SIEGESSAULE APRIL 2017 • SIEGESSAEULE.DE
WE ARE QUEER BERLIN
HART, ABER HERZLICH Schöner kommen: DJ Hell huldigt Tom of Finland Die Highlights der Leather & Fetish Week Früher gehen: Türpolitik in Berliner Clubs Hin und weg: Lieber ungewöhnlich reisen BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN
EXPANDED CONTENT IN ENGLISH
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Inhalt 3
Abschied SIEGESSÄULE-Chefredakteurin Christina Reinthal geht beruflich neue Wege und verabschiedet sich mit dieser Ausgabe
Special Media SDL GmbH SIEGESSÄULE Ritterstr. 3 10969 Berlin Redaktion, Tel.: 23 55 39-0 redaktion@siegessaeule.de SIEGESSÄULE.DE Redaktionsschluss: 10.04. Programmtermine: -33, -46 termine@siegessaeule.de Terminschluss: 06.04.
FOTO: ARNO
> Bevor ich vor 13 Jahren als Praktikantin bei der SIEGESSÄULE anfing, war diese schon mein Lieblingsmagazin. Wie für viele andere auch war sie ein wichtiger Bestandteil meines Coming-outs und mein roter Teppich in die Szene. Sie gehörte zu meinem Leben dazu und so wird es auch immer bleiben. Nun habe ich mich entschieden noch einmal ganz andere berufliche Wege zu gehen und mache damit den seltsamen Schritt zurück zur Leserin. So sehr ich mich auf die neuen Herausforderungen freue, so schwer fällt mir auch der Abschied. Von einem Magazin, das mein Leben prägt, und von Menschen, die dies gleichermaßen taten. Es gibt keinen besseren Ko-Chefredakteur als Jan Noll, dessen scheinbar nie versiegende Kreativität mich jeden Tag von Neuem beeindruckt. Ich bin froh, dass er sich entschieden hat, weiter als alleiniger Chefredakteur das Blatt zu leiten, und dabei ein Team um sich hat, auf das auch ich mich immer verlassen konnte. Lange bevor ich Chefredakteurin wurde, war es Manuela Kay, von der ich journalistische Grundsätze lernte. Als Gudrun Fertig später den Online-Auftritt von SIEGESSÄULE neu aufbaute, durfte ich an ihrer Seite sein. Es war auch der Einfluss der beiden heutigen Verlegerinnen, die mich zu der Journalistin gemacht haben, die ich heute bin. Ich danke all den Kolleginnen und Kollegen bei Special Media SDL aus den Redaktionen, der Grafik, der Anzeigenabteilung und der Verwaltung sowie den vielen zuverlässigen freien Autorinnen und Autoren für viele Jahre guter Zusammenarbeit und freue mich darauf, ihrer Arbeit weiter zusehen zu dürfen, wenn ich mir jeden Monat mein Lieblingsmagazin in der Szene abhole. <
wir
heute
hier
05 Tach auch
30 Musik
51 Programm
SIEGESSÄULE-Redakteur Joey Hansom plädiert für eine säkulare Burka
SIEGESSÄULE traf Alison Goldfrapp
Das ganze Berlin-Programm English calendar of events
08 Nightlife
Neues Stück von Falk Richter; lesbische Comiedienne Tahnee kommt nach Berlin
Utopie Schutzraum? Runder Tisch zum Thema Türpolitik; neue Lesbenpartys
12 Stadt
Anzeigen: -13 anzeigen@siegessaeule.de Anzeigenschluss: 10.04.
Die Ausstellung „ – das weiche g“ im Schwulen Museum*
Kleinanzeigen kleinanzeigen@siegessaeule.de Kleinanzeigenschluss: 10.04.
DJ Hell und zwei Ausstellungen huldigen Tom of Finland; alle Highlights der Leather and Fetish Week zu Ostern
18 Special
Abonnement: -55 abo@siegessaeule.de
24 Thema
SIEGESSÄULE 05/2017 erscheint am 26.04.
Hin und weg: Reiseziele in einer globalisierten Welt werden immer ungewöhnlicher. LGBTIs sind hier ganz vorne mit dabei
34 Bühne
38 Buch Die Schweizer Journalistin Simone Meier veröffentlicht ihren zweiten Roman
40 Film Zwei lesbische Filmstarts: „Below Her Mouth“ und „Siebzehn“
44 Style File SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey über Beauty- und Modetrends
46 English Witches in Berlin, Michelle Gurevich
50 Klatsch
82 Stadtplan 86 Essen Seafood- und Fischrestaurants im Test
88 Kleinanzeigen 97 Flashlights 98 Das Letzte Kolumne von Ralf König
98 Impressum
wir
4 Stadtbild
Wand in der Wilmersdorfer FechnerstraĂ&#x;e Festgehalten von Ono Ludwig ono-ludwig.de
Tach auch 5
Modeopfer
Fashion victims
Kleidung ist nicht nur Selbstausdruck und Möglichkeit, Gleichgesinnte zu erkennen, sondern auch ein Mittel der Spaltung. Da ständige Nacktheit unpraktisch ist, hat SIEGESSÄULE-Redakteur Joey Hansom eine radikalere Alternative
Clothing is how we express ourselves and find like minds, but it’s also used as a divisive tool. Being naked all the time isn’t practical, so SIEGESSÄULE editor Joey Hansom proposes a radical alternative
> The Berlin Alternative Fashion Week, March 31 through April 1 > Die Berlin Alternative Fashion Week, die am 31. März und am at Halle am Berghain, describes itself as “a platform showcasing 1. April in der Halle am Berghain steigt, beschreibt sich selbst als the rise of alternative concepts in fashion” that “challenges gender „eine Plattform für aufkommende alternative Fashion-Konzepte“, roles and restrictive attitudes”. How is this different from the die „Gender-Rollen und restriktive Einstellungen herausfordern“. “mainstream” Berlin Fashion Week? Hasn't fashion always posiNun, und wie unterscheidet sich das jetzt von der „Mainstream“ tioned itself against the status quo? And hasn't it always been full Berlin Fashion Week? Stellte sich Mode nicht immer gegen den of androgynous models and men who like to sew? A corporation Status Quo? Und war die Fashionwelt nicht immer voll von androlike Nike seems subversive in comparison, with the announcegynen Models und Männern, die gerne nähen? Ein Unternehmen ment of their sportswear hijab. wie Nike wirkt im Vergleich zu diesem Ansatz geradezu subverMeanwhile, the fashion police at the European Court of Justice siv, kündigte es doch unlängst an, einen Sportswear-Hidschab auf have just made a significant ruling: EU companies are allowed to den Markt bringen zu wollen. ban employees from wearing visible religious symbols. Employers Unterdessen erließ die Fashion Police des Europäischen Gerichtsmay enforce such a dress code as long as it consistently bans all hofes einen folgenschweren Beschluss: EU-Firmen dürfen in Zusuch symbols. Rightwing politicians throughout Europe have kunft ihre Angestellten wegen des Tragens religiöser Symbole feuern – natürlich nur, wenn dieses Verbot alle religiösen Symbole praised the high court's decision, including Georg Pazderski, the Berlin leader of Alternative für Deutschland – Germany's populist, gleichsam einschließt. Rechte PolitikerInnen begrüßten diese Entxenophobic and homophobic party: “Of course companies have to scheidung, so auch Georg Pazderski, der Landesvorsitzende der be allowed to ban the wearing of headscarves.” Notice he didn't say Berliner AfD: „Selbstverständlich müssen Unternehmen das Traanything about yarmulkes, or crucifix necklaces, or pentagram tatgen von Kopftüchern verbieten dürfen“, konstatierte er auf der toos on your forehead. The ruling is neutral only on paper. I think Website der Partei. Natürlich sagte er nichts über die Jarmulke, all major religions are rather sucky, but banning symbols is not umgehängte Kreuze oder Pentagramm-Tattoos auf der Stirn. Fragthe way toward a freer world. los scheint dieser Beschluss nur auf dem Papier „neutral“ zu sein. As an American, I was intrigued to learn that within some leftwing Sicherlich sind alle Religionen irgendwie kacke, aber ein Verbot circles here, it is socially verboten for men to remove their shirts ihrer Symbole ist definitiv nicht der richtige Weg in eine freiere in public settings, regardless of the heat – even Welt. if they are the drummer of a hardcore punk Für mich als Ameriband playing in a sweaty squat. The logic: if kaner war es eine ... aber ein Verbot ihrer Symbole ist nicht der Weg in eine freiere Welt women can't do the same without facing ogles interessante Eror sexual violence, kenntnis, dass es then men's comfort is hierzulande in manchen linken Kreisen für Männer a trifle. verboten ist, öffentlich ihr T-Shirt auszuziehen – ... but banning symbols is not the way toward a freer world Once I impose “Joeya egal, bei welchen Temperaturen, egal, ob sie SchlagLaw” across Europe, there shall be a truly alternative fashion zeuger in einer Hardcore-Band sind, die im schwitzigen Keller trend: the secular burqa. Regardless of faith or gender, we will all eines besetzten Hauses spielt. Die Logik dahinter: Solange Frauen veil our entire bodies and faces whenever in public. Think of the nicht dasselbe tun können, ohne begafft oder sexuell belästigt zu implications! It's not just about showing solidarity with our “opwerden, muss sich die Freiheit der Männer hinten anstellen. pressed” Muslim sisters. This new kind of black bloc will be a big Sollte ich also eines Tages das „Gesetz der Joey-Scharia“ in Europa step toward eliminating different forms of prejudice, from racism einführen, wird es einen wirklich alternativen Fashiontrend geben: to sexism to lookism. We'll wipe out skin cancer. We'll circumvent die säkulare Burka. Unabhängig von Glaube und Geschlecht werthe video surveillance and facial recognition systems increasingly den wir uns in der Öffentlichkeit alle komplett verhüllen. Denkt encroaching on our public spaces. And it will sure as hell confuse nur mal an die Auswirkungen! Wir zeigen nicht nur Solidarität mit the bouncers at Berghain. Designers and venture capitalists, please unseren „unterdrückten“ muslimischen Schwestern, diese neue Art get in touch! < des schwarzen Blocks wäre auch ein profundes Mittel, um unterschiedlichste Vorurteile zu vermeiden: rassistische, sexistische und lookistische. Außerdem würden wir Hautkrebs reduzieren, Gesichtserkennungssysteme und Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen überlisten und die Berghain-Türleute verwirren. Designer und Risikoanleger, ruft mich an! < Übersetzung: Jan Noll
Religionen sind kacke
Religions are sucky
wir
6 Magazin
Big Problems Die schlechten Nachrichten aus dem schwulen Medienhaus Bruno Gmünder GmbH reißen nicht ab. Nachdem am 8. Februar Inhaber Frank Zahn überraschend verstorben war, wurde Mitte März das Printmagazin Männer nach 30 Jahren eingestellt. Noch im Februar hatte der neue Chefredakteur Paul Schulz gegenüber SIEGESSÄULE angegeben, dass die Printausgabe lediglich in einen vierteljährlichen Veröffentlichungsturnus wechseln würde. Wie Ende März bekannt wurde, reichte das Medienhaus ungefähr zur gleichen Zeit einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht ein – bereits den zweiten seit 2014. „Das Unternehmen geriet in eine Liquiditätskrise, die es aus eigener Kraft nicht bewältigen konnte“, äußerte sich Geschäftsführer Michael Taubenheim. „Wir werden den Geschäftsbetrieb fortführen und setzen alles daran, die Zukunft des Unternehmens langfristig zu sichern.“
Big Thing Das gemeinnützige Projekt 100 % Mensch wird von Herbst 2017 bis Mai 2019 eine Ausstellung präsentieren, die nacheinander in den 20 größten Bahnhöfen Deutschlands zu sehen sein wird. „Wer Are PArt Of Culture“ lautet der Titel der Schau, die 30 Porträts von Persönlichkeiten aus der queeren Community zeigen wird. Ziel ist es, den „prägenden Beitrag von LGBTI* an der gesellschaftlichen Entwicklung Europas“ deutlich zu machen. 100 % Mensch geht davon aus, dass mit dieser Aktion bis zu 40 Millionen Menschen erreicht werden. Derzeit läuft ein Crowdfunding zur finanziellen Unterstützung dieser tollen Idee: startnext.com/wapoc
Big Brother Auch wenn die Verpackungsbeschriftung etwas anderes nahelegt, ist i.Con mitnichten das erste smarte Kondom der Welt, sondern vielmehr eine Art Cockring, der um den Schwanz geschnallt wird. Das gute Stück zeichnet dann auf, was man immer schon mal wissen wollte: Anzahl und Geschwindigkeit der Stöße, Dauer des Ficks, Anzahl der Stellungen und – natürlich – die dabei verbrannten Kalorien. Statt Post-Orgasmic-Chill gibt’s also dann in Zukunft den Sprung zum Laptop: Daten auswerten und gleich zum virtuellen „Schwanzvergleich“ ins Netz stellen. Ein Traum. Demnächst unter britishcondoms.uk
Trauer um Jürgen Bieniek In der Nacht zum 8. März verstarb Jürgen Bieniek im Alter von 55 Jahren in Schöneberg. Er war seit Jahrzehnten aktiv und engagiert in Sachen schwule Medien sowie umtriebiger Journalist und schwuler Aktivist. Mitte der 80er-Jahre war er einer der Mitbegründer der schwul-lesbischen Radiosendung „Eldoradio“, gründete die Zeitschrift Gay Express, war aktiv beim CSD und hatte zuletzt sein schwules Reiseportal gaysontour. Jürgen war weder Rampensau noch Rebell, eher ein bodenständiger Beobachter mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, der der Berliner Szene nun zu früh verloren ging. Texte: jano/kay
Community 7
Was macht eigentlich ... Enough is Enough? Im August 2013 schaffte es Enough is Enough, in Berlin rund 7.000 Leute auf die Straße zu bringen, um gegen das Homopropaganda-Gesetz in Russland zu protestieren. Innerhalb kurzer Zeit wurde die Initiative zu einer der wichtigsten Plattformen für LGBTI*-Rechte in Deutschland. Doch mittlerweile ist es deutlich stiller um sie geworden, im Februar gab dann Sprecher und „Frontmann“ Alfonso Pantisano seinen Ausstieg bekannt. SIEGESSÄULE wollte von den Mitbegründern Marco Schenk und Sebastian Groß wissen, wie es jetzt weitergeht > Marco und Sebastian, früher hat Enough is Enough Aktionen gestartet, Demos organisiert. Ist das vorbei? Marco: Wieso vorbei? Unser Start war damals die homophobe Gesetzgebung in Russland. Das war der Moment, wo wir gesagt haben, wir müssen jetzt was tun und auf die Straße gehen. Seitdem sind wir sehr aktiv. Wir gehen auf CSDs, machen dort Aufklärungsarbeit und unterstützen Schulaufklärungsprojekte in Deutschland. Enough is Enough war schon immer ein Communityprojekt, das von ganz vielen Freiwilligen engagiert unterstützt wird. Und wir sind vor allem Netzaktivisten. Wir hatten ja gerade das Beispiel des YouTubers Mert Eksi, der extrem homophobe Sätze abgelassen hat. Das haben wir öffentlich gemacht. Inzwischen hat seine Kooperationsfirma den Vertrag mit ihm gekündigt. Es hatte also einen Effekt, daraus ist dann die Initiative „#WirGegenHomophobie“ auf YouTube entstanden. Sebastian: Wenn wir es für notwendig halten, gehen wir natürlich auch auf die Straße. Wir haben uns in den vergangenen Monaten beispielsweise an vielen Demos gegen die „Demo für alle“ beteiligt, die Sexualaufklärung in Schulen verhindern will. Unsere Aktivitäten sind vielleicht den BerlinerInnen nicht immer präsent, weil diese Gegendemos in Stuttgart, Hannover, Dresden oder München waren. Euer bisheriger „Frontmann“, Alfonso Pantisano, hat Enough is Enough verlassen. Wie wirkt sich das aus? M: So etwas wie „das Gesicht“ oder „den Frontmann“ von Enough is Enough gibt es gar nicht. Die Initiative hat viele Gesichter. Wer Alfonso gut kennt, weiß, dass er schon immer stark mit den verschiedensten Institutionen und Organisationen, aber auch PolitikerInnen gearbeitet hat. Und er fokussiert sich nun an anderer Stelle. Am Ende haben wir ja alle dasselbe Ziel – wir gehen eben nur verschiedene Wege. Wir stehen natürlich ständig in Kontakt, und es wird sicherlich auch mal die ein oder andere Situation geben, bei der eine gemeinsame Arbeit möglich ist. Wir haben das Wahljahr 2017. Habt ihr Aktionen geplant? S: Wir wollen die WählerInnen sensibilisieren, in den Wahlprogrammen zwischen den Zeilen zu lesen und über den privaten Mikrokosmos hinauszudenken. M: Wir haben eine Webseite in Arbeit. Auf deutschlandbrauchtzukunft.de planen wir eine Wahlkampagne, die die Menschen dazu bewegen soll, überhaupt wählen zu gehen. Wer uns unterstützen will, kann das seit einiger Zeit ganz einfach über die Webseite ich-helfe.eu tun. Da kann man sich via Facebook anmelden und sieht dann genau, für welchen Bereich wir momentan oder zukünftig Unterstützung brauchen. < Interview: Andreas Marschner
Sebastian Groß (li.) und Marco Schenk, Mitbegründer der Initiative Enough is Enough enough-is-enough.eu ich-helfe.eu deutschlandbrauchtzukunft.de
wir
FOTO: GALYA FEIERMAN
8 Nightlife
Utopie Schutzraum? Im Zusammenhang mit „Refugees Welcome“-Konzepten wurde in den letzten Monaten viel über die Türpolitik von Clubs diskutiert, vor allem seit mit dem Conne Island in Leipzig kürzlich zum ersten Mal ein linkes Zentrum seine OpenDoor-Strategie öffentlich für gescheitert erklärte. Doch wie bewahrt man einen Club als Schutzraum? Und wie kann eine antirassistische Türpolitik gelingen? SIEGESSÄULE bat Berliner Clubbetreiber und Partymacher zum runden Tisch
Foto: SIEGESSÄULE-Chefredakteur Jan Noll (2. v. r.) diskutierte im KitKatClub mit (v. r. n. l.): Marcel Weber (SchwuZ/Clubcommission), Gary und Oliver Mohns (Veranstalter der Partys „Revolver“ und „Beast“) sowie Sascha Disselkamp (Sage/1. Vorsitzender der Clubcommission)
> Zum Einstieg eine simple Frage: Wer kommt bei euren Partys rein und wer nicht? Gary: Wir haben eine Open-DoorPolicy. Wir lassen jeden rein, der reinpasst, der open-minded ist. Was sind denn die No-Gos? Oliver: Wenn Leute auf gewissen Drogen sind wie GHB. Das ist schlecht für den Clubbesitzer und für die anderen Gäste. Das sind Leute, die rausfliegen und am Abend auch nicht mehr reinkommen. Wenn Gäste kollabieren, päppeln wir sie wieder auf, aber danach müssen sie gehen. Marcel, wie ist das im SchwuZ? Marcel: Wir sprechen alle Gäste am Abend direkt an, fragen sie, wie es ihnen geht. Da bekommt man schon mal einen ersten Eindruck. Wenn sie bereits stark angetrunken sind oder sonst sichtbar respektlos auftreten, dann lassen wir sie nicht rein. Natürlich schauen wir sehr genau bei größeren Gruppen hin, die können die Dynamik in einem Raum schon sprengen. Ansonsten gibt es keine klaren Ausschlusskriterien wie Kleidung oder Aussehen. Geht es an den Berliner Türen also nur darum, besoffene oder verdrogte Leute auszusieben? Mein Eindruck ist da ein anderer … Sascha: Die Clubszene in Berlin steht für Multikulti, offene Türpolitik, Niedrigschwelligkeit. Trotzdem hat man bei einigen großen Clubs das Gefühl, dass die Tür kalt, hartherzig und arrogant ist. Das finde ich bedauerlich. Das liegt oft daran, dass diese Läden nur ihre Security da stehen haben und niemanden, der sich um den Empfang kümmert. O: Wir haben dafür Maria
Psycho. Als Dragperformer und Host fällt sie auf, dadurch werden bereits Leute gefiltert. Wenn sie mit ihr ein Problem haben, dann passen sie nicht auf unsere Party. Bei Türpolitik geht es immer um Selektion. Kann so was überhaupt inklusiv und diskriminierungsfrei laufen? M: Gute Frage. Wir beschäftigen uns seit Jahren intensiv damit. Auch weil wir in einem linken Spektrum verortet werden, schauen Leute viel genauer hin und geben uns Feedback. Man scheitert oft an den gesellschaftlichen Verhältnissen und den Leuten, die die Masse ausmachen. Clubs können versuchen, möglichst inklusiv zu sein, aber wer mir sagt, dass er komplett rassismusfrei sei, liegt falsch. Ganz platt: Sinn der Türpolitik ist ja, Arschlöcher fernzuhalten. Wie kann man entscheiden, wer ein Arschloch ist, ohne dabei Gefahr zu laufen, lookistisch, sexistisch oder rassistisch zu handeln? G: Indem man den Gästen an der Tür gezielt Fragen stellt. M: Manche Arschlöcher machen es einem leicht, die geben sich schon im Erstgespräch zu erkennen. Andere entpuppen sich aber erst im Laufe des Abends als Arschlöcher, weil sie Alkohol trinken oder ihre Grenze nicht kennen und dann sexistisch, rassistisch oder sonst wie übergriffig werden. Da sind wir darauf angewiesen, dass Gäste wissen, an wen sie sich wenden können: Barpersonal, Garderobe, Türleute. Leider ist es oft so, dass erst eine Handlung stattgefunden haben muss. Wir können Leute nicht nur aufgrund eines Verdachts rausschmeißen. Das gesellschaftliche Klima ist gerade sensibel. Was macht man, wenn das Arschloch ausgerechnet ein Mensch mit Migrations- oder Fluchthintergrund ist? M: Dann lässt man sich erst mal als Rassist beschimpfen und schmeißt die Person trotzdem raus. Das passiert uns tatsächlich gelegentlich. Manche Leute instrumentalisieren das in der Situation, unterstelle ich jetzt mal. Sie fliegen allerdings nicht raus, weil sie eine bestimmte Herkunft haben, sondern weil sie rotzbesoffen sind und jemandem zum Beispiel ungewollt zwischen die Beine gefasst haben. Da sind wir ganz klar: Du hast dich nicht an die Spielregeln gehalten, du musst gehen. Noch mal zurück zum Einlass: Wie
Nightlife 9 kann man denn nun vermeiden, da nach rassistischen Kriterien auszuwählen? O: Wir haben Alex, die hat viele Kurse gemacht und kennt sich gut aus. Sie stellt spezifische Fragen: Weißt du, was das für eine Party ist? Und so weiter. Anhand der Antworten kann sie einschätzen, ob die Leute reinpassen, was gegen Schwule haben etc. Nach den Reaktionen der Leute sortiert sie also aus und nicht nach deren ethnischer Zugehörigkeit. S: Ich habe oft mit meiner Tür darüber gesprochen. Gerade dann, wenn ein Stress-Prototyp auftaucht, der vielleicht sichtbar einer bestimmten Bevölkerungsgruppe angehört, sollen sie genau hinschauen und sich intensiver mit ihm beschäftigen, anstatt einfach pauschal zu sagen: Du kommst nicht rein. Da muss man sich wirklich bemühen, denn wenn man das nicht tut, läuft man Gefahr, sich von Vorurteilen oder gar Rassismus leiten zu lassen. Die Situation erfordert also eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Gast schon an der Tür? M: Auf jeden Fall. Das heißt aber auch, von den Erfahrungen zu lernen, die andere Clubs schon gemacht haben. Wichtig ist, immer das Gespräch zu suchen und Sprachbarrieren abzubauen. Wir beschäftigen dafür zum Beispiel zwei Menschen, die Arabisch sprechen. Kommunikation ist unabdingbar. In der Community fußt ja Türpolitik vor allem auf der Idee, dass ein Club ein geschützter Raum ist, in dem sich LGBTIs frei in ihrem Sein bewegen und ausleben können. Kann ein Raum, in dem sich Hunderte einander fremde Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen betrinken, wirklich ein Schutzraum sein? S: Kommt darauf an, wie man „Schutzraum“ definiert. Für mich bedeutet das, dass ich
in einem schwulen Club nicht auf eine Truppe Menschen stoße, die Homosexualität offen und deutlich ablehnen und damit Konflikte schaffen. Wenn ich einen LGBTIClub hätte, wäre mein Anliegen, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem diese Art Konflikte nicht stattfindet. Du kannst einen Club für Hunderte machen, der safe ist – safe vor Übergriffen, egal welcher Art. Das ist meiner Ansicht nach eine Utopie. Man kann vielleicht eine breite, massive Diskriminierung ausschließen, aber ein Schutzraum bedeutet heute viel mehr. Die Ansprüche haben sich diesbezüglich erhöht. M: Gäste sollten auch ihre eigenen Verhaltensweisen hinterfragen, bevor sie von anderen erwarten, dass die einen Schutzraum herstellen und verteidigen. Ich finde auch, dass ein totaler Schutzraum eine Utopie ist. Dennoch lohnt es sich, zumindest darauf hinzuarbeiten, einen Raum möglichst diskriminierungsarm zu gestalten. Da müssen dann alle mithelfen. Ich glaube, es gibt wahnsinnig viele ausdifferenzierte Ansprüche an einen Schutzraum. Die alle unter einen Hut zu kriegen ist eine große Herausforderung. Und da wird man auch an der einen oder anderen Stelle scheitern. Im letzten Jahr gab es – zum Beispiel im Conne Island in Leipzig – Fälle, wo Läden offenbar an ihrer integrativen Türpolitik gescheitert sind und das auch öffentlich gemacht haben. Woran lässt sich erkennen, dass da was falsch läuft und das Klima in
einem Laden kippt? S: Also wenn Gruppen von Männern übergriffig werden, das ist ja wohl in Leipzig so gewesen, dann muss man sich dieser Realität stellen. Was soll man denn auch sonst machen? Klar, ich kann meinen Laden auch dichtmachen, aber wenn ich das nicht will, muss ich eben zukünftig dafür sorgen, dass so was nicht mehr passiert. Man muss Maßnahmen ergreifen und das ist natürlich sehr bitter: Wir müssen einsehen, dass große Gruppen von Männern aus gewissen Kulturkreisen oft ein falsches Bild davon haben, wie das in unserer Gesellschaft so läuft. Davor kann man nicht die Augen verschließen, auch nicht aus einem Bedürfnis heraus, superkorrekt und rassismusfrei zu sein. Leider. M: Tatsächlich haben wohl solche Männergruppen das Problem verursacht. Ich weiß aber nicht, ob die vom Conne Island deshalb an einer offenen Türpolitik gescheitert sind oder nicht vielleicht eher an ihrem Umgang damit. Sie haben sich zwar sehr laut mit ihrem offenen Brief für ihr Scheitern entschuldigt, haben aber offensichtlich weniger überlegt, wie sie anders mit ihrem Problem umgehen könnten, wo sie vielleicht Hilfe finden. Wir in Berlin haben das Glück, dass wir über die Clubcommission so gut vernetzt sind, dass wir bei Problemen fragen können, wie andere damit umgehen. Wir können alle zusammen daran arbeiten, Personalschulungen zu ermöglichen, Awarenesstrainings und so weiter. Strukturelle Veränderungen schaffen wir nur gemeinsam. < Interview: Jan Noll
»Mit ihrer Mischung aus Glamour, Scherz, Satire und tieferer Transgender-Bedeutung kommen die Pfisters den 20er-Jahren wohl so nahe wie keine andere Formation.« [ERLINER ZEITUNG]
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Heute Nacht oder nie Die Spoliansky-Revue
WIEDER AB 6. APRIL 2017
DIE GESCHWISTER PFISTER IN
wir
FOTO: ALEXANDER HEIGL
10 Nightlife
Lesbischer Frühling just L, 01.04., 23:00, RioGrande (May-AyimUfer 9) DJ: Zara K L-tunes, 22.04., 23:00, Spindler & Klatt DJs: Sara Moshiri, Ployceebell, Marsmaedchen, Carouzo
Mit „just L“ und „L-tunes“ mischen ab April gleich zwei lesbische Partys das Spreeufer auf > Raus aus der Bude und ab zur Spree lautet wohl das Motto des lesbischen Partyfrühlings. Den Auftakt macht am 1. April „just L“! Das Restaurant RioGrande verwandelt sich in Kooperation mit dem Magazin L-MAG in ein Feiermekka. Veranstalterin Mona (Foto, re.) arbeitet seit Jahren dort und träumte schon lange von einer neuen Partyreihe für die L-Szene. „Ich finde die Stadt braucht das einfach! Für eine Großstadt wie Berlin gibt es viel zu wenig solcher Partys“, weiß die erfahrene Partymacherin. Nun wagt sie selbst den Schritt. Eine Tanzfläche mit Blick aufs Wasser, bekannte Szenekellnerin-
nen am Tresen und liebevolle Gimmicks werden den Abend sicher unvergesslich machen. Als kleines Extra erwartet alle LMAG-Abonnentinnen eine ganz besondere Begrüßung. „Ich möchte einfach, dass alle Spaß haben – die Jüngeren und die Älteren. Ich erwarte eine coole Party, bei der alle zusammen feiern, sich begegnen und untereinander austauschen.“ Nur 600 Meter Luftlinie weiter steigt am 22. April dann die nächste L-Party an der Spree, denn eines der erfolgreichsten Lesbenevents der Stadt hat seinen Stammclub SchwuZ verlassen: „L-tunes“. 1999 brachte Veranstalterin Angela (Foto, li.) mit der „Subterra“ erstmals eine Lesbenparty ins SchwuZ, seit 2006 ging „L-tunes“ dann dort monatlich an den Start. „Seit über 20 Jahren ist mein Antrieb, lesbische Sichtbarkeit herzustellen“, erklärt sie, „und natürlich richtig gute lesbische Partys zu machen.“ Nun ist es Zeit für eine neue Location, ein neues Feeling. Ab April geht „L-tunes“ auf Reisen und wechselt regelmäßig die Location. Startpunkt wird, diesmal am Samstag, das Spindler & Klatt. Und das heißt: zwei Dancefloors, eine Lounge mit vielen kuschligen Sofas und Kissen, obendrauf gibt’s für Romantikerinnen eine Terrasse mit Spreeblick. Angela ist begeistert von der ersten neuen Location: „Ich glaube, wir werden da eine große Orgie feiern.“ Na dann, auf in den lesbischen Partyfrühling an der Spree! < Dana Müller
Hier gibt´s was auf die Ohren
Endlich auch in der Maaßenstr. 10 und sonst 24 mal in ganz Berlin
Nightlife 11
Purple Berlin Auch wenn der im vergangenen Jahr überraschend verstorbene Superstar Prince aus religiösen Gründen nicht immer auf Kuschelkurs mit der LGBTI-Community war, gilt er doch als eine der zentralen queeren Ikonen der Popgeschichte. Zu seinem ersten Todestag am 21.04. steigt in Berlin eine fette Tribute-Party
Blitz Presents: Parade – The Berlin Prince Tribute, 21.04., 20:00, Festsaal Kreuzberg Live: Ahmad Larnes, Cute Heels & The Vault, Elyas Khan, The Feminists, The Hoo, Mad Kate, Milly Blue, Snax, DJs: Digital Norman, Dickey, S.U.O.P., ausgehDörte
> „Prince’ Karriere feierte die Durchlässigkeit von Gender-Identitäten und trotzte Kategorien von homo- und heterosexuell“, erklärt DJ und Veranstalter Voin im Gespräch mit SIEGESSÄULE. „Sein Tod hat mich völlig aus der Bahn geworfen.“ Am 21.04. jährt sich selbiger nun zum ersten Mal, und der gebürtige Australier hat sich vorgenommen, der Popikone mit einer fetten Party Tribut zu zollen. „Es ist das Mindeste, das ich für jemanden tun kann, der mir und vielen anderen so unendlich viel Freude gegeben hat.“ „Parade – The Berlin Prince Tribute“ heißt die Megasause, die an Prince’ erstem Todestag im neu eröffneten Festsaal Kreuzberg (ehemals White Trash Ballroom) steigen wird. Neben speziellen Visuals, Tanzperformances, Überraschungsgästen und jeder Menge Prince-Mucke von den DJs Digital Norman, Dickey, S.U.O.P. und ausgehDörte stehen vor allem etliche Liveacts im Zentrum des Abends, die speziell für dieses Event Coverversionen von PrinceSongs kreiert und einstudiert haben. „Mir war es wichtig, KünstlerInnen aller Stilrichtungen zusammenzubringen, die Prince’ Musik zu ihrer eigenen machen“, erzählt Voin. „Es geht nicht einfach um ein simples Nachspielen, sondern darum, die Essenz seiner Stücke als Ausgangspunkt zu nehmen, um den Songs auf der Bühne neues Leben einzuhauchen.“ Die Liste der beteiligten Acts ist lang und reicht von Ahmad Larnes (Schwarz Dont Crack) über The Hoo und Mad Kate bis hin zu Snax oder The Feminists. Alle KünstlerInnen des Abends verzichten auf ihre Gage, denn „Parade – The Berlin Prince Tribute“ ist ein Charity-Event. Die Gewinne gehen an das Integrationsprojekt „Give Something Back To Berlin – Open Music School“ und an eine Organisation, die sich um die Unterstützung von LGBTI-Refugees kümmert. < jano
wir
FOTO: ALEXANDER HEIGL
12 Stadt
Netzwerke stärken Die Ausstellung „ – das weiche g“ präsentiert renommierte KünstlerInnen und ihre Werke, die aus türkisch-deutschen Migrationsbiografien heraus einen bislang einzigartigen Blick auf queer-migrantische Communitys und ihre Realitäten werfen. SIEGESSÄULE sprach mit den Kuratoren Emre Busse und Aykan Safo lu
SIEGESSÄULE präsentiert ğ – das weiche g. Queere Formen migrieren, noch bis zum 29.05., Schwules Museum* Infos zum Begleitprogramm im Terminteil und unter schwulesmuseum.de dasweicheg.com Foto: Emre Busse (li.) und Aykan Safoğlu
> Was war die Idee hinter dieser Ausstellung? Aykan: Wir wollten etwas über die Geschichte queer-migrantischer Communitys zwischen der Türkei und Deutschland und darüber hinaus erzählen und zugleich eine gute Kunstausstellung machen. Das hat es in Berlin in der Form bisher noch nicht gegeben. Emre: Wir wollten keine Archivfotos an die Wand hängen, die zeigen, hey, das ist in der Stadt passiert, sondern eine Spielwiese schaffen, die Leute dazu einlädt, sich mit den künstlerischen Positionen auseinanderzusetzen. Ein Ziel war, Netzwerke in Berlin zu stärken. Deshalb haben wir das Rahmenprogramm zur Ausstellung organisiert, zu dem wir auch AktivistInnen eingeladen haben. Wie habt ihr die Exponate ausgewählt? A: Die Arbeiten sollten unser Thema der queeren Migration widerspiegeln. Und wir haben ein paar Werke ausgesucht, die auf die Geschichte queermigrantischer Communitys hinweisen, so wie Cihangirs Porträt von Fatma Souad, die die „Gayhane“-Partyreihe im SO36 mitbegründet hat. Es hat sich einiges in Berlin getan. Als ich 2008 hierhergekommen bin, kannte ich außer dem Verein GLADT e. v. keinen Treffpunkt queer-migrantischer Gruppen, jetzt haben wir mehrere. Wie seid ihr selbst dazu gekommen, Kunst in Berlin zu machen? A: Ich bin hergekommen, um Kunst an der UdK zu studieren. Nun fühle ich mich mit der Stadt verbunden und auch den Communitys hier verpflichtet. E: Meine Großeltern waren als Gastarbeiter hier. Ich bin mit Geschichten über Deutschland groß geworden. Als es darum ging, wo ich meinen Master machen soll, ist mir sofort Berlin eingefallen. Ich habe an der Bauhaus Universität studiert, habe angefangen hier Filme zu drehen und bin geblieben.
