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SCOPE / Philosophie
Kommunikation Agiles Arbeiten Identität Innovationskultur Modularität Materialität
SCOPE Architekten GmbH / A Rosenbergstraße 28, 70174 Stuttgart, Germany / W scopeoffice.de
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INHALT / S. 02 / S. 04 / S. 06
Herz & Hirn Büroprofil Unsere Gedanken — P R O J E K T E
/ S. 08 / S. 16 / S. 22 / S. 26 / S. 32 / S. 36 / S. 44 / S. 50 / S. 54 / S. 60 / S. 64 / S. 68 / S. 72 / S. 76 / S. 80 / S. 82 / S. 84
/ S. 90 / S. 94 / S. 96
WDF 49 Stadtwerke Karlsruhe Headquarter All for One New SCOPE Office Innovation Center Innovation Center 2.0 Modulbau Triangulum UnternehmenForm Urban Office Villa Metz BAZUBI Schulungszentrum Casino Schulungszentrum Market Place Ludwigsburg Flomo Scope Swing Scope Design — Interview — Mit Herz und Hirn Awards / Publikationen Impressum
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Ü B E R
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Über uns
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HERZ UND HIRN WIR SIND FORMFINDER, FORMGEBER UND ÜBERSETZER IHRER IDEEN
Als Architekten, Innenarchitekten und Kommunikations gestalter und -talente liegt unsere Stärke in der Konzeption ganzheitlicher Gestaltungsansätze, die Ihrer Identität Ausdruck verleihen. Umgesetzt werden diese nicht nur von unserem multidisziplinären Team, sondern auch in der Zusammenarbeit mit Ihnen: — Gemeinsam entwickeln wir unverwechselbare Gebäude und Raumkonzepte.
SCOPE Team — A R C H I T E K T E N I N N E N A R C H I T E K T E N G R A F I K D E S I G N E R MARKETINGSPEZIALISTEN
Herz und Hirn
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Mike Herud
Oliver Kettenhofen
— GESELLSCHAFTER FREIER ARCHITEKT DIPL.-ING. (FH)
— GESELLSCHAFTER FREIER ARCHITEKT DIPL.-ING. (FH)
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Büroprofil
K u r z u m , w i r s i n d …
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KURZ UM, WIR SIND …
/ M U LT I DI S Z I PL I NÄ R E I N DI V I DUA L I ST E N
Unsere Arbeitsweise zeichnet sich durch eine beständige Motivation aus, Standards zu hinterfragen und unkonventionelle Ansätze zu verfolgen. Aus diesem Spannungsfeld ergeben sich Lösungen, die durch ihre Vielseitigkeit überraschen und keinem formalen Diktat folgen. Durch unseren ganzheitlichen Ansatz sind die Ergebnisse nie beliebig: Wir realisieren spezifische und identitätsstiftende Lösungen, die sich in prägnanter und selbstverständlicher Art abheben.
/ I N NOVAT I V E ST R AT E G E N
Wir fangen früher an als andere. Wir warten nicht auf eine Aufgabenstellung, sondern entwickeln die Aufgabe gemeinsam mit Ihnen. In Workshops und Interviews identifizieren wir Ihre Bedürfnisse und erstellen eine individuelle Bedarfsplanung als Grundlage unserer weiteren Arbeit. So entsteht ein tiefes Verständnis für Ihre Interessen. Für uns als Berater und Gestalter ist dies die Chance, mit Ihnen gemeinsam neue Wege zu gehen.
/ KONSTRUKTIVE REALISTEN
Geprägt durch den kreativen Umgang mit Konstruktionen, Materialien und technischen Konzeptionen, glauben wir an die Synergien von interdisziplinärer Arbeit. Dementsprechend wird unser Arbeitsprozess begleitet und verfeinert durch den steten Diskurs mit Experten auf den Gebieten der Energie- und Klimatechnik, Tragwerksplanung, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsgestaltung und der Kunst. Durch diesen Arbeitsstil sichern wir Ihnen die Qualität in der Planung und Ausführung zu, die Sie von uns erwarten.
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Unsere Gedanken
Methodik
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METHODIK
/ WELCHE ORTE FUNKTIONIEREN?
Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt und die menschliche Erfahrung an den Anfang unseres Gestaltungsprozesses, um daraus Rückschlüsse für unsere Planung zu formulieren. Unser Ziel ist es, maß geschneiderte Lebensräume zu schaffen, die Identität stiften und in denen sich unsere Kunden wohlfühlen. Denn Architektur erhält erst dann eine individuelle oder gesellschaftliche Bedeutung, wenn sie nicht nur technische und formale Qualitäten erfüllt, sondern ebenso ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird.
/ WELCHE WECHSELWIRKUNGEN BESTEHEN ZWISCHEN STADT, LAND, RAUM, FORM UND ZEICHEN UND SOZIALEN PROZESSEN?
Spezialisiert auf die ganzheitliche Entwicklung und Planung von Lebens- und Arbeitsräumen sehen wir uns als Schnittstelle von räumlicher und visueller Gestaltung, von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft, um Orte zu schaffen, die ihren Nutzern vielschichtige soziale, kognitive und sinnliche Erfahrungen ermöglichen. Denn Architektur muss immer interpretierbar sein, damit der Mensch diese durch seinen eigenen Beitrag anreichern kann.
/ W I E E N T DE C K E N W I R DI E W E LT ?
Arbeitswelten sind Orte für menschliche Interaktion und Kommunikation. Wie der urbane Raum leben sie von der Vielfalt an Atmosphären und Nutzungsmöglichkeiten. So gewinnt der Arbeitsplatz an sozialer Qualität und wird Teil des eigenen Lebensstils. Dementsprechend konzipieren wir Büros die durch ihre Flexibilität und urbane Vielfalt die Sinne der Nutzer ganzheitlich ansprechen.
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Architektur
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WDF 49 Dietmar-Hopp-Allee 17, 69190 Walldorf, Germany / A u f t r a g g e b e r SAP SE / P l a n u n g s b e g i n n 10/2015 / F e r t i g s t e l l u n g ca. 02/2019 / B a u k o s t e n 55.000.000€ / S t a t u s realisierter Neubau / F l ä c h e 16.000m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Architektur, Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept, Grafik-/Leitkonzept / Standort
Um den gestiegenen Arbeitsplatzkapazitäten gerecht zu werden, wurde 2015 durch den Softwarehersteller ein Architekturwettbewerb ausgelobt, den SCOPE Architekten mit einem innovativen Gesamtkonzept für sich entscheiden konnte. Der zukunftsweisende Entwurf verdeutlicht den Kollaborationsgedanken moderner Arbeitswelten. Im Split Level angeordnete Geschosse schaffen Offenheit und Transparenz innerhalb des Neubaus und fördern gleichermaßen die „horizontale und vertikale“ Kommunikation in einer teambasierten Unternehmensstruktur. — Beide Baukörper wurden als Stahlbetonskelett mit massiven Treppehauskernen umgesetzt. Der Grundriss von Gebäude A entwickelt sich um einen freistehenden Sichtbetonkern, um den sich die Arbeitsbereiche im Halbgeschoss dreidimensional nach oben ziehen.Die großzügige Freitreppe, die von Erdgeschoss bis ins Obergeschoss reicht, verbindet die im Split Level angelegten Open Space Bereiche und steht als Sinnbild für eine funktionale Verknüpfung von Arbeitsprozessen und Abläufen. Hier wird Kommunikation erlebbar: Eingelassene Sitzmöglichkeiten auf breiten Stufen laden zum Verweilen, Arbeiten oder Kollaborieren ein. Zufällige Begegnungen und Ad-hoc-Besprechungen werden durch die einladende Gestaltung bewusst forciert. —>
/ L Im Erdgeschoss betritt man das Gebäude über ein großflächiges Foyer mit Empfangsbereich und Showroom. Der Tresen aus Lerchenholz bildet ein optisches Highlight. / R Die über einen Steg verbundenen Baukörper gliedern sich perfekt in die städtebauliche Struktur ein.
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/ L / O Die großzügige Freitreppe, die von Erdgeschoss bis ins Obergeschoss reicht, steht als Sinnbild für eine funktionale Verknüpfung von Arbeitsprozessen und Abläufen. / L / U Die Freiflächen unterstützen nicht nur die Kreativität und Kommunikation, sondern auch die Regeneration und Konzentration der Mitarbeiter
/ R Die Fassadengestaltung aus umlaufenden Brüstungsbändern verleihen der Fassade durch ihre Liniatur eine elegante Leichtigkeit.
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Die Freiflächen unterstützen nicht nur die Kreativität und Kommunikation, sondern auch die Regeneration und Konzentration der Mitarbeiter. Auch die großzügige Dachterrasse verdeutlicht den Kollaborationsgedanken und dient als Treffpunkt und Veranstaltungsfläche. Damit wird sie gleichzeitig zum Showcase in Sichtweite des gegenüberliegenden Headquarters der SAP. Das Gebäude B folgt der formalen Ästhetik von Gebäude A. Konzeptionell leitet es sich aus der programmatischen Vielfalt der Arbeitsprozesse der SAP ab, so dass innerhalb des flexiblen Grundrisses alle Arbeitsformen von Einzelbüro, Kombibüro und Großraumbüro möglich sind. —>
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/ O Auch die großzügige Dachterrasse verdeutlicht den Kollaborationsgedanken und dient als Treffpunkt und Veranstaltungsfläche.
