Eine Anzeigensonderveröffentlichung von selected content August 2026
Unsere Gesundheit Verstehen, was zählt!
inklusive Themen-Special:
Krebserkrankungen
Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
MGZ – Medizinisch Genetisches Zentrum
Zertifizierte Krebszentren: Warum die Wahl der Klinik Leben retten kann Seite 3
Präventionsgenetik: Dr. med. Teresa Neuhann im Interview Seite 5
BEH Pharma GmbH Pflanzliche Arzneimittel nach traditionellem Wissen Seite 10
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Mehr wissen, besser entscheiden VON MICHAEL GNEUSS CHEFREDAKTEUR
Wer kennt das nicht: Man sitzt beim Arzt, bekommt einen Befund und dann – ein Blatt Papier, ein Händedruck, der nächste Patient. Mit dem, was gerade mitgeteilt wurde, bleiben Patienten oft allein. Das gilt für eine Krebsdiagnose ebenso wie für eine chronische Erschöpfung, für ein auffälliges Hautsymptom oder den vagen Verdacht, dass genetische Faktoren die eigene Gesundheit beeinflussen könnten. Das Paradoxe daran: Nie zuvor war so viel medizinisches Wissen verfügbar wie heute. Präventionsgenetik erlaubt Einblicke, an die vor einer Generation kaum jemand glauben wollte. Neue Therapieansätze verändern die Onkologie mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit. Und dennoch – zwischen dem, was die Medizin weiß, und dem, was beim Patienten ankommt, klafft oft eine große Lücke.
Mehr Therapietreue dank Information
Informationen dürfen in der Medizin aber kein Luxus sein. Information ist das Fundament jeder Entscheidung, die Menschen über ihre Gesundheit treffen. Informierte Patienten fragen gezielter, wählen bewusster, halten Therapien besser durch und präziser ein – das zeigt die Versorgungsforschung seit Jahren. Nicht Panik, nicht Selbstdiagnose per Suchmaschine ist das Ziel, sondern verlässliches Wissen aus seriösen Quellen, das Patienten zu fundierten Entscheidungen befähigt. Genau in diese Richtung wollen wir mit dieser Publikation ein paar Schritte vorangehen. Die folgenden Seiten bieten Einordnungen zu Themen, die viele beschäftigen, aber selten offen besprochen werden – von Hautgesundheit und Kältetherapie bis hin zu dem, was eine Krebserkrankung heute bedeutet: diagnostisch, therapeutisch, menschlich. Bleiben Sie gesund! Lesen Sie spannende Artikel dieser Ausgabe auch online, und stöbern Sie in unserem Archiv. www.selected-content.com
Für uns steht die bestmögliche Lesbarkeit der Texte an erster Stelle. Deshalb verwenden wir in der Publikation auch das generische Maskulinum – diese Personenbezeichnungen stehen für alle Geschlechter.
Am
4.2. 5 bis 10 % Nur etwa
beteiligen sich jedes Jahr Hunderte Organisationen in mehr als 100 Ländern am Weltkrebstag, um über Krebserkrankungen aufzuklären und Betroffene zu unterstützen..
Rund
aller Krebserkrankungen sind erblich.
38 %
Premiumpartner
aller Krebserkrankungen könnten laut WHO durch evidenzbasierte Präventionsmaßnahmen verhindert werden.
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BEH Pharma GmbH Franz-Marc-Straße 4 50999 Köln www.beh-pharma.de
Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Kuno-Fischer-Straße 8 14057 Berlin www.krebsgesellschaft.de
MGZ – Medizinisch Genetisches Zentrum Bayerstraße 3–5 80335 München www.mgz-muenchen.de
Krebs? Das Zertifikat zählt!
Krebserkrankungen: zertifizierte Krebszentren
Die Diagnose Krebs wirft alles über den Haufen. Plötzlich kann es um Leben, um Zeit gehen und die Frage: Wo bekomme ich die beste Behandlung? Die Antwort ist eindeutig. Lassen Sie sich in zertifizierten Krebszentren behandeln. Warum? Weil hier ein nachgewiesener Überlebensvorteil besteht. In diesen spezialisierten Einrichtungen arbeiten Ärzt:innen und onkologisches Fachpersonal verschiedener Disziplinen eng zusammen – von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge. Grundlage der Behandlung sind evidenzbasierte Leitlinien: Behandlungsempfehlungen, die auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Die Zentren weisen in regelmäßigen Überprüfungen nach, dass sie die hohen Qualitätsanforderungen erfüllen. Das sorgt für die beste Versorgung.
Dr. Konstanze Blatt, Generalsekretärin der Deutschen Krebsgesellschaft e. V.
Studien belegen: Patient:innen in zertifizierten Zentren haben bessere Überlebenschancen. Zudem kommt es zu weniger Komplikationen und Spätfolgen durch die Therapie. Eine
Krebserkrankung ist kein Routineeingriff, der in der nächstgelegenen Klinik stattfinden sollte. Jede Krebsart erfordert eine besondere Behandlungsexpertise und ein gewisses Maß an Routine. Ob Brust-, Darm- oder Lungenkrebs – die Zentren sind auf spezifische Tumorarten spezialisiert. Individuelle Therapien, Therapieempfehlungen aus der Tumorkonferenz und psychologische Begleitung machen den Unterschied. In Deutschland gibt es mehr als 2.000 zertifizierte Zentren. Auch wenn das zertifizierte Zentrum vielleicht nicht immer die Klinik um die Ecke ist, lohnt sich die Anreise, wenn dadurch das Sterberisiko gesenkt wird oder Komplikationen verhindert werden.
