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Der Newsletter des verbandes schweizer medien

Der kleine Finger, die ganze Hand... Online ist in aller Munde. Jeder will das Internet für seine Zwecke nutzen. Die monopolistische Rundfunkgesellschaft will vom reinen Fernsehanbieter zum Hybrid-TV-Anbieter werden, um mit den ausländischen Fernsehanstalten Schritt halten zu können. Dazu fordert sie auch die Erlaubnis des Bundesrates, auf der Onlineseite Werbung anbieten zu können. Die Antwort der Verleger ist klar: Kein Verbot, das Internet als Vertriebskanal zu nutzen. Aber keine Werbung für den gebührenfinanzierten Rundfunk auf Onlineseiten! Diese Forderung wird zweifach unterstützt: einerseits mit Blick auf die Onlineseiten der staatlichen Fernsehanstalten in Deutschland und Österreich und andererseits durch das Rechtsgutachten von Prof. Urs Saxer LL.M., Universität Zürich. Das Recht, das Internet als Vertriebsplattform zu nutzen, heisst noch lange nicht, dass die gebührenfinanzierte SRG sich wie die privaten Rundfunkanbieter verhalten darf. Ansonsten steht der gemeinsamen Planung der multimedialen Zukunft wenig im Weg. Ihr Urs Meyer

Online-Werbung gehört zum Printmediengeschäft

Rechtsgutachten Der Bundesrat hat im Juni 2010 angetönt, dass er der SRG die Online-Werbung gestatten will. Das veranlasste SCHWEIZER MEDIEN, die Rechtmässigkeit eines solch weitreichenden Entscheides abklären zu lassen. Am Freitag, 25. März wurde das Rechtsgutachten von Prof. Urs Saxer LL.M., Universität Zürich, den Medien und interessierten Kreisen vorgestellt. Zusammenfassung Gutachten: Mit dem Ausbau ihrer Online-Aktivitäten und ihren umfangreichen Angeboten an Medieninhalten über die eigenen sites greift die SRG

zunehmend in privatwirtschaftliche Domänen ein und wird inhaltlich zum unmittelbaren Konkurrenten der privaten Medienwirtschaft. Dabei profitiert sie von ihrer starken Stellung als marktführende Anbieterin im Rundfunkbereich, was ihr im Zeichen der Konvergenz grosse Vorteile, auch in weiteren Märkten gibt. Art. 93 Abs. 2 BV umschreibt den Service public, den zu erbringen heutzutage vor allem der Grundversorgerin SRG aufgetragen ist. Diese Bestimmung bezieht sich ausdrücklich nur auf Radio und Fernsehen. Art. 93 Abs. 4 BV Fortsetzung auf Seite 2

Foto: Keystone

Editorial

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aus dem INHALT echtsgutachten R Online-Werbung der SRG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 1

edienkongress 2011 m 15. und 16. September in Flims. . . . . . . . . . . . . . S. 7

l eser-gattungsmarketing Presseshow, Sommerspiel, presseabo.ch. S. 3

emf w Reichweiten- und Strukturdaten . . . . . . . . . . . . . S. 8

rendtagung lokalmedien t Vielfalt und Qualität der Medien. . . . . . . . . . . . . S. 4

eminar digitale medien s Dynamik der digitalen Medien . . . . . . . . . . . . . S. 10

edienrechtstagung 2011 m Medienleaks - Öffentlichkeit im Netz. . . . . . S. 5

instieg in die verlagsbranche e Grundlage für Neueinsteiger . . . . . . . . . . . . . . . . S. 11

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verlangt sodann ausdrücklich, dass auf die Stellung und die Aufgaben anderer Medien, vor allem der Presse, Rücksicht zu nehmen ist. Damit hat der Verfassungsgeber eine eindeutige Wertentscheidung getroffen, welche dem Ausgreifen der SRG als Grundversorgerin in andere Medienbereiche Grenzen setzen soll. Online-Angebote zählen zu den verlegerischen Kernaktivitäten, währenddem sich der Leistungsauftrag gemäss Art. 93 Abs. 2 BV nur auf Radio und Fernsehen bezieht, nicht auf Online. Online gehört daher grundsätzlich nicht oder höchstens am Rand zum verfassungsrechtlichen Service public. Überdies verlangt Art. 93 Abs. 4 BV, dass Radio und Fernsehen auf die anderen Medien Rücksicht zu nehmen haben. Die Bestimmung setzt den Online-Aktivitäten der SRG Grenzen: Art. 93 Abs. 2 i.V.m. Art. 93 Abs. 4 schliessen einen eigenständigen, programmunabhängigen Online-Auftritt der SRG aus. Art. 25 Abs. 3 Bst. b RTVG bestimmt inhaltliche Grenzen für nichtrundfunkbezogene publizistische Angebote der SRG. Art. 13 der Konzession setzt indes diese Vorgaben unvollständig um. Namentlich wird dem Kriterium der Notwendigkeit nicht genügend Nachachtung verschafft. Der Programm- bzw. Sendebezug erfüllt angesichts der inhaltlichen Breite der Programmangebote der SRG das Kriterium nicht hinreichend und setzt keine effektiven inhaltlichen Grenzen. Die Zulassung von Online-Werbung würde vor allem die Printmedien treffen. Werbegelder, namentlich im Bereich der attraktiven nationalen Kampagnen, würden von den verlegerischen Werbeträgern zur SRG abwandern. Die Bestimmungen des RTVG schliessen OnlineWerbung zwar nicht generell aus, verlangen aber auf jeden Fall, dass dieser Grenzen zu setzen sind. Diese Grenzen müssten – wenn schon – zuerst vom Gesetz- bzw. Verordnungsgeber definiert werden. Dabei gibt Art. 93 Abs. 4 BV dem Gesetzgeber einen Konkretisierungsspielraum; ein Verbot der Online-Werbung durch die SRG lässt sich dieser Bestimmung nicht direkt entnehmen. Angesichts der Auswirkungen der Zulassung von Online-Werbung drängt sich indessen die Beschränkung auf ein inhaltlich begrenztes, nur gebührenfinanzier-

