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SIEGESSÄULE NOVEMBER 2015 • SIEGESSAEULE.DE
WE ARE QUEER BERLIN
SIEGESSÄULE präsentiert: John Grant live
PRETTY COOL Aufgestylt: Die wilden Looks der Szene Heiß diskutiert: Der Stonewall-Film kommt Warme Brüder: Comeback der Kingz of Berlin
BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN
EXPANDED CONTENT IN ENGLISH
Julian Rรถder, World of Warfare, UAE, 2011 [Foto]
Werde dir Frieden?
Giuseppe Verdi, Aida, Vierter Aufzug [Zitat] 22. [Premiere], 25., 28. November; 3., 6., 10. Dezember 2015 Musikalische Leitung: Andrea Battistoni; Inszenierung: Benedikt von Peter Karten und Infos: 030-343 84 343; www.deutscheoperberlin.de
***003_003_Inhalt_Programm 21.10.15 17:26 Seite 3
Seite 14 Interview Mahmoud Hassino stammt aus Syrien und arbeitete dort offen als Gay-Blogger. 2014 flüchtete er nach Deutschland. Wir trafen ihn zum Gespräch
FOTO: HASSAN
Inhalt 3
Seite 40 Film Die Verfilmung der StonewallAufstände von 1969 durch den schwulen Hollywood-Regisseur Roland Emmerich sorgte in den USA für Kontroversen in der Community. Wir sprachen mit Emmerich über die Vorwürfe
„Verschwulung? Gerne!“ Viel Spaß mit der Novemberausgabe der SIEGESSÄULE wünscht die Chefredaktion! Christina Reinthal und Jan Noll
Special Media SDL GmbH SIEGESSÄULE Ritterstr. 3 10969 Berlin Redaktion, Tel.: 23 55 39-0 redaktion@siegessaeule.de siegessäule.de Redaktionsschluss: 12.11. Programmtermine: -33, -46 termine@siegessaeule.de Terminschluss: 05.11. Anzeigen: -13 anzeigen@siegessaeule.de Anzeigenschluss: 10.11. Kleinanzeigen kleinanzeigen@siegessaeule.de Kleinanzeigenschluss: 10.11. Abonnement: -15 abo@siegessaeule.de SIEGESSÄULE 12/2015 erscheint am 26.11.
FOTO: J. JACKIE BAIER FOTO: 2015 WARNER BROS. ENT.
FOTO: GUIDO WOLLER
Seite 20 Titel In der Berliner Szene begegnen wir immer wieder Menschen mit außergewöhnlichen Looks. Wir stellen euch fünf von ihnen vor
wir
heute
hier
05 Tach auch!
28 Musik
51 Programm
32 Buch
80 Stadtplan
In Zeiten von Social Media wollen wir alle nicht nur physisch, sondern auch ethisch-moralisch gut aussehen. SIEGESSÄULE-Redakteur Joey Hansom über eine neue Form der Oberflächlichkeit
08 Nightlife
Gay-Rights-Aktivist Tom Robinson macht wieder Musik
Das politische Leben von Foucaults Lover Daniel Defert
36 Bühne
Das ganze Berlin-Programm English calendar of events
84 Essen
Israelische Küche im Restaurant Der Kibbuz
15 Jahre Kingz of Berlin, DJ und Veranstalter Aviv Netter im Abschiedsinterview, 25 Jahre Hafen
Goethe andersrum: „Clavigo“ am Deutschen Theater
86 Kleinanzeigen
14 Community
40 Film
96 Flashlights
Die „Homosexualität_en“-Ausstellung ist nur noch bis zum 01.12. zu sehen. Eine erste Bilanz
19 News
Unfassbar gut: Greenaways Eisenstein-Film
46 Blogwelt
Die Jungs von iHeartBerlin über inszenierte Authentizität im Netz und ihre Vorzüge
48 wtf?
An English roundup
50 Klatsch
98 Das Letzte
Kolumne von Stefanie Jakobs
98 Impressum
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wir
4 Stadtbild
Elfenbeine bei 2 Jahre Polymorphia im SchwuZ am 9. Oktober Festgehalten von Dragan Simicevic dragan-visualarts.com
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wir
Tach auch 5
Der neue Narzissmus
Next-level narcissism
Wir wissen, dass wir uns nicht vom äußeren Schein blenden lassen sollen. Dennoch sind wir besessen davon, uns selbst als unglaublich perfekt darzustellen. SIEGESSÄULE-Redakteur Joey Hansom fragt sich, wen wir damit reinlegen wollen
We’ve all learned that we shouldn’t judge a book by its cover. So why are we obsessed with presenting ourselves as impossibly perfect? SIEGESSÄULE editor Joey Hansom wonders whom we’re actually fooling
> Despite my last name, I’m not ultra vain. In fact, I’ve never even > Auch wenn mein Nachname vielleicht etwas anderes vermuten taken a selfie. (Maybe if I ever get around to buying a smartphone, lässt, bin ich eigentlich nicht übermäßig eitel. Tatsächlich habe I’ll give it a shot.) Although I’m a grown adult – at least by Berlin ich noch nie ein Selfie gemacht. (Wer weiß: Wenn ich mal dazu standards – I’ll never forget how I felt when I was the fattest kid in kommen sollte, mir ein Smartphone zu kaufen, versuche ich es the class. Puberty brought my BMI closer to average, but it did nothvielleicht doch.) Obwohl ich längst erwachsen bin, werde ich nie vergessen, wie ich mich fühlte, als ich das dickste Kind in der Klas- ing for my swishy demeanor. So, of course I received some harsh judgment based on the way I looked and acted. Shopping at thrift se war. Die Pubertät bescherte mir zwar einen durchschnittlichen stores, rather than at the mall like most of my classmates, didn’t help. BMI, änderte aber nichts an meinem schwuchteligen Auftreten. There’s some old quote that gets printed on postcards, attributed to Mein Aussehen und mein Verhalten brachten mir jede Menge 19th century composer Franz von Suppé, about how Berlin is a Ärger ein. Und es half ganz sicher nicht, dass ich es vorzog, meine weirdo magnet: “Du bist verrückt, mein Kind – du musst nach Klamotten in Billigläden zu kaufen. Berlin.” Here, eccentrics can thrive. Being a freak can open doors „Du bist verrückt, mein Kind – du musst nach Berlin.“ Hier können (and not just the ones at Berghain). Gays can be mayor; lesbians can Exzentriker aufblühen. Ein Freak zu sein kann einem hier Türen run Berlin’s most-read city magazine. And despite the fact that femöffnen (und ich meine nicht nur die des Berghains). Schwule können Bürgermeister werden; Lesben können Berlins meistgele- mephobia is disgustingly rampant (I’ve experienced it within the gay male scene and witnessed it in lesbian circles), there’s a sizeable senes Stadtmagazin verlegen. Und abgesehen davon, dass die community for queers of all kinds here. People who politically identiFemme-Phobie immer heftiger wird (ich habe das in der Schwufy as queer – people who challenge all oppressive norms – are the lenszene miterlebt und auch in lesbischen Kreisen beobachtet), ones who are most likely to be aware of lookism, to speak out against gibt es eine beachtliche Community für Queers aller Couleur. Mensociety’s preferential treatment based on appearance. schen, die sich politisch als queer identifizieren, sind diejenigen, However, nearly all of us are guilty of another kind of superficiality. denen man als Erstes zutraut, sich über Lookismus – also den We strive to look good – not only aesthetically, but ethically as well. Hang der Gesellschaft, Menschen aufgrund ihrer äußeren ErscheiReal engagement can devolve into a game of “Who’s the most politinung zu diskriminieren – bewusst zu sein. cally correct?“ The wonders of social media allow us to be even more Dennoch erliegen fast alle von uns im Internet einer anderen shallow than skin-deep as we construct pixelForm von Oberthin personae. We might click “attend” on the flächlichkeit. Wir Facebook event for a demo or a Soliparty for the streben danach, gut ... Oberflächlichkeit sieht scheiße aus same reason we’d upload a selfie: Our appearauszusehen – nicht ance. Just like in the nur ästhetisch, auch offline world, we exethisch. Echtes Engagement kann so schnell zum perience pressure to Wettbewerb werden: Wer ist die „Queen of Political ... Superficiality just isn’t a good look make our digital Correctness“? Soziale Medien verleiten uns dazu. Wir selves conform to certain ideals, whether “mainstream” or “alternawerden zu pixeldünnen Abziehbildern. Das Klicken auf „zusagen“ tive”, whether imposed by someone else or legitimately our own. So bei der Facebook-Ankündigung einer Demo oder einer Soliparty somehow it seems we all know what it’s like to be judged by others. passiert aus denselben Gründen, aus denen wir ein Selfie hochlaOtherwise we probably wouldn’t bother exaggerating the amazingden: Wir wollen gut rüberkommen. Auch in der digitalen Welt steness of our lives in our status updates. hen wir unter dem Druck, uns anzupassen, egal ob an Never mind the fact that maintaining an online profile is actually un„Mainstream“ oder „Underground“. Offenbar haben wir Angst paid labor for corporations collecting data so they can make money davor, verurteilt zu werden. Sonst würden wir uns nicht die Mühe off you. Do any of us find real fulfillment in the time and energy machen, ständig eine überwältigend coole und total politische spent on creating a perfect avatar, when the actions of our flesh-andVersion unseres Lebens zu posten. Aber was genau haben wir blood counterparts don’t match up? Let’s face it: Superficiality just eigentlich davon, einen Avatar zu erschaffen, der mit unserem isn’t a good look. < realen Leben so gut wie nichts zu tun hat? Seien wir doch ehrlich: Diese Oberflächlichkeit sieht einfach scheiße aus. < Übersetzung: Christina Reinthal
Pixeldünne Abziehbilder
Pixel-thin personae
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wir
6 Magazin
Zeitlos
FOTO: JASON HARRELL
Im Leben begegnet man sich immer zweimal. Das dachte sich auch unsere Leserin Nico und schrieb uns eine E-Mail. Im November 2005 – genau vor 10 Jahren – zierte sie das Cover der SIEGESSÄULE. Frisch auf dem Kopf errötet, zum ersten Mal seit 2005 übrigens, schaute sie im Oktober in der Redaktion vorbei. Das Cover war für sie damals zum einen eine Überraschung (man hatte ihr gesagt, das Foto würde klein im Innenteil erscheinen), zum anderen führte es quasi zum ersten SIEGESSÄULE-Baby: „Ende November 2005 lernte ich jemanden in einer Bar kennen und überreichte meine Telefonnummer auf einem der Cover. Wir waren daraufhin neun Jahre lang zusammen und haben inzwischen einen siebenjährigen Sohn.“
FOTO: ALEX SMOLA
Loslegen
Niveaulos Einen pubertären „Beef“ gab es Mitte Oktober auf Facebook zwischen Jungaktivist Nasser El-Ahmad und der Gay-Rights-Gruppe Enough is Enough (EiE). Nachdem EiE mit leicht genüsslichem Subtext gepostet hatte, dass sich zu Nassers Demo für die Öffnung der Ehe am 17.10. gerade mal „knapp 80 Menschen“ versammelt hätten, polterte Nasser drauflos, dass er sich von EiE, ebenso wie von der Initiative Ehe für alle, mehr Unterstützung erhofft hätte. Gekränkte Eitelkeit bei Nasser, Schadenfreude aufseiten von EiE? Im Grunde schien es beiden Streithähnen nur darum zu gehen, wer die längste, ähm, Demo hat. Peinlich.
Was mit einer Kickstarter-Kampagne begann, ist ab dem 22. Oktober haptische Wirklichkeit: Die erste Ausgabe des in Zukunft vierteljährlich erscheinenden Magazins Queen steht in den Läden. Das selbst ernannte „world’s first high-end, high-fashion international drag magazine“ startet mit Alaska Thunderfuck 5000 auf dem Cover, bekannt aus der TV-Show „RuPaul’s Drag Race“. queenmagintl.com
Hüllenlos Benjamin Melzer könnte der erste Trans*mann auf dem Cover der deutschen Men’s Health werden. Nachdem in den USA bereits vor Kurzem ein Trans*mann beim Voting für eine Cover-Wildcard des Fitnessmagazins mitgemacht, aber leider nicht gewonnen hatte, geht der 28-Jährige aus Recklinghausen nun in Deutschland fürs Cover an den Start. „Ich möchte Mut machen und zeigen, dass mit Vertrauen, Willensstärke und dem Glauben an sich selbst alles möglich ist“, sagte er gegenüber SIEGESSÄULE. Abstimmen kann man noch bis zum 06.11. auf menshealth.de.
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Stadt 7
UNSERE BRILLENDESIGNER VERSTEHEN
Was macht eigentlich ... Lo Malinke?
AUF FORMEN & FARBE
18 Jahre lang waren Lo Malinke und sein Mann Tetta Müller Malediva und unterhielten in zahlreichen Programmen die Kleinkunstwelt mit süffisant-ironischem und präzise getimtem Ehepaar-Humor. Im Frühjahr letzten Jahres gaben sie ihren Abschied von der Bühne bekannt und gleichzeitig beendete Lo seine regelmäßigen Kolumnen für die SIEGESSÄULE. Da Tetta an Burn-out litt, wurden weitreichenden Veränderungen nötig. Dass diese durchaus Früchte tragen, erzählt Lo Malinke im Interview > Wie war der Abschied von der Bühne? Am Anfang hart, weil es ja keine freiwillige Entscheidung war, sondern wegen Tettas Burn-out notwendig wurde. Aber dann ist es uns relativ gut gegangen damit. Wir haben alle schnell einen Übergang in andere Jobs oder in andere Themen gefunden. Ihr seid vor allem unter die Drehbuchschreiber gegangen und hattet gleich Erfolg. Da waren wir ganz naiv. Wir haben eine Familienkomödie geschrieben und dachten, hey, Weihnachten ist ja irgendwann wieder und dann kam „Alle unter einer Tanne“ dabei raus. Das haben wir zwölfmal ausgedruckt und an Leute geschickt, von denen wir dachten, die haben entfernt was mit Fernsehen zu tun – ohne Copyright, einfach so. Schließlich landete es bei der UFA und wurde für die ARD verfilmt – und kurz darauf gleich das zweite. Und dann dachten wir, wir können das besser und haben eine eigene Produktionsfirma gegründet und damit die nächsten beiden Filme produziert. Also, wir hatten ein unglaubliches Glück, aber das hatten wir schon als Malediva immer. Mehr Glück als Verstand. Du hast früher Kolumnen für uns geschrieben. Wie sehr vermisst du die? Mittlerweile sehr. Ich lese immer mit großem Neid, wie sich zum Beispiel Volker Surmann sich an einem der Themen des Monats abarbeitet. Es fehlt mir, aber ich habe es ganz gut ersetzt. Ich schreibe jede Woche eine kleine Glosse, nur so für mich. Du schreibst dir ja die Finger wund: Eines der Drehbücher ist schon als Roman erschienen, das zweite folgt auch bald. Was kommt noch? Ich schreibe gerade an meinem dritten Roman, was ein Abenteuer ist: Die ersten beiden habe ich nach unseren eigenen Drehbüchern geschrieben, diesmal ist das nicht so. Es ist ein autobiografisches Buch, mit Erinnerungen an meine Kindheit und meine Großmutter, die aus Ostpreußen kommt. Und wie sehr vermisst du die Bühne? Oder hast du da auch schon einen Ersatz gefunden? Ein bisschen: Ich habe im September mit Matthias Frings und Paul Schulz „Gute Seiten, schlechte Seiten“, ein queeres literarisches Quartett, gemacht … … das klingt wie die perfekte Fusion aus allem, was du machst. Ja, total. Und ich bekomme Alkohol und darf rauchen (lacht). Das ist großartig. Aber es war sehr angstbesetzt. Ich bin ja sonst immer mehr oder weniger als Figur aufgetreten, die zwar sehr nah an mir selbst dran war, aber es war eben eine geschriebene Figur. Als Privatperson Lo Malinke auf der Bühne zu stehen war hart – zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich Lampenfieber. Ende November gibt es die zweite Ausgabe. Ja, diesmal mit Maren Kroymann. Ich freu mich. < Interview: Christina Reinthal
SICH
UND NICHT AUF SCHUHE &
HANDTASCHEN !
WE PROUDLY PRESENT: Lo Malinke gründete 1996 mit seinem Mann das Chanson- und Kabaretttrio Malediva, das sich im Mai 2014 von der Bühne verabschiedete. Inzwischen schreiben sie Drehbücher – vier wurden bereits in der ARD ausgestrahlt. Außerdem schreibt Lo Romane. Gute Seiten, schlechte Seiten – das queere literarische Quartett, 27.11., 20:30, Eisenherz filmschreiberei.de
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wir
8 Nightlife
FOTO: ANJA WEBER
Bartkleben reloaded
Gealtert, aber nicht gereift – 15 Jahre Kingz of Berlin, 20.11., 20:30, SchwuZ
> Am 20. November feiert die legendäre Dragking-Formation im SchwuZ ihr 15-jähriges Jubiläum mit einer großen Show. Es werden alle neun Kingz of Berlin gemeinsam auftreten und ihre alten Gruppentanznummern wieder auf die Bühne bringen. Als Special Guests sind Weggefährten dabei: die Spicy Tigers on Speed, die ebenfalls extra für diesen Abend wieder auferstehen. Vor 15 Jahren waren Dragkings in Berlin der letzte Schrei, die Kingz of Berlin die Posterboys des Trends. Die SIEGESSÄULE hob sie aufs Titelbild, auch die Süddeutsche Zeitung schrieb über die Brüder der Queens, die sich Bärte ankleben, die Hose ausstopfen, Krawatten umhängen und Männlichkeitsbilder performen – auf der Bühne, auf der Party, auf der Straße. „Das war ein echter Hype“, seufzt Nic van Dyke, der 2000 die Kingz of Berlin mitgründete. Die Kingz performten in Gruppenchoreografien Songs der Village People, Backstreet Boys, 5ive und anderen, verzückten das Publikum in Berlin und bald auf CSDs und Festivals bundesweit. Sie gaben Dragworkshops, inspirierten andere Dragkünstler, Toni Transit gab ein Buch über Kings mit heraus. Irgendwann Mitte der 2000er war der Hype vorbei, die Wege der Kingz trennten sich. Nun sind sie wieder da. Einen Abend jedenfalls. „Wir wollen ein kollektives Fest der Freude am Gender-Quirli-Quirli“, drückt es Toni Transit aus. Mit der Bühne haben nur noch wenige von ihnen zu tun. Moritz G. moderiert regelmäßig Shows, Kris Ko performt gelegentlich, Toni Transit organisiert Kulturveranstaltungen – zusammen mit Moritz G. kuratierte er „Queer Up!“ im Gorki-Studio. Die anderen haben bürgerliche Jobs. Umso mehr Spaß macht ihnen die Reunion. Ihre alten Choreografien haben sie mit VHS-Kassetten rekonstruiert, nun treten sie sich gegenseitig auf die Füße,
Neuköllner Schillerkiez, Montagabend, irgendwann im Oktober, ein Ladenlokal. Aus den Lautsprechern dröhnt „If Ya Gettin’ Down“ von 5ive, sechs Tänzer um die 40 bewegen sich in Stiefeln und Birkenstock-Sandalen im Takt, auf einem Tisch wackeln Sekt- und Club-Cola-Flaschen mit. Die Tänzer werfen sich in Mackerpose, ziehen grimmig die Stirn in Falten und brechen dann in Gekicher aus. Es riecht nach McFit-Umkleide. Die Kingz of Berlin sind wieder da
kichern, kalauern. „Der Körper erinnert sich!“, ruft Johnny Kingsize, „Ohne Proben ganz nach oben!“, fordert Fronck de Saster, „Wir tanzen altersgerecht, Ausdruck statt Bewegung“, sagt Toni Transit, „Dynamisch, aber sinnlos!“ – und Moritz G. fasst zusammen: „Wir sind nur gealtert, nicht gereift.“ Fronck ergänzt: „Wir hoffen, dass das Publikum mit uns gealtert oder zumindest altersmilde geworden ist.“ Dann bricht ein Streit darüber aus, ob sie BHs auf die Bühne geworfen haben wollen oder lieber Stofftiere. „Für uns ist das eine Mischung aus Klassentreffen und Klassenfahrt“, sagt Ben d’Over. „Wir hoffen, dass unser Publikum von damals auch dabei ist!“ Zeit ist vergangen. Das zeigt sich nicht nur daran, dass manche Boygroup-Dance-Moves schwerfälliger geworden sind. Einige der Kingz müssen sich nicht mehr extra Bärte ankleben – das Geschlecht ist schon lange angeglichen. „Klar hat es bei uns auch zur Selbstfindung und zur Festigung der Identität beigetragen, dass wir als Kings auf die Bühne gegangen sind“, sagt Nic van Dyke. Einige Nummern würden sie auch heute nicht mehr machen. „Manche unserer früheren Nummern sind ganz schöne Macker-Nummern, die sind heute nicht mehr lustig“, sagt Ben d’Over. „Vieles von den klassischen King-Performances ist heute nicht mehr so relevant.“ Das sehen nicht alle Kingz so. „Wobei wir uns damals auch schon viel über Maskulinität lustig gemacht haben“, sagt Kris Ko. Das ist heute noch genauso aktuell wie damals. Deswegen hoffen die Kingz auf viele Gäste und bieten auch einen BartklebeService auf der Party danach an (Hot Topic). Fronck de Sáster ist überzeugt: „Drag hat heute die gleiche befreiende Wirkung wie damals!“ < Malte Göbel
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Nightlife 9 Foto: Marcus Witte marcuswitte.com Make-up: Bülent Musdu BuelentMusdu.com Einen besonderen Dank an das Team vom Monster Ronson’s für das kurzfristige Bereitstellen der Location!
We love John Der schwule US-Singer/Songwriter John Grant erklimmt mit seinem dritten Soloalbum „Grey Tickles, Black Pressure“, das Anfang Oktober erschien, die nächste Stufe des Erfolgs. Die Platte schoss in einigen Ländern direkt in die Top 10, in England sogar auf Platz eins der Official Vinyl Albums Charts. SIEGESSÄULE präsentiert nun die Deutschlandtournee des Ausnahmekünstlers
FOTO: MARCUS WITTE
> John Grant ist der Antiheld in Reinform. Selten gewährte ein Künstler sowohl in seinen Texten als auch in seinen Interviews so tiefe Einblicke in seine Abgründe, Ängste, Zweifel und Fehler. Doch wie das mit Antihelden nun mal so ist, werden sie von Menschen genau dafür nur umso mehr geliebt. All das wäre aber wahrscheinlich weniger relevant, würde dieser Antiheld nicht auch noch wahnsinnig gute Musik machen. „Ich habe der Wut in mir Raum gegeben“, sagte John im Interview in der Oktoberausgabe der SIEGESSÄULE über die Arbeit an seiner aktuellen, bisher vielseitigsten Platte. So ist „Grey Tickles, Black Pressure“ ein Album geworden, das zornige Ausbrüche, beißende Ironie, Zynismus, aber auch Liebe, Stärke und Mitgefühl in mal rockigverzerrte, mal funky tanzbare oder dramatisch elektronische Songs kleidet. Definitiv eines der Alben des Jahres. Deshalb freuen wir uns umso mehr, als Medienpartner die drei Shows umfassende Deutschlandtour Grants präsentieren zu dürfen, natürlich inklusive des Konzerts im Berliner Postbahnhof am 26. November. < jano
SIEGESSÄULE präsentiert: John Grant live 2015, 24.11. Köln, Bürgerhaus Stollwerck; 25.11. Hamburg, Uebel & Gefährlich; 26.11. Berlin, Postbahnhof (siehe S. 51)
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10 Nightlife
Licht und Schatten
FOTO: HASSAN
Ende November verlässt Partyveranstalter Aviv Netter Berlin, um nach New Jersey/New York zu ziehen. Bekannt wurde er vor neun Jahren innerhalb kürzester Zeit mit der cheesy Popreihe „Cityboy“ und schließlich mit „Meschugge“, einem queerem Event, welches jüdisches Lebensgefühl auf die Tanzflächen dieser Stadt brachte. Das Echo war massiv: Bundesweit wurde die Party in zig TV-Formaten gefeatured – bis heute. Zum achten Geburtstag der „unkoscheren“ Reihe macht sich Aviv nun selbst ein eher ungewöhnliches Geschenk und gibt die Leitung von „Meschugge“ ab. Wir sprachen mit ihm in sehr persönlicher Weise über die Hintergründe
„8 Jahre Berlin Meschugge“, 13.11., 23:30, Brunnen 70
> Aviv, warum verlässt du Berlin? Berlin war meine große Liebe. In Israel, wo ich aufgewachsen bin, hatte ich eine schwierige Zeit, und es ging mir nie wirklich gut. Als ich mit 23 Jahren nach Berlin kam, fingen die Dinge an, sich zum Positiven zu ändern. Ich habe immer dem Dienstagabend entgegengefiebert. Da gab es noch die Partys im Ackerkeller. Ich hätte mir vorher nie träumen lassen, dass es solche tollen alternativen schwulen Partys überhaupt gibt! Da hat mich Berlin gekriegt. Aber in den neun Jahren, die inzwischen vergangen sind, gab es viele schlechte Erfahrungen. Zu viele. Gebrochene Herzen, geplatzte Beziehungen, darüber hinaus ist mein bester Freund Santiago gestorben. Es reicht. Ich vermisse zudem eine gewisse Anonymität. Inwiefern spielt das Partyleben eine Rolle bei deinem Weggang? Du warst schließlich kein Kind von Traurigkeit. Es ist schwierig für mich geworden, hier auszugehen. Vor Kurzem war ich bei Chantal. Das erste Mal seit zweieinhalb Jahren, obwohl die Party früher so was wie mein Wohnzimmer war. Ich war der erste DJ, der dort Pop auflegte, und Chantal hielt mich damals für verrückt. Aber es schlug ein. Nur als ich jetzt da war, habe ich mich unwohl gefühlt. Ich denke, ich bin nicht mehr die Person, die ich mal war. Du bist jetzt clean. Ja. Ich war in der Reha. Von 24 bis 29 habe ich jeden Tag
Drogen genommen. Vor allem GHB. Jeden Tag. Und das macht dich zu einer anderen Person. Es hat funktioniert für mich. Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Geschäftstermin, den ich am Tag nach einer Party wahrnehmen musste. Ich kam da vollgepumpt auf G und Koks hin. Der war ein voller Erfolg, weil ich nicht schüchtern war. Normalerweise bin ich nämlich eher schüchtern. So gesehen hatte ich die Zeit meines Lebens, und in dem Moment, als ich aufhörte Drogen zu nehmen, bemerkte ich, wie sich meine Energie änderte. Beim Auflegen, beim Weggehen. Es war nicht mehr das Gleiche. Zugegeben, ich vermisse das etwas. Aber ich weiß, der Körper kann das nicht ewig aushalten. Wie man bei Santiago gesehen hat, deinem besten Freund. Das war das Schlimmste überhaupt. Ich weiß noch, zwei Monate bevor er starb, sahen wir zusammen einen Bekannten, der zuckend bei einer After Hour auf dem Klo lag. Das war zu einer Zeit, als immer mehr neue Drogen auf den Markt kamen, wie 2C-B. Und wenn dann Montag der Vorrat an eigenen Sachen aufgebraucht war, nahm man eben, was man noch kriegen konnte, ohne die Wirkung zu kennen. Santiago und ich schworen uns, als wir den Typen da liegen sahen, das nicht zu tun, zu widerstehen. Aber ich glaube, er hat das nicht geschafft ... Doch es gab ja auch gute Momente, oder? Ja, wie die Eröffnungsparty von „Cityboy“, wo ich auch zum ersten Mal als DJ jüdische Popmusik und Oriental auflegte. Von da an ging es ab. Diese Phase war die glücklichste meines Lebens. Ist das Kapitel Berlin dann für dich ab Ende November endgültig abgeschlossen? Ich sag es so: An sich bin ich nie wirklich nach Berlin gezogen. Für mich fühlen sich die neun Jahre an wie ein einziges verlängertes Wochenende. Keine Ahnung, wie es mir zudem in den USA ergehen wird. Wie viele Juden, die aus Israel wegzogen, kann ich mir auch nicht vorstellen, in die alte Heimat zurückzuziehen. Wenn ich aber jemals daran denke, dass ich nach Hause zurückkehren will, dann wird Interview: Roberto Manteufel es Berlin sein. <
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MAGNUS APOTHEKE – MITTEN IN SCHÖNEBERG, MOTZSTR. 11, 10777 BERLIN, MO-FR 08.30-20.00 UHR UND SA 09.00-16.00 UHR FÜR SIE GEÖFFNET. WIR FREUEN UNS MIT IHNEN AUF:
16. NOVEMBER STAGE THEATER DES WESTENS
DIE GALA 2015 ZUGUNSTEN DER HILFSANGEBOTE DER BERLINER AIDS-HILFE e.V. UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT VON JUDY WINTER UND KLAUS WOWEREIT MODERATION BETTINA BÖTTINGER UND GUIDO MARIA KRETSCHMER MIT ANNE CLARK feat. herrB | THOMAS QUASTHOFF | VLADIMIR MALAKHOV | THE BASEBALLS ANISSA & FLORIAN – BASE BERLIN | ADES ZABEL | KING ExXx | ENSEMBLE AUS „CHICAGO“ U.V.M. KARTEN 44 €|68 €|89 € ZZGL. VVK-GEBÜHR | KARTENTEL. 030.479 974 77 ODER WWW.EVENTIM.DE VORVERKAUFSSTELLEN OHNE VVK-GEBÜHR: STAGE THEATER DES WESTENS, KANTSTR. 12, 10623 BERLIN | MAGNUS APOTHEKE, MOTZSTR. 11, 10777 BERLIN BRUNOS STORE, BÜLOWSTR. 106, 10783 BERLIN | EISENHERZ, MOTZSTR. 23, 10777 BERLIN | PREMIUMKARTEN DIREKT BEI DER BERLINER AIDS-HILFE E.V. KARTENPREISE INKLUSIVE PROSECCO B.-EMPFANG UND CULPEPPERS MITTERNACHTSBUFFET AFTER-SHOW-PARTY IM SPIEGELSAAL: DJs WESTBAM, ADES ZABEL UND BIGGY VAN BLOND | MUSICAL-LOUNGE: FELIX MARTIN & FRIENDS
MEDIENPARTNER
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wir
12 Nightlife
Heimat Hafen Der Hafen war die erste schwule Bar in der Motzstraße ohne verdunkelte Fenster und Klingel. „Jeder war willkommen“, sagt Betreiber Uli Simontowitz, „es kamen auch viele, die vorher nicht in eine Homo-Bar gegangen wären.“ Am ersten Abend war der Andrang so groß, dass es schon um 1:00 keine Getränke mehr gab. „Es war so, als ob die Leute darauf gewartet hätten, dass mal was anderes passiert.“ Kurz nach der Wende und der ersten Aidswelle herrschte Aufbruchsstimmung. „Man wollte mutiger, freier, selbstbewusster sein, sich nicht immer entschuldigen müssen“, sagt Uli. Am 13. November, auf den Tag genau 25 Jahre nach seiner Eröffnung, feiert der Hafen nun ein Vierteljahrhundert Szenegeschichte
Hafengeburtstag – 25 Jahre Hafen, 13.11., 21:00, Hafen DJs: derMicha, San Jamo, Martin Möchtegern u. a. Foto: Uli (2. v. l.) u. a. beim ersten LesbischSchwulen Stadtfest im Juni 1993. Der Hafen gehörte zu den Mitinitiatoren des Festes
> Uli ist von Haus aus Schauspieler und Regisseur und eröffnete den Hafen damals gemeinsam mit vier Freunden, unter anderem dem Künstler Peter Knoch, von ihm ist auch die Deckenmalerei im Hafen, und dem Schauspieler Victor Schefé. Auf den Namen Hafen kam Uli, als er in Hamburg schauspielerte. „Ich wollte einen kurzen, klaren Begriff und Hafen finde ich einfach ein tolles Wort.“ Die Location fand er bei einem Spaziergang in der Motzstraße. In den Räumen hatte sich in den 20er-Jahren ein angesagtes Restaurant befunden, in dem auch Marlene Dietrich Gast gewesen war. In den 50ern war es eine Prostitutionsbar gewesen, dann eine Lesben- und später eine Stricherkneipe. Auch nach 25 Jahren schwärmt Uli von der kreativen Energie der Bar und dem wunderbaren Team: „Wir haben den Königinnentag einst nach Berlin geholt.“ Der importierte niederländische Nationalfeier-
tag erfreut sich im gesamten Kiez seit nunmehr 20 Jahren größter Beliebtheit. Auch Hendryk Ekdahls Ratespiel „Quizz-O-Rama“ läuft schon seit 12 Jahren erfolgreich. Und DJs wie Berghain Resident Boris machten hier die ersten Schritte zum Erfolg. Er wird auch beim Jubiläum im Hafen vorbeischauen. Es gibt House-ElectroNächte, die Schlagernacht mit DJ DerMicha, die Party „Planet Hafen“ mit DJ Martin Möchtegern. Jeden Sonntag legt San Jamo auf. „Unsere Partys sind immer verrückt“, sagt Uli. Einmal haben sie eine AndyWarhol-Nacht inszeniert, bei der die Hafen-Crew auf drei echten Elefanten durch die Motzstraße zog. Stolz ist Uli auf die friedliche Atmosphäre in der Bar. Eine Schlägerei habe er dort noch nie erlebt. Das Publikum ist gemischt, auch Promis kommen gerne. Schauspieler Ian McKellen war da, Andy Bell von Erasure, Martin Gore von Depeche Mode und Marc Almond. Stammgäste auf der Hafen-Bühne sind KünstlerInnen wie Tim Fischer, Malediva, Irmgard Knef oder Ades Zabel. „House of Shame“Gastgeberin Chantal gehört zum Inventar. Einige KünstlerInnen werden auch zum Hafen-Geburtstag am 13. November erwartet. Das Team und die Bar werden dann komplett in Silber dekoriert sein. Und, es soll eine Überraschung geben, eine „riesengroße Geschichte“. Mehr wollte Uli noch nicht verraten. < Andreas Marschner
lase CD Re 15 0 .2 1 25.1
Chansons aus dem Darkroom – das Album!
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Stadt 13
The Golden Filter LIVE Albrecht Wassersleben Avalon Emerson Shaun J.Wright Albrecht Wassersleben Avalon Emerson Shaun J.Wright
Freitag 27.11.2015 Start 24 Uhr|Panorama Bar Finest Friday Freitag 27.11.2015 Start 24 Uhr|Panorama Bar Finest Friday The Golden Filter LIVE
Juan Sanchez Luigi Madonna Sam Paganini Juan Sanchez Luigi Madonna Sam Paganini Höppner Oskar Offermann Paramida Ryan Elliott Höppner Oskar Offermann Paramida Ryan Elliott
Berghain Adam Beyer Alan Adam Beyer Panorama Bar Alan Panorama Bar LIVE Soichi Terada Soichi Terada LIVE
Fitzpatrick Ida Engberg Joel Fitzpatrick Ida Engberg Joel Antal Hunee Leon Vynehall Antal Hunee Leon Vynehall
Mull Mull Nick Nick
Samstag 14.11.2015 Start 24 Uhr|Berghain|Panorama Bar Klubnacht Samstag Berghain 14.11.2015 Start 24 Uhr|Berghain|Panorama Bar Klubnacht
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Cola & Jimmu
Kommen wir zum nächsten Top-Event der Szene: der großen Maneo-Gala im Tipi! Maneo, das schwule Anti-Gewalt-Projekt, feierte sein 25-jähriges Bestehen – leider wollte niemand moderieren. Gabi Decker hatte zuerst abgelehnt (schade!), dann Maren Kroymann! Manno! Was war da los? Die beiden moderieren doch normalerweise alles weg, was bei drei nicht auf den Bäumen ist, merkwürdig. Angeblich sagte denen das Konzept nicht zu. Na ja, Notnagelin war dann Britta Elm! Die moderierende Satellitenschüssel vom RBB, die macht so Vorabendzeugs für Rentner und Alleingelassene. Frau Elm war überfordert. So viel Travestie, so viele junge Menschen … und schwule … Themen und so. Liebe Veranstalter, nehmt das nächste Mal doch jemanden, der/die mehr mit dem Sujet am Hut hat. Meine Nummer habt ihr ja. Apropos Verleihungen: LGBTI-Akitivist und Facebook-Sternchen Nasser El-Ahmad wurde jetzt vom LSVD für den Respektpreis nominiert. Weil er aufgrund seiner Familiengeschichte (ich werde das nicht noch mal aufbrühen, googelt einfach selber) und seines Einsatzes gegen Homo- und Trans*phobie das einfach verdient hat. Nasser veranstaltete ja im Oktober eine Demo – die Finanzierung erwies sich als schwierig. Die nötigen 853 Euro kamen nur schleppend über Crowdfunding zusammen, schade! Alle wollen sie die Regenbogenflagge schwingen und „sich einsetzen”, aber eine Demo mit ein paar Euro zu finanzieren: Nein. Das Wochenend-Kokain muss doch noch bestellt werden. Zum Schluss noch ein Kompliment an Bob Young, der hat im Trailer für seinen „Drag Contest” Nina Queer, meine Wenigkeit und Pansy persifliert, letztere mit einem riesigen Stöckel-Hut auf dem Kopf. Pansy war not amused und ließ es sich nicht nehmen, mit einem noch größeren Hut auf Bobs Veranstaltung aufzukreuzen. Chapeau, Prost und Obacht, Eure Juju. <
Freitag 13.11.2015 Start 24 Uhr Leisure System×Finest Friday Freitag 13.11.2015 Start 24 Uhr Leisure System×Finest Friday Berghain
> Hallo, Ihr süßen Puppis! Der Winter naht. Scheiße. Es gibt eigentlich kein perfektes Wetter für Travestie. Im Frühling hab ich Heuschnupfen, im Sommer ist es viel zu heiß, um Dutt zu tragen, im Herbst zu feucht für schöne Frisuren, und im Winter erkälte ich mich ständig wegen nuttiger Fummel. Es ist nicht leicht, ein Star zu sein. Na ja. Ich trinke mir mein Leben schön. Leider gibt es nun wohl eine Bar weniger zum Saufen. Der Bierhimmel hat nun wohl doch geschlossen (wurde im Juli noch dementiert)! Ich war da ein Mal. Und kam fast nicht mehr raus – wegen des klebrigen Mobiliars. Die Umsätze hat das wohl nicht beeinflusst. Nun zur Mega-Meldung des Monats: Cher soll im Berghain gesichtet worden sein! Dürfen Transen da rein? Ich stelle mir gerade vor, wie die aufgestrapst vor den Klos steht und jeden fragt: „Hast du was? Hast du was?” Ein Hinweis auf die Echtheit dieser Meldung ist, dass Cher sich jetzt in Bayern in eine Klinik hat einliefern lassen: Verdacht auf den Epstein-Barr-Virus, eine tödliche Herpes-Art. Selber schuld! Wahrscheinlich ist die vermeintliche Cher aber nur ein pfiffiger Transvestit, der jedem gutgläubigen Berghain-Gast damit Getränke aus den Rippen leiert. Obacht ist also geboten. Wenn demnächst Michael Jackson gesichtet wird, wissen wir – hier geht es nicht mit rechten Dingen zu. Nepper, Schlepper, Bauernfänger überall. Auch im Rauschgold. Da fand die Verleihung des CommunityStars statt, eine Art Bambi für die LGBTI-Szene. Sänger Donato Plögert sah hier einen Grund für gesteigerte Obacht! Denn: Er hat in seiner Kategorie „Bester Künstler“ nicht gewonnen! Das kann nun wirklich nicht sein, da müssen die Herrin Deluxe und das gesamte Internet bei der Abstimmung geschummelt haben! So lässt Donato es zumindest nun verlauten. Ach Gottchen. Da gibt es von mir eine kleine Streicheleinheit und dann aber ab auf die stille Treppe.
