SIEGESSAULE OKTOBER 2017 • SIEGESSAEULE.DE
WE ARE QUEER BERLIN Die 80er im SchwuZ: Melitta Sundström, Melitta Poppe und Wolfgang Fredl
FOREVER YOUNG Alte Tunte: Das SchwuZ wird 40 Lesbische Nächte: Die Kunst der Jeanne Mammen Nachtschicht: Berlins neue Partywelten
BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN
EXPANDED CONTENT IN ENGLISH
VOLKSBÜHNE Rosa-Luxemburg-Platz Premieren im November: Samuel Beckett / Tino Sehgal 10.11.17, 19:00 Großes Haus Grüner Salon 11.11.17, 23:00 Grüner Salon Alexandra Bachzetsis Massacre: Variations on a Theme 12.11.17, 18:00 > Fullscreen Alexander Kluge Im Auge der Libelle 17.11.17, 12:00 > Fullscreen Samuel Beckett Nicht Ich / Tritte / He, Joe 18.11.17, 19:30 Großes Haus Susanne Kennedy Women in Trouble 30.11.17, 19:30 Großes Haus
Inhalt 3
Seite 22 40 Jahre SchwuZ Elmar Kraushaar blickt zum Geburtstag des Schwulenzentrums auf dessen bewegte Geschichte und Gegenwart
Viel Spaß mit der Oktoberausgabe der SIEGESSÄULE wünscht Chefredakteur Jan Noll
Redaktion, Tel.: 23 55 39-0 redaktion@siegessaeule.de SIEGESSÄULE.DE Redaktionsschluss: 09.10. Programmtermine: -33, -46 termine@siegessaeule.de Terminschluss: 08.10. Anzeigen: -13 anzeigen@siegessaeule.de Anzeigenschluss: 11.10. Kleinanzeigen kleinanzeigen@siegessaeule.de Kleinanzeigenschluss: 10.10. Abonnement: -55 abo@siegessaeule.de SIEGESSÄULE 11/2017 erscheint am 27.10.
FOTO: ARCHIV SCHWUZ
FOTO: CHRISTIAN KRAUSS
Seite 8 Jeanne Mammen Die Berlinische Galerie präsentiert mit „Jeanne Mammen – Die Beobachterin. Retrospektive 1910–1975“ eine Werkschau der Künstlerin, die mit Bildern des lesbischen Nachtlebens der Weimarer Republik berühmt wurde
„Happy Birthday, liebes SchwuZ!“
Special Media SDL GmbH SIEGESSÄULE Ritterstr. 3 10969 Berlin
FOTO:VG BILD-KUNST, BONN / VOLKER-H. SCHNEIDER, BERLIN
Seite 38 Marc Almond Zum 60. Geburtstag geht Marc Almond mit einem neuen Album an den Start. Wir trafen den schwulen Kultstar zum Interview
wir
heute
hier
05 Tach auch
30 Bühne
61 Programm
Starregisseur Robert Wilson im Interview zu Martin Luther
Das ganze Berlin-Programm English calendar of events
40 Musik
90 Stadtplan
SIEGESSÄULE-Redakteur Joey Hansom wünscht sich von Expats mehr Auseinandersetzung mit Berliner Geschichte
08 Stadt Jeanne Mammen in der Berlinischen Galerie
Das Debütalbum von Honey Dijon
44 Film
94 Essen Pilze machen glücklich
10 Community
Alle Infos zum 12. Pornfilmfestival und den PorYes Awards
Ab dem 2. Oktober kann geheiratet werden: Interview mit einem der ersten schwulen Berliner Brautpaare, Dieter Rita Scholl wird 65
96 Kleinanzeigen
50 Buch
104 Flashlights
16 Nightlife Etliche neue Feten und Clubs machen den Berliner Partyherbst 2017 besonders spannend, alles zum HustlaBall Berlin Circuit Weekend
22 Titel 40 Jahre SchwuZ
25 Jahre Männerschwarm Verlag
54 Style File SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey über Beauty- und Modetrends
56 English Sexy events in October, German cuisine
60 Klatsch
106 Das Letzte Kolumne von Wolfgang Müller
106 Impressum
wir
4 Stadtbild
BeV StroganoV preparing for Folsom Europe 2017 Festgehalten von RĂźdiger Trautsch
Tach auch 5
Welcome to Berlin!
Welcome to Berlin!
Berlin ist Anziehungspunkt für viele kreative LGBTI aus aller Welt, die die Stadt mit ihrer Kunst bereichern. SIEGESSÄULE-Redakteur Joey Hansom wünscht sich dabei von den Expats aber etwas mehr Wissen über die hiesige Kulturgeschichte
Berlin attracts people from all over the world, including many creative types who enrich our culture. SIEGESSÄULE editor Joey Hansom wishes some of the expats would know a bit more about whose footsteps they are following in
> Last month, i-D Germany ran a week-long feature titled “Berlin's > Im letzten Monat startete die Internetplattform i-D Germany New Drag”, presenting three of the city's various crews across seveine Reihe mit dem Titel „Berlin’s New Drag“, in der sie diverse eral articles and videos. I've attended shows by all of them in the Drag-Gruppen der Stadt in Artikeln und Videos vorstellte. Ich habe past and was impressed each time. Unfortunately, many of these Shows von allen vorgestellten Acts gesehen und war jedes Mal beexpat queens sound like fools when talking to Vice Media's “global eindruckt. Leider machten sich aber viele der Expat-Queens im platform for emerging talent”, ignorant of Berlin's rich drag histoInterview mit der „global platform for emerging talent“ komplett lächerlich, weil sie fraglos so gar keine Ahnung von Berlins vielfäl- ry. These kids are happy to use #Berlin as part of their branding efforts but are unaware of its cultural history. tiger Drag-Geschichte hatten. Diese Leute benutzen Berlin gerne One troupe seems to have the impression that by throwing on als Aushängeschild ihrer persönlichen Markenbildung, haben wigs, without aiming to be feminine or even glamorous, they are aber null Plan, in wessen Fußstapfen sie hier treten. charting new territory. The thing is, there have been Berliner Eine Truppe glaubt, sie habe eine völlig neue Art des Drag erfunqueens doing this for decades. For example, there's Pepsi Boston den: Perücke auf die Rübe, rein ins Kleid und drauf geschissen, (who died in 1993) or Melitta Poppe (who can still be seen onstage ob das am Ende feminin oder glamourös aussieht. Ähm, sorry, from time to time at SchwuZ, and on our cover this month). aber neu ist das nicht! Berliner Tunten machen das schon seit Elsewhere, a featured house mother and promoter asserts that Jahrzehnten so. Beispiele aus den 80ern wären Leute wie Pepsi previously, there was only one drag scene in Berlin, but after she Boston (die 1993 starb) oder Melitta Poppe (die man auch heute moved here, there were many. There's no doubt she's made a big noch auf der SchwuZ-Bühne erleben kann und die in diesem impact, but her claim is just bogus. That would mean that Paisley Monat auf unserem Cover zu sehen ist). Dalton, the African-American punk who organized drag shows on An einer anderen Stelle behauptet eine sehr bekannte zugezogethe stage she built herself in a Samariterstraße flat, was in the ne Queen, dass es in Berlin nur eine Dragszene gegeben habe, bis same orbit as Theater im Keller, which offers a promenade of sie vor ein paar Jahren in die Stadt kam. Nun gäbe es viele. Ohne feather boas and tiaras for the cost of 30 euros (tapas not included). Frage hat sie derzeit einen großen Einfluss auf die Szene der Stadt, Another drag artist states that her posse, which has been around aber ihre Aussage ist trotzdem totaler Quatsch. Denn das würde for a little over a year, is “Berlin's most famous trash-drag cabaret”. bedeuten, dass die US-amerikanische Punk-Queen Paisley Dalton, It's worth noting that Edith Schröder's die in den 00er-Jahren first film, Eine deutsche Hausfrau, came Dragshows auf einer out in 1981, and she is still performing selbst gezimmerten ... sollte sich über die dortige Kulturgeschichte informieren onstage these days. She may be irreleBühne in einer Wohnung vant to i-D readers, and I cerin der Samariterstraße veranstaltete, in genau der tainly have no interest in her selben Szene unterwegs gewesen wäre wie die Feschtick, but Frau Schröder is derboa schwenkenden Travestiekünstler im Theater ... but know whose act you’re following someone you could rightfully im Keller. call the real housewife of Neukölln. It's all a bit ironic, because her An anderer Stelle behauptet ein Performer: „Wir sind Berlins berecent “Neuköllnicals” touch on gentrification in Berlin. rühmtestes Trash-Drag-Kabaret.“ Echt? Edith Schröders erster Film Why do these newbie queens seem so arrogant as they reinvent „Edith Schröder – Eine deutsche Hausfrau“ erschien bereits 1981 the wig? Is drag really supposed to take itself so seriously? These und sie performt seitdem durchgängig bis heute. Edith ist vieli-D -approved artists can take pride in their talent, but there's no leicht irrelevant für i-D-LeserInnen, und auch ich bin kein großer need to pose as genius. Own the stage while you're on it, but know Fan, aber wenn sich eine „The Real Housewife of Neukölln“ nenwhose act you're following. Please, if you are going to move to a nen sollte, dann sie. new city – and this is true for everyone, not just drag queens – Warum benehmen sich diese jungen Queens aus aller Welt also, gain an understanding of the culture that existed before you als hätten sie die Perücke neu erfunden? Zu Recht können sie moved there. If for no other reason, so that you don't sound silly stolz auf ihr Talent sein, sollten sich dabei aber lieber nicht als when a multinational broadcasting company sticks a microphone Genie ausgeben. Wer neu in eine Stadt zieht – und das gilt nicht in your face. < nur für Dragqueens –, sollte versuchen, sich aus Respekt einen Überblick über die dortige Kultur und Kulturgeschichte zu verschaffen. Und wenn auch nur aus dem Grund, um nicht doof dazustehen, wenn einem das nächste Mal ein internationales Medium ein Mikrofon unter die Nase hält. < Übersetzung: Jan Noll
Wer neu in eine Stadt zieht
Own the stage
wir
6 Magazin
Voll lesbisch
FOTO: JOHANNA RAUCH
Es könnte ein historisches Ereignis für die lesbische Emanzipationsbewegung werden: Vom 05. bis 08. Oktober steigt die erste „European Lesbian* Conference“ in Wien (Foto: Orga-Team). Über 400 Lesben* aus 141 Städten und 45 Ländern wollen in diesen drei Tagen zusammenkommen, um in der Wiener Brotfabrik in Workshops, Diskussionsrunden, auf Panels und mit einem „Lesbian* March“ durch die Innenstadt gezielt etwas für lesbische Sichtbarkeit zu unternehmen und auf feministische Anliegen aufmerksam zu machen. Die Themenbereiche der zahlreichen Veranstaltungen mit führenden lesbischen Aktivistinnen, NGO-Köpfen, Politikerinnen und Journalistinnen reichen dabei von Gesundheit über Politik bis hin zu Sexualität. Ziel sind feministisches Empowerment, die Stärkung lesbischer Netzwerke und damit die Beendigung der Marginalisierung lesbischer Identitäten. Die Registrierung ist bereits geschlossen, es gibt aber eine Warteliste. Mehr Infos unter: europeanlesbianconference.org
Voll billig
Voll tuntig
FOTO: DAH/RENATA CHUEIRE
Zum 40. Geburtstag macht das SchwuZ uns allen und sich selbst ein ganz besonderes Geschenk. Mit Unterstützung der SIEGESSÄULE, des Schwulen Museums*, des Eisenherz-Buchladens und der Möbel Olfe veröffentlicht das Schwulenzentrum sämtliche Studioaufnahmen der Berliner Ikone Melitta Sundström neu auf einer Doppel-CD. Die Soul-Tunte veröffentlichte bis zu ihrem Tod im Jahr 1993 zwei Alben. Die CD vereint beide nun zum ersten Mal. Neben Songklassikern wie „Die Kaffeetass’“ gibt’s ein liebevoll gestaltetes Booklet mit Fotos und Texten. Die CD erscheint am 30. Oktober in einer limitierten Auflage von 500 Stück, kostet 20 Euro (inkl. zwei Freikarten fürs SchwuZ) und ist im SchwuZ, im Schwulen Mueseum* und bei Eisenherz erhältlich.
Ein wichtiger Schritt! Seit Ende September gibt es die PrEP für 51 Euro in sieben deutschen Großstädten! Die PrEP, bei der HIV-negative Menschen HIV-Medikamente einnehmen, um eine Infektion zu verhindern, war bisher mit bis zu 800 Euro für viele unerschwinglich. Der Kölner Apotheker Erik Tenberken konnte mit dem Generikahersteller Hexal nun einen Deal eintüten, bei dem die Truvada-Generika ausschließlich zur Prophylaxe bestimmt neu verpackt und verkauft werden können. In Berlin ist die sogenannte 50-Euro-PrEP in der Witzleben-Apotheke und der Apotheke in der Axel-Springer-Passage erhältlich. Mehr Infos unter: aidshilfe.de
FOTO: PRIVAT
Trauer um Eddy Stapel Eduard Stapel, einer der Vorkämpfer der DDR-Schwulen- und Bürgerrechtsbewegung und Mitbegründer des LSVD, ist am 3. September im Alter von 64 Jahren verstorben. Stapel baute ab Anfang der 80er-Jahre unter den erschwerten Bedingungen des SED-Regimes etliche homosexuelle Arbeitskreise auf und geriet dadurch immer wieder ins Visier der Stasi. 1990 gründete der Grünen-Politiker den Schwulenverband in der DDR (SVD), aus dem 1999 der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) wurde, dessen langjähriger Sprecher und Ehrenvorsitzender er war. 1996 wurde ihm die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Volker Beck (Grüne) zu Stapels Tod: „Ungeduldig und mit einem unverbrüchlichen Sinn von Gerechtigkeit war er ein echtes Vorbild für gesellschaftliches Engagement.“
Politik 7
Was macht eigentlich ... das „Prostituiertenschutzgesetz“?
Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de
Am 1. Juli ist das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft getreten, das letzten Sommer vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde (SIEGESSÄULE berichtete). Organisationen von und für SexarbeiterInnen äußerten im Vorfeld scharfe Kritik, darunter auch die Kampagne „Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!“. Welche Auswirkungen des neuen Gesetzes sich bereits zeigen und was nun noch getan werden kann, um die Lage von SexarbeiterInnen zu verbessern, erzählte uns Stephanie Klee, Sprecherin der Kampagne, im Interview
> Stephanie, was ist am neuen Gesetz kritikwürdig? Das Gesetz hat nur Verpflichtungen, keine Rechte für SexarbeiterInnen geschaffen. So müssen sie sich regelmäßig einer gesundheitlichen Zwangsberatung unterziehen und sind verpflichtet sich mit persönlichen Daten bei einer Behörde zu registrieren. Darüber bekommt man eine Anmeldebestätigung, die man bei der Arbeit immer bei sich tragen muss. Das birgt die Gefahr eines Zwangsoutings, der Datenschutz ist nicht gewährleistet. Wenn man gegen die zahlreichen Vorschriften verstößt, hagelt es Bußgelder, Bordellbetriebe unterliegen verstärkt Kontrollen. Das zeigt, dass man die Branche nach wie vor im Blickwinkel der Kriminalität sehen will. Hinzu kommt, dass die Umsetzung den einzelnen Bundesländern und Kommunen obliegt, was das Gesetz sehr unklar macht. Welche Auswirkungen sind bereits spürbar? Es herrscht große Verunsicherung, viele Betriebe wissen nicht, wie sie alle Auflagen erfüllen können und ob sie im nächsten Monat noch stehen. Es gibt kaum behördliche Stellen, wo sich SexarbeiterInnen, wie vom Gesetz verlangt, registrieren können. Personal und Strukturen fehlen hier. Welche Veränderungen hätte es stattdessen gebraucht, um eine Gleichstellung der Sexarbeit mit anderen Branchen zu erreichen? Statt mehr Verpflichtungen einzuführen, sollten SexarbeiterInnen über ihre Rechte aufgeklärt werden, dann hätten sie das Know-how, um sich gegen Ausbeutung und Ausgrenzung durchzusetzen. Auch wäre es sinnvoll, statt Sexarbeit noch mehr zu kriminalisieren, sie zu professionalisieren. Diesen Ansatz verfolgt etwa unser Interessenverband, der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen (BSD), der kürzlich ein Gütesiegel für Bordelle ins Leben gerufen hat. Wieso wurden Bedenken, die eure Kampagne und andere Organisationen äußerten, ignoriert? Das hängt mit der Stigmatisierung von SexarbeiterInnen im Allgemeinen zusammen. Man hat unserem Expertenwissen nicht vertraut. Jetzt, da das Gesetz in Kraft ist: welchen Einfluss können Kampagnen wie die eure noch nehmen? Wir machen Länder und Kommunen darauf aufmerksam, wenn sie etwas fordern, was mit dem Bundesgesetz nicht abgestimmt ist. In Bayern wurden z. B. biometrische Fotos auf den Ausweisen verlangt, das steht aber im Gesetz nicht drin. Weitere Verschärfungen wollen wir verhindern und langfristig erreichen, dass das Gesetz, oder zumindest Teile davon, zurückgenommen werden. < Interview: Paula Balov
Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de
Stephanie Klee ist Sexarbeiterin und Sprecherin der im Juni dieses Jahres gestarteten Kampagne „Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!“ sexarbeit-ist-arbeit.de
Berlin-Premiere
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wir
8 Stadt
Bild links: „Sie repräsentiert“ Bild unten: „Zwei Frauen, tanzend“ (beide um 1928)
Freiheitslust
FOTO: UNBEKANNTER FOTOGRAF / FÖRDERVEREIN DER JEANNE MAMMEN STIFTUNG, E.V., BERLIN
FOTO: VG BILD-KUNST, BONN / VOLKER-H. SCHNEIDER, BERLIN
FOTO: VG BILD-KUNST, BONN / VOLKER-H. SCHNEIDER, BERLIN
Die Berlinische Galerie bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem vielseitigen Werk der rätselhaften Berliner Künstlerin Jeanne Mammen, die das lesbische Nachtleben der Goldenen Zwanziger in zahlreichen Zeichnungen und Gemälden festhielt
Jeanne Mammen in Berlin, um 1930
> So wie die Künstlerin Jeanne Mammen (1890–1976) die homosexuelle und vor allem lesbische Subkultur im Berlin der 20er-Jahre gesehen hat, so sehen wir sie heute noch. Denn viele Bilder sind nicht geblieben von dieser an Vielfalt und Freiheitslust nie wieder erreichten Zeit. Mammens Zeichnungen aus ihrer Schaffensphase in der Weimarer Republik sind weltberühmt und Teil einer kollektiven Erinnerung an die kurze Phase des Aufbruchs, der Innovationen und der ersten homo- und transsexuellen Emanzipationsbewegung. Jedoch ist die Künstlerin viel mehr als nur die Chronistin einer versunkenen Welt. Ihr Gesamtwerk wird nun in einer von Dr. Annelie Lütgens kuratierten Retrospektive in der Berlinischen Galerie nicht nur gewürdigt, sondern auch umfassend der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Denn Jeanne Mammen ist auch ein Mysterium: Es existieren nur sehr wenige Selbstzeugnisse, Tagebücher fehlen, und sie selbst scheint Diskretion dem lauten, selbstdarstellerischen Leben des Künstlerklischees vorgezogen zu haben. „Eigentlich habe ich mir immer gewünscht: nur ein Paar Augen zu sein, ungesehen durch die Welt gehen, nur die anderen sehen …“, sagte Jeanne Mammen über sich selbst. Immer wieder wurde in der Vergangenheit darüber gerätselt, ob die Künstlerin so wie ihre Schwester selbst homosexuell gewesen ist. Eine schwierige Frage, da keine Liebesbeziehungen, die dies sichtbarer gemacht hätten, bekannt sind. Es kann jedenfalls nicht bestritten werden, und auffällig bleibt, dass gerade ihre Bilder von Frauenpaaren und -milieus von einer atmosphärischen Authentizität sind, die über ein handwerkliches Abbilden hinausgeht,– und einen „lesbischen Blick“ nahelegt. Ein zentraler Fokus der Retrospektive liegt auf Mammens Werk während der NS-Diktatur. In dieser Zeit konnte sich die Künstlerin selbstverständlich nicht mehr frei ausdrü-
Stadt 9
SIEGESSÄULE präsentiert Jeanne Mammen – Die Beobachterin. Retrospektive 1910–1975, 06.10.–15.01.2018, Mi–Mo, 10:00–18:00, Berlinische Galerie berlinischegalerie.de
FOTO: VG BILD-KUNST, BONN / KAI-ANNETT BECKER
FOTO: VG BILD-KUNST, BONN / KAI-ANNETT BECKER
Bild links: „Damenbar“ Bild unten: „Eifersucht“ (beide um 1931–1932)
cken. Doch anders als viele ihrer männlichen Kollegen, die sich in unverfängliche Landschaftsmalerei flüchteten, wählte die ehemals gut beschäftigte Illustratorin ein prekäres Leben zwischen Gelegenheitsarbeiten von Schaufensterdekorationen und Arbeitslosenunterstützung. Emigrierte Freunde verkauften in den USA ihre Werke. Dafür leistete sie sich einen künstlerischen Widerstand. Inspiriert von Picassos antifaschistischem Gemälde „Guernica“ wandte sie sich dem als „entartet“ geltenden Kubismus zu. Anders als ihre Kolleginnen Renée Sintenis oder Hannah Höch konnte sich Mammen nach 1945 nicht wieder aus dem inneren Exil befreien und an ihre Erfolge in den 1920ern anknüpfen. 20 Jahre nach der ersten großen Werkschau im Gropiusbau wird es in der Berlinischen Galerie vor allem um eine umfassendere Auseinandersetzung mit dem vielseitigen und reichen Lebenswerk Mammens gehen. Dies beinhaltet auch, das ist Kuratorin Dr. Lütgens ein besonderes Anliegen, die Darstellung einer intellektuellen und hochgebildeten Künstlerin, die sich mit französischen Schriftstellern wie Gustave Flaubert in ihrer Arbeit auseinandersetzte oder Arthur Rimbaud übersetzte und illustrierte. Kernstück der Ausstellung bilden rund 50 Gemälde aus insgesamt 170 Arbeiten, gerahmt von Briefen, Fotos, Magazinen und anderen Zeugnissen einer unbedingt (wieder)zuentdecken- den großen Künstlerin. < Stephanie Kuhnen
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Andreas Walter und Team
wir
FOTO: PRIVAT
10 Community
Ja, wir wollen! Foto: Mathias (li.) und Matthias sind seit fast sieben Jahren ein Paar
Seit dem 30. Juni 2017 ist sie da: die Ehe für alle. Ab Anfang Oktober dürfen Schwule und Lesben dann tatsächlich offiziell heiraten. Matthias und Mathias werden sich als eines der ersten schwulen Berliner Paare das Jawort geben. Grund genug, um den beiden im Vorfeld ihrer Eheschließung ein paar Fragen zu stellen
> Wie war eure erste Reaktion, als klar war, dass das Gesetz kommt? Matthias (M.): Keiner konnte ja damit rechnen, dass alles auf einmal so schnell geht. Ich dachte, ups, das betrifft ja auch uns, denn wir hatten im Mai unsere Verpartnerung angemeldet. Wir bekamen dann auch gleich einen Anruf von unserem Standesamt in Neukölln und konnten deshalb alle Formalien rechtzeitig regeln. Sonst hätten wir am 2. Oktober die „falschen Papiere“ gehabt. Mathias (Mat.): Das Gesetz ist ein deutliches Bekenntnis für Gleichberechtigung in Deutschland. Der Konsens der breiten Hetero-Gesellschaft pro „Ehe für alle" ist eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben. Das ist nichts Selbstverständliches, da müssen wir nur nach Osten zu unseren Nachbarn schauen,
ganz zu schweigen von so vielen anderen homophoben Ländern der Welt. Dass wir zwei nun zu den ersten Männern gehören, die in Deutschland heiraten werden, ist noch die Sahne obendrauf. Warum ist es euch wichtig, zu heiraten? M.: Wir machen das nur wegen der Steuer und der Rente. Aber Spaß beiseite, das sind natürlich auch wichtige Aspekte, da bin ich ganz ehrlich. In erster Linie geht es uns um gegenseitige Absicherung und Fürsorge. Lange Zeit fanden wir, dass unsere Liebe keinen Trauschein als Bestätigung braucht. Doch dann dachten wir, warum eigentlich nicht? Mat.: Wir wollten, dass unser Zusammensein auch nach außen sichtbar wird, und wir wollten mit der Entscheidung einige Dinge des Lebens regeln, wozu ja auch der Tod gehört: Wenn jemand die Geräte bei mir abschaltet, dann soll das mein Mann sein und niemand anderes. Wäre aber schön, wenn er damit noch ein paar Jahre warten könnte. Stört es euch nicht, dass die Ehe eine ganz schön konservative und altmodische Angelegenheit ist? M.: Gute Frage, offen gestanden hatte mich diese Sicht bisher auch immer davon abgehalten. Wenn man das so sehen will, trifft das natürlich zu. Aber ist es denn konservativ und altmodisch, wenn zwei Menschen sich dafür aussprechen, füreinander einzustehen? Mir geht es um Werte und Tugenden. Mat.: Ich finde, die Ehe hat ihre Berechtigung. Wir könnten natürlich das Rad neu erfinden und alles neu regeln. Am Ende würden wir merken, dass viele vor uns die gleichen Dinge bewegt haben und dass sie dafür die Ehe erfunden haben. Man könnte diese Institution ja auch weiterentwickeln und zum Beispiel den Ewigkeitsanspruch über Bord werfen. Dann könnte man sich nach, ich sage mal, sieben Jahren entscheiden, ob beide Partner ihren Bund erneuern wollen. Falls nicht, würde die Ehe einfach auslaufen. Wie haben eure Familien, Freunde und Kollegen darauf reagiert, dass ihr heiraten wollt? M.: Die Feedbacks sind unglaublich schön und überschwänglich. Da haben wir beide einfach auch tolle Familien und ganz besondere Freunde. Ich bin selbstständiger Yogalehrer und habe sowieso keinen Chef oder Kollegen, die mir reinquatschen. Mat.: Die Reaktionen waren sehr positiv, von ungläubigem Staunen über freudiges Kreischen bis zu feuchten Augen. Ich arbeite im öffentlichen Dienst. Dass wir heiraten werden, hat in meinem Kollegium eher Neugierde ausgelöst, Ablehnung war nicht zu spüren. Denkt ihr an Adoption? M.: Das wäre für mich vor 20 Jahren noch eine Option gewesen. Mittlerweile ist dieser Zug abgefahren. Mat.: Dafür sind wir dann leider doch zu alt. Aber es ist natürlich großartig, dass mit der „Ehe für alle“ auch diese Situation endlich geklärt ist. [Gleichgeschlechtliche Paare haben nun ebenso das Recht, Kinder zu adoptieren, wie andere Ehepaare, Anm. d. Red.] Wie wollt ihr feiern? Plant ihr eine große Party? M.: Ursprünglich wollten wir nur zu zweit heiraten. Dann gab es aber Ratschläge von Freunden, die sagten, wir sollten doch wenigstens ein paar Familienmitglieder und engste Freunde zum Standesamt einladen. Als wir dann ein paar angesprochen hatten, waren wir von den positiven Reaktionen so überwältigt, dass wir den Rahmen immer mehr ausgedehnt haben. Mat.: Inzwischen sieht der Plan so aus, dass wir an zwei Tagen feiern und ungefähr 150 Gäste haben werden. < Interview: Andreas Marschner
Community 11
HIV-Patienten für Studie gesucht: Sie erhalten 2.200,– €
In einer klinischen Studie der Charité Research Organisation soll ein neues Medikament gegen das HI-Virus angewendet werden.
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Es handelt sich um eine Substanz der Klasse der nukleosidischen Reverse-TranskriptaseInhibitoren (NRTI). Für die Studie werden HIV-Patienten gesucht, die noch nicht in Therapie sind. Scannen und als Interessent für die Studie registrieren!
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wir FOTO: ANKE RIXA HANSEN UND MAHIDE LEIM, ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
12 Community
Forum und Mottosuche für den 40. CSD, 09.10., 19:00, AHA Foto: Plakat auf dem ersten Berliner CSD, Juni 1979
> 40 Jahre, 40 Mottos. Das macht die Suche nach einem politisch ausdrucksstarken und wenn möglich auch noch originellen Slogan nicht unbedingt einfacher. Der erste Christopher Street Day in Berlin fand noch unter dem schlichten Motto „Gay Pride" statt. Am 30. Juni 1979 versammelten sich im damaligen West-Berlin etwa 500 Leute. Sie trafen sich am Savignyplatz in Charlottenburg und zogen dann als politische Demonstration über Kantstraße und Ku’damm zum Halensee. Die zentrale Forderung damals: „Weg mit dem Paragrafen 175!“ Das Motto der diesjährigen Parade am 22. Juli lautete: „Mehr von uns – jede Stimme gegen rechts!“, mit dem auf die Bundestagswahl angespielt wurde. Wie die Parole im kommenden Jahr heißen soll, wird am 09.10. ab 19:00 in der AHA in der Monumentenstraße 13 in Schöneberg entschieden. An dem basisdemokratischen CSD-Forum kann sich jeder
Parole gesucht Nicht nur das SchwuZ, auch der Berliner Christopher Street Day feiert bald sein Jubiläum. Am 28. Juli 2018 werden wir bereits zum 40. Mal durch die Straßen der Stadt ziehen. Entsprechend relevant ist es, unter welchem Motto der nächste CSD stattfinden wird. Das Selbstverständnis der Community, politische Positionen und Forderungen: all das wird über das Motto transportiert. Sich für das Jubiläumsjahr auf eine Botschaft zu einigen wird also nicht einfach! Wer über die Textvorschläge mit abstimmen möchte, kann dies am 09.10. auf dem Forum des Berliner CSD e. V. tun. Wie das funktioniert und wie weit die Planung fürs nächste Jahr ist, erzählte Tatjana Mayer vom CSD e. V. im Gespräch mit SIEGESSÄULE
beteiligen. Auch dieses Jahr werden wieder die verschiedensten Menschen erwartet, sagt Tatjana Mayer vom Vorstand des Berliner CSD e. V., „interessierte Einzelpersonen wie auch VertreterInnen anderer Community-Organisationen oder queerer Parteigruppen“. Jeder darf dann für seinen/ihren Lieblingsvorschlag abstimmen. Das Motto für 2018 soll knackiger sein als in diesem Jahr. „Mehr von uns – jede Stimme gegen rechts!“ war ohne Frage vielseitig und stark, sagt Tatjana. Wegen der Länge des Mottos habe es jedoch Probleme gegeben, es grafisch darzustellen. Viele Menschen hätten es sich auch schwer merken können. „Wir wünschen uns, dass das nächste Motto eine politische Aussage bzw. Forderung beinhaltet. Wenn es dann noch Bezug auf das 40. Jubiläum des CSD nimmt, ist das natürlich top!“ Ideen konnten schon bis Ende September per E-Mail an den CSD e. V. geschickt werden. Letztes Mal gingen fast 200 Vorschläge ein, erzählt Tatjana. Am Ende wurde es jedoch keiner davon, sondern eine Kombi aus drei Ideen. Was ansonsten zum Jubiläum geplant ist, steht noch nicht fest. Der Ideenfindungsprozess läuft. Dabei ist dem Orga-Team besonders wichtig, dass sich der Christopher Street Day seiner politischen Kraft bewusst bleibt. „Das liegt natürlich nicht allein in unserer Hand“, betont Tatjana, „CSD ist, was du daraus machst.“ < Andreas Marschner
Community 13
FOTO: MARCUS WITTE
TESTSIEGER
Nichts und alles Schon der Name ist ein genderpolitisches Statement: Dieter Rita Scholl. Das Uneindeutige, Androgyne zieht sich durch Scholls ganzes Leben und Schaffen. Jetzt wird das vielseitige Talent 65. Frank Hermann gratuliert
The Mamy ist back. Dieter Rita Scholl feiert den 65. Geburtstag, 07.10., 16:00 (Open House mit Kaffee und Kuchen), 20:00 (Show mit Gästen), AHA
> Im Kindergarten wurde das „andersartige“ Kind herumgeschubst, aber es blieb sich treu im Ungewöhnlichsein. Eindeutige Zuweisungen von Geschlechterrollen waren „wie eine Zwangsjacke“, sagte Dieter Rita 2013 in einem Künstlerporträt. Fotograf Rüdiger Trautsch über Scholl: „Diese Oszillieren zwischen Weiblich- und Männlichsein fasziniert mich.“ Er hat Dieter Rita oft porträtiert – seit Beginn ihrer Karriere, bei Performances im legendären Café Tuc Tuc in Hamburg. Später konnte man Rita u. a. im SchwuZ in der Kulmer Straße mit Claus Plänkers erleben, im Rahmen ihres schwulenpolitischen Kabarett-Theaters. Mit Ernie Reinhardt – aka Lilo Wanders – tourten Rita und Claus dann als Theatertruppe „Transitiv“ durch die Republik. Seit 1988 lebt Dieter Rita in Berlin. In etlichen Bühnenstücken spielte sie mit und war zuletzt bei „Gritty Glamour“ im Ballhaus Naunynstraße dabei. Aber auch solo performt Scholl regelmäßig. Besonders liegt ihr Dalida am Herzen. „Ich mag ihre herbe Stimme und ihre androgyne Erscheinung. Bei meinem Programm legte ich mehr Gewicht auf ihren innerseelischen Bereich als auf die Glamour-Roben.“ Darüber hinaus war Dieter Rita in Dutzenden Kinofilmen und Fernsehproduktionen zu sehen, immer mit ihrer hintergründigen Interpretation der meist androgynen Figuren. Highlights für sie sind die TV-Serie „Der Schattenmann“ von Dieter Wedel und der Kinofilm „Meeting Venus“ von István Szabó – „besonders wegen Glenn Close“! Aktuell ist es der mexikanische Spielfilm „Bruma“ („Nebel“) von Max Zunino. „Weil ich da endlich als CharakterdarstellerIn in einer größeren Rolle gefordert war.“ Sie habe die Erfahrung gemacht, dass „international ein ganz starkes Bejahen einer ‚queer identity‘ für mich zu finden ist, die nicht von der Polarität ,Mann oder Frau‘ ausgeht, sondern mich gerade dafür mag, dass ich ,nichts‘ und ,alles‘ sein kann.“ Am 07.10. feiert sie in der AHA mit Show und Open House. Und was wünscht sie sich selbst zum Geburtstag? „Umarmungen. Umarmungen. Umarmungen. Weil hungrig seit Kindertagen." Die wird sie sicherlich bekommen. Und ganz bestimmt viel mehr als 65 … <
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14 Community
Zündstoffe Queere Positionen und Kritik
das das Zerrbild zwischen cis-männlichem Darsteller und inszenierter Weiblichkeit hervorruft. Worüber aber lachen wir genau? Darüber, dass die Tunte schangelig und garstig auftritt, oder darüber, dass ihr Outfit anstößig ist, oder lachen wir aufgrund unseres Alkoholpegels oder aufgrund all dieser Faktoren zusammen? Ist es frei von jeglichem Unbehagen, wenn Satire dadurch entsteht, dass cismännliche Akteure unter anderem zu humoristischen Zwecken auf Weiblichkeiten zugreifen? Werden dabei unwillkürlich Weiblichkeiten in ein negatives Licht gerückt bis abgewertet? Natürlich dürfen wir auch unbeschwert lachen, Die Tunte hat eine empowernde Funktion für schwule Männer und birgt jede Menge powenn Menschen Geschlechter parodieren. Doch litisches Potenzial – darüber sind sich viele einig. Doch oft performen Tunten eine Weibsollte bei allem Spiel und Spaß nicht aus dem Blick lichkeit, für die Frauen von der Gesellschaft stigmatisiert werden, und stoßen dabei an geraten, dass es eine Hackordnung innerhalb des emanzipatorische Grenzen. Wie könnte aber eine Tunte gelingen, die nicht diskriminiert propagierten zweigeschlechtlichen Systems gibt, und feministische Politiken ebenso unterstützt wie schwule?, fragt sich Christopher Izgin eine Hackordnung, in der nicht nur die Überlegenheit des männlichen Geschlechts gegenüber dem weiblichen festgeschrieben ist, sondern auch eine Hackordnung inunte zu sein ist nicht einfach. Cis Männer in Frauenkleidern nerhalb der jeweiligen Geschlechter, denn der Macker gilt als privisind nicht nur für die Mehrheitsgesellschaft eine Provokation, legierter als der Schwule. Im queeren Kontext sollten wir uns daher auch in der Schwulenszene sind Anfeindungen keine Seltenheit. fragen, wie ein respektvoller cis-männlicher Zugriff auf WeiblichkeiIhr subversives Potenzial aber scheint unbestritten: Die Tunte witen aussieht. dersetzt sich der Norm, als cis Mann männlich sein zu müssen Es geht nicht darum, Personengruppen gegeneinander auszuspieund nicht weiblich sein zu dürfen, und ist damit inhärent geselllen. Es geht noch weniger darum, Tunten böswillige Absichten zu schaftskritisch. Darüber hinaus gilt ihr Unterhaltungsfaktor als unterstellen. Im Gegenteil: Es gilt, der Frage nachzugehen, wie hoch und sie hat als Polittunte ein ernst zu nehmendes AktivistInsich cis-männliche schwule Emanzipation durch die Rolle der nen-Standing. Tunte und damit durch den Zugriff auf Weiblichkeiten auf eine Was aber genau repräsentiert sie? Auffällig ist, dass Tunten häufig Weise vollzieht, dass dies als so wenig diskriminierend wie mögWeiblichkeiten repräsentieren, die mit Stigmata behaftet sind. lich angesehen wird. Vielleicht lässt sich bei der Suche nach AntDie Tunte darf eine Schlampe sein und sich wie eine aufführen. worten auch ein für Frauen* empowerndes Potenzial auffinden. Warum bedienen sich Tunten häufig solcher belasteter FrauenbilDieses Potenzial ist realisiert, wenn Geschlechtersatire in einem der und, umgekehrt, warum repräsentieren sie eher selten WeibKollektiv performt wird, wenn also beispielsweise Tunten zusamlichkeiten, die mit weniger Stigmata behaftet sind? Wo sind zum men mit Dragkings, Boy- und Femmetunten Geschlechterrollen Beispiel die Karrierefrau, die Lehrerin, die alleinerziehende Mutund Geschlechtersprengung zelebrieren. Des Weiteren ist ein ter? Zeigt das, dass cis Männer auf abgewertete Weiblichkeiten konstruktiver Austausch nützlich, was ein Austarieren möglicher zugreifen können, während Frauen* dafür sanktioniert würden? Differenzen beinhaltet, ein Reden darüber, was für die* eine oder Es gibt auch Auftritte von Dragkings – Frauen*, die sich als Mänden* anderen Männlichkeit(en), Weiblichkeit(en) und sonstige ner verkleiden und entsprechend verhalten. Dabei bedienen sie Geschlechter und Nichtgeschlechter bedeuten und welche indivisich auch bestimmter Klischees, indem sie sich beispielsweise duellen Aspekte in eine Geschlechterperformance hineintreten. mackerhaft geben. Wenn Kings jedoch auf eine mackerhafte Ferner sollten die jeweiligen Ziele – individuelle, gruppenspezifiMännlichkeit zugreifen, so repräsentieren sie eine in der Domische und gesamtgesellschaftliche – besprochen werden, was auch nanzgesellschaft als besonders männlich geltende und damit eine Politisierung ermöglicht. Wie ist beispielsweise das Verhältnis verhältnismäßig privilegierte Männlichkeit. Eine ganz andere zwischen Tuntenpolitik und feministischer Politik? Wie lässt sich Konstellation ergäbe sich, wenn ein King einen effeminierten die Schnittmenge dieser beiden Politiken für alle nutzbar machen? Schwulen mimte, denn dann würde eine marginalisierte MännZuletzt ist ein gesundes Maß an Selbstkritik gewinnbringend, sich lichkeit parodiert, die auch jenseits von Show und Entertainment also zu fragen, wie das eigene Handeln auf andere Menschen in unserer heteronormativen Welt als Parodie von Männlichkeit wirkt beziehungsweise wirken kann. < angesehen wird. Der Unterhaltungsfaktor der Tunte ist vor allem satirischer Art. Die Satire resultiert unter anderem aus dem Irritationsmoment,
Christopher Izgin studiert im Master Philosophie und klassische Philologie. Freizeitlich beschäftigt er sich mit Genderthemen
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Nachtschicht
FOTO: NORA HEINISCH
Alles neu macht der Oktober, heißt es traditionell in Berlin, denn zum Start der Herbst/Winter-Saison tut sich in der Szene immer so einiges: Neue Clubs, neue Eventräume, neue Partys – die dunklen Jahreszeiten werden lang und die Nächte gleich mit. In diesem Jahr bewegt sich besonders viel, deshalb haben wir hier für euch die wichtigsten Veränderungen und Neuigkeiten im Überblick
Alle Uhrzeiten und weitere Infos im Programmteil und auf SIEGESSÄULE.DE
> Den Anfang macht eine alte Bekannte: SIEGESSÄULE-Autorin, Künstlerin und Enfant terrible der Lesbenszene Lena Braun (Foto). Nach Boudoirs, Barbie Deinhoff’s, Galerie Salon Su de CouCou und etlichen anderen legendären Projekträumen eröffnet sie am 06.10. offiziell ihre neue Kunst-Bar Barbiche in der Potsdamer Straße 151. Der Laden, den sie liebevoll in den ehemaligen Räumen einer Dönerbude erschuf, soll in Zukunft neben dem abendlichen Barbetrieb Ausstellungen, Performances, Workshops, Dragshows und Partys auf dem Programmzettel haben. Wir freuen uns und sind dankbar, dass Lena der alten Potse mal wieder richtig Feuer unterm Arsch macht. Apropos alte Ecken neu beleben: Die beliebte lesbische Party „The 40ies“ zieht um! Und zwar ins Freudenzimmer im Hinterhaus des alten SchwuZ am Mehringdamm 61. Premiere für DJoane und ihre Mädels ist der 27.10. Doch auch in der alten „40ies“-Location Kurhaus Ponte Rosa bleibt’s spannend, denn DJoane schmeißt hier in Zukunft eine queere Fete. Startschuss für die schlicht „Queer Party“ benannte Veranstaltung ist der 13.10. Und wo wir gerade beim SchwuZ waren: Hier dreht sich das Veranstaltungskarussell ordentlich! Den Anfang macht der „Elektronische Donnerstag“, denn der ist schlicht Geschichte. Ab dem 05.10. gibt’s nun jede Woche Donnerstag die neue, aufwändig konzipierte Partyreihe „Playground“. Als Clubdschungel will die Sause daherkommen
und das SchwuZ durch entsprechende Deko wöchentlich in ein „Urwald-Wohnzimmer“ verwandeln. Auch die Mucke hopst quer durch den Gemüsegarten, denn Diversität heißt die Zauberformel: Techno, EDM, Pop, Afro House, Funk, Trip-Hop, Tropical Bass und (laut Pressemitteilung) „vielleicht sogar Jazz“. Wir sind gespannt! Des Weiteren bahnt sich im Schwulenzentrum noch was Lesbisches an, denn die Lücke, die „L-tunes“ (hier steigt die nächste übrigens am 28.10. im Sky Live Club) nach ihrem Abschied vom SchwuZ hinterlassen hat, soll nun gefüllt werden. Ab November geht’s los und wir verraten nur so viel: Es wird wohl krass auf die Kacke gehauen. Lesben! Stars! Sensationen! Und zuletzt wäre da noch die „London Calling“, die Platz für ein neues Partykonzept macht, denn am 06.10. steigt sie zum letzten Mal. Wer oder was genau die Nachfolge antritt, wissen wir noch nicht. Unklar ist auch, wohin es die schwule Techno/House-Party „Members“ ziehen wird. Nachdem die „Revolver“-Veranstalter Oliver und Gary Mohns den Kosmonaut Club im Spätsommer übernommen hatten, brachen die „Members“-Veranstalter Max Moll und Marc Miroir ihre Zelte dort ab. Nun können wir zum Glück schon mal so viel vermelden: Es geht weiter! Ab November steigt die Fete dann in einer neuen Location. Bereits am 07.10. feiert allerdings die neue Partyreihe „Balls“ von Max im UnterTage Premiere. Unterstützt von Jared Abbott („Icky“) und Yam Bataller steht die musikalische Richtung fest: Es wird ein pures und unverdünntes Disco-Erlebnis! Apropos Disco: Im September meldete sich die „Horse Meat Disco“ nach langer Pause zurück und soll nun wieder regelmäßig stattfinden. In der neuen Location Bauakademie steigt die nächste Ausgabe wohl schon im November. Im bereits erwähnten Kosmonaut findet am 30.10. übrigens ein „B:east Halloween Special“ unter dem Motto „Día de los Muertos“ statt. Eine neue regelmäßige Schwulensause und weitere Partykonzepte sind in Planung, wir wünschen dem Club einen guten Neustart! Zum Schluss noch was für Spielwütige: Am 03.10. starten Margot Schlönzke und Giselle d’Apricot ihre neue Reihe „Bingo am Steinplatz“ in der Filmbühne am Steinplatz. Happy Herbst! < jano
Nightlife 17
Neue Stars
Harem, 21.10., 23:00, Empire
> Emrah ist 23, aber hat schon eine Menge Bühnenerfahrung. In Istanbul lernte er das Tanzen, nun steht er seit etwa einem Jahr in Berlin auf der Bühne: unter seinem Künstlernamen „Prinz Emrah“, mit Drag und orientalischem Bauchtanz. Emrah, der sich selbst als „Lady Boy“ definiert, ist in Turkmenistan geboren und musste fliehen, weil er aufgrund seiner geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung verfolgt wurde. Er verbrachte zwei Jahre in der Türkei und kam von dort nach Deutschland – eine schwere Zeit, sagt er. „Aber jetzt habe ich Asyl bekommen, ich tanze ... es geht bergauf. Nun will ich auch anderen Geflüchteten Mut machen.“ Zu diesem Zweck hat er eine eigene Party ins Leben gerufen, die sich speziell an KünstlerInnen und PerformerInnen mit Fluchtgeschichte richtet. Die Reihe namens „Harem“ startet am 21.10. und soll
gen-com.de
FOTO: ALEXANDER HEIGL
Emrah ist aus Turkmenistan geflohen. Nun organisiert er mit der Reihe „Harem“ eine Party in Berlin, die Glamour, Vernetzung und die Förderung von KünstlerInnen mit Fluchtgeschichte verknüpft
von da an jeden dritten Samstag im Monat im Club Empire stattfinden. Für Geflüchtete gilt der halbe Eintrittspreis. „Ich will ihnen zeigen, nur weil du geflohen bist, heißt das nicht, dass du immer mit Grenzen leben musst. Du kannst Hilfe bekommen und auch selbst erfolgreich sein.“ Ein wichtiger Teil des Events sei, dass junge KünstlerInnen mit Fluchtgeschichte sich mit professionellen TänzerInnen vernetzen können. „Das Konzept ist für Berlin, soweit ich weiß, einzigartig“, sagt Emrah. „Ich möchte eine Art Gala-Atmosphäre kreieren, mit Fotoshootings, rotem Teppich und mit Shows, die orientalischen Tanz, Drag und Go-go verbinden.“ Die Party solle für alle offen sein, einen Dresscode werde es nicht geben. „Aber Ziel ist schon, bei den Leuten die Lust zu wecken, sich für den Event ein bisschen herzurichten. Wenn sie auf dem roten Teppich stehen, sollen sie sich als etwas Besonderes fühlen können.“ Für 2018 hat Emrah schon weitere Pläne. „Ich will refugee oriental dancers mit deutschen Dragqueens gemeinsam auf die Bühne bringen. Das soll Austausch und neue Freundschaften ermöglichen.“ < Franziska Schulteß
3. Weinmesse von
29. September 2017 17–23 Uhr Ort: „von Greifswald“ Greifswalder Str. 80 10405 Berlin - Prenzlauer Berg
Weine genießen bestellen & abholen Genießen Sie 100 ausgewählte Weine und bestellen Sie diese direkt vor Ort mit Messerabatt. Das Abholen ist bequem in mehr als 50 ausgewählten Filialen von Getränke Hoffmann möglich.
