FORUM 2018 41. Jahrgang Preis 4 € | 68239 ISSN 1610-563X
DAS SONDERHEFT ZUM 17. BFP FUHRPARK-FORUM 2018
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Platz zum Netzwerken
„Super Resonanz“ Große Zufriedenheit bei den Ausstellern nach zwei ereignisreichen Messetagen | 30
FORUM 2018: Der Treffpunkt Praxis und Fachwissen rund um den Fuhrpark von Profis für Profis | 8
Foto: Herbert Piel/P!ELmedia
Ob auf den Ständen oder bei den Veranstaltungen – der Austausch stand im Mittelpunkt | 8
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Editorial
Vielen Dank, dass Sie dabei waren! Das bfp Fuhrpark-FORUM ist in der Fuhrparkbranche eine Institution. Das wurde bei der 17. Auflage dieses – in dieser Kombination – einmaligen Events deutlich. Über 1.400 Besucher, mehr als 900 davon Fuhrparkmanager, konnten wir in diesem Jahr begrüßen. Und auch die Aussteller sind überzeugt, dass die Kombination aus Branchentreff, Networking-, Fortbildungs-, Fahrveranstaltung und Messe ein gelungenes Messekonzept ist. Mehr als 150 Aussteller auf etwa 15.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche nutzten das bfp Fuhrpark-FORUM, um mit Fachbesuchern und Fuhrparkentscheidern in Kontakt zu kommen. Fast 150 Testautos von 16 Herstellern standen für Testfahrten auf und abseits der berühmten Grand-Prix-Strecke zum Testen bereit. Auch automobile Premieren fanden auf Deutschlands traditionsreicher Fuhrparkmesse statt: Volvo enthüllte erstmals in einem größeren Rahmen den neuen V60. Opel brachte den neuen Combo mit an den Nürburgring, Mercedes-Benz setzte die frische A-Klasse ins helle Scheinwerferlicht und Ford den Focus. Erfahren konnten die Besucher auch den neu vorgestellten elektrisch angetriebenen Jaguar i-Pace. In diesem Jahr war das Schwerpunktthema in den Eventhallen am Nürburgring alternative Antriebe
Impressum bfp fuhrpark & management Das unabhängige Fachmagazin für Fuhrparkbetreiber 41. Jahrgang Herausgeber und Verlag: Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Postanschrift: 30130 Hannover Adresse: HansBöcklerAllee 7 30173 Hannover Tel. 0511 85500 Fax 0511 85502600 www.schluetersche.de www.fuhrpark.de
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
und vor allem Elektromobilität im Fuhrpark. Zahlreiche Anbieter von Ladeinfrastrukturen, Autohersteller und Leasinggesellschaften zeigten konkrete Lösungen, wie Fuhrparkverantwortliche E-Mobilität „Wir werden im Fuhrpark realisieren können. In Vorträgen, Expertenrunden sowie in der Fuhrpark-InfoBörse konnten die Besucher aus den Erfahrungen bereits realisierter Projekte lernen.
uns auf dem Erfolg nicht ausruhen, sondern das Messe konzept weiterentwickeln und optimieren. Seien Sie gespannt.“
Wir von bfp fuhrpark & management möchten uns an dieser Stelle bei allen Ausstellern, Sponsoren, Experten, Vortragenden, Besuchern und Helfern für das Interesse, die Teilnahme und das Feedback bedanken. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr
Clemens Noll-Velten, Chefredakteur digital, bfp fuhrpark & management Standortleiter Mainz
Redaktion: Clemens NollVelten (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Rheinallee 193, 55120 Mainz Tel. 06131 6277623 Fax 06131 6277620 nollvelten@schluetersche.de
Tanja Ehlerding Tel. 0511 85502647 ehlerding@schluetersche.de
Redaktionelle Mitarbeiter: Katharina Demleitner Martina Göres Sabine Neumann Timo Bürger Wolfgang Schäffer
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Informationen zum bfp-Fuhrpark-FORUM: www.fuhrparkforum.de
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2018
Fotos: bfp | Herbert Piel/P!ELmedia
FORUM
DAS FORUM 8 Tolle Tage rund um den Ring Rückblick auf das Fuhrpark-FORUM
» fuhrpark.de Onlineauftritt der bfp, das unabhängige Fachmagazin für Fuhrparkbetreiber.
DAS PROGRAMM 22 Mini-Seminare Fuhrparkwissen von Fachleuten für Fachleute 34 Experten-Fragerunden Von Steuern bis Ladungssicherung 38 Umfragen Diese Themen beschäftigen die Fuhrparkchefs 40 Vorträge Fuhrpark-Trends im Fokus 46 Stammtisch „Alte Hasen“ diskutieren in lockerer Runde DIE STIMMEN 26 Reaktionen I Das sagen die Besucher zum Forum
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Reaktionen II Das sagen die Aussteller über das Forum
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Das Forum in den sozialen Medien Hashtag fuhrparkforum
DIE PRAXIS 8
Den Fuhrpark erfahren Mit Testwagen auf der Grand-Prix-Strecke
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Fahrsicherheitstraining Flotter Vierer bei der Twist Challenge
DER ABEND 54
Ausgezeichnet Die Jahrgangsbesten der bfp-AKADEMIE
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Voller Energie in den Abend Netzwerken nach dem Messe-Tag
Chefredaktion: Clemens Noll-Velten (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Rheinallee 193, 55120 Mainz Tel.: +49 (0)6131 62776-23 Fax: +49 (0)6131 62776-20 E-Mail: noll-velten@schluetersche.de Online-Werbung: Tanja Ehlerding (Anzeigenverkaufsleitung Online) Schlütersche Verlagsgesellschaft mbh & Co. KG Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover Tel.: +49 (0)511 8550-2647 Fax: +49 (0)511 8550-2600 E-Mail: ehlerding@schluetersche.de
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Mit Fingerspitzengefühl Es ging rund am Ring. Und das nicht nur auf dem Grand-Prix-Kurs des legendären Nürburgrings, sondern auch im Fahrsicherheitszentrum. Hier waren Reaktionsvermögen und Teamgeist gefragt. | 48
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Die Messe
Unter Strom
Fotos: bfp | Herbert Piel/P!ELmedia
Ein Forum unter Starkstrom. Das Thema Elektromobilität war beim 17. bfp Fuhrpark-FORUM in aller Munde.
WOLFGANG SCHÄFFER
A
uch wenn die Außentemperaturen im Gegensatz zu den beiden Vorjahren deutlich niedriger waren: Auf Deutschlands bedeutendster Fuhrparkmesse ging es heiß her in Sachen alternativer Antriebe. 153 Aussteller auf einer Ausstellungsfläche von 15.000 Quadratmetern lockten in diesem Jahr wieder mehr als 1.400 Besucher zum Forum an den Nürburgring. Mehr als 900 waren Fuhrparkmanager. Schon kurz nach der Eröffnung herrschte am ersten Ausstellungstag dichtes Gedränge in den vier Hallen. Und auch die Vorträge waren bestens besucht, einige Räume bis fast auf den letzten
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Mehr als 1.400 Besucher folgten der Einladung zum Forum an den Nürburgring.
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Die Messe
Platz besetzt. Und das sogar am zweiten Tag bei der letzten Vortragsveranstaltung, bei der Helmut Pätz, Cheftrainer der bfp-AKADEMIE, zum Thema „Alternative Antriebe – oder was bewegt uns morgen?“ referierte. Seine Erkenntnis: „Das ist keine technische, sondern eine politische Entscheidung.“ Für eine Energiewende im Verkehr müssten entsprechende Grundsteine gelegt werden. Schon im Vorfeld des Events am Ring hatte sich gezeigt, dass das bfp Fuhrpark-FORUM beim Fachpublikum auch 2018 wieder ganz hoch im Kurs steht. „Die Resonanz hier am Ring bestätigt das. Wir haben immer wieder gehört, dass es die wichtigste
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
153 Aussteller zeigten auf gut 15.000 Quadrat metern das gesamte Produkt und Dienstleis tungsspektrum für Fuhrpark manager.
Fachveranstaltung des Jahres für Fuhrparkmanager ist.“ Event-Managerin Sabine Janssen freut sich enorm über das Lob und den Zuspruch sowohl von den Ausstellern als auch von den Besuchern. „Die Messe ist ein Muss. Hier ist alles so nah beieinander und bestens organisiert. Der Erfahrungsaustausch mit Kollegen, Kontaktpflege und das Knüpfen neuer Kontakte, dazu noch die Möglichkeit, unterschiedliche Autos zu fahren – besser geht es nicht“, war immer wieder zu hören. Nicht zu vergessen sei die Abendveranstaltung. In lockerer Atmosphäre wurden hier die tagsüber geführten Gespräche weiter vertieft.
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Positive Resonanz
Diese Chance nutzten auch die Vertreter vieler Aussteller, von denen es ebenfalls ein überaus positives Feedback gab. „Das Engagement hat sich zu 100 Prozent gerechnet“, betont Carsten Schopf, Direkter Flotten bei Renault Deutschland. „Es gibt ein hohes Interesse an E-Autos, aber auch an Verbrennern.“ Mona Kappel von The Mobility House hat sehr viel Interesse am Thema E-Mobilität festgestellt. „Das Thema hält mehr und mehr auch bei den Flotten Einzug.“ Wie hoch der Stellenwert der Messe in der Eifel auch von vielen Autoherstellern eingeschätzt wird,
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Volvo nutzte das Forum sogar, um den Kombi V60 feierlich zu ent hüllen.
lässt sich an der Zahl der Aussteller allein aus diesem Bereich ablesen. Insgesamt 21 Marken waren an den beiden Messetagen auf dem Forum vertreten. Brandneue und im Handel noch gar nicht erhältliche Modelle hatten Hyundai mit dem Wasserstoffauto Nexo und dem SUV Santa Fe sowie Jaguar mit dem batterieelektrisch angetriebenen I-Pace dabei. Volvo nutzte das Forum sogar, den Kombi V60 feierlich zu enthüllen.
Autohersteller zeigten ihre Neuheiten
Axel Zurhausen, Leiter des Großkundenvertriebs, betonte in dem Zusammenhang, dass es schon fast
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Fotos: bfp | Timo Bürger | Herbert Piel/P!ELmedia
eine Tradition sei, auf dem bfp Fuhrpark-FORUM eine Premiere zu feiern. In den vergangenen Jahren habe Volvo auf diese Weise den Besuchern mit dem XC90 und dem XC60 bereits zwei neue Modelle präsentiert. 16 Autobauer stellten Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen Interessierte entweder auf der Landstraße oder auf der Grand-Prix-Strecke des legendären Nürburgrings ein paar Kilometer absolvieren konnten. Alles in allem standen wie schon im Jahr 2017 an die 150 Autos für Testfahrten bereit. Ein Angebot, das ausgiebig genutzt wurde. Schon nach wenigen Stunden waren die Anmeldelisten mächtig
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Fahrzeuge von 16 Herstellern konnten die Teil nehmer auf der Landstraße oder auf der Grand PrixStrecke des Nürburgrings ausprobieren.
gefüllt, musste bei bestimmten Modellen auf den zweiten Tag vertröstet werden. Diesmal standen die Fahrzeuge allerdings nicht im Innenbereich der Grand-Prix-Strecke, sondern auf einer etwas verwinkelten Fläche außerhalb. Deshalb konnte man den Eindruck haben, es seien deutlich weniger Autos als im Jahr zuvor.
Fahrsicherheitstraining im Team
Ähnlich begehrt waren die Plätze beim Fahrsicherheitstraining. Dort wurde wie schon in den Jahren zuvor das Fahrverhalten auf der Nassfläche geübt. Ganz neu im Programm war dagegen die Twist
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Fotos: bfp | Herbert Piel/P!ELmedia
Challenge. Hier mussten jeweils Viererteams unter Beweis stellen, wie gut sie gemeinsam ein speziell umgerüstetes Fahrzeug beherrschen. Eine nicht wirklich leichte Aufgabe. Gesponsert wird das Fahrsicherheitstraining nach wie vor von der Unternehmensgruppe Scherer. Hinter den Namen verbirgt sich eine Automobil Holding mit 32 Autohäusern an 20 Standorten, ein Baustofflieferant und Abbruchexperten, ein Servicepartner für schwere Lkw, ein Tankstellenbetreiber, ein Immobilienhändler und seit zwei Jahren ein Betrieb, der sich um das gesamte Fuhrpark- und Travelmanagement von Groß- und Gewerbekunden kümmert.