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tes Online-Angebot auf, da sonst die privaten Medienunternehmen im Wettbewerb und in den Entwicklungsmöglichkeiten zu stark behindert würden. Anlässlich der Medienkonferenz stellte der Präsident von SCHWEIZER MEDIEN, Hanspeter Lebrument, die folgenden Forderungen: Keine weitere Ausdehnung der Werberechte der SRG zulasten der privaten Medien Die privaten Medien sind auf die Werbeeinnahmen angewiesen. Anders als die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt erhalten sie keine Gebührengelder zur Finanzierung ihrer Arbeit. Die Situation wurde in den letzten Jahren mit dem Einbruch des Werbemarktes, insbesondere für die Printmedien, massiv schlechter. Der Einbruch betrug allein in den letzten zwei Jahren 12% der Werbeeinnahmen. Die neueste Studie des IPMZ, Uni Zürich, verweist zudem darauf, dass die Werbeeinnahmen auch künftig für Printprodukte abnehmen werden (rund 18% von 2010 bis 2012). Dagegen wird für die Rundfunkwerbung eine Steigerung im laufenden und kommenden Jahr von rund 8% prognostiziert. Fest steht, dass die SRG nach Aussagen des neuen Direktors schwarze Zahlen schreiben kann, wenn die Werbung nicht wieder massiv einbricht. Für das vergangene Jahr weist denn die Publisuisse eine Werbezunahme von 12% (CHF 35 Mio.) aus und eine Zunahme beim Sponsoring von 11% (CHF 21 Mio.). Der Bundesrat hat der SRG ab 2011 zudem zugestanden, die Werbung von 8% auf 15% auszudehnen. Auch dies wird die Werbeindustrie zulasten der Printmedien vollziehen. Umso klarer ist, dass der SRG die Werbung in Radio und Online weiterhin untersagt bleiben muss, denn fehlende Werbung verteuert die Preise für die Printprodukte massiv. Online ist die Zukunft der privaten Medien Online ist für die Zukunft der privaten Medien absolut zentral: Mit der Entwicklung der digitalen Endgeräte wird der Mensch immer mobiler und konsumiert Medieninhalte wann und wo er will. Die privaten

So viele Jobs. Da können Sie lange googeln.

Medien als Produzenten solcher Inhalte haben diesen Wandel mitzumachen: Das Publikum ist dort zu erreichen, wo es Informationen konsumieren will. Da genügt Papier bei weitem nicht. Das Trägermedium wird gegenüber dem Informationsinhalt quasi zur Nebensache. Die privaten Medien sind Print- und Onlinemedien zugleich. Medieninhalte müssen finanziert werden. In der Schweiz gibt es hierbei grundsätzlich zwei Arten: Service public oder Privatwirtschaft. Bei ersterem erteilt der Staat einen Leistungsauftrag und regelt bzw. garantiert die Finanzierung, bei letzterem bieten private Anbieter Inhalte an und finanzieren diese ausschliesslich über den Markt. Die Bundesverfassung schützt in diesem Zusammenhang ausdrücklich die privaten Medien, insbesondere die Printmedien, gegenüber einem überbordenden Service public (Art. 93 Abs. 4 BV). Dies muss auch wirtschaftliche Konsequenzen haben: Online ist grundsätzlich Privatwirtschaft, nicht Service public. Der Verkauf von Werbung und Inhalten muss daher auch «online» möglich sein. Der SRG müssen daher im Online-Bereich Grenzen gesetzt werden, bei der Werbung und bei den Inhalten. Medienhäuser müssen ihre Informationen als Premiumangebote zum download anbieten und mit Micropayment abgelten lassen können. Dies setzt voraus, dass die SRG nicht gebührenfinanzierte Onlineangebote, welche die privaten Anbieter konkurrenzieren, gratis zur Verfügung stellt. Die Politik muss den Service public für den Rundfunk definieren Der Service public hat Grenzen. Die SRG hat sich klar auf den Verfassungs- und Gesetzesauftrag zu konzentrieren. Dazu muss die Politik den «Service public» für den Rundfunk endlich einmal klar definieren, und die Konzession muss entsprechend angepasst werden. Nur mit einer klaren Grenzziehung zwischen öffentlich-rechtlichem Rundfunkauftrag einerseits und privatem Medienschaffen andererseits kann nachhaltig Klarheit für beide Seiten geschaffen werden. Marktverzerrende Angebote werden so verhindert. urs.meyer@schweizermedien.ch

Der Online-Stellenmarkt für die Schweizer Kommunikationsbranche

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Nr. 3, märz 2011

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Presseshow 2011 Die Presseshow läuft seit Ende 2010 und dauert noch bis Ende April 2011. Innerhalb von 10 Wochen beteiligten sich knapp 105 000 Leserinnen und Leser. Davon konnten 26 666 Bestellungen à CHF 20.– für die partizipierenden 61 Zeitungen und Zeitschriften aus der Deutschschweiz (22 638) und 22 Titel aus der Westschweiz (4 028) generiert werden. Damit liegen die aktuellen Ergebnisse etwas unter den Erwartungen, dürften jedoch bis zum Abschluss knapp 30 000 Bestellungen erreichen. Ganz offensichtlich sind Schmuckgutscheine nicht so

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In den fünf unterschiedlichen Splits der Folder (Gesamtauflage 6.4 Mio. Expl.) kommen auch verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zum Zuge.

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attraktiv wie Bargeld, Gold, Warengutscheine und Autos. Dennoch sind die absoluten Zahlen für die teilnehmenden Zeitungen und Zeitschriften nach wie vor erfreulich und unterscheiden sich – auch kostenmässig – positiv von zahlreichen anderen Aktionen.

Vorschau auf das Sommerspiel 2011 Die Einladungen an die Verlage werden Ende März verschickt. Gestartet wird das Sommerspiel Mitte August. Sponsorpartner ist die Swissquote Bank. Zu gewinnen sind Bankkonten bei Swissquote im Gesamtwert von CHF 75 000.– (1 x CHF 25 000.– und 10 x CHF 5 000.–). Mit diesen attraktiven Preisen und einem einladenden Layout wollen wir wieder an den Erfolg des letztjährigen Sommerspiels mit 38 000 Bestellungen Aktuelle Einstiegsseite Abo-Portal Schweizer Presse anknüpfen.

