2-2019
September Laufende Nummer 91 Preis: 0,50 Euro (fĂźr Vereinsmitglieder kostenlos)
User zentrales Thema:
NĂźmmener Heimatfest 2019
Liebe Nümmenerinnen, liebe Nümmener. Die letzte Ausgabe von User Nümmen erschien im April und so beginnt diese Ausgabe mit Bildern aus dem Mai, genauer gesagt mit dem Aufstellen des Maibaums. Und schon ging es mit den Vorbereitungen für das Heimatfest weiter, das bei gutem Wetter ein voller Erfolg war. Ich bin begeistert, dass immer wieder so viele Nümmener ihre wertvolle Freizeit opfern, um unser Fest zu stemmen. Auch viele neue Mitglieder bringen sich ein und haben Spaß in unserer Gemeinschaft. Dazu findet sich im Heft die Mail eines neuen Mitgliedes, über die ich mich sehr gefreut habe. Auch beim gut besuchten Helferfest war das Wetter auf unserer Seite und so haben wir erst nach 2.00 Uhr die Pforten geschlossen. Und jetzt werden die Tage wieder kürzer und ruck-zuck steht das Christkind vor der Tür und damit auch unsere traditionellen Feiern. Also: Wir sehen uns in Nümmen.
Die Aufstellung des Maibaums. Beobachtet am 30 April 2019 In strahlendem Sonnenschein kurz vor 17:00 wurde eine schöne Birke von Dirk, Peter und Günni von dem „Schulenberg“ runter zum Vereinsheim gezogen. Allerdings, müssten sie den Baum in umgekehrter Richtung bergaufziehen, hätten die Drei von Nümmen möglicherweise nicht so glücklich ausgesehen. Die Birke wurde in null komma nix aufgestellt, (wie langweilig) und damit in einen schönen Maibaum verwandelt. Übrigens die Birke (fem.) erlebte bei der Aufstellung eine Geschlechtsumwandlung und wurde als ein männlicher Maibaum bewundert und wird zum Schluss das Holz. Was für eine Sprache ist das, dass sowas so schnell passieren kann? Jedoch ohne weitere Verzögerung fingen damit nette gesellige Stunden an. Clive Simpson
M A I B A U M 2 0 1 9
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Dirk Schulenberg 1. Vorsitzender Tel: 2592137
Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Manche bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.
Jochen Kuhn
Über 40 Jahre hast du in Nümmen gewohnt!
Ehrenmitglied wurdest du im Heimatverein Nümmen, denn in Nümmen fandest du deine zweite Heimat in der du dich wohl gefühlt hast. Du sagtest einmal bei einem gemeinsamen Heimgang, sind wir nicht eine tolle Gemeinschaft! Ja, das sind wir, und du, Jochen gehörtest dazu! Danke Jochen für die vielen schönen gemeinsamen Stunden, die wir mit Dir verbringen durften. Danke für die Kameradschaft und dein hilfsbereites Wesen, denn die Herzen der Nümmener, die dich kannten, werden dich nicht vergessen. Heribert Keul
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Pöhlschenschieter Gräfrather Gräfrather, Vereine kommst du Pöhlschenturnier nach Nümmen… Es gibt viele Gräfrather, die nicht wissen, wo Nümmen ist und diejenigen, die wissen wo Nümmen ist, denken Nümmen liegt tief irgendwo in der Provinz oder noch schlimmer, in der Nähe von Solingen-Wald. Inzwischen, haben viele Gräfrather die nümmersche‘ Gastfreundschaft entdeckt und erlebten einen Ort wo die Währung auf Bier basiert. Der folgende Text wurde von Herrn Karl Gerd Hankammer (Vorsitzender Heimatverein Solingen-Gräfrath e.V). im „Gräfrather Spiegel“ vom August 2019 mit freundlicher Genehmigung übernommen.
