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User Nümmen 3-2021

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3-2021

Dezember Laufende Nummer 97 Preis: 0,50 Euro (für Vereinsmitglieder kostenlos)


Liebe Nümmenerinnen und Nümmener. Das Sommerfest war eine wirklich fröhliche Veranstaltung und obwohl wir am Eingang die 3G Regeln kontrollieren mussten, hatte das Fest etwas von wunderbarer Normalität. Nachbarn konnten sich treffen, miteinander in Nümmen feiern und zusammen essen. Ein bisschen Heimatein bisschen Helferfest. Als nächste Veranstaltung an frischer Luft fand dann das Brückenfest statt, aber schon hier hatten sich die Vorzeichen wieder verändert. Sollte eine solche Veranstaltung überhaupt stattfinden? Ein kleiner Kreis traf sich dann doch und der Abend war schön und von einem herrlichen Feuer gewärmt. Zu dieser Zeit hatte der Vorstand schon festgelegt, dass keine Innenveranstaltungen mehr stattfinden sollten. Daher sollte den Abschluss des Jahres eigentlich der neu eingeführte „Treff am Baum „ machen. Der Nikolaus hätte am 11. Dezember am erleuchteten Weihnachtsbaum an alle Kinder bis 9 Jahren Ihre traditionelle Tüte verteilt. Eltern, Großeltern und alle anderen Nümmener hätten sich zu einem schönen Fest rund um den Baum zu Glühwein, Plätzchen, Bier und Würstchen getroffen. Doch die sich schnell verändernde Situation hat uns veranlasst, anders zu entscheiden. Bei 27 Kindern und evtl 1-2 Begleitpersonen wären wir schon bei 50 bis 60 Gästen gewesen, dazu noch einmal eine ganze Menge andere Gäste die sonst zu unserer Seniorenfeier oder

dem Glühweinstammtisch kommen. Eine solche Gruppe von Menschen aller Altersklassen zu versammeln, schien uns am Ende doch nicht richtig und so findet in 2021 keine weitere Veranstaltung in Nümmen statt. Ich lade alle dazu ein, in der Adventszeit einmal im kleinen Kreis einen Spaziergang durch Nümmen zu machen und am beleuchteten Baum zu verweilen. Es tut mir wirklich leid und auch für mich war 2021 ein trauriges aber trotzdem auch anstrengendes Jahr. Wir haben in Nümmen mit einigen Schäden an den Bauten zu kämpfen und auch verschiedene Einnahmen sind weggebrochen. Auch darum mussten wir uns kümmern. Aber ich hoffe, 2022 bringt uns allen etwas Besseres. Ich wünsche allen eine trotzdem schöne Weihnachtszeit und das wir uns alle in 2022 oft, fröhlich und gesund wiedersehen. Dirk Schulenberg 1. Vorsitzender

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e n ö h c s r e d n Wu t i e z s t h c a n h i e W

Wir wünschen allen , den Großen, den Kleinen, den Dicken und den Dünnen, Männlein und Weiblein, aus Nümmen und dem Rest der Welt ganz besonders fröhliche Weihnachten und ein wirklich tolles Jahr 2022. Der gesamte Vorstand


Einladung zur Jahreshauptversammlung

11. März 2022

20.00 Uhr im Nümmener Treff. Tagesordnung

1. Jahresbericht 2. Kassenbericht 3. Bericht der Kassenprüfer 4. Entlastung des Vorstandes 5. Vorstandswahlen 7. Verschiedenes

Die JHV 2022 findet selbstverständlich nur unter den zu diesem Zeitpunkt geltenden Coronaregeln statt.

Anträge zur Tagesordnung bitten wir bis zum 11.2.2022 in schriftlicher Form an den 1. Vorsitzenden zu richten. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen. Heimatverein Nümmen e. V.

Der Vorstand

Bitte denken Sie an Ihren Mitgliedsbeitrag !!! Die Mitgliedsbeiträge für Familien: 20,00 € für Rentner: 12,00 € Spenden: Über den Jahresbeitrag hinausgehende Zahlungen werden als Sonderausgaben anerkannt. Bis 200,00 € gilt der Einzahlungsbeleg als Nachweis, über 200,00 € schicken wir gerne – auf Wunsch – eine Zuwendungsbestätigung. Stadt-Sparkasse Solingen, IBAN: DE24342500000000807800

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Von der KEGELBAHN zum YOGA-(T)RAUM Viele Nümmener beobachteten im vergangenen Jahr mit Interesse die Arbeiten am alten Gebäude Ecke Nümmener Straße/Hauffstraße und rätselten: was entsteht denn da? „User Nümmen“ hat nachgefragt. Ursula und Michael Groß-Bölting hatten eine Idee: sie wollten das über hundert Jahre alte Gebäude sanieren und ausbauen. Auf einem alten Gräfrather Stadtplan von 1913 ist es bereits eingezeichnet und beherbergte bis Anfang der siebziger Jahre die Kegelbahn der damaligen Nümmener Gaststätte im Hauptgebäude Hauffstraße 2.

