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Siegessäule Oktober 2018

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OKTOBER 2018 • SIEGESSAEULE.DE

SIEGESSAULE Pornolegende Peter Berlin wird als Stargast beim Pornfilmfestival erwartet

KÖRPEREINSATZ Zwischen Stolz und Vorurteil: Sexarbeit in Berlin Dickes Ding: Das 13. Pornfilmfestival Alle zusammen gegen rechts: Die #unteilbar-Demo am 13.10.

BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN

EXPANDED CONTENT IN ENGLISH


FOTO: MARCUS WITTE, HAIR & MAKE-UP: ANTINA CHRIST

Seite 46 Film Mit dem Film „Las Hijas del Fuego“ eröffnet das 13. Pornfilmfestival. Stargast in diesem Jahr: die schwule Pornolegende Peter Berlin

FOTO: PORNFILMFESTIVAL

Inhalt 3

Seite 24 Thema Gerade in Berlin wird Sexarbeit vor allem in queerfeministischen Zusammenhängen immer mehr zur Empowerment-Strategie. Warum diese Arbeit aber noch immer mit Stigma verbunden ist und wo die Kritikpunkte am „Prostituiertenschutzgesetz“ liegen, erklärt Jeff Mannes

„Auf die Straße gegen Ausgrenzung am 13. Oktober! #unteilbarqueer“ Viel Spaß mit der Oktoberausgabe der SIEGESSÄULE wünscht Chefredakteur Jan Noll

Special Media SDL GmbH SIEGESSÄULE Ritterstr. 3 10969 Berlin Redaktion, Tel.: 23 55 39-0 redaktion@siegessaeule.de SIEGESSÄULE.DE Redaktionsschluss: 08.09. Programmtermine: -33, -46 termine@siegessaeule.de Terminschluss: 09.10. Anzeigen: -13 anzeigen@siegessaeule.de Anzeigenschluss: 15.10. Kleinanzeigen kleinanzeigen@siegessaeule.de Kleinanzeigenschluss: 10.10. Abonnement: -55 abo@siegessaeule.de SIEGESSÄULE 11/2018 erscheint am 29.10.

FOTO: IVO HOFSTÉ

FOTO: CHRISTIAN KRAUSS

Seite 38 Musik Der schwule Indiestar John Grant meldet sich mit einem rein elektronischen Album zurück. Wir trafen ihn zum Interview

wir

heute

hier

05 Tach auch

32 Bühne

63 Programm

Hans-Hermann Rehberg, der kreative Stratege des Berliner Rundfunkchors

Das ganze Berlin-Programm English calendar of events

38 Musik

90 Stadtplan

Die feministische Zeitschrift Emma macht sich zum Handlanger rechter Kräfte. SIEGESSÄULE-Volontärin Hannah Geiger protestiert

08 Politik Am 13. Oktober steigt die Großdemo der Initiative #unteilbar gegen Ausgrenzung und Rechtsruck. Unter #unteilbarqueer organisieren SIEGESSÄULE und L-MAG einen queeren Block

Cher goes ABBA, Mitski auf Tour

46 Film

94 Essen Vom Acker auf den Teller

Alle Infos zum 13. Pornfilmfestival, „Babylon Berlin“ endlich im Free-TV

96 Kleinanzeigen

54 Buch

104 Flashlights

13 Community

Feministin Margarete Stokowski, Philipp Meinerts „Homopunk History“

Kommentar: 1 Jahr Ehe für alle, Erstes Bundesnetzwerktreffen der queeren Sportvereine, 10 Jahre iwwit

58 Style File

Kolumne von Wolfgang Müller

SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey über Beauty- und Modetrends

106 Impressum

24 Thema Sexarbeit in Berlin

60 English Intersectional essays, Porn Film Festival

106 Das Letzte


wir

4 Stadtbild

Auf dem Folsom Europe StraĂ&#x;enfest am 8. September

Festgehalten von RĂźdiger Trautsch


Tach auch 5

Nicht mein Feminismus

Not my feminism

Die Zeitschrift Emma veröffentlichte Ende August einen fragwürdigen Text zu Chemnitz und spielt damit rechten Strömungen in die Hände. Warum das mit Feminismus nichts zu tun hat, erklärt SIEGESSÄULE-Volontärin Hannah Geiger

German women's magazine Emma recently published a dubious article on Chemnitz, harmonizing with right-wing sentiments. SIEGESSÄULE trainee Hannah Geiger explains why that has nothing to do with feminism

> How do you come up with the idea, in the aftermath of a racist > Wie kommt eine auf die Idee, nach einem rassistischen Pogrom pogrom, to interview German women about their fear of refugees? deutsche Frauen zu ihrer Angst vor Geflüchteten zu interviewen? This is a brainteaser I would have liked to pose to Emma's editorial Diese Frage hätte ich in den letzten Wochen gerne mal der Emmateam in recent weeks. A contributor visited Chemnitz a few days Redaktion gestellt. Deren Autorin fuhr einige Tage nach den rechafter the riots to gather quotes from “outraged citizens” and posted ten Ausschreitungen nach Chemnitz, um Zitate von „empörten Frau W. und Nesrin on their website on August 31. Aside from the Bürgerinnen“ einzuholen, und veröffentlichte am 31.August. auf fact that the article reproduces horrible racist stereotypes, its unemma.de den Artikel „Frau W. und Nesrin in Chemnitz“. Abgesederlying idea is absurd and exposes the magazine's political agenhen davon, dass in dem Text schlimme rassistische Stereotype da. The problem in Chemnitz was not invasive refugees – it was reproduziert werden, ist allein schon die dahinterstehende Idee thousands of militant neo-Nazis. Instead of asking female refugees absurd und entlarvt eine politische Stoßrichtung. Denn das Proand women of color about being intimidated by the right-wing, or blem in Chemnitz waren nicht übergriffige Geflüchtete, sondern researching Chemnitz crime statistics, Emma ran statements such Tausende militante Neonazis – am I right, Emma? Anstatt zum as “These young men […] have a degrading attitude toward Beispiel geflüchtete Frauen und Women of Colour zu ihrer Angst women, are sexually charged, and there's no corrective for them.” vor rechten Übergriffen zu befragen oder als Recherche erst mal This is very questionable journalism, not without consequences: Chemnitzer Kriminalstatistiken zu studieren, lässt Emma Sätze the inflammatory article quickly became one of the most clicked wie „Diese jungen Männer (…) haben ein sehr abwertendes Frauamongst Twitter's right, and its top shares on Facebook were made enbild, sind sexuell aufgeladen, und es gibt für sie kein Korrektiv“, by right-wing publications and individuals – including the AfD's einfach so stehen. Das ist erst mal journalistisch fragwürdig und Beatrix von Storch, who called it “enlightening”. By focusing on hat außerdem Konsequenzen: auf Twitter war der Text kurz nach “foreign” offenders, the magazine fabricates a nightmare scenario Veröffentlichung einer der meistgeklickten unter Rechten und bei and becomes a right-wing mouthpiece. If you want to be taken seder Suche auf Facebook tauchen als Erstes rechte Publikationen riously as a feminist, you should also position yourself as antifasund Einzelpersonen auf, die den Hetzartikel teilten – darunter cist and anti-racist. If you continually get endorsed by the right AfD-Prominenz Beatrix von Storch, die ihn als „erhellend“ weiterand by proclaimed anti-feminists, that's a bad sign. Because femiempfahl. Durch die Fokussierung auf „ausländische“ Täter entwirft nism means striving for a juster world for all die Zeitschrift ein people, regardless of gender, sexuality, race falsches Schreckensor social position. This does not mean being szenario und wird so … waren nicht übergriffige Geflüchtete “gender-blind”, of course, but rather first and zum Sprachrohr rechter foremost fighting the Strömungen. Wer aber discrimination of als Feministin ernst genommen werden will, women, lesbians and sollte sich auch antifaschistisch und antirassis... was not invasive refugees trans* in our patriarchal tisch positionieren und nicht mehr und mehr Beisociety – but with a vigilant eye on the social context and a comfall von rechts oder erklärten AntifeministInnen bekommen – ein prehension of the various forms of discrimination! In a country reschlechtes Zeichen. Denn Feminismus heißt, eine gerechtere Welt sponsible for the Holocaust, where right-wing voices are getting für alle Menschen anzustreben, unabhängig von Gender, Sexualilouder, and Muslims and Jews walk the streets in fear, our altät, race oder gesellschaftlicher Stellung. Das bedeutet nicht, auf liances must be clear. Precisely because feminism – just like many dem „Gender-Auge“ blind zu sein, sondern natürlich in erster Linie other movements – has a long history of unquestioned whiteness, die Benachteiligung von Frauen, Lesben, Trans* in einer patriarantisemitism and racism, it needs to be reinvented time and time chalen Gesellschaft zu bekämpfen – jedoch immer mit Blick auf again, and to “reclaim” it from the right. That's what Emma needs den gesellschaftlichen Kontext und unter Einbezug verschiedener to do. < Translation: Joey Hansom Diskriminierungsformen! In einem Land, das den Holocaust zu verantworten hat, in dem rechte Stimmen immer lauter werden und MuslimInnen und JüdInnen auf der Straße Angst haben, müssen die Allianzen klar sein. Gerade weil Feminismus, wie viele andere Bewegungen auch, eine lange Tradition in unhinterfragtem Weißsein, Antisemitismus und Rassismus hat, muss er immer wieder neu erfunden und in Abgrenzung nach rechts „reclaimt“ werden. Und das sollte Emma auch tun. <

Das Problem in Chemnitz

The problem in Chemnitz


wir

6 Magazin

Vergessen

FOTO: JASON HARRELL

Am 31.08. wurden gemeinsam mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister, Jörn Oltmann (Grüne), vier neue Infotafeln in Schöneberg eingeweiht, darunter auch zwei zu queeren beziehungsweise lesbisch-feministischen Themen: die Tafel „Ein Ort der Frauenbewegung“ in der Potsdamer Straße 139 (Foto) und „Queere Geschichte“ in der Kulmer Straße 20 a. Dort befanden sich in den früher 70er-Jahren die Räume der Homosexuellen Aktion Westberlin (HAW) sowie des Lesbischen Aktionszentrums LAZ, die beide Keimzellen der zweiten Berliner LGBTI-Emanzipationsbewegung waren. Auch das SchwuZ befand sich bis 1987 hier. Im selben Jahr zog die Lesbenberatung in die Kulmer Straße 20 a und residiert dort neben dem Theater O-TonArt (heute Klick-OTonArt) bis heute. All das erläutert die Tafel, doch eine wichtige Info fehlt: Auch die SIEGESSÄULE, seit 1984 Berlins wichtigstes journalistisches Sprachrohr der LGBTI-Community, hatte hier von 1997 bis 2004 ihre Redaktionsräume.

Verführerisch „Deutschlands erster Queer-Merchandise Store“ labelt sich der Internetshop Diamonds & Pride des Essener Designers Alexander F. Tillmann. Seit dem 1. August 2018 kann man hier von Dragperformer Cybersissy gefertigte Keramikskulpturen in Penisform, T-Shirts, Pins und anderen Schnickschnack kaufen. Das Angebot ist bisher noch etwas schmal, wirklich geil sind nur die kleinen Pins: Berliner Szenegesichter wie Jurassica Parka, Joko Koma oder Gloria Viagra wurden von Künstler Kai Suffa Friedel liebevoll zu Anstecknadeln verarbeitet. Weitere Motive wie Pornostar Tim Kruger oder BayBjane sollen folgen. Zwar sind die Pins mit knapp 9 Euro recht teuer, aber für ein queeres Unternehmen im Aufbau kann man ruhig auch mal etwas mehr zahlen. diamondsandpride-shop.de

Verdammt lang her Deutschlands erster queerer Buchladen wird 40! Am 12. November 1978 wurde Eisenherz – damals noch als schwuler Buchladen Prinz Eisenherz – von Peter Hedenström, Lothar Lang, Michael Keim und Christian von Maltzahn eröffnet. Über die Jahre und die diversen Standorte mauserte sich der Laden nicht nur zur ersten Anlaufstelle für queere Literatur in Berlin, sondern auch zur Wiege für etliche LGBTI-Institutionen wie beispielsweise den queeren Berlinale-Filmpreis Teddy. Am 21.10. steigt eine Geburtstagsfeier im Ratskeller im Rathaus Schöneberg mit Essen, Trinken und Kulturprogramm. Die Tickets, limitiert auf 200 Stück, gibt’s bei Eisenherz im Vorverkauf. Mehr zur Geschichte des legendären Szeneladens dann in der Novemberausgabe der SIEGESSÄULE. Happy Birthday!

FOTO: IMAGO/APRESS

Verschollen Der ehemalige „DSDS“-Teilnehmer Daniel Küblböck verschwand, wie er einst in der Öffentlichkeit erschienen war: mit großer Geste. Am 9. September meldete das Kreuzfahrtschiff AIDAluna gegen 5 Uhr morgens, dass ein Passagier vor der Küste Neufundlands über Bord gegangen sei. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei dem Vermissten um Küblböck handelte. Die Suche nach dem 33-Jährigen blieb erfolglos. Zuvor hatte der schwule Sänger Fotos von sich in Frauenkleidern auf einem Instagram-Account hochgeladen, der ihn als trans Frau auswies. Ein Coming-out? Außerdem hatte er von Mobbing berichtet. Auch wenn sich die queere Szene schon lange nicht mehr für den Künstler interessierte, kam es doch zu etlichen Trauerbekundungen aus der LGBTI-Community. Warum? Küblböck war stets so unverhüllbar queer, dass er immer wieder zum Opfer von Diskriminierung wurde. Und seine Verzweiflung darüber geht uns alle an.


Community 7

Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de

Was machen eigentlich ... Rosenstolz?

> Peter, unter den 39 Songs auf dem neuen Best-of-Album sind einige neu bearbeitet, vier waren bisher gar nicht veröffentlicht ... Als AnNa und ich in die lange Pause gingen, habe ich erst mal gar kein Rosenstolz mehr gehört. Aber in den letzten Jahren habe ich dann doch Lust bekommen, einige Songs zu überarbeiten. Ich dachte, bevor eine lieblose Best-of-Kollektion auf den Markt geschmissen wird, ist es besser, wenn AnNa und ich uns darum kümmern. Hinzu kamen die vier unveröffentlichten Songs, die wir so schön finden. Plant ihr ein Comeback? Nein. Wir haben uns damals für das Wort „Pause“ entschieden. Denn ich finde nichts schlimmer, als wenn eine Band sich auflöst und dann irgendwann sagt, ätsch, hier sind wir wieder. Das wären nicht AnNa und ich. Für was richtig Neues müsste es bei uns beiden aber dermaßen kribbeln, und das ist noch nicht der Fall. 2009/2010 hast du wegen eines Burn-outs schon einmal aufgehört. 2011 dann euer Comeback mit „Wir sind am Leben“, Ende 2012 doch der Abschied. Warum? Wenn man so viel Glück im Leben hat, wie ich es haben durfte, und dann feststellt, scheiße, ich bin depressiv, dann schämt man sich erst einmal und denkt, das kann nicht sein. Wir haben wirklich alles gegeben, noch das letzte Album gemacht, aber die Luft war raus. Wir sind mit einem Knall gekommen und mit einem Knall gegangen. Trotz der „Bibi & Tina“-Filme und -Musicals und anderen Projekte, die du in den letzten Jahren gemacht hast – vermisst du es, im Rampenlicht zu stehen? Überhaupt nicht. Es hat mir damals wahnsinnigen Spaß gemacht. Aber heutzutage sind irgendwie alle so perfekt, und ich hätte das Gefühl, das würde man auch von uns erwarten. Wir lebten aber vom Unperfekten. Rosenstolz haben stets politisch Stellung bezogen, etwa gegen das russische „Homo-Propaganda“-Gesetz. Jetzt hat sich u. a. Helene Fischer gegen rechts positioniert. Machen deutsche KünstlerInnen genug angesichts des Rechtsrucks? Ich würde die Frage erweitern: Machen wir alle genug? Ich glaube, da muss sich jeder an seine eigene Nase fassen. Von jemandem wie Helene finde ich es mega und positiv. Auch ich werde niemals still sein. Beim vierten Teil von „Bibi & Tina“ haben wir zum Beispiel einen Antikriegssong gemacht. Darin singt ein Kind darüber, wie es sich anfühlt, wenn du dein Land verlassen musst, weil Bomben fallen. Generell finde ich es ganz wichtig, in diesen Zeiten politisch zu sein. < Interview: Andreas Marschner

FOTO: FERRAN CASSANOVA

1991 gegründet, zählten Rosenstolz lange zu Deutschlands bekanntesten Popacts und waren regelmäßig Gast in SIEGESSÄULE. 2012 gab das Duo – AnNa R. und Peter Plate – eine Pause auf unbestimmte Zeit bekannt. Nun wurde ein Best-of-Album angekündigt. Kommen Rosenstolz also zurück? Wir haben bei Peter Plate nachgefragt

Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de

Peter Plate ist Sänger, Produzent und Komponist. Bis 2012 war er eine Hälfte des Popduos Rosenstolz Rosenstolz: Lass es Liebe sein – Die schönsten Lieder (Island/Universal), ab dem 28.09. erhältlich

Tickets 030. 39883 06 15 6582 50////www.bar-jeder-vernunft.de www.tipi-am-kanzleramt.de Tickets 030.

GEORGETTE DEE & TERRY TRUCK Wo man singt, da laß’ Dich ruhig nieder …

12. – 14. 10. Tickets 030. 39883 06 15 6582 50////www.bar-jeder-vernunft.de www.tipi-am-kanzleramt.de Tickets 030.


wir

8 Politik

Wann, wenn nicht jetzt? Es kommt genau zur richtigen Zeit: Das neue Bündnis #unteilbar möchte ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Rechtsruck, für Solidarität und eine offene Gesellschaft setzen. Zu einer Großdemonstration in Berlin am 13. Oktober wird deutschlandweit mobilisiert, über 4.500 Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen, darunter auch die SIEGESSÄULE, haben den Aufruf bereits unterzeichnet

Demo „#unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung. Für eine offene und freie Gesellschaft“, 13.10., Auftakt: 12:00, Demo: 13:00, Alexanderplatz Mehr Infos unter: unteilbar.org

> Wo bleibt die breite gesellschaftliche Allianz gegen den Rechtsruck? Die Frage hört man derzeit oft. Denn in Chemnitz, Köthen und an anderen Orten manifestierte sich in den letzten Wochen der Hass von Rechtsaußen gegen alle angeblich „Fremden“, gipfelte in Gewaltaufrufen und tätlichen Übergriffen. Organisierte Rechte, Neonazis und RassistInnen verbreiten ihre menschenfeindliche Hetze immer unverblümter – ermutigt durch die rechtspopulistische Meinungs- und Stimmungsmache in den Parlamenten. Die gute Nachricht: immer mehr Menschen äußern nun auch das Bedürfnis, dem nicht mehr länger unbeteiligt zusehen zu müssen, gemeinsam aktiv werden und einschreiten zu können. So erklärt sich auch der unglaubliche Zulauf, den das neu gegründete Bündnis #unteilbar innerhalb kürzester Zeit verzeichnen konnte. Initiiert vom Verein Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) in Berlin, der sich für Bürger- und Menschenrechte einsetzt, standen zu Redaktionsschluss bereits 4.500 zivilgesellschaftliche Organisationen und Einzelpersonen mit ihrer Unterschrift hinter dem Bündnis. Geplant ist eine Großdemonstration am 13. Oktober in Berlin-Mitte. Wie es im Aufruftext heißt, sollen an diesem Tag so viele Menschen wie möglich ein „klares Signal“ für eine offene, freie und solidarische Gesellschaft setzen. SIEGESSÄULE und unser Schwestermagazin L-MAG, der Lesbenund Schwulenverband in Deutschland (LSVD), Prominente wie Carolin Emcke oder Jan Böhmermann und verschiedenste Organisationen, Religionsgemeinschaften und Gruppen gehören zu den ErstunterzeichnerInnen. Die weit gestreute zivilgesellschaftliche Unterstützung spiegelt sich in der inhaltlichen Breite wider: #unteilbar ruft gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTI-Feindlichkeit auf. Außerdem fordert das Bündnis die Stärkung der Menschenrechte, etwa in Bezug auf die aktuelle Situation an den europäischen Außengrenzen, des Rechtes auf Leben und auf Asyl sowie einen stärkeren Sozialstaat, der mehr in die Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung investiert. „All diese Kämpfe gehören zusammen“, erklärt Nora Berneis aus

dem Bündnisbüro. Eine Bewegung gegen rechts, die wirklich Erfolg haben will, müsse all diese Themenfelder mit einbeziehen. LGBTI-Feindlichkeit etwa werde häufig zuerst angeblichen „Fremden“ zugeschrieben, sagt Nora Berneis – und bediene dann, anstatt dem Problem wirklich zu begegnen, nur rassistische Ressentiments. „Das ist uns wichtig, dass wir da klar zusammenstehen und uns gegenseitig stärken.“ Der Hashtag #unteilbar bedeute, dass „wir alle zusammengehören und uns nicht spalten lassen entlang von Religionen, sexuellen Orientierungen und so weiter“. Dies erscheint umso wichtiger, als die rechten Bewegungen versuchen, immer mehr Themen für sich zu vereinnahmen und ihre menschenfeindlichen Positionen auf diese Weise salonfähig zu machen. „Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig“, heißt es dazu im Aufruftext zur #unteilbar-Demonstration. „Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.“ Die Demo am 13. Oktober startet um 13:00 Uhr am Alexanderplatz und endet mit einer Kundgebung an der Siegessäule sowie einem bunten Kulturprogramm. Für aktuelle Infos verweist das Bündnis auf seine Website und ruft dazu auf, sich schon im Vorfeld der Demo aktiv an der Planung zu beteiligen. Die Mitgestaltung von verschiedenster Seite sei explizit erwünscht. < Clara Woopen


Kommentar 9 Gudrun Fertig

sellschaftlichen Bündnis von #unteilbar mitzumachen. Setzt eure eigenen Schwerpunkte und zeigt, dass wir viele sind und wir uns nicht teilen lassen anhand von scheinbaren Kriterien wie sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität, Religion, Hautfarbe oder Ost und West. Wir kämpfen gemeinsam gegen Sozialabbau, gegen die Abschaffung des Asylrechts, gegen Rassismus, gegen Sexismus, gegen Antisemitismus, gegen die Umverteilung von unten nach oben. Und vor allem für mehr Solidarität untereinander. Ich bin sicher, die Demo wird ein stärkendes Erlebnis, um die künftigen Angriffe auf den Kitt unseres Zusammenlebens besser kontern zu können.

#unteilbarqueer Die SIEGESSÄULE ruft auf: Kommt zum queer Block bei der Großdemonstration des Bündnisses #unteilbar am 13.10.! SIEGESSÄULE Verlegerin Gudrun Fertig ist dabei und findet, es ist Zeit für mehr Solidarität > Endlich! Als das Bündnis #unteilbar anfragte, ob SIEGESSÄULE als Erstunterzeichnerin den Aufruf zur Großdemo im Oktober (siehe linke Seite) unterstützt, habe ich für den Verlag und auch als Einzelperson sehr gerne Ja gesagt. Viele wichtige Gründe gibt es, bei der Demo und beim Bündnis dabei zu sein: Aufstehen gegen den Rechtsruck in Deutschland, deutlich machen, dass der links-liberal-mittige Anteil der Gesellschaft noch lebt, sich wehrt und Gesicht zeigt. Besonders gut finde ich persönlich aber die zentrale Message des Bündnisses: #unteilbar will Solidarität wieder in den Fokus rücken. Darauf habe ich lange gewartet. Denn Solidarität ist ein Wert, der in konkurrenzbetonten neoliberalen Zeiten zu oft belächelt und als utopische Sozialspinnerei verunglimpft wird. Wenn er nicht gleich in rechten Kreisen missbraucht wird, um die „richtige“ Bevölkerung gegen die „falsche“ auszuspielen. So lange bis sich die totalitäre Grundhaltung rechtsextremen Denkens in all ihrer Brutalität und Ausgrenzungsdynamik zeigt. Solidarität, die über den eigenen Tellerrand hinausschaut, ist der Kitt jeglichen demokratischen Zusammenlebens. Solidarisch zu sein setzt voraus, sich für andere zu interessieren und zuzuhören und davon auszugehen, dass sie erst mal genauso ticken wie man selbst. Dann wird man feststellen, dass es ohne Solidarität in einer demokratischen Gesellschaft nicht geht. Was für mich gilt, muss auch für andere gelten. Und was andere an Gleichberechtigung oder Chancengleichheit erkämpfen, dient am Ende auch mir. Und: Solidarität kommt auch zurück, das ist vielleicht das beglückendste Erlebnis. Denn anders als es uns die Ausgrenzer oder Konkurrenzfetischisten erzählen, macht Solidarität Spaß und entspannt. Desto größer das Netz, in dem wir leben, desto besser. Jedem Menschen unteilbare Grundrechte zuzugestehen und sich über den Erfolg anderer Minderheiten in ihrem Einsatz für Gleichberechtigung zu freuen – viele aus der queer Community wissen, dass sich das am Ende für alle auszahlt. Andere sollten sich wieder daran erinnern oder sich bei der Demo zu Solidarität inspirieren lassen. Ich freue mich sehr, dass viele Organisationen aus der Community unserem Aufruf gefolgt sind und sich dem queer Block bei der Großdemonstration am 13. Oktober anschließen. Ihr alle seid aufgerufen, beim breiten zivilge-

> Gemeinsam mit SIEGESSÄULE rufen die folgenden Vereine, Gruppen und Einzelpersonen zur Teilnahme am queer Block auf: (Stand Redaktionsschluss)

Berlin 4 Orlando, Berliner Aids-Hilfe e. V., Berliner CSD e.V., Berlin Leder und Fetisch e. V. (BLF), Der Orden der Schwestern der perpetuellen Indulgenz, Deutsche AIDS-Hilfe e. V., Dyke* March Berlin, Initiative Enough is Enough! Open Your Mouth!, Folsom Europe e. V., Johannes Kram/Autor und Blogger (Nollendorfblog), Lesben gegen rechts, Lesbisch-Schwules Stadtfest/Regenbogenfonds der schwulen Wirte e. V., RuT – Rad und Tat e. V. – Offene Initiative Lesbischer Frauen, SchwuZ, Südblock, Travestie für Deutschland Mehr Infos zur Route der Demo und zum Startpunkt des queer Blocks unter der FB Veranstaltungsseite „Unteilbarqueer: Queer-Block auf der UnteilbarDemo” und laufend auf SIEGESSÄULE.DE Mehr Infos zu #unteilbar: unteilbar.org

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10 Politik

Kein fauler Kompromiss Im August nahm das Bundeskabinett den umstrittenen Gesetzesentwurf Seehofers zum „dritten Geschlecht“ an. Dieser führt Fremdbestimmung und Pathologisierung fort, beklagen LGBTI-Organisationen und rufen dringend zu Protesten auf, um den Entwurf noch abzuwenden. Im Oktober sind bundesweit Aktionen und eine große Kundgebung in Berlin geplant

Aktionswoche „Aktion Standesamt 2018“, 08.–12.10., bundesweit Abschlusskundgebung in Berlin, 13.10., Platz der Republik Aktuelle Infos zu Startzeit und Programm: aktionstandesamt2018.de Foto: Team der Aktion Standesamt 2018 in Berlin

> Dritter Geschlechtseintrag ... was? Für einige, die sich damit noch nicht wirklich auseinandergesetzt haben, mag das Thema trocken und irgendwie zu bürokratisch klingen, um große Emotionen zu wecken. Schade! Denn hinter den Debatten um eine „dritte Option“ im deutschen Personenstandsregister verbirgt sich nichts weniger als eine revolutionäre historische Chance. Stellt euch vor, es wäre offiziell und auf rechtlicher Ebene anerkannt, dass die zweigeschlechtliche (Hetero-)Norm der Vielfalt menschlichen Lebens nicht gerecht wird – und dass niemand anders als wir selbst über unsere Geschlechtsidentität entscheiden können. Klingt utopisch? Ja. Letzten Herbst schien es jedoch so, als sei die Utopie in greifbare Nähe gerückt: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied, dass es in Deutschland neben „männlich“ und „weiblich“ eine dritte Möglichkeit für einen positiven Geschlechtseintrag geben muss. Personen, die sich „dauerhaft weder dem einen noch dem anderen Geschlecht“ zuordnen, würden sonst in ihren Grundrechten verletzt. Bis Ende 2018 gab Karlsruhe der Bundesregierung Zeit, die Gesetze entsprechend zu ändern. Und nun die Ernüchterung: am 15. August wurde ein sehr eingeschränkter Gesetzesentwurf des von Horst Seehofer geführten Innenministeriums angenommen. Der räumt eine dritte Option „divers“ ein – allerdings nur für inter* Personen, die in ein bestimmtes medizinisches Raster passen und die ein ärztliches Attest vorlegen können. Alle anderen, darunter auch nicht binäre (trans*) Personen, bleiben außen vor. Selbstbestimmung ade also? LGBTI-AktivistInnen, die schon seit Langem für eine Reform des Personenstandsrechts streiten, geben sich so leicht nicht geschlagen. Vom 8. bis zum 12. Oktober ruft die Kampagne „Aktion Standesamt 2018“ zu einer bundesweiten Aktionswoche auf. „Wir können nicht nachvollziehen, warum sich die Bundesregierung auf diesen faulen Kompromiss eingelassen hat“, sagt Eliad Baumann von der Aktion Standesamt. „Intergeschlechtliche Menschen müssen sich weiterhin medizinisch untersuchen lassen, nicht binäre Personen finden gar keine Beachtung und das TSG (das sogenannte Transsexuellengesetz) wird auch nicht angefochten. Aber die Politik bleibt zurückhaltend, weil sie mit einem guten Gesetz etwas akzeptieren würde, was wir schon seit Jahren wissen: Es gibt mehr als zwei Geschlechter, nicht alle Menschen sind heterosexuell und Sexualität ist nicht nur zum Kinderkriegen da!“

Die „Aktion Standesamt 2018“ leitet sich von der „Aktion Standesamt“ von 1992 ab. Damals beantragten zahlreiche gleichgeschlechtliche Paare das Recht auf Eheschließung – als kollektive Form des Protestes. Alle, die mit der Geschlechtsbezeichnung, die ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, nicht einverstanden sind, sollen nun, so die Idee, während der Aktionswoche bei den jeweiligen Standesämtern in ihrer Nähe einen neuen Geschlechtseintrag fordern. Auf der Homepage der Kampagne stehen dazu Musteranträge zur Verfügung. Für den 13. Oktober ist in Berlin dann eine große Abschlussaktion geplant. Auf dem Platz der Republik wird es eine Kundgebung mit Performances und Beiträgen von unterschiedlichen LGBTI-Gruppen geben. Die Regierung, die Seehofers Gesetzesentwurf zwar gebilligt, aber noch nicht endgültig beschlossen hat, soll doch noch zum Umdenken bewegt werden. „Auf politischer Ebene sind aktuell vor allem Trans*- und Inter*-Selbstorganisationen aktiv, zu denen wir engen Kontakt haben“, sagt Eliad. „Wir wünschen uns Unterstützung aus der gesamten Gesellschaft! Selbstbestimmung über den eigenen Körper und die eigene Identität geht alle was an.“ Die Kampagne hofft vor allem auf großen Support aus der LGBTI-Community – auch von jenen, die sich von dem Thema nicht unmittelbar betroffen fühlen. Wann die Kundgebung beginnt, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Sie wird aber zeitlich so liegen, dass im Anschluss gemeinsam zur #unteilbar-Demo (siehe S. 8) gegangen werden kann. Diese findet am selben Tag ab 13:00 statt. < Elliot Zehms


wir

12 Politik

Im rechten Strom

FOTO: GUIDO WOLLER

Ende Juli meldete sich in Berlin eine neue Initiative namens „Ehrlos statt wehrlos“ zu Wort und sorgt seitdem für einigen Wirbel. Laut ihrem im Netz veröffentlichten Pamphlet setze man sich „gegen Neuköllner Unzumutbarkeiten“ ein. Gemeint sind damit vor allem homo- und transfeindliche Übergriffe im Kiez – wobei das Bündnis die Verantwortung für LGBTI-Feindlichkeit vornehmlich muslimischen Männern zuzuschreiben scheint. In sozialen Medien und in einer von mehreren Berliner Organisationen unterzeichneten Erklärung folgte Kritik: Die Initiative schüre Ressentiments gegen MuslimInnen und etabliere rechtspopulistische Diskurse in queeren Kreisen. SIEGESSÄULE bat die Initiative zur Stellungnahme

Infos zur Initiative: facebook.com/ ehrlosstattwehrlos Stellungnahme gegen „Ehrlos statt wehrlos“ unter: xartsplitta.net

> Sie beschreiben sich als „offene Gruppe von Einzelpersonen, die sich gegen Gewalt im Namen der Ehre einsetzt, was in einem Bezirk wie Nord-Neukölln vor allem Gewalt im Namen muslimischer Ehrvorstellungen bedeutet“. In ihrem im Juli ins Netz gestellten Pamphlet prangern sie Gewalt gegen Juden/Jüdinnen, Lesben, Schwule oder trans* Personen sowie gegen Sinti und Roma, Obdachlose und „freizügig“ auftretende Frauen an. Dabei stehen in ihrem Text die vermeintlichen Täter im Fokus – es handele sich, so will das Bündnis wissen, um junge muslimische Männer aus dem Neuköllner Milieu. Es sei zu beobachten, dass der „Hass auf Juden, Homosexuelle und Frauen“ im arabisch und islamisch geprägten Neukölln „stärker ausgeprägt“ sei als etwa in „italienischen, vietnamesischen, selbst deutschen“ Kulturkreisen. Zuletzt räumen die VerfasserInnen Muslimen das „Recht“ ein, „der ihnen auferlegten Kultur zu entkommen“.

Berliner Organisationen wie Berlin Muslim Feminist, GLADT e. V., Inssan e. V., Queere Muslime und RomaniPhen veröffentlichten kurz darauf eine Gegenstellungnahme. Das neue Bündnis missbrauche „die klare Positionierung gegen jede Form von Diskriminierung, indem es Ressentiments gegen tatsächliche oder vermeintliche Muslim*innen schürt und orientalistische Stereotype verbreitet“, heißt es darin. Man rufe zu Solidarität statt Rassismus auf. Auf Anfrage der SIEGESSÄULE weist „Ehrlos statt wehrlos“ die Kritik zurück. Es handele sich „lediglich um die recht dürftig begründete Unterstellung, wir seien ,Rechtspopulisten’. … Die bloße Verwendung solcher Schlagworte wird dabei genutzt, um unsere Stellungnahme zu diskreditieren.“ Die „religiöse Prägung“ müsse zum Thema gemacht werden, „wenn das Aufwachsen in einem bestimmten ideologischen Wertesystem zu autoritär-gewaltsamem Verhalten führt”. Ob die Strategie „Spaltung statt Solidarität“ Lösungen in Bezug auf gewalttätige Übergriffe, Trans*- oder Homophobie bietet, bleibt sehr fragwürdig. In jedem Fall schafft sie eine weitere Ebene des Hasses und der Ausgrenzung. Die von „Ehrlos statt wehrlos“ für Oktober geplante Demo wurde bis auf Weiteres verschoben. < Leila van Rinsum

DOPPELPREMIERE

REVOLT. SHE SAID. REVOLT AGAIN. / MAR-A-LAGO. VON ALICE BIRCH / MARLENE STREERUWITZ DEUTSCHSPR. ERSTAUFFÜHRUNG / URAUFFÜHRUNG AM 13.10. KLEINES HAUS GASTSPIEL

DON´T WORRY BE YONCÉ (XS EDITION) VON STEPHANIE VAN BATUM UND STACYIAN JACKSON AM 17.10. KLEINES HAUS

MOTHER

EIN MUSIKALISCHER ABEND MIT MADONNA VON ANITA VULESICA AM 18.10. KLEINES HAUS

PODIUMSDISKUSSION

GLEICHHEIT IN DER KUNST ? EINE BESTANDSAUFNAHME AM 19.10. KLEINES HAUS

ANSCHLIESSEND PARTY MIT HOE_MIES GROSSER SALON

WWW.BERLINER-ENSEMBLE.DE/FOKUS-GENDER TICKETS: 030 284-08-155

FOKUS: GENDER


Kommentar 13 Dirk Ludigs ist Autor, LGBTI-Aktivist, Fernsehredakteur und Journalist

Eine Etappe Seit einem Jahr dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten. SIEGESSÄULE-Autor Dirk Ludigs zieht eine zwiespältige Bilanz zur Ehe für alle und fragt sich, was nun auf der politischen Agenda steht > War da nicht noch was? Ach so! – Am 1. Oktober vor einem Jahr wurde die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet. Seltsam, wie lange her ein Ereignis sich anfühlen kann, das schon viel länger überfällig war. Freude kann ich über dieses Jubiläum nicht empfinden. Allenfalls Genugtuung, wären die Umstände dieser Öffnung nicht so schäbig, wie sie sind. Eine unbürokratische Lösung der Umwandlung der rund 50.000 eingetragenen Lebenspartnerschaften war versprochen. Tatsache ist, der Vorgang ist bürokratisch und auch mit Kosten verbunden, sobald eine der zahlreichen Urkunden besorgt werden muss, die dafür erforderlich sind, wie Geburtsurkunden oder Meldebescheinigungen. Von den Laufereien wollen wir gar nicht erst reden. Zwei Bundesländer, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, erheben sogar für die Umschreibung selbst Gebühren. Unbürokratisch, German Style. Auch die Benachteiligung lesbischer Frauen mit Kinderwunsch bleibt bis heute bestehen. Wird ein Kind in eine lesbische Ehe hineingeboren, gilt nur die biologische Mutter als Mutter, ihre Partnerin muss das Kind aufwendig adoptieren. Bei der Mann-FrauEhe gilt hingegen der Ehemann automatisch als Vater, wenn die Ehefrau während der Ehezeit ein Kind gebiert. Grund für die Diskriminierung ist eine veraltete Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch, die bei der Eheöffnung bestehen blieb. Überhaupt hat die Eheöffnung das Ziel eines modernen Familienrechts eher in weitere Ferne ge-

rückt als uns näher gebracht. Moderne Verantwortungsgemeinschaften, welche die bürgerliche Ehe ergänzen, d. h. staatliche Absicherung für Mehr-Eltern-Familien oder Verwandte, die in einem Haushalt füreinander einstehen, finden sich zwar in den Parteiprogrammen von FDP und Linken, eine Chance auf Umsetzung gibt es aber nicht. Genau so wenig wie Fortschritte beim Thema Leihmutterschaft oder anderen Wegen der Reproduktionsmedizin auf der Berliner Tagesordnung stehen. Und so bleibt das Beste, was man über die am Ende als „Order per Mutti“ recht unrühmlich zu Wege gebrachte Eheöffnung sagen kann: Sie hat stattgefunden. Der 25-jährige Kampf um die Ehe hat der deutschen LGBTI-Bewegung die Chancen, aber auch die Grenzen einer auf Rechtsgleichheit fokussierten Politik gezeigt. Natürlich gibt es weiterhin Bürgerrechtsthemen, die auf der politischen Agenda stehen: die Abschaffung des Transsexuellengesetzes an erster Stelle. Dass die von Schwulen und wenigen Lesben dominierten Bürgerrechtsverbände wie der LSVD an diese Themen mit der gleichen Überzeugung rangehen, ist bis jetzt leider nicht zu erkennen. Vor allem aber wirkt die Eheöffnung vor einem Jahr wie das Echo einer vergangenen Ära, als PolitikerInnen wie Volker Beck und Claudia Roth die Debatten bestimmten. Heute stehen ganz andere Themen auf der Tagesordnung: Der Kampf gegen den Wiederaufstieg des Faschismus, der LGBTI genauso bedroht wie Menschen mit anderer Hautfarbe oder Religion. Der Rassismus in den eigenen Reihen. Der Kampf um das Asylrecht für queere Geflüchtete. Das Entlarven der gar nicht so neuen „schrecklich netten“ Homo- und Transphobie in der Mitte der Gesellschaft. Vieles davon hat wenig mit Bürgerrechtspolitik, dafür aber viel mit Zivilcourage zu tun. Die Eheöffnung war eine Etappe. Wer die Geschichte kennt, weiß: Emanzipation muss nicht nur erkämpft, sie muss jeden Tag neu verteidigt werden! <


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Zündstoffe Queere Positionen und Kritik

FOTO: BETTY LANG

von zum Teil denselben queerfeministischen „Speaker*innen“ zuletzt 2017 gemeinsam mit der Jungen Islam Konferenz ausgegeben. Konzeptionell wie aktivistisch unternimmt ein regressives Bestreben den Versuch, Feminismus seiner universalistischen Herrschaftskritik zu entledigen und mit „Religion“ – jahrzehntelang ein Gegenstand feministischer Patriarchatskritik – vermeintlich widerspruchsfrei zu versöhnen. Die schillernden Schlagwörter, dies als emanzipatorisch zu verkaufen, lauten Agency (Handlungsmacht) und Empowerment. Wo sich das Framing dazu neutral gibt, kann der Bezug auf Identität, Authentizität, Spiritualität usf. schlecht Kritik und Emanzipation sind als menschliches Potenzial universell. Das Gegenteil verhehlen, dass „Religion“ hier Islam schreibt eine queere Identitätslogik fest, die mit dem Konzept Intersektionalität heute meint – und Muslim eine kollektiv zu„Religion“ sagt, wo sie Islam meint, und Agency (Handlungsmacht) behauptet, wo es gewiesene Zwangsidentität bleiben soll. weiterhin feministischer Herrschaftskritik am Patriarchat bedürfte, meint Melanie Götz Zuletzt stellte etwa in dieser Reihe (SIEGESSÄULE 07/2018) eine Kulturwissenschaftlerin einer „umstrittenen Säkularität“ – als Basis „westlicher“ ie Gretchenfrage, wie man es mit Religion halte, ist vermehrt und ergo übergriffiger Kritik – programmatisch die „postsäkulare Gegenstand feministischer und linker Kritiken. Davon zeugen Wende“ gegenüber: Die, wie in ihren Ausführungen zum Voretliche Publikationen, aber auch Petitionen oder offene Briefe. schein kommt, nichts anderes heißt, als auf Religionskritik da zu Jüngstes Beispiel: Im September war FeministInnen der B‘90/Die verzichten, wo „die Verzerrung, die Liberalismus und Feminismus Grünen-Parteibasis ihr „Feministischer Zukunftskongress“ Anlass, der muslimischen Welt auferlegen“, drohe. Darin klingt der zyniin einem offenen Brief mit der gegenwärtigen Dominanz von sche Authentizitätsfuror einer Judith Butler an, die bei der im Queerfeminismus abzurechnen. Angetrieben von der Befürchtung, Sumpf von islamischem Fundamentalismus und Ehrtradition zugeFeminismus werde einmal mehr „mit divergierenden, queeren richteten Frau unter der Burka das Problem nicht etwa in der Konzepten zerredet, relativiert und im Kern aufgegeben“, forderten spezifischen Gewaltförmigkeit heteronormativer Zweigeschlechtdie UnterzeichnerInnen ihre Partei auf, „angesichts der antifemilichkeit ausmacht – sondern im „Verlust der Burka“ durch „Zwangsnistischen, religiösen Unterdrückung von Männern und Frauen, verwestlichung“. wie wir sie aktuell wieder im Islam vorgeführt bekommen“ endlich Zynismus als Haltung ist unter dem Polit-Label „Queer“ stilprägend „neue, kämpferische“ Ansätze zu erarbeiten, statt „mit reaktionären und handlungsleitend geworden. Grundlagen gesellschaftlicher Konzepten“ hinter bisherige frauenpolitische Errungenschaften Aufklärung wie Religionskritik oder der Universalismus von Emanzurückzufallen. Der Grüne Bundesfrauenkongress hatte, als Imzipation werden als „westlich“ desavouiert, um konzeptionelle WipulsgeberInnen für ein neues feministisches Grundsatzprogramm, dersprüche mit der schlechten Realität zu versöhnen. Der Preis: fast ausschließlich WortführerInnen des intersektionalen sowie isVerzicht auf Kritik und Relativierung von Errungenschaften der lamischen Queerfeminismus auf die Podien eingeladen; darunter Frauen-, Lesbenund Schwulenbewegung wie Gleichberechtigung eine wegen ihrer Zusammenarbeit mit reaktionären Islamverbänund sexuelle Selbstbestimmung, für die gerade auch Musliminnen den umstrittene Hijab-Aktivistin. wie Ex-Muslime weltweit streiten. Die Konsequenzen sind EntsoliDer Streit um Intersektionalität und Queer als Identitätspolitik ist darisierung und ein neuer, linksidentitärer Rassismus, der sich produktiv, wenn er Abwehrleistungen offenlegt, die überall dort jene Errungenschaften der Liberalisierung gönnt, welche er dem lähmend wirken, wo es längst auch um patriarchale Geschlechterzur authentischen Identität verdammten anderen abspricht. verhältnisse und Gewalt im Islam gehen müsste. Dagegen schickt Der exilirakische Aktivist Amed Sherwan, der den Berliner CSD mit sich eine ideologische Integration des islamischen in den queeren seiner „Allah is gay“-Provo mitfeierte, schöpft aus demselben Feminismus an, spezifisch islamisch-patriarchale Zurichtungen queer-glitzernden radical Chic, dem der queere Protest z. B. gegen von Geschlecht und Sexualität als allein vom Westen imaginierte christliche „Lebensschützer“ sonst selbst lustvoll frönt („Jesus was „Stereotype“ zu leugnen, zu relativieren – oder als progressiv umgay“). Wer sich wie Sherwan oder die Islamreformerin Seyran Ateş zudeuten. die Freiheit nimmt, dem patriarchalen Muff islamischer SexualAufschlussreich ist es dazu, die neueste intersektionale Mode anzuund Doppelmoral, Sexismus und Homophobie etwas entgegenzusehen, wie sie auch auf besagtem Kongress mit der Frage operierte, setzen, darf wegen Todesdrohungen radikalisierter Muslime mit wie „Feminismus und Religion“ zusammengingen. Diese ScheinfraPolizeischutz rechnen. Aber nicht mit einem queeren Aufschrei. < ge ist längst beantwortet – mit der Synthese zum „Feminislam“, so

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Melanie Götz ist Soziologin. Sie arbeitet journalistisch und als Referentin für frauenund geschlechterpolitische Bildung zu feministischer Herrschaftskritik sowie Zweiter Frauen-/ Lesbenbewegung


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FOTO: HASSAN

„Ein ganzes Stück Arbeit“ Der Sport beschwört zwar seine integrative Kraft, verharrt aber oft noch in Geschlechterstereotypen und LGBTI-Feindlichkeit. Im organisierten Sport fehlen Strukturen für queere Belange und Ansprechpersonen. Um diese Probleme anzugehen, findet nun am 13. und 14. Oktober in Berlin die bundesweit erste Netzwerktagung queerer Sportvereine („BuNT“) statt. Interessierte aus Wissenschaft, Sportverbänden und Vereinen werden sich austauschen, Lösungen suchen, neue Projekte entwickeln. Organisiert wird die Tagung von den Berliner Vereinen Vorspiel SSL Berlin e. V. und Seitenwechsel e. V. mit Unterstützung vom Landessportbund und dem Deutschen Olympischen Sportbund, gefördert von der Hannchen-MehrzweckStiftung. Vorspiel-Vorstand Carsten Grohne und Seitenwechsel-Vorstand Conny-Hendrik Kempe-Schälicke über Probleme, Anliegen und Perspektiven

Foto: Carsten Grohne (li.) und Conny-Hendrik Kempe-Schälicke BuNT – Bundesnetzwerktagung der queeren Sportvereine, 13. und 14.10., ab 09:15 (Samstag) bzw. 08:15 (Sonntag), Geschäftsstelle des Landessportbundes Berlin Infos und Anmeldung unter dosb.de/BuNT

> Gehört beim Sport Diskriminierung zum Alltag? Carsten Grohne (G): Ich befürchte, dass das in vielen Bereichen so ist. Vielleicht nicht offen, aber unter der Hand. Diesbezüglich liegt noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns. Und das gilt nicht nur im Sportverein, sondern in der gesamten Gesellschaft. Conny-Hendrik KempeSchälicke (KS): Die Diskriminierung ist virulent, besonders beim Fußball. Wir haben erlebt, dass Schiedsrichterinnen sexistisch oder Schiedsrichter rassistisch beleidigt wurden. Gegen die Wertung eines Spiels wurde z. B. beim Verband Widerspruch eingelegt, weil unterstellt wurde, dass ein Mann bei uns Fußball spielen würde. Es war eine Frau mit trans Geschichte. Neben offener Diskriminierung geht es doch sicher häufiger um fehlendes Verständnis für LGBTI-Belange. KS: Es gibt ein großes Unverständnis. Es ist ja nicht ganz unerwartet, wenn im Team eines Sportvereins für „Frauen, Lesben, trans* und inter* Personen“ Menschen spielen, die eben dieser Zielgruppe entsprechen. Dennoch gibt es immer wieder Irritationen. Für uns gilt: Wer einen Spielerinnenpass hat, darf mitspielen, ob es den anderen gefällt oder nicht. G: In Berlin

haben wir eine Sondersituation, da wir eine weltoffene Stadt sind und gewachsene Strukturen im Bereich der LGBTI-Community haben, u. a. auch mit den queeren Sportgruppen und -vereinen mit über 3.000 Mitgliedern. Aber auch hier gibt es Fälle von Homo- und Transfeindlichkeit. Und natürlich ist auch der Berliner Sport davor nicht gefeit. Deshalb versucht Vorspiel sich durch Projekte wie beispielsweise „Setz ein Zeichen – für Toleranz, Respekt und Vielfalt“ für eine bunte Sportlandschaft ohne Vorurteile und Ressentiments einzusetzen. Die Zusammenarbeit mit den Berliner Verbänden und „Heterosportvereinen“ hat sich in den letzten Jahren intensiviert. Welche Forderungen haben die queeren Vereine an die Politik? G: Unterstützung aus der Politik erfahren unsere Vereine in Berlin an vielen Ecken. Das Teilhabeprogramm beispielsweise wurde von der Senatsverwaltung und dem Landessportbund initiiert und ermöglicht viele neue Sportprojekte, auch mit LGBTIBezug. Ansonsten profitieren wir und alle anderen Sportvereine in dieser Stadt vom Berliner Sportförderungsgesetz, das es uns ermöglicht, die öffentlichen Sportanlagen kostenfrei zu nutzen. Aber natürlich werden wir in Zukunft auch noch weitere Unterstützung von der Politik benötigen, wenn es zum Beispiel um die Gestaltung neuer Projekte geht, die für Akzeptanz von LGBTI im Sport werben. KS: Es könnte z. B. Kriterien für die Sportförderung des Bundes, der Länder und der Verbände geben, die Geschlechtergerechtigkeit und generell Maßnahmen zur Akzeptanzförderung und Inklusion von diskriminierten Gruppen zur Voraussetzung machen. Auch sollte die Projektförderung in dem Bereich ausgeweitet werden. Wo liegt der Fokus der „BuNT“-Tagung? G: Wir versuchen den Teilnehmenden eine Mischung unterschiedlicher Schwerpunkte zu bieten. Durch die tolle Unterstützung aus der Wissen-


Community 17 schaft und dem organisierten Sport ist die vielfältige Gestaltung auch gelungen. In den Workshops mit Fokus Wissenschaft werden beispielsweise empirische Studien zum Thema vorgestellt und analysiert oder die Notwendigkeit wissenschaftlicher Betrachtung von „queerem Sport“ diskutiert. Neben ExpertInnen der Sporthochschule Köln und dem Institut der Sportwissenschaft der HU Berlin erwarten wir WissenschaftlerInnen aus ganz Deutschland. Der organisierte Sport wird sich gemeinsam mit den queeren Sportvereinen über Strukturen für queere Belange austauschen, die bisher nur vereinzelt in Deutschland zu finden sind. Wir hoffen auf einen Austausch von Erfahrungen und Expertise sowie neue Netzwerke. Des Weiteren soll diskutiert werden, wie Homo- und Transfeindlichkeit im Breiten- und Leistungssport bekämpft werden können. Die eindeutige Positionierung der großen Dachverbände wie DOSB und LSB Berlin zu einer vielfältigen und respektvollen Sportlandschaft freut uns diesbezüglich natürlich besonders. KS: Es geht darum, den queeren Sportvereinen einen Ort zu geben, wo sie gehört werden. Wichtig ist, in Austausch mit Verbänden und Politik zu kommen. Zum Beispiel mittels der durch das Bundesministerium für Familie geförderten Dokumentationsbroschüre der Tagung. EntscheiderInnen in der Politik sollen Einfluss auf den organisierten Sport und den Breitensport nehmen können, damit es substanzielle Veränderungen gibt. Antidiskriminierungsinhalte in den Ausbildungsmodulen der Verbände oder Konzepte zur Berücksichtigung von Geschlechtervielfalt im Wettkampfsport zum Beispiel. Im Kinderbereich darf es bis zur Pubertät keine Geschlechtertrennung geben und es könnte über gemischte Ligen nachgedacht werden. Der Zugang zum Breiten- und Wettkampfsport muss für

trans*, inter* und nicht binäre Personen so geregelt werden, dass es ihrer Selbstdefinition entspricht und sie nicht ausschließt. Welche Gäste erwartet ihr? G: Neben Prominenten wie Tanja Walther-Ahrens, ehemalige Fußballbundesliga-Spielerin, oder Balian Buschbaum, ehemaliger Leistungssportler und Olympiateilnehmer, hat die Vizepräsidentin des DOSB, Dr. Petra Tzschoppe, ihre Teilnahme an „BuNT“ zugesagt. Ansonsten erwarten wir einige Koryphäen aus der Sportwissenschaft, die sich mit dem Thema Diskriminierung und LGBTI beschäftigen und queere Sportvereine aus der gesamten Bundesrepublik: unter anderem aus Köln, Frankfurt am Main, Karlsruhe, Hannover und natürlich Berlin. Welche Pläne haben Vorspiel und Seitenwechsel für die Zukunft? G: Zunächst mal „BuNT“ mit dem Ziel, sich auch über Stadtgrenzen hinaus zu verbinden. Wir stehen ja nicht in Konkurrenz zueinander. Wir wollen gemeinsam für mehr Toleranz und Akzeptanz werben. KS: Es ist schon eine große Herausforderung, so eine Vereinsstruktur am Leben zu halten und nachhaltig zu gestalten. Die Pläne zielen darauf, die Inklusivität und damit die Barrierearmut zu erhöhen. Wir sind weiterhin ein sehr weißer Verein, deshalb auch unser Projekt, spezielle Schutzräume zu bieten, z. B. in Sportgruppen und Angeboten von und für Schwarze und People of Color. < Interview: Karsten Holzner

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Sichtbar machen

FOTO: HASSAN

Happy Birthday: Die schwule Präventionskampagne „Ich weiß was ich tu“ der Deutschen Aids-Hilfe feiert am 12. Oktober im SchwuZ ihr Zehnjähriges – und ringt mehr denn je damit, allen Facetten der Szene ihren Raum zu geben

10 Jahre IWWIT, 12.10., 19:00, SchwuZ (für geladene Gäste). Ab 23:00 offen für alle im Rahmen der SchwuZ-Party „Tasty“ iwwit.de Foto: (v. l. n. r.) KarlHeinz Bruns, Ronny Schmidt, Tim Schomann, Matti Seithe und Manuel Hofmann vom IWWIT-Team

> Vor zehn Jahren war die Welt eine andere, eine einfachere, würden heute viele sagen. Als die Deutsche Aids-Hilfe am 13. Oktober 2008 in der Beletage von Clärchens Ballhaus in der Auguststraße den Start der Präventionskampagne „Ich weiß was ich tu“ (IWWIT) feierte, war das Hauptziel so klar definiert wie die Zielgruppe: schwule Männer dazu zu bringen, sich selbst und andere vor einer HIV-Infektion zu schützen. Und das ging nur mit Kondomen und regelmäßigen Tests. Die Botschaft war nicht neu, dafür aber die Methode: IWWIT sprach die Sprache derer, die sich angesprochen fühlen sollten. Statt trockener Kondombedienungsanleitungen gab es deutliche Worte aus dem Sexleben echter Menschen. „Ich hab immer ein Gummi dabei. Meinen Schwanz vergess’ ich ja auch nicht!“ verkündete plötzlich etwa ein gewisser Fabian, 23, in schwarzem Tank Top von unzähligen Plakaten, Postkarten und Anzeigen. Andere redeten von Sperma, Lecken, Blasen, Ficken. An so viel Offenheit musste sich die Öffentlichkeit erst gewöhnen. Heute kann man sagen: Das hat sie wohl. Wer in der Szene unterwegs ist, queere Magazine liest oder sich auf entsprechenden Websites rumtreibt, kennt die vielen Sprüche, die verschiedenen Gesichter, die markante Schrift, das fehlende Komma zwischen „weiß“ und „was“. IWWIT ist zur Instanz geworden. Aus dem Anfangsteam von drei Leuten sind sieben Hauptamtliche und zwei Minijobber geworden, dazu sind bundesweit 35 Ehrenamtliche unterwegs. „Es ging immer um mehr als um Präventionsbotschaften“, sagt Tim Schomann, der seit 2013 die Kampagne leitet. „Wir wollen schwules Leben sichtbar machen und für alle ansprechbar sein, die sich informieren und schützen möchten.“ Das wichtigste, aber auch schwierigste Wort dabei ist „alle“. Denn um die zu erreichen, musste und muss sich IWITT immer so verändern und anpassen, wie sich eben auch die ganze Szene verändert. Längst nicht jeder Mann, der Sex mit Männern hat, definiert sich heute als schwul; Chemsex und Drogen sind ein immer größeres Thema geworden; nach langem Zögern stellt IWWIT neben Kondomen heute

auch Schutz durch Therapie und die PrEP als gleichwertige Schutzstrategien vor („Safer Sex 3.0“); und auch schwule trans Männer wollen gezielt angesprochen und abgebildet werden. „Wir hatten von verschiedenen trans Männern gehört, dass sie sich deutlicher in der Kampagne wiederfinden möchten“, sagt Schomann. „Das haben wir uns zu Herzen genommen.“ Trotzdem gibt es nach wie vor Kritik, dass die Kampagne die Diversität der Szene nur in Teilen abbilde – denn die große Mehrheit der vorgestellten Rollenmodelle besteht immer noch aus weißen cis Männern. Auch Schomann sieht das als Problem. „Wir haben zum Beispiel viel zu wenige sichtbare Menschen mit Migrationsvordergrund“, sagt er. „Wir behandeln die Themen, aber es ist schwer, aus allen Bereichen auch Leute zu finden, die mit ihrem Gesicht für die Kampagne stehen wollen.“ Wer sich nicht repräsentiert fühle, solle unbedingt das Team ansprechen, sagt Schomann. Beste Gelegenheit dazu bietet sich am 12. Oktober im SchwuZ, da gibt es die offizielle IWWIT-Geburtstagsparty. Ab 19:00 beglücken sich Verband, Ehrenamtliche und geladene Gäste mit entsprechenden Reden und Showprogramm, danach kann und soll im Rahmen der „Tasty“-Party die ganze Szene mitfeiern. Aber so richtig. Und irgendwann sieht dann auch die Welt von heute wieder ganz einfach aus. < Daniel Sander


„Mit Ästhetik verlocken“ „3hd Festival“ 23.–27.10., diverse Locations Infos zu Uhrzeiten und Veranstaltungsorten unter: 3hd-festival.com Foto: MHYSA (live im HAU2 am 26.10.)