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Getränke muss man können.
wir
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FOTO: LIPIXX.DE/SASCHA BEHNE
Heißer Herbst
hustlaball.de femmefatalities.org club-culture-houze.de
> Er ist so was wie das Golden Girl unter den Berliner Sexpartys: Die jährliche MegaPorno-Sause „HustlaBall“ geht in diesem Jahr bereits zum 15. Mal in Berlin an den Start. Und im Dunstkreis der Urmutter aller Sexfeten ist wie immer jede Menge los, denn längst ist die Veranstaltung kein singuläres Event mehr, sondern kommt als „HustlaBall Circuit-Weekend“ daher. Los geht’s bereits am Donnerstag, den 19.10., um 20:00 mit einem Get-together unter dem Titel „Welcome in Berlin“ in der Bar des Axel Hotels mitsamt Drinks, DJs und kleiner Show. Abends kann man sich dann ab 23:00 im Connection bei der offiziellen Warm-upParty „Testosteron“ auf Betriebstemperatur bringen. Am Freitag, den 20.10., steht dann bereits das Mainevent im KitKatClub auf dem Programm: der „15. HustlaBall Berlin“ (22:00) inklusive der „Real HustlaBall-Awards“ (20:00): Internationale Pornostars mit Live-Erotik- und -Hardcore-Shows und DJs wie Pagano, Micky Friedmann, Asaf Dolev oder Ron Hamelin werden sicher für eine lange und heiße Nacht sorgen, bevor es dann vor Ort ab 07:00 gleich mit der Afterhour weitergeht. Wer danach noch laufen kann, sollte flugs weiterhuschen in die Malzfabrik, denn da steigt ab 23:00 die „Salvation“-Party mit Tanz- und Akrobatik-Shows und den DJs Nacho Chapado, Marcel db, Lucas Flamefly und Edu de la Torre sowie Livemucke von Oshri. Weniger Show, aber mehr Sex bietet gleichzeitig die Party „BiohazardMen Hustlaball XXL-Special“ für HIV-positive Männer im Connection (ab
Nicht nur im regulären Partybetrieb ist derzeit die Hölle los (siehe S. 16), sondern auch für die tieferen Regionen des Körpers schüttet das gütige Berlin im Oktober mal wieder ein Füllhorn von Möglichkeiten aus. Wir haben die Highlights der Sexpartys und sexy Partys für euch zusammengestellt
22:00). Ein brandneues und vielversprechendes Event geht dann am Sonntag, den 22.10. um 16:00 (!) an den Start: Die Partyreihe „Hunters“, die sonst im UnterTage stattfindet (Foto), wird zur „Hunters meets Extasy“, und Veranstalter Ronny hat sich als Location den SilverWings Club am Flughafen Tempelhof ausgesucht. Die Sause geht bis Montag früh um 03:00, ist für alle Geschlechter offen und bietet – obwohl keine explizite Sexparty – jede Menge sexy Entertainment: eine Dark- und Playzone, Gadgets des Berliner Pornolabels Cazzo, Liveshows und Mucke von DJs wie Marcel db, Katy Bähm, Asaf Dolev, Tiasz, Fixie Fate und anderen. Und damit man irgendwie gar nicht mehr nach Hause gehen muss, gibt’s am selben Tag ab 23:00 die „Official HustlaBall Closing Party“ bei Bob Youngs „GMF“. Doch nicht nur für cis-männliche Fans von Mainstream-Sexfeten ist im Oktober jede Menge geboten. Vom 27. bis zum 29.10. findet im Böse Buben nämlich das „Femme Fatalities Festival of Kink“ für FLTI* statt. Alle außer cis Männer, die ihr Leben als Männer leben, sind herzlich eingeladen für ein Wochenende voller Kink-Workshops, Socializing und Playpartys. Die Workshops auf Englisch und Deutsch umfassen so spannende Themen wie „Grundlagen für Nadelspiel“, „Assistenztraining für Hunde und Ponys“ oder „Playing with Gender“. Tickets können unter femmefatalities.org gekauft werden. Ebenfalls für Weiblichkeiten, allerdings offen für alle Queers, ist die neue „Nipple Liberation Party“, die am 27.10. ihre Premiere im UnterTage feiert (23:00). Die sexpositive Fete hat laut Pressemitteilung eine klingende Agenda: „The 1920s had been a high point of lesbian night life and liberation. We're soon approaching the next 20s. Let's turn them into a second golden age of queer womenhood.“ Sollte man also unbedingt mal ausprobieren. Wer seine eigenen Toys mitbringt, zahlt weniger Eintritt! Und zu guter Letzt wollen wir euch noch mal auf die neue lesbische Sexparty-Reihe „Flying Pussies“ im Club Culture Houze hinweisen, die im September an den Start ging. Jeden Dienstag wird hier ab 18:00 unter verschiedenen Mottos von „Butch & Femme. The Game with Clichés“ bis „Shy & Pie. For Curious Newcomers“ Vielseitiges geboten. Wir wünschen euch einen sexy Oktober! < kk
Klubnacht Start 24 Uhr
Samstag 28.10.2017
Berghain ANFS LIVE Karenn LIVE Answer Code Request Aurora Halal Fiedel Kobosil Noncompliant Norman Nodge Sawf Panorama Bar Red Axes LIVE Âme Carlos Valdes Domenic Gerd Janson Jackie House Midland Sevensol Trikk
Finest Friday Start 24 Uhr
Panorama Bar DJ Harvey Hunee
Freitag 27.10.2017
Mannequin Records Nacht II × PAN Start 24 Uhr
Berghain Pan Daijing LIVE Bill Kouligas B2B Umfang Errorsmith B2B M.E.S.H. Juliana Huxtable Objekt Säule June LIVE Alessandro Adriani Black Merlin JASSS Vereker
Freitag 20.10.2017
Ancient Methods Becka Diamond Dtekk Function Phase Fatale Ron Morelli Shifted Silent Servant Vatican Shadow Panorama Bar Anthony Parasole Esteban Adame Justin Strauss Man Power Michael Serafini Oracy Roi Perez Steffi
Klubnacht Start 24 Uhr
Samstag 14.10.2017
Berghain 20 JAHRE HOSPITAL PRODUCTIONS Alberich LIVE Dedekind Cut LIVE Lussuria LIVE
Finest Friday Start 24 Uhr
Apropos Finanzen. Reich geworden bin ich mit der Schlachteplatte nicht! Also, die zahlen hier schon ganz gut im Vergleich zu anderen Printmedien … aber mein Lifestyle ist exklusiv! Gerade viele jüngere Menschen, die mir folgen, denken immer, dass ich total reich sei. Weil ich im TV oder auf YouTube zu sehen bin oder im Theater … oder eben diese eine Seite jeden Monat in der SIEGESSÄULE hatte. Das ist natürlich nicht so. Ich bin seit zehn Jahren selbständige Künstlerin, die ersten Jahre waren die Hölle. Finanziell gesehen. Mittlerweile muss ich mir keine Sorgen mehr um meine Miete und meine Krankenversicherung machen. Einen Teil dazu beigetragen hat ganz bestimmt auch die Schlachteplatte. Die bescherte mir große mediale Aufmerksamkeit, das brachte mich wieder mit neuen zukünftigen GeschäftspartnerInnen zusammen – so funktioniert das Spiel. Aber eben auch andersrum. Einige Jobs hab ich durch die Kolumne dauerhaft verloren. Heute hätte ich einige Geschichten anders erzählt, hier und da die eine oder andere Person weggelassen. Aber hinterher ist man immer schlauer. Einige bewunderten mich und meine Schreibe, andere hörten auf, mit mir zu sprechen. Und Chantal spuckte mir mal wutentbrannt ins Gesicht. Dieser Job geht eben auch über die eigene Seele. Und die braucht jetzt mal ein bisschen weniger Hysterie. Mein Dank geht aus tiefstem Herzen an Chefredakteur Jan Noll für die meistens beglückende, manchmal anstrengende, immer befruchtende Zusammenarbeit – ich würde ihn als meine menschgewordene moralische Autokorrektur bezeichnen. Meiner Nachfolgerin wünsche ich alles Gute, und mach’s an ein paar Stellen besser als ich! Dann wird das sicherlich apart. Denn eines ist sicher, Klatsch wird alles überdauern! Dingdöngchen, eure Juju <
Panorama Bar Daphni nd_baumecker
> Hallo, ihr süßen Puppis – ich bin’s, euer Klatschtransvestit. Und nun müsst ihr ganz stark sein. Ich weiß nicht, wie die Buschtrommeln so ohne mein Zutun funktionieren … also für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, diese Schlachteplatte wird meine letzte sein. Nach über drei Jahren Partygossip, Promientgleisungen und PolitikerInnenbashing lege ich das Hackebeil nieder. Oder besser gesagt, ich reiche es weiter. An wen? Jetzt seid doch nicht so neugierig! Werdet ihr schon sehen. Bevor böse Gerüchte entstehen (denn dafür bin immer noch ich zuständig): Nein, die SIEGESSÄULE hat mich nicht rausgeschmissen. Mit der Schlachteplatte aufzuhören ist meine persönliche Entscheidung. Die Kolumne hat mir immer unheimlich viel Freude bereitet! Egal ob man meine große Klappe liebt oder hasst, gelesen wird man trotzdem. Da geht mir natürlich einer bei ab und unbestritten ist die Schlachteplatte seit Beginn die meistgelesene Rubrik in diesem Heft! Warum? Die Antwort kennt nur ihr. Irgendwas scheint ja total reizvoll an dieser Kolumne gewesen zu sein. Meine halbseidenen Geschichtchen in perfekter Stuhlganglänge schafften es schließlich immer zwischen eure Finger. So funktioniert das nun mal mit dem Lästern. Jeder macht’s, aber nur wenige in der Öffentlichkeit. Das ist dann aufregend. Und Aufreger gab es einige! Ich erinnere mich noch an die ganze Verklagungsgeschichte … ich möchte den Brei nicht aufwärmen. Es ging da um eine damals szenebekannte Anwältin, die mir persönlich und dem Verlag eine Geldstrafe aufbrummte. Die Kosten übernahm der Verlag – eine sehr tolle Geste, ich hatte also keinen finanziellen Schaden. Aber da merkte ich zum ersten Mal, wie angreifbar ich mich mit unüberlegten Formulierungen machen konnte. So was ist zum Glück nie wieder passiert.
Jurassica Parka ist Berlins bekannteste Multimediatranse mit eigenem YouTubeKanal, eigener Party, „Popkicker“ im SchwuZ (14.10.), und eigener Late-Night-Show (07.10., BKA). Die Redaktion der SIEGESSÄULE bedankt sich von ganzem Herzen bei Jurassica für die wundervolle Zusammenarbeit der letzten Jahre und die tollen Schlachteplatten. We love you, bitch!
Freitag 13.10.2017
GRAFIK: JURASSICA PARKA
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Szene machen Die Dragqueen Mataina ist ein Urgestein der Berliner Szene. Seit Ende der 90er steht sie regelmäßig auf den Bühnen der Stadt. Momentan kann man sie bei der „Gaywiesn“ und als Animierdame bei den Shows der Men Strip Combo Sixx Paxx erleben. Damit aber nicht genug: Seit acht Jahren ist sie für die Organisation von „HIV im Dialog“ mitverantwortlich, kümmert sich unter anderem um die ReferentInnen und die Pressearbeit. Im Interview verrät sie, was die Themen des Kongresses in diesem Jahr sind
HIV im Dialog, 06.10. ab 11:00, 07.10. ab 09:00 Berliner Rathaus Infos und Programm unter hiv-im-dialog.de Der Eintritt zum Kongress ist kostenlos. Anmeldung erforderlich.
> Mataina, viele kennen dich in erster Linie aus dem Nachtleben. Doch du koordinierst ebenso den Kongress „HIV im Dialog“. Wie kam es dazu? Tatsächlich über die Transerei. Ich war damals in einer Eventagentur als Dragqueen gelistet. Diese Agentur hat dann die Koordination des Kongresses übernommen, und das Team hat mich gefragt, ob ich nicht mitmachen will. Das Thema HIV lag mir auch persönlich am Herzen. Ich war in einer Beziehung mit einem HIVPositiven und fand es wichtig, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen und einen Beitrag zu leisten. Findest du es wichtig, politisch aktiv zu sein? Ich finde es gut und wichtig, eine politische Meinung zu haben. Doch am Ende des Tages zählt nur, was gemacht, und nicht, worüber gesprochen wird. Was sind die relevanten Themen bei „HIV im Dialog“ 2017? Seit letztem Jahr ist Berlin Teil des Projektes „Fast-Track City“. Das bedeutet, Berlin soll schneller als andere Städte – bis 2020 – unter anderem folgende Ziele erreichen: die Zahl der Neuinfektionen auf null reduzieren und neunzig Prozent der HIV-positiven Menschen in eine Therapie bringen. Das ist ein
wichtiges Thema, und beim Kongress soll es darum gehen, wie das gelingen kann. Mitte Dezember wird über den Senatshaushalt beschlossen, und es muss jetzt Druck gemacht werden, damit auch Gelder für die Umsetzung zur Verfügung gestellt werden. Die PrEP steht ebenfalls auf der Agenda. Da passiert gerade Bahnbrechendes. Der Kölner Apotheker Erik Tenberken hat es möglich gemacht, eine Monatspackung PrEP für 51 Euro auf den deutschen Markt zu bringen. Dafür erhält er auf dem Kongress den diesjährigen ReD-Award. Ein weiterer wichtiger Komplex ist Chemsex. Bisher wurden in Deutschland kaum Daten darüber gesammelt was wie konsumiert wird und welche Auswirkungen das auf die Gesundheit hat. In diesem Jahr findet die Abschlussveranstaltung „Reminders Night“ erstmalig nicht statt. Woran liegt das? „HIV im Dialog“ finanziert sich hauptsächlich durch Sponsoring aus der Pharmaindustrie. Das ist in den letzten Jahren immer weniger geworden. Und in diesem Jahr ist nicht genug Geld, da um noch eine große Abschlussgala mit Show zu organisieren. < Interview: Kaey
News 21
+++ Seit dem 1. September hat TempelhofSchöneberg als erster Bezirk Berlins eine eigene Queer-Beauftragte. Svetlana Linberg wird u. a. sich mit den Problemen der Community in ihrem Bezirk beschäftigen und Vereine und Organisationen bei allen Fragen zu queeren Themen beraten. Interview mit Frau Linberg auf SIEGESSÄULE.de +++ Anfang September hat sich in Berlin der Bundesverband für die professionelle Beratung schwuler Männer gegründet. Ziel ist es, die Vernetzung der Beratungsstellen in Deutschland weiter zu stärken und gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln. Zu den Gründungsmitgliedern gehört u. a. auch die Schwulenberatung Berlin. +++ Am 20. Oktober werden in Warschau die Tolerantia Awards 2017 verliehen. Der seit 2006 von verschiedenen europäischen Organisationen, darunter das schwule Berliner Anti-Gewalt-Projekt Maneo, vergebene Preis ehrt Personen oder Einrichtungen u. a. für ihre Förderung gesellschaftlicher Vielfalt und Toleranz. Zu den Nominierten in diesem Jahr gehört Bundesjustizminister Heiko Maas aufgrund seines Einsatzes für die Rehabilitierung der Opfer des „Schwulenparagrafen“ 175. +++ Im Rahmen der Verleihung des Preises für Popkultur am 8. September im Berliner Tempodrom wurde der bedeutende schwule Sänger Rio Reiser posthum für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Preis wird vom Verein zur Förderung der Popkultur in 13 Kategorien vergeben und von einer 630-köpfigen Fachjury ermittelt. +++ Bei Mann-O-Meter ist ab sofort ein PrEP-Gesundheitscheck möglich: Neben der Beratung zur PrEP, die prophylaktischen Schutz vor einer HIV-Infektion bietet (mehr auf S. 6), werden jetzt auch alle Gesundheitsuntersuchungen (u. a. HIV-Antikörpertest, Nierenfunktionstest) angeboten, die vor Beginn und während der Einnahme der PrEP vorgenommen werden sollten. Mehr Infos unter mann-o-meter.de +++ Bei dem BDSM-Verein Quälgeist Berlin e. V. steht demnächst ein Umzug an: Ab Anfang Januar wird der Veranstaltungsbetrieb am Mehringdamm eingestellt. Zurzeit ist man auf der Suche nach einer neuen Location. Mehr Infos unter quaelgeist.sm
Käthe Augenstein Fotografien
Abb.: Damenporträt, um 1930 © Stadtarchiv Bonn, Foto: Käthe Augenstein; Gestaltung: Stephen Ruebsam
FOTO: SONY MUSIC
FOTO: JACKIELYNN
Kurz und bündig
15. Oktober 2017 bis 12. Februar 2018
In Kooperation mit:
Colomierstr. 3 14109 Berlin www.liebermann-villa.de
Öffnungszeiten: Täglich außer dienstags 11 – 17 Uhr An Feiertagen geöffnet. Am 24. und 31.12. geschlossen.
wir
22 Titel
Forever young
modelte die Vereinsräume 1977 um in das Schwulenzentrum, kurz SchwuZ. Eine Theke wurde gebaut, ein Plattenspieler samt Boxen installiert, und an den Wochenenden gab es Bier und Selters zum Spendenpreis, schließlich hatte man keine Schankerlaubnis und auch nicht die Genehmigung, einen kommerziellen Club zu führen. Aber mit dem neuen SchwuZ war ein erstes Etappenziel der vorrangig studentischen Bewegung erreicht: Es kamen jetzt auch die Homosexuellen, die hier eine Alternative zur traditionellen Subkultur finden wollten. Es waren vor allem junge Männer, die sich zu Billigpreisen, ohne strenge Kleiderordnung und Einlasskontrolle, ungezwungen in der staubigen Etage amüsieren konnten, auf ausgemusterten Sofas und Kinosesseln, ganz ohne Plüsch und Nachtclubflair. Das SchwuZ galt fortan als Symbol der Emanzipation von der Ästhetik einer überholten Kneipenkultur. Doch das war es nicht alleine. Die Räumlichkeiten boten auch Platz genug für andere Aktivitäten, sowohl politischer Natur, aber auch im Freizeitbereich. Das SchwuZ war tatsächlich zu einem Zentrum geworden, zur Zentrale für ein schwulenbewegtes Leben in West-Berlin. Eine Schülergruppe gründete sich hier, das rosa Telefon, der Vorläufer für das Beratungszentrum, nahm hier seine Arbeit auf, ein erster schwuler Chor probte unter der Woche, und andere sammelten im Pressearchiv alles, was in deutschen Medien unter dem Stichwort Homosexualität erschien. Das „Treffen Berliner Schwulengruppen“ (TBS) brachte Ak-
www.hebbel-am-ufer.de
> Nicht allein die Praunheim war schuld. Was linke Schwule 1971 dazu brachte, sich zu organisieren, war mehr als Rosas Film „Nicht der Homosexuelle ...“, insgesamt standen die Zeichen der Zeit auf Aufbruch. 1969 war endlich die erste Reform des verhassten Paragrafen 175 verabschiedet worden, und die revolutionäre Stimmung nach den Unruhen der 68er Generation hatte die politischen Fragen auf die Straße gebracht. Die Schwulen der Homosexuellen Aktion Westberlin (HAW) trafen sich wöchentlich in einer Fabriketage in der Schöneberger Dennewitzstraße und diskutierten engagiert über ihren Anteil an den radikalen Umwälzungen, die in der bundesrepublikanischen Gesellschaft passieren sollten. Diese Etage, angemietet von Rosa von Praunheim, der eine Etage darüber sein Filmatelier hatte, war der Grundstein für das heutige SchwuZ, ganz ohne Zweifel. Nicht lange blieb man in der Dennewitzstraße und zog bald ein paar Straßen weiter in die Kulmer Straße. Hier war mehr Platz, und neben den streng politischen Debatten fanden die Mitglieder der HAW auch Zeit, sich um scheinbar Privates und Persönliches zu kümmern. Man diskutierte über SM, veranstaltete Spieleabende mit Tombola und erste Tänzchen. Nach heftigsten Streitereien über den richtigen politischen Kurs fiel schließlich die HAW auseinander, eine neue Generation
Meg Stuart / Damaged Goods & Münchner Kammerspiele 18.10., 20.–22.10. / HAU2
Es war eine der Keimzellen der homosexuellen Emanzipationsbewegung in Berlin, wichtige Schaltzentrale des Aids-Aktivismus in den 80er- und frühen 90er-Jahren, das Laboratorium unzähliger KünstlerInnen und Tuntenlegenden, die Wiege der SIEGESSÄULE und ist bis heute der wichtigste queere Club der Stadt: das SchwuZ. Hier wurden und werden legendäre Partys gefeiert, politische Debatten geführt, Kämpfe gefochten, hier wird geliebt, geweint, gelacht, getanzt und gestritten. Zum 40. Geburtstag des Schwulenzentrums wirft Elmar Kraushaar, der das SchwuZ von Anfang an in allen Inkarnationen erlebte, einen persönlichen Blick auf eine Berliner LGBTI-Institution
UNTIL OUR HEARTS STOP
Titel 23
wir FOTO: REINHARD LORENZ/ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
FOTO: JÜRGEN BALDIGA/ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
24 Titel
Selbstporträt von Jürgen Baldiga (re., als Praktica mit Renate Wanda de la Gosse) 1988 im SchwuZ an der Hasenheide Mit SIEGESSÄULE-Covern an der Wand (rechts) – das SchwuZ an der Hasenheide
Talkshow mit Matthias Frings (2. v. l.) im SchwuZ an der Hasenheide 54, Ende der 80er- oder Anfang der 90er-Jahre
tivisten aus Gruppierungen der verschiedensten Couleur zusammen. In diesem Kreis entstand die Idee für ein gemeinsames, einmal pro Monat erscheinendes Informationsblatt, im April 1984 war die SIEGESSÄULE, im Untertitel „Berlins Monatsblatt für Schwule“, geboren. Und ich bekam meinen Arbeitsplatz. Als erster und einziger bezahlter Redakteur stieg ich nun täglich die vier Stockwerke hoch und arbeitete in einem der SchwuZ-Nebenräume. Eine Schreibmaschine musste ich selbst mitbringen. Die Fabriketage machte einen traurigen Eindruck am Tage, aber im SIEGESSÄULE-Büro herrschte Hochbetrieb, wir machten – davon waren wir überzeugt –
Auch wenn die Playbacks schepperten, das Licht ausfiel und die Diven sich ständig stritten über die jeweilige Länge ihres Auftritts, die Aufmerksamkeit für Aids ging dabei nie verloren die beste Schwulenzeitschrift der Welt. Die Aids-Krise übernahm zunehmend die Regie über unseren politischen Alltag, das
SchwuZ wurde zum idealen Ort, Aktionen zu koordinieren und über das Notwendige zu diskutieren. Eine besondere Stellung übernahmen hierbei die SchwuZ-Tunten, eine Truppe gleichermaßen politisch aktiver und showgeprüfter Damendarsteller mit schlechten Perücken und illustren Namen: Chou Chou de Briquette, Ichgola Androgyn, BeV StroganoV, die beiden Melitten, Poppe und Sundström, Pepsi Boston und viele andere. Ihre nicht enden wollenden Shows auf der kleinen SchwuZ-Bühne wurden zum absoluten Szene-Muss. Die Tunten-Charts wurden angeführt von Pepsi Boston mit ihrem Bambi-Poem, den ordinären Witzen von Chou Chou de Briquette
FOTO: ANDREAS HUWE/ARCHIV SCHWULES MUSEUM* FOTO: JOHANNES AEVERMANN/ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
FOTO: JOHANNES AEVERMANN/ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
HIV VERHINDERN AIDS BEENDEN STIGMA ENTSORGEN
Eingang zum SchwuZ in der Kulmer Straße
Letzte Party im SchwuZ in der Kulmer Straße 20a am 23.08.1986
AUFTAKTVERANSTALTUNG AM DONNERSTAG 05.10.2017
DIE THEMEN AM SAMSTAG
20:00
10:00 – 11:30
Im Musik & Frieden-Club Let’s talk about Sex and Drugs
Kurzinterventionen in der Beratung schwuler Männer an der Schnittstelle von Drogenkonsum und Sexualität
DIE THEMEN AM FREITAG
HAV + MSM
07.10.2017
06.10.2017
und der unnachahmlichen Soulstimme der legendären Melitta Sundström. Auch wenn die Playbacks schepperten, das Licht immer wieder ausfiel und die Diven sich ständig stritten über die jeweilige Länge ihres Auftritts, die Aufmerksamkeit für Aids ging dabei nie verloren. Es war wieder eine vierte Etage, diesmal in der Kreuzberger Hasenheide 54, in die das SchwuZ zum Jahreswechsel 1986/87 einzog. Aus dem einstigen Wohnzimmer für Aktivisten wurde nun zunehmend mehr ein Club von wichtiger Bedeutung im Ausgehkalender des Großstadthomosexuellen. Zusammen mit dem großartigen Fotografen Ingo Taubhorn machte ich 1987 für die SIEGESSÄULE eine Bildreportage über die SchwuZ-Gäste. Ingo platzierte sie im besten Licht, und ich befragte sie, woher sie kamen und was sie hier suchten. Da traf ein Travestiekünstler aus Neuseeland, in Berlin auf den Spuren der legendären 1920erJahre, auf den schönsten Mann aus Barcelona, der hier sein neuestes Jagdrevier absteckte, oder auf den Coming-out-Schwulen aus einem Dorf bei Paderborn, der nur gucken wollte, gucken, gucken. Die weite, wunderbare Homo-Welt hatte sich endlich etabliert. Dass diese Welt so offen dann doch nicht war, erlebte ich 1990, als ich für das ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ unter anderem im SchwuZ einen Beitrag drehen wollte zum Thema „Aids in der Kunst“. Kaum war die Kamera im Samstagnachttrubel ausgepackt, hagelte es Proteste, kaum einer war bereit, sich auf der Tanzfläche dem öffentlich-rechtlichen Publikum zu zeigen, ein kurzer anonymer Schwenk über die tanzende Menge hinweg musste für das Filmchen reichen. Der spätere TV-Moderator Matthias Frings erfand hier sein TalkSchwuZ und befragte illustre Gäste in professioneller Manier zu den Themen, die so nie im Fernsehen vorkamen. Frings‘ TalkNachfolger Lutz Ehrlich holte 1991 die Künstlerkolleginnen Marianne Rosenberg und Marianne Enzensberger, den AlphavilleSänger Marian Gold und den Grünen-Politiker Christian Puls an einen Tisch, um über Outing zu streiten. Anschließend erklärte
Die Versorgung von Menschen ohne Versicherungsschutz
12:00 – 14:00 FAST-TRACK CITY BERLIN – „Vom Wunsch zur Wirklichkeit“
„denn alle Lust will Ewigkeit“ – PrEP im Kreuzfeuer
15:00 – 16:30 PrEP mit Doc – nicht ohne!
Frauen und PrEP
Testoptionen: Die erste 90: Weiterentwicklung der Checkpoints
12:00 – 13:30 Chance und Umsetzungsstrategien der Fast-Track City Berlin
Haft und Drogengebrauch
14:30 – 16:00 Praxis Vielfalt – diskriminierungsfreier Umgang mit HIV-Positiven
Ausgrenzung kann krank machen Das Schöneberger Modell
Sexarbeit Vom Willkommen zum Ankommen – Erfahrungen mit Zugangsbarrieren für MSM und trans*Menschen mit Migrationshintergrund
17:00 – 18:30 ChemSex-Forum Film: PrEP17 – PrEP wird erwachsen Sprungbrett – Buddyprojekt für Menschen mit HIV nach positivem Testergebnis
HIV und Geflüchtete – Trauma, Toxo, Tabus
16:30 – 18:00 Betriebsärztliche Herausforderungen am Arbeitsplatz Erarbeitung von Maßnahmen zur besseren Erreichbarkeit afrikanischer Migrant*innen im Bereich der Primärund Sekundärprävention
Kein Aids für alle – bis 2020 HIV-Testung ausweiten: Der Standort Praxis Sovaldi & Co. – Der Preis des Lebens Late Presenter
18:30 Verleihung ReD-Award
HIV IM DIALOG
FREITAG, 06. + SAMSTAG, 07. OKTOBER 2017 Berliner Rathaus | Rathausstraße 15 | 10178 Berlin www.hiv-im-dialog.de
VERANSTALTER:
wir FOTO: RAYMOND ANGELES/ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
26 Titel
1997 bei der „Zapping Show“ im SchwuZ am Mehringdamm (v. l. n. r.): die Schlachterin, Melanie und Vera Inter-Laken (heute Vera Titanic)
FOTO: DEBRA KATE/ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
Die Baustelle des SchwuZ am Mehringdamm, Mitte der 90erJahre. Ganz vorne: mikki_p
Camelia Light im SchwuZ am Mehringdamm 61 im Dezember 2000
mir Marianne Rosenberg backstage ihre vehemente Ablehnung jeglichen Outings. Sie fürchtete ein Ende ihrer Karriere, sobald ihre Herkunft aus einer Sinti-Familie öffentlich würde. Am selben Abend kam dem Publikumsgast Rosa von Praunheim die Idee für seinen späteren Outing-Auftritt auf dem „Heißen Stuhl“ bei RTL. Doch blieb die SchwuZ-Bühne vor allem den darstellenden Künsten vorbehalten. Die Teufelsberger legten hier los, Cora Frost und Gerd Thumser begeisterten ihr Publikum, und Ronald M. Schernikau ließ von den SchwuZ-Tunten sein Stück „Die Schönheit“ uraufführen. Bis 1995 der nächste Umzug anstand, diesmal in ein Kellerlabyrinth am Mehringdamm. Leicht verirrte man sich zwischen diversen Theken und Tanzflächen, und die Stars, die das Publikum anlocken sollten, waren nicht mehr die Polittunten, sondern DJs jeglicher musikalischer Richtung. Nicht mehr das Tanzvergnügen für alle war gefragt, jetzt differenzierte sich die Balz nach Schlager oder Rock, nach Techno oder Disco. Mottopartys waren ange-
sagt, und die Dragqueens eroberten die Nacht. Keine billigen Fummel mehr von Humana, dafür edles Kunsthaar und perfekt geschminkte Wachsgesichter. Waren künstliche Brüste noch verpönt bei den Tunten von einst, mussten es jetzt pralle Dekolletés sein samt strammen Nippeln. Und heute? Das SchwuZ hat sich 2013 ein weiteres Mal herausgewagt aus gewohnter Umgebung und sich aufgemacht Richtung Neukölln, ausgerechnet in den angeblichen Problemkiez. Aber die neuen Räume in einer ehemaligen Brauerei in der Rollbergstraße waren einfach zu verlockend. Platz für über tausend Menschen, Industrialchic in Vollendung, keine Lärmbelästigung nach außen und die allerbesten Kontakte zum direkt gegenüberliegenden Seniorenheim. Die neuerliche Erfindung der uralten Idee ist wieder einmal geglückt. Rappelvolle Partys, hippe Gäste, großartige Konzerte, trashige Tuntenshows und zwischendrin auch schon mal heftige Politdebatten im stalinistischen Sound der ganz frühen 1970er-Jahre. Die selbst ernannte Polittunte Patsy l‘Amour laLove schafft mit ihrem „Polymorphia“-Bühnenprogramm die Zeitreise zurück in die 1980er-Jahre. Ihre Ensemblegrößen sind fast alle genauso talentfrei wie die von 1985, halten nichts von gutem Geschmack, sind dafür laut und anarchistisch, und ihre Frauenfiguren passen eher in Kittelschürzen als in Abendroben. Dabei schaut das mitunter strenge LGBTIQ*-Publikum den Vortragenden ganz genau ins Gesicht, ob auch keine der diversen Minderheiten, die hier zusammenkommen, veralbert oder verärgert wird. Aber auch das große Business macht nicht halt vor den SchwuZTüren. Der Modemacher Jean Paul Gaultier stellt seine Dokumentation „Jean Paul Gaultier arbeitet“ am Rollberg vor, unter den Premierengästen sieht man Wolfgang Joop, Meret Becker und Sandra Maischberger. Der deutsch-französische TV-Kanal Arte versendet von hier seine „Berlin Live“-Konzerte, und Weltstars wie Donovan, Eric Burdon oder Petula Clark waren bereits da. Und nach ihrem Konzert in der Mercedes-Benz-Arena kommt Katy Perry zur Nachfeier mit Gloria Viagra an ihrer Seite in die angesagte Location. Das Unternehmen SchwuZ floriert und ist – nach Aussagen der BetreiberInnen – drittgrößter Arbeitgeber in
FOTO: ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
FOTO: RAYMOND ANGELES /ARCHIV SCHWULES MUSEUM*
Titel 27
FOTO: SALLY B.
Die Lesben kommen! Gäste beim „L-tunes“-Vorläufer „Subterra“ am Mehringdamm im Jahr 2003
Bei „Search & Destroy“ 2010 am Mehringdamm (v. l. n. r.): Sarah, Nikolaj und Walter
NordneukĂślln. Die langen Schlangen an jedem Wochenende vor der EingangstĂźr fĂźhren inzwischen sogar zu Ăœberlegungen, wieder umzuziehen, noch einmal neue Räume zu suchen, die noch mehr Platz bieten. Heiner BeiĂ&#x;wenger ist von der ersten Stunde an mit dabei. Was sich der inzwischen 61-Jährige fĂźr die Zukunft wĂźnscht, sagte er kĂźrzlich in einem Interview: „Dass das SchwuZ allen Leuten eine Heimat bie-
tet, dass die Mitarbeiter gerne dort arbeiten und es weiter so unvergleichlich bunt bleibt, wie es ist.“ Das SchwuZ macht aber auch negative Schlagzeilen innerhalb der Gemeinde. Von Rassismus ist die Rede, Schwarze BesucherInnen seien am Eingang wegen ihrer Hautfarbe beleidigt worden. Rede und Gegenrede gehen in den sozialen Medien hin und her, der Vorfall wird nie ganz geklärt,
Rappelvolle Partys, hippe Gäste, groĂ&#x;artige Konzerte, trashige Tuntenshows und heftige Politdebatten im stalinistischen Sound der ganz frĂźhen 1970er-Jahre
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SYMPHONIE
PATHÉTIQUE
wir
28 Titel
Vom Leben und Sterben des Peter Iljitsch Tschaikowsky
15. Oktober - 18 Uhr Philharmonie Eine dramatische Collage für großes Orchester und Sprecher über Liebe, Leidenschaft und Tod in drei Akten nach Texten von Klaus Mann zur Musik der letzten drei Symphonien von Peter Tschaikowsky. Die versunkenen Szenarien von St. Petersburg und Moskau, Berlin und der Gewandhausstadt Leipzig werden lebendig. Doch der Glanz der bürgerlichen Welt ist trügerisch: Wegen seiner homosexuellen Neigungen war Tschaikowsky zeitlebens zum Außenseiter verdammt. „Symphonie Pathétique“ - benannt nach Tschaikowskys letzter Symphonie - ist ein schillernder Roman über das Verhältnis von Eros, Politik und Kunst.
ORSOphilharmonic unter der Leitung von Wolfgang Roese Sprecherin: Ute Knoedgen | Libretto: Ute Knoedgen / Wolfgang Roese „Wie wird Wladimir weiterleben? Wird er nicht stürzen? Er stürzt nun schon fast. Um sich zu halten, presst er seinen geschüttelten Körper gegen den Stein wie zu einer Umarmung und er legt seinen weit geöffneten, nassen Mund gegen die rauhe Wand, als wolle er eine Zärtlichkeit nachholen, die zu gewähren er so lange versäumt hat…“
Mehr unter
www.orso.berlin Tickets & Info unter
030 311 62 600
ORSO Orchestra & Choral Society Berlin
„Der Berliner Philharmoniker und der schwulen Szene wegen bin ich 2008 in die Hauptstadt nach Schöneberg gezogen. Ich selbst habe schon den HIV-Schnelltest der Berliner Aids-Hilfe in Anspruch genommen. Die Arbeit, die dort geleistet wird, rührt und beeindruckt mich zugleich. Ich freue mich mit den ORSOphilharmonikern ein Zeichen setzen zu können und widme daher diese Aufführung gerne der Berliner Aids-Hilfe.“ Wolfgang Roese, Dirigent
Konzert zugunsten
die SchwuZ-MacherInnen entschuldigen sich dennoch, geloben Besserung und holen Betroffene an einen Tisch, um gemeinsam Strategien gegen Rassismus und Sexismus zu entwickeln, schließlich versteht sich das Zentrum auch als Schutzraum für alle, die außerhalb immer wieder an Grenzen stoßen. Ich bin älter geworden inzwischen, das SchwuZ liegt nicht mehr auf meiner Piste, die Wohnzimmer-Ära ist für mich lange vorbei. Und doch ist das SchwuZ meine schwule Heimat geblieben, immer und egal an welchem Standort. Bin ich hin und wieder einmal da, verliebe ich mich stets aufs Neue in die Freundlichkeit der Türsteher, der Kassierer und der Menschen an der Garderobe. Und stelle mir jedes Mal die Frage: Wo werden diese guten Geister nur gecastet? Ich bin froh, dass es keine Senioren-Lounge gibt in der Rollbergstraße. Ich glaube an die Vorherrschaft der Jugend, denn diese erste Erfahrung der besonderen Stärke braucht es für einen Fortschritt, der niemanden zurücklässt. < Elmar Kraushaar
Titel 29
Liveact Mister Wallace auf der Party „Tasty“ im SchwuZ am Rollberg im Januar 2017
Was nützt das beste Filet vom Iberico Schwein ohne den richtigen Gout? Ob Iranische Petersilie, Basilikum mit Zitronengeschmack oder heimische Minze und Koriander: Das 3. Living Kitchen Event am 20. Oktober steht ganz im Zeichen der Kräuter. Lernen Sie vom Experten die Vielfalt an frischen Kräutern kennen und erfahren Sie, wie Sie diese in der Küche richtig in Szene setzen. Und das ganze im heimeligen Ambiente der Wiese‘s Genussfabrik. Ein tolles Event für alle, die viel Wert auf natürlichen Geschmack legen. Bewerben Sie sich jetzt und mit etwas Glück sind Sie dabei!
„Kochspezial mit Kräutern“ Freitag, 20. Oktober, 16 bis 20 Uhr
FOTO: SALLY B.
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29€
(regulärer Preis: 49€)
Auf der SchwuZEröffnungsparty in der Rollbergstr. 26 am 16.11.2013. Vorne: Pan Am Airlines
FOTO: SALLY B.
Genussfabrik „Bei Wieses“ Ratiborstraße 3a, Kreuzberg
Fotos: Valeri Schmigel / Flydine / Fotolia
40 Jahre SchwuZ – Die große Party, 30.10., 22:00, SchwuZ DJs: Jurassica Parka, Destiny Drescher, Jacky-Oh Weinhaus, DJ Hell, Roi Perez & Sky Deep, Stitch & Tchuani, Cul de Paris, U-Seven, Monique, Live: Le1f, Show: Desert Stars
Senden Sie jetzt eine E-Mail an livingkitchen@gcmberlin.de und bewerben Sie sich für die Teilnahme an diesem exklusiven Event. Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen begrenzt.
heute
30 Bühne
FOTO: LUCIE JANSCH
Robert Wilson (li.) ist zurück in Berlin! Zum 500. Reformationsjubiläum widmet der schwule US-Regisseur dem Begründer der evangelischen Kirche eine Konzertperformance: „Luther dancing with the gods“
„Luther von verschiedenen Seiten“ Luther dancing with the gods, 30.09., 02.– 04.10., 20:00 (Voraufführungen), 06.–08.10., 10.–12.10., 20:00, Pierre Boulez Saal boulezsaal.de
Im Luther-Jahr inszeniert Starregisseur Robert Wilson gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin sein neues Stück „Luther dancing with the gods“. Im Gespräch mit SIEGESSÄULE-Autor Eckhard Weber erläutert er seine Sicht auf den Reformator > Robert Wilson, was bedeutet Martin Luther für Sie? Seine Bedeutung? Das ist sehr deutsch. Wissen Sie, ich bin aus Texas. Ich denke nicht so. Ich finde, Luther lebte zu einem Zeitpunkt in der Geschichte, als alles im Umbruch war. Es gibt solche Punkte mit wichtigen Umbrüchen und Veränderungen im Zeitstrahl der Geschichte. Ich habe oft solche zentralen historischen Umbrüche für meine Stücke gewählt. Eines
meiner frühen Stücke war zum Beispiel „The Life and Times of Sigmund Freud“, 1969 habe ich es uraufgeführt. Freud stellt auch so einen zentralen Wendepunkt in der Geschichte dar. Haben Sie eigentlich queere Aspekte bei Martin Luther entdeckt? Ich glaube, jede Person ist homosexuell und bisexuell, ich glaube, das ist nicht so streng getrennt. Es liegt an der Natur des Menschen, an unserer Biochemie. Es ist immer da, manchmal ist es stärker erkennbar, manchmal weniger. Es gab eine großartige Frau in New York City, die für The Village Voice unter anderem über Tanz schrieb: Jill Johnston, sie war lesbisch und eine frühe LGBTI-Aktivistin. Anfang der 1970er schockierte sie bei einem Vortrag mit ihrer Aussage: „Alle Frauen sind Lesben.“ Die meisten Leute reagierten hysterisch und entrüstet. Ich finde, sie hat recht. Der ist hetero, jener ist homo, diese Etikettierungen existieren doch nur in unseren Köpfen. Martin Luther selbst scheint eine Affäre mit dem Teufel gehabt zu haben. Er war ja geradezu besessen von der Idee eines ihn ständig verführenden Teufels … Ich glaube, in unserer Natur haben wir alle viele Persönlichkeiten, aus denen wir zusammengesetzt sind. Vor einigen Jahren habe ich am Berliner Ensemble „Faust“ inszeniert. Da ist es ähnlich, Faust und Mephisto sind dieselbe Person, finde ich. In jedem von uns stecken ein Teufel, aber auch ein Engel, ein kleiner Junge, aber auch ein Ungeheuer. Und ich denke, Luther versammelt in seiner Persönlichkeit sehr viele Facetten. Das möchte ich zeigen.
FOTO: LOVIS OSTENRIK
Bühne 31
Haben Sie deshalb für das Stück auch Texte aus der Apokalypse ausgewählt? Ja, das hat mit diesen vielen Facetten zu tun. Der Himmel kann nicht ohne die Hölle existieren. Und umgekehrt. Auch dies ist eben eine nicht so streng getrennte Situation. In „Luther dancing with the gods“ gibt es neben vier Motetten von Johann Sebastian Bach unter anderem auch das Stück „Clapping Music“ von Steve Reich, ein Klassiker der neuen Musik. Es war von Anfang an klar, dass wir „Luther dancing with the gods“ mit der Musik von Bach machen. Ich wollte aber noch einen Kontrapunkt, einen Kontrast setzen. Deshalb haben wir die Musik von Steve Reich ausgesucht. „Clapping Music“ ist auf seine Weise genauso streng strukturiert wie eine Komposition von Bach. Dieses geradezu mathematisch fundierte Gespür des Menschen für Form und Struktur zieht sich vom alten China und den Pyramiden der Ägypter und der Maya über die Tempel des antiken Griechenland bis in
die Musik von heute. Auch das ist nicht so streng getrennt: In der Avantgarde finden wir auch wieder die Klassik. Steve Reich kommt aus einer jüdischen Familie. Den jüdischen Glauben und die Shoah hat er in Werken wie „Tehillim“ und „Different Trains“ behandelt. „Clapping Music“ ist also auch in dieser Hinsicht ein Kontrapunkt zu Martin Luther, von dem bekannt ist, dass er gegen die Juden seiner Zeit hetzte? Exakt. Wie gesagt, alles, woran man bei Luther denken kann, kommt zur Sprache. Wir zeigen Luther von verschiedenen Seiten. Zumeist arbeiten Sie in Theatern. „Luther dancing with the gods“ wird nun aber im Berliner Pierre Boulez Saal produziert, einem intimen Kammermusiksaal, dessen Podium von allen Seiten vom Publikum einsehbar ist. Es ist anders als sonst, das stimmt. Hier haben wir eine Bühne mit einer 360-GradSituation. Die Blicke des Publikums können durch den Raum wandern und auch der Klang umgibt sie von verschiedenen Seiten. Wir werden also ganz andere Lösungen finden für diese spezifische Bühnensituation. Die Darsteller müssen sich völlig anders als sonst bewegen und ausrichten. Ihre Produktionen sind geprägt von starken visuellen Ideen und einem ausgefeilten Lichtdesign. Wie funktioniert das an solch einem Ort ohne Guckkastenbühne? Ich werde mit Licht im Publikum arbeiten, mit Licht auf dem Boden, an der Decke, Licht, das sich im Raum bewegt. Das Lichtdesign wird den gesamten Raum umfassen. Es wird ein bisschen sein wie in einem Raumschiff oder wie in einem Planetarium. Bei „Luther dancing with the gods“ arbeiten Sie mit dem Berliner Rundfunkchor, also nicht mit einzelnen Darstellern. Wie beeinflusst dies Ihre Regie? Der Rundfunkchor Berlin hat viel Erfahrung mit Inszenierungen und die Sänger sind sehr diszipliniert. Sie können wie eine Einheit agieren. Einige bewegen sich, einige stehen statisch, einige singen, einige schweigen. Ich versuche sie im Stück als eine vielgestaltige Einheit zu inszenieren. Wenn alle gemeinsam atmen, summen, singen, ist dies wie ein großer Organismus. <
Hundesöhne NACH ÁGOTA KRISTÓF | REGIE NURKAN ERPULAT
PREMIERE 18/OKTOBER
MAXIM GORKI THEATER Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin Karten: (030) 20221-115 . www.gorki.de
mit dolores habt ihr nicht gerechnet EIN JÜDISCH-QUEERES RACHEMUSICAL TEXT UND REGIE TUCKÉ ROYALE
PREMIERE 26/OKTOBER WEITERE TERMINE 27/28/OKTOBER
MAXIM GORKI THEATER Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin Karten: (030) 20221-115 . www.gorki.de
heute
32 Bühne
Der schwule Komponist Aribert Reimann aus Berlin präsentiert sein neuestes Werk an der Deutschen Oper
Unsichtbare Gefahr „L’Invisible“, die neue Oper von Aribert Reimann, nach drei Stücken von Maurice Maeterlinck, feiert im Oktober ihre Uraufführung L’Invisible, 08.10. (Uraufführung), 18:00, 18.10. und 25.10., 19:30, 22.10. und 31.10., 18:00, Deutsche Oper deutscheoperberlin.de
> Unter den Komponisten unserer Tage ist er der Spezialist für heftige Emotionen und sensible psychologische Zeichnung. Seine Musik zielt direkt auf den Solarplexus: Aribert Reimann findet ungeahnte Klänge und Darstellungsmöglichkeiten für menschliche Abgründe und Beziehungsdynamiken. „Lear“ von Shakespeare, „Ein Traumspiel“ von Strindberg, „Das Schloss“ von Kafka, „Bernarda Albas Haus“ von García Lorca oder „Medea“ von Grillparzer hat er zu packenden Opern verarbeitet. Mit nunmehr 81 Jahren präsentiert der schwule Berliner Komponist sein neuestes Werk, diesmal Musiktheater nach drei Stücken des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck.