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GRAFIK: JURASSICA PARKA
Jurassica Parka ist Berlins bekannteste Multimediatranse mit eigenem YouTubeKanal, eigener Party – „Popkicker“ (14.11.) im SchwuZ – und eigener Late-NightShow (07.11., BKA)
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FOTO: HASSAN
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Kein Gott ohne Musik Mahmouds Blog: syriangayguy. wordpress.com
Mehrere Hundert Flüchtlinge kommen pro Tag nach Berlin. Ihre Schicksale bleiben meist anonym. Mahmoud Hassino (Foto) aus Syrien gehört zu ihnen. Er ist Journalist und war in seiner Heimat ein aktiver Gay-Blogger. Im Juni 2014 kam er nach Deutschland, mittlerweile arbeitet er bei der Schwulenberatung. Wir haben mit ihm über seine Lebensgeschichte gesprochen > Mahmoud, in deinem Blog fällt eine Aktion besonders ins Auge. Es ist die Mr. Gay Syria 2016 Competition. Worum geht es da genau? Zwar berichtet die Presse über die syrischen LGBTI-Morde der IS, aber niemand mehr über die Verbrechen des Assad-Regimes und über die, die es überlebt haben. Deshalb will ich mit meiner Aktion die Leute wach rütteln. Bei Mr. Gay World auf Malta soll es einen Delegierten aus Syrien geben, einen Beweis, dass es uns noch gibt. Wir sind nicht bloß die Leichen in den Videos des IS. Wo bist du groß geworden? Ich wurde in einer syrischen Kleinstadt geboren, bin aber in Saudi-Arabien aufgewachsen. Mit 18 Jahren ging ich zurück nach Syrien, um dort englische Literatur und Kommunikationsdesign zu studieren. Danach arbeitete ich als Journalist. Wie war das Verhältnis zu deinen Eltern? Ich verdanke ihnen viel. Ich konnte ihnen frei sagen, was ich denke, obwohl mein Vater ein strenggläubiger Muslim war. Ich erinnere mich zum Beispiel, dass wir als Kinder in Saudi-Arabien keine Musik hören durften. Ich habe meinem Vater gesagt, dass ich nicht an
einen Gott glauben könne, der Musik verbietet. Wenn du erwachsen bist, kannst du machen, was du willst, hat er geantwortet. Aber wenn du das jemandem erzählst, werden sie uns alle umbringen. Wann hast du herausgefunden, dass du schwul bist? Mit 13 Jahren begann ich sexuelle Phantasien mit Männern zu entwickeln. Auch wenn die Religiösen Homosexualität nicht erlauben, existiert sie also, dachte ich damals. Innerhalb meiner Familie war es ja ganz normal, Dinge zu hinterfragen. Deshalb war es für mich auch weniger ein Problem, meine Homosexualität zu akzeptieren, vielmehr stellte ich mir die Frage, wie ich damit durchkomme. Dann wurde ich Augenzeuge, als zwei Schwule geköpft wurden, auf einem öffentlichen Platz in Medina, wo wir damals lebten. Wir waren mit der Schulklasse gerade unterwegs zur Moschee. Ich habe niemandem von meinen Phantasien erzählt, weil ich Angst hatte. Sobald wie möglich wollte ich zurück nach Syrien. Weil die Situation dort besser war? Natürlich herrschte dort eine Diktatur, aber die Hauptstadt Damaskus hatte etwas von der Freizügigkeit Istanbuls. Ich habe meine
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Community 15 „Nicht die Religion ist das eigentliche Ăœbel, sondern das Konzept des Maskulinen, das auch in nicht muslimischen Ländern dominiert“
Familie damit konfrontiert, dass ich nach Syrien zurßckkehren werde und nie wieder saudi-arabischen Boden betrete. Haben sie deine Entscheidung verstanden? Ihnen war klar, dass ich es unter konservativen Muslimen nicht länger aushielt. Jahre später erzählte mir meine Mutter, dass sie da schon längst wusste, dass ich schwul bin. Hast du dich jemals als schwul geoutet? Sobald ich in Syrien zu arbeiten anfing, habe ich es jedem erzählt, der gefragt hat. Zweimal haben sie mir deswegen gekßndigt. Du hast ein natßrliches Selbstbewusstsein ... Kam es so zu deinem ersten Blog? Ja. 2006 arbeitete ich in einer Werbeagentur, und eines Tages haben sie mich in die Tßrkei, nach Bursa, geschickt. Dort konnte mir keiner sagen, wo man als Schwuler ausgehen kann. Damals ist mir klar geworden, dass das fßr Touristen in Syrien nicht anders ist. Das war der Startschuss fßr mein Infoportal ßber das schwule Syrien. Wie bist du dabei vorgegangen? Anonym. Ich musste lernen, wie man seine Spuren im Netz verwischt. Natßrlich wurde die Seite trotzdem gesperrt. Hattest du keine Angst? Nein. Ich habe ein Jahr verdeckt gearbeitet. Dann hatte
haben mir dann geraten politisches Asyl in Deutschland zu beantragen. Gab es Probleme beim Asylantrag? Das erste Problem bei einem Asylantrag sind die Dolmetscher, die meist aus demselben Land kommen wie die FlĂźchtlinge. Zum Beispiel hat es einem nicht gepasst, dass ich Atheist und schwul bin. Als ich den Sozialarbeiter nach meinen Rechten und Pflichten fragte, mischte er sich ein und behauptete, dass einer wie ich keine Rechte hätte. Und wie war die Situation im FlĂźchtlingsheim? Als Schwuler wurde ich gemobbt. Das Problem ist, dass die Sozialarbeiter um 16:00 gehen und erst am nächsten Morgen wiederkommen. Die Frage ist, was in der Zwischenzeit passiert. Ich hatte einen toleranten Zimmernachbarn, aber wenn der nachts nicht da war, habe ich mich bis zum nächsten Morgen eingeschlossen. Ich kann mich ja nicht einer Meute von hundert Leuten stellen ... Wie erklärst du dir die angespannte Atmosphäre? Dort hocken viele Leute mit einem sinnentleerten Leben auf engstem Raum. Das Einzige, was sie dann verbindet, ist der Hass auf LGBTIs, der sich auch deshalb hemmungslos entlädt, weil er in den Heimatländern vieler etwas ganz Normales ist. Dabei ist jedoch nicht die Religion das eigentliche Ăœbel, sondern das Konzept des Maskulinen, das auch in nicht muslimischen Ländern dominiert und alles andere, insbesondere Frauen, kontrollieren will. Bei diesem Verständnis von Männlichkeit werden LGBTIs als Freiwild angesehen. < Interview: Susann Reck
ich die Schnauze voll und habe mein Foto, meinen Namen und meine Adresse online gestellt. Gleichzeitig habe ich zwei Artikel Ăźber Homosexualität im Islam verĂśffentlicht, um die Reaktion des Regimes zu testen. Die BehĂśrden sind dann auf mich aufmerksam geworden und man versuchte mich einzuschĂźchtern. Wann immer diese Leute wollten, musste ich alles stehen und liegen lassen und mit ihnen mitkommen. Ich hoffte jedes Mal, nicht länger festgehalten oder gefoltert zu werden. Ich konnte nicht einschätzen, wie ernst die Situation war. Vielleicht fand es ja eine einzelne Person einfach lustig, mich zu drangsalieren. 2010 fingen dann in Syrien die Schwulen-Razzien an. 2011 kam es zu ersten Demonstrationen, und ich habe fĂźr die Meinungsfreiheit mitgekämpft. Das Regime begann in der Folge die Demonstranten umzubringen und ich habe wieder anonym gebloggt. Verwandte haben das herausgefunden, mich bedroht. Daraufhin habe ich entschieden Syrien zu verlassen. Du bist in die TĂźrkei gegangen. Ich bekam dort sofort Arbeit als Reporter. RegelmäĂ&#x;ig bin ich nach Nordsyrien gefahren, um Ăźber die Lage zu berichten, Ăźber Gegenden, in denen die syrische Armee von dschihadistischen Banden verdrängt wurde. Die aktuelle Situation, dass LGBTIs von Dschihadisten umgebracht werden, habe ich vorhergesehen. Wie bist du nach Deutschland gekommen? Ich bekam fĂźr drei Monate ein Stipendium der Heinrich-BĂśll-Stiftung. Danach wollte ich zurĂźck, doch mein Visum fĂźr die TĂźrkei lief aus. Freunde
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FOTO: EMMANUELLE CONTINI
Gender Trouble
Homosexualität_en, bis 01.12., Deutsches Historisches Museum, Schwules Museum* Fazit der SIEGESSÄULERedaktion zur Ausstellung ab 15.11. auf SIEGESSÄULE.DE
> Von den nackten Zahlen her ist das Projekt schon mal ein Erfolg. Allein bis Mitte Oktober zählte das Deutsche Historische Museum über 60.000 Besucher, im Schwulen Museum* näherte man sich der 10.000er-Marke, was die Ausstellung in diesem Haus zur bisher erfolgreichsten überhaupt macht. Ob die Gäste vornehmlich heterosexuell sind oder nicht, darüber lässt sich nur schwer eine Aussage treffen. Fest steht, dass es im DHM deutlich weniger Gruppenbesucher als üblich sind. Homosexualität_en sind offensichtlich etwas für Individualisten. Die Gästebücher sprechen viel von Begeisterung. Aber es gibt auch — vor allem schwule — Besucher, die ihre Schwierigkeiten mit einem Konzept haben, das Homosexualität „ganz klar im Rahmen queer-feministischer Politik und Theorie begreift und präsentiert", wie es Mitkuratorin Birgit Bosold formuliert. „Gerade wenn es um die Gender-Thematik geht, brauche ich thematisch eindeutigere Aussagen“, kommentiert etwa der Fotograf Rüdiger Trautsch die Auswahl der Kunstwerke. „Ich wünsche mir Positionen, die sich nicht hinter einer künstlerischen Abstraktion verstecken. Sodass auch ich als schwuler Mann da einen Mehrwert mitnehmen kann.“ Trautsch war schon 1973 auf der legendären Berliner Pfingstdemo mit dabei – wie eine seiner Fotografien in der Ausstellung illustriert. „Ich war etwas enttäuscht von der Ausstellung. Und viele meiner Freude denken ähnlich. Vielleicht liegt das daran, dass wir alle etwas älter sind.“ Mit dieser Aussage trifft Trautsch durchaus den Kern, denn die Schau markiert sicherlich auch einen Generationswechsel. Und eine neue Sichtweise auf unsere Geschichte. „Die Ausstellung sollte ja nicht vornehmlich die Erfolge feiern, sondern den Fokus darauf richten, was noch zu erledigen ist, wo noch Debatten anstehen“, so Birgit Bosold. „Kritische
Sie ist eines der wichtigsten queeren Kulturevents der letzten Jahre: Die von SIEGESSÄULE präsentierte Ausstellung „Homosexualität_en“. Noch bis zum 1. Dezember wird sie im Deutschen Historischen Museum und im Schwulen Museum* zu sehen sein. Mit ihrer queer-feministischen Perspektive auf homosexuelle Lebensweisen stieß sie in der Szene sowohl auf Begeisterung als auch auf Kritik. SIEGESSÄULE-Autor Carsten Bauhaus fasst die unterschiedlichen Positionen zur Schau zusammen
Stimmen zu provozieren war deshalb auch Sinn der Sache. Besser, es gibt Diskussionen und Aufregung oder auch Begeisterung, als wenn es gar nichts auslöst.“ Das Unbehagen mancher in Bezug auf die Tendenz der Ausstellung zeigte sich schon zu Beginn an der Kritik am Plakatmotiv mit Heather Cassils: Trans*themen würden so fälschlicherweise mit Homosexualität gleichgestellt. Birgit Bosold steht weiterhin zur Auswahl des Bildmotivs, das gängige Normen sprengt: „Wenn der Preis für Anerkennung die Normalisierung ist, wird’s politisch eng, denn was ist mit den Leuten, die die ‚normalen’ Werte nicht teilen? Haben die keine Anerkennung verdient?“ In der Fachwelt, unter Historikern, Kuratoren und Museumsleuten, ist die Ausstellung übrigens extrem positiv rezipiert worden. Und das vor allem auch wegen der Art der Präsentation: die nicht lineare, nicht chronologische, multiperspektivische Darstellung. Ein wichtiger Erfolg: Schließlich sollten genau diese Damen und Herren in den Institutionen angeregt werden, ihre eigenen Sammlungsdarstellungen und Präsentationsformen zu überdenken. „Das DHM etwa hat den Auftrag, die Geschichte der deutschen Gesamtgesellschaft zu verhandeln“, so Bosold. Bisher kamen wir aber darin gar nicht vor. „Nicht heteronormative Perspektiven und Themen sollten in Zukunft selbstverständlicher Teil jeder Ausstellung werden, und zwar in allen Institutionen.“ Vor allem hat die Ausstellung etwas deutlich gemacht, was auch Birgit Bosolds Kernthese entspricht: „Ich glaube, dass die sexuelle Revolution und die Änderung der Rolle der Frauen in der Gesellschaft die entscheidende soziale Revolution im 20. Jahrhundert war. Ohne sie wären wir alle nicht das, was wir heute sind. Dann gäbe es keine Homosexualität_en-Ausstellung und auch keine SIEGESSÄULE.“ < Carsten Bauhaus
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18 Community
Szene machen
FOTO: JASON HARRELL
Im November startet bei der Schwulenberatung Berlin wieder eine neue Coming-outGruppe. Das Besondere daran: Sie richtet sich nicht nur an jüngere Schwule, sondern ist ohne Altersbeschränkung für alle Männer offen. SIEGESSÄULE sprach mit Can Saruhan, der die Gruppe zusammen mit Patrick Diemling leitet
Anmeldung zum Vorgespräch über schwulenberatungberlin.de Erstes Treffen der Coming-out-Gruppe: 04.11., 18:30, Schwulenberatung Berlin, ab dann immer mittwochs
> Wie definiert ihr den Begriff Coming-out in eurer Arbeit? In erster Linie geht es uns darum, dass wir das Coming-out als lebenslangen, multidimensionalen Prozess betrachten und nicht nur als eine klassische Phase junger Schwuler, in der sie Freunden und der Familie von ihrer Homosexualität erzählen. Was genau ist mit diesem Prozess gemeint? Es geht einfach darum, dass man sich in jedem Lebensalter mit seiner sexuellen Orientierung und Identität auseinandersetzen kann. Deshalb gibt es bei uns auch keine Altersbeschränkung. Wir finden außerdem gerade den Austausch zwischen Älteren und Jüngeren gut und zielführend. Welche Biografien haben gerade ältere Männer, die in solche Gruppen kommen? Das ist sehr unterschiedlich. Es kommen Männer zu uns, die schon lange in verschiedenen Kontexten als schwul geoutet waren und bei denen es jetzt um einen weiteren Lebensbereich geht. Es sind aber auch Leute dabei, die ihr Coming-out erst sehr spät mit über 50 hatten und zum Beispiel viele Jahre mit einer Frau verheiratet waren, vielleicht sogar schon erwachsene Kinder haben und die jetzt noch mal ein neues Leben als schwuler Mann beginnen wollen. Die Gruppe startet jetzt im November. Wie läuft die Anmel-
dung bisher? Es haben sich zwar schon einige gemeldet, aber wir verfügen noch über Kapazitäten. Aktuell führen wir Vorgespräche und schauen, ob der Einzelne auch wirklich für die Gruppe geeignet ist. Wir prüfen vor allem, ob die Motivation ausreicht. Denn: Die Teilnehmer bekommen von uns viele Aufgaben, es gibt Spiele, Kleingruppenarbeiten und auf all das sollten die Männer Lust haben. Bei den Vorgesprächen fragen wir auch danach, warum sie zu uns kommen wollen. Wenn wir merken, dass es eher um einen Wunsch nach psychotherapeutischer Hilfe geht, verweisen wir auf geeignetere Angebote der Schwulenberatung. Wir möchten für die Teilnehmer die Möglichkeit schaffen, überhaupt einmal andere Männer zu treffen, die sich mit Coming-out-Fragen beschäftigen und vielleicht ähnliche Probleme haben. Was für ein Fazit ziehen deiner Erfahrung nach gerade die älteren Schwulen nach der Teilnahme an einer solchen Gruppe? Älteren schwulen Männern ist es oft wichtig, einfach mal andere Schwule in ihrer Altersklasse kennenzulernen und festzustellen: Ich bin nicht allein. Die wichtigste Erkenntnis ist dann meistens: Es ist nie zu spät, sich für ein Coming-out und damit für sich selbst zu entscheiden. < Interview: Daniel Segal
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News 19
FOTO: TANJA SCHNITZLER
FOTO: GUIDO WOLLER
FOTO: DANIEL SEGAL
FOTO: UTA ZORN
Kurz und bündig +++ Der Verdienstorden des Landes Berlin ging Anfang Oktober unter anderen an Jouanna Hassoun, die Projektleiterin beim Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) des LSVD. Bei der Verleihung wurde vor allem ihr Engagement für Flüchtlinge hervorgehoben. +++ Eine Konferenz zum Thema „Nach dem Arabischen Frühling: Risiken und Chancen für LSBTI in Nordafrika und dem Nahen Osten“ wird am 03.11. um 14:00 im Europasaal des Auswärtigen Amtes stattfinden. Auf der Veranstaltung werden LGBTI-AktivistInnen aus Ländern wie Ägypten, Tunesien oder Syrien über ihre persönlichen Erfahrungen berichten. Anmeldung bis zum 29.10. unter or06-hosp@auswaertiges-amt.de +++ Das Berliner Bündnis gegen Homophobie hat seine Nominierungen für den Respektpreis 2015 bekannt gegeben: Das Kuratorium entschied sich für Annet Audehm, Nasser El-Ahmad (Foto), die Arbeitsgruppe „Kunst im Kontext“ um Wolfgang Knapp sowie Dr. Jörg Woweries, der sich seit mehreren Jahren für den Schutz und das Selbstbestimmungsrecht von Inter*Personen engagiert. +++ Die lesbische Regisseurin Chantal Akerman nahm sich am 05.10. in Paris das Leben. Sie wurde 65 Jahre alt. Die gebürtige Belgierin hinterlässt ein umfangreiches Werk aus Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilmen, darunter auch den bedeutenden Lesbenklassiker „Ich, du, er, sie“(1974). +++ Vom 13. bis zum 15.11. laden Vorspiel und Seitenwechsel zum 7. Internationalen schwul-lesbischen Volleyball-Turnier. Es wird in drei Hallen in verschiedenen Bezirken Berlins gespielt. Die Abschlussparty steigt am 14.11. im SO36. Alle Infos zum Programm unter goldelsen-cup.de +++ Berlin bekommt ein Denkmal für die homosexuelle Emanzipationsbewegung. Ab Sommer 2016 soll es am Spreeufer gegenüber dem Bundeskanzleramt stehen. Die Entwürfe sind vom 06. bis zum 15.11. im Haus der Kulturen der Welt zu sehen. Eröffnet wird die vom LSVD und der Universität der Künste präsentierte Ausstellung am 05.11. von Klaus Wowereit (Foto).
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17:00 Uhr 18:00 Uhr
Vorprogramm mit Bernard J. Butler Trauerzug bis Joachimsthaler Platz (gegenüber Kranzler-Eck), anschließend Lichtermeer des Regenbogenfonds vor dem Ulrichs, K.-H.-Ulrichs-Str. 11, 10787 Berlin
20:00 Uhr
Warme Suppe im Ulrichs
Kerzen zum Mitführen und Niederlegen am Lichtermeer des Regenbogenfonds vor dem Ulrichs können vor dem Start im Lebensort Vielfalt erworben werden. Dort werden auch Luftballons ausgegeben. Weitere Infos: www.berlin-aidshilfe.de
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20 Titel
Joko Koma: Der Tür-Dämon vom „Irrenhouse“
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Titel 21
Pretty Cool
Auf Streifzügen durch die Berliner Szene treffen wir alle immer wieder auf Menschen, die durch ihr Äußeres dafür sorgen, dass wir für einen Moment fasziniert innehalten. Einige von ihnen bleiben in unseren Gedanken oder laufen uns immer wieder über den Weg. Wir haben fünf von ihnen ausgewählt und erzählen ihre Geschichte
> Seit 17 Jahren wohnt Joko Koma in Berlin – und fast genauso lang ist er der ikonische Party-Host an der Kasse von Nina Queers „Irrenhouse“. Seine extravaganten Kostüme machten ihn schnell zu einer festen Größe im Berliner Nachtleben. Optisch oszillieren Jokos Outfits zwischen Surrealismus und Club Kids. Wenn er nicht gerade Joko Koma ist, widmet der gelernte Schauwerbegestalter seine Zeit der Malerei. Viele, die ihm begegnen, sind schockiert von Jokos ungewöhnlichem Äußeren. „Oft ist die erste Reaktion betroffenes Schweigen“, lacht er. Vor einigen Kostümen hätten manche Menschen sogar Angst. In Jokos Zuhause ist jeder Quadratmeter mit Accessoires und Kostümteilen vollgestopft. Wann das angefangen hat mit dem Verkleiden? „Meine ersten Outfits habe ich mit 21 gemacht. Aber als Verkleiden würde ich das gar nicht bezeichnen. Viele Menschen sind ohne Maske viel verkleideter als mit.“ Wie lange es dauert, bis ein Outfit fertig ist? „Ich sammle ungefähr einen Monat für ein Kostüm, und dann brauche ich noch mal eine Woche, in der ich ungestört bin und nähe und bastle. Das Anziehen und Schminken geht dann schneller, da lass ich mir zwei Stunden Zeit.“ Oftmals kann das ganze Outfit erst vor Ort im Club angelegt werden, denn die diversen Aufbauten und Hüte passen unter kein Taxidach.
Mittlerweile hat Joko das Schminken reduziert und verwendet mehr Zeit auf seine Masken: „Ich findʼs immer schade: Man schminkt sich, macht sich Muster ins Gesicht – und dann wischt man es wieder weg. Eine Maske hält viel länger.“ Joko hat seine Masken zum Erkennungsmerkmal gemacht: Mit den zwei Öffnungen, die rund wie Schiffsfenster in der Mitte des Gesichts einen Blick auf Jokos Augen freigeben, wirkt er wie von einem anderen Planeten. Ein kleines Loch darunter, fast wie ein winziger Rettungsring, formt seine Lippen. Wo liegen die Grenzen der Kostüme? „Ich sage immer: pro Kostüm nur eine Einschränkung. Ich würde mich gerne noch mehr verformen, aber ich möchte auch gute Arbeit leisten. Wenn du ein eingeschränktes Sichtfeld hast, ist das schlecht an der Kasse. Ich hatte auch mal so dicke Lippen, dass ich meine Füße nicht sehen konnte.“ Die Verformung macht auch vor dem Rest des Körpers nicht halt. Mit einem Korsett schnürt sich Joko in Form, modelliert seinen Körper nach seinen Wünschen. Dazu trägt er, selbst wenn er nur am Einlass sitzt, hochhackige Schuhe. Um die Illusion perfekt zu machen, zeigt Joko so wenig Haut wie möglich. Nichts Organisches soll die kunstvollen Inszenierungen stören. Ist seine Körperinszenierung auch eine Gender-Performance? „Ich spiele zwar mit den Geschlechtern, fühle mich aber eher asexuell. Joko ist jedes Geschlecht und keines. Und jedes Fantasiegeschlecht.“ Nach 15 Jahren „Irrenhouse“ und anderen Partys ist Joko noch immer nicht müde. „Joko Koma wird mit mir in Rente gehen“, lacht er. Wir werden also noch genügend Outfits zu bestaunen haben. < Ronny Matthes
12. - 15.11.15 · Admiralspalast Berlin
17. - 29.11.15 · Admiralspalast Berlin
01. - 12.12.15 · Admiralspalast Berlin
15. - 20.12.15 · Admiralspalast Berlin
26. - 31.12.15 · Admiralspalast Berlin
07.03.16 · Friedrichstadtpalast Berlin
E NEU SHOW
feat. the Ballet Revolución Live-Band
15. - 20.03.16 · Admiralspalast Berlin
TICKETS: 030 - 479 974 99 aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) 01805 - 2001 (0,14€/Min. www.bb-promotion.com www.eintrittskarten.de
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22 Titel
Mascha: My Little Pony in der Gruft
> „Ich interessiere mich gerade sehr für Nachhaltigkeit in der Mode“, erzählt Mascha, als wir sie im Südblock zum Interview treffen, „und habe mir jetzt ein Klamottenkauf-Verbot auferlegt. Ich will wissen, mit wie wenig es sich gut leben lässt. Es muss nicht sein, dass ständig neuer Kram gekauft wird, vor allem Billigware, die unter Scheißbedingungen produziert wird.“ Mascha ist Ende 20 und kam vor sieben Jahren von Hamburg nach Berlin. Hier singt sie in der Synthpop-Band Attention Horse und arbeitet außerdem an ihrer Dissertation. Schon immer liebte sie es, optisch aus der Rolle zu fallen, ging als Kind mit Felljacken, Hüten und Glitzerkrönchen in die Schule. Später probierte sie verschiedene Szenen und Styles: Neo-Glam, Cyber-Goth, Hippie- und Indie-Style, aus denen sie sich nach und nach ihren eigenen Look zusammenbaute, den sie mit so blumigen Konstruktionen wie „My Little Pony in der Gruft“ zu umschreiben weiß. Mit ihrer akademi-
schen Laufbahn kollidierte ihr Look nie wirklich, obwohl es durchaus Momente gab, in denen sie sich Gedanken machte. „Ich habe drei Jahre lang an der Uni als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet und dort auch gelehrt. In der akademischen Welt kleiden sich die Leute schon eher konservativ. Ich entschied mich dann aber sehr bewusst dagegen. Ich habe unter anderem zu Genderthemen gelehrt, eine Anpassung hätte da nicht meiner Politik entsprochen.“ Emanzipation vermitteln und in Bluse und Kostüm aufkreuzen kam für Mascha nicht infrage. „Ich hätte meine gesamte Identität negiert. Die Studierenden fanden das toll, aber von vielen älteren männlichen Kollegen wurde ich nicht ernst genommen.“ Auch in der queeren Szene, vor allem aber in lesbischen Zusammenhängen stößt Mascha durch ihr Äußeres an Grenzen. „Ich identifiziere mich als Femme und habe oft das Gefühl, dass die Berliner Szene ziemlich ,femmephob’ beziehungsweise masculine of center ist.“ Der Begriff „masculine of center“ bezeichnet queere Frauen, die sich äußerlich eher an die männliche Seite des Genderspektrums anlehnen. „Dabei findet oft eine Gleichsetzung von ,Männlichkeit’ mit Natürlichkeit statt, was ich eigentlich total misogyn finde.“ Das gesellschaftliche Bild von Natürlichkeit ist für Mascha ein Konstrukt, von dem sie sich optisch gerne so weit wie möglich entfernt. Geometrische Formen, starkes Make-up, wilde Farben und ungewöhnliche Haarschnitte haben es ihr angetan. Reservierte Reaktionen in Frauen-Lesben-Trans*-Inter-Kontexten, in denen sie sich vor allem bewegt, nimmt sie in Kauf. „Ich glaube, dass Mode immer sozial funktioniert, immer Performance ist.“ Fehlinterpretationen der Performance gehören dann eben zum Geschäft. „Viele denken, gestylte Leute wären untouchable. Das ist Quatsch, ich rede sehr gerne mit Menschen. Und mir ist es wurscht, was die dann anhaben.“ Trotzdem macht sie sich selbst das Leben mit ihren Looks bunter, freut sich richtig darauf, sich aufzudonnern. Auch in ihrer Band Attention Horse, die auf der Bühne mit Performance-Elementen und einem bestimmten Look arbeitet. Wer sich das mal live anschauen möchte, hat am 11.11. ab 21:00 auf der Party „Electronic Orgy“ im Loophole dazu Gelegenheit, wo das Trio um Mascha live performen wird. < Jan Noll
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Titel 23 Ryan Stecken: Dragclownslut from outer space
> Freitagabend in Schöneberg. Aki hat zwei Stunden Zeit, sich in ihr Alias Ryan Stecken zu verwandeln und im Loungebereich des Hamburger Mary’s die Bühne freizugeben. „Ryan Stecken’s Open Stage“ heißt dort ihre respektive seine monatliche Show. Als Boy-Tunte Ryan Stecken war die junge Deutschphilippinin erstmals 2013 bei Dieter Bohlens berüchtigtem Casting-Format „DSDS“ und 2014 im Recall der Show auf Kuba aufgetreten. Aki winkt ab – und greift zu Klebestick und Babypuder, um sich nach der Gesichtsgrundierung ihre Augenbrauen abzudecken: „Ernst genommen habe ich das nicht, ich wollte als singende Boy-Tunte provozieren und sehen, wie das ankommt“, so die grazil wirkende Endzwanzigerin, die 2012 von den Philippinen zurück nach Deutschland kam, wo sie zuvor bis zu ihrem elften Lebensjahr gelebt hatte. Vor einem Jahr zog sie dann von Hamburg nach Berlin. Neben dem Open-Stage-Programm tritt ihr Alter Ego Ryan Stecken mit seiner Dragfamily „House of Freaks“ in Clubs auf, arbeitet als „Schnapstranse“ im SchwuZ oder singt als Soloact Coversongs in verschiedenen Showformaten der Berliner Szene. Ryans Aussehen variiert stark, eigentlich findet es sich immer erst im Laufe des Abends, erzählt Aki. Zum Boydrag fand sie auf einem queeren Bundestreffen in der Akademie Waldschlösschen, das sie mitorganisiert hatte. Das Spiel mit Genderbending reichte ihr bald nicht mehr, in „Babyschritten mit Glitter im Bart“ fing sie an zu experimentieren, wollte mehr Freiheit im Ausdruck. Clowneske Elemente spielen für Aki dabei derzeit eine besondere Rolle. „Für mich verkörpert der Clown das Schöne im Unschönen, eine Art, sich selbst nicht so ernst zu nehmen“, meint sie und zieht dabei die weiß grundierten Augenlidpartien mit schwarzen MascaraEcken grotesk in die Länge. Weißgrünliche Kontaktlinsen verleihen dem Blick die passende Freak-Ästhetik, die Mundpartie verwandelt sich mittels Lippenstift in einen herzförmigen Riesenschlund – das queere Fabelwesen Ryan Stecken nimmt Gestalt an. Seit sie das clowneske Element für sich entdeckt hat, explodiere sie förmlich vor Kreativität, erzählt Aki: „Ich hab mich noch nie so frei, so ‚ich‘ gefühlt!“ Ryan kriegt heute einen ganz besonderen Bart verpasst, nicht wie sonst aus abrasiertem Eigenhaar, sondern aus: Sicherheitsnadeln! Nach mehrmaligem Ausprobieren steht auch das Outfit fest: Hot-
pants, Oberteil, Plateaustiefeletten, Netzstrumpfhose. Weil ihr Letztere noch „zu heile“ ist, greift sie kurzerhand zur Schere und zerlöchert fix noch ihr Beinkleid ganz punkrockmäßig. Akis Brüste verschwinden unter Zuhilfenahme von handelsüblichem Tape zur Seite, Ryans flache Brust kommt im Ausschnitt zum Vorschein. Ein Packer – ein weicher Silikonpenis mit Hoden – rundet den Übergang ab und sorgt für die Beule in Ryans Hose. Martialisch wirkende Metallkrallen noch schnell aufgesteckt, leert er das letzte Schlückchen Sekt, bevor es die Treppen hochgeht. Die RyanStecken-Show kann beginnen. < Melanie Götz
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24 Titel
Absinthia Absolut: Hairy Fairy
> Ihr Name tauchte scheinbar aus dem Nichts auf und war plötzlich überall: Absinthia Absolut. Die Dragqueen mit dem gezwirbelten Bart saß Ende Oktober in der Jury zur „Miss Drag GMF“-Wahl. Sie selbst hatte die Wahl im letzten Jahr gewonnen, und das, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt erst seit sechs Monaten im Drag-Zirkus der Hauptstadt dabei war. Geträumt hatte sie eigentlich schon immer davon, aber umsetzen wollte sie es nie. Sie dachte damals noch, dass Drag und Bart sich ausschließen würden. Bis zu einem Abend beim „Drag Race“-Screening im Südblock. Gastgeberin Pansy, selber begeisterte Brusthaarträgerin, verkündete von der Bühne: „It’s an open stage. We love everyone. Especially hairy queens!“ Die typischen Erwartungen von glatt rasierten, haarlosen Dragqueens schienen für Absinthia plötzlich wie weggefegt: „Das war mein Wake-up-Call. Denn mir war klar, dass ich mich nicht rasieren will“, erinnert sie sich. Damals trug sie lediglich einen gezwirbelten Schnauzbart zu ihren Glitzerlippen, doch mittlerweile kam ein dichter Rauschebart dazu: „Ich wollte den schon ganz lange haben, habe mich aber erst nicht getraut, weil ich den Zwirbelbart als mein Markenzeichen etablieren wollte.“ Haare sind generell Absinthias Thema, denn tagsüber leitet sie einen Frisörsalon
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Titel 25 in Mitte. „Ich habe mein Leben lang von schwebenden Haaren geträumt. Leider hab ich auf dem Kopf selbst nicht mehr so viel.“ Als Dragqueen hat sie jetzt grenzenlose Möglichkeiten, diesen Mangel auszugleichen. Ihren Stil beschreibt Absinthia als Genderfuck, denn aussehen wie eine Frau will sie definitiv nicht. Ihre Outfits gestaltet sie in liebevoller Handarbeit mit viel Geduld selbst. Kleidungsstücke werden auf jede nur erdenkliche Art aufgepimpt. Allerdings hebt sie sich nicht nur durch ihren Look von der Masse der Durchschnittsschönchen ab. Bei ihren Auftritten wurde sehr schnell klar, dass sie viel Wert auf die gesamte Inszenierung legt: „Meist ist der Song zuerst da und dann baue ich darauf ein Outfit auf. Bei meinen Auftritten ist es mir wichtig, dass der Sound stimmt, dass mit dem Licht gut gearbeitet wird und dass alles auf den Punkt ist.“ Größte Inspirationsquelle dabei ist Popikone Madonna, die Absinthia vergöttert. Nicht nur deswegen ist sie nun auch seit einigen Monaten festes Mitglied des Performance-Teams der „Madonnamania“-Partys im SchwuZ. „Damit ist ein kleiner Traum für mich wahr geworden.“ Auf der großen Bühne im SchwuZ werden ihre Vollplayback-Nummern jetzt noch aufwendiger inszeniert. Backgroundtänzer, Windmaschinen, wehende Vorhänge, Konfettikanonen und perfekt einstudierte Choreografien. Mit all diesem Enthusiasmus ist Absinthia tatsächlich eine Ausnahmeerscheinung in der Berliner Dragszene. Oft genug tauchen immer wieder neue Möchtegernstarlets am glitzernden Firmament der Partylandschaft auf, doch die meisten verglühen genauso schnell, wie sie erschienen. Doch obwohl Absinthia definitiv Potenzial hat, will sie nicht versuchen, wie andere von ihren Dragauftritten und Bookings in den Clubs zu leben: „Ich will nicht aufhören Frisör zu sein.“ < Kaey
Keith Hennessy / Circo Zero
Turbulence (a dance about the economy) 17.+18.11. / HAU2 / Im Rahmen von “Marx’ Gespenster” www.hebbel-am-ufer.de
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26 Titel
Alle Fotos: J. Jackie Baier fotografie.jackiebaier.de
MJ Woodbridge: Immer wieder Grenzen sprengen
> Es klingt ironisch, aber das Auffälligste an MJ Woodbridge ist seine Stimme. Wer jemals das Glück hatte, dabei zu sein, wenn sich das ebenso wuchtige wie geschmeidige Gesangsorgan seinen Weg aus dem Körper des zierlichen Endzwanzigers bricht, weiß: Dieser Mensch hat so viel mehr zu bieten als einen aufregenden Look – und den hat er nun weiß Gott. Aufgewachsen in Australien, verließ MJ mit 22 seine Heimat und floh – ganz klassisch mit fast nichts als dem Flugticket in der Tasche – nach New York. „Ich musste einfach raus, Australien hinter mir lassen. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht out und fühlte mich generell unwohl mit mit selbst“, erzählt er beim Interview. „Ich musste Menschen finden, zu denen ich wirklich eine Verbindung habe, wollte einfach nur frei sein.“ In New York fand MJ im Überfluss, wonach er suchte. Er verdiente Geld als Straßenmusiker, stand mit seiner Gitarre bei Sonnenuntergang im Washington
Square Park und spielte seine Songs. „Ich traf dort wirklich tolle Leute, die dafür sorgten, dass ich nach und nach aus meinem Schneckenhaus kam.“ Und obwohl er bereits in Australien einen auffälligen Look hatte, blühte MJ auf, vor allem nachdem er seinen heute besten Freund kennengelernt hatte: „Wir wuchsen aneinander, inspirierten uns, brachten uns gegenseitig dazu, immer wieder die eigenen Grenzen zu sprengen.“ Zu den Outfits kam das aufwendige Make-up in einer Zeit, in der es MJ nach einer Trennung ziemlich mies ging. „Ich wollte nicht mehr ich selbst sein, wollte mich hinter etwas verstecken und begann wildes Make-up zu tragen. Es machte mir totalen Spaß, und ich realisierte irgendwann, dass die Person, die ihrem Ich zu entfliehen versuchte, mein wahres Ich war.“ Ungefähr ab dem Zeitpunkt seines Umzugs nach London – ein abgelaufenes Visum trieb ihn irgendwann aus den USA fort – begann MJ verstärkt in der queeren Szene und auf Partys zu arbeiten, wurde Teil der derzeit explodierenden, multisexuellen Dragszene der britischen Metropole. Doch auch hier machte ihm das Visum irgendwann einen Strich durch die Rechnung und er landete in Berlin. „Ich finde das eigentlich toll, immer weiterzuziehen und so die Möglichkeit zu haben, in so aufregenden Städten wie New York, London und Berlin zu leben. Auf der anderen Seite ist es aber auch hart, weil man immer wieder einen neuen Freundeskreis und Kontakte aufbauen muss.“ Sein Look öffnet MJ dabei Türen, obwohl es in Berlin härter ist als in London oder New York. „Vielleicht ist es die Dunkelheit dieser Stadt und der Musik hier. Ich bin meist der einzige Freak im Berghain und stehe am Sonntagmorgen alleine aufgedonnert da rum. Aber das gefällt mir auch irgendwie, ich fühle mich dann wie eine Kunstinstallation.“ MJ will erst mal hier bleiben, denn das Berliner Leben fühlt sich für ihn dennoch am besten an. Außerdem will er in Zukunft den Fokus ganz auf die Musik legen, arbeitet mit DJs und Produzenten an seiner ersten EP. Für die queere Berliner Szene ist das in jedem Fall eine große Bereicherung. < Jan Noll
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***028_031_heute_Musik_Programm 21.10.15 17:18 Seite 28
heute
FOTO: EZGI POLAT
28 Musik
Dancer In The Dark Mit gerade mal 23 Jahren veröffentlicht der dänische Sänger, Songwriter und Produzent Asbjørn nun bereits sein zweites Album. „Pseudo Visions“, das sich mit seinem artifiziellen, vom R’n’B beeinflussten Electropop in der Tradition von Künstlern wie Nils Bech, Sohn oder Trvls bewegt, könnte dem mittlerweile in Berlin lebenden Wunderkind zum Durchbruch verhelfen Asbjørn: Pseudo Visions (Sinnbus), ab dem 06.11. erhältlich Asbjørn live, 05.11., 21:00, Kantine am Berghain
> „Sunken Ships“, das 2012er Debüt Asbjørns, erzählte vom Herauswachsen aus der eigenen Haut. Vom heimlichen Auskotzen verdorbener Knochen am Fluss. Vom Sich-Sehnen nach versoffenen Seemännern. Vom Herumstreunen im Wald und in der Gosse. Musikalisch hatte er hier bereits zu einer Stimme gefunden, die der eines Thom Yorke ähnlich und doch ganz eigen ist. Eine fragile Präsenz, die tanzt wie ein taumelnder Boxer, die verspricht, uns zu nahe zu kommen, ohne uns Schaden zuzufügen. 18 Jahre alt war er da. „Mich fasziniert, was der Mensch macht, wenn er mit sich allein ist, wenn er glaubt, dass ihm keiner zusieht. Die erste Platte war eine Spielwiese. Es gab noch kein Publikum, das Erwartungen hat. Ich wollte reifer sein, als ich eigentlich war, und hab mich von all den großen Bildern blenden lassen“, erzählt er im Interview mit SIEGESSÄULE. Wenn Asbjørn mit sich allein ist, tanzt er. Ob beim Aufwärmen für einen Auftritt, bei den Aufnahmen seiner Demos, beim Warten an einer Bushaltestelle oder irgendwo draußen in der Wildnis: „Tanzen ist eine Droge für mich, kein Abdriften, vielmehr eine intensive Erfahrung von Intimität. Selbst wenn es im Nachhinein illusionär wirkt – solange ich es fühle, ist es wirklich. Intentionen spielen da keine Rolle.“ „Pseudo Visions“ nennt der 23-Jährige diesen Zustand innerer Euphorie mit einem Schuss heftiger Melancholie. Sein gleichnamiges, am 06.11. auf dem Berliner Label Sinnbus erscheinendes zweites Album ist anspruchsvoller Pop, der groovt
und manchmal die Grenze zum Kitsch überschreitet. Die Texte erzählen eine Entwicklungsgeschichte. Ein Konzeptalbum, das er als Produkt der Interaktion mit seinem Publikum begreift, denn mit dem setzt nämlich Reflexion ein. Und Veränderung. Auf Tour konnte Asbjørn herausfinden, welche Elemente seiner Kunst auf Resonanz stoßen. Schon als Junge fühlte er sich von Frauen inspiriert und imitierte sie leidenschaftlich. Die liberalen Eltern ermutigten ihn, seine feminine Seite auszuleben, glaubten sogar, er wünsche sich eine Transition. „Frauen sind meine Vorbilder! Im Pop sind sie den Männern im Ausdruck einer selbstbewussten sexuellen Identität weit voraus. Sie mussten sich diesen Ausdruck erkämpfen, während die Männer noch immer in Posen verharren.“ Vom Aufbrechen solcher Posen handelt der aufregend vielschichtige Song „Skywalker“: Asbjørn will zerschlagen und wieder zusammengesetzt werden, weil er sich selbst fremd geworden ist. Auf „Pseudo Visions“ erzählt er auch von vielgestaltiger männlicher Zurückweisung: Brüder, die seinen Küsschen ausweichen. Liebhaber, die in der Öffentlichkeit keine Emotionen zeigen. Partner, die ihn für eine Frau verlassen. Aber da ist auch eine Kraft, eine sich auf sich selbst besinnende Kraft, die so nur in Einsamkeit brütet, eine Kraft, die sagt: Ich bin nicht wie meine Brüder! Im Interview erklärt er, dass er sich manchmal noch immer wie ein Teenager fühlt, gleichzeitig begreift er sich als kalkulierenden Record-Label-Boss. Facetten, die er auf dem Debüt zugunsten eines artifiziellen Images versteckt hatte. Seit einem Jahr lebt der gebürtige Däne in Berlin und ist dankbar für die Offenheit, mit der er hier empfangen wurde. In seinen Videos tanzt er nun nicht mehr allein, sondern vermählt sich mit einer nächtlichen Community. Mit „Pseudo Visions“ erfährt er seine Blüte als Nachtschwärmer. Wer sich davon überzeugen will, hat am 05.11. in der Berghain Kantine dazu Gelegenheit, wo er das Album live vorstellen wird. Aber der nächste Kokon wartet schon. Es wird spannend zu sehen, wie Asbjørn diesen Knochen wieder auskotzt und YokoOno-gleich über weniger sicheres Eis spaziert ... < Josa Sesink
***028_031_heute_Musik_Programm 21.10.15 17:18 Seite 29
Musik 29
Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über PARSHIP 1)
Hier und jetzt Mit „Glad To Be Gay“ schleuste Tom Robinson eine Moritat in die Brit-Punk-Ära, die bis heute zur eigenen Standpunkthinterfragung anregt. Seit 2002 genießt er als BBC-6-Interviewer hohe Wertschätzung. Einige seiner Gäste sind auch auf der CD „Only The Now“ zu hören, mit der sich Tom Robinson nun als Musiker zurückmeldet
Tom Robinson: Only The Now (Castaway Northwest), jetzt erhältlich. tomrobinson.bandcamp.com Mehr zur Geschichte seines Protestsongklassikers findet sich auf gladtobegay.net und bothways.com
> Die Differenzierung ist beabsichtigt: Seine letzte Songsammlung reicht zwar ins Jahr 1996 zurück, doch zu Millenniumsbeginn erschien eine Spoken-Word-CD, die sowohl Glossen (u. a. zur viel diskutierten Bisexualität des Gay-Rights-Aktivisten) als auch Reflexionen über Freundschaft und Trauer enthielt. Etwa die Geschichte des von ihm und seiner Frau betreuten Pflegesohns, welcher die verminderte Aufmerksamkeit nicht verwand, als ihr erstes Baby zur Welt kam. Und der als Pubertierender schließlich so straffällig wurde, dass er nur noch im Sprung vom Hochhaus einen Ausweg sah. Dies lässt Robinson bis heute nicht ruhen. Denn als er sich mit 16 in einen Klassenkameraden (mit „gipsy hair and dark brown eyes“, wie er es Jahre später in „Elton’s Song“ beschrieb) unglücklich verliebte, unternahm er selbst einen Suizidversuch. Die bei vielen jungen Männern noch heute existierenden Skrupel, sich in Krisensituationen helfen zu lassen, bewogen Robinson, seinem 2001-er Plädoyer „Don’t Jump, Don’t Fall“ ein neues Gewand zu verpassen und es der „Campaign Against Living Miserably“ zu widmen. Robinsons Engagement für Organisationen, die über den LGBTI-Kontext hinausreichen, zeichnete ihn bereits Ende der 1970er aus, als er bei „RockAgainstRacism“ mehrfach den Headliner gab. Auch sein aktuelles Album enthält viele Stücke, die ihn als bissigen Kommentator politischer Missstände ausweisen. Die dramaturgische Finesse, mittels der die in „Glad To Be Gay“ besungenen (und fortwährend aktualisierten) Ungeheuerlichkeiten so leicht ins Ohr gehen wie in besten Kinks-Momenten, ist auf „Only The Now“ jedoch rar gesät. Selbst diejenigen, die Robinsons Wandel vom Pubrocker zum Brel-Interpreten gerne folgten und ihm 1984 den Erfolg mit der somnambulen Soul-Nummer „War Baby“ gönnten, dürften mit den lautstarken Spitzen gegen NATO-Bomber und sich schadlos haltende Banker ihre Mühen haben. Denn einer Kakophonie aus verzerrten Violinen und Gitarren kann sich der 65-Jährige leider nur mit Gebell erwehren. Und so anerkennenswert es ist, die Abschaffung der Prozesskostenhilfe zu thematisieren, hätte Billy Bragg einen komplexeren Gesangspart als in „The Mighty Swords Of Justice“ verdient. Mehr Glück als Duettpartner hatte da John Grant. Für ihn sah Robinson den kathartischen Singalong-Song „Cry Out“ vor, in dem sich auch die sonore Stimme des Gastgebers entfalten kann. Die meisten Nuancen zeigt dieser jedoch im ausklingenden Titelstück, in dem er anrührend die noch frische Beide-Kinder-aus-dem-HausSituation reflektiert. Spätes Balladenglück, aber immerhin! < Markus von Schwerin
Jetzt verlieben
***028_031_heute_Musik_Programm 21.10.15 17:18 Seite 30
heute
30 Musik
Eat Lipstick
Jon Campbell
„Eat Lipstick“ eatlipstick.com
„Dumb/In My Dreams“ Of Naked Design Recordings
> Man muss schon eine Vorliebe für Hardrock und seine schablonenhaften Songwriting-Strukturen und Attitüden haben, um sich der Berliner GlamDrag-Punk-Rock-Kapelle Eat Lipstick nähern zu können. Der Lippenstifte verdrückende Zirkus um Sängerin Anita Drink geistert schon seit Jahren durch die Szene, doch erst jetzt gibt’s ein erstes Album. Und das ist erstaunlich wenig chaotisch, sondern vielmehr eine grundsolide produzierte Rock-’n’-Roll-Platte mit ordentlich Hitpotenzial geworden. Dead Kennedys meet Twisted Sister. <
> Nach der Blüte der letzten Jahre ist es nun etwas stiller in der queeren Berliner Musikwelt geworden. Doch mangelnde Quantität lässt offensichtlich Raum für Qualität, denn mit Jon Campbell aus dem Monster Ronson’s kommt nun erstklassiger Nachschub. Produziert von seinem Partner Jamie, Kopf des Kammerpop-Ensembles The Irrepressibles, geht Jon 2016 mit seiner ersten EP „About A Boy“ an den Start. Eine Vorabsingle gibt’s schon jetzt. Die zwei Stücke – beide kurz wie ein Wimpernschlag – gewähren einen Einblick in das verwunschen-intime Folk-Country-Universum des Künstlers. Jons dunkle Stimme geht runter wie warmer Kakao und hinterlässt vor allem eines: das Bedürfnis nach mehr. <
Tickets 030.8831582 // www.bar-jeder-vernunft.de
Helen Schneider
Janet Jackson
„Collective Memory“ SPV
„Unbreakable“ Black Doll/Rhythm Nation/BMG
> Wenn eine Platte mit „Songs für Erwachsene“ beworben wird, kriegen auch Erwachsene Angst, denn das klingt nach muffiger Ödnis. Ganz anders aber bei Helen Schneider. Helen who? Schneider! With the Kick! Dafür muss man dann wohl doch erwachsen sein. Kurzform: Helen veröffentlichte Anfang der 80er mit ihrer Band The Kick ein paar ambitionierte New-Wave-Rockalben, bevor sie sich ab 1987 aufs Schauspiel- und Musicalfach verlegte. „Collective Memory“ ist nun die erste Platte mit wirklich neuen Songs seit 30 Jahren. Die FolkpopStücke erfinden zwar das Rad nicht neu, sind aber von einer berührenden Glaubwürdigkeit. <
> Ernst zu nehmende Popstars gibt’s ja kaum noch und so sorgen „Comeback“-Alben hin und wieder dafür, dass sich KonsumentInnen besinnen – auf die ganz Großen, auf die guten Zeiten der Popmusik, auf ihre Nostalgie. So muss sich auch die Euphorie über Janet Jacksons erstes Album seit sieben Jahren die Frage gefallen lassen, was die Künstlerin 2015 noch zum Popdiskurs beizutragen hat. Die Antwort lautet: nicht viel. „Unbreakable“ ist ein konventionelles und etwas altbackenes Pop-R’n’B-Album geworden, weit weniger state of the art produziert als der Vorgänger „Discipline“. Das muss aber nicht prinzipiell etwas Schlechtes sein. < Texte: jano
***028_031_heute_Musik_Programm 21.10.15 17:18 Seite 31
NOVEMBER
Musik 31
FOTO: MARCUS WITTE
Mika Risiko ist DJ, Produzentin und Musikerin. Derzeit ist sie vor allem mit ihrem DarkElectro-Trap-Projekt Ziúr aktiv und ko-hostet die Partyreihe „Boo Hoo“ im Südblock. Am 10.11. spielt sie live im Vorprogramm der queeren New-Wave-Band Lower Dens (Bi Nuu, 20:00). Für das Drehmoment schreibt sie über Grace Jones’ Karrieremeilenstein „Nightclubbing“ von 1981
Drehmoment mit Mika Risiko > Nachdem ich jahrelang meinen Plattenspieler vernachlässigt hatte, machte ich mich eines Abends in verträumter THC-Wolke auf die Suche, um einige Platten dann doch noch vor dem Hausstaub zu retten. Ich stieß dabei neben ein paar äthiopischen Jazz-Platten erneut auf Grace Jones’ 1981er Album „Nightclubbing“. Wenn ich drüber nachdenke, welches Bild ich von Grace Jones in erster Linie habe, ist es zweifelsohne das einer echten Visionärin. Angefangen bei ihrer androgynen, gar unnahbaren Erscheinung, mit der sie zu ihren Modelzeiten Anfang der 80er in Paris der Modewelt den Kopf verdrehte und Gendernormen infrage stellte, bis zu der Tatsache, dass sie sich von niemandem diktieren ließ, was sie zu tun oder zu sagen habe. Etwas, das als weiblicher Popstar keinesfalls zum guten Ton gehörte, denn einen eigenen Kopf zu haben, Stärke zu zeigen wird ja „natürlicherweise“ nur dem Mann in die Wiege gelegt. Grace Jones ist anders, sie hatte immer schon ein Problem mit Autorität, und das auch zu Recht. Kein Wunder also, dass unzählige Popstars der Neuzeit Spuren ihres ikonenhaften Images und ihrer ungebändigten Kreativität weitertragen. „Nightclubbing“, die zweite Platte ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den jamaikanischen Produzenten Sly & Robbie, könnte schon fast als ein CoverAlbum gelten, da fünf der neun Stücke Coverversionen sind. Grace Jones allerdings nahm die Elemente der Songs und drehte sie ordentlich durch den Fleischwolf. Unverkennbare Einflüsse aus Reggae und Dub, gepaart mit ihrer Gabe, die Songs nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verkörpern, führten zu einer weitestgehenden Neudefinierung des New Wave und markiert „Nightclubbing“ als musikalischen Meilenstein. Doch Grace Jones setzte auch inhaltlich erneut Maßstäbe. Eine der ersten Zeilen, die mir nie mehr aus dem Kopf gingen, nachdem ich sie einmal gehört hatte, war: „Feeling like a woman, looking like a man“. Heute wohl genauso aktuell wie damals. Sie stammt aus dem Song „Walking In The Rain“, der bis heute als Hymne für einsame Wölfe gilt, die für immer Unverstandenen. Ein unmissverständliches Identifikationsmodell für Dropouts. Fun Fact: „Nightclubbing“ enthält mit „Pull Up To The Bumper“ auch eine Hommage an den Analsex: „Pull up to my bumper, baby/In your long black limousine/Pull up to my bumper, baby/And drive it in between“ <
Do. 05.11. Elektronischer Donnerstag: Boyola
23 Uhr | House & Acid Akirahawks || Santiago Lecce || Lucky Pierre | plus Darkroom
Fr.
06.11. London Calling
23 Uhr | Indie, House, Trap & Hiphop Lego || marsmaedchen || Exildiscount || Larry Tee || Sheila Chipperfield Black Cracker || Will Cream || Ben Jackson || Linnea´s Brother Freischnaps: Jacky-Oh Weinhaus & Herr Panitz
Sa. 07.11. 14 Jahre bump!
