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SIEGESSÄULE OKTOBER 2015 • SIEGESSAEULE.DE
WE ARE QUEER BERLIN
GRENZENLOS verliebt: Trans*menschen und Beziehungen musikalisch: John Grant und Sven Ratzke im Interview solidarisch: Wir helfen Geflüchteten
BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN
EXPANDED CONTENT IN ENGLISH
***003_003_Inhalt_Programm 21.09.15 16:59 Seite 3
Seite 32 John Grant Der schwule Songwriter meldet sich mit dem besten Album seiner Karriere zurück. Wir trafen ihn zum Interview
FOTO: MICHAEL BERMAN
Inhalt 3
Seite 42 Sven Ratzke „Starman“ heißt die neue, mit Spannung erwartete Show von Sven Ratzke im Tipi. Eine Hommage an die Songs von David Bowie. Wir sprachen mit Ratzke über die queere Faszination Bowie
„Refugees welcome!“ Viel Spaß mit der Oktoberausgabe der SIEGESSÄULE wünscht die Chefredaktion! Christina Reinthal und Jan Noll
Special Media SDL GmbH SIEGESSÄULE Ritterstr. 3 10969 Berlin Redaktion, Tel.: 23 55 39-0 redaktion@siegessaeule.de siegessäule.de Redaktionsschluss: 14.10. Programmtermine: -33, -46 termine@siegessaeule.de Terminschluss: 07.10. Anzeigen: -13 anzeigen@siegessaeule.de Anzeigenschluss: 12.10. Kleinanzeigen kleinanzeigen@siegessaeule.de Kleinanzeigenschluss: 10.10. Abonnement: -15 abo@siegessaeule.de SIEGESSÄULE 11/2015 erscheint am 28.10.
FOTO: JOSEPH WOLFGANG OHLERT FOTO: DENIS VELDMANN
FOTO: GUIDO WOLLER
Seite 20 Titel SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey über Trans*menschen, ihre Beziehungen und die Suche nach dem privaten Glück
wir
heute
hier
05 Tach auch!
26 Film
53 Programm
32 Musik
82 Stadtplan
Im digitalen Informationszeitalter ist es unmöglich geworden, mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen. Wie sollen wir mit all den krassen Wahrheiten umgehen, fragt sich SIEGESSÄULE-Chefredakteur Jan Noll
10 Stadt
Immer mehr geflüchtete Menschen erreichen Berlin. Wir sagen euch, wie und wo ihr helfen könnt
12 Community
10 Jahre Pornfilmfestival, zwei neue Filme von Regisseur Lars Kraume
Endlich ein neues Album von Peaches
39 Buch
Das ganze Berlin-Programm English calendar of events
86 Essen
Die besten Torten der Stadt
Toller Bildband: Andy Warhols Polaroids, Fortsetzung der „Millennium“-Trilogie
88 Kleinanzeigen
42 Bühne
96 Flashlights
Das Staatsballett tanzt „Duato | Kylian | Naharin“, Georgette Dee wird zur Helena
Elmar Kraushaar setzt sich im letzten Teil unserer Reihe zum Thema Pädophilie kritisch mit der Frage auseinander, wie das Tabu „Pädo“ zur Waffe werden konnte
Christo Mitov stellt Geschenke für seine Exlover zusammen
19 News
50 wtf?
48 Blogwelt
An English roundup
56 Klatsch
98 Das Letzte
Kolumne von Volker Surmann
98 Impressum
F O R D P R Ă„ S E N T I E R T:
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung): 13,6–12,0 (kombiniert). CO2
Ford Mustang. Jetzt in Deutschland.
. CO2-Emissionen: 306–281 g/km (kombiniert).
***006_007_wir_Start_Programm 21.09.15 17:03 Seite 6
wir
6 Stadtbild
Vor der MĂśbel Olfe in Kreuzberg am frĂźhen Donnerstagabend Festgehalten von Ono Ludwig ono-ludwig.de
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wir
Tach auch 7
Ohne Scheuklappen
Without blinders
Täglich prasseln fiese Wahrheiten auf uns ein und machen das Leben in der Wohlstandsgesellschaft zum permanenten ethisch-moralischen Konflikt. Wie sollen wir damit bloß umgehen, fragt sich SIEGESSÄULE-Chefredakteur Jan Noll
There’s a daily patter of nasty truths hitting us, turning life in our prosperous society into a permanent ethical-moral conflict. SIEGESSÄULE chief editor Jan Noll wonders how we can even deal with it
> Knowlege is power. While this platitude come across as trite by > Wissen ist Macht. Was auf den ersten Blick als abgelutschte Binsenweisheit daherkommt, findet im digitalen Informationszeitalter now, it takes on new meaning in our all-encompassing digital information age, pressuring us every day to make ethical and moral decieine flächendeckende Entsprechung, die uns jeden Tag aufs Neue sions. No more shopping sprees, lunches or savoring any privileges zwingt, ethisch-moralische Entscheidungen zu treffen. Keine of Western civilization without the bad aftertaste. We know too Shoppingtour, kein Mittagessen, kein Auskosten von Privilegien much; we know almost everything: We’ve seen the pictures from der westlichen Zivilisation mehr ohne faden Beigeschmack. Wir factory farms and slaughterhouses. We hear about the horrible conwissen zu viel, wir wissen quasi alles: Wir kennen die Bilder aus ditions in the sweatshops that the people making our clothes must Lebensmittelfabriken und Schlachthöfen. Wir wissen, wie mies die face. These days, first and foremost, we know all too well the agonizBedingungen für Menschen sind, die Klamotten für unsere Modeing journey that refugees make to Europe and how many of them discounter herstellen. Wir wissen in diesen Tagen vor allem nur die in Mediterranean waters on the way. This kind of information zu genau, wie der qualvolle Weg für Flüchtlinge nach Europa aussieht, wie viele von ihnen in den Fluten des Mittelmeers ertrinken. was surely available in the past for anyone who’d take initiative to access it. Today, though, it’s simply impossible to hide from it. Even if Sicherlich waren solche Informationen auch schon früher verfügyou don’t watch TV or read the paper, thanks to a million shares on bar, wenn man sich mehr oder weniger bewusst für sie entschied. social media, the news about drowning children or collapsed textile Aber nie war es so unmöglich wie heute, sie auszublenden. Selbst mills will still reach the comfort of your living room. It’s a blessing wenn man selten Nachrichten schaut und keine Zeitung liest, and a curse. It’s important and good that this is happening, because bringen einem spätestens soziale Netzwerke in millionenfach looking the other way is shit, but this nonstop flow of information geteilten Beiträgen die ertrunkenen Kinder und eingestürzten means we must constantly ask ourselves how to navigate through a Textilfabriken ins heimische Wohnzimmer. Das ist auf der einen din of truths. It’s gotten to the point that we’re basically in a state of Seite wichtig und gut, denn wegschauen ist sowieso scheiße, auf continuous conflict. Can we still throw on our H&M threads, order a der anderen Seite ist dieser ständige Informationsfluss aber auch cheap pizza and go see a movie if we know that the basis for these ein Fluch: Wir alle müssen uns täglich die Frage stellen, wie wir pleasures is the suffering of others? If we know that at the borders of mit den auf uns einstürmenden Wahrheiten umgehen wollen, our prosperous society, people are dying? Of course we often have to befinden uns quasi in einem andauernden Konflikt: Können wir shut out most of this knowlege in everyday life – uns noch in den it’s a sort of psychological coping mechanism. But H&M-Fummel it’s getting harder all the time. The wave of volunschmeißen, ‘ne ... aber der ständige Informationsfluss ist auch ein Fluch teers helping with the refugee crisis proves that günstige Pizza besome people can’t deal stellen und danach with the blinders anyins Kino gehen, wenn wir um das Leid anderer more. But even as so wissen, das die Basis für diese Lebensqualität ist? ... but how to navigate through a din of truths? many people have Wenn wir wissen, dass an den Grenzen unserer stepped in to provide relief, there’s are so many more people who Wohlstandsgesellschaft Menschen sterben? Natürlich blenden wir don’t know how to channel their urge to help. With jobs, relationdas meiste davon im Alltag aus – wenn wir irgendwie weitermaships and families, they might not have the time to work at LAGeSo. chen wollen, müssen wir das wohl lernen. Aber es wird täglich And that’s OK, because helping is not only about grand gestures. schwerer. Die Welle der Hilfsbereitschaft im Zusammenhang mit Luckily, our digital world also makes it simple to give, even if it’s just der Flüchtlingskrise beweist, dass sich immer weniger Menschen donating a laughably small amount of money via an app. We need to mit Scheuklappen arrangieren können. Doch auch, wenn viele start somewhere – that’s the smallest price we should be willing to bereits zu HelferInnen geworden sind, gibt es mehr Menschen, pay for our own propserity. < Translation: Joey Hansom die noch nicht wissen, wie sie ihr Bedürfnis, zu helfen, kanalisieren sollen. Sie haben vielleicht nicht die Zeit, um sich neben Job, Beziehung und Familie auch noch ans LAGeSo zu stellen. Das ist o.k., denn es zählen nicht nur die großen Gesten. Die digitale Welt macht zum Glück auch Helfen sehr einfach, und wenn es nur im scheinbar lächerlich Kleinen durch das Benutzen einer der zahlreichen Spenden-Apps oder Ähnliches stattfindet. Wir müssen irgendwo anfangen, denn das ist der minimale Preis, den wir für unseren Wohlstand zu zahlen bereit sein sollten. <
Wegschauen ist scheiße
Looking the other way is shit
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wir
8 Magazin
Rockstar
LAUT//LOUD ist ein queeres Kollektiv, das seit Anfang des Jahres verschiedene Projekte für LGBTIs und Menschen mit (Mehrfach-)Diskriminierungserfahrungen zwischen 16 und 27 organisiert. Empowerment durch Musik heißt dabei die Zauberformel, mit der Jugendliche die Möglichkeit bekommen sollen, ihre Emotionen auszudrücken und sich zu vernetzen. Vom 23. bis zum 25. Oktober veranstaltet das musikalisch, sozialpädagogisch, psychologisch und politisch geschulte Team in Kreuzberg den Workshop „3 Tage LAUT//LOUD“: Musikinstrumente ausprobieren, Bands gründen, Mucke machen. Die Teilnahme ist kostenlos, der Ort rollstuhlgerecht und Essen gibt’s auch. Anmeldung unter: lautloudberlin.org
Starlight
FOTO: ANDREA PREISING
„Baby save up all your tears, you might need them someday ...“, schmetterte Cher einst aus vollem Halse, und selten wurde ihr mütterlicher Rat so ernst genommen wie von den – höchstwahrscheinlich sehr homosexuellen – MitarbeiterInnen des Onlineshops Firebox. Die haben nämlich Einhorntränen in Flaschen gefüllt und verkaufen die Mischung aus Gin und Likör inklusive schwulem Silberpartikel-Glitzerstaub für 55 Euro. firebox.com
Filmstar Was von einem so wunderschönen Orga-Team (siehe Foto) realisiert wird, kann nur großartig sein. Deshalb sind wir auch in diesem Jahr wieder Medienpartner der „Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg“, die vom 20. bis zum 25. Oktober stattfinden. Das wichtigste queere Filmfestival Deutschlands steigt bereits im 26. Jahr und wird Tausende Filmfreaks in die Hansestadt locken. Alle Infos zum Programm unter: lsf-hamburg.de
FOTO: PROXY SHOP
Stardust Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass wir von der SIEGESSÄULE David Bowie anbeten wie einen Gott. Auch die Klamotten von Kansai Yamamoto, die der Designer für Bowie während der wegweisenden „Aladdin Sane“-Phase schneiderte, tragen wir täglich, wenn wir kurz in den Späti huschen, um Klopapier zu kaufen. Doch, um ehrlich zu sein, ist dieses lebensgroße und handgefertigte David-Bowie-Kissen das Hässlichste und Gruseligste, was wir seit Langem gesehen haben. Wer Lust hat, dass Ziggy Stardust zu Hause auf der Couch wartet, kann den Kissen-David für schlappe 362,38 Euro plus Versand im Proxy Shop bei etsy.com bestellen.
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Stadt 9
Was macht eigentlich ... die Initiative sexuelle Vielfalt?
Britain’s Best! Dillie Keane
Driven by Instinct 28. – 30. September
Ian Shaw
Im letzten SIEGESSÄULE-Jahresrückblick stand auf unserer Wunschliste für 2015, dass die „Initiative Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ (ISV) wieder mehr finanzielle Mittel erhält. Der 2009 von Rot-Rot auf den Weg gebrachte Aktionsplan gegen Homophobie sah unter anderem eine umfassende Aufklärungsarbeit an Schulen und Bildungseinrichtungen vor sowie Empowerment-Maßnahmen für LGBTIs. Doch unter der GroKo dümpelte das Berliner Pilotprojekt auf Sparflamme dahin. Wir haben uns bei Thomas Birk von den Grünen, der im August eine schriftliche Anfrage zur Weiterentwicklung der ISV an den Berliner Senat gestellt hatte, über den Stand der Dinge erkundigt > Thomas, was geschieht denn mit der ISV zurzeit? Die gute Nachricht zuerst. Wir sind mitten in den Haushaltsberatungen und tatsächlich bekommt die Initiative mehr Geld. Das Budget wird von einer halben auf eine Dreiviertelmillion aufgestockt, das ist schon was ... ! Und die schlechte? Aufstockung klingt erst mal gut, aber der Umgang damit bleibt unbefriedigend. Bis auf wenige Ausnahmen ist für die Community, die Träger und die Opposition noch immer nicht klar, was mit dem Geld geplant ist. Sicher scheint, dass es eine Notunterkunft für queere Flüchtlinge in Lichterfelde mitsamt einer Beratungsstelle geben wird. Ansonsten können wir nur abwarten und die Beschlüsse irgendwann in Empfang nehmen. Ist diese Entwicklung neu? Sie widerspricht der Gründungsidee der Initiative. Zum Besonderen daran gehörte gerade das partizipatorische Vorgehen, dass man sich zusammensetzt und gemeinsam überlegt. Es war nicht nur wichtig, Meinungsverschiedenheiten zu überbrücken. Vor allem sollte sich die Verwaltung ein Stück weit öffnen und mitbekommen, was in der Community so vor sich geht und welches Projekt deshalb besonders förderungswürdig ist. Das aber scheint nicht im Sinne der GroKo zu sein. Ein Mangel an Transparenz also? Auf jeden Fall. Und wie erklärt sich das? Zum einen glaube ich, dass sich die Koalitionspartner selbst nur schwer einig werden. Themenfelder wie „schwul-lesbische Obdachlose“ oder „Trans*/Inter“ werden ständig vertagt. Zum anderen scheint mir, dass die GroKo kein besonderes Interesse an der Initiative hat. Sie gehört nicht zu ihren Lieblingsprojekten, mit denen man sich gerne schmückt. Nur so erkläre ich mir, dass es keine Zwischenberichte gibt. Anstatt Erfolge öffentlich zu machen, muss man sie erst mühsam erfragen. Und es gibt ja Erfolge. Zum Beispiel? An Schulen und Bildungseinrichtungen werden viel mehr Fortbildungen zum Thema Homophobie wahrgenommen als früher. Indem man aber darüber schweigt und die Erfolge der Initiative nicht bewirbt, verhindert man es auch, sie groß werden zu lassen. Aber wie erklärt sich dann, dass es mehr Geld gibt? Es ist ja nicht so, dass das Projekt von allen abgelehnt wird. Es herrscht nur eine gewisse Unentschlossenheit, ein mangelndes breiteres Interesse, das eine notwendige Weiterentwicklung der Initiative zulassen würde. < Interview: Susann Reck
Die BAR JEDER VERNUNFT präsentiert:
A Bit of a Mouthful 01. & 02. Oktober
Arthur Smith
& The Smithereens sings Leonard Cohen – the extended remix 04. & 05. Oktober
Barb Jungr Hard Rain
Thomas Birk, Queerpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
06. & 07. Oktober Tickets 030.8831582 // www.bar-jeder-vernunft.de
Tickets 030.8831582 // www.bar-jeder-vernunft.de
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wir
10 Stadt
FOTO: MICHAEL LUHRENBERG/ISTOCK
Engagement für Flüchtlinge
lsvd.de fluechtlingewillkommen.de schwulenberatungberlin.de mann-o-meter.de proasyl.de
> Grenzen auf, Grenzen zu, Gewalt und Hass inner- und außerhalb der sozialen Netzwerke und ständig verändern sich die offiziellen Schätzungen, wie viele geflüchtete Menschen 2015 nun tatsächlich nach Deutschland kommen werden. Bei vielen bleibt bei dem täglichen News-Wirrwarr nichts anderes als ein dumpfes Ohnmachtsgefühl. Doch so abstrakt die Zahlen teilweise erscheinen, so konkret sind die einzelnen Schicksale der Menschen, die auch in Berlin Schutz gefunden haben und mitten unter uns leben. Gerade queere Flüchtlinge haben es dabei besonders schwer, denn in den Sammelunterkünften sind sie immer wieder homophoben Anfeindungen oder sogar gewaltsamen Attacken ausgesetzt. Zahlreiche Initiativen unterstützen Flüchtlinge bei ihrem neuen Leben in Deutschland – sei es mit Kleidung, durch die Vermittlung einer Unterkunft, durch Sprachkurse und vieles mehr. Möglich ist das auch, weil sich immer mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Ihr wollt auch helfen? Wir stellen euch einige Möglichkeiten vor. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) unterstützt Geflüchtete im Rahmen seines Zentrums für Migranten, Lesben und Schwule (MILES). MILES-Leiterin Jouanna Hassoun freut sich zum einen über jeden Euro, der für die Sprach- und Integrationskurse des Zentrums gespendet wird. Zum anderen wird auch immer wieder Geld benötigt, um Flüchtlingen in Einzelfällen schnell helfen zu können, etwa mit einer Fahrkarte oder beim Kauf von Lebensmitteln. Ihr wollt MILES finanziell unterstützen? Hier geht die Spende hin: LSVD Berlin-Brandenburg e. V., IBAN: DE46 1002 0500 0003 35 0000, Verwendungszweck: MILES-Flüchtlingsarbeit. Für alle, deren Haushaltskasse gerade eher leer ist oder denen der persönliche Kontakt einfach wichtig ist, gibt es noch eine ganz andere Möglichkeit zu helfen: In Koope-
Viele Refugees haben Berlin erreicht und immer mehr Menschen möchten sich ehrenamtlich einbringen oder die Geflüchteten mit Geld- und Sachspenden unterstützen. Doch wohin mit diesem Bedürfnis und was wird gerade tatsächlich gebraucht? Wir haben für euch die wichtigsten Anlaufpunkte mit einem Fokus auf queere Refugees zusammengestellt
ration mit dem Portal fluechtlinge-willkommen.de können Privatpersonen einen Flüchtling bei sich zu Hause aufnehmen. Nach der Registrierung kann angegeben werden speziell einen queeren Flüchtling aufnehmen zu wollen. MILES bittet darum, gleichzeitig eine kurze E-Mail an miles@blsb.de zu schicken. Die Schwulenberatung Berlin sucht für ihre Beratungsangebote ehrenamtliche Sprachmittler, die sowohl Deutsch, als auch eine flüchtlingsrelevante Sprache beherrschen. Du gehörst dazu und willst helfen? Schreib eine E-Mail an refugees@schwulenberatungberlin.de. Ansonsten gibt es neuerdings auch eine Kleiderspende. Wer also noch ein paar warme Klamotten und Schuhe im guten Zustand übrig hat, kann sie dienstags und freitags zwischen 15:00 und 17:00 in der Wilhelmstraße 115 am Empfang abgeben. Die Beratungsstelle Mann-O-Meter und das schwule Anti-Gewalt-Projekt Maneo in Schöneberg werden täglich von Flüchtlingen aufgesucht, die Unterstützung jeglicher Art suchen – vom HIV-Test oder dem Ersatz einer kaputten Brille über psychologische Beratung bis hin zur Vermittlung eines Sportkurses. Die EngagementMöglichkeiten bei Mann-O-Meter und Maneo sind sehr vielfältig. Wenn ihr helfen wollt, schreibt eine E-Mail mit Euren Interessen an info@mann-o-meter.de. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat auf ihrer Website eine interaktive Karte eingerichtet, die über sämtliche Projekte informiert, die sich über ehrenamtliche Hilfe freuen. Es gibt zwar keinen expliziten QueerFokus, doch mit Sicherheit findet ihr hier genau die Initiative, die am besten zu euch, euren Interessen und auch zu dem zeitlichen Budget, das ihr aufbringen wollt, passt. Die Karte wird ständig aktualisiert. proasyl.de. < Daniel Segal
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TOSCA
Giacomo Puccini
Domingo Hindoyan INSZENIERUNG Alvis Hermanis
Foto Š Hermann und Clärchen Baus
MUSIKALISCHE LEITUNG
mit Anja Kampe als Tosca und Michael Volle als Scarpia 13./ 16./ 23./ 28. OKTOBER 2015 TICKETS 030 – 20 35 45 55 WWW.STAATSOPER-BERLIN.DE
HELEN SCHNEIDER Das brandneue Album „COLLECTIVE MEMORY“ Jetzt Ăźberall erhältlich als CD Digibook, LP und Download! HELEN SCHNEIDER live: 11-11-15 Berlin / A-Trane | 13-11-15 Worpswede / Germany Music Hall 14-11-15 Ratingen / Voices Festival | 03-12-15 TĂźbingen / Sudhaus 14-12-15 Bremen / Concert Evening | 15-12-15 Bremen / Concert Evening
www.johngrantmusic.com
ÂťGREY TICKLES, BLACK PRESSUREÂŤ CD ∙ 2CD LIMITED ∙ 2LP ∙ DOWNLOAD
VĂ– 09.10.2015
John Grant perfektioniert seine musikalische Mischung aus dynamischem Elektro-Pop, prachtvollen Balladen und messerscharfen Texten. LIVE
24.11. KÜln – Bßrgerhaus Stollwerck 25.11. Hamburg – Uebel & Gefährlich 26.11. Berlin – Postbahnhof präsentiert von SIEGESSÄULE - we are queer Berlin
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***012_013_wir_Community_Programm 21.09.15 17:06 Seite 12
wir ILLUSTRATION: IVAN KULESHOV
12 Community
Die Pädo-Keule „Pädosexualität ist das zentrale und mächtigste Tabu der Sexualität“, konstatiert der Sexualwissenschaftler Martin Dannecker im Interview mit SIEGESSÄULE. Doch wie gehen wir damit um, wenn dieses Tabu zur Waffe wird, mit der mutwillig Existenzen zerstört werden? Und wie verhandeln wir das Thema auf eine angemessene Art und Weise? Elmar Kraushaar mit dem Versuch einer Annäherung Dies ist der dritte und letzte Teil unserer Reihe zum Thema Pädophilie, die wir im Juli anlässlich des Berichts der Berliner Grünen zum Umgang mit innerparteilichen pädophilen Strömungen in den 80er-Jahren gestartet hatten
> Du Nazi, du! Rassist! Antisemit! Das sind scharfe Schwerter im harten Disput, privat oder öffentlich. Dabei hat eine Waffe den drei anderen schon längst den Rang abgelaufen: Du Pädo, du! Pädo reicht völlig aus. Egal, ob damit pädophil gemeint ist, Päderast oder Pädosexueller. Mit der Pädo-Keule bleibt man auf jeden Fall Sieger. „Der Pädophile ist der Teufel unserer Tage“, konstatierte SpiegelRedakteur Georg Diez schon im Februar 2014. „Er hat keine Rechte mehr, er hat keine Würde mehr, es reicht der Verdacht, um ihn zu erledigen: Der Pädophile ist der Feind, auf den sich alle einigen können.“ So wie sich die Öffentlichkeit im vergangenen Jahr mehrheitlich auf Sebastian Edathy geeinigt hat. Der SPD-Politiker war beschuldigt worden sich „kinderpornografisches Material“ besorgt zu haben. Der Staatsanwalt ermittelte und die SPD entledigte sich ihres Abgeordneten: „Sein Handeln passt nicht zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“, urteilte Parteichef Sigmar Gabriel. Obwohl das Bundeskriminalamt bereits nach ersten Ermittlungen das online bestellte Material als
„strafrechtlich irrelevant“ eingestuft hatte, kam es zum Prozess, das Verfahren wurde gegen Zahlung von 5.000 Euro eingestellt. Der 46-jährige Politiker ist seitdem politisch und gesellschaftlich erledigt. 2013 waren auch die Grünen gezwungen, sich ganz schnell von jeglicher Pädo-Assoziation zu trennen. Man befand sich im Wahlkampf, als im Mai 2013 politische Konkurrenten und Journalisten einen Blick in die pädofreundliche Geschichte der Grünen warfen. Denn zu Beginn der 1980er-Jahre hatten sie eine Änderung der Strafrechtsparagrafen 174 (Missbrauch von Schutzbefohlenen) und 176 (Missbrauch von Kindern) in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen. Das Wahlkampf-Bashing hatte Erfolg, die Partei verfehlte ihr Ziel, die Regierungsbeteiligung. Nach diesem Wahldesaster stiegen auch einige Landesverbände der Partei in die Archive, um ihre Sexualpolitik der 80er-Jahre abzuwickeln. Die für den Berliner Landesverband, früher Alternative Liste (AL), Beauftragten gingen mit Schwung in die Schlagzeilen: „Bis zu 1.000 Pädophilen-Opfer“, hieß es, noch vor dem Abschlussbericht. Als die Studie schließlich vorlag, musste die Zahl der Opfer zurückgenommen werden, man wisse eigentlich nichts Genaues. Dafür konnte die Kommission Namen nennen, einer davon ist Kurt Hartmann, den die Boulevardpresse jetzt als pädophil denunzieren darf. Der Schwulenaktivist, Mitbegründer des einstigen Treffens Berliner Schwulengruppen (TBS), der SIEGESSÄULE und der AL-Schwulengruppe, hatte und hat sexuell weder mit Kindern noch mit Jugendlichen etwas am Hut. Aber er steht heute noch zu seinen Überzeugungen: „Es kann einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und vorpubertären Kindern geben. Dieser einvernehmliche Sex“, fährt er fort, „kann nur zustande kommen, wenn die Erwachsenen auf das Kind Rücksicht nehmen – und das ist möglich.“ Unbelehrbarkeit oder eine feste Gesinnung? Was heutzutage klingt wie pure Provokation, war seinerzeit der Ton, in dem in schwulen und linken Kreisen argumentiert wurde. Als Hartmann von der Untersuchungskommission als Zeitzeuge befragt wurde, räumte er auch ein, dass er als Kind Sex mit einem erwachsenen Mann hatte und es ihm gefallen habe – ein unverzeihliches Geständnis, das nicht in die Täter-Opfer-Dramaturgie der Pädo-Debatte passt. Deshalb stuften die Kommissionsmitglieder Bettina Jarasch und Wolfgang Wieland in einem Interview mit der B.Z. Hartmann als „tragischen Fall“ ein, der „selber Opfer war und jetzt versucht, für sich das Beste daraus zu machen“.
***012_013_wir_Community_Programm 22.09.15 11:07 Seite 13
Community 13
Die Pädo-Keule kommt auch in der heilen Welt der LGBTI*-Gemeinde zum Einsatz. Wie beispielsweise im vergangenen Jahr beim lesbisch-schwulen Journalistenverband, dem BLSJ. Auf einmal stand der Felix-RexhausenPreis am Pranger, den der BLSJ unter diesem Namen seit 2001 für „vorbildliche Berichterstattung über Lesben und Schwule“ vergibt. Der 1992 verstorbene Satiriker, Schriftsteller und Journalist war plötzlich pädophil, Grund waren einschlägige „Stellen“ in seinem 1969 veröffentlichten Roman „Berührungen“. Der Preis-Patron „verharmlose und legitimiere Pädophilie und sexuellen Missbrauch“, hieß es in einem BLSJ-Papier, Rexhausen habe „seine Vorbildfunktion verwirkt“. Im BLSJ kam es zum Krach, viele Mitglieder, vor allem weibliche, traten aus. Einer, der ganz vernarrt ist in die Pädo-Keule, ist der schwule Rechtspopulist David Berger. Jeder Person und jeder Institution, die ihm nicht passt, brät er damit eins über. Das Tagungshaus Waldschlösschen stand schon auf seiner Liste ebenso wie queer.de oder die SIEGESSÄULE. Der einstige Vatikan-Bedienstete hat von schwulen Belangen keine Ahnung, kennt sich aber aus mit dem Ressentiment. Seine Anhänger verehren den Netz-„Journalisten“ dafür mit untertänigsten Likes. Die politisch bewussten Teile der Community haben sich inzwischen längst von allem Pädo-affinen verabschiedet. Im politisch korrekten Buchstabensalat von LGBTXYZ ist kein Platz für ein P. Das war früher anders. „Pädosexuelle“, erinnert sich Herbert Rusche, der für die Grünen als erster schwuler Abgeordneter im Bundestag saß, „sahen dereinst die Schwulen als ihre nächsten Verbündeten, da diesen oft bewusst war, dass eine sexuelle Prägung nichts ist, für das man sich entschieden hätte oder gegen das man sich entscheiden kann.“ So zog man bis in die 1980er-Jahre am vermeintlich gemeinsamen Strang, wobei die Schwulen eine differenzierte Auseinandersetzung scheuten und aus purer Gleichgültigkeit die Pädos mitlaufen ließen. Sie wurden erst fallen gelassen auf Druck von außen, und die Musterschüler vom LSVD loben sich noch heute dafür, nie etwas mit Pädosexuellen gemein gehabt zu haben. Besonders schwer ist die Verständigung über die Pädo-Frage mit den stärksten Schwulen-Verbündeten, den lesbischen
Frauen – da fliegen sofort die Fetzen. Dazu die „Quer“-Verlegerin und Aktivistin Ilona Bubeck, bereits vor 30 Jahren aktiv an der Debatte beteiligt: „Früher solidarisierte sich die Schwulenbewegung automatisch mit den Pädophilen, die Schwulen sahen nur die Einschränkung der sexuellen Freiheiten und den Angriff auf das sexuell andere. Lesben hingegen haben damals schon die Pädophilie als sexuelle Gewalt gegen Kinder definiert und eindeutig verurteilt. Feministinnen und Lesben wurden daraufhin von den Schwulen als sexualfeindlich denunziert, eine Zusammenarbeit war geradezu unmöglich.“ Wie aber kommt nun die Pädo-Keule zu ihrer fragwürdigen Karriere? Oder – wie es der Sexualwissenschaftler Martin Dannecker im Gespräch mit SIEGESSÄULE formuliert – wie wurde „die Pädosexualität zu dem zentralen und mächtigsten Tabu der Sexualität“? Dannecker hat darauf keine Antwort, stellt aber fest, dass dieses Tabu heute noch rückwirkend für die Debatten der 70er- und 80er-Jahre durchgesetzt werden soll. „Dass Gruppen oder einzelne Personen vor Jahrzehnten eine weniger tabuierte Auffassung von Pädosexualität hatten, scheint unter der Herrschaft des neuen Dispositivs ein unverzeihliches Vergehen zu sein. Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, warum differenzierte Analysen leicht in den Verdacht geraten, der sexuellen Grenzüberschreitung von Erwachsenen zu Kindern das Wort zu reden, auch wenn sie das in Wahrheit gar nicht tun.“ In der Tat, die profunde Auseinandersetzung ist nicht gefragt, es gibt auf der einen Seite nur die Empathie für die Opfer. Demgegenüber steht die Kopf-ab-Mentalität für die Täter, ohne Wenn und Aber. Und jeder macht sich verdächtig, der durch dieses schwarz-weiße Raster fällt. Die Moral hat die Macht übernommen in einer Zeit, in der der Mensch zunehmend alleine bleibt mit seinen Entscheidungen und Vereinbarungen im Sexuellen. Offensichtlich sind es gerade die Lesben und Schwulen, die sich zeit ihrer Existenz dem moralischen Urteil beugen mussten und deshalb um so dringlicher nach einer Ordnung verlangen, die all jene verdammen und verurteilen, die ihre – in einem langen und schmerzlichen Prozess erreichte – Anpassung bedrohen. < Elmar Kraushaar
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14 Stadt
Körper von Gewicht
FOTO: CASSILS/ROBIN BLACK
Es gibt wohl kaum jemanden in Berlin, der den Körper des/der kanadischen KünstlerIn und BodybuilderIn Cassils nicht kennt. Als Plakatmotiv für die „Homosexualität_en“-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum und im Schwulen Museum* ist er über die ganze Stadt verteilt und stellt tradierte Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit infrage. Auch in der Community wurde das Bild kontrovers aufgenommen. Am 5. Oktober wird Cassils zu einem Talk im Schwulen Museum* erwartet. SIEGESSÄULE hat mit dem/der KünstlerIn im Vorfeld gesprochen
The Body As Sculpture, Talk mit Cassils (auf Englisch), 05.10., 20:00, Schwules Museum* heathercassils.com
> Wie haben Sie reagiert, als man ein Plakatmotiv von Ihnen für die Ausstellung „Homosexualität_en“ angefragt hat? Ich habe nicht gleich realisiert, dass man ganz Berlin mit dem Bild zupflastern wird und dass es auch auf dem Cover des Katalogs erscheint. Das ist gleichzeitig gut und schlecht. Gut, weil es Publicity für das Bild ist und es in einen öffentlichen Dialog bringt, aber leider wird es auch aus dem Kontext der dazugehörigen Performance gerissen. Es gab die Kritik, dass das Bild nicht direkt etwas mit Homosexualität zu tun habe und deswegen nicht zur Ausstellung passen würde. Darüber habe ich viel mit den KuratorInnen gesprochen. Die Ausstellung heißt „Homosexualität_en", und ich identifiziere mich nicht vollständig als homosexuell, sondern vielmehr als ein nicht binäres, transmaskulines Individuum. Ich empfand es zuerst als eine seltsame Wahl, aber mir wurde gesagt, dass sie mit der Ausstellung über die Diskussion um Sexualität hinausgehen wollen, indem sie die Ideen von Geschlecht und Binaritäten thematisieren und problematisieren. Natürlich sind Geschlecht und Sexualität voneinander zu unterscheiden, aber es ist auch wichtig zu realisieren: nicht nur Lesben und Schwule denken über sexuelle Orientierung nach, nicht nur Trans*leute denken über Geschlecht nach und nicht nur People of Colour über Rassis-
mus. Es gibt Raum für Intersektionalität und damit auch einen Raum zum Lernen außerhalb unserer jeweiligen Demografie. Was ist der Hintergrund des Bildes? Es war eine sechsmonatige Performance namens „Cuts – A Traditional Sculpture", ein Dialog mit der Arbeit von Eleanor Antin aus den 70ern. Für die Installation „Carving: A Traditional Sculpture“ fotografierte sie über einen Monat lang ihren Körper während einer strengen Diät. Sie wollte damit das Schönheitsideal schlanker Frauen kritisieren. Ich habe dagegen über 23 Wochen mit Bodybuilding und spezieller Ernährung Muskelmasse aufgebaut und das mit Video, Foto und einem Magazin dokumentiert. Es geht um die Konstruktion und Kontrolle von Körper und Geschlecht. In der Ausstellung ist auch Sherry Vines Parodie auf Lady Gagas Video „Telephone“ zu sehen. Sie haben ja im Original mitgespielt. Wie war es eigentlich, Lady Gaga zu küssen? Ich wollte erst gar nicht mitmachen, weil ich ja kein Schauspieler bin, sondern als Personal Trainer arbeite, um meine künstlerische Arbeit zu finanzieren. Dann hörte ich, dass Beyoncé dabei ist. Da habe ich sofort zugesagt! Am Set wollten sie, dass ich Lady Gaga unangemessen berühre. Ich dachte, am unangemessensten wäre es, sie zu küssen, weil das am intimsten ist. Also habe ich das getan. Als das Video rauskam, wurde ständig gefragt, wer eigentlich das Mädchen war, das Lady Gaga geküsst hat. Ich habe dann eine Pressemitteilung herausgegeben, um darauf hinzuweisen, dass ich mich nicht notwendigerweise als Frau identifiziere, auch wenn ich manchmal ein bisschen weiblich rüberkomme. Insgesamt war es ein lustiger Moment, wo Popkultur und meine Arbeit überlappten. Über Ihre Arbeit werden Sie am 5. Oktober im Schwulen Museum* reden ... Ich freue mich darauf, bin aber auch etwas nervös. Es ist wichtig für mich zu wissen, wie meine Kunst ankommt, wie sie verstanden wird. Und ich will den Leuten eine Chance geben, mit mir darüber zu sprechen. < Interview: Malte Göbel
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Stadt 15 FR EDR IK RY DM A N’S
R ELOA DED
Tchaikovsky meets
Streetdance 25
16.-21.02.2016 Admiralspalast
07.01. - 14.02.2016 Admiralspalast
20.-22.01.2016 Tempodrom
05.11.2015 Mercedes-Benz Arena (ehemals O2 World) 20:00 Uhr
15.–18. Oktober 2015
Heinrich-Böll-Stiftung Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Vier Tage Vorträge, Workshops,Diskussionen, Filmvorführungen, Ausstellung & Konzert Mit: Gloria Atiba-Davies Sookee, Sahar Rahimi Angela McRobbie u.a. www.gunda-werner-institut.de Veranstalter_innen:
In Kooperation mit: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Schwules Museum* UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V., Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V., Deutscher Juristinnenbund e.V., Journalistinnenbund e.V., Hollaback! Berlin, Forum Menschenrechte - AG Frauen
01.03.2016 Mercedes-Benz Arena (ehemals O2 World) 20:00 Uhr
DAS LEBEN UND ICH
LIVE 2016
20.04.2016 Gastspiel im Friedrichstadt-Palast 20:00 Uhr
TICKETS: 030 / 479 974 77 | www.semmel.de
6. Bundesweite Fachtagung Soziale Vorsorge für das Alter
Queer im Quartier Wohnformen Altersarmut 30. Oktober bis 01. November 2015 Die Veranstaltung richtet sich an Fachfrauen und alle anderen Interessierten
SEIT 50 JAHREN LEISTEN GEWÖHNLICHE MENSCHEN AUSSERGEWÖHNLICHES. WERDE TEIL DER GRÖSSTEN MENSCHENRECHTSBEWEGUNG DER WELT UND KÄMPFE MIT UNS GEGEN UNTERDRÜCKUNG UND GEWALT. SEI DABEI. MIT DEINER UNTERSCHRIFT. DEINER SPENDE. DEINEM EINSATZ. AMNESTY.DE
Anmeldung bis zum 05. Oktober und Information unter www.lesbenundalter.de/fachtagung-berlin-2015 Ort: Berlin-Spandau Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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wir
16 Community
FOTO: HASSAN
Doppelter Einsatz
Interview mit Rudolf Hampel, Vorstandsmitglied von Mann-OMeter (Foto, links), und Bastian Finke, Leiter von Maneo (Foto, rechts), ab 10.10. auf SIEGESSÄULE.DE Maneo-Gala: Stars & Lights, Jubiläumsfeier zu 25 Jahre Maneo und 30 Jahre Mann-OMeter, 12.10., 20:00, Tipi am Kanzleramt mann-o-meter.de maneo.de
> Als Mann-O-Meter im Jahr 1985 seine Arbeit aufnahm, war die Schwulenszene West-Berlins mit der Ausbreitung von HIV und Aids konfrontiert. Die Krise, die mit der Autoimmunschwächekrankheit einherging, wurde zu einem gefundenen Fressen für all jene, die die sexuelle Revolution in ihren verschiedenen Facetten von jeher mit Argwohn beobachtet hatten. „Die meisten schwulen Männer, die heute in Berlin leben, haben keine Vorstellung mehr davon, wie das Leben in der Szene damals war“, sagt Mann-O-Meter-Leiter Rudolf Hampel. Strukturen mussten geschaffen werden, um sowohl in der Community über Safer Sex und Co. aufzuklären als auch nach außen gegen Vorurteile zu kämpfen. 30 Jahre später ist vieles anders, doch das Kernangebot von Mann-O-Meter wird immer noch dringend benötigt: HIV-Prävention, kostenlose Schnelltests und psychologische Beratung. Wie viele andere Projekte auch, ist Mann-O-Meter aktuell stark mit der Flüchtlingsthematik konfrontiert. Fast täglich kommt ein LGBTI-Flüchtling in die Beratung, die Probleme und Anliegen sind vielschichtig. Um eine angemessene Betreuung gewährleisten zu können, ist das
Seit 30 Jahren gibt es in Schöneberg die Beratungsstelle Mann-O-Meter, aus der wiederum vor 25 Jahren das schwule Anti-Gewalt-Projekt Maneo hervorgegangen ist. Am 12. Oktober begehen diese beiden Szene-Institutionen feierlich ihre Jubiläen im Tipi am Kanzleramt. Gleichzeitig wird bei der Gala der Tolerantia-Preis verliehen
Team auf tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung angewiesen (siehe Artikel auf Seite 10). „Mich persönlich berührt es sehr, zu sehen, wie manche einigermaßen gefestigt wirken, andere aber sichtlich traumatisiert sind von ihrer Flucht“, sagt Bastian Finke, Leiter des schwulen Anti-Gewalt-Projekts Maneo, das Teil des Mann-O-MeterVereins ist. Weil sich homophobe Übergriffe vor dem Hintergrund zunehmender Ressentiments infolge der Aids-Krise häuften, wurde die Initiative vor 25 Jahren ins Leben gerufen. Seitdem berät Maneo Männer, die Opfer homophober Gewalt wurden. Das eigens eingerichtete Überfalltelefon ist täglich zwischen 17:00 und 19:00 besetzt. Gleichzeitig werden von Maneo schwulenfeindliche Gewaltdelikte statistisch erfasst und ausgewertet. Am 12. Oktober wird im Tipi mit einer Gala Geburtstag gefeiert. Gemeinsam mit Partnerorganisationen verleiht Maneo an diesem Abend außerdem zum zehnten Mal die Tolerantia-Preise an Personen, die sich in besonderer Weise für LGBTIs eingesetzt haben. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr unter anderen Klaus Wowereit für sein Engagement gegen Homophobie. < Daniel Segal
Individuelle Abschiednahme. WWW.GREIWE-BESTATTUNGEN.DE GÄBLERSTR. 1 13086 BERLIN TAG & NACHT TEL. 030 - 96 202 437
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GRAFIK: JURASSICA PARKA
Jurassica Parka ist Berlins bekannteste Multimediatranse mit eigenem YouTubeKanal, eigener Party – „Popkicker“ (10.10.) im SchwuZ – und eigener Late-NightShow (03.10., BKA)
Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über PARSHIP
> Hallo, ihr süßen Puppis! Meine Güte, die letzte Redaktionssitzung schmeckte irgendwie nach Sommerpause, so wenig schien in den letzten Wochen passiert zu sein. Da die Liste derer, über die ich nicht mehr schreiben darf/will/sollte, immer länger wird, strich ich Thema und Thema … und erinnerte mich amüsiert an den diesjährigen Fetisch-Straßenstrich, die Poppers-Flaniermeile, das Festival der Ledertravestie: Folsom Europe in der Fuggerstraße. Ein Traum! Nirgendwo sonst kann man so viele hochgeschnallte, eingeschnürte und zum MännerImitator ausstaffierte Schwuppen bestaunen wie hier! Mich als Damen-Darsteller amüsiert die zur Schau getragene Fickbullen-Attitüde immer sehr stark. Sicherlich wirke ich genauso „erfrischend” auf andere. Und als ob es dann nicht schon genug Lack und Leder gewesen wäre, schwappt die ganze Szene gleich weiter in den Oktoberfest-Wahnsinn. Da wird dann fix der Leder-Jockstrap mit dem Dirndl getauscht. Schunkeln statt Fisten. Hargh. Ich versteh diese ganze Oktoberfest-Hysterie nicht. Normalerweise verachtet der Homo doch den putzigen Alpen-Freistaat, aber beim Oktoberfest? Beim Oktoberfest ist das egal! Da darf’s dann ruhig so volkstümelnd wie möglich zugehen. Hm? Na, ich werd dieses Jahr mal mitmachen, nächste Woche kauf ich mir ein bayerisches Outfit ... vielleicht macht es ja wirklich Spaß – obwohl ich gebürtige Preußin bin. Ich werde berichten. Wenig Spaß hatte Katy Bähm bei meiner Party „Popkicker“. Katy ist ein Jungtransvestit, gerade überall anzutreffen, aber eigentlich unbekannt. Die wurde von einem „leicht angetrunkenen” Gast aus Versehen angekotzt! Toll. Ein Kompliment an meine Barkeeper! Ich finde, das ist eine Meldung wert. Und: arme Katy! Das nächste Mal gebe ich Dir ein Sektchen und ‘ne Schürze aus. Wer mal ein Sektchen hätte trinken sollen, ist Rita Süssmuth! Die war neulich Diskussionsgast am
Brandenburger Tor, da hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (was für ein Zungenbrecher!) ein Event zum Thema Geschlechterdiskriminierung veranstaltet. Eine unserer SIEGESSÄULE-Fotografinnen fragte Frau Süssmuth anschließend nach einem Foto fürs Heft – und Frau Süssmuth antwortete wohl sinngemäß: „SIEGESSÄULE? Ach, das ist mir eigentlich nicht so recht.” Hmmm! Auf einem Event gegen Diskriminierung spitzmäulig daherschwafeln, aber dann kein Bild für uns machen wollen … finde den Fehler! Des Weiteren ist mir von ein paar Transen zu Ohren gekommen, dass diese voll hippe Electro-Tanzhütte Sisyphos (da essen Berlintouristen und Friedrichshainer gerne ihr Ecstasy) keinen Bock auf Transen hat und diese gerne mal an der Tür abweist. Ich weiß natürlich nicht, ob die besagten Damen einfach nur zu voll waren und deshalb nicht reingekommen sind. Ich lasse das mal im Raum stehen. Generell kann ich aber sagen: Niemand sollte Transen nach Hause schicken, denn sie bedeuten für jeden Club sehr guten Barumsatz. So einfach ist die Rechnung. Apropos Rechnung! Sehr amüsiert war ich von einer Story, die mir ein befreundeter DJ erzählte! Angeblich hat dieser schon mehrmals von einem Berliner Szeneveranstalter seine Gage in falschen 100-Euro-Scheinen ausgezahlt bekommen! Toll! Bald erscheint hier die exklusive Homestory: „Berlins schwuler Blüten-Baron privat”. Ich hab von dem noch nie Blüten bekommen … glaube ich! Wie erkennt man so was? Zum Schluss noch was über echte Promis: Anscheinend, so wirkt es zumindest auf Facebook in diversen Posts, sind die Electroclash-Sängerin Peaches und der Rapper Black Cracker neuerdings ein Paar! Alles mehrfach unbestätigte Quellen. Also zitiert mich gerne. Fröhliches Schunkeln, eure Juju <
Jetzt verlieben
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Schöneberg Kiez 1
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eigen-Info: 4422105
Szene machen
FOTO: HASSAN
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Böhme Lipp Lutz Zahnärzte
Zembîl, 03.10., 21:30, Südblock, Live: Adirjam
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> Traditionelle kurdische Musik und Texte über schwule Liebe – viele würden sagen, das passt nicht zusammen ... Das ist ein klares Vorurteil. Wobei wir relativ wenig Traditionelles machen. Unsere Musik enthält von Rock über Psychedelic bis hin zu Klassik sehr viele Genres. Aber es gab Auftritte, bei denen ich selbst ein bisschen Angst vor der Reaktion des Publikums hatte. Wir haben zum Beispiel bei einem Festival im Haus der Kulturen der Welt vor vielen Jugendlichen gespielt, die eher Hip-Hop-Fans waren. Aber die haben toll reagiert! Wenn du auf Kurdisch singst, verstehen das vielleicht nicht alle. Ich singe zwar meist auf Kurdisch, aber vor jedem Lied erkläre ich, wovon es handelt. Dem Publikum soll klar sein, dass es oft um schwule Liebe geht. Häufig bekomme ich die Rückmeldung, dass wir Leute, die eigentlich homophob sind, mit unseren Auftritten zum Nachdenken gebracht haben. Wir berühren die Menschen, irgendwas dockt da an. Was hat dich zur Musik gebracht? Ich habe jahrelang in der Gewaltprävention gearbeitet, an der Humboldt-Uni unterrichtet und war ehrenamtlich aktiv in kurdischen Vereinen – dann hatte ich ein Burnout. Dadurch fasste ich endlich den Entschluss, meinem Herzen zu folgen und Musik zu machen.