Wie immer hat Reimann, der feine Sensoren für Dramatik und Lyrik hat, nicht nur die Musik geschrieben, sondern auch das Libretto verfasst: In Maeterlincks „Der Eindringling“ siecht eine Mutter im Kindbett, die Familie wartet bang auf Hilfe. Eine Pflegerin, die unmerklich eingedrungen ist, teilt den Angehörigen schließlich den Tod der Mutter mit. In „Interieur“ beobachten zwei Männer eine Familienidylle mit mehreren Kindern. Die beiden wissen, dass eine Tochter der Familie ertrunken ist, und haben die Aufgabe, die Angehörigen darauf vorzubereiten. In „Der Tod des Tintagiles“ sind Kinder in den Klauen einer hasserfüllten, um ihren Thron fürchtenden alten Königin, die es auf den Jungen Tintagiles abgesehen hat und ihn entführt. „Ich brauchte eine Klammer, ich konnte diese drei Stücke ja nicht wahllos zusammenstellen“, berichtet Reimann über seine Arbeit, „und diese Klammer ist das Kind. Im ersten Stück wird es geboren, im zweiten ist es, nun etwa vier Jahre alt, mit seiner Familie im Haus. Und aus diesem Jungen wird dann Tintagiles, der etwa zehn Jahre alt ist.“ Mit „L’Invisible“ („Die Unsichtbare“), so der Titel von Reimanns Oper, ist die Königin der Tintagiles-Geschichte gemeint, aber auch der Tod, im Französischen weiblich, „la mort“. Die um 1900 bewusst antirealistisch konzipierten Stücke Maeterlincks knüpfen in ihren Bildern an Märchen und Mythen an, die Figuren bewegen sich zumeist traumverloren. Der Dichter experimentierte sogar mit Marionetten. Wie hat dies den Ausdrucksmusiker Reimann angesprochen? Er sieht in den drei Stücken existenzielle menschliche Fragen verhandelt: „Gerade im Geschehen um Tintagiles: Diese Menschen leben in einer furchtbaren Angst, in diesem furchtbaren Schloss, wo das Kind dann entführt wird. Millionen Menschen leben heute mit solch einer Angst, wissen nicht, was in der nächsten Stunde passiert.“ Wiederkehrende Figuren in Reimanns Oper sind die drei Dienerinnen der Königin, die Tintagiles entführen. Sie sind bereits zwischen den vorherigen Stücken als unsichtbare Gefahr zu hören. Diese Partien sind für drei Countertenöre komponiert. Die Motivation für dieses Gender Bending hat Reimann bei Maeterlinck gefunden: „Es gibt eine Bemerkung über diese Dienerinnen: ,Sie gehen nicht wie andere Wesen.‘ Da war für mich klar, das sind weder Frauen noch Männer, sie sind eine Art Todesboten. Hier spielt das Geschlecht keine Rolle. Ich habe sofort Countertenöre in meiner Vorstellung gehört. Dadurch setzen sich diese Figuren auch von den anderen Personen ab“, erklärt der Komponist. Am Ende der Oper kehrt die Musik zum Anfang zurück. Aribert Reimann wollte unbedingt diese Kreisstruktur gestalten: „Das, was man gehört und gesehen hat, ist abgeschlossen, es kann aber jederzeit wieder beginnen. Vielleicht ganz woanders.“ Diesen Ansatz nimmt der russische Regisseur Vasily Barkhatov bei der Uraufführungsproduktion an der Deutschen Oper Berlin auf und erzählt die Geschichte durch die Epochen. Denn auch heute, trotz Flügen ins All, Gentechnik, Smartphone, 3-D-Druck, Apple Watch und Smart Systems, steht die Menschheit dem Tod noch immer hilflos gegenüber. < Eckhard Weber
NOVOPRAXIS Berlin ist eine allgemeinmedizinische Praxisneugründung in Berlin
Bühne 33
m Ge
für die Gesundheit m a s ein
Vivantes steht für Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau. Und ist dabei mit über 100 Fachkliniken, Pflegeeinrichtungen und Instituten genauso vielseitig wie die Hauptstadt. Für das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum suchen wir Sie zum nächstmöglichen Termin als OTA bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger*in im OP Bitte bewerben Sie sich auf die Referenz-Nr. AVK0095D über unser elektronisches Bewerbermanagement über den Stellenmarkt unserer Webseite:
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heute
FOTO: ESRA ROTTHOFF
34 Bühne
Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet, 26.–28.10., 20:30, Gorki gorki.de
Widerständig „Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet“ erzählt im Studio Я des Gorki Theaters eine Geschichte des Holocausts aus queerer Perspektive. Das Musical mit zeitgenössischem Puppenspiel ist von einer wahren Geschichte inspiriert
> In seiner hybriden Gestalt ist ist es wohl eine Genre-Neuerfindung: Das „jüdisch-queere Rache-Musical“ erzählt die Geschichte der Zwillinge Ida und Dolores während des Holocausts. Geboren wurden sie, vermeintlich als Mädchen und Junge, im Schoß des osteuropäischen Judentums. Nach der Deportation ihrer Schwester schlägt sich Dolores bis in die deutsche Hauptstadt durch. Sie lebt im Untergrund des queeren Berlins, wird im Wintergarten Varieté als Tänzerin gefeiert. Berühmt geworden verschafft sie sich Zugang zu den Logistikern des Holocausts, um im Zentrum der Macht erbarmungslose Rache an den Nazis zu üben. „Es ist ein bisschen die Geschichte, die Quentin Tarantino nicht erzählt hat“, so Autor und Regisseur Tucké Royale gegenüber SIEGESSÄULE. „Bei ‘Inglorious Basterds’ geht es zwar auch um jüdischen Widerstand, aber eben vornehmlich um den von cis Männern. Bei uns stehen dagegen bewusst queere Zwillingsschwestern im Fokus.“ Die Geschichte ist fiktional, aber durch reale Figuren inspiriert. Etwa durch den jüdisch-polnischen Flamenco-Tänzer Sylvin Rubinstein und seine Zwillingsschwester Maria, deren tragisch-fantastische Geschichte durchaus Parallelen zu Dolores und Ida aufweist: Nachdem Maria 1942 in einem Konzentrationslager starb, schloss sich Sylvin dem Widerstand an. Als Frau verkleidet verübte er Anschläge auf Nazis. Nach Kriegsende machte er als Travestietänzer Karriere. Im Studio Я werden die beiden Geschwister von vier PuppenspielerInnen animiert und durch eine vierköpfige Band musikalisch unterstützt. Gespielt wird auf Jiddisch, Deutsch und Russisch. Gefördert wird die Produktion von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Projekts „Queering Holocaust History“, an dem auch das Schwule Museum* beteiligt ist. Hierbei geht es unter anderem um die Frage, wie eine Geschichte des Holocausts geschrieben werden kann, die queere Perspektiven unter Berücksichtigung der Queer Theory einbezieht. „Wir wollen uns dabei gerade nicht an der Opfergruppeneinteilung der Nazis orientieren“, betont Tucké Royale, „sondern eher an einer selbstverständlichen Mehrfachzugehörigkeit der Leute, die verfolgt wurden. Außerdem geht es um eine Geschichte der Wahrhaftigkeit.“ < Carsten Bauhaus
Widerstand ist zwecklos! Jetzt buchen (030) 47 99 74 00
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Queerer könnte der Oktober nicht sein! SIEGESSÄULE-Autor Frank Hermann hat das unglaubliche Angebot der Berliner Bühnen unter die Lupe genommen
Bretterwald > Wenn es nach den Bühnenprogrammen geht, wird dieser Oktober ein goldener, besser ein queer-goldener! Vladimir Korneev ist zurück in der Bar jeder Vernunft: Der Schauspieler ist auch ein hinreißender Chansonnier und bringt am 30. und 31.10. mit „LIEDÉЯ“ erneut seine Fusion von französischer Poesie und russischer Melancholie ins Spiegelzelt. Premierenfieber herrscht im Tipi: Max Raabe singt am 6. und 7.10. ohne sein Palastorchester, „nur“ mit Klavierbegleitung durch den Pianisten Christoph Israel. Das reduzierte Programm streift durch die Musik der Weimarer Republik und glitzert mit bekannten und unbekannten Titeln. Vom 13. bis 15.10. bringen Georgette Dee und Terry Truck mit „Mensch“ neue Lieder und Geschich-
Pelléas et Mélisande
ten zu einem unerschöpflichen Thema. Und dann ist da noch Sven Ratzke, der sich in seiner neuen Show „Homme fatale“ nicht den weiblichen Diven, sondern ihren männlichen Entsprechungen widmet. Die Songs bieten eine weite Range von Rufus Wainwright, Lisa Hannigan bis Brel, Bowie und Reed. Nicht zu vergessen die typischen, wild mäandernden Ratzke-Storys. Vom 16. bis 19.10. (siehe S. 76). Wild und burlesk wird es im Wintergarten: Sheila Wolf lädt am 15.10. erneut zu ihrer stets umjubelten und ausverkauften „Vaudeville Varity Burlesque Revue“ mit aufsehenerregendem Line-up. International und anarchistisch. Am selben Ort ist zuvor auch die „Pabst Audienz“ zurück. Regisseur Markus Pabst empfängt am 02.10. wieder außergewöhnliche Gäste, natürlich assistiert von Multitalent Jack Woodhead. Im BKA-Theater feiert die Neuköllner Ikone Edith Schröder ihren 60.
Eine Frau, die weiß, was sie will!
Geburtstag am 18.10. (S. 76), ein willkommener Anlass für eine Best-of-Revue. Die Gala „Ediths sechzichster Geburtstach“ lockt – neben der Stammbesetzung wie Biggy und Jutta – mit Jubelgästen. Da bleiben sicher kein Auge und keine Kehle trocken. Eine Hommage an das legendäre Café Anal und die Westberliner Tuntenbewegung der 80er-Jahre servieren die „Frutas Afrodisíacas“ ab 18.10. im Ballhaus Naunynstraße. Eine Retrospektive, aber mit dem postkolonialen Blick lateinamerikanischer ExilberlinerInnen. Dieser Cocktail wird gemixt aus Liveperformance, dokumentarischen Elementen und Table Dance. Sehenswert ist sicher auch „Queerious“ im Studio Я (mehr auf S. 68). Im Deutschen Theater disst Christiane Rösinger, einstige Gründerin und Sängerin der Lassie Singers, die Männer. „SCUM Manifesto“ ist ein feministischer Text, radikal, aber witzig, von Valerie Solanas, der Frau, die auf Andy Warhol schoss ... Premiere am 20.10. Spannende Tanzperformances gibt es im HAU vom 12. bis 15.10.: Fünf PerformerInnen aus Nordafrika und Europa setzen sich bei dem Abend „Solange die Nacht wirbelt“ von Josep Caballero García mit traditionellen Initiations- und Übergangsritualen auseinander. Basis sind die Biografien der Agierenden, die am Ende eine Utopie aufzeigen, in der gesellschaftliche binäre Strukturen überwunden sind. Die Opernhäuser stecken die verschiedensten Produktionen in dieses kulturelle Oktober-Füllhorn: Mit ihrer Inszenierung des Musiktheaters „Satyagraha“ bringt die Komische Oper das Werk des Erfinders des musikalischen Minimalismus, Philip Glass, und das Avantgarde-Tanztheater von Sidi Larbi Cherkaoui zusammen (S. 84). Ein musikalischer wie optischer Leckerbissen ist der Organist Cameron Carpenter. Als Artist in Residence im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ist er am 29.10. in einem reinen Bach-Programm zu erleben. Wow garantiert! <
Satyagraha
Claude Debussys symbolistisches Meisterwerk
Dagmar Manzel und Max Hopp in 20 Rollen
Abtauchen mit Philip Glass, Sidi Larbi Cherkaoui und Gandhi
PREMIERE AM 15. OKTOBER
NUR AM 7. UND 20. OKTOBER
PREMIERE AM 27. OKTOBER
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SIEGESSÄULE präsentiert Ohne di’ da geht’s halt net, 18.–21.10., 20:00, 22.10., 19:00, Bar jeder Vernunft bar-jeder-vernunft.de
Wien, Wien, nur du allein Als Richard Czapek und Gattin Hilde servieren Ursli und Toni Pfister in ihrer neuen Show Trinklieder und sicherlich manch anderen Wiener Schmäh
> Kürzlich waren sie noch auf den Operettenbühnen im In- und Ausland unterwegs und bezauberten in Berlin an der Komischen Oper in „Clivia“ oder in „Heute Nacht oder nie – die Spoliansky-Revue“ das Publikum der Hochkultur. Im All-Star-Ensemble der überaus erfolgreichen „Frau Luna“-Inszenierung im Tipi waren sie zu sehen (Wiederaufnahme ab Januar 2018). Jetzt geht's zurück zur kleinen Form, die dennoch ganz große Unterhaltung verspricht. Ohne Fräulein Schneider sind die beiden Jungs der Geschwister Pfister wieder zurück im bewährten Genre, der Kleinkunst, das sie ebenso gekonnt bespielen und bedienen wie die großen Musiktheater-Häuser. Wobei sich Christoph Marti (Ursli Pfister) immer mehr zum Female Impersonator entwickelte. Egal, ob als „Gräfin Mariza“ oder als verruchte „Lesbierin“ in der Spoliansky-Revue ... Jetzt präsentieren Ursli und Toni Pfister ihre neue Show „Ohne di’ da geht’s halt net“ im Spiegelzelt. Nachdem sie das Publikum in „Servus Peter – Oh là là Mireille“ ins deutsche Nachkriegsschlager-Delirium entführt haben, geht es diesmal in einen veritablen Wiener Heurigengarten. Gemeinsam servieren sie Trinklieder wie „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“, das zwar nicht aus Wien stammt, aber gut zum Thema passt. Die trinkfesten Czapeks jedenfalls greifen zum Glas Heurigen und verführen zum Mitsingen und womöglich Schunkeln. Sicher servieren sie auch manch Wiener Schmarren. Das Wienerlied ist allemal ein Pflaster, wenn der Seelenschmerz sich meldet. Laut Lexikon verbreitet es „Gemütlichkeit und Humor, Leichtlebigkeit und Vergänglichkeit“. Und pragmatisch wie in diesem Beispiel ist es auch: „Ja, ja der Wein ist gut, i brauch kan neuen Hut, i setz den alten auf, Bevor i Wasser sauf!“ Jedenfalls kommt Abstinenz im Kosmos dieser musikalischen Gattung nicht vor. Vor dem Finale eines Heurigenabends gilt halt allezeit immer noch: „Jetzt trink ma noch a Flascherl Wein“ ... Begleitet wird das Duo Czapek vom Jo Roloff Schrammelquintett, und als Heurigenwirtin ist die Katja Brauneis dabei, die musikalisch und auch wienerisch eine ganze Menge zu bieten hat. < Frank Hermann
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„Ich war nie wirklich out, bis ich Ende der 80er-Jahre praktisch schreiend aus dem Schrank gezerrt wurde. Ähnlich wie George Michael“
Marc Almond: Shadows and Reflections (BMG Rights), jetzt erhältlich Marc Almond live, 15.11., 20:00, Admiralspalast
„Dieses Jahr ist ein Meilenstein“ Zum 60. Geburtstag erlebt Kultstar Marc Almond gerade ein unerwartetes Karrierehoch. Anlässlich des 50. Jahrestags der Legalisierung von Homosexualität widmet „The Gallery“ in Liverpool dem schwulen Künstler eine eigene Ausstellung, die Universität von Edge Hill verlieh ihm die Ehrendoktorwürde, BMG gab ihm einen Deal für zwei Alben – sein erster mit einem Major Label in über 20 Jahren –, sein Best-of-Album landete in den britischen Top 10, und nun erscheint seine brandneue Platte „Shadows and Reflections“. Sie enthält das, wofür er schon immer geschätzt wurde: Coverversionen von Klassikern der 60er-Jahre
> Marc, wie kam das neue Album zustande? Ich hätte nie gedacht, dass ich noch mal ein Popalbum machen würde. Für mich ist dieses Jahr wirklich ein Meilenstein. Das letzte Album, das ich für ein Major Label gemacht habe, 1996, war eine so schreckliche Erfahrung, dass ich dachte, ich kann einfach nicht mehr mit einem Major Label zusammenarbeiten. Und ich glaubte mittlerweile auch, ich hätte die Popmusik hinter mir gelassen. Ich habe seitdem ja mehr im Bereich des Experimentellen und des Musiktheaters für kleinere Labels gearbeitet. Bis ich dann mit Tony Visconti zusammenkam (für „The Dancing Marquis“, Anm. d. Red.) und mir die Arbeit mit ihm solchen Spaß gemacht hat, dass ich wieder Lust bekam. Und als das letzte Album, „The Velvet Trail“, so gut lief, hat mich das motiviert weiterzumachen. Dann kam, völlig unerwartet, der Deal mit BMG. Ich glaube, sie hatten ein Interesse daran, mit älteren Künstlern zusammenzuarbeiten, die ein gewisses Œuvre und eine solide Fanbasis haben. Das alles war ein großartiges Geschenk für mich, was Besseres hätte mir zu meinem 60. Geburtstag gar nicht passieren können! Und die Ausstellung? Die fand im Rahmen des 50. Jubiläums der Entkriminalisierung von Homosexualität in Großbritannien statt. Dazu passiert dort gerade sehr viel, die BBC hat extra eine Programmreihe, „Gay Britannia“, eingerichtet. Du bist einer der wenigen Künstler, denen es immer wieder anscheinend mühelos gelingt, den Graben zwischen Mainstream und Underground zu überbrücken. Du hast mit Throbbing Gristle UND Gene Pitney zusammengearbeitet. Ja, das stimmt. Ich denke, das liegt daran, dass ich vorher fünf Jahre auf der Kunsthochschule war, Mitte der 70er. Das war eine tolle Zeit, in der man sich wunderbar verwirklichen konnte. Und Punk war eine großartige Zeit, weil auch für Schwule viele Barrieren eingerissen wurden. Damals gab es eine wirklich unterdrückte schwule Kultur in Großbritannien. Ich war in Filmclubs, wo ich erstmals Filme von Visconti, Jean Genet und anderen sah, die ein schwules Thema oder einen schwulen Subtext hatten. Das Suchen
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nach schwulen Geheimcodes hat mich immer begeistert. Früher musste alles im Verborgenen stattfinden, schwule Clubs waren nach außen unscheinbar, und du musstest an der Tür klingeln, um reingelassen zu werden. Ich fand dieses Verborgene immer sehr aufregend. Wenn mich die Leute zum Thema 50 Jahre Entkriminalisierung von Homosexualität befragen, erwarten sie immer, dass ich erzähle, wie schrecklich früher alles war. Aber tatsächlich war es eine wunderbare Zeit. Es gab immer dieses Gemeinschaftsgefühl. Natürlich gab es viel mehr Repressionen. Aber für mich und meine Kreativität war das sehr gut. Schwul zu sein war ein Abenteuer! Und ich wusste, da gab es ja auch noch diesen Ort, London, von dem ich so viel im Fernsehen gesehen hatte. Dort gab es Soho, das war wirklich fantastisch, das zog mich magnetisch an. Aber selbst im London der 80er gab es die Aids-Krise und den homophoben Clause 28. Auch wenn sich heute viele über einen Rollback sorgen, waren das doch noch viel repressivere Zeiten, oder? Wie muss man sich das im Vergleich zu heute vorstellen? Einerseits waren Dinge wie der Clause 28 natürlich schrecklich, aber auf eine Art war es auch so, dass das die Community zusammengeschweißt hat. Es hat dich als Person sehr gefestigt. Du hattest was, wofür du einstehen musstest. Durch Aids verlor man viele Freunde, aber dadurch wuchs man auch zusammen. Damals war die schwule Community wirklich eine Community. Und ich habe das Gefühl, das ist heute etwas verloren gegangen, dass heute eine Art Nihilismus grassiert. Die ganze Chemsex-Szene zum Beispiel kommt mir sehr nihilistisch vor. Manchmal denke ich, dass das von einem noch immer vorhandenen inneren Selbsthass kommt, den wir nicht haben sollten. Du wurdest in den 80ern zu einer Art Ikone der schwulen Popmusik. Ich habe mich selbst nie als schwule Ikone gesehen. Ich denke, diesen Titel verdiene ich nicht. Ich war nie wirklich out, bis ich Ende der 80er-Jahre praktisch schreiend aus dem Schrank gezerrt wurde. (lacht) Ähnlich wie George Michael – den eine schwule Ikone zu nennen ist einfach lächerlich. Jimmy Somerville dagegen war wirklich tapfer. Der war immer offen schwul. Und im Gegensatz zu Boy George oder zu mir sah er dabei so normal aus. Wenn er öffentlich sagte, er sei schwul, hatte das eine viel größere Wirkung. Du scheinst schon immer eine leichte 60er-Fixierung gehabt zu haben. Das war eben die Zeit, in der mich Popmusik zum ersten Mal beeindruckt hat. Meine Eltern, die recht jung waren, hörten damals viel Popmusik zu Hause, und wir schauten die ganzen Fernsehshows, „Ready Steady Go!“ mit Dusty Springfield, Sandie Shaw, den Stones und so weiter. Und Gene Pitney, Scott Walker, wie attraktiv die waren! Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Anfang der 70er dann, als Marc Bolan und Bowie aufkamen, fing ich auch selbst an, Platten zu kaufen. Die 60er und frühen 70er haben mich musikalisch zu dem gemacht, was ich heute bin! < Interview: Karsten Zang
CASUAL CONCERT KARTEN 20 € & 10 € FREIE PLATZWAHL im Anschluss Casual Concert Lounge ANNA VR Live Act Johann Fanger DJ
RAFFAEL PAYARE dirigiert und moderiert Christiane Karg Sopran BRITTEN ›Quatre chansons françaises‹ für Sopran und Orchester SCHOSTAKOWITSCH Symphonie Nr. 10
Mo 30. Oktober 2017 20.30 Uhr | Philharmonie dso-berlin.de | Tel 20 29 87 11
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FOTO: VINCENT SOYEZ
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Neuland betreten „Gutes geschieht langsam, Böses schnell“, so die ärztlichen Worte an Fred Herschs Partner, als das Leben des an Aids erkrankten Jazzpianisten 2008 am seidenen Faden hing. Hersch überlebte sein Koma und erfuhr auch künstlerisch eine Neugeburt, die er in seinem Memoir mit leichter Feder beschreibt Fred Hersch: „Good Things Happen Slowly – A Life In and Out Of Jazz“, Crown Archetype, 320 Seiten, 22,99 Euro Fred Hersch: {Open Book} (Palmetto Records/Indigo), jetzt erhältlich
> Mit der an ein Wunder grenzenden Geschichte seiner Intensivstation-Odyssee hätte der diesen Monat 62 Werdende locker zwei Buchdeckel füllen können. Doch über die Komplikationen, die die Absetzung langjährig verordneter Medikamente bei ihm auslöste, hat er schon vielfach (unter anderem in der Doku „The Ballad of Fred Hersch“) gesprochen. Und die Nahtoderfahrung verarbeitete er bereits im multimedialen Singspiel „My Coma Dreams“. Der Titel seines Memoirs greift zwar das Ärztezitat auf, doch nehmen die Kapitel, die jene Zäsur behandeln, nur ein Sechstel des Buchs ein. Denn das einstige Wunderkind aus Cincinnati, das mit fünf Jahren intuitiv Filmhits am Kinderklavier nachspielte, als Musiktheorie-versierter Grundschüler erste Kompositionen im LokalTV präsentierte und als Neunzehnjähriger Freizeitpark-Pianist unter Profimuckern (die von „Cars & Girls“ schwärmten) und schwulen Musicalstudenten (die Judy-Garland-Songs trällerten) buchstäblich zwischen den Stühlen saß, hat noch viel mehr zu erzählen, wovon Biografien heterosexueller Jazzer nie Auskunft geben. Vor vier Jahren war der Vibrafonist Gary Burton der erste Jazz-Instrumentalist, der seine Homosexualität autobiografisch thematisierte. Während
sich Burton in den 1970ern äußeren Erwartungen beugte und eine Familie gründete, verheimlichte Fred Hersch seinen Eltern nie, dass er schwul war. Wohl aber seinen straighten Arbeitgebern in der New Yorker Jazzszene, wo er sich in den frühen 1980ern bei vielen Koryphäen als junger Tasten-Tausendsassa empfahl. Ohne Vorbilder im Genre (wäre Hersch der Klassik treu geblieben, hätte es Swjatoslaw Richter sein können) fürchtete er, dass ein Outing das Zusammenspiel nachteilig verändert hätte. Wie absurd sich die Vertuschmanöver gestalteten, zeigt die Anekdote, in der er vom Saxofonisten Stan Getz Besuch erhält und in letzter Sekunde die Zahnbürste seines Lovers aus dem Bad verschwinden lässt. Ein Schlüsselmoment, das Fred Hersch 1993 veranlasste, als Mitinitiator einer Aids-Benefiz-CD bekannt zu geben, seit Jahren selbst HIV-positiv zu sein. Manch Buchungsanfrage wurde dann zurückgezogen, doch es überwogen die loyalen Reaktionen. In den Erinnerungen wird deutlich, dass der lange an sich selbst gestellte Anspruch, keine Konzertofferte auszuschlagen und ein großes Œuvre zu hinterlassen, dem Gefühl der begrenzten Lebenszeit geschuldet war. Seit er die letzte Gesundheitskrise überstanden hat, ist jener Ehrgeiz einer großen Dankbarkeit gewichen und das Vertrauen in den Moment gewachsen. „Start where you are“ – dieses Motto der kanadischen Buddhistin Pema Chödrön ist den 19 Kapiteln vorangestellt, und Herschs jüngste SoloLP „{Open Book}“ zeigt mit der Improvisation „Through the Forest“ exzellent, wie sehr er es beherzigt. Der Zwanzigminüter entstand vergangenen Herbst bei einem Recital in Seoul, als er sich Jetlag-bedingt in fragiler Verfassung befand. Dank der Einsicht, „dass es im Jazz kaum darauf ankommt zu spielen, was man kennt, als vielmehr um die Bereitschaft, sich in Gebiete vorzuwagen, wo man vorher nie gewesen ist“, stellte er sich der Herausforderung. Und wurde mit einer meditativen Echtzeitkomposition belohnt, die sich als Zentralstück seiner aktuellen Balladensammlung (die neben einer weiteren Jobim-à-la-Chopin-Interpretation auch Billy Joels „And So It Goes“ enthält) erweist.< Markus von Schwerin
Musik 41 Honey Dijon lebt derzeit in New York, verbringt aber viel Zeit in Berlin
Honey Dijon: The Best of Both Worlds (Classic Music Company), ab dem 06.10. (Vinyl) bzw. 13.10. (digital) erhältlich
Honeys Welt In der Berliner Szene ist sie vor allem für ihre großartigen DJ-Sets in der Panoramabar bekannt. Doch Honey Dijon kann noch viel mehr – sie ist Aktivistin, Autorin und Darling der internationalen Modewelt. Nun veröffentlicht sie ihr erstes Album
> Zugegeben, die Kombination DJ und Fashion-Ikone gehört zu den deutlich überstrapazierten Bezeichnungen der Clubwelt und ist oft so hohl wie die Person, die damit definiert werden soll. Nicht so im Falle von Honey Dijon, denn neben ihrer Arbeit für Labels wie Louis Vuitton und weltweiten Bookings in Topclubs von Berlin über Tel Aviv und London bis New York zeichnet sich die in Chicago geborene DJ und Produzentin vor allem dadurch aus, dass sie eine Menge zu sagen hat – als Aktivistin für trans* Rechte (im Februar 2017 diskutierte sie mit Terre Thaemlitz und Genesis Breyer P-Orridge im MoMa über Gender und elektronische Musik), als Schwarze Frau und als Autorin für Publikationen wie das internationale Kunstmagazin Artforum, in dem sie kürzlich einen Artikel über Gentrifizierung veröffentlichte. Doch vor allem ist Honey Dijon eine großartige Musikerin und ihr nun erscheinendes Debütalbum „The Best of Both Worlds“ ist, wie bereits der Titel nahelegt, eine der besten House-Platten des Jahres. Zwölf Tracks umfasst das Album, ein Großteil entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Filmmusik-Komponisten Tim K („King Cobra“) – darunter auch die bereits 2015 veröffentlichten Tracks „Burn featuring Jason Walker“ und das jazzige Disco-HouseGeschoss „Thunda featuring John Mendlesohn“. Musikalisch spannt Honey den Bogen von House über Disco und Techno bis hin zum Pop und die Gästeschar ist dabei illuster: Jessica-6-Sängerin Nomi Ruiz veredelt den smoothen Opener „Love Muscle“ und das Reggaeangehauchte „Why“ mit ihrer Stimme, Sam Sparro croont auf der straighten Pop-House-Nummer „Look Ahead“, Cakes da Killa rappt sich durch den Techno-Floorfiller „Catch The Beat“, dann wären da noch Shaun J. Wright & Alinka und etliche andere. Interessant ist hierbei, dass Honey Dijon es trotz etlicher Featurings und stilistischer Vielfalt schafft, dass die Platte nicht komplett auseinanderfällt. Sie präsentiert sich vielmehr als geschlossenes, liebevoll zusammengestelltes Werk, das in Zukunft mit Sicherheit in etlichen Remixen die Tanzflächen der Welt füllen wird. < Jan Noll
Sonntag 29.10.2017 · 20.00 Uhr KONZERTHAUS BERLIN · Kleiner Saal
Organo con stromenti
Foto: Marco Borggreve
CAMERON CARPENTER (ARTIST IN RESIDENCE) Jehmlich-Kleinorgel "Prinzessin" MITGLIEDER DES KONZERTHAUS KAMMERORCHESTERS BERLIN Johann Sebastian Bach Konzert für Orgel, Streicher und Basso continuo A-Dur BWV 1055 Orgelsonate d-Moll BWV 527 Orgelsonate G-Dur BWV 530 Konzert für Orgel, Streicher und Basso continuo E-Dur BWV 1053 Ticket-Hotline 030 · 20 30 9 2101, konzerthaus.de
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Oscar And The Wolf „Infinity“ Debonair/Play It Again Sam/Rough Trade
„Fatherland“ BMG/ADA Warner
> In Belgien ist der schwule Electropop-Künstler Max Colombie alias Oscar And The Wolf längst ein Star, sein Debüt „Entity“ holte Platin, er kassierte Preise und spielte gemeinsam mit Acts wie Rihanna, LCD Soundsystem oder Róisín Murphy in ausverkauften Hallen. Auf seinem zweiten Album, „Infinity“, bewegt sich der Dreampop seines Debüts nun noch deutlicher Richtung R’n’B. Irgendwo zwischen Sohn und Blood Orange oszillieren die recht getragen arrangierten Stücke, die einen weiten Raum lassen für Colombies soulige, mitunter aber etwas knödelnde Stimme. <
> Bloc-Party.-Frontmann Kele Okereke war nie gut darin, sich festzulegen. Solokünstler, Bandboss, DJ, mal Indierocker, mal House-Produzent oder Electropopper. Was sich unter vielseitig verbuchen ließ, solange die Releases so gut waren wie sein Solodebüt „The Boxer“ (2010), House-Tracks wie „God Has A Way“ (2013) oder die ersten drei Bloc-Party.-Alben, wirkt in den letzten Jahren nur noch orientierungslos. Vorläufiger Tiefpunkt ist nun das sturzbiedere, von Folk, Soul und Blues getragene Album „Fatherland“. Während akustische Exkursionen häufig Interessantes über Musikacts verraten, die sonst mit massiver elektronischer Produktion arbeiten, legt „Fatherland“ bei Okereke vor allem Unvorteilhaftes frei: Er erscheint hier unverhüllt als schnarchiger Songwriter und mittelmäßiger Sänger. <
2 Maaßenstraße 8, Berlin Schöneberg Fr.: 111:00 1:00 - 19:30 Uhr Di - Fr.: Uhr,, Sa.: 1111 - 16 Uhr Tel. 217 52 775, www.extrascharf-optik.de www.extrascharf-optik.de Tel.
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Kele Okereke
Madonna
Kelela
„Rebel Heart Tour“ Semtex/Eagle Rock/Universal
„Take Me Apart“ Warp Rec./Rough Trade
> Reflexhaft wie das Amen in der Kirche veröffentlicht Madonna nun Livealbum und DVD zu ihrer „Rebel Heart Tour“ von 2015/16. Während die erste Hälfte erwartbar zwischen Samurai-Kitsch, ketzerischen Sexnonnen und mitunter halsbrecherischen akrobatischen Einlagen changiert, kommt in der zweiten Hälfte beinahe so was wie Authentizität auf. Highlights sind dabei sicherlich das von Ukulele begleitete „La vie en rose“ und die im Stil des frühen Hollywoodglamours inszenierten Songs „Music“, „Candy Shop“ und „Material Girl“. Hübsch, aber mal ganz ehrlich: Wie viele Konzertmitschnitte von Madonna braucht der Mensch? <
> Das Private ist politisch. Abgegriffener Spruch, aber zum Debütalbum der US-Künstlerin Kelela, die bereits als Hoffnung des R’n’B gefeiert wird, passt er. Zwar dreht sich „Take Me Apart“ vornehmlich um die Liebe, aber immer – und das ist Kelela wichtig – aus ihrer Perspektive als von Marginalisierung und Diskriminierung betroffener Schwarzer und queerer Frau. Musikalisch lagen die Erwartungen nach dem düster-elektronischen Vorabtrack „LMK“ hoch, schlussendlich aber kann die etwas zähe Platte im Vergleich zu anderen Future-R’n’B-Acts wie FKA twigs nur bedingt überzeugen. < Texte: jano
Musik 43
FOTO: MARCUS WITTE
Zum 20. Geburtstag von Janet Jacksons Klassiker „The Velvet Rope“ (1997) war es unserem Opernspezialisten – dem Journalisten Eckhard Weber – ein Bedürfnis, über eines seiner liebsten Popalben der 90er-Jahre zu schreiben
Drehmoment mit Eckhard Weber > Lange Zeit, das muss ich zugeben, war mir Janet Jackson nicht sonderlich aufgefallen. Ich hatte sie bloß als „kleine Schwester von …“ auf dem Schirm. Und die Sachen von Michael fand ich mittlerweile sowieso zu sehr Kinderkram. Außerdem hatte ich mich Mitte der 90er aus dem Pop abgemeldet und in Spanien ein Jahr lang Oper und anderes erforscht. Zurück in Köln dann die Epiphanie: Bei einem Freund aus dem Sportverein Janus entdeckte ich Janet Jacksons neue CD „The Velvet Rope“: kein Dancefloor-Einerlei, sondern ein reifes Konzeptalbum, eine ambitionierte Mischung aus Pop, R’n’B, Hip-Hop, Electro, Drum’n’Bass und sogar Einflüssen aus indonesischem Gamelan. Mit Musique-concrète-Elementen wie einst auf Pink Floyds legendärer „Dark Side of the Moon“. Hier, bei Janet, MG-Salven, Telefongespräche, Tastengeräusche, Flugzeuglärm, Dampfloksignale, U-Bahn-Rauschen, Bachmurmeln, Vogelgesang. Zudem über die Tracks verstreut wiederkehrende Sounds, Figuren, Motive – wie Bausteine einer Sinfonie. Gleich der suggestive Titelsong „Velvet Rope“ hat Sogwirkung, ausgefeilte Sounds über einem breit pulsierenden Beat mit der betörenden E-Violine von Klassikstar Vanessa Mae. Und obwohl ich kein Freund von Hip-Hop bin – mir ist das zu geschwätzig –, hat mich das glutvolle Duett mit Q-Tip, „Got Til It’s Gone“, sofort eingenommen: der Kontrast zwischen hartem Drumset und softem Keyboard mit den Samples aus Joni Mitchells 70er-Umweltschutz-Song „Big Yellow Taxi“, hier umgemünzt auf die Liebe. Aber das tollste Hörerlebnis für mich: Janet goes queer! Und zwar gleich mehrfach! Da wäre die lesbische Lesart von Rod Stewarts Schmuseklassiker „Tonight’s the Night“. Dann mein Favorit des Albums bis heute, das experimentelle Jazz-Funk-Energiepaket „Free Xone“, wo verschiedene Paarkonstellationen durchgespielt werden, „One rule/No rules/One Love“. Und schließlich die Community-Hymne „Together Again“, die auf keiner Party im Kölner SchULZ fehlen durfte, Trauerarbeit, eine Liebeserklärung an die an Aids gestorbenen Freunde. Wirkt noch immer: „I‘ll never forget … Say it loud and proud“. Oder das federnd vorwärtstreibende „My Need“ mit zarten BDSM-Andeutungen und bitonalen Akkorden. Was Janet über Liebe und Beziehungen singt, ist lebensklug und hat mich seitdem begleitet. Diesen Monat ist es 20 Jahre her, dass sie das Album veröffentlicht hat. Für mich noch immer eines der besten der 90er, aus dem ich bis heute von Zeit zu Zeit meine Dosis brauche. <
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FOTO: PORNFILMFESTIVAL
SIEGESSÄULE präsentiert die Weltpremiere des Films „Berlin Drifters“
Im Dutzend geiler SIEGESSÄULE präsentiert das 12. Pornfilmfestival vom 24. bis zum 29. Oktober, das euch auch in diesem Jahr wieder queere Highlights en masse bietet SIEGESSÄULE präsentiert 12. Pornfilmfestival Berlin, 24.–29.10., Moviemento, Spektrum, Altes Finanzamt, pornfilmfestivalberlin.de Festivalparty, 28.10., 23:00, Prince Charles Alle queeren Termine zum Pornfilmfestival im Programmteil
PorYes Feminist Porn Award Europe, 20.–23.10., verschiedene Locations, PorYes Preisverleihung, 21.10., 20:00, HAU, poryes.de
> Das Pornfilmfestival in Berlin lockt alljährlich mit einem satten Angebot von Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilmen ins Kreuzberger Kino Moviemento und seit 2016 in den Art Space Spektrum, der sich in der Nähe befindet. Im 12. Jahr gibt es ein zusätzliches Schmankerl: nämlich einen Tag mehr Zeit für Filme über Sex, Liebe und Lust. Maßgeblich am Erfolg des Festivals beteiligt ist die Moviemento-Crew, die gekonnt für die entspannte Atmosphäre sorgt. Die Devise für die ProgrammmacherInnen ist „anything goes“, was auch für die Crowd gilt, egal ob sexpositiv, queerfeministisch, bi-curious oder extra weird. Wie immer sind der weibliche Blick auf Sexualität, die gesellschaftlichen Machtverhältnisse und Geschlechternormen zentrale Themen des Pornfilmfestivals. Émilie Jouvets „My Body My Rules“ beispielsweise entlarvt das gesellschaftlich vorherrschende Schönheitsdiktat, unter dem vor allem Frauen zu leiden haben, durch drastische Gegenentwürfe. Eröffnungsfilm ist dieses Jahr „Les prédatrices“ von der feministischen, französischen Pornofilmregisseurin Ovidie, ein bizarrer lesbischer Szenenreigen ohne Dialoge, dafür mit umso intensiveren Bildern. Eine Gang sexhungriger Frauen nimmt sich, was sie – sexuell – braucht. Die Doku „Pornocracy“ ist Ovidies zweiter Festivalbeitrag. Darin untersucht sie Strukturen, Macht- und Einkommensverhältnisse in der Welt der Online-Pornoplattformen. Als Abschlussfilm gezeigt wird „Pieles“, der bei der Berlinale 2017 lief und bei dem es um Körperbilder geht, die gängige Sehgewohnheiten aushebeln, auch im Hinblick auf die Lage von Sexualorganen ... SIEGESSÄULE präsentiert dieses Jahr „Berlin Drifters“ des japanischen Duos Kôichi Imaizumi und Hiroki Iwasa. Ein zweistündiger saftiger Porno-Trip quer durch Berlin, der keine visuellen Gelüste offenlässt. Die schwulen Jungs haben sichtlich und hörbar Spaß aneinander.
Viele Filme gewähren Blicke hinter die Kulissen des Sexgeschäfts. In „Strawberry Bubblegums“ stellt Teenagerin Lucy fest, dass ihre Mutter Paula (Jasmin Tabatabai!) einst unter dem Namen Vicky Venus Pornos gedreht hat. Lucy macht sich in der abgehalfterten Pornoszene auf die Suche nach ihrem Erzeuger, was sarkastisch und mit Situationskomik inszeniert ist. Einige Filme widmen sich bekannten Namen aus dem Business. Um Brent Corrigans Aufstieg zum ersten Online-Pornstar geht es in „King Cobra“ mit James Franco und Christian Slater: Den Machtkämpfen unter den Pornobossen, wem die Marke Brent und dessen Schwanz und Körper eigentlich gehören, folgen bald Mordgelüste ... Im Programm ist zudem eine Doku über den blonden „Kurvenstar“ Cicciolina – das Pseudonym der Schauspielerin Ilona Staller –, die trotz Sex-Appeal oder gerade deswegen stolz im italienischen Parlament saß. Dazu passend enthüllt „Mansfield 66/67“, wie wenig die „Sexbombe“ Jayne Mansfield im Grunde dem Klischee vom dummen Blondchen entsprach, als das sie vermarktet wurde. Gelegenheit zum Wieder-Sehen gibt es mit den lesbischen Filmen „Below Her Mouth" oder „Die Taschendiebin“. Und es läuft der SciFi-Porno „Fluidø“ mit ausufernden Masturbationsszenen, der bei der Berlinale eher zwiespältig aufgenommen wurde. Sexploitation oder eine weitere Facette der Körperkunst? Das kann das Publikum ja selbst überprüfen. < Frank Hermann
FOTO: SALLY B.
Film 45
Kein Schema F Um ein Zeichen gegen den Sexismus der Pornoindustrie zu setzen, wurde 2009 in Berlin der feministische Pornfilmpreis PorYes ins Leben gerufen. In diesem Jahr findet die Verleihung am 21.10. erstmals im HAU statt. Wir sprachen mit der PorYes-Initiatorin und Porn-Aktivistin Laura Méritt
> Unter den Nominierten in diesem Jahr sind wieder sehr viele queere Aktivistinnen und Künstlerinnen wie Bishop Black oder Sky Deep. Inwieweit hängen die feministische und die queere Pornoszene zusammen? Feministischer Porn erfüllt bestimmte Kriterien, eines ist die Darstellung von Gender-Vielfalt und die Auflösung von Stereotypen wie Körper, Alter, Kultur, Fähigkeiten usw. Das überschneidet sich teilweise mit queer Porn. Weitere Anforderungen sind Konsens und Fairporn. Feminist Porn ist ein wichtiger Bestandteil der Frauenbewegung. Jeder PorYes-Award präsentiert VertreterInnen verschiedener Generationen. Was bedeutet feministischer Porno für dich? Konkret heißt das für mich, traditionelle Genregrenzen zu überschreiten – der Award findet zum Beispiel jetzt im Hebbel-Theater statt –, die sexuelle Dramaturgie zu hinterfragen, festgefahrene Darstellungen und Zuordnungen spielerisch aufzulösen. Und die sexuelle Kommunikation im Film und in den Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Schauende werden inspiriert, ihr eigenes Blick- und Sexual-
verhalten zu betrachten und wenn gewünscht zu erweitern. Wie groß ist das Interesse daran? Gerade in der queeren Szene ist das Interesse an diskriminierungsfreien Pornos sehr hoch, weil sie sich selbst ja viel mit Machtgefällen beschäftigt. Die sexPositive Bewegung erfährt aber allgemein großen Zulauf, weil es jenseits der Sexualisierung im Sinne von Kommerzialisierung relativ wenig spannende Angebote gibt. Wie wichtig ist queerer und feministischer Porno heute im Vergleich zu früher? Queerfeministische Pornos haben es geschafft, Kategorien zusammenzubringen, in denen vorher LGBTIQA-Personen als Perverse aufgeführt waren. Das ist schon mal eine Auflösung, die der Feminismus immer als Ziel formuliert hat. Jetzt arbeiten wir an der Vielfalt der Darstellung von Sexualität bzw. daran, dass Sexualität viel mehr sein kann als Penetration und Masturbation nach Schema F. < Interview: Walter Crasshole
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46 Film
FOTO: JOSEF PERSSON
Tom of Finland wird gespielt von dem in Helsinki geborenen Schauspieler Pekka Strang
Tom of Finland, FIN/S/D/DK/USA 2017, Regie: Dome Karukoski, mit Pekka Strang, Jessica Grabowsky, ab 05.10. im Kino SIEGESSÄULE präsentiert Screening von „Tom of Finland“ beim Pornfilmfestival 2017, 25.10., 16:00, Moviemento
Butch is beautiful Tom of Finlands Zeichnungen von hypermaskulinen Lederkerlen und Sex zwischen Männern haben ab den 70ern die schwule Subkultur entscheidend geprägt. Wie es dazu kam, erzählt das Biopic „Tom of Finland“ unter der Regie des Finnen Dome Karukoski, das u. a. auch an Schauplätzen in Berlin gedreht wurde. SIEGESSÄULE-Verlegerin Manuela Kay über eine schwule Legende
> Der schwule Lederkerl an sich ist im Grunde eine Comic-Figur. Was zunächst despektierlich klingt, ist allerdings nicht nur die volle Wahrheit, sondern auch eine tolle Geschichte. Und die wurde nun endlich verfilmt. Sie nimmt ihren Anfang nicht dort, wo es zu vermuten wäre, in schwulen Metropolen wie Berlin oder New York, sondern in der ländlichen Einöde Finnlands. Dort kehrt in den 1940er-Jahren ein junger Mann mit großem zeichnerischem Talent und noch größerer Sehnsucht nach körperlicher Nähe zu anderen Männern aus dem Zweiten Weltkrieg zurück in seine triste Welt. Vom Krieg traumatisiert und zugleich von den vielen Begegnungen mit Männern in Uniform inspiriert flüchtet sich der Mittzwanziger in Fantasien von „perfekten“ Kerlen mit ebensolchen Körpern in aufreizenden Uniformen. Als Schwuler hat er im konservativen
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Film 47
Finnland nichts zu lachen, ja Homosexualität ist dort bis 1971 verboten. Doch in der Fantasie des jungen Zeichners mit dem Namen Touko Laaksonen ist alles erlaubt. So zeichnet er Männer in Polizeiuniformen, in Militäruniformen oder in glänzendes Leder gehüllt, immer sehr butch, sehr maskulin, extrem kantig und muskulös, und vor allem was ihre Genitalien angeht, eher überdimensioniert. Bis in die 60er-Jahre hinein ahnt Touko nicht, dass er eine ganze Generation von schwulen Männern so nachhaltig und stilprägend beeinflussen wird. Erst als seine Zeichnungen in den USA erscheinen und ihm 1971 den großen Durchbruch als der Erotikzeichner „Tom of Finland“ bescheren, wird klar, dieser Mann hat nicht weniger als eine schwule Revolution ausgelöst. Wer nun erwartet, im Biopic „Tom of Finland“ viele sexy Szenen zwischen Muskeltypen in Leder zu sehen, wird enttäuscht werden. Vielmehr geht es um die absolute Einöde und Tristesse, aus der heraus Toms Fantasien und Zeichnungen entstanden. Die verklemmte, miefige Stimmung, in der ihm nur die Gedankenwelt blieb, und auch seine langjährige geheime Liebesbeziehung zu seinem Langzeitpartner Nipa sind eher das Gegenteil von den sexy Bildern, die man mit den gängigen Tom-of-Finland-Zeichnungen verbinden mag. So kommt der Film genau wie seine Hauptfigur sehr grau und unspektakulär daher. Und damit trifft er haargenau die Atmosphäre, die unbedingt nötig war, um diese einzigartigen Männerfantasien entstehen zu lassen. Ebenso wie auch der Schöpfer der ikonischen Männerfiguren – trotz erotischem Fetisch für Leder und Uniform – so gar nicht war wie seine jederzeit sexbereiten „Über-Männer“. Und das ist die Stärke des Films, kein Voyeurismus wird hier bedient, keine grelle schwule Sexfantasie wird gezeigt, sondern der krasse Gegensatz zwischen Wunsch und Wirklichkeit im Leben vieler schwuler Männer, der damals und teilweise vielleicht auch heute noch Gültigkeit besitzt. Dass sich eine ganze Generation von Schwulen so genau in ihrem Stil und Aussehen an Zeichnungen eines weitgehend unbekannten Finnen orientierte, diese Bilder eins zu eins für sich übernahm und das Aussehen der Figuren so detailliert imitierte, zeigt, wie wenig Bilder von schwulem Sex und schwulem Dasein es seinerzeit gab. Es zeigt auch, wie groß das Begehren nach Maskulinität und offen zur Schau gestelltem machohaftem, ja überzeichnet männlichem Gehabe war. Die Lust am fast schon archaisch „Urmännlichen“, wie sie in den Tom-of-Finland-Zeichnungen zu finden ist, strahlt eine so große Souveränität und sexuelle Freiheit aus, dass niemand schwul, ja nicht mal männlich sein muss, um sie sexy und begehrenswert zu finden. In ihrer übertriebenen erotischen Freizügigkeit und Selbstverständlichkeit sind diese Bilder eine Offenbarung für alle, die sie sehen – um diese Faszination zu verstehen und zu spüren, muss man auch nicht auf Leder, Uniform oder Fetisch stehen. Der Wunsch nach der Freiheit und danach, genau das auszuleben, was unmöglich und grenzenlos scheint, eine zügellose und selbstbestimmte sexuelle Freizügigkeit, die man schon am Aussehen der Beteiligten sofort erkennt, reicht, um in die Welt des Tom of Finland einzutauchen und diese Sprache zu verstehen. Genau deshalb haben Menschen auf der ganzen Welt Glanz in den Augen, sehen sie die Tom-of-Finland-Bilder. Denn sexuelle Freiheit hat – auch wenn das gerade im Zusammenhang mit dem schwulsten aller schwulen Ikonografen überraschend anmuten mag – weder eine sexuelle Orientierung noch ein klares Geschlecht. Es geht um die Lust am Wollen, darum, das Unmögliche doch auszuleben. < Manuela Kay
25.10.17 20:00 Uhr Dr. Gisela Wolf Queers und Substanzgebrauch Veranstaltungsort Wilde Oscar im Lebensort Vielfalt, Niebuhrstrasse 59 / 60 10629 Berlin
Substanzgebrauch und Suchterkrankungen stellen in queeren Communitys ein bedeutsames Gesundheitsrisiko dar. Nicht nur, weil queere Personen nach aktuellen Studien häufiger von Abhängigkeitsproblematiken und deren Folgen betroffen sind, sondern auch, weil sie auf eine Tradition trans*- und homofeindlicher Vorannahmen treffen. Ausführlichere Infos zur Veranstaltung unter mh-stiftung.de/aktuell
DIE VERANSTALTUNG IST EINE KOOPERATION DER DEUTSCHEN AIDSHILFE E.V., DER SCHWULENBERATUNG BERLIN UND DER BUNDESSTIFTUNG MAGNUS HIRSCHFELD.