23 Uhr | Das Jubiläums-RetroStudio mikki_p || derMicha || Chrizz T || Cul de Paris || Modeopfer || Morisson TrümmerTransen-Show: Linda von Tennstaedt & Gaby Tupper
Do. 12.11. Elektronischer Donnerstag: about:Tanz
23 Uhr | ://about blank & SchwuZ feiern gemeinsam ://about blank DJs: Diwa & Natascha Kann | plus Darkroom
Fr.
13.11. Partysane
23 Uhr | Die Party von Gloria Viagra Gloria Viagra || influx_ || Gold Tier || Cem Dukkha || Marro Partysane-Groschen: Netzwerkl Diskriminierungesfreie Szenen für alle!
Sa. 10.10. Popkicker by Jurassica Parka
23 Uhr | Pop, House & Retro Jurassica Parka || Charlet Crackhouse || Sugar Bros. || Didi Disco || U-Seven Ipek || Mauro Feola || Samuel Show: DJ-Battle mit Jurassica Parka & Jacky-Oh Weinhaus Live Entertainment: Candy Crash & Kaan Toiletten-Salon: Jacky-Oh Weinhaus & Gisela Sommer Freischnaps: Ryan Stecken & Destiny Drescher
Do. 19.11. Elektronischer Donnerstag: BRU/T
23 Uhr | Techno Av Skardi || Vincet Carpentier || Summe | plus Darkroom
Das Jubiläumswochenende zu 2 Jahre SchwuZ am Rollberg Fr.
20.11. Gealtert aber nicht gereift 15 Jahre Kingz of Berlin
20.30 Uhr | Show mit: Ben d´Over, Fronck de Sáster || Johnny Kingsize || Kris Ko Leon Laszivo || Moritz G. || Nic van Dyke || Tiger Tom || Toni Transit Special Guest: Spicy Tigers on Speed Einlass: 20 Uhr
Fr.
20.11. HOT TOPIC vs. Room For Resistance
23 Uhr | Drag Special zum Jubiläums-Wochenende! LCavaliero & Viola || Gloria Viagra & Trudi Padma Knusprig || rRoxymore Luz || Dasco || trust.the.girl || Lennox | Visuals: VJ Elke Echo Bärte Kleben mit den Kingz of Berlin Solishots & Infostand: Pressebeobachtungsgruppe Rassismus
Sa. 21.11. 2 Jahre SchwuZ am Rollberg: Lesung mit Ralf König 21 Uhr | Lesung, im Anschluss Signierstunde Einlass: 20.30 Uhr
Sa. 21.11. 2 Jahre SchwuZ am Rollberg: Your Kiezdisko loves you
23 Uhr | Pop, House, Retro & Show Jurassica Parka || Edith Schröder || Martha Hairy aka Kenny Dee LCavaliero || marsmaedchen || Aérea Negrot || Ena Lind || Lucky Pierre Camelia Light aka Modeopfer || Monique || derMicha Special Vogueing Performance by : The HouseOfMelody Vernissage: FAIRY TAILS (Kooperation mit der Bar jeder Vernunft) Soli-Schnaps für die SchwuZ Nachbar*innen der MoRo Seniorenwohnanlage: Sharleen Voyage & Brigitt Oytoy
Do. 26.11. Elektronischer Donnerstag: G Day
23 Uhr | House & Deep House Laura de Vasconcelos || Mashyno || 2Faro || Freddie Merkur plus Darkroom
Fr.
27.11. L-Tunes
22.30 Uhr | Lesbenparty - All friends welcome DJs: tba Extras: Partyfotografie, Kicker, Darkroom, Networking Lounge
Sa. 28.11. Proxi Club
23 Uhr | House, Techno & Disco Karina || Manosalaplaya || Snax || Debbie Upper || Maxime Iko || PomoZ Jacky-Oh Weinhaus || Monchichi Free Shots by Julius Petit & Don Franco
www.schwuz.de • Rollbergstr. 26
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heute
FOTO: D.R., MERVE VERLAG
32 Buch
Foucaults Erbe Daniel Defert wurde nach dem Tod seines Partners Michel Foucault zur Galionsfigur im Kampf gegen HIV in Frankreich. Ein Buch gibt nun spannende Einblicke in sein Leben Daniel Defert: „Ein politisches Leben“, Merve Verlag, 240 Seiten, 22 Euro Foto: Daniel Defert (links) und Michel Foucault (rechts) Mitte der 70er-Jahre
> Aktivismus leicht gemacht. Das wäre ein passender Untertitel für dieses Interviewbuch. Wie mobilisiert man die Massen? Wie schafft man es, Einfluss auf Politik und das gesellschaftliche Denken zu nehmen? Welche Hindernisse erwarten einen? Hürden, Feinde, Gegenspieler? Die Antworten lassen sich aus den Gesprächen mit dem französischen Soziologen Daniel Defert in „Ein politisches Leben“ herauslesen, die zusammengenommen ein packendes Zeitdokument bilden. Außerhalb der Grande Nation könnte Defert, der 1988 zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wurde, eingefleischten Philosophiefans als der Partner von Michel Foucault bekannt sein. Über 25 Jahre waren die beiden ein Paar, bis Foucault 1984 an den Folgen von Aids verstarb. Ein Geschehnis, welches Defert tief erschütterte und ihn dazu brachte, AIDES zu gründen – eine Organisation zur Unterstützung HIVpositiver Menschen, die innerhalb
weniger Jahre zur größten ihrer Art in Frankreich wurde und mit ihrer Arbeitsweise weltweit Maßstäbe setzte. Am Anfang des Bandes steht jedoch die Schilderung der französischen Studentenbewegung der 68er mitsamt ihren diversen Protagonisten im Vordergrund. Das ist etwas mühsam zu lesen, weil viele der Namen in Deutschland eher unbekannt sind und man die zig Fußnoten zum Verständnis benötigt. Spätestens jedoch, wenn es um die Gründung der GIP geht, eine Organisation, die sich in Frankreich für die Rechte von Gefangenen einsetzte und nicht zuletzt Foucaults Buch „Überwachen und Strafen“ ein praktisches Gegenstück gab, nimmt das Buch mehr und mehr an Fahrt auf. Und schließlich Aids: Der Ausbruch der Epidemie, die anfängliche Hilflosigkeit, all die Opfer, Toten, die Stigmata einer hysterischen Gesellschaft. Deferts nahezu nüchterne Beschreibungen der Ereignisse und wie er mit vielen Verbündeten nicht nur Strategien zum Umgang mit der Krankheit suchte, sondern auch fand, formen ein durchweg lesenswertes, universelles und hoch spannendes Panorama einer dramatischen Zeit. Wunderbar wird daran auch deutlich, wie durch Aids Homosexualität notgedrungen aus einer Nische plötzlich in den Fokus rob der Öffentlichkeit rückte. <
***032_035_heute_Buch_Programm 21.10.15 17:19 Seite 33
Schickeria Philipp Tingler: „Schöne Seelen“, Kein & Aber, 352 Seiten, 22 Euro
Philipp Tinglers neuer Roman „Schöne Seelen“ befasst sich wieder mit seinem liebsten Thema: der Beschreibung und Demontage der besseren Gesellschaft. Diesmal geht es der Zürcher High Society an den Kragen, wo sich nur auf den ersten Blick alles um Hyaluronsäure und Klatschgeschichten dreht
LE NOZZE DI FIGARO
Wolfgang Amadeus Mozart MUSIKALISCHE LEITUNG
Gustavo Dudamel Flimm
INSZENIERUNG Jürgen PREMIERE: 7. NOVEMBER
9./ 11./ 13./ 15./ 19./ 21. NOVEMBER 2015 TICKETS 030 – 20 35 45 55 | WWW.STAATSOPER-BERLIN.DE
> Wenn man Philipp Tinglers neues Buch liest, dudelt einem unfreiwillig die ganze Zeit der Refrain des Hits der Spider Murphy Gang von 1981 im Ohr herum: Schickschick-schickschika-Schickeria. Denn genau da ist seine Handlung angesiedelt. Inmitten einer Welt, in der das wichtigste Kriterium ist, ob man nun zum sogenannten neuen oder – viel, viel besser – alten Geld gehört. Oder wie es gleich im ersten Kapitel die schwerreiche Millvina Van Runkle mit ihren letzten Worten ausruft: „Wenigstens sterbe ich reich!“ Tingler, der in Berlin geboren wurde, lebt seit vielen Jahren mit seinem Ehemann in Zürich. Dort wohnt auch der Protagonist aus „Schöne Seelen“, Oscar Canow – er ist Schriftsteller und eine Art Alter Ego Tinglers. Zwar ist Canow unbestritten ein Teil der besseren Gesellschaft und liebt es, in Luxus zu leben, dennoch steht er tendenziell etwas abseits und hat immer die Beobachterposition inne. Wer sich nun was im Gesicht hat machen lassen oder pleite ist, wird zwar an ihn herangetragen, doch es berührt ihn nur peripher. Eigentlich sucht er wieder Inspiration, etwas, was ihn wirklich packt. Diese glaubt er wiederzufinden, als sein bester Freund Viktor den absurden Vorschlag an ihn heranträgt, stellvertretend für ihn eine Therapie zu machen, zu der seine Frau Mildred, die Millvinas Erbin ist, Viktor drängt. Ahnend, dass dies zu Komplikationen führen wird, willigt Oscar dennoch ein. Relativ schnell wird deutlich, dass die eher dünne Handlung Mittel zum Zweck ist, um Tinglers eigentlicher Stärke einen Rahmen zu geben: rasante, philosophische Zwiegespräche zu entwickeln. Ob nun zwischen Oscar und Viktor oder Oscar und dem Psychiater Hockstädder, hier glänzt Tingler durch Betrachtungsweisen über Sinn und Unsinn des Seins, die so spritzig formuliert sind wie ein Kir royal. Manchmal fast zu spritzig und elaboriert. Amüsant zu lesen ist es aber allemal. Witzigerweise scheint der Verlag generell ein Faible für Klatsch und Tratsch aus der Oberschicht zu haben. Denn im Frühjahr legte er Truman Capotes Romanfragment „Erhörte Gebete“ neu auf. Nie zuvor war Capote schwuler als in diesem fast vergessenen Werk, einer großartig giftigen Abrechnung über die High Society der damaligen Zeit samt Jackie Kennedy und Co. < rob
Foto © Markus Lüpertz / VG Bild-Kunst Bonn, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York
FOTO: NATHAN BECK
Buch 33
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34 Buch
FOTO: IMPERIAL WAR MUSEUM
Tereska Torrès: „Frauenkaserne“, Louisoder Verlag, 160 Seiten, 16,90 Euro
Mädchen in Uniform Tereska Torrès’ „Frauenkaserne“ löste in den 50erJahren einen Skandal aus. Nichtsdestotrotz verkaufte sich ihr Roman voller lesbischer Sexszenen allein in den USA vier Millionen Mal. Der Louisoder Verlag legt das vielschichtige Buch neu auf
> Im Jahr 2015 Tereska Torrès‘ biografisch gefärbtes Werk „Frauenkaserne“ zu lesen ist ein bisschen, als würde man einer Runde Stille Post beiwohnen, die seit 70 Jahren andauert. Das Kuriose an diesem Buch ist nämlich, dass niemand mehr das Originalmanuskript kennt, seit die Autorin 2012 verstarb, denn ihr zweiter Mann, der das Buch der polnischstämmigen Torrès nach dem Zweiten Weltkrieg ins Englische übersetzt hatte, fügte auf Druck des Verlegers hin wertende Kommentare in das Original ein. Trotz der neuen „moralischen Instanz“, zu der die Erzählerin gemacht worden war, wurde das Buch 1952 wegen der aus heutiger Sicht beinahe anrührend prüden lesbischen Sexszenen beinahe verboten. Torrès, die nach wilder Flucht vor den Deutschen 1940 in die Frauensektion der Freien Französischen Streitkräfte in London eintrat, führte akribisch Tagebuch und notierte während der Kriegswirren warmherzig und scharfsichtig ihre Erlebnisse. Den nervenzerrüttenden Exilalltag genauso wie das angespannte Warten auf die Invasion der Alliierten. Aber auch – wie der Klappentext der Erstausgabe von 1950 mahnend und zugleich sensationslüstern verkündete –, was passiert, „wann immer Frauen ohne normales Ventil für ihre Gefühle zusammenleben müssen“. Einige angeln sich reihenweise hübsche Offiziere, andere beginnen Affären untereinander. Damals ein absoluter Skandal. Trotzdem wollte sich die Autorin nie als Ikone lesbischer Literatur ansehen, auch wenn sie dieses Prädikat zweifelsohne verdient hätte. Findet man sich einmal damit ab, dass die „echten“ maskulinen Lesben zu einem Leben in Einsamkeit verdammt und die femininen am Ende zu heterosexuellen Beziehungen bekehrt werden, ist es eines der wenigen Bücher aus jener Zeit, die nicht nur Sex zwischen Frauen offen darstellen, sondern auch interessante Einblicke geben in die damaligen Moralvorstellungen. < Anja Kümmel
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Buch 35 Es muss ja nicht immer queer sein. Für den Seitenblick schaut Thomas Götz von Aust über den Tellerrand und lässt sein Radar durch die russische Literatur schweifen
Schmuck Keramik Grafik Verkaufsausstellung seit 1975
Eva Laufer
und 17 weitere Schmuck-Gestalter
FOTO: IZRAS
Juliane Herden
und 24 weitere Porzellanund Keramik-Werkstätten
Seitenblick > 1990 haute der russische Autor Wladimir Sorokin mit „Ein Monat in Dachau“ einen schwer verdaulichen Exzess heraus. In der fiktiven Geschichte reist er, während die Sowjetunion in den letzten Atemzügen liegt, von Moskau über Braunau, das städtebaulich nach dem Konterfei Hitlers umgestaltet wurde und dadurch sogar neben der Chinesischen Mauer vom Weltall aus zu sehen ist, nach Dachau, wo er von SS-Boys und Gretchen-Girls in Empfang genommen wird und alle 26 Stationen des Konzentrationslagers durchläuft. Einen solchen Furor, den Sorokin dort auf 40 Seiten zutage treten lässt, schreibt man sich wohl nur einmal von der Seele – so etwas las ich zumindest nur einmal. Kein Wunder, dass Kiepenheuer & Witsch seinen neusten Roman „Telluria“ als Opus magnum des wichtigsten zeitgenössischen Autors Russlands ankündigte. Hier tobt er sich nun auf 400 Seiten aus und seine Protagonisten sehnen sich nach Nägeln in ihren Köpfen: „Dann nahm er den Keil aus der Streichholzschachtel, rieb ihn mit Spiritus ab, hielt ihn an den Punkt, nahm einen Hammer aus der Tasche und jagte den Keil mit einem schnellen, starken Schlag in Klops Kopf hinein.“ Denn es sind keine gewöhnlichen Nägel, sondern sie enthalten das Superrauschmittel Tellur, um das sich alle Protagonisten reißen und sich alles Geschehen dreht in einer Welt, die zwischen Postmoderne und Präapokalypse taumelt. Die von Sorokin entworfene Dystopie, in der Deutschland nach dem Ende der Taliban-Herrschaft in Köln wieder den ersten Karneval feiert und Russland in postpostsowjetische Duodezfürstentümer zerfallen ist, scheint mir als Buch gewordenes Symptom einer ambitioniert gepflegten Langeweile. Sorokin zaubert ohne Frage virtuos ein schillerndes Panorama aus 50 Einzelszenen, jede für sich genommen schon eine große Anekdote, kleine Erzählung oder dramatische Versuchsanordnung, aber das war es auch: Die Dramatik ist eine simulierte, das Geschehen ein
Konstrukt und die Protagonisten Modelle. Nichts berührt, nichts lebt. Ein Kapitel tritt ab, ein neues Kapitel tritt auf, bevor ein drittes seine beiden Vorgänger verdrängt. Das Buch ist zu gut geschrieben, um ein gutes Buch zu sein. Mehr als eine gleichgültige Bewunderung weckt diese Arbeit Sorokins nicht in mir. Was ich aber hoffe, ist, dass Sorokins nächste Publikation den Furor von „Ein Monat in Dachau" wiederfindet und „Telluria“ ein Übergangswerk eines arrivierten Autors ist, der in seinem Alterswerk die Brillanz des Jugendwerks von 1990 wiederfindet. Was für ein Lesen hingegen bei seinem Landsmann Boris Sawinkow in „Das fahle Pferd“ (Galiani Berlin)! Wobei Lesen eine schamlose Untertreibung ist, es ist ein Erleben und ein Erlebnis. Und zugleich eine Entdeckung: Den Roman eines Terroristen – so der Untertitel – schrieb Sawinkow bereits 1908 im Pariser Exil, nachdem er dorthin aus dem Gefängnis von Odessa geflohen war. Denn Sawinkow selbst verübte zahlreiche Terrorakte gegen das zaristische Regime und war dafür zum Tode verurteilt worden. So lässt sein Buch tief und wahrhaftig in die Seele eines Terroristen blicken und gilt zu Recht als ein Vorläufer des Existenzialismus. Ich scheue mich, seinen Protagonisten Gregor einen Held zu nennen. Nicht, weil er Teil einer Terroristengruppe ist, die den Gouverneur umbringen will, sondern weil er einfach keinen Charakter hat. Es ist ihm gleichgültig, dass er mordet, dass er nicht liebt. Ein gelungener Mord ist wie eine misslungene Liebe: Es musste geschehen. In seiner absolut nihilistischen Sichtweise, in der jeder Tag der letzte sein kann und jeder Satz ein Vermächtnis bildet, gelten ihm die allverschlingende Apokalypse und allumfassende Liebe Christi als parallele idee fixe, die sich in einer unendlichen Ferne treffen. So betrachtet, möchte ich Sorokin wünschen, dass er sein sicheres Berliner Exil verlässt und es Sawinkow von einst gleichtut: ins Leben ziehen. Es muss ja nicht gleich als Terrorist sein. <
Hedwig Bollhagen
und 24 weitere Porzellanund Keramik-Werkstätten
Björn Köhler
und 8 weitere Künstler mit Weihnachtsmotiven
studio galerie berlin Frankfurter Allee 36a 10247 Berlin-Friedrichshain U-Bhf Samariterstraße Mo–Fr 10–19 Uhr Sa 10–16 Uhr studio-galerie-berlin.de
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FOTO: ARNO DECLAIR
36 Bühne
Herr Marie und Frau Clavigo Klassiker-Dekonstruktion am Deutschen Theater: Stephan Kimmig macht aus Goethes „Clavigo“ Pop-Theater mit Geschlechtertausch Clavigo, mit Susanne Wolf, Marcel Kohler u. a., Regie: Stephan Kimmig, 13.11., 19:30 (Premiere), 17., 23.11., 20:00, Deutsches Theater deutschestheater.de
> So sind die Typen, die irgendwas mit Kunst und Medien machen, nun mal, wenn sie auf Ruhm und Erfolg schielen. Für eine gute Pointe verkaufen sie auch mal ihre Großmutter und für einen literarischen Wurf wird ohne Zögern die eigene Liebesbeziehung ausgeschlachtet. Mit derlei Arschlochverhalten – und auf Kosten seiner Geliebten Marie – schafft es so auch Goethes Dramenheld Clavigo zu erstem schriftstellerischen Ruhm. Das schreit geradezu nach einer trendig aktualisierten Neufassung. Stephan Kimmig, der als Hausregisseur des Deutschen Theaters dort zuletzt „Wassa Schelesnowa“ und „Don Carlos“ in Szene setzte, hat das nun erledigt. Ihn hat allerdings nicht „der kleine bürgerliche trauerspielige Plot vom bösen Wolf und dem Opferlamm“ interessiert, wie er gegenüber SIEGESSÄULE erklärt, sondern nur bestimmte Aspekte von Goethes in acht Tagen heruntergeschriebenem Schnellschuss: nämlich „die Rolle des Künstlers zwischen Eitelkeit, Arroganz, Leere und Vereinsamung“. Denn Clavigo, wie Kimmig ihn sieht, ist einer von denen, die nicht nur für die eigene Selbsterfahrung alles tun, sondern sich auch für den (Kunst-)Markt hemmungslos selbst ausbeuten: „Der Künstler und der moderne Arbeitnehmer haben viele Überschneidungen – schneller, höher, bunter, irrer. Alles aus sich herausholen.“
Seine Inszenierung wirkt dabei selbst wie eine Art pop-theatrale Leistungsschau: Hier haben Slapstick und Clownerie, Videosequenzen und Soundinstallationen (Polly Lapkovskaja von der Münchner Band Pollyester), Schwertkampf und Manga-Comics, Tanzeinlagen und Spoken-Word-Performances gleichermaßen ihren Platz. Als „ungezielte Luftsprünge an einen modernen Kunstbegriff“ bezeichnet Kimmig diese Herangehensweise, „eine Annäherung an die Egozentrik und Selbstbespiegelung des Künstlers“. „Man muss sich auf die Vorstellung einlassen, frei von Erwartungen an Herrn Goethe“, gibt Kimmig dem Berliner Publikum mit auf den Weg. Bei den Salzburger Festspielen, wo diese Koproduktion im August Premiere hatte, war mancher Rezensent wenig überzeugt oder schlicht überfordert. FAZ-Kritiker Gerhard Stadelmaier etwa konnte nicht anders, als mit einer wütenden Suada zu reagieren. Stephan Kimmig nimmt’s sportlich und kontert. Für ihn ist der „Frankfurter Großkritiker“ ein „reaktionärer, desinteressierter Nicht-Hingucker“, ein „in seiner Eitelkeit unerträglicher Bescheidwisser“. In Berlin, so ist sich Kimmig sicher, wird man ganz bestimmt nicht derart spießig reagieren. Auch nicht auf die geschlechterkonträre Besetzung der beiden Hauptfiguren: Denn Clavigo wird von Susanne Wolff, Marie von Marcel Kohler verkörpert. Doch welche Botschaft will Kimmig mit diesem Geschlechtertausch vermitteln? Dass Frauen heute emanzipiert genug sind, um das „Bad Girl“ zu geben, und auch Männer selbstzerstörerisch an der Liebe leiden dürfen? „Der böse Mann, die arme Frau – das ist alt und abgenudelt. Eine schon längst uninteressante Geschlechterkonstellation“, sagt Kimmig. „Es gibt nix Langweiligeres als die olle abgestandene Kamelle: Heterosexueller Mann kann sich nicht entscheiden zwischen Karriere und Liebe.“ Viel spannender findet er die Umkehrung: wenn nämlich Frauen mit den Männern spielen und sie für ihre eigenen erotischen wie egozentrischen Zwecke benutzen – so wie in seiner Version von Goethes bürgerlichem Trauerspiel die Clavigo ihren Marie. „Frauen müssen heterosexuelle Männer betrügen und ausnutzen“, untermauert Kimmig seinen Anstoß zur Neuordnung der Geschlechterhierarchien. Denn nur so würden die Kerle lernen, dass sie nicht so wichtig sind, wie sie glauben. < Axel Schock
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BĂźhne 37 MOZART | HAGEL | BAUMANN JUNGES SINFONIEORCHESTER
DER SCHAUSPIELDIREKTOR IM SCHLOSS CHARLOTTENBURG
DIE STADTFĂœHRUNGEN ZUR GAY HISTORY MAP
Angeboten werden die Rundgänge jeweils sonntagsnachmittags um 15:00 Uhr. Individuelle Buchungen per E-Mail sind ebenfalls mÜglich. Termine: 08.11., 22.11., 06.12., 13.12., verschiedene Treffpunkte – mit der Historikerin Katja Koblitz English tours every saturday at 4 pm Meeting spot: Fritz & Co., Wittenbergplatz 5
siegessaeule.de/gayhistory
GroĂ&#x;e Orangerie www.schauspieldirektor-schloss.de
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ILLUSTRATION: MELISSA VON UNDERWOOD
38 Bühne
„Ich genieße einfach“ Romy Haag: Love Revolution, 28.11., 20:00, Wühlmäuse wuehlmaeuse.de
Als sie ihren Club Chez Romy Haag vor 30 Jahren aufgab, prophezeiten ihr die Neider wenig Chancen als Musikerin. Doch Romy hat bis heute ein festes Stammpublikum und stets kommen neue Fans dazu. Was nicht zuletzt auch an ihrem Engagement für Trans*Rechte liegt, für das sie 2013 den Europäischen Tolerantia-Preis erhielt. Ihr Konzertpublikum ist eine bunte Mischung aus Ost und West, Alt und Jung, Cis und Trans*, genau wie einst im Club. Nun spielt sie wieder ihr Programm „Love Revolution“
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> Dein Programm heißt „Love Revolution“. Du hattest unter anderem schon die Disco- und die Punkphase, ist das jetzt deine Hippie-Phase? Ooh, was für eine Frage! Ich glaube einfach, es ist sehr wichtig, jüngeren Leuten mal zu zeigen, was für Freiheiten wir genossen haben in den 60er- und 70er-Jahren. Darum geht es unter anderem. Manchmal, wenn ich mit Kids aus der Generation iPhone spreche, merke ich: Ihr Gehirn sitzt im Laptop. Ich hab schon in den 70ern in einem Interview gesagt: „Die Menschen werden immer mehr wie Roboter sein“ und so ist es jetzt irgendwie. Warum der Titel „Love Revolution“? Weil wir ja jeden Moment eine Revolution erwarten, seit ein paar Jahren schon, und da habe ich gedacht, wenn eine kommt, dann lass es bitte eine Love Revolution sein wie 1968. Hast du ein persönliches liebstes Liebeslied? Nee. Es gibt so viele schöne Liebeslieder, so viele Variationen. Das sag ich auch in der Moderation: „Über die Artenvielfalt in der Liebe brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.“ Man hat bei deinen Konzerten fast das Gefühl, du kennst alle persönlich. Wie schaffst du es, so eine intime Atmosphäre herzustellen? Zum einen: Ich bin nicht sehr nervös, wenn ich auf die Bühne gehe. Ich sage mir, ich kann nur das Beste geben, das ist alles, was ich kann. Und natürlich ist sehr viel Liebe dabei und ich kenne viele Leute und freu mich, dass die so treu sind. Aber es sind auch viele neue dabei. Und: Ich fühle mich generell sehr wohl auf der Bühne und diese Ausstrahlung kommt von dort auch runter. Bei den Wühlmäusen gebe ich Konzerte seit 1985! Ich fühl mich da wie zu Hause. 30 Jahre nach „Chez Romy Haag“ – denkst du manchmal daran zurück? Nein, das ist zu lange her. Ich hab ja den Laden aufgegeben, weil ich mich weiterentwickeln wollte, meine eigene Musik machen wollte. Und du weißt ja, wie die Künstler damals protestiert haben: „Die kann nicht live machen, das passt nicht hier in den Laden …“ Na, aber ciao! Und all den Zweiflern hast du es ja gezeigt … Ach Schatz, das interessiert mich nicht. Ich brauche nichts zu zeigen, ich genieße einfach, was ist. Ich mache immerhin alle Arrangements, komponiere auch selbst, auch das Opening von „Love Revolution“ ist von mir. Heutzutage singst du ja die Melodie und der Computer spuckt die Noten aus. (lacht) < Interview: Frank Hermann
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FOTO: BRIGITTE DUMMER
Bühne 39
SIEGESSÄULE präsentiert: Künstler gegen Aids – die Gala 2015, 16.11., ab 19:30, Theater des Westens. Mit Anne Clark feat. herrB, Anissa & Flo (Base Berlin), Thomas Quasthoff, Vladimir Malakhov, anschl. Lounge mit Felix Martin & Friends und AfterShowParty mit Ades Zabel, Biggy van Blond und Westbam, kuenstlergegenaids.de
Klassentreffen de luxe Längst ist „Künstler gegen Aids“, die jährliche Gala der Berliner Aids-Hilfe, viel mehr als ein Charity-Event. Auch bei ihrer 15. Ausgabe wird sich das Who is Who der Szene treffen. Die Moderation übernehmen in diesem Jahr wieder Guido Maria Kretschmer und Bettina Böttinger (Foto) > Das Theater des Westens hat Tradition: Es war DAS Musical-Theater West-Berlins und mit Helmut Baumann als offen schwulem Intendanten wurde es in den 80ern zu einem wichtigen Bezugspunkt der Szene. Auch wenn mit Stage Entertainment ein großer Konzern das Haus übernommen hat, konnte es viel von seinem alten Flair bewahren. Und das durchaus auch, weil die Berliner Aids-Hilfe sich immer wieder für dieses traditionsreiche Theater entscheidet, um dort ihre Charity-Gala „Künstler gegen Aids“ zu veranstalten. Der Blick über Bühne, Parkett und Ränge zeigt alljährlich: Hier trifft sich das Who is Who – nicht nur – der Berliner Community. Mit Romy Haag, Klaus Wowereit, Judy Winter und Katharine Mehrling sind nicht nur die Kuratoriumsmitglieder der Berliner Aids-Hilfe fast immer am Start. Auch sonst kann sich das Aufgebot sehen lassen. Tradition ist auch schon längst die After-Show-Party mit Ades Zabel und Biggy van Blond im Foyer des ersten Ranges. Diesmal werden sie dabei übrigens von Westbam unterstützt. Vor zwei Jahren hatte Guido Maria Kretschmer sein Debüt: Zum ersten Mal moderierte er „Künstler gegen Aids“ und wagte sich damit überhaupt daran, live einen ganzen Abend zu moderieren. Er machte sich gut, nicht zuletzt dank der hoch professionellen Unterstützung seiner Kollegin, der WDR-Moderatorin Bettina Böttinger. Sie bildeten ein perfektes Team, das gekonnt durch den schillernden Abend führte. Als eines der Highlights im Programm können sie diesmal die New-Wave-Electro-Pionierin Anne Clark begrüßen. Außerdem mit dabei: der Bassbariton Thomas Quasthoff, Artistik von Base Berlin und ein Ausschnitt aus dem Musical „Chicago“. < Christina Reinthal
Ab 12. November im Kino
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40 Film
FOTO: 2015 WARNER BROS. ENT.
Queere Kids in der Christopher Street in Roland Emmerichs Film „Stonewall“
Viel Lärm um nichts? Stonewall, USA 2015, R.: Roland Emmerich, mit Jeremy Irvine, Ron Perlman und Jonathan Rhys Meyers, ab 19.11. im Kino Siegessäule präsentiert: Preview, MonGay, 18.11., 22:00, Kino International Filmkritik zu „Stonewall“ ab 18.11. auf SIEGESSÄULE.DE
Kein queerer Film hat in letzter Zeit eine derartige Kontroverse losgetreten wie Roland Emmerichs „Stonewall“. Community und US-Presse warfen dem schwulen Hollywood-Regisseur unter anderem vor, die Rolle von Transgender, Lesben und People of Color bei den Stonewall-Aufständen von 1969 zu marginalisieren. Stattdessen verpacke er den Urknall der LGBT-Bewegung in die Coming-outGeschichte eines weißen schwulen Kleinstadtteenagers. Doch auch wenn einige der Kritikpunkte berechtigt sind, ist der Film nicht das angekündigte Desaster – aber auch nicht der große Wurf. Wir haben mit Roland Emmerich gesprochen > Roland, warum war es wichtig für dich, gerade jetzt einen Film über Stonewall zu machen? Mit der Idee zu „Stonewall“ sind zwei Freunde zu mir gekommen, beides Produzenten. Ich habe ihnen gesagt, dass der Film unbedingt gemacht werden sollte, ich aber nicht der richtige Regisseur dafür sei. Dann begann ich zu recherchieren. Es gab damals eine zentrale Gruppe, die für den Aufstand verantwortlich war: obdachlose LGBT-Jugendliche, Gays, Transgender, die ganze Bandbreite. Diese Kids haben am stärksten gekämpft. Zur selben Zeit habe ich mich in Zusammenarbeit mit dem Los Angeles Gay and Lesbian Center für obdachlose LGBT-Jugendliche eingesetzt. Ein Problem, das heute fast noch größer ist als 1969. Deswegen wollte ich den Film dann doch selbst machen. Es gab viel Kritik aus der Community an deinem Film ... Ich kann das nicht verstehen. In der LGBT-Bewegung will jede Gruppe Stonewall als ihren Startschuss sehen. Es ist unglaublich, dass ein Film, der auf so ernsthafte Weise versucht, ein deutliches Bild der Bewegung zu geben, von den eigenen Leuten so verurteilt wird.
Aber konntest du denn die Kritik gerade aus der Trans*-of-Color-Community nachvollziehen, dass der Fokus der Story erneut auf einem hübschen weißen Jungen liegt und nicht auf ihrer Geschichte? Ich kann das schon nachvollziehen und es gibt ja einige Transgender-Figuren im Film. Man muss es aber auch mal so sehen: Wir haben uns die Polizeireporte angeschaut. 18 Leute wurden in den vier bis fünf Tagen des Aufstands verhaftet, 17 davon weiß, eine Person ein Puerto Ricaner. Das Stonewall Inn war eine von der Mafia geführte Bar. Für Schwarze war es enorm schwierig, überhaupt hineinzukommen. Jemand erzählte mir, dass er seinen schwarzen Freund nur in die Bar mitnehmen konnte, weil er dort regelmäßig hingegangen ist und den Türsteher kannte. Es gab sehr berühmte Figuren im Stonewall Inn wie die schwarze Dragqueen Marsha P. Johnson, die für alle so „scary“ war, dass sie natürlich reingekommen ist. Aber die überwiegende Zahl waren weiße Kids, selbst Puerto Ricaner gab es nur wenige. Heute will das keiner mehr wahrhaben. In New York habe ich eine Diskussion mit einer schwarzen Transgender-Person geführt, die sich dort
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Film 41 Roland Emmerich ist als Regisseur vor allem für Sci-Fi- und Katastrophenfilme wie „Independence Day“(1996) oder „2012“ (2009) bekannt geworden
voll aufspielte, doch die anderen Stonewall-Veteranen haben zu mir gesagt, dass sie nicht einmal wissen, wer diese Person ist. Habt ihr für die Rolle von Marsha P. Johnson auch Trans*personen gecastet? Fast ausschließlich. Es gibt eine Doku über Marsha P. Johnson, in der ein Interview mit ihr zu sehen ist. Sie wirkte nicht sehr feminin. Ich sagte zu den Leuten: „Schaut euch das an und versucht es so zu spielen.“ Alle Transgender-Darsteller haben das aber nicht verstanden. Otoja Abit hat es am besten gemacht. Ich wusste, es würde ein Problem werden, dass er keine Transgender-Person ist, aber deswegen kann ich ihm die Rolle doch nicht vorenthalten. Für mich war er der Überzeugendste. „Stonewall“ wurde unabhängig produziert. Wäre er denn als große Studioproduktion denkbar gewesen? Ich glaube nicht. Auch für kleinere Produktionen brauchst du zwei bis drei berühmte Schauspieler, ansonsten wird der Film in Hollywood nicht gemacht. Die Charaktere in „Stonewall“ sind 18 bis 23 Jahre alt, und in dieser Altersspanne gibt es gerade keine großen Stars, wie in den 90ern etwa Leonardo DiCaprio, der in jungen Jahren schon sehr berühmt war. Glaubst du, dass es auch in Blockbustern zukünftig LGBTHeldInnen geben kann, die gegen Aliens kämpfen und die Welt retten? In meinem Sequel zu „Independence Day“ sind zwei wichtige Charaktere homosexuell. Das Studio hat da nur mit den Schultern gezuckt. Es hat sich viel verändert, allerdings glaube ich,
dass ich ein Problem bekäme, wenn meine Jungstars Jessie Usher oder Liam Hemsworth in dem Film schwule Rollen spielen würden. Vielleicht fünf bis sieben Prozent des Publikums sind homosexuell, ich glaube nicht, dass da die Identifikation groß genug wäre. Du sagtest bereits in einem Interview, dass das Straight Acting der Hauptfigur Danny in „Stonewall“ es Heteros sehr leicht macht, sich mit ihm zu identifizieren ... Ich habe den Film testen lassen. Dabei wurde mir klar, dass Leute, die hetero sind, ihn viel besser finden, und ich weiß auch wieso. Viele haben Söhne wie Danny. Sie können sich mit ihm identifizieren. „Brokeback Mountain“ war erfolgreich, weil sich Heteros so gut in die Story von zwei ganz normalen Typen hineinversetzen konnten. Würde ich einen extremen Schwulenfilm machen, ist die Wahrscheinlichkeit weitaus geringer, dass ihn sich viele Leute anschauen werden. Aber sendet der Film damit nicht das Signal, dass man sich an den Hetero-Mainstream anpassen muss? Das finde ich nicht. Es ist eine klassische Erzählmethodik, eine normal wirkende, unschuldige Person in eine Situation zu werfen, in der es richtig hart zugeht. Und der Film beschönigt nichts. Er zeigt alle möglichen Formen des Umgangs mit Homosexualität, bei denen es auch um Polizeibrutalität und Prostitution geht. Wie wolltest du schwulen Sex darstellen? Ich habe versucht das so behutsam, aber auch so direkt wie möglich zu zeigen. Für Danny ist schwuler Sex meist eine erschreckende, negative Erfahrung ... Ich weiß nicht, wie es für dich war, aber in Dannys Alter war ich sehr ängstlich. Ich habe mich vor Sex gefürchtet. Das spiegelt also auch deine Erfahrungen wieder? Man muss sich in seinen Film selbst einbringen. Ich komme ja auch vom Land. Bist du wie Danny je selbst mit Homophobie konfrontiert gewesen? Nein, ich hatte da Glück. Ich bin in einem Elternhaus groß geworden, wo darüber nicht gesprochen wurde, auch wenn es alle gewusst haben. Meine Mutter sagte immer: Roland ist sehr speziell, da muss man aufpassen. Mit 20 verliebte ich mich dann ins Kino und das war mir eigentlich wichtiger als alles andere (lacht). Meine erste längere Beziehung hatte ich mit 35. Erst da habe ich entdeckt, dass es mehr als Film gibt. < Interview: Andreas Scholz
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FOTO: SALZGEBER
42 Film
Arschgefickt Mit seinem Biopic „Eisenstein in Guanajuato“ über die ersten homosexuellen Erfahrungen des russischen Filminnovators Sergej Eisenstein inszeniert der britische Regisseur Peter Greenaway ein wunderbar radikales und frisches Alterswerk Eisenstein in Guanajuato, NL/MEX/FIN/B 2015, R.: Peter Greenaway, mit Elmer Bäck und Luis Alberti, ab 12.11. im Kino Siegessäule präsentiert: Preview, MonGay, 02.11., 22:00, Kino International
> Es war das kraftvollste queere Bild auf der diesjährigen Berlinale: Der große Filmemacher Sergej Eisenstein liegt nackt ausgestreckt vor seinem Liebhaber, der im gerade frisch entjungferten Arsch der russischen Nationalikone ein rotes Fähnchen hisst. Es lebe die Revolution! Nicht nur Eisenstein wird sexuell befreit, sondern auf einer symbolischen Ebene Russland gleich mit. Ein toll inszenierter Mittelfinger in Richtung Putin! Dabei wird es den meisten wohl neu sein, dass der weltberühmte Regisseur des „Panzerkreuzer Potemkin“ schwul war. Wohingegen es sicherlich niemanden überrascht, dass man mit diesem Umstand in seinem Heimatland eher verschwiegen umgeht. Peter Greenaways Biopic mit dem Zungenbrecher-Titel „Eisenstein in Guanajuato“ stellt dessen Homosexualität jetzt ohne jede Zurückhaltung ins Zentrum der Geschichte. Sein langwieriger Aufenthalt in Mexiko Anfang der 30er Jahre, wo er erfolglos versuchte einen Film zu realisieren, wird hier verkürzt auf „zehn Tage, die Eisenstein erschütterten“, wie es im Vorspann heißt. Für das Beben ist weniger das gescheiterte Projekt verantwortlich als seine erste schwule Liebesaffäre mit dem Fremdenführer Palomino, der ihm in der Kolonialstadt Guanajuato die Kultur des Landes näherbringt und ihn mit seinen sexuellen Wünschen konfrontiert. Das ist in der bereits angesprochenen Szene als eine Art Initiationsritus inszeniert: Mitten in dem prächtigen Setting eines riesigen, barock ausstaffierten Hotelzimmers präsentiert Greenaway den besten Arschfick, den das Kino bisher gesehen hat und bei dem es sich abseits der Pornografie auch um den explizitesten handelt. Das ist im Gegensatz zu den meist langweilig cleanen Sexszenen des modernen Schwulenfilms nicht nur ausgesprochen aufregend anzuschauen, sondern auch wunderbar ironisch und symbolgeschwängert. Denn wer hier wen vögelt, wer oben und wer unten liegt, ist keineswegs zufällig und geht auch über den Kommentar zu Russlands Homosexuellenpolitik hi-
naus. Palomino schwadroniert beim Liebesakt von der Eroberung Mexikos durch das alte Europa, von der Syphilis, dem „Geschenk“ der Mexikaner an ihre Kolonialherren, und dass sich die Neue Welt der Alten jetzt wieder bemächtige. Sex ist bei Greenaway politische Konfrontation: die Verhandlung von Macht und Kolonialismus, nicht versteckt auf der siebenten Metaebene, sondern schön direkt mit dem Holzhammer platziert. Das gelingt auch überzeugend, weil der Film über exzellente Darsteller verfügt und visuell zum Atemberaubendsten gehört, was in den letzten Jahren über die Leinwand flimmerte. Greenaway will wie einst Eisenstein das Kino erschüttern. „Ich kämpfe für die Freiheit des filmischen Ausdrucks“, bricht es aus seinem Helden heraus, und für Greenaway ist das mehr als je zuvor Programm. Er feuert mit Bildern, mit Split-Screen, knallenden Farben, digitalen Effekten und einer entfesselten Kamera. Ein Besuch Eisensteins und Palominos auf dem Friedhof, in einem von Mumien gesäumten Museum, wird zu einem einzigen Gespinst aus Licht und Schatten. Sex und Tod, das Aufeinanderprallen europäischer und mexikanischer Kultur – beinahe jede Szene sucht abenteuerlustig nach eigenen Inszenierungsformen für diese Themen. Eine schwule Liebesgeschichte, die nebenbei sämtliche Möglichkeiten des filmischen Erzählens auszuloten versucht: so ambitioniert hat man queeres Kino selten gesehen. Man kann sich Emmerichs „Stonewall“ gerne schenken, „Eisenstein in Guanajuato“ heißt der Homo-Film, den man in diesem Herbst gesehen haben sollte. < Andreas Scholz
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Arnd Klawitter als Arndt von Bohlen
Hart wie Kruppstahl Ein tragisches Leben? Ein glitzerndes? Oder beides? Die Dokufiction „Herr von Bohlen“ taucht in eine prominente deutsche Familiengeschichte ein Herr von Bohlen, D 2015, R.: André Schäfer, ab 19.11. im Kino
> „Ich mag Lidstrich an mir.“ Der Mann, der das sagt, hüllt sich gern in Pelz und edle Geschmeide, raucht in einer Tour und hat immer einen Martini in Reichweite. Er ist der letzte Spross einer deutschen Unternehmer-
dynastie, deren Name so hart klingt wie die hauseigene Stahl- und Rüstungsproduktion: Krupp. Doch Arndt von Bohlen und Halbach ist ein Krupp, der aus der Reihe tanzt. Der Nachkomme des Stahlkonzerns sei eher „weich wie Watte“, lästert die Boulevardpresse der Nachkriegszeit. Die Klatschblätter schimpfen ihn Taugenichts und den reichsten Frührentner Deutschlands. Vater Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Fördermitglied der SS und im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess unter anderem wegen des Einsatzes von Zwangsarbeitern verurteilt, hat sich unter einem standesgemäßen Erben sicher etwas anderes vorgestellt. Und auch der homosexuelle Arndt wurde nicht glücklich mit seiner Familiengeschichte. Dass er die einst von Hitler so protegierte Firma Krupp einmal übernehmen würde: undenkbar. André Schäfer widmet sich in seiner Filmbiografie einer Persönlichkeit, die aus dem Nachkriegsmief herausfällt. Dieser Herr von Bohlen feiert lieber Partys in Marrakesch und Saint-Tropez, umgibt sich mit jungen Männern, Rockstars und Modeschöpfern, als dass er sein gründlich belastetes Erbe antritt. Das heißt aber auch: Arndt von Bohlen und Halbach verzichtet auf eine Erbschaft von ungefähr drei Milliarden D-Mark. Stattdessen lässt er sich auf einen krummen Handel ein, der ihn zeit seines Lebens zum Bittsteller macht. Wenn auch zu einem reichlich privilegierten. „Herr von Bohlen“ präsentiert diese immer leicht melancholisch getönte Biografie als Mix aus Spielszenen, historischem Dokumentarmaterial und Interviews mit Menschen, die den schillernden Krupp-Nachkömmling schätzen. Enge Freunde mag man sie trotzdem nicht nennen. Der verspielte, offene Stil tut dem Film gut. Und Arnd Klawitter bei seiner Verwandlung in Herrn von Bohlen zuzusehen ist eine Pracht. Eine wehmutsvoll glitzernde. < kittyhawk
***040_045_heute_Film_Programm 21.10.15 17:29 Seite 44
heute
44 Film
Amy
Jamie Marks is Dead
UK/USA 2015, Prokino, Regie: Asif Kapadia
USA 2014, Alive, Regie: Carter Smith
> In rascher Abfolge reiht Regisseur Asif Kapadia in seiner Doku Privataufnahmen, Konzertmitschnitte, Tagebucheinträge und Interviewschnipsel von Amy Winehouse mit O-Tönen von Exmännern und Exmanagern aneinander. Mal liebevoll, mal voyeuristisch werden Aufstieg und Fall der Künstlerin erzählt, die aufgrund ihres unverwechselbaren Styles zur Queer-Ikone und beliebten Drag-Inspiration wurde – von den ersten Auftritten in Londoner Pubs über die ihr verhassten Stadion-Events bis hin zum zugedröhnten Stolpern durchs Blitzlichtgewitter. Für Amy-Fans ist die Doku natürlich ein trauriges Muss. Letztendlich untermauert sie aber nur die altbekannte These vom ganz normalen Mädchen, das an seinem plötzlichen Ruhm zerbrach. <
> Fast gänzlich unbekleidet wird der Leichnam des jungen Jamie Marks am Ufer eines Flusses gefunden. Die Umstände seines Todes sind völlig unklar. Und wirklich berührt scheint von dem Schicksal des Außenseiters, der an der Highschool von seinen Mitschülern schikaniert wurde, in der tristen US-Kleinstadt kaum jemand. Sein Klassenkamerad Adam beginnt sich jedoch für den Fall zu interessieren. Kurz darauf steht der Geist des toten Jungen vor ihm und sucht Adams Nähe. Eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden, die bald gefährliche Züge annimmt. „Jamie Marks is Dead“ ist eine relativ interessante Melange aus stillem Coming-of-Age-Drama und Horrorkino. Doch auch wenn bald klar wird, dass Jamie weit mehr für Adam empfindet als nur Freundschaft, geht der Film das Thema der Homosexualität allzu zurückhaltend an, ohne deutlich zu machen, worauf diese Beziehung eigentlich hinauslaufen soll. Überhaupt ist das Drehbuch ziemlich unfokussiert. Dagegen beeindrucken die hervorragenden Jungdarsteller und die atmosphärische Dichte des Films, durch die das Unbehagen der Pubertät und die Einöde der Provinz ungeheuer plastisch werden. <
Dior und Ich F 2014, EuroVideo, Regie: Frédéric Tcheng > „Eins will ich auf keinen Fall – fotografiert oder gefilmt werden, das schüchtert mich ein!“ ist wahrscheinlich der erstaunlichste Satz, den Raf Simons in 90 Minuten fallen lässt. Alles Kalkül? Vor der Kamera jedenfalls bewährt sich der neue Kreativdirektor bei Christian Dior erstaunlich gut. Und das ausgerechnet zu einer Zeit höchster nervlicher Anspannung: Gerade mal acht Wochen hat er Zeit, um seine erste HauteCouture-Damenkollektion zu entwerfen. Dieser Countdown verleiht dem Film ganz automatisch Tempo und Spannung. In die Karten gucken lässt sich der zurückhaltende Simons kaum – dafür gewährt die Doku faszinierende Einblicke in die Arbeitsprozesse des Pariser Modehauses. Regisseur Frédéric Tcheng fokussiert sich auf die zentrale Rolle der Atelierleiterinnen, das unermüdliche Wirbeln der Schneider und Schneiderinnen, den Zusammenhalt und die kleinen Reibereien innerhalb der Dior-„Familie“: auch für Nicht-Fashionistas ein kurzweiliger Blick hinter die Kulissen. <
In the Grayscale RCH 2015, Pro-Fun, Regie: Claudio Marcone > Der Debütfilm des chilenischen Regisseurs Claudio Marcone erzählt eine klassische Geschichte: Ein Mann – verheiratet, Familienvater – bricht aus seinem geordneten Leben aus auf der Suche nach irgendwas. Er weiß, dass ihm etwas fehlt, nur was das ist, beginnt er erst zu ahnen, als ihm ein junger, schwuler Mann begegnet. Den Rest der Erzählung kennt man zur Genüge. „In the Grayscale“ begnügt sich weitgehend damit, dieses häufig genutzte Plotmuster erneut zu beleben, ohne ihm Neues hinzuzufügen. Allerdings kann er sich dabei auf gute Darsteller verlassen, die – wie bei 99 Prozent aller schwulen Filme – zwar nach Aussehen gecastet scheinen, ihren Job aber anständig machen. < Texte: ak/as/zk
***040_045_heute_Film_Programm 22.10.15 10:20 Seite 45
Film 45
Bond, du alte Lesbe! Das findet jedenfalls SIEGESSÄULE-Verlegerin und Filmexpertin Manuela Kay (Foto). Warum der im November startende 24. Bond-Film auch jede Menge Lesben ins Kino locken wird, klärt sie in unserer Filmkolumne
Queering the screen James Bond 007: Spectre, USA/UK 2015, R.: Sam Mendes, mit Daniel Craig, Monica Bellucci, Léa Seydoux und Christoph Waltz, ab 05.11. im Kino
New Opening 10.11.2015 HÄSTENS STORE BERLIN MITTE Ackerstraße 29 D-10115 Berlin
> Zugegeben, James Bond ist an sich kein originär lesbisches Phänomen. Millionen von Menschen finden den britischen Geheimagenten cool, sexy und unterhaltsam. Darunter natürlich auch Millionen Lesben. Was können die nun aber bloß an diesem über-heterosexuellen Macho, der jede Frau ins Bett bekommt, unsterblich ist, immer einen coolen Spruch draufhat und zudem integer, sportlich und gut aussehend ist, finden? Na genau das! Hallo? Der bekommt jede Frau mühelos ins Bett! Cool und unbesiegbar! Welche Lesbe träumt insgeheim nicht davon? Sicher, in den 23 bisherigen James-Bond-Verfilmungen gab es nur zwei mehr oder weniger lesbische Charaktere, die unvergessene Pussy Galore (1964 in „Goldfinger“) und ein Jahr zuvor die böse russische Rosa Klebb (gespielt von Lotte Lenya!) in „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963). 007 selbst kam, bis auf eine wirklich gelungene und durchaus als legendär zu bezeichnende Szene im letzten und besten Bond aller Zeiten. „Skyfall“ mit Javier Bardem, nie in die Verlegenheit, irgendwo wirklich mit Homosexualität in Berührung zu kommen. Insofern kann man die Filme mit Fug und Recht als so ziemlich das Heterosexuellste, Unqueerste bezeichnen, was es gibt. Ein echter Anachronismus das Ganze. Und: das ist mir scheißegal. Vor allem seit Daniel Craig, der beste Bond-Darsteller seit Sean Connery, an Bord ist. Vielleicht liegt es an seiner lesbischen Frisur, dem eher grimmigen Ausdruck oder seiner OberCoolheit – am Craig-Bond ist eine Lesbe verloren gegangen. Anders als bei einigen Vorgängern wie den Schmierlappen Roger Moore und Pierce Brosnan hat er das gewisse (lesbische) Etwas. Es gibt Männer, die sind mitunter lesbischer als viele Lesben. Bruce Willis ist aus meiner Sicht auch so einer – aber das ist eine andere Geschichte. Zurück zu Bond. Natürlich machen die Frauencharaktere in den BondFilmen der lesbischen Zuschauerin oft keinen Spaß, weil sie so hilflostussihaft, unheldinnenhaft und zudem im Laufe des Films meist irgendwann tot sind. Doch sind sie es natürlich auch, die 007 den LadykillerFaktor geben, ihn den Helden sein lassen und den Gegenpart bilden. Abgesehen davon, dass sie meist hammergut aussehen und mitunter durchaus auch mal toughe Agentinnen sein können. Also wenn schon Klischee, dann doch so, oder? Das ist wie mit gewissen Gummibärchen – Bond macht alle froh, und Lesben ebenso. Im November startet der neue Bond „Spectre“, unter anderem mit Léa Seydoux als Darstellerin, die kennen wir ja in jeder Menge lesbischer Aktion aus „Blau ist eine warme Farbe“. Obwohl es Gerüchte gibt, es soll irgendeine lesbische Figur geben, wird auch die coole Seydoux nicht an den L-Faktor eines Daniel Craig herankommen. Der hat einfach einen lesbischen Appeal, von dem sich so manche Lesbe eine Scheibe abschneiden könnte. Darauf einen Martini! <
Special Edition Ocean Blue EXKLUSIV VOM 1. SEPTEMBER BIS 31. DEZEMBER 2015
Die Hästens Special Edition Ocean Blue ist ein Quell der Harmonie und Frische. Ihr Design ist von der Ursprünglichkeit der schwedischen Schärenlandschaft inspiriert, die in Jahrtausenden von den Kräften der Natur geformt wurde. Mit sanfter Struktur- und Farbgebung, subtilen Details und weichen Rundungen wird jedes Bett individuell von Hand und ausschließlich unter Verwendung erlesenster Naturmaterialien gefertigt. Zu unserer Special Edition erhalten Sie ein Upgrade auf die von Ihnen ausgewählte Auflegematratze, für erholsamen, sanften Schlaf – Nacht für Nacht. Gewinnen Sie ein Wochenende im luxuriösen The Chedi, Andermatt. WWW.HASTENS-GEWINNSPIEL.COM
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***046_047_heute_Blogwelt_Programm 22.10.15 12:18 Seite 46
heute
46 Blogwelt
Inszenierte Körper
FOTO: SCHALL&SCHNABEL
Die sozialen Medien strotzen von scheinbarer Authentizität. Persönliche Dinge werden bei Snapchat erzählt, lustige Anekdoten auf Facebook geteilt und zufällig entdeckte Streetart wird bei Instagram hochgeladen. Wir sind alle zu Medienexperten geworden, die genau wissen, welche Bilder, Texte, Emotionen am besten ankommen. Doch mühevoll authentisch inszeniert bedeutet nicht automatisch künstlich oder schlecht. Wir sollten den Netznarzissmus als eine weitere Spielwiese unserer Kreativität entdecken. Die Blogger von iHeartBerlin haben eine Mischung an inszenierten Ideen, Projekten und Visionen zusammengestellt, die eben diesen Entdeckungsraum für sich erobern ^ Heiße Jungs
Eylül Aslan stammt aus Istanbul und inszeniert intime Begegnungen zwischen Mädchen und Frauen. septemberlion.com
Wenn die Medienkünstler Schall & Schnabel schöne Männer in Form von kleinen, animierten Kunstwerken, bekannt als GIFs, in Szene setzen, kann man trotz des Flackerns in den Augen lange hinschauen und dahinschmelzen. schallundschnabel.de FOTO: EYÜL ASLAN
Nette Mädchen >
FOTO:UNDRESS/RE-DRESS VON NAOMI LACKMAIER
Hinter iHeartBerlin stecken Claudio Rimmele (li.), studierter Psychologe, und der Fotograf und Webdeveloper Frank Schröder (re.). Mit ihren Leserinnen und Lesern teilen sie die Liebe zur Hauptstadt und ihren Menschen
FOTO:GÜNTER GÖTZER
^ Große Kunst
Genderfuck > Olga Khristolyubova designt Klamotten jenseits der üblichen Geschlechternormen. Denn 2015 können alle alles tragen! cargocollective.com/olgaxrust FOTO: Olga Khristolyubova
^ Netznarzissmus Die drei Grazien vom Blog Selbstdarstellungssucht sind alles andere als ein narzisstisches Produkt des digitalen Wandels. Eloquent und durchdacht kommentieren sie Webphänomene. selbstdarstellungssucht.de
Noemi Lakmaier inszeniert im Rahmen des „NO LIMITS“-Theaterfestivals vom 05.–07.11. die Live-Installation „Undress/Re-dress“. Zu sehen ist das Zusammenspiel von einem weiblichen Körper mit Handicap und einem männlichen Körper ohne Handicap. hebbel-am-ufer.de
***046_047_heute_Blogwelt_Programm 21.10.15 17:31 Seite 47
Wir suchen Studienteilnehmer mit HIV-Infektion
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20 11 CASUAL
CONCERT
freie Platzwahl | Karten 10 € und 18 € im Anschluss Casual Concert Lounge Grand Pianoramax feat. Black Cracker Live Act Johann Fanger DJ
CRISTIAN MĂCELARU
dirigiert und moderiert
Laurence Lyndon-Jones Orgel Saint-Saëns ›Orgelsymphonie‹ Fr 20. November 2015 20.30 Uhr Philharmonie Karten dso-berlin.de | Tel 20 29 87 11
Haben Sie Interesse an einer aktuellen klinischen Studie der Charité Research Organisation unter ärztlicher Leitung teilzunehmen?