War es schwer, euch hier zu etablieren? A: Einige Strukturen waren nicht sehr unterstützend. Zum Beispiel war es schwierig, als türkischer Staatsbürger Fördergelder zu beantragen. Ich nenne das die weiße, männliche, heterosexuelle Mauer. Es gibt eine migrantische Kunstszene in Berlin, die Leute sind da, aber sie sind selten in einflussreichen Positionen. E: Diese Ausstellung sollte ein Gegenbeispiel dazu sein. Wir wollten Raum und Unterstützung für KünstlerInnen und AktivistInnen schaffen, Leute inspirieren und eine Diskussion anstoßen, die über unsere Schau hinausgeht. Ihr zeigt etwa die Selbstporträts von Masist Gül, in denen er sich mit Vorstellungen von Männlichkeit auseinandersetzt. Wolltet ihr auch zum Nachdenken über Stereotype anregen? A: Ja. Es gibt zum Beispiel Bilder über die erste Generation von männlichen Gastarbeitern, die einem immer wieder begegnen: dass sie alle eher aus dem ländlichen Raum der Türkei gekommen und eher heteronormativ gewesen seien ... Da muss man aufpassen, es waren auch viele queere Leute darunter. E: Masist spielt in seinen Fotos damit, er tritt supermännlich auf. Gleichzeitig erkennt man einen düsteren, empfindsamen Typen. Wir lesen das als eine Art Male-to-Male-Drag. Die politische Lage zwischen Deutschland und der Türkei ist ja momentan sehr angespannt. Wirkt sich das auf eure Arbeit aus? A: Tatsächlich ziehen viele türkische Queers gerade nach Berlin. Das Regime von Erdoýan hat Freiheiten eingeschränkt. Jeden Tag werden Menschen verhaftet, weil sie für ihre Rechte, wie die Meinungsfreiheit, auf die Straße gehen. Und auch für LGBTIQs werden die Bedingungen immer schlechter, obwohl die Bewegung in der Türkei sehr stark ist. Was wünscht ihr euch für die queere Community? A: Wir wünschen uns für die Gesellschaft in Deutschland überhaupt, dass sie offener dafür wird, Unterschiede zu akzeptieren. Berlin ist eine bunte Stadt, trotzdem ist eine wachsende Intoleranz zum Beispiel Menschen gegenüber spürbar, die aus Kriegsgebieten kommen. E: Mit unserer Ausstellung wollten wir auch eine freudvolle Atmosphäre schaffen, das Gemeinsame feiern. Ich hoffe, in Zukunft hier noch viel mehr neue Buchstaben zu sehen und zu hören. < Interview: Franziska Schulteß
Stadt 13
ABBILDUNG: TANER CEYLAN TANER VE TANER / TANER UND TANER / TANER AND TANER, 2003 ÖL AUF LEINWAND / OIL ON CANVAS 54 CM X 34 CM COURTESY OF BERT-JAN VAN EGTEREN
Transkulturell Queere türkisch-deutsche Migrationserfahrungen werden in der gelungenen Schau „ – das weiche g“ im Schwulen Museum* künstlerisch sichtbar gemacht. Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm > Ein queerer Buchstabe, was könnte das sein? 1928 wurde „ý“, auf Deutsch etwa „das weiche g“, mit der Schriftreform und der Übernahme des lateinischen Alphabets ins türkische Alphabet aufgenommen. Damit sollte der Laut „ghain“ aus dem Arabischen wiedergegeben werden, für den es keine lateinische Entsprechung gibt. „Ein östlicher Laut in einem westlichen Körper“, so beschreiben Emre Busse und Aykan Safoýlu, Kuratoren der Ausstellung „ý – das weiche g“, den Buchstaben, dessen einzige Funktion es ist, den vorigen Vokal zu dehnen. In Deutschland gehört er zu den am häufigsten falsch ausgesprochenen Teilen türkischer Namen und Wörter. Die nach ihm benannte Gruppenausstellung versammelt erstmals in Deutschland Werke, die sich dem transkulturellen Austausch
SAISON 2017/2018
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zwischen der Türkei und dem deutschsprachigen Raum aus der Sicht von LGBTI-Personen widmen. Gezeigt werden zwölf Exponate: von Gemälden, Fotos und Comics bis zu Videos, Tonaufnahmen und Installationen. Darunter etwa Viron Erol Verts Inszenierung eines Slings, auf dem ein Kelim, ein traditioneller Webteppich, befestigt ist, oder ein Bild des bekannten Malers Taner Ceylan, das ihn beim Sex mit sich selbst zeigt (siehe Abbildung). Migrationserfahrungen und Erfahrungen als Angehörige der LGBTICommunity sind in die Arbeiten eingeflossen. Sehr zu empfehlen ist auch das begleitende Rahmenprogramm. Neben Filmvorführungen, Lesungen und Gesprächen mit KünstlerInnen, die zum Teil extra aus der Türkei anreisen, gibt es etwa auch einen Abend mit der Aktivistin Demet Demir, die über die Trans*-Bewegung in der Türkei und ihr Lexikonprojekt „Lubunca*“ (16.04.) spricht, ein Slang im Türkischen, der von Transgender-SexarbeiterInnen verwendet wird. Die Ausstellung ist noch bis zum 29.05. zu sehen. < Franziska Schulteß
wir
14 Stadt
„Es geht nicht um Sonderrechte!“ Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hilft Menschen, die aufgrund des Alters, einer Behinderung, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, der sexuellen Identität oder des Geschlechts diskriminiert werden. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung. 2017 widmet sich die ADS mit einem Themenjahr der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität. In diesem Rahmen wurde im Januar eine neue Studie vorgestellt, in der man die Einstellungen der deutschen Bevölkerung gegenüber Lesben, Schwulen und Bisexuellen untersuchte. SIEGESSÄULE sprach mit Christine Lüders, die seit 2010 Leiterin der Antidiskriminierungsstelle ist, über die Ergebnisse der Studie, ihre Forderungen an die Politik und Aktionen, die für 2017 geplant sind
antidiskriminierungsstelle.de
> Die Antidiskriminierungsstelle hat 2017 zum Themenjahr für sexuelle Vielfalt erklärt. Wie kam es dazu? Wir legen in jedem Jahr einen inhaltlichen Schwerpunkt auf einen der sechs Diskriminierungsgründe des Gesetzes. Dabei gehen wir alphabetisch vor, um eine Hierarchisierung von Gründen auszuschließen. Der eine Diskriminierungsgrund ist nicht wichtiger als der andere. Das Themenjahr „Gleiches Recht für jede Liebe“ ist nun das sechste und letzte. Laut einer von Ihnen Anfang des Jahres veröffentlichten Studie sprechen sich 82,6 Prozent für eine Öffnung der Ehe aus. Doch etwa 40 Prozent fänden es „eher“ oder „sehr unangenehm“, einen schwulen Sohn oder eine lesbische Tochter zu haben. Wie erklären Sie sich diesen Unterschied? Ich denke, neben tatsächlich vorhandenen Vorbehalten geht es um eines: Wenn sich Menschen vorstellen, ein homosexuelles Kind zu haben, fürchten sie sich davor, ihr Kind nicht genügend vor Diskriminierung schützen zu können. Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind in der Schule gemobbt wird? Fragen wie diese lösen große Ängste aus. Aber es dürfte erst gar nicht dazu kommen, dass Kinder in der Schule diskriminiert werden. Genau da muss angesetzt werden: Lehrerinnen und Lehrer sollten Eltern und Kinder unterstützen, sodass Schüler und Schülerinnen keine
Angst davor haben müssen, wenn sie ihr Coming-out haben. Schulpersonal muss einschreiten, wenn auf dem Schulhof „schwule Sau“ geschrien wird. Diskriminierung darf nicht geduldet werden. Außerdem sollte sexuelle Vielfalt ein Querschnittsthema im Lehrplan sein. Es geht darum, zu zeigen, dass Homosexualität genauso etwas Selbstverständliches ist wie Heterosexualität. Was muss sich politisch noch ändern? Ich verstehe nicht, warum die Politik zögert. Immer wieder hören wir das Argument: „Für so etwas haben wir keine Zeit, man soll sich lieber um Steuern kümmern, statt Unisextoiletten oder Ähnliches zu thematisieren.“ Das ist im Augenblick das Gefährliche. Die AfD hat einen kräftigen Anteil daran, dass so getan wird, als wolle jemand Sonderrechte. Es geht aber überhaupt nicht um Sonderrechte, sondern um gleiche Rechte! Es geht um Minderheitenschutz, um Menschenrechte und um das Grundgesetz – und das sollte jeder kennen. Was sind die wichtigsten Aktionen im Rahmen des Themenjahrs? Höhepunkt ist der Aktionstag am 17. Mai, dem IDAHOT, vor dem Brandenburger Tor. Gemeinsam mit Organisationen und Verbänden aus ganz Deutschland sowie einem politischen und kulturellen Bühnenprogramm wollen wir ein klares Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Daneben wird es weitere kulturelle Veranstaltungen geben, die Veröffentlichung weiterer Studienergebnisse, etwa zur Situation von LSBTIQ*-Lehrkräften, sowie eine Fachtagung im Herbst. Wir sind auf mehreren CSDs dabei und werden uns auf allen Ebenen weiter für die rechtliche Gleichstellung einsetzen. Gibt es schon Pläne für 2018? Das kann ich nicht vorhersagen, da ich mit dem Ende der Legislaturperiode die Antidiskriminierungsstelle verlassen und in den Ruhestand treten werde. Politisch zu bewegen gibt es gerade eine Menge. Es wird weiter Hass verbreitet, massiv etwa gegen Geflüchtete. Wir sehen, dass überall in Europa, fraglos auch in den USA, Vorurteile geschürt werden. Ich denke, auf meine Nachfolgerin oder auf meinen Nachfolger kommen richtig harte Zeiten zu. < Interview: Dana Müller/Lena Volland
Klubnacht
DVS1 Iori Kobosil Kowton Norman Nodge Scuba Trevino Andrew Weatherall Denis Sulta Harri & Domenic LoYoTo Mike Huckaby Tama Sumo Turtle Bugg
Start 24 Uhr
Berghain A Made Up Sound LIVE Panorama Bar General Ludd LIVE
Samstag 29.04.2017
Electromotive Force|Leisure System Start 24 Uhr
Berghain Electromotive Force Mesak LIVE DJ Stingray 313 Steffi Umwelt Säule Leisure System Cygnus LIVE Deapmash LIVE Gonsher N>E>D Taraval
Freitag 21.04.2017
Fiedel Konstantin Olin Speedy J Vincent Neumann Volvox Discodromo Hunee Marcel Vogel Mike Servito Noncompliant Oracy
Oster Klubnacht Start 18 Uhr
Sonntag 16.04.2017
Berghain Antigone Barker Dax J Developer Panorama Bar Carl Craig Daniel Paul Cortez
Steve Mizek B2B
Finest Saturday Start 24 Uhr
Abstraxion Dinky Massimiliano Pagliara Matthew Herbert Savile Panorama Bar
Samstag 15.04.2017
Finest Berghain Start 24 Uhr
DJ Harvey Virginia
etwas dafür, dass du für deine Schangel-Show nur 5 Euro Eintritt nehmen kannst. Diese Missgunst hinterlässt irgendwie einen schalen Nachgeschmack unter meinen Fußnägeln. Apropos, ich muss dringend mal wieder ein paar Groschen zusammenkratzen und mir die Füße generalüberholen lassen, auweia! Das dachte sich wohl auch Veranstalter Bork Melms … also im übertragenen Sinne (denn wie seine Füße aussehen, weiß ich nicht). Bork hat mal wieder ordentlich Kohle fürs Connection in die Hand genommen. Zum gefühlt zehnten Mal wurde umgebaut. Interieur- und konzepttechnisch soll wohl jetzt alles wieder zurück auf Anfang: Disco-Pop-Glitzer und Transen-DJs raus, dafür Testosteron-Stahl-Bumshöhle und MännerDJs von früher wieder rein! Und: das Ganze bekommt auch noch einen neuen Namen! Factory Berlin, tadaaaaa! Klingt ein bisschen nach altem Wein in neuen Schläuchen. Na ja, Geld ist dafür da, um ausgegeben zu werden. Gerade bei der momentanen Zinssituation. Ich bin gespannt, wie das da so wird, wünsche viel Erfolg und bleibe dran. Viel Erfolg wünsche ich auch dem Gay-Shop Brunos, der kürzlich vom Nollendorfplatz in die Maaßenstraße am Winterfeldtplatz zog. An sich ‘ne gute Idee. Kurz nach der Eröffnung wurden denen aber schon die Scheiben eingeschlagen, was ist da los? Ich höre ja immer wieder, der Winterfeldtplatz sei der Platz der zwei Gesichter. Urbane Schizophrenie sozusagen: Am Tage flanieren Deutschlehrerinnen mit Holzohrringen über den Fair-TradeWochenmarkt (Margot Schlönzke sieht man da nie!), und nachts trifft sich die Tramal-süchtige Schlägerjugend, um Schwule zu verkloppen. Gruselig. Was lehrt uns das? Egal, wie man’s macht, ob man nun spart oder investiert, irgendeiner scheißt dir immer vor den Karren. Und wenn es nur der Klatsch-Transvestit der SIEGESSÄULE ist. Ich wünsch euch gute Geschäfte. Eure Juju <
Berghain
> Hallo, ihr süßen Puppis. Zeit für Klatsch! Die April-Kolumne widme ich dem lieben Geld. Manche haben wenig, manche viel, ich scheiße es sogar. Meine Tuntenkollegin Margot Schlönzke zum Beispiel ist bei der SIEGESSÄULE als Anzeigenverkäuferin angestellt. Was das Einkommen anbelangt – und auch vom Niveau –, ist die also eher gehobene Unterschicht. Noch bis Juni kocht die via FacebookLivestream jeden Sonntag mit bekannten Mumien der Szene … neulich postete sie im Vorfeld der Sendung die Backzutaten für einen geplanten Käsekuchen. Uijuijui, großer Fehler! Die Internet-ÖkoPolizei ist stets wachsam und shitstormte sofort: Eier aus Bodenhaltung! Skandal! Karnivoren-Margot solle doch lieber ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und Bio-Eier kaufen, denn Bodenhaltung entspräche Käfighaltung. Außerdem seien Zucker und Margarine Markenprodukte, aber die Milch dann wiederum eine Billigmarke – also versetzt mit blutigem Melk-Eiter trauriger Kühe. Das mag ja alles sein, aber ich finde es stark bigott. Da verbringt ein Transvestit seine Freizeit damit, sich sonntags aufzurüschen und Unterhaltung zu produzieren (gratis für euch!), und an den preiswerten Backzutaten wird dann rumgemäkelt. Get a life! Mir wird schlecht. Und sowieso! Es dreht sich immer nur um das liebe Geld, besonders hier in Berlin. Talk-Transe Tatjana (ha, eine Inka-BauseAlliteration!), die ihre wöchentliche Schnarch-Show „Tatjana and guests” im Rauschgold macht, mokierte sich neulich über die angeblich unverschämten Ticketpreise im BKA-Theater. Ich erkläre mal den Sachverhalt: TV-Friseur Sebastian Böhm hatte in seiner Show drei prominente Talkgäste, zwei Komoderatorinnen und zehn KünstlerInnen auf der Bühne – und verlangte für dieses vollgepackte Zweieinhalb-Stunden-Programm dann 30 Euro. Völlig gerechtfertigt, doch für Madame wohl vollkommen überteuert. Liebe Tatjana, niemand kann
Jurassica Parka ist Berlins bekannteste Multimediatranse mit eigenem YouTubeKanal, eigener Party, „Popkicker“ (08.04.) im SchwuZ, und eigener Late-Night-Show (01.04., BKA). Noch bis zum Finale im Mai moderiert sie jeden Donnerstag „Nuttengucken“, das Public Viewing von „Germany’s next Topmodel“ im Rauschgold
Freitag 14.04.2017
GRAFIK: JURASSICA PARKA
Stadt 15
wir
16 Community
Szene machen
CONCHITA 07.11.17 · Philharmonie
SÓLEY
12.05.17 · Apostel-Paulus-Kirche
ALISON MOYET FOTO: MICHEL FILION
11.12.17 · Huxleys
THE MOONLANDINGZ 24.04.17 · Kantine am Berghain
Im Januar hat Marc Lippuner die Leitung der Wabe übernommen. Die Kultureinrichtung in Prenzlauer Berg wurde für ihr vielfältiges Programm bekannt, das vom Heavy-MetalKonzert bis hin zur Tanzperformance reicht. Marc ist Kultur- und Medienmanager, hat als Regieassistent am Admiralspalast gearbeitet und im Theater unterm Dach diverse Stücke mit queeren Inhalten inszeniert. Darüber hinaus hat er zeitweise für den Querverlag gearbeitet. Wir wollten von ihm wissen, wie queer die Wabe unter seiner Leitung wird
FRANCES 28.04.17 · Frannz
MARIO BATKOVIC 28.04.17 · Silent Green
JAKE MILLER 29.04.17 · Frannz
MILOW
05.05.17 · Astra Kulturhaus
DEBRAH SCARLETT 16.05.17 · Kantine am Berghain
VINICIO CAPOSSELA 18.05.17 · Apostel-Paulus-Kirche
BRITISH SEA POWER 19.05.17 · Privatclub
LAMBERT
20.05.17 · Silent Green
HAUX
Wabe, Danziger Str. 10, 10405 Berlin 5 Jahre Arsen, 01.04., 20:00 Georg Kroneis, „Songs to my Viol“, 13.04., 20:00 BAX, „Zimmer bei Nacht“, 30.04., 20:00, mehr zum neuen Album von BAX auf S. 31
24.05.17 · Musik & Frieden
IMANY
28.05.17 · Huxleys
PAUL WELLER 31.05.17 · Huxleys
PROPHETS OF RAGE 07.06.17 · Zitadelle
JOHANNES MOTSCHMANN TRIO 10.06.17 · Quasimodo
JEAN-MICHEL JARRE 11.07.17 · Zitadelle
PATTI SMITH AND HER BAND 15.08.17 · Zitadelle
W W W.T R I N I T Y M U S I C . D E
wabe-berlin.de
> Marc, wie kam es dazu, dass du die Leitung der Wabe übernommen hast? Die Wabe ist neben dem Theater unterm Dach die zweite wichtige Spielstätte im Kulturareal im Ernst-ThälmannPark. Im letzten Jahr habe ich dort einen Theaterrundgang inszeniert, bei dem im Park selbst und in den beiden Locations kleine Szenen gespielt wurden, die sich mit der Historie des Parks auseinandersetzten. Ich habe kurz darauf erfahren, dass Anfang 2017 die Leitung der Wabe neu besetzt werden soll. Die Aufgabe hat mich gereizt, ich habe mich beworben und bin nun hier. Inwieweit wird sich das Programm der Wabe unter deiner Leitung verändern? Das Motto der Wabe war immer musikalische Vielfalt. Das möchte ich auf jeden Fall weiterführen. Je nach Bestuhlung haben hier 80 bis 400 Gäste Platz. Das bietet viele Möglichkeiten. Im Idealfall sieht eine Woche bei uns so aus: Am Dienstag gibt es ein Kinderprogramm, am Donnerstag Jazz oder neue Musik, freitags und samstags Punk- oder Rockkonzerte und am Sonntag Klassik oder musikalische Lesungen. Die Wabe ist eine kommunale Einrichtung, die sich nicht durch die Einnahmen finanzieren muss. Das ermöglicht
mir einige Freiheiten. Ich kann mir gut vorstellen musikalische Reihen zu etablieren, auch die Förderung von KünstlerInnen ist mir wichtig. Eine Konzertreihe für Nachwuchsbands gibt es bereits, Menschen, die etwas wagen wollen, sind immer herzlich willkommen. Was bietet die Wabe für die queere Community? In der Wabe sind immer wieder KünstlerInnen aufgetreten, die für die queere Community spannend waren. Außerdem haben wir einmal im Monat einen Mitmach-Tanzabend, den „BalFolk“, der auch von queerem Publikum gern frequentiert wird. Mir geht es nicht darum, die Wabe in einen Kulturbetrieb umzuwandeln, der sich hauptsächlich an die Community richtet. Trotzdem möchte ich ein größeres Angebot schaffen: Im April gibt es ein Konzert der Band Arsen, mit lesbischer Frontfrau, dann spielt Georg Kroneis, Mr. Bear Austria, und BAX präsentiert Jazzinterpretationen von Hildegard-KnefSongs. Für den Herbst kann ich mir vorstellen, eine Reihe, die sich mit queerer Musik beschäftigt, ins Programm zu nehmen. Doch das ist vorerst nur eine von vielen Ideen. < Interview: Kaey
News 17
TESTSIEGER
FOTO: PAUL OUTLAW
Kurz und bündig +++ Das SchwuZ steht ab sofort unter der Leitung einer Doppelspitze: Neben Marcel Weber (Foto, li.) wird Florian Winkler-Ohm (Foto, re.) zum zweiten Geschäftsführer. Der gebürtige Augsburger ist gelernter Banker und Journalist. Zuletzt war er für den Tagesspiegel tätig und er arbeitet seit Jahren für die Präventionskampagne „Ich weiß was ich tu“ der Deutschen Aids-Hilfe. +++ Das Bundeskabinett hat am 22.03. den Gesetzesentwurf zur Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer des Paragrafen 175 abgesegnet. Damit kann sich jetzt der Bundestag mit der Aufhebung der Urteile befassen. Für die nach 1945 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilten Personen sieht der Entwurf eine Entschädigung in Höhe von 3.000 Euro pro Urteil sowie 1.500 Euro für jedes angefangene Jahr Freiheitsentzug vor. +++ Der Grünen-Politiker Hans Panhoff (Foto) ist am 11.03. nach langer Krankheit im Alter von 59 Jahren verstorben. Zwischen 2011 und 2016 war er Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg. Über den Bezirk hinaus bekannt wurde er im Sommer 2014, als er bei den Auseinandersetzungen um die von Geflüchteten besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule an der Konfliktlösung beteiligt war. Ein Nachruf von SIEGESSÄULE-Kolumnist Dirk Ludigs findet sich auf SIEGESSÄULE.DE +++ Zum 01.04. launcht die Kampagne „Ich weiß was ich tu“ eine neue Themenseite zu schwulen Transmännern. (Foto) Unter iwwit.de/trans gibt es u. a. Infos zu Safer Sex, den verschiedenen Phasen der Transition sowie Berichte darüber, welche Erfahrungen Transmänner in der Szene machen. Dabei sollen mit der Seite bewusst auch schwule Cismänner angesprochen werden, um „ein respektvolles und trans*-sensibles Miteinander zu fördern“. +++ Das Team von Cabaret Sultana lädt queere LGBTI-AktivistInnen u. a. aus den USA, der Türkei und Russland vom 02. bis zum 05.06. nach Berlin zum Karneval der Kulturen. Wer in diesem Zeitraum Schlafplätze anbieten kann oder sich an der Organisation von Unterkunft und Verpflegung beteiligen möchte, meldet sich unter der E-Mail-Adresse b.isik@live.de. +++ Der CSD auf der Spree findet in diesem Jahr am 20.07. statt. Seit Februar läuft der Vorverkauf und für einige Schiffe sind die Karten bereits vergriffen. Zum ersten Mal bei dem Event mit dabei ist das Team des Queensday Potsdam. Tickets gibt es auf csd-auf-der-spree.de
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wir ILLUSTRATION: TOM OF FINLAND FOUNDATION COURTESY DJ HELL
FOTO: GREG GORMAN / DJ HELL
18 Special
Klare Position gegen Homophobie Seit 1978 steht DJ Hell hinter den Plattentellern und gilt als einer der ersten deutschen House-DJs. Auf seinem fünften Album „Zukunftsmusik“ huldigt der Künstler und Labelbetreiber nun den schwulen Ursprüngen der Clubmusik und setzt damit gleichzeitig ein deutliches Zeichen gegen Homophobie. Unterstützung erhält er dabei von der Tom of Finland Foundation, die unter anderem für den Clip zur Leadsingle „I Want You“ Zeichnungen der schwulen Ikone zur Verfügung stellte. SIEGESSÄULE-Chefredakteur Jan Noll traf DJ Hell zum Gespräch
DJ Hell: Zukunftsmusik (International Deejay Gigolo Rec.), ab dem 28.04. erhältlich djhell.de tomoffinlandstore.com
> Hell, dein Album heißt „Zukunftsmusik“. Du rückst darauf aber Sounds aus der Vergangenheit in den Vordergrund: elektronische Musik der späten 70er- und der 80er-Jahre. Muss man die Vergangenheit integrieren, um etwas für die Zukunft schaffen zu können? Mit Sicherheit kann man die Vergangenheit nicht komplett abstreifen. Ich denke, dass analoge Instrumente immer noch einen gewissen Spirit oder einen anderen magischen Ausdruck haben als zum Beispiel digitale Plug-ins. Die Idee war, gedanklich in die Zukunft zu gehen und zu prüfen, was da passieren und wie sich Musik dort an-
hören könnte. Das Album ist das Ergebnis davon. Eine Mischung aus altem, analogem 70er-Jahre-Equipment und neuen, digitalen Arbeitsweisen. Wenn ich nur Letztere verwendet hätte, würde die Musik so klingen, wie gerade vieles klingt. Ich habe die Vergangenheit mit der Gegenwart und der nahen Zukunft vermischt, um etwas Neues zu schaffen. Ich denke, das hat sehr gut funktioniert. Du möchtest die Platte als Hommage an die schwule Clubkultur verstanden wissen. Gleichzeitig ist sie sehr ruhig, meditativ, fast schon sakral geworden. Wie passt das zusammen? Wie passt das nicht zusammen? Ich wollte keine Erwartungen erfüllen und eine House- oder Technoplatte machen, sondern alles in die Zukunft denken. Ich hoffe, dass irgendwann auch in Clubs wieder vielschichtigere DJ-Musik möglich sein wird. Ich hab versucht, das mal zu erweitern und neu zu denken. Wie das mit der Gay-Community zusammengeht? Da muss man sich nur den einzigen Clubtrack „I Want You“ auf der Platte anhören. Hier wird eine Art Urtechno-Konzeption verfolgt. Gleichzeitig mit dem Track entstand schon das Konzept für seine visuelle Umsetzung mit animierten Tom-of-Finland-Zeichnungen in Kooperation mit der Tom of Finland Foundation. Danach wird der Track „Anywhere, Anytime“ als dritte Single ausgekoppelt – er beleuchtet sehr ausführlich das Thema Hanky-Codes in der schwulen Community. Das Video zu „Anywhere, Anytime“ ist inspiriert vom Film „Cruising“ – ein schwuler Klassiker mit Al Pacino. Auch James Franco hat sich in seinem Film „Interior Leather Bar“ vor ein paar Jahren auf „Cruising“ bezogen ... Ich hab mir den Film angeschaut und war massiv enttäuscht, weil der mit „Cruising“ wirklich überhaupt nichts zu tun hat. Franco hat es nicht geschafft, die Idee des William-Friedkin-Klassikers weiterzuentwickeln. Aber Idee und Konzept waren lobenswert. Ich hatte die gleiche Idee mit dem Video zu „Anywhere, Anytime“, und ich glaube, meine Umsetzung ist deutlich näher an Al Pacinos Original „Cruising“ als die von James Franco. Du bist hetero, James Franco ist hetero. Was fasziniert Hetenkerle an diesem Film? Mich inspiriert sehr vieles aus der Gay-Community. Ich finde auch die Zeichnungen von Tom of
Special 19 Finland erotisch. „Cruising“ ist einfach ein grandioser Film mit einem grandiosen Al Pacino und einem sensationellen Drehbuch. Das war quasi eine verbotene, vielleicht sogar illegale Welt dort im Meatpacking District in New York bei diesen Polizei- oder Ledernächten. Für mich absolut faszinierend und herausragend. Ich selber hatte leider keinen Zugang zu solchen Clubnächten, auch als DJ nicht. Das hat sich dann später zum Glück geändert. Ich hatte nie Berührungsängste mit der Gay-Community und mache keinen Unterschied zwischen homo- und heterosexuellen Menschen. Ich hab nie verstanden, warum ein Hetero nicht von der Welt und der Kultur der Homosexuellen fasziniert sein kann oder darf. Oder warum ich mich damit nicht künstlerisch auseinandersetzen sollte. Du bist in Vorbereitung zu deinem Tom-of-Finland-Video „I Want You“ nach L.A. gefahren und hast Toms letzten Lover Durk Dehner (Porträt auf S. 20) in Tom's House besucht. Wie war das? Das war wirklich schwer beeindruckend. Ein wunderschönes Anwesen in L.A. mit einem riesigen Garten. Es gibt laufend Veranstaltungen, Malkurse (lacht), das Büro der Tom of Finland Foundation, von dem aus weltweit Ausstellungen koordiniert werden, ist dort. Es gibt einen neuen Webshop, in dem nun auch meine Platten verkauft werden. Im Haus gibt es einen Laden, es werden Bettwäsche, Tom-of-FinlandKaffee oder Tom-Parfum angeboten. Überall sind Toms Zeichnungen, Pappfiguren, Lederstiefel und so weiter. Und dann wohnen und arbeiten alle auch noch dort. Wir hatten im Garten ein Essen, um den Deal für unsere Koop zu zeichnen, und ich durfte Toms ehemaliges Zimmer betreten. Durk hat mich dann auch in den Keller geführt mit all den Apparaturen, Käfigen und Penetrationsutensilien. Da gab und gibt es jede Menge legendäre Partys. Ich meinte nur: „Durk, hier könnte man auch mal wieder sauber machen!“ (lacht) Ich hab nicht verstanden, warum die da nicht richtig putzen. Das war mein erster Einfall als deutscher Heteromann. Darkrooms und Keller dieser Art müssen leicht ranzig sein. Genau, das ist wohl der Kick, den ich mir nicht wirklich vorstellen konnte. Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir bei Tageslicht da unten waren. Die benutzen den wohl eher bei Nacht, wenn es dunkel ist. (lacht) Insgesamt war alles ein unfassbares grandioses Erlebnis. In Zeiten des gesellschaftlichen Rollbacks veröffentlichst du als Heterosexueller ein ziemlich schwules Albumprojekt. Das ist ja schon ein Statement. Wo genau siehst du die politische Dimension von „Zukunftsmusik“? Die Botschaft ist, dass es keine Limits gibt und dass es keine Diskriminierung von homosexuellen Menschen geben sollte. Gerade passiert gesellschaftlich wieder so viel Unfassbares. Die Diskriminierung von Homosexuellen nimmt weltweit zu. Da ist es völlig legitim, hier wieder eine klare Position zu ergreifen. Ich will das Album aber gar nicht zu genau definieren. Es bleibt den Leuten letztendlich selber überlassen, was sie daraus machen. Ich finde es gut, dass du als „straight ally“ Verantwortung übernimmst. Ich hätte das früher schon machen können und war da vielleicht zu lange zu sehr im Hintergrund. Ich denke, der Moment ist nun gekommen, um sich ganz klar zu positionieren und dabei deutlich zu sagen, um was es geht. Mein Leben und mein Schaffen sind komplett von der Gay-Culture beeinflusst: vom Underground Chicago-House, dem Warehouse, der Paradise Garage, von DJ Rony Hardy und DJ Larry Levan – von schwarzen schwulen Produzenten und Musikern. Sie haben die Kunst, Kultur und Musik angeschoben und entwickelt, mit der ich mich seit 35 Jahren Tag und Nacht beschäftige. < Interview: Jan Noll
wir ILLUSTRATION: TOM OF FINLAND: UNTITLED, 1980, GRAPHITE ON PAPER, 41.9 X 29.8 CM © TOM OF FINLAND FOUNDATION COURTESY GALERIE JUDIN
20 Special
Touko Laaksonen – The Man Behind Tom of Finland: Ecce Homo, noch bis zum 15.04., Galerie Judin, Potsdamer Str. 83, Tiergarten galeriejudin.com Loves and Lives, noch bis zum 06.05., Salon Dahlmann, Marburger Str. 3, Charlottenburg salon-dahlmann.de
> Tom of Finland alias Touko Laaksonen war ein besonderer Künstler. Seine überspitzten Zeichnungen muskelbepackter Männer in enger Kleidung schufen einen neuen schwulen Archetyp, der sich durch körperliche wie mentale Stärke auszeichnet. Tom of Finland zeichnete Männer, die schwulen Sex mit Stolz und Selbstsicherheit genießen. Doch das Werk des im November 1991 verstorbenen Zeichners enthält nicht nur drastische pornografische Darstellungen, sondern auch einfühlsame, ästhetische Porträtstudien. Die Skizze eines dieser persönlicheren Werke ist derzeit in der Galerie Judin zu sehen: die detailreiche und beeindruckende Darstellung eines nachdenklich wirkenden jungen Mannes aus der kanadischen Provinz. Er trägt das typische Outfit aus Schafsfellweste und Arbeitshemd, während der sorgfältig gestutzte Schnurrbart ihn eindeutig als Schwulen seiner Zeit ausweist. Es handelt sich um den damals 30-jährigen Durk Dehner, Touko Laaksonens langjährigen Lebenspartner, Freund und Weggefährten. „Tom hat mir dieses Bild zu meinem Geburtstag 1980 geschenkt“, erinnert sich Durk Dehner im Interview mit SIEGESSÄULE. „Es liegt mir genauso sehr am Herzen wie die erste Zeichnung von Tom, die ich in einer Tageszeitung entdeckte. Ich war damals 26, schnitt das Bild aus und rahmte es. Noch immer hängt es an meiner Wand.“ Die ungleichen Männer lernten sich 1977 in Los
Schwuler Held In Berlin sind unter dem Titel „Touko Laaksonen – The Man Behind Tom of Finland“ aktuell gleich zwei Ausstellungen zum Leben und Werk des vor 25 Jahren verstorbenen Künstlers Tom of Finland zu sehen. Während die Galerie Judin in der Potsdamer Straße mit „Ecce Homo – The Preliminary Drawings“ Werke aus früheren Schaffensphasen präsentiert, ist die Ausstellung „Loves and Lives“ im Salon Dahlmann (Marburger Straße 3) der persönlichen Biografie des finnischen Ausnahmetalents gewidmet. SIEGESSÄULE-Autor Stephan Lücke sprach mit Durk Dehner – Präsident der Tom of Finland Foundation und langjähriger Weggefährte des schwulen Jahrhundertkünstlers –, dessen Porträtskizze (siehe Abbildung) neben vielen anderen Exponaten im Rahmen der Ausstellung zu sehen ist
Angeles kennen. Tom hatte eine Ausstellung in der Stadt, was Durk Dehner als Gelegenheit nutzte, um sein Idol kennenzulernen. „Ich schrieb Tom einen Brief und drückte darin meine Bewunderung für ihn aus“, erzählt er. „Und ich lud ihn ein, während seines Aufenthalts in L.A. bei mir zu wohnen. Dieses Angebot nahm er an.“ Zwischen dem Finnen und dem deutlich jüngeren Kanadier entwickelte sich eine tiefgründige Beziehung, die laut Durk „viele Dimensionen“ umspannte. „Wir waren mehr als ein Liebespaar im traditionellen Sinn – wir waren auch dicke Freunde und erfolgreiche Geschäftspartner. Gemeinsam machten wir die Marke Tom of Finland international erfolgreich.“ Tom of Finland war – insbesondere aus heutiger Sicht – viel mehr als nur ein äußerst produktiver und begnadeter Zeichner. „Toms Arbeit hatte eine nachhaltige Wirkung auf die Gay-Community“, erklärt Durk Dehner. „Seine lustvollen und selbstbewussten sexuellen Darstellungen waren wie ein emanzipatorischer Befreiungsschlag und brachten uns Schwulen den Respekt der heteronormativen Gesellschaft ein.“ Den privaten Tom of Finland, Touko Laaksonen, beschreibt er als intelligenten, reflektierten und höflichen Menschen: „Er war ein wahrer Gentleman. Alle mochten und schätzten ihn, doch er blieb zurückhaltend und bescheiden. Tom war der netteste Mensch, den ich je kennenlernte. Ich liebte ihn wirklich sehr.“ Die feinfühlige Seite Touko Laaksonens ist auch im biografischen Spielfilm „Tom of Finland“ zu sehen, der mit Spannung erwartet wurde und Ende Februar in Finnland angelaufen ist. Der Kinostart für Deutschland ist leider noch nicht bekannt. Durk Dehner, der die Dreharbeiten beratend begleitete, verrät dennoch schon einmal so viel: „Regisseur Dome Karukoski und seine Crew haben sehr viel Herzblut in die Produktion gesteckt und stellen Tom als reflektierten, intelligenten Menschen dar, der der Welt viel gegeben hat. Ich bin mir sicher, dass der Film ein positives Echo finden und den Finnen das Gefühl geben wird, einen großen schwulen Helden hervorgebracht zu haben.“ < Stephan Lücke
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22 Special
Easter Berlin 2017 – Leather and Fetish Week, 12.–18.04. blf.de
Fetisch-Highlights Das christliche Osterfest hat in Berlin eine besonders unheilige Tradition, denn während allerorts die Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird, (aufer)stehen hier bei der traditionsreichen Leather and Fetish Week meist ganz andere Dinge. Doch neben jeder Menge Fickpartys gibt’s auch in diesem Jahr wieder ein buntes Programm aus Kultur und Leder-FetischCommunity-Highlights. Wir geben euch einen kleinen Überblick über die wichtigsten Events
BOG | BLF – Biker Party Mit dieser Party-Koop der Vereine Berlin Leder und Fetisch e. V. (BLF) und Biker ohne Grenzen e. V. (BOG) kann man sich zum Start des Ostertreffens gleich richtig warmlaufen. Biker/Leder-Outfits sind hier ein Muss. Do 13.04., 21:00, Scheune
Tom of Finland Zwei Schauen widmen sich dem schwulen Kultkünstler. „Ecce Homo“ (Galerie Judin) läuft bis zum 15.04., „Loves and Lives“ (Salon Dahlmann) bis zum 06.05. (siehe S. 20). Do–Sa 12–18:00 (Salon Dahlmann), Di–Sa 11–18.00 (Galerie Judin)
Serviceim
Nollendorf
Special 23
Kiez
Fugger Cigar Lounge Die Bar Blond ist zu Ostern Anlaufpunkt für alle Zigarrenfreaks. Das abendliche Get-together bietet eine Einführung in Welt der Glimmstängel plus ein Rum Tasting. Do 13.04. bis Mo 17.04., 20:00, Blond
Easter Bear Dance Seit 2011 gehört diese brummige Sause für alle Bären und Freunde zum alljährlichen Partyreigen des Fetischtreffens. Discotunes gibt’s von den DJs LXG, Luis Yanguas u. a. Fr 14.04., 22:00, SO36
Revolver Zu Ostern platzt die Sportswear-Circuit-Party aus allen Nähten. Auf drei Floors geht’s mit der geballten Ladung aus Sneakern, Techno und Sex im legendären Kitti rund. Fr 14.04., 23:00, KitKatClub
Party Fetish Boat Natürlich schippert auch dieses Jahr wieder ein Extraboot des BLF voller Fetischkerle über die Spree und bietet den Gästen die Chance, Berlins Mitte zu entdecken. Sa 15.04., 15:00, Anleger Märkisches Museum
Benefizgulasch
Sometimes a cigar is just a cigar. Tonight though, it’s a way for fetishists to meet new friends each evening. In addition to smoking, you can also join the rum tasting. Thu. Apr. 13 – Mon. Apr. 17, 20:00 at Blond
Revolver
Once again, the BLF is setting sail along the Spree and welcomes their fetishist mateys to hop on board. Experience Berlin Mitte from a different point of view. Sat. Apr. 15, 15:00 at the Märkishes Museum Pier
Der Montag gehört jedes Jahr fest dem Resteficken-Spaß in der Scheune. Wer sich ins Vergnügen stürzen will, muss nackt, in Jock oder Underwear sein. Mo 17.04., 21:00, Scheune
2 Maaßenstraße 8, Berlin Schöneberg Fr.: 11:00 11:00 - 19:30 Uhr, Uhr, Sa.: 11 11 - 16 Uhr Di - Fr.: Tel. 217 52 775, www.extrascharf-optik.de www.extrascharf-optik.de Tel.
Bunnies are for the birds – in Berlin it’s about the bears. This party is has been an annual Easter tradition since 2011. Disco tunes with DJs LXG, Luis Yanguas and more Fri. Apr. 14, 22:00, SO36
Party Fetish Boat
Grab the Leftovers
Böhme B öhme Lipp Lipp Lutz Lut z Zahnärzte Z a h nä r z t e
N olle ndor fpl at z 8 – 9 Nollendorfplatz
Benefizgulasch A feast of goulash served by drag nuns is another Easter tradition in Berlin. Proceeds go toward an organization helpding children with low immunity. Sat. Apr. 15, 18:00 at Café Ulrichs
Hunters Live out your predatory instinct with the Sneakfreaxx crew. One of their many events is tonight’s party for cruising and dancing, with DJs Christal C. Cokes and Donny Dea in the club connected to gay sauna Boiler. Sat. Apr. 15, 22:00, UnterTage 3
Snax Club The superlative gay sex party in Berlin and a major tourist attraction, this huge orgy happens at the city’s most notorious nightclub as well as the sex club below. Sat. Apr. 15, 23:00 at Berghain & Lab.oratory 1
At the last official party of the BLF’s event program for Easter Weekend, you can really let loose. Redtomcat, Rafa Nunes and Tommys will DJ, and the dress code is leather, skin or uniform. Sun. Apr. 16, 23:00 at Factory Berlin
Grab the Leftovers For those who have survived the fetish-fuelled weekend but are still craving more, you’re in luck. Dress code: naked, jockstrap or underwear. Mon. Apr. 17, 21:00 at Scheune
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Is that a cucumber in your pocket, or are you just happy to see me? Two Berliner galleries are exhibiting the work of Touko Valio Laaksonen, whose homoerotic drawings helped define the clone look of the 70s. Ecce Homo: through Apr. 14 at Galerie Judin Tue.-Sat., 11-18:00 Loves and Lives: through May 6 at Salon Dahlmann Mon.-Sat., 12-18:00
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((030) 030) 321 321 220 0 669 9 w w w. B - L- L ..de de www.B
Fast Tom of Finland
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Easter Bear Dance
Auch die Sneakfreaxx-Crew gibt zu Ostern Gas. Eines ihrer vielen Events ist diese Dance-and-Cruise-Party, die mit den DJs Christal C. Cokes und Donny Dea im UnterTage-Club der Boiler-Sauna steigt. Special: eine extra Schaum-Area. Sa 15.04., 22:00, UnterTage
Bei dieser letzten großen offiziellen Party des BLF im Rahmen des Ostertreffens können alle noch mal die Sau rauslassen. DJs sind Redtomcat, Rafa Nunes und Tommys. Der Dresscode reicht von Leder, Skin bis Uniform. So 16.04., 23:00, Factory Berlin
extra scharf optik
Fugger Cigar Lounge
Hunters
Fast
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This is a party jointly organized by the associations Berlin Leather & Fetish and Bikers Without Borders. Get revved up for the start of Easter Weekend. Dress code: biker or leather outfits. Thu. Apr. 13, 21:00 at Scheune
This monthly series is known for its circuit-party vibe with a sportswear touch. Experience three floors of sneakers and techno at the legendary sex club. Fri. Apr. 14, 23:00, KitKatClub
Die ultimative Riesenorgie, auf der alle Fetischtypen aufeinandertreffen, findet wie immer in den legendären Räumen von Berghain und Lab.oratory statt. Sa 15.04., 23:00, Berghain & Lab.oratory
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BOG | BLF – Biker Party
Eine lieb gewordene Tradition ist dieser deftige Schmaus der Schwestern Blister, Sally und Bathseba. Dieses Jahr gehen die Erlöse an das Kuratorium für Immunschwäche bei Kindern (KIK e. V.). Sa 15.04., 18:00, Café Ulrichs
Snax Club
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Fotos: Christian Krauß instagram.com/ dim.migt
L-MAG Redakteurin Dana ist viel alleine auf Reisen und möchte sich dabei nicht von Ängsten und Vorbehalten einschränken lassen
Hin und weg
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Grönland, Kasachstan, Iran, Algerien – in einer globalisierten Welt werden auch die Reiseziele vieler Menschen immer ausgefallener. Erholung in Italien war gestern, heute bestimmt das Bedürfnis nach neuen, außergewöhnlichen Natur- und Kultureindrücken die Auswahl der Destination. Und auch bei diesem Trend sind LGBTIs ganz vorne mit dabei, denn die meisten Menschen aus der Community müssen in ihrer Planung nicht an die Familientauglichkeit ihrer Urlaubsideen denken. Carsten Bauhaus hat drei Menschen getroffen, die häufig, unkonventionell und leidenschaftlich in aller Welt unterwegs sind > Reisen gehörte für Mario zum Jobprofil. 20 Jahre lang arbeitete er für die Lufthansa als IT-Berater. Um Kolleginnen und Kollegen zu schulen, war er ständig in der Welt unterwegs: Bangkok, Casablanca, Dallas, dazu unzählige Städte in Europa. „Als ich mit den Schulungen anfing, meinte ein Freund aus Witz: Wunderbar, dann kommst du endlich mal nach Tirana – und tatsächlich kam es dann so.“ Der Reiz an den Geschäftsreisen war für Mario, dass es eben gerade keine selbst gewählten Ziele waren. Genau diese boten dann oft überraschende und spannende Entdeckungen. Wie die im Umbruch begriffene Hauptstadt von Albanien. „Ich habe immer auch dafür gesorgt, dass nach der Arbeit Zeit blieb, um die Orte zu erkunden, um etwas von dem Leben vor Ort mitzubekommen.“ Komplettiert wurde sein Reiseprogramm durch private Ziele. Jährlich etwa besuchte er Freunde in Paris und Kanada. Und immer wieder erkundete er neue Länder: Chile, Laos, Namibia, den arabischen Raum. Vier Jahre lang lernte er Japanisch, weil ihn der Klang der Sprache begeisterte, aber auch um sich bei seinen Reisen in Nippon besser orientieren zu können. Dank jahrzehntelanger beruflicher und privater Reisetätigkeit kennt Mario heute die Welt – auch jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Für Tobias Sauer, Chefredakteur des Spartacus Traveler, eine nicht untypische schwule Biografie. „Ich bin jetzt 33, das ist so ein Moment, wo sich die Lebenswege von Homos und Heteros langsam auseinanderbewegen. Und ein Punkt ist das Reisen: Während die Heteros in meinem Bekanntenkreis Familien gründen und Kinder kriegen, sind meine schwulen Freunde alle ständig unterwegs.“ Auch Mario hat noch längst nicht genug. Seit diesem Jahr ist er in der „passiven Altersteilzeit“. Diese Art Vorruhestand gibt ihm jetzt auch Gelegenheit, ein anderes Tempo einzulegen. „Wenn man wenig Zeit hat, gibt es doch immer ein Programm, das abzuhaken ist. Jetzt plane ich für meine Reise nach Kuba gleich zwei Monate ein, sodass ich auch mal eine Woche in einem kleinen romantischen Fischerdorf am Meer verbringen kann und einfach mal schaue, was passiert.“ Auch mit diesem Konzept liegt Mario mal wieder voll im Trend. Die Experten sprechen von „Posttourismus“. Gemeint ist eine neue
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Art des Reisens, bei der man sich viel Zeit nimmt und versucht, dem Leben der Einheimischen möglichst nahezukommen. Der reine Erholungsurlaub wird zum Auslaufmodell. Stattdessen wird der Auslandsaufenthalt auch für viele queere Menschen zu einem spannenden Projekt, das viele Gesichter haben kann: ein Auslandspraktikum, ein Sprachkurs, ein Forschungsprojekt oder einfach der gemeinsame Heimatbesuch mit dem/der ausländischen PartnerIn. Auch Christopher reist viel und schätzt es, wenn er dabei vor Ort eingebunden sein kann. Schon mehrmals hat er als Student der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte die Angebote des Deutschen Akademischen Austauschdienstes wahrgenommen. In Nigeria absolvierte er ein Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts, unter dem Motto „Go East“ war er in Kasachstan und in Belgrad nahm er an dem zweiwöchigen Programm „Kunst und Kultur im sozialistischen Jugoslawien“ teil. „Man lernt einen Ort viel besser kennen, wenn man länger da ist und auch eine Aufgabe hat, die einen einbindet“, findet Christopher. „Dabei trifft man dann automatisch viele Leute, denen man konkrete Fragen stellen kann. Selbst wenn man ein Land oder eine Stadt nie komplett erfassen kann – so zu reisen hilft schon sehr.“ Was für andere ein exotisches Reiseziel darstellen kann, ist für Christopher gefühlt nichts Besonderes. Schon als Heranwachsender hat sein Vater die ganze Familie mit auf Geschäftsreise genommen, nach Japan, Kolumbien oder Saudi-Arabien. „Wenn ich einen Muezzin höre, ist das nichts, was mir Angst macht, sondern es entspannt mich eher.“ Auch heute noch treibt Christopher der Hunger nach neuen Erfahrungen. „Wenn man reist, verlässt man die eigene Komfortzone und wird quasi auf sich selber zurückgeworfen. Das