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48 Film
God’s Own Country, USA 2016, Regie: Francis Lee, mit Josh O’ Connor und Alec Secareanu (Foto), ab 26.10. im Kino
FOTO: CAPELIGHT PICTURES
SIEGESSÄULE präsentiert Preview bei MonGay, 23.10., 22:00, Kino International
Unter Schafen „God’s Own Country“ ist mehr als einfach nur ein weiterer Film über schwule Liebe unter Schafbauern. Francis Lees Debüt ist so schroff wie die Landschaft, in der es spielt, und reagiert unaufdringlich auf die politische Stimmung im Brexit-England > Spätestens wenn Gheorghe mit geschickten Handgriffen einem verendeten Lamm das Fell abzieht oder Johnny einer Kuh Geburtshilfe leistet, fragt man sich als Zuschauer: Ist das hier jetzt eine Doku über das harte Farmerleben in Nordengland oder wirklich ein Spielfilm? Wenn die inzwischen etwas abgedroschene Bezeichnung „authentisch“ zutrifft, dann auf diesen Film. In Francis Lees autobiografisch gefärbtem Spielfilmdebüt scheint wirklich alles unverstellt, echt und wahrhaftig zu sein: diese umwerfende und zugleich unwirtliche, fast menschenleere Landschaft in West Yorkshire; das karge, unerbittliche Leben auf den kleinen Farmen wie jene, die Johnny (Josh O’Connor) seit dem Schlaganfall seines mürrischen Vaters ganz allein versorgen muss. Das raue Wetter, die Einsamkeit und Armut – das alles scheint die Menschen hier geprägt zu haben. Man redet nicht viel, schon gar nicht über Gefühle. Johnny nutzt die Fahrt zum Viehmarkt in der nächstgelegenen Stadt zum schnellen schwulen Sex auf einer Männertoilette und ertränkt ansonsten seine Unzufriedenheit in Alkohol. Dem Saisonarbeiter Gheorghe (Alec Secareanu), den sein Vater angeheuert hat, misstraut er von der ersten Minute. Für Johnny ist dieser rumänische Gastarbeiter einfach nur ein „Zigeuner“. Johnny, so könnte man vermuten, hat für den
Einen Überblick über alle queeren Kino- und DVD/Blu-Ray-Starts im Monat Oktober gibt es auf SIEGESSÄULE.DE
Brexit und vielleicht sogar für die UKIP gestimmt. Dieser Migrant aber lässt sich nicht alles gefallen, mehr noch: Er hilft Johnny den Hof zu retten. Und so, wie hier das Thema Fremdenfeindlichkeit unaufdringlich und eher unterschwellig verhandelt wird, genügt Francis Lee ein einziger Satz von Gheorghe, um die Homophobie in seiner Heimat anzudeuten. Und nicht viel mehr benötigt Johnnys Großmutter, um ihrem Enkel zu verstehen zu geben, dass sie durchaus erkannt hat, was sich da zwischen ihm und dem Saisonarbeiter entwickelt hat, und dass sie dies akzeptiert. Jede noch so kleine Geste, jeder Blick verrät mehr, als es mit Worten auszudrücken wäre. Wie sich diese beiden Männer einander annähern, wie es Gheorghe gelingt, diesen harten emotionalen Panzer aufzusprengen, den Johnny umschließt, das ist ein auch für den Zuschauer geradezu schmerzhafter Prozess. Das ist nicht nur zu Herzen gehend, sondern eine großartige inszenatorische wie darstellerische Leistung. Nach „Beautiful Thing“, „Pride“ und „Weekend“ gibt’s nun also noch einen britischen Film für die schwulen All Time Favourites. PS: Und wer sich fragt, warum die beiden Hauptdarsteller so routiniert Steinmauern reparieren und Schafe schlachten können – Francis Lee hatte sie zur Vorbereitung zu einem mehrwöchigen Praktikum am Drehort verdonnert. Sehr erfolgreich, wie man sehen kann. < Axel Schock
Film 49 ausgehDörte (41) hat eine Wassermelone getragen
FOTO: ALEXANDER HEIGL
Zum dreißigsten Jubiläum von „Dirty Dancing“ wird der Film am 8. Oktober in verschiedenen Berliner Kinos gezeigt
Queering the Screen > Der Film „Dirty Dancing“ öffnete mir die Augen. Hatten es zuvor Rollenspiele in den Abendkleidern meiner Mutter und die beinahe hysterische Faszination für „She-Ra – Princess of Power“-Puppen noch nicht geschafft, so wurde es mir nach einem Kinobesuch irgendwann im fernen Jahr 1987 unmissverständlich klar: Ich bin stockschwul. Aber wieso half mir ausgerechnet „Dirty Dancing“, dieser ziemlich heterosexuelle Liebesfilm, bei dieser Erkenntnis? Ich fand weder Patrick Swayze geil, noch wirkte die glanzlose weibliche Hauptrolle Baby (Jennifer Grey) irgendwie anziehend auf meine nach glamourösen Diven dürstende Gefühlswelt. Die Antwort ist wohl eher in der Art und Weise zu suchen, wie dieser Film 1987 von der breiten Öffentlichkeit rezipiert wurde. Die Comingof-Age-Tanzschnulze, deren Handlung im Sommer 1963 in einem jüdischen Urlaubsresort der Catskill Mountains angesiedelt ist, wurde vor allem als eines betrachtet – als „Frauenfilm“. „Einen weiblichen feuchten Traum“ nannte Kritiker David Denby den Film seinerzeit despektierlich in der New York Times und verortete damit alle Menschen, die wie ich diesen Film so oft sahen, bis sie jedes Wort mitsprechen konnten, in recht sexistischer Art und Weise im Bereich des angeblich „weiblichen“ und damit emotional „weichen“. Diese Einordnung des Films – die von einem Großteil der Presse und Öffentlichkeit vorgenommen wurde – ignorierte die feministischen und emanzipatorischen Aspekte des Plots (kein stigmatisierender Umgang mit dem Thema Abtreibung, Infragestellung konservativ-sexistischer Frauenbilder, repräsentiert durch Babys Schwester Lisa u. a.) bewusst, die Kategorie „weiblich“ diente hier vor allem seiner Abwertung. Nicht unerheblich bei dieser Argumentation wog wahrscheinlich die Tatsache, dass mit Eleanor Bergstein und Linda Gottlieb als Drehbuchautorin beziehungsweise Produzentin die wesentlichen Positio-
Dirty Dancing, USA 1987, Regie: Emile Ardolino, am 08.10. im Kino
nen im Entstehungsprozess des Films von Frauen besetzt waren. „Während ich im Kinosaal saß und vor mich hin grummelte, was für ein Quark der Film doch sei, lächelten um mich herum die Frauen die Leinwand an“, schrieb Denby weiter in seiner Filmkritik. Und ganz ohne Frage: Ich war eine von ihnen. Ich heulte, schmachtete, drehte zum ersten Mal in meinem Leben hormonell richtig frei. Die Variety schrieb dazu passend: „ein oberflächlicher, aber harmloser Teenie-Herzbrech-Film, der junge Mädchen reizen soll“. Doch nicht nur die Presse war sich einig, auch in meinem heteromännlichen Umfeld bestand kein Zweifel: Dieser Film ist nichts für „richtige Männer“. Meiner damaligen Begeisterung für „Dirty Dancing“ vor allem in der Schule offen Ausdruck zu verleihen – ich kritzelte das legendäre Logo des Films auf meine Rucksäcke und Federmäppchen, verschlang die beiden Soundtrack-Alben, hatte Buttons, Poster und sogar ein „Dirty Dancing“-Magazin, in dem die Geschichte mit Filmstills als Fotoroman nacherzählt wurde – machte mich also verdächtig. Wie kann ein frühpubertärer Junge nur so auf diesen „Mädchenfilm“ abgehen? Eine Frage, die sich nicht nur mein Umfeld stellte, sondern ich mir selbst ebenso, während ich das hundertste Mal zum Song „Hungry Eyes“ vom Soundtrack-Album in meine Kissen flennte. Mir dämmerte, dass ich nicht heterosexuell bin. Ich wusste es im Grunde, auch wenn es zu meinem Coming-out dann noch ein paar Jahre dauerte. Die heteronormative und heterosexistische Zuschreibung der Gesellschaft bezüglich eines Films und seiner RezipientInnen hatte mich in eine Ecke gedrängt, in der mir keine andere Möglichkeit blieb, als mich mit Fragen nach meiner sexuellen Identität auseinanderzusetzen. Und dieser Prozess war irritierend und schmerzhaft. Doch was mich damals mit Scham erfüllte, erfüllt mich heute mit Stolz. Und nicht nur deshalb werde ich Anfang Oktober ins Kino gehen, um dort „Dirty Dancing“, meinen Coming-out-Film, endlich wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Fuck heterosexual norms, nobody puts Dörte in the corner! <
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50 Buch
FOTO: ERIC BROWN
Der Autor Paul Russell
Der große Schwarm Der traditionsreiche Hamburger Männerschwarm Verlag feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsmonat Oktober finden dazu zwei Veranstaltungen statt, eine davon in Berlin. Zudem erscheint mit „Brackwasser“ ein neuer Roman von Paul Russell, einem Autor, dem der Verlag zurzeit im wahrsten Sinne des Wortes verfallen ist
Paul Russell: „Brackwasser“, Männerschwarm, 256 Seiten, 24 Euro „25 Jahre Männerschwarm Verlag“, Gespräch mit Joachim Bartholomae und Detlef Grumbach, 07.10., 20:00, Eisenherz
> Bereits im Januar dieses Jahres erschien bei Männerschwarm das viel gelobte Buch „Das unwirkliche Leben des Sergej Nabokow“ von Paul Russell. Nun folgt mit „Brackwasser“ direkt das nächste Werk des US-amerikanischen Autors. „Ich habe noch nie zuvor gleich Verträge für zwei Bücher in Folge unterzeichnet“, sagt Joachim Bartholomae, neben Detlef Grumbach der zweite Verleger von Männerschwarm, im Gespräch mit SIEGESSÄULE. Eine Aussage, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann, wenn man bedenkt, dass sich in der nunmehr stolzen langjährigen Verlagsgeschichte Autoren wie E. M. Forster, Edmund White oder Ralf König im Repertoire angehäuft haben. „Das war ähnlich wie bei Alan Hollinghurst“, fährt Joachim fort. „Sobald man die ersten zwei Sätze gelesen hatte, wusste man, dass es ein gutes Buch wird. Er ist ein Autor, in den ich mich richtig verliebt habe“, und fügt augenzwinkernd hinzu, „obwohl er Bart trägt.“ „Brackwasser“ ist ein elegischer Roman, den Russell bereits im Jahr 1990 zu Papier gebracht hat. Er spielt in den 80ern in Poughkeepsie, einem Vorort von New York. Im Mittelpunkt steht das Trio um Anatole, Lydia und Chris. Während Anatole und Lydia sich schon von Kindesbeinen an kennen und offenbar unzertrennlich sind, gehört Chris erst seit etwas über zwei Jahren zu ihrer Clique, nachdem ihn Anatole auf dem Weg nach Hause am Bahnhof anflirtete. Doch egal, wie sehr ihm Anatole in der Folgezeit den Hof machte,
Chris gab ihm nicht nach. Inzwischen scheinen alle drei ihren Frieden miteinander gemacht zu haben, sind gute Freunde und betrinken sich Nacht um Nacht in der immer selben Bar, während um sie herum die Punkkids feiern und die drohende atomare Apokalypse wie ein Damoklesschwert über ihnen hängt. Doch dann tritt Leigh, „der junge Gott der Fußgängerzone“, in ihr Leben und verändert alles innerhalb kürzester Zeit. Einfach weil er ist, wie er ist: cool, lässig, perfekt, eine makellose Hülle, deren Charme sich niemand entziehen kann. Selbst Chris, der die Rolle des Unnahbaren für sich perfektioniert hat, erwischt sich immer wieder dabei, wie er an Leigh denkt. Langsam, aber unaufhaltsam tritt die Katastrophe ein. Ganz gleich, was für Geheimnisse Chris, Lydia und Anatole voreinander hatten, die sie aus guten Gründen tief in sich vergraben hielten, Leigh kitzelt sie aus ihnen heraus. Nur, was gewinnen sie dabei? Wahre Liebe? Leighs Körper? Seine Schönheit, um sie der Außenwelt wie eine Trophäe vorzuführen? Gekonnt spielt Russell mit diesen Fragen und kreist dabei außerdem um die Erkenntnisse: Ganz gleich, welche Gründe das eigene Handeln motivieren, man bleibt trotzdem alleine. Niemand kann aus seiner Haut heraus. Und niemand nimmt einem den Schmerz ab, den man in der Vergangenheit in sich angehäuft hat. Man hört es heraus: Es ist alles andere als ein heiteres Buch. Aber ein lesenswertes. Es fängt das zeitlose Lebensgefühl junger Menschen ein, das zwischen Verlorensein und Sehnsucht changiert, zwischen Begehren und den Enttäuschungen, welche die Suche nach der Liebe mit sich bringt. Auch der Folgeroman, „Über den Wolken“, der die Figuren um Anatole & Co wieder aufgreift, wird bei Männerschwarm erscheinen und ist für das nächste Frühjahr eingeplant, wie Joachim freudig verrät. „Diesen Roman hat Russell 2015 beendet. Also 25 Jahre später. Das passt doch ganz gut“, erklärt Joachim und spielt auf den eigenen Verlagsgeburtstag an. „Früher hätten wir nie gedacht, dass wir mal so tolle Bücher bekommen“, fügt er rückblickend noch hinzu. Er meint damit Autoren wie Herman Bang oder Stephen Spender, die einst bei der Mainstream-Konkurrenz verlegt worden waren. Nun hat sich Russell noch mit dazugesellt. Glückwunsch! < Roberto Manteufel
FOTO: UNIVERSAL MUSIC
Buch 51
Emily Herbert: „George Michael: Sein Leben 1963–2016“, Overamstel, 224 Seiten, 20 Euro
Stunde der Geldmacher Letztes Weihnachten verstarb überraschend George Michael. Innerhalb kürzester Zeit erschienen einige Biografien über den Popstar. Es scheint, als ginge es dabei weniger um ihn selbst als vielmehr darum, noch Gewinn aus seinem Tod zu schlagen
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> George Michael. Eine Biografie. Erst mal Grund zur Freude, dass es ein Buch über das Popidol gibt, das auch schon vor seinem Comingout für viele schwule Jungmänner eine Identifikationsfigur war. Das Buch von Emily Herbert schildert die Entwicklung vom pummeligen Jungen mit dicker Brille zum Boybandwunder mit Wham! bis hin zum Sexsymbol mit „Faith“ und „Freedom“. Dann der beginnende Abstieg, der Umschwung zur Skandalnudel mit Klappenaffären, Festnahmen und Drogenproblemen. Immer wieder wird darauf hingewiesen, wie unglücklich der Popstar gewesen ist, auch wegen seines lang hinausgeschobenen Coming-outs. Fortwährend beschwört Herbert „die Dämonen“, denen er ausgeliefert war. Mal war es die Depression, mal die nicht eingestandene Homosexualität, dann wieder die promisk ausgelebte. Lauter Dämonen, die ihm das Leben schwer machten. Und seine Liebesbeziehungen? „Gerade als George das lang ersehnte Glück mit einem anderen Mann gefunden hatte, zerstörte die große Plage der 80er und 90er dieses Glück und gleich auch noch die Gesundheit und das Leben seines Partners – Aids“, heißt es da zum Beispiel. Das Ganze ist Berichterstattung à la Yellow Press, denn trotz aller Behauptungen hat man nicht das Gefühl, dass die Autorin dem Star irgendwie näher kommt. Zitiert wird reichlich aus allen möglichen Interviews, die George Michael jemals gegeben hat. Oft wird es unfreiwillig komisch, wenn Herbert die Leiden des Stars erläutert. Nachdem sie sich etwa über Depression und Hypochondrie geäußert hat, schildert sie: „Auch sein geliebter Hund wurde älter, und um sich über den zwangsläufig bevorstehenden Verlust hinwegzutrösten, kaufte George sich einen kleinen Welpen. Am Ende ertrank der Welpe in der Themse, und der alte Hund starb sowieso. Es war der reinste Albtraum.“ Ein Albtraum ist ebenso, wie lapidar die Autorin die letzten Lebensjahre des einstigen Idols abhandelt, indem sie sämtliche Vor- und Unfälle unter Drogeneinfluss aneinanderreiht wie an anderen Stellen die Chartsplatzierungen seiner Alben. Es drängt sich der Verdacht auf, dass Herbert nach der Verkaufsauflage geschielt hat, als sie ziemlich schnell nach Michaels tragischem Tod bereits im Februar 2017 ihr Buch auf den englischen Markt brachte. Statt dieser Lektüre sei hier der Dokumentarfilm „George Michael – A Different Story“ von 2005 empfohlen, dabei kommt man dem charismatischen und charmanten Musiker sehr viel näher als mit diesem fh Flickenteppich aus Kolportage und Zitaten. <
nach dem SCUM-Manifesto von Valerie Solanas
Regie: Tom Kühnel und Jürgen Kuttner Mit: Jürgen Kuttner, Bernd Moss, Markwart Müller-Elmau, Jörg Pose und Christiane Rösinger, Andreas Spechtl (Live-Musik) Premiere: 20. Oktober 2017, Kammerspiele weitere Vorstellungen 23. und 29. Oktober deutschestheater.de
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FOTO: ESRA ROTTHOFF
52 Buch
Das verlorene Ich Sasha Marianna Salzmann: „Außer sich“, Suhrkamp, 366 Seiten, 22 Euro
Sasha Marianna Salzmann ist ein waschechtes Multitalent. Sie gestaltete das Gesellschaftsmagazin Freitext mit, ist als Hausautorin des Maxim Gorki Theaters tätig und brachte nun mit „Außer sich“ ihren ersten Roman heraus, mit dem sie glatt auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis landete
> Bestimmt hat Sasha Marianna Salzmann das Kultmusical „Hedwig and the Angry Inch“ gesehen. In „Origin of Love“ besingt Hedwig den altgriechischen Mythos, nach dem die Menschen einst als zweigesichtige Kugelwesen über die Erde wandelten. Bis die erzürnten Götter sie spalteten und mit einer unstillbaren Sehnsucht nach der verlorenen Hälfte zurückließen. Genauso ergeht es Ali, der Erzählfigur in Salzmanns Debütroman „Außer sich“. Ali – dessen grammatikalisches Geschlecht im Laufe der Geschichte von „sie“ zu „er“ wechselt – reist nach Istanbul, um dort seinen verschollenen Zwillingsbruder Anton zu finden. Solange Ali denken kann, waren sie zusammen: in der kleinen Wohnung in Moskau, während der Ausreise als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland Mitte der 90er-Jahre, auf ihren Streifzügen durch die Flure verschiedener Asylheime. Dann verschwindet Anton spurlos, und Ali bleibt allein zurück, gelähmt von seinem Unvollkommenheitsschmerz. In Istanbul trifft er auf allerlei schillernde Figuren, unter anderem den Transmann Katho aus Odessa. Nicht nur ein Gefühl der Heimatlosigkeit verbindet die beiden – auch Ali beginnt bald, sich Testosteron zu spritzen. Diese Suchbewegungen in der Erzählgegenwart werden durchschnitten von Fragmenten aus Alis Familiengeschichte, die ein so düsteres wie sinnliches Panorama der Historie Osteuropas von der Russischen Revolution bis heute entfalten. Ali interviewt seine Mutter, die Großeltern und Urgroßeltern. Dabei entdeckt er einen roten Faden aus Alkoholismus, Gewalt und unterdrückten Emotionen, der die männliche Linie durchzieht. Und die Angst, „dass ich jetzt, wo ich ein Sohn war, werden würde wie mein Vater“. Berührend und mit dramaturgischem Feingefühl verwebt Salzmann die Erinnerungsbruchstücke einer von Migration und Neuanpassung geprägten Familie mit den politischen Umbrüchen in der Türkei und der Wandlung, die Ali vollzieht. Ob das Zwillingspaar tatsächlich existiert oder ob Anton und Ali vielmehr zwei Seiten einer Person darstellen, bleibt lange offen. Ein Wohlfühl-Ende inklusive (Neu-)Verschmelzung mit dem Spiegel-Ich beschert uns Salzmann jedenfalls nicht – dafür einen meisterhaft erzählten, farbensatten Roman, der im besten Sinne Grenzen sprengt. < Anja Kümmel
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Das Tagebuch eines der lustigsten Menschen auf dem Planeten
Buch 53 Volker Surmann, der selbst drei Romane geschrieben hat, erklärt, warum man auch als Erwachsener unbedingt Jugendbücher lesen sollte
> Monatelang biss ich mir die Zähne an einer neuen Romanidee aus, ohne auch nur eine Zeile zu schreiben. Irgendwann reifte die Erkenntnis: Dein Held muss jung sein. Es gibt Themen, die so groß sind, dass man dorthin zurück muss, wo sie uns das erste Mal mit voller Wucht treffen. Genau darin liegt der Reiz der Jugendliteratur – auch für Erwachsene. Ich begann meine Leserecherche mit Andreas Steinhöfel, geliebt für „Die Mitte der Welt“. Bereits vor drei Jahren hat er ein Jugendbuch mit großer erzählerischer Kraft vorgelegt: „Anders“ (Königskinder), wunderschön gestaltet, berichtet von einem Jungen, der aus einem langen Koma nach einem Unfall aufwacht und ein anderer sein möchte. Aus Felix wird Anders. Ein dunkles Buch über Todessehnsucht und Schuld. Ein großer Wurf, gewohnt bravourös erzählt. Ein ähnlicher Meister des Fachs ist unzweifelhaft David Levithan, dessen „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (Fischer FJB) ich in diesem Magazin einst „queeres Kultbuchpotenzial“ attestierte. Schön, wenn man recht behält! Der Deutsche Jugendbuchpreis (Jugendjury) folgte. Vor Kurzem legte Levithan die Fortsetzung vor: Erlebten wir im ersten Band dieser Parabel über Identität noch A., der*die jeden Tag in einem anderen Körper aufwacht und sich in das Mädchen Rihannon verliebt und ihr in unzähligen verschiedenen Jugendlichen begegnet, erzählt „Letztendlich geht es nur um dich“ (Fischer FJB) dieselbe Geschichte aus Rihannons Perspektive. Das liest sich etwas konventioneller, aber gleichermaßen mitreißend, und die Frage, ob Identität und Charakter Geschlechtergrenzen und Lookism überwinden können, wird hier erneut drängend gestellt. „Two Boys Kissing“ (Fischer KJB), ebenfalls von Levithan, scheint bei jungen Schwulen ähnlichen
608 Seiten I Gebunden I € 25,- [D] Auch als E-Book
Wer‘s findet, dem gehört‘s belegt, dass David Sedaris – mit seinem scharfen Blick und offenen Ohr für das Bizarre, das Schöne und das Unbequeme und mit seiner Großherzigkeit, die nicht einmal sein misanthrophischer Sinn für Humor ganz verbergen kann – zu einem unserer besten Beobachter gehört.
© Sonia Recchia/Ge y Images
Seitenblick
Kultcharakter zu entwickeln wie in meiner Generation der Film „Beautiful Thing“ und wurde von der SIEGESSÄULE auch zum besten Buch 2015 gekürt: Harry und Craig wollen den Weltrekord im Dauerküssen brechen als Zeichen für andere schwule Jungs. Das berührt, die Helden sind toll gezeichnet, doch Levithans Idee, diese Aktion über einen Chor aus schwulen Stimmen der Vergangenheit in die Geschichte der Gay Liberation einzureihen, finde ich persönlich zu bemüht, zu pädagogisch. Jugendbücher wollen etwas, die HeldInnen durchlaufen sichtbare Reifungsprozesse, darin liegt ihr Reiz: Sie lassen einen selten ratlos zurück. So auch T. A. Wegbergs „Meine Mutter, sein Exmann und ich“ (Rowohlt): Der queere Autor hat mit dem 15jährigen Joschka einen sympathischen, überzeugenden Großstadtjungen geschaffen, der nicht damit klarkommt, dass sich seine Mutter einer Geschlechtsangleichung unterzieht. Er reagiert mit Scham und Verheimlichung, zieht zum geschiedenen Vater, aber natürlich reift er charakterlich, wozu seine erste Liebe und das Kümmern um einen kranken Mitschüler beitragen. Das ist gekonnt und gradlinig erzählt, die Zielgruppe sind hier deutlich Jugendliche um 14, da vermag dieser Roman mit Sicherheit für trans* Themen zu sensibilisieren. Selbes Thema, anderer Erzählansatz: Lisa Williamsons „Zusammen werden wir leuchten“ (Fischer KJB) erzählt zwei trans* Comingouts aus der Innensicht der Jugendlichen: David wäre gern ein Mädchen, Leo lebt schon als Junge. Zwei starke Charaktere, sensibel gezeichnet, treffen aufeinander; man begleitet sie gern auf ihrem Weg zur richtigen Identität. Die Kunst am guten Jugendbuch ist wohl, solche überzeugenden Einzelcharaktere zu schaffen, die auf einem Weg sind. Mein Weg wird indes noch lang sein, erst fünf Seiten existieren vom neuen Roman. Eine Kollegin hat sie gelesen: „Ich hätt's dir nie zugetraut, aber du schreibst echt wie ein 13-Jähriger.“ Ich nahm es als Kompliment. <
Leseprobe auf blessing-verlag.de
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54 Trend
FOTO: BENEDICT KRAUS
Style File
FOTO: ADAM MARKS
3 Fragen an ... ... Fotograf Joseph Wolfgang Ohlert. Anfang September hat das Jungtalent seine eigene Galerie in Prenzlauer Berg eröffnet. Die P7 ist aber nicht nur Ausstellungsraum, sondern ebenfalls Fotostudio und Eventlocation Warum heißt deine Galerie P7? Ganz einfach: sie ist in der Prenzlauer Allee Nummer sieben. Du hast schon einige Stars vor deiner Linse gehabt. Wen möchtest du unbedingt noch fotografieren? Tilda Swinton. Ich bin ein absoluter Filmfreak, und sie ist einfach eine großartige Schauspielerin, die mich in jeder Rolle überzeugt. Du fotografierst oft ziemlich gut aussehende Jungs. Hattest du schon mal Sex mit einem deiner Models? Ja, das ist schon vorgekommen. Doch eigentlich gilt bei mir das Motto: Du kannst deine Liebhaber fotografieren, aber nicht deine Models ficken.
Labelcheck Hinter dem Berliner Label Impopsible steckt Bernardo Santarelli. Bekannt wurde der gebürtige Italiener durch die „Poopsy Club“Partys und sein Electropunk-Projekt Noisy Pig. Gerade konzentriert er sich allerdings auf die Mode. Seine Entwürfe sind genderqueer und können dementsprechend von allen Geschlechtern getragen werden. Die Designs bestechen durch gradlinige Silhouetten und grafische Elemente. Hauptsächlich bestehen die Kollektionen aus Shirts, Leggins und Jacken. impopsible.com FOTO: IVY PARK
Ausführliches Interview ab 01.10. auf SIEGESSÄULE.DE
FOTO: ALEXANDER HEIGL
Gesehen bei ... Ivy Park
SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey streckt ihre Fühler aus und sammelt die neusten Trends aus den Bereichen Mode und Beauty. Ihre Fundstücke präsentiert sie jeden Monat in der Style File
Im letzten Jahr launchte Beyoncé gemeinsam mit der Klamottenfirma Topshop ihre eigene Kollektion unter dem Namen Ivy Park. In einem Video präsentierte sie, zusammen mit ihrer Tochter Blue Ivy, Sportbekleidung. Jetzt wurde die Kampagne für die neue Kollektion veröffentlicht und Diversity steht dabei an erster Stelle. Neben vielen auffälligen Models ist auch die trans Ikone und Schauspielerin Laverne Cox, aus der Serie „Orange is the New Black“, zu sehen. ivypark.com
Beautytipp Lippenstifte gibt es im Überangebot und immer wieder kommen Innovationen auf den Markt. Doch die britische Marke Ciaté London hat jetzt eine wirkliche Überraschung im Repertoire, den Glitter Flip. Nachdem man den Lippenstift aufgetragen hat, muss man warten, bis er getrocknet ist. Wenn man dann die Lippen fest aufeinanderpresst, verwandelt sich die matte Optik in eine Glitzervariante. ciatelondon.com
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PHOTO: @JADA_JA_
56 an English roundup
Symbiosis It’s not just for Halloween that Zoe Lohmann dresses up. Year round, she creates alien looks for her persona, Alexander Cameltoe, applying her background in sculpture to Berlin’s drag scene
zoelohmann.de
®
BERLIN
> Zoe Lohmann is breaking the mold with her drag alias Alexander Cameltoe. Sometimes referred to as a drag king, although probably more of an insurgent, Alexander doesn't question gender so much as humans altogether. Instead of using wigs and heels, Lohmann, who studied sculpture at the Rhode Island School of Design, creates her own accessories, primarily out of medical-grade silicone (the same material used for body-safe sex toys). “Most of my looks come from collaging together textures that I've cast off of different natural objects, like cabbage, crystals or tree bark,” Lohmann tells SIEGESSÄULE. “They are often conceptualized by symbiotic or parasitic relationships in the natural world, my body being the host and the prosthetics the growth.” She's also inspired by the exaggerated makeup and cold skin tones seen in Robert Wilson productions. As a student, she also participated in theater, her gateway to drag performance. After moving to Berlin in 2016, Lohmann quickly found her footing in the scene “just by going to shows, especially the House of Presents, which I'm now a part of. Last November, Pansy was looking for one more last-minute performer for their Peaches tribute, so I took a chance and asked if I could do something. She said yes at 3 p.m. on the day of the show, so I had to come up with a drag name, a look and a number within a few hours,” she recalls. “That was both terrifying and exhilarating.” After one year of transforming herself amongst fellow shape-shifters like Bambi Mercury and Hungry in the House of Presents, what kind of costume does Zoe have in mind for their Halloween special? “I'm going to make myself a skeletal full-body puppet, which I'll be visible inside of, inhabiting it as the puppeteer. Each of my limbs will control each of the puppet's.” With such a surrealist approach, of the Leigh Bowery school more than RuPaul, you couldn't be blamed for asking whether this is even drag at all, or if it would be better classified as performance art. “I think that the two worlds are slowly but surely meeting, more and more, especially based on what I'm observing here in Berlin,” says Lohmann. “My work definitely exists between them both.” Indeed, she has a very interdisciplinary practice, creating work not just for Mr. Cameltoe but for other clients on commission. “I've worked mostly in collaboration with artists in photography, dance, fashion and other queens and performers around town. I've also done some cosplay pieces and special effects for films, like blood and wounds..” With a studio newly established with fashion designer Chaz Aracil, Lohmann is sculpting a growing presence within the city’s queer art scene. < Joey Hansom
an English roundup 57 A column of international perspectives on queer Berlin by expats on rotation
PHOTO: ALEXA VACHON
ILLUSTRATION: JOEY HANSOM
Black Cracker is an artist working with text, music and video. He produced the new Boiband album and provided vocals on the new KiKu album
> Recently I was asked if I would perform a “naked reading”, as in reading text out loud, unclothed, publicly. The conversation was more matter-of-fact than an actual request, generated from individuals who genuinely felt responsibility to expand the original series, Naked Boys Reading, to include a wider diversity of bodies. A valuable notion seemingly logical, but far more complex than exposed skin. I must first say that I can be ultra-sensitive. Especially so around subjects concerning gender and sex. Finding it far too effortless for individuals to assert passive-aggressive, condescending, misinformed and assumptive ideology, with or without intent. Rhetorically distilling distinction, leading to discrimination, hierarchy, then on to misogyny, transphobia, queerphobia and/or so on. I thought to myself, “Why am I being asked only now, and not a as part of the original series?" Was this a suggestion that my body is less than, or at minimum, other? In the end I tricked myself into believing, to relax my alarm, that the series was actually for gay boys, and for this reason only, I was not invited. But I honestly don’t know, as I have never attended. Poetry and penises sounds like a curious combination, only nothing I feel I need to see, though I respect the event, its organizers and especially the participants and their members. Every action with every and any body in public is political. Even a lack of realization of privilege and authority is a highly political act. The notion that a form of equality can be achieved in this context by inviting all bodies is unfortunately loaded. I thought immediately about the bodies doing the inviting. I also thought this may be the idea of bodies who do not know the deeper strains of alienation, the lived experience of discomfort and the danger beyond what is considered the norm. There is so much safety in certain unclothed bodies due to sheer exposure and power structures. To manifest equality, it is important, in the context of certain privileges, to understand that some rights can not be simply given or allowed. Some experiences must be revoked and disenfranchised to reform. For example, certain body types ought to resist the privilege of going shirtless in warm weather, at the club, in sports and in public spaces in general. In fact, laws could be created against it, because that safety is a privilege. Simply allowing other bodies to do the same, even legally, will not be normalized until so many structures in our society have been renovated, because those bodies will still be at risk. Only once it is no longer dangerous on any level for difference to be seen, celebrated or even unseen publicly and without spectacle, can we claim equality. My nude body reciting poetry will not make the world a better place, trust me. Though one day I will gladly perform naked, ideally in a flatteringly lit porn trilogy co-starring my hot lover – for the right price, of course. <
A Groupon for PrEP > Deutsche AIDS-Hilfe has announced that a generic Truvada equivalent is now available in seven German cities, including Berlin, for about 50 euros per month – a fraction of the current price of the HIV-prevention med. Get a scrip from a doc and bring it to Witzleben Apotheke or Apotheke Axel Springer Passage. A Cologne pharmacist places a bulk order, and you share in the savings when you pick up your pills. < jh
PHOTO: REBECCA RÜTTEN
Reading boys
Phallic power > The cooler weather means the beer garden at Kotti is shutting down, but that also means Südblock will put their indoor stage and dancefloor to use again. Creamcake, CherrYO!kie, Pubquiz and Flittchenbar are all back for October – plus, political satirist Miss Nipple (pictured) is getting an upgrade: her monthly show is now on a Saturday, and she will portray not only Dildoğan, “the world’s first queer fem POC dicktator“, but also a new character based on a certain brutally benevolent Kanzlerin. Turkish-German relations are sure to improve, or at least get spiced up, thanks to Miss Nipple’s strap-on. After-party to follow. < jh
The Miss Nipple Show: Dildo Dialogues, Oct. 14, 23:00, Südblock
English elsewhere Ignorant expat drag queens: p. 5 Sexy events in October: p. 58
German cuisine p. 59 Full calendar of events: pp. 61-89
wtf?
58 an English roundup
Erotic October According to the autumn forecast, this month is going to be especially sexy. If you’re looking for some body contact or simply want to explore sexuality on screen, October is filled with events to tickle your libido
Flying Pussies Every Tuesday, 18:00, Club Culture Houze club-culture-houze.de HustlaBall Oct. 20, 20:00, KitKatClub hustlaball.de PorYes Award Oct. 21, 20:00, HAU1 poryes.de PornFilmFestival Oct. 24-29, Kino Moviemento and other locations pornfilmfestivalberlin.de Festival of Kink Oct. 27-29, Böse Buben femmefatalities.org
> There’s been a desert of sex parties for women in the last couple of years, but now the Flying Pussies are touching down at Club Culture Houze every week to switch things up. For the most part, this sex club at Görlitzer Park caters to gay men and straight swingers, but now Tuesdays are ladies’ night: each week has a different theme, from “lesbian naked sex” to “shy and pie” (with vegan cake on offer), “butch and femme” and “lesbians and their lovers” (where all genders are welcome, when accompanied by a woman*). Geared toward the guys, the HustlaBall is back at the infamous KitKatClub in its 15th edition. The annual event is something like a beauty pageant for the gay porn industry, featuring live sex performances, international porn stars as guests and DJs on different dance floors – plus, of course, plenty of dark corners available for amateur action. The main event kicks off with the Real HustlaBall Awards and then switches into party mode. There are several other masc4masc meat markets happening in the surrounding days under the umbrella of “HustlaBall Circuit Weekend” (Oct. 19-22). On the same weekend, another porn award ceremony takes place, but with a decidedly different approach. PorYes (think the opposite of PorNo) is the biannual prize for feminist, sex-positive erotica. In addition to the main event, honoring actors and directors with a progressive approach toward pornography, PorYes is arranging activities across four days (Oct. 20-23), with panel discussions and a party. Back in its twelfth year, the PornFilmFestival Berlin is steadily expanding. Now opening on a Tuesday, the festival exposes skin over six sexy days. French director Ovidie contributes the opening film, Les Prédatrices, about a sex-hungry group of femme fatales, as well as Pornocracy, her first documentary: applying her own experience as a porn actor and journalist, she exposes the power structures and dark
Canadian drama Below Her Mouth (dir. April Mullen) is one of the featurelength selections at the twelfth annual PornFilmFestival Berlin
dealings of the global internet porn industry. Throughout the festival, the curators effortlessly include a variety of perspectives, with numerous genders seen onscreen, welcoming non-male gazes. However, Below Her Mouth didn’t seem to impress reviewers when it premiered the Toronto International Film Festival last year. Although the lesbian drama was realized by a female cast and crew, the end result was compared to standard hetero fare. In total, the PornFilmFestival brings 35 feature-length films, with intriguing titles such as Lipstick Under My Burkha (a comedy set in India), La Cicciolina (a doc on the Italian porn star-cum-politician) and Tom of Finland (a biopic on the homoerotic illustrator, shot in Berlin). Clearly, hardcore fucking is not the main focus, with many selections taking a rather cerebral approach to human sexuality. If you can’t sit still for an hour and a half, don’t worry: there are over 100 short films, divided into 15 sections including “Berlin porn”, “political porn”, and “trans+queer porn”. There’s plenty of offscreen action, too: two talks, five performances and a wild party (Oct. 28 at Prince Charles). Overlapping with that weekend is the Festival of Kink, organized by Femmes Fatalities, who host several BDSM-oriented events throughout the year. They welcome “all women, trans, genderqueer and intersex” to the festival, which offers a meet-and-greet, two play parties and numerous workshops, instructing on topics such a needles, dealing with rejection and barrier-free puppy play. If you're in heat this month, you've got plenty of opportunities to scratch that itch. < JoeyHansom
an English roundup 59 Max und Moritz Oranienstr. 162 maxundmoritzberlin.de Wirtshaus zum Mitterhofer Fichtestr. 1 wirtshaus-zum -mitterhofer.de Joseph Roth Diele Potsdamer Str. 75 joseph-roth-diele.de
PHOTO: BERNO BUFF FOTOGRAFIE
Gugelhof Knaackstr. 37 gugelhof.de
Beyond Currywurst Often the term "German cuisine" is met with wincing dismissal. Absent is any esteem for what generations of Germans have accomplished with the edible materials found in the teutonic territories. American Berliner Ashiq Khonder checked out a few local restaurants serving deutsche Küche and reported back > A cuisine is a complex culmination of its location (what ingredients are available) and peculiar social beliefs (e.g. northern Protestant societies often eat quick meals; southern Catholics tend to take a more leisurely pace to dine). In Germany, the shades spanning those general poles are diverse: French influences in the southwest, Italian and Austrian influences in the southeast and seafood by the Nordsee. Aside from its Döner and Currywurst, Berlin is known as a place where people have brought their best ideas and food habits from everywhere, and here one can find examples of every regional cuisine. Max und Moritz is often the first such place that comes to mind. Still standing since 1902, the restaurant offers a range of German cui-
sine, all with a Berlin touch. Their Eisbein (13.50 euros), a juicy pork knuckle, is served with sauerkraut, boiled potatoes and the local twist of pea purée. The rest of their menu is practically a tour through Germany, and there are even three vegetarian options (one vegan), a rarity in traditional German cuisine. Also located in Kreuzberg, Wirtshaus zum Mitterhofer serves South Tyrolean delicacies such as the Südtiroler Marende (12.00), a variety of appetizers, including a beautifully flaky Bergkäse, full-bodied Wildboar sausage, Krautsalat and Vinschger Paarl (little South Tyrolean buns). The Tris und Salat (13.50) a.k.a. Dreierlei Knödeln offers three of the most perfect dumplings I've ever encountered: The first has dense creamed pumpkin contrasted by the nutty crunch of pumpkin seed. The cheese dumpling has two kinds of Käse, yet at no point does it overwhelm. The spinach and parmesan is perfectly balanced. All three taste delicate and almost light, despite sitting in a shallow lake of butter that infuses all of their flavors. Schöneberg's Joseph Roth Diele has walls lined with publications and quotes by the Austrian Jewish poet who once lived next door, with fin de siècle classics played on an upright piano completing the restaurant's 1920s vibe. The full-flavored dark sauce of their Beef Roulade (11.95) blends well into the cheesy, almost elastic Spätzle noodles, the richness cut by the tartness of pickles and mustard. The reliable daily lunch specials (5.00) are sure to not disappoint, and if you go on a Tuesday, you can walk off your meal by heading to the Philharmonie for their free weekly concert. Prenzlauer Berg's Gugelhof focuses on Alsace, the region in modern-day France that was also part of the German Empire and the Third Reich. I recommend the Crème brûlée of duck liver with onion marmalade and brioche (8.90). The paté, with its brittle candycrusted top, is a perfect way to start a meal from Saarland, known for combining sweet and savory. Their Tarte flambée (8.20) is soft yet crispy, able to handle the harmonious onslaught of toppings: crème fraîche, onions, bacon. The spinach dumpling on chanterelles in cream sauce served with herb salad (14.50) is the only vegetarian main dish, though it is certainly one worth getting. Traditional dishes are challenging to make, especially when risking the scrutiny of all those who have tasted them from childhood, over generations. These four restaurants, however, make their dishes with well earned confidence. < Ashiq Khonder
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FOTO: PEOPLE.COM
60 Klatsch
Fredi Malinowski
FOTO: .TOMFORD.COM
FOTO: REVIEWJOURNAL.COM
Demi Lovato
Tom Ford
FOTO: JOE KAKE
Chelsea Manning
Unsere Klatschreporterin seit 1999: Karin Schupp „K-Word“, ihre Kolumne, jeden Freitag neu auf l-mag.de!
> Fredi Malinowski (46) vom Schlagerduo Fantasy („Eine Nacht im Paradies“ – ja, okay, das musste ich auch erst alles nachschauen ...) hat sich geoutet. Seine ersten schwulen Erfahrungen machte er erst vor zehn Jahren, nach der Trennung von seiner Frau, schreibt er in seiner Autobiografie „Keine Lügen – Für unseren Traum riskierten wir (fast) alles“. Seinen Mann Dean traf er just in dem Moment, als er sich sagte: „Mensch, von mir aus kann’s auch ein Mann sein. Aber ich möchte nicht mehr alleine sein.“ Seit 2012 sind sie verpartnert. Da war Sam Smith deutlich früher dran. „Ich hatte mein Coming-out mit zehn“, sagte der britische Sänger („Writings on the Wall“) dem Schwulenmagazin Attitude. „Und meine Mutter sagte, sie wusste es schon, seit ich drei war.“ Seinen aktuellen Hit „Too Good At Goodbyes“ schrieb Smith übrigens nach einer schlimmen Trennung, zurzeit aber sei er „glücklicher Single“. Fußballerin Isabel Kerschowski (VfL Wolfsburg) machte ihre Lebensgefährtin Jeanny zur ersten offiziellen Spielerfrau im Frauen-Nationalteam: Das Paar, das in Glindow lebt, verpartnerte sich Anfang September in Potsdam. Erst im Sommer zeigte die gebürtige Berlinerin, wie unaufgeregt ein Coming-out ablaufen kann, und erwähnte in zwei Interviews ganz beiläufig ihre Beziehung. Die CIA sorgte dafür, dass US-Whistleblowerin Chelsea Manning nicht Gastdozentin in Harvard werden darf. Die Einladung sei ein „Fehler“ gewesen, gab die Eliteuni bekannt, bot ihr aber an, eine Rede zu halten. „So sieht ein Polizei-/Militär/Geheimstaat aus“, kommentierte Manning auf Twitter. „Die CIA bestimmt, was an Harvard gelehrt wird und was nicht.“ Die Exsoldatin, die zu 35 Jahren Haft verurteilt wurde und sich 2013 als trans outete, ist dank einer Begnadigung durch Präsident Obama seit Mai frei.
Popstar Demi Lovato weiß, wie’s geht: Zuerst sorgte sie für L-Gerüchte, indem sie Händchen haltend mit der Musikproduzentin Lauren Abedini durchs Disneyland schlenderte – und dann kündigte sie eine Doku an, in der auch ihre sexuelle Orientierung zur Sprache kommen soll. „Wenn ich darüber rede, dann nur zu meinen eigenen Bedingungen“, erklärte sie dem Magazin PrideSource. Lovato hat – etwa mit dem Song „Cool for the Summer“ – schon häufiger damit kokettiert, bisexuell zu sein. „Demi Lovato: Simply Complicated“ steht ab 12. Oktober auf YouTube. Hochkarätig besetzt ist „Boy Erased“, die Verfilmung einer wahren Geschichte über einen jungen Schwulen, der von seinen frommen Eltern in ein „Umerziehungscamp“ geschickt wird. Die Hauptrollen spielen Lucas Hedges (Oscar-nominiert für „Manchester by the Sea“) und die Oscar-Prämierten Nicole Kidman und Russell Crowe, in Nebenrollen: der schwule Popstar Troye Sivan, die lesbische Schauspielerin Cherry Jones („Transparent“) und Red-Hot-Chili-Peppers-Bassist Flea. Die Dreharbeiten laufen gerade, Premiere soll 2018 sein. Die lesbische Autorin Kate Millett („Sexus und Herrschaft“), die in den 70ern zur feministischen Vordenkerin wurde, starb am 6. September kurz vor ihrem 83. Geburtstag in Paris. Eine weitere lesbische Ikone starb am 12. September: Edie Windsor, die dank ihrer Klage vor dem Obersten Gerichtshof als Mutter der Ehe-Öffnung 2013 in den USA gilt, wurde 88 Jahre alt. Windsor, die ihre erste Frau, Thea Spyer, überlebte, war seit einem Jahr mit Judith Kasen (52) verheiratet. Rettet eine Porno-Website „Sense8“? Weil Netflix die queere Serie von Lily und Lana Wachowski mit einem Spielfilm (2018) beenden will, bot sich xHamster als neues Zuhause an und gab bekannt, dass man bereits ein gutes Gespräch geführt habe. Die Wachowskis äußerten sich dazu bisher nicht. Die Website machte bereits im Januar von sich reden, als sie nach Alexis Arquettes Tod 25.000 Dollar für ein Sextape mit der trans Schauspielerin bezahlte, nur um es demonstrativ zu zerstören. „Du bist ein Mann, der mit einem Mann schläft? Na und, das bedeutet nicht, dass du schwul bist!“, sagt Tom Ford in The Telegraph. So jedenfalls nimmt der Modedesigner/Regisseur („A Single Man“), seit dreißig Jahren mit dem Modejournalisten Richard Buckley liiert, die „neue Generation“ wahr, „die in einer Kultur aufwächst, in der alles möglich ist“. Auch Parfums, die „Fucking Fabulous“ heißen! Fords neuer Unisexduft, in limitierter Auflage erhältlich, hat allerdings auch einen fabulösen Preis: 270 Euro. <
Programm 61
präsentiert
23.10., 18:30, Theater des Westens
Künstler gegen Aids > Die große Gala zugunsten der Berliner Aids-Hilfe unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit und Judy Winter präsentiert auch in diesem Jahr etliche Showgäste. Auf der Bühne stehen Baccara („Yes Sir, I Can Boogie“, Foto), Liedermacher Klaus Hoffmann, Opernsänger Paul Reeves, Bühnenstar Irmgard Knef u. a. Nach der Show gibt’s Party mit den DJs Ades Zabel und Biggy van Blond. <
06.10.2017–15.01.2018
JEANNE MAMMEN DIE BEOBACHTERIN RETROSPEKTIVE 1910–1975 Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124–128, 10969 Berlin, Mi–Mo 10–18h #JeanneMammenBG, #berlinischegalerie, www.berlinischegalerie.de
Abbildung: Jeanne Mammen, o. T. (Selbstbildnis), Ausschnitt, o. D. (um 1926), Förderverein der Jeanne Mammen Stiftung, e.V., Berlin, © VG BILD-KUNST Bonn, 2017, © Foto: Mathias Schormann
> The big annual gala benefit for the Berliner AIDSHilfe under the patronage of Klaus Wowereit and Judy Winter once again presents a wide array of talent. Performing onstage will be Spanish disco duo Baccara (pictured), singer-songwriter Klaus Hoffmann, opera singer Paul Reeves, cabaret star Irmgard Knef and more. Ades Zabel and Biggy van Blond will spin tunes at the after-show party. <
hier
62 Programm
So
01.10. 20:00, Radialsystem V So 01.10. KiKu Record Release > Der Jazz-Act KiKu aus der Schweiz feiert heute die VerĂśffentlichung seines zweiten Albums „Eng, dĂźster und bang“. EinstĂźrzende-Neubauten-Legende Blixa Bargeld und Rapper Black Cracker verleihen den Kompositionen ihre Stimmen und sind auch heute live auf der BĂźhne dabei. <
> Electro-acoustic jazz act KiKu are celebrating the release of their sophomore album, Eng, DĂźster und Bang. Like their first, it features vocals by Blixa Bargeld (pictured) of EinstĂźrzende Neubauten as well as rapper/poet Black Cracker. Both Berliners will join the Swiss trio onstage tonight. <
20:30 BKA
So 01.10. Looking Back at the Future > Joey Arias (Foto, li.) und Sherry Vine sind New Yorker Drag-Legenden, die seit mehr als zwei Jahrzehnten immer wieder gemeinsam auf der Bßhne stehen. Ab und zu besuchen die beiden Berlin, um auch hier ihre Gesangskßnste zu präsentieren. In der heutigen Show gibt es ein Best-of mit Jazzklassikern und Pop-Parodien. <
> Joey Arias (pictured, L) and Sherry Vine are New York drag legends on their own, and they’ve been performing onstage together for over two decades. They’re no strangers to Berlin, and they’ll perform a best-of show tonight, filled with velvety jazz standards and trashy pop parodies. <
18:00 Chamäleon
11:00 GutenbergstraĂ&#x;e > Potsdamer Antik-Meile, Kunstmarkt zwischen JägerstraĂ&#x;e und GutenbergstraĂ&#x;e in der Potsdamer Innenstadt. Art fair 16:30 Schwules Museum* > Winckelmann. Das gĂśttliche Geschlecht, AusstellungsfĂźhrung. Guided tour in German
Kultur 12:30 FilmRauschPalast > Herzstein – Heartstone, Isländischer Coming-of-age Film, OmU. Coming-of-age drama 16:00 Komische Oper > Die schĂśne Helena, Oper in drei Akten. Opera 17:00 Fabriktheater Moabit > Männer ohne Ende, Thriller, Live HĂśrspiel. Play 18:00 Pfefferberg Theater > Viel Lärm um Nichts, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play 18:00 Schlosspark Theater > End of the Rainbow, Die letzten Monate im Leben der Judy Garland. Mit Katharine Mehrling, Christoph Schobesberger, Torben Krämer & Band. Musical about Judy Garland’s last months 18:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 18:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 Deutsche Oper > Der Barbier von Sevilla, Inszenierung von Katharina Thalbach. Melodramma buffo in two acts 18:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 18:00 Kleines Theater > Das Original, TheaterstĂźck mit Matthias Freihof („Coming Out“). Play 18:00 Renaissance Theater > Das Kunstseidene Mädchen, Chanson-Musical
S& JOEY ARIA E IN V SHERRY | -
www.BKA-THEATER.de
mit Musik von Rainer Bielfeldt. Chanson night 19:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ghettolektuell, ComedyShow mit Idil Baydar 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Emmy und Willnowsky. Stand up comedy show 19:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Tipi > Cabaret, BerlinMusical. Musical 19:30 b-lage > PorYes – Salon, Feministische Pornografie mit ausgewählten Clips und Diskussion. Feminist porn screening 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Maxim Gorki Theater > Es sagt mir nichts, das sogenannte DrauĂ&#x;en, Sibylle Berg im Doppelpack, um 19:30 „Und dann kam Mirna“. Play 20:00 Radialsystem V > KiKu Record Release, Electronic jazz trio live feat. Blixa Bargeld and Black Cracker 20:30 BKA-Theater > Looking back at the future, Die Drag-Legenden Sherry Vine und Joey Arias endlich wieder in Berlin. Drag show 20:30 Maxim Gorki Theater – Studio > Mephistoland, Ein abgrĂźndig komischer Trip durch eine absurde Welt. Play 22:00 FilmRauschPalast > Herzstein – Heartstone, Isländischer Coming-of-age Film, OmE. Coming-of-age drama with English subtitles 22:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Kino International > SunGay: WinterkartoffelknĂśdel, SonderfilmvorfĂźhrung zum Oktoberfest, D 2014. Comedy film in German
Bars 11:00 Zollpackhof > O’zapft is!, Berlins first Gay Oktoberfest Frßhshoppen
FOTO: KONEÉ
+49 30 2162299 www.l-support.net
So 01.10. Parade > Das Chamäleon – die Berliner Hochburg des sogenannten Neuen Zirkus – präsentiert mit „Parade“ eine atemberaubende Mischung aus Tanztrapez-Choreografien, Akrobatik und Musik von Electro bis Pop. Durch Videoinstallationen verwandelt sich die BĂźhne im Laufe der Show immer mehr in eine bunte Parade. <
> This breathtaking show running at Chamäleon, Berlin’s stronghold of socalled “new circus“, is a mix of trapeze artistry and dance choreography, soundtracked by electronic and pop music. The stage is enhanced by a video installation, making the spectacle increasingly more colorful as the show progresses. <
Die schĂśne Helena
Jacques Offenbach WIEDER AB 1. OKT 2017
(030) 47 99 74 00
14:30 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 17:00 ToBeFree > Ratsch & Tratsch, entspannter Barabend. Casual gay bar night 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Ludwig > Ludwig’s Jukebox with Chris & Maurus, Barabend: weather & other calamities 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der MĂśrder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Sunday Chill-out. Bar with darkroom, open to all genders 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in SchĂśneberg’s ultimate gay bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, „Packed in the house“, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi“,. Link arms and sway from side to side!