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Abo-Portal presseabo.ch www.presseabo.ch floriert. Die Bestellzahlen für Mehrjahresabos, Jahresabos, Halbjahresabos, 3-Monatsabos, Geschenkabos und Schnupperabos zeigen kontinuierlich Aufwärtstendenz: seit Lancierung (2007/08) bis 28.2.2011 25 735 Bestellungen Jahr 2011 (1.1. – 28.2.) 3 405 Bestellungen Jahr 2010 8 314 Bestellungen Jahr 2009 5 704 Bestellungen Im letzten Jahr verzeichnete das Portal insgesamt 46 600 Besucher, diese haben 257 342 Seiten aufgerufen. Monatlich ergibt das durchschnittlich 3 883 Besucher. Während den Schnupperabo-Aktionen liegen die Zugriffe jeweils deutlich höher. Sämtliche Werbefelder auf der Einstiegsseite waren für das 2011 innert kürzester Zeit ausverkauft. Danke vielmal! Wie können die einzelnen Verlage zur Unterstützung beitragen? Als Begleitmassnahmen stehen die (inzwischen textlich leicht angepassten) Fülleranzeigen zur Kampagne für das Lesen (Obama, Rega, Kutsche und Walze) ganz- und halbseitig zur Verfügung. Die Sujets können kostenlos direkt bei Ursula Gerig von Swissprinters Premedia, Telefon 062 746 33 58 oder ursula.gerig@ swissprinters.ch abgerufen werden. toni.vetterli@schweizermedien.ch


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AKTUELLE REICHWEITEN- UND STRUKTURDATEN DER WEMF

MACH BASIC 11-1 UND MACH CONSUMER 11-1 Seit 22. März 2011 stellt die WEMF AG für Werbemedienforschung der Kommunikationsbranche die aktuellsten Ausgaben der Studien MACH Basic und MACH Consumer zur Verfügung. Die Verlage und die Werbewirtschaft verfügen somit wieder über aktuelle Reichweiten- und Strukturdaten für die Schweizer Zeitungen und Zeitschriften. Am 12. April 2011 erscheint die neueste Ausgabe des MACH Radar. MACH Basic 2011-1 Mit der MACH Basic 2011-1, der gemeinschaftlichen Reichweitenstudie der Schweizer Presse, stehen der Werbewirtschaft und den Medienanbietern erneut aktuelle und valide Basisdaten über die Nutzung der Pressemedien in der Schweiz und in Liechtenstein zur Verfügung. Die in der neuen Studie ausgewiesenen Medienwerte sind mit den Vorgängerstudien vergleichbar.

Anpassung der Grundgesamtheit Angepasst an die Bevölkerungszahlen des Bundesamtes für Statistik umfasst die – im Vergleich zur Publikation MACH Basic 2010-2 unveränderte – ausgewiesene Grundgesamtheit der MACH Basic 2011-1,

6.028 Mio. Personen. Durch die Reichweitenmessung werden im Rahmen einer für die ganze Schweiz repräsentativen Studie die verschiedenen Leserschaften quantifiziert und beschrieben. Die Datenerhebung für die MACH Basic 2011-1 dauerte 12 Monate, vom 28. September 2009 bis zum 26. September 2010. Die in der neuen Studie MACH Basic 2011-1 ausgewiesenen Medienwerte sind mit den Vorgängerstudien vergleichbar. 90.6 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 14 Jahren lesen mehr oder weniger regelmässig mindestens eine der Zeitungen und 90.4 Prozent eine der Zeitschriften, die an der MACH Basic teilnehmen. Wiederum bleiben diese Werte erstaunlich stabil: Die Gesamt-Nettoreichweite in % der in der MACH Basic publizierten Titel bei der Tages-, Wochen- und Sonntagspresse variiert (zwischen den Jahren 2000 bis 2011-1) zwischen 89.0 und 92.4 Prozent und bei den Zeitschriften zwischen 91.3 und 94.3 Prozent. MACH Consumer 2011-1 – aussagekräftige Analysen für die Werbe- und Mediaplanung und mehr Transparenz in den Konsumzielgruppen Mit der MACH Basic 2011-1 wird jeweils gleichzeitig die Studie MACH Consumer 2011-1 publiziert. Die grösste, kontinuierliche Konsumstudie der Schweiz liefert konsumrelevante Angaben über die Leserschaft der Titel des MACH Forschungssystems. Sie gibt zudem detaillierte Auskünfte zu Einkaufsverhalten, Produktenutzung und Einstellungen der Wohnbevölkerung in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Studie verknüpft das Konsumverhalten mit der Mediennutzung der Schweizer Bevölkerung. Dadurch wird ersichtlich, was verschiedenste Zielgruppen kaufen und konsumieren und mit welchem Pressemedium diese Personen effizient angesprochen werden können. Die Publikation MACH Consumer 2011-1 beruht nicht auf neu erhobenen

MACH CONSUMER 2011-1 März/Mars

KONSUM-MEDIA-ANALYSE SCHWEIZ ME THODIK ERGEBNISSE ANALYSE-MÉDIA-CONSOMMATEURS SUISSE MÉTHODOLOGIE RÉSULTATS

Konsumdaten. Die Mediendaten wurden aber an die aktuellste Ausgabe der MACH Basic, die MACH Basic 2011-1, angepasst. Die Konsumdaten (umfassende Neuerhebung) werden zurzeit erhoben und als MACH Consumer 2011-2 im September 2011 publiziert. Bezugsquelle/Preise MACH Basic 2011-1: Die Studie MACH Basic 2011-1, die aus einem Berichtsband inkl. Datenzugang über eine Codekarte besteht, kann ab sofort für insgesamt CHF 650.– erworben werden. Dieses Angebot beinhaltet auch den Zugang zur MACH Cinema Basic 2010. MACH Consumer 2011-1: Die Studie MACH Consumer 2011-1, die aus einem Berichtsband und der MACH Cinema Consumer besteht, kostet CHF 150.– Schutzgebühr und ist ebenfalls ab sofort erhältlich. WEMF AG für Werbemedienforschung, Bachmattstrasse 53, 8048 Zürich Telefon 043 311 76 76 Fax 043 311 76 77 E-Mail: wemf@wemf.ch, www.wemf.ch toni.vetterli@schweizermedien.ch

Product Consulting – machen Sie mehr aus Ihrem WEMF-Datenmaterial Die WEMF-Studien werden zunehmend komplexer, und sowohl die neuen wie auch die etablierten Studien vermehrt erklärungsbedürftig. Das Product Consulting unterstützt mit Workshops, Schulungen, speziellen Angeboten und individueller Beratung die optimale Nutzung und Interpretation der WEMF- Datensätze. Verfügbar sind auch Brush-ups zu den aktuellen Medienforschungen und Auswertungstools sowie unternehmensspezifische respektive verlagsinterne operative Beratungen. Kontakt: Urs Renner, Leiter Product Consulting, Tel. 043 311 76 56, urs.renner@wemf.ch

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15. und 16. September in flims