„Dass Homosexualität in solchen Ländern unterdrückt wird, heißt ja nicht, dass es keine Schwulen und Lesben gäbe. Und die organisieren sich auch und machen ihr Ding“
Foto: Mario flog in seinem Beruf um die halbe Welt. Jetzt macht er privat viel Urlaub und erschließt sich dabei seine Reiseziele in einem anderen Tempo
macht tatsächlich etwas mit einem, auch wenn man nicht als komplett neuer Mensch wiederkommt.“ Den Alltag hinter sich lassen, in fremde Kulturen eintauchen, die eigenen Klischees infrage stellen. Vielleicht sind LGBTIs aufgrund ihrer persönlichen Geschichte besonders offen für diese Art Erfahrungen. „Der interessante Moment ist, wenn ich merke, eine Stadt oder ein Land sind komplett anders, als ich es mir vorgestellt habe: Man meint, so viel gehört zu haben, aber vor Ort ist es dann doch ganz anders“, findet Christopher. In Moskau etwa hat er aufregende queere Partys und eine krasse Drag-Kultur erkundet, die so gar nicht zur offiziellen Propagandapolitik passen wollten. „Es gibt eben auch in solchen Ländern nicht nur Schwarz und Weiß. Dass Homosexualität dort unterdrückt wird, heißt ja nicht, dass es keine Schwulen und Lesben gäbe. Und die organisieren sich auch und machen ihr Ding.“ Der digitale Fortschritt macht das Reisen auch für die neuen queeren Nomaden sehr viel einfacher. Airbnb bietet lokale Unterkünfte, Uber günstigen
und spontanen Transport. Der Kontakt in die Heimat lässt sich über WhatsApp quasi in Echtzeit auffrischen, Männer vor Ort dagegen gibt es griffbereit auf Grindr. Christopher allerdings besitzt gar kein Smartphone. Bevor er nach Moskau reiste, hat er Freunde deshalb um Kontakte gebeten. „So war ich schnell eingebunden. Und beim Feiern trifft man dann weitere Leute. Wenn man queer ist, hat man schon tolle Möglichkeiten. Es gibt gleich eine gemeinsame Ebene.“ Auch Iran hat Christopher schon bereist, vier Wochen lang. Und auch hier musste er feststellen, dass er vorher eigentlich gar nichts vom Land wusste. „Offiziell gibt es keinen Alkohol, aber dann bekommt man natürlich doch welchen. Es gibt ein Tanzverbot, aber Kompanien für zeitgenössischen Tanz treten auch hier auf. Die Leute finden immer Mittel und Wege.“ Aber sollten Schwule und Lesben Länder nicht meiden, in denen sie verfolgt werden? Darf man Regime unterstützen, die
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„Zu gefährlich, gerade für eine Frau, heißt es dann. Bei mir er-
zeugt das eine Gegenreaktion: Ich lass mir doch vom Patriarchat nicht den Urlaub vorschreiben!“ Menschenrechte mit Füßen treten? Christopher findet, dass das davon abhängt, wie man reist: „Ich steige ja nicht in Luxushotels ab, sondern wohne in kleinen Hostels und esse auf der Straße. Außerdem denke ich, dass jedes Land irgendwie Dreck am Stecken hat.“ Die Frage, ob man homophobe Länder bereisen sollte, beschäftigt natürlich auch den Reisejournalisten Tobias Sauer: „Es gibt da zwei konträre Positionen: Die einen fordern einen strikten Boykott, die anderen glauben an Wandel durch Begegnung. Ich persönlich halte beide Haltungen für naiv.“ Auch Tobias hat schon von phänomenalen Schwulenpartys in Teheran gehört: „Eine Reportage über Iran könnte ich mir gut vorstellen, aber sie müsste natürlich sehr differenziert sein und das Ganze richtig einordnen. Der Spartacus Traveler, bei dem es um Inspiration geht, ist da der falsche Ort.“ Material für das Heft gibt es dennoch genug. „Für queere Reisende ist die Welt in den letzten 20 Jahren weitaus offener geworden. Auf den Seychellen diskutiert man eine Liberalisierung, Taiwan will die Homo-Ehe einführen, auch die Situation in Sri Lanka hat sich verbessert, um nur einige Beispiele zu nennen. Und sieht man von den letzten Wochen mal ab, gab es auch in den USA enorme Fortschritte in den letzten Jahren.“ Algerien gehört sicher nicht auf diese Liste. Dort stehen männliche und weibliche Homosexualität unter Strafe. Ein Großteil der Frauen geht nur voll verschleiert auf die Straße. Für Dana aber war das Land eine aufregende Erfahrung. „Da kann ich mir hundert Dokumentationen anschauen: wenn ich nur einmal in Algier über die Straße gehen, begreife ich viel mehr“, erzählt die Redakteurin der L-MAG. „Hier in Berlin beschäftigen wir uns mit Antirassismus und versuchen Geflüchtete zu integrieren, aber dort sieht man dann ganz andere Probleme und Kämpfe, was Frauen und Feminismus angeht. Die Herausforderung ist, ohne Abwertung konstruktiv zu schauen, was für Lösungsansätze es gibt.“ Ihr Umfeld reagierte vor dem Trip nach Algerien – wie so oft, wenn es von Danas neuesten Reiseplänen hört – eher zurück-
haltend bis ängstlich. „Zu gefährlich, gerade für eine Frau, heißt es dann“, berichtet Dana. „Bei mir aber erzeugt das eher eine Gegenreaktion. Ich lass mir doch vom Patriarchat nicht den Urlaub vorschreiben!“ Mit demselben Spirit ist Dana des Öfteren alleine durch Europa geradelt. „Das erste Mal nach einer Trennung“, erinnert sie sich. „Ich wollte den Kopf freibekommen, die Ex vergessen.“ Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, hat sie dabei festgestellt, ist der beste Weg zu entspannen. „Außerdem sehe und erlebe ich viel mehr, weil ich immer unterwegs bin.“ Auch das Alleinreisen bietet für Dana entscheidende Vorteile: „Man muss sich nach niemandem richten. Ob ich am Tag fünf oder 100 Kilometer abreiße, entscheide nur ich.“ Ihrem Freiheitsdrang kommt das sehr entgegen: „Und dass man sich wirklich frei fühlen kann, kommt in unserer geschäftigen Welt ja nur selten vor.“ Als
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Foto: Christopher hat auch auf Reisen gerne eine Aufgabe, die ihn in die Gesellschaft des jeweiligen Landes einbindet, und nutzte deshalb häufig die Angebote des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
Route wählte sie schon mehrmals die verschiedenen Abschnitte des Jakobswegs. Das hat keine spirituellen Gründe, sondern rein praktische: Es ist ein vorgegebener, gut ausgeschilderter Weg, überall locken sehr günstige Herbergen. „Da muss man gar keine großen Pläne machen. Ich steige morgens um sechs aufs Fahrrad und schaue, wo der Tag mich hinbringt.“ Auch Tipps holt sie sich lieber von spontanen Reisebekanntschaften als aus dem Reiseführer. „Wenn ich alles genau plane, entgeht mir viel mehr, was ich eigentlich erleben könnte.“ Die modernen queeren Reisenden lassen die Dinge eben gerne einfach auf sich zukommen. Eines aber ist allen dabei gemeinsam: Nach jedem Trip freuen sie sich wieder auf die Rückkehr nach Hause. Um die Freiheit und die Buntheit Berlins voll genießen zu können, muss man offensichtlich ab und zu mal raus. Wie viele andere Vielreisende zieht auch Reisejournalist Tobias Sauer Berlin als Wohnort jeder anderen Stadt der Welt vor: „Man lernt die Qualitäten von Berlin dann erst richtig schätzen, wenn man viele andere Orte kennt.“ < Carsten Bauhaus
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Mehr Kunst! Goldfrapp: Silver Eye (Mute/Goodtogo), ab dem 31.03. erhältlich
Drei Jahre nach ihrem Pop-Noir-Album „Tales of Us“ melden sich Goldfrapp mit „Silver Eye“ zurück, das deutlich und mitunter redundant an die elektronischen Soundkonzepte vergangener Alben anknüpft. Michael Thiele traf sich mit Sängerin Alison > Giftig aufstaubende Vulkanasche. Fabrikhallen, die vor langer Zeit verlassen wurden. Wüstenlandschaften in eisigen Nächten unter einem großen Mond. Das neue Goldfrapp-Album „Silver Eye“ lässt einen lebensfeindliche Orte assoziieren, es ist durch und durch schwarz geraten. Das ist bemerkenswert, weil es damit dem ohnehin üppigen Soundkosmos des britischen ElektropopDuos, das auf seinen bisher sechs Longplayern sehr stilsicher im Spannungsfeld von lasziver Elektronik und elegischen Streicherklängen arbeitete, eine weitere Facette, eine weitere Farbe hinzufügt. Geriet das ätherisch-verwunschene Debüt „Felt Mountain“ von 2001 noch waldgrün, ergänzten das pinke „Head First“, das ockerfarbene „Seventh Tree“, das von einer nostalgisch grauen Patina überzogene „Tales
of Us“ oder das silberne „Black Cherry“ in den folgenden Jahren die Goldfrapp’sche Palette, wobei „Silver Eye“ stilistisch am ehesten an Letzteres anschließt. Im Interview mit SIEGESSÄULE erzählt Sängerin Alison Goldfrapp, dass in den Liedern tatsächlich viel Schwarz stecke. „Aber auch andere Farben, Blau und Rot etwa“, so Alison. „Sehr optimistisch und feierlich ist ,Becoming the One’. Ich sehe auch viel Wüste, grelle Hitze, in ,Everything is Never Enough’ vor allem.“ Ersteres handelt passenderweise von einer queeren Emanzipationsgeschichte. „Ich habe ,My Transgender Summer Camp’, eine Dokumentation über Transgender-Kinder von Nick Sweeney, gesehen“, berichtet die 50Jährige. „In der gab es einen Transjungen, der so inspirierend und selbstbewusst war, sich so gut artikulieren konnte – viel besser als ich mich in meinem heutigen Alter. Das Ende war sehr emotional: Er sagte, er werde sich nicht verändern, er werde einfach zu dem Menschen, der er schon immer war.“ Ein bisschen mehr sie selbst scheint auch Alison Goldfrapp geworden zu sein. Einerseits ist sie jetzt rothaarig. „Ja“, ruft sie freudig und fährt sich durch ihr schulterlanges Haar. „Das wollte ich schon seit Ewigkeiten – wenn blond nur nicht so süchtig machen würde, weil es so hell und sonnig ist!“ Andererseits haben sie die politischen Entwicklungen in ihrem Heimatland aufhorchen lassen. Der Brexit im vergangenen Sommer sei „ein Schock“ für die Britin gewesen. Sie hatte für den Verbleib in der EU gestimmt. „Aber das Positive daran und auch an Donald Trumps Sieg ist, dass wir nicht mehr so schläfrig sind. Wir haben begriffen, dass sich Politik auf unser alltägliches Leben auswirkt“, erklärt Alison. Furchtbar sei gleichwohl, dass ihr Land nun aus der EU ausscheiden soll. „Dabei fühle ich mich durch und durch europäisch – eigentlich habe ich das Gefühl, der ganzen Welt anzugehören und nicht nur einem kleinen Landstrich“, klagt sie. Was kann sie, was können andere Künstlerinnen angesichts dieses aufziehenden Nationalismus und zunehmender Phänomene wie Homophobie, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit unternehmen? „Es ist jetzt wichtig, Kunst und immer mehr Kunst zu erschaffen. Das ist mein Leben, meine Rettungsleine. Und Kunst drückt aus, wie wir uns fühlen, sie gibt uns allen eine Stimme – wir müssen jetzt nach vorne gehen“, fordert die seit Längerem in einer lesbischen Beziehung lebende Sängerin, die sich in ihrem Schaffen und ihrer Weiblichkeit neu vergewissert fühlt, etwa durch die lebensbejahenden Women’s Marches in den USA. Apropos Schaffen. „Silver Eye“ bietet mit der maschinell-trockenen Single „Anymore“, die naht- und ein bisschen zu mutlos an „Train“ und „Strict Machine“ von „Black Cherry“ anknüpft, mit dem strahlenden „Everything Is Never Enough“ und „Ocean“, dem industrialhaften Finale stattliche Popnummern. Getoppt werden sie von „Moon In Your Mouth“. Wie in „Anymore“ geht es auch darin um Begehren und Hingabe, aber nicht lustvoll, sondern verzweifelt. Wenn Alison fleht: „Just hold me now and don’t let go“, fährt es einem durch Mark und Bein, damit kann es der Song durchaus mit großen GoldfrappBalladen wie „Black Cherry“ aufnehmen. In der Mitte jedoch schwächelt „Silver Eye“, „Zodiac Black“ oder „Faux Suede Drifter“ sind eher Ideen, Fragmente statt ausgearbeiteter Songs. Zwar könnte man argumentieren, dass es hier auf die Stimmung ankommen soll, und die ist sicher spürbar, dennoch boten frühere Goldfrapp-Platten beides: Atmosphäre plus durchweg starkes Songwriting. < Michael Thiele
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FOTO: URBAN RUTHS’
BAX: Zimmer bei Nacht (duo-phon rec.), jetzt erhältlich
Hildes neue Kleider Auf der Suche nach lässigen Late-Night-Jazz-Nummern in deutscher Sprache wurde BAX im 60er-Jahre-Œuvre von Hildegard Knef fündig BAX live, 30.04., 20:00, Wabe wabe-berlin.jimdo.com
> Der Schauspieler Sebastian Stert, der sich unter anderem in der Bar-jeder-Vernunft-Variante von „La Cage aux Folles“ als Sänger empfahl und unter dem Namen BAX Jazz-Standards interpretiert, wollte sein Repertoire um deutschsprachige Stücke erweitern. Nun gibt es zwar kein offizielles Äquivalent zum „Great American Songbook“, doch dank rühriger Experten wie Götz Alsmann erfuhren sowohl UFA-Filmballaden als auch Wirtschaftswunder-Hits eine Renaissance als „Jazz-Schlager“. Ein Etikett, das sich auch auf das 60er-Œuvre von Hildegard Knef anwenden ließe. Dass sich BAX hier auf seiner Suche nach Scat-tauglichen Swing-Nummern und atmosphärischen Torch Ballads ein Fundus geeigneter Stücke offenbarte, mag für KennerInnen kaum überraschend sein. Und wie sehr in
der Community Knefs Gabe Widerhall findet, Glücksmomente wie Niederlagen gleichermaßen gewitzt und anrührend zu beschreiben, weiß man nicht erst seit dem 1979er-„Tuntenball“ (wo sie nach 10-jähriger Pause ihr Livecomeback einläutete). Bisherige Hilde-Hommagen männlicher Diven präsentierten sich entweder im Chansonkleid (Tim Fischer, Michael von der Heide) oder als House-Tracks (Justus Köhncke). Auf BAX’ Debüt-CD „Zimmer bei Nacht“ kommt hingegen das aus lokalen Koryphäen bestehende Jazzquintett mittels ebenso brillanter wie ausladender Soli voll zum Zuge. So scheinen die im Vergleich zu den Originalen oft doppelt so langen Versionen mehr Jazzclubs als Kabarettbühnen anzuvisieren. Wobei es in „Der Tag holt Luft“ auch BAX' Spoken-Word-Part ist, der Knefs schlaglichtartige Szenerie einer durchwachten Nacht zum Fünf-Minuten-Song macht. Das bekenntnishafte Paraphrasieren vorangegangener Strophen lässt den Eindruck entstehen, als ob BAX der Vorlage nicht ganz traute – oder sich am Entertainment-Verständnis des seligen Roger Cicero orientierte. In Up-Tempo-Nummern wie „Der Mond hatte frei“ fällt er zuweilen in dessen forschen Näselton. Besser steht ihm da das laszive Raunen in „Ich bin zu müde, um schlafen zu gehen“ oder in „Nach der Nacht“, der einzigen Eigenkomposition der Platte. Am 30. April stellt BAX das Album live in der Berliner Wabe vor. < Markus von Schwerin
8 STUNDEN LANG
Streich Quartett Fest TICKET-HOTLINE
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030 · 20 30 9 2101
konzerthaus.de/brendel-hommage
30.04. 14 - 22.00 UHR
IM GROSSEN SAAL
Mit QUATOUR HERMÈS, DORIC STRING QUARTET, CUARTETO CASALS, MEREL QUARTETT, QUATOUR EBÈNE und ADRIAN BRENDEL
HOMMAGE AN ALFRED BRENDEL 27.04.–07.05.2017
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06|05 PÄRT + BEETHOVEN ARVO PÄRT Te Deum
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Zwei von Millionen
Mary Ocher
„Zwei von Millionen“ Electrola/Universal
„The West Against The People“ Klangbad
> Vielversprechend: Ex-Polarkreis-18-Sänger Felix Räuber trifft auf die tolle Songwriterin Jovanka von Wilsdorf, die vor knapp 20 Jahren mit der Band Quarks zu den wesentlichen Protagonistinnen der Berliner Wohnzimmerszene gehörte. Gemeinsam schreiben sie Popsongs mit deutschen Texten, holen sich Sängerin Eva Croissant ins Boot und nehmen ein Album auf. Hätte gut werden können, ist es aber nicht. Durch eine aufgeblasene Chartspop-Produktion und die zu käsig geratenen Texte („Du bist alle Farben, wenn du tanzt ...“) kippen die Songs ins Schlagerhafte, sodass Zwei von Millionen klingen wie Frida Gold mit Hochschulabschluss. <
> Berlins einzig wahre Avantgarde-Queen Mary Ocher holt in beängstigenden Zeiten mit „The West Against The People“ zum politischen Gegenschlag aus: Begleitet von einem Manifest befassen sich die dreizehn Stücke mit Themen wie der ungerechten Verteilung von Reichtum, der steigenden Angst vor Fremden oder der Hierarchisierung von Diskriminierungsformen. „Die Themen der Platte sind dringend“, erklärt sie im Interview. „Obwohl ich hoffe, dass sie nicht noch akuter werden, befürchte ich eher, dass wir das Schlimmste noch vor uns haben.“ Kein Wunder also, dass Mary ihre dystopischen Visionen mit Gästen wie der Tödlichen Doris oder Felix Kubin in experimentelle, kraftvoll-klaustrophobische Kompositionen kleidet. Ein weiterer Meilenstein ihrer außergewöhnlichen Karriere. <
Christus am Ölberge Münchener Kammerorchester Alexander Liebreich Dirigent Samstag | 06. Mai 2017 20 Uhr Philharmonie Berlin Kammermusiksaal
Khan of Finland
Tickets: +49 (0)30 20 29 87 25 www.rias-kammerchor.de
ein Ensemble der
#rias
Itaca
„Nicht nur Sex“ Shitkatapult
„Itaca Mi Manchi“ Aloch Dischi
> Nach seinem 2014er-Album „The Enlightenment Machine“ und einer Zusammenarbeit mit Tiefschwarz meldet sich der Berliner Electrotüftler Khan nun mit seinem Projekt Khan of Finland zurück. „Nicht nur Sex“, benannt nach einem GayromeoProfil, dessen Name hier synonym für zusätzliche inhaltliche Dimensionen eines Themas stehen soll, bietet entsprechend einen mehrdimensionalen musikalischen Ansatz: Dub- und R’n’B-Elemente treffen auf eine dunkel-meditative House-Produktion. Khan croont und flüstert, Gäste wie Joe Volume oder die isländische Sängerin Urður bringen weitere stilistische Farben ins Spiel. Äußerst gelungen. <
> 2013 starteten Albertine Sarges und Sebastian Eppner aus Berlin das Musikprojekt Itaca. Transformiert in die Kunstfiguren Ossi Viola und Lo Selbo begannen sie, kitschigen 80er-Synthpop mit italienischen Lyrics zu komponieren. Nach „Big in Itaca“ erscheint nun das zweite Album des campen Duos. Sieben fulminante Tracks, irgendwo zwischen Sabrina Salerno und The Knife. Mal komplex arrangiert, mal überzuckert und eingängig, machen Songs wie das ausgelassene „Mi Manchi“ oder das epische „Grazie“ deutlich, dass Itaca derzeit der wirklich heiße Scheiß der Hauptstadt sind. < Texte: jano
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Dragperformer und Gesamtkunstwerk Bambi Mercury schreibt für das Drehmoment über „Ten On One“, das erste Bestof-Album von Sandra aus dem Jahr 1987
FOTO: MARCUS WITTE
PopBox
Drehmoment mit Bambi Mercury > „Hey little girl/Don’t wanna cause you pain/But the big boys feel no sorrow“, sang sie aus dem Kassettendeck des schrammeligen Autos meiner Eltern. Irgendwann Anfang der 90er-Jahre. Ich war das „Little Girl“! Dachte ich jedenfalls. „Ten On One“ von Sandra (wer?) war ein Dauerbrenner während der Autofahrten und hat sich in meine Kindheitserinnerungen eingebrannt. Sandra, eine deutsche Popikone der 80er: stark geschminkt, fünf Flaschen Haarlack in der Frise und die wunderschönsten Polyesterblusen der Welt. Sie war meine Heldin. Heute tingelt sie wenig bekleidet durch den Ostblock, vergisst gerne die Einsätze und krächzt über ihr Vollplayback. Schade. Ich schwelge sehr gerne in den 80ern, und dieses Album würde ich bei einem Hausbrand als Erstes retten, denn dort sind alle ihre größten Hits zusammengepresst. Wer kennt nicht „Maria Magdalena“? Aber wusstet ihr, dass Hubert Kah (der Quasimodo der Neuzeit) die Backingvocals einsang? Ihr Exehemann Michael Cretu (Enigma) leistete damals ganze Arbeit und zauberte mit ihrem dünnen Stimmchen tolle Songs. Ich singe alles mit – heimlich – und liebe bis heute 80er-Polyesterblusen! „Little Girl“ ist nach wie vor eines der Highlights meiner Kindheit. Der Look, der dramatische Sound und das wunderschöne Musikvideo. (YouTube, Kinder!) Damals dachte ich immer, sie wäre meine Tante. Eigentlich wollte ich auch alle ihre Outfits haben. Da sie ihr heute wohl nicht mehr passen dürften, nehme ich gerne alles, was ich kriegen kann! Ich erhoffte mir als Kind, Sandra irgendwann mal live zu sehen, sollte sie dann immer noch Musik machen. Jahre später, auf einem Festival in Koblenz, wurde dieser Traum wahr und zerstörte leider alle meine Vorstellungen von dieser tollen Künstlerin. Was ich sah, war eher traurig, und daran hat sich bis heute leider kaum etwas geändert. Gut also, dass sich an dieser Platte wenigstens nichts ändert und sie mir immer noch tolle Momente beschert. Zwar hat Sandra auch nach dieser ersten Best-of-Compilation noch ein paar weitere Hits gehabt, aber who cares? Mit dieser tollen Platte werde ich auf den Armen eines sexy Feuerwehrmannes aus meiner brennenden Wohnung getragen! „I’ll never be Maria Magdalena (You’re a creature of the night)“ <
PopBox
Sa. 15.04. 2 Jahre Kiezdisko 23 Uhr | Dein SchwuZ * Dein Kiez * Deine Party Edith Schröder, Kenny Dee, Destiny Drescher, Mike Starr, Divinity, Exildiscount, Herr von Keil, U-Seven Geburtstags-Show: Dr. Jilet Ayse `Golden Shower´-Photobooth mit Coco Lorès als Donald Trump, Anna Klatsche als Mel T & Victoria Bacon als Kellyanne Cockway Freischnaps & Candy: Kristelle Airlines, Sharleen Voyage & Nini Ménage
So. 16.04. Drags & Eggs 23 Uhr | „Alle sind eingeladen - Wer sich in Schale, in den Fummel, in Drag wirft, kommt umsonst rein!“ Win spectacular prices beim Drags & Eggs Contest! Hosting: Jurassica Parka Infos, Categories & Anmeldung: www.schwuz.de Judges: JD Samson, Mother Leo Melody, ausgehDörte aka Jan Noll, Absinthia Absolut, Zeremonienmeister_in: Kaey DJs: Jurassica Parka, Bambi Mercury, marsmaedchen, Hllywd, Jan Kedves, Mandel Turner, Herrin deluxe, Viola Entertainment: Musty Stash & MariConcha, Eastercandy by Betty Bückse
Sa. 22.04. Madonnamania 23 Uhr | Die Ikonen-Party im SchwuZ Sergio Wow, Prof. Dr. Cheddar, Biggy van Blond, Destiny Drescher, Jurassica Parka, Stella deStroy, Nina Queer, Modeopfer, Kaey, Thimm, Emily Ginger, Absinthia Absolut, Epiphany get Paid u.a. + Konzertkartenverlosung für Lady Gaga
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So. 30.04. Tanz in den Mai 23 Uhr | Pop, House & Retro Anna Klatsche, PomoZ, Jacky-Oh Weinhaus, Ena Lind, Larry Tee, Lucky Pierre, Cul de Paris, Gitti Reinhardt | Freischnaps: Kristelle Airlines & Matthew Peach
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FOTO: ESRA ROTTHOFF
34 Bühne
„Nicht aufgeben“ SIEGESSÄULE präsentiert Verräter, von Falk Richter mit Mehmet Ate çi, Knut Berger, Mareike Beykirch, Daniel Lommatzsch, Orit Nahmias, Çi dem Teke, 28.04., 19:30 (Premiere), Gorki gorki.de
Vor gut einem Jahr geriet Autor und Regisseur Falk Richter aufgrund seines Stückes „Fear“ in einen Rechtsstreit mit der AfD. Den gewann er und macht unbeirrt weiter: Auch in seinem neusten Stück will er dazu aufrufen, rechtem Gebrüll mutig entgegenzustehen. SIEGESSÄULE-Autor Carsten Bauhaus sprach mit ihm > Falk, dein neustes Stück heißt „Verräter“. Was hat dich dazu inspiriert? Wie ist es entstanden? Bei allen meinen Projekten interessiert es mich, das Hier und Jetzt der gesellschaftlichen Entwicklungen daraufhin abzusuchen, wie sehr sie das Fühlen, Denken und Handeln jedes einzelnen Menschen beeinflussen, wie also die aktuellen politischen Umwälzungen spürbar werden in unserem Privatleben. Inspiriert
haben mich persönliche Gespräche mit Freunden und meinen Performerinnen und Performern, aber auch die Lektüre von schwulen Autoren wie Didier Eribon, Édouard Louis und Daniel Schreiber. Sie erzählen jeweils vom Aufwachsen in homophoben, armen und rassistischen Umfeldern, aus denen sie sich befreien mussten, um weiterleben zu können – bis heute haben sie dabei auch das Gefühl, die eigene Schicht zu verraten. Meinem Ensemble habe ich ganz zu Beginn unserer Arbeit erst einmal Fragen gestellt: Woher kommen sie, welche Werte haben Vater und Mutter vermittelt, wie unterscheidet sich das Leben der Eltern von dem eigenen, welche Tabuthemen gab und gibt es? Welche Geschichten kamen zutage? Zwei queere Ensemblemitglieder ziehen Kinder groß und haben davon berichtet, wie ihnen schon vorgeworfen wurde, dass sie mit diesem „heteronormativen“, bürgerlichen Lebensstil die homosexuelle Revolution des „exzessiv gelebten Anderssein“ verraten. Eine andere Schauspielerin ist in einer Gegend aufgewachsen, in der diejenigen leben, die man heute als die „Vergessenen“ bezeichnet. Sich von der Politik im Stich gelassen fühlend, neigen sie sich frustriert der völkisch-nationalen Bewegung zu. In meinem Stück geht es auch um die aktuelle Bedrohung, die von den Rechtsnationalen und Faschisten ausgeht. Das Ensemble verkörpert mit seinen Erzählungen und Haltungen genau den Lebensstil, den diese Bewegungen als „krank“ und als Verrat am „Volkskörper“ verunglimpfen. Im Theater erreicht man ein eher exklusives Publikum, gerade im Gorki eins, das wahrscheinlich eh nicht von der „guten Sache“ überzeugt werden muss. Es ist ein bisschen wie Eulen nach Athen tragen ... Ich bezweifle erst einmal stark, dass Theaterpublikum per se „auf der richtigen Seite“ ist oder so ähnlich. Im Theater, auch im Gorki, geht es immer um die Aushandlung komplexer und auch konträrer Positionen. Auf der Bühne, dahinter und danach bei Publikumsgesprächen wird heftig gestritten. Außerdem möchte ich motivieren: Auch wenn die Rechten zurzeit voranpreschen, sollten wir nicht aufgeben. Wir sind keine Minderheit, sondern die demokratische Mehrheit, die sich gegen menschenverachtende Botschaften wehren kann. Andererseits geht es mir ja nicht ausschließlich um politische Aussagen. Ich möchte einfach neue Stücke schaffen, die von Menschen erzählen, die heute jenseits heteronormativer Strukturen leben, mit jeweils ganz unterschiedlichen Lebensstilen. Rechtspopulisten setzen auf Vereinfachung: DIE Muslime, DIE Schwulen, DIE Migranten. Das Theater aber hat dagegen die Kraft, Menschen als Individuen darzustellen, nicht als Stereotypen, Statistiken oder Feindbilder. Einige deiner Inszenierungen waren sehr stilvolle TextTanz-Collagen. Dagegen hatten jüngst „Small Town Boy“ oder „Fear“ viele Elemente eines wütenden Agitproptheaters. Ist das deine Antwort auf einen neu aufflammenden Kulturkampf? Agitprop wird ja oft als diskreditierender Begriff benutzt: Da schwingt mit, dass die Inszenierung nicht „sensibel genug“, stattdessen zu laut und zu direkt ist. Aber tatsächlich will ich als Künstler eine klare Stellung beziehen. Die neuen Rechten und die AfD sind eine echte Bedrohung, etwa für die LGBTIQ-Community. Aber auch für die Pressefreiheit und die Freiheit der Kunst insgesamt. Das darf man nichtklein reden. Da zeige ich dann auf der Bühne auch mal ganz direkt, was ich denke. Und wenn man sich mit völkischen Ideologien beschäftigt, ist das einfach auch nicht mehr „schön“. Deshalb wird dann nicht auch noch schön getanzt. < Interview: Carsten Bauhaus
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heute
36 Bühne
Tahnee: #geschicktzerfickt, 07.04., 20:00, Grüner Salon in der Volksbühne tahnee-comedy.de
Freche Schnauze Die lesbische Stand-up-Comedienne Tahnee Schaffarczyk ist 2017 erstmals mit einem Soloprogramm auf Tour. In Berlin ist sie mit „#geschicktzerfickt“ im Grünen Salon zu sehen
> „Lesbenpornos sind so realistisch wie wahre Liebe finden bei Tinder.“ In ihren Comedy-Nummern nimmt die gerade einmal 24jährige offen lesbische Tahnee Schaffarczyk kein Blatt vor den Mund und rechnet gnadenlos sowohl mit Macho-Männern als auch mit French Nails tragenden Frauen ab. Dabei versprüht sie so viel Witz und Charme, dass ihr Publikum sogar über die ganz makabren Scherze lachen muss. Außerdem ist die gebürtige Rheinländerin ganz groß in der Stimmenimitation: Von Angela Merkel über Julia Engelmann bis hin zu Reiner Calmund ist niemand vor ihr sicher. Am allerliebsten aber nimmt sie sich selbst und ihr eigenes Umfeld auf die Schippe. Sei es der frisch sprießende Pickel, der sie zuverlässig auf jedes Date begleitet, oder die Reaktion ihrer Mutter auf ihre Freundin. Die Frau Mama ist angeblich gar nicht begeistert von der sexuellen Orientierung ihrer Tochter, soll wild mit einem Kreuz rumfuchteln und rufen: „Tahnee, du kommst in die Hölle!“ Welche daraufhin nur erwidert: „Mama, uns vertreibt man nicht mit Kreuzen. Uns vertreibt man mit Pimmeln.“ Ganz so zerrüttet scheint das Verhältnis aber doch nicht zu sein. Schließlich war es die Mutter, die 2011 auf die Idee kam, Tahnee sollte beim RTL Comedy Grand Prix mitmachen. So kam die 1,60 m große Abiturientin zu ihrem ersten Fernsehauftritt. Seit diesem Karriereauftakt hat sie sich erfolgreich als Stand-up-Comedienne und Moderatorin etabliert. Unter anderem spielte sie an der Seite von Kaya Yanar in der RTL-Show „Die Kaya Show“ mit und moderierte verschiedene Fernsehsendungen. 2017 ist die Powerfrau mit ihrem Soloprogramm „#geschicktzerfickt“ auf Tour und bringt Menschen in ganz Deutschland zum Lachen. < Lena Volland
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Bühne 37
FOTO: ARNO
Christina Reinthal verabschiedet sich als Chefredakteurin von der SIEGESSÄULE mit einem weinenden Auge. Für ihre letzte Ausgabe schaut sie auf das Bühnenprogramm im April und stellt fest: es ist ein Blick zurück auf ihre Arbeit bei der SIEGESSÄULE
Bretterwald > Abschiede fallen nie leicht und so ist es auch bei diesem. Nach vier Jahren als Chefredakteurin der SIEGESSÄULE stelle ich mich neuen beruflichen Herausforderungen. Unter den Aufgaben, die ich hatte, war mir die Zusammenarbeit mit den Theaterbetrieben immer ein besonderes Bonbon. Und wie es der Zufall will: Gerade im April treten viele der Künstlerinnen und Künstler auf, die mir besonders ans Herz gewachsen sind. Mit Maren Kroymann habe ich zahlreiche Interviews geführt und jedes einzelne genossen. Sie hat viel zu sagen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sowohl in unseren Gesprächen als auch in ihrem Programm „In My Sixties“, das sie vom 27. bis 30.04. in der Bar jeder Vernunft spielt, beeindruckte mich eines besonders: ihr kritischer und dabei humorvoller Umgang mit der Problematik weiblicher Sozialisation – Mädchen und Frauen sollten doch bitte immer schön zurückhaltend sein, vor 50 Jahren war das schon so und heute kämpfen wir noch immer dagegen an. Als ich das erste Mal als Vertreterin der SIEGESSÄULE ins Theater ging, war es ein Programm von Malediva: „Heimatmelodie“ vor 13 Jahren – ich war Praktikantin. Später schrieb Lo Malinke von Malediva einige Jahre lang Kolumnen für uns. Nun zeigt er sein erstes Soloprogramm. Lo ist ein Meister der Beobachtung und der Sprache. Ich freu mich sehr auf „Mütter und Menschen“ in der Bar jeder Vernunft (29.03.–02.04.). Auch im Schwesterzelt Tipi ist in diesem Monat volles Programm: Sven Ratzke spielt sein BowieProgramm „Starman“ (22.04.) und Tim Fischer seine neuste Show „Absolut“ (01. und 02.04.).
Auch Gitte Hænning ist mal wieder zu sehen: Vom 28. bis 30.04. spielt sie „All by Myself“. Sie ist einfach eine Wucht, und ich liebe es, sie singen zu hören. Wenn sie dann noch erzählt, wie sie einst als 17-Jährige bei Marlene Dietrich auf dem Schoß saß, bin ich hin und weg. Im BKA spielen auch im April wieder Ades Zabel & Company. Niemand war so oft auf dem SIEGESSÄULE-Cover wie Ades Zabel – 2014 zierte er neben Maren Kroymann und Romy Haag unsere Jubiläumsausgabe, zuletzt war er im November mit „Frau Luna“ dabei. SIEGESSÄULE hatte nie eine charmantere rasende Reporterin als Biggy van Blond – in der März-Ausgabe schrieb sie über das neue Programm von ihrem Freund Gert Thumser. Und niemand hat so lustige Fotoshootings mit mir gemacht wie Jutta Hartmann alias Bob Schneider – 2013 verpasste sie mir anlässlich ihres Buches „Futschi Envogue“ ein neues Styling. Zusammen sind sie in dem Dreipersonenstück „Die Wilden Weiber von Neukölln“ (05.–08. und 12.–15.04.) zu sehen. Von der Kleinkunst auf die große Opernbühne: Die Geschwister Pfister können diesen Sprung. Mit „Clivia“ und „Heute Nacht oder nie“ begannen sie eine schöne Zusammenarbeit mit der Komischen Oper. Im April sind Christoph Marti, Tobias Bonn und die wunderbare Andreja Schneider wieder dort zu sehen (6. und 27.04.). Die große Bühne steht ihnen ebenso gut wie Opernensemble und orchester, auch wenn sie im Interview mit mir zu „Heute Nacht oder nie“ immer wieder betonten, dass die Bar jeder Vernunft ihr künstlerisches Wohnzimmer ist und bleibt. <
Verräter DIE LETZTEN TAGE EIN PROJEKT VON FALK RICHTER REGIE FALK RICHTER
URAUFFÜHRUNG 28/APRIL
MAXIM GORKI THEATER Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin Karten: (030) 20221-115 . www.gorki.de Medienpartner:
heute
FOTO: DOMINIQUE MEIENBERG
38 Buch
So richtig Grand Cru Es brauchte eine ganze Weile, bis die Schweizer Journalistin Simone Meier ihrem Erstlingsroman aus dem Jahr 2000 ein weiteres Buch hinterherschickte. Anfang des Jahres war es mit „Fleisch“ so weit: ein bitterböser komischer Roman über die Wehwehchen des Älterwerdens und die Lasten der Jugend – und voll mit Sex und Liebe in allen Varianten
Simone Meier: „Fleisch“, Kein & Aber, 256 Seiten, 22 Euro
> Was passiert, wenn man zwei frustrierte Mittvierziger, eine Kellnerin mit Existenzängsten, einen durchgeknallten Teenie, eine lesbische Glitzerfee und einen selbstverliebten Schauspieler in einen Topf (beziehungsweise zwischen zwei Buchdeckel) wirft und einmal kräftig umrührt? Richtig, das ist fast wie „Dschungelcamp“ gucken: Paaren sie sich? Oder zerfleischen sie sich? In Simone Meiers zweitem Roman „Fleisch“ tun sie natürlich beides – schließlich wird hier das Fleischliche in allen Varianten durchdekliniert: totes Fleisch, lebendiges Fleisch, Fleischeslust wie Fleischeshass. Letzterer plagt vor allem Hauptfigur Anna, genauer gesagt: ihr eigener allmählich erschlaffender Körper. Schon bald, so ihre Horrorvision, wird ihr Hintern aussehen „wie ein Kartoffelsack, den man sieben Stunden lang in kochendes Wasser getaucht und danach gegen eine Wand geschlagen hatte“. Mit drastischen Beschreibungen geizt die Autorin definitiv nicht; jegliche Ausdünstungen und Auswürfe des Körpers werden erbarmungslos ausgelo-
tet – Ekelfaktor garantiert. Auf der anderen Seite gibt sich das Buch aber auch sehr appetitlich (zumindest für Karnivoren). Totes Fleisch liebt Anna nämlich umso mehr, und so wird im Lauf der 250 Seiten jede Menge Entrecôte, Rindstatar und Forellenmousse verschlungen. Es ist wohl nicht übertrieben, hier von oraler Ersatzbefriedigung zu sprechen. Denn mit Annas „Begleitfreund“ Max, den sie noch aus der Schulzeit kennt und mit dem sie dann, nach Jahren der Funkstille, eher so aus Versehen zusammenkam, läuft nicht mehr allzu viel. Ohnehin hat Anna sich gerade frisch verliebt – in Lilly, die fesche Kellnerin in ihrem Lieblingsbistro. Die hat allerdings vorerst noch ganz andere Sorgen. Zum Beispiel ihren kleinen Bruder Jonas, der mitten in der Pubertät steckt und lauter absonderliche Dinge tut: Sich die Arme aufritzen, Bilder mit Kacke malen, einem älteren Paar glühende Liebesbriefe schreiben. Das veranlasste ihre Eltern dazu, Jonas kurzerhand von ihrem kleinen Heimatdorf und Bauernhof zu seiner Schwester in die große Stadt zu verfrachten. Derweil landet Max im Bett von Lillys Mitbewohnerin, die zwar lesbisch ist, sich für 300 Schweizer Franken pro Stunde aber durchaus auch mal auf einen Mann einlässt („Ich nehm das Patriarchat aus, dass es knallt!“). Und Anna tröstet sich mit einem Filmstar, dessen Genital sie umgehend mit einem „besonders schönen Stück Kalbfleisch“ vergleicht. Noch schwärmerischer wird sie ihrem schwulen besten Freund gegenüber: „Sein Schwanz ist so richtig Grand Cru.“ Wortwörtlich: ein „großes Gewächs“ – eine Bezeichnung, die man gemeinhin eher Lebensmitteln angedeihen lässt. Aber, nun ja: Essen ist nun mal der Sex des Alters. Und Anna die Verkörperung dieses Klischees. So amüsant der pansexuell-neurotische Reigen auch zu lesen ist, Meiers Figuren bleiben letztendlich Karikaturen ihrer selbst. Offenkundig hatte die Autorin großen Spaß mit der Erfindung ihres Figurenarsenals; die Ausarbeitung einer plausiblen, nachvollziehbaren Story kam dabei etwas zu kurz. Ein bisschen Medienkritik, ein paar Gedanken zum Älterwerden, eine Prise Feminismus. Viel wird angerissen, nichts wirklich vertieft. Auch „Fleisch“ ist ein „großes Gewächs“ geworden – eines, das zwar zunächst mundet, dann aber in alle Richtungen zerfasert. < Anja Kümmel
Seitenblick
www.hebbel-am-ufer.de
> Die Gretchenfrage ist und bleibt für jeden Menschen wohl von großer Bedeutung. Ja, wie hält man es denn nun mit dem Glauben? Selbst wenn man Atheist, Agnostiker oder Existenzialist ist, die Auseinandersetzung mit dem, was Gott genannt wird, ist unvermeidlich. Überall begegnet man den diversen Auswirkungen von Religion im Alltagsleben: in der Kunst, der Ethik, den Kirchen, die das Stadtbild prägen, Parteien wie der CDU und nicht zuletzt durch die zahlreichen Feiertage wie jetzt Ostern. Gerade unsere Zeiten, in denen radikale Evangelikale lautstark ihre Stimme erheben, tradierte Rollenbilder plötzlich wieder weltweit aufleben oder Muslime zunehmend verunglimpft werden, zeigen, wie brandaktuell das Thema des Glaubens ist. Egal, wie aufgeklärt und fortschrittlich wir sind. Kein Wunder, ist es schließlich nichts anderes als die große Frage nach dem richtigen Leben. Und jeder möchte schließlich das richtige Leben führen. Ist ja klar. Seit jeher übt die Macht der Religion eine starke Faszination auf mich aus. Wahrscheinlich hört man es schon heraus, ich selbst fühle mich keiner Religion zugehörig. Daran änderte weder die Lektüre des Alten und Neuen Testamentes noch des Korans oder von Teilen des Talmuds etwas. Genauso wenig wie die Schriften von Augustinus bis hin zu Religionsphilosophen wie Hans Jonas. Aber was ich sagen kann: Ich verstehe inzwischen, warum Menschen glauben. Niemanden, der mir mitteilt, er sei Jude oder Christ, würde ich deswegen schief angucken. Dennoch verwunderte es mich stets, warum Lesben und Schwule in der katholischen Kirche sind. Ausgerechnet in jener Kirche, die wie kaum eine andere Homosexualität im wahrsten Sinne des Wortes verteufelt. Darum stürzte ich mich mit großer Neugierde auf den Sammelband „Und Gott sah, dass es sehr gut
war“. Denn darin sind Erfahrungsberichte von 34 katholischen LGBT-Menschen aus ganz Europa vereinigt, die erzählen, was ihr vermeintliches Anderssein für ihren Glauben bedeutete. Ein Novum, bis dato gab es keinen Sammelband dieser Art. Nahezu allen Berichten ist gemeinsam, was man sich schon denken kann. Der große Konflikt mit der eigenen Sexualität und der resoluten Ablehnung durch die offizielle Lehre der Kirche. Viele der Schreibenden wandten sich von ihr ab – und kehrten doch wieder in ihren Schoß zurück. Auf Ungläubige, wie ich einer bin, mag das paradox, gar unverständlich wirken. Diesen Queers ist bewusst, dass sie nicht willkommen sind, aber sie lassen sich davon nicht beirren. Weil ihr Glaube an Gott und seine Liebe am Ende größer ist als das Dogma ihrer Kirche. Vielmehr entwickeln sie regelrecht Kampfgeist. Sie spüren, etwas ist faul im Staate Jesu, doch es liegt an ihnen selbst, Veränderungen zu bewirken, anstatt zu schweigen oder klein beizugeben. So gründeten zahlreiche Autorinnen und Autoren des Bandes christliche LGBTI-Gruppen oder engagieren sich zumindest in solchen. Irgendwie machte mir das Mut. Nichtsdestotrotz kann der Umgang mit Religion brandgefährlich sein. Ihre Macht ist schließlich in erschreckendem Maße absolut. Denn Gläubige handeln schlussendlich aus einer Überzeugung heraus, der keine logischen Argumente gewachsen sind. Dazu ein Papst, der vom Weltkrieg gegen die Ehe spricht, das behagt mir überhaupt nicht. Doch die Autorinnen und Autoren dieses Bandes haben mich mit Hoffnung erfüllt. Ganz gleich, wie weit der Weg noch scheint und wie klein ihre Chancen sind, sie setzen sich für eine moderne Kirche ein, die den Fokus auf den Menschen legt. Eine Kirche, die allen, ausnahmslos allen, mit Liebe und Respekt begegnet. Wenn ihnen Gott half, zu dieser Erkenntnis zu gelangen, dann gerne. Denn mir persönlich ist es ziemlich schnuppe, aufgrund welcher Prämisse man dieses Ideal lebt. Hauptsache, man lebt es. <
minor matter
Kirche und Homos, wie das zusammenpasst, ist für SIEGESSÄULERedakteur Roberto Manteufel ein Mysterium. Ein kleiner Band bringt etwas Licht ins Dunkel
Ligia Lewis 11.–13.4. / HAU3
Buch 39
heute
40 Film
FOTOS: SALZGEBER
Coming-of-Age-Drama in der niederösterreichischen Provinz: „Siebzehn“
Verstörte Hete und coole Herzensbrecherin: Natalie Krill (li.) und Erika Linder in „Below Her Mouth“
Mit und ohne Gefühl Below Her Mouth, CDN 2016, Regie: April Mullen, mit Erika Linder, Natalie Krill, Sebastian Pigott, ab 13.04. im Kino Siebzehn, A 2017, Regie: Monja Art, mit Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, ab 27.04. im Kino Queerfilmnacht: „Siebzehn“, 11.04., 20:00, CinemaxX Potsdamer Platz Einen Überblick über alle queeren Kinound DVD-Starts des Monats gibt es auf SIEGESSÄULE.DE
Zwei Lesbenfilme starten im April, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Während „Below Her Mouth“ mit Supermodel Erika Linder sein Augenmerk auf explizite Sexszenen legt, ist „Siebzehn“ ein sensibles Coming-of-Age-Drama > Es gibt Menschen, die behaupten, sie könnten Sex und Gefühle komplett voneinander trennen. Ja, auch Lesben! Denen seien folgende zwei Filme ans Herz gelegt: Denn April Mullens „Below Her Mouth“, der zu zwei Dritteln aus lesbischem Sex besteht, verzichtet auf große Emotionen, während Monja Arts „Siebzehn“ sich subtil mit dem Gefühlschaos und Begehren von Jugendlichen befasst, ohne dabei jemals wirklich zur Sache zu kommen. Allein die Namen der Hauptfiguren in „Below Her Mouth“ klingen schwer nach Porno, ganz zu schweigen von der Ausgangskonstellation: Die androgyne Dachdeckerin Dallas (Supermodel Erika Linder in der ersten Kinorolle) umwirbt die kurvige, stets perfekt gekleidete Jasmine, ihres Zeichens Modejournalistin, die verlobt ist mit dem zwar ansehnlichen, im Bett jedoch ziemlich öden Rile. Als der übers Wochenende wegfährt, beginnen die beiden Frauen eine heiße Affäre. Und hier traut sich der Film tatsächlich was: Wer schon immer wissen wollte, was frau mit Strap-ons, Kühlschränken, Trucks und Badewannen so alles anstellen kann, ist hier genau richtig. Leider bleiben die Dialoge hölzern und auch die wachsende Verbindung zwischen den beiden wird eher behauptet als gezeigt. Dallas gibt die coole Herzensbrecherin („No one will ever catch me“), Jasmine die verstörte Hete („I’ve never done anything like this before“) – auf eine Entwicklung der Figuren wartet man vergeblich. Stattdessen konzentriert sich der Plot auf Jasmines Ängste, aus ihren heteronormativen Strukturen auszubrechen – ein Dilemma, das man einer erwachsenen Frau, die in der Modewelt Torontos arbeitet, nicht wirklich abkauft. Schade! Als Hochglanzsoftporno ohne dramaturgische Ansprüche hätte „Below Her Mouth“ durchaus Potenzial gehabt.
