«Born, Gugen und Gimmermeh» – Die Namenwelt der solothurnischen Amtei Olten-Gösgen. 9000 Flur-, Gewässer- und Siedlungsnamen aus 9 Jahrhunderten
Der erste Band des Solothurnischen Namenbuches behandelte die Namen der Bezirke und Gemeinden im Kanton Solothurn. Der zweite Band besprach die Sammlung von 10 000 aktuellen und historischen Flur-, Gewässer-, Berg-, Tal-, Wald- und Strassennamen in der Amtei Dorneck-Thierstein. Der vorliegende dritte Band erweitert das durch die Forschungsgruppe Solothurnisches Ortsund Flurnamenbuch bearbeitete Untersuchungsgebiet um die Amtei OltenGösgen, die 26 Gemeinden inklusive des Stadtgebiets Olten umfasst.
Für die Amtei Olten-Gösgen wurde eine Sammlung von 9000 Namen von O rten (Fluren, Berge, Wälder, Flüsse, Strassen etc.) und Besitzern (Personen- und Familiennamen) angelegt, für die aus handschriftlichen und gedruckten Archiv quellen, aus historischen und aktuellen Kartenmaterialien und aus mündlichen Angaben von lokalen Gewährspersonen rund 61 000 Belege gesammelt, wissenschaftlich transkribiert und möglichst mit Koordinaten lokalisiert wurden. Auf dieser Grundlage konnte erstmals die Orts- und Flurnamenlandschaft der Amtei in ihrer historischen Tiefe als Lexikon greifbar gemacht werden. Der Namenteil des vorliegenden Nachschlagewerkes enthält ausserdem die Resultate der sprachwissenschaftlichen Erforschung dieser Namendaten, so dass die einzelnen Artikel im Lexikon auch die Bedeutung der N amen entschlüsseln.
Des Weiteren sind historische und dialektologische Einleitungstexte zur Stadt Olten und zu den einzelnen Bezirken dem Lexikon vorangestellt. Sie führen in die Entstehungsgeschichte und die phonologischen Eigenheiten der Amtei OltenGösgen ein, in welche die Namenlandschaft eingebettet ist. Im Anschluss an den Namenteil erlauben die Karten mit lokalisierten Flurnamen jeder einzelnen Gemeinde einen einfachen Zugang zu allen aktuellen amtlichen und mündlich bekannten Namen im Untersuchungsgebiet.
I S B N 978-3-7965-3329-7
Schwabe Verlag Basel www.schwabeverlag.ch
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783796 533297
Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Olten-Gösgen
Aaremätteli Aarewinkel Adliken Allerheiligenberg Alpeli Altischlag Altstadt Amerikanerisc lag Ammegässli Andresenschachen Apperechfeld Armenbünten Ärmetfeld Aspacker Attenr Au Bachtelenmatt Badrain Bally-Areal Balmis Barmelweid Bitschler Blauenstein BockrüNamenbuch 3 ti Bollenfeld Böschacker Bovirain Brändlistal BreitmisSolothurnisches Brestenegg Brotkorbacker Brüelmatt Brütschenacker Buechchöpfliban Buerhalden Buerwald Burgflue Bützler Chalberwei li Chalt Chäsloch Chastelflüeli Chatzengraben Cherliholz Chessiloch Chlos Chnoblauch Chräitel Chutzenflue Dängertfeld Deistler Dickenbännli Dottenberg Dünnerenmatt Eggber Eichlibann Eibach Eien Eigenbergen Eihübel Ellbogenacker Eltschenrüti Engelberg Erli moos Ewigkeit Färechwald Farrain Fasiswald Fellis Finsterhügert Flachshubel Flüelicho Forenbann Foxenbännli Fröschenweid Füleracker Fustlighalde Gärbet Garwiden Gheid Ghölacker Giesshübel Gilgenhölzli Gimmermeh Glaserhubel Gnöd Golpen Grauenweid Gr Groppenmoos Gsal Gugenhalde Häfleten Haftlet Hagberg Hagstelli Hammer Hänsenbrün lirain Hasli Häuelloch Haumesser Heidental Heimetsbüel Herzelacker Hinterhorben Hoggenweid Hornflue Hügert Hutzlen Illetalacker Inseli Jeppensack Kaiseren Kanonenrohr Klingenbüel Kunzmatten Küpferacker Kustermatt Läbermatt Lammet Lantel Latschieber Lauch Laudelen Lehenacker Lindeboden Lochgasse Ludihof Luegisland Marbachweid Me ershöchi Melben Mieseren Mistelacker Mofflisrüti Mollstetten Mötschen Mülitäli Mundlet Müselmatt Nellenacker Nesselgraben Neu Bern Neuhüslermatt Nigglisberg Die Flur-Niggletenweid und Oberchöpfli Oberred Oberrüti Ölihof Paradies Pfaffleten Pfand Pfannenstil Raffelen RaiSiedlungsnamen nacker Rebenflue Reckholderrain Reitiflue Reppenhalde Ribiacker Richenwil Riseten Rog Amtei Rütscheten Sackeren genhusen Rötlenfeld Rüchlig Rumishalden Rumismattder Rumpelbann Olten-Gösgen Säliwald Sängetelmatt Santel Santelacker Schänggeli Scharsmatten Schaubenweid Scheih Schibler Schlatt Schlucht Scholacker Schönegg Schonenflüeli Schöpfler Schrannen Schüt zenmatt Södler Spalenwald Späri Steinler Stierenban Stöckenlegi Strickwald Stritmatt Studenweid Stummatt Stutz Swisscom Gasse Tägermoos Tannackerring Teufengraben Tonihof Trottenacker Tschepach Tüfelsschlucht Unterfustligfeld Untergugenacker Unterwald Ursia cker Ursprung Usserholz Vielen Bäumen Vogelberg Vorzil Wacht Wagenstalten Waldegg W ki Walmattberg Wartburg Wässerig Wasserloch Weierägertli Welschmatt Wendel Wetterbüel
Solothurnisches Namenbuch begrĂźndet von Rolf Max Kully
Band 3: Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Olten-GĂśsgen herausgegeben von Jacqueline Reber
Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Olten-Gösgen herausgegeben von Jacqueline Reber bearbeitet von der Forschungsgruppe ‹Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch› Heidi Blaser, Hannes Degen, René Frauchiger, Andreas G ehringer, Beatrice Hofmann-Wiggenhauser, Rolf Max Kully, Jürgen Mischke, Jacqueline Reber, Thomas Franz Schneider und Michael Simonett unter Benutzung der Vorarbeiten von Markus Gasser, Barbara Grossenbacher Künzler, Dagmar GunnHamburger, Heinrich Hänger und Rolf Max Kully Leitung: Annelies Häcki Buhofer
Schwabe Verlag Basel
Publiziert mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Die Forschungsstelle Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch als auch die vorliegende Publikation wurden ausserdem grosszügig vom Lotteriefonds des Kantons Solothurn unterstützt.
