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Projekt-5 B(R)AUKUSNT

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B(R)AUKUSNT


B(R)AUKUNST P r o f. J e n s S h i l

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A n d e r h a l t e n R i c h a r d P f e i f f e r F r i e d r i c h

AUFGABENSTELLUNG In Deutschland hat die Braukultur nicht nur ihre Wurzeln, sondern auch einen hohen Stellenwert. Weltweit sind wir bekannt für unser gutes Bier und das Reinheitsgebot. Brauereien sind vielerorts wichtiger kultureller Bestandteil des städtischen Kontextes und stiften regionale Identität. Da Kassel mit nur einer innerstädtischen großen und wenigen Micro-Brauereien deutlich unter dem deutschen Durchschnitt liegt, wollen wir in das alte Fabrikgebäude der Gottschalkwerke, direkt in unserer universitären Nachbarschaft, eine Brauerei planen und somit ein Stück deutschen Kulturguts auf den Campus holen.


INHALTSVERZEICHNIS P r o f. J e n s S h i l

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Lageplan 1:2500


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SONNE

Da von Anfang an der Verbindungsteil des Gebäudes im Fokus stand, führten wir eine Sonnenlichtanalyse für den potenziellen Freiraum durch. Einmal für das komplette Jahr und einmal für den Nachmittag (14:00 – 17:00 Uhr). Es wurde deutlich, dass der Zwischenraum am Nachmittag immer viel Licht bekommt und der Ort so Bspw. für die Bewirtung von Gästen privilegiert ist. Es bietet sich z.B. ein Innenhof an.

FREIFLÄCHEN

Der „Campus – Nord“ ist ein relativ neuer Teil der kasseler Universität. Er ist noch nicht komplett bebaut und gerade bei den Kopfbauten gibt es noch viele Freiflächen, die natürlich Möglichkeiten bieten, sie mit der Brauerei in Einklang zu bringen.

FUSSGÄNGERZONEN

Die Fußgängerzonen sind der durch die Universität schon angelegt. Die Kopfbauten können so durch die Hauptachse von „altem Campus“ und „Campus – Nord“, die an dem neuen ASL – Hauptgebäude langläuft, erschlossen werden.

VERKEHR

Für eine Brauerei ist heutzutage die Infrastruktur im Bezug auf Straßen für Lkws nahezu unabdingbar. Die Hauptzufahrt soll über die Mombachstraße stattfinden. Eine Ausweichmöglichkeit gäbe es über die Gottschalkstraße.


Sonnenlichtanalyse(14-17Uhr, Ein Jahr)

14Uhr

15Uhr

16Uhr

17Uhr Ein Jahr


Analyse(Freiflächen,Fußgänger,Verkehr)


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Sanierung-Fassade

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KONZEPT-MITTELTEIL - Der Mittelteil der Kopfbauten ist nachträglich als Verbindungsraum zwischen den beiden äußeren Gebäudeteilen errichtet worden. - Hierbei wurde keine Rücksicht auf die Bestandsgebäude, insbesondere der Fassade genommen. - So schneidet das asymmetrisch ausgestaltete Giebeldach Fenster der äußeren Gebäude. - Insgesamt erscheint der Mittelteil durch die wenigen Öffnungen sehr dunkel. Durch die ursprüngliche Fabrik und ihre Funktion wurde eine Halle, ohne Rücksichtnahme auf die -Architektur der außenstehenden Gebäude, in den Zwischenraum gesetzt. - Dies passt nicht zu unseren Vorstellungen von Architektur. - Bei unseren Konzepten wird der Zwischenraum ein wichtiger Aufenthaltsraum. Dieser soll viel natürliches Licht bekommen. Da der Mittelbau nicht unter Denkmalschutz steht, haben wir uns somit entschieden diesen abzureißen. Hierdurch profitieren auch die Erdgeschosse der äußeren Bauten, da sie nun wieder, wie auch im Ursprungszustand, von allen vier Seiten Lichteinfall haben. - Der Zwischenraum hat hervorragende Aufenthaltsqualitäten. Nach einer Sonnenlichtanalyse könnte man hier Bspw. einen, am Nachmittag, Lichtdurchfluteten Innenhof generieren.


Brauereibereich

RAUMSTRUKTUR VARIANTE-1

Gastrobereich Nebenräume Vertikale Erschließung Horizontale Erschließung für Brauerei Horizontale Erschließung für Gäste VARIANTE-2

VARIANTE-3

3 Varianten

Prof. Elber Shilan

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Anderhalten Pfeiffer Friedrich


E N T W U R F S P RO Z E S S P r o f. J e n s S h i l

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1. Topographie gestalten Abriss Mittelteil 2. Haupteingang festlegen Umgehende Erschließung 3. Verbindungsbauten Innenhof Verkehrslinie für Anlieferung 4. Dachfenster Aufstockung

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Topographie gestalten Abriss Mittelteil