Ganz anders das Langfilmdebüt der österreichischen Regisseurin Monja Art: Für „Siebzehn“ hat sie ein Ensemble jugendlicher LaiendarstellerInnen vor die Kamera geholt, deren Unerfahrenheit jedoch nicht steril wirkt, sondern auf authentische Weise die Unsicherheiten und unbeholfenen Annäherungsversuche transportiert. Besonderes Talent beweist Elisabeth Wabitsch, die sehr überzeugend die 17-jährige Paula verkörpert – eine intelligente, aber emotional verunsicherte junge Frau, die sich kurz vor den Sommerferien in ihre Mitschülerin Charlotte verguckt. Auch Charlotte wirft Paula quer durch den Klassenraum sehnsüchtige Blicke zu, wenn diese in perfektem Französisch Flaubert zitiert, traut sich aber nicht, ihrem Begehren nachzugeben. Auf der anderen Seite lässt sich Paula in die manipulativen Spielchen der gleichaltrigen Lilly verstricken, deren Motive man bis zum Schluss nicht wirklich durchschaut. Um dieses emotional aufgeladene Dreieck, das sich vor allem in intensiven Blicken und angedeuteten Gesten ausdrückt, zentriert sich der Film. Zugleich entwirft er das vielschichtige Panorama einer Schulklasse in der niederösterreichischen Provinz. Und wie komplex selbst Nebenfiguren gezeichnet sind – vom einsamen Nerd, der vergeblich Paula anschmachtet, bis hin zu einem verklemmten, vom Hormon-Overflow seiner SchülerInnen überforderten Französischlehrer –, verdient Respekt. < Anja Kümmel
FOTO: SALZGEBER
Film 41
Untrennbar I Am Not Your Negro, USA/F 2016, Regie: Raoul Peck, ab 30.03. im Kino
Mit seinen Reden und Schriften wurde James Baldwin zu einer Leitfigur der Schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Die Doku „I Am Not Your Negro“ porträtiert nicht nur den 1987 verstorbenen homosexuellen Aktivisten, sondern erzählt bis in die Gegenwart hinein von der Unterdrückung der Schwarzen US-amerikanischen Bevölkerung. Ein wichtiger Aspekt bleibt dabei aber außen vor
> Selten hat man in einer Doku derart aufrüttelnde und kraftvoll komponierte Bilder gesehen, die in aller Schärfe die Diskriminierung der Schwarzen und die sozialen Gegensätze auf die Leinwand bringen. Dabei liegt die größte Stärke des Films darin, diese fast ausschließlich von den klarsichtigen Gedanken Baldwins kommentieren zu lassen, der uns mittels Archivaufnahmen entgegentritt oder dessen Texte von Samuel L. Jackson mit dunkler getragener Stimme aus dem Off gesprochen werden. Es sind so poetische wie bestechende Analysen, die die Unterschiede in der Wahrnehmung von Schwarzen und Weißen anhand von Politik, Zeitgeschichte oder dem Kino verdeutlichen: Wäre John Wayne ein Schwarzer, so Baldwin, würde man seine Indianer abschlachtenden Revolverhelden nicht als edle Patrioten feiern, sondern in ihnen nur rasende Irre erkennen. „I Am Not Your Negro“ mag auf den ersten Blick wie ein großer Wurf erscheinen und doch lässt er einen ernüchtert zurück. Dass Baldwin homosexuell war, wird nur am Rande anhand eines FBI-Berichts erwähnt, der Film lässt ihn dazu nicht zu Wort kommen. Und das, obwohl er sich beständig in seinen Büchern oder in Interviews dazu geäußert hat. Er glaubte, dass sich der Rassismus in den USA nur überwinden lasse, wenn seine Landsleute auch zu einem anderen Umgang mit Sexualität finden würden. Beide Themen waren für ihn nicht voneinander zu trennen. Als offen homosexueller Mann wurde er in den 60ern neben Martin Luther King oder Malcom X zu einer Leitfigur der Schwarzen Emanzipationsbewegung. Was das für ihn in seiner Position bedeutete, welchen Angriffen er deswegen sowohl in den eigenen Reihen ausgesetzt war als auch im weißen Mainstream, der ihn als Martin Luther Queen verspottete, darüber erfahren wir hier nichts. Es mag schwierig sein, einen Film daran zu messen, was er nicht zeigt. Aber eines seiner zentralen Anliegen ist es, sich der Realität von Ungleichbehandlung und Diskriminierung zu stellen. Wenn er sich gleichzeitig über einen so wichtigen Aspekt ausschweigt, nimmt ihm das viel von seiner Glaubwürdigkeit. Und so ist „I Am Not Your Negro“ trotz aller Qualitäten leider eine Enttäuschung. < Andreas Scholz
heute
42 Film
Urauf führung
Désirée Nick Die letzte lebende Diseuse – Blandine Reloaded 11. – 23. April Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de
Köpek
Vladimir Korneev LIEDÉ – französische Chansons & russische Romanzen 24. & 26. April Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de
CH/TR 2015, GMfilms, Regie: Esen I ik
USA 2016, Salzgeber, Regie: Ira Sachs
> Anhand von drei Geschichten, die in Istanbul spielen, zeichnet Regisseurin Esen I ik ein ungemein düsteres Bild der türkischen Gesellschaft: Da ist der kleine Junge Cemo, der auf der Straße Taschentücher verkauft und von der Polizei schikaniert wird. Hayat, deren Ehemann zur Gewalt neigt, trifft sich heimlich mit ihrem früheren Verlobten für ein letztes klärendes Gespräch. Und die Liebe der Transfrau und Sexarbeiterin Ebru gehört einem Mann, der sich aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität keine gemeinsame Zukunft vorstellen kann. All diese Geschichten nehmen eine tragische Wendung und enden blutig. Was dabei vor allem beeindruckt, ist die unerbittliche Konsequenz, mit der I ik die Gewaltspirale einer männlichen Machogesellschaft offenlegt. <
> Der nahezu brotlose Schauspieler Brian und dessen Frau kommen durch Erbschaft in Besitz eines Hauses. Mietfrei in Brooklyn zu wohnen klingt erst einmal verlockend, auch wenn für ihren Sprössling, den künstlerisch begabten Jake, der Umzug zunächst schwer erträglich ist. Im Nachbarsjungen Tony ist allerdings schnell ein neuer bester Freund gefunden. Dessen Mutter Leonor zahlt für ihre Modeboutique, die sie in dem Haus betreibt, dank des Verstorbenen eine lächerlich geringe Miete. Es kommt zum Konflikt, weil die neuen Eigentümer dies aufgrund ihrer prekären finanziellen Situation ändern möchten. Der schwule Regisseur Ira Sachs („Keep the Lights On“, „Love Is Strange“) konzentriert sich auch in „Little Men“ lebensnah und präzise auf eine Zweierbeziehung: hier zwischen zwei 13-Jährigen, von denen Jake bereits erste Anzeichen einer queeren Identität zeigt, ohne dass dies konkret ausbuchstabiert wird. Die Mietstreitigkeiten der Erwachsenen haben dabei deutlich Einfluss auf die beiden Jungs, die um ihrer Freundschaft willen versuchen sich dagegen zur Wehr zu setzen. <
Seashore BR 2015, Pro-Fun, Regie: Filipe Matzembacher, Marcio Reolon
Tickets 030. 883 15 82 // www.bar-jeder-vernunft.de
Tickets 030. 39 06 65 50 // www.tipi-am-kanzleramt.de
Little Men
> In dem schier endlosen Strom an Coming-of-AgeFilmen fließt auch das aus Brasilien stammende Indiedrama „Seashore“ unauffällig vor sich hin. Dabei findet sich darin so ziemlich alles wieder, was modernes queeres Kino oft zur Geduldsprobe werden lässt: An erster Stelle ist da ein Nichts an Geschichte, in dem jeder dramatische Konflikt vermieden wird. Und so sitzen wieder mal zwei gut aussehende Jungs in irgendeiner trostlosen Landschaft fest und schaffen es nicht, ihren unterdrückten Gefühlen füreinander freien Lauf zu lassen. Das zieht sich uninspirierte anderthalb Stunden lang hin. Gefüllt werden sie natürlich auch hier mit zerdehnten Einstellungen, die von der Hoffnung beseelt sind, es möge sich mit zunehmender Dauer irgendeine Bedeutung einstellen. Doch all die Ängste, Gefühle oder Sehnsüchte, die sich mit dem Erwachsenwerden verbinden, vermitteln sich dabei kaum. Zumal süße Jungs, die mit melancholischem Blick aufs Meer rausschauen, vor allem eins sind: unerträglicher Kitsch! <
Catfight USA 2016, Koch Media, Regie: Onur Tukel > Finanziell gutgestellte Hausfrau, von Beruf Gattin, und lesbische Künstlerin haben sich zum Schlagen gern. Jedenfalls prügeln sich Sandra Oh („Grey's Anatomy“) als Veronica und Anne Heche („Ally McBeal" und Ex von Ellen DeGeneres) als Ashley in „Catfight“ gegenseitig ins Koma. Jede verliert dabei ihr gesamtes Vermögen und muss anschließend kleine Brötchen backen. Ein Muster, aus dem keine der beiden ausbrechen kann. Denn als sie sich nach Jahren wiederbegegnen, prügeln sie sich gleich noch mal. Schnarch! Originell daran ist allenfalls die klassische Musikuntermalung der Schlägereien, wenngleich selbst diese Idee nicht ganz neu ist. < Texte: as/fh
Film 43 Das Osterfest in Berlin ist seit Jahren in fester Hand der Fetisch-Community. SIEGESSÄULEAutorin Stephanie Kuhnen hat sich aus diesem Anlass das Thema Fetisch vorgenommen und spricht anhand einiger Filmbeispiele über das Verhältnis von Macht und Erotik
Queering the Screen > „Wenn ich mir was wünschen dürfte, käm ich in Verlegenheit, was ich mir denn wünschen sollte, eine gute oder schlechte Zeit“. Diese Liedzeilen von Friedrich Hollaender wurden nicht nur durch Anzugträgerin Marlene Dietrich weltberühmt, sie waren 1974 auch Teil eines großen Skandals: In einer Schlüsselszene von Liliana Cavanis umstrittenem S/M-Drama „Der Nachtportier“ unterhält Schauspielerin Charlotte Rampling barbusig mit kurzen Haaren und in einem knabenhaften NaziOutfit, eben dieses Lied singend, eine Gruppe SSOffiziere mit einem lasziven Tanz. Diese Szene wurde Inbegriff einer fetischistischen Ikonografie. Während kurz nach Veröffentlichung ein Verbot des Films gefordert wurde, inspirierte er in der Folge ModedesignerInnen und KünstlerInnen, die mit der Ordnung von Geschlecht und Macht brechen wollten. Sehr aktuell nimmt dies Madonna in ihrem zum Frauenkampftag veröffentlichten Video „HerStory“ auf, zitiert nicht nur die fetischistischen Bilder Helmut Newtons, sich selbst in ihrer bahnbrechenden Epoche zwischen „Vogue“, „Erotica“ und dem Bildband „SEX“, sondern auch die Rampling-Figur. Nur trägt diese nun Hosenträger von Chanel und spielt zu italienischer Musik Karten mit einer Gruppe Mafiosi und Madonna als Paten. Das Video könnte als Fashionclip missverstanden werden. Aber es ist das, was Fetischismus im besten Fall ist: Fantasie, Anarchie und Aneignung. Rollen sind wählbar, Macht ist verhandelbar, Realität individuell gestaltbar. Fetisch ist nichts für simple
Gemüter, es ist eine emotionale und fast schon spirituelle Anstrengung, sich seiner Alltagsidentität zu entledigen, mit dem Anderssein zu verbinden und gleichzeitig die Ketten zu spüren. Selten wurde das im Kino so deutlich wie in „Mädchen in Uniform“ (1931), dem „Citizen Kane“ des lesbischen Fetischfilms. Obwohl er nicht als erotischer Film gedreht wurde, sind das dominahafte Fräulein von Bernburg (Dorothea Wieck) und seine devote Schülerin Manuela von Meinhardis (Hertha Thiele) zu Ikonen geworden, deren Verhältnis sowohl das Anarchistische der erotischen Selbstermächtigung als auch die Sehnsucht nach einer „schlechten Zeit“ weitgehend ungefiltert auf die Leinwand brachte. In dem Remake von 1955 mit Romy Schneider wird dies ersetzt durch eine warme Mütterlichkeit, während die Version „Loving Annabelle“ (2006) jedes revolutionäre Potenzial zertrümmert und die Geschichte zu friedlichem Kitsch mit Anpassung und Happy End, seichter Religionskritik und moralischer Belehrung verkommt. Deutlich wird dabei das zunehmende Unverständnis, das gerade Gesellschaften, die eine völlige Gleichberechtigung aller Menschen anstreben, solchen Beziehungsformen entgegenbringen. Ihr allzu einheitliches Verständnis von Sexualität, ihre moralischen Leitmotive, stehen einer wirklich freien Entfaltung sexueller Fantasien diametral entgegen. Denn auch wenn die erotische Spannung durch ein Ungleichgewicht entsteht, wird diesem doch durch das Einverständnis der beteiligten Personen die Gewalt entzogen. Das Spannende und letztlich auch das, was Fetisch wirklich sexy macht, verhandelt unter anderem der Film „The Duke of Burgundy“ (2015): Die Gebieterin wird in ihrer Rolle unglücklich und das Paaridyll bricht in sich zusammen. Nicht aber das Folgen einer konventionellen Vorstellung von Liebe stellt die ersehnte Harmonie her, sondern eine Rollenumkehrung. Selbstermächtigung über bestehende Machtverhältnisse bedeutet eben nicht, dass es ein unabänderliches Ziel gibt. Das Selbst kennt keine festen Koordinaten. Und immer nur Glücklichsein ist auch keine Lösung. <
heute
44 Trend
Style File
3 Fragen an ...
Labelcheck
... YouTube- und Instagram-Star Marvyn Macnificent. Im letzten Jahr war er Teil des „Maybellin Trendsquat“ und hat Make-up-Looks für Joy Denalane und Lena Gehrke entwickelt. Auf YouTube hat er über 400.000 Follower
FOTO: ALEXANDER HEIGL
FOTO: CALVIN KLEIN BY WILLY VANDERPERRE
Im April dreht sich alles um das FetischOstertreffen, und wer die üblichen Outfits nicht mehr sehen kann oder tragen will, ist beim Berliner Label Très Bonjour genau richtig. Seit 2009 entwirft die Designerin Vio Jaeger Latex Couture. Dabei erfindet sie das ungewöhnliche Material völlig neu. Ihre Kreationen wirken federleicht und filigran. Eine kleine Einschränkung für Lederkerle gibt es allerdings: Bisher richtet sich das Label hauptsächlich an weibliche Kundschaft. Doch gerade die Accessoires eignen sich für jedes Geschlecht. tresbonjour.de
SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey streckt ihre Fühler aus und sammelt die neusten Trends aus den Bereichen Mode und Beauty. Ihre Fundstücke präsentiert sie jeden Monat in der Style File
Gesehen bei ... Calvin Klein Der Film „Moonlight“ hat in diesem Jahr drei Oscars gewonnen und damit Geschichte geschrieben. Denn bisher konnte noch keine Produktion mit queerer Haupthandlung eine Trophäe in der Kategorie Best Picture ergattern. Die Modefirma Calvin Klein hatte einen guten Riecher und veröffentlichte direkt nach der Verleihung ihre neue Unterwäschekampagne, in der alle männlichen Stars des Films zu sehen sind. Mit dabei auch Mahershala Ali (Foto), der den Oscar für die beste Nebenrolle gewann. calvinklein.com
Wer ist dein größtes Vorbild? Ich liebe Gigi Gorgeous. Vor ihrer Transition hat sie als Gregory Gorgeous ihren YouTube-Kanal gestartet. Sie war damals ein Typ, der sich schminkte, und das hat mich dazu inspiriert, selbst Videos zu drehen. Welches Beauty-Produkt darf nie fehlen? Die Dipbrow-Pomade von Anastasia Beverly Hills benutze ich gerade besonders gern, um meine Augenbrauen zu bändigen ... Welcher Make-up-Trend erwartet uns in diesem Jahr? Ich glaube, Rouge feiert ein großes Comeback. Bisher lag der Fokus sehr auf Contouring und Highlights. Doch ich glaube, 2017 werden wir wieder mehr Farbe sehen. Ausführliches Interview ab 01.04. auf SIEGESSÄULE.DE
Beautytipp Der Spanier Oliver Valverde studierte Soundtechnik und war in den 90ern viel als DJ unterwegs. Sein liebstes Hobby, das Kreieren von Düften, machte er 2009 zum Beruf und gründete seine eigene Marke Oliver & Co. Für die aktuelle „Nebulae Series“ seines Labels hat er sich von Sternennebeln inspirieren lassen. Der Unisexduft Nebula 1 Orion ist mit dem Aroma der Blutorange besonders fruchtig. oliverandcoperfumes.com
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wtf?
46 an English roundup
FOTO: JAN DURINA
Zola Zakiya interprets soul cards, an openended variation of tarot reading
What the hex? Why are so many queers turning to cards, stars and crystals for answers? Are we inherently drawn to the occult? Joey Hansom hunted down some witches, earthy dykes and pagan fags in Berlin to ask them what the hocus pocus is all about Walpurgis Night April 30
> If you spot a fire on the night of April 30, good chance it's a cop car that's been torched by a radical leftist. The night before International Workers' Day is annual anarchy in Berlin, beckoning riots in the streets – as well as apolitical hedonism in the clubs (“Tanz in den Mai”), but the date has a much
longer history of nocturnal infernos. The global Tag der Arbeit has been observed since the 19th century, but in some Northern European regions at least, building fires has been a tradition since at least the early 18th century. Like its calendarial counterpart Halloween, Walpurgis Night is a pagan holiday falling on the eve of a Christian feast day. “Valborgsmässoafton is celebrated every year with bonfires in many of the public parks,” says Cleo Kempe Towers of their native Sweden. They are an artist, crystal healer and the titular host of Emotional Labor Queen on Berlin Community Radio. “Christian history tells us it's when the witches went cray-cray and did the devil's work, when it's actually a night to proclaim that spring has sprung. With witches, this is important, because it means new herbs can grow.” Lusi Anjonjoli also has a strong connection with nature. “My grandma practiced curanderismo, often consulting plants and saints, primarily for healing > p.48 and protection.” Curanderxs are healers from
40 Jahre ARCADOS schwuler Buchladen • 1977–2017 Rheingasse 67 4005 Basel (Schweiz) Tel. 004161 681 31 32 Jul-Aug Betriebsferien tel. voranmelden o. über thommen@arcados.ch
Die Siegessäule gibt es in Basel seit es sie gibt!
an English roundup 47 Michelle Gurevich April 6, 20:00 Heimathafen Neukölln w/ Oneill
Black Cracker is an artist working with text, music and video. His latest album Come as U R is out now
New Decadence (self-released) out now
PHOTO: ALEXA VACHON
“Chinawoman? No, there’s no one here by that name...“
A column of international perspectives on queer Berlin by expats on rotation
Do walls work? > Since moving uptown to the lovely suburb of Prenzlauer Berg, I find myself often drinking flat whites where Oderburger meets Benauer Straße. After buying Senf and dish soap from the Denn’s on the corner, I most always look up at the photo mural of people pouring, like hive, through a sliver of structure dismantled. I fall backwards into dreams of separation, segregation and restriction. Stumble through feelings of otherness and persistent isolation. I imagine the bricks between skin and blood, rigid steel spines, and bullets reflecting the sun of a Berlin winter. When I first began living here, attending events and being “social”, my very belonging in certain spaces was questioned, similar to the turf battle I was having with a colony of “killer” bees, making my instant coffee truly pleasureless in my flat in Bethanian. I was subjected to righteous suspicion and swarming authority in spaces where, in certain senses, I could have thought to “belong” or at least safely immigrate. I was rarely welcomed, and when access was granted, it was overwhelmingly by those eager to purchase substances I did not sell, nor indulge in, for that matter. The assumptions were ugly and more frequent than, I am certain, the collectivity would want to acknowledge. The wall thought itself entitled and justified, as if I myself should even pay for such exile. The shadow it cast was shameful, and from most angles a disillusioned collection of dust, rubble and decay. I find nightlife often mistaken as political. Beers, smoke and mirrors are not at all a democratic or utilitarian context for a fully encompassing community. It so quickly becomes problematic for contributors who are not gay or lesbian, yet identify, occupy or even simply relate to queer. Who guards these walls? How far do they expand or constrict? Who inspects the validity of a SchwuZ card – I mean, green card. I don't see communities as somethings to be a part of, rather as living organisms we can cultivate into forms complex enough to not reduce their borders or masses. Expansive collections of light that extend amoebic arms and shoulders to embrace, shelter and nurture all members of a civilization hurting and unhealed. Community ought not be monochrome. Diversity cannot be inserted and cannot be celebrated. Diversity must just be – or else it runs the risk of further marginalization. I often question the need for walls, whether they actually create security or identify a target. How can seeds grow with no water, no sun, no bees? How can we expand? How can we expect change with no interaction? Sometimes refuge becomes a perverted isolation manifesting its own desire to be lonely and afraid. According to Monica Crowley, walls work, so let us take a long, hard look at who we are not, and who we are and most important, who we can be. Let's make the most beautiful wall as open as a smile on a rainy spring day. These words are not perfect. But you are. We are. Flaws and all. We are not victims, maybe we have been victimized, but we are warriors and saints. <
It’s all the same... ...only the names will change. We spoke with Michelle Gurevich, the artist formerly known as Chinawoman, of slowcore rock fame. The full Q&A will appear at SIEGESSAEULE.DE on April 4, two days before her Berlin concert > Her songs have inspired films, been featured in ads and perhaps helped a few queer hearts navigate love’s more cynical moments. Gurevich has managed to remain DIY while cultivating a dedicated following, which may have something to do with the humorous, intimate nature of her work. New Decadence, released in September, in many ways continues the discussion on themes explored in previous albums, something the Toronto-born Berliner is very conscious of: “I’m not sure my themes have changed that much since the first album – I may actually be writing the same song over and over, still trying to get it right,” Gurevich told SIEGESSÄULE. “It was an intense few years leading up to the new album. A lot of everything – romance, tragedy, death, all the good stuff,” themes all present in New Decadence, along with that signature, smoldering voice and candid lyricism. Her fourth album is bookended by the disappointed, somewhat stale love affair of “The First Six Months of Love” and a tribute to narcotics, “Drugs Saved my Life”. Ten years on since her debut record, it appears her dark humor hasn’t waned. The biggest change seems to be the moniker, which Gurevich attributes to honest criticism: “There were a few people who wrote to tell me that they found my name offensive. I thought about it a long time and eventually decided that they were right. So it had to go.” And although the name has changed, the project remains quite the same: to capture all that’s fleeting. “I think it’s quite normal for people to want to encapsulate their flicker of existence. We all feel that our lives are passing us by and we want to harness and raise up our little moments and say, 'Hey! We were here! We sat by this lake Riri Hylton and we loved each other and it was magnificent!'”<
English elsewhere A truly alternative fashion statement: p.5. Fetish highlights on Easter Weekend: p. 23. Full calendar of events: p. 51-79.
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48 an English roundup the Americas who emphasize their indigenous spirituality, typically combined with elements of Catholicism. Here in Berlin, Lusi continues the legacy as a burgeoning biotechnologist interested in “soil alchemy”, working in community composting projects. To her, science is compatible with magic and spirituality, which she views as “tools for transformation”. Zola Zakiya is into astrology and cartomancy. “My mom was always trying to find ways to understand me and my brother. She had us take personality tests, and after that, even though it was a Christian household, she introduced us to astrology. It was just a way to get to know people. Later on, I started to feel like it was something spiritual.” After learning how to do charts on her own, she met a group from the School of Metaphysics in New York that taught her how to apply her astrology in a work setting as a therapist. “In some ways it helped me connect with my clients. Even if I didn't use it as a part of therapy, I sometimes would check out their birthdate and find tools to better work with them.” In 2007, Zola bought her own tarot deck. “I used it as a tool to share with friends. Now I am at the point where I can offer support even to people I don't know. I don't give them the answers – I allow them to see what they get from the cards themselves.” RM Vaughan is a self-described occultist, although “witch is also a nice shorthand.” He grew up in rural Canada where “everyone believed in ghosts” and held superstitions, and although his first two novels have a supernatural element, he says speaking to SIEGESSÄULE “feels like a second coming out. I make my money as a journalist, covering the arts. You're supposed to be a certain type of person – very serious. When you start talking about your interest in mysticism, it can create this aura around you that you're a bit wacky.” His interests include tarot and remote viewing. “Occult practices offer a model for order in the world, a way to feel more in touch with what is happening around you, and I think that's incredibly seductive for queer people.” Ansgar Martins has a detached perspective on esotericism, studying for his PhD in Philosophy of Religion at Goethe University in Frankfurt. “I wouldn't suggest that LGBTI people are more attracted to occultism than 'average', but they will have their own reasons. 'Queers' and occultists have at least one thing in common: individuals suffering from the internal limitations of Western culture forming groups with an avant-garde atmosphere. These movements are products of late modern history, some of them linked to women's lib, and some promoting individualistic values, so they may be more open to LGBTI people than some other religions,” he explains. “Still, there's an impressive variety of them promoting a supernatural version of gender stereotypes: emotional females and rational males, yin and yang. You can draw homophobic and misogynistic conclusions.” The Berliner “witches” surveyed here indeed seem to value individualism. “You can take courses, you can join a coven, you can learn from other people, but the majority of work within occultist practices is self-driven,” says RM. Zola makes a similar
claim: “It's different from a religion. There's no sense that you have to do something a certain way. It's more about what you are getting from this practice, this situation, this tool, and evolving based on that.” She likens her belief system to her queer identity: “It's about being who you are personally, not based on other people.” As for essentialist notions like “feminine energy”, a mindful queer will rightfully oppose them, but opposing witches in general of course has its own ugly history. “Witches have always been extremely kind and helpful, healing people throughout generations and as a reward gotten tortured by patriarchy,” states Cleo. “The fear of witchcraft is nothing but sexism.” Adrienne of performance duo Hyenaz explains her intrigue: “I come from a critical theory background, but some things haven't been explained by rationalism and science,” About three years ago, Hyenaz were commissioned to do a cleansing ritual at the Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul. As they developed the piece, someone left behind a book at her flat: “Prime Chaos by Phil Hine, about a kind of postmodern, eclectic magic.” Her partner Kate continues: “She proposed using the book for our artistic process. Some of the things we read were already inherent to our performance: how we engage with people, how we focus our energy, concentrating on wanting something to happen. We found a formula for a heightened state of energy – to reach a climax that creates an opening point.” Hyenaz offer a ritualistic, interactive spectacle. “I use an element of glamour just to channel attention and focus,” explains Adrienne. “It's not that I have more magic than anyone else there. I just want to be an instrument that helps people engage with magic.” Kate says she wouldn't dare call herself a witch or a magician or a shaman – she simply believes there is divine power inside each of us. “I hope we can go toward a place where we see each other as powerful, important beings, beyond our bodies. This is also how I think about queerness. We can relate to each other in a different way, not based on how our bodies look.” Meanwhile, back here in corporeal Berlin, what does a witchy queer do on Walpurgis Night? “It's a great night for me to charge my crystals, as it is a night filled with so much adrenaline and expectation,” says Cleo. “It's something about the seasonal transition, and also remembering the many witches who fought before me.” Zola, on the other hand, doesn't prescribe to any group celebration, spiritually. “I take holiday when I need to!” < Joey Hansom
heute FOTO: SPORTINGNEWS.COM
FOTO: DIRK BARTLING
50 Klatsch
Abby Wambach
FOTO: TELEGRAPH.CO.UK
FOTO: INSTINCTMAGAZINE.COM
Walter Plathe
Debbie Harry
FOTO: JOE KAKE
RuPaul
Unsere Klatschreporterin seit 1999: Karin Schupp „K-Word“, ihre Kolumne, jeden Freitag neu auf l-mag.de!
> Manche Biografien schreien geradezu danach, verfilmt zu werden. Die von Berufspolitikern gehören normalerweise nicht dazu. Und doch kommt jetzt Guido Westerwelles Leben ins Kino, wie die Produktionsfirma Ufa ein Jahr nach dem Tod des früheren Außenministers und FDP-Vorsitzenden ankündigte. Der Film wird seine Leukämieerkrankung und die „große Liebe zu seinem Ehemann Michael Mronz“ in den Mittelpunkt stellen. Wer die Hauptrollen spielen wird, ist noch nicht bekannt. Seit Kristen Stewart im Januar in der TV-Show „Saturday Night Live“ den Satz „I’m so gay!“ rief, rudert sie nicht mehr zurück: „Ich fand es einfach witzig. Und es ist komplett wahr“, sagte sie etwa den E! News. Auf ein Label festlegen sollte man sie aber lieber nicht. „Ich hätte auch ‚queer‘ sagen können. Das hätte vielleicht besser gepasst“, erklärte sie der Webseite In The Bend, und der Sunday Times sagte sie: „Man ist nicht verwirrt, wenn man bisexuell ist. Für mich ist es genau das Gegenteil.“ „Ein bisschen spießig“ und „irgendwie uncool“ fand Hollywood-Regisseur Roland Emmerich („Independence Day“) in früheren Interviews die Ehe, heiratet jetzt aber doch. „Einer besonderen Person möchte ich noch danken“, sagte er in Richtung seines Freundes Omar de Soto, als er im März im schwäbischen Laupheim den Carl Laemmle Produzentenpreis entgegennahm. „Und ich bin stolz zu sagen: Diesen Sommer wird geheiratet!“ Die beiden sind seit 2009 ein Paar. Auch US-Fußballstar Abby Wambach, seit 2016 im Ruhestand, hat sich verlobt – drei Monate, nachdem die Scheidung von ihrer ersten Frau durch war. Ihre Zukünftige, die Selbsthilfe-Autorin und dreifache Mutter Glennon Doyle Melton, ließ sich ebenfalls im letzten Jahr von ihrem Mann scheiden.
RuPaul, Dragqueen und Moderator der US-Reality-Show „RuPaul’s Drag Race”, hat geheiratet. Die Hochzeit mit dem Maler Georges LeBar hatte allerdings, ganz unromantisch, „rein steuerliche und finanzielle Gründe“, wie er in einem TV-Interview erzählte. Das Geheimnis ihrer 23-jährigen Beziehung: Sie sehen sich nicht oft. LeBar lebe meistens auf seiner Ranch in Wyoming, sagte RuPaul, „und will nicht, dass ich komme”. Was er auch nicht bedauere: „Wyoming ist sehr langweilig und der einsamste Ort der Welt.” Donald Trump macht auch Jodie Foster zur Aktivistin. Bei einer Kundgebung gegen die Trump-Politik in Hollywood rief die zweifache Oscar-Gewinnerin, die mit Alexandra Hedison („The L Word“) verheiratet ist und sich zuvor nie öffentlich politisch geäußert hat: „Ich gehöre nicht zu denen, die sich wohlfühlen, ihr Gesicht für politische Zwecke einzusetzen. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Es ist Zeit, sich zu zeigen!“ „Der Landarzt” ist bi: Walter Plathe, der den beliebten ZDF-Doktor von 1992 bis 2008 spielte, verrät in seiner Autobiografie „Ich habe nichts ausgelassen” erstmals: „Ich durfte die schöne Erfahrung machen, dass ich mehr lieben darf als andere, nämlich Frauen und Männer.“ Der zweifach geschiedene Berliner erzählt darin, dass seine erste Ehe endete, als er sich in einen Theaterregisseur verliebte, später habe er eine Beziehung mit einem Zahnarzt gehabt. Wem zurzeit sein Herz gehört, schreibt er nicht. Debbie Harry ist hingegen wieder hetero. „Meine bisexuellen Tage sind vorbei“, sagte die 71-Jährige der britischen Elle. „Ich glaube, dass bei mir vielleicht früher die Hormone eine etwas größere Rolle spielten, und unsere Hormone verändern sich.“ Hmmm, ich glaube, so funktioniert das nicht … Die Sängerin von Blondie (im Mai kommt ihr neues Album) erwähnte 2014, dass sie bi sei, aber überwiegend Hetero-Beziehungen gehabt habe. Die Schöne, das Biest – und der Schwule?! Tja, wer sich „Die Schöne und das Biest“ anschaut (zurzeit im Kino), um den ersten Disney-Schwulen zu sehen, wird wohl enttäuscht sein. Der „nice gay moment“ mit Sidekick LeFou (Josh Gad), den der schwule Regisseur Bill Condon („Dreamgirls“) vorab ankündigte, ist eben nur ein sekundenkurzer Tanz mit einem Mann in Frauenkleidern am Ende des Films. Ein „komplettes Nichtthema“, wie Komponist Alan Menken sagte, ist es aber nicht: Immerhin reagierten Malaysia, Russland und ein Kino in Alabama hysterisch mit Zensur. Und während Disney sich nicht äußerte, fand Ewan McGregor (der in der US-Version die Figur Lumière spricht) in einer Late-Night-Show klare Worte: „LeFou ist schwul. Es ist 2017. Scheiße noch mal!“ <
Programm 51
präsentiert
29.03.–02.04., Bar jeder Vernunft
Lo Malinke: Mütter & Menschen
FOTO:ROBERT RECKER
> „Es ist ein ziemlich privater Abend, der weder vor Sex noch vor dem Tod haltmacht und zwischendurch immer mal wieder ziemlich lustig ist“, beschreibt Lo Malinke sein erstes Soloprogramm im Interview auf SIEGESSÄULE.DE. In „Mütter & Menschen“ liest und erzählt er Geschichten über seine Familie und seine Beziehung – ähnlich also wie damals mit Malediva, aber doch ganz anders. Dank seines grandiosen Wortwitzes und unerschöpflicher Kreativität wird es auf jeden Fall unterhaltsam. < > In his rather personal new show (“Mothers and Humans“), Lo Malinke doesn’t shy away from sex or death, and always keeps a sense of humor, he says. As with his previous trio Malediva, he tells stories about his family and his relationship, but in a different way. Thanks to his great wit and unfailing creativity, it’s sure to be entertaining. In German. <
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hier
52 Programm
FOTO: ALEXANDER HEIGL
23:00 UnterTage
Sa
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1. + 2. April 2017 9 bis 18 Uhr
01.04.
Sa 01.04. R.I.P. – Tunten aus der Gruft > Nach fast einem halben Jahr Abstinenz feiern die Tunten aus der Gruft ihr Comeback im UnterTage. Fßr ihr Hexengebräu aus Gothic, Postpunk und EBM haben sie sich prominente Unterstßtzung gesucht: Bruno Kramm, Soundtßftler von Das Ich und Labelboss von Danse Macabre, gesellt sich heute zur teuflischen DJ-Crew. <
> After a six-month break, the Tunten are back from the dead – again. This time, the witches’ brew of goth, postpunk and EBM is at a new location, UnterTage, and the morose DJ quartet is bringing along a special guest: Bruno Kramm, member of Das Ich and cofounder of the Danse Macabre label. <
FOTO: S.A.R.A.
23:00 SchwuZ
Kultur
Sa 01.04. bump! > Knalliger Pop plus die volle Dosis Retro und Schlager zum Mitsingen – das sind die Zutaten fßr eine der beliebtesten Partys im SchwuZ. Gemeinsam mit DJ Modeopfer legen u. a. derMicha (Foto) und ChrizzT auf und versetzen die Crowd auf drei Tanzflächen mit schlimmen Hits in Ekstase. <
09:00 Botanischer Garten > Berliner Staudenmarkt, Markt fßr GartenzubehÜr. Market 10:00 Sexclusivitäten > Ausbildung zur sex-pro Referentin, Seminar zu (medialer) Präsentation sex-positiver Themen. Workshop on becoming a sex-positive educator 10:00 Lebensort Vielfalt > Hof-TrÜdelmarkt, Zugunsten des LGBT Refugee Centers der Schwulenberatung Berlin. Flea market 16:00 Schwules Museum* > Siegfried Wagner: Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste, Ausstellungsfßhrung. Guided tour
> Tacky pop, retro hits and German Schlager – these are the sonic ingredients that make up one of the most popular parties at SchwuZ. Modeopfer and his DJ buddies such as derMicha (pictured) and ChrizzT will draw in a crowd of queers to dance (and sing) along to guilty pleasures. <
15:00 SchaubĂźhne > Toter Hund in der Chemischen Reinigung: die Starken, StĂźck von Regie: AngĂŠlica Liddell. Play 15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue,
23:00 RioGrande Festival Internationale Neue Dramatik Demokratie und TragĂśdie
FOTO: GUIDO WOLLER
30.3.–9.4. 2017
GERT THUMSER
Sa 01.04. just L > Direkt am Spreeufer nahe der OberbaumbrĂźcke (gut zu erkennen an der groĂ&#x;en roten Kugel auf dem Dach) liegt das RioGrande, die Location der neuen Lesbensause „just L“. Zur Premiere hat Veranstalterin Mona DJ Zara K gebucht, präsentiert wird die Fete von L-MAG (mehr dazu auf S. 10). <
> Presented by our sister publication L-MAG, this new lesbian party takes place at RioGrande, located directly on the bank of the river Spree near the Oberbaumbrßcke (easy to spot by the big red ball). For tonight’s premiere, promoter Mona has invited DJ Zara K. <
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A JURASSIC A K PAR | -
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03. / 08. 04. 19:30
Johannes Bobrowski Eine Hommage zum 100. Geburtstag Mit Gabriele Streichhahn , Carl Martin Spengler und Ute Falkenau am Klavier
THEATER-IM-PALAIS.DE auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik, auch um 21:30. Modern acrobatics 18:00 KINDL - Zentrum fßr zeitgenÜssische Kunst > Up and Down, kunstlerische Positionen, die sich im flirrenden Spannungsfeld zwischen Subkultur, Hochkultur und Mainstream bewegen. Exhibition opening 18:30 Halle am Berghain > Berlin Alternative Fashion Week, Shows by Christeene, Maison Mason, Tata Christiane 19:30 Theater im Palais > Johannes Bobrowski, Eine Hommage. Play 19:30 Pfefferberg Theater > Hamlet, Theaterstßck mit dem Hexenberg Ensemble. Play 19:30 Staatsoper im Schiller Theater > Jewels, Balllett, Choreographie von George Balanchine. Ballet 19:30 Offenbarungskirche > Die Nacht der Wßnsche, Eine zauberhafte MusicalRevue. Musical 19:30 Komische Oper > My Fair Lady , Musical in zwei Akten 20:00 Ludwig > schnickschnack-schnuck, Collagen Kunst. Collage art event 20:00 Schlosspark Theater > Fehler im System, Eine zukunftsweisende KomÜdie. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Tim Fischer: Absolut!, Chansons von Edith Jeske, Pigor, Jacques Brel und Rainer Bielfeldt. Chanson night 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Mßtter und Menschen, Soloshow von Lo Malinke. Comedy show
20:00 Wabe > Arsen, 5jähriges Bandjubiläum. Rock concert 20:00 HAU1 > Christiane RĂśsinger, Die Berliner Underground-Ikone präsentiert ihr neues Album „Lieder ohne Leiden“. Concert 20:00 Theater am Potsdamer Platz > Berlin Nights, Eine Show in der man an einem Abend das Berliner Nachtleben von Klassik Ăźber Clubfeeling bis hin zu Ballhaus-Atmosphäre erleben kann. A show about the Berlin night life 20:00 Gemeinschaftshaus Gropiusstadt > Mafia Musica - Es bleibt in der Familie, MusicalGruppe Stageink. Musical 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Haus der Berliner Festspiele > KĂśrper, Tanztheater von Sasha Waltz. Dance theater 20:00 BKA-Theater > Gott verzeiht – Paula nie, SolostĂźck von Gerd Thumser. Comedy show 20:00 Begine > FilmFrauen – FrauenFilme, Die FilmFreundinnen treffen sich zum Gucken von Filmen und Serien. Film screening 20:00 AHA > Circus Prohst , Tunten, Tiere, Transaktionen, Trash Show mit Open Stage, live: Vera & Margarete von Untot. Trash drag show 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Uferstudios > Wiederholung + Differenz, Tanzcompagnie Rubato, Drei Duette, Ein Triptychon. Dance performance 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Arsenal > ALFILM - Arabisches Filmfestival Berlin, „The Beach House“, Regie: Roy Dib, Libanon 2016, anschlieĂ&#x;end Gespräch mit Sandy Chamoun, OmE. Arabic film festival 21:00 SĂźdblock > DengĂŞ CiwanĂŞn Kurd, Kurdisches Jugendkonzert im Rahmen der Kurdischen Kulturtage 2017, im Anschl. live: Grup Yel. Kurdish music concert 21:00 Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Epiphany get Paid. Drag dinner show 23:30 BKA-Theater > Jurassica Parka Late Night: Paillette geht immer, Jurassica mit ihrem live Talk Format. Comedy talk show
Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up
Programm 53
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SISTAS B104 DJ Andretti Party for Women & Friends ab 21:00
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20:00 Flax > Guys go crazyNight, spiel deine eigene Musik, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Bar B104 > Sistas, Frauenparty, DJ TBA (R&B, House). Lesbian party in the queer-oriented bar 21:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 22:00 Rauschgold > ABBA – Hallo!!!, Abba-Kultparty, DJ Herrin deluxe. An ABBA tribute party 22:00 Mutschmann’s > Club Night, mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 22:00 Unicorn Club@Die Busche > Unicorn, Youngster-Party, Motto: Spring Break, DJs Destiny Drescher, Patrick De Almendra, Tom
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(Pop, Main, House, Electro, Schlager). Gay EDM party for young gays and their friends and fans Bei Ruth > ¡Mash-up!, „Multigender / Multiworld – Trans.formation SoliParty“, live: Case Van Duzer, Gegenüber, DJs Grace Kelly, The Lion, Ann Hasagun (Queer Folk, Feminist Punk, Indie, Wave, Electrorock) Schicksaal-Thommyhaus > Flowers Of Romance, live: Vorderhaus, DJ TerrorWave (PostPunk, Wave, Minimal, Electro, Synth). Queer gothic party Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Looney Tunez Live Band Karaoke, Karaoke mit Rockband, davor und danach Open Stage mit Chika. Sing karaoke on the big stage with a live band RioGrande > just L, neue lesbische Partyreihe, DJ Zara K. A new lesbian party by former „Girls’ Dance“ organizer Mona Haubentaucher > Rose Kennedy, „Pop“, DJs Nina, Magic Magnus, Influx_, Sugar Bros (Pop, House). The long-running gay party from drag queen Nina Queer UnterTage > R.I.P. – Tunten aus der Gruft, „Die Rückkehr“, DJs Bruno Kramm, Sharleen Voyage, ausgehDörte, Patsy l’Amour laLove, Fabienne du Neckar (Gothic, Dark Wave, Post Punk, Batcave, Industrial, Angstpop, EBM). The draggy goth party is back in a new location KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Maringo, Monty, Bob M. Flesh, Myti (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long SchwuZ > bump!, „Das Retro-Studio“, DJs mikki_p, BOW-tanic, ChrizzT, derMicha, Modeopfer, Doris Disse (Pop, 90s R’n’B & Vocal House, Soul, Schlager). Gay party with retro club classics Schaubühne > Find – Eröffnungsparty, Festival Internationale Neue Dramatik. Opening party of the theater festival FIND Griessmühle > CockTail d’Amore XXL, DJs TBA plus Cocktail d’Amore Soundmachine. Popular gay discolectro party Berghain > Klubnacht , Live: Lada, DJs Henning Baer, Marcel Dettmann, Abdullah Rashim, Pulse One u. a., in der Panorama Bar live: Portable, DJs Shaun J. Wright, Steve Rachmad, Cormac, Fred P u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music
Sex 20:00 Quälgeist > Q’le Jungs, After-Work BDSM-Party, Zutritt nur für Männer unter 35, ab 22:00 TNT, fesseln und foltern. After-work BDSM party for guys up to age 35, at 22:00 Tie’n’Torture 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Harness/Cockring - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Reizbar > SEX4U, nur für HIV-Positive, die aufs Kondom verzichten wollen dress code: underwear, naked. Sex party exclusively for HIV-positive men
21:00 Ajpnia > PositHiv-Verkehr, „Die entspannte Party für Positive und nicht Positive“. For HIV-positive people & friends 21:00 Böse Buben > BöseBuben-Nacht, SM und spanking. Einlass bis 24:00. The classic spanking party, entry till midnight 22:00 Lab.oratory > Mask, Einlass bis 18:00, „no face, just body“. Entry till 18:00 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty
Bars Uraufführung
Lo Malinke Mütter & Menschen 29. März – 02. April Tickets 030. 883 15 82 www.bar-jeder-vernunft.de
16:00
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17:00
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So
02.04. 09:00 Botanischer Garten > Berliner Staudenmarkt, Markt für Gartenzubehör. Market 11:00 Sexclusivitäten > Ausbildung zur sex-pro Referentin, Seminar zu (medialer) Präsentation sex-positiver Themen. Workshop on becoming a sex-positive educator 19:30 bebop Tanzschule > Tag der offenen Tür, kostenloser Unterricht und Tanztee. Free dance classes
19:00
19:30
20:00
ben kann, auch um 19:30. A show about the Berlin night life SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > – das weiche g – Künstlergespräch, Die falsche Seite des Bosporus mit Salih Wolter und Aykan Safo lu, auf Deutsch. Talk on queer and (queer-)migrant conviviality once and today, in German Offenbarungskirche > Die Nacht der Wünsche, Eine zauberhafte MusicalRevue. Musical Uferstudios > Wiederholung + Differenz, Tanzcompagnie Rubato, Drei Duette, Ein Triptychon. Dance performance SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics Schlosspark Theater > Fehler im System, Eine zukunftsweisende Komödie. Play Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics Pfefferberg Theater > Der eingebildete Kranke, Theaterstück vom Hexenberg Ensemble. Play Staatsoper im Schiller Theater > Jewels, Balllett, Choreographie von George Balanchine. Ballet SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Mütter und Menschen, Soloshow von Lo Malinke. Comedy show SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Tim Fischer: Absolut!, Chansons von Edith Jeske, Pigor, Jacques Brel und Rainer Bielfeldt. Chanson night Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier Berliner Ensemble > Endspiel, Stück von Beckett, inszeniert von Robert Wilson. Play
10:00 Tristan > Katerfrühstück, mit Wakeup Musik. Hangover brunch 12:00 Blond > Sunday Afternoon, Party mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Sunday Chill-out. Bar with darkroom 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, „Packed in the house“, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona, Lisa & the PoodleClub, meets Psychedelic Theatre, Sonntags-Afterhour, DJs Jordan, Gary, Tassilo da Vil, Davor (Techno, Psychedelic Trance). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Griessmühle > CockTail d’Amore XXL, Party nonstop bis Montagmittag, DJs TBA. The succesful gay party continues till Monday rise its bitter head 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Ric Nasty. Nurse your hangover with some karaoke action
22:00 Ficken 3000 > Icky, DJSet by DJ Fake News. Sleazy indie party 23:00 House of Weekend > GMF, DJs Sokool, Gloria Viagra, Lana Delicious (Pop, Hip-Hop, RnB, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Naked Sunday, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 17:00 Mutschmann’s > Coffe & Cream, für HIV-Positive, mit DJ, Einlass bis 19:00. For HIV-postive people, entry till 19:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 CDL-Berlin > Naked/ Mask, Einlass bis 20:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, ab 20:00: Naked Area, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door, entry till 20:00. Mask rental available 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > Underwear/Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
Kultur 15:00 Begine > Literaturcafé, Kabarett, Bubikopf und Schreibmaschinen: Lili Grün und die zwanziger Jahre. Reading event 15:30 Theater am Potsdamer Platz > Berlin Nights, Eine Show in der man an einem Abend das Berliner Nachtleben von Klassik über Clubfeeling bis hin zu Ballhaus-Atmosphäre erle-
Dircksenstr. 48 Am Hackeschen Markt www.brillenwerkstatt.de Oranienstr. 32 und »Die Maske« Mehringdamm 66 Kreuzberg
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54 Programm
20:00 Grüner Salon
Mo 03.04.
> Serpentwithfeet is the alias of gothic gospel singer Josiah Wise. The Haxan Cloak (co-producer of the latest Björk album) helped add a dramatic aura to his debut EP, Blisters. His Berlin premiere tonight is one of just three Euro dates before the soulful emo kid tours the States with Perfume Genius. <
19:00 English Theatre Berlin
22:00
22:00
FOTO: ANDREJ TOMS? E
Mi 05.04. #Manifesto
10:30 EWA Frauenzentrum > EWA on Tour, Besuch der Dauerausstellung in der Zittadelle Spandau. Guided tour
04.04.