Jedes Jahr wird bei einer halben Million Menschen in Deutschland erstmals ein Tumor diagnostiziert. Doch nur etwa 60 Prozent davon werden in zertifizierten Zentren behandelt. Dabei haben sie hier bessere Überlebenschancen. Nutzen Sie diese Chance. Vertrauen Sie bei der Diagnose Krebs auf geprüfte Qualität. Alle zertifizierten Zentren finden Sie online – einfach zu filtern nach Krebsart und Wohnort. www.oncomap.de
„Wir können unser Krebsrisiko senken!“ Mit „Krebs – Das Ende einer Angst“ hat Dr. Hanna Heikenwälder einen Bestseller gelandet. Christina Kempkes von Pink Ribbon Deutschland hat mit ihr gesprochen.
Wie stark kann man sein Krebsrisiko senken? 90 bis 95 Prozent aller Krebserkrankungen entstehen durch genetische Veränderungen, die wir im Laufe des Lebens erwerben – durch die Lebensweise und Umwelteinflüsse. Mit der Schleifenroute fordert Pink Ribbon Deutschland zu mehr Bewegung auf.
Hanna Heikenwälder beschreibt, was wir selbst tun können und woran die Forschung arbeitet.
Wie wichtig ist das? Sport schützt vor mehr als 34 chronischen Krankheiten – und er ist eine wichtige Säule in der Krebsprävention. Wenn ich aktiv bin, werden Immunzellen aus den lymphatischen Organen in den Blutkreislauf mobilisiert. Sie können unseren Körper also besser auf krankhafte Zellen kontrollieren.
Welche weiteren Lebensstilfaktoren sind entscheidend? Vor allem gesunde Ernährung, Normalgewicht und Essenspausen. Trotzdem ist keiner selbst an Krebs schuld. Mutationen entstehen hauptsächlich zufällig. Glücklicherweise sind etwa fünf gravierende Mutationen nötig, damit die krankhaften Zellen die Sicherheitssysteme unseres Körpers austricksen können. Das dauert meist drei bis fünf Jahrzehnte – in dieser Zeit können wir den Krebszellen das Leben angenehm oder schwer machen. Wie wird künstliche Intelligenz (KI) die Früherkennung etwa von Brustkrebs verändern? Würden wir jetzt alle Frauen mit 20 zur Mammografie schicken, würden wir sehr viele
Dr. Hanna Heikenwälder ist Molekular biologin und forscht am Universitäts klinikum Tübingen.
Veränderungen sehen, könnten diese aber nicht einordnen und müssten alles herausschneiden. Dieses Problem löst die KI. Forschende trainieren sie anhand von Daten aus Mammografie, Röntgen, Kernspin, Blutbildern und Behandlungsverlauf. Bald werden wir daher viel bessere Entscheidungshilfen haben. www.pinkribbondeutschland.de
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Sie fordern eine „Emanzipation der Gesundheit“. Was meinen Sie damit? Viele Menschen gehen erst dann zum Arzt, wenn etwas nicht stimmt, aber Zivilisationskrankheiten sind langsame Prozesse, auf die man anfangs großen Einfluss hat, später dann nicht mehr. Prävention kann uns niemand abnehmen.
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Krebserkrankungen: Präventionsgenetik
Vorsorge im Erbgut Genetische Analysen können erbliche Risiken sichtbar machen, lange bevor Krankheiten oder Beschwerden überhaupt entstehen. Richtig eingesetzt, ermöglichen sie gezieltere Kontrollen und Therapien. Doch ein auffälliges Genprofil ist keine Diagnose, und ohne fachkundige Beratung kann Wissen auch belasten statt zu schützen. VON JENS BARTELS
Die Präventionsgenetik verspricht, individuelle Risiken frühzeitig im Erbgut zu erkennen. Dies zeigt beispielsweise eine im Januar 2026 in der Fachzeitschrift „Nature Health“ veröffentlichte australische Pilotstudie. Untersucht wurden dabei 10.263 Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren anhand einer Speichelprobe auf zehn Gene, die mit erblichem Brust- und Eierstockkrebs, dem Lynch-Syndrom und familiärer Hypercholesterinämie verbunden sind. Bei 202 Teilnehmenden, also zwei Prozent, fanden die Forschenden pathogene oder wahrscheinlich pathogene Varianten. Von den
Bei etwa
2 bis 5 %
von zufällig untersuchten Personen konnten pathogene oder wahrscheinlich pathogene Genvarianten nachgewiesen werden.
