HERBST 2019 NEUERSCHEINUNGEN
Schwabe Verlag Philosophie Geschichte Altertum Literaturwissenschaft Basel
BASEL BERLIN
Herbst 2019
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VORSCHAU HERBST 2019
Liebe Leserinnen und Leser ! Pünktlich zum 175. Geburtstag von Friedrich Nietzsche und zum 50. Todestag von Karl Jaspers bietet das aktuelle Programm des Schwabe Verlags zwei verbundene Themenschwerpunkte zu beiden grossen Denkern: Der erste reicht von transhumanen Perspektiven (S. 7) bis zur Analyse der Schlüsselbegriffe Scham und Würde bei Nietzsche (S. 10). Der zweite wird durch eine Neuedition der Nietzsche-Monographie von Karl Jaspers eröffnet (S. 12) und schliesst mit einer neuen Analyse seiner existentiellen Metaphysik (S. 14). Das Online-Angebot des Verlags wird durch eine digitale Version des Grundrisses der Geschichte der Philosophie erweitert – der «Ueberweg» geht online und wird als Campuslizenz verfügbar sein (S. 4). Fortgeführt werden
neben der Karl Jaspers Gesamtausgabe auch andere Editionen, so die Kritische Walser-Ausgabe (S. 24–27). Auch sonst zeigt sich das Programm auf der Höhe aktueller Ereignisse. Zur Charité-Serie in der ARD präsentieren wir Ihnen die Aufzeichnungen des Chirurgen Adolphe Jung (S. 37). Pünktlich zu den Schweizer Parlamentswahlen wird die Geschichte von Schweizer Wahlkämpfen neu untersucht (S. 35). Die wenig bekannte Freundschaft zwischen Hermann Hesse und Theodor Heuss eröffnet neue Blicke auf sie und auf ihre Zeit (S. 28–29). Das Team des Schwabe Verlags wünscht Ihnen anregende Einblicke und inspirierende Lektüren!
Inhalt Datenbanken 4 Grundriss der Geschichte der Philosophie online 4 Historisches Wörterbuch der Philosophie online 4 Augustinus-Lexikon online 4 CAG online Philosophie 3 A. Brungs / G. Kapriev / V. Mudroch (Hg.) Die Philosophie des Mittelalters 1 7 S. Fuller Nietzschean Meditations 8 Georg Brandes: Vorlesungen über Friedrich Nietzsche – Aristokratischer Radikalismus 9 I. Wienand / P. Wotling (Hg.) Die Frage der Medizin in Nietzsches Philosophie / La Question de la médecine dans la philosophie de Nietzsche 10 F. Häubi Scham und Würde 11 M. Schloßberger Phänomenologie der Normativität 12 Karl Jaspers: Nietzsche 13 Karl Jaspers: Grundsätze des Philosophierens 14 C. Piecuch Die existentielle Metaphysik von Karl Jaspers 15 Hans Kunz: Die Wahnhaftigkeit des Menschen und die Gewissheit des Todes
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16 J. Küchenhoff Verständigung und Selbstfindung 17 P. Strasser Die ganze Wahrheit 18 M. Erler Epicurus 19 M. Mosimann Ich und der Andere 20 S. Kaufmann Ästhetik des «Wilden» Literaturwissenschaft 21 B. Stiegler / F. Thürlemann Konstruierte Wirklichkeiten 22 M. Hiller / S. Höltgen Archäographien 23 M. Fontius / J. Häseler (Hg.) Franzosen in Berlin 25 H.-J. Heerde (Hg.) Rezeptionsdokumente zum literarischen Schaffen Robert Walsers 1898–1933 26 Robert Walser: Geschichten 27 Robert Walser: Gedichte 1909/1919. Komödie. Die Gedichte 28 R. Bucher (a cura di) Hermann Hesse e Theodor Heuss 29 R. Bucher (Hg.) Hermann Hesse und Theodor Heuss 30 P. Glasner / S. Winkelsträter / B. Zacke (Hg.) Abecedarium 31 J. Heinzle Wolfram von Eschenbach
Geschichte 32 P. Kamber / M. Mangold Katalog der mittelalterlichen Handschriften in der Zentralund Hochschulbibliothek Luzern 33 I. Haari-Oberg Die Erfindung von Geschichte in der Schweizer Chronistik 34 P. Lehmann Die Umdeutung der Neutralität 35 Z. Kergomard Wahlen ohne Kampf? 36 R. Ammann Berufung zum Engagement? 37 S. Michl / T. Beddies / C. Bonah (Hg.) Zwangsversetzt – Vom Elsass an die Berliner Charité 38 E. Mango-Tomei (a cura di) Le fonti del diritto del Cantone Ticino 39 B. Bachmann-Geiser Geschichte der Schweizer Volksmusik 40 C. Bolliger / R. Würsch (Hg.) Blick auf den Orient Altertumswissenschaften 41 C. Gnilka Pratum Patristicum Kirchengeschichte / Religion 42 F.-X. Amherdt / M. Delgado (éds.) Le dialogue interreligieux
43 S. Loiero / F.-X. Amherdt (Hg.) Theologie zwischen Tradition und Innovation / La théologie entre tradition et innovation Soziologie/Rechtswissenschaft 44 J.-C. Contini L’identité indicible 45 M. Bertschinger Freiheit und Krisis Kunstgeschichte 46 Hans und Monika FurerBrunner Stiftung (Hg.) Schau, ich bin blind, schau 47 H. Tacier-Eugster Das Museum Rietberg Zürich und Elsy Leuzinger Interdisziplinär 48 A. Morich (Hg.) Außenseiter – Sinnsucher – Visionäre Zeitschriften 49 Museum Helveticum 50 Bioethica Forum 51 Studia philosophica 51 xviii.ch 52 Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 52 Gesnerus
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Philosophie in Byzanz und im Judentum
Alexander Brungs / Georgi Kapriev / Vilem Mudroch (Hg.) Die Philosophie des Mittelalters 1: Byzanz. Judentum
Teil I dieses Bandes behandelt die Charakteristika der Philosophie im Byzantinischen Reich und ihre Entwicklungen im Zusammenhang eines mit ihr untrennbar verknüpften religiöskulturellen Gefüges. In bewährtem Grundriss-Verfahren werden in konziser Form Leben und Werk jener Gelehrten dargestellt, die diese Entwicklungen vorantrieben. Der Grundriss ist nicht nur chronologisch geordnet, sondern auch nach Sprachen (Arabisch, Griechisch oder Lateinisch) und geographischen Regionen, weshalb die Philosophie jüdischer Autoren in unterschiedliche Reihen bzw. Bände fällt. Dem trägt Teil II des Bandes Rechnung, indem er einen Methodengeschichtlichen Aufriss zur Historiographie der Philosophie im Judentum bietet. Dieser ordnet das Schaffen jüdischer Philosophen in ihren geistesgeschichtlichen Kontext ein und reflektiert die «jüdische Philosophie» als Gegenstand sowie den angemessenen Modus ihrer Darstellung. Der Band eröffnet die Reihe Die Philosophie des Mittelalters. Er schliesst nahtlos an den letzten Band von Die Philosophie der Antike an (Band 5 zur spätantiken Philosophie u. a. im oströmischen Reich).
Philosophie Kirchengeschichte
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Alexander Brungs hat in Erlangen zu Thomas von Aquin promoviert. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Erlangen, Freiburg i. Br. und Zürich. Georgi Kapriev ist Professor für Geschichte der Philosophie an der St. Kliment Ochridski-Universität in Sofia, Bulgarien. Er hat mehrere Werke zu byzantinischer Philosophie und ihren Protagonisten verfasst. Vilem Mudroch promovierte 1984 in Zürich zu Kants Theorie der physikalischen Gesetze. Von 1985 bis 2018 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Zürich.
Grundriss der Geschichte der Philosophie Herausgegeben von Laurent Cesalli und Gerald Hartung
Alexander Brungs / Georgi Kapriev / Vilem Mudroch (Hg.) Die Philosophie des Mittelalters 1: Byzanz. Judentum Ca. 360 Seiten, gebunden Ca. CHF 160.— / EUR (D) 160.— ISBN 978-3-7965-2623-7 Erscheint im Oktober 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Schwabe online › Datenbanken › Grundriss der Geschichte der Philosophie
« Ueberweg » online : Nachschlagen ohne Blättern Funktionen Die Inhalte des Druckwerks als HTML und ausdruckbares PDF · Auszeichnung aller Inhalte durch DOIs · Einfaches Zitieren durch Exportmöglichkeiten in gängige Literaturverwaltungssysteme ( RIS-Format ) · Marc-Records · Sofort verfügbar ist « Die Philosophie des Mittelalters, Band 4 », noch in 2019 auch « Die Philosophie der Antike, Band 5 » ( insgesamt ca. 4500 Druckseiten ) Zukünftige Updates Regelmässige Ergänzung weiterer Bände · Neue Inhalte im eFirst-Verfahren · Aktualisierung bestehender Inhalte · Wachsende Verlinkungsstruktur zwischen « HWPh online », « Ueberweg online » und « Augustinus-Lexikon online » · Hyperlinks zu externen Inhalten wie Primär- und Sekundärliteratur
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New Series on Critical Posthumanism and Transhumanism Posthuman Studies is a multidisciplinary series devoted to high-quality analyses of and reflections on what it is to be human in an age of rapid technological, scientific, cultural and social evolution. As the boundaries between human and ‘the other’, the technological, biological and environmental, are eroded and perceptions of the ‘normal’ are challenged, recent debates have generated a range of ethical, philosophical, cultural, and artistic questions that this series seeks to address. Drawing on theory from critical posthumanism and the normative reflections of transhumanism, the series encourages constructive but rigorously critical dialogue through research monographs and edited volumes. The series publishes books on issues such as the consequences of enhancement, especially bioenhancement, transhumanist and posthumanist accounts of ‘the human’, and any and all ways in which they impact culture and society. It encourages submissions from a range of different disciplines such as: philosophy, sociology, literary studies, cultural studies, critical theory, media studies, bioethics, medical ethics, anthropology, religious studies, disability studies, gender studies, queer studies, critical animal studies, environmental studies, and the visual arts. The series explicitly targets the international audience. All books will be copyedited and internationally distributed. Manuscripts are welcome and to be sent to ssorgner@johncabot.edu.
Philosophie Kulturwissenschaften
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Stefan Lorenz Sorgner is a philosophy professor at John Cabot University in Rome. He is a world-leading expert of post- and transhumanism and endorses a weak form of a Nietzschean transhumanism. Regularly, he appears in leading national and international media such as the weekly magazine DIE ZEIT, the radio channel Deutschlandfunk and the TV channel ZDFinfo. He also was invited as a plenary speaker at the 3. World Humanities Forum, hosted by UNESCO, and is editor-in-chief and founding editor of the Journal of Posthuman Studies.
Next volumes to appear in 2020 – Evi Sampanikou ( University of the Aegean ), The Posthuman Studies Reader – Russell Blackford ( University of Newcastle / Australia ), At the Dawn of a Great Transition : The Question of Radical Enhancement – David Rose ( Newcastle University ), Our Posthuman Past : Transhumanism, Posthumanism and Ethical Futures
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The transhuman as seen from humanity’s rear-view mirror Steve Fuller Nietzschean Meditations
Nietzschean Meditations takes its inspiration from the version of Nietzsche that was popular before the Second World War, which stressed the ‘Zarathustrian’ elements of his thought as the harbinger of a new sort of being – the Übermensch. The book updates the image of this creature to present a version of ‘transhumanism’ that breaks with the more precautionary and pessimistic approaches of humanity’s future in contemporary ‘posthumanist’ thought. Fuller follows Nietzsche in discussing deeply and frankly the challenging issues that aspiring transhumanists face. They include their philosophical and especially theological roots, the implications of transhumanism for matters of life and death, and whether any traces of classical humanity will remain in the ‘transhuman’ being.
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Steve Fuller is Auguste Comte Professor of Social Epistemology at the University of Warwick, UK. Originally trained in history and philosophy of science, he is the author of more than twenty books. His most recent work has been concerned with the future of humanity.
Posthuman Studies (PHST) Edited by Stefan Lorenz Sorgner
PHST 1 Steve Fuller Nietzschean Meditations Untimely Thoughts at the Dawn of the Transhuman Era Approx. 240 pages, hardcover Approx. CHF 120.— / EUR (D) 106.— ISBN 978-3-7965-3946-6 Publication date: September 2019 Available as e-book
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Brandes’ Nietzsche-Vorlesungen erstmals nach dem Original ediert Per Dahl / Gert Posselt (Hg.) Georg Brandes Vorlesungen über Friedrich Nietzsche (1888) – Aristokratischer Radikalismus (1889/90)
Georg Brandes, einflussreicher dänischer Literaturhistoriker, Kritiker und Biograf, hält als erster akademischer Lehrer Vorlesungen über Nietzsche, während dieser noch lebt und wirkt. Nach jahrelangem Totgeschwiegen-Werden teilt Nietzsche dies begeistert seinen Freunden mit. Brandes hat seine Vorlesungen später um- und ausgearbeitet und zusammen mit zwölf Briefen Nietzsches an ihn publiziert (1889 auf Dänisch und 1890 auf Deutsch). Schon in seinem Briefwechsel mit Nietzsche 1887 verwendet Brandes den Begriff «Aristokratischer Radikalismus», der auch Titel der deutschen Ausgabe ist. Die Forschung hat bisher nur die Fassung der Aufsätze gekannt. Die fünf Vorlesungen — bisher nie gedruckt — werden hier zum ersten Mal nach den Originalmanuskripten ediert und kommentiert. Die Gliederung ist völlig anders und der Tenor viel unmittelbarer als in den Aufsätzen. Die Ausgabe ist durchgehend zweisprachig (dänisch – deutsch) und wird in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für dänische Sprache und Literatur veröffentlicht.
