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SICHER Winter 2013

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WINTER 2013

SICHER

mit meiner Krankenkasse

Gesund durch den Winter!

4 Gut sehen dank Laserbehandlung 6 Ab welchem Alter ist Skifahren sinnvoll? 7 Erholt richtig lernen 7 Vitamin-D-Mangel durch zu wenig Licht 8 Versicherungsratgeber


EDITORIAL

SICHER 1/2013

Liebe Leserin, Lieber Leser Herzlich willkommen im neuen Jahr. Wir hoffen, dass Sie gut gestartet sind und wünschen Ihnen beste Gesundheit und viel Erfolg. Die Kundenzeitschrift «SICHER» hat ein neues Erscheinungsbild erhalten. Wir haben Ihre Rückmeldungen im Rahmen der letzten Leserumfrage ausgewertet und die wichtigsten Punkte umgesetzt. Wir sind gespannt, ob Ihnen das neue Konzept gefällt. Teilen Sie uns Ihre Meinung mit auf www.krankenversicherer.ch. Der Branchenverband Santésuisse hat diesen Sommer bereits zum zehnten Mal die repräsentative Bevölkerungsumfrage «sondage santé» durchgeführt. Wie die Resultate gezeigt haben, sind wir Schweizerinnen und Schweizer im Grossen und Ganzen mit dem jetzigen Gesundheitssystem zufrieden. Es besteht aber immer noch Aufklärungsbedarf: Das Wissen über das System kann noch verbessert werden. Die Befragten schätzten die Verwaltungskosten der Krankenversicherer auf durchschnittlich 30 Prozent anstatt der aktuell 5,4 Prozent. Mehr dazu erfahren Sie auf Seite 5. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine spannende und informative Lektüre. Herzlich,

Daniel Herzog Direktor RVK

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SICHER 1/2013 Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, Telefon 041 417 05 00 Bilder: iStockphoto, zvg


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Hier stehen die Bildlegenden.

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MEDIZIN

SICHER 1/2013

Das Lasik-Verfahren gilt zu 99.8 Prozent als sicher.

Klarer Blick Besser sehen ohne Brille – heute für viele problemlos möglich dank einer Laserbehandlung. Laserbehandlungen werden schon seit mehr als 15 Jahren durchgeführt. Doch wie sicher ist diese Methode? Text: Dr. med. Dietmar Thumm, Luzern

Das Auge ist wie eine Kamera aufgebaut: vorne das Linsensystem und hinten die Dunkelkammer, auf der die Netzhaut aufgebracht ist. Die Netzhaut vermag mit 120 Millionen Sehzellen besser aufzulösen als ein 16-Megapixel-Chip. Das Linsensystem besteht aus der Hornhaut als Sammellinse, der Pupille als Blende und der dahinter liegenden Linse, um die Entfernung einzustellen.

Unterschiedliche Fehler

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In jedem Teil dieses Systems können Fehler auftreten. Stimmen die Krümmung oder die Rundung der Hornhaut nicht genau,

handelt es sich um eine Hornhautverkrümmung. Arbeitet die Linse nicht richtig, spricht man von (Alters-)Weitsichtigkeit. Ist das Auge beziehungsweise die Dunkelkammer zu gross, bricht sich das im Auge entstehende Bild zu weit vorne und es entsteht eine Kurzsichtigkeit. All diese Fehler lassen sich verbessern, indem die Lichtstrahlen richtig auf die Netzhaut gebracht werden und das Bild wieder scharf wird. Betroffene können dies mittels einer Brille, Kontaktlinsen, einer Linse im Auge oder einer Laserkorrektur auf der Hornhaut machen.


