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Dossier: Lernzentrum

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Lernzentrum Schule Meilen 2008 bis heute


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Ausgangslage Im Rahmen der Schulentwicklung stellt sich die Schule Meilen den heutigen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen und integriert Neuerungen vorausschauend und mit dem nötigen Augenmass. Dies mit dem Ziel ein Ort zu sein, an welchem Schülerinnen und Schüler zu starken Persönlichkeiten heranwachsen können, so dass sie für die Herausforderungen des Lebens gewappnet sind und erfolgreich im Berufsleben Fuss fassen können. Die Schule Meilen ist eine fortschrittliche, innovative Schule. Sie hat in der Vergangenheit immer wieder relevante pädagogische Anliegen frühzeitig wahrgenommen und diese mit viel Engagement und zusätzlicher Arbeit eigenständig und erfolgreich umgesetzt. So kann gewährleistet werden, dass den Familien in Meilen zeitgemässe, pädagogisch relevante und nachhaltige Bildungsförderung angeboten wird. Die Schule Meilen hat 2008 in der Schuleinheit Obermeilen das erste Lernzentrum installiert. Das Lernzentrum Obermeilen hat sich bewährt und zeigt heute bereits deutlich, dass diese Innovation die Schülerinnen und Schüler früher und motivierter selbstständig lernen lässt.


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Begriffsklärung / Definition Das Lernzentrum ist ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum, welches auf der Idee basiert, Schülerinnen und Schüler für das Lernen zu begeistern, ihre Talente zu entdecken und Innovationen an der Schule Meilen zu fördern. Von den Angeboten des Lernzentrums sollen Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler gleichermassen profitieren können. Das Lernzentrum ist ein Zentrum für Schülerinnen und Schüler, ein Raum für das Lernen ausserhalb des Klassenzimmers ein Ort für handelndes, entdeckendes und problemlösendes Lernen ein Raum für Bücher, Medien, Spiel- und Lernmaterialien, Computer und technische Hilfsmittel ein Ort für angeleiteten Umgang mit neuen Medien ein Zusatzangebot, das den Lernort Schule Meilen attraktiv macht.


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Das Lernzentrum ist für Lehrpersonen eine pädagogische Fachstelle für die Bereitstellung von Materialien und technischen Einrichtungen zur Anreicherung des Unterrichts die Planung, Durchführung und Auswertung von Unterrichtsvorhaben in Zusammenarbeit mit Klassenlehrpersonen den kreativen Dialog zwischen Lehrpersonen eine anregende Erweiterung ihrer pädagogischen Möglichkeiten ein Zusatzangebot, das den Arbeitsort Schule Meilen attraktiv macht. Das Lernzentrum ist ein Instrument der Qualitätssicherung, indem es vorhandenes Knowhow speichert, vernetzt und es für Schüler/-innen und Lehrpersonen verfügbar macht.


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Inhalt Basisarbeiten Konzept Lernzentrum

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Projekte auf Schulhausebene

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Projekte auf Stufenebene

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Projekte auf Klassenebene

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Projekte neue Medien / Lernsoftware

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Ă–ffentlichkeitsarbeit

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Basisarbeiten Konzept Lernzentrum Einrichten Bibliotheksoftware / zentrales Tool Ziel: Vereinheitlichung der Software aller Schulbibliotheken (Suchmöglichkeiten via Web über alle Schulbibliotheken verfügbar für alle Lehrpersonen und Schüler, effiziente Ausleihe). Rolle des Lernzentrums: Erfassen aller Medien in Obermeilen, Feldmeilen, Allmend Primar mit Hilfe von Studentinnen, Einführung für Erstklässler und neue Lehrpersonen. Zeitraum: 2008/2009 Weitere Nutzung: Die Software ist immer in Betrieb, heutiger Stand: 15‘790 Medien.