Philosophie
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Die Herausgeber Per Dahl ist emeritierter Dozent für Literaturgeschichte an der Universität Aarhus. Gert Posselt arbeitet als Editor bei der Gesellschaft für dänische Sprache und Literatur in Kopenhagen.
Beiträge zu Friedrich Nietzsche BFN 11: Georg Brandes (BFN) Vorlesungen über Friedrich Quellen, Studien und Texte zu Nietzsche (1888) – AristokratiLeben, Werk und Wirkung Friedrich scher Radikalismus (1889/90) Nietzsches Herausgegeben von Andreas Urs Dänisch-deutsche Ausgabe. Nach Sommer den Vorlesungsmanuskripten und dem Erstdruck herausgegeben und kommentiert von Per Dahl und Gert Posselt. Ca. 560 Seiten, 10 Abb., gebunden Ca. CHF 108.— / EUR (D) 108.— ISBN 978-3-7965-2229-1 Erscheint im September 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Medizin und Philosophie bei Nietzsche
Isabelle Wienand / Patrick Wotling (Hg.) Die Frage der Medizin in Nietzsches Philosophie / La Question de la médecine dans la philosophie de Nietzsche
Wie hängen Medizin und Philosophie zusammen? Diese Frage durchzieht das Denken von Friedrich Nietzsche — trotzdem ist sie bisher noch nicht systematisch untersucht worden. Die Beiträge dieses Bandes zielen darauf ab, die Bedeutung und die Funktion der Medizin in der Philosophie Nietzsches zu klären bzw. zu vertiefen. Schwerpunkte dabei sind (1) Philosophie und Therapie, (2) Der Philosoph als Arzt der Kultur und (3) Gesundheit, Krankheit und Genesung. Le rapport entre médecine et philosophie est une question qui caractérise la pensée de Friedrich Nietzsche, et qui n’a pas fait véritablement l’objet d’une étude systématique jusqu’à présent. Le volume vise à clarifier, approfondir la nature, la signification et la fonction de la médecine dans la philosophie de Nietzsche autour de trois axes principaux: (1) La philosophie comme médecine de la vie; (2) Le philosophe comme médecin de la culture; (3) Santé, maladie et guérison. Der Band enthält Beiträge von: / L’ouvrage regroupe les contributions originales de : Clademir Araldi, Anne-Gaëlle Argy, Martine Béland, Eric Blondel, Andrea Bollinger, Jesús Conill-Sancho, Céline Denat, Laurent Esmez, Marta Faustino, Alexandre Fillon, Wilson Frezzatti, Florian Häubi, Scarlett Marton, Philip Mills, Eduardo Nasser, Emmanuel Salanskis, Ivo da Silva, Andreas Urs Sommer, Isabelle Wienand et Patrick Wotling.
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Isabelle Wienand ist Dozentin am Institut für Medizinethik der Universität Basel und Lehrbeauftragte am Departement für Philosophie der Universität Fribourg. Patrick Wotling ist Professor für moderne und zeitgenössische Philosophie an der Universität Reims. Er ist Begründer und Co-Leiter der GIRN (Internationale Nietzsche-Forschungsgruppe) sowie Nietzsche-Kommentator und -Übersetzer. Isabelle Wienand est collaboratrice scientifique et chargée de cours à l’Institut d’éthique biomédicale de l’Université de Bâle.
Patrick Wotling est professeur de philosophie moderne et contemporaine à l’Université de Reims. Fondateur et co-directeur du Groupe international de recherches sur Nietzsche (GIRN). Il est spécialiste et traducteur de Nietzsche. Beiträge zu Friedrich Nietzsche (BFN) Quellen, Studien und Texte zu Leben, Werk und Wirkung Friedrich Nietzsches Herausgegeben von Andreas Urs Sommer
BFN 20: Isabelle Wienand / Patrick Wotling (Hg.) Die Frage der Medizin in Nietzsches Philosophie / La Question de la médecine dans la philosophie de Nietzsche Ca. 420 Seiten, gebunden Ca. CHF 96.— / EUR (D) 96.— ISBN 978-3-7965-3921-3 Erscheint im November 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Nietzsches Philosophie der Scham
Florian Häubi Scham und Würde
Für Nietzsche sind die metaphysischen Orientierungspunkte des menschlichen Selbstbewusstseins unter Generalverdacht geraten, ebenso wie die für ewig gehaltenen Werte, aus denen der Mensch den Glauben an seine Würde bezog. Angesichts der Unwürdigkeit des Menschen erhebt die Selbstverkleinerung der Moderne die Scham zum bestimmenden Grundgefühl, und das schambestimmte Bewusstsein richtet sich letztlich gegen die Moral selbst. Der damit angezeigte Immoralismus wagt einen freien Blick auf die Selbstherabsetzung des modernen Menschen und einen tapferen Ausblick auf einen möglichen Gegenentwurf zur modernen Selbstverkleinerung. Das Verhältnis des Menschen zu sich selbst neu zu bestimmen, diesen Versuch unternimmt Nietzsche anhand der Frage nach der Vornehmheit. Der Vornehme ist ohne jene Scham vor dem Menschen, zeichnet sich zugleich aber durch einen «Instinkt der Ehrfurcht» und Ehrfurcht vor sich aus. Der Band bietet erstmalig eine umfassende Analyse der Schlüsselbegriffe Scham und Würde bei Nietzsche. So schliesst er zugleich an gegenwärtige ethische Debatten an.
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Florian Häubi hat Philosophie und Geschichte an der Eberhard Karls-Universität Tübingen, der Radboud-Universität Nijmegen und der Universität Freiburg i. Ue. studiert. Er war Diplomassistent am interdisziplinären Institut für Ethik und Menschenrechte und am Institut für Philosophie der Universität Freiburg i. Ue.
Beiträge zu Friedrich Nietzsche BFN 21: Florian Häubi (BFN) Scham und Würde Quellen, Studien und Texte zu Eine thematische Untersuchung Leben, Werk und Wirkung Friedrich zu Nietzsches «Jenseits von Gut Nietzsches und Böse». Herausgegeben von Andreas Urs Sommer Ca. 240 Seiten, gebunden Ca. CHF 58.— / EUR (D) 58.— ISBN 978-3-7965-3973-2 Erscheint im Juni 2019 E-Book open access
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Materiale Anthropologie: Wie Normativität in der menschlichen Natur gründet Matthias Schloßberger Phänomenologie der Normativität
Phänomenologie der Normativität ist der Versuch zu zeigen, wie Normativität in der menschlichen Natur gründet. Im Anschluss an die phänomenologische Anthropologie Max Schelers und Helmuth Plessners stellt der Autor die Strukturen menschlichen Lebens heraus, die alle menschlichen Lebensformen fundieren. Menschen sind Lebewesen, die einen Leib haben, und dieses Phänomen ist ursprünglicher als die Unterscheidung von Körper und Geist. Hält man sich dies vor Augen, werden bestimmte Formen menschlicher Normativität verständlich: Die menschliche Lebensweise ist auf ein Gleichgewicht verschiedener Formen des Miteinanders angelegt, das nur möglich ist, weil es leiblich vermitteltes Ausdrucksverstehen gibt. Mitfühlen mit dem anderen und Liebe zu ihm fundiert das Erkennen, und was menschliche Würde ist, verstehen wir, weil wir wissen, wie die Integrität des Leibes geschützt, aber auch verletzt werden kann.
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Matthias Schloßberger hat in Berlin Philosophie, Soziologie und Publizistik studiert und wurde in Potsdam promoviert und habilitiert. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Phänomenologie, Sozialphilosophie, Philosophische Anthropologie, politische Ideengeschichte, Naturund Geschichtsphilosophie. Er ist Heisenberg-Stipendiat der DFG an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Matthias Schloßberger Phänomenologie der Normativität Entwurf einer materialen Anthropologie im Anschluss an Max Scheler und Helmuth Plessner. Ca. 270 Seiten, gebunden Ca. CHF 54.— / EUR (D) 54.— 978-3-7965-4008-0 Erscheint im September 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Ein Klassiker der Nietzsche-Literatur neu ediert Dominic Kaegi / Andreas Urs Sommer (Hg.) Karl Jaspers Nietzsche
«Jeder, der philosophiert, muss, seitdem Nietzsche da war, sich an Nietzsche bewähren», heißt es in einer Notiz Jaspers’ von 1936. «Nietzsche war nicht Philosoph wie Philosophen sonst, sondern etwas grundsätzlich anderes: ein Ereignis.» Das Ereignis Nietzsche hat Jaspers (und nicht nur ihn) zeitlebens beschäftigt und ebenso fasziniert wie herausgefordert. Resultat dieser Auseinandersetzung ist vor allem die umfangreiche Monografie Nietzsche. Einführung in das Verständnis seines Philosophierens, die hier im Rahmen der Karl-Jaspers-Gesamtausgabe neu ediert wird. Inkludiert werden die Randbemerkungen aus Jaspers’ Handexemplar. Den «großen Nietzsche» ergänzen kleinere Texte, unter anderem der Vortrag über Nietzsche und das Christentum, der in der NSZeit nicht gedruckt werden durfte und hier erstmals vollständig publiziert wird. Die Edition ist ein Gemeinschaftsprojekt der Forschungsstellen Karl-Jaspers-Gesamtausgabe und Nietzsche-Kommentar der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
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Dominic Kaegi ist Mitarbeiter der Forschungsstelle Karl-Jaspers-Gesamtausgabe der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Andreas Urs Sommer ist Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Kulturphilosophie an der Universität Freiburg i. Br. und Leiter der Forschungsstelle Nietzsche-Kommentar der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Karl Jaspers Gesamtausgabe (KJG) Herausgegeben im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen von Thomas Fuchs / Jens Halfwassen / Reinhard Schulz in Verbindung mit Anton Hügli / Kurt Salamun / Hans Saner †
Karl Jaspers Gesamtausgabe I/17 Dominic Kaegi / Andreas Urs Sommer (Hg.) Nietzsche Ca. 600 Seiten, gebunden Ca. CHF 150.— / EUR (D) 150.— ISBN 978-3-7965-3983-1 Erscheint im Juli 2019
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Denken in finsteren Zeiten
Bernd Weidmann (Hg.) Karl Jaspers Grundsätze des Philosophierens
Nach dem Erscheinen der dreibändigen Philosophie (1932) brach Jaspers zu neuen Ufern auf und begann die Arbeit an zwei Großprojekten: der Philosophischen Logik und der Weltgeschichte der Philosophie. In den Jahren der Diktatur, besonders nach der vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand (1937), führten sie ihn über die Widrigkeiten des Tages hinweg in das weite Reich des Denkens. Aus diesem Programm scheren die 1942/43 entstandenen Grundsätze des Philosophierens, die hier ediert werden, aus. Zunehmend isoliert und bedroht, hatte Jaspers das Bedürfnis, sich über die unhintergehbaren Voraussetzungen seines Denkens klar zu werden. Das «Analogon eines Glaubensbekenntnisses» war sein Ziel: «Einmal kurz zu sagen, was man eigentlich meint und will.» Jaspers hat die Grundsätze des Philosophierens nie publiziert. Aus dem Text gingen aber bedeutsame Publikationen nach 1945 hervor, etwa Der philosophische Glaube (1948) oder Einführung in die Philosophie (1950). Seine Bedeutung für das Gesamtwerk kann deshalb nicht hoch genug veranschlagt werden. Die wissenschaftliche Edition umfasst neben den Grundsätzen Einleitungen von Experten sowie einen Stellenkommentar.
Philosophie Kirchengeschichte Religion
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Bernd Weidmann studierte Philosophie, Germanistik und Anglistik in Heidelberg. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Zu Jaspers hat er promoviert und zahlreiche weitere Publikationen veröffentlicht.
Karl Jaspers Gesamtausgabe (KJG) Herausgegeben im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen von Thomas Fuchs / Jens Halfwassen / Reinhard Schulz in Verbindung mit Anton Hügli / Kurt Salamun / Hans Saner †
Karl Jaspers Gesamtausgabe II/1 Bernd Weidmann (Hg.) Grundsätze des Philosophierens Einführung in philosophisches Leben. Ca. 640 Seiten, gebunden Ca. CHF 158.— / EUR (D) 158.— ISBN 978-3-7965-3924-4 Erscheint im Juli 2019
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Ist Metaphysik heute noch möglich? Jaspers’ Existenzphilosophie Czesława Piecuch Die existentielle Metaphysik von Karl Jaspers
In Jaspers’ existentieller Metaphysik sind die Begriffe «Existenz» und «Transzendenz» eng verbunden. Nur für die Existenz hat das Sein, das Jaspers «Transzendenz» nennt, eine Bedeutung, und nur die Existenz kann die Gegenwart der Transzendenz in der Welt erfahren. Die Transzendenz ist dem Menschen jedoch nicht gegeben, sondern sie wird von ihm gesucht, was Jaspers als «Beschwören der Transzendenz» bezeichnet. Czesława Piecuch zeigt, dass dies in der Welt und nur in der Welt auf verschiedene Arten geschieht: in der Erfahrung von Grenzsituationen, im liebenden Kampf mit anderen und im Lesen der Chiffren der Transzendenz. So vollzieht sich das Suchen der Transzendenz dank der existentiellen Freiheit, die es ermöglicht, die Existenz in Bezug auf die Transzendenz zu verwirklichen. Darin bestimmt die existentielle Freiheit das wahre Leben des Menschen.