> As part of the Expat Expo / Immigrant Invasion (Apr. 2-8), Heidi Blumenfeld (pictured) presents this one-person show. #Manifesto aims to juggle camp and high art, bringing circus to the stage as it reflects on the question: “How to be an artist in a time when everyone wants to be an artist?“ <
19:00 taz-Café > Beißreflexe, Patsy l’Amour laLove präsentiert ihr neues Buch. Book presentation 19:30 Berliner Ensemble > Endspiel, Stück von Beckett, inszeniert von Robert Wilson. Play 19:30 Maxim Gorki Theater > Angst essen Seele auf, Theaterstück von Rainer Werner Fassbinder. Play 20:00 Schlosspark Theater > Fehler im System, Eine zukunftsweisende Komödie. Play 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Cocktail für eine Leiche, Klassiker von Alfred Hitchcock. Crime play 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Esteros, Brasilianisches Drama, OmU. Brazilian coming-of-age drama
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 18:00 Quälgeist > Blue Monday Chillout, Gemischter BDSM-Abend. SM party, mixed-genders 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 21:00 CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Einlass bis 24:00, Dresscode: sportswear/swimwear/underwear/naked, entry till 24:00
FOTO: HOOKER
12:00–18:00 Kindl
Mi 05.04. Up and Down > The Center for Contemporary Art near SchwuZ is holding an exhibition on the conflicting relationship between underground and mainstream. Amongst the artists whose work will be on display are Andy Warhol & Susan Sontag, Grace Jones & Nick Hooker (see picture), Ming Wong and Wolfgang Müller. <
18:00 Himmelreich > Meet & Play, Party-Game-Night, Host: Mischa. Board game night 19:00 Rizo > Weekend Chill Out, Sundowner at Rizo 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Möbel Olfe > Solidarität vom Fass, Soliabend für den Infoladen FAQ – Fe-
IM WILDE OSCAR
VORENTSCHEIDE: 11. & 18. APRIL 11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen. Breakfast with HIV+ and friends 17:00 Mann-O-Meter > Weihnachtsfeier Café Doppelherz, Schwuler Kieztreff am Nolli für Männer ab 45
Kultur
Bars
> Das Zentrum für zeitgenössische Kunst in Neukölln präsentiert mit „Up and Down“ eine Ausstellung, die sich mit Kunst im Spannungsfeld von Hochkultur, Underground und Mainstream befasst. Gezeigt werden Werke von Grace Jones und Nick Hooker (Abbildung), Wolfgang Müller, Lena Braun, Andy Warhol u. a. <
Di
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Licky Puppy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Micha Stahl, Pushamann, Frankie Flowerz (Deep House, Minimal, Techno, Breakz). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Kultur
> An sechs Abenden präsentieren WahlberlinerInnen im Rahmen von „Expat Expo | Immigrant Invasion“ ihre Performances. Im Einpersonenstück „#Manifesto“ kombiniert Heidi Blumenfeld (Foto) Camp mit Hochkultur und geht dabei der Frage nach: „Wie geht Kunst, wenn alle Kunst machen wollen?“ <
20:30
Clubs
Mi 05.04. Serpentwithfeet > Serpentwithfeet ist der Künstlername des Gothic-Gospel-Sängers Josiah Wise. Seine Debüt-EP „Blisters“ wurde von The Haxan Cloak produziert, der schon mit Björk arbeitete. Das Berlinkonzert von Serpentwithfeet ist eine von nur drei Europa-Shows, bevor der Soul-Emo in den USA mit Perfume Genius auf Tour geht. <
20:00
ministisch, Antisexistisch, Queer. Mini benefit for local/queer projects Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem Marienhof > W!ld Monday Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar Woof > Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. The place to be for hairy men
WIR. WISSEN! WIE? Niebuhrstraße 59/60 | 10629 Berlin Fon 030 - 23 36 90 70 www.schwulenberatungberlin.de
19:00 Berliner Ensemble > Endspiel, inszeniert von Robert Wilson. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Atamberaubende Akrobatik Revue mit Entwürfen des französischen Designers Jean Paul Gaultier. Modern acrobatics 20:00 Huxleys Neue Welt > Tokio Hotel, Die TeenieIdole präsentieren ihre neue Platte. Concert 20:00 Schlosspark Theater > Fehler im System, Eine zukunftsweisende Komödie. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Ein spannender Mix: Jazz Musik trifft auf moderne und spektakuläre Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Dodo > Offene Lesebühne, Lies deine eigenen Texte. Reading show 21:00 SO36 > Berlin Pop Choir – Spring Performance, Das Mitmach-Chor präsentiert sein Frühlingskonzert, Das Motto ist „Psychedelic Singing To Blow Your Mind“. Lindsey Cockwell’s ensemble performs
Programm 55 Bars 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox, Be your own DJ. Friedrichshain’s well known cruising bar 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > WodkaFever, Host: Estelle van der RhĂ´ne. Drown in vodka 21:00 MĂśbel Olfe > Mädchendisko, der Abend fĂźr Frauen, Lesben, Trans*, DJ-Team Muffetat. Olfe’s midweek bar night for girls 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents: Drag Race, Public Viewing mit anschlieĂ&#x;ender DragShow. Screening of the new season with drag show 22:00 Ficken 3000 > Der LohntĂźtenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro RĂśhre“. Retro pop songs all night 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men
Clubs 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
fßr Männer. BDSM night, men only 21:00 CDL-Berlin > Blackout! Darkest Sexparty!, Einlass bis 24:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fßr Boys von 18-28, ab 24 Uhr fßr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
05.04. BOILER Special 18:30 KitKatClub > Intimacy. Tango, ab 19:00 TangoKlasse fĂźr Alle. Um 22:00 Party mit ElectroTango. Open dance class
Kultur
Sex 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend
19:00 HAU1 > Gala, Tanztheater von JĂŠrĂ´me Bel. Dance theater 19:00 English Theatre Berlin > #Manifesto, Performance von Heidi Blumfeld. A transdisciplinary performance 19:30 Komische Oper > Don Giovanni, Drama von W. A. Mozart. Opera
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19:30 Maxim Gorki Theater > Small Town Boy, von Falk Richter. Contemporary images of men are the focus of Falk Richters’ project, with English surtitles 20:00 Schlosspark Theater > Fehler im System, KomÜdie. Play 20:00 Grßner Salon > Serpentwithfeet, Gothic-Gospel. Concert 20:00 BKA-Theater > Die wilden Weiber von NeukÜlln, Mit Ades Zabel, Biggy van Blond & Bob Schneider. Trashy drag show 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics
20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen groĂ&#x;en Schwanz zeigt, bekommt VergĂźnstigungen. Guys who show their big dicks get discount 22:15 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Music, (Pop). Casual trashy gay bar night
19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 19:00 Quälgeist > JaSMin Berlin, BDSM-Abend fĂźr Frauen und Trans*. BDSM party for women and trans* 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 CDL-Berlin > Naked Quicky, Einlass bis 24:00, Dresscode: Naked - Shoes only!, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
Clubs 23:59 Tresor > Tresor New Faces, live: GĂŤinst, DJs Oisel, Dold, Helga P. (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Sex 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BÜse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, fßr Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Rizo > 80s Best, Sundowner at Rizo 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night
APRIL 2017
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56 Programm
20:00 Ludwig
Do
06.04. HIV? Syphilis?
Stopp
die Ungewissheit!
Do 06.04. Ludwig l’Amour > Die umtriebige Patsy l’Amour laLove lädt diesmal zu einem sehr speziellen Thema in ihren Salon: Ansgar Martins (Foto) referiert unter dem Titel „Das sind die bĂśsen Teufelshuren – Sexus und Satan“ Ăźber Satanismus und Homosexualität. Danach gibt’s teuflische Musik von Sharleen Voyage und ausgehDĂśrte. <
> That bothersome old bag Patsy l’Amour laLove has a special theme for this edition of her salon at Ludwig: Academic Ansgar Martins (pictured) will present a lecture in German about satanism and homosexuality. Afterwards, devil music by Patsy’s DJ vixens, Sharleen Voyage and ausgehDÜrte. <
Kostenlose und anonyme Schnelltests in nur 30 Minuten! 1. und 3. Donnerstag, 16.00 bis 20.00 Uhr aidshilfe-potsdam.de
FOTO: ROBERT RECKER
19:30 Komische Oper
Do 06.04. Heute Nacht oder nie > Nach langer Pause, in der die Geschwister Pfister vor allem in der GlitzerOperette „Frau Luna“ im Tipi zu sehen waren, ziehen sie wieder in die Komische Oper ein und zeigen die Spoliansky-Revue „Heute Nacht oder nie“. Mit Christoph Marti als Lesbe (Foto), Tobias Bonn als Bonze und Andreja Schneider als Hure. <
> After a long break, in which the Geschwister Pfister kept busy in the glittery operetta Frau Luna at Tipi, they are returning to the Komische Oper. Their Spoliansky revue Heute Nacht oder nie stars Christoph Marti as a lesbian (pictured), Tobias Bonn as big wig and Andreja Schneider as a lady of the night. <
23:00 Haus Ungarn
Fr 07.04. Propaganda meets Ostblock > Demnächst plant Bork Melms eine neue Partyreihe in Mitte aufzuziehen. Vorab schnuppert er in den Bezirk schon mal hinein, denn heute findet seine schicke Sause als Special im traditionsreichen Haus Ungarn statt. Hier servieren u. a. die DJs Maringo (Foto), CK und Tunar House und Pop satt. <
> Promoter Bork Melms says he’s plotting a new event in Mitte. In the meantime, he’s sniffing out the city center with a special off location for his gay party series, Haus Ungarn (“Hungary House“). Experience its Soviet chic with DJs Maringo (pictured), CK and Tunar. <
18:00 CafĂŠ Maggie > Jung und Queer in Lichtenberg, Offener Treff fĂźr junge LSBTIQ* Menschen mit vielen MĂśglichkeiten der Mitgestaltung. Open meeting for LGBTI youth 18:00 Der Boiler > WohlfĂźhlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Frizu Lounge > Gesangsgruppe, fĂźr trans*inter*queere Leute. Singing group for trans*inter*queer people 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in SchĂśneberg, Stammtisch. Open meeting 20:00 EWA Frauenzentrum > Women on the rocks, Bergsport & Klettern aus geschlechtshistorischer Perspektive. Workshop
Kultur 18:00 Schwules Museum* > The Lightest Shades of Aflatoon, Kurator_innenfĂźhrung, Englisch/Farsi. Guided tour in English and Farsi
19:30 20:00 20:00
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www.BKA-THEATER.de
19:30 Staatsoper im Schiller Theater > Jewels, Balllett, Choreographie von George Balanchine. Ballet 19:30 Theater Strahl. Halle Ostkreuz > HasenBlues. Stopp, Im Mittelpunkt des TheaterstĂźcks steht Rox, die sich einfach keinem Geschlecht zugehĂśrig fĂźhlen will. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Komische Oper > Heute Nacht oder nie – Die Spoliansky-Revue, Operette mit den Geschwistern Pfister. Operetta 20:00 Schlosspark Theater > Fehler im System, Eine zukunftsweisende KomĂśdie. Play 20:00 BKA-Theater > Die wilden Weiber von NeukĂślln, 3 Futschis fĂźr ein Hallelujah! Mit Ades Zabel, Biggy van Blond & Bob Schneider. Trashy drag show 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Wabe > Tablao Flamenco, Weltstars der Flamenco-Szene. Flamenco show 20:00 Ludwig > Ludwig l’Amour, Patsys Salon: Sexus & Satan, Musik: AusgehDĂśrte & Sharleen Voyage. Lecture on Satanism 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > XX-Riots, TanzstĂźck von Modjgan Hashemian. Dance theater 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Die Glasmenagerie, von Tennessee Williams, Deutsch von JĂśrn van Dyck, Regie: Katharina Thalbach. Play with subtitles in English 20:00 Kleines Theater > Das Bildnis des Dorian Gray, Nach dem Roman von Oscar Wilde. Play 20:00 Dodo > Billy Goodman, Der Slide/Blues/Folk-Gitarren-Gott aus New York City 20:00 Anleger Märkisches Museum > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play 20:30 Uferstudios > Black Cyborg, TanzstĂźck von Christoph Winkler. Dance theater 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 21:00 Heimathafen NeukĂślln > Michelle Gurevich (formerly known as Chinawoman), Kanadische Singer-Songwriterin. Concert
Bars 18:00 Tristan > After Work, mit DJ, bis 23:00. Relaxed bar night 19:00 Rizo > Electronic Thursday, wĂśchentliche AfterWork-Party, DJ Marcos
20:00 20:00
20:00 20:30 22:00
22:00
22:00 22:00
22:00
(Electro, House). Weekly electro chill-out Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s Bar Rakete > Bar fĂźr Lesben, Lesbentreff. Weekly chill out for lesbians Rauschgold > Nuttengucken, Public Viewing von Germany’s Next Topmodel, moderiert von Jurassica Parka. Screening of Germany’s Next Topmodel with host Jurassica Parka Zum Schmutzigen Hobby > Topmodel Public Viewing, im Anschl. „Barbie Girls & Boys“, 90er Trash-Party. Screening of the German TV show followed by a pop party Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, Host: Jonas. Bar with darkroom Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only MĂśbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ M50. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty Woof > Man Hunt Night, Weekend Warm-up, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > DJ Martian Decadence, „Musik From Outer Space“ (Rock and roll, Disco, Punk, Hip Hop, New Wave), KJ The Shredder 23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: Overdrive, DJs Luigi, Gratts, Ian Blevins (House, Italo Disco, in der PopBox: Gieza Poke. Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantals House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Programm 57 Sex
Fr
07.04. P lu s p utanngebkottauf Anonymes Tes patitis C HIV, Syphilis, He regelmäĂ&#x;ig – 21 Uhr montags → 17 18 Uhr freitags → 14 – berlin.de www.pluspunkt 115 aĂ&#x;e → Wilhelmstr Tel 44 66 88 0
14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Das lachende Becken – aktive Meditation. Workshop
Kultur 19:30 Theater Strahl. Halle Ostkreuz > HasenBlues. Stopp, Im Mittelpunkt des TheaterstĂźcks steht Rox, die sich einfach keinem Geschlecht zugehĂśrig fĂźhlen will. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Theater im Palais > Das Schloss. Ein Gespenst packt aus, Ein Feature von Barbara Abend. Play 19:30 Maxim Gorki Theater > Der Kirschgarten, KomĂśdie von Anton Tschechow. Inszenierung: Nurkan Erpulat. Comedy by Anton Chekhov with English surtitles 20:00 BKA-Theater > Die wilden Weiber von NeukĂślln, 3 Futschis fĂźr ein Hallelujah! Mit Ades Zabel, Biggy van Blond & Bob Schneider. Trashy drag show
19:30 BERLINER GESCHICHTEN
D a s S c h l o s s.
part ritual worship, part expressive dance therapy 22:00 Rauschgold > Tatjana ... and guests, der queere Talk der Woche, Gast: GerĂ´me Castell. Talk show in drag
Ein Gespenst packt aus
THEATER-IM-PALAIS.DE
Bars
EL ADES ZAB BLOND N BIGGY VA EIDER BOB SCHN | -
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20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Theater am Potsdamer Platz > Berlin Nights, Eine Show in der man an einem Abend das Berliner Nachtleben von Klassik Ăźber Clubfeeling bis hin zu Ballhaus-Atmosphäre erleben kann. A show about the Berlin night life 20:00 Gemeinschaftshaus Gropiusstadt > Mafia Musica - Es bleibt in der Familie, MusicalGruppe Stageink. Musical 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > XX-Riots, TanzstĂźck von Modjgan Hashemian. Dance theater 20:00 Kleines Theater > Das Bildnis des Dorian Gray, Nach dem Roman von Oscar Wilde. Play 20:00 Sonntags-Club > SichtWeise: Frauenfilme, FilmvorfĂźhrung nur fĂźr Frauen. Film screening, women only 20:00 AHA > TGIF – Trash Goddess in Film, Filmabend und Talk mit Gaby Tupper und Catherine, Vorfilm: „Be your Queen“, Hauptfilm: „GIRLTRASH: all night long“. Film screening and talk show 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Uferstudios > Black Cyborg, TanzstĂźck von Christoph Winkler. Dance theater 20:30 O-TonArt > Liebe in Zeiten von so lala, Kaiser und Plain, Piano und Gesang. Chanson night 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Judy LaDivina. Drag dinner show 21:00 Roter Salon an der VolksbĂźhne > Dancing About, Eine neue Form von Spiel und eine neue Art von Tanzfläche, mit Gob Squad. Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub,
#"3
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Macho Sluts, Queer play and fuck 21:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Einlass bis 24:00, Dresscode: Naked with Mask, Leihmasken erhältlich, ab 22:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door plus special area, entry till 24:00. Naked with mask, mask rental available 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00
07. 04.
104
SISTAS B104 DJ Andretti Party for Women & Friends ab 21:00
B104.online
18:00 Tristan > Weekend Warm-up, mit Drinkspecial 19:00 Rizo > Forever Pop, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Incognito > SpieleSpasssss mit Margot SchlĂśnzke, Gewinnt tolle Preise. Trivia night 20:00 Bar Rakete > Bar fĂźr Lesben, Lesbentreff. Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Flax > Karaokeshow, Hosts: Rene & die jungen Wilden. Gay bar, hotspot for young locals 21:00 Bar B104 > Sistas, Frauenparty, DJ TBA (R&B, House). Lesbian party in the queer-oriented bar 21:30 Marienhof > Pop & Schlager, mit Musikquiz, Host & DJ: Doris. Poppy trivia night 22:00 Tom’s Bar > DJ-Night, The notorious gay cruising place hosts rotating DJs 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Daddy O., If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, DJ Beate Stievermann (Popper, Modern
90s). Divergent party tunes, open to all genders
Clubs 20:00 Begine > Die Pop-Perlen der Tangoschlampe, Andrea legt auf: Bekanntes und Unbekanntes, Neues und Altes. Pop music 22:00 Ficken 3000 > FiX my DiX, „A Fucking Different party for boys, girls and especially everything in between“, Line-up: TBA 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: King Josephine. Karaoke night 23:00 Factory Berlin > Industry, „Dance+Play+Extase“, DJ Eduardo de la Torre (Techno, Progressive). Formerly Connection Club, the gay cruising relaunches 23:00 Haus Ungarn > Propaganda meets Ostblock, DJs Maringo, Tunar, CK, Show: TBA (House, Electro, Pop, Main). Special edition of the classy party in Berlin Mitte
20:00 21:00
21:00 21:00
23:00 Connection Club > Dark Night, „Dance & Play“, DJ Yosh Houzer (Electro). Gay cruising club institution 23:00 KitKatClub > Vaseline Factory, „Imperfect Jealousy“, live: TILT, DJs Domenico Crisci, Korridor, Flush, I.nOmac (Techno, Electro). Queer club night aimed at extravagant and authentic people 23:00 SchwuZ > London Calling, „Musik zur Zeit“, DJs Exildiscount, Lego, Santiago Lecce, Samuel Gieben, Tom Peters, Bella Cuts, ASHUS, Linnea Palmestal, Melissa (Indie, House, Hip Hop, Trap). Monthly gay indie party 23:59 Panorama Bar/Berghain > ... get perlonized, DJs Sammy Dee, Zip u. a. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple
Sex 20:00 BÜse Buben > Cocksucker’s Contest, Wir suchen den Besten, Dresscode
22:00 22:00 22:00 22:00
fĂźr Sucker: white socks + naked, underwear, short pants, Dresscode fĂźr GenieĂ&#x;er: colored socks + naked, underwear, short pants, Einlass bis 23:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only Reizbar > BLF – Sneaker-Lust, SportswearNight, Dresscode: Sneaker, Lycra, Sportswear Reizbar > Freeday, Kein Dresscode. No dress code CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Dress code: underwear/naked/jockstrap, ab 23:00: Naked Area, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door Stahlrohr 2.0 > Karaoke Sex Party, Sing & Cruise Quälgeist > SM Nacht, SM-Abend fĂźr Männer. Men only Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear Lab.oratory > Lab.dance, Einlass bis 24:00, „Dance your weekend“. Entry till midnight
hier
58 Programm
23:00 Factory Berlin
Sa
08.04.
EDITHS LLS DISCOBA | -
www.BKA-THEATER.de
Sa 08.04. The Fabric – Opening Party Factory > „Nach dem Umbau präsentiert sich die Location männlich, industriell, markant“, heiĂ&#x;t es in der Pressemitteilung zur NeuerĂśffnung des Ex-Connection unter dem Namen Factory Berlin. Die Mucke ist ausschlieĂ&#x;lich elektronisch, bis auf einen Abend im Monat gilt „Men only“. DJs sind: Maringo und Bill Sanders (Foto) . <
> Connection Club has rebranded itself as Factory Berlin, promising a newly “masculine, industrial, striking“ interior, a far cry from the building’s history as Chez Romy Haag. The music will be strictly electronic, entry for men only, except once a month. DJing tonight are Maringo and Bill Sanders (pictured). <
FOTO: CHRIS PHILLIPS
23:00 Molkenmarkt 2
Sa 08.04. Porn by Pornceptual > Es scheint, dass die hedonistische Dance- und Sexsause des Kollektivs Pornceptual mit jeder Ausgabe noch grĂśĂ&#x;er wird: Inzwischen stehen sich die Leute schon vor Partybeginn am Eingang die Beine in den Bauch. Doch es lohnt sich! Die einmalige queere Atmosphäre wird mit House, Techno und Acid versĂźĂ&#x;t. <
> It seems that the Pornceptual collective’s hedonistic party gets bigger with every edition: now people are queueing up like crazy before the doors even open. But it’s worth it! A unique queer atmosphere with sexual energy, sweetened with house, techno and acid for dancing. <
20:00 AHA
09:00 Sporthalle MonumentenstraĂ&#x;e > Superhero Games, Queeres FitnessTurnier von Vorspiel Berlin SSL e.V. Sports event 12:00 Begine > Wenn die Seele singt, Gesangsworkshop mit Reina Berger. Voice coaching workshop 14:00 Sonntags-Club > Biografie-Workshop, fĂźr ältere Trans*Personen wie auch an jĂźngere, deren Transition schon länger zurĂźckliegt. Workshop 17:45 Quälgeist > Bondage Workshop, Lerne die perfekte Technik. Workshop
Kultur
Sa 08.04. Die AHA-Geburtstagsshow > 1974 wurde die AHA als schwuler Verein gegrßndet. In der 43-Jährigen Geschichte hat sie sich zu einer Berliner Institution entwickelt, die ein vielfältiges Programm bietet. Von Travestie bis Jugendgruppe kann man hier alles finden. Heute gibt es eine fulminante Jubiläumsshow! Moderiert von Vera Titanic (Foto). <
> Gay center AHA was formed in 1974. Over its 43-year history, it’s evolved into a Berliner Institution with diverse programming – from drag shows to youth groups, it all happens here. Tonight’s anniversary celebration features a dazzling show hosted by Vera Titanic (pictured). <
15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue, auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 16:00 Schwules Museum* > – queere Formen migrieren, Kurator_innenfĂźhrung, Deutsch und TĂźrkisch. Guided tour in German and Turkish 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, auch um 20:00. Thriller play written by Agatha Christie 17:00 SchaubĂźhne > FIND – Sei, wer du nicht bist, StĂźck von Saman Araslou (Teheran) Ăźber die Situation von Transsexuellen im Iran. Play about trans* in Iran 18:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik, auch um 21:30. Modern acrobatics 19:30 Komische Oper > Ball im Savoy, Operette in zwei Akten, inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:30 Flax > Who Run The World?, Vortrags- und Partyreihe fĂźr FLTI*, Bi(curious) und Freunde präsentiert von PC Party Collective, Party ab 22:00, DJs TBA (Trash, 80s, 90s Pop, Disco). Queer lecture followed by a party 20:00 Schlosspark Theater > Fehler im System, Eine zukunftsweisende KomĂśdie. Play 20:00 Sonntags-Club > Schaufensterpuppen tanzen nicht, Eine Lesung mit Rupert Bacher. Reading 20:00 BKA-Theater > Die wilden Weiber von NeukĂślln, 3 Futschis fĂźr ein Hallelujah! Mit Ades Zabel, Biggy van Blond & Bob Schneider. Trashy drag show 20:00 AHA > Die AHA-Geburtstagsshow, GroĂ&#x;e Show zum 43-jährigen Bestehen der AHA. Celebrating the 43rd anniversary of the AHA 20:00 Theater am Potsdamer Platz > Berlin Nights, Eine Show in der man an einem Abend das Berliner Nachtleben von Klassik Ăźber Clubfeeling bis hin zu Ballhaus-Atmosphäre erleben kann. A show about the Berlin night life 20:00 Gemeinschaftshaus Gropiusstadt > Mafia Musica - Es bleibt in der Familie, MusicalGruppe Stageink. Musical 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > XX-Riots, TanzstĂźck von Modjgan Hashemian. Dance theater 20:00 WĂźhlmäuse > Geiz ist ungeil – so muss Leben!, Comedy mit Ole Lehmann. Stand-up Comedy 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Uferstudios > Black Cyborg, TanzstĂźck von Christoph Winkler. Dance theater
20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Bar B104 > B104 zu Gast im B104, Livemusik. Concert 21:00 Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Epiphany get Paid. Drag dinner show 23:30 BKA-Theater > Edith’s Discoballs, Comedy Show mit Ades Zabel und Biggy van Blond. Stand-up comedy
Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge, Sundowner 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 22:00 Mutschmann’s > Club Night, mit DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Rauschgold > Ankerlos durch die Gracht, DJ Beate Stievermann. Retro music night 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 23:00 Grosse Freiheit 114 > Sticky Fingers, „No holes barred rock’n’roll queer night“, DJs Randy Twigg, Walter Crasshole. Randy Twigg’s bar night for rock music lovers
Clubs 22:00 SĂźdblock > Roma-Day, Abschlussparty des Romnja* Power Month, Show & Musik: Joschla Weiss, Sandra Selimovic, Tayo Onutor. Romani club night 22:00 Insomnia > Secrets, „Kinky Party – Hedonistic Cult“, Show by John Celestus, DJs Hedo, Monty (Tech House, House, Electro), Dresscode: sexy, abstrus, freaky. Queer party edition in the straight hedonist club 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Licky Puppy. Karaoke night 23:00 Factory Berlin > the Fabric, Opening Party Factory, Support: BLF, DJs Maringo, Bill Sanders (House, Tech House, Techno)
Programm 59
So
17:00
17:30
09.04.
Kultur
23:00 KitKatClub > KitKatClub meets „Kiss Kiss Berlin“, DJs DramaNui, Clark Kent, Johann de Beers, Marc Lange, Felix FX (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:00 SchwuZ > Popkicker, by Jurassica Parka, DJs PomoZ, Charlet Crackhouse, Sara Moshiri, Agyena, SANNI, Didi Disco, mikki_p, Jurassica (House, Retro, Pop). SchwuZ’s currently most successful party series 23:30 St. Georg > Ratchet, DJs Caramel Mafia, Offbeatsupportah, Berlin Disaster, Gizzel&Frizzel (Hip Hop, R’n’B, Trap, Dancehall, Afrobeat). Queer hip-hop party series
23:59 Gretchen > Recycle – Kiss Kiss Berlin , eher hetero, DJs Maduk, Utah, Rodeo u. a. (Drum’n’Bass, House, Electronica) 23:59 Berghain > Klubnacht , Live: Octave One, DJs Slam, LSD, Kamikaze Space Programme, Marcel Fengler u. a., in der Panorama Bar live: Lord Of The Isles, DJs Gerd Janson, Cassy, The Black Madonna, Hammer u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music
Sex 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Böse Buben > C/P: Corporal Punishment, ca-
21:00
21:00
22:00 22:00 22:00
22:00
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona, Lisa & the PoodleClub, Sonntags Afterhour, DJs Niko Incravalle, Shock Wave, Kiebel 66, Marcel db (Techno, Psychedelic Trance). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22:00: Strictly
20:00 21:00
21:00
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 15:00 Quälgeist > Kaffee, Sex und Kuchen, BDSM für Männer und Frauen. BDSM party, mixed genders 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Athletes, Einl. b. 18 Uhr, „fit for
24/7 www.fotomeyer.de Rund um die Uhr, jeden Tag, wo ihr wollt!
Bars 10:00 Tristan > Katerfrühstück, mit Wakeup Musik. Hangover brunch 14:30 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Sunday Chill-out. Bar with darkroom
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21:00
ning, paddeling, birching, strapping, slippering, spanking, flogging, no dress code, Einlass bis 0:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Harness/Cockring - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door Quälgeist > Sodom & Gomorrah, Gemischter BDSM-Abend in passendem Outfit. BDSM play party, mixed-genders, dress erotic Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party für Positive und nicht Positive. Relaxed sex party New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men Lab.oratory > Yellow Facts, Einlass bis 18:00, piss without dress code. Entry till 18:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty
15:30 Theater am Potsdamer Platz > Berlin Nights, Eine Show in der man an einem Abend das Berliner Nachtleben von Klassik über Clubfeeling bis hin zu Ballhaus-Atmosphäre erleben kann, auch um 19:30. 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 Schlosspark Theater > Fehler im System, Eine zukunftsweisende Komödie. Play 18:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 19:00 Sonntags-Club > Autorenlesung, mit Thorsten Falke und T.A. Wegberg. Reading 19:00 Ballhaus Naunynstraße > XX-Riots, Tanzstück von Modjgan Hashemian. Dance theater 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 20:00 Berliner Ensemble > Endspiel, Stück von Beckett, inszeniert von Robert Wilson. Play 20:00 Schaubühne > FIND – Sei, wer du nicht bist, Stück von Saman Araslou (Teheran) über die Situation von Transsexuellen im Iran. Play about trans* in Iran 20:00 Grüner Salon > Tahnee, Lesbische Stand-Up Comedian präsentiert ihr Programm „#geschicktzerfickt“. Comedy show 20:00 Maze > Yasi Hofer und Band, Rockmusik der besonderen Art. Rock music
Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaokeabend, Host: Scotty Technology. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > Icky, DJSet by Julius Petit. Sleazy indie party 23:00 House of Weekend > GMF, DJs Solvane, Divinity, Tamara Mascara, Stella deStroy (Pop, Hip-Hop, RnB, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Foto: Tomas Spindler
23:00 The Grand > Spy Club, Host: Paul Astor – Felix Scholz, DJs Van Siegerstein, Gitti Reinhardt, Prof. Dr. Cheddar (Electro, Disco, Old School). Bob Young’s gay electro party for fashionistas 23:00 Molkenmarkt 2 > Porn by Pornceptual, Dark Rooms, Movie Theatre, Line-up: TBA (Techno, Tech/Deep House, NuDisco). Queer porn party in celebration of free love
20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, „Packed in the house“, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
in Berlin und Potsdam
12:00 Schaubühne > Streitraum: Grenzen des Respekts, Carolin Emcke im Gespräch mit Anetta Kahane, Bianca Klose (Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus) und Ernst-Dieter Lantermann (Sozialpsychologe). Talk 13:00 Quälgeist > Mit uns drüber reden, SM-Infos für Männer und Frauen. All you want to know about SM
18:00
fuck“, dress code sportswear+sneaker. Stahlrohr 2.0 > BerlinBastards, nur für HIV-Positive, Einlass bis 19:00, ab 21:00 Cruising-Night ohne dresscode. Exclusively for HIV-positive men Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. CDL-Berlin > Naked/Mask, Einlass bis 20:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, ab 20:00: Naked Area, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door, entry till 20:00,. Mask rental available Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay CDL-Berlin > Underwear/Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. party from KitKat’s gay team
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hier
60 Programm
19:00 Maze
Mo
FOTO: ANJA TESKE
10.04.
BOILER Special
Mo 10.08. Merlin’s Berlin > Jeden Monat veranstaltet der Musiker Merlin Dietrich seine Show im Maze. Hier präsentiert er eigene Songs, hat aber immer auch Stargäste. Heute ist Trashikone Juwelia (Foto, li.) zu Gast. Am Klavier begleitet sie Jose Promis (Foto, re.), der gerade seine Soloplatte „Electric Cabaret“ veröffentlicht hat. <
> Every second Monday of the month, musician Merlin Dietrich organizes a night at Maze. He performs his own songs and invites stars from the scene to join. Tonight’s guest is trash icon Juwelia (pictured, L). Accompanying her on piano is Jose Promis (R), who just released his solo album Electric Cabaret. <
Sex
Kultur
> Enfant terrible, Feministin, Rockikone – die bisexuelle Künstlerin Gianna Nannini ist ein italienisches Nationalheiligtum und mit Sicherheit einer der musikalischen Exportschlager des Landes. Nach einer 60 Konzerte umfassenden Italientour ist sie nun in Deutschland unterwegs. Heute macht die Best-of-Tour in Berlin Station. <
> Enfant terrible, feminist, rock goddess. Gianna Nannini’s 1978 single “America“ wasn’t a hit in the US, but it brought her success beyond her native Italy to the rest of Europe. Following a 60-date tour of her home country, the bisexual singer is hitting Germany, including tonight’s stop in Berlin. <
FOTO: JÖRN HARTMANN
20:00 BKA-Theater
Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Sylvie Maziarz, Myra, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
20:00 Admiralspalast
Mo 10.04. Gianna Nannini
20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. The place to be for hairy men
19:00 Möbel Olfe > Weit weg ist anders, Premierenlesung mit Sarah Schmidt. Book reading 19:00 Maze > Merlin’s Berlin, Show mit Merlin Dietrich, zu Gast: Juwelia Soraya und Jose Promis. Show with music 19:00 Kantine am Berghain > Madison Violet, CountryFolk. Concert 20:00 Schlosspark Theater > Fehler im System, Eine zukunftsweisende Komödie. Play 20:00 Admiralspalast > Gianna Nannini, Die italienische Rockikone live. Concert 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: The Dream Children, Drama, Aus 2015, OmU. Drama in English
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 18:00 Quälgeist > Blue Monday Chillout, Gemischter BDSM-Abend. SM party, mixed-genders 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 21:00 CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Einlass bis 24:00, Dresscode: sportswear/swimwear/underwear/naked, entry till 24:00
Di
11.04.
Bars 18:00 Himmelreich > Meet & Play, Party-Game-Night, Host: Mischa. Board game night 19:00 Rizo > Weekend Chill Out, Sundowner at Rizo 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits
Mi 12.04. Die wilden Weiber von Neukölln > Die neue Hipness von Neukölln stürzt Hartz VIII-Empfängerin Edith in eine Krise: Ist sie jetzt etwa out? Mitnichten, finden ihre Busenfreundinnen. Kneipenwirtin Jutta Hartmann und Leggingsboutique-Besitzerin Brigitte Wuttke zeigen im neusten Neuköllnical von Ades Zabel & Company, wo der Hammer hängt. <
> Hartz VIII queen Edith Schröder is faced with a crisis: Neukölln’s encroaching hipness. Is she no longer in? Her bosom buddies beg to differ! Bartender Jutta and leggings boutique owner Brigitte are gonna show Neukölln who’s boss, in this not-too-highbrow, musical analysis of gentrification in Berlin. <
IM WILDE OSCAR
VORENTSCHEIDE: 11. & 18. APRIL
11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen. Breakfast with HIV+ and friends 17:00 Mann-O-Meter > Weihnachtsfeier Café Doppelherz, Schwuler Kieztreff am Nolli für Männer ab 45 19:00 EWA Frauenzentrum > Berlin, Berlin – dit lässt mich nicht mehr los, Offener Treff. Open meeting
Kultur 19:00 Wilde Oscar > MISS*ter CSD-Wahl 2017, Show zum Vorentscheid. Election of the Pride Majesty 19:30 Schaubühne > Toter Hund in der Chemischen Reinigung: die Starken, Stück von Regie: Angélica Liddell. Play 19:30 Maxim Gorki Theater > Love it or leave it, Ein Stück von Nurkan Erpulat. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 20:00 Bar jeder Vernunft > Désirée Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Cinemaxx Potsdamer Platz > Queer-Filmnacht: Siebzehn, Drama, OmU. Drama, in English 20:30 HAU3 > minor matter, Choreografie von Ligia Lewis zur Politik der Minderheit. Dance performance 23:00 Südblock > Miss Nipple Show, queere Comedyshow in Englisch. A campy drag parody
Bars 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > WodkaFever, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents: Drag Race, Public Viewing mit anschließender DragShow. Screening of the new season with drag show 21:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ TBA. Olfe’s midweek bar night for girls 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men
Clubs 19:00 SO36 > KiezBingo, Präsentiert von Inge Borg & Gisela Sommer, Live: Wild Flamingo Band. Queer bingo night
21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar 20:30 Marienhof > Bergfest 22:00 Mutschmann’s > Easter Welcome Party, Mit DJ. Electro night 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:15 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Music, (Pop). Casual trashy gay bar night
Sex 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM night, men only 21:00 CDL-Berlin > Blackout! Darkest Sexparty!, Einlass bis 24:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, fĂźr Boys von 18-28, ab 24 Uhr fĂźr alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
EL ADES ZAB BLOND N BIGGY VA EIDER BOB SCHN | -
www.BKA-THEATER.de
Mi
12.04.
18:00 Begine > Ladies Tauschtraum, Tauschring fĂźr Frauen und Lesben. A night to meet and to exchange stuff 19:00 Sonntags-Club > Berlin Intersex , Treffen fĂźr intersexuelle Menschen 19:30 Begine > Meditation mit Klangschalen, Workshop
Kultur 19:00 HAU1 > Gala, Tanztheater von JĂŠrĂ´me Bel. Dance theater 19:30 SchaubĂźhne > Toter Hund in der Chemischen Reinigung: die Starken, StĂźck von Regie: AngĂŠlica Liddell. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Maxim Gorki Theater > Der Russe ist einer, der Birken liebt, TheaterstĂźck von Olga Grjasnowa. Play 20:00 Bar jeder Vernunft > DĂŠsirĂŠe Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 20:00 BKA-Theater > Die wilden Weiber von NeukĂślln, 3 Futschis fĂźr ein Hallelujah! Mit Ades Zabel, Biggy van Blond & Bob Schneider. Trashy drag show 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > Frutas AfrodisĂacas, TheaterstĂźck Ăźber die Berliner Tuntenbewegung. Play 20:00 ufaFabrik > StageDiven!, Bartuschka lädt KĂźnstlerinnen auf ihre ComedybĂźhne. All-women comedy show 20:30 HAU3 > minor matter, Choreografie von Ligia Lewis zur Politik der Minderheit. Dance performance 21:00 Ludwig > Fancy, Cabaret Show by Olympia Bukkakis. Drag show
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Rizo > 80s Best, Sundowner at Rizo
Clubs 23:59 Tresor > Tresor New Faces, Host: Marcus, DJs Ossian, RVDE, Miss Italia (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Fetisch 20:00 Blond > Fugger Cigar Lounge, Welcome Get-together fĂźr GenieĂ&#x;er und Freunde von Zigarren 22:00 Woof > BLF Welcome, Meeting place for hairy men 22:00 New Action > The First Step into, Warm-up for a hot & horny Easter weekend. Casual dress code
Sex 12:00 Der Boiler > Boiler FanTag, Mit Codewort von Facebook oder Gayromeo gibt es ermäĂ&#x;igten Eintritt. Pay less with the codeword from Facebook or Gayromeo 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only, ab 23:00 fuck, fist, chill. Relaxed SM play party, at 23:00 fist party 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 CDL-Berlin > Naked Quicky, Einlass bis 24:00, Dresscode: Naked - Shoes only!, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 22:00 Quälgeist > Schmerzlich Willkommen, BDSM-Partyt fĂźr Männer, strikter Dresscode. BDSM party, strict fetish dress code, men only 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
Mehr
als nur Entspannung pur
Programm 61
Sauna! Ă–ffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 12:00 bis 6:00 Freitag 12:00 bis Montag 6:00 durchgehend Mehringdamm 34 / Berlin Kreuzberg Tel.: 030 - 57707175 Mehringdamm (U6/U7)
Special Ostersonntag 16. April
Standardeintritt: 21 ₏ Exklusiv 100 Tickets (Einlass ab 13 Uhr) im Vorverkauf ohne Warteschlange: 26 ₏ VVK im Boiler oder Code
13 Uhr: Docking UnterTage 16 Uhr: Electro + Minimal mit DJ
Sonntag, 30. April 16 Uhr: Docking UnterTage 20 Uhr: Tanz in den Mai mit DJ K!Simo
Wir haben durchgängig geÜffnet von Donnerstag, 13.4. 12.00h bis Dienstag 18.4. 6.00h
www.boiler-berlin.de
hier
62 Programm
22:00 Monster Ronson’s
Do
GEORGKRONEIS.COM
Songs to my Viol 13. APRIL, 20 UHR
13.04.
Danziger Straße 101 Karten: 030 - 90295 3850
WABE-BERLIN.DE
Do 13.04. Bäraoke: Wild Thing! > Fester Bestandteil des Ostertreffens ist diese haarige Party im Ronson’s. Bis 2 Uhr können sich Tanzbären und ihre Freunde bei einer Bier-Flatrate gehörig abschießen. Zudem sorgen die Hosts Monica Bearvinsky und Gieza Poke auf der Bühne für Stimmung und DJ Warbear (Foto) kümmert sich um Dance-Mucke. <
20:30 HAU3 > minor matter, Choreografie von Ligia Lewis zur Politik der Minderheit. Dance performance 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 21:00 Ludwig > Dirk Rave, Die Akkordeon Bitch Berlins. Concert 22:30 Rauschgold > Am blauen Strand der grünen Spree, die Ostershow 2017. Easter-themed drag show
> A fixed component of Easter Weekend in Berlin is this roaring party at Ronson’s. Bäraoke boasts karaoke hosted by Monica Bearvinsky & Gieza Poke, DJ Warbear of Gegen fame, a piano lounge with Shomo the Bearded, all-you-can-drink beer till 2:00, and tons of hot hairy guys – plus maybe some furries. <
18:00 Village
18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, Sauna night 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting
FOTO: THEODOR JOHANSSON AT THE BATHS
Kultur
Do 13.04. Instinct #3 > Die Ausstellungsreihe „Instinct“ im Village versammelt zum dritten Mal internationale queere Künstler, die Gendervorstellungen hinterfragen. Diesmal geht es um die Transformation von Männlichkeit. Zur Eröffnung zeigt Arthur Gillet seine Performance „Le Mirage de Sodome“. <
> Instinct is an exhibition series held at Village, gathering queer artists from around the world whose work challenges gender issues. The third edition focuses on the transformation of masculinity. Tonight’s opening features a performance by Arthur Gillet, Le Mirage de Sodome. <
FOTO: ATILA MARQUEZ
23:00 KitKatClub
Fr 14.04. Revolver > Tausende Männer und Jungs stürmten in den letzten Jahren zu den „Revolver“Easter-Editions das Kitti und verwandelten den Club in einen sündigen Pfuhl. Das dürfte auch heute zum Start ins Fetischwochenende kaum anders sein. Techno gibt’s u. a. von den Gast-DJs Ben Manson, Rony Golding und Moussa (Foto). <
> Thousands of guys have stormed into Kitti over the last few Easter editions of the Revolver party, making the club even more sinful than usual. The trend will likely continue as the weekend officially begins. Guest DJs Ben Manson, Rony Golding and Moussa (pictured) will provide sweaty techno all night long. <
18:00 Schwules Museum* > The Lightest Shades of Aflatoon, Ausstellungsführung. Guided tour 18:00 Village > Vernissage Instinct #3, „Transformation and the Masculine“, Ausstellungseröffnung. Exhibition opening 19:30 Pfefferberg Theater > Der eingebildete Kranke, Theaterstück vom Hexenberg Ensemble. Play 19:30 O-TonArt > Maman und Ich, Theatarestück. Play 20:00 Bar jeder Vernunft > Désirée Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 20:00 Dodo > Steve Seitz and Friends, Acoustic jam. Konzert 20:00 BKA-Theater > Die wilden Weiber von Neukölln, Mit Ades Zabel u. a. Trashy drag show 20:00 Neuköllner Oper > Kopfkino, Coming of Age Drama. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. 20:00 Wabe > Georg Kroneis: Songs to my Viol, Der Mr. Bear Austria mit seiner Viola da Gamba. Viola concert 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , Komödie. Comedy play 20:00 ufaFabrik > StageDiven!, Bartuschka lädt Künstlerinnen ein. Allwomen comedy show
Bars 18:00 Tristan > After Work, mit DJ. Relaxed bar night 19:00 Rizo > Electronic Thursday, After-Work-Party, DJ Marcos (Electro, House). Weekly electro chill-out 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless Special, „Lustiges Ostereier suchen ...“. Well known cruising bar 20:00 Bar Rakete > Bar für Lesben, Lesbentreff. Weekly chill out for lesbians 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Topmodel Public Viewing, Screening of the German TV show 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party. Local youngster spot 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Jane D. Kreuzberg’s most popular weekly gay bar night 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, (Electro, House, Pop). 80s-style gay cruising bar 22:00 Hafen > Ein Schiff wird kommen, die Schlagernacht, DJ derMicha. German hit songs all night
Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Bäraoke: Wild Thing!, Hosts: Monica Bearvinsky & Gieza Poke, Piano Lounge by Sho Mo the Bearded, DJ-Set Warbear. The karaoke party
for furry, plus-sized men and their fur-loving friends 23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: Suruba, „The love child of Pornceptual & SchwuZ“, DJs Spencer Reed, Hyperaktivist, in der PopBox: Gloria Viagra, Super Mashynal, Matthew Peach. Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantals House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Fetisch 12:00 Factory Berlin > Leder Fetisch Flohmarkt, Fetish flea market 12:00 Factory Berlin > BLF – Check In & Info Point, Auskünfte rund ums Programm. Get all necessary information for a fulfilling fetish weekend 16:00 Mister B > Puppy Shopping, Alles für Hunde und ihre Herrchen
Programm 63 20:00 Blond > Opening Fugger Cigar Lounge, Gettogether und EinfĂźhrung
Fr
14.04. 21:00 Scheune > BOG | BLF – Biker Party – Kiss Kiss Berlin, Biker- & Leatherparty, Strikter Dresscode Bikeroutfit: Einteiler, Zweiteiler, Cross, Leder. Strict dresscode
22:00 Woof > Warm Up Easter Meeting 2017 – Kiss Kiss Berlin, meet hot leather & fetish guys 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, DJ TBA 22:00 New Action > Big Welcome Party , Cruising in Fetischklamotten, mit Stiefelputzer, strikte Kleiderordnung. With boot polisher 22:00 Factory Berlin > Dungeon – Kiss Kiss Berlin, „Dance, Cruising, Play“, Opening Fetish Days, DJ Tommys
Festivals 10:00 Tanzfabrik Berlin > Stretch, fßr Gay, Bi, Trans und QueerMänner mit MiniWorkshops, Performances, Lounge und Musik, Infos unter: stretch-berlin.com. A three day festival. It features miniworkshops, performances, dance, time to socialize and mingle
Bars
14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Wechseljahre – Austauschrunde. Discussion 19:00 Begine > Kreativtreff, Creative handicrafting
Kultur
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL 12:00 Der Boiler > Oster-Wochenende, durchgehend geĂśffnet. Popular gay sauna 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 Club Culture Houze > Macho Sluts, Queer play and fuck 21:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Einlass bis 24:00, Dresscode: Naked with Mask, ab 22:00: B.ig D.ick P.arty plus special area. Naked with mask 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 21:00 BĂśse Buben > SportWehr, Einlass bis 24:00, „SM’n sex in sportswear“, dress code: real sportswear. 21:00 Reizbar > Bootsfreaxx, powered by Sneakfreaxx, dress code: boots, army, camouflage, black sneakers are allowed 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Entry till 23:00 22:00 Quälgeist > Fisten, „Fisten und Ficken fĂźr Männer“. Fist and fuck party, men only
22:30 Rauschgold > Am blauen Strand der grĂźnen Spree, die Ostershow 2017. Easter-themed drag show
EL ADES ZAB BLOND N BIGGY VA EIDER BOB SCHN
18:00 Tristan > Weekend Warm-up, mit Drinkspecial 19:00 Rizo > Forever Pop, Sundowner at Rizo 20:00 Bar Rakete > Bar fĂźr Lesben, Lesbentreff. Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Flax > We Love Music, DJ Tobi N. (Clubsounds). Hot spot for gay locals 21:00 Bar B104 > Fresh Friday, (Dancehall, R&B, Hip Hop, Afrobeat, Reggaeton). Queer-oriented bar 21:30 Marienhof > Bingo, Host: Stella deStroy 22:00 Tom’s Bar > DJ-Night, The notorious gay cruising place hosts rotating DJs 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an gay pop disco 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Three Hairy Policemen, Kreuzberg’s popular queer bar 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, (Electro, House, Pop). 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, „Easter-Special“, DJ Jacab (Pop, Modern, Mainstream, Gay-Classics). Divergent party tunes
Clubs
| -
www.BKA-THEATER.de
19:30 Pfefferberg Theater > Der eingebildete Kranke, Play 19:30 O-TonArt > Maman und Ich, Theatarestßck. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. 20:00 Bar jeder Vernunft > DÊsirÊe Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 20:00 BKA-Theater > Die wilden Weiber von NeukÜlln, Mit Ades Zabel, Biggy van Blond & Bob Schneider. Trashy drag show 20:00 NeukÜllner Oper > Kopfkino, Coming of Age Drama. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 21:00 Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Judy LaDivina. 21:00 Ludwig > Divalicious: Strawberry KaeyK, OsterKonzert-Spezial. Drag show
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Ric Nasty. Karaoke night
22:00 Die Busche > Supreme Friday Night – Kiss Kiss Berlin 22:00 SO36 > Easter Bear Dance, Party zum Easter Bear Weekend, DJs LXG, Luis Yanguas, DJ Saeed. The annual party for bear-lovers 23:00 KitKatClub > Revolver, „Opening of the Berlin XXL Party Weekend“, DJs Ben Manson, Rony Golding, Moussa, Maringo, Sultonic u. a., Performance by Anna Bolika (Techno, Electro). Housey gay circuit party with a certain naughty touch 23:00 SchwuZ > Tasty, DJs Monchichi, aMinus, Igor Botur, Ladybird, Berlin Disaster, Tchuani, Afagh Irandoost, Amr Hammer, Baris Cengiz, live: MicahTron (Pop, Hip Hop, R’n’B, Middle Eastern Beats). Party series focusing on urban sounds from around the world 23:00 Puro Sky Lounge > Propaganda, „Easter Opening“, Vorauswahl des Mister Gay Berlin, DJs Edu de la Torre, Katy Bähm (Electro, House, Main). The classy and chic gay party
20.152 Quälgeist
19:30 Trattoria Passione > BLF Easter Fetish Dinner, BLF dinner 20:00 Blond > Fugger Cigar Lounge, Get-together in Kooperation mit BLUF 20:00 Mutschmann’s > Rubber Party, bis 24:00 only rubber, danach „Fetish Mix“. till 23:59 21:00 Reizbar > BLF – Sneaker-Lust, SportswearNight, Dresscode: Sneaker, Lycra, Sportswear 21:00 Woof > Fetish In The Mix, Cruising Bar. Meeting place for hairy men 21:00 Scheune > BLF – Rubber-Lust, Gummiparty, strikter Dresscode, kein Parfum, Bondage-Performance. Dress code: rubber only 22:00 Quälgeist > Q!STERN, BDSM nur fĂźr Männer, strikter Dresscode: Leder, Gummi, Army, Skin-Outfit. Classic BDSM party, men only, strict fetish dress code 22:00 Stahlrohr 2.0 > 12 Jahre Sneakfreaxx, „Happy Birthday Sneakfreaxx“, Dresscode: Sportswear, Sneax, Sox, Proll, Skater, Scally, Chavs, Soccer, Streetwear. Anniversary of the popular sneaker party 22:00 Factory Berlin > BiohazardMen OSTER XXLEdition, Sexparty nur fĂźr HIV-Positive Männer, Registrierung: www.biohazardmen.eu. Exclusively for HIV-positive men 22:00 New Action > Shooter Friday , Strict dress code, all kinds of fetish. Men only, ab 22:00 dress code: Casual
Sex
23:59 Berghain > Finest Berghain, DJs Harvey, Virginia. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music 23:59 Burg Schnabel > G day, „Cruci-fi-XXX-ion“, live: Fabian Kalker, DJs Joseph Diel, 2Faro & Mashyno (House, Deep House, Tech House). Queer disco/house party
Fetisch 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > CumFriday, Special zum Karfreitag 12:00 Factory Berlin > BLF – Check In & Info Point, Auskßnfte rund ums Programm. Get all necessary information for a fulfilling fetish weekend
15:00 BĂśse Buben > PumpStation, Pumpen, Saline, CBT, Melkmaschine, Strom, Party bis 20:00, ab 21:00: Krachledern. Boost your meat, party till 20:00, at 21:00 dress code: Bavarian leather trousers 16:00 Juniper Kitchen and Bar > Easter Weekend Welcome Happy Hour, Vernissage Fotoprojekt „Two WIndow Project“, CocktailLounge DJ Braden. Kick off your easter weekend
12:00 Der Boiler > Oster-Wochenende, durchgehend geÜffnet. Popular gay sauna 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 Reizbar > Freeday, Kein Dresscode. No dress code 21:00 CDL-Berlin > The Mask Orgy meets CDL No.09, Dress as u like, but with a mask. Leihmasken erhällich, ab 22:30: Naked/Mask Area, show your dick@gloryhole door. Mask rental available 21:00 AHA > Die AHA-Erotikparty, Das Original . Monthly sex party 22:00 Lab.oratory > Fisthall, Einlass bis 23:59, anal deep throat. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear
hier
64 Programm
18:00 Café Ulrichs
Sa
15.04.
