WINTER 2010
SICHER
mit meiner
Krankenkasse
Liebe Kundin Lieber Kunde Herzlich willkommen! Der Start ins Jahr 2010 ist geglückt. Wir wünschen Ihnen ein erfolgund erlebnisreiches Jahr und freuen uns, Ihnen mit spannenden, interessanten und vielleicht auch nachdenklich machenden Berichten das Schweizer Gesundheitswesen näherbringen zu dürfen. Die Medien haben uns im Herbst mit Tipps und Tricks regelrecht überflutet und die Versicherten praktisch zu einem Krankenkassenwechsel aufgefordert. Welche Kriterien beeinflussen einen Wechsel wirklich? In der aktuellen SICHER-Ausgabe erfahren Sie die Hintergründe.
Interview mit Trudi Gerster
Es war einmal …
Krankenkassen-Monopol Die Neuauflage einer Volksinitiative steht zur Abstimmung an: Kann mit der Einheitskasse das Gesundheitssystem gerettet werden? Werbekosten und Provisionen für Vermittlungs- und Vergleichsorganisationen würden zwar wegfallen. Aber auch der Wettbewerb, der heute dafür sorgt, dass die Kassen die Verwaltungskosten im Griff haben – und auch unzählige Arbeitsplätze würden gestrichen. Der Wettbewerb ist wichtig und soll verbessert werden, nicht abgeschafft. Unseren treuen Kundinnen und Kunden danken wir herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Und alle neuen Versicherten, die sich für unsere Versichertenfamilie entschieden haben, heissen wir herzlich willkommen. Ihre Zufriedenheit und Ihre Gesundheit stehen bei uns im Zentrum! Gesundheit, Herausforderungen, Glück, Erfolg, Zufriedenheit – das Jahr 2010 wird Sie bestimmt begeistern. Wenn es Ihnen zurzeit nicht so gut geht, wünschen wir von Herzen, dass 2010 eine Besserung des Wohlbefindens bringt. Gerne begleiten wir Sie!
Marcel Graber Direktor RVK
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I N T E R V I E W / M E D I Z I N
S IC HE R 1/2010 Trudi Gerster, 6. September 1919
Trudi Gerster: Seit 70 Jahren die Märchenkönigin der Schweiz
«Mit meinen Geschichten fühlen sich die Kinder in ihrer eigenen Welt» Schon mit 20 Jahren hatte sie ihren ersten Job als «Märlifee». 70 Jahre lang hat sie mit ihrer unverwechselbaren Stimme mehrere Generationen durch die Märchenwelt begleitet. Die Märchenkönigin Trudi Gerster begeistert mit ihren Geschichten noch heute Jung und Alt. Trudi Gerster, mit 90 Jahren sind Sie immer noch sehr aktiv. Wo holen Sie diese Energie, diese Motivation her? Ich erzähle sehr gerne Märchen, ohne wäre es mir langweilig. Es ist mir wichtig, dass Kinder nicht nur im Fernsehen konsumieren, sondern auch zuhören und sich ihre eigenen Bilder machen können. Das regt die Fantasie an. Wie kamen Sie zu Ihrem ersten Job als Märchenerzählerin? Ich war damals 20, als ich von einem Job als Märchenfee in der Landi erfuhr. Ich sah damals noch sehr jung aus – so jung, dass mir gesagt wurde, das Kinderparadies öffne erst in einem Monat. Als ich dann doch zum Probelesen eingeladen wurde und die Geschichte «vom Säuli»