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Das an der Dietmar-Hopp-Allee verortete Gebäude, bestehend aus zwei über einen Steg verbundene Baukörper, schafft auf rund 16.000m² Raum für bis zu 700 Mitarbeiter. Durch seine klare Gebäudeform gliedert es sich perfekt in die städtebauliche Struktur ein, wobei sich der Kopfbau A entlang der Dietmar-HoppAllee bewusst aus der städtebaulichen Flucht der Nachbarbebauung schiebt und so die entstandene Mitte des Areals akzentuiert. Die besondere Länge des Baukörpers B wird durch funktional abgeleitete Einschnitte in der Fassade gegliedert, was das harmonische Zusammenspiel der Baukörper unterstreicht. Die Fassadengestaltung aus umlaufenden Brüstungsbändern verleihen der Fassade durch ihre Liniatur zudem eine elegante Leichtigkeit. Durch ihre Verortung auf dem Baufeld schaffen die Baukörper Freiflächen mit differenzierten Außen räumen. Diese laden den Nutzer zum Verweilen ein und stärken den Campus charakter des Areals. Das Workcafé im Erdgeschoss mit seiner Außenbestuhlung und die angrenzenden Design Thinking Flächen belebt die urbane Vielfältigkeit des Geländes. So wird nicht nur ein architektonischer Akzent im Areal gesetzt, es entsteht auch eine Ästhetik des Funktionalen, die sich an der Philosophie von SAP orientiert und der Abhängigkeit des Gebäudes folgt. Nie beliebig, sondern immer prägnant und identitätsstiftend.
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/ O An den offenen Treppen raum ordnen sich Café- Bereiche und Kollabora tionsbereiche an. / U Zufällige Begegnungen und Ad-hoc-Besprechungen werden durch die einladende Gestaltung forciert.
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Kommunikation
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KOMMUNIKATION IC H H A LT E V I E L VON BE E T HOV E N – VOR ALLEM VON SEINEN GEDICHTEN (RINGO STARR)
Insofern Architektur immer in einen menschlichen Kontext gebettet ist und dadurch Sinn erzeugt, hat sie per se einen kommunikativen Aspekt inhärent. Doch im besten Fall kommuniziert sie nicht nur etwas, sondern löst zudem auch Handlungen und Emotionen aus. Deshalb sprechen wir von gelungener Architektur, wenn die gebaute Kommunikation auf mehreren Ebenen stattfindet: / / /
als Repräsentant – außen 2 als Identifikationsfläche – innen 3 als Multiplikator – Begegnungen. 1
Wir nennen das den Trias der Kommunikation.
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STADTWERKE KARLSRUHE Daxlanderstraße 72, 76185 Karlsruhe, Germany / A u f t r a g g e b e r Stadtwerke Karlsruhe GmbH / P l a n u n g s b e g i n n 09/2013 / F e r t i g s t e l l u n g 05/2017 / B a u k o s t e n 31.000.000 € / S t a t u s realisiert Sanierung / F l ä c h e 14.000 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Architektur Dachaufbau, Innenraumsanierung, Arbeitsplatzkonzept / Standort
Die Karlsruher Konzernzentrale aus dem Jahr 1977 vereint Kundenbereiche, Küche mit Kantine, Werkstätten sowie Büros für bis zu 550 Mitarbeiter auf ca. 14.000 m². Das Gebäudekonzept basierte auf großflächigen Bürobereichen die schon zur damaligen Zeit als open space geplant wurden. Die einzelnen Arbeitsbereiche konnten lediglich durch stoffbezogene Stellwände voneinander separiert werden, die von den Mitarbeitern um ihre Sitzgruppen angeordnet wurden. Im Zuge der energetischen Sanierung des Gebäudes erhielten wir den Auftrag, die nicht mehr zeitgemäße Büronutzung zu modernisieren und gleichzeitig ein ganzheitliches Gestaltungskonzept zu finden, welches die Werte und Kultur der Karlsruher Stadtwerke angemessen repräsentiert. —>
Stadtwerke Karlsruhe
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/ L Die Decken und Trenn wände der Beraterplätze greifen in einem grafi schen Muster die poly gonale Gebäudestruktur auf, die sich wie ein Leit faden durch die Gestaltung aller Räume zieht.
/ L Die zurückhaltenden weißen Flächen werden akzentuiert durch gedeckte Blautöne unterbrochen.
/ L Die Karlsruher Konzernzentrale aus dem Jahr 1977 vereint Kunden bereiche, Küche mit Kantine, Werkstätten sowie Büros für bis zu 550 Mitarbeiter. / R Die Konferenzräume vermitteln eine freundliche und ruhige Arbeitsatmosphäre.
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—» Der helle großzügige Raum steht mit seiner fein abgestimmten Materialität und Lichtgestaltung für ein dynamisches Unternehmen, das Zukunft gestaltet.
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Während das Großraumprinzip beibehalten wurde, das eine ielfältige Nutzung der Fläche ermöglicht, übernehmen nun eingestellte v Raum-in-Raum-Körper die Zonierung, leiten Personenströme und bieten jedem Team eigene Rückzugsräume, die konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Auf allen Etagen wurden zudem teamübergreifende Kommunikationsflächen und Besprechungsräume geschaffen, die Kommu nikation und Kollaboration unterstützen. Der neue Dachaufbau wurde als Stahlskelettkonstruktion errichtet und nimmt darin einen Sitzungssaal sowie einen Veranstaltungsraum auf. Der Veranstaltungsraum kann durch eine kleine Satellitenküche auch zum Speiseraum umfunktioniert werden und ist über eine skulpturale Freitreppe oder einen neuen Aufzug zu erreichen. — Unser Gesamtkonzept greift die Werte und Kultur der Stadtwerke Karlsruhe auf und schafft durch seine nutzerorientierte Gestaltung eine attraktive und identitätsstiftende Arbeitsumgebung, die den Mitarbeitern genau den Gestaltungsfreiraum bietet, den sie in ihrem Alltag benötigen. Das Gestaltungskonzept steht mit seiner fein abgestimmten Materialität und Lichtgestaltung für ein dynamisches Unternehmen, das Zukunft gestaltet.
/ L / O Der Raum wird durch eine zentrale Treppe dominiert, welche in den Bestand integriert wurde. Sie verbindet das Basisgeschoss und das Foyer. / R / O Ein Netz aus Linienleuchten spinnt sich durch das gesamte Gebäude und sorgt für eine gleich mäßige Ausleuchtung aller Flächen. / R / U Das Casino ist für 280 Personen ausgelegt und bietet den Gästen unterschiedliche Atmosphären.
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Agiles Arbeiten
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AGILES ARBEITEN ICH WERDE AUFHÖREN ZU TRINKEN UND ZU RAUCHEN – ABER NUR UNTER DER DUSCHE. (FRANK SINATRA)
Mit dem Ziel, die Herausforderungen der digitalen Disruption zu meistern, gehört Agilität, einst das Buzz word einiger weniger Vordenker, mittlerweile zum Standardvokabular von Unternehmen – zumindest auf dem Papier. Aber Papier ist bekanntermaßen geduldig und so wird der Begriff noch recht weit ausgelegt. — Wer die Transformation erfolgreich bewältigen möchte, muss sein Bewusstsein für agile Methoden schärfen. Kurzum: Es bedarf mehr, als zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten, schickes Design, stylische Möbel oder gar den allseits beliebten Tischkicker aufzustellen, der, frei nach Roland Barthes, inzwischen zu den Mythen des modernen Büroalltags gehört. — Vielmehr geht es um den tiefgreifenden kulturellen Wandel im Unternehmen und darum – basierend auf einem ganzheitlichen Raumkonzept – den drei Grundbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden: Kommunikation, Konzentration und Regeneration.
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HEADQUARTER ALL FOR ONE Rita-Maiburg-Straße 40, 70794 Filderstadt, Germany / A u f t r a g g e b e r All for One Group AG / P l a n u n g s b e g i n n 12/2016 / F e r t i g s t e l l u n g 04/2019 / B a u k o s t e n 2.600.000 € / S t a t u s realisiert Innenausbau / F l ä c h e 6.000 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept, Grafik-/Leitkonzept / Standort
Für den Ankermieter im Airport Business Center 4 in Filderstadt haben wir ein neues Zuhause in einer vielfältigen und offenen Arbeitswelt geschaffen, das die führende Consulting- und IT-Gruppe nun unter einem Dach vereint. Das ganzheitliche Raumkonzept erlaubt eine flexible Nutzung der gesamten Fläche: Open Space Bereiche, Besprechungsräume und Think Tanks fördern die Kommunikation und Kollaboration, während Rückzugsmöglichkeiten und Sitz nischen konzentriertes Arbeiten unterstützen. Die Verwendung hochwertiger Materialien und Oberflächen, welche mit spielerischen und teilweise unkonven tionellen Details verbunden werden sowie grafische Elemente an Wänden und Decken, spiegeln die lebendige und auf Fortschritt bedachte Unternehmenskultur wider und tragen so einen wesentlichen Teil zur identitätsstiftenden Arbeits umgebung bei. Herzstück auf allen vier Geschossen sind die Coffee Points, die, teamübergreifend, soziale und informelle Treffen forcieren. Das neue Headquarter der All for One Group ist ein Ort der Begegnung, der Kommunikation, der Kollaboration und kreativer Lebensmittelpunkt für 250 Mitarbeiter, in dem, dank des nutzerzentrierten Gestaltungsansatzes der Innenarchitekten, gelebte und gebaute Philosophie miteinander verschmelzen.