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... trittst du ein in eine andere Welt. Gräfrath ist fürwahr keine Weltmetropole, aber ein herrlicher Ort zum Wohnen und zum Leben. Aber an Beschaulichkeit, Ruhe und Harmonie ist unser südlicher „Vorort“ kaum zu überbieten. Da uns die Bahn am Brandteich in diesem Jahr leider nicht zur Verfügung stand, haben wir vorsichtig beim Heimatverein Nümmen angefragt, ob wir die dortige Pöhlschesbahn für unser alljährliches Turnier der Gräfrather Vereine um den Wanderpokal des Heimatvereins nutzen dürfen.
Wir waren sehr froh, dass unsere Anfrage auf Gegenliebe stieß, doch was uns die Nümmener an Gastfreundschaft boten, übertraf alle Erwartungen. Das Team um Dirk Schulenberg hatte den Festplatz bestens für die Veranstaltung vorbereitet, alle Besucher wurden mit Kaltgetränken, Würstchen, Kottenbuttern, Kaffee und Kuchen verwöhnt und der perfekte Service trug wesentlich mit dazu bei. So durften Wettkämpfer und Zuschauer einen unvergesslichen Nachmittag erleben, entschleunigt in der zauberhaften Atmosphäre der Nümmener Idylle, bei idealem Sommerwetter im Schatten zahlreicher Bäume entlang des Nümmener Bachs. Entspannt konnte man sich über Gott und die Welt unterhalten, untermalt
von der treffsicheren musikalischen Unterhaltung von DJ Dietmar Jansen. Die sportlichen Fakten sind schnell erzählt: Nach zähem Kampf holten sich die Puschelmädels des Hahneköppvereins den Wanderpokal vor ihren Männern vom HKV. Zu allem Überfluss durfte sich der Heimatverein über seinen ersten Podestplatz in 20 Jahren freuen. Am Ende dieser großartig gelungenen Veranstaltung ging der Dank an den Gastgeber Heimatverein Nümmen und seine fleißigen Helfer, an Cheforganisator Thomas Rauh, an DJ Dietmar Jansen, an „Schriftführerin“ Anne Jacob und an alle, die diese wunderschönen 5 Stunden gemeinsam erleben durften. Karl Gerd Hankammer
Beobachtet: Nümmener beim Pöhlchenschieten im Rheinland (Haan)
waren diese Haaner mit dieser Entdeckung, dass sie umgehend mit dem Bau einer Pöhlchenbahn begonnen und am 03. August diese feierlich eröffnet wurde. Nümmener, selbstverständlich, waren zahlreich vertreten und haben am Turnier teilgenommen.
Es ist bekannt, dass die feine Art vom Pöhlchenschieten eigentlich eine Sportart ist, die mit der dazu gehörenden Kultur nur im Bergischen Land praktiziert wird. Jedoch durch unbekannte Glaubensboten wurde Kenntnis über diese feine Sportart ins Ausland getragen; nämlich nach Haan im Rheinland! So begeistert
Leider, obwohl stets bemüht, schaffte nur die Monika genügend Punkte, um ins Endspiel zu kommen. Allerdings erreichte sie in der Einzelwertung das zweithöchste Ergebnis des Tages. Seltsamerweise wurden die drei höchsten Einzelwertungen von drei verschiedenen Monikas
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geleistet. (Ist Monika ein magischer Name fürs Pöhlschenschieten ? – Soll ich meinen Name demzufolge ändern?) Die Haaner haben ein gut organisiertes Turnier mit toller Stimmung veranstaltet und bereichern bestimmt damit das Pöhlchenschieten. Allerdings die Haaner schienen überzeugt zu sein, dass Nümmen ein Druidendorf in Gallien und Ollis echter Name Obelix ist! Clive Simpson
