pavillon Recycling-in-Focus der wachsen den Bedeutung der Kreislaufwirtschaft mit den geeigneten Technologien Rechnung trägt. Auf dem Pavillon Processing Alli ance können Besucher Aussteller der Powtech-Technopharm-Schwester-Ver anstaltungen in Brasilien, Griechenland und China kennenlernen und internationale Kontakte knüpfen. Für technische Innovation steht darüber hinaus auch in diesem Jahr der Gemein schaftsstand «Young Innovators». Hier stellen Startups und junge Unternehmen sich und ihr Angebot vor.
Weitere Informationen Nürnbergmesse GmbH D-90471 Nürnberg powtech-technopharm@ www.nuernbergmesse.de www.powtech-technopharm.com
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Jahresbericht 2025 Sehr geehrte Mitglieder des SwissCCS, das Jahr 2025 war geprägt von Neuaus richtung, strukturellen Klärungen und dem Ausbau der Sichtbarkeit des Verbands. Zentrale Themen waren die Positionierung in neuen Formaten, die Klärung der Zu sammenarbeit mit Partnerorganisationen sowie die Weiterentwicklung des Ange bots für Mitglieder. Der SwissCCS hat in einem anspruchsvollen Umfeld seine Rol le als Fachverband weiter geschärft. Kernthemen 2025 Ein wesentlicher Schritt war die Inte gration von Aktivitäten in die Ilmac. Am 17. September 2025 nutzte der SwissCCS die Speaker’s Corner, um Fachbeiträge zur Reinraumtechnik einem erweiterten Fachpublikum zugänglich zu machen. Das Format erhöhte die Reichweite und er möglichte eine direkte Vernetzung mit angrenzenden Disziplinen. Die Resonanz bestätigte die Relevanz dieser Ausrich tung. Für 2027 ist eine erneute Teilnahme vorgesehen, mit stärkerer Präsenz und angepasstem Konzept. Die Zusammenarbeit mit dem SWKI wur de nach vertiefter Prüfung neu definiert. Eine Integration wurde verworfen, da die bestehenden Strukturen keine nachhaltige Umsetzung erlauben. Stattdessen wurde ein verbindlicher Zusammenarbeitsvertrag erarbeitet. Dieser regelt den fachlichen Austausch sowie gemeinsame Aktivitäten in Weiterbildung, Normung und Veranstal tungen. Die organisatorische Eigenstän digkeit bleibt erhalten, die inhaltliche Ab stimmung wird gestärkt. Mit der Partnerschaft mit Hygieneforum.ch wurde ein weiterer Schwerpunkt gesetzt.
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Ziel ist die Bündelung von Fachwissen und die koordinierte Weiterentwicklung von Inhalten und Formaten. Die Kombination der Netzwerke erhöht die Reichweite und stärkt die Position in relevanten Fachthe men. Aktivitäten und Leistungen Die Mitarbeit in internationalen Normungs gremien wie ISO, CEN und VDI blieb ein zentraler Bestandteil der Verbandsarbeit. Mitglieder des SwissCCS vertreten wei terhin die Interessen der Schweiz in der Reinraum- und Kontrollraumtechnik. Im Bereich Veranstaltungen wurden neue Formate eingeführt. Die Coffee Break Ses sions etablierten sich als kompakte On lineplattform für Fachthemen. Drei Durch führungen mit stabilen Teilnehmerzahlen zeigen eine klare Nachfrage nach kurzen, fokussierten Inhalten. Die Kommunikation über digitale Kanäle wurde ausgebaut. Insbesondere LinkedIn dient als zentrale Plattform für Fachbei träge und Verbandsinformationen. Die kontinuierliche Präsenz stärkt die Wahr nehmung des SwissCCS in der Fachcom munity. Entwicklung der Angebote Die Arbeiten am Schulungsprogramm wurden weitergeführt. Ziel ist ein struktu riertes Weiterbildungsangebot im Bereich Reinraumtechnik und Kontaminationskon trolle. Die Umsetzung ist ab 2027 vorge sehen. Das Programm soll modular auf gebaut sein und sowohl Grundlagen als auch vertiefende Inhalte abdecken. Neue Formate wie die Coffee Break Ses sions ergänzen dieses Angebot und er möglichen eine niederschwellige Wis sensvermittlung. Die Kombination aus strukturierten Schulungen und kompakten
Onlineformaten bildet die Grundlage für die zukünftige Entwicklung. Herausforderungen Die Rahmenbedingungen für die Mitarbeit in Normungsgremien haben sich ver schärft. Die Verfügbarkeit von Fachperso nen für freiwillige Engagements bleibt begrenzt. Gleichzeitig erschweren geo politische Spannungen die internationale Zusammenarbeit und führen zu komple xeren Abstimmungsprozessen. Auch strukturelle Grenzen innerhalb be stehender Organisationen zeigen sich deutlich. Die Entscheidung gegen eine Integration mit dem SWKI verdeutlicht die Notwendigkeit klar definierter Kooperati onsmodelle. Ausblick 2026 Im Jahr 2026 liegt der Fokus auf der Kon solidierung der eingeleiteten Massnah men. Die Zusammenarbeit mit Partner organisationen wird operativ umgesetzt. Die Präsenz an Fachveranstaltungen wird gezielt ausgebaut. Das Schulungsprogramm wird weiter kon kretisiert, um die Einführung ab 2027 si cherzustellen. Parallel dazu werden be stehende Formate weiterentwickelt und inhaltlich geschärft. Die Mitwirkung in der Normung bleibt ein strategischer Schwerpunkt. Die Sicher stellung der fachlichen Vertretung auf na tionaler und internationaler Ebene ist wei terhin zentral.