/ L Open Space Bereich mit Linienführung an Decke und Wänden
Headquarter All for One
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/ O Repräsentativer Empfangsbereich mit Wartenische und Scope Swing / L Open Space Bereich mit abgehängter Deckenbaffel
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—» Auf 6000 qm und vier Geschossen ist ein innovativer und inspirierender Arbeitsplatz entstanden, der dank seiner durchdachten Gestaltung die Firmenphilosophie und Mitarbeiter konsequent in den Mittelpunkt stellt.
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Headquarter All for One
/ L Das großzügige Kundencafé ist das Herzstück im 1. OG und bietet verschiedene Atmosphären. / U Die Waggons ermöglichen Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten
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SCOPE OFFICE Rosenbergstraße 28, 70174 Stuttgart, Germany / A u f t r a g g e b e r Scope Architekten / P l a n u n g s b e g i n n 06/2018 / F e r t i g s t e l l u n g 03/2019 / B a u k o s t e n 300.000 € / S t a t u s realisiert Sanierung / F l ä c h e 600 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept, Grafik / Standort
Wir wachsen. Mit unseren Aufgaben und unserem Anspruch. Im April 2019 haben 26 Architekten, Innenarchitekten und Kommunikationsdesigner eine neue Heimat im Stuttgarter Westen bezogen. Auf rund 550 Quadratmetern profitieren wir nun vor allem von einer Vielzahl an Collaborations- und Konzentra tionsräumen, einer großzügigen Materialbibliothek und einem lichtdurchfluteten Atelier. Das Herzstück bildet die großzügige Küche. Hier treffen wir uns nicht nur zum Essen, sondern auch über den Tag verteilt immer wieder. — In der Gestaltung verdeutlicht sich auch die Umsetzung unseres Selbstverständnisses. Ein collagiertes Design aus verschiedenen Texturen, Materialien und Farben zeigt sowohl die gestalterische Profession, als auch die persönliche Diversität der einzelnen Mitarbeiter. — Zitat: „Die größten Herausforderungen von Unternehmen liegen nicht im Wandel der Arbeitswelt, sondern ihrer Unternehmenskultur. Mitarbeiter wünschen sich eine Identifikation mit der Identität eines Unternehmens und das ist bei uns nicht anders“
/ L Das Herzstück ist die Küche. Der große Esstisch wird auch gerne für Besprechungen genutzt. / R Farbliche Akzente setzen Wandflächen und Grafiken.
Scope Office
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I n n e n a r c h i t e k t u r
/ L Die Think Tanks laden zum Rückzug ein. / R Stimmige Ergänzung bilden die hochwertigen Möbel aus Eiche und schwarzem MDF.
Scope Office
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—» Auf der Höhe der Zeit entwerfen, ohne die Tiefe der Zeit – Geschichte und Tradition – zu ignorieren.
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I n n e n a r c h i t e k t u r
/ L Auf knapp 250 Quadratmetern finden derzeit 26 Mitarbeiter Platz. / R Selbst gestaltete Trennwände sorgen für Sichtschutz und eine angenehme Akustik.
Identität
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IDENTITÄT WENN MAN NICHT NACH FÜNF SEKUNDEN ERKANNT HAT, DAS S E S S IC H U M E I N E N S ONG VON AC / D C H A N DE LT, H A N DE LT E S S IC H N IC H T U M E I N E N S ONG VON AC / D C ! (ANGUS YOUNG)
—» Die größten Herausforderungen von Unternehmen liegen nicht im Wandel der Arbeitswelt, sondern ihrer Unternehmenskultur. Mitarbeiter wünschen sich eine Identifikation mit der Identität eines Unternehmens und das ist bei uns nicht anders.
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MIKE HERUD & OLIVER KETTENHOFEN
/ L Identitätsstiftende Details: Die Rosen geben einen Link zum Straßennamen
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Architektur
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INNOVATION CENTER Konrad Zuse Ring 10, 14469 Potsdam, Germany / A u f t r a g g e b e r SAP SE / P l a n u n g s b e g i n n 06/2011 / F e r t i g s t e l l u n g ca. 09/2013 / B a u k o s t e n 12.280.000€ / S t a t u s realisiert Neubau / F l ä c h e 4.500m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Architektur, Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept / Standort
Das SAP Innovation Center war in Deutschland das erste seiner Art. Es greift bewusst den Startup-Charakter junger Software-Unternehmen auf. Es ist Prototyp für agiles und innovatives arbeiten und bietet ein kreatives Umfeld, in dem offenes Denken gefördert und die kundenorientierte Lösung auf Basis fortschrittlicher Technologien vorangetrieben wird. Produkte wie »Flying Eames« oder »Flomo« wurden durch Scope während der Arbeit am Innovation Center entwickelt, die heute nicht nur seriell produziert sondern auch oft kopiert werden. — Idyllisch am Jungfernsee gelegen, arbeiten auf 4500m² 100 Mitarbeiter und 200 Studenten auf drei Ebenen, wobei die oberen Ebenen in vier Bereiche unterteilt sind. Jeweils 30 Mitarbeiter finden in einem offen gestalteten Grundriss alle Funktionen des täglichen Bedarfs im direkten Zugriff. Den Anforderungen, die Teamzusammenstellung schnell und unkompliziert verändern zu können, wurde mit einem mobilen Arbeitsplatzkonzept Rechnung getragen.
/ L Wandelemente aus unbehandelter See kiefer oder Glas bewegen sich schienengeführt, Faltwände eröffnen neue Möglichkeiten, die Räume zu strukturieren.
/ R Das Innovation Center Potsdam überträgt das Konzept eines kollaborativen Ortes konsequent in einen dreigeschossigen, lichtdurchfluteten Neubau.
Innovation Center
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/ O Die idyllische Lage am Jungfernsee ermöglicht auch im Park diverse Aufenthaltsmöglichkeiten.
/ R Kurzes Entspannen in den Scope-Schaukeln.
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Innovation Center
/ R Alles ist hier work in progress, die Atmosphäre atmet Flexibilität, Offenheit und Transparenz.
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INNOVATION CENTER 2.0 Konrad Zuse Ring 8, 14469 Potsdam, Germany / A u f t r a g g e b e r SAP SE / P l a n u n g s b e g i n n 05/2014 / F e r t i g s t e l l u n g 05/2016 / B a u k o s t e n 16.900.000€ / S t a t u s realisiert Neubau / F l ä c h e 5.400 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Architektur, Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept, Grafik-/Leitkonzept / Standort
In Anlehnung an das 2013 fertiggestellte Innovation Center entstand direkt daneben das Innovation Center 2.0. Äußerlich passt sich der neue, vierstöckige Glaskubus mit umlaufenden Balkonen dem Bestand an und ist geprägt von seiner spannungsvollen Betonstützen-Struktur mit industriellem Charakter, welche die Glasfassade in zahlreichen Diagonalen durchbricht. Das Gebäude gleicht einer offenen Werkhalle, in der alle Geschosse über einen geschossübergreifenden Luftraum miteinander verbunden sind. — Betritt man das Gebäude über den Haupteingang, öffnet sich der Raum in Form des großen Luftraumes. In diesem Luftraum liegt auch die Haupterschließung. Einläufige Treppen aus Sichtbeton, mattem schwarzem Stahl und Stufen aus Eichenholz verbinden die Geschosse miteinander. Im Erd geschoss gliedern sich um den Kern die Kaffeebar, die Workshopräume, die große Design-Thinking-Fläche und die Besprechungsräume. In diesen Räumen wird die Idee einer flexiblen und agilen Arweitswelt am deutlichsten. — Große Whiteboardflächen hängen von der Decke ab und lassen sich verschieben. Der große Design-Thinking Raum befindet sich dadurch im ständigen Wandel und ermöglicht mehreren Arbeitsgruppen das Zusammen arbeiten. In den Obergeschossen liegen die Büroflächen U-förmig um den Kern und sich durch großflächige Verglasungen vom Atrium getrennt. Die Arbeitsplätze sind ebenso flexibel gestaltet wie die Räume im Erdgeschoss. Die drei Arbeitsgruppen auf jedem Geschoss werden an den Ecken des Gebäudes durch unterschiedlich große Besprechungsräume und Think Tanks zoniert. — Im dritten Obergeschoss öffnet sich das Atrium zu einer größeren Kommunikationszone, über die man die Dachterasse des Gebäudes betritt. Spätestns hier oben ist vergessen, dass man sich eigentlich in einem Büro gebäude befindet.
/ R Für 160 Mitarbeiter wurden attraktive Arbeitsplätze geschaffen, welche die Förderung von frischen Ideen in den Mittelpunkt stellen.
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—» Das Gebäude gleicht einer offenen Werkhalle, in der alle Geschosse über einen geschossübergreifenden Luftraum miteinander verbunden sind.
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/ U Flexible Raumstrukturen unterstützen direkten Wissenstransfer.
/ R Das Atrium macht Kommunikation erlebbar.
