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Susanne Möbuß studierte Philosophie und Geschichte und lehrt an den Universitäten Oldenburg und Hannover. In ihren Veröffentlichungen beschäftigt sie sich mit Existenzphilosophie und Jüdischer Philosophie. Bei Schwabe erschienen zuletzt Erinnerungsethik II (2025) und Erinnerungsethik III (2026).

www.schwabe.ch

Susanne Möbuß

Die Kritik und die Impulse, die aus postkolonialem Denken hervorgehen, stellen die abendländische bzw. eurozentrische Philosophie vor eine außergewöhnliche Herausforderung. Wird sie für einen Dialog bereit sein, der das Andere anerkennt? Ihr Theorie-Bestand könnte eine solche Begegnung erschweren und sogar verhindern – es erscheint also angezeigt, den Funktionsapparat des philosophischen Diskurses zu überprüfen. Vor diesem Hintergrund und indem sie auf die Schriften von Emmanuel Lévinas, Enrique Dussel und JeanLuc Nancy Bezug nimmt, reflektiert die Autorin die Idee der Wesensbestimmung. Es ergibt sich ein neuer, vielversprechender Begriff von Alterität.

Sein ohne Wesen

Sein ohne Wesen

Susanne Möbuß

Sein ohne Wesen Überlegungen zum Verhältnis von Philosophie und postkolonialem Denken


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