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Zusammenstellen von Themenkisten / fixe Tools Ziel: Allen Lehrpersonen werden zu unterschiedlichen Themen Kisten zur Verfügung gestellt. Diese werden zentral verwaltet und aktuell gehalten. Es muss nicht mehr jede Lehrperson eigenes Material zusammenstellen. Ein einheitlicher Standard kann gewährleistet werden. Sämtliche Schülerinnen und Schüler einer Stufe erhalten so die Möglichkeit, sich anhand von aktuellem, praxisbezogenem Unterrichtsmaterial vertieft mit Spezialthemen auseinander zu setzen und Experimente ausführen zu können. Rolle des Lernzentrums: Wiederkehrende und aufwändigeThemen aufbereiten und didaktisches Material bereitstellen zu Themen wie Römer, Ernährung, Aufklärung und naturwissenschaftliche Spezialthemen wie „Explore-it“, „Lego-Eduboxen“. Einführung und Unterstützung der Lehrpersonen bei den Sonderboxen „Explore-it“ und „Lego-Eduboxen“. Zeitraum: Ab 2008 bis auf weiteres. Nutzung: Wird von sämtlichen Unter- und Mittelstufenklassen regelmässig genutzt. Beispiel „Lego-Edubox“ Einführung von Lego-Arbeitsmaterial, das speziell für Schulen entwickelt wurde. Die Kinder lernen sorgfältiges und genaues Arbeiten, das Erkennen von Grundprinzipien und das Finden von eigenen Umsetzungen. Die Boxen werden in allen Unterstufen regelmässig genutzt.


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Erarbeiten pädagogischer Grundlagen auf der Ebene Schulprogramm Ziel: Gemeinsames Verständnis aller Lehrpersonen zu den Themen: • Was sind gute Aufgaben? Was sind gute Arbeitsaufträge, die differenzierenden Unterricht begünstigen? • Wie werden meine Schüler selbständiger? Ursachen für Unselbständigkeit erkennen und Alternativen entwickeln und anwenden. • Offene Aufgaben im Mathematik- und Mensch & Umweltunterricht. Schwächere Schüler finden grundlegendere Lösungen, die Begabteren finden komplexe mathematische Herausforderungen (Binnendiffernzierung). Rolle des Lernzentrums: Vorbereitung und Durchführung von Inputveranstaltungen in Obermeilen, Analyse in den Klassen, Aufbereitung von Arbeitsmaterial, regelmässige Nachkontrollen. Zeitraum: Ab 2010 bis auf weiteres. Nutzung: Je nach Schulprogramm auch für die anderen Schulstandorte verwendbar.


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Projekte auf Schulhausebene Projektwoche „Start und Ziel“ / Obermeilen Ziel: „Neues erkunden - das kann ich“. Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, einen Traum, eine Idee zu verwirklichen und Neues kennen zu lernen. Sie planen ein eigenes Projekt und setzen dieses um. Und das in einem aussergewöhnlichen Rahmen und stufengerecht (vom Kindergarten bis zur Mittelstufe). Prominente Gäste erzählen von ihrem Werdegang, ihrer Schulkarriere und ihren ganz persönlichen Erfahrungen in Bezug auf Erfolg und Misserfolg. Rolle des Lernzentrums: Mitarbeit am Konzept, Organisation und Koordination aller externer Personen und aller Kurse (15 externe Kursleiter, rund 30 Eltern/Senioren als Mitleitende), Zuteilung der Schülerinnen und Schüler, Präsentation und Dokumentation. Zeitraum: Herbst 2012 Nutzung: Einmalig

Projekte zu Themen wie: - Akrobatik - Beatboxen - Theater - Musik - Film

Prominente Gäste waren u.a.: Sandra Studer Alfredo Häberli Markus Freitag Rolando Colla


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Teamweiterbildung Feldmeilen Ziel: Die Weiterbildung macht die Lehrpersonen fit in aktuellen Lehrmaterialien und schult sie in der Durchführung von Projektunterricht. Ablauf: Gemäss dem Thema der bevorstehenden Projektwoche („Bauen“) bildet das Lernzentrum die Lehrpersonen in der Anwendung von Konstruktionsmaterial im Unterricht (Cuboro, Eitech, Tonkin, LegoTechnic) und in den zentralen Do’s & Don’t’s im Projektunterricht weiter. Die Lehrpersonen nehmen selber am „Tonkin-Turmbau“ teil. Aus den Erfahrungen werden die Grundsätze des Projektunterrichts abgeleitet. Am Schluss verfügen die Lehrpersonen über eine Checkliste für die Aufgleisung der Projektwoche mit ihrer Klasse. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum plante und führte die Weiterbildung in Absprache mit der Schulleitung selbständig durch. Es hielt ein Kurzseminar zum Thema, leitete die Lehrperson im Projekt an, stellte die Unterlagen bereit und sorgte für die Implementierung des Knowhows in die Aktionswoche mit den Schülern. Zeitraum: Oktober 2012 Nutzung: Die Veranstaltung war zentral für die Effizienz der ersten Projektwoche der Schule Feld im März 2013 und ist ein Baustein im ständigen Weiterbildungsauftrag der Lehrpersonen.