Mit seiner Band Adirjam bringt der gebürtige Kreuzberger Adir Jan Tekîn seit gut anderthalb Jahren verschiedene Communitys zusammen. Er spielt Tembûr, die orientalische Langhalslaute, und singt meist auf Kurdisch über schwule Liebe. Seine Band spielt dazu Cello, Gitarre, Bass und Percussion. „Cosmopolitan Kurdesque“ nennen sie ihre Musik. Im Südblock organisiert Adir Jan Tekîn außerdem die monatlich stattfindende Party „Zembîl“
Und wie kam es dann zu Adirjam? Dave Sills, unseren Cellisten, lernte ich über einen gemeinsamen Musikerfreund kennen, und unseren Gitarristen Conny Kreuter habe ich bei einer Jamsession mit den Worten angesprochen: „Ich bin Adir, bist du schwul?“ Er lächelte und sagte: „Nein.“ „Schade“, antwortete ich und musste selbst lachen. Ich habe ihm erklärt, dass ich Lieder mit schwulen und politischen Inhalten schreibe. Er war interessiert. Wir drei sind heute der harte Kern von Adirjam. Welches Publikum spricht eure Musik an? Durch die Arrangements kommt unsere Musik auch bei westlich sozialisierten Ohren gut an. Conny und Dave spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Publikum ist genauso durchmischt wie bei Zembîl, der Party im Südblock, die ich mitorganisiere. Wir haben dort immer eine Gastband, Fatma Souad moderiert, Sabuha Salaam tanzt und die Atmosphäre ist toll. Ich hatte anfangs erwartet, dass nur die kurdische Szene kommt, bin dann allerdings wie bei unseren Konzerten überrascht worden. Wenn unsere Platte herauskommt, erwarte ich aber einen Boom in Kurdistan! Wann kommt sie denn? Unsere Songs stehen, wir basteln gerade an der Finanzierung. < Interview: Malte Göbel
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News 19
FOTO: GUIDO WOLLER
FOTO: ANNA AICHER
FOTO: THOMAS SIEVERT
FOTO: SALLY B
Kurz und bündig + + + Am 9. September wurde das Projekt queerblick.tv aus Dortmund mit dem HeinzWestphal-Preis ausgezeichnet, den der Deutsche Bundesjugendring und das Bundesjugendministerium für das ehrenamtliche Engagement von jungen Menschen vergeben. queerblick.tv produziert u. a. Videos für Youtube, in denen LGBTI-Jugendliche den offenen Umgang mit ihrer Identität demonstrieren. Die Laudatio wurde von SIEGESSÄULE-Verlegerin Gudrun Fertig (Foto) gehalten. + + + Der Magnet Club, in dem auch queere Partys wie Poppourri stattfanden, stellte im September seinen Betrieb ein. In den ehemaligen Räumen hat der Musikclub „Musik & Frieden“ eröffnet. Neben Konzerten werden in der Location auch altbekannte Partyreihen veranstaltet. +++ Die 12 Finalisten für die Wahl zum Mr. Gay Germany stehen fest. Auch die Community ist eingeladen, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Auf der Facebook-Seite von Mr. Gay Germany können die Kandidaten geliket werden. Der Sieger wird am 24.10. in Mannheim gekürt. + + + Der Berliner Senat hat den Projektetat der Antidiskriminierungsstelle für 2016 um knapp 300.000 Euro erhöht. Der LSVD hat sich u. a. an Senatorin Dilek Kolat gewandt und appelliert, dass die zusätzlichen Finanzmittel der Beratungsarbeit für Flüchtlinge zugutekommen. + + + Anfang September vergab der LetteVerein zusammen mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld den Fotopreis „Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie“. Der erste Platz ging an eine Fotografie von Anna Aicher (siehe Bild). Die Wettbewerbsbeiträge sind noch bis Ende des Jahres im Foyer des Lette-Vereins zu sehen. + + + Vom 30. Oktober bis zum 1. November findet im VCH-Hotel Christophorus in Spandau die 6. Bundesweite Fachtagung des Dachverbandes Lesben und Alter statt. Unter dem Titel „Wovon lesbisch lebende Frauen träumen: Soziale Vorsorge im Alter“ geht es um die Verbesserung der Lebenssituation älter werdender Lesben. Moderiert wird die Tagung von Gudrun Fertig (Foto). Anmelden kann man sich u. a. online unter lesbenundalter.de/tagung2015.html.
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wir
20 Titel
Ria (Mitte), Kej und ihre gemeinsame Tochter Janis
Grenzenlos Alle Fotos: Joseph Wolfgang Ohlert josephwolfgang.ohlert.de
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Titel 21
Wenn man auf der Suche nach einer festen Partnerschaft ist, bietet Berlin unzählige Möglichkeiten. Neben der hervorragend strukturierten Homoszene mit unzähligen Bars, Clubs und Begegnungsgruppen erhöhen Datingportale wie PlanetRomeo, Grindr und Lesarion die Chance, den passenden Deckel zu finden. Auch Menschen mit besonderen sexuellen Vorlieben und Fetischen werden fündig. Schwierig wird’s allerdings, wenn man nicht in die üblichen Geschlechternormen passt. SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey über Trans*personen und ihre oftmals komplizierte Suche nach dem privaten Glück > „Ich date mich gar nicht, weil es schwierig ist, Männer zu finden“, erzählt Alice Dee. Als Künstlerin auf den Bühnen dieser Stadt unterwegs, wird Alice oft für eine Dragqueen gehalten. Doch das stimmt nicht. Seit November nimmt sie Hormone und steht somit ganz am Anfang ihrer Transition. „Ich fühle mich in der Berliner Community sehr aufgehoben und willkommen, auch wenn ich weiß, dass ich in einer Bar oder in einem Club nie jemanden abschleppen könnte“, erzählt sie und macht damit gleich ein großes Problem deutlich, mit dem sich Trans*menschen auf der Suche nach einem Partner konfrontiert sehen: Schwule und Lesben lernen an schwulen und lesbischen Orten andere Schwule und Lesben kennen. Wenn man sich allerdings als trans* definiert, ist das Ganze nicht mehr so einfach, denn Lokalitäten, die explizit für Trans*personen und deren LiebhaberInnen gedacht sind, gibt es nicht wirklich. Und wenn doch, dann steht oft Sex im Fokus der Veranstaltung. Auch im Internet ist es kompliziert. Es gibt nur wenige Plattformen speziell für Trans*menschen, wie zum Beispiel Travesta.de oder Mytranssexualdate.com. Menschen, die sich in diesen Foren bewegen, sind allerdings meist nur an sexuellen Abenteuern interessiert: „Ich habe dort in der Regel nur Männer kennengelernt, die einen Trans*-Fetisch ausleben wollen oder daran interessiert sind, sexuell mal was Neues auszuprobieren“, erzählt Alice. „Das sind aber alles Männer, die dann nicht bereit sind, mich in ihr soziales Umfeld zu integrieren.“ Viele Trans*menschen nutzen natürlich auch Portale wie Poppen.de oder den Klassiker PlanetRomeo. Neben „schwul“ und „bisexuell“ kann man hier auch „transgender“ im Profil einstellen. PlanetRomeo hat mittlerweile nach einigem Hin und Her verstanden, dass es auch Trans*männer gibt, die auf Männer stehen. Allerdings geht die Datingplattform noch einen Schritt weiter und öffnet ihren Raum auch für Trans*frauen. Wozu?, könnte man sich fragen, eine Trans*frau, die auf Männer steht, könnte sich doch auf einer Heteroplattform oder in einem Heteroclub umschauen. Leider ist das aber nicht ganz so einfach, denn gerade im Kontakt mit dem Heteromainstream gibt es ein Nadelöhr, durch das alle Trans*menschen irgendwie hindurch müssen: das Passing (das
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wir
22 Titel
Seit fünf Jahren ein Paar: Chantal (li.) und Felix
gesellschaftliche „Durchgehen“ eines Trans*menschen im gefühlten Geschlecht). Während eben dieses für Trans*männer oft einfacher ist, da durch eine Hormonbehandlung sehr schnell eine „männliche Pubertät“ – Stimmbruch und Gesichtsbehaarung – einsetzt, müssen Trans*frauen mit dem Nachteil leben, dass sie eben diese männliche Pubertät nur schwer rückgängig machen können. Es bedarf vieler schmerzhafter Prozeduren, wie zum Bei-
spiel einer Laserbehandlung gegen Barthaare. Außerdem kommen die Krankenkassen für diese Kosten nur selten auf. Die Mastektomie, die Entfernung der Brust, wird übernommen, ein Brustaufbau in den meisten Fällen jedoch nicht. Trans*männer haben es also ein wenig leichter, wenn es ums Passing geht. Eine Tatsache, die auch der Systemische Therapeut Benyamin L. Jakob bestätigt: „Trans*männer stechen seltener aus der Masse heraus, weil sie ab einem gewissen Stadium in ihrer Transition weniger als solche sichtbar werden.“ Er ist selbst Trans*mann und bietet Einzel-, Paar- und Familientherapien an. Viele Trans*menschen haben seine Hilfe bereits in Anspruch genommen. „Trans*frauen haben es schwerer, weil sie meist viel sichtbarer sind. Passing spielt gerade beim Erstkontakt eine wichtige Rolle. Wer hier besteht, muss sich weniger erklären.“ Der Mensch ist einfach gestrickt. Was er nicht kennt, macht ihm meistens Angst. Trans*menschen, denen man nicht ansieht, dass sie trans* sind, fällt es leichter, jemanden kennenzulernen, weil sie einfacher in vorgefertigte Raster eingeordnet werden können. Sabry, Kaufmann im Gesundheitswesen, und Präventionsbeauftragter Helmut sind seit sechs Jahren ein Paar und mittlerweile verpartnert. Kennengelernt haben sich die beiden über PlanetRomeo. Das erste Date hatten sie im Drama am Mehringdamm, wo sie sich vier Stunden lang ohne Pause unterhielten. Als sie danach gemeinsam ins alte SchwuZ zum Tanzen gingen, klärte Sabry Helmut auf: „Das hat in mir nichts Ablehnendes ausgelöst. Ganz im Gegenteil. Ich bin einfach viel zu neugierig und war gespannt, wer er ist“, erinnert sich Helmut. Früher war Sabry mit einer Frau zusammen, die ihn in seiner Transition unterstützte und begleitete. Die Beziehung bestand sieben Jahre, aber die Veränderungen waren für Sabry nicht nur physisch: „Ich habe im Laufe meiner Transition gemerkt, dass ich mich den Männern nicht nur zugehörig, sondern mich auch mehr von ihnen angezogen fühle.“ Eigentlich wollte er Internetdating meiden, meldete sich dann aber doch bei PlanetRomeo an. Schon beim zweiten Versuch fand er den passenden Partner. Die meisten Menschen im Umfeld der beiden wissen, dass Sabry ein Trans*mann ist, aber nicht alle. Wenn Sabry sich nicht als trans* outet, merkt man es ihm nicht an. Sein Passing ist so perfekt, dass er sich aussuchen kann, wem er sich offenbart. Anfangs war es aber auch für ihn nicht leicht. Als er sich damals bei PlanetRomeo anmeldete, hatte
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Titel 23
Viele Trans*personen stehen vor einem Problem: Die meisten Menschen verstehen nicht, dass man sich auch mit einem Penis vollkommen als Frau fühlen kann und ebenso als „richtiger“ Mann mit einer Vagina
er die geschlechtsangleichende OP noch nicht hinter sich und war sich unsicher, wie er auf dem schwulen Portal ankommen würde: „Es gab durchaus die Angst, dass Schwule extrem schwanzfixiert sein könnten. Mir ist es dann auch zum Beginn einige Male passiert, dass ich abgelehnt wurde. Doch ich habe es schnell hinbekommen, das nicht persönlich zu nehmen. Ein Mann mit einem kleinen Schwanz wird von solchen Leuten ja auch stehen gelassen. Trotzdem war mir klar, dass ich den Weg ganz oder gar nicht gehen will. Ich habe den Penisaufbau machen lassen, weil ich mit meinem Körper, so wie er war, nicht klargekommen bin.“ Sabrys Weg ist konsequent, aber nicht für alle Trans*menschen eine Option. Unser Cover-Model Chantal, Veranstalterin der legendären Partyreihe „House of Shame“, beschreibt sich selbstbewusst als Frau mit Penis. Und genau das führt an allen Ecken und Enden zu Problemen, denn die Frage der geschlechtsangleichenden Operation führt auch innerhalb der Trans*szene zu heftigen Debatten. Vor allem unter Trans*frauen. Oftmals werfen die Frauen mit OP den Frauen, die keine operative Angleichung wollen, vor, sie seien keine „richtigen“ Transsexuellen, würden ihre Trans*identität nicht ernst meinen. Das kann durchaus zu Hierarchien führen. Chantal war früher Sexarbeiterin und hat oft erlebt, wie die Frauen miteinander umgingen: „Die operierten Transsexuellen hielten sich immer für das Nonplusultra. Denen, die noch ganz am Anfang ihrer Transition standen, haben sie immer unterstellt, dass sie noch nichts erreicht hätten. Ein Operationswunsch wurde häufig vorausgesetzt.“ Wenn das nicht der Fall ist, stehen Trans*personen vor einem neuen Problem: Die meisten Menschen verstehen nicht, dass man sich auch mit einem Penis vollkommen als Frau fühlen kann und ebenso als „richtiger“ Mann mit einer Vagina. Lesbische Trans*frauen haben es da besonders schwer, weiß die Krimiautorin Ria Klug aus eigener Erfahrung zu berichten: „Viele Mann-zuFrau-Transidente wollen in die Lesbenszene und werden dort nicht immer mit offenen Armen aufgenommen. Es gibt Ressentiments, weil Lesben davor Angst haben, dass Männer in ihren Kreisen unterwegs sein könnten.“ Diese Angst entsteht aus zweierlei Gründen: Einerseits aufgrund der Tatsache, dass es vielen Lesben schwerfällt, Trans*frauen ihre Selbstdefinition zuzugestehen. Vor allem dann, wenn diese keine geschlechtsangleichenden Operationen anstreben. Andererseits spielt ein feministischer Ansatz dabei
Liebe via PlanetRomeo: Sabry (re.) und Helmut
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Die Hästens Special Edition Ocean Blue ist ein Quell der Harmonie und Frische. Ihr Design ist von der Ursprünglichkeit der schwedischen Schärenlandschaft inspiriert, die in Jahrtausenden von den Kräften der Natur geformt wurde. Mit sanfter Struktur- und Farbgebung, subtilen Details und weichen Rundungen wird jedes Bett individuell von Hand und ausschließlich unter Verwendung erlesenster Naturmaterialien gefertigt. Zu unserer Special Edition erhalten Sie ein Upgrade auf die von Ihnen ausgewählte Auflegematratze, für erholsamen, sanften Schlaf – Nacht für Nacht. Gewinnen Sie ein Wochenende im luxuriösen The Chedi, Andermatt. WWW.HASTENS-GEWINNSPIEL.COM
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24 Titel
eine Rolle: Die Frage, ob Trans*frauen, die vor ihrer Transition männliche Privilegien hatten, welche mitunter großen Einfluss auf ihre Persönlichkeitsbildung genommen haben, in die (Frauen-)Bewegung integriert werden können, wird heiß diskutiert. Dieser Diskurs ist besonders angespannt, wenn Räume für Frauen geschaffen werden sollen, die von patriarchalen Strukturen befreit sind. All das spielte für Ria und ihre Frau Kej keine Rolle. Kennengelernt haben sie sich zu Beginn von Rias Transition in HeteroS/M-Kontexten. „Ich war damals schon auf der Suche nach Menschen zwischen den Geschlechtern. Ich hatte parallel Beziehungen zu einer Trans*frau und zu einem Mann, der gerne Miniröcke trug“, erinnert sich Kej. Nun leben sie in einer polyamourösen Beziehung und haben 2007 geheiratet. Beide engagieren sich bei der Offenen Initiative Lesbischer Frauen Rad und Tat (RuT). Ria ist im Vorstand von TrIQ (TransInterQueer e. V.) und leitet dort den Stammtisch für Poly-Frauen. Zum Zeitpunkt ihrer Hochzeit hatte sie ihren Personenstand noch nicht geändert. Früher hätte eine solche Änderung eine Scheidung der beiden bedeutet. Zum Glück sind
Generell spielen das Umfeld und die Reaktionen der Gesellschaft eine wichtige Rolle beim Thema Trans* und Beziehung, denn häufig haben Leute Probleme, in der Öffentlichkeit zu einem Trans*partner oder einer Trans*partnerin zu stehen
diese Zwangsscheidungen seit 2011 nicht mehr rechtens und Ria konnte ohne Scheidung von Kej ihren Geschlechtseintrag in den meisten offiziellen Dokumenten ändern lassen. Probleme gab es allerdings ausgerechnet bei der Ausstellung eines neuen Personalausweises: Das Computersystem des Verwaltungsapparates lässt die Änderung des Geschlechtseintrages hier schlichtweg nicht zu, wenn eine Ehe und nicht eine eingetragene Partnerschaft vermerkt ist. So wird sie in diesem entscheidenden Dokument bis heute als „männlich“ geführt. Beide haben eine gemeinsame neunjährige Tochter, die sie sehr offen erziehen. Im Wohnzimmer hängt ein selbst gemaltes Bild mit der Aufschrift: „Für meine beiden Mütter“. Trotzdem gibt es nach wie vor Probleme, erzählt Ria: „Im Umgang mit anderen Eltern oder der Schule fühle ich mich besonders beobachtet. Dort werden auch öfter die falschen Pronomen benutzt, was natürlich darauf rückschließen lässt, was in den Köpfen abgeht.“ Generell spielen das Umfeld und die Reaktionen der Gesellschaft eine wichtige Rolle beim Thema Trans* und Beziehung, denn häufig haben Leute Probleme, in der Öffentlichkeit zu einem Trans*partner oder einer Trans*partnerin zu stehen. Bei Chantal ist das zum Glück anders, sie hat ihren Felix vor fünf Jahren auf einer Paddeltour kennengelernt. „Dann sind wir uns öfter in der Szene begegnet. Irgendwann hat mich Chantal gefragt, ob ich mit ihr gehen will, und ich hab ja gesagt“, erzählt Felix, der sich als schwuler Mann definiert. Chantal ist die sexuelle Definition ihres Freundes im Grunde egal: „Ich hatte viele Kolleginnen auf dem Strich, die unbedingt einen Heterotypen haben wollten, weil sie dachten, dass sie das noch fraulicher machen würde. Ich brauche allerdings keinen heterosexuellen Mann, der mir bestätigt, dass ich eine Frau bin.“ Für sie ist die Beziehung mit Felix die erste, die funktioniert: „Ein Heterosexueller, der mit einer Transe schläft, sucht oftmals den sexuellen Kick. Vielleicht verliebt er sich auch in sie. Aber seiner Mutter würde er sie nie vorstellen.“ Das beobachtet auch Therapeut Benyamin L. Jakob: „Viele Cismänner haben ein großes Problem, sich mit Trans*frauen einzulassen. Dahinter steckt meist die Frage, ob sie selbst eventuell schwul sind. Aber auch die Frage, was der Kneipenkumpel denken könnte, spielt oft eine wichtige Rolle. Grundsätzlich setzen sich Männer weniger mit Fragen der eigenen Identität auseinander, denn wir leben in einem Patriarchat, in dem die Männerrolle klar definiert ist. Männliche Privilegien werden in den seltensten Fällen von Männern hinterfragt.“ Vielleicht ist das einer der wenigen Vorteile von Trans*menschen. Wenn man es einmal geschafft hat, sich mit der Frage der eigenen Identität auseinanderzusetzen und im Laufe dieses Prozesses sein authentisches Ich erkannt und nach außen kommuniziert hat, ist man vielen Menschen einen Schritt voraus. Und es gibt durchaus Leute, die das zu schätzen wissen. < Kaey
„Ich date mich gar nicht“: Alice steht am Anfang ihrer Transition
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MAGNUS APOTHEKE – MITTEN IN SCHÖNEBERG, MOTZSTR. 11, 10777 BERLIN, MO-FR 08.30-20.00 UHR UND SA 09.00-16.00 UHR FÜR SIE GEÖFFNET. WIR FREUEN UNS MIT IHNEN AUF:
16. NOVEMBER STAGE THEATER DES WESTENS
DIE GALA 2015 ZUGUNSTEN DER HILFSANGEBOTE DER BERLINER AIDS-HILFE e.V. UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT VON JUDY WINTER UND KLAUS WOWEREIT MODERATION BETTINA BÖTTINGER UND GUIDO MARIA KRETSCHMER KARTEN 44 €|68 €|89 € ZZGL. VVK-GEBÜHR | KARTENTEL. 030.479 974 77 ODER WWW.EVENTIM.DE VORVERKAUFSSTELLEN OHNE VVK-GEBÜHR: STAGE THEATER DES WESTENS, KANTSTR. 12, 10623 BERLIN | MAGNUS APOTHEKE, MOTZSTR. 11, 10777 BERLIN BRUNOS STORE, BÜLOWSTR. 106, 10783 BERLIN | EISENHERZ, MOTZSTR. 23, 10777 BERLIN | PREMIUMKARTEN DIREKT BEI DER BERLINER AIDS-HILFE E.V. KARTENPREISE INKLUSIVE PROSECCO B.-EMPFANG UND CULPEPPERS MITTERNACHTSBUFFET AFTER-SHOW-PARTY IM SPIEGELSAAL: DJs WESTBAM, ADES ZABEL UND BIGGY VAN BLOND | MUSICAL-LOUNGE: FELIX MARTIN & FRIENDS
MEDIENPARTNER
2Faro
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FOTO: HASSAN
26 Film
Im Bett mit Cinderella Der Themenschwerpunkt des diesjährigen Pornfilmfestivals liegt auf „Sex mit Behinderung“. Gezeigt wird u. a. die Doku „Die Menschenliebe“, in der einer der beiden Protagonisten ein bisexueller Mann im Rollstuhl ist: Sven Normann. Im alltäglichen Leben steht er als Schauspieler im Theater RambaZamba auf der Bühne. Dass er seine Sexualität nur ausleben kann, wenn er dafür bezahlt, zeigt der Film in detaillierten Bildern. SIEGESSÄULE hat Sven zum Interview getroffen Die Menschenliebe, D 2014, R.: Maximilian Haslberger, mit Sven Normann (Foto), beim 10. Pornfilmfestival Berlin: 22.10., 16:00, Südblock (barrierefrei), 23.10., 12:30, und 24.10., 19:15, Moviemento Langfassung des Interviews ab 18.10. auf SIEGESSÄULE.DE
> Sven, du bist im Film nackt beim Sex zu sehen. Hat dich das Überwindung gekostet? Wir Behinderten dürfen fressen, scheißen, uns anziehen wie wir wollen, aber wir dürfen keinen Sex haben. Das gehört sich einfach nicht. Schließlich sind wir anständige Leute. Bitte schön, ich nicht! (lacht) Es ist für unsere Gesellschaft ja schon ein Problem, dass ich im Rolli sitze. Wenn man dann noch offen zugibt, dass man Sex mag, dazu noch bisexuell oder schwul ist, entwickeln viele gleich „komische Vorstellungen“. Um diesen entgegenzuwirken, habe ich gesagt: Na gut, dann lasse ich die Hüllen fallen und bin eben auch nackt zu sehen. Welche Rolle spielt Sex in deinem Leben? Eine sehr wichtige! Es fällt mir schwer, die Tatsache zu akzeptieren, dass ich aufgrund meiner Behinderung Sex nur bekomme, wenn ich dafür bezahle. Wie gehen die Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen mit deiner Behinderung um? Als erste Frage kommt fast immer: Entschuldige, du sitzt doch im Rollstuhl, bekommst du da überhaupt einen hoch? Hast du einen Orgasmus? Und ich antworte dann: Ja klar, probier es aus. (lacht) Viele sehen in mir vor allem einen Pflegefall und keinen Menschen mit sexuellen Bedürfnissen. Sie denken, sie
müssen jetzt für mich sorgen, mir den Hintern abwischen. Aber ich buche sie ja nicht dafür, dass sie bei mir die Pflege machen, sondern um mit mir Sex zu haben. Ich hatte schon eine Frau, die zu mir sagte, sie könne mit mir nicht schlafen, weil sie Angst habe, sich anzustecken. Das muss man erst einmal verdauen. Da merke ich, wie weit wir von einer Inklusion entfernt sind. Gibt es auch positive Erfahrungen? Mein Stammcallboy kommt mittlerweile seit vier Jahren zu mir, und er ist der erste Mann, der mich im Bett normal behandelt. Er fragt nicht bei jeder Bewegung, ob mir das, was er da macht, wehtut. Viele Callboys nutzen mich aber eher aus. Ich bekomme selten das, was für den Preis vereinbart war. Also Sex mit allem, was dazugehört: mit Eindringen, mit Stellungswechsel, mit Abspritzen. Meist bleibt es beim Blasen und das hängt natürlich mit meiner Behinderung zusammen. Im Film gibt es eine Szene zwischen dir und einem Callboy. Ihr hattet gerade Sex, doch es findet zwischen euch keine Kommunikation statt ... Ich bin dem Regisseur dankbar, dass er die Szene dringelassen hat, auch wenn es eine sehr schlechte Erfahrung war. Dieser Mensch wollte nicht mit mir sprechen. Wir waren zusammen in einem Zimmer, hatten Sex, und ich kam mir dabei vor wie eine Maschine. Es war völlig monoton. Und obwohl ich den Sex mit ihm ja wollte, habe ich mich benutzt gefühlt. Da war überhaupt keine Zwischenmenschlichkeit. Aber man sieht an dieser Szene die Problematik meiner Situation und wie sehr ich darunter leide. Hast du die Sehnsucht nach einem Partner, einer Partnerin? Was ich mir mit dem Sex erkaufe, ist keine Liebe. Es ist ein bisschen wie mit Cinderella. Sie bekommt von der guten Fee ein wunderschönes Kleid, um abends auszugehen und zwei, drei Stunden zu tanzen. Dann kommt der Glockenschlag und alles ist vorbei. Genauso ist es bei mir auch. Für diese paar Stunden ist es wunderschön, aber danach merke ich erst, wie einsam ich bin und dass es besser wäre, jemanden zu haben, der einen liebt. Jemanden, von dem ich weiß, dass er es nicht nur macht, weil er gerade Geld dafür bekommt. < Interview: Andreas Scholz
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Film 27 Szenenfoto aus der Dokumentation „Peter de Rome: Grandfather of Gay Porn“
JETZT JET ET T ZT A AUF UF &
FOTO: PORNFILMFESTIVAL
TRAILER
Ein aufsehenerregender Mord führt die Cops Chávez (OSCAR® Nominee Demian Bichir aus Tarantinos „THE HATEFUL EIGHT“) und den sexy Polizei-Neuling Gómez in die brodelnde Schwulenszene von Buenos Aires. Versteckte Sehnsüchte bahnen sich unaufhaltsam ihren Weg in diesem elegant fotografierten und außergewöhnlich herb-erotischen argentinischen Thriller - fesselnd und sexy zugleich!
die großstadt / das leben / electro / die clubs / sex / g / und du?
Psychedelisch Zum 10. Geburtstag fährt das Team des Pornfilmfestivals sein bisher umfangreichstes Programm auf: 26 Spielfilme, 13 Dokus und 90 Kurzfilme werden vom 21. bis zum 25. Oktober zu sehen sein. Und auch diesmal ist eine überwältigende Anzahl von schwul-lesbischen und queeren Produktionen dabei SIEGESSÄULE präsentiert: 10. Pornfilmfestival Berlin, 21.–25.10., Moviemento pornfilmfestivalberlin.de Termine im Programmteil
> Happy Birthday, liebes Pornfilmfestival! Was 2006 im ambitionierten Alleingang von Produzent Jürgen Brüning – und von der Öffentlichkeit erst schief beäugt – begann, mauserte sich 2009 mit dem Umzug ins Kino Moviemento zum Publikumsrenner. War die Atmosphäre früher noch intim, ist es mittlerweile oft schon vormittags unter der Woche so voll, dass man im Foyer kaum stehen kann – eine Erfolgsgeschichte, die umso bemerkenswerter ist, da das Festival immer weniger Mainstream-Pornos zeigt und sich stattdessen auf Independent-Filme, Avantgarde, Kunst und Klassiker spezialisiert hat. Gebumst wird trotzdem, nur hat sich der Blick auf das Thema Sexualität erfreulicherweise geweitet. Allein der lesbische SM-Film „Duke of Burgundy" von Peter Strickland, der als Abschlussfilm läuft, ist so wunderbar camp und atemberaubend schön, dass nicht nur Lesben vor Freude die Augen tränen werden. Der diesjährige Themenschwerpunkt heißt „Sex mit Behinderung". In Filmen wie Maximilian Haslbergers „Die Menschenliebe" oder dem indischen Coming-of-Age-Film „Margarita, with a Straw" – dessen Hauptdarstellerin an zerebraler Kinderlähmung leidet – werden Fragen nach der sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit Handicap gestellt. SIEGESSÄULE präsentiert diesmal die Retro, die sich der schwulen Pornoproduktionsfirma Hand in Hand Films und Peter de Rome widmet. Gezeigt werden unter anderem eine Doku über den „Granddaddy des Schwulenpornos“ und der 1976 entstandene „The Destroying Angel“, ein psychedelischer von Edgar Allan Poe inspirierter Porno, den de Rome für Hand in Hand Films realisierte. Daneben kann man sich auf den neuen Film von Marit Östberg und ein Jubiläumsscreening von „Hustler White" freuen, für das Regisseur Bruce LaBruce extra nach Berlin kommt. In Gedenken an die kürzlich verstorbenen Peter Kern und Candida Royalle zeigt das Festival Kerns Stripperkomödie „Crazy Boys" und Royalles Hip-HopPorno „Afrodite". Neben den Screenings gibt es die Festival-Lounge im Ficken 3000, die große Jubiläumsparty im Prince Charles, Performances, Podiumsdiskussionen und noch viel mehr. < Toby Ashraf
JETZT JET ET T ZT A AUF UF F &
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Die herrlich romantische Comedy über Nachbarn und andere Obsessionen.
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28 Film
Gegen das Vergessen Der für zahlreiche „Tatorte“ bekannte Regisseur Lars Kraume ist im Oktober mit gleich zwei hochkarätig besetzten deutschen Produktionen im Kino vertreten. Dabei thematisieren sowohl das Nachkriegsdrama „Der Staat gegen Fritz Bauer“ als auch die Tragikomödie „Familienfest“ homophobe Gesellschaftsstrukturen Der Staat gegen Fritz Bauer, D 2015, R.: Lars Kraume, ab 01.10. im Kino Familienfest, D 2015, R.: Lars Kraume, ab 15.10. im Kino
> Dieser Mann war vielen lästig: Fritz Bauer, Sozialdemokrat, Jude und KZ-Überlebender, sah nach Jahren des Exils seine Aufgabe darin, als Generalstaatsanwalt am Aufbau eines neuen, eines demokratischen Deutschlands mitzuwirken. Vor allem aber wollte Bauer, dass sich die Deutschen ihrer Geschichte stellen und die Verbrechen der Nationalsozialisten aufgearbeitet werden. Welche Widerstände vonseiten der Politik wie des Justizapparates er dabei zu überwinden hatte, zeigte bereits Giulio Ricciarellis Film „Im Labyrinth des Schweigens", der im November letzten Jahres ins Kino kam. Das Spielfilmdebüt über die Vorgeschichte der Auschwitz-Prozesse geht nun für Deutschland ins Oscar-Rennen. Überraschenderweise hatte auch Lars Kraume zeitgleich die Geschichte Fritz Bauers und dessen einsamen Kampf gegen das Vergessen als Filmstoff für sich entdeckt. Im Zentrum steht nun allerdings Fritz Bauers kaum bekannte Mitwirkung an der Entdeckung und Ergreifung von Adolf Eichmann, dem Organisator der Vernichtungstransporte. Die Adenauer-Regierung hat allerdings keinerlei Interesse, dass es zu einem Prozess gegen Eichmann auf deutschem Boden kommt. Zu groß ist die Angst, dass NS-Verbrecher vor Gericht weitere Namen nennen könnten – auch von jenen führenden Nationalsozialisten,
die längst wieder in Wirtschaft und Politik zu Amt und Würden gekommen sind. „Meine eigene Behörde ist Feindesland", stellt Bauer (Burghart Klaußner) nüchtern fest. Tatsächlich werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Arbeit des „Landesverräters“ zu behindern. Auch seine Homosexualität will man notfalls nutzen, um den unliebsamen Juristen aus dem Amt zu jagen. Dass Bauer im dänischen Exil wegen homosexueller Kontakte verhaftet worden war, ist dem BND nicht verborgen geblieben. Zu welchen Vorsichtsmaßnahmen und Arrangements sich Bauer gezwungen sah, um sich als schwuler Mann in der Adenauer-Ära behaupten zu können, lässt Kraume lediglich in einigen Dialogen anklingen. Umso deutlicher zeigt er am Beispiel von Bauers (fiktivem) Kollegen, einem jungen Staatsanwalt (Ronald Zehrfeld), wie dessen Affäre mit einem Transvestiten und Cabaret-Sänger die bürgerliche Existenz zu zerstören droht. Zugegeben, „Der Staat gegen Fritz Bauer“ mag just bei diesem Handlungsstrang etwas lehrstückhaft erscheinen, aber das fällt kaum ins Gewicht. Kraumes Kammerspiel ist Politthriller, Geschichtsdrama und Biopic in einem und zweifellos eine der besten deutschen Produktionen des Jahres. Der 32jährige Filmemacher setzt auf detailgenaue
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Film 29 Burghart Klaußner als Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in „Der Staat gegen Fritz Bauer“ Sullivan Stapleton als Exsträfling Pommie in „Cut Snake“ Cut Snake, AUS 2014, R.: Tony Ayres, ab 15.10. im Kino
Ausstattung, messerscharfe Dialoge, nuancierte Charakterzeichnungen – und ganz besonders auf Burghart Klaußner, dem man für diese darstellerische Leistung jeden erdenklichen Preis wünscht. Wie intensiv Kraume mit Schauspielern zu arbeiten vermag, beweist er auch in „Familienfest“. Schon allein, wie Hannelore Elsner als alkoholkranke Furie ihre boshaften Wahrheiten ausspuckt, ist ein Vergnügen. Im Kino wirkt diese ZDF-Produktion allerdings etwas deplatziert. Es geht um einen berühmten Pianisten (Günther Maria Halmer), der seinen 70. Geburtstag feiert. Die Familie versammelt sich dazu in der großbürgerlichen Villa, um sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen. Der Plot gilt spätestens seit Thomas Vinterbergs „Das Fest“ und Jodie Fosters „Familienfest und andere Schwierigkeiten“ als ausgereizt. Bei Kraume wirken die Konflikte nun etwas konstruiert und TVtauglich zu einem versöhnlichen Ende gebracht. Einzig der schwule Sohn (Barnaby Metschurat), der mit seinem Lebenspartner ein Kind adoptieren möchte, kann dem Patriarchen die homophoben Ausfälle bis zuletzt nicht verzeihen. Unterm Strich bleibt ein bemerkenswerter Fernsehfilm. Für die große Leinwand ist er dann aber doch zu konventionell geraten. < Axel Schock
FOTO: PRO-FUN MEDIA
FOTO: ZERO ONE FILM/MARTIN VALENTIN MENKE
SIEGESSÄULE präsentiert: Preview, MonGay, 12.10., 22:00, Kino International
Harte Kerle Teddy-Gewinner Tony Ayres’ neuer Film „Cut Snake“ führt ins Australien der 70er-Jahre. Ein klassischer Crime-Thriller mit einem gefährlichen, zu Gewaltausbrüchen neigenden „Helden“, aber auch mit einem schwulen Twist > Immer mehr Genrefilme integrieren Plots mit schwulen, lesbischen und Transgender-Thematiken – eine erfreuliche Entwicklung. Auch „Cut Snake“, der neue Thriller des australischen Regisseurs Tony Ayres, schlägt diese Route ein, indem er eine ganz klassische Film-Noir-Konstellation nimmt und deren sexuellen Konflikt einfach schwul deutet: Exsträfling Sparra baut sich ein neues Leben auf mit hübscher Braut und bürgerlicher Idylle, doch seine Vergangenheit holt ihn ein. Verkörpert wird sie von seinem ehemaligen Zellengenossen, mit dem ihn nicht nur das kriminelle Vorleben verbindet, sondern auch ein sexuelles Verhältnis, das so ganz anders ist als das, was das junge Heteropärchen verbindet. Pommie, so heißt der gerade Entlassene, ist eine moderne Variante der im Film Noir üblicherweise von Robert Mitchum gespielten Figuren: gewalttätig, grobschlächtig, unberechenbar, kurzum, die personifizierte Bedrohung für das junge Glück. Pommie drängt Sparra nicht nur zurück in die Kriminalität, sondern er fordert auch seinen einstigen Lover zurück. Was sich anhört wie eine Mischung aus 40er-Jahre-Thriller und Genets Gefängniskitsch, wirkt in der Inszenierung von Ayres sehr unterhaltsam, allerdings nicht wirklich glaubwürdig und ziemlich unentschlossen. Mehr Stilwillen hätte man sich gewünscht, eine dichtere Atmosphäre und weniger Melodrama. Ein Plot, der so mit Archetypen bestückt ist, braucht eigentlich ein artifizielleres Setting als das, was „Cut Snake“ liefert. So aber verschenkt der Film sein Potenzial und ist letztlich „nur“ Unterhaltung ohne bleibenden EinKarsten Zang druck. <
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30 Film
Die Zärtlichkeit der Wölfe
B-Movie
BRD 1973, CMV, Regie: Ulli Lommel
D 2015, Edel, Regie: Jörg A. Hoppe u. a.
> Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: „Frisches vom Schlachter Karl“ bietet Kurt Raab als Fritz Haarmann einer ahnungslosen Wirtin (Brigitte Mira) an. Es sind Leichenteile von jungen Männern, die er abends in seine Wohnung lockt. Während des Liebesspiels tötet er sie wie ein Vampir mit einem Biss in die Halsschlagader, um dann ihr Fleisch zu Wurst und Sülze zu verarbeiten. Ein schwuler Massenmörder im Kino war 1973 bei der Berliner Premiere ein Affront. Es hagelte Proteste von Homoaktivisten. Heute gilt der von Fassbinder produzierte „Die Zärtlichkeit der Wölfe“ wegen Raabs verletzlicher, menschlicher Darstellung dieses Ungeheuers als Klassiker queeren Kinos und dessen für Oktober geplante Veröffentlichung auf Blu-ray und DVD als längst überfällig. <
> In den letzten Monaten gab es gleich zwei Kinofilme, die sich mit der Westberliner Postpunk-Szene Anfang der 80er-Jahre befassten. Während Roehlers „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ eine schauderhafte Schablonenversion dieser wichtigen subkulturellen Zeitspanne entwarf, überzeugt die Dokufiction „B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979–1989“ auf ganzer Länge. Liebevoll aus Originalaufnahmen und nachgedrehten Szenen montiert, erzählt der Film die Geschichte des Factory-Records-Promoters Mark Reeder aus Manchester, der wegen seiner Liebe zu deutschen Bands wie Neu! oder Tangerine Dream nach Berlin kommt und hier im pulsierenden Underground zu einem wichtigen Player avanciert. Die Szene ist treffsicher porträtiert, das Lebensgefühl auf den Punkt gebracht und alle Ikonen dieser Zeit sind am Start: Malaria!, Einstürzende Neubauten, Die Ärzte, Ideal, das Risiko, der Dschungel, das Eisengrau und so weiter. Untermalt mit einem Soundtrack zum Niederknien entsteht eine emotional dichte Bilderflut, die einem trotz etwas märchenhafter, idealisierender Erzähltexte das Gefühl gibt, an einem authentischen Stück Berliner Geschichte teilzuhaben. <
Mad Max: Fury Road AUS/USA 2015, Warner, Regie: George Miller > Nach 30 Jahren betritt Regisseur George Miller wieder postapokalyptisches Ödland und lässt mit „Fury Road“ seiner legendären Mad-Max-Trilogie einen vierten Teil folgen. Doch der einsame Held Max Rockatansky ist nur Nebenfigur, zum Katalysator der Geschichte wird ein Tomboy: Charlize Theron als androgyne Kriegerin Furiosa stellt sich gegen das von Tausenden Warboys und einem Kriegskult getragene Regime von Immortan Joe. Mit fünf Frauen, die von ihm als Gebärmaschinen missbraucht wurden, flieht sie in der fulminantesten Hetzjagd der Filmgeschichte mit einem Truck in die Wüste, verfolgt vom Tyrannen. Das Gaspedal bis zum Anschlag durchgetreten geht es für die wortkargen, aber ungemein plastisch gezeichneten Heldinnen in Richtung Freiheit und Selbstbestimmung, auf den Weg in ein Matriarchat. Ein fast dialogfreier 150 Millionen teurer Blockbuster mit feministischer Story und grotesken Körperinszenierungen, der an das kreative, wilde Autorenkino der 70er erinnert: Das ist ein so singuläres Ereignis, dass man es nicht genug feiern kann. <
Beste Freundinnen für immer USA 2015, Salzgeber, Regie: Andrew Putschoegl > Unverhofft geraten die urlaubsreifen Freundinnen Kat und Samantha in ein Pärchen-Therapie-Resort: Der Aufenthalt ist Kats Geburtstagsgeschenk, bloß ist ihr der Partner abhandengekommen. Also geben sich die beiden Frauen dort als Lesbenpaar aus. Wobei Kat und Sam so weit in ihre Rolle rutschen, dass sie sich bald streiten wie die anderen und sich irgendwann die Frage aufdrängt, was wäre, wenn sie tatsächlich etwas anderes füreinander empfänden als Freundschaft. Dass von den Hauptdarstellerinnen Andrea Grano und Tara Karsian auch das Drehbuch stammt, merkt man in dieser Komödie an dem sichtlichen Vergnügen, mit dem sich beide die Bälle zuspielen. < Texte: as/jano/fh
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Film 31
Pornfilmfestival, die Verleihung des PorYes Awards und „Hustlaball“ – der Oktober steht ganz im Zeichen der Pornografie. SIEGESSÄULE-Autorin Kittyhawk (Foto) hat das zum Anlass genommen, um über ihre Vorliebe für Schwulenpornos aus den 70ern zu schreiben
Queering the screen > Ich schreibe diesen Text mit einer Hand in der Hose. Nein, stimmt nicht. Ich tippe nach Zehnfingersystem. Was ich sagen will: Ich gucke gerne Schwulenpornos. Sie machen mich an, als hätte jemand meinen Reißverschluss geöffnet und beherzt hineingegriffen. Bei Pornos mit Frauen bleibt das Höschen trocken. Egal, ob aus
dem Hetero-, Lesben- oder queeren Spektrum. Eine Spielart der Natur will es so: Mich begeistern miteinander fickende schwule Männer. Mit diesen ganz speziellen Körperteilen untenrum, die ich in der Realität komplett links liegen lasse. Die ich, ohne mit der Wimper zu zucken, von der Bettkante schnipsen würde. Im Film will ich sie nicht missen: Schwänze! Mein Rechner ist voll von ihnen. Und zwar seit in mir eine heiße Leidenschaft für die US-amerikanischen Werke der 1970er-Jahre entflammt ist. Die Zeit ging als The Golden Age of Gay Porn in die Annalen der Kinokunst ein. Damals kamen durch eine Fügung der Geschichte sexuelle Revolution, homosexuelle Emanzipation, zensurpolitisches Wildwest und die Lust an der Lust auf Film zusammen. Kübelweise Sperma spritzte von bislang unbefleckten Leinwänden. Klatschende Hoden und saugende Männermünder erigierten das Publikum. Die Filme waren experimentell, verspielt und zumindest in meiner Fantasie auf eine nostalgische Art unschuldig. Erst durch sie entstand nach und nach eine riesige schwule Sexfilmindustrie. Schwänze kommen und kommen – und da kommen sie schon wieder. Lieben nicht alle Lesben in einem Winkel ihres Herzens Schwulenpornos? So zumindest geht die steile These. Und wenn ja – warum? In „The Kids Are All Right“ erklärt das ertappte lesbische Elternpaar dem irritierten Nachwuchs die Sache so: Im Gegensatz zu einer in sich verschlungenen, Lust verschlingenden Vagina, deren erotische Abläufe sich zwar gut erspüren lassen, aber nicht so leicht im – sagen wir – Multiplex darstellbar sind, steht ein harter Schwanz für den externalisierten Sex. Ein klarer Fall: So funktioniert die Hydraulik, das Ganze passt glatt in eine Hand und hat etwas wunderbar Skulpturales. Und der Orgasmus schaut aus, als wär er nur fürs Kino erfunden, in Zeitlupe. Die Stimulation der G-Fläche macht optisch einfach nicht so viel her. Auch politisch hat das Genre Vorteile: Sexismus gegen Frauen fällt raus. Es gibt keine filmische Reproduktion hässlicher Machtgefälle der Geschlechter, die in der Realität schon der Abturner sind, keine ausgelutschten Rollenklischees. Auch fehlt das ungute Gefühl, einer Heterofantasie von Lesbensex beizuwohnen, die vielen Filmen anhaftet wie roter Nagellack langen Fingernägeln, die hektisch steife Nippel umkreisen. Ja, ich weiß: Es gibt tolle queere Pornos. Und ich würde jede Petition für die Förderung von ordentlich durchgequeertem Hardcore unterschreiben, würde für von selbstbewussten, sexpositiven Regisseurinnen inszenierte vögelnde Lesben auf die Straße gehen. Aber mit der Hand in der Hose, da fasziniert mich dieses atemlose Endlosschauspiel des manischen Penisabbildens. Das ist einfach mein Ding. <
dltr Dirn
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Mehr Infos auf: www.facebook.com/SchlossDiedersdorf
M ße Part aben freien Eintritt! Gro äger h
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FOTO: MICHAEL BERMAN
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Murder Ballads John Grant: Grey Tickles, Black Pressure (Bella Union/ [PIAS] Cooperative), ab dem 09.10. erhältlich SIEGESSÄULE präsentiert: John Grant live 2015, 24.11. Köln, Bürgerhaus Stollwerck; 25.11. Hamburg, Uebel & Gefährlich; 26.11. Berlin, Postbahnhof
Die Entwicklung des US-Sängers John Grant vom Drogenwrack zum international gefeierten Künstler bewegt noch immer. Mit seinem dritten Album fügt er dieser Geschichte nun einen weiteren Meilenstein hinzu, denn „Grey Tickles, Black Pressure“ ist schlicht die beste Platte seiner Karriere. Wir trafen John zum Interview > John, „Grey Tickles, Black Pressure“ wirkt wie ein Ausbruch. Sowohl durch die stilistische Vielfalt als auch durch die neue Härte. Was war denn während der Aufnahmen anders als sonst? Ich hatte Zeitdruck. Das Album ist komplett innerhalb von vier Wochen aufgenommen worden. Sonst habe ich viel mehr Zeit, um an den Songs zu arbeiten. Das hat eine Menge Einfluss auf die Stücke gehabt, ebenso wie die Tatsache, dass ich der Wut in mir Raum gegeben habe. Hast du sie sonst zurückgehalten? Es gab so viel aufgestaute Wut in mir, dass ich Angst davor hatte, sie rauszulassen. Ich befürchtete, sofort irgendwelche Menschen zu töten. Das kann ja vorkommen. Wenn einem zwanzig Jahre lang eingetrichtert worden ist, dass man minderwertig ist, dann glaube ich schon, dass es irgendwann zu Auseinandersetzungen kommen kann. (lacht) Ich weiß aber, dass ich nicht den Rest meines Lebens im Gefängnis verbringen möchte. Dein blutverschmiertes Gesicht auf einigen Promo-Fotos ist also gar nicht mal so ironisch gemeint, wie man vielleicht denken könnte? Nein. Es gibt Leute, die mir wehgetan haben, die mich wirklich mit Ekel angeschaut und gesagt haben:
Du bist ein Stück Scheiße, so was wie dich sollte es nicht geben, du bist schwach, du bist hässlich, du bist schwul, krank und verpestet. Natürlich habe ich in Bezug auf diese Menschen Fantasien, wie ich gerne mit ihnen umgehen würde, wenn das eine Möglichkeit wäre. Ich weiß aber, dass ich nicht genauso werden darf wie sie. Ich würde niemals jemanden umbringen. Das wäre Quatsch. War dir deshalb die drastische Sprache so wichtig? Im Text zu „You & Him“ vergleichst du immerhin einen Menschen mit Adolf Hitler und sagst, er solle chemisch kastriert werden … Ja, denn was bitte ist der Unterschied zwischen denen und Hitler? Ich spreche von Menschen, die sagen, dass alle Schwulen umgebracht werden sollten. Die ziehen es natürlich nicht durch, so wie Hitler das mit den Juden gemacht hat. Wenn jemand sagt, dass ein gewisser Teil der Gesellschaft, ein bestimmter Anteil von Menschen abgeschafft gehört, warum sollte man diese Person dann nicht mit Hitler vergleichen? Das ist doch logisch, oder? In Deutschland ist Hitler natürlich ein krasses Signalwort. Das weißt du
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Musik 33
„Wenn jemand sagt, dass ein bestimmter Anteil von Menschen abgeschafft gehört, warum sollte man diese Person dann nicht mit Hitler vergleichen?“ ja selbst, du hast ja hier gelebt. Ich hab die Deutschen und ihr Land sehr lieb, wie du weißt. Ich wollte den Leuten hier nicht wehtun. Aber wenn es um die Kunst geht, sollte man sagen, was in einem steckt. Ich hoffe, die Menschen sind klug genug, um mich zu verstehen. Ich habe mich sehr viel mit dem Holocaust beschäftigt, bin inzwischen in Auschwitz gewesen und finde es immer noch schwierig, damit fertigzuwerden. Aber es geht ja nicht nur um Deutschland. Was war denn bitte mit den USA? Das Land wurde auf einem Genozid gegründet! Wir wollen hier ein Haus bauen, ihr steht uns im Wege, deshalb müsst ihr sterben. Das ist nichts anderes als das, was in Auschwitz geschehen ist. Oder das, was die Japaner mit den Chinesen in Nanking während des Zweiten Weltkriegs gemacht haben. Es gibt viele, die auch heute noch versuchen, genau so was noch mal zu machen. Das ist nicht nur in Deutschland möglich. War das Album für dich eine Katharsis? Ein Album ist immer eine Katharsis für mich. Ein Überwindungsprozess von Gefühlen. Es geht um das Loslassen der Vergangenheit. Früher hab ich Alkohol, Kokain und Sex dafür verwendet. Ich habe diese Dinge gebraucht, um vor mir selbst zu flüchten. Um nicht mit mir selbst beschäftigt sein zu müssen. Das hat mich fertiggemacht. Ich hatte keine Karriere und musste kellnern. Allerdings habe ich dabei auch unglaublich tolle Menschen kennengelernt. Leute, die ich heiß und innig liebe. Aber Kellnern wird trotzdem nie mein Ding sein. (lacht) Die Platte ist sehr vielfältig: funky, rockig, folky, elektronisch. War diese stilistische Bandbreite eine bewusste Entscheidung? Ja. Das war schon da, als ich die Demos aufgenommen habe. Ich wollte diese Vielfalt haben. Aber auch die Musiker, die das umgesetzt haben, waren wichtig. Zum Beispiel Bobby Sparks, der Keyboard gespielt hat – so einen funky Mini-Moog. So was von geil. Ich kann nicht genug davon bekommen.