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Czesława Piecuch promovierte und habilitierte sich an der Jagiellonen-Universität Krakau. Sie leitet den Lehrstuhl für Gegenwärtige Philosophie an der Pädagogischen Universität Krakau. Piecuch legte zahlreiche Publikationen über Jaspers vor und übersetzte drei Werke von Jaspers ins Polnische.
Czesława Piecuch Die existentielle Metaphysik von Karl Jaspers Ca. 270 Seiten, 15 Abbildungen, gebunden Ca. CHF 68.— / EUR (D) 68.— ISBN 978-3-7965-3951-0 Erscheint im August 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Im Angesicht der Endlichkeit
Jörg Singer (Hg.) Hans Kunz Die Wahnhaftigkeit des Menschen und die Gewissheit des Todes
Dieser Band macht nicht nur Kunz’ Frühschrift Die Grenze der psychopathologischen Wahninterpretationen wieder zugänglich, die der Schweizer Psychiater Ludwig Binswanger 1965 als epochemachenden Beitrag in der Geschichte der psychiatrischen Grundlagenforschung taxierte. Daneben vereinigt er auch Aufsätze und Vorträge, die direkt an den zweiten Band von Kunz’ Hauptwerk Die anthropologische Bedeutung der Phantasie und an seine breit angelegten späten Studien zur Endlichkeit des Menschen anknüpfen. Kunz fragt danach, was den gebrochenen Weltbezug und die Weltflüchtigkeit im Menschen ursprünglich ermöglicht hat, und versucht zu ergründen, weshalb die Vernunft – wie Kant formuliert – «durch einen Hang ihrer Natur getrieben wird, über den Erfahrungsgebrauch hinaus zu gehen, sich in einem reinen Gebrauche und vermittels blosser Ideen zu den äussersten Grenzen aller Erkenntnisse hinaus zu wagen». Nach Kunz dokumentiert das Denken – einst Zeuge für die Teilhabe an einem Göttlichen oder Überzeitlichen – die potenzierte Endlichkeit des Menschen.
Philosophie Wissenschaftsgeschichte Medizin / Medizingeschichte Psychologie / Psychologiegeschichte
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Jörg Singer studierte zunächst Mathematik und Physik, dann Philosophie, Psychologie und Psychopathologie in Zürich und Basel, wo er Schüler von Hans Kunz war. Seit 1978 bearbeitet er den wissenschaftlichen Nachlass von Hans Kunz und ist Autor mehrerer Publikationen zu dessen Werk.
Hans Kunz: Gesammelte Schriften in Einzelausgaben (KGS) In Zusammenarbeit mit der Hans-Kunz-Gesellschaft Frauenfeld herausgegeben von Jörg Singer
Hans Kunz Gesammelte Schriften 7 Jörg Singer (Hg.) Die Wahnhaftigkeit des Menschen und die Gewissheit des Todes Aufsätze und Vorträge 1931–1972. Ca. 440 Seiten, gebunden Ca. CHF 88.— / EUR (D) 88.— ISBN 978-3-7965-3990-9 Erscheint im August 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Psychotherapie philosophisch fundieren — Philosophie psychoanalytisch bereichern Joachim Küchenhoff Verständigung und Selbstfindung
Nur im Zusammensein mit anderen kann sich der Einzelne entwickeln – Verständigung und Selbstfindung gehören zusammen. In schweren psychischen Krisen sind die Möglichkeiten des eigenen Denkens und des Austausches mit anderen aber gefährdet, die Sprache kann verloren gehen. Doch selbst in Extremsituationen wie dem psychotischen Erleben und nach traumatischen Ereignissen werden Erfahrungen repräsentiert und mitgeteilt. Der andere muss sie hören und aufgreifen können. Dann können wieder Erwartungen an die Zukunft entstehen, Vergangenes und Gegenwärtiges können sich voneinander scheiden, sodass ein gelingendes und gutes Leben wieder möglich wird. Indem er therapeutische Erfahrungen und Konzepte einerseits und philosophische Reflexionen andererseits verschränkt, erkundet Küchenhoff den komplexen Zusammenhang zwischen der Sprachfähigkeit, der Beziehung mit anderen, der Öffnung des Zeiterlebens und einer befriedigenden Lebensführung.
Philosophie Medizin / Medizingeschichte Psychologie / Psychotherapie
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Joachim Küchenhoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker (IPA). Bis Juli 2018 war er Direktor der Psychiatrie Basel-Land, seither ist er in freier Praxis tätig. Er ist Professor in Basel sowie Gastprofessor der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin.
Schwabe reflexe 60 Joachim Küchenhoff Verständigung und Selbstfindung Psychoanalytisch-philosophische Gedankengänge. Ca. 230 Seiten, broschiert Ca. CHF 23.— / EUR (D) 19.50 ISBN 978-3-7965-3977-0 Erscheint im September 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Wahrheit. Das Streben nach dem Unmöglichen Peter Strasser Die ganze Wahrheit
Der Homo sapiens akzeptiert keine Grenze seines Wahrheitsstrebens. Er will alles wissen. Nietzsche hat hiervor gewarnt und uns mit dem Erkenntnisgrund der ganzen Wahrheit konfrontiert. Ist die ganze Wahrheit überhaupt der begrifflichen Klärung zugänglich? Oder ist sie ein Mythos, bloß ein Wort ohne menschlich nachvollziehbaren Sinn? Noch vor aller Aufklärung reservierte die Philosophie den Begriff der ganzen Wahrheit für Gott. Der endliche Mensch darf an der ganzen Wahrheit teilhaben, allerdings immer nur im Modus der Stückelung, der Perspektivierung. Ohne das göttliche Wissen bleibt das Subjekt, das nach Wahrheit strebt, auf sich selbst zurückgeworfen und die Suche nach der ganzen Wahrheit wird zur Leerlaufbewegung. Dennoch: Sie kann nicht aufgegeben werden. Peter Strasser beschäftigt sich mit diesem menschlichen Streben nach dem Unmöglichen – der Wahrheit.
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Peter Strasser lehrte Philosophie an den Universitäten Graz und Klagenfurt. Seit 2015 befindet er sich offiziell im Ruhestand, ist aber weiterhin im Lehrbetrieb tätig. 2014 erhielt Strasser den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen; bei Schwabe erschien 2018 Gehirn ohne Geist.
Schwabe reflexe 61 Peter Strasser Die ganze Wahrheit Aufklärung über ein Paradoxon. Ca. 120 Seiten, broschiert Ca. CHF 23.— / EUR (D) 19.50 ISBN 978-3-7965-3947-3 Erscheint im Juni 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Epicurean ethics: a guide to happiness
Michael Erler Epicurus: An Introduction to his Practical Ethics and Politics
This new introduction into Epicurus’ practical ethics and politics provides an overview of Epicurus’ attitudes towards political, religious and cultural traditions. Emphasising his claim that philosophy is an art of living that helps people to achieve individual happiness, the book pays special attention to Epicurus’ understanding of philosophy as caring for the soul of one’s own. It explains how this Epicurean self-care is connected with caring for others since a happy life requires security that can almost only be found in a community. Epicurus’ practical ethics includes a special appreciation of friendship and a conception of ‘politics’ which indeed focuses on caring for the souls of others. It thus stands firmly in the Socratic tradition. This understanding of practical ethics contributed significantly to the fact that, despite many hostilities, at least practical ethical aspects of Epicurus’ teachings were still discussed in the Greco-Roman Empire and sometimes even appreciated by early Christian philosophers.
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Michael Erler is Professor of Classical Philology at the University of Würzburg. His research focuses on Greek literature, Greek and Roman philosophy and the relation between ancient literature and philosophy. He was president of the International Plato Society, the Mommsen Society and the Society for Ancient Philosophy.
Michael Erler Epicurus: An Introduction to his Practical Ethics and Politics Approx. 140 pages, 1 illustration in colour, softcover Approx. CHF 48.— / EUR (D) 42.— ISBN 978-3-7965-4006-6 Publication date: December 2019 Available as e-book
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Warum wir andere benötigen
Martin Mosimann Ich und der Andere
Der herkömmliche Individualismus geht in die Irre. Denn bei aller Einzigartigkeit, die der Einzelne sich zuschreibt, ist er doch kein Produkt seiner selbst. Vielmehr braucht er die Anderen als bewunderndes Publikum und bedient sich der bekannten Vorstellungen seiner Welt. Mit der Siegermentalität, die ihm eigen ist, bringt er die Anderen zum Verschwinden. Erst aus der Begegnung der Individuen geht aber eine Welt hervor, die sich durch Vielfalt auszeichnet und reich an Inspiration ist. Freilich muss dazu jedes Individuum den Mut aufbringen, das ihm Eigene und Neue in die Welt einzubringen. In diesem Sinn plädiert Martin Mosimann in diesem Band für einen Individualismus der Vielfalt.
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Martin Mosimann studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte des Mittelalters und Geschichte der Neuzeit an der Universität Basel. Nach seiner Promotion zum Thema Die «Mainauer Naturlehre» im Kontext der Wissenschaftsgeschichte war er als Gymnasiallehrer und Publizist tätig.
Martin Mosimann Ich und der Andere Für einen Individualismus der Vielfalt Ca. 220 Seiten, broschiert Ca. CHF 42.— / EUR (D) 42.— ISBN 978-3-7965-3965-7 Erscheint im August 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Völkerkunde und Ästhetik seit dem 18. Jahrhundert Sebastian Kaufmann Ästhetik des «Wilden»
Die Studie untersucht erstmals umfassend die vielschichtige Verschränkung zwischen völkerkundlicher Anthropologie und Ästhetik seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. Dass sich diese beiden Wissensbereiche im damaligen Europa gleichzeitig als «Leitdisziplinen» zu etablieren begannen, ist kein Zufall. Vielmehr besteht zwischen ihnen eine enge entstehungsgeschichtliche und sachliche Verbindung, die bis in den Primitivismus des frühen 20. Jahrhunderts hinein fortwirkte. Das zeigt das Buch in verschiedenen diachronen Längsschnitten. Dabei verfolgt Kaufmann einen dezidiert transdisziplinären, kulturwissenschaftlich-wissenshistoriografischen Ansatz und schliesst thematisch insbesondere an die Forschungszweige der interkulturellen Literatur- und Philosophiegeschichte an.
Philosophie Literaturwissenschaft Geschichte Kunstgeschichte Wissenschaftsgeschichte
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Sebastian Kaufmann wurde 2011 mit einer Arbeit über Goethes poetologische Lyrik promoviert. Seit 2013 ist er Teilprojektleiter an der Forschungsstelle «Nietzsche-Kommentar» der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. 2018 erhielt er die Venia Legendi für das Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft.
Sebastian Kaufmann Ästhetik des «Wilden» Zur Verschränkung von EthnoAnthropologie und ästhetischer Theorie 1750–1850. Ca. 826 Seiten, 21 Abbildungen, davon 18 in Farbe, gebunden Ca. CHF 128.— / EUR (D) 112.50 ISBN 978-3-7965-3994-7 Erscheint im Oktober 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Eine andere Geschichte der Fotografie
Bernd Stiegler / Felix Thürlemann Konstruierte Wirklichkeiten
Bereits unmittelbar nach der «Geburt» der Fotografie 1839 wurden technische und ästhetische Möglichkeiten des neuen Mediums in ihrer ganzen Vielfalt erkundet. Indem dieses Buch frühe Montagebilder auswertet, überwindet es das klassische Bildkonzept des einfachen Einzelbildes. Die Autoren schaffen ein opulentes und überraschendes Bilderbuch, das unterschiedliche Modelle der Konstruktion von Realität, Realismus und Wirklichkeit in der Fotografie vorstellt. Zahlreiche Beispiele repräsentieren das gesamte Spektrum der Fotomontage im 19. Jahrhundert; teilweise werden sie in diesem Buch zum ersten Mal publiziert. Die Autoren schlagen so ein neues Kapitel in der Geschichte der Fotografie auf.
Kunstgeschichte Literaturwissenschaft Kulturwissenschaft Medienwissenschaft Geschichte
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Bernd Stiegler ist Professor für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext an der Universität Konstanz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte und Theorie der Fotografie sowie die deutsche und französische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Felix Thürlemann war Professor für Kunstwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Konstanz. Er forscht und publiziert zur visuellen Semiotik, zur frühniederländischen Malerei, zur Theorie und Geschichte des «hyperimage» sowie zur Geschichte der Fotografie.
Bernd Stiegler / Felix Thürlemann Konstruierte Wirklichkeiten Die fotografische Montage 1839–1900. Ca. 350 Seiten, 350 Abbildungen, broschiert Ca. CHF 39.— / EUR (D) 39.— ISBN 978-3-7574-0023-1 Erscheint im Oktober 2019 (Schwabe Berlin) Auch als E-Book erhältlich
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Archäologie der Medien
Moritz Hiller / Stefan Höltgen (Hg.) Archäographien
Medien und Geschichtsschreibung bilden einen komplexen Zusammenhang. Nicht nur, weil Historiographien sich immer schon in, mit und durch Medien hindurch vollziehen. Sondern auch, weil Medien selbst das haben, was als Geschichte be- und geschrieben wurde. Die gesammelten Beiträge dieses Buchs setzen sich auf der Basis des Denkens Wolfgang Ernsts mit dem zeitkritischen Vollzugscharakter technischer Medien auseinander: Gegen alle narrative Historiographie verlangt die Untersuchung vormals sogenannter Mediengeschichte eine radikale Medienarchäologie, die in Archäographien ihren genuinen Ausdruck findet.