Foto Umschlag: Blick auf den Gugen in Stüsslingen: © Herbert Gehringer 2014 Abbildung Vorsatz: Übersichtsplan der Gemeinde Olten. Aufgenommen durch L. Pfändler 1868–69. Digital leicht retuschiert: © Stadtarchiv Olten
© 2014 Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch und Schwabe AG, Verlag, Basel Kein Teil des Werks darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder elektronisch verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Gesamtherstellung: Schwabe AG, Druckerei, Muttenz/Basel Printed in Switzerland ISBN 978-3-7965-2658-9 rights@schwabe.ch www.schwabeverlag.ch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort und Dank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IX I. Theoretischer Teil 1. Historischer Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.1 Die Stadt Olten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.2 Der Bezirk Olten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.2.1 Das Fridaueramt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.2.2 Das Werderamt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.3 Der Bezirk Gösgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. Phonologie der Dialekte der Amtei Olten-Gösgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.1 Dialektale Eingrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.2 Lautinventar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.3 /l/-Vokalisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.4 Umlautung bzw. Nichtumlautung von kurzem offenem /ʊ/ zu offenem /ʏ/ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.5 Diphthonge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.6 Spezialfall der Amtei Olten-Gösgen: Nicht-Velarisierung /nd/ zu /ng/ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3. Moderne Strassennamen in Olten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.1 Umbenennung von Strassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.2 Neubenennung von Strassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4. Aufbau des Namenbuches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1 Eine Datenbank mit Geschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2 Quellenlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.3 Kurze Gebrauchsanweisung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.4 Stichwortauswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.5 Alphabetisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.6 Schreibweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.7 Artikelaufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.8 Verweissystem und Nachschlagestrategien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.9 Musterartikel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5. Symbole, Abkürzungen und Fachausdrücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.1 Konventionelle Zeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.2 Sonderzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.3 Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.4 Sprachwissenschaftliche und namenkundliche Ausdrücke . . . . . . . . . . . . . 5.5 Historische Begriffe in den Belegreihen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 3 9 9 15 21 33 33 34 37 41 42 44 47 47 49 53 53 53 54 55 56 56 57 59 60 61 61 61 62 66 76
II. Abbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
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VI
III. Namenteil (A-Z) A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . B à P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C, CH à K . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . D à T . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . E . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . F à V . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . G . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . I . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . J . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . K, C; CH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . L . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . M . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . N . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . O . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . P, B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Q . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . R . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . T, D . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . U . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V, F . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . W . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Z . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
103 135 135 135 136 168 169 229 313 321 327 394 431 478 493 504 613 614 664 773 810 817 854 901
IV. Gemeindekarten und Namenregister Boningen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Däniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Dulliken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eppenberg-Wöschnau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Erlinsbach SO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fulenbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gretzenbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gunzgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hägendorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hauenstein-Ifenthal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kappel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kienberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Lostorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Niedergösgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Obergösgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Olten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rickenbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