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Quelle: American College of Medical Genetics and Genomics (ACMG)
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Betroffenen, die anschließend eine Klinik aufsuchten, hätten mehr als 70 Prozent die bisherigen Kriterien für einen öffentlich finanzierten Gentest nicht erfüllt. Die Studie belegt damit, dass ein bevölkerungsweites Screening verborgene Risiken bereits vor dem Ausbruch einer Krankheit finden kann. Unterschiedliche Einsatzfelder
Grundsätzlich untersucht Präventionsgenetik den Zusammenhang zwischen genetischen Variationen und der Entstehung bestimmter Krankheiten, um individuelle Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, und ihnen mit geeigneten Maßnahmen vorzubeugen. Zentrales Werkzeug ist der polygene Risikoscore (PRS). Dabei werden Millionen kleiner, für sich genommen unauffälliger genetischer Unterschiede im gesamten Erbgut statistisch zu einem Gesamtwert zusammengefasst. Eingesetzt wird die
Methode heute vor allem bei Darm-, Brustund Prostatakrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Vorhofflimmern und zunehmend auch in der gesetzlichen Familienplanungsberatung, wo sie hilft, das Risiko für vererbbare Erkrankungen bei Kindern frühzeitig einzuschätzen. Chancen der Früherkennung
Der besondere Reiz liegt im zeitlichen Vorsprung. Das Erbgut ist lange vor ersten Beschwerden messbar und verändert sich im Laufe des Lebens kaum. Kombiniert mit Alter, Familiengeschichte, Lebensstil und Laborwerten, kann es Risikoprofile schärfen. Menschen mit starker Veranlagung könnten früher zu Darmspiegelung oder Mammografie eingeladen, konsequenter beim Cholesterin behandelt oder bei der Wahl eines Arzneimittels besser geschützt werden. Umgekehrt lässt sich unnötige Diagnostik bei niedrigem Risiko möglicherweise vermeiden. Auch Familien profitieren, weil ein Befund Hinweise für mehrere Generationen liefern kann. Für das Gesundheitssystem eröffnet sich die Chance, Prävention dort zu intensivieren, wo ihr Nutzen am größten
ist. Voraussetzung bleibt jedoch, dass aus dem Testergebnis eine medizinisch sinnvolle Handlung folgt und genetische Beratung die Bedeutung verständlich einordnet. Grenzen und Risiken
Denn klar muss auch sein: Gene sind kein Schicksal. Auch eine krankheitsrelevante Variante führt nicht zwangsläufig zur Erkrankung. Umwelt, Verhalten und weitere Gene wirken mit. Unklare Befunde, Fehlinterpretationen und Überdiagnosen können Ängste und unnötige Eingriffe auslösen. Hinzu kommen Aspekte wie das Recht auf Nichtwissen, Datenschutz und die Gefahr sozialer Benachteiligung. Nicht zuletzt funktionieren PRS zudem oft schlechter bei unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen. So validierte eine 2026 im „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlichte Studie solche Scores für acht Herz-Kreislauf- und Stoffwechselrisiken bei 53.306 Personen. Die Vorhersage wurde zwar präziser, doch die Forschenden fordern breitere Validierungsstudien, um den klinischen Nutzen noch besser ermitteln zu können.
Krebserkrankungen: Präventionsgenetik
Mehr Wissen. Mehr Gesundheit. Wie genetische Erkenntnisse helfen können, Krankheiten vorzubeugen. Ein Interview mit Dr. med. Teresa Neuhann, Geschäftsführerin und Fachärztin für Humangenetik am MGZ – Medizinisch Genetisches Zentrum.
Welchen konkreten Nutzen hat dieses Wissen für den Einzelnen? Der größte Vorteil besteht darin, dass Menschen ihre Gesundheit aktiv mitgestalten können. Wer sein persönliches genetisches
Risikoprofil kennt, kann gemeinsam mit seinen behandelnden Ärztinnen oder Ärzten entscheiden, welche Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, in welchen Abständen sie erfolgen sollten und welche präventiven Maßnahmen den größten Nutzen versprechen. Das kann bedeuten, bestimmte Früherkennungsprogramme früher oder häufiger wahrzunehmen, Risikofaktoren konsequenter zu reduzieren oder, wenn medizinisch angezeigt, vorbeugende Therapien einzuleiten. Für welche Erkrankungen kann die Präventionsgenetik heute bereits eingesetzt werden? Besonders etabliert ist sie bei erblich bedingten Krebserkrankungen. Veränderungen in Genen wie BRCA1 oder BRCA2 können zum Beispiel das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs deutlich erhöhen. Auch beim erblichen Darmkrebs, etwa dem Lynch-Syndrom, ermöglicht die genetische Diagnostik eine
frühzeitige und engmaschige Vorsorge, wodurch bösartige Tumore häufig verhindert oder in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden können. Auch für häufige Volkskrankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes, entwickelt sich die Präventionsgenetik stetig weiter. Mithilfe sogenannter polygener Risikoscores (PRS) kann heute das genetische Risiko differenzierter eingeschätzt werden. Diese liefern keine eindeutigen Diagnosen, sondern Wahrscheinlichkeiten und können somit helfen, Präventionsmaßnahmen individueller auszurichten. Nicht jede genetische Veränderung führt zwangsläufig zu einer Erkrankung. Wie erklären Sie diesen Zusammenhang Ihren Patientinnen und Patienten? Zu jeder seriösen präventiven genetischen Diagnostik gehört eine qualifizierte fachärztliche und humangenetische
Dr. med. Teresa Neuhann, Geschäftsfüh rerin und Fachärztin für Humangenetik am MGZ – Medizinisch Genetisches Zentrum
Begleitung. Entscheidend ist, genetische Informationen korrekt einzuordnen: Ein erhöhtes genetisches Risiko bedeutet nicht zwangsläufig, dass sich eine Erkrankung manifestiert. Im Zusammenspiel mit unter anderem Lebensstil, Umweltfaktoren, Vorerkrankungen und der Familienanamnese entsteht ein realistisches Bild. Richtig eingeordnet, eröf fnen genetische Informationen somit konkrete und individuelle Handlungsmöglichkeiten. Was bedeutet Präventionsgenetik für die Medizin der Zukunft? Ich bin überzeugt, dass die Präventionsgenetik zu einem selbstverständlichen Bestandteil der modernen Präzisionsmedizin werden wird. Unser Ziel ist es, Erkrankungen deutlich früher zu erkennen und im besten Fall sogar vollständig zu verhindern. Somit wird eine Form der Prävention ermöglicht, die sich am individuellen Risiko orientiert, anstatt alle Menschen gleich zu behandeln. Das verbessert die Chancen des Einzelnen auf ein langes gesundes Leben und kann gleichzeitig dazu beitragen, unser Gesundheitssystem nachhaltiger zu gestalten. Präventionsgenetik bedeutet somit für mich vor allem eines: Menschen mit wissenschaftlich fundiertem Wissen in die Lage zu versetzen, ihre Gesundheit aktiv zu schützen. www.mgz-muenchen.de
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Frau Dr. Neuhann, Prävention ist in der Medizin ein großes Thema. Welche Rolle spielt dabei die Präventionsgenetik? Präventionsgenetik eröffnet die Möglichkeit, genetisch bedingte Krankheitsrisiken zu erkennen, bevor erste Symptome auftreten. Sie hilft uns zu verstehen, ob ein Mensch aufgrund seiner genetischen Veranlagung ein erhöhtes Risiko für bestimmte Erkrankungen in sich trägt. Dieses Wissen dient nicht ausschließlich dazu, Krankheiten vorherzusagen, sondern Vorsorge und Prävention individueller und zielgerichteter zu gestalten. Ein wichtiger Schritt von einer reaktiven Medizin hin zu einer individualisierten Vorsorgemedizin.