Kulturwissenschaft Literaturwissenschaft Medienwissenschaft Geschichte
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Moritz Hiller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie der Bauhaus-Universität Weimar. Er ist Mitherausgeber der Werkausgabe Friedrich Kittlers und forscht zu den Mediengeschichten der Philologie und des Digitalen. Stefan Höltgen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität Berlin. Er erforscht die Archäologie früher Mikrocomputer und publiziert zu computerarchäologischen Themen.
Moritz Hiller / Stefan Höltgen (Hg.) Archäographien Aspekte einer radikalen Medienarchäologie. 356 Seiten, 69 Abbildungen, davon 1 in Farbe, broschiert CHF 49.— / EUR (D) 49.— ISBN 978-3-7574-0021-7 Bereits erschienen (Schwabe Berlin) Auch als E-Book erhältlich
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Diderot, Voltaire und Rousseau in Preußen
Martin Fontius / Jens Häseler (Hg.) Franzosen in Berlin
Lange verkannte die Nationalgeschichtsschreibung, wie bedeutend die geistige Präsenz der französischen Protestanten war, die in großer Zahl nach Preußen geflüchtet waren. Die Beiträge dieses Bandes werten den monumentalen Korrespondenznachlass des Berliner Akademiesekretärs Samuel Formey aus. Damit legen sie die Grundlage für eine aus den Quellen erarbeitete neue Sicht auf die Wirksamkeit dieser «Franzosen in Berlin» und erhellen die widersprüchliche Vermittlerposition der Réfugiés und ihrer Nachfahren im Preußen des 18. Jahrhunderts. Formey, der die zweite Generation der Hugenotten in Preußen repräsentiert, verschrieb sich der Propagierung deutscher Philosophie, besonders Christian Wolffs. Seine kritische Haltung gegenüber der französischen Aufklärung war damit vorgegeben. Formeys Auseinandersetzungen mit Voltaire, Diderot und Rousseau sind Konsequenzen dieser Position und, obwohl er sie auf Französisch verfasst, integraler Bestandteil der Aufklärung in Preußen.
Literaturwissenschaft Philosophie Geschichte Wissenschaftsgeschichte Religion
Martin Fontius ist Romanist und Mitherausgeber des Wörterbuchs Ästhetische Grundbegriffe. Seine Forschungsschwerpunkte sind die französische und die deutsche Aufklärung sowie die Begriffsgeschichte. Jens Häseler hat als Romanist zur französischen Aufklärung und zur lateinamerikanischen Literatur gearbeitet. Beide Herausgeber haben die Arbeiten der Forschungsgruppe «Franzosen in Berlin» am Forschungszentrum Europäische Aufklärung maßgeblich mitbestimmt.
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Martin Fontius / Jens Häseler (Hg.) Franzosen in Berlin Über Religion und Aufklärung in Preußen. Studien zum Nachlass des Akademiesekretärs Samuel Formey. Ca. 375 Seiten, 30 Abbildungen, gebunden Ca. CHF 68.— / EUR (D) 68.— ISBN 978-3-7574-0025-5 Erscheint im Juli 2019 (Schwabe Berlin) Auch als E-Book erhältlich
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Nähere Informationen unter: https://kritische-walser-ausgabe.ch
Robert Walser Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte hg. von Wolfram Groddeck und Barbara von Reibnitz Die Kritische Robert Walser-Ausgabe (KWA) unterscheidet sich von den bestehenden Walser-Ausgaben durch die editorische Konzentration auf Überlieferung, Kontext, Werkintention, Textgenese und Schrift. Die Herausgeber dokumentieren den Veröffentlichungszusammenhang und die originale Textgestalt der Drucke ebenso wie die handschriftliche Überlieferung der Reinschriftmanuskripte und der mikrographischen Erstfassungen. So lassen sich Walsers Produktionsweise und die diversen Erscheinungsformen seiner Texte in den verschiedenen Abteilungen der Ausgabe studieren. Die begleitende Elektronische Edition (KWAe) enthält die Faksimiles der edierten Vorlagen und verknüpft sie mit dem edierten Text, der als Fliesstext-Transkription und als gelayouteter Editionstext in der Version des jeden Band der KWA begleitenden E-Books zugänglich ist. Sie bietet eine Volltextsuchfunktion und ermöglicht es dem Benutzer, entlang verschiedener Kriterien zwischen den Textträgern zu navigieren.
Edition / Literaturwissenschaft Wolfram Groddeck ist emeritierter Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich. Barbara von Reibnitz ist Mitherausgeberin der Kritischen Robert Walser-Ausgabe.
Editionsplan Abt. I Buchpublikationen (12 Bde) I.1: Fritz Kocher’s Aufsätze (1904) lieferbar I.2: Geschwister Tanner (1907) lieferbar I.3: Der Gehülfe (1908) lieferbar I.4: Jakob von Gunten (1909) lieferbar I.5: Aufsätze (1913) I.6: Geschichten (1914) lieferbar I.7: Kleine Dichtungen (1914/1915) I.8: Prosastücke (1917) Kleine Prosa (1917) Der Spaziergang (1917) lieferbar I.9: Poetenleben (1918) lieferbar I.10: Gedichte (1909/1919) Komödie (1919) Die Gedichte (1919) lieferbar
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I.11: Seeland (1919) lieferbar I.12: Die Rose (1925) lieferbar Abt. II Drucke in Zeitschriften (6 Bde) II.1: Die Neue Rundschau lieferbar II.2: Die Rheinlande/ Deutsche Monatshefte II.3: Die Schaubühne/ Die Weltbühne lieferbar II.4: Drucke in verschiedenen Zeitschriften 1 («Die Ähre» – «Der Morgen») II.5: Drucke in verschiedenen Zeitschriften 2 («Nebelspalter» – «Schweizerland») II.6: Drucke in verschiedenen Zeitschriften 3 («Simplicissimus» – «Die Zukunft»)
Abt. III Drucke in Zeitungen (7 Bde) III.1: Berliner Tageblatt lieferbar III.2: Der Bund III.3: Neue Zürcher Zeitung lieferbar III.4: Prager Presse (2 Bde) lieferbar III.5: Prager Tagblatt III.6: Drucke in verschiedenen Zeitungen («Basler Nachrichten» – «Wiener Tag») Abt. IV Werkmanuskripte (3 Bde) IV.1: Geschwister Tanner lieferbar IV.2: Der Gehülfe lieferbar IV.3: Seeland lieferbar
Abt. V Manuskripte zu kleineren Formen (5 Bde) V.1: Berner Manuskripte (3 Bde) V.2: Prager Manuskripte lieferbar V.3: Verstreute Bestände Abt. VI Mikrogramme (ca. 12 Bde) VI.1: Mikrogramme 1924/25 lieferbar VI.2: Mikrogramme 1924/25 lieferbar VI.3 –12: Mikrogramme 1925–1933 Supplementband 1 Rezeptionsdokumente Supplementband 2 Findbuch (Werk- und Abdruckregister)
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Zeitgenössische Rezeption Robert Walsers
Hans-Joachim Heerde (Hg.) Rezeptionsdokumente zum literarischen Schaffen Robert Walsers 1898–1933
Dieser Supplementeband dokumentiert die zeitgenössische Auseinandersetzung mit Robert Walsers literarischem Schaffen im Zeitraum 1898 bis 1933. Er versammelt mehr als 500 Rezensionen, Werkporträts, Aufsätze, Würdigungen, Besprechungen von Vortrags- bzw. Rezitationsabenden sowie Ankündigungen von Radiobeiträgen über den Autor und sein Werk. So zeigen diese Rezeptionsdokumente, dass Walser in der literarischen Welt Mitteleuropas ein breit gestreutes Lesepublikum besass und von der Literaturkritik aufmerksam wahrgenommen wurde. Gleichzeitig bieten die ausgearbeiteten Register eine Materialfülle für die Wissenschaft.
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Hans-Joachim Heerde ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kritischen Robert Walser-Ausgabe.
Robert Walser Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte (KWA) Im Auftrag der Stiftung für eine Kritische Robert Walser-Ausgabe herausgegeben von Wolfram Groddeck und Barbara von Reibnitz
KWA Suppl. 1 Hans-Joachim Heerde (Hg.) Rezeptionsdokumente zum literarischen Schaffen Robert Walsers 1898-1933 In 2 Teilbänden. Ca. 800 Seiten, 8 Abbildungen, gebunden Ca. CHF 128.— / EUR (D) 128.— ISBN 978-3-7965-3999-2 Erscheint im Oktober 2019
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Die frühen Prosastücke
Robert Walser Geschichten
In der Sammlung Geschichten, erschienen 1914 und hier neu ediert, hat Robert Walser Texte zusammengestellt, die in seine schriftstellerischen Anfänge zurückreichen, in die Münchner und frühen Berliner Jahre. Er hatte sie zuerst in den Zeitschriften Die Insel, Freistatt, Neue Rundschau, Schaubühne und andernorts veröffentlicht. Sein erstes Prosastück Greifensee findet sich hier wieder, die Erzählung Simon. Eine Liebesgeschichte, die als frühe Skizze zu Geschwister Tanner gelesen werden kann, das Porträt Kleist in Thun und weitere Texte. Gemeinsam haben sie das experimentelle Spiel mit Sujets und Erzählweisen. Robert Musil hat ihnen eine «ungemeine Wortbeherrschung» bescheinigt, «in die man sich vernarren könnte».
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Barbara von Reibnitz ist Mitherausgeberin, Caroline Socha-Wartmann wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kritischen Robert Walser-Ausgabe.
Robert Walser Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte (KWA) Im Auftrag der Stiftung für eine Kritische Robert Walser-Ausgabe herausgegeben von Wolfram Groddeck und Barbara von Reibnitz
KWA I.6 Robert Walser Geschichten Ca. 224 Seiten, 39 Abbildungen, gebunden Ca. CHF 67.— / EUR (D) 67.— ISBN 978-3-7965-3997-8 Erscheint im September 2019
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Poetische Anfänge
Robert Walser Gedichte 1909/1919. Komödie. Die Gedichte
Dieser Band ediert drei selbstständige Veröffentlichungen Walsers aus dem Jahr 1919: die zweite Auflage der Gedichte (die erste Ausgabe von 1909 wird als Faksimile wiedergegeben), das Bändchen Komödie und den als bibliophiler Einzeldruck erschienenen Essay Die Gedichte. Die drei Publikationen verweisen auf die poetischen Anfänge Walsers als Lyriker und als Dramatiker: Die Gedichte enthalten 40 Gedichte aus der Zeit von 1898 bis 1902, die vier Dramolette in Komödie wurden erstmals 1900 bis 1902 in der Zeitschrift Die Insel veröffentlicht. Im 1919 entstandenen Essay Die Gedichte erinnert Walser rückblickend an den Beginn seiner Laufbahn als Dichter.
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Wolfram Groddeck ist emeritierter Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich und Herausgeber der Kritischen Robert Walser-Ausgabe. Barbara von Reibnitz ist Mitherausgeberin, Mathias Sprünglin wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kritischen Robert Walser-Ausgabe.
Robert Walser Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte (KWA) Im Auftrag der Stiftung für eine Kritische Robert Walser-Ausgabe herausgegeben von Wolfram Groddeck und Barbara von Reibnitz
KWA I.10 Robert Walser Gedichte 1909/1919. Komödie. Die Gedichte Ca. 290 Seiten, 2 Abbildungen, 50 Faksimiles, gebunden Ca. CHF 67.— / EUR (D) 67.— ISBN 978-3-7965-3998-5 Erscheint im November 2019
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Il titularo del premio Nobel e il presidente
Regina Bucher (a cura di) Hermann Hesse e Theodor Heuss
Il libro è incentrato sul lungo rapporto di amicizia che legò Hermann Hesse e Theodor Heuss, dai primi contatti professionali, avviati nel 1905 quando entrambi erano due giovani cultori della letteratura, agli ultimi anni della loro carriera sul finire degli anni Cinquanta, che videro il primo insignito del Premio Nobel e l’altro eletto alla carica di Presidente della Repubblica Federale Tedesca. Alcuni esempi tratti dalla corrispondenza tra Hermann Hesse e Theodor Heuss e una serie di disegni realizzati dallo stesso Heuss, che nutriva un’autentica passione per l’arte, consentono di gettare nuova luce su questa relazione poco conosciuta. Le ricerche presentate e l’analisi delle lettere e dei documenti dell’epoca evidenziano la determinazione dei due amici nell’adoperarsi per gli altri e nel rimanere fedeli alle proprie convinzioni, anche a costo di sfidare il dogma che lo spirito del tempo imponeva.
Literaturgeschichte Kunstgeschichte
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Regina Bucher ha una formazione in management culturale e ha studiato scienze dell’educazione ad Amburgo. In qualità di direttrice del Museo e della Fondazione Hermann Hesse a Montagnola, ha curato diverse mostre in Svizzera e all’estero. È autrice e curatrice di numerosi cataloghi e opere su Hermann Hesse e sull’arte del XX secolo.
Regina Bucher (a cura di) Hermann Hesse e Theodor Heuss Un rapporto di amicizia in tempi mutevoli. Ca. 140 pagine, 10 illustrazioni (colori), rilegato Ca. CHF 25.— / EUR (D) 25.— ISBN 978-3-7965-3972-5 Sarà pubblicato a giugno 2019 Disponibile anche come e-book
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Der Nobelpreisträger und der Präsident
Regina Bucher (Hg.) Hermann Hesse und Theodor Heuss
Das Buch thematisiert die langjährige Verbindung zweier Männer – Hermann Hesse und Theodor Heuss –, die von den frühen beruflichen Kontakten junger Literaten im Jahre 1905 bis zu den späten Begegnungen zwischen einem Nobelpreisträger und dem ersten deutschen Bundespräsidenten Ende der 1950er-Jahre reichte. Beispiele aus der Korrespondenz zwischen ihnen sowie eigene Zeichnungen des Kunstliebhabers Heuss erlauben einen umfassenden Einblick in diese wenig bekannte Beziehung. Die präsentierten Recherchen und Auswertungen von Brief- und Zeitzeugnissen visualisieren dabei die charakterliche Standhaftigkeit der Freunde, sich für andere einzusetzen, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben und sich, wenn nötig, dem Dogma des Zeitgeists zu widersetzen. Die Publikation begleitet die gleichnamige Ausstellung im Hermann Hesse Museum in Montagnola.