Vom 23. bis 27. Oktober steigt zum vierten Mal das „3hd Festival“. In diversen Locations wird ein vielfältiges Programm aus Kunst, Musik, Technologie und Aktivismus angeboten > Unter dem Motto „System.Lure“ haben die Organisatorinnen Daniela Seitz und Anja Weigl von der digitalen queeren Plattform Creamcake auch dieses Jahr wieder ein breit gefächertes Angebot an Ausstellungen, Installationen, Konzerten, Performances, Panels und Workshops zusammengestellt.

Diese widmen sich der Demontage kapitalistischer und patriarchaler Systeme und Strategien des „subtilen Widerstands”, wie es Daniela Seitz formuliert. Dabei geht es vor allem darum, zu erkunden, „wie wir unser eigenes System aufbauen, indem wir uns gegenseitig unterstützen, Lebensphilosophien und -stile teilen oder unsere Andersartigkeit feststellen”, so Seitz, aber auch darum, „wie man Menschen für politische oder queere Inhalte interessieren kann, sie zum Beispiel mit einer bestimmten Ästhetik verlocken kann, die nicht als politisch, sondern eher als Medienkunst wahrgenommen wird und mit Aufmerksamkeitsstrategien aus dem Kapitalismus spielt“. An fünf Tagen und fünf Orten (HAU, Säule, OHM und Studio 1 im Kunstquartier Bethanien) werden internationale KünstlerInnen, wie z. B. die Musikerin Nadah El Shazly aus Kairo oder die dänische Produzentin Ydegirl, performen. Als eines der Highlights gibt die „Queer Black Diva“, Künstlerin MHYSA aus Philadelphia, am 26. Oktober ein Konzert im HAU2. Mit einer Mischung aus experimenteller Dance Music und R’n’B feiert sie dabei Schwarze Femme-Queerness. Der DJ und Musiker Casey MQ aus Toronto tritt am 25.10. in der Säule im Berghain auf und Yony Leyser, Regisseur der queeren Subkulturfilme „Desire Will Set You Free“ und „Queercore“ hat eigens für das Festival ein Filmprogramm kuratiert, das er am 24.10. im Bethanien präsentiert. Im Studio 1 beschäftigt sich eine Ausstellung des Künstlers Georges Jacotey mit neuer Männlichkeit. Auch 2018 spielt bei „3hd“ das Internet eine große Rolle und zwar als Medium, das Kunst verbindet und vermittelt. „Das Internet bringt auf den Punkt, dass man multimedial aufwächst, denkt und sieht und wie man das Leben wahrnimmt“, so Seitz. Es empfiehlt sich also, auch online in „System.Lure“ einzusteigen, angefangen auf der Website des Festivals. Trotz des dichten Event-Angebotes, das dazu verführt, von einer Veranstaltung zur nächsten zu hetzen, geht es Anja Weigl auch um Entschleunigung. „Durch das Internet ist man übersättigt, mit Informationen überflutet und nimmt teilweise gar nicht mehr wahr, was besonders ist. Das wollen wir herausfordern.“ < Leila van Rinsum FOTO: NAIMA GREEN

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Besserer Sex für alle

FOTO: MIKA WISSKIRCHEN

Bis Anfang November läuft im Schwulen Museum noch die Schau „Proudly Perverted“ über die international vernetzte FLT*I*-BDSM-Community. Die Inhalte wurden mit Menschen aus der Szene gemeinsam erstellt. Was das Besondere der hier porträtierten Community ausmacht und warum wir von ihr viel lernen können – etwa über einvernehmlichen Sex –, erklärte uns Kuratorin Birga Meyer

„Proudly Perverted – Ein Blick in die FrauenLesbenTrans*Inter* BDSM Community“, 06.09.–04.11., Schwules Museum Rahmenprogramm zur Ausstellung: Gesprächsrunde „Ask a Pervert II“, 21.10., 16:00 Vortrag & Film „Proud Voyeurs – WLT*I* BDSM PornShorts“, 01.11., 20:00 schwulesmuseum.de

> In der Mitte des Raumes steht ein Andreaskreuz, an dem nicht nur Peitschen, sondern auch Kochlöffel hängen. „Die haben wir hinzugefügt, um zu zeigen, dass das Spielen nicht teuer sein muss“, sagt Kuratorin Birga Meyer und gibt sich selbst, zur Demonstration, mit dem Löffel einen angedeuteten Hieb auf die Handfläche. Sie hat die Schau „Proudly Perverted“ im Rahmen des „Jahres der Frau_en“ im Schwulen Museum auf die Beine gestellt. Gegenstand der sehenswerten und in Deutschland bisher einzigartigen Ausstellung ist die „FrauenLesbenTrans*Inter* BDSM Community“: eine relativ kleine, jedoch in Europa und darüber hinaus vernetzte Szene. „Leute fahren von Berlin nach Kopenhagen, um dort an einer Konferenz teilzunehmen, oder Gruppen aus Göteborg reisen zur Folsom nach Berlin“, erklärt Birga. „Die Community ist insgesamt sehr aktiv – allerdings, wenn man nicht selbst Teil von ihr ist, noch wenig bekannt.“ Schade, denn von dieser Szene, für die in den 1990erJahren FrauenLesben-SMlerinnen den Grundstein legten, können sich auch jene etwas abschauen, die überhaupt nicht auf BDSM stehen. Etwa wie man über Sex reden, verhandeln und Einvernehmlichkeit sicherstellen kann. „Wir lernen als Heranwachsende nicht, über unser Begehren zu sprechen“, sagt Birga. „Es ist sehr wenig Wissen darüber vorhanden, wie wir mit unserer Sexualität gut und ethisch korrekt umgehen. Und genau da hat die Community viel zu bieten: wie man zu einer gewaltfreien Kommunikation über Sex kommt,

also einer, die nicht Zustimmung erschleicht, sondern die offen, ehrlich und respektvoll ist. Oberstes Prinzip ist der Konsens: das heißt, alle stimmen dem, was passiert, explizit zu.“ Wie viel Lust dadurch möglich wird, das zeigt die Schau anhand von vielen erklärenden Texten und Exponaten, darunter Fotografien von real stattgefundenen „Spielen“ und Gegenstände wie eine mit Zweigen kreativ dekorierte Nadel oder ein „Femme Daddy“-Shirt. „Es geht auch viel um Genderplay“, sagt Birga. Etwa um die Aneignung bestimmter maskuliner Stereotype. „Die Szene hinterfragt die heteronormativen Rollenvorschriften spielerisch.“ 33 Einzelpersonen stellen in der Ausstellung sich und ihren „Kink“ – und was er ihnen bedeutet – vor. Ein wohltuender Gegensatz zum Hochglanz-SM der Pop- und Hetero-Mainstreamkultur, in der meist nur die ästhetische Inszenierung von (Frauen)-körpern im Mittelpunkt steht ... und nicht das, was die Beteiligten fühlen und wollen. Zugleich weist „Proudly Perverted“ auch darauf hin, wie groß bei BDSM noch immer das Stigma und die Gefahr von Diskriminierung sind. Diskretion, so Birga, sei in der Szene sehr wichtig. Auf den Bildern sind entsprechend wenige Gesichter zu sehen, selbst zu fotografieren ist in den Ausstellungräumen nicht erlaubt. Was „Proudly Perverted“ vermitteln möchte, kommt trotzdem an. „Wir hatten zum Beispiel eine Besuchsgruppe aus 50 Frauen von 54 bis 70 Jahren, für die das Thema großteils neu war“, erzählt Birga. „Die waren total angetan.“ < fs


3HD Start 21 Uhr

Donnerstag 25.10.2018

Säule Bob Vylan LIVE Casey MQ LIVE Golin LIVE QT LIVE Dis Fig

Klubnacht Start 24 Uhr

Samstag 20.10.2018

Berghain FJAAK LIVE Answer Code Request Ben Klock Developer DJ Nobu Freddy K Rødhåd Speedy J Panorama Bar DMX Krew LIVE Boris Carl Craig Derek Plaslaiko Kenny Larkin Mike Huckaby Serge Soundstream Tama Sumo

Freitag 19.10.2018 Start 24 Uhr PAN × Mannequin

Berghain Amnesia Scanner LIVE Eartheater LIVE Puce Mary LIVE Bill Kouligas M.E.S.H. Objekt Tzusing Panorama Bar Raw Ambassador LIVE Alessandro Adriani Ernestas Sadau Interstellar Funk JASSS

Klubnacht Start 24 Uhr

Samstag 13.10.2018

Berghain Shlømo LIVE Anthony Parasole Blind Observatory Inga Mauer Jay Clarke Kobosil Kyle Geiger Somewhen Umfang Panorama Bar rRoxymore LIVE DJ Sprinkles Donato Dozzy Jennifer Cardini Margaret Dygas Massimiliano Pagliara Roi Perez Virginia

Terence Fixmer Album Release Start 22 Uhr

Donnerstag 11.10.2018

Säule Terence Fixmer LIVE Phase Fatale Thomas P. Heckmann

OASE Start 20 Uhr

lichkeit, als Lebendmodell für KünstlerInnen alles zu geben! So hörte ich vor einer Weile von einem Maler, der angeblich die Belmont auf Leinwand verewigt habe. Ich rätselte. Dem Schaumwein bin ich zwar zugetan, jedoch schieße ich mich im Vergleich zu Kolleginnen nicht so weit ins Koma, dass ich einen intimen Atelierbesuch vergessen könnte. Ein Künstler malt die Belmont … die Mona Lisa, Die Venus in der Muschel und nun Doris Belmont! Die Wirklichkeit holte mich schnell wieder ein. Kein Einzelporträt à la Kate Winslet in „Titanic“, nein, ein Gruppenbild mit meinen Travestieschwestern vor ‘ner Spelunke. Vorlage war wohl ein Handyfoto, entstanden nach einem Auftritt. Na super, ey. Aber was soll’s, ein Gruppenbild kann ja auch funktionieren! Ich bat meinen Informanten, mir ein Foto des Werkes zu schicken. „Das Bild ist da!“, rief ich kurz darauf meiner Mitbewohnerin zu und öffnete gespannt die Nachricht. Das Gruppenbild war klar wiederzuerkennen, alle waren gut sichtbar und erstaunlicherweise hatte der Künstler bei jeder Figur die charakteristischen Merkmale erfasst. Nur dort, wo mein Konterfei hätte sein müssen, gähnte eine geradezu belastende Leere. Was sollte denn das jetzt bitte?! Da brach meine Freundin in schallendes Gelächter aus und zeigte auf den unteren Bildrand. Im Eck saß eine scheußliche Nacktkatze mit Stöckelschuhen, in Schweinchenrosa und mit einem höchst angewiderten Blick! Es war unverkennbar mein Gesicht. Nun ja, das Ganze einmal abgeschminkt betrachtet, hat der Künstler Ulli Pforr ganze Arbeit geleistet und meinen Charakter sehr gut eingefangen. Ich bin die vom gesellschaftlichen Wahnsinn angewiderte Nacktkatze, die überall auftauchen kann, in einer Ecke sitzt, die Dinge registriert und sie hier dann in Zukunft zum Besten gibt. Vielleicht wird dadurch alles ein wenig erträglich für mich und für euch! Es wäre mir ein Fest. Bis bald, eure Doris <

Donnerstag 04.10.2018

> Die Schlachteplatte ist lange tot … Jurassica Parka versetzte ihrer skandalumwobenen Kolumne, von der Berlins Partywelt genährt und zerstört wurde, im Oktober 2017 den Todesstoß. Die Realität zeigte, dass diese Lücke nicht geschlossen werden konnte. Ein jahrelanger Aufbau liebe- und hasserfüllter Artikel zog einen gnadenlosen Vergleich mit der Nachfolgerin mit sich. Diesem stellte sich Candy Crash zwar tapfer, doch konnte sie der Kolumne nicht den Glanz zurückgeben, den die Leser*innen so sehr vermissten. Wie geht man damit um? Jurassica und Candy sind weg und das Magazin ist ohne Tunte. Ganz einfach: Das Konzept wird als abgeschlossen akzeptiert und gibt so den Raum frei für etwas Neues. Um hier auch sicherzugehen, drückte man einer Tunte den Stift in die Hand, die weder groß in die Partyszene involviert ist, noch Wert auf Szene-Gossip legt. Die Rede ist natürlich von mir: Doris Belmont. Die Verkniffene … Die, die ihr Publikum nicht mit Lip Sync überzeugt, sondern mit Texten zum Zeitgeschehen malträtiert, SpamMails von angeblich pornosüchtigen wie emanzipierten Frauen aus aller Welt zum Besten gibt und bei schlechter Laune auch mal Gedichte von der Bühne sülzt. Ein hartes Brot, aber da ich bisher noch nicht aus der Stadt gejagt wurde, gebe ich euch nun eine weitere Chance, durch diese Kolumne mit mir ins Gericht zu ziehen. Für einen extrem gut geschminkten Transvestiten ist es ja die Hölle, sich hier auf beengtem Raum beschreiben zu müssen. Und das, obwohl ich ganze Enzyklopädien füllen könnte! Aber so ist es im Leben der Tunte: Leid gehört zum Geschäft, vor allem das Leiden für die Kunst. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle mit einer kleinen Geschichte vorstellen, die mich nicht nur hervorragend beschreibt, sondern sich auch tatsächlich so zugetragen hat: Für mich als Altruistin und Befürworterin jeglicher Kunst ist es eine Selbstverständ-

Doris Belmont geistert seit geraumer Zeit durch die Berliner Szene, mesmeriert ihr Publikum mit dem Charme einer Gründerzeit-Bibliothekarin und engagiert sich für diverse politische Events. Viermal im Jahr veranstaltet sie gemeinsam mit ihren Schwestern die Show „LudVixxen“ in der Neuköllner Bar Ludwig (nächster Termin: 27.10., 21:00)

Säule Linn da Quebrada LIVE Moro

FOTO: MATTHES VON BIEBERSTEIN

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Szene machen

FOTO: URBAN.DOG

Vor drei Jahren gründeten Sylvester Weizen und Mario Pavlica die Marke urban.dog. Mit modernem Anstrich und urbanem Flair will das Paar in Berlin „Imagearbeit“ für den Hund betreiben und wendet sich dabei vor allem an Großstadtmenschen und LGBTI mit Hund

Mehr Infos auf: urban.dog Foto: Sylvester li., Mario re.

Außer sich VON SASHA MARIANNA SALZMANN

REGIE SEBASTIAN NÜBLING

URAUFFÜHRUNG 12/OKTOBER

Medienpartner:

> Könnt ihr zwei kurz erklären, was urban.dog ist? Mario: Wir sind ein Hunde- und Lifestylemagazin sowie ein Online-Shop für Hundebedarf und Hundezubehör. Wir wenden uns, wie der Name schon sagt, inhaltlich hauptsächlich an Großstadtmenschen mit Hund. Was unterscheidet euch von anderen Hundemagazinen? Sylvester: Wir wollen eher die moderne, urbane Zielgruppe ansprechen und nicht auf die niedliche Schiene gehen. Mit dem von Mario entworfenen Logo haben wir das, glaube ich, auch ganz gut geschafft. M: Viele Magazine sind sehr laienhaft gemacht und für die Zielgruppe auf dem Land, die ihre zwei Hunde im Garten hat. Wir arbeiten daran, auch die jüngere Zielgruppe zu gewinnen. Die finden selten ein attraktives Angebot für sich und ihre Hundethemen. Diese Lücke wollen wir füllen. Inwiefern ist urban.dog für Lesben, Schwule und Queers spannend? M: Wir sind selber schwul und merken auch, dass der Hund in vielen LGBTI-Haushalten zu Hause ist. Wenn man durch Schöneberg läuft, sieht man immer wieder den Hund an der Leine, auch bei Schwulen und Lesben. Deswegen passt das einfach super zu unserer Marke. S: Wir sind auch frecher, nehmen keinen Blatt vor den Mund. Wir haben

zum Beispiel einen Beitrag über trans Hunde, das ist eher ein Spaßartikel, der lief aber ganz gut. Das Freche mögen auch unsere AutorInnen, die freuen sich, wenn sie frei Schnauze schreiben können. Ihr sagt von euch, dass ihr Imagearbeit für den Hund macht. Ist das denn notwendig? M: Ja, sehr. Man liest oft über das Aufregerthema Hundekot, und ich glaube, das Image des Hundes hat hier sehr gelitten. Das Thema ist in den letzten Jahren in Berlin enorm gewachsen und der Hund wird in der Großstadt durchaus angefeindet. Ich kann den Grund nachvollziehen, und wir wollen die Leute auch dafür sensibilisieren, den Dreck wegzumachen. Hier wird der Hund oft als Problem gesehen und nicht als etwas, was zum Menschen gehört. Wir sagen aber: ein Hund gehört gerade in die Großstadt! Und wie wählt ihr eure Artikel aus? S: Wir schauen, was uns so einfällt. Beim Thema Sommerurlaub wollen die Leute zum Beispiel Urlaubstipps: Wo kann man mit Hund hin, was sind die Einreisebestimmungen etc. Es gibt immer saisonale Beiträge. Können Hunde denn homo sein? S: Ja, ich glaube schon. M: Unser Hund steht eher auf Kissen (lacht). < Interview: hage


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Kurz und bündig +++ Der Böse Buben e. V. hat eine Zusage erhalten, seine Räume am Sachsendamm für weitere drei Jahre nutzen zu können. Allerdings müssen neue Auflagen des Bau- und Stadtentwicklungsamtes Schöneberg erfüllt werden. Für die nötigen Umbauten bittet der Verein um Spenden. boese-bubenberlin.de +++ Wir gratulieren! Der konkursbuch Verlag feiert dieses Jahr sein vierzigstes Jubiläum und die im Verlag erscheinende Textund Bildbandreihe „Mein lesbisches Auge“ ihr zwanzigstes. Zum Geburtstag erscheint eine umfangreiche Jubiläumsausgabe mit dem Schwerpunktthema „Mutter“, herausgegeben von Laura Méritt. +++ Am 26.10. ist der„Intersex Awareness Day“, gefolgt vom „Intersex Day of Solidarity“ am 08.11. Weltweit wird an diesen Tagen an die oft noch schwierige Situation und Menschenrechtslage von inter* Personen erinnert. Ein großes Thema in Deutschland wird dieses Jahr die geplante Gesetzesänderung zum dritten Geschlechtseintrag sein (siehe S. 10). +++ Im September präsentierte die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) den Band „Sexualitäten, Geschlechter und Identitäten“, der Lehrenden den Umgang mit LGBTI-Themen im Unterricht erleichtern soll. Kritik erntete die Publikation für die darin zum Teil verwendete Wortwahl: So schrieben AutorInnen von „Homo-Ehe“ und „Geschlechtsumwandlung“statt von Ehe für alle und geschlechtsanpassender Operation. +++ Seit dem 06.09. sind gleichgeschlechtliche Handlungen in Indien keine Straftat mehr. Der Oberste Gerichtshof erklärte den Paragraf 377 des Strafgesetzbuchs, der noch aus der Kolonialzeit stammt, für ungültig. In Rumänien setzten sich unterdessen konservative Kräfte durch: Am 11.09. billigte der Senat eine Verfassungsänderung, die Ehe und Familie rein heterosexuell definieren würde. Anfang Oktober soll via Volksabstimmung darüber entschieden werden. +++ Am 02.10. feiert der Community-nahe Getränkeladen Tante Frizzante sein dreijähriges Bestehen mit Drinks, Barbecue, Konzert mit Jan Beierle und Party. Ab 16:00 in der Hermannstr. 95.


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24 Thema

Candy arbeitet als Escort in Hotels und zu Hause sowie in einem Dominastudio als Sub

Kรถrpereinsatz


Thema 25

Stigma und Empowerment, Armut und Reichtum, Unterdrückung und Befreiung, Glück und Unglück: Sexarbeit ist divers und lässt sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Außer vielleicht, dass sie wegen des damit verbundenen Stigmas kein Job wie jeder andere ist. Und seit dem neuen Prostituiertenschutzgesetz hat sich die Situation eher noch verschlechtert. SIEGESSÄULE-Autor Jeff Mannes sprach mit unterschiedlichen Sexarbeitenden aus Berlin und befragte sie zu ihrer Arbeit

Fotos: Ivo Hofsté ivooo.nl Der rote Regenschirm ist das Symbol des Bündnisses „Sexarbeit ist Arbeit“, das sich für Rechte von Sexarbeitenden einsetzt. Mehr Infos unter: sexarbeit-ist-arbeit.de Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e. V.: berufsverbandsexarbeit.de

> „Vor zehn Jahren habe ich als Camgirl angefangen”, berichtet Finn. „Heute arbeite ich u. a. als Escort und Performer und gebe Workshops zu BDSM, erotischen Tänzen, Körper- und Sexpositivität.” Finn identifiziert sich als queerer und transgender Sexarbeiter. „Als Escort zu arbeiten war immer ein feuchter Traum von mir”, lacht er. „Ich liebe es, anderen Menschen Lust und Freude zu geben.“ Ähnlich sieht das auch Jorge: „Menschen dabei zu helfen, ihre Sexualität zu ergründen und ihre Fantasien zu erfüllen, ist einfach toll.” Neben dem Escorting betreibt Jorge, der sich als schwuler cis Mann definiert, auch therapeutische und künstlerische Arbeit im Bereich Sexualität. Wenn sie an Sexarbeit und Prostitution denken, fallen den meisten Menschen in Berlin wohl ganz andere Lebenssituationen ein als die von Finn und Jorge. Hier ist vor allem der Kiez rund um die Kurfürstenstraße bekannt, wo insbesondere stark marginalisierte Menschen in prekären Verhältnissen arbeiten. In der angrenzenden Frobenstraße wurden vermehrt trans* Sexarbeitende angegriffen, teils mit Flaschen und Messern. „Hier arbeiten vor allem PoCs und trans Frauen oder trans*feminine Menschen nachts auf der Straße, deren Aufenthaltsrechte auch manchmal nicht geklärt sind”, berichtet Finn. „Das sind einige der angreifbarsten und am wenigsten privilegierten Gruppen innerhalb der Sexarbeitenden.” Seit Jahrzehnten hat Deutschland und insbesondere Berlin den Ruf als „Bordell Europas“. Schon in den 1920er-Jahren gingen hier Tausende weiter auf Seite 26 >

KOVACS 16.10.18 · Huxleys

KACEY MUSGRAVES 17.10.18 · Columbia Theater

MACY GRAY 30.10.18 · Astra Kulturhaus

ECHO & THE BUNNYMEN 31.10.18 · Admiralspalast

METRIC

THE HUMAN LEAGUE

OSCAR AND THE WOLF

JOHN GRANT

MY BRIGHTEST DIAMOND

TINA DICO

31.10.18 · Kesselhaus

13.11.18 · Kesselhaus

+ IAN CHANG 17.11.18 · Frannz

ALBERT AF EKENSTAM

+ LUCAS LAUFEN

10.10.18 · Burg Schnabel

PALACE

11.10.18 · Frannz

GOGO PENGUIN

15.10.18 · Astra Kulturhaus

JUDI JACKSON

PRESENTS LITTLE GIRL BLUE: A TRIBUTE TO NINA SIMONE + MUSIC FROM HER DEBUT ALBUM

16.10.18 · Frannz

SHALLOU

18.10.18 · Kantine am Berghain

DARK ROOMS

21.10.18 · Badehaus

+ SHELTER (UK) 12.11.18 · Huxleys

+ TWO MEDICINE 14.11.18 · Astra Kulturhaus

WITH BAND + ANNA DEPENBUSCH 18.11.18 · Admiralspalast

SLAVES

21.10.18 · Lido

G FLIP

23.10.18 · Privatclub

ORBITAL

23.10.18 · Festsaal Kreuzberg

LEMAITRE & DAGNY

24.10.18 · Kantine am Berghain

DAVID DUCHOVNY

16.02.19 · Astra Kulturhaus

BRYAN FERRY

01.06.19 · Tempodrom

Mehr Infos zu den Konzerten unter www.trinitymusic.de Tickets unter www.dodotickets.de · im Quasimodo-Restaurant und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


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Menschen – Schätzungen reichen bis zu 150.000 – der Sexarbeit nach. Von den „Münzis“ (Kinder erwartende Frauen in der Münzstraße, die sich von Männern, die den Fetisch hatten, mit einer Schwangeren Sex zu haben, teuer bezahlen ließen) bis zu den „Rennpferden“ (masochistische Sexarbeiterinnen, die in sogenannten Fremdsprachinstituten arbeiteten, deren „Klassenzimmer” mit BDSM-Instrumenten ausgestattet waren) – in Berlin fand man schon damals eine florierende Sex(arbeits)szene vor. Einigen wenigen Tausend Sexarbeitenden wurden Kontrollkarten ausgestellt, die ihnen die Sexarbeit gestatteten, sie aber gleichzeitig zu monatlichen ärztlichen Untersuchungen zwangen. Alle anderen bewegten sich in der Illegalität. Da sie jedoch nur verhaftet werden konnten, wenn sie auf offener Straße jemanden verbal zu Sex aufforderten, entwickelten sie einen unverkennbaren Code aus Gesten und Kleidern, um auf sich aufmerksam zu machen. Und setzten damit oft unfreiwillig Modetrends für Frauen aus der Bourgeoisie. Seitdem hat sich viel getan, auch juristisch. Im Vergleich zum europäischen Ausland befindet sich Deutschland heute im oberen Mittelfeld, was die Legalisierung anbelangt. Sexarbeit ist unter bestimmten Umständen legal, aber zunehmend verstärkter und teils problematischer Regulierung ausgesetzt. Doch auch positive Entwicklungen gab es: In Berlin kam es zuletzt – zumindest in bestimmten queerfeministischen Kreisen – zu einer starken Aufwertung der Sexarbeit. „Es geht darum, dass wir mit unseren Körpern das tun und lassen können, was wir für richtig halten”, meint Josefa vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e. V. „Trotzdem würde ich nicht sagen, dass dadurch der Beruf attraktiver wird. Denn interessanterweise wollen weniger Menschen in die Sexarbeit, je besser sie darüber aufgeklärt

„In Berlin gab es zuletzt, zumindest in bestimmten queerfeministischen Kreisen, eine starke Aufwertung der Sexarbeit“

sind.” Vermutungen wie z. B., dass man mit wenig Arbeit und ein wenig „Beine breit machen“ schnell reich werden könne, seien falsch. „Es gibt auch Nervtötendes wie Buchhaltung, Marketing und Steuerzahlungen.” Trotzdem ist es bemerkenswert, wie viele Menschen in Berlin der Sexarbeit nachgehen. Hier sei das Klima dafür relativ offen, glaubt Candy, die sich als genderqueer identifiziert und als Escort zu Hause oder in Hotels sowie in einem Dominastudio als Sub arbeitet: „In meinen queerfeministischen Kreisen treffe ich eher auf Leute, die das als Empowerment sehen und nicht zwangsläufig als Unterdrückung.” Dennoch sei Deutschlands Ruf als „Bordell Europas“ falsch und die angeblich tief gehende Legalisierung ein Mythos, kritisiert dazu der schwule Escort Jorge. Hinzu kommt das neue Prostituiertenschutzgesetz, das mit der Stigmatisierung von Sexarbeit viele in den Untergrund und in eine gefährdende Illegalisierung drängt. Die Stigmatisierung von Sexarbeitenden ist nach wie vor hoch. Einerseits betonen viele,

dass es eine bezahlte Arbeit sei wie viele andere auch. „Aber von gesellschaftlicher Seite her sind Sexarbeitende immer noch stark stigmatisiert und in dieser Hinsicht ist Sexarbeit eben kein Beruf wie jeder andere auch”, betont Candy. Ähnlich sieht das der queere transgender Sexarbeiter Finn: „Es ist nicht so, als könnte man den Leuten sagen: ,Hey, ich habe gerade eine Bäckerei aufgemacht, kommt doch und feiert mit mir.’ Das funktioniert bei Sexarbeit nicht so.” Die Angst vor der Reaktion der Leute begleite einen ständig. „Dein ganzes Leben lang wirst du beschämt”, fährt Finn fort. „Das hat bereits angefangen, als ich mich noch als Frau identifizierte. Und als trans* Person gibt es auch so viel Scham über deinen Körper und deine Sexualität. Als Sexarbeitender hole ich mir zwar wieder die Kontrolle über meinen Körper und meine Sexualität zurück, aber das wird dann wiederum gegen mich verwendet.” Hier setzt auch die harsche Kritik am neuen „Prostituiertenschutzgesetz“ (ProstSchG) an, das u. a. eine Zwangsregistrierung von Sex-


Jorge arbeitet als Escort und betreibt therapeutische sowie künstlerische Arbeit

arbeitenden und das Mitführen eines Prostituiertenausweises vorsieht. Es scheint deshalb irreführend, es „Prostituiertenschutzgesetz“ zu nennen, denn auf viele macht es eher den Eindruck, als solle die Gesellschaft vor den Sexarbeitenden geschützt werden. Schließlich werden nur die kontrolliert und registriert. „Die Registrierung ist auch wegen der hohen Stigmatisierung weder sinnvoll noch zielführend”, kritisiert Josefa vom Berufsverband. „Der Großteil der ungeouteten Sexarbeitenden verliert seinen regulären Job, wenn das rauskommt. Im Privatleben werden wir mit dieser Information nicht behandelt wie andere Menschen. Das neue Gesetz schadet uns also eher.” Von vielen wird das neue Gesetz deswegen auch als gefährlicher Rückschritt betrachtet, denn: je kriminalisierter Sexarbeit ist, desto höher sind die Infektionsraten von STIs, und desto mehr Gewalterfahrungen mit Kunden gibt es, da Sexarbeitende in die Illegalität gedrängt keinen Zugang zu Hilfe und Unterstützung mehr haben. Auch weiter auf Seite 28 >

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Finn veranstaltet Workshops, arbeitet als Escort und Performer

darf die Polizei nun zu jeder Zeit selbst ohne Verdacht in die Privatwohnungen von Sexarbeitenden. „Die Unverletzbarkeit des eigenen Zuhauses wurde mit dem ProstSchG ausgehebelt”, erklärt Josefa. „Man stelle sich mal vor, man sitzt beim Abendessen mit Befreundeten und plötzlich steht die Polizei vor der Tür und will die Wohnung durchsuchen!” Ein weiterer Punkt des neuen Gesetzes ist die Vorgabe, dass nun bei jedem bezahlten Vaginal-, Anal- und Oralsex Kondome benutzt werden müssen. „Eigentlich ,stört’ mich dieser Punkt am Gesetz bisher am wenigsten, Sexarbeitende praktizieren meist ohnehin Safer Sex”, meint Sexwork-Aktivistin Kristina Marlen, die im hochklassigen BDSM sowie mit tantrischen Berührungsritualen arbeitet. Zur Kundschaft der Femme gehören verschiedene Geschlechter. „Es ist mir aber ein Rätsel, wie sie das Kondomgebot kontrollieren wollen”,

meint sie. Josefa sieht diesen Punkt des Gesetzes als Eingriff in die sexuelle Selbstbestimmung: „Es ist grenzwertig, wenn der Gesetzgeber jemandem vorschreibt, wie der- oder diejenige Sex zu haben hat.” Ihrer Meinung nach wäre es besser, mehr Beratungsstellen aufzubauen und Leute loszuschicken, die vor allem in den prekären Bereichen Beratung anbieten und Kondome verteilen. Interessant ist, dass die Kondompflicht schon seit Jahren in Bayern existiert. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Sex ohne Kondom ausgehend von der Kundschaft nirgendwo so hoch wie dort. Es scheint, dass die Tabuisierung von Sex ohne Kondom einen unerwünschten Nebeneffekt hat. Nämlich den, dass es ihn durch die Verführung des Verbotenen zusätzlich erotisiert oder fetischisiert. Nicht unerwähnt bleiben soll bei der Kondomfrage außerdem der Phallogozentrismus, denn was macht man, wenn beim gekauften Sex überhaupt kein Penis vorkommt oder wenn zum Beispiel

„Sexarbeit verändert die Fundamente dessen, was in der Mehrheitsgesellschaft als normal betrachtet wird“


Thema 29 Oralsex an einer cis Frau ausgeführt wird? Eine Pflicht zum Lecktuch gibt es nicht. „Die Leute, die die Gesetze machen, haben halt ein ganz bestimmtes Bild von Sexarbeit”, meint die genderqueere Sub Candy. „Nämlich die Hure, die mehr oder weniger passiv zur Verfügung steht.” In Wirklichkeit sei Sexarbeit aber unglaublich vielfältig. Die Safer-Sex-Regulierungen berücksichtigen dies aber nicht. So privat Sexualität sein kann, so politisch sehen viele Sexarbeitende ihr Metier. „Sexarbeit verändert die Fundamente dessen, was in der Mehrheitsgesellschaft als normal betrachtet wird”, betont Finn. „Intimität ist bei uns nicht etwas, das sich auf ein Ehepaar oder auf Befreundete beschränkt, sondern etwas, das gegen Geld getauscht werden kann. Vor allem, wenn es jemandem Freude bereitet, Intimität zu geben, warum sollte diese Person dann nicht Geld damit verdienen können, solange es bei allen Beteiligten im Konsens bleibt? Und diese Sichtweise ist hochpolitisch.” Candy fügt hinzu: „Für mich ist Sexarbeit auch deswegen schon politisch, weil sie mir erlaubt in relativ kurzer Zeit relativ gutes Geld zu verdienen, auch wenn es

jetzt nicht die Mengen sind, die viele glauben. Dadurch muss ich mich nicht so sehr dieser Leistungsmaschinerie aussetzen und fünfmal die Woche acht Stunden am Tag arbeiten. Ich habe mehr Zeit für meine eigenen Projekte.” Darüber hinaus hänge Sexarbeit natürlich auch mit Sexualität und dadurch mit Geschlecht und Geschlechtsidentität zusammen. Und das sei an sich ja schon sehr politisch. „Wie die Gesellschaft mit uns umgeht, ist ein Spiegel dessen, wie ihre sexuelle Kultur aussieht”, betont Kristina Marlen. „Welche Sexualitäten als legitim erachtet und welche kontrolliert, reglementiert und ausgegrenzt werden. Ich hatte manchmal schon das Gefühl, dass Sexarbeitende die neuen LGBTIQs sind. Weil es um die Frage geht: Was duldet diese Gesellschaft jenseits der heterosexuellen, monogamen Kleinfamilie?” Auffallend ist dabei auch der Umstand, dass es relativ wenige Angebote für Frauen* gibt. Den Grund dafür sieht Kristina Marlen im patriarchalen Erbe. Es habe schon immer Menschen gegeben, die viel Sex haben durften und auch über Ressourcen verfügten ihn zu bekommen. Diese Menschen wären meist männlich gewesen. Zwar findet Kristina Marlen die Unterteilung von Menweiter auf Seite 30 > schen in zwei Geschlechter pro-


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Kristina Marlen ist SexworkAktivistin und arbeitet im Bereich BDSM und Tantra

blematisch, doch „historisch, sozial und politisch haben wir es mit diesen Kategorien zu tun und hier herrscht ein Machtgefälle“. Das spiegele sich auch im sexuellen Selbstverständnis wieder. „Im Bürgerlichen Gesetzbuch war festgesetzt, dass der Mann in der Ehe ein Recht auf den Beischlaf hat. Und diese Mentalität findet sich auch im Kommerziellen wieder.” Für Frauen* gibt es überhaupt keine Kultur, die ihnen erlaubt ihre Sexualität zu verfolgen. Das gibt es im Denken von Frauen* nicht, das ist gesellschaftlich nicht vorgesehen und ist selbst in die Körper und das Begehren eingeschrieben. Trotz der unterschiedlichen Sozialisierung, die männliche Sexualität befördere und selbstbestimmte weibliche Sexualität unterdrücke, reagierten Frauen* dennoch sehr stark auf Kristina Marlens Angebot. „Wenn Sexarbeit geschlechtergerecht ist, fördert sie deswegen auch überhaupt nicht das Patriarchat. Eher das Gegenteil ist der Fall.“

Trotz aller Probleme kann man dennoch bei vielen eine unglaubliche Lust und Freude an der Sexarbeit erkennen. „Sexarbeit ist ein sehr positiver Bereich meines Lebens”, bestätigt Finn. „Es ist ganz anders als alle Vorurteile, die selbst ich noch vor einigen Jahren hatte. Ich kann mit so vielen interessanten Menschen zusammenarbeiten. Und Sexarbeit gibt mir die Möglichkeit, Menschen aufzuklären, zum Beispiel über trans* Körper oder sexuellen Konsens. Sie ist Aktivismus gepaart mit Arbeit.” Candy betont: „Mir wäre die Einordnung von Sexarbeit als Care-Arbeit wichtig. Unser kapitalistisches System ist darauf ausgerichtet, dass Familienstrukturen immer mehr aufgelöst werden. Sexarbeit kann eine zwischenmenschliche Dienstleistung sein, in der Emotionen verarbeitet werden.“ Das könne innerhalb der Familie aus Liebe stattfinden, müsse es aber eben nicht. „Wenn sie nicht stigmatisiert wird, ist Sexarbeit ein Ort sexuellen Lernens, sexueller Entfaltung und sexueller Kultur”, fügt Kristina Marlen hinzu, „solange es selbstbestimmte und inspirierte Sexarbeitende sowie respektvolle und neugierige Kundschaft gibt.” Der schwule Sexarbeiter Jorge sieht Tabus – und damit auch die Tabuisierung von Sexarbeit – als „gesellschaftliche Krankheit”: „Manche meiner schönsten Erfahrungen hatte ich mit älteren Männern oder Menschen mit Behinderung, die geweint haben, nachdem ich sie geküsst habe, nachdem ich ihnen ein Gefühl von Schönheit und Liebe gegeben habe.” Wir hätten Ärzt*innen, die sich um unsere Körper kümmern, Psychiater*innen und Psycholog*innen, die uns mit unserer Psyche helfen, Therapeut*innen, die unsere Emotionen ergründen, spirituelle Lehrende, die unsere Seelen leiten. Doch was sei mit unserer Sexualität? „Wir sollten unsere Tabus akzeptieren und ,normalisieren’. Nur wenn wir über sie reden, können wir Wege der Heilung finden. Der Sexarbeit sollte mit mehr als nur Akzeptanz begegnet werden. Sexarbeit verdient Respekt. Denn sie ist notwendig.” < Jeff Mannes


J) Im Jahr 1968 wurde das Unternehmen Höffner neu gegründet.