Roman Schläpfer Präsident SwissCCS
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Rapport annuel 2025 Chers membres de la SwissCCS, L’année 2025 a été marquée par une réorientation, des clarifications structurelles et le déve loppement de la visibilité de l’association. Les thèmes centraux ont été le position nement dans de nouveaux formats, la clarification de la collaboration avec les organisations partenaires ainsi que le dé veloppement de l’offre pour les membres. Dans un contexte exigeant, la SwissCCS a continué à affiner son rôle d’association spécialisée. Thèmes clés 2025 La participation et la présentation de nos activités à l’Ilmac a constitué une étape essentielle. Le 17 septembre 2025, la SwissCCS a utilisé le Speaker’s Corner pour rendre accessibles à un public pro fessionnel élargi des contributions spécia lisées sur la technologie des salles blanches. Ce format a augmenté la portée et permis une mise en réseau directe avec des disciplines équivalentes. L’impact a confirmé la pertinence de cette orienta tion. Une nouvelle participation est prévue pour 2027, avec une présence plus forte et un concept adapté. La collaboration avec la SICC a été redé finie après un examen approfondi. Une intégration a été écartée, car les structures existantes ne permettent pas une mise en oeuvre durable. En lieu et place, un contrat de collaboration étroit a été élaboré. Ce lui-ci règle l’échange professionnel ainsi que les activités communes en matière de formation continue, de normalisation et de manifestations. L’autonomie organi sationnelle est maintenue, la concertation sur les contenus est renforcée.
Le partenariat avec Hygieneforum.ch constitue un autre point fort. L’objectif est de regrouper les connaissances spécia lisées et de développer de manière coor donnée les contenus et les formats. L’as sociation des réseaux augmente la portée et renforce la position sur des thèmes spécialisés pertinents. Activités et prestations La participation aux comités interna tionaux de normalisation tels que l’ISO, le CEN et la VDI est restée un élément central du travail de l’association. Les membres de la SwissCCS continuent de représenter les intérêts de la Suisse dans le domaine des salles blanches et des contrôles en salle blanche De nouveaux formats ont été introduits dans le domaine des manifestations. Les Coffee Break Sessions se sont établies comme une plateforme en ligne compacte pour les thèmes spécialisés. Trois éditions avec un nombre stable de participants montrent une demande claire pour des contenus courts et ciblés. La communication via les canaux numé riques a été développée. LinkedIn, en par ticulier, sert de plateforme centrale pour les articles spécialisés et les informations sur l’association. Cette présence continue renforce la visibilité de SwissCCS au sein de la communauté professionnelle. Développement des offres Les travaux relatifs au programme de for mation se sont poursuivis. L’objectif est de proposer une offre structurée de for mation continue dans le domaine de la technique des salles blanches et du contrôle de la contamination. La mise en oeuvre est prévue à partir de 2027. Le programme doit être modulaire et couvrir aussi bien les bases que les contenus approfondis.