Literaturgeschichte Kunstgeschichte
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Regina Bucher, ausgebildete Kulturmanagerin und studierte Sonderpädagogik, kuratiert als Direktorin des Museums und der Fondazione Hermann Hesse in Montagnola Ausstellungen im Inund Ausland. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Kataloge und Werke über Hermann Hesse und die Kunst des 20. Jahrhunderts.
Regina Bucher (Hg.) Hermann Hesse und Theodor Heuss Eine freundschaftliche Beziehung in wechselhaften Zeiten. Ca. 140 Seiten, 10 Abbildungen in Farbe, gebunden Ca. CHF 25.— / EUR (D) 25.— ISBN 978-3-7965-3971-8 Erscheint im Juni 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Heilig und profan, magisch und menschlich
Peter Glasner / Sebastian Winkelsträter / Birgit Zacke (Hg.) Abecedarium
In mittelalterlichen Texten haben Dinge so unterschiedlichen wie perspektivabhängigen Charakter. Dieser Band präsentiert für fast jeden Buchstaben des Alphabets Dinge, die in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters zwischen circa 1200 und 1500 vorkommen. Von A wie Apfel der Discordia über M wie Minnetrank bis Z wie Zaubersteine werden Requisiten prominenter Texte betrachtet. Theoretische Überblicksbeiträge, die systematische Zugänge zur Dingtheorie bieten, ergänzen die einzelnen «Dinggeschichten».
Literaturwissenschaft Geschichte Kunstgeschichte Religion
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Peter Glasner, Sebastian Winkelsträter und Birgit Zacke lehren und forschen in der Germanistischen Mediävistik und arbeiten zum Mittelhochdeutschen ebenso wie zu Literatur und Manuskriptkultur der Vormoderne.
Peter Glasner / Sebastian Winkelsträter / Birgit Zacke (Hg.) Abecedarium Erzählte Dinge im Mittelalter. Ca. 316 Seiten, 25 Abbildungen, gebunden CHF 46.— / EUR (D) 46.— ISBN 978-3-7574-0020-0 Erscheint im Mai 2019 (Schwabe Berlin) Auch als E-Book erhältlich
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Wolframs Leben und Schaffen
Joachim Heinzle Wolfram von Eschenbach
Das Buch stellt einen der bedeutendsten Dichter der Weltliteratur vor und vermittelt die Grundlagen für das Verständnis seiner Werke. Dabei richten sich die Ausführungen zum Parzival, Titurel, Willehalm sowie zu den Minneliedern nicht nur an ein Fachpublikum, sondern an alle Freunde grosser Dichtung. Das Buch trägt zusammen, was wir über die Person und die Lebensverhältnisse Wolframs wissen oder begründet vermuten können, und bietet eingehende Analysen der einzelnen Werke. Es verfolgt die Entwicklung des Dichter-Bildes vom frühen 13. bis ins 16. Jahrhundert und widmet sich in einem ausführlichen Epilog der Präsenz Wolframs im Werk Richard Wagners.
Literaturwissenschaft Geschichte
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Joachim Heinzle ist emeritierter Professor für Germanische und Deutsche Philologie an der Philipps-Universität Marburg. Er hat zahlreiche Beiträge zur deutschen Literatur des Mittelalters veröffentlicht.
Joachim Heinzle Wolfram von Eschenbach Dichter der ritterlichen Welt. Leben, Werke, Nachruhm. 346 Seiten, 32 Abbildungen, davon 10 in Farbe, gebunden CHF 58.— / EUR (D) 58.— ISBN 978-3-7965-3955-8 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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115 mittelalterliche Handschriften aus Luzern Peter Kamber / Mikkel Mangold Katalog der mittelalterlichen Handschriften in der Zentralund Hochschulbibliothek Luzern
115 mittelalterliche Handschriften werden in diesem Katalog präsentiert. Sie stammen aus Luzerner Kloster- und Privatbibliotheken, die über Jahrhunderte gewachsen sind, und reichen von Fragmenten aus dem 8. Jahrhundert bis zu Diebold Schillings 1513 fertiggestellter Schweizer Chronik. Enthalten sind theologische, liturgische, kirchenrechtliche und -geschichtliche, historische, literarische, rhetorische, medizinische und juristische Texte aus dem Franziskanerkloster St. Maria in der Au Luzern und den kleinen Provenienzen in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern sowie dem Staatsarchiv Luzern, dem Provinzarchiv der Schweizer Kapuziner Luzern und den Kapuzinerbibliotheken Luzern und Sursee. Der Katalog beschreibt im Detail Inhalt, materielle Beschaffenheit, Entstehung und Geschichte der Handschriften. Erschlossen sind die Inhalte durch Register der Verfasser, Namen, Orte und Sachen sowie durch zwei Initienregister. Eine ausführliche bibliotheksgeschichtliche Einleitung stellt die beschriebenen Handschriften in den Kontext der Luzerner Kultur- und Geistesgeschichte.
Handschriften Geschichte
Peter Kamber war bis 2017 Leiter der Sondersammlung der Zentralund Hochschulbibliothek Luzern. Mikkel Mangold arbeitet an der Katalogisierung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften aus dem Chorherrenstift St. Michael Beromünster. Peter Kamber und Mikkel Mangold sind neben Charlotte Bretscher Autoren des Katalogs der mittelalterlichen Handschriften des Klosters St. Urban (2013).
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Peter Kamber / Mikkel Mangold Katalog der mittelalterlichen Handschriften in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern Ca. 480 Seiten, 65 Abbildungen, Leinen mit Schutzumschlag Ca. CHF 94.— / EUR (D) 94.— ISBN 978-3-7965-3974-9 Erscheint im Juni 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Wie aus Sagen Geschichte wurde
Ilse Haari-Oberg Die Erfindung von Geschichte in der Schweizer Chronistik
«Gelehrte Sagen» wie die der Könige Trebeta oder Tuisto trugen in der frühen Neuzeit zur «nationalen» und regionalen Geschichtsschreibung sowie zum spezifischen Geschichtsbewusstsein bei. Dieses Buch weist nach, wie bei der Tradierung der Sagen Methoden wie Etymologisieren, Datierungen und Verifizierungen verwendet werden, die auf eine «Verwissenschaftlichung» der Geschichtsschreibung deuten. So erwähnt die Sage von der Gründung Triers, dass Zürich (bald nach Trier) in Abrahams Zeiten entstand. Zürich ist demnach die älteste Stadt in der Eidgenossenschaft und nimmt im Bund der dreizehn Orte die führende Rolle ein. Nach der Tuisto-Sage hingegen entstand das Land «Germania» rechts des Rheins in den Zeiten Noahs. Themen dieser Reichsgründung sind die Reichsordnung Tuistos, dessen Genealogie, die Abstammung der Deutschen sowie ihre Sprache. Indem sie beide Sagen verknüpft, weist die Autorin die Erweiterung des Reichs durch linksrheinische Städtegründungen nach.
Geschichte Literaturwissenschaft
Ilse Haari-Oberg studierte Grafik in Krefeld und Berlin sowie Geschichte und Anglistik an der Universität Basel. Sie wurde an der Universität Bonn promoviert und ist als Historikerin tätig.
Ilse Haari-Oberg Die Erfindung von Geschichte in der Schweizer Chronistik An den Beispielen der Trierer Gründungssage und der «Germania» des Tacitus des 16. und 17. Jahrhunderts. 361 Seiten, 13 Abbildungen, 13 Tabellen, broschiert CHF 59.— / EUR (D) 59.— ISBN 978-3-7965-3920-6 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Schweizer Neutralität vor und nach 1815
Peter Lehmann Die Umdeutung der Neutralität
Die Eidgenossenschaft hatte ihre Neutralität in den Stürmen der napoleonischen Zeit nicht aufrechterhalten können. In der Nachkriegsordnung der anti-napoleonischen Allianz nahm eine neutrale Schweiz dennoch einen zentralen Platz ein. Um dem gerecht zu werden, mussten die Eidgenossen das Vertrauen in ihre Neutralität wiederherstellen – sowohl im Inneren als auch unter den benachbarten Mächten. Die Schweiz nach 1815 sei, so sollte vermittelt werden, nicht mit jener von 1798 vergleichbar, da sie an innerer Stärke gewonnen habe. Diese sollte aus dem stärkeren Zusammenrücken der Schweizer erwachsen, aber auch aus institutionellen Verbesserungen, besonders in Sachen Landesverteidigung. Diesen Entwicklungen geht der Band nach. So wird verständlich, weshalb die neue immerwährende Neutralität für das entstehende schweizerische Nationalgefühl von großer Bedeutung war.
Geschichte
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Peter Lehmann studierte Geschichte, Theologie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bern und promovierte an der Universität Lausanne. Seit 2009 unterrichtet er Geschichte und Religion an der Kantonsschule Solothurn.
Peter Lehmann Die Umdeutung der Neutralität Eine politische Ideengeschichte der Eidgenossenschaft vor und nach 1815. Ca. 400 Seiten, gebunden Ca. CHF 70.— / EUR (D) 70.— ISBN 978-3-7965-3975-6 Erscheint im September 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Wahlkämpfe der Nachkriegszeit in der Schweiz Zoé Kergomard Wahlen ohne Kampf?
Schweizer Wahlkämpfe der Nachkriegszeit galten lange als Nichtereignisse mit minimalen Konsequenzen für die Zusammenarbeit der Parteien im Parlament und im Bundesrat. In ihrem Buch hinterfragt Zoé Kergomard diese Sichtweise. Sie zeigt, wie Schweizer Regierungsparteien mit ihren Wahlkampagnen ihr Verhältnis zur Gesellschaft und zur Wählerschaft immer wieder neu verhandelten. Die gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit – wie die Einführung des Wahlrechts für Frauen – und die Professionalisierung der politischen Kommunikation waren nur einige der Herausforderungen, denen sich die Parteien stellen mussten. Somit erscheinen die Wahlkämpfe keineswegs als leere Rituale: In ihnen manifestierte sich vielmehr eine besondere Spannung zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen der Abbildung bestehender Kräfteverhältnisse und der Schaffung neuer politischer Handlungsmöglichkeiten, die bis heute nachwirken.
Geschichte Politikwissenschaft
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Zoé Kergomard studierte Rechtssowie Politikwissenschaften und promovierte in Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut Paris.
Zoé Kergomard Wahlen ohne Kampf? Schweizer Parteien auf Stimmenfang, 1947–1983. Ca. 350 Seiten, 20 Abbildungen, broschiert Ca. CHF 48.— / EUR (D) 48.— ISBN 978-3-7965-4002-8 Erscheint im September 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Weibliches politisches Engagement nach 1900 Ruth Ammann Berufung zum Engagement?
Dora Staudinger engagierte sich im Zürich der 1910er- und 1920er-Jahre in vielfältiger Weise: Sie gestaltete durch hartnäckige Basisarbeit die Politik der Allgemeinen Baugenossenschaft und war im Lebensmittelverein sowie in der Schweizerischen Friedensbewegung aktiv. Nicht zuletzt setzte sie sich für sozialistische Bildungsarbeit, Wohnbaupolitik und soziale Arbeit ein. Die Biografie der bisher wenig beachteten Genossenschafterin und religiösen Sozialistin offenbart ein heute kaum mehr bekanntes weibliches politisches Selbstverständnis. Dabei erwiesen sich Religiosität und Mutterschaft nicht als Hemmschuh, sondern als Antrieb für ein linkes politisches Handeln. Diese differenzierte Studie zu Dora Staudingers Leben und Wirken ist ein aufschlussreicher Beitrag zur Geschichte weiblichen politischen Engagements nach 1900.
Geschichte
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Ruth Ammann studierte Geschichte und Gender Studies an den Universitäten Bern, Basel und Dublin. Sie war Forschungsleiterin der Unabhängigen Expertenkommission Administrative Versorgungen und an zwei Publikationen über die Lebensläufe von Betroffenen beteiligt.
Ruth Ammann Berufung zum Engagement? Die Genossenschafterin und religiöse Sozialistin Dora Staudinger (1886–1964). Ca. 400 Seiten, 15 Abbildungen, broschiert Ca. CHF 59.— / EUR (D) 59.— ISBN 978-3-7965-3958-9 Erscheint im Oktober 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Charité. Quelle zur ARD-Serie
Susanne Michl / Thomas Beddies / Christian Bonah (Hg.) Zwangsversetzt — Vom Elsass an die Berliner Charité
Die zweite Staffel der ARD-Serie «Charité» zeigt das Berliner Krankenhaus während des Zweiten Weltkrieges. Die vorliegenden Aufzeichnungen waren dabei eine zentrale Quelle. Den Elsässer Arzt Adolphe Jung verschlägt es nach der Niederlage Frankreichs 1940 an die Berliner Charité, wo er an der Klinik Ferdinand Sauerbruchs bis zum Kriegsende tätig ist. Aus unmittelbarem Erleben berichtet Jung vom schweren und gefährlichen Arbeitsalltag während des Bombenkriegs und der finalen «Schlacht um Berlin» im Frühjahr 1945. In Berlin lernt der präzise Beobachter ebenso NS-Prominente kennen wie Angehörige der Opposition. Obwohl er selbst gefährdet ist, unterstützt er den Widerstand. Er operiert bis zur Erschöpfung und nimmt Anteil am Schicksal von Kollegen, Patienten und der wenigen Berliner Vertrauten. Die Aufzeichnungen Adolphe Jungs bieten einen faszinierenden Einblick in die Lebenswelt eines elsässischen Chirurgen während des Zweiten Weltkriegs.