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona-Lisa & the PoodleClub, Sonntags-Afterhour, DJs Heinrich, Schockwave, Dachgeschoss (Techno, House, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 18:00 Spreewiesn am Ostbahnhof > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Stella deStroy, Host: Mataina. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 19:00 SO36 > CafĂŠ Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaokeabend, Host: Supernoa. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > Icky, DJ TBA. Sleazy indie party 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Match Hoffman, Tragik (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning 23:00 House of Weekend > GMF, „Nacht der Einheit Part 1“, DJs Divinity, Larry Tee, Gloria Viagra, U-Seven
Programm 63
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Naked Sunday, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30.
18:00 CDL-Berlin > The First: Naked/Mask, Einlass bis 21:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, mask rental available, entry till 21:00, 20:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor. Mask rental available 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 18:00 Quälgeist > Honey & Spice, SM-Abend nur für Frauen, Einlass bis 16 Uhr 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > The Second: Underwear/ Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available
als nur
21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
Entspannung pur
(Pop, Hip-Hop, R’n’B, Dance, Techno, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Mehr
Sauna! Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 12:00 bis 6:00 Freitag 12:00 bis Montag 6:00 durchgehend
Mehringdamm 34 / Berlin Kreuzberg T e l .: 030 - 57 707 175 Mehringdamm (U6/U7)
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64 Programm
22:00 Kino International
02.10.
FOTO: ROXANA REISS
Kultur
Mo 02.10. MonGay: Herzstein > Während der Hype um Island als Reiseziel tobt, fristet das dortige Kino noch ein Schattendasein. Der bewegende Comingof-Age-Film und Queer-Lion-Gewinner „Herzstein“ könnte das ändern: Die Freundschaft zweier Jungs wird auf eine harte Probe gestellt, als herauskommt, dass einer der beiden schwul ist. <
> Although there’s hype around Iceland as a tourist destination, its cinematic output lives in the shadows. That could change with Hjartasteinn, a coming-ofage film and winner of the Queer Lion: two boys’ friendship is put to the test when it’s revealed that one of them is gay. In Icelandic with German subs. <
FOTO: JASON HARRELL
18:00 Erna P!
Mo 02.10. Ein Jahr Erna P! > Vor einem Jahr hat die Miss CSD 2015, Erna Pachulke (Foto), eine kleine Bar in Schöneberg übernommen und diese passenderweise in Erna P! umbenannt. Ihr Jubiläum feiert die familiäre Kneipe heute als Oktoberfest mit original Allgäuer Festbier vom Fass. Star des Abends ist natürlich die charmante Barbesitzerin selbst. <
> Erna Pachulka (pictured) took over a small bar in Schöneberg one year ago. Now Miss Pride 2015 is celebrating the eponymous Erna P!’s first anniversary. You can find the charming owner serving drinks from behind the bar, and with Oktoberfest in mind, original Allgäuer Festbier will be available on tap. <
23:00 House of Weekend
Mo 02.10. GMF > Zum Feiertag gibt’s die legendäre schwule Sause im Doppelpack. Nach dem regulären Sonntagstermin wird heute unter dem Motto „Nacht der Einheit“ erneut zu Pop und House abgedanced. Mit DJs wie Boris Dlugosch (Foto) und Annie O. an den Turntables dürfte die Hütte knackig voll werden. <
Mo
19:00 Wilde Oscar > 100% Mensch – Der Talk, Talk zum Thema „Geschlecht . Gender . Gesellschaft“, Gäste sind Jennifer Gegenläufer, M’Soke, Stefanie Klement, Doris Nabrowsky. Talk
> Tomorrow is the Day of German Unity, and so the weekly Sunday series GMF is using the holiday to hold a special edition of their party. Dance the night away with DJs Boris Dlugosch (pictured), Annie O., Ployceebell and Nicky Dynamite serving up pop, house and R&B. <
19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 19:30 Komische Oper > Duato | Shechter, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet 19:30 Deutsche Oper > Aida, Guiseppe Verdi. Opera 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by J.Paul Gaultier 19:30 Maxim Gorki Theater > Und dann kam Mirna, Nach einem Text von Sibylle Berg. Play 20:00 Quatsch Comedy Club > Homofröhlich, Das neue Programm von Ole Lehmann. Comedy show 20:00 Bi Nuu > KT Tunstall, Die schottische Sängerin live in Berlin. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Absolut!, Neues Programm von Tim Fischer. Chanson night 20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods – Voraufführung, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert 20:00 Wintergarten > Die Markus Pabst Audienz, Show mit auserlesenen Gäste.Vaudeville show 20:00 AHA > Circus Prohst , Tunten, Tiere, Transaktionen, Trash Show mit Open Stage, live: Vera & Margarete von Untot. Trash drag show 22:00 FilmRauschPalast > Herzstein – Heartstone, Isländischer Coming-of-age Film, OmE. Coming-of-age drama with English subtitles 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Herzstein, Coming-of-Age-Drama, Island, OmU. Drama in Islandic
Bars 18:00 Erna P! > Wir feiern ein Jahr Erna P!, „O’zapft is! – Erna’s Oktoberfest“. Anniversary of the draggy bar 18:00 Himmelreich > Randy Twigg’s Rocktoberfest, for dykes, drags, fags, hags, trans, johns, Rock sluts, n’all 19:00 Rizo > Weekend Chill Out 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Stiller Don > Montag= Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights
20:00 Möbel Olfe > Soli vom Fass, Soliabend zugunsten des Cadus Redefine Global Solidarity e. V.. Mini benefit for local/queer projects 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 ToBeFree > Bingo-Spezial, zum Tag der dt. Einheit,, Hosts: Kaspi & Säppi 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“, (Electro, Pop, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. The place to be for hairy men 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi“, DJ Herrin deluxe. Link arms and sway from side to side! 22:00 Hafen > Ein Schiff wird kommen, „die Schlagernacht“, DJ derMicha. German hit songs all night 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Made in Germany, Party auf 2 Floors mit deutscher Musik. Special bar night with German hits all night
& Johnny, Divinity, Sergio Wow, Dickey, Cuftan, Gitti Reinhardt (Pop, House, 90s). Lady Gaga tribute party on the eve of German Unity Day 23:00 KitKatClub > Electric Monday, „2 Floors on Fire!“, DJs Robert Owens, Mary Jane, Don Tom, Sylvie Maz, Micha Stahl, Ale Castro, Frankie Flowerz, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz), no dress code. This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex
Clubs 18:00 Kronprinzenbrücke > Gaywiesn Boat, schwule Oktoberfestgaudi, DJ Karl Kock, Hostess: Kiki Cessler. An Oktoberfest-themed gay boat tour 18:00 Münchner Hofbräuhaus > Queerwiesn, „Sex, Drugs & Volksmusik“, schwules Oktoberfest, Live: Die Wiesnkönige, Show: Nina Queer & Brigitte Skrothum, DJs Magic Magnus, Leberwurst (Pop, Wiesnhits). Germans love Oktoberfest, so here we go for another super gay party replete with leather pants and pitchers of beer 22:00 Kulturbrauerei > Lovebase, 10 Floors, eher hetero mit vielen queeren DJs, Line-up Ben Manson, Rony Golding, Match Hoffman, Marcel db, Jordan, Andre Wischnewski, Kollektiv KlangGut u. a. A rather straight mega rave with several gay DJs on the line-up 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: King Josephine. Karaoke night 23:00 House of Weekend > GMF, „Nacht der Einheit Part 2“, DJs Boris Dlugosch, Annie O., Ployceebell, Nicky Dynamite (Techno, Electro, House, Urban, Pop, HipHop, R’n’B, Dance). The famous gay party’s special on the eve of German Unity Day 23:00 SchwuZ > Gaga, DJs Bambi Mercury, Anna Klatsche, Katy Bähm, Didi Disco
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 18:00 Quälgeist > Blue Monday Chillout, Gemischter BDSM-Abend. SM party, mixed-genders 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 Böse Buben > Red-Session, Fistparty, LongtermSession 22:00 New Action > German Reunification Holiday Special , Into a hot and horny Holiday, Dresscode: casual 22:00 Lab.oratory > Mask, Einlass bis 22:00, „no face, just body“. Entry till 22:00 22:00 CDL-Berlin > 8 Years CDL-Berlin: Underwear/ Naked Party, Dress code: underwear/naked/jockstrap, 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor. Mask rental available
8 ab 22 Uhr . 10pm
Programm 65
Kultur 12:30 FilmRauschPalast > Herzstein – Heartstone, Isländischer Coming-of-age Film, OmU. Coming-of-age drama 19:00 Ludwig > Dirk Raves dekadente Feiertagslounge, Live Bar Music 19:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 19:30 Deutsche Oper > Dornröschen, Ballett, Choreografie und Inszenierung von Nacho Duato. Ballet 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Maxim Gorki Theater > Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause, Eine Frau in den Dreißigern bewirbt sich für eine Reality-Show, deren Teilnehmer*innen auf dem Mars eine neue Gesellschaft aufbauen werden. von Sibylle Berg. Play 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Absolut!, Neues Programm von Tim Fischer. Chanson night 20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods – Voraufführung, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert 20:00 Dodo > Offene Lesebühne, Lies deine eigenen Texte. Reading show 20:00 Schlosspark Theater > Doris Day – Day By Day, Musicaldrama mit Angelika Milster. Musical 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Inspektor Campbells letzter Fall, Kriminalkomödie von Saul O’Hara. Crime comedy 20:30 Schaubühne > thisisitgirl, Ein Abend über Frauen und Frauenfragen. Performance theater 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House Of Presents, Drag-
18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJs Woattah Woatah & Fuxing Dancing. Olfe’s midweek bar night for girls 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Filmbühne am Steinplatz > Bingo am Steinplatz, Bingo mit Margot Schlönzke und Giselle d’Apricot. Bingo night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Woof > Woofs Holiday Cruising, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi“, DJ Doris Disse. Link arms and sway from side to side! 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby
Clubs 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
Sex 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Day of unity, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 16:00 Lab.oratory > Yellow Facts Beer Bust, Einlass bis 18:00, piss without dress code. Entry till 18:00 18:00 Club Culture Houze > Lesbian Naked Sex Party, neue lesbische Sexpartyreihe, Einlass bis 20:00 dress code: only naked. Entry till 20:00 18:00 CDL-Berlin > The First: Naked/Mask, Einlass bis 21:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, mask rental available, entry till 21:00, 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor. Mask rental available 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear
Mi
04.10. BOILER Special 16:30 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, PROJEKT_BAND I für Frauen* und Queers. Music Workshop 20:00 Village > GentleMenYoga, Im Zentrum steht die Entwicklung einer liebevollen und fürsorglichen Haltung zu dir selbst. The focus of this class is the development of a kind and nurturing attitude towards yourself
Kultur 19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 20:00 Quasimodo > Lene Lovich Band, New-WaveIkone. Concert 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Absolut!, Neues Programm von Tim Fischer. Chanson night 20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods – Voraufführung, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert 20:00 Ludwig > Ludwig l’Amour, Patsys Salon mit Sercan Aydilek, Vortrag: „100% haram?! – Being queer in Islam“. Talk and drag show 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 Schlosspark Theater > Doris Day – Day By Day, Musicaldrama mit Angelika Milster. Musical 20:00 Quatsch Comedy Club > Kabarett der rote Stuhl, Steh-Greif-Kabarett mit Thomas Kreimeyer . Conversation comedy 20:00 BKA-Theater > Schwester Cordula liebt Groschenromane, Comedy Programm. Comedy reading
Bars
Täglich ab 19.00 Uhr geöffnet Sonntags geschlossen Raucherbar BERGMANNSTR. 104 10961 BERLIN 18:00 ToBeFree > Mitten im Leben, „Bergfest“, Barabend. Casual gay bar night 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Rizo > 80s Best 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter
22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night, no dresscode. Regular bar night 22:15 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Music, (Pop). Casual trashy gay bar night
Clubs 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Wednesday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, Host: Jacu. Night for soulful and jazzy karaoke lovers 22:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Jordan, Prosdo, Jan Ehret, DNNS (Techno, Electro). Weekly party series 23:59 Tresor > Tresor New Faces, Host: Marcus, DJs Helga P., Manuel Di Martino, WarinD (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
men only. Relaxed SM play party 18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, für Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 19:00 Quälgeist > JaSMin Berlin, BDSM-Abend für Frauen und Trans*. BDSM party for women and trans* 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 21:00 CDL-Berlin > Naked Quicky, Einlass bis 23:00, Dresscode: Naked - Shoes only!, entry till 23:00 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
Sex 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM,
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12:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, MITTAGS_ORCHESTRA für Lebenskünstler_innen. Music Workshop 20:00 Sonntags-Club > Schwul. Trans*. Teil der Szene., Vorstellung der neuen trans* inklusiven IWWIT-Kampagne. Lecture
Bars
21:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 22:00 FilmRauschPalast > Herzstein – Heartstone, Isländischer Coming-of-age Film, OmE. Coming-of-age drama with English subtitles
+
03.10.
20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend für Männer. BDSM night, men only 21:00 CDL-Berlin > The Second: Underwear/ Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Foto: Tomas Spindler
Di
Show + Party, um 22:00 PreShow „Giezas Pokehouse“. Pansy and her girls’ weekly drag show and party 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play
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66 Programm
19:00 Barbiche
Do
05.10.
Knieendoprothetik: Leben, Sport und Haltbarkeit einer Knie-TEP Dr. Adrian VoĂ&#x; Ltd. Oberarzt der Klinik fĂźr Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie, EndoProthetikZentrum
05.10.2017, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 35, 1. Etage, groĂ&#x;er Konferenzraum RubensstraĂ&#x;e 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk
Fr 06.10. ErĂśffnung Barbiche > Barbiche – FranzĂśsisch fĂźr Ziegenbart – ist der Name von Lena Brauns neuer Kunstbar. Nicht weit von der Begine entfernt soll es hier in Zukunft jede Menge Ausstellungen, Performancekunst, Dragshows und mehr geben. Die offizielle ErĂśffnung ist gleichzeitig die Midissage der Ausstellung „BĂŞtes/Heroines/Divas“. <
> Lena Braun, the artist and writer who founded Barbie Deinhoff’s, has opened a new bar in SchĂśneberg. Barbiche – French for “goatee“ – is slated to feature artwork, performance art, drag shows and more. At tonight’s official opening party, you can also catch the current exhibition, BĂŞtes/Heroines/Divas. <
23:00 SchwuZ
HIV? Syphilis?
Stopp
die Ungewissheit! Kostenlose und anonyme Schnelltests in nur 30 Minuten! 1. und 3. Donnerstag, 16.00 bis 20.00 Uhr
FOTO: CRYSTAL MAFIA
aidshilfe-potsdam.de
Fr 06.10. Last London Calling > Eine Ära geht zu Ende: Zu ihrem 12. Jubiläum wird die Indie-Party eingestellt, die einst prägend fßr Berlins alternative Homoszene gewesen ist. Partypapa Michael von Fischbach hat sich dafßr extra ein schÜnes Goodbye-Line-up zusammengezimmert: u. a. mit den DJs The/Das (Foto), Exildiscount sowie live I Heart Sharks. <
> SchwuZ’s monthly indie party was formative for much of Berlin’s alternative gay scene. Tonight is the end of an era: its twelfth anniversary edition will also be the last. Promoter Michael von Fischbach has gathered a special goodbye lineup, with DJs The/Das (pictured) and Exildiscount, I Heart Sharks live and more. <
ab 11:00 Rotes Rathaus
17:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, BEGINNERS_ POOL fĂźr Anfänger_innen, 18:30: Gesangsgruppe fĂźr trans*inter*queere Leute, 20:00: PROJEKT_BAND II fĂźr Alle, 21:30: FRIZU_SESSION fĂźr Alle. Music Workshop 18:00 CafĂŠ Maggie > Jung und Queer in Lichtenberg, Offener Treff fĂźr junge LSBTIQ* Menschen mit vielen MĂśglichkeiten der Mitgestaltung. Open meeting for LGBTI youth 18:00 Der Boiler > WohlfĂźhlAbend, bis 21:00 18:00 Schwules Museum* > Odarodle. Sittengeschichte eines Naturmysteriums, 1535-2017, AusstellungsfĂźhrung. Guided tour in German 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > Knieendoprothetik: Leben, Sport und Haltbarkeit einer Knie-TEP, Vortrag von Dr. Adrian VoĂ&#x;. Lecture 19:00 Musik & Frieden > Let’s Talk About Sex & Drugs, in der Baumhaus Bar, offene Diskussion mit CommunityMenschen und Experten. An open discussion about dealing with sexual health in our daily lives 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in SchĂśneberg, Stammtisch. Open meeting
Kultur
Fr 06.10. HIV im Dialog > Am 06. und 07.10. findet wieder der Kongress „HIV im Dialog“ im Roten Rathaus statt. In diesem Jahr drehen sich die Seminare und Vorträge u. a. um Themen wie PrEP, Fast Track City, Chemsex und Sexarbeit. Der Eintritt (nach Anmeldung) zu den Veranstaltungen ist frei, mehr Infos auf S. 20 und unter hiv-im-dialog.de! <
> Today and tomorrow will be the annual HIV conference at Berlin’s city hall. Various seminars and lectures will focus on topics like PrEP, Berlin as a “FastTrack City“, chemsex and sex work. Entry is free, but prior registration at hivim-dialog.de is required. <
ORF SASCHA K | -
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19:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Berlinische Galerie > Jeanne Mammen, Vernissage. Exhibition opening 19:30 Pfefferberg Theater > Hamlet, das Hexenberg Ensemble. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Verräter, Ein Projekt von Falk Richter. Play 20:00 EWA Frauenzentrum > Mersand, Lesung mit Litt Leweir. Reading 20:00 Sophiensaele > The Eternal Return, Tanztheater mit 15-kÜpfigem Ensemble. Dance theater 20:00 Dodo > Zentral-Terzett, Kathrin Jehnert, Swazoo, Konzertabend. Concert 20:00 BKA-Theater > Wer zuerst lacht, lacht am längsten, Comedy Programm mit Sascha Korf. Stand up comedy 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Absolut!, Neues Programm von Tim Fischer. Chanson night 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , KomÜdie. Comedy play 20:00 Schlosspark Theater > Doris Day – Day By Day, Musicaldrama mit Angelika Milster. Musical 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 20:30 Theater im Keller > Travestie Classics, Nostalgie pur – mit Charme, Witz und Glamour. Drag show 20:30 Schaubßhne > thisisitgirl, Ein Abend ßber Frauen und Frauenfragen. Performance theater 21:00 Berghain > Bl_K Noise, Live: Alessandro Cortini, Hypoxia, Richard Devine, Surachai. Electro concert night 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play
Festivals 20:00 Gretchen > Reclaim the Beats, Festival zum Thema inwieweit PoCs und Queers die Musikindustrie geprägt haben. ErÜffnungskonzert, live: Mandel Turner, Sky Deep, Lakuti u. a. This festival will explore how POC and queer movements created the music genres, with concerts, talks and film screenings
Bars 19:00 Rizo > Electronic Thursday 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s
20:00 Pussycat > BerlinCigarMen, Gay Cigar Lounge 20:00 Bar Rakete > Bar fßr Frauen und Freunde, (Electro). Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, Host: Jonas, men only. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Reizbar > B.I.N.G.O., Cruising Bar. Bingo night 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 MÜbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJs Dia Shi & Tom de Pascalis. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music 22:00 Woof > Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. The place to be for hairy men
Clubs 20:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > B.Y.O.C! Open Mic Night, bis 21:00 einchecken fĂźr Songwriter, danach Show,, „Bring Your Own Chords“ Open Mic Night with a live backing band 22:00 SchwuZ > Playground, Start der neuen wĂśchentlichen Partyreihe,, „Your weekly dose of adventurous vibes“, DJs Daniel Haaksman, Cyntrak, Lady Blacktronika
Programm 67 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantals House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Einlass bis 23:00, Dresscode: Naked with Mask, Leihmasken erhältlich, mask rental available, entry till 23:00. Naked with mask, mask rental available 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00
Fr
06.10.
11:00 Rotes Rathaus > HIV im Dialog, Publikumskongress mit Vorträgen und Workshops zu den neusten Themen rund um HIV und Aids. Symposium 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 19:30 Begine > Single-Treff ab 40 , Frauen kennenlernen. For women over 40
Kultur 18:00 Sexclusivitäten > PorYes – Salon, Feminist Porn Watching fßr den Audience Award 2017 19:00 Funkhaus > Funkhaus Session No16, Konzert, live: Ben Frost, Lotic. Concert
RA LA SIGNO | -
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19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 19:30 Pfefferberg Theater > Hamlet, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles 19:30 Komische Oper > Duato | Shechter, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet 19:30 CafĂŠ Lyrik > Claire Waldoff: „Ich will aber gerade vom Leben singen...“, Musikkabarett eine musikalische Biographie von und mit Sigrid Grajek. A musical cabaret portraying the life of Claire Waldoff 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by J.Paul Gaultier 19:30 Deutsche Oper > Der Barbier von Sevilla, Inszenierung von Katharina Thalbach. Melodramma buffo in two acts 20:00 BKA-Theater > Die Schablone, in der ich wohne, La Signora, Musikkabarett. Concert 20:00 Sophiensaele > The Eternal Return, Tanztheater mit 15-kĂśpfigem Ensemble. Dance theater 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Tipi > Max Raabe singt..., Chansons im Stil der 20er. Chanson night 20:00 ufaFabrik > Edson Cordeiro – Stimmwunder, Eine vokale Reise von Bach bis Bossa Nova. Concert 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Absolut!, Neues Programm von Tim Fischer. Chanson night
20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin 20:00 Theaterhaus Mitte > Bette Davis... “Fasten Your Seatbelts!â€?, Englischsprachiges StĂźck mit und von Bettina Lohmeyer. Play in English 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , KomĂśdie. Comedy play 20:00 Schlosspark Theater > Doris Day – Day By Day, Musicaldrama mit Angelika Milster. Musical 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Maxim Gorki Theater – Studio ĐŻ > Queerious – Die Geburt des Vulkans, 10 junge Menschen im Alter von 18-24 Jahren werden sich in queerer Geschichte spiegeln, in Zusammenarbeit mit MANEO. Play 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker 22:00 Rauschgold > Tatjana – der queere Talk, Gast: Stefan Kuschner. Talk show 22:00 SĂźdblock > Flittchenbar, „WiedererĂśffnungsgala“, live: RĂĄn, La Tourette, DJ Duo, Moderation: Christiane RĂśsinger
Bars 19:00 Barbiche > Barbiche ErĂśffnung, Die neue queere Location von Lena Braun. Queer space 19:00 Rizo > Forever Pop 19:30 Blond > Sexy-Music-Box, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Incognito > SpieleSpasssss mit Margot SchlĂśnzke, Gewinnt tolle Preise. Trivia night 20:00 Bar Rakete > Chilling Out For The Weekend, Afterworkparty fĂźr Frauen & Freunde. Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Flax > Karaokeshow, Hosts: Rene & die jungen Wilden. Gay bar, hotspot for young locals 21:00 Incognito > SpielespaĂ&#x;, Host: Margot SchlĂśnzke. Game night 21:30 Marienhof > Pop & Schlager, mit Musikquiz, Host & DJ: Doris. Poppy trivia night 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Aussenborder, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Tom’s Bar > DJ-Night, The notorious gay cruising place hosts rotating DJs 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, fĂźr alle Queers, Tarts und Freunde, DJ Magritte Jaco (70s, 80s, Old School Disco). Divergent
party tunes, open to all genders
Clubs 20:00 Begine > Die Pop-Perlen der Tangoschlampe, Neues und Altes aus aller Welt und immer gut tanzbar. Pop music 22:00 Die Busche > Supreme, 2 Floors (Pop, House, Main, Schlager, Oldies). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Looney Tunez Live Band Karaoke, Karaoke mit Rockband, davor und danach Open Stage mit Licky Puppy. Sing karaoke on the big stage with a live band 23:00 Connection Club > Berlins Sexyland 23:00 SchwuZ > Last London Calling – 12 years celebration, live: I Heart Sharks, DJs Exildiscount, Marco Ward, Marsmaedchen, The/Das, Lucky Pierre, Sheila Chipperfield, LEFEU, Dove Cake, She’s Drunk, 9DJinn (Indie, House, R’n’B, Trap). The legendary gay indie party says goodbye for good 23:00 KitKatClub > Revolver, DJs Toni Bruno, Plus, Maringo, Sarah Wild, Yosh Houzer, Alice D, Asaf Dolev, Alexio, Fixie Fate (Techno,
Tech House, Electro). Housey gay circuit party with a certain naughty touch 23:59 Mensch Meier > Berlin Invasion, „Blnv001 Release Party Kernelpanik Sound - G day - SUB Records & Nsop“, DJs Deepneue, Mashyno, 2Faro, Joseph Diel, Hybrid u. a., live: Mugen, Dep, Konik Polny u. a. 23:59 Panorama Bar/Berghain > ... get perlonized, DJs Maayan Nidam, San Proper, Sammy Dee, Zip. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple
Sex 17:00 Scheune > SEX4U, nur fĂźr HIV-Positive, die aufs Kondom verzichten wollen, kein dresscode. Sex party exclusively for HIV-positive men 19:00 BĂśse Buben > Cocksucker Contest, Wir suchen den Besten, Dresscode fĂźr Sucker: white socks + naked, underwear, short pants, Dresscode fĂźr GenieĂ&#x;er: colored socks + naked, underwear, short pants, Einlass bis 23:00 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only
21:00 CDL-Berlin > The First: two.4.one Sexparty, Einlass bis 23:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, 22:00 Lab.oratory > Lab.dance, Einlass bis 24:00, „Dance up your weekend“ 22:00 Quälgeist > FFisten, „Fisten und Ficken fĂźr Männer“. Fisting and sex party 22:00 Stahlrohr 2.0 > Karaoke Sex Party, Sing & Cruise 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 23:59 CDL-Berlin > The Second: Blackout! Darkest Sexparty in Town!, Einlass bis 2:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position
hier
68 Programm
23:00 UnterTage
Sa
07.10.
A JURASSIC A PARK | -
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Sa 07.10. Balls – The Initiation > Schon lange hatte Max, Koorganisator der „Members“-Reihe, davon geträumt, eine eigene funky Disco-Party auf die Beine zu stellen. Zusammen mit Yam Bataller und Jared Abbott erfĂźllt er sich jetzt diesen Traum im zurzeit schwer angesagten UnterTage. Zur Premiere ist als GastDJ zudem noch Bill Sanders mit dabei. <
> While Members focused on current house and electronic sounds, for his new effort, promoter Max is going back in time to the days of disco. The launch of this new party takes place at the up-andcoming UnterTage club, with seasoned DJs Yam Bataller and Jared Abbott, plus newcomer Bill Sanders. Go nuts! <
FOTO: ESRA ROTTHOFF
20:30 Studio R
So 08.10. Queerious – Die Geburt des Vulkans > Das Studio ĐŻ des Gorki Theaters ist im Begriff, ein Epizentrum queerer Kultur zu werden. Im StĂźck „Queerious“ setzt sich eine zehnkĂśpfige Gruppe von jungen Menschen mit queerer Geschichte auseinander und sucht nach dem gemeinsamen Nenner, um eine solidarische Gesellschaft aufbauen zu kĂśnnen. <
> The Maxim Gorki Theater’s Studio Я is poised to be the epicenter of queer culture. In the piece Queerious, running this weekend, a group of ten young people will discuss queer history and look for a common denominator upon which to build societal solidarity. With English surtitles. <
18:00 HAU1
09:00 Rotes Rathaus > HIV im Dialog, Publikums-Kongress mit Vorträgen und Workshops zu den neusten Themen rund um HIV und Aids. Symposium 10:00 Lebensort Vielfalt > Hof-TrĂśdelmarkt, Zugunsten des LGBT Refugee Centers der Schwulenberatung Berlin. Flea market 16:30 Schwules Museum* > Winckelmann. Das gĂśttliche Geschlecht, FĂźhrung in englisch. Guided tour in English 19:00 SĂźdblock > LĂźgenpresse auf die Fresse?, Podiumsdiskussion: Wenn Journalist*innen zum Ziel von Hass werden, ab 20:30 Party „Wir brauchen Bass“, DJ Grace Kelly. Panel discussion
Kultur So 08.10. Jack Halberstam: Animal Anarchy > Das Festival „Der Maulwurf macht weiter“ am HAU stellt die Frage nach der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Am Abschlusstag wird der bedeutende QueerTheoretiker Jack Halberstam (u. a. „Skin Shows“) Ăźber den Animationsfilm „The Secret Life of Pets“ und das revolutionäre Potenzial von Haustieren sprechen. <
> Today is the closing of Der Maulwurf macht weiter, Hebbel am Ufer's festival exploring animals and politics. Tonight, American queer theorist and SpongeBob fan Jack Halberstam once again looks to children's cartoons for inspiration, finding revolutionary potential in the CGI film The Secret Life of Pets. <
15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue, auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 16:00 AHA > The Mamy is back, Dieter Rita Scholl feiert den 65. Geburtstag, Open House und Show um 20:00. Birthday bash 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf, auch 20:00. Stage
thriller written by Agatha Christie 18:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 19:30 O-TonArt > Nur wenn ich lache, Comedy Programm von Zeha Schmidtke. Comedy show 19:30 Deutsche Oper > Aida, Guiseppe Verdi. Opera 19:30 Komische Oper > Eine Frau, die weiĂ&#x;, was sie will!, Musikalische KomĂśdie in 2 Akten. Musical comedy 20:00 ToBeFree > All-Angels, Oktoberfestshow, BĂźhnenkunst 20:00 Sophiensaele > The Eternal Return, Tanztheater mit 15-kĂśpfigem Ensemble. Dance theater 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Tipi > Max Raabe singt..., Chansons im Stil der 20er. Chanson night 20:00 Eisenherz > 25 Jahre Männerschwarm Verlag, Die Verleger Joachim Bartholomae und Detlef Grumbach plaudern aus dem Nähkästchen, Schauspieler Bernd Moss liest aus alten und neuen BĂźchern. Reading and talk 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Absolut!, Neues Programm von Tim Fischer. Chanson night 20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert 20:00 Theaterhaus Mitte > Bette Davis... “Fasten Your Seatbelts!â€?, Englischsprachiges StĂźck mit und von Bettina Lohmeyer. Play in English 20:30 Maxim Gorki Theater – Studio ĐŻ > Queerious – Die Geburt des Vulkans, 10 junge Menschen im Alter von 18-24 Jahren werden sich in queerer Geschichte spiegeln, in Zusammenarbeit mit MANEO. Play 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , KomĂśdie. Comedy play 20:00 Schlosspark Theater > Doris Day – Day By Day, Musicaldrama mit Angelika Milster. Musical 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 22:00 Rauschgold > In Concert: Melli Magic & Barbie Breakout 23:30 BKA-Theater > Jurassica Parka Late Night: Paillette geht immer, Jurassica mit ihrem live Talk. Comedy talk show
Festivals 11:00 Werkstatt der Kulturen > Reclaim the Beats,
Festival zum Thema inwieweit PoCs und Queers die Musikindustrie geprägt haben, Workshops. This festival will explore how POC and queer movements created the music genres, with concerts, talks, workshops and film screenings
Bars
SISTAS Party For Women and Friends Saturday: 07.10.2017 ab 21:00 DJane Andretti: Pop, R&B and House
EINTRITT 5 EURO BERGMANNSTR. 104 10961 BERLIN B104.ONLINE
18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Dodo > 25 Jahre Schrippenmutti, Die Legende wird gefeiert! The Schrippenmutti has been serving snacks to the scene for a quarter century 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox Night, Be your own DJ. Friedrichshain’s well known gay bar 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Flax > Guys go crazyNight, spiel deine eigene Musik, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Incognito > 80er Party, DJ Heiko 21:00 Bar B104 > Sistas, for women and friends, DJ Andretti (Pop, R’n’B, House). Lesbian party in the queeroriented bar 22:00 MÜbel Olfe > DJ Jojo, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Mutschmann’s > Club Night, mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar
Programm 69 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 20:30 Raumerweiterungshalle > ÂĄMash-Up!, „Multigender / Multiworld“, live: Ann Antidote & Orphee von Unten, Die Tsootsies feat. Schleim & Schlau, Alice Dee, DJs Voadoras, La Leona, Grace Kelly (Tropical Beats, Women Pop, World Wide Dancefloor) 21:00 Meistersaal > Bohème Sauvage, „Eine Hommage an das Nachtleben der Zwanziger Jahre“. Retro party, mixed-gender 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Supernoa. Karaoke night 23:00 UnterTage > Balls – The Initiation, „Calls Of The Disco Balls“, DJs Yam Bataller, Jared Abbott, Bill Sanders (Classic Disco). Launch of a new disco-centric gay party 23:00 SchwuZ > bump!, „Das Retro-Studio“, DJs BOWtanic, mikki_p, derMicha, ChrizzT, Modeopfer, Doris Disse, Didi Disco (Pop, 90s R’n’B & Vocal House, Soul, Schlager). Gay party with retro club classics 23:00 KitKatClub > Wasteland Berlin, Strict fetish dress code, open to all genders, DJs Ben Manson, Maringo, Serge Laurent, Robert Bibicz, Johann de Beers, Rapido u. a. (Electrotechno, NuTrance, Progressiv). The legendary Amsterdam fetish dance event’s annual Berlin party 23:50 St. Georg > Ratchet, DJs Sunny Jansen, VILIFY, Caramel Mafia, Offbeatsupportah (Hip Hop, R’n’B, Trap, Dancehall, Afrobeat). Queer hip-hop party series 23:55 GriessmĂźhle > CockTail d’Amore, DJs TBA plus CockTail d’Amore Sound Maschine (Deep House, Nu Disco). Popular gay discolectro party 23:59 Berghain > Klubnacht , „Figure“, live: Cyrillic, Nocow, DJs Len Faki, Matrixxman, Roman Pontec, Cleric u. a., in der Panorama Bar live: Automatic Tatsy, DJs Sprinkles, Hammer, Cormac, Carlos de Brito u. a. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music
Sex 20:00 BĂśse Buben > BĂśseBuben-Nacht, SM und spanking. The classic spanking party, entry till midnight 20:00 Quälgeist > Q’le Jungs, After-Work BDSM-Party, Zutritt nur fĂźr Männer unter 35, ab 22:00 TNT, fesseln und foltern. After-work BDSM party for guys up to age 35, at 22:00 Tie’n’Torture 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor 21:00 Reizbar > Bad Boys, „Big Party Night“, Fetish oder Minimum freier OberkĂśrper. Dress code: at least topless 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party fĂźr Positive und nicht Positive. Relaxed sex party 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Fausthouse, Einlass bis 24:00, „anal deep throat“. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty 23:00 Quälgeist > TNT – Fesseln & Foltern, BDSMParty fĂźr Männer. BDSM play party, men only
So
08.10. 14:00 me Collectors Room > The Bigger Picture, Gruppe fĂźr Kunstinteressierte, Infos und Anmeldungen: thebiggerpicture@posteo.de 16:00 Queer Your Mind, Offene Diskussionsrunde. Discussion
Kultur
IG RALF KĂ–N | -
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14:00 La Cocotte > Mon Berlin, Ausstellung von Wilfried Laule. Exhibition opening 15:00 Begine > LiteraturcafĂŠ, Es lesen Ria Klug u.a., mit musikalischer Begleitung. Literary salon 18:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 18:00 HAU1 > Jack Halberstam: Animal Anarchy, Vortrag. Lecture 18:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik 18:00 Deutsche Oper > L’Invisible, Trilogie lyrique nach Maurice Maeterlinck. Opera 18:00 Theaterhaus Mitte > Bette Davis... “Fasten Your Seatbelts!â€?, Englisches StĂźck. Play in English 18:00 Schlosspark Theater > Lieder mit Musik, Gaby Decker und Die Devoten 19:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Absolut!, Neues Programm von Tim Fischer 19:00 Komische Oper > Die schĂśne Helena, Oper in drei Akten. Opera 20:00 Sophiensaele > The Eternal Return, Tanztheater. Dance theater 20:30 Maxim Gorki Theater – Studio ĐŻ > Queerious – Die Geburt des Vulkans, TheaterstĂźck in Zusammenarbeit mit MANEO. Play 20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert 20:30 BKA-Theater > Herbst in der Hose, Lesung mit Ralf KĂśnig. Reading
Festivals 14:00 Werkstatt der Kulturen > Reclaim the Beats, Festival zum Thema inwieweit PoCs und Queers die Musikindustrie geprägt haben, Workshops. This festival will explore how POC and queer movements created the music genres, with concerts, talks, workshops and film screenings
Bars 11:00 Zollpackhof > O’zapft is!, Berlins first Gay Oktoberfest FrĂźhshoppen 14:30 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 17:00 ToBeFree > Ratsch & Tratsch, entspannter Barabend. Casual gay bar night 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der MĂśrder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Sunday Chill-out. Bar with darkroom, open to all genders 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in SchĂśneberg’s ultimate gay bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, „Packed in the house“, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona-Lisa & the PoodleClub, Sonntags Afterhour, DJs Green, Don Tom, Gary D., Neal Porter (Techno, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 10:00 GriessmĂźhle > CockTail d’Amore, Party nonstop bis Montag, Line-up TBA. The succesful gay party continues till Monday rise its bitter head 12:00 Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > CafĂŠ Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaoke-Abend, Host: Licky Puppy. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > Icky, DJ TBA. Sleazy indie party 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Marcel db, Chris Veron (Techno, TechHouse, Trance). The hedonistic club keeps the party vibe 23:00 House of Weekend > GMF, DJs Neal Porter, Maringo, Katy Bähm, Charlet C. House (Pop, Hip-Hop, R’n’B, Dance, Techno, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex
15:00 BĂśse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Athletes, Einl. b. 18 Uhr, „fit for fuck“, dress code sportswear+ sneaker. Entry till 18:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 CDL-Berlin > The First: Naked/Mask, Einlass bis 21:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, mask rental available, entry till 21:00, 20:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > The Second: Underwear/ Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
hier
70 Programm
Mo
20:00 EWA Frauenzentrum
FOTO: CHRISTIAN KRAUSS
09.10.
Clubs BOILER Special
Mo 09.10. Wem gehört die Nacht? > Die Veranstaltungsreihe„Der Lange Weg zur Gleichheit“ des Frauenzentrums EWA wirft Schlaglichter auf lesbisches Leben in verschiedenen Weltregionen. Heute Abend spricht L-MAG-Redakteurin Dana Müller (Foto), die 2016 durch Algerien reiste, über die Situation von Lesben und Feministinnen vor Ort. <
> The series on lesbian equality in different parts of the world continues at women’s center EWA. Tonight, L-MAG editor Dana Müller (pictured) will speak about Algeria after having traveled through the country in 2016, learning about the situations of lesbians and feminists there. <
FOTO: WOM DOCS
Di 10.10. Asian Film Festival Berlin > This year’s Asian Film Festival Berlin (Oct. 7-14) includes four queer featurelengths and a program of queer shorts. Tonight, for example, brings a screening of director Lee Young’s Troublers (scene pictured), a documentary on how queers are seen as a threat to national security in South Korea. <
FOTO: WINTERGARTEN
20:00 Wintergarten
Mi 11.10. Sayonara Tokyo > Mit der extravaganten Japan-VarietéRevue des schwulen Regisseurs Stephan Prattes feiert der neue Wintergarten 2017 sein 25. Jubiläum. In einem gigantischen Bühnenbild wird japanische Popkultur humorvoll mit Akrobatiknummern und Songs zelebriert, inklusive einer ganz besonderen Überraschung! <
19:00 AHA > CSD Mottosuche, Gemeinsam mit dem CSD e.V. das Motto für den CSD 2018 finden. Help the CSD organization devise a slogan for this year’s Pride 20:00 EWA Frauenzentrum > Der lange Weg zur Gleichheit, Wem gehört die Nacht? – Feminismus und lesbisches Leben in Algerien, mit L-Mag Redakteurin Dana Müller. Lecture
18:00 Spreewiesn am Ostbahnhof > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Destiny Drescher, Hostess: Kiki Cessler. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Shredder. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Gavio Xamps, Bruno Otranto, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno), no dress code. This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Kultur
19:00 Ballhaus Naunynstraße
> Die Sektion Queer Bodies im Rahmen des Asian Film Festivals gibt den Blick frei auf Erfahrungswelten asiatischer LGBTI. So wird die lesbische südkoreanische Regisseurin Lee Young in ihrer Doku „Troublers“ (Foto) mit dem Hass ihrer Landsleute konfrontiert, für die Queers eine Gefährdung nationaler Sicherheit bedeuten. <
20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Woof Night, Cruising Bar mit Darkroom. The place to be for hairy men
> Celebrating 25 years at their current location, the legendary variety theater Wintergarten is presenting its most lavish show yet: Sayonara Tokyo by gay director Stephan Prattes is a love letter to Japanese (pop) culture, blending dance, acrobatics and music. <
19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 19:30 Deutsche Oper > Dornröschen, Ballett, Choreografie und Inszenierung von Nacho Duato. Ballet 20:00 Literarisches Colloquium > Ich weiß, wie man Frauen beglückt, Angela Steidele in Lesung und Gespräch 20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Queen of Ireland, Doku über die irische Dragqueen Panty Bliss, OmU. Documentary in English
Bars
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 21:00 CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Einlass bis 23:00, Dresscode: sportswear/swimwear/underwear, entry till 23:00
Di
10.10.
18:00 Himmelreich > Meet & Play, Party-Game-Night. Board game night 19:00 Rizo > Weekend Chill Out 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights
12:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, MITTAGS_ORCHESTRA für Lebenskünstler_innen. Music Workshop 18:30 Other Nature > JASagen für Anfänger*innen und Fortgeschrittene, Workshop mit Joris Kern
Kultur 19:00 Ballhaus Naunynstraße > Busy Bodies – Asian Film Festival Berlin, „Troublers“, Dokumentar-
19:00 19:30
20:00
20:00 20:00
21:00
21:00
film, OmU, 21:00: „Spa Night“, US-amerikanischer Film über traditionelle koreanische Badehäuser von Los Angeles, OmU, jeweils anschließend Gespräch mit RegisseurIn. Film screening in English Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play Deutsche Oper > Dornröschen, Ballett, Choreografie und Inszenierung von Nacho Duato. Ballet Quatsch Comedy Club > Sky Jubiläumsspecial, 25 Jahre Quatsch Comedy Club, live: Thomas Hermanns. Stand-up comedy show, Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House Of Presents, DragShow + Party, um 22:00 PreShow „Giezas Pokehouse“. Pansy and her girls’ weekly drag show and party Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play
Festivals 13:00 Werkstatt der Kulturen > Reclaim the Beats, Festival zum Thema inwieweit PoCs und Queers die Musikindustrie geprägt haben, Workshops. This festival will explore how POC and queer movements created the music genres, with concerts, talks, workshops and film screenings
Bars 18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ TBA. Olfe’s midweek bar night for girls 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby
Clubs 19:00 SO36 > KiezBingo, Präsentiert von Inge Borg & Gisela Sommer, Live: Wild Flamingo Band. Queer bingo night 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“
Programm 71 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Club Culture Houze > Shy And Pie, fßr SexpartyUnerfahrene mit Kuchenkranz, Speed Dating u. a., Einlass bis 20:00. Sex party for women new to or curious about lesbian sex 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 CDL-Berlin > Blackout! Darkest Sexparty in Town!, Einlass bis 23:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 23:00 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fßr Boys von 18-28, ab 24 Uhr fßr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
11.10. 16:30 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, PROJEKT_BAND I fĂźr Frauen* und Queers. Music Workshop 18:00 Silver Future > Newbie Night, Treffpunkt fĂźr queere Neuberliner. A chance for new Berliners to meet 18:00 Begine > Ladies Tauschtraum, Tauschring fĂźr Frauen und Lesben. A night to meet and to exchange stuff 19:00 aquarium > Hinter dem schĂśnen Schein, Feminismus vs. Reprotech, Film „Future Baby“ und Diskussion. Movie screening followed by a discussion 19:30 Begine > Meditation mit Klangschalen, Workshop 20:00 Village > GentleMenYoga, Im Zentrum steht die Entwicklung einer liebevol-
thursdays october05/12/19/26
fridays october06
october13/20/27
saturdays october07
len und fĂźrsorglichen Haltung zu dir selbst. The focus of this class is the development of a kind and nurturing attitude towards yourself
Kultur 19:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > Fig, Busy Bodies – Asian Film Festival Berlin, lesbische Liebesgeschichte, OmE, AnschlieĂ&#x;end Gespräch mit Regisseur. Film screening in with English subtitles 19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 19:30 Pfefferberg Theater > Das Wintermärchen, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Die Glasmenagerie, von Tennessee Williams, Deutsch von JĂśrn van Dyck, Regie: Katharina Thalbach. Play with subtitles in English 20:00 West Germany > EP Releaseshow: Radula/ James P. Honey, Dreampop trifft auf melancholischen Spoken Word Gesang. Concert 20:00 SchaubĂźhne > RĂźckkehr nach Reims, Nach Didier Eribon in einer Fassung der SchaubĂźhne, Regie: Thomas Ostermeier. Play 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert 20:00 Ludwig > Apocalypse Tonight, Talkshow mit Cheryl und Olympia Bukkakis (englisch). Olympia Bukkakis and a guest, talk show in English 20:00 Wintergarten > Sayonara Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 AHA > Go West Comedy Show, Standup-ComedyShowcase auf Englisch, mit Ben MacLean (Kanada), Yannick Geske (Deutschland) und Simone Hudson (Neuseeland). Englishlanguage comedy night 21:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play
Festivals 11:00 Werkstatt der Kulturen > Reclaim the Beats, Festival zum Thema inwieweit PoCs und Queers die Musikindustrie geprägt haben, Workshops. This festival will explore how POC and queer movements created the music genres, with concerts, talks, workshops and film screenings
23:59 Tresor > Tresor New Faces, Host: Marcel Heese, DJs Lindsey Herbert, Sphera de Noumenon, Miss Italia (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
12:00 12:00 16:00 19:00
Sex 12:00 Der Boiler > Boiler FanTag, Mit Codewort von Facebook oder Gayromeo gibt
20:00
es ermäĂ&#x;igten Eintritt. Pay less with the codeword from Facebook or Gayromeo Duplexx > Kinotag XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“ Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked
Bars
20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 21:00 CDL-Berlin > Naked Quicky, Einlass bis 23:00, Dresscode: Naked - Shoes only!, entry till 23:00 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
the worlds most famous & biggest gay-p rn and clubbing event
18:00 ToBeFree > Mitten im Leben, „Bergfest“, Barabend. Casual gay bar night 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Rizo > 80s Best 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night, no dresscode. Regular bar night 22:15 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Music, (Pop). Casual trashy gay bar night
& DJ Asaf Dolev ' $ !&" ( "
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Davor, +Samuel D, DJ DJ Redtomcat, Christal C. Cokes, & more! DJ In-spector ‌
Clubs 22:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Jordan, Dennis Beutler, Naylo, Marcel db (Techno, Electro, Experimental). Weekly party series in the hedonistic dance club
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– Fundraiser: Hustlaball donates every year several thousand euros to charitable purposes.