Nach einer ersten Bauvoranfrage wurde die Baugenehmigung erteilt und die Arbeiten konnten im April 2020 beginnen. Einzige Auflage des Bauamtes: die ortsbildprägende Fassade direkt an der Hauffstraße sollte erhalten bleiben. Das schmale Gebäude wurde zum Garten hin erweitert, nach heutigen Bauvorschriften gedämmt und ausgebaut. Frau Groß-Bölting erfüllte sich als ausgebildete Yogalehrerin den Traum vom eigenen Trainingsraum, die lästige und zeitraubende Fahrerei zu den verschiedenen Kursorten entfällt jetzt.

Seit einigen Monaten finden im neuen Gebäude (das offiziell als Sportstätte gilt) wöchentlich sechs Kurse statt, zurzeit aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen anstelle von 12 mit nur 9 Personen. Wer jetzt die Idee hat, sich anzumelden, braucht allerdings viel Geduld: die Nachfrage ist groß, es gibt eine lange Warteliste. Das renovierte und mit Blumen geschmückte Haus ist jetzt auf jeden Fall ein Hingucker in der Hofschaft Nümmen!

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Ein bischen wie Normal ... Das Nümmener

t s e f r e Somm

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Die Inzidenzen im Sommer sanken und Nümmen wollte wenigstens ein Fest feiern. Das Sommerfest war geboren. 3G Test am Eingang und alles an der frischen Luft. Am Einlass bildeten sich lange Schlangen und auch unser OB nutze die Gelegenheit Nümmen mal wieder zu besuchen. Alle haben es sehr genossen, endlich wieder mit Nachbarn und Freunden zusammen zu kommen.

Sommerfest? Super!

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n e ll ä f Baum

Und plötzlich bestand akuter Handlun gsbedarf. 2 der großen Tannen neben der Bühn e am Nümmener Bach fingen an sich immer weiter zu neigen und der zu Rate gezogene Gärtner stellte fest, dass sich der Boden im Bereich der Wurzeln schon anhob. Nach dem Warten auf die Genehmigung wurden beide Bäume von einer Fachfirma gefällt und entsorgt. Das war eine Menge Holz und trotzdem sieht man kaum einen Unte rschied.

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vorn Lars Noack

Lesebrief

Leserbrief Artikel in user Nümmen 2-2021: Nümmener-LKW-Wettkampf

Bei unseren wöchentlichen FamilyKuchen-Treffen suche ich mir gerne jemanden zum Vorlesen. Im Sommer gab´s in Nümmen ein neues Heftchen mit einem Zeppelin auf der Titelseite. Zusammen mit Onkel Stephan habe ich mir dann alle Bilder angeschaut. Über Fotos mit Blümchen, Pöhlchenschieten (habe ich auch schon gemacht) haben wir plötzlich geheimnisvolle Bildchen eines LKWs entdeckt. Ich liebe LKWs – besonders in Aktion auf Baustellen! Onkel Stephan hat mir die AbenteuerGeschichte des LKWs vorgelesen. Das war richtig aufregend für mich!!! Opa

Zur Frage: Aber - wer war Liesl, die Küchenfee?

Recherche von Clive Simpson „1991 - Es war vor 30 Jahren“ Wir erinnern uns daran, dass diese Rubrik von Regine B. aus N. ins Leben gerufen wurde. Diese Serie hat uns sehr

musste mir die Geschichte gleich noch einmal vorlesen und ratet mal, welche Gute-Nacht-Geschichte mir der Papa zu Hause vorlesen durfte ….

Bin sehr gespannt auf das nächste user Nümmen. Ob es da wieder so eine tolle Abenteuergeschichte für mich und meinen kleinen Bruder René geben wird?

leckere Rezepte zum Nachkochen und –backen beschert. Es gab auch mindestens ein Rezept von Wilma J. aus N. Weitere Kreationen von Nümmener*innen sind uns nicht bekannt – vielleicht wäre eine Neuauflage einer (genderkonformen) Rubrik möglich? Günter & Ingrid N. aus N.

Und schon wieder ein dicker Brummer mitten in Nümmen. Für die Anwohner aber vor allem für den Brummifahrer eine aufregende Sache. Aber, wie der Leserbrief weiter oben zeigt: Wenigstens die Kinder haben Ihre Freude.

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Und wieder ein Jahrestag der berühmten Brücke.

t s e f n e k Brüc

Sollte das Fest überhaupt stattfinden? Würde überhaupt jemand kommen? In Coronazeiten muss man manchmal einfach improvisieren. Doch das Wetter

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spielte uns in die Karten – ein herrlicher Freitag Nachmittag mit wunderbarem Sonnenuntergang über dem Tal. Schnell ein paar Stehtische aufgestellt

und Grill an, fertig. Ein Haufen lodernder Paletten sorgte für die nötige Wärme und lockte ein paar Gäste an, die Nümmen so noch nicht kannten.


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Die Obstbäume von Nümmen - Leben und Wirken des Lehrers Gelderblom im 19. Jahrhundert darunter auch Walnußbäume an, die der … Gelderblom’schen Baumschule entstammen“, bezeugte das Solinger Tageblatt 1935.