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/ R Die Besprechungs- und Workshopräume sind durch flexible Trennwände teil- oder erweiterbar und regen zu innovativen Arbeitsmethoden wie Design-Thinking an.
/ L Ungeplante Kommunikation fördert Innovation.
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Innovationskultur
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INNOVATIONSKULTUR / DENN IRGENDETWAS GEHT DA VOR SICH. ABER SIE WISSEN NICHT WAS. ODER, MISTER JONES? (BOB DYLAN)
Seit einigen Jahren erfährt unsere Arbeitswelt einen grundlegenden und strukturellen Wandel. Die Auslöser dafür sind vielfältig: Digitalisierung, Globalisierung, Bildung und Migration sind ebenso treibende Kräfte wie der Wandel von Werten und Ansprüchen. — New Work, also Neue Arbeit, ist der Inbegriff dieses epochalen Umbruchs, welcher die Arbeitswelt von Grund auf umformt. Denn der Wandel von einer Industrie- zur Wissensgesellschaft und die veränderte Lebenskultur der (zukünftigen) Arbeitnehmer erfordern Innovationen in der Arbeitswelt und wesensgemäße Anpassungen in der Unternehmenskultur. Dafür müssen klassische Konzepte von Arbeit – auch Raum betreffend – neu gedacht werden.
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MODULBAU Hasso-Plattner-Ring 7a, 69190 Walldorf, Germany / A u f t r a g g e b e r SAP SE / P l a n u n g s b e g i n n 04/2017 / F e r t i g s t e l l u n g 02/2019 / B a u k o s t e n 28.000.000€ / S t a t u s realisiert Neubau / F l ä c h e 11.000 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Architektur, Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept, Grafik, Gebäudeleitsystem / Standort
Für das neue Bürogebäude der international agierenden SAP haben wir gemeinsam mit dem Bauherrn bisherige Standards hinterfragt und ein Konzept entwickelt, das sowohl auf die Unternehmenskultur des Kunden, als auch auf die Anforderungen unserer Zeit reagiert und einem starken Unternehmenswachstum mit ebenso qualitätsvoller wie unkonventioneller Lösung begegnet: Die Architektur greift die modulare Idee in der Kubatur auf und entsteht vor dem Hintergrund eines agilen und kollaborativen Arbeitsplatzkonzeptes. — Das Stahlskelett des viergeschossigen Baukörpers wurde in der Werks halle vorgefertigt und vor Ort errichtet, wodurch die Rohbauphase lediglich acht Wochen in Anspruch genommen hat. Die einzelnen Module gruppieren sich auf allen Geschossen zu zwei unterschiedlich tiefen und sich gegenüberliegenden Gebäudespangen, die an eine verbindende Mittelzone angegliedert sind. Dadurch entstehen zwei mit Glas überdachte Innenhöfe, die als vertikale Lufträume mit Aufenthaltsqualität dienen. Zusätzlich sind die gruppierten Module stellenweise zueinander verschoben, wodurch Balkonrückspringe entstehen und
/ L Im Hub wurde ein Multiplexdielenboden aus gelegt, der auf den industriellen Charakter referiert, gleichzeitig aber auch einen farblichen und materiellen Kontrast zur Lochblechdecke herstellt.
Modulbau
/ U Die gruppierten Module sind stellenweise zueinander verschoben, wodurch Balkonrückspringe entstehen und die Modularität des Gebäudes in seiner charakteristischen Architektur ablesbar bleibt.
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die Modularität des Gebäudes in seiner charakteristischen Architektur ablesbar bleibt. Auch die seriell gefertigte Lochblechfassade, mit welcher der Rohbau umschlossen wurde, unterstützt die Performanz des Industriellen. Die unterschiedliche – und anhand eines Sonnenstandmodells errechnete – Lochmusteranordnung verleiht den horizontal verschiebbaren Fassaden elementen nicht nur eine individuelle Gestaltung und hochwertige Optik, sondern dient gleichzeitig der Verschattung und ermöglicht dadurch den Verzicht eines Raffstores. — Eine gestalterische Hybridität ist dem Gebäude allerdings nicht nur von außen abzulesen, sondern zieht sich auch nach innen und wird zur formalen Visitenkarte der Architektur. Warme Materialien und dezent gehaltene Farben kontrastieren die kühlen, industriellen Elemente und spielen auch hier wieder mit der Kombination von Werk- und Maßanfertigung. Das Raumangebot leitet sich aus der programmatischen Vielfalt der Arbeitsprozesse im Unternehmen ab und berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter – die noch vor dem Entwurf durch nutzerzentrierte Ansätze analysiert wurden. Open Space Bereiche, Collaboration Spaces, Think Tanks und zahlreiche Sonderräume erlauben eine agile und flexible Nutzung der Fläche und unterstützen die Kreativität und Kommunikation der Mitarbeiter. Neben der Dachterrasse und dem Work-Café im Erdgeschoss ist die, sich auf jeder Etage befindende, Mittelzone das Herzstück des Gebäudes. Als Haupterschließung und „Social Hub“, werden hier zufällige Begegnungen und Ad-hoc-Besprechungen durch diese einladende Gestaltung forciert.
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—» Im Zusammenspiel gelang uns mit dem WDF 53 eine zukunftsorientierte Gestaltung, welche nicht nur die bestehende Unternehmenskultur widerspiegelt, sondern ebenso an ihrer Konstitution beteiligt ist.
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Modulbau
/ L Die Lochblechfassade mit ihren vorgehangen Schiebeläden erzeugt durch den fließenden Übergang von Wand flächen zu Fensterelementen ein homogenes Bild. / R Auch die überdachten Innenhöfe verfügen über multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten. Als „Marketplace“ und „Urban Jungle“ deklariert, lädt das Raumangebot zum Lunch, Ad-hoc Meeting oder einfach zum Verweilen und Entspannen ein.
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Modularität
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MODULARITÄT / BEVOR DU ZWEI NOTEN SPIELST, LERN ERST EINMAL EINE ZU SPIELEN. UND SPIELE KEINE NOTE BEVOR DU EINEN GUTEN GRUND DAFÜR HAST. (MARK HOLLIS)
Beim Begriff des Modulbaus ergeben sich oft Assoziationen von temporärer Nutzung und industrieller Massenanfertigung. Schnell, billig und endlos reprodu zierbar. Doch serielles Bauen und individuelle Gestaltung schließen sich nicht grundsätzlich aus. Im Gegenteil. — Im besten Fall befruchten sie sich gegenseitig. Denn während sich modulares Bauen oftmals durch eine gestalterische Regelhaftigkeit auszeichnet, liegt gerade in der Abweichung und Variation dieses Schemas durch individuelle Gestaltungselemente ein großes Potenzial um Bedeutung zu erzeugen. Wir nennen das serielle Identität. / L Die helldunklen Kontraste der Fassade verstärken den Charakter des Hauses.
/ U Open Office Bereich mit zusätzlichen Funktionen, die den Raum gliedern und Privatsphäre schaffen.
/ U Die Teambibliotheken ermöglichen ungeplante Begegnungen und fördern die Kommunikation.
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TRIANGULUM Balcke-Dürr-Allee, 40882 Ratingen, Germany / A u f t r a g g e b e r Brune Real Estate AG / P l a n u n g s b e g i n n 02/2014 / F e r t i g s t e l l u n g 05/2017 / B a u k o s t e n 34.000.000 € / S t a t u s realisiert Neubau / F l ä c h e 21.000 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Architektur, Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept / Standort
Dynamik und Masse, formale Einheit und räumliche Gliederung führen zu der architektonischen Eigenständigkeit und städtebaulichen Prägnanz des Entwurfes. Das seiner Form nach benannte „Triangulum“, positioniert sich als dynamisches Volumen und bildet entlang den umgebenden Straßen sowohl klare Raumkanten als auch Freiräume. — Entlang der Balcke-Dürr-Allee schneidet sich die Fassade auf zwei Geschossen ein und ermöglicht dadurch eine markante Eingangssituation. Mit ihr wird zusätzlich ein städtebaulich wirksamer Empfang geschaffen und der städtische Raum repräsentativ erweitert. Die Abstaffelung des Gebäudvolumens vermittelt zwischen der kleinmaßstäblichen Nachbarbebauung und dem Triangulum. Eine dort angelegte parkähnliche Fläche wirkt als landschaftlicher Puffer der Wohnbebauung und dem Bürokomplex. Durch die kompakte Gebäudeform besteht zudem die Möglichkeit eines weiteren Bauabschnittes, der das Ensemble städtebaulich schließt und einen großzügigen Innenhof ent stehen lässt, der nichts von seiner außenräumlichen Qualität verliert. — Im Innenraum eröffnet sich dem Besucher im Foyer der Blick in einen zweigeschossigen Luftraum. Dieser wird über eine großzügige Treppe erschlossen und führt ins 1.OG. Dort befinden sich mehrere großzügige Schulungsräume, welche auch von externen Besuchern genutzt werden können sowie die Design Thinking-Zone. Die drei folgenden Geschosse sind gleich aufgebaut: Auf der Fläche verteilen sich Bürobereiche unterschiedlichster Art. Im Open-Space-Bereich wird das Desk-Sharing-Modell gelebt, so dass 430 flexibel nutzbare Arbeitsplätze für die mehr als 700 Mitarbeiter vorgesehen sind. Micro Meetings, um sich allein oder in Kleinstgruppen zur konzentrierten Arbeit zurückzuziehen, oder Besprechungs- und Meetingsituationen ergänzen das Angebot. Dynamik und Innovation wird hier spürbar.