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Projektwoche „Wir bauen unsere Welt“ / Feldmeilen Ziel: Lehrpersonen und Kinder arbeiten projektmässig, mit Vision, Ziel, Aufträgen, Meilensteinen. Lernen, dass Bau- wie Lernschritte an Umstände angepasst werden können und müssen, ohne dabei das übergeordnete Ziel zu verlieren. Die Präsentation der Arbeiten am Schluss der Woche zeigt die grosse Gestaltungs- und Arbeitskraft von sich-selbstmotivierenden Lernenden. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum iniziierte die Ausrichtung der Woche auf ein Projekt und übernahm die fachliche Weiterbildung dazu. Es sorgte für die nötige technische Infrastruktur und übernahm den Support bei den teils anspruchsvollen Bauprojekten. Es sorgte für die Dokumentation und Evaluation des Projekts. Zeitraum: März 2013 Nutzung: Das Lernzentrum fungiert hier als eigentliche Drehscheibe und Speicher für das pädagogische Wissen der Schule und erleichtert damit entscheidend den Einstieg in kommende Projekte mit erweiterten Lernformen.


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Projekte auf Stufenebene Thementag Entwicklungshilfe / Obermeilen Ziel: Information der Mittelstufe 체ber Nachhaltigkeit und Entwicklungshilfe. Konkrete Ansatzpunkte f체r wirksame Entwicklungshilfe erkennen und selber ausprobieren. Rolle des Lernzentrums: Organisation des Thementages (Referat David W. Syz, Filmemacher, Direktor des SECO, Staatssekret채r), Film: Beyond a dollar a day (Microkredite in der 3. Welt). Zeitraum: 2012 Weitere Nutzung: In einzelnen Klassen wird das Thema immer noch verfolgt, Spenden generiert und die Entwicklung der Mikrokredite auf der Website beobachtet.


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Angewandte Medienbildung: Lernen im Radiostudio Ziel: Schülerinnen und Schüler verarbeiten Unterrichtsthemen mittels unterschiedlichster Medien. Schulradio und Podcasts sind ideal zur Schulung des Umgangs mit neueren Medien. Sie motivieren die Lernenden, ihre gewählten Themen intensiv zu bearbeiten, ihre Auftrittskompetenz und den mündlichen Ausdruck zu perfektionieren. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum stellt die Infrastruktur eines einfachen Schulhausstudios bereit und wartet sie. Es moderiert den Einstieg mit den Klassen ins Radiohandwerk und stellt dazu Unterlagen bereit. Es leistet technischen Support für Schüler und Lehrpersonen. Zeitraum: Ab Januar 2013, laufend mit verschiedenen Klassen Nutzung: Die Radioarbeit hat sich an der Schule bereits etabliert. Das Studio ist jederzeit verfügbar und hat dadurch eine niedrige Schwelle zur Nutzung.


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Räumliches Denken: Arbeiten mit dem Cuboro Kugelbahnsystem Ziel: Planen, Bauen, Raumorientierung entwickeln und mathematische und geometrische Vorstellungskraft fördern. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum macht eine Kurzeinführung für interessierte Lehpersonen. Zeitraum: Ab 2010 Weitere Nutzung: Das System wird durch die Lehrpersonen rege genutzt.


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Kindergärtler forschen: „Was macht das Salz mit dem Eis?“ Ziel: Kindergarten- und Unterstufenkinder stillen ihren Wissenshunger im Experimentieren mit der Umwelt. Wasser, Schnee und Eis machen physikalische Prozesse in einfachen Versuchen erlebbar. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum stellte eine altersgemässe Auswahl von Experimenten bereit und gab in der Klasse eine Einführung ins Forschen. Zeitraum: Januar 2013 Weitere Nutzung: Die Experimente haben das grosse Interesse der jüngeren SchülerInnen am Experimentieren gezeigt. Die Serie kann in weiteren Klassen wieder verwendet werden.


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Projekte auf Klassenebene Impuls Sport: Slacklining zur Balance- und Konzentrationsentwicklung Ziel: Die Schülerinnen und Schüler trainieren regelmässig das Gehen auf der Slackline. Sie schulen damit Gleichgewicht und Konzentrationsfähigkeit. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum vermittelt anfangs die grundlegenden Übungen und Techniken für das Training und sorgt für die Sicherheit der Installation. Zeitraum: Ab 2009 in allen neuen Klassen. Weitere Nutzung: Da der Sicherheitsaspekt wichtig ist, wird der Impuls für neue Klassen wiederholt.