De nouveaux formats tels que les Coffee Break Sessions complètent cette offre et permettent une transmission des con naissances de base. La combinaison de formations structurées et de formats compacts en ligne constitue l’axe du dé veloppement futur. Défis Les conditions-cadres pour la participation aux comités de normalisation se sont dur cies. La disponibilité de spécialistes pour des engagements bénévoles reste limitée. Parallèlement, les tensions géopolitiques rendent la coopération internationale plus difficile et entraînent des processus de concertation plus complexes. Les limites structurelles au sein des orga nisations existantes apparaissent égale ment clairement. La décision de ne pas s’intégrer avec la SICC met en évidence la nécessité de modèles de coopération clairement définis. Perspectives pour 2026 En 2026, l’accent sera mis sur la consoli dation des mesures engagées. La colla boration avec les organisations partenaires sera mise en oeuvre de manière opéra tionnelle. La présence aux manifestations spécialisées sera développée de manière ciblée. Le programme de formation sera encore concrétisé afin d’assurer son introduction à partir de 2027. Parallèlement, les for mats existants seront développés et leurs contenus affinés. La participation à la normalisation reste une priorité stratégique. La garantie d’une représentation professionnelle au niveau national et international reste centrale. Roman Schläpfer Président de la SwissCCS
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Christopher Moser verliest den Revisionsbericht. Die Revisoren empfehlen, die vorliegende Rechnung zu genehmigen und danken der Geschäftsstelle für die saubere und korrekte Buchführung. Die detaillierte Buchhaltung kann auf der Geschäftsstelle eingesehen werden und für Fragen steht Jeanette Wengler zur Verfügung.
Veranstaltungen Protokoll der Generalversammlung vom 6. Mai 2026, OST-Ostschweizer Fachhochschule, Campus Buchs, 16.00–16.50 Uhr Vorstand:
Sekretariat: Beisitzer: Revisoren:
Roman Schläpfer, Präsident Stéphane Blanc Marco Cucinelli Thomas Krauss, Kassierer Michael Meier Norbert Otto Miriam Schönenberger Jeanette Wengler David Berthold Julia Claussen Angel Gomez, entschuldigt Christopher Moser
Traktanden: 1. Begrüssung und Genehmigung Traktandenliste 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung Protokoll der GV vom 28. März 2025 (Beilage) 4. Jahresbericht des Präsidenten (Beilage) 5. Jahresrechnung 2025, Revisionsbericht 6. Décharge 7. Änderungen im Mitgliederstand 8. Mitgliederbeiträge 2026 9. Budget 2026 10. Genehmigung Spesenreglement (Beilage) 11. Wahlen Vorstand/Präsident und Kassierer 12. Wahl Revisoren 13. Ausblick Aktivitäten 2026/2027 14. Zusammenarbeit DACH 15. Ausblick 2026/2027 16. Varia 1. Begrüssung Der Präsident, Roman Schläpfer, begrüsst die Anwesenden zur Generalversammlung in der OST-Ostschweizer Fachhochschule, Campus Buchs und dankt Marco Cucinelli, Vorstandsmitglied, für die Gastfreundschaft und die Organisation. Die Traktandenliste wird einstimmig genehmigt. 2. Wahl des Stimmenzählers Als Stimmenzähler wird Thomas Füglis taler, SIGImedia AG gewählt.
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3. Genehmigung Protokoll der General versammlung vom 28. März 2025 (ver sandt per Email am 20. Mai 2025) Das Protokoll der Generalversammlung vom 28. März 2025 wurde mit Mail vom 20. Mai 2025 an die Mitglieder versandt. Antrag des Vorstandes Genehmigung des Protokolls der Generalversammlung vom 28. März 2025. Beschluss Das Protokoll der Generalversammlung vom 28. März 2025 wird einstimmig und mit Dank an die Verfasserin genehmigt. 4. Jahresbericht 2025 des Präsidenten Der Jahresbericht des Präsidenten wurde wiederum vorgängig zur Generalversammlung auf der SwissCCS Homepage aufgeschaltet. Antrag des Vorstandes Genehmigung des Jahresberichts 2025. Beschluss Der Jahresbericht 2025 wird einstimmig genehmigt. 5. Jahresrechnung 2025, Revisions bericht Rechnung 2025 Der Kassierer, Thomas Krauss, präsentiert die Jahresrechnung 2025. Diese schliesst mit einem Verlust von CHF 13’315.49. Die neuen Formate wie z.B. die Coffee Break Sessions, die Zu Gast bei… Events sowie der Auftritt an der ILMAC führten zu Mehrkosten, verstärkte jedoch die Aussenwirkung und somit auch die Gewinnung von Neumitgliedern. Der SwissCCS unterstützt zudem auch weiterhin die Young Professionals, sprich junge Berufsleute, die sich für die Reinraumbranche im internationalen Kontext engagieren. Die Finanzlage gibt auch weiterhin keinen Anlass zur Sorge. Der Verein verfügt über eine stabile Finanzlage mit einem Vereinsvermögen per 31.12.2025 von CHF 114’335.21. Der Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren eine ausgeglichene Jahresrechnung zu präsentieren. Erste Massnahmen zur Erhöhung der Einnahmen wurden bereits eingeleitet. Revision 2025 Die Revision wurde am 2. März 2026 erfolgreich durchgeführt. Der Vorstand dankt den Revisoren, Angel Gomez und Christopher Moser, Weiss Technik AG.