918 922 928 934 938 944 948 954 958 964 968 974 980 986 990 996 1002
VII
Inhaltsverzeichnis
Rohr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schönenwerd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Starrkirch-Wil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stüsslingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Trimbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Walterswil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wangen bei Olten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Winznau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1006 1010 1016 1020 1024 1030 1034 1040 1046
V. Quellen und Literaturverzeichnis 1. Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.1 Quellenstandorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.2 Ungedruckte Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.3 Gedruckte Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.4 Flurbegehungen und Gewährspersonen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1053 1053 1054 1066 1072 1074
Vorwort und Dank Nach den Bänden I und II des Solothurnischen Namenbuchs (Solothurnische Ortsnamen. Die Namen des Kantons, der Bezirke und der Gemeinden. 2003, 22005; Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Dorneck-Thierstein. 2010) ist mit dem vorliegenden dritten Band die Namenlandschaft der Amtei Olten-Gösgen dokumentiert und erforscht worden. Das Namenbuch enthält über 9 000 aktuelle und historische Flur-, Siedlungs-, Strassen-, Gewässer- und Bergnamen. Für diese wurden rund 61 000 handschriftliche, gedruckte, mündliche und kartographische Belege aller 26 Gemeinden der Amtei Olten-Gösgen zusammengetragen und transkribiert. Die Bearbeitung der Stadtgemeinde Olten war dabei eine neue Herausforderung, da städtische Namenlandschaften gegenüber ländlichen Gebieten durch eine andere Entstehungsgeschichte geprägt sind. Eine historische Abhandlung zu den beiden Bezirken und zur Stadt Olten sowie eine Untersuchung der dialektologischen Merkmale des Untersuchungsgebiets leiten das Buch ein. Der Hauptteil bildet wie im Band II das Namenlexikon. Die Namenartikel sind darin analog zum vorherigen Band strukturiert und bieten neben einer sprachhistorischen Erläuterung der Namen umfassende Belegreihen an, anhand deren einerseits die sprachliche Entwicklung der Namen und andererseits die verwendeten Primärquellen nachvollzogen werden können. Ergänzt wird das Namenmaterial durch eine Auswahl der im Untersuchungsgebiet belegten Besitzer- und Familiennamen. Dem Hauptteil des Buches folgt eine Sammlung an Übersichtskarten der Gemeinden. Auf diesen sind alle aktuell lokalisierten Flur-, Siedlungs- und Strassennamen abgebildet. Die Forschungsstelle Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch wurde im Jahr 1989 auf Initiative von Rolf Max Kully gegründet. Finanziell getragen wird die Forschungsstelle vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, dem Lotteriefonds des Kantons Solothurn und einzelnen lokalen Stiftungen und Gemeindebeiträgen. Die Forschungsstelle ist seit 2008 dem Lehrstuhl für Linguistik von Annelies Häcki Buhofer am Deutschen Seminar der Universität Basel ange gliedert und gemeinsam mit dem Namenbuch Basel-Stadt und dem Namenbuch der Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft unter dem Dachprojekt Namenbuch der Nordwestschweiz organisiert worden. Damit einher ging die Zusammenlegung der Datenbestände, zu denen im Jahr 2010 noch die Daten des Kantons Bern dazukamen, so dass die gemeinsam genutzte Datenbank FLUNA derzeit auf ein Korpus aus rund 912 000 Belegen von ca. 13 000 Quellen zurückgreifen kann. Seit Herbst 2010 wird die Solothurner Forschungsstelle von Jacqueline Reber geleitet. Wie die vorangegangenen Bände konnte das vorliegende Werk nur durch das verdienstvolle Engagement einer Vielzahl von Personen verwirklicht werden. Am Solothurnischen Orts- und Flurnamenbuch waren zwischen 1989 und 2014 folgende Personen in alphabetischer Reihenfolge beschäftigt: Sarah Banz, Heidi Blaser, Hannes Degen, Kaspar Egli, René Frauchiger, Markus Gasser, Andreas Gehringer, Barbara
Vorwort und Dank X
Grossenbacher Künzler, Dagmar Gunn-Hamburger, Heinrich Hänger, Beatrice Hofmann-Wiggenhauser, Pia Imbach, Claudia Jeker Froidevaux, Rolf Max Kully, Jürgen Mischke, Jacqueline Reber, Thomas Franz Schneider und Michael Simonett. Die Herausgeberin und die aktuelle Forschungsgruppe danken in erster Linie dem Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung sowie dem Regierungsrat und dem Lotteriefonds des Kantons Solothurn herzlich für die grosszügige finanzielle Unterstützung. Einen ausserordentlichen Dank gebührt dem Leiter des Kantonalen Amtes für Kultur und Sport Cäsar Eberlin für sein unermüdliches Interesse und Festhalten am Projekt und für dessen wohlwollende Vertretung und Unterstützung innerhalb des Kantons Solothurn. Ebenfalls sei André Schluchter vom Kuratorium Solothurn für Kulturförderung für sein Engagement für das Projektes gedankt. Weitere wichtige Beiträge an die Betriebskosten der Forschungsstelle sollen nicht vergessen werden. Dafür danken wir der Rosmarie und Armin Däster-Schild Stiftung und auch denjenigen Solothurner Gemeinden, die auf den Spendenaufruf für den vorliegenden Band positiv geantwortet haben: Boningen, Däniken, Erlinsbach, Kappel, Lostorf, Niedergösgen, Obergösgen, Rickenbach, Stüsslingen, Trimbach und Wisen. Annelies Häcki Buhofer danken wir für die wohlwollende Führung und Betreuung des Dachverbandes Namenbuch der Nordwestschweiz und die Vertretung des Projekts innerhalb der Universität und gegenüber dem Schweizerischen Nationalfonds. Ein herzlicher Dank gebührt dem Gründer der Forschungsstelle Rolf Max Kully, welcher ihr stets verbunden blieb und uns auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht, insbesondere bei etymologischen Deutungen von schwierigen Flurnamen. Hannes Degen sei für die Einbringung seiner grosse Erfahrung und für sein unermüdliches Engagement bei der Betreuung und Weiterentwicklung der Datenbank FLUNA sowie bei der Erstellung der Übersichtskarten gedankt. Des Weiteren verdanken wir ihm die Programmierung eines neuen Konzepts zur Erstellung von Namenartikeln direkt in der Datenbank, so dass die redaktionelle Bearbeitung vereinfacht werden konnte, was uns auch für die folgenden Bände von grossem Nutzen sein wird. Des Weiteren bedanken wir uns bei der Grafi kerin Arlette de Rivo für die Darstellung der Gemeinden im hinteren Vorsatz. Wir danken allen Leitern und Angestellten der im Quellenverzeichnis (vgl. Teil V.) angeführten Archive, Bibliotheken, Forschungsstellen und Ämter, namentlich der Staatsarchive Solothurn, Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt und dem Stadtarchiv Olten für die Erlaubnis zur Benutzung ihrer Bestände, für ihre Auskünfte und ihr Mitdenken. Ein besonderer Dank gilt Silvan Freddi, dem wissenschaftlichen Assistenten des Staatsarchivs Solothurn, für die wertvolle fachliche Unterstützung bei der Quellenauswahl. Wir bedanken uns auch bei allen privaten und amtlichen Gewährspersonen in den Gemeinden für ihre Mitarbeit und ganz besonders für die Bereitschaft, ihre Namenwelt mit uns zu teilen. Zudem bedanken wir uns beim kantonalen Amt für Geoinformation, namentlich bei Stefan Ziegler, dem Leiter der amtlichen Vermessung, sowie Andrea Lüscher für die bereitwillige Abgabe der digitalen Vermessungsdaten aller Gemeinden. Ein besonderer Dank gebührt dem Oltner Alt-Stadtarchivar Martin Eduard Fischer, der uns freundlicherweise seine über Jahre gesammelten Daten zu den Flurnamen der Stadt Olten zur Verfügung gestellt hat. Zudem durften wir sämtliche Typoskripte der
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Vorwort und Dank
unpublizierten Daten des Oltner Urkundenbuches in unseren Datenbestand übernehmen und wir verdanken ihm den einleitenden Text zur Geschichte der Stadt Olten. Auch Hans Brunner und Hans A. Sigrist sei an dieser Stelle für ihre historischen Einleitungstexte zu den Bezirken Gösgen, Olten bzw. Fridauer- und Werderamt gedankt. Der Kantonsarchäologin Karin Zuberbühler danken wir für ihre Auskünfte zu möglichen historischen Befunden von Wüstungen und alten Siedlungen im Untersuchungsgebiet. Ein herzlicher Dank gebührt den Fotografen des Oltner Tagblattes, namentlich Hansruedi Aeschbacher, Bruno Kissling sowie Ueli Wild für die Erlaubnis, ihre Fotos für den dritten Band verwenden zu dürfen. Ebenso danken wir Herbert Gehringer für die zahlreichen weiteren Abbildungen. Die Abbildung des Oltner Plans von 1869 im vorderen Vorsatz verdanken wir der unkomplizierten Zusammenarbeit mit dem Oltner Stadtarchivar Marc Hofer. Seit Anfang 2011 befinden sich die Büroräumlichkeiten der Forschungsstelle im Historischen Museum Olten, dessen Infrastruktur das Projekt nutzen darf. Dafür danken wir dem Museumsleiter Peter Kaiser ganz herzlich. Ausserdem ist im Frühjahr 2015 eine gemeinsame Ausstellung über die Namenlandschaft des Niederamtes auf dem Schloss Wartenfels in Planung. Einen grossen Dank richten wir an alle namenkundlichen Forschungsstellen und an alle unsere Fachkolleginnen und -kollegen für den interessanten wissenschaftlichen Austausch und die stete Hilfsbereitschaft. Im Speziellen bedanken wir uns an dieser Stelle bei Markus Ramseier, dem Leiter der Baselbieter Forschungsstelle, und bei den operativen Leitern der Forschungsstelle Basel-Stadt, Inga Siegfried und Jürgen Mischke. Abschliessend danken wir dem Verlag und der Druckerei Schwabe AG für die gute Zusammenarbeit, insbesondere gilt unser Dank den zuständigen Personen Wolfgang Rother und Andrea Elmer für die Koordination und Betreuung der vorliegenden Publikation. Ein besonderer Dank gebührt Stephan Holzer und Oliver Nicolaus für die sorgfältige Ausführung des komplexen Satzes und die reibungslose Kommunikation während des Druckprozesses. Zum Schluss bedanken wir uns nochmals bei allen früheren und aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Solothurnischen Orts- und Flurnamenbuches für ihren kompetenten und langjährigen Einsatz. Grosser Dank gebührt an dieser Stelle Beatrice Hofmann-Wiggenhauser und Jürgen Mischke, welche die Herausgeberin während des Mutterschaftsurlaubes hervorragend vertreten und vor allem in der intensiven Drucklegungsphase stets den Überblick behalten haben. Mit ihrem grossen Einsatz haben sie wesentlich zur erfolgreichen Publikation dieses Buches beigetragen. Olten, im August 2014
Jacqueline Reber
I. Theoretischer Teil