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Höffner Möbelgesellschaft Lichtenberg Höffner Möbelgesellschaft GmbH & Co. KG Höffner Möbelgesellschaft GmbH & Co. KG Öffnungszeiten: Mo.- Sa. 10 -20Uhr, Mo.- Sa. 10 -19Uhr (Schönefeld), www.hoeffner.de GmbH & Co. KG Landsberger Allee 320 Berlin-Schöneberg Sachsendamm 20 Schönefeld/Berlin Am Rondell 1 10365 Berlin, Tel. 030/5 46 06-0 10829 Berlin, Tel. 030/46 04-0 12529 Schönefeld, Tel. 030/37 444-02 www.facebook.com/Moebel.Hoeffner


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„Wir stehen weltweit als Pioniere hinsichtlich der Veränderung der

FOTO: © JASON HARRELL

Wahrnehmung von Chormusik“

Näher am Himmel Der Rundfunkchor Berlin spielt in der Oberliga: Der dreifache Grammy-Gewinner in der Sparte Choreinspielung arbeitet mit Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern zusammen und gastiert weltweit. Vor allem aber sorgt der Chor immer wieder mit seinen gewagten, unkonventionellen Darbietungen für Furore. Der kreative Stratege dahinter ist Hans-Hermann Rehberg Beethovens „Missa Solemnis“, 06.10., 20:00, Konzerthaus (Großer Saal) konzerthaus.de RundfunkchorLounge – Interbellum/Aufbruch, 17.10., 19:30, silent green Kulturquartier Mit: Gayle Tufts silent-green.net rundfunkchor-berlin.de

> Sein Büro, ein rundes Dachzimmer im Erkerturm des altehrwürdigen Stammhauses von Lutter & Wegner an der Charlottenstraße, hat oben Ochsenaugenfenster. Sie lassen den Blick gen Himmel und zu den antiken Götterfiguren auf dem Dach des Konzerthauses am Gendarmenmarkt schweifen. Hans-Hermann Rehberg liebt diese Aussicht in die Weite. Sie scheint seine Kreativität zu beflügeln. Denn als Direktor des Rundfunkchors Berlin hat er kühne Visionen umgesetzt und mit völlig neuen Präsentationsformen der Chormusik ungeahnte Dimensionen eröffnet. So präsentierte der Rundfunkchor im Berghain die Oper „Savitri“ von Gustav Holst, eine Geschichte aus der indischen Mythologie, als Ritual mitten im Publikum. In den Sophiensælen wurde mit der musikFabrik die Choroper „Angst“ von Christian Jost uraufgeführt: Darin untersucht der Chor psychologisch minutiös eine Extremsituation bei einem Bergsteigerunfall. Im Kraftwerk Berlin in Kreuzberg gab es Josts Chorstück „Lover“ mit taiwanesischen Schlagzeugern und Kampfkunst-Tänzern. Bei der Wiederentdeckung des vergessenen Nachkriegswerks „Passionsbericht des Matthäus“ von Ernst Pepping wurde mit Dokutheater-Regisseur Hans-Werner Kroesinger im Radialsystem V der Bezug zum Zweiten Weltkrieg und zur Schoah beleuchtet. Letztes Jahr arbeite-

te der Rundfunkchor für „LUTHER dancing with the gods“ mit Bildmagier Robert Wilson im Pierre Boulez Saal zusammen. Und natürlich der Evergreen: „human requiem“, seit 2012 im Repertoire und international umjubelt. Die im Wortsinn berührende Inszenierung des bekannten „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms mit einem Team von Sasha Waltz & Guests spielt sich direkt zwischen den Zuschauern ab, mitunter hautnah. Da schaut einem die Altistin tief in die Augen, der Tenor legt einem seine Hand auf die Schulter. Die Musik und ihr Gehalt werden neu wahrgenommen. Dies zieht auch ein Publikum an, das sonst eher Schauspiel oder Tanz bevorzugt. Der Startpunkt für diese Grenzen überschreitenden neuen Wege der Chormusik war 2005 die Premiere von „Der versiegelte Engel“, eines Chorwerks über Totalitarismus aus den Perestroika-Jahren, geschrieben vom russischen Komponisten Rodion Shchedrin. Hans-Hermann Rehberg und auch den damaligen Chefdirigenten Simon Halsey trieb schon lange die Frage um, wie Chormusik Menschen außerhalb des Konzertrahmens ansprechen könnte. Mit dem Choreografen Lars Scheibner wurde das Stück in der Parochialkirche als eindrucksvolles Tanz-Chorstück über das Verhältnis von Individuum und Kollektiv realisiert. Hans-Hermann Rehberg ist der kreative Motor all dieser Projekte, die Chormusik völlig neu positionieren. Seit 2015 gemeinsam mit dem aktuellen Chefdirigenten Gijs Leenaars, der engagiert neue Impulse einbringt, etwa dieses Jahr bei einem Hölderlin-Programm. Und die Chormitglieder sind begeistert dabei: „Ich glaube, es gibt im Ensemble ein gewachsenes Verständnis für das, was da entstanden ist, was wir da gemeinsam entwickelt haben. Und dass wir weltweit als Pioniere hinsichtlich der Veränderung der Wahrnehmung von Chormu-


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sik stehen“, sagt Hans-Hermann. Seine Überzeugungskraft als inspirierender Manager des Chors hat auch mit seiner eigenen Geschichte zu tun. Er selbst ist ausgebildeter Bariton. Und wollte stets zu neuen Ufern. Er stammt aus einem Dorf bei Stendal in SachsenAnhalt, verließ es, um in Halle eine Spezialschule für Musik zu besuchen, und studierte anschließend Gesang in Leipzig. Hier hatte er sein Coming-out. Seine Professorin Helga Forner gab ihrem schwulen Schüler den wegweisenden Ratschlag: „Du musst dich irgendwann entscheiden, ob du den Rigoletto in Stendal singen oder dein Leben in der Großstadt verbringen willst, aber vielleicht dann in einem erstklassigen Chor.“ Denn ein junger Schwuler sei in Leipzig oder Berlin zweifellos besser aufgehoben als in der Provinz. Nach prägenden Erfahrungen im Chor der Musikalischen Komödie, der Operettenbühne in Leipzig, zog es ihn nach Berlin. Dort klappte auf Anhieb das Vorsingen beim Chor im Rundfunk der DDR. Bald entdeckte Hans-Hermann die vielfältigen Möglichkeiten dort: Als Chormitglied wirkte er bei Konzerten, Hörspielproduktionen, im TV und bei Plattenaufnahmen mit. Zudem wurde er von den Opernhäusern für Produktionen engagiert. Daneben übernahm er organisatorische Arbeiten im Chor. Deshalb wurde ihm nach dem Mauerfall bei der Neugliederung der Berliner Rundfunkensembles 1990 angeboten, als Manager die Geschicke des Rundfunkchors zu leiten. Jonathan Borofskys 1999 errichtete Skulptur „Molecule Man“ in der Spree, an der sich Hans-Hermann von SIEGESSÄULE fotografieren ließ, ist für ihn das passende Sinnbild für seine eigene Geschichte und die des Rundfunkchors: Er selbst wohnte zu Ostzeiten in der Nähe, in Friedrichshain. Westlich der Elsenbrücke, in Kreuzberg, lebte sein aus der DDR geflohener Bruder. Der Rundfunkchor wiederum ist ein echtes Ost-West-Kind, erst als Chor im Haus des Rundfunks in Charlottenburg beheimatet, dann im Rundfunk der DDR, heute wieder in Charlottenburg. Und wie die drei Personen des „Molecule Man“ aus vielen angedeuteten Molekülen bestehen, ist die Skulptur für ihn auch „ein Bild für das Zusammenwirken in einem Chorensemble“. Das nächste große Projekt des Rundfunkchors blickt auf den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven 2020. Auch hier geht es wieder zu neuen Ufern: nicht mit der populären „Neunten“ und ihrer „Ode an die Freude“, die sowieso alle machen werden, sondern mit der seltener aufgeführten „Missa solemnis“. Geplant ist ein umfangreiches Filmprojekt, die Vorbereitungen sind angelaufen. Als Auftakt gibt es diesen Oktober in Berlin und in Potsdam Aufführungen von Beethovens Messe. Chefdirigent Gijs Leenaars hat das Stück zusammen mit der Kammerakademie Potsdam erarbeitet. Das ist besonders, denn in der Regel haben Orchesterdirigenten die musikalische Gesamtleitung. Der „schlanke“ Klang der mit historischer Aufführungspraxis vertrauten Potsdamer und die Perspektive des Chorspezialisten dürften neue Einblicke bringen. Und es steht wieder eine Ausgabe der „RundfunkchorLounge“ an: Eine wilde Mischung aus Liedern und Chorstücken zu einem Schwerpunktthema wird lässig mit aufschlussreichen Gesprächsbeiträgen und DJSounds verbunden. Das Ganze moderiert von Gayle Tufts. Diesmal stehen die 20er-Jahre auf dem Programm unter dem Motto „Interbellum/Aufbruch“ < Eckhard Weber

VOLKSBÜHNE Bonn Park Ben Roessler Drei Milliarden Schwestern 12.10.18 Marie Schleef Die Fahrt zum Leuchtturm nach Virginia Woolf 25.10.18 Kay Voges Das 1. Evangelium frei nach dem MatthäusEvangelium 01.11.18

www.volksbuehne.berlin


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D.R.A.G., 17.–20.10., 20:30, Uferstudios uferstudios.com

Wandlung auf allen Ebenen Mit „D.R.A.G.“ lotet das Künstlerduo Wilhelm Groener in einer spielerischen Performance die Grenzen des Normativen und des Humanen aus. Der Tänzer Günther Wilhelm erklärt uns, was das mit klassischem Drag zu tun hat – und was nicht

> „Mir ist bewusst, dass wir mit dem Titel hohe Erwartungen wecken, aber es wird ganz bestimmt keine Dragshow“, erklärt Günther Wilhelm. „Was allerdings schon eine Rolle spielt, ist eine Neugier, den Körper neu zu befragen, quasi als Möglichkeitsraum: Es geht um eine Wandlung auf allen Ebenen des Vertrauten.“ Schon seit 2001 arbeitet der Tänzer mit der Künstlerin Mariola Groener unter dem Namen Wilhelm Groener zusammen. Mit einer Vorliebe für das Abseitige und Absurde verwenden sie in ihren Choreografien Elemente von Performance, Tanz und Installation. Wer ihre Performances kennt, ahnt, dass auch „D.R.A.G.“ eher eine konzeptuelle, stark abstrahierte Arbeit ist. Dennoch gibt es Ähnlichkeiten zum üblichen Drag: „Es geht darum, jegliche Formen von Zuschreibendem und Normativem hinter sich zu lassen und das Feld zu weiten und unsere Körperlichkeit ganz offen zu betrachten“, so Günther Wilhelm. „Und auch die TänzerInnen lassen sich in den Kostümen nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen.“ Die einzelnen Buchstaben von „D.R.A.G.“ stehen als Abkürzung für die vier Stationen der Performance: Dingus, Realities, Android-Animal, Group. Das Publikum in den Uferstudios bewegt sich dabei durch einen Parcours von Räumen, sodass es jeweils auch eine neue Perspektive auf das Geschehen einnehmen kann. Die Komplexität der Performance steigert sich dabei nach und nach: von einer Soloperformance bis hin zu sieben TänzerInnen, die sich unisono durch den Raum bewegen – eine scheinbar schwebende und vom Gleichklang erfüllte Gemeinschaft. „Mit ,D.R.A.G.’ berühren wir auch die Ebene des Transhumanen, etwas, was wir noch gar nicht sind, aber sein möchten – oder auch auf keinen Fall sein möchten“, so Günther Wilhelm. „Damit schwingen immer auch zwei unterschiedliche Lesarten mit.“ „D.R.A.G.“ kann also als Utopie und Dystopie gleichzeitig gelesen werden – wohl kaum aber als glitzernde Unterhaltungsshow. < Carsten Bauhaus


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FOTO: RENÉ SCH FFER

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Gewonnene Zeit Der Münsteraner Regisseur Christian Fries bringt Auszüge aus Marcel Prousts Mammutwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ auf die Bühne und nimmt dabei die Situation Homosexueller während des Fin de Siècle in den Fokus Proust 3 / 267 – 435, 24.– 26.10, 20:00, Theaterdiscounter theaterdiscounter.de

> Selbst unter passionierten LiteratInnen gibt es nicht allzu viele, die den langen Atem aufbringen, sich das komplette siebenbändige Konvolut des schwulen französischen Romanciers Marcel Proust (1871–1922) zu Gemüte zu führen. Der Münsteraner Regisseur Christian Fries, der seine Inszenierung „Proust 3 / 267 – 435", die Anfang 2018 Premiere in Leipzig hatte, nun nach Berlin in den Theaterdiscounter bringt, hat selber „mehrere Bände gleichzeitig“ gelesen, um die Textfülle zu bewältigen: „Immer wenn ich mich an einer Stelle festbiss, bin ich einfach woandershin gesprungen“, verrät er im

Interview mit SIEGESSÄULE. Solch ein Sprungverfahren passe auch zu Prousts mäandernder Erzählstruktur: „,Auf der Suche nach der verlorenen Zeit’ ist mehr ein Prozess als ein Roman“, so Fries. Besonders der dritte („Die Welt der Guermantes“) und vierte Band („Sodom und Gomorra“) haben seine szenische Fantasie angeregt. Die Inszenierung wird in drei Abschnitte unterteilt, in denen hintereinander die „Urtheaterformen Gruppenszene, Dialog und Monolog“ durchgespielt werden. Der Abend beginnt mit ersterer Gattung, wofür sich die aberwitzig zuspitzenden Soiree-Situationen im Pariser Salon der Madame de Villeparisis bestens eignen, die mit einer schlüssigen Choreografie, vielen Slapstick-Elementen und kongenial korrespondierender Musik – seien es Etüden am präparierten Klavier, Blockflöten-Kakofonien oder das Knallen geschlagener Papierbahnen – hervorragend umgesetzt werden. Zwar sei es zunächst eine Herausforderung gewesen, mit vier SchauspielerInnen (Astrid Kohlhoff, Verena Noll, Stefan Ebeling, David Fischer) zwanzig verschiedene Figuren in den Raum zu bringen. Bei den Proben habe man aber bald gemerkt, wie „sich diese Milieusprache verselbständigt und dann gar nicht mehr wichtig ist, wer da gerade spricht oder über wen gesprochen wird“. Welche Gewalt in den dort zu hörenden Sticheleien – die vor allem einen jüdischen Gast treffen – im Ränkespiel der Salonhierarchie steckt, erschließt sich so deutlich. „Dieses Kämpfen um die soziale Existenz finde ich hier sehr hart und schrill geschildert. Da kommt mir Proust wirklich wie ein Sozialanalytiker vor", sagt Christian Fries. Die folgenden Dialogszenen werden dann – wie bei einem Filmset – in Takes präsentiert und in Variationen wiederholt. Dabei kommen die impulsiven Annäherungsversuche des gestandenden Monsieur de Charlus gegenüber dem jugendlichen Erzähler buchstäblich unter die Lupe, indem die Körper der SchauspielerInnen durch eine Livekamera (Silvio Beck) auf die Papierwand projiziert werden. Dass hierbei die Texte nicht von den DarstellerInnen, welche die Szenen spielen, gesprochen, sondern von außen eingelesen werden, sorgt für eine weitere spannende Verfremdung. Als eine Art theoretische Abrundung zu Charlus’ widersprüchlichem Werben folgen schließlich in aufgeteilten Monologen einige von Prousts Reflexionen zur Situation der Schwulen während des Fin de Siècle. Auffällig sind hierbei die Parallelen, die Proust, dessen Mutter Jüdin war, zwischen assimilierten JüdInnen und gesellschaftlich etablierten – doch selten offenen – Homosexuellen zieht, deren Auftreten oft dadurch geprägt war, „ihresgleichen zu meiden“. Diesen „erratischen Block“ im vierten Band der „Suche“ hält Fries für zentral: „Wie er sich da auf über fünfzig Seiten diesem Thema widmet, finde ich ungewöhnlich. Hier ist schon greifbar, dass es sich um eigene Lebenserfahrung handelt.“ Dass Fries' facettenreiche Inszenierung auf diese entdeckenswerten Aspekte in Prousts Werk hinweist und dadurch anregt, nach „Eine Liebe von Swann" am Ball zu bleiben, ist ihr hoch anzurechnen! < Markus von Schwerin


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FOTO: JURASSICA PARKA+JAYCAP PHOTOGRAPHY

Eine eigene Show ist die Krönung einer ordentlichen Dragqueen-Karriere. Zum Start von Jade Pearl Bakers neuer Late-Night-Show „Badeperle“ gratuliert BKA-Showdrag Jurassica Parka ihrer liebsten „Tuntennichte“

Bretterwald > Das BKA-Theater am Mehringdamm besticht nicht nur durch sein stark vielfältiges Programm, sondern ist – gemessen am KünstlerInnen-Portfolio – auch das allerqueerste Theater Berlins. Jetzt mag der eine oder die andere augenrollend behaupten, dass doch sowieso alle (männlichen) Künstler stockschwul sind … Was soll denn da im BKA so Besonderes dran sein? Na ja, das BKA hat eben mit seinem Zugpferd Edith Schröder einfach ein stark homosexuelles Grundgerüst. Und der Chef ist ‘ne Schwuppe, der Barchef ist ‘ne Schwuppe … nur der Techniker ist heterosexuell! Natür-

Badeperle, 20.10., 23:30, BKA-Theater bka-theater.de

lich. Seit einiger Zeit treibt dort ein ziemlich neuer Jungtransvestit sein Unwesen: Jade Pearl Baker. Bekannt geworden ist sie hauptsächlich durch ihre Teilnahme bei „The Voice of Germany“. Dort hatte sie letztes Jahr ihre Seele verkauft und sich so richtig schön vom Privatfernsehen ausschlachten lassen – sie hat es aber ganz gut überstanden. Ihre rauchige Stimme, ihre jazzigen Sounds, keine Drag in Deutschland ist mit Jade vergleichbar. Das ist besonders. Außerdem bin ich ihre Tuntentante, dann kann sie ja nur gut sein! Nun bekommt die Berlinerin ihre eigene monatliche Nachtshow im Foyer: „Badeperle“ heißt das Ganze. Das Konzept macht neugierig, denn sie moderiert die Show, während sie in einer Wanne ein Bad nimmt. Na

samma. Also bevor ich mich darüber beschwere, dass ich immer noch an einem mit Pannesamt verkleideten Gartentisch meine Late-Night-Show moderiere … atmen, Jurassica … atmen … und das nach fast vier Jahren … atmen. Notiz an mich selbst: Die Theaterleitung kontaktieren. Also bevor ich mich meiner übersteigerten Künstlerinnenegozentrik hingebe, möchte ich der kleenen Jade von Herzen gratulieren. Von einem Theater eine Nachtshow angeboten zu bekommen – als Mann in Frauenkleidern –, für mich war das damals so was wie ein Ritterschlag, auch wenn sich das abgedroschen anhört. Damit beweist das BKA Grundvertrauen und Lust darauf, neue Talente zu fördern und aufzubauen. Ein Theater bereitgestellt zu bekommen ist eben doch was ganz anderes, als sich auf Instagram zu schminken und dafür Likes zu bekommen. Eine monatliche Show ist furchtbar anstrengend! Wen lade ich als Nächstes ein? Was mache ich dann mit dem Gast? Was ziehe ich an? Wird die Show unterhaltsam? Was ist, wenn der Gast ‘ne Schlaftablette ist? Wird der Saal wenigstens so voll, dass ich nicht weinen muss? Und so geht das jeden Monat, von Jahr zu Jahr. Manchmal ist es ein Kampf. Ein Kampf gegen die eigene Inkonsequenz, Trägheit, den Selbstzweifel. Manchmal schäme ich mich nach einer Show, weil ich einen Schnaps zu viel getrunken habe. Manchmal bin ich so euphorisch und voller Stolz, weil ich mir und dem Publikum zwei fantastische Stunden bereitet habe … und dann könnte ich platzen vor Liebe zu meinem Beruf. Irgendwie schizophren. Aber so sind wir, liebe Jade. Toi, toi, toi für die Premiere und immer ‘ne Handbreit warmes Wasser über den falschen Titten. Streng dich an, aber bleib so unverkrampft und so wunderbar naturdruff, denn das macht dich aus. Und wehe, du lädst mich nicht mal als Talkgast ein! <

Durch den Abend führen: Thomas Otto 22.08. – 11.11. René Bazinet 14.11. – 25.11. Massimo Rocchi 28.11. – 09.12. Sophie Berner 12.12. – 13.01. Massimo Rocchi 16.01. – 20.01. Thomas Otto 23.01. – 24.02. Regie: Rodrigue Funke

www.wintergarten-berlin.de Ticket-Hotline: 030 - 588 433 | Potsdamer Str. 96, 10785 Berlin


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John Grant: Love Is Magic (Bella Union/PIAS/Rough Trade), ab dem 12.10. erhältlich SIEGESSÄULE präsentiert John Grant live, 14.11., 20:00, Astra

Gemeine Schnepfe

FOTO: MARCUS WITTE, HAIR & MAKE-UP: ANTINA CHRIST

John Grant ist zurück. Mit seinem vierten Soloalbum „Love Is Magic“ wendet sich der schwule Crooner und Meister der Verletzlichkeit voll und ganz der elektronischen Musik zu, ohne dabei seinen eigenen Stil aufzugeben. SIEGESSÄULEChefredakteur Jan Noll traf ihn zum Gespräch auf dem Dach des taz-Gebäudes > John, der erste Song von deinem neuen Album ist voller Referenzen. Kaum ein politisches Thema der Gegenwart, das in „Metamorphosis“ nicht auftaucht ... Das sind so Themen, mit denen man sich gerne von den wichtigen Dingen im persönlichen Alltag ablenkt. Das macht man, weil man zum Beispiel nicht mit seiner Unfähigkeit fertig wird, den Tod der eigenen Mutter zu betrauern. Stimmt, im Refrain geht es plötzlich um deine Mutter. Da kommen dann die wirklich wichtigen Themen hoch.


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Sind die politischen Themen in „Metamorphosis“ also weniger wichtig? Nein, die sollte man schon ernst nehmen. Aber wahrscheinlich sind sie nicht so wichtig wie der Tod der eigenen Mutter. Zumindest auf einer persönlichen Ebene. Im Alltag geht man diesen privaten Themen allerdings aus dem Weg, indem man sich beispielsweise die ganze Zeit über Trump aufregt. Dabei lohnt es sich überhaupt nicht, sich mit dem zu beschäftigen. In die Trump-Geschichte hast du dich ‘ne Zeit lang ziemlich reingesteigert, hab ich im Internet gelesen. Du warst heftig angepisst von ihm. Ja, bin ich auch immer noch. Aber man hält das einfach nicht aus, sich ständig damit zu beschäftigen. Das macht einen selbst total fertig und der macht einfach weiter. Das ist schon krass. Im Refrain geht’s ja nicht nur um deine Mutter, sondern auch um Religionskritik. Es geht um die Vergeblichkeit religiöser Praktiken wie Beten. Ist Religion ein Thema, mit dem du sehr haderst? Ja, das stimmt. Ich denke viel darüber nach. Weil du merkst, dass du dich aus dem christlichen Glaubenssystem nicht lösen kannst? Nein, weil ich an den Punkt gelangen möchte, wo ich weiß, was ich ganz persönlich eigentlich über Gott und Religion denke, unabhängig von dem, was mir als Kind eingetrichtert wurde. Aber es ist sehr schwierig, sich von diesen Prägungen zu lösen. Von den Dingen, die man jahrzehntelang geglaubt hat. Hast du sie geglaubt oder wurden sie dir nur eingetrichtert? Ich hab das alles geglaubt, was mir im Rahmen meiner streng religiösen Erziehung erzählt wurde. Aber die Frage ist, warum habe ich es geglaubt? Heute zu sagen, dass es Gott nicht gibt, nur weil diese Leute mich in meiner Jugend aufgrund meiner Homosexualität mies behandelt haben, fände ich allerdings zu hart. Man macht es sich damit zu einfach. Das ist eine Sache, die ich nicht sehr oft in Gesprächen thematisiere, weil es so privat ist und weil ich nicht ganz genau weiß, was ich dazu sagen oder denken soll. Aber was meine Vergangenheit anbelangt, glaube ich schon, dass ich mich ziemlich gut mit ihr auseinandergesetzt habe. Auf „Love Is Magic“ gibt es viele Lie-

der, die sich abfällig und zynisch mit Männerfiguren auseinandersetzen. Dabei scheint es aber nicht nur um persönliche Geschichten zu gehen. Du rechnest mit Männlichkeit generell ab. Mit bestimmten toxischen Archetypen. Würdest du sagen, du befindest dich in einem generellen Konflikt mit Männlichkeit? Auf jeden Fall! Ich kann vieles davon überhaupt nicht ab. Was mir alles eingetrichtert worden ist, wie ein Mann zu sein, wie Männlichkeit auszusehen hat. Ich bin sehr hart verurteilt worden, weil ich kein „Mann“ in dem Sinne war, wie ich es hätte sein sollen. Deshalb habe ich diesbezüglich viel Wut in mir. „Smug Cunt“ handelt von Donald Trump, oder? Ja, von Donald Trump oder Putin. Von all diesen Männern, die für toxische Männlichkeit stehen. Typen, die besessen von Gier raus in die Welt gehen, um bewusst Leute fertigzumachen, zu unterwerfen. Ich finde die so hässlich, ich kann dieses Verhalten einfach nicht verstehen. Im letzten Song der Platte geht es um Chelsea Manning. Darin gibt es die Textzeile: „You can't stop the progress of the truth, try as you might.“ Sinngemäß: Man kann die Wahrheit nicht aufhalten. Dabei wird sie heutzutage vor allem durch Donald Trump immer mehr zu einem relativen Begriff. Ja. Aber wenn diese Wahrheit, was immer das sein mag, erst mal in einem Wurzeln geschlagen hat, dann kann man sie nicht aufhalten. Sie entwickelt sich immer weiter, egal was man macht. Glaubst du an den Sieg der Wahrheit? Mal ganz pathetisch: Glaubst du, dass „die Guten“ gewinnen? Ich weiß es nicht. Momentan sieht es nicht so aus. Ich möchte aber daran glauben, dass es so ist, obwohl ich nicht weiß, ob ich das kann. Wahrheit ist ein Prozess. Es ist nicht so, dass man sie auf einen Schlag entdeckt an einem Tag. Jeden Tag im Laufe des Lebens bekommt man ein bisschen mehr davon mit. So lange, bis man sie nicht mehr leugnen kann. Im „postfaktischen Zeitalter“ gilt Wahrheit nicht mehr viel, ein Beweis wird einfach zur Lüge erklärt. Beängstigend, oder? Ja, da ist noch was anderes im Gange. Was, weiß ich nicht. Bist du ein Verschwörungstheoretiker? Nee, nicht im eigentlichen Sinne. Aber ich glaube schon, dass da irgendetwas hinter den Kulissen passiert. Sonst könnten bestimmte Dinge überhaupt nicht sein.

Du meinst weltpolitisch? Na ja, es gibt schon ein paar Vernetzungen, die weird sind, so mit Russland und den US-Präsidentschaftswahlen zum Beispiel. Die machen schon irgendetwas, da geht einiges ab, von dem keiner weiß. Ich würde sogar sagen, dass wir das meiste nicht wissen. Wie zu DDR-Zeiten zum Beispiel oder in der UdSSR damals. In Russland hat sich diesbezüglich meiner Ansicht nach nicht viel geändert. Und die USA sind da auch nicht besser. Das ist deine erste Platte, die komplett elektronisch ist. Die Songs klingen aber nicht wie zeitgenössische Elektronik. Liegt das daran, dass du mit eher alten, analogen Geräten arbeitest? Ja, auch. Ich versuche die ganze Zeit, die eigene Stimme zu finden. Und die dann zu destillieren, sodass nur das Ich übrig bleibt. Und ich glaube, dass mir das gelungen ist bei dieser Platte. Es war echt die reinste Wonne. (lacht) Deine Songs werden immer weniger elegisch oder traurig, dafür aber immer zynischer und ironischer. Das ist mir noch nicht aufgefallen. Ach, come on! Nee, echt. Ich hab da null Außenperspektive, weil ich zu nah an der Sache dran bin. Ich würde sogar sagen, dass ich weniger zynisch geworden bin. Klar gibt es Songs wie „Diet Gum“. Auf den ersten Blick ein lustiges Lied voller Zynismus, aber eigentlich geht es um den Kampf mit sexueller Abhängigkeit. Ein eher ernstes Thema. Lieder wie dieses sind nur ein Teil der Geschichte, die ich mit dem Album erzählen wollte. „Is He Strange“ oder „The Common Snipe“ sind dagegen einfach nur wahrhaftig. Ich biete also auf der einen Seite ein bisschen absurdes Theater und dann aber auch Wahrheit. Die Platte gibt einen Einblick in den Alltag von einem aus acht Milliarden Menschen mit eben all den Facetten, die auch das Leben hat. Apropos „The Common Snipe“ (Die gemeine Schnepfe, Anm. d. Red.). Das ist ein Lied über Vogelarten. Warum? Als ich noch mit meinem Partner zusammen war, habe ich ihn in einem Feld stehen sehen, wie er sich diesen speziellen Vogel angeschaut und wie er ihm zugehört hat. Und dieses Bild und das Geräusch der Schnepfe wurden für mich zur Metapher für die Schönheit meines damaligen Freundes. Weil er diese Kreatur wirklich wahrgenommen hat. In dem Moment habe ich ihn noch tiefer geliebt, weil ich gesehen habe, dass er so vieles merkt. Das war so schön. <


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FOTO: WARNER/MACHADO CICALA

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Rücklichter des Pop Cher: Dancing Queen (Warner), ab dem 28.09. erhältlich

Im Fahrwasser ihrer Filmrolle in „Mamma Mia! Here We Go Again“ hat Cher ein Album mit ABBA-Klassikern aufgenommen. So weit, so camp irgendwie. Doch was mit ein bisschen kreativer Hingabe eine fulminant glamouröse Trash-Revue hätte werden können, entpuppt sich leider als Nummer-sicher-Karaokeshow

> Was an Cher so fasziniert? Also außer diesem krassen Jugend-Deal mit der Hölle, der sogar Dorian Gray alt aussehen lässt? Na, wie selbstverständlich bei der mittlerweile (mindestens) 72-Jährigen Progressivität und Scheintod in eins fallen! Der globale Sound der Gegenwart stellt – noch mal mehr als bereits die Jahre zuvor – einen verdammten Kniefall vor ihrem 1998er-Album „Believe“ dar. Man muss doch nur irgendeinen Charts-Act einlegen! Diesen heute so omnipräsenten Autotune-Zeitgeist hat Cher dabei einfach mal schon vor 20 Jahren erschaffen. Das kann man nicht mehr toppen, da können sich andere Künstler auf den Kopf stellen. Parallel dazu wirkt allerdings die „Idee“, ein ABBA-Coveralbum rauszubringen, jetzt so unendlich leer und abgehängt. Denn wer weiß es nicht: Wenn man überhaupt keinen Schimmer mehr hat, was für Musik gerade angesagt ist, ABBA geht immer. Es ist der Soundtrack für die spezielle Stunde deiner öden Firmenparty, wenn es der DJ wirklich gut meint mit allen angesoffenen Geschöpfen, die von aktueller Popmusik schon lange nicht mal mehr die Rücklichter sehen. Von diesem völlig korrumpierten Kniff weiß auch Cher nicht erst seit ihrem Engagement bei der erfolgreichen Musikkomödie „Mamma Mia“. „Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)“, „Fernando“, „Waterloo“ ... da zuckt eben noch der letzte Zombie zum Dancefloor. Diesen Vibe hat vor 13 Jahren schon Madonna in ihrem Stück „Hung Up“ genutzt. Beim zentralen musikalischen Thema darin handelt es sich um ein Zitat des ABBA-Klassikers „Gimme! Gimme! Gimme!“, das Madonna mit ihrem eigenen Stück verquickte. Chers Disco-Versionen der durchgenudelten Klassiker sparen sich indes jegliche Eigenleistung und sind teilweise so nah an den Originalen dran, dass schon fast Karaoke-Stimmung aufkommt. Hier läuft halt einfach ABBA. Daher: Wer ABBA scheiße findet, wird dieses Album hassen. Bloß wer hasst schon ABBA? Niemand, genau. Insofern gibt es wohl nur GewinnerInnen bei dieser Platte (ja, „The Winner Takes It All“ ist auch drauf). Tanzt die magische Egalheit. Cher hat es so angeordnet. Was soll man machen?! < Linus Volkmann

1918 – 1948 – 2018 17. Oktober 2018, 20 Uhr Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal Bach, Schönberg und Williams (Uraufführung)

Sheridan Ensemble Justin Doyle Dirigent Tickets  ab 20  € T + 49.(0)30.20 29 87 25 tickets@rias-kammerchor.de


Musik 41

LOFT.DE FACEBOOK .COM/LOFTCONCERTS

MATT SIMONS

TOM ODELL

29.10. COLUMBIA THEATER

2.11. COLUMBIAHALLE

POLIÇA & STARGAZE 1.11. HEIMATHAFEN

HONNE 5.11. ASTRA

THE CAT EMPIRE

FATHER JOHN MISTY

NATALIE PRASS

JADE BIRD

BLACK EYED PEAS

MØ

7.11. HUXLEYS

6.11. TEMPODROM

14.11. BI NUU

16.11. MAX-SCHMELING-HALLE

14.11. PRIVATCLUB

20.11. ASTRA

ALEX CLARE

OI VA VOI

LILY ALLEN

ANNA CALVI

20.11. BI NUU

22.11. BI NUU

4.12. ASTRA

18.01. ASTRA

TICKETS: KOKA36(.DE)

Die Lounge 17. Oktober 2018 Mi 19.30 Uhr silent green Kulturquartier

»Interbellum« Rundfunkchor Berlin und seine Solisten Gijs Leenaars Dirigent Gayle Tufts Moderation DJ Malfatti

NEW ALBUM OUT NOW CD / 2LP LTD DELUXE 2LP DIGITAL LIVE 10.11. Rolling Stone Weekender 12.11. Köln 13.11. Hamburg 14.11. Berlin 16.11. Rolling Stone Park www.johngrantmusic.com

Tickets 15 Euro Tel. 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


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FOTO: BAO NGO

42 Musik

Lonesome Cowboy Mitski ist mit dem täglichen Rassismus der USA aufgewachsen. Jetzt macht sie großartige Musik zur Selbsttherapie – und zur Selbstbefriedigung. Im August erschien ihr neues Album „Be the Cowboy“, jetzt ist sie auf Tour Mitski: Be the Cowboy (Dead Oceans), jetzt erhältlich Mitski live, 04.10., 20:00, Musik & Frieden

> Es ist ein offenes Geheimnis: Amerikanische Popmusik war noch nie so langweilig und so berechenbar wie heute. Umso wichtiger ist der Gegenpol, den Mitski Miyawaki liefert: Die 27-Jährige produziert und komponiert ihre Musik in Eigenregie bzw. verarbeitet Impressionen eines Landes, das ihr eine schwierige Jugend beschert hat: „Das größte Problem ist wohl, dass die USA nie einen Krieg im eigenen Land verloren haben“, sagt sie. „Die Leute haben keine Ahnung, wie es ist, zum Opfer von Atombomben zu werden. Wahrscheinlich resultiert ihre Arroganz daraus.“ Die Schärfe und die Verbitterung kommen nicht von ungefähr: Mitski ist innerlich zerrissen. Die wortgewaltige Frau ist halb Japanerin, halb Amerikanerin. Als Diplomatentochter wuchs sie in 13 verschiedenen Ländern auf – u. a. in Tschechien, der Türkei, Malaysia und dem Kongo –, ehe ihre Eltern in den Big Apple zogen. Dort wurde sie an der Highschool gehänselt und gemobbt – und fand ihr Heil in der Musik: „Sie ist das perfekte Vehikel, um mich auszudrücken.“ Wie leidenschaftlich und ambitioniert sie ist, unterstreicht die versierte Multiinstrumentalistin mit einem breiten stilistischen Spektrum zwischen Indie-Rock, Piano-Pop und Electronica, zwischen PJ Harvey und Sia – aber auch mit der Tatsache, dass sie fünf Alben in fünf Jahren aufgenommen hat, ihre eigene Managerin, Produzentin und Bookerin ist, bis zum sprichwörtlichen Umfallen tourt und mit „Be the Cowboy“ ein regelrechtes Konzeptwerk vor-

legt: 14 Stücke über das Musikerinnenleben, die Entbehrungen „on the road“ und die Auswirkungen auf Psyche und Physis. „Was tourenden Musiker*innen besonders zu schaffen macht, ist die Isolation. Einfach weil der Job einem anderen Rhythmus folgt als ein normaler Beruf. Du bist ständig woanders, es ist schwer, soziale Kontakte zu knüpfen, und keiner kann sich mit deinen Erfahrungen identifizieren. Also vereinsamst du und wirst zur Außenseiter*in.“ Was sich – so Mitski – in ihrem Sexualleben fortsetze: Sie sei unfähig, feste Beziehungen einzugehen, habe viele schlechte Erfahrungen gemacht und fühle sich wegen ihrer Körpergröße (Mitski ist sehr klein), ihres ethnischen Backgrounds und ihrer kindlichen Art schlichtweg nicht ernst genommen. Weshalb sie auf dem Cover ihres neuen Albums als unnahbares Model posiert, im Albumtitel mit der Cowboy-Idee kokettiert und im Stück „Lonesome Love“ offen und empowernd von Selbstbefriedigung singt: „nobody fucks me like me“. Ein lockerer, humorvoller und selbstbewusster Umgang mit der eigenen Sexualität, der Mitski zahlreiche Hörer*innen aus der LGBT-Community beschert – genau wie geballtes Kritikerlob, gut gefüllte Konzerthallen und Gastspiele im Vorprogramm von Lorde und den Pixies. Nur: reich wird sie dadurch nicht. Aktuell hat sie keinen festen Wohnsitz und ihr persönliches Hab und Gut ist in einem Lagerhaus in Philadelphia deponiert. „Ich lebe aus dem Koffer. Aber das sorgt auch dafür, dass ich keine Miete zahlen muss. Zwischen zwei Tourneen gönne ich mir allenfalls ein nettes Airbnb, das muss reichen. Ich weiß, dass ich das nicht ewig machen kann. Aber solange ich in meinen Zwanzigern bin, kriege ich das hin.“ Wer sich persönlich von Mitskis Fähigkeiten überzeugen will: Am 04.10. gastiert sie in Berlin. < Marcel Anders


FOTO: TOM SHEEHAN

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John Howard: „Incidents Crowded With Life”, Fisher King, 570 Seiten, 17,99 Euro John Howard: Kid in A Big World, The Hidden Beauty 1973–1979, Can You Hear Me OK? (YouAreTheCosmos.com), jetzt erhältlich

Hidden Beauty John Howard hätte 1975 Englands Antwort auf Barry Manilow sein können. Wie er als offen Schwuler schnell wieder aus der Sphäre der Stars hinauskatapultiert wurde, zeichnen nun seine Memoiren nach. Zeitgleich erscheinen drei LPs > Dass der seit 2005 wieder aktive Sänger und Pianist die Entstehungsgeschichten seiner Songs in kurzweilige Anekdoten packen kann, beweist er regelmäßig auf seinem Videoportal. Für die Empfänger*innen seines Newsletters war es dennoch überra-

schend, als er Anfang 2016 verkündete, monatlich ein Kapitel seiner Autobiografie zu posten. Howard hielt Wort – bis ihm ein Verlagsvertrag angeboten wurde: Nun liegen zwischen zwei Buchdeckeln auch die Schlusskapitel vor! Parallel dazu sind drei LPs erschienen, deren Musik in der Zeit entstand, die hier hauptsächlich beschrieben wird: von der Ankunft des 20-Jährigen in London im Sommer 1973 bis zum Herbst 1976, wo er in einem Hospital mit Knochenbrüchen aufwacht. Howard geht jedoch chronologisch vor und zeigt, dass es bereits während seiner Kindheit kuriose Begebenheiten gab, über die zu berichten lohnt: die aparte Didaktik seiner Klavierlehrerin, die Geschlechterverwechslung des Pfarrers beim beichtenden 10-Jährigen oder der unverhoffte Partnerlook des in Lila gewandeten Teens mit dem Bischof auf Schulbesuch. Auch die ihn später umgebenden Geschäftsleute, Kolleg*innen und Liebhaber werden mit ihren Marotten und Ausflüchten genau ins Visier genommen. Dabei wird der blauäugige Protagonist, der sich allzu sehr auf seinen Manager verlässt, auch selbst nicht geschont. Zwar konnte Howard stets auf ihn bauen, wenn er wegen seiner fatalen Vorliebe für vermeintlich reuige Kriminelle in brenzlige Situationen geriet. Im Umgang mit der Musikindustrie verlangte Howards „Londoner Ersatzpapa“ jedoch, dass dieser seine Homosexualität verberge und knickte ein, als vom „Album-Künstler“ plötzlich Single-Hits eingefordert wurden. Obwohl Howard dann in Windeseile eine LP voll brillanter, Streichorchester-ummantelter Liebeslieder einspielte, wurde sie abgelehnt, da „Can You Hear Me OK?“ nicht wie eine typische Platte des Disco-Produzenten Biddu klang. Eine kurzsichtige Entscheidung, wenn man bedenkt, welchen Erfolg (der damals nicht offen schwule) Barry Manilow kurz darauf mit ähnlich arrangierten Piano-Balladen hatte. Statt sich frustriert einzuigeln, verdingte sich Howard ohne Plattenvertrag danach in Edelrestaurants als Schmuse-Hits schmachtender Dinner-Untermaler. Nach Feierabend vergnügte er sich in einschlägigen Clubs wie dem Gigolo und kam so auch auf den Disco-Geschmack: der auf der Raritäten-LP „The Hidden Beauty" zu findende Track „Don't Shine Your Light" bietet mit Kuhglocken-Beats, funky Gitarrenlicks und verzückten FalsettChören alles, was die Queer-Classics von Bee Gees bis Sylvester so unwiderstehlich macht! < Markus von Schwerin

20.11.2018

Karten erhältlich unter 01806 - 777 111* sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Informationen unter www.concert-concept.de *(max. 0,20€/Anruf aus dem dt. Festnetz / max. 0,60€/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

ADMIR ALSPALAST

BERLIN | BEGINN: 20 UHR


Serviceim

Nollendorf Kiez

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LIPP UND LUTZ ZAHN A RZTE U N D

K O L L E G E N

Feel Freeze

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Soap&Skin

Nollendorfplatz 8 – 9 (030) 321 20 69 www.lipp-lutz.de

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„Feathers & Scars“ Icons Creating Evil Art

„From Gas to Solid/You Are My Friend“ Play It Again Sam/PIAS

> „I’m your glitter-trans-prince, queer child“, intoniert trans Mann Raymonde Gaunoux vom dänischen Electropop-Duo Feel Freeze in „Bend The Night“ mit einer glockenhellen Stimme, die an Marcella Detroit von Shakespears Sister erinnert. Sicherlich der – nun ja – queerste Moment der Platte. Das Debütalbum der Band kommt nämlich mit jeder Menge schöner Balladen und LGBTI-Empowerment daher, ist aber musikalisch etwas arg konventionell geraten. Zuckersüßer, 90er-angehauchter Softpop, der sich mitunter zieht wie Kaugummi. Das hat zwar seine Momente wie in der catchy Vorab-Single „Bridge To Your Heart“ ist insgesamt aber etwas zu lauwarm geraten. <

> Während sich die österreichische Künstlerin Anja Plaschg alias Soap&Skin nach ihrem Erfolgsalbum „Narrow“ (2012) für sechs Jahre mehr oder weniger zurückzog, wurden zwei ihrer Songs zu Indiehits: die bleischwere Interpretation des DesirelessKlassikers „Voyage Voyage“ und „Goodbye“, ein depressiver Track, den sie gemeinsam mit dem Elektroniker Apparat aufgenommen hatte. Spätestens durch dessen Verwendung als Titelstück der NetflixSerie „Dark“ war er 2017, fünf Jahre nach seiner Veröffentlichung, wieder in aller Munde. Der ideale Zeitpunkt also für ein neues Album. „From Gas to Solid ...“ bleibt zwar Plaschgs Mischung aus Pianostücken, orchestralen Arrangements und effektvoll eingesetzter Elektronik treu, ist allerdings im Vergleich zu den düsteren Vorgängerplatten überraschend versöhnlich, fast fröhlich ausgefallen. <

extra scharf optik 2 Maaßenstraße 8, Berlin Schöneberg Fr.: 11:00 11:00 - 19:30 Uhr, Uhr, Sa.: 11 11 - 16 Uhr Di - Fr.: Tel. 217 52 775, www.extrascharf-optik.de www.extrascharf-optik.de Tel.

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Villagers

Valerie Renay

„The Art Of Pretending To Swim“ Domino

„Your Own Shadow “ valerierenay.bandcamp.com

> Drei Jahre nach dem intim-vernuschelten „Darling Arithmetic“ dreht Conor O’Brien, Mastermind der irischen Indieband Villagers, für die neue Platte an der Produktionsschraube. Hektisch schnatterndes Schlagzeug, Streicher, Bläser, Samples und elektronische Spielereien verbindet der schwule Künstler mal zu Sixtiespop-, mal zu Jazzoder Folk-angehauchten Songs. Highlights sind dabei das flockige „Long Time Waiting“ mit knarzigen Electroschnipseln und das sich episch aufbauende „Ada“ über die Mathematikerin Ada Lovelace, die bereits im 19. Jahrhundert die erste Programmiersprache entwickelte. <

> Die Arbeit am ersten Soloalbum war für die in Berlin lebende Noblesse-Oblige-Sängerin Valerie Renay ein Selbstfindungstrip – vom Kampf mit den eigenen Dämonen bis zum finalen Empowerment. Ohne ihren Bandkollegen Sebastian Lee Philipp komponierte, arrangierte und produzierte sie die Platte weitgehend alleine, spielte alle Instrumente. „Your Own Shadow“ beeindruckt weniger durch technische Skills als vielmehr durch eine minimalistische Direktheit des künstlerischen Ausdrucks, der man sich nicht entziehen kann. Dunkle, elektronische Postpunk-Chansons irgendwo zwischen Charlotte Gainsbourg und Malaria! < Texte: jano


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FOTO: MARCUS WITTE

Performerin Absinthia Absolut ist Clubqueen und Lip-Sync-Assassin mit Leidenschaft. Für das Drehmoment schreibt sie über „The Very Best of Deee-Lite“, das 2001er-Best-of-Album der US-Clubcombo Deee-Lite

Drehmoment mit Absinthia Absolut > Für viele wird es fast schockierend sein: Mein Drehmoment handelt nicht von Madonna! Das weiß ja bald jeder, dass sie mir über alles geht, und die Auswahl eines einzigen Albums wäre schier unmöglich für mich gewesen. Stattdessen sind Deee-Lite angesagt und zwar mit ihrem 2001 erschienen Best-of-Album. Viele von euch kennen die Hit-Single „Groove Is In The Heart“ und dank ihr bin auch ich auf die funky freshe Band gestoßen. Allerdings erst Anfang 2000, als ich zu meiner Teenagerzeit fast jedes Wochenende dazu im Club tanzte. Unglaublich: Zu diesem Zeitpunkt war der Song bereits zehn Jahre alt! Ich war fasziniert, denn der Sound des Tracks klang wie gerade frisch produziert. Deee-Lite wirkten zeitlos auf mich. Es dauerte nicht lange, bis ich neugierig auf mehr wurde und mein Plattendealer mir das Best-of-Album ans Herz legte. Hier hatte ich nun die geballte „deee-groovy“ Power. Die Lyrics handeln vom freien Leben, von Politik, Umwelt, Liebe und natürlich ganz viel Partyfeeling. Sie setzten sich so direkt mit US-Politik oder Safer Sex auseinander, wie es heute kaum mehr Künstler*innen in ihrer Musik tun. Quasi während man tanzt, macht es auf einmal klick, und man fängt an, über bestimmte Dinge nachzudenken. Themen, die viele beschäftigen, wurden in groovy Clubsounds gepackt, mit einem Weitblick auf ein alternatives Leben und das Infragestellen gesellschaftlicher Normen. Mein queer Heart schlägt höher bei dieser Kombination aus zugänglichen, inhaltlich wertvollen und ungezügelten Messages. Natürlich besingen sie auch das Clubleben, was von ihren leicht psychedelisch angehauchten Videos illustriert wird, die meiner Ansicht nach Parallelen zu den Beatles ziehen. Im Song „Love Is Everything“ kommt die sirenenartige Stimme von Sängerin Lady Miss Kier wundervoll zur Geltung. Auch hier berühren mich die Lyrics auf einer sehr persönlichen Ebene. Deshalb hört man diesen Song des Öfteren auch in meiner Insta-Story. Deee-Lite vermitteln mit ihrer Musik einen positiven Vibe, der für mich auch knapp 30 Jahre nach der Veröffentlichung ihrer ersten Single noch frisch klingt. Ob im Park mit einem Drink, beim Fertigmachen für eine Party oder einfach auf dem Weg zur Arbeit. Man bekommt ein Lächeln auf die Lippen und das Bedürfnis, die Hüften zu schwingen. <


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Festival der Triebe Radikal, politisch und sehr sexy: Das Pornfilmfestival steigt vom 23. bis zum 28. Oktober im Moviemento und bietet wieder aufregende Dokus, Spiel- und Kurzfilme, die diesmal vor allem aus Lateinamerika kommen. Als Gast wird u. a. die schwule Pornolegende Peter Berlin erwartet

SIEGESSÄULE präsentiert 13. Pornfilmfestival Berlin, 23.–28.10., Moviemento, Spektrum, Babylon Kreuzberg, Altes Finanzamt, pornfilmfestivalberlin.de Festivalparty, 26.10., 22:00, Lido Preisverleihung und Abschlussparty, 28.10., 23:00, Monarch Alle queeren Termine zum Pornfilmfestival im Programmteil

> Zum 13. Mal findet das Pornfilmfestival statt. Gegründet von Filmemacher Jürgen Brüning, kann sich das Event über jährlichen ZuschauerInnenzuwachs freuen und wird 2018 womöglich die Marke von 10.000 verkauften Tickets knacken. Wie immer steht ein Programm von weit über 100 Filmen an. Es geht um Sex, Liebe und Triebe, aber genauso um Neugier, Fantasie und Körperpolitik. Ein Schwerpunkt 2018 ist „Lateinamerika mit mehreren Spiel- und Dokumentarfilmen aus Brasilien, Mexiko und Argentinien“, sagt Festivalkurator Jochen Werner, Filme, „die sich auf eine sehr politische Art und Weise mit Körper, Gender und Sexualität auseinandersetzen“. Da eilt der argentinischen Produktion „Las Hijas del Fuego“ schon ein Ruf voraus, der sie als Eröffnungsfilm prädestiniert. Beim Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independiente erhielt der Film als „obra intensa, poética, pornográfica y militante“ (intensives, poetisches, pornografisches und militantes Werk) den Preis als bester Wettbewerbsfilm. Es geht in der Literaturverfilmung zwar um Sex und Lust, aber auch um die schwesterliche Solidarität der Protagonistinnen. Ein sexpositives Roadmovie, das die KuratorInnen alle begeistert habe, sagt Werner. Zwei Filme, die in diesem Jahr bei der Berlinale mit dem Teddy prämiert wurden, sind Teil des Südamerika-Schwerpunkts: „Bixa Tra-

vesti“ (Tranny Fag) zeigt die Sängerin und trans*Aktivistin Linn da Quebrada bei ihrem lautstarken Kampf gegen Rassismus und Homophobie – mit ganzem Körpereinsatz (Bester Dokumentarfilm). In „Tinta Bruta“ (Bester Spielfilm) geht es um Pedro, der sein Leben mit Internetauftritten finanziert, bei denen er als „Neonboy“ seinen nackten Körper mit fluoreszierenden Farben bemalt und sich eines Tages aus der Sicherheit der Chaträume herausbegibt. „La Región Salvaje“ aus Mexiko gehört ebenfalls zum Festival-Fokus; eine Story um homosexuelle Lust und Entfesselung verdrängter Begierden mit dämonischer Komponente. Die Retrospektive ist der Porno-Ikone Peter Berlin gewidmet, die auch als Ehrengast erwartet wird. Mit nur zwei Filmen, „Nights in Black Leather“ und „That Boy“ – beide im Festivalprogramm wie auch seine Kurzfilme, die allesamt digital restauriert wurden –, sowie seinen Selbstporträts wurde er in den 70er-Jahren zum Schwulenidol einer ganzen Generation. Trotz seiner für heutige Sehgewohnheiten eigenwilligen Bravo-Boy-Frisur. Als besonderes Event kündigt Werner den Klassiker „Eis am Stiel“ an, Nostalgie fürs Zwerchfell und nicht zuletzt ein Berlinale-Film (1978), der jetzt


Film 47

FOTO: PORNFILMFESTIVAL

Eröffnungsfilm des Pornfilmfestival: „Las Hijas del Fuego“

„einer neuen Generation gezeigt“ werden soll. Damals war er bahnbrechend ... Besonders beliebt ist die Sektion der Kurzfilme, die in so aufregenden wie unterschiedlichen Programmen wie Fun Porn Shorts, Dark Vision Shorts oder, ganz innovativ, als Palimpsest Porn Shorts präsentiert werden. Letzteres mit neu bearbeiteten filmhistorischen Fundstücken. Der Abschlussfilm „The Artist and the Pervert“ um den österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas und seine Frau Mollena William-Haas zeigt eine Beziehung zwischen einem weißen Meister und seiner Schwarzen Sklavin. Das Filmdebüt der

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Filmjournalistin Beatrice Behn wird sicher für reichlich Diskussionen sorgen. Das PFF hat sich im Lauf der Jahre immer mehr auch zum Treffpunkt der Branche entwickelt. Networking ist einer der wesentlichen Bestandteile und öfter kommt es zur Zusammenarbeit zwischen internationalen FachbesucherInnen und Fachleuten und es entstehen direkt neue Filme durch die internationale Ballung von Talent. Maßgeblich am Erfolg des Festivals ist seit Jahren das Team des Moviemento Kinos beteiligt, das alle Interessierten, egal welchen Alters oder welcher Szene zugehörig, willkommen heißt und so „einen besonderen Raum schafft“. Auch wenn der Rahmen des Veranstaltungsorts aufgrund des Zustroms fast aus den Nähten platzt. Aber diese Räume sind „einfach unser Zuhause geworden“, sagt Werner. Deshalb wurde zusätzlich das Babylon Kreuzberg ins Boot geholt. Dort laufen u. a. Publikumsmagneten wie die Lesbian Porn Shorts oder Competition Shorts. Im Spektrum in der Bürknerstraße gibt es Filme und Panels. Etwa zum Thema „Fucking Pay For Your Porn?!” Das betrifft sowohl die Produktionsbedingungen als auch das Konsumverhalten in Zeiten von Youporn … Wie kann AbnehmerInnen klargemacht werden, dass auch hier die Beteiligten davon leben können müssen? Interessant auch das Panel „Porn vs the Mainstream”, u. a. mit der Fragestellung „Wie sieht es aus, wenn TV-Formate sich mit dem Thema Pornografie oder Sexarbeit auseinandersetzen?” Preise für den jeweils besten Kurz-, Dokumentar- und Spielfilm gibt es am Ende des Festivals. Und spätestens bei der Abschlussfete im Monarch nach der Preisverleihung wird gefeiert, bis die Wolken wieder lila sind. < Frank Hermann


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FOTO: UNIVERSUM / MENUET

Victor Polster (li.) als Lara in „Girl“

Der Körper, dein Feind Die Coming-of-Age-Story einer 15-jährigen Balletttänzerin verbindet der belgische Regisseur Lukas Dhont in „Girl“ mit einem Trans*drama, das zwar berührt, aber auch nicht ganz unproblematisch ist Girl, B/NL 2018, Regie: Lukas Dhont, mit Victor Polster, Arieh Worthalter, ab 18.10. im Kino SIEGESSÄULE präsentiert Preview bei MonGay, 01.10., 22:00, Kino International

> Tanzen ist für Lara alles. Um auf eine renommierte Ballettschule gehen zu können, zieht die 15-Jährige mit ihrer Familie – dem alleinerziehenden Vater und dem kleinen Bruder – nach Brüssel. Die Konkurrenz dort ist gewaltig; das Training belastet den Körper oft bis über die Schmerzgrenze hinaus. Doch Lukas Dhonts Langfilmdebüt „Girl“ ist mehr als ein Film über die Anfänge einer Tanzkarriere und die Opfer, die eine Jugendliche dafür bringen muss. Parallel erzählt er eine weitere Geschichte rund um Willensstärke und körperliche Transformation: Lara ist transweiblich; seit einer Weile nimmt sie Pubertätshemmer und zählt die Tage bis zur Hormonbehandlung. Von Anfang an nehmen wir Lara als Mädchen wahr; ihre Familie und ihr Umfeld akzeptieren sie so, wie sie ist – eine erfrischende Abwechslung zu den üblichen Coming-out-Geschichten. Vielmehr konzentriert sich Dhont auf die inneren Kämpfe seiner Hauptfigur. Typisch Teenie, spricht Lara nicht viel. Die Kamera jedoch fängt jedes Detail ihrer Mimik und Gestik ein, bleibt auch beim Tanzen ganz nah an ihr dran und wirbelt die ZuschauerInnen mit durch den Saal. Unmittelbar spüren wir Laras Freude, ihren Ehrgeiz, aber auch ihren Schmerz, der in aller körperlicher Drastik gezeigt wird: das Abkleben der männlichen Genitalien, das die Haut gerötet zurücklässt, ebenso wie ihre zerquetschten, blutigen Zehen nach stundenlangem Spitzentanz. Diese visuelle Nähe schafft Empathie, ist jedoch nicht ganz unproblematisch, weil hier – wieder einmal – das Leiden

einer trans* Person am eigenen Körper in den Vordergrund gerückt wird. In langen Einstellungen betrachtet sich Lara im Spiegel, betastet ihre viel zu langsam wachsenden Brüste und fiebert der geschlechtsangleichenden OP entgegen. In gewisser Weise gibt die Tanz-Thematik den Fokus auf den Körper vor. Dennoch kann man sich fragen, warum gerade das trans* Narrativ des „Gefangenseins im falschen Körper“ wieder und wieder bedient werden muss. Zumal es das ohnehin im Mainstream verankerte Bild festigt, dass sich eine Frau nur mit Brüsten und Vagina „ganz“ fühlt. Auch dürfte die Entscheidung, die Rolle der Lara mit einem cis-männlichen Darsteller zu besetzen, dem Regisseur nicht unbedingt die Sympathien der Trans*-Community einbringen. Zwar spielt Newcomer Victor Polster das gesamte Spektrum vom verstockten Teenie über die liebevolle große Schwester bis hin zur disziplinierten Tänzerin beeindruckend nuancenreich. Trotzdem hätte man sich hier andere Prioritäten gewünscht – z. B. ein offeneres Casting mit dem Ziel, eine transfeminine Schauspielerin zu finden und dafür vielleicht auf eine andere eher weiblich konnotierte Sportart auszuweichen. Berührend ist „Girl“ immer da, wo er ohne große Worte die Dynamik zwischen seinen Figuren auslotet und dabei immer wieder auch gesellschaftliche Erwartungen ins Spiel bringt, die Laras Hadern mit dem eigenen Körper noch einmal in ein anderes Licht rücken. Da ist die naive Grausamkeit ihrer Mitschülerinnen, die Lara zwar einbeziehen in ihre „mädchenspezifischen“ Aktivitäten, sich in heiklen Momenten dann aber doch wieder auf alles stürzen, was von der Norm abweicht. Oder Laras Anbandeln mit dem Nachbarsjungen, das eher wie ein halbherziger Versuch wirkt, einem Bild von Heterosexualität zu entsprechen, das von allen Seiten an sie herangetragen wird. „Ich will kein Vorbild sein“, antwortet sie einmal ihrem Vater, als der sie für ihren Mut lobt. „Ich will nur ein Mädchen sein.“ Jetzt bräuchte es nur noch einen Film, der diesen starken Worten auch Rechnung trägt. < Anja Kümmel


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50 Film

FOTO: ARD DEGETO/X-FILME/BETA FILM/SKY DEUTSCHLAND/FRE? DE? RIC BATIER

Szene aus „Babylon Berlin“: Severija Janušauskaitė in der Rolle der Svetlana Sorokina im Tanzlokal Moka Efti

Kein Tuntenklischee Babylon Berlin, D 2017, Regie: Tom Tykwer, Achim von Borries, Hendrik Handloegten, Premiere: So, 30.09., 20:15, ARD, ab 04.10., donnerstags, 20:15, ARD

Dieter Rita Scholl ist im Oktober auch in dem Film „Bruma“ zu sehen: 07.10., 11:00, Bundesplatzkino, 08.10., 20:00, Klick-O-Tonart

Die aufwendig produzierte Krimiserie „Babylon Berlin“, die in den freizügigen Goldenen Zwanzigern spielt, feiert Ende September Premiere im Free-TV bei der ARD. In der Rolle der Bardame Gloria war auch Szenegröße Dieter Rita Scholl dabei, die uns vom Dreh berichtet > Bei der ersten Kostümprobe in der Mauerstraße im Hauptquartier der Filmproduktion X Filme Creative Pool, die die Serie mitproduziert hat, laufe ich durch endlos lange sterile Gänge, Türfluchten, Treppenaufgänge, vorbei an Amtsstuben und Besprechungszimmern. Ich erreiche den Kostümfundus, links und rechts Zimmer mit Näherinnen und Garderobenständern und traumhaften Stoffen. Dann werde ich 20er-Jahre-gemäß ausgerüstet. Habe ja die perfekte Figur dazu! Ich spiele Gloria, Bardame und Chefin der Pepita Bar. Eine zwielichtige Figur in einer nächtlichen Absteige mit dem Flair von Sex, Alk, Drogen, Nackttänzerinnen und Separees. Die Komparsen hängen an der Bar ab, knutschen, tanzen, flirten und saufen auf Anweisung der Regie. Zwei der Protagonisten, Hauptkommissar Rath vom Sittendezernat und Oberkommissar Wolter, erscheinen, um sich zu amüsieren. Rath tanzt in der Spelunke. Bardamen sind oft nur stummes Requisit, deswegen sind die Komparsen erstaunt darüber, dass ich eine Sprechrolle habe. Diese Mammutproduktion hat 300 Sprechrollen, 200 Drehtage und 5000 Komparsen! Es ist beabsichtigt, die Parallelen zwischen dem Ruf von Berlin als freie, frivole Metropole von damals und von heute spüren zu lassen. Wenn man hin und wieder auf Tanzschritte, Gesten und Sprechweisen stößt, die eher an das Hier und Jetzt erinnern, kommt das der Intention des Filmteams entgegen. Und doch wirkt tatsächlich alles sehr echt. „Als sei alles noch da, von dem wir wissen, dass es verschwunden ist", sagt Regisseur Hendrik Handloegten. Er respektiert mit Wohlwollen, dass ich kein Tuntenklischee verkörpere, sondern als eigenwilliger Charakter auftauche. Ich hatte mich früh für das

„Babylon Berlin“-Projekt beworben, wegen meiner Liebe und Begabung für diese Zeit, in der der Stummfilm noch Mainstream war. Dann kam ein Anruf von Castingchefin Simone Bär. In Folge 8 haben wir mit Dialog gedreht. Bei der Ausstrahlung ist Gloria auf stumm geschaltet, was der Aura der Figur aber nicht schadet. In Folge 9 bin ich dann mit Text und in Kittelschürze zu sehen. „Babylon Berlin“ ist großes Kino, Geschichtsunterricht und Krimispannung. Es ist Aufklärung und ein bisschen Hollywood made in Germany. Was ich nicht so mag, ist die „reißerische Werbung" für die Serie mit der Betonung „das sündhafte Berlin". Wer von Sünde spricht, ruft schon die Gegner des Vergnügens auf den Plan. Etwas Positiveres wäre mir lieber gewesen, etwa wie: „Vergnügen ist ein Menschenrecht“. In der Serie gibt es selbstverständlich agierende queere Charaktere. Tim Fischer als Tretschkow, mich als Gloria. Und es gibt einen homosexuellen Kommissar, der aber nicht offen lebt. Am beeindruckendsten ist für mich die Figur Svetlana Sorokina, die als Crossdresser Nikoros mit Bärtchen im Tanzlokal Moka Efti den Song „Zu Asche zu Staub" performt. Gedreht im ehemaligen Stummfilmkino Delphi in Berlin-Weißensee. Der aufregendste Spielort von „Babylon Berlin“. Die litauische Schauspielerin Severija Janušauskaitė gibt der Rolle Profil, Spannung und Style. Toll auch, dass Bryan Ferry im Moka Efti singt. < Dieter Rita Scholl


FOTO: SALZGEBER

Film 51

Generation Aids Sorry Angel, F 2018, R.: Christophe Honoré, mit Vincent Lacoste, Pierre Deladonchamps, ab 25.10. im Kino SIEGESSÄULE präsentiert Preview bei MonGay, 08.10., 22:00, Kino International

Der französische Film „Sorry Angel“ erzählt eine schwule Liebesgeschichte, bei der einer der beiden Liebenden weiß, dass er bald sterben wird > Frankreich, 1993: In Rennes macht eine Studentin ihrem gut aussehenden Freund Arthur Vorwürfe, dass er sie zu wenig küssen würde. Später schleicht sich der 22-Jährige mitten in der Nacht auf die Straße, um seine Homosexualität in einem verlassenen Parkhaus auszuleben. In einem kleinen Kino in der Bretagne lernt er den 13 Jahre älteren Jacques kennen, einen schwulen Schriftsteller, der in Paris lebt. Sie verlieben sich. Allerdings hat sich Jacques, der sich mit HIV infiziert hat, so sehr in Selbstmitleid eingeigelt, dass er Arthur regelmäßig vor verschlossener Tür zurücklässt.