Antrag des Vorstandes Genehmigung der Rechnung 2025 und des Revisionsberichts 2025. Beschluss Die Rechnung 2025 und der Revisionsbericht 2025 werden einstimmig genehmigt. 6. Décharge-Erteilung Antrag des Vorstandes Erteilung der Décharge an den Vorstand. Beschluss Dem Vorstand wird einstimmig Décharge erteilt. 7. Änderungen im Mitgliederstand 2024 2025 Änderung Einzelmitglieder 52 54 +2 Kollektivmitglieder 108 98 –10 (max. 5 Nominationen)
Die Gewinnung von Neumitgliedern bleibt für den Vorstand weiterhin ein zentraler Faktor seiner Arbeit. Der Vorstand ist zuversichtlich, mit den neu lancierten Eventformaten und Aktivitäten neue Mitglieder gewinnen zu können. 8. Mitgliederbeiträge 2026 Der Präsident Roman Schläpfer beantragt im Namen des Vorstandes, die Mitgliederbeiträge 2026 auf CHF 100.00 bzw. Euro 100.00 für Einzelmitglieder und CHF 500.00 bzw. Euro 500.00 für Kollektivmitglieder festzulegen. Beschluss Die Generalversammlung genehmigt einstimmig die Mitgliederbeiträge 2026 wie folgt: – Einzelmitgliedschaft CHF 100.00 (Euro 100.00) – Kollektivmitgliedschaft CHF 500.00 (Euro 500.00) 9. Budget 2026 Der Kassierer, Thomas Krauss, erläutert das Budget 2026. Dieses sieht einen kleinen Verlust in Höhe von CHF 1’923.65 bei gleichbleibenden Mitgliederbeiträgen vor (Detailinformationen siehe Präsentation). Neu budgetiert werden Aufwände für die Schulung, die im 2027 wieder angeboten wird, sowie Repräsentationsaufgaben. Ziel ist jedoch, in den nächsten Jahren eine ausgeglichene Jahresrechnung zu präsentieren.
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Antrag des Vorstandes Genehmigung des Budgets 2026. Beschluss Das Budget 2026 wird einstimmig genehmigt.
Beschluss Die bisherigen Revisoren Angel Gomez sowie Christopher Moser werden einstimmig und mit grossem Applaus als Revisoren für ein Jahr wiedergewählt.
Antrag des Vorstandes Der Vorstand schlägt die Genehmigung des Spesenreglements vor.
13. Ausblick Aktivitäten 2026/2027 Folgende Aktivitäten stehen bereits fest: – 29. Oktober 2026: Zu Gast bei Camfil AG, Unterägeri – 28. Januar 2027: Zu Gast bei Siemens Schweiz AG, Zug, Schweiz – 21.–23. September 2027: Ilmac, Basel – 27. Januar 2028: Reinraum-Innovationsforum in Horw
Beschluss Die Mitglieder genehmigen das Spesenreglement einstimmig.
In Planung: – Schulung Reinraumtechnik – Coffee Break Sessions
11. Wahlen Vorstand/Präsident und Kassierer Norbert Otto hat auf die heutige GV seinen Rücktritt eingereicht. Roman Schläpfer würdigt sein langjähriges Engagement für den Verein mit einer Laudatio und ernennt ihn zum Ehrenmitglied. Nobert Otto ist seit 25 Jahren Mitglied des SwissCCS, seit 20 Jahren im Vorstand tätig und engagiert er sich mit grosser Begeisterung für die internationale Normierung. Die Mitglieder verdanken Norbert Otto sein Engagement mit grossem Applaus und gratulieren zur Ehrenmitgliedschaft. Norbert Otto dankt seinerseits für die langjährige, wertschätzende Zusammenarbeit und ruft die Mitglieder auf, sich in der internationalen Normierung zu engagieren.
Roman Schläpfer bittet die Mitglieder, sich bei Interesse an der Organisation einer Coffee Break Session oder einem Zu Gast bei… im Sekretariat zu melden.
10. Genehmigung Spesenreglement Der Vorstand hat das vorliegende Spesenreglement (s. Beilage) aufgrund einer Vorgabe der Revisoren erarbeitet.