OCTOBER 2017
Naked Sex Party
sundays
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october01
Naked Sunday
october08
Athletes
october15
Drecksloch
october22
Mask
october29
Yellow Facts
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Lab.dance 2-4-1
dance up your weekend, double drinks pimp up your weekend, double drinks doors open 10 to 12 pm
Fausthouse
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cts Beer Bust
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72 Programm
22:00 SchwuZ
Do
12.10. Do 12.10. Playground > Wie der Name schon verspricht, lässt die neue wöchentliche Partyreihe im SchwuZ Raum für Überraschungen, statt sich auf ein Genre festzulegen. Das musikalische Spektrum soll dabei von Techno über Pop bis Jazz. Obendrauf gibt’s eine abgefahrene Deko. DJs heute: Berlin Disaster, Marum (Foto) und Michael Trotter.<
> SchwuZ's new weekly party is called Playground, reflecting a carefree approach to genre. Every Thursday, different DJs play anything from techno to pop to jazz. The club also promises extraordinary decorations and video installations. On the decks tonight: Berlin Disaster, Marum (pictured) and Michael Trotter. <
18:30 Refugio 20:30 Moviemento
17:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, BEGINNERS_POOL für Anfänger_innen, 18:30: Gesangsgruppe für trans*inter*queere Leute, 20:00: PROJEKT_BAND II für Alle, 21:30: SINGING_LOUNGE für Alle. Music Workshop 18:00 Schwules Museum* > Odarodle. Sittengeschichte eines Naturmysteriums, 1535-2017, Führung in englisch. Guided tour in English 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > Huftendoprothetik: Leben, Sport und Haltbarkeit einer Huft-TEP, Vortrag von Dr. Adrian Voß. Lecture 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting 20:00 Village > Restrictive Intention, Workshop mit Caritia Abell. Meditation workshop in English
Kultur
Fr 13.10. One World > Ein Themenschwerpunkt des „One World Berlin Human Rights Film Festival“ ist die Situation von LGBTI-MigrantInnen. So wird heute das Projekt „Queer Faces Migrant Voices“ im Refugio vorgestellt. Im Anschluss läuft im Moviemento die Doku „Homø“ (Foto) über drei junge LGBTI-Geflüchtete in Deutschland. <
> The One World Berlin Human Rights Film Festival takes place Oct. 12-18. One major focus is on LGBTI migrants. This evening, the Queer Faces Migrant Voices project will be introduced at Refugio. Afterwards, Moviemento will screen Homø (scene pictured), a documentary about three queer refugees in Germany. <
23:59 Südblock
Fr 13.10. CherrYO!kie Fashun > Ganze sieben Monate lang setzte die schräge Karaoke-Dance-Reihe aus. Kein Wunder, denn Partyhost Sampson hatte mit der Orga vom „Yo! Sissy“ mehr als genug um die Ohren. Nun meldet er sich mit Colin Comfort (Foto) zurück und lässt unter dem Motto „Fashun“ im KottiBlock die Puppen tanzen und singen. <
> It’s been seven months since the last edition of this beloved gay karaoke party. Not that host Sampson was being lazy – the Yo! Sissy festival took up plenty of his time. Now he and his cohort Colin Comfort (pictured) are back in action, this month with the motto “Fashun“. Trashy is always in style! <
19:00 Sophiensaele > Global Belly, Performance über transnationale Leihmutterschaft von Flinn Works. Performance piece 19:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Atemberaubende akrobatik Revue mit Kostümen vom französischen Stardesigner Jean Paul Gaultier. Modern acrobatics, costumes by Jean Paul Gaultier 20:00 EWA Frauenzentrum > Eine nomadische Seele auf Reisen, Konzert von der Nachwuchsmusikerin Aynie. Concert 20:00 Dodo > Prinz Chaos, Kabarett und Lieder. Cabaret show 20:00 Schaubühne > Rückkehr nach Reims, Nach Didier Eribon in einer Fassung der Schaubühne, Regie: Thomas Ostermeier. Play 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik in einer modernen, rasanten und spannenden Show, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 HAU3 > Solange die Nacht wirbelt, Tanzperformance von Josep Caballero García mit fünf Performer*innen. Dance theater 20:00 Pierre Boulez Saal > Luther, dancing with the gods, Robert Wilson und der Rundfunkchor Berlin. Classical concert 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 20:30 Theater im Keller > Travestie Classics, Nostalgie pur – mit Charme, Witz und Glamour. Die Klassiker der Travestie in einer Show präsentiert. Drag show 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play
Hüftendoprothetik: Leben, Sport und Haltbarkeit einer Hüft-TEP Dr. Adrian Voß Ltd. Oberarzt der Klinik für Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie, EndoProthetikZentrum
12.10.2017, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 35, 1. Etage, großer Konferenzraum Rubensstraße 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk
Festivals
Clubs
11:00 Werkstatt der Kulturen > Reclaim the Beats, Festival zum Thema inwieweit PoCs und Queers die Musikindustrie geprägt haben, Workshops. This festival will explore how POC and queer movements created the music genres, with concerts, talks, workshops and film screenings
Bars 19:00 Rizo > Electronic Thursday 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Rakete > Bar für Frauen und Freunde, (Electro). Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, Host: Jonas, men only. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Ludwig > Vaporware Lounge #3, Barabend. Fresh mixed bar music by Anders Wohin 21:00 Reizbar > B.I.N.G.O., Cruising Bar. Bingo night 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Steve Morell. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music 22:00 Woof > Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. The place to be for hairy men
21:00 Säule/Berghain > Thomas Brinkmann Box Release, live: Thomas Brinkmann, DJs Alex Downey, Jackmaster, Nicola Bonandrini, Ricardo Villalobos 22:00 SchwuZ > Playground, „Your weekly dose of adventurous vibes“, DJs Berlin Disaster, Marum, Michael Trotter 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Chika. Karaoke night 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantals House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 19:00 Böse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Einlass bis 23:00, Dresscode: Naked with Mask, Leihmasken erhältlich, mask rental available, entry till 23:00. Naked with mask, mask rental available 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00
Programm 73
Fr
Static, Protonica u. a., DJs Alice D, Psycrow, Cubixx u. a. (Techno, Tech House). Show what you got at this mixed-gender event 23:59 Panorama Bar/Berghain > Finest Friday, DJs Daphni, nd_baumecker. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple 23:59 Südblock > CherrYO!kie Fashun, Karaokeabend, Hosts: Sampson & Colin Comfort. Karaoke for lovers and haters
13.10.
14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 16:00 Kulturstandort Schiffbauergasse > Designtage Brandenburg, Designmarkt in Potsdam, Schiffbauergasse 4A 18:00 Sexclusivitäten > PorYes – Salon, Feministische Kritik am Porno-Strafrecht mit Dr. Anja Schmidt, Leipzig und Dr. Ulrike Lemke, Hagen. Discussion 18:30 Refugio > Queer Faces Migrant Voices, Projektvorstellung, Lecture 19:00 Humboldt-Universität, Hauptgebäude > Konsens und Vielfalt – Faire Pornographie, Porn Talk 19:00 Begine > Kreativtreff, Kreatives werkeln. Creative handicrafting 20:30 Bauhaus > Women’s Night, Workshops für Frauen. Home-improvement workshops for women
Kultur 19:00 Sophiensaele > Global Belly, Performance über transnationale Leihmutterschaft von Flinn Works. Performance piece 19:30 Gorki > Roma Armee, Thetaerstück. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 O-TonArt > Duotone: All that Jazz, Bernard J. Butler und Florian Korty 19:30 Komische Oper > Die Zauberflöte, Inszenierung von Barrie Kosky in Zusammenarbeit mit der britischen Theatertruppe „1927“. Mozart’s grand opera The Magic Flute with
the British theater group 1927, translation available 19:30 Literaturhaus Berlin > Literarisches Quartett, zu Klaus Manns Tschaikowsky-Roman. Reading 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Mensch, Das neue Programm von Georgette Dee und Terry Truck. Chanson night 20:00 Schaubühne > Rückkehr nach Reims, Nach Didier Eribon in einer Fassung der Schaubühne, Regie: Thomas Ostermeier. Play 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 HAU3 > Solange die Nacht wirbelt, Tanzperformance von Josep Caballero García mit fünf Performer*innen. Dance theater 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 Komische Oper > Duato | Shechter, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Admiralspalast > Cavequeen, Comedy Stück mit Tim Koller. The gay version of the comedy play Defending the Caveman 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Moviemento > Homø, Doku-Film. Documentary 20:30 Eisenherz > Der Zahlendieb, Lesung mit Oliver Sechting und Karen Susan Fesse. Reading 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Ballhaus Naunynstraße > Papa Rainbow, Asian Film Festival Berlin, letzter Teil einer Trilogie zu LGBTFamilien in der VR China, OmE, Anschließend Gespräch mit Regisseur. Documentary in English
and queer movements created the music genres, with concerts, talks, workshops and film screenings
21:00 Kurhaus Ponte Rosa > Queer Party, DJoane.
22:00
Bars 22:00 19:00 Rizo > Forever Pop 19:30 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Bar Rakete > Chilling Out For The Weekend, Afterworkparty für Frauen & Freunde. Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Flax > WeLoveMusic, mit Tischtennis, DJ Tobi N. (Clubsounds). Bar where you can easily end up boozing the night away with the locals 21:00 Marienhof > Bingo, Host: Stella deStroy 22:00 Tom’s Bar > DJ-Night, The notorious gay cruising place hosts rotating DJs 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, für alle Queers, Tarts und Freunde, DJ Trudi Padma Knusprig (Pop, Mainstream, 80s). Divergent party tunes, open to all genders
22:00
23:00
23:00
New party by the organizers of The 40ies Die Busche > Supreme, 2 Floors (Pop, House, Main, Schlager, Oldies). Berlin’s cult club for gays and lesbians about blank > Autopoiesis – Live Sessions, Live: Janoshi, Vela, DJ Amperia (Dark Sounds Techno/Electro). A night of techno, played by FLTQI* DJs Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Shredder. Karaoke night SchwuZ > Tasty, DJs Mavin, Jaycap, aMinus, Steve David, Chi, Bad Mom, Tchuani b2b Myshkyn, Hilwi, Masta Sai, Ipek (Pop, Hip Hop, R’n’B, Middle Eastern Beats) . Party series focusing on urban sounds from around the world KitKatClub > 23 Years The Mystic Rose, Live: Cosmic Vibrations, Eat
22:00 Quälgeist > Q! – Back To The roots, Klassische BDSM nur für Männer, strikter Dresscode. Classic BDSM party, men only, strict fetish dress code 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 23:59 CDL-Berlin > The Second: Blackout! Darkest Sexparty in Town!, Einlass bis 2:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 2:00
Sex 19:00 Böse Buben > PumpStation, Pumpen, Saline, CBT, Melkmaschine, Strom, Party bis 02:00. Boost your meat, party till 02:00 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 CDL-Berlin > The First: Suck or Fuck, Einlass bis 23:00, Dress code: naked, a fluorescent band shows your sexual position, 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor, Entry till 23:00 21:00 AHA > Die AHA-Erotikparty, Das Original . Monthly sex party 22:00 Stahlrohr 2.0 > Sportlads, powered by sneakfreaxx, dress code: sportswear & sneakers 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight 22:00 Mutschmann’s > Rubber Night, Dresscode: nur Gummi
Clubs 20:00 Wabe > TANZhaus WABE, BalFolk mit Live Musik und Tanzeinführung ab 19:00. Balfolk dance
Festivals 13. OKT. 2017
ADMIRALSPALAST STUDIO WWW.CAVEQUEEN.DE
11:00 Werkstatt der Kulturen > Reclaim the Beats, Festival zum Thema inwieweit PoCs und Queers die Musikindustrie geprägt haben, Workshops, 19:30 Konzert, live: Renu. This festival will explore how POC
Dircksenstr. 48 Am Hackeschen Markt www.brillenwerkstatt.de Oranienstr. 32 und »Die Maske« Mehringdamm 66 Kreuzberg
hier
74 Programm
11:00 Werkstatt der Kulturen
Sa
14.10. Sa 14.10. Reclaim the Beats > This music festival champions genres founded by POC and queer people, from rock to techno to hip-hop. After today’s workshops, AS//iS (pictured) and Be Steadwell will perform live. Then at 23:00, there will be a big rave at Burg Schnabel with DJs such as Bodycode and Jenifa Mayanja. <
> Dieses Musikfestival feiert die Einflüsse von PoC und Queers auf die verschiedenen musikalischen Genres von Rock bis Techno und Hip-Hop. Tagsüber gibt’s Workshops, abends treten AS//iS (Foto) und Be Steadwell auf. Ab 23:00 steigt die Abschlussparty in der Burg Schnabel mit DJs wie Bodycode, Jenifa Mayanja u. a. <
FOTO: CHRIS PHILLIPS
23:00 Alte Münze
Sa 14.10. Horror Porn by Pornceptual > Als eine der größten Partys der ganzen Stadt kann man es sich locker erlauben, schon ein paar Wochen vor Halloween zu einer Horror-Edition zu laden. Auf der multisexuellen Dance-Sause werden die Hüllen sowieso fallen. Auf vier Floors bringen zudem DJs wie Oliver Deutschmann und Curses das Tanzvolk in Fahrt. <
> This edition of Pornceptual will be something like an X-rated version of “The Monster Mash“, where the ghouls, vampires and zombies end up having an orgy. If you can’t be bothered with a costume, coming naked will do. DJs such as Oliver Deutschmann and Curses will cast a spell on the four dancefloors. <
18:00 Philharmonie
12:00 Begine > Wenn die Seele singt, Gesangsworkshop mit Reina Berger. Voice coaching workshop 16:00 Schwules Museum* > Odarodle. Sittengeschichte eines Naturmysteriums, 1535-2017, Ausstellungsführung. Guided tour in German
Kultur 15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue, auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 16:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow, auch 20:00. Modern acrobatics 18:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 18:30 SchwuZ > Polymorphia – die TrümmerTuntenNacht, 19:30: Vortrag: „1977: A SchwuZ is born!“, 21:00: Show, ab 23:00 Party, Live: Patsy l’Amour laLove, Melitta Poppe, Hedi Mohr, u. a. Mini festival about gay fairy queens with lecture, show and party 19:00 Parochialkirche > #2 Oase, Aufführung der Opernkopanie Novoflot. Concert
GOLDENE
So 15.10. Symphonie Pathétique > Peter Tschaikowsky, heute weltberühmt, war zu Lebzeiten ein Außenseiter – aufgrund seiner Homosexualität. Klaus Mann widmete dem Komponisten einen Roman, der nun, dirigiert von Wolfgang Roese (Foto), musikalisch inszeniert wird. Am 13.10. ab 19:30 gibt‘s ein Literarisches Quartett zum Roman im Literaturhaus. <
> Peter Tchaikovsky may be celebrated worldwide these days, but during his lifetime he remained an outsider due to his homosexuality. In 1935, gay German author Klaus Mann wrote a novel about the composer, which has now inspired a musical adaptation, directed by Wolgang Roese (pictured). <
2017
19:00 Theater an der Parkaue > Das Ende von Eddy, Nach dem Roman von Édouard Louis, Uraufführung. Play 19:00 Sophiensaele > Global Belly, Performance über transnationale Leihmutterschaft. Performance piece 19:00 HAU3 > Solange die Nacht wirbelt, Tanzperformance von Josep Caballero García mit fünf Performer*innen. Dance theater 19:30 Gorki > Roma Armee, Thetaerstück. Play 19:30 Komische Oper > Die schöne Helena, Oper in drei Akten. Opera 19:30 O-TonArt > Berliner Diven 2 – Frisch duftend und bereit , Eine musikalische Soirée. Chanson night 20:00 Mann-O-Meter > Goldene Jungschwuppe 2017, Verleihung eines fiktiven Preises. Drag show 20:00 Ludwig > RIxdorfer MusiTransenStadl, Das große Fest des queeren Liedes, mit der Blaskapelle Transophonix. Concert 20:00 ToBeFree > All-Angels, Oktoberfestshow 20:00 Dodo > Xtra3, Konzertabend. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Mensch, Das neue Programm von Georgette Dee und Terry Truck. Chanson night 20:00 Schaubühne > Rückkehr nach Reims, Nach Didier Eribon. Play 20:00 Begine > My Generation. Songs., Konzert: Carolina Brauckmann. Concert 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Mann-O-Meter > Goldene Jungschwuppe, Der Jugendbereicht verleiht einen fiktiven Preis an Gewinner. Award show 21:00 Fitness First > #3 Im Fegefeuer, Aufführung der Opernkopanie Novoflot. Concert 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 23:00 Südblock > The Miss Nipple Show, „Dildo Dialogues & After Party“, Dragshow in Englisch. A phallocentric drag show
Festivals 11:00 Werkstatt der Kulturen > Reclaim the Beats, Festival zum Thema inwieweit PoCs und Queers die Musikindustrie geprägt haben, Workshops, 19:30 Konzert, live: AS//iS. A concert exploring how POC and queer movements created music genres, with concerts, talks, workshops and film screenings 23:00 Burg Schnabel > Reclaim the Beats, Abschlussparty, DJs Ford Kelly, Bodycode, DJ Holographic u. a. A festival exploring how POC and queer movements created music genres, with concerts, talks, workshops and film screenings
Bars
B ü l ow st r aß e 10 6 Mann-O-Meter
18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge 19:30 Blond > Saturday Night
Gay Warm-up 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox Night, Be your own DJ. Friedrichshain’s well known gay bar 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Flax > Guys go crazyNight, spiel deine eigene Musik, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Incognito > Die Relda Rován Show 21:00 Marietta > Marry Drisco Warm-up, Grab a drink before the nearby party starts 22:00 Rauschgold > Hot Saturgay, DJ Jaycap 22:00 Mutschmann’s > Club Night, mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 21:00 SO36 > Flowers of Romance, live: Lebanon Hanover, Paradox Sequenz, DJ TerrorWave (Synth, Wave, Postpunk. Minimal, Electro). Queer gothic party 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Johnny Ballantine. Karaoke night 23:00 Connection Club > Berlin Bitches 23:00 UnterTage > BBB, „Bears, Beards, and Beer“, DJs LaSchmock u. a. 23:00 Alte Münze > Horror Porn by Pornceptual, Dark Rooms, Movie Theatre, DJs Oliver Deutschmann, Curses, Jamaica Suk,
Programm 75
23:00
23:00
23:30
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TRACKs, Projekt Gestalten, Deepneue u. a. (Techno, Tech/Deep House, NuDisco). Queer porn party in celebration of free love KitKatClub > CarneBall Bizarre, DJs Jam el Mar, Der Puk, Marc Lange, Ziggy Stardust, Amir & Friends (Acid, Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long SchwuZ > Popkicker, by Jurassica Parka, DJs PomoZ, Whitnee You Stoned, Kiki, Chroma, Sara Moshiri, Didi Disco, Bambi Mercury, Jurassica (House, Retro, Pop). SchwuZ’s currently most successful party series Phono Club > Marry Drisco, DJs Devan, Ady Toledano, Moriz Solo, ausgehDĂśrte (House, Disco, Tech House, QueerPop). Gay club night in Prenzlauer Berg hosted by the popular Marietta bar Tresor > 2 Jahre Herrensauna, durchgängig bis Montag, DJs TBA (Techno). Two day long birthday edition of the popular queer techno party about blank > Dessert, DJs Monoloc, Jon Hester, DJ Teeth, Black Peters, Coco (Deep House, Disco, Techno). Mixed-gender electro Berghain > Klubnacht , „20 Jahre Hospital Productions“, live: Alberich, Dedekind Cut, Lussuria, DJs Ancient Methods, Function, Dtekk u. a., in der Panoramabar DJs Anthony Parasole, Roi Perez, Steffi u. a. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music
Sex 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 BÜse Buben > fuck & fly, fßr Männer mit HIV. For HIV positive men only 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor 21:00 Quälgeist > Sodom &
21:00 21:00 22:00 22:00 22:00
22:00
Gomorrah, Gemischter BDSM-Abend in passendem Outfit. BDSM play party, mixed-genders, dress erotic Reizbar > GangBang, Gruppensex-Party Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party fĂźr Positive und nicht Positive New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men Lab.oratory > Scat, Einlass bis 23:59, „smear it, smell it, break a rule“. Entry till midnight Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty
KORFF/ LUDEWIG | -
www.BKA-THEATER.de
18:00
So
15.10.
18:00
18:00
18:00
18:00 13:00 Quälgeist > Mit uns drßber reden, SM-Infos fßr Männer und Frauen. All you want to know about SM 18:00 Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche > Gottesdienst, Kirche PositHIV
18:00
19:00
Kultur
19:00
11:00 Liebermann-Villa > Käthe Augenstein - Fotografien, Vernissage. Exhibition opening 16:00 Eisenherz > Lesbischer Salon, Mit Nancy Schmolt, Ilona Bubeck und Anja Kßmmel. Reading 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Tod auf dem Nil, Nach einem Roman von Agatha Christie. Play 18:00 Philharmonie > Symphonie PathÊtique –
Käthe Augenstein Fotografien 15.10.17 bis 12.2.18
19:00 19:30 20:00
20:00 20:30 20:30
21:00
Vom Leben und Sterben des Peter Iljitsch Tschaikowsky, Benefizkonzert von ORSO, fĂźr die BAH. Concert Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics Sophiensaele > Global Belly, Performance Ăźber transnationale Leihmutterschaft von Flinn Works Deutsche Oper > DornrĂśschen, Ballett, Choreografie und Inszenierung von Nacho Duato. Ballet Philharmonie > Symphony PathĂŠtique, Konzert zu Gunsten der Berliner Aids-Hilfe. Benefit concert Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker Wintergarten > Vaudeville Variety Burlesque Show, „Akrobatik, Burlesque, Boylesque, Cabaret“, präsentiert von Sheila Wolf. Modern acrobatics and burlesque Parochialkirche > #2 Oase, AuffĂźhrung der Opernkompanie Novoflot SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Tipi > Mensch, Georgette Dee und Terry Truck. Chanson night HAU3 > Solange die Nacht wirbelt, Tanzperformance. Dance theater Gorki > Roma Armee, ThetaerstĂźck. Play SchaubĂźhne > RĂźckkehr nach Reims, Nach Didier Eribon in einer Fassung der SchaubĂźhne, Regie: Thomas Ostermeier. Play Sonntags-Club > Uferlos 2.1, Gender Bender Show mit Stageink. Musical Maxim Gorki Theater – Studio ĐŻ > Mephistoland, TheaterstĂźck. Play BKA-Theater > Korff/Ludewig gehen Baden, Comedy Programm mit Sascha Korf. Stand up comedy Fitness First > #3 Im Fegefeuer, AuffĂźhrung der Opernkopanie Novoflot. Concert
Bars Colomierstr. 3 ’ 14109 Berlin www.liebermann-villa.de
14:30 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time
SYMPHONIE
PATHÉTIQUE
Vom Leben und Sterben des Peter Iljitsch Tschaikowsky
15.10.2017 Philharmonie www.orso.berlin
15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Ludwig > Pub Quiz Night, Hosted by Ceven 20:00 ToBeFree > Tanz & Drink, „Wir feiern in Hotka’s Geburtstag“ 20:00 Erna P! > Pachulkes MilljĂśh, Host: Kaltmamsell. Casual gay bar night 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der MĂśrder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Sunday Chill-out. Bar with darkroom, open to all genders 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in SchĂśneberg’s ultimate gay bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, „Packed in the house“, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona-Lisa & the PoodleClub, Sonntags Afterhour, DJs Smitz-
10:00 12:00
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22:00 23:00
23:00
katzki, GebrĂźder Werner, Davor (Techno, Electro). Colorful gender-fucking Tresor > 2 Jahre Herrensauna, durchgängig bis Montagabend,, DJs TBA Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party SO36 > CafĂŠ Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaoke-Abend, Host: Ripsy. Nurse your hangover with some karaoke action Ficken 3000 > Icky, DJSet by Bruce LaBruce. Sleazy indie party KitKatClub > Nachspiel, DJs Glabmas, Glabsem, Niko Incravalle (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning House of Weekend > GMF, DJs Topmodel, Chroma, PomoZ, Jacky-Oh Weinhaus (Pop, Hip-Hop, R’n’B, Dance, Techno, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 15:00 BÜse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 15:00 Quälgeist > Kaffee, Sex und Kuchen, BDSM fßr Männer und Frauen. BDSM party, mixed genders
16:00 Lab.oratory > Drecksloch, Die Sex Party und Piss-Play, Einlass bis 18:00, „the after-mud-dirtholepiss-fuck“. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 CDL-Berlin > The First: Naked/Mask, Einlass bis 21:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, entry till 21:00, 20:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor. Mask rental available 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > The Second: Underwear/ Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap 21:00 Reizbar > Naked Fun, Sex-Party vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
hier
76 Programm
20:00 Tipi
Mo
FOTO: ERWIN OLAF
16.10.
Mo 16.10. Sven Ratzke: Homme Fatale > Der Entertainer und Sänger Sven Ratzke kehrt ins Tipi zurück! Seine neue Show „Homme Fatale“ ist Männern gewidmet, die als Herzensbrecher, Charmeure und Rebellen bekannt wurden: Oscar Wilde, David Bowie, Lou Reed und überraschenderweise auch Jacques Brel sind Teil seiner musikalischen Reise. <
> Once again, singer Sven Ratzke is back at Tipi! His new show Homme Fatale is dedicated to male heartbreakers, rebels and thieves. He’ll sing David Bowie, Lou Reed and Jacques Brel tunes along with originals, including one written by Rufus Wainwright. A musical journey of badboy entertainment. <
21:00 Stahlrohr 2.0
14:00 Berlinische Galerie > Jeanne Mammen, KuratorInnen Führung. Guided tour 19:00 EWA Frauenzentrum > Du bist, was du isst?, Offener Treff zum Welternährungstag. Open meeting
> Seit über 18 Jahren ist der Sexclub Stahlrohr eine feste Größe in Prenzlauer Berg. Fast ebenso lange gibt es dort auch schon die beliebte Youngster-Edition, wo nur Jungs und Twinks bis 28 Jahre Zutritt haben. Aber die Älteren müssen nicht verzagen, denn ab Mitternacht dürfen sie ebenso dazustoßen ... <
> The “Steel Pipe“ in Prenzlauer Berg is an interactive gentlemen’s club, the kind with a sling and a gloryhole and whatnot. Every Tuesday, they host a naked networking event exclusively for those between the ages of 18 and 28. Then, starting at the stroke of midnight, older men are also allowed entry. <
20:00 BKA-Theater
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 18:00 Quälgeist > Blue Monday Chillout, Gemischter BDSM-Abend. SM party, mixed-genders 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 21:00 CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Einlass bis 23:00, Dresscode: sportswear/swimwear/underwear, entry till 23:00
Kultur
19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Homme fatale, Das neue Programm von Sven Ratzke. Chanson night 20:00 ufaFabrik > Motley Monday, Open Stage mit Cihangir Gümü türkmen 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: The Square, Non Gay Favourite, Gewinner der Goldenen Palme, OmU. Drama
18:00 ToBeFree > Allzeit by Mike & Petra, „60 Jahre Hotka die Große Feier“, mit Live-Band 18:00 Himmelreich > Meet & Play, Party-Game-Night, Host: Mischa. Board game night 19:00 Rizo > Weekend Chill Out 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. The place to be for hairy men
Di
17.10. WISSEN IST CHANCE Rückblick auf 30 Jahre HIV Dr. H. Schulbin
19h Di., 17.10.17,
FOTO: JO? RN HARTMANN
Clubs
Mi 18.10. Ediths sechzichster Geburtstach > Edith Schröder wird 60! Mit einer großen Geburtstagsgala feiern die Ades Zabel Company und ihr Publikum die Hartz-VIII-Empfängerin aus Neukölln. Diese Best-of-Revue ist die perfekte Gelegenheit, um die schnoddrige Berliner Ikone kennenzulernen oder wiederzuentdecken. Happy Birthday! <
> Edith Schröder (pictured) is turning 60! At tonight’s big birthday gala, Ades Zabel & Company and their audience will be celebrating the notorious HartzVIII recipient from Neukölln. This bestof revue is the perfect opportunity to get to know, or to rediscover, the Berliner icon. Happy Birthday! <
zur Gerechtigkeit, Politische Diskussion über den Themenkomplex Gewalt, Staat und Gerechtigkeit, mit Édouard Louis und Geoffroy de Lagasnerie, Französisch mit deutscher und englischer Simultanübersetzung. Discussion in French, with German and English translation 19:00 ZIK-Orangerie > Wissen ist Chance: Damals war’s, Rückblick auf 30 Jahre HIV, Referent: Dr.Hubert Schublin. Lecture
Kultur
Bars
Di 17.10. Youngster-Sex-Party
Sex
10:00 Tresor > 2 Jahre Herrensauna, durchgängig bis Montagabend, DJs TBA 18:00 Spreewiesn am Ostbahnhof > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Gitti Reinhardt. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Chika. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Nico Lombardo, Dario b2b Sedef Adasi, Snoid (Deep House, Minimal, Techno, Breakz), no dress code. This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
19:00 HAU1 > Fearless Speech #11: Von der Gewalt zur Gerechtigkeit, Diskussionsrunde mit Édouard Louis und Geoffroy de Lagasnerie. Discussion 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue mit Kostümen von Jean Paul Gaultier. Costumes by Jean Paul Gaultier 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm von Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Passionskirche > Tanita Tikaram, Die britische Sängerin mit der dunklen Stimme zu Gast in Berlin. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Homme Fatale, Das neue Programm von Sven Ratzke. Chanson night 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 Sophiensaele > Blutsbrüder, Queering Winnetou. Performance 20:00 Quatsch Comedy Club > Sky Jubiläumsspecial, 25 Jahre Quatsch Comedy Club, live: Thomas Hermanns. Stand-up comedy 20:00 Kleines Theater > Liza mit Z, Ein musikalisches Portrait. Play 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House Of Presents, DragShow + Party, um 22:00 PreShow „Giezas Pokehouse“. Pansy and her girls’ weekly drag show and party
Bars
12:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, MITTAGS_ORCHESTRA für Lebenskünstler_innen. Music Workshop 17:45 Quälgeist > Workshop, Peitschen, Schlagen, Treten. Punching, trampling and how to use whips 19:00 HAU3 > Fearless Speech #11 – Von der Gewalt
18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ Bear. Olfe’s midweek bar night for girls 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy
Programm 77 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro RĂśhre“. Retro pop songs all night 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby
Clubs
. EDITHS 60 CH TA S T GEBUR | -
www.BKA-THEATER.de
21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Club Culture Houze > Butch & Femme, lesbische Sexparty, Einlass bis 20:00. Lesbian sex party, entry till 20:00 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM night, men only 21:00 CDL-Berlin > Blackout! Darkest Sexparty in Town!, Einlass bis 23:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 23:00 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fĂźr Boys von 18–28, ab 24:00 fĂźr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
18.10. BOILER Special 10:30 EWA Frauenzentrum > EWA on Tour, Ausflug zum Schloss Glienicke 16:30 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, PROJEKT_BAND I fĂźr Frauen* und Queers 20:00 Village > GentleMenYoga, Im Zentrum steht die Entwicklung einer liebevollen und fĂźrsorglichen Haltung zu dir selbst. The focus of this class is the development of a kind and nurturing attitude towards yourself
Kultur 19:00 Parochialkirche > #2 Oase, AuffĂźhrung der Opernkopanie Novoflot. Concert
19:00 aquarium > Mussten’s denn die beiden sein!?, Filmabend und Gespräch mit Pieke Biermann und Hilde Radusch 19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 19:30 Maxim Gorki Theater > HundesĂśhne, TheaterstĂźck, basierend auf den Romanen von Ă gota KristĂłf, Regie: Nurkan Erpulat. Play 19:30 Deutsche Oper > L’Invisible, Trilogie lyrique nach Maurice Maeterlinck. Opera 20:00 HAU2 > Until Our Hearts Stop, TanzstĂźck von Meg Stuart / Damaged Goods & MĂźnchner Kammerspiele. Dance theater 20:00 Ludwig > weirdWoch, Berta von Bad Placks seltsames Kuriositätenkabinett. Cabaret show 20:00 Quatsch Comedy Club > Sky Jubiläumsspecial, 25 Jahre Quatsch Comedy Club, live: Thomas Hermanns. Stand-up comedy show 20:00 Schlosspark Theater > End of the Rainbow, Die letzten Monate im Leben der Judy Garland. Mit Katharine Mehrling, Christoph Schobesberger, Torben Krämer & Band. Musical about Judy Garland’s last months 20:00 BKA-Theater > Ediths sechzigster Geburtstach, Die Geburtstagssause mit Ades Zabel und Co. Trashy drag show 20:00 Ballhaus Ost > Strugatzki IV – Kirschgarten, Das Helmi goes russische Phantastik. Performance theater 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik 20:00 Sophiensaele > BlutsbrĂźder, Queering Winnetou. Performance 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ohne di’ da geht’s halt net, Das neue Programm von Ursli und Toni Pfister 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 Kleines Theater > Liza mit Z, Ein musikalisches Portrait. Play 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > Frutas AfrodisĂacas, TheaterstĂźck Ăźber die Berliner Tuntenbewegung. Play 21:00 Säule/Berghain > Second Woman & Gabor Lazar, Konzert. Concert 21:00 Fitness First > #3 Im Fegefeuer, AuffĂźhrung der Opernkopanie Novoflot
Bars 18:00 ToBeFree > Mitten im Leben, „Bergfest“, Barabend. Casual gay bar night 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Rizo > 80s Best 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night
Täglich ab 19.00 Uhr geĂśffnet Sonntags geschlossen Raucherbar BERGMANNSTR. 104 10961 BERLIN 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night. No dresscode 22:15 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Music, (Pop)
Clubs 20:00 SO36 > Nachtflohmarkt, „Stände & Unterhaltung“, DJs TBA. Flea market 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Piano Bar, Hosts: Shomo & Licky Puppy. Soulful and jazzy karaoke night 22:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Mike Book, Jordan, DNNS, Jan Ehret (Techno, Electro, Experimental). Weekly party series 23:59 Tresor > Tresor New Faces, Host: Dinamite, DJs Kuroi, PĂąK, Goldenaxe (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
LSF-HAMBURG.DE
Sex 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM 18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, fĂźr Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“ 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 21:00 CDL-Berlin > Naked Quicky, Einlass bis 23:00, Dresscode: Naked - Shoes only!, entry till 23:00 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
Filmprogramm und Kartenvorverkauf ab 30.09.2017 unter www.lsf-hamburg.de!
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78 Programm
20:00 Maze
Do
19.10.
Bluthochdruck tut doch nicht weh – warum daher behandeln? Prof. Dr. Helmut Schühlen Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie, Diabetologie und konservative Intensivmedizin
19.10.2017, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 35, 1. Etage, großer Konferenzraum Rubensstraße 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk
Fr 20.10. Tubbe > Fast drei Jahre ist es her, dass Tubbe, die Electropop-Band um unseren ehemaligen Kolumnisten Henri Jakobs (Foto, Mitte), ein Album veröffentlichte. Viel hat sich seitdem getan, aus der Band wurde ein Trio und auch privat veränderte sich für Henri einiges (mehr dazu im Interview mit Tubbe, ab Mitte Oktober auf SIEGESSÄULE.DE). Gerade ist die Band im Studio, um den Nachfolger ihres Albums „Keine Arbeit, lieber Tanzen“ aufzunehmen. Heute spielen sie aber erst mal ihr letztes Konzert im Jahr 2017, und SIEGESSÄULE freut sich, die Show im Maze, dem ehemaligen SchwuZ am Mehringdamm, präsentieren zu dürfen. Gut informierte Quellen flüstern, dass es vielleicht schon ein paar neue Songs in die Setlist schaffen. <
> It’s been almost three years since the release of the last album by Tubbe, the electro-pop act led by former SIEGESSÄULE columnist Henri Jakobs (pictured). A lot has chanced since then, including the band’s transformation into a trio, and Henri’s personal evolution. The band is currently in the studio working on the follow-up to Keine Arbeit, lieber Tanzen. Tonight they will be giving their final concert of 2017, and SIEGESSÄULE is proud to present it at Maze, the former location of SchwuZ at Mehringdamm. According to our sources, the audience may be treated to some new Tubbe songs in the setlist.
09:30 Rathaus Pankow > Wege in die Arbeit, Infotag für Frauen. Job-seeking workshop for women 17:00 Frizu Lounge > Frizu_Lounge, BEGINNERS_POOL für Anfänger_innen, 18:30: Gesangsgruppe für trans*inter*queere Leute, 20:00: PROJEKT_BAND II für Alle. Music Workshop 18:00 Schwules Museum* > Tapetenwechsel 2.2: Kai Teichert: „House of Joy“, Ausstellungsführung aus Tuntensicht mit BeV StroganoV. Guided tour 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > Bluthochdruck tut doch nicht weh – warum daher behandeln?, Vortrag von Prof. Dr. Helmut Schuhlen. Lecture 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting 20:00 Ludwig > Vortrag zu Bisexialität, mit Freddy Schindler. Lecture 20:00 Village > Voice Jam Body Voice Emotion, Workshop. in English
Kultur
FOTO: CHRISGEARY.COM
20:00 KitKatClub
Fr 20.10. 15. HustlaBall Berlin > Die Mega-Porno-Sause im Kitti beginnt um 20:00 mit der Verleihung des schwulen Pornopreises „HustlaBallAward“, bevor es dann ab 22:00 mit der Riesensexfete losgeht. Livepornoshows von Soft- bis Hardcore mit internationalen Stars der Branche. DJs: Pagano, Micky Friedmann u. a. Mehr auf S. 18. <
> The 15th annual HustlaBall begins with the HustlaBall Award, honoring the best performances in gay porn. At 22:00 is when the party gets going, featuring live porn shows, from soft- to hardcore, with international stars from the adult film industry. DJs include Pagano and Micky Friedmann. More info on p. 58.<
18:30 Wintergarten > 25 Jahre neuer Wintergarten, Jubiläumsshow mit den Künstlern aus dem Wintergarten Varietee. Anniversary show 19:00 Schwules Museum* > Queer City, Ausstellungseröffnung. Exhibition opening 19:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 19:30 Pfefferberg Theater > Das Wintermärchen, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play 19:30 Begine > Frauenwohnprojekte zwischen Euphorie und Ernüchterung, Lesung und Diskussionsrunde. Reading
19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Maxim Gorki Theater > Ödipus und Antigone, Nach Sophokles, Regie: Ersan Mondtag. Play 19:30 O-TonArt > Maman und Ich, Theatarestück. Play 19:30 Deutsches Theater/Kammerspiele > Tschick, Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf. Stage adaptation of the coming-of-age-novel 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm von Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Festsaal Kreuzberg > Christiane Rösinger und Band, Die Berliner Underground-Ikone. Concert 20:00 Dodo > Regine Uhe, Konzertabend. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Homme Fatale, Das neue Programm von Sven Ratzke. Chanson night 20:00 Schlosspark Theater > End of the Rainbow, Die letzten Monate im Leben der Judy Garland. Mit Katharine Mehrling, Christoph Schobesberger, Torben Krämer & Band. Musical about Judy Garland’s last months 20:00 Ballhaus Ost > Strugatzki IV – Kirschgarten, Das Helmi goes russische Phantastik. Performance theater 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 Sophiensaele > Blutsbrüder, Queering Winnetou. Performance 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ohne di’ da geht’s halt net, Ursli und Toni Pfister. Comedy Show 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , Komödie. Comedy play 20:00 Ballhaus Naunynstraße > Frutas Afrodisíacas, Theaterstück über die Berliner Tuntenbewegung. Play 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 20:30 Theater im Keller > Travestie Classics, Nostalgie pur – mit Charme, Witz und Glamour. Drag show 21:00 Kantine am Berghain > Ich brauche eine Genie II, Lesung: Theresia Enzensberger, live: Cäthe, Doctorella, Shirley Holmes, DJs The Brides 21:00 Berghain > Raung Raya, Moondog for Gamelan: Iwan Gunawan & Stefan Lakatos, Konzert. Concert
21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 21:30 Frizu Lounge > Belinda’s Salon, Salon für Musik und Ähnliches. Concert
Bars 19:00 ToBeFree > Pocahontas & Friends, Tanz & Drink 19:00 Rizo > Electronic Thursday 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Axel Hotel Berlin > HustlaBall Welcome Reception 20:00 Bar Rakete > Bar für Frauen und Freunde, (Electro). Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, Host: Jonas, men only. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Reizbar > B.I.N.G.O., Cruising Bar. Bingo night 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Ladybug. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music 22:00 Woof > Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. The place to be for hairy men
Clubs 22:00 SchwuZ > Playground, „Your weekly dose of adventurous vibes“, DJs Lucas Vazz, Soldal u. a. 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Ric Nasty. Karaoke night 23:00 Connection Club > Testosteron, Official HustlaBall Warm-up Party, DJs Redtomcat, Ron Hamelin 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantals House Of Shame, (Electro, House,
Programm 79
20.10.17, 20 UHR THEATER AM KU'DAMM TICKETS: 030 88591188 KOMOEDIE-BERLIN.DE
14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 15:00 Rathaus Kreuzberg > Vereine stark machen fĂźr Vielfalt im FuĂ&#x;ball, Verschiedene Workshops und Veranstaltungen. 18:00 Sexclusivitäten > PorYes – Salon, Meet and Greet mit den Nominierten. Meet the performers 19:30 Quälgeist > MoM-Sitzung, SM Infos fĂźr Männer u. Frauen. Monthly meeting of the Quälgeist association
Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Einlass bis 23:00, Dresscode: Naked with Mask, Leihmasken erhältlich, mask rental available, entry till 23:00. Naked with mask, mask rental available 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00
Fr
20.10.
Kultur 19:00 Parochialkirche > #2 Oase, AuffĂźhrung der Opernkopanie Novoflot. Concert 19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 19:00 Radialsystem V > Die Stunde da wir zu viel voneinander wussten, Nico and the Navigators. Theater play by Nico and the Navigators 19:30 Pfefferberg Theater > Der Geizige, Hexenberg Ensembles. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Modern acrobatics 19:30 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Verräter, Ein Projekt von Falk Richter. Play 19:30 O-TonArt > Maman und Ich, TheatarestĂźck. Play 19:30 Arsenal > Warnung vor einer heiligen Nutte, Film von Fassbinder,OmE. Fassbinder film, OV 19:30 Komische Oper > Eine Frau, die weiĂ&#x;, was sie will!, Musikalische KomĂśdie in 2 Akten. Musical comedy 20:00 WĂźhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm von Matthias Richling. Political cabaret 20:00 ufaFabrik > Emmi & Willnowsky, Comedy Show des verrĂźckten BĂźhnenpaares. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 20:00 Festsaal Kreuzberg > Bonaparte, Visual Trash Punk. Concert
Plusputanngebkottauf Anonymes Tes patitis C HIV, Syphilis, He regelmäĂ&#x;ig – 21 Uhr montags → 17 18 Uhr freitags → 14 – berlin.de www.pluspunkt 115 aĂ&#x;e → Wilhelmstr Tel 44 66 88 0
ST PETER FRO 5 4 E & SIZ | -
www.BKA-THEATER.de
20:00 BKA-Theater > Love Me – Peter Frost + Size 45, Todtrauriger Gitarrenrock von Peter Frost aka Cora Frost. Rock concert 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Eisenherz > Im Schatzfieber, Lesung mit Eike Bornemann. Reading 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Fitness First > #3 Im Fegefeuer, Auffßhrung der Opernkopanie Novoflot. Concert 21:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 22:00 Rauschgold > Tatjana – der queere Talk, Gast: TBA. Talk show in drag
Bars
Meg Stuart Damaged Goods & MĂźnchner Kammerspiele
UNTIL OUR HEARTS STOP 18.– 22.10. 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Maze > Tubbe, Die Electropop-Band aus Berlin live. Concert 20:00 AHA > All that I am, Musikalischer Showabend mit Bernhard Butler. Concert 20:00 SchwuZ > Austra, Konzert. Concert 20:00 Schlosspark Theater > End of the Rainbow, ThetaerstĂźck Ăźber Judy Garland. Musical about Judy Garland’s last months 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 Sophiensaele > BlutsbrĂźder, Queering Winnetou. Performance 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ohne di’ da geht’s halt net, Ursli und Toni Pfister. Comedy Show 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Feminista, Baby!, nach dem SCUM-Manifesto. Play based on the SCUM Manifesto by Valerie Solanas 20:00 Alte Feuerwache > Das (legendäre) Wunsch Konzert 2017, Torsten Riemann. Concert 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , KomĂśdie. Comedy play 20:00 Theater/KomĂśdie am KurfĂźrstendamm > Max Goldt „SchĂśnes und Prachtvolles Vol.II“, Lesung. Reading 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > Frutas AfrodisĂacas, TheaterstĂźck Ăźber die Berliner Tuntenbewegung. Play
19:00 Rizo > Forever Pop 19:00 Sonntags-Club > AfterWork-Party, Die Party fĂźr alle Atlersklassen am Frauenfreitag. Women only 19:30 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Bar Rakete > Chilling Out For The Weekend, Afterworkparty fĂźr Frauen & Freunde. Weekly chill out for lesbians 20:00 Flax > Karaokeshow, Hosts: Paul & die jungen Wilden. Gay bar, hotspot for young locals 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Ludwig > LudwigsLust #3, Audiovisuelle Art Lounge by Chris Kelly, Wunschmusikapparat & Extras. Bar night 21:00 Bar B104 > Sistas Friday, for women and friends, DJ Andretti (Pop, R’n’B, House). Lesbian party in the queer-oriented bar 21:00 Marienhof > 8er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris. The local gay bar indulges in retro music 22:00 Woof > Start der Halloween Week, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmann’s > Club Night, Mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Silver Future > VorglĂźhen/Predrinking, fĂźr „Hot Topic“ im SchwuZ. Get a free ticket for Hot Topic at SchwuZ 22:00 Tom’s Bar > DJ-Night, The notorious gay cruising place hosts rotating DJs 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco
SISTAS
22:00 MĂśbel Olfe > DJ Three Hairy Policemen, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Hafen > Planet Hafen, Die Pop- und Elektronacht mit DJ Martin MĂśchtegern. SchĂśneberg’s ultimate gay bar indulges in pop music 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, fĂźr Queers, Tarts und Freunde, DJ Matthew Peach (Pop, Diva Mainstream). Divergent party tunes, open to all genders
Clubs 20:00 Begine > JukeboxParty, Mit Biggi von donnadanza. Party time 20:00 KitKatClub > 9. HustlaBall Awards & 15. HustlaBall Berlin, AwardShow bis 22:00, danach groĂ&#x;e Party mit Live- Pornshow, DJs Pagano, Asaf Dolev, Ron Hamelin u. a. (Techno, Tech House). World’s biggest gay porn party with live porn show 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Fenek SĂŠlavy. Karaoke night 22:00 Die Busche > Supreme, 2 Floors (Pop, House, Main, Schlager, Oldies). Berlin’s cult club for gays and lesbians 23:00 Connection Club > Superheros 23:00 SchwuZ > Hot Topic x The Misandrists & Fluidø, „music & politics“, DJs LCavaliero, Magritte Jaco, Dorfdisko DJ-Team, Autonome Beautyfarm, Bruce LaBruce, Blasfematic, Madlick, Viola, trust.the.girl (QueerPop, House, Rock). Monthly alternative party 23:59 about blank > Buttons, till Saturday 22:00, DJs Tim Taylor, DJ Hell, Hattori, Gonno, Anna Bolena, Paolo di Nola u. a. (Techno, House, Chill Out). The monthly queer techno binge at about blank
23:59 Berghain > Mannequin Records Nacht II x Pan, live: Errorsmith b2b M.E.S.H., Juliana Huxtable, Objekt, Alessandro Adriani, Black Merlin, JASSS, Vereker. Electro night on both floors of the hyper-hip dance temple
Sex 19:00 BĂśse Buben > Cocksucker Contest, Wir suchen den Besten, Dresscode fĂźr Sucker: white socks + naked, underwear, short pants, Dresscode fĂźr GenieĂ&#x;er: colored socks + naked, underwear, short pants, Einlass bis 23:00 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 Scheune > Rubber Lust, Fetish Party 21:00 CDL-Berlin > The First: Gangbang-Berlin meets CDL No.68, Einlass bis 23:00, Dress code: Underwear/Naked/Jockstrap, 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor, Entry till 23:00 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight 22:00 Quälgeist > SM-Nacht, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM play party, men only 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCK’n BLOW, Cruising-Night 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 23:59 CDL-Berlin > The Second: Blackout! Darkest Sexparty in Town!, Einlass bis 2:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 2:00
SM-Nacht
Ralf KÜnig fßr Quälgeist Berlin e.V.