HIV-STUDIE Für diese Studie suchen wir: Studienteilnehmer mit einer HIV-Infektion im Alter von 18 bis 60 Jahren. Voraussetzung: noch keine HIV-Therapie Für Ihre Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung: Scannen und als Interessent für die Studie registrieren!
€ 1.500,–
Nehmen Sie Kontakt auf oder registrieren Sie sich online. Kontakt & Beratung
030.450 539 210 patienten@cro-studien.de www.cro-studien.de
Charité Research Organisation
***048_049_wtf_Programm 21.10.15 17:38 Seite 48
Schöneberg Kiez 1
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wtf?
48 an English roundup
YACHT: I Thought the Future Would Be Cooler (Downtown Records), out now
500m 2
YACHT live w/ Evvol Nov. 21, 20:00, Lido teamyacht.com
PHOTO: BEC LORRIMER
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Future tense L.A. duo YACHT just released their sixth album, offering some of the catchiest political pop this side of Devo. SIEGESSÄULE editor Joey Hansom removed the tape covering his webcam to Skype with Jona Bechtolt and Claire L. Evans before their Euro tour
Böhme Lipp Lutz Zahnärzte
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> With your previous album, you dealt with utopias and dystopias. How has your attitude toward the future developed in the four years since? Claire: The conclusion we came to interpersonally about utopia is that it's impossible. The word itself means “no place”. Any time any practical utopia has been attempted in human history, it's ended in fascism or disillusion. But the aspiration for utopia remains a central human pursuit. The gesture of dreaming and imagining and speculating is what's interesting – not the execution. Jona: We think that it's super valid in pursuing it as a temporal thing, creating moments of utopia. An album-length version of utopia, or concert-length. Or a meal. Being completely optimistic about setting up moments for yourself to completely thrive in. C: But knowing that those things are finite. Like a temporary autonomous zone. J: An album or concert that goes on forever would be hell. If you had to eat the same meal forever, you'd die. C: And you're always looking forward. I think that's the jump from thinking about utopia to thinking about the future: Once your momentary utopia dissolves, what's the next one? Maybe the joy is actually trying to imagine and create what comes next. Is it worth trying to restructure society to make it more than just an autonomous zone, more of a shared utopia? C: Hey, man, we're just a band!
(Laughter) J: We're not libertarians trying to create a sovereign nation. But, through our expression of art, we feel that disseminating those large ideas hopefully inspire people to change the world around us. C: Most people in the 21st century feel that systemic change on an institutional level is beyond our power. What's within our control is the creation of aesthetic, intellectual art-making spaces – at least we have that. Claire joined years after YACHT began, becoming a full-time member on the fourth album. Since then, she sings more and more lead vocals, and she appears on the new album cover alone. Is that intentional? J: Yeah, yeah. It's a slow transition for Claire to replace me. I'm not even going to be on the next album. (Laughter) I like the way Claire sings. After we wrote a handful of songs together, it was like, let's keep doing this. I have no ego about the band. And if you're not changing after twelve years of being a band, if you're the same person you were twelve years ago, I think there's a fundamental problem. C: We like to change the lineup of the live show pretty much every time we go on the road. Now we're a three-piece. We were a four-piece, and before that a five-piece, and then a four-piece, and then a three-piece, and then a two-piece and then a one-piece. Could it ever be a zero-piece? C: Oh my god, I love that. We just send a bunch of files to a club. J: It's a hologram performance. C: Yes! That's our big fantasy. < jh
***048_049_wtf_Programm 21.10.15 17:38 Seite 49
an English roundup 49 A column of international perspectives on queer Berlin by expats on rotation
PHOTO: ISTOCK / PIALHOVIK
PHOTO: MERJA HANNIKAINEN
Hilda Hoy is a journalist, copywriter, and translator and blogs at thenwetakeberlin.de
Passing judgment
Forms of protection
> “Fucking homos.” For a split second, I wasn’t sure I’d heard the man right. But that was just denial – my mind’s protective instinct at work. Of course I’d heard him right – “fucking homos” was exactly what he’d wanted to call us, that little turd of a man, 40-something, glasses, all puffed up with indignation and rage until my girlfriend abruptly turned and walked toward him. “What did you say?” was all it took for him to take a few steps back and cower. The sight of two women holding hands incensed him, but being confronted by two hand-holding women terrified him. He faltered, then walked off, and our adrenaline levels began returning to normal. “Fucking homos.” This incident, around 10 p.m. on a Wednesday across from Südblock, was the first time in my life I’ve ever experienced homophobic violence, either physical or verbal. Well, here we are, I thought. It’s about time. In the years since exiting the proverbial closet, I’ve been stared at, glared at, leered at; I’ve been met with stammering awkwardness, utter confusion, doubt, and suspicion. But never violence. Partly thanks to luck, of course – but also because of my appearance. Unlike the people profiled in this issue’s feature story (pp. 20-27), I don’t have a particularly identifiable look. To put it bluntly, most people assume I’m straight, which can get annoying. I hope everyone reading this magazine knows that judging any lesbian as not “looking gay” enough is as problematic as telling a woman, cis or otherwise, that she doesn’t look female enough. I look the way I look because it’s me, and I like me. Maybe someday I’ll stop wearing dresses and cut my hair short, but I doubt it – I could no sooner picture myself with short hair than I could with a platinumblonde dye job. Still, I know I benefit from straight privilege, and sometimes I feel twinges of guilt about it – self-deprecation is, after all, one of my specialties. I’ve wondered if I’m leaving my fellow queers to bear the brunt of being visible and out there while I enjoy the easy road. My girlfriend, on the other hand, recently cut off most of her hair after wearing it long for years. And just like that, with the snip of the scissors and the buzz of the clippers, she – and we – are now far more identifiable when we go out into the world as a couple. There’s been a subtle but perceptible shift in how people perceive us, and that one homophobic douchebag at Kottbusser Tor confirmed it. But after that incident, once the adrenaline had receded and any potential danger had passed, I realized I felt fine; uninjured. Pretty good, even. I felt proud to have been visible, even if that meant being vulnerable. Because people of all stripes need to know that yes, fucking homos exist, and sometimes they have long hair and wear makeup, and they’re not going to change for you, or for anyone. <
> The red umbrella is the international symbol for sex workers' rights, representing protection – from abuse and stigmatization. In Germany, where prostitution has been legal since 2002, sex workers have been able to enjoy increased rights – such as fixed contracts – but in actuality, many don’t. Social stigma still exists, so many sex workers prefer to stay under the radar. Those in favor of increased measures often raise trafficking as a concern. Earlier this year, the Federal Minister of Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth set forth the Prostituiertenschutzgesetz (“Prostitute Protection Bill”) for 2016. Increased protection sounds good, oder? Well, why did dozens of sex workers and their allies – including many queer-feminist Berliners – rally for a demo outside the Ministry last month, delivering a petition with over 1,000 signatures in protest? It turns out that many sex workers feel that the bill's name is rather Orwellian, that these stricter regulations will actually threaten their security – especially migrant and low-income workers. The most controversial aspect is the required registration: Before working legally, prospective sex workers would have to go through an interview to determine whether they are fit to enter the world's oldest profession. They’d have to register every two years in every city they wish to work in, and they’d also need to carry a “whore ID” with them. What happens if the wrong person discovers it? Because of stigma, “workers could be indirectly forced to stay in the industry for the rest of their lives,” Hydra, a local sex worker association, told us. It’s a fight against government control of what people do with their bodies: “We want to have sexual autonomy.” The bill also states all business transactions would require a condom. Of course, using protection is a good idea, but how is that even enforceable? We called up the Ministry and asked them about the bill’s controversy, which they acknowledge: “We are still debating if it can be changed, and how. There is still the possiblity of finding compromises.” A glimmer of hope for opponents is that the bill, even if revised, has no guarantee of passing next year. Der Tagesspiegel even reports that at least seven German states oppose it. < jh
English elsewhere > Joey Hansom looks beyond lookism into a contemporary form of superficiality, p. 5. Our calendar of events follows on pp. 51–77. You can also find exclusive English content on our website: SIEGESSAEULE.DE <
***050_051_Klatsch_Programmstart_Programm 21.10.15 17:40 Seite 50
heute Prinz William
FOTO: THEHAIRSTYLER.COM
Matt Damon
FOTO: LAINEYGOSSIP.COM
FOTO: CELEBS.GALLERY
FOTO: PEOPLE.COM
50 Klatsch
Yoko Ono
FOTO: JOE KAKE
Sandra Bernhard
Unsere Klatschreporterin seit 1999: Karin Schupp „K-Word“, ihre Kolumne, jeden Freitag neu auf l-mag.de!
Voll in die Nesseln setzte sich Matt Damon: Ein Coming-out schade Schauspielern in Hollywood, sagte der Filmstar dem Guardian, nannte Rupert Everett als Beispiel und fuhr dann fort: „Ich denke, Schauspieler sind umso besser, je weniger die Menschen über einen wissen. Und ob du nun hetero oder homo bist – die Leute sollten nichts über deine Sexualität erfahren.“ Da ließen die Proteste nicht lange auf sich warten. „Du kannst ein Privatleben haben und trotzdem out sein“, sagte Whoopi Goldberg in ihrer Talkshow „The View“, und Ellen Page, offen lesbisch seit Anfang 2014, warf Damon eine „unfaire Doppelmoral“ vor. „Natürlich sollte man sein Privatleben schützen“, sagte die Oscar-nominierte Schauspielerin („Juno“) in Metro Weekly, „aber er macht das an Sexualität fest. Heterosexuelle spazieren dauernd mit ihren Partnern über rote Teppiche und reden von ihren Kindern …”. Ganz ohne Reaktionen verhallte hingegen der Kommentar, den Sandra Bernhard („Roseanne“, „The L Word“) in einer Talkshow über Caitlyn Jenner machte. „Bruce Jenner war ein sexistischer, Golf spielender Langweiler“, sagte die für ihr loses Mundwerk berüchtigte Schauspielerin, die mit Frau und Tochter in New York lebt, über das frühere Leben der berühmten Transfrau. „Und jetzt sagen alle: ‚Oh, er ist so bewegend und emotional. Nein, sorry, nein! Man muss sich das Recht verdienen, eine Frau zu sein!“ Jenner, deren Vorname jetzt auch offiziell Caitlyn Marie lautet, steht übrigens neben Britney Spears ganz oben auf der Gaststar-Gerüchte-Liste der queeren Frauenknastserie „Orange is the New Black“ (die neue Staffel kommt im Juni 2016) – aber mehr als Spekulationen und Hoffnungen (oder Befürchtungen) sind das in beiden Fällen nicht.
Kanye West, Gatte von Jenners Stieftochter Kim Kardashian, hat’s auch nicht leicht. Ja, in der Musikbranche sei Schwulsein „ohne Zweifel ein Diskriminierungsgrund“, sagte er dem Fashion-Portal Showstudio. In der Modebranche aber, beklagte sich der Rapper, der ein Modelabel betreibt, herrsche eine „umgedrehte Diskriminierung“: „Ich wurde diskriminiert, weil ich nicht schwul bin.“ Alle lieben Berlin, aber nicht alle aus denselben Gründen. „Ich habe ein ganz besonderes Faible für Deutschland. Vor allem Berlin hat es mir angetan“, sagte Jodie Foster der Zeitschrift MyWay, und das läge wohl an den Fassbinder- und Schlöndorff-Filmen, in die ihre Mutter sie schon in frühen Jahren mitnahm. „Noch heute reise ich, so oft ich kann, nach Deutschland.“ In Zeiten, wo Verlobungen gerne bei Twitter und Instagram verkündet werden, wählten der britische Turmspringstar Tom Daley und der US-Drehbuchautor und Oscar-Gewinner Dustin Lance Black („Milk“) den ganz traditionellen Weg: Das seit gut zwei Jahren liierte Paar schaltete eine Anzeige in der „Geburten, Hochzeiten und Todesfälle“-Rubrik der Londoner Times. Nach sechzehn Jahren Beziehung heirateten in Kanada der Schauspieler Victor Garber, bekannt als (glückloser) Ingenieur der „Titanic” und seit Anfang 2013 offen schwul, den Künstler Rainer Andreesen. Regenbogen über dem Buckingham Palace: Während Prinzessin Anne der lesbischen Fußballnationalspielerin Casey Stoney den königlichen Ritterorden MBE anheftete, trat ihr Neffe Prinz William bei einem Seminar gegen Mobbing von LGBT-Jugendlichen auf. Dabei gab sich der künftige König kämpferisch und empathisch zugleich. Wie er mit Homophobie umgehen würde? „Ich würde die Person konfrontieren, zur Rede stellen und das Opfer trösten.“ Die nach seiner Mutter benannte Stiftung Diana Award finanziert ein Antimobbingprogramm in 3000 britischen Schulen. Schon lange kursiert das Gerücht, dass John Lennon mit dem schwulen Beatles-Manager Brian Epstein im Bett gewesen sein soll. Jetzt äußerte sich seine Witwe Yoko Ono erstmals dazu. Zwar seien sie beide der Meinung gewesen, dass „wir alle bisexuell sind“, Lennon habe seine schwule Seite aber wohl nie ausgelebt. „Ich glaube, er wollte schon, war aber zu verklemmt“, sagte die Künstlerin der Webseite Daily Beast, präsentierte dann aber noch eine andere Erklärung. Im Jahr seines Todes 1980 habe er ihr gesagt: „Ich hätte es tun können, aber ich habe nie jemanden gefunden, der attraktiv genug war.“ Auch für Ono handelt es sich wohl um eine rein theoretische Überlegung: „Ich fühle kein starkes sexuelles Begehren gegenüber Frauen.“ <
***050_051_Klatsch_Programmstart_Programm 22.10.15 10:09 Seite 51
Programm 51
präsentiert
26.11., 20:00, Postbahnhof Club
John Grant
FOTO: MARCUS WITTE
Die rockige Note, die der schwule US-Sänger und Songwriter seiner Musik auf dem furiosen neuen Album verleiht, gibt die Richtung vor für das Berliner Konzert. Auf dem Höhepunkt seiner bisherigen Karriere verkörpert Grant, der übrigens fließend deutsch spricht, eine neue Generation schwuler Helden, die sich mit all ihren Brüchen und Fehlern der Öffentlichkeit präsentieren. Don’t miss it! With his new album Grey Tickles, Black Pressure, U.S. American singer-songwriter John Grant took a more rock-oriented direction, one that he’ll continue at his Berlin show on November 26. Now enjoying the peak of his career so far, Grant – who speaks fluent German, by the way – embodies a new generation of gay heroes who flaunt their flaws and faults. Don’t miss it!
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hier FOTO: LARRY HORRICKS/2015 CONCORDE FILMVERLEIH
52 Programm
Jetzt im Kino
So
01.11.
Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne > Die Baronin Marguerite glaubt eine große Opernsängerin zu sein, produziert auf der Bühne aber nur Gekrächze.Weder ihr Mann noch ihr schwuler Gesangslehrer wagen ihr zu sagen,dass das Publikum sie verlacht. Inspiriert ist der Film von der Biografie der berüchtigten AmateurSopranistin Florence Foster Jenkins. <
> This French film, dubbed into German, depicts Baroness Marguerite, who thinks of herself as a great opera singer but can only produce a shrill wail. Neither her husband nor her gay teacher dare to inform her that her audiences are laughing at her. Inspired by the life of Florence Foster Jenkins. <
20:30 Eisenherz
Di 03.11. Dem Skandal ins Auge sehen > Vor 40 Jahren verstarb der große italienische Regisseur Pier Paolo Pasolini unter mysteriösen Umständen. Anlässlich seines Todestags stellt der Dichter Christoph Klimke (Foto) einen eigens angefertigten biografischen Essay vor,der PasolinisWerk immanentem politischem und künstlerischem Engagement nachspürt. <
> Forty years ago, esteemed Italian director Pier Paolo Pasolini was killed under mysterious circumstances. On the anniversary of his death, poet Christoph Klimke (pictured) is presenting a biographical essay he wrote, tracing the immanent political and artistic engagement of Pasolini’s work. <
FOTO: MATTHIAS HAMANN
20:00 Monarch
Mi 04.11. frisch gepresst – Die SIEGESSÄULE-Lounge > Heute gibt’s ein Wiedersehen mit alten Bekannten beim SIEGESSÄULE-Barabend. Live sind die Synthpopper von Dievondavon um Sänger Ralf (Foto) am Start, die 2011 zu den Highlights des Queer Noises Festivals zählten. Außerdem: House-DJ La Fraicheur, die ihr letztes Booking bei uns kurzfristig absagen musste. Eintritt frei! <
> Tonight’s SIEGESSÄULE lounge will be something like a reunion: Performing synth-pop live on stage will be Dievondavon (pictured), one of the highlights of our Queer Noises Festival back in 2011. At the decks will be house DJ La Fraicheur, who had to cancel on us last minute back in September. Free entry! <
18:00
18:00
09:30 VCH-Hotel Christophorus > Wovon lesbisch lebende Frauen träumen: Soziale Vorsorge im Alter, 6. Bundesweite Fachtagung des Dachverbandes Lesben und Alter. Symposium 14:00 Quälgeist > Workshop, Aftercare - der emotionale und körperliche Ausklang des Spiels - für Anfänger_innen und Fortgeschrittene. BDSM workshop 14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung, ab 16:00 Tour auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit in German, at 16:00 in English 15:00 Eisenherz > Lesbischer Literatursalon, Thema: Frauenbewegung in der Literatur. Literary salon 15:00 Begine > Büchertauschbörse, Tauschbörse für Bücher, Hörbücher und CDs. Market for swapping books 17:00 Triq e.V. > Feministische Trans*weiblichkeiten, offene Gruppe. Meet-up for feminist trans*femininity
Kultur 11:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Ted Hughes: Der Rüssel/Die Krähe, Geschichten vom Anfang der Welt, gelesen von Corinna Harfouch, Wolfgang Krause Zwieback und Gundolf Nandico. Reading with music 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical Rund um das Chicago der 30er Jahre, erstmalig in Berlin, auch um 19:30. Musical, also at 19:30 15:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Aufwendig produzierte Akrobatik-Show mit Geschichten aus dem wilden Großstadt-Jungle. Modern acrobatics, costumes by Thierry Mugler 16:00 Galerie Crystal Ball > Lothar Lambert - Lolas PinselStrich, Vernissage. Exhibition opening 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Inspektor Campbells letzter Fall, Kriminalkomödie von Saul O’Hara. Crime comedy 18:00 Hans Otto Theater Potsdam > Helena. Ein Plädoyer für eine Schlampe, Georgette Dee
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präsentiert ihr neues Theaterstück in Potsdam, Schiffbauergasse 11. Play SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics Maxim Gorki Theater > Verrücktes Blut, Von Nurkan Erpulat & Jens Hillje. A free stage adaptation of the film „La Journée de la Jupe“ Wilde Oscar > Carusello Italiano, Eine queere musikalische Komödie. Queer comedy play Renaissance Theater > Ewig Jung, Songdrama von Erik Gedeon. Play poor and literate > Literarisch-Philosophischer Salon, Thema heute: Langeweile, mit Theater-Performance-Einlage! Berlin salon for literaryphilosophical conversation Tipi > Tim Fischer – Geliebte Lieder, Chansonprogramm anlässlich seines 25jährigen Bühnenjubiläums. Chanson night Berliner Ensemble > Was Ihr Wollt, Die berühmte Verwechslungskomödie von William Shakespeare. Twelfth Night by William Shakespeare DODO > Orje & John Glet Orchestra, Konzert. Concert Deutsches Theater/ Kammerspiele > Die schwarze Wut der Poesie, Ein Abend zum 40. Todestag von Pier Paolo Pasolini, Gedichte in friulanisch, italienisch, deutsch, mit Nina Hoss, Graziella Galvani und Leda Palma. Tribute to Pasolini, poems in Italian and German
Bars 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 15:00 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get
ready for the night at this local youngster spot 19:00 Bar Sofia > Homo/ LGBTI*-Laternenbasteln, Bastelzeug zum kreieren der eigenen Laternen wird gestellt. Außerdem gibt es leckeres Gebackenes. Build your own „gay“ hand lantern 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Marianne > Tatort, Publich Viewing der Kultserie mit Täterraten 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 08:00 KitKatClub > Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Dilone, Coon (Trance, House, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs tba. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Prince William. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > ICKY, DJSet by Fannie Headäk. Sleazy indie party 23:00 KitKatClub > Gruppen-
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Programm 53
therapie, DJ Emerson, Bürger P, Don Tom, Rik Laren (Techno, Tech House). Hedonistic trance event 23:00 2BE-Club > GMF, DJs Kofferboys, Darc Delirium u. a. (Pop, Charts, Electro). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 15:00 Apollo Splash Club > naked-dark-meetings, Schaumparty 16:00 Quälgeist > Dungeons Deluxe, Queere Playparty, Einlass bis 17:00. Queer SM play party, entry till 17:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Naked Sunday, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, special area is open. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Entry till 23:30
MonGay: Eisenstein in Guanajuato, Preview, Biopic über den russischen Stummfilmregisseur Sergej Eisenstein, OmU. Biopic about the Russian silent film director Sergej Eisenstein, in English with German subtitles
Bars 18:00 Privatleben > Wilder Montag, „Musik bunt gemischt“. Booze-filled kickoff for the week 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Möbel Olfe > Solidarität vom Fass, Soliabend zugunsten des Champions ohne Grenzen e.V.. Mini benefit for local projects 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, „20 Fragen und zwei Songs“, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night for smart asses 22:00 Woof > Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Crackbaby Jones. Karaoke night 23:00 KitKatClub > 1 Year Electric Monday, DJs Alex Monsta, WerkFm, Frankie Flowerz, Ricardo Rodriguez u. a. (Deep House, Minimal, Techno & Breaks). Anniversary of the queer-friendly party that keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex
Mo 02.11.
Kultur 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Was Ihr Wollt, Von William Shakespeare, mit englischen Übertiteln. Twelfth Night by William Shakespeare, English surtitles 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Kriminaltheater. Thriller play 20:00 Quatsch Comedy Club > Geiz ist ungeil – so muss Leben!, Ole Lehmann. Stand-up Comedy 20:00 Gretchen > Susanne Sundfør, Konzert, Concert 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International >
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swimwear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
Di
03.11. 11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen . People with HIV and AIDS are welcome 14:00 Auswertiges Amt > Nach dem Arabischen Frühling: Risiken und Chancen für LSBTI in Nordafrika und dem Nahen Osten, Konferenzmit AktivistInnen. Symposium
esday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, Host: Fenek Sélavy. Weekly night for soulful and jazzy karaoke lovers
NICOLA ROST
Soloprogramm Nur am 03. 11. Tickets 030. 39 06 65 50 www.tipi-am-kanzleramt.de
Kultur 19:00 EWA Frauenzentrum > Einblicke, Ausstellung von Solveig Lausch. Exhibition opening 19:30 Maxim Gorki Theater > Die juristische Unschärfe einer Ehe, Thaeterstück von Nurkan Erpulat. Play 19:30 Silver Future > Princessin Hans, Special guest: Willi Landl. Concert 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 Tipi > Nicola Rost, Soloprogramm der Laing Leadsängerin. Concert 20:00 Arsenal > Psycho, Hitchcock Klassiker, OF. Thriller, in English 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik-Show. Modern acrobatics 20:00 Quatsch Comedy Club > Geiz ist ungeil – so muss Leben!, Ole Lehmann. Stand-up Comedy 20:30 Eisenherz > Dem Skandal ins Auge sehen. Pier Paolo Pasolini, Lesung mit Christoph Klimke. Reading
Bars 19:00 The CLUB > Thirsty TuesGayz, Gay Night for the Men* of Neukölln 20:00 Blond > Sing, sing, sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar 20:30 Marienhof > Wodka-Inferno, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka served by Estelle 21:30 Möbel Olfe > Mädchendisko, Record Release Ms. Wonder & Ms. Ska. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Lieblingsbar > Einfach Quizbar, Host: Herrin deluxe. Trivia night 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men
Clubs 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Tu-
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 CDL-Berlin > DarkLight-Mask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske. Mask rental is available 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend für Männer. BDSM night, men only 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
04.11. 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit in German 18:00 Südblock > Infoveranstaltung und Vernetzungstreffen zu Refugees in Brandenburg, Input von Aktivist_innen der URBB (Union des Réfugiées de Berlin-Brandenbourg), danach Gespräche. Workshop about refugees 19:00 Triq e.V. > weder*noch*, Offene Gruppe. Meet-up for genderqueer people
Kultur 18:30 Theater des Westens > Chicago, Das berühmte Kultmusical erstmals in Berlin. Musical 19:00 Bar jeder Vernunft > Maren Kroymann „In my sixties“, Die Sängerin interpretiert mit ihrer Band Songs aus den 60er Jahren. The singer and her band interpret the best pop songs of the 60s 19:00 The Ballery > New Artists at The Ballery, Vernissage. Die Ausstellung zeigt Bilder von neuen hoffnungsvollen Talenten. Exhibition opening 19:30 Deutsche Oper > Duato | Kylián | Naharin, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling, politisches Kabarett. Political cabaret 20:00 Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics
20:00 Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. Comedy show 20:00 BKA-Theater > Wer zuletzt lacht, lacht am längsten, Sascha Korf präsentiert sein Comedy Programm. Stand-up Comedy 20:30 Phono Club > Phonophonetik, Lesebühne, Motto: „Borderlines – Türhüter“, Bekannte Türsteher dichten und berichten, Hosts: Andreas Schwarz, Blankow Fiktschen u. a.. Weekly poetry strage 21:00 Grüner Salon > June Cocó & Band, Record Release von „The Road“. Concert 21:00 Berghain > Battles, die amerikanische Band stellt ihr Album „La Di Da Di“ vor. Concert
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 The CLUB > Wednesdays with Cher Nobyl, A funny late night show 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Pink Martini, „der schwule Mittwoch“. Well known and highly frequented gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Friedrichshainer Feierabend, After-Work Barabend. Bar with darkroom 20:00 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 PUFF Bar – Lounge > Bingo, Host: Betty Bond 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Pop, Schlager). Oldies bar night 22:00 Lieblingsbar > SchnapsGlücksrad, Host: Estelle van der Rhône. Bar night with a special booze wheel of fortune 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Tanzerei, (Pop, Electro). Casual trashy gay bar night 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area, kein Dresscode, DJ K-Mart (Tech House). Electro night at the popular fetish bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount 22:30 Faro > Rollo Bollo, „Lesbians en Faro“, spanische Frauenparty, DJ tba. Spanish-themed bar night for lesbians
Clubs 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Monarch > frisch gepresst, SIEGESSÄULELounge, Party zur neuen Ausgabe, live: Dievondavon, DJs La Fraicheur, Herr Noll, Joey Hansom (House, QueerPop, Disco). Grab a drink with the SIEGESSÄULE staff to celebrate the freshly pressed issue 23:00 Phono Club > Diskopath, „the serial killerdance“, DJs Emmanuelle 5, David Maars. Party following the alternative poetry stage Phonophonetik
23:00 Beate Uwe > tight, DJs Corrie Loi, Dickey Doo (House, Disco, Soul). Queer party for all lovers of soulful electronic music 23:00 Die Busche > Charts meets all time Classics, 1 Floor (Charts, Pop, Partysound). For all pop-loving party people 23:59 Tresor > BHC: new faces, Host: Synthek, DJs Helga P., Sato, The Ripped (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Sex 10:00 Kinotag 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 17:00 Apollo Splash Club > Wellness-Day, Entspannen und genießen 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 19:00 Quälgeist > JaSMin Berlin, BDSM-Abend für Frauen und Trans*. BDSM party for women and Trans* 20:00 CDL-Berlin > Naked Blue Wednesday, Dresscode: Naked - Shoes only!, plus special area 20:00 Triebwerk > AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Toga evening, Togas verfügbar an der Bar. Ab 02:00 kein Dresscode. Togas availabe 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
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54 Programm
18:00 Roter Elefant
Do
05.11. BOILER Special
Fr 06.11. Ballqueer > Einen ersten „schwul-lesbisch-queeren Tanzabend für Golden Girls* und Silver Boys*“ veranstaltet nun das Bezirksamt Neukölln und möchte damit seine Angebote für Menschen 50+ im Bezirk um eine LGBTI-Option erweitern. Im Restaurant Roter Elefant gibt’s heuteTanz, Show und Infoangebote von Selbsthilfegruppen. <
> Neukölln’s Bezirksamt is throwing the first gay/lesbian/queer dance evening for “Golden Girls* and Silver Boys*“, providing entertainment and outreach for the 50+ crowd. Held at the Roter Elefant restaurant, the itinerary includes dancing, a show and information from self-help groups. <
19:30 O-TonArt
09:30 Rathaus Pankow > Wege in die Arbeit, Infotag für Frauen. Job-seeking workshop for women 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > Homosexualität_en, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit in German 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 19:00 Triq e.V. > Trans, *Inter* und Queers zum Thema Älterwerden, Neue Gruppe für Trans*, Inter* und Queers zum Thema Älterwerden. Meeting for queer people who are aging
FOTO: DIRK LOOMBEEK
Kultur
Fr 06.11. Wilde Pferde ... in meinem Körper > Zwischen Sommer 2014 und Sommer 2015 bannte der Berliner Chansonnier Boris Steinberg sein Programm „Wilde Pferde ... in meinem Körper“ auf CD. Heute stellt der „Salon Chanson“-Veranstalter sein mittlerweile neuntes Album gemeinsam mit seinem Gitarristen und Koautor Tobias Schmidt live vor. <
> Between the summers of 2014 and 2015, Berliner chanteur Boris Steinberg recorded his program “Wilde Pferde ... in meinem Körper“ onto CD.Tonight, the man behind Salon Chanson will present his ninth album live, accompanied by his guitarist and co-writer Tobias Schmidt. <
diverse Locations
Fr–So 06.–08.11. Skin-Weekend > Zum 18. Mal organisiert der Berliner Leder- und Fetischverein BLF ein ganzes Wochenende, das sich rund um die Lust von schwulen Skins und Punks dreht. Los geht’s heute am Freitag mit der Einstiegsficksause „Skin Bastards“ in der Scheune und als Highlight folgt morgen „Fast“ im Connection, wo DJ Redtomcat auflegt. <
> For the 18th time, BLF, Berlin’s leather and fetish club, is organizing a whole weekend dedicated to skins and punks. It gets going on Friday with the kick-off sex party Skin Bastards at Scheune, and another highlight is Saturday’s Fast party at Connection, where DJ Redtomcat will be playing. <
19:00 Haus der Kulturen der Welt > Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung, Ausstellungseröffnung mit Klaus Wowereit, Entwürfe für das Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung. Exhibition opening showing the designs for the memorial for Germany’s first gay liberation movement, with former mayor Wowereit 19:00 Pension Berlin > Ein Schuss Sehnsucht, Film von Lothar Lambert. Film screening in German 19:00 Haus der Berliner Festspiele > Splitter Orchester / Cécile McLorin Salvant Quartet / Vincent Peirani, 24 Improvisationskünstler*innen aus der Echtzeitmusik-Bewegung. Concert 19:00 Bar jeder Vernunft > Maren Kroymann „In my sixties“, Die Sängerin und ihre Band präsentieren die besten Popsongs aus den 60er Jahren. The best pop songs of the 60s 19:30 O-TonArt > Omegamännchen, Ein klavierkabarettistisches Soloprogramm. Chanson night 19:30 Maxim Gorki Theater > Die juristische Unschärfe einer Ehe, Theterstück von Olga Grjasnowa in einer Fassung von Nurkan Erpulat und Daniel Richter. Play 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical rund um das Chicago der 30er Jahre, erstmalig in Berlin zu sehen. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Aufwendig produzierte Akrobatik-Show mit Geschichten aus dem wilden Großstadt-Jungle. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling, politisches Kabarett. Political cabaret 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkus-
20:00 20:00
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kompanie C!RCA. Modern acrobatics Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. Comedy show Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf. Thriller play written by Agatha Christie La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading Kantine am Berghain > Asbjørn, Konzert der queeren Electropopper, Support: La Boum Fatale. Concert Berghain > Julia Holter, Konzert, DJs Balzer/Hossbach. Concert of the L.A.based experimental pop musician
22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Borusiade. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. Meeting place for hairy men and their friends 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Clubs
Bars 18:00 Privatleben > Würfeltag, „Musik bunt gemischt“. Interactive bar night 19:00 The CLUB > Grrrrls* of Neukölln, New weekly bar night for lesbian, bi, trans* and queer women 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 20:30 PUFF Bar – Lounge > Karaoke, Host: Vicky von Quicky 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, Hosts: Ryan Stecken. Cozy queer bar with fun games 21:30 Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Alternative LGBT party 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > :), Karaoke night, Hosts: Punky Longstocking & T-Word 23:00 Griessmühle > Hide and Seek Meets Paniq, eher hetero, DJs Projekt Gestalten, Denise Rabe, Simo Lorenz u. a.. Rather straight electro party with queer DJs 23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: Boyola, DJs Akirahawks, Santiago Lecce, Lucky Pierre (House, Acid). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Apollo Splash Club > Schaumparty, Foam party 19:00 Böse Buben > Give me FFive, Fistparty, Einlass bis 23 Uhr. Fist sex party, entry till 23:00 20:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Dresscode: Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, Ab 21:00: „B.ig D.ick P.arty“, special room: show your dick@gloryhole door. Mask rental available 20:00 Quälgeist > Schmerzlich Willkommen, SM-Nacht
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gay sauna l berlin
Programm 55
21:00 21:00 21:00
mania
WITH
19:00 AHA > TGIF: Trash Goddess in Film, Gaby Tupper präsentiert queere Filme. Heute: Vorfilm: „Miss Popularity“, Hauptfilm: „Geierwally“. Talk mit den Gästen Ralph Morgenstern und Magy da Silva. Film screening and talk 19:30 Maxim Gorki Theater > Mania, Frei nach „Die Bakchen“ von Euripides. Play 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical Rund um das Chicago der 30er Jahre, erstmalig in Berlin. Musical 19:30 SchaubĂźhne > thisisitgirl, Ein Abend Ăźber Frauen und Frauenfragen. Performance theater 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden GroĂ&#x;stadt-Jungle. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler 19:30 Komische Oper > Die schĂśne Helena, Oper in drei Akten. Opera 19:30 O-TonArt > Wilde Pferde ... in meinem KĂśrper, Boris Steinberg präsentiert seine CD mit selbst komponierten und getexteten Chansons. Record release concert 20:00 WĂźhlmäuse > Prognosen auf RĂźckblicke, Richling spielt Richling, politisches Kabarett. Political cabaret 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkus-
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mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:30 The CLUB > Bump Day, Performances by Olympia Bukkakis
06.11.