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Musikalisch gibt es einen Sprung nach vorne, aber auch textlich. Zum Beispiel in „Voodoo Doll“, wo du zum ersten Mal darüber singst, dass du dich um jemanden kümmerst, dem es schlecht geht. Das ist neu, ein Wechsel in der Perspektive. Genau das wollte ich auch! Ich wollte zeigen, dass sich etwas bei mir geändert hat, ich mich mit mir selbst auseinandergesetzt habe. Es hatte einen Grund, warum ich diese ganze schreckliche Selbstbeobachtung betrieben habe. Weil es wichtig ist, dass man sich auch um andere kümmern kann. Man muss mit sich selbst fertigwerden, um andere Menschen lieben zu können und sich von anderen Menschen lieben lassen zu können. Ich habe viele Freunde, die unter schweren Depressionen leiden. Und ich möchte denen Mut machen und ihnen sagen, du kommst da durch. Selbst, wenn es scheiße ist, muss man sich weiterbewegen. Nicht stehen bleiben. Es geht darum, an der Gesellschaft teilzunehmen. Als soziales Wesen. Das habe ich nie gemacht. Und ich glaube, das sind die ersten Keime einer solchen Entwicklung. Im Song „Snug Slacks“ gibt es diese unglaubliche Textzeile, bei der ich immer kichern muss: „Joan Baez makes GG Allin look like Charlene Tilton“ … Geil, oder? (lacht) Ich wollte einfach, dass die Leute einen Knoten im Hirn kriegen von diesem Vergleich. Charlene Tilton ist eine schlimme Tussi aus „Dallas“, GG Allin war ein extremer Punk-Musiker und Joan Baez ist eine Protest-Folk-Ikone. Hat dich nur das Bild gereizt oder findest du Joan Baez wirklich radikaler als GG Allin? Nee, eben nicht. Aber das war ja der Witz. Obwohl man es sozial gesehen vielleicht sogar sagen könnte. Das ist ja eben die Frage: Was ist Radikalität? Wenn ich auf der Bühne meine Scheiße fresse oder wenn ich politische Protestlieder schreibe? Noch mal zurück zu deinem Song: Wie du den Text sprichst, das ist einfach nur großartig. Ich lag im Bett, als ich den Text eigentlich nur für das Demo eingesprochen habe. Ich fand den Take dann aber so gut, dass ich ihn schließlich genau so auf der Platte verwendet habe. Ich hab das nicht noch mal aufgenommen. Wenn in der Presse über dich gesprochen wird, werden bestimmte Eckpunkte deiner Biografie immer wieder runtergebetet: Homosexualität, Depressionen, Drogensucht und deine HIV-Infektion. Warum ist das den Leuten so wichtig? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Aber ich bin bereit, das zu besprechen, wenn sie das interessant finden. Ich finde es natürlich inzwischen ein bisschen langweilig. Die Menschen wollen aber wissen, wie ich mit der Bewältigung dieser Probleme vorankomme, scheinen sich auch, was mich betrifft, mitfühlend zu engagieren. Das finde ich eigentlich eine großartige Sache. < Interview: Jan Noll
Schmuck Eva Laufer
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studio galerie berlin Frankfurter Allee 36a 10247 Berlin-Friedrichshain U-Bhf Samariterstraße Mo–Fr 10–19 h, Sa 10–16 h, So. 4.10. 13–18 h studio-galerie-berlin.de
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FOTO: DARIA MARCHIK
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Peaches: Rub (I U She Music/Indigo), jetzt erhältlich Peaches live, 09.12., 20:00, Huxley’s Interview with Peaches in English on p. 50 Interview mit Peaches ab 5. Oktober auf SIEGESSÄULE.DE
Sonne im Hintern Wer in Berlin lebt, hat es gut. Und deshalb wird das Hausen in der Hauptstadt ja auch gerne wie eine Monstranz vor sich hergetragen, ganz so, als wäre ein Umzug nach Berlin allein schon eine Leistung. Ist er natürlich nicht, aber dennoch lohnt es sich, hier zu leben. Man kriegt mehr mit. Peaches, die nun ihr fünftes Album veröffentlicht, ist dafür ein gutes Beispiel
> Während der Rest der Welt in den sechs Jahren, die seit ihrem letzten Album „I Feel Cream“ vergangen sind, das Gefühl bekommen konnte, die Electroclash-Königin hätte das Zepter abgegeben, durften BerlinerInnen aus dem Vollen schöpfen. Peaches war quasi überall: Neben den drei im HAU debütierten Bühnenprojekten „Peaches Christ Superstar“, „Peaches Does Herself“ und der Renaissance-Oper „L’Orfeo“, in der sie die Hauptrolle sang, gab es Buchpräsentationen, Pussy-Riot-Solidemos, Dreharbeiten und DJ-Sets en masse. In Berlin war Peaches also nie richtig weg, ist jetzt aber trotzdem „wieder da“, denn mit „Rub“ veröffentlicht sie endlich ein neues Album. „Die Bühnenproduktionen waren gut für mich, weil ich mal auf eine andere Art und Weise kreativ sein konnte“, erzählt Peaches im Interview mit SIEGESSÄULE in einem kleinen Café am Prenzlauer Berg. „Vor allem ,Peaches Does Herself’ war eine Möglichkeit, meinen Traum zu verwirklichen, auf der Bühne etwas mehr Aufwand zu betreiben. Irgendwann war ich mit all diesen Erfahrungen aber durch und hatte wieder Bock, ein Peaches-Album zu machen.“ Mit ihrem Kumpel Vice Cooler, der sie bereits auf „Impeach My Bush“ (2006) musikalisch unterstützt hatte, zog sie sich in ihre Garage in Los Angeles zurück und frickelte ein Jahr lang an neuen Songs. „Ich wollte eine total reduzierte Hardcore-Peaches-Platte machen. Die Zeit war sehr intensiv. Zwei Menschen, die ein Jahr lang jeden Tag zehn Stunden zusammen arbeiten.“ Nach den diversen Kollaborationen des letzten Albums sind diesmal die wenigen Gäste handverlesen. So greift beispielsweise gleich im Opener „Close Up“ die Sonic-Youth-Legende Kim Gordon zum Mikro. „Sie kam in mein winziges Studio, setzte sich die Kopfhörer auf und legte los. Ich hörte nur ihre Stimme und dachte: Wow, das ist so cool!“ Doch nicht nur die Zahl der Gäste ist minimal, auch musikalisch beruft sich „Rub“ auf einen Ansatz, der seit „The Teaches of Peaches“ vielleicht nicht mehr so radikal umgesetzt wurde: Beats und Stimme. Massiv dräuende Bässe, schnarrende Snares und deutlich weniger gesungene Passagen als noch auf dem poppigen „I Feel Cream“. Auch thematisch ist Peaches ganz bei sich, nah dran am Empowerment weiblicher Sexualität. Mösen überall, ob im holpernden Titeltrack oder im minimalistisch klappernden „Vaginoplasty“ – Peaches suhlt sich lustvoll im saftigen Thema: weibliche Ejakulation, dicke Muschis, Ärsche – alle Löcher werden gefeiert und mutieren dabei zu Metaphern der Selbstermächtigung: „In ,Light in Places’ geht es darum, Licht an Orten zu finden, von denen man nicht wusste, dass es dort Licht gibt. Es geht um das Entdecken verborgener positiver Aspekte.“ Doch ähnlich wie auf „I Feel Cream“ mit Songs wie „Lose You“ ist es auch diesmal der persönlichste Track des Albums, der es schafft, durch das Überwinden der sexpositiv kraftmeiernden Kunstfigur einen wirklich tief berührenden oder vielmehr verstörenden Moment zu schaffen. In „Free Drink Ticket“, einem hasserfüllten Brett, verarbeitet Peaches die Trennung von ihrem Lover, einem bekannten Berliner Veranstalter und Clubbesitzer. „Es geht nicht darum, diese Person zu isolieren. Oder vielleicht doch. Der Punkt ist eigentlich folgender: Man ist verliebt, dann wird man verletzt, und die Person, der man am meisten vertraut hat, ist nun die Person, die man am meisten hasst. Ich finde das faszinierend.“ Und schon wäre man wieder bei Berlin und der Tatsache, dass man in dieser Stadt einfach mehr mitbekommt. Viele Leute hier wissen genau, von wem dieser Text handelt. „Es geht mir aber nicht nur um diesen Menschen, sondern darum, dass Leute sich zu diesem Song ihre eigenen Gedanken machen, ihre Erfahrungen in den Text legen können über diesen Moment, wenn aus Liebe Jan Noll Hass wird.“ <
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HAU
ab 7.10. / www.hebbel-am-ufer.de
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heute
36 Musik
Sharer
Nicole Moudaber & Skin
„Body Tonight“ Sharer Music
„Breed“ MOOD
> Zugegeben, der musikalische Output von JD Samson war in der letzten Zeit nicht wirklich berückend. Vom zweiten MEN-Album „Labor“ blieb gerade mal die Single „All The Way Through“ in Erinnerung und auch sonst gab es eher wenig zu berichten. Nun hat sich die New Yorker Queer-Ikone mit dem niederländischen Musiker Nick van Hofwegen alias Young & Sick zusammengetan. Das Ergebnis ist eine funky NuDisco-Nummer mit wuchtiger Bassline, Percussions und Old-School-House-Piano. Remixe von LEFTI und Midnight Magic (Ex-Jessica 6) komplettieren diese äußerst vielversprechende EP. <
> Die libanesisch-nigerianische DJ und Produzentin Nicole Moudaber gehört zum internationalen Techno- und Deep-House-Adel. In den 90ern veranstaltete sie die ersten Technofeten in Beirut, bis ihr die Regierung dort wegen zu vieler schwuler Gäste die Hölle heißmachte. Moudaber ging nach London und veröffentlichte 2013 mit „Believe“ ein hochgelobtes Debütalbum. Für ihre neue 5-Track-EP holte sie sich gleich zwei queere Galionsfiguren ins Boot: Skunk-Anansie-Sängerin Skin und Rapper Zebra Katz. Die minimal gehaltenen Beatgerüste, garniert mit arschcool genölten Gesangspassagen, erinnern in den besten Momenten an Aérea Negrot, können aber nicht alle gleichsam überzeugen. <
Clara Luzia
Madison Violet
„Here’s To Nemesis“ Asinella/Broken Silence
„Year Of The Horse“ Big Lake Music/Rough Trade
> Nach dem krautigen Vorgänger „We Are Fish“ setzt die neue Platte der Indie-Singer/Songwriterin Clara Luzia nun auf Reduktion: Schlagzeug, Bass, Gitarre, straighte Rhythmen, meist klare StropheRefrain-Schemata. Wer jetzt glaubt, das wäre öde, hat die Rechnung ohne die Österreicherin gemacht. „Here’s To Nemesis“ ist das packende Album einer reifen Künstlerin, die weiß, wo Töne und Hooklines sitzen müssen. Tighte Up-tempo-Songs und verwaschene Tremolo-Balladen im Stil von Lana Del Rey, deren Song „West Coast“ sie übrigens covert, bieten die Folie für Texte, die mitunter schmerzhaft präzise zur aktuellen Refugee-Thematik passen. <
> Eigentlich bereits im letzten Jahr erschienen, ist das von der kanadischen Regierung geförderte neue Album der Countrypop-Lesben von Madison Violet nun auch offiziell in Deutschland erhältlich. Die beiden fancy im „L Word“-Look aufgepeppten Künstlerinnen vollziehen nun den Schritt zum Chartspop, bereichern ihren Sound um elektronische Elemente und schrauben ordentlich am Tempo. Eigentlich ganz gut, denn die immer gleichen Akustikballaden waren nicht wirklich eine künstlerische Perspektive. So ist „Year Of The Horse“ eine abwechslungsreiche Songwriterpop-Platte geworden, aber leider auch eine sturzbiedere. < Texte: jano
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OKTOBER
FOTO: MARCUS WITTE
Musik 37
Der Berliner Chansonnier Boris Steinberg veröffentlichte gerade sein neues Album „Wilde Pferde ... in meinem Körper“ auf Timezone Records. Das Release-Konzert steigt am 6. November um 20:00 im Theater OTonArt. Für das „Drehmoment“ schreibt er über „Weekend“, das 2014er Album der italienischen Sängerin Alice
Drehmoment mit Boris Steinberg > Ich bin mir sicher, dass sich der eine und die andere (zumindest die älteren Jahrgänge) an die italienische Sängerin Alice erinnern. Sie war ein wesentlicher Bestandteil der damaligen sogenannten Italo-Welle, die uns in den 80erJahren europaweit vereinnahmte. Ihre größten Hits hießen „Per Elisa“, „Una Notte Speciale“, „Messaggio“ und „Zu nah am Feuer“, ein Duett mit Stefan Waggershausen. Ich bin wohl seit jener Zeit so etwas wie ein Fan oder bin ihr in tiefer Verehrung verbunden. Ihre ungewöhnliche tiefe Stimme ließ mich aufhorchen und zuerst denken, dass da ein Mann singt – doch dann, welch Überraschung, sah ich eine sehr attraktive italienische Frau. Diese Stimme ist bis heute ihr Markenzeichen: Man hört sie heraus, sie erschlägt einen nie mit endlosen Haltetönen, führt einem nie vor, wie toll sie singen kann. Seit jenen 80er-Jahren zählt Alice neben Gianna Nannini zu den emanzipierten Frauen in der italienischen Musikszene. Mit besagter Stimme, die berührt, und jener Mischung aus Balladen, Chansons und Pop hat sich Alice einen musikalischen Raum geschaffen, fernab von jeglichen Italo-PopKlischees. Neben ihren eigenen poetischen Texten vertonte sie ebenso jene von Pier Paolo Pasolini, interpretierte Lieder namhafter italienischer Texter, natürlich auch die von Franco Battiato, mit dem sie 1984 beim Eurovision Song Contest für Italien antrat. Doch irgendwann wurde es scheinbar still um Alice. Sie veröffentlichte zwar regelmäßig Alben, aber die bekam man hierzulande nicht mehr zu hören. Ihr Album „Exit“ erschien 1998 noch in Deutschland, aber seitdem konnte man ihre Musik nur noch in Italien kaufen. Alices aktuelle CD „Weekend“ ist nun auch wieder international erhältlich und auch hier interpretiert sie Texte von Battiato, Luca Carboni und Paolo Fresu. Mir persönlich gefallen die Eigenkomposition „Aspettando Mezzanotte“ sowie die Übersetzung eines französischen Chansons von Françoise Hardy, „Tante Belle Cose“, am besten. Auch „Da lontano“, ein Duett mit Luca Carboni, geht unter die Haut. Alles in allem ist „Weekend“ kein Mainstream-Album, das darauf abzielt, in die Verkaufscharts katapultiert zu werden. Vielmehr wird diese CD eben jene HörerInnen finden, die fernab von Charts und Hitradios diese Musik suchen und auswählen – und ich hoffe, es werden viele sein. <
Do. 01.10. Elektronischer Donnerstag: Boyola
23 Uhr | House & Acid Mauro Feola || Justin Case || Daniel Wang | plus Darkroom
Fr.
02.10. 10 Jahre London Calling
23 Uhr | Indie | House | RnB & Trap Lego || die London Calling Residents || Kele (Bloc Party) || Santiago Lecce Rotciv || Black Cracker || Creamcake || Boo Hoo DJ Team Freischnaps: Jacky-Oh Weinhaus & Herr Panitz
Sa. 03.10. bump!
23 Uhr | Das Retro-Studio ChrizzT || BowTanic || mikki_p || derMicha || Modeopfer || Herrin Deluxe TrümmerTransen-Show: Kristelle Airlines & Hannelore Thyssen
Do. 08.10. Elektronischer Donnerstag: about:Tanz
23 Uhr | ://about blank & SchwuZ feiern gemeinsam ://about blank DJs: DJ Xing & Akmê | plus Darkroom
Fr.
09.10. 2 Jahre Polymorphia
Fr.
09.10. Partysane
19 Uhr | Die TerrorTuntenNacht Show: Patsy l´Amour laLove || Erna Pachulke || Gloria Viagra Fabienne du Neckar || Camelia Light || Frau Wolf u.v.m. Vortrag: Sama Maani – warum wir nicht über den Islam reden können Soli-Beitrag: Nazifrei - Dresden stellt sich quer Einlass: 18.30 Uhr 23 Uhr | Die Party von Gloria Viagra Gloria Viagra || Barbie Breakout || Voin || Sudboy || Larry Tee Christa Shit || Heike Jockstrap || Jacky-Oh Weinhaus Partysane-Groschen: Nazifrei - Dresden stellt sich quer
Sa. 10.10. Popkicker by Jurassica Parka
23 Uhr | Pop, House & Retro Jurassica Parka || Carrie Gold || PomoZ || Prof. Dr. Cheddar Gitti Reinhardt || Lucky Pierre || Tom Peters || Exildiscount Show: Honey Davenport || Candy Crash || Absinthia Absolut Kalandra Bankhead || Bambi Mercury || Giesza Poke Live Entertainment: Dim & Barbara Vogue Toiletten-Salon: Jacky-Oh Weinhaus & Gisela Sommer Freischnaps: Ryan Stecken & Destiny Drescher
Do. 15.10. Elektronischer Donnerstag: Expatriarch Generations
23 Uhr | House Tama Sumo || Ari || Joey Hansom || Chance || Dark | plus Darkroom
Fr.
16.10. HOT TOPIC vs. S&yM
23 Uhr | Politics & Music LCavaliero || Prince William || kos_mic q´andi || Nedalot & Larry Lebb Zeppelin || Wild Baby || Igor Botur || trust.the.girl || Julie Parker Exildiscount Solishots und Infostand: Initiative ZusammenLeben
Sa. 17.10. Edith Schröders Kiezdisko
23 Uhr | Pop, Retro & Disco Edith Schröder || PomoZ || Gloria Viagra || Herr von Keil || Einhitwunder Dickey Doo || Luigi di Venere || Paulo Chinatown Eckensteher Nante: Doris & Sharleen Voyage
So. 18.10. SchlagerNackt-Party
19 Uhr | Pop, Beat, Retro, Schlager & Easy Listening DJ Jupiter || Stern von Avalon
Do. 22.10. Elektronischer Donnerstag: G Day
23 Uhr | House & Deep House Mashyno || 2Faro || Grego AfterAll || Brett Knacksen | plus Darkroom
Fr.
23.10. Soli-Party: Refugees welcome!... nobody flees without a reason
23 Uhr | Pop | Retro | House | Disco | Techno u.a. LCavaliero || Prof. Dr. Cheddar || kos_mic q´andi || Viola marsmaedchen || mikki_p || derMicha || Hllywd || trust.the.girl Mauro Feola || Debbie Upper || Disquejockey || Alternegro || Fata Kiefer Snax || Luigi di Venere || Samuel || Lucky Pierre || Laura de Vasconcelos Paolo di Nola || Juan Ramos || Akirahawks || Santiago Lecce || Corrie Coco || Ena Lind
Sa. 24.10. Madonnamania
23 Uhr | Die Ikonen-Party im SchwuZ! Biggy van Blond || Modeopfer || Martin Möchtegern || Stella deStroy Jurassica Parka || LCavaliero & Viola || Sergio Wow || Cul de Paris Kenny Dee Show: Stella deStroy, Biggy van Blond, Absinthia Absolut & Kaey
Do. 29.10. Elektronischer Donnerstag: BRU/T
23 Uhr | Techno Av Skardi || Denise Rabe || Julian Muller | plus Darkroom
Fr.
30.10. L-Tunes
22.30 Uhr | Lesbenparty - All queers welcome Miss Günnie T. || Miss Ho || PloyCeebell || Carouzo || marsmaedchen Chroma Extras: Partyfotografie, Kicker, Darkroom, Networking Lounge
Sa. 31.10. Proxi Club
23 Uhr | House, Techno & Disco Ena Lind || Lucky Pierre || Mauro Feola || Ades Zabel || Debbie Upper aMinus Free Shots by Julius Petit & Don Franco
www.schwuz.de • Rollbergstr. 26
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ALLE FOTOS: THE ANDY WARHOL FOUNDATION FOR THE VISUAL ARTS, INC.
38 Buch
Im Uhrzeigersinn von oben links: Dolly Parton, Basquiat, Yves Saint Laurent, William S. Burroughs
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Buch 39
Instaglam
Tropic Of Cancer LIVE | Diät LIVE Prurient LIVE Raime LIVE Death Disco Felix K Regis Bill Kouligas Josey Rebelle Lee Gamble M.E.S.H. Objekt
Freitag 30.10.2015 Start 24 Uhr|Berghain|Panorama Bar Blackest Ever Black | Pan
NSDOS
LIVE
Aleqs Notal Coni French Fries
Freitag 23.10.2015 Start 24 Uhr|Panorama Bar ClekClekBoom
Recondite
LIVE
Deetron DJ Tennis Muallem
Freitag 16.10.2015 Start 24 Uhr|Panorama Bar Finest Friday
Samstag 03.10.2015 Start 24 Uhr|Berghain|Panorama Bar Klubnacht
Richard B. Woodward & Reuel Golden: „Andy Warhol. Polaroids 1958–1987“, Taschen, 560 Seiten, 74,99 Euro
> Ganz schlicht gesagt: Dieser Bildband ist echt ein Klopper. Circa fünf Kilo bringt die knapp 80 Euro teure Sammlung von Warhols Polaroids auf die Waage. Also nicht gerade leichte U-Bahn-Lektüre. Zu lesen gibt es bis auf eine Einleitung von Richard B. Woodward ohnehin nicht viel. Aber das macht nichts, denn wer die sperrige Hardcover-Verpackung aufklappt, erhält Einlass in eine Welt, die ebenso wundersam glamourös wie berückend intim ist. Dieser Fotoband ist ohne Frage ein Abenteuer. Ab 1962 rückte der Pop-Art-Revolutionär Warhol die Fotografie immer stärker ins Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Was mit Selbstporträts, Dokumentationen seiner Arbeit und Fotos von Freunden begann, wurde zunehmend zu einer eigenen Kunstform. So finden sich in diesem Bildband ebenso Fotos, die als eigenständige Kunstwerke gedacht sind, wie solche, die als Vorlagen für Warhols Bearbeitungen dienten: Zum Beispiel die ersten Moods für das legendäre Schniedel-Cover des RollingStones-Albums „Sticky Fingers“. Der größte Teil der zwischen 1958 und 1987 geschossenen Fotos zeigt allerdings prominente Personen. Alle sind dabei: von Candy Darling und Divine über Debbie Harry und Joan Collins bis hin zu Nico, Basquiat, Bowie oder Lagerfeld. In der Auswahl seiner Modelle überwindet Warhol scheinbar beiläufig soziale Klassen, ethnische Zugehörigkeiten und Geschlechtergrenzen – vor seiner Kodak-Kamera stehen schwarze Dragqueens gleichberechtigt neben weißen Snobs aus der High Society. Die Verwendung der Sofortbildtechnik erzeugte dabei einen unerhörten Effekt: Da das Polaroid, das im Sekundentakt wie Wegwerfware produziert werden konnte, als künstlerisches Medium keine übermäßige Seriosität, sondern vielmehr eine inoffizielle Beiläufigkeit ausstrahlte, gewährten die Promis, obwohl oft in großer Garderobe, einen unverkrampften und unverstellten Blick auf ihre Persönlichkeit. Das Ergebnis sind aufregend intensive Momentaufnahmen. < Jan Noll
Karenn LIVE Ben UFO Boris Carl Craig DJ Pete Function Gonno Honey Dijon Mark Broom Massimiliano Pagliara Rødhåd Sunil Sharpe Simoncino Soundstream Sven von Thülen Tama Sumo
Zwischen 1958 und 1987 fotografierte der Künstler Andy Warhol Freunde, Prominente, Starlets, den New Yorker Geldadel und sich selbst regelmäßig mit einer Kodak-Sofortbildkamera. Taschen fasst nun diese eindrucksvollen und speziellen Arbeiten in einem wuchtigen Bildband zusammen
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40 Buch
Lasst die Toten ruhen Ende August erschien das Buch „Verschwörung“ des schwedischen Autors und Fernsehjournalisten David Lagercrantz und sorgte weltweit für Aufregung. Denn dabei handelt es sich um nichts Geringes als die Fortsetzung der megaerfolgreichen „Millennium“-Trilogie von Stieg Larsson
David Lagercrantz: „Verschwörung“, Heyne, 608 Seiten, 22,90 Euro
> Die drei Kriminalromane der „Millennium“-Reihe rund um die markanten Hauptfiguren Lisbeth Salander und Michael Blomkvist waren die bestverkauften Bücher ihrer Zeit (2005–2007) in Europa. Ein Erfolg, den ihr Schöpfer Stieg Larsson selbst gar nicht mehr mitbekam, da er bereits ein Jahr vor Erscheinen des ersten Bandes verstorben war. David Lagercrantz, der bis dato in Schweden seinen größten Erfolg mit der Biografie über den heimischen Fußballsuperstar Zlatan Ibrahimovic feierte, hat nun auf 600 Seiten mit „Verschwörung" (Originaltitel: „Det som inte dödar oss/Was uns nicht umbringt") eine höchst umstrittene Fortsetzung der Trilogie geschrieben. Umstritten allein deshalb, weil viele fürchten, hier soll aus Larssons Vermächtnis Geld geschlagen werden, und weil viele der Meinung sind, kein anderer könne sein Werk in seinem Sinne und zugleich so genial fortsetzen. Und genauso ist es auch! „Verschwörung" ist alles andere als sensationell, sondern leider nur ein gut gemeinter Versuch, die Genialität von Larssons Geschichten, die Einzigartigkeit seiner Figuren und seine politische Radikalität in anständiger Form weiterzuführen. Doch holt man sich eine Revolution ins Wohnzimmer, verpufft sie, wird brav, bieder und kraftlos. Genauso fühlt sich Lagercrantz’ Geschichte an, die ohne Frage ein handwerklich gut gemachter Thriller ist. Zwar sagt er selbst: „Das Buch ist eine Hommage an die Welt, die Stieg Larsson geschaffen
Schauspielerin Noomi Rapace als Lisbeth Salander in der schwedischen Verfilmung von „Verdammnis“
hat“, jedoch fehlen ihr dazu die wichtigsten Komponenten: der kämpferisch-feministische Ansatz, die tabulose Sexualität der Hauptfiguren und vieles mehr. In „Verschwörung" hat niemand mehr Sex, nicht mal den Wunsch danach. Und gerade dieser Punkt war das Erfrischende an den Geschichten um Lisbeth Salander, die überwiegend mit Frauen ins Bett ging und wie alle anderen Figuren der ersten Bände einen unverkrampften und freiheitlichen Umgang mit Sexualität hatte. Außerdem sorgte die gnadenlose Demaskierung der angeblich so fortschrittlichen und toleranten schwedischen Gesellschaft als zutiefst rassistisch, verlogen und frauenfeindlich für reichlich Aufsehen im Ursprungsland. Zusätzlich skizzierte Larsson noch einen korrupten Justiz- und Polizeiapparat. Bei Lagercrantz sind nun NSA, USA und Russen die Bösen, Schweden dient lediglich als Schauplatz all der Verbrechen. Die Auseinandersetzungen mit Frauenhass und der radikalen Selbstjustiz der Heldin Lisbeth wirken bei ihm müde und schon fast salonfähig – etwas, was Lisbeth zutiefst ankotzen würde. Überhaupt hat er sich nicht richtig an die wichtigste Figur herangetraut. Zwar geht es überwiegend um die hochtalentierte Hackerin und Rebellin und um ihre verkorkste Familiengeschichte, selten aber spielt sie eine aktive Rolle. Mehr im Mittelpunkt steht Starjournalist Mikael Blomkvist, der zuvor auch sexuell umtriebig war, nun brav im Zaum gehalten wird und lediglich einer guten Story hinterherjagen darf. Stattdessen gibt es jetzt auch mal böse Frauen und viele gute Polizisten, wodurch das Muster eines typischen Skandinavienkrimis bedient wird – nur war es genau das, was Larssons Bücher von den anderen Titeln des Skandinavienkrimi-Booms so angenehm unterschied. Da all seine Bücher erfolgreich und teils mehrfach verfilmt wurden, ist zu befürchten, dass hier aus Geldgier bereits ebenso eine filmische Adaption geplant ist. Hoffentlich bleibt Noomi Rapace, die kongeniale schwedische Darstellerin der Film-Lisbeth, bei ihrem Wort, für eine Fortsetzung ohne eine Grundlage von Stieg Larsson nicht zur Verfügung zu stehen. < Manuela Kay
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FOTO: FOTO:LOUISA HOLGERBOESZOERMENY PRIESS GALERIE
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Seitenblick Warum Vampire, die Hälse mit ihren Eckzähnen penetrieren, ziemlich queer sind, ergründet Autorin Anja Kümmel
> 1986 hatte ich mein erstes Coming-out: Weiß geschminkt, mit blutroten Lippen und in einen schwarzen Umhang gehüllt, kroch ich – theatralisch langsam – aus meinem selbst gebastelten Pappsarg. Meine Freundin Sabine stürmte schreiend aus dem Zimmer, die Treppen hinab und aus dem Haus. Komischerweise wollte sie danach nie wieder zum Spielen vorbeikommen. Meine Liebe zu den schönen, geschlechtslosen Blutsaugern hingegen blieb. Und sorgte dafür, dass der Anne-RiceKlassiker „Interview mit einem Vampir“ bereits in meinem Regal stand, bevor 1994 der gleichnamige Film eine regelrechte Ricemania auslöste. Das queere Potenzial des Vampirs wurde mir jedoch erst viele Jahre später bewusst, als gerade einmal
wieder besagter Film über den Bildschirm flimmerte. Eben war Tom Cruise alias Lestat dabei, Brad Pitt alias Louis zu Boden zu ringen, da dachte ich mir: „Die hätten jetzt auch anders übereinander herfallen können!“ Denkt man nur eine Minute darüber nach, sind die Parallelen offensichtlich. Vampire fungieren in Film und Literatur als Tabubrecher, die gleichzeitig abstoßen und faszinieren, sie überschreiten die Grenzen zwischen Gut und Böse, Leben und Tod, weiblich und männlich und entziehen sich so unseren gewohnten Wahrnehmungskategorien. Und ihre Sexualität – so ihnen denn überhaupt eine zugestanden wird – ist alles andere als genitalfixiert. Oder anders gesagt: Wenn hier irgendwas irgendwen penetriert, dann höchstens ein Paar scharfe Eckzähne einen hübschen Hals. Kein Wunder also, dass sich neben den weich gespülten Mainstream-Versionen à la „Twilight“, die sich weniger fürs Blutsaugen als für traditionelle Familienwerte und die Wahrung vorehelicher Keuschheit interessieren, noch eine ganz andere Nische herausgebildet hat: schwule Vampirerotik. Darauf spezialisiert hat sich beispielsweise der Dead Soft Verlag. Doch auch bei Himmelstürmer ist vor allem mit der Reihe von Hagen Ulrich einiges an bissigem Homo-Sex zu finden. Die Klappentexte lesen sich alle recht ähnlich, versprechen „ein Netz aus Schmerz und Leidenschaft“ zwischen Protagonisten mit klangvollen Namen wie Alexander de Dahomey oder Elias Al-Buchari. Hohe Kunst sollte man hier also eher nicht erwarten, doch einen langen grauen Herbstabend kann einem ein solcher Schmöker allemal versüßen. Interessanterweise haben sich dieses Jahr aber auch zwei Verlage, die eher der gehobenen Literatur zuzuordnen sind, an das sonst eher geächtete VampirGenre herangewagt: der Independent-Verlag Reinecke & Voß mit Luise Boeges Debütroman „Kaspers Freundin“ sowie der Berlin Verlag mit Katharina Hartwells „Dieb in der Nacht“. Während Boege eine raffinierte Gothic-Groteske mit herrlich skurrilen Charakteren und absurden Dialogszenen abliefert, ist „Der Dieb in der Nacht“ ein eher klassisch aufgebautes Psychogramm mit subtilen Thrillerelementen – unter denen auch eine homoerotisch aufgeladene Symbiose zwischen zwei ansehnlichen jungen Männern eine zentrale Rolle spielt. Zugegeben: Es fließt hier weder Blut noch Sperma. Dafür beweisen beide Bücher auf eigenwillige Weise, dass sich die symbolischen und psychoanalytischen Dimensionen des Vampirs auch literarisch wunderbar ausloten lassen, ohne billige Klischees zu bedienen. Bleibt zu hoffen, dass durch derart gut geschriebene Bücher die Nachtgestalten allmählich salonfähig werden und mit ihrer Queerness die Hochliteratur erobern. <
GET RUBBERIZED! BERLIN
MOTZSTRASSE 22
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AMSTERDAM
WARMOESSTRAAT 89
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ANTWERP
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ONLINE
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FOTO: DENNIS VELDMANN
Sven Ratzke: Starman (Buzz), CD ab dem 13.10. erhältlich
SIEGESSÄULE präsentiert: Sven Ratzke & Band: Starman, 13.10. (Premiere und Record Release), 17., 18.10., 20:00, Tipi tipi-am-kanzleramt.de
Rock ‘n’ Roll Sandman Einmal mehr greift Tausendsassa Sven Ratzke nach den Sternen: Nach dem Musical „Hedwig and the Angry Inch“ und seiner Hommage an die Diven der 60er-Jahre („Diva Diva’s“) macht er nun ein Programm, das durchdrungen ist von Superstar David Bowie. „Starman“ feiert am 13.10. Premiere
> Sven, du hattest immer schon ein Faible für Stars. In deinem letzten Programm hast du dich den Diven der 60er-Jahre gewidmet. Nun konzentrierst du dich zum ersten Mal nur auf eine Person. Warum David Bowie? Das ist eigentlich ein sehr logischer Schritt gewesen für mich. Ich habe das Diva-Programm gemacht über das Mystische der Stars. Da ging es auch um die Lügengeschichten, die so ein Star mit sich trägt. Das hat schon auch mit Bowie zu tun. Bei ihm wusste man nie, was wahr ist und was erfunden. Und dann hab ich ja auch „Hedwig and the Angry Inch“, das Musical von John Cameron Mitchell, gemacht und kam zum ersten Mal mit Glamrock in Berührung. Da passt Bowie natürlich super in diese Reihe. Was fasziniert dich an Bowie? Er war schon eine Inspiration für mich, ohne dass ich je so ein riesiger Fan gewesen wäre. Ich hab viel mit ihm gemeinsam: das Theatralische, die Einflüsse von Brecht und auch Brel. Und dann beeindruckt mich, dass er praktisch derjenige war, der in den 70ern den modernen Popstar erfunden hat. Der Auftritt von Bowie bei Top of the Pops 1972 markiert den Beginn der queeren Popkultur. Er war für viele eine Art Erweckungsmoment. Du warst da noch gar nicht geboren, aber was bedeutet dieser Moment der Musikgeschichte für dich? Das ist wirklich komisch bei mir: queere Kultur, schwules oder lesbisches Leben, all das war für mich immer Normalität, und deswegen hat dieser Moment für mich auch nicht so eine große Bedeutung. In den 70ern war das sicher anders: Bowies Auftreten, sein ganzes Sein war eine Revoluti-
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PHOTO OF PREVIOUS CAST MEMBER
on. Aber ich habe mich nie gefragt, ob es o. k. ist, hohe Absätze oder Glitzerfummel zu tragen, ich habe es einfach gemacht. Ich habe mich auch nie gefragt, warum sich jemand nicht soundso anziehen oder sich soundso benehmen soll, auch sexuell. Ich hoffe, dass die Zeit kommt, in der sich das niemand mehr fragt. Mit dem Titel „Starman“ beziehst du dich ja sehr auf die Ziggy-StardustPhase. Wir machen vor allem Songs aus den 70er-Jahren. Dieses Jahrzehnt finde ich am interessantesten, weil er in dieser Zeit ein Star geworden ist und immer wieder neue Charaktere erfunden hat. In diese Zeit fällt auch die Berlin-Phase mit „Heroes“. Wirst du also an diesem Abend mehrere Identitäten durchleben? Es ist eher so, dass ich eine sehr facettenreiche Figur kreiere, die eine Art Reise unternimmt. Ein wiederkehrendes Element deiner Shows sind die fantastischen Geschichten, die du erzählst. Du nimmst dein Publikum mit in kuriose und verrückte Welten ... Ja, und so mache ich es auch bei „Starman“. Es wird kein Bowie-Musical, das biografisch erzählt. Das Wichtigste an diesem Programm ist eigentlich, dass der Name Bowie den ganzen Abend nicht genannt wird. Natürlich ist er da, sein Blut fließt durch diese Show – ganz klar. Aber ich sage nicht: Ich bin jetzt David Bowie, sehe so aus und rede so wie er. Es ist meine Show, und Bowie hat seinen Atem dazugegeben, den Stardust. Wir haben auch drei eigene Songs im Programm und im ersten singe ich: „I'm a rock 'n' roll sandman, I blow stardust into your eyes. Now we are dreaming the same dream, chasing the same desire.“ Also, ich bin der Rock-'n'-RollSandmann und nehme alle mit in meinen Traum von Bowie. In einem deiner älteren Programme hast du mal erzählt, du hättest eine Nacht Sekt trinkend mit Romy Haag auf deinem Balkon in Berlin verbracht. Hat sie dir da auch von Bowie erzählt? (lacht) Das war natürlich auch eine von diesen Geschichten. Aber es stimmt schon. Als ich anfing, in der Bar jeder Vernunft aufzutreten, habe ich mal mit ihr über diese Zeit gesprochen. So wie
sie es mir geschildert hat, hat er auf sie eine unheimliche Anziehung ausgeübt, aber auch ihre Ideen geklaut. Da hab ich gedacht: der Bowie ist bestimmt ein ziemliches Arschloch, das für seine Karriere über andere drüberwalzt. Ich bin aber inzwischen zu anderen Einsichten gekommen. Es ist ein schmaler Grat zwischen Inspiration und Diebstahl. Künstler nehmen eben viel aus ihrer Umgebung auf und machen es dann zu etwas Neuem. So war es sicher auch bei Romy. Ich kann aber sehr gut verstehen, dass es sie nervt, so viel darauf angesprochen zu werden. Sie ist ja selber eine Ikone, hat viel geschaffen, und war natürlich viel mehr also nur die Muse von David Bowie. Wird sie denn zur Premiere kommen? Ich hoffe! Sie ist jedenfalls herzlich eingeladen. Mit „Heroes“ wirst du dich auf Berlin beziehen, auch das Chez Romy Haag kommt in deinem Programm vor. Ja, ganz klar. Deswegen machen wir auch die Premiere in Berlin, bevor wir auf die große Tour gehen. Es ist ja auch meine Heimatstadt, und ich bin sehr stolz darauf, dass Bowies drei beste Alben, die „Berlin-Trilogie“, so eng mit ihr verknüpft sind. Du gibst seinen Songs ein sehr intimes Setting, ganz anders als der Superstar Bowie in riesigen Stadien. Hast du keine Angst vor dem Vergleich? Alle kennen Bowie sehr gut und viele lieben ihn abgöttisch. Befürchtest du nicht, dass es Erwartungen gibt, die du nicht erfüllen kannst? Nee. (lacht) Natürlich ist das die erste Frage, die man sich als Künstler stellt: Kann ich das überhaupt machen? Bei Bowie ist es so, dass die Kompositionen und Texte einfach genial sind. Das macht es einfach für mich. Nicht, weil ich mich dann auf dieser Qualität ausruhen kann, sondern weil sie eine perfekte Grundlage sind, etwas Neues daraus zu machen. Du packst also viel Ratzke in den Bowie, aber was macht eigentlich Bowie mit dir? Er gibt mir eine ganz andere Energie, eine andere Kontrolle. Ich übernehme viel von seiner Coolness. In den letzten Jahren habe ich überwiegend weibliches Material gesungen. Ich hab da nie so drüber nachgedacht, aber neulich blickte ich zurück und stellte fest: „Hedwig“ ist eine Frau, bei „Diva Diva’s“ ging es nur um Frauen, ich singe gern Brecht, der ja viel für die Ladys geschrieben hat. Nun kommt also ein eher maskuliner Charakter ins Spiel – wenn auch androgyn, aber eben in seinem textlichen und emotionalen Ausdruck sehr maskulin. Das macht viel mit mir. Auch stilistisch hat er Einfluss auf mich, und ich kann schon sagen, dass sich das auf mein nächstes Programm auswirkt. Da werde ich viel Eigenes machen, und das wird ziemlich poppig. Also: Ciao Rosenstolz, hier kommt Ratzke (lacht). < Interview: Christina Reinthal
12. - 15.11.15 · Admiralspalast Berlin
17. - 29.11.15 · Admiralspalast Berlin
01. - 12.12.15 · Admiralspalast Berlin
15. - 20.12.15 · Admiralspalast Berlin
26. - 31.12.15 · Admiralspalast Berlin
TICKETS: 030 - 479 974 99 aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) 01805 - 2001 (0,14€/Min. www.bb-promotion.com www.eintrittskarten.de
***042_047_heute_Bühne_Programm 22.09.15 11:16 Seite 44
heute
FOTO: FERNANDO MARCOS
44 Bühne
Ballett mit Orgasmus Die „Gaga“-Tanztechnik aus Tel Aviv macht dem Staatsballett Beine: Im letzten Teil des Ballettabends „Duato | Kylian | Naharin“ bekommt das Berliner Publikum mit „Secus“ endlich wieder eine Arbeit von Ohad Naharin zu sehen. Zuvor geht es in dem sinnlichen Abend um Kastraten und Orgasmen Duato | Kylián | Naharin, Choreografien von Nacho Duato, Jiří Kylián und Ohad Naharin, 22.10. (Premiere), 23., 27., 29.10., 19:30, Deutsche Oper Berlin staatsballett-berlin.de
> „Kastraten hatten oft ein schreckliches Leben, eine kurze Zeit des Ruhms, danach gerieten sie in Vergessenheit und starben meist verarmt und einsam“, sagt Nacho Duato im Gespräch mit SIEGESSÄULE. Der Intendant des Staatsballetts beleuchtet in seiner Choreografie „Castrati“ die dunkle Seite der engelsgleichen Stimmwunder aus der Barockzeit: „Viele der Jungen wollten nicht kastriert werden. Sie kamen aus armen Familien, die sie an die Kirche verkauften. Die brauchte die hohen Stimmen, weil Frauen in der Kirche nicht singen durften. Es ist eine der unrühmlichen Seiten in der Geschichte der Kirche, wovon es ja nicht wenige gibt.“ Der erzwungene Verlust der biologischen „Männlichkeit“: Das Thema bietet sich an, die Problematik der Kastraten im Licht einer zeitgemäßen Gender-Perspektive zu betrachten. Nach diesem Köder aber schnappt Duato nicht: „Der letzte Kastrat, Alessandro Moreschi, starb 1922. Das Problem ist also heute glücklicherweise Geschichte. Genial war aber die Musik. Vivaldis Kompositionen sind genau für diese Stimmen geschrieben worden, sind also ideal, das Problem der Kastraten zu reflektieren.“
Für den dreiteiligen Abend kombiniert der Intendant seine eigene Choreografie von 2002 mit Ohad Naharins „Secus“ und „Petite Mort“ von Jirí Kylián. „Der kleine Tod“, ein französisches Wortspiel für Orgasmus, spielt mit den aggressiven wie auch den verletzlichen Seiten von Sexualität. Soll dem Staatsballett endlich wieder eine ordentliche Portion Sex-Appeal verpasst werden? „Ballett sollte immer auch sexy sein oder, besser gesagt, eine gewisse Sinnlichkeit ausdrücken“, meint Duato ausweichend. „Sobald zwei Menschen auf der Bühne stehen, ob es nun Mann und Frau, zwei Frauen oder zwei Männer sind, entsteht eine sinnliche Beziehung. Sie müssen sich nur anschauen und schon wird eine Geschichte daraus.“ Auf mehr als nur intensive Blicke darf man sich bei „Secus“ von Ohad Naharin freuen. Der israelische Choreograf ist seit 1990 der kreative Kopf der Tel Aviver Batsheva Dance Company. Lange Zeit war in Berlin keine Arbeit des weltweit gefragten Choreografen mehr zu sehen. Auch mit dem Staatsballett ist es die erste Zusammenarbeit. „Ich bin sehr froh, dass Ohad Naharin jetzt in Berlin für das Staatsballett arbeitet“, so Duato. „Ich denke, er ist einer der wichtigsten Choreografen zurzeit und darf in unserem Repertoire nicht fehlen.“ Naharins abstrakte Choreografie von 2005 ist ein rauschendes Fest. Er spielt mit Leidenschaften und Extremem, zeigt unbändige Kraft und die Lust am Moment. Um für „Secus“ gewappnet zu sein, haben sich 17 Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts in „Gaga“ eingearbeitet, das von Naharin selbst entwickelte Bewegungskonzept. „Er arbeitet mit ganz anderen Bewegungsformen als etwa ich oder Jirí Kylián. Mit seiner Gaga-Methode nutzt er eine eigene Technik, um Emotionen durch Bewegung auszudrücken“, sagt Nacho Duato. „Für die Tänzerinnen und Tänzer ist es eine sehr wertvolle und bereichernde Erfahrung. Es wird ihnen auch ermöglichen, an das klassische Repertoire anders heranzugehen, in einer eher organischen Weise.“ Eineinhalb Jahre im Amt, steht der Nachfolger von Vladimir Malakhov sehr unter Druck: Zu unproduktiv, zu abwesend, ohne künstlerische Vision, so lauten die nicht unberechtigten Vorwürfe an Nacho Duato. Vielleicht kann Ohad Naharins leidenschaftlicher Gaga das Ruder ja herumreißen. Und sei es nur für einen Abend. < Carsten Bauhaus
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BĂźhne 45 MOZART | HAGEL | BAUMANN JUNGES SINFONIEORCHESTER
DER SCHAUSPIELDIREKTOR IM SCHLOSS CHARLOTTENBURG
GroĂ&#x;e Orangerie www.schauspieldirektor-schloss.de
URAUFFĂœHRUNG
24/OKTOBER/15
die juristische
unschärfe einer ehe
WEITERE TERMINE UNTER WWW.GORKI.DE
Von Olga Grjasnowa Regie: Nurkan Erpulat
***042_047_heute_Bühne_Programm 22.09.15 11:18 Seite 46
heute
FOTO: UWE NEUMANN
46 Bühne
Diva spielt Diva „Die schönste Frau der Welt zu sein ist kein Spaß. Die schönste Frau der Welt gewesen zu sein ist eine Katastrophe“, lautet der Untertitel des Stücks „Helena. Plädoyer für eine Schlampe“, in dem Georgette Dee ab dem 13. Oktober diese Tatsachen auf die Bühne des Renaissance Theaters bringt Helena. Plädoyer für eine Schlampe, mit Georgette Dee, 13.10. (Premiere), 15.–18.10., 20:00, Renaissance Theater renaissance-theater.de
> Helena? Ja, die mit Troja. Aus einem Ei geboren, Tochter von Zeus, begehrt vom halben antiken Griechenland. Sie heiratet Menelaos, brennt mit Paris durch und löst so den Trojanischen Krieg aus. Nach Paris' Tod heiratet sie seinen Bruder Deiphobos, kehrt dann aber doch an der Seite des siegreichen Menelaos heim nach Sparta und hat mit ihm Kinder. Vielen gilt sie als „schillerndste Schlampe der Weltgeschichte“. Ist sie das wirklich? Dee gibt Helena eine Persönlichkeit. Eine Diva spielt eine Diva. Eine verbrauchte, versoffene, mit dem Leben fertige Diva, die ihren Frust über die Vergangenheit auskotzt. Sie fleht, sie schmollt, sie zetert, sie lallt, sie deklamiert, sie hadert, sie säuft, sie leidet, sie singt – sie erzählt. Wie das kam mit Menelaos, dann mit Paris. Wie sie den Trojanischen Krieg erlebt. Wie sie fertig wird mit all dem. „Seit ich