BRANCHE

Unterschiedliche Behandlungen Es gibt verschiedene Laser und verschiedene Korrekturmöglichkeiten. Behandelt werden können Augen mit leichter bis mittlerer Kurzsichtigkeit (bis 8, eventuell 10 Dioptrien) und einer Hornhautverkrümmung bis etwa 4 Dioptrien. Grundsätzlich wird der Laser dazu benutzt, die richtige Korrektur in die Hornhaut einzuschleifen oder einzubrennen. Die Genauigkeit ist heute sehr hoch. Da sich die Hornhaut mit Augentropfen betäuben lässt, ist die Behandlung schmerzfrei. Die Heilung ist abhängig von der Korrektur. In der Regel bleibt das Auge nach der Behandlung stabil, kleine Abweichungen können vorkommen. Gelegentlich ist – je nach Korrektur – ein zweiter oder dritter Lasereingriff (Glätten oder Polieren) nötig. Häufig wird das Lasik-Verfahren angewendet. Dabei wird erst der Deckel der Hornhaut entfernt, dann innen der Laser angesetzt und am Schluss der Deckel wieder aufgesetzt. Das Verfahren hat sich durchgesetzt, da eine postoperative Schmerzfreiheit und ein sofortiges Sehen erreicht werden. Wenn Probleme entstehen, dann in der Regel mit diesem Deckel (in der Fachsprache «Flap» genannt): Es kann vorkommen, dass er nach Jahren verrutscht oder abfällt. Allerdings sind schwere Komplikationen heutzutage selten geworden, das Verfahren gilt zu 99,8 Prozent als sicher. Trotzdem: In der Regel wird pro Eingriff aus Sicherheitsgründen nur jeweils ein Auge behandelt.

Dr. Dietmar Thumm ist Facharzt FMH für Augenkrankheiten + Augenchirurgie und hat seine eigene Praxis in der Stadt Luzern.

Gut zu wissen: Grundversicherung übernimmt keine Kosten Eine Laserbehandlung ist ein Wahleingriff und gilt als kosmetische Operation. In der Regel muss der Patient die Kosten selber tragen. In Ausnahmefällen, zum Beispiel bei starken Korrekturen und gleichzeitiger Kontaktlinsenunverträglichkeit, wird eine partielle Kostenübernahme durch den Vertrauensarzt geprüft. Empfehlenswert ist auch zu prüfen, ob eine Zusatzversicherung sich an den Kosten beteiligt.

Verwaltungskosten erneut gesenkt.

Verwaltungskosten deutlich überschätzt Wie Umfragen zeigen, schätzen die Versicherten die Verwaltungskosten der Krankenversicherer auf durchschnittlich 30 Prozent. Damit liegen sie klar daneben: 2011 haben die Verwaltungskosten gerade mal 5,4 Prozent betragen. Dabei weisen die kleinen und mittleren Krankenversicherer tendenziell geringere Verwaltungskosten auf als die grossen. Text: Martina Ruoss

Die Krankenversicherer betreuen immer mehr Versicherte und kontrollieren immer mehr Rechnungen: Während sie 2003 rund 63 Millionen Rechnungen verarbeitet haben, waren es 2011 bereits 102 Millionen. Dank einer wirksamen Rechnungskontrolle sparen die Krankenversicherer jährlich rund eine Milliarde Franken – zugunsten der Prämienzahler. Trotz Mehraufwand in der Rechnungskontrolle und diverser neuer Vorgaben der Aufsichtsbehörde zur Rechnungslegung und zum Reporting konnten die Versicherer die Verwaltungskosten senken: von 7,6 Prozent (1996) auf 5,4 Prozent (2011). Hingegen sind die Leistungskosten pro Person und Jahr in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen (durchschnittlich 3,5 Prozent pro Person und Jahr). In der obligatorischen Krankenversicherung werden knapp 95 Prozent der Prämiengelder für Leistungen ausgegeben. Damit wird klar, dass in erster Linie im Leistungsbereich gespart werden muss, wenn die Prämien auf einem vertretbaren Niveau bleiben sollen.

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J U N G U N D A LT

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Aufwärmen ist Pflicht Was für Profisportler gilt, ist auch für weniger Geübte sinnvoll: das Warm-up. Kinder sollten sich ebenfalls aufwärmen, bevor es auf die Piste geht. Geeignet sind Übungen wie der «Schneeengel», Hüpfspiele oder auch «Fangis» – die Kinder sind nicht nur aufgewärmt, sondern haben auch jede Menge Spass und das Verletzungsrisiko sinkt.