Kultur
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Clubs kompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. Comedy show 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrĂźcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 20:30 DODO > Open Stage, Selber singen 22:00 SĂźdblock > Flittchenbar, „Die Gala der Novemberdepression“, Show & Musik: Alexander’s Festival Hall, Ana Curcin, Isolation Berlin, DJs More & Jesus, Host: Christiane RĂśsinger. Live music with various musicians
Bars 19:00 Flax > Karaokeshow, mit Alex und Ulli. Gay bar, hotspot for young locals 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Grosse Freiheit 114 > Weekend Warm-Up, Cruising Night. Bar with darkroom 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 21:00 Alaska Bar > Rumpelectralaska, DJ Rumpelstil (Electro). Dance night at the queer vegan bar 21:00 Marienhof > 80er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris Disse. The local gay bar indulges in retro music 22:00 MĂśbel Olfe > westberlin special, DJs Mark Reeder & Jean Defaut. If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Starte mit cooler Musik und netten Kerlen ins Wochenende“. Popular 80sstyle gay cruising bar 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Rauschgold > Ankerlos durch die Nacht, DJ Beate Stievermann. Retro music night 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar
18:00 Roter Elefant > 1. NeukĂśllner Ballqueer, „Golden Girls* und Silver Boys*“, schwul-lesbischqueerer Tanzabend. Ballroom dance event for older gays and lesbians 22:00 Die Busche > Friday Night Special, 2 Floors (Charts, EDM, House, Electro, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Prince William. Karaoke night 23:00 Connection Club > Youngsters meet Club Night, mit Specials fĂźr Jungs unter 25, mixed-gender, DJs U-Seven, Pat Green, Host: Ryan Stecken (Pop, Electro). Pop/electro party with various specials for boys up to age 25 23:00 KitKatClub > Gegen Ass, Live: Blush Response, Flint Glass, DJs Warbear, A/Ona, Fata Kiefer, I/Y, Karina Qanir, Ophelia the Suffering, Ira, Leonard de Leonard, Perrine la Fraicheur, Dasco (Dark Techno, Minimal, House). Massive queer but mixed party at a sex club 23:00 SchwuZ > London Calling, DJs am heutigen Abend: Lego, Marsmaedchen, Exildiscount, Larry Tee, Sheila Chipperfield, Black Cracker, Will Cream, Ben Jackson, Linnea’s Brother (Indie, House, Hip Hop, Trap). Popular gay indie party 23:55 GriessmĂźhle > CockTail d’Amore XL, DJs Ray Mang, JosĂŠ Manuel, Liad Krispin, Trent u. a. (Deep House, Nu Disco). Popular gay discolectro party 23:59 SO36 > Rakete Kreuzberg, „All time favs, dance ‘til you drop!“ (Indie, Rock, Punk, Electro) 23:59 Watergate > BPitch Nacht, DJs Ellen Allien u. a. (Electronic Pop & Minimal). The Berlin label for electronic music introduce their artists
DEN WIR WER NER HĂ– NOCH SCBER: UMBAU
DNIG UNDE Y U TIL MID NK FOR YO DRIINK & DR
DJS HOST U-SEVEN RYAN & PAT GREEN STECKEN FR
Fr
14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit in German
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06.11. 0 6.11. 11 PM
VEM AB 2. NO HS SBEREIC DES NAS S S O H ESC IM TIEFG –
23:59 Panorama Bar (Berghain) > ... get perlonized, DJs Margaret Dygas, Markus Nikolai, Sammy Dee, Zip. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple
UNSERE END WOCHEN EVENTS
Sex 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 Reizbar > Pyjama Party-Sleepover, Pyjamas availabe 21:00 BĂśse Buben > Jung sucht Alt, Party fĂźr junge Männer, die Ă„ltere mĂśgen und umgekehrt, Einlass bis 24:00. Sex and role-play party for young guys into older men and vice versa 21:00 Scheune > BLF – Skin Bastards, Willkommensparty vom Skin-Weekend 21:00 CDL-Berlin > Hardkinks FetishNight, Dresscode: only Fetish Wear, Ab 23:00: „B.ig D.ick P.arty“, special room: show your dick@gloryhole door 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 Mutschmann’s > Berlin Sneakers, DJ Frankie Kobain, dress code: sneakers, trainers, socks, sports/fetishwear. Guys put on your Sneakers, Socks and Sports/Fetish Gear for Fun! 22:00 Stahlrohr 2.0 > Sportlads, powered by sneakfreaxx, dress code: Sportswear & Sneakers 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight 22:00 Quälgeist > SM-Nacht, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM play party, men only
SONNTAG
01 l NOVEMBER 08 l NOVEMBER 15 l NOVEMBER 22 l NOVEMBER
AB 15.00 UHR
NAKED DARK MEETINGS SCHAUMPARTY l UND MEHR
SONNTAG
29 l NOVEMBER AB 16.00 UHR
PORN EDITION
TOP PORNOSTARS LIVE! SHOW-ACTS & MEHR
UNSERE TAGES S SPECIAL MONTAG
BIS 20.00 UHR
PARTNER-TAG ¡ 2 FOR 1 SCHRANK ODER KABINE
DIENSTAG
17.00 - 22.00 UHR
AFTER WORK SPECIAL ALL DRINKS Âť2 FOR 1ÂŤ
MITTWOCH AB 17.00 UHR
WELLNESS-DAY
AUFGĂœSSE UND VIELES MEHR
DONNERSTAG AB 18.00 UHR
SCHAUMPARTY FREITAG
AB 21.00 UHR Foto Š fotolia.com | zinkevych
21:00
fßr Männer, strikter Dresscode. SM play party, strict fetish dress code, men only Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00
LATE NIGHT SCHAUMPARTY
SAMSTAG
AB 21.00 UHR
SPLASH DREAMS
CRUISING AND MORE
KURFĂœRSTENSTR. 101 l BERLIN-SCHĂ–NEBERG U WITTENBERGPLATZ l FON 030. 213 24 24 MO-DO 12.00 –7.00 l FR 12.00 – MO 7.00 NONSTOP ALLE INFOS l WWW.APOLLOSPLASHCLUB.DE
***056_057_Programm7 21.10.15 16:23 Seite 56
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56 Programm
23:00 Ritter Butzke
Sa
DER SCHAUSPIELDIREKTOR IM SCHLOSS
FOTO: MAGIC MAGNUS
07.11. MOZART HAGEL BAUMANN schauspieldirektor-schloss.de
Sa 07.11. Rose Kennedy meets Irrenhouse > Schon seit Jahren wollte Nina (Foto) mal im Ritter Butzke, dem Hetenmekka fßr geile Housemucke, feiern. Nun hat’s geklappt und sie verwandelt den Club bei der Elefantenhochzeit ihrer beiden Erfolgspartys in ein megaschwules Refugium mit XXL-Darkroom. Pop und House legen Magic Magnus, PomoZ u. a. auf. <
> Nina Queer (pictured) has been wanting to throw a party at the usually hetero Ritter Butzke club for years. She’s finally getting her wish and is combining both of her successful brands under one roof.This doubly gay shindig will include a darkroom and DJs like Magic Magnus, and PomoZ playing pop and house. <
23:00 Gretchen
Sa 07.11. Girls Town > Neben Depressionen und Nebel hat die Herbst/Winter-Saison noch mehr zu bieten. Zum Beispiel den Lesbenparty-Klassiker „Girls Town“, der sich wie manche Pralinenhersteller eine Sommerpause gĂśnnt. Die ist zum GlĂźck vorbei und so wird’s heute herbstlich heiĂ&#x; mit den DJs Ployceebell, Les Filles Noires u. a. <
> It’s not just depression and fog – the fall/winter season has a lot more to offer. For example, the classic lesbian party Girls Town, back on the scene after a summer break. Tonight brings some autumnal action with DJs Ployceebell, Les Filles Noires and more. <
23:59 Berghain & Lab.oratory
Sa 07.11. FC Snax United > Im Gegensatz zu Ostern steht bei dieser „Snax“ alles im Zeichen von Sportswear und Sneakers. Zu einer der weltweit grĂśĂ&#x;ten schwulen Sex-Dance-Partys Ăśffnen Berghain und Lab.wieder gemeinsam ihre Pforten und die Kerle werden zu Tausenden kommen. Im wahrsten Sinne. DJs sind Boris, Dax J (Foto), Wrecked u. a. <
> In contrast to Snax’s leather and rubber-filled Easter party, this time around it’s all about sportswear. Berghain and the Lab join forces for one of the world’s biggest fuckfests, where thousands of men (only) will bump and grind to the tunes of Boris, Dax J (pictured), Wrecked and other DJs. <
12:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch SchĂśneberg, auf Englisch. Guided city tour, in English 15:00 Spinnboden. Lesbenarchiv > Freizeitgruppe fĂźr lesbische Singles, Sich kennenlernen und die Stadt erkunden. Single and mingle 16:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – FĂźhrung, Ă–ffentliche FĂźhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit in German 18:45 Quälgeist > Erste Hilfe im BDSM Verkehr, „Was tun bei Unfällen im BDSM Verkehr“, Workshop, Einlass bis 19:30. Workshop on handling accidents during BDSM play 19:30 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Schwules Museum* > Autoerotik ist Homoerotik, Interaktiver Ausstellungsrundgang mit der Performancegruppe Ă„rzte ohne Ă„ngste (aka Sissy Boyz). Interactive Walk through the exhibition
Kultur 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical rund um das Chicago der 30er Jahre erstmalig in Berlin, auch um 19.30 Uhr. Musical, also at 19:30 15:00 Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche > The Necks, Jazz Improvisation. Instrumental jazz 15:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Geschichten aus dem wilden GroĂ&#x;stadtJungle, auch 19:30 . Modern acrobatics, costumes by Thierry Mugler, also at 19:30 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Cocktail fĂźr eine Leiche, Klassiker von Alfred Hitchcock, auch 20:00. Crime theater play, also at 20:00 18:00 RuT-Lesbenzentrum > Finissage , Ausstellung mit Werken von Ingrid Raffael. Exhibition closing 18:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch um 21:30. Modern acrobatics, also at 21:30 19:00 AHA > 10 Jahre Joan Sinclair, Die berĂźchtigte Geisterjägerin ist unterwegs. Vollplayback Show
mit Vera Titanic, Kaey u.a. Trashy drag show 19:00 Deutsche Oper > Festliche Operngala fĂźr die Deutsche AIDS-Stiftung, Spendengala. Charity event 19:30 Emmaus-Kirche > Clash der ChĂśre, dIE TAKTLOSEN treffen auf canta:re. Choir concert 19:30 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:30 O-TonArt > Marika RĂśkk – HeiĂ&#x;es Blut und kalter Kaffee, Hommage mit Gesang Live: Sabine Schwarzlose, Volker Sonderhausen. Homage to diva Marika RĂśkk 20:00 Sonntags-Club > The Navigation Lights , DasMeerX Konzert. Concert 20:00 JAS Club > CARĂ“, Konzert der lesbischen Sängerin. Concert 20:00 WĂźhlmäuse > Prognosen auf RĂźckblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Haus der Berliner Festspiele > Tigran Hamasyan Trio / Charles Lloyd, Jazz Konzert. Concert 20:00 SchaubĂźhne > Fear, Ein StĂźck von Falk Richter. Play 20:00 Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. Comedy show 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln,Kultverdächtige Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya 20:15 Corbo > Promesses, Bossa-Jazz Ă la française. Concert
20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrßcktes Songduell, Travestieshow passend zum NeukÜllner Kiez. Drag show 20:30 Ballhaus Berlin > Trash Deluxe, Open-Stage und Mitmachshow mit Kay P. Rinha. Queer drag/burlesque open stage 21:00 Roter Salon an der Volksbßhne > Dancing About, Eine neue Form von Spiel und eine neue Art von Tanzfläche, mit Gob Squad. Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy 23:30 BKA-Theater > Jurassica Parka Late Night: Paillette geht immer, Jurassica mit ihrem live Talk Format auf der kleinen Bßhne im Foyer des Theaters, live: Lars Svenson, Margot SchlÜnzke. Comedy talk show
Bars 19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Grosse Freiheit 114 > Music & Cruise, DJ Night. Regular bar night with rotating DJs 20:00 Flax > SaturdayNightBeats, Flirtparty, play your own music. 20:00 Betty F*** > 9 Jahre Betty F***, Die groĂ&#x;e Geburtstagsparty!, DJs Influx & Martyn. Anniversary of Mitte’s precious jewel of a gay bar
HEUTE 23.30 UHR
JURASSICA PARKA
ÂťPaillette geht immerÂŤ
| -
www.BKA-THEATER.de
9 Jahre
***056_057_Programm7 21.10.15 16:23 Seite 57
Programm 57 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Quite traditional gay bar 21:00 Alaska Bar > Totally Together, DJ Anthony Burke (Funk, House, Disco) 21:33 Rauschgold > DaenzgedĂśns by Rauschgold, Motto: Das verflixte 7. Jahr – Be a blonde“, DJs Herrin deluxe, Gitti Reinhardt, Host: Sally Morell. A onenight revival of SchwuZ’s former trashy pop party 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Zu Electro, House und Pop gibt’s Männer und Bier“. 80s-style gay cruising bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Shambhu, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 23:59 Lieblingsbar > Mitternachtsshow mit Erna Pachulke, Gast: Anthony Curtis Kirby. Cozy queer bar with rotating drag shows
Clubs 09:00 OHM > Same Bitches, „After Chun“, DJs Handmade, Manuela Mayoral, Francesco de Luca u. a. 20:00 Begine > Tanzfieber, Community-Dancing mit Marion. The biggest dance hits 22:00 Die Busche > Silent Party, KopfhĂśrer auf und wähle aus drei Musikstreams, (Charts, Schlager, Discofox, House, Electro). The gay club hosts a party where all the music gets streamed through headphones 22:00 Chesters > Flowers Of Romance meets Death # Disco, Live: Doric, DJs TerrorWave, Philipp Strobel, Ian P. Christ (PostPunk, ColdNew-Wave, Minimal, Electro, Synth). Queer gothic party 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Fenek SĂŠlavy. Karaoke night
07|11|2015 PLOYCEEBELL MARSMÄDCHEN KRIZZI WITH THE K! LES FILLES NOIRES
IM GRETCHEN OBENTRAUTSTRASSE 19/21
bump! 14 jahre
das jubiläums retro studio
22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, DJ Hurricane (Pop, Charts). Grrrlz party 23:00 Connection Club > Connection’s Dark Side Party, DJs Leebow, Daora (Electro). SchĂśneberg’s gay clubbing institution with huge darkroom area 23:00 Traffic > Ken Club Berlin, DJs Miss Delicious u. a. 23:00 Ritter Butzke > Rose Kennedy meets Irrenhouse, einmaliges Partyspecial von Nina Queer, DJs Spencer Reed, Marc@Garden, Berry E., PomoZ, Magic Magnus u. a., Dragshow präsentiert von Sarah Knappik. Nina Queer’s biggest two gay parties join forces for a one-off special at Butzke 23:00 SĂźdblock > Tit Bit Ball, „Werk it!“, Voguing Ball mit Host Georgina Leo Melody, Gast: Amber Vineyard, Anmeldung: contact@berlinvoguingout.com . Glamorous dresses and stunning dance action mark this voguing party 23:00 SO36 > Klub Balkanska, Balkanska DJ-Team (Balkan Beats, Russian Ska, Klezmer, Swing, Romano Hip Hop) 23:00 Imperial Club > Propaganda Party – Lady’s Attack, Motto: LA meets #MPGB, Wahl zum ersten Mister Gay Partys Berlin, Host: Katy Bähm, live: Kelly Heelton, DJs Melli Magic, Gloria Viagra, Charlet C. House (Pop, Main Music, House, Electro). The classy and chic gay party explosion 23:00 Gretchen > Girls Town, DJs Ployceebell, Marsmaedchen, Krizzi with the K!, Les Filles Noires (Pop, Rock, Dance, Soul, Hip-Hop). The legendary party for grrrlz 23:00 KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Jordan, Clark Kent, Johann de Beers, Marc Lange (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:00 SchwuZ > 14 Jahre bump!, „Das JubiläumsRetroStudio“, mit TrĂźmmerTransen-Show, DJs ChrizzT, Cul de Paris, mikki_p, Mo-
deopfer, derMicha, Morrison (Pop, 90s R’n’B & Vocal House, Soul, Schlager). Anniversary of the gay party with retro club classics 23:59 Panorama Bar (Berghain) > Finest Saturday, separater Eingang, kein Durchlass zum Berghain, DJs Flexonaut, KÜlsch, Michael Mayer. A house and electro party open for all orientations. No entry to the Berghain 23:59 Berghain > FC Snax United, Berghain & Lab.oratory pres. pervy party, DJs Boris, Dax J, Gerald van der Hint, Jennifer Cardini, nd_baumecker, Wrecked. Dresscode: sportswear & sneaker, men only. Berghain and the sex club Lab.oratory join up for a pervy party splash
Sex 15:00 Boxer Berlin > SKIN MEET & GREET, Im Rahmen des BLF Skin Weekend 17:00 Connection Club > Fast – Dirty Bastards Berlin, vom BLF im Rahmen des Skin-Weekend, bis 23:00, Dresscode: Leather, Rubber, Uniform, Skin, Sportswear, DJ Redtomcat. Fetish party as part of BLF’s gay skin weekend 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy
21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 BÜse Buben > BÜseBuben-Nacht, SM und spanking. The classic spanking party, entry till midnight 21:00 Ajpnia > PositHiv-Verkehr, „Die entspannte
Party fĂźr Positive und nicht Positive“. For HIV-positive people & friends 21:00 Reizbar > Junge SĂźnde, Youngster-Party bis 30 Jahre. For boys up to age 30 21:00 Apollo Splash Club > Splash Dreams, Cruising & More 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“
22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Quälgeist > Gearfreaks, Fetisch-Party fßr Männer, Sex in authentischen Gear-Klamotten. Sex party for fetishists of gear/outfits, strict dress code 22:00 Triebwerk > Sexparty, Dress code: underwear, naked
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58 Programm
20:00 Bar Sofia
So
FOTO: SALLY B
08.11. So 08.11. Homo/LGBTI*-Laternenumzug > Der Homo-Laternenumzug durch den Wrangelkiez ist liebgewonnene Tradition: Bereits seit neun Jahren sorgt das Team der Bar Sofia damit für LGBTI*-Sichtbarkeit. Am 01.11. gibt’s ab 19:00 ein Treffen zum Laternenbasteln, heute werden die „brennenden Handtaschen“ dann durch den Kiez getragen. <
> The “homo lantern procession“ through Wrangelkiez is a cherished tradition: This is the ninth year that the Bar Sofia team is making a move for LGBTI* visibility in the neighborhood. On Nov. 1 at 19:00 is a craft night to make the lanterns, and tonight will be the “flaming handbag“ parade. <
FOTO: FOKKE
19:00 Bar jeder Vernunft
So 08.11. Geschwister Pfister: Wie wär’s, wie wär’s? > In „Wie wär’s, wie wär’s?“ spielen die Geschwister Pfister eine dreiköpfige Familie, die in die Toskana reist. Bei der Gelegenheit nehmen sie uns mit auf eine rasante Fahrt durch die Schlagerwelt der 50er-, 60er- und 70er-Jahre – zahlreiche Kostüm- und Frisurenwechsel inklusive. Trash mit Niveau! <
> In this stage show, the Geschwister Pfister play a family of three traveling through Tuscany. They take their audience on a fast-paced ride through German pop hits of the 50s, 60s and 70s – with plenty of costume and hairstyle changes along the way. High-class trash! <
FOTO: JM RUELLAN
20:00 Heimathafen Neukölln
Mo 09.11. Bianca Casady & the C.i.A. > Die Fans von CocoRosie – vor allem die, die keine Karten mehr für das ausverkaufte Konzert des Duos im letzten Monat bekamen – dürfen sich freuen: eine Hälfte der Schwestern-Band ist mit ihrem Sideprojekt, bestehend aus Musik, Tanz und Videokunst, nun auf Tour. Ein Album soll 2016 erscheinen. <
> Fans of CocoRosie (especially the ones who didn’t get a ticket to their sold-out concert last month) take note: Half of the sister act is taking her side project – including musicians, a dancer and a video artist – on the road. The delayed album from Bianca Casady & the C.i.A. should finally drop next year. <
14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung, ab 16:00 Tour auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit in German, at 16:00 in English 15:00 S-Bahnhof Yorkstrasse > Lesbische Treffpunkte der 1920er Jahre, Auf den Spuren der queeren Subkultur. Guided tour in German 18:00 Emmaus-Kirche > HuKGottesdienst, Offener Gottesdienst, queere Gäste wilkommen. Church service 18:30 Schwules Museum* > Queer Kitchen, Offenes Treffen zum gemeinsamen Austausch. Meet and greet
Kultur 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical Rund um das Chicago der 30er jahre, erstmalig in Berlin, auch um 19:30. Musical, also at 19:30 15:00 O-TonArt > Marika Rökk – Heißes Blut und kalter Kaffee, Hommage an die umstrittene deutschösterreichische Diva mit Live-Gesang von Sabine Schwarzlose, Volker Sonderhausen. Homage to diva Marika Rökk 15:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Tschick, Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, auch um 19:00. Stage adaptation of the comingof-age-novel, also at 19:00 15:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, AkrobatikShow mit Geschichten aus dem wilden GroßstadtJungle. Modern acrobatics, costumes by Thierry Mugler 17:00 poor and literate > Lady-Stage, Berlins erste weibliche Lesebühne. Berlin’s first female reading stage 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 18:00 Wilde Oscar > Caramba – Viva la Diva, Leiden-
Bars franz schmidt das buch mit sieben siegeln philharmonie berlin so 8. november 2015 20 uhr www.philharmonischer-chor.de
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schaftliche Musik mit Cara Ciutan. Concert Haus der Berliner Festspiele > Diwan der Kontinente / Louis Moholo-Moholo Quartet / Ambrose Akinmusire Quartet + Theo Bleckmann, Jazz Konzert. Concert Galli Theater > Männerschlussverkauf, Unterhaltsame, satirische Komödie. Comedy play Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. Comedy show C/O Berlin > Anton Corbijn Retrospektive, Vernissage. Exhibition Opening DODO > Markus Rill & Trailhead, Doppelkonzert mit 2 Singer/Songwritern. Concert Arsenal > Psycho, Hitchcock Klassiker, OF. Thriller, in English Schaubühne > thisisitgirl, Ein Abend über Frauen und Frauenfragen. Performance theater Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Play Sonntags-Club > PianLola, Deutsch/spanisches Chansontheater. Eine Mischung aus Berliner Kabarett und der Tangomusik Argentiniens. Chanson concert Philharmonie > Philharmonischer Chor Berlin, Franz Schmidt „Das Buch mit Sieben Siegeln“. Choir concert Komische Oper > Eine Frau, die weiß, was sie will!, Musikalische Komödie in 2 Akten. Musical comedy
O se - het OOse-het sehet O _ __ sehet O sehet se-het O schmidt Obuch se - het Ofranz se-het das O sehet mit sieben siegeln O _ __ sehet O sehet se-het O Gefördert durch:
15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 15:00 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom 20:00 Bar Sofia > Homo/ LGBTI* Laternenumzug, mit Mucke und Glühwein durch den Wrangelkiez. Hand lantern parade 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Marianne > Tatort, mit Täterraten 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 08:00 KitKatClub > Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Scorpion Kings, Myti, Scary (Trance, House, Electro). Colorful gender-fucking afterhour 18:00 Panorama Bar (Berghain) > Klubnacht, DJs Ian Pooley, Mano le Tough,
Dominik Wortig
Hanno Müller-Brachmann
Marietta Zumbült Marcus Ullmann
Ingeborg Danz Krešimir Stražanac
Staatskapelle Halle Dirigent _Jörg-Peter Weigle
philharmonie berlin so 8. november 2015 20 uhr Tickets _www.philharmonischer-chor.de tel 030_826 47 27 Medienpartner:
***058_059_Programm89 21.10.15 16:26 Seite 59
21:00
22:00 23:00
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 15:00 Prinzknecht > BLF Skin Weekend – Skin Farewell, Ausklang des SkinWochenendes 15:00 Apollo Splash Club > naked-dark-meetings, Schaumparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:00 Greifbar > BerlinBastards EastSide, nur für HIV-Positive, Einlass bis 19:00. Exclusively for HIVpositive men, entry till 19:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Dresscode: Naked &
Maske, Leihmasken vorhanden, special area is open. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Entry till 23:30
Mo 09.11.
P lu s p utanngebkottauf Anonymes Tes patitis C HIV, Syphilis, He regelmäßig – 21 Uhr montags → 17 18 Uhr freitags → 14 – berlin.de nkt pu lus www.p ße 115 → Wilhelmstra 0 88 Tel 44 66
20:00 EWA Frauenzentrum > Wissenschaftliche Heilmeditation, Ein guter Weg, die Selbstheilungskräfte zu stärken, Vortrag. Lecture
Kultur 18:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Gaslicht, Krimistück. Thriller
LE NOZZE DI FIGARO W. A. Mozart
Gustavo Dudamel Jürgen Flimm 9./ 11./ 13./ 15./ 19./ 21. NOVEMBER 2015
Foto © Markus Lüpertz / VG Bild-Kunst Bonn, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York
19:00
Mike Servito, The Drifter, im Berghain DJs Ben Klock, Fiedel, Grain. Due to Snax, Berghain’s classic Saturday night rave starts on Sunday evening SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night with dance lesson and party Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Scotty Technology. Nurse your hangover with some karaoke action Ficken 3000 > ICKY, DJSet by Melissa. Sleazy indie party 2BE-Club > GMF, DJs Oliver M, Sultonic, Marc Majewski, Charlet C. House (Pop, Charts, Electro). The Sunday gay party establishment
TICKETS 030 – 20 35 45 55 WWW.STAATSOPER-BERLIN.DE
19:00 Staatsoper im Schiller Theater > Figaros Hochzeit, Oper. Opera 19:00 Schwules Museum* > Echos+ Netze zum Vorhören, Das Programm und einige Künstler_innen des Festivals werden vorgestellt. Introducing the artists of the Echos + Netze festival 20:00 Heimathafen Neukölln > Bianca Casady & The C.i.A., Konzert. Concert 20:00 Wühlmäuse > Kay Ray Show, Konzert und Kabarettshow des androgyner Edelpunks. Cabaret and concert
Bars 18:00 Privatleben > Wilder Montag, „Musik bunt gemischt“. Booze-filled kickoff for the week 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, „20 Fragen und zwei Songs“, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night for smart asses 22:00 Woof > Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs
Mehr
als nur Entspannung pur
Programm 59
Sauna! Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 12:00 bis 6:00 Freitag 12:00 bis Montag 6:00 durchgehend Mehringdamm 34 / Berlin Kreuzberg T e l .: 030 - 57 707 175 Mehringdamm (U6/U7)
his g t nk nin i h I t egin ful … e b auti ! p th e is a b dshi sablanca of ien Ca fr
„
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Jepe, Rik Laren, Ricrado, Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno & Breaks). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swimwear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
Dircksenstr. 48 Am Hackeschen Markt www.brillenwerkstatt.de Oranienstr. 32 und »Die Maske« Mehringdamm 66 Kreuzberg
www.boiler-berlin.de
“
***060_061_Programm1011 21.10.15 16:29 Seite 60
hier FOTO: MERT ALAS AND MARCUS PIGGOT
60 Programm
20:00 MercedesBenz Arena
Di
10.11.
Di 10.11. + Mi 11.11. Madonna > Wenn Stiere tanzen und Schwuletten kreischen ist es mal wieder so weit: Madonna ist in Berlin! Neben jeder Menge Bumsfallera hat Frau Ciccone auch ein paar echte Pralinen im Gepäck ihrer „Rebel Heart Tour“: so stehen mit „True Blue“ und „Who’s That Girl?“ zwei lange nicht performte Klassiker auf der Setlist. <
> When studs and fagettes alike are skipping around in glee, it usually means one thing: Ms. Ciccone is back in town! Aside from the expected big-budget spectacle, she’s dusting off a few neglected classics for the Rebel Heart Tour: “True Blue“ and “Who’s That Girl?“ are reported to be on the setlist. <
20:00 Bi Nuu
Bars
11:00 CafĂŠ Ulrichs > RegenbogenfrĂźhstĂźck, fĂźr Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und AngehĂśrigen . Breakfast for people with HIV and AIDS 14:00 Spinnboden. Lesbenarchiv > Lesben mit chronischen Erkrankungen/ Handicap, Offene Gruppe. Open group meeting for lesbians with handicap
FOTO: HAMILTON
Kultur
Di 10.11. Lower Dens > Mit ihrem dritten Album „Escape from Evil“ warfen Lower Dens den Prog-Rock zugunsten eines Wave-Pop-Sounds Ăźber Bord. In den Lyrics sind Themen wie queere Indentitäten und Gendernormen jetzt deutlich präsenter als zuvor. Heute spielt die Band um Sängerin Jana Hunter (Foto) im Bi Nuu. Support ist ZiĂşr. <
> Escape from Evil, Lower Dens’ third album, found singer Jana Hunter (pictured) and her band leaning less toward prog-rock in favor of pop. There’s also more gender fluidity seeping into their song lyrics and press campaigns. Tonight, the band’s Euro tour brings them to Berlin, with local beatmaker Ziúr opening. <
FOTO: CARO KADATZ / LSVD
18:00 Afrikahaus
Mi 11.11. LSBTI-Emanzipation in Afrika > Wie kann man LGBTIs in Afrika unterstĂźtzen? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Crossing & Alliances“ wird im Afrikahaus an ganz konkreten Beispielen diskutiert, wie eine postkolonial orientierte Projektarbeit aussehen kann. Auf dem Podium: u. a. Uta Schwenke vom LSVD (Foto). <
> How can we support LGBTI* people in Africa? As part of the event series Crossing & Alliances, this evening at Afrikahaus there will be a discussion with concrete examples on what postcolonial project work can look like. Amongst the participants at the podium will be Uta Schwenke (pictured) from LSVD. <
20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Theater im Palais > Killerfische, Rasantes TheaterstĂźck. Play 20:00 Quatsch Comedy Club > Daniel Sloss, Stand-up Comedy 20:00 Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. Comedy show 20:00 WĂźhlmäuse > Kay Ray Show, Konzert und Kabarettshow. Cabaret 21:00 Berghain > Oneothrix Point Never, live, Vorstellung des neuen Albums „Garden Of Delete“. Concert
14:00 Ponyclub > 16 Jahre Salon Ponyclub, AusstellungserĂśffnung, 20:00 Lesung mit Andreas Schwarz. Exhibition opening 19:00 Wilde Oscar > Singin & Swingin, Konzert mit Keith Michael Boehm. Concert 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden GroĂ&#x;stadt-Jungle. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler 20:00 Mercedes-Benz Arena > Rebel Heart World Tour, Popikone Madonna live in Berlin. The legend in concert 20:00 Sonntags-Club > Transanders in der Platte, Dokumentarfilm. Documentary 20:00 Bi Nuu > Lower Dens Konzert. Support: ZiĂşr
10.NOV. 11.NOV.
MANFRED KARGE
KILLERFISCHE THEATER-IM-PALAIS.DE
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MANFRED HONECK Bruckner, Poulenc, MacMillan, Mozart Do 10. Dezember 20 Uhr Philharmonie dso-berlin.de
19:00 The CLUB > Thirsty TuesGayz, Gay Night for the Men* of NeukĂślln 20:00 Blond > Sing, sing, sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Wodka-Inferno, Host: Estelle van der RhĂ´ne. Drown in vodka served by Estelle 21:30 MĂśbel Olfe > Mädchendisko, DJ tba. Girls night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Madonna Aftershow Party, DJs Tim Mason, Pa$cha, U-Seven, Austin 22:00 Ficken 3000 > Der LohntĂźtenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Lieblingsbar > Einfach Quizbar, Host: Herrin deluxe. Trivia night 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro RĂśhre“. Retro pop songs all night 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men
Clubs 19:00 SO36 > KiezBingo, mit Inge Borg & Gisela Sommer, Live: Wild Flamingo Bingo Band. Queer bingo night 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Tuesday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, „Sing with the piano man and hostess Hans“, Hosts: Shomo & Hans. Weekly night for soulful and jazzy karaoke lovers
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 CDL-Berlin > DarkLight-Mask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske. Mask rental is available 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fĂźr Boys von 18-28, ab 24 Uhr fĂźr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
11.11. BOILER Special 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit in German 18:00 Afrikahaus > Kritische Perspektiven der LSBTIEmanzipation in Afrika, Podiumsdiskussion. Panel discussion 18:00 Begine > Ladies Tauschtraum, Tauschring fßr Frauen und Lesben. A night to meet and to exchange stuff 19:00 Sonntags-Club > Berlin Intersex , Treffen fßr intersexuelle Menschen. Open meeting
Kultur 18:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical im Chicago der 30er Jahre, erstmalig in Berlin. Musical 19:00 Staatsoper im Schiller Theater > Figaros Hochzeit, Oper. Opera 19:00 Postbahnhof > Mercury Rev, Konzert. Concert 19:30 VolksbĂźhne > Keiner findet sich schĂśn, TheaterstĂźck – Pollesch. Play 20:00 SchaubĂźhne > Nachtasyl, von Maxim Gorki. Play 20:00 Mercedes-Benz Arena > Rebel Heart World Tour, Popikone Madonna live in Berlin. The pop legend in concert 20:00 Tempodrom > New Order, Comeback der New-Wave-Helden. Concert 20:00 Tipi > 15 Jahre Gesicht Zeigen!, Gesicht Zeigen! FĂźr ein weltoffenes Deutschland wird 15 Jahre alt. live: Pigor & Eichhorn, Idyl Baydar. Charity event 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Theater im Palais > Killerfische, Eine auĂ&#x;erordentlich seltsame Begebenheit. Play 20:00 BKA-Theater > Denk ich, Sag ich nicht! , Liederabend mit Virginia Plain und David Kaiser. Chanson night
HEUTE 20 UHR
KAISER + PLAIN
Denk’ ich, sag ich nicht
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www.BKA-THEATER.de
***060_061_Programm1011 21.10.15 16:29 Seite 61
Programm 61
Nachtasyl von Maxim Gorki Regie: Michael Thalheimer Am 11., 12., 13.11. um 20 Uhr Karten: 030 890023 www.schaubuehne.de
20:00 Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. 20:00 Renaissance Theater > Marlene, mit Judy Winter. Homage to Marlene Dietrich 20:30 Phono Club > Phonophonetik, Lesebühne, Motto: „Die Spaceweinbar“, Musik, Lesung und Performance, Hosts: Thomas Korn, Blanko Fiktschen u. a. Weekly poetry strage 21:00 Hamburger Mary’s > Go West Comedy, Comedy Open Stage in englischer Sprache, Host: Ben MacLean. English-language standup comedy night 21:00 Berghain > Purity Ring, Konzert der DreampopElectronica Band, Support: Empress Of. Concert
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 The CLUB > Wednesdays with Cher Nobyl, A funny late night show 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Pink Martini, „der schwule Mittwoch“. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Friedrichshainer Feierabend, After-Work Barabend. Bar with darkroom 20:00 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 PUFF Bar – Lounge > Bingo, Host: Betty Bond 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Madonna Aftershow Party, DJs Tim Mason, Pa$cha, U-Seven, Austin
22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Pop, Schlager). 22:00 Lieblingsbar > SchnapsGlücksrad, Host: Estelle van der Rhône. Bar night with a special booze wheel of fortune 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area, kein Dresscode, DJ K-Mart (Tech House). Electro night at the popular fetish bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen.
Clubs 21:00 Loophole > Attention Horse, "Electronic Orgy", live: Attention Horse, Gaff E, Dievondavon, DJ-Set by Platinum Black 23:00 IPSE > Lorem Ipse, Klubnacht spezial, eher hetero, DJs Nicolas Jaar, Valentin Stip u. a. The once hyped Nicolas Jaar is back 23:00 Phono Club > Diskopath, „the serial killerdance“, DJs Emmanuelle 5, David Maars. Party following the alternative poetry stage Phonophonetik 23:00 Die Busche > Charts meets all time Classics, 1 Floor (Charts, Pop, Partysound). For all pop-loving party people 23:59 Tresor > BHC: new faces, Host: Esther Duijn, DJs Phobia, Stratum, Miss Italia (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, für Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. 20:00 CDL-Berlin > Naked Blue Wednesday, Dresscode: Naked - Shoes only!, plus special area 20:00 Triebwerk > AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. 21:00 Reizbar > Toga evening, Togas verfügbar an der Bar. Ab 02:00 kein Dresscode. Togas availabe 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
Über 25 Sportarten 7 Tage die Woche im Sportverein VORSPIEL für Schwule und Lesben
www.vorspiel-berlin.de mail@vorspiel-berlin.de Telefon: (030) 44 05 77 40
Sex 10:00 Kinotag 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 17:00 Apollo Splash Club > Wellness-Day, Entspannen und genießen
NOVEMBER 2015 SATURDAY 07 NOVEMBER 2015 DOORS OPEN FROM MIDNIGHT
thursdays november05/12/19/26
PERVY PARTY | MEN ONLY | PLAY SAFE DRESSCODE: SPORTSWEAR & SNEAKER BORIS DAX J GERALD VAN DER HINT ND_BAUMECKER JENNIFER CARDINI WRECKED
doors open 9 to 11 pm
Naked Sex Party
fridays november06/13/20/27
doors open 10 to 12 pm
Friday Fuck 2-4-1
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saturdays
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november14
Fausthouse
november01
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november21
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november08
closed
november28
Athletes
november15
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november22
Athletes
november29
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***062_063_Programm1213 21.10.15 16:30 Seite 62
hier
62 Programm
20:00 Huxleys Neue Welt
Do
FOTO: TODD COLE
12.11.
Polyneuropathie –
Kabelbrand im Nervensystem
Symptome, Ursachen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten
Prof. Dr. Bruno-Marcel Mackert Chefarzt der Klinik für Neurologie mit Stroke Unit
12.11.2015, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 35, 1. Etage, großer Konferenzraum Rubensstraße 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk
Fr 13.11. Miranda July > Autorin und Filmemacherin Miranda July liest im Huxleys aus ihrem Debütroman „Der erste fiese Typ“. Es geht um Cheryl und ihre unkonventionelle Affäre zu einer jungen Frau – doch der Plot geht weit über eine klassische Lesbenromanze hinaus. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. <
> Earlier this year, L.A.-based artist, filmmaker and writer Miranda July released her first novel. The story follows Cheryl and her unconventional affair with a young woman, Clee – but it’s much more complex than a lesbian romance. Tonight, July will present The First Bad Man in both English and German. <
FOTO: GUIDO WOLLER
21:00 Hafen
Fr 13.11. 25 Jahre Hafen > An einem Freitag, den 13. eröffnete mit dem Hafen eine der wichtigsten Szenebars Berlins. Auf den Tag genau 25 Jahre später wird nun fett gefeiert. Neben DJs wie derMicha oder San Jamo u. a. gibt’s Show mit Ades (Foto) und eine Überraschung. Eine „riesengroße Geschichte“, verspricht Betreiber Uli. Mehr auf S. 12. <
> Hafen first opened its doors on a Friday the 13th, 25 years ago to the day. Accordingly, the Schöneberg bar is throwing a big bash to celebrate. Aside from DJs such as derMicha and San Jamo, there will be a show with Ades (pictured) and a special surprise promised by the owner. <
21:00 Roter Salon
Fr 13.11. Queer Fever > Beim 31. Internationalen Kurzfilmfestival Berlin heißt es wieder: „Queer Fever“. Sechs Kurzfilme von Doku bis Horror fragen nach den Schwierigkeiten der Liebe, sexueller Identität oder der Beziehung zum eigenen Körper.So wird in der kanadischen Produktion „Hole“ (Foto) das Thema Sex mit Behinderung aufgegriffen. <
> At Berlin’s 31st international short film festival, once again there’s a “Queer Fever“ going around. Six shorts, from documentary to horror, investigate love, sexual identity and bodily experience. For example, Canadian production Hole (pictured) tackles sex with disability. <
20:00 20:00 20:00
17:30 FFBIZ e.V. > Archivführung im FFBIZ-Archiv, Führung durchs femistische Archiv im Rahmen der Langen Nacht der diskriminierungsfreien Szenen. Workshop 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > Polyneuropathie – Kabelbrand im Nervensystem – Symptome, Ursachen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten, Vortrag mit Prof. Dr. Bruno-Marcel Mackert. 19:00 RuT-Lesbenzentrum > Doppelkopflerngruppe, Lerne das berüchtigte Kartenspiel. German cardboard game 20:00 Schwules Museum* > Visible Lives: LGBTI rights and the museum, Talk auf Englisch. Talk by Prof. Richard Sandell Leicester, in English
Kultur 19:00 Pension Berlin > Die Alptraumfrau, Film von Lothar Lambert. Film screening in German 19:30 Brotfabrik > Urban Legends, Mit Anja Kümmel, live Musik kommt von ILL GREY. Reading and concert 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Volksbühne > Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte, Oper von Dirk von Lowtzow und René Pollesch. Opera 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Aufwendig produzierte Show mit Geschichten aus dem wilden
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Großstadt-Jungle. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler Schaubühne > Nachtasyl, von Maxim Gorki. Play Lido > Chelsea Wolfe , Drone-Metal-Art-Folk. Concert Kulturbrauerei > BerlinBrandenburgische Meisterschaften im Poetry Slam 2015 , 1. Halbfinale, Moderation: Nils Rusche & Felix Römer. Poetry Slam BKA-Theater > Friede, Freude, Haifischbecken, Konzert der Meystersinger. Concert Wilde Oscar > Solo im Duett, Musik mit Gerta Stechner. Concert EWA Frauenzentrum > Cocktailstunde, Lesung mit Traude Bührmann. Reading SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. Comedy show Tipi > All by Myself, Gitte Haenning und Band. Concert Renaissance Theater > Marlene, mit Judy Winter. Homage to Marlene Dietrich Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Arsen und Spitzenhäubchen, Kriminal Theater. Crime theater La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading Berghain > Decoder Ensemble – „Lost and Found“, thematische Konzertnacht, live: Jagoda Szmytka, Brigitta Muntendorf, Neele Hülcker u. a. Experimental concert
Bars 18:00 Privatleben > Würfeltag, „Musik bunt gemischt“. 19:00 The CLUB > Grrrrls* of Neukölln, New weekly bar night for lesbian, bi, trans* and queer women
19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 20:30 PUFF Bar – Lounge > Puff-Quiz, Trivia Night 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, Host: Anna Klatsche. Cozy queer bar with fun games 21:30 Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Alternative LGBT party 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Samuel Gieben. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. Meeting place for hairy men 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Clubs 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > B.Y.O.C., „Bring Your Own Chords“, Openstage mit live Hintergrundband, hosted by Jon Campbell. Open mic night for musicians, poets and lovers thereof 23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: about:Tanz, about blank & SchwuZ feiern gemeinsam, DJs Diwa, Natascha Kann. Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infa-
***062_063_Programm1213 21.10.15 16:30 Seite 63
Programm 63 21:00 Marienhof > 80er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris Disse. 22:00 MĂśbel Olfe > DJs Three Hairy Policemen, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Starte mit cooler Musik und netten Kerlen ins Wochenende“. Popular 80sstyle gay cruising bar 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Rauschgold > Barbarella, DJ Doris Disse 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. 22:30 The CLUB > Bump Day, Performances by Olympia Bukkakis
Sex 12:00 XXL – Pornokino &
12:00 18:00 19:00 20:00
21:00 21:00 21:00 21:00
Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ Maze World > Kinotag Apollo Splash Club > Schaumparty, Foam party BĂśse Buben > Give me FFive, Fistparty, Einlass bis 23 Uhr. Fist sex party, entry till 23:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Dresscode: Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, plus special area. Mask rental available Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00
Fr
13.11. 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 16:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – FĂźhrung, Ă–ffentliche FĂźhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit in German 17:00 Silver Future > Frisiersalon Manuela, get a haircut at Silver Future 18:00 Sexclusivitäten > PorYes-Salon, Das lachende Becken – Ăœbungen zum Mitlachen. Pelvis exercises 19:30 Begine > Stop Sexkauf - Prostitutionsmythen entschleiern, Aktivistinnen stellen „Stop Sexkauf“ vor. Lecture
Kultur 18:00 The Ballery > Efacts Photography, a collection of works from 2010 - 2015, Vernissage. Fotoausstellung mit Bildern von Frank Lassak. Exhibition opening
19:00 Staatsoper im Schiller Theater > Figaros Hochzeit, Oper. Opera 19:00 RuT-Lesbenzentrum > Lesung zum Thema Trauer, Mit Dorothee Karle. Reading 19:30 poor and literate > The big BOUDOIR – The place to be in Berlin’s ‘90s, Fotografien von Claudia ZĂślsch. Exhibition opening 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Clavigo – Premiere, nach Johann Wolfgang von Goethe. 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 O-TonArt > Schweinisch fĂźr Anfänger, Comedy mit ZeHa Schmidtke. 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, AkrobatikShow mit Geschichten aus dem GroĂ&#x;stadt Jungle. Modern Acrobatics 19:30 Wilde Oscar > Saitenspringer & Friends, Mitsingkonzert. Concert 20:00 Maxim Gorki Theater > In unserem Namen, TheaterstĂźck. Play 20:00 SchaubĂźhne > Nachtasyl, von Maxim Gorki. Play 20:00 Sonntags-Club > SpaĂ&#x; beiSaite , Lesung und Konzert. Reading with music 20:00 Huxleys Neue Welt > Miranda July, Lesung auf Deutsch und Englisch. The event will be in German and English 20:00 BKA-Theater > Paradiesvogel – Exotische Lieder einer gĂśttlichen Diva!, Konzert von Countertenor Edson Cordeiro. 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern Circus 20:00 Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?, Die Geschwister Pfister. Comedy show 20:00 Tipi > All by Myself, Gitte Haenning und Band. 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrĂźcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 20:30 DODO > Open Stage, Selber singen
EDSON CORDEIRO ÂťParadiesvogelÂŤ
HEUTE + MORGEN 20 UHR
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www.BKA-THEATER.de
21:00 Roter Salon an der VolksbĂźhne > Queer Fever, Queere Kurzfilme. Short films 21:00 Kater Blau > Edward II., TheaterstĂźck. Play
Clubs 22:00 Die Busche > Friday Night Special, 2 Floors (Charts, EDM, House, Electro, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Looney Tunez Live Rock Karaoke, Karaoke mit Rockband, im Anschluss Open Stage mit Fenek SĂŠlavy. Sing karaoke on the big stage with a live band 23:00 Connection Club > Kings Party, Ăœ30 Party fĂźr Männer, DJs Tom R, Bionic (80s, 90s, Pop, Electro). Bumpy pop part for guys aged 30 and older 23:00 Beate Uwe > Reveller Records presents: Hybrid, DJs Deepneue, Sabine
Sex
+*
mously lascivious weekly party explosion
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23:00
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23:30
Bars 20:00 Betty F*** > KÜlsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Flax > We Love Music, mit Tischtennis, DJ Nightvinyl (Clubsounds). Bar where you can easily end up boozing the night away 20:00 Grosse Freiheit 114 > Weekend Warm-Up, Cruising Night. 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. 21:00 Alaska Bar > Craze Tanze, DJ Juankyten (Rock, Garage). Dance night 21:00 Hafen > Hafengeburtstag – 25 Jahre Hafen, DJs derMicha, Martin MÜchtegern, San Jamo u. a., Gäste: Ades Zabel u. a. SchÜneberg’s legendary gay bar throws a big anniversary party
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23:59
Hoffmann, Josephine Wedekind, Ze Royale & Misster Mystery, Sky Deep KitKatClub > Revolver, DJs Maringo, Serge Laurent, Oliver M., Alexio, Gary M, Sultonic, Marvin, Faufi u. a. (Techno, Progressive, Disco/Classic House). Housey gay circuit party with a certain naughty touch SchwuZ > Partysane, „Die Party von Gloria Viagra“, mit Talent-Show, DJs influx_, Gold Tier, Cem Dukkha, Marro, Gloria (Rotz’n’Pop, Discolectro). Gloria Viagra’s mingle-mangle of NuElectrics and Disco Brunnen 70 > 8 Jahre Berlin Meschugge!, Motto: „Heute sind wir alle Juden“, Show: Mazy Mazal Tov, DJs Aviv without the Tel, J’aime Julien, Blastik Haifa (Pop, Oriental Buzz & Jewish Cult). Anniversary of the wild party mixing Jewish classics and modern pop on two floors Berghain > Leisure System x Finest Friday, Live: Shut Up & Dance, DJs A Made Up Sound, Barker & Baumecker, Lone, Randomer, in der Panorama Bar live: Cola & Jimmu, DJs Lakuti, Tama Sumo u. a. The experimental electro platform’s showcase at Berghain and Panorama Bar
20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 CDL-Berlin > Sportswear meets Naked Sexparty, Dress code: sportswear/naked – shoes only. your dick@gloryhole door 21:00 BĂśse Buben > MasterNight, Einlass bis 24:00, Sklaven suchen – Master finden. Entry till midnight 21:00 Reizbar > Pyjama Party-Sleepover, Pyjamas an der Bar. 21:00 AHA > Die AHA-Erotikparty, Das Original. Monthly sex party 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 Quälgeist > Q! – Back To The roots, Klassische BDSM nur fĂźr Männer, strikter Dresscode. Classic BDSM party, men only, strict fetish dress code 22:00 Stahlrohr 2.0 > Karaoke Sex Party, Sing & Cruise 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“.