1. Historischer Überblick Die Amtei Olten-Gösgen setzt sich zusammen aus den Bezirken Olten und Gösgen mit ihren 26 Gemeinden. Der Bezirk Olten umfasst den östlichsten Teil des Kantons, begrenzt von der Aare im Süden und den Kanton Aargau, die Stadt Olten sowie das solothurnische Gebiet im Osten rechts der Aare. Der Bezirk geht zurück auf das ehemalige Amt Fridau, die Stadt Olten mit ihrem Umschwung, einen Teil der Herrschaft Gösgen und das Stift St. Leodegar in Schönenwerd.1 Der Name der Stadt Olten wird als eine Komposition aus dem vordeutschen GewässerN der Dünnern (*Olos oder *Ola) und dem verbreiteten keltischen Anzeigewort für befestigte Siedlungsplätze *dūnon gedeutet.2 Der ursprüngliche keltischen SiedN *Olodūnon (lat. Olodūnum) beschrieb daher die Lage einer Siedlung beim Zufluss der Dünnern in die Aare,3 die sich damit wahrscheinlich auf dem Areal der heutigen Altstadt Oltens befand, archäologisch aber nicht nachgewiesen ist. Ausserdem ist der SiedN erst im Mittelalter belegt. Der Bezirk Gösgen umfasst das Gebiet am Jurasüdfuss zwischen Olten und Aarau und wird durch den Aareverlauf vom Bezirk Olten abgegrenzt. Er setzt sich zusammen aus den ehemaligen Herrschaften Fro(h)burg, Wartenfels, Kienberg und Gösgen sowie dem Dinghof Erlinsbach.4 Die zwischen 1161 und 1400 belegte Freiherrenfamilie von Gösgen nannte sich nach dem Ort Gösgen, dem heutigen Obergösgen, wo sich eine Befestigungsanlage befand.5 Ihrem Herkunftsnamen liegt also ein SiedN zu Grunde. Dieser bildete sich in fränk.-alem. Zeit ca. im 8. Jh. aus dem ahd. PersN Gozzo und dem damals typischen Siedlungsanzeige -inghofen zu *Gozzingohofa.6 Nach dem Bau einer neuen Burg um 1230 aareabwärts im benachbarten Bötzach erhielt diese zur Unterscheidung von Gösgen den Namen Niedergösgen. Als älteste Namenform des Bezirks setzen wir ahd. *in dëru hērsceffi za Gozzingohofum ‹in der Herrschaft Gösgen› an.7
1.1 Die Stadt Olten8 Die Gründung Oltens als Stadt wird den Grafen von Froburg zugeschrieben.9 Allerdings wird die Stadt, wie viele andere Gemeinden in unserer Region auch, urkundlich recht spät erwähnt: Erst 1201, im Namen des als Zeugen in einer Urkunde von Bischof Diethelm von Konstanz amtierenden Uolricus de Oltun.10 Dabei war Olten zweifellos schon in vorgeschichtlicher Zeit ein bevorzugter Siedlungsplatz. 1 Vgl. Amiet, Territorialpolitik 1, 22–197; Amiet, Territorialpolitik 2, 18–57. 2 LSG, 678. 3 SONb 1, 557. 4 Vgl. Amiet, Territorialpolitik 1, 39–20; Amiet, Territorialpolitik 2, 21–57. 5 e-HLS, Gösgen, von. 6 SONb 1, 55. 7 SONb 1, 134. 8 Verfasst von Martin Ed. Fischer (Olten) im Auftrag der Forschungsstelle Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch. 9 Vgl. Walliser, Stadtrecht Olten. 10 PS 243/1. Merz, Urkunden Zofingen, 1.
I. Theoretischer Teil
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Sowohl Felix Staehelin11 als auch Max von Arx12 gehen in ihren Publikationen zur Frühgeschichte Oltens davon aus, dass es schon zur Römerzeit im Bereich der heutigen Altstadt einen Aareübergang gab. Reste des einstigen Castrums, das wohl zur Sicherung dieses Überganges im 4. Jh. n.Chr. erbaut worden ist,13 lassen sich bis zur Wende des 20. Jahrhunderts sogar fotografisch belegen. Heute muss man, wenn man von den konservierten Mauerresten der römischen Villa im ‘Römerpark’ absieht, in die Keller der Häuser an der einstigen Ringmauer hinuntersteigen, um römisches Mauerwerk betrachten zu können. Die Brücke zu Olten war über Jahrhunderte hinweg die Nabelschnur, welche die Stadt am Leben erhielt und den hier ansässigen Bewohnern ein ausreichendes Einkommen sicherte. Nach der Verbürgerlichung der Vertreter der dem niederen Adel zuzurechnenden Dienstleute aus den Geschlechtern derer von Olten, Wangen, Hagberg, Kienberg und anderer,14 stellten über Jahrhunderte hinweg Vertreter der verschiedensten verkehrsabhängigen Gewerbe, allen voran Gastwirte, Händler und Schmiede über Jahrhunderte hinweg in Olten die Statthalter. Diese leiteten seit dem Übergang der Stadt an Solothurn, an der Seite der nun von Solothurn gesetzten Schultheissen, die Geschicke der Stadt. Bereits im frühen 15. Jahrhundert besass Olten mit Stadtrecht, Mauerring, Marktrecht und mit dem Blutrecht die Möglichkeit, sich ein eigenes Herrschaftsgebiet zu sichern.15 Dass dies nicht gelang, lag an den beiden verheerenden Stadtbränden 1411 und 1422, denen innert weniger Jahre – abgesehen von der Hauptgasse – praktisch die gesamte Bebauung der Stadt samt der Kirche zum Opfer fiel, was Olten an den Rand des Ruins brachte. Basel, das seit der Übernahme Oltens aus der Pfandherrschaft des Bischofs von Basel von 1407 bis zum zweiten Stadtbrand sehr viel Geld und politisches Engagement in seinen Aussenposten Olten investiert hatte, sah sich dadurch um die Früchte seiner Bemühungen betrogen und verzichtete auf die weitere Pfandherrschaft. Damit ebnete es Solothurn, das damals damit beschäftigt war das eigene Herrschaftsgebiet auszuweiten, den Weg, die Herrschaftsrechte über Olten 1426 zuerst pfandsweise, 1532 schliesslich käuflich zu erwerben.16 In der Regel entsendete Solothurn bloss Jungräte als Schultheissen nach Olten, damit diese vor ihrem Einritt in den Rat zu Solothurn sozusagen ihre ‘Sporen abver dienen’ konnten. Dieser Umstand und die grosse räumliche Distanz zwischen Olten und Solothurn, sicherte den Oltnern eine gewisse Autonomie. Die Oltner erwiesen sich denn auch, vor allem wenn es um wirtschaftliche Fragen ging, immer wieder als widerborstige Untertanen. So war denn wohl auch die Drohung der Obrigkeit zu verstehen, man werde ein Loch durch ihre Freiheiten stechen, weil sie im Bauernkrieg von 1653 mit ihrem Stadtsiegel den Huttwilerbrief17 mitbesiegelt hatten.18 Zur Strafe entzog die 11 Vgl. Stähelin, Schweiz in röm. Zeit. Stähelin, Olitio et le castrum. 12 Vgl. Von Arx, Vorgeschichte Stadt Olten, 63f. 13 Vgl. Schneider, Kelten, Römer und Alemannen, 34ff. 14 Vgl. von Arx, Geschichte Stadt Olten. 15 Vgl. Fischer, Olten 1408, 13ff. 16 Vgl. Haffner, Schaw-Platz 2, 391f. 17 So heisst der Bundesbrief, den die aufständischen Bauern in Huttwil besiegelt hatten. 18 Stadtr.