neun war, wurde ich verhökert, missbraucht, vergewaltigt, verbogen, verkrüppelt ...“, ruft die Dee als Helena. „Für mich ist Helena eine realistische, pragmatische Frau“, erzählt Georgette Dee. Früher kannte sie Helena als Projektionsfläche für Schönheit und ein klischeehaftes Frauenbild. Nun empfindet sie Sympathie und Anerkennung für die mythische Figur. „Sie lässt ihr Königreich und ihren Prinzen sitzen, um in ein anderes Königreich zu gehen – nicht wissend, was sie da erwartet. Über das Scheitern denkt sie gar nicht nach.“ Der spanische Autor Miguel del Arco hat „Helena. Plädoyer für eine Schlampe“ als Monolog geschrieben – Regisseur Elias Perrig, der es mit Theater Wahlverwandte im Renaissance Theater inszeniert, sagt: „Für mich ist es ein Stück über jemanden, der aufwächst als Star – durch Schönheit in diesem Fall – und damit zu kämpfen hat, dass dieses Image irgendwann verfällt.“ Dass Georgette die Rolle übernahm, ist für ihn „ein Glücksfall“, sagt er. „Georgette bringt viel mit, was diese Rolle hat, eine lange Geschichte als Diva auf der Bühne, und sie ist authentisch, das hat mich immer fasziniert.“ Findet auch Georgette herself: „Ich denke, dass diese Figur, dieses Stück mit mir, mit Georgette Dee, mit meinem Alter, viele Berührungspunkte hat.“ < Malte Göbel
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Bühne 47
FOTO: GUIDO WOLLER
SIEGESSÄULE-Chefredakteurin Christina Reinthal denkt viel nach über Familienund Beziehungsstrukturen und darüber, wie diese von der Gesellschaft geprägt werden. Da ist sie nicht die Einzige: Zwei Berliner Theaterregisseure befassen sich in ihren aktuellen Stücken mit ähnlichen Themen
Bretterwald > Das Wort „Angst“ erfreut sich, wie ich finde, einer seltsamen Beliebtheit. Ich wundere mich darüber schon seit Jahren. In einer Gesellschaft, in der das Überleben immer sicherer wird, nimmt die Angst unaufhaltsam zu – und irgendwie auch die Absurdität selbiger. Zum Beispiel Angst vor Überfremdung oder auch die Angst vor der Bedrohung von Ehe und Familie, die immer wieder aufploppt, sobald Themen wie die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben angerissen werden. Eine dumme Sorge, die mit einfachen Argumenten leicht entkräftet werden könnte, dennoch hält sie sich hartnäckig bei all den Angsthasen, die reaktionär durch die Medienlandschaft oder auf „Märschen fürs Leben“ rumhoppeln. „Verfechter von einfachen Weltbildern haben Hochkonjunktur“, bemerkt auch Falk Richter in der Ankündigung zu seinem neuen Stück mit dem passenden Titel „Fear“, das am 25.10. in der Schaubühne Premiere hat. In seinem Projekt macht er sich gemeinsam mit seinen Schauspielerinnen und Schauspielern daran, Lebensentwürfe jenseits simpler Definitionen von Ehe, Familie, Religion oder sexueller Identität zu ergründen. Dass Richter schwule Themen kann, hat er mehrfach bewiesen, unter anderem mit seiner Stückentwicklung „Small Town Boy“ am Gorki oder mit „Never Forever“ an seinem Stammhaus Schaubühne. Auch der Berliner Regisseur Nurkan Erpulat widmet sich einem solchen Lebensentwurf, indem er ein Stück auf die Bühne des Gorki bringt, das auf Olga Grjasnowas Roman „Die juristische Unschärfe einer Ehe“ beruht. Premiere ist am 24.10. im Gorki Theater. Mit diesem Stoff wagt
sich Erpulat an einen Lebensentwurf, der nicht nur bei rückwärtsgewandten Heteros als „unkonventionell“ definiert werden würde, sondern sicher auch bei einigen Homos: Die beiden Hauptfiguren Leyla und Altay heiraten einander, um ihre Familien zu beruhigen. Leyla ist lesbisch, Altay schwul, doch ihre Beziehung ist nicht Scheinehe im nennen wir es mal „klassischen“ Sinn, bei der man nur für die Familie so tut, als würde man sich lieben, und ansonsten die Nächte in getrennten Betten verbringt. Leyla und Altay haben Sex miteinander, aber nicht nur das: Sie fühlen sich füreinander verantwortlich. Beide begehren aber auch andere Menschen. Damit sprengen sie Grenzen, die es ganz sicher nicht selten auch unter Schwulen und Lesben gibt, wo die Zweierbeziehung ja immer noch einen Heiligenschein trägt. Die Angst bleibt allerdings auch ihnen nicht erspart. Sie leben eine Freiheit, die sie in ihrer Endlosigkeit zu bedrohen scheint. Im Kampf gegen diese Angst suchen sie nach DER großen Liebe, einem Gefühl von Heimat – ob das die Lösung ist, bleibt fraglich. Dass es mit Falk Richter und Nurkan Erpulat zwei schwule Männer sind, die sich in der Lage zeigen, aus gängigen Denkmustern auszubrechen, ist zwar erwartbar, aber natürlich ein Grund zur Freude, sie machen einfach gute Stücke, die es nicht nur wegen der klugen Auseinandersetzung mit spannenden Themen wert sind, angeschaut zu werden. Sie sind gute und kluge Unterhaltung zugleich, wenn sie auch wahrscheinlich den eingangs erwähnten Angsthasen keinen Mut zusprechen werden. <
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heute
48 Blogwelt
Wave Good-buy Der Sommer hat sich endgültig verabschiedet und mit dem Oktober sind wir voll und ganz im Herbst angekommen. Zeit, um Bilanz zu ziehen und im privaten Umfeld mal so richtig zu entrümpeln. Deprimierender Ballast muss weg! Unser Blogger Christo Mitov von GratefulGrapefruit.com fackelt nicht lange und löst sich emotional endgültig von all seinen Exlovern. Gut erzogen, wie er ist, hat er aber für jeden im Internet nach einem Abschiedsgeschenk gesucht. Hier zeigt er euch, worauf sich seine Verflossenen freuen können
^ Heulsuse Von wegen „Cry Me A River“! Lass deinen Ex beim Weinen nicht alleine und schenke ihm einen handgemachten Kerzenständer von The Jacks, den Experten für duftende Produkte aus Korea. Wenn das Wachs schmilzt, heult der Ständer wohlriechende Tränen. thejacks.co.kr
Arschgesicht >
Beste Freundin > Actrice Mindy Kaling fragt in ihrem Buch, warum es wieder nicht geklappt hat, und gibt Tipps zum Umgang mit Exlovern. theconcernsofmindykaling.com
FOTO: PINO BONETTI
Wenn dein Ex sich mal wieder auf fremde Gesichter setzen will, hilft der Ryan-Gosling-Stuhl von Jennifer Graylock. Erhältlich bei fab.com
Der in Bulgarien geborene Christo Mitov trinkt mindestens fünf Espressi am Tag und schreibt auf seinem Blog GratefulGrapefruit.com über Kunst, Architektur, Reisen und Berlin
^ Modeopfer
Scheißkerl ^
Dein Ex hatte keinen Geschmack? Schenk ihm zum Abschied einen guten Rat: Kauf so viel wie möglich von Opening Ceremonys geiler Sommerkollektion 2016! openingceremony.us
Das Klo nach deinem Exlover zu benutzen war immer ein olfaktorisches Fest? Gib ihm einen kleinen Hinweis mit den Post-Poo Drops der Hipstermarken A.P.C. und Aesop. aesop.de
***048_049_heute_Blogwelt_Programm 21.09.15 17:49 Seite 49
PHILHARMONIE SO
04.10.
20 UHR
CAMERON CARPENTER ORGEL Werke von Bach
Foto: Heiko Laschitzki
Karten zum Preis von 20 Euro: www.berliner-philharmoniker.de, t. 030/254 88-999 (Mo bis Fr 9–17 Uhr) und an der Kasse der Philharmonie (Mo bis Fr 15–18 Uhr, Sa/So und Feiertage 11–14 Uhr)
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wtf?
PHOTO: DARIA MARCHIK
50 an English roundup
Rubbertits Peaches: Rub (I She U Music/Indigo), out now Peaches live Dec. 9 Huxleys Neue Welt
Following the release of her photo book What Else is in the Teaches of Peaches?, the queen of electroclash is back with her fifth album. SIEGESSÄULE chief editor Jan Noll had a chat with her > You've been quite busy in the last six years, especially with your stage productions Peaches Christ Superstar, Peaches Does Herself and L’Orfeo. Did they influence the way you worked on your new album? Not at all. The point was to get those out of my system. Then I was excited to make a new album.
When your last album, I Feel Cream, came out in 2009, you said you wanted to not be a control freak and to work with different producers. What was your goal this time? To be as strippeddown, hardcore Peaches as possible. I worked with my friend Vice Cooler, and we spent 10 hours a day working in my tiny garage. There are some songs on Rub about the pussy. Besides the title track, which deals with female ejaculation, there's “Vaginoplasty” with the lyrics, “Pussy's big and I'm proud of it”. Some men seem to have a problem with big pussies or women spraying. Why does the vagina still need a lobby? Because it's not sticking out, so you have to explore a little. Also, there are so many songs about “my big dick”, “my big tits”, “my big ass”, but no one's ever been like, “my big pussy”! It was kind of an over-the-top, ridiculous idea. But at the same time: Why should a woman have to change the size of her vagina? It's funny, a friend of mine told me that his girlfriend takes Viagra because it makes her pussy big. Really? Well, it makes her clit big, probably. No! He told me it's the whole pussy. The blood rushes in and it gets swollen. It's interesting that Viagra is so well known and easy to get. But what is there for a postmenopausal woman? There's no big business in that. You also have a song in which you talk about Truvada. You noticed! No one's asked me about that yet. Is that unknown in the hetero mainstream? Definitely. It could be, but it's not on the radar yet. Now, I'm not sure if you're willing to talk about “Free Drink Ticket“. Especially in Berlin, a lot of people know who this song is about. You're not the first person to say that. Let me explain. When you're in love and something hurtful happens, it turns into the opposite, into this hate, and I think that's fascinating. The person you trusted the most, now you want to kill them. But it balances out – it's not like you hate forever. Because then it's your problem. So, I think that this person – if and when they hear it – has to realize that it's me understanding love and hate – not that I will hate them forever. But by making the song, you make it last. People don't write about it, but it's a very real feeling that others can relate to. I think it’s good to publish a song for people to hear and reflect their own feelings on. When love turns to hate. <
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an English roundup 51
Walter Crasshole moved from San Francisco to Berlin in 2009. He also writes for Exberliner and Dandy Dicks
Never leaving Neverland > “I’m just gonna steal a bicycle,” said my new English friend one night. Having had my bike stolen before, I cringed. “Don’t do that!“ “Why shouldn’t I? I’m new here and I haven’t got much money,” he responded defensively. “Dude, you’re 31 years old!” I spat back. Obviously, bike theft is a huge moral no-no. What I realized, though, is that I was just as morally outraged at the idea of a 31-year-old doing it as I was at the act. Age played a factor in this outrage. It is also a major factor in why a lot of us moved here, queer or not, and it’s tied to that Peter Pan Syndrome that is so affectionately spoken of. I’m 32 years old and I still enjoy taking drugs, I still like getting things for cheap or free, I still relish playing the single field and so on. In other parts of the world, especially outside of queer Berlin, these things are age inappropriate. I’m thankful to have that kind of freedom. Even for me, there’s a point where some of the immaturity gets embarrassing. For example... Moving to Berlin for the long-term and making no attempt to learn German: You can’t give me the “Don’t tell me what to do, I came here to be free, you fascist” argument – it’s a willful laziness, as well as assertion of your own privilege. Not everyone had the opportunity to pack up and move to another country at will – there are thousands of people here now who didn’t make this choice lightly. Avoiding the minutia in general: I don’t fault people for not knowing they have to go to the Bürgeramt to register right away. Or the myriad bureaucratic bullshit obstacles life in Germany presents. But if you’re here for two or three years, it’s not just me who gets tired of holding your hand through everything. Your token German friend does, too. Taking the party too far: After six years here, the worst six words you can say meeting me for a date (sex or otherwise) are “I haven’t slept in three days.” I get the church of Berghain thing, I do. But give it a rest. Holding on to illusions of being an artist. Having a poor-me attitude while not working hard enough is not the same as being an underappreciated artist. I know so many great people here who bust their asses to make art and survive on it – and rarely have time to complain, because they’re doing what they love instead. At one point, you’ve got to work to maintain that freedom. If you want to continue to drink, fuck, dance, indulge and rejoice, put in the time for it. Take a damn German course (and go regularly), try filling out your own Formulare and keep your party on the dancefloor – or better yet, take some time off from the dancefloor to do your art! Bottom line, you have to mix Märchenland with fucking reality from time to time. <
FOTO: SALZGEBER
PHOTO: MERJA HANNIKAINEN
A column of international perspectives on queer Berlin by expats on rotation
Special education > With 26 feature films, 13 documentaries and 90 shorts, the tenth annual Porn Film Festival – taking place October 21–25 – leaves nothing to the imagination. Berlin may be behind when it comes to food and fashion, but no other metropolis is more progressive when it comes to porn. Depicting a variety of sexual orientations, genders, bodies and fetishes has always been part of the festival's program, and this year's special focus is on disability. Several films show that people with mental and physical challenges also have libidos, including Indian narrative Margarita with a Straw and Spanish doc yes, we fuck. Too bad that Moviemento cinema isn't wheelchair-accessible, but the organizers are aware of the issue and are trying to find a solution. Always proving that women can hold their own behind the camera as well, the festival has selected Catherine Corringer (Smooth) and Emilie Jouvet (My Body, My Rules), both lesbians from France, as this year's filmmakers in focus. There is also a retrospective on “grandfather of gay porn” Peter de Rome, presented by SIEGESSÄULE, including a documentary – released shortly before his death last year – and his 1976 film The Destroying Angel. Another promising pic is Hanky Code: The Movie, a queer anthology film out of San Francisco. Roy G. Biv be damned; here, no fewer than 25 colors of the handkerchief rainbow – each representing a different fetish – get interpreted by a different director. Of course there's plenty of local love too, including the world premiere of Marit Östberg's latest work, plus the Berlin Porn Shorts section. Of course, watching naked bodies on-screen can become tiresome, so there are also other activities to enjoy in the flesh. Several workshops touch on everything from fisting to female ejaculation to bondage, and let’s not forget the big party: On Saturday night at Prince Charles, Stockholm duo Karim & Karam will DJ and MadLick will perform. Sunday evening brings the official closing film, British lesbian S&M drama The Duke of Burgundy (pictured), along with the award ceremony at Südblock with a DJ set by Bruce LaBruce. Horny yet? < Joey Hansom pornfilmfestivalberlin.de
English elsewhere > Chief editor Jan Noll wonders how to maintain a conscience in our age of information overload on p. 7. Our comprehensive calendar of events follows on pp. 53–81. You can also find exclusive English content on our website: SIEGESSAEULE.DE <
***052_053_Klatsch_Programmstart_Programm 21.09.15 17:40 Seite 52
heute FOTO: BILLBOARD.COM
52 Klatsch
Nadine Angerer
FOTO: ZIMBIO.COM
FOTO: FOLLOWINGTHENERD.COM
FOTO: SPOX.COM
Caitlyn Jenner
Jess Glynne
FOTO: JOE KAKE
Jim Parsons
Unsere Klatschreporterin seit 1999: Karin Schupp „K-Word“, ihre Kolumne, jeden Freitag neu auf l-mag.de!
> Oooch, gibt‘s denn gar keine Liebe mehr auf der Welt? Nach nur neuneinhalb Wochen Ehe verließ Florian „Botox Boy“ Wess den ExDschungel-Weltstar Helmut Berger, nachdem er bei den Filmfestspielen in Venedig „schockiert“ sehen musste, wie sein Gatte in der Dokumentation „Helmut Berger, Actor“ als „abgewrackter alter Mann, Assi“ dargestellt wurde. „Wir hatten vorher schon unsere Probleme“, sagte er in Bild. „Aber sich im Film einen runterzuholen, das geht nicht!“ Nina Queer hatte die beiden im Juli auf Ibiza vermählt. Apropos Venedig: Den Goldenen Löwen gewann zur allgemeinen Überraschung „Desde allá“ des venezoelanischen Regisseurs Lorenzo Vigas. Sein Film erzählt die spröde Beziehungsgeschichte zwischen einem älteren Schwulen und einem Teenager. Das gehypte Drama „The Danish Girl“ (D-Start: 07.01.2016) mit Oscar-Gewinner Eddie Redmayne als Trans*frau ging dagegen leer aus. Im September trat Nadine Angerer ihren Torfrauen-Ruhestand an. „Ich habe eine laaaange Liste, mit Dingen die ich tun will“, sagte die Weltfußballerin 2013 der Nachrichtenagentur AP. „Aber im nächsten halben Jahr ist der Plan, keinen Plan zu haben.“ Danach steht ein Neustart als Torwarttrainerin an. Paul Riley, Coach ihres letzten Clubs, Portland Thorns, hat bereits Interesse angemeldet. Lily-Rose Depp, Schauspielerin und Tochter von Johnny Depp und Vanessa Paradis, outete sich, indem sie für ein Fotoprojekt posierte, das „nicht hundertprozentig heterosexuelle Menschen“ zeigt – und bekam direkt eine Affäre mit dem Model Stella Maxwell angehängt. Deren Ex Miley Cyrus ist in Sachen Coming-out ja gerade ganz vorne dabei: Seit Mai bekannte sie sich schon als „nicht hetero“ und „Gender-neutral“,
jetzt kam noch „pansexuell“ dazu und verarbeitete das auch gleich kreativ: Ihr neuer Song „Bang Me Box“ handelt von Lesbensex. Wer sagt, dass offen schwule Schauspieler ihre Karriere abhaken können? Sitcom-Star Jim Parsons, „Sheldon“ in „The Big Bang Theory“, ist der höchst bezahlte TV-Schauspieler der USA. Innerhalb der letzten zwölf Monate habe er 29 Millionen Dollar verdient, schätzt das Wirtschaftsmagazin Forbes, pro Folge kommt eine weitere Million dazu. Parsons outete sich 2012 beiläufig in einem Interview mit der New York Times. Caitlyn Jenner hat sich wohl noch nicht ganz daran gewöhnt, zur LGBTCommunity zu gehören. Nur zögerlich sprach sie sich in der „Ellen DeGeneres Show“ für die Ehe-Öffnung aus. „Yeah, das ist schon okay“, sagte sie. „Aber die Ehe war immer zwischen einem Mann und einer Frau und so ganz verstehe ich das alles noch nicht.“ Nach heftiger Kritik für ihr laues Bekenntnis schrieb sie auf ihrer Webseite, dass sie sich bei ihren „homosexuellen Freunden“ informiert habe und ihr „klar wurde, dass alle die Person heiraten sollten, die sie lieben“. Der dreifach geschiedene Reality-Star („The Kardashians“) outete sich im Frühjahr als Trans*frau. Gerade noch ließ uns Tatum O’Neal wissen, dass sie eine Freundin suche – und schon urlaubte sie mit Rosie O’Donnell in Florida. Seit Monaten seien sie ein Paar, behauptet die US-Klatschpresse, offiziell sind sie aber nur alte Freundinnen. Die Oscar-Gewinnerin (1974 für „Paper Moon“), die sich im Mai outete, erzählte in Harper’s Bazaar, dass sie schon früher „viel mit Frauen experimentiert“ habe, aber erst letztes Jahr wirklich zur Tat geschritten sei und sich nun allmählich bereit für etwas Ernsteres fühle. Liebeskummer schreibt Hits, das beweist gerade wieder der britische Shootingstar Jess Glynne („Rather Be“). Deren aktuelles Nr.-1-Album „I Cry When I Laugh“ wurde von einer Trennung inspiriert: „Ich hatte ein gebrochenes Herz“, sagte sie dem Evening Standard. „Sie war die erste Frau, in die ich mich verliebt habe.“ Ihre Sexualität „labeln“ will sie aber nicht: „Ich war bisher nur mit einer Frau zusammen, davor nur mit Kerlen. Aber ich bin, wer ich bin.“ Upps, reingefallen: Nachdem Elton John in einem Interview mit der BBC gesagt hatte, dass er gerne mal mit Vladimir Putin über die LGBT-Rechte in seinem Land sprechen wolle, twitterte er am nächsten Tag stolz, dass ihn Russlands Präsident angerufen habe. Stimmt nicht, dementierte der Kreml umgehend und sorgte für Rätselraten – bis sich der russische Comedian Vladimir „Vovan“ Krasnov zu dem Anruf bekannte. Das beste Gespräch seines Lebens sei das gewesen, sagte er, aber natürlich „nicht nett“. <
***052_053_Klatsch_Programmstart_Programm 21.09.15 17:40 Seite 53
Programm 53
präsentiert
23.10., 23:00, SchwuZ
Refugees welcome!
Skurril-fantastischer Alptraum eines Künstlers!
(030) 47 99 74 00
PREMIERE AM 2. OKTOBER 2015
E N B AC H
AB 10. SEP 2015
FF
AC
QUES O
Not everyone knows what they can do to help out with the refugee crisis. But SchwuZ, in partnership with SIEGESSÄULE, is offering one option, and a fun one at that: a benefit party. All DJs – such as Mauro Feola, Snax, trust.the.girl and many more – will forego their fees, and all entry money will go toward refugee organizations with a queer focus.
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FOTO: GUIDO WOLLER
Nicht alle wissen, wie sie sich sinnvoll in der Flüchtlingskrise einbringen können. Eine Option bietet jetzt das SchwuZ in Partnerschaft mit SIEGESSÄULE und die macht auch noch Spaß: Feiern für Refugees. Alle DJs verzichten auf ihre Gage, die kompletten Eintrittsgelder gehen an Refugee-Organisationen mit einem Fokus auf queere Geflüchtete. DJs: Mauro Feola, trust.the.girl u. a.
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54 Programm
FOTO: CEVEN KNOWLES
20:00 Club Culture Houze
Do 01.10. Panopticon Party > Im Kurzfilm-Programm des Pornfilmfestivals feiert „Panopticon“,der neue Kunstporno von Regisseur Ceven Knowles, Premiere. Schon heute gibt’s die versaute Releaseparty dazu, inklusive Vorabscreenings, Live-Sex-Performances und Casting für die zweite Ausgabe der achtteiligen Filmreihe. An den Decks: Electrosexual.<
> Ceven Knowles’s short film Panopticon gets its official premiere later this month at the Porn Film Festival, but there’s already a sort of sneak preview tonight, along with live sex performances and casting for the second episode of the planned eight-part series, plus tunes from DJ Electrosexual. <
FOTO: CHECK YOUR HEAD
23:00 SchwuZ
Fr 02.10. 10 Jahre London Calling > Vor exakt einem Jahr feierte die erfolgreichste Homo-Indiesause der Stadt die 100. Ausgabe der Party und damals war es bumsvoll. Nun steht der 10. Geburtstag an und in Sachen Line-up wird noch ein Zahn zugelegt: Größen wie Kele von Bloc Party. (Foto) und Black Cracker legen House, R’n’B und Trap auf. <
> Exactly one year ago, the city’s most popular gay indie party celebrated its 100th edition and packed the house. Now it’s London Calling’s tenth anniversary with an accordingly impressive lineup, including DJs Kele (Bloc Party., pictured) and Black Cracker, playing house, R ‘n’ B and trap. <
FOTO: GUIDO WOLLER
18:00 Münchner Hofbräuhaus
01.10. 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00 Guided rickshaw tour 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > Homosexualität_en, Öffentliche Fürhrung. Guided tour on Homoesexualities exhibition, in German 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > Schmerzfrei bewegen bis ins hohe Alter - Was tun, wenn Hüft- oder Knieprothesen nicht gut funktionieren, Vortrag von Prof. Dr. Heino Kienapfel. Lecture 19:00 Triq e.V. > Trans, *Inter* und Queers zum Thema Älterwerden, Neue Gruppe für Trans*, Inter* und Queers zum Thema Älterwerden. Meeting for queer people who are aging
> Pure, beer-drenched hysteria will prevail on the Hofbräuhaus benches at Nina Queer’s Oktoberfest party. With a live band, DJ Magic Magnus playing festive German folk songs on repeat and host Mataina ah wie Süß spinning in her Dirndl, this is the pinnacle of Bavarian culture gone gay. <
Prof. Dr. Heino Kienapfel Chefarzt der Klinik für Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie
01.10.2015, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 35, 1. Etage, großer Konferenzraum www.vivantes.de/avk Rubensstraße 125, 12157 Berlin
Kultur 19:00 Berliner Ensemble > Faust I und II , Deutscher Klassiker inszeniert von Robert Wilson und Herbert Grönemeyer. Goethe masterpiece 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden Großstadt-Jungle. Cabaret show, costumes by Thierry Mugler 19:30 Komische Oper > Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere, Choreographie von Nacho Duato. 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand-up comedy 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Tipi > Love!, Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. Concert 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf . Stage thriller written by Agatha Christie 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading
Bars
Fr 02.10. Queerwiesn > Bierselige Hysterie herrscht im Hofbräuhaus bei Nina Queers (Foto, li.) schwuler Oktoberfest-Version. Spätestens wenn zum dritten Mal „Heidi“ läuft und Host Mataina Ah-wie-süss im Dirndl Pirouetten dreht, gibt’s kein Halten mehr. Neben einer Liveband sorgt u. a. DJ Magic Magnus (Foto, re.) für Gassenhauer. <
Do
Schmerzfrei bewegen bis ins hohe Alter – Was tun, wenn Hüft- oder Knieprothesen nicht gut funktionieren?
19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom
20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, Cozy queer bar with fun games 21:30 Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Weekly alternative LGBT party 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Alternegro. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi“, DJ TBA. Link arms and sway from side to side! 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Clubs 19:00 Jockel Biergarten > SoLiDaRiDaNcE, Soliparty für Palestinian Youth in Lebanon’s Refugee Camps, live: Stormtrap Asifeh, Moona Moon (Hip Hop, Spoken Word). Monthly benefit party 20:00 Club Culture Houze > Panopticon Party, Screening des neuen Pornos von Ceven Knowles, mit LiveSex-Shows, DJ Electrosexual. Fetish-friendly sex party
with porn movie screening and live shows 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Bäraoke! Oktoberfest, Hosts: Monica Bearvinsky & Colin Comfort, piano lounge by Sho Mo the Bearded, DJ-Set Warbear. The karaoke party for furry, plus-sized men and their fur-loving friends celebrates the Bavarian beer festival 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantal’s House of Shame, DJs TBA. (Electro, House, Tech House) Show: Natasha Enquist feat. Salvatore Siciliano. Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion 23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: Boyola, DJs Mauro Feola, Justin Case, Daniel Wang (house, acid). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Apollo Splash Club > Schaumparty, Foam party 19:00 Böse Buben > Give me FFive, Fistparty, Einlass bis 23 Uhr. Fisting party, entry till 23:00 20:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Dresscode: Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, plus special area, ab 21:00: B.ig D.ick P.arty,
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Programm 55
21:00 21:00 21:00 21:00 22:00
Special Room – Show your dick@Gloryhole Door. Mask rental available Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: shoes only Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00 Stahlrohr 2.0 > SUCK’n BLOW, Cruising-Night
Fr
02.10. 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00 Guided rickshaw tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung. Guided tour on Homoesexualities exhibition, in German 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Cunt Academy – Sexaufklärung, Performance & Diskussion. Discussion 19:30 Anleger Hauptbahnhof > Gaylight Cruise, Eine erleuchtende Bootstour mit Daphne de Baakel und der Herrin Deluxe. Guided boat trip
Kultur 18:00 Berliner Ensemble > Faust I und II , Deutscher Klassiker inszeniert von Robert Wilson und Herbert GrĂśnemeyer. Goethe masterpiece 19:00 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:00 AHA > TGIF: Trash Goddess in Film, Film. „Dicke Mädchen“, Talk mit Harald Pignatelli und den Kingz of Berlin. Film screening and talk
Westberlin
Sex 19:00 Quälgeist > Sklavenlager, SM-Lager fĂźr Männer, geschlossene Veranstaltung! Anmeldung unter: sklavenlager@quaelgeistberlin.de. Private sex party for slaves and masters 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 Reizbar > Pyjama Party-Sleepover, Pyjamas an der Bar. Pyjamas availabe 21:00 CDL-Berlin > 6 Years CDL-Berlin, „Happy Birthday Party!“, dress code: naked/underwear/jockstrap. plus special area, ab 22:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door. Anniversary of the popular naked sex club 21:00 BĂśse Buben > Cruising Night, whatever you want 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 Stahlrohr 2.0 > Sportlads, powered by sneakfreaxx, dress code: sportswear & sneakers 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight
von und mit Rainald Grebe Regie: Rainald Grebe Am 2., 3., 12., 13.10. um 20 Uhr Karten: 030 890023 www.schaubuehne.de
19:30 CafÊ Lyrik > Das ist Berlin, Lieder und Texte aus dem alten Berlin von Hollaender, Reutter, Tucholsky u.a., live: Sigrid Grajek. Chanson night 19:30 O-TonArt > Berliner Diven, Eine musikalische SoirÊe . Chanson night 19:30 Deutsche Oper > DornrÜschen, Ballett, Choreografie und Inszenierung von Nacho Duato. Ballet 20:00 Schaubßhne > Westberlin, Mit Rainald Grebe. Theater play 20:00 Arsenal > Warum läuft Herr R. Amok?, Filmvorfßhrung. Film screening 20:00 Kantine am Berghain > Little Boots, Britischer Dancepop. Concert 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand-up comedy show 20:00 An der Urania > Klang der Wolken, Konzert und Lesung mit Katharina Thalbach und Soname Yangchen. Book presentation 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Die SchÜnheit von Ost-Berlin, 25 Jahre Mauerfall, eine Ronald-M. Schernikau Collage. Art installation in remembrance of the Berlin Wall 20:00 Sonntags-Club > SichtWeise: Frauenfilme, Filmvorfßhrung nur fßr Frauen. Film screening, women only 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Das VerhÜr, Kriminalstßck. Crime theater 20:00 Tipi > Love!, Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. Concert 20:00 ufaFabrik > Sekt and the City, Absurd-verrßckte Leidenslieder, Live: Meike Gottschalk, Annie Heger, Vanessa Maurischat, Helena Marion Scholz. Love songs 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:30 Eisenherz > Frßher wäre ich nackt durch den Regen gelaufen, Lesung von Dietrich Rauch. Reading 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrßcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 20:30 DODO > Open Stage, Selber singen 22:00 Sßdblock > Flittchenbar goes Opernball, Show & Musik: Christiane RÜsinger & Andreas Schwarz, Jens Friebe, Strawberry Kaeyk, Me and Jane Doe, DJs Denice Bourbon, p.k.One. Live music with various musicians
Bars 19:00 White Trash Fast Food > Eat Lipstick DJ-Team, im Restaurant. DJ set by Anita Drink and The Shredder at the rockabilly burger joint
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19:00 Flax > Karaokeshow, mit Alex und Ulli. Gay bar, hotspot for young locals 20:00 Betty F*** > Ost/West Party, DJ Martyn. Mitte’s fluffy tiny gay bar gem throws a party on the eve of German Unity Day 20:00 Grosse Freiheit 114 > Oktoberfest 2015, „Gaudi, Bier und Brezeln“. Bavarian beer festival party at the popular cruising bar 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 21:00 Alaska Bar > Totally Together, DJ Anthony Burke (Funk, House, Disco). Dance night at the queer vegan bar 21:00 Marienhof > 80er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris Disse. The local gay bar indulges in retro music 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi“, DJ Beate Stievermann. Link arms and sway from side to side! 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Hafen > Ein Schiff wird kommen, Schlagernacht mit DJ derMicha. German hit songs all night 22:30 The CLUB > Bump Day, Performances by Olympia Bukkakis 23:00 Lieblingsbar > Gaylight-Cruise-Party, DJ Herrin deluxe
DNIG UNDE Y U TIL MID NK FOR YO DRIINK & DR
DJS CHARLET HOST MARC C.HOUSE & KATY BÄHM POP I FR
23:00
02.10. 0 2.10. 11 PM
Drugs & Volksmusik“, schwules Oktoberfest, Live: Original Hofbräu-Kapelle, Show: Nina Queer & Mataina Ah-wie-sĂźss, DJs Magic Magnus, Monique u. a. (Gassenhauer, Clubsounds). Germans love Oktoberfest, so here we go for another super gay party replete with leather pants and pitchers of beer 22:00 Die Busche > Friday Night Special, 2 Floors (Charts, EDM, House, Electro, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Prince William. Karaoke night 23:00 Prince Charles > Form Follows Funktion, „con-
23:00
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temporary arts & advanced music“, live: Hard Ton, DJs Akirahawks, Gerd, Art: Ileana Pascalau Connection Club > Youngsters meet Club Night, mit Specials fĂźr Jungs unter 25, mixed-gender, DJs Charlet C. House, Katy Bähm, Host: Marci Pop (Pop, Electro). Pop/electro party with various specials for boys up to age 25 KitKatClub > 21 Jahre Mystic Rose, Live: Eat Static, Johann Bley, DJs Lars Tee, Diavolo, Dr. Motte, Alice D., Diavolo u. a. (Psychedelic Trance, Goa, PsyTrance). Show what you got at this mixed-gender event SchwuZ > 10 Jahre London Calling, „Musik zur Zeit“, DJs Kele Okereke, Santiago Lecce, Rotciv, Black Cracker, Creamcake & Boo Hoo DJ-Teams (Indie, House, R’n’B, Trap). Anniversary of the most successful gay indie party in town Panorama Bar (Berghain) > ... get perlonized, DJs Marc Leclaire, Vincent Lemieux, Zip, Sammy Dee. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple
Clubs 18:00 Mßnchner Hofbräuhaus > Queerwiesn, „Sex,
Dircksenstr. 48 Am Hackeschen Markt www.brillenwerkstatt.de Oranienstr. 32 und ÂťDie MaskeÂŤ Mehringdamm 66 Kreuzberg
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56 Programm
FOTO: ANNE STURM
23:00 Imperial Club
Sa
03.10.
19:00
19:00
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Sa 03.10. Propaganda > Am Tag der deutschen Einheit feiert die „Propaganda“ ihren ersten Geburtstag im Imperial Club unter dem Motto: „Gemeinsam sind eins“. Was das bedeutet, ist unklar, wahrscheinlich fehlte bloĂ&#x; ein „wir“. Eine geile Sause wird’s trotzdem dank der DJs Jurassica Parka, Sugar Bros u. a. Stargast ist Keye Katcher (Foto). <
23:00 Ajpnia
SO 04.10. Spenden-Verkehr > FĂźr alle, die nicht ganz genau wissen, wie sie bei der FlĂźchtlingskrise helfen sollen, hat sich Ajpnia was einfallen lassen: Sex fĂźr den guten Zweck. Alle Eintrittsgelder, Spenden und der komplette Umsatz werden an die Initiative MedibĂźro, die FlĂźchtlinge mit HIV unterstĂźtzt, gespendet. <
> Fuck for a good cause! If you’re not quite sure how to help out with the refugee crisis, sex club Ajpnia has come up with a solution. Tonight, all door money, proceeds from the bar and donations will be given to the Medibßro initiative, which offers support to refugees with HIV. <
FOTO: HEIKO LASCHITZKI
20:00 Philharmonie
So 04.10. Cameron Carpenter > Der amerikanische Orgelstar Cameron Carpenter ist inzwischen ein echter Berliner und arbeitet weiter an seinem Image als „exzentrischster Organist der Welt“, wie ihn die Zeit einst nannte. Traditionell erĂśffnet er zu Beginn der Saison die Orgelreihe in der Philharmonie, heute mit einem Bach-Programm.<
19:30
> On German Unity Day, Propaganda celebrates one year at its current location with the motto “Together are One“. It’s not clear exactly what they mean by that, but you can still party anyway. Tonight’s lineup features DJs Jurassica Parka, die Sugar Bros and guest star Keye Katcher (pictured). <
> American organist Cameron Carpenter is now a real Berliner and continues to work on his image as the “most eccentric organist in the world“, according to Zeit. As usual, he kicks off the beginning of the season with a series at the Philharmonie, tonight with a selection of works by Bach. <
20:00 20:00
20:00 10:00 Sonntags-Club > Workshop Bewerbungstraining Trans*, In diesem Workshop werden gemeinsam Situationen im Bewerbungsverfahren herausgearbeiten, die trans*spezifisch schwierig und belastend sein kÜnnen. Workshop for trans* people on job applications 15:00 Spinnboden. Lesbenarchiv > Freizeitgruppe fßr lesbische Singles, Sich kennenlernen und die Stadt erkunden. Single and mingle 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibition, in German 16:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch SchÜneberg, auf Englisch. Guided city tour in English
Kultur 18:00 Deutsche Oper > DornrÜschen, Ballett, Choreografie und Inszenierung von Nacho Duato. Ballet 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch um 21:30 Uhr. Modern acrobatics, also at 21:30 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente
HEUTE 23.30 UHR
JURASSICA PARKA
ÂťPaillette geht immerÂŤ
| -
www.BKA-THEATER.de
20:00
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präsentieren ihre Comedy Show, auch um 22:00 live: Sascha Korf. Stand-up comedy, also at 22:00 Berliner Ensemble > Faust I und II , Deutscher Klassiker inszeniert von Robert Wilson und Herbert GrÜnemeyer. Goethe masterpiece AHA > Circus Prohst , Tunten, Tiere, Transaktionen, Trash Show mit Open Stage, live: Vera & Emily Prohst. Trash Drag Show O-TonArt > Berliner Diven, Eine musikalische SoirÊe. Chanson night Maxim Gorki Theater > Angst essen Seele auf, Theaterstßck von Rainer Werner Fassbinder. Play Komische Oper > Ball im Savoy, Operette in zwei Akten, inszeniert von Barrie Kosky. Opera Schaubßhne > Westberlin, Mit Rainald Grebe. Theater play Acker Stadt Palast > Word Up?!, Konzert mit Sookee. Experimental soundclash Tipi > Love!, Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. Concert ufaFabrik > Sekt and the City, Absurd-verrßckte Leidenslieder, Live: Meike Gottschalk, Annie Heger, Vanessa Maurischat, Helena Marion Scholz. Absurd and crazy love songs Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi Corbo > Promesses, Die Zenner in Concert Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrßcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show Sßdblock > ZembÎl, LiveMusikveranstaltung, Show: Adirjam, Mavis & SehrÎban, DJ Masta Sai, Hosts: Fatma Souad & Sabuha Salaam. Mini music festival with a Mediterranean touch BKA-Theater > Jurassica Parka Late Night: Paillette geht immer, Jurassica mit ihrem live Talk Format, live: Ades Zabel. Comedy talk show
Bars 12:00 Frittiersalon > 12 Jahre Frittiersalon, Geburtstagsfeier des Burgerrestaurants 19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Grosse Freiheit 114 > Saturday Night Cruising, „For Queers and Friends“ 20:00 Sonntags-Club > Das queere Kneipen-Quiz, Die „Ich-weiĂ&#x;-Was-Show“. Quiz night 20:00 Flax > SaturdayNightBeats, Flirtparty. Bar night for singles 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 DODO > Rock & Pop, Die besten Klassiker. Party time 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming gay bar, hotspot for locals 21:00 Alaska Bar > DJ Cut the Cord, (Oldies, Hip Hop). Dance night at the queer vegan bar 21:00 Hamburger Mary’s > Mary’s Drag Race, Playback-Contest fĂźr Drag Queens und Kings, Hosts: Krystelle Airlines & Ryan Stecken. Drag lipsynch contest 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi“, DJ Herrin deluxe. Link arms and sway from side to side! 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar
22:00 Greifbar > Club’n Cruise, DJ In-Spector (Electro). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 MĂśbel Olfe > DJs Norbert & Magnus, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 23:59 Lieblingsbar > Mitternachtsshow mit Erna Pachulke, Gast: Barbie Fehlpressung. Cozy queer bar with rotating drag shows
Clubs 22:00 Die Busche > Saturday N8, 2 Floors (Charts, Classics, House, Disco, Schlager, Fox). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, DJ Kitty Vader (Pop, Charts). Grrrlz party where you might end up sticking around 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke Abend mit Show BĂźhne, Host: TBA. Karaoke night 23:00 Connection Club > Bulls & Horses Night, men only, DJs Leebow, A.Disco (House, Electro). SchĂśneberg’s clubbing institution with cruising area 23:00 JamesJune > Flowers Of Romance, DJs TerrorWave, Riikka, Graepi (PostPunk, Cold-New-Wave, Minimal, Electro, Synth, ugNDW). Queer gothic party 23:00 SchwuZ > bump!, „das Retro-Studio!“, DJs ChrizzT, derMicha, Modeopfer, mikki_p, BowTanic, Herrin
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bump! das RetroStudio
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deluxe (Alltime Pop, 90s R’n’B & Vocal House, 60s, 70s Soul & Schlager). Gay party with retro club classics Imperial Club > Propaganda Party, Motto: Gemeinsam sind Eins, Live: Keye Katcher, Host: Katy Bähm, DJs Jurassica Parka, Sugar Bros, Maringo, Rico Ad.hoc (Pop, Main, House, Electro). The classy and chic gay party explosion KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Clark Kent, DramaNui, Ziggy Stardust, Johann de Beers (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long OHM > REC Room presents Keysound, DJs Sarah Farina, Kepler (Sick Girls), Uta, Etch, Parris GriessmĂźhle > CockTail d’Amore, DJs Discodromo, Boris u. a. Popular gay discolectro party Ritter Butzke > Hommage, Labelnacht, eher hetero, live: Klinke auf Chinch, Orki u. a., DJs Monkey Safari, Karl Friedrich u. a. (House, Techno). Showcase of the trendy East German electro label Berghain > Klubnacht, live: Karenn, DJs Boris, Function, Mark Broom, Rødhad u. a., in der Panorama Bar DJs Ben UFO, Carl Craig, Honey Dijon, Massimiliano Pagliara, Tama Sumo u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music
22:00
Party fĂźr Positive und nicht Positive“. For HIV-positive people & friends BĂśse Buben > BĂśseBuben-Nacht, SM und spanking. Einlass bis 24:00. The classic spanking party, entry till midnight Reizbar > Junge SĂźnde, Youngster-Sex-Party, bis 30 Jahre. For boys up to age 30 Apollo Splash Club > Splash Dreams, Cruising & More New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men Triebwerk > Sexparty, Dress code: underwear, naked Lab.oratory > Yellow Facts, Einlass bis 24:00, piss without dress code. Entry till midnight
So
04.10.