Geschichte Medizingeschichte Wissenschaftsgeschichte
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Susanne Michl ist Juniorprofessorin für Medical Humanities und Medizinethik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Thomas Beddies ist stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Christian Bonah ist Professor for History of Science an der Université de Strasbourg.
Susanne Michl / Thomas Beddies / Christian Bonah (Hg.) Zwangsversetzt – Vom Elsass an die Berliner Charité Die Aufzeichnungen des Chirurgen Adolphe Jung, 1940–1945. 222 Seiten, 31 Abbildungen, broschiert CHF 28.—/EUR (D) 28.— ISBN 978-3-7574-0026-2 Bereits erschienen (Schwabe Berlin) Auch als E-Book erhältlich
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Cartularia instrumentorum
Elsa Mango-Tomei (a cura di) Le fonti del diritto del Cantone Ticino
Il presente volume, dovuto alla stessa curatrice del primo apparso nel 1991, completa il programma di edizione critica di formulari notarili dei secoli XV–XVII, conservati presso l’Archivio di Stato del Cantone Ticino. Fonti in massima parte sconosciute, essi costituiscono una parte significativa del patrimonio documentario notarile ticinese. Di indubbia importanza per la storia giuridica, istituzionale, economica, sociale e culturale del territorio, i formulari notarili sono anche di grande utilità agli studiosi delle altre fonti notarili, dove le molte abbreviature ricorrenti, ampiamente usate nella pratica giuridica del tempo, possono essere correttamente risolte grazie ai modelli in essi riuniti.
Geschichte Rechtsgeschichte
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Dott.ssa Elsa Mango-Tomei, storica del diritto e profonda conoscitrice della storia ticinese, svizzera e italiana.
Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen / Les sources du droit suisse / Le fonti del diritto svizzero (SSRQ / SDS / FDS) Namens des Schweiz. Juristenvereins hg. von dessen Rechtsquellenstiftung / Recueil éd. au nom de la Société suisse des Juristes par sa Fondation des sources du droit / Ed. dalla Fondazione per le fonti giuridiche della Società svizzera di giuristi
FDS XVIII Elsa Mango-Tomei (a cura di) Le fonti del diritto del Cantone Ticino C. Formulari notarili, Volume II. 579 pagine, rilegato CHF 190.— / EUR (D) 190.— ISBN 978-3-7965-3815-5 Disponibile
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2000 Jahre traditionelle Musik
Brigitte Bachmann-Geiser Geschichte der Schweizer Volksmusik
Dieses Buch füllt eine Lücke: Nie zuvor wurde die traditionelle Musik aller Sprachregionen von der Frühzeit bis heute in einer umfassenden Publikation beschrieben. Der Band deckt die Vielfalt der Schweizer Volksmusik auf, die sich im Spannungsfeld zwischen verschiedenen Sprachen und Konfessionen, aber auch zwischen alpiner und urbaner Kultur bewegt. Volksmusik ist nicht einfach Hudigäggeler, sondern umfasst volkstümlich gewordene Kirchen- und Militärmusik, traditionelle Haus- und Tanzmusik, Hirtenlieder, Berner Chansons und noch vieles mehr. Die reich bebilderte «Geschichte der Schweizer Volksmusik» ist leicht lesbar verfasst und richtet sich an eine breite Leserschaft wie auch Musikfreunde und Lehrpersonen. Zwei Tonträger mit vielen Musikbeispielen liegen dem Buch bei.
Musikwissenschaft Geschichte
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Brigitte Bachmann-Geiser ist Ethnomusikologin und Kennerin der Schweizer Volksmusik. Sie verarbeitete Material, das sie in Feldforschungen bei Musikanten und Informanten gesammelt hatte, zu Publikationen, Tonträgern, Ausstellungen, Vorträgen und Lehrveranstaltungen. Die Honorarprofessorin wurde mit hohen Preisen geehrt.
Brigitte Bachmann-Geiser Geschichte der Schweizer Volksmusik 400 Seiten, 187 Abbildungen, gebunden. Mit 2 CDs CHF 64.— / EUR (D) 64.— ISBN 978-3-7965-3853-7 Bereits erschienen
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100 Jahre Orientstudien an der Universität Basel Claudia Bolliger / Renate Würsch (Hg.) Blick auf den Orient
Vor hundert Jahren (1919) wurde an der Universität Basel ein «Orientalisches» Seminar gegründet. Doch die Geschichte der Basler Orientstudien reicht viel weiter zurück. Der Sammelband geht auf diese Vorgeschichte ein und stellt die Fachvertreter vor, die in den letzten hundert Jahren am Seminar gewirkt haben. Weitere Themen sind die Debatte um den «Orientalismus», die seit den 1980er-Jahren Selbstverständnis und Wahrnehmung des Faches «Orientalistik» beeinflusst, und der Wandel im Zugang zum Arabischen, der sich in Sprachlehrmitteln seit dem 19. Jahrhundert feststellen lässt. Aufgezeigt wird schliesslich die enge Beziehung des Seminars zur Universitätsbibliothek Basel. Dies geschieht anhand der dort aufbewahrten Dokumente, die vor allem aus den Nachlässen von Rudolf Tschudi (1884–1960) und Fritz Meier (1912–1998) stammen: arabische, persische und osmanisch-türkische Handschriften, historische Orientfotografien und persönliche Dokumente, insbesondere Briefe. Der Band begleitet eine Ausstellung zur Hundertjahrfeier des Seminars in der Basler Universitätsbibliothek, die im Herbst 2019 stattfindet.
Geschichte Wissenschaftsgeschichte
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Claudia Bolliger studierte Kunstgeschichte, Islamwissenschaft und Klassische Archäologie an der Universität Basel und arbeitet vorwiegend im Bereich Bibliothek, Dokumentation und Archiv. Seit 2001 ist sie an der Universitätsbibliothek Basel tätig. Renate Würsch studierte Indoiranische Philologie, Islamwissenschaft und Semitistik in Basel und Heidelberg und ist seit 2004 Titularprofessorin für Islamwissenschaft an der Universität Basel. Sie hat unter anderem zur Philosophie in der islamischen Welt und zur persischen Literatur publiziert.
Publikationen der Universitätsbibliothek Basel (PUB) Herausgegeben von der Universitätsbibliothek Basel
PUB 46 Claudia Bolliger / Renate Würsch (Hg.) Blick auf den Orient Vom Orientalischen Seminar zum Seminar für Nahoststudien der Universität Basel (1919–2019). Ca. 200 Seiten, 25 Abbildungen, broschiert Ca. CHF 36.— / EUR (D) 36.— ISBN 978-3-7965-3935-0 Erscheint im September 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Wie die Kirchenväter mit antiker Kultur umgingen Christian Gnilka Pratum Patristicum
Der Band vereint philologische Arbeiten zu Poesie und Prosa der frühen Kirche. Sie gehören in den Zusammenhang einer Forschungsrichtung, die untersucht, wie die Kirchenväter mit der antiken Kultur umgingen, die also ihre Methode des rechten Gebrauchs (Chrêsis) zu erfassen sucht. Der Band wird eröffnet durch einen Vortrag programmatischen Charakters. Es folgen Studien, die auf unterschiedlichen Gebieten Beispiele der Chrêsis bringen. Zwei Kapitel gehen auf die aktuelle Diskussion über die römische Petrustradition ein, andere behandeln Probleme, die in die christliche Archäologie und die stadtrömische Topographie hineinragen. Die bunte Vielfalt der Themen kommt im Titel zum Ausdruck.
Altertumswissenschaften Kirchengeschichte Philosophie
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Christian Gnilka wurde in Bonn promoviert, habilitierte sich dort 1970 für das Fach Klassische Philologie und folgte ein Jahr später einem Ruf auf einen ordentlichen Lehrstuhl seines Fachs in Münster. An der Weltfälischen Wilhelms-Universität war er dreissig Jahre Direktor des Instituts für Altertumskunde. Er arbeitet als Emeritus in Münster.
Chrêsis Die Methode der Kirchenväter im Umgang mit der antiken Kultur Herausgegeben von Christian Gnilka
Chrêsis X Christian Gnilka Pratum Patristicum Ca. 470 Seiten, 2 Abbildungen, gebunden Ca. CHF 70.— / EUR (D) 70.— ISBN 978-3-7965-3976-3 Erscheint im Juli 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Un dialogue urgent
François-Xaver Amherdt / Mariano Delgado (éds.) Le dialogue interreligieux: où en sommes-nous ?
Après l’élan suscité du point de vue catholique par les dix points de la Déclaration de Seelisberg, la Déclaration du Concile Vatican II Nostra Aetate et les Rencontres d’Assise, il semblerait que le dialogue interreligieux marque quelque peu le pas. C’est l’avis partagé par les différents partenaires. Malgré l’instauration de « Semaines des religions », la création de Centres de compétences comme le Centre Suisse Islam et Société et la voie d’Études interreligieuses en Faculté de théologie à l’Université de Fribourg, ou de réalisations nouvelles, telle la Maison des religions de Berne et l’existence de groupes pastoraux de dialogue entre traditions, peu d’agents pastoraux et de fidèles semblent prêts à investir dans la réflexion et l’engagement interreligieux. D’où viennent ces freins et réticences ? Comment relancer l’enthousiasme pour le dialogue, placé comme l’une des pierres de touche de la nouvelle évangélisation par le pape François dans son exhortation Evangelii gaudium (n. 247–255) ? État des lieux actuel, lucide et réaliste, par des théologiens et acteurs concernés : où et comment le dialogue interreligieux peut-il et doit-il s’orienter à l’avenir ?
Kirchengeschichte Religion
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François-Xavier Amherdt est professeur de théologie pastorale, pédagogie religieuse et homilétique, président du Département de théologie pratique et vice-directeur du Centre d’études pastorales comparées à la Faculté de théologie de l’Université de Fribourg. Mariano Delgado est professeur d’histoire de l’Église et directeur de l’Institut pour l’étude des religions et le dialogue interreligieux à la Faculté de théologie de l’Université de Fribourg.
Praktische Theologie im Dialog / Théologie pratique en dialogue (PTD) Edité par François-Xavier Amherdt / Salvatore Loiero
PTD 49 François-Xaver Amherdt / Mariano Delgado (éds.) Le dialogue interreligieux: où en sommes-nous 172 pages, broché CHF 40.— / EUR (D) 40.— ISBN 978-3-7965-3956-5 Disponible Aussi disponible en e-book
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Vergangenheit und Veränderung
Salvatore Loiero / François-Xavier Amherdt (Hg./éds.) Theologie zwischen Tradition und Innovation / La théologie entre tradition et innovation
Angesichts der Transformationsprozesse der Gegenwart hat die wissenschaftliche Theologie die Aufgabe, theologische, kirchliche, historische und gesellschaftliche Fragen im interdisziplinären Gespräch anzugehen. Entsprechend vereinigt dieser Band internationale Diskursbeiträge zum Spannungsverhältnis von Tradition und Innovation in der theologischen Forschung. Au vu des processus de transformation de notre époque, la théologie scientifique a comme tâche d’aborder des questions théologiques, ecclésiastiques, historiques et sociales dans un cadre interdisciplinaire. Ce volume réunit des contributions internationales consacrées à la relation entre tradition et réforme dans la recherche théologique.
Kirchengeschichte Religion
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Salvatore Loiero ist ordentlicher Professor für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik sowie Direktor des Zentrums für vergleichende Pastoraltheologie (ZvP) an der theologischen Fakultät der Universität Fribourg. François-Xavier Amherdt est professeur ordinaire pour la théologie pastorale, pédagogie réligieuse et homilétique et vice-directeur du Centre d’études pastorales comparées (CEPC) de la Faculté de théologie de l’Université de Fribourg.
Praktische Theologie im Dialog / Théologie pratique en dialogue (PTD) Herausgegeben von François-Xavier Amherdt / Salvatore Loiero
PTD 50 Salvatore Loiero / François-Xavier Amherdt (Hg.) Theologie zwischen Tradition und Innovation / La théologie entre tradition et innovation Interdisziplinäre Gespräche / Échanges interdisciplinaires. 277 Seiten, broschiert CHF 52.— / EUR (D) 52.— ISBN 978-3-7965-3979-4 Bereits erschienen Auch als E-Book erhältlich
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Vertiges de l’identité
Jean-Christophe Contini L’identité indicible
À bas bruit et à l’ombre des nouvelles formes de vulnérabilité sociale, les professionnel(le)s de l’éducation spécialisée accompagnent au quotidien des sujets en grande souffrance, pour leur permettre en finalité de se réapproprier un rapport à la vie et aux autres plus apaisé, juste et responsable. Au regard de ce métier de l’humain et de son savoir-faire singulier, aujourd’hui encore méconnus, cet ouvrage propose de réfléchir à l’identité indicible d’un lien social contemporain marqué par l’angoisse inédite d’un univers infini et d’un monde sans limites. Quel est pourtant l’agir que continuent de mettre en œuvre les éducateurs spécialisés ? La transmission de la limite. Et des limites qui sont fondamentalement nécessaires pour bâtir, habiter et penser l’incertitude du monde.