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Vier Insassen steuern ein Fahrzeug – da wird Autofahren zum echten Teamplay.
Mit Enterprise Rent-A-Car sorgt ein weiterer Sponsor des Forums dafür, dass die Besucher von den Messehallen zum Gelände des Fahrsicherheitstrainings gebracht werden. Und er setzt Shuttledienste zwischen Flughafen und Nürburgring ein. Enterprise Rent-A-Car zählt mit mehr als 180 Standorten und über 2.300 Mitarbeitern zu den größten Autovermietern auf dem deutschen Markt. Der Fokus liegt auf individuellen Lösungen und Service. So profitieren Geschäftskunden beispielsweise beim Business Rental-Programm von maßgeschneiderten Mobilitätslösungen für einen effizienten, komfortablen und vor allem kosten-
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Experten bei Fragerunde belagert
In Sachen Größenordnung können auch die Rechtsexperten des bfp in diesem Jahr ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Nochmals deutlich mehr Zulauf als im Jahr zuvor verzeichneten die von Dr. Katja Löhr-Müller, Jörg Rüberg und Markus Mertens, Hauptkommissar der Polizei in Köln und Experte für Ladungssicherung, angebotenen Experten-Fragerunden. Hier ging es um die neuen Herausforderungen bei den Unterweisungen der
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Nochmals deutlich mehr Zulauf als im Jahr zuvor verzeichne ten die Experten Fragerunden.
Mitarbeiter, um die spannenden Frage, was der Arbeitgeber beachten muss, wenn der elektrisch betriebene Dienstwagen zu Hause geladen wird, oder um den Stand der Rechtsprechung rund um die Dieselproblematik. Unverändert aktuell sind natürlich die Themen Ladungssicherung und Handy am Steuer. Beides mit Blick auf die Sicherheit und mögliche Strafen. Mit E-Antrieben, Ladelösungen, dem richtigen Antriebsmix und natürlich den Dieselmotoren beschäftigten sich zahlreiche Referenten bei den sehr gut besuchten Vorträgen. Daneben wurden aber natürlich auch die schon fast traditionel-
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Die Messe
len Themen wie Schadensmanagement, Leasing und Finanzierung, Führerscheinkontrolle, Transparenz im Fuhrpark oder digitales Flottenmanagement behandelt.
Info-Börse – Praxiswissen im kleinen Kreisen
Ganz im Zeichen von alternativen Antrieben stand auch die Fuhrpark-Info-Börse. In ganz kleinen Gruppen oder sogar in Vier-Augen-Gesprächen gab es hier auf Wunsch Informationen zur Elektromobilität aus Sicht von Flottenverantwortlichen, die bereits seit einiger Zeit eine Vielzahl solcher Fahrzeuge im Fuhr-
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Die Fuhrpark InfoBörse stand ganz im Zeichen von alternativen Antrieben.
park haben, zur Ladeinfrastruktur, zum Stand der Wasserstofftechnik und auch zur Hybridtechnologie. Bei diesen oft intensiven und mit viel Fachwissen geführten Diskussionen konnte jeder etwas für seine alltägliche Arbeit mit nach Hause nehmen.
Mini-Seminare vermitteln Wissen
Die wie immer ebenfalls sehr gut besuchten MiniSeminare brachten wichtige und interessante Informationen über Probleme, die sich bei der Leasingrückgabe ergeben, über Unfallverhütungsvorschriften für Pkw und Transporter und das
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Die Messe
Fuhrparkmanagement – von der Halterhaftung bis zum Controlling. Referenten der bfp-AKADEMIE gelang es erneut, selbst wirklich erfahrenen Fuhrparkverantwortlichen neues Wissen zu vermitteln. Dazu kam es in diesen relativ kleinen Runden – ausschließlich besucht von Fuhrpark-Kollegen – oftmals zu heißen Diskussionen. Die Teilnehmer konnten anschließend nicht nur neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen, sondern auch einen persönlichen Fortbildungsnachweis der bpf-AKADEMIE. Die gilt in Sachen Fort- und Ausbildung rund um den Fuhrpark als führende Einrichtung.
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Den Referenten der bfpAKADE MIE gelang es erneut, selbst erfahrenen Fuhrparkverant wortlichen neues Wissen zu vermit teln.
Auch die Fachzeitschrift bfp fuhrpark & management und das Webportal fuhrpark.de genießen in der Branche ein hohes Ansehen – egal ob Hintergrundberichte oder konkrete Tipps für die Arbeit der Fuhrparkverantwortlichen. Die Medien liefern unter dem Dach der Schlüterschen Verlagsgesellschaft die notwendigen Informationen zur ökonomischen Führung von Pkw- und Transporter-Fuhrparks. Dass dabei die Reduzierung der Kosten für den Fuhrpark immer wieder ein wichtiger Aspekt ist, steht außer Frage. Beleuchtet werden aber auch die Anbieter der unterschiedlichen Produkte für
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Fotos: bfp | Herbert Piel/P!ELmedia
das Flottengeschäft. Oder es werden neu auf den Markt kommende Fahrzeuge begutachtet. Das alles mit viel Hintergrundwissen, das sich sowohl in der Zeitschrift als auch im Web bei fuhrpark.de niederschlägt. Hier gibt es zudem tagesaktuell Neuigkeiten aus der Branche.
Mobilität wichtiges Verlagsthema
Wie stark die Schlütersche Verlagsgesellschaft mit den Themen Mobilität und Kraftfahrzeugen generell verbunden ist, zeigt die große Auswahl an Publikationen und Aktivitäten auf diesem Gebiet. Mit amz-Auto Motor Zubehör, NKW Partner und AutoRäderReifen-
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Bei den oft inten siven und mit viel Fachwissen geführten Dis kussionen konnte jeder etwas für seine alltägliche Arbeit mit nach Hause nehmen.
Gummibereifung werden Unternehmen aus diesen Bereichen auf breiter Basis sowohl on- als auch offline angesprochen und informiert. Damit ist auch ein umfangreicher Zugang zu der entsprechenden Zielgruppe der Mobilitätsbranche gewährleistet. NKW Partner beispielsweise liefert Informationen und Hintergrundwissen zu neuen Produkten und Technologien der Nutzfahrzeughersteller und der Werkstatttechnik. Mit wechselnden Schwerpunktthemen wird die gesamte Bandbreite des Nkw-Service-Markts abgedeckt. Berichtet wird über professionelle und praxisnahe Einbau-Tipps für Werkstätten, neue Reparaturrichtungen unter
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Einbeziehung von Vermarktungs-Tipps, Trends, die im Nkw-Teilemarkt zu Mehrumsatz führen können, und über die Versorgungspartner der Nkw-Werkstätten. Die amz hingegen liefert Informationen für den Kfz-Betrieb: von aktuellen Branchennachrichten und gesetzlichen Rahmenbedingungen über Automobiltechnik, Werkstattpraxis und Werkstattausrüstung bis hin zu Servicemarketing, Teilemarkt und den GVA-Nachrichten. Neu im Programm ist das erste digitale Magazin zum Thema Nutzfahrzeuge. Zielgruppe von nutzfahrzeuge-magazin.de, das kostenfrei viermal im Jahr erscheint, sind Käufer und Nutzer von leichten Nutzfahrzeugen, also ein Großteil der
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Auf fuhrpark.de gibt es die tagesaktuellen Neuigkeiten aus der Branche.
kleinen und mittelständischen Betriebe im Bundesgebiet. Integriert in das Magazin sind weiterführende Info-Links, Videos und Downloads. Der zugehörige YouTube-Kanal sowie Auftritte auf Facebook und Instagram erweitern das Angebot auf einige der wichtigsten Social-Media-Plattformen. Und dann ist da noch die bereits erwähnte bfp-AKADEMIE mit ihren Seminarangeboten und der Ausbildung zum zertifizierten Fuhrparkmanager. Darüber mehr an anderer Stelle in diesem Heft. W Weitere Bilder unter: svg.to/drdr
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Die Messe
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Fuhrparkrecht (Basisseminar) Bensheim: 07.-08.06.2018 / Hannover: 17.-18.09.2018 Bonn: 28.-29.11.2018 Fuhrparkrecht (Aufbauseminar) Bonn: 06.09.2018 Car Policy und Dienstwagenüberlassungsvertrag Bonn: 30.08.2018 Kostenmanagement im Firmenfuhrpark Bensheim: 16.05.2018 / Bonn: 27.11.2018 Schadensmanagement im Firmenfuhrpark Bonn: 29.08.2017 Fuhrparkmanagement compact Bonn: 04.-05.06.2018 / Nürnberg: 29.-30.10.2018 Leasing- und Full-Service-Leasing Bonn: 04.-05.09.2018 / Nürnberg: 30.10.-01.11.2018 Die neuen Unfallverhütungsvorschriften im Pkw- und Transporter-Fuhrpark Bonn: 23.08.2018 Die Versteuerung von geldwerten Vorteilen im Fuhrpark Bonn: 14.09.2018 Alle Seminare sind auch als (individuelle) Inhouse-Version buchbar - Ortsangaben sind Großraumangaben
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achwissen erweitern, gezielt Fragen stel len, von den Erfahrungen anderer profi tieren und am Ende ein Zertifikat – das alles bieten die etablierten MiniSeminare beim bfp FuhrparkFORUM. Die Referenten sind allesamt Trainer der renommierten bfpAKADEMIE und vermitteln in kleiner Runde Fuhrparkwissen nur unter Kollegen. Auch in diesem Jahr waren die Kurzfortbildungen ausgebucht. Sowohl Neulinge im Fuhrparkmetier, die sich einen Überblick über Inhalte und Aufgaben verschaffen wollten, als auch erfahrene Verantwortliche, die Änderungen und Neuerungen erfahren wollten, hatten kompetente Ansprechpartner zu drei verschiedenen Themen.
Fuhrparkgröße nicht entscheidend
Einen allgemeinen Überblick über die Inhalte des Fuhrparkmanagements gab Wolfgang Weide mann. Der Leiter des Fahrservices von Volkswagen machte gleich zu Beginn deutlich, dass die Größe des Fuhrparks nicht entscheidend ist. In seinem MiniSeminar „Fuhrparkmanagement von A–Z“ waren Verantwortliche für 20 bis hin zu 800 Fahr zeugen vertreten. Wichtig sei, so der zertifizierte Fuhrparkmanager, die nötigen Basisinformationen zu haben. Dazu zähle die Halterhaftung, für die in einigen Fällen auch der Fuhrparkleiter in der Ver antwortung sei. „Es kann schnell zu materiellen oder gesund heitlichen Schäden auch bei Unbeteiligten kommen. Grundsätzliche Kenntnisse über Fahrzeughaltung, Haftung und der Kontrollpflichten sind unabding
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2.500 EURO zahlen Unternehmen im Durchschnitt am Ende des Leasingvertrags pro Fahrzeug für Beschädigungen.
Foto: Herbert Piel/P!ELmedia
KATHARINA DEMLEITNER
bar“, betonte Weidemann. In der Regel ist das Unter nehmen der Halter; wenn Mitarbeiter Fahrzeuge selbst bestellen und bezahlen, sind sie die Halter. Der Halter oder sein Beauftragter haben zudem Kontrollpflichten. Insbesondere die Fahrerlaubnis muss zweimal jährlich geprüft werden. „Vorsicht ist geboten, denn der Fuhrparkleiter sollte sich nicht darauf verlassen, dass ein Fahrer, dem der Füh rerscheinentzug droht, das von sich aus mitteilt“, warnte der Seminarleiter. Wenn sich Ordnungswidrigkeiten häufen, soll ten daher anlassbezogene Kontrollen in Erwägung gezogen werden. Eine weitere wichtige Aufgabe des Fuhrparkleiters ist die Dienstwagenrichtlinie. Die Car Policy spiegelt nicht nur das Image des Unternehmens wider und regelt die Budgetierung der Fuhrparkkosten, sondern stellt auch die Regu larien für die Gewährung und den Umgang mit dem
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Fahrzeug sicher. Festgelegt werden muss dabei zum Beispiel die Nutzung durch Ehepartner oder Kinder. Auch für die Einhaltung der Unfallverhütungs vorschriften (UVV) ist der Fuhrparkleiter zustän dig. Vor der ersten Inbetriebnahme und einmal im Jahr muss er für die Prüfung des betriebssicheren Zustands sorgen und die Ergebnisse schriftlich festhalten. Zu entscheiden hat der Verantwortli che zudem über Leasing oder Kauf der Fahrzeuge. „Ausschreibungen sollten so detailliert wie möglich formuliert werden“, riet Weidemann.