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/ O / L Das Gebäude hat eine gebogene Aluminiumfassade, die durch ihre Metallbänder die Gebäudeformung zusätzlich betont. / O / R Im ganzen Gebäude fällt eine reduzierte und gedeckte Farbgebung auf.
/ R Der Gebäudekörper bildet entlang den umgebenden Straßen klare Raumkanten und schafft gleichzeitig entlang der Oststraße und Balcke-Dürr-Allee hochwertige Freiräume.
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/ O In den Mittel- und Pausenzonen der Bürogeschosse sowie im Casino wurden diverse Grünnuancen bewusst als Akzentfarbe verwendet. Ergänzend zur gedeckten Farbgestaltung wurde regionales Eichenholz verwendet. / U Im Open-Space-Bereich wird das Desk-SharingModell gelebt, so dass 430 flexibel nutzbare Arbeitsplätze für die mehr als 700 Mitarbeiter vor gesehen sind.
Tr i a n g u l u m
/ O Entlang der Balcke-DürrAllee schneidet sich die Fassade auf zwei Geschossen ein und ermöglicht dadurch eine markante Eingangssituation. / U Nach Betreten des Foyers und des Warte bereichs eröffnet sich dem Besucher der Blick in einen zweigeschossigen Luftraum. Dieser wird über eine großzügige Treppe, mit einer objekthaften Pendelleuchte, erschlossen und führt ins 1. OG.
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UNTERNEHMENFORM 70173 Stuttgart, Germany / A u f t r a g g e b e r UnternehmenForm / P l a n u n g s b e g i n n 12/2016 / F e r t i g s t e l l u n g 03/2018 / B a u k o s t e n 200.000€ / S t a t u s realisiert, Sanierung / F l ä c h e 183 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept / Standort
In enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn haben wir in Stuttgart einen Showroom gestaltet, der nicht nur Laden- und Bürofläche miteinander vereint, sondern sich vor allem durch klare Strukturen sowie die Reduktion aufs Wesentliche auszeichnet. Die Verwendung nachhaltiger Materialien und der Einsatz regionaler Firmen unterstreichen dabei eine Unternehmensphilosophie, die durch Form, Funktion und eine hohe Qualität geprägt ist. — Schlicht, funktional und trotzdem sehr elegant – Alexander Seifried ist bekennender Fan der skandinavischen Gestaltungsphilosophie. Besonders der finnische Architekt Alvar Aalto und seine demokratischen Designideale haben es dem Geschäftsführer des Stuttgarter UnternehmenForm angetan. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es bei einem Zwischenstopp in Helsinki „Klick“ gemacht hat: „Diese Reise hat viel verändert. Ein Besuch in der Kulttuurisauna – eine der wenigen öffentlichen Saunen der Stadt – hat mir gezeigt, dass schlicht gestaltete Räume eine enorme Kraft entfalten können. Und für mich war sofort klar: Diese Reduktion sollte auch in meinem Laden herrschen.“ Aufgrund einer inhaltlichen Neuausrichtung bestand der Wunsch, sich auch räumlich zu verändern.
/ L Dank der textilen Raumtrenner aus ungebleichtem Naturleinen lassen sich die Zonen abschotten. / R Faltbare Glaswände mit eingearbeiteter Stahl rahmenkonstruktion zonieren, ohne dem Raum Licht zu nehmen.
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—» Der Raum entfaltet seine Kraft durch ehrlichen und authentischen Umgang mit Architektur, nachhaltigen Werkstoffen und absoluten Minimalismus.
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/ L Ausstellungs- und Arbeitszonen gehen fließend ineinander über und stellen eine Unternehmenswelt dar, deren Gestaltungs- und Arbeitsphilosophie hierdurch verräumlicht wird. / R Alle Arbeitsplätze werden durch akustisch wirksame Stauraummöbel oder schallabsorbierende Decken ergänzt.
/ R Als zentraler Treffpunkt dient die Küche mit angrenzendem Aufenthaltsbereich.
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/ L Mit den „Sujets“ in den Zwischenräumen werden im Showcase einzelne Sitz-, Wohn- und Bürowelten dargestellt, die nicht nur Inszenierung bleiben, sondern sowohl von Mitarbeitern als auch Kunden frei genutzt werden sollen.
/ L Bestehende Betonflächen sind roh belassen, Installationsrohre sichtbar – der ehrliche und authentische Umgang mit Architektur und Werkstoffen ist wesentlicher Bestandteil des gemeinsam entwickelten Gestaltungskonzepts.
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MATERIALITÄT IC H WOL LT E M U S I K M AC H E N, DI E S O A N DE R S WA R , DASS MEINE MUTTER MICH VON DEN ANDEREN UNTERSCHEIDEN KONNTE. (LES PAUL)
Material ist eine grundsätzliche Einflussgröße in der Gestaltung, das zur Erzeugung von Charakter, Ausdruck und Atmosphäre eines Gebäudes und seiner Räume eingesetzt wird. Damit es seine gewünschte Wirkung entfal ten kann, gilt oftmals der Grundsatz „Weniger ist mehr“. Eine wichtige Herausforderung für jeden Gestalter, zu der er Stellung nehmen muss, damit das Ergebnis nicht identitätslos, sondern identitätsstiftend wirkt und gezielt dazu beiträgt, alle Sinne anzusprechen und den Kreis zu Form und Funktion zu schließen. — Schlicht, funktional und trotzdem elegant: Der Bauherr unseres Projekts UnternehmenForm ist bekennender Fan der skandinavischen Gestaltungsphilosophie – durch unseren Umbau seiner Büro- und Ladenfläche sollte absoluter Minimalismus gekonnt in den Raum übertragen werden.
—» „Eine Reise nach Helsinki hat mir gezeigt, dass schlicht gestaltete Räume eine enorme Kraft entfalten können. Für mich war damit klar: Diese Reduktion soll auch in meinem Laden herrschen.“
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ALEXANDER SEIFRIED
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URBAN OFFICE 70173 Stuttgart, Germany / P l a n u n g s b e g i n n 12/2015 / F e r t i g s t e l l u n g 12/2017 / B a u k o s t e n 1.200.000€ / S t a t u s realisiert Innenausbau / F l ä c h e 1.000 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept, Grafik / Standort
Identität zentrales Thema zukunftsweisender Bürowelten – für eines der weltweit führenden Beratungsunternehmen haben wir eine identitätsstiftende Arbeitsumgebung, in einem der bedeutendsten städtebaulichen Projekte Stuttgarts realisiert. Das Dorotheen Quartier mit seiner Mischnutzung aus Wohnen, Büro, Gastronomie und Einzelhandel bildet ein neues urbanes Quartier. Unsere Aufgabe bestand darin ein maßgeschneidertes Büro zu entwerfen, welches die urbane Vielfalt dieses Ortes widerspiegelt und deutlichen Bezug auf die regionale Zugehörigkeit der Niederlassung nimmt. Es ist ein Büro entstanden, dass sowohl mit Konventionen wie auch einer unkonventionellen Gestaltung begeistert. — Welchen Einfluss Standort und Region auf die Gestaltung dieses B üros nimmt, lässt sich schon beim Betreten des Empfangsraumes erahnen. Der Blick wird eingerahmt durch eine schwarze Decke aus Holzlamellen und einer Schindelwand aus Redwood. Jener Holzart, welche durch König Wilhelm I 1864 nach Stuttgart gebracht wurde. Dieses Wechselspiel zwischen Stadtbild und Innenraum findet seinen Widerklang in einer Vielzahl an regionalen Materialien und einer aufwendigen grafischen Gestaltung, die sich durch das gesamte Büro zieht. So sind die Decken der Besprechungsräume mit Stadtteilgrafiken gestaltet, welche den Räumen auch ihre Namen geben. Die Denkerzellen, die den zentralen Großraum räumlich fassen, tragen Namen und Grafiken berühmter Köpfe aus Baden-Württemberg.
/ R Eine kleine Polsternische lädt zum Verweilen ein und bietet Raum für Flurgespräche.
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/ O Schindelwand aus Red wood auf schwarzem MDF / L Wartebereich mit Sitz nische und Zeitschriftenauslage
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/ L Die Denkerzellen für besondere Arbeits- und Gesprächssituationen tragen Namen und Grafiken berühmter Dichter und Denker aus Baden-Württemberg. / U Eine lange Tafel bildet den Mittelpunkt der Arbeitsfläche und lädt zu Besprechungen ein
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/ L Die Decken der Besprechungsräume sind mit Stadtteilgrafiken gestaltet, welche den Räumen auch Ihre Namen geben. / U Im Bereich des Workcafés wurden unterschiedliche Atmosphären und Sitzmöglichkeiten geschaffen.
—» In einem der bedeutendsten städtebaulichen Projekte Stuttgarts wurde ein außergewöhnliches Büro realisiert.