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Impuls Sport: Klettern an der Kletterwand Ziel: Aufbau von Körperbeherrschung, Kraft. Äussere und Innere Hindernisse überwinden lernen. Verantwortung in der Seilschaft übernehmen. Die Lehrpersonen sollen Klettern selber anleiten können. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum vermittelt anfangs die grundlegenden Übungen und Techniken für das Training und sorgt für die Sicherheit der Installation. Zeitraum: Ab 2009 in allen neuen Klassen. Weitere Nutzung: Das Lernzentrum sorgt für eine sicherheitstechnisch einwandfreie Instruktion und Handhabung des Materials und schult die Lehrpersonen darin.


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Teilnahme am Wettbewerb „Junior Web-Award“ Ziel: Schülerinnen und Schüler erstellen eine Website (Thema Schweiz), die von Mittelstufenklassen im Unterricht genutzt werden kann. Dabei lernen die Kinder alles über Recherche im Internet, Aufbau einer Website, Urheberrechte, etc. Es werden neue Umsetzungsformen für Sprach- und Mensch & Umweltunterricht angewandt. Gleichzeitig finden medienpädagogische Sequenzen statt. Rolle des Lernzentrums: Technische Begleitung und Support. Zeitraum: Januar – Juni 2014 Weitere Nutzung: Die Website kann von allen Klassen genutzt werden.


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Technikunterricht: Düsentrieb-Wettbewerb Ziel: „Konstruiert ein Land-, Luft- oder Wasserfahrzeug, welches für seinen selbständigen Antrieb Wasser verwendet.“ Die Schülerinnen und Schüler führen ihr Projekt in hohem Grad selbständig durch. Sie teilen Erfahrungen und Knowhow zwischen den beteiligten Gruppen. Sie üben das Planen und Umsetzen in naturwissenschaftlichem Thema. Sie lernen mit Erfolg und Misserfolg umzugehen. Die Lehrperson wendet in der Klasse effiziente Organisationsformen an. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum iniziierte dieses Projekt im Rahmen der von der Politik verlangten Förderung der Naturwissenschaften an der Schule. Es legte zusammen mit der Klassenlehrperson die organisatorischen Strukturen für das Vorhaben und bereitete das Thema „Antriebe“ in Form von Workshops didaktisch auf. Zeitraum: Herbst bis Weihnacht 2012 Weitere Nutzung: Das Projekt ist bereit für die Übernahme durch weitere Klassen.


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Handelnd lernen: Ein echtes Boot bauen! Ziel: „Baut ein funktionstüchtiges Boot, mit dem ihr eure Ingenieursgruppe auf dem Zürichsee mittels Wind und einer weiteren Antriebsart fortbewegen könnt.“ Die Schüler lernen Techniken der Planung, Konstruktion, Zusammenarbeit und Ausführung an einer realen Problemstellung. Sie setzen sich mit physikalischen Phänomenen (Auftrieb, Strömung, Gewicht, Windkraft, Schwerpunkt) auseinander. Sie erfahren die Relevanz ihrer Entscheidungen so wie die eigene Wirksamkeit und übernehmen Verantwortung. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum designt das Ausgangsmaterial (Schwimmkörper, Sicherheitsvorkehrungen etc.), damit es wiederverwendbar und vom ökologischen Standpunkt unbedenklich ist. Es übernimmt einen Teil der anspruchsvolleren physikalischen Inputs und kümmert sich um die Durchführung der Lernsequenzen auf dem See. Zeitraum: April bis Juli 2014 Weitere Nutzung: Das Lernzentrum will im Rahmen der nationalen Anstrengungen für mehr Technikverständnis an den Schulen einen jährlich stattfindenden Tüftel- und Konstruktionswettbewerb für Meilemer Klassen ins Leben rufen. Das Bootsbauprojekt ist der Probelauf dazu.


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Projekte neue Medien / Lernsoftware Softwareeinführung Ziel: Lernsoftwaren nachhaltig einführen. Rolle des Lernzentrums: Adaption bestehende Software auf die Bedürfnisse der Schule Meilen, Einführung pro Klasse im Umfang von 1-2 Lektionen. Zeitraum: Ab 2009 Weitere Nutzung: Alle eingeführten Programme werden weiterhin von allen Klassen genutzt, wenn sie inhaltlich zum Unterricht passen.

Eigene Onlinelehrmittel: Ilias.schulemeilen.ch Ziel: Schüler können Online arbeiten, benutzen die Lernplattform mit eigenen Klassenzimmern (interne Kommunikation, Dokumentenverwaltung, Links ). Rolle des Lernzentrums: Einführung für Lehrpersonen und Klassen, Starthilfe. Zeitraum: Ab 2009 Weitere Nutzung: Insgesamt wurde die Plattform bereits von 9 Klassen (Mittelstufe und Oberstufe) benutzt. Weitere Einführungen sind geplant.