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64 Programm
23:00 Phono Club
Sa
14.11. 14. November
20
www.goldelsencup.de
Sa 14.11. Marry Drisco > Das drohende Aus fĂźr den schwulen Mittwoch hat fett Motivation in das Team der Bar Marietta gepustet. Nachdem die SchlieĂ&#x;ung der Kneipe abgewendet werden konnte,wird jetzt gemeinsam mit den Boys der „Drisco“-Party zur House-Sause in den brandneuen Phono Club geladen. DJs:Tjoma (Foto), DixMix und Herr Noll. <
> With the threat of closure, the team of Bar Marietta redoubled their efforts. Not only did they save gay Wednesdays in Prenzl’Berg; they got inpsired to start a weekend party with the Drisco crew. At the launch of their new party at the brand new Phono Club will be DJs Tjoma (pictured), DixMax and Herr Noll. <
FOTO: MARGOT SCHLĂ–NZKE
20:00 Mann-O-Meter
Sa 14.11. Die Goldene Jungschwuppe 2015 > Heute veranstaltet das Mann-O-Meter wieder die Spendengala fĂźr die hauseigene Jugend AG. Die satirischen Preise in Form einer Gipsmedaille mit Richard v. Weizsäcker drauf (Foto) werden in diversen SpaĂ&#x;kategorien verliehen. AuĂ&#x;erdem kĂśnnen sich Nachwuchstalente auf der BĂźhne präsentieren.Anmeldung vor Ort.<
> Tonight, gay information center MannO-Meter is holding its annual charity gala to raise funds for their youth group. Booby prizes will be awarded for various fun categories. Additionally, newcomer talents can take to the stage to show off their stuff. Registration on site. <
23:00 SĂźdblock
Sa 14.11. Queerblock Female Hip-Hop > Um Repression und Ausgrenzung innerhalb der Community entgegenzuwirken, veranstaltet das Netzwerk diskriminierungsfreie Szenen die lange Nacht, bei der zig Bars, CafĂŠs, Clubs und Organisationen mitmachen. Auch die Partyreihe „Queerblock“ gehĂśrt dazu, wo u. a. That Fucking Sara (Foto) Hip-Hop auflegt. <
> In order to combat repression and exclusion within the community, the Netzwerk diskriminierungsfreie Szenen is organizing a night together with dozens of bars,cafĂŠs, clubs and organizations.The Queerblock party crew is also taking part, presenting female hip-hoppers such as DJ That Fucking (pictured) Sara. <
elsencup
Gold Berlin
Party im SO36
12:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch SchÜneberg, auf Englisch. Guided city tour, in English 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > Homosexualität_en , Öffentliche Fßhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 18:00 Schokoladenfabrik > Kreatives/Biografisches - Schreiben, Mit Franczeska Gutsch, Kulturwissenschaftlerin, kreatives schreiben. Workshop 19:00 Quälgeist > Flogging Workshop, Einfßhrung in die Kunst des Floggings. Get familiar with the practice of flagellation 19:00 Begine > Doppelkopfturnier, Turnier mit tollen Preisen. German card game tournament
20:00
20:00
EDSON CORDEIRO
20:00
ÂťParadiesvogelÂŤ
| -
www.BKA-THEATER.de
18:00
19:00
19:00
19:30
Kultur 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical rund um das Chicago der 30er Jahre, erstmalig in Berlin, auch um 19:30. Musical, also at 19:30 15:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Aufwendig produzierte Akrobatik-Show mit Geschichten aus dem wilden GroĂ&#x;stadt-Jungle, auch 19:30 . Modern acrobatics, costumes by Thierry Mugler, also at 19:30 16:00 Pfefferberg Theater > Der neue Märchenberg, ErĂśffnung | Tag der offenen TĂźr in der neuen Spielstätte, 16:30 Premiere: Des Kaisers neue Kleider. Theater opening event 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Tod auf dem Nil: Hercule Poirot ermittelt, Nach einem Roman von
20:00
HEUTE 20 UHR
19:30
19:30 19:30
19:30
20:00 20:00
Agatha Christie, Regie: Matti Wien, auch 20:00. Thriller play, also at 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch 21:30. Modern acrobatics, also at 21:30 Arsenal > Caravaggio, Biopic mit Tilda Swinton, OmU. Biopic on the painter, in English with German subtitles Wilde Oscar > A Tribute to Dean Martin, Claudio Maniscalco singt. Tribute show SO36 > Berlin-Brandenburgische Meisterschaften im Poetry Slam 2015, 2. Halbfinale, Moderation: Nick PÜtter & Max Gebhard, live: Volker Surmann, Tom Mars. Poetry Slam Arsenal > Stories of our lives, Eine Kollektion von fßnf Kurzfilmen ßber Erfahrungen von LGBTs in Kenia. Five short films about LGBTI people in Kenya Komische Oper > Die schÜne Helena, Oper in drei Akten. Opera Berliner Ensemble > Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill, inszeniert von Robert Wilson, 250.Vorstellung. O-TonArt > Schwester Cordula liest Muttiromane, Saskia Kästner & Dirk Rave Mann-O-Meter > Goldene Jungschwuppe, Spendengala. Charity Show BKA-Theater > Paradiesvogel – Exotische Lieder einer gÜttlichen
DER SCHAUSPIELDIREKTOR IM SCHLOSS
ADES ZABEL
MOZART HAGEL BAUMANN schauspieldirektor-schloss.de
HEUTE 23.30 UHR
+ BIGGY VAN BLOND ÂťEdiths DiscoballsÂŤ
| -
www.BKA-THEATER.de
20:15
20:30
21:00
21:00 23:00
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Diva!, Konzert von Countertenor Edson Cordeiro. Concert poor and literate > Bettina Bormann & Oberer Totpunkt, Unplugged Konzert. Concert ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night Tipi > All by Myself, Gitte Haenning und Band. Concert Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi Corbo > Tapetenwechsel, Hommage an Hildegard Knef. Homage to the german diva Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrßcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show Sonntags-Club > Flirtfieber, Die queere Kuppelshow mit Emily Collier. Match-making show Kater Blau > Edward II., Theaterstßck. Play Passage Kino > Queer Fever, Queere Kurzfilme von Doku bis Horror. Short film program BKA-Theater > Ediths Discoballs, Comedy Show mit Ades Zabel und Biggy van Blond. Stand-up comedy
Bars 19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Grosse Freiheit 114 > Music & Cruise, DJ Night. Regular bar night with rotating DJs 20:00 Flax > SaturdayNightBeats, Flirtparty, play your own music. Bar night for singles 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marietta > Marry Drisco Warm-up, Grab a drink before the nearby party starts 20:30 DODO > Pub Singing , Selber singen. Karaoke night 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Alaska Bar > Vegan Vibez, DJ Sol Tight (R’n’B,
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22:00
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Hip Hop, UrbanBass). Dance night at the queer vegan bar Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom Rauschgold > Work it Bitch!!!, DJ Modeopfer Greifbar > Club’n Cruise, „Zu Electro, House und Pop gibt’s Männer und Bier“. Popular 80s-style gay cruising bar Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men Lieblingsbar > Mitternachtsshow mit Erna Pachulke, Gast: Morticia von Schreck. Cozy queer bar with rotating drag shows
Clubs 22:00 Die Busche > Saturday N8, 2 Floors (Charts, Classics, House, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Prince William. Karaoke night 22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, DJ Kitty Vader (Pop, Charts). Grrrlz party where you might end up sticking around 23:00 Beate Uwe > Electronic Nights: Happy Birthday, Beate Uwe!, erster Geburtstag, DJs Denise Swan, TomTomGroove, Garibotti, Vortex, Tiloton. Anniversary of Mitte’s queer-friendly club gem 23:00 Phono Club > Marry Drisco, Party-Kooperation des Barteams vom „Pink Martini“ der Marietta und der Drisco-Crew, DJs Tjoma, Dixmix, Herr Noll (House, Disco). A housey joint venture between the Marietta bar and Drisco team 23:00 SchwuZ > Popkicker, by Jurassica Parka, DJs Charlet Crackhouse, sugar bros, Didi Disco, U-Seven, Ipek, Mauro Feola, Samuel, Jurassica (House, Retro, Pop).
B BERLINS ERLINS CRAZIEST CRAZIEST P ARTY O N 2 FLOORS FLOORS S PARTY ON
SUPER ZANDY ZAN DY DY MARINGO DARC DA RC DELIRIUM
HOSTING: MORTICIA VON SCHRECK
SA
14 11 PM 14.11.
23:00
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Play ping pong or tabletop soccer between your dance sessions Südblock > Queerblock Female Hip-Hop, Party als Teil der Langen Nacht der diskriminierungsfreien Szenen, DJs That Fucking Sara, Krizzi with the K! A night full of female hip hop Connection Club > Zirkus Party, Live Acts & Entertainment, Host: Morticia von Schreck, DJs Super Zandy, Maringo, Darc Delirium (Electro, Future House, Pop). Circus-themed gay party KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Maringo, Monty, Flash, Faufi (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long SO36 > Goldelsen Party, Die Party zum internationalen schwul-lesbischen Volleyball Turnier. Mit Siegerehrung, DJs Karina, Petros. The official party of the international gay volleyball tournament Berghain > Klubnacht, „Drumcode“, DJs Adam Beyer, Alan Fitzpatrick, Joel Mull u. a., in der Panoramabar live: Soichi Terada, DJs Antal, Hunee, Paramida, Ryan Elliott u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music
Sex 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Böse Buben > SportWehr, Einlass bis 24:00, „Wrestling, SM’n sex in sportswear“, dress code: real sportswear. Entry till midnight 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Reizbar > Bad Boys, „Big Party Night“, Minimum Oberkörper frei. 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party für Positive und nicht Positive. Relaxed sex party 21:00 Quälgeist > Sodom & Gomorrah, Gemischter BDSM-Abend in passendem Outfit. BDSM play party, mixed-genders, dress erotic 21:00 Apollo Splash Club > Splash Dreams, Cruising & More 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Dresscode: underwear, naked 22:00 Lab.oratory > Fausthouse, Einlass bis 23:59, „anal deep throat“. Entry till midnight
So
15.11. 12:00 Schaubühne > Streitraum: Die Dämonen des Kapitals, Carolin Emcke im Gespräch mit Tomáš Sedláček über sein Buch „Die Dämonen des Kapitals“. Discussion 14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung, ab 16:00 Tour auf Englisch. Guided tour, at 16:00 in English 14:00 Quälgeist > Atemkontrol-Workshop, Einführung zum Thema Atemkontrolle. Einlass bis 14:15. Get familiar with the risks and pleasures of breath control. Entry till 14:15 15:00 Ballhaus Kuchus > Queere Milonga El Abrazo, Tanzveranstaltung. Tango for gays, lesbians & friends
Kultur 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical Rund im das Chicago der 30er Jahre, erstmalig in Berlin, auch um 19.30 Uhr. Musical, also at 19:30 15:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Aufwendig produzierte Akrobatik-Show mit Geschichten aus dem wilden Großstadt-Jungle. Modern acrobatics, costumes by Thierry Mugler 16:00 O-TonArt > Prosit Felix!, Felix Martin feiert sein 30 jähriges Bühnenjubiläum mit vielen Gästen und viel Musik. Chanson night 16:00 Berliner Ensemble > Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill. Inszeniert von Robert Wilson. The Threepenny Opera, directed by Robert Wilson 16:00 Deutsche Oper > West Side Story, Das Kultmusical von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf . Stage thriller written by Agatha Christie 18:00 Pfefferberg Theater > Dornröschen/ Es war Zweimal, Märchen nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene. Fairy tale
18:00 Wilde Oscar > Roy Horn, Musical Abend. Concert 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 19:00 Staatsoper im Schiller Theater > Figaros Hochzeit, Oper. Opera 19:30 DODO > Wayne Grajeda, Konzert. Concert 20:00 Triq e.V. > I Am a Woman Now, Filmvorführung und Diskussion. Film screening and discussion 20:00 Ballhaus Berlin >Claire Waldoff, Mit Sigrid Grajek. Chanson night 20:00 Kosmos > Berlin-Brandenburgische Meisterschaften im Poetry Slam 2015 , Finale, Moderation: Wolf Hogekamp & Sebastian Lehmann. Poetry Slam 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschied von Gräfin Tamara. Chanson night
Bars 14:00 Café Fincan > Milonga Queer, „Kaffee, Kuchen, Tango“, mit Tanzunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene bis 15:00. Casual tango dance event 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 15:00 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Marianne > Tatort, mit Täterraten
20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 08:00 KitKatClub > Nachspiel, Sonntags Afterhour. DJs Jordan, Marcel db (Trance, House, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 09:00 Salon zur wilden Renate > G day, „Ajna“, live: Discognate, DJs HGR (Hintergrundrauschen), Coco Berlin, Joseph Diel & Roberto Scatena, 2Faro & Mashyno (House, Deep House, Tech House). Dance all day long at this queer disco/house party 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs tba. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Kalandra Bankhead. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > ICKY, DJSet by Mavin le Magass. 23:00 2BE-Club > GMF, DJs Superzandy, Gloria Game Boyz, Kevin Neon (Pop, Charts, Electro). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 15:00 Apollo Splash Club > naked-dark-meetings, Schaumparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Yellow Facts, Einlass bis 18:00, piss without dresscode. Entry till 18:00 17:00 Quälgeist > AirTied, Play-Party für Frauen, Männer & Trans* 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Dresscode: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, special area is open. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
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66 Programm
Mo
19:30 Theater des Westens
16.11.
FOTO: DIEGO FRANSSENS
16:00 Triq e.V. > Eröffnung des Trans*Inter*Archivs, Schmökern, Kaffee & Kuchen. Opening of the trans*inter* archive
Mo 16.11. Künster gegen Aids – die Gala 2015 > Glamouröser Abend für den guten Zweck: Mit beachtlichem Staraufgebot wartet die Berliner Aids-Hilfe alljährlich bei ihrer Benefizgala „Künstler gegen Aids“ auf. Zum 15. Mal findet das Ereignis statt, diesmal moderieren WDRJournalistin Bettina Böttinger undTV-Modeexperte Guido Maria Kretschmer, die schon vor zwei Jahren sympathisch durch den Abend führten. Sie begrüßen auf der Bühne u. a. die britische Songwriterin Anne Clark (Foto), die gemeinsam mit dem deutschen Musiker und Produzenten herrB neue Songs zum Besten gibt. Außerdem treten der Bassbariton Thomas Quasthoff und der ehemalige Intendant des Staatsballets – Tanzstar Vladimir Malakhov – auf. Alle KünstlerInnen verzichten auf Gage, der Erlös des Abends geht in diesem Jahr vor allem in die Präventionsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene. Bei der Aftershowparty stehen traditionell Ades Zabel und Biggy van Blond an den Decks. <
> A glamorous evening for a good cause: The Berliner AIDS-Hilfe is awaiting a remarkable array of stars for its annual benefit gala, “Artists Against AIDS“. For its fifteenth edition, WDR journalist Bettina Böttinger and TV fashion expert Guido Maria Kretschmer will return as hosts after their lovely stint two years ago.They will welcome British songwriter Anne Clark (pictured) onto the stage, who, together with German musician and producer herrB, will present new songs. Other performances come courtesy of bass baritone Thomas Quasthoff and the former director of the Staatsballet, dancer Vladimir Malakhov. All artists are waiving their fees, and proceeds from tonight go especially toward prevention efforts with teenagers and young adults. At the after-show party, as usual, Ades Zabel and Biggy von Blond will rock the DJ booth. <
FOTO: JEAN-MARC LUBRANO
20:00 Friedrichstadt-Palast
Mo 16.11. Juliette Gréco > The queen in black is back: Im Alter von 88 Jahren will die „Muse der Existenzialisten“ nun ihre letzten Konzerte geben. Doch dies ist nicht die erste Abschiedstournee von Juliette Gréco. Bisher kehrte sie immer wieder zurück, um ihre Chansons mit großer Intensität auf die Bühne zu bringen. <
> The queen in black is back:At 88 years old, the “muse of the existentialists“ wants to perform her last concert. But this is not Juliette Gréco’s first farewell tour. She just can’t quit bringing her songs of great intensity back to the stage, again and again. <
Kultur 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Theater des Westens > Künstler gegen Aids, Charity-Gala mit Show Charity event 20:00 Friedrichstadt-Palast > Juliette Gréco, ChansonIkone auf Abschiedstournee. Chanson legend 20:00 Huxleys Neue Welt > Beach House, Dreampop. Concert 20:00 Wilde Oscar > Der Harfenmörder, Theaterstück. Play 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Unter der Haut, Preview, Coming-out Drama aus der Schweiz. Drama, in German
Party, Hosts: Rollers Inc. DJ Team. Old-school disco night on skates 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Alexandra Moon-Age. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Bert, Tyler Brunton, Frankie Flowerz (Deep House, Minimal, Techno & Breaks). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swimwear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
Di
17.11.
Bars 18:00 Privatleben > Wilder Montag, „Musik bunt gemischt“. Booze-filled kickoff for the week 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night 22:00 Woof > Woof Night, Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 20:00 SO36 > Roller Skate Disko, Skates-After-Work-
WISSEN IST CHANCE
Neues zur HCV-Infektioizn Dr. Patrick Ingil
h Di., 17.11.15, 19
11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids. Ihre FreundInnen und Angehörigen sind ebenfalls wilkommen . Breakfast for People with HIV and AIDS 11:00 ZIK-Orangerie > Wissen ist Chance, Neue Behandlungsmöglichkeiten bei HCV-Infektion, Vortrag von Dr. Patrick Ingiliz. Lecture
Kultur 19:30 Pfefferberg Theater > Hänsel und Gretel/ Die Bremer Stadtmusikanten, Märchen nicht nur für Erwachsene. Fairy tale 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden Großstadt-Jungle. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Clavigo, nach Johann Wolfgang von Goethe. Goethe play 20:00 Lettrétage > Im Strudel der Promiskuität, Szenische Lesung mit Frank Träger und Konstantin Rau. Reading 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 Clärchens Ballhaus > Der Spiegel live im Spiegelsaal, Spiegel-Autoren stellen Buchneuheiten vor. Reading 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > Die Marcus Pabst Audienz, Der Varieté-Pabst und auserlesene Gäste aus Comedy, Tanz, Akrobatik. Vaudeville show 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Kriminaltheater. Thriller play 20:00 Tipi > Ennio, Show mit Papierkostümen. Cartoons come to life with paper costumes
Bars 19:00 The CLUB > Thirsty TuesGayz, Gay Night for the Men* of Neukölln 20:00 Blond > Sing, sing, sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Wodka-Inferno, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka served by Estelle 21:30 Möbel Olfe > Mädchendisko, DJ Softail. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy
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Programm 67 22:00 Lieblingsbar > Einfach Quizbar, Host: Herrin deluxe. Trivia night 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men
19:00 19:00 20:00
20:00
Clubs 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Tuesday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, Host: Supernoa. Weekly night for soulful and jazzy karaoke lovers
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 CDL-Berlin > Dark-LightMask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske. Mask rental is available 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend für Männer. BDSM night, men only 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle!. Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
18.11. 10:30 EWA Frauenzentrum > EWA on Tour, Besuch der Gedenkstätte Höhenschönhausen. Guided tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 18:00 Deutsches Historisches Museum > Rosenstengel, Vortrag von Catharina Linck. Lecture 20:00 Triq e.V. > Feministische Trans*weiblichkeiten, offene Gruppe. Meet-up for feminist trans*femininity
20:00
Kultur 18:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical Rund um das Chicago der 30er Jahre,erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Pfefferberg Theater > Hase und Igel/ Der Gestiefelte Kater, Märchen nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene. Fairy tale 20:00 La vie en Rose > My Own Free Way – Joaquín La Habana , CD Release Konzert des AfroKubanischen Sängers, Tänzers, Entertainers. Danach: Party. Record release 20:00 Kleines Theater > Bekenntnisse des Hochstablers Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Tipi > Ennio, Der Papierkünstler kreiert Charactere berühmter Persönlichkeiten mit aufwendig gestalteten Kostümen. Cartoons come to life with paper costumes 20:00 Berliner Ensemble > Nina Hagen, Interaktiver Brecht-Lieder-zur-KlampfeAbend. Brecht cover songs 20:30 Eisenherz > Ausgerechnet sie, Lesung mit Corinna Waffender. Reading 20:30 Phono Club > Phonophonetik, Lesebühne, Motto: „Das Quizzon!“, Gäste spielen um den Eintritt, Hosts: Andreas Schwarz, Thomas Korn, Thomas Götz von Aust u. a.. Weekly poetry strage 20:30 Kookaburra Comedy Club > Stage Diven, Comedy Show mit Bartuschka und Gästen. Comedy show hosted by Bartuschka 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Stonewall, Preview, der umstrittene Film von Roland Emmerich, OmU. Preview of the controversial film by Roland Emmerich, in English with German subtitles
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 The CLUB > Wednesdays with Cher Nobyl,
20:00 20:30 20:30 22:00
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A very funny late night show Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night Begine > Das Kneipenquiz: 6 x 6, Das Begine Quiz. Trivia night Marietta > Pink Martini, „der schwule Mittwoch“. Well known and highly frequented gay bar night Grosse Freiheit 114 > Friedrichshainer Feierabend, After-Work Barabend. Bar with darkroom Blond > B.I.N.G.O., Spielt das beliebte Kult-Game aus den Statten mit Host Robin Glitter Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior Marienhof > Bergfest PUFF Bar – Lounge > Bingo, Host: Betty Bond Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Pop, Schlager). Oldies bar night Lieblingsbar > SchnapsGlücksrad, Host: Estelle van der Rhône. Bar night with a special booze wheel of fortune Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Tanzerei, (Pop, Electro). Casual trashy gay bar night Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area, kein Dresscode, DJ K-Mart (Tech House). Electro night at the popular fetish bar Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 17:00 Apollo Splash Club > Wellness-Day, Entspannen und genießen 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 CDL-Berlin > Naked Blue Wednesday, Dresscode: Naked - Shoes only!, plus special area 20:00 Triebwerk > AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“,
WIR. WISSEN! WIE? Niebuhrstraße 59/60 | 10629 Berlin Fon 030 - 23 36 90 70 www.schwulenberatungberlin.de
Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Toga evening, Togas verfügbar an der Bar. Ab 02:00 kein Dresscode. Togas availabe
22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
25.11. | 19.00 Uhr
LET’S TALK: NEUES AIDS – WAS IST DAS?
Jens Ahrens, Keikawus Arastéh, Lars Vestergaard von Laustsen
Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11 (ehemals Einemstraße), 10787 Berlin Café, Küche & Kultur
www.berlin-aidshilfe.de
MEDIZINISCHE REISE 2015
INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN ZU MEDIZINISCHEN FRAGEN BEI HIV UND AIDS.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Clubs 23:00 Phono Club > Diskopath, „the serial killerdance“, DJs Emmanuelle 5, David Maars. Party following the alternative poetry stage Phonophonetik 23:00 Die Busche > Charts meets all time Classics, 1 Floor (Charts, Pop, Partysound). For all pop-loving party people 23:59 Tresor > New Faces meets Liber Null , DJs Unhuman, Sirio Gry J, Hyperaktivist (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Sex 10:00 Kinotag 12:00 Duplexx > Kinotag
DEC 7th more info & ticket sale:
presented by:
***068_069_Programm1920 21.10.15 16:33 Seite 68
hier
68 Programm
Do
18:00 Senatssaal der Humboldt-Universität
FOTO: DRAGAN SIMICEVIC
19.11. BOILER Special
Fr 20.11. Transgender Day of Remembrance > DieVeranstaltung zumTransgender Day of Rememberance – dem Gedenktag für die Opfer transphober Gewalt – an der Humboldt-Universität wird in diesem Jahr von Patsy l’Amour laLove (Foto) organisiert. Im Senatssaal führt sie durch den Abend mit Show, Performances und Reden. Dabei: Erna Pachulke u. v. m. <
> For the international day memorializing victims of transphobic violence, Humboldt University is hosting an event organized by Patsy l’Amour laLove (pictured). She will present an evening of performances and talks, with plenty of guests including Erna Pachulke. <
23:00 Südblock
18:00 Deutsches Historisches Museum > Berliner Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans - und intergeschlechtliche Persönlichkeiten, Podiumsdiskussion. Panel discussion 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes WenckebachKlinikum > Vorhofflimmern – Welche neuen Therapien gibt es?, Vortrag mit Dr. Christina Pellnitz. Lecture 19:00 Südblock > Identität en, Zugehörigkeit - en, Vision - en, Diskussionsrunde zum Thema: Welche Frauenbewegungen brauchen wir heute? Discussion
Kultur
Fr 20.11. Yo! Sissy Festival Fundraiser > Obwohl das Yo! Sissy Festival ein Erfolg war, genügte der finanzielle Zuschuss, den das Musicboard Berlin zur Verfügung gestellt hatte,nicht ganz.Heute veranstalten Pansy und Scout (Foto) eine FundraiserParty, um das Festival im nächsten Jahr zu garantieren. Gefeiert wird mit diversen DJs und fulminanter Show. <
> Although the Yo! Sissy Festival was a big success, the funding from Musicboard Berlin wasn’t enough to cover all the costs. In order to ensure the fest happens again next summer, organizers Pansy and Scout (pictured) are having a fundraiser party tonight with various DJs and a fierce stage show. <
FOTO: ALEKS SLOTA
11:00 Kunstquartier Bethanien
19:00 Staatsoper im Schiller Theater > Figaros Hochzeit, Oper. Opera 19:00 Berliner Ensemble > Faust I und II , Klassiker inszeniert von Robert Wilson und Herbert Grönemeyer. Goethe masterpiece 19:00 Pension Berlin > Fucking City, Film von Lothar Lambert. Film screening in German 19:30 Pfefferberg Theater > Hase und Igel/ Die Bremer Stadtmusikanten, Märchen nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene. Fairy tale 19:30 Arsenal > Caravaggio, Biopic über den Maler Caravaggio, mit Tilda Swinton, OmU. Biopic on the painter, in English with German subtitles 19:30 Begine > Damen, Ritter und Feministinnen, Buchvorstellung von Sławomira Walczewska. Book presentation 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Volksbühne > Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte, Oper von Dirk von Lowtzow und René Pollesch. Opera
Vorhofflimmern – Welche neuen Therapien gibt es? Dr. Christina Pellnitz Ltd. Oberärztin der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin
19.11.2015, 18.30 Uhr Vivantes Wenckebach-Klinikum Haus 1, 1. Etage, Raum 104 Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin
19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Geschichten aus dem wilden GroßstadtJungle. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler 20:00 Tempodrom > Roisin Murphy, Die DancepopIkone und Ex-Moloko-Sängerin präsentiert ihr Soloe-Material. Concert 20:00 Wilde Oscar > Dinah Washington, Hommage an die legendäre Blues Sängerin. Tribute show 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Tipi > Ennio, Unterhaltsame Show mit Papierkostümen. Cartoons come to life with paper costumes 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Inspektor Campbells letzter Fall, Kriminalkomödie von Saul O’Hara. Crime comedy 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Die wöchentliche Vorleseshow mit Paul Bokowski, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Reading
www.vivantes.de/wbk
18:00 Privatleben > Würfeltag, „Musik bunt gemischt“. Interactive bar night 19:00 The CLUB > Grrrrls* of Neukölln, New weekly bar night for lesbian, bi, trans* and queer women 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, heute in Englisch, Host: Ryan Stecken. English edition of the weekly game night 21:30 Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Weekly alternative LGBT party 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ OL!. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. Meeting place for hairy men 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Bars
Fr–So 20.–22.11. Echos + Netze > Die Kunstgruppe quEAR! veranstaltet zum dritten Mal ein queeres Hörfestival. 16 internationale Künstlerinnen und Künstler inszenieren bis Sonntag Klanginstallationen und Soundperformances, die sich gegen Diskriminierung stark machen. Dabei auch Anaïs Héraud und Till Baumann (Foto). <
> Art group quEAR! is holding an audio festival for the third time.Today through Sunday showcases 16 international artists who work sonically, from installations to performances, and who take a stand against discrimination. Participants include Anaïs Héraud und Till Baumann (pictured). <
Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Panty Splatters, „Messy Karaoke Madness, Pop DJ sets and Panty Raffles with your favorite Drag Dolls“, Hosts: Mysti, Ripsy, T-Word
***068_069_Programm1920 21.10.15 16:34 Seite 69
Programm 69
Fr
Bars
20.11. 23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: BRU/T, DJs Av Skardi, Vincent Carpentier, Summe (Techno). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Apollo Splash Club > Schaumparty, Foam party 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, Fistparty, Einlass bis 23 Uhr. Fist sex party, entry till 23:00 20:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Dresscode: Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, plus special area. Mask rental available 21:00 Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00
14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 18:00 Begine > Stammtisch von ADEFRA e.V. Schwarze Frauen in Deutschland, Unser Treffen ist offen fßr Schwarze und POC Frauen. Regular meetup of African-German women’s group 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Asexualität – Diskussions- und Austauschrunde. Discussion about asexuality 19:00 Begine > Kreativtreff, Kreatives werkeln. Creative handicrafting
Kultur 11:00 Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien > Echos + Netze, Das trans*tonale HÜrfest. Queer audio festival 18:00 The Ballery > nakedbutsafe - The Greek Renaissance, AusstellungserÜffnung. Exhibition opening 18:00 Humboldt-Universität, Hauptgebäude > Transgender Day of Rememberance, Performances und Reden zum Gedenken an verstorbene Trans*menschen, live: Erna Pachulke, Kay P. Rhina, Patsy l’Amour laLove. Remembering our dead trans* people 19:30 Deutsche Oper > Duato | Kyliån | Naharin, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato
19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Aufwendig produzierte Show mit Geschichten aus dem wilden GroĂ&#x;stadt-Jungle. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler 19:30 O-TonArt > Berliner Diven, Eine musikalische SoirĂŠe . Chanson night 19:30 Komische Oper > West Side Story, Das berĂźhmte Musical von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein 20:00 RuT-Lesbenzentrum > Bäume-die Quelle der Kraft, AusstellungserĂśffnung. Exhibition opening 20:00 Kleines Theater > Bekenntnisse des Hochstablers Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 20:00 Wilde Oscar > Dinah Washington, Hommage an die legendäre Blues Sängerin. Tribute show 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Triq e.V. > Belinda’s Salon, FĂźr Musik und Ă„hnliches. Music workshop for queer people 20:00 Tipi > Love!, Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. Love songs 20:00 Cinemaxx Potsdamer Platz > Gay-Filmnacht: Der heimliche Freund, Die erste Liebe auf der Flucht, Spanien 2014, OmU. Love drama, in Spanish German subtitles 20:00 Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, KultMusical. Musical 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Die Show der kultverdächtigen Tänzerin und Sängerin Juwelia Soraya 20:30 Philharmonie Berlin > Casual Concert, Orgelkonzert 20:30 SchwuZ > Gealtert aber nicht gereift – 15 Jahre Kingz of Berlin, Auftakt zum Jubiläums-Wochenende „2 Jahre SchwuZ am Rollberg“, groĂ&#x;e Show der Kingz of Berlin. Kick-off show by drag group Kingz of Berlin for the SchwuZ anniversary weekend 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrĂźcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 20:30 DODO > Open Stage, Selber singen 21:00 Pfefferberg Theater > DornrĂśschen/ Die Bremer Stadtmusikanten, Märchen nicht nur fĂźr Kinder sondern auch fĂźr Erwachsene. Fairy tale
19:00 Sonntags-Club > AfterWork-Party, Die Party fĂźr alle Atlersklassen am Frauenfreitag. Women only 20:00 Silver Future > VorglĂźhen/Predrinking, fĂźr „Hot Topic“ im SchwuZ 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Flax > Karaokeshow, mit Rene & den jungen Wilden. Gay bar, hotspot for young locals 20:00 Grosse Freiheit 114 > Weekend Warm-Up, Cruising Night. Bar with darkroom 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 21:00 Alaska Bar > Guateque, „ein Trip in die Disco deiner Eltern“, DJ Costalero. Queer Spanish-themed dance night at the vegan bar 21:00 Marienhof > 80er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris Disse. The local gay bar indulges in retro music 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Starte mit cooler Musik und netten Kerlen ins Wochenende“. Popular 80sstyle gay cruising bar 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Lieblingsbar > Unschlagbar – Schlagerbar, DJ Modeopfer. German hit song night 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Husband, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Hafen > Planet Hafen, Die Popnacht mit DJ Martin MĂśchtegern. SchĂśneberg’s ultimate gay bar indulges in pop music 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:30 The CLUB > Bump Day, Performances by Olympia Bukkakis
Clubs 20:00 Kurhaus Ponte Rosa > the 40ies, „Hits For Today“, Party fĂźr die Frau ab 40, DJoane. Party for women aged 40 and over 22:00 Die Busche > CarĂł Record Release mit Friday Night Special, Live: CarĂł, DJs tba (Charts, EDM, House, Electro, Pop, Schlager, Fox). Record release party of German singersongwriter CarĂł at the cult club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Shredderella. Karaoke night 23:00 SĂźdblock > Yo! Sissy Festival Fundraiser, „Booty shaking dance party“, DJs & Show: tba, Performance Pansy & Scout 23:00 Connection Club > Youngsters meet Club Night, mit Specials fĂźr Jungs unter 25, mixed-gender, DJs Katy Bähm, Fixie Fate, Host: Destiny Drescher (Pop, Electro). Pop/electro party with various specials for boys up to age 25 23:00 SchwuZ > Hot Topic vs. Room For Resistance, Drag-Special zum Jubiläums-Wochenende, DJs LCavaliero, Viola, Gloria Viagra, Trudi Padma Knusprig, rRoxymore, Luz, Dasco, trust.the.girl, Lennox (Rock, QueerPop, Electro). Queer alternative party 23:00 Prince Charles > Mint, offen fĂźr alle Orientierungen, DJs Ada, Pauli Pocket, Ena Lind (House, Deep House, Techno). An electrifying all-gender night that supports female DJs 23:00 KitKatClub > 8 Years Mystic Friday, Live: Drip Drop, Ridden, DJs Dee Luna, Goa Jonas, Scotty (Psychedelic Trance, Goa). Hedonistic trance event TY TY RT PAR PA
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RY RY TRY FR ENT HT R 25 YEARS?‚ DNIG UNDE Y U TIL MID NK FOR YO DRIINK & DR
DJanes HOST KATY BÄHM DESTIN IN & FIXIE FATE DRESCHERY FR
20.11. 2 0.11 . 11 PM
23:59 Panorama Bar (Berghain) > Finest Friday, DJs Edward, Jaures, Levon Vincent, Oliver Hafenbauer. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple 23:59 about blank > Homopatik, monatliche schwule Electroparty, DJs tba. The hyper-hip gay party
Sex 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 CDL-Berlin > Gangbang-Berlin meets CDL No.41, Dress code: Underwear/Naked/Jockstrap. Ab 22:30: „Gangbang Area“, dress code: shoes only, show your dick@gloryhole door 21:00 Reizbar > Pyjama Party-Sleepover, Pyjamas an der Bar. Pyjamas availabe 21:00 BĂśse Buben > Sandals & Feet, Einlass bis 23:59, Party fĂźr FuĂ&#x;fetischisten, dc: sexy with naked feet in sandals & flipflops. Entry till midnight 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCK’n BLOW, Cruising-Night 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight 22:00 Quälgeist > SM-Nacht, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM play party, men only
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70 Programm
Sa SEX 21.11.
21.NOV. 20 UHR
21:00 SchwuZ
AND CRIME - IM REIM DEUTSCHE BALLADEN THEATER-IM-PALAIS.DE
12:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch Schöneberg, auf Englisch. Guided city tour, in English 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German
20:00
20:00 20:00 20:00
FOTO: GUILLE CHIPIRONET
Kultur
Sa 21.11. 2 Jahre SchwuZ am Rollberg > Zwei Jahre residiert Berlins wichtigster queerer Club nun schon in Neukölln, und seitdem hat sich eine Menge getan: von der sogenannten Repolitisierung bis hin zur Etablierung eines zusätzlichen elektronischen Musikschwerpunktes – das SchwuZ hat sich mit vereinten Kräften fit für eine glorreiche Zukunft gemacht. Das muss gefeiert werden. Los geht’s mit Ralf König, der aus seinem Comic liest (21:00), bevor dann ab 23:00 die Partyhütte bebt. Für entsprechende Mucke sorgen dabei DJs wie Aérea Negrot (Foto), Jurassica Parka, Edith Schröder, Ena Lind, Camelia Light aka Modeopfer und die stark gesichtsbehaarte Martha Hairy aka Kenny Dee. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! <
> Berlin’s most important queer club has resided in Neukölln for two years now, and a lot has happened since then. From its increased politicization to its establishment of an additional focus on electronic music, SchwuZ has evolved with new tricks, pointing toward a glorious future. Time to celebrate. It gets going with a reading and book-signing by cartoonist Ralf König at 21:00, followed by a massive party at 23:00. Taking care of tunes will be DJs such as Aérea Negrot (pictured), Jurassica Parka, Edith Schröder, Ena Lind, Camelia Light a.k.a. Modeopfer and bearded lady Martha Hairy a.k.a. Kenny Dee. Congratulations and happy birthday to you! <
20:00 Huxleys Neue Welt
SO 22.11. MS MR > Auf ihrem zweiten Album „How Does It Feel“, das im Juli dieses Jahres erschien, blieben die Sängerin Lizzy Plapinger und der schwule Produzent Max Hershenow aka MS MR ihrem elektrifizierten Breitwand-Wavepop-Sound treu.Was auf Platte nicht immer zündet, ist live definitiv ein mitreißendes Erlebnis. <
> With their second album How Does It Feel, released this July, singer Lizzy Plapinger and gay producer Max Hershenow stayed true to their electrified, widescreen wave-pop sound. Although MS MR don’t always ignite things on record, their live shows are always a dependably exciting experience. <
11:00 Kunstraum Kreuzberg/Bethanien > Echos + Netze, Das Trans*tonale Hörfest. Queer audio festival 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin, auch um 19.30. Musical, also at 19:30 15:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Abenteuer im wilden Großstadt-Jungle, auch 19:30 . Modern acrobatics, costumes by Thierry Mugler, also at 19:30 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, auch um 20:00. Thriller play written by Agatha Christie, also at 20:00 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch um 21:30. Modern acrobatics, also at 21:30 19:00 Staatsoper im Schiller Theater > Figaros Hochzeit, Oper. Opera 19:00 Tipi > Georgette Dee...singt vom fliegenden Teppich, Wolkenlieder & Reisemärchen Terry Truck spielt den Flügel. Chanson night 19:30 Komische Oper > Die schöne Helena, Oper in drei Akten. Opera 19:30 O-TonArt > Berliner Diven, Eine musikalische Soirée. Chanson night 20:00 Theater im Palais > Sex and Crime im Reim, Deutsche Balladen. Concert 20:00 Kleines Theater > Bekenntnisse des Hochstablers Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 20:00 Wilde Oscar > Tribal Noir, Konzert. Concert 20:00 Begine > Das Silber des Mondes, Eine Veranstaltung im Rahmen der Berliner Märchentage, die dieses Jahr die arabische
GEORGETTE DEE
… singt vom Fliegenden Teppich 21. & 22. 11. Am Flügel: Terry Truck Tickets 030. 39 06 65 50 www.tipi-am-kanzleramt.de
20:30
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21:30
Welt zum Schwerpunkt haben. Telling historic fairy tales ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, KultMusical. Musical Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi. Drag show Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrücktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show Pfefferberg Theater > Rotkäppchen/ Die Bremer Stadtmusikanten, Märchen nicht nur für Erwachsene. Fairy tale SchwuZ > 2 Jahre SchwuZ am Rollberg: Lesung mit Ralf König, König präsentiert sein Buch „Raumstation Sehnsucht“. Reading with the famous German comic author as part of the SchwuZ anniversary weekend Südblock > Zembîl, LiveMusikveranstaltung, Show: Adirjam, Metoikos, DJ Masta Sai, Hosts: Fatma Souad & Sabuha Salaam. Mini music festival with a Mediterranean touch
Bars 19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Flax > Romans große Birthdayparty, plus Flirtparty. Gay bar, hot spot for young locals 20:00 Grosse Freiheit 114 > Music & Cruise, DJ Night. Regular bar night with rotating DJs 20:30 DODO > DODO-Quiz, Gewinnt tolle Preise. Quiz night 20:30 DODO > Bingo, So doof, dass es toll ist!. Bingo night 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Hamburger Mary’s > Mary’s Drag Race – 2nd Semi-Finals, PlaybackContest für Drag Queens und Kings, Host: Krystelle Airlines. Drag lipsynch contest 21:00 Alaska Bar > Fulmen Lounge, „Fulmen Records goes Chill“, DJs RL Fulminator & Utopyk Jones. Dance night at the queer vegan bar 21:00 Betty F*** > Thunderbolt and Lightning, Freddie Mercury Memorial Night, DJ Herr von Keil 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 Hafen > The Arc, DJ Noa (Disco, House). Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Rauschgold > Top 3 dabei, „Ultimative Mitmachshow“, Talentshow mit 10 Acts, Hosts: Margot Schlönzke & Anna Klatsche. Trashy interactive show
22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Zu Electro, House und Pop gibt’s Männer und Bier“. Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Möbel Olfe > DJs Beat Baerbl & Mister Knister, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 23:59 Lieblingsbar > Mitternachtsshow mit Erna Pachulke, Gast: Gaby Tupper. Cozy queer bar with rotating drag shows
Clubs 20:00 Pinellodrom > LebensLust-Tanzparty, „Leichtfüßiger Musikmix“, nur für Frauen, DJ Andrea (Tangoschlampen). Cheesy pop party exclusively for women 22:00 Insomnia > Secrets, „Kinky Party – Hedonistic Cult“, DJs Divinity, Maringo, Host: Oliver Marco, Dresscode: schwarz, Maske, Fetisch, elegante Abendgarde- robe, Sports. Queer party edition in the straight hedonist club 22:00 Die Busche > Saturday N8, 2 Floors (Charts, Classics, House, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s cult club
DJane STELLA DESTROY DESTROY DJ BEATSHOKKER AT 2 FLOORS XXL FUN & CRUISING AREA GOGO & SHOWER SHOW CARLSBERG HAPPY HOUR UNTIL MIDNIGHT
SA
21.11. 11PM
***070_071_Programm2122 21.10.15 16:34 Seite 71
Programm 71 22:00 Triebwerk > Sexparty, Dress code: underwear, naked 22:00 Lab.oratory > Gummi, Einlass bis 23:59, rubber outfit only. Entry till midnight 22:00 Quälgeist > Bondage in Sportswear, „Fesselnder Abend für Sportskanonen“, dress code: Sportswear & Lycra. Tie or get tied up in sportswear
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Prince William. Karaoke night 22:00 SO36 > Dancing with Tears in your Eyes, „Die 80er Party“, DJs ED Raider, Naked Zombie, Matti Platte. 80s party 22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, DJ Hurricane (Pop, Charts). Grrrlz party where you might end up sticking around 23:00 SchwuZ > 2 Jahre SchwuZ am Rollberg – Your Kiezdisko loves you, die große Party zum SchwuZ-Jubiläum mit zahlreichen Specials, DJs Jurassica Parka, Edith Schröder, Martha Hairy, LCavaliero, Marsmaedchen, Aérea Negrot, Ena Lind, Lucky Pierre, Camelia Light, Monique, derMicha (Pop, House, Retro). The legendary queer club celebrates two years at its new home base in Neukölln 23:00 L.U.X. > Pelucas y Tacones, Motto: „Bakalas vs. Chonis“, DJs Bazara Lemur, Barbayella Isfunny, Pepi & Alejandro Asencio (Spanish Electro, Verbena Classics). Originally based in London, this Spanish-themed party is taking over Berlin 23:00 Subversiv e.V. > Tanz den Untergrund, „Unexpected Sounds/Underground Electronics“, DJ TerrorWave. Queer gothic party 23:00 Musik & Frieden > Irrenhouse – Pompöös, Motto: „Discoqueen trifft Prince of Fashion – die große Harald Glööckler Nacht“, mit Modenschau u. a., DJs Die Kofferboys, Pat Green, U-Seven, Doris Disse, Nina (Pop, House, Schlager). Nina Queer’s wacky gay party with drag show 23:00 KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClub-
nacht“, DJs DramaNui, Der Puk, Der Freak, Ziggy Stardust (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:55 Connection Club > Sexy Bitches Berlin, DJs Stella deStroy, Beatshokker. Popular gay club with huge darkroom area 23:59 Berghain > Klubnacht , live: Stanislav Tolkachev, DJs Adriana Lopez, Answer Code Request, Daze, Developer u. a., in der Panoramabar DJs Baikal, Gerd Janson, Massimiliano Pagliara, Monika Kruse u. a. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music
Sex 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Reizbar > GangBang, Gruppensex-Party, no dress code 21:00 Ajpnia > PositHiv-Verkehr, „Die entspannte Party für Positive und nicht Positive“. For HIV-positive people & friends 21:00 Apollo Splash Club > Splash Dreams, Cruising & More 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 New Action > B.L.U.F. Breeches Meeting , für alle mit Vorliebe zu Breeches, Leder-Uniform u. a.,, dresscode: strict & sexy, ab 0:00 all kind of fetish
So
22.11. 11:30 Wilde Oscar > Tanzbrunch , Mit Andrea von den Tangoschlampen. Ballroom dance 13:00 Quälgeist > Mit uns drüber reden, SM-Infos für Männer und Frauen. All you want to know about SM 14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung, ab 16:00 Tour auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German, at 16:00 in English 15:00 U Kottbusser Tor > Homo-Subkultur der 1950er bis 1980er Jahre, Wir besuchen u.a. die ehemaligen Standorte des Cafés Märchenland, das die NSZeit unbehelligt überstand, sowie des Café Fürstenau und von Ellis Bierbar. Guided city tour, in German 15:00 Begine > Tauschbörse, Tauschbörse für Hausrat. Swap meet 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > Homosexualität_en , Kuratorinnen Führung mit Kuratorin Dorothee Brill. Guided tour in German 18:00 Sonntags-Club > Licht aus!, Dinner in the Dark für lesbische Singles. Match-making dinner in the dark, for women
22:00 Ficken 3000 > ICKY, DJSet by Shiaz Legs. Sleazy indie party 23:00 2BE-Club > GMF, DJs Gloria Viagra, AleXio, Jacky-Oh Weinhaus. The Sunday gay party establishment
Kultur 11:00 Kunstraum Kreuzberg/Bethanien > Echos + Netze, Das Trans*tonale Hörfest. Queer audio festival 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical Rund um das Chicago der 30er Jahre, erstmalig in Berlin, auch um 19:30. Musical, also at 19:30 15:00 Berliner Ensemble > Faust I und II , Deutscher Klassiker inszeniert von Robert Wilson und Herbert Grönemeyer. Goethe masterpiece 15:00 O-TonArt > Berliner Diven, Eine musikalische Soirée. Chanson night 15:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Abenteuer im wilden Großstadt-Jungle. Modern acrobatics, costumes by Thierry Mugler 17:00 poor and literate > Lady-Stage, Berlins erste weibliche Lesebühne. Berlin’s first female reading stage 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Tod auf dem Nil: Hercule Poirot ermittelt, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien. Crime play 18:00 Pfefferberg Theater > Hänsel und Gretel/ Die Bremer Stadtmusikanten, Märchen nicht nur für Erwachsene. Fairy tale 18:00 Kleines Theater > Bekenntnisse des Hochstablers Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik. Modern acrobatics 19:00 Tipi > Georgette Dee...singt vom fliegenden Teppich, Wolkenlieder & Reisemärchen. Chanson night 19:00 Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, KultMusical. Musical 19:30 DODO > Daniel Malheur, Der unglaubliche 20er Jahre Tenor. Concert 20:00 Huxleys Neue Welt > MS MR, Indiepop. Concert 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:30 Hamburger Mary’s > Divine Carousel, Drag Show
Bars 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 15:00 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Lieblingsbar > Die große Helene Fischer Nacht, inklusive TatortScreening, im Anschluss
Sex
20:00 20:00 20:00
20:00 20:15 21:00
22:00
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Party, DJ Herrin deluxe. A night dedicated to the German pop darling Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series Marianne > Tatort, mit Täterraten AHA > Tatort in der AHA, Public viewing Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 08:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Nico Casceur, Niko Incravalle (Trance, House, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs tba. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Alexandra Moon-Age. Nurse your hangover with some karaoke action
12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 15:00 Quälgeist > Kaffee, Sex und Kuchen, BDSM-Chillout für Männer und Frauen. mMxed-genders 15:00 Apollo Splash Club > naked-dark-meetings, Schaumparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:00 Greifbar > SEX4U, nur für HIV-Positive, die aufs Kondom verzichten wollen, Einlass bis 19:00, dress code: underwear, naked. Sex party exclusively for HIV-positive men, entry till 19:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Dresscode: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, special area is open. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Entry till 23:30
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72 Programm
18:00 Bi Nuu
FOTO: YUEN KA LAI
23.11.