Entwurfsprozess

Haupteingang festlegen Umgehende Erschließung

Verbindungsbauten Innenhof Verkehrslinie für Anlieferung

Dachfenster Aufstockung


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Die Kopfbauten liegen auf dem ehemaligen GottschalkGelände, dem jetzigen „Campus Nord“ der Kasseler Universität. Die verkehrstechnische Anbindung findet im Westen über die Gottschalkstraße, im Norden über die Mombachstraße statt. Das seit längerer Zeit leerstehende Gebäude der ehemaligen Tuchfabrik soll nun zu einer Brauerei mit integriertem Gastround Barbereich umgenutzt werden. Hierfür sind natürlich auch bauliche Veränderungen unabdingbar. Neben der reinen Brauerei soll das Gebäude auch einem Shop, einem Multifunktionsraum und einem Labor Platz bieten. Die Brauerei befindet sich im großen Gebäudeteil. Der Brauprozess soll im 2. Geschoss starten und im Kellergeschoss enden und somit den Rahmen um die anderen Funktionen definieren. Hierbei wird ein Teil des Bodens im 1. Geschoss entfernt, um einen Luftraum zu generieren, in dem 6 Brautanks (Maisch- und Läuterbottiche) frei stehen sollen und für den Besucher den Bezug zur Brauerei herstellen. Das 2. Obergeschoss sowie der Keller sind dabei nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.


Der alte Zwischenbau wird abgerissen und der qualitativ hochwertige Zwischenraum wird zu einem Innenhof, der bei schönen Tagen für die Gäste einen atmosphärischen Außenbereich generiert. Der Besucher erlebt die beiden Gebäude mit deren spannenden Fassaden und hat auch von hier Blickbezug zu den Braukesseln, die direkt hinter der Fassade stehen. An den beiden Enden des Innenhofes werden zwei transparente Verbindungsbauten errichtet, sodass im Erdgeschoss und im 1. Geschoss eine Rundumerschließung entsteht und die öffentlichen Bereiche zusätzlich hervorgehoben werden. Die Verbindungsbauten bekommen eine vorgehängte Stahlblechfassade, deren Motiv die Zusammengehörigkeit der beiden historischen Bauten betont und dem Komplex gleichzeitig einen modernen Akzent verleiht. Des Weiteren wird der kleinere Gebäudeteil im hinteren Bereich aufgestockt und die Symmetrie dieses Gebäudes zurückgewonnen. Die Fassade wird in dem Bereich nicht durch Ziegel, sondern durch eine rostrote Stahllochblechfassade ergänzt werden. Die optische Dazugehörigkeit sowie der Eingriff sind dadurch abzulesen. Insgesamt soll außen an der Fassade nur subtil ausgebessert werden. Der leicht ruinenhafte Charakter wird dadurch gewahrt. Im Kontrast dazu wird der Innenraum sehr glatte, weiße Oberflächen haben. Die einzige Ausnahme sind die Kappendecken. Sie sollen durch die ziegelrote Farbe einen besonderen Akzent im Inneren setzen.


Außenperspektive


Einpacken

6.Würzepfanne 7.Whirlpool 8.Plattenkühler 9.Gärbottiche 10.Lagertanks

Lieferung

Abfüllung

Rohstoffe Leere Flaschen

Rohstoffe (Pumpe)

3.Maischbottich 4.Maischpfanne 5.Läuterbottich

Malz 1.Malzsilo 2.Schrotmühle

BRAUPROZESS 1. Rohstoffanlieferung über die Mombachstraße. Die Rohstoffe werden in das 2. Geschoss zu den Silos gepumpt. 2. In der Schrotmühle wird das Malz gemahlen. 3. In der Maischpfanne wird das Schrot mit dem Brauwasser zu Maische vermischt und anschließend auf ca. 60 °C erhitzt. 4. Im Läuterbottich werden die festen und flüssigen Bestandteile getrennt, die Bierwürze entsteht. 5. In der Würzpfanne wird der Hopfen zur Würze gegeben und etwa eine Stunde gekocht. 6. Im Whirlpool werden u.a. Trübstoffe entfernt. 7. Im Würzekühler wird die Würze von 100°C auf ca. 8-15 °C heruntergekühlt. Brauprozess

8. Im Gärtank wird die Hefe hinzugegeben. Der Malzzucker wird durch sie in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Danach wird die überschüssige Hefe entfernt und das Ergebnis ist das Jungbier. 9. In den Lagertanks reift das Bier noch mal einen Monat. 10. In der Filtraktion werden Trübstoffe herausgefiltert. 11. Nun wird das Bier abgefüllt. Ein Teil wird im Gastrobereich ausgeschenkt, der Rest geht in den Export.


Untergeschoss 1:250


C B

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Erdgeschoss 1:250


1.Obergeschoss 1:250


2.Obergeschoss 1:250


Ansicht 1:250


Schnitt C-C 1:250


Schnitt A-A 1:250


Ansicht Süd 1:250


Ansicht Nord 1:250


Schnitt B-B 1:250


Fassade 1:40


Detail 1:40


Innenperspektive


B(R)AUKUSNT Universität Kassel Fachgebiet Entwerfen im Bestand Prof. Claus Anderhalten


B(R) AUKUSNT SHILAN & FRIEDRICH

Shilan Yu 33266963 Friedrich Rauh 33401265

Stempel


UNIVERSITÄT KASSEL FB Architektur, Stadtplannung und Landschaftsplannung

Fachgebiet: Entwerfen im Bestand Prof. Claus Anderhalten WM. Jens Elbel & Richard Pfeiffer Shilan Yu (33266963)


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