Es gehört zu den heiteren Momenten des Films, wie der junge Arthur versucht, den etwas narzisstischen und blasierten Schriftsteller aus seiner Isolation und Larmoyanz herauszulocken. Das geschieht durch fast schon kitschige, aber dennoch rührende Bettszenen. Zum Beispiel wenn sich Arthur mit seinem Walkman zu Jacques ins Krankenhausbett legt und herumalbert. An einer anderen Stelle landet der ältere Mathieu, der sich wie ein grantiger, aber fürsorglicher Vater um das Paar kümmert, zu dritt mit ihnen in einem Bett. Die schönste Stelle im Film ist aber, wenn Jacques seinen schwer an Aids erkrankten Exfreund Marco in die Badewanne zerrt, um mit ihm eng umschlungen über vergangene Zeiten zu witzeln. „Wir sind zu alt, um jung zu sterben. Irgendetwas haben wir falsch gemacht“, sagt Marco und trifft damit die Gefühlslage der HIV-Generation der 90er. An manchen Stellen wirkt der Film jedoch sentimental überladen, und wenn die intellektuellen Dialoge zwischen den Verliebten etwa so atmosphärisch und locker sein wollen wie vergleichbare Passagen aus einem Truffaut-Film, gelingt das nicht wirklich. Auch das Tragische, das er darzustellen versucht, kann er nicht immer transportieren. < Judith Sevinç Basad

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FOTO: PRO-FUN MEDIA

52 Film

Im Abseits In Marcel Gislers neuem Film „Mario“ geht es um das viel diskutierte Thema Homosexualität und Fußball. Erzählt wird von einem jungen Spieler, der gezwungen wird sich zwischen seiner Liebe und seiner Karriere zu entscheiden Mario, CH 2018, Regie: Marcel Gisler, mit Max Hubacher (Foto, li.) und Aaron Altaras (Foto, re.), ab 18.10. im Kino SIEGESSÄULE präsentiert Preview bei MonGay, 15.10., 22:00, Kino International

> Profifußball gilt immer noch als einer der gesellschaftlichen Bereiche, in denen Homosexualität tabuisiert ist. Daran änderte auch das Outing eines Thomas Hitzlsperger vor ein paar Jahren kaum etwas. Mit „Mario“ vom Schweizer Regisseur Marcel Gisler („Die blaue Stunde“, „Electroboy“) kommt ein Film in die Kinos, der eine schwule Liebe im Fußball porträtiert. Er erzählt vom Coming-out, aber auch der Verleugnung eines Nachwuchsfußballers. Mario, gespielt von Max Hubacher, ist der Sohn eines ehrgeizigen Vaters, der alles daransetzt, seinem Jungen eine Profikarriere zu ermöglichen. Das gemeinsame Ziel: der Aufstieg aus der U21 (unter 21-Jährige) in die Profiliga. Die Chancen stehen gut, bis die Schweizer Mannschaft einen neuen Stürmer aus Deutschland bekommt. Leon (Aaron Altaras) ist gut aussehend, ein begabter Spieler – und schwul, hält das aber geheim. Als die beiden eine gemeinsame Spielerwohnung beziehen, kommt es zu einem ersten Kuss, schon bald sind sie Lover. Doch es spricht sich herum, dass die beiden etwas miteinander haben. Mario wird zum Mannschaftsmanager zitiert. „Es gibt Dinge, die gehen nicht im Fußball: Drogen, Sex mit Minderjährigen, Schwulenzeug“, droht er Mario ganz unverhohlen. Und auch sein Trainer steht anfangs kaum hinter ihm: „Man spielt nicht in derselben Mannschaft und vögelt miteinander – entweder ihr wollt Profis werden oder nicht, da müsst ihr euch entscheiden.“

Als die Wahrheit über die Beziehung der beiden im Team die Runde macht, leidet zeitweise Marios Spielerperformance. Ein anderer Spieler erpresst ihn, fordert, dass er und Leon ihm doch mehr Pässe zuspielen sollen. Zu all dem kommt noch, dass Mario sich seinem Vater offenbart – doch der zeigt zunächst kaum Verständnis für die Gefühle seines Sohns. „Mario“ ist ein Film, der völlig ohne Süßlichkeit auskommt. Manches mag vielleicht etwas überzogen sein, etwa wenn der Vater einen anonymen Drohbrief erhält oder wenn es zu einer Art „Showdown“ mit den anderen Spielern in der Mannschaftskabine kommt. Der Film ist dennoch eine sehr sehenswerte, sich langsam auffächernde Anklage gegen das Leugnen und Totschweigen. Ein wenig erinnert „Mario“ in seiner Machart an den deutschen Spielfilm „Freier Fall“ von 2013, darin geht es um zwei schwule Polizisten und die repressive Stimmung bei der Polizei. Mario setzt sich schließlich durch in Deutschland, beim FC St. Pauli, allerdings hat der Erfolg einen hohen Preis – bezahlt mit Selbstverleugnung und einem Doppelleben. Gerne würde man erfahren, wie es mit Mario weitergeht, doch das erzählt der Film nicht mehr. Happy Ends sehen anders aus – wie im richtigen Fußballleben. < Michael G. Meyer


Film 53 In letzter Zeit gab es vermehrt Kritik aus der Community an der Entscheidung von Filmstudios und FilmemacherInnen, queere Charaktere mit heterosexuellen cis SchauspielerInnen zu besetzen. Daniel Call findet, dass sich die LGBTI-Szene damit einen Bärendienst erweist

Queering the Screen > Im August gab Walt Disney bekannt, dass es, zum ersten Mal in der Geschichte der Produktionsfirma, in dem für 2019 angekündigten Film „Jungle Cruise“ eine „offen und sichtbar homosexuell angelegte Rolle“ geben werde. Als dann öffentlich wurde, dass just jener Charakter mit dem britischen Komiker Jack Whitehall, seines Zeichens heterosexuell vorbelastet, besetzt wird, erbebte die queere Community. Wenn schon mal eine schwule Figur im Mainstreamkino auftauche, hieß es, warum wird sie nicht mit einem Schwulen besetzt? Ein vergleichbarer Aufstand hatte zwei Monate zuvor dafür gesorgt, dass Scarlett Johansson ihren Rückzug von dem Projekt „Rub and Thug“ erklärte, in dem sie einen trans Mann spielen sollte. Der seltene Fall einer solchen Rolle müsse, so das Argument der Kritiker und Kritikerinnen, von einer trans* Person verkörpert werden. Wo hört die Freiheit der Kunst auf, wo fängt Diskriminierung an? Wo sollen ideologische Interessen den kommerziellen weichen? Wo beginnt die Sichtbarmachung? Zumindest die letzte Frage lässt sich eindeutig beantworten: Sichtbarkeit beginnt, wo hingesehen wird. Wie 2013, als „Dallas Buyers Club“, 30 Jahre nach Ausbruch der Pandemie, das Thema Aids weltweit in Erinnerung brachte. Jared Leto gewann für seine Darstellung des trans* Charakters Rayon den Oscar. Acht Jahre zuvor verkörperten Jake Gyllenhaal und Oscar-Nominee Heath Ledger die schwulen Cowboys Jack und Ennis in „Brokeback Mountain“. 1994 bekam America’s Darling Tom Hanks für die Darstellung eines aidskranken Anwalts in „Philadelphia“ den Academy Award; die Rolle seines Lovers übernahm AlmodóvarMuse Antonio Banderas. James Franco, einer der

eifrigsten Filmemacher der USA, thematisiert in drei Vierteln seiner Werke Homosexualität und Homophobie, wobei er meistens Hauptrolle und Regie übernimmt. Katy Karrenbauer war als lesbische Insassin Walter in der RTL-Serie „Hinter Gittern“ montäglicher Gast in deutschen Wohnstuben. Alle genannten Künstler und Künstlerinnen sind heterosexuell. Die Reihe ließe sich endlos fortsetzen. Werke wie „Parting Glances“ (1986, einer der ersten Aids-Filme, mit Steve Buscemi), „Jeffrey“ (1995, mit dem wunderbaren Patrick Steward als Megatunte) oder „Freeheld“ (2015), in dem Julianne Moore als krebskranke Lesbe für die Versorgung ihrer Partnerin eintritt – all diese Produktionen, kommerzielle oder zumindest Achtungserfolge, entstanden mit straighten Stars, deren Beteiligung die Filme in den Fokus breiter Öffentlichkeit rückte, sie zum Teil erst finanzierbar machte. All das ohne Aufschrei. Mag sein, dass Diversität in jenen Tagen kein echtes Thema war. Dass erst jetzt, mit zunehmender Liberalisierung, die Stimme der Community hörbar ist. Doch es sei zumindest die Frage erlaubt, ob sich da nicht entfesselte Aktivisten und Aktivistinnen in Belange mischen, von denen sie nicht den blassesten Dunst haben? Dass es künstlerische Entscheidungen gibt, gegen die man nicht dringend auf die Barrikaden gehen muss? Dass Namen wie Johansson ein Randthema einer viel größeren Öffentlichkeit näherbringen als Maier oder Schmitz? Dass der Darsteller des Hamlet eine Schwarze Frau sein kann und eben kein dänischer Recke mit adligem Hintergrund sein muss? Dass Schauspieler und Schauspielerinnen dafür bezahlt werden, dass sie darstellen und nicht sind? Dass die sich in LGBITQVC*** zerhackende Szene einen Bärendienst erweist, indem sie reaktionär gegen alles aufbegehrt, was ihr spontan gegen den Strich geht? Indem sie zensieren will und schließlich selbst diskriminiert? Diese Fragen, mit Verlaub, müssen gestattet sein. <

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FOTO: ROSANNA GRAF

54 Buch

Margarete Stokowski: „Die letzten Tage des Patriarchats“, Rowohlt, 318 Seiten, 20 Euro „Die letzten Tage des Patriarchats“, Lesung mit Margarete Stokowski, 2./3.10., 20:00, Heimathafen Neukölln Interview mit Margarete Stokowski ab 08.10. auf SIEGESSAEULE.DE

Alles andere als Kommerz Margarete Stokowski ist hierzulande derzeit mit Abstand eine der gefragtesten Autorinnen überhaupt. Allein ihre Buchpremiere für „Die letzten Tage des Patriarchats“ am 27. September im Heimathafen Neukölln war ratzfatz ausverkauft, sodass gleich zwei Extratermine im Oktober anberaumt wurden – mit ihren viel beachteten Kolumnen zum Thema Feminismus auf Spiegel Online und für die taz trifft sie eben den Nerv der Zeit. Ihr neues Buch vereint 75 dieser kleinen wie markanten Streitschriften

> Manche Stokowski-Sätze sind so pointiert formuliert, dass sie auch ohne Kontext wunderbar funktionieren: „Unfeministisch ist, sich über Körper von anderen zu beschweren, außer sie sitzen auf dir drauf und sind zu schwer.“ Oder auch: „Wenn wir damit klarkommen, dass unsere Schokoriegel minderheitenfreundliche Beschriftungen kriegen, warum nicht auch unsere Klos?“ Man möchte sich solche Sätze direkt auf ein T-Shirt drucken lassen. Natürlich DIY und nur auf fair produziertem Textil – nicht wie etwa die „Power to the girls“-Kapuzenpullis von H&M (gefertigt von Mädchen und Frauen ohne Sozial- oder Krankenversicherung für 17 Cent die Stunde) oder die „We should all be feminists“-Shirts von Dior (zu haben für 550 Euro und absurderweise nur in der Damenkollektion). Polemiken gegen die Kommerzialisierung und Verwässerung feministischer Ideale sind Gegenstand so einiger Kolumnen, die Margarete Stokowski seit 2011 für taz und Spiegel Online schrieb. 75 dieser Texte hat sie nun für den Band „Die letzten Tage des Patriarchats“ ausgewählt, in verschiedene Themenfelder gebündelt und teils aktuell kommentiert. Es geht um Körpernormen und sexualisierte Gewalt, mediale Debatten rund um den „Genderkrieg“, Alltagssexismen und Alltagsrassismen, die sich oft genug als Komplimente oder vermeintlich neutrale Diskurse tarnen. Und natürlich, wie der Titel – leicht ironisch – verkündet, um das letzte Aufbäumen des Patriarchats. Denn wie die Autorin und Journalistin selbst immer wieder anhand der Hasskommentare und empörten Reaktionen männlicher Kollegen zu spüren bekommt, haben anscheinend noch immer nicht alle begriffen, dass Feminismus nicht heißt, Männer qua Geschlecht zu verdammen. Oder das Matriarchat einführen zu wollen. Vielmehr geht es darum, die Unterdrückung für alle abzuschaffen. Dabei gibt es nicht den einen Feminismus, der „richtiger“ oder „besser“ wäre als andere, betont Stokowski. Unfeministisch wird es einzig da, wo bestimmte Individuen oder Gruppen ausgeschlossen werden. So kann weder ein völkisch-nationalistischer Frauenmarsch „feministisch“ sein – so gerne er diesen Begriff auch für sich vereinnahmen möchte – noch „die maximale Bullshit-Variante“ à la Ivanka Trump, „bei der es nur darum geht, privilegierten Frauen das Leben noch einen Tick geiler zu machen“. Stokowski ist nicht nur gewitzt und eloquent, sie schaut auch sehr genau hin. Und zwar am liebsten dahin, wo es wehtut. Wer ihre Streitschrift „Untenrum frei“ gelesen hat und/oder mit Laurie Penny vertraut ist, wird in dieser Kolumnen-Kollektion vielleicht nicht allzu viel Neues finden. Für alle anderen bietet „Die letzten Tage des Patriarchats“ den perfekten Einstieg in einen jungen, intersektionalen Queerfeminismus, der ganz nah dran ist an den aktuellen Fragen unserer Zeit. Abgesehen davon lohnt sich die Lektüre allein schon wegen Stokowskis Talent, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Deshalb zum Schluss noch einen Satz mit SloganPotenzial: „Es gehört zum Wesen des Feminismus, ,zu weit zu gehen‘ für die aktuell geltenden Normen. Weil sich sonst nichts verändert.“ Und Stokowski versteht es in ihren Texten immer genau diesen Anja Kümmel kleinen Schritt „zu weit“ zu gehen. <


FOTO: FRANK MCGRATH/IRISH INDEPENDENT

Buch 55

Im Westen was Neues Offenbar angeregt durch seinen schwulen Sohn hat der renommierte irische Autor Sebastian Barry mit „Tage ohne Ende“ eine queere Utopie geschrieben – und zwar eine, die inmitten der rauen blutigen Welt des einstigen Wilden Westens spielt Sebastian Barry: „Tage ohne Ende“, Steidl, 256 Seiten, 22 Euro

> „Tage ohne Ende“ ist ein Tribut an mehrere Generationen: Mit der Hauptfigur Thomas McNulty setzt der irische Autor Sebastian Barry sowohl seinem Großvater ein Denkmal, der vor der „Großen Hungers-

not“ nach Amerika geflohen war, als auch seinem schwulen Sohn. Das mag wie eine unwahrscheinliche Mischung klingen, funktioniert aber über weite Strecken erstaunlich gut. Thomas McNulty und der zweite Protagonist, John Cole, sind etwa zwölf und fünfzehn Jahre alt, als sie einander Mitte des 19. Jahrhunderts unter einer Hecke in Missouri begegnen, wo sie auf ihrer ziellosen Wanderschaft vor dem Regen Schutz suchen, „zwei Hobelspäne der Menschheit in einer rauen Welt“. Aus der Zweckgemeinschaft wird eine enge Freundschaft und später eine große Liebe. Für fünfzig Cent pro Nacht tanzen die beiden als Frauen verkleidet in einem Saloon mit goldhungrigen Bergleuten. Als sie zu alt – und zu männlich – für diesen Job werden, verpflichten sie sich als Soldaten in der US-Armee und stolpern mitten in die brutalen Feldzüge gegen die in der Prärie beheimateten Native Americans. Hunger, Kälte und Gelbfieber wechseln sich ab mit blutigen Massakern – keine leichte Lektüre, da uns der Autor die grausigen Details des Krieges nicht ausspart. Ausgerechnet in dieser feindlichen Welt, in der Iren als „menschliche Ratten“ gelten und das Leben eines Sioux keine zwei Dollar wert ist, schafft Barry eine Art rückwirkender Utopie queeren Begehrens und alternativer Familienkonzepte. „Und dann liebten wir uns leise, und dann schliefen wir“, steht da ganz unprätentiös, und genau von dieser kantigen, ungeschliffenen Poesie seiner einfachen Erzählfigur lebt das Buch. Selbstfindungsprozesse oder die Suche nach Gleichgesinnten fehlen völlig, was jedoch stimmig erscheint für die Zeit, in der die Geschichte angesiedelt ist – schließlich waren Identitätsbezeichnungen wie „homosexuell“, „Transgender“ oder „Cross-Dresser“ noch lange nicht erfunden. Wie sich Thomas/Thomasina heute definieren würde, darüber können wir höchstens im Nachhinein spekulieren. „In nem Kleid fühl ich mich einfach wohler, mehr kann ich dazu nicht sagen“, so der lakonische Kommentar der Erzählfigur. In der kurzen Friedenszeit zwischen der Eroberung des Westens und dem amerikanischen Bürgerkrieg lassen sich Tom und John in der Nähe von St. Louis nieder und adoptieren sogar ein kleines Mädchen – die Patchwork-Familie scheint perfekt. Allerdings schwingt in dieser Utopie auch eine bittere Note mit: Ihre Adoptivtochter ist eine Sioux, deren Eltern von US-Truppen getötet wurden. So ist das Trauma der Vernichtung einer ganzen Bevölkerungsgruppe stets präsent in ihrer Proto-Regenbogenfamilie. Dennoch überwiegt die schöne Erinnerung daran, dass es queere Liebe und queeres Zusammenleben schon immer gab – oder zumindest gegeben haben könnte, wie Anja Kümmel hier in Barrys spröde-hoffnungsvoller Fantasie. <

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FOTO: SVEN SERKIS

56 Buch

Philipp Meinert: „Homopunk History“, Ventil, 408 Seiten, 22 Euro

Für immer Punk

„Homopunk History“, Buchpräsentation mit Philipp Meinert, 11.10., 18:30, Tristeza

In der Brust des in Berlin lebenden Autors Philipp Meinert schlägt ein waschechtes Punker-Herz. Als Erster hat er die queere Seite dieses Genres ganzheitlich unter die Lupe genommen – herausgekommen ist das Kompendium „Homopunk History“

> Denkt man an Musik mit großer schwuler Tragweite, fällt einem Punk garantiert nicht als Erstes ein. Der aktuelle Konsens, den man um den einst wilden und jetzt leicht geriatrischen Lümmel Punk gesponnen findet, lädt aber auch einfach nicht dazu ein: Ärzte, Hosen, international die Ramones, die Sex Pistols ... Dahinter eine unüberschaubare Zahl von Gitarrentypen mit Polit- oder DosenbierBackground. Allzu oft wird in den Texten das Anschmachten von Frauen zelebriert – bloß mit derberen (manchmal auch smarteren) lyrischen Mitteln. Punk quasi als elektrisch verzerrte, rasend heterosexuelle Minne. Kein Wunder, dass der Berliner Autor Philipp Meinert vergeblich nach einem Buch suchte, dass sich mit der LGBTI-Seite der einflussreichen Subkultur auseinandersetzt. Hier und dort fand er Einträge, aber ein größeres Kompendium, das nicht auf soziologische Studien, sondern gelebte Geschichte setzte? Das musste er offenbar selbst schreiben und tat es auch. Auf fast 400 Seiten präsentiert er nun in „Homopunk History“ nahezu ein kleines Lebenswerk. Punk steht in seinen zurechnungsfähigen Momenten bis heute für die Auflösung zwischen Bühne und Publikum. Eine Einladung, das Mikro zu ergreifen, an alle, denen sonst oft die Stimme fehlt. Nicht verwunderlich also, dass sich viel zum Homo-Thema finden lässt. Einiges an Dargebotenem im Buch kann man vielleicht wissen („Homosapiens“ von der englischen Band Buzzcocks), viele Sachen sind nur im weiten Sinne Punk (Rio Reiser, Brühwarm ...), alles ist aber vor allem spannend und erkenntnisreich. Ja, selbst über eingesessene Hetero-Jungs wie die eingangs erwähnten Ramones erfährt man Details wie jenes, dass Bassist Dee Dee sich eine Zeit lang als Stricher verdingte. Okay, vermutlich seiner Heroinabhängigkeit geschuldet, an der er auch verstarb. Meinert jedenfalls hat tief gebuddelt und schlau sortiert – in eine chronologische wie eine lokale Achse. Ein überfälliges Buch, in dem man sich schnell verliert. Jetzt kann Punk, Linus Volkmann wenn’s sein muss, in Frieden sterben. <

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Buch 57

FOTO: DIRK SKIBA

Was ein Mann von einer Frau beim Pinkeln lernen kann, davon berichtet hautnah die Autorin Patricia Hempel

Seitenblick > Sich die Geheimnisse des weiblichen Körpers zwanghaft zu bewahren oder sie gleich ganz auszulassen, scheint vielen Männern ein Bedürfnis zu sein. Vielleicht hat sich Friedrich Schiller genau das gedacht, als er im Widerschein seiner kupferarsenhaltigen Schweinfurter-Grün-Tapete saß, zur Inspiration an verrotteten Apfelgripschen schnüffelte und zu dem Schluss kam, dass es lediglich der Geist ist, der sich den Körper baut. Ich unterschreibe das, denn es ist eine der Erkenntnisse, die sich mir auf einer der Freiwein-Afterhours des diesjährigen Festivals „Queer*East“ im Literarischen Colloquium Berlin aufdrängte: Vor allem schwule Männer mit ausgeprägter Fantasie, und davon finden sich auf einem queeren Literaturfestival natürlich genug, haben anscheinend genug Ressourcen, die weibliche Physis zur biologischen Science-Fiction zu verklären. Die Panoramaterrasse mit Wannseeblick, genannte Weinzulage und sich proportional zum Promillewert entwickelnde Intimitätsgefühle, führten im Laufe der Veranstaltung direkt auf die Unisextoilette. Ich saß also neben einem geachteten Mitglied der schwulen Literaturszene auf dem Klo und ließ es laufen. Er versicherte mir, dass sich mein Strahl aus prostatischer Sicht überaus gesund anhöre und fügte hinzu: „Ach ja, ihr habt ja gar keine Prostata – klingt trotzdem gut!” Ich sagte: „Danke, dein Strahl klingt auch nicht schlecht!”, denn seine Feststellung war ja irgendwie ein Kompliment. Es plätscherte weiter, während die Gedanken meines Pinkelnachbarn auf Hochtouren liefen: „Pinkelst du gerade aus dem Loch, wo die Kinder rauskommen?” Und in dieser Frage war sie wieder, die ominöse Terra incognita des weiblichen Körpers, deren Existenz erwiesen ist, aber vielen unerschlossen bleibt. Ich glaube, es war Foucault, der ganz rich-

tig erkannt hat, dass die Leerstellen des Geistes ihren Ursprung in den Lehrstühlen unserer Zeit haben. Dinge, die man nicht von Anfang an lernt, erfordern hinterher kommunikative Pionierleistungen. Dass sie längst überfällig sind, steht fest! Ich weiß nicht, wie oft im Zuge dieser Aufklärung bereits anatomische Vaginaskizzen auf Servietten und Spickzetteln landeten, jedenfalls steuerte ich nun eine weitere bei. Der Autor betrachtete die Zeichnung und klebte ungläubig an dem kleinen Punkt zwischen Klitoris und dem Geburtsort männlicher Paradigmen. Ist es nicht schön, wenn ein Meatus urethrae externus dazu in der Lage ist, unsere Weltbilder aus den Angeln zu heben? Dass eine Harnröhrenmündung ausreicht, das unbekannte Objekt FRAU wenigstens für einen Abend lang wiederzubeleben? Dass einige Männer das Mysterium der Klitoris in Sachen Orgasmus im Griff haben, ist erfreulich, aber nur die halbe Wahrheit. Sie begreifen das weibliche Lustzentrum nämlich trotzdem als zurückentwickelten Penis mit Vorhaut, denn es ist das, was man ihnen beigebracht hat und wofür sie in der Biologieprüfung einen Punkt bekommen, wenn sie die Information abrufen können. Mit ziemlicher Sicherheit fußt das vaginale Anatomievokabular auf der Denkleiste eines Mannes, denn es wäre ein Affront gegen das Patriarchat, das männliche Glied eine weiterentwickelte Klitoris zu nennen. Als die Medizin noch in den Kinderschuhen steckte, wäre nicht genau da der richtige Zeitpunkt gewesen, eine Gleichberechtigung per Sprache festzulegen? An solchen Stellen begrüße ich die moderne Feminismusdebatte, die ich sonst in vielerlei Hinsicht problematisch finde. Aber sie macht es mir möglich, diese Gedanken als berechtigt zu empfinden und das zwischen meinen Schenkeln schlummernde Raumschiff noch in der Viererreihe eines Nachtzugs auf dem Rückweg nach Neukölln ins feuchtfröhliche Wortgefecht zu schicken. <


heute

58 Trend

FOTO: JASON HARRELL

Style File

3 Fragen an ... ... Stylist Frank Wilde. Er ist als queere Persönlichkeit aus der Berliner Szene bekannt und betreibt gemeinsam mit zwei Partnerinnen die Stylingagentur Perfectprops. Frank arbeitete bereits mit Romy Haag, Sarah Connor und Nena

Labelcheck

FOTO: JENNIFER GRAYLOCK/GETTY IMAGES OF MARCO MARCO

Im Jahr 2012 gründete Sam Branman sein Label Ten Yards. Der New Yorker ist ursprünglich Fotograf, entdeckte aber seine Leidenschaft fürs Nähen. Zu kaufen gibt es bei ihm vor allem T-Shirts, Underwear und Shorts für Männer. Schrille Muster und ein ungewöhnlicher Materialmix machen die Entwürfe einzigartig. Außerdem legt Sam auch unter dem Namen Ten Yards als DJ auf und veranstaltet queere Partys im Big Apple. tenyardsclothing.com

Welche Eigenschaften muss ein guter Stylist haben? Empathie, ein wachsames Auge, eine kindliche Entdeckungsfreude und Fachkenntnisse wie zum Beispiel Kostümgeschichte. Wer sind deine Lieblingsdesigner? Ich habe die Entwürfe von dem Belgier Olivier Theyskens immer sehr gemocht, da er nie sehr kommerziell war. Für Herrensachen find ich Dries Van Noten toll und bei Frauensachen nach wie vor Vivienne Westwood. Mit ihren Designs kann man sich eine Garderobe aufbauen, die immer gut ist. Du hast mit vielen Stars gearbeitet. Wer steht noch auf deiner Wunschliste? Conchita! Wir kennen uns super. Haben aber noch nie zusammengearbeitet. Ausführliches Interview ab 01.10. auf SIEGESSÄULE.DE

FOTO: ROBERT M. BERLIN

Gesehen auf der ... New York Fashion Week

SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey streckt ihre Fühler aus und sammelt die neusten Trends aus den Bereichen Mode und Beauty. Ihre Fundstücke präsentiert sie jeden Monat in der Style File

Im September wurde in New York die Fashion Week veranstaltet. Designer Marco Morante sorgte mit der Modenschau seines Labels Marco Marco für Aufsehen. Er entwirft sexy Outfits und featured bei seinen Shows gerne Szenegrößen wie beispielsweise die Teilnehmerinnen von „RuPaul’s Drag Race“. In diesem Jahr waren alle Models transgender. Angefangen bei Bloggerin Gigi Gorgeous (Foto, re.) über Musikerin Our Lady J. bis hin zum Fitnessmodel Aydian Dowling. marcomarcounderwear.com

Trendy Wer seine Nägel lackiert, kennt die Probleme, wenn man die Farbe wieder runterbekommen will: Nagellackentferner riechen oft unangenehm und hinterlassen ausgetrocknete Nagelbetten und Nägel. Die Lösung kommt von der deutschen Firma The Sign Tribe. Nailfix & Chill ist die erste Nagellackentfernercreme. In der Tube befindet sich eine Paste, die man aufträgt und nach kurzer Zeit samt Nagellack entfernt. Dabei riecht sie angenehm, reinigt sehr gründlich und pflegt noch dazu. thesigntribe.com


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Athen, Toulouse oder Venedig

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60 an English roundup

Christopher Sweetapple (ed.): The Queer Intersectional in Contemporary Germany â&#x20AC;&#x201C; Essays on Racism, Capitalism and Sexual Politics, Psychosozial-Verlag, 208 pp., 26.90 EUR

PHOTO: JACKIELYNN

The digital version of the book can be downloaded for free at psychosozial-verlag.de

At the intersections Just as the German-speaking left sometimes falls behind in international political discussions, Berliners who donâ&#x20AC;&#x2122;t speak the language often miss out on crucial developments in local and national current affairs. A collection of recent essays newly translated into English aims to bridge that gap, with contributions by Judith Butler, ZĂźfulkar Ă&#x2021;etin and other academic voices > Though the just-published The Queer Intersectional in Contemporary Germany sheds light on some of the critical discussions happening nationwide, the work often focuses speciďŹ cally on Berlin. The essays were curated by Christopher Sweetapple, a sociocultural anthropologist and University of Massachusetts PhD candidate. Sweetapple lamented the reliance of many English-speaking arrivals on Robert Beachyâ&#x20AC;&#x2122;s 2014 book Gay Berlin as a guide to the city which, though offering a thorough overview of the Weimar Republic era, doesnâ&#x20AC;&#x2122;t assess more current political realities. Sweetappleâ&#x20AC;&#x2122;s goal was to provide a platform for premier German scholars and translators to reach an English-speaking audience and

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simultaneously celebrate intersectionality. The concept was emphasized decades ago by legal scholar KimberlĂŠ Crenshaw to describe the interconnected oppressions facing black women, with Queer Intersectional calling out Angela Davisâ&#x20AC;&#x2122;s 1981 title Women, Race and Class as an inďŹ&#x201A;uential work as well. Sweetapple sees the collection as â&#x20AC;&#x153;an invitation to appraise our current situation in all its complexity,â&#x20AC;? he said, citing a societal need to move away from caricatured, oversimpliďŹ ed notions of identity. The book offers â&#x20AC;&#x153;a model of, but also a connection to, all of the ways that queer, antiracist scholarship and activism continue to ďŹ&#x201A;ourish,â&#x20AC;? the editor tells SIEGESSĂ&#x201E;ULE, â&#x20AC;&#x153;and very pointedly, very cleverly draw our necessary attention to some of the complex ways that both liberation and oppression weave into each other in our social space.â&#x20AC;? With Sweetapple acknowledging Marxism as the lens through which many German thinkers view their history, two essays appropriately launch into the far-reaching historical implications of capitalism and Europeâ&#x20AC;&#x2122;s colonial legacy. A later article provocatively examines the gay appropriation of narratives from Jewish victims of Nazi persecution. The Hauptstadt takes center stage in ZĂźfulkar Ă&#x2021;etinâ&#x20AC;&#x2122;s â&#x20AC;&#x153;The Dynamics of Queer Politics and GentriďŹ cation in Berlinâ&#x20AC;?, which critiques homonationalism â&#x20AC;&#x201C; a concept in which Western groups use LGBT-friendliness to wield historically oppressive power â&#x20AC;&#x201C; and offers glimpses of local controversies, including the invisibility of historical immigrant activism in northern SchĂśneberg as the Nollendorfplatz area has been positioned as a gay-bar mecca. GentriďŹ cation is a continued source of tension throughout the city, and the piece also provides an example of coalition-building as seen in Kreuzbergâ&#x20AC;&#x2122;s SO36/Kottbusser Tor area, discussing how trans*, queer and housing activists have strategically banded together in the name of self-advocacy and change. The shortest, most accessible pronouncements come at the end of the collection: Ă&#x2021;etin and Daniel Hendrickson deconstruct a 2017 report positioning younger male refugees providing sex work to older, white German men as a scenario in which both parties are distorted and dehumanized. And in â&#x20AC;&#x153;Defamation and the Grammar of Harsh Wordsâ&#x20AC;?, Judith Butler and Sabine Hark look at how certain writers have maligned gender and queer studies as a ďŹ&#x201A;awed form of scholarship, with said critics thus becoming part of the hate-ďŹ lled diatribe found in far-right discourse. Hark and Butler assert that those in â&#x20AC;&#x153;progressiveâ&#x20AC;? camps can be just as guilty of succumbing to a rhetoric of â&#x20AC;&#x153;toxic cultural ethosâ&#x20AC;? â&#x20AC;&#x201C; a reminder for all to be vigilant, echoing Sweetappleâ&#x20AC;&#x2122;s call for a world in which vivid complexity should be seen as the new normal. < Clarence Haynes

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an English roundup 61 A column of international perspectives on queer Berlin

PHOTO: ALEXA VACHON

Michaela Dudley is a US-born trans woman, Juris Doctor, author, translator and performer living and loving in Berlin

Chemnitz reaction > “Thinking is difficult, therefore, let the herd pronounce judgment!” exclaimed Carl Jung in Civilization in Transition. In exploring the “collective unconsciousness” at a time of upheaval in Germany between the wars, Jung brought forth not only an appalling provocation, but an apocalyptic prophesy as well. That was a long time ago. Unfortunately, recent events in the “Free State of Saxony” have demonstrated, yet again, that history is not just a thing of the past. In Chemnitz, after the fatal stabbing of a German carpenter, two young asylumseekers were arrested as suspects. Word spread like wildfire. A prison officer poured oil into the flames, leaking a detention order to let “the truth” be known. That the victim was of Cuban descent and a leftist did not matter. The organized rage of right-wing extremists boiled over from social media into the streets. Violent vigilantes targeted refugees, immigrants, journalists and Antifas. Jung once likened the clashing of opposing personalities to a chemical reaction, noting that each side becomes transformed. Chemistry was not my favorite subject, but I do remember that all molecules involved in a catalysis end up decaying. The social chemistry I personally observed in Chemnitz is transforming us as a society. Old hate has become the new normal. On the day of the anti-racism concert in Chemnitz, I visited the crime scene as Nazi hipsters taunted me with ape-like grunts and transphobic epithets. Jens, a master's student, ordered them to leave me alone. “We're not all Nazis, just concerned citizens,” he insisted. “Terrorists, thugs, welfare recipients – the government waves them all in!” he lamented. “Does someone like you really feel safe with all of these damned Arabs here?” Eclipsed by white nationalists, I treated the question as rhetorical. Yet, there is nothing abstract about running the gauntlet along Berlin's Hermannplatz, a no-go area for queers at night. I've caught myself racially profiling potential gay-bashers. It shames me, but it has also saved me. For the record, as a black tranny, I wouldn't want to be caught dead in the brownshirt stronghold of Marzahn, either. Furthermore, Muslim queers have touched me with their harrowing accounts of having to battle on so many fronts. At any rate, I asked Jens if he was also “concerned” by the terror perpetrated by the right-wing NSU. “Fake news!” he blurted, as if saying “Fuck you!” A bottle burst into glass splinters at my feet. I retreated into the safe zone near the Johanniskirche. Ultimately, some 65,000 peaceful concertgoers showed up. Sounds good, but can it really help? Hash and hashtags. Throw a party and overdose on one's own political correctness. Then, go home, putting on the muzzle and blinders again, relinquishing touchy topics to the Nazis. We oscillate between catharsis and catalysis, choosing our mobs and facts as they suit us. Though it might resound like yet another prophecy of doom, I cannot ignore Jung's warning: “Mankind is in great danger, and the only solution is to become more conscious.” <

Sabor latinx Late October is a time when people look forward to showing off their Halloween costumes, but in Berlin, there's also the annual tradition of admiring birthday suits: the annual PornFilmFestival is back in its lucky 13th edition, con un programa muy caliente > With around 50 feature-length and 100 short films spread over six days, Berlin’s PornFilmFestival offers a mix of brainless filth as well as heady fare for the sapiosexuals out there. This year's emphasis is on Latin America, and as with past years, the festival remains a stronghold for female directors, boundary-pushing queer content and the exploration of often overlooked demographics, such as seniors and people with disabilities. Some clips even tick several of these boxes, for example, Bella de Noche by director María José Cuevas, documenting Mexican showgirls from the 70s who are now, well, nearing their 70s. Using archive footage and new interviews, it demonstrates the bravada of women who have taken ownership of their sexual power within a machismo culture, as well as the realities of trying to age gracefully. The opening and closing films bear the biggest endorsement of the festival's curatorial team: Las Hijas del Fuego is an abstract road movie that follows a group of Argentinian lesbians, and The Artist & The Pervert, a surprisingly tender documentary about the 24/7 master-slave relationship between an interracial, international hetero couple whose careers are both in the public eye. Other intriguing titles include Everything is Better than a Hooker, about the Swedish government's indifference to (or approval of) the murder of a sex worker, and Tinta Bruta (pictured), a drama about a Brazilian camboy that premiered at this year's Berlinale. Fans of Bruce LaBruce will want to check out It Is Not The Pornographer That Is Perverse…, but if you felt that the queercore director started to repeat himself with last year's The Misandrists, you might by turned off by the scene where a group of men in a seedy cinema watch LaBruce's own The Raspberry Reich and have a cinematic orgy of their own. If you're unsure of what will fit your taste, the short film programs offer the most variety. In addition to the usual categories such as lesbian, gay, BDSM and Berlin, this year features sections for Brazilian and Greek clips. The shorts are also the most popular screenings, always selling out, so in response, the festival has secured a third Joey Hansom location this year. ¡Ándale! <

PornFilmFestival Berlin, Oct. 23-28, Kino Moviemento, Spektrum, Babylon Kreuzberg pornfilmfestival.de

English elsewhere When feminism courts racism: p. 5

Calendar of events: pp. 63-89


heute FOTO: EDUARDO MUNOZ ALVAREZ/GETTY IMAGES

Cynthia Nixon

FOTO: MICHAEL LOCCISANO/GETTY IMAGES

Kristen Stewart

FOTO: STEPHANIE CARDINALE - CORBIS/CORBIS VIA GETTY

FOTO: STEPHANIE CARDINALE - CORBIS/CORBIS VIA GETTY

62 Klatsch

Kit Harrington

FOTO: JOE KAKE

Boy George

Unsere Klatschreporterin seit 1999: Karin Schupp „K-Word“, ihre Kolumne, jeden Freitag neu auf l-mag.de!

> „Uneindeutigkeit ist mein allerliebstes Ding. In Sachen Sexualität? Auf jeden Fall“, sagte Kristen Stewart, die sich zuvor schon als lesbisch, bisexuell und queer bezeichnet hat, dem Mastermind Magazine. „Und auch beim Filmemachen. Wenn man jede Frage perfekt beantwortet, lässt man die Menschen einen Gedanken nicht wirklich verfolgen. Dasselbe denke ich darüber, wie wir miteinander ficken. Man will nicht immer alles wissen.“ Stewarts Drehbuch zu ihrem Regiedebüt „Chronology of Water“, das auf den Memoiren der bisexuellen Autorin Lidia Yuknavitch basiert, ist dennoch überraschend detailfreudig, wie ihre Lieblingszeile darin beweist: „Ich dachte an Sienna Torres und wie sie ihre Hand in meine weit geöffnete Möse schob, die so offen war wie ein Mund, der motherfucker sagt.“ Sie können nicht ohne einander: Culture Club, eine der ersten Bands mit einem offen schwulen Sänger, befindet sich bereits in der sechsten Reinkarnation seit den 80ern, Ende Oktober kommt mit „Life” ihr erstes neues Album seit 1999. Auf ihrer Tour in Originalbesetzung (am 05.12. in Berlin) spielen die Briten aber auch ihre alten Hits, wenngleich sich die Botschaft über die Jahrzehnte verändert hat: „Wie ‚Do You Really Want to Hurt Me‘“, sagte Boy George, inzwischen zarte 57, der Webseite nj.com. „Ich fühle mich nicht mehr wie ein Opfer, voller Leid. Ich fühle mich fröhlich und zynisch und optimistisch, und deshalb ist es ganz anders, wenn ich den Song heute singe.“ Leider keine Sensation in New York: Ex-„Sex and the City“-Star Cynthia Nixon darf nicht zur Gouverneurswahl im November antreten. Bei den Vorwahlen der Demokraten im September bekam die queere Schauspielerin, die seit 2012 mit ihrer Frau verheiratet ist und dem linken Parteiflügel

angehört, nur 34 Prozent der Stimmen und unterlag damit deutlich ihrem Konkurrenten, dem amtierenden Gouverneur Andrew Cuomo (66 Prozent). „Game of Thrones”-Star Kit Harrington (Jon Snow) hat die Homophobie in Hollywood angeprangert. Die Filmstudios hätten „ein großes Problem mit der Idee von Männlichkeit und Homosexualität“, sagte er dem Branchenblatt Variety. „Wann geben sie einem Schwulen wohl mal eine Superhelden-Rolle?“ Der Brite spielt in „The Death and Life of John F. Donovan“, dem neuen Film von Xavier Dolan („I Killed My Mother“), einen schrankschwulen TV-Star. Die lesbische Drehbuchautorin und Regisseurin Phyllis Nagy, Oscar-nominiert für „Carol”, verfilmt das Leben der bisexuellen Soulsängerin Dusty Springfield („Son of a Preacher Man”) mit Gemma Arterton (demnächst auch als bisexuelle Schriftstellerin Vita Sackville-West in „Vita & Virginia” zu sehen). Das Biopic wurde bereits 2008 zum ersten Mal angekündigt, damals noch mit Nicole Kidman in der Hauptrolle. „Mir fällt spontan nichts ein, das mit 84 besser ist als mit 48“, sagte Alfred Biolek (84) im Bild-Interview. „Aber sehr viel schlechter ist das Leben im Alter auch nicht. Ich bin vielleicht gelassener.“ Er blicke „ausschließlich mit positiven Gedanken zurück“ und habe auch keine Angst vor dem Tod: „Wenn er kommt, dann kommt er. Und in meinem Alter darf der Tod auch zu mir kommen.“ Der schwule Ex-Talk- und Kochshow-Moderator zog sich nach einem Treppensturz 2010 aus der Öffentlichkeit zurück, machte aber anlässlich der Präsentation seines neuen Kochbuchs „Die Rezepte meines Lebens“ eine Ausnahme. „The Big Bang Theory“ machte Jim Parsons (Sheldon) zum bestbezahlten Schauspieler im US-Fernsehen, und auch wenn die Sitcom 2019 endet, werden wir nicht auf ihn verzichten müssen: Zurzeit entwickelt er mit seinem Mann Todd Spiewak – die beiden sind seit 2002 zusammen – die Comedyserie „The Inn Crowd“ über ein Schwulenpaar, das in einer biederen Kleinstadt ein Hotel eröffnet. Lara Dickenmann (VfL Wolfsburg), erfolgreichste Schweizer Fußballerin aller Zeiten und Kapitänin des Nationalteams, hat sich als lesbisch geoutet (und ihre Freundin Barla Deplazes vom FC Zürich gleich mit). Ihr Coming-out hatte sie bereits mit 13, sagte sie in einer Schweizer TV-Doku, aber: „Ich wollte nicht Fußballspielerin sein und lesbisch, ich wollte das Klischee nicht bestätigen.“ Tut sie aber doch – und möchte nun das Vorbild sein, das sie selbst nie hatte: „Wenn es nur jemandem hilft, dann hat sich das gelohnt.“ Mit ihr und Ramona Bachmann (FC Chelsea) spielen nun zwei offene Lesben in der „Nati“ – zwei mehr als bei uns! <


Programm 63

präsentiert

Mi 03.10., Kino International

MonGay: A Star Is Born > Lady Gaga spielt in „A Star Is Born“ eine junge Musikerin, in die sich ein Country-Star verliebt, der ihr hilft berühmt zu werden. Dessen eigene Karriere gerät dabei aber ins Straucheln. Die Geschichte wurde bereits mit den Homo-Ikonen Judy Garland und Barbra Streisand verfilmt, jetzt tritt Lady Gaga in ihre Fußstapfen. < > A Star is Born tells the love story between an aspiring singersongwriter and a country star who helps her rise to fame. His own career, however, begins to falter along the way. This is the third remake of the film, with Lady Gaga following in the footsteps of gay icons Judy Garland and Barbra Streisand. <


hier

64 Programm

Mo

20:00 Schlosspark Theater

Di

FOTO: DERDEHMEL/URBSCHAT

01.10.

