WINTER 2016
SICHER
mit meiner Krankenkasse
3 Alternativmedizin: Das ist gut zu wissen 4 Depressionen: Richtig behandelt 6 Spitex Verband Schweiz: Kurz vorgestellt 7 Wenn Kinder ihre Lust am Spielen verlieren 8 Klare Sicht bei Sehhilfen
EDITORIAL
SICHER 1/2016
Blick hinter die Kulisse Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kmu-Krankenversicherung beantworten täglich Fragen von Kunden, beraten diese und setzen sich für deren Anliegen ein.
Liebe Versicherte
Wir freuen uns, Ihnen in jeder Ausgabe eine Mitarbeiterin vorzustellen.
Auch unsere Produktpalette kommt gut an. Dank der Zusammenarbeit mit unserem Partner ÖKK können Sie Ihren Versicherungsschutz mit diversen attraktiven Zusatzversicherungen individuell erweitern. So profitieren Sie mit KMU HALBPRIVAT von einer ärztlichen Behandlung und Aufenthalt in der halbprivaten Spitalabteilung; mit KMU PRIVAT sind Sie sogar privat versichert in Spitälern in der Schweiz und bei Notfall auch im Ausland. Mit KMU FLEX bleiben Sie flexibel. Sie wählen nicht nur die Abteilung beim Spitaleintritt, sondern auch das Spital und den behandelnden Arzt. Apropos flexibel: Bleiben Sie in Bewegung – auch während der kalten Jahreszeit. Die bevorstehenden Sportferien bieten Ihnen die ideale Gelegenheit dazu. Ob Sie nun gerne ausgedehnte Skiausflüge unternehmen, gemächliche Runden auf dem Eis oder lieber entspannende Winterspaziergänge unter die Füsse nehmen: Geniessen Sie es genauso wie die Lektüre dieser SICHER-Ausgabe. Herzliche Grüsse
Daniel Lauper Geschäftsführer kmu-Krankenversicherung
kmu-Krankenversicherung Bachtelstrasse 5 8400 Winterthur Telefon 052 269 12 60 www.kmu-kv.ch
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Impressum SICHER 1/2016 Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, www.rvk.ch Bilder: iStock.com, zvg · Titelbild: iStock.com/AleksandarNakic
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Ihre Rückmeldungen zeigen uns immer wieder: Sie schätzen die kmu-Krankenversicherung als klein und fein, aber auch als gut erreichbar, authentisch und sympathisch. Das freut uns.
w w w. k m u - k v. c h
Drei Fragen an Ursula Düsel Kundenberaterin Rechnungskontrolle Ursula, was spricht für die kmu-Krankenversicherung? Wir sind ein kleines, aber sehr flexibles Team. Egal, welches Bedürfnis unsere Kundinnen und Kunden haben: Dank unserer breiten Erfahrung können wir rasch darauf eingehen. Was ist dir am wichtigsten in deiner Tätigkeit? Meine Kunden sollen bei jedem Kontakt mit uns ein gutes Gefühl haben. Deshalb ist es mir wichtig, stets genau zu arbeiten und ihnen zuverlässige Antworten zu geben. Die tolle Zusammenarbeit in unserem Team erleichtert es mir sehr, dieses Ziel zu erreichen. Worauf können sich die Kundinnen und Kunden bei dir verlassen? Auch wenn es drunter und drüber geht, ich helfe gerne weiter: Kundinnen und Kunden erhalten von mir stets eine kompetente Auskunft bei Leistungsfragen.
Alternativmedizin: Das ist gut zu wissen Alternativmedizinische Behandlungen gehören für viele Versicherte dazu. Welche Methoden werden von den Versicherungen anerkannt? Und worauf müssen Versicherte bei der Wahl von Behandlungen und Therapeuten achten? In der Schweiz bieten rund 30 000 Therapeutinnen und Therapeuten etwa 200 Methoden der Alternativmedizin an. Das Erfahrungsmedizinische Register (EMR) verschafft eine Orientierung in der Vielfalt: Registrierte Therapeuten mit dem EMR-Label erfüllen relevante Qualitätskriterien, zum Beispiel hinsichtlich Aus- und Weiterbildung und Erfahrung. Im EMR sind 125 Methoden und 19 000 Therapeutinnen und Therapeuten registriert.