Medienkongress 2011 Haben Sie das Datum in Ihrer Agenda schon reserviert? Am Donnerstag, 15.9.11 und am Freitag, 16.9.11 treffen sich in Flims die Mitglieder des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN, Verleger, Chefredaktoren, Gäste, Politiker und weitere interessierte Kreise zum wichtigsten Anlass der Medienbranche, dem SCHWEIZER MEDIENKONGRESS. Da dürfen Sie nicht fehlen! Das Programm wird in diesem Jahr Medien, Vielfalt und Visionen beleuchten. Die Medienpolitik gehört zu den Hauptaufgaben des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN. Sie wird geprägt von den Produkten der Verbandsmitglieder, von den gesellschaftlichen Veränderungen und auch von den – unzähligen – Vorstössen der eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Mit der neuen Medienministerin, Frau Bundesrätin Doris Leuthard, haben wir am Kongress die Informationen aus Bundesbern aus berufenem Mund. Sie wird den Kongressteilnehmenden bestimmt pointiert ihre Vision zur Medienlandschaft Schweiz, zur Medienvielfalt und zur Qualität in Print und Rundfunk darlegen. Dass die Vielfalt unseres Landes auch in einer Vielfalt bei den Medien abgebildet wird, bedingt eine Medienordnung. Eine solche kann, wie das in Ungarn der Fall ist, staatlich diktiert sein, oder gemäss unserem freiheitlichen Verständnis der Schweizerischen Ordnungspolitik unterstehen. Wie hat eine solche aber auszusehen? Mit Blick nach vorn wird uns der Direktor von avenir suisse, Dr. Gerhard Schwarz, Ordnungspolitik und Medienordnung erläutern. Apropos Ungarn: Wie der europäischen Presse zu entnehmen ist, haben einige

Waldhaus Arena in Flims Medienhäuser wegen des Mediengesetzes im Land des momentanen EU-Vorsitzes etliche publizistische, aber auch wirtschaftliche Probleme bekommen. Auch Schweizer Verlage haben sich in Ungarn engagiert und eine Vision umzusetzen versucht. Was ein einseitiges und einschränkendes Mediengesetz für Auswirkungen haben kann, zeigt uns Florian Fels, CEO Ringier Axel Springer Media AG auf. Obwohl die Demographie dafür spricht, dass Print in den nächsten Jahren noch stark nachgefragt wird, predigen die Digital Immigrants (also solche wie ich, der die elektronischen Gadgets endlich begreift) den Verlust von Print an Online. In dieser Zeit, da die traditionellen Häuser den Vertriebskanal Online ausbauen und nach Bezahlmodellen suchen, baut im Zugerland eine Papierfabrik die Produktionsstätte für Zeitungspapier aus. Dass es optimale Zeiten für antizyklisches Verhalten

gibt, weiss jeder Betriebswirtschafter zu erklären. Aber welche Vision steht hinter einer solchen Investition? Glaubt die Papierindustrie an ein Produkt, das die Verleger langfristig in Frage stellen? Herr Dr. Peter Schildknecht, Vorsitzender der Gruppenleitung CPH Chemie + Papier Holding AG, wird seine Vision, seinen Glauben an das Zeitungspapier, seine «Perle» den Verlegern vorstellen. Diese Namen sind nur ein Teil des spannenden Programms, das wir für Sie zusammenstellen. Verpassen sollten Sie es auf keinen Fall, auch nicht die unzähligen Gelegenheiten, die sich am Kongress bieten werden, sich mit Kollegen und Kolleginnen aus der Branche zu unterhalten. Wir freuen uns jetzt schon, Sie am 15. und 16. September 2011 in Flims begrüssen zu dürfen! urs.meyer@schweizermedien.ch

DIENSTLEISTUNG FÜR DIE MITGLIEDER DES VERBANDES SCHWEIZER medien

Der Verband SCHWEIZER MEDIEN bietet seinen Mitgliedern den Zugriff auf diesen Pressespiegel im Memberbereich unserer Hompage an.

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Foto: Keystone

KMU-Pressespiegel


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«Lesen macht gross» in der Engadiner Post/Posta Ladina

spannender einblick in die presse Das Projekt «Lesen macht gross» findet bereits zum dritten Mal in der Engadiner Post/Posta Ladina statt. Ziel ist es, den Schülern einen Einblick in die Welt der Presse zu geben. Elf Schulklassen aus dem ganzen Engadin haben mitgemacht und eine Zeitungsseite erarbeitet, die erste erschien am 5. März 2011. Unter dem Motto «Lesen macht gross» hat der Verband Schweizer Medien in enger Zusammenarbeit mit Pädagogen einen Ordner für die Primarschule und einen für die Oberstufe herausgegeben, dessen Inhalt in die Welt der Presse einführt. Die «Engadiner Post/Posta Ladina» hat bereits zweimal ein «Lesen macht gross»-Projekt durchgeführt (2008/09 und 2009/10), beide Male mit Primarklassen. In diesem Schuljahr hat die Engadiner Post/Posta Ladina ein Projekt mit der Oberstufe gestartet und es «VollCool» getauft. Elf Oberstufenklassen nehmen am

Projekt teil, von Sils, St. Moritz, Samedan und Pontresina bis nach Ftan und Scuol. Für diese ist das Projekt wirklich «VollCool»: Die Klassen haben sich in den letzten Monaten mit dem Thema Presse beschäftigt. Für diese Arbeit haben die Lehrer einen Werkstattordner mit Themen, Besprechungsmaterial und Aufgaben erhalten. Das Ziel der Arbeit, quasi der Höhepunkt des Projekts, ist das Erarbeiten einer Zeitungsseite in der Engadiner Post/Posta Ladina. Die Klasse wählt ein Thema, das sie interessiert, das sie beschäftigt, das ihr gefällt. Zu diesem Thema schreiben die Schüler Artikel, machen Interviews, recherchieren, fotografieren, zeichnen, erarbeiten Diagramme und Tabellen. Sie müssen jedoch untereinander auch immer wieder einen Konsens finden, sei das bei der Frage nach der Titelgebung oder bei der Entscheidung, welche Texte auf die Seite

kommen und welche keinen Platz mehr haben. Begleitet, unterstützt und beraten werden sie während der ganzen Projektarbeit von der Engadiner Post/Posta LadinaRedaktion. Seit dem 5. März 2011 erscheint, jeweils in der Samstagsausgabe der «Engadiner Post/Posta Ladina» eine «VollCool»Seite. Die Themen reichen von Mehrsprachigkeit, Generationen, Ausgang – früher und heute, Bergbahnen, Jugendzentrum Zernez, Sport, La Plaiv, Olympiade 2022 im Engadin bis zu Rettungswesen St. Moritz. Die Seiten sind bunt, witzig und sie zeigen die Sichtweise der Oberstufenschüler der Region zu Themen, die sie interessieren und die ihnen wichtig sind. Alle «VollCool»-Beiträge können nach ihrem Erscheinen nachgelesen werden auf www.engadinerpost.ch. Myrtha Fasser