Philosophie Soziologie
Jean-Christophe Contini est éducateur spécialisé et Dr ès lettres de l’Université de Fribourg (Chaire de Travail social et politiques sociales).
Res Socialis (RS) Edité par Marc-Henry Soulet
RS 51 Jean-Christophe Contini L’identité indicible Le « savoir-faire » en éducation spécialisée. 193 pages, broché CHF 39.— / EUR (D) 39.— ISBN 978-3-7965-3953-4 Disponible Aussi disponible en e-book
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Die psychischen Ursachen von Rassismus
Matthias Bertschinger Freiheit und Krisis
Wie kommt es zu Rassismus und Menschenfeindlichkeit? Um das verstehbar zu machen, entwickelt Matthias Bertschinger ein Strukturmodell zur Affektabwehr der Psyche, in dem Philosophie und Psychoanalyse verbunden sind. Fremden-, Schwachenund Intellektuellenfeindlichkeit, die idealtypisch für jeden Autoritarismus sind, erweisen sich existenzial-psychoanalytisch als Angst-, Scham- und Schuldabwehr. Ausserdem entwickelt der Autor eine existenzial-psychoanalytisch fundierte Rechtstheorie, die einen tieferen rationalen Sinn normativer Geltung ergibt als Habermas’ Diskursethik, weil ihr ein Freiheitsbegriff zugrunde liegt, der das Traumatische nicht ausschliesst. Diese Rechtstheorie könnte ein wertvolles Denkund Arbeitsinstrument sein – sowohl für Konfliktlösung und Politik als auch für die Rechtstheorie und Rechtspraxis. «Matthias Bertschinger setzt im vorliegenden Werk da an, wo andere aufhören.» Daniel Hell
Philosophie Wissenschaftsgeschichte Religion Psychologie/Psychotherapie
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Matthias Bertschinger arbeitet als Verwaltungsjurist mit Spezialisierung auf Strafrecht innerhalb der sozialen Sicherung. Daneben forscht er im Schnittstellenbereich von Psychoanalyse und Existenzialphilosophie über psychische Konfliktursachen und deren rechtstheoretische Dimension.
Matthias Bertschinger Freiheit und Krisis Psychoanalyse des Autoritarismus und psychoanalytische Rechtsanthropologie. Ca. 550 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag Ca. CHF 80.— / EUR (D) 80.— ISBN 978-3-7965-3898-8 Erscheint im September 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Die Sammlung Hans und Monika Furer. Von Rémy Zaugg bis John Baldessari Hans und Monika Furer-Brunner Stiftung (Hg.) Schau, ich bin blind, schau
Konzeptkunst und neoexpressive Tendenzen sind die Schwerpunkte der Sammlung von Hans und Monika Furer, die in diesem Katalog präsentiert und kommentiert wird. Sie zählt mit ihren rund 200 Werken international bekannter Künstler zu den herausragenden Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst in der Schweiz. Die Sammler haben über ihre Stiftung dem Kunstmuseum Basel 24 Werke des Konzeptkünstlers Rémy Zaugg geschenkt, die das Kunstmuseum mit weiteren Werken aus der Sammlung präsentiert. Neben der Präsentation der Werke geht der Katalog der Frage nach, wer die Sammler inspirierte und mit welchen Künstlern sie Freundschaften pflegten. Auch geht er auf Ausstellungen ein, die für Hans und Monika Furer besonders bedeutend waren. Im Katalog vertreten sind neben Rémy Zaugg auch Thomas Ruff, Stephan Balkenhol, On Kawara, Robert Mapplethorpe, John Baldessari, Lawrence Weiner, Sol LeWitt, Robert Barry, Alighiero Boetti, Ian Hamilton Finlay, Pia Fries, Miriam Cahn, Rainer Fetting, Jean-Charles Blais und Andy Warhol.
Kunstgeschichte
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Der von der Hans und Monika Furer-Brunner Stiftung herausgegebene Katalog enthält Texte von Simon Baur, Kathleen Bühler, Hans und Monika Furer, Valeria Liebermann, Gerhard Mack, Peter Pakesch, Jörg Scheller, Eva Schmidt, Dieter Schwarz, Günther Vogt und Anna Wesle.
Hans und Monika Furer-Brunner Stiftung (Hg.) Schau, ich bin blind, schau Von Rémy Zaugg bis John Baldessari. Höhepunkte der Sammlung Hans und Monika Furer. Ca. 260 Seiten, ca. 100 grossformatige Abbildungen und 50 Skizzen, alle farbig, gebunden Ca. CHF 29.— / EUR (D) 29.— ISBN 978-3-7965-3917-6 Erscheint im Juli 2019
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Eine Schweizer Pionierin
Heidi Tacier-Eugster Das Museum Rietberg Zürich und Elsy Leuzinger
Unter Elsy Leuzingers Leitung wurde das Museum Rietberg Zürich zu einer komplexen und international verknüpften Institution, die Sammlung konnte dank bedeutender Donatoren und ausgewählter Ankäufe beträchtlich erweitert werden. Darüber hinaus aktivierte Leuzinger die Rietberg-Gesellschaft, begründete die ICOM Schweiz mit und etablierte zeitgleich die Kunstgeschichte Ostasiens an der Universität Zürich. Dieser Band gibt neue Einblicke in das Schaffen der Zürcher Pionierin, indem er Quellen verschiedener Archive erstmals auswertet. Heidi Tacier-Eugster zeichnet nach, wie Elsy Leuzinger zur Kunstethnologin wurde und die Sammlungsobjekte wissenschaftlich bearbeitete. Dabei beleuchtet die Autorin die europäische und schweizerische Wissens- und Kulturgeschichte ebenso wie die Stellung der Frau im 20. Jahrhundert.
Geschichte Kunstgeschichte Wissenschaftsgeschichte
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Heidi Tacier-Eugster schloss an der Universität Zürich mit dem MA of Applied Ethics sowie dem MA of Social Anthropology ab und forschte als Doktorandin zur Kunstgeschichte Ostasiens. Zuvor praktizierte sie als Fachärztin in Pädiatrie, Allergologie und Familientherapie in Zürich.
Heidi Tacier-Eugster Das Museum Rietberg Zürich und Elsy Leuzinger Vom Sehen zum Wissen. Ca. 600 Seiten, 190 Abbildungen, gebunden Ca. CHF 96.— / EUR (D) 96.— ISBN 978-3-7965-3991-6 Erscheint im Juni 2019 Auch als E-Book erhältlich
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Eine Reise in die Welt des schöpferischen Geistes Armin Morich (Hg.) Außenseiter — Sinnsucher — Visionäre
Was ist das Wesen des schöpferischen Geistes? Diese Frage steht im Zentrum des Eranos-Bandes. Die sieben Beiträge legen Zeugnis von ausgewählten Außenseitern, Sinnsuchern und Visionären ab. Sie berichten von eigenen Erfahrungen und laden die Leser ein, ihnen in ihrem Diskurs zu folgen. Dieser Band eröffnet ein Spannungsfeld über die Kulturgrenzen hinaus, das eng mit den Wurzeln der Eranos-Tagungen verbunden ist: Seit dem Beginn 1933 stehen die Tagungen im Zeichen der Begegnung der Kulturen, aber auch des Dialoges zwischen den Geistes- und Naturwissenschaften. Dabei kommt der Psychologie und der Religionswissenschaft eine wichtige Mittlerrolle zu. Der Band enthält die folgenden Beiträge: Christian Jung: Meister Eckharts Philosophie des Nichts Gunhild Pörksen: Wer ist der Mensch? Paracelsus’ Entwurf einer umfassenden Anthropologie Ronald Steckel: Jacob Böhme (1575–1624) – ein Mitwisser Gottes Marianne Katterfeldt: Die Urschönheit des Menschen – Der Mensch als Mikrokosmos bei Emanuel Swedenborg Gerhard M. Walch: Erich Neumann – Leben und Werk eines Außenseiters und Visionärs Akira Ishii: NAIKAN – Innenschau. Eine aus dem Buddhismus erwachsene Meditationsmethode Nikolaus Koliusis: Blaupause
Geisteswissenschaften Philosophie Psychologie Theologie
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Armin Morich ist in eigener Praxis Eranos als Psychoanalytiker, Dozent, Herausgegeben von Armin Morich Lehrbeauftragter, Gutachter und Zen-Lehrer tätig. Seit 2015 ist er Präsident des Vereins zur Förderung der wissenschaftlichen Tagungen von Eranos.
Armin Morich (Hg.) Außenseiter – Sinnsucher – Visionäre
Ca. 300 Seiten, 26 farbige Abbildungen, broschiert Ca. CHF 38.— / EUR (D) 38.— ISBN 978-3-7965-4001-1 Erscheint im August 2019 Auch als E-Book erhältlich
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75 Jahre Museum Helveticum, jetzt auch online
Museum Helveticum
Das Museum Helveticum ist während des Zweiten Weltkrieges aus der Zusammenarbeit einiger führender Altertumswissenschaftler entstanden, die, abgeschnitten von den bisherigen europäischen Publikationsorganen, der schweizerischen Altertumswissenschaft ein Diskussionsforum schaffen und gleichzeitig die Zusammengehörigkeit betonen wollten. Seit der Gründung im Jahr 1944 ist es die einzige Schweizer Zeitschrift, die Beiträge aus der gesamten klassischen Altertumswissenschaft veröffentlicht, einschliesslich der Papyrologie, Epigraphik und Archäologie. Die Zeitschrift will nicht nur die Schweizer Forschung fördern und repräsentativ darstellen, sondern auch die Kontakte mit der internationalen Forschergemeinschaft pflegen und vertiefen. 75 Jahre nach ihrer Gründung erhält die Zeitschrift nicht nur ein neues Layout, sondern ist neu auch elektronisch über die Schwabe eLibrary verfügbar, wobei alle angenommenen Artikel sofort online publiziert werden. Daneben bleibt die Zeitschrift mit 2 Heften pro Jahr auch gedruckt erhältlich. Anlässlich des Jubiläums des Museum Helveticum hat die Schweizerische Vereinigung für Altertumswissenschaft die Geschichte der Zeitschrift aufgearbeitet und veranstaltet die Tagung «Altertumswissenschaften im 21. Jahrhundert / Études classiques face au XXIe siècle» (Universität Fribourg, 14.–16. November 2019), die einen Rückblick und Ausblick auf die Altertumswissenschaften in der Schweiz ermöglichen will. Altertumswissenschaften
Museum Helveticum Vol. 76/1, 2019 Schweizerische Zeitschrift für klassische Altertumswissenschaft Revue suisse pour l’étude de l’antiquité classique Rivista svizzera di scienze dell’antichità
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Herausgegeben von der Schweizerischen Vereinigung für Altertumswissenschaft
2 Hefte pro Jahr (Juni/Dezember). 144 Seiten pro Heft, broschiert ISSN 0027-4054
Redaktion: Stefan Rebenich, Christoph Riedweg, Danielle van Mal-Maeder, Martin Guggisberg, Francesca Dell’Oro
Jahresabonnement Print: CHF 100.— / EUR (D) 100.— Jahresabonnement Print und online: CHF 160.— / EUR (D) 160.—
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HERBST 2019 ZEITSCHRIFTEN
Zeitschriften
Bioethik in Theorie und Praxis Bioethica Forum
Bioethica Forum ist eine interdisziplinäre Zeitschrift zu Fragen der biomedizinischen Ethik. Schwerpunkte bilden Beiträge zur Ethik in den Bereichen Klinische Medizin, Forschung, Biotechnologie und Gesundheitswesen. Die Artikel und Wortmeldungen beziehen sich einerseits auf konkrete – ethische, rechtliche und politische – Themen, andererseits auf grundsätzliche Konzepte und Theorien, anhand derer bestimmte Fragen diskutiert werden. Mit akademischen Beiträgen möchte die Zeitschrift die bioethischen Debatten stimulieren und vertiefen. Jede Ausgabe ist einem Schwerpunkt («Focus») gewidmet. Sowohl der Focus als auch die ständigen Rubriken enthalten Originalbeiträge zu theoretischen Positionen und Fallbesprechungen (peer reviewed), ausserdem kürzere Statements, die in ethischen Fragen Stellung beziehen oder konkrete Erfahrungen aufarbeiten.
Schwerpunktthemen 2018 2018/1 (März): Leiden 2018/2 (Juni): Palliative Sedierung 2018/3 (September): Intensivmedizin 2018/4 (Dezember): Medizinethik und Zeit Schwerpunktthemen 2019 2019/1 (März): Personalisierte Medizin 2019/2 (Juni): Neurotechnologische Interventionen 2019/3 (September): Reanimation in der Neonatologie 2019/4 (Dezember): Die Grenzen des Lebens Schwerpunktthemen 2020 2020/1 (März): Behinderung 2020/2 (Juni): Spätabort
Bioethik, Klinische Medizin, Biotechnologie
Bioethica Forum Volume 12 / No. 1 Schweizer Zeitschrift für Biomedizinische Ethik Journal Suisse d’Ethique Biomédicale Swiss Journal of Biomedical Ethics
Herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik (SGBE) 4 Hefte pro Jahr (März /Juni / September / Dezember) 2019. Je ca. 40 Seiten, broschiert ISSN 1662-6001
Einzelabonnement: CHF 89.— (Schweiz) EUR 110.— (Europa) EUR 154.— (übrige Länder) Abonnement für Institutionen: CHF 178.— (Schweiz) EUR 219.— (Europa) EUR 308.— (übrige Länder) Preis Einzelheft: CHF 30.— (Schweiz) EUR (D) 37.— (übrige Länder)
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HERBST 2019 ZEITSCHRIFTEN
Was ist Geist? — Vielfältige Antworten
Aufklärung in der Schweiz
Studia philosophica
xviii.ch
Was ist Geist? Das ist eine der Grundfragen der Philosophie. Sie betrifft das Selbstverständnis unseres bewussten Lebens. Wir bezeichnen unser Denken, Wahrnehmen und Empfinden als «geistige Zustände». Wir rätseln über die Stellung des Geistes im Kosmos und in der Evolution der Natur. Wir sehen in den Institutionen des Handelns einen bestimmten Geist verwirklicht, sprechen mit Montesquieu vom «Geist der Gesetze», mit Hegel vom «objektiven Geist» des Staates, mit Max Weber von der «protestantischen Ethik und dem Geist des Kapitalismus» – oder sind vom «neuen Geist des Kapitalismus» (Luc Boltanski) unserer Zeit verstört. Wir sagen mit Kant, dass ein Kunstwerk nicht nur gewissen Regeln entspricht, sondern auch «Geist hat», oder wir suchen mit Kandinsky nach dem «Geistigen in der Kunst». Wir begegnen in den Religionen der Auffassung eines «Heiligen Geistes» und eines «Schöpfergeistes». Was Geist aber ist, dem widmen sich die hier versammelten Beiträge.