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Einheits Cum, Cruising-Sex-Fun 17:00 Connection Club > BLF – Fast Rubber Night, bis 22:00,, men only 19:00 Quälgeist > Sklavenlager, SM-Lager fßr Männer, geschlossene Veranstaltung! Anmeldung unter: sklavenlager@quaelgeistberlin.de. Private sex party for slaves and masters 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Ajpnia > PositHiv-Verkehr, „Die entspannte
14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung, ab 16 Uhr Tour auf Englisch. Guided tour, at 16:00 in English 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16.30 / 18.30 / 20 Uhr. Guided rickshaw tour, also at 16.30, 18.30, 20:00 17:00 Triq e.V. > Feministische Trans*weiblichkeiten, offene Gruppe
Kultur 15:00 Berliner Ensemble > Faust I und II , Deutscher Klassiker inszeniert von Robert Wilson und Herbert GrĂśnemeyer. Goethe masterpiece 17:00 Deutsche Oper > Vasco da Gama – Premiere, Oper in 5 Akten. opera 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Tod auf dem Nil, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien. Play 18:00 Renaissance Theater > Entartete Kunst, TheaterstĂźck mit Ralf Morgenstern. Play 18:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 18:00 O-TonArt > Berliner Diven, Eine musikalische SoirĂŠe . Chanson night 19:00 Komische Oper > Giulio Cesare in Egitto, Drama per Musica in drei Akten. Opera 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Sascha Korf. Stand-up comedy 19:00 poor and literate > Literarisch-Philosophischer Salon, Gastgeberin: Nicola, Thema heute: „Wunsch“. Berlin salon for literaryphilosophical conversation 19:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, KomĂśdie. Comedy play 19:00 Tipi > Love!, Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. Concert 19:30 DODO > Jana Berwig & Frau Lehmann, Konzert. Concert 20:00 Philharmonie > Cameron Carpenter, Orgelkonzert. Concert 20:00 Acker Stadt Palast > Word Up?!, Konzert mit Sookee. Experimental soundclash 20:15 Sonntags-Club > Spannung ohne Tatort mit Benno, Queere Perspektiven auf das Kriminalfilmgenre. Show about queer crime characters
Bars
10:00 Sonntags-Club > Workshop Bewerbungstraining Trans*, In diesem Workshop werden gemeinsam Situationen im Bewerbungsverfahren herausgearbeiten, die trans*spezifisch schwierig und belastend sein kĂśnnen. Workshop for trans* people on job applications
15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 15:00 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom
20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein MĂśrder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Marianne > Tatort, mit Täterraten 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo. Electro chill-out in SchĂśneberg’s ultimate gay bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Myti, Scary (Trance, House, Electro). Colorful genderfucking after-hour 10:00 GriessmĂźhle > CockTail d’Amore, Party nonstop bis Montagmorgen, DJs TBA. The successful gay party continues till the Monday sunrise 12:00 Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs tba. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > CafĂŠ Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaokeabend, Host: Scotty Technology. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > ICKY, DJSet by Horrorchata. Sleazy indie party 23:00 2BE-Club > GMF, DJs Ena lind, RĂśi Gi, PomoZ, Ployceebell (Pop, Charts, Electro). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 BÜse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 15:00 Apollo Splash Club > naked-dark-meetings, Schaumparty, mit DJ RedTomcat. Foam party 16:00 Ajpnia > SpendenVerkehr, Spenden und Eintrittsgelder gehen an Medibßro zur Unterstßtzung hilfsbedßrftiger Flßchtlinge mit HIV-Hintergrund. Charity night, men only 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Naked Sunday, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 17:00 Mutschmann’s > Coffe & Cream, fßr HIV-Positive, mit DJ, Einlass bis 19:00. For HIV-postive people, entry till 19:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear-Oktoberfest, Pants and shirt 19:00 Quälgeist > Sklavenlager, SM-Lager fßr Männer, geschlossene Veranstaltung! Anmeldung unter: sklavenlager@quaelgeistberlin.de. Private sex party for slaves and masters 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Dresscode: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, special area is open. Mask rental available
Ăœber 25 Sportarten 7 Tage die Woche im Sportverein VORSPIEL fĂźr Schwule und Lesben
www.vorspiel-berlin.de mail@vorspiel-berlin.de Telefon: (030) 44 05 77 40
20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
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58 Programm
22:00 Kino International
Mo 05.10.
Mo 05.10. MonGay: Hockney > David Hockney (pictured L) is not only one of the most influential British artists of the last century; he’s also one of the last great gay Bohemians, having openly dealt with homosexuality in the 60s. This eponymous documentary contains a plethora of photographs and clips from his personal life. <
> Der Brite David Hockney (Foto, li.) ist nicht nur einer der einflussreichsten Gegenwarts-Künstler. Er gehört auch zu den letzten großen schwulen Bohemians und ging bereits in den 60ern offen mit seiner Homosexualität um. Die Doku „Hockney“ lebt dabei von der Fülle an Foto- und Filmaufnahmen aus seinem Privatleben. <
23:00 Beate Uwe
P lu s p u n k t
tangebot auf Anonymes Tes patitis C HIV, Syphilis, He regelmäßig – 21 Uhr montags → 17 18 Uhr freitags → 14 – berlin.de nkt pu lus www.p ße 115 → Wilhelmstra 0 Tel 44 66 88
18:30 Other Nature – alternativer Sexladen > Beyond the Basic Knot Bondage, Workshop. In German and English
Kultur
Mi 07.10. tight nights > After taking a creative break, ‘tight‘ is back with in a new format. Instead of weekly, the house and disco party will take place every first Wednesday of the month. Tonight gathers the likes of living goddess Aérea Negrot on the decks and, fresh back from Ibiza, BayBJane (pictured) as host. <
> Nach einer Kreativpause kommt „tight“ mit neuem Konzept daher. Statt wöchentlich gibt’s nur noch jeden ersten Mittwoch im Monat die extrem tanzbare Mischung aus House und Disco auf die Ohren. Dafür sorgt heute u. a. die genialeAérea Negrot. BayBJane (Foto), die frisch aus Ibiza zurück ist, mischt den Club als Host auf. <
FOTO: JAN RICKERS
20:00 Paloma Bar
Mi 07.10. frisch gepresst – Die SIEGESSÄULE-Lounge > Unser SIEGESSÄULE-Barabend findet diesmal in der Paloma statt. Im selben Gebäude wie die Monarch Bar, einfach durch die Gittertür zwischen Kaiser’s und Mısır Çarşısı, die Treppe rauf und oben nach links. Heute wird’s postpunky, denn wir haben den tollenWolfgang Müller von der Tödlichen Doris (Foto) als DJ zu Gast! <
> This month, our bar night takes place not at Monarch, but in the same building at Paloma: Go through the metal door between Kaiser’s and Misir Carsisi, up the stairs and to the left. We’re looking forward to the DJ set from postpunk, artist and author Wolfgang Müller (pictured) of Die Tödliche Doris. <
18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > The Body as Social Sculpture, Gespräch mit der kanadischen Kunstlerin Heather Cassils. Artist talk 19:30 Berliner Ensemble > Amphitryon, Nach Molière inszeniert von Katharina Thalbach. Theater piece by Molière 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Cocktail für eine Leiche, Klassiker von Alfred Hitchcock. Crime play 20:00 Tipi > Love!, Gayle Tufts präseniert Liebeslieder. Concert 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Preview – Hockney, Dokumentation über den britischen Künstler David Hockney, OmU. Documentary, OV
Bars 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Möbel Olfe > Solidarität vom Fass, Soliparty für den Verein Hilfe für Jungs e.V. Mini benefit for local projects 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, „20 Fragen und zwei Songs“, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night for smart asses 22:00 New Action > Blue Monday, 80er Hits zum Mitsingen und Abfeiern, men only. Freak out to the best of the 80s
Clubs 18:00 Spreelöwen > Gaywiesn, Schwule Oktober-
festgaudi, Live: Kiki Cessler, DJ Super Zandy, Host: Lucie Kaey. The gay Berlin way to celebrate the famous Oktoberfest, with brass band and Bavarian specialities 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Norman Weber, Pokket Noize, Frankie Flowerz (Deep House, Minimal, Techno, Breaks). This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 18:00 Quälgeist > Blue Monday Chillout, Gemischter BDSM-Abend. SM party, mixed-genders 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swimwear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
Di
06.10. 11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen. Breakfast for people with HIV and AIDS
Kultur 20:00 Ballhaus Naunynstraße > XX-Riots, Tanzstück von Modjgan Hashemian. Dance theater 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Komische Oper > Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere, Ballet mit Musik von Johann Sebastian Bach. Ballet 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play
Bars 20:00 Blond > Sing, sing, sing, Karaokeabend. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Wodka-Inferno, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka served by Estelle 21:30 Möbel Olfe > Mädchendisko, DJ Sarah Adorable. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere
22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A minglemangle of party and orgy 22:00 Lieblingsbar > Einfach Quizbar, Host: Herrin deluxe. Trivia night 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount
Clubs 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Tuesday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, Host: Hans. Weekly night for soulful and jazzy karaoke lovers
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 CDL-Berlin > DarkLight-Mask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske. Mask rental is available 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend für Männer. BDSM night, men only 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
07.10. 14:00 RuT-Lesbenzentrum > Café, Die Woche des Besuchs. Open meeting 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibition, in German 19:00 Triq e.V. > weder*noch*, Offene Gruppe. Open meeting
Kultur 18:00 Deutsche Oper > Vasco da Gama, Oper in 5 Akten. opera 19:00 Bezirksverband DIE LINKE > Lesung, Lesung und Gespräch mit dem
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Programm 59 HEUTE 20 UHR
ANNA MATEUR
ÂťMimikri PopArt/UnArt/GegenWartÂŤ
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www.BKA-THEATER.de
Autor Gabriel Wolkenfeld. Reading 19:30 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 20:00 BKA-Theater > Mimikri – PopArt / UnArt / GegenWart, Musikkabarett. Cabaret 20:00 Arsenal > Warum läuft Herr R. Amok?, FilmvorfĂźhrung. Film screening 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > XX-Riots, TanzstĂźck von Modjgan Hashemian. Dance theater 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Kleines Theater > Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 21:00 Yaam > Nozinja, SĂźdafrikanische Produzent, Showman in Concert. Concert 21:00 Astra > Unter Freunden Tour, Konzert von Bonaparte. Bonaparte live
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Pink Martini, „der schwule Mittwoch“. Well known and highly frequented gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Friedrichshainer Feierabend, After-Work Barabend. Bar with darkroom, men only 20:00 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 PUFF Bar – Lounge > Bingo, Host: Betty Bond
21:30 Faro > Rollo Bollo, „Lesbians en Faro“, spanische Frauenparty, DJ TBA. Spanish-themed bar night for lesbians 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Tanzerei, (Pop, Electro). Casual trashy gay bar night 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area, kein Dresscode, DJ K-Mart (Tech House). Electro night at the popular fetish bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (70s, 80s, 90s). Oldies bar night 22:00 Lieblingsbar > SchnapsGlĂźcksrad, Host: Estelle van der RhĂ´ne. Bar night with a special booze wheel of fortune 22:00 New Action > Join The Crowd, „Regular New Action bar night“
Clubs
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 17:00 Apollo Splash Club > Wellness-Day, Entspannen und genieĂ&#x;en 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 19:00 Quälgeist > JaSMin Berlin, BDSM-Abend fĂźr Frauen und Trans*. BDSM party for women and Trans* 20:00 CDL-Berlin > Naked Blue Wednesday, dress code: naked – shoes only, plus special area 20:00 Triebwerk > AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Toga evening, Togas verfĂźgbar an der Bar. Ab 02:00 kein Dresscode. Togas availabe 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: topless or pants off
20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Paloma Bar > frisch gepresst, SIEGESSĂ„ULELounge, Party zur neuen Ausgabe, DJs Wolfgang MĂźller, Herr Noll, Joey Hansom (Rock, Postpunk, QueerPop, Disco). Grab a drink with the SIEGESSĂ„ULE staff to celebrate the freshly pressed issue 23:00 Beate Uwe > tight nights, „the return of BayBJane“, Host: BayBJane, DJs AĂŠrea Negrot & Dickey Doo (House, Disco, Soul). Queer party for all lovers of soulful electronic music 23:00 Die Busche > Charts meets all time Classics, 1 Floor (Charts, Pop, Partysound). For all pop-loving party people
MEHR
ALS NUR
SAUNA!
DIE
BOILER-WOCHE Montag: Partnertag (25₏ fßr 2 Personen) Dienstag: 1x zahlen, 2x kommen! Hol Dir Deinen Gutschein fßr einen weiteren Dienstag und fßr jedes Getränk! Mittwoch: youngSTARS Sauna-Event fßr Jungs bis 28 Jahre. ( 14. und 28. Oktober) Donnerstag ( 18 Uhr): Wohlfßhl-Abend mit Aufgßssen, Anwendungen und leckeren Erfrischungen. Montag bis Freitag: 12 Uhr bis 14 Uhr: Frßhkommertarif ( 15,50₏) Am Wochenende: von Freitag 12 Uhr bis Montag 6 Uhr nonstop geÜffnet
Sex 10:00 Kinotag 12:00 Duplexx > Kinotag
Wasser von oben!
Aufgrund eines Wasse rschadens im oberen Stockwerk des Gebäudes bleibt unsere Sauna
fĂźr kurze Zeit geschlo
ssen
! Wir hoffen, im Oktob er wiedererĂśffnen zu kĂśnnen!
Ă–FFNUNGSZEITEN: MONTAG BIS DONNERSTAG 12:00 BIS 6:00 UHR, FREITAG 12:00 BIS MONTAG 6:00 UHR DURCHGEHEND
Mehringdamm 34 | Berlin-Kreuzberg 030 - 57 70 71 75 U Mehringdamm (U6/U7)
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hier
60 Programm
18:00 Schwules Museum*
Do
18:00
FOTO: JEFF SHENG/ FREEDOM TO MARRY
08.10. WOHLFĂœHLABEND AufgĂźsse mit frischem Obst SPECIAL: BIRKENAUFGUSS
Der BOILER | Mehringdamm 34
Dr. Roberto Spierer Leitender Arzt der Hand-, Plastischenund Ästhetischen Chirurgie
08.10.2015, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 35, 1. Etage, groĂ&#x;er Konferenzraum RubensstraĂ&#x;e 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk
www.boiler -berli n. de
Fr 09.10. Marriage Equality > Mit der Öffnung der Ehe sind uns die USA um Längen voraus.Die amerikanische Botschaft und das Schwule Museum* laden zum Gesprächsabend, an dem der US-Aktivist Evan Wolfson (Foto) gemeinsam mit SIEGESSÄULE-Chefredakteurin Christina Reinthal erÜrtern wird, ob und wie wir diesem Beispiel folgen sollten. <
Die Brust ist zu schwer – MÜglichkeiten der Brustverkleinerung bei der Frau
> With the legalization of gay marriage, the United States left Germany behind. This evening, the U.S. Embassy and the Gay Museum welcome you to a talk in which American activist Evan Wolfson (pictured) and SIEGESSÄULE chief editor Christina Reinthal will discuss if and how Germany should follow suit. <
19:00 SchwuZ 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, auch um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 18:00 Der Boiler > WohlfßhlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > Plastische Chirurgie – Die Brust ist zu scher, Vortrag. Lecture on plastic surgery, in German
Fr 09.10. 2 Jahre Polymorphia > Das heutige Jubiläum von Patsy l'Amour laLoves TerrorTuntenNacht startet mit einem Vortrag zum Thema: „Warum wir nicht Ăźber den lslam reden kĂśnnen“. Danach folgt die Show mit bekannten Gesichtern wie Gloria Viagra, Erna Pachulke, den Frischlingen SharleenVoyage (Foto li.) und Doris Belmont (Foto re.) u. a. <
> Tonight is the second anniversary of Patsy l’Amour laLove’s political drag night, starting with a talk in German about Islam. Afterwards will be a show with familiar faces such as Gloria Viagra, Erna Pachulke as well as newcomers Sharleen Voyage and Doris Belmont (pictured). <
23:00 SĂźdblock
Kultur 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden GroĂ&#x;stadt-Jungle. Cabaret show, costumes by Thierry Mugler 19:30 O-TonArt > Madame Piaf–Enttarnung einer Diva, Musikailscher Abend. Homage to Edith Piaf 19:30 Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein 19:30 Staatsoper im Schiller Theater > Onegin, Ballet. Ballet 20:00 BKA-Theater > Mimikri – PopArt / UnArt / GegenWart, Musikkabarett. Cabaret 20:00 EWA Frauenzentrum > El Silencio, Autorin Kerstin Velazquez RĂŠve mit einem Bericht ihres Kubaaufenthaltes. Reading
20:00 Bruno’s > Angst ist stärker als der Tod, Felix HaĂ&#x; stellt seinen neuen Krimi vor. Book presentation 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Thomas Kreimeyer. Stand-up comedy 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > XX-Riots, TanzstĂźck von Modjgan Hashemian. Dance theater 20:00 Badehaus Szimpla Musiksalon > Micachu & The Shapes, Konzert, Vorband: ZiĂşr. Concert 20:00 poor and literate > The Mechanical Tales & Eleonora Sovrani, Konzert/Audiovisuelle Performance 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > B.Y.O.C., „Bring Your Own Chords“, Openstage mit live Hintergrundband, hosted by Jon Campbell, ab 23:30 Party, DJ & KJ Supernoa. Open mic night for musicians, poets and lovers thereof 20:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading
19:00 White Trash Fast Food > DJ The Shredder, DJ-Set im Restaurant. DJ set by Eat Lipstick member at the rockabilly burger joint 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 20:30 PUFF Bar – Lounge > Schlager Quiz, Host: Vicky von Quicky. German hit song quiz 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, Host: TBA. Cozy queer bar with fun games 21:30 Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Weekly alternative LGBT party 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 MĂśbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Amperia. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Clubs
Bars
HEUTE 20 UHR
Fr 09.10. Such a Shame > Das 80er-Revival dauert mittlerweile schon länger an als die Dekade selbst. Das Jahrzehnt der Neonfarben,Schulterpolster und Drogenexzesse liefert auch der Crew vom „Queerblock“ genĂźgend Inspiration fĂźr ihre 80er-Party-DrĂśhnung. Mit Klassikern Ă la „Such a Shame“versorgt euch u. a. DJ Trudi Padma Knusprig (Foto). <
> It seems the 80s have been “back“ for even longer than they were around in the first place. Anyhow, that isn’t stopping the Queerblock crew from finding inspiration in the decade of excess. Expect to hear Talk Talk and other oldies but goodies from DJs like Trudi Padma Knusprig (pictured) and Killakombinat. <
ANNA MATEUR
ÂťMimikri PopArt/UnArt/GegenWartÂŤ
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23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: about:Tanz, about blank & SchwuZ feiern gemeinsam, DJs Xing & Akmê. Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
**060_061_Programm0809 21.09.15 15:50 Seite 61
Programm 61 Sex
Fr
09.10. 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, RikschaVideo-Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Fßhrung. Guided tour 17:30 BAH – Berliner AidsHilfe > Informationsabend zur ehrenamtlichen Mitarbeit in der Berliner AidsHilfe, Offenes Treffen. Open meeting for volunteers 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules* Museum > Marriage Equality: The Road to the U. S. Supreme Court, Vortrag und Diskussion mit US-Aktivist Evan Wolfson und SIEGESSÄULEChefredakteurin Christina Reinthal. Panel discussion on same-sex marriage with U.S. activist Evan Wolfson
Kultur 18:00 Sexclusivitäten > PorYes Salon, Feminist Porn Watching – Goodyn Green. Film screening 18:30 SchwuZ > 2 Jahre Polymorphia – die TerrorTuntenNacht, 19:00: Vortrag von Sama Maani, 21:00: Show, ab 23:00 Party, live: Patsy l’Amour laLove, Erna Pachulke, Gloria Viagra, Fabienne du Neckar, Camelia Light u. v. m. Mini festival about gay fairy queens with lecture, show and party 19:00 Sonntags-Club > Vernissage, Fotografien von Natalia Roi. Exhibition opening 19:30 O-TonArt > Frei.Wild ,
23:00
ANNA MATEUR
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23:00
Bars
Impro-Theater. Improv 19:30 Deutsche Oper > DornrĂśschen, Ballett, Choreografie und Inszenierung von Nacho Duato. Ballet 20:00 BKA-Theater > Mimikri – PopArt / UnArt / GegenWart, Musikkabarett. Cabaret 20:00 Galerie Studio St. St. > 30 ~ eine Retrospektive, Vernissage von AndrĂŠ Kirchner. Exhibition opening 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Thomas Kreimeyer. Stand-up comedy 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > XX-Riots, TanzstĂźck von Modjgan Hashemian. Dance theater 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics from the land down under 20:00 Kleines Theater > Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 20:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret 20:00 Brotfabrik > krug in the box, Bridge Markland spielt Kleists „Zerbrochenen Krug“ mit Handpuppen und Popmusik. A collage of the play by Kleist with popular music of different generations, performed as a one-woman-show with handpuppets 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:30 Eisenherz > Ein gutes Leben ist die beste Antwort, Lesung mit Friedrich DĂśnhoff. Reading 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrĂźcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 20:30 DODO > Open Stage, Selber singen 20:30 Maxim Gorki Theater > Schwimmen Lernen , Feli verlässt ihren Mann fĂźr Lil – Gemeinsam leben die beiden Frauen am Schwarzen Meer. Play
20:00 Betty F*** > KĂślsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Grosse Freiheit 114 > Weekend Warm-Up, Cruising Night. Bar with darkroom, men only 20:00 Flax > We Love Music, mit Tischtennis, DJ Nightvinyl (Clubsounds). Bar where you can easily end up boozing the night away with the locals 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 21:00 Alaska Bar > Rumpelelectralaska, DJ Rumpelstil (Electro). Dance night at the queer vegan bar 21:00 Marienhof > 80er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris Disse. The local gay bar indulges in retro music 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Three Hairy Policemen, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Lieblingsbar > Mein Lieblingsoktoberfest, DJ Doris Disse. Bavarian beer festival edition 22:30 The CLUB > Bump Day, Performances by Olympia Bukkakis
Clubs 22:00 Die Busche > Friday Night Special, 2 Floors (Electro, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Looney Tunez Live Rock Karaoke, Karaoke mit Rockband. Sing karaoke on the big stage with a live band 23:00 Loftus Hall > Berlin Invasion, DJs Alex Jockey, Analog Touch, Anna Bolena,
.
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Apollo Splash Club > Schaumparty, Foam party 20:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Dresscode: Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, plus special area, ab 21:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door. Mask rental available 20:00 Quälgeist > Q’le Jungs, After-Work BDSM-Party, Zutritt nur fĂźr Männer unter 35 . After-work BDSM party for guys up to age 35 21:00 Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00
HEUTE 20 UHR
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15 9 9 70
23:00
23:59
Cowboy Rhythmbox, Mauro Feola u. a. (Deep,Acid, House). A danceful celebration for all queer lovers of contemporary electronic music Mutschmann’s > D.U.M.P, „dance in the darkroom! fuck at the bar!“, DJs Melissa, Why Be, Associated Movements. Special mixed-gender party at the gay fetish bar SĂźdblock > Queerblock: !Such a Shame!, DJs Camelia Light, Trudi Padma Knusprig, fips Keller & schnucki schulz, KillAkombinat (80s). An excessive party with an 80s soundtrack KitKatClub > Revolver, DJs Oliver M., Alexio, Faufi, Gary M, Sultonic, Mavin le Magass, Jared de Icke (Electro, Tech House). Housey gay party with a certain naughty touch SO36 > Ich Bin Ein Berliner – „Autumn“, queeres Musikfestival, live: Stephen Paul Taylor, Jemek Jemowit, La Chatte, Sado Opera, DJs Casio Ono & Anto Christ, David Maars, Emmanuelle 5, Host: Andreas Schwarz. Music festival featuring local queer bands & DJs Berghain > Groove 25, live: Four Tet, DJs Floating Points, Mark Ernestus, Nick HĂśppner, in der Panorama Bar live: Larry Gus, DJs Junior Boys, nd_baumecker, Duke Slammer. Concert and party night in the hyper-hip dance temple
22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight
Sex
A/Ona u. a. Rather straight electro party with queer DJs 23:00 Connection Club > Kings Party, Ăœ30 Party fĂźr Männer, DJs Herr von Keil, Travis Redfish (80s, 90s, Pop, Electro). Bumpy pop part for guys aged 30 and older 23:00 SchwuZ > Partysane, „Die Party von Gloria Viagra“, DJs Barbie Breakout, Voin, Sudboy, Larry Tee, Christa Shit, Heike Jockstrap, Jacky Oh-Weinhaus, Gloria (Rotz’n’Pop, Discolectro, TrĂźmmerTunten-Pop). Gloria Viagra’s extensive mingle-mangle of pop, disco and hip-hop 23:00 IPSE > BeiTola, im Warehouse, DJs AndrĂŠ Bratten,
20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 CDL-Berlin > Sportswear meets Naked Sexparty, sportswear/naked – shoes only, 23:00: „B.ig D.ick P.arty“, special room: show your dick@gloryhole door 21:00 Reizbar > Pyjama Party-Sleepover, Pyjamas an der Bar. 21:00 BĂśse Buben > SCREAM!, Spank-Nacht, Einlass bis 23:59. Spanking party, entry till midnight 21:00 AHA > Die AHA-Erotikparty, Das Original. Monthly sex party 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 Stahlrohr 2.0 > Karaoke Sex Party, Sing & Cruise 22:00 Quälgeist > Q! – Back To The roots, Klassische BDSM nur fĂźr Männer, strikter Dresscode. Classic BDSM party, men only, strict fetish dress code 22:00 Mutschmann’s > Berlin Sneakers, DJ David, dress code: sneakers, trainers, socks, sports/fetishwear
WIR. WISSEN! WIE? NiebuhrstraĂ&#x;e 59/60 | 10629 Berlin Fon 030 - 23 36 90 70 www.schwulenberatungberlin.de
**062_063_Programm1011 21.09.15 15:52 Seite 62
hier
62 Programm
FOTO: GOODYNGREEN
23:59 about blank
Sa 10.10. Mint > Frauen finden sich viel zu selten auf den Line-ups von Electropartys.Dagegen steuert seit Jahren die Reihe „Mint“, bei der diesmal im blank u. a. Chica Paula und Lady Blacktronika (Foto) auflegen. Einen Tag später dreht sich bei der Diskussion „Polarity Shift“ in der Kantine ebenfalls alles um Frauen in der Elektroszene. <
> Women’s names aren’t seen on the lineups of techno parties all too often. The Mint party has been taking action to counter this, tonight with DJs Chica Paula and Lady Blacktronika (pictured). Don’t let a hangover stop you from joining the related “Polarity Shift“ talk on Sunday at the Kantine am Berghain. <
23:55 Prince Charles
Sa
10.10. 12:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch SchÜneberg, auf Englisch. Guided city tour in English 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 15:00 Schwules Museum* > Kulturschwärmerinnen: Homosexualität_en, Fßhrung durch die Ausstellungen, Treffpukt vor dem Eingang des Museums. Guided tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > Homosexualität_en, Öffentliche Fßrhrung. Guided tour iof the Homosexualities exhibit, in German
FOTO: MURAT ONEN
Kultur
Sa 10.10. Anti-Porn by Pornceptual > Auch wenn der Titel es nahe legt, haben die Leute der freizĂźgigen Kunstplattform nicht plĂśtzlich was gegen Porno. Aber bei ihrer Party heute wollen sie gegen die Heteroklischees im Mainstream-Bumsbusiness anfeiern. Zu Electro der DJs Stanley Schmidt u. a. dĂźrfen sich die Gäste in Sachen Outfits und SpaĂ&#x; voll austoben. <
> Even though the title suggests otherwise, the folks behind this sex-positive art platform aren’t against porn itself, but rather the hetero stereotypes seen in the mainstream XXX industry. Tonight’s party will fight the status quo – with an all-male DJ lineup. Come in porn-clichÊ costume or naked for reduced entry. <
FOTO: GUIDO WOLLER
11:00 Alter St.-MatthäusKirchhof
16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Cocktail fĂźr eine Leiche, Klassiker von Alfred Hitchcock, auch um 20 Uhr. Crime play, also at 20:00 18:00 Admiralspalast > Eine Nacht in Berlin, Musik im Stil der Comedian Harmonists zugunsten von „Aktion Deutschland Hilft“, live: Max Raabe, Palast Orchester. Charity concert 18:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch um 21:30 Uhr. Modern acrobatics, also at 21:30 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, auch um 22 Uhr live: Thomas Kreimeyer. Stand-up comedy, also at 22:00 19:30 O-TonArt > Denk ich, Sag ich nicht! , Liderabend mit Virginia Plain und David Kaiser. Chanson night 19:30 Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein 19:30 Staatsoper im Schiller Theater > Onegin, Ballet von John Cranko. Opera by Tchaikovsky 20:00 BKA-Theater > Mimikri – PopArt / UnArt / GegenWart, Musikkabarett. Cabaret
So 11.10. Einweihung des Aids-Gemeinschaftsgrabes > Im letzten Jahr wurde ein Wettbewerb ausgelobt, um das Aids-Gemeinschaftsgrab in SchÜneberg zu einer Gedenkstätte auszubauen. Die Neugestaltung ist mittlerweile abgeschlossen. Zur feierlichen ErÜffnung wird u. a. der dafßr verantwortliche Kßnstler Jorn Ebner (Foto) eine Ansprache halten. <
> Last year, a contest was held to redesign Berlin’s AIDS community grave into a bigger memorial.The winning proposal by artist Jorn Ebner (pictured) has now been realized, and he will give a talk tonight at the official opening ceremony. <
ADES ZABEL
HEUTE 23.30 UHR
+ BIGGY VAN BLOND ÂťEdiths DiscoballsÂŤ
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www.BKA-THEATER.de
HEUTE 20 UHR
ANNA MATEUR
ÂťMimikri PopArt/UnArt/GegenWartÂŤ
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www.BKA-THEATER.de
20:00 Tempodrom > Fady Maalouf, Schwules DSDSStarlet. Concert 20:00 Renaissance Theater > Entartete Kunst, TheaterstĂźck mit Ralf Morgenstern. Play 20:00 Ballhaus NaunynstraĂ&#x;e > XX-Riots, TanzstĂźck von Modjgan Hashemian. Dance theater 20:00 poor and literate > Krieg der SĂśhne, HĂśrspiel-AuffĂźhrung. Radio play 20:00 Kleines Theater > Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 20:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret 20:00 Berliner Ensemble > Bekenntnisse des Hochstablers Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 20:00 Brotfabrik > krug in the box, Bridge Markland spielt Kleists „Zerbrochenen Krug“ mit Handpuppen und Popmusik. A collage of the play by Kleist with popular music of different generations, performed as a one-woman-show with handpuppets 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkĂślln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:00 Corbo > Tapetenwechsel, Chanson Abend. Chanson night 20:30 DODO > Tom Cunningham, The legend lives on! Concert 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrĂźcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 23:30 BKA-Theater > Ediths Discoballs, Comedy Show mit Ades Zabel und Biggy van Blond. Stand-up comedy
Bars 19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Flax > SaturdayNightBeats, Flirtparty, play your own music. for singles 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Grosse Freiheit 114 > Music & Cruise, Cruising Party, DJ Karl Forkel (Electro). Regular bar night with rotating DJs 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Alaska Bar > ItalVibes, DJ Valentino 45. Dance night at the queer vegan bar 21:00 Hamburger Mary’s > Mary’s Drag Race, Playback-Contest fßr Drag Queens und Kings, Hosts: Krystelle Airlines & Ryan Stecken. Drag lipsynch contest 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom
22:00 Rauschgold > Work it Bitch!!!, DJ Modeopfer 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, DJ In-Spector (Electro). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 23:59 Lieblingsbar > Mitternachtsshow mit Erna Pachulke, Gast: Daniel Mahleur. Cozy queer bar with rotating drag shows
Clubs 20:00 Sonntags-Club > HifadFest, Party rund um das Thema Partnerschaft und Sexualität. Queer party 22:00 Die Busche > Saturday N8, 2 Floors (Charts, Classics, House, Disco, Schlager, Fox). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Prince William. Karaoke night 22:00 Roadrunner’s Paradise > The Mondo Klit Rock Club, „Clubparty fĂźr Lesben“, live: Yasmin Gate, DJs Karina (Clubsounds, Electropop). For lesbians who seek the finest underground club sounds 22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, DJ Hurrican (Pop, Charts). Grrrlz party where you might end up sticking around 23:00 Connection Club > Zirkus Party, Live Acts & Entertainment, Host: Peer, DJs Stella deStroy, Darc Delirium, Dickey Doo (Electro, Future House, Pop). Circusthemed gay party 23:00 SchwuZ > Popkicker, by Jurassica Parka, mit groĂ&#x;er Show, DJs Kevin Neon, Carrie Gold, Prof. Dr. Cheddar, Gitti Reinhardt, Lucky Pierre, Tom Peters, Exildiscount, Jurassica (House, Retro, Pop). Play ping pong or tabletop soccer between your dance sessions 23:00 KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Die Kofferboys, Puk, Marc Lange, Annie O. (Electrotechno, NuTrance,
BERLINS BERLINS CRAZIEST CRAZIEST PARTY P ARTY O ON N2F FLOORS LOORS S
DJane
STELLA DESTROY DEST ROY OY DJs DA DARC D ARC DELIRIUM & DICKEY DOO DOO HOSTING: PEER
SA
10.10. 11 PM
**062_063_Programm1011 22.09.15 11:22 Seite 63
gay sauna l berlin
Programm 63 Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs
23:45
23:55
23:59
23:59
23:59
Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long Sophienclub > Meschugge, DJs Blastik Haifa, Tosick Katan, Aviv without the Tel, Show: Mazy Mazal Tov (OrientalBuzz, Pop, JewishCult). A wild mix of Isreali music and pop trash Prince Charles > AntiPorn by Pornceptual, plus erotic performances & art installations, DJs Snuffo, Stanley Schmidt, Projekt Gestalten u. a. Queer porn party in celebration of free love OHM > Creamcake, feat. DJ Paypal, et aliae, Keiska, 333 Boyz, Larry. A night of ultra-contemporary electronic music about blank > Mint, offen für alle Orientierungen, DJs Hannah Holland, Chica Paula, Lady Blacktronika, Handmade, Ena Lind (House, Deep House, Techno). An electrifying all-gender night that supports female DJs Berghain > Innervisions Überall, Live: Cyrillic, DJs Aiken, Don Williams, Fanon Flowers, Marcel Dettmann u. a., in der Panorama Bar live: Dorisburg, Schwarzmann, DJs Âme, Dixon, Gerd Janson, Gilb’R. Showcase of Âme & Dixon’s label
Sex 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, „Sex, Gespräche und kennen lernen in chilliger Atmosphäre“. Relaxed sex party 21:00 Quälgeist > Sodom & Gomorrah, Gemischter BDSM-Abend in passendem Outfit. BDSM play party, mixed-genders, dress erotic 21:00 Reizbar > Bad Boys, „Big Party Night“, Minimum freier Oberkörper. Dress code: at least topless
21:00 Apollo Splash Club > Splash Dreams, Cruising & More 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Dress code: underwear, naked 22:00 Lab.oratory > Fausthouse, Einlass bis 24:00, „anal deep throat“. Entry till midnight
So
11.10. 11:00 Alter St.-MatthäusKirchhof > Einweihung des Aids-Gemeinschaftsgrabes, mit musikalischen und Redebeiträgen. AIDS community grave opening ceremony 12:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en, Themenführung. Themed guided tour. Um 14:00 öffentliche Führung, ab 16:00 Tour auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit, at 16:00 in English 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, RikschaVideo Tour, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, auch um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 15:00 Nollendorfplatz > Homo-Szene der 1920er Jahre, Stadtführung, Treffpunkt: U-Bhf Nollendorfplatz. Guided city tour 18:00 Emmaus-Kirche > HuKGottesdienst, Offener Gottesdienst. Church service 18:30 Schwules Museum* > Queer Kitchen, Offenes Treffen. Meet and greet
Kultur 17:00 Kantine am Berghain > Polarity Shift, „c/c women in electronic music“, panel discussion & female takeover 17:00 Deutsche Oper > Vasco da Gama, Oper in 5 Akten. Opera 17:00 poor and literate > Lady-Stage, Berlins erste weibliche Lesebühne. Berlin’s first female reading stage 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Inspektor Campbells letzter Fall, Kriminalkomödie von Saul O’Hara.
18:00 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 18:00 Renaissance Theater > Entartete Kunst, Theaterstück mit Ralf Morgenstern. Play 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 18:00 Kleines Theater > Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 19:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Herbstsonate, Nach dem Film von Ingmar Bergman. Play based on the movie by Ingmar Bergman 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Thomas Kreimeyer. Stand-up comedy show 19:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret 19:30 Berliner Ensemble > Bekenntnisse des Hochstablers Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Play based on the novel by Thomas Mann 19:30 DODO > Bernd Rinser, Ein Mann und acht Gitarren. Concert 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden Großstadt-Jungle. Cabaret show, costumes by Thierry Mugler 20:00 Schlosspark Theater > Barock meets Jazz, Jochen Kowalski und das Wolfgang Köhler Jazz Quintett. Famous German countertenor in concert 20:00 Sonntags-Club > Erinnern an Eva Busch, Multimediaabend. Lecture
Bars 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 15:00 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Marianne > Tatort, mit Täterraten 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo.
08:00 KitKatClub > Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Marcel db, Kid Rox (Trance, House, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 09:00 Salon zur wilden Renate > G day, „The Blue Chakra Vishudda“, DJs Francesco de Luca, Deepneue, Joseph Diel & Roberto Scatena, 2Faro & Mashyno u. a. (House, Deep House, Tech House). Dance all day long at this queer disco/house party 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs TBA. Vibrant continuation of Saturday night’s party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Shredderella. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > ICKY, DJ-Set by Voin. Sleazy indie party 23:00 2BE-Club > GMF, DJs Annie O, Mike Kelly, Whitnee You Stoned u. a. (Pop, Charts, Electro). The Sunday gay party establishment
UNSERE GS SONNTA EVENTS SONNTAG
04 l OKTOBER 11 l OKTOBER AB 15.00 UHR
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Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Athletes, Einl. b. 18 Uhr, „fit for fuck“, dress code sportswear+sneaker. 17:00 Greifbar > BerlinBastards EastSide, nur für HIV-Positive, Einlass bis 19:00. Exclusively for HIVpositive men, entry till 19:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear-Oktoberfest, Pants and shirt 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Dresscode: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, special area is open. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
DONNERSTAG
15 l OKTOBER 12.00 - 22.00 UHR
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16 l OKTOBER START 18.00 UHR
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THE SAUNA PARTY SAMSTAG
17 l OKTOBER
START 20.00 UHR
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18 l OKTOBER
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64 Programm
Mo 12.10. Quizz-O-Rama > Die warme Jahreszeit ist vorbei und damit startet auch die Schöneberger Kultbar Hafen erneut voll durch in die Partysaison. Dabei darf natürlich Hendryk Ekdahl (Foto) nicht fehlen,der jeden Montag zu seiner beliebten Quizshow lädt. Unter dem Motto „20 Fragen und zwei Songs“ darf munter geraten werden. <
> Temperatures are dropping, which means Schöneberg cult bar Hafen invites you to come in and get cozy – and show off your knowledge. Singer Hendryk Ekdahl (pictured) hosts a pub quiz every Monday, in German, with the motto “20 questions and two songs“. <
20:00 Tipi
FOTO: DENNIS VELDMANN
> Bowie fans can now buy a life-size body pillow or a 12-disc box set, but tour tickets seem increasingly unlikely. Thankfully, Sven Ratzke (who played Hedwig onstage last year) is gettin’ Ziggy wit’ it: His new show – premiering tonight – and CD are dedicated to the glam rock icon. <
FOTO: ANTON MILAGROS
20:00 Phono Club
Mi 14.10. PhonoPhonetique > Andreas Schwarz ruft eine neue Lesebühne ins Leben, die jede Woche unter einem anderen Motto steht. Zum großen Auftakt wird die Poetryshow „Borderlines“ wiederbelebt und als Gäste sind u. a. Thomas Götz von Aust (Foto) und Christiane Rösinger dabei. Im Anschluss sorgen DJ David Maars u. a. für Mucke. <
12.10.