Firmenfahrzeuge sind Arbeitsplätze
Einen genaueren Blick auf die Unfallverhütungs vorschriften warf Sven Lange von der Charité CFM im UVVMiniSeminar. Eindringlich wies der Betriebsleiter KfzTechnik drauf hin, dass das Fir menfahrzeug, das betrieblich eingesetzt wird, ein
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
„Die Handlungsanweisungen müssen im Fahrzeug liegen, zum Beispiel als Flyer.“ Sven Lange, Betriebsleiter Kfz-Technik Charité CFM
Arbeitsplatz ist – gleichgültig, ob das Fahrzeug aus schließlich für den dienstlichen Gebrauch bestimmt ist oder auch zusätzlich privat genutzt werden darf: „Es gelten die entsprechenden Schutzvorschriften.“ Zentrales Instrument zur Verringerung von Arbeits unfällen ist die Gefährdungsbeurteilung, die prä ventiv gemeinsam mit dem Sicherheitsbeauftragten erstellt wird. „Die Handlungsanweisungen müssen im Fahrzeug liegen, zum Beispiel als Flyer“, sagte Lange. Einmal im Jahr prüft ein Sachkundiger, der auch Mitarbeiter des Unternehmens sein kann, die Betriebssicherheit. Dazu zählen die Arbeits und die Verkehrssicherheit. Die DGUVVorschrift 70 regelt, was im Detail geprüft wird, und schreibt die Doku mentation und den Nachweis vor. „Die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften und der Ladungs sicherung gemäß DGUV 70 sowie STVO §22 wird
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Foto: Herbert Piel/P!ELmedia
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Mini-Seminare
Holger Hanika, Trainer bei Insight.
immer relevanter. Das machen verstärkte Kontrollen der BAG und der PolizeiSonderkräfte speziell bei Kleintransportern und Handwerkerfahrzeugen deut lich“, erklärte Lange. Beim erstmaligen Gebrauch des Fahrzeugs und dann jährlich muss der Fahrer eingewiesen werden. „Assistenzsysteme erklären und Handynutzung gehören ebenso dazu wie der Hinweis auf die Einhaltung der Betriebserlaubnis“, so Lange. Technische Änderungen wie Dachboxen oder Anhängerkupplungen können zusätzliche Prü fungen nötig machen. Bei Verstößen drohen teils erhebliche Strafen. Ein besonderes Augenmerk legte der Seminarleiter auf die Sicherung der Ladung. Er erläuterte drastisch, wie Gegenstände wie Handys, Laptops, Handtaschen oder Schlüsselbund bei Brems und Anfahrmanövern oder Kurvenfahrten zu lebensgefährlicher Masse werden können. Fächer und Ablagenetze sollten genutzt, Ladung sicher ver zurrt werden. Alle Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern sind verpflichtet, die Arbeitsschutz und Betriebssicherheitsbestimmungen auf Unter nehmensfahrzeuge anzuwenden. Missachtung kann zu Regressansprüchen führen.
Rückgabebeschädigungen
Als unendliche Geschichte bezeichnete Holger Hanika, Trainer bei Insight, die Leasingrückgabe. Die Gebrauchsüberlassung von Vermietungsgegenstän den für die gewerbliche Nutzung, so seine Definition von Leasing, habe für Unternehmen die Wirkung einer hundertprozentigen Fremdfinanzierung. Zwar gäbe es eine generelle Haftung des Leasinggebers, doch Allgemeine Geschäftsbedingungen schränk ten die Haftung enorm ein. „Wenn es Probleme mit den Reifen gibt, hält sich die Leasinggesellschaft heraus, das muss mit dem Dienstleister geklärt wer
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Helmut Pätz, Cheftrainer der bfp-AKADEMIE.
„Kaputte Scheiben sind dabei der Renner.“ Holger Hanika, Trainer bei Insight, bezogen auf Schäden, die am Ende des Leasingvertrags bei Fahrzeugen vorhanden sind.
den“, berichtete Hanika. Ausschlaggebend für den Abschluss eines Leasingvertrags ist für viele Unter nehmen die Höhe der monatlichen Rate, „aber die Wahrheit liegt oft an einer anderen Stelle“, betonte Hanika. Am häufigsten sind Vereinbarungen mit 36 Monaten Laufzeit und 150.000 Kilometer. Der Semi narleiter zeigte, dass eine Reduzierung auf 30 Monate und 125.000 Kilometer zwar zu einem leichten Anstieg der Rate führt, „aber dafür spart man sich häufig einen Satz Reifen, den Zahnriemen, Bremsscheiben und klötze, die Inspektion bei 150.000 Kilometer und den TÜV“. Zudem bekommt der Mitarbeiter sechs Monate früher ein neues Auto. Wichtigstes Thema im Seminar: Rückgabebeschä digungen. Etwa 2.500 Euro zahlen Unternehmen im Durchschnitt am Ende des Leasingvertrags pro Fahr zeug, so Hanika. „Kaputte Scheiben sind dabei der Renner“, berichtete er. Sein Tipp: Scheiben vorher prüfen und gegebenenfalls von einem Dienstleister austauschen lassen. Auch SmartRepairKosten für kleinere Kratzer oder Dellen können eventuell gut angelegt sein. Bei Abschürfungen an der Stoßstange oder zerkratzten Alufelgen, die ebenfalls häufig bean standet würden, lohne sich oft ebenfalls eine Aufbe reitung. „Und wenn 75 Euro für die Entfernung eines Aufklebers von der Scheibe berechnet werden, kann man auch hier einen Dienstleister beauftragen, der das günstiger macht“, sagte Hanika. Der ausgebildete Fuhrparkmanager erläuterte darüber hinaus Möglich keiten, Dienstwagenberechtigte an den Fuhrparkkosten zu beteiligen. Zur Beseitigung von selbst verschuldeten Schäden oder Schäden bei Privatfahrten können Fahrer mit herangezogen werden, ebenso bei der Verschmut zung des Innenraums oder wenn eine Inspektion aus gelassen wurde und daraus Folgen resultieren. W
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
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Besucherstimmen
„Zum ersten Mal“
Bastian Mannewitz, Möbel-Montage-Möbius Service GmbH
„Spannende Runde“
„Einfach klasse“
„Alle Informationen“
„Ich war schon öfter beim Forum. Es bietet auch in diesem Jahr wieder einen interessanten Mix aus Vorträgen und Workshops. Auch die Expertenrunde finde ich spannend. Die Themen Ladungssicherung, Elektromobilität und Infrastruktur für Elektrofahrzeuge sind im Moment die wichtigsten Themen für mich. Und da habe ich wieder eine Menge erfahren.“
„Networking ist an einem Ort wie dem Forum das A und O. Man trifft viele, mit denen man auch sonst zu tun hat, oder lernt neue Menschen aus dem Fuhrparkbereich kennen. Das ist einfach klasse. Hier lässt sich mit den unterschiedlichen Dienstleistern auch mal ein Thema anreißen, das man dann zu einem späteren Zeitpunkt vertiefen kann. Aber ein Anfang ist dann zumindest schon mal gemacht.“
„Man findet sich hier sehr schnell zurecht. Und ich bin überrascht, wie gut das mit dem Terminplan klappt – selbst wenn es manchmal ganz schön eng getaktet ist. Mir ist hier wichtig, neue Kontakte zu knüpfen und schon bestehende zu vertiefen. Außerdem beschäftigt uns im Unternehmen zurzeit das Thema Hybrid sehr. Da bekomme ich hier alle notwendigen Informationen.“
Yvonne von Gruchalla, DiaSys Diagnostic Systems GmbH
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Ralf Woik, DRWZ Mobile GmbH, Wiesbaden
Bettina Schwahn, Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH, Darmstadt
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Fotos: Göres | Neumann
„Ich bin zum ersten Mal hier und will mich über den aktuellen Stand der Entwicklungen und Neuheiten zum Thema Connect Business bei Mercedes-Benz informieren. Außerdem nutze ich noch mehrere Vorträge zur Weiterbildung. Das Forum entspricht absolut meinen Erwartungen.“
Besucherstimmen
„An einem Ort“
„Schöne Mischung“
„Viele Anregungen“
„Die Leute, die ich sonst alle anrufen müsste, treffe ich hier beim Forum an einem Ort. Etwas Besseres als Grund, hier zu sein, kann es nicht geben.“
„Ich bin das erste Mal hier und es gefällt mir sehr gut. Man kann Autos testen, die man sonst nicht unbedingt fahren kann. Das macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch bei bestimmten Entscheidungen. Und natürlich gehört connecten immer mit dazu. Das gibt hier eine schöne Mischung.“
„Es sind anstrengende, aber auch informative Tage hier auf dem Forum. Die ganzen neuen Eindrücke muss ich erst einmal verarbeiten und es gibt noch viel Infomaterial für mich aufzuarbeiten. Ich bekomme hier ein richtiges Update für meine Tätigkeit und unglaublich viele neue Anregungen – und das, obwohl ich mich auch ansonsten schon viel kümmere.“
Sven Pankoke, Carl Werthenbach Konstruktionstechnik GmbH & Co.KG
Gisela Habranke, HIL Heeresinstandsetzungslogistik
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CARGLASS® und das Logo sind registrierte Marken der Belron Group S.A. und ihrer Konzerngesellschaften. Carglass GmbH, Godorfer Hauptstr. 175, 50997 Köln.
Katharina Reuttner, Transporeon Group
„Sehr zufrieden“
„Infos von A bis Z“
„Digitales im Fokus“
„Ich bin schon zum siebten Mal hier und sehr zufrieden. Hier gibt es umfängliche Informationen rund ums Auto und den Fuhrpark. Alles ist sehr gut organisiert. Die Dozenten in den Vorträgen sind hoch kompetent und top motiviert. Sehr gut finde ich auch die Abendveranstaltung zur weiteren Kontaktpflege und zum Netzwerken.“
„Ich bin seit 2011 regelmäßig beim Forum und es ist immer wieder gut. Man kann sich sehr gut informieren – und das tatsächlich von A bis Z, sprich vom Auto bis zur Zulassung. Außerdem ist es der Termin in der Branche, um Kontakte zu knüpfen. Ich habe vor Jahren auch den zertifizierten Fuhrparkmanager gemacht. Hier am Nürburgring treffen wir uns mit den anderen Teilnehmer des Kurses wieder.“
„Wir haben etwa 800 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge im Fuhrpark, dazu jede Menge Flurförderzeuge. Ich möchte hier primär das Feedback des Marktes einholen. Was gibt es an Neuheiten und Trends? Wir dürfen die Augen nicht vor Neuem verschließen und müssen innovativ sein. Vorträge zur Dieselproblematik interessieren mich. Zudem nutze ich das Forum zur Kontaktpflege. Ein besonderer Fokus liegt für mich auf der digitalen Entwicklung.“
Andreas Seifert, LBV Hamburg (Landesbetrieb Verkehr Fahrzeugservice)
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Christian Jahnke, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Tobias Hafner, Hornbach Baumarkt GmbH
„Adrenalin pur“
„Super organisiert“
„Frischer Wind“
„Ich besuche die Mini-Seminare und die Vorträge, um zu sehen, was es auch an Gesetzesgrundlagen Neues gibt und welche Empfehlungen ausgesprochen werden. Das Thema Datenschutz im Zusammenhang mit der Führerscheinkontrolle ist für uns wichtig, außerdem der Bereich Schadensmanagement. Sehr gut hat mir das Fahrsicherheitstraining gefallen – Adrenalin pur!“
„Mir gefällt die partnerschaftliche Atmosphäre hier beim Forum immer sehr. Alle sind freundlich, alles verläuft sehr transparent und alles ist super organisiert. Und auch wenn es schade ist, dass der Testwagenpark nicht mehr an der Grand-Prix-Strecke liegt, so hatte ich doch zumindest eine Chance, meinen Traumwagen einmal zu fahren. Das passiert ja auch nicht jeden Tag.“
Marion Hohmaier, Helmut Herbert GmbH & Co.