Bei allen anderen alternativen Therapiemethoden tragen die Versicherten die Kosten für die Behandlung. Es sei denn, sie verfügen über eine spezielle Zusatzversicherung, die gewisse Kosten an bestimmte alternative Methoden übernimmt. Da nicht jede Zusatzversicherung an alle Therapien zahlt, die im EMR aufgelistet sind, empfiehlt es sich, vor Behandlungsbeginn eine Kostengutsprache des Versicherers einzuholen.
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Die Grundversicherung bezahlt folgende alternativen Therapien: Akupunktur, Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Phytotherapie und Traditionelle Chinesische Medizin. Allerdings müssen sie von einem Arzt ausgeführt werden, der über einen Fähigkeitsausweis der FMH in den entsprechenden Therapiemethoden verfügt.
Erwägen Sie eine alternative Therapie? Bevor Sie sich alternativmedizinisch behandeln lassen, ist es sinnvoll, mit dem Hausarzt die Planung der Behandlung zu besprechen. Er kann dabei helfen, die Therapie in gute Bahnen zu lenken. Rufen Sie zudem vor einer alternativen Behandlung bei der kmu-Krankenversicherung an. Klären Sie ab, ob der Therapeut und die Therapieart anerkannt werden, welcher Betrag dem Therapeuten pro Stunde ausbezahlt wird und wie viele Therapiestunden übernommen werden. 3
MEDIZIN
SICHER 1/2016
Depressionen: richtig behandelt Noch vor kurzer Zeit herrschte in der Öffentlichkeit die Meinung, depressive Menschen müssten in der Regel psychotherapeutisch behandelt werden. Schliesslich handle es sich bei Depressionen um seelische Erkrankungen. Heute – nach der «Dekade des Gehirns» und der Popularisierung der Neurowissenschaften – nehmen immer mehr Menschen an, die Depression sei als Hirnerkrankung primär mit biologischen beziehungsweise pharmakologischen Methoden zu behandeln. Text: Prof. Dr. med. Daniel Hell
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Beide Positionen, die ältere und die neuere, werden durch moderne Ergebnisse der Therapieforschung relativiert. Zum einen zeigt die Kombination der verschiedenen Methoden im Sinne eines Sowohl-als-auch vor allem bei schwereren Depressionen bessere Resultate. Zum andern belegen neuere Studien, dass die Wahl einer bestimmten Therapieform von der zugrunde liegenden psychosozialen oder körperlichen Problematik, von der Persönlichkeit der Betroffenen und vom Schweregrad und der Verlaufsform einer depressiven Erkrankung abhängig ist.
Die Lichttherapie wird vor allem bei der Winterdepression erfolgreich eingesetzt.
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Psychotherapeutische Möglichkeiten In der Behandlung leichterer Depressionsformen kommt der ambulanten Psychotherapie grosse Bedeutung zu. Dabei sind Verständnis und Unterstützung besonders wichtig. Wenn negative Gedanken («Ich bin wertlos», «Die andern verachten mich» usw.) die Stimmung drücken, sucht die (kognitive) Psychotherapie solche belastende Vorstellungen zu verändern.