Humangenetisches Beratungsgespräch am MGZ – Medizinisch Genetisches Zentrum
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Krebserkrankungen: aktueller Fokus
Mit modernen Technologien gegen Krebs Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Medizintechnik kann bei Krebserkrankungen auf vielfältige Art helfen: von der Diagnosestellung über die Therapie bis zur Nachsorge. Die beste Waffe gegen Krebs ist derzeit, ihn früh zu erkennen. Bei der Vorsorge gegen Darmkrebs helfen moderne Technologien wie eine schluckbare Videokapsel. Das Video kann mit KI-Unterstützung ausgewertet werden, um auf Stellen mit einem Krebsverdacht hinzuweisen. Präzisere Operationstechniken Minimalinvasive Chirurgie mit robotischen Systemen sowie Bildgebung während der OP haben dazu geführt, dass Eingriffe besser und komplikationsärmer geworden sind. Außerdem hat sich das Management rund um die Krebsoperation
in den Kliniken insgesamt mit Hightech-Hilfe verbessert. Therapieempfehlungen durch Big-DataAnwendungen Durch moderne DiagnostikSoftware unter Einschluss der DNA-Sequenzierung von Tumorgewebe wird ein personalisiertes Krebsmanagement ermöglicht. „Non Responder“ können identifiziert werden, bevor sie den Nebenwirkungen der Therapie ausgesetzt werden. Unterstützung durch Ernährungstherapien Viele Patientinnen mit onkologischer Therapie benötigen Er-
nährungstherapien. HomecareUnternehmen, die den Patienten begleiten, können bereits vor der OP ein Screening auf Mangelernährung durchführen und mit ihrem Fachpersonal den Patienten auch in der Häuslichkeit weiter begleiten. Therapiebegleitung mit App Mit Apps, die als „digitale Gesundheitsanwendung“ von der Krankenkasse bezahlt werden, können Krebspatient:innen ihre Medikamenteneinnahme, Beschwerden und ihren Gefühlszustand in einem digitalen Tagebuch dokumentieren und ihrem Arzt relevante Informationen und Auswertungen in Echtzeit übermitteln.
Dr. Marc-Pierre Möll ist Geschäftsführer des Bundesverbands Medizintechnologie, BVMed, in Berlin.
Wichtig ist, dass wir in Deutschland die Rahmenbedingungen verbessern, um den beschriebenen medizintechnischen Fortschritt schneller von der Forschung in die Anwendung zu bringen – zum Wohle der Patient:innen. www.bvmed.de
Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine
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Die Zukunft der Gesundheitsversorgung beginnt dort, wo Technologie Menschen konkret im Alltag entlastet. Febromed entwickelt Halte- und Transferlösungen, mit denen Ärzte und Pflegepersonal Patienten sicher, ergonomisch und punktgenau positionieren.
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In der Debatte um die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung wird viel über KI geredet. KI, die hilft, Anomalien zu erkennen, Diagnosen zu verifizieren oder Therapiepläne aufzustellen. Das Potenzial für die Gesundheitsversorgung ist sicherlich enorm. Doch der technologische Wandel geht weit über die Möglichkeiten von KI hinaus – und zeigt sich vor allem dort, wo er den Alltag der Menschen tatsächlich erleichtert. Patienten sichern, Personal entlasten Beispiel bildgebende Verfahren: Bei CT, MRT und Röntgen treffen verunsicherte Patienten auf komplexe Großgeräte, die präzise Abläufe erfordern, sowie
auf enge Zeitfenster. Die Patienten müssen oft punktgenau platziert werden – eine Herausforderung vor allem bei älteren, mobilitätseingeschränkten Menschen. Sie müssen sicher positioniert, stabilisiert oder beim Transfer unterstützt werden. Für Fachpersonal bedeutet
das körperliche Belastung, Zeitdruck und Verantwortung. Für Kliniken geht es zugleich um Prozessqualität, Auslastung und die sichere Nutzung hochwertiger Infrastruktur. Genau für solche Situationen entwickelt febromed Halte- und Transferlösungen wie das get up®-System
für diagnostische und therapeutische Bereiche. Solche Systeme helfen, Positionierungs- und Bewegungsprozesse sicherer zu gestalten, Personal ergonomisch zu entlasten, Abläufe verlässlicher zu machen und die Behandlung für den Patienten sicher und würdevoll abzuwickeln. Mit seinen Lösungen fungiert febromed als Schnittstelle zwischen Technologie, medizinischem Personal und Patienten. www.febromed.de
TopAkteure
Kurzentrum Waren (Müritz)
Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Waren (Müritz) | Das Kurzentrum Waren (Müritz) ist ein VierSterne-Gesundheitshotel in der Mecklenburgischen Seenplatte. Mit moderner Therapieabteilung, Kur- und Badearzt, qualifiziertem Fachpersonal und natürlichen Heilmitteln aus regionalen Ressourcen bietet das Haus individuell abgestimmte Gesundheits- und Präventionsangebote in naturnaher Umgebung für Erholung, Regeneration und Gesundheitsurlaub. www.kurzentrum-waren.de