Martin Baltenweck, Europa-Park GmbH & Co Mack KG
„Ich bin zum ersten Mal hier. Klasse ist, dass ich schon im Vorfeld einige Termine vereinbaren konnte. Das macht die Sache vor Ort einfacher. Ich will frischen Wind in unseren Fuhrpark bringen und mich über Elektrofahrzeuge, speziell den Nissan Leaf, informieren. Wir haben 230 Fahrzeuge im Fuhrpark und wollen demnächst auch E-Mobile anschaffen. Ein Thema, über das ich mich auf dem Forum sehr gut informieren kann. So gut wie alle Bereiche der Thematik sind abgedeckt.“ Joanna Müller, Peter Jensen GmbH
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Fotos: Göres | Neumann
Besucherstimmen
Fotos: Herbert Piel/P!ELmedia | Göres
Ausstellerstimmen
„Wichtig, präsent zu sein“
„Interesse war sehr groß“
„Für uns ist es sehr wichtig, beim bfp-FORUM am Nürburgring präsent zu sein. Die Veranstaltung hat sich über die Jahre weiterentwickelt. Früher war das Forum eine reine Herstellermesse, jetzt geht es viel mehr um das Thema Flotte. Sehr viele Dienstleister sind vor Ort. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr mit unserem neuen Angebot Leasys auch das neue Mobilitätskonzept auf unserem Stand zeigen können.“
„Ich freue mich besonders, dass wir gerade hier auf dem Forum der Öffentlichkeit erstmals den brandneuen Volvo V60 vorstellen konnten. Das Interesse für dieses für Flotten sehr wichtige Auto war sehr groß. Der V60 ist aus meiner Sicht schnell zu einem Publikumsliebling geworden. Für Probefahrten haben wir unsere gesamte Fahrzeugpalette mit Ausnahme des V40 mitgebracht. Das Fuhrpark-FORUM ist eine sehr wichtige Veranstaltung für uns. Alles ist wie immer toll gelaufen. Wir hatten viele gute Gespräche.“
Saban Tekedereli, Direktor Fleet & Business Sales Fiat Chrysler Automobiles
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Daniela Aßmann, Volvo Car Germany GmbH
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Ausstellerstimmen
„Resonanz ist super“
„Fester Bestandteil“
„Wir sind seit vielen Jahren auf dem Forum vertreten. Der Termin ist für uns gesetzt und die Veranstaltung hat einen entsprechend hohen Stellenwert. Wir sind sehr gern hier, die Resonanz ist super. Auch mit den anderen Ausstellern rundum fühlen wir uns wohl. Wir konnten schon sehr gute Gespräche führen, hatten auch im Vorfeld bereits Termine vereinbart. Die Kunden kommen auf dem Forum gern zu uns.“
„Das bfp Fuhrpark-FORUM ist seit langer Zeit ein fester Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders. Es bietet uns immer wieder die Möglichkeit, unsere Produkte sowie aktuelle Neuheiten einer interessierten Zielgruppe zu präsentieren. Außerdem trägt diese wichtige Messe dazu bei, wichtige Impulse aus unserem Branchenumfeld zu sammeln. Wir haben hier viele intensive Gespräche geführt.“
Melanie Gerke, LeasePlan
Manuel Schrenk, Carano Software Solutions GmbH
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Ausstellerstimmen
„Marktfeedback sammeln“
„Auch künftig für uns wichtig“
„Wir sind zum ersten Mal hier und wollen zunächst einmal möglichst viel Marktfeedback sammeln. Mit dem Thema Elektromobilität sind wir allerdings schon neun Jahre unterwegs. Jetzt hält die Elektrifizierung auch in den Flotten Einzug. Wir haben dafür spezielle Kundenlösungen entwickelt, die sich von denen für Privatkunden unterscheiden. Das Interesse an dem Thema ist auf dem Forum sehr groß, das Publikum hier am Stand aber doch sehr unterschiedlich. Es gibt die Skeptiker, Kunden mit ersten Erfahrungen bei der E-Mobilität und dann solche, die jetzt wirklich durchstarten wollen. Alles ist dabei.“
„Aufgrund der guten Gespräche hier und unserer stärkeren Ausrichtung auf Flottenkunden ist das bfp-FORUM sicherlich auch künftig für unser Unternehmen ein wichtiges Tool. Das Thema alternative Antriebe gewinnt bei unseren Kunden mehr und mehr an Bedeutung. Mit dem Brennstoffzellenfahrzeug Nexo haben wir das unserer Meinung nach technologisch fortschrittlichste Fahrzeug mit auf die Messe gebracht. Direkt am Auto können wir die Vorteile der Technologie bestens erklären. Das Interesse dafür ist sehr groß.“ Sascha Behmer, Hyundai Motor Deutschland
Fotos: Göres
Mona Kappel, The Mobility House
„Zu 100 Prozent gelohnt“
„Das Interesse ist enorm“
„Wir haben viele Renault-Spezialisten auf unseren großen und schönen Stand mitgebracht. Das Engagement hat sich für uns zu 100 Prozent gelohnt. Wir haben hier viele sehr gute, qualitativ hochwertige Gespräche geführt und spüren ein großes Interesse an unseren Verbrennern, aber auch an unseren Elektrofahrzeugen. Zu loben ist vor allem auch die professionelle Organisation des Forums.“
„Wir sind zum ersten Mal auf dem Forum. Unser Stand, der in sehr exponierter Lage direkt auf dem Boulevard liegt, findet große Resonanz. Wir elektrifizieren die Opel-Modelle Vivaro und Movano und stellen hier den Vivaro mit einer elektrischen Reichweite von 250 Kilometern vor. Bei den Fuhrparkmanagern, mit denen wir gesprochen haben, ist das Interesse enorm. Viele zeigen eine große Bereitschaft, wegen des anhaltenden Dieselskandals und der drohenden Fahrverbote einen Teil der Flotte zu elektrifizieren.“
Carsten Schopf, Direktor Flotten bei Renault Deutschland AG
Andreas Pfeffer, ISEE Electric Trucks
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bfp Fuhrpark-FORUM 2018
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seat.de/business
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Experten-Fragerunden
Von alternativen Antrieben bis zur Unterweisung von Mitarbeitern Wie sehr der Rat der bfp-Rechtsexperten bei den Fuhrparkmanagern geschätzt wird, bewiesen die extrem gut frequentierten Experten-Fragerunden. MARTINA GÖRES
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bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Experten-Fragerunden
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Fotos: Martina Göres
EURO kostet das Telefonieren während des Fahrradfahrens.
or zwei Jahren erstmals ins Leben gerufen, wurden sie auch diesmal an beiden Forumstagen den ganzen Tag über angeboten. Abwechselnd standen Rechtsanwältin Dr. Katja Löhr-Müller und Rechtsanwalt Jörg Rüberg von der Kanzlei Voigt, der von Polizeihauptkommissar Markus Mertens aus Köln unterstützt wurde, den Teilnehmern Rede und Antwort. Um alternative Antriebe, neue Herausforderungen bei der Unterweisung von Mitarbeitern, den Stand der Rechtsprechung bei Dieselfahrzeugen und um alle Fragen rund um den Fuhrpark ging es bei Dr. Löhr-Müller. Sie beantwortete nicht nur in bewährt kompetenter Weise alle juristischen Fragen, sondern hatte auch den ein oder anderen praktischen Tipp auf Lager. Mehrmals wurden Probleme im Zusammenhang mit ausschließlich dienstlich genutzten Poolfahrzeugen angesprochen. Darf der Mitarbeiter den Wagen nach der späten Rückkehr von einer Dienstreise mit nach Hause nehmen? Was tun, wenn Mitarbeiter A und B gemeinsam unterwegs sind, nur A die Führerscheinkontrolle durchlaufen hat, aber B im Verlauf der Reise das Fahrzeug führt, weil A aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen dazu nicht mehr in der Lage ist? „Sie dürfen keine Grauzonen zulassen“, warnte die Rechtsexpertin die Fuhrparkverantwortlichen. Konkret heißt das: Nur dienstlich veranlasste, betrieblich begründete Fahrten sind zulässig, ansonsten darf der Wagen privat keinen Meter
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Experten-Fragerunden
„Sie dürfen keine Grauzonen zulassen!“
Fotos: Göres
Dr. Katja Löhr-Müller, Rechtsanwältin
Dr. Katja Löhr-Müller, Rechtsanwältin.
Polizeihauptkommissar Markus Mertens aus Köln.
bewegt werden. Und beim Tausch der beiden Fahrer: In diesem Fall muss die Verlagerung der Führerscheinkontrolle an den zweiten Fahrer geregelt und festgeschrieben sein. Um Fahrverbote, deren Überwachung und möglicherweise drohende Strafen sorgten sich einige Teilnehmer. Die Rechtslage sei jedoch entspannter, als es derzeit in der Presse dargestellt werde, konnte Löhr-Müller beruhigen. Gleichwohl wies sie aber auf die Komplexität der Situation hin.
„Machen Sie es sich einfach und sagen Sie Ihren Fahrern generell: Finger weg vom Handy während der Fahrt!“, stellte Rüberg von Anfang an klar. Sämtliche elektronischen Geräte, die der Kommunikation dienten, müssten im Fahrzeug fest verbaut sein. Die Nutzung des Mobiltelefons sei verboten, wenn hierfür das Telefon aufgenommen oder gehalten werden müsse. Das sei jedem bekannt, insofern sei der Fuhrparkmanager aus der Haftung entlassen.
Fahrzeugunterweisungen
Breiten Raum nahm das Thema Fahrzeugunterweisungen ein. Dringend empfahl die Rechtsexpertin, die Mitarbeiter auch in adaptive Fahrassistenten wie Spurhalteassistent oder Kollisionswarner einzuweisen. Gleiches gelte für Elektrofahrzeuge, die sich hinsichtlich Beschleunigung, Bremsverhalten oder Motorengeräusch anders verhielten als Verbrenner. Darf man das E-Mobil abschleppen? Was geschieht nach einem Unfall? Das müsse alles in die Unterweisung mit einfließen. „Seien Sie kreativ“, ermunterte Dr. Löhr-Müller die Teilnehmer, auch über den Tellerrand hinaus zu schauen.
Ablenkung als Sicherheitsrisiko
Das Thema Handy und Kraftfahren, die Ablenkung als Sicherheitsrisiko und damit einhergehende Bußgelder und Strafen behandelte Rechtsanwalt Jörg Rüberg in seinem Part der Experten-Fragerunde.
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Ladungssicherung – ein oft zu lax gehandhabtes Thema, sagt Experte Markus Mertens (r.).
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Experten-Fragerunden
Zur Nutzung zähle in der deutschen Rechtsprechung auch das Ablesen der Uhrzeit oder das Wegdrücken eines Anrufs, führte der Rechtsanwalt weiter aus. Übrigens werde auch das Telefonieren beim Fahrradfahren mit einem Bußgeld von 55 Euro belegt.