18:00 Spinnboden. Lesbenarchiv > Angeleiteter Lesekreis für Lesben, Bi-Frauen und Transmenschen, Gemeinsam lesen. Reading circle
Mo 23.11. Mahide Forever > Scene veteran Mahide Lein (pictured) likes lots of color, and that’s reflected in her massive birthday party. Today the queer-feminist cultural mediator celebrates her “Hippie Earthday 66“ with a huge celebration including DJs, concerts, readings, film screenings and lots more on the agenda. Best wishes! <
> Szene-Urgestein Mahide Lein (Foto) mag es bunt und das spiegelt sich auch auf der fetten Geburtstagsparty der queerfeministischen Kulturvermittlerin. Heute feiert sie ihren „Hippie Earthday 66“ mit einer Sause, die sich gewaschen hat: DJs, Konzerte,Lesungen,Filme und vieles mehr stehen auf der Agenda. Alles Gute! <
FOTO: SANDRA BASENACH
20:00 Bar jeder Vernunft
Di 24.11. Ein Käfig voller Narren > Die „Cagelles“ überwintern im Spiegelzelt: Noch bis zum 10.01. ist die neueste Eigenproduktion der Bar jeder Vernunft mit Peter Rühring (Foto, li.) und Hannes Fischer (re.) als Betreiberpaar eines Travestieclubs zu sehen, dessen Sohn die konservative Familie seiner Verlobten mit nach Hause bringt. <
>The queens are back inside the mirrored tent for the winter: Now through Jan. 10, you can catch Bar jeder Vernunft’s own production of La Cage aux folles. Peter Rühring (pictured, L) and Hannes Fischer (R) play a transvestite-club-owning couple whose son visits with his girlfriend and her conservative family. <
FOTO: MICHAEL JUNGBLUT
19:30 SO36
Mi 25.11. Taktstelle > Nach diversen Locations in ganz Berlin macht die 13. Ausgabe der „Musiktanzreihe“ erneut Station im SO. Abermals wird Livemusik in Verbindung mit Darbietungen von Tänzerinnen und Tänzern geboten. Als Bands sind Cora Frost mit Zucker & Butter (Foto) sowie The Incredible Herrengedeck am Start. <
Mo
> After taking place at various locations throughout Berlin, the 13th edition of the “music dance series“ will be found at SO. Once again, live music is combined with performances by dancers. Tonight features bands Cora Frost with Zucker & Butter (pictured) as well as The Incredible Herrengedeck. <
Kultur 19:00 Arsenal > Novembermond , Kriegsdrama über die Liebesgeschichte zwischen der deutschen Jüdin November und der Französin Férial, zu Gast Regisseurin Alexandra von Grote. Romantic drama, in German 19:30 Everyday is Sunday > Kyparissos oder Die Gabe des Orakels, Lesung. Reading 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Gaunerstück, Theaterstück um das Leben der Zwillinge Maria und Jesus Maria. Play 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Clavigo, nach Johann Wolfgang von Goethe. Goethe play 20:00 Lido > YACHT, Konzert. Concert 20:00 EWA Frauenzentrum > Wege, die wir gingen, Lesung. Reading 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 Wilde Oscar > Lieder gegen die Kälte, Vanessa Maurischat und Freunde. Concert 20:00 Tempodrom > Boy, Konzert Concert 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Non Gay Favourite – Ewige Jugend, Preview, Film von Paolo Sorrentino, OmU. Drama, in Italian with German subtitles
Bars 18:00 Privatleben > Wilder Montag, „Musik bunt gemischt“. Booze-filled kickoff for the week 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, „20 Fragen und zwei Songs“, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night 22:00 Woof > Woof Night, Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 18:00 Bi Nuu > Mahide Forever, Hippie Earthday 66 mit Stars & Sternchen. Birthday bash of queer activist Mahide Lein
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Mallone, Patrick Sydney, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno & Breaks). This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swimwear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
Di
24.11. 11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen . People with HIV and AIDS are welcome 16:00 RuT-Lesbenzentrum > Lesben-Café, Tipps gegen den Novemberblues. Open meeting 19:00 Schwules Museum* > Wenn Gesundheit zum Programm wird, Vortrag von Dr. Martin Dannecker. Lecture 20:00 Wilde Oscar > BingoMania, Spiel, Spaß und Spannung. Bingo night
Kultur 19:30 Kulturhaus Karlshorst > leonce + lenal, Bridge Markland interpretiert den Klassiker. Play 19:30 Pfefferberg Theater > Frau Holle/ Es war zweimal, Märchen nicht nur für Erwachsene. Fairy tale 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, AkrobatikShow. Modern Acrobatics, 20:00 Schlosspark Theater > Rose & ihr hilfreicher Geist, Theaterstück. Play 20:00 Brechthaus > Eine Art Paradies, Lesung und Gespräch mit Ralph Dohrmann. Reading 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > Ikenna, Whitney Houston Tribute Show. Whitney Housten impersonator 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Kriminaltheater. Thriller play 20:00 Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, KultMusical. Musical
20:00 HAU2 > Testament, Verspätete Vorbereitungen zum Generationswechsel nach Lear. She She Pop & ihre Väter. Award-winning production which was created together with their own fathers 21:00 Berghain > Off The Record – Karl Bartos, cineastisches Konzert des Ex-Kraftwerk-Mitglieds. Concert
Bars 19:00 The CLUB > Thirsty TuesGayz, Gay Night for the Men* of Neukölln 20:00 Blond > Sing, sing, sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Wodka-Inferno, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka served by Estelle 21:00 Südblock > Pubquiz, mit Tama Sumo, Mysti und Prosumer. Trivia night 21:30 Möbel Olfe > Mädchendisko, DJ Agent Age. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Hossa!, Schlagerparty, offen auch für Mädels, DJ Magic-Frank. Night of German hits in the gay cruising bar 22:00 Lieblingsbar > Einfach Quizbar, Host: Herrin deluxe. Trivia night 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men
Schlager-
Party
24.11.2015 Clubs 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Tuesday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, Host: Fenek Sélavy. Weekly night for soulful and jazzy karaoke lovers
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 CDL-Berlin > Dark-LightMask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske. Mask rental is available 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
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Programm 73
Mi
22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount
Clubs
25.11. BOILER Special 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 18:00 Deutsches Historisches Museum > Politik! Porno?! ... und Protest um 1900, Vortrag zu den homosexuellenemanzipatorischen Vorkämpferinnen Elberskirchen, Trosse und Sprüngli/Rüling. Lecture
Kultur 18:30 Theater des Westens > Chicago, das Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:00 AHA > Slam des Westens, Poetry Slam. 19:30 Deutsche Oper > Aida – Premiere, Guiseppe Verdi. Opera 19:30 Pfefferberg Theater > Rapunzel/ Die Bremer Stadtmusikanten, Märchen nicht nur für Erwachsene. Fairy tale 20:00 Schlosspark Theater > Rose & ihr hilfreicher Geist, Theaterstück. Play 20:00 Theater im Palais > Sex and Crime im Reim, Deutsche Balladen. Concert 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 HAU1 > Frühlingsopfer, Die Performerinnen von She She Pop bringen Strawinskis “Frühlingsopfer” in Auseinandersetzung mit den eigenen Müttern zur Aufführung. Perfromance piece 20:00 Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, KultMusical. Musical 20:00 Mann-O-Meter > Literatunten, Thema: E. White „Und das schöne Zimmer ist leer“. Literary salon 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Todesfalle, Ein Thriller von Ira Levin mit Thomas Gumpert, Felix Isenbügel, Heide Domanowski u. a. Thriller play
20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: BKA-Theater > Wenn Ediths Glocken läuten. Vol. 12, Weihnachtsmusical mit Ades Zabel, Biggy van Blond, Bob Schneider u.a. Trashy christmas show 20:30 Phono Club > Phonophonetik, Lesebühne, Motto: „The Joy Of Waterboiling“, Host: Thomas Götz van Aust. Weekly poetry strage 21:00 Hamburger Mary’s > Go West Comedy, Comedy Open Stage in englischer Sprache, Host: Ben MacLean. English-language standup comedy night
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 The CLUB > Wednesdays with Cher Nobyl, A funny late night show 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Pink Martini, „der schwule Mittwoch“. Well known and highly frequented gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Friedrichshainer Feierabend, After-Work Barabend. Bar with darkroom 20:00 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 PUFF Bar – Lounge > Bingo, Host: Betty Bond 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Pop, Schlager). Oldies bar night 22:00 Lieblingsbar > SchnapsGlücksrad, Host: Estelle van der Rhône. Bar night with a special booze wheel of fortune 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Tanzerei, (Pop, Electro). Casual trashy gay bar night 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area, kein Dresscode, DJ K-Mart (Tech House). Electro night at the popular fetish bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
19:30 SO36 > Taktstelle, „Die Musiktanzreihe“, live: The Incredible Herrengedeck, Cora Frost mit Zucker & Brot, DJs Astrid Endruweit, Martin Stiefermann, Maria Walser. Brand new alternative concert and party night 21:00 Bassy Cowboy Club > Pinky’s Peepshow, Burlesque event, shows & music: tba 23:00 Phono Club > Diskopath, „the serial killerdance“, DJs Emmanuelle 5, David Maars. Party following the alternative poetry stage Phonophonetik 23:00 Die Busche > Charts meets all time Classics, 1 Floor (Charts, Pop, Partysound). For all pop-loving party people 23:59 Tresor > BHC: new faces, Host: Joseph McGeechan, DJs Christian Marras, Emanuel De Vayrac, Miss Italia (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Sex 10:00 Kinotag 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 17:00 Apollo Splash Club > Wellness-Day, Entspannen und genießen 18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, für Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 CDL-Berlin > Naked Blue Wednesday, Dresscode: Naked - Shoes only!, plus special area 20:00 Triebwerk > AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Toga evening, Togas verfügbar an der Bar. Ab 02:00 kein Dresscode. Togas availabe 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
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hier
74 Programm
FOTO: MARKUS ROCK
23:00 Wild at Heart
Do 26.11. Shambhu & The True Love Hearts > „Wild at Heart“ lautet heute nicht nur der Name der Location,sondern auch eine exquisite Beschreibung für die dort auftretende Künstlerin: die feurige Dirty-Gospel-Goddess Shambhu (Foto). Mit neuer Band zurück auf den Bühnen dieser Stadt ist Madame Bhu die Garantie für furiose Konzerterlebnisse. Hingehen! <
> “Wild at Heart“ is not just the name of the location, it’s also the perfect description for the artist performing there tonight: The fiery gospel goddess Shambhu (pictured). Returning to the stage with a new backing band, Madame Bhu is a guaranteed blustering concert experience. Go! <
19:30 Begine
Do 26.11. Vertrauen, Kraft und Widerstand > Audre Lorde bezeichnete sich selbst als „Schwarze Frau, Lesbe, Feministin, Sozialistin, Poetin, Mutter“ und war Inspiration und Herz der antirassistischen Frauenlesbenbewegung in den 80ern. Elf ihrerTexte und Reden hat AnouchK Ibacka Valiente in einem Band zusammengetragen, aus dem Agnes Lampkin (Foto) heute liest. <
> Audre Lorde described herself as a “black woman,lesbian, feminist,socialist, poet, mother” and was the inspiration and heart of the anti-racist women’s movement of the 80s. Eleven of her writings have been translated into German for the first time. Agnes Lampkin (pictured) will read at tonight’s book launch. <
FOTO: ANDREA GALAD
18:00 The Ballery
26.11. 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > Homosexualität_en , Öffentliche Führung auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in English 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > Wir essen zu fett, zu süß und vor allem zu viel, Vortrag mit Prof. Dr. Helmut Schühlen. Lecture
Kultur 19:00 Dock 11 > Aftercare, Tanzperformance. Dance theater 19:00 Pension Berlin > In Hassliebe Lola, Film von Lothar Lambert. Film screening in German 19:00 AHA > Tima s Gezeitensalon, Selbst komponiertes und getextetes Liedgut. Chanson night 19:30 Pfefferberg Theater > Es war zweimal, Märchen nicht nur für Erwachsene. Fairy tale 19:30 Spinnboden. Lesbenarchiv > Vertrauen, Kraft & Widerstand. Kurze Texte von Audre Lorde, Buchpremiere. Book presentation 19:30 Begine > Vertrauen, Kraft und Widerstand, Texte von Audre Lorde, gelesen von Agnes Lampkin. Book presentation 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Aufwendig produzierte Show mit sich Tanz und Akrobatik. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler 20:00 Schlosspark Theater > Rose & ihr hilfreicher Geist, Theaterstück. Play 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Das Verhör, Kriminalstück. Crime theater 20:00 Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, KultMusical. Musical
Prof. Dr. Helmut Schühlen Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie, Diabetologie und konservative Intensivmedizin
26.11.2015, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 35, 1. Etage, großer Konferenzraum Rubensstraße 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk
20:00 Ballhaus Ost > Der Name der Rose, Eine Produktion von Das Helmi. Play 20:00 HAU2 > Testament, She She Pop mit ihren Vätern. Award-winning production which was created together with their own fathers 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: BKA-Theater > Wenn Ediths Glocken läuten. Vol. 12, Weihnachtsmusical mit Ades Zabel, Biggy van Blond, Bob Schneider u.a. Trashy christmas show 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Postbahnhof Club > John Grant, Konzert des amerikanischen Sängers, der das aktuelle Cover ziert. Concert of the american gay singer 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading 23:00 Wild at Heart > Shambhu & The True Love Hearts, Konzert. Concert
Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Roi Perez. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. Meeting place for hairy men 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Clubs
Bars 18:00 Privatleben > Würfeltag, „Musik bunt gemischt“. Interactive bar night 19:00 The CLUB > Grrrrls* of Neukölln, New weekly bar night for lesbian, bi, trans* and queer women 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 20:30 PUFF Bar – Lounge > Würfel-Party 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, Host: Margot Schlönzke. Cozy queer bar with fun games 21:30 Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Alternative LGBT party 22:00 New Action > Cheap +
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Improvinyloke, Die ganz besondere Karaoke-Show, Nach dem Motto: „Improvise & Sing along“, DJ Rumpelstil, KJ Hans 23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: G Day, DJs Laura de Vasconcelos, Freddie Merkur, Mashyno, 2 Faro (House, Disco). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantal’s House Of Shame, Um 2:00 Showtime gehostet von Chantal. (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion 23:50 Salon zur wilden Renate > Quer, DJs Alinka, La Fraicheur (House, Deep House, QueerBeats) . Housey party
Sex
Fr 27.11. Vernissage – Mein schwules Auge > Just erschien die 12. Ausgabe des Jahrbuchs der schwulen Erotik der Herausgeber Rinaldo Hopf und Axel Schock. Diesmal steht die Anthologie, die Texte, Bilder und Fotografien umfasst, unter dem Oberthema „Rausch“. Begleitend öffnet dazu heute eine von Rinaldo und Simon Williams kuratierte Ausstellung. <
Do
Wir essen zu fett, zu süß und vor allem zu viel
> The 12th edition of the yearbook from gay erotic editors Rinaldo Hopf and Axel Schock was just released. This time, the anthology – comprising texts, photos and other images – is united by the theme of intoxication.An accompanying exhibition curated by Hopf and Simon Williams opens this evening. <
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“, ab 19:00 „XXL-Dresscode (Naked & Underwear)“ 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Apollo Splash Club > Schaumparty, Foam party 19:00 Böse Buben > Give me FFive, Fistparty, Einlass bis 23 Uhr. Fist sex party, entry till 23:00 20:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Dresscode:
***074_075_Programm2627 21.10.15 16:36 Seite 75
Programm 75
21:00 21:00 21:00 21:00
Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, plus special area. Mask rental available Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00
Ein Volksfeind von Henrik Ibsen Regie: Thomas Ostermeier Am 27. und 28. November Karten: 030 890023 www.schaubuehne.de
20:00
20:00 20:00
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VIDEO . SHOP . CRUISING CLUB
Cruising
20:15
Special
! Immer jeden letzten Do
20:30
ab 19 Uhr
Dresscode: Underwear & Naked
Bornholmer Bornholmer Str. Str. 7
Fr
27.11. 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour in German
Kultur 18:00 Sexclusivitäten > PorYes Salon, Feminist Porn Watching. Film screening 18:00 The Ballery > Mein schwules Auge, Vernissage der begleitenden Ausstellung zum Buch 19:00 Dock 11 > Aftercare, Tanzperformance. Dance theater
19:00 AHA > ESC Karaoke, beliebte Eurovision-Karaoke. Karaoke night in queer meeting space 19:30 O-TonArt > Amici Arts: Paper moon – The lyrics of Yip Harburg , Konzertabend. Concert 19:30 Arsenal > Accattone, Film von Pier Paolo Pasolini, OmU. Passolini film, in Italian with German subtitles 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden Großstadt-Jungle. Modern Acrobatics, costumes by Thierry Mugler 19:30 Staatsoper im Schiller Theater > Onegin, Ballett von John Cranko. Staatsballet Berlin. Ballet 20:00 Schlosspark Theater > Rose & ihr hilfreicher Geist, Theaterstück. Play 20:00 Schaubühne > Ein Volksfeind, von Henrik Ibsen. Play 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play 20:00 Tipi > Love!, Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. Love songs 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Cocktail für eine Leiche, Klassiker von Alfred Hitchcock. Crime play 20:00 HAU1 > Frühlingsopfer, Die Performerinnen von She She Pop bringen Strawinskis “Frühlingsopfer” in Auseinandersetzung mit den eigenen Müttern zur Aufführung. Perfromance piece 20:00 Cinemaxx Potsdamer Platz > L-Filmnacht: Duke of Burgundy, Ein Film von Peter Strickland,
20:30
20:30 21:00
21:00
OmU. Drama, English with German subtitles Admiralspalast > Cavequeen, Das schwule Pendant zu „Caveman“ mit Nik Breidenbach. The gay version of the comedy play Defending the Caveman Ballhaus Ost > Der Name der Rose, Eine Produktion von Das Helmi. Play Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi. Popular drag show SIEGESSÄULE präsentiert: BKA-Theater > Wenn Ediths Glocken läuten. Vol. 12, Weihnachtsmusical mit Ades Zabel, Biggy van Blond, Bob Schneider u.a. Trashy christmas show Corbo > Wilde Pferde...in meinem Körper, Boris Steinberg präsentiert seine CD. Record release concert Eisenherz > Gute Seiten, Schlechte Seiten – Das Queere Literarische Quartett, Leserunde mit Matthias Frings, Lo Malinke, Paul Schulz und Maren Kroymann. Reading Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrücktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show DODO > Open Stage, Selber singen Pfefferberg Theater > Hänsel und Gretel/ Die Bremer Stadtmusikanten, Märchen nicht nur für Erwachsene. Fairy tale Kino International > KIK SEVEN, Ausstellung und Party mit Herr von Keil. Exhibition
Bars 19:00 Flax > 21 Jahre Flax!, Geburtstagsparty & Karaokeshow mit Gina & Gästen. Anniversary of the popular gay bar for youngsters and oldster 20:00 AHA > ESC Karaoke, beliebte Eurovision-Karaoke. Karaoke night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Weekend Warm-Up, Cruising Night. Bar with darkroom 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 21:00 Betty F*** > SiverSiber, DJ Martyn. Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Marienhof > 80er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris Disse. The local gay bar indulges in retro music 21:00 Hamburger Mary’s > Ryan Stecken’s Open Stage, Drag Open Stage Show 22:00 Möbel Olfe > DJ Aussenborder, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with
darkroom 22:00 Lieblingsbar > Back 2 the 90s, DJ Doris Disse 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Starte mit cooler Musik und netten Kerlen ins Wochenende“. Popular 80sstyle gay cruising bar 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Hafen > Ein Schiff wird kommen, „die Schlagernacht“, DJ derMicha. German hit songs all night 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:30 The CLUB > Bump Day, Host: Olympia Bukkakis
XXL X XL PLAY PLA AY Y & FUN FUN AREA AR E A
& RA E L DB MARC DE ALMEND K C I IC R T A P FR | 27.11. | 11 PM Js DJ D
23:00
23:00
Clubs 19:00 Begine > Salsateca, Salsaeinführung mit Biggy, danach Salsa, Rueda, Bachata, ChaChaCha, Rumba u. a.. Salsa dancing for women 22:00 Südblock > Missy-Spendensause, das Missy-Magazin sammelt für Woman in Exile und Citizen2Be, live: Dubais, Andreas Spechtl, DJ kos_mic q’andi. Benefit party to support two associations helping female refugees in Germany 22:00 Die Busche > Friday Night Special, 2 Floors (Charts, EDM, House, Electro, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Prince William. Karaoke night 22:30 SchwuZ > L-Tunes, „Lesbenparty – queer friends welcome“, DJs Sara Moshiri, Chroma, Afagh Irandoost, Marsmaedchen, Julie Parker, PomoZ, Turbodisko
21:00 CDL-Berlin > The Naked 80s & 90s Music Sexparty, Dress code: naked – shoes only. Ab 23:00: „B.ig D.ick. P.arty“, special room, show your dick@gloryhole door 21:00 Reizbar > Pyjama PartySleepover, Pyjamas an der Bar. 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Stahlrohr 2.0 > Sklavenmarkt, SM for Tops & Subs. Slave market 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“.
23:00
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3000, Kitty Vader (HipHop, Pop, Indie, Rock, Deep & Tech House). The monthly excess for lesbians Connection Club > Horny Night, DJs Marcel db, Patrick de Almendra (Main, Black, R’n’B, Electro, House). Popular gay club with huge cruising area KitKatClub > PiepShow, DJs Kofferboys, Flash, Green, Cruise Control (Techno, Tech House). The monthly KitKat party geared toward gay men SO36 > My Ugly X, „Bad Taste Party“, DJ Eric jr. & Friends (Trashpop, 80s). Party for nostalgic 90s enthusiasts Loftus Hall > PartyColare, Italo-Disco-Sause, DJs tba. Italo-electro underground queer party Hangar 49 > Trash Me, „Post Punk - Dark Wave party for Queers and friends“,DJs It-Sicko u. a. Panorama Bar (Berghain) > Finest Friday, live: The Golden Filter, DJs Albrecht Wassersleben, Avalon Emerson, Shaun J. Wright. Electro night in the usually more straight Panorama Bar
Sex 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only
Pluspunkt
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***076_077_Programm282930 21.10.15 16:37 Seite 76
hier
76 Programm
23:59 Kosmonaut
Sa
rücktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 21:00 Volksbühne > Kill your Darlings!, Streets of Berladelphia. Von René Pollesch.
Bars
28.11. Sa 28.11. Members > Die Members-Crew hat erneut einen Leckerbissen an Land gezogen.Der DJ und Produzent Heartthrob (Foto), der schon mit The Knife und Richie Hawtin zusammenarbeitete, tritt live bei der schwulen Electrosause auf. Als DJs sind wieder Marc Miroir, Handmade u. a. mit feinstem Techno und Deep House dabei. <
> The Members crew has once again landed a tasty treat: DJ and producer Heartthrob (pictured), who’s remixed The Knife and Depeche Mode, is playing a live set for the gay electro party. Completing the lineup are DJs like Marc Miroir and Handmade, purveying the finest techno and deep house. <
FOTO: TOBIAS DORER/ TB-PHOTODESIGN.DE
23:00 2BE-Club
So 29.11. GMF > Nachwuchstranse Katy Bähm (Fotos) ist das aufstrebende Sternchen in der Berliner Dragszene. Seit einigen Monaten im Nachtleben aktiv, legt sie heute das erste Mal beim „GMF“ auf. Gemeinsam mit ihrer Drag-Mutter Stella deStroy und DJ Maringo sorgt sie für den richtigen Sound zum Party-Ausklang des Wochenendes. <
> Newbie queen on the scene Katy Bähm (pictured) is an emerging star in Berlin.Although she’s been active in gay nightlife for a few months now, tonight will be the debutante’s first time DJing. Together with her drag-mother Stella deStroy and DJ Maringo, she’ll select the right sounds to end the weekend. <
FOTO: JABARI JACOB
20:00 Musik & Frieden
19:00 19:00 19:30 12:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch Schöneberg, auf Englisch. Guided city tour, in English 15:00 Sonntags-Club > Workshop – 100 Jahre, Themen: Bisexuelle Partnersuche, Zusammenarbeit – Integration – Emanzipation u. a. Workshop on perspectives of bisexual people in the community 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 16:00 Gemeindehaus JesusChristus-Gemeinde > HuK-Treffen, Thema: „Wenn das irdische leben dem Ende zu geht: Vorsorgevollmacht, Vorsorgemappe“. Church service 18:00 Schokoladenfabrik > Kreatives/Biografisches - Schreiben, mit Franczeska Gutsch. Workshop 21:00 Spinnboden. Lesbenarchiv > Nachtschwärmerinnen, Ausgehgruppe. Discover the night life
19:30 19:30 20:00 20:00
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Kultur 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical, auch 19:30. Musical, also at 19:30 17:00 HAU1 > Frühlingsopfer, Strawinskis “Frühlingsopfer” in Auseinandersetzung mit den eigenen Müttern zur. Perfromance piece 18:00 poor and literate > Haus für 1 Person, Lesung mit Barbara Kenneweg. Reading 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit
20:00
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20:30
My Fair Lady FREDERICK LOEWE
Mo 30.11. The Internet > Sydney Bennett aka Syd tha Kyd (Foto, 4. v. l.) ist eine der wenigen offen lesbischen Frontfrauen im amerikanischen Soul. Mit ihrem Kollegen Matt Martians von der Hip-Hop-Formation Odd Future gründete sie 2011 die Band The Internet. Heute stellen sie ihr drittes Album „Ego Death“ live im Ex-Magnet Club vor. <
19:00
der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch um 21:30. Modern acrobatics, also at 21:30 Komische Oper > My Fair Lady – Premiere, Musical in zwei Akten Dock 11 > Aftercare, Tanzperformance. Dance theater AHA > Wer wird Sackionär?, Quizshow. Trashy drag trivia night O-TonArt > Trio Lokale, BERLIN –bunte Stadt, schwarz gespielt. Play Wilde Oscar > The Sound of Musical, Donato Plögert und Freunde. Concert Staatsoper im Schiller Theater > Onegin, Staatsballet Berlin. Ballet Schlosspark Theater > Rose & ihr hilfreicher Geist, Theaterstück. Play Grüner Salon > HERBSTzeit, Chanson Salon mit Boris Steinberg & Gästen. Chanson night Begine > Ensemble End of Time, Werke der Romantik und des 20. Jahrhunderts. Concert ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night Wühlmäuse > Love Revolution, Romy Haag präsentiert einen visionären Abend. Concert Tipi > Love!, Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. Love songs Kleines Theater > Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, Komödie von Richard Alfieri. Comedy play Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, KultMusical. Musical BKA-Theater > An Evening mit Marlene D., Musikalische Hommage Live: Sabine Schwarzlose, Volker Sonderhausen. Homage to Marlene Dietrich Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi HAU2 > Testament, Performance von She She Pop & ihren Vätern. Award-winning production Corbo > Die Fendel – Rest of the Best, Giftige Spitzen und zarte Töne mit dieFendel. Cabaret Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein ver-
> Sydney Bennett a.k.a. Syd tha Kyd is one of the few openly lesbian frontwomen in American soul. Together with her colleague Matt Martians from hiphop posse Odd Future, she started the band The Internet in 2011. Tonight she plays from her third album Ego Death at the club formerly known as Magnet. <
19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Grosse Freiheit 114 > Music & Cruise, DJ Night. Regular bar night 20:00 Flax > SaturdayNightBeats, Flirtparty. Bar night for singles 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 DODO > Music Deluxe, Rock & Pop. Party 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming gay bar, hotspot for locals 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Zu Electro, House und Pop gibt’s Männer und Bier“. Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 Möbel Olfe > DJ Betty Party, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Rauschgold > RSDS – Rauschgold sucht das Supersternchen, Karaokeshow mit Morticia von Schreck. 23:59 Lieblingsbar > Mitternachtsshow mit Erna Pachulke, Gast: Alice Dée. Cozy queer bar with rotating drag shows
Clubs 22:00 Die Busche > Fresh Party, präsentiert von Gay Partys Berlin, DJs Melli Magic, Ployceebell, Tom R., Modeopfer (Pop, Main, 90s, Schlager, Disco). Interactive pop party from Propaganda promoter Bork Melms 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Fenek Sélavy. Karaoke night 22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, DJ Marsmaedchen (Pop, Charts). Grrrlz party where you might end up sticking around 23:00 Connection Club > Kings Party, Ü30 Party für Männer, DJs derMicha, Travis Redfish (80s, 90s, Pop, Electro). Bumpy pop part for guys aged 30 and older 23:00 Beate Uwe > unter Freund:innen, „Queer techno Lovers“, DJs Polly Phone u. a. (House, Deep House, Techno). The electro party gem for women
2 FLOORS FLOOR L RS + FUN A AREA AR REA MAIN·POP·R´N´B·SCHLAGER·CLASSICS
DJanes D Ja anes ne MELLI L MAGIC MAGIC & PLOYCEEBELL PL LOY YC CEEBELL B L DJsTOM D Js TOM R. R & MODEOPFER M O D EOP PFER E + PINK BALLOON BY RYAN STECKEN + + TOMBOLA + FUN-FLOOR BY VICKY VON QUICKIE + KUSSMUNDDURCHMESSER & LOVE POWER
PREMIERE AM 28. NOV | JETZT BUCHEN! (030) 47 99 74 00
28.11. 2 8.11. 1 10 10 PM DIE BUSCHE BUSCHE
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Programm 77
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Sex
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23:00 KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Tanith, Warbear, Sangeet, Myti (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Hedonistic trance/progressive party 23:00 Brunnen 70 > Rose Kennedy, Motto: „Kings & Queens“, DJs Magic Magnus, Stella deStroy, Darc Delirium, The Gloria Game Boyz, Leberwurst (Pop, House, Electro, German Classics). Huge gay party from drag queen Nina Queer 23:00 SchwuZ > Proxi Club, DJs Karina, Manosalaplaya, Snax, Debbie Upper, Maxime Iko, PomoZ, Jacky-Oh Weinhaus, Monchichi (House, Techno, Disco). Feel the vibe of brilliant electro and pumping pop on all floors 23:00 SO36 > Gayhane, „House of Halay – HomoOriental Dancefloor“, DJs Ipek, mikki_p., Amr Hammer. Legendary party for Turkish gays 23:59 Ritter Butzke > Burlesque Music Night, eher hetero, live: Aka Aka feat. Thalstroem, Joachim Pastor, Monolink, DJs Umami, Turmspringer u. a. 23:59 Kosmonaut > Members, „shake your member“, live: Heartthrob, DJs Marc Miroir, Handmade, Caleb ESC (Minimal, Tech House, Deep House, Techno). Gay party for lovers of supreme electronic dance music 23:59 Berghain > Klubnacht , live: Mono Junk, DJs Blawan, Blind Observatory, Function, Steffi u. a., in der Panorama Bar „Mojuba“, live: Aera, Convextion, DJs Chez Damier, Goldwill, John Daly u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary dance music
20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 BĂśse Buben > Give me FFive, Einlass bis 24:00, Fistparty, no spank!. Entry till midnight 21:00 Reizbar > Bad Boys, minimum OberkĂśrper frei. Dress code: at least topless 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party fĂźr Positive und nicht Positive. Relaxed sex party 21:00 Apollo Splash Club > Splash Dreams, Cruising & More 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Dress code: underwear, naked 22:00 Lab.oratory > Athletes, Einl. bis 23:59, dress code sportswear+sneaker. Entry till midnight
So
29.11.
14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung auf Deutsch Und ab 16:00 Tour auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German, at 16:00 in English 15:00 Sonntags-Club > Workshop – 100 Jahre, Themen: Bisexuelle Partnersuche, Zusammenarbeit – Integration – Eman-
zipation, u. a. Workshop on perspectives of bisexual people in the community 15:00 Eisenherz > Lesbischer Literatursalon, Thema: Adventssalon. Literary salon 18:30 Kirche am Lietzensee > Gottesdienst, Kirche PositHIV
20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Gaslicht, Krimistßck. Thriller 20:00 Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, KultMusical. Musical 20:00 Schlosspark Theater > Der kleine KÜnig Dezember, Bßhnenadaption der Erzählung von Axel Hacke, mit Gustav Peter WÜhler und Matthias Freihof. Stage adaptation of Axel Hacke’s book 20:00 Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein 20:00 Musik & Frieden > The Internet, Neo-Soul Concert 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Der heimliche Freund, Liebesdrama, Spanien 2014, OmU. Drama, In Spanish with German subtitles
Kultur
14:00 Privatbrauerei Eschenbräu > Die Brauseboys – FrĂźhschoppen, WĂśchentliche Vorleseshow. 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical 15:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Geschichten aus dem wilden GroĂ&#x;stadtJungle. Modern acrobatics, costumes by Thierry Mugler 18:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 18:00 Kleines Theater > Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, Eine ältere Dame bekommt Tanzunterricht von einem schwulen Mann. KomĂśdie von Richard Alfieri. Comedy play 18:00 Komische Oper > Die schĂśne Helena, Oper in drei Akten. Opera 19:00 Dock 11 > Aftercare, Tanzperformance. 19:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, KomĂśdie. 19:00 Tipi > Love!, Die amerikanische Entertainerin und Sängerin Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. 19:00 Bar jeder Vernunft > La Cage aux Folles, Das Kult-Musical. 19:00 Sonntags-Club > FilmClub: Der queere Film deiner Wahl, das Publikum wählt. Film to choose 19:30 DODO > Robert Williams, Roots Music. Concert 20:00 Schlosspark Theater > Rose & ihr hilfreicher Geist, TheaterstĂźck. Play 20:00 Astra > Bloc Party, Indieband um schwulen Frontman Kele Okereke. Concert 20:00 ART Stalker > Nun lebet wohl!, Abschiedsprogramm von Gräfin Tamara. Chanson night 20:00 HAU2 > Testament, Performance von She She Pop & ihren Vätern. 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: BKA-Theater > Wenn Ediths Glocken läuten. Vol. 12, Weihnachtsmusical mit Ades Zabel, Biggy van Blond, Bob Schneider u.a. Trashy christmas show
Bars 15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 15:00 Blond > Kaffeeklatsch, mit deutschen Schlagern. 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get
ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein MÜrder, Tatort Public Viewing. 20:00 Marianne > Tatort, mit Täterraten 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 20:30 PUFF Bar – Lounge > Wenn Transen hassen ..., Hosts: Betty Bond & Regina Vagina 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo. 22:00 New Action > Lazy Sunday, casual dress code. 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar.
Clubs 08:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Miss Sunshine, Stempelmann. Colorful genderfucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, DJs tba. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > CafĂŠ Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night 19:30 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Swing Tanzen & Liquid Brunch, mit der Käpt’n. Käpt’n will be your DJ and karaoke host 22:00 Ficken 3000 > ICKY, DJSet by Your Mom. Sleazy indie party 23:00 2BE-Club > GMF, DJs Maringo, Stella deStroy, Katy Bähm (Pop, Charts, Electro). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Apollo Splash Club > Porn Edition, Mit Pornostars, Live show & more 16:00 Lab.oratory > Office Slut, Einlass bis 18:00, „suit & tie“ 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Dresscode: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einl. bis 23:30.
Bars
Mo 30.11.