Früh übt sich … Eltern, die gut und gerne Ski fahren, wollen ihren Nachwuchs möglichst bald auf die Skier stellen. Ab welchem Alter ist das sinnvoll, ohne den Kids die Freude daran zu nehmen oder ihnen gar gesundheitlich zu schaden? Text: Michelle Furrer Barsky-Zorin

Eine allgemein gültige Regel gibt es nicht, wann ein Kind alt genug ist, Ski oder Snowboard zu fahren. Jedes Kind ist anders. Vor dem dritten Geburtstag ist es jedoch selten sinnvoll, da die Muskulatur zu wenig stark ist und die Gelenke allzu sehr belastet werden. Klar ist auch, dass die Muskeln der Kleinen für ein schweres Snowboard am Anfang ungenügend entwickelt sind. Deshalb stellt man sie zuerst besser auf Skier. Die Erfolgsaussichten sind bei Vier- und Fünfjährigen am grössten. Im Alter von sechs oder sieben Jahren ist das Kind genug entwickelt, um Snowboard zu fahren.

Eltern versus Skischule Sollen Kinder in eine Skischule oder doch lieber mit den Eltern Ski fahren lernen? Auch diese Frage kann nicht generell beantwortet werden. Eltern müssen aber verschiedene Faktoren beachten. Wenn ein Elternteil sehr gut Ski fährt, ist das eine gute Voraussetzung, jedoch noch keine Garantie für den Erfolg beim Nachwuchs. Denn ein guter Skilehrer zeichnet sich zusätzlich

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durch fahrtechnisches und pädagogisches Wissen aus. Ein weiterer Vorteil der Skischule sind die Gleichaltrigen – die Kinder erlernen die Sportart auf spielerische Art. Die Gruppendynamik spornt die Kleinen an. Harmlose Stürze und Rückschläge stecken sie einfacher weg.

Richtig vorbereiten Eltern erleichtern ihren Kindern den Einstieg, indem sie darauf Acht geben, dass diese das ganze Jahr aktiv sind und sich sportlich betätigen. Besonders eignet sich der Turn- und Tanzunterricht. Die Kinder entdecken dabei das Gefühl für die Balance. Dies kommt ihnen auf den Skiern zugute.

Schutz ist wichtig Gerade die Kleinen sehen Gefahren oft nicht oder können sich nicht richtig einschätzen. Umso wichtiger ist es, dass sie richtig gekleidet sind. Zur passenden Ausrüstung gehört immer ein Skihelm, welcher der ENNorm 1077 entspricht. Auch wenn die Kinder schnell wachsen, sollte nicht aus Kostengründen ein grösseres Modell gekauft werden. Denn nur ein gut sitzender Helm schützt bei einem Sturz. Ein Rückprotektor ist für Kinder wünschenswert. Er stabilisiert und stützt die Wirbelsäule bei einem Sturz und kann vor langwierigen Folgeschäden bewahren.


P R ÄV E N T I O N

Genügend Schlaf wirkt sich positiv aufs Lernen aus.

Erholt richtig lernen Einige Kinder erreichen viel, ohne sich anzustrengen. Sie sind

Lukas Zahner Dr. phil. nat., Mitglied Institutsleitung am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Uni Basel

scheinbar talentiert oder besonders kreativ. Andere benötigen für alles länger – mit oft schlechterem Resultat. Warum? Text: Dr. Lukas Zahner

Ist ein Leben mit einer ausgeglichenen Balance zwischen Belastung und Erholung der Grund für die bessere Leistungsfähigkeit? Sicher Mein Tipp: ist: Ein guter Schlaf ist wichHat Ihr Kind Konzentrationstig. Ausgeschlafene Kinder schwächen oder Lernschwieund Erwachsene sind bereit, rigkeiten? Ist es tagsüber oft «Bäume auszureissen». Der müde? Beobachten Sie den Schlaf beeinflusst nicht nur Schlaf, erfassen Sie die Schlafdie körperliche Erholung, dauer. Ermöglichen Sie eine opsondern in hohem Mass auch timale Schlafdauer und -qualität. die geistige Fitness. Optimale Lernbedingungen sind ebenfalls wichtig: Fernseher, Wie neue wissenschaftliche Musik oder andere Störfaktoren Erkenntnisse zeigen, besteht lenken vom Lernen ab. bei Kindern ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Schlaf und Lernerfolg. Vor allem der Tiefschlaf ist entscheidend: Das Gehirn verarbeitet in dieser Zeit das

vorgängig Gelernte. Ausreichend Schlaf kann die Lernleistung bis zu 20 Prozent verbessern. Doch wie viel Schlaf ist nötig? Der Bedarf ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Bei Fünf- bis Zwölfjährigen liegt er beispielsweise zwischen neun und elf Stunden, jüngere Kinder benötigen deutlich mehr. Wenn Kinder regelmässig zu wenig schlafen, können Konzentrationsschwäche und Lernschwierigkeiten die Folge sein. Achten Sie auf den Schlaf Ihres Kindes, es lohnt sich in vielerlei Hinsicht! Ihr Lukas Zahner