Berlin | Die Deutsche Krebsgesellschaft ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Wir engagieren uns für eine Krebsversorgung auf der Basis von evidenzbasierter Medizin und Interdisziplinarität. Unser Ziel ist eine hohe Qualität der onkologischen Versorgung von Krebspatient:innen. Hierfür setzen wir uns täglich ein. www.krebsgesellschaft.de
BEH Pharma GmbH
Herbacin cosmetic GmbH
Köln | Seit 2020 entwickelt die BEH Pharma GmbH hochwertige pflanzliche Arzneimittel zur Unterstützung von Gesundheit, Lebensfreude und Lebensqualität. Das Unternehmen verbindet traditionelles Heilpflanzenwissen mit moderner pharmazeutischer Technologie und hohen Qualitätsstandards. Zum Portfolio gehören pflanzliche Arzneimittel unter anderem bei Erschöpfung, leichten Menstruationsbeschwerden oder leichten depressiven Störungen. www.beh-pharma.de
Wutha-Farnroda | Von der Natur inspiriert, sanft, verträglich, wirksam – das ist die Essenz aller Haut- und Körperpflege-Produkte von Herbacin. Im hauseigenen Labor wird traditionelles Heilpflanzenwissen mit neuesten Forschungsergebnissen verknüpft. Ein Apotheker-Ehepaar legte um 1905 den Grundstein für die internationale Erfolgsgeschichte von Herbacin Hautund Körperpflege. www.herbacin.com/de
febromed GmbH & Co. KG
MGZ – Medizinisch Genetisches Zentrum
Oelde | Der mittelständische Medizintechnikhersteller aus dem Münsterland entwickelt Lösungen, die als Schnittstelle zwischen Technologie, Personal und Patienten fungieren. Im Mittelpunkt stehen Kreißsaalausstattung sowie Halte- und Transferlösungen für diagnostische und therapeutische Bereiche, in denen sichere Patientenführung, ergonomisches Arbeiten und verlässliche Prozesse entscheidend sind. Ziel ist es, klinische Abläufe sicherer, ergonomischer und versorgungsnäher zu gestalten. www.febromed.de
München | Als inhabergeführtes Zentrum vereint das MGZ eine ärztliche Praxis und ein akkreditiertes Diagnostiklabor unter einem Dach – für eine moderne, patientenorientierte Humangenetik. Mit der humangenetischen Sprechstunde, der molekular- und zytogenetischen Diagnostik auf höchstem fachlichem Niveau, modernsten Sequenziertechnologien und einem interdisziplinären Team steht das MGZ für ausgesprochene Qualität und fundierten konsiliarischen Austausch. www.mgz-muenchen.de
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Gesundheitspartner im Fokus
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Kur und Erholung
Kraft tanken Ein Erholungsaufenthalt schafft Abstand vom Alltag und bringt Körper und Geist wieder in Balance. Natur, Bewegung und gezielte Anwendungen verbinden Regeneration mit nachhaltiger Gesundheitsvorsorge. VON JENS BARTELS
Natur tut gut. Eine im Fachjournal „Forests“ veröffentlichte Studie der Medizinischen Universität Wien zeigt: Bereits 20 Minuten im Wald genügen, um Stress messbar zu senken. Genau hier setzt der Erholungswert einer Kur an. Wer sich in der Natur bewegt, profitiert doppelt, denn Bewegung und Umgebung wirken zusammen. So senkt Wandern etwa nachweislich den Blutdruck und stärkt Herz und Kreislauf. Schon moderate Distanzen reichen für spürbare Effekte. Auch Radfahren zählt zu den idealen Bewegungsformen für Kur und Erholung: Es schont die Gelenke, kräftigt die Ausdauer und lässt sich leicht an die eigene Fitness anpassen. Ob auf ruhigen Waldwegen oder entlang von Flüssen: Beide Aktivitäten verbinden körperliche Aktivität
mit dem beruhigenden Effekt der Natur, senken den Cortisolspiegel und verbessern die Schlafqualität. Fachleute empfehlen daher, feste Bewegungseinheiten im Grünen bewusst in den Kuralltag einzuplanen. Impulse mit Wirkung
Ergänzend können Anwendungen die Regeneration unterstützen, beispielsweise gewinnt die Kältetherapie in der modernen Erholungsmedizin an Bedeutung. Kalte Güsse, Wechselduschen oder ein Bad im kühlen Bergsee regen die Durchblutung an, stärken das Immunsystem und beschleunigen die Regeneration der Muskulatur nach Belastung. Gleichzeitig ist die Kryotherapie mit kurzzeitiger extremer Kälte in RehaEinrichtungen und Kurkliniken zunehmend
gefragt. Lokal angewendet, soll die Kryotherapie Schmerzsignale dämpfen und Schwellungen und Bewegungseinschränkungen mindern. In der Ganzkörper-Kältekammer verengt extreme Kälte zunächst die Blutgefäße, drosselt damit kurzzeitig die Durchblutung und bremst so entzündungsfördernde Botenstoffe, bevor der Körper mit verstärkter Durchblutung und Regeneration reagiert. Auch Wärme hat
- 110 °C
So tief liegt in der Regel die Temperatur in einer Kältekammer. ihren Nutzen: Moorpackungen, Bäder oder Sauna lockern die Muskulatur und steigern das Wohlbefinden. Massagen lösen Verspannungen, Physiotherapie verbessert Beweglichkeit, Kraft und Koordination. In Kombination mit ausreichend Ruhephasen entsteht auf diese Weise ein ganzheitliches Erholungsprogramm, das für nachhaltige neue Energie sorgt.