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Die Veloroute Liebe Nümmenerinnen und Nümmener, das Thema Veloroute interessiert und polarisiert viele Nümmener und wir haben versprochen, hier auf dem Laufenden zu halten. Gleich nach der Ortsbesichtigung und der Bürgervesammlung erreichte uns der Artikel von Regine Brückner, die Ihre Sicht der Dinge und Ihre Vorbehalte schildert. Um für ein ausgeglichenes Bild zu sorgen, haben wir unseren Bezirksbürgermeister Udo Vogtländer gebeten, auch seine Wahrnehmung und den neuesten Stand der Planung und die Entscheidungsfindung in der Bezirkvertretung darszustellen. Das Redaktionsteam
Nümmen und die Veloroute Nachhaltigkeit wollen wir alle, aber gegen die Planungen zur Veloroute gibt es doch erhebliche Bedenken, besonders was die Querungen angeht.“ Damit begrüßte Udo Vogtländer als Bezirksbürgermeister die Gäste im voll besetzten Vereinsheim zur Bürgerversammlung am 17.5.2019. Der Stadtdienst Planung, Mobilität und Denkmalpflege hatte mit Stoppschildern und Markierungen an den Querungen Dahler Strasse und Nümmener Feld die geplanten Veränderungen veranschaulicht, so dass sich alle Interessierten ein Bild machen konnten. Abteilungsleiterin Frau Häcker erläuterte die Planungen anschließend bei der Versammlung anhand von Katasterauszügen. In der sehr lebhaft geführten Diskussion, an der auch Mitglieder der BV teilnahmen, wiesen vor allem die unmittelbaren Anlieger auf mögliche Probleme und drohende Gefahren an den Querungen hin, wenn die Barrieren entfernt werden und der Radverkehr Vorrang erhält. Der zweite große Diskussionspunkt: Bleibt die Trasse im Bereich Nümmen als Freizeitanlage erhalten? Die Stadt will den Klimaschutz durch eine Förderung des Radverkehrs voranbringen. Es soll ein Radwegenetz in der Region entstehen, das vor allem Berufspendler ansprechen und zum Umsteigen aufs Rad (E-Bike!) bewegen soll. Dafür gibt es 1,6 Mio Euro an Fördergeldern vom Bund (allerdings muss die Stadt Solin-
gen sich mit 300.000 Euro beteiligen, die schon im Haushalt eingestellt sind). Die Verwaltung rechnet damit, dass es keine oder nur wenig zeitliche Überschneidungen mit der Freizeit-Nutzung gibt. Ggf. werde man eine Kampagne für ein gedeihliches Miteinander aller auf der Trasse starten. Aber müssen die Radfahrer wirklich an den Querungen und generell in diesem Bereich der Trasse bevorrechtigt werden, damit Berufspendler stärker aufs Rad umsteigen? Könnte nicht auch alles so bleiben, wie es ist? Das wäre der Mehrheit der Anwesenden wohl am liebsten. Aber fließen die Fördergelder für das Gesamtprojekt, wenn die Barrieren bleiben? Hier gibt es Klärungsbedarf, und das ist vor allem wichtig für die Entscheidung der Bezirksvertretung, die sich im Juni wieder mit dem Thema befassen wird. An der ablehnenden Haltung der Bürgerinnen und Bürger komme man jedenfalls kaum vorbei, meinte Udo Vogtländer, auch wenn es kein imperatives Mandat gebe. Sicher ist: Das Thema bewegt die Nümmenerinnen und Nümmener sehr. Die Diskussion wurde auch nach Abschluss der Versammlung im Heim und auch „vor Ort“ an der Querung Dahler Strasse lebhaft weiter geführt. Udo Vogtländer ist dafür zu danken, dass er diese Bürgerbeteiligung herbeigeführt und mit seiner Moderation immer wieder versucht hat, die hochkochenden Emotionen abzukühlen und sachliche Information und Argumentation zu ermöglichen. Regine Brückner