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1. Historischer Überblick
Obrigkeit der Stadt Siegel und Stadtrecht und stufte Olten zu einem gewöhnlichen Untertanenort herab.19 Trotz der nun faktisch völligen politischen Abhängigkeit von Solothurn führte Olten aber immer noch ein eigenständiges Leben. So machte die Stadt 1536 die weite und unfruchtbare Ebene, das Gheid, im Westen der Stadt durch ein grossangelegtes Netz von Bewässerungskanälen mit Wasser urbar,20 errichtete 1592 auf eigene Kosten ein neues Kauf- und Kornhaus, regte die Einrichtung eines Oltner Kornmarktes an21 und machte schliesslich die Stadt zu einem Zentrum des Verlagswesens. Das sicherte noch an der Wende zum 19. Jahrhundert mehr als 1000 Leuten des Strumpfer- und Lismergewerbes der näheren und weiteren Umgebung der Stadt ein bescheidenes Einkommen.22 Im 19. Jahrhundert wurde Olten zum zentralen Knotenpunkt der damals entstehenden Schweizerischen Eisenbahntransversalen. Dies nicht zuletzt Dank des Einsatzes privater finanzieller Mittel, mit welchen man den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt sichern wollte. Ebenfalls auf private Initiative hin erhielt Olten 1828 ein gemeindeeigenes Geldinstitut, die Ersparniskasse Olten. Und noch an der Wende zum 20. Jahrhunderte verhinderte eine private Trägerschaft durch die Errichtung des einstigen Post- und Telegrafengebäudes am Bahnhofquai die geplante Verlegung der Telegrafendirektion von Olten nach Zofingen. Als grundsätzliches Problem erwies sich die durch die schon im 17. Jahrhundert nachweisbare generelle Übernutzung der Wälder. Die daraus resultierende Holznot veranlasste Olten schon 1700 sechs Jahre lang keine Neubürger mehr aufzunehmen.23 Sie war ferner auch der Anlass, dass man 1818 sogar verbot, auf den Palmsonntag hin die traditionellen Palmstangen zu hauen.24 Olten liess deshalb als erster Ort im Kanton bereits im frühen 19. Jahrhundert in einem grossangelegten Aufforstungsprogramm die umgebenden, noch weitgehend kahlen Hügel im Hard, am Säli, im Bannwald und das Auengebiet im Tannwald mit zehntausenden von Lärchensetzlingen und Jungtannen bepflanzen.25 In Olten traf sich zwischen 1780–1794 jeweils auch die geistige Elite der Schweiz an den Jahresversammlungen der Helvetischen Gesellschaft in dem renommierten Gasthaus zur Krone. Am Vorabend des Unterganges des Ancien Régime anlässlich des Einfalls der Franzosen anno 1798 stellte sich zudem eine respektable Zahl von ‘Oltner Patrioten’ als Franzosenfreunde auf die Seite der französischen ‘Befreiungsarmeen’. Auch nach der Restauration waren die Oltner nicht bereit, auf die politischen Rechte zu verzichten, welche in der Helvetik den einfachen Bürgern zugestanden worden waren. Am Volkstag zu Balsthal von 1831 forderte der spätere Bundesrat Josef Munzinger, auch er ein Oltner Patriot, unmissverständlich, die Volkssouveränität solle ohne Rückhalt ausgesprochen werden.26 19 Vgl. Zingg, Bauernkrieg. 20 Vgl. Olte Ub 1, 152ff. 21 Vgl. Fischer, Kauf- und Kornhäuser, 29ff. 22 Vgl. Strohmeier, Kt. Solothurn, 100f. 23 Vgl. PAS, Bd. 10, S. 162. 24 Vgl. GRP Bd. I, Protokoll vom 3.4.1818. 25 GRP Bd. I, S. 252, 312, 373, 425, Protokolle vom 4.5.1821, 10.1.1822, 18.10.1822 u. 21.4.1824. 26 Vgl. Munzinger, Josef Munzinger.