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Lernkiosk Ziel: Eigene Lernplattform (entwickelt von J. Fritschi) mit der Möglichkeit, eigenes Trainingsmaterial zu erstellen, das dann allen Klassen zur Verfügung steht. Rolle des Lernzentrums: Bewirtschaftung Software, Einführung neue Lehrpersonen, Support. Zeitraum: Ab 2008 Weitere Nutzung: Mehr als 700 Übungen, wird von praktisch allen Mittelstufenlehrpersonen genutzt. Neue Übungen kommen laufend dazu.


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Heimatkunde Meilen, Onlinespiel Ziel: Sch端ler k旦nnen unsere Gemeinde spielerisch kennenlernen. Rolle des Lernzentrums: Realisation der Meilen-Version (bisher erst 2 Gemeinden im Kanton Z端rich). Zeitraum: Ab 2013 Weitere Nutzung: Das Spiel steht allen Mittelstufenklassen zur Verf端gung.


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Arbeit mit Lern- und Wissensplattformen in Naturkunde Ziel: Die Lernenden setzen internetbasierte Werkzeuge für Recherche wie Dokumentation ein. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum übernahm die Instruktion und Einführung der Webtools im Medienraum und klärte mit der Lehrperson die sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten dafür. Zeitraum: Januar und Mai 2013 Weitere Nutzung: Einmal eingeführte Webtools wenden die Kinder selbsttätig in weiteren Lernaktivitäten an.


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Medienbildung und Sprachunterricht mit dem iPad Ziel: Geschichten, Texte entwickeln und niederschreiben ist ein zentrales Gebiet des Sprachunterrichts. Die Lernenden setzen das iPad ein, um ihre Geschichten in einen Film umzusetzen. Sie erstellen ein Storyboard und zeichen Charaktere. Mit Hilfe der Applikation iStopMotion entsteht in fach端bergreifender Arbeit ein Animationsfilm. Rolle des Lernzentrums: Das Lernzentrum f端hrt die Klasse in die Animationstechnik unter iStopMotion und in das Erstellen eines Storyboards ein. Zeitraum: Januar 2014 Weitere Nutzung: Die Arbeit ist publikumswirksam und animiert so weitere Klassen, digital gest端tzte Lernformen zu integrieren.


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Öffentlichkeitsarbeit 2009 Das Lernzentrum nimmt an Wettbewerb sls (Schulen lernen von Schulen) teil und gewinnt einen Preis (20‘000.00) für das Konzept. 2010 Infoveranstaltung an der Schule Schweikrüti Thalwil. Ziel: Hilfestellung bei der Umsetzung eines eigenen Lernzentrums in Schweikrüti. Feedback: Nach einem Besuch in Obermeilen hat die Schule Schweikrüti beschlossen, ein eigenes kleines Lernzentrum zu eröffnen. 2012 Vortrag an der Academia Engadina zum Thema „Die Erwartungen an die Schule wachsen, insbesondere hinsichtlich individueller Betreuung“. Die Meilener Lösung heisst Lernzentrum und NAWI. Feedback: Viele Positive Rückmeldungen und Fragen betreffend Umsetzung. Grossen Eindruck hat das Spiralprinzip mit Einbezug aller Klassen und aller Schulhäuser gemacht. 2012 Vortrag Lehrerfortbildungsveranstaltung Basel. Ziel: Naturwissenschaften im Unterricht: vorstellen des Models in Meilen. Feedback: durchs Band positive Rückmeldungen, Interesse an Unterlagen, Anfragen für Lehrmittel. 2013 Weiterbildungsveranstaltungen in Rüti/Basel/Baden/Olten. Ziel: Wie kann ich das iPad im Unterricht nachhaltig einsetzen? Beispiele und Unterrichtsvorschläge. Feedback: Grosses Interesse und zufriedene Teilnehmer. 2013 Filmbeitrag NAWI bei 3SAT. Ziel: Vorstellen des Projektes Naturwissenschaften im Unterricht. Das 3SAT-Team macht Filmaufnahmen für die Sendung Nano. Feedback: Viele Positive Rückmeldungen und Anfragen beim Rektor. 2013 Weiterbildungsveranstaltung für die Fachstelle für Schulbeurteilung, Bildungsdirektion Kanton Zürich. Ziel: Wie können neue Medien im Unterricht sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden? Beispiele und Diskussion. Feedback: Zufriedene und begeisterte Schulevaluatoren.


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