BOILER Special
18:00 Privatleben > Wilder Montag, „Musik bunt gemischt“. Booze-filled kickoff for the week 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager Ă la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, „20 Fragen und zwei Songs“, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night for smart asses 22:00 Woof > Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs START: 17 UHR berlin-aidshilfe.de
Kultur 19:00 Renaissance Theater > Der Goldene Vorhang, Verleihung des Theaterpreises. Theater award 19:00 Zeughauskino > The Surface Tension Series, Filmpremiere, experimentelle Trilogie von Liz Rosenfeld. Experimental trilogy, in English 19:30 Arsenal > Accattone, Film von Pier Paolo Pasolini, OmU. Passolini film, in Italian with German subtitles 20:00 Schlosspark Theater > Rose & ihr hilfreicher Geist, TheaterstĂźck. Play
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Crackbaby Jones. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs NOD One’s Head, Frankie Flowerz (Deep House). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swimwear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
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hier FOTO: CINDY-SHERMAN-UNTITLED-FILM-STILL-48B-1979-©-COURTESY-OF-THE-ARTIST-AND-METRO-PICTURES-NEW-YORK
78 Ausstellungen, TV
Cindy Sherman – Works from the Olbricht Collection bis 10.04., m e Collectors Room, Auguststr. 68, Mitte > Cindy Sherman ist die Meisterin der Maskerade: Seit Jahrzehnten schlüpft sie in ihren fotografischen Selbstporträts in die unterschiedlichsten Rollen. Ob als „Hollywood/Hampton Type“, „Society-Lady“ oder auch als „Centerfold“: Ihr lustvolles Spiel mit der Identität paraphrasiert soziale und kulturelle Stereotype und dekonstruiert so spielerisch die üblichen Darstellungen aus Kino, klassischer Malerei oder Werbung. <
Deutschland 83 26.11., 20:15, RTL > Mit „Deutschland 83“ gelingt der Produktionsfirma UFA Fiction etwas, was es bisher so nicht gab: Eine deutsche Serie wird in den USA begeistert aufgenommen – und das, noch bevor sie überhaupt in Deutschland ausgestrahlt wird. Es ist ein Coming-of-Age-Drama um den jungen DDR-Soldaten Martin Rauch (gespielt von Jonas Nay, Foto), der als Spion in der Bundesrepublik eingesetzt wird. Deutsch-deutsche Geschichte der Vorwendezeit. Auch die HIV-Problematik der 80er wird aufgegriffen: Martins Kumpel Alex ist schwul und lässt sich auf einen gefährlichen One-Night-Stand ein. <
Ingrid Rafael: Love is in the air. Liebe, Leidenschaft & Co bis 07.11., Rad und Tat e. V., Schillerpromenade 1, Neukölln > Die unterschiedlichen Phasen lesbischer Liebesbeziehungen: Ingrid Rafael zeigt eine neue Installation von Gemälden und Gipsplastiken, die sie explizit für das RuT konzipiert hat. Facettenreich bildet die Berliner Künstlerin dabei die lesbische Realität ab: Doppelporträts von Freundinnen unterschiedlichen Alters und Bilder, die die guten wie auch die schlechten Zeiten in Liebesbeziehungen thematisieren. Außerdem gibt’s erotische Aquarelle und Aktzeichnungen. <
sich ihr Blick auf die natürliche Nacktheit ihrer Modelle, ohne diese zum Objekt zu machen. So macht sie sich auf eine Suche nach Schönheit jenseits der gängigen Normen. < Toni Schmale: Superego Vernissage 27.11., bis 03.01., nGbK, Oranienstr. 25, Kreuzberg > Bildhauerin, Zeichnerin, Performancekünstlerin: Toni Schmale arbeitet nicht nur mit unterschiedlichen künstlerischen Medien, sondern entwickelt darin auch ganz unterschiedliche Temperamente: von filigranen zarten Zeichnungen bis zu grotesk-grobschlächtigen Skulpturen. Ihr Thema dabei: die gesellschaftliche Produktion von Geschlecht und Gender. <
Jessica Yatrofsky: I Heart Boy/Girl Galerie Koll and friends im Buchladen Eisenherz, Motzstr. 22, Schöneberg > Die New Yorker Filmemacherin und Fotografin Jessica Yatrofsky zeigt junge Frauen und Männer in all ihrer Offenheit und Verletzlichkeit. Sehr direkt und gleichzeitig zärtlich richtet
SIEGESSÄULE präsentiert: Homosexualität_en bis 01.12., Schwules Museum*, Lützowstr. 73, Tiergarten, und Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, Mitte > Das große Ganze im Blick: Die umfassende Schau an zwei Orten rückt erstmals den politischen Beitrag in den Fokus,
01.11., 0:05, Das Erste A Single Man (Spielfilm, USA 2009)
07.11., 23:30, RTL Hape trifft! Spezial! (Comedy/Show, D 2015). Auch am 08.11., 12:35
01.11., 0:05, NDR Mord im Spiegel, mit Rock Hudson u. a. (Spielfilm, GB 1981)
07.11., 0:45, SWR Zwei Seiten der Liebe ( Fernsehfilm, D 2002)
01.11., 0:35, Arte Claude – Eine Oper nach Victor Hugo (Oper, F 2013)
10.11., 13:15, SWR Planet Wissen: Ehe für alle? (Doku, D 2015)
03.11., 20:15, ZDF Lust und Lüge: Die Deutschen und der Sex (Doku, D 2015)
10.11., 20:15, PRO7 MAXX Star Trek – Der Film (Spielfilm, USA 1979)
03.11., 0:20, Das Erste Besser geht’s nicht (Komödie, USA 1997)
14.11., 10:15, Einsfestival Glamour für alle – Modestadt Berlin (Doku, D 2012)
03.11., 0:30, BR Das Gesetz der Begierde, von Pedro Almodóvar (Spielfilm, E 1986)
14.11., 15:15, WDR Männer im Wasser (Spielfilm, S 2008)
05.11., 22:00, NDR Nordlichter: Familie verpflichtet, mit Maren Kroymann u. a. (Spielfilm, D 2015)
14.11., 21:15, ZDF kultur Queen: Live at the Rainbow (Konzert, GB 1974)
06.11., 20:15, RTL II Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme (Spielfilm, USA 2007) 06.11., 22:55, Arte Ein Sünder in Mekka (Doku, USA 2014) 07.11., 22:35, 3sat Die Akte Tschaikowsky – Bekenntnisse eines Komponisten (Doku, D 2015)
14.11., 21:55, 3sat Arteholic – Udo Kiers Kunst-Trip (Doku, D 2013) 17.11., 23:15, 3sat Olya’s Love (Doku, RUS/A 2014) 18.11., 13:40, hr Männer und andere Katastrophen, mit Ulrike Folkert u. a. (Spielfilm, D 1998) 18.11., 20:15, Arte Tomboy (Spielfilm, F 2011). Auch am
den homosexuelle Emanzipationsbewegungen für die Entwicklung unserer demokratischen Gesellschaft geleistet haben. Neben vielen historischen Exponaten zeigt die Ausstellung Kunstwerke von Monica Bonvicini, Louise Bourgeois, Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Andy Warhol u. a. Mehr dazu auf Seite 16. < The Botticelli Renaissance bis 24.01.2016, Gemäldegalerie, Matthäikirchplatz, Tiergarten > Wie viele der maßgeblichen italienischen RenaissanceKünstler war auch der Florentiner Maler Sandro Botticelli wohl schwul. Die Ausstellungsmacher interessieren sich allerdings eher dafür, dass er heute zu einer universellen Berühmtheit geworden ist, fast zu einem Pop-Phänomen. Die Gemäldegalerie zeigt neben 40 Originalwerken 90 weitere Exponate, die seinen weitreichenden Einfluss auf die Kunstgeschichte illustrieren. < Texte: Carsten Bauhaus
20.11, 13:55 und 26.11., 14:00 19.11., 15:00, Einsfestival New York Memories, von Rosa von Praunheim (Doku, D 2012) 19.11., 20:15, Einsfestival Der bewegte Mann (Spielfilm, D 1994) 19.11., 20:15, rbb Mein Sohn Helen (Spielfilm, D 2015) 19.11., 22:35, MDR Mein Gott, ich bin homosexuell – Lesben und Schwule in der Kirche (Doku, D 2015) 19.11., 23:10, SIXX Verpfuscht – Ein Fall für die Beauty Docs: Vagina Bomb! (Doku, USA 2014) 25.11., 20:15, Arte Ohne Dich (Spielfilm, D 2015) 26.11., 20:15, RTL Deutsch land 83 (Serie, D 2015) 28.11., 20:15, 3sat Festliche AIDS-Gala 2015 (Gala, D 2015)
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Regelmäßige Termine, Gruppen 79
18:00 RuT-Lesbenzentrum u Gebärdenkoffer, visuelles Konversationstraining für Frauen, 1. + 3. Dienstag 19:00 AHA u AHA-Spieleabend 19:00 Lambda e.V. u Le Fusion Sexual, Jugendgruppe für Lesben, Schwule, Bi,Trans* 19:00 LSVD u Quarteera, Freizeitgruppe für russischsprachige LGBTI, 2. Dienstag im Monat 19:00 Sonntags-Club u Dienstags-Club, Trans* und Freunde 19:00 Sonntags-Club u Schwusos, Stammtisch, jeden 3. Dienstag im Monat 19:00 Zwölf-Apostel-Kirche u Rogate Vesper, Queere Kirchenveranstaltung 19:00 EWA Frauenzentrum u Kreatives Schreiben, Offene Schreibgruppe, 1. Dienstag 19:30 Himmelreich u Talk Derby, Roller Derby Mannschaft, jeden 1.Dienstag 20:00 Rastatätte Gnadenbrot u Treffen der BASJ, 1. Dienstag im Monat 20:00 Woof u BLF – Offener Clubabend, 1. Dienstag 20:00 Schwulenberatung u Meeting der Anonymen Alkoholiker
mittwochs
Stimme entdecken > Die Begine, Treffpunkt und Kultur für Frauen e. V., präsentiert jeden zweiten Samstag im Monat ein ganz besonderes Angebot. Die ausgebildete Sängerin und Schauspielerin Reina Berger (Foto) ermutigt in ihrem Workshop „Wenn die Seele singt“ dazu, mithilfe der Stimme zu sich selbst zu finden. Es geht dabei weniger darum, die Töne perfekt zu treffen oder schön zu singen, sondern primär um das Eintauchen in einfache Lieder und Mantras. Freies Tönen und Singen soll helfen, die eigene Kreativität zu entfalten und kraftvoll ins Fließen zu bringen. Ein regelmäßiger Workshop für Körper und Seele. < Jeden 2. Samstag im Monat, 12:00, Begine, Potsdamer Str. 139, Schöneberg, mit Voranmeldung
montags 14:00 Schwulenberatung u Gesprächskreis Anders Alterns 16:00 Lebensort Vielfalt u Andersrum, queere Bibliothek 17:00 Pluspunkt u HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, 17:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Offene Gruppe, Comingoutgruppe ältere Frauen mit Kindern 17:00 Regenbogenfamilienzentrum u Treffen für schwule Väter , jeden 4. Montag im Monat 19:00 Begine u Doppelkopfrunde, 1. Montag im Monat 19:00 Begine u Literaturrunde, 2. Montag im Monat 19:00 Begine u Philosophiestammtisch, 2. Montag 19:00 Begine u Politikstammtisch, 4. Montag im Monat 19:00 Begine u Berliner Matriarchats Salon,
19:00
19:00 19:00 19:30
19:30 20:00
jeden 2. und 4. Montag im monat Regenbogenfamilienzentrum u Treffen für Schwangere, jeden 2. Montag im Monat Sonntags-Club u 30somethin’, Stammtisch f. Frauen zw. 30 u. 40, 2.+4 Mo Wasted Land u Writers night, Offene Schreibgruppe Regenbogenfamilienzentrum u Offener Treff für Lesben & Schwule mit Kinderwunsch, jeden 1. Montag im Monat Sonntags-Club u Jugendtreff, bis 29 Jahre EWA Frauenzentrum u Frauenstammtisch, jeden 1. Montag im Monat
dienstags 14:00 EWA Frauenzentrum u Psychologiesche Beratung, 1. Dienstag
14:00 Südblock u QueerHandicap, jeden 1. Dienstag 14:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Lesben mit chronischen Erkrankungen/ Handicap, Selbsthilfegruppe, 2. Dienstag im Monat 17:00 A21 u Happy Twens, Spieleabend 17:00 BAH u HIV-Test, Mit Voranmeldung 17:00 Lesbenberatung u Kekse & Kontakt, Treff für lesbische, bisexuelle Frauen und transidente Menschen 17:00 Mann-O-Meter u Café Doppelherz, Kieztreff für Männer ab 45 18:00 Café Ulrichs u Offene Kunstgruppe, jeden Dienstag 18:00 Mann-O-Meter u Rechtsberatung, 1./2.+3. Dienstag im Monat 18:00 Mann-O-Meter u Sozialrechtsberatung, 4. Dienstag im Monat
10:00 Schwulenberatung u Frühstücksclub 13:00 EWA Frauenzentrum u Rechtsberatung, 1. Mi Mietrecht, 20 Uhr Zivil- u. Familienrecht. 2. Mi Strafrecht 14:00 Regenbogenfamilienzentrum u Offener Treff, für Regenborgenfamilien 15:00 BAH u HIV-Test, mit Voranmeldung 17:30 Mann-O-Meter u Narcotics Anonymous Meeting 18:00 Begine u Qigong, 19.30 Uhr Tai Ji Quan, Pekingform 18:00 Begine u Poesiestammtisch, offene Schreibgruppe, 4. Mittwoch 18:00 Mann-O-Meter u Jungschwuppen Mittwochs club, schwule Jugendgruppe von 14 bis 29 Jahre 18:00 Mann-O-Meter u Beratungssprechstunde, für Menschen mit Behinderung, jeden 1. Mittwoch im Monat 18:00 Mann-O-Meter u HIV/ Syphilis-Schnelltest, Anonym und ohne Anmeldung 18:30 Lambda u Let*s bi chicks, lesbische und bisexuelle Frauen bis 26, immer mittwochs 18:30 Sonntags-Club u 2. Halbzeit, Treffen für ältere Schwule 19:00 Sonntags-Club u Transmänner-Treff, 1. Mittwoch im Monat 19:00 AHA u Andere Kreise, Offene Jungendgruppe 19:00 Begine u Skatru5nde, 2. Mittwoch im Monat 19:00 Regenbogenfamilienzentrum u Gesprächsabend zu Erziehungsfragen, 3. Mittwoch 19:00 Limayra u Gruppo Italiano-tedesco, Italienischdeutsch Gruppe jeden 2. u. 4. Mittwoch im Monat
19:00 Karl-Liebknecht-Haus u Trefen der LAD die Linke.Queer Berlin-Brandeburg, jeden 3. Mittwoch im Monat 19:00 Sonntags-Club u Berlin Intersex, Treffen für interesexuelle Menschen, 2. Mittwoch 20:00 Mann-O-Meter u Literatunten, Lesegruppe, letzter Mittwoch im Monat 20:15 FrauenNachtCafé Wildwasser u Frauen in Action, Programm zum Ausprobieren und Mitmachen
donnerstags 14:00 Regenbogenfamilienzentrum u Offener Treff, 17:00 Begine u Rechtsberatung, jeden 3. Donnerstag im Monat 17:00 Mann-O-Meter u HIV/ Syphilis-Schnelltest, Anonym 17:30 Schwulenberatung u Rechtberatung, bitte vorher anmelden 18:30 RuT-Lesbenzentrum u Doppelkopf 19:00 Berio u Bleublancrose, Für deutsch-französische Schwule und Lesben, 3. Donnerstag 19:00 Lambda e.V. u Trans*Gruppe, Jugendgruppe für Trans*menschen bis 26, 1.+3. Donnerstag im Monat 19:00 Sonntags-Club u NoAlk, Treffen für trockene schwule Alkoholiker 19:30 Sonntags-Club uBi-Treffen, jeden letzten Donnerstag im Monat 19:30 Zwölf-Apostel-Kirche u Rogate Andacht, Gottesdienst 19:30 Begine u Offene Gruppe der Autorinnenvereinigung, jeden 1. Donnerstag im Monat 20:00 Begine u Feminismus wagen!, Stammtisch der Feministischen Partei/Die Frauen, 2. Do im Monat 20:00 Frieda Frauenzentrum u freiFrauen, Unternehmerinnenstammtisch, 3. Donnerstag im Monat 20:00 Mann-O-Meter u Meeting der Anonymen Alkoholiker 20:00 Sonntags-Club u Top30, Gruppe für Schwule in den Dreißigern
freitags 11:00 EWA Frauenzentrum u Frauenfrühstück, offene Gruppe, jeden 4. Freitag im Monat 16:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u lesbisch & selbstständig, offene Gruppe, 1. Freitag im Monat 17:00 A21 u Youngsters, Freizeittreff 17:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Offene Gruppe, Coming-Out mit Kindern, 2. Freitag 17:00 Lambda u Young*, Für queer, trans*, inter*, homo, hetero-, bi-, pan- und asexuelle bis 19 Jahre, freitags
17:00 Lesbenberatung u Young and Queer, Für LBT mit und ohne Rassismuserfahrung, von 14–23 Jahren 18:00 Begine u Lesben/Frauen Tauschring, jeder 3. Freitag im Monat 18:00 Sonntags-Club u Frauenfreitag 19:30 Quälgeist u MOM-Sitzung, SM Infos, 3. Freitag 20:00 Voyage u TransSisters, Für Trans*menschen, jeder 2. und letzter Freitag 20:00 Mann-O-Meter u Romeo & Julius, schwule Freizeitgruppe (14-29 J.) 20:15 Fraue NachtCafé Wildwasser u Moderierte Gesprächsrunde, für Frauen in Krisensituationen 20:30 Pech & Schwefel u Queer Gothic, Stammtisch, 2. Freitag im Monat
samstags 11:00 Frieda Frauenzentrum u Lesbenfrühstück, jeden 3. Samstag im Monat 12:00 Begine u Wenn die Seele singt, Gesangsworkshop, jeden 2. Samstag im Monat, mit Voranmeldung 14:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Twens, Freizeitgruppe, jeden 1. Samstag im Monat 15:00 Mann-O-Meter u 45+, 1.+3. Samstag 15:00 Regenbogenfamilienzentrum u ILSE-Treffen, jeden 2. Samstag im Monat 16:00 Jesus-Christus-Gemeinde u HuK-Treffen, jeden 4. Samstag im Monat 18:30 Mann-O-Meter u Geezers, Freizeitgruppe für Gays & Bi’s (30 - 45 J.) 18:30 Sankt Marienkirche u Rausch der Sinne, Gottesdienst, jeden 1. Samstag im Monat 18:30 be-to-be u MilongAMIGO/A, Tanzkurs, 4. Samstag 21:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Nachtschwärmerinnen, offene Ausgehgruppe für Lesben, jeden 4. Samstag im Monat
sonntags 13:00 Quälgeist u Mit uns drüber reden, SM-Infos, 3. Sonntag im Monat 15:00 Lambda e.V. u Queerläufer, Sportgruppe 15:00 RuT-Lesbenzentrum u Spielenachmittag, 2. Sonntag 17:00 TrIQ u Inter* Café, Inters*/Herms/Zwitter, 3. So. 17:00 A21 u Happy Twens, Spieleabend 18:00 Emmaus-Kirche u HuK, Gottesdienst, 2. Sonntag 18:30 Kirche am Lietzensee u Gottesdienst, jeden 4. Sonntag im Monat
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hier
80 Stadtplan
A Charlottenburg/ Wilmersdorf/Schöneberg
D C
A B
Übersicht / Overview
Zeichenerklärung: Plan A: Charlottenburg/Wilmersdorf/ Schöneberg Plan B: Ausschnitt Schöneberg Plan C: Friedrichshain Plan D: Mitte m schwul/gay j lesbisch/lesbian h nur Männer/ men only i nur Frauen/ women only g gemischt/mixed e Darkroom
Hotel
Zu Hause Berlin B Ausschnitt Schöneberg
WILLKOMMEN Kleiststraße 35 (Ecke Eisenacher Str.) +49 (0)30 23625222
www.hotelzuhauseberlin.de
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Stadtplan 81
Bars & Cafés 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38
Alaska Bar (C), Reuterstr. 85, Tel: 239 141 38, g Bar Saint Jean (D), Steinstr. 21, m Bar Sofia (C), Wrangelstr. 93, g Barbie Deinhoff’s (C), Schlesische Str. 16, g BarbieBar (C), Mehringdamm 77, Tel: 69 56 86 10, g Bärenhöhle (D), Schönhauser Allee 90, Tel: 44 73 65 53 , m Böse Buben (A), Sachsendamm 76, Punkt nicht auf Kartenausschnitt, Tel: 62 70 56 10, h Begine (A), Potsdamer Str. 139, Tel: 215 14 14, i Besenkammer (C,D), Rathausstr. 1, Tel: 242 40 83, m Betty F*** (D), Mulackstr. 13, m Blond (B), Eisenacher Str. 3a, m Blue Boy Bar (B), Kleiststr. 7, m Bull (B), Kleiststr. 35, Tel: 960 857 60, h Café Berio (B), Maaßenstr. 7, Tel: 216 19 46, g Café Cralle (D), Hochstädter Str. 10a, Tel: 455 30 01, g Café Fino – Café und Chocolaterie (C,D), Propststr. 4, g Café finovo (A), Großgörschenstr. 12-14, Tel: 20 61 55 20, g Café Goûter (C), Reichenbergerstr. 143, g Café Kalwil Berlin (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23638818, g Café Lyrik (D), Kollwitzstr. 97, g Café Morgenrot (D), Kastanienallee 85, Tel: 44 31 78 44, g Café Ole (C), Boddinstr. 57, g Café Pfeiffers (C), Oranienstr. 17, g Café Seidenfaden (D), Dircksenstr. 47, Tel: 283 27 83, i Café Ulrichs (B), Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, g CDL-Berlin (B), Hohenstaufenstr. 58, Tel: 030/32667855, h Club Culture Houze (C), Görlitzer Str. 71, Tel: 61 70 96 69, g Cutie Pie (C), Lausitzer Str. 8, g Der neue Oldtimer (B), Lietzenburger Str. 12, m DODO (C), Großbeerenstr. 32 , Tel: 530 940 72, g Drama (C), Mehringdamm 63, Tel: 030 - 674 69 562 , g Dreizehn (B), Welserstr. 27 , Tel: 23 63 22 12, h eetcafé Linda Carell (D), Rhinowerstraße 3, Tel: 60922350, g Elsenbar (C), Elsenstr. 106, g Faro (C), Schlesische Straße 14, g Ficken 3000 (C), Urbanstr. 70, m Fire Club (D), Zionskirchstr. 5, g Flax (D), Chodowieckistr. 41, Tel: 44 04 69 88, g
39 Galander (C), Großbeerenstr. 54, g 40 Golden Finish (C), Wrangelstraße 87, Tel: 23 18 53 59, g 41 Greifbar (D), Wichertstr. 10 Ecke Greifenhagener Str., Tel: 4440828, h 42 Hafen (B), Motzstr. 19, Tel: 211 41 18, m 43 HarDie’s Kneipe (B), Ansbacher Str. 29, Tel: 23 63 98 42, m 44 Harlekin (A), Schaperstr. 12-13, Tel: 218 25 79, m 45 Heile Welt (B), Motzstr. 5, Tel: 21 91 75 07, g 46 Himmelreich (C), Simon-Dach-Str. 36, Tel: 29 36 92 92, g 47 Incognito (B), Hohenstauffenstr. 53, g 48 Jansen Bar (A), Gotenstr. 71, g 49 JAS Club (C), Kaskelstr. 27 , Tel: 57 79 41 23, g 50 K6 (B), Kleiststr. 6, Tel: 23 62 69 84, m 51 Kumpelnest3000 (A), Lützowstr. 23, Tel: 261 69 18, g 52 Lab.oratory (C), Am Wriezener Bahnhof, Tel: 29000597, h 53 Lieblingsbar (B), Eisenacher Str. 3, m 54 literaturcafé/autorenbuchhandlung (A), Else-Ury-Bogen 599, Tel: 31 01 84 89, g 55 Marianne (C), Mariannenstr. 6, Tel: 69814521, g 56 Marienhof (D), Marienburger Str. 7, g 57 Marietta (D), Stargarder Str. 13, Tel: 43 72 06 46, g 58 Möbel Olfe (C), Reichenberger Str. 177 (Kottbusser Tor), Tel: 23 27 46 90, g 59 Melitta Sundström (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 44 14, g 60 Miss Go Lightly (B), Nollendorfstr. 15, g 61 Miss-Honeypenny (B), Winterfeldtstr. 44, g 62 Monarch (C), Skalitzer Str. 134, g 63 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke (C), Warschauer Str. 34, Tel: 89751327, g 64 Montoya (C), Voigtstr. 7/8, Tel: 405 77 500, g 65 Moritz am Park (A), Dreysestr. 17, g 66 Mutschmann’s (B), Martin-Luther-Str. 19, Tel: 21 91 96 40, h 67 Neues Ufer (A), Hauptstr. 157, Tel: 78 95 79 00, g 68 New Action (B), Kleiststr. 35 Ecke Eisenacher Str., Tel: 211 82 56, h 69 November (D), Husemannstr. 15, Tel: 442 84 25, g 70 OZ-Bar (C), Bergmannstr. 104, g 71 Perle (D), Sredzkistr. 64, m 72 Pinocchio (B), Fuggerstr. 3, Tel: 23 62 03 33, m
73 poor and literate (D), Kopenhagener Str. 77, g 74 Prinzknecht (B), Fuggerstr. 33, Tel: 23 62 74 44, h 75 Privatleben (D), Rhinower Str. 12, g 76 PUFF Bar – Lounge (B), Kalckreuthstr. 10, m 77 Pussy Cat (B), Kalkreuthstr. 7, Tel: 213 35 86, g 78 Quälgeist (C), Mehringdamm 51; 4. Hof, Tel: 788 57 99, h 79 Quchnia (C,D), Markgrafenstr. 35, Tel: 20 60 92 86, g 80 Rauschgold (C), Mehringdamm 62, Tel: 92274178, g 81 Reizbar (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23 63 79 81 , h 82 Romeo und Romeo (B), Motzstr. 20, Tel: 5332 0000, g 83 Roses (C), Oranienstr. 187, Tel: 615 65 70, g 84 Rouges et Tartes (D), Knaackstr. 54, Tel: 44719737, g 85 Sarotti-Höfe (C), Mehringdamm 57, Tel: 60 03 16 80, g 86 Südblock (C), Admiralstraße 1-2, Tel: 609 418 53, g 87 Schall & Rauch (D), Gleimstr. 23, Tel: 030 / 4433970, m 88 Scheune (B), Motzstr. 25, Tel: 213 85 80, h 89 Schraders (D), Malplaquetstr. 16 b, Tel: 45 08 26 63, g 90 Silver Future (C), Weserstr. 206, Tel: 030 / 75 63 49 87, g 91 Sorgenfrei (A), Goltzstr. 18, Tel: 30 10 40 71, g 92 Stahlrohr 2.0 (D), Paul-RobesonSraße 50, Tel: 0170/8037691, h 93 Stiller Don (D), Erich-Weinert-Str. 67, Tel: 0176-50133676, m 94 Suzie Fu (C), Flughafenstr. 25, g 95 Tabasco (B), Fuggerstr. 3, Tel: 214 26 36, m 96 Tee, Tea, Thé (A), Goltzstr. 2, Tel: 21 75 22 40, g 97 The CLUB (C), Biebricher Str. 14, g 98 The Liberate (D), Kleine Präsidentenstr. 4, m 99 TheCoven (D), Kleine Präsidentenstr. 3, g 100 Thelonious Bar (C), Weserstr. 202, g 101 Tom’s Bar (B), Motzstr. 19, Tel: 213 45 70, h 102 ToyBoy Bar (B), Eisenacher Str. 3A, m 103 Tramp’s (B), Eisenacher Str. 6, g 104 Trauerspiel (D), Milastr. 7, e 105 Triebwerk (C), Urbanstr. 64, Tel: 69 50 52 03, h 106 Voima (A), Winterfeldtstr. 22, g 107 Weincafé TortenheBär (A), Zauritzweg 9, Tel: 34 54 03 04, g 108 Wild at Heart (C), Wiener Str. 20, g
109 Woof (B), Fuggerstr. 37, Tel: 23607870, h 110 Zum Schmutzigen Hobby (C), Revaler Straße 99, g
Kultur
111 Admiralspalast (C,D), Friedrichstr. 101, Tel: 22 50 7000, g 112 Arsenal (A), Potsdamer Str. 2, Tel: 26955-100, g 113 ART Stalker (A), Kaiser-FriedrichStr. 67 , g 114 Ballhaus Kuchus (C), Wilhelmstraße 115 , g 115 Ballhaus Ost (D), Pappelallee 15, g 116 Bar jeder Vernunft (A), Schaperstr. 24, Tel: 883 15 82, g 117 Berliner Ensemble (D), BertoltBrecht-Platz 1, Tel: 28 40 81 55, g 118 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost (C,D), Palisadenstr. 48, Tel: 47997488, g 119 BKA-Theater (C), Mehringdamm 34, Tel: 202 20 07, g 120 Brechthaus (D), Chausseestr. 125, g 121 Brotfabrik (D), Caligariplatz 1, Tel: 471 4002, g 122 Bruno’s (B), Bülowstr. 106, Tel: 21 47 32 93, m 123 Chamäleon (D), Rosenthaler Str. 40/41, Tickets: 4000 59-0, g 124 Cinemaxx Potsdamer Platz (A), Voxstraße 2, Tel: 25922111, g 125 Clärchens Ballhaus (D), Auguststr. 24, Tel: 282 92 95, g 126 DENCKER+SCHNEIDER (B), Kalkreuthstr. 14, g 127 Deutsche Oper (A), Bismarckstr. 35, Tel: 343 84 01, g 128 Deutsches Historisches Museum (C,D), Unter den Linden 2, g 129 Deutsches Theater/Kammerspiele (A,D), Schumannstr. 13a, Tickets: 28 44 12 25, g 130 Dock 11 (D), Kastanienallee 79, Tel: 4481222, g 131 Eisenherz (B), Motzstr. 23, g 132 Emmaus-Kirche (C), Am Lausitzer Platz 8a, g 133 Everyday is Sunday (C), Pannierstr. 40, g 134 Friedrichstadt-Palast (D), Friedrichstr. 107, g 135 Galerie Kunst Krämer (A), Mainauer Str. 7, g 136 Galerie Studio St. St. (C), Sanderstr. 26, g 137 Galli Theater (D), Oranienburgerstraße 32, g 138 Grüner Salon (D), Am Rosa-Luxemburg-Platz, Tel: 688332390, g 139 HAU1 (C), Stresemannstr. 29, g 140 HAU2 (C), Hallesches Ufer 32, g
141 Haus der Berliner Festspiele (A), Schaperstr. 24, g 142 Haus der Kulturen der Welt (A,D), John-Foster-Dulles-Allee 10, g 143 Heimathafen Neukölln (C), KarlMarx-Str. 141, Tel: 56 82 13 33, g 144 Kino International (C,D), KarlMarx-Allee 33, Tel: 24 75 60 11, g 145 Kleine Nachtrevue (B), Kurfürstenstr. 116, Tel: 218 89 50, g 146 Komische Oper (C,D), Behrenstr. 55-57, Tickets: 47 99 74 00, g 147 Kookaburra Comedy Club (D), Schönhauser Allee 184, Tel: 48 62 31 86, g 148 Kulturbrauerei (D), Schönhauser Allee 36, Tel: 44 31 51 - 51 , g 149 Kunstraum Kreuzberg/Bethanien (C), Mariannenplatz 2, g 150 La vie en Rose (C), Platz der Luftbrücke, g 151 Lebensort Vielfalt (A), Niebuhrstr. 59–60, g 152 Lettrétage (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 453 8, g 153 Maxim Gorki Theater (C,D), Am Festungsgraben 2, g 154 Mercedes-Benz Arena (C), Mühlenstraße 12-30 , g 155 O-TonArt (A), Kulmerstr. 20a, Tel: 37 44 78 12 , g 156 Pfefferberg Theater (D), Schönhauser Allee 176, g 157 Philharmonie (A), Herbert-vonKarajan-Str. 1, Tickets: 254 88 999, g 158 Quatsch Comedy Club (D), im Friedrichstadtpalast; Friedrichstr. 107, Tel: 118 05/255 565, g 159 Regenbogenfabrik (C), Lausitzer Straße 22, Tel: 695795-0, g 160 Renaissance Theater (A), Knesebeckstr. 100, Tel: 312 42 02, g 161 Roter Salon an der Volksbühne (D), Linienstr. 227, g 162 S.R. ComedyBus (B), Motzstr. 1, Tel: 61101313, g 163 Schaubühne (A), Kurfürstendamm 153, Tickets: 89 00 23, g 164 Schwules Museum* (A), Lützowstr. 73, Tel: 69 59 90 50, g 165 Staatsoper im Schiller Theater (A), Bismarckstr. 110, g 166 Tempodrom (C), Möckernstr. 10, Tel: 030-747 37 - 0, g 167 The Ballery (B), Nollendorfstrasse 11, g 168 Theater des Westens (A), Kantstr. 12, g 169 Theater im Palais (C,D), Am Festungsgraben 1, g 170 Tipi (A,D), Große Querallee, Tel: 39 06 65 50, g 171 Volksbühne (D), Linienstr. 227, Tickets: 24 06 57 77, g 172 Wühlmäuse (A), Pommernallee 2–4, Tel: 30 67 30 10, g
173 Wintergarten (A), Potsdamer Straße 96, Tel: +49 30 588 433 , g 174 Xenon Kino (A), Kolonnenstr. 5-6, Tel: 78 00 15 30, g
Party
175 2BE-Club (C,D), Klosterstr. 44, g 176 about blank (C), Markgrafendamm 24, g 177 Astra (C), Revaler Str. 99, g 178 Ballhaus Berlin (A,D), Chausseestraße 102, g 179 Bassy Cowboy Club (D), Schönhauser Allee 176a, Tel: 28 18 323, g 180 Beate Uwe (C,D), Schillingstr. 31, g 181 Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof 20, g 182 Bi Nuu (C), Schlesisches Tor, g 183 Brunnen 70 (D), Brunnenstraße 70-71, g 184 Chacha.Chicas (C), Hasenheide 9, Tel: 030-78 70 64 81, i 185 Chesters (C), Glogauer Str. 2, g 186 Connection Club (B), Fuggerstr. 33, Tel: 2181432, m 187 Die Busche (C), Warschauer Platz 18, Tel: 296 08 00, g 188 Dragon Room im KitKat-Club (C), Köpenicker Str. 76, g 189 Gretchen (C), Obentrautstr. 19 – 21, g 190 Grosse Freiheit 114 (C), Boxhagener Str. 114, h 191 Hanger 49 (C,D), Holzmarktstr. 15-18, g 192 Huxleys Neue Welt (C), Hasenheide 107-113, g 193 Imperial Club (C,D), Friedrichstr. 101, g 194 IPSE (C), Vor dem Schlesischen Tor 2b, g 195 Kantine am Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof, Rüdersdorfer Straße 70, Tel: 030 / 29360210, g 196 KitKatClub (C), Köpenicker Str. 76, g 197 Kosmos (C), Karl-Marx-Allee 131, g 198 L.U.X. (C), Schlesische Straße 41, g 199 Larry (D), Chausseestr. 131, g 200 Lido (C), Cuvrystr. 7, g 201 Loftus Hall (C), Maybachufer 48, g 202 Loophole (C), Boddinstr. 60, g 203 Musik & Frieden (C), Falckensteinstraße 47, g 204 OHM (C), Köpenicker Str. 70, g 205 Phono Club (D), Pappelallee 65, g 206 Pinellodrom (A), Dominicusstr. 59, g 207 Postbahnhof (C), Straße der Pariser Kommune 3, g
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82 Stadtplan
208 Prince Charles (C), Prinzenstr. 85F, g 209 Ritter Butzke (C), Ritterstr. 26, g 210 Salon zur wilden Renate (C), Alt Stralau 70, g 211 SchwuZ (C), Rollbergstr. 26, Tel: 577 022 70, g 212 Serene Bar (C), Schwiebusser Str. 2, Tel: 69 04 15 80, j 213 SO36 (C), Oranienstr. 190, g 214 Subversiv e.V. (D), Brunnenstr. 7, g 215 Traffic (D), Alexanderstr. 7, g 216 Tresor (C), Köpenicker Str. 70, g 217 Watergate (C), Falckensteinstr. 49, g
Restaurants
218 3 Schwestern (C), Mariannenplatz 2 219 Anabelas Kitchen (A), Pestalozzistr. 3, Tel: 28 70 12 24 220 Antiqua (A), Eisenacher Str. 59 221 Brachvogel (C), Carl-Herz-Ufer 34, Tel: 693 04 32 222 Bunte Esswelt (A), Martin-Luther-Str. 47, Tel: 64 314 019 223 Café des Artistes (B), Fuggerstr. 35 224 DanTra’s (A), Kulmer Str. 20A, Tel: 75540903 225 de maufel (A), Leonhardtstr. 13, Tel: 030 3100 4399 226 Diodata (A), Goltzstr. 51, Tel: 0151 579 24764
C Kreuzberg/Treptow
227 Dolores Mitte (D), Rosa-Luxemburg-Str. 7, Tel: 28 09 95 97 228 Dolores Schöneberg (B), Bayreuther Str. 36, Tel: Tel. 54 82 15 90 229 Elefant (B), Fuggerstr. 18, Tel: 23 60 73 46, deutsch 230 essBar (A), Schwäbische Str. 16 231 florian (A), Grolmannstr. 52, Tel: 313 91 84 232 Fritz & Co. Pommes-Manufaktur (B), Wittenbergplatz 233 Ganesha (D), Wichertstr. 5, Tel: 84 71 20 50 234 Hadigari (C), Schönleinstr. 2, Tel: 030 50567944 235 Hamburger Mary’s (B), Lietzenburger Str. 13/15 236 Hans – Café-Restaurant (C), Willibald Alexis Str. 25, Tel: 69565320 237 Herz & Niere (C), Fichtestr. 31, Tel: 69001522 238 Heuriger Gustav – Wiener Weinstube (B), Motzstraße 10 239 Jolesch (C), Muskauer Straße 1, Tel: 612 35 81 240 Kurhaus Korsakow (C), Grünberger Str. 81, Tel: 54737786 241 Kurhaus Ponte Rosa (A), Kreuzbergstraße 42b 242 La Cocotte (A), Vorbergstr. 10, Tel: 78 95 76 58 243 Leander (C), Jungstr. 29, Tel: 29004803 244 Liberda (C), Pflügerstr. 67, Tel: 62 90 33 67
245 Limayra (B), Maaßenstr. 11, Tel: 81 03 11 15 246 Little Otik (C), Graefestraße 71, Tel: 50 36 23 01 247 Mao Thai (D), Wörtherstr. 30, Tel: 4419 261 248 Mädchen ohne Abitur (C), Körtestr. 5 249 More (B), Motzstr. 28, Tel: 23 63 57 02 250 Peccato DiVino (C), Bergmannstraße 59 251 Raststätte Gnadenbrot (B), Martin-Luther-Str. 20a, Tel: 21961786 252 Restaurant Gasteiner (A), Nassauische Str. 36/Ecke Gasteiner Str., Tel: 86 00 82 08 253 Restaurant Z (C), Friesenstr. 12, Tel: 692 27 16 254 Rice Queen (D), Danziger Str. 13, Tel: 44 04 58 00, asiat. 255 Robbengatter (A), Grunewaldstr. 55, Tel: 853 52 55 256 RosaCaleta (C), Muskauer Str. 9 257 Roter Elefant (C), Werbellinstr. 42 258 Sarod’s (C), Friesenstr. 22, Tel: 69 50 73 33 259 Sauvage (C), Pflügerstr. 25, Tel: 53 16 75 47 260 Schneeweiß (A), Simplonstr. 16, Tel: 030/29 04 97 04 261 Schneeweißchen & Rosenrot (D), Schönhauser Allee 157, Tel: 40 57 69 88 262 Siedite e Mangia (D), Sredzkistr. 43, Tel: 831 09 460, ital.
263 Sissi (B), Motzstr. 34, Tel: 21 01 81 01 264 Spindler & Klatt (C), Köpenikker Str. 16, Tel: 319881860 265 Suksan (B), Ansbacher Str. 4, Tel: 21 01 86 73 266 Sumo (C), Bergmannstr. 89, Tel: 69 00 49 63 267 Ta Panta Ri (A), Düsseldorfer Str. 75, Tel: 873 73 46 268 Tapas y más dos (A), Golzstr. 36, Tel: 219 13 177 269 Thüringer Stuben (D), Stargarder Str. 28, Tel: 446 33 39 270 Tokatti (B), Nollendorfstr. 27, Tel: 91702633 271 Trattoria Toto (A), Bleibtreustraße 55, Tel: Tel.: 3 12 54 49 272 uma Restaurant (A,D), Behrenstr. 72, Tel: 301 117 324 273 Wilde Oscar (A), Niebuhrstraße 59/60 274 Wursterei (A), Hardenbergstr. 29d 275 Zenner-Biergarten (C), Alt Treptow 14-17 276 Zsa Zsa Burger (B), Motzstr. 28, Tel: 21 91 34 70, amerikan. 277 Zur kleinen Markthalle (C), Legiendamm 32, Tel: 6 14 23 56
Mix
278 Afrikahaus (A), Bochumer Straße 25, g 279 AHA (A), Monumentenstr. 13, g
280 BAH – Berliner Aids-Hilfe (B), Kurfürstenstr. 130, Tel: 885 64 00, g 281 Bodyworker (B), Nollendorfstr. 26, Tel: 23 63 83 25, m 282 Deutsche AIDS-Hilfe (C), Wilhelmstr. 138, Tel: 690087-0, g 283 Efeu e.V. (A), Großgörschenstrasse 12-14, g 284 EWA Frauenzentrum (D), Prenzlauer Allee 6, Tel: 442 55 42, i 285 Frieda-Frauenzentrum (C), Proskauer Str. 7, Tel: 422 42 76, i 286 Gemeindehaus Jesus-ChristusGemeinde (A), Wartburgstr. 7, g 287 Humboldt-Universität, Hauptgebäude (C,D), Unter den Linden 6, g 288 Kaiser-Wilhelm-GedächtnisKirche (A), Breitscheidplatz, Tel: 030/2185023, g 289 Ku64 (A), Kurfürstendamm 64, Tel: 8647320, g 290 Lambda e.V. (D), Sonnenburger Str. 69, Tel: 282 79 90, g 291 Lesbenberatung (A), Kulmer Str. 20a, Tel: 215 20 00, j 292 LSVD (B), Kleiststraße 35, Tel: 030-22 50 22 15, g 293 manCheck (C), Wilhelmstraße 115, m 294 Mann-O-Meter (B), Bülowstr. 106, Tel: 216 80 08, m 295 Pluspunkt (C), Wilhelmstraße 115, Tel: 44 66 88 0, g 296 Ponyclub (C), Kopernikusstraße 13, g
***080_083_Stadtplan 11-15_Programm 21.10.15 17:51 Seite 83
Stadtplan 83 mo
02 22:00 PREVIEW EISENSTEIN IN GUANAJUATO Da haben sich zwei gefunden: Das »Enfant terrible« des britischen Kinos Peter Greenaway fantasiert sich das Coming-out von Sergej Eisenstein in Mexiko 1931/32 zusammen und liefert ein ebenso experimentierfreudiges wie freizügiges Biopic über den russischen Stummfilmregisseur, der wie kein anderer das Kino revolutionierte. Toll! mo
PREVIEW IRRATIONAL MAN
09 22:00
Non Gay Favorite
Woody Allen ist zurück- und wie! Joaquin Phoenix ist ein Philosophieprofessor mit Alkoholproblem, dessen verwaschene Intelligenz eine seiner Studentinnen (Emma Stone) betört. Er wehrt sich gegen ihre Avancen, stattdessen reden sie über Kant und die Diskrepanz zwischen Theorie und realem Leben. Smart und sexy!
mo
16 22:00 PREVIEW UNTER DER HAUT+GÄSTEN Seit achtzehn Jahren sind Alice und Frank verheiratet, gerade sind sie mit ihren drei Kindern in eine neue Wohnung auf dem Land gezogen. Eine ganz normale Familie – bis Frank gesteht, dass er sich in einen anderen Mann verliebt hat. Ein unaufgeregtes und toll gespieltes Drama um ein spätes Coming-Out. Sehenswert!
mi
18 22:00 PREVIEW STONEWALL
D Mitte/Friedrichshain 297 QueerGEIST e. V. (C), Adalbertstr. 19, g 298 Rathaus Pankow (D), Breite Straße 24 A – 26, g 299 Regenbogenfamilienzentrum (A), Cherusker Str. 22, Tel: 91 90 16 28, g 300 RuT-Lesbenzentrum (C), Schillerpromenade 1, Tel: 621 47 53, i 301 Schwulenberatung (A), Niebuhrstraße 59/60, Tel: 19 44 6, g 302 Sexclusivitäten (C), Fürbringer Str. 2, Tel: 693 66 66, i 303 Siegessäule – Special Media SDL Verlag (C), Ritterstraße 3, Tel: 23 55 39 0, g 304 Sonntags-Club (D), Greifenhagener Str. 28, Tel: 449 75 90, g 305 Spinnboden. Lesbenarchiv (D), Anklamer Str. 38, Tel: 448 58 48, i 306 Triq e.V. (C), Glogauerstrasse 19, Tel: 6 16 75 29 16, g 307 Vorspiel - schwullesbischer Sportverein (A), Martin-LutherStr. 56, Tel: 44 05 77 40, g 308 ZIK-Orangerie (C), Reichenberger Str. 129, Tel: 61 78 91 28, g
Sex
309 4 Hunks Berlin (C), Gneisenaustr. 112, m 310 Ajpnia (A), Wartburgstr. 18, h 311 Apollo Splash Club (B), Kurfürstenstr. 101, Tel: 213 24 24, h 312 Blackstyle-Fetischmode (D), Seelower Str. 5, Tel: 44 68 85 95, g 313 Boxer Berlin (B), Eisenacherstr. 11, Tel: 21917220, g 314 Butcherei Lindinger (B), Motzstr. 18, Tel: 20 05 13 91, h 315 City Men Shop & Video (B), Fuggerstr. 26, Tel: 218 29 59, h 316 CloneZone Berlin (B), Kalkreuthstr. 14, Tel: 015738508888, h 317 Connection Garage (B), Fuggerstr. 33, Tel: 218 14 32, h 318 DarkZone (C), Urbanstr. 64, Tel: 61 20 36 37, h 319 Der Boiler (C), Mehringdamm 34, Tel: 5770 7175 0, h 320 Dos Santos Lederwerkstatt (C), Mehringdamm 119, Tel: 50 59 99 19, g 321 Duplexx (D), Schönhauser Allee 131, Tel: 48 49 42 00, h
322 Duplexx Schöneberg (B), Martin-Luther-Str. 14, Tel: 23 63 18 84, h 323 Erotica (D), Rosa-Luxemburg-Str. 23, h 324 Erotixx (C), Warschauer Str. 38, g 325 Galerie Janssen (A), Pariser Str. 45, Tel: 88 11 59 0, m 326 Gate Sauna (C,D), HannahArendt-Str. 6, Tel: 229 94 30, h 327 GEAR Shop (B), Kalckreuthstr. 13, m 328 Gorgeous Sex-Spielzeug (D), Schönhauser Allee 130, g 329 Jaxx Pornokino (B), Motzstr. 19, Tel: 213 81 03, h 330 Leathers Lederwerkstatt (D), Schliemannstr. 38, Tel: 442 77 86, g 331 Lederhosen-Stadl (B), MartinLuther-Str. 15, m 332 Maze World (B), Kurfürstenstr. 79, Tel: 23 00 32 51, h 333 Military Store (B), Motzstr. 8, m 334 Mister B (B), Motzstr. 22, Tel: 21 99 77 04, m 335 Other Nature (C), Mehringdamm 79, Tel: 20915887, g
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Deutschlands erfolgreichster Blockbustermeister Roland Emmerich (independence day) kann auch anders: In seinem neuen Filmdrama widmet sich der offen schwule Regisseur den Aufständen vor der legendäre Schwulenbar Stonewall in New Yorks Christopher Street im Jahr 1969, dem Beginn der Homobewegung.
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23 22:00 PREVIEW EWIGE JUGEND – YOUTH Fred (Michael Caine) und Mick (Harvey Keitel) sind alte Freunde, gerade machen sie zusammen Urlaub in einem Nobelhotel in den Schweizer Alpen. Gemeinsam sinnieren sie über das Leben und die anderen Hotelgäste: ein amüsantes Panoptikum skurriler Charaktere. Das neue Meisterwerk von Paolo Sorrentino (la grande bellezza).
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30 22:00 DER HEIMLICHE FREUND Rafa, 14, und Ibra trennen Welten – denn Ibra ist ein marokkanischer Flüchtling, und Rafas bürgerliche Freunde wollen mit »Arabern« nichts zu tun haben. Als Ibra aus Spanien abgeschoben werden soll, taucht Rafa mit ihm unter und sie erleben die erste Liebe. Auf der Flucht. präsentiert von:
&
YORCK.DE
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84 Essen
„Ganz klar pink“ Barak Krips eröffnete im letzten Jahr mit seinem Partner Dor das Restaurant Der Kibbuz. „Wir bringen euch unsere Heimat“, sagen sie auf ihrer Webseite und bieten Spezialitäten und typische Gerichte aus Israel an. Ihr Geschäft soll mehr sein als ein Restaurant. Barak Krips möchte es zu einem Treffpunkt machen – für die Nachbarschaft, aber auch darüber hinaus. Wie genau, verrät er im Interview mit SIEGESSÄULE-Autor Carsten Bauhaus Der Kibbuz Ebertystr. 31, 10249 Berlin (Friedrichshain) Mo–Fr 12:00–21:00, Sa/So 12:30–21:30 Tel. 0157–58 22 05 62 derkibbuz.com
> Euren Kibbuz bezeichnet ihr nicht nur als Restaurant, sondern auch als Community Center. Was bedeutet das? Zunächst einmal sind wir ein israelisches Restaurant, mit typisch israelischer Küche. Darüber hinaus wollen wir aber auch eine Art Treffpunkt sein, wo man nicht nur isst, sondern sich auch begegnet, Leute trifft, neue Menschen kennenlernt, Zeit zusammen verbringt. So wie in einem Kibbuz. Deshalb veranstalten wir auch viele Events, im November etwa wieder unser „Tandem“, wo sich deutsch-israelische Sprach-Tandems zusammenfinden. Hummus ist ja so etwas wie die Currywurst des Nahen Ostens. Hast du eine Erklärung dafür, dass überall auf der Welt ausgerechnet um die einfachsten Gerichte das größte Theater gemacht wird? Gutes Hummus zu machen ist ein aufwendiger Prozess! Es dauert 24 Stunden. So lange quellen die Kichererbsen im Wasser, wobei das Wasser alle vier Stunden gewechselt werden muss. Wenn es um den Geschmack von Hummus geht, sind Israelis sehr empfindlich: Es muss einfach perfekt sein. Hummus ist ja im gesamten Nahen Osten und darüber hinaus verbreitet. Ist das so etwas wie der kleinste gemeinsame Nenner, auf den man sich dort einigen kann?
Barak und Dor betreiben gemeinsam das Restaurant Der Kibbuz in Friedrichshain
Hummus ist definitiv ein arabisches Gericht. Als Kinder gingen wir in Israel immer in die arabischen Dörfer, um es zu essen. Es bringt tatsächlich alle irgendwie zusammen. Hier geht es nicht um Religion, sondern einfach nur um gutes Essen. Vor zwei Wochen brachten ein paar deutsche Kunden eine Gruppe von irakischen Flüchtlingen mit: Sie zu treffen, war eine tolle Erfahrung. In Israel wäre so etwas eher eine angespannte Situation gewesen. Aber so haben wir zusammen gesessen und locker geplaudert. Sie wollten einfach mal wieder gutes Hummus essen. Und konnten sich so ein wenig wie zu Hause fühlen. Was gibt es bei euch außer Hummus? Schakschuka etwa. Das ist eine Gemüsepfanne mit Zwiebeln, Paprika und Tomaten, gekrönt von Spiegeleiern. Das reichen wir als pikante oder als süße Variante. Dann gibt es natürlich hausgemachte Pita und Rogalach, die jüdische Variante eines Schoko-Croissants. Und jetzt zur kalten Jahreszeit bieten wir außerdem eine Tagessuppe an. Alles ist vegetarisch und kann auch in veganer Version bestellt werden. Der Kibbuz-Bewegung lag ursprünglich mal eine starke sozialistische Idee zugrunde. Wie viel Sozialismus ist bei euch noch drin? Wir versuchen mit unseren geringen Mitteln das Leben in der Nachbarschaft ein bisschen zu verschönern, etwa durch Essensspenden an Obdachlose oder den Kinder-Club nebenan. Und wir sind offen für weitere Ideen. Ich glaube, dass wir eine große Kraft der Veränderung sein können, wenn wir uns zusammentun. Deinen Mann Dor hast du in Israel kennengelernt, bevor ihr den Laden hier eröffnet habt. Hat man als schwules Paar automatisch eine große queere Kundschaft oder ist das Quatsch? Nein, das ist schon wahr. Wir positionieren uns auch ganz klar „pink“. In Friedrichshain gibt es schließlich auch nicht so furchtbar viele queere Orte. Draußen haben wir deshalb eine israelische Flagge in Regenbogenfarben hängen. <
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Essen 85
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98 Und tschüss!
SIEGESSÄULE
> „Vor genau 112 Jahren gab es ein auffallend sympathisches Eichhörnchen. Die Menschen liebten und verehrten es sehr, denn es war zu jedermann zuvorkommend und niedlich. Als das Eichhörnchen starb, weinten seine Anhänger und gelobten, es von nun an jedes Jahr mit einem Fest zu ehren. Und so kamen sie zusammen, tranken sich besinnungslos und urinierten in Vorgärten. Sie waren glücklich.“ Vatertag. Oktoberfest. Halloween. Der Jahrestag des fröhlichen Eichhörnchens, was auch immer. Das Leben besteht aus einer Aneinanderreihung von sonderbaren und ausgedachten Feierlichkeiten. Gründe zum Ausflippen lassen sich schnell finden und werden dankbar angenommen. Und da kommen ich und meine wundervolle Miesepetrigkeit ins Spiel. Feiertage und permanente gute Laune sind nicht schön, ihr Partytiger! Wer immer fröhlich ist, kann auch über Mario Barth kichern und freut sich, wenn er beim DavidGuetta-Konzert das MDMA zum halben Preis bekommt. Dies ist also ein Text gegen die gute Laune. Gegen das kollektive Jubeln und Begrüßen der ständigen Ausgelassenheit. Ich weiß, viele Menschen schätzen Unbeschwertheit als Daseinsform sehr. Ich nicht. Wer das Frohlocken liebt, möge sich ein paar Blumen hinters Ohr klemmen, über eine saftige Wiese hüpfen, eine Kuh auf den Kopf küssen und in seiner Ausgabe von „Sorge dich nicht, lebe!“ schmökern. Diese Worte richten sich an diejenigen, die sich ächzend den Staub von der schwarzen Seele wischen und Heiterkeit nur in Form einer Band aus Hamburg kennen. Glückseligkeit … dieses jauchzende und lästige Schmatzen am langen Buffet des Lebens. Dieses Drauflosplappern, wenn man noch nicht einmal runtergeschluckt, geschweige denn verdaut hat, was einem das Dasein so auftischt. Und natürlich
SIEGESSÄULE präsentiert: John Grant live
PRETTY COOL Aufgestylt: Die wilden Looks der Szene Heiß diskutiert: Der Stonewall-Film kommt Warme Brüder: Comeback der Kingz of Berlin
BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN
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SIEGESSÄULE 11/15 Foto: Marcus Witte marcuswitte.com
ILLUSTRATION: IVAN KULESHOV
November, Zeit für Depressionen und lange schwarze Mäntel. Gar nicht mal so doof, findet unsere Kolumnistin, Tubbe-Sängerin Stefanie Jakobs, und hält am ausgelassenen Buffet des Lebens einfach mal die Luft an
NOVEMBER 2015 • SIEGESSAEULE.DE
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mag so manch einer jetzt sagen: Na, aber. Welch schrecklicher Pessimismus, ständig alles schwarzzusehen und das Gute in die stille Ecke stellen macht doch gar keinen Sinn. Man muss doch auch einfach mal gut drauf sein können. Kontrolle abgeben und sich gehen lassen! Ab ins Muskelshirt und noch die letzten Takte von „Sexy Bitch“ (das habe ich gegoogelt) mitbrüllen! Aber ganz ehrlich, wie sieht das aus? Die Tristesse ist einfach so viel ansehnlicher und nobler. Wer ist denn schon hübsch, wenn er grenzdebil frohsinnig zelebriert? Sehr wenige, wirklich. Warum merkt das keiner? 10.000 Leute, die zusammen auf Ibiza abhotten, überteuertes Bier zu Musik trinken, die der Leibhaftige persönlich auflegen würde, und sich einfach nicht fragen: Was tue ich hier? Wieso singe ich seit mehreren Stunden „Work Hard, Play Hard“ (schon wieder gegoogelt, hihi) mit wunder Kehle und trage zweifelhaft wenig Kleidung dabei? Wo sind die Besinnlichkeit, die Ruhe und ein eleganter, schwarzer Mantel? Die schöne Coolness und Grandezza, eingetauscht gegen Hopsasa und Denken in C-Dur. Ach, Denken. Bei so viel Menschen ist für derlei kein Sitzplatz frei, also zieht das Denken fröstelnd durch die Nacht und überlegt sich, wo man noch etwas zu essen bekommen könnte, wenn alles dermaßen zu spät ist. Wer aber denkt, erkennt schnell: Die Welt ist ein Moloch und täglich sagt einem irgendwer, dass das hier aber kein Fahrradweg ist. Selbst wenn man vorsichtig optimistisch sein wollte, irgendwer würde einen dabei stören. Vielleicht sollte man die dauerfeiernde Frohsinns-Groteske nicht als ein zufriedenes Rülpsen des Lebens, sondern einen lästigen Schluckauf sehen, der mit etwas Luftanhalten beseitigt werden könnte. Einen Versuch wäre es wert. <
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