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Liebe Nümmener, liebe Nümmerinnen, bereits seit 2017 wird die Veloroute diskutiert. In der Sitzung der BV-Gräfrath am 14.11.2017 im Vereinsheim Nümmer Treff wurde die Fahrradroute im Rahmen eines Tagesordnungspunktes erörtert. Seitens der Verwaltung wurde dargestellt, dass die Veloroute als hochwertige Radverkehrsverbindung in Düsseldorf am Bahnhof Benrath angebunden und über Hilden und Solingen geführt werden soll. In Wuppertal soll dann ein Anschluss an die Nordbahntrasse erfolgen. Die Zielsetzung beinhaltet, dass durch den Ausbau des Velorouten-Systems die Infrastruktur für den Radverkehr verbessert und dadurch der Radverkehrsanteil erhöht wird. Dies ist zugleich ein Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2-Einsparung. Durch die Vernetzung der Velorouten mit vorhandenen Verbindungsstrecken wird ein Anreiz geschaffen, auch über längere Distanzen das Fahrrad zu benutzen. Da es für die Veloroute Fördergelder gibt, schreibt der Projektträger dafür Standards vor, insbesondere die Barrierefreiheit. Dies beinhaltet für den Bereich Nümmen, dass für die Kreu-
zungsbereiche Holleweg / Nümmerfeld und Dahler Straße eine Bevorrechtigung der Trassenbenutzer erfolgen soll. Es ist auch beabsichtigt, die Schranken durch Poller zu ersetzen. Die Bevorrechtigung der Trasssenbenutzer hat in den Gremien und bei den BürgerInnen zu Diskussionen geführt. Diese Diskussionen waren geprägt von der Sorge, die nun bevorrechtigten Radfahrer könnten zu schnell und ohne Vorwarnung in die „Gefahrenzone“ einfahren und es könnte zu Unfällen kommen. Da sich die BV-Gräfrath als Ansprechpartner in der Nachbarschaft sieht, war sofort klar, dass eine Bürgerversammlung notwendig ist, um miteinander im Dialog die Befürchtigungen zu erörtern. Somit wurde am 17.05.2019 eine Bürgerversammlung mit Vertretern der Verwaltung und Mitgliedern der Bezirksvertretung einberufen. Die Bürgerversammlung war sehr gut besucht und es wurde rege und mit viel Herzblut diskutiert. Leider wurde des Öfteren die Sachebene verlassen und die Verwaltung heftig angegriffen. Dies war nicht zielführend und hat teilweise die Stimmungslage gekippt.
Viele Argumente aus Bürgerversammlung wurden von der BV aufgegriffen und in ihrer Sitzung am 18.06.2019 behandelt. Nach intensiven Beratungen wurde einstimmig folgender Beschluss verabschiedet: „Beim Ausbau der Veloroute in Solingen insbesondere in Nümmen muss die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer oberste Priorität haben. Die geplanten Veränderungen an den Kreuzungen der Korkenziehertrasse in Nümmen (Holleweg und Dahler Straße) sind zurückzunehmen und neu zu planen. Darüber hinaus muss die Korkenziehertrasse dort wo es möglich ist verbreitert werden. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Bezirksregierung auszuloten, wie die Förderfähigkeit des Gesamtprojektes unter den so veränderten Bedingungen sichergestellt werden kann. „ Sobald der BV eine neue geänderte Vorlage seitens der Verwaltung vorgelegt wird, erfolgt eine Information an die BürgerInnen bzw. wird eine weitere Bürgerversammlung durchgeführt. Sie können jederzeit die Mitglieder der Bezirksvertretung kontaktieren, wobei auch konstruktive Anregungen jederzeit willkommen sind. Ihr Udo Vogtländer
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Die Helfer des Nümmener Heimatfestes 2019 14
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Diese Mail erreichte uns nach dem Heimatfest. Sie ist von unseren Neumitglied Uli Neu. Wir konnten ihn überreden, dass wir sie hier abdrucken dürfen, denn wir waren schon ein bisschen gerührt.
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Kennt ihr Ela? Kennt ihr Ela?
Eine aus unserer Nachbarschaft. Sie beschäftigt sich schon über 20 Jahre mit der Holzbildhauerei und erschafft Holzobjekte zum Anfassen.