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schulbehörden, liebe Eltern Wer die Welt in all ihrer Komplexität auch nur annähernd verstehen will, kann weniger denn je auf Zeitungen und Zeit­ schriften verzichten. Nur die Presse bietet eine derart intensive Auseinandersetzung mit den relevanten Themen von heute, morgen und übermorgen. Umso wichtiger, dass unsere Jugend­ lichen den Zugang zur Presse finden, dass ihnen in der Schule der anregende Umgang mit Zeitungen und Zeitschriften vermit­ telt wird. Damit sie noch ein bisschen weniger für die Schule und noch ein bisschen mehr fürs Leben lernen. «Lesen macht gross.» Unter diesem Motto hat der Verband SCHWEIZER MEDIEN in enger Zusammenarbeit mit Pädagogen einen Ordner für die Sekundarstufen herausgegeben, dessen Inhalt in die Welt der Presse einführt. Interessiert? Der Ordner «Lesen macht gross.» Sekundarstufen I und II wird allen Lehrpersonen der Sekundar­ stufen unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

PLATZ füR TITELLOgO PUbLIKATION Kontaktieren Sie bitte Name, Vorname ((der zuständigen Person)) Helvetica Roman 8,5 Pt / 12 Pt E­Mail und Telefonnummer Adresse 1, Adresse 2

MIT fREUNDLICHER UNTERSTüTZUNg VON

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Medienleaks – Öffentlichkeit im Netz

Medienrechtstagung 2011 Das Medieninstitut organisiert jedes Jahr eine Medienrechtstagung, in der aktuelle medienrechtliche Themen von Juristen, Journalisten, Chefredaktoren, Medienfachleuten sowie weiteren Interessierten diskutiert werden. Die nächste Tagung bietet wiederum eine Fülle von interessanten Referaten, spannenden Fällen und brisanten Diskussionen.

verbrechen auf, wo sind die Grenzen, die Opfer ziehen können und ab wann wird eine Verhandlung zu einem Schauprozess? Hanspeter Uster beschäftigt sich mit diesen Fragen als Leiter Competence Center Forensik und Wirtschaftskriminalistik an der Hochschule Luzern.

Die Arbeit in den Medienhäusern stösst allenthalben an rechtliche Schranken. Im Rahmen der traditionellen Foto: Keystone Medienrechtstagung des Medieninstituts werden jedes Jahr im Mai aktuelle juristische Fälle präsentiert und kritisch diskutiert. Im Zentrum stehen dabei die Praxis in den Redaktionen und Werbeabteilungen sowie die Herausforderungen an Medienunternehmen. In der Tagung vom 4. Mai 2011 werden wiederum die brisanten Themen aufgegriffen. Schwerpunkte bilden: Follow up der medienrechtlichen Themen: Ghadhafi-Fotos etc. Im Rahmen der Medienrechtstagung werden aktuelle und laufende Konflikte thematisiert. PeterStuder geht dem weiteren Verlauf ausgewählter Geschichten nach: Wie ist die Publikation derGhadhafi-Fotos im aktuellen Kontext zu ehen? Dürfen Reporter von öffentlichen Verhandlungen ausgeschlossen werden? Radio- und Fernsehgesetzgebung in der digitalen Medienwelt Haushaltsgebühren und Online-Werbung für die SRG SSR gehören zu den zentralen

Themen, mit denen sich das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) beschäftigt. Carole Winistörfer präsentiert den aktuellen Stand der Arbeiten. Samuel Mumenthaler zeigt die Rechtsfragen im Zusammenhang mit politischer Werbung auf. Urs Saxer reflektiert die Praxis zu den Rundfunkkonzessionsverfahren und stellt die Frage, ob die SRG SSR rechtlich freie Bahn im Internet hat. Alle Macht bei Google, Apple, Facebook und Co.? Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür nimmt Google in die Pflicht: Der digitale Informationskonzern soll künftig sicherstellen, dass die Privatsphäre geschützt wird. Rolf Auf der Maur geht der Frage nach, wo für Medienanbieter ein Verhandlungsspielraum bei den digitalen Kommunikationsgiganten besteht. Nathalie Glaus zeigt die Nachschreibepflicht im Internet auf. Ist ein neues Zeitalter der Schauprozesse angebrochen? Wo hört das legitime Interesse für Gewalt-

Medienleaks und Informantenschutz Während Wikileaks die globale Aufmerksamkeit auf sich zog, fanden in der Schweiz Schlüsselverfahren über Whistleblowers statt. Die Redaktoren Martin Stoll und Dominique Strebel entwickeln eine Plattform für investigativen Journalismus. Zusammen mit Simon Canonica orten sie die juristischen Fallstricke und zeigen Möglichkeiten ihrer Umgehung auf beim Öffentlichkeitsprinzip, dem Informantenschutz und bei Medienleaks. Details Tagungsleitung und -moderation: Josefa Haas, Leiterin Medieninstitut Termin: Mittwoch 4. Mai 2011, 9.00 bis 16.30 Uhr Tagungsort: Hotel Krone Unterstrass, Schaffhauserstrasse 1, 8006 Zürich Tarife: Für Mitglieder CHF 440.– bzw. CHF 490.– für Nichtmitglieder (zuzügl. 8% MWST) Informationen und Anmeldungen unter www.medieninstitut.ch

«Keinen Standpunkt hat nur, wer schwebt.»

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Aus dem Artikel: «Das Märchen der Objektivität» von Ronnie Grob weiterlesen ... www.medienwoche.ch

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trendtagung

Vielfalt und Qualität der Lokalmedien An der Trendtagung Lokalmedien befassten sich gegen 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den politischen, technischen und redaktionellen Herausforderungen für die Branche. Verbandspräsident Hanspeter Lebrument forderte die Lokalverleger auf, sich in die Qualitätsdebatte einzubringen. Die traditionelle Trendtagung organisierte das Medieninstitut zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe Lokalmedien. Deren Vorsitzender, Christof Nietlispach, orientierte seine Kolleginnen und Kollegen über die aktuellen politischen Themen: Posttarife, Studie Medien in der Schweiz und Mehrwertsteuer. Bei all diesen Fragen sind die Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen von existenzieller Bedeutung. Hanspeter Lebrument rief denn auch die Lokalverleger auf, sich in die aktuelle Debatte über die Qualität der Medien einzubringen. In der Politik und der Öffentlichkeit sei der Blick auf die grossen Medienunternehmen gerichtet, damit werde jedoch die Sicht auf die Kleinen verstellt. Die unabhängigen Verlage leisteten jedoch einen zentralen Beitrag für die Vielfalt und Qualität des schweizerischen Medienangebots. Wie sich die lokalen Zeitungen den aktuellen Ansprüchen anpassen, zeigte Urs Dubs auf. Der Verlagsleiter der Engadiner Post/Posta Ladina präsentierte detailliert den Prozess für den Relaunch der Zeitung

und der Entwicklung der digitalen Auftritte. Die Marke Engadiner Post/Posta Ladina ist als Synonym für lokalen Qualitätsjournalismus positioniert. Der Willisauer Bote ist ein Beispiel für engagierten und grafisch attraktiven Lokaljournalismus. Josef J. Zihlmann, Geschäftsführer SWS Medien AG Verlag, entwickelte ein E-Paper für alle Plattformen. In erster Linie sollen mit den digitalen Angeboten die mobilen Leser und Leserinnen sowie die Auslandsabonnenten erreicht werden. Mit einem zusätzlichen aber bescheidenen Aufwand können Leserbedürfnisse erfüllt werden. Abonnenten erhalten das E-Paper gratis, das E-Paper allein kann mit 25 Prozent