19:30
19:30 19:30
19:30
Sa 15.04. Benefizgulasch > Längst ist es eine lieb gewonnene Tradition geworden, und auch in diesem Jahr kann sich, wer möchte, bei den Schwestern Blister, Sally und Bathseba eine ordentliche Kelle Gulasch abholen. Natürlich für den guten Zweck. Der Erlös geht in diesem Jahr an das Kuratorium für Immunschwäche bei Kindern e. V. <
19:30
> It’s a long cherished annual tradition: Let Sister Blister, Sister Sally and Sister Bathseba ladle you a hearty portion of their tangy goulash. It’s for a good cause, of course. This year, the proceeds will benefit an organization helping children with immune disorders. <
20:00
20:00
23:00 Berghain & Lab.oratory
20:00 20:00
20:30
21:00
21:00
Sa 15.04. Snax Club > Ein Name, eine Institution: Die „Snax“ ist eine der größten und wildesten Fetischpartys zu Ostern. Traditionell wird die Mega-Abspritzorgie im Berghain und Lab. aufwendig dekoriert, z. B. mit einem riesigen U-Boot oder einem Boxring. Disco und Techno gibt’s von den DJs nd_baumecker (Foto), Roi Perez, Boris u. a. <
> Snax is the legendary gay orgy that is essentially part of Berghain’s DNA and is one of the wildest fetish parties over Easter. It’s sodomy galore when the main Berghain and the basement Lab are open jointly, soundtracked by DJs nd_baumecker (pictured), Roi Perez, Boris and plenty of others. <
22:00
22:30
23:00 Musik & Frieden
Sa 15.04. Irrenhouse > Das „Irrenhouse“ ist seit knapp 20 Jahren eine der erfolgreichsten Partys in Berlin. Auch zu Ostern lässt sich Nina Queer (Foto) nicht lumpen und zeigt mit ihrem Transengefolge eine besondere Show. An den Turntables stehen heute Stella deStroy, U-Seven, Leberwurst, Doris Disse u. a. <
> Irrenhouse has been one of Berlin’s most successful parties for over ten years. And Easter is not a time when Nina Queer (pictured) and her queens hold back, tonight offering a particularly elaborate show. At the decks will be Stella deStroy, U-Seven, Leberwurst, Doris Disse playing pop and house. <
Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik, auch um 21:30. Modern acrobatics Pfefferberg Theater > Der eingebildete Kranke, Theaterstück vom Hexenberg Ensemble. Play Komische Oper > My Fair Lady , Musical in zwei Akten Maxim Gorki Theater > Atlas des Kommunismus, Biografisches Theaterstück mit Tucké Royale. Play Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier Café Lyrik > Claire Waldoff: „Ich will aber gerade vom Leben singen...“, Musikkabarett eine musikalische Biographie von und mit Sigrid Grajek. A musical cabaret portraying the life of Claire Waldoff Bar jeder Vernunft > Désirée Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show BKA-Theater > Die wilden Weiber von Neukölln, 3 Futschis für ein Hallelujah! Mit Ades Zabel, Biggy van Blond & Bob Schneider. Trashy drag show Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Epiphany get Paid. Drag dinner show Roter Salon an der Volksbühne > Dancing About, Eine neue Form von Spiel und eine neue Art von Tanzfläche, mit Gob Squad. Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy Südblock > Zembîl, LiveMusikveranstaltung, Show: Berlin Oriental Group, Adirjam, DJ Masta Sai, Host: Sabuha Salaam. Mini music festival with a Mediterranean touch Rauschgold > Am blauen Strand der grünen Spree, die Ostershow 2017. Easter-themed drag show
Festivals
16:00 Schwules Museum* > Tapetenwechsel 2.0 – Rock Hudson und die AIDS-Krise, Ausstellungsführung. Guided tour 19:00 Begine > Doppelkopfturnier, Mit Snacks und Preisen. Traditional german card game 22:00 Emmaus-Kirche > Liturgischer Osternachtgottesdienst der HuK, Alle sind willkommen. Church service
Kultur 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch &
10:00 Tanzfabrik Berlin > Stretch, Dreitägiges Festival für Gay, Bi, Trans und QueerMänner mit MiniWorkshops, Performances, Lounge und Musik, Infos unter: stretch-berlin.com. A three day festival. It features miniworkshops, performances, dance, time to socialize and mingle
Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge, Sundowner at Rizo 20:00 Dodo > Oster-Bingo, Gewinne tolle Preise. Bingo night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox, Be your own DJ. Friedrichshain’s well known cruising bar
20:00 Flax > Guys go crazyNight, spiel deine eigene Musik, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Möbel Olfe > DJ Shambhu, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 23:59 Rauschgold > Gittilicious, DJ Gitti Reinhardt
Clubs 22:00 UnterTage > Hunters, „Easter Eggsplosion – Dance, Drink, Cruise“, mit großer Eiersuche, DJs TBA 22:00 Roadrunner’s Paradise > The Mondo Klit Rock Club, „Clubnacht für Lesben & Freunde“, DJs Bo Monde, Karina, Turbodisko 3000 (90s Electro, Alltime Favorites, Clubsounds, Electropop). For lesbians who seek the finest underground club sounds 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Shredder. Karaoke night 22:00 SO36 > Dancing with Tears in your Eyes, „Die 80er Party“, live: Maria Psycho, DJs ED Raider, Naked Zombie. 80s party 23:00 Berghain > Snax Club, Berghain & Lab.oratory pres. DJs Boris, Matrixxman, nd_baumecker, Bwana, Jason Kendig, Nick Höppner, Roi Perez. Berghain and the sex club Lab.oratory join up for a pervy party splash
Programm 65 22:00 Quälgeist > SM Nacht zu Ostern, Men only, Dress: Leder, Gummi, Uniform, Skin, Punk, Sportswear. SM play party
2
Sex
JAHRE
23:00 Factory Berlin > the Fabric, „Easter Special – Horny Beats“, DJs Redtomcat, Chaosfactor (House, Tech House, Techno). Formerly Connection Club, the gay cruising relaunches 23:00 Kesselhaus der KulturBrauerei > B:east – 1. Birthday, „Mainparty of the XXL Party Weekend“, DJs Boris (NYC), Ben Manson, Brett Knacksen, Chroma, Oliver M, Asaf Dolev u. a. (Techno, House). Gay circuit party organized by the Revolver crew 23:00 Musik & Frieden > Irrenhouse, Motto: Ostereier für alle!, DJs Leberwurst, Doris Disse, USeven, Stella deStroy, The Gloria Game Boys, Magic Magnus, Nina (Pop, House, Retro). Nina Queer’s wacky gay party with drag show 23:00 SchwuZ > 2 Jahre Kiezdisko, DJs Edith Schröder, Kenny Dee, Destiny Drescher, Mike Starr, Divinity, Exildiscount, Herr von Keil, U-Seven (Pop, House, Retro). Anniversary of the party hosted by cult Berliner drag persona Edith Schröder 23:00 Humboldthain Club > The Athletic Club, „UpNorth Edition“, DJs Afrodite Superstar, Dajusch, Countersubject, Daito, Skinny, Tha Lawyer (Disco, House, Acid, Techno). A non-stop musical extravaganza 23:00 KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Eduardo de la
12:00 Der Boiler > Oster-Wochenende, Über Ostern durchgehend geöffnet. Popular gay sauna 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Harness/Cockring - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door
Torre, Puk, Ziggy Stardust, Annie O., Lokomotive (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Have sex or just dance all night long 23:59 Suicide Circus > Festplatten Family, DJs rRoxymore b2b Killa, Gebrüder Teichmann u. a. Straight but sexy electro party 23:59 about blank > Away, gemischte Party, live: Space Dimension Controller, DJs Claire Morgan, Rachel Lyn, Away Soundsystem, Discrete Circuit u. a. (House, Techno). Relaxed electro party, mixed-gender 23:59 Panorama Bar/Berghain > Oster Klubnacht, kein Durchlass zum Berghain heute, DJs Discodromo, Carl Craig, Marcel Vogel, Massimiliano Pagliara, Dinky, Hunee, Oracy, Abstraxion u. a. A house and electro party open for all orientations. No entry to the Berghain
15:00
15:00
16:00 17:30
18:00
19:00
Fetisch 12:00 Café Berio > Puppies Pre-Brunch, Für alle Hunde und ihre Herrchen. Come with your puppies 12:00 Factory Berlin > BLF – Check In & Info Point, Auskünfte rund um das Leder- und Fetischprogramm. Get all necessary information for a fulfilling fetish weekend 14:00 Quälgeist > Combat/ Trampeling, „Trampling,
20:00
21:00
21:00
Gut Punching, CBT, derber Körperkontakt“, Einlass bis 19:00. Stomping sex party entry till 19:00 Scheune > In Dog We Trust, „Puppy Play Party“, präsentiert von BLF & Boner, Kein Parfum!, dress code: dog and play, no perfume Anleger Märkisches Museum > Party Fetisch Boot, Boat trip in fetish wear Woof > BLF Skin Lust, bis 21:00. till 21:00 Dragon Room im KitKatClub > FickstutenMarkt - Easter XL-Edition, Einlass Stuten bis 18:30 Uhr; Einlass Hengste 19-20 Uhr. Entry for mares till 18:30, stallions enter between 19.00, till 20:00 Café Ulrichs > Benefizgulasch, Zugunsten des Kuratoriums für Immunschwäche bei Kindern e. V. Enjoy a serving of traditional German goulash New Action > BLUF Night, Dress code: Leder, Uniform, Fetisch. Ab 22 Uhr: „A Night In Black Leather“, dress code: black leather Blond > Fugger Cigar Lounge, „Smoke & Talk“, Get-together für Genießer und Freunde von Zigarren Böse Buben > C/P: Corporal Punishment, caning, paddeling, birching, strapping, slippering, spanking, flogging, no dress code, Einlass bis 0:00 Woof > Easter-FetishMix-Cruising, Meeting place for hairy men
21:00 Ajpnia > Osterverkehr, „Ostern fetischfrei – chillig entspannen und Kontake knüpfen“. The relaxed, nonfetish sex party
22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty
Sportverein für Schwule und Lesben
www.vorspiel-berlin.de mail@vorspiel-berlin.de Telefon: (030) 44 05 77 40
hier
66 Programm
23:00 SchwuZ
So
16.04. So 16.04. Drags & Eggs > „Der süßeste Hase“, „Das doppelte Lottchen“ und „Aliens und Monster“ – in diesen Kategorien kann man heute beim „Drags & Eggs“-Contest antreten. Eine Promi-Jury u. a. mit JD Samson (Foto) bewertet, wie man sich auf der Bühne schlägt, und es winken tolle Preise. DJs sind: Viola, Marsmaedchen u. a. <
> Cutest Bunny, Twinniest Twins, Aliens and Monsters – these are categories for tonight’s costume contest at SchwuZ. A jury including JD Samson (pictured) will decide who wins the prizes, and DJs such as Jurassica Parka, Mandel Turner and Viola will crank out pop, house and retro sounds. <
22:00 Gretchen
So 16.04. Unshaved > Parallel zum Ostertreffen des BLF läuft zugleich das „Easter Bear Weekend“. Eines seiner Hauptevents ist diese locker-flockige Sause. Hier gibt’s Pop, Disco, Dance und Clubclassics von den DJs BearScout (Foto) und CeyJoe auf die Ohren all der zahlreichen Liebhaber von Körper- und Gesichtsbehaarung. <
> Of the many fetishes being celebrated this weekend, facial and body hair is not the least of them. Unshaved is back with an Easter Edition of their party for bears, with pop, disco and classics selected by DJs BearScout (pictured) and CeyJoe. The proceeds will go to 100% Mensch, a group fighting for LGBTI* rights. <
23:00 Factory Berlin
16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > – das weiche g – Lubunca*, Demet Demir stellt ihr Lexikonprojekt „Lubunca“ vor und spricht über ihren Aktivismus und die Trans*-Bewegung in der Türkei, mit deutscher Übersetzung. Trans* activist will hold a talk about her lexicon project Lubunca* through her own activism and the trans movement in Turkey, in Turkish with German Translation
Kultur 15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue, auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. 18:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 Pfefferberg Theater > Hamlet, Theaterstück mit dem Hexenberg Ensemble. 18:00 Galerie B1 > Balsam für die Seele, H.D. Kühn als literarische Dame, 40jähriges Bühnenjubiläum. Cabaret 19:00 Komische Oper > Ball im Savoy, Operette in zwei Akten, inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:00 Bar jeder Vernunft > Désirée Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 19:30 Berliner Ensemble > Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill. Inszeniert von Robert Wilson. The Threepenny Opera, directed by Robert Wilson 19:30 Maxim Gorki Theater > Atlas des Kommunismus, Biografisches Theaterstück mit Tucké Royale. 20:00 Berliner Ensemble > Bekenntnisse des Hochstablers Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Theater play based on the novel by Thomas Mann 22:30 Rauschgold > Am blauen Strand der grünen Spree, die Ostershow 2017. Easter-drag show
Festivals
So 16.04. Fast – Easter Bastards Berlin > Die BLF-Abschlussparty der österlichen Leather and Fetish Week steigt im frisch umgebauten und neu eröffneten Ex-Connection, das seit Anfang des Monats unter dem Namen Factory Berlin firmiert. Zur finalen Fetischsause „Fast“ sind die DJs Rafa Nunes (Foto), Redtomcat und Tommys am Start. <
> This year, the BLF’s closing party for their official Easter Leather & Fetish Week takes place at the club formerly known as Connection, now called Factory. You may have just ended a 40-day fast, and now on Easter Sunday you can go to Fast, with DJs Rafa Nunes (pictured), Redtomcat and Tommys. <
10:00 Tanzfabrik Berlin > Stretch, Dreitägiges Festival für Gay, Bi, Trans und QueerMänner mit MiniWorkshops, Performances, Lounge und Musik, Infos unter: stretch-berlin.com. A three day festival. It features miniworkshops, performances, dance, time to socialize and mingle
Bars 10:00 Tristan > Katerfrühstück, mit Wakeup Musik. 14:30 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee & tea 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee
and screening of popular crime series Tatort 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:59 Rauschgold > Hot Eggs 4 all, DJ Jaycap
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona, Lisa & the PoodleClub, Sonntags Afterhour, DJs Karina Qanir, Taktgeber, Green, Spencer Reed u. a. (Techno, Psychedelic Trance). Colorful gender-fucking after-hour 18:00 Berghain > Oster Klubnacht, DJs Fiedel, Dax J, Antigone, Barker, Developer, Speedy J, Vincent Neumann u. a. Due to Snax, Berghain’s classic Saturday night rave 19:00 SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: MC Chambers. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Gretchen > Unshaved – Easter Edition, für Kerle und Bären, DJs BearScout, CeyJoe (Pop, Disco, Dance, Club Classics). Party for bears and blokes 22:00 Ficken 3000 > Icky, „Easter Glamour“, DJ-Set by Mickey Woodbridge. Sleazy indie party 23:00 KitKatClub > The Mystic Rose, live: Earthling, DJs Lars Lee, Goa Jonas, Cubixx, Der Loth, Lavinia, Ziggy Stardust (Goa, PsyTrance). Trance event 23:00 SchwuZ > Drags & Eggs, Mit großem Drag/Oster-Kostümwettbewerb und Entertainmentprogramm, DJs Jurassica Parka, Bambi Mercury, Marsmaedchen, Hllywd, Jan Kedves, Herrin deluxe, Viola (Pop, House, Retro). Grab your bunny or chick outfit, because this special Easter party has prizes for the best costumes 23:00 House of Weekend > GMF, DJs Annie O., Edu de la Torre, AleXio, Charlet C. House, Katy Bähm (Pop,
Hip-Hop, R’n’B, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Fetisch 11:00 GEAR Shop > BOG Bikerausfahrt zu Ostern, Easter Bike Run des BOG Berlin, Treffpunkt: vor dem GEAR. The BOG motorcycle club invites you for a bike tour into the Berlin surroundings 12:00 Brezel Company > Easter Breakfast, Frühstück 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > EasterSunDay, Eiersuche im XXL 14:00 HarDie’s Kneipe > Bus Tour, Fetisch Bustour. Guided tour 14:00 Brezel Company > Easter Puppies Wlkingies, Hundespaziergang mit Ostereiersuche 15:00 Böse Buben > Red-Session, Fistparty, LongtermSession, till Monday 6am 16:00 Quälgeist > Oster-SMChillout, relaxte BDSMParty für Männer. All fetish SM party, men only 17:00 Boxer Berlin > Easter Puppy Meet and Greet, Gegenseitiges beschnuppern 17:00 Woof > Underwear Afternoon, bis 21:00. Meeting place for hairy men. 17:00 Factory Berlin > Coffe & Cream XXL Easter Special, für HIV-Positive, Einlass bis 19:00, Party open end, mit live DJs & free buffet. For HIV-postive people, entry till 19:00 20:00 Blond > Fugger Cigar Lounge, „Smoke & Talk“, Get-together für Genießer und Freunde von Zigarren 21:00 Woof > Easter-FetishMix-Cruising, Meeting place for hairy men 22:00 Mutschmann’s > addiction – CrAzY EaStEr , mit Darkroom & Sportslounge, DJs: Jordan Rag (Brüssel) und sexy Tony Deluca (Paris). Sportswear fetish party 22:00 New Action > Heaven & Hell, Sound & Light by DJ Housewife, dress code: strict gay fetish gear (leather, chaps, workers, boots ...) 23:00 Factory Berlin > Fast, „Easter Bastards“, Big Fetish Party, DJs Rafa Nunes, Redtomcat, Tommys
Sex 12:00 Der Boiler > Oster-Wochenende, Über Ostern durchgehend geöffnet. Popular gay sauna 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:00 Grosse Freiheit 114 > 12 Jahre Sneakfreaxx, „Happy Birthday Sneakfreaxx“, Dresscode: Sportswear, Sneax, Sox, Proll, Skater, Scally, Chavs, Soccer, Streetwear. Ab 23:00 regulärer Betrieb. For its anniversary the popular sneaker party takes over the notorious cruising bar 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. 18:00 CDL-Berlin > Naked/ Mask, Einlass bis 20:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, ab 20:00: Naked Area, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door, entry till 20:00 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > Underwear/Naked
Programm 67
Mo 17.04.
Kultur 18:00 Berliner Ensemble > Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill. Inszeniert von Robert Wilson. The Threepenny Opera, directed by Robert Wilson 19:00 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:30 Maxim Gorki Theater > Und dann kam Mirna, Nach einem Text von Sibylle Berg. Play 19:30 Berliner Ensemble > Bekenntnisse des Hochstablers Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Theater play based on the novel by Thomas Mann 20:00 Neuköllner Oper > Kopfkino, Ein musikalisches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play 20:00 Ballhaus Naunynstraße > In-Between Performative Films, Filmvorführung und Diskussion: „“Sankofa - Return and get it“ von Maman Salissou Oumarou, im Anschluss Diskussionsrunde mit der Regisseurin. Film screening in English, and discussion 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , Komödie. Comedy play 20:00 Quatsch Comedy Club > Emmi & Willnowsky, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentierten ihr 20jähriges Bühnenjubiläum. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Ein Kuss, Drama, I 2016, OmU, mit Soundtrack von Mika. Drama in Italian
Bars 18:00 Himmelreich > Meet & Play, Party-Game-Night, Host: Mischa. Board game night 19:00 Rizo > Weekend Chill Out, Sundowner at Rizo 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights
20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar
Clubs 19:00 SO36 > Roller Skate Disko, Skates-After-WorkParty, ab 20:30 Tanzkurs, DJ-Team Rollers HiFi, DJ node. Old-school disco night on skates 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Supernoa. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Robert Owens, Snoid, Frankie Flowerz, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Fetisch 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > EasterMonday, Osterficken 14:00 Leathers Lederwerkstatt > Puppies Easter Farewell, Für Hunde und ihre Herrchen 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Easter Monday, Fistparty 16:00 Lab.oratory > Athletes 2-4-1, Einl. b. 18 Uhr, „fit for fuck“, dress code sportswear+sneaker. Entry till 18:00 20:00 Blond > Fugger Cigar Lounge, „Smoke & Talk“, Farewell-Get-together für Genießer von Zigarren 21:00 Woof > Fetish In The Mix, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 21:00 Scheune > BLF – Grab the left overs, Dresscode: Naked/Jock/Underwear 22:00 Mutschmann’s > The Best Comes Last, DJ TBA 22:00 New Action > The Last Shout Part 1, „Zeit um Abschied zu nehmen“, reguläre Barnacht, lockerer Dresscode. Relaxed bar night
GAY GUIDE BERLIN
GAY
SIEGESSÄULE
Partyerwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 22:00 Lab.oratory > Gummi, Einlass bis 23:59, rubber outfit only. Entry till midnight
BERLIN
welcomes gay & lesbian visitors to one of the most exciting cities in Europe Now with extended information about Berlin's hotspots!
Party Culture Shopping Sex & Toys
Sex 12:00 Der Boiler > Oster-Wochenende, Über Ostern durchgehend geöffnet. Popular gay sauna 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 21:00 CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Einlass bis 24:00, Dresscode: sportswear/swimwear/underwear/naked, entry till 24:00
Eat & Drink lth Body & Hea & Support Community N GAY & LESBIA
BERLIN HOTSPOTS IN
hier
68 Programm
20:00 Chamäleon
FOTO: SEAN YOUNG
18.04.
Kultur
Di 18.04. Scotch & Soda > Bodenständig und zugleich luftig leicht kommt die neue Show im Chamäleon daher. Company 2 aus Australien lädt zu einem artistischen und äußerst kurzweiligen Kneipenabend. Für hochklassige Livemusik sorgt dabei eine Jazzband, die perfekt mit den sympathischen Akrobaten harmoniert. <
Di
> The new show at Chamäleon makes an arrival both down-to-earth and freely floating. Company 2 from Australia welcomes you to an artistic and utterly entertaining bar night. A jazz band will provide high-class live music, forming perfect harmony with the endearing acrobatic performers. <
WISSEN IST CHANCE
S & CO TRIPPER, SYPHILI gbare tra er üb l el Sexu Krankheiten nsinger Dr. Tobias Glau
19h Di., 18.04.17,
19:00 Wilde Oscar
IM WILDE OSCAR
FOTO: SALLY B.
VORENTSCHEIDE: 11. & 18. APRIL
Di 18.04. MISS*ter-CSD-Wahl 2017 > Wer 2017 den CSD repräsentieren wird, entscheidet sich erst beim großen Finale am 25.05., aber heute werden im Vorentscheid die letzten der insgesamt sechs FinalistInnen zur Wahl des MISS*ter CSD bestimmt. Dabei sind Spontanität, Kreativität und Wissen gefragt. Die Moderation übernimmt Giselle d’Apricot (Foto). <
> Who will be the face of Berlin Pride for 2017? We won’t know until the finale on May 25, but tonight, the six finalists will be selected to compete for the crown of MISS*ter CSD. Criteria include spontaneity, creativity and knowledge. Giselle d’Apricot (pictured) will host. <
20:00 Festsaal Kreuzberg
Di 18.04. Princess Nokia > Mit deftigen Texten und harten Beats liefert Princess Nokia (Foto) den perfekten Soundtrack für unsere launische Welt. Ihr Auftritt beim CTM Festival wurde abgesagt, nun sorgt die Rapperin aus New York mit einem Konzert im neuen Festsaal Kreuzberg für Entschädigung – mit von der Partie sind Farai und DJ Mechatok. <
17:00 Mann-O-Meter > Weihnachtsfeier Café Doppelherz, Schwuler Kieztreff am Nolli für Männer ab 45 19:00 ZIK-Orangerie > Wissen ist Chance, „Tripper, Syphillis oder doch ‘ne Filzlaus – sexuell übertragbare Krankheiten“, Referent: Tobias Klausinger, Allgemeinmediziner. Lecture
> With woke lyrics and rough beats, Princess Nokia (pictured) is the perfect soundtrack to our volatile world. Her appearance at CTM Festival was canceled, but the 25-year-old New York rapper is making up for it tonight at the new Festsaal Kreuzberg (actually in Alt-Treptow) along with Farai and DJ Mechatok. <
18:00 Berliner Ensemble > Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill. The Threepenny Opera 19:00 Wilde Oscar > MISS*terCSD-Wahl 2017, Show zum Vorentscheid. Election of the Pride Majesty 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 20:00 Bar jeder Vernunft > Désirée Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 20:00 Festsaal Kreuzberg > Princess Nokia, Rapperin aus New York. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazzmusik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Quatsch Comedy Club > Emmi & Willnowsky, Deutschlands lustigstes Ehepaar. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 20:30 Ratibortheater > Die Gorillas, „Was wäre wenn“, Impro-Theater zum 20jährigen Jubiläum. Improv theater 20:30 Maxim Gorki Theater > Je suis Jeanne d’Arc, Nach „Die Jungfrau von Orleans“ von Friedrich Schiller. Play by Friedrich Schiller with English surtitles
Bars
11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen. Breakfast with HIV+ and friends
18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > WodkaFever, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka 21:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frau-
21:00
22:00 22:00 22:00
en, Lesben, Trans*, DJ Bear. Olfe’s midweek bar night for girls Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents: Drag Race, Public Viewing mit anschließender DragShow. Screening of the new season with drag show Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night
Clubs 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
Fetisch 22:00 New Action > The Last Shout Part 2, „Zeit um Abschied zu nehmen“, reguläre Barnacht, lockerer Dresscode. Relaxed bar night 22:00 Woof > Farewell Easter, Abschlussparty mit Drinkspecials. Meeting place for hairy men
Sex 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend für Männer. BDSM night, men only 21:00 CDL-Berlin > Blackout! Darkest Sexparty!, Einlass bis 24:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit 22:00 Mutschmann’s > Skin Fest, dress code: boots!
Programm 69
Mi
Clubs 20:00 SO36 > Nachtflohmarkt, „Stände & Unterhaltung“. Flea market 23:59 Tresor > Tresor New Faces, Host: Mischa, DJs Jasmine, Talla, Helga P. (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
19.04. BOILER Special
Kultur 20:00 Bar jeder Vernunft > DĂŠsirĂŠe Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 20:00 BKA-Theater > Mademoiselle Mirabelle, Musikprogramm: „Vieles und davon reischlisch“. Chanson night 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 LettrĂŠtage > Literarisches Quartett, Diskutieren Ăźber Carolin Emckes Essay „Gegen den Hass“. Literary salon 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Quatsch Comedy Club > Emmi & Willnowsky, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentierten ihr 20jähriges BĂźhnenjubiläum. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 20:30 Ratibortheater > Die Gorillas, Die Gorillas meet hidden shakespeare, ImproTheater zum 20jährigen Jubiläum. Improv theater
ISELLE MADEMO
E MIRABELL
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Sex 20:30 Eisenherz > BeiĂ&#x;reflexe, Patsy l’Amour laLove präsentiert ihr neues Buch. Book presentation 20:30 Maxim Gorki Theater > Je suis Jeanne d’Arc, Nach „Die Jungfrau von Orleans“ von Friedrich Schiller. Play by Friedrich Schiller with English surtitles
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Rizo > 80s Best, Sundowner at Rizo 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen groĂ&#x;en Schwanz zeigt, bekommt VergĂźnstigungen. Guys who show their big dicks get discount 22:15 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Music, (Pop). Casual trashy gay bar night
12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, fĂźr Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 CDL-Berlin > Naked Quicky, Einlass bis 24:00, Dresscode: Naked - Shoes only!, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
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70 Programm
18:00 Erreichbar
Do
20.04. Fr 21.04. FaulenzA Buch-Release-Party > Nachdem der Release von FaulenzAs Buch „Support Your Sisters Not Your Cisters“ bereits im Januar verkĂźndet, dann aber verschoben wurde, ist das gute StĂźck nun zu haben. Zur Releaseparty hat sich die Rapperin und Trans*aktivistin illustre musikalische Gäste geladen: Msoke (Foto), Carmel Zoum, Lady Lazy u. a. <
> Her book Support Your Sisters Not Your Cisters was delayed, but now FaulenzA is making up for the wait with an impressive release party. The rapper and trans* activist is bringing along an illustrious array of musical guests, including Msoke (pictured), Carmel Zoum, Lady Lazy, Luk and more. <
23:59 about blank
Fr 21.04. Buttons > Langsam dĂźrfte der Besucher-Motor der monatlichen Homo-Party im blank wieder kräftig anziehen. Denn mit steigenden Temperaturen kann man eines der beliebtesten Gimmicks der Party nutzen: das riesige Gartenareal. Zur „Spring Edition“ gibt’s zudem auf drei Floors Techno, House und Chill-out-Tunes. <
> Slowly the temperatures are rising, and along with that, we can expect an increase in the number of partygoers at about blank. One of the club’s biggest draws is its sprawling outdoor area. For the spring edition of Buttons, there are three floors filled with techno, house and chill-out tunes. <
FOTO: TOBIAS DĂ–RER PHOTODESIGN
20:30 FilmbĂźhne am Steinplatz
18:00 Schwules Museum* > Siegfried Wagner: Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste, AusstellungsfĂźhrung. Guided tour 18:00 Der Boiler > WohlfĂźhlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Frizu Lounge > Gesangsgruppe, fĂźr trans*inter*queere Leute. Singing group for trans*inter*queer people 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in SchĂśneberg, Stammtisch. Open meeting 20:00 Schwules Museum* > Sexualität und Männlichkeit in Thomas Manns „Der Erwählte“, Vortrag von Benedikt Wolf: „Es muĂ&#x; recht schwer sein, mit Bauch und Bart und Busen sich in ein Englein zu wandeln, wenn man stirbt.“. Lecture
> Once per month, Ruda Puda and her drag troupe go for a spin on their Divine Carousel. With the motto “Timeless“, they will offer lipsynch numbers, live vocal performances and lavish choreography. Along with that, the girls will be showing off outfits created by Ruda Puda herself. <
Bars
Kultur 19:00 EWA Frauenzentrum > EWA Geburtstag, EWA wird 27 und feiert mit Vortrag, Diskussionen und Konzert von den Shugaletten. Celebrating the 27th anniversary of the women’s club 19:30 Begine > Gedenkverstanstaltung fĂźr Berta CĂĄceres , Dokumentarfilm: „Wo der Tod Teil der Landschaft ist“ („La Voz Lenca No Se Calla“) von Nina Kreuzinger und Andrea Lammers, OmU. Documentary in Spanish 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 O-TonArt > Berliner Diven 1, Eine musikalische SoirĂŠe. Chanson night
Fr 21.04. Divine Carousel – Zeitlos > Einmal im Monat präsentiert Ruda Puda mit ihrer Travestietruppe das „Divine Carousel“. In der Show zum Motto „Zeitlos“ kann man Vollplayback-Nummern, groĂ&#x;artigen Livegesang und aufwändige Choreografien erleben. Dabei tragen die Mädels Outfits, die Ruda Puda meist selbst angefertigt hat. <
20:00 Bar jeder Vernunft > DĂŠsirĂŠe Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 20:00 autorenbuchhandlung berlin mit Kaffeebar > Sweet Occupation, Buchpräsentation von Lizzie Doron und im Anschluss Filmpräsentation „Disturbing the Peace“. Book presentation and film screening 20:00 Dodo > The Bats in the Belfry, Tom Waits Songs, Konzert mit Isabel Neuenfeldt & Michael Korn. Concert 20:00 BKA-Theater > Liebe in Zeiten von so lala, Kaiser und Plain, Piano und Gesang. Chanson night 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand up comedy show, 20:00 NeukĂśllner Oper > Kopfkino, Ein musikalisches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Berliner Ensemble > Bremer Freiheit, Fassbinder StĂźck. Play 20:00 Huxleys Neue Welt > LP, Songwriterin Laura Pergolizzi. Concert 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 21:00 Ludwig > Ceven’s Pixelspace, Experimental Video Night. Arty queer bar in NeukĂślln 21:30 Frizu Lounge > Queer_Music, Treffen zum Musikmachen. Music workshop for queer people 22:00 Rauschgold > Tatjana ... and guests, der queere Talk der Woche, Gast: Chantal. Talk show in drag
KAISER & PLAIN | -
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20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 MÜbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Luigi di Venere. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Man Hunt Night, Weekend Warm-up, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs
23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: Durch, „Techno, Performance, Art, Sex, Toilette, Fetisch“, DJs TBA, Live-Malerei: Johannes Bosisio. Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantals House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Sex
18:00 Tristan > After Work, mit DJ, bis 23:00. Relaxed bar night 19:00 Rizo > Electronic Thursday, wĂśchentliche AfterWork-Party, DJ Marcos (Electro, House). Weekly electro chill-out 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Rakete > Bar fĂźr Lesben, Lesbentreff. Weekly chill out for lesbians 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Topmodel Public Viewing, im Anschl. „Barbie Girls & Boys“, 90er Trash-Party. Screening of the German TV show followed by a pop party 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot
12:00 Der Boiler > Oster-Wochenende, Ăœber Ostern durchgehend geĂśffnet. Popular gay sauna 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 19:00 BĂśse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Macho Sluts, Queer play and fuck 21:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Einlass bis 24:00, Dresscode: Naked with Mask, Leihmasken erhältlich, ab 22:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door plus special area, entry till 24:00. Naked with mask, mask rental available 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00
Programm 71
21.04. 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 18:00 Aids-Hilfe Potsdam > Populismus und Rechtsextremismus in Deutschland: was kann die LSBT Szene dagegen tun? , Diskussionsrunde mit Thilo von der Kampagne „Ich weiß, was ich tu“ der Deutschen Aids Hilfe, Kastanienallee 27. Panel discussion 18:00 Sexclusivitäten > Transtoy-Salon, Präsentation von Toys; Bindern und Packern mit Alex. Workshop on toys for trans* people 19:30 Quälgeist > MoM-Sitzung, SM Infos für Männer & Frauen. Monthly meeting of the Quälgeist association
Kultur 18:00 Erreichbar > Buch-Release-Party, FaulenzA präsentiert ihr Buch „Support Your Sisters Not Your Cisters – Über Diskriminierung von Trans*weiblichkeiten“, live: Msoke, Carmel Zoum, Lady Lazy, Luk, FaulenzA, DJ FVU. Book release 19:00 Dock 11 > Tropical Escape und Winter Journey, zwei Performances von Csaba Molnár und Márcio K. Canabarro. Dance performance 19:30 Pfefferberg Theater > Hamlet, Theaterstück mit dem Hexenberg Ensemble. Play 19:30 Deutsche Oper > Duato | Shechter, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato 19:30 O-TonArt > Jarnoth: Mein Ego zwingt mich dazu, Schrille Revue mit transsexuellen Puppen. Comedy show 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Berlin Alexanderplatz, nachdem Roman von Alfred Döblin. Play with English surtitles 20:00 Bar jeder Vernunft > Désirée Nick, Die letzte lebende Diseuse, Blandine Reloaded. Comedy show 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand up comedy show, 20:00 Neuköllner Oper > Kopfkino, Ein musikalisches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Wabe > Naragonia Quartet, BalFolk-Musik zum Tanzen. Balfolk dance 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics
Bars 18:00 Tristan > Weekend Warm-up, mit Drinkspecial 19:00 Rizo > Forever Pop, Sundowner at Rizo 19:00 Sonntags-Club > AfterWork-Party, Die Party für alle Atlersklassen am Frauenfreitag. Women only 19:30 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Bar Rakete > Bar für Lesben, Lesbentreff. Weekly chill out for lesbians 20:00 Flax > Karaokeshow, Hosts: Paul & die jungen Wilden. Gay bar, hotspot for young locals 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Bar B104 > Sistas, Frauenparty, DJ TBA (R&B, House). Lesbian party in the queer-oriented bar 21:30 Marienhof > 8er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“. The local gay bar indulges in retro music 22:00 Mutschmann’s > Club Night, Mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Möbel Olfe > DJs Jean Defaut & Roman Empire, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start
#"3
Fr
20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:00 Grüner Salon > Chanson-Salon, ChansonAbend mit Boris Steinberg und Gästen. Chanson night 20:30 Ratibortheater > Die Gorillas, „#NEU: Der Gast“, Impro-Theater zum 20jährigen Jubiläum. Improv theater 20:30 Filmbühne am Steinplatz > Divine Carousel: Zeitlos, Travestiespektakel aus Las Vegas by Ruda Puda. A colorful dragqueen show 20:30 Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show 20:30 Roter Salon an der Volksbühne > Fady Maalouf, Schwules DSDSStarlet. Concert 21:00 Wabe > Orchidaceae Berlin Show, Tanzshow mit Einflüssen aus Hip Hop, Voguing und Tribal. Dance show 21:00 Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Judy LaDivina. Drag dinner show 22:00 Rauschgold > RSDS – Rauschgold sucht das Supersternchen, Karaokeshow, Host: Morticia von Schreck. Mini casting & karaoke show
104
Steffi, DJ Stingray 313, Umwelt, in der Säule live: Cygnus, Deepmash, DJs Gonsher, N<E<D, Taraval. The experimental electro platform’s showcase
Sex
SISTAS B104 DJ Andretti Party for Women & Friends ab 21:00
B104.online
22:00 Tom’s Bar > DJ-Night, The notorious gay cruising place hosts rotating DJs 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Hafen > Planet Hafen, die Pop/Electronacht mit DJ Martin Möchtegern. Schöneberg’s ultimate gay bar indulges in pop music 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, DJ Magritte Jaco (Sleazy Disco, Old School Hip Hop). Divergent party tunes, open to all genders
Clubs
Waikiki, Serge Laurent, Davor, Annie O., Flash (Techno, Electro). The monthly KitKat party geared toward gay men 23:30 Ficken 3000 > D.U.M.P., „Don’t Underestimate My Pussy“, DJs Nighcoregirl, 333 Boys, DJ Melissa u. a.. A multi-gender party orgy 23:59 about blank > Buttons, „Spring Edition“, bis Samstag 18:00, DJs Anna Bolena, Paolo di Nola, Akirahawks, Jacob Meehan u. a. (Techno, House, Chill Out). The monthly queer techno binge at about blank 23:59 Berghain > Electromotive Force x Leisure System, Live: Mesak, DJs
20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 CDL-Berlin > Gangbang-Berlin meets CDL No.60, Dress code: Underwear/Naked/Jockstrap. Ab 22:30: „Gangbang Area“, dress code: shoes only, show your dick@gloryhole door 21:00 Reizbar > Freeday, Kein Dresscode. No dress code 21:00 Böse Buben > Worshipped feet, Dress code: barefoot in sandals, flip flops, sneaks & socks, Einlass bis 0:00. Entry til midnight 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCK’nBLOW, CruisingNight 22:00 Quälgeist > SM Nacht, SM-Abend für Männer. 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear
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20:00 Festsaal Kreuzberg > Blitz Presents: Parade – The Prince Tribute, Tribute Concert + Purple Party, live: Mad Kate, Snax, Ahmad Larnes, The Feminists, Milly Blue u. a., DJs Voin, ausgehDörte, Digital Norman, S.U.O.P. u. a. 20:00 Begine > JukeboxParty, Mit Biggi von donnadanza. Party time 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: MC Chambers. Karaoke night 23:00 Factory Berlin > Cazzo, „Berlin Music | Real Fun“, mit exklusiven Filmen von Cazzo, DJ Tiasz (House, Electro). Formerly Connection Club, the gay cruising relaunches 23:00 SchwuZ > Hot Topic x Room 4 Resistance, „music & politics“, DJs LCavaliero, Negroma, marsmaedchen, kos_mic q’andi, Doc Sleep, Luz, Waynette, trust.the.girl, Kate Kaputto (QueerPop, House, Rock). Schwuz’s monthly alternative party 23:00 KitKatClub > PiepShow, „Muttis BirthdayBash“, DJs Maringo,
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72 Programm
FOTO: CHRISTIAN GRAFFENBERGER
23:00 Spindler & Klatt
Sa
22.04. 22. 19:30 23. 16:00
Sa 22.04. L-tunes – Summer Edition Nr. 1 > Nach dem Abschied vom SchwuZ geht die lesbische Megasause in diesem Jahr auf Tour durch diverse Locations. Der – zugegeben noch recht frühe – Auftakt der „Summer Editions“ steigt im Spindler & Klatt direkt an der Spree. DJs: Sara Moshiri, Ployceebell, Marsmaedchen und Carouzo (Foto). Mehr dazu auf S. 10. <
> Following its departure from SchwuZ, the lesbian megaparty is going on tour through various locations. The – admittedly rather premature – kickoff for its “Summer Editions“ takes place at Spindler & Klatt along the Spree, with DJs Sara Moshiri, Ployceebell, Marsmaedchen and Carouzo (pictured). <
> „Sissy“ is back! Nach langer Pause veranstaltet Pansy (Foto) endlich wieder ihre Partyreihe, bei der ausschließlich Musik von R’n’B-und Hip-Hop-Künstlerinnen gespielt wird. Neben den Sets von den DJs Micathron, DJ Pam Bam, La Fraicheur und Randy Twigg gibt es natürlich auch eine großartige Drag-Show. <
Kultur > Although promoter Pansy (pictured) is as busy as ever, her club night Sissy took a long breather. Now the party dedicated to music by female R&B and hip-hop artists is back, with DJs MicahTron, Pam Bam, La Fraicheur and Randy Twigg, plus, of course, an impressive drag show. <
FOTO: MARCUS LIEBERENZ
18:00 Deutsche Oper
So 23.04. Tod in Venedig > Tosenden Applaus ernteten die beiden Hauptdarsteller Paul Nilon (Foto) und Seth Carico bei der Premiere von „Tod in Venedig“ im März. Trotz eher eindimensionaler Inszenierung gelingt es den Sängern, das Publikum in der dreistündigen Oper nach Thomas Manns gleichnamiger Erzählung in ihren Bann zu ziehen. <
> Lead actors Paul Nilon (pictured) and Seth Carico reaped roaring applause at last month’s premiere of Death in Venice. Despite a rather one-dimensional production, the singers succeeded in capturing the audience throughout the three-hour opera based on the Thomas Mann tale of the same name. <
20:00
AFFÄRE SPITTELMARKT
20:30
THEATER-IM-PALAIS.DE
23:00 Musik & Frieden
Sa 22.04. Sissy
NACH EUGÈNE LABICHE
14:30 Haus der Kulturen der Welt > Gender Bender Fencers, Mit siren eun young jung. Lecture performance 15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue, auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 16:00 Schwules Museum* > – queere Formen migrieren, Kurator_innenführung, Deutsch und Türkisch. Guided tour in German and Turkish 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Tod auf dem Nil, Nach einem Roman von Agatha Christie, auch 20:00. Play 16:30 Ratibortheater > Die Gorillas, „Gurke oder Banane“, Impro-Theater zum 20jährigen Jubiläum. Improv theater 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik, auch um 21:30. Modern acrobatics
SVEN RATZKE & BAND
STARMAN Nur am 22. 04. Tickets 030. 39 06 65 50 www.tipi-am-kanzleramt.de
19:00 Dock 11 > Tropical Escape und Winter Journey, zwei Performances von Csaba Molnár und Márcio K. Canabarro. Dance performance 19:30 Berliner Ensemble > Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill. The Threepenny Opera, directed by Robert Wilson 19:30 O-TonArt > Jarnoth: Mein Ego zwingt mich dazu, Schrille Revue mit transsexuellen Puppen. Comedy show 19:30 Theater im Palais > Die Affäre Spittelmark, Komödie. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Starman, Sven Ratzke und Band. Homage to David Bowie 20:00 Bar jeder Vernunft > Désirée Nick, Die letzte Diseuse. Comedy show 20:00 Sonntags-Club > ESC Preview Video, Die Videos der Teilnehmer. Music video screening 20:00 Dodo > Richard de Bastion, Record Release Party. Concert 20:00 Heimathafen Neukölln > Die Gorillas, „Das Spiel“, Impro-Theater zum 20jährigen Jubiläum. Improv theater 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand up comedy show, 20:00 Neuköllner Oper > Kopfkino, Ein musikalisches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play 20:00 AHA > Macht euch schnieke, Show mit Helen de Nore. Comedy show 20:00 Arsenal > The Last of England, Mit Tilda Swinton, GB 1987, Experimentalfilm, OmU. Film screening in English 20:00 Wabe > Christian Haase und Band, Best-of-Konzert des Liedermachers und Rockpoeten. Concert 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Begine > FilmFrauen – FrauenFilme, Die Film-
20:45 21:00
Freundinnen treffen sich zum Gucken von Filmen und Serien. Film screening Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Play, with English surtitles Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Epiphany get Paid. Drag dinner show
Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Flax > Guys go crazyNight, spiel deine eigene Musik, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 22:00 Mutschmann’s > Club Night, mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Möbel Olfe > DJ Beat Baerbl, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start
Clubs 22:00 Südblock > Zickenclub, Travestie-Party, mit Paula
Programm 73
So
23.04.