Antrag des Vorstandes 2026 ist ein Wahljahr, folgende Vorstandsmitglieder stellen sich zur Wiederwahl für 2 Jahre: – Stéphane Blanc – Marco Cucinelli – Thomas Krauss, Kassierer – Michael Meier – Roman Schläpfer, Präsident – Miriam Schönenberger Beschluss Die Mitglieder wählen die vorgeschlagenen Personen einstimmig und mit grossem Applaus für 2 weitere Jahre in den Vorstand. 12. Wahl Revisoren Antrag des Vorstandes Wiederwahl von Angel Gomez sowie Christopher Moser, Weiss Technik AG als Revisoren.
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14. Zusammenarbeit DACH Im 2025 trafen sich Vertretern des SwissCCS, des DRRI und der ÖRRG ein erstes Mal, um eine mögliche, vertiefte Zusammenarbeit zu prüfen. Es wurde vereinbart, insbesondere in der Eventplanung und im Bereich der Normenarbeit enger zusammen zu arbeiten und Synergien zu nutzen. Die Zusammenarbeitsvereinbarung ist zur Unterschrift bei den Verbänden. Ziel ist es, eine erste gemeinsame Veranstaltung an der ILMAC 2027 in Basel durchzuführen. 15. Ausblick 2026/2027 Reinraumschulung Miriam Schönenberger präsentiert den geplanten, eintägiger Basiskurs Reinraumtechnik. Es ist geplant, diesen anfangs 2027 wieder anzubieten. Die Schulung wurde seitens SwissCCS bis 2020 angeboten. Eine Arbeitsgruppe ist mit grossem Engagement und Arbeitseinsatz daran, die Schulung neu aufzubauen. Gestartet wird mit einem Basiskurs, anschliessend können auf Wunsch weitere Module (auch Inhouse) zu speziellen Themen angeboten werden. Ziel ist eine qualitativ hochstehende Schulung. Die Schulung wird vom ICCCS akkreditiert, sprich die Teilnehmenden erhalten ein international anerkanntes Zertifikat des ICCCS und werden auf deren Webseite als Schulungsteilnehmende aufgeführt.
Young Professionals Marco Cucinelli erläutert das Young Professionals Programm, dass 2020 vom ICCCS in’s Leben gerufen wurde, um junge Berufsleute für ein Engagement in der Reinraumbranche zu gewinnen. Young Professionals müssen in einen nationalen Verband Mitglied sein und profitieren u.a. vom Austausch mit erfahrenen Mentoren sowie Spezialkonditionen und Networking an den internationalen Anlässen des ICCCS. Das Programm läuft jeweils 2 Jahre, anschliessend sollten sich die Young Professionals im internationalen Verband engagieren. Der SwissCCS stellt momentan 4 Young Professionals. Marco Cucinelli ruft die Mitglieder auf, sich bei ihm direkt oder im Sekretariat zu melden, falls sie im Betrieb einen Mitarbeitenden haben, der sich für das Programm der Young Professionals interessiert. 16. Varia Kooperationsvereinbarungen Mit dem SWKI wurde eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet, die Idee einer Fusion wurde verworfen. Ebenso konnte mit dem Hygieneforum.ch ein weiterer starker Kooperationspartner gefunden werden. Beisitzer David Berthold, Admeco (SchakoGroup) sowie Julia Claussen, bardusch ag/bardusch Gruppe werden bis zur GV 2027 als Beisitzer Einsitz in den Vorstand nehmen. Beide stellen sich kurz vor. Roman Schläpfer freut sich auf die Zusammenarbeit und würde sich freuen, wenn sich beide an der GV 2027 zur Wahl in den Vorstand stellen. Rücktritt Roman Schläpfer informiert, dass er per GV 2028 von seinem Amt als Präsident des SwissCCS zurücktreten wird. Er ruft die Mitglieder dazu auf, sich bei Interesse für eine Nachfolge gerne bei ihm direkt oder im Sekretariat zu melden. Der Präsident, Roman Schläpfer, dankt den Vorstandsmitgliedern und den Beisitzern für die gute Zusammenarbeit, den Revisoren (Herren Angel Gomez und Christopher Moser); der Geschäftsstelle (Jeanette Wengler, Gabriela Delapraz, Fabienne Ruch und Christian Stüssi) sowie allen Mitgliedern für ihre Treue. Ende der Veranstaltung: 16.50 Uhr Im Anschluss an die Generalversammlung findet ein Zu Gast bei der OST-Ostschweizer Fachhochschule mit Laborbesichtigung statt. Bern, 16. Juni 2026 Für das Protokoll Jeanette Wengler, Sekretariat
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accounts be approved and thanked the secretariat for the clear and accurate bookkeeping. The detailed accounts can be viewed in the administrative office and Jeanette Wengler is available to answer any questions.