Bild 1: Nümmen von Norden

Bild 2 a/b: Alte Apfelbäume in Nümmen

Bild 3: Walnussbaum vor Haus Nümmen 14

Geht man von Norden nach Nümmen (Bild 1), locken links des Wegs drei große Apfelbäume mit ihren roten Früchten inmitten Brombeer-bewehrter Wiese (Bild 2). Jenseits des Bach überraschen drei alte Walnussbäume (Bild 3). „Noch heute trifft man in jeder Ortschaft des Gräfrath-Walder Bezirkes Obstbäume,

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Wer war dieser erste Obstbaumzüchter Nümmens? „Auf jeden Raum pflanz‘ einen Baum und pflege sein, er bringt dir‘s ein!“ war seine Devise. Denn Äpfel, Birnen, Quitten, Kirschen, Pflaumen, Nüsse und Kastanien, die im Amtsblatt der „Regierung zu Düsseldorf“ gezählt wurden, trugen zur Versorgung der wachsenden Bevölkerung bei. Der preußische Innenminister hatte 1828 eine Prämie von 100 Thaler „für diejenigen Schullehrer des Regierungs-Bezirks bewilligt …, welche sich durch die Beförderung der Obstbaumzucht am meisten ausgezeichnet haben“. Der Nümmener Schulmeister war wohl dabei: „Die Königliche Regierung bewilligte ihm eine ‚klingende‘ Anerkennung von 50 Talern“. 1829 empfahl die Regierung allen Lehrern, ihre „Schüler für die Natur und Pflanzenwelt nach Kräften anzuregen und so die Obstbaumzucht, diesen wichtigen Zweig der Landes-Kultur, möglichst zu befördern“. Im Kreis Solingen stieg die Zahl veredelter Bäume von knapp 4.900 auf über 8.000 im Jahr 1835, ging im Folgejahr allerdings auf die Hälfte zurück. Gelderbloms „Schüler mußten allwöchentlich einige Stunden in der … Baumschule emsig schaffen … und wurden dazu angehalten, … jedes leere Plätzchen vor oder hinter dem Elternhause zu bepflanzen“. So entstand wohl auch „ein alter, großer Walnußbaum“ im Bereich der Nümmener Straße, von dem ‚User Nümmen‘ 2003 erzählt. Geboren wurde Johann-Wilhelm-Otto Gelderblom am 15. Juli 1785 als sechstes von zehn Kindern in Waldniel bei Viersen. Das Portrait von 1853 zeigt ihn mit blaugrauen Augen und hellem Haar und Brauen (Bild 4). Sein Vater Adrian, Buchbinder, war 1772 aus dem niederländischen Dorth zugezogen und heira-

Bild 4: J.W.O. Gelderblom, 32 x 24,5 cm, zum 50. Dienstjub. 1853, unsign., © Bernh. Gelderblom, Hameln.

tete Maria Henrietta Breuer. Doch 1797, als der Nümmener Lehrer zwölf war, starb sein Bruder Franz (*1782), dann die Mutter und vier Monate später der 63-jährige Vater. Die Großmutter gab die Kinder in Pflegefamilien – Wihelm und Karoline (*1788) offenbar nach Repelen zur ältesten Schwester Maria-Catharina (*1775). Denn ihr Ehemann Joh. Abraham Kühler (*1771) war Lehrer, von dem Wilhelm vielleicht auch den Baumschnitt und das Veredeln lernte. Oder las er Bücher wie die farbige „Pomologia“ von 1758, weil er das spätere Sprichwort, „an apple a day keeps the doctor away”, erahnte? 1802 heiratete sein älterer Bruder J.N. Anton (*1780) im 50 km entfernten Schwanenberg (Erkelenz) und nahm später, als die Großmutter mit 94 Jahren starb, den jüngsten Bruder Friedrich-Bernhard (*1790) auf. Aber der folgte 1807, weil er ebenfalls „im Weinberge des Herrn“ wirken wollte, Wilhelm als Hilfslehrer nach Nümmen. 1811 heiratete Wilhelm die Tochter des Nümmener Mühlenbesitzers, Johanna-Maria Schübb (*1791), und bekam zum Jahresende eine Tochter, die


Bild 5: Stammbaum Joh. Wilhelm Gelderblom (1785-1868)

er - wie seine Schwestern ihre Töchter –Henrietta nach seiner Mutter nannte (Bild 5). Im selben Jahr ging der 21-jährige F. Bernhard zur napoléonischen Armee – letztlich wohl freiwillig, da 1.000 Thaler der Gemeinde nicht reichten, einen Ersatzmann zu stellen –, um „seinen Sinn zu läutern, und … Charakterstärke [zu] gewinnen“, wie er später in seinem Werk „Wehrstand und Lehrstand“ schrieb (Bild 6). Er verbesserte sein Französisch, lernte Fechten und kam herum. Am 24. Juni 1812 überschritt die Grande Armée die Memel, wurde aber beim Rückzug im Oktober von Krieg und Kälte aufgerieben. F.Bernhand wurde erst spät auf dem Rückweg krank, wonach er sich von Pferd und Kutsche noch 1600 km bis Joigny (Frankreich) bringen ließ. Dort erholte er sich und wurde in der Schlacht von Leipzig gefangen genommen. Fortan kämpfte er auf preußischer Seite, deren Armee Ende März 1814 in Paris einzog. Danach kehrte er endgültig nach Nümmen