Ladungssicherung
„Bei der Ladungssicherung passiert zu wenig, es wird viel zu selten kontrolliert,“ stieg Polizeihauptkommissar Mertens provokant in das Thema Ladungssicherung ein. „Alles Mögliche wird transportiert, fast nie wird richtig gesichert“, hat er bei vielen Einsätzen festgestellt. Die mangelhafte Ladungssicherung kann den Fahrzeugführer, aber auch den Halter, also den Fuhrparkverantwortlichen, teuer zu stehen kommen. Indem er eine ganze Palette von in Baumärkten oder bei Discountern erhältlichen Billigspanngurten, Zurrbändern, Haken und Netzen
„Finger weg vom Handy während der Fahrt!“ Jörg Rüberg, Rechtsanwalt
vor den Teilnehmern auf dem Boden ausbreitete, demonstrierte Mertens anschaulich, was sich auf keinen Fall zur Ladungssicherung eignet. „Das kann man alles in den Müll werfen, nichts davon entspricht den gültigen Normen“, warnte er. Die rechtlichen Grundlagen zur Ladungssicherung seien in der StVO festgelegt; als Handlungsanweisungen beziehungsweise technische Richtlinien dienten die VDI-Richtlinien 2700 oder die DIN EN 12195 Teil 1-4. Aber wer kennt schon alle Verordnungen? Und wie können die Fuhrparkmanager sich schlau machen? Mertens empfahl, ein Seminar zum Thema zu besuchen und die Mitarbeiter mit maßgeschneiderten Online-Angeboten zu sensibilisieren. Rechtliche Grundlagen sowie viele Tipps zu den Themen Ladungssicherung sowie Handy und Kraftfahren hat Mertens in einer Broschüre der Kanzlei Voigt zusammengefasst, die er nach den Experten-Fragerunden an die Teilnehmer verteilte. W
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Mit diesen Themen sehen sich Fuhrparkmanager aktuell konfrontiert Die längst nicht ausgestandene Dieselkrise, ihre Auswirkungen auf die Restwertentwicklung und drohende Fahrverbote sind Themen, die den Fuhrparkmanagern in diesem Jahr besonders unter den Nägeln brennen. Aber auch die Umstellung des Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) auf das Testverfahren WLTP (Worldwide harmonized Light-duty Test Procedure) und die sich daraus ergebenden Lieferschwierigkeiten der Fahrzeughersteller führen in
den Fahrzeugpools zu Problemen. Von der Politik fühlen sich viele Fuhrparkverantwortliche allein gelassen. Es gebe zu viele ungeklärte Punkte, die Gesetzeslage sei undurchsichtig. Vorhersagen für die Zukunft könnten nur schwer getroffen werden, das sei wie der sprichwörtliche Blick in die Kristallkugel. Können alternative Antriebe im Fuhrpark eine Lösung sein? Martina Göres hat sich auf dem bfp Fuhrpark-FORUM bei den Fuhrparkmanagern umgehört. (MG)
HEIKE FUHRMANN, Hekatron Vertriebs GmbH: Verkehrt wäre es, jetzt in Panik auszubrechen. Wichtig ist aber, keine alten Fahrzeuge im Bestand zu haben. Wir haben bis auf ein Hybridfahrzeug und zwei elektrische Mitsubishi i-Miev, die wir zu Marketingzwecken in der näheren Umgebung nutzen, ausschließlich Diesel im Fuhrpark. Die Fahrzeuge werden geleast und zwischen zwei und vier Jahren getauscht. Laufende Verträge sind noch nicht teurer geworden. Auf Benziner umzustellen wäre für uns keine Lösung. Wir beobachten die Situation und warten zunächst, welche politischen Entscheidungen fallen.
INGRID LEHNER, BDSK Handels GmbH & Co. KG (XXXLutz Möbelhandel): Elektroautos sind für uns kein Thema, sie könnten bei uns nicht sinnvoll eingesetzt werden. Die Reichweiten der E-Mobile sind einfach zu gering, wir haben sehr viele Langstreckenfahrten. Dazu kommt die ökologische Belastung: Deutschland bezieht noch sehr viel Strom aus Braunkohle. Ich finde, dass die Diskussion um den Diesel zu stark in den Fokus der Medien gerückt ist. Die Restwertentwicklung der Selbstzünder wird langfristig ein Thema werden.
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CHARALAMBOS BURUTZIS, Wüstenrot & Württembergische Service GmbH: Natürlich ist Diesel das aktuelle Thema bei uns. Wir beobachten die Problematik genau: Was sagen Politik und Kommunen? Wie sieht es mit drohenden Fahrverboten aus? Unsere Flotte besteht nahezu komplett aus Dieselfahrzeugen, etwa 90 Prozent von ihnen erfüllen schon die Schadstoffnorm Euro 6, der Rest wird noch in diesem Jahr getauscht. Wir haben die Laufzeiten und Laufleistungen in den Dienstwagenrichtlinien flexibel gestaltet und können so die Leasingzeiten verkürzen oder für künftige Fahrzeuge kürzere Laufzeiten wählen.
JÜRGEN KÜHNEL, DATEV eG: Noch müssen wir uns in Nürnberg keine Gedanken um drohende Fahrverbote machen. Mit unseren Fahrzeugen, mehrheitlich Diesel mit 36-monatiger Laufzeit, sind wir zurzeit auf der sicheren Seite. Sie sind technisch auf dem aktuellen Stand und erfüllen die Euro-6-Norm. Für unsere sieben Elektrofahrzeuge, die wir innerstädtisch und im reinen Werksverkehr nutzen, ist Reichweite kein Thema. Wir haben für diese Fahrzeuge eine eigene Infrastruktur und wollen unsere Elektroflotte erweitern, gerade auch im Bereich der Nutzfahrzeuge. Bei Elektrobussen gibt es aktuell noch keine passenden Angebote.
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Fotos: bfp/Martina Göres
Umfrage
Umfrage
JAN MIESSNER, Oberbergischer Kreis, Amt für Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz: Wir haben viele Sonderfahrzeuge im Einsatz. Dabei handelt es sich um Rettungs-, Notarzt- und Krankenwagen. Die werden in relativ kurzer Zeit besonders stark belastet, fahren zum Beispiel viele Kilometer mit hohem Tempo. Im öffentlichen Dienst müssen wir alle Fahrzeuge nach den saubersten Kriterien ausschreiben. Euro 6d Temp ist Pflicht. Die Umstellung von NEFZ auf das neue WLTP-Testverfahren führt bei uns zu großen Problemen. Es gibt enorme Lieferverzögerungen seitens der Hersteller. Im Moment bekommen wir bestimmte Fahrzeuge gar nicht. Und wenn sie dann ausgeliefert werden – wer weiß, vielleicht gibt es dann schon wieder neue Vorschriften.
MICHAELA PRINCE, SAP SE: Die Fahrzeuge in unserem Fuhrpark, ausschließlich Pkw und meistens Diesel, sind alle gekauft. Wir überprüfen quartalsweise die Restwerte, machen aber aktuell noch keine Verluste. Mit unseren Außenstellen in Hamburg und Stuttgart sind beziehungsweise wären wir auch von Fahrverboten direkt betroffen. Wenn wir auf Benziner umstellen würden, müsste die Car Policy bei uns zudem an die neuen CO2-Werte angepasst werden. Das führt unter Umständen zu kleineren Fahrzeugen mit weniger leistungsstarken Motoren. Eine Lösung für unser Unternehmen sind Elektrofahrzeuge, etwa 500 davon haben wir schon im Bestand, und auch Hybridfahrzeuge. Die Zahlen werden sicher noch steigen.
GERHARD MITSCHERLING, Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG: Fahrverbote würden uns besonders treffen. Wir haben viele Mitarbeiter im Außendienst, beliefern den Buchhandel auch mit Paketen. Wenn jetzt wie in Hamburg Straßen für Dieselfahrzeuge gesperrt werden, müssen sich die Mitarbeiter notfalls ein Taxi nehmen. Wir versuchen natürlich, unseren Fuhrpark auf einem aktuellen Stand zu halten. Elektrofahrzeuge kommen bei uns nicht zum Einsatz. Wir sind Mieter in einem Gebäude und haben da schon das Problem mit den Ladestationen. Wir versuchen jetzt, unsere Vorschauen zu digitalisieren, um Fahrten und Transporte zu reduzieren. Da kommt der Mitarbeiter jetzt mit der Präsentation auf seinem Laptop statt mit einem Buchpaket.
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Vorträge
Alternative Mobilitätslösungen In zahlreichen Vorträgen referierten Experten über die neuesten Trends im Fuhrpark und gaben Tipps, wie diese im Fuhrpark realisiert werden können. KATHARINA DEMLEITNER UND WOLFGANG SCHÄFFER
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on wegen vortragsmüde. Obwohl das Referat von Helmut Pätz, Cheftrainer der bfp-AKADEMIE, den Abschluss der mit umfangreichen und informativen Themen gespickten Vortragsreihe an den beiden Forumstagen bildete, waren die Reihen bestens besetzt. Kein Wunder eigentlich, schließlich hatte sich das Thema „Alternative Antriebe – oder was bewegt uns morgen?“ wie ein roter Faden durch das komplette Forumsprogramm gezogen. E-Mobilität, Hybridisierung, Wasserstoff- sprich Brennstoffzellenantrieb oder auch die Alternative Erdgas waren immer wieder Gegenstand der Ausführungen und anschließender Diskussionen. Pätz zeigte in seinem Vortrag die Vor-, aber auch Nachteile der unterschiedlichen Antriebsarten auf. Für ihn steht auf alle Fälle fest, dass es keine technische, sondern eine politische Entscheidung ist, wohin der Weg in der Zukunft führen wird. Als ein Beispiel nennt Pätz Aldi Süd. Von den 1.200 geplanten Ladestationen an den Märkten konnten bisher lediglich 56 installiert werden. Grund dafür, dass es so wenige sind, sind die baugenehmigenden Behörden, weiß der Cheftrainer nach seinen Recherchen. Klar ist für ihn, dass letztlich aber die Infrastruktur darüber entscheidet, welches der alternativen Systeme zu Benzin oder Diesel sich durchsetzen wird.
Übergang zur grünen Flotte
Ob Elektrofahrzeuge grundsätzlich die richtige Wahl sind oder ob Antriebsmix die Basis für den Unternehmenserfolg sein könnte, erläuterte Katharina Schmidt, Head of Consulting beim Full-Service-Leasing-Anbieter ARVAL. Im Rahmen ihres Vortrags „Welt im Wandel“ stellte sie exklusiv auf
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dem bfp Fuhrpark-FORUM die SMaRT-Methode vor: Hinter Sustainable Mobility and Responsibility Target (SMaRT) verbirgt sich ein Konzept, um nachhaltige Mobilität mit vernünftigen Zielen zu verknüpfen. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten im Unternehmen samt des damit verbundenen Schadstoffausstoßes werden alternative Lösungen im Übergang zur grünen Flotte gesucht. Schmidt nahm Bezug auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, das im Februar Kommunen die Einrichtung von Dieselfahrverboten erlaubt hat, wenn dadurch die Stickstoffemissionen reduziert werden. „Das Thema wird bleiben, die Frage ist, wie Fuhrparkverantwortliche Fahrzeuge auswählen können, ohne damit rechnen zu müssen, dass es Sanktionen gibt“, betonte Schmidt. Ihre dringende Empfehlung: Bei Neuanschaffungen nur noch Modelle mit den Normen Euro 6d-Temp oder 6d wählen und die Flotte schnellstmöglich auf die neuesten Abgasnormen umrüsten. „Aber unklar ist, ob das Fahrzeug auch in zwei Jahren noch die richtige Wahl ist“, sagte Schmidt. Gerade bei Dieselfahrzeugen herrsche große Unsicherheit. Daher sollten Verantwortliche die Car Policy öffnen: „Es gibt einen steigenden Bedarf an strategischer Beratung.“ ARVAL sieht sich als verlässlicher Partner mit Mentorfunktionen, der die entscheidenden Informationen vermittelt. Die Rolle des Fuhrparks sei es, den Nutzer mobil zu
„Es gibt einen steigenden Bedarf an strategischer Beratung.“ Katharina Schmidt, ARVAL
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
halten, wirtschaftlich zu arbeiten und dabei ökologisch nachhaltig zu wirken. Alternative Mobilitätslösungen wie Hybrid oder Elektro sollten in Betracht gezogen werden.
Foto: bfp fuhrpark und management/Enters
Neues Leasingmodell
Die Finanzierung der Fahrzeuge erfolgt in der Regel über Leasing. Ein ganz neues Modell dazu stellte Enrique Montoya von ARI Fleet Leasing Germany GmbH vor. Der New Business Development Manager präsentierte die „offene Antwort auf ein seit fast 40 Jahren unverändertes, geschlossenes Geschäftsmodell“. Seit 2017 gibt es Open-End-Leasing auch in Deutschland. Dahinter verbirgt sich ein Konstrukt, in dessen Rahmen das Unternehmen wirtschaftlicher Eigentümer des Fahrzeugs bleibt und die Laufzeit flexibel ist. Das bisherige Vorgehen, über eine bestimmte Dauer eine festgelegte Rate zu zahlen, sei zwar einfach und bequem, doch die geleisteten Zah-
bfp Fuhrpark-FORUM 2018
Bis 2020 soll es bundesweit 500.000 E-Autos geben.
lungen lägen meist deutlich über den tatsächlichen Kosten – zu Ungunsten des Leasingnehmers. „Das System ist intransparent, die tatsächlichen Ist-Kosten für Reifen, Reparatur oder Inspektionen sieht man nicht“, betonte Montoya. Insbesondere bei vorzeitigen Vertragsauflösungen oder Vertragsanpassungen, aber auch am Ende des Vertrags lauerten verdeckte Kosten. „Vor allem wenn das Auto länger als vereinbart genutzt wird, wird es mit jeder Rate übertilgt, denn das Fahrzeug verliert kaum noch an Wert“, so der Experte. Dabei sei der Restwert häufig zu niedrig angesetzt, der tatsächliche Marktwert höher, „aber an der Weitervermarktung ist das Unternehmen nicht beteiligt“. Im Open-End-Leasing-Verfahren fallen dagegen diese Profitmargen weg. Serviceleistungen werden entbündelt, der Verkaufserlös bleibt im Unternehmen. „Das ist ein Einsparpotenzial von 20 Prozent.“ Da das Unternehmen wirtschaftlicher Eigentümer ist, bleibt Eigenkapital für das Kerngeschäft.