Events Minutes of the Annual General Meeting held on 6 May 2026 Eastern Switzerland University of Applied Sciences (OST), Buchs campus, 4.00 p.m.–4.50 p.m. Management Roman Schläpfer, President Board: Stéphane Blanc Marco Cucinelli Thomas Krauss, Treasurer Michael Meier Norbert Otto Miriam Schönenberger Secretariat: Jeanette Wengler Observers: David Berthold Julia Claussen Auditors: Angel Gomez, not in attendance Christopher Moser Agenda items: 1. Welcome and approval of agenda 2. Election of the vote counter 3. Approval of the minutes of the Annual General Meeting from 28 March 2025 (attachment) 4. 2025 Annual Report from the President (attachment) 5. 2025 annual accounts, audit report 6. Discharge of the Management Board 7. Change in membership numbers 8. 2026 membership fees 9. 2026 budget 10. Approval of expenses policy (attachment) 11. Election of Management Board/ President and Treasurer 12. Election of auditors 13. Overview of activities for 2026/2027 14. DACH collaboration 15. Outlook for 2026/2027 16. Miscellaneous 1. Welcome The President, Roman Schläpfer, welcomed the attendees to the Annual General Meeting held on the Buchs campus of the Eastern Switzerland University of Applied Sciences (OST) and thanked Marco Cucinelli, member of the Management Board, for his hospitality and organisation. The agenda was unanimously approved. 2. Election of the vote counter Thomas Füglistaler, SIGImedia AG was elected as the vote counter.
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3. Approval of the minutes of the An nual General Meeting from 28 March 2025 (sent by e-mail on 20 May 2025) The minutes of the Annual General Meeting from 28 March 2025 were sent to the members by e-mail on 20 May 2025. Proposal of the Management Board Approval of the minutes of the Annual General Meeting from 28 March 2025. Resolution The minutes of the Annual General Meeting from 28 March 2025 were unanimously approved and the minute taker was thanked for preparing them. 4. 2025 Annual Report from the Presi dent The Annual Report from the President was again published on the SwissCCS website prior to the Annual General Meeting. Proposal of the Management Board Approval of the 2025 Annual Report. Resolution The 2025 Annual Report was unanimously approved. 5. 2025 annual accounts, audit report 2025 annual accounts The treasurer, Thomas Krauss, presented the 2025 annual accounts. These reported a loss of CHF 13’315.49. The new formats (e.g. coffee break sessions, the «Zu Gast bei…» events and the appearance at the ILMAC event) resulted in additional costs but also strengthened the public image of SwissCCS and its ability to attract new members. SwissCCS is also continuing to support young professionals who are active in the cleanroom industry in an international context. The financial situation continues to give no cause for concern. The association is in a stable financial position with total assets of CHF 114’335.21 as at 31 December 2025. The Management Board has set itself the target of presenting a balanced set of annual accounts over the next few years. Initial measures to increase income have already been initiated. 2025 audit report The audit was successfully conducted on 2 March 2026. The Management Board thanked the auditors, Angel Gomez and Christopher Moser, Weiss Technik AG. Christopher Moser read out the audit report. The auditors recommended that the
Proposal of the Management Board Approval of the 2025 annual accounts and the 2025 audit report. Resolution The 2025 annual accounts and the 2025 audit report were unanimously approved. 6. Discharge of the Management Board Proposal of the Management Board Discharge of the Management Board. Resolution The Management Board was unanimously discharged. 7. Change in membership numbers 2024 2025 Change Individual members 52 54 +2 Collective members 108 98 –10 (max. 5 Nominationen)
Recruiting new members continues to be a key focus of the Management Board’s work. The Management Board is confident that it will be able to attract new members through the newly launched event formats and activities. 8. 2026 membership fees The President, Roman Schläpfer, proposed on behalf of the Management Board setting the 2026 membership fees at CHF 100.00 or EUR 100.00 for indivi dual members and CHF 500.00 or EUR 500.00 for collective members. Resolution The attendees of the Annual General Meeting unanimously approved the following membership fees for 2026: – Individual membership CHF 100.00 (EUR 100.00) – Collective membership CHF 500.00 (EUR 500.00) 9. 2026 budget The Treasurer, Thomas Krauss, presented the budget for 2026. A small loss of CHF 1’923.65 is forecast if membership fees remain unchanged (see the presentation for further details). New items included in the budget are the costs of the training that will be offered again in 2027 and hospitality expenses. The aim is to present a balanced set of annual accounts over the next few years. Proposal of the Management Board Approval of the 2026 budget.