Freitag 20. Okt. ab 22 Uhr
QUAELGEIST.SM
Fr 20.10. ab 21 Uhr
Party For Women and Friends Friday: 20.10.2017
ab 21:00
DJane Andretti: Pop, R&B and House Djane Ann: Pop, Electro & Sexy House EINTRITT 5 EURO BERGMANNSTR. 104 10961 BERLIN B104.ONLINE
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80 Programm
Sa
22:00 Roadrunner‘s Paradise
21.10. Sa 21.10. Mondo Klit Rock Club > Bei der berßhmten Clubnacht fßr Lesben und Freunde im Roadrunner’s Paradise am Prenzlauer Berg wird diesmal noch wilder gefeiert, denn Partyveranstalterin Deka Goldberg (Foto) hat Geburtstag. Den begeht sie mit ihren Gästen sowie DJ Karina und anderen. <
FOTO: LIPIXX
16:00 SilverWings
So 22.10. Hunters meets Extasy > Als Teil des „HustlaBall Circuit Weekends“ steigt heute die fette Fete des Partyveranstalters Ronny (Foto, ganz rechts). Hier liegt der Fokus im Vergleich zu anderen Events des Wochenendes weniger auf Sex, aber eine groĂ&#x;e Darkarea gibt’s natĂźrlich auch. DJs: Marcel db, Katy Bähm u. a. All genders welcome! Mehr auf S. 18. <
10-18 Uhr
> The famous club night in Prenzlauer Berg for lesbians and friends will be a bit wilder than usual this time, since it’s also the birthday of promoter Deka Goldberg (pictured). She and her kliterati will be celebrating while DJ Karina provides the soundtrack, playing electronic music and pop hits. <
> Along with the HustlaBall (see p. 58) come several other parties, including tonight’s double portion by promoter Ronny (pictured, R). The focus is less on sex than the other related events this weekend, although there is still a darkroom area. DJs: Marcel db, Katy Bähm and more. All genders welcome! <
20:00 Astra
Braufest
21. & 22. Oktober GartenstraĂ&#x;e 1-3, OT Paaren im Glien 14621 SchĂśnwalde-Glien, Tel.: 033 230-740
www.erlebnispark-paaren.de 10:00 Erlebnispark Paaren > Braufest in der Historischen Braumanufaktur von 1834, Traditionelle Braukunst live erleben. Learn how to brew beer 10:00 Village > Soul of Skin, Touch & Massage Workshop 16:00 Schwules Museum* > Tapetenwechsel 2.2: Kai Teichert: „House of Joy“, AusstellungsfĂźhrung. Guided tour in English 18:45 Quälgeist > KitzelWorkshop, Wie verschnĂźrt man sein Opfer richig?. Bondage and tickling 19:00 Begine > Doppelkopfturnier, Mit Snacks und Preisen. Traditional german card game
Kultur 15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue, auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 16:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow, auch 20:00. Modern acrobatics 18:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 18:00 Sonntags-Club > Andrea Krämer, Finissage mit Filmvorfßhrung. Exhibition closing 19:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 19:00 Radialsystem V > Die Stunde da wir zu viel voneinander wussten, Musiktheaterproduktion von Nico and the Navigators, ab 21:00 Publikumsgespräch. Theater play by Nico and the Navigators 19:30 Pfefferberg Theater > Viel Lärm um Nichts, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play
So 22.10. Goldfrapp > Eines seiner seltenen Berlin-Konzerte spielt das britische Popduo Goldfrapp heute Abend im Rahmen seiner Welttournee. Anlass ist das aktuelle Werk „Silver Eye“, auf dem Sängerin Alison Goldfrapp (Foto) fragile Balladen und Glam-inspirierte Discostampfer mit ihrer mal ätherischen, mal sexy Stimme veredelt. <
> Pop duo Goldfrapp makes a rare Berlin stop tonight during their current world tour in support of their seventh album. Silver Eye finds Alison Goldfrapp (pictured) singing fragile ballads and glaminspired disco stompers, with her voice fluctuating between volatile and sexy. <
BOB R SCHNEIDE | -
www.BKA-THEATER.de
20:00 Wßhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm von Matthias Richling. Political cabaret 20:00 ufaFabrik > Emmi & Willnowsky, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentierten ihr 20jähriges Bßhnenjubiläum. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 20:00 HAU2 > Until Our Hearts Stop, Tanzstßck von Meg Stuart / Damaged Goods & Mßnchner Kammerspiele. Dance theater 20:00 Schlosspark Theater > End of the Rainbow, Die letzten Monate im Leben der Judy Garland. Mit Katharine Mehrling, Christoph Schobesberger, Torben Krämer & Band. Musical about Judy Garland’s last months 20:00 Sophiensaele > Blutsbrßder, Queering Winnetou. Performance 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ohne di’ da geht’s halt net, Ursli und Toni Pfister. Comedy Show 20:00 BKA-Theater > Jutta – leider geil, Bob Schneider in einer One-Man-SchlagerShow von DÊsirÊe Nick. Comedy show 20:00 AHA > Passion Fruits, Show moderiert von Sophie Dieshong-Senf und Margarete von Untot. Trashy drag show 20:00 HAU1 > PorYes-Award, Preisverleihung des Feministischen Pornofilmpreis Europa, Moderation: Dr. Laura MÊritt und Janina Rook. The biannual PorYes Award recognizes pornography with a feminist perspective 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 8mm Bar > Rà N, Die neue Band von Laura Landergott und Yair Karelic. Concert 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 22:00 Freudenzimmer > PorYes-Party, Publikumspreisverleihung und sexpositive Performances. Award ceremony and art performances 23:30 West Germany > Shameless/Limitless, Konzert und Party mit Molly Nilsson und MÊnage à Trois
Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox Night, Be your own DJ. Friedrichshain’s well known gay bar 20:00 Incognito > Karaoke, Host: Michael GlĂźck 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Flax > Guys go crazyNight, spiel deine eigene Musik, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Dodo > Pub Singing, Selber singen. Karaoke 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 22:00 Woof > Woofs Halloween Warm Up, Internationale Cruising Bar mit Darkroom 22:00 MĂśbel Olfe > DJs Beat Baerbl & Mister Knister, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Mutschmann’s > Club Night, mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style bar 22:00 Rauschgold > RSDS – Rauschgold sucht das Supersternchen, Karaokeshow, Host: Kim Bärli. Mini casting & karaoke show
Programm 81 Sex
Clubs 07:00 KitKatClub > HustlaBall Berlin – After Hour, DJs TBA 10:00 about blank > Buttons, bis Abends 22:00, Line-up TBA. The gay party continues till Saturday evening 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: King Josephine. Karaoke night 22:00 Roadrunner’s Paradise > The Mondo Klit Rock Club, „Clubnacht fĂźr Lesben & Freunde“, Partyveranstalterin Deka feiert Geburtstag, mit DJ Karina und anderen. For lesbians who seek the finest underground club sounds 22:00 SO36 > Dancing with Tears in your Eyes, live: Maria Psycho, DJs ED Raider, Naked Zombie. 80s party 23:00 SĂźdblock > Creamcake, Line-up TBA. A night of ultra-contemporary electronic music 23:00 Club Empire Berlin > Harem, Neue OrientalParty mit Show, Gogos und Musik von internationalen DJs, live: Prens Emrah, Kaey. Oriental tunes and balley dance drag show 23:00 Musik & Frieden > Irrenhouse, Motto: Miss Irrenhouse 2018, DJs SĂśhnlein Brilliant, Leberwurst, Stella deStroy, Simon Lacoste, Influx_, The Gloria Game Boys, Nina (Pop, House, Retro). Nina Queer’s wacky gay party with drag show 23:00 SchwuZ > Kiezdisko, „Dein SchwuZ * Dein Kiez * Deine Party!“, DJs Edith SchrĂśder, Gloria Viagra, Anna Klatsche, Ady Toledano, Spencer Reed, DJ City, Trudi Padma Knusprig, Herr von Keil, Marcella Midnight
23:00
23:00
23:00
23:59
(Pop, House, Retro). Party hosted by cult Berliner drag persona Edith SchrĂśder L.U.X. > Grace O’Malley – Abschiedsparty, Ăœ30Lesbenparty, Alter wird an der TĂźr kontrolliert, DJ Julie Parker. Final edition of the party for women 30 and up Malzfabrik > Salvation Berlin, „HustlaBall CircuitWeekend – Celebrate your Fetish“, DJs Nacho Chapado, Lucas Flamefly, Edu de la Torre, Marcel db. House party exported from its original London home KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Monty, Der Freak, Davor, Gamma Ray, Himself & Baldower (Acid, Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long Berghain > Klubnacht , live: Sote, DJs Boris, Marcel Dettmann, Ben Klock, Zenker Brothers u. a., in der Panorama Bar DJs Jennifer Cardini, Tama Sumo, Nick HĂśppner, Chida u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music
20:00 BĂśse Buben > Red-Session, Fistparty, LongtermSession 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Reizbar > Erotica, Keine StraĂ&#x;enkleidung. No streetwear 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only! 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party fĂźr Positive und nicht Positive. Relaxed sex party 22:00 Quälgeist > Bondage & Kitzeln, Nur fĂźr Männer. Bondage & tickling 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Gummi, Einlass bis 23:59, rubber outfit only. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty
So
22.10. 10:00 Erlebnispark Paaren > Braufest in der Historischen Braumanufaktur von 1834, Traditionelle Braukunst live erleben. Learn how to brew beer 10:00 Village > Soul of Skin, Touch & Massage Workshop 14:00 Admiralspalast > Missverstehen sie mich richtig!, Gespräch mit Gregor Gysi und Gayle Tufts. Talk 15:00 Begine > KleidertauschbÜrse, Räumt eure Schränke aus und tauscht. Clothing swap 16:00 Urania > Bildungsauftrag feministischer Pornografie, Podiumsdiskussion. Discussion 18:30 Village > Playfight Queerfight, KÜrperworkshop. Workshop 19:30 b-lage > PorYes – Sexpositive Sexwork, Vor-
trag und Diskussionsrunde mit Chanelle Gallant. Lecture and discusion
Kultur GERT THUMSER
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www.BKA-THEATER.de
15:00 AHA > Radio QueerLive, Livesendung während des AHA SonntagscafĂŠs. Radio show 16:00 O-TonArt > Kevin kannn noch nicht teilen, Muttikabarett mit Stefanie Dietrich. Cabaret show 17:00 HAU2 > Until Our Hearts Stop, TanzstĂźck von Meg Stuart / Damaged Goods & MĂźnchner Kammerspiele. Dance theater 18:00 Pfefferberg Theater > Der eingebildete Kranke, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play 18:00 Schlosspark Theater > End of the Rainbow, Die letzten Monate im Leben der Judy Garland. Mit Katharine Mehrling, Christoph Schobesberger, Torben Krämer & Band. Musical about Judy Garland’s last months 18:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 18:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 Deutsche Oper > L’Invisible, Trilogie lyrique nach Maurice Maeterlinck. Opera 18:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 18:00 Radialsystem V > Die Stunde da wir voneinander wussten, Nico and the Navigators. Performance theater 19:00 Parochialkirche > #2 Oase, AuffĂźhrung der Opernkopanie Novoflot. Concert 19:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ohne di’ da geht’s halt net, Ursli und Toni Pfister. Comedy Show 19:00 ufaFabrik > Emmi & Willnowsky, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentierten ihr 20jähriges BĂźhnenjubiläum. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 20:00 Astra > Goldfrapp, Britisches Popduo. Concert 20:30 BKA-Theater > Gott vergibt – Paula nie!, von und mit Gerd Thumser. Comedy show 21:00 Fitness First > #3 Im Fegefeuer, AuffĂźhrung der Opernkopanie Novoflot. Concert 21:00 Deutsche Oper > Aus dem Hinterhalt: CosĂŹ fan tutte, Late-Night-Performances zur GroĂ&#x;en Oper, mit Peaches, Black Cracker u. a. Performance night
Bars 12:00 Blond > Sunday Afternoon, Kuchenparty mit
deutschen Schlagern. Coffee and tea time 15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der MĂśrder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Sunday Chill-out. Bar with darkroom, open to all genders 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in SchĂśneberg’s ultimate gay bar 22:00 Woof > Woofs Halloween Week, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona-Lisa & the PoodleClub, Sonntags Afterhour, DJs Waikiki, Bionic, Nico Casceur (Techno). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of SatuWday night’s party 16:00 SilverWings > Hunters meets Extasy – Fly Edition, „HustlaBall CircuitWeekend“, no dress code, girls welcome, DJs Asaf Dolev, Marcel db, Fusion, Tiasz, Steve K, Katy Bähm, Fixie Fate, Ricky Sinz 19:00 SchwuZ > SchlagerNackt-Party, „Der Klassiker des nackten TanzvergnĂźgens“, DJs TBA (Pop, Beat, Retro, Schlager, Easy Listening). Dance naked to old fashioned German hits 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaoke-Abend, Host: Shredder. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > Icky, DJSet by Dicap. Sleazy indie party 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Match Hoffmann, Mandy van Dorten (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning 23:00 House of Weekend > GMF, „HustlaBall Official
Closing“, DJs aleXio, Chris Bekker, Francis, Kevin Neon (Pop, Hip-Hop, R’n’B, Dance, Techno, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 16:00 Lab.oratory > Mask, Einlass bis 18:00, „no face, just body“. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30 18:00 CDL-Berlin > The First: Naked/Mask, Einlass bis 21:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, mask rental available, entry till 21:00, 20:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor. Mask rental available 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > The Second: Underwear/ Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
hier
82 Programm
20:00 Deutsches Theater
FOTO: DORO TUCH
23.10.
20:00 EWA Frauenzentrum > Der lange Weg zur Gleichheit, Lesbisches Leben im Iran, mit Referentin Nazila Karimy von LesMigras. Lecture
Mo 23.10. Feminista, Baby! > Wer kennt sie, die Schützin, die 1968 drei Schüsse auf Andy Warhol abgab und ihn schwer verletzte? Sie hieß Valerie Solanas und veröffentlichte das feministische „SCUM Manifesto“ – Vorlage für dieses Theaterstück von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner. Mit dabei: Sängerin Christiane Rösinger (Foto). <
Mo
> Valerie Solanas was the central figure in the 1996 film I Shot Andy Warhol. Now, just in time for its 50th anniversary, the radical feminist’s SCUM Manifesto provides the basis for this new theater piece by Tom Kühnel and Jürgen Kuttner, with live music by Christiane Rösinger (pictured) and Andreas Spechtl. <
19:00 Wilde Oscar
Kultur
GAYLE TUFTS Superwoman Tickets 030. 39 06 65 50 www.tipi-am-kanzleramt.de
Mi 25.10. Queers und Substanzgebrauch > Our September cover story about drugs and addiction in the queer community featured a certain expert: Dr. Gisela Wolf (pictured). Tonight, as part of the Hirschfeld Lectures, she will speak about drug use in the scene and examine why LGBTI may be more susceptible to addiction. <
21:00 Sophiensaele
19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Theater des Westens > Künstler gegen Aids, Benefiz Gala. Charity event 19:30 Pfefferberg Theater > Hamlet, Produktion vom Hexenberg Ensembles. Play 20:00 Tipi > Superwoman, Gayle Tufts mit ihrem Comedy Programm. Comedy Show 20:00 Schlosspark Theater > End of the Rainbow, Die letzten Monate im Leben der Judy Garland. Mit Katharine Mehrling, Christoph Schobesberger, Torben Krämer & Band. Musical about Judy Garland’s last months 20:00 Deutsches Theater/Kammerspiele > Feminista, Baby!, Nach dem SCUM Manifesto von Valerie Solanas, mit Christiane Rösinger. Play based on the SCUM Manifesto by Valerie Solanas 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > Mongay: God’s own Country, Schwules britisches Drama, OmU. Drama in English
FOTO: AHSTON C GREEN
Bars
Mi 25.10. Highness > Von Iron Lady bis Virgin Queen: Kaum ein Bild ist so mit Deutungen überladen wie das der mächtigen Frau. „Highness“ beschäftigt sich mit den Vorstellungen, die wir mit dem „majestätisch Weiblichen“ verbinden. Performance von Melanie Jame Wolf (Foto) in Zusammenarbeit mit dem aus-tralischen Künstler Sam Smith. <
> “Queen“ can mean different things, depending on whether you’re in a royal court or a drag bar. In her new piece Highness, which premieres tonight, Melanie Jame Wolf (pictured) explores majestic femininity with dance and video, with contribution from Australian artist Sam Smith. <
22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar
Clubs
23. – 29. 10.
> In unserer September-Titelstory über Drogen und Sucht in der queeren Community war sie eine der Expertinnen: Dr. Dipl.-psych. Gisela Wolf (Foto). Heute hält sie im Rahmen der „Hirschfeld Lectures“ einen Vortrag über Drogengebrauch in der Szene und geht der Frage nach, warum LGBTI anfälliger für Sucht sein könnten. <
Kultur
18:00 Himmelreich > Meet & Play, Party-Game-Night, Host: Mischa. Board game night 19:00 Rizo > Weekend Chill Out 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Woof > Woofs Halloween Week, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
18:00 Spreewiesn am Ostbahnhof > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Fixie Fate, Hostess: Kiki Cessler. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Alexis Cabrera, Diana May, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz), no dress code. This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 21:00 CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Einlass bis 23:00, Dresscode: sportswear/swimwear/underwear, entry till 23:00
Di
24.10.
19:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Deutsche Oper > Tosca, Oper von Giacomo Puccini. Opera 20:00 Tipi > Superwoman, Gayle Tufts präsentiert in ihrem Comedy Programm eine Mischung aus Musik und Stand-up. Comedy Show 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik trifft auf Theater, eine ganz besondere Inszenierung, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House Of Presents, DragShow + Party, um 22:00 PreShow „Giezas Pokehouse“. Pansy and her girls’ weekly drag show and party 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play
Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival Berlin 20:00 Moviemento > Eröffnungsfilm „Les Prédatrices“, auch 20:15 und 20:30. Annual porn film festival 22:30 Spektrum > Opening Lounge
Bars 18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJs Nedalot & Revenge Booty. Olfe’s midweek bar night for girls 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Südblock > Pubquiz, mit Mysti, Tama Sumo und Prosumer. Trivia night 22:00 Woof > Woofs Halloween Week, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby
Clubs 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“
Programm 83 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Club Culture Houze > Lesbian + Friends, Frauensexparty, Männer in weibl. Begleitung willkommen, Einlass bis 20:00. Sex party for women, men accompanied by a woman are welcome. Entry till 20:00 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 CDL-Berlin > Blackout! Darkest Sexparty in Town!, Einlass bis 23:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 23:00 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fßr Boys von 18-28, ab 24 Uhr fßr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
25.10.
KAISER & PLAIN | -
www.BKA-THEATER.de
20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , KomÜdie. Comedy play 20:00 BKA-Theater > Liebe in Zeiten von so lala, Kaiser und Plain, Piano und Gesang. Chanson night 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf. Thriller play written by Agatha Christie 20:00 AHA > Slam des Westens in the Dark , Splatter-Slam in kompletter Dunkelheit, mit Volker Surmann. Poetry slam in the dark 21:00 Sophiensaele > Highness, Was macht eine Queen zur Queen? Fragt die Performerin Melanie Jame Wolf. Performance piece 21:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play
Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival Berlin
+49 30 2162299 www.l-support.net 19:00 Wilde Oscar > Hirschfeld Lecture: Queers und Substanzgebrauch, Vortrag von Dipl.-psych. Gisela Wolf. Lecture 20:00 Village > GentleMenYoga, Im Zentrum steht die Entwicklung einer liebevollen und fĂźrsorglichen Haltung zu dir selbst. The focus of this class is the development of a kind and nurturing attitude towards yourself
12:00 Spektrum > Filmprogramm, „Yo Exibicionista“, 14:00: „Berlin Porn Shorts“, 16:00: Presentation: Fuck The Facism: Conspiracy Gathering, 18:00: „Experimental Porn Shorts“, 20:00: „My Body Rules“. Annual porn film festival 12:00 Moviemento > Filmprogramm, „Berlin Porn Shorts“, „Fun Porn Shorts“, 12:15: „Lesbian Porn Shorts“, 14:00: „Political Porn Shorts“, 14:30: „Discovery Porn Shorts“, 16:00: „Tom of Findland“, 16:15: „Fetish porn Shorts“, 16:30: „Churchroad“, „Twirl Diary“, 18:15: „Lina Bembe“, 18:30: „Dreamboat“, 20:30: „King Cobra“, 21:00: „Competition Shorts“, 22:30: „Heat“, 23:00 „The Misandrists“. Annual porn film festival 22:00 Ficken 3000 > Festival Lounge, Der Treffpunkt fĂźr alle Gäste und Interessierten des Pornfilmfestivals. Official meeting place for visitors and participants
Kultur 19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 19:30 Deutsche Oper > L’Invisible, Trilogie lyrique nach Maurice Maeterlinck. Opera 20:00 Wßhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm von Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Tipi > Superwoman, Gayle Tufts mit ihrem Comedy Programm. Comedy Show 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics
Bars 18:00 ToBeFree > Mitten im Leben, „Bergfest“, Barabend. Casual gay bar night 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Rizo > 80s Best 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior
20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 22:00 Woof > Woofs Halloween Week, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Break the Week, Open House Night, no dresscode. Regular bar night 22:15 Zum Schmutzigen Hobby > Dua Lipa Aftershow Party, Popparty im Anschluss des Konzerts
25.10. | 19.00 Uhr
HEILUNG – BALD IN SICHT? Stephan Grunwald
Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11 10787 Berlin CafĂŠ, KĂźche & Kultur
www.berlin-aidshilfe.de
MEDIZINISCHE REISE 2017 INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN ZU MEDIZINISCHEN FRAGEN BEI HIV UND AIDS.
Mit freundlicher UnterstĂźtzung von
Clubs 22:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Grace Thompson, Match Hoffman, Andree Wischnewski, Jordan (Techno, Electro). Weekly party series in the hedonistic dance club 23:59 Tresor > Tresor New Faces, Host: Mareena, DJs Alexander Noakes, Fuzion, Miss Italia (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
H E R C U L E S & L O V E A F FA I R E U R O P E A N T O U R 2 0 17
Sex 12:00 Der Boiler > Boiler FanTag, Mit Codewort von Facebook oder Gayromeo gibt es ermäĂ&#x;igten Eintritt. Pay less with the codeword from Facebook or Gayromeo 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 21:00 CDL-Berlin > Naked Quicky, Einlass bis 23:00, Dresscode: Naked - Shoes only!, entry till 23:00 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
30. November
Berlin, Kesselhaus
The new Hercules & Love Affair album “OMNION� is released 1st September 2017 herculesandloveaffair.net herculesandloveaffair.net facebook.com/herculesandloveaffair meltbooking.com facebook.com/wearemeltbooking
hier
84 Programm
20:00 Huxleys Neue Welt
Do
FOTO: NEDDA AFSARI
26.10.
Damit der Schmerz endlich nachlässt – Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen Dr. Friedrike Taraz Ltd. Ärztin der Tagesklinik für Schmerzmedizin
26.10.2017, 18.30 Uhr
BOILER Special
Vivantes Wenckebach-Klinikum Haus 1 (Aufnahmezentrum), 1. Etage, Raum 104 Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin www.vivantes.de/wbk
Do 26.10. St. Vincent > Die Grammy-prämierte Künstlerin und derzeitige Partnerin von Lesbenidol Kristen Stewart meldet sich mit ihrem neuen Album „Masseduction“ zurück. Mit einer Mischung aus funky New Wave und progressivem Pop beweist sich St. Vincent als einer der spannendsten Indieacts der Gegenwart. Heute spielt sie live in Berlin. <
> The Grammy-winning artist and partner of Kristen Stewart is back with a new album, Masseduction (Oct. 13). With her mix of funky new wave and progressive pop, St. Vincent has become one of the most interesting indie acts around today. Her current tour has just one stop in Germany: tonight in Neukölln. <
FOTO: JENS WASSMUT
20:00 Berghain
Do 26.10. Swans & Baby Dee > Es ist schon eine eigenwillige Musikmischung, die das Berghain am 26. und 27.10. bietet: die ekstatischen Gitarreneruptionen der Swans (Foto), die sich gerade auf Abschiedstournee befinden, treffen auf den Weirdfolk der Troubadourin Baby Dee. Was beide vereint, ist das Spirituelle in ihrer Musik. <
> It’s an odd coupling, but tickets for tomorrow’s show sold out, so Berghain added a second date for tonight. Experience the ecstatic guitar eruptions of Swans (pictured), currently on their farewell tour, and the weirdo folk of troubadour Baby Dee. A musical contrast, linked by an interest in the spiritual. <
FOTO: SANDRA THEN
19:30 Komische Oper
Fr 27.10. Satyagraha > Ein Klassiker der Minimal Music kommt nach Berlin: die Oper „Satyagraha“ von Philip Glass über Gandhis Jugendjahre. Dass die hypnotische Musik des Meisters so tanzbar ist, kommt dem schwulen Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui zugute, der die Oper als aufregendes Bewegungstheater inszeniert. <
> A classic of minimalist music is hitting Berlin: after Einstein on the Beach, Philip Glass turned to the life of Gandhi for Satyagraha. Check out the opera’s new moves courtesy of gay choreographer Sidi Larbi Cherkaoui. Tonight’s premiere is sold out, but there are four more performances through Nov. 10. <
16:00 Rotes Rathaus > Auf nach Casablanca?, Vortrag zum Thema: „Lebensrealitäten transgeschlechtlicher Menschen zwischen 1945 und 1980“. Lecture 16:00 Schwules Museum* > Tapetenwechsel 2.2: Kai Teichert: „House of Joy“, Ausstellungsführung. Guided tour 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes WenckebachKlinikum > Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen, Vortrag von Dr. Friedrike Taraz. Lecture 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting 19:30 Begine > Burnout – Ursachen, Symptome, Hilfen, Vortrag von Heilpraktikerin Marion Kellner. Lecture
Kultur 19:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 19:30 Haus der Berliner Festspiele > OUR land people stories, Bangarra Dance Theater 19:30 O-TonArt > Time Travel Bitches – Baroque Bitches On The Road, Klassik meets Rock. Concert 19:30 Pfefferberg Theater > Das Wintermärchen, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play 19:30 Sophiensaele > Fleshless Beast, Klassisches Ballett und Break Dance. Dankce performance 19:30 Maxim Gorki Theater > Hundesöhne, Theaterstück. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Modern acrobatics 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm. Political cabaret 20:00 Berghain > Swans & Baby Dee, Doppelkonzert. Concert night 20:00 Mercedes-Benz Arena > Lady Gaga, Mother Monster live in concert 20:00 Huxleys Neue Welt > St. Vincent, Grammy-prämierte Indiekünstlerin. Concert
20:00 EWA Frauenzentrum > „Nicht Mutter“ – Erfahrungsberichte über Schwangerschaftsabbrüche, Film-Dokumentation. Documentary 20:00 Dodo > H.E.A.L., Rock, Pop und Balladen. Concert 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 20:30 Maxim Gorki Theater – Studio Я > Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet, Ein jüdisch-queeres Rachemusical von Tucké Royale. Musical 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 20:30 Theater im Keller > Travestie Classics, Nostalgie pur – mit Charme, Witz und Glamour. Drag show 21:00 Sophiensaele > Highness, Was macht eine Queen zur Queen? Fragt die Faux Queen Philladelphia Creemz. Dance performance 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play
Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival Berlin 12:00 Spektrum > Filmprogramm, „BDSM Porn Shorts“, 14:00: „Who Will Fuck Daddy“, 16:00: Presentation: The Feministing of Tentacle Porn, 18:00: „Political Porn Shorts“, 20:00: „Trans+Queer Porn Shorts“. Annual porn film festival 12:30 Moviemento > Filmprogramm, „The Misandrists“, 12:30: „Competition Shorts“, 14:15: „Don’t Love Me“, 16:00: „Berlin Drifters“, 16:15: „Fetish Porn Shorts“, 18:15: „Mansfield“, 18:45: „Ben Berlin“, 20:15: „Churchroads“, „Twirl Diary“, 20:45: „House O’Chicks“, 22:45: „Rester Vertical“, 23:00: „Lesbian Porn Shorts“. Annual porn film festival 20:00 Altes Finanzamt Neukölln > Performance: As Consciousness is Harnessed to Dress, von Merve Tekgürler Instant Intimacy
von Kristina Marlen. Annual porn film festival 22:00 Ficken 3000 > Festival Lounge, Der Treffpunkt für alle Gäste und Interessierten des Pornfilmfestivals. Official meeting place for visitors and participants
Bars 19:00 Rizo > Electronic Thursday 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Rakete > Bar für Frauen und Freunde, (Electro). Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, Host: Jonas, men only. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Reizbar > B.I.N.G.O., Cruising Bar. Bingo night 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Lady Gaga Aftershowparty, Lockere 90s und Trash-Party im Anschluss des Konzerts 22:00 Woof > Woofs Halloween Week, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ David Pearl. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only
Clubs
Programm 85 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 22:00 SchwuZ > Playground, „Your weekly dose of adventurous vibes“, DJs Obstsalat, GRRRLZ u. a. 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantals House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“, ab 19:00 „XXL-Dresscode (Naked & Underwear)“ 12:00 Maze World > Kinotag 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Einlass bis 23:00, Dresscode: Naked with Mask, Leihmasken erhältlich. 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00
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Immer jeden letzten Do ab 19 Uhr
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Fr
27.10.
19:30
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11:00 EWA Frauenzentrum > EWA Frßhstßck, Wie frßhstßckt Frau eigentlich in Ungarn?. Breakfast for women only 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Wellness fßr untenrum. Relax-Meditation. Workshop 19:00 Begine > Kreativtreff, Kreatives werkeln. Creative handicrafting
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Kultur 19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 19:30 Haus der Berliner Festspiele > OUR land people stories, Bangarra Dance Theater 19:30 O-TonArt > World of LUDIQUE: ZARAH – die Sßnde der Liebe , Der queere Erfolg aus Amsterdam in Berlin. Chanson night 19:30 Pfefferberg Theater > Das Wintermärchen, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play 19:30 Sophiensaele > Fleshless Beast, Roderick George verbindet klassisches Ballett und Break Dance. Dankce performance 19:30 Komische Oper > Satyagraha, Oper in drei Akten. Opera 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue.
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Costumes by Jean Paul Gaultier Arsenal > Warnung vor einer heiligen Nutte, Film von Fassbinder,OmE. Fassbinder film, OV Wßhlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm von Matthias Richling. Political cabaret Berghain > Swans & Baby Dee, Doppelkonzert. Concert night Tipi > Superwoman, Gayle Tufts mit ihrem Comedy Programm. Comedy Show Ballhaus Ost > Strugatzki V – Stalker, Das Helmi goes russische Phantastik. Performance theater Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ohne di’ da geht’s halt net, Ursli und Toni Pfister. Comedy Show HAU1 > The Ocean is Closed, Das Performancekollektiv She She Pop und das Musikensemble zeitkratzer spielen Konzert: Geheimnis, Ordnung und Ozean. Sie feiern die Musik und das Spiel an sich. Music theater Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics BKA-Theater > Liebe in Zeiten von so lala, Kaiser und Plain, Piano und Gesang. Chanson night Dodo > Open Stage, Selber singen Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis Eisenherz > Wie Dauthendey starb, Lesung mit Friedrich KrÜhnke. Reading Maxim Gorki Theater – Studio Я > Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet, Ein jßdisch-queeres Rachemusical von TuckÊ Royale. Musical Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show Sophiensaele > Highness, Was macht eine Queen zur Queen? Fragt die Faux Queen Philladelphia Creemz. Dance performance Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play
Festivals KAISER & PLAIN | -
www.BKA-THEATER.de
SIEGESSĂ„ULE präsentiert: PornFilmFestival Berlin 12:00 Spektrum > Filmprogramm, „Fetish Porn Shorts“, 14:00: „No Limits Porn Shorts“, 16:00: Pro-
grammer’s Meeting, 18:00: „Fun Porn Shorts“, 20:00: „Lesbian Porn Shorts“. Annual porn film festival 12:30 Moviemento > Filmprogramm, „The Stillest Hour“, 14:00: „Rester Vertical“, 14:15: „Berlin Porn Shorts“, 16:15: „Boys For Sale“, 16:30: „My Body My Rules“, 18:30: „PiF: Bishop Black“, 18:45: „Below Her Mouth“, 20:15: Mexikanische Musikclips, 21:00: „Playboy and the Gang of Cherry“, 22:15: „La Noche“, 22:30: „Die Taschendiebin“. Annual porn film festival 20:00 Altes Finanzamt NeukĂślln > Performance: The Villages, von Lori Baldwin, Starfishes, pearls and sharks by Alleb, 22:00: PornALTESLounge & Zombie Performance von Tchivett. Annual porn film festival 22:00 Ficken 3000 > PornFilmFestival – Festival Lounge, Der Treffpunkt fĂźr alle Gäste und Interessierten des Pornfilmfestivals. Official meeting place for visitors and participants
Clubs
Sex
Bars 19:00 Rizo > Forever Pop 19:30 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Flax > Flax Houseclub, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Bar Rakete > Chilling Out For The Weekend, Afterworkparty fĂźr Frauen & Freunde. Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Marienhof > Bingo, Host: Stella deStroy 22:00 Rauschgold > Best of Halloween, Halloweenshow & Party. Spooky drag show 22:00 Woof > Happy Halloween, „Woofs Spooky Bear Weekend“. Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmann’s > Club Night, Mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Tom’s Bar > DJ-Night, The notorious gay cruising place hosts rotating DJs 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Husband, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, fĂźr Queers, Tarts und Freunde, DJ Beate Stievermann (Popper, 90s, Mainstream). Divergent party tunes, open to all genders
23:59 SO36 > My Ugly X, „Bad Taste Party“, DJ Eric jr. & Friends (Trashpop, 80s). Party for nostalgic 90s enthusiasts 23:59 Panorama Bar/Berghain > Finest Friday, DJs Harvey, Hunee. Electro night in the upper area of the hyper-hip, bass-flooded dance temple
20:00 Wabe > TANZhaus WABE, BalFolk mit Live Musik und TanzeinfĂźhrung ab 19:00. Balfolk dance 20:00 Freudenzimmer > the 40ies, „Hits for Today“, in neuer Location! DJoane. The wild party for women with hits and classics finds a new location 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Licky Puppy. Karaoke night 22:00 Die Busche > Supreme, 2 Floors (Pop, House, Main, Schlager, Oldies). Berlin’s cult club for gays and lesbians 23:00 UnterTage > Nipple Liberation Party, „Fuck Your Gender“, neue sex-positive Party, alle queers willkommen,. New queer party 23:00 SchwuZ > Spring Breakers, „fresh faces, new talents“, DJs Sahlstrom, Just Marco, Anri, Aswad DJ, anti anti Social cunt, Edna, Maurice Gajda, Fixie Fate, Thy San, Simon LaCoste, Betty Bond, DJNK, QT (House, Pop) 23:00 KitKatClub > Piep-Show, DJs Maringo, Meyer Landsky, Flash, Scorpion, Paradoxx, Stilgerecht, Richie van Houten, Deacon Frost jr. (Techno, TechHouse). The monthly KitKat party geared toward gay men 23:59 Burg Schnabel > Desire, mit Kunst, Performances und Fashion, DJs Kuz , Felix Leon, DeniSun, Ika Duchna u. a. (Techno, Tech House, Acid, Trance, House, Disco). Queer party combining art, performances and (fetish) fashion
Ăœber 25 Sportarten 7 Tage die Woche im Sportverein VORSPIEL fĂźr Schwule und Lesben
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19:00 BĂśse Buben > Worshipped feet, Dress code: barefoot in sandals, flip flops, sneaks & socks, Einlass bis 0:00. Entry til midnight 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 CDL-Berlin > The First: The Naked 80s & 90s Music Sexparty, Einlass bis 23:00, Dress code: naked – shoes only. Ab 23:00: „B.ig D.ick. P.arty“, special room, show your dick@gloryhole door, Entry till 23:00 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Stahlrohr 2.0 > Sklavenmarkt, for Tops & Subs 23:59 CDL-Berlin > The Second: Blackout! Darkest Sexparty in Town!, Einlass bis 2:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 2:00
hier
86 Programm
FOTO: RENÉ HOFSCHNEIDER
20:00 Wabe
Sa 28.10. Angeschossen – Freihof singt Karma > Die Hauptrolle in „Coming Out“, dem ersten Film der DDR mit zentral schwuler Thematik, verhalf Matthias Freihof (Foto) 1989 zum Durchbruch als Schauspieler. Heute Abend steht er als Sänger auf der Bühne und interpretiert lyrische Stücke von Rocktexter Werner Karma. Begleitung am Piano: Stefan Kling. <
> Matthias Freihof (pictured) got his break as the lead in Coming Out, the first GDR film to have such a strong gay theme. Tonight, he will sing on stage, interpreting the work of German rock lyricist Werner Karma, accompanied by Stefan Kling on piano. <
16:00 Gemeindehaus JesusChristus-Gemeinde > HuK-Treffen, u Gast: Gleichstellungsbeauftragter der ve. Kirche (EKBO). Church service
Sa
28.10. Plusputanngebkottauf Anonymes Tes patitis C HIV, Syphilis, He regelmäßig – 21 Uhr montags → 17 18 Uhr freitags → 14 – berlin.de www.pluspunkt 115 aße → Wilhelmstr Tel 44 66 88 0
22:00 Alte Münze
Sa 28.10. Bob Young’s Halloween Masquerade > Die Halloween-Partys des „GMF“-Machers Bob Young sind zu Recht extrem populär. Als gebürtiger Ami steckt er stets jede Menge Liebe zum Detail in das Event und zahlreiche Grusel-Specials erheitern die Homoschar. On top gibt’s noch ein tolles Line-up u. a. mit den DJs Deepneue, Destiny Drescher, Berry E. <
> The annual Halloween party by GMF mastermind Bob Young is a hit every year, and with good reason. The American expat has an eye for detail, and it shows in the decorations and the crazy costumes. Haunting the dancefloor will be DJs Deepneue, Destiny Drescher, Berry E and more. <
23:00 Prince Charles
10:00 Sonntags-Club > Bewerbungstraining für Trans*, Wie gehe ich mit dem Thema trans* bei der Jobsuche um?. Workshop for trans* people on job applications 11:00 Böse Buben > Femme Fatalities Festival of Kink, Workshop, Anmeldung nötig. Only with registration: femmefatalities.org 11:00 Pluspunkt > Sex, Drogen und Sehnsucht, Workshop, Anmeldung nötig. Workshop 15:00 Berlinische Galerie > Kulturschwärmerinnen: Jeanne Mammen, Besuch der Ausstellung. Guided tour 16:00 Schwules Museum* > Tapetenwechsel 2.2: Kai Teichert: „House of Joy“, Early sexology and the formation of gay identity in Berlin: Karl Ulrichs, Magnus Hirschfeld and others. Lecture
Kultur 15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue, auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 16:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow, auch 20:00. Modern acrobatics 16:00 Anlegestelle Fischerinsel (Historischer Hafen) > Tod auf dem Nil: Hercule Poirot ermittelt, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien, auch 20:00 18:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik 19:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker 19:30 Haus der Berliner Festspiele > OUR land people stories, Bangarra Dance Theater 19:30 Pfefferberg Theater > Das Wintermärchen, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play 19:30 Brotfabrik > So geht Prosa!, Alternativen zum Romanstandard, Lesungen von Anja Kümmel, Zoe Beck, Sofie Lichtenstein, Alexander Lehnert u. a. Reading event 19:30 Sophiensaele > Fleshless Beast, Roderick George verbindet klassisches Ballett und Break Dance. Dankce performance 19:30 O-TonArt > World of LUDIQUE: From Berlin with love , Der queere Erfolg aus Amsterdam in Berlin. Chanson night 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Wabe > Angeschossen – Freihof singt Karma, Schauspieler Matthias Freihof, bekannt aus dem DEFA-Film „Coming Out“, interpretiert Songtexte von Werner Karma. Concert
20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm von Matthias Richling. Political cabaret 20:00 ToBeFree > Die Lützow Hummeln, „Das Best Of“, Travestie-Show. Drag Show 20:00 Tipi > Superwoman, Gayle Tufts mit ihrem Comedy Programm. Comedy Show 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ohne di’ da geht’s halt net, Ursli und Toni Pfister. Comedy Show 20:00 HAU1 > The Ocean is Closed, Das Performancekollektiv She She Pop und das Musikensemble zeitkratzer spielen Konzert: Geheimnis, Ordnung und Ozean. Sie feiern die Musik und das Spiel an sich. Music theater 20:00 BKA-Theater > Liebe in Zeiten von so lala, Kaiser und Plain, Piano und Gesang. Chanson night 20:00 AHA > ESC Karaoke, beliebte Eurovision-Karaoke. Karaoke night 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Maxim Gorki Theater – Studio Я > Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet, Ein jüdisch-queeres Rachemusical von Tucké Royale. Musical 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Ludwig > LudVixxen: BlutVixxen, Kaey und ihr Töchter feiern die Nacht der lebenden Toten! Halloween drag show 21:00 Sophiensaele > Highness, Was macht eine Queen zur Queen? Fragt die Faux Queen Philladelphia Creemz. Dance performance 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play
Festivals 10:00 Village > Stretch Imagine, Zweitägiges Festival für Gay, Bi, Trans und QueerMänner mit MiniWorkshops, Performances, Lounge und Musik, Infos unter: stretch-berlin.com. A two day festival. It features miniworkshops, performances, dance, time to socialize and mingle SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival Berlin 12:00 Spektrum > Filmprogramm, „Competition Shorts“. Annual porn film festival 12:30 Moviemento > Filmprogramm, „Political Porn
Pluspunkt
.1 Workshophr 28
Sa 28.10. PornFilmFestival Party > Der vorletzte Tag des PornFilmFestivals (siehe S. 44) geht, wie zu erwarten, in eine wilde und lange Nacht über, und das nicht nur, weil heute die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden. Auf der Abschlussparty heizt der queere Rapper Peanut Envy (Foto) ein, außerdem die DJs Blasfematic, Kosmonaut, DingDong und Yamakoz. <
> The penultimate day of the annual PornFilmFestival (see p. 58) means a long night is in store – and not just from turning the clocks back an hour. The festival’s wild party features gender-bending rapper Peanut Envy (pictured) as well as DJs Blasfematic, Kosmonaut, DingDong and Yamakoz. <
Samstag → 11
0.
– 17 U
d Sex, Drogen un Sehnsucht ater
Psychi Jan Großer → berlin.de www.pluspunkt Anmeldung →
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Programm 87 Shorts“, 14:00: „BDSM Porn Shorts“, 14:30: „Gay Porn Shorts“, 14:45: „Fluidø“, 16:45: „Berlin Porn Shorts“, 18:15: „Yo Exhibiscionista“, 18:45: „FIF: Chelsea Poe“, 20:00: „Trans+Queer Porn Shorts“, 20:15: „Stillest Hour“, 21: „Berlin Porn Shorts“, 22:30: „Who Will Fuck Daddy“. Annual porn film festival 20:00 Altes Finanzamt Neukölln > Porn is a form of resist but in Iran, not Germany, by Anoush Masoudi 23:00 Prince Charles > PornFilmFestival Party, Die große Party zum PornFilmFestival, live: Peanut Envy live, DJs Blasfematic, Kosmonaut, DingDong, Yamakoz u. a. The big official party as part of the PornFilmFestival
22:00 Woof > Happy Halloween, „Woofs Spooky Bear Weekend“. Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmann’s > Club Night, mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Möbel Olfe > DJ Betty Party, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start
Clubs Bars s
18:00 Himmelreich > Adams Family Part 2, Die Halloween Party. Costume party 19:00 Begine > Musikbingo, Musikstücke werden angespielt und Ihr müsst erraten, um welchen Song es sich handelt. Dieser hat eine Nummer, die Ihr auf dem Bingoblock abhakt. Bingo night 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Grosse Freiheit 114 > Halloween Party, Costume party 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Dodo > Bingo, So doof, dass es toll ist!. Bingo night, open air 20:00 Flax > Guys go crazyNight, spiel deine eigene Musik, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 22:00 Rauschgold > Best of Halloween, Halloweenshow & Party. Spooky drag show
20:00 Südblock > Benefizgala – Soli!, Feiern für queere Geflüchtete, Show: RosaCavaliere, Shahram Yazdani, Emrah Karaca, Bashar Taha, Moderation: Kriss Rudolph, DJs Ipek, Isa Wolff, Mila Chiral. Charity night for queer refugees with a show and music 20:00 Regenbogenfabrik > Tortenheber-Party, Queere Soliparty für den Flamingo e. V., bis 21:00 Inforunde, danach Party, DJs TBA. Left-wing oriented benefit party 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Ric Nasty. Karaoke night 22:00 Alte Münze > Bob Young’s Halloween Masquerade, DJs Berry E, Destiny Drescher, Stella, Eduardo de la Torre, Deepneue u. a. One of the biggest gay Halloween parties in town by the promoter of GMF 22:00 SkyLiveClub > L-Tunes, Lesbenparty – best friends welcome, DJs True Colors DJTeam u. a. (R&B, Hip Hop, Deep House, Rock/Indie/ Charts Mix). The city's most popular lesbian party finds yet another new location 22:30 SO36 > Gayhane, „House of Halay – HomoOriental Dancefloor“, DJs mikki_p, Amr Hammer. The legendary gay party with a Middle Eastern flair 23:00 Ritter Butzke > Nina Queer’s Halloween, „Tanz der Teufel – Horror Movie Classics“, mit Kostümwettbewerb, DJs La Schmock, Marc at Garden, Katie Bähm, U-Seven, Magic Magnus, Nina (House, Pop). A mix of blood, sex and music at this goosebumpin’ edition of Nina Queer’s party 23:00 SchwuZ > Proxi Club x Death by Rainbow, DJs Hanno Hinkelbein, DJ Flush, A/Ona, 2Faro, Mashyno,
James Demon, Biggy van Blond, Gieza Poke, Monchichi (House, Techno, Disco). Feel the vibe of brilliant electro and pumping pop on all floors 23:00 KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht – Halloween-Special“, DJs DramaNui, Jan Ehret, Miss Sunshine, Sangeet (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:59 Berghain > Klubnacht , live: ANFS, Karenn, DJs Fiedel, Answer Code Request, Kobosil, Aurora Halal u. a., in der Panorama Bar live: Red Axes, DJs Midland, Gerd Janson, Domenic, Âme u. a.. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music
Sex 19:00 Böse Buben > Femme Fatalities Festival of Kink, Play-Party für Frauen und trans*, nur mit Anmeldung. Only with registration: femmefatalities.org 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Reizbar > Toys Play Night, Für Spielzeug-Liebhaber. Bring your toys 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor 21:00 Böse Buben > Give me FFive on Saturday, Einlass bis 24:00, Fistparty, no dress code. Entry till midnight 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party für Positive und nicht Positive. Relaxed sex party 22:00 Lab.oratory > SneakerSox, smell the man, dresscode: sneaker 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty
SAFE
SELBSTBEHAUPTUNG und SELBSTVERTEIDIGUNG: Kursangebot für Schwule, männliche Bisexuelle und Queere
14. und 15. Februar, 2017 Anmeldung: 030-2163336
10 -17 Uhr
oder: www.maneo.de/ selbstverteidigungskurs
Selbstkostenbeitrag: 50 Euro | Schüler: 40 Euro
Veranstalter:
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die MANEO-EmpowermentKampagne (MEK). Die MEK wird von der Lottostiftung Berlin gefördert
hier
88 Programm
22:00 SchwuZ
So
FOTO: GUIDO WOLLER
29.10.