02.10. +49 30 2162299 www.l-support.net

Mo 01.10. Der Stellvertreter > In dern 80ern hatte Travestiestar Georg Preuße alias Mary mit Kollegin Gordy eine eigene TV-Show und wurde zur Ikone. Seine letzte eigene Bühnenshow liegt knapp 20 Jahre zurück. In Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“ spielt er nun Papst Pius XII., der eine umstrittene Rolle während des Nationalsozialismus spielte. <

> Georg Preuße became a star in the 80s as half of Mary & Gordy, the drag duo with their own titular TV show. It’s been nearly 20 years since his last solo stage show. In Rolf Hochhuth’s Der Stellvertreter, he now plays Pope Pius XII, who had a controversial role during the Third Reich. <

FOTO: LOVESUCKS ENTERTAINMENT

diverse Uhrzeiten und Locations

Di 02.10. Oktoberfeste > Oktoberfest-Overkill!! Allein heute steigen fünf: Mit „Anjezapft is dit!“ feiert Erna Pachulke den Geburtstag ihrer Bar, im Himmelreich schunkelt „Rocktoberfest“, Ninas (Foto) „Queerwiesn“ gibt’s im Hofbräu, im Woof brummt „Oktoberfest Bear Holiday“ und im Connection heißt es „Burschenparty by Gaywiesn“. <

> Oktoberfest overkill! Today brings at least five opportunities to beer-swilling in Lederhosen: at Erna P., doubling as the bar’s birthday party, at Himmelreich’s Rocktoberfest, Queerwiesn at Hofbräu with Nina Queer (pictured), Oktoberfest Bear Holiday at Woof, and Burschenparty at Connection.<

23:59 Kater Blau

13:30 Schloss Bellevue > Berlin’s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sextour. Only with advanced registration

Kultur Kabarett-Theater DISTEL

Satire am Nerv der Zeit. Kabarett-Theater DISTEL www.distel-berlin.de 18:30 Schwules Museum > Hijra Fantastik – Buchvorstellung & Artist Talk, Vorstellung des Ausstellungskatalogs. Book presentation 19:00 HAU2 > Testament, She She Pop & ihre Väter. Award-winning production which was created together with their own fathers 20:00 Schlosspark Theater > Der Stellvertreter, Theaterstück über Papst Pius XII mit Georg Preuße aka Travestiestar Mary. Play 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Girl, Transgenderdrama, OmU. In English

Bars 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding

19:30 Blond > Early Evening Karaoke, im Anschl. „Schlager a la carte“ 20:00 Bar Sofia > Oronzo Nacht, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Möbel Olfe > Solidarität vom Fass, Soliabend für das Videodrom. Mini benefit for local/queer projects 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Woof > Oktoberfest Bears, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar

Clubs 18:00 Spreewiesn (Am Postbahnhof) > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Destiny Drescher, live: Die Banausen, Host: Mataina ah wie süss. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: The Shredder. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Terry Francis, Pushamann, Frankie Flowerz, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Grooves, Breakz), no special dress code. This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only

Di 02.10. Goys N’ Birls > Vor einem Jahr startete die queere Discolectro-Reihe im Kater durch – und gilt bereits nach dieser kurzen Zeit als angesagter Party-Player. Anlässlich des morgigen Einheitsfeiertags steigt mit einem traumhaften Line-up die nächste Sause. So steht u. a. der isländische ElectropopAct GusGus (Foto) an den Turntables. <

> This series has been around for some time, but only after relaunching into its current incarnation one year ago has it become a major player in Berlin’s queer clubbing landscape. Since tomorrow is a holiday, you can stay up all night to the disco and electronic sounds of DJs such as Icelandic act GusGus (pictured). <

INDIAN SUMMER MIT SPREEBOOTE Kuscheldecken & Heizung an Bord, Glühwein

Buchung online: spreeboote.de

12:00 Frizu Lounge > Frizu_Lounge, MittagsOrchestra für LebenskünstlerInnen. Music workshop 20:00 Village > Village Book Club for GBTQ men, Buchclub, heute: „Straight Jacket“ von Matthew Todd

Kultur 19:00 Barbiche > Talentschuppen, Kulturprogramm: Von Lesung bis Konzert. Cabaret night 19:00 HAU2 > Testament, She She Pop & ihre Väter. Award-winning production 19:30 Quatsch Comedy Club > Die Thomas Hermanns Show, Fernsehaufzeichnung mit Live-Publikum. Comedy show 20:00 Sophiensaele > Die Zukunft von Gestern – Menschenbilder 2.0, Das Ensemble Nico and the Navigators schauen auf ihr schaffen zurück. Performance night 20:00 Schlosspark Theater > Der Stellvertreter, Theaterstück über Papst Pius XII, mit Georg Preusse. Play 20:00 Heimathafen Neukölln > Die letzten Tage des Patriacharts, Buchpremiere von Margarete Stokowksi. Book presentation 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 Dodo > Offene Lesebühne, Open reading stage 20:00 AHA > Joan Sinclair: Garstiges Grauen, Gruselshow mit Vera Titanic, Vechta Farblos u. a. Trashy drag show 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse“

Bars 16:00 Tante Frizzante > 3 Jahre Tante Frizzante, Geburtstagsfeier mit Tasting, Konzert und Party 18:00 Erna P! > Anjezapft is dit!, 2 Jahre Erna P!, Geburtstagsfeier mit Festbier, Leberkäs’ und Brez’n. The gay bar’s anniversary party 18:00 Himmelreich > Rocktoberfest, DJ Randy Twigg (Rock). For dykes, drags, fags, hags, trans, johns, Rock sluts, n’all 18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ Colors. Olfe’s midweek bar night for girls 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Bar Sofia > BalkanAbend, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Filmbühne am Steinplatz > Bingo am Steinplatz, Bingo mit Margot Schlönzke und Giselle d’Apricot. Bingo night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar


Programm 65

Clubs

23:59 Kater Blau > Goys Nâ&#x20AC;&#x2122;Birls, Performances by RevErso u. a., live DJ-Set by GusGus, DJs Esther Silex, Andreas Gessner, Guy Williams, Danielle Arielli u. a. (Disco, House). Mixed-gender party till Wednesday 14:00 23:59 SO36 > A Techno Blind Date, live: Toktok vs. Soffy O, DJs Housemeister, Haito 23:59 Salon zur wilden Renate > Pah! by TrashEra, Line-up White Lie, 2Faro, Mashyno, Mauro Feola, X tin, Elisa Bee, Hannah Addams, Ephemera, Silenzo, Jovan Feuerstacke, Maidengawd. The queer collective TrashEra hosts another multi-colored party 23:59 Lab.oratory > Revolting, speperater Eingang, Crossover-Dance-Party, offen fĂźr alle, DJs TBA. One of the rare nights of insanity when the breathtaking gay sex club allows entry for women as well

, FLY FLY, EDITH | -

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Bars

Sex

Mi

03.10. BO I LE R Sp ecial youngSTARS Sauna-Event fĂźr Jungs bis 28 Jahre | ab 18 Uhr

Kultur 16:00 Staatsoper Unter den Linden > Tristan und Isolde, Oper von Richard Wagner. Opera

19:00 HAU1 > Oratorium, Kollektive Andacht zu einem wohlgehĂźteten Geheimnis, mit und von She She Pop 19:30 Berliner Ensemble > Vernon Subutex, Martin Wuttke liest Virginie Despentes. Reading 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show â&#x20AC;&#x201C; Preview, Moderne Akrobatik mit EntwĂźrfen von Hut-Designer Philip Treacy 19:30 CafĂŠ Lyrik > Was ist heut bloĂ&#x; mit der Luft los? - Berliner Lieder 1918-1933, Mit Sigrid Grajek. Chanson night 19:30 Komische Oper > Blaubart, OpĂŠra bouffe in drei Akten. Opera 19:30 Deutsche Oper > Tosca, Oper von Giacomo Puccini 20:00 Schlosspark Theater > Der Stellvertreter, TheaterstĂźck Ăźber Papst Pius XII, mit Georg Preusse aka Travestiestar Mary. Play 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik 20:00 Ludwig > Bertas WeirdWoch, Kleinkunst 20:00 Heimathafen NeukĂślln > Die letzten Tage des Patriacharts, Buchpremiere von Margarete Stokowksi. Book presentation 20:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 BKA-Theater > Fly, Edith, Fly â&#x20AC;&#x201C; vom Ballermann zum BER, Das neue Musical von Ades Zabel und Co. Drag show 20:00 Deutsches Theater/Kammerspiele > Tropfen auf heiĂ&#x;e

18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Barbiche > DD â&#x20AC;&#x201C; Der Damenabend, mit DJ Vela. Bar night for women 19:00 Bar B104 > Ladyâ&#x20AC;&#x2122;s Night, Abend nur fĂźr Frauen, for women 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar 20:30 Blond > Caribic-NightFever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 â&#x20AC;&#x17E;Mittwochs Musicâ&#x20AC;&#x153; (Pop) 22:00 Woof > Oktoberfest Bear Holiday, Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > Klubnacht, DJ TBA

Sex

22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, â&#x20AC;&#x17E;Mix am Mittwochâ&#x20AC;&#x153;, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night, no dresscode 22:30 Monarch > PopCrown, International Queer Pop Party by Prens Emrah, 23:30 Showtime with Kaey and Kiki House of Angels, DJ Olympia Bukkakis

12:00 Der Boiler > Boiler-Special, Non-Stop zum Tag der Einheit 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Kinotag 15:00 Quälgeist > Schlag der Einheit, BDSM fĂźr alle Geschlechter. Sex party 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, â&#x20AC;&#x17E;Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannenâ&#x20AC;&#x153; 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight â&#x20AC;&#x201C; Adam & Eve im Lustgarten, â&#x20AC;&#x17E;Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Loungeâ&#x20AC;&#x153;, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off

Clubs 21:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Blue Wednesday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, Host: Jacu. Night for soulful and jazzy karaoke lovers 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs ALXJ, Marcel db, Jordan (Techno, Electro) 23:59 Tresor > Tresor New Faces, hosted by Esther Duijn, DJs Marum, Bodem, Goldenaxe (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well

Withttest l o a the hrnationrs inte rnsta p

KitKatClub

19TH OCTOBER 10PM

Be Beethoven ethoven sucht such Männer er t Messe C-Dur op op.86 .86 t 3 ChĂśre ChĂśre,, 2 Chorleiter, Chorleiterr, 1 K Konzert onz t AuffĂźhrung am 21. 9. 2019 t TTenĂśre enĂśre und Bässe gesucht t Anfänger wie ChorproďŹ s t Einstieg ab Oktober 2018 t Probentag wwahlweise ahlweise Mo, Mo, Di oder Mi t nette Leute Leute,, freundliches Probenklima

DJ Pagano

www.lukasmusik.de www .lukasmusik.de

18:00 Hofbräu Wirtshaus Berlin > Queerwiesn, â&#x20AC;&#x17E;Sex, Drugs & Volksmusikâ&#x20AC;&#x153;, schwules Oktoberfest, Live: Die WiesnkĂśnige, Show: Nina Queer & Brigitte Skrothum feat. Die BlĂśde Kuh, DJs Magic Magnus, Leberwurst (Pop, Wiesnhits). Germans love Oktoberfest, so here we go for another super gay party replete with leather pants 20:00 Wabe > TANZhaus WABE extra, BalFolk mit dem Naragonia Quartett. Balfolk dance 21:00 about blank > AfD Wegblanken, â&#x20AC;&#x17E;Antinationale SoirĂŠe Besorgter Antifasâ&#x20AC;&#x153;, Benefizparty,, live: Tippel Orechestra, Infant Sanchez u. a., DJs Jacob Meehan, Adi Shabat, Eluize, Reka Zalan u. a. 21:00 Tresor > Herrensauna x Freitanzplatten, mixedgender techno party, DJs Textasy b2b Toni Moralez, Cadency, MCMLXXXV, CEM, SPFDJ 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night 22:00 Connection Club > Burschenparty by Gaywiesn, 10-jährige Geburtstagsparty von â&#x20AC;&#x17E;Gaywiesnâ&#x20AC;&#x153;, DJs Darc Delirium, Tom, Future Disco. This gay party celebrates ten years of the Oktoberfest series â&#x20AC;&#x17E;Gaywiesnâ&#x20AC;&#x153; 23:00 SchwuZ > Gaga, â&#x20AC;&#x17E;Rah rah ah-ah-ahâ&#x20AC;&#x153;, mit Edge of Glory-Show, DJs Jacky-Oh Weinhaus, Fixie Fate, Ployceebell, Anna Klatsche, lisalotta.p, Anxious_G, Cul de Paris, Shady GaGa feat. Chantal No.5 (90s, Pop). Lady Gaga tribute party on the eve of German Unity Day 23:00 SĂźss War Gestern > GMF, DJs Stella deStroy, Andrew Moor, Gitti Reinhardt, JayCap, Ades Zabel, Bambi Mercury (Techno, Electro, House, Urban, Pop, Hip Hop, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B). The long-running gay partyâ&#x20AC;&#x2122;s special for the Day of German Unity 23:00 KitKatClub > 24 Years The Mystic Rose, Live: KoxBox, Hujaboy, Arcon, Liquid Soul u. a., DJs Lars Lee, Joanna, Sangeet, Pissenisse u. a. (Goa, PsyTrance, Psychedelic Trance). Show what you got at this mixedgender event

12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, â&#x20AC;&#x17E;XXL Fuck Factoryâ&#x20AC;&#x153; 19:00 Club Culture Houze > Otter und Otterfutter, Bären und Bärenjäger, FĂźr behaarte Männer. For hairy men 20:00 BĂśse Buben > Bitch, Fistparty 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM night, men only 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fĂźr Boys von 18-28, ab 24 Uhr fĂźr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

Steine, Nach Rainer Werner Fassbinder. Play 20:30 Maxim Gorki Theater â&#x20AC;&#x201C; Studio ĐŻ > Die Geschichte vom Leben und Sterben des neuen Juppi Ja Jey Juden, Inszneierung von Sasha Marianna Salzmann. Play 22:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Kino International > MonGay Special Preview: A Star is born, Nueverfilmung des Klassikers mit Bradley Cooper und Lady Gaga, OmU. Music drama in English

Photo by Justin Frost.com

21:00 Marietta > Bitter Sweet Symphony, â&#x20AC;&#x153;Die Nacht zur Einheitâ&#x20AC;&#x153;, DJ ausgehDĂśrte (QueerPop) 22:00 Woof > Oktoberfest Bear Holiday, Meeting place for hairy men 22:00 Ficken 3000 > Der LohntĂźtenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Clubâ&#x20AC;&#x2122;n Cruise, â&#x20AC;&#x17E;Männer, Drinks, Cruisingâ&#x20AC;&#x153;, (Electro, Pop, House). 80s-style gay cruising bar 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Made in Germany, DJ U-Seven & Austin 23:00 Grosse Freiheit 114 > Party der Einheit, DJ Tante Renate (Pop, Electro). Friedrichhainâ&#x20AC;&#x2122;s well known queer bar with cruising area

DJ Michele Ruvido

DJ Saeed DJ Asaf Dolev

DJ Alan Joe

and DJ Redtomcat, Samuel D, DJ APEX and many more...

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hustlaball.de/tickets | Presale 30 â&#x201A;Ź / VIP 110 â&#x201A;Ź incl. 2 â&#x201A;Ź benefit / ticket â&#x20AC;&#x201C; Fundraiser: Hustlaball donates every year several thousand euros to charitable purposes.


hier

66 Programm

18:00 Crack Bellmer

Do

04.10. HIV? Syphilis?

Stopp

die Ungewissheit!

Do 04.10. Queerkultural Tango > Heteronorm ade: In Berlin wächst derzeit die queere Tangoszene und lädt zum Tanzen abseits klassischer Rollenvorstellungen. Heute startet auf dem RAWGelände ein neuer wÜchentlicher TangoArgentino-Abend des Queerkultural Kollektivs, mit professionell angeleitetem Unterricht auf Spendenbasis und Party. <

> Bye-bye, heteronormativity: Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s queer tango scene continues to grow and welcomes you to dance away from traditional gender roles. Today is the launch of a new weekly tango night organized by the Queerkultural collective, with professionally guided lessons on a donation basis, plus party. <

FOTO: VIVIBACCO

20:00 Säule/Berghain

Do 04.10. Oase > Linn da Quebrada (Foto) hat Berlin im Sturm erobert. â&#x20AC;&#x17E;Bixa Travestyâ&#x20AC;&#x153;, die Doku Ăźber die queere Hip-Hop-Queen aus Brasilien, läuft nach erfolgreicher BerlinalePremiere jetzt auf dem Pornfilmfestival, zudem lädt die â&#x20AC;&#x17E;Terroristin der Geschlechterâ&#x20AC;&#x153; heute wieder zu einer ihrer energiegeladenen Liveperformances. <

> Linn da Quebrada (pictured) has taken Berlin by storm. Bixa Travesty, the documentary on the queer Brazilian hip-hop queen, will screen at the PornFilmFestival after its successful Berlinale premiere. Tonight, the self-proclaimed gender terrorist will perform, along with Argentine DJ/producer Moro. <

21:00 SĂźdblock

Kostenlose und anonyme Schnelltests in nur 30 Minuten! 1. und 3. Donnerstag, 16.00 bis 20.00 Uhr aidshilfe-potsdam.de 11:30 RuT-Lesbenzentrum > Lesbenwelten 65+, Gesprächsgruppe fĂźr lesbische Frauen zu Themen des Alterns. Open meeting 18:00 Schwules Museum > Hijra Fantastik, AusstellungsfĂźhrung mit Kuratorin Claudia Reiche. Guided exhibition tour 18:30 Vivantes WenckebachKlinikum > Wenn der Schuh drĂźckt, Vortrag mit Dr. Stephan Miessen. Lecture 18:00 Crack Bellmer > Queerkultural Tango, Tanzveranstaltung mit hochkarätigen Lehrern. Tango workshop 19:00 about blank > Spoon, DJ Workspace fĂźr Frauen*, Trans- und nichtbinäre Personen 19:00 Schwules Museum > Das Generationending â&#x20AC;&#x201C; radikale Lesben im Gespräch mit Sternchen*Lesben, Diskussionsrunde und Austausch von Jung und Alt in Murmelgruppen zu kontroversen Fragen.. Discussion 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in SchĂśneberg, Stammtisch. Open meeting 19:30 Begine > Mal- und Zeichenkurs fĂźr Anfängerinnen, Unter Anleitung von Kunsttherapeutin Dorit Geithner. Drawing class 20:00 Ludwig > Jenseits von Reden, Vortrag und Diskussion mit Dirk Ludwigs. Talk 21:30 Frizu Lounge > Frizu_Lounge, Frizu Session â&#x20AC;&#x201C; Musiksession fĂźr Alle. Music Workshop

FOTO: JACKIELYNN

Kultur

Fr 05.10. 35 Jahre Wildwasser > Schon seit 35 Jahren kÜnnen sich Mädchen, die Opfer von sexualisierter Gewalt geworden sind, an Wildwasser e. V. wenden. Zur Jubiläumsfeier lädt der Verein von Frauen* u. a. zu Spoken Word von Lahya, Trans*Pride-Hip-Hop von FaulenzA (Foto) und einem Set der renommierten lesbischen DJ Ipek. <

> For 35 years now, girls who have been victims of sexualized violence have been able to turn to Wildwasser e.V. For its anniversary celebration, the women*â&#x20AC;&#x2122;s association gathers spoken-word artist Lahya, trans rapper FaulenzA (pictured) and a set by renowned lesbian DJ Ipek. Happy birthday! <

19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > Schatten des Todes, Krimi-Theater. Crime play 19:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Snax â&#x20AC;&#x201C; The Shady Listening Affair, Listening party of â&#x20AC;&#x2DC;Shady Lightsâ&#x20AC;&#x2122; on vinyl, im Anschl. â&#x20AC;&#x17E;Sing on Stageâ&#x20AC;&#x153;, Karaokeparty 19:00 HAU1 > Oratorium, Kollektive Andacht zu einem wohlgehĂźteten Geheimnis, mit und von She She Pop. Performance theater 20:00 Säule/Berghain > Oase, live: Linn da Quebrada, DJ Moro 20:00 Dodo > H.E.A.L., Konzert: â&#x20AC;&#x17E;Blooming Experienceâ&#x20AC;&#x153; Rock, Pop & Balladen 20:00 Wabe > Die Erinnerung von morgen, Musikalisches Programm mit Rainer Bielfeldt. Chanson night

Wenn der Schuh drĂźckt Konservative und operative Behandlung des Hallux valgus

Dr. Stephan Miessen Oberarzt der Klinik fßr Unfallchirurgie und Orthopädie, Zertifiziertes Lokales Traumazentrum

04.10.2018, 18.30 Uhr Aufnahmezentrum, Haus 1, 1. OG, Raum 104 Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin www.vivantes.de/wbk

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20:00 Musik & Frieden > Mitski, Singer/Songwriter. Concert 20:00 Sophiensaele > Die Zukunft von Gestern â&#x20AC;&#x201C; Menschenbilder 2.0, Das Ensemble Nico and the Navigators schauen auf ihr schaffen zurĂźck. Performance night 20:00 Schlosspark Theater > Der Stellvertreter, TheaterstĂźck Ăźber Papst Pius XII, mit Georg Preusse aka Travestiestar Mary. Play 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand-up comedy show, 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon >> Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 BKA-Theater > Fly, Edith, Fly â&#x20AC;&#x201C; vom Ballermann zum BER, Das neue Musical von Ades Zabel, Biggy van Blond und Bob Schneider. Drag show 20:00 Brotfabrik > Faust in the box, Bridge Markland inszeniert den Goethe-Klassiker fĂźr die Generation Pop, Punk, Rock, Schlager und HipHop . A takeoff of the classic play with pop music from different generations, performed as onewoman-show with hand puppets 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , KomĂśdie. Comedy play 20:30 Maxim Gorki Theater â&#x20AC;&#x201C; Studio ĐŻ > The MakingOf, Eine bĂśsartige Satire

auf Filmbusiness und Theaterideale, ein verzweifeltes Hohelied auf das Paradox der Schauspielerei und ein optimistischer Abgesang auf Rollenbilder. Play 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show

Bars 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Sofia > DominoBar, Kreuzbergâ&#x20AC;&#x2122;s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, â&#x20AC;&#x17E;Alles kann, nichts mussâ&#x20AC;&#x153;, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 22:00 Woof > Oktoberfest Bears, for hairy men 22:00 MĂśbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ M50. Thereâ&#x20AC;&#x2122;s nothing like Thursdayâ&#x20AC;&#x2122;s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:30 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop

Clubs 23:00 Suicide Circus > Chantalâ&#x20AC;&#x2122;s House of Shame, DJs + Show TBA (Electro, House, Minimal). Chantalâ&#x20AC;&#x2122;s infamously lascivious weekly party explosion

Sex 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, â&#x20AC;&#x17E;Enjoy the differenceâ&#x20AC;&#x153; 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > 5 Jahre Naked-Sex-Party, Geburtstagsparty mit DJSet. Anniversary special 21:00 Stahlrohr 2.0 > Naked Club, Sexparty organisiert vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00


Programm 67

Fr

19:30

05.10.

19:30

18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Flirt Workshop fĂźr Lesben. Workshop 21:00 Sonntags-Club > Dandy Dykes-Diaryâ&#x20AC;&#x2DC;s, Vortrag Ăźber die Journalistin und Lyrikerin Sylvia von Harden. Lecture

20:00

Kultur 19:00 The Shelf > Jahrgang ZwĂślf, Abschlussausstellung der Ostkreuzschule fĂźr Fotografie. Exhibition opening 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > House of Battlemore, Gruselthea-

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ter im Dunkeln. Crime theater in complete darkness Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show â&#x20AC;&#x201C; Preview, Moderne Akrobatik mit EntwĂźrfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Yes but No, TheaterstĂźck Ăźber Sexualität und Begehren. Play Sophiensaele > Die Zukunft von Gestern â&#x20AC;&#x201C; Menschenbilder 2.0, Das Ensemble Nico and the Navigators schauen auf ihr schaffen zurĂźck. Performance night Schlosspark Theater > Der Stellvertreter, TheaterstĂźck Ăźber Papst Pius XII, mit Georg Preusse aka Travestiestar Mary. Play Quatsch Comedy Club > Live Show, Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand-up comedy show, Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics Deutsches Theater/ Kammerspiele > Cry Baby, TheaterstĂźck von RenĂŠ Pollesch. Play SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus BKA-Theater > Fly, Edith, Fly â&#x20AC;&#x201C; vom Ballermann zum BER, Das neue Musical von Ades Zabel, Biggy van Blond und Bob Schneider. Drag show AHA > TGIF: Trash Goddess in Film, Gaby Tupper präsentiert queere Filme, Hauptfilm: â&#x20AC;&#x17E;Verdammt nochmal Berlin â&#x20AC;&#x201C; Fucking City Revistedâ&#x20AC;&#x153;, Gäste: Lo-

20:00 20:00

20:30 20:30

thar Lambert, Jan Gympel & Dieter Rita Scholl. Film screening and talk Dodo > Open Stage, Selber singen Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis Eisenherz > Koloss, Christoph Klimke liest aus seinem neuen Roman. Reading Theater im Keller > Travestieshow â&#x20AC;&#x201C; Berlin? We! Love! You!, Vollplayback und Live Gesang. Drag show

Bars 19:00 Flax > Oktoberfest-Karaokeshow, Hosts: Dominique, Kevin & die jungen Wilden. Gay bar, hotspot for young locals 19:30 Blond > Sexy-Music-Box, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitteâ&#x20AC;&#x2122;s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Pussycat > Black Weekend â&#x20AC;&#x201C; BerlinCigarMen, Gay Cigar Salon 21:30 Marienhof > Pop & Schlager, mit Musikquiz, Host & DJ: Doris. Poppy trivia night 22:00 Woof > Oktoberfest Bears,for hairy men 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Robin Nikolic, If youâ&#x20AC;&#x2122;re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > WeekendStarter, Popular fetish bar with darkroom 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Hafen > Ein Schiff wird kommen, â&#x20AC;&#x17E;die Schlagernachtâ&#x20AC;&#x153;, DJ derMicha. German hit songs all night 22:00 Greifbar > Clubâ&#x20AC;&#x2122;n Cruise, â&#x20AC;&#x17E;Männer, Drinks, Cruisingâ&#x20AC;&#x153; (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, fĂźr alle Queers, Tarts und Friends, DJ Trudi Padma Knusprig (Pop, Mainstream Diva). Diver-

gent party tunes, open to all genders 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco

22:00

Clubs 20:00 Begine > Die Pop-Perlen der Tangoschlampe, Andrea legt auf: Bekanntes und Unbekanntes, Neues und Altes. Pop music 21:00 SĂźdblock > 35 Jahre Wildwasser, der Verein feiert sein 35-jähriges Bestehen, live: Lahya, Babsi Tollwut, FaulenzA, DJs T**lin & Ipek. Anniversary party for the organisation supporting victims of sexual abuse 22:00 Ficken 3000 > Italo Disco, â&#x20AC;&#x17E;Pussy Powerâ&#x20AC;&#x153;, DJs

22:00

22:00

23:00

Jungle Mind, Grace (Electronic, House, Tribal, Oriental, Techno, Disco). Italian-infused hedonistic dance party Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Looney Tunez Live Band Karaoke, Karaoke mit Rockband, davor und danach Open Stage mit Licky Puppy. Sing karaoke on the big stage with a live band Die Busche > Crazy Friday, â&#x20AC;&#x17E;Wochenende, Party, Geil!â&#x20AC;&#x153;, (Charts, Electro, Schlager). Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s cult club for gays and lesbians Lab.oratory > Lab.Dance, Einlass bis 24:00, â&#x20AC;&#x17E;Dance up your weekendâ&#x20AC;&#x153;, mit SäulenFloor. Entry till midnight Maze > Atomic, â&#x20AC;&#x17E;Party for Queers and Folksâ&#x20AC;&#x153;, DJs Robert Johannsson, Tracy Jacks, Chroma, Manuel MĂźnster (Indie, Electro)

letz beon FR. 05.10.18 23.00 Uhr

DYKE POWER

23:00 Beate Uwe > Unbedingt., â&#x20AC;&#x17E;Zappeln, ZĂźngeln, Zaubern?â&#x20AC;&#x153;, queere Partyreihe, DJs La Schmock, Sally McFadden, Sneaker Bear (House, Techno, Indie). Hedonistic queer party 23:00 SchwuZ > Letz Be On, â&#x20AC;&#x17E;Die Party fĂźr Lesben & Friendsâ&#x20AC;&#x153;, mit Talk bis 01:00, DJs Pat Bernetti, LadyChan, Anxious G, Sara Moshiri, BadKat, Afagh Irandoost (Pop-Hop, House). Schwuzâ&#x20AC;&#x2122;s monthly bash for lesbians and friends 23:00 Connection Club > Youngsters Party, â&#x20AC;&#x17E;young & beautifulâ&#x20AC;&#x153;, DJs Katy Bähm u. a. (Main, House). A twinky pop party at SchĂśnebergâ&#x20AC;&#x2122;s clubbing institution 23:00 KitKatClub > Revolver Party, â&#x20AC;&#x17E;Cocktoberfestâ&#x20AC;&#x153;, DJs Sultonic, Tiasz, Brett Knacksen, Marcel db, Annie O., Fixie Fate, Yosh Houzer (Techno, Tech House, Electro). Housey gay circuit party with a certain naughty touch 23:59 Mensch Meier > Berlin Invasion meets SP23, mixed-gender electro party, live: Chrystal Distortion, 69db u. a., DJs Tiina Magenta, Joseph Diel, 2Faro, Mashyno u. a. 23:59 Panorama Bar/Berghain > Finest Whities, live: Giant Swan, DJs Minor Science, re:ni, Tasker, Tessela. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple

Sex 20:00 BĂśse Buben > Cocksucker Contest, Wir suchen den Besten, Dresscode fĂźr Sucker: white socks + naked, underwear, short pants, Dresscode fĂźr GenieĂ&#x;er: colored socks + naked, underwear, short pants 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCKâ&#x20AC;&#x2122;nBLOW, CruisingNight 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Quälgeist > SM-Nacht, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM play party, men only


hier

68 Programm

23:00 Mensch Meier

23:30 BKA-Theater > Jurassica Parka Late Night: Paillette geht immer, Jurassica mit ihrem live Talk Format. Comedy talk show

Sa

Bars

06.10. YOUR SEXUAL HEALTH

Sa 06.10. Bass Ware > Fettes Beats, Rhymes und Raps verspricht diese Party, die auf ein queerfeministisches Booking Wert legt. Bevor die Bässe von DJs und Acts wie Le Feu, Debby Cage, NGHT DRPS und Skinnyblackboy den Club fluten, gibtâ&#x20AC;&#x2122;s einen Talk mit Miriam Davoudvandi (Foto) vom Splash! Mag Ăźber Frauen im Hip-Hop. <

> Fat beats, rhymes and raps are guaranteed by this club night that also maintains a queer-feminist booking policy. Before DJs and acts such as Le Feu, Debby Vage, NGHT DRPS and Skinnyblackboy bring the bass, there will be a talk about women in hip-hop with Miriam Davoudvandi (pictured) of splash! Mag. <

23:59 GriessmĂźhle

> Auch wenn es bei dem schwulen Partydauerbrenner anscheinend schon mal zu sieben Stunden Wartezeit an der TĂźr kommen kann â&#x20AC;&#x201C; es lohnt sich. SchlieĂ&#x;lich ist â&#x20AC;&#x17E;CockTail dâ&#x20AC;&#x2122;Amoreâ&#x20AC;&#x153; eine der heiĂ&#x;esten, monatlichen Homo-Sausen! Line-up: das geile Pariser DJ-Duo Abajour, Juan Ramos, Marc PiĂąol u. v. m. <

> This gay party is so popular, there was once a supposedly seven-hour wait outside the entrance â&#x20AC;&#x201C; so it must be worth it! Despite its growth to monster status, the quality hasnâ&#x20AC;&#x2122;t dipped. This weekendâ&#x20AC;&#x2122;s lineup: Parisian duo Abajour, Juan Ramos, Marc PiĂąol and many other skillful DJs. <

FOTO: ALEXANDER HEIGL

19:00 Silver Future

> Prens Emrah is currently one of the sceneâ&#x20AC;&#x2122;s hottest belly dancers, known hos his appearances at e.g. SchwuZ. Heâ&#x20AC;&#x2122;s launching two new parties this fall: PopCrown at Monarch and Queerberg at Silver Future. Money raised tonight will go toward projects benefitting refugees. <

www.BKA-THEATER.de

STI EMERGENCY CONSULTATION INFECTIOUS DESEASES

SAT 10 â&#x20AC;&#x201C;12 AM 13:00 Sonntags-Club > Figuren entwickeln, Schreibworkshop. Creative writing 13:30 Schloss Bellevue > Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sextour. Only with advanced registration 15:00 Lippenstiftmuseum > Blind Date, Schminkseminar fĂźr Blinde von RenĂŠ Koch. Make-up workshop 16:00 Schwules Museum > Tapetenwechsel/ LAZ, AusstellungsfĂźhrung auf Englisch. Guided tour in English

15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show â&#x20AC;&#x201C; Preview, Moderne Akrobatik mit EntwĂźrfen von Hut-Designer Philip Treacy, auch um 19:30. Modern circus 17:00 Berliner Ensemble > Die lange Benjamin von Stuckrad-Barre Nacht, AuffĂźhrung â&#x20AC;&#x17E;Panikherzâ&#x20AC;&#x153;, ab 20:00 Lesung â&#x20AC;&#x17E;Soloalbumâ&#x20AC;&#x153;. Theater night 18:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik, auch um 21:30. Modern circus 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Comedy Show, auch 22:00 live: Sascha Korf. Stand-up comedy show, 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > Piano Träume, Konzert & Dinner. Dinner concert 19:30 LichtSpielTheater KlickO-TonArt > Der Vater, der Sohn und die GĂśttliche, Die Herren Bertzbach feat. Tima die GĂśttliche. Chanson night

So 07.10. Queerberg > In der Szene ist Prens Emrah vor allem als Bauchtänzer z. B. aus dem SchwuZ bekannt. Jetzt startet er im Herbst gleich mit zwei eigenen Partys durch. Einmal mit der Pop-Party â&#x20AC;&#x17E;PopCrownâ&#x20AC;&#x153; im Monarch und mitâ&#x20AC;&#x17E;Queerbergâ&#x20AC;&#x153; im Silver Future. Bei der Oriental-Soliparty mit Show wird fĂźr Refugee-Projekte gesammelt. <

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WWW.STIC.BERLIN

Kultur Sa 06.10. CockTail dâ&#x20AC;&#x2122;Amore

, FLY FLY, EDITH

Beethoven ÂťMissa solemnisÂŤ 6. Oktober 2018 Sa 20 Uhr Konzerthaus Berlin tickets@ rundfunkchor-berlin.de 030/20298722

A JURASSIC PARKA | -

www.BKA-THEATER.de

19:30 Deutsche Oper > Schwanensee, Staatsballett Berlin. Swan Lake by Tchaikovsky 19:30 Maxim Gorki Theater > Die Gerechten, Albert Camusâ&#x20AC;&#x2122; existentialistischer Klassiker. Play 19:30 SchaubĂźhne > Jeff Koons, TheaterstĂźck basierend auf dem Leben des KĂźnstlers Jeff Koons, mit Musik von Romain Frequency. Play 20:00 Sophiensaele > Die Zukunft von Gestern â&#x20AC;&#x201C; Menschenbilder 2.0, Das Ensemble Nico and the Navigators schauen auf ihr schaffen zurĂźck. Performance night 20:00 Konzerthaus Berlin > Missa solemnis, Der Rundfunkchor präsentiert Beethoven. Choir concert 20:00 Schlosspark Theater > Der Stellvertreter, TheaterstĂźck Ăźber Papst Pius XII, mit Georg Preusse aka Travestiestar Mary. Play 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand-up comedy show 20:00 HAU2 > Geburtstagsgala, Im Rahmen von â&#x20AC;&#x17E;Shame, Shame, Shame! 25 Jahre She She Popâ&#x20AC;&#x153;. Concert and performances 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 BKA-Theater > Fly, Edith, Fly â&#x20AC;&#x201C; vom Ballermann zum BER, Das neue Musical von Ades Zabel, Biggy van Blond und Bob Schneider. Drag show 20:00 AHA > Passion Fruits, Show moderiert von Sophie Dieshong-Senf und Margarete von Untot. Trashy drag show 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Maxim Gorki Theater â&#x20AC;&#x201C; Studio ĐŻ > You are not the Hero of this Story, Ein TheaterstĂźck Ăźber Männerbilder in Zeiten von #metoo. Play 20:30 Theater im Keller > Travestieshow â&#x20AC;&#x201C; Berlin? We! Love! You!, Vollplayback und Live Gesang. Drag show

18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Flax > Feste feiern!, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonightâ&#x20AC;&#x2122;s music 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Club der polnischen Versager > Anko-Kai, â&#x20AC;&#x17E;Volume 100 â&#x20AC;&#x201C; Party for hairy Geishas and Yakuzas with boobsâ&#x20AC;&#x153;, mit Show. Japanese gay party, open for all genders 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox Night, Be your own DJ. Friedrichshainâ&#x20AC;&#x2122;s well known gay bar 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitteâ&#x20AC;&#x2122;s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 22:00 Woof > Oktoberfest Bears, Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > Klubnacht, mit DJ. Electro night in the popular fetish bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, â&#x20AC;&#x17E;die späte Party bis Sonntag frĂźhâ&#x20AC;&#x153;. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Clubâ&#x20AC;&#x2122;n Cruise, â&#x20AC;&#x17E;Männer, Drinks, Cruisingâ&#x20AC;&#x153; (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar

Clubs 21:30 Supamolly > Flowers Of Romance, live: Bionihil, Amor, DJ TerrorWave (PostPunk, Wave, Minimal, Electro, Synth). Queer gothic party 22:00 Die Busche > GroĂ&#x;stadtnacht, (Electro, House, Charts, Main, Schlager, Oldie) 22:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: King Josephine. Karaoke night 23:00 Mensch Meier > Bass Ware, Talk mit Miriam Davoudvandi, live: Skinnyblackboy, DJs NGHT DRPS, Le Feu, Deby Cage, QNOE (Bass, Trap, Hip-Hop, Baile Funk, Afrobeats). Queer-feminist hip-hop party 23:00 Connection Club > Zirkus Berlin, Crazy Night by Destiny Drescher, DJs Nico K. u. a. (Pop, Main, 80s, 90s) 23:00 KitKatClub > Wasteland Berlin, Strict fetish dress code, open to all genders + sensual preferences, mit groĂ&#x;er Show, DJs Ben Manson, Lucien Foort, Criss Source, Eduardo de la Torre, Serge Laurent, Tabou, Flash, Clark Kent, Hedo Viciosi, Valerian u. a. (Techno, Tech House, Electro). The legendary Amsterdam fetish dance eventâ&#x20AC;&#x2122;s annual Berlin party


Programm 69 23:00 SchwuZ > bump!, â&#x20AC;&#x17E;Das Retro-Studioâ&#x20AC;&#x153;, DJs Modeopfer, Doris Disse, Gitti Reinhardt, trust.the.girl, Cuftan, derMicha, mikki_p (80s, 90s, 70s/Schlager). Gay party with retro club classics 23:59 GriessmĂźhle > CockTail dâ&#x20AC;&#x2122;Amore, â&#x20AC;&#x17E;Celebrating 10 Years of Discos Capablanca", DJs Abajour, DJ Hanoben, Capablanca, Juan Ramos u. a. (Deep House, Nu Disco). Popular gay discolectro party 23:59 about blank > Upperberry, mixed-gender electro party, DJs Anna Bolena, CEM, Redshape, Schake, An-i u. a. 23:59 Berghain > Klubnacht , live: Headless horseman, DJs Pete, Function, Marcel Dettmann, Shin, Sigha in der Panorama Bar DJs Boris Dlugosch, Krystal Klear, Midland, Murat Ă&#x2013;nen, Justin Cudmore u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music

Sex 20:00 BĂśse Buben > BĂśseBuben-Nacht, SM und spanking. The classic spanking party, entry till midnight 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party fĂźr Positive und nicht Positive. Relaxed sex party, men only 22:00 Scheune > Black Weekend â&#x20AC;&#x201C; BLUF Leather Night, Leather and Uniform Night, strict dress code 22:00 New Action > Cruising Non Stop, â&#x20AC;&#x17E;Gay night for all kinds of fetishâ&#x20AC;&#x153; 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Quälgeist > Gearfreaks, Gear-Fetisch-Party fĂźr Männer, dresscode: alle Arten von Fetisch-Klamotten, von Skin, Gummi, Leder bis SWAT. Sex party for fetishists of gear/outfits, strict dress code 22:00 Lab.oratory > Yellow Facts, Einlass bis 24:00, piss without dress code. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty

So

07.10. 18:00 Wamos-Zentrum > Kuschelparty, nur fĂźr lesbische Frauen!. Cuddle party for women

Kultur 11:00 Bundesplatz Kino > â&#x20AC;&#x17E;Brumaâ&#x20AC;&#x153;/â&#x20AC;&#x153;Mistâ&#x20AC;&#x153;/ â&#x20AC;&#x153;Dunstâ&#x20AC;&#x153;, Filmpremiere von Max Zunino, mit Dieter Rita Scholl. Film screening 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show â&#x20AC;&#x201C; Preview, Moderne Akrobatik mit EntwĂźrfen von Hut-Designer Philip Treacy 16:00 Deutsche Oper > Schwanensee, Staatsballett Berlin 16:00 Schlosspark Theater > Der Stellvertreter, TheaterstĂźck Ăźber Papst Pius XII, mit Georg Preusse aka Travestiestar Mary. Play 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Inspektor Campbells letzter Fall, KriminalkomĂśdie von Saul Oâ&#x20AC;&#x2122;Hara. 18:00 Sonntags-Club > FilmClub: Godâ&#x20AC;&#x2122;s Own Country, Drama Ăźber einen Schafsfarmer. Film screening

BOB R SCHNEIDE | -

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MEDEA

Luigi Cherubini MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Barenboim INSZENIERUNG Andrea Breth MIT Sonya Yoncheva Elsa Dreisig Charles Castronovo u. a. 7. (Premiere) 12. 17. 20. 25. 28. OKTOBER

18:00 aquarium > Voicemail, â&#x20AC;&#x17E;Spokenword & Poetry, Stand Up Comedy, Live Musicâ&#x20AC;&#x153;. Open stage for everyone 18:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 18:00 Staatsoper Unter den Linden > Medea, Opernklassiker. Opera 19:00 Komische Oper > Anatevka, Musical inszeniert von Barry Kosky. Musical 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Comedy Show live: Sascha Korf 19:30 SchaubĂźhne > Jeff Koons, TheaterstĂźck basierend auf dem Leben des KĂźnstlers Jeff Koons 19:30 Maxim Gorki Theater > VerrĂźcktes Blut, Von Nurkan Erpulat & Jens Hillje 20:00 Privatclub > Bright Light Bright Light, Gay Electropop. Concert 20:00 Sophiensaele > Die Zukunft von Gestern â&#x20AC;&#x201C; Menschenbilder 2.0, Das Ensemble Nico and the Navigators schauen auf ihr schaffen zurĂźck 20:00 BKA-Theater > Jutta â&#x20AC;&#x201C; leider geil, Bob Schneider in einer One-Man-SchlagerShow

14:30 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit Schlagern 15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis 19:00 Silver Future > Queerberg, Oriental Soliparty hosted by Prens Emrah 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der MĂśrder, Tatort Public Viewing 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Be your own DJ 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SunJamo. Electro chill-out in SchĂśnebergâ&#x20AC;&#x2122;s ultimate gay bar 22:00 Woof > Oktoberfest Bears, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, â&#x20AC;&#x17E;Der entspannte Sonntagabendâ&#x20AC;&#x153;, casual dress code. Cruising bar

Clubs

10:00

12:00

19:00

20:00

21:00

22:00

23:00

08:00 KitKatClub > Kitty Goldmine, DJs INKA, Kri-

stoff Georg & friends (Techno, Tech House). Colorful gender-fucking after-hour GriessmĂźhle > CockTail dâ&#x20AC;&#x2122;Amore, Party nonstop bis Montagmittag, DJs TBA. The succesful gay party continues till Monday rise its bitter head Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, Running-Order TBA. Vibrant continuation of Saturday nightâ&#x20AC;&#x2122;s party SO36 > CafĂŠ Fatal, â&#x20AC;&#x17E;Tanzkurs, Ballroom, Discoâ&#x20AC;&#x153;, bis 23:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party SchwuZ > Divas, â&#x20AC;&#x17E;A night dedicated to Rihannaâ&#x20AC;&#x153;, mit Diamonds-DragBattle um 21:00, Hosts: Destiny Drescher, Amy Strong, DJ Kenny Dee u. a. Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaoke-Abend, Host: Lady DM. Nurse your hangover with some karaoke action Ficken 3000 > House Of Coito, â&#x20AC;&#x17E;Remember Last Nightâ&#x20AC;&#x153;, DJs Jungle Mind, Black K (Electronic, House Oriental, Techno). Italian-infused hedonistic dance party House of Weekend > GMF, Show: Ruby, DJs Estar, Bionic u. a. (Pop, HipHop, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B, Techno, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment

23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Stempelmann, Dilone (Techno, Tech House, Trance). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning

Sex 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 15:00 Club Culture Houze > Shy And Pie, Lesbisches â&#x20AC;&#x17E;Kaffeekränzchenâ&#x20AC;&#x153; mit kaltem Kaffee und heissen Pussies. Sex party for women new to or curious about lesbian sex 15:00 BĂśse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Naked Sunday, Einlass bis 18 Uhr 17:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > Coffe & Cream, fĂźr HIV-Positive, Einlass bis 19:00. For HIVpostive people, entry till 19:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Play and Pain, Play Party fĂźr Alle

Bars 12:00 Zollpackhof > Black Weekend â&#x20AC;&#x201C; Oâ&#x20AC;&#x2122;zapft is!, Schwuler FrĂźhschopppen. Gay drinking event

OCTOBER 2018 OCTOBER SPECIAL tuesday october02 doors open midnight

Revolting

fridays october05

Lab.dance 2-4-1 dance up your weekend, double drinks

crossover-party for men and women Maurice Fulton Johan AgebjĂśrn nd -baumecker Muallem

doors open 10 to 12 pm

october12/19/26

Friday Fuck 2-4-1 pimp up your weekend, double drinks

thursdays october04/11/18/25

saturdays october06

doors open 9 to 11 pm

sundays

doors open 4 to 6 pm

Naked Sex Party

october07

Naked Sunday every ďŹ rst sunday

doors open 10 to 12 pm

Yellow Facts piss without dresscode

october13

Scat smear it, smell it, break a rule

october20

Gummi

october14

Drecksloch the after-scat-dirthole-piss-fuck

october21

Mask no face, just body

october28

Yellow Facts piss without dresscode

rubber outďŹ t only!

october27

SneakerSox dresscode sneakers

CERTAINLY SAFE SEX

AM WRIEZENER BAHNHOF BERLIN â&#x20AC;&#x201C; FRIEDRICHSHAIN S OSTBAHNHOF


hier

70 Programm

FOTO: ARNO DECLAIR

19:30 Deutsches Theater

Di 09.10. Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht > Für alle, die es in der letzten Theatersaison verpasst haben, gibt es nun wieder die Gelegenheit, Rosa von Praunheims biografisches Theaterstück zu erleben. Das junge Schauspielerduo Božidar Kocevski (Foto, re.) und Heiner Bomhard (Foto, li.) sorgt dabei mit viel Fantasie und Humor für einen Abend ganz in Rosa! <

> Anyone who missed it last season now has another chance to catch the biographical play about the pioneering gay German filmmaker Rosa von Praunheim. The up-and-coming duo Božidar Kocevski (pictured, R) and Heiner Bomhard (L) tell his story with plenty of fantasy and humor. <

FOTO: AGENTOUR

20:00 Tipi am Kanzleramt

Mi 10.10. Dreckiges Tanzen > Drei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung von „Dirty Dancing“ bleibt die Faszination für den Filmklassiker unberührt. Ein Grund mehr für die Kabarettistin Anna Mateur (Foto, li.), das kitschige Tanzmonument zu parodieren. Ihr „Dreckiges Tanzen“ spielt auf eine scharfe und witzige Art mit Motiven des Films. <

> Three decades after the release of Dirty Dancing, the pop musical film remains as beloved as ever. All the more reason for cabaret artist Anna Mateur (pictured, L) to parody the kitsch classic. Her Dreckiges Tanzen sends up motifs from the movie with sharp satire. <

FOTO: MARCUS WITTE

20:00 Ludwig

Mi 10.10. Buchpremiere: Freiheit ist keine Metapher > Im Rahmen von Patsy l’Amour laLoves Salon „Ludwig l’Amour“ wird heute die neue Ausgabe der Querverlag-Debattenreihe vorgestellt. Vojin Saša Vukadinovic´s (Foto) Sammelband „Freiheit ist keine Metapher“ befasst sich mit Antisemitismus, Migration, Rassismus und Religionskritik. Mit anschließender Diskussion. <

> For her monthly salon at Ludwig, Patsy l’Amour laLove will present the latest entry in Querverlag’s debate series: the new collection edited by Vojin Saša Vukadinovic´ (pictured), Freiheit ist keine Metapher, deals with anti-Semitism, migration, racism and critique of religion. <

Mo 08.10.

BO I LE R Sp ecial PARTNERTAG 2 Personen für 25,- € ab 12 Uhr

13:30 Schloss Bellevue > Berlin’s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sextour. Only with advanced registration 19:00 Schwules Museum > Vorlesung: Queer-feministisches Leben und Futurität, Radikale Demokratie, das radikale soziale Imaginäre und die Zukunft als kultureller (Arte-)Fakt, mit Prof. Dr. Ulrike Auga

Kultur 19:30 Schaubühne > Jeff Koons, Theaterstück basierend auf dem Leben des Künstlers Jeff Koons, mit Musik von Romain Frequency. Play 20:00 Renaissance Theater > Nein ist das neue Ja, Désirée Nick präsentiert ihr neues Buch. Book presentation 20:00 LichtSpielTheater KlickO-TonArt > „Bruma“/ “Mist“/ “Dunst“, Filmpremiere von Max Zunino, mit Dieter Rita Scholl. Film screening 20:00 Schlosspark Theater > Ein gewisser Charles Spencer Chaplin, Wolfgang Bahro als Charlie Chaplin. Play 20:00 Bar jeder Vernunft >The Beatles Close-Up, A capella Gesang mit den Les Brünettes, Beatles Klassiker. Concert

22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Sorry Angel – Plaire, aimer et courir vite, Liebe zwischen einem HIV-positiven Schriftsteller und einem jungen Studenten, OmU. Drama in French

Bars 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Early Evening Karaoke, im Anschl. „Schlager a la carte“ 20:00 Bar Sofia > Oronzo Nacht, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men

Clubs 18:00 Spreewiesn (Am Postbahnhof) > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Ades Zabel, live: Die Banausen, Host: Mataina ah wie süss. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“

22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Alexis Cabrera, Gloria Glanz, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Disco, Grooves, Breakz), no special dress code. This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 18:00 Quälgeist > Honey & Spice, SM-Abend nur für Frauen und trans* 18:00 Quälgeist > Blue Monday Chillout, gemischter BDSM-Abend. BDSM party, mixed-genders 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only


Programm 71

Di

Mi

09.10.

12:00 Frizu Lounge > Frizu_Lounge, MittagsOrchestra für LebenskünstlerInnen. Music workshop 19:30 Kurhaus Korsakow > Stammtisch pro plus berlin e.V., Der Stammtisch soll HIV-positive und HIV-negative Menschen zusammenbringen. Open meeting

Kultur 19:00 Barbiche > Talentschuppen, Kulturprogramm: Von Lesung bis Konzert. Cabaret night 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show – Preview, Moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht, Theaterstück zum 75. Geburtstag von Rosa von Praunheim. Play

10.10.

20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Lichtblick-Kino > Deckname Jenny, Film über die linke Szene. Film screening 20:00 Schlosspark Theater > Ein gewisser Charles Spencer Chaplin, Wolfgang Bahro als Charlie Chaplin. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse“. Pansy and her girls’ weekly drag show and party

Bars 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday

9.-13.10. / 16.-20.10. / 23.-27.10.