zurück und stellte sich 1815 der Lehrerprüfung, wonach er eine eigene Schule übernahm. Währenddessen hatte der Nümmener Lehrer in dieser Zeit ein Gesuch um Erteilung der Anstellungsurkunde gestellt, das im Landesarchiv NRW erhalten ist. Bis 1819 bekam er drei Söhne (Gustav, Friedrich und Carl). Aber vier Monate später verlor er seine 28-jährige Frau an Scharlach, der damals grassierte. Kümmerte sich Großmutter Schübb jetzt um die 8-jährige Henrietta und ihre Brüder? Oder ihr Sohn Friedr. Wilhelm, der Bäcker und später Mühlenbesitzer war? Denn Vater Gelderblom kaufte 1820 ein zum Abbruch bestimmtes Haus und ließ es instandsetzen, um im Garten, den er durch weiteren Flächen bis zum Schulhaus erweiterte, seine Baumschule zu begründen. Laut ‚Solinger Beobachter‘ vom 20. Juli 1935 wohnte er „im mittleren der drei Fachwerkhäuser“, heute Hauffstr.11. In der Gemeinde-

Bild 6: F.B. Gelderblom, 1847: Wehrstand und Lehrstand (bgv)

karte von 1830 sind leider nur die Häuser und Bäume, aber kein abgeschlossener Obstgarten, 1929 gar nur

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Bild 7: Nümmen 1830 u. 1929, Histor. Atlas SG, https://geoportal.solingen.de

Grundstücke ohne deren Nutzung zu erkennen (Bild 7). Im selben Jahr starb der einjährige Carl an Auszehrung. Der Vater heiratete erst 1826 erneut, als wieder ein Kind unterwegs war. Als Lehrer legte Wilhelm Gelderblom besonderen Wert auf den Diesterweg, das Rechenbuch. Weil „wir so sehr viele Münzsorten berechnen mussten,“ erinnerte sich Wilhelm Rauh (*1832) vom Kammerhauser Feld, „lernten wir das Extrahieren der Quadrat- und Kubikwurzel“, außerdem „die brandenburgischpreußische Geschichte und die Geographie der ganzen Erde“. Und in „den Pausen, zuweilen auch in den Schulstunden spielten die Lehrer mit uns Ballschnappen im Schulzimmer“ (Bild 8). „An Schulgeld bezahlten wir fünf

Bild 8: Altes Schulzimmer (Freilichtmuseum Münster)

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Groschen monatlich.“ Ab 1825 „mußte jedes Kind vom 5. bis zum 12. Lebensjahr eine Schule besuchen“, wodurch sich zwar auch das Lehrergehalt verbesserte, aber das Verhältnis zu den Eltern, die den Lehrer zuvor verköstigten, löste: „Manchen Menschen hat die Schule nur in so weit Werth,“ meinte F. Bernhard, „als darin die Befähigung für irgend einen Beruf oder Geschäft gewonnen wird, … abgesehen davon, ob Herz und Gemüth dabei leer ausgehen“. Seiner Meinung nach diente Bildung „zum Heil der jungen Seelen und zum Preise Gottes“ und „daß Jedermann befähigt ist, seine Bibel und sein Gesangbuch selbst öffnen zu können, um sich auf die wichtigsten Lebensfragen die Antwort zu suchen“. Deshalb bildete er selbst sich fort: „Dreimal in er Woche besuchte er die Abendschule des Herrn Wilhelmi in Solingen“ und lernte Klavier-, Klarinette- und Geigespielen, um „3- und 4-stimmig singen lassen zu können“. Dass „die Pädagogik … eine Stellung als Wissenschaft“ bekam, begrüßte er, war sich aber mit dem Gräfrather Pastor Wiedenfeld (*1801) und dem Solinger Lehrer, Heinrich Moll, einig: „Die Pietät hat einem dreisten Erheben über die heiligen Gränzen göttlicher Ordnung Platz gemacht, wozu vielfach die erweiterten Schulkenntnisse Veranlassung geben“. Doch wer auf’s Gymnasium gehen wollte – wie Friedrich (*1817) und Louis de Leuw (*1819), musste beim Pastor und dessen Bruder Wm.-Gottfried (*1807) zusätzlich Latein lernen. Wilhelm Gelderbloms zweite Frau, (Joh) Anna-Maria Wester (*1795), gebar dem Nümmener Lehrer bis 1831 ebenfalls vier Kinder (Lisette, Wilhelm, Amalie und Alwine-Arnoldine). Aber 1830 starb der knapp 17-jährige Gustav an hohem (sog. Nerven-) Fieber, eventuell Typhus. Ein halbes Jahr später folgte ihm die Stiefmutter mit 36 Jahren infolge Auszehrung. Nun war es wohl endgültig an der 20-jährigen Henrietta, die kleinen Halbgeschwister, den 15-jährigen Friedrich, den Vater und den Haushalt zu versorgen. Denn für sie war in Kirchenbüchern und Zivilstandsregistern kein Heiratseintrag zufinden. Drei Monate später folgte die