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VILLA METZ Potsdam, Germany / A u f t r a g g e b e r Beteiligungsgesellschaft im IT-Sektor / P l a n u n g s b e g i n n 01/2017 / F e r t i g s t e l l u n g 08/2017 / B a u k o s t e n 1.600.000€ / S t a t u s realisiert, Sanierung / F l ä c h e 1.200m² / F o t o s Markus Guhl / L e i s t u n g e n Innenarchitektur / Standort
Durch den Verkauf der im 20. Jahrhundert errichteten Stadtvilla, erfuhr die repräsentative Immobilie eine Nutzungsänderung vom Wohn- zum Büro gebäude. Mit dem Ziel, eine moderne Arbeitswelt im historisch bedeutsamen Bestand zu schaffen und dabei die hohe Qualität des Gebäudes zu würdigen, war eine sensible Vorgehensweise notwendig. — Auf rund 1.200 Quadratmetern ist eine attraktive und identitätsstiftende Arbeitsumgebung entstanden, die die Kultur des neuen Mieters widerspiegelt. Die Open Space Bereiche bieten Platz für insgesamt 38 Arbeitsplätze, erlauben eine vielfältige Nutzung der gesamten Fläche und unterstützen die Kreativität und Kommunikation der Mitarbeiter. Als Rückzugsraum zum ungestörten Arbeiten und Telefonieren dienen sogenannte „Telefonzellen“. Die reduzierte und in weiß gehaltene Möblierung der Bürobereich trägt der schlichten Eleganz des Bestandes Rechnung.
/ R Herzstück der Küche bildet der aus Kunststein gefertigte Tresen, welcher zwischen zwei Stützen eingespannt ist. Um für eine gemütliche und aufgeräumte Atmosphäre zu sorgen, sind alle Elektrogeräte hinter Eichenfronten verborgen.
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/ O Zur Büroküche ist der Konferenzraum mit einer mobilen und mit erhöhtem Schallschutz versehenen Trennwand ausgestattet. / L Ein Besprechungsraum sowie eine Bibliothek ergänzen das Angebot für die Mitarbeiter. Die Bibliothek wurde mit beschreibbaren Wand flächen versehen und lädt mit gemütlichen Sesseln, einem flauschigen Teppich und stimmungsvollem Licht zu informellen Gesprächen und Meetings ein.
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/ O Um die Eingangshalle optimal ausleuchten zu können und den imposanten Eindruck des Vestibüls nicht zu zerstören, wurde auf den Einsatz von Pendelleuchten verzichtet und stattdessen eine LED-Lichtdecke verwendet. / R Für Besprechungen mit bis zu 10 Teilnehmern ist ein großer Konferenzraum vorhanden. Die Pendelleuchten über dem Tisch, Spots in der Decke und seitlich angeordnete Downlights sorgen für eine optimale Ausleuchtung und erlauben verschiedene Lichtsituationen.
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—» Hochwertige Bestandsböden wie der Perlino Bianco Marmor, das historische Tafelparkett aus dem Schloss Fischbach oder diverse Massivholzdielen sind erhalten und nur mit wenigen, behutsamen Eingriffen für die Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt nachgerüstet worden.
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BAZUBI SCHULUNGSZENTRUM Dietmar-Hopp-Allee 20, 69190 Walldorf, Germany / A u f t r a g g e b e r SAP SE / P l a n u n g s b e g i n n 03/2015 / F e r t i g s t e l l u n g 11/2015 / B a u k o s t e n 500.000€ / S t a t u s realisiert Sanierung / F l ä c h e 650 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Innenarchitektur, Arbeitsplatzkonzept / Standort
SAP bietet jährlich 170 Auszubildenden die Möglichkeit eines dualen Studiums. Neben der Ausbildung zum Fachinformatiker gibt es in Kooperation mit der Dualen Hochschule in Mannheim die Studiengänge internationale Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsinformatik, angewandte Informatik und BWL Industrie. 2016 ist ein weiterer Studiengang im Bereich Digitale Medien geplant. — Wir gestalteten die neuen Büro-, Schulungs-, Design Thinking und Workshopflächen des Ausbildungszentrums in einem Bestandsgebäude aus den 90er Jahren. In einem partizipatorischen Ansatz haben wir in Workshops die Bedürfnisse der Auszubildenden analysiert und in ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept umgesetzt. Das Grafikkonzept greift die Themen Globalisierung, Networking und Teamwork auf, die als Leitgedanken durch die Auszubildenden definiert wurden. Die Innenarchitektur der Pausen- und Kommunikationsflächen orientiert sich an dem Bild eines urbanen Picknicks, bei dem man sich trifft, miteinander redet, Ideen austauscht und einen Platz zum Arbeiten findet. Die Design Thinking - und Workshopräume folgen konsequent den Prinzipien eines flexiblen und agilen Arbeitens. Das Konzept wird vervollständigt durch Rückzugsräume und Micromeetings, die für persönliche Gespräche genutzt werden können.
/ R Durch die Gestaltung wird kreatives Arbeiten forciert. / RS Der Kommunikationsbereich erinnert mit seinen Materialien und Farben an eine Picknickwiese.
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Bazubi Schulungszentrum
/ O Rückzugsräume und Micromeetings unterstreichen das Konzept des flexiblen Arbeitens. / L Auch in der farblich abgestimmten Deckengestaltung finden sich Ansätze des urbanen Picknicks.
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CASINO SCHULUNGSZENTRUM Dietmar-Hopp-Allee 20, 69190 Walldorf, Germany / A u f t r a g g e b e r SAP SE / P l a n u n g s b e g i n n 01/2014 / F e r t i g s t e l l u n g 12/2015 / B a u k o s t e n 4.500.000€ / S t a t u s realisiert / F l ä c h e 2.500 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Innenarchitektur, Restaurantkonzept / Standort
Mit dem Umbau der Foyer- und Restaurantflächen des Internationalen Schulungszentrums (ISZ) ist es uns gelungen, aus einem typischen 80er Jahre-Bau einen einladenden, offenen und kommunikativen Treffpunkt für Schulungsteil nehmer und Besucher zu schaffen. — Im Zuge des 1. Bauabschnitts wurden die Empfangshalle mit den angrenzenden Schulungsräumen sowie der Verwaltungsbereich umgestaltet. Der neu gestaltete Haupteingang führt in einen repräsentativen Eingangsbereich, der durch sein prägnantes, von außen nach innen verlaufendes Vordach, definiert wird. Neben einer zusätzlichen Kommunikationsfläche wird das Foyer auch als Ausstellungsraum für wechselnde Installationen genutzt. — Im 2. Bauabschnitt wurde die in die Jahre gekommene Kantine zu einem Gästerestaurant umgebaut. Der Entwurf zoniert den Raum in die Bereiche Café, Restaurant und Ausgabe, mit dem Ziel, die Funktionen klar zu trennen und unterschiedlich gestaltete Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität und beruhigten Bereichen zu schaffen. — Das frei in den Raum eingestellte Café schafft eine visuelle Verbindung zwischen Foyer und Gastraum und definiert den neuen Zugang zum Restaurant. Feste und lose Möblierung, hochwertig belegte Wand- und Deckenflächen sowie eine Theke für die Zwischenverpflegung stehen den Besuchern im Café zur Verfügung. Der angrenzende Gastraum mit seiner Essensausgabe kann räumlich entkoppelt werden und ist nur während der Mittagszeit zugänglich. Die neu gestaltete Ausgabe mit ihrem modernen Free Flow Konzept verbessert die funktionalen Abläufe, die Materialität und die Gestaltung der Ausgabe.
Casino Schulungszentrum
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/ L Einen Großteil der Tische und auch der Sitzgelegenheiten haben wir für das Restaurant selbst entworfen, wie auch die abgependelten, mit Streckmetall verkleideten, Lichtobjekte.
/ R Cafébereich im Restaurant des Schulungscenters.
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/ O Eine moderne Ausgabe im FreeFlow-System mit freistehenden Ausgabeeinheiten wechselt sich ab mit einem großzügigen Restaurantbereich mit unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten und einem Café für die Zwischenverpflegung. / R Eine Reminiszenz an das ehemalige Mitarbeiter casino sind acht originale Louis Poulsen PH5 Leuchten.
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Casino Schulungszentrum
/ O Der digitale Monolith des Schulungscenters. Indem die Installation die Tageszeit anzeigt, übernimmt sie quasi die Funktion des „Glockenturms“ auf dem Foyer-Marktplatz.