20:00 Sonntags-Club > Queer Lecture, Vortrag und Diskussion mit Steffi Brüning. Lecture
Kultur 19:30 Schaubühne > thisisitgirl, Ein Abend über Frauen und Frauenfragen. Performance theater 20:00 Schaubühne > Westberlin, Mit Rainald Grebe. Play 20:00 Tipi > Stars and Lights, 25 Jahre MANEO, live: Gabi Decker. Charity show 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Das Verhör, Kriminalstück. Crime theater 20:00 Bar jeder Vernunft > Deutschland wir müssen reden, Comedy mit Idil Baydar. Comedy show 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Preview – Cut Snake, Australischer Thriller, OmU. Thriller, in English with German subtitles
Bars
Di 13.10. Sven Ratzke: Starman > „Sein Blut fließt durch diese Show“, sagt Sven Ratzke im SIEGESSÄULE-Interview (siehe S. 42) über sein neues Programm, in dem er sich dem Superstar David Bowie widmet. Gefeiert wird heute aber nicht nur die Premiere, sondern auch der Release der dazugehörigen CD. <
Mo
> Andreas Schwarz is organzing a new reading series, each week with different themes and guests. Tonight’s kickoff welcomes Thomas Götz von Aust (pictured) from poetry show Borderlines and musician/journalist Christiane Rösinger. Afterwards, DJ David Maars will provide tunes. <
19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, „20 Fragen und zwei Songs“, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night for smart asses 22:00 New Action > Blue Monday, 80er Hits zum Mitsingen und Abfeiern, men only. Freak out to the best of the 80s
Clubs 18:00 Spreelöwen > Gaywiesn, Schwule Oktoberfestgaudi, DJ Melli Magic, Host: Mataina Ah wie Süß. The gay Berlin way to celebrate the famous Oktoberfest, with brass band and Bavarian specialities 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Alexandra Moon-Age. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Tomidelli Martelli, Ko Shi, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breaks). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swim-
wear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
Di
13.10. 11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen . Breakfast for peeople with HIV and AIDS 14:00 Spinnboden. Lesbenarchiv > Lesben mit chronischen Erkrankungen/ Handicap, Selbsthilfegruppe. Support group for lesbians with disabilities 16:00 RuT-Lesbenzentrum > Süß und Salzig, Offenes Café zum Thema Wohnen. Open meeting 19:00 Other Nature > G-Spot and Female Ejaculation, Workshop über den GPunkt und weibliche Ejakulation mit Deborah Sundahl. Workshop with author and G-spot expert Deborah Sundahl 20:00 EWA Frauenzentrum > Rita’s Diskuthek, Ein Gesprächs- und Diskussionsabend mit Frauen für Frauen. Open meeting
Kultur 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Schaubühne > thisisitgirl, Ein Abend über Frauen und Frauenfragen. Performance theater 20:00 Schaubühne > Westberlin, Mit Rainald Grebe. Theater play 20:00 C-Club > CocoRosie, Exklusives Konzert . Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Starman, Sven Ratzke und Band präsentieren die Hits von David Bowie. Homage to David Bowie 20:00 Renaissance Theater > Helena. Ein Plädoyer für eine Schlampe, mit Georgette Dee. Theater play 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Sonntags-Club > Goodbye Gender, Lesung. Reading 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Moderne Akrobatik. Modern acrobatics 20:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret 21:00 Berghain > Health, Konzert (Experimental Noise Rock). Concert
Bars 20:00 Blond > Sing, sing, sing, Karaokeabend. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Wodka-Inferno, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka served by Estelle
21:30 Möbel Olfe > Mädchendisko, DJ TBA. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Greifbar > Oktoberfest, DJ Fraba-Magic. Bavarian beer festival edition in the gay cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Lieblingsbar > Einfach Quizbar, Host: Herrin deluxe. Trivia night 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount
Clubs 19:00 SO36 > KiezBingo, Präsentiert von Inge Borg & Gisela Sommer, Live: Wild Flamingo Band. Queer bingo night 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Tuesday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, Host: Prince William. Weekly night for soulful and jazzy karaoke lovers
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 CDL-Berlin > DarkLight-Mask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske. Mask rental is available 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24:00 für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
14.10. 18:00
FOTO: GUIDO WOLLER
21:00 Hafen
MITTWOCH, 14.10.2015
youngSTARS
Sauna-Event für Jungs bis 28 Der BOILER | Mehringdamm 34
www.b oiler -berlin. de
10:30 EWA Frauenzentrum > EWA on Tour, Bauen und Wohnen im Prenzlauer Berg. Guided city tour 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided
**064_065_Programm121314 21.09.15 15:53 Seite 65
Programm 65
16:00
18:00
18:00
18:00
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Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German Schokoladenfabrik > Kreatives/Biografisches - Schreiben, Mit Franczeska Gutsch, Kulturwissenschaftlerin und Drehbuchautorin. Workshop SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en, Vortrag ßber Hans Scholl mit unbekannten Texten. Lecture Begine > Ladies Tauschtraum, Tauschring fßr Frauen und Lesben. A night to meet and swap stuff Sonntags-Club > Berlin Intersex , Treffen fßr intersexuelle Menschen
HEUTE 20 UHR
BOB SCHNEIDER ÂťJutta - leider geil! ÂŤ
| -
www.BKA-THEATER.de
Kultur 18:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 20:00 BKA-Theater > Jutta – leider geil, Bob Schneider in einer One-Man-SchlagerShow von DÊsirÊe Nick. Comedy show
20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Todesfalle, Ein Thriller von Ira Levin mit Thomas Gumpert, Felix Isenbßgel, Heide Domanowski u. a. Thriller play 21:00 Hamburger Mary’s > Go West Comedy, Comedy Open Stage in englischer Sprache, Host: Ben MacLean. English-language standup comedy night
20:00 WĂźhlmäuse > Prognosen auf RĂźckblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Wintergarten > Atemlos, VarietĂŠ. Cabaret 20:00 Phono Club > PhonoPhonetique, Lesereihe, heute: „Borderlines“, Gäste: Christiane RĂśsinger, Thomas Korn u. a., ab 23:00 „Diskopath – the Serial Killerdance“, DJs Emmanuelle 5, David Maars. Kick-off of a new reading series with various guests, later a party with DJs 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Pink Martini, „der schwule Mittwoch. Well known and highly frequented gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Friedrichshainer Feierabend, After-Work Barabend. Bar with darkroom 20:00 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 PUFF Bar – Lounge > Bingo, Host: Betty Bond 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Tanzerei, (Pop, Electro). Casual trashy gay bar night 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area, kein Dresscode, DJ K-Mart (Tech House). Electro night at the popular fetish bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (70s, 80s, 90s). Oldies bar night 22:00 Lieblingsbar > SchnapsGlĂźcksrad, Host: Estelle van der RhĂ´ne. Bar night with a special booze wheel of fortune 22:00 New Action > Join The Crowd, „Regular New Action bar night“
sound). For all pop-loving party people 23:59 Tresor > BHC: new faces, Host: Mareena & Stojche, DJs Miss Italia, Tom Joyce & Juliano u. a. (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Sex 10:00 Kinotag 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 17:00 Apollo Splash Club > Wellness-Day, Entspannen und genieĂ&#x;en
18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, fĂźr Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 CDL-Berlin > Naked Blue Wednesday, dress code: naked – shoes only, plus special area 20:00 Triebwerk > AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Toga evening, Togas verfĂźgbar an der Bar. Ab 02:00 kein Dresscode. Togas availabe
Other Nature
WE
22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: topless or pants off
BUSHES
ALTERNATIVE, QUEER, ECO SEX SHOP
www.other-nature.de | Mehringdamm 79 Berlin 030 20 62 05 38
Clubs 23:00 Die Busche > Charts meets all time Classics, 1 Floor (Charts, Pop, Party-
OCTOBER 2015 thursdays october01/08/15/22/29
saturdays
doors open 9 to 11 pm
Naked Sex Party
fridays october02/09/16/23/30
doors open 10 to 12 pm
Friday Fuck 2-4-1
pimp up your weekend, double drinks
doors open 10 to 12 pm
sundays
doors open 4 to 6 pm
october03
Yellow Facts
october04
Naked Sunday
october10
Fausthouse
october11
october17
Gummi
october18
Mask
october24
Scat
october25
Drecksloch
october31
Athletes
piss without dresscode anal deep throat
rubber outďŹ t only! smear it, smell it, break a rule!
every ďŹ rst sunday
Athletes
ďŹ t for fuck, dresscode sportswear & sneaker no face, just body the after-scat-dirthole-piss-fuck
ďŹ t for fuck, dresscode sportswear & sneaker
CERTAINLY SAFE SEX
AM WRIEZENER BAHNHOF BERLIN – FRIEDRICHSHAIN S OSTBAHNHOF
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hier
66 Programm
Do
diverse Locations
15.10.
FOTO: INGO LAMM
15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes WenckebachKlinikum > Neue Möglichkeiten, Herzklappen zu reparieren, Vortrag mit Prof. Dr. Dietlind Zohlnhöfer-Momm. Lecture on repaiting heart valves
Do–So 15.–18.10. HustlaBall Circuit-Weekend > Kaum ist Folsom vorbei, steht schon der nächste hypersexuelle Event-Reigen an. Rund um die Verleihung der „HustlaBall“-Awards, der schwulen Pornopreise, samt der anschließenden Megaparty im Kitti (Foto) am Freitag ab 20:00 mit den DJs Pagano, Fabio White und Hugo Sanchez u. a. reihen sich zig Events. Los geht es bereits am Donnerstag mit der Warmup-Sexsause „Testosteron“ im Connection, wo Spencer Reed und Redtomcat Tech House auflegen. Dann weiter am Samstag mit der housigen „Salvation“ in der Malzfabrik, bevor es sonntags mit „Extasy“ im Saunaclub Apollo Splash erst etwas relaxter wird und dann am Abend bei der offiziellen Abschlussparty im „GMF“ noch mal richtig abgeht. <
> Hurricane Folsom may have subsided, but the next muscleslut magnet is on the horizon. Along with the HustlaBall, the gay porn award ceremony, comes an onslaught of related events.Thursday is the official warmup party, Testosteron, at Connection, with DJs Spencer Reed and Redtomcat playing tech-house. On Friday is the massive main HustlaBall party at KitKat Club, already getting started at 20:00. The action continues on Saturday with the housey Salvation party at Malzfabrik, but be sure to save some energy for Sunday: Extasy at the Apollo Splash sauna happens during the day, followed by the weekly GMF party at 2BE Club, which serves as the official closing event. <
FOTO: ALEX HURST
21:00 Kantine am Berghain
Fr 16.10. LoneLady > „Bunkerpop“ heißt ein Song vom aktuellen Album der aus Manchester stammenden Künstlerin LoneLady und besser könnte man ihren Sound nicht beschreiben: Groovende Beats mit Funk-Appeal treffen auf eine klirrende Post-Punk-Textur aus Gitarren, garniert mit reduzierten Lyrics. Heute spielt sie live in Berlin. <
> There’s a song on the latest album by Mancunian artist LoneLady called “Bunkerpop“, and there’s no better shorthand for her sound: groovy beats with funk appeal underneath a clanking post-punk texture of guitars, topped with spartan lyrics. She performs tonight for the Kometenmelodien series. <
Kultur 18:00 Deutsche Oper > Vasco da Gama, Oper in 5 Akten. Opera 19:00 Berghain > Turn Around Bright Eyes, Zusammentreffen von Digital Art und Musik, 15 KünstlerInnen präsentieren ihre Arbeiten als audio-visuelles Erlebnis, live: Hyenaz. Digital art meets music 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden Großstadt-Jungle. Cabaret show, costumes by Thierry Mugler 19:30 Komische Oper > Ball im Savoy, Operette in zwei Akten, inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:30 O-TonArt > Schwester Cordula liebt Muttiromane, Der ultimative Muttiroman präsentiert in einer ungewöhnlichen Lesung live: Saskia Kastner. Comedy reading 19:30 Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein 20:00 Theater im Palais > Kleiner Idiotenführer durch die Hölle, Theaterstück. Play 20:00 EWA Frauenzentrum > Weil ein #aufschrei nicht reicht, Lesung und Diskussion mit Anne Wizorek. Discussion 20:00 Sophiensaele > Golden Stars on Blue, Tanzperformance von Christoph Winkler. Dance theater 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Emmi & Willnowsky. Stand-up comedy 20:00 Renaissance Theater > Helena. Ein Plädoyer für eine Schlampe, mit Georgette Dee. Play 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret
15/16.10. 20 UHR
IDIOTENFÜHRER HÖLLE KLEINER
DURCH DIE
THEATER-IM-PALAIS.DE
Neue Möglichkeiten, Herzklappen zu reparieren Prof. Dr. Dietlind Zohlnhöfer-Momm Chefärztin der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin
15.10.2015, 18.30 Uhr Vivantes Wenckebach-Klinikum Haus 1, Aufnahmezentrum, 1. Etage, Raum 104 Wenckebachstraße 23 12099 Berlin www.vivantes.de/wbk
20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play 20:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading
Bars 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party,
20:00 20:30 21:00
21:30
22:00 22:00
23:00
Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, heute in Englisch, Host: Ryan Stecken. English edition of the weekly game night Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Weekly alternative LGBT party New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Daniel Wang. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Clubs 20:00 Axel Hotel Berlin > HustlaBall Circuit-Weekend – Welcome in Berlin, Offizieller Empfang mit DJ & Show, Frauen sind herzlich willkommen! HustlaBall reception, women welcome! 22:00 Griessmühle > Turd by D.U.M.P., “Don’t underestimate my pussy“, DJs Me-
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Programm 67
22:00
23:00
23:00
23:00
23:00
lissa, Asscociated Movement, Textasy. A multi-gender party orgy Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Panty Splatters, „Messy Karaoke Madness, Pop DJ sets and Panty Raffles with your favorite Drag Dolls“, Hosts: T-Word, Mysti, Ripsy Suicide Circus > Rituals, hosted by Balas, live: Deepneue, DJs Spencer Reed, Ed:son u. a. Rather straight electro party with queer DJs SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: Expatriarch Generations, DJs Tama Sumo, Ari, Joey Hansom, Chance & Dark (House). DJ sets from the Panorama Bar resident, her newcomer Ari, and several friends Bassy Cowboy Club > Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion Connection Club > Testosteron, „Die HustlaBall Warm-up Party“, DJs Spencer Reed, RedtomCat (Tech House, House)
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Apollo Splash Club > Schaumparty, Foam party 20:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask meets Hardkinks Rec Party, HustlaBall Special, Dresscode: Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, plus XXL special area, 21:30 Hardkinks Rec Party with pornstars 21:00 Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00
Fr
16.10. 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Pla-
16:00
18:00 19:30
20:00
ces & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour, SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Fßhrung, Öffentliche Fßhrung. Guided tour of the Homosexualies exhibit, in German Sexclusivitäten > PorYes-Salon, WarmUp: Meet and Greet the Pornstars. Quälgeist > MoM-Sitzung, SM Infos fßr Männer u. Frauen. Monthly meeting of the Quälgeist association EWA Frauenzentrum > EWA auf Weltreise, Reisebericht: Tokio – Taipeh. Travel report
Kultur 19:00 AHA > Passion Fruits, Show mit Sophie Dischon Sempf. Trashy Drag Show 19:00 RuT-Lesbenzentrum > Kriegsenkelinnen, Filmdukumentation. Film screening 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden GroĂ&#x;stadt-Jungle. Cabaret show, costumes by Thierry Mugler 19:30 O-TonArt > Rocking Piano, Ein ganzes Jahrhundert der Popmusik. Concert 20:00 Theater im Palais > Kleiner IdiotenfĂźhrer durch die HĂślle, TheaterstĂźck. Play 20:00 Sophiensaele > Golden Stars on Blue, Tanzperformance von Christoph Winkler. Dance theater 20:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Emmi & Willnowsky. Stand-up comedy 20:00 Renaissance Theater > Helena. Ein Plädoyer fĂźr eine Schlampe, mit Georgette Dee. Play 20:00 SchaubĂźhne > Never Forever, von Falk Richter und TOTAL BRUTAL. Play 20:00 Schlosspark Theater > Comedian Harmonists Today, Konzert. Concert 20:00 BKA-Theater > Jutta – leider geil, Bob Schneider in einer One-Man-SchlagerShow von DĂŠsirĂŠe Nick. Comedy show 20:00 WĂźhlmäuse > Prognosen auf RĂźckblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Sonntags-Club > Orangenduft und Saxophon, Die Autorin Elo van Vesca stellt ihren aktuellen Roman vor. Reading 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics from the land down under HEUTE 20 UHR
BOB SCHNEIDER ÂťJutta - leider geil! ÂŤ
| -
www.BKA-THEATER.de
EISENSTEIN IN GUANAJUATO
BERLIN: 16.10. CINEMAXX POTSDAMER PLATZ 20 UHR POTSDAM: 21.10. THALIA ARTHOUSE KINO 19 UHR
NEVER FOREVER von Falk Richter und TOTAL BRUTAL Regie: Falk Richter Am 16., 18., 20.10. um 20 Uhr Karten: 030 890023 www.schaubuehne.de
20:00 Triq e.V. > Belinda’s Salon, Fßr Musik und Ähnliches. Music workshop for queer people 20:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret 20:00 Cinemaxx Potsdamer Platz > Gay Filmnacht: Eisenstein in Guanajuato, Peter Greenaways neues Meisterwerk. Film screening 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrßcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 20:30 DODO > Open Stage, Selber singen 21:00 Voyage > Ich bin dann mal Barbara, Filmpremiere in Anwesenheit des Regisseurs Antoine Golay. Documentary screening with director in attendance 21:00 Kantine am Berghain > Kometenmelodien, Live: LoneLady u. a. (Funky Postpunk), DJ Stephen Malinder. Concert night
Bars 20:00 Flax > Oktoberfest Karaoke, mit Erik & Paul. Gay bar, hotspot for young locals 20:00 Betty F*** > KÜlsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Grosse Freiheit 114 > Weekend Warm-Up, Cruising Night. Bar with darkroom, men only 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 21:00 Alaska Bar > DJ Xuparina, Die DJ spielt deine Wunschmusik. Your favorite music by request
21:00 Marienhof > 80er Bahn, Host: Doris Disse. The local gay bar indulges in retro music 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 Stahlrohr 2.0 > Porno Quiz, Ratespiel. Quiz night 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Hafen > Planet Hafen, die Pop-Party mit DJ Martin MĂśchtegern. SchĂśneberg’s ultimate gay bar indulges in pop music 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Lieblingsbar > Unschlagbar – Schlagerbar, „Die Schlagerparty“, DJ Herrin deluxe. German hit song night 22:30 The CLUB > Bump Day, Performances by Olympia Bukkakis
Clubs
each Friday, October 2015
Free Entry!
Berlins BIGGEST Gay- & Lesbian Club
Warschauer Plaattz 18, S-/U-Bf Warschauer str. Tram M 10 . www.DieBusche.de TY TY RT PAR PA t
N2 ON O
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DJ PIMPER ZOMBIE & DJ KITT FR
HOST
DEST TIIN DRESC Y HE R
116.10. 6.10. 11 PM
23:59 Panorama Bar (Berghain) > Finest Friday, live: Recondite, DJs Deetron, Muallem, DJ Tennis. Electro night in the usually more straight Panorama Bar
Sex
20:00 KitKatClub > HustlaBall-Award Show & HustlaBall Berlin Party, Award Show der schwulen Pornopreise bis 23:00. Ab 22:00 Beginn der Party mit live Porn-Show, DJs Pagano, Asaf Dolev, Fabio White, Hugo Sanchez, Tony Bruno, Spencer Reed u. a. (Techno, Tech House). World’s biggest gay porn party 22:00 Die Busche > Friday Night Special, 2 Floors (Charts, EDM, House, Electro, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Shredderella. Karaoke night 23:00 SchwuZ > Hot Topic vs. S&yM, „politics & music – a night of beats, bass and babes!“, DJs LCavalliero, Prince William, kos_mic q’andi, Nedalot, Larry, Lebb Zeppelin, Wild Baby, Igor Botur, trust.the.girl, Julie Parker, Exildiscount (Rock, QueerPop). Queer alternative party 23:00 Connection Club > Youngsters meet Club Night, mit Specials fĂźr Jungs unter 25, mixed-gender, DJs Kitt, Pimperzombie, Host: Destiny Drescher (Pop, Electro). Pop/electro party with various specials for boys up to age 25 23:00 SĂźdblock > CherrYO!kie Bootylicious, Karaokeabend mit Sampson & Colin Comfort. Karaoke for lovers and haters with party host Sampson 23:55 about blank > Homopatik, monatliche schwule Techno/Deep House Party, DJs tba. If you love to dance and cruise to funky electro tunes all night and all day – then this is the place to be!
20:00 Apollo Splash Club > Steam Cruising, The popular gay sauna 20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck 20:00 CDL-Berlin > Gangbang-Berlin meets CDL No.40, HustlaBall Special, Dress code: Underwear/ Naked/Jockstrap. Ab 21:30: Gangbang Area, dress code: shoes only 21:00 Reizbar > Pyjama Party-Sleepover, Pyjamas an der Bar. 21:00 BĂśse Buben > Sandals & Feet, Einlass bis 23:59, „sniff, smelly, sweaty feet, licking, barefoot“, dress code: sexy with naked feet in sandals & flipflops. 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party
BERLIN
Today!
only between 10-11pm +10₏ drinking bonus 22:00 Quälgeist > SM-Nacht, BDSM-Abend fĂźr Männer. 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“.
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hier
68 Programm
20:00 Filmtheater Hackesche HĂśfe
Sa
17.10. Sa 17.10. PorYes Award > Pornos mit feministischem Anspruch werden in diesem Jahr wieder mit dem Filmpreis „PorYes“ geehrt. Nominiert sind u. a. die lesbisch-queere Slow-Porn-Filmerin Goodyn Green und Trans*pornstar BuckAngel (Foto). Moderiert wird dieVerleihung von Sexaktivistin und PorYes-Initiatorin Laura MĂŠritt und Janina Rook. <
> The biannual PorYes Award recognizes pornography with a feminist perspective. This year’s nominees include queer “slow porn“ director Goodyn Green and trans pornstar Buck Angel (pictured). Tonight’s ceremony is hosted by sex activists and PorYes founders Laura Meritt and Janina Rook. <
FOTO: JACK ZANDER
23:00 Comet Club
> Who has the hottest ass in all of Berlin? Our Nina Queer. She might even show off her bottom tonight, as “Arschparade“ is the motto for this edition of her Irrenhouse party.At any rate, you can shake your booty with showgirl Amanda Cox (pictured) to the sounds of DJs Kathi Bähm, U-Seven and more. <
14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin, auch um 19:30. Musical, also at 19:30 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Tod auf dem Nil, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien, auch um 20:00. Thriller, also at 20:00 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch um 21:30. Modern acrobatics from the land down under, also at 21:30 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, auch um 22:00 live: Emmi & Willnowsky. Standup comedy, also at 22:00 19:30 O-TonArt > Marlene 1945 – In den Ruinen von Berlin, Der neue mu-
FOTO: SALLY B.
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HEUTE 20 UHR
So 18.10. CafĂŠ Fatal > „CafĂŠ Fatal“ ist der unverwĂźstliche Dinosaurier im Kreuzberger Partytreiben. Seit 20 Jahren Ăźbt sich das Publikum hier jeden Sonntag in Standardtänzen. Ab 22:00 wird das Regelwerk dann Ăźber Bord geworfen und man kann sich frei zu trashigen Disco-, Pop- und Schlager-Hymnen bewegen. Gast-DJ: derMicha (Foto). <
> CafÊ Fatal is one of the prevailing dinosaurs of the Kreuzberg party scene. It’s brought together enthusiastic ballroom dancers every Sunday for the last 20 years – and starting at 22:00, the rulebook is tossed out so everyone can freestyle to disco, pop and Schlager anthems. Guest-DJ: derMicha (pictured). <
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Kultur
Sa 17.10. Irrenhouse > Wer hat den geilsten Arsch von ganz Berlin? Unsere Nina Queer. Eventuell präsentiert sie ihr Hinterteil sogar heute Abend, denn das „Irrenhouse“ steht unter dem Motto: „Arschparade“. Ebenfalls arschgeil sind das heutige Showgirl Amanda Cox (Foto) und die DJs Katy Bähm, U-Seven, Doris Disse u. a. <
12:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch SchĂśneberg, auf Englisch. Guided city tour, in English 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 15:00 Ballhaus Kuchus > Queere Milonga El Abrazo, Tanzveranstaltung. Tango for gays, lesbians & friends 16:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – FĂźhrung, Ă–ffentliche FĂźhrung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 17:30 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Heinrich-BĂśll-Stiftung > Funktionieren queerfeministische Interventionen im Museum?, KuratorInnen von „Homosexualität_en“ im Gespräch. Talk with the curators of the Homosexualities exhibit 19:00 Quälgeist > Workshop, Workshop zu wechselnden Themen in Sachen BDSM vom Dungeons DeluxeTeam. BDSM workshop for the play party afterwards
20:00
sikalische Theaterabend mit Ilka Sehnert. Homage to the german diva SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Starman, Sven Ratzke und Band präsentieren die Hits von David Bowie. Homage to David Bowie Sophiensaele > Golden Stars on Blue, Tanzperformance von Christoph Winkler. Dance theater Renaissance Theater > Helena. Ein Plädoyer fßr eine Schlampe, mit Georgette Dee. Play BKA-Theater > Jutta – leider geil, Bob Schneider in einer One-Man-SchlagerShow von DÊsirÊe Nick. Comedy show Wßhlmäuse > Prognosen auf Rßckblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret Filmtheater Hackesche HÜfe > PorYes Award , Verleihung des feministischen europäischen Pornofilmpreises. Award show poor and literate > The Acoustic Rain Album, Konzert: Mohawk. Concert Sonntags-Club > Lieder unterwegs, Tima die GÜttliche & das erleuchtete Terzett. Chanson night Galli Theater > Männerschlussverkauf, KomÜdie. Comedy play Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret Galerie Studio St. St. > Salon KreuzkÜlln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrßcktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show
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19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Flax > SaturdayNightBeats, Flirtparty, play your own music. Bar night for singles 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Grosse Freiheit 114 > Music & Cruise, Cruising Party, DJ Tiasz (Tech House). Regular bar night with rotating DJs 20:30 DODO > Bingo, So doof, dass es toll ist! Bingo night 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Alaska Bar > Vegan Vibez, DJ Sol Tight (R’n’B, Hip Hop, UrbanBass). Dance night at the queer vegan bar 21:00 Hamburger Mary’s > Mary’s Drag Race, Playback-Contest fßr Drag Queens und Kings, Hosts: Krystelle Airlines & Ryan Stecken. Drag lipsynch contest 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Po-
pular fetish bar with darkroom 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, DJ In-Spector (Electro). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Shambhu, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:30 Rauschgold > Top 3 dabei, „die MitmachShow“, Talentshow mit 10 Acts, Hosts: Margot SchlĂśnzke und Kora van Tastisch. Trashy interactive show 23:59 Lieblingsbar > Mitternachtsshow mit Erna Pachulke, Gast: Bernard J. Butler. Cozy queer bar with rotating drag shows
Clubs 21:00 Regenbogenfabrik > Tortenheber-Party, Queere Soliparty fĂźr eine mobile Klinik in Rojava, DJs tba (Pop, World, Electrobeats). Left-wing oriented benefit party 22:00 Sophienclub > PorYesAward, Publikumspreis & Performances nach der ofiziellen Verleihung. Feminist porn award after-party 22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, Die Anlaufstelle fĂźr alle Mädchen und Frauen, DJ Marsmaedchen (Pop, Charts). Grrrlz party where you might end up sticking around 22:00 Die Busche > Saturday N8, 2 Floors (Charts, Classics, House, Disco, Schlager, Fox). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Prince William. Karaoke night 23:00 SchwuZ > Edith SchrĂśders Kiezdisko, „FutschiFiasko in NeukĂślln“, DJs Edith, PomoZ, Gloria Viagra, Herr von Keil, Einhitwunder, Dickey Doo, Luigi di Venere, Paulo Chinatown (Pop, Retro, Disco). Party hosted
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by cult Berliner drag persona Edith SchrĂśder Comet Club > Irrenhouse, Motto: „Die Arschparade“, DJs Gloria Game Boyz, Katy Bähm, U-Seven, Leberwurst, Nina Queer, Doris Disse, Host: Yoko Koma, Entertainment: BayBJane (House, Pop, Schlager). Nina Queer’s wacky gay party with drag show KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Maringo, Silverspin, Flash, Don Tom (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long Malzfabrik > HustlaBall Circuit-Weekend – Salvation Berlin, DJs tba. House party exported from its original London home Berghain > Klubnacht, „Stroboscopic Artefacts“, live: Eomac, DJs Ben Klock, Chevel, James Ruskin, Lucy u. a., in der Panorama Bar „Dial“, DJs Carsten Jost, Efdemin, Lawrence u. a.. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music
Sex 17:30 Connection Club > FickstutenMarkt Extra XL, „HustlaBall Special“, Einlass Stuten bis 18:30, Einlass Hengste 19:00-20:00. Entry for mares till 18:30, stallions enter between 19:00 and 20:00 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dress code: naked - shoes only, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Ajpnia > PositHiv-Verkehr, „Die entspannte Party fĂźr Positive und nicht Positive“. For HIV-positive people & friends 21:00 Reizbar > GangBang, Gruppensex-Party 21:00 Apollo Splash Club > Black Foam, Cruising & More 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Quälgeist > U35 SM Berlin, BDSM fĂźr unter 35jährige. BDSM play party up to age 35 22:00 Triebwerk > Sexparty, Dress code: underwear, naked 22:00 Lab.oratory > Gummi, Einlass bis 23:59, rubber outfit only. Entry till midnight 23:55 Connection Club > BiohazardMen, „HustlaBall Special“ Sexparty ausschlieĂ&#x;lich fĂźr HIV-Positive Männer, Registrierung unter www.biohazardmen.eu, DJs Redtomcat, Sublime, Besa-
ton. Exclusively for HIV-positive men, prior registration necessary: www.biohazardmen.eu
So
18.10. 14:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum >> Homosexualität_en – FĂźhrung, Ă–ffentliche FĂźhrung, ab 16 Uhr Tour auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit, at 16:00 in English 14:00 CafĂŠ Fincan > Milonga Queer, „Kaffee, Kuchen, Tango“, Tanzunterricht fĂźr alle Interessierten bis 15:00, Tanzen bis 18:00. Casual tango dance event 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 16:00 An der Urania > KĂśrperbilder im pornografischen Kontext und ihr gesellschaftlicher Einfluss, Podiumsdiskussion, Discussion 17:00 Triq e.V. > Inter*CafĂŠ, Treffen von und fĂźr Inters*/Herms/Zwitter. Meeting for inter* people
Kultur 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical angesiedelt in den wilden 20ern, erstmalig in Berlin, auch um 19:30. Musical, also at 19:30 16:00 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 17:00 Deutsche Oper > Vasco da Gama, Oper in 5 Akten. Opera 18:00 Renaissance Theater > Helena. Ein Plädoyer fĂźr eine Schlampe, Die neue aufregende Produktion von Georgette Dee. Play 18:00 poor and literate > Poet in Falsch-Fels, Interaktive Lesung mit Ralf Portello & Hussam Naggar. Reading 18:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Moderne, innovative Akrobatik auf hĂśchstem Niveau mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics from the land down under 18:00 O-TonArt > Marlene 1945 – In den Ruinen von Berlin, Der musikalische Theaterabend mit Ilka Sehnert widmet sich der groĂ&#x;en legandären Diva. Homage to the German diva
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15:00 Blond > Kaffeeklatsch, Kuchenparty mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein MĂśrder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Marianne > Tatort, mit Täterraten 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo. Electro chill-out in SchĂśneberg’s ultimate gay bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 19:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Tipi > Starman, Sven Ratzke und Band präsentieren die Hits von David Bowie. Homage to David Bowie 19:00 Quatsch Comedy Club > Live Show, Neue Talente präsentieren ihre Comedy Show, live: Emmi & Willnowsky. Stand-up comedy 19:00 Bar jeder Vernunft > Pigor und Eichhorn: Vol. 8, Kabarett. Cabaret 19:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, KomÜdie. Comedy play 19:30 DODO > H.E.A.L., Rock, Pop & Balladen . Concert 20:00 Schlosspark Theater > Das Girl aus Reihe 7, Musiktheater - Hommage an das Kino. Play 20:00 Sophiensaele > Golden Stars on Blue, Tanzperformance von Christoph Winkler. Dance theater 20:00 Schaubßhne > Never Forever, von Falk Richter und TOTAL BRUTAL. Play 20:00 BKA-Theater > Jutta – leider geil, Bob Schneider in einer One-Man-SchlagerShow von DÊsirÊe Nick. Comedy show 20:30 Hamburger Mary’s > Divine Carousel, Drag Playback-Show aus Las Vegas, Host: Ruda Puda, Special Guest: Van Essa da Silva. A lip-synch show by Las Vegas drag queens
Bars 15:00 AHA > AHA-SonntagscafĂŠ, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort
08:00 KitKatClub > Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Jordan, Wachmeister (Trance, House, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das TanzgewĂźhl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs tba. Vibrant continuation of Saturday night’s party 16:00 Apollo Splash Club > „extasy“ meets ApolloSplash-Club, Party als Teil des „HustlaBall CircuitWeekend“, bis 24:00, DJ TBA. The popular gay sauna’s HustlaBall party 19:00 SchwuZ > SchlagerNackt-Party, „Der Klassiker des nackten TanzvergnĂźgens“, DJs Jupiter & Stern von Avalon (Pop, Beat, Retro, Schlager). Dance naked to oldfashioned German hits 19:00 SO36 > CafĂŠ Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“, bis 22:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-frĂśhlicher Karaoke-Abend, Host: Ripsy. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > ICKY, DJSet by Chloe Waldorf & Yvonne Nightstand. Sleazy indie party 23:00 2BE-Club > GMF – Official HustlaBall ClosingParty, DJs Paul Thomas, Gloria Viagra, Chris Bekker, Melli Magic (Pop, Charts, Electro). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 15:00 Quälgeist > Kaffee, Sex und Kuchen, BDSM fĂźr Männer und Frauen. BDSM party, mixed genders 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:00 Mutschmann’s > Coffe & Cream Hustlaball Extra, fĂźr HIV-Positive, mit DJ, Einlass bis 19:00. For HIV-postive people, entry till 19:00 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear-Oktoberfest, Pants and shirt 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Dresscode: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, special area is open. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 22:00 Lab.oratory > Mask, Einlass bis 18:00, „no face, just body“. Entry till 18:00
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hier
70 Programm
21:00 Roter Salon
Mo 12:00
19.10. IMMER MONTAGS
Partnertag
2 Personen 25€ Eintritt Der BOILER | Mehringdamm 34
www.boil er-b erlin.de
Mo 19.10. Ulrike Haage > Ulrike Haage ist vielseitig, denn das künstlerische Portfolio der Trägerin des Deutschen Jazzpreises reicht von Hörspielen über Experimental- und Jazzmusik bis hin zu Pop, dem sie knapp 10 Jahre lang als Keyboarderin der Rainbirds um Katharina Franck frönte.Heute stellt sie ihr neues Soloalbum „Maelstrom“ live vor. <
> The multifaceted Ulrike Haage has an impressive portfolio: the German Jazz Award-winner has done experimental music, radio plays and even pop music as the keyboardist for the Rainbirds. Tonight she performs live following the release of her new solo album, Maelstrom. <
20:00 Admiralspalast
Mo 19.10. Marianne Faithfull > Mit „As Tears Go By“, einer Komposition von Mick Jagger und Keith Richards, startete Marianne Faithfull 1964 ihre Karriere. Zum 50-jährigen Jubiläum ging die Sixties-Ikone, die zuletzt mit Anna Calvi und Adrian Utley (Portishead) kollaborierte, auf Welttournee. Die Tour war so erfolgreich, dass sie jetzt fortgesetzt wird. <
> Launched with a song penned by Mick Jagger and Keith Richards, Marianne Faithfull’s career has now spanned over 50 years. Despite a broken hip, she remains hip enough to collaborate with Anna Calvi and Portishead’s Adrian Utley. Tonight her smoky voice will fill the historic Admiralspalast. <
FOTO: HONG NGUYEN THAI
20:00 Chamäleon
Kultur 20:00 Admiralspalast > Marianne Faithfull , Die Musiklegende live. 50th Anniversary Tour 20:00 Quatsch Comedy Club > Emmi & Willnowsky „Keiner wird gewinnen“, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentiert ein Mischung aus Gesang und Comedy. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Thriller play 21:00 Roter Salon an der Volksbühne > Ulrike Haage, Konzert der Komponistin und Ex-RainbirdsKeyboarderin. Concert 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Bizarre , Drama über den New Yorker Burlesque-Club Bizarre, OmU. Drama in English
Bars 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, „20 Fragen und zwei Songs“, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night for smart asses 22:00 New Action > Blue Monday, 80er Hits zum Mitsingen und Abfeiern, men only. Freak out to the best of the 80s
Clubs
Di 20.10. Wunderkammer > Seit der Premiere im September fegen die Artisten der australischen Truppe Circa mit einer Neuauflage ihrer Show „Wunderkammer“ durchs Chamäleon. Mit dabei ist auch der zuckersüße Jarred Dewey (Foto, Mitte), an dem spätestens nach seinem Strip am Trapez nicht nur die Frauen hängen werden. <
19:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Humboldt-Universität, Hauptgebäude > Queer identities on screen, Pudiumsdiskussion mit Buck Angel und Jiz Lee im Senatssaal. Two queer pop culture icons talk about their lives, gender, filmmaking and the porn industry
> The members of Australian acrobatic troupe Circa have been sweeping through Chamäleon since the September premiere of their newest show,Wunderkammer. After the sugar-sweet Jarred Dewey (pictured, center) does his trapeze striptease, it won’t be only the women grabbing for him. <
18:00 Spreelöwen > Gaywiesn, Schwule Oktoberfestgaudi, DJ Jurassica Parka, Host: Lucie Kaey. The gay Berlin way to celebrate the famous Oktoberfest, with brass band and Bavarian specialities 20:00 SO36 > Roller Skate Disko, Skates-After-WorkParty, Tanzkurs ab 20:30, DJ node, Rollers HiFi. Old-school disco night on skates
22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Texas T. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Bürger P, Mary Jane, Snoid (Deep House, Minimal, Techno, Breaks). This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 18:00 Quälgeist > Blue Monday Chillout, Gemischter BDSM-Abend. SM party, mixed-genders 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swimwear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
Di
20.10. WISSEN IST CHANCE
te HIV-Laborwer n lbi Dr. Hubert Schu
h Di., 20.10.15, 19
11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen. Breakfast for people with HIV and AIDS
Kultur 16:00 RuT-Lesbenzentrum > Lesben-Café, Lesung mit Juliane Beer. Reading 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden Großstadt-Jungle. Cabaret show, costumes by Thierry Mugler 19:30 O-TonArt > La Rietz und die Pastellos, Rock Konzert. Concert 19:30 Berliner Ensemble > Amphitryon, Nach Molière inszeniert von Katharina Thalbach. Theater piece based on Molière 20:00 Bar jeder Vernunft > Carrington–Brown, Mit Schirm, Charme und Cello. Concert 20:00 Schaubühne > Never Forever, von Falk Richter und TOTAL BRUTAL. Play with English surtitles 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret
Carrington -Brown Dream A Little Dream 20. – 25. Oktober Tickets 030. 8831582 www.bar-jeder-vernunft.de
20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie Circa. Modern acrobatics 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf. Stage thriller written by Agatha Christie 20:00 Quatsch Comedy Club > Emmi & Willnowsky „Keiner wird gewinnen“, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentiert ein Mischung aus Gesang und Comedy. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 20:30 Kookaburra Comedy Club > Fish and Whips, Burlesque, Cabaret und Comedy mit Jack Woodhead und Gästen. Burlesque Comedy with Jack Woodhead and guests, in English
Bars 20:00 Blond > Sing, sing, sing, Karaokeabend. Karaoke 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Wodka-Inferno, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka served by Estelle 21:30 Möbel Olfe > Mädchendisko, DJ Käthe Schötteldreier. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and orgy 22:00 Lieblingsbar > Einfach Quizbar, Host: Herrin deluxe. Trivia night 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount
Clubs 20:00 SO36 > Nachtflohmarkt, „Stände & Unterhaltung“, DJ Mutti. Flea market 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Tuesday, Karaoke-Lounge, Hosts: Shomo & Hans. Weekly night for soulful and jazzy karaoke lovers
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 CDL-Berlin > Dark-LightMask Sexparty, Dress-
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20:00 20:00
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code: Naked & Leihmaske. Mask rental is available Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear Quälgeist > SM am Dienstag, BDSM-Abend für Männer. BDSM night, men only Böse Buben > SportWehr, Einlass bis 24:00, „Wrestling, SM’n sex in sportswear“, dress code: real sportswear. Entry till midnight Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle!. Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
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20:00 HAU3 > DrawnOnward, Performance Kunst. Performance art 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Phono Club > PhonoPhonetique, Lesebühne, Motto: Die Reisweinbar – Sake und Schreibe, Hosts: Pulp Jürgen, Blanko Fiktschen u. a. Ab 23:00 „Diskopath“, DJs David Maars, Superzandy. Weekly poetry stage followed by a party 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Ballhaus Berlin > Claire Waldoff: „Ich will aber gerade vom Leben singen...“, Musikkabarett eine musikalische Biographie von und mit Sigrid Grajek. A musical cabaret portraying the life of Claire Waldoff 20:00 Quatsch Comedy Club > Emmi & Willnowsky „Keiner wird gewinnen“, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentiert ein Mischung aus Gesang und Comedy. Germany’s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 20:30 Z-Bar > Wintergäste, Der literarische Salon mit Sybil Volks. Book reading
Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival
15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour. 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 19:30 Berliner Dom > Coming out im Vakuum, Selbstbestimmtes Leben Homosexueller in der DDR im Widerstreit mit der Diktatur - Christian Pulz im Gespräch. Talk about gay life in the GDR 20:00 Triq e.V. > Feministische Trans*weiblichkeiten, offene Gruppe
Kultur 18:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:00 AHA > Alexandra, Grace Kelly und die letzte Fahrt, Show mit Vera Titanic. Trashy Drag Show 19:30 O-TonArt > La Rietz und die Pastellos, Rock Konzert. Concert 20:00 Bar jeder Vernunft > Carrington–Brown, Mit Schirm, Charme und Cello. Concert 20:00 Acud/Calabash Club > Schlachter-Tango, Ein Dokudrama. Play
10:45 Moviemento > Screenings, „Je sui a Toi (All Yours)“, 17:15 Uhr „Peter de Rome: Grandfather of Porn“, 22 Uhr „Sexing the Transman“, 22:15 Uhr „Space Time“, 23:59 Uhr „Rocky Horror Picture Show“, 23:59 Uhr „Sex Work Shorts“ weitere Informationen unter: www.pornfilmfestivalberlin.de. Annual porn film festival 22:00 Ficken 3000 > Festival Lounge, Der Treffpunkt für alle Gäste und Interessierten des Pornfilmfestivals. Official meeting place for visitors and participants
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Pink Martini, „der schwule Mittwoch“. Well known and highly frequented gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Friedrichshainer Feierabend, After-Work Barabend. Bar with darkroom 20:00 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 PUFF Bar – Lounge > Bingo, Host: Betty Bond 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Tanzerei, (Pop, Electro). Casual trashy gay bar night 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area, kein Dresscode, DJ K-Mart (Tech House). Electro night at the popular fetish bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (70s, 80s, 90s). Oldies bar night 22:00 Lieblingsbar > SchnapsGlücksrad, Host: Estelle
van der Rhône. Bar night with a special booze wheel of fortune 22:00 New Action > Join The Crowd, „Regular New Action bar night“
Clubs 23:00 Die Busche > Charts meets all time Classics, 1 Floor (Charts, Pop, Partysound). For all pop-loving party people 23:59 Tresor > BHC: new faces, Host: Julian Muller, DJs Helga P., Jerm & A. Metz u. a. (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Sex 10:00 Kinotag 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 17:00 Apollo Splash Club > Wellness-Day, Entspannen und genießen 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, plus special area 20:00 Quälgeist > Hot Sneaks – Auf heißen Sohlen, After-Work Sox & Sneaker Party, men only 20:00 Triebwerk > AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Toga evening, Togas verfügbar an der Bar. Ab 02:00 kein Dresscode. Togas availabe 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: topless or pants off
1.000 x queer Berlin Anzeigenschluss für den nächsten Kompass ist heute 21.10.2015
Jetzt buchen, wir beraten Sie gerne!