Bild 9: Grabstein eines Gräfrathers auf dem historischen Friedhof

1,5-jährige Amalie der Mutter ebenfalls durch Auszehrung, weitere sieben Monate später die einjährige Alwine an „Brustfieber“ und zwei Jahre später der fünfjährige Wilhelm an Auszehrung. Selbst für damalige Zeiten scheinen so viele abgemagerte Familienmitglieder (ohne Fieber, Husten usw.) seltsam, insbes. bei festem Einkommen und Obstgarten des Vaters. Wie gingen die Menschen mit so viel Tod in dreieinhalb Jahren um? Ein Grabstein auf dem historischen Gräfrather Friedhof bezeugt, der geliebte Mensch „entschlief zu besserem Leben“ (Bild 9). Und als F. Bernhards „treue Gehülfin“ 1843 mit 45 Jahren starb, dankte er ihr für die „vielen häuslichen Pflichten, die sie größtenteils selbst ausführte“ – d.h. ohne Magd – und war sicher, dass sie „es daheim wohl“ habe. – In Nümmen blieben dem Vater noch Henrietta (23 Jahre), Friedrich (18) und Lisette (7). Sein Bruder Anton (*1780) hatte 1830 ebenfalls nach Wald geheiratet und wurde im Adressbuch 1844 als Gastwirt und Lebensmittelhändler geführt. Ein Kontakt ist aber nicht ersichtlich, und selbst F. Bernhard, der einige Jahre in Schwanenberg lebte, erwähnte seinen Namen nicht. An der Nümmener Straße wurde 1837 das neue Schulhaus gebaut (Bild 10, 1944 ausgebomt). 1846 heiratete Friedrich, der einzig verbliebene Nümmener Sohn, seine Cousine Luise-CharlotteElise Schmitz in Repelen und übernahm eine Lehrerstelle in Diepensiepen (Mettmann), später in Meiersberg (Ratingen). In Nümmen zeigt die erste ausführliche Volkszählung 1847, dass Lehrer Gelderblom in Haus Nr. 18 ½


Bild 10: Neues Schulhaus, in: Sol. Beobachter, 21. Juli 1935, (heute Nümmener Str.84-90)

nun nur noch mit einer Person zwischen 16 und 60 Jahren wohnte – Henrietta. Außerdem besaß er zwei Ziegen. Ab 1849 konnte er sich eine Magd leisten. Am 14. September 1853 feierte er sein 50-jähriges Dienstjubiläum, wozu ihm Pastor Wiedenfeld das Allgemeine Ehrenzeichen verlieh, das auf dem Portrait abgebildet ist (Bild 4). Obwohl unsigniert wurde es (in teilweiser Kurrent-Handschrift) dem Maler F.A. de Leuw zugeeignet. Kurz darauf, am 23. September, heiratete Lisette (*1827) den gleichaltrigen Grobschmied Carl-Wilhelm Adrian und bekam zwei Monate später einen Sohn (Emil) sowie Anfang 1855 eine Tochter, (Pauline-) Arnoldina. Doch Ende 1856 starb auch sie mit nur 29 Jahren. In diesem Jahr gab ihr Vater (lt. Bergischer Zeitung, 27. Juni 1935) den Lehrerberuf auf. „An sich bekamen die Lehrer damals keine Pension“, überlieferte der Gräfrather Lehrer Johann Momma. „Daher blieben sie im Amt, bis sie nicht mehr imstande waren, den Unterricht zu erteilen. … [Ihr Unterhalt] wurde den Nachfolgern vom Einkommen abgezogen“. Gelderblom bekam 140 Thaler jährlich (lt. Beobachter) – wobei ein Schwarzbrot (7 Pfund) 7 Silbergroschen kostete – bei 1 Thaler = 30 Sgr.).

1858 wohnte der „pensionierte Lehrer“ allein bei seinem Schwiegersohn (Haus 13), zu dem aber außer den zwei Kindern noch eine Person zwischen 16 und 60 Jahren, die keine Magd war, gehörte – Henrietta?! Lehrer war jetzt Wilhelm Langenbeck, bei dem auch der noch keine 16 Jahre alte „Hülfslehrer“ wohnte und die auch den Gräfrather Dichter Walther Schulte vom Brühl (*1858) unterrichteten. Auch 1861 wohnte Gelderblom laut Adressbuch noch dort, aber 1863 heiratete sein Schwiegersohn erneut, wonach der Name in der Volkszählung von 1864 fehlte. Auch der kleine Emil war da schon nicht mehr. Laut ‚Beobachter‘ zogen sie zu Friedrich nach Meiersberg und später nach Repelen, aber wohl nicht zu, sondern mit „seiner ältesten Tochter“ Henrietta zu seiner Nichte Henriette (*1824), die Anfang 1868 den 16 Jahre jüngeren (Handels-) „Reisenden“ Wilhelm Berns heiratete. In Repelen starb Wilhelm Gelderblom am 26. Dezember 1868 und wurde „am Eingang des Friedhofs in der Nähe des Kirchturmes … begraben, neben ihm seine Schwester Karoline und sein Schwager Johann Schmitz“. Sein Bruder F. Bernhard emeritierte erst in diesem Jahr, starb acht Jahre später mit 86 Jahren und hinterließ zwei Söhne (Fritz-Rudolf, *1822, Ernst-Hugo, *1833), die ebenfalls Lehrer wurden. Wo Henrietta ihre letzten 13 Jahre verbrachte, ist unklar. In Repelen starb ist nicht, aber auch in Nümmen ist sie im Adressbuch 1875 nicht erwähnt. Ihr Bruder Friedrich wurde 93 Jahre alt und hatte 14 Kinder, von denen zumindest fünf Nachkommen hatten. Seinem Ur-Urenkel Bernhard Gelderblom (Hameln) danke ich herzlich für die Fotos von Unterlagen und Portrait. In Nümmen