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Fotos: bfp
Vorträge
Andreas Leiting, Bosch Gruppe.
Was passiert bei einem Schaden?
Enrique Montoya, ARI Flex Leas.
Viele Leasinggesellschaften übernehmen auch das Schadensmanagement. Ob Unternehmen damit immer gut fahren oder ob andere Wege vorteilhafter sind, beleuchtete Michael Pfister, Geschäftsführer von AFC Auto Fleet Control. Seinen Angaben zufolge regeln 50 Prozent der Unternehmen ihr Schadensmanagement selbst, ein Viertel hat mehrere externe, ein Viertel einen einzigen externen Abwickler, der die Aufgabe übernimmt. „Wer mehrere Leasinggesellschaften für das Schadensmanagement einsetzt, ist nie im Optimum“, betonte Pfister. Denn ausschlaggebend seien neben den Kosten der Service und die Transparenz, daher müsse das Management auf den jeweils besten Dienstleister übertragen werden. Um zu entscheiden, ob es sinnvoll ist, sich für einen Provider zu entscheiden oder die Schäden selber zu regeln, sei zu bedenken, dass ein externer Anbieter aufgrund des Einkaufsvolumens bei Werkstätten in der Regel günstigere Konditionen für Reparaturen und Mietwagen aushandeln könne als das Unternehmen. Zudem stünde im Unternehmen oft nur eine Person für den Service zur Verfügung. „Wenn der Mitarbeiter im Urlaub oder krank ist, bleiben die Vorgänge liegen, da hilft auch der persönliche Kontakt zu den Fahrern nicht“, sagte Pfister. Auch bei der Transparenz gäbe es Probleme, weil die Firmen nicht darauf ausgerichtet seien, Schadensdaten aufzubereiten. „In vielen Fällen ist Outsourcing sinnvoll, weil es nicht zum Kerngeschäft gehört“, so der Fachmann.
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„Wer mehrere Leasinggesellschaften für das Schadensmanagement einsetzt, ist nie im Optimum.“ Michael Pfister, AFC Auto Fleet Control
Katharina Schmidt, ARVAL BNP PARIBAS GROUP.
Um den richtigen Anbieter zu finden, dürften jedoch nicht nur die Kosten geschehen werden. Der Service sei oft schwer vergleichbar, die Angaben auf dem Papier meist identisch. Doch ob Aufträge nicht richtig angenommen würden, die Werkstatt das Auto nicht schnell repariere oder die Hotline nicht funktioniere, sei nicht ersichtlich. Zudem müsse die Transparenz gewährleistet, die Schäden und alle Prozessdaten dazu verfügbar sein, um die Kontrolle zu behalten. „Ich plädiere für eine referenzgetriebene Vorgehensweise“, sagte Pfister. Er empfiehlt, sich bei fünf Unternehmen nach Erfahrungen zu erkundigen.
Vernetzte Ladelösungen
Vernetzte Mobilität steht bei der Robert Bosch GmbH ganz oben auf der Agenda. „Der Bereich Mobility Solutions ist in den letzten Jahren dreimal schneller gewachsen als die globale Autoproduktion“, sagte Senior Manager Andreas Leiting. In seinem Vortrag stellte er vernetzte Ladelösungen vor. Lösungen für effizientes Parken, mit deren Hilfe Fahrer freie Stellplätze finden und automatisiert ein- und ausparken können, bietet Bosch bereits an, ebenso Telematik-Services bei Pannen oder intermodale Routenführung. Außerdem verbindet Bosch Fuhrparks mit Werkstätten und hat für Unternehmen vernetzte Ladelösungen für Elektrofahrzeuge im Angebot. „In Deutschland gibt es mehr als 7.000 Ladestationen, zehn Prozent davon an Unternehmensstandorten“, erklärte Leiting. Bis 2020
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Vorträge
Michael Pfister, AFC Auto Fleet Control.
Mona Kappel, The Mobility House.
soll es bundesweit 500.000 E-Autos geben, so die Prognosen. Bosch macht über eine App aber nicht nur öffentliches Laden leicht, sondern berücksichtigt auch das Laden zu Hause, am Arbeitsplatz und unterwegs. Die Gruppe hat in Deutschland bereits 100 Stationen in Betrieb und schnürt für Unternehmen ein Komplettpaket zur Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Nach einer Bedarfsanalyse erstellen die Fachleute ein Konzept, übernehmen Installation und Wartung des Gesamtsystems inklusive Support und Abrechnung und binden Heimladeplätze sowie das öffentliche Ladenetzwerk mit ein. Flottenfahrzeuge und Firmenwagen haben ebenso Zugang wie Mitarbeiter mit privaten E-Autos und externe Gäste. Um Kosten zu sparen, die Umwelt zu schonen und Parkplätze zu reduzieren, bietet eine On-demand-Mitfahrplattform Carpooling an: Zugelassene Nutzer finden über eine App Möglichkeiten, Fahrten zu teilen, beispielsweise um gemeinsam zur Arbeit zu fahren. „Das Unternehmen verbessert sein Image, bindet Mitarbeiter und wird seiner ökologischen Verantwortung gerecht“, fasste Leiting die Vorteile vernetzter Lösungen zusammen.
Kosten optimieren
Auch The Mobility House ist Experte für Energieund Ladelösungen und erstellt komplette Konzepte. Die Key-Account-Managerin für Flotten, Mona Kappel, stellte Möglichkeiten vor, um zu vermeiden, dass die elektrische Flotte zur Kostenfalle wird. Bei der
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„Über sicheres Laden muss die Mobilität gewährleistet sein. Ladekosten müssen optimiert und zusätzliche Werte generiert werden.“ Mona Kappel, The Mobility House
Robert Lasek, Auto1.com.
Elektrifizierung der Fahrzeuge unterstützt The Mobility House und errechnet entsprechend des Nutzungsprofils den gesamten Ladebedarf. Um am Unternehmensstandort eine Ladeinfrastruktur zu installieren, spielt der vorhandene Netzanschluss eine große Rolle. Auf Grundlage einer Energie- und Netzanalyse entsteht ein Ladeplan, der unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit in ein Standort- und Infrastrukturkonzept mündet. „Kosten können optimiert werden, wenn die Autos nicht zu Spitzenzeiten geladen, sondern Zeiträume gewählt werden, in denen nicht viele Mitarbeiter im Betrieb sind und die Kantine geschlossen ist“, erläuterte Kappel. Smart Charging Controller vermeiden solche Spitzenzeiten. Außerdem können eigene Photovoltaikanlagen oder Batteriespeicher mit genutzt werden. The Mobility House übernimmt auch Installation und Betrieb der Ladeinfrastruktur mit Services wie Wartung und Störungsmanagement bis hin zur Abrechnung. Ein Web-Portal bietet volle Übersicht und Kontrolle. „Über sicheres Laden muss die Mobilität gewährleistet sein. Ladekosten müssen optimiert und zusätzliche Werte generiert werden“, erklärte die Referentin. Ihre Empfehlung: Weitsicht, keine Schnellschüsse. So müsse vorab überlegt werden, was wirklich benötigt werde. Wichtig sei zu klären, ob intelligente Ladestationen installiert werden sollen, die vernetzt werden können und mit denen kommuniziert werden kann, zum Beispiel bei Störungen oder für Abrechnungen. W
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Hashtag fuhrparkforum Aussteller und Besucher konnten in diesem Jahr mit dem Hashtag #fuhrparkforum Botschaften und aktuelle Infos live über und auf dem Forum auf Twitter und facebook kommunizieren. Das digitale Gezwitscher über den Kurznachrichtendienst Twitter wurde über sogenannte Socialwalls an zentralen Stellen – unter anderem in der VIP-Lounge und auf der großen LED-Wand – angezeigt. Die Socialwall ist aktuell noch online. CLEMENS NOLL-VELTEN W Schauen Sie doch mal rein: https://walls.io/fuhrparkforum
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Foto: Herbert Piel/P!ELmedia
Alte Hasen
Die alten Hasen diskutieren angeregt in lockerer Runde.
Nicht nur für alte Hasen Eine feste Größe auf dem bfp Fuhrpark-FORUM ist der Stammtisch der alten Hasen. Tür zu, Brezeln und die ersten Flaschen Flens auf den Tisch – es ist Stammtischzeit. So weit alles wie gewohnt: Es hat mittlerweile Tradition, dass sich die „alten Hasen“, also Fuhrparkmanager mit langjähriger Erfahrung in ihrem Job und bfp-circle-Mitglieder auf Xing, zwischen Forumsbesuch und Abendveranstaltung in entspannter Atmosphäre zum Gedankenaustausch treffen. Doch wenn dann der größte Teil der Zeit über Fahrräder diskutiert wird, dann sorgt das doch für Erstaunen.
Ungewohntes Themengebiet: Zweiräder
Es zeigt aber auch, dass das Thema Dienstfahrräder in vielen Fällen oben auf der Agenda steht. Doch mit der Kompetenz, Fahrzeuge zu verwalten, ist es an dieser Stelle nicht getan. Das fängt schon mit der Anschaffung an: Erst nach genauester Prüfung der Verträge der unterschiedlichen Rad-Anbieter und deren Subunternehmen für das Leasing wurde klar, welches Modell für das eigene Unternehmen das richtige ist. Schließlich handelt es sich mal mehr um ein Mietmodell, mal um ein echtes Leasing mit allen Vor- und Nachteilen. Beispielsweise wird die Rückgabe nach der vereinbarten Zeit beziehungsweise die Über-
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Über die Themen Dienstfahrräder, CO2-Problematik und Reifenmanagement wurde ausführlich diskutiert.
nahme der Räder sehr unterschiedlich gehandhabt. Ohne die Anwesenheit von Anbietern und Dienstleistern wird in der Runde Tacheles geredet, wo welche Fallen lauern, moderiert vom Chefredakteur bfp digital Clemens Noll-Velten. Kopfzerbrechen macht den Fuhrparkexperten aber auch die Sorgfaltspflicht. Abhängig davon, wie das Rad genutzt wird, privat oder nur intern auf dem Firmengelände, sehen sich die „alten Hasen“ plötzlich Diskussionen mit dem Sicherheitsexperten unter anderem über die Notwendigkeit von Helmpflicht ausgesetzt. Schnell schwirren diverse Fragen durch den Raum. Für jedes Rad einen eigenen Helm oder für jeden potenziellen Nutzer einen persönlichen? Reicht ein Desinfektionsspray für die schützende Kopfbedeckung bei verschiedenen Nutzern? Was braucht man noch an Schutzkleidung? Keiner möchte in die Situation kommen, sich bei einem auf dem Firmengelände Verunglückten rechtfertigen und verantworten zu müssen.
Umweltaspekte
Doch bei allem Raum, den die Zweiräder an diesem Abend einnehmen: So ganz ohne aktuelle Fahrzeug-Themen geht es dann doch nicht. Um die große CO2-Problematik kommt in diesem Kreis keiner umhin. Zumal in manchen Firmen das Umwelt- und Energiemanagement vermehrt verlangt, jedes Jahr soundso viel Prozent bei den Emissionen einzusparen. Und dazu muss natürlich auch der Fuhrpark seinen Anteil leisten. Angesichts neuer Berechnungsgrößen wie dem neuen WLTP-Zyklus keine einfache Aufgabe. Und die damit verbundenen Restriktionen bei der Ausstattung der Fahrzeuge machen das Fuhrparkmanagement auch nicht unbedingt leichter. Da tut es doch gut, dass sich die Anwesenden durchaus einig sind, dass das Delta zwischen Realität und wie auch immer gemessenen Normverbräuchen oder Emissionswerten ziemlich groß ist. Und dass schon allein eine bessere Tourenplanung viel dazu beitragen kann, Umweltbelastungen zu verringern sowie das Budget des Fuhrparks zu schonen.
Gewohntes Terrain: Vierräder
Die anschließende und kaum enden wollende Diskussion um Reifenmanagement als Möglichkeit zur Kostenoptimierung rückt die Welt des Alte-Hasen-Stammtischs dann endgültig wieder zurecht: Es geht ausschließlich um vierrädrige Fahrzeuge. Ein Austausch, der übrigens jederzeit und rund um die Uhr über den bfp circle auf Xing weiter fortgesetzt werden kann. SABINE NEUMANN. W
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Fotos: Herbert Piel/P!ELmedia
Fahrsicherheitstraining
Übung auf nasser Fahrbahn.