Gesundheitsurlaub in Waren (Müritz)
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Das Kurzentrum Waren (Müritz) verbindet Gesundheit und Urlaub: natürliche Heilmittel, moderne Therapien und Erholung in der Mecklenburgischen Seenplatte
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Als Vier-Sterne-Gesundheitshotel vereint das Kurzentrum Waren (Müritz) Hotelkomfort, eine umfangreiche Therapieabteilung und gesundheitsorientierte Aufenthalte, bei denen Prävention, Regeneration und nachhaltiges Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen. Ein besonderer Bestandteil des therapeutischen Angebots ist die Warener Thermalsole, die unter anderem für Solebäder, Schwebebecken, Inhalationen
Das Kurzentrum Waren (Müritz) bietet mit modernen Therapien und natürlichen Heilmitteln spürbare Erholung auf höchstem Niveau.
Im Schwebebecken erlebt man Leichtigkeit, während der Solegehalt die Gesundheit fördert.
und Trinkkuren genutzt und Anwendung bei Beschwerden des Bewegungsapparates, rheumatischen Erkrankungen sowie Atemwegs- und Hauterkrankungen f indet. Das Arrangement „Naturschatz Warener Thermalsole“ verbindet dieses natürliche Heilmittel mit ärztlicher Betreuung und individuell abgestimmten
Therapien zu einem ganzheitlichen Gesundheitsaufenthalt. Moderne Therapie für mehr Lebensqualität Ergänzt wird das Angebot durch die Kältetherapiewoche, bei der moderne Ganzkörperkältetherapie mit Temperaturen von bis zu - 110 °C zum Einsatz kommt. Die Anwendungen erfolgen mit
fachlicher Begleitung und können unter anderem chronischen Schmerzen, entzündlichen Gelenkerkrankungen, Arthrosen oder Rückenbeschwerden positiv entgegenwirken. Gleichzeitig unterstützen sie Regeneration, Beweglichkeit und das allgemeine körperliche Wohlbefinden. Ergänzende Therapiebausteine runden das Arrangement individuell ab. Mit gesundheitsorientierten Arrangements schaf ft das Kurzentrum Waren (Müritz) Angebote, die die besonderen Möglichkeiten der Region nutzen und Menschen dabei unterstützen, ihre Gesundheit nachhaltig zu fördern. www.kurzentrum-waren.de
Ankommen in Altötting – und bei dir
Kur und Erholung – Brustkrebs
Altötting gilt seit jeher als Herz Bayerns – ein Ort, an dem Ruhe, Besinnung und Achtsamkeit ganz selbstverständlich zum Alltag gehören. Wer hierherkommt, spürt schnell: Es geht nicht nur ums Ankommen, sondern ums Innehalten. begleitet die Gruppe zu verschiedenen Zielen der Region. So lernen die Radler nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und die Mit-Radler in lockerer Atmosphäre kennen.
Der Kapellplatz befindet sich im Zentrum der Stadt und strahlt stets eine erhabene und gleichermaßen heimische Atmosphäre aus. Gerade für Erholungssuchende, Genussradler und Natururlauber bietet Altötting die ideale Kulisse, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Bewegung an der frischen Luft in Kombination mit Momenten der inneren Ruhe schaffen ein rundum wohltuendes Urlaubserlebnis. Besonders beliebt: das Erkunden der Region mit dem Fahrrad. Altötting liegt in einer von deutschlandweit nur sechs ADFC-zertifizierten Radreiseregionen. Gut ausgebaute,
Altötting vereint auf einzigartige Weise Aktivität und Entschleunigung – ein Reiseziel, das inspiriert und gleichzeitig neue Kraft schenkt. Radeln am Altöttinger Kapellplatz
übersichtliche Wege führen durch sanfte Hügellandschaften, vorbei an idyllischen Flussläufen und durch charmante Orte. Ob gemütliche Halbtagstour oder ausgedehnter Tagesausflug – hier findet jeder die passende Strecke, um den Schlag des Herzens Bayerns
selbst zu spüren. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten entlang der Routen laden dazu ein, regionale Spezialitäten zu genießen und neue Energie zu tanken.
Alle Informationen, um Altötting zu „erFahren“, gibt es unter altoetting.de/fahrradtipps. ww.altoetting.de/ w tourismus/
Wer mehr wissen will, kann an einer geführten Themen-Radtour teilnehmen. Ein Guide
S3-Leitlinie Brustkrebs: Das ist neu Was ist eine S3-Leitlinie? Leitlinien fassen den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen und geben Empfehlungen für die bestmögliche medizinische Versorgung. Das Besondere an einer S3-Leitlinie ist, dass sie gemeinsam von allen relevanten Fachgesellschaften und Berufsgruppen erarbeitet wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Welche Maßnahmen bringen den größten Nutzen, und welche möglichen Risiken müssen berücksichtigt werden? Es geht ausdrücklich nicht um Kosten. Welche Neuerungen halten Sie für besonders bedeutsam? Ein wichtiges Thema betrifft die operative Entfernung des Tumors: Früher wurden häufig
verschlechtern. Dadurch können Belastungen und langfristige Folgen reduziert werden.
Prof. Dr. med. Achim Wöckel
Die Leitlinie enthält außerdem neue Empfehlungen zum Mammographie-Screening. Die Altersgrenze wurde von 70 auf 75 Jahre angehoben, weil auch in höheren Altersgruppen noch ein Nutzen hinsichtlich
Es geht ausdrücklich nicht um Kosten. auch Lymphknoten mit entfernt. Inzwischen zeigen neue Daten, dass Brustkrebs in frühen Stadien weniger invasiv operiert werden kann, ohne die Behandlungsergebnisse zu
der Brustkrebssterblichkeit gesehen wird. Gleichzeitig gibt es bereits Diskussionen und Entwicklungen hinsichtlich einer weiteren Ausweitung der Altersgrenzen auf 45 Jahre.