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MARKET PLACE LUDWIGSBURG Wilhelmstraße 9/1, 71638 Ludwigsburg, Germany / A u f t r a g g e b e r Stadtverwaltung Ludwigsburg / P l a n u n g s b e g i n n 01/2017 / F e r t i g s t e l l u n g 04/2019 / S t a t u s realisiert Sanierung / F l ä c h e 300 m² / F o t o s Zooey Braun / L e i s t u n g e n Innenraumsanierung, Restaurantkonzept, Grafik / Standort
Das Kulturzentrum Ludwigsburg, im Herzen der gleichnamigen Barockstadt gelegen, versteht sich seit seiner Generalsanierung zur Jahrtausendwende als Lern-, Kommunikations- und Kulturort und beherbergt eine Vielzahl an kulturellen Einrichtungen. Nun wurden wir damit beauftragt, die städtische Mitarbeiterkantine zu erneuern. Von ortsbestimmenden Parametern und den Ergebnissen des Rückbaus inspiriert, entstand auf 300 Quadratmetern eine Art veredelter Rohbau, der künftig seiner urbanen Lage gerecht wird und Treffpunkt für die Mitarbeiter der Stadt ist. — Rund 130 Plätze verteilen sich auf diverse Sitz- und Steharrangements und forcieren so unterschiedliche Kommunikationssituationen. Der Sitzwagon, mit grafischer Übersetzung markanter Silhouetten der Stadt Ludwigsburg an der Rückwand, zoniert den Raum zwischen Speiseausgabe und Mittelschiff und lädt in drei Abteilen zu einem privateren Zusammenkommen ein. Im Cafébereich sinkt man in gemütliche Schalensessel und trifft sich mit Kollegen am großen Cafétisch aus Kastanie, ein Link zur Stadtfrucht Ludwigsburgs. Die gradlinige Architektur der Speiseausgabe ermöglicht eine geordnete Abwicklung der Prozesse und vermittelt auch in hektischen Phasen einen aufgeräumten Eindruck. Unter dem in die Jahre gekommenen Linoleum versteckte sich ein gut erhaltener Estrich, welchem unsere Innenarchitekten mit neuem Schliff ein zweites Leben einhauchten. Die Freilegung der Decke ermöglichte ebenfalls einen Blick auf alte Strukturen. Bohrungen, Zeichnungen und Installationen erfuhren über eine akzentuierte Lichtgestaltung neue Aufmerksamkeit. Neben Kastanienholz spielen Materialien wie schwarz pulverbe schichteter Stahl und Mosaikfliesen weitere Hauptrollen in der Gestaltung. Unterstützt wird der industrielle Charakter auch über das gewählte Mobiliar, die sichtbare Leitungsführung und die Pendelleuchten. — Das Farbzusammenspiel von abgestuften Grautönen bis Schwarz gibt dem Raum einen reduzierten Charakter, für Kontrast sorgen frische Akzente in Gelb und Türkis. Als Gegenmaßnahme zur typischen Geräuschkulisse einer Kantine wurden Akustikpanele aus Vlies in unterschiedlichen Stärken, Formen und Farben unter der Decke abgehängt. Zuletzt sorgt auch ein Bepflanzungskonzept für den Wohlfühlfaktor.
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/ O Im Mittelschiff laden lange Tische zum Austausch ein. / U Cafézone mit Tafel aus Kastanienholz.
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/ L Die gradlinige Architektur der Speiseausgabe vermittelt auch in hektischen Phasen einen aufgeräumten Eindruck.
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/ O Diverse Sitzarrangements forcieren unterschiedliche Kommunikationssituationen. / U Im Cafébereich entfaltet der gut erhaltene Estrich seinen industriellen Charme.
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FLOMO WP Office / S t a t u s realisiert / F o t o s Bernd Kammerer / L e i s t u n g e n Produktdesign, Produktentwicklung / Hersteller
Agiles Arbeiten verlangt heute keinen Blick mehr in die Kristallkugel, ondern beschäftigt Zukunftsforscher, Großkonzerne und Gestalter gleichermaßen. s So eben auch uns: Gemeinsam mit den Produktdesignern von wd3 und Westermann haben wir unser mobiles Whiteboard optimiert und zur Marktreife geführt. flomo ist Werkzeug und Arbeitsumgebung zugleich und im Einsatz unschlagbar, wo es um Methoden und Ansätze wie Design Thinking, agiles Arbeiten oder Scrum geht. Herkömmliche Whiteboards sind relativ statisch. flomo ist anders – flomo ermöglicht den Gedanken-Gang: Mit seinem geringen Gewicht lässt sich das Whiteboard einfach unter den Arm klemmen, bzw. dank Tragegurt oder Caddy unkom pliziert transportieren und ist überall dort zur Stelle, wo Gedanken fließen, Ideen geboren und festgehalten werden wollen – Arbeitsergebnisse lassen sich so überall hin mitnehmen. — Die hohe Flexibilität wird durch die gesamte Produktpalette unterstützt: Die Schreibfläche kann ganz einfach in dafür vorgesehene Schienen eingehängt werden. Gleichzeitig ist flomo rail auch eine klassische Funktionsleiste, an der Kleiderhaken ebenso montiert werden können, wie Halterungen für Flipcharts. Der flomo easel, eine Staffelei mit Ablagefläche für Marker und Schwamm, steht stabil auf drei Beinen, hat eine ideale Stehhöhe zum Scribbeln und kann bei Bedarf einfach zusammengeklappt und verstaut werden. Für die anschließende Präsentation lässt sich das Board mit Saugnäpfen auch spontan an einer Glaswand befestigen. flomo ist somit Schreibtafel, Notizbuch, Skizzenheft, Pinnwand und Post-it in einem. Integriert in ein mobiles Wandsystem schafft das Whiteboard flexible Arbeitsmöglichkeiten, um Kreativität, Kollaboration, Spontanität und Wissenstransfer wirkungsvoll zu unterstützen.
/ L Neue Arbeitsweisen fordern neue Ansprüche an die Arbeitsplatzgestaltung
Flomo
/ O flomo schafft flexible Arbeitsmöglichkeiten, um Kreativität, Kollaboration, Spontanität und Wissenstransfer wirkungsvoll zu unterstützen / R Die Flächen der flomo wall können mit verschiedenen Materialien kaschiert und sogar mit akustisch wirksamen Stoffen versehen werden, wodurch nicht nur Privatsphäre, sondern auch eine angenehme Gesamtatmosphäre geschaffen
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SCOPE SWING UnternehmenForm / S t a t u s realisiert / L e i s t u n g e n Produktdesign, Produktentwicklung / Hersteller
/ Fotos
Zooey Braun
Für einen entspannten Ausgleich zum Arbeitsalltag, haben wir die SCOPE Schaukel entworfen. Die Eamesschale von Vitra ist an Seilen befestigt, die wiederum an der Decke bzw. Metallständer gehängt werden kann. Sie bildet den Gegenpol zum starren Arbeiten am Schreibtisch und ermöglicht Bewegung und Abwechslung. Entwickelt wurde sie 2012 für das Projekt“ Innovation Center“ für die SAPin Potsdam. Die Schaukel wurde oft kopiert und findet sich heute in zahlreichen Projekten wieder, versinnbildlicht Sie doch auf spielerische Art und Weise agiles Arbeiten.
/ L Mit Blick auf den Potsdamer Jungfernsee lässt es sich besonders gut abspannen. / R Unter den eigens entworfenen Astgabelungen, die als Aufhängung dienen, wirken die Schaukeln besonders gut.
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Design
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SCOPE DESIGN Diverse / F o t o s Zooey Braun Corporate Design, Branding, Grafikkonzept, Wandgestaltung, Naming
/ Auftraggeber / Leistungen
/ U Branding für das von SCOPE gebaute Büro gebäude der SAP
Mit SCOPE Design schließt sich der Kreis. — Unseren ganzheitlichen Gestaltungsansatz haben wir um eine weitere Disziplin ergänzt und damit eine Symbiose zwischen Architektur, Innenarchitektur, Produktdesign und Grafikdesign geschaffen. SCOPE Design ist die konsequente Erweiterung, um auf unterschiedliche Fragestellungen und individuelle Kundenbedürfnissen spezifisch Antworten zu finden, die nicht nur Hirn, sondern auch Herz berühren. — Aber auch losgelöst von Architektur und Innenarchitektur erschaffen wir für unsere Kunden überzeugende visuelle Identitäten die einen unverwech selbaren Eindruck hinterlassen. Unsere Konzepte, die die Besonderheiten des jeweiligen Kanals berücksichtigen, erzählen Geschichten, schenken Haltung, vermitteln Sprache und geben Raum.
Scope Design
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/ O und U Wandgestaltung für All for One in Filderstand
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/U Die Wandgestaltung im Think Tank referiert auf den Unternehmensstandort.
/ R Die Wandgestaltung in einem Besprechungsraum in unseren eigenen neu gestalteten Räumlichkeiten nimmt Bezug auf das Gründungsjahr von SCOPE.
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Wandgestaltung fßr die Städtische Mitarbeiterkantine im Kulturzentrum Ludwigsburg.