Flotter Vierer bei der Twist Challenge Spannendes Fahrsicherheitstraining: Die Twist Challenge stellt vier Personen vor die Herausforderung, ein Auto sicher ans Ziel zu bringen. WOLFGANG SCHÄFFER
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iese Disziplin hat es beim Fahrsicherheitstraining des bfp Fuhrpark-FORUMS noch nie gegeben. Twist Challenge nennen die Instruktoren es, wenn vier Personen in einem Auto dafür verantwortlich sind, dass der Wagen heil am Ziel ankommt. Wie das? Eher kompliziert! Letztendlich auch wieder nicht, wenn denn die Abstimmung passt, die richtigen Kommandos gegeben werden. Also ganz von vorne. Die Tüftler des Sicherheitszentrums haben einen Škoda Octavia Combi mal ein wenig modifiziert, um es ganz vorsichtig auszudrücken. Vom Fahrerplatz aus kann der Wagen lediglich gelenkt werden. Der Beifahrer hat vor sich ein Kupplungspedal, dahinter sitzt die Person, die fürs Gasgeben verantwortlich ist. Das Bremsen schließlich wird vom letzten noch verbliebenen
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Fahrsicherheitstraining
Das Auto fĂźr die Twist Challenge.
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Fahrsicherheitstraining
Die Teilnehmer erreichen die Teststrecke.
Kurzunterweisung.
Sitzplatz aus erledigt. Ungläubiges Staunen ist in den Gesichtern der Gruppe zu sehen, als Trainer Bernd die technischen Voraussetzungen für die bevorstehende Übung erklärt. Schnell sind einige der Fuhrparkmanager, die mit dem Enterprise-Shuttleservice vom Forum zum Fahrsicherheitszentrum gebracht worden sind, am Auto, um sich zu vergewissern, dass Bernd keinen Scherz gemacht hat. Hat er nicht! Das wird auf Anhieb klar. Tatsächlich ragen vor jedem Platz Pedale aus dem Bodenblech.
Wenn das Blinklicht leuchtet
Nach kurzer Beratung, wer denn nun wo sitzen soll, ist das erste Quartett im Auto. Rückwärts ausparken, dann einen Slalomparcours absolvieren, vorwärts einparken, anhalten, rückwärts wieder hinaus, zurück durch die Pylonengasse und vorwärts in die Parkbucht, so die Aufgabe. Vor dem Start weist Bernd aber noch auf das mächtige gelbe Blinklicht hin, das auf der Motorhaube platziert ist. „Das zeigt an, wenn die Kupplung getreten ist. Wenn es zu lange leuchtet, dann stinkt es bald, weil die Kupplung schleift“, erklärt er mit einem Schmunzeln und gibt das Kommando zum Losfahren. Doch das ist nicht so einfach. Ein kleiner Hüpfer und das Autos steht. Abgewürgt. Noch klappt das Zusammenspiel nicht. Der zweite Versuch läuft besser. Ganz sauber rollt der Škoda nach hinten, stoppt und fährt vorwärts weiter. Weiche Bögen im Parcours, ein- und wieder ausparken, dann das Ganze zurück. Perfekt. Der flotte Vierer hat es geschafft. Während Instruktor Jan die Zeit notiert, beginnt die Diskussion, welcher Platz denn der anspruchsvollste oder schwierigste ist. Einig ist sich
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Ungewohnt: Pedal von der Rückbank aus bedienen.
Die Challenge eignet sich perfekt fürs Teambuilding.
die erste Gruppe, dass die Kommandos vom Fahrer entscheidend sind. „Der muss sagen, wann die Kupplung zu treten ist, wann die Bremse zum Einsatz kommt oder Gas gegeben werden soll.“ Sonst ist es vor allem die nicht gewohnte Sitzposition zum Bedienen der Pedalerie von der Rückbank aus, die fast allen die größten Probleme bereitet. Der Spaß an der Übung indessen leidet darunter keinesfalls. Das Beobachten ist ebenso interessant wie vergnüglich. Es herrscht die einhellige Meinung, dass sich die Aufgabe perfekt fürs Teambuilding eignet.
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Fahrsicherheitstraining
4 Fotos: Herbert Piel/P!ELmedia
PERSONEN sind nötig, um den umgebauten Škoda Octavia im Fahrsicherheitszentrum zu bewegen.
Optimal aufgestellt …
Autos einfangen
Auf sich allein gestellt ist jeder einzelne dagegen auf der dauerhaft bewässerten Nassfläche. Wie auf Glatteis bricht das Auto beim Bremsen oder Einlenken aus. Aufgabe: Mit sanftem Gegenlenken den Wagen wieder einzufangen. Das ist leichter gesagt als getan. Auf dem spiegelglatten Bereich dreht so mancher die eine oder andere Pirouette, schüttelt verzweifelt, aber immer auch mit einem Lachen den Kopf. Nach und nach gelingt es aber immer besser, das Auto zumindest ansatzweise dorthin zu lenken, wo es denn auch hingehen soll. Doch allein das Gefühl, was passieren kann, wenn ein Fahrzeug auf Glatteis oder bei Aquaplaning außer Kontrolle gerät, stimmt fast alle Beteiligten nachdenklich. Eine wichtige Erfahrung, die das Fahrsicherheitstraining außer dem Teamgedanken und dem Gefühl, ein wenig mehr über die Reaktion eines Autos auf heiklem Untergrund gelernt zu haben, vermittelt. W
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Fotos: G.A.S.
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Freuen sich über die Eröffnung des neuen Standorts in Dorsten: Andreas Brodhage (G.A.S.), Ulrich Wohlgemuth (COPARTS) und Michael Lohmeier (Deutsche Post AG/Streetscooter).
Über die Zukunftspläne von G.A.S. Im Gespräch mit Andreas Brodhage G.A.S. ist seit Jahren erfolgreich mit seinem Full-Service-Werkstatt-Netzwerk für Fuhrparks und Leasinggesellschaften. Mit dem einzigen zentral geführten Elektro-Mehrmarkenwerkstattnetz in Europa und strategischen Partnerschaften geht der Erfolg weiter. Global Automotive Services (G.A.S.), Tochter des Ersatzteilspezialisten COPARTS Autoteile GmbH, wurde 2006 gegründet. Für Flotten- und Leasinggesellschaften stellt sie ein Full-Service-Netzwerk für den Kfz-Service, die Kfz-Reparatur sowie für die Unfall-Instandsetzung zur Verfügung. Dazu gehören auch Zusatzleistungen wie Hol- und Bringdienst, Wagenwäsche und UVV-Prüfung zum Leistungsumfang. Die G.A.S. bietet ein flächendeckendes, zertifiziertes, herstellerunabhängiges Werkstattnetz, faire Preise und maximale Transparenz. Zudem bietet sie das einzige zertifizierte Elektro-Mehrmarkenwerkstattnetz in Europa. G.A.S. bündelt die lokalen
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Kompetenzen freier Werkstattbetriebe und generiert ein bundesweit flächendeckendes Netzwerk von über 1.500 Werkstätten. Und G.A.S. hat noch viel mehr vor und bereitet die Zukunft mit einem neuen Standort und ausgeweitetem Kundenkreis vor. Am neuen Unternehmensstandort im nordrhein-westfälischen Dorsten, der im Mai vor rund 70 Flottenverantwortlichen, Industrie- sowie Kooperationspartnern und COPARTS-Gesellschaftern eingeweiht wurde, sorgen 35 Mitarbeiter für die gewohnt reibungslose Abwicklung der Werkstattaufträge. Im Interview mit bfp Fuhrpark & management äußert sich der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Brodhage über
den neuen Standort, neue Partner und die Zukunftspläne von G.A.S.
Wie würden Sie kurz das Konzept von G.A.S. beschreiben?
» Brodhage: Die G.A.S. ist der einzige Fuhrparkdienstleister, der das gesamte Portfolio einer gut organisierten freien Full-Service-Werkstatt in einem bundesweit flächendeckenden Netzwerk anbietet. Ergänzend dazu ist die G.A.S. in der Lage, eine ebenso flächendeckende und transparente Teilelogistik nach GVO anzubieten. Unsere Dienstleistungen erstrecken sich von der 24-Stunden-Auftragsannahme, und dem Organisieren des Werkstatttermins
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ANZEIGE über die Mietwagengestellung bis hin zur zentralen Abrechnung und dem daraus resultierenden Reporting. Immer mehr Flotten und Großkunden erkennen, dass die Entscheidung, die Dienstleistung in diesem Bereich einzukaufen, auch fuhrparkintern dafür sorgt, dass Personal entlastet und dadurch Ressourcen für relevantere Aufgaben frei werden. Man sollte nicht vergessen, dass die Verwaltung des Fuhrparks in einem Unternehmen ein erheblicher Kostenfaktor ist, den es zu minimieren gilt. Unsere Aufgabe als Fuhrparkdienstleister ist es, dieses Potenzial aufzuzeigen und mit den Verantwortlichen individuelle Prozesse und Abläufe zu erarbeiten.
leistung Instandhaltung auch einen Holund Bringdienst, Wagenwäsche sowie die UVV-Prüfung. Wir kombinieren so erfolgreich schlanke Prozesse, hohe Servicequalität und zentrale Auftragssteuerung mit gleichbleibend hoher Teilequalität und attraktiven Preisen für Lohn und Material.
Durch schlanke Prozesse, hohe Servicequalität und Kooperationen mit renommierten Teileherstellern ist es der G.A.S. gelungen, eine hohe Akzeptanz im Flottenmarkt zu erreichen – insbesondere durch eine gleichbleibend hohe Teilequalität mit gleichzeitig attraktiver Preisstellung für Ersatzteile und Arbeitslohn.
Welche Service- und Dienstleistungen will Global Automotive Services künftig verstärkt anbieten? Welche Ziele haben Sie sich mittel- und langfristig gesetzt?
Welche Erfolge konnten Sie bislang erzielen?
G.A.S. ist das einzige zentral geführte Elektro-Mehrmarkenwerkstattnetz in Europa. Sie haben die Service- und Reparaturarbeiten sowie die Ersatzteilversorgung für die StreetScooter-E-Fahrzeuge der Deutsche-Post-Tochter DHL übernommen. Wie beurteilen Sie bislang die Zusammenarbeit mit der DHL?
» Brodhage: Die Bedeutung von Großkunden wie der Deutschen Post für die G.A.S. ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Wachsen kann man nur mit großen Kunden, die einem im täglichen Geschäft alles abverlangen. Nur durch die damals sehr mutige Kooperation haben wir es geschafft, das einzige Werkstattnetz in Europa zu sein, das markenneutral Elektrofahrzeuge reparieren kann. Gemeinsam mit der DEKRA, durch Schulungen und Zertifizierungen haben wir unsere Betriebe fit für die Zukunft gemacht und können morgen darauf aufbauen – egal, welches Modell auf den Markt kommt. Menschen machen Geschäfte und alles, was wir als G.A.S. erreicht haben, ist eine Mannschaftsleistung – und zwar eine beeindruckende!
» Brodhage: Während der vergangenen acht Jahre haben wir es geschafft, uns stetig zu verbessern und das Netzwerk zu erweitern. Mittlerweile haben wir schon einige große Flotten und Leasinggesellschaften in unser System integriert. Wir sind, anders als viele Marktbegleiter, keine Autoteilebörse, sondern nur ein Auftragssteuerer. Daher muss auch nicht jede Werkstatt alle Leistungen anbieten, sie kann sich auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren.
Stichpunkt Netzwerk erweitern: Kürzlich haben Sie mit LeasePlan, einem der größten Autoleasing- und Fuhrparkmanagement-Anbieter, eine Kooperation geschlossen.