Welche Bedeutung haben S3-Leitlinien für die tatsächliche Versorgung von Patientinnen? Leitlinien zeigen auf, welche Maßnahmen wissenschaftlich sinnvoll sind und wie die Versorgung verbessert werden kann. Gleichzeitig liefern sie die Evidenz, auf deren Basis weitere Entscheidungen getroffen werden. So tragen Leitlinien dazu bei, Veränderungen in der Versorgung und auch bei der Kostenübernahme durch die Krankenkassen anzustoßen. www.pink-charity.de
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die.pink.Charity im Interview mit Prof. Dr. med. Achim Wöckel, Direktor der Universitätsf rauenklinik Würzburg und Koordinator der neuen S3-Leitlinie Brustkrebs
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Chronische Erschöpfung
Energie zurückgewinnen Frühjahrsmüdigkeit kennt wohl jeder. Doch was tun, wenn die Erschöpfung nicht weichen will? Chronische Müdigkeit kann viele Ursachen haben. VON PIA WEGENER
Neben schlechtem oder zu wenig Schlaf kommen auch Krankheiten, Allergien, Bewegungsmangel, Übergewicht oder eine unausgewogene Ernährung infrage. Auch manche Medikamente, etwa Blutdrucksenker oder Migränearznei, können dauerhaft schlapp
7–9 Stunden schlafen gesunde Erwachsene in der Regel.
machen. Doch es gibt einige Alltagsroutinen und Mittel, die schnell für mehr Energie sorgen. Meist ist Müdigkeit ein Signal des Körpers, dass etwas nicht stimmt oder fehlt. Hält der Energiemangel länger an, sollte die
Ursache ärztlich abgeklärt werden. In vielen Fällen lassen sich Beschwerden jedoch schon mit einfachen Maßnahmen lindern. Bei akuter Mattheit können beispielsweise ein kurzer Powernap, ausreichend Flüssigkeit, etwas Koffein oder frische Luft neue Energie bringen. Auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle: Wer sich regelmäßig körperlich betätigt, schläft in der Regel besser und erholsamer. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät zu rund 40 Minuten moderater Bewegung am Tag. Was langfristig hilft
Ebenso wichtig sind eine ausgewogene Ernährung und feste Essenszeiten. Dazu gehört, am Abend nicht schwer zu essen und die letzte größere Mahlzeit mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen
zu sich zu nehmen. Chronische Müdigkeit kann auch mit einer Nährstoffunterversorgung zusammenhängen. Ein Eisen- oder Vitamin-B12-Mangel lässt sich schnell per Bluttest feststellen – und kann mit Supplementen vermindert werden. Vor dem Zubettgehen sollten außerdem Koffein und Bildschirmzeit vermieden werden, damit der Körper leichter zur Ruhe kommt. Das blaue Licht von Handy, Laptop und Co. wirkt sich negativ auf die Schlafqualität aus. Schlafunterstützend können auch Baldrian, Hopfen und Melisse wirken, etwa als Tee oder in Präparaten aus der Apotheke, die vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Dehnübungen, ruhige Musik und Lesen sind weitere Helfer für einen erholsamen Schlaf. Und der gilt immer noch als bestes Mittel gegen Müdigkeit am Tag.
Hilfe bei Müdigkeit und Erschöpfung
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Wenn selbst freie Tage keine neue Kraft bringen: Pflanzliche Arzneimittel können helfen, stressbedingte Erschöpfung natürlich zu lindern.
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Man schläft genug – und fühlt sich trotzdem wie gerädert. Die Konzentration lässt nach, kleine Aufgaben werden zur Belastung und die Energie fehlt schon am Morgen. Viele Menschen kennen dieses Gefühl dauerhafter Erschöpfung. Stress, mentale Belastung, hormonelle Veränderungen oder ständige Mehrfachbelastung können Körper und Geist an ihre Grenzen bringen. Viele Betroffene wünschen sich deshalb Unterstützung, die pflanzlich wirkt und sich unkompliziert in den Alltag integrieren
lässt. Dabei rückt eine Heilpflanze in den Fokus, die in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrhunderten verwendet wird: die Taigawurzel. Sie gehört zu den sogenannten Adaptogenen – Pflanzen, die dem Körper helfen, sich an Stress anzupassen. Natürliche Unterstützung Adaptoplex® enthält einen Trockenextrakt aus der Taigawurzel und wird bei Müdigkeit, Schwäche und Erschöpfungszuständen angewendet. Das pflanzliche Arzneimittel, das in der Apotheke erhältlich ist, kann die körperliche
und mentale Belastbarkeit unterstützen – besonders in Pha- Die Taigawurzel gilt seit Jahrhunderten als natürliche Hilfe sen, in denen die bei Erschöpfung. eigenen Reserven erschöpft wirken. Geeignet ist es Mehr Informationen unter: für Erwachsene und Jugendliche www.beh-pharma.de/ ab zwölf Jahren. adaptoplex/ Wichtig bleibt dennoch: HalGebrauchsinformation ten Müdigkeit und ErschöpAdaptoplex®: fung länger an, sollten mögliche körperliche Ursachen ärztlich abgeklärt werden. Sind diese ausgeschlossen, können pflanzliche Präparate Teil eines ganzheitlichen Umgangs mit Mit freundlicher Unterstützung Stress und Erschöpfung sein. der BEH Pharma GmbH
Hautpflege
Weniger ist mehr Sie ist das größte Organ des Menschen und täglich Sonne, Schweiß, Autoabgasen oder Heizungsluft ausgesetzt: Unsere Haut bedarf deshalb einer guten Reinigung und Pflege. Doch nicht jede Creme oder jedes Serum eignet sich auch für alle Hauttypen, und nicht jedes Trendprodukt hält, was es verspricht. VON PIA WEGENER