Das Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts ist die einzige wissenschaftliche Publikation, die sich schwerpunktmässig der Erforschung der schweizerischen Aufklärung widmet. Anhand von Aufsätzen, Berichten, bisher unveröffentlichten Quellen und Rezensionen gewährt es einen breiten und mehrschichtigen Einblick in die aktuellste Forschung. Es erscheint jährlich, alternierend als thematische Nummer, die durch einen Gastherausgeber verantwortet wird, und als ‹offenes› Heft. Letzteres bietet wie der 2019 erscheinende zehnte Band die Möglichkeit, Artikel zu publizieren, die aus verschiedenen disziplinären Perspektiven insbesondere das kulturelle, ökonomische, soziale und politische Leben in der Schweiz des 18. Jahrhunderts beleuchten. Die Publikationssprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Die Beiträge werden einem zweifachen Peer-Review-Verfahren unterzogen und von einer mehrköpfigen Redaktion betreut, die sowohl die Interdisziplinarität der Zeitschrift als auch die sprachliche Vielfalt der Schweiz widerspiegelt.
Philosophie
Studia philosophica Vol. 78 Schweizerische Zeitschrift für Philosophie La Revue Suisse de Philosophie La Rivista Filosofice Svizzera The Swiss Journal of Philosophy Gastherausgeber: Gunnar Hindrichs Redaktion: Anton Hügli, Janette Friedrich
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2019. Ca. 232 Seiten, broschiert CHF 68.— / EUR (D) 68.— Sonderpreis für Mitglieder der Schweiz. Philosoph. Gesellschaft: CHF 47.50 / EUR (D) 47.50 ISBN 978-3-7965-3996-1 Erscheint im August 2019 Auch auf www.schwabeonline.ch
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xviii.ch Vol. 10 / 2019 Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts
Redaktion / Rédaction / Redazione: Damiano Bardelli, Arno Haldemann, Timothée Léchot, Sylvie Moret Petrini, Miriam Nicoli, Nadir Weber Herausgeber: Schweizerische Gesellschaft für die Erforschung Annales de la Société suisse pour des 18. Jahrhunderts l’étude du XVIIIe siècle 2019. Ca. 176 Seiten, 2 AbbildunAnnali della Società svizzera per gen, broschiert lo studio del secolo XVIII CHF 58.— / EUR (D) 58.— ISBN 978-3-7965-3948-0 ISSN 1664-011X Erscheint im September 2019
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Geschichte aktuell Schweizerische Zeitschrift für Geschichte
Die Schweizerische Zeitschrift für Geschichte veröffentlicht Originalabhandlungen zur schweizerischen und zur allgemeinen Geschichte. Miszellen und Forschungsberichte unterrichten über aktuelle Entwicklungen in der Geschichtswissenschaft. Ein gut ausgebauter Besprechungsteil ermöglicht eine fundierte Übersicht über Neuerscheinungen insbesondere zur Geschichte der Schweiz. Geschichte
Medizin- und Wissenschaftsgeschichte — Originalartikel zu allen Epochen und Aspekten Gesnerus
Gesnerus ist eine schweizerische, international ausgerichtete Zeitschrift für Medizin-und Wissenschaftsgeschichte. Sie publiziert Originalartikel, Kurzmitteilungen und Dokumente zu verschiedenen Epochen und Aspekten und berücksichtigt auch die theoretischen und sozialen Fragen des Faches. Gesnerus enthält ferner Mitteilungen und Anzeigen über Neuigkeiten und Aktivitäten auf dem Fachgebiet. Ein ausführlicher Rezensionsteil orientiert über Neuerscheinungen. Publikationssprachen sind Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Gesnerus ist indexiert bei Arts and Humanities Citation Index und Historical Abstracts. Medizin- und Wissenschaftsgeschichte
Schweizerische Zeitschrift für Geschichte / Revue Suisse d’Histoire / Rivista Storica Svizzera Vol. 69 / 2019 / Nr. 1 Herausgegeben von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte Redaktion: Martin Lengwiler / Marco Schnyder
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Jährlich 3 Hefte Vol. 69 / 2019
Gesnerus Vol. 76 (2019) No. 1
Das Abonnement ist im Mitgliederbeitrag der SGG inbegriffen. Abonnementsbestellungen für Nichtmitglieder beim Verlag, Abonnement für Nichtmitglieder CHF 120.— ISSN 0036-7834 Erscheint im Mai 2019
Published by the Swiss Society of the History of Medicine and Sciences Editors-in-chief: Vincent Barras and Hubert Steinke Editors: Christian Bonah, Francesco Panese, Iris Ritzmann, Hans K. Schmutz, Jakob Tanner
2 Hefte pro Jahr (Juni / Dezember) 2019. Ca. 160 Seiten, broschiert ISSN 0016-9161 Einzelheft CHF 78.— Weitere Informationen unter: www.gesnerus.ch
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Backlist
Schwabe reflexe 57 Ursula Renz Was denn bitte ist kulturelle Identität? Eine Orientierung in Zeiten des Populismus ISBN 978-3-7965-3912-1 CHF 23.— / EUR (D) 19.50
Schwabe reflexe 59 Stefan Lorenz Sorgner Übermensch Plädoyer für einen Nietzscheanischen Transhumanismus ISBN 978-3-7965-3915-2 CHF 15.50 / EUR (D) 12.90
Medieval und Early Modern Philosophy 2 Khaled El-Rouayheb The Development of Arabic Logic (1200–1800) ISBN 978-3-7965-3909-1 CHF 62.— / EUR (D) 62.—
Medieval und Early Modern Philosophy 3 David Wörner Im Namen der Dinge John Locke und der Begriff des Wesens ISBN 978-3-7965-3897-1 CHF 58.— / EUR (D) 58.—
Grundriss der Geschichte der Philosophie Christoph Riedweg / Christoph Horn / Dietmar Wyrwa (Hg.) Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike ISBN 978-3-7965-2629-9 CHF 360.— / EUR (D) 360.—
Karl Jaspers Gesamtausgabe I/6 Oliver Immel (Hg.) Psychologie der Weltanschauungen ISBN 978-3-7965-3832-2 CHF 98.— / EUR (D) 98.—
Karl Jaspers Gesamtausgabe I/3 Chantal Marazia (Hg.) Gesammelte Schriften zur Psychopathologie ISBN 978-3-7965-3831-5 CHF 148.— / EUR (D) 148.—
Karl Jaspers Gesamtausgabe III/8.2 Dirk Fonfara (Hg.) Ausgewählte Korrespondenzen mit dem Piper-Verlag und Klaus Piper ISBN 978-3-7965-3830-8 CHF 168.— / EUR (D) 168.—
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Andreas Kablitz Ist die Neuzeit legitim? Der Ursprung neuzeitlichen Naturverständnisses und die italienische Literatur des 14. Jahrhunderts (Dante – Boccaccio) ISBN 978-3-7965-3944-2 CHF 58.— / EUR (D) 58.—
Karl Pestalozzi Gottfried Keller Kursorische Lektüren und Interpretationen ISBN 978-3-7965-3916-9 CHF 58.— / EUR (D) 58.—
Robert Walser Serge Brian Honegger Angela Thut / Fabian Grossenbacher / Lenkung und Ablenkung Christian Walt / Wolfram Groddeck Zu den Regiebemerkungen bei (Hg.) John von Düffel, Peter Handke und KWA VI.2 Franz Xaver Kroetz Mikrogramme 1925 ISBN 978-3-7965-3896-4 ISBN 978-3-7965-3925-1 CHF 52.— / EUR (D) 52.— CHF 113.— / EUR (D) 113.—
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Alexander Honold Die Tugenden und die Laster Gottfried Kellers Die Leute von Seldwyla ISBN 978-3-7574-0002-6 CHF 38.— / EUR (D) 38.—
Florian Kragl Gottfrieds Ironie Sieben Kapitel über figurenpsychologischen Realismus im ‹Tristan›. Mit einem Nachspruch zum ‹Rosenkavalier› ISBN 978-3-7574-0016-3 CHF 49.— / EUR (D) 49.—
Studien zur christlichen Religionsund Kulturgeschichte 27 Christoph Mauntel / Volker Leppin (Hg.) Transformationen Roms in der Vormoderne ISBN 978-3-7965-3903-9 Ca. CHF 48.— / EUR (D) 48.—
Praktische Theologie im Dialog / Théologie pratique en dialogue 48 Salvatore Loiero (Hg.) Menschliche Mobilität, Migration – und die Kirche? Internationale Einblicke ISBN 978-3-7965-3913-8 CHF 39.— / EUR (D) 39.—
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Cornelius Mayer Augustinus-Zitatenschatz Kernthemen seines Denkens Lateinisch – Deutsch mit Kurzkommentaren ISBN 978-3-7965-3902-2 CHF 46.— / EUR (D) 38.—
Schweizerische Beiträge zur Altertumswissenschaft 44 David Amherdt Johannes Fabricius Montanus Poèmes latins Introduction, édition, traduction et commentaire ISBN 978-3-7965-3755-4 CHF 98.— / EUR (D) 98.—
Silvia Schroer Die Ikonographie Palästinas/ Israels und der Alte Orient. Eine Religionsgeschichte in Bildern Band 4: Die Eisenzeit bis zum Beginn der achämenidischen Herrschaft ISBN 978-3-7965-3878-0 CHF 145.— / EUR (D) 145.—
Reto Marti (Hg.) 50 Jahre — 50 Funde Archäologie im Kanton Baselland ISBN 978-3-7965-3851-3 CHF 15.— / EUR (D) 15.—
Itinera 46 Jessika Nowak / Jan Rüdiger (Hg.) Zwischen Basel und Marseille: Das Burgund der Rudolfinger (9.–11. Jahrhundert) ISBN 978-3-7965-3918-3 CHF 48.— / EUR (D) 48.—
Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft 187 Piotr Bednarz Für die Unabhängigkeit Polens! Berichte und Standpunkte der Schweizer Presse im Ersten Weltkrieg ISBN 978-3-7965-3899-5 Ca. CHF 75.— / EUR (D) 75.—
Schola Cantorum Basiliensis Scripta 7 Daniele V. Filippi / Agnese Pavanello (eds.) Motet Cycles between Devotion and Liturgy ISBN 978-3-7965-3837-7 Ca. CHF 88.— / EUR (D) 88.—
Res Socialis 50 Marc-Henry Soulet (Hg.) Action et incertitude Les épreuves de l‘incertain ISBN 978-3-7965-3905-3 CHF 74.— / EUR (D) 74.—
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Schwabe Verlag
Das Signet des Schwabe Verlags ist die Druckermarke der 1488 in Basel gegründeten Offizin Petri, des Ursprungs des heutigen Verlagshauses. Das Signet verweist auf die Anfänge des Buchdrucks und stammt aus dem Umkreis von Hans Holbein. Es illustriert die Bibelstelle Jeremia 23,29: «Ist mein Wort nicht wie Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeisst?»
Schwabe Verlag Schwabe Verlagsgruppe AG Steinentorstrasse 11 CH-4010 Basel Tel. +41 (0)61 278 95 65 Fax +41 (0)61 278 95 66 info@schwabe.ch www.schwabeverlag.ch Verkehrsnummer: 17502
Schwabe Verlag Berlin GmbH Marienstraße 28 D-10117 Berlin info@schwabeverlag.de www.schwabeverlag.de Verkehrsnummer: 14682
Verlagsleitung Susanne Franzkeit Tel. +41 (0)61 278 95 64 s.franzkeit@schwabe.ch
Vertrieb Maurice Greder Tel. +41 (0)61 278 98 21 vertrieb@schwabe.ch
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Liv Etienne Tel. +41 (0)61 278 98 32 l.etienne@schwabe.ch
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Verlagsvertretung für den Buchhandel in der Schweiz Joe A. Fuchs Verenastrasse 8 CH-8832 Wollerau Tel. +41 (0)44 784 79 82 Handy +41 (0)79 420 34 03 joe.fuchs@mythen.ch Auslieferung Schweiz Buchzentrum AG Tel. +41 (0)62 209 25 25 Fax +41 (0)62 209 26 27 kundendienst@buchzentrum.ch
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ISBN 978-3-7965-4000-4 Stand April 2019 Preisänderungen und Irrtum vorbehalten
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Titelbild: Theodor Heuss, Gargellen, 20. September 1924. © Familienarchiv Heuss, Basel.
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