erinnern noch heute – über 150 nach dem Tod des Schöpfers – die alten Apfel- und Walnussbäume an den „9 Morgen“ (22.500 m²) großen Obstgarten. Dr. Monika Krause Ich danke Herrn Holzrichter für das informative Gespräch (16. Oktober 2021) und Maike Hoffmann (Wesseling) für Internetrecherche und Transkription. Literaturtipp: Friedrich Bernhard Gelderblom - ein bergischer Lehrer, inkl. Abdruck des „Wehrstand und Lehrstand“, 1847, von Hans Joachim Dietz u. Karl-Heinz Kieckers, Berg. Geschichtsverein (bgv), Niederberg. Geschichte Bd.10, https://www.bergischer-geschichtsverein.de/produkt/niederbergische-geschichte-band-10/

! t h c e r t Jetzt ers Werde Mitglied im Heimatverein.

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n e m m ü „User N wachsen“. r e e d r u w

30 Jahre „User Nümmen“. Fortsetzung; Wie es alles begann, die Entwicklung; die Geburt und der Kindergarten wurden in User Nümmen von Juli 2021 (zum Teil) beschrieben. Nun geht es weiter:

Teil 3: die Schuljahre: In September 1997 erschien auf der ersten Seite die Schlagzeile

Bis zur nächsten Ausgabe im Dezember haben die helfenden Hände den Abriss erledigt:

„In Nümmen waren die Bären los“ und der erste Abschnitt bringt uns eine Vorstellung des Helferfests:

März 1998. – Sie sehen alle so jung aus!

Es wurde auch beim Helferfest bekannt gegeben, dass viel Arbeit bevor steht:

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Im Juni 2000 feierte der Verein sein 50 jähriges Jubiläum als Heimatverein Nümmen. Jedoch die Geschichte des Vereins geht weiter zurück:

letzten Juli konnte man denken, dass das Becken doch nicht gegen künftige Sturzregenfälle ausreicht. Seit der ersten Ausgabe waren Fred Brückner und ab der 3. Ausgabe Heike Meisen immer unter den Redakteuren gelistet, aber im August 2001 gab Fred seine Rolle auf und Rudolf Döring übernahm seine Stelle. In 2003 erhält „user Nümmen“ eine neue Titelseite und

eine neue Redakteurin – Mechtild Thevissen. 2003 fand auch das erste und einzige Künstlerfest zum Anlass 700 Jahre Nümmen statt. Die Fertigstellung des Rückhaltebeckens ergab ausserdem die Gelegenheit die 12 Apostel zu ersetzen. (Haben sie die 18 Jahre bis jetzt überstanden?) Aber Liesl die Küchenfee war nicht mehr dabei.

user Nümmen Juli 2003

Zusätzlich zu den Berichten über die regelmäßigen Vereinsaktivitäten wurden Artikel und Buchtipps für die Kinder-Seite, Rezepte von Liesl der Küchenfee, ab und zu neues aus der Nachbarschaft, Freizeittipps, sowie über Korn und Pferdewurst geschrieben. In 2001 wurde das Bauvorhaben eines Hochwasserrückhaltebeckens vorgestellt. Ich bin sicher, dass ich nicht der Einzige war, der gedacht hat, diese Aktion ist total übertrieben! Inzwischen hat Sturzregen das Becken mindestens 4-mal gefüllt und im

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Dez 2003 – 700 Jahre Nümmen

Die Zwölf Apostel

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Nicht nur die Titelseite wurde verändert, sondern ab dieser Ausgabe wird, „user Nümmen“ in einer Druckerei gedruckt und geheftet. Durch das Drucken auf Glanzpapier ab Dez 2004 ist die Fotoqualität deutlich

verbessert - “user Nümmen“ wurde erwachsen! Als nächstes Großprojekt stand die Renovierung des sogenannten Unterbaus zum Umbau als Backes an.

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Im März 2005 berichtete „user Nümmen“, dass das Ehepaar Schulenberg gewählt wurde. Ob sie damals ahnten, was ihnen noch bevorstehen würde. (Merkwürdigerweise will mein Autokorrekt nicht Schulenberg schreiben, sondern Schuldenberge! Zum Glück war das in der Tat kein schlechtes Vorzeichen!). Sonst sieht man, dass die üblichen Verdächtigen sehr

aktiv mit dem Bau des Backes beschäftigt waren und außerdem wurde vom Fortschritt des Umbaus der Korkenziehertrasse berichtet. Von 2005 an hat die Redaktion Jürgen Schmatz übernommen und die Anzahl bzw. die Qualität der Fotos erhöhten sich. Wie es so ist, wenn man älter und reifer wird, es ändert sich nicht so viel so schnell. So war

es mit „user Nümmen“. Regelmäßige Artikel und Fotos über das Leben in und um Nümmen wurden dokumentiert, aber die Anzahl von Autoren bzw. Autorinnen ließen nach und Fotos übernahmen den Informationsfluss. „user Nümmen“ im Dezember 2006 berichtete von einer Vielzahl von Aktivitäten, nicht zuletzt von der Backes-Einweihung:

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Und die Hochwasserrückhaltebecken–Skeptiker wurden noch einmal eines Besseren belehrt, als ein Fotograf das vollgelaufene Becken auf Film fotografisch festgehalten hat.