MATHIAS RICHLING 030 30673011 · wuehlmaeuse.de

18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ Ladybug. Olfe’s midweek bar night for girls 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Bar Sofia > BalkanAbend, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby

Clubs 19:00 SO36 > KiezBingo, Präsentiert von Inge Borg & Gisela Sommer, Live: Wild Flamingo Band. Queer bingo night 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night

Sex 12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 19:00 Club Culture Houze > Otter und Otterfutter, Bären und Bärenjäger, Für behaarte Männer. For hairy men 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

16:30 Frizu Lounge > Frizu_Lounge, ProjektBand für Frauen* und Queers. Music workshop 18:00 Frauen*NachtCafé > Stop! Was tun, wenn Reizuberflutung zum Problem wird?, Vortrag mit anschließendem Austausch. Lecture 18:00 Begine > Ladies Tauschtraum, Tauschring für Frauen und Lesben. A night to meet and to exchange 19:00 EWA Frauenzentrum > Feministische Avantgardekunst der 1970er Jahre: Hannah Wilke, Vortrag von Nadine Birner. Lecture 19:00 aquarium > Lernen aus den 80er- und 90er-Jahren, „Kooperative Stadtentwicklung in Berlin?“, Diskussionsveranstaltung mit Margit Mayer, Matthias Bernt u. a. Panel discussion

Kultur 19:00 HAU3 > Happyology, Tanzperformance von Dragana Bulut. Dance performance 19:00 Barbiche > Pepper’s Photo Chat, Live-Talk 19:30 LichtSpielTheater KlickO-TonArt > The Mystery of Irma Vep, eine amerikanische Horror-Komödie. Comedy play 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show – Preview, Moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Schlosspark Theater > Ein gewisser Charles Spencer Chaplin, Wolfgang Bahro als Charlie Chaplin. Play 20:00 Tipi > Dreckiges Tanzen, Dirty Dancing neu inszeniert von Anna Mateur & The Beuys, „Zärtlichkeiten mit Freunden“ sowie Jan Heinke. Concert 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zir-

kus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 Ludwig > Ludwig l’Amour – Patsys Salon: Freiheit ist keine Metapher, Buchpräsentation von Vojin Saša Vukadinovi . Book presentation 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play 21:00 arkaoda > Mary Ocher, „The West Against The People“, Konzert. Concert 21:00 Berghain > Melvins, Konzert. Concert 21:00 Delphi Lux > Queer Filmnacht: Becks, Lesbisches Liebesdrama. Drama 21:00 AHA > Go West Comedy Show, Standup-ComedyShowcase auf Englisch, mit Ben MacLean (Kanada), Yannick Geske (Deutschland) und Simone Hudson (Neuseeland). Englishlanguage comedy night

Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Bar B104 > Lady’s Night, Abend nur für Frauen. Bar night exclusively for women 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar 20:30 Blond > Caribic-NightFever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 „Mittwochs Music“ (Pop) 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer,

Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. for hairy men 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night,

Clubs 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Boy next door, Pascale Voltaire, Jordan (Techno, Electro). Weekly party series 23:59 Tresor > Tresor New Faces, hosted by Kaltès, DJs Miss Italia, Tamypro, Caesium (Techno, Electro)

Sex 12:00 Der Boiler > Boiler FanTag, Mit Codewort von Facebook oder Gayromeo gibt es ermäßigten Eintritt. Pay less with the codeword from Facebook or Gayromeo 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“Sex party 19:00 Quälgeist > JaSMin Berlin, BDSM-Abend für Frauen und Trans*. BDSM party for women and trans* 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off

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BERLIN B ER L I N VOM V O M WASSER W A S S ER A AUS U S ER ERLEBEN L E B EN


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72 Programm

23:00 Sounds

Do

11.10. Fr 12.10. Mentasm > Die „Mentasm“ ist zurück! Nach ein paar Jahren Pause geht DJ und Produzent Electrosexual (Foto) erneut mit seiner queeren Nu-Disco-Acid-Sause an den Start. Neben DJ-Sets von Rotciv, Mashyno und Electrosexual himself gibt’s einen Workshop plus Performance vom Heiter Queer Feminist Collective. <

> Mentasm is back! After a year-long break, DJ/producer Electrosexual has rebooted his party dedicated to disco and acid sounds. In addition to DJ sets by Rotciv, Mashyno and Electrosexual himself, there will be a workshop as well as a performance by the Heiter Queer Feminist Collective. <

FOTO: ESRA ROTTHOF

19:30 Maxim Gorki Theater

Fr 12.10. Außer sich > Ein Jahr nach seinem Erscheinen wird der preisgekrönte Debütroman von GorkiHausautorin Sasha Marianna Salzmann nun für die Bühne adaptiert. „Außer sich“ erzählt von einer jungen, lesbischen Jüdin, die sich in den Straßen Istanbuls auf die Suche nach ihrem Bruder und nach der eigenen Identität macht. <

> Full circle: one year after its release, the award-winning debut novel by Gorki’s in-house playwright Sasha Marianna Salzmann has now beeen adapted for the stage. Außer sich is about a young, Jewish lesbian who roams the streets of Istanbul in search of her brother – and her own identity. <

FOTO: BARBARA DIETL

20:30 Eisenherz

Fr 12.10. Lesung: Das Weiszheithaus > Bereits vor einem Jahr erschien dieser viel gelobte Roman von Holger Siemann, in dem er den Lebensweg eines fiktiven schwulen DDR-Schriftstellers in Berlin skizziert. Nun stellt er endlich sein mit „Jahrhundertroman“ untertiteltes 730 Seiten starkes Buch auch in der eigenen Heimatstadt vor. <

> In 2017, Holger Siemann published Das Weiszheithaus, his lauded third novel. It tells the fictional story of a gay writer in Berlin, also tracing the city’s hectic development over the course of the 20th century. Now the author and journalist is finally presenting his 730page book here in the Hauptstadt. <

10:00 EWA Frauenzentrum > EWA on Tour, Brücke Museum: Ausstellung zum 50. Geburtstag. Guided tour 16:00 Vivantes Klinikum Am Urban > Leben aus der Balance, Vortrag: Wenn Seele und Körper antworten. Lecture 18:00 Schwules Museum > Proudly Perverted, Ausstellungsführung auf Englisch. Guided tour in English 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:00 Schwules Museum > Rafaela Rolling Dyke, Vortrag und Diskussion mit Daniela von Raffay: Ein Ritt durch 66 Jahre Leben mit Behinderung als lesbische Frau. Lecture 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > OP an der Wirbelsaule, Vortrag mit Priv.-Doz. Dr. med. Mario Cabraja. Lecture 19:00 Crack Bellmer > Queerkultural - Tango, Tanzveranstaltung mit hochkarätigen Lehrern. Tango workshop 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting 19:30 Begine > Mal- und Zeichenkurs für Anfängerinnen, Unter Anleitung von Kunsttherapeutin Dorit Geithner. Drawing class 20:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, Projekt-Band für Alle. Music workshop

OP an der Wirbelsäule Priv.-Doz. Dr. med. Mario Cabraja Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

11.10.2018, 18.30 Uhr Haus 35, 1. OG, gr. Konferenzraum Rubensstraße 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk

20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Dodo > Flemming Borby und Greta Brinkman, Pop Musik. Concert 20:00 Verlin > In the Heart of the Country, Teil der Performancereihe „Super Local Stories“, von Constanza Marcras / Dorkypark. Performance 20:00 Schlosspark Theater > Ein gewisser Charles Spencer Chaplin, Wolfgang Bahro als Charlie Chaplin. Play 20:00 Tipi > Dreckiges Tanzen, Dirty Dancing neu inszeniert von Anna Mateur & The Beuys, „Zärtlichkeiten mit Freunden“ sowie Jan Heinke. Concert 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Cry Baby, Theaterstück von René Pollesch. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show

Bars Kultur 17:30 Begine > Frauen malen Frauen/ Tiere in Farbe, Vernissage des Malkurses beim AWO Frauenladen. Exhibition opening 18:30 Tristeza > Homopunk History, Buchpräsentation mit dem Autor Philipp Meinert. Book presentation 19:00 Barbiche > lllssoirée, Performance night 19:00 HAU3 > Happyology, Tanzperformance von Dragana Bulut. Dance performance 19:00 Dock 11 > Infidelity: A love story, Tanztheaterstück über die Liebe. Dance theater 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > Mörderische Stille, Der inszenierte Krimi beruht auf einem originalen Fall, dem eine schwule Liebesbeziehung. Crime play 19:30 Deutsche Oper > Schwanensee, Staatsballett Berlin. Swan Lake by Tchaikovsky 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show – Premiere, Moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 19:30 Komische Oper > Blaubart, Opéra bouffe in drei Akten. Opera 19:30 Admiralspalast > Zauber der Travestie, Ob Mann ob Frau? Wer weiß es genau?. Drag show

19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Sofia > DominoBar, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, „Alles kann, nichts muss“, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Raw Silver. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:30 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music

Clubs 22:00 Säule/Berghain > Terence Fixmer Album Release, live: Terence Fixmer, DJs Phase Fatale, Thomas P. Heckmann 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing on Stage, Karaoke, Host: Lady DM. Karaoke night 23:00 Suicide Circus > Chantal’s House of Shame, DJs + Show TBA (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 19:00 Böse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 Mutschmann’s > Naked-Sex-Party 21:00 Stahlrohr 2.0 > Naked Club, Sexparty organisiert vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Naked sex party 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00

Fr

12.10. Plusputanngebkottauf Anonymes Tes patitis C HIV, Syphilis, He regelmäßig – 21 Uhr montags → 17 18 Uhr freitags → 14 – berlin.de www.pluspunkt 115 aße → Wilhelmstr 0 Tel 44 66 88

13:30 Schloss Bellevue > Berlin’s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sextour. Only with advanced registration


Programm 73 15:00 Rathaus SchÜneberg > Chirugische MÜglichkeiten fßr trans* und inter* Menschen, Infoveranstaltung. Info day 17:00 Ev. Genezareth Kirchengemeinde > RuT-FrauenKultur und Wohnen, Informationsveranstaltung. Info day 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Vulva Gazing Workshop mit Sophie. Workshop

Kultur

Satire am Nerv der Zeit. Kabarett-Theater DISTEL www.distel-berlin.de

19:00 Sonntags-Club > Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte, Lesung mit Ahima Beerlage. Reading 19:00 HAU3 > Happyology, Tanzperformance. Dance performance 19:00 Dock 11 > Infidelity: A love story, TanztheaterstĂźck. Dance theater 19:00 Barbiche > Barbiche On Air , Konzertabend, hosted by Kitty Solaris 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > House of Battlemore, Gruseltheater im Dunkeln. Crime theater in complete darkness 19:30 LichtSpielTheater KlickO-TonArt > The Mystery of Irma Vep, eine amerikanische Horror-KomĂśdie. Comedy play 19:30 VolksbĂźhne > Drei Milliarden Schwestern, Theaterinszenierung. Play 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Medea, Opernklassiker. Opera 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, Moderne Akrobatik. Modern circus 19:30 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > AuĂ&#x;er sich, Inszeniert von Sasha Marianna Salzmann. Play 20:00 WĂźhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm. Political cabaret 20:00 ufaFabrik > Ich bin leider viel zu faul, Das neue Programm von die Fendel. Cabaret 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 Acker Stadt Palast > Bolero, Tanztheater basie-

DIE FENDEL

ICH BIN LEIDER VIEL ZU FAUL 20:00 W. NEUSS SALON 12.+13.10. FR+SA

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20:00

20:00 20:00 20:00 20:30

20:30

rend auf â&#x20AC;&#x17E;Der kleine Unterschied â&#x20AC;&#x201C; und seine groĂ&#x;en Folgenâ&#x20AC;&#x153;. Dance theater Bar jeder Vernunft > Wo man singt, da laĂ&#x;â&#x20AC;&#x2122; Dich ruhig nieder â&#x20AC;Ś, Das neue Programm von Georgette Dee und Terry Truck. Chanson night Dodo > Open Stage, Selber singen ufaFabrik > Das ist nur eine Phase,Hase!, Leo & Gutsch, Lesung. Reading Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya Eisenherz > Buchpräsentation: Das Weiszheithaus, Holger Siemann liest aus und seinem aktuellen Roman. Reading Theater im Keller > Travestieshow â&#x20AC;&#x201C; Berlin? We! Love! You!, Vollplayback und Live Gesang. Drag show

Bars

AuĂ&#x;er sich Nach SASHA MARIANNA SALZMANN Regie SEBASTIAN NĂ&#x153;BLING URAUFFĂ&#x153;HRUNG 12/OKTOBER Medienpartner:

22:00 MĂśbel Olfe > DJs Kotti Crew, If youâ&#x20AC;&#x2122;re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Greifbar > Clubâ&#x20AC;&#x2122;n Cruise, â&#x20AC;&#x17E;Männer, Drinks, Cruisingâ&#x20AC;&#x153; (Electro, House, Pop). 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, fĂźr alle Queers, Tarts und Friends, DJ Timo C Engel (Pop, Trash, 80s). Divergent party tunes, open to all genders 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco

LESUNG

19:00 Flax > WeLoveMusic, mit Tischtennis, DJ Tobi N. (Clubsounds). Gay bar, hotspot for young locals 19:30 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitteâ&#x20AC;&#x2122;s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Himmelreich > We Go Strong!, Drag Show mit Amy Strong & Friends. Drag show 21:00 Marienhof > Bingo, Host: Stella deStroy 22:00 Woof > Hot Guys & Spicy Ginger, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men

KABARETT

22:00 Quälgeist > On Your Knees, Sklavenmarkt fĂźr Männer, mit Dress Code 22:00 Stahlrohr 2.0 > Sportlads, powered by sneakfreaxx, dress code: sportswear & sneakers 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, â&#x20AC;&#x17E;Pimp up your weekendâ&#x20AC;&#x153;. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear

Kabarett-Theater DISTEL

Clubs 22:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > Machete, â&#x20AC;&#x17E;La Rumba Goes Onâ&#x20AC;&#x153;, gay electro party with Latin Beats, no dress code, DJ Line 22:00 Die Busche > Crazy Friday, â&#x20AC;&#x17E;Wochenende, Party, Geil!â&#x20AC;&#x153;, (Charts, Electro, Schlager) 22:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: King Josephine. Karaoke night 23:00 Sounds > Mentasm, DJs Rotciv, Electrosexual, Mashyno, Performance and Workshop by Heiter Queer Feminist Collective (QueerAcid, Nudisco, New Beat). The return of the alternative gay mensual party 23:00 Connection Club > Connection ClubNacht, Party fĂźr Männer und Frauen, DJ Patrick de Almendra (Electro, House, Future Disco) 23:00 SchwuZ > Tasty, DJs Bambi Mercury, Jaycap, Herrsutthi, Alice Dee, Elle_Mess, Tutku, CHI, Overtonb, Le_go, Gizzle & Fizzle, DJ Hilwi, AmIrani, Ipek, Performance: Prens Emrah & Elina (Pop, Hip Hop, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B, Middle Eastern Beats) . Party series focusing on urban sounds from around the world 23:00 KitKatClub > The Mystic Friday, Live: Johann Bley, DJs Naveen, Scotty, GOA Jonas, CD-Wechsler u. a. (Psychedelic Trance, Goa). Hedonistic trance event 23:30 UnterTage > D.U.M.P., â&#x20AC;&#x17E;Donâ&#x20AC;&#x2122;t Underestimate My Pussyâ&#x20AC;&#x153;, DJs ABNAMA, Stella Zekri, Dirty Daddy Don, DJ Max. A multi-gender party orgy 23:55 Polygon > Dirty Disco, "New Drag and Friends Night", DJs Gloria Viagra, Blitzer und Glitzer u. a. (Classics, Italo/Nu Disco) 23:59 Säule/Berghain > Finest Friday, â&#x20AC;&#x17E;Kess Killâ&#x20AC;&#x153;, live: Broken English Club, Tolouse Low Trax, DJs Five oâ&#x20AC;&#x2122;Clock Traffix, Rivet, Sneaker 23:59 OHM > Berries, â&#x20AC;&#x17E;Hip Hop & Beyondâ&#x20AC;&#x153;, live: Prince Harvey, DJs Myshkyn, Tchuani, Cashmiri, LE1F, Ante (Hip Hop, Trap, Urban Sounds) 23:59 Cortina Bob > Kiss My Blood, â&#x20AC;&#x17E;Queer Dark Nightâ&#x20AC;&#x153;, DJs Karina Qanir, TerrorWave

Sex 20:00 BĂśse Buben > C/P: Corporal Punishment, caning, paddeling, birching,

strapping, slippering, spanking, flogging, no dress code 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 AHA > Die AHA-Erotikparty, Das Original

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74 Programm

12:00 Alexanderplatz Infos zur Route: unteilbar.org

Sa

13.10.

Sa 13.10. Demonstration #unteilbar > Das Bündnis #unteilbar ruft heute zur Großdemo gegen Rechtsruck und Ausgrenzung auf (siehe S. 8). SIEGESSÄULE und L-MAG initiieren einen queeren Demoblock mit Support von den Aids-Hilfen, Enough is Enough, SchwuZ, RuT, Folsom Europe, CSD e. V. u. a. Infos: „Unteilbarqueer“ bei Facebook. Reiht euch ein! <

> The #unteilbar (“indivisible“) alliance is holding a protest today against social exclusion and the country’s political shift to the right. Check unteilbar.org for the route and more info (in various languages) and search “Unteilbarqueer“ on Facebook for the queer bloc, initiated by SIEGESSÄULE and L-MAG. <

FOTO: MILENA KIRSCHE

23:59 UnterTage

Sa 13.10. Daddy Issues > „Come to Daddy!“ lautet der Schlachtruf der neuen schwulen Disco-House-PopPartyreihe „Daddy Issues“, die bereits in London und L.A. Erfolge feierte. Zur Berliner Premiere haben sich neben Host und Dragstar Hungry (Foto) DJs wie FKA, Borja Peña, Vesnu und die Glamourkids von Disco Smack angekündigt. <

> “Come to Daddy!“ is the battle cry of this new queer disco/house/pop party series that’s already found success in London, LA and Madrid. Tonight’s Berlin premiere gathers drag star and host Hungry (pictured) along with DJs such as FKA, Borja Peña, Vesnu and glamour kids Disco Smack. <

15:00 Begine

09:30 Landessportbund Berlin > BunT, Bundesnetzwerktagung der queeren Sportvereine. Symposium 12:00 RuT-Lesbenzentrum > RuT-Kreativsalon für Frauen, Besuch Hamburger Bahnhof. Guided tour 12:00 Begine > Wenn die Seele singt, Gesangsworkshop 12:00 Alexanderplatz > #unteilbar, Großdemo gegen Diskriminierung, Verarmung, Rassismus, Sexismus, Entrechtung und Nationalismus. March against discrimination, poverty, racism, sexism, disenfranchisement, and nationalism 15:00 Quälgeist > Bondage Workshop, Basics 4: Schwanz und Eier. Workshop 16:00 Schwules Museum > Hijra Fantastik, Ausstellungsführung (englisch). Guided exhibition tour in English

Kultur 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, Moderne Akrobatik, auch um 19:30. Modern circus 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus, auch um 21:30

19:00 Sonntags-Club > Ich wollt, ich wär ein Huhn … Alte Lieder, Konzert von Joyce Henderson (Klavier) und Michael Schirmer Tscherpel (Gesang). Concert 19:00 HAU3 > Happyology, Tanzperformance von Dragana Bulut. Dance performance 19:00 Dock 11 > Infidelity: A love story, Tanztheaterstück über die Liebe. Dance theater 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > Stars in the Dark, Mit der französischen Sängerin Bianca und der englischen Pianist William Aycliff. Concert 19:00 Barbiche > Shows a la Carte (Tabledance für Intellektuelle), Performance-Show mit dem Barbiche-Ensemble. Table dance performance

19:30 LichtSpielTheater KlickO-TonArt > The Mystery of Irma Vep, eine amerikanische Horror-Komödie. Comedy play 19:30 Volksbühne > Drei Milliarden Schwestern, Theaterinszenierung. Play 19:30 Berliner Ensemble > Revolt. She said. Revolt again. / Mar-a-Lago., Die Produktion setzt sich mit Geschlechterbildern auseinander. Im Rahmen der Diskussionsreihe „Fokus: Gender“. Performance night 19:30 Komische Oper > Die Liebe zu Drei Organen, Oper in vier Akten und einem Prolog. Opera 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Ausser sich, Sasha Marianna Salzmann inszeniert den eigenen Debüt-Roman. Play 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Dodo > The Lone John Harps, Record-Release Party 20:00 Verlin > Breathe. Goldendean/ See Me Now, See Me No More (One Shot), Teil der Performancereihe „Super Local Stories“, von Constanza Marcras / Dorkypark. Performance 20:00 ufaFabrik > Die kessen Berlinessen treffen Claire Waldoff und Sigrid Grajek, Konzertabend. Concert 20:00 ufaFabrik > Ich bin leider viel zu faul, Das neue Programm von die Fendel. Cabaret 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Acker Stadt Palast > Bolero, Tanztheater basierend auf Alice Schwarzers 1975 erschienenes Skandalwerk „Der kleine Unterschied – und seine großen Folgen“. Dance theater 20:00 Bar jeder Vernunft > Wo man singt, da laß’ Dich ruhig nieder …, Das neue Programm von Georgette Dee und Terry Truck. Chanson night 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow – Berlin? We! Love! You!, Vollplayback und Live Gesang. Drag show

Bars

So 14.10. 25 Jahre Verlag Krug & Schadenberg > Heute dürfen sich die Verlegerinnen Dagmar Schadenberg (Foto, re.) und Andrea Krug (Foto, li.) beim „Literaturcafé“ anlässlich ihres Jubiläums hochleben lassen – 25 Jahre sind für einen Independent-Verlag schließlich eine echte Hausnummer. Zur Feier lesen die Autorinnen Ahima Beerlage und Jette Löven. <

> Today, Dagmar Schadenberg (pictured, R) and Andrea Krug (L) are celebrating the 25th anniversary of their independent publishing house. At this edition of Literaturecafé, they will be joined by authors Ahima Beerlage and Jette Lövin for a reading. <


23:00

23:00

23:00 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Flax > Feste feiern!, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 19:00 Blue Boy Bar > Die First Ladies, Travestieshow und Party mit/von Hans & Oliver 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Bar Sofia > FlamingoParty, „mit Show, Deko und vielen Federboas“. Kreuzberg’s alternative bar turns into a queer flamingo 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Begine > Begine Party, Pop, Elektro, House mit DJane Ann. Pop music 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Bar B104 > Sistas, Party for women and friends, DJ Andretti (Pop, R’n’B, Vocalhouse). Lesbian party in the queer-oriented bar 22:00 Woof > Hot Guys & Spicy Ginger, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmann’s > Klubnacht, mit DJ. Electro night in the popular fetish bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Sticky Fingers, „No holes barred rock’n’roll queer night“, DJs Randy Twigg, Jared Abbott. Bar night for rock music lovers

Clubs 20:00 Acud Macht Neu > GLOW – Global Women in Music, Talk, Konzert, Party, live: UON u. a. New queer-feminist event series 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Gieza’s Mic Hunt!, KaraokeAbend für Drags, Host: Gieza Poke. Karaoke night in drag – queens in full face get in for free 22:00 Die Busche > Großstadtnacht, (Electro, House, Charts, Main, Schlager, Oldie). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 SO36 > Queens Against Borders, Diskussion, Show, Party!, Line-up TBA. Performance party with (and in solidarity with) trans* and queer refugees 22:30 Alte Münze > Porn by Pornceptual, Dark Rooms, Movie Theatre, DJs Robert Owens, Local Suicide, Curses, Mareena, Oliveia Mendez, Jamaica Suk, Projekt Gestalten, DJ Damine Eie, Deepneue, Lipstick

23:59

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Trash u. a. (Techno, Tech/Deep House, NuDisco). Queer porn party in celebration of free love Connection Club > Beef Party, „Die neue Fleischeslust“, Party für Männer, DJs A. Disko (Electro). Naked dance party, men only SchwuZ > Popkicker, by Jurassica Parka, DJs Nick Martinez & Tiffy van Kay, Simon LaCoste, Spencer Reed, AVA Irandoost, Mavin, Biggy van Blond, aMinus, Jurassica, Show: Victoria Bacon (House, Retro, Pop). SchwuZ’s currently most successful party series KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Jordan, Clark Kent, Marc Lange, Johann de Beers, live: Disco Bizarre mit Carolain Luf, Phunkzilla, Billy Idle (Acid, Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long about blank > Killekill Megablank, mixed-gender elctro party, DJs Alien Rain, Borusiade, DJ Flush, Tanith, Oliver Chesler u. a. UnterTage > Daddy Issues, Berlin-Premiere der Electroparty, hosted by Hungry, DJs Disco Smack, FKA, Borja Peña, Vesnu. First Berlin edition of the daddy disco party from London, NY and LA Berghain > Klubnacht , live: Shlømo, DJs Anthony Parasole, Blind Observatory, Kobosil, Somewhen u. a., in der Panorama Bar live: rRoxymore, DJs Sprinkles, Jennifer Cardini, Margaret Dygas, Roi Perez, Virginia u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music

Sex 20:00 Böse Buben > Rim-Club, Für alle Arschliebhaber, Einlass bis 03:00. dresscode: naked, underwear, sportswear, chaps 20:00 Quälgeist > Sodom & Gomorrah, Gemischter BDSM-Abend in passendem Outfit. BDSM play party, mixed-genders, dress erotic 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party für Positive und nicht Positive. Relaxed sex party, men only 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Scat, Einlass bis 23:59, „smear it, smell it, break a rule“. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty

So

14.10. 08:15 Landessportbund Berlin > BunT, Bundesnetzwerktagung der queeren Sportvereine. Symposium 11:00 Village > Village Outdoor, Radeln auf der Havelchaussee. Biking tour 13:30 Schloss Bellevue > Berlin’s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sextour. Only with advanced registration

Kultur 11:00 MusikinstrumentenMuseum > Alte Musik live, Musik von Joseph Haydn, ensemble1800berlin. Classical concert 15:00 Begine > Literaturcafé, 25 Jahre Verlag Krug & Schadenberg. Literary salon 16:00 Deutsche Oper > Schwanensee, Staatsballett Berlin. Swan Lake by Tchaikovsky 18:00 Radialsystem V > The Land of Milk(y) and Honey?, Das Dokumentartheaterstück zeichnet ein facettenreiches Porträt verschiedener Communitys. Performance theater in English 18:00 Berliner Ensemble > Revolt. She said. Revolt again. / Mar-a-Lago., Im Rahmen der Diskussionsreihe „Fokus: Gender“. Performance night 18:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 19:00 Schlosspark Theater > Apfelstrudel trifft Baklava, Comedy Program von Jilet Ayse und Herr Schröder. Comedy show 19:00 Dock 11 > Infidelity: A love story, Tanztheaterstück. Dance theater 19:00 Bar jeder Vernunft > Wo man singt, da laß’ Dich ruhig nieder …, Das neue Programm von Georgette Dee und Terry Truck. Chanson night 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, Moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 20:00 Verlin > Breathe. Goldendean/ See Me Now, See Me No More (One Shot), Teil der Performancereihe „Super Local Stories“, von Constanza Marcras / Dorkypark. Performance

www.simpk.de 030.254 81-178

Programm 75

alte musik live

im Musikinstrumenten-Museum

14. Oktober 2018, 11 Uhr Musik von Joseph Haydn ensemble1800berlin

18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 19:00 Silver Future > Newbie Night, Treffpunkt für queere Neuberliner, Performance: Judy La Divina & Haidar A Darwish. A chance for new Berliners to meet 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Be your own DJ. Bar with darkroom, open to all genders 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SunJamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar

Clubs 08:00 KitKatClub > Kitty Goldmine, DJs Brett Knacksen, Fusy & friends (Techno, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, Running-Order TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaokeabend, Host: SuperNoa. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > House Of Coito, „Delivery Butts“, DJs Jungle Mind, Black K. (Experimental, Electronic, House Oriental, Techno). Italian-infused hedonistic dance party 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Glabmas, Glabsem, Coon, Andre Wiese (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning 23:00 House of Weekend > GMF, Show: Katy Bähm, DJs FKA, Spikey (Pop, HipHop, R’n’B, Dance, Techno, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Lab.oratory > Drecksloch, Einlass bis 18:00, „the after-mud-dirtholepiss-fuck“. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:00 Stahlrohr 2.0 > BerlinBastards, nur für HIV-Positive, Einlass bis 19:00. Exclusively for HIV-positive men, entry till 19:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 20:00 Club Culture Houze > Play and Pain, Play Party für Alle

Bars 14:30 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort

Dircksenstr. 48 Am Hackeschen Markt www.brillenwerkstatt.de Oranienstr. 32 und »Die Maske« Mehringdamm 66 Kreuzberg


hier

76 Programm

20:00 Columbiahalle

FOTO: JAMIE MORGAN

15.10.

Mo 15.10. Chris(tine and the Queens) > Die queere Musikerin Héloïse Letissier alias Chris(tine and the Queens) gehört zu den derzeit angesagtesten Popexporten aus Frankreich. Ihre neue Platte „Chris“ ist vollgepackt mit einprägsamen funky Electropophits. Live beeindruckt Chris, die schon mit Madonna die Bühne teilte, auch durch übelst stylishe Tanzeinlagen. <

> Queer musician Héloïse Letissier a.k.a. Chris(tine and the Queens) is currently one of France’s most hyped pop exports. Her new record Chris is jam-packed with memorable, funky pop hits. Chris, who has shared the stage with Madonna, has an impressive live show with sick dance routines. <

FOTO: MICHAEL VON AULOCK

20:00 Babylon Mitte

Mo 15.10. Literatur live: David Sedaris > David Sedaris, der Humorist des alltäglichen Wahnsinns, erfreut sich in seiner Heimat USA großer Beliebtheit. So landete sein aktuelles Buch „Calypso“ direkt auf Platz eins der Bestsellerliste der New York Times. Nun ist es auch in deutscher Sprache erhältlich und auf seiner Lesetour macht er heute Abend Halt in Berlin. <

> In May, David Sedaris released a collection of 21 essays, some new and some originally published in newsprint. The German translation of Calypso was released in August, and tonight, the American humorist will present it bilingually. Copies of the book will be available for purchase and author signing. <

FOTO: FLORIAN SCHAUMBERG

20:00 Berliner Ensemble

Mi 17.10. Don’t Worry Be Yoncé > Beim 40-minütigen englischen Gastspiel „Don’t Worry Be Yoncé“ aus der Reihe „Fokus: Gender“ des Berliner Ensembles erkunden Stephanie van Batum und Stacyian Jackson (Foto) vom Performance-Team Pony Camp in einer Art spielerischem Tutorial, wie jede und jeder zu „Queen B“ werden kann. <

Mo

> For its “Focus: Gender“ series, the Berliner Ensemble has imported this 40minute, award-winning lecture-performance from Amsterdam. Stephanie van Batum and Stacyian Jackson (pictured) offer a kind of playful tutorial on how to be Bey. In English. <

14:30 RuT-Lesbenzentrum > Offene Meditationsgruppe , Für Anfängerinnen und Fortgeschrittene. Workshop 20:00 EWA Frauenzentrum > Frauen* im Musikbusiness, Gesprächsrunde mit mit Anna Groß (SPRINGSTOFF). Talk

Kultur 19:30 Berliner Ensemble > Revolt. She said. Revolt again. / Mar-a-Lago., Die Produktion setzt sich mit Geschlechterbildern auseinander. Im Rahmen der Diskussionsreihe „Fokus: Gender“. Performance night 19:30 Quatsch Comedy Club > Quatsch Comedy Club, Fernsehaufzeichnung mit Publikum. Comedy show 19:30 Berliner Ensemble > Panikherz, Theaterstück nach einem Buch von Benjamin von Stuckrad-Barre. Play 20:00 Columbiahalle > Chris(tine and the Queens), Queerpop aus Frankreich. Concert 20:00 Babylon Mitte > Literatur live: David Sedaris, Lesung aus „Calypso“ in Deutsch + Englisch. Reading 20:30 Admiralspalast > Dita van Teese, Die Legende live in Berlin. Burlesque show 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Mario, Drama über Schwulsein im Profifußball, Regisseur und Hauptdarsteller sind zu Gast. Drama in German

Bars 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Early Evening Karaoke, im Anschl. „Schlager a la carte“ 20:00 Bar Sofia > Oronzo Nacht, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, Regular gay bar night 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men

19:00 SO36 > Roller Skate Disko, Skates-After-WorkParty, Tanzkurs ab 20:30, DJTeam Rollers HiFi. Old-school disco night on skates 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Alexander Cameltoe. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Jauche, Bruno Otranto, Frankie Flowerz (Deep House, Minimal, Techno, Dosco, Grooves, Breakz), no special dress code. This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 18:00 Quälgeist > Blue Monday Chillout, gemischter BDSM-Abend. BDSM party, mixed-genders 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only

Di

16.10. 12:00 Frizu Lounge > Frizu_Lounge, MittagsOrchestra für LebenskünstlerInnen. Music workshop 14:30 aquarium > soulspace Opening , Die neue Kon-

WISSEN IST CHANCE

s rund Wissenswerte C B, A, is tit pa He um o Luca Schifignan h 19 , 18 Di., 16.10.

takt- Beratungs- und Behandlungsinitiative für junge Menschen. Open meeting for younger queers 19:00 Paloma Bar > Spoon, DJ Workspace für Frauen*, Trans- und nichtbinäre Personen 19:00 ZIK-Orangerie > Wissen ist Chance, Vortrag über Hepatitis A, B, C. Lecture 20:00 Village > Kreatives Journalschreiben, Mit Andrew Marshall. Journaling and creative writing workshop for GBTQ men

Kultur 19:30 Quatsch Comedy Club > Quatsch Comedy Club, Fernsehaufzeichnung mit Live-Publikum. Comedy show 19:30 Volksbühne > The show must go on, Ein Stück für 25 Performer*innen, 19 Songs und einen DJ. Play 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:30 Eisenherz > Lesung: Farben der Nacht, Gelesen von Matthias Scherwenikas, moderiert von Susanne Lenz. Reading 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse“. Pansy and her girls’ weekly drag show and party

Bars 18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ TBA. Olfe’s midweek bar night for girls 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Bar Sofia > BalkanAbend, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men

Clubs 18:00 Spreewiesn (Am Postbahnhof) > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Anna Klatsche, live: Die Banausen, Host: Mataina ah wie süss. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“

16.-20.10. / 23.-27.10.

MATHIAS RICHLING 030 30673011 · wuehlmaeuse.de


Programm 77 10:00 EWA Frauenzentrum > EWA on Tour, LennÊ-Park Blumberg. City tour 16:30 Frizu Lounge > Frizu_Lounge, ProjektBand fßr Frauen* und Queers. Music workshop 19:00 Quälgeist > BreathControl workshop, Lernen wie man es richtig macht! Mit Anmeldung

Kultur

Die Lounge 17. Oktober 2018 Mi 19.30 Uhr silent green Kulturquartier Berlin tickets@ rundfunkchor-berlin.de 030/20298722

23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby

Clubs 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night

Sex 12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, â&#x20AC;&#x17E;XXL Fuck Factoryâ&#x20AC;&#x153; 19:00 Club Culture Houze > Otter und Otterfutter, Bären und Bärenjäger, FĂźr behaarte Männer. For hairy men 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM night, men only 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fĂźr Boys von 18-28, ab 24 Uhr fĂźr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

Mi

17.10. BO I LE R Sp ecial youngSTARS Sauna-Event fĂźr Jungs bis 28 Jahre | ab 18 Uhr

17. Oktober 2018 20 Uhr, Philharmonie 1918â&#x20AC;&#x2030;â&#x20AC;&#x201C;â&#x20AC;&#x2030;1948â&#x20AC;&#x2030;â&#x20AC;&#x201C;â&#x20AC;&#x2030;2018 Bach, SchĂśnberg und Williams 16:00 Lesben-CafĂŠ mit Autorinnenlesung, Sara Reichert stellt ihr neues Buch â&#x20AC;&#x17E;Auf die lesbische Liebeâ&#x20AC;&#x153; vor. Reading 19:30 VolksbĂźhne > Drei Milliarden Schwestern, Theaterinszenierung. Play 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Medea, Opernklassiker. Opera 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Medea. Stimmen, Regisseurin Christa Wolf bricht mit dem Medea Mythos. Play 19:30 silent green Kulturquartier > Rundfunkchor Lounge mit Gayle Tufts, Themenfeld â&#x20AC;şNeue Musikâ&#x20AC;š, mit den Gästen Jens Balzer sowie Komponist und Journalist Arno LĂźcker . Concert and talk 19:30 Quatsch Comedy Club > Quatsch Comedy Club, Fernsehaufzeichnung mit Live-Publikum. Comedy 20:00 WĂźhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Philharmonie > RIAS Kammerchor, Abo-Konzert: Sheridan Ensemble, Justin Doyle als Dirigent. Choir concert 20:00 Berliner Ensemble > Donâ&#x20AC;&#x2122;t Worry Be YoncĂŠ, Tutorial, das vorfĂźhrt, wie jede und jeder Queen B werden kann. Theater performance 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics

, FLY FLY, EDITH | -

www.BKA-THEATER.de

20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Cry Baby, TheaterstĂźck von RenĂŠ Pollesch. Play 20:00 Kookaburra Comedy Club > Lohrbär, Comedy Show mit Ulli Lohr 20:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 SchaubĂźhne > Im Herzen der Gewalt, Drama Ăźber eine Vergewaltigung an einem Mann 20:00 BKA-Theater > Fly, Edith, Fly â&#x20AC;&#x201C; vom Ballermann zum BER, Das neue Musical von Ades Zabel, Biggy van Blond und Bob Schneider. Drag show 20:30 Uferstudios > D.R.A.G. Dingus. Realities. Android-Animal. Group., Tanzperformance, inszeniert vom Duo WILHELM GROENER. Dance performance 21:00 Berghain > ionnalee, Konzert. Concert 21:00 Delphi Lux > Queer Filmnacht: Girl, Transgenderdrama, OmU. In English

Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night

19:00 Bar B104 > Ladyâ&#x20AC;&#x2122;s Night, Abend nur fĂźr Frauen. Bar night exclusively for women 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Blond > Caribic-NightFever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 â&#x20AC;&#x17E;Mittwochs Musicâ&#x20AC;&#x153; (Pop) 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, â&#x20AC;&#x17E;Mix am Mittwochâ&#x20AC;&#x153;, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night, no dresscode. Regular bar night

Clubs 20:00 SO36 > Nachtflohmarkt, â&#x20AC;&#x17E;Stände & Unterhaltungâ&#x20AC;&#x153;, DJs The Mights Buzz feat. DJ Mutti. Flea market 21:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Piano Bar, â&#x20AC;&#x17E;Sing on stage with the piano manâ&#x20AC;&#x153;, Host: Jacu. Soulful and jazzy karaoke night 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs ADHS, Willi Wonker, Jordan (Techno, Electro, Experimental). Weekly party series in the hedonistic dance club 23:59 Tresor > Tresor New Faces, DJs Nephil, Mejle, MAJA PA, Bill Sanders (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well

28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, â&#x20AC;&#x17E;Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannenâ&#x20AC;&#x153;. Relaxed sex party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight â&#x20AC;&#x201C; Adam & Eve im Lustgarten, â&#x20AC;&#x17E;Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Loungeâ&#x20AC;&#x153;, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off

Sex 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play 18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, fĂźr Jungs bis

Sportverein fĂźr Schwule und Lesben

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hier

78 Programm

23:59 about blank

Do

FOTO: SALLY B.

18.10. Fr 19.10. Buttons > Auch in der kälteren Jahreszeit muss man bei der beliebten Electroparty nicht ganz auf den Garten verzichten. Dort wird nämlich wieder das â&#x20AC;&#x17E;Winter Tentâ&#x20AC;&#x153; aufgeschlagen, wo man gepflegt abhängen kann. Auf den Floors toben sich diesmal als Gast-DJ Ben Drayton sowie Resident Paolo di Nola u. a. aus. <

> Although winter is coming, itâ&#x20AC;&#x2122;s not time to completely close the garden area of about blank. This edition of the popular techno and house party offers a â&#x20AC;&#x153;winter tentâ&#x20AC;&#x153; where you can hang out. Soundtracking the dancefloors will be guest DJ Ben Drayton, resident Paolo di Nola and lots more. <

22:00 KitKatClub (Award-Show um 20:30)

Fr 19.10. HustlaBall Berlin Party > Im Anschluss an die â&#x20AC;&#x17E;The Real HustlaBall Awardsâ&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; die Preisverleihung der schwulen Pornobranche im KitKatClub â&#x20AC;&#x201C; ist es wieder so weit: Die TĂźren Ăśffnen sich fĂźr die schwule Feiercrowd zum â&#x20AC;&#x17E;HustlaBallâ&#x20AC;&#x153;. Neben jeder Menge Pornosternchen in Action gibtâ&#x20AC;&#x2122;s DJ-Sets von Pagano (Foto), Asaf Dolev, Saeed u. v. m. <

> After The Real HustlaBall Awards â&#x20AC;&#x201C; the ceremony recognizing the finest in gay porn â&#x20AC;&#x201C; itâ&#x20AC;&#x2122;s time again for the 16th annual Berlin HustlaBall. In addition to an array of adult film stars showing off their goods, you can look forward to DJ sets by Pagano (pictured), Asaf Dolev, Saeed and many more. <

22:00 Hafen

13:30 Schloss Bellevue > Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sex-tour 18:00 Schwules Museum > Radikal â&#x20AC;&#x201C; Lesbisch - Feministisch, AusstellungsĂźhrung. Guided tour 18:00 Der Boiler > WohlfĂźhlAbend, bis 21:00 18:00 Crack Bellmer > Queerkultural - Tango, Tanzveranstaltung.Tango workshop 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > HĂźftgelenk- verschleiĂ&#x;, Vortrag von Dr. Adrian VoĂ&#x; 19:00 Monarch > Letâ&#x20AC;&#x2122;s talk about Sex and Drugs, Offenes Mikrofon 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in SchĂśneberg, Stammtisch. Open meeting 20:00 Frizu Lounge > Frizu_Lounge, ProjektBand fĂźr Alle

Kultur 18:30 Tristeza > Iuventa, FilmvorfĂźhrung: Iuventa. Seenotrettung, Diskussionsrunde im AnschluĂ&#x; 18:30 Begine > Spurwechsel, Offene Gruppe fĂźr Frauen im RuhestandsĂźbergang 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > Schatten des Todes, Krimi-Theater 19:00 Barbiche > The Poetic Groove Show, Spoken Word, Live Music und Performance Show 20:00 Ludwig > The Serpant Eats His Tail, Finissage 20:00 WĂźhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling 20:00 Dodo > Melvin TouchĂŠ and the Tom Toms, Roots Music. Concert 20:00 Wabe > Sprich leise, wenn Du Liebe sagst â&#x20AC;&#x201C; Kurt Weill & Lotte Lenya, Musical mit HansJĂźrgen Schatz, Sophia Euskirchen u. a. Musical 20:00 Columbiahalle > Bloc Party, Special Show zum 2005er-DebĂźtalbum Silent Alarm 20:00 VolksbĂźhne > Das weibliche Prinzip, Buchpräsentation von Meg Wolitzer. Book presentation 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik 20:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus. Modern circus 20:00 SchaubĂźhne > Im Herzen der Gewalt, Drama Ăźber eine Vergewaltigung an einem Mann

zeitgemäĂ&#x;e Behandlungsoptionen

Dr. Adrian VoĂ&#x; Oberarzt der Klinik fĂźr Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie, Zertifiziertes EndoProthetik-Zentrum

18.10.2018, 18.30 Uhr Haus 35, 1. OG, gr. Konferenzraum RubensstraĂ&#x;e 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk

20:00 BKA-Theater > Fly, Edith, Fly â&#x20AC;&#x201C; vom Ballermann zum BER, Das neue Musical von Ades Zabel, Biggy van Blond und Bob Schneider. Drag show 20:00 Berliner Ensemble > Mother, Ein musikalischer Abend mit Madonna, von und mit Anita Vulesica 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , KomĂśdie. Comedy play 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play 20:30 Uferstudios > D.R.A.G. Dingus. Realities. Android-Animal. Group., Tanzperformance, inszeniert vom Duo WILHELM GROENER. Dance performance 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 21:00 Heimathafen NeukĂślln > Berlin Burlesque Festival, Grand Opening Night

Bars 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Sofia > DominoBar, Kreuzbergâ&#x20AC;&#x2122;s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, â&#x20AC;&#x17E;Alles kann, nichts mussâ&#x20AC;&#x153;, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 MĂśbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Luigi di Venere. Thereâ&#x20AC;&#x2122;s nothing like Thursdayâ&#x20AC;&#x2122;s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:30 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty

Clubs

Fr 19.10. BitchPort > Victoria Bacon (Foto li.) kennt man hauptsächlich von der Partyreihe â&#x20AC;&#x17E;Gimme Moritzâ&#x20AC;&#x153; und an der Seite ihrer Kollegin Anna Klatsche. Jetzt wagt sie sich an neue Ufer. Als DJ-Team, gemeinsam mit Jordan Snapper (Foto re.), veranstaltet sie einmal im Monat die Popparty â&#x20AC;&#x17E;BitchPortâ&#x20AC;&#x153; im Hafen. <

HĂźftgelenkverschleiĂ&#x;

> Victoria Bacon (pictured, L) is known mostly from Gimme Moritz, the club night she promotes with her galfriend Anna Klatsche. Now sheâ&#x20AC;&#x2122;s setting sail for new horizons: she and Jordan Snapper (R) will DJ together once per month for the new pop party BitchPort at Hafen. <

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22:00 Säule/Berghain > Klakson, live: 214, DJs Privacy, Steffi 22:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: SuperNoa. Karaoke night 23:00 Suicide Circus > Chantalâ&#x20AC;&#x2122;s House of Shame, DJs + Show TBA (Electro, House, Minimal). Chantalâ&#x20AC;&#x2122;s infamously lascivious weekly party explosion

23:00 Connection Club > Testosteron, â&#x20AC;&#x17E;HustlaBall Warm-upâ&#x20AC;&#x153;, men only, DJs Redtomcat, Alan Joe

Sex 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, â&#x20AC;&#x17E;Enjoy the differenceâ&#x20AC;&#x153; 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > NakedSex- Party 21:00 Stahlrohr 2.0 > Naked Club, Sexparty organisiert vom KitKat-Gayteam21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00

Fr

19.10. 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, â&#x20AC;&#x17E;Geile Sauâ&#x20AC;&#x153; und andere Schweinereinen. Diskussion Ăźber Geilheit und die SchweinegĂśttin. Discussion 19:30 Quälgeist > MoM-Sitzung, SM Infos fĂźr Männer u. Frauen. Monthly meeting of the Quälgeist association

Kultur 18:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Roma Armee, Eine schnelle Eingreiftruppe zum Kampf gegen strukturelle Diskriminierung, Rassismus und Antiziganismus, in Englisch, Deutsch und auf Romanas, mit Ă&#x153;bertiteln in Deutsch und Englisch. Play in English, German, Romanes, with German and English surtitles


Programm 79 22:30 Wintergarten > Berlin Burlesque Festival, The Odd Night 20:30

Bars

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19:00 Schwules Museum > The Young, The Queer, The Writing, Junge queere Autor*innen lesen Texte aus der ÂťSchreibwerkstatt fĂźr Queer_einsteiger*innenÂŤ. Und: Autorin Moira Frank präsentiert Einblicke in neue queere Textwelten. Reading 19:00 Dock 11 > W!O!man MADe, Tanzperformance 19:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > House of Battlemore, Gruseltheater im Dunkeln 19:00 RuT-Lesbenzentrum > Läsbisch TV, Mahide Lein präsentiert AuszĂźge aus dem TV-Format. Screening 19:30 Komische Oper > Die ZauberflĂśte, Inszenierung von Barrie Kosky in Zusammenarbeit mit der britischen Theatertruppe â&#x20AC;&#x17E;1927â&#x20AC;&#x153; 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Onegin, Ballett von John Cranko. Staatsballet Berlin. Ballet 20:00 WĂźhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 SchaubĂźhne > Im Herzen der Gewalt, Drama Ăźber eine Vergewaltigung an einem Mann. Drama about a gay rape 20:00 BKA-Theater > Fly, Edith, Fly â&#x20AC;&#x201C; vom Ballermann zum BER, Das neue Musical von Ades Zabel, Biggy van Blond und Bob Schneider. Drag show 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , KomĂśdie. Comedy play 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Uferstudios > D.R.A.G. Dingus. Realities. Android-Animal. Group., Tanzperformance, inszeniert vom Duo WILHELM GROENER. Dance performance 20:30 Theater im Keller > Travestieshow â&#x20AC;&#x201C; Berlin? We! Love! You!, Vollplayback und Live Gesang. Drag show

19:00 Sonntags-Club > AfterWork-Party, Die Party fĂźr alle Atlersklassen am Frauenfreitag. Women only 19:00 Barbiche > Angels Electro Games, independant music on stage 19:00 Flax > Oktoberfest-Karaokeshow, Hosts: Dominique, Kevin & die jungen Wilden 19:30 Blond > Sexy-Music-Box, Deine Wunschmusik 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitteâ&#x20AC;&#x2122;s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Bar B104 > Sistas, Party for women and friends, DJs Sharron S., Andretti (Classics, Charts, Pop, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B, House). Lesbian party in the queer-oriented bar 21:00 Marienhof > 8er Bahn, â&#x20AC;&#x17E;die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichteâ&#x20AC;&#x153;, Host: Doris. The local gay bar indulges in retro music 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Hafen > BitchPort, neue monatliche Party, DJs Victoria Bacon & Jordan Snapper (Pop). A new pop party kicks off in SchĂśnebergâ&#x20AC;&#x2122;s ultimate gay bar 22:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > WeekendStarter, Popular fetish bar with darkroom 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 MĂśbel Olfe > DJs Husband & Friends, If youâ&#x20AC;&#x2122;re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Greifbar > Clubâ&#x20AC;&#x2122;n Cruise, â&#x20AC;&#x17E;Männer, Drinks, Cruisingâ&#x20AC;&#x153; (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, fĂźr alle Queers, Tarts und Friends, DJ Dickey (80s, Retro, Disco). Divergent party tunes 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco

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Bass, House, Rock). Schwuzâ&#x20AC;&#x2122;s monthly alternative party KitKatClub > 10. The Real HustlaBall Awards & 16. HustlaBall Berlin Party, Awardshow bis 22:00, danach groĂ&#x;e Party mit Live- Porn-Show, DJs Pagano, Asaf Dolef, Saeed, Michele Ruvido, Alan Joe, Redtomcat, Thor Adam u. a. (Techno, Tech House) Ficken 3000 > Nebido Tribe, â&#x20AC;&#x17E;Capsule of L.I.F.E.â&#x20AC;&#x153;, Line-up Kayce Cane, Jai Ram, DJ Satori, DJ Bastel, Art Alien, Shylodelic, Medhorinum, DJ Psyradagast Die Busche > Crazy Friday, â&#x20AC;&#x17E;Wochenende, Party, Geil!â&#x20AC;&#x153;, (Charts, Electro, Schlager). Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s cult club for gays and lesbians Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Alexander Cameltoe. Karaoke Connection Club > Hustla Clubnight, DJ Patrick de Almendra (House, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B, Electro). SchĂśnebergâ&#x20AC;&#x2122;s clubbing institution about blank > Buttons, â&#x20AC;&#x17E;Winter circus Tent openingâ&#x20AC;&#x153;, bis Samstag 22:00, DJs Ben Drayton, Rachel Noon, Paolo di Nola u. a. (Techno, House, Chill Out) Berghain > Pan x Mannequin, live: Amnesia Scanner, Eartheater, Puce Mary, DJs M.E.S.H., Objekt, Tzusing, in der Panorama Bar DJs Alessandro Adriani, Interstellar Funk, JASSS. Electro night on both floors

Sex 20:00 BĂśse Buben > Worshipped feet, Dress code: barefoot in sandals, flip flops, sneaks & socks 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 22:00 Quälgeist > Bondage Nacht, SM-Abend fĂźr Männer. Men only 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, â&#x20AC;&#x17E;Pimp up your weekendâ&#x20AC;&#x153;. 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCKâ&#x20AC;&#x2122;n BLOW, Cruising-Night 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear

Clubs 20:00 Wabe > TANZhaus WABE, BalFolk mit Jormsons Kapell + Familie Gerstenberg. Balfolk dance 20:00 Begine > JukeboxParty, Mit Biggi von donnadanza. Party time 20:00 SchwuZ > Hot Topic, â&#x20AC;&#x17E;music & politics â&#x20AC;&#x201C; Schangelig x Further Festival x Black Berlin Biennaleâ&#x20AC;&#x153;, mit Movie Screening und Show, Party ab 23:00, DJs Viola, LCavaliero, DJ DyCe, trust.the.girl, Lenki Balboa u. a. (QueerPop, Hip Hop,

*TONIGHT*

KitKatClub - 10PM MUSIC & POLITICS

19.10 ROLLBERG 26 - NEUKĂ&#x2013;LLN


hier

80 Programm

20:00 American Church

Sa

20.10. YOUR SEXUAL HEALTH

Sa 20.10. Herbstklang > Beim Chorkonzert â&#x20AC;&#x17E;Herbstklangâ&#x20AC;&#x153; treten zum ersten Mal queere ChĂśre â&#x20AC;&#x201C; canta:re, RosaCavaliere und SpreeKlang â&#x20AC;&#x201C; in der American Church am Dennewitzplatz auf. Mit Schlager-, Pop-, Jazz- und KlassikstĂźcken soll eine BrĂźcke geschlagen werden zwischen der evangelikalen Gemeinde und der LGBTI-Community. <

> At tonightâ&#x20AC;&#x2122;s choral concert, queer choirs â&#x20AC;&#x201C; canta:re, Rosa Cavaliere and SpreeKlang â&#x20AC;&#x201C; will perform for the first time at the American Church at Dennewitzplatz. English and German pop, jazz and classical pieces will build a bridge between the Protestant parish and the LGBTI community. <