Dazu sammelt Ela Schneider Holz aus der Region. Besonders gerne arbeitet sie mit Obsthölzern. Gerne auch aus der Nachbarschaft! 2014 ist sie durch Jürgen Schmatz zu den Solinger Künstlern gekommen, die einmal im Jahr auch im Kunstmuseum ausstellen. Wie in den letzten Jahren stellt Ela auch dieses Jahr, am 29.11.19, wieder bei „Kunst & Kostbarkeiten“ in Gräfrath im Hof des Art-Ecks aus. Außerdem ist sie im 3. Jahr im Skulpturenpark Sinneswald in Leichlingen mit einer Arbeit vertreten. Die letzten beiden Jahre ging sie dort als Preisträgerin hervor (2. und 3. Platz!). Und in der Ohligser Heide auf der Lichtung vor dem Heidebad ist Euch bestimmt schon mal eine ganz besondere Bank aufgefallen. Auch die ist Ela‘s Werk. Welche Geschichte mir aber besonders gefallen hat, ist „der Auszug der Schwimmtiere“ aus dem alten Schimmbad Vogelsang. Kurz bevor es abgerissen wurde trafen sich im bereits leerem Becken 4 Künstlerinnen vom Verein Solinger Künstler, darunter Ela. Sie verwandelten aufblasbare Schwimmtiere in große und kleine Kunstwerke. Begleitet von einem Fotografen war allein die Herstellung eine Performance. Aber auch der Auszug wurde auf diese Weise festgehalten. Später wurde die Luft rausgelassen und die Kunstwerke in 2-dimensionale Formate verwandelt. Und so wurden sie samt einer Dia-Show zuerst in der Galerie SK (Güterhallen), dann in Mühlheim im Wassermuseum und ab August im KulturBadhausBurscheid ausgestellt. Wer noch mehr wissen oder sehen möchte schaut einfach auf Ihre Homepage: www.ela-schneider.de Liebe Grüße Katja Hofmann
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Büchertreff
Bücher- und Fahrradtreff 06. Oktober 2019 ab 15.00 Uhr Viele kennen bereits den gemütlichen Büchertreff. Jetzt probieren wir etwas Neues. Vor dem Büchertreff gibt es die Möglichkeit sein Fahrrad mit fachkundiger Hilfe durchzusehen, einzustellen und ggf. zu reparieren. Frank Hofmann steht ab 13.00 Uhr mit Rat und Tat bereit. Also vor dem Einmotten Fahrrad mitbringen und im nächsten Jahr sicher starten.
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Helferfest
Etwa 90 Helfer kamen als Gäste des Vorstands zum diesjährigen Helferfest. Der Vorstand bedankte sich bei allen Helfern mit einem italienischen Abend. Die Temperatur stimmte schon mal.
Stimmung gut. Das gilt in NĂźmmen eigentlich immer.
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Der Zauberer Sascha Thoms verblüffte alle Gäste mit seiner Fingerfertigkeit. „Das gibt´s doch gar nicht.“
Nümmener Gold. Der Honig, den Nachwuchsimker Marcus Hallbauer in Nümmen herstellt, war das Geschenk für unsere Helfer. Garantiert nur von Nümmener Blüten.
Zu einem italienischen Abend gehörte auch ein italienisches Buffet. Auch gab es italienische Schlager und Eis sowie gut gekühlten Lambrusco. Dazu italienisches Flensburger Pils und Weine aus der italienischen Pfalz :)
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Nümmen damals:
Dieses Gedicht hat eine junge Nümmenerin geschrieben und uns zugesandt:
Das folgende Interview soll längst vergangene Zeiten in Nümmen wieder lebendig werden lassen. Reiner Holzrichter wird mit seinem langjährigen Erfahrungs- und Erinnerungsschatz nachfolgend dazu beitragen.
Aus den Augen, aus dem Sinn Ich sehe zu, ich höre hin. Ich helfe nicht, ich mach nicht mit. Ich steh‘ daneben, entsetzt, betäubt. Doch aus den Augen, aus dem Sinn.