Lichtmangel schlägt nicht nur aufs Gemüt

GESUNDHEIT

Die Tage sind kurz, die Sonne macht sich rar. Der menschliche Körper kriegt nicht genügend Sonnenlicht. Zu wenig Licht wirkt sich aber nicht nur aufs Gemüt aus. Text: Michelle Furrer Barsky-Zorin

Das ultraviolette Licht fördert die Produktion von Vitamin D. Dieses reguliert den Knochenstoffwechsel und fördert die Einbindung von Kalzium. Besonders von Vitamin-D-Mangel betroffen sind weibliche Osteoporose-Patientinnen.

Bewegung im Freien ist auch im Winter wichtig.

Was kann dagegen unternommen werden? Neben einer vitaminreichen Ernährung mit ausreichend Fisch-, Milch- und Getreideprodukten ist der tägliche Spaziergang im Freien wichtig. Wetterunabhängig sollten Herr und Frau Schweizer täglich mindestens eine Stunde an der frischen Luft verbringen. Denn: Die UV-Strahlen dringen auch bei Regen oder bewölktem Himmel durch die Wolkendecke und unterstützen den Körper, Vitamin D zu produzieren.

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V E R S I C H E R U N G S R AT G E B E R

Auch im Ausland optimal versichert sein.

Reisen ins Ausland oder Unfall bezahlt die Grundversicherung in der Regel maximal die doppelten Kosten, die in der Schweiz vergütet würden. Besonders in aussereuropäischen Ländern, wie beispielsweise den USA, reicht diese Deckung nicht aus.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich während einer Reise zu versichern. Krankenversicherer bieten Zusatzversicherungen an, die neben anderen Leistungen explizit Leistungen im Ausland bezahlen. Es gibt aber auch Ferien- und Reiseversicherungen, die für eine bestimmte Reisedauer abgeschlossen werden. Diese Versicherungen decken oft nicht nur die Heilungskosten, sondern auch weitere kostenintensive Leistungen (z.B. Such- und Rücktransportkosten). Wichtig ist, dass alle Reisetage,

Was Grossmutter noch wusste ...!

… gegen Kopfschmerzen

Bei einer Notfallbehandlung im Ausland wegen Krankheit

Text: Elisabeth Janssen

SICHER 1/2013

Elisabeth Janssen Krankenversicherungsexpertin

Zitronensaft, kombiniert mit schwarzem Kaffee, lässt die Kopfschmerzen verschwinden. Man trinke ein kleines Glas Zitronensaft – am besten frisch gepresst – und einen Espresso nacheinander. Andrea Betschart, Saas-Fee

also auch der Ab- und der Rückreisetag, versichert werden. Ebenfalls möglich ist eine Jahres-Reiseversicherung. Diese eignet sich für Personen, die mehrmals jährlich ins Ausland verreisen.

Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern

Es ist wichtig, dass frühzeitig vor der Abreise abgeklärt wird, welche Versicherung geeignet ist und die allgemeinen Versicherungsbedingungen gründlich studiert werden. Frau Janssen steht bei Fragen gerne zur Verfügung: info@rvk.ch.

Publizierte Beiträge werden mit 100 Franken belohnt!

Einsendeschluss: 10. März 2013

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Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.

6006 Luzern

Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) via www.krankenversicherer.ch oder mittels Postkarte an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern.

P.P.

Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie ein Familienpaket (2 Kinder und 2 Erwachsene, Tageskarte gültig an allen Tagen) für das Alpamare. www.alpamare.ch

Redaktion SICHER · Haldenstrasse 25 · 6006 Luzern

Kreuzworträtsel Winter 2013


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