22:00 Roadrunnerâ&#x20AC;&#x2122;s Paradise

Sa 20.10. The Mondo Klit Rock Club > Veranstalterin DeKa Goldberg (Foto) sorgt schon seit 15 Jahren fĂźr ausgelassene, lesbische Partynächte und hat dafĂźr eine grandiose Geburtstagsfeier verdient. Die DJs Miss Diamond und Karina liefern bei â&#x20AC;&#x17E;The Mondo Klit Rock Club & DeKa Goldbergs B-Day-Bashâ&#x20AC;&#x153; beste Clubsounds, House und Alltime-Favourites! <

> Party promoter Deka Goldberg (pictured) has been organizing this party for lesbians and friends for a decade and a half without missing a beat. Tonight she is celebrating her own birthday, so itâ&#x20AC;&#x2122;s sure to be extra wild! DJs Miss Diamond and Karina will deliver the best in club and pop sounds from all eras. <

23:00 Vollgutlager

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SAT 10 â&#x20AC;&#x201C;12 AM 13:30 Schloss Bellevue > Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sextour. Only with advanced registration 14:00 Village > Ein Quilt fur Liebe und Hoffnung Salon - with Aaron Cobbett, Quilting-workshop 15:00 Sexclusivitäten > MĂśsenmassage, Workshop fĂźr Frauen* und trans* 16:00 Schwules Museum > Proudly Perverted, AusstellungsfĂźhrung auf Englisch. Guided tour in English 18:30 Quälgeist > Flogging Workshop, EinfĂźhrung in die Kunst des Floggings. Get familiar with the practice of flagellation 19:00 Begine > Doppelkopfturnier, Das Turnier mit tollen Preisen. German card game tournament

Kultur 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf, auch 20:00. Stage thriller written by Agatha Christie 18:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik, auch um 21:30. Modern circus 19:00 Barbiche > Suzans Suspicious Night, with Outer Space Beautys on Stage 19:00 Dock 11 > W!O!man MADe, Tanzperformance von Yuko Kaseki zum Thema Männlichkeitsbilder. Dance theater 19:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics

Sa 20.10. Revolver XXL > RegelmäĂ&#x;ig hosted diese Partyreihe die â&#x20AC;&#x17E;Folsomâ&#x20AC;&#x153;-Sausen â&#x20AC;&#x201C; nun folgt mit der offiziellen Party zum â&#x20AC;&#x17E;HustlaBallâ&#x20AC;&#x153; ein weiteres Megaevent. DafĂźr zieht der Homo-Techno-Tross in die Räumlichkeiten der alten Kindl-Brauerei, die auch das SchwuZ beheimatet. DJs sind Micky Friedmann (Foto), Maringo, Asaf Dolev u. a. <

> The HustlaBall Berlin Party was last night, but tonightâ&#x20AC;&#x2122;s edition of the monthly Revolver series is the official party for HustlaBall. Donâ&#x20AC;&#x2122;t think about it too hard! It happens in the former Kindl brewhouse, adjacent to SchwuZ. DJs include Micky Friedmann (pictured), Maringo and Asaf Dolev. <

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RL JADE PEA BAKER LEÂŤ ÂťBADEPER

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19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > Piano Träume, Konzert & Dinner. Dinner concert 19:00 Sonntags-Club > SpreeGrand-Prix, Welchen ESCKlassiker wählt das Publikum zum Sieger. Song contest 19:30 Berliner Ensemble > Revolt. She said. Revolt again. / Mar-a-Lago., Die Produktion setzt sich mit Geschlechterbildern auseinander. Im Rahmen der Diskussionsreihe â&#x20AC;&#x17E;Fokus: Genderâ&#x20AC;&#x153;. Performance night 19:30 Komische Oper > Die Liebe zu Drei Organen, Oper in vier Akten und einem Prolog. Opera 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Medea, Opernklassiker. Opera 19:30 LichtSpielTheater KlickO-TonArt > Dancing in the Street, Das neue Musikprogramm von Duotone. Concert 20:00 WĂźhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Dodo > Irish Traditional Music, Konzert 20:00 American Church > Herbstklang, Chorkonzert mit canta:re, RosaCavaliere und SpreeKlang. Queer choir concert 20:00 BKA-Theater > Fly, Edith, Fly â&#x20AC;&#x201C; vom Ballermann zum BER, Das neue Musical von Ades Zabel, Biggy van Blond und Bob Schneider. Drag show 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pia-

nist Jose Promis 20:30 Uferstudios > D.R.A.G. Dingus. Realities. Android-Animal. Group., Tanzperformance, inszeniert vom Duo WILHELM GROENER. Dance performance 20:30 Theater im Keller > Travestieshow â&#x20AC;&#x201C; Berlin? We! Love! You!, Vollplayback und Live Gesang. 21:00 SchaubĂźhne > Im Herzen der Gewalt, Drama Ăźber eine Vergewaltigung an einem Mann. Drama about a gay rape victim, with English surtitles 22:30 Wintergarten > Berlin Burlesque Festival, The Even Night 23:30 BKA-Theater > Badeperle-Nachtshow, Die Berliner Dragqueen mit der groĂ&#x;en Stimme in ihrem Nachtsalon. Concert

Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Flax > Feste feiern!, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonightâ&#x20AC;&#x2122;s music 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox Night, Be your own DJ. Friedrichshainâ&#x20AC;&#x2122;s well known gay bar 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitteâ&#x20AC;&#x2122;s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > Feinkost Party 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, â&#x20AC;&#x17E;die späte Party bis Sonntag frĂźhâ&#x20AC;&#x153;. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Clubâ&#x20AC;&#x2122;n Cruise, â&#x20AC;&#x17E;Männer, Drinks, Cruisingâ&#x20AC;&#x153; (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 MĂśbel Olfe > DJs Beat Baerbl & Mister Knister, If youâ&#x20AC;&#x2122;re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start


Programm 81

So

21.10. Clubs 10:00 about blank > Buttons, bis heute Abend 22:00, Running-Order: TBA 22:00 SO36 > Dancing with Tears in your Eyes, „Die 80er Party“, DJs ED Raider, Naked Zombie. 80s party 22:00 Roadrunner’s Paradise > The Mondo Klit Rock Club, „Clubnacht für Lesben & DeKa Goldbergs BDay-Bash“, DJs Miss Diamond, Karina (Clubsounds, Electropop, All-time FavoUrites). For lesbians who seek the finest underground club sounds 22:00 Die Busche > Großstadtnacht, (Electro, House, Charts, Main, Schlager, Oldie). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Insomnia > Secrets, „Kinky Party – Hedonistic Cult“, Show: Giza Poke, DJs Basti Wach & alGee (Tech House, House, Electro), Dresscode: Schwarz, Fetisch, Abendgarderobe, Masken. Queer party edition in the straight hedonist club 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: The Shredder. Karaoke night 23:00 SchwuZ > Kiezdisko, „Dein SchwuZ * Dein Kiez * Deine Party“, Show: Jade Pearl Baker, DJs Edith Schröder, Gloria Viagra, Anna Klatsche, Yavuz Ak, Demir & Seymen, Cetin Sahin, FEVZEE, Trudi Padma Knusprig, Herr von Keil (Pop, Techno, Retro). Party hosted by cult Berliner drag persona Edith Schröder 23:00 Musik & Frieden > Irrenhouse, Motto: Geschlechtsverkehrskontrolle!, DJs Divinity, Steve K., Influx, DJNK, Simon La Coste, Söhnlein Brilliant, Leberwurst & Nina, Show: Tatjana, Martina, Bibi u. a. (Pop, House, Retro). Nina Queer’s wacky gay party 23:00 Vollgutlager > Revolver Party XXL, „HustlaBall Official Main Event“, Performance: Isabelle Volckaert, DJs Mickey Friedmann, Maringo, Alexio, Asaf Dolev, Andrei Stan (Techno, Tech House, Electro) 23:00 KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Jam el Mar, Monty, Sangeet, Der Freak, live: Disco Bizarre mit Fetisch, Naughty NMX, Himself (Acid, Electrotechno, NuTrance, Progressive) 23:59 Berghain > Klubnacht, live: FJAAK, DJs Rødåd,

Speedy J, Answer Code Request, Ben Klock u. a., in der Panorama Bar live DMX Krew, DJs Carl Craig, Boris, Mike Huckaby, Tama Sumo u. a. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music

Sex 20:00 Böse Buben > BöseBuben-Nacht, SM und spanking. The classic spanking party, entry till midnight 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party für Positive und nicht Positive 22:00 Quälgeist > Impact, Schlag auf Schlag mit Peitschen, Floggern, Paddles, Rohrstöcken oder der bloßen Hand, strikter Dresscode. BDSM party 22:00 Connection Club > Biohazard Men – HustlaBall XXL-Edition, Sexparty ausschließlich für HIV-Positive Männer. Einlass nur auf Gästeliste oder mit Kartenvorverkauf. Info & Tickets: www.biohazardmen.eu 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Gummi, Einlass bis 23:59, rubber outfit only. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty

11:00 Village > Connecting through the Heart Herzkontakt, Workshop begleitet von Markus Kaufmann 11:00 Sonntags-Club > Frauen*/Lesben-Fotosafari, Gemeinsam fotografieren gehen, heute: »lost places« – Geisterbahnhöfe. Photo workshop 13:00 Quälgeist > Mit uns drüber reden, SM-Infos für Männer und Frauen. All you want to know about SM 15:00 Begine > Frieda Belinfante - lesbische Cellistin, Dirigentin und Widerstandskämpferin, Vortrag von Doris Hermanns. Lecture 16:00 Schwules Museum > Ask a Pervert II, Offene Frageund Gesprächsrunde mit fünf FLT*I* BDSMer*innen aus drei Generationen. Talk 18:00 Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche > Gottesdienst, Kirche PositHIV 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Monster Auction, „An Evening with Monster Ronson & Friends“, Versteigerung von diversen Kunstwerken und Deko aus dem Club, mit Karaoke all night long. Auction of some of the karaoke bar’s memorabilia

Kultur 14:00 Komische Oper > Die Zauberflöte, Inszenierung von Barrie Kosky in Zusammenarbeit mit der britischen Theatertruppe „1927“. Mozart’s grand opera The Magic Flute with the British theater group 1927, translation available 16:00 Pfefferberg Theater > Der Fürst lädt ein, Stück von Die Aristokraten. Play 17:00 Rathaus Schöneberg > 40 Jahre EIsenherz, Geburtstagsfeier im Ratskeller mit Showeinlagen und Geschenken. Anniversary event 17:00 Schaubühne > Im Herzen der Gewalt, Drama über eine Vergewaltigung an einem Mann, mit englischen Übertiteln. Drama about a gay rape victim, with English surtitles 18:00 Berliner Ensemble > Revolt. She said. Revolt again. / Mar-a-Lago., Die Produktion setzt sich mit Geschlechterbildern auseinander. Im Rahmen der Diskussionsreihe „Fokus: Gender“. Performance night 18:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 18:00 Deutsche Oper > Schwanensee, Staatsballett Berlin. Swan Lake by Tchaikovsky 19:00 Dock 11 > W!O!man MADe, Tanzperformance von Yuko Kaseki zum

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Thema Männlichkeitsbilder. Dance theater Galli Theater > Männerschlussverkauf , Komödie. Comedy play SIEGESSÄULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Ausser sich, Sasha Marianna Salzmann inszeniert den eigenen Debüt-Roman. Play Heimathafen Neukölln > Molly Nilsson 2020, Album Release Party und Konzert Erna P! > Salonkonzert, „Ich hab’s überlebt“, mit Erna Pachulke, Gäste: Sebastian Maihs, Timo Röder. Chanson night in drag Deutsches Theater/Kammerspiele > Feminista, Baby!, nach dem SCUMManifesto von Valerie Solanas, mit Christiane Rösinger, englische Übertitel. Play based on the SCUM-Manifesto of Valerie Solanas, with English surtitles Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf. Thriller play written by Agatha Christie

Bars 12:00 Blond > Sonntags Afternoon, Schlagerparty. Coffee and tea time with German hits 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Be your own DJ. Bar with darkroom, open to all genders

20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SunJamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar

Clubs 08:00 KitKatClub > Kitty Goldmine, DJs Green, Dennis Beutler & friends (Techno). Colorful genderfucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, Running-Order TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 18:00 HRD Bar > Mitte Disco, neue schwule SonntagsParty bis 02:00, live: Lulu Schmidt, DJs Fixie Fate, S. Tee, Hostess Amy Strong 19:00 SchwuZ > SchlagerNackt-Party, „Der Klassiker des nackten Tanzvergnügens“, DJs TBA (Pop, Beat, Retro, Schlager, Easy Listening). Dance naked to German pop classics and cover songs 22:00 Ficken 3000 > House Of Coito, „Drama Love“, DJs Jungle Mind, Black K (Electronic, House Oriental, Techno, Poetic Rock). Italian-infused hedonistic dance party 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Niko Incravalle, Scary (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning 23:00 House of Weekend > GMF, „Official HustlaBall Closing Party“, Show: David Hermann, DJs Jackie-Oh

Weinhaus feat. Arie Oshri, Neal Porter (Pop, Hip-Hop, R’n’B, Techno, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 15:00 Club Culture Houze > Shy And Pie, Lesbisches „Kaffeekränzchen“ mit kaltem Kaffee und heissen Pussies. Sex party for women new to or curious about lesbian sex 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 15:00 Quälgeist > Kaffee, Sex und Kuchen, BDSM für Männer und Frauen. BDSM party, mixed genders 16:00 Lab.oratory > Mask, Einlass bis 18:00, „no face, just body“. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Play and Pain, Play Party für Alle


hier

82 Programm

22:00 Kino International

Mo 22.10.

BO I LE R Sp ecial PARTNERTAG 2 Personen für 25,- € ab 12 Uhr

Mo 22.10. The Cakemaker > Der Berliner Bäcker Thomas (Tim Kalkhof, Foto) reist nach Jerusalem, als sein israelischer Liebhaber Oren verstirbt. Inkognito heuert er im Café der Frau des Verstorbenen an, die nichts vom Doppelleben ihres Mannes wusste. Sensibles Regiedebüt von Ofir Raul Graizer über den Zusammenprall zweier Kulturen. <

> Berlin baker Thomas (Tim Kalkhof, pictured) travels to Jerusalem after his Israeli lover Oren dies. Incognito, he starts working at the café of the deceased’s wife, who knew nothing of her husband’s homosexual affair. A sensitive directorial debut by Ofir Raul Graizer on the clash of two cultures. <

Kultur

20:00 BKA

FOTO: JÖRN HARTMANN

Idil N. Baydar aka Jilet Ayse

Clubs 18:00 Spreewiesn (Am Postbahnhof) > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Gitti Reinhardt, live: Die Banausen, Host: Mataina ah wie süss. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Mario Urien, Phillip MB, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Disco, Grooves, Breakz), no special dress code. This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on

12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Böse Buben > Fuck Club, Full Moon Sex Party 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only

Ghettolektuell 22. – 24. Oktober Tickets 030. 883 15 82 www.bar-jeder-vernunft.de

> A Berliner kitsch tradition: Ediths Geburtstach is a best-of revue from Neukölln gutter queen Edith Schröder (pictured) in celebration of her birthday. Her dazzling companions such as Biggy van Blond and Jutta Hartmann will be there to help blow out the candles. Cheers! <

FOTO: JF PAGA

19:30 Berliner Ensemble

Mi 24.10. Vernon Subutex 1–3 > Berliner-Ensemble-Schauspieler Martin Wuttke liest heute Auszüge aus „Das Leben des Vernon Subutex“. Der packende dreiteilige Roman der lesbischen französischen Schriftstellerin und Filmemacherin Virginie Despentes (Foto) zeichnet ein drastisches Bild der heutigen französischen Gesellschaft. <

23.-27.10.

Sex

Mi 24.10. Ediths Geburtstach > Auch das ist eine geliebte Tradition: Mit dieser Best-of-Revue feiert die Neuköllner Gossenkönigin und Futschi-Femme-Fatale Edith Schröder (Foto) ihren Geburtstag. Unterstützung gibt’s von ihren entfesselten Kolleginnen Biggy van Blond und Jutta Hartmann. Prost! <

13:30 Schloss Bellevue > Berlin’s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sextour. Only with advanced registration 19:00 EWA Frauenzentrum > Offener Treff, Herbstzeit mit Federweißer und Zwiebelkuchen. Open meeting

20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar

> This evening, actor Martin Wuttke of the Berliner Ensemble will read excerpts from The Life of Vernon Subutex. The gripping three-part novel by French lesbian writer and filmmaker Virginie Despentes (pictured) paints a drastic picture of contemporary French society. <

19:30 Berliner Ensemble > Revolt. She said. Revolt again. / Mar-a-Lago., Die Produktion setzt sich mit Geschlechterbildern auseinander. Im Rahmen der Diskussionsreihe „Fokus: Gender“. Performance night 19:30 Quatsch Comedy Club > Quatsch Comedy Club, Fernsehaufzeichnung mit Live-Publikum. Comedy show 20:00 Bar jeder Vernunft > Ghettolektuell, Komikerin Idyl Nuna Baydar verkörpert die Ghettobraut Jilet Ayse. Comedy show 20:00 Renaissance Theater > Ewig Jung, Songdrama von Erik Gedeon. Song drama 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: The Cakemaker, Drama um einen schwulen Berliner Bäcker, der nach Israel reist. Drama in German

19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Early Evening Karaoke, im Anschl. „Schlager a la carte“ 20:00 Bar Sofia > Oronzo Nacht, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem

030 30673011 · wuehlmaeuse.de

19:30 Maxim Gorki Theater > Die Gerechten, Albert Camus’ existentialistischer Klassiker. Play 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Piano Salon Christophori > Wood & Steel Trio feat. Michael Schiefel, schwuler JazzVocalist. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 Village > Village Movie Night!: Paris is Burning, Dokufilm über die BallromSzene, OF. Documentary in English 20:00 Bar jeder Vernunft > Ghettolektuell, Komikerin Idyl Nuna Baydar verkörpert die Ghettobraut Jilet Ayse. Comedy show 20:00 Wintergarten > Die Claudio Maniscalco Show, Glamouröse Musical-Gala. Tribute show 20:30 Admiralspalast > Boybands Forever, Musical, geschrieben und inszeniert von Thomas Hermanns 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse“. Pansy and her girls’ weekly drag show and party

Festivals

Di

23.10. Kultur

Bars

MATHIAS RICHLING

18:00 Kunstraum Kreuzberg/Bethanien > 3hd Festival 2018: System.Lure., Ausstellungseröffnung mit Werken von Josefin Arnell, Mariechen Danz, Alexa Vachon, Miriam Yammad u. a. Exhibition opening 19:00 HAU1 > Exit, Performance von Antonia Baehr inspiriert von den Leuchten der Notausgangsschilder. Performance night 19:30 Quatsch Comedy Club > Quatsch Comedy Club, Fernsehaufzeichnung mit Live-Publikum. Comedy show

SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival 20:00 Moviemento > Las Hijas del Fuego, Eröffnungsfilm 22:30 Zur Klappe > Opening Lounge

Bars 18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ TBA. Olfe’s midweek bar night for girls 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Bar Sofia > BalkanAbend, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar


23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby

20:30: â&#x20AC;&#x17E;Frigâ&#x20AC;&#x153;, 21:00: Experimental Porn Shorts, 21:30: BDSM Porn Shorts, 22:15: â&#x20AC;&#x17E;Tenemos La Carneâ&#x20AC;&#x153;, 23:00: â&#x20AC;&#x17E;Profaniâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Besos de Mazapanâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Fucking Against Fascismâ&#x20AC;&#x153; 21:30 Babylon Kreuzberg > Lesbian Porn Shorts 22:00 Ficken 3000 > Festivallounge

Clubs 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night

Sex 12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, â&#x20AC;&#x17E;XXL Fuck Factoryâ&#x20AC;&#x153; 19:00 Club Culture Houze > Otter und Otterfutter, Bären und Bärenjäger, FĂźr behaarte Männer. For hairy men 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fĂźr Boys von 18-28, ab 24 Uhr fĂźr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

Mi

24.10.

EDITHS GEBURTS TACH | -

www.BKA-THEATER.de

19:30

20:00

20:00 20:00

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INTUITIONSTRAINING BERLIN

KENNENLERNTAG

20:00

READINGS/HEALINGS

03|11|18

21:00

Silent Green, 15 Uhr www.intuitionstraining.org

20:00 Ludwig > Ludwig lâ&#x20AC;&#x2122;Amour, Patsys Salon, Thema: Lesben gegen Schwule?! Ă&#x153;ber die anhaltenden Konflikte zwischen Lesben und Schwulen in der sogenannten Community. Mit Marcel de Groot, Stephanie Kuhnen, Margot SchlĂśnzke und Sigrid Grajek. Talk

Kultur 19:00 aquarium > Gespräche mit Genialen Dilletanten, Buchpremiere mit Jacek Slaski, Performances & Talk: Klaus Beyer, Frieder Butzmann, Wolfgang MĂźller, Martin Schmitz. Book launch party 19:00 HAU1 > Exit, Performance von Antonia Baehr inspiriert von den Leuchten der Notausgangsschilder. Performance night 19:30 Berliner Ensemble > Vernon Subutex 1â&#x20AC;&#x201C;3, Martin Wuttke liest Virginie Despentes. Reading 19:30 Sophiensaele > Fidelio â&#x20AC;&#x201C; Ein deutscher Alptraum in vier Folgen:

21:00

Sturm, Inszenierung des Musiktheaterkollektivs HAUEN UND STECHEN. Performance theater Quatsch Comedy Club > Quatsch Comedy Club, Fernsehaufzeichnung mit Live-Publikum. Comedy WĂźhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret Berghain > Deathprod, Konzert. Concert BKA-Theater > Edithâ&#x20AC;&#x2122;s Geburtstach, ComedyProgramm von Ades Zabel und Co. Drag Show Theaterdiscounter > Proust 3 / 267 - 435 â&#x20AC;&#x201C; Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, experimenteller Theaterabend. Play Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus Deutsches Theater/ Kammerspiele > Die Zofen, TheaterstĂźck von Jean Genet mit komplett männlicher Besetzung, mit deutschen Ă&#x153;bertiteln. Play AHA > Slam des Westens in the Dark , Berlins einziger Poetry Slam im Dunkeln, mit Volker Surmann. Poetry slam Bar jeder Vernunft > Ghettolektuell, Idyl Baydar als Ghettobraut Jilet Ayse. Comedy show OHM > 3hd Festival 2018: System.Lure., Elektronik Festival: Performance mit Alobhe, Kareem Lotfy, Oxhy, Ydegirl. Performance Delphi Lux > Queer Filmnacht: Sorry Angel â&#x20AC;&#x201C; Plaire, aimer et courir vite, Liebe zwischen einem an HIV erkrankten Schriftsteller und einem jungen Studenten, OmU. Drama in French

Festivals SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: PornFilmFestival 12:00 Spektrum > Movies: â&#x20AC;&#x17E;Welcome to Athensâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Terror Nulliusâ&#x20AC;&#x153;, 14:00: Moving Porn Shorts, 16:00: â&#x20AC;&#x17E;Working Through Pornography. Methods, Theories, Perspectivesâ&#x20AC;&#x153; Lecture in English by Max BĂśhne, 18:00. Art Porn Shorts, 20:00: Greek Queer Shorts. 12:00 Moviemento > Movies: â&#x20AC;&#x17E;It is not the Pornographer who is Perverseâ&#x20AC;&#x153;, 12:15: Political Porn Shorts, 13:00: Fun Porn Shorts, 13:45: Fetish Porn Shorts, 14:00: â&#x20AC;&#x17E;Professor Marston and the Wonderwomanâ&#x20AC;&#x153;, 14:45: Music Porn Shorts, 15:45: â&#x20AC;&#x17E;Plastic + Furâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Second Shutterâ&#x20AC;&#x153;, 16:15: Gay Porn Shorts, 18:15: â&#x20AC;&#x17E;Retro Peter Berlin: Nights in Black Leatherâ&#x20AC;&#x153;, 18:30: â&#x20AC;&#x17E;Bixa Travestyâ&#x20AC;&#x153;, 19:45: â&#x20AC;&#x17E;Shakedownâ&#x20AC;&#x153;,

Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Bar B104 > Ladyâ&#x20AC;&#x2122;s Night, Abend nur fĂźr Frauen. Bar night exclusively for women 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Blond > Caribic-NightFever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 â&#x20AC;&#x17E;Mittwochs Musicâ&#x20AC;&#x153; (Pop) 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, â&#x20AC;&#x17E;Mix am Mittwochâ&#x20AC;&#x153;, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night, no dresscode. Regular bar night

Mehr

als nur Entspannung pur

Programm 83

Sauna! Ă&#x2013;ffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 12:00 bis 6:00 Freitag 12:00 bis Montag 6:00 durchgehend

Mehringdamm 34 / Berlin Kreuzberg T e l .: 030 - 57 707 175 Mehringdamm (U6/U7)

Clubs 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Cotumo, Dennis Rema, Dr. Double U (Techno, Electro). Weekly party series in the hedonistic dance club 23:59 Tresor > Tresor New Faces, DJs Stephno, Marco H, DJ Spit, Miss Italia (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well

Sex 12:00 Der Boiler > Boiler FanTag, Mit Codewort von Facebook oder Gayromeo gibt es ermäĂ&#x;igten Eintritt. Pay less with the codeword from Facebook or Gayromeo 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, â&#x20AC;&#x17E;Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannenâ&#x20AC;&#x153;. Relaxed sex party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight â&#x20AC;&#x201C; Adam & Eve im Lustgarten, â&#x20AC;&#x17E;Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Loungeâ&#x20AC;&#x153;, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off

www.boiler-berlin.de


hier

84 Programm

FOTO: KONRAD SCHMIDT

20:00 Lido

Fr 26.10. Sam Vance-Law > Der Indie-Musiker Sam Vance-Law begann seine Karriere mit einer Ausbildung in klassischer Musik. Sein gefeiertes Album â&#x20AC;&#x17E;Homotopiaâ&#x20AC;&#x153; ist poppig und unzweifelhaft queer. Heute tritt Sam wieder in Berlin auf, mit der australischen Space-Folk-KĂźnstlerin Alex the Astronaut als Support-Act im Gepäck. <

> Tonight is classically trained indie-pop Sam Vance-Law's first Berlin show since his sold-out release concert in March. Although Canadians tend to overuse the word â&#x20AC;&#x153;sorryâ&#x20AC;?, his Homotopia is an unapologetically queer album. Australian space-folk act Alex the Astronaut will open. <

22:00 Lido

Fr. 26.10. PornFilmFestival Party > Die groĂ&#x;e Sause zum PornFilmFestival (siehe S. 46) findet diesmal am Freitag und in einer neuen Location statt. Mit erotisch-kĂźnstlerischen Performances von Louisa DoloXXXa & Her Skinny Bitch und Finn Peaks, den DJs Fannie Sosa (Foto), Pedra Costa, Tumulto und mehr. Kopfkino ahoi!<

> Sometimes you need to switch it up in the bedroom to keep things interesting. Same with the PornFilmFestival (see p. 61): this year, the big party happens on a Friday and at a different location. Louisa DoloXXXa & Her Skinny Bitch and Finn Peaks will perform, plus DJs Fannie Sosa (pictured), Pedra Costa and Tumulto. <

FOTO: CHRISTIANE HA? RDEL / LAZ-ARCHIV

19:00 SonntagsClub

Fr 26.10. Das LAZ â&#x20AC;&#x201C; Lesbische Vorkämpferinnen ... > In den 1970ern gab das Lesbische Aktionszentrum den maĂ&#x;geblichen AnstoĂ&#x; fĂźr die deutsche Lesbenbewegung und formte das Bewusstsein einer ganzen Generation. Bei â&#x20AC;&#x17E;Das LAZ: Lesbische Vorkämpferinnen von gestern â&#x20AC;&#x201C; und heute?â&#x20AC;&#x153; lädt das Lesbenarchiv Spinnboden Jungund Altaktivistinnen zum Austausch. <

> In the 70s, the Lesbische Aktionszentrum catalyzed the German lesbian movement and formed the consciousness of a whole generation. Tonight, the lesbian archive Spinnboden hosts an exchange between pioneers of this era and young activists of today. <

Do

25.10. 18:00 Schwules Museum > Radikal â&#x20AC;&#x201C; Lesbisch - Feministisch, AusstellungsĂźhrung. Guided tour 18:00 Der Boiler > WohlfĂźhlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:00 Crack Bellmer > Queerkultural - Tango, Tanzveranstaltung mit hochkarätigen Lehrern. Tango workshop 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in SchĂśneberg, Stammtisch. Open meeting 19:30 Begine > Mal- und Zeichenkurs fĂźr Anfängerinnen, Unter Anleitung von Kunsttherapeutin Dorit Geithner. Drawing class

Kultur 18:00 HAU2 > 3hd Festival 2018: System.Lure., Das Festivalprogramm erkundet das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, Recht und Nationalstaat sowie die Bewegungen von Geld und Menschen im Kapitalismus. Electronic festival 19:00 EWA Frauenzentrum > 50 Jahre Frauenbewegung, Lesung von Autorin Annett GrĂśschner. Reading 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > MĂśrderische Stille, Der inszenierte Krimi beruht auf einem originalen Fall, dem eine schwule Liebesbeziehung. Crime play 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Medea, Opernklassiker. Opera 20:00 WĂźhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Dodo > efa, deutsche Pop Musik mit Gitarren, Synthie und Horn. Concert 20:00 Begine > Mietmutterschaft: Eine Menschenrechtsverletzung, Lesung und Diskussion mit Dr. Renate Klein. Reading and discussion 20:00 English Theatre Berlin > The Land of Milk(y) and Honey?, Das DokumentartheaterstĂźck zeichnet ein facettenreiches Porträt verschiedener Communitys. Performance theater in English 20:00 Theaterdiscounter > Proust 3 / 267 - 435 â&#x20AC;&#x201C; Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, experimenteller Theaterabend. Play 20:00 VolksbĂźhne > Die Fahrt zum Leuchtturm nach

SABINE LOSE SCHWARZ | -

22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 MĂśbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Borusiade. Thereâ&#x20AC;&#x2122;s nothing like Thursdayâ&#x20AC;&#x2122;s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:30 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music

www.BKA-THEATER.de

20:00 20:00

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dem Roman von Virginia Woolf, Inszenierung von Marie Schleef. Play Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics Deutsches Theater/Kammerspiele > Cry Baby, TheaterstĂźck von RenĂŠ Pollesch. Play SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus BKA-Theater > An Evening with Marlene D., Musikalische Hommage Live: Sabine Schwarzlose, Volker Sonderhausen. Homage to Marlene Dietrich La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show

Clubs 21:00 Säule/Berghain > 3HD, live: Bob Vylan, Casey MQ, Golin, QT, DJs Dis Fig. Electronic festival 22:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 Suicide Circus > Chantalâ&#x20AC;&#x2122;s House of Shame, DJs + Show TBA (Electro, House, Minimal). Chantalâ&#x20AC;&#x2122;s infamously lascivious weekly party explosion 23:00 Paloma Bar > Flitzer Skalitzer, DJs Daniel Wang & friends (Disco, House). Gay dance party

Sex Festivals SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: PornFilmFestival 12:00 Spektrum > Movies: â&#x20AC;&#x17E;Iris + Juneâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Pornodesiharioâ&#x20AC;&#x153;, 14:00: â&#x20AC;&#x17E;Bellas de Nocheâ&#x20AC;&#x153;, 16:00: â&#x20AC;&#x17E;Porn vs the Mainstreamâ&#x20AC;&#x153;, Panel in English, 18:00: Latin American Shorts, 20:00: â&#x20AC;&#x17E;Retro Peter Berlin: The Peter Berlin Chroniclesâ&#x20AC;&#x153; 12:00 Moviemento > Movies: â&#x20AC;&#x17E;Sex Workâ&#x20AC;&#x153;, 12:15: Berlin Porn Shorts, 14:00: Female Porn Shorts, 14:15: â&#x20AC;&#x17E;Hattie Goes Cruisingâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Sr. Raposoâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Nach der Zukunftâ&#x20AC;&#x153;, 14:30: Art Porn Shorts, 16:00: â&#x20AC;&#x17E;Adonisâ&#x20AC;&#x153;, 16:15: Greek Queer Shorts, 16:30: â&#x20AC;&#x17E;Empowerâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Everything is Better than a Hookerâ&#x20AC;&#x153;, 18:00: â&#x20AC;&#x17E;He Loves Meâ&#x20AC;&#x153;, 18:45: Dark Vision Shorts, 20:00: â&#x20AC;&#x17E;Miss Rosewoodâ&#x20AC;&#x153;, 22:45: â&#x20AC;&#x17E;Tinta Brutaâ&#x20AC;&#x153; 21:30 Babylon Kreuzberg > Competition Shorts 22:00 Ficken 3000 > Festivallounge

Bars 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Sofia > DominoBar, Kreuzbergâ&#x20AC;&#x2122;s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, â&#x20AC;&#x17E;Alles kann, nichts mussâ&#x20AC;&#x153;, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar

12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, â&#x20AC;&#x17E;Enjoy the differenceâ&#x20AC;&#x153;, ab 19:00 â&#x20AC;&#x17E;XXL-Dresscode (Naked & Underwear)â&#x20AC;&#x153; 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > Naked-Sex-Party 21:00 Stahlrohr 2.0 > Naked Club, Sexparty organisiert vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Naked sex party 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00

Fr

26.10. 11:00 EWA Frauenzentrum > ExpertinnenfrĂźhstĂźck, Thema: Wiedereinstieg in den Beruf. Talk 13:30 Schloss Bellevue > Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic.com/berlin-sextour. Only with advanced registration 19:00 Sonntags-Club > Das LAZ: Lesbische Vorkämpferinnen von gestern â&#x20AC;&#x201C; und heute?, Das Lesbenarchiv Spinnboden bittet LAZ-Aktivistinnen und Forscher*innen zum Gespräch. Talk


Programm 85 19:00 Begine > UpcyclingKreativ-Gruppe, Kreatives werkeln mit alten Dosen, Weinkorken, Zeitschriften, Papiertüten und Tetrapacks. Creative handicrafting

Kultur Der Siegessäule-Vertrieb, die Firma VVMS in Tempelhof, sucht ab sofort zuverlässige, belastbare und szenefreundliche Menschen, die Lust haben, an drei bis vier aufeinanderfolgenden Tagen im Monat (unter Umständen auch am Wochenende) die SIEGESSÄULE an spannende Locations der Stadt zu liefern.

SIEGESSÄULE AUSLIEFERN!

Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival

Bars 19:00 Flax > Flax Houseclub, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 19:30 Blond > Sexy-Music-Box, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Marienhof > Bingo, Host: Stella deStroy 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmann’s > WeekendStarter, Popular fetish bar with darkroom 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Möbel Olfe > DJ Daddy O., If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, für Queers, Tarts und Friends!, DJ Fou Fou Koh (Disco, 90s, Ohrwurm Hits). Divergent party tunes, open to all genders 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco

Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Fortune Taylor. Karaoke night 22:00 Die Busche > Crazy Friday, „Wochenende, Party, Geil!“, (Charts, Electro, Schlager). Berlin’s cult club for gays and lesbians 23:00 Connection Club > Connection ClubNacht, Party für Männer und Frauen, DJ Leebow (Electro, House). Schöneberg’s clubbing institution with huge darkroom area 23:00 Polygon > B:east, „Friday Halloween special“, DJs Oliver Lieb, Hannes Fischer, Michael Zistara, Miguel Mea, Brett Knacksen. Gay party for lovers of sporty outfits and techno beats 23:00 SchwuZ > Plastic, „A queer celebration of popculture“, DJs Lego, Exildiscount, Dorfdisko, Mikey Woodbridge, Lucky Pierre, Minq, DTM All-Stars, Show: Gieza Poke and her Rubber Dolls 23:00 KitKatClub > PiepShow, DJs Duck, Eisbrenner, Jules, Scorpion, Waikiki (Techno, Tech House). The monthly KitKat party geared toward gay men 23:59 Location: TBA > Riot, DJs Samuel Gieben, Mauro Feola, DJ Kaos u. a. 23:59 Panorama Bar/Berghain > Finest Friday, live: Aril Brikha, DJs Âme, DVS1. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple 23:59 SO36 > My Ugly X, „Bad Taste Party“, DJ Eric jr. & Friends (Trashpop, 80s). Party for nostalgic 90s enthusiasts

Sex 20:00 Böse Buben > C/P: Corporal Punishment, caning, paddeling, birching, strapping, slippering, spanking, flogging, no dress code 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCK’n BLOW, Cruising-Night 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear

Die Vergütung wird in Form einer zeit- und aufwandsgerechten Tourenpauschale geleistet. Die Touren dauern unterschiedlich lange, jeweils circa sechs bis acht Stunden und bestehen aus Tages-, Abend-, oder Nachttouren. Wie viele Touren ihr übernehmt, ist verhandelbar. Die Tätigkeit kann auf Selbstständigen- oder Angestelltenbasis erfolgen. Bewerbungen bitte bis 31. Oktober 2018, direkt an die Firma VVMS, Barbara Dietrich: bdietrich@vvberlin.de Special Media SDL GmbH Ritterstr. 3 10969 Berlin www.specialmedia.info

PERFORMANCE 16. 11. FESTIVAL 16. 12. 2018

12:00 Moviemento > Movies: „Profani“, „ Mesos de Mazepan“, „Fucking Against Fascism“, 12:15: „Shakedown“, 12:30: Experimental Porn Shorts, 14:15: BDSM Porn Shorts, 14:45: Moving Porn Shorts, 16:30: „Funeral Parade of Roses“, 16:45: Bellas de Noche, 17:45: „Carceles Bolleras“, 18:30: „FiF: Shu Lea Cheang“, 19:00: „Retro Peter Berlin: That Boy“, 20:30: „Phaidros“, 21:00: Fetish Porn Shorts, 22:45: „M/M“, 23:00: „Plastic + Fur“, „Second Shutter“ 14:00 Spektrum > Movies: „Emmanuel“, „Ursinho“, 16:00: Programmer’s Meeting, 18:00: „Hattie Goes Cruising“, „ Sr. Raposo“, „Nach der Zukunft“, 20:00: „It is not the Pornographer who is Perverse“ 21:30 Babylon Kreuzberg > Berlin Porn Shorts 22:00 Lido > PornFilmFestival Party, Performance: Louisa DoloXXXa & Her Skinny Bitch, Finn Peaks, DJs: Fannie Sosa, Pedra Costa, Tumulto

Ihr solltet möglichst ein eigenes Fahrzeug (natürlich auch den passenden Führerschein), einen Kombi (wie Caddy oder Kangoo), mitbringen. Außerdem solltet ihr einigermaßen gut Deutsch verstehen und sprechen.

INTERNATIO NALES

11:00 HAU2 > 3hd Festival 2018: System.Lure., Das Festivalprogramm erkundet das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, Recht und Nationalstaat sowie die Bewegungen von Geld und Menschen im Kapitalismus, auch um 21:00. Electronic festival 18:00 Sexclusivitäten > PorYes – Salon, Feminist Porn Watching: Porno Karaoke. Screening and discussion 19:00 aquarium > ISE. Erzählung von koreanischen Deutschen der zweiten Generation, Lesung und Gespräch mit Dr. Heike Berner, Moderation: Dr. Sun-ju Choi. Reading and talk 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > House of Battlemore, Gruseltheater im Dunkeln. Crime theater in complete darkness 19:30 Deutsche Oper > Schwanensee, Staatsballett Berlin. Swan Lake by Tchaikovsky 19:30 Komische Oper > Anatevka, Musical inszeniert von Barry Kosky. Musical 19:30 Sophiensaele > Fidelio – Ein deutscher Alptraum in vier Folgen: Sturm, Inszenierung des Musiktheaterkollektivs HAUEN UND STECHEN. Performance theater 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett mit Matthias Richling. Political cabaret 20:00 English Theatre Berlin > The Land of Milk(y) and Honey?, Das Dokumentartheaterstück zeichnet ein facettenreiches Porträt verschiedener Communitys. Performance theater in English 20:00 Lido > Sam Vance-Law, schwuler Kunstpop. Concert 20:00 AHA > Gruftgefluster, Halloweenshow mit Jazzy Jas und Loris. Musical night 20:00 Theaterdiscounter > Proust 3 / 267 - 435 – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, experimenteller Theaterabend. Play 20:00 Volksbühne > Die Fahrt zum Leuchtturm nach dem Roman von Virginia Woolf, Inszenierung von Marie Schleef. Play 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Barbiche > Ritual, Performance night,, DJ: Osundi, van Kol 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow – Berlin? We! Love! You!, Vollplayback und Live Gesang. Drag show 21:00 HAU2 > 3hd Festival 2018 “System.Lure”, Performances von ƒauna, MHYSA, Yearning Kru


hier

86 Programm

FOTO: GE? RALD KURDIAN

20:30 Tanzfabrik (Wedding 14)

Sa 27.10. Hot Bodies – Stand Up > In this interdisciplinary solo performance, French musician, performer and radio artist Gérald Kurdian explores queer sexualities and their revolutionary potential. With seven songs and two dance interludes, he aims to release “physical and sexual energies“. Is it getting hot in here? <

> Mit dieser interdisziplinären Soloperformance erforscht der französische Musiker, Performer und Radiokünstler Gérald Kurdian queere Sexualitäten und ihr revolutionäres Potenzial. In sieben Liedern und zwei getanzten Interludien will er „physische und sexuelle Energien“ freisetzen. Es wird heiß! <

Sa

27.10. YOUR SEXUAL HEALTH

ab 11 Uhr 27. & 28.10. Schaubrauen

WWW.STIC.BERLIN

STI EMERGENCY CONSULTATION

mit Brandenburger Schlachtefest 10:00 bis 17:00 Uhr Gartenstraße 1-3, OT Paaren im Glien 14621 Schönwalde-Glien, Tel.: 033 230-740

www.erlebnispark-paaren.de

INFECTIOUS DESEASES

Lautsprache. Discussion focusing on discrimination of deaf people

SAT 10 –12 AM

Kultur 23:00 Osthafen

Sa 27.10. Halloween Masquerade > Bob Young, the promoter of GMF, has been organizing one of the best gay Halloween parties in town for years. In addition to all the elaborate costumes, there’s lots more to experience: a show hosted by Gieza Poke and DJ sets by the likes of SoKool, Mike Starr and U-Seven. <

> Die „Halloween Masquerade“ von Veranstalter Bob Young ist seit etlichen Jahren eine der besten schwulen Halloweenpartys der Stadt. Doch neben aufwendigen Kostümen gibt’s hier noch viel mehr zu erleben: eine Show gehostet von Gieza Poke und DJ-Sets von SoKool, Mike Starr, U-Seven und anderen.<

20:00 Wabe

FOTO: FRÉDÉRIC BOURDA

Pluspunkt

Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival 12:00 Spektrum > Movies: „Miss Rosewood“, 16:00: “FUCKING PAY FOR YOUR PORN”?!, Panel in English,

.1 Workshophr27 Samstag → 11

So 28.10. Divan > Der belgische Musiker Divan (Foto) feierte bisher mit seiner Band Hermitage Erfolge. Jetzt veröffentlicht er sein erstes Soloalbum „The Gay Tapes“, mit Eigenkompositionen und Coverversionen, u. a. von Sheryl Crow. Beim heutigen Konzert wird er von der extra dafür gegründeten Band The House Of Quoi begleitet. <

10:00 Village > Soul of Skin, Body Flow Massage Workshop 11:00 Pluspunkt > HIV- und Hepatitis C-Therapie, Workshop, mit Anmeldung 11:00 Erlebnispark Paaren > Schaubrauen in der Historischen Braumanufaktur von 1834, Traditionelle Braukunst live erleben, Gartenstraße 1-3, Schönwalde-Glien. Learn how to brew beer 15:00 Schwules Museum > Kulturschwärmerinnen, Ausstellungsbesuch „Radikal-Lesbisch-Feministischt“ 16:00 Schwules Museum > Proudly Perverted, Ausstellungsführung auf Englisch. Guided tour in English 18:00 aquarium > Tauber Stressfaktor: Hörende Ignoranz, Veranstaltung rund um das Thema Audismus, in dt. Gebärdensprache mit Übersetzung in dt.

16:00 Renaissance Theater > Das Kunstseidene Mädchen, Chanson-Musical mit Musik von Rainer Bielfeldt. Chanson night 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik, auch um 21:30. 19:00 Barbiche > Nightmares before Helloween, Mit DJ Long Evilo und Live Bodyart Act 19:00 Sonntags-Club > Filmabend: Wann ist ein Mann ein Bär? , Verschiedene Filme zum Thema Bear Community. Film screening 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > Stars in the Dark, Mit der französischen Sängerin Bianca und der englischen Pianist William Aycliff. Concert 19:30 Komische Oper > Die Liebe zu drei Orangen, Oper in vier Akten und einem Prolog. Opera 19:30 Sophiensaele > Fidelio – Ein deutscher Alptraum in vier Folgen: Sturm, Inszenierung des Musiktheaterkollektivs HAUEN UND STECHEN 20:00 English Theatre Berlin > The Land of Milk(y) and Honey?, Das Dokumentartheaterstück zeichnet ein Porträt verschiedener Communitys. Performance theater in English 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik 20:00 AHA > ESC Karaoke, beliebte Eurovision-Karaoke

20:00 Begine > FilmFrauen – FrauenFilme, Die FilmFreundinnen treffen sich zum Gucken von Filmen und Serien. Film screening 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Tanzfabrik Berlin > Hot Bodies – Stand Up, Gérald Kurdian erzählt in sieben Liedern und zwei getanzten Zwischenspielen von dem Antihelden Trk_x auf dem Weg durch die sexuellen Revolutionen. Theater performance 20:30 Theater im Keller > Travestieshow – Berlin? We! Love! You!, Vollplayback und Live Gesang. Drag show 20:00 Ludwig > Ludvixxen, Trash-Travestie. Drag show 21:00 HAU2 > 3hd Festival 2018: System.Lure., Das Festivalprogramm erkundet das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine, sowie die Bewegungen von Geld und Menschen im Kapitalismus. Electronic festival 21:00 Volksbühne > Die Fahrt zum Leuchtturm nach dem Roman von Virginia Woolf, Inszenierung von Marie Schleef. Play 23:30 BKA-Theater > Im Bett mit Bartuschka, Late Night mit Talk, Show & Musik. Stand-up comedy

> Belgian musican Divan (pictured) has previously found success with his band Hermitage. Now, he’s releasing his first solo album The Gay Tapes, with original songs and covers, including one of Sheryl Crow. For tonight’s concert, he’ll be accompanied by the specially formed band The House of Quoi. <

0.