Reiner, bist du gebürtiger Nümmener? Ja, ich bin nach dem 2. Weltkrieg hier in Nümmen geboren und habe mein ganzes Leben hier verbracht. Kannst du uns berichten, wie das Leben hier in Nümmen damals war? Das kann man sich heute eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Ich weiß, dass es vor meiner Zeit, also zu Zeiten meiner Eltern und Großeltern, einen Brunnen in Nümmen gab, von dem man sich das Wasser holte. Vor dem Verzehr musste das Wasser abgekocht werden. Ich kann mich allerdings gut erinnern, dass es in Nümmen keine Kanalisation gab und diese erst Mitte der 70ger Jahre wegen der etwas schwierigen Topografie verlegt wurde. Bis dahin hatten alle die sogenannten Plumpsklos, die regelmäßig von der FÄKA ausgepumpt werden mussten. Manche mussten sogar bei Wind und Wetter auf ihr Außenklo. Meine Eltern hatten gottseidank das Klo im Haus. War das nicht auch mit Geruchsbelästigung verbunden? Das kann man wohl sagen. Besonders, wenn Gruben übergelaufen sind, was auch immer mal vorkam. Dann kam hinzu, dass das übrige Schmutzwasser von allen Bewohnern über eine Gosse in den Nümmener Bach geleitet wurde. An heißen Tagen war der Geruch manchmal nicht zu ertragen. Das waren dann sicher die „guten, alten Zeiten“. Was war sonst noch anders als heute? In dem Haus, wo wir heute wohnen, betrieben meine Großeltern und Eltern eine Messing- und Rotgussgiesserei, in der Türbeschläge und Ähnliches hergestellt wurden. Hauptabnehmer waren Firmen aus der „Schlossstadt“ Velbert. Als Aluminium und Kunststoff 24
Die Verantwortung liegt nicht bei mir, Viele andere sind auch noch hier, Die Verantwortung gerät in Vergessenheit. Aus den Augen, aus dem Sinn. Bei mir ist alles gut, Ich mobbe nicht, ich helfe nicht, Doch muss ich das doch auch gar nicht....? Aus den Augen, aus dem Sinn. Warum hilft eigentlich niemand je? Ist es gerechtfertigt? Ist es Okay? Denken alle genau wie ich? Aus den Augen, aus dem Sinn. Ich bin Zuhaus‘, allein, keiner da. Die Bilder kehr‘n zurück in der Stille. Warum hilft denn keiner je? Aus den Augen, noch in Sinne. den Markt beherrschten, war es aus damit. Mein Vater hat dann im Keller in unserem heutigen Wohnhaus eine Schleiferei eingerichtet und in Heimarbeit gearbeitet. Es gab auch einen Schleiferkotten hinter dem Fachwerkhaus Hauffstr. 11. Otto Hupe hat dort sein Geld mit Heimarbeit als Augenpliester (Scheren) verdient. Dann gab es noch einen Schleiferkotten in der unteren Nümmener Straße von Willy Wisdorf. Das hört sich nicht unbedingt nach Idylle, sondern nach harter Arbeit an. Heute ist das Leben in Nümmen einfach traumhaft. Aber die Nümmener haben ihre Hofschaft immer geliebt, deswegen gibt es ja auch den Heimatverein, zu dessen Geschichte ich beim nächsten Mal etwas erzählen kann. Das Interview wurde von Monika Simpson geführt.
Am nächsten Tag es weiter geht. Es grausam ist, wie eh und je. Das geht so nicht, man muss was tun. In den Augen, auch im Sinn. Ich schreite ein, das erste Mal. Werd‘ angestarrt von allen hier. Doch lange bleib ich nicht allein. Hilfe kommt, erst ein, dann zwei. In den Augen, auch im Sinn. Die Gruppe schützt und hilft und bleibt. Die Überzahl den Sieg erreicht. Doch einer musst‘ den Anfang tun. In den Augen, auch im Sinn. Stolz bin ich, zugleich tut‘s mir leid. Warum hat mich nicht früher die Erkenntnis ereilt? Die Verantwortung trug jeder hier, Denn wahrgenommen haben wir‘s. In den Augen, auch im Sinn, Hilf den andern, bleib nicht blind! Von L.Z.H
Stammtisch im September Eigentlich schon nach Redaktionsschluss fand am 6.9. noch der September-Stammtisch statt. Eine besondere Veranstaltung, da nur 7 Nümmener zu Gast waren. Und so übernahm einfach jeder der Anwesenden für eine halbe Stunde den Thekendienst. Nach 10 Litern war dann auch Feierabend und um 23.00 Uhr waren alle wieder Zuhause. Gemütlich war´s! Dirk Schulenberg
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Termine in Nümmen Termine 2019 Nümmen 06.10.2019 - ab 15.00 11.10.2019 - ab 20.00 08.11.2019 - ab 19.00 16. 11.2019 - ab 15.00 30.11.2019 - ab 14.00 05.12.2019 - ab 15.00 07.12.2019 - ab 15.30 20.12.2019 - ab 20.00
Bücher- und Fahrradtreff Oktoberfest-Stammtisch Gourmet-Stammtisch 5. Brückenfest Haus- und Hoftag mit Weihnachtsbaumaufstellung Senioren-Weihnachtsfeier Kinder-Nikolausfeier Weihnachts-Stammtisch
2020 24.01.2020 Karnevalsstammtisch 06.03.2020 Jahreshauptversammlung 21.03.2020 Pöhlchenturnier Frühlingserwachen 21.05.2020 Aufbau Heimatfest 23. und 24.05. 2020 Heimatfest 25.05.2020 Abbau
Termine Pöhlchenschieter Training der Pöhlchenschieter: Immer Dienstags ab ca. 18.00, solange es noch abends hell ist. Weiter und aktuelle Termine werden in den Kästen bekanntgegeben.