Sau, Elvira Westwaerts, Renate Wanda de la Gosse, Philis Mephista, Luise & Juliana, DJs Stjep, Rosi, Luis u. a. (Balkan, Pop, 80s-Queerbeat). A bunch of drag queens unite to bring you a night combining performance and party 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Licky Puppy. Karaoke night 23:00 Musik & Frieden > Pansy Presents: Sissy, DJs Micahtron, DJ Pam Bam, La Fraicheur, Rui Ho, Randy Twigg (Hip Hop, R&B). Dance party focusing on music by female-identified artists
23:00 Spindler & Klatt > Ltunes – Summer Edition Nr. 1, Lesbenparty, queer friends welcome, DJs PloyCeebell, Sara Moshiri, Marsmaedchen, Carouzo (R&B, Hip-Hop, Old School Disco, Deep House, Rock/Indie/Charts Mix). The city’s most popular lesbian party has a new location 23:00 Factory Berlin > the Fabric, „Horny Beats“, DJ Leebow (Techno). Formerly Connection Club, the gay cruising relaunches 23:00 KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Jordan, Der Freak, Jan Travis, Sangeet, Alice D. (Electrotechno, Acid, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:00 SchwuZ > Madonnamania, „Die Ikonen-Party“, DJs Sergio Wow, Prof. Dr. Cheddar, Biggy van Blond, Destiny Drescher, Stella deStroy, Nina Queer, Modeopfer, Show by Kaey,
Absinthia Absolut u. a. Name a night after Madonna, play her music and end up with one of the most crowded parties in town 23:59 Berghain > Klubnacht , live: Tobias., DJs Len Faki, Ryan Elliott, Answer Code Request, Dr. Rubinstein u. a., in der Panorama Bar live: Aril Brikha, DJs André Galluzzi, Kosme, Margaret Dygas, András u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music 23:59 Kosmonaut > Members – the 4 Year Anniversary, Geburtstag der Party für elektronische Tanzmusik, DJs Sebo K, Marc Miroir, Handmade, Hintergrundrauschen, TKHN (House, Techno). The gay party for house and techno connoisseurs celebrates its anniversary
Sex 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Harness/Cockring - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Böse Buben > Give me FFive on Saturday, Einlass bis 24:00, Fistparty, no dress code. Entry till midnight 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, Entspannte Party für Positive und nicht Positive. Relaxed sex party 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Fausthouse, Einlass bis 24:00, „anal deep throat“. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty
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19:30 bebop Tanzschule > Tag der offenen Tür, kostenloser Unterricht und Tanztee. Free dance classes
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Kultur 11:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Corinna Harfouch : Hans Christian Andersen, „Das Unglaublichste“, musikalische Lesung. Reading 15:00 Berliner Ensemble > Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill, inszeniert von Robert Wilson. The Threepenny Opera, directed by Robert Wilson 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kulturzentrum Pumpe > – das weiche g – Künstler_innengespräch, Das Künstler-Duo Elmgreen & Dragset unterhält sich mit Aykan Safo lu über Istanbul und Weiteres, in Englisch. Artist duo Elmgreen & Dragset talk about the Istanbul Biennial and beyond, in English 16:00 Theater im Palais > Die Affäre Spittelmark, Komödie nach Eugène Labiche. Play 18:00 Deutsche Oper > Duato | Shechter, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsche Oper > Tod in Venedig, Benjamin Britten, Oper in zwei Akten, in englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Opera, English surtitles 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf
So /23. April 17 / 20.00 Konzerthaus Berlin Filmkonzert
FRANK STROBEL
www.rsb-online.de
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moderne Akrobatik. Modern acrobatics Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics O-TonArt > Faust in the Box, Bridge Markland präsentiert Goethes Faust 1 für die Generation Popmusik . A takeoff of the classic play with pop music from different generations, performed as one-woman-show with hand puppets Bar jeder Vernunft > Désirée Nick, Die letzte lebende Diseuse präsentiert ihr neues Programm Blandine Reloaded. Comedy show Dock 11 > Tropical Escape und Winter Journey, zwei Performances von Csaba Molnár und Márcio K. Canabarro. Dance performance Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand up comedy show, Filmbühne am Steinplatz > Divine Carousel: Zeitlos, Travestie-Spektakel mit Gesang, Tanz und aufregenden Kostümen emzworfen by Ruda Puda. A colorful dragqueen show Friedrichstadt-Palast > The One, Aufewendige, atemberaubende Akrobatik Revue mit Kostümen des französischen Designers Jean Paul Gaultier. Modern acrobatics, costumes by Jean Paul Gaultier Konzerthaus Berlin > Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Filmkonzert. Classical concert Admiralspalast > Thank You for the Music, Die ABBA Story. Tribute concert Neuköllner Oper > Kopfkino, Ein musikalisches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Play, with English surtitles
Bars 10:00 Tristan > Katerfrühstück, mit Wakeup Musik. Hangover brunch 12:00 Blond > Sunday Afternoon, Party mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort
18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Sunday Chill-out. Bar with darkroom 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay bar 22:00 Woof > Cruising Night, „Packed in the house“, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona, Lisa & the PoodleClub, Sonntags Afterhour, DJs Myti, Scary, Nico Casceur, Liquid Sky, Dr. Changra, Jeff (Techno, Psychedelic Trance). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party 19:00 SchwuZ > SchlagerNackt-Party, „Der Klassiker des nackten Tanzvergnügens“, DJs Jupiter, Itzy (Pop, Beat, Retro, Schlager, Easy Listening). Dance naked to old fashioned German hits 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaokeabend, Host: Käpt’n. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > Icky, DJSet by Adam Joseph. Sleazy indie party
23:00 House of Weekend > GMF, DJs Chroma, Bionic, DjCK, PomoZ (Pop, Hip-Hop, R’n’B, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 16:00 Böse Buben > PumpStation, Pumpen, Saline, CBT, Melkmaschine, Strom, Party bis 22:00. Boost your meat, party till 22:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Yellow Facts, Einlass bis 18:00, piss without dress code. 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 CDL-Berlin > Naked/Mask, Einlass bis 20:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, ab 20:00: Naked Area, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door, entry till 20:00 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > Underwear/Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
hier
74 Programm
22:00 Kino International
Mo
Di
24.04.
25.04.
BOILER Special
Mo 24.04. MonGay: Toro > Zwei Underdogs stehen im Mittelpunkt des deutschen Schwarzweißdramas „Toro“: Piotr verdient sich in Berlin als Escort für Frauen sein Geld, während der drogensüchtige Victor auf dem Schwulenstrich anschaffen geht. Dabei bekommt er zunehmend Probleme mit seinen Dealern und eine Spirale der Gewalt setzt ein. <
> This German black-and-white drama is centered on two underdogs: Piotr makes a living in Berlin as an escort for women, while Victor helps fund his drug habit by selling sexual services to men. He has increasing problems with his dealers, with violence spiraling out of control. <
18:30 Kurhaus Korsakow
Bars
P lu s p u n k t
tangebot auf Anonymes Tes patitis C HIV, Syphilis, He regelmäßig – 21 Uhr montags → 17 18 Uhr freitags → 14 – berlin.de nkt pu lus www.p aße 115 → Wilhelmstr 0 88 Tel 44 66
18:00 Himmelreich > Meet & Play, Party-Game-Night, Host: Mischa. Board game night 19:00 Rizo > Weekend Chill Out, Sundowner at Rizo 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Stiller Don > Montag=Dontag, One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > exciting monday, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. The place to be for hairy men
11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids. Breakfast with HIV+ and friends 17:00 Mann-O-Meter > Weihnachtsfeier Café Doppelherz, Schwuler Kieztreff am Nolli für Männer ab 45 18:30 Kurhaus Korsakow > Dit Balina Promi-Dinner, mit Wahl zur Berliner Spargelkönigin 2017. A night all about asparagus with a winking veggie Miss election 19:00 Dokumentationszentrum Topographie des Terrors > NS-Terror gegen Homosexuelle, Vortrag. Leture
Kultur Clubs
Di 25.04. Dit Balina Promi-Dinner > Bei „Dit Balina Promi-Dinner“ wird jedes Jahr die Spargelkönigin gewählt. Im letzten Jahr hat Fixie Fate (Foto) diesen Titel gewonnen – heute sorgt sie als DJ für die passende musikalische Untermalung. Moderiert wird die kulinarische Veranstaltung mit Showeinlage von Biggy van Blond und Ades Zabel. <
> “That Berliner Celebrity Dinner“ is where Miss Aspargus gets elected every spring. In 2016 the winner was Fixie Fate (pictured), who this year will provide the fanfare as DJ. The culinary experience and accompanying show will be hosted by Biggy van Blond and Ades Zabel. <
FOTO: YVONNE MOST
19:30 Bibliothek am Luisenbad
Mi 26.04. Turing > Das Leben des schwulen Mathegenies Alan Turing, der im Zweiten Weltkrieg den Enigma-Code knackte, wurde spätestens durch das Bio-Pic „Imitation Game“ einem großen Publikum bekannt. Robert Deutsch (Foto) steuert mit „Turing“ noch eine Graphic Novel zum Thema bei. Heute findet die Buchpräsentation statt. <
> Alan Turing was the gay math genius who helped defeat the Nazis in WWII by decrypting German codes for the Brits, portrayed in the biopic The Imitation Game. Now comic artist Robert Deutsch (pictured) is releasing a hardcover graphic novel in German about the creator of the Turing test. <
20:00 EWA Frauenzentrum > Der lange Weg zur Gleichheit, Vortrag: Lebensrealitäten lesbischer Frauen in der Türkei. Lecture
Kultur 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Katzelmacher, Inszenierung des Jungen DT, von Rainer Werner Fassbinder. Play 19:30 Volksbühne > I love you, but I’ve chosen Entdramatisierung, Uraufführung von René Pollesch. Play 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Die Glasmenagerie, von Tennessee Williams, Deutsch von Jörn van Dyck, Regie: Katharina Thalbach. Play 20:00 Anleger Märkisches Museum > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International >> MonGay: Toro, Drama, D 2015. Drama in German
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Bert, Roter Kathi, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 21:00 CDL-Berlin > two.4.one Sexparty, Einlass bis 24:00, Dresscode: sportswear/swimwear/underwear/naked, entry till 24:00
19:30 Arsenal > The Last of England, Experimentalfilm mit Tilda Swinton, OmU. Film screening in English 19:30 Schaubühne > Love Hurts in Tinder Times, von Patrick Wngenroth. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Volksbühne > Keiner findet sich schön, Theaterstück – Pollesch. Play 20:00 Flüchtlingskirche > Die Gorillas, „Impro vor Ort“, Impro-Theater zum 20jährigen Jubiläum. Improv theater 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Tristeza > Trümmerclub, Tuntenshow von Patsy l’Amour laLove, live: Brigitte Oytoy, Melitta Poppe, Doris Belmont, Peppermint Lick-Her, Tulita Fucking Coke, Berta von Bad Plack, Sophie Dieschong-Senf. Trashy drag show 20:00 Tipi > Superwoman, Show von Gayle Tufts. Comedy
Bars 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Rizo > RnB, Funk & Soul, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Karaokeabend, Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior
Programm 75
Mi
26.04. 20:30 Marienhof > WodkaFever, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka 21:00 Möbel Olfe > Mädchendisko, der Abend für Frauen, Lesben, Trans*, DJ Elke Echo. Olfe’s midweek bar night for girls 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > The House of Presents: Drag Race, Public Viewing mit anschließender DragShow. Screening of the new season with drag show 21:00 Südblock > Pubquiz, mit Mysti, Tama Sumo und Prosumer. Trivia night 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights“. Meeting place for hairy men
Clubs 21:00 Clärchens Ballhaus > Disco Dienstag, Tanzabend. Disco night
Sex 12:00 The Jaxx > XX-Day 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 CDL-Berlin > Blackout! Darkest Sexparty!, Einlass bis 24:00, Dress code: naked with or without mask, a fluorescent band shows your sexual position, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
18:00 Triq e.V. > Spieleabend, Trivia night 19:00 Musik & Freiden > Let’s Talk About Sex and Drugs, Diskussionsrunde. Discussion panel 20:00 EWA Frauenzentrum > Neue Wege des Feminismus, „Feminismus auf YouTube & Co“, Vortrag von Franzi von Kempis.
Kultur 19:30 Bibliothek am Luisenbad > „Turing“ von Robert Deutsch, Lesung und Gespräch. Reading 19:30 Schaubühne > Love Hurts in Tinder Times, Theaterstück. Play 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Ludwig > Impro, Werkstatt & offene Bühne. Open stage 20:00 Tipi > Superwoman, Show von Gayle Tufts. 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker. Thriller play written by Agatha Christie 20:00 AHA > Slam des Westens in the Dark , Splatter-Slam in kompletter Dunkelheit, mit Volker Surmann. Poetry slam 20:30 Ratibortheater > Die Gorillas, „Fassbinder“, Impro-Theater zum 20jährigen Jubiläum. Theater
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Rizo > 80s Best, Sundowner at Rizo 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 19:00 Begine > Das Kneipenquiz: 6 x 6, Das Begine Quiz. Trivia night
20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Furry Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (Retro Music). Oldies bar night 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount 22:15 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Music, (Pop). Casual trashy gay bar night
Clubs 23:59 Tresor > Tresor New Faces, Host: Mareena, DJs Sarah for Sure, Flexure, Miss Italia (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Sex 12:00 Der Boiler > Boiler FanTag, Mit Codewort von Facebook oder Gayromeo gibt es ermäßigten Eintritt. Pay less with the codeword from Facebook or Gayromeo 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 CDL-Berlin > Naked Quicky, Einlass bis 24:00, Dresscode: Naked - Shoes only!, entry till 24:00 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off
26.04. | 19.00 Uhr
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76 Programm
FOTO: GREG KOZO
23:59 Salon zur wilden Renate
Do
27.04.
Dr. Timo Jerichow Oberarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie und Intensivmedizin
27.04.2017, 18.30 Uhr
BOILER Special
Do 27.04. 2 Jahre Quer > Seit zwei Jahren entert die französische House-DJ La Fraicheur (Foto) mit ihrer Partyreihe Hetenclubs und verleiht ihnen etwas queeren Glamour. Zur Geburtstagsausgabe fährt sie stolze 10 DJs auf, die jeweils b2b spielen: so Santiago Lecce mit Samuel Gieben und Sky Deep mit Larry Tee. Glückwunsch! <
Risiko koronare Herzerkrankung – wie erkennen, wie behandeln?
Vivantes Wenckebach-Klinikum Haus 1, 1. OG, Raum 104 Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin
www.vivantes.de/wbk
> For two years now, house-lovin’ DJ La Fraicheur (pictured) has been taking hopelessly hetero nightclubs and turning them a bit queer. Tonight’s anniversary edition of her party boasts ten DJs playing five joint sets, such as Santiago Lecce with Samuel Gieben, and Sky Deep with Larry Tee. Bon anniversaire! <
20:00 Berghain
FOTO: SHAINA HEDLUND
18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes WenckebachKlinikum > Risiko koronare Herzerkrankung – wie erkennen, wie behandeln?, Referent: Dr. Timo Jerichow. Lecture 18:30 Frizu Lounge > Gesangsgruppe, für trans*inter*queere Leute. Singing group for trans*inter*queer people 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting
Do 27.04. Chelsea Wolfe > Ein neues Album ist zwar noch nicht in Sicht, aber dafür ist die Gothic-Queen im April für mehrere Shows in Europa unterwegs. Ihre düsteren Sounds zwischen Industrial und Folk sind zurzeit so begehrt, dass auch ihr Konzert im Berghain bereits ausverkauft ist. Als Support gibt es LoFiMetal von Wear Your Wounds. <
> She hasn’t released an album lately and there’s not a new one in sight, but the American gothic musician is still in high demand. She’s currently on tour in Europe with her gloomy sound, ranging from folky to industrial, and tonight’s Berghain concert is already sold out. Support from Wear Your Wounds. <
20:00 Triq e. V.
Fr 28.04. Belinda’s Salon > Einmal im Monat veranstaltet Lulu Belinda (Foto) einen musikalischen Salon bei Triq. Heute präsentiert sie ihre neue Platte „annersrum“, auf der es hauptsächlich deutsche Electro-Chansons zu hören gibt, das sich mit queeren Themen auseinandersetzt. Stargast bei dieser Premiere ist Coco Lorès. <
> Once per month, Lulu Belinda (pictured) welcomes you to her musical salon at Triq. The title of her new album translates to “the other way around“, a collection of German electro-chanson exploring queer themes in the lyrics. The special guest for tonight’s premiere is Coco Lorès. <
Kultur 14:00 Konzerthaus Berlin > Hommage an Alfred Brendel, Espresso-Konzert, 20:00: Konzerthausorchester Berlin, Jan Willem de Vriend. Piano concert 16:00 Schwules Museum* > Tapetenwechsel 2.0 – Rock Hudson und die AIDS-Krise, Ausstellungsführung auf Englisch, mit anschließendem WagnerKonzert. Guided tour in English 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 19:30 Komische Oper > Heute Nacht oder nie – Die Spoliansky-Revue , Operette mit den Geschwister Pfister. Operetta 19:30 Arsenal > Bildnis einer Trinkerin, Film von Ulrike Ottinger, D 1979. Film screening 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Maren Kroymann „In my sixties“, Die Sängerin und ihre Band interpretieren Songs aus den 60er Jahren. The singer and her band interpret the best pop songs of the 60s 20:00 Dodo > Melvin Touché and the Tom Toms, Fantastic Roots Music, Konzert mit Robert Williams und Band. Concert 20:00 Berghain > Chelsea Wolfe, Konzert, Support: Wear Your Wounds. Concert 20:00 Neuköllner Oper > Kopfkino, Ein musikali-
sches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf , Komödie. Comedy play 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show
22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJs Boris & Ralf. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Man Hunt Night, Weekend Warm-up, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men
Clubs Bars 18:00 Tristan > After Work, mit DJ, bis 23:00. Relaxed bar night 19:00 Rizo > Electronic Thursday, wöchentliche AfterWork-Party, DJ Marcos (Electro, House). Weekly electro chill-out 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Rakete > Bar für Lesben, Lesbentreff. Weekly chill out for lesbians 20:00 Rauschgold > Nuttengucken, Public Viewing von Germany’s Next Topmodel, moderiert von Jurassica Parka. Screening of Germany’s Next Topmodel with host Jurassica Parka 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Topmodel Public Viewing, im Anschl. „Barbie Girls & Boys“, 90er Trash-Party. Screening of the German TV show followed by a pop party 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80sstyle gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Schlagerparty. German hit song night in the sleazy sex club
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Improvinyloke, „Sing Your Thing!“, DJ Rumpelstil, KJ Supernoa 23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: Crush, „It’s just a little crush“, DJs Mashyno, 2Faro, Paulo Tessuto, in der PopBox: trust.the.girl. Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantals House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion 23:59 Salon zur wilden Renate > 2 Jahre Quer, „b2b extravaganza“, DJs Mike Starr b2b Ena Lind, Santiago Lecce b2b Samuel Gieben, Eluize b2b Elisa Bee, Sky Deep b2b Larry Tee, La Fraicheur b2b Leonard de Leonard (House, Deep House, QueerBeats) . Anniversary of
Programm 77 the housey party hosted by French DJ La Fraicheur
Kultur
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“, ab 19:00 „XXL-Dresscode (Naked & Underwear)“ 12:00 Maze World > Kinotag 19:00 Böse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Macho Sluts, Queer play and fuck 21:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Einlass bis 24:00, Dresscode: Naked with Mask, Leihmasken erhältlich, ab 22:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door plus special area, entry till 24:00. Naked with mask, mask rental available 21:00 Reizbar > Cruising Tag, Cruising Bar 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: Shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00
VIDEO . SHOP . CRUISING CLUB
Cruising Special
Immer jeden letzten Do ab 19 Uhr
Dresscode: Underwear & Naked
Bornholmer Bornholmer Str. Str. 7
Fr
28.04.
Medienpartner:
14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Psychologie & Gender. Input und Diskussion. Discussion about gender concepts 19:00 Begine > Kreativtreff, Kreatives werkeln. Creative handicrafting
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19:30 Pfefferberg Theater > Hamlet, Theaterstück mit dem Hexenberg Ensemble. Play 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Maxim Gorki Theater > Verräter, Ein Projekt von Falk Richter, Uraufführung. Play 19:30 O-TonArt > UMBO – Der Feinripp-Macho , Stories aus seinem Leben als Profimusiker, Genussmensch und bekennendem Ausländer. Comedy show 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsche Oper > Tod in Venedig, Benjamin Britten, Oper in zwei Akten, in englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Opera, English surtitles 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by Jean Paul Gaultier 20:00 Konzerthaus Berlin > Hommage an Alfred Brendel, Konzerthausorchester Berlin, Jan Willem de Vriend, 22:30: Late-NightKonzert. Piano concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft >> Maren Kroymann „In my sixties“, Die Sängerin und ihre Band interpretieren Songs aus den 60er Jahren. The singer and her band interpret the best pop songs of the 60s 20:00 Kleines Theater > Barbra Streisand, Ein musikalisches Portrait mit Ulrike Barz. Homage to Barbra Streisand 20:00 Neuköllner Oper > Kopfkino, Ein musikalisches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Flax > Zwischenwiesn!, Liveshow: Ronny von der Band Die Banausen. Concert 20:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Deutsche Oper > Duato | Shechter, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato 20:00 Triq e. V. > Belinda’s Salon: Record Release, Musik von Lulu Belinda, zu Gast: Coco Lorès. Concert 20:00 AHA > Timas Gezeitensalon, Chansonabend mit Gast: Schwester Daphne Sara Maria Sanguina Mater vom O.S.P.I.. Chanson night 20:00 Tipi > All by Myself, Gitte Haenning und Band. Concert 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Ratibortheater > Die Gorillas, „Nachtflug“,
Verräter DIE LETZTEN TAGE REGIE FALK RICHTER
URAUFFÜHRUNG 28/APRIL
GITTE HAENNING & BAND
All by Myself 28. – 30. 04. Tickets 030. 39 06 65 50 www.tipi-am-kanzleramt.de
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Impro-Theater zum 20jährigen Jubiläum. Improv theater Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Judy LaDivina. Drag dinner show Roter Salon an der Volksbühne > Dancing About, Eine neue Form von Spiel und eine neue Art von Tanzfläche, mit Gob Squad. Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy Ludwig > Inside of Bleedingblackwood , Klang-Perrformance mit Timo C Engel. Sound performance
Bars 18:00 Tristan > Weekend Warm-up, mit Drinkspecial 19:00 Rizo > Forever Pop, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Bar Rakete > Bar für Lesben, Lesbentreff. Weekly chill out for lesbians 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:30 Marienhof > Bingo, Host: Stella deStroy 22:00 Mutschmann’s > Club Night, Mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Möbel Olfe > DJ Aussenborder, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Tom’s Bar > DJ-Night, The notorious gay cruising place hosts rotating DJs 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Woof > Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, DJ Bürger Pe (Retro, 80s). Divergent party tunes, open to all genders
Clubs 20:00 Kurhaus Ponte Rosa > the 40ies, „Hits for Today“, DJ Brownie. The wild party for women with hits and classics
22:00 KitKatClub > Fetish Guerilla, DJs Farray, Aline & Suné, Hedo, Räubertöchtäs, Michael Nielebock (Tech House, Deep House, Electro). Hedonistic electro event 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: King Josephine. Karaoke night 23:00 Factory Berlin > Labyrinth, „Cruising+Dance+Play“, DJ Marcel db (Electro, Techno, Minimal). Formerly Connection Club, the gay cruising relaunches
23:00 SchwuZ > Spring Breakers, „New season, fresh faces“, DJs Elisa Elisa, Solenoid, Freak A. Della, Pjotr, Kingsizebed, Joe Banana, Geof Pya, Jaycab, spyressence, Margaux Geeroms, Cuftan, L_Sa & Shannon Soundquist (House, Disco, Techno) 23:59 Säule/Berghain > Polymorphism, präsentiert vom CTM & Berghain, live: Sherwood & Pinch, DJs Opium Hum, Steph u. a.. Party corlaboration of Berghain and CTM (Festival for adventurous music & visual arts) 23:59 SO36 > My Ugly X, „Bad Taste Party“, DJ Eric jr. & Friends (Trashpop, 80s). Party for nostalgic 90s enthusiasts
Sex 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 Reizbar > Freeday, Kein Dresscode. No dress code 21:00 CDL-Berlin > The Naked 80s & 90s Music Sexparty, Dress code: naked –
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shoes only. Ab 23:00: „B.ig D.ick. P.arty“, special room, show your dick@gloryhole door Böse Buben > Torture!, body torture Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear Stahlrohr 2.0 > Sklavenmarkt, for Tops & Subs
hier
78 Programm
Sa
29.04.
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Sa 29.04. Limax Berlin > Nach einem halben Jahr Pause steigt im UnterTage wieder das elektronische TanzvergnĂźgen der besonderen Art, denn bei „Limax“ kommt nur rein, wer sich nackt macht (Schuhe und Socken sind erlaubt). Als DJs bespaĂ&#x;en Daniel White, Barrel (Foto) und Kevin Shala die FKK-Schar. Und es gilt: Alles kann, nix muss. <
> Six months after its first edition, the “naked electronic dance party“ is back at UnterTage. Entry is open to everyone with respect and without clothing (footwear exempt). Nudists can groove to the tunes of DJs Daniel White, Barrel (pictured) and Keven Shala. <
20:00 20:00 20:00
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16:00 Marietta
11:00 Der Kegel > Queerclimb Action Weekend, queeres Kletter-Wochenende fĂźr Frauen und LSBTIQs
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FOTO: SALLY B.
Kultur
So 30.04. Alive and Licking > Nach 2016 schmeiĂ&#x;t die Bar Marietta am Prenzlauer Berg nun zum zweiten Mal die StraĂ&#x;enparty „Alive and Licking“, um standesgemäĂ&#x; den FrĂźhling einzuläuten. Gechillt auf der StraĂ&#x;e sitzen, Streetfood reinschaufeln, Drinks kippen und auf dem BĂźrgersteig tanzen mit Mucke von den DJs Scout WĂślfli und Carmen 16. <
> Once again, beloved Prenzlauer Berg bar Marietta is celebrating the arrival of spring with their street party Alive and Licking. Chilling on the sidewalk, stuffing your face with street food, sipping drinks, dancing – and pissing off the neighbors. Scout WÜlfli and Carmen 16 provide the tunes. <
FOTO: JACKIELYNN
22:00 Hafen
15:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue, auch um 19:30. Costumes by Jean Paul Gaultier 16:00 Schwules Museum* > The Lightest Shades of Aflatoon, Kurator_innenfĂźhrung, Englisch/Farsi. Guided tour in English and Farsi 16:30 Ratibortheater > Die Gorillas, „Gurke oder Banane“, um 20:30: „Ende Gelände“, Impro-Theater zum 20jährigen Jubiläum. Improv theater 18:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik, auch um 21:30. Modern acrobatics 19:00 Komische Oper > Die KrĂśnung der Poppea, Opera musicale in drei Akten. Opera 19:30 Pfefferberg Theater > Der eingebildete Kranke, TheaterstĂźck vom Hexenberg Ensemble. Play 19:30 O-TonArt > Fab Sisters: Mit frischem Wind in den FrĂźhling, Gesichtsgulasch und Travestie mit Mut zur Zweitfrisur, mit Cathrinsche und Miss Mand . Drag show 20:00 Konzerthaus Berlin > Hommage an Alfred Brendel, Konzerthausorchester Berlin, Jan Willem de Vriend. Piano concert 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Maren Kroymann „In my sixties“, Die Sängerin und ihre Band interpretieren Songs aus den 60er
So 30.04. KĂśniginnentag > Beatrix hat als KĂśnigin der Niederlande längst abgedankt und das Amt an ihren Sohn weitergegeben. Doch der Hafen liebt sie so heiĂ&#x; und innig, dass man ihren KĂśniginnentag weiterhin feiert. Es gibt eine Show, die DJs Prinz und Kronprinz sind am Start und als HĂśhepunkt kommt HafenQueen Crille (Foto, li.) vorgefahren. <
> Beatrix is no longer the reigning monarch of the Netherlands, as her son now occupies the throne. She still retains a cult following, though, including the guys at Hafen who continue to celebrate her holiday, KĂśniginnentag, with a show, DJs Prinz und Kronprinz and a visit from Queen Crille (pictured, L). <
IT IM BETT M A K H C S U T R A B | -
www.BKA-THEATER.de
21:00
21:00
23:30
Jahren. The singer and her band interpret the best pop songs of the 60s Dodo > Julia Schwebke, Lieder und Texte von Georg Kreisler und Mascha Kaleko. Concert Kleines Theater > Barbra Streisand, Ein musikalisches Portrait mit Ulrike Barz. Homage to Barbra Streisand NeukÜllner Oper > Kopfkino, Ein musikalisches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play Wabe > Nollendorfstr. 17 - Christopher Isherwood und Sally Bowles, Ein musikalischer Abend mit Hans-Jßrgen Schatz, Sophia Euskirchen, Atrin Madani, Nikolai Orloff. Cabaret night Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics Tipi > All by Myself, Gitte Haenning und Band. Concert Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis Eisenherz > Frischer Wind am Wolfgangsee, Frßhlings-Lesung mit Carolin Schairer. Reading Theater im Keller > Travestieshow Fairy Tale – ein Kiezmärchen, Travestieshow. Drag show Kantine am Berghain > Itaca, Record ReleaseShow, Italo-Pop aus Berlin. Concert Juniper Kitchen and Bar > Dinner Drag Drinks, Host: Epiphany get Paid. Drag dinner show Ludwig > LudVixxen, Transenshow mit Kaey, Betty Bßckse, Kristelle Airlines, Doris Belmont DJ: Ausgeh DÜrte, Sharleen Voyage. Bar night with drag show BKA-Theater > Im Bett mit Bartuschka, Late Night mit Talk, Show & Musik. Comedy show
#"3
22:45 UnterTage
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SISTAS B104 DJ Andretti Party for Women & Friends ab 21:00
B104.online
22:00 Grosse Freiheit 114 > Go-Go Grindhouse, „Crazy, loud and extraordinary“, DJs Patsy l’Amour laLove, ausgehDĂśrte. Divergent party tunes, open to all genders 22:00 Mutschmann’s > Club Night, mit Tanzfläche und DJ. Electro night in the popular bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Betty Party, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start
Clubs
Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Rizo > Classic Bar Lounge, Sundowner at Rizo 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Flax > Guys go crazyNight, spiel deine eigene Musik, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Rauschgold > Unschlagbar – Schlagerbar, Schlagerparty, DJ Herrin deluxe. German hit song night 21:00 Bar B104 > Sistas, Frauenparty, DJ TBA (R&B, House). Lesbian party in the queer-oriented bar 21:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals
22:00 SO36 > Gayhane, „House of Halay – HomoOriental Dancefloor“, DJs mikki_p, Amr Hammer. The legendary gay party with a Middle Eastern flair 22:00 SĂźdblock > Tit Bit Ball, Voguing-Party von Berlin Voguing Out mit Performances. Glamorous dresses and stunning dance action mark this voguing party 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On
Programm 79
Nodge, DVS1, Trevino u. a., in der Panorama Bar live: General Ludd, DJs Tama Sumo, Andrew Weatherall, Harri & Domenic, Mike Huckaby u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music NAKED ELECTRONIC D A N C E PA R T Y
29.04.2017
23:00 UHR | 11 P.M.
@ U N T E R TA G E
LIMAX-BERLIN.DE Stage, Karaoke, Host: Shredder. Karaoke night 22:45 UnterTage > Limax Berlin, „Naked Electronic Dance Party“, open to all genders, DJs Kevin Shala, Daniel White, Barrel (Techno, House), dress code: strictly naked except shoes 23:00 Factory Berlin > the Fabric, „Horny Beats“, DJs Darrick Jax, Deepneue (Tech House, Techno). Formerly Connection Club, the gay cruising relaunches
23:00 Ritter Butzke > Schaaamlos!, Party von Nina Queer & Magic Magnus, mit Live-Sex Show, DJs Berry E, Katy Bähm, Tony Casanova, Joshua Jesse, Magic Magnus, Nina (House, Pop). Gay party series by drag queen Nina Queer in the well known Kreuzberg club 23:00 L.U.X. > Grace O’Malley, Ü30-Lesbenparty, Alter wird an der Tür kontrolliert, DJ trust.the.girl (Pop, 80s, Rock). Party for women 30 and up; age will be checked at entrance 23:00 SchwuZ > Proxi Club, DJs Rotciv, Stanley Jonas Schmidt, Oren Marzam, Grego After All, Elad Magdasi, Mavin, Monchichi, Caramel Mafia (House, Techno, Disco, Pop). Feel the vibe of brilliant electro and pumping pop on all floors 23:00 KitKatClub > Carneball Bizarre, meets „Garten der Lüste“ (Patrice’ BenefizParty), DJs Corvin Dalek, Hugo Goldini, Lee Jokes, Felix FX, Maringo, Der Freak, Monty u. a. (Techno, Tech House, Electro). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:59 Berghain > Klubnacht , live: A Made Up Sound, DJs Kobosil, Scuba, Norman
Sex 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 Böse Buben > fuck & fly, für Männer mit HIV. For HIV positive men only 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Harness/Cockring - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Ajpnia > PositHiv-Verkehr, „Die entspannte Party für Positive und nicht Positive“. For HIV-positive people & friends 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Gummi, Einlass bis 23:59, rubber outfit only. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty
So
30.04. 11:00 Der Kegel > Queerclimb Action Weekend, queeres Kletter-Wochenende für Frauen und LSBTIQs 18:30 Kirche am Lietzensee > Gottesdienst, Kirche PositHIV
Kultur 13:00 Moviemento > Die Gorillas, Improvisationsfilme. 14:00 Konzerthaus Berlin > Hommage an Alfred Brendel, Quatuor Hermès, 15:45: Doric String Quartet, 17:30: Cuarteto Casals, 19:30: Merel Quartett, 21:00: Quatuor Ebène mit Adrian Brendel. Piano concert 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > – das weiche g – Fucking Germany, Mitglieder der Berliner queeren migrantischen Community vermitteln in einem LeseWorkshop Eindrücke aus Cem Yıldızs Buch Fucking Germany. Reading workshop from Cem Yıldız’s book Fucking Germany 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Scotch & Soda, Jazz Musik trifft auf moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 Wintergarten > LIKE Berlin, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 18:00 Pfefferberg Theater > Der eingebildete Kranke, Theaterstück vom Hexenberg Ensemble. Play 18:00 Komische Oper > Ball im Savoy, Operette in zwei Akten, inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:00 Schlosspark Theater > Apfelstrudel trifft Baklava, Idil Baydar als Jilet Ayse und Zeynep & Nabil von Frankfurter Klasse. Comedy show 19:00 Tipi > All by Myself, Gitte Haenning und Band. 19:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Bar jeder Vernunft > Maren Kroymann „In my sixties“, Die Sängerin und ihre Band interpretieren Songs aus den 60er Jahren. The singer and her band interpret the best pop songs of the 60s 19:30 Friedrichstadt-Palast > The One, Akrobatik Revue. Costumes by J. P. Gaultier 19:30 Berliner Ensemble > Nina Hagen, Interaktiver Brecht-Lieder-zur-KlampfeAbend. Brecht cover songs 20:00 Neuköllner Oper > Kopfkino, Ein musikalisches Filmprojekt, Coming of Age Drama. Play 20:00 Wabe > BAX - Zimmer bei Nacht, Eine jazzige
Hommage an Hildegard Knef. Homage to Hildegard Knef 22:00 Südblock > Konzert Hakan Vreskala, Alternativ-Funk, plus Party mit DJ Ipek. Revolutionary concert night on the eve of the first of May
Bars 10:00 Tristan > Katerfrühstück, mit Wakeup Musik. Hangover brunch 12:00 Blond > Start in den Mai, Terrassenparty. The gay bar ushers in May 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 16:00 Marietta > Alive and Licking, „Mucke, Draußen, Streetfood, Drinks!“, bis 22:00 vor der Bar, danach geht’s drinnen weiter, DJs Scout Wölfli, Carmen 16 (Disco, House). A daytime party celebrating the ongoing existence of the beloved bar 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot
20:00 20:15 21:00
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20:00 Rauschgold > Trans in den Mai, „3 Shows, 25 Transen, 8 DJs“, Benefiz für Maneo im Rahmen von „Kiss Kiss Berlin“, Moderation: Jurassica Parka und Sebastian Böhm. Benefit party with various drag queens and DJs 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising,
Sunday Chill-out. Bar with darkroom Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior AHA > Tatort in der AHA, Public viewing Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar Woof > Cruising Night, „Packed in the house“, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men Hafen > Königinnentag, Party zur Eröffnung der Sommersaison mit Hafen-Königin Crille, Show und Musik, DJs Prinz & Kronprinz. Though Queen Beatrix is no longer in reign, some Germans still celebrate her birthday fanatically, as you can see tonight at Hafen New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar Greifbar > Club’n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising“ (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Mona, Lisa & the PoodleClub, Sonntags Afterhour, DJs Jordan, Typ, Davor, Gebrüder Werner, Sake, Chris A Nova (Techno, Psychedelic Trance). Colorful gender-fucking 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 20:00 Sonntags-Club > Sonntags-Club-Geburtstag, Der Sonntags-Club feiert den 44. Geburtstag. Celebrate the 44th anniversary 20:00 Begine > Walpurgisnacht-Tanzfieber, Community-Dancing mit Marion. The biggest dance hits 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Chika. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ipse > Bpitch Boogy, DJs Aerea Negrot, Alinka, Kiki, Ellen Allien, Damian Laza-
rus u. a.. Straight but sexy electro summer party 22:00 Ficken 3000 > Icky, DJSet by Elijah Burger. Sleazy indie party 23:00 House of Weekend > GMF – Mayday Mayday, live: Babette Conrady, DJs Italoboyz, Maringo, Ployceebell, Berry E. (Pop, HipHop, R’n’B, House, Electro, Urban). The Sunday gay party establishment 23:00 SchwuZ > Tanz in den Mai, DJs Anna Klatsche, PomoZ, Jacky-Oh Weinhaus, Ena Lind, Larry Tee, Lucky Pierre, Cul de Paris, Gitti Reinhardt (Pop, House, Retro). The rocking and popping SchwuZ way to welcome May
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Böse Buben > Red-Session, Fistparty, LongtermSession, till 23:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Naked Sunday, Einlass bis 18:00. 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 CDL-Berlin > Naked/Mask, Einlass bis 20:00, Dress code: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, ab 20:00: Naked Area, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door, entry till 20:00 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 CDL-Berlin > Underwear/Naked Party, Einlass bis 24:00, Dress code: underwear/naked/jockstrap, entry till 24:00. Mask rental available 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
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FOTO: APRA FAUNDATION BERLIN
80 Regelmäßige Termine, Gruppen
Austausch über Kunst The Bigger Picture – Diskussionsgruppe, jeden zweiten Sonntag im Monat, 12:00, an wechselnden Orten, 09.04. im Hamburger Bahnhof, Invalidenstraße 50/51, 10557, Tiergarten
„The Bigger Picture“ bietet ein Forum für kunstinteressierte Menschen aus der LGBTI*-Community. Bei den monatlichen Treffen kann man über bestimmte Themen sprechen und gemeinsam Ausstellungen besuchen. Los geht es am 09.04. im Hamburger Bahnhof bei der Ausstellung „Adrian Piper: The Portable Trust Registry. The Rules Of The Game #1–3“. Anmeldung unter: thebiggerpicture@posteo.de
montags 19:00 14:00 Schwulenberatung u Gespra? chskreis Anders Alterns 16:00 Lebensort Vielfalt u Andersrum, queere Bibliothek 17:00 Pluspunkt u HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, 17:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Offene Gruppe, Comingoutgruppe ältere Frauen mit Kindern 17:00 Regenbogenfamilienzentrum u Treffen für schwule Väter , jeden 4. Montag im Monat 19:00 Begine u Doppelkopfrunde, 1. Montag im Monat 19:00 Begine u Literaturrunde, 2. Montag im Monat 19:00 Begine u Philosophiestammtisch, 2. Montag 19:00 Begine u Politikstammtisch, 4. Montag im Monat 19:00 Begine u Berliner Matriarchats Salon, jeden 2. und 4. Montag im monat 19:00 Regenbogenfamilienzentrum u Treffen für Schwangere, jeden 2. Montag im Monat 19:00 Sonntags-Club u 30somethin’, Stammtisch f.