Rabatt abonniert werden. Jo Zihlmann setzt auf die Strategie der Fischer, welche die Fische anfüttern, damit sie später auch anbeissen. Die lokalen Informationen sind auch für die grossen Anbieter interessant. Hansi Voigt, Chefredaktor 20 Minuten Online, versucht die Nutzer vom nationalen Wasserfall auf die lokalen Ströme zu leiten. Jeder Text wird mit einer Postleitzahl versehen. Zudem können lokale Institutionen ihre Kommunikation über seine Plattform organisieren. Für einen attraktiven Auftritt braucht es jedoch auch relevanten Inhalt: Deshalb sucht Voigt die Zusammenarbeit mit lokalen Medien. Wenn die nationalen Medien sich für Ereignisse vor Ort interessieren, sind die lokalen Medien herausgefordert. Catherine Duttweiler, Chefredaktorin Bieler Zeitung, berichtete über die Erfahrungen ihrer Redaktion im Rahmen des Bootsunfalls, des Falls Peter Hans Kneubühler, sowie den politischen Themen Rücktritt Hans Stöckli und Wahlmanipulation durch Ricardo Lumengo. Die wichtigsten Lehren: Ein respektvoller Umgang lohnt sich für die Lokalmedien. Die Leserschaft wünscht von ihnen Recherchen, aber keine Kampagnen. Sie schätzt die Boulevardisierung nicht, dafür Hintergrundgeschichten. Wenn der Tross der nationalen Medien abgezogen ist, müssen die lokalen an den Geschichten dran bleiben. josefa.haas@medieninstitut.ch

trendtagung

Soziale Netzwerke und Cloud Computing Die Trendtagung Online setzte sich mit den aktuellen Themen der digitalen Medien useinander: Paid Content, Soziale Netzwerke, Cloud Computing und Anforderungen an den Journalismus. Im Medieninstitut war jeder Platz gebucht für die Trendtagung Online vom 3. März. Inzwischen hat es sich rumgesprochen, dass bei diesen Veranstaltungen fundierte Referate und Diskussionen stattfinden, über die Themen, welche die Branche aktuell beschäftigen. Alexandra Stark, Studienleiterin MAZ, zeigte auf, welche Qualifikationsanforde-

rungen Journalisten künftig erfüllen müssen. Katarina Stanoevska von der Universität St. Gallen präsentierte die Analyse des sozialen Netzwerkes eines Journalisten der New York Times, ein Instrument, welches für das redaktionelle Marketing wertvolle Einsichten bringt. Die Schaffhauser Zeitung entschied sich, ihre Inhalte online nicht mehr gratis anzubieten. Stefan Wabel berichtete über den Projektverlauf, die positiven Reaktionen der Abonnenten und die vereinzelten Klagen von denjenigen, die sich bis anhin kosten-

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los im Web informierten. Kein Qualitätsmedium kann sich ausschliesslich über Werbung finanzieren, sind die Verantwortlichen in Schaffhausen überzeugt. Roger Wernli, Previon, führte in die Geheimnisse des Cloud Computings ein. Nicht nur ist es für die meisten heute unbewusst eine Realität, in Zukunft wird es eine Notwendigkeit sein. Medienunternehmen können schrittweise, dort wo es sinnvoll ist, sich in die Datenwolken begeben. josefa.haas@medieninstitit.ch


Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien

Nr. 3, märz 2011

medieninstitut

Seminar Digitale Medien

Das Medieninstitut und IAB Switzerland organisieren gemeinsam ein Kursprogramm zu den digitalen Medien. Der Kurs befasst sich mit der Entwicklung von Inhalten der publizistischen und kommerziellen Kommunikation. Er vermittelt die Grundkenntnisse über die aktuellen Möglichkeiten, die technischen Voraussetzungen und die rechtlichen Rahmenbedingungen. In den Vertiefungsseminaren werden zudem die Kenntnisse über die praktische Arbeit vermittelt Kursbeschrieb Dieser Weiterbildungskurs vermittelt auf kompakte und intensive Weise die aktuellen Grundkenntnisse der digitalen Medien. Er behandelt aus allen Perspektiven die Entwicklung von publizistischen und kommerziellen digitalen Medienangeboten, die Produktions- und Vermarktungsformen, die Entwicklung und Anwendung von Redaktionssystemen, Vertriebskanälen, Billing-Instrumenten. Thematisiert wird die Entwicklung der digitalen Medien aus technologischer, kultureller und wirtschaftlicher Perspektive. Der Kurs wird von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten mit grossem Praxisbezug durchgeführt. Kurskonzept Der Kurs besteht aus einem Einsteigersemi-

nar von drei Tagen sowie vier Vertiefungstagen. Diese können auch einzeln gebucht werden. Der Besuch des gesamten Kurses kann nach einer erfolgreichen Transferprüfung mit einem Zertifikat abgeschlossen werden, der Besuch von einzelnen Tagen wird mit einem Attest bestätigt. Kursübersicht Zielpublikum • In der Medien-, Kommunikations- und Entwicklerbranche Tätige • Anwender und Einsteiger • Schnittstellenfunktionen aus Produktion, Marketing, Werbung, IT, Beratung etc. Grundlagenseminar Digitale Medien: Mittwoch bis Freitag, 9. – 11. Februar 2011 • Digitale Medien- und Kommunikationslandschaft • Digitale Instrumente und Plattformen • Digitales Medienmarketing und Marketingkommunikation • Internationale Standards und rechtliche Rahmenbedingungen Digitales Medienmarketing – Digitales Publizieren: Termin: Mittwoch, 6. April 2011 • Redaktionelle inhaltliche und kreative Konzepte • Redaktionsmanagement • Produktionsformen • Prozesse/Finanzen Digitales Medienmarketing – Nutzermarkt: Termin: Freitag, 1. Juli 2011 • Zielpublika, Persona • Nutzerforschung

Foto: Keystone

Die Dynamik der digitalen Medien ist gross: Auf das Internet folgen Social Media, Tablets, Augmented Reality und Apps. Die Konvergenz der Medienformen hat zur Folge, dass künftig alle auf allen Klaviaturen spielen werden.