» Brodhage: Im Rahmen der konsequenten Weiterentwicklung und Qualifizierung unseres Netzwerkes ist LeasePlan ein wichtiger Partner. Dass das weltweit führende Full-Service-Leasingunternehmen nun mit uns kooperiert, werte ich als Bestätigung unserer Strategie. Wir freuen uns einerseits über das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des freien Marktes in Deutschland; ebenso freut es mich, dass sich unsere angeschlossenen Partnerwerkstätten mit uns gemeinsam immer weiter entwickeln, um solche großen Kunden bedienen zu können. G.A.S. bedient in der Zusammenarbeit LeasePlan-Kunden nicht nur mit Inspektion, Wartung und Reparaturarbeiten, sondern leistet im Rahmen der Dienst-
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» Brodhage: Wir arbeiten an einer Erweiterung des Dienstleistungsportfolios in den Bereichen Reifen und Smart Repair . Gerade beim Thema Smart Repair wie beispielsweise Steinschlag, Lackschäden oder Dellen herrscht nur wenig Marktpluralität in Deutschland. Das wollen wir ändern und unser Netzwerk in diese Richtung ausbauen. Wir haben mit unseren über 1.500 Kfz-Betrieben ein bundesweites Full-Service-Werkstattnetz, das in den kommenden Monaten noch ausgebaut wird. Noch in diesem Jahr soll die Anzahl der im System angeschlossenen Werkstätten auf 2.000 Betriebe anwachsen. Diese Netzdichte ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale, hier sind wir auch bemüht, diese Vorreiterposition auszubauen. Denn nur so kann ein engmaschiges Servicenetz aufgebaut werden, das vor allem für Flottenkunden interessant ist. (RED) W
Wie ermöglichen Sie eine Qualitätssicherung bei über 1.500 Partnerwerkstätten? Nach welchen Standards bieten Sie Ihre Serviceleistungen an?
» Brodhage: Es ist uns wichtig, unsere Idee immer weiter zu verbessern und gewisse Standards zu erfüllen. So ist die ISO-Zertifizierung im Bereich der „Vermittlung von Reparatur- und Wartungsaufträgen in Kfz-Werkstätten“ ein Beleg für unsere hohen Qualitätsansprüche. Gute Arbeit zu leisten, ergibt sich für die einzelnen Werkstätten schon alleine daraus, dass jeder Betrieb selbst verantwortlich ist. Jedes selbstständig tätige Unternehmen weiß, dass zufriedene Kunden immer wieder zurückkommen werden.
Volles Haus bei der Eröffnung in Dorsten.
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Fotos: Herbert Piel/P!ELmedia
Akademie
Die Jahrgangsbesten der bfp-AKADEMIE.
Das Lernen lohnt sich Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Jahrgangsbesten der bfp-AKADEMIE geehrt. Seit etwa 20 Jahren geben die Experten der bfp-AKADEMIE ihre Erfahrungen aus der Praxis weiter. Weit mehr als 2.000 Teilnehmer haben seither die Aus- und Weiterbildungsangebote genutzt, erläuterte Clemens Noll-Velten, Chefredakteur bfp digital, in seiner Ansprache. Von der grundlegenden Ausbildung zum zertifizierten Fuhrparkmanager bis hin zum zertifizierten Fuhrparkmanagement-Berater bzw. zertifizierten Fuhrpark-Service-Berater bietet die bfp-AKADEMIE um Cheftrainer Helmut Pätz für jeden aus der Fuhrparkbranche das passende Ausbildungsformat. Im Beisein der Vertreter der Sponsoren sowie der Leiterin der bfp-AKADEMIE Irina Regese wurden für alle zertifizierten Ausbildungsgänge die jeweils drei besten Absolventen des Jahrgangs mit Urkunden und Trophäen ausgezeichnet. Ina Ley ist überglücklich. Sie hat bei der Ausbildung zum zertifizierten Fuhrparkmanager in der bfp-AKADEMIE als Jahrgangsbeste abgeschnitten. Stolz zeigt sie nach der Auszeichnung die Urkunde
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2.000 TEILNEHMER und mehr haben in den vergangenen rund 20 Jahren die Ausund Weiterbildungsangebote der bfp-AKADEMIE genutzt.
und den gläsernen Siegerpokal. Den hat sie sich mit der schriftlichen Arbeit zum Thema „Green Fleet – Wirklich alles im grünen Bereich?“ mehr als redlich verdient. Die Prüfer der mit der bfp-AKADEMIE zusammenarbeitenden IHK jedenfalls urteilen so: „Ein kritisches und doch überzeugendes Plädoyer für Green Fleet“ und bewerteten die Arbeit mit 100 Punkten sowie der Note sehr gut. Noll-Velten betonte die großartige Leistung der Teilnehmer der bfp-AKADEMIE, die berufsbegleitend in anspruchsvollen Lehrgängen ihr Wissen erweitern. Die 49-jährige Ley indessen gibt sich trotz aller Freude eher bescheiden. „Im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern der Ausbildung hatte ich den Vorteil, viel Zeit zu haben.“ Zur Erklärung berichtet sie, dass sie von ihrem damaligen Arbeitgeber bereits freigestellt worden sei, während ihrer Beschäftigung in dem Unternehmen aber noch die Zusage zur Ausbildung in der Akademie ausgehandelt hatte. „Damit relativiert sich meine gute Note. Meine Mitstreiter mussten das Lernen für die Aus-
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Akademie
bildung zu dem Stress der täglichen Arbeit leisten. Das war sicher weitaus belastender.“
Unglaublich viel gelernt
Voll des Lobes ist sie aber über die Lerninhalte der Akademie. „Ich habe unglaublich viel gelernt. Die Ausbildung war extrem hilfreich für mein weiteres Berufsleben.“ In dem ist sie jetzt Office Managerin und Fuhrparkverantwortliche bei Misumi in Frankfurt. Auch dort wissen die Verantwortlichen zu schätzen, was die Referenten der Akademie vermittelt haben, und sind nach den Worten Leys ziemlich stolz, eine zertifizierte Fuhrparkmanagerin zu haben. „Ich kann jedem Flottenverantwortlichen nur raten, in seinem Betrieb für diese Ausbildung zu kämpfen. Jeder Tag des Lernens lohnt sich. Zum einen erleichtert das erworbene Wissen den Arbeitsalltag. Zum anderen wird man mit dem Zertifikat im Betrieb auch anders wahrgenommen.“ Die Schulung in der bfp-AKADEMIE hat aus der Sicht von Ina Ley aber auch weitere Vorteile. So sei ein Netzwerk mit den anderen Mitstreitern entstanden, von dem sie immer wieder profitiere.
„Im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern an der Ausbildung hatte ich den Vorteil, viel Zeit zu haben.“ Ina Ley, Jahrgangsbeste bei der Ausbildung zum zertifizierten Fuhrparkmanager an der bfp-AKADEMIE
Ina Ley.
Über eine WhatsApp-Gruppe, per Mail und Telefon bestehe Kontakt und Austausch.
Die Jahrgangsbesten
Außer Ley wurden noch Marcel Drews (ebenfalls 100 Punkte) und Nina Brambrink (97 Punkte) als zertifizierte Fuhrparkmanager ausgezeichnet. Bei den zertifizierten Fuhrparkmanagement-Beratern gingen die ersten drei Preise des Jahrgangs an Anja Müller, Daniel Pascual Campos und Alexander Thies. Und schließlich durften sich bei den zertifizierten Fuhrpark-Service-Beratern Nico Hoffmann, Damaris Rehnelt und Thomas Schwarze über Ehrungen freuen.
Praxisnahe Seminare der Akademie
Die Leiterin der bfp-AKADEMIE Irina Regese und Cheftrainer Helmut Pätz.
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Rechtssicherheit und Kostenoptimierung sind zwei der zentralen Zielgrößen des professionellen Fuhrparkmanagements. Und gleichzeitig die größten Herausforderungen im Alltag jedes Flottenverantwortlichen. In praxisnahen Seminaren bringt die bfp-AKADEMIE zielorientiert auf den Punkt, welche Faktoren im Fuhrparkmanagement über den Erfolg entscheiden. Einsteiger und erfahrene Fuhrparkmanager bekommen in themenspezifischen Kursen exakt das Know-how, mit dem sich die Potenziale der individuellen Unternehmenssituation ausschöpfen lassen. WOLFGANG SCHÄFFER W
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Der Acoustic Club und Sängerin Jeannette Dalia Curta.
Voller Energie in den Abend Im Dorint-Hotel am Nürburgring trafen sich Fuhrparkmanager und Dienstleister nach einem langen Messetag zum Netzwerken.
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ow, Forumsbesucher haben wirklich Kondition. Oder lag es daran, dass sich in diesem Jahr auf dem Nürburgring so vieles um das Thema Strom drehte? Hatte sich das irgendwie übertragen? Wie dem auch sei, die lebhaften Gespräche in den Fluren und Sälen des Dorint-Hotels waren ein deutliches Zeichen, dass Fuhrparkmanager und Dienstleister selbst nach einem langen Messetag scheinbar nicht müde wurden, sich auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Gestärkt von einer reichhaltigen Auswahl an kulinarischen Genüssen – die Palette reichte vom bayrischen Radi und Obatzten über Burger und
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Bis nach Mitternacht tanzten die Fuhrparkmanager und Dienstleister und nutzten die Zeit zudem, um sich auszutauschen.
Teriyaki-Huhn bis hin zu leichtem Fisch im Bambuskörbchen – sorgten die fünf vom Acoustic Club aus der Pfalz für eine zusätzliche Dosis echter Bio-Power. Sie können es natürlich auch mit Mikro und Verstärker, aber ihr liebstes Motto ist „mobil und ohne Strom“. Und das voller Energie. Mit entsprechend viel Stimmkraft und noch mehr Schwung brachten Sängerin Jeanette Dalia Curta und die Band um Thomas Rittler gute Laune in die Gänge rund um und in der Cockpit-Bar. Da fingen selbst müde Messe-Füße an zu wippen und Hüften zu schwingen. Ganz Mutige legten sogar den einen oder anderen fetzigen Discofox aufs Parkett, sodass es den Umstehenden schier schwindlig wurde. Und die Stimmbänder gaben spätestens
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Abendveranstaltung
Fotos: Herbert Piel/P!ELmedia
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5 bei „Let‘s twist again“ oder „Route 66“ ihr letztes Quäntchen an Geschmeidigkeit, um aus voller Kehle mitschmettern zu können. Da vermisste es auch niemand, dass es diesmal, anders als in den vergangenen Jahren, nicht so sommerlich warm draußen war und man sich – bis auf ein paar ganz Eifelkälte-Resistente – lieber drinnen aufhielt. Schließlich kann der Grad der Wärmezufuhr dort ja auch selbst geregelt werden. Während im Restaurant das „Pirm Jam Acoustic-Duo“, sprich die für ihre Unplugged-Versionen bekannten Stimmungsmacher Andy Lübbert und Stefan Glass, die Stimmung mit einer bunten Mischung aus Rock‘n‘Roll, Country, Beatles, J. Hendrix und anderen Oldies aufheizte,
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6 brachte im Kongresszentrum der Kelkheimer DJ Holger Hollie Müller die Menge zum Kochen. Auch hier war die Tanzfläche schnell dicht gefüllt, die neuesten Hits wechselten sich ab mit bekannten Klassikern. Gekonnte Rap-Einlagen ließen das Publikum jubeln. Mit den rhythmischen Beats fielen die Anspannungen des Tages von vielen ab und die Muskeln lockerten sich vom vielen Sitzen und Stehen. Derart gelöst nutzten selbst nach Mitternacht noch viele die entspannte Atmosphäre zum Netzwerken und Erfahrungen austauschen. Forumsbesucher haben eben wirklich eine Menge Kondition – und stehen irgendwie immer unter Strom. SABINE NEUMANN W
Bild 2: Kulinarisch wurden die Gäste am Buffet verwöhnt. Bild 3: Andy Lübbert und Stefan Glass der Band „Pirm Jam“. Bild 4: Netzwerken und Smalltalk in geselliger Runde. Bild 5: Antipasti und süßer Nachtisch waren begehrt. Bild 6: Als Aperitif gab es ein kühles Bier für die Besucher.
Mehr Bilder auf: fuhrparkforum.de
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7 Bild 7: Kommunikation war auch vor dem Dorint-Hotel am Nürburgring angesagt. Bild 8: Später am Abend gab‘s heiße Beats vom DJ. Bild 9: Reiche Auswahl – auch am Dessert-Buffet hatten die Teilnehmer die Qual der Wahl. Bild 10: Sängerin Jeannette Dalia Curta heizte zusammen mit dem Acoustic Club den Gästen mächtig ein. Bild 11: Volles Haus – und das bis spät in den Abend. Trotz des Messestress stand der Austausch der Fuhrparkprofis untereinander klar im Mittelpunkt.
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Fotos: Herbert Piel/P!ELmedia
Abendveranstaltung
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