Tel. 030 - 23 55 39-14 kompass@siegessaeule.de
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hier
72 Programm
19:00 Lettrétage
Do
22.10. Do 22.10. Der Wortjongleur > Sigrun Casper hat mit diesem Roman eine Hommage an ihren langjährigen Freund, den 2013 verstorbenen Dichter Mario Wirz, geschrieben. Denn ihre Schilderung der Kindheit des kleinen Kilian im Westdeutschland der 50er ist anWirz’ Biografie angelehnt. Heute stellt sie das Buch erstmals im Rahmen einer Lesung vor. <
> Sigrun Casper wrote this novel as a tribute to her longtime friend, poet Mario Wirz, who died in 2013. Her telling of the childhood of a little boy named Kilian in West Germany during the 50s is inspired by Wirz’s own life. She presents the book tonight as part of a reading. In German. <
FOTO: ROBERT BARTHOLOT
21:00 Badehaus Szimpla
Do 22.10. Besser Baggern mit Bockbier > Hinter diesem markigen Titel versteckt sich ein kleines, feines Event der Berliner Brauerei Bierfabrik. Bereits zum zweiten Mal wird Strommusikant Rummelsnuff (Foto) zu Ehren der Gerstensaftfabrikanten ein Konzert spielen. Dabei natürlich sein singender Maat Asbach und Matrose Butz. Präsentiert von SIEGESSÄULE! <
> For the second time now, electronic sea shanty singer and Berghain bouncer Rummelsnuff (pictured) will perform a concert organized by local brewery Bierfabrik. His dependable cohorts Maat Asbach and Matrose Butz will join him in song. Presented by SIEGESSÄULE! <
FOTO: JENNIFER MICHELLE RATH
23:00 SchwuZ
Fr 23.10. Refugees welcome! > Heute steigt die große Solisause im SchwuZ zugunsten von Refugee-Organisationen, die sich speziell um queere Flüchtlinge kümmern.Alle DJs legen ohne Honorar auf, das Eintrittsgeld wird komplett gespendet. DJs: Marsmaedchen, Ena Lind, Prof. Dr. Cheddar, Fata Kiefer, Debbie Upper und viele mehr. <
> There are many ways we can aid refugees – like hosting one, or offering help at LAGeSO, or the easy way out: chipping in a few bucks. Tonight, all entry money will be donated to refugee groups that have a queer focus, and the DJs play for free: Ena Lind, Fata Kiefer, Debbie Upper and lots more. <
15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > Homosexualität_en, Öffentliche Fürhrung auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit in English 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum > Wenn die Daumenmaus schmerzt – Die Sattelgelenkarthrose, Vortrag mit Dr. med. Roberto Spierer. Lecture
Kultur 19:00 Lettrétage > Der Wortjongleur, Autorin Sigrun Casper liest aus ihrem neuen Roman. Book presentation 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 O-TonArt > Musik verbindet – Musik kann helfen, Benefiz für queere Flüchtinge, live: Felix Martin. Charity concert for queer refugees 19:30 Deutsche Oper > Duato | Kylián | Naharin, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato 20:00 Bar jeder Vernunft > Carrington–Brown, Mit Schirm, Charme und Cello. Concert 20:00 Arsenal > Neun Leben hat die Katze , Regie: Ula Stöckl, BRD 1968. Film screening, in German 20:00 HAU3 > DrawnOnward, Performance Kunst. Performance art 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 AHA > Timas Gezeitensalon, Zwei Diven ein Abend, live: Tima die Göttliche, Patsy l’Amour laLove. Chanson night 20:00 Berliner Kriminal Thea-
Wenn die Daumenmaus schmerzt – Die Sattelgelenkarthrose Dr. Roberto Spierer Leitender Arzt der Hand-, Plastischenund Ästhetischen Chirurgie
22.10.2015, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 35, 1. Etage, großer Konferenzraum Rubensstraße 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk
14:00 Südblock > Screenings, „Margarita with a Straw“, 16 Uhr „Die Menschenliebe“. Film screening 22:00 Ficken 3000 > Festival Lounge, Der Treffpunkt für alle Gäste und Interessierten des Pornfilmfestivals. Official meeting place for visitors and participants
Bars
ter/Umspannwerk Ost > Der Name der Rose, Kloster-Krimi von Umberto-Eco. Stage adaptation of the novel The Name of the Rose 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading 21:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Badehaus Szimpla Musiksalon > Besser Baggern mit Bockbier, Rummelsnuff, Maat Asbach und Matrose Butz. Concert
Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival 10:45 Moviemento > Screenings, „Not Safe for Work“, 12:15 Uhr „Political Porn“, 12:45 Uhr „Gay Porn Shorts“, 13 Uhr „Più buio de Mezzanotte (Darker than Midnight)“, 14:30 Uhr „Fun Porn Shorts“, 15 Uhr „When we are together we can be everywhere“, 15:15 Uhr „Invisible“, 16:30 Uhr „Available Light“, 17 Uhr Kurzfilmwettbewerb, 18:15 Uhr „Räuberinnen“, 19:15 Uhr, „Hand in Hand Films Retro: The Destroying Angel“, 19:45 Uhr „Experimental Porn“, 20:30 Uhr „Fuck the Police“, 21:15 Uhr „Trans Guys Love Cock“, 23:45 Uhr „Hustler White“, 23:59 Uhr „Margarita with a Straw“, weitere Informationen unter: www.pornfilmfestivalberlin.de. Annual porn film festival
19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 20:30 PUFF Bar – Lounge > Asia-Night 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, Host: TBA. Cozy queer bar with fun games 21:30 Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Weekly alternative LGBT party 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Steve Morell. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Clubs 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Improvinyloke, „Karaoke Free-Style! Improvise & Sing along“, DJ Rumpelstil, KJ Supernoa 23:00 SchwuZ > Elektroni-
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Programm 73
scher Donnerstag: G day, DJs Grego AfterAll, Brett Knacksen, Mashyno, 2Faro (House, Deep House). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
ces & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 16:00 Atrium > Mega Manga Convention goes Comic, Comic Messe auch mit queeren Comics. Comic fair 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Kuschelsalon – Kuscheln mit Anleitung. Cuddle workshop
Kultur
Sex
23.10. 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Pla-
P lu s p utanngebkottauf Anonymes Tes patitis C HIV, Syphilis, He regelmäßig – 21 Uhr montags → 17 18 Uhr freitags → 14 – berlin.de nkt pu lus w.p ww ße 115 → Wilhelmstra Tel 44 66 88 0
Sex
20:00 Renaissance Theater > Marlene, mit Judy Winter. Homage to Marlene Dietrich 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:00 Radialsystem V > Impromptus, Unter der Regie von Sasha Waltz treffen klassische Klänge auf modernen Tanz. Modern dance meets classical music 20:30 Eisenherz > RotZSchwul, Lesung mit Martin Dannecker. Reading 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrücktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 20:30 DODO > Open Stage, Selber singen
Festivals
12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Apollo Splash Club > Schaumparty, Foam party 20:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Dresscode: Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, plus special area. Mask rental available, during summer optional 21:00 Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00
Fr
Coni, French Fries. Electro night in the usually more straight Panorama Bar
SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival
19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 O-TonArt > Lieder unterwegs, Tima die Göttliche & das erleuchtete Terzett. Chanson night 19:30 Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein 19:30 Deutsche Oper > Duato | Kylián | Naharin, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato 20:00 Bar jeder Vernunft > Carrington–Brown, Mit Schirm, Charme und Cello. Concert 20:00 HAU3 > DrawnOnward, Performance Kunst. Performance art 20:00 ufaFabrik > Willkommen in Xanadu, Konzert der Männerminne. Choir concert 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play
10:30 Moviemento > Screenings, „Queer + Trans* Porn Shorts“, 10:30 Uhr „Sex Work Shorts“, 10:45 Uhr „Räuberinnen“, 12:15 Uhr „ a.k.a. Fuck“, 12:30 Uhr „Die Menschenliebe“, 12:45 Uhr Podiumsdiskussion: Facing our Audience, 14:45 Uhr Lecture: Dies the Internet kill the Pornstars, 15 Uhr „Lesbian Porn Shorts“, 16:15 Uhr „Seed Money: The Chuck Holmes Story“, 16:45 Uhr „Fun Porn Shorts“, 17:15 Uhr „Berlin Porn Shorts2; 18:45 Uhr „Hand in Hand Films Retro: Drive“, 19:30 Uhr „Political Porn Shorts“, 21 Uhr „Gay Porn Shorts“, 22 Uhr „Filmmaker in Focus: Catherine Corringer“, 22:15 Uhr „Fetish Porn Shorts“, 23:59 Uhr „Like Cattle Towards Glow“, weitere Informationen unter: www.pornfilmfestivalberlin.d e. Annual porn film festival 15:00 Somos Art House > Performance, Shu Lea Cheang 20:00 Tatwerk Berlin > Performance, Sexus 3 22:00 Ficken 3000 > Festival Lounge, Der Treffpunkt für alle Gäste und Interessierten des Pornfilmfestivals. Official meeting place for visitors and participants
Bars
19:00 Sonntags-Club > AfterWork-Party, Die Party für alle Atlersklassen am Frauenfreitag. Women only 20:00 Flax > Flax-Houseclub, die Gäste machen die Musik, plus Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 Grosse Freiheit 114 > Weekend Warm-Up, Cruising Night. Bar with darkroom, men only 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 21:00 Alaska Bar > Pisco Disco, DJ Makorina (Cumbia Sounds). Dance night at the queer vegan bar 21:00 Marienhof > 80er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris Disse. The local gay bar indulges in retro music 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 Rauschgold > Back 2 the 90s, DJ Doris Disse 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Möbel Olfe > DJ-Team D.B.D.D.H.K.P., If you’re clueless what to do, stop-
ping by the Olfe is a good start 22:30 The CLUB > Bump Day, Performances by Olympia Bukkakis
Clubs 21:00 Südblock > Melodien sind sein Leben, Record Release Party Sedlmeier. Record release party of punky German musician Sedlmeier 22:00 Sameheads > Barbie & Ken’s Vol. 4, „Ken’s not home!“, DJs Larry Tee, Inappropriate Touch 22:00 Die Busche > Friday Night Special, 2 Floors (Charts, EDM, House, Electro, Pop, Schlager, Fox). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Fenek Sélavy. Karaoke night 23:00 SIEGESSÄULE präsentiert: SchwuZ > Soliparty: Refugees welcome!, Benefizparty für Flüchtlingsprojekte, DJs Ena Lind, Mauro Feola, marsmaedchen, Snax, Luigi di Venere u. a. SchwuZ throws a big benefit party for refugees 23:00 Connection Club > Playtime, „the Sports Party“, powered by Sneakfreaxx, DJs Marcel db, Goldmariechen. Popular gay club with huge darkroom area 23:00 Abgedreht Klub > Early Years of Depeche Mode, und Artverwandtes, DJ TerrorWave. Straight-friendly party organized by queer DJ TerrorWave 23:00 KitKatClub > Mystic Friday meets Liquid Soul, live: Gandalf, Bazooka, DJs Audiomatic, Liquid Soul (Psychedelic Trance, Goa, Psytrance). Hedonistic trance event 23:59 Panorama Bar (Berghain) > Finest Friday, „Dial – Clekclekboom“, live: NSDOS, DJs Aleqs Notal,
20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 Reizbar > Pyjama Party-Sleepover, Pyjamas an der Bar. Pyjamas availabe 21:00 Böse Buben > SCREAM!, Spank-Nacht, Einlass bis 23:59. Spanking party, entry till midnight 21:00 CDL-Berlin > The Naked 80s & 90s Music Sexparty, Dress code: naked – shoes only. Ab 23:00: „B.ig D.ick. P.arty“, special room, show your dick@gloryhole door 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight 22:00 Stahlrohr 2.0 > Sklavenmarkt, SM for Tops & Subs. Slave market
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hier
74 Programm
FOTO: AL-EX PLUSH ANDERS
23:59 Hangar 49
Sa 24.10. Kiss My Blood > Das Gute an Berlin ist, dass man hier im Nachtleben beinahe alles haben kann. So auch eine queere „Dark Night“ mit Post Punk, DarkWave, Synth und EBM. Die von DJ Terrorwave organisierte Gothic-Sause im Hangar 49 hat heute neben der Veranstalterin selbst die DJsAl-eX PlushAnderS. (Foto) und Karina zu Gast. <
> In Berlin, there’s a party for practically any given music taste. Queers who enjoy darker shades of the spectrum can head to Hangar 49 tonight to hear all sorts of gothic sounds, from punk to darkwave to synth and EBM. Party promoter Terrorwave will DJ along with Al-eX Plush AnderS. (pictured) and Karina. <
23:00 Prince Charles
Sa
24.10. 12:00 Atrium > Mega Manga Convention goes Comic, Comic Messe auch mit queeren Comics. Comic fair 12:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch Schöneberg, auf Englisch. Guided city tour in English 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00 Uhr. Guided rickshaw tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 19:30 DODO > Gedenkveranstaltung an das KZ Columbia, Mit Vorträgen & Musik. Lecture
FOTO: MARCUS WITTE
Kultur
Sa 24.10. PornFilmFestival-Party > Nicht nur jede Menge heiße Streifen mit nackter Haut gehören zum Programm des alljährlichen cineastischen Porno-Vergnügens. Heute wird zur fetten Hauptparty ins Charles geladen und das Line-up lässt sich wahrlich sehen: An den Turntables toben sich u. a. Ipek (Foto) und das Duo Karim & Karam aus. <
> It’s more than just dirty flicks – the annual Porn Film Festival’s program always includes a big bash as the weekend climax. Aside from a live performance by MadLick, the impressive lineup for tonight’s party includes DJs Ipek (pictured) and Stockholm duo Karim & Karam. <
FOTO: GUIDO WOLLER
11:00 Atrium
So 25.10. Mega Manga Convention > Um Manga,Anime und japanische Popkultur geht es vom 23. bis zum 25.10. bei der 8. Mega Manga Convention. Diesmal sind auch Händler und Comiczeichner aus Deutschland vertreten. Mit dabei u. a. Fusselschwarm, der Vertrieb für LGBTI-Comics, und Ralf König (Foto), der heute um 13:00 zur Signierstunde vorbeischaut.<
> It’s all about manga, anime and Japanese pop culture at the eighth Mega Manga Convention, happening Oct. 23–25. But this year includes participants from Germany, too, such as queer/furry distribution company Fusselschwarm and cartoonist Ralf König (pictured), signing books today at 13:00. <
14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin, auch um 19.30. Musical, also at 19:30 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch um 21:30. Modern acrobatics, also at 21:30 19:30 Maxim Gorki Theater > Die juristische Unschärfe einer Ehe, Theterstück von Olga Grjasnowa in einer Fassung von Nurkan Erpulat und Daniel Richter. Play 19:30 O-TonArt > Berliner Diven, Eine musikalische Soirée . Chanson night 19:30 Arsenal > Normal Love, Filmvorführung. Film screening 20:00 Bar jeder Vernunft > Carrington–Brown, Mit Schirm, Charme und Cello. Concert 20:00 HAU3 > DrawnOnward, Performance Kunst. Performance art 20:00 ufaFabrik > Willkommen in Xanadu, Konzert der Männerminne. Choir concert 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play
20:00 Komische Oper > Eine Frau, die weiß, was sie will!, Musikalische Komödie in 2 Akten. Musical comedy 20:00 Renaissance Theater > Marlene, mit Judy Winter. Homage to Marlene Dietrich 20:00 Admiralspalast > Cavequeen, Das schwule Pendant zu „Caveman“ mit Nik Breidenbach, Regie: Corny Littmann. The gay version of the comedy play Defending the Caveman 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:00 Radialsystem V > Impromptus, Unter der Regie von Sasha Waltz treffen klassische Klänge auf modernen Tanz. Modern dance meets classical music 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrücktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show
Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival 10:30 Moviemento > Screenings, „Più buio de Mezzanotte (Darker than Midnight)“, 10:30 Uhr „Space Time“, 12:30 Uhr „Je suis a toi (All Yours)“, 12:45 Uhr Kurzfilmwettbewerb, 13:15 Uhr „Berlin Porn Shorts“, 14:45 Uhr „Experimental Porn Shorts“, 15:30 Uhr „Haftanlage 4614“, 17 Uhr „Like Cattle Towards, Glow“, 17:30 Uhr „Lesbian Porn Shorts“, 19:15 Uhr „Die Menschenliebe“, 19:45 Uhr „Hand in Hand Films Retro: Hot House“, 20:15 Uhr „Hanky Code: The Movie“, 21:45 Uhr „Yes, we Fuck?“, 22 Uhr „Filmmaker in Focus: Emilie Jouvet“, 22:30 Uhr „Nova Dubai“, 23:45 Uhr „Available Light“, weitere Informationen unter: pornfilmfestivalberlin.de. Annual Porn Film Festival 20:00 Tatwerk Berlin > Performance, Instant Intemicy 23:00 Prince Charles > Festivalparty, die große Party, DJs Ipek, E. L., Madlick, Karim & Karam. The big party and climax of the Porn Film Festival
Bars 19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Grosse Freiheit 114 > Music & Cruise, „for Queers and Friends“, DJ Menace (Tech House, Electro). Regular bar night with rotating DJs 20:00 Betty F*** > 80er Desaster, mit DJ Herr von Keil. 80s bar night 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals
21:00 Alaska Bar > Fulmen Lounge, „Fulmen Records goes Chill“, DJs RL Fulminator & Utopyk Jones. Dance night at the queer vegan bar 21:00 Hamburger Mary’s > Mary’s Drag Race, Playback-Contest für Drag Queens und Kings, Hosts: Krystelle Airlines & Ryan Stecken. Drag lipsynch contest 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, DJ Redtomcat (Electro). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 Hafen > The Arc, DJ Noa (Electro, House). Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag früh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco
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Programm 75 Sex
22:00 Flax > Transsib: Herbst, Schwullesbische russische Party, DJ Chrisars (Russian Rock & Pop). Queer Russian bar night 22:00 Möbel Olfe > DJs Beat Baerbl & Mister Knister, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Rauschgold > RSDS – Rauschgold sucht das Supersternchen, Karaokeshow mit Sally Morell. Mini casting & karaoke show 23:59 Lieblingsbar > Mitternachtsshow mit Erna Pachulke, Gast: Kim Bärly. Cozy queer bar with rotating drag shows
2 FLOORS FLOOR L RS + FUN A AR AREA REA POP· MAIN · 90‘s · SCHLAGER · DISCO
KITT K IT T · JURASSICA JU U R AS SSI S CA P PARKA ARK A PIMPERZOMBIE PIMPE P R ZOMBIE MB DERMICHA DERMIC D R CHA & D DLIVE DL LI V E PINK BALLOON SHOW CONTEST FUN AREA MIT FOTO-LOUNGE, TOMBOLA, LOVE LOUNGE, KARAOKE HOSTED BY LUCIE KAEY
24.10. 2 4.10. 110 0 PM DIE BU BUSCHE SCHE
Clubs 22:00 Insomnia > Secrets, Die Fetischparty für queere Leute. Dresscode: schwarz, Fantasy, Maske, Fetisch, elegante Abendgarderobe, Sports, „Kinky Party – Hedonistic Cult“, Drag-QueenShow by tba, DJs Glabmas & Glabsem, Scary, Host: Oliver Marco. Queer party edition in the straight hedonist club 22:00 Die Busche > Fresh Party, Die Party für jung und alt, präsentiert von Gay Partys Berlin & Bork Melms, DJs Kitt, Jurassica Parka, Pimperzombie, derMicha, Dlive (Pop, Main, 90s, Schlager, Disco). Interactive pop party from Propaganda promoter Bork Melms 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke auf grosser Bühne, Host: Fenek Sélavy. Karaoke night 22:00 SO36 > Dancing with Tears in your Eyes, „Die 80er Party“, DJs ED Raider, Naked Zombie, Matti Platte. 80s party 22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, DJ Marsmaedchen (Pop, Charts). Grrrlz party where you might end up sticking around 23:00 Connection Club > Sexy Bitches Berlin, DJs Maringo, Yosh Houzer. Popular gay club with huge darkroom area 23:00 KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Jordan, Faufi, Der Freak, Myti (Electrotechno, NuTrance, Progres-
DJS MARINGO & YOSH HOUZER YO 2 FLOORS XXL FUN & CRUISING AREA GOGO & SHOWER SHOW CARLSBERG HAPPY HOUR UNTIL MIDNIGHT
SA
24.10. 24 .10. 11PM
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sive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long SchwuZ > Madonnamania, „Die Ikonen-Party“, DJs Biggy van Blond, Modeopfer, Martin Möchtegern, Stella deStroy, Jurassica Parka, LCavaliero, Viola, Sergio Wow, Cul de Paris, Kenny Dee, Show by Kaey, Absinthia u. a.. Name a night after Madonna, play her music and end up with one of the most crowded parties in town Sophienclub > Meschugge, DJs Blastik Haifa, Tosick Katan, Aviv without the Tel, Show: OshRee (OrientalBuzz, Pop, JewishCult). A wild mix of Isreali music and pop trash Hanger 49 > Kiss My Blood, „Queer Dark Night“, DJs Karina Qanir, Al-eX Plush AnderS., Terrorwave (Post Punk, Wave, Synth, Electro, Oldschool EBM, 80s) Kosmonaut > MEMBERS, DJs Dana Ruh, Hintergrundrauschen, Ädgår, Marc Miroir (Electro, Tech House, Deep House, Techno). Gay party for lovers of supreme electronic dance music Berghain > Klubnacht, „Figure Nacht“, live: Jeroen Search, Johannes Heil, DJs Cleric, Len Faki, Scuba, u. a., in der Panorama Bar live: Lövestad, DJs Jamie XX, Barnt, Roi Perez, Ryan Elliott, Steffi, Will Saul u. a.. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music
19:00 Quälgeist > BondageWochenende, nur mit Voranmeldung. Bondage weekend, prior registration necessary 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door 21:00 Ajpnia > NachtVerkehr, „Sex, Gespräche und kennen lernen in chilliger Atmosphäre“. Relaxed sex party 21:00 Böse Buben > Give me FFive, Einlass bis 24:00, Fistparty, no spank!. Entry till midnight 21:00 Reizbar > Bad Boys, „Big Party Night“, Minimum freier Oberkörper. Dress code: at least topless 21:00 Apollo Splash Club > Splash Dreams, Cruising & More 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Dress code: underwear, naked 22:00 Lab.oratory > Scat, Einlass bis 23:59, „smear it, smell it, break a rule“. Entry till midnight
So
25.10. 11:00 Atrium > Mega Manga Convention goes Comic, Comicmesse auch mit queeren Comics, 13 Uhr Signierstunde mit Ralf König. Comic fair, at 13:00 book signing with Ralf König 14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung, ab 16 Uhr Tour auf Englisch. Guided tour of the Homosexualities exhibit, at 16:00 in English 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour,
15:00 U-Bhf Spittelmarkt > Homo-Subkultur der Jahrhundertwende bis 1920er Jahre, Die Alte Jacobstraße war mit ihren zahlreichen Tanzsälen zwischen 1900 und 1930 die Ausgehmeile für LSBT*-Personen. Guided tour 18:30 Kirche am Lietzensee > Gottesdienst, Kirche PositHIV
Kultur 14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin, auch um 19:30. Musical, also at 19:30 16:00 Renaissance Theater > Marlene, mit Judy Winter. Homage to Marlene Dietrich 16:00 Staatsoper im Schiller Theater > Onegin, Ballet von John Cranko. Opera by Tchaikovsky 17:00 poor and literate > Lady-Stage, Berlins erste weibliche Lesebühne mit 5 Sorten Whisky. Berlin’s first female reading stage with five sorts of whisky 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Tod auf dem Nil, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien. Theater play 18:00 Komische Oper > Les Contes d’Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 19:00 K17 > Christian Death und Andere, US-Goth-Ikonen. Concert 19:00 Sonntags-Club > FilmClub: Der queere Film deiner Wahl, Aus drei Filmen wählt das Publikum einen Favouriten. Film to choose 19:00 Bar jeder Vernunft > Carrington–Brown, Mit Schirm, Charme und Cello. Concert 19:30 DODO > John Vaughan & Chris Deschner, Roots Music . Concert 20:00 Arsenal > Rising Stars Falling Stars , Filmvorführung „Dwa koncerty“, “Kortsili“, „Kolga“, Host: Vaginal Davis. Film screening 20:00 Radialsystem V > Impromptus, Unter der Regie von Sasha Waltz treffen klassische Klänge auf modernen Tanz. Modern dance meets classical music 21:00 Roter Salon an der Volksbühne > Bernadette la Hengst, Musiktheater und Performance. German feminist songwriter
Festivals SIEGESSÄULE präsentiert: PornFilmFestival 10:00 Moviemento > Screenings, „Berlin Porn Shorts“, 12:15 Uhr „Fetisch Porn Shorts“, 12:30 Uhr „Das Auge fickt mit – Kurzfilme“, 13 Uhr „Hanky Code: The Movie“, 14:15 Uhr „Nova Dubai“, 15:30 Uhr Lecture: Kulturgeschichte des schwulen Analverkehrs, 16 Uhr „Yes, we Fuck?“, 17:15 Uhr „When we are together we can be everywhere“, 17:45 Uhr „Not Safe for work“, 19:30 Uhr „Fuck the Police“, 19:45 Uhr „Hand in Hand Films Retro: Dune Buddies“, 21:30 Uhr „The Duke of Burgundy“, 21:45 Uhr „a.k.a. Fuck“, 22 Uhr
„Trans Guys Love Cock“, 23:45 Uhr „Crazy Boys“, 23:59 Uhr „The Duke of Burgundy“, weitere Informationen unter: www.pornfilmfestivalberlin.de. Annual porn film festival 23:00 Südblock > Abschlussabend, Der Absacker zum gemeinsam Quatschen mit Preisverleihung, DJ Bruce LaBruce. Relaxed atmosphere with the guests and hosts of the festival
Bars 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffee and screening of popular crime series Tatort 15:00 Blond > Kaffeeklatsch, mit deutschen Schlagern. Coffee and tea time 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Bar with darkroom 20:00 Betty F*** > SonntagsVisite, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin ein Mörder, Tatort Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Marianne > Tatort, mit Täterraten 20:15 AHA > Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SanJamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar
Clubs 08:00 KitKatClub > Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Stempelmann, Pyro (Trance, House, Electro). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs tba. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party 19:30 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Swing Tanzen & Liquid Brunch, mit der Käpt’n. After playing a set of swing music, DJ Käpt’n will be your KJ 22:00 Ficken 3000 > ICKY, DJSet by Matt Lambert. Sleazy indie party 23:00 2BE-Club > GMF, DJs Pascale Voltaire, Maringo, Stella deStroy, Charlet C. House (Pop, Charts, Electro). The Sunday gay party establishment
Sex 12:00 Der Boiler > BoilerWeekend 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone > Sunday Cruising 16:00 Lab.oratory > Drecksloch, Einlass bis 18:00, „the after-mud-dirtholepiss-fuck“. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 ApolloSplash > Porn Edition, Pornstars live 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear, Pants and shirt 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear-Oktoberfest, Pants and shirt 19:00 Quälgeist > BondageWochenende, nur mit Voranmeldung. Bondage weekend, prior registration necessary 20:00 CDL-Berlin > Naked with Mask, Dresscode: Naked & Maske, Leihmasken vorhanden, special area is open. Mask rental available 20:00 Club Culture Houze > Love Lounge, Erotic or fetish outfit. Bi, straight & gay 21:00 Reizbar > Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team
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76 Programm
Mo 26.10.
Di 27.10. Hossa! > Seit diesem Monat hat die beliebte Cruisingbar in Prenzlauer Berg einen neuen Inhaber. Und der lässt auch gleich einen frischen Wind durch die schwarzen Backsteingemäuer wehen. Bei der Schlagerparty heute dürfen nämlich erstmals Mädels rein und kräftig mitfeiern. DJ ist Fraba-Magic (Foto). <
> This popular cruising bar in Prenzlauer Berg has a new owner as of this month, who’s letting in a breath of fresh air inside the black brick walls. At tonight’s Schlager party with DJ Fraba-Magic (pictured), women are also allowed entry to party with the guys at the typically menonly location. <
21:00 Lido
Di 27.10. Ezra Furman > Der queere US-Songwriter Ezra Furman ist mit seiner BandThe Boyfriends aufTour, um das dritte Album „Perpetual Motion People“ zu promoten. Zum heutigen Berlin-Konzert sollte man unbedingt ins Lido huschen, denn die ironischen urbanen Hymnen zwischen DooWop, Punk und Glamrock fetzen live bestimmt übelst. <
> Queer U.S.-American songwriter Ezra Furman is on tour with his band The Boyfriends to promote the release of his third album, Perpetual Motion People. Fans of doo-wop, punk and glam should definitely scurry over to Lido tonight, because a live setting is definitely when Ezra rocks the baddest. <
FOTO: ARNO DECLAIR
20:00 Schaubühne
Di 27.10. Fear > Die unerträgliche Angst „besorgter Eltern“ und Co. macht Regisseur Falk Richter zum Anlass, ein Stück über das Konstrukt Familie zu entwickeln:In „Fear“ setzt er sich mit dem Gebrüll auseinander, das lauter wird, je mehr Minderheiten für gleiche Rechte kämpfen.Mehr dazu in unserer Bühnenkolumne auf S. 47. <
> The title of this play refers to the unbearable anxiety of “concerned parents“ and their ilk. Director Falk Richter has developed a piece about the construct of family, dealing with the reactionary uproar that gets increasingly louder as minorities fight for equal rights. <
18:00 Zeughauskino > Curating Subcultures, Podiumsdiskussion. How does the diaspora enter the museums? 19:30 Spinnboden. Lesbenarchiv > Angeleiteter Lesekreis für Lesben, Bi-Frauen und Transmenschen, Gemeinsam lesen. Reading circle 21:00 Schaubühne > Streit ums Politische: Queer, Trans, Pop, Poc Feminismus, Heinz Bude im Gespräch mit Sonja Eismann. Talk
Kultur 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Cocktail für eine Leiche, Klassiker von Alfred Hitchcock. Crime play 19:30 Komische Oper > Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere, Choreographie von Nacho Duato. Ballet 20:00 Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Theater play 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Gaunerstück, Theaterstück um das Leben der Zwillinge Maria und Jesus Maria. Theater play 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Gaslicht, Krimistück. Thriller 21:00 Urban Spree > The Third Eye, Albumreleaseshow von Tellavision, zu Gast: Golden Disko Ship. Record release show
Bars 19:00 Moritz Bar > Gay Wedding, Drinks und Popmusik. Seemingly the only weekly gay event in Wedding 19:30 Blond > Schlager à la carte, Night of German hits 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 21:00 Hafen > Quizz-O-Rama, „20 Fragen und zwei Songs“, Moderation & Host: Hendryk Ekdahl. Trivia night for smart asses 22:00 New Action > Blue Monday, 80er Hits zum Mitsingen und Abfeiern, men only. Freak out to the best of the 80s
Clubs 18:00 Spreelöwen > Gaywiesn, Schwule Oktoberfestgaudi, Live: Kiki Cessler, DJ Gitti Reinhardt, Host: Mataina Ah wie Süss. The gay Berlin way to celebrate the famous Oktoberfest, with brass band and Bavarian specialities 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Scotty Technology. Karaoke night
23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Miss Soulfy, Marx Milla, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breaks). This queerfriendly party keeps the weekend vibe bumpin’ on
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only 20:00 CDL-Berlin > Week Starter, Dress code: swimwear/underwear/naked, plus special area 22:00 Stahlrohr 2.0 > HiEnergy, Dress as you like
21:00 Südblock > Pubquiz, mit Tama Sumo, Mysti und Prosumer. Trivia night 21:30 Möbel Olfe > Mädchendisko, DJ Colors. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Hossa!, Schlagerparty, offen auch für Mädels, DJ Fraba-Magic. Night of German hits in the gay cruising bar 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre“. Retro pop songs all night 22:00 New Action > Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount
Clubs
Di
27.10. 11:00 Café Ulrichs > Regenbogenfrühstück, für Menschen mit HIV und Aids, ihren FreundInnen und Angehörigen. Breakfast for people with HIV and AIDS
Kultur 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Wilkommen im wilden Großstadt-Jungle. Costumes by Thierry Mugler 19:30 Arsenal > Neun Leben hat die Katze , Regie: Ula Stöckl, BRD 1968. Film screening, in German 19:30 Deutsche Oper > Duato | Kylián | Naharin, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Theater play 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 21:00 Lido > Ezra Furman, Konzert. Concert 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: In the Grayscale, Chilenisches Drama über einen Vater, der sich in einen Mann verliebt, OmU. Drama in Spanish
Bars 20:00 Blond > Sing, sing, sing, Karaokeabend. Karaoke night 20:00 Betty F*** > KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof >Wodka-Inferno, Host: Estelle van der Rhône. Drown in vodka served by Estelle
21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Blue Tuesday, Jazz, Blues & Soul Karaoke, Host: Fenek Sélavy. Weekly night for soulful and jazzy karaoke lovers
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 12:00 Maze World > Kinotag 20:00 CDL-Berlin > Dark-LightMask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske. Mask rental is available 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Reizbar > Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30. Entry till 23:30, party from KitKat’s gay team 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24:00 für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit
Mi
28.10. 18:00
22:00 Greifbar
MITTWOCH, 28.10.2015
youngSTARS
Sauna-Event für Jungs bis 28 Der BOILER | Mehringdamm 34
www.b oiler -berlin. de
15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00 Uhr. Guided rickshaw tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Schwules Museum* > Homosexualität_en, KuratorInnen Führung mit Birgit Bosold. Guided tour of the Homosexualities exhibit with curator, in German 18:00 Schokoladenfabrik > Kreatives/Biografisches - Schreiben, Mit Franczeska Gutsch, Kulturwissenschaftlerin und Drehbuchautorin. Workshop
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Programm 77 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Die Bedeutung von Queer fur die Geschichte der Homosexualität_en, Vortrag von Dr. Volker Woltersdorff. Lecture 19:00 CafÊ Ulrichs > Medizinische Reise, Psychische Erkrankungen bei HIV – vorbeugen, erkennen, behandeln, Referent: Christian Messer. Lecture about HIV and AIDS
20:00
20:00
21:00
Kultur 18:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 20:00 EWA Frauenzentrum > Laserschwert, Kitty Hawk macht Poesie und Musik mit der Ukulele. Concert 20:00 WĂźhlmäuse > Prognosen auf RĂźckblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Phono Club > PhonoPhonetique, LesebĂźhne, Motto: „The Joy Of Waterboiling“, Host: Thomas GĂśtz van Aust. Ab 23:00 „Diskopath – the serial Killerdance“, DJs Emmanuelle 5, David Maars. Weekly poetry strage followed by a party 20:00 SIEGESSĂ„ULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Mann-O-Meter > Literatunten, Thema: G. Reve „Näher zu Dir“. Literary salon 20:00 Kleines Theater > Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, KomĂśdie von Richard Alfieri. Comedy play 20:00 AHA > Slam des Westens in the Dark, SplatterSlam in Dunkelheit, mit
HEUTE 20 UHR
ADES ZABEL
ÂťEdiths achtundfuffzigster GeburtstachÂŤ
22:00
Volker Surmann. Poetry slam in the dark BKA-Theater > Ades Zabel & Friends, Ediths achtundfuffzichster Geburtstach, Ades Zabel, Biggy van Blond, Bob Schneider, Nicolai Tegeler, Stefan Kuschner. Comedy show Quatsch Comedy Club > Kabarett der rote Stuhl, Steh-Greif-Kabarett mit Thomas Kreimeyer . Conversation comedy Hamburger Mary’s > Go West Comedy, Comedy Open Stage in englischer Sprache, Host: Ben MacLean. English-language standup comedy night Rauschgold > Liebe endet nie, Vorauffßhrung: Halloweenshow 2015. Spooky theatre play in drag
Bars 18:00 Himmelreich > Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:00 Moritz am Park > Gay Tonic, Drinks und Popmusik. Moabit’s weekly gay night 20:00 Marietta > Pink Martini, „der schwule Mittwoch“. Well known and highly frequented gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Friedrichshainer Feierabend, After-Work Barabend. Bar with darkroom 20:00 Blond > B.I.N.G.O., Host: Robin Glitter 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 20:30 Marienhof > Bergfest 20:30 PUFF Bar – Lounge > Bingo, Host: Betty Bond 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Mittwochs Tanzerei, (Pop, Electro). Casual trashy gay bar night 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area, kein Dresscode, DJ K-Mart (Tech House). Electro night at the popular fetish bar 22:00 Lieblingsbar > SchnapsGlĂźcksrad, Host: Estelle van der RhĂ´ne. Bar night with a special booze wheel of fortune 22:00 New Action > Join The Crowd, „Regular New Action bar night“
sound). For all pop-loving party people 23:59 Tresor > BHC: new faces, Hosts: Joseph Diel & Roberto Scatena, live: Noizyknobs, DJs Miss Italia, Fragmento (Techno, Electro, Pop). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well
Sex 10:00 Kinotag 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 BĂśse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 17:00 Apollo Splash Club > Wellness-Day, Entspannen und genieĂ&#x;en 18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, fĂźr Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > FeierabendVerkehr, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Sex, Kennenlernen, Entspannen“. Relaxed sex party 20:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dress code: naked - shoes only, plus special area 20:00 Triebwerk > AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze > BiNight – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 21:00 Reizbar > Toga evening, Togas verfĂźgbar an der Bar. Ab 02:00 kein Dresscode. Togas availabe 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: topless or pants off
Clubs | -
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23:00 Die Busche > Charts meets all time Classics, 1 Floor (Charts, Pop, Party-
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PROBE-ABO 3 Ausgaben fĂźr 10 Euro 3 Ausgaben Ausland:
28.10. | 19.00 Uhr
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78 Programm
22:00 Platoon Kunsthalle
Do
DER SCHAUSPIELDIREKTOR IM SCHLOSS
29.10. Fr 30.10. Release Lipstick, F##k Polly > Man mag es kaum glauben, aber die queeren Berliner Schreckschrauben der Punkband Eat Lipstick (Foto) veröffentlichen nach Jahren auf den Bühnen dieser Stadt endlich ihr Debütalbum! Das muss gefeiert werden mit einem Livekonzert plus Burlesque-Performances plus PreHalloween-Party. Der helle Wahnsinn! <
> Hard to believe, but after all these years onstage, queer Berliner punk band Eat Lipstick (pictured) never released an album – till now! Tonight is their record release concert and party, complete with burlesque performances. Halloween’s not till tomorrow, but they wear the look all year. <
22:00 Südblock
Fr 30.10. Jon Campbell + MJ Woodbridge > Jon Campbell (Foto) könnte the next big thing aus der queeren Berliner Musikszene werden: Die erste Single „Dumb“ (VÖ: 19.10.) wurde produziert von Jamie Irrepressible, 2016 folgt eine EP mit Gästen wie Joel Gibb oder MJWoodbridge. Heute stellt er seinen berührenden Mix aus Country und Weirdfolk live vor. <
> U.S. expat Jon Campbell (pictured) could be the next big thing from Berlin’s queer music scene. His first single “Dumb“ (out Oct. 19) was produced by Jamie Irrepressible, and the EP drops next year with guest spots by Joel Gibb and MJ Woodbridge. Tonight he plays his mix of country and freak folk live. <
22:30 The Club
Fr 30.10. Bump Day > Die queere Bar in Neukölln scheint Geburtsstätte großer Drag-Momente zu sein, denn auf Pansys „Drag Race“-Screenings, die hier starteten, folgt nun die Terrortrine Olympia Bukkakis (Foto) mit ihrer schnodderigen Showreihe „Bump Day“, die jeden Freitag den kleinen Laden zum Beben bringt. Travestie aus der Hölle. <
15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 18:00 Der Boiler > WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night
MOZART HAGEL BAUMANN schauspieldirektor-schloss.de
22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Röi Gi. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, „die 90er und Trashparty“. The Hobby indulges in pop music
Clubs
Kultur 19:00 AHA > Russischer Liederabend , Mit Lesung von Gabriel Wolkenfeld. Reading with music 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Friedrichstadt-Palast > The WYLD, Willkommen im wilden Großstadt-Jungle. Cabaret show, costumes by Thierry Mugler 19:30 Begine > Pink Panthers in Krakau, Dokumentarfilm über den ersten Marsch für Toleranz und Sichtbarkeit sexueller Minderheiten in Krakau. Documentary 19:30 Deutsche Oper > Duato | Kylián | Naharin, Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Ballet choreographed by Nacho Duato 20:00 Schloss Charlottenburg > Der Schauspieldirektor , Oper. Opera 20:00 Theater im Palais > Killerfische, Eine außerordentlich seltsame Begebenheit. Play 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play 20:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Naked Boys Reading: Ghosts, Nackte Kerle lesen Texte rund um das Thema Geister, Hosts: Pansy & Dr. Sharon Husbands, DJ Erotic Thriller, Performance: Hyenaz. The London-based event in which boys read naked 20:30 La Luz > Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading
Bars 19:30 Blond > Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_Xtra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Lieblingsbar > Lieblingsmemory, „Das beliebte Barspiel“, Host: TBA. Cozy queer bar with fun games 21:30 Herz > Frames, DJ NDR.PLK (New Wave, Dark Wave, Electro, Post Punk). Weekly alternative LGBT party
23:00 SchwuZ > Elektronischer Donnerstag: BRU/T, DJs Av Skardi, Denise Rabe, Julian Muller (Techno). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club > Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion
Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World > Kinotag 18:00 Apollo Splash Club > Schaumparty, Hab Spaß im Schaum und genieß die aufgeheizte Stimmung, Foam party 19:00 XXL – Pornokino & Sexshop > XXL-Dresscode, Naked & Underwear Party 20:00 CDL-Berlin > Undercover/Mask, Dresscode: Naked+Leihmaske, Masken erhältlich, plus special area. Mask rental available 21:00 Reizbar > Tombola, Kein Dresscode. No dress code 21:00 Triebwerk > Sex & Good Music, Underwear & Naked Sexparty 21:00 Mutschmann’s > Naked Sex-Party, Dress code: shoes only 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00
VIDEO . SHOP . CRUISING CLUB
> This queer Neukölln bar seems to be the birthplace of great moments in drag – it popped out Pansy with her first Drag Race screenings, and it’s where Olympia Bukkakis (pictured) has built a fanbase. Sure to piss off the neighbords, her new series Bump Day takes place every Friday. A drag show from hell! <
Cruising Special
! Immer jeden letzten Do ab 19 Uhr
Dresscode: Underwear & Naked
B Bornholmer ornholmer Str. Str. 7
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Programm 79
Fr
DER SCHAUSPIELDIREKTOR IM SCHLOSS
Kultur 19:00 RuT-Lesbenzentrum > Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert, Lesung mit Corinna Rufli. Reading 19:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin. Musical 19:30 Werk Kunst Galerie > Homo Sum, Malerei von Gerlach Bommersheim. Exhibition opening 19:30 O-TonArt > Ladies of Tralalka, Der Acapella – Abend der Band TRALALKA. Concert 19:30 Maxim Gorki Theater > Small Town Boy, Falk Richter erkundet heutige Männerbilder. Contemporary images of men are the center of Falk Richter’s latest project. In German with English surtitles 20:00 Schloss Charlottenburg > Der Schauspieldirektor , Oper. Opera 20:00 Theater unterm Turm > Bier für Frauen, Theaterstück. Play 20:00 Theater im Palais > Killerfische, Eine außerordentlich seltsame Begebenheit. Play
TIM FISCHER Geliebte Lieder 30. 10. – 01. 11. Tickets 030. 39 06 65 50 www.tipi-am-kanzleramt.de
22:00 Stahlrohr 2.0 > Halloween Sex Party, ScaryCruising-night, Kostümierte trinken 2 for 1 22:00 Quälgeist > SM-Nacht, BDSM-Abend für Männer. BDSM play party, men only 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck 2-4-1, Einlass bis 24 Uhr, „Pimp up your weekend“. Entry till midnight
Bars
30.10. 11:00 EWA Frauenzentrum > Expertinnenfrühstück, Sterbehilfe Pro und Contra. Lecture 14:00 VCH-Hotel Christophorus > Wovon lesbisch lebende Frauen träumen: Soziale Vorsorge im Alter, 6. Bundesweite Fachtagung des Dachverbandes Lesben und Alter, heute: Besuch der „Homosexualität_en“ Ausstellung. Symposium 14:00 Pluspunkt > HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, Schnelltest. HIV and syphilis rapid test 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 18:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Tantra-Abend. Workshop
22:00 Rauschgold > Liebe endet nie, Premiere: Halloweenshow 2015. Spooky play in drag
MOZART HAGEL BAUMANN schauspieldirektor-schloss.de
ZOMER
NICHTS WIE RAUS!
BERLIN: 30.10. CINEMAXX POTSDAMER PLATZ 20 UHR POTSDAM: 28.10. THALIA ARTHOUSE KINO 19 UHR PREMIERE 30.10. 2000
MANFRED KARGE
KILLERFISCHE THEATER-IM-PALAIS.DE
20:00 Admiralspalast > Trance – Der Trip in deinen Kopf, Psychomagie und Gedankenlesen. Mind-reading show 20:00 Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Play 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA. Modern acrobatics 20:00 Kleines Theater > Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, Komödie von Richard Alfieri. Comedy play 20:00 Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein 20:00 Tipi > Tim Fischer – Geliebte Lieder, Chansonprogramm anlässlich seines 25jährigen Bühnenjubiläums. Chanson night 20:00 Cinemaxx Potsdamer Platz > L-Filmnacht: Zomer – Nichts wie raus!, Ein Film von Colette von Bothof. Film screening 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrücktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 20:30 DODO > Open Stage, Selber singen 21:00 Hamburger Mary’s > There’s Something About Mary’s, Showcase of all shows at Hamburger Mary’s, Host: Ryan Stecken 22:00 Südblock > Jon Campbell + MJ Woodbridge, Jon Campbell präsentiert seine Single „Dumb“. Single release concert
20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:00 AHA > ESC Karaoke, beliebte Eurovision-Karaoke. Karaoke night 20:00 Flax > Flax-Houseclub, die Gäste machen die Musik, plus Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 20:00 Grosse Freiheit 114 > Weekend Warm-Up, Cruising Night. Bar with darkroom, men only 20:00 Blond > Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 21:00 Alaska Bar > Guateque, DJs Costalero & Manolator. Dance night at the queer vegan bar 21:00 Marienhof > 80er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte“, Host: Doris Disse. The local gay bar indulges in retro music 22:00 Möbel Olfe > DJ Modeopfer, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Hafen > Ein Geisterschiff wird kommen, Schlagernacht zu Halloween, DJ derMicha. Spooky edition in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, DJ Austin. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:30 The Club > Bump Day, Performances by Olympia Bukkakis
Clubs 20:00 Kurhaus Ponte Rosa > the 40ies, Party für die Frau ab 40, DJoane. Party for women aged 40 and over 22:00 Platoon Kunsthalle > Release Lipstick, F##K Polly, Record release concert from trashy punk band with other performances and party 22:00 Die Busche > Friday Night Special, 2 Floors (House,Pop, Schlager, Fox). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Prince William. Karaoke night 22:30 SchwuZ > L-Tunes, „Lesbenparty – queer friends welcome“, DJs Miss Günnie T., Miss Mo, Ployceebell, (Deep House, Hip Hop, R’n’B, Pop, Indie-Rock, Disco). The monthly excess for lesbians 23:00 Connection Club > Horny, „Intensive Music Night“ DJs Jurassica Parka, Pat Green, Dj Hatem (Pop vs. House). Popular gay club with huge cruising area 23:00 White Trash Fast Food > Sampson’s TrashiYOKie, „Wild Dance & Karaoke Party“, Host: Sampson 23:00 KitKatClub > PiepShow, DJs Maringo, Jules,
Hits H iitts fo its for for
today tod to oda day ay the ies
23:59 Berghain > Blackest Ever Black x Pan, live: Diät, Prurient, Raime, Tropic of Cancer, DJs Death Disco, Felix K, Regis, in der Panorama Bar DJs Bill Kouligas, Jesey Rebelle, Lee Gamble, M.E.S.H., Objekt. Concert and party night in the hyper-hip dance temple 23:59 SO36 > My Ugly X, „Bad Taste Party“, DJ TBA. Party for nostalgic 90s enthusiasts
Sex Serge Laurent, Flash (Techno, Tech House, Electro). The monthly KitKat party geared toward gay men 23:55 Chalet > Sankt Veit, DJs Danny Isola, Pettenreuth u. a. (House, Electro). Party for gourmet electro fashionistas 23:55 Loftus Hall > PartyColare, DJs TBA (ItaloDisco, House, Electro). Underground queer party
20:00 Club Culture Houze > Fist and Fuck, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 Reizbar > Pyjama Party-Sleepover, Pyjamas an der Bar. Pyjamas availabe 21:00 CDL-Berlin > Hardkinks FetishNight, Dress code: fetish wear 21:00 Apollo Splash Club > late-night-schaumparty, Saunaabend. Foam party
**080_081_Programm31 21.09.15 16:03 Seite 80
hier
80 Programm
Sa
diverse Locations
Kultur
FOTO: DAGGI BINDER, MAIZUCKER.DE
31.10.