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MEDIZIN
Wenn vor allem soziale und familiäre Konflikte und Verlusterlebnisse einen Menschen deprimieren, geht die Psychotherapie – und besonders in der interpersonellen Psychotherapie – auf solche zwischenmenschliche Belange ein. Werden Gefühle nicht zugelassen, wird dieser Abwehr in (vor allem psychoanalytisch orientierten) Therapien besondere Beachtung geschenkt. Die Psychotherapieformen sind kurzfristig ebenso wirksam wie antidepressive Medikamente, wirken aber langfristig nachhaltiger. Medikamentöse Möglichkeiten Antidepressive Medikamente können grob in klassische und in moderne Antidepressiva eingeteilt werden. Moderne Antidepressiva wirken selektiver und haben weniger gefährliche Nebenwirkungen als die klassischen. Im statistischen Durchschnitt – aber nicht im Einzelfall – haben die verschiedenen Präparate und Stoffgruppen eine vergleichbare antidepressive Wirksamkeit. Sie zeigen gegenüber Scheinpräparaten eine besonders gute Wirksamkeit bei schweren Depressionen. Üblicherweise wird zu Beginn eine niedrige Dosis gewählt. Danach erfolgt eine schrittweise Erhöhung bis zur optimalen Wirkung. Gehen die depressiven Symptome innert zweier Wochen nicht zurück oder treten starke Nebenwirkungen auf, ist ein Wechsel des Präparates angezeigt. Nicht selten müssen mehrere Medikamente nacheinander angewandt werden, bis sich ein Erfolg einstellt.
Weitere Therapiemethoden Die Behandlung von depressiven Episoden beschränkt sich nicht auf Psychotherapie und Psychopharmaka. Andere Massnahmen sind ebenfalls hilfreich, insbesondere Lichttherapie (vor allem bei Winterdepressionen), Bewegung und Sport (bei leichteren Depressionsformen oder zur Prophylaxe), Wachtherapie (sogenannter Schlafentzug, insbesondere bei schwereren Depressionen) sowie in therapieresistenten Fällen die Elektrokrampfbehandlung. Um eine intensive Therapie durchzuführen und gleichzeitig die Betreuung zu intensivieren, ist manchmal eine psychiatrische Hospitalisation nötig: nicht nur in Fällen mit erhöhter Suizidalität, sondern auch wenn depressive Menschen und ihr Umfeld durch das Leiden überfordert sind und diese Umstände zur Vertiefung und Chronifizierung der Depression beitragen können.
www.daniel-hell.com
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BRANCHE
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Spitex Verband Schweiz: kurz vorgestellt Als Dachverband setzt sich der Spitex Verband Schweiz seit zwanzig Jahren für Lic. iur. Marianne Pfister leitet seit Mai 2015 den Spitex Verband Schweiz als Zentralsekretärin. Die gelernte Pflegefachfrau Psychiatrie verfügt über eine breite Erfahrung im Gesundheitswesen. Nach ihrer Ausbildung hat sie zusätzlich ein Nachdiplomstudium in Master of Health Administration abgeschlossen.
Frau Pfister, haben Sie ein Rezept gegen die steigenden Gesundheitskosten? Ein Rezept gibt es nicht. Unsere Spitex-Organisationen pflegen und betreuen die Patientinnen und Patienten zuhause in ihrer gewohnten Umgebung. So können Spitaleintritte oder frühe Heimeintritte verhindert werden. Dies ist sicher nachhaltig.
Welche Herausforderungen geht der Spitex Verband Schweiz in naher Zukunft an ? Die Finanzierung der Pflege und Betreuung zuhause muss gesichert sein. Weiter zeigt die demografische Entwicklung in der Schweiz, dass die Zahl der älteren Menschen, die bis ins hohe Alter zuhause wohnen, weiter zunehmen wird. Der Grundsatz «ambulant vor stationär» hat zur Folge, dass auch bei der Spitex genügend Personal zur Verfügung stehen muss. Die Non-Profit-Spitex ist eine attraktive Arbeitgeberin, und wir setzen uns für den Personalerhalt ein. E-Health ist zudem ein grosses Thema.
Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit den Krankenversicherern ? Seit der Einführung der neuen Pflegefinanzierung sind die Tarife für Spitex-Leistungen, welche die Krankenversicherer bezahlen, gesetzlich festgelegt. Wir haben auf schweizerischer Ebene mit Santésuisse einen Vertrag abgeschlossen, der die administrativen Prozesse regelt. Wir arbeiten gut mit den Versicherern zusammen. Spitex-Organisationen müssen leider immer mehr Zeit aufwenden, um ihre Leistungen gegenüber den Versicherern zu rechtfertigen. Hier wünschen wir uns Verbesserungen.
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die Entwicklung der Branche ein. Er vertritt auf nationaler Ebene die Interessen der Non-Profit-Spitex gegenüber Politik, Partnerorganisationen und Versicherern. Text: Martina Ruoss
Als Branchenverband fördert der Spitex Verband Schweiz die professionelle Entwicklung der SpitexDienstleistungen. Seine Mitglieder sind 24 SpitexKantonalverbände, denen rund 560 lokale SpitexBasisorganisationen angeschlossen sind. Sie unterhalten in der ganzen Schweiz ein Netz an Stützpunkten für die Pflege und Betreuung von Menschen zuhause: 35 000 Spitex-Mitarbeitende betreuen jährlich rund 222 000 Klientinnen und Klienten.
www.spitex.ch
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2014 wurden schweizweit 18,7 Millionen Arbeitsstunden für Spitex-Dienstleistungen in Rechnung gestellt. Pro Fall entspricht dies im Durchschnitt 47 Stunden pro Jahr.
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P R ÄV E N T I O N
Trockene Schleimhäute Sind Mund oder Nase trocken, kann dies verschiedene Gründe haben: Medikamente, Flüssigkeitsmangel, Alter, Mundatmung, Schnarchen, Psyche, Rauchen oder eine Erkältung. Text: Dr. med. Josef E. Hug, FA für Hals-Nasen-Ohren, Hals- und Gesichtschirurgie, Luzern
Ein gesundes Raumklima trägt zum Wohlempfinden bei.
Besonders im Winter werden die Schleimhäute der oberen Atemwege und der Mundhöhle zusätzlich durch trockene Heizungen und die kalte Winterluft gereizt. Gerade die Nasenschleimhäute trocknen aus und sind anfällig auf Krusten- und Infektbildungen (Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen oder Behinderung der Nasenatmung). Die Trockenheit der Mundhöhle und des Rachens, oft verstärkt durch vermehrte Mundatmung, führt zu einer Infekt-Anfälligkeit bis hin zu den unteren Atemwegen (Gaumenmandeln, Zahnschleimhaut, Kehlkopf, Luftröhre).
Beschwerden Nase: Krusten, Nasenbluten, Schnupfen Mund: Brennen, Mundgeruch, Beläge Rachen: Schluckschmerzen, Heiserkeit, Husten Massnahmen Generell: gute Luftbefeuchtung (50 Prozent), Dampfinhalationen Mund: genügend Flüssigkeit, mentholfreie Pastillen lutschen, Rauchstopp, Mundspülungen Nase: Salben, Nasenspülungen mit Salz, ölige Nasentropfen Rachen: Befeuchtungsspray, Lutschtabletten
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Wenn Kinder ihre Lust am Spielen verlieren Lachen und Weinen, Freude und Leid liegen bei Kindern oft nahe zusammen. Es muss uns daher nicht beunruhigen, wenn Kinder neben vielen fröhlichen, unbeschwerten Momenten auch ab und zu traurig sind. Sind sie es jedoch über längere Zeit, muss uns das Sorge bereiten: Depressionen können bereits im Kindesalter auftreten. Text: Prof. Dr. phil. Lukas Zahner
Wie Studien zeigen, können die Lebensweise und die emotionale Verfassung der werdenden Mutter die Erbanlagen des ungeborenen Kindes prägen. Starke Ängste oder Depressionen während der Schwangerschaft übertragen sich auf die Kinder, sodass diese später besonders empfindlich auf seelische Belastungen reagieren. Zum Glück können solche Vorbelastungen durch eine starke Zuwendung im frühen Kindesalter – viele Streicheleinheiten und Körpernähe – ausgeglichen werden. Fehlt hingegen die Zuwendung in dieser prägenden Zeit, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Depression stark an. Tipp: Suchen Sie Hilfe bei Fachpersonen. Diese versuchen mit unterschiedlichen Strategien, die Stärken
Bewegung an der frischen Luft beugt Depressionen bei Kindern vor.