I. Theoretischer Teil
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«Der grösste Dienst, den die alten Solothurner Burger den Oltnern und der ganzen Landschaft erwiesen», schrieb Peter Strohmeier in seiner 1836 erschienenen Beschreibung des Kantons Solothurn, «war wohl dieser, dass sie dieselben bei dem Soldwesen und der Aemterjagd zurücksetzten [...]. Die Bewohner Oltens mussten also auf andere Erwerbszweige denken, daher stehen sie von jeher in Gewerben und Manufakturen den Solothurnern weit vor.»27 Dessen ungeachtet blieb Olten bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinauf ein relativ unbedeutendes Kleinstädtchen. Es spielte zwar seit je mit seinen Jahr- und Wochenmärkten und ab dem frühen 19. Jahrhundert verkehrstechnisch und in zunehmendem Masse auch als Schulort28 und Kulturstadt29 eine gewisse zentralörtliche Rolle, wurde aber von seiner Bevölkerungsentwicklung her zahlenmässig von mehr als einer der umliegenden Gemeinden überflügelt. Das änderte erst, als sich hier mit der zunehmenden Bedeutung Oltens als Eisenbahnknotenpunkt eine ganze Reihe von neuen und zum Teil bedeutenden Industriebetrieben ansiedelten. Auch wenn Olten noch heute gelegentlich als ‘Eisenbahnernest’ verschrien wird, zeichnet die Liste der in Olten um die Jahrhundertwende ansässigen Gewerbe- und Industriebetriebe ein sehr viel differenzierteres Bild. So bot zum Beispiel nur schon das Schuhgewerbe zur Zeit seiner Hochblüte in Olten annähernd doppelt so viele Arbeitsstellen an, als die Centralbahnwerkstätten.30 Wesentliche Wegmarken der Entwicklung Oltens waren im 19. Jahrhundert die tiefgreifenden politischen und konfessionellen Umwälzungen. Etwa der Sieg der Ideen der Aufklärung, der Sturz des Patriziates, die Ausrufung der Volkssouveränität, die mit dem Aufkommen der Eisenbahn verbundenen neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten, der Kulturkampf31 und das mit der zunehmenden Industrialisierung der Stadt verbundene, fast explosionartige Wachstum in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Oltens Bevölkerung versechsfachte sich damals innert gut 50 Jahren von rund 1600 auf 10 000 Einwohner. All dies machte Olten zu einer selbstbewussten Kleinstadt der Pioniere,32 zu einem Städtchen, dessen Stadtväter sich aus einem unerschütterlichen Fortschrittsglauben heraus daran machten, innert weniger Jahre die gewaltigen Infrastrukturprobleme zu lösen, denen man bisher kaum oder zu wenig Beachtung geschenkt hatte, wie zum Beispiel der Trinkwasserversorgung. 33 Diese beruhte an der Wende zum 20. Jahrhundert im Grunde noch immer auf der 1507 erfolgten Fassung der Munimattquelle.34 Strassen- und Schulbauten, die Einführung der elektrischen Strassenbeleuchtung, die Errichtung einer Kanalisation, Müllabfuhr, Gasversorgung, Schlachthof, Friedhoffrage, Reorganisation der städtischen Verwaltung usw. waren damals die vordringlich zu lösenden Aufgaben. Über all diesen handfesten Problemen blieb Olten aber auch für
27 Zitiert nach: Strohmeier, Kt. Solothurn, S. 99. 28 Vgl. Zingg, Schulwesen. 29 Vgl. Fischer, Kulturstadt Olten; Fischer, Volks-Chorgesang. 30 Vgl. Meister, Entwicklung Stadt Olten; Felchlin, Industriestandort. 31 Vgl. Fischer, Kulturkampf, 121ff. 32 Vgl. Fischer, Bürger und Pioniere. 33 Einen nach wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeiten Überblick über Oltens Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert gibt das Gemeinschaftswerk von 15 Oltner Lokalhistorikern: Olten 1798–1991. 34 Vgl. Fischer, Trinkwasserversorgung.
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1. Historischer Überblick
kulturelle Belange offen. Nicht nur die Stadtbibliothek,35 auch die städtischen Museen wurden in dieser problembeladenen Zeit zu kommunalen Einrichtungen. Noch immer war Olten um die Wende zum 20. Jahrhundert ein Provinznest, ein kleines Städtchen, das die Biedermeierzeit nur knapp überstanden zu haben schien. Ein Städtchen, dessen Bürger sich – jetzt zwar meist fein säuberlich nach Parteien und Herkunft getrennt – in Ortsvereinen jeder Färbung trafen und kaum eine Festgelegenheit ungenutzt liessen. Wirtschaftlich hingegen tat sich einiges. Neben den Hauptwerkstätten der Centralbahn und zahlreichen bereits ansässigen, namhaften privatwirtschaftlichen Betrieben wie den von Rollschen Eisenwerken, der Maschinenfabrik GiroudOLMA, der Schuhfabrik Strub & Glutz und der weit über die Schweiz hinaus bekannten Seifenfabrik Sunlight liessen sich in Olten auch neue, erfolgversprechende Unternehmen nieder: 1903 z.B. die Armaturenherstellerin Nussbaum & Cie, 1904 der Automobilhersteller Berna, 1907 die Einkaufsgesellschaft der schweizerischen Detailhändler USEGO, 1910 der Kakao und Schokoladenfabrikant NAGO. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde Olten unvermittelt zur Garnisonsstadt, was grossen Einfluss auf das kulturelle, soziale und wirtschaftliche Leben der Stadt hatte. Auch nach dem Krieg sollte sich Olten so rasch nicht erholen, im Gegenteil. Die Zeit zwischen den beiden Kriegen brachte allerdings neben dem Einbruch der Wirtschaft und den Notstandsmassnahmen zur Bekämpfung der grassierenden Arbeitslosigkeit auch eine Neubesinnung und Neuorientierung. Als äusseres Zeichen sollte Olten 1929 auf dem Hübeli ein richtiges Stadthaus erhalten, ein Verwaltungszentrum von beeindruckenden Ausmassen. Auf der rechten Aareseite setzte die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde im gleichen Jahr mit der Erbauung der Friedenskirche ein unübersehbares Zeichen ihrer starken Präsenz im Aarestädtchen.36 Olten profilierte sich fortan als Konferenzstadt und Festort. Immer wieder fanden hier kantonale, ja sogar eidgenössische Anlässe und Vereinsgründungen statt. Auch sportlich tat sich etwas in dieser Zeit: Schon 1924 wurde durch den Veloklub Säli der erste Radsporttag durchgeführt. Ab 1931 fanden im Industriequartier regelmässig Motorradrennen mit internationaler Beteiligung statt. Im gleichen Jahr wurde in Olten unter der Führung von Lehrer Iwan Hagmann der Eislaufclub gegründet und auf dessen Betreiben schliesslich 1934 die erste richtige Eisbahn im Kleinholz eröffnet. Einen wichtigen Schritt bedeutete auch der Bau der neuen Badeanstalt in der Schützenmatt anno 1938. Der Zweite Weltkrieg brachte einen neuerlichen Einbruch in der weiteren Ent wicklung. Die wehrfähigen Männer leisteten Aktivdienst, während die Alte Garde und Frauengruppen aller Schattierungen den geordneten Weiterbestand des Gemeinwesens sicherten. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte dann die Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders. Eine Zeit wirtschaftlicher Prosperität brach an und führte damit aber auch verschiedene Herausforderungen mit sich. So z.B. Verkehrsprobleme, die sich immer deutlicher abzuzeichnen begannen. Als Reaktion darauf erhielt Olten 1953 eine neue Bahnhofbrücke und auch sonst entwickelte die Stadt neue, städteplanerische Visionen: Olten sollte ein regionales Zentrum werden. 1965 wurde das neue Stadthaus als 35 Vgl. Fischer, Stadtbibliothek. 36 Vgl. Meyer, Kirchgemeinde.
I. Theoretischer Teil
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sichtbares Zeichen der neuen Entwicklung bezogen und am 30. April 1966 festlich eingeweiht. Eine Waldstadt am Born sollte zusätzliche städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten bringen. Das mächtig ansteigende Verkehrsaufkommen rief jedoch immer dringender nach einer Lösung: Das ‘Basisdreieck’, eine Umfahrung der Stadt, sollte hierfür endgültig Abhilfe schaffen. Planerisch sprach man fortan von der zu schaffenden Überregion Arolfingen (Aarau-Olten-Zofingen). In einem GIZ (Gewerbe- und Industriezentrum) im Gheid sollten neu anzusiedelnde und bereits bestehende Gewerbe- und Industriebetriebe in einer speziellen Industriezone zusammengeführt werden. Olten wollte auch ein schweizerisches Sportzentrum werden. In der Innenstadt wurde derweil sehr viel gebaut und ganze Strassenzüge fielen der Spitzhacke zum Opfer.37 Zur gleichen Zeit wurden zahlreiche Warenhäuser in Olten eröffnet: Grosswarenhäuser wie die EPA (1970), Jelmoli von Felbert (1970/71), Migros und ABM (1971), Coop-City (1973) und Nordmann (Manor, 1977) deckten schliesslich mehr als alle Bedürfnisse ab.38 Die Rezession von 1974 brachte dann eine grosse Ernüchterung. Die Visionen verflogen und der einstige Elan verpuffte. Zahllose Betriebe gaben auf oder wanderten ab und eine grössere Arbeitslosigkeit konnte nur knapp vermieden werden. Erstmals ging Oltens Bevölkerung massiv zurück: von 21 478 Einwohnern anno 1968 auf 18 022 im Jahre 1990. Die beginnende Globalisierung der Wirtschaft forderte ihre Opfer. Die Kleinen, die es den Grossen gleich tun wollten, gingen unter. Mit dem Fall der 1828 gegrün deten zinstragenden Ersparniskasse hatte ferner auch Olten 1992 einen Bankskandal, der sogar die einst so stolze und finanzstarke Bürgergemeinde bis in ihre Grundfesten erschütterte. Gleichzeitig aber vollzog sich eine eindrückliche Verlagerung der wirtschaftlichen Schwergewichte: Olten wurde immer eindeutiger zu einem Dienstleistungszentrum. Ein beeindruckender Aufmarsch von Banken und anderen Dienstleistungsbetrieben setzte dementsprechend ein. Auch andere positive Tendenzen begannen sich abzuzeichnen: Der Hauptbahnhof wurde den Anforderungen der Bahn 2000 angepasst. Heute scheint Olten wie schon im frühen 19. Jahrhundert wieder begriffen zu haben, dass neben Verbindungen und Beziehungen aller Art in einem Dienstleistungszentrum auch den Schulen hervorragende Bedeutung zukommt, und dass Entwicklung immer auch Vorleistungen bedingt. Die Diskussion zur Lösung der anstehenden, weiterhin immer grösser werdenden Verkehrsproblemen wurde mittlerweile wieder aufgenommen. Ein erster grossangelegter Versuch dazu ist die ERO (Entlastung Region Olten) deren erste Teilstrecke zusammen mit dem neuen Tunneldurchstich in der Rötzmatt und der damit verbundenen neuen Brücke über die Aare Mitte Juli 2012 in Betrieb genommen werden konnte.
37 Zur baulichen Entwicklung Oltens ab dem 19. Jahrhundert vgl. Hauser, Architektur und Städtebau. 38 EPA, Jelmoli von Felbert, ABM und Manor sind seither wieder verschwunden.