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Scope Design
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/ L Eine prägnante Marke braucht eine klare Linie
/ L Branding für den neuen Bürokomplex des Münchener Vereins
/ R Das Logo wurde aus der Fassadenspezifik abgeleitet
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Interview
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MIT HERZ UND HIRN Wenn Mike Herud und Oliver Kettenhofen am Werk sind, trifft erlernte Handwerkskunst auf unverwechselbare Designsprache. Aus den beiden in Rheinland-Pfalz aufgewachsenen und Kaiserslautern ausgebildeten Architekten wird das Stuttgarter Label SCOPE. — R E D A K TI ON Was habt ihr heute Morgen als erstes gemacht? M I K E HERUD & O LIVER KET TENHO FEN Meist beginnt der Tag mit einem Besuch im Kindergarten – wir haben beide Kinder und versuchen nach Möglichkeit den Tag mit der Familie zu starten. — R E D Erzählt uns von eurem Weg in die Selbstständigkeit. M H & O K Das eigene Büro war schon immer unser Ziel. Wir haben deshalb sehr schnell den Weg in die Selbstständigkeit gesucht. Nach unseren ersten Projekten in leitender Funktion haben wir uns direkt selbstständig gemacht. Allerdings mit viel Respekt vor diesem Schritt. Wir haben uns viel mit der Frage beschäftigt, wie wir am Markt bestehen können und ob wir uns spezialisieren müssen. Ausschließlich auf einen Wettbewerbserfolg zu hoffen war erschien uns zu unsicher. — R E D Und ihr habt euch für eine Spezialisierung entschieden? M H & O K Nicht direkt für eine Spezialisierung, aber für eine andere Arbeitsweise. Wir gestalten sehr stark aus einer nutzerorientierten Perspek tive, entwickeln unsere Architektur aus einem vielschichtigen Kontext aus kulturellen und sozialen Aspekten. Dieser ganzheitliche Ansatz, der durch eine interdisziplinäre Arbeitsweise unterschiedlicher Gestaltungsdisziplinen geprägt ist, unterscheidet uns von einem klassischen Architekturbüro — R E D Wie würdet ihr die Gestaltung von SCOPE beschreiben? M H & O K SCOPE ist ein fein abgestimmter Mix aus funktionaler und ästhetischer Gestaltung. Unsere Projekte haben auf unterschiedlichen Ebenen etwas Sinnbildendes. Sei es, dass die Arbeitsprozesse unterstützt werden, Kommunikation gefördert oder die Projekte selbst zur Markenkommunikation dienen. Unsere Gestaltung ist kein Selbstzweck. — R E D Welche Aspekte eurer Person zeichnen sich bei SCOPE ab? M H & O K Wir sind sehr unterschiedliche Charaktere. Dies drückt sich nicht zwangsläufig in der Gestaltung aus, aber der ständige Diskurs und die Auseinandersetzung mit anderen Perspektiven führt zu einer beständigen Motivation, uns weiter zu entwickeln und neue Wege zu gehen. — R E D Was heißt das: neue Wege gehen? M H & O K Viele meinen, dass es Architekten nur um formale Aspekte geht. Wir sehen das anders. Es ist nicht nur etwas Visuelles, es geht nicht nur darum, auf hohem Niveau zu gestalten. Es ist ein Denkprozess, der damit beginnt, den Mensch und die menschliche Erfahrung an den Anfang eines Entwurfs zu stellen. Dafür ist Empathie unglaublich wichtig. Wir möchten uns in Bedürfnisse hineindenken, um dem Menschen, der viel Zeit
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am Arbeitsplatz verbringt, ein Gefühl von Zufriedenheit, Identifikation und Selbstverwirklichung zu geben. Diese Einstellung leben wir aber nicht nur nach außen Wir sind Anfang März in unser neues Büro gezogen und vor der Planung gab es intern eine offene Diskussion darüber, was uns an einer neuen Fläche besonders wichtig ist. Angefangen bei der Standortwahl. Wir versuchen, keine Hier archien aufzubauen oder uns auf vordefinierte Stellen zu fixieren, sondern regen unsere Kollegen dazu an, ihre persönlichen Stärken und Interessen miteinzubringen. Wir versuchen eine offene Kultur vorzuleben, die Menschen dazu animiert sich einzubringen. — R E D Und da bringt sich jeder mit ein? M H & O K Wir achten darauf, dass ein potenzieller neuer Mitarbeiter das gleiche Ziel vor Augen hat wie wir. Den gleichen Weg gehen zu wollen, zahlt sich einfach aus. Unsere Leidenschaft ist mit Architektur die Zukunft nachhaltig und prägend mitzugestalten. Menschen, die diese Leidenschaft teilen, bringen unser Büro mit voran. — R E D Denkt ihr in Trends? M H & O K Nein. Es geht nicht um Trends, sondern etwas von Bedeutung zu schaffen, was sich durch seine Qualität von der Masse abhebt. Qualität entsteht dabei immer aus dem Kontext. Sei es der Ort, die Kultur oder soziale Aspekte. Nur so kann Identität entstehen. E I N B E I S P I E L : Multispaceoffices, agiles Arbeiten, Konzentration versus Kommunikation usw. sind heutzutage Standard und bieten weder eine Differenzierung noch eine Identifikationsmöglichkeit. Spannend wird es erst, wenn man weiterdenkt und das Spezifische eines Ortes, einer Arbeitskultur, oder Methodik herausarbeitet. Beim Bau des Innovation Centers in Potsdam sind wir deshalb über die Architektur und Innenarchitektur hinausgegangen. Wir haben eine Philosophie und Arbeitsmethodik in Raum übersetzt und sogar eine Whiteboardlinie entwickelt, die das agile Arbeiten unterstützt. — R E D Erzählt ihr uns dazu etwas mehr? MH & OK Die Fläche verlangte Arbeitsplätze, die die Kreativität unter stützen und gemeinsames Arbeiten sowie konzentriertes Denken an einem Ort zulassen. Auf Grundlage dieser Anforderung haben wir ein flexibles Wandsystem mit mobilen Whiteboards entwickelt. Dies ermöglicht dem Nutzer Arbeitsflächen schnell und unkompliziert zu zonieren und so auf unterschiedliche Arbeitsanforderungen zu reagieren. Gleichzeitig kann das System mit verschiedenen Materialien kaschiert und sogar mit akustisch wirksamen Stoffen versehen werden, wodurch wir nicht nur Privatsphäre, sondern eine angenehme Gesamtatmosphäre ermöglichen konnten. — R E D Heute scheint die Gestaltung von Arbeitswelten sehr beliebig, nach dem Motto „alles ist erlaubt“. Glaubt ihr, dass die Branche sich grundlegend verändert hat, seitdem ihr angefangen habt? M H & O K Alles ist in stetiger Veränderung und natürlich auch unsere Branche, ja. Unsere Kunden erhoffen sich von Modernisierungen oder Neubauten zunächst mal eine Veränderung ihrer Situation hin zu einer innovativen Arbeitsfläche. Der Workflow soll verbessert, die Effizienz gesteigert werden. Dabei sehen sich Gestalter aber immer öfter mit Faktoren bei der Konzeption von Arbeitsumgebungen konfrontiert, die sich entgegen laufen. Beispielsweise müssen oftmals hausinterne Standardisierungen eingehalten werden, dennoch soll die neue Arbeitsfläche individuell sein.
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Diskretion soll erhalten bleiben, dennoch wird Transparenz großgeschrieben. Digitalisierung ist der Treiber, haptisch erlebbare Räume aber die Notwendigkeit … — R E D Das hört sich widersprüchlich an. MH & O K Mit all diesen Widersprüchen müssen wir aber umgehen und sie bereits in der Planung mitdenken können. Neuer Arbeitsraum muss Aspekte der Veränderung integrieren und die Identität eines Unternehmens nicht nur widerspiegeln, sondern maßgeblich an ihrer Konstitution beteiligt sein. Nach innen, wie auch nach außen. Wenn also die Arbeitsumgebung eine performative Funktion erfüllt und die Identität und die Philosophie des Unternehmens verdeutlicht, dann ist die Gestaltung gelungen. — R E D Wie unterscheiden sich eure aktuellen Entwürfe von früheren Projekten? MH & O K Das ist schwer zu beantworten, weil kein Entwurf einem anderen gleicht. Allerdings unterscheidet sich unsere Arbeitsweise heute deutlich zu den Anfängen. Heute ist unser zentrales Thema die Gestaltung von Kommunikation. Es geht immer darum, wie Architektur und Raum mit Umwelt und Mensch in Kommunikation treten, aber auch darum, welcher Raum uns für die unterschiedlichsten Arten der Kommunikation g egeben wird. Durch die Digitalisierung und unseren kulturellen Wandel hat sich die Funktion des Büros gewandelt. Wir sehen die Orte unserer Arbeit als Orte der sozialen Interaktion. Früher haben wir mehr aus formal ästhetischen Aspekten entworfen. Heute aus sozialen. — R E D Wo sucht ihr Inspiration? M H & O K Was uns am meisten fasziniert, ist die Wirkungsweise von Räumen auf das Verhalten von Menschen, die sie nutzen. Das ist in Arbeitsumgebungen nicht anders. Und da das Verhalten von Mitarbeitern wiederum die Unternehmenskultur sehr stark prägt, suchen und finden wir unsere Inspiration in den unterschiedlichsten Situationen. Die Inspirations quellen sind dabei unerschöpflich. — R E D Es geht also immer um die wechselseitige Beziehung zwischen Mensch und Raum? MH & O K Genau. Und um die Frage, wie wir Räume so gestalten können, dass sie zu den Menschen, die sich dort aufhalten, und zu ihren Bedürfnissen passen. — R E D Wo lasst ihr euren Feierabend am liebsten ausklingen? M H & O K Gerne mit Kollegen am Marienplatz.
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Awards seit 2016
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AWARDS SEIT 2016
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Publikationen in Fachmedien
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PUBLIKATIONEN IN FACHMEDIEN
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Bislang sind unsere Projekte in über 80 Publikationen erschienen, darunter in renommierten Medien wie AIT, Interior Design Magazine, Architektur zeitung, Baumeister, db oder bba. Lieblingsstücke der Presse waren unser Innovation Center 2.0, das Urban Office sowie die Stadtwerke Karlsruhe.
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Impressum
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IMPRESSUM
/ Art Direction, Konzept & Text
SCOPE Architekten / Fotografie
Alle Fotos von Zooey Braun, www.zooeybraun.de — bis auf S. 02/03, 64–67 von Markus Guhl, www.architekturfotograf-markus-guhl.com — S. 80/81 Bernd Kammerer, www.berndkammerer.com — S. 84, 89 SCOPE Druck und Bindung
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