der Betroffenen zu fördern, sie mit positiven Tätigkeiten zu beschäftigen und ihre negativen Gedanken abzubauen. Mit Bewegung und Sport können Erfolgserlebnisse gesammelt werden. Selbst kleine Fortschritte – zum Beispiel einen Ball werfen und fangen oder sich zu Musik bewegen – stärken das Selbstwertgefühl. Besonders wertvoll ist die Bewegung draussen und zusammen mit Freunden. Bewegung und Sport wirken stark präventiv gegen Depressionen. Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr Lukas Zahner
Prof. Dr. phil. Lukas Zahner Mitglied der Departementsleitung am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit
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V E R S I C H E R U N G S R AT G E B E R iStock.com/GeorgeRudy
SICHER 1/2016
Klare Sicht bei Brillen und Kontaktlinsen
Was Grossmutter noch wusste … !
… gegen Husten Bei beginnendem Husten dreibis sechsmal täglich ThymianHustensaft einnehmen. Um den Saft herzustellen, 25 Gramm Thymian mit 5 Deziliter heissem Wasser übergiessen und über Nacht stehen lassen. Thymiankraut absieben. Dann 200 Gramm flüssigen Honig beigeben und nur noch wenig erwärmen, sodass sich der Honig auflöst. Nicht aufkochen! Anschliessend den Saft in dunkle Flaschen abfüllen. Sie sind im Kühlschrank bis zu 6 Monate haltbar.
Welche Entschädigungen für Sehhilfen werden aus der Grundversicherung bezahlt? Eine oft gestellte Frage. Text: Thomas Lustenberger
Kinder erhalten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr jährlich 180 Franken (augenärztliches Rezept jedes Jahr nötig). Bei allen Altersgruppen werden krankheitsbedingte Refraktionsänderungen (zum Beispiel Katarakt oder Augenmuskelstörungen) mit 180 Franken pro Auge vergütet. Falls das Tragen von Kontaktlinsen gegenüber einer Brille die Sehschärfe um zwei Zehntel verbessert, werden alle zwei Jahre 270 Franken vergütet. Dabei muss eine krankheitsbedingte Kurzsichtigkeit (Myopie > – 8.0) oder Weitsichtigkeit (Hypermetropie > + 6.0) vorliegen. Bei einer Fehlsichtigkeit (Anisometropie ab 3 Dioptrien) gilt diese Regelung ebenfalls. Bei Hornhauterkrankungen und -verletzungen oder Iris-Defekten werden pro Auge 630 Franken vergütet (nur für Kontaktlinsen).
www.krankenversicherer.ch/versicherungsratgeber
Pia Grand, Herbligen
Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern
Rita Hess Leiterin Rechnungskontrolle +41 52 269 12 75 r.hess@kmu-kv.ch
Publizierte Beiträge werden mit 100 Franken belohnt!
Einsendeschluss: 29. Februar 2016 8
Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.
6006 Luzern
Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) via www.krankenversicherer.ch oder mittels Postkarte an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern.
P.P.
Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eines von zehn Kombi-Gratistickets für die Thermalbäder Thermi / Aquarena, Aquarena Sauna und Pitch & Putt (Schinznach Bad). Oder gewinnen Sie einen von zwei Familieneintritten in den Zoo Basel.
Redaktion SICHER · Haldenstrasse 25 · 6006 Luzern
Kreuzworträtsel Winter 2016