19:30
19:30 20:00
Frauen zw. 30 u. 40, 2.+4 Mo Wasted Land u Writers night, Offene Schreibgruppe Regenbogenfamilienzentrum u Offener Treff für Lesben & Schwule mit Kinderwunsch, jeden 1. Montag im Monat Sonntags-Club u Jugendtreff, bis 29 Jahre EWA Frauenzentrum u Frauenstammtisch, jeden 1. Montag im Monat
dienstags 14:00 EWA Frauenzentrum u Psychologiesche Beratung, 1. Dienstag 14:00 Südblock u QueerHandicap, jeden 1. Dienstag 14:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Lesben mit chronischen Erkrankungen/ Handicap, Selbsthilfegruppe, 2. Dienstag im Monat 17:00 A21 u Happy Twens, Spieleabend 17:00 BAH u HIV-Test, Mit Voranmeldung 17:00 Lesbenberatung u Kekse & Kontakt, Treff für lesbische, bisexuelle
Frauen und transidente Menschen 17:00 Mann-O-Meter u Café Doppelherz, Kieztreff für Männer ab 45 18:00 Café Ulrichs u Offene Kunstgruppe, jeden Dienstag 18:00 Mann-O-Meter u Rechtsberatung, 1./2.+3. Dienstag im Monat 18:00 Mann-O-Meter u Sozialrechtsberatung, 4. Dienstag im Monat 18:00 RuT-Lesbenzentrum u Gebärdenkoffer, visuelles Konversationstraining für Frauen, 1. + 3. Dienstag 19:00 AHA u AHA-Spieleabend 19:00 Lambda e.V. u Le Fusion Sexual, Jugendgruppe für Lesben, Schwule, Bi, Trans* 19:00 LSVD u Quarteera, Freizeitgruppe für russischsprachige LGBTI, 2. Dienstag im Monat 19:00 Sonntags-Club u Dienstags-Club, Trans* und Freunde 19:00 Sonntags-Club u Transmänner-Treff, 1. Mittwoch im Monat 19:00 Sonntags-Club u Schwusos, Stammtisch, jeden 3. Dienstag im Monat
19:00 Zwölf-Apostel-Kirche u Iwi, Jugendgruppe. 2. und 4. Dienstagim Monat 19:00 EWA Frauenzentrum u Kreatives Schreiben, Offene Schreibgruppe, 1. Dienstag 19:30 Himmelreich u Talk Derby, Roller Derby Mannschaft, jeden 1.Dienstag 20:00 Stadtbad Charlottenburg u Trans*Inter* Schwimmen, 1. Dienstag im Monat 20:00 Rastatätte Gnadenbrot u Treffen der BASJ, 1. Dienstag im Monat 20:00 Begine u IT-WomenStammtisch, 2. Dienstag 20:00 Schwulenberatung u Meeting der Anonymen Alkoholiker
mittwochs 10:00 Schwulenberatung u Fru? hstu? cksclub 13:00 EWA Frauenzentrum u Rechtsberatung, 1. Mi Mietrecht, 20 Uhr Zivil- u. Familienrecht. 2. Mi Strafrecht 14:00 Regenbogenfamilienzentrum u Offener Treff, für Regenborgenfamilien 15:00 BAH u HIV-Test, mit Voranmeldung 16:00 Begine u Yoga für jedes Alter, wöchentlich 17:30 Mann-O-Meter u Narcotics Anonymous Meeting 18:00 Begine u Qigong, 19.30 Uhr Tai Ji Quan, Pekingform 18:00 Begine u Poesiestammtisch, offene Schreibgruppe, 4. Mittwoch 18:00 Mann-O-Meter u Jungschwuppen Mittwochs club, schwule Jugendgruppe von 14 bis 29 Jahre 18:00 Mann-O-Meter u Beratungssprechstunde, für Menschen mit Behinderung, jeden 1. Mittwoch im Monat 18:00 Mann-O-Meter u HIV/ Syphilis-Schnelltest, Anonym und ohne Anmeldung 18:30 Lambda u Let*s bi chicks, lesbische und bisexuelle Frauen bis 26, immer mittwochs 18:30 Sonntags-Club u 2. Halbzeit, Treffen für ältere Schwule 19:00 AHA u Andere Kreise, Offene Jungendgruppe 19:00 Begine u Skatru5nde, 2. Mittwoch im Monat 19:00 Regenbogenfamilienzentrum u Gesprächsabend zu Erziehungsfragen, 3. Mittwoch 19:00 Limayra u Gruppo Italiano-tedesco, Italienisch-deutsch Gruppe jeden 2. u. 4. Mittwoch im Monat 19:00 Karl-Liebknecht-Haus u Trefen der LAD die Linke.Queer BerlinBrandeburg, jeden 3. Mittwoch im Monat 19:00 Sonntags-Club u Berlin Intersex, Treffen für intersexuelle Menschen, 2. Mittwoch 20:00 Mann-O-Meter u Literatunten, Lesegruppe, letzter Mittwoch im Monat 20:15 FrauenNachtCafé Wildwasser u Frauen in Ac-
tion, Programm zum Ausprobieren und Mitmachen
donnerstags 14:00 Regenbogenfamilienzentrum u Offener Treff, 16:00 Sonntags-Club u Welocme Café for Refugees, Migrants and international LGBTI, jeden Donnerstag 17:00 Begine u Rechtsberatung, jeden 3. Donnerstag im Monat 17:00 Mann-O-Meter u HIV/ Syphilis-Schnelltest, Anonym 17:30 Schwulenberatung u Rechtberatung, bitte vorher anmelden 17:00 Café maggie u Jugendtreff, jeden 1. Donnerstag im Monat 18:30 RuT-Lesbenzentrum u Doppelkopf 19:00 Lambda e.V. u Trans*Gruppe, Jugendgruppe für Trans*menschen bis 26, 1.+3. Donnerstag im Monat 19:00 Laidak u Queeres Couch-Surfing, Stammtisch alle 14 Tage 19:00 Sonntags-Club u NoAlk, Treffen für trockene schwule Alkoholiker 19:30 Sonntags-Club uBiTreffen, jeden letzten Donnerstag im Monat 19:30 Begine u Offene Gruppe der Autorinnenvereinigung, jeden 1. Donnerstag im Monat 20:00 Begine u Feminismus wagen!, Stammtisch der Feministischen Partei/Die Frauen, 2. Do im Monat 20:00 Frieda Frauenzentrum u freiFrauen, Unternehmerinnenstammtisch, 3. Donnerstag im Monat 20:00 Mann-O-Meter u Meeting der Anonymen Alkoholiker 20:00 Sonntags-Club u Top30, Gruppe für Schwule in den Dreißigern
freitags 11:00 EWA Frauenzentrum u Frauenfrühstück, offene Gruppe, jeden 4. Freitag im Monat 16:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u lesbisch & selbstständig, offene Gruppe, 1. Freitag im Monat 17:00 A21 u Youngsters, Freizeittreff 17:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Offene Gruppe, Coming-Out mit Kindern, 2. Freitag 17:00 Lambda u Young*, Für queer, trans*, inter*, homo, hetero-, bi-, pan- und asexuelle bis 19 Jahre, freitags 17:00 Lesbenberatung u Young and Queer, Für LBT mit und ohne Rassismuserfahrung, von 14–23 Jahren 17:00 Mann-O-Meter u Meeting for Refugees, offenes Treffen, immer Freitags
18:00 Begine u Lesben/Frauen Tauschring, jeder 3. Freitag im Monat 18:00 Sonntags-Club u Frauenfreitag 18:00 Mann-O-Meter u SCAMeeting, offene Anonyme Gruppe für sexuell zwanghafte Männer, wöchentlich 18:00 Begine u Stammtisch ADEFRA e. V. Schwarze Frauen in Deutschland, jeder 4. Freitag im Monat 19:30 Quälgeist u MOM-Sitzung, SM Infos, 3. Freitag 20:00 Voyage u TransSisters, Für Trans*menschen, jeder 2. und letzter Freitag 20:00 Mann-O-Meter u Romeo & Julius, schwule Freizeitgruppe (14-29 J.) 20:15 Fraue NachtCafé Wildwasser u Moderierte Gesprächsrunde, für Frauen in Krisensituationen 20:30 Pech & Schwefel u Queer Gothic, Stammtisch, 2. Freitag im Monat
samstags 11:00 Frieda Frauenzentrum u Lesbenfrühstück, jeden 3. Samstag im Monat 12:00 Begine u Wenn die Seele singt, Gesangsworkshop, jeden 2. Samstag im Monat, mit Voranmeldung 14:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Twens, Freizeitgruppe, jeden 1. Samstag im Monat 15:00 Mann-O-Meter u 50+, 1.+3. Samstag 15:00 Regenbogenfamilienzentrum u ILSE-Treffen, jeden 2. Samstag im Monat 16:00 Jesus-Christus-Gemeinde u HuK-Treffen, jeden 4. Samstag im Monat 18:30 Mann-O-Meter u Geezers, Freizeitgruppe für Gays & Bi’s (30 - 45 J.) 18:30 Sankt Marienkirche u Rausch der Sinne, Gottesdienst, jeden 1. Samstag im Monat 21:00 Spinnboden. Lesbenarchiv u Nachtschwärmerinnen, offene Ausgehgruppe für Lesben, jeden 4. Samstag im Monat
sonntags 12:00 TBA u The Bigger Picture, Treffen für Kunstinteressierte, 2. Sonntag im Monat 13:00 Quälgeist u Mit uns drüber reden, SM-Infos, 3. Sonntag im Monat 15:00 Lambda e.V. u Queerläufer, Sportgruppe 15:00 RuT-Lesbenzentrum u Spielenachmittag, 2. Sonntag 17:00 TrIQ u Inter* Café, Inters*/Herms/Zwitter, 3. So. 17:00 A21 u Happy Twens, Spieleabend 18:00 Emmaus-Kirche u HuK, Gottesdienst, 2. Sonntag 18:30 Kirche am Lietzensee u Gottesdienst, jeden 4. Sonntag im Monat 19:00 Mann-O-Meter u Queerspringer, offene Schachgruppe für Lesben, wöchentlich
FOTO: MING WONG / THE ISLAND OF LOST SOULS/ © JAN-FREDERIK METJE, 2017
Ausstellungen 81
Up and Down Die Avantgarde von heute als Salonkunst von morgen? Vernissage am 01.04., bis 06.08., KINDL – Zentrum fu? r zeitgenössische Kunst, Am Südhaus 3, Neukölln
> Wann gilt etwas als Hochkultur, wann als Avantgarde oder Subkultur? Die Ausstellung wirft einen kritischen Blick auf Kategorisierungen in der Kunstwelt: Popularität und Mainstream werden dort gemeinhin kritisch beäugt, während das, was sich der allgemeinen Wahrnehmung und Anerkennung entzieht, als Subkultur oder Underground gelabelt wird. Die Ausstellung zeigt ku? nstlerische Arbeiten, die solche Kategorisierungen in Bewegung setzen oder diese neu formieren. Mit dabei: Lena Braun, Grace Jones, Nick Hooker, Andy Warhol, Susan Sontag, Ming Wong, The Island of Lost Solus (s. Foto) und Wolfgang Müller. <
Touko Laaksonen – The Man Behind Tom of Finland: Loves and Lives bis 06.05., Galerie Dahlmann, Marburger Str. 3, Schöneberg > Wer war der Mann, der sich hinter dem Pseudonym Tom of Finland verbarg? Um das Leben und Lieben von Touko Laaksonen geht es im Salon Dahlmann. Die Ausstellung zeigt anhand von Briefen, Fotografien und Spätwerken aus Privatbesitz, wie aus dem begabten Werbegrafiker eine international erfolgreiche Marke mit politischer Strahlkraft wurde. Die biografische Ausstellung ist das Pendant zur künstlerischen Werkschau in der Galerie Judin. (Mehr dazu auf S. 20) <
Gay Goth Scene bis 20.04., Gerhardsen Gerner, Linienstr. 85, Mitte Der deutsche Künstler Dirk Stewen ist fasziniert vom kanadischen Fanzine „Gay Goth Scene“. Kreiert wurde das kleine, aber feine Underground-Produkt in einem Copyshop in Toronto. Die Inspirationen lieferten Joel Gibb, Sänger und Songwriter der Hidden Cameras, und Paul P., der schwule Vintage-Pornografie als Ausgangspunkt für wild-romantische Kollagen beisteuerte. Fortsetzung jetzt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen e. V. / Teil 2 bis 30.04., Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, Wilmersdorf Ruhmreiche Geschichte und lebendige Gegenwart: Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V. feiert dieses Jahr das 150-jähriges Jubiläum. Auch heute noch verbindet die Mitglieder des VdBK ein Bedürfnis nach Austausch und Vernetzung, um die Arbeit von Künstlerinnen in stärkerem Maße öffentlich sichtbar zu machen. Im Jubiläumsjahr werden im zweiten bis vierten Teil des Ausstellungszyklus Einblicke in die Arbeit der insgesamt 30 derzeitigen Mitglieder des ältesten Berufsverbands bildender Künstlerinnen gezeigt. Den Anfang macht die Kommunale Galerie mit acht spannenden Positionen von Malerei bis Konzeptkunst. g?– das weiche g bis 29. Mai, Schwules Museum*, Lützowstr. 73, Berlin Es geht um die vernachlässigte Geschichte migrantischer Queers: Die Berliner Gruppenausstellung mit Beiträgen aus Malerei, Fotografie, Video und Performance setzt auf den transkulturellen Austausch, zwischen LGBTI*-Menschen aus der Türkei und Deutschland. Wie sehen die Erfahrungen queer-migrantischer Menschen aus? Und wie schlagen sich diese in ihren künstlerischen Positionen und Ästhetiken nieder? „ “ möchte damit nicht nur einen Beitrag zur Emanzipation von LGBTI*-MigrantInnen leisten, sondern auch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Szene bekämpfen. (Mehr dazu auf S. 12/13) Siegfried Wagner: Bayreuths Erbe aus andersfarbiger Kiste bis 26.06., Schwules Museum*, Lützowstr. 73, Berlin Der Grüne Hügel erst pink, dann braun: Richard Wagners Sohn, Siegfried, Leiter der Bayreuther Festspiele und ebenfalls Komponist, war schwul. Verheiratet war er in einer Scheinehe mit der wohl größten SchwulenMutti der Kulturgeschichte, Winifred Wagner, die später zum besten Kumpel Adolf Hitlers mutierte. Die Ausstellung beleuchtet sowohl Siegfrieds Verstrickungen mit der Völkischen Bewegung als auch seinen Umgang mit dem homoerotischen Begehren. Texte: Carsten Bauhaus
Individuelle Abschiednahme. WWW.GREIWE-BESTATTUNGEN.DE . GÄBLERSTR. 1 . 13086 BERLIN . TAG & NACHT . TEL. 030 - 96 202 437
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82 Stadtplan
A Charlottenburg/ Wilmersdorf/Schöneberg
D C
A B
Übersicht / Overview
Mix Zeichenerklärung:
B Ausschnitt Schöneberg
Plan A: Charlottenburg/Wilmersdorf/ Schöneberg Plan B: Ausschnitt Schöneberg Plan C: Friedrichshain Plan D: Mitte m schwul/gay j lesbisch/lesbian h nur Männer/ men only i nur Frauen/ women only g gemischt/mixed e Darkroom
1
AHA (A), Monumentenstr. 13, g 2 Anleger Märkisches Museum (C,D), Wallstr., g 3 BAH – Berliner Aids-Hilfe (B), Kurfürstenstr. 130, Tel: 885 64 00, g 4 Bibliothek am Luisenbad (D), Travemünder Str. 2, g 5 Der Regenbogen e.V. (A), Brunhildstr. 6, Tel: 7843126, g 6 Deutsche AIDS-Hilfe (C), Wilhelmstr. 138, Tel: 690087-0, g 7 Die Wohlfühler (D), Kollwitzstr. 77, Tel: 40301334, g 8 Efeu e.V. (A), Großgörschenstrasse 12-14, g 9 EWA Frauenzentrum (D), Prenzlauer Allee 6, Tel: 442 55 42, i 10 Flüchtlingskirche (C), Wassertorstr. 21a , g
Stadtplan 83
11 Frieda-Frauenzentrum (C), Proskauer Str. 7, Tel: 422 42 76, i 12 Gladt e.V. (A), Kluckstr. 11, Tel: 030/26556633, g 13 Ku64 (A), Kurfürstendamm 64, Tel: 8647320, g 14 Lambda e.V. (D), Sonnenburger Str. 69, Tel: 282 79 90, g 15 Lesbenberatung (A), Kulmer Str. 20a, Tel: 215 20 00, j 16 LSVD (B), Kleiststraße 35, Tel: 030-22 50 22 15, g 17 manCheck (C), Wilhelmstraße 115, m 18 Mann-O-Meter (B), Bülowstr. 106, Tel: 216 80 08, m 19 Pluspunkt (C), Wilhelmstraße 115, Tel: 44 66 88 0, g 20 QueerGEIST e. V. (C), Adalbertstr. 19, g 21 Regenbogenfamilienzentrum (A), Cherusker Str. 22, Tel: 91 90 16 28, g 22 RuT-Lesbenzentrum (C), Schillerpromenade 1, Tel: 621 47 53, i 23 Schwulenberatung (A), Niebuhrstraße 59/60, Tel: 19 44 6, g 24 Siegessäule – Special Media SDL Verlag (C), Ritterstraße 3, Tel: 23 55 39 0, g 25 Sonntags-Club (D), Greifenhagener Str. 28, Tel: 449 75 90, g 26 Spinnboden. Lesbenarchiv (D), Anklamer Str. 38, Tel: 448 58 48, i 27 Sporthalle Monumentenstraße (A), Monumentenstraße 13c, g 28 Triq e.V. (C), Glogauerstrasse 19, Tel: 6 16 75 29 16, g 29 Village (A), Kurfurstenstraße 31-32,, g 30 Vorspiel - schwullesbischer Sportverein (A), Martin-Luther-Str. 56, Tel: 44 05 77 40, g 31 ZIK-Orangerie (C), Reichenberger Str. 129, Tel: 61 78 91 28, g
Cafés 32 Café Berio (B), Maaßenstr.
7, Tel: 216 19 46, g 33 Café Cralle (D), Hochstädter Str. 10a, Tel: 455 30 01, g
34 Café finovo (A), Großgörschenstr. 12-14, Tel: 20 61 55 20, g 35 Café Kalwil Berlin (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23638818, g 36 Café Lyrik (D), Kollwitzstr. 97, g 37 Café Morgenrot (D), Kastanienallee 85, Tel: 44 31 78 44, g 38 Café Ole (C), Boddinstr. 57, g 39 Café Pfeiffers (C), Oranienstr. 17, g 40 Café Seidenfaden (D), Dircksenstr. 47, Tel: 283 27 83, i 41 Café Ulrichs (B), Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, g 42 Cutie Pie (C), Lausitzer Str. 8, g 43 Fellfish – Café und Schmuck (C), Emserstr. 120, g 44 Melitta Sundström (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 44 14, g 45 Miss Go Lightly (B), Nollendorfstr. 15, g 46 Miss-Honeypenny (B), Winterfeldtstr. 44, g 47 Neues Ufer (A), Hauptstr. 157, Tel: 78 95 79 00, g 48 November (D), Husemannstr. 15, Tel: 442 84 25, g 49 Quchnia (C,D), Markgrafenstr. 35, Tel: 20 60 92 86, g 50 Retro (A), Akazienstr. 26, Tel: 76 76 81 94, g 51 Romeo und Romeo (B), Motzstr. 20, Tel: 5332 0000, g 52 Sarotti-Höfe (C), Mehringdamm 57, Tel: 60 03 16 80, g
59 de maufel (A), Leonhardtstr. 13, Tel: 030 3100 4399 60 Diodata (A), Goltzstr. 51, Tel: 0151 579 24764 61 Elefant (B), Fuggerstr. 18, Tel: 23607346 62 essBar (A), Schwäbische Str. 16 63 Fritz & Co. Pommes-Manufaktur (B), Wittenbergplatz 64 Juniper Kitchen and Bar (B), Lietzenburger Str. 13/15, Tel: 21 00 28 93 65 Kurhaus Korsakow (C), Grünberger Str. 81, Tel: 54737786 66 Kurhaus Ponte Rosa (A), Kreuzbergstraße 42b 67 Limayra (B), Maaßenstr. 11, Tel: 81 03 11 15 68 Mädchen ohne Abitur (C), Körtestr. 5 69 More (B), Motzstr. 28, Tel: 23 63 57 02 70 Raststätte Gnadenbrot (B), Martin-Luther-Str. 20a, Tel: 21961786 71 Restaurant Z (C), Friesenstr. 12, Tel: 692 27 16 72 Robbengatter (A), Grunewaldstr. 55, Tel: 853 52 55 73 RosaCaleta (C), Muskauer Str. 9 74 Sarod’s (C), Friesenstr. 22, Tel: 69 50 73 33 75 Spindler & Klatt (C), Köpenicker Str. 16, Tel: 319881860 76 Thüringer Stuben (D), Stargarder Str. 28, Tel: 446 33 39 77 Trattoria Passione (B), Martin-Luther-Straße 11 78 Wilde Oscar (A), Niebuhrstraße 59/60 79 Zsa Zsa Burger (B), Motzstr. 28, Tel: 21 91 34 70, amerikan.
Restaurants 53 3 Schwestern (C), Mariannenplatz 2 54 Anabelas Kitchen (A), Pestalozzistr. 3, Tel: 28 70 12 24 55 Antiqua (A), Eisenacher Str. 59 56 Brachvogel (C), Carl-HerzUfer 34, Tel: 693 04 32 57 Brezel Company (B), Kalkreuthstrasse 16 58 DanTra’s (A), Kulmer Str. 20A, Tel: 75540903
Kultur 80 Admiralspalast (C,D), Friedrichstr. 101, Tel: 22 50 7000, g 81 Arsenal (A), Potsdamer Str. 2, Tel: 26955-100, g 82 autorenbuchhandlung berlin mit Kaffeebar (A), Else-Ury-Bogen 599-601, Tel: 030 313 01 51, g 83 Ballhaus Naunynstraße (C), Naunynstr. 27, Tel: Tel. 030 / 754 537 25, g
84 Bar jeder Vernunft (A), Schaperstr. 24, Tel: 883 15 82, g 85 Berliner Ensemble (D), Bertolt-Brecht-Platz 1, Tel: 28 40 81 55, g 86 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost (C,D), Palisadenstr. 48, Tel: 47997488, g 87 BKA-Theater (C), Mehringdamm 34, Tel: 202 20 07, g 88 Chamäleon (D), Rosenthaler Str. 40/41, Tickets: 4000 59-0, g 89 Cinemaxx Potsdamer Platz (A), Voxstraße 2, Tel: 25922111, g 90 Deutsche Oper (A), Bismarckstr. 35, Tel: 343 84 01, g 91 Deutsches Theater/Kammerspiele (A,D), Schumannstr. 13a, Tickets: 28 44 12 25, g 92 Dock 11 (D), Kastanienallee 79, Tel: 4481222, g 93 Eisenherz (B), Motzstr. 23, g 94 Emmaus-Kirche (C), Am Lausitzer Platz 8a, g 95 English Theatre Berlin (C), Fidicinstr. 40, g 96 Filmbühne am Steinplatz (A), Hardenbergstr. 12, g 97 Friedrichstadt-Palast (D), Friedrichstr. 107, g 98 Frizu Lounge (C), Revaler Str. 99, g 99 Galerie B1 (A), Belziger Str. 1, g 100 Galerie Kunst Krämer (A), Mainauer Str. 7, g 101 Galerie Studio St. St. (C), Sanderstr. 26, g 102 Galli Theater (D), Oranienburgerstraße 32, g 103 Grüner Salon (D), Am Rosa-Luxemburg-Platz, Tel: 688332390, g 104 HAU1 (C), Stresemannstr. 29, g 105 HAU3 (C), Tempelhofer Ufer 10, g 106 Haus der Kulturen der Welt (A,D), John-FosterDulles-Allee 10, g 107 Heimathafen Neukölln (C), Karl-Marx-Str. 141, Tel: 56 82 13 33, g 108 Kesselhaus der KulturBrauerei (D), Schönhauser Allee 36, g
109 KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst (C), Am Sudhaus 3, g 110 Kino International (C,D), Karl-Marx-Allee 33, Tel: 24 75 60 11, g 111 Komische Oper (C,D), Behrenstr. 55-57, Tickets: 47 99 74 00, g 112 Konzerthaus Berlin (C,D), Gendarmenmarkt, g 113 Lebensort Vielfalt (A), Niebuhrstr. 59–60, g 114 Lettrétage (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 453 8, g 115 Maxim Gorki Theater (C,D), Am Festungsgraben 2, g 116 O-TonArt (A), Kulmerstr. 20a, Tel: 37 44 78 12 , g 117 Offenbarungskirche (C), Simplonstr. 31-37, g 118 Pfefferberg Theater (D), Schönhauser Allee 176, g 119 Quatsch Comedy Club (D), im Friedrichstadtpalast; Friedrichstr. 107, Tel: 118 05/255 565, g 120 Ratibortheater (C), Cuvrystr. 20, g 121 Roter Salon an der Volksbühne (D), Linienstr. 227, g 122 S.R. ComedyBus (B), Motzstr. 1, Tel: 61101313, g 123 Schaubühne (A), Kurfürstendamm 153, Tickets: 89 00 23, g 124 Schokoladenfabrik (D), Mariannenstr. 6; HH; Naunynstr. 72, Tel: 030 / 615 75 39 , j 125 Schwules Museum* (A), Lützowstr. 73, Tel: 69 59 90 50, g 126 Staatsoper im Schiller Theater (A), Bismarckstr. 110, g 127 Tanzfabrik Berlin (C), Möckernstr. 68, Tel: 786 58 61, g 128 The Ballery (B), Nollendorfstrasse 11, g 129 Theater am Potsdamer Platz (A), Marlene-DietrichPlatz 1, Tel: 259290 , g 130 Theater im Palais (C,D), Am Festungsgraben 1, g 131 Theater Strahl. Halle Ostkreuz (C), Marktstr. 9-12, g 132 Tipi (A,D), Große Querallee, Tel: 39 06 65 50, g
133 Uferstudios (D), Uferstr. 23, g 134 Volksbühne (D), Linienstr. 227, Tickets: 24 06 57 77, g 135 Wabe (D), Danziger Str. 101, Tel: 902953850, g 136 Wühlmäuse (A), Pommernallee 2–4, Tel: 30 67 30 10, g 137 Xenon Kino (A), Kolonnenstr. 5-6, Tel: 78 00 15 30, g
Bars 138 Alaska Bar (C), Reuterstr. 85, Tel: 239 141 38, g 139 Bar B104 (C), Bergmannstr. 104, Tel: 61203782, g 140 Bar Saint Jean (D), Steinstr. 21, m 141 Bar Sofia (C), Wrangelstr. 93, g 142 Barbie Deinhoff’s (C), Schlesische Str. 16, g 143 BarbieBar (C), Mehringdamm 77, Tel: 69 56 86 10, g 144 Bärenhöhle (D), Schönhauser Allee 90, Tel: 44 73 65 53 ,m 145 Begine (A), Potsdamer Str. 139, Tel: 215 14 14, i 146 Besenkammer (C,D), Rathausstr. 1, Tel: 242 40 83, m 147 Betty F*** (D), Mulackstr. 13, m 148 Blond (B), Eisenacher Str. 3a, m 149 Blue Boy Bar (B), Kleiststr. 7, m 150 Bull (B), Kleiststr. 35, Tel: 960 857 60, h 151 Crush XV (C), Gärtnerstr. 15, g 152 Der neue Oldtimer (B), Lietzenburger Str. 12, m 153 Die kleine Philharmonie (A), Schaperstr. 14, Tel: 88 72 74 83, m 154 Dodo (C), Großbeerenstr. 32 , Tel: 530 940 72, g 155 Dreizehn (B), Welserstr. 27 , Tel: 23 63 22 12, h 156 Elsenbar (C), Elsenstr. 106, g 157 Erna P! (A), Leberstr. 31, Tel: 700 945 49, g 158 Erreichbar (C), Reichenberger Str. 63a, g 159 Ficken 3000 (C), Urbanstr. 70, m
hier
84 Stadtplan
160 Fire Club (D), Zionskirchstr. 5, g 161 Flax (D), Chodowieckistr. 41, Tel: 44 04 69 88, g 162 Galander (C), Großbeerenstr. 54, g 163 Greifbar (D), Wichertstr. 10 Ecke Greifenhagener Str., Tel: 89751498, h 164 Grosse Freiheit 114 (C), Boxhagener Str. 114, m 165 Hafen (B), Motzstr. 19, Tel: 211 41 18, m 166 HarDie’s Kneipe (B), Ansbacher Str. 29, Tel: 23 63 98 42, m 167 Harlekin (A), Schaperstr. 12-13, Tel: 218 25 79, m 168 Heile Welt (B), Motzstr. 5, Tel: 21 91 75 07, g 169 Himmelreich (C), SimonDach-Str. 36, Tel: 29 36 92 92, g 170 Incognito (B), Hohenstauffenstr. 53, g 171 Jansen Bar (A), Gotenstr. 71, g 172 K6 (B), Kleiststr. 6, Tel: 23 62 69 84, m 173 Kumpelnest3000 (A), Lützowstr. 23, Tel: 261 69 18, g 174 Ludwig (C), Anzengruberstr. 3, Tel: 23391554, g 175 Marianne (C), Mariannenstr. 6, Tel: 69814521, g 176 Marienhof (D), Marienburger Str. 7, g
C Kreuzberg/Treptow
177 Marietta (D), Stargarder Str. 13, Tel: 43 72 06 46, g 178 Möbel Olfe (C), Reichenberger Str. 177 (Kottbusser Tor), Tel: 23 27 46 90, g 179 Mutschmann’s (B), MartinLuther-Str. 19, Tel: 21 91 96 40, h 180 Perle (D), Sredzkistr. 64, m 181 Pinocchio (B), Fuggerstr. 3, Tel: 23 62 03 33, m 182 poor and literate (D), Kopenhagener Str. 77, g 183 Prinzknecht (B), Fuggerstr. 33, Tel: 23 62 74 44, h 184 Privatleben (D), Rhinower Str. 12, g 185 Puro Sky Lounge (B), im Tower des Europa-Centers; Tauentzienstr. 11, Tel: 030 / 26 36 78 75, g 186 Pussy Cat (B), Kalkreuthstr. 7, Tel: 213 35 86, g 187 Rauschgold (C), Mehringdamm 62, Tel: 92274178, g 188 Roses (C), Oranienstr. 187, Tel: 615 65 70, g 189 Südblock (C), Admiralstraße 1-2, Tel: 609 418 53, g 190 Schraders (D), Malplaquetstr. 16 b, Tel: 45 08 26 63, g 191 Silver Future (C), Weserstr. 206, Tel: 030 / 75 63 49 87, g 192 Sorgenfrei (A), Goltzstr. 18, Tel: 30 10 40 71, g
193 Stahlrohr 2.0 (D), Paul-Robeson-Sraße 50, Tel: 0170/8037691, h 194 Stiller Don (D), Erich-Weinert-Str. 67, Tel: 017650133676, m 195 Suzie Fu (C), Flughafenstr. 25, g 196 Tabasco (B), Fuggerstr. 3, Tel: 214 26 36, m 197 taz-Café (C), Rudi-Dutschke-Straße 23, g 198 The CLUB (C), Biebricher Str. 14, g 199 The Liberate (D), Kleine Präsidentenstr. 4, m 200 TheCoven (D), Kleine Präsidentenstr. 3, g 201 Thelonious Bar (C), Weserstr. 202, g 202 tiki Heart (C), Wiener Str. 20, Tel: 030 61074701, g 203 ToyBoy Bar (B), Eisenacher Str. 3A, m 204 Tramp’s (B), Eisenacher Str. 6, g 205 Trauerspiel (D), Milastr. 7, e 206 Tristan (B), Fuggerstr. 35, Tel: 951 664 94, g 207 Tristeza (C), Pannierstr. 5, g 208 Vagabund (A), Knesebeckstr. 77, Tel: 881 15 06, m 209 Voima (A), Winterfeldtstr. 22, g
210 Woof (B), Fuggerstr. 37, Tel: 23607870, h 211 Zum Schmutzigen Hobby (C), Revaler Straße 99, g
Clubs 212 about blank (C), Markgrafendamm 24, g 213 Bassy Cowboy Club (D), Schönhauser Allee 176a, Tel: 28 18 323, g 214 bebop Tanzschule (C), Pfuelstr. 5, Tel: 0176 314 90 257, g 215 Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof 20, g 216 Burg Schnabel (C), Schleusenufer 3, g 217 Connection Club (B), Fuggerstr. 33, Tel: 2181432, m 218 Die Busche (C), Warschauer Platz 18, Tel: 296 08 00, g 219 Dragon Room im KitKatClub (C), Köpenicker Str. 76, g 220 Factory Berlin (B), Fuggerstr. 33, g 221 Festsaal Kreuzberg (C), Am Flutgraben 2, Tel: 551506587, g 222 Gretchen (C), Obentrautstr. 19 – 21, g 223 Griessmühle (C), Sonnenallee 221, g 224 Haubentaucher (C), Revaler Str. 99, g
225 House of Weekend (D), Alexanderstr. 7, Tel: +49 30 24631676, m 226 Humboldthain Club (D), Hochstraße 46, g 227 Huxleys Neue Welt (C), Hasenheide 107-113, g 228 Kantine am Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof, Rüdersdorfer Straße 70, Tel: 030 / 29360210, g 229 KitKatClub (C), Köpenicker Str. 76, g 230 Kulturzentrum Pumpe (A), Lützowstr. 42, g 231 L.U.X. (C), Schlesische Straße 41, g 232 Maze (C), Mehringdamm 61, g 233 Molkenmarkt 2 (C,D), Molkenmarkt 2, g 234 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke (C), Warschauer Str. 34, Tel: 89751327, g 235 Musik & Frieden (C), Falckensteinstraße 47, g 236 RioGrande (C), May-AyimUfer 9, g 237 Ritter Butzke (C), Ritterstr. 26, g 238 Roadrunner’s Paradise (D), Saarbrücker Straße 24 , Tel: 030 78082991, g 239 Salon zur wilden Renate (C), Alt Stralau 70, g 240 SchwuZ (C), Rollbergstr. 26, Tel: 577 022 70, g
Stadtplan 85
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03 22:00 ESTEROS Als Matías nach zehn Jahren in Brasilien mit seiner Freundin in die argentinische Heimat zurückkehrt, kommen Erinnerungen an seinen Jugendfreund Jéronimo hoch. Die beiden Männer fahren schließlich einige Tage in die Esteros del Iberá, wo sie sich schon als Teenager näher kamen, aber nicht zu ihren Gefühlen stehen konnten ...
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10 22:00 THE DREAM CHILDREN Steven Evans ist ein beliebter TV-Star, aber zunehmend unzufrieden mit den Oberflächlichkeiten der Fernsehwelt, die er selbst mit erschaffen hat. Als sein heimlicher Lebenspartner ein Kind adoptieren will, blüht Steven nach ersten Zweifeln förmlich auf. Bis ein unerwarteter Besuch auftaucht und die Familie gefährdet. Bewegendes Drama aus Australien!
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17 22:00 D Mitte/Friedrichshain 241 SO36 (C), Oranienstr. 190, g 242 St. Georg (C), Ritterstr. 26, g 243 Suicide Circus (C), Revaler Straße 99, g 244 The Grand (D), Hirtenstr. 4, g 245 Tresor (C), Köpenicker Str. 70, g 246 UnterTage (C), Mehringdamm 32, g
Sexclubs & Saunen 247 Ajpnia (A), Wartburgstr. 18, h 248 Böse Buben (A), Sachsendamm 76, Punkt nicht auf Kartenausschnitt, Tel: 62 70 56 10, h 249 CDL-Berlin (B), Hohenstaufenstr. 58, Tel: 030/32667855, h 250 City Men Shop & Video (B), Fuggerstr. 26, Tel: 218 29 59, h 251 Club Culture Houze (C), Görlitzer Str. 71, Tel: 61 70 96 69, g
252 Connection Garage (B), Fuggerstr. 33, Tel: 218 14 32, h 253 DarkZone (C), Urbanstr. 64, Tel: 61 20 36 37, h 254 Der Boiler (C), Mehringdamm 34, Tel: 5770 7175 0, h 255 Duplexx (D), Schönhauser Allee 131, Tel: 48 49 42 00, h 256 Duplexx Schöneberg (B), Martin-Luther-Str. 14, Tel: 23 63 18 84, h 257 Erotica (D), Rosa-Luxemburg-Str. 23, h 258 Erotixx (C), Warschauer Str. 38, g 259 Insomnia (C), Alt-Tempelhof 17-19, exakter Ort nicht mehr auf Kartenausschnitt, g 260 Lab.oratory (C), Am Wriezener Bahnhof, Tel: 29000597, h 261 Maze World (B), Kurfürstenstr. 79, Tel: 23 00 32 51, h 262 Military Store (B), Motzstr. 8, m
263 New Action (B), Kleiststr. 35 Ecke Eisenacher Str., Tel: 211 82 56, h 264 Playstixx Lieblingsspielzeug für Frauen (C), Heimstr. 6, i 265 Pool Berlin (A), Schaperstr. 11, Tel: 214 19 89, h 266 Quälgeist (C), Mehringdamm 51; 4. Hof, Tel: 69 51 96 50, h 267 Reizbar (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23 63 79 81 , h 268 Scheune (B), Motzstr. 25, Tel: 213 85 80, h 269 The Jaxx (B), Motzstr. 19, Tel: 213 81 03, h 270 Tom’s Bar (B), Motzstr. 19, Tel: 213 45 70, h 271 Triebwerk (C), Urbanstr. 64, Tel: 69 50 52 03, h 272 Twilight Zone (B), Fuggerstr. 33, g 273 XXL – Pornokino & Sexshop (D), Bornholmer Straße 7, Tel: 32 89 82 22, h
Sexy Outfits & Toys 274 4 Hunks Berlin (C), Gneisenaustr. 112, m
275 Boxer Berlin (B), Eisenacherstr. 11, Tel: 21917220, g 276 Bruno’s (B), Maaßenstr. 14, Tel: 21 47 32 93, m 277 CloneZone Berlin (B), Kalkreuthstr. 14, Tel: 015738508888, h 278 Dos Santos Lederwerkstatt (C), Mehringdamm 119, Tel: 50 59 99 19, g 279 GEAR Shop (B), Kalckreuthstr. 13, m 280 Gorgeous Sex-Spielzeug (D), Schönhauser Allee 130, g 281 Leathers Lederwerkstatt (D), Schliemannstr. 38, Tel: 442 77 86, g 282 Lederhosen-Stadl (B), Martin-Luther-Str. 15, m 283 Mister B (B), Motzstr. 22, Tel: 21 99 77 04, m 284 Other Nature (C), Mehringdamm 79, Tel: 20915887, g 285 Sexclusivitäten (C), Fürbringer Str. 2, Tel: 693 66 66, i 286 Wagner Berlin (B), Motzstr. 32, Tel: 28 59 83 05, m
EIN KUSS Lorenzo, Blu und Antonio bringt so schnell nichts auseinander. Die drei 18-jährigen Außenseiter halten gegen das Mobbing am Provinzgymnasium zusammen. Als sich der offen schwule Lorenzo und Basketballer Antonio näher kommen, gerät die Idylle des Trios ins Wanken … Tolles FeelGood-Drama mit Soundtrack von Mika!
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24 22:00 TORO PREVIEW MIT GÄSTEN Toro heißt eigentlich Piotr und verdient sein Geld als Escort für Frauen in Berlin, um sich seinen Traum vom Boxclub zu erfüllen. Sein drogenabhängiger Freund Victor schafft am Schwulenstrich an, um Schulden bei seinen Dealern zu bezahlen… Eindringliches Schwarzweißdrama um Wut, Gewalt und verdrängte Gefühle. präsentiert von:
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YORCK.DE
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86 Essen
Gefischtes
Warum auf den Urlaub am Meer warten, um guten Fisch zu essen? In Berlin gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Gold aus Meer und Fluss zu genießen. Wir haben drei auf Fisch spezialisierte Restaurants getestet
Klassisch mediterran Lesendro Knaackstr. 45, 10435 Berlin (Prenzlauer Berg), Mo–Fr: 17:00–23:00 Sa–So: 12:00–00:00 Tel: 030-28 85 50 03, lesendro.de
> Mitten im Prenzlauer Berg liegt das auf Fischgerichte spezialisierte Restaurant Lesendro. Die in warmem Ocker gestalteten Innenräume versetzen einen direkt in Urlaubsstimmung. Und das ist hier auch das Konzept. Die familiäre Atmosphäre überträgt sich sofort auf die zahlreichen Gäste. Die Küche hat montenegrinische Wurzeln und bietet ein breites Spektrum an Fischgerichten und Meeresfrüchten. Ein guter Start ist die Fischsuppe mit frischen Kräutern und Gemüse (7,50 Euro). Zum Hauptgang sind die leckere Dorade (18,50 Euro) oder der gegrillte Oktopus (15,50 Euro) zu empfehlen. Auch wenn die Dessertkarte mit nur drei Nachspeisen übersichtlich ausfällt, sollte man unbedingt die hausgemachte Mousse au Chocolat (5 Euro) probieren. <
Konserven de luxe Sardinen.Bar Grunewaldstr. 79, 10823 Berlin (Schöneberg) tägl.: 12:00–22:30 Tel.: 030-58 84 41 70
> Die Sardinen.Bar ist wirklich einmalig: Wo sonst gibt es ein Restaurant, bei dem man aus etwa 120 Fischkonserven aus Frankreich, Portugal und Spanien sein Menü zusammenstellen kann. Aber weit gefehlt, wer hier an das banale deutsche Produkt aus dem Supermarkt denkt. Die Palette erstreckt sich über Makrele, Sardine, Oktopus und Bacalao, wobei hier vor allem die Sardinen in allen nur erdenklichen Variationen hervorstechen. Die Sardinettes aux Piment des Espelettes und Sardines aux Truffe noir begeistern ebenso wie der gegrillte Bacalao in einem köstlichen Knoblauchöl. Die Dosen werden geöffnet auf einem Holzscheit zusammen mit einem gut angemachten Salat und frischem Baguette serviert. Dazu passt ein Crémant méthode traditionnelle. <
Mit Überfahrt
FOTOS: BRIGITTE DUMMER
SpreeArche Müggelschlösschenweg, 12559 Berlin (Köpenick), Fr–So ab 12:00, bei schönem Wetter auch an anderen Tagen Tel.: 0172-30 42 111, spreearche.de
> Wer in der SpreeArche essen geht, macht dabei gleich Miniurlaub: Das Restaurant liegt mitten in der Müggelspree und ist nur mit einem hauseigenen Floß erreichbar. Auch ein Spaziergang sollte mit eingeplant werden, denn an der im Wald versteckten Anlegestelle kann man nicht parken. Auf zwei Etagen gibt es jeweils einen kleinen Gastraum und eine Terrasse – und natürlich eine grandiose Aussicht. Die künstliche Insel verfügt auch über eine kleine Räucherei: Die heiß geräucherte Forelle (16,90 Euro) sollte man sich nicht entgehen lassen. Sie schmeckt butterzart. Wer es lieber gebraten mag, nimmt das Lachsforellenfilet mit Karotten-Spitzkohl-Gemüse (16,90 Euro). Zum Nachtisch gibt es warmen Apfelstrudel (5,90 Euro). Immer eine Reise wert! <
Essen 87
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Andreas Schlegel 7. Mai 1965 – 13. Februar 2017 hat eine lange Krankheit geduldig und mutig durchlebt und ist uns vorausgegangen in Gottes Frieden. Christoph Zink
Lass dich nicht zerreißen zwischen gestern und morgen. Lebe immer und einzig das Heute Gottes. Dom Hélder Câmara
Dominik Peter, Dorothea Schleehauf, Hans-Peter Kafitz, Henk Berkhoff, Lutz Kaulfuß, Lutz Morgenroth, Lutz-Olaf Walter, Markus Frey, Ralf Weber, Thomas Leya Angela Zink und Georg Wissmann, Monika und Georgios Anastasiades
o bar, liegt bei o Lastschrift: Ich ermächtige Special Media SDL GmbH die Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Ich kann innerhalb von 8 Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Dabei gelten die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. KontoinhaberIn: Kreditinstitut :
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Erfrischend eigen war Gisela, eine exzellente Motorradfahrerin, ausgesprochen unvoreingenommen, mehr als hilfsbereit und vor allen Dingen technisch versiert - mit der Überzeugung, dass jede Frau das kann, wenn es ihr gezeigt wird! Sie hat uns nach einer kurzen, aber heftigen Krankheit verlassen. Wir werden Sie und ihr Lachen vermissen. Marion und Nursen, Meltem, Pinar und Milo, Freundinnen und Feunde 7.10.1958
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19.03. 5. Vaudeville Variety Burlesque Revue
17.03. Clubmädchen Rise
03.03. MöMo März – Clitoral Rising
02.03. – das weiche g – Vernissage
04.03. Pussy* Grabs Back
08.03. Frauenkampftag
10.03. Ich bin eine Berlinerin
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24.02. 12 Jahre Grosse Freiheit
98 Und tschüss!
SIEGESSAULE APRIL 2017 • SIEGESSAEULE.DE
Das Letzte
> Anfang der 80er-Jahre wurde in Bielefeld das Schwulenzentrum eröffnet. Ich steppte damals in der Dortmunder Tuntentheatertruppe „Emscher Sisters“ über die Bühnen, wir boten unvermeidliche Playbacks und Sketche und wurden von den Bielefeldern eingeladen, unsere Show bei der Einweihung zum Besten zu geben. Das Zentrum war von der Straße aus nur durch einen schmalen Durchgang zu erreichen, dem ein Innenhof folgte, und gegenüber lag der Eingang. Schon im Vorfeld gab es beunruhigendes Gemunkel. Eine „Rockerbande“ habe angekündigt, die Veranstaltung aufzumischen! Also wurde uns allen eine Verhaltensregel aufgebürdet, die da hieß: Sobald die Rocker sich nähern, ertönt ein Alarmton, und wir alle, ausnahmslos, treten ihnen erhobenen Hauptes und bereit zum Widerstand im Innenhof entgegen! Die Feierstimmung hielt sich nach dieser Ansage in Grenzen. Wir Emscher Sisters hatten die Bühne, ich playbackte gerade mit Gerd alias „Gerda“ im C&AFummel „Kann denn Liebe Sünde sein“, da jaulte plötzlich die Sirene! Nervosität im Publikum! Beklommene Blicke und der Schreck darüber, dass man das ja nun wohl oder übel tun müsse: den Barbaren entschlossen entgegentreten! Einen Hinterausgang gab es nicht. Also begab man sich zögerlich ins Freie. Kein Rocker zu sehen, aber konnte ja noch kommen. Erst nach und nach, alle waren draußen in Erwartung der Schlacht, machte sich Erleichterung breit: Fehlalarm! Und gleich Scherze: Vielleicht hatte die Wachtucke am Eingang einen Mopedfahrer in Lederjacke gesehen und panisch auf den Alarmknopf gedrückt. Die Partynacht verlief weiterhin friedlich, kein Rocker weit und breit. Warum ich das erzähle: Wir waren damals aufgerufen, geschlossen Mut zu demonstrieren – aber
HART, ABER HERZLICH Schöner kommen: DJ Hell huldigt Tom of Finland Die Highlights der Leather & Fetish Week Früher gehen: Türpolitik in Berliner Clubs Hin und weg: Lieber ungewöhnlich reisen BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN
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SIEGESSÄULE 04/17 Illustration: Tom of Finland, Untitled, 1977 (Graphite on paper) © 1977 Tom of Finland Foundation
Impressum ILLUSTRATION: IVAN KULESHOV
Unser neuer Kolumnist Ralf König ist der wohl bekannteste deutsche Comiczeichner und -autor der Gegenwart. In Das Letzte stellt er die entscheidende Frage: Wie viel Zivilcourage zeigen wir im Angesicht des gesellschaftlichen und politischen Rollbacks?
WE ARE QUEER BERLIN
ist nicht so einfach mit der Zivilcourage, wenn man dazu aufgerufen werden muss. Dabei war der Bewegungsacker Anfang der 80er schon grob gepflügt! „Mutig“ waren vorher, in den 60ern und 70ern, zum Beispiel all die schwulen Gastwirte, die ihre Kneipen in Zeiten des Paragrafen trotz Sittenpolizei und Zwangsschließungen immer wieder öffneten! Mutig waren die Männer, die ihre homophobe Vermieterin mit häufigem Herrenbesuch konfrontierten. Mutig war Rosa von Praunheim. Auch mir wird manchmal gesagt, es sei doch mutig gewesen, meine ersten Alben Anfang der 80er unmissverständlich „Schwulcomix“ zu nennen. Aber die frühen Kritzeleien waren eher Resultat meiner damaligen Lust und Laune und ziemlich unbesorgt. Es war wohl mutiger, die Comics offen in der Straßenbahn zu lesen, als sie zu Hause zu zeichnen. 37 Jahre später sieht es so aus, als müsste jeder für sich den Begriff „Mut“ neu definieren. Es war jahrelang keine Herausforderung, in Berlin oder Köln unter Wohlgesinnten den CSD zu feiern. Busreisen mit Gruppenangeboten zum CSD nach Moskau gibt es meines Wissens nicht. Volker Beck hatte Mut, der holte sich dort von den Hassfratzen Nasenbluten. So mutig bin ich, zu sagen, dass das nichts für mich wäre. Gesellschaft und Politik stülpen sich in beängstigender Geschwindigkeit von Mitte links nach rechts. So schnell kann’s also gehen. 1928 tanzten sie in Berlin auch noch auf den Tischen. Der angewiderte Mob hat seine Macht entdeckt und gibt sie so schnell nicht wieder her. Alles, was „gay“ ist, steht weit oben auf der Hassliste. Wie viel Zivilcourage bringen wir auf? Treten wir entschlossen in den Innenhof oder sucht jeder für sich den Hinterausgang? <
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