Nikolausfeier für Kinder 07.12.2019 - ab 15.30 Kinder-Nikolausfeier Alle Familien mit jüngeren Kindern erhalten noch eine Einladung, aber am besten jetzt schon den Termin in den Kalender eintragen !!!
nicht sen ! verges Immer mal in die Schaukästen gucken. Und der grüne Punkt heißt: Freitag ist Stammtisch ! Mitgliedsbeiträge pro Jahr: Familien: 20 Euro, Rentner: 12 Euro IBAN: DE24342500000000807800 BIC: SOLSDE33XXX Impressum: Herausgeber: Heimatverein Nümmen e.V., e-mail: DS@SCHWUB.de Öffentlichkeitsarbeit: Marcel Spandehra, termine@nuemmen.de Layout und Redaktion: Jürgen Schmatz, Dirk Schulenberg Preis: 0,50 Euro Anschrift: „user Nümmen”, D. Schulenberg, Holleweg 41, 42653 Solingen Bankkonto: Heimatverein Nümmen e.V. Stadt-Sparkasse Solingen, IBAN: DE24342500000000807800 BIC: SOLSDE33XXX 1. Vorsitzender: Dirk Schulenberg, Holleweg 41, 42653 Solingen, Tel. 2592137, e-mail: DS@SCHWUB.de Vermietung: Mechtild Thevissen, Holleweg 6 0177 2129474 oder vermietung@nuemmen.de Vermietungs-Termine, siehe: www.nuemmen.de
Feiern im NÜMMENER TREFF Der Mietpreis beinhaltet
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(Wischen der Böden), die Räumlichkeiten müssen besenrein verlassen werden.
Fotos in dieser Ausgabe: Katja Hofmann, Rainer Kaesbach, Marcel Spandehra, Saki Choudhury, Monika Simpson, Clive Simpson, Jürgen Schmatz Für Vorschläge und Beiträge zu „user NÜMMEN“ ist unser Redaktionsteam am besten per e-mail zu erreichen: Dirk Schulenberg, 1. Vorsitzender des Nümmener Heimatvereins e.V., Holleweg 41, 42653 Solingen e-mail: DS@SCHWUB.de Jürgen Schmatz, Hauffstraße 4, 42653 Solingen, e-mail: schmatz-design@onlinehome.de
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Zum Schluss Gräfrather Kammerspielchen möchte kein Geheimtipp mehr sein. Der Heimatverein möchte eine besonderes Kleinod in unserer Nachbarschaft unterstützen. Das Theater Kammerspielchen auf der Gräfrather Schulstraße hat es nicht leicht und kämpft mit geringen Zuschauerzahlen. Wir möchten alle Nümmener motivieren sich doch mit dem Programm zu beschäftigen und einfach einmal eine Vorstellung zu besuchen. www.theater-kammerspielchen.de
Werde Mitglied im Heimatverein Nümmen
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