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Resolution The 2026 budget was unanimously approved. 10. Approval of the expenses policy The Management Board drew up the expenses policy (see attachment) in accordance with a requirement from the auditors. Proposal of the Management Board The Management Board proposed approving the expenses policy. Resolution The members unanimously approved the expenses policy. 11. Election of the Management Board/ President and Treasurer Norbert Otto announced his resignation at the Annual General Meeting. Roman Schläpfer paid tribute to his long-standing service for SwissCCS and appointed him as an honorary member. Nobert Otto was a member of SwissCCS for 25 years, part of the Management Board for 20 years and is deeply committed to international standardisation. The members thanked Norbert Otto for his dedication with a round of applause and congratulated him on his honorary membership. Norbert Otto expressed his gratitude for the long-standing and constructive collaboration and called on the members to get involved in international standardisation Proposal of the Management Board 2026 is an election year. The following members of the Management Board are standing for re-election for a further 2 years: – Stéphane Blanc – Marco Cucinelli – Thomas Krauss, Treasurer – Michael Meier – Roman Schläpfer, President – Miriam Schönenberger Resolution The members unanimously elected the suggested individuals to the Management Board for a further 2 years and thanked them with a round of applause. 12. Election of auditors Proposal of the Management Board Re-election of Angel Gomez and Christopher Moser, Weiss Technik AG as the auditors.
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Resolution The previous auditors, Angel Gomez and Christopher Moser, were unanimously re-elected as the auditors for another year and received a round of applause. 13. Overview of activities for 2026/2027 The following activities have already been planned: – 29 October 2026: «Zu Gast bei» Camfil AG, Unterägeri, Switzerland – 28 January 2027: «Zu Gast bei» Siemens Schweiz AG, Zug, Switzerland – 21–23 September 2027: Ilmac, Basel, Switzerland – 27 January 2028: Cleanroom Innovation Forum, Horw, Switzerland In the planning stage: – Training on cleanroom technology – Coffee break sessions Roman Schläpfer asked the members to contact the secretariat if they are interested in organising a coffee break session or «Zu Gast bei…» event. 14. Collaboration between Germany, Austria and Switzerland («DACH» region) In 2025, representatives from SwissCCS, the German Cleanroom Institute (DRRI) and the Austrian Cleanroom Society (ÖRRG) met for the first time to review a possible closer cooperation. It was agreed to work more closely together, particularly in event planning and in the area of standards development, and to make use of synergies. The cooperation agreement has been given to the associations for signing. The aim is to conduct an initial joint event at the ILMAC 2027 in Basel. 15. Outlook for 2026/2027 Clean room training Miriam Schönenberger presented details of the planned one-day basic training course in cleanroom technology. The plan is to start offering this training again in early 2027. The training was previously offered by SwissCCS until 2020. A working group is dedicating time and effort to designing the new training course. It will start with a basic course and further modules on specific topics (also in-house) can subsequently be offered upon request. The aim is to provide high-quality training that will be accredited by the ICCCS. This means that participants will receive an internationally recognised ICCCS certificate and will be listed on its website as a training participant.
Young professionals Marco Cucinelli explained the young professionals programme, which was launched by ICCCS in 2020 to attract young professionals with a passion for the cleanroom industry. To take part in the programme, young professionals must be members of a national association. They can benefit, among other things, from exchanges with experienced mentors, special conditions and networking during international ICCCS events. The programme runs for 2 years at a time and the young professionals are expected to get involved in the international association after completing it. There are currently 4 young professionals working for SwissCCS. Marci Cucinelli asked the members to contact him or the secretariat if they have any employees working for them who are interested in the young professionals programme. 