• Interaktion und Kollaboration • CRM/Pricing/Billing • Distribution Digitales Medienmarketing – Werbemarkt: Termin: Dienstag, 27. September 2011 • Werbeformen • Tarife • Forschung • Recht • Prozesse: Auftrag, Kreation, Mediaplanung, Controlling Digitales Medienmarketing Workshop: Donnerstag, 24. November 2011 • Konkrete Fälle aus der Medien-/ Werbeund PR-Branche werden durchgespielt. Der Termin für den Prüfungstag wird noch festgelegt. Anpassungen bleiben vorbehalten.

Angebote und Termine • Grundlagenseminar Digitale Medien, Mittwoch bis Freitag, 9. – 11. Februar 2011 • Digitales Medienmarketing – Digitales Publizieren, Mittwoch, 6. April 2011 • Digitales Medienmarketing – Nutzermarketing, Freitag, 1. Juli 2011 • Digitales Medienmarketing – Werbemarketing, Dienstag, 27. September 2011 • Digitales Medienmarketing – Workshop, Donnerstag, 24. November 2011 Kursleitung: Josefa Haas, Leiterin Medieninstitut, Roger Baltensweiler, IAB Switzerland Kursort: MEDIENINSTITUT, Konradstrasse 14, 8005 Zürich Kurskosten: Besuch des ganzen Kurses inklusive Transferprüfung (7 Tage Kurs / 1 Tag Prüfung): Mitglieder Verband SCHWEIZER MEDIEN/IAB Switzerland: CHF 3200.– (+8% MWST) Nichtmitglieder: CHF 4000.– (+8% MWST);Besuch Einsteigerseminar (3 Tage): Mitglieder Verband SCHWEIZER MEDIEN/IAB Switzerland: CHF 1320.– (+8% MWST) Nichtmitglieder: CHF 1620.– (+8% MWST); Besuch Tagesseminar: Mitglieder Verband SCHWEIZER MEDIEN/IAB Switzerland: CHF 490.– (+8% MWST) Nichtmitglieder: CHF 590.– (+8% MWST) In der Teilnahmegebühr eingeschlossen sind Dokumentation und Pausenerfrischungen. Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.medieninstitut.ch

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Nr. 3, märz 2011

DEUTSCHE FACHPRESSE SETZT IMPULSE FÜR VERÄNDERUNGSPROZESS IN FACHVERLAGEN

JAHRESTREFFEN DER FACHMEDIENBRANCHE 2011 «Den Wandel nutzen – Geschäfte ausbauen»: Unter diesem Motto bündelt der Kongress der Deutschen Fachpresse am 24. und 25. Mai 2011 im Wiesbadener Kurhaus die Expertise von mehr als 40 Gastrednern aus Wirtschaft und Medien. Die rund 500 Teilnehmer des jährlichen Treffens der Fachmedienbranche erwartet ein vielfältiges Programm: In Fachvorträgen, Workshops und Podiumsrunden diskutieren die Experten, wie Fachverlage die Chancen des Medienwandels am besten für sich nutzen können. Ein Highlight: In seiner Keynote «Ändere das Spiel» erläutert Martin Jetter, wie er IBM Deutschland als Vorsitzender der Geschäftsführung in Zeiten des Wandels zu einem global integrierten Unternehmen transformiert hat. Festlicher Höhepunkt des Kongresses ist die Verleihung der Branchenawards «Fachmedien des Jahres» und «Fachjournalist des Jahres» am 24. Mai. Detailliertes Kongressprogramm und Anmeldemöglichkeit unter www.deutschefachpresse.de/kongress/ Mitglieder des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN profitieren von speziellen Mitgliederkonditionen.

Den Wandel nutzen – Geschäfte ausbauen

Kongress der Deutschen Fachpresse 24./25. Mai 2011, Wiesbaden

toni.vetterli@schweizermedien.ch

DIENSTLEISTUNG FÜR DIE MITGLIEDER DES VERBANDES SCHWEIZER MEDIEN NEW MEDIA USA – TRENDS & INSIGHTS Dieser Report ist ein exklusiver Service des VDZ – Verband Deutscher Zeitschriftenverleger und des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN für ihre Mitglieder. Die aktuelle und 111. Ausgabe des US-Letters vom März 2011 widmet sich : • Brandingwirkung von Onlinewerbung – Messansätze, Fallstudien und Erkenntnisse • Sports Illustrated bietet Abo nur noch im Print-MobileDigi • tal-Bündel • Android überholt Apple, nähert sich Blackberry nach Smartphone-Marktanteilen • u.a. Der Zugriff auf diesen Newsletter ist im Memberbereich unserer Hompage www.schweizermedien.ch/index.php?id=70 möglich. Nicht-Mitglieder können den Newsletter im Abonnement erwerben (A.Mumm@vdz.de).

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medieninstitut

Einstieg in die Verlagsbranche Die umfassende Grundlage für Neuund Quereinsteiger. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Grundausbildung weder in einem Verlag noch in der Werbebranche gemacht haben, fragen nach Basiswissen über die Zusammenhänge und das Funktionieren von Verlagen und Anzeigenmarkt. Dieser Kurs liefert es kompakt und konzentriert. Damit der Seminarbesuch jeweils möglichst früh nach Eintritt möglich ist, wird das Seminar zweimal jährlich angeboten. Dies ist das einzige branchenbezogene Einführungsprogramm für neue Mitarbeitende – und dies zu einem besonders kundenfreundlichen Preis! Teilnehmende Neu eingestellte, branchenfremde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verlagen und Werbeagenturen, Werbevermittler und Mediaagenturen. Ziel Die Teilnehmenden verfügen über ein Grundwissen der Zusammenhänge, Abläufe, Organisation und Tätigkeiten in der

Verlagsbranche. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Vermitteln des «Was». Das «Wie» wird in weiterführenden Kursen gelehrt. Programmübersicht 1. Tag mit Peter Jauch, Key Account Executive, Die Schweizerische Post • Die Medien und ihre wichtigsten Eigenarten • Funktion und Organisation eines Verlages • Die wichtigsten Absatzmärkte und Erlösquellen • Funktion und Organisation einer Redaktion • Die Medienforschung und ihre Bedeutung für die Verlage 2. Tag mit Kilian Gasser, Inhaber, Medienvermarktung GmbH • Die Werbung und ihre Bedeutung für die Verlage • Die Marktteilnehmer und ihre Funktionen Organisationsformen des Anzeigengeschätes • Die wichtigsten Anzeigenarten • Die Arbeitsschritte des Innen- und Aussendienstes