Weihnachtsgedanken Winkler

Die vielen notwendigen Arbeiten bzw. Instandhaltung wurden nicht immer in „user Nümmen“ gebührend honoriert, aber ein ausführlicher Bericht in 2007 beschrieb die Ursachenforschung der Nässe in der Küche. Der Bericht ist zu schön zum kürzen und gibt auch ein Beispiel für die Arbeiten bzw. Forschungen sowie Ermittlungen, die hinter der Instandhaltung des Vereinsheims standen.

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Weitere Reportagen über die vielen Veranstaltungen im Jahr von Jahresversammlungen bis zu Heimatfeste, Helferfeste, Pöhlscheschieten (auch für Kinder) Haus- und Hof Aktionen, Filmabende, Wanderungen, Trödelmärkte, Weihnachts- / Nikolausfeiern, Karnevalfeiern, Gourmetabende sowie nicht so schöne Sachen, wie die Belästigung der Nachbarschaft werden berichtet und in „user Nümmen“ durch die zuverlässigen Hände von Redakteur Jürgen Schmatz zum Druck gegeben. Dann in der Jahresversammlung am 13. Feb 2009 wurde angekündigt, dass unser Vorsitzender und treue Unterstützer bzw. Förderer von „user Nümmen“, Jürgen Hülkenberg, uns verlässt! Seit Februar 1991 war er Vorsitzender. Eins ist klar; ohne Jürgen würde der Heimatverein Nümmen auf keinen Fall so gut wie jetzt da stehen. Seine Ideen, Anstöße, Motivationen sowie 100%igen Einsatz sind nicht zu unterschätzen. Und so ging eine Ära zu Ende und eine Neue mit Dirk Schulenberg begann. Allerdings Auswechseln bedeutet nicht Stillstand und nicht zuletzt wurde „user Nümmen“ bunt! Abschließend erschien im Dezember 2002 dieses Gedicht in User Nümmen: Clive Simpson

Gerne besuche ich Sie in Nümmen, berate Sie und führe alle Malerarbeiten für Sie aus. Telefon: 02129 18 66 pongesb@t-online.de

Creative Farbgestaltung für Innen und Außen

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Stephan Ponge


Aus dem Tagebuch eines Opas: Oktober 2021. Siegerland. Die seit langem ersehnte Wanderung auf dem Rothaarsteig hat mich nicht enttäuscht, denn die Spätsommerfarben und die frische Luft waren sehr belebend und dank des diesjährigen dringend benötigten Regens, erstrahlten Moose und Farne in frühlingshaftem Glanz mit vielfältigen Grünschattierungen. Leider ist der Regen zu spät gekommen, um die vielen Hunderte, ja Tausende von Bäumen zu retten, vor allem Fichten, die während der letzten Dürrejahre ausgetrocknet und so geschwächt wurden, dass sie keinen Widerstand gegen den Borkenkäfer leisten konnten. Die Fichten kämpfen, denn das Einbohren löst Harzfluss aus, der einzelne Käfer tötet. Greifen viele Käfer an, kommt die Harzabwehr der Bäume zum Erliegen (ab ca. 200 Käfer pro Baum). Trockenperioden verringern die Abwehrkraft der Fichten zusätzlich, da zu wenig Wasser für die Harzproduk-

tion zur Verfügung steht. Die natürlichen Feinde von Borkenkäfern wie Räuber (Ameisenbuntkäfer, Spechte), Parasitoide (Schlupfwespen) und Krankheitserreger (Pilze) können zwar in großer Anzahl auftreten, unterbrechen oder verhindern eine Massenvermehrung aber nicht. Drei Arten von Borkenkäfern gelten als besonders relevant für die Fichtenwaldbewirtschaftung: • Buchdrucker (4,2 bis 5,5 Millimeter lang) • Kupferstecher (1,6 bis 2,9 Millimeter lang) • Gestreifter Nutzholzborkenkäfer (2,8 bis 3,8 Millimeter lang) Der Buchdrucker ist der forstlich wichtigste und gefährlichste Schadorganismus. Er befällt den Stammbereich in mittelalten bis alten Fichtenbeständen (ab 50 – 60 Jahre). Der Kupferstecher bevorzugt dünnborkige Stammteile im Kronenbereich älterer Fichten sowie Jungpflanzen.

Schon dünne Äste und Kronenmaterial ab 3 cm Durchmesser können bruttaugliches Material sein. Der Gestreifte Nutzholzborkenkäfer befällt eingeschlagenes Nadelholz sowie absterbende Bäume, frische Stöcke, Abbrüche und Resthölzer. Sein Befall kann das Holz erheblich entwerten. Eine Gefährdung für die Wälder ist er aber nicht. Warum sind Eile und fundiertes Vorgehen bei Befall geboten? Weil auch gesunde Waldbestände bei hohen Käferdichten großflächig angegriffen werden und absterben können. Aufgrund des hohen Vermehrungspotenzials (aus der Brut eines Borkenkäferweibchens können in einer Vegetationsperiode bei drei Generationen weit mehr als 100.000 Nachkommen entstehen) kann z. B. das Übersehen eines Käferbaums im Frühjahr zum Befall von mehr als 8.000 weiteren Bäumen noch im selben Jahr führen. Eine Hochrechnung in NRW aus dem Jahr 2018 hat ergeben, dass aus der Borkenkäfer-Population eines einzigen Baumes eine potenzielle Nachkommenschaft von 1,5 Mrd. Käfern im Folgejahr entstehen kann. Damit ist das großflächige Abholzen von befallenen Bäumen mit anschließender Entrindung die wirksamste Art ohne Chemie die Fichtenwälder zu retten. (Grafik: Wald und Holz NRW)