Die sozialen Medien haben das Thema Hautpflege noch einmal revolutioniert. BeautyInfluencer empfehlen auf TikTok und Instagram Produkte für Mischhaut, Neurodermitis oder Akne, besonders gefragte koreanische
Bis zu
2 m2
groß ist die Haut eines erwachsenen Menschen und wiegt bis zu zehn Kilogramm. Marken finden sich mittlerweile auch in unseren Drogerieregalen wieder, und sogenannte Skincare-Routinen werden millionenfach geklickt. In diesen Videos kommen
oft bis zu zehn verschiedene Produkte zum Einsatz – für viele Dermatologen eindeutig zu viel. Sie raten zu einer minimalistischen statt einer umfangreichen Pflegeroutine. Passende Pflege für den eigenen Hauttyp
Denn viele Hauttypen benötigten gar nicht so viele und so reichhaltige Pflegeprodukte. Folgen dieser Überpflege können Hautkrankheiten wie periorale Dermatitis (Mundrose) sein. Vielmehr gelte es, die passende Pflege für die eigene Haut zu finden. Dabei kann auch eine Hautanalyse beim Dermatologen helfen. Grundsätzlich gilt: Wer zu trockener Gesichts- und Körperhaut neigt, braucht eine reichhaltige Pflege. Auch
leichte Mimikfalten und fahle Haut lassen sich mit Feuchtigkeitspflege mindern und beleben. Menschen mit Mischhaut müssen ebenfalls nicht auf Feuchtigkeit verzichten, sollten aber ölhaltige Cremes vermeiden. Bewährte Mittel für Elastizität und ein ebenmäßiges Hautbild sind Retinol und Vitamin C, die aber nur zwei- bis dreimal die Woche auf der Haut zum Einsatz kommen sollen. Morgens reichen meist eine Gesichtsreinigung mit Wasser sowie eine Pflegecreme mit ausreichend Lichtschutzfaktor. Beim Sonnenschutz sind sich Dermatologen und Skincare-Influencer immerhin einig: Er gilt nach wie vor als das wirksamste Mittel gegen vorzeitige Hautalterung und trägt gleichzeitig zum Schutz vor Hautkrebs bei.
120 Jahre Expertise für gesunde Haut Bodenständigkeit und hohe Produktqualität machen Hautpflege von Herbacin auf internationalen Märkten beliebt. Herbacin ist ein Hidden Champion mit langer Tradition.
Diesem Anspruch, stets gut verträgliche und hochwirksame Pflegeprodukte zu entwickeln, ist Herbacin bis heute treu. Im firmeneigenen Labor trifft traditionelles Heilpflanzenwissen auf moderne
Forschungsergebnisse. Als familiengeführter Hersteller macht Herbacin keine Kompromisse bei der Qualität: von der Produktentwicklung bis zur Auslieferung.
Hautpflege, die Lösungen bietet und hält, was sie verspricht Nicht nur Herbacin-Klassiker, wie die Handcreme mit Kamille oder das Wutapoon Anti-Schuppen-Shampoo, sondern auch neue Pflegeserien, wie die Herbacin Skin Solutions, zeigen: Hautpflege, die hilft, bleibt, und zwar über Generationen hinweg. Hypes kommen und gehen, Innovationen, die bewährtes Know-how mit Zeitgeist kombinieren, Innovation mit Tradition – die Herbacin Skin Solutions schaffen Vertrauen.
Seit den 1950er-Jahren ist Herbacin seinem Produktionsstandort in Thüringen treu.
Kern jeder Hautpflege-Serie von Herbacin ist nach wie vor der seit 120 Jahren bewährte Anspruch, die optimale Balance zwischen natürlichen Inhaltsstoffen, guter Verträglichkeit und Wirksamkeit zu finden. „Schöne Haut liegt in unserer
Natur“ ist für Herbacin nicht nur ein Slogan, sondern tiefste Überzeugung. www.herbacin.com/de/
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Ein Thüringer Apotheker-Ehepaar gründete um 1905 die Marke mit der Vision, wirksame Haut- und Körperpflege auf pflanzlicher Basis zu entwickeln.
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Expertenstimmen
„Präventionsgenetik ist ein Schlüssel der Präzisionsmedizin: Sie identifiziert individuelle Krankheitsrisiken frühzeitig und ermöglicht evidenzbasierte Präventionsstrategien – bevor klinische Symptome auftreten.“
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Dr. med. Teresa Neuhann, Geschäftsführerin und Fachärztin für Humangenetik MGZ – Medizinisch Genetisches Zentrum
„Wir gestalten Gesundheitsversorgung – febromed entwickelt und fertigt durchdachte Medizinprodukte für die Geburtshilfe sowie Haltesysteme und Transferlösungen. Dabei verbinden wir Praxisnähe, Qualität und persönliche Zusammenarbeit.“
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Hubert Brormann, Geschäftsführer, febromed GmbH & Co. KG
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Eine Anzeigensonderveröffentlichung von selected content am 26.08.2026 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. selected content (eine Marke der Reflex Verlag GmbH) und die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH sind rechtlich getrennte und redaktionell unabhängige Unternehmen. Inhalte von Unternehmensbeiträgen, Anzeigen, TopAkteure oder Expertenstimmen geben die Meinung der beteiligten Unternehmen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen. Für eine grünere Zukunft: selected content pflanzt in Kooperation mit PLANT-MY-TREE ® für jeden Unternehmensbeitrag einen Baum.