3. Tag mit Jacqueline Friederichs, Dipl. Verlagsfachfrau, Friederichs Consulting • Vertriebsarten und Vertriebswege • Vertriebsabläufe • Begriffe und Methoden der Werbung und Verkaufsförderung • Aufgaben und Arbeitsabläufe im Abonnementsdienst details Kursort: MEDIENINSTITUT des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN, Konradstrasse 14, 8005 Zürich Daten: Mittwoch, 11. bis Freitag, 13. Mai 2011 Zeiten: Mittwoch: 9.30 bis 17.30 Uhr Donnerstag: 9.30 bis 17.30 Uhr Freitag: 9.30 bis 17.30 Uhr Preis: Für Mitglieder des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN CHF 1350.– (+8% MWST), für Nichtmitglieder CHF 1680.– (+8% MWST) Im Preis inbegrifffen sind Dokumentation und Pausengetränke Weitere Informationen und Anmeldungen www.medieninstitut.ch

Welche Bezahlmodelle funktionieren?

Paid Content Paid Content wird in den kommenden Jahren zu einer wichtigen Refinanzierungsmöglichkeit in den digitalen Märkten der Zeitungen. Mittelfristig können Verlage bis zu 30 Prozent ihrer Online-Umsätze mit bezahlten Inhalten generieren. Vor allem mobile Anwendungen, etwa so genannte Apps für Smartphones und Tablet-PCs, stehen bei gut 40 Prozent der Verlage im Fokus der Paid-Content-Strategie. Voraussetzung für den Erfolg mit Bezahlinhalten: Es muss den Verlagen gelingen, aus gelegentlichen Website-Besuchern regel-

mässige Nutzer zu machen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Medienwissenschaftlers Dr. Robin Meyer-Lucht und der Verlagsberaterin Katja Riefler im Auftrag des BDZV – basierend auf einer Online-Umfrage unter den Top-Entscheidern in deutschen Zeitungsverlagen. Wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft bei den Nutzern? Wie sehen erfolgversprechende Bezahlmodelle aus? Was sind Potenziale, und was sind die Hindernisse für Bezahlangebote? Dr. Robin MeyerLucht erklärt, wie vor allem mit BundlingStrategien und Produktdifferenzierungen

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erfolgreiche Angebote entwickelt werden können. Katja Riefler gibt einen Überblick, welche Erfahrungen Verlage weltweit mit unterschiedlichen Bezahlmodellen gemacht haben. Die Autoren entwerfen in ihrer Studie strategische Handlungsoptionen für Verlage. Ein extra Kapitel ist den Abrechnungsmöglichkeiten für Bezahlinhalte gewidmet. Infos: Autoren: Katja Riefler und Robin Meyer-Lucht Paperback 98 Euro (für Mitglieder 36 Euro) pdf-Datei: 28 Euro (ausschliesslich für Mitglieder) Bestellung unter: ZV Zeitungs-Verlag Service GmbH, Markgrafenstrasse 15, DE10969 Berlin T 0049 (0)30 72 62 98 240 www.zv-online.de/inhalt/bookshop_paid_ content.htm.


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Warum kein Weg an Twitter, Facebook & Co. vorbeiführt

Jahrbuch Marketing 2011

IMPRESSUM

Die digitale Revolution: Jahrbuch Marketing 2011. Mit Twitter, Facebook & Co hat sich ein Megatrend etabliert, der das Marketing nachhaltig verändert.

FLASH Newsletter des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN Erscheint 10x im Jahr

Werbung über Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitungen erreichen heute viele Zielgruppen nicht mehr und geben nicht mehr den Hauptausschlag für Kaufentscheidungen. Social Media ist die grösste Medien-Revolution seit der Einführung des Fernsehens und DAS Thema der Stunde. Und das Schwerpunktthema in der aktuellen Ausgabe des Jahrbuchs Marketing. Wo die Chancen liegen und wie Sie sich den Megatrend zu Nutze machen können, erfahren Sie auf 260 Seiten, in über 40 Artikeln von 66 Top-Autoren. Mit im Buch dabei sind Michael Gyssler von Mammut, Remo Masala von Kuoni, Werner Kieser von Kieser Training und viele mehr. Dem Megatrend zum Trotz: Einige Regeln der Kommunikation behalten ihre Gültigkeit. Zum Beispiel, dass nur exzellente Texte punkten, dass Leidenschaft unverzichtbar ist, dass Emotionen die Men-

Verlag und Druck Verband SCHWEIZER MEDIEN Konradstrasse 14 Postfach 8021 Zürich Telefon 044 318 64 64 Telefax 044 318 64 62 Internet: www.schweizermedien.ch www.medieninstitut.ch E-Mail: contact@schweizermedien.ch, info@medieninstitut.ch schen bewegen. Die Autoren des Jahrbuchs Marketing sind das beste Beispiel dafür. Infos: Subskriptionspreis bis 31.3.2011 CHF 54.– Buchverkaufspreis CHF 59.– im Abonnement CHF 49.– KünzlerBachmann Medien AG, St. Gallen www.kbmedien.ch, info@kbmedien.ch T 071 226 92 92, F 071 226 92 93

Foto: Keystone

Blitzlicht

Redaktion Urs F. Meyer (gesamtverantwortlich, Recht, Distribution, E-Medien und Technologie, Aussen­beziehungen), Josefa Haas (Bildung, Publizistik), Toni Vetterli (Werbe- und Nutzermarkt),

Desktop Carmela Faoro / Yeliz Açiksöz Inserate 1 Seite: CHF 1500.– 1/2 Seite: CHF 850.– Auflage 2000 Exemplare

Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.

Groucho Marx

Abdruck und jegliche andere Weiter­ verwendung unter Angabe der Quelle. Redaktionsschluss nächstes FLASH: 18. April 2011.

AGENDA

DIESE TERMINE SOLLTEN SIE SICH MERKEN. MEHR AUF WWW.SCHWEIZERMEDIEN.CH 6.4.2011 Medienmarketing – Digitales Publizieren

4.5.2011 Sitzung Departement Nutzermarkt

11. – 13.5.2011 Einstieg in die Verlagsbranche

15.4.2011 GV PRESSE SUISSE, Lausanne

5.5.2011 Präsidiumssitzung

24. – 25.5.2011 Kongress der Deutschen Fachpresse

4.5.2011 Medienrechtstagung

10.5.2011 Sitzung PG Q-Publikation

1.7.2011 Digitales Medienmarketing - Nutzermarkt

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