16. Miscellaneous Cooperation agreements A cooperation agreement has been signed with SWKI and the idea of a merger was rejected. Hygieneforum.ch has been found as another strong cooperation partner. Board observers David Berthold, Admeco (SchakoGroup), and Julia Claussen, bardusch ag/bardusch Group, will serve as observers on the Management Board until the 2027 Annual General Meeting. They introduced themselves briefly. Roman Schläpfer stated that he is looking forward to working with them and hopes that they will both stand for election to the Management Board at the 2027 Annual General Meeting. Resignation Roman Schläpfer informed the attendees that he will step down from his position as President of SwissCCS at the 2028 Annual General Meeting. He asked any members who are interested in becoming his successor to contact him or the secretariat. The President, Roman Schläpfer, thanked the members of the Management Board and the observers for the good collaboration. He also thanked the auditors (Angel Gomez and Christopher Moser), the administrative office (Jeanette Wengler, Gabriela Delapraz, Fabienne Ruch and Christian Stüssi) and all members for their loyalty. End of the event: 4.50 p.m. After the Annual General Meeting, there was a «Zu Gast bei…» event at the Eastern Switzerland University of Applied Sciences (OST) followed by a laboratory tour. Bern, 16 June 2026 Minute taker Jeanette Wengler, secretariat contamination control report
2/2026
verband DACH-Verbände enger vernetzt Die Reinraumverbände in der Schweiz, Österreich und Deutschland intensivieren die Zusammenarbeit. Dazu haben die SwissCCS (Swiss Contamination Control Society), die ÖRRG (Österreichische Reinraumgesellschaft) und das DRRI (Deutsches Reinraum Institut) am 1. Juni 2026 eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den fachlichen Austausch zwischen den Verbänden zu stärken, Synergien besser zu nutzen und die Reinraumtechnik in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam weiterzuentwickeln. Stärkere Vernetzung innerhalb der DACH-Region Die drei Verbände setzen sich in ihren Ländern für die Vernetzung der Reinraumbranche ein. Diese Vernetzung soll künftig verstärkt über die Landesgrenzen hinaus erfolgen. Dazu tauschen sich die Verbände regelmässig über aktuelle Themen, laufende Arbeiten und relevante Entwicklungen aus. Geplant ist zudem, Veranstaltungen der einzelnen Verbände gegenseitig bekannt und den Mitgliedern aller drei
Organisationen zugänglich zu machen. Auch gemeinsame Veranstaltungen in der DACH-Region sollen künftig geprüft und lanciert werden. Gemeinsame Nutzung von Fach wissen in der Aus- und Weiterbildung Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt im Bereich Aus- und Weiterbildung. Die Verbände wollen ihr gemeinsames Know-how besser nutzen und ihre Bildungsangebote stärker miteinander verknüpfen. (Bild: Adpic)
Koordination bei Normen und Richtlinien Auch im Bereich Normierung und Richt linien wird die Zusammenarbeit intensiviert. Die Verbände tauschen sich regelmässig über relevante Entwicklungen aus. Die jeweiligen Normendelegierten arbeiten dabei enger zusammen und koordinieren sich zu aktuellen Themen der Reinraumtechnik. Gemeinsam für die Reinraumtechnik Gemäss einer gemeinsamen Pressemitteilung freuen sich die Präsidenten der
SwissCCS ,der ÖRRG und des DRRI auf die vertiefte Zusammenarbeit. Mit der Vereinbarung setzen die drei Verbände ein klares Zeichen für eine stärkere fachliche Vernetzung und eine gemeinsame Weiterentwicklung der Reinraumtechnik in der DACH-Region. Weitere Informationen SwissCCS CH 3001 Bern info@swissccs.org www.swissccs.org
Zu Gast bei der Camfil AG in Unterägeri Die SwissCCS lädt für Donnerstag, 29. Oktober 2026, 16.00 Uhr, zum Verbandsmitglied Camfil AG in die Zugerstrasse 88, 6314 Unterägeri. Camfil steht für innovative Luftfilterlösungen in der Reinraumtechnik. Mit eigener Forschung und in enger Partnerschaft mit Unternehmen aus Pharma und Life Sciences entwickelt das Unternehmen Hoch-
leistungs-Luftfiltrationssysteme, die neue Massstäbe in Sicherheit, Energieeffizienz und Prozessstabilität setzen. Die Technologien des Unternehmens schützen Reinräume weltweit. Dafür bringt Camfil seine gesamte Expertise ein – von innovativen Containment-Systemen bis hin zu leistungsstarken HEPA- und ULPA-Filtern. Massgeschneiderte Lösun-
gen werden gemeinsam mit Planern, Betreibern und OEMs realisiert. Der spannende Nachmittag schliesst eine Firmenpräsentation und einen Produktionsrundgang ein. Gegen 17.15 Uhr gibt einen Networking-Apéro den Teilnehmern Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Tipp für Autofahrer: Parkplätze stehen im Müllreinweg 8 zur Verfügung. Tipp für Bahnfahrer: ab Zug mit der Linie 601 zur Haltestelle «Spinnerei Unterägeri», direkt vor Camfil. Tipp für alle: Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, melden sich Interessenten am besten gleich an. Und wer sein eigenes Unternehmen einmal im bewährten Format «Zu Gast bei…» vorstellen möchte, wendet sich einfach per E-Mail an den Verband.
Weitere Informationen SwissCCS Marktgasse 55 CH-3001 Bern info@swissccs.org www.swissccs.org