Sa 31.10. Halloween-Partys > Gefühlt wird Halloween hierzulande eine immer größere Sache. Zwar hat der heidnische Feiertag noch nicht ganz die Ausmaße wie in Amerika erreicht – Kinderscharen auf den Straßen, ganze in Spinnennetze eingehüllte Häuserreihen –, aber die Berliner Veranstalterinnen und Veranstalter arbeiten fleißig daran, dem dortigen Fun- und Partyfaktor schon ziemlich nahezukommen.So findet erstmalig in diesem Jahr ein Halloween-Special der „Mermaids“ auf der Insel statt (ab 23:00). Mit ihrer kleinen Burg eine geradezu perfekte Location zum Gruseln und Spaß haben. Dafür sorgen Fixie Fate als Host sowie auf zwei Floors die DJs Turbodisko 3000 und Sarah Moshiri mit der ganzen Ladung Pop, R’n’B und Deep House. Auch Nina Queer nimmt den keltischen Brauch zum Anlass, ihre Partyreihe „Rose Kennedy“ den lebenden Toten zu widmen. Unter dem Motto „The Walking Dead“ dürfen sich alle in ihre Zombie-Kostüme schmeißen, um zu House, Electro und Rock der DJs Magic Magnus, Kid Rox und Alexio u. a. im Brunnen 70 steilzugehen (ab 23:00). Im KitKat wiederum sind die Gäste ja meist eh schon gerne extravagant verkleidet,weswegen es dort beim „All Hallow’sEven“ ziemlich freakig zugehen wird.Ab 23:00 legen hier u. a.Warbear und Monty Techno und Progressive auf.Als gebürtigeAmerikanerin hosted natürlich auch Pansy eine Halloween-Sause. Sie bittet zu „Pansy Presents Halloween“, ebenso ab 23:00,in den Südblock. Doch was ist eigentlich mit „Bob Young’s Halloween Masquerade“, der alljährlichen Riesenparty von „GMF“-Macher Bob Young? Ihm brach unerwartet die bereits gebuchte Location weg und erst kurz vor Redaktionsschluss fand er eine neue: das Kühlhaus Berlin am Gleisdreieck. <
> Just ten or fifteen years ago, Halloween wasn’t really a thing in Germany. But thanks to the magic of marketing, plus the influx of expats in Berlin, that has changed. Although the pagan holiday hasn’t reached the levels of popularity here as it does in the United States – no massive inflatable tarantulas on the front lawn – there are ever increasing options for showing off your costume. For example, the summer lesbian party Mermaids (23:00 at Insel) is throwing its first Halloween edition. The island’s little castle provides the right ambience for bloodsucking fun, hosted by Fixie Fate, with DJs Turbodisko 3000 and Sarah Moshiri playing pop, R ‘n’ B and deep house. Nina Queer will also be dressing up – more than usual – for this edition of her party Rose Kennedy (23:00 at Brunnen 70).The theme is “The Walking Dead“, so start perfecting your zombie look. DJs Magic Magnus, Kid Rox and Alexio will play a mix of house, electro and rock. All Hallow’sEven (23:00 at KitKatClub) is where a sexy nurse costume won’t surprise anyone. DJs Warbear and Monty will fill the fetish club with techno and progressive house. Of course, an American girl wouldn’t pass up this important date to host a monster mash of her own. And what’s more American than taking something that already exists and stamping your name on it? Hence, Pansy Presents Halloween (23:00 at Südblock), with drag shows and apple bobbing. All batty boys are welcome to Bob Young’s Halloween Masquerade (22:00 at Kühlhaus Berlin). The massive gallery space at Gleisdreieck will provide the perfect setting for all the elaborate, expensive costumes on display. <
10:00 VCH-Hotel Christophorus > Wovon lesbisch lebende Frauen träumen: Soziale Vorsorge im Alter, 6. Bundesweite Fachtagung des Dachverbandes Lesben und Alter, heute: Vorträge und Workshops. Symposium 11:00 Pluspunkt > Hepatitis C-Therapie, Neue Substanzen, Therapien, Chancen. Workshop 12:00 Wittenbergplatz > Queer Berlin Tour, Tour durch Schöneberg, auf Englisch. Guided city tour, English language 13:00 RuT-Lesbenzentrum > Ausstellungsbesuch , Führung „Homosexualität_en“ im DHM. Guided tour 15:00 Bundestag > MS SCHRITTMACHER – Places & Traces, Eine Guided Rikscha-Video Tour durch die Mitte Berlins, zweiter Startpunkt am Alexanderplatz, weitere Touren um 16:30 / 18:30 / 20:00. Guided rickshaw tour 16:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Deutsches Historisches Museum > Homosexualität_en – Führung, Öffentliche Führung. Guided tour of the Homosexualities exhibit, in German 21:00 Spinnboden. Lesbenarchiv > Nachtschwärmerinnen, Offene Ausgehgruppe. Discover nightlife
Bars
14:30 Theater des Westens > Chicago, Kultmusical erstmalig in Berlin, auch um 19:30. Musical, also at 19:30 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker, auch um 20:00. Stage thriller written by Agatha Christie, also at 20:00 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Wunderkammer, Akrobatik mit der australischen Zirkuskompanie C!RCA, auch um 21:30 Uhr. Modern acrobatics, also at 21:30 19:00 Badehaus Szimpla Musiksalon > Algiers, Pop Konzert. Pop music 19:30 Komische Oper > Giulio Cesare in Egitto, Drama per Musica in drei Akten. Opera 19:30 O-TonArt > Amici Arts: Kurt Weill – A Journey To America, Konzertabend. Concert 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Herbstsonate, Nach dem Film von Ingmar Bergman. Theater play based on the movie by Ingmar Bergman 20:00 Theater im Palais > Killerfische, Eine außerordentlich seltsame Begebenheit. Play 20:00 Schaubühne > Fear, Ein Stück von Falk Richter. Play 20:00 Wühlmäuse > Prognosen auf Rückblicke, Richling spielt Richling. Political cabaret 20:00 Kleines Theater > Sechs Tanzstunden in sechs Wochen, Komödie von Richard Alfieri. Comedy play 20:00 Tipi > Tim Fischer – Geliebte Lieder, Chansonprogramm anlässlich seines 25jährigen Bühnenjubiläums. Chanson night 20:00 Sonntags-Club > Mixtape - Die queere Open Stage, Mit Livemusik, Spoken Poetry und Performances. Live music, performances and spoken word 20:00 Galerie Studio St. St. > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya 20:15 Corbo > dieFendel, Chansonabend. Chanson night 20:00 Renaissance Theater > Ewig Jung, Songdrama von Erik Gedeon. Song drama 20:30 Theater im Keller > KIEZ-GIRLS – ein verrücktes Songduell, Travestie im Kiez. Drag show 22:00 Rauschgold > Liebe endet nie, Halloweenparty & Show 2015. Spooky play in drag plus party
Pluspunkt
19:00 Blond > Saturday Night Warm-Up-Party 20:00 Grosse Freiheit 114 > Nox.Drive, Cruising-Party für Boys ab 35, „Halloween Special“, DJ Dominox. Bar night for guys aged 35 and plus 20:00 Flax > SaturdayNightBeats, Flirtparty, play your own music. Bar night for singles 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte’s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 DODO > Halloween Party, Gruseln und feiern. Party time 20:30 PUFF Bar – Lounge > Halloween 20:30 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Alaska Bar > Halloween Special, „A Nightmare on Reuter Street“. Dance night at the queer vegan bar 21:00 Hamburger Mary’s > Mary’s Drag Race, Playback-Contest für Drag Queens und Kings, Hosts: Krystelle Airlines & Ryan Stecken. Drag lipsynch contest 22:00 Greifbar > Club’n Cruise, DJ Redtomcat (Electro). Popular 80s-style gay cruising bar
.1 Wo rksho phr 31 Samstag → 11
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Programm 81 22:00 Mutschmann’s > Fetish Mix, mit Cruising-Area. Popular fetish bar with darkroom 22:00 Lieblingsbar > Halloweenparty, DJ tba 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans late, „die späte Party bis Sonntag frĂźh“. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 MĂśbel Olfe > DJ Betty Party, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start
Clubs
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22:00 St. Georg > unshaved, „Haarige Hits fĂźr haarige Männer“, DJ BearScout and friends (Pop, Disco, Dance, Club Classics). Party for bears and blokes 22:00 Die Busche > Saturday N8, Berlins ältester schwuler Club mit 2 Floors (Charts, Classics, House, Disco, Schlager, Fox). Berlin’s cult club for gays and lesbians 22:00 Serene Bar > Girls’ Dance, DJ tba (Pop, Charts). Grrrlz party where you might end up sticking around 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: TBA. Karaoke night 22:00 KĂźhlhaus Berlin > Bob Young’s Halloween Masquerade, DJs TBA 23:00 Insel Berlin > Mermaids Halloween Special, „Dress to Impress“, Host: Fixie Fate, DJs Turbodisko 3000, Sara Moshiri (Deep/Vocal House, Pop, Charts, R’n’B). For the very first time; the adventurous women’s party celebrates Halloween
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ROSE KENNEDY‘S
HALLOWEEN DRINK PINK & FEAR „THE WALKING DEAD“ !!
31/10/2015 23 UHR BRUNNEN70 23:00 Connection Club > Kings Party, „Halloween Special“, Ăœ30 Party fĂźr Männer, DJs ChrizzT, Waikiki (80s, 90s, Pop, Electro). Bumpy pop party for guys aged 30 and older 23:00 SO36 > Gayhane, „House of Halay – HomoOriental Dancefloor“, DJs Ipek, mikki_p, Amr Hammer. Legendary party for Turkish gays 23:00 KitKatClub > All Hallows’Even, „KitKatClubnacht“, DJs Warbear, Hedo, Monty, Sangeet (Elekrotechno, NuTrance, Progressive). Mixed-gender hedonistic Halloween party 23:00 SĂźdblock > Halloween, mit KostĂźmwettbewerb, „A Draggy Dance Party“, Hosts: Pansy & friends, DJs TBA 23:00 SchwuZ > Proxi Club, DJs Ena Lind, Lucky Pierre, Mauro Feola, Ades Zabel, Debbie Upper, aMinus (House, Techno, Disco). Feel the vibe of brilliant electro and pumping pop on all floors 23:00 Brunnen 70 > Rose Kennedy’s Halloween, Motto: „The Walking Dead“, mit groĂ&#x;em KostĂźmwettbewerb, DJs Magic Magnus, Nina Queer, Kid Rox, Alexio, PomoZ, _Influx, trust.the.girl (Pop, House, Electro, Rock Classics). Huge gay party from drag queen Nina Queer: Filthy, hilarious and oozing with booze. Dress to impress 23:59 Berghain > Klubnacht, „10 Release“, live: Planetary Assault Systems, Substance, DJs Answer Code Request, Anthony Parasole u. a., in der Panorama Bar live: Automatic Tasty, DJs John Heckle, Lunar Disko DJ Team, Partok u. a.. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music
Sex 20:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress code: erotic, fantasy 21:00 CDL-Berlin > Naked Sexparty, Dresscode: Naked - Shoes only!, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door
21:00 Ajpnia > PositHiv-Verkehr, „Die entspannte Party fĂźr Positive und nicht Positive“. For HIV-positive people & friends 21:00 Reizbar > Naked & Anderwear, ab 1:00 kein Dresscode 21:00 BĂśse Buben > respect!, Einlass bis 23:59, SM-Party. SM play party, entry till midnight 21:00 Apollo Splash Club > Splash Dreams, Cruising & More 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish“ 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Triebwerk > Sexparty, Dress code: underwear, naked 22:00 Quälgeist > SM an Halloween, BDSM-Abend fĂźr Männer. BDSM play party, men only 22:00 Lab.oratory > Athletes, Einlass bis 23:59, „fit for fuck“, dress code: sportswear & sneaker. Entry till midnight
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82 Stadtplan
A Charlottenburg/ Wilmersdorf/Schöneberg
D C
A B
Übersicht / Overview
Zeichenerklärung: Plan A: Charlottenburg/Wilmersdorf/ Schöneberg Plan B: Ausschnitt Schöneberg Plan C: Friedrichshain Plan D: Mitte m schwul/gay j lesbisch/lesbian h nur Männer/ men only i nur Frauen/ women only g gemischt/mixed e Darkroom
Hotel
Zu Hause Berlin B Ausschnitt Schöneberg
WILLKOMMEN Kleiststraße 35 (Ecke Eisenacher Str.) +49 (0)30 23625222
www.hotelzuhauseberlin.de
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Stadtplan 83
Bars & Cafés 1 2 3 4 5 6 7
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Alaska Bar (C), Reuterstr. 85, Tel: 239 141 38, g Bar Saint Jean (D), Steinstr. 21, m Bar Sofia (C), Wrangelstr. 93, g Barbie Deinhoff’s (C), Schlesische Str. 16, g BarbieBar (C), Mehringdamm 77, Tel: 69 56 86 10, g Bärenhöhle (D), Schönhauser Allee 90, Tel: 44 73 65 53 , m Böse Buben (A), Sachsendamm 76, Punkt nicht auf Kartenausschnitt, Tel: 62 70 56 10, h Begine (A), Potsdamer Str. 139, Tel: 215 14 14, i Besenkammer (C,D), Rathausstr. 1, Tel: 242 40 83, m Betty F*** (D), Mulackstr. 13, m Bierhimmel (C), Oranienstraße 183, g Blond (B), Eisenacher Str. 3a, m Blue Boy Bar (B), Kleiststr. 7, m Bull (B), Kleiststr. 35, Tel: 960 857 60, h Café Berio (B), Maaßenstr. 7, Tel: 216 19 46, g Café Cralle (D), Hochstädter Str. 10a, Tel: 455 30 01, g Café Fino – Café und Chocolaterie (C,D), Propstr. 4, g Café finovo (A), Großgörschenstr. 12-14, Tel: 20 61 55 20, g Café Goûter (C), Reichenbergerstr. 143, g Café Kalwil Berlin (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23638818, g Café Lyrik (D), Kollwitzstr. 97, g Café Morgenrot (D), Kastanienallee 85, Tel: 44 31 78 44, g Café Ole (C), Boddinstr. 57, g Café Pfeiffers (C), Oranienstr. 17, g Café Seidenfaden (D), Dircksenstr. 47, Tel: 283 27 83, i Café Ulrichs (B), Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, g CDL-Berlin (B), Hohenstaufenstr. 58, Tel: 030/32667855, h Club Culture Houze (C), Görlitzer Str. 71, Tel: 61 70 96 69, g Cutie Pie (C), Lausitzer Str. 8, g Der neue Oldtimer (B), Lietzenburger Str. 12, m DODO (C), Großbeerenstr. 32 , Tel: 530 940 72, g Drama (C), Mehringdamm 63, Tel: 030 - 674 69 562 , g Dreizehn (B), Welserstr. 27 , Tel: 23 63 22 12, h eetcafé Linda Carell (D), Rhinowerstraße 3, Tel: 60922350, g Elsenbar (C), Elsenstr. 106, g
36 Faro (C), Schlesische Straße 14, g 37 Ficken 3000 (C), Urbanstr. 70, m 38 Fire Club (D), Zionskirchstr. 5, g 39 Flax (D), Chodowieckistr. 41, Tel: 44 04 69 88, g 40 Galander (C), Großbeerenstr. 54, g 41 Golden Finish (C), Wrangelstraße 87, Tel: 23 18 53 59, g 42 Greifbar (D), Wichertstr. 10 Ecke Greifenhagener Str., Tel: 4440828, h 43 Hafen (B), Motzstr. 19, Tel: 211 41 18, m 44 HarDie’s Kneipe (B), Ansbacher Str. 29, Tel: 23 63 98 42, m 45 Harlekin (A), Schaperstr. 12-13, Tel: 218 25 79, m 46 Heile Welt (B), Motzstr. 5, Tel: 21 91 75 07, g 47 Himmelreich (C), Simon-Dach-Str. 36, Tel: 29 36 92 92, g 48 Incognito (B), Hohenstauffenstr. 53, g 49 Jansen Bar (A), Gotenstr. 71, g 50 K6 (B), Kleiststr. 6, Tel: 23 62 69 84, m 51 Kumpelnest3000 (A), Lützowstr. 23, Tel: 261 69 18, g 52 Lab.oratory (C), Am Wriezener Bahnhof, Tel: 29000597, h 53 Lieblingsbar (B), Eisenacher Str. 3, m 54 literaturcafé/autorenbuchhandlung (A), Else-Ury-Bogen 599, Tel: 31 01 84 89, g 55 Marianne (C), Mariannenstr. 6, Tel: 69814521, g 56 Marienhof (D), Marienburger Str. 7, g 57 Marietta (D), Stargarder Str. 13, Tel: 43 72 06 46, g 58 Möbel Olfe (C), Reichenberger Str. 177 (Kottbusser Tor), Tel: 23 27 46 90, g 59 Melitta Sundström (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 44 14, g 60 Miss Go Lightly (B), Nollendorfstr. 15, g 61 Miss-Honeypenny (B), Winterfeldtstr. 44, g 62 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke (C), Warschauer Str. 34, Tel: 89751327, g 63 Montoya (C), Voigtstr. 7/8, Tel: 405 77 500, g 64 Moritz am Park (A), Dreysestr. 17, g 65 Mutschmann’s (B), Martin-Luther-Str. 19, Tel: 21 91 96 40, h 66 Neues Ufer (A), Hauptstr. 157, Tel: 78 95 79 00, g 67 New Action (B), Kleiststr. 35 Ecke Eisenacher Str., Tel: 211 82 56, h
68 November (D), Husemannstr. 15, Tel: 442 84 25, g 69 OZ-Bar (C), Bergmannstr. 104, g 70 Perle (D), Sredzkistr. 64, m 71 Pinocchio (B), Fuggerstr. 3, Tel: 23 62 03 33, m 72 poor and literate (D), Kopenhagener Str. 77, g 73 Prinzknecht (B), Fuggerstr. 33, Tel: 23 62 74 44, h 74 Privatleben (D), Rhinower Str. 12, g 75 PUFF Bar – Lounge (B), Kalckreuthstr. 10, m 76 Pussy Cat (B), Kalkreuthstr. 7, Tel: 213 35 86, g 77 Quälgeist (C), Mehringdamm 51; 4. Hof, Tel: 788 57 99, h 78 Quchnia (C,D), Markgrafenstr. 35, Tel: 20 60 92 86, g 79 Rauschgold (C), Mehringdamm 62, Tel: 92274178, g 80 Reizbar (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23 63 79 81 , h 81 Romeo und Romeo (B), Motzstr. 20, Tel: 5332 0000, g 82 Roses (C), Oranienstr. 187, Tel: 615 65 70, g 83 Rouges et Tartes (D), Knaackstr. 54, Tel: 44719737, g 84 Sarotti-Höfe (C), Mehringdamm 57, Tel: 60 03 16 80, g 85 Südblock (C), Admiralstraße 1-2, Tel: 609 418 53, g 86 Schall & Rauch (D), Gleimstr. 23, Tel: 030 / 4433970, m 87 Scheune (B), Motzstr. 25, Tel: 213 85 80, h 88 Schraders (D), Malplaquetstr. 16 b, Tel: 45 08 26 63, g 89 Silver Future (C), Weserstr. 206, Tel: 030 / 75 63 49 87, g 90 Sorgenfrei (A), Goltzstr. 18, Tel: 30 10 40 71, g 91 Stahlrohr 2.0 (D), Paul-RobesonSraße 50, Tel: 0170/8037691, h 92 Stiller Don (D), Erich-Weinert-Str. 67, Tel: 0176-50133676, m 93 Suzie Fu (C), Flughafenstr. 25, g 94 Tabasco (B), Fuggerstr. 3, Tel: 214 26 36, m 95 Tee, Tea, Thé (A), Goltzstr. 2, Tel: 21 75 22 40, g 96 The CLUB (C), Biebricher Str. 14, g 97 The Liberate (D), Kleine Präsidentenstr. 4, m 98 TheCoven (D), Kleine Präsidentenstr. 3, g 99 Thelonious Bar (C), Weserstr. 202, g 100 Tom’s Bar (B), Motzstr. 19, Tel: 213 45 70, h 101 ToyBoy Bar (B), Eisenacher Str. 3A, m
102 Tramp’s (B), Eisenacher Str. 6, g 103 Trauerspiel (D), Milastr. 7, e 104 Triebwerk (C), Urbanstr. 64, Tel: 69 50 52 03, h 105 Voima (A), Winterfeldtstr. 22, g 106 Voyage (B), Nollendorfstraße 1, g 107 Weincafé TortenheBär (A), Zauritzweg 9, Tel: 34 54 03 04, g 108 Woof (B), Fuggerstr. 37, Tel: 23607870, h 109 Zum Schmutzigen Hobby (C), Revaler Straße 99, g
Kultur
110 Acker Stadt Palast (D), Ackerstraße 169, g 111 Admiralspalast (C,D), Friedrichstr. 101, Tel: 22 50 7000, g 112 Arsenal (A), Potsdamer Str. 2, Tel: 26955-100, g 113 Badehaus Szimpla Musiksalon (C), Revaler Str. 99, g 114 Ballhaus Kuchus (C), Wilhelmstraße 115 , g 115 Ballhaus Naunynstraße (C), Naunynstr. 27, Tel: Tel. +49 (0)30 / 754 537, g 116 Bar jeder Vernunft (A), Schaperstr. 24, Tel: 883 15 82, g 117 Berliner Dom (C,D), Am Lustgarten, Tel: 20269119, g 118 Berliner Ensemble (D), BertoltBrecht-Platz 1, Tel: 28 40 81 55, g 119 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost (C,D), Palisadenstr. 48, Tel: 47997488, g 120 BKA-Theater (C), Mehringdamm 34, Tel: 202 20 07, g 121 Brotfabrik (D), Caligariplatz 1, Tel: 471 4002, g 122 Bruno’s (B), Bülowstr. 106, Tel: 21 47 32 93, m 123 Chamäleon (D), Rosenthaler Str. 40/41, Tickets: 4000 59-0, g 124 Cinemaxx Potsdamer Platz (A), Voxstraße 2, Tel: 25922111, g 125 DENCKER+SCHNEIDER (B), Kalkreuthstr. 14, g 126 Deutsche Oper (A), Bismarckstr. 35, Tel: 343 84 01, g 127 Deutsches Historisches Museum (C,D), Unter den Linden 2, g 128 Deutsches Theater/Kammerspiele (A,D), Schumannstr. 13a, Tickets: 28 44 12 25, g 129 Eisenherz (B), Motzstr. 23, g 130 Emmaus-Kirche (C), Am Lausitzer Platz 8a, g 131 Filmtheater Hackesche Höfe (D), Rosenthaler Str. 40/41, g 132 Friedrichstadt-Palast (D), Friedrichstr. 107, g 133 Galerie Kunst Krämer (A), Mainauer Str. 7, g
134 Galerie Studio St. St. (C), Sanderstr. 26, g 135 Galli Theater (D), Oranienburgerstraße 32, g 136 HAU3 (C), Tempelhofer Ufer 10, g 137 Kino International (C,D), KarlMarx-Allee 33, Tel: 24 75 60 11, g 138 Kleine Nachtrevue (B), Kurfürstenstr. 116, Tel: 218 89 50, g 139 Komische Oper (C,D), Behrenstr. 55-57, Tickets: 47 99 74 00, g 140 Kookaburra Comedy Club (D), Schönhauser Allee 184, Tel: 48 62 31 86, g 141 Lebensort Vielfalt (A), Niebuhrstr. 59–60, g 142 Lettrétage (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 453 8, g 143 Maxim Gorki Theater (C,D), Am Festungsgraben 2, g 144 Moviemento (C), Kottbusser Damm 22, g 145 O-TonArt (A), Kulmerstr. 20a, Tel: 37 44 78 12 , g 146 Pfefferberg Theater (D), Schönhauser Allee 176, g 147 Philharmonie (A), Herbert-vonKarajan-Str. 1, Tickets: 254 88 999, g 148 Platoon Kunsthalle (D), Schönhauser Allee 9, g 149 Quatsch Comedy Club (D), im Friedrichstadtpalast; Friedrichstr. 107, Tel: 118 05/255 565, g 150 Radialsystem V (C), Holzmarktstr. 33, g 151 Regenbogenfabrik (C), Lausitzer Straße 22, Tel: 695795-0, g 152 Renaissance Theater (A), Knesebeckstr. 100, Tel: 312 42 02, g 153 Roter Salon an der Volksbühne (D), Linienstr. 227, g 154 S.R. ComedyBus (B), Motzstr. 1, Tel: 61101313, g 155 Schaubühne (A), Kurfürstendamm 153, Tickets: 89 00 23, g 156 Schloss Charlottenburg (A), Spandauer Damm 20-24, g 157 Schwules Museum* (A), Lützowstr. 73, Tel: 69 59 90 50, g 158 Somos Art House (C), Kottbusser Damm 95, g 159 Sophiensaele (D), Sophienstr. 18, Tel: 030 / 283 52 66, g 160 Staatsoper im Schiller Theater (A), Bismarckstr. 110, g 161 Tempodrom (C), Möckernstr. 10, Tel: 030-747 37 - 0, g 162 Theater des Westens (A), Kantstr. 12, g 163 Theater im Palais (C,D), Am Festungsgraben 1, g 164 Tipi (A,D), Große Querallee, Tel: 39 06 65 50, g 165 Wühlmäuse (A), Pommernallee 2–4, Tel: 30 67 30 10, g 166 Wintergarten (A), Potsdamer
Straße 96, Tel: +49 30 588 433 , g 167 Xenon Kino (A), Kolonnenstr. 5-6, Tel: 78 00 15 30, g 168 Yaam (C), Stralauer Platz 35, Tel: 030 6151354, g 169 Zeughauskino (C,D), Unter den Linden 2, Tel: 20 30 4 - 770 , g
Party
170 2BE-Club (C,D), Klosterstr. 44, g 171 Abgedreht Klub (C), Karl-MarxAllee 140, g 172 about blank (C), Markgrafendamm 24, g 173 Acud/Calabash Club (D), Veteranenstr. 21, g 174 Astra (C), Revaler Str. 99, g 175 Ballhaus Berlin (A,D), Chausseestraße 102, g 176 Bassy Cowboy Club (D), Schönhauser Allee 176a, Tel: 28 18 323, g 177 Beate Uwe (C,D), Schillingstr. 31, g 178 Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof 20, g 179 Brunnen 70 (D), Brunnenstraße 70-71, g 180 Chacha.Chicas (C), Hasenheide 9, Tel: 030-78 70 64 81, i 181 Chalet (C), Vor dem Schlesischem Tor 3, g 182 Comet Club (C), Falckensteinstraße 47, g 183 Connection Club (B), Fuggerstr. 33, Tel: 2181432, m 184 Die Busche (C), Warschauer Platz 18, Tel: 296 08 00, g 185 Dragon Room im KitKat-Club (C), Köpenicker Str. 76, g 186 Grosse Freiheit 114 (C), Boxhagener Str. 114, h 187 Hanger 49 (C,D), Holzmarktstr. 15-18, g 188 Imperial Club (C,D), Friedrichstr. 101, g 189 IPSE (C), Vor dem Schlesischen Tor 2b, g 190 JamesJune (C), Karl-Marx-Allee 93, g 191 K17 (C), Pettenkoferstr. 17a, g 192 Kantine am Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof, Rüdersdorfer Straße 70, Tel: 030 / 29360210, g 193 KitKatClub (C), Köpenicker Str. 76, g 194 Lido (C), Cuvrystr. 7, g 195 Loftus Hall (C), Maybachufer 48, g 196 Münchner Hofbräuhaus (D), Karl-Liebknechtstr. 30, g 197 OHM (C), Köpenicker Str. 70, g 198 Paloma Bar (C), Skalitzer Str. 135, g 199 Phono Club (D), Pappelallee 65, g
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84 Stadtplan
200 Prince Charles (C), Prinzenstr. 85F, g 201 Ritter Butzke (C), Ritterstr. 26, g 202 Roadrunner’s Paradise (D), Saarbrücker Straße 24 , Tel: 030 78082991, g 203 Salon zur wilden Renate (C), Alt Stralau 70, g 204 Sameheads (C), Richardstr. 10, g 205 SchwuZ (C), Rollbergstr. 26, Tel: 577 022 70, g 206 Serene Bar (C), Schwiebusser Str. 2, Tel: 69 04 15 80, j 207 SO36 (C), Oranienstr. 190, g 208 Sophienclub (D), Sophienstr. 6, g 209 Spreelöwen (A,D), Invalidenstr. 78, g 210 St. Georg (C), Ritterstr. 26, g 211 Suicide Circus (C), Revaler Straße 99, g 212 Tresor (C), Köpenicker Str. 70, g 213 Urban Spree (C), Revalerstraße 99, g 214 White Trash Fast Food (C), Am Flutgraben 2, g
Restaurants
215 3 Schwestern (C), Mariannenplatz 2 216 Anabelas Kitchen (A), Pestalozzistr. 3, Tel: 28 70 12 24 217 Antiqua (A), Eisenacher Str. 59 218 Brachvogel (C), Carl-Herz-Ufer 34, Tel: 693 04 32
C Kreuzberg/Treptow
219 Bunte Esswelt (A), Martin-Luther-Str. 47, Tel: 64 314 019 220 Café des Artistes (B), Fuggerstr. 35 221 DanTra’s (A), Kulmer Str. 20A, Tel: 75540903 222 de maufel (A), Leonhardtstr. 13, Tel: 030 3100 4399 223 Diodata (A), Goltzstr. 51, Tel: 0151 579 24764 224 Dolores Mitte (D), Rosa-Luxemburg-Str. 7, Tel: 28 09 95 97 225 Dolores Schöneberg (B), Bayreuther Str. 36, Tel: Tel. 54 82 15 90 226 Elefant (B), Fuggerstr. 18, Tel: 23 60 73 46, deutsch 227 essBar (A), Schwäbische Str. 16 228 florian (A), Grolmannstr. 52, Tel: 313 91 84 229 Fritz & Co. Pommes-Manufaktur (B), Wittenbergplatz 230 Ganesha (D), Wichertstr. 5, Tel: 84 71 20 50 231 Hadigari (C), Schönleinstr. 2, Tel: 030 50567944 232 Hamburger Mary’s (B), Lietzenburger Str. 13/15 233 Hans – Café-Restaurant (C), Willibald Alexis Str. 25, Tel: 69565320 234 Herz & Niere (C), Fichtestr. 31, Tel: 69001522 235 Heuriger Gustav – Wiener Weinstube (B), Motzstraße 10 236 Jolesch (C), Muskauer Straße 1, Tel: 612 35 81
237 Kurhaus Korsakow (C), Grünberger Str. 81, Tel: 54737786 238 Kurhaus Ponte Rosa (A), Kreuzbergstraße 42b 239 La Cocotte (A), Vorbergstr. 10, Tel: 78 95 76 58 240 Leander (C), Jungstr. 29, Tel: 29004803 241 Liberda (C), Pflügerstr. 67, Tel: 62 90 33 67 242 Limayra (B), Maaßenstr. 11, Tel: 81 03 11 15 243 Little Otik (C), Graefestraße 71, Tel: 50 36 23 01 244 Mao Thai (D), Wörtherstr. 30, Tel: 4419 261 245 Mädchen ohne Abitur (C), Körtestr. 5 246 More (B), Motzstr. 28, Tel: 23 63 57 02 247 Peccato DiVino (C), Bergmannstraße 59 248 Raststätte Gnadenbrot (B), Martin-Luther-Str. 20a, Tel: 21961786 249 Restaurant Gasteiner (A), Nassauische Str. 36/Ecke Gasteiner Str., Tel: 86 00 82 08 250 Restaurant Z (C), Friesenstr. 12, Tel: 692 27 16 251 Rice Queen (D), Danziger Str. 13, Tel: 44 04 58 00, asiat. 252 Robbengatter (A), Grunewaldstr. 55, Tel: 853 52 55 253 RosaCaleta (C), Muskauer Str. 9 254 Sarod’s (C), Friesenstr. 22, Tel: 69 50 73 33
255 Sauvage (C), Pflügerstr. 25, Tel: 53 16 75 47 256 Schneeweiß (A), Simplonstr. 16, Tel: 030/29 04 97 04 257 Schneeweißchen & Rosenrot (D), Schönhauser Allee 157, Tel: 40 57 69 88 258 Siedite e Mangia (D), Sredzkistr. 43, Tel: 831 09 460, ital. 259 Sissi (B), Motzstr. 34, Tel: 21 01 81 01 260 Spindler & Klatt (C), Köpenikker Str. 16, Tel: 319881860 261 Suksan (B), Ansbacher Str. 4, Tel: 21 01 86 73 262 Sumo (C), Bergmannstr. 89, Tel: 69 00 49 63 263 Ta Panta Ri (A), Düsseldorfer Str. 75, Tel: 873 73 46 264 Tapas y más dos (A), Golzstr. 36, Tel: 219 13 177 265 Thüringer Stuben (D), Stargarder Str. 28, Tel: 446 33 39 266 Tokatti (B), Nollendorfstr. 27, Tel: 91702633 267 Trattoria Toto (A), Bleibtreustraße 55, Tel: Tel.: 3 12 54 49 268 uma Restaurant (A,D), Behrenstr. 72, Tel: 301 117 324 269 Wilde Oscar (A), Niebuhrstraße 59/60 270 Wursterei (A), Hardenbergstr. 29d 271 Zenner-Biergarten (C), Alt Treptow 14-17
272 Zsa Zsa Burger (B), Motzstr. 28, Tel: 21 91 34 70, amerikan. 273 Zur kleinen Markthalle (C), Legiendamm 32, Tel: 6 14 23 56
Mix
274 AHA (A), Monumentenstr. 13, g 275 Anleger Hauptbahnhof (A,D), S-Bahnhof Berlin Hauptbahnhof, g 276 BAH – Berliner Aids-Hilfe (B), Kurfürstenstr. 130, Tel: 885 64 00, g 277 Bezirksverband DIE LINKE (A), Behaimstraße 17, g 278 Bodyworker (B), Nollendorfstr. 26, Tel: 23 63 83 25, m 279 Deutsche AIDS-Hilfe (C), Wilhelmstr. 138, Tel: 690087-0, g 280 Efeu e.V. (A), Großgörschenstrasse 12-14, g 281 EWA Frauenzentrum (D), Prenzlauer Allee 6, Tel: 442 55 42, i 282 Freistilyoga (C), Planufer 92 D, g 283 Frieda-Frauenzentrum (C), Proskauer Str. 7, Tel: 422 42 76, i 284 Heinrich-Böll-Stiftung (A,D), Schumannstr. 8, g 285 Humboldt-Universität, Hauptgebäude (C,D), Unter den Linden 6, g 286 Ku64 (A), Kurfürstendamm 64, Tel: 8647320, g
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Stadtplan 85
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05 22:00 HOCKNEY Er ist neben Andy Warhol der wichtigste Vertreter der Pop-Art und einer der faszinierendsten Künstler unserer Zeit. Randall Wright widmet David Hockney einen längst überfälligen Dokumentarfilm, der sich mit seinem Werk und Einfluss auseinandersetzt und zugleich ein intimes Porträt des schwulen Genies ist.
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122:00 2 CUT SNAKE Der junge Sparra baut sich mit seiner Freundin gerade ein idyllisches neues Leben auf, da taucht ein Typ aus seiner Vergangenheit auf. Frisch aus dem Knast, wo er mit Sparra eine Weile die Zelle geteilt hatte, versucht er den Jungen wieder auf die schiefe Bahn zu ziehen. Ein düsterer Thriller voll Machismo und Homoerotik.
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19 22:00 D Mitte/Friedrichshain 287 Lambda e.V. (D), Sonnenburger Str. 69, Tel: 282 79 90, g 288 Lesbenberatung (A), Kulmer Str. 20a, Tel: 215 20 00, j 289 LSVD (B), Kleiststraße 35, Tel: 030-22 50 22 15, g 290 manCheck (C), Wilhelmstraße 115, m 291 Mann-O-Meter (B), Bülowstr. 106, Tel: 216 80 08, m 292 Pluspunkt (C), Wilhelmstraße 115, Tel: 44 66 88 0, g 293 QueerGEIST e. V. (C), Adalbertstr. 19, g 294 Regenbogenfamilienzentrum (A), Cherusker Str. 22, Tel: 91 90 16 28, g 295 RuT-Lesbenzentrum (C), Schillerpromenade 1, Tel: 621 47 53, i 296 Schwulenberatung (A), Niebuhrstraße 59/60, Tel: 19 44 6, g 297 Sexclusivitäten (C), Fürbringer Str. 2, Tel: 693 66 66, i 298 Siegessäule – Special Media SDL Verlag (C), Ritterstraße 3, Tel: 23 55 39 0, g 299 Sonntags-Club (D), Greifenhagener Str. 28, Tel: 449 75 90, g
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BIZARRE Maurice kommt aus Frankreich nach Brooklyn und versucht zu überleben, auch ohne festen Wohnsitz. Als er einen Job im Burlesque-Club Bizarre angeboten bekommt, trifft er den introvertierten Lukas und kann sich nicht entscheiden, was er will. Hilft Boxen, um sich darüber klar zu werden? Ein ungewöhnliches Undergrounddrama!
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27 22:00 IN THE GRAYSCALE Es wurde aber auch Zeit: Endlich kommt ein gut gemachter Film, in dem es nicht als feiges Herumeiern gilt, wenn jemand bisexuell ist! Bruno ist Mitte Dreißig, verheiratet und Vater eines Sohnes und entdeckt, dass er auch auf Typen steht. Und dann lernt er Fer kennen, der sich klar als schwul identifiziert ... präsentiert von:
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86 Essen
Tolle Torten
Es geht doch nichts über ein gepflegtes Kaffeekränzchen. Dazu ein leckeres Stück Torte oder Kuchen und man befindet sich sozusagen im Minutenurlaub. Wir haben drei Berliner Konditoreien/Cafés getestet
Lange Tradition Konditorei Café Buchwald Bartningallee 29, 10557 Berlin (Tiergarten), Mo–Sa 08:00–18:00, So 09:00–18:00 Tel: 030-391 59 31 konditorei-buchwald.de
> Seit 1852 ist die Konditorei Buchwald Spezialistin für Baumkuchen. Alles begann in Cottbus, aber noch vor Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Betrieb wegen der besseren Produktionsbedingungen nach Berlin verlegt. Wer das der Konditorei angeschlossene Café am Rande des Tiergartens betritt, atmet den Duft des alten Westberlins. Hier scheint die Zeit stehen geblieben. Der Baumkuchen schmeckt in jeder Form: ob pur als Scheibe oder komplett mit Schokolade überzogen als Baumkuchentorte oder als Riegel. Aber die Konditormeister können natürlich noch mehr. Der Apfelzimtkuchen schmeckt wie bei Muttern und die Sachertorte lässt keine Wünsche übrig. Alles kostet pro Stück 2,50–3,00 Euro zum Mitnehmen und etwas mehr im plüschigen Café. <
Lange Schlange Mr Minsch Yorckstr. 15, 10963 Berlin (Kreuzberg) tägl. 10:00–20:00 Tel: 030-28 45 08 94, mrminsch.com
> Als Mr Minsch seine Torten noch aus dem Fenster heraus verkaufte, bildeten sich schon sehr oft lange Schlangen. Die Vergrößerung des Geschäfts, bei der dann auch ein Café dazukam, änderte nichts am Andrang. Manchmal befürchtet der Konditormeister laut eigener Aussage, diesem nicht mehr Herr werden zu können, wenn er zum Beispiel durch lobende Berichterstattung noch größer werden sollte. Letzteres lässt sich allerdings nicht vermeiden. Die Fränkische Apfeltorte mit einer Haube aus frischer Sahne schmeckt himmlisch, der Käsekuchen saftig, und die Spanische Vanilletorte ist mit ihren Schokoladeneinlagen perfekt durchkomponiert (je 3 Euro pro Stück). Beim Eierlikörtörtchen (2,50 Euro) schmeckt sogar der Schnaps. Anstellen lohnt sich! <
Lange im Kiez
FOTOS: BRIGITTE DUMMER
Kaffeehaus/ Konditorei SowohlAlsAuch Kollwitzstr. 88, 10435 Berlin (Prenzlauer Berg), Mo–Fr 10:00–20:00, Sa 08:00–19:00 Tel: 030-442 93 11 tortenundkuchen.de
> Das Kaffeehaus SowohlAlsAuch hat sich im Kollwitzkiez ein kleines Imperium aufgebaut. Dazu gehören eine Konditorei, in der man auch Bestellungen für festliche Anlässe aufgeben kann, eine Backstube, ein Feinkostladen und das Café Anna Blume, welches neben kulinarischen Spezialitäten auch florale Kreationen anbietet. In allen Lokalitäten kann man die köstlichen Kuchen (3–4,20 Euro pro Stück) und Torten (3,60–4,90 Euro) kaufen. Besonders die Klassiker sind großartig. Der Käse-Baiser-Kuchen ist fluffig, weich und saftig, der Zupfkuchen cremig, der Carrot Cake ein Traum und die Pralinenschokotorte nicht zu süß. <
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Essen 87
Kinnaree Kinna ree e Thai Traditiona Tr aditional Cuisine Traditional
Authentische thail채ndische K체che. Mit it einer i Vielfalt Vi Vielfa lf lt Geri vegetarischer Gerichte.
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88 Kleinanzeigen
Aktivitäten
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Ausstellungsbesuch und Führung „Homosexualität_en“ im DHM für Frauen mit und ohne Behinderung am 31.10. von 13-16 Uhr,Anm. bis 28.10. im RuT 6214735 miteinander - füreinander - Du hast Lust dich ehrenamtlich imTeam zu engagieren und anderen mit lekkeren Speisen und Getränken eine Freude zu bereiten? Dann bist du im Team des Ulrichs, dem ehrenamtlichen Gastronomieprojekt der Berliner-Aids Hilfe e.V., richtig! Das Ulrichs - Café, Küche & Kultur, unweit des Nollendorfplatzes, ist ein solidarischer Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen mit und ohne HIV begegnen. Interessiert? Dann melde dich unter email@berlinaidshilfe.de, Tel.: 0 30 / 88 56 40 - 0. Infos zum Ulrichs unter https://www.facebook.com/ulrichsberlin Freunde im Krankenhaus (FriKs), eine Gruppe von Ehrenamtlichen der Berliner Aids-Hilfe, stehen Erkrankten während ihres Krankenhausaufenthalts mit verschiedenen Angeboten zur Seite. Wir suchen engagierte Menschen, die ihre Zeit gerne schwer Erkrankten widmen möchten - ob beim sonntäglichen Kaffeeklatsch, bei Gesprächsgruppen oder dem Besuch einzelner Patient_innen. Infos: www.berlinaidshilfe.de Für das ehrenamtliche Youthwork-Team suchen wir vor allem junge Männer bis etwa 30 J., die gerne mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen rund um die Themen Leben mit HIV, Liebe, Sexualität, Schutz vor HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten sprechen. Infos: www.berlin-aidshilfe.de Ehrenamt gesucht? Bei der Berliner Aids-Hilfe e.V. bist Du jederzeit herzlich willkommen. Informationen zu unseren Einsatzbereichen gibt es unter www.berlin-aidshilfe.de/mitarbeit/ehrenamtliche-mitarbeit und beim Infoabend um 17:30 Uhr an jedem zweiten Freitag des Monats im 5. OG, Kurfürstenstr. 130. Sehtraining - Kurs 07.-08.11. www.NatuerlichBesserSehen.de
Tanzen
Hallo, ich suche eine nette Frau Hallo, ich suche eine nette Frau zum Tanzen, führen oder folgen ist mir egal, habe beides schon gemacht. Bin keine blutige Anfängerin habe aber bestimmt 3 Jahre ausgesetzt und sicherlich einiges verlernt. Einen Anfängerkurs brauche ich aber eher nicht. Bin 168cm groß/Klein je nach Blickwinkel, falls das relevant sein sollte. Bin kein junger Hüpfer mehr, selbständig und kann mir meine Zeit dadurch relativ flexibel gestalten. Würde mich über eine Antwort freuen, denn die Saison beginnt ja bald. globuli-@gmx.de GleichTanz.de - Das Online-Portal rund um s gleichgeschlechtliche PaarTanzen in Berlin. Mit Party- und Kurstipps, Tanzpartnerbörse und vielem mehr.
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Paarberatung für Lesben, Termin nach Vereinbarung 4 48 58 48 o. beratung@spinnboden.de Trennungsberatung f. lesbische u. bisexuelle Frauen u. Trans*menschen, Termin n. Vereinbarung 4 48 58 48 o. beratung@spinnboden.de Anonymer HIV- / Syphilis-Test jeweils dienstags 16:30 – 20:30 Uhr und mittwochs 14:30 – 18:30 Uhr für schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben. Voranmeldung empfohlen um Wartezeiten zu vermeiden: 0 30 / 88 56 40-0, Berliner Aids-Hilfe, 5. OG, Kurfürstenstraße 130, 10785 Berlin. Infos: www.berlin-aidshilfe.de
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SIEGESSÄULE OKTOBER 2015 • SIEGESSAEULE.DE
Das Letzte
> Ich habe keinen Witz mehr. Ich nenne mich Satiriker und Humorist, aber mein Witz ist auf der Strecke geblieben. Mit denen, die es nicht über das Mittelmeer geschafft haben, die an Grenzen hängen geblieben sind. Ich bewundere die KollegInnen, denen angesichts der schrecklichen Bilder noch Witze einfallen. Die hinkriegen, was auch mein Job sein sollte: sich zu erheben und mit böser Zunge gen Schuldige zu lästern. Aber wenn ich Fotos sehe von Menschen in Stacheldraht, von toten Kindern, von diesem Kleintransporter, in dem 71 Menschen erstickten, dann sehe ich da keinen Witz. Respekt für diejenigen, die dann den Ekel runterschlucken und die Schuldigen und politisch Verantwortlichen angreifen können, und das mit schneidendem Witz. Ich weiß nicht, ob sie immun sind gegen die Bilder, mein Witz ist nicht immun derzeit. Und ich beginne zu verstehen, wieso Satiriker manchmal einfach verstummen, wie zum Beispiel Tucholsky 1931 aufhörte zu publizieren, nachdem er zwanzig Jahre wie ein Berserker gegen die Katastrophe angeschrieben und -gewitzt hatte. Man darf den Glauben an die Menschlichkeit nicht ganz verloren haben, muss auf Vernunft zu hoffen noch in der Lage sein. Es gibt Tage, an denen fällt mir das unglaublich schwer. Ich habe keinen Witz mehr. Ich möchte nur noch kotzen, wenn ich den Pöbel von Heidenau sehe. Ich will da keine Witze drüber machen. Mein Impuls ist: Ich will denen in die Fresse schlagen, und das mal ganz unmetaphorisch. Obwohl ich weiß, dass das dumm ist und ich es nie könnte. Mach mal den Mund auf, Arschloch, ich würde dir gern in die Fresse kotzen, denn ich habe keinen Witz mehr für dich. Ich habe diese Pogromstimmung 1991, 1992 schon einmal erlebt. Heidenau und Freital hießen damals Rostock-Lichtenhagen und Hoyerswerda.
GRENZENLOS verliebt: Trans*menschen und Beziehungen musikalisch: John Grant und Sven Ratzke im Interview solidarisch: Wir helfen Geflüchteten
BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN
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SIEGESSÄULE 10/15 Foto: Joseph Wolfgang Ohlert josephwolfgang.ohlert.de
ILLUSTRATION: IVAN KULESHOV
Die Flüchtlingskrise fordert auch unseren Kolumnisten Volker Surmann heraus. Manchmal bleibt nur die Kapitulation des Humors vor der Wirklichkeit. Eine Momentaufnahme
WE ARE QUEER BERLIN
Ansonsten dasselbe Pack, dieselben Parolen, die gleichen Reaktionen der Politik. Dann schäme ich mich für dieses Land, das nationale Gesindel und möchte manchmal nur noch schreien: Es kann doch nicht sein, dass alle so dämlich sind! Es kann doch nicht sein, dass wir alle so dämlich …, dass wir so gar nichts gelernt haben in all den Jahren! Ich habe keinen Witz mehr. Ich habe nur ein TShirt und ein paar andere Kleidungsstücke, die ich spenden möchte. Mehr fällt mir erst nicht ein, es fühlt sich hilflos und jämmerlich an. Wie mir so viele Aktionen so jämmerlich vorkommen: Ist es richtig, wenn in der Szene nur für queere Refugees gesammelt wird? Macht es die Katastrophe schlimmer, dass auch Queere unter den Opfern sind? Ich habe keinen Witz dafür. Ich habe nur ein paar Klamotten und ein T-Shirt. Es war mal mein Lieblings-T-Shirt, gekauft für meinen ersten CSD, und wahrscheinlich musste ich damals schon den Bauch einziehen. Es zeigt den Brandt-Zwieback-Jungen und ist gut erhalten, weil ich, außer auf CSDs, nie lange den Bauch einziehen wollte. Ich wollte es eigentlich einem Kumpel schenken, doch dann legte ich es mit in den Karton zu den Kleiderspenden. Ich habe keinen Witz mehr und jetzt ein T-Shirt weniger. Keine Ahnung, wer es bald tragen wird, woher und wovor derjenige floh, ob vor Armut oder Krieg, es ist mir egal, ob er straight or gay, Christ oder Muslim ist. Ich weiß nur, er wird kleiner sein als ich, Größe S haben und nun ein T-Shirt besitzen, das das breite Grinsen eines Kindes zeigt – als amüsiere es sich gerade königlich über einen Witz … und dann überholt das Leben meinen Text. Denn ich kann den Karton mit meinen Spenden gar nicht abgeben; zu viele Menschen haben vor mir gespendet, und ich denke mir: Na, das ist doch ‘ne schöne Pointe. <
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