Der Opa

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Termine in Nümmen Termine 2022 Nümmen (unter Vorbehalt) 11.03. Jahreshauptversammlung 29.04. vorbereitende Sitzung 30.04. Maibaumaufstellung 26.05. Aufbau Heimatfest 28. / 29.05. Heimatfest 30.05. Abbau Heimatfest 07.12. Senioren-Weihnachtsfeier 10.12. Kindernikolausfeier

nicht vergessen ! Bitte noch nicht gezahlte Beiträge zeitnah überweisen!

Weitere und aktuelle Termine werden in den Kästen bekanntgegeben.

Mitgliedsbeiträge pro Jahr: Familien: 20 Euro, Rentner: 12 Euro IBAN: DE24342500000000807800 BIC: SOLSDE33XXX Impressum: Herausgeber: Heimatverein Nümmen e.V., e-mail: DS@SCHWUB.de Öffentlichkeitsarbeit: Marcel Spandehra, termine@nuemmen.de Layout und Redaktion: Jürgen Schmatz, Dirk Schulenberg Preis: 0,50 Euro Anschrift: „user Nümmen”, D. Schulenberg, Holleweg 41, 42653 Solingen Bankkonto: Heimatverein Nümmen e.V. Stadt-Sparkasse Solingen, IBAN: DE24 3425 0000 0000 8078 00 BIC: SOLSDE33XXX 1. Vorsitzender: Dirk Schulenberg, Holleweg 41, 42653 Solingen, Tel. 2592137, e-mail: DS@SCHWUB.de

Martinskinder in Nümmen 2021

Bitte an den Mitgliedsbeitrag denken !! Die Mitgliedsbeiträge für Familien: 20,00 € für Rentner: 12,00 € Spenden: Über den Jahresbeitrag hinausgehende Zahlungen werden als Sonderausgaben anerkannt. Bis 200,00 € gilt der Einzahlungsbeleg als Nachweis, über 200,00 € schicken wir gerne, auf Wunsch, eine Zuwendungsbestätigung.

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Stadt-Sparkasse Solingen, Konto 807800, BLZ 342 500 00 IBAN: DE24 3425 0000 0000 8078 00

Für die bisher mit dem Beitrag eingegangene Spenden möchte ich mich hier schon einmal bedanken..

Vermietung: Mechtild Thevißen, Holleweg 6 0177 2129474 oder vermietung@nuemmen.de Vermietungs-Termine, siehe: www.nuemmen.de Fotos in dieser Ausgabe: Monika Simpson Marcel Spandehra, Dirk Schulenberg, Jürgen Schmatz, Clive und Simpson Für Vorschläge und Beiträge zu „user NÜMMEN“ ist unser Redaktionsteam am besten per e-mail zu erreichen: Dirk Schulenberg, 1. Vorsitzender des Nümmener Heimatvereins e.V., Holleweg 41, 42653 Solingen e-mail: DS@SCHWUB.de Jürgen Schmatz, Hauffstraße 4, 42653 Solingen, e-mail: schmatz-design@onlinehome.de


Irgendwann heißt es wieder: Freitag ist Stammtisch ! Immer mal in die Schaukästen gucken und auf den grünen Punkt achten.

Und wieder gehen die Lichter an: Bald ist Weihnachten

Neu in Nümmen :) Regiena Mors Mein Name ist Carl Ulrich Neu,

Dipl. Ök. Holleweg 29 42653 Solingen Regiena.Mors@vlh.de

Aber in Nümmen bin ich nicht mehr neu, sondern durfte schon beim Heimatfest und Stammtischen helfen. Und auch mit ihrer Heizung habe ich schon einigen Nümmenern geholfen.

Tel: 0212 / 2571637

0202 – 453101

Wir sind für Privat- und Gewerbekunden tätig und kümmern uns um Heizungen und Bäder aber auch um Fernwärme und Lüftungsanlagen in der Industrie. Wir bauen Ihnen gerne eine schicke neue Heizung ein, zuerst können wir aber auch mal sehen, ob Reparatur und gute Wartung nicht kostengünstiger und effektiver sind. Und wir sind richtig schnell, denn wir wissen, das eine defekte Heizung kein Vergnügen ist. Dafür bieten wir den Schadensdienst 24 an. Und der hält was er verspricht :)Probieren Sie es aus und rufen Sie mich an.

F. Carl Weyerstall GmbH & Co. KG, Zum Roten Kreuz 31, 42107 Wuppertal, www.weyerstall1880.de

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Zum Schluss

Wir kümmern uns um Ihr Zuhause, damit es hell, sicher und komfortabel ist und bleibt.

Geschäftsführer Rainer Schrubba Wupperstraße. 36-38 42651 Solingen Tel: 0212 / 1 07 93 info@elektroclauberg.de

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