– 17 U

hr 018 → 11–14 U HIV-Therapie 2 erapie 2018 Hepatitis C-Th r → 14:30 –17 Uh r emeinmedizine ttez → Allg Dr. Nicolai Bo ist möglich! ng Einzelanmeldu berlin.de www.pluspunkt → ng Anmeldu

| Unterstützt von | Gilead | MSD | Janssen | ViiV | AbbVie | Hexal |


Programm 87

18:00: â&#x20AC;&#x17E;Empowerâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Everything is Better than a Hookerâ&#x20AC;&#x153;, 20:00: Gay Porn Shorts 12:15 Moviemento > Movies: Competition Shorts, 12:45: â&#x20AC;&#x17E;Frigâ&#x20AC;&#x153;, 14:30: â&#x20AC;&#x17E;He Loves Meâ&#x20AC;&#x153;, 14:45: â&#x20AC;&#x17E;Phaidrosâ&#x20AC;&#x153;, 16:30. â&#x20AC;&#x17E;Inferninhoâ&#x20AC;&#x153;, 17:00: â&#x20AC;&#x17E;Sex Workâ&#x20AC;&#x153;, 18:00 â&#x20AC;&#x17E;The Smell of Usâ&#x20AC;&#x153;, 18:30: â&#x20AC;&#x17E;Retro Peter Berlin: Short Filmsâ&#x20AC;&#x153;, 19:15: â&#x20AC;&#x17E;FiF: Marc Martinâ&#x20AC;&#x153;, 20:15: Music Porn Shorts, 20:30: â&#x20AC;&#x17E;Iris + Juneâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Pornodesiharioâ&#x20AC;&#x153;, 22:45: â&#x20AC;&#x17E;Welcome to Athensâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Nulliusâ&#x20AC;&#x153;, 23:15: Political Porn Shorts 19:00 Altes Finanzamt NeukĂślln > Performance Lounge

Bars 18:00 Himmelreich > Halloween Party, DJ Rubina Reynolds (Darkplaylist & Horror Outfit) 19:00 Flax > Feste feiern!, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonightâ&#x20AC;&#x2122;s music 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Erna P! > Ernaâ&#x20AC;&#x2122;s Feinkost, Stullen von der Kaltmamsell. Casual gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Halloween Party 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitteâ&#x20AC;&#x2122;s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s > Klubnacht, mit DJ. Electro night in the popular fetish bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, â&#x20AC;&#x17E;die späte Party bis Sonntag frĂźhâ&#x20AC;&#x153;. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Clubâ&#x20AC;&#x2122;n Cruise, â&#x20AC;&#x17E;Männer, Drinks, Cruisingâ&#x20AC;&#x153; (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Betty Party, If youâ&#x20AC;&#x2122;re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start

Clubs 10:00 about blank > Staub, â&#x20AC;&#x17E;Saturday // Techno // Staubâ&#x20AC;&#x153;, queer friendly, DJs TBA 22:00 Die Busche > GroĂ&#x;stadtnacht, (Electro, House, Charts, Main, Schlager, Oldie). Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s cult club for gays and lesbians 22:00 Maze > L-Tunes, Lesbenparty â&#x20AC;&#x201C; best friends welcome, DJs DEEJAYNA, Sara Moshiri u. a. (Alltime Favs, Pop, Rock, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B, Electro). The monthly excess for lesbians 22:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: The Shredder. Karaoke night 22:00 SO36 > Gayhane, â&#x20AC;&#x17E;House of Halay â&#x20AC;&#x201C; HomoOriental Dancefloorâ&#x20AC;&#x153;, DJs Aziza A., Ipek, Amr Hammer, mikki_p. The legendary gay party with a Middle Eastern flair 23:00 Connection Club > PopMania, DJ Fixie Fate (Pop, Main, Retro). SchĂśnebergâ&#x20AC;&#x2122;s gay clubbing institution 23:00 SchwuZ > Buttcocks, â&#x20AC;&#x17E;TrashEra Night â&#x20AC;&#x201C; grind & danceâ&#x20AC;&#x153;, DJs Jacky-Oh Weinhaus, Monchichi, PomoZ, Ady Toledano vs Vvicky, Alyha Love, SlavisTON, Andre Fau, Show: Buttcocks Ballet (Pop, House, Disco, Techno). Kinky electro and pop party with darkroom 23:00 Osthafen > Halloween Masquerade, Host: Bob Young, DJs Sokool, Mike Starr, U-Seven, Gieza Poke, Schiela, Bambi Mercury u. a. One of the biggest gay Halloween parties in town by the promoter of GMF 23:00 KitKatClub > Halloween Bizarre, â&#x20AC;&#x17E;KitKatClubnachtâ&#x20AC;&#x153;, DJs Maringo, Der Puk, Ziggy Stardust, live: Disco Bizarre mit Greg Pidcock, Dario, Hover (Techno, Tech House, Trance). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:55 OHM > 3hd Festival 2018: System.Lure., Elek-

tronik Festival Party mit BAZOGA, Chippy Nonstop, DJ Paypal, GIL. Electronic festival 23:59 MS Hoppetosse > Members, â&#x20AC;&#x17E;1 Year at Hoppetosseâ&#x20AC;&#x153;, DJs Sven von ThĂźlen, Savas Pascalidis, Caleb ESC, Devan, Marc Miroir. Gay party for lovers of supreme electronic dance music 23:59 about blank > Dessert, DJs Monoloc, Locked Groove, Black Peters, Patrick Mason, Santiago Lecce (Deep House, Disco, Techno). Mixed-gender electro party 23:59 Berghain > Klubnacht, live: Kirilik, Lady Starlight, DJs Len Faki, Matrixxman, Jeroen Search, Truncate u. a., in der Panorama Bar live Mount Palomar, DJs Violet, Dinky, Eris Drew, Heidi Lawden, Nitam u. a. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music

Sex 19:30 Insomnia > V â&#x20AC;&#x201C; Delta der Venus, Eine erotische Party von Frauen fĂźr Frauen, pres. by Frl. Schmitt, dress code: Sexy, Fetish, Fantasy, Pervy, Black Glamour, Masken. Sex party for women 20:00 BĂśse Buben > Red-Session, Fistparty, LongtermSession 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party fĂźr Positive und nicht Positive. Relaxed sex party, men only 22:00 Lab.oratory > SneakerSox, smell the man, dresscode: sneaker 22:00 New Action > Cruising Non Stop, â&#x20AC;&#x17E;Gay night for all kinds of fetishâ&#x20AC;&#x153; 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty

So

28.10. 10:00 Village > Soul of Skin, Body Flow Massage Workshop 11:00 Erlebnispark Paaren > Schaubrauen in der Historischen Braumanufaktur von 1834, Traditionelle Braukunst live erleben, GartenstraĂ&#x;e 1-3, SchĂśnwalde-Glien. Learn how to brew beer 11:00 Sonntags-Club > Lesben aktiv, Wanderung durch die Stolper Heide. Hiking tour 15:00 Begine > KleidertauschbĂśrse, Räumt eure Schränke aus und tauscht. Clothing swap

19:00 Sonntags-Club > Auspowern und empowern?, Vortrag von Cora Schmechel. Lecture

Kultur 18:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: Chamäleon > Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 19:00 VolksbĂźhne > Die Fahrt zum Leuchtturm nach dem Roman von Virginia Woolf, Inszenierung von Marie Schleef. Play 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Medea, Opernklassiker. Opera 19:30 Maxim Gorki Theater > Alles Schwindel, Das Revuetheater,: queere Mischung aus Operette, modernem Boulevard, politischem Kabarett, Jazz und neuer Musik . Revue 19:30 Sophiensaele > Fidelio â&#x20AC;&#x201C; Ein deutscher Alptraum in vier Folgen: Sturm, Inszenierung des Musiktheaterkollektivs HAUEN UND STECHEN. Performance theater 20:00 Wabe > The Gay Tapes, Konzert von Divan & The House Of Quoi. Concert 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf. Thriller play written by Agatha Christie 20:30 Tanzfabrik Berlin > Hot Bodies â&#x20AC;&#x201C; Stand Up, GĂŠrald Kurdian erzählt in sieben Liedern und zwei getanzten Zwischenspielen von dem Antihelden Trk_x und seinen Begegnungen auf dem Weg durch die sexuellen Revolutionen. Theater performance '&%$#"!$'" $ $ %

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Clubs

Festivals SIEGESSĂ&#x201E;ULE präsentiert: PornFilmFestival 12:00 Moviemento > Movies: Lesbian Porn Shorts, 12:15: â&#x20AC;&#x17E;M/Mâ&#x20AC;&#x153;, 12:30: â&#x20AC;&#x17E;Funeral Parade of Rosesâ&#x20AC;&#x153;, 14:45: â&#x20AC;&#x17E;Tinta Brutaâ&#x20AC;&#x153;, 16:30: â&#x20AC;&#x17E;Emmanuelâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Ursinhoâ&#x20AC;&#x153;, 16:45: â&#x20AC;&#x17E;Professor Marston and the Wonderwomanâ&#x20AC;&#x153;, 17:30: Fun Porn Shorts, 18:45: â&#x20AC;&#x17E;Retro Peter Berlin: That Man, Peter Berlinâ&#x20AC;&#x153;, 19:00: Female Porn Shorts, 19:30: Latin American Shorts, 23:00: â&#x20AC;&#x17E;Bixa Travestyâ&#x20AC;&#x153;, 23:15: â&#x20AC;&#x17E;Inferninhoâ&#x20AC;&#x153;, 24:00: â&#x20AC;&#x17E;Adonisâ&#x20AC;&#x153; 14:00 Spektrum > Movies: Dark Vision Shorts, 16:00: â&#x20AC;&#x17E;TALES of SEXOPTICONâ&#x20AC;&#x153;, Shu Lea Cheang Casting Performance in English, 20:00: â&#x20AC;&#x17E;Carceles Bollerasâ&#x20AC;&#x153; 23:00 Monarch > Preisverleihung + Abschlussparty, Closing party and Award ceremony

Bars 12:00 Blond > Sonntags Afternoon, Schlagerparty. Coffee and tea time with German hits 15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 19:00 Silver Future > Dragoholic, a celebration of queer music and drag art, Host: Judy LaDivina 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der MĂśrder, Tatort Public Viewing. Germanyâ&#x20AC;&#x2122;s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Be your own DJ. Bar with darkroom, open to all genders 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SunJamo. Electro chill-out in SchĂśnebergâ&#x20AC;&#x2122;s ultimate gay bar 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, â&#x20AC;&#x17E;Der entspannte Sonntagabendâ&#x20AC;&#x153;, casual dress code. Cruising bar

08:00 KitKatClub > Kitty Goldmine, DJs Sokool, Karel Nine & friends (Tech House). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, Running-Order TBA. Vibrant continuation of Saturday nightâ&#x20AC;&#x2122;s party 15:00 Paloma Bar > The T, a classic tea dance, bis 23:00, DJs Khan Of Finland, Eric D. Clark u. a. (House, Disco) 19:00 SO36 > CafĂŠ Fatal, â&#x20AC;&#x17E;Tanzkurs, Ballroom, Discoâ&#x20AC;&#x153;, bis 23:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronsonâ&#x20AC;&#x2122;s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaoke-Abend, Host: Der Käptâ&#x20AC;&#x2122;n. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > House Of Coito, â&#x20AC;&#x17E;Wedding Crushâ&#x20AC;&#x153;, DJs Jungle Mind, Black K (Electronic, House Oriental, Techno, Dance). Italian-infused hedonistic dance party 23:00 House of Weekend > GMF, Show: Judy La Divina, DJs Tasso aka Sella, Nvelope (Techno, Electro, House, Urban, Pop, Hip Hop, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B). The Sunday gay party establishment 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Maringo, Basti Wach (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning

Sex 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 16:00 BĂśse Buben > PumpStation, Pumpen, Saline, CBT, Melkmaschine, Strom, Party bis 02:00. Boost your meat, party till 02:00 16:00 Lab.oratory > Yellow Facts, Einlass bis 18:00, piss without dress code. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Play and Pain, Play Party fĂźr Alle

VORSPIEL Sportverein

fĂźr Schwule und Lesben Berlin e.V. Martin-Luther-StraĂ&#x;e 56 10779 Berlin

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hier

88 Programm

20:00 Renaissance Theater

Mo

FOTO: FLORIAN BOLK

29.10.

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Ajpnia > Emissionsfreier Verkehr, Nichtraucher Sex-Party. Non smokers only 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only

14:30 RuT-Lesbenzentrum > Offene Meditationsgruppe , Für Anfängerinnen und Fortgeschrittene. Workshop

Di 30.10. Pink – Manchmal braucht’s nur ... > Sie gelten als die Mütter der Schönheitsindustrie: Elizabeth Arden und Helena Rubinstein. Mit dem Stück „Pink – Manchmal braucht’s nur einen Lippenstift“ widmet das Renaissance Theater den beiden New Yorker Erzrivalinnen ein intimes Stück für zwei Personen und ein Violoncello. <

> Elisabeth Arden and Helena Rubinstein are considered the godmothers of the cosmetic industry. With Pink – Manchmal braucht’s nur einen Lippenstift, the Renaissance Theater honors the New Yorker archrivals with a play for two actors and one violoncello. <

Kultur 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Yes but No, Theaterstück über Sexualität und Begehren. Play

Bars

Di

30.10.

22:00 Monster Ronson’s

Mi 31.10. Monster Halloween > Monsieur Pompiers Travelling Freakshow (Foto) ist eine bizarre Truppe, die aus Charakteren wie „Banana Boy“ oder dem „Igelschlucker“ besteht. Jeder von ihnen wird im Rahmen der Show mit einem eigenen Song auftreten. Vor und nach den Performances veranstaltet Host Fortune Taylor Karaoke auf der Bühne. <

> Monsieur Pompier's Travelling Freakshow (pictured) features a bizarre troupe of characters such as Banana Boy, The Hedgehog Swallower and The Crabbit, who each star in their own song, set to an electro-circus beat. Before and after the show, Fortune Taylor will host karaoke on the stage. <

FOTO: GER LOEFFEN

20:00 Bar jeder Vernunft

Mi 31.10. Sven Ratzke: Homme Fatale > In seiner furiosen Musik-Show „Homme Fatale“ widmet sich Sven Ratzke den männlichen* Pendants der Femmes fatales und huldigt auf der Bühne queeren Legenden wie Bowie, Oscar Wilde oder Lou Reed. Neben Coversongs präsentiert er auch neue Kompositionen von u. a. Lisa Hannigan, Dez Mona und Fay Lovsky. <

> In this stage show, cabaret artist Sven Ratzke (pictured) pays tribute to male seductresses such as David Bowie, Lou Reed and Oscar Wilde. In addition to cover versions, he will also perform songs composed especially for Homme Fatale by Lisa Hannigan, Dez Mona, Fay Lovsky and others. <

18:00 Silver Future > Non Binary Halloween Special, „Fummel exchange madness for kings and queens and inbetweens“ 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Early Evening Karaoke, im Anschl. „Schlager a la carte“ 20:00 Bar Sofia > Oronzo Nacht, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar

Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: The Shredder. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, „Halloween Special“ DJs Roberto Owens, Ricardo Rodgriguez, Snoid (Deep House, Minimal, Techno, Disco, Grooves, Breakz), no special dress code. This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on

19:00 Paloma Bar > Spoon, DJ Workspace für Frauen*, Trans- und nichtbinäre Personen 20:00 Village > Kreatives Journalschreiben, Mit Andrew Marshall. Journaling and creative writing workshop for GBTQ men

Kultur 19:00 Barbiche > Talentschuppen, Kulturprogramm: Von Lesung bis Konzert. Cabaret night 19:30 Komische Oper > Die Zauberflöte, Inszenierung von Barrie Kosky in Zusammenarbeit mit der britischen Theatertruppe „1927“. Mozart’s grand opera The Magic Flute with the British theater group 1927, translation available 20:00 Berghain > Certain People, Konzert-Reihe, live: Chrome Sparks, Bearcubs, Free Love. Concert night 20:00 Renaissance Theater > Pink – Manchmal braucht’s nur einen Lippenstift, Theaterstück über die Beauty-Mogule Helena Rubinstein und Elizabeth Arden. Play 20:00 Volksbühne > Passagen Gespräch, Feministische Autorin Hélène Cixous im Gespräch mit Peter Engelmann. Talk 20:00 Wintergarten > Wir machen Musik, Show mit Jochen Kowalski. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus trifft auf innovative Akrobatik. Modern circus 20:00 Quatsch Comedy Club > Kabarett der rote Stuhl, Steh-Greif-Kabarett mit Thomas Kreimeyer . Conversation comedy 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The

House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse“. Pansy and her girls’ weekly drag show and party

Bars 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJs OiG, MeFisto & Kritzkom. Olfe’s midweek bar night for girls 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Bar Sofia > BalkanAbend, Kreuzberg’s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Woof > Halloween Week, „Spooky Bear“. Meeting place for hairy men 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby

Clubs 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night

Sex 12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 19:00 Club Culture Houze > Otter und Otterfutter, Bären und Bärenjäger, Für behaarte Männer. For hairy men 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

Mi

31.10. BO I LE R Sp e cial youngSTARS XXL Sauna-Event mit Schaum für Jungs bis 28 Jahre | ab 18 Uhr

Kultur 19:00 Barbiche > Barbiche On Air , Konzertabend, hosted by Kitty Solaris 19:00 Nocti Vagus Dunkelrestaurant > Berlin Ghost Story, Krimi Theater im dunkeln. Crime theater in complete darkness


Programm / Ausstellungen 89

MEDIZINISCHE REISE 2018 INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN ZU MEDIZINISCHEN FRAGEN BEI HIV UND AIDS

31.10. | 19.00 Uhr

PATIENTENVERFÜGUNG UND VORSORGEVOLLMACHTEN Volker Löschner

WO?

Café Ulrichs, Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, 10787 Berlin Weitere Infos unter www.berlin-aidshilfe.de

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DIE GESCHWISTER PFISTER IN DER TOSKANA Wie wär’s, wie wär’s?

31. 10. – 18. 11. Tickets 030. 39 06 65 50 www.tipi-am-kanzleramt.de

19:30 Maxim Gorki Theater > Atlas des Kommunismus, Biografisches Theaterstück mit Tucké Royale. Play 20:00 Renaissance Theater > Pink - Manchmal braucht`s nur einen Lippenstift, Theaterstück über die Beautyy-Mogule Helena Rubinstein und Elizabeth Arden. Play 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Medea. Stimmen, Regisseurin Christa Wolf bricht mit dem Medea Mythos. Play 20:00 Wintergarten > Staunen, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Circa’s Peepshow, Moderner Zirkus. Modern circus 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar Jeder Vernunft > Homme Fatale, Das neue Programm von Sven Ratzke. Chanson night 20:00 Bar jeder Vernunft > Wie wär’s, wie wär’s?,

Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Bar B104 > Lady’s Night, Abend nur für Frauen. Bar night exclusively for women 20:00 Dodo > Halloween, Kostüm-Party. Costume party 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Blond > Caribic-NightFever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 „Mittwochs Music“ (Pop) 22:00 Woof > Halloween Week, „Spooky Bear“. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night, no dresscode. Regular bar night

Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Monster Halloween, feat. live Monsieur Pompier’s Travelling Freakshow, KaraokeHost: Fortune Taylor. A spooky cabaret and party night 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Techno Türken, DNNS, Boudi Boudine & Salomé (Techno, Electro). Weekly party series in the hedonistic dance club 23:59 Tresor > Tresor New Faces, hosted by Mischa, DJs Clara Cuvè, Jesse G, Victor Kubin (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well

Sven Marquardt: PACK bis 24.11., Galerie Deschler, Auguststr. 61, Mitte

Sex 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“ 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off

Sie möchten eine Anzeige schalten in Russell James Redwood Harris: Die Schlange beißt sich in den Schwanz bis 18.10., Ludwig, Anzengruberstr. 3, Neukölln

Unser Team berät Sie gerne: 030 - 23 55 39-12, 13, 14, 16, 24

> Inside Berghain: Für seine Serie von Musikerporträts aus der internationalen Electroszene war Marquardts Tätigkeit an der Tür des legendären Berliner Clubs sicher Gold wert. Die Motivwahl weist dabei durchaus eine gewisse Kontinuität auf: Schon im Ostberlin der 80er-Jahre, zu Beginn seiner fotografischen Laufbahn, galt sein Interesse den Unangepassten, den Individualisten und dem Underground. Mit scharfen Konturen und harten Schatten schafft Marquardt dabei starke plastische Effekte, welche die Figuren wie Skulpturen wirken lassen. <

FOTO: RUSSELL JAMES REDWOOD HARRIS

Die Geschwister Pfister in der Toskana. Comedy show 21:00 Berghain > Kamaal Williams, Konzert. Concert

> Eher Beschwörung als Ausstellung: Russell James Redwood Harris arbeitete lange als Objekt- und Kostümdesigner sowie als Yogalehrer. Seine erste Soloschau im Ludwig zeigt ein Triptychon von Masken, die alternative Gottheiten heraufbeschwören. Entstanden sind sie aus seiner Faszination für Alchemie und einer spirituellen Praxis, die die Transformation des Unedlen ins Edle anstrebt. Das Ergebnis: eine begehbare Installation, die alle Sinne anspricht.<


hier

90 Stadtplan

A Charlottenburg/ Wilmersdorf/Schöneberg

D C

A B

Plan A: Charlottenburg/ Wilmersdorf/Schöneberg Plan B: Ausschnitt Schöneberg Plan C: Friedrichshain/Kreuzberg Plan D: Mitte/Prenzlauer Berg m schwul/gay j lesbisch/lesbian h nur Männer/ men only i nur Frauen/ women only g gemischt/mixed e Darkroom

B Ausschnitt Schöneberg

Übersicht / Overview


Stadtplan 91

Mix 1 2 3

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24 25 26 27

28 29

AHA (A), Monumentenstr. 13, g American Church (A), Dennewitzplatz 1, g BAH – Berliner Aids-Hilfe (B), Kurfürstenstr. 130, Tel: 885 64 00, g Der Regenbogen e.V. (A), Brunhildstr. 6, Tel: 7843126, g Deutsche AIDS-Hilfe (C), Wilhelmstr. 138, Tel: 690087-0, g Efeu e.V. (A), Großgörschenstr. 12-14, g EWA Frauenzentrum (D), Prenzlauer Allee 6, Tel: 442 55 42, i Frieda-Frauenzentrum (C), Proskauer Str. 7, Tel: 422 42 76, i Gladt e.V. (A), Kluckstr. 11, Tel: 26556633, g Ku64 (A), Kurfürstendamm 64, Tel: 8647320, g Lambda e.V. (D), Sonnenburger Str. 69, Tel: 282 79 90, g Lesbenberatung (A), Kulmer Str. 20a, Tel: 215 20 00, j LSVD (B), Kleiststr. 35, Tel: 22 50 22 15, g manCheck (C), Wilhelmstr. 115, m Mann-O-Meter (B), Bülowstr. 106, Tel: 216 80 08, m Pluspunkt (C), Wilhelmstr. 115, Tel: 44 66 88 0, g QueerGEIST e. V. (C), Adalbertstr. 19, g Regenbogenfamilienzentrum (A), Cherusker Str. 22, Tel: 91 90 16 28, g RuT-Lesbenzentrum (C), Schillerpromenade 1, Tel: 621 47 53, i Schwulenberatung (A), Niebuhrstr. 59/60, Tel: 233 690 70, g Siegessäule – Special Media SDL Verlag (C), Ritterstraße 3, Tel: 23 55 39 0, g Sonntags-Club (D), Greifenhagener Str. 28, Tel: 449 75 90, g Spinnboden, Lesbenarchiv und Bibliothek (D), Anklamer Str. 38, Tel: 448 58 48, i Triq e.V. (B), Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, Tel: 6447 7027, g Village (A), Kurfürstenstraße 31-32,, g Vivantes Klinikum Am Urban (C), Dieffenbachstr. 1, g Vorspiel - schwullesbischer Sportverein (A), Martin-LutherStr. 56, Tel: 44 05 77 40, g Wamos-Zentrum (C), Hasenheide 9, Tel: 69409894 , g ZIK-Orangerie (C), Reichenberger Str. 129, Tel: 61 78 91 28, g

30 Zwölf Apostel Kirche (B), An der Apostelkirche 1, Tel: 263 981-0, g

Cafés 31 Café Berio (B), Maaßenstr. 7, Tel: 216 19 46, g 32 Café finovo (A), Großgörschenstr. 12-14, Tel: 20 61 55 20, g 33 Café Kalwil Berlin (B), Motzstr. 30, Tel: 23638818, g 34 Café Lyrik (D), Kollwitzstr. 97, g 35 Café Morgenrot (D), Kastanienallee 85, Tel: 44 31 78 44, g 36 Café Ole (C), Boddinstr. 57, g 37 Café Pfeiffers (C), Oranienstr. 17, g 38 Café Seidenfaden (D), Dircksenstr. 47, Tel: 283 27 83, i 39 Café Sevo (B), Eisenacher Str. 11-13, g 40 Café Ulrichs (B), Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, g 41 Cutie Pie (C), Lausitzer Str. 8, g 42 Melitta Sundström (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 44 14, g 43 Miss Go Lightly (B), Nollendorfstr. 15, g 44 Miss-Honeypenny (B), Winterfeldtstr. 44, g 45 Neues Ufer (A), Hauptstr. 157, Tel: 78 95 79 00, g 46 November (D), Husemannstr. 15, Tel: 442 84 25, g 47 Quchnia (C,D), Markgrafenstr. 35, Tel: 20 60 92 86, g 48 Retro (A), Akazienstr. 26, Tel: 76 76 81 94, g 49 Romeo und Romeo (B), Motzstr. 20, Tel: 5332 0000, g 50 Sarotti-Höfe (C), Mehringdamm 57, Tel: 60 03 16 80, g 51 Sorgenfrei (A), Goltzstr. 18, Tel: 30 10 40 71, g 52 The Boat Kaffee (C), Falckensteinstr. 33, Tel: 0170 7457666, g

Restaurants 53 3 Schwestern (C), Mariannenplatz 2 54 Anabelas Kitchen (A), Pestalozzistr. 3, Tel: 28 70 12 24 55 Antiqua (A), Eisenacher Str. 59 56 Brachvogel (C), Carl-Herz-Ufer 34, Tel: 693 04 32 57 Brezel Company (B), Kalkreuthstrasse 16 58 DanTra’s (A), Kulmer Str. 20A, Tel: 75540903 59 de maufel (A), Leonhardtstr. 13, Tel: 3100 4399 60 Elefant (B), Fuggerstr. 18, Tel: 23607346

61 Fritz & Co. Pommes-Manufaktur (B), Wittenbergplatz 62 Gugelhof (D), Kollwitzplatz Ecke Knaackstr. 37, Tel: 44359540 63 Hans’ Weinstube (B), Motzstr. 10 64 Herz & Niere (C), Fichtestraße 31, Tel: 69 00 15 22 65 Kitchen Library (A), Bleibtreustraße 55, Tel: 31 25 449 66 Kurhaus Korsakow (C), Grünberger Str. 81, Tel: 54737786 67 Mädchen ohne Abitur (C), Körtestr. 5 68 Nocti Vagus Dunkelrestaurant (D), Saarbrücker Str. 36 69 Nonne & Zwerg (C), Mittenwalderstr. 13, Tel: 50 56 91 25 70 Raststätte Gnadenbrot (B), Martin-Luther-Str. 20a, Tel: 21961786 71 Restaurant Z (C), Friesenstr. 12, Tel: 692 27 16 72 Robbengatter (A), Grunewaldstr. 55, Tel: 853 52 55 73 RosaCaleta (C), Muskauer Str. 9 74 Sarod’s (C), Friesenstr. 22, Tel: 69 50 73 33 75 Spindler & Klatt (C), Köpenicker Str. 16, Tel: 319881860 76 Thüringer Stuben (D), Stargarder Str. 28, Tel: 446 33 39 77 Wilde Oscar (A), Niebuhrstraße 59/60 78 Zsa Zsa Burger (B), Motzstr. 28, Tel: 21 91 34 70

Kultur 79 Acker Stadt Palast (D), Ackerstraße 169, g 80 Admiralspalast (C,D), Friedrichstr. 101, Tel: 22 50 7000, g 81 aquarium (C), Skalitzerstr. 6 , g 82 autorenbuchhandlung berlin mit Kaffeebar (A), Else-UryBogen 599-601, Tel: 313 01 51, g 83 Babylon Kreuzberg (C), Dresdener Str. 126, Tel: 61609693, g 84 Babylon Mitte (D), Rosa-Luxemburg-Str. 30, Tel: 24 25 969, g 85 Bar jeder Vernunft (A), Schaperstr. 24, Tel: 883 15 82, g 86 Berliner Ensemble (D), BertoltBrecht-Platz 1, Tel: 28 40 81 55, g 87 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost (C,D), Palisadenstr. 48, Tel: 47997488, g 88 BKA-Theater (C), Mehringdamm 34, Tel: 202 20 07, g 89 Brotfabrik (D), Caligariplatz 1, Tel: 471 4002, g 90 Chamäleon (D), Rosenthaler Str. 40/41, Tel: 4000 59-0, g

91 Columbiahalle (C), Columbiadamm 13-21, g 92 DDR-Museum (C,D), Karl-Liebknecht-Str. 1, g 93 Delphi Lux (A), Kantstraße 10, g 94 Deutsche Oper (A), Bismarckstr. 35, Tel: 343 84 01, g 95 Deutsches Theater/Kammerspiele (A,D), Schumannstr. 13a, Tel: 28 44 12 25, g 96 Dock 11 (D), Kastanienallee 79, Tel: 4481222, g 97 Eisenherz (B), Motzstr. 23, g 98 English Theatre Berlin (C), Fidicinstr. 40, g 99 Friedrichstadt-Palast (D), Friedrichstr. 107, g 100 Frizu Lounge (C), Revaler Str. 99, g 101 Galerie Kunst Krämer (A), Mainauer Str. 7, g 102 Galerie Studio St. St. (C), Sanderstr. 26, g 103 Galli Theater (D), Oranienburgerstraße 32, g 104 HAU1 (C), Stresemannstr. 29, g 105 HAU2 (C), Hallesches Ufer 32, g 106 HAU3 (C), Tempelhofer Ufer 10, g 107 Heimathafen Neukölln (C), KarlMarx-Str. 141, Tel: 56 82 13 33, g 108 Kater Blau (C,D), Holzmarktstr.25, g 109 Kino International (C,D), Karl-Marx-Allee 33, Tel: 24 75 60 11, g 110 Komische Oper (C,D), Behrenstr. 55-57, Tel: 47 99 74 00, g 111 Konzerthaus Berlin (C,D), Gendarmenmarkt, g 112 Kookaburra Comedy Club (D), Schönhauser Allee 184, Tel: 48 62 31 86, g 113 Kunstraum Kreuzberg/Bethanien (C), Mariannenplatz 2, g 114 Lebensort Vielfalt (A), Niebuhrstr. 59–60, g 115 Lichtblick-Kino (D), Kastanienallee 77, Tel: 44 05 81 79, g 116 LichtSpielTheater Klick-O-TonArt (A), Kulmerstr. 20a, Tel: 37 44 78 12 , g 117 Lippenstiftmuseum (A), Helmstedter Str. 16, Tel: 854 28 29, g 118 Maxim Gorki Theater (C,D), Am Festungsgraben 2, g 119 Moviemento (C), Kottbusser Damm 22, g 120 Musikinstrumenten-Museum (A), Tiergartenstraße 1, Tel: 25481-0, g 121 Pfefferberg Theater (D), Schönhauser Allee 176, g

122 Philharmonie (A), Herbert-von-Karajan-Str. 1, Tel: 254 88 -999, g 123 Quatsch Comedy Club (D), im Friedrichstadtpalast; Friedrichstr. 107, Tel: 118 05/255 565, g 124 Radialsystem V (C), Holzmarktstr. 33, g 125 Rathaus Schöneberg (A), John-F.-Kennedy-Platz 1, g 126 Renaissance Theater (A), Knesebeckstr. 100, Tel: 312 42 02, g 127 Schaubühne (A), Kurfürstendamm 153, Tel: 89 00 23, g 128 Schwules Museum (A), Lützowstr. 73, Tel: 69 59 90 50, g 129 Sophiensaele (D), Sophienstr. 18, Tel: 283 52 66, g 130 Spektrum (C), Bürknerstraße 12, g 131 Staatsoper Unter den Linden (C,D), Unter den Linden 7, Tel: 20 35 45 55, g 132 Tanzfabrik Berlin (C), Möckernstr. 68, Tel: 786 58 61, g 133 The Ballery (B), Nollendorfstr. 11, g 134 The Shelf (C), Prinzenstraße 34, g 135 Theaterdiscounter (D), Klosterstraße 44, Tel: 28 09 30 62, g 136 Tipi (A,D), Große Querallee, Tel: 39 06 65 50, g 137 ufaFabrik (C), Victoriastr. 10-18, g 138 Uferstudios (D), Uferstr. 23, g 139 Verlin (C,D), Klosterstraße 44, g 140 Volksbühne (D), Linienstr. 227, Tel: 24 06 57 77, g 141 Wabe (D), Danziger Str. 101, Tel: 902953850, g 142 Wühlmäuse (A), Pommernallee 2–4, Tel: 30 67 30 10, g 143 Wintergarten (A), Potsdamer Straße 96, Tel: 588 433 , g 144 Xenon Kino (A), Kolonnenstr. 5-6, Tel: 78 00 15 30, g

Bars 145 Alaska Bar (C), Reuterstr. 85, Tel: 239 141 38, g 146 Altes Finanzamt Neukölln (C), Schönstedtstraße 7, g 147 Bar B104 (C), Bergmannstr. 104, Tel: 61203782, g 148 Bar Rakete (D), Schönhauser Allee 39a, g 149 Bar Saint Jean (D), Steinstr. 21, m 150 Bar Sofia (C), Wrangelstr. 93, g 151 Barbiche (A), Potsdamer Str. 151, g 152 Barbie Deinhoff’s (C), Schlesische Str. 16, g

153 BarbieBar (C), Mehringdamm 77, Tel: 69 56 86 10, g 154 Bärenhöhle (D), Schönhauser Allee 90, Tel: 44 73 65 53 , m 155 Begine (A), Potsdamer Str. 139, Tel: 215 14 14, i 156 Besenkammer (C,D), Rathausstr. 1, Tel: 242 40 83, m 157 Betty F*** (D), Mulackstr. 13, m 158 Blond (B), Eisenacher Str. 3a, m 159 Blue Boy Bar (B), Kleiststr. 7, m 160 Bull (B), Kleiststr. 35, Tel: 960 857 60, h 161 Café Futuro (C), Pannierstr. 12, g 162 Club der polnischen Versager (C), Ackerstr. 168, g 163 Crush XV (C), Gärtnerstr. 15, g 164 Der neue Oldtimer (B), Lietzenburger Str. 12, m 165 Die kleine Philharmonie (A), Schaperstr. 14, Tel: 88 72 74 83, m 166 Dodo (C), Großbeerenstr. 32 , Tel: 530 940 72, g 167 Dreizehn (B), Welserstr. 27 , Tel: 23 63 22 12, h 168 Erna P! (A), Leberstr. 31, Tel: 700 945 49, g 169 Eure Kneipe (C), Weidenweg 60, Tel: 22462012, g 170 Ficken 3000 (C), Urbanstr. 70, m 171 Fire Club (D), Zionskirchstr. 5, g 172 Flax (D), Chodowieckistr. 41, Tel: 2578 2573, g 173 Galander (C), Großbeerenstr. 54, g 174 Greifbar (D), Wichertstr. 10 Ecke Greifenhagener Str., Tel: 89751498, h 175 Grosse Freiheit 114 (C), Boxhagener Str. 114, m 176 Hafen (B), Motzstr. 19, Tel: 211 41 18, m 177 HarDie’s Kneipe (B), Ansbacher Str. 29, Tel: 23 63 98 42, m 178 Harlekin (A), Schaperstr. 12-13, Tel: 218 25 79, m 179 Heile Welt (B), Motzstr. 5, Tel: 21 91 75 07, g 180 Himmelreich (C), Simon-Dach-Str. 36, Tel: 29 36 92 92, g 181 HRD Bar (D), Auguststr. 2, Tel: 40006383, g 182 Incognito (B), Hohenstauffenstr. 53, g 183 K6 (B), Kleiststr. 6, Tel: 23 62 69 84, m 184 Kumpelnest3000 (A), Lützowstr. 23, Tel: 261 69 18, g 185 Ludwig (C), Anzengruberstr. 3, Tel: 23391554, g 186 Marienhof (D), Marienburger Str. 7, g


hier

92 Stadtplan

187 Marietta (D), Stargarder Str. 13, Tel: 43 72 06 46, g 188 Möbel Olfe (C), Reichenberger Str. 177 (Kottbusser Tor), Tel: 23 27 46 90, g 189 Monarch (C), Skalitzer Str. 134, g 190 Mutschmann’s (B), Martin-Luther-Str. 19, Tel: 21 91 96 40, h 191 Perle (D), Sredzkistr. 64, m 192 Pinocchio (B), Fuggerstr. 3, Tel: 23 62 03 33, m 193 Prinzknecht (B), Fuggerstr. 33, Tel: 23 62 74 44, h 194 Privatleben (D), Rhinower Str. 12, g 195 Pussycat (B), Kalkreuthstr. 7, Tel: 213 35 86, g 196 Rauschgold (C), Mehringdamm 62, Tel: 92274178, g 197 Roses (C), Oranienstr. 187, Tel: 615 65 70, g 198 Südblock (C), Admiralstr. 1-2, Tel: 609 418 53, g 199 Silver Future (C), Weserstr. 206, Tel: 75 63 49 87, g 200 Stahlrohr 2.0 (D), Paul-RobesonStr. 50, Tel: 0170/8037691, h 201 Stiller Don (D), Erich-Weinert-Str. 67, Tel: 0176-50133676, m 202 Supamolly (C), Jessener Str. 41, Tel: 29 00 72 94, g 203 Tabasco (B), Fuggerstr. 3, Tel: 214 26 36, m 204 The CLUB (C), Biebricher Str. 14, g 205 The Liberate (D), Kleine Präsidentenstr. 4, m 206 TheCoven (D), Kleine Präsidentenstr. 3, g 207 Thelonious Bar (C), Weserstr. 202, g

C Friedrichshain/Kreuzberg

208 ToyBoy Bar (B), Eisenacher Str. 3A, m 209 Tramp’s (B), Eisenacher Str. 6, g 210 Trauerspiel (D), Milastr. 7, e 211 Tristeza (C), Pannierstr. 5, g 212 Vagabund Club (A), Knesebeckstr. 77, Tel: 881 15 06, m 213 Voima (A), Winterfeldtstr. 22, g 214 Woof (B), Fuggerstr. 37, Tel: 23607870, h 215 Zollpackhof (A,D), Elisabeth-Abegg Str. 1, g 216 Zoulou Bar (A), Hauptstr. 4, Tel: 700 947 37, g 217 Zum Schmutzigen Hobby (C), Revaler Str. 99, g 218 Zur Klappe (C), Yorckstr. 00, g

Clubs 219 about blank (C), Markgrafendamm 24, g 220 Acud Macht Neu (D), Veteranenstr. 21, g 221 Alte Münze (C,D), Molkenmarkt 2, g 222 Beate Uwe (C,D), Schillingstr. 31, g 223 Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof 20, g 224 Connection Club (B), Fuggerstr. 33, Tel: 2181432, m 225 Cortina Bob (C), Wiener Str. 34, g 226 Crack Bellmer (C), Revaler Str. 99, g 227 Die Busche (C), Warschauer Platz 18, Tel: 296 08 00, g 228 Griessmühle (C), Sonnenallee 221, g

229 House of Weekend (D), Alexanderstr. 7, Tel: 24631676, m 230 KitKatClub (C), Köpenicker Str. 76, g 231 Lido (C), Cuvrystr. 7, g 232 Maze (C), Mehringdamm 61, g 233 Münchner Hofbräuhaus (D), Karl-Liebknechtstr. 30, g 234 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke (C), Warschauer Str. 34, Tel: 89751327, g 235 MS Hoppetosse (C), Eichenstraße 4, g 236 Musik & Frieden (C), Falckensteinstraße 47, g 237 OHM (C), Köpenicker Str. 70, g 238 Osthafen (C), Alt-Stralau 1-2, g 239 Paloma Bar (C), Skalitzer Str. 135, g 240 Polygon (C), Wiesenweg 1-4, g 241 Privatclub (C), Skalitzerstr. 85-86, Tel: 616 759 62, g 242 Roadrunner’s Paradise (D), Saarbrücker Str. 24 , Tel: 78082991, g 243 Salon zur wilden Renate (C), Alt Stralau 70, g 244 Süss War Gestern (C), Wühlischstr. 43, g 245 SchwuZ (C), Rollbergstr. 26, Tel: 577 022 70, g 246 SO36 (C), Oranienstr. 190, g 247 Spreewiesn (Am Postbahnhof) (C), Mühlenstr. 45-46, g 248 Suicide Circus (C), Revaler Straße 99, g 249 Tresor (C), Köpenicker Str. 70, g 250 UnterTage (C), Mehringdamm 32, g 251 Vollgutlager (C), Am Sudhaus 8, g

Sexclubs & Saunen 252 Ajpnia (A), Wartburgstr. 18, h 253 Böse Buben (A), Sachsendamm 76, Punkt nicht auf Kartenausschnitt, Tel: 62 70 56 10, h 254 City Men Shop & Video (B), Fuggerstr. 26, Tel: 218 29 59, h 255 Club Culture Houze (C), Görlitzer Str. 71, Tel: 61 70 96 69, g 256 Connection Garage (B), Fuggerstr. 33, Tel: 218 14 32, h 257 Der Boiler (C), Mehringdamm 34, Tel: 5770 7175 0, h 258 Duplexx (D), Schönhauser Allee 131, Tel: 48 49 42 00, h 259 Duplexx Schöneberg (B), Martin-Luther-Str. 14, Tel: 23 63 18 84, h 260 Erotica (D), Rosa-Luxemburg-Str. 23, h 261 Insomnia (C), Alt-Tempelhof 1719, exakter Ort nicht mehr auf Kartenausschnitt, g 262 Lab.oratory (C), Am Wriezener Bahnhof, Tel: 29000597, h 263 Military Store (B), Motzstr. 8, m 264 New Action (B), Kleiststr. 35 Ecke Eisenacher Str., Tel: 211 82 56, h 265 Quälgeist (C), Lankwitzer Straße 42-43 (exakter Ort befindet sich nicht auf dem Kartenausschnitt), Tel: 69 51 96 50, m 266 RubAdiction (D), Neue Schönhauser Str. 9, m 267 rubber-factory berlin (D), Danziger Str. 52, Tel: 44 03 37 68, h 268 Scheune (B), Motzstr. 25, Tel: 213 85 80, h

269 The Jaxx (B), Motzstr. 19, Tel: 213 81 03, h 270 Tom’s Bar (B), Motzstr. 19, Tel: 213 45 70, h 271 Triebwerk (C), Urbanstr. 64, Tel: 69 50 52 03, h 272 Twilight Zone (B), Fuggerstr. 33, g 273 XXL – Pornokino & Sexshop (D), Bornholmer Str. 7, Tel: 32 89 82 22, h

Sexy Outfits & Toys 274 Boner Store Berlin (B), Kalckreuthstr. 14, m 275 Bruno’s (B), Maaßenstr. 14, Tel: 615 003 85 , m 276 Butcherei Lindinger (B), Motzstr. 18, Tel: 20 05 13 91, h 277 Dos Santos Lederwerkstatt (C), Mehringdamm 119, Tel: 50 59 99 19, g 278 Gorgeous Sex-Spielzeug (D), Schönhauser Allee 130, g 279 Leathers Lederwerkstatt (B), Eisenacher Str. 101, Tel: 442 77 86 280 Lederhosen-Stadl (B), Martin-Luther-Str. 15, m 281 Mister B (B), Motzstr. 22, Tel: 21 99 77 04, m 282 Other Nature (C), Mehringdamm 79, Tel: 20915887, g 283 Playstixx Lieblingsspielzeug für Frauen (C), Heimstr. 6, g 284 Sexclusivitäten (C), Fürbringer Str. 2, Tel: 693 66 66, g 285 Wagner Berlin (B), Motzstr. 32, Tel: 28 59 83 05, m 286 Young-Action Store (B), Eisenacher Straße 116, Tel: 54716400, m


Stadtplan 93 mo

01 22:00 GIRL

PREVIEW

Die 15-jährige Lara träumt, wovon viele Mädchen trääu äu umen: Sie will Ballerinaa werden. Doch umen sie ist im Körper eines Jungen geboren und hat ihre Transition noch nicht abgeschlossen. Und muss sich nun gegen alle Widerstände beweisen. Großartiges Transgenderdrama, das in Cannes zum Überraschungshit wurde. läuft auch am 177. Oktober um u 21 Uhr in der läuft Queer Filmnacht im delphi LUX MI mi

03 22:00 A ST TA AR IS BORN

SPECIAL PREVIEW

Dank Judy Garland 1954 und Barbra Streisand 1976 gehört ge ö td diee Gesc Geschichte c te vom vo Aufstieg Aufsti u st eg eines e es jungen ju ge Gesangstalents zum Star zur schwulen Popkultur. Im neuesten Update von und mit Bradley Cooper übernimmt die Rolle o passenderweise Lady Gaga und bew weeist, dass sie au uch eine beegnadete Schaauspielerin ist. Schon jetzt ein Oscarrfavorit. mo

08 22:00 SORR RY ANGEL – PLAIRE, AIMER A ET COURIR VITE PREVIEW MIT REGISSEUR Der französische Regisseur Christophe Honoré wird in seinem neuen Film persönlich: Er erzählt halb autobiografisch von der Liebe zwischen einem an HIV erkrankten Schriftsteller und einem jungen Studenten, die sich 1993 in Paris kennenlernen. Sehenswertes Drama mit Pierre Deladonchamps aus der fremde am see. läuft läuft auch am 24. Oktober um 21 Uhr in der Queer Filmnacht im delphi LUX mo

15 22:00 MARIO PREVIEW MIT REGISSEUR UND DARSTELLER In seinem neuen Film widmet sich Marcel Gisler (electro boy) dem Thema Schwulsein im Profifußball, das noch immer ein Tabu ist. Mario verliebt sich darin in den Neuzugang Leon und die beiden müssen ihre Liebe in einem homophoben Umfeld durchsetzen. Authentisch inszeniertes und einfühlsam gespieltes Drama. mo

22 22:00 THE CAKEMAKER

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PREVIEW

Nachdem N hd sein i israelischer i li h L Lovveer Oren O tödlich verunglückt, reist der Berliner Bäcker Thomas nach Jerusalem und heuert bei dessen Ehefraau Anat im Café an. Ohne vom Doppelleben ihres Mannes zu u näwissen, kommen sich die beiden Traauernden her. Wunderbar nuanciertes Regiedebüt des in Berlin lebenden Ofir Raau ul Graizer.

BOHEMIAN RHAPSODY

Unser Team berät Sie gerne: 030 - 23 55 39-12, 13, 14, 16, 24

evtl. MonGayy Special p Preview am Dienstag, D g den uf u yorck.de 30.10. um 22 Uhr – Aktuelle Infos aauf und siegessaeule.de. Ab Mittwoch 31.10 reguläären Programm 31.10.. bei uns im regulären Freddie Mercurys Leben war immer larrger than life. Bryan Singer setzt ihm ein filmisches Denkmal mit einem sensationellen Rami Malek (mr. robot) in der Haauptrolle. u präsentiert von:

&

YORCK.DE


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94 Essen

Gartenküche

FOTO: © MARKTHALLE NEUN

FOTO: BRIGITTE DUMMER

Mitten in Getümmel der Großstadt verbergen sich kleine grüne Oasen, in denen man eine frische, saisonale „Null-Kilometer-Küche“ genießen kann: vom Feld direkt auf den Teller. SIEGESSÄULE hat Gummistiefel angezogen und sich auf die Suche nach urbanen Gärten und Bauernhöfen begeben ...

Landgasthaus Domäne Dahlem Königin-Luise-Str. 49, 14195 Berlin (Zehlendorf), Di–Fr 12:00–18:00 Sa und So 10:00–18:00 landgasthausdahlem.de

Westberliner Landidylle

Das Kreuzberger „Stadt Land Food“-Festival findet alle zwei Jahre statt – diesmal vom 01. bis 07. Oktober. Mitgründer Florian Niedermeier erklärt, warum qualitätvolle regionale Produkte eine solche Bühne brauchen > Das Festival ist eine Initiative der Markthalle Neun. Warum braucht es neben dem wöchentlichen Angebot zusätzlich ein solches Event? Wir betrachten uns als die Alternative zur Grünen Woche, sozusagen die grüne Grüne Woche. Es geht darum, die Lebensmittelproduktion im ganzen Bogen erlebbar und erfahrbar zu machen. Dazu gehören auch Diskussionen – etwa ob gutes Essen aufgrund des Preises wirklich nur etwas für Besserverdienende ist: Wenn man den ganzen Wertschöpfungsprozess betrachtet, dann kostet gutes Essen eben etwas. Das Motto der dritten Ausgabe lautet „Gutes Essen für alle“. Was bedeutet das konkret für dich? Zum einen meint es natürlich, dass es sich jeder leisten können sollte. Aber eben auch, dass alle und alles dabei berücksichtigt werden: der Boden, die Tiere, die Bauern und die Lebensmittelhandwerker, die von ihren Erzeugnissen leben müssen. Billige Lebensmittel gibt es im Grunde gar nicht. Sie kosten die Gesellschaft nur an anderer Stelle Geld, sei es bei der Gesundheitswirtschaft oder in der Ökobilanz. Was sind die Programm-Highlights dieses Jahr? Auf dem Festival wird es neben einem großen Streetfood-Markt viele Werkstätten geben sowie ein großes Volksküchenzelt, wo deutsche und türkische Köche zeigen, was sie können. Überhaupt: dass sich alles um regionale Produkte dreht, heißt natürlich nicht, dass es ums „Deutsche“ geht. Jeder ist eingeladen teilzunehmen. Es geht schließlich auch um das Verständigungspotential, das im gemeinsamen Essen liegt. < Interview: Carsten Bauhaus Mehr Infos: stadtlandfood.com

FOTO: BRIGITTE DUMMER

Den Preis wert

> Der Besuch des Landgasthauses Domäne Dahlem versprüht den Charme einer Landpartie, und das mitten in Berlin. Bevor man einkehrt, kann man sich auf den Feldern direkt hinter dem Hof des Freilandmuseums für Agrar- und Ernährungskultur anschauen, was tatsächlich gerade aus dem Boden sprießt. Kürzer und direkter kann dann der Weg vom Feld auf den Tisch nicht sein. Besonders dem Salat mit gepökelter Entenbrust (13,90 Euro) tut diese knackige Frische naturgemäß sehr gut. Die Rinderroulade (19,50 Euro), natürlich aus lokaler Biozucht, ist wunderbar zart und wird nicht nur von einer kräftigen Soße begleitet, sondern auch von schmackhaften Gemüsen der Saison – vom Acker direkt nebenan. Eine Auswahl leckerer hausgebackener Kuchen (3,50 Euro) rundet das Angebot perfekt ab – bodenständig im wahrsten Sinne des Wortes. < cb

Himmelbeet-Café Ruheplatzstr. 12, 13347 Berlin (Wedding) Di–Fr 12:00 bis dunkel Sa und So: 11:00 bis dunkel April bis Oktober himmelbeet.de

Weddinger Wildnis > Noch schnell hin vor der Winterpause: Dieser großzügig angelegte Gemeinschaftsgarten gehört zu den Orten in der Stadt, die zugleich Wohlfühlraum wie ein Stückchen „gelebte Utopie“ sind. Neben den kollektiv bestellten Beeten gibt es ein Café mit wenigen, dafür aber ganz frisch zubereiteten Biogerichten, etwa veganen Bratlingen mit feinem Salat aus dem Garten für 5 Euro oder köstlichem selbst gebackenem Kuchen (2–3 Euro). Prinzip des Himmelbeets: Lebensmittel nachhaltig produzieren und zu Preisen anbieten, „die sich alle leisten können“. Wer das Projekt unterstützen will, kann Solipreise zahlen, zum Beispiel 5 statt 4,50 Euro für einen liebevoll mit Blüten garnierten Gazpacho aus Gurken und Tomaten. Für einen Euro kann man sich sogar selbst Kräuter aus den Beeten pflücken und einen Tee zusammenstellen. < fs


Essen 95

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104 Flashlights – mehr Fotos auf siegessaeule.de Foto rechts: 09.09., Tempelhofer Feld, Life Run

Foto unten: 31.08., Berliner Zoo, Gay Night at the Zoo

FOTOS: JACKIELYNN, SALLY B., BRIGITTE DUMMER, GUIDO WOLLER, ELLIOT HUGES, DIGITALES DEUTSCHES FRAUENARCHIV/TANJA SCHNITZLER

Foto rechts: 07.09., Maze, „Atomic“

Foto unten: 08.09., Chalet, „Boar“

Foto oben: 13.09., Humboldt-Universität, Festakt zum Onlinegang des Digitalen Deutschen Frauenarchivs

Foto oben: 08.09., Tuntenspaziergang Berlin-Mitte

Foto links: 08.09., Folsom Europe Straßenfest


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Pornolegende Peter Berlin wird als Stargast beim Pornfilmfestival erwartet

KÖRPEREINSATZ Zwischen Stolz und Vorurteil: Sexarbeit in Berlin Dickes Ding: Das 13. Pornfilmfestival Alle zusammen gegen rechts: Die #unteilbar-Demo am 13.10.

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SIEGESSÄULE 10/18 Foto: Peter Berlin

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Der homosexuelle Kuss bleibt auch in einer scheinbar aufgeklärten und toleranten Gesellschaft ein Stein des Anstoßes. Wolfgang Müller über die Sprengkraft öffentlicher „Lippenbekenntnisse“

> An einer Berliner „Problemzone“ mit hohem „Migrantenanteil“ wurde vor einigen Jahren ein LGBT-Kiss-in veranstaltet: Alle küssten sich und niemand schaute hin. Ein Supererfolg, oder? Ein Misserfolg war es dagegen, als ein dänischer Tourist entdeckte, dass sich beim Berliner HomoMahnmal unter den Küssenden Jim Lyngvild, ein Vertreter der rassistischen und homophoben Dansk Folkeparti befand. Nun ging es nicht mehr um das allseitige Gefallen am Kuss, das einst der Filmer herbeisehnte: „Schön wäre es, wenn sich andere Leute an den Küssen erfreuen würden.“ Sondern um das, was unter dem Begriff Homonationalismus oder queere Rassifizierungspolitiken diskutiert wird. Die Vorstellung, dass sich zwei Frauen oder Männer selbstvergessen an jedem öffentlichen Ort küssen können, bleibt weiterhin Utopie. Das zeigt folgende Kussbeschreibung aus der Kulturzeitschrift Merkur. In despektierlichem Tonfall wurde da 2006 die Utopie wie eine längst existierende Realität beschrieben: „Hinten im Café sitzen zwei junge homosexuelle Männer. Zur Begrüßung schauen sie sich tief in die Augen und küssen sich inniglich. Als nächstes balgen sie sich am Rande tatsächlicher Aggression, bevor sie sich wieder küssen. Dann stupsen sie sich gegenseitig mit roher Zärtlichkeit, worauf neuerliche Küsse folgen, und so geht das die ganze Zeit weiter. Sie benehmen sich wie junge Hunde. Die Freundin, mit der ich am Nebentisch sitze, sagt, ihr Hass auf Pärchen schließe schwule Paare durchaus ein.“ Im Fokus der taz- und späteren Welt-Autorin standen zwei Männer, die sie eingangs als „homosexuell“ markierte. Doch wozu diese Markierung? Für das Textverständnis ist sie völlig überflüssig. Dem voyeuristischen Blick auf zwei sich „tief in die

SIEGESSAULE OKTOBER 2018 • SIEGESSAEULE.DE

ILLUSTRATION: IVAN KULESHOV

106 Und tschüss!

Augen“ schauende Männer folgte mit „küssen sich inniglich“ die ironisch-abfällige Distanzierung. Die Gefühle der Küssenden wirkten jetzt lächerlich. Deren „Spiel“ zwischen „Zärtlichkeit und Aggression“ fasste die Icherzählerin anschließend mit einem Tiervergleich zusammen. Bekanntlich „benehmen“ sich junge Hunde nicht, sie entdecken und überschreiten im Spiel Grenzen. Wie junge Schweine sind sie ziemlich niedlich und gelten daher als eher präsexuell. So kann den schwulen Ferkeln nicht nur die Tiefe ihres Gefühls, sondern auch gleich ihre Sexualität mit abgesprochen werden, über die sie jedoch eingangs markiert wurden. Die Autorin überließ es einer „Freundin“ ihren Widerwillen auszudrücken. In der Ichform klänge solcher „Hass“ nämlich wie die pure Homophobie, kaum kaschiert vom Gestus vermeintlicher Ab- oder Aufgeklärtheit. Den Text sortierte ich in meine Kussbeschreibungskartei ein, weil er ein schöner Beleg dafür ist, dass die scheinbare Offenheit mancher ZeitgenossInnen eine Fundgrube ihrer Freud’schen Versprecher ist. Nicht zuletzt deshalb bleibt Andy Warhols Film „Kiss“ von 1963 in seiner Ambivalenz zwischen Intimität und normalen Geschmackspolitiken ein unübertroffenes Meisterwerk – bis heute. In seiner Entstehungszeit, noch vor Aufhebung der Rassengesetze stellte er in vielfacher Hinsicht eine Attacke auf Mehrheitsregime und ihre Ästhetik dar: In „Kiss“ küssen sich nämlich (neben weißen Frauen und weißen Männern) auch Schwarze und Weiße, Männer und Männer, Frauen und Frauen. Und es sind nie den Mehrheitsgefallen suchende Hollywood-Küsse. Was den Küssenden offenbar ein Riesenvergnügen war, sieht für Zuschauer daher manchmal so aus, als schnappe ein verreckender Karpfen nach Luft. So what? <

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