19:00 19:30
19:30
Mo 30.10. 40 Jahre SchwuZ – Die groĂ&#x;e Party > Nachdem in den letzten Monaten immer wieder Jubiläumsevents zum 40. Geburtstag des SchwuZ stattgefunden haben, kulminieren die Feierlichkeiten heute in der groĂ&#x;en Geburtstagsparty. An den Decks stehen DJs von Jurassica Parka bis DJ Hell, Livemucke gibt’s von Le1f und eine Show mit den Desert Stars. <
> Berlin’s premier gay club has been celebrating its 40th anniversary throughout the year, but it all culminates tonight. Tomorrow is a holiday, so you can stay up and dance all night: the massive lineup includes Jurassica Parka and DJ Hell at the decks, and Le1f and the Desert Stars on the stage. <
21:00 Monster Ronson’s
20:00
20:30
10:00 Sonntags-Club > Bewerbungstraining fĂźr Trans*, Wie gehe ich mit dem Thema trans* bei der Jobsuche um?. Workshop for trans* people on job applications 11:00 BĂśse Buben > Femme Fatalities Festival of Kink, Workshop, Anmeldung nĂśtig. Only with registration: femmefatalities.org
Kultur
Di 31.10. The House of Presents: Halloween > Jeden Dienstag ist Pansy (Foto, Mitte) Gastgeberin der Drag-Show und Partyreihe „House of Presents“. Der heutige Abend wird noch eine Spur verrĂźckter als sonst, inklusive KostĂźmwettbewerb und einer gruseligen Show gemeinsam mit Gieza Poke, Alexander Cameltoe (siehe S. 56) und anderen. <
> Pansy (pictured, center) hosts a drag show every Tuesday at Ronson’s, but tonight the American queen will be cackling even more than usual. She and house members such as Gieza Poke and Alexander Cameltoe (see p. 56) will be serving more face than Michael Myers – plus there’s a costume contest. <
FOTO: UTE LANGKAFEL
19:30 Gorki
15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 17:00 HAU1 > The Ocean is Closed, Das Performancekollektiv She She Pop und das Musikensemble zeitkratzer spielen Konzert: Geheimnis, Ordnung und Ozean. Sie feiern die Musik und das Spiel an sich. Music theater 18:00 Pfefferberg Theater > Das Wintermärchen, Eine Produktion des Hexenberg Ensembles. Play 18:00 Wintergarten > Sayonara! Tokyo, AkrobatikShow. Modern acrobatics 18:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 18:00 Deutsche Oper > Nabucco, Giuseppe Verdi. Opera 19:00 Tipi > Superwoman, Gayle Tufts mit ihrem Comedy Programm. Comedy Show 19:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Ohne di’ da geht’s halt net, Ursli und Toni Pfister. Comedy Show 19:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Feminista, Baby!, nach dem
Di 31.10. Verräter > Mit „Verräter“ strickt der provokante schwule Dramatiker Falk Richter ein packendes StĂźck Ăźber politisches Engagement und beschäftigt sich mit der Frage: „Was macht einen zum Verräter?“ FĂźr die heutige Vorstellung verlosen wir 3 Ă— 2 Karten auf SIEGESSĂ„ULE.DE. <
> With Verräter, drama queen Falk Richter has created a gripping play that deals with political commitment, asking the question, “What makes one a traitor?“ With English surtitles. We’re giving away three pairs of tickets for tonight’s show at SIEGESSAEULE.DE. <
SIGRID GRAJEK | -
www.BKA-THEATER.de
SCUM-Manifesto von Valerie Solanas, mit Christiane RĂśsinger, englische Ăœbertitel. PPlay based on the SCUM Manifesto by Valerie Solanas, with English Subtitles Komische Oper > Die schĂśne Helena, Oper in drei Akten. Opera Sophiensaele > Fleshless Beast, Roderick George verbindet klassisches Ballett und Break Dance. Dankce performance Maxim Gorki Theater > Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause, Eine Frau in den DreiĂ&#x;igern bewirbt sich fĂźr eine Reality-Show, deren Teilnehmer*innen auf dem Mars eine neue Gesellschaft aufbauen werden. von Sibylle Berg. Play Konzerthaus Berlin > Organo con stromenti, mit Artist in Residence Cameron Carpenter. Classical concert BKA-Theater > Claire Waldoff: „Ich will aber gerade vom Leben singen...“, Musikkabarett eine musikalische Biographie von und mit Sigrid Grajek. A musical cabaret portraying the life of Claire Waldoff
Festivals 10:00 Village > Stretch Imagine, Zweitägiges Festival fĂźr Gay, Bi, Trans und QueerMänner mit Mini-Workshops, Performances, Lounge und Musik, Infos unter: stretch-berlin.com. A two day festival. It features miniworkshops, performances, dance, time to socialize and mingle SIEGESSĂ„ULE präsentiert: PornFilmFestival Berlin 12:00 Spektrum > Filmprogramm, „Berlin Porn Shorts“, 18:00: „No Limits Porn Shorts“, 20:00 „Don’t Love Me“ 12:30 Moviemento > Filmprogramm, „Boys For Sale“, 12:15: „Fun Porn Shorts“, 12:30: „FluidĂ¸â€œ, 14:00: „Mansfield“, 14:15: „Playboy and the Gang of Cherry“, 16:15: „Berlin Drifters“, 16:45: „“Discovery Porn Shorts“, 17:15: „Experimental Porn Shorts“, 21:00/21:15/21:30: „Pieles“, 23:00: „La Noche“, 23:30: „Below Her Mouth“ 23:00 Monarch > Preisverleihung und AbschluĂ&#x;party. Award ceremony and closing party
Bars 12:00 Blond > Sunday Afternoon, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 15:00 AHA > AHA-SonntagscafÊ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 17:00 ToBeFree > Ratsch & Tratsch, entspannter Barabend. Casual gay bar night 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der MÜrder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Sunday Chill-out. Bar with darkroom, open to all genders
20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in SchĂśneberg’s ultimate gay bar 22:00 Woof > Happy Halloween, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona-Lisa & the PoodleClub, Sonntags Afterhour, DJs Sherwee, Schockwave, Heinrich (Techno, House, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaokeabend, Host: der Käpt’n. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > Icky, „Hoey Halloween“, DJ-Sets by Hllywd & Julius Petit. Sleazy indie party 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs TBA (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning 23:00 House of Weekend > GMF, DJs Bill Sander, Miguel Mea, Stella deStroy, Darc Delirium (Pop, HipHop, R’n’B, Dance, Techno, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 16:00 Lab.oratory > Yellow Facts, Einlass bis 18:00, piss without dress code. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 CDL-Berlin > The First: Naked/Mask, Einlass bis 21:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, mask rental available, entry till 21:00, 20:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@GloryholeDoor. Mask rental available 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked
Programm 89 19:00 Böse Buben > Femme Fatalities Festival of Kink, Play-Party für Frauen und trans*, nur mit Anmeldung. Only with registration: femmefatalities.org 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > The Second: Underwear/ Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
CASUAL CONCERT KARTEN 20 € & 10 € FREIE PLATZWAHL
Mo 30. Oktober 20.30 Uhr | Philharmonie dso-berlin.de
20:00 Ballhaus Naunynstraße > In-Between Performative Films, Filme von LatinX Filmemacher*innen. Film screening 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play 20:00 AHA > Die tödliche Begegnung mit der Werwölfin, Halloween-GruselShow mit Vera Titanic u. a.. Trashy drag show 20:00 Renaissance Theater > Ewig Jung, Songdrama von Erik Gedeon. Drama by the Swiss author and composer Erik Gedeon 20:30 Philharmonie > Casual Concert, Mit Dirigent Rafael Payare. Classical concert
Mo 30.10.
BOILER Special
Kultur 19:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play 20:00 HAU1 > The Ocean is Closed, Das Performancekollektiv She She Pop und das Musikensemble zeitkratzer spielen Konzert: Geheimnis, Ordnung und Ozean. Sie feiern die Musik und das Spiel an sich. Music theater 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > LIEDÉЯ , Chanson-Interpretationen des Sängers und Schauspielers Vladimir Korneev. Chanson night
Bars 18:00 Himmelreich > Meet & Play, Party-Game-Night, Host: Mischa. Board game night 19:00 Rizo > Weekend Chill Out 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Dodo > Halloween PreParty, Gemeinsam feiern 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 ToBeFree > Bingo-Spezial, Special zu Halloween,, Hosts: Kaspi & Säppi 22:00 Rauschgold > Best of Halloween, Halloweenshow & Party. Spooky drag show 22:00 Hafen > Ein Geisterschiff wird kommen, Die Horror-Schlagernacht, DJ derMicha. German hit songs all night 22:00 Woof > Happy Halloween, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“, (Electro, Pop, House). Popular 80s-style gay cruising bar
Clubs
Vladimir Korneev LIEDÉ 30. & 31. 10. Tickets 030. 883 15 82 www.bar-jeder-vernunft.de
20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby
22:00 SchwuZ > 40 Jahre SchwuZ – Die große Party, „4 Jahrzehnte queere Emanzipation – come celebrate with us“, live: Le1f, DJs Jurassica Parka, Destiny Drescher, DJ Hell u. a. Big anniversary party of Berlin’s leading queer nightclub 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Shredder. Karaoke night
Kultur
23:00 Süss War Gestern > Halloween54, „Come As You Are – Halloween meets Studio54“, Host: Bambi Mercury, DJs TBA (Disco, House,, Techno, Old School, 54 Classics). An hedonistic and eccentric party journey 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Norman Weber, Alex Monster, Frankie Flowerz, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz), no dress code. This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on 23:59 Kosmonaut > B:east, „Dias de los Muertas – Halloween Special, DJs TBA. Circuit gay party
Sex 06:00 Der Boiler > Boiler-Reformationstag, Zwei Tage durchgehend zum Reformationstag. Popular gay sauna 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Ajpnia > Emissionsfreier Verkehr, Nichtraucher SexParty. Non smokers only 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 21:00 CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Einlass bis 23:00, Dresscode: sportswear/swimwear/underwear, entry till 23:00 22:00 New Action > Reformation Holiday Party, Crui-
sing in Fetish Gear all night long with international guests, Dresscode: casual 22:00 Lab.oratory > Leather, second skin, dress code: full leather
Di
31.10.
18:00 Komische Oper > Satyagraha, Oper in drei Akten. Opera 18:00 Deutsche Oper > L’Invisible, Trilogie lyrique nach Maurice Maeterlinck. Opera 19:00 Monbijou Theater > Faust, Goethe Klassiker. Play 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Verräter, Ein Projekt von Falk Richter. Play 20:00 Wühlmäuse > Richling und 2084, Kabarett-Programm von Matthias Richling. Political cabaret 20:00 Tipi > Fliegen lernen, Die Comeback-Show von Malediva. Chanson night 20:00 Chamäleon > Parade, Moderne Akrobatik, auch 21:30. Modern acrobatics 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > LIEDÉЯ, Chanson-Interpretationen des Sängers und Schauspielers Vladimir Korneev. Chanson night 20:00 Renaissance Theater > Ewig Jung, Songdrama von Erik Gedeon. Drama by the Swiss author and composer Erik Gedeon 21:00 Monbijou Theater > Macbeth, Shakespeare Klassiker. Play
Bars 18:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ TBA. Olfe’s midweek bar night for girls 19:00 Silver Future > Non Binary Bar, „Berlin Ireland Pro Choice Solidarity Group“, Gender-ZombieAlarm 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Dodo > HalloweenParty, Ob verkleidet oder nicht, Hauptsache feiern
Clubs 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents: Halloween, mit Kostümwettbewerb und Show. Pansy and her girls round up for a spooky party night in drag 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
Sex 06:00 Der Boiler > Boiler-Reformationstag, Zwei Tage durchgehend zum Reformationstag. Popular gay sauna 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 Maze World > Kinotag 16:00 Lab.oratory > Fausthouse, „anal deep throat“, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 18:00 Club Culture Houze > Special Event für Frauen, Frauen-Sex-Party. Sex party, women only 20:00 Quälgeist > SM an Halloween, BDSM-Party für Männer, Frauen, Trans*, kein Dresscode. BDSM party, no dresscode 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 CDL-Berlin > Blackout! Darkest Sexparty in Town!, Einlass bis 23:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 23:00 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24:00 für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
hier
90 Stadtplan
A Charlottenburg/ Wilmersdorf/Schöneberg
D C
A B
Zeichenerklärung: Plan A: Charlottenburg/Wilmersdorf/ Schöneberg Plan B: Ausschnitt Schöneberg Plan C: Friedrichshain Plan D: Mitte m schwul/gay j lesbisch/lesbian h nur Männer/ men only i nur Frauen/ women only g gemischt/mixed e Darkroom
B Ausschnitt Schöneberg
Übersicht / Overview
Stadtplan 91
Mix 1 2
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27
AHA (A), Monumentenstr. 13, g Anlegestelle Fischerinsel (Historischer Hafen) (C,D), Märkisches Ufer 36, g BAH – Berliner Aids-Hilfe (B), Kurfürstenstr. 130, Tel: 885 64 00, g Der Regenbogen e.V. (A), Brunhildstr. 6, Tel: 030-7843126, g Deutsche AIDS-Hilfe (C), Wilhelmstr. 138, Tel: 690087-0, g Die Wohlfühler (D), Kollwitzstr. 77, Tel: 40301334, g Efeu e.V. (A), Großgörschenstrasse 12-14, g EWA Frauenzentrum (D), Prenzlauer Allee 6, Tel: 442 55 42, i Frieda-Frauenzentrum (C), Proskauer Str. 7, Tel: 422 42 76, i Gemeindehaus Jesus-ChristusGemeinde (A), Wartburgstr. 7, g Gladt e.V. (A), Kluckstr. 11, Tel: 030/26556633, g Humboldt-Universität, Hauptgebäude (C,D), Unter den Linden 6, g Kronprinzenbrücke (A,D), g Ku64 (A), Kurfürstendamm 64, Tel: 8647320, g Lambda e.V. (D), Sonnenburger Str. 69, Tel: 282 79 90, g Lesbenberatung (A), Kulmer Str. 20a, Tel: 215 20 00, j LSVD (B), Kleiststraße 35, Tel: 030-22 50 22 15, g manCheck (C), Wilhelmstraße 115, m Mann-O-Meter (B), Bülowstr. 106, Tel: 216 80 08, m Pluspunkt (C), Wilhelmstraße 115, Tel: 44 66 88 0, g QueerGEIST e. V. (C), Adalbertstr. 19, g Rathaus Pankow (D), Breite Straße 24 A – 26, g Regenbogenfamilienzentrum (A), Cherusker Str. 22, Tel: 91 90 16 28, g RuT-Lesbenzentrum (C), Schillerpromenade 1, Tel: 621 47 53, i Schwulenberatung (A), Niebuhrstraße 59/60, Tel: 19 44 6, g Siegessäule – Special Media SDL Verlag (C), Ritterstraße 3, Tel: 23 55 39 0, g Sonntags-Club (D), Greifenhagener Str. 28, Tel: 449 75 90, g
28 Spinnboden. Lesbenarchiv (D), Anklamer Str. 38, Tel: 448 58 48, i 29 Triq e.V. (C), Glogauerstrasse 19, Tel: 6 16 75 29 16, g 30 Village (A), Kurfurstenstraße 3132,, g 31 Vorspiel - schwullesbischer Sportverein (A), Martin-LutherStr. 56, Tel: 44 05 77 40, g 32 ZIK-Orangerie (C), Reichenberger Str. 129, Tel: 61 78 91 28, g
Cafés 33 Café Berio (B), Maaßenstr. 7, Tel: 216 19 46, g 34 Café finovo (A), Großgörschenstr. 12-14, Tel: 20 61 55 20, g 35 Café Kalwil Berlin (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23638818, g 36 Café Lyrik (D), Kollwitzstr. 97, g 37 Café Morgenrot (D), Kastanienallee 85, Tel: 44 31 78 44, g 38 Café Ole (C), Boddinstr. 57, g 39 Café Pfeiffers (C), Oranienstr. 17, g 40 Café Seidenfaden (D), Dircksenstr. 47, Tel: 283 27 83, i 41 Café Ulrichs (B), Karl-HeinrichUlrichs-Str. 11, g 42 Cutie Pie (C), Lausitzer Str. 8, g 43 Fellfish – Café und Schmuck (C), Emserstr. 120, g 44 Melitta Sundström (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 44 14, g 45 Miss Go Lightly (B), Nollendorfstr. 15, g 46 Miss-Honeypenny (B), Winterfeldtstr. 44, g 47 Neues Ufer (A), Hauptstr. 157, Tel: 78 95 79 00, g 48 November (D), Husemannstr. 15, Tel: 442 84 25, g 49 Quchnia (C,D), Markgrafenstr. 35, Tel: 20 60 92 86, g 50 Retro (A), Akazienstr. 26, Tel: 76 76 81 94, g 51 Romeo und Romeo (B), Motzstr. 20, Tel: 5332 0000, g 52 Sarotti-Höfe (C), Mehringdamm 57, Tel: 60 03 16 80, g
Restaurants 53 3 Schwestern (C), Mariannenplatz 2 54 Anabelas Kitchen (A), Pestalozzistr. 3, Tel: 28 70 12 24 55 Antiqua (A), Eisenacher Str. 59 56 Brachvogel (C), Carl-Herz-Ufer 34, Tel: 693 04 32
57 Brezel Company (B), Kalkreuthstrasse 16 58 DanTra’s (A), Kulmer Str. 20A, Tel: 75540903 59 de maufel (A), Leonhardtstr. 13, Tel: 030 3100 4399 60 Elefant (B), Fuggerstr. 18, Tel: 23607346 61 essBar (A), Schwäbische Str. 16 62 Fritz & Co. Pommes-Manufaktur (B), Wittenbergplatz 63 Hans’ Weinstube (B), Motzstr. 10 64 Herz & Niere (C), Fichtestraße 31, Tel: 69 00 15 22 65 Juniper Kitchen and Bar (B), Lietzenburger Str. 13/15, Tel: 21 00 28 93 66 Kitchen Library (A), Bleibtreustraße 55, Tel: 31 25 449 67 Kurhaus Korsakow (C), Grünberger Str. 81, Tel: 54737786 68 Kurhaus Ponte Rosa (A), Kreuzbergstraße 42b 69 La Cocotte (A), Vorbergstr. 10, Tel: 78 95 76 58 70 Mädchen ohne Abitur (C), Körtestr. 5 71 More (B), Motzstr. 28, Tel: 23 63 57 02 72 Nocti Vagus Dunkelrestaurant (D), Saarbrücker Str. 36 73 Restaurant Z (C), Friesenstr. 12, Tel: 692 27 16 74 Robbengatter (A), Grunewaldstr. 55, Tel: 853 52 55 75 RosaCaleta (C), Muskauer Str. 9 76 Sarod’s (C), Friesenstr. 22, Tel: 69 50 73 33 77 Spindler & Klatt (C), Köpenikker Str. 16, Tel: 319881860 78 Thüringer Stuben (D), Stargarder Str. 28, Tel: 446 33 39 79 Wilde Oscar (A), Niebuhrstraße 59/60 80 Zsa Zsa Burger (B), Motzstr. 28, Tel: 21 91 34 70, amerikan.
Kultur 81 Admiralspalast (C,D), Friedrichstr. 101, Tel: 22 50 7000, g 82 Alte Feuerwache (C), Marchlewskistr. 6, Tel: 293479423 , g 83 aquarium (C), Skalitzerstr. 6 , g 84 Arsenal (A), Potsdamer Str. 2, Tel: 26955-100, g 85 Ballhaus Naunynstraße (C), Naunynstr. 27, Tel: Tel. 030 / 754 537 25, g 86 Ballhaus Ost (D), Pappelallee 15, g 87 Bar jeder Vernunft (A), Schaperstr. 24, Tel: 883 15 82, g
88 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost (C,D), Palisadenstr. 48, Tel: 47997488, g 89 Berlinische Galerie (C), Alte Jakobstr. 124-128, g 90 BKA-Theater (C), Mehringdamm 34, Tel: 202 20 07, g 91 Brotfabrik (D), Caligariplatz 1, Tel: 471 4002, g 92 Chamäleon (D), Rosenthaler Str. 40/41, Tickets: 4000 59-0, g 93 DDR-Museum (C,D), Karl-Liebknecht-Str. 1, g 94 Deutsche Oper (A), Bismarckstr. 35, Tel: 343 84 01, g 95 Deutsches Theater/Kammerspiele (A,D), Schumannstr. 13a, Tickets: 28 44 12 25, g 96 Eisenherz (B), Motzstr. 23, g 97 Filmbühne am Steinplatz (A), Hardenbergstr. 12, g 98 Fitness First (C,D), Panoramastraße 1A, g 99 Freudenzimmer (C), Mehringdamm 61, g 100 Friedrichstadt-Palast (D), Friedrichstr. 107, g 101 Frizu Lounge (C), Revaler Str. 99, g 102 Galerie Kunst Krämer (A), Mainauer Str. 7, g 103 Galerie Studio St. St. (C), Sanderstr. 26, g 104 Galli Theater (D), Oranienburgerstraße 32, g 105 HAU1 (C), Stresemannstr. 29, g 106 HAU2 (C), Hallesches Ufer 32, g 107 HAU3 (C), Tempelhofer Ufer 10, g 108 Haus der Berliner Festspiele (A), Schaperstr. 24, g 109 Kino International (C,D), KarlMarx-Allee 33, Tel: 24 75 60 11, g 110 Komische Oper (C,D), Behrenstr. 55-57, Tickets: 47 99 74 00, g 111 Konzerthaus Berlin (C,D), Gendarmenmarkt, g 112 Kulturbrauerei (D), Schönhauser Allee 36, Tel: 44 31 51 - 51 , g 113 Lebensort Vielfalt (A), Niebuhrstr. 59–60, g 114 Literarisches Colloquium Berlin (A), Am Sandwerder 5, Tel: 816 996-0, g 115 Literaturhaus Berlin (A), Fasanenstr. 23, Tel: 88 72 86 -0, g 116 Maxim Gorki Theater (C,D), Am Festungsgraben 2, g 117 me Collectors Room (D), Auguststraße 38, g
118 Meistersaal (A), Köthener Str. 38, g 119 Mercedes-Benz Arena (C), Mühlenstraße 12-30 , g 120 Moviemento (C), Kottbusser Damm 22, g 121 O-TonArt (A), Kulmerstr. 20a, Tel: 37 44 78 12 , g 122 Parochialkirche (C,D), Klosterstraße, Tel: 24 75 95 0, g 123 Passionskirche (C), Marheinekeplatz 1-2, g 124 Pfefferberg Theater (D), Schönhauser Allee 176, g 125 Philharmonie (A), Herbert-vonKarajan-Str. 1, Tickets: 254 88 999, g 126 Pierre Boulez Saal (C,D), Französische Straße 33D, g 127 Quasimodo (A), Kantstr. 12a, g 128 Quatsch Comedy Club (D), im Friedrichstadtpalast; Friedrichstr. 107, Tel: 118 05/255 565, g 129 Radialsystem V (C), Holzmarktstr. 33, g 130 Raumerweiterungshalle (C), Markgrafendamm 24c, g 131 Regenbogenfabrik (C), Lausitzer Straße 22, Tel: 695795-0, g 132 Renaissance Theater (A), Knesebeckstr. 100, Tel: 312 42 02, g 133 Rotes Rathaus (C,D), Rathausstr. 15, g 134 Schaubühne (A), Kurfürstendamm 153, Tickets: 89 00 23, g 135 Schwules Museum* (A), Lützowstr. 73, Tel: 69 59 90 50, g 136 Sophiensaele (D), Sophienstr. 18, Tel: 030 / 283 52 66, g 137 Spektrum (C), Bürknerstraße 12, g 138 The Ballery (B), Nollendorfstrasse 11, g 139 Theater an der Parkaue (C), Parkaue 29, Tel: 030 - 55 77 52 0, g 140 Theater im Keller (C), Weserstraße 211, Tel: 6231452, g 141 Theater/Komödie am Kurfürstendamm (A), Kurfürstendamm 206/209, Tel: 88 59 11 88, g 142 Theaterhaus Mitte (C,D), Wallstraße 32, g 143 Tipi (A,D), Große Querallee, Tel: 39 06 65 50, g 144 Urania (B), An der Urania 17, Tel: (030) 218 90 91, g 145 Wabe (D), Danziger Str. 101, Tel: 902953850, g 146 Wühlmäuse (A), Pommernallee 2–4, Tel: 30 67 30 10, g 147 Werkstatt der Kulturen (C), Wissmannstr. 32, Tel: 030 - 60 97 70-0, g
148 Wintergarten (A), Potsdamer Straße 96, Tel: +49 30 588 433 , g 149 Xenon Kino (A), Kolonnenstr. 56, Tel: 78 00 15 30, g
Bars 150 8mm Bar (D), Schönhauser Allee 177b, g 151 Alaska Bar (C), Reuterstr. 85, Tel: 239 141 38, g 152 Altes Finanzamt Neukölln (C), Schönstedtstraße 7, g 153 Bar B104 (C), Bergmannstr. 104, Tel: 61203782, g 154 Bar Rakete (D), Schönhauser Allee 39a, g 155 Bar Saint Jean (D), Steinstr. 21, m 156 Bar Sofia (C), Wrangelstr. 93, g 157 Barbiche (A), Potsdamer Straße 151, g 158 Barbie Deinhoff’s (C), Schlesische Str. 16, g 159 BarbieBar (C), Mehringdamm 77, Tel: 69 56 86 10, g 160 Bärenhöhle (D), Schönhauser Allee 90, Tel: 44 73 65 53 , m 161 Begine (A), Potsdamer Str. 139, Tel: 215 14 14, i 162 Besenkammer (C,D), Rathausstr. 1, Tel: 242 40 83, m 163 Betty F*** (D), Mulackstr. 13, m 164 Blond (B), Eisenacher Str. 3a, m 165 Blue Boy Bar (B), Kleiststr. 7, m 166 Bull (B), Kleiststr. 35, Tel: 960 857 60, h 167 Crush XV (C), Gärtnerstr. 15, g 168 Der neue Oldtimer (B), Lietzenburger Str. 12, m 169 Die kleine Philharmonie (A), Schaperstr. 14, Tel: 88 72 74 83, m 170 Dodo (C), Großbeerenstr. 32 , Tel: 530 940 72, g 171 Dreizehn (B), Welserstr. 27 , Tel: 23 63 22 12, h 172 Erna P! (A), Leberstr. 31, Tel: 700 945 49, g 173 Ficken 3000 (C), Urbanstr. 70, m 174 Fire Club (D), Zionskirchstr. 5, g 175 Flax (D), Chodowieckistr. 41, Tel: 44 04 69 88, g 176 Galander (C), Großbeerenstr. 54, g 177 Greifbar (D), Wichertstr. 10 Ecke Greifenhagener Str., Tel: 89751498, h 178 Grosse Freiheit 114 (C), Boxhagener Str. 114, m
hier
92 Stadtplan
179 Hafen (B), Motzstr. 19, Tel: 211 41 18, m 180 HarDie’s Kneipe (B), Ansbacher Str. 29, Tel: 23 63 98 42, m 181 Harlekin (A), Schaperstr. 12-13, Tel: 218 25 79, m 182 Heile Welt (B), Motzstr. 5, Tel: 21 91 75 07, g 183 Himmelreich (C), Simon-DachStr. 36, Tel: 29 36 92 92, g 184 Incognito (B), Hohenstauffenstr. 53, g 185 Jansen Bar (A), Gotenstr. 71, g 186 K6 (B), Kleiststr. 6, Tel: 23 62 69 84, m 187 Kumpelnest3000 (A), Lützowstr. 23, Tel: 261 69 18, g 188 Ludwig (C), Anzengruberstr. 3, Tel: 23391554, g 189 Marianne (C), Mariannenstr. 6, Tel: 69814521, g 190 Marienhof (D), Marienburger Str. 7, g 191 Marietta (D), Stargarder Str. 13, Tel: 43 72 06 46, g 192 Möbel Olfe (C), Reichenberger Str. 177 (Kottbusser Tor), Tel: 23 27 46 90, g 193 Monarch (C), Skalitzer Str. 134, g 194 Mutschmann’s (B), Martin-Luther-Str. 19, Tel: 21 91 96 40, h 195 Perle (D), Sredzkistr. 64, m 196 Pinocchio (B), Fuggerstr. 3, Tel: 23 62 03 33, m
C Kreuzberg/Treptow
197 Prinzknecht (B), Fuggerstr. 33, Tel: 23 62 74 44, h 198 Privatleben (D), Rhinower Str. 12, g 199 Pussycat (B), Kalkreuthstr. 7, Tel: 213 35 86, g 200 Rauschgold (C), Mehringdamm 62, Tel: 92274178, g 201 Roses (C), Oranienstr. 187, Tel: 615 65 70, g 202 Südblock (C), Admiralstraße 12, Tel: 609 418 53, g 203 Schraders (D), Malplaquetstr. 16 b, Tel: 45 08 26 63, g 204 Silver Future (C), Weserstr. 206, Tel: 030 / 75 63 49 87, g 205 Sorgenfrei (A), Goltzstr. 18, Tel: 30 10 40 71, g 206 Stahlrohr 2.0 (D), Paul-Robeson-Sraße 50, Tel: 0170/8037691, h 207 Stiller Don (D), Erich-WeinertStr. 67, Tel: 0176-50133676, m 208 Suzie Fu (C), Flughafenstr. 25, g 209 Tabasco (B), Fuggerstr. 3, Tel: 214 26 36, m 210 The CLUB (C), Biebricher Str. 14, g 211 The Liberate (D), Kleine Präsidentenstr. 4, m 212 TheCoven (D), Kleine Präsidentenstr. 3, g 213 Thelonious Bar (C), Weserstr. 202, g
214 tiki Heart (C), Wiener Str. 20, Tel: 030 61074701, g 215 ToyBoy Bar (B), Eisenacher Str. 3A, m 216 Tramp’s (B), Eisenacher Str. 6, g 217 Trauerspiel (D), Milastr. 7, e 218 Tristan (B), Fuggerstr. 35, Tel: 951 664 94, g 219 Vagabund Club (A), Knesebeckstr. 77, Tel: 881 15 06, m 220 Voima (A), Winterfeldtstr. 22, g 221 Woof (B), Fuggerstr. 37, Tel: 23607870, h 222 Zum Schmutzigen Hobby (C), Revaler Straße 99, g 223 Zunftwirtschaft Moabit (A), Arminiusstr. 2, g
Clubs 224 about blank (C), Markgrafendamm 24, g 225 Alte Münze (C,D), Molkenmarkt 2, g 226 Astra (C), Revaler Str. 99, g 227 Bassy Cowboy Club (D), Schönhauser Allee 176a, Tel: 28 18 323, g 228 Bauakademie (C,D), Schinkelplatz 1, g 229 Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof 20, g 230 Burg Schnabel (C), Schleusenufer 3, g
231 Connection Club (B), Fuggerstr. 33, Tel: 2181432, m 232 Die Busche (C), Warschauer Platz 18, Tel: 296 08 00, g 233 Dragon Room im KitKat-Club (C), Köpenicker Str. 76, g 234 Ex-Magdalena (C), Alt-Stralau 1, g 235 Festsaal Kreuzberg (C), Am Flutgraben 2, Tel: 551506587, g 236 Gretchen (C), Obentrautstr. 19 – 21, g 237 Griessmühle (C), Sonnenallee 221, g 238 House of Weekend (D), Alexanderstr. 7, Tel: +49 30 24631676, m 239 Huxleys Neue Welt (C), Hasenheide 107-113, g 240 Kantine am Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof, Rüdersdorfer Straße 70, Tel: 030 / 29360210, g 241 KitKatClub (C), Köpenicker Str. 76, g 242 L.U.X. (C), Schlesische Straße 41, g 243 Malzfabrik (C), Bessemerstraße 2-14, g 244 Münchner Hofbräuhaus (D), Karl-Liebknechtstr. 30, g 245 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke (C), Warschauer Str. 34, Tel: 89751327, g
246 Musik & Frieden (C), Falckensteinstraße 47, g 247 Phono Club (D), Pappelallee 65, g 248 Prince Charles (C), Prinzenstr. 85F, g 249 Ritter Butzke (C), Ritterstr. 26, g 250 Roadrunner’s Paradise (D), Saarbrücker Straße 24 , Tel: 030 78082991, g 251 Süss War Gestern (C), Wühlischstr. 43, g 252 SchwuZ (C), Rollbergstr. 26, Tel: 577 022 70, g 253 Silverwings (C), Columbiadamm 10, g 254 SkyLiveClub (C), Oranienstr. 140-142, g 255 SO36 (C), Oranienstr. 190, g 256 Spreewiesn am Ostbahnhof (C), Mühlenstr. 45-46, g 257 St. Georg (C), Ritterstr. 26, g 258 Tresor (C), Köpenicker Str. 70, g 259 West Germany (C), Skalitzer Str. 133, g
Sexclubs & Saunen 260 Ajpnia (A), Wartburgstr. 18, h 261 Böse Buben (A), Sachsendamm 76, Punkt nicht auf Kartenausschnitt, Tel: 62 70 56 10, h
Stadtplan 93 so
01 22:00 GAY OKTOBERFEST-GAUDI: WINTERKARTOFFELKNÖDEL Kernige Burschen als Table-Dancer auf dem Wirtshausstammtisch. Das Bier fließt in Strömen und die bayrischen Weisheiten fließen nicht minder. Und dann nehmen auch noch diese tödlichen »Unfälle« überhand. Auch wenn München weit weg ist, so lässt sich auch in Berlin das Oktoberfest feiern. Obacht ge!
mo
02 22:00 HERZSTEIN Einer der schönsten Filme des Jahres über die Wirrungen des Erwachsenwerdens kommt aus Island. Hier leben in einem abgelegenen Fischerdorf die beiden 14-jährigen Thor und Kristjan. Ihre Freundschaft droht zu zerbrechen, als sich der eine in ein Mädchen verknallt und der andere Gefühle für seinen besten Freund entwickelt.
mo
18 22:00 QUEEN OF IRELAND Irland ist schon seit 1949 kein Teil der britischen Monarchie mehr. Eine Königin hat das Land trotzdem, zumindest eine der Herzen. Denn Drag Queen Panti Bliss trug maßgeblich dazu bei, dass Irland die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnete und wird dafür geliebt. Tolle Doku über einen bemerkenswerten Menschen.
mo
16 22:00 THE SQUARE
D Mitte/Friedrichshain 262 CDL-Berlin (B), Hohenstaufenstr. 58, Tel: 030/32667855, h 263 City Men Shop & Video (B), Fuggerstr. 26, Tel: 218 29 59, h 264 Club Culture Houze (C), Görlitzer Str. 71, Tel: 61 70 96 69, g 265 Connection Garage (B), Fuggerstr. 33, Tel: 218 14 32, h 266 Der Boiler (C), Mehringdamm 34, Tel: 5770 7175 0, h 267 Duplexx (D), Schönhauser Allee 131, Tel: 48 49 42 00, h 268 Duplexx Schöneberg (B), Martin-Luther-Str. 14, Tel: 23 63 18 84, h 269 Erotica (D), Rosa-Luxemburg-Str. 23, h 270 Lab.oratory (C), Am Wriezener Bahnhof, Tel: 29000597, h 271 Maze World (B), Kurfürstenstr. 79, Tel: 23 00 32 51, h 272 Military Store (B), Motzstr. 8, m 273 New Action (B), Kleiststr. 35 Ecke Eisenacher Str., Tel: 211 82 56, h
274 Playstixx Lieblingsspielzeug für Frauen (C), Heimstr. 6, i 275 Pool Berlin (A), Schaperstr. 11, Tel: 214 19 89, h 276 Quälgeist (C), Mehringdamm 51; 4. Hof, Tel: 69 51 96 50, h 277 Reizbar (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23 63 79 81 , h 278 Scheune (B), Motzstr. 25, Tel: 213 85 80, h 279 The Jaxx (B), Motzstr. 19, Tel: 213 81 03, h 280 Tom’s Bar (B), Motzstr. 19, Tel: 213 45 70, h 281 Triebwerk (C), Urbanstr. 64, Tel: 69 50 52 03, h 282 Twilight Zone (B), Fuggerstr. 33, g 283 XXL – Pornokino & Sexshop (D), Bornholmer Straße 7, Tel: 32 89 82 22, h
Sexy Outfits & Toys 284 Bruno’s (B), Maaßenstr. 14, Tel: 21 47 32 93, m
285 Butcherei Lindinger (B), Motzstr. 18, Tel: 20 05 13 91, h 286 CloneZone Berlin (B), Kalkreuthstr. 14, Tel: 01573-8508888, h 287 Dos Santos Lederwerkstatt (C), Mehringdamm 119, Tel: 50 59 99 19, g 288 Gorgeous Sex-Spielzeug (D), Schönhauser Allee 130, g 289 Leathers Lederwerkstatt (D), Schliemannstr. 38, Tel: 442 77 86, g 290 Lederhosen-Stadl (B), Martin-Luther-Str. 15, m 291 Mister B (B), Motzstr. 22, Tel: 21 99 77 04, m 292 Other Nature (C), Mehringdamm 79, Tel: 20915887, g 293 Sexclusivitäten (C), Fürbringer Str. 2, Tel: 693 66 66, i 294 Wagner Berlin (B), Motzstr. 32, Tel: 28 59 83 05, m 295 Young-Action Store (B), Eisenacher Straße 116, Tel: 54716400, m
PREVIEW
Der diesjährige Gewinner der Goldenen Palme in Cannes ist eine beißende Satire auf den Kunstbetrieb, die Jury-Präsident Pedro Almodóvar für seine politische Unkorrektheit pries. Als Museumsdirektors Christian sein Handy verliert, schlittert sein Leben ins Chaos ab. Großartig, böse, rasend komisch!
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23 22:00 GOD’S OWN COUNTRY PREVIEW Johnny ist frustriert vom Leben auf dem Bauernhof in Yorkshire und schlägt seine Freizeit mit Saufen und flüchtigem Sex mit Männern tot. Bis Gheorge auftaucht, ein rumänischer Arbeiter in Johnnys Alter, der die Saison über aushelfen soll. Und plötzlich ist alles anders … Völlig zurecht als britisches brokeback mountain gefeiert. mo
KEIN MONGAY 30 –:– präsentiert von:
&
YORCK.DE
hier
94 Essen
Glückspilze Riogrande May-Ayim-Ufer 9, 10997 Berlin (Kreuzberg), Tägl. 10:00–01:00 Tel: 030 61074981, riogrande-berlin.de
FOTO: TOM WAGNER
FOTO: BRIGITTE DUMMER
Der Herbst ist traditionell Start der Pilzsaison. Für alle die, die keine Lust haben, sie im Wald selber zu sammeln, bieten zahlreiche Restaurants spannende Pilzvariationen an
Schwammerl am Wasser suchen
FOTO: BRIGITTE DUMMER
> Klingt spanisch, ist aber österreichisch: Im Riogrande bekommt man Salat mit Kürbiskernöl, Süßspeisen mit Powidl, Weine aus dem Burgenland und Marillenschnaps zur Verdauung. Die leckeren, regionalen und kunstvoll arrangierten Gerichte kommen allerdings mit recht gesalzenen Preisen daher. Die Steinpilzterrine mit Walnüssen zergeht auf der Zunge und macht jede Menge Appetit. Gelistet unter den Vorspeisen kostet sie stolze 11 Euro. Da füllen die gebackenen Austernpilze, mit Kartoffel- und Gurkensalat für 15 Euro, schon etwas mehr den Magen, sind aber, im Vergleich zur Terrine, kein besonderes Erlebnis. Dazu gibt’s ein „Achterl“ Weißwein für 4,70 Euro. Natürlich: die Lage des Restaurants, auf einer Höhe mit der Spree, macht vieles wett, auch wenn man sich gewünscht hätte, an dieser idyllischen Stelle etwas Preiswerteres zu finden. Fazit: Wer plant, jemanden mit Geschmack für gute, bodenständige Küche einmal nobel zu daten, ist hier richtig. < fs
Fräulein Fiona Fritschestr. 48, 10627 Berlin (Charlottenburg), Di–Do 18:00–22:00, Fr–Sa 18:00–22:30 Tel:030 95602272 fraeulein-fiona.de
Bodenständig, aber fein > Im feinen Restaurant Fräulein Fiona empfängt die kommunikative deutschenglische Fiona ihre Gäste in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre. Ihre beiden lesbischen Köchinnen, die hier erst seit ein paar Monaten am Herd stehen, halten ihr Versprechen: Auf den Teller bekommt man, wie auf der Website des Hauses stolz angekündigt, eine „perfekte Symbiose aus regionaler Bodenständigkeit und Innovation“. Der „Salat von Mirabellen und Blauschimmelkäse“ (10 Euro) überrascht mit einer „Honigwabe“ aus karamellisiertem braunem Zucker. So wie die vegetarische Interpretation des „Cassoulet“ (15,50 Euro), ein kräftigender französischer Eintopf aus weißen Bohnen, mit knackigen Waldpilzen und geschmolzenem Schafskäse. Einzige Enttäuschung: die Preise der Ausschankweine sind überraschend hoch. < age
Von drauß’ vom Walde Vom würzigen Buchenpilz bis zum edlen Trüffel: vom 14. bis 21. Oktober werden rund 60 Berliner Restaurants einzigartige Menüs rund um den Pilz anbieten, darunter auch das Riogrande und Fräulein Fiona. Alexandra Laubrinus, die Managerin der „Berlin Food Week“, die diese Idee unter dem klingenden Namen „Pilzparade“ konzipiert hat, gibt uns einen Vorgeschmack > Pilze liegen heutzutage im Trend. Wie kam die Idee zu diesem saisonalen Schwerpunkt zustande? Für uns ist es wichtig, ein Motto zu haben, was der Saisonalität und der Regionalität gerecht wird, da die „Berlin Food Week“ immer im Oktober stattfindet. Eine Vielzahl an verschiedenen Gastronomen kann sich auch mit dem Thema identifizieren, da Pilze international zum Einsatz kommen, in asiatischen Ländern genauso wie in der deutschen Küche. Was ist genau das Konzept der „Pilzparade“? In der Woche der „Berlin Food Week“ wird jedes teilnehmende Restaurant ein spezielles Menü anbieten. Die BesucherInnen haben die Qual der Wahl und werden in jedem Restaurant eine komplett andere Interpretation des Mottos „Pilzparade“ erleben. Welche Kreationen erwarten die Besucher? Die Data Kitchen in Berlin-Mitte bietet zum Beispiel ein Lunch-Menü mit einem Kombucha-Shot an, ein Gärgetränk, das durch Fermentierung mit dem sogenannten Teepilz hergestellt wird. Das Restaurant Sticks’n’Sushi wird ein japanisches Menü, unter anderem mit Shiitake, servieren. Bei Fräulein Fiona wird es zum Beispiel ein EnokiPilz-Consommé geben. Wir werden Pilze gebraten, fermentiert, als Mousse, Gelee oder Terrine in fast jedem Berliner Bezirk erleben. Ist der Pilz eine Zutat, die einfach oder anspruchsvoll zuzubereiten ist? Das Spannende ist, dass es tatsächlich ein einfaches Produkt ist, das aber sehr vielschichtig auf dem Teller umgesetzt werden kann. < Interview: Annabelle Georgen Liste der teilnehmenden Restaurants auf berlinfoodweek.de
Essen 95
ROBBENGATTER RESTAURANTKNEIPE·CAFÉ
Herbstliches...
Sonntags-Brunchbuffet von 9-14 Uhr 9,00 € | 10,00 € Kinder bis 6 J. frei bis 14 J. 6,50 €
Party-Service von A-Z Geöffnet von 8-2 Uhr Küche von 8-1 Uhr Telefon (030) 853 52 55 www.robbengatter.de Am Bayerischen Platz · Grunewaldstr. 55
Handgemachte Pralinen & Schokoladen aus Berlin
Grolmanstraße 20 I 10623 Berlin I www.dubenkropp.com I 030. 313 83 30 Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr I Samstag 10 bis 14 Uhr
hier
96 Kleinanzeigen aktivitäten
samen, sportlichen oder kulturellen Freizeitspaß. 03039508937 (Thomas) www.gocberlin.de
Physiotherapie • Rehasport • Präventionskurse
miteinander - füreinander - Du hast Lust, dich ehrenamtlich im Team zu engagieren und anderen mit leckeren Speisen und Getränken eine Freude zu bereiten? Dann bist du im Team des Ulrichs, dem ehrenamtlichen Gastronomieprojekt der Berliner-Aids Hilfe e.V., richtig! Das Ulrichs - Café, Küche & Kultur, unweit des Nollendorfplatzes, ist ein solidarischer Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen mit und ohne HIV begegnen. Interessiert? Dann besuche unseren nächsten Infoabend am 9. August um 19 Uhr im Ulrichs oder melde dich bei anette.lahn@berlin-aidshilfe.de. Infos zum Ulrichs unter www.facebook.com/ulrichsberlin
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Glenn O’Brien: „Glaubst du, dass Schwule kreativer sind als Heterosexuelle?“ Andy Warhol: „Nein“. Unser Kolumnist Wolfgang Müller bleibt einfach Punk
> Im Jahr 2001 polterte Udo Walz gegen die rotgrüne Homo-Ehe: „Zwei Männer können nicht heiraten!“ Heiraten, so der Starfrisör in Bild, habe mit Fortpflanzung zu tun. Trotzig trat er in die CDU ein. Ein paar Jahre später heiratete er Clemens, also einen Mann – ohne sich fortzupflanzen. „Die Welt besteht aus Molekülen“, sang It-Girl Tabea Blumenschein 1981. Jochen Hick hat über neunzehn Moleküle in seiner Doku „Mein wunderbares Westberlin“ vereint. Darunter den artigen Coiffeur und die eigenwillige Tabea Blumenschein. Höchste Zeit: Seit Bild eine Regenbogen-Kolumne hat, werden selbst Hupfdohlen wie Nina Queer für Querdenker gehalten. Klar, das Bundesverdienstkreuz an der Brust einer exradikalen Politschwester sieht schräg aus, dennoch hätten ein paar mehr sperrige Stars wie die trans Ikone Jayne County oder Zazie de Paris dem Westberlin-Film sicher nicht geschadet. Doch Vollständigkeit kostet Zeit. Nicht jeder ergreift die Chance wie Andy Warhol, der für seinen fünfstündigen Film „Sleep“ (1963) einen seiner Liebhaber stundenlang abfilmte – beim Schlafen. Auch einige meiner Erinnerungen flossen ein in Hicks kurzweilige 90-Minuten-Doku. Meiner Story über das Freundespaar Hans Stempel und Martin Ripkens gelang es allerdings nicht. Also erzähle ich sie einfach hier mal kurz: Das Paar produzierte nämlich 1979 ein (zu Recht) längst vergessenes ZDF-Feature zum Thema Homosexualität. Dafür inszenierten sie eine Diskussionsrunde, zu der mich Peter Hedenström einlud. In den 1970er-Jahren gab es bereits zunehmend Nichtschwule, denen es egal war, für schwul gehalten zu werden. Popstars wie David Bowie und Lou Reed beispielsweise. Und auch zwei meiner Mitschüler. Diese wollten wissen, wie es mir ge-
SIEGESSAULE OKTOBER 2017 • SIEGESSAEULE.DE
ILLUSTRATION: IVAN KULESHOV
106 Und tschüss!
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lungen sei, als „funktionsgestört“ bei der Bundeswehr ausgemustert zu werden. Ich gab Nachhilfeunterricht: „Stockschwul in einer Stunde“. Mit Erfolg: Die Kommission stufte beide als 100 Prozent homosexuell ein. Die Jungs waren überglücklich und küssten mich ab. Nicht nur der niedliche, blondlockige Mädchenschwarm mit dem Ohrring – sogar der kräftige, behaarte Maskuline hatte sie überzeugt: untauglich! Heutzutage dagegen wirbt die Bundeswehr dringend um Schwule und Frauen für ihren weltweiten Kriegs-, äh Kriseneinsatz. „Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt!“, sang 1972 Barry Ryan – visionär. Wie also lief die Diskussion 1979 ab? Vor der Kamera erzählten schwule Westberliner von ihren negativen Erfahrungen, von Mobbing und Diskriminierung. „Was für ein Kotzbrocken, dein Chef! Arschtritt geben, kündigen!“ Mit drastischen Empfehlungen versuchte ich die melancholische Männerrunde aufzuheitern. Meine Haare waren kurz und wasserstoffgebleicht. Die Punkbewegung hatte mich infiziert. Zufällig sahen Familienangehörige das Feature. Manche interpretierten mein Erscheinen im TV als Outing. Aufgewühlt rief Lieblingstante Hannelore aus Wolfsburg an: „Gestern sah ich dich im ZDF in einer Diskussion über Homosexualität – aber warum hast du die ganze Zeit nicht einen Mucks gesagt?“ Kein Wunder. Meine Wortbeiträge hatte das Männerpaar restlos aus seinem Fernsehfeature entfernt. Fünf Jahre später, 1984, lernte ich in New York einen Andy-Warhol-Superstar kennen: John Giorno. Der Poet ist nämlich der Schlafende aus Warhols Fünfstundenfilm „Sleep“. Wir plauderten ausführlich über die Dreharbeiten. Aber davon erzähle ich gern ein andermal. Nur so viel: Warhols Hauptdarsteller konnte sich an nichts erinnern. <
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