vorlas, haben alle vor Rührung Tränen in den Augen bekommen. Ich wurde engagiert und konnte mir so mein Schauspielstudium finanzieren. An welches schöne Erlebnis während Ihrer Karriere als Märchenerzählerin erinnern Sie sich besonders gern? Eine Dame hat mir gesagt, dass sie sich kaum erinnere, wann sie das letzte Mal gelacht habe. Und dass sie bei mir wieder lachen kann, wenn ich Geschichten erzähle. Oder: Ein netter älterer Herr hatte die Augen zu, währenddem ich eine Geschichte erzählte. Ich habe ihn gefragt, ob er geschlafen habe. Er hat gelacht und geantwortet, dass meine Märchen ja nicht zum Einschlafen seien. Aber wenn er die Augen schliesse, sei er wieder zehn Jahre alt, sitze vor dem Radio und höre mir beim Märchenerzählen zu. Haben sich Ihre Geschichten oder auch die Kinder im Wandel der Zeit verändert? Die Geschichten sind etwas besser geworden. Durch meine Erfahrung habe ich sie teilweise verlängert oder gekürzt. Märchen sind bei den
Hobbys Schwimmen, Lesen, Tierfilme schauen Lieblingsessen Der wöchentliche Sonntags-Brunch bei meiner Tochter und Käsefondue Lieblingsort – da fühle ich mich besonders wohl Zuhause und bei meinen Kindern und Enkelkindern Das mag ich überhaupt nicht Kinderfeindlichkeit Kindheitstraum Ich wollte immer Schauspielerin werden
Kindern noch immer sehr beliebt, und sie hören jeweils sehr gerne und aufmerksam zu. Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern mit auf den Weg geben? Ich esse gesund, gehe spazieren und bis vor kurzen ging ich noch in den Rhein schwimmen, ich schwimme gerne. Das Wichtigste ist aber die gesunde Ernährung: wenig Fleisch, aber viel Gemüse und Obst. Weblink
www.trudi-gerster.ch
Operation der Rachen- und Gaumenmandeln Die Rachenmandeln (Polypen) und die Gaumenmandeln (Tonsillen) gehören zu einem lymphatischen Gewebering im Rachen. Hier geschieht der erste Kontakt zwischen körperfremden Stoffen (Antigenen) und dem Abwehrsystem.
Gerade bei Kindern vergrössern sich die Mandeln oft im Rahmen ihrer Abwehrfunktion. Entzündungen des Rachens betreffen entweder die Gaumenmandeln oder die Rachenschleimhaut. Sie führen zu lokalen Symptomen wie Schluckschmerzen mit Ausstrahlung in die Ohren, klossiger Sprache und Speichelfluss sowie zu Allgemeinbeschwerden wie Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Gliederschmerzen. Wann wird eine Operation notwendig? Grosse Mandeln, die zu einer eingeschränkten nächtlichen Sauerstoffaufnahme führen, sollten entfernt werden. Vorgängig sind jedoch entsprechende Abklärungen (nächtliche Sauerstoffmessung) notwendig. Kindern unter vier Jahren sollten die Gaumenmandeln nur bei starker Vergrösserung mit Atemaussetzern entfernt werden. Unter zweijährig wird von einer Entfernung abgeraten, da ein «Nachwachsen» fast sicher ist.
Studien haben gezeigt, dass eine Mandeloperation keinen nachhaltigen Einfluss auf das Immunsystem hat.
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Rachenmandeln Gehäufte Mittelohrentzündungen (wobei hier heute oft vorerst Paukenröhrchen gelegt wer-
den); bei vermehrten eitrigen Infekten der Nase/Nebenhöhlen. Gaumenmandeln Die Indikation zur Gaumenmandelentfernung (=Tonsillektomie) wird bei vier bis fünf Entzündungen pro Jahr oder bei zwei bis drei Infekten über mehrere Jahre hinweg gestellt. Man unterscheidet zwischen zwei Operationen: Die Entfernung der Rachenmandel (ambulant) und die Entfernung der Rachenmandel und den 2 Gaumenmandeln (stationär in zwei bis 4 Tagen). Komplikationen sind vor allem das Nachbluten besonders bei der Gaumenmandel-Entfernung (2 – 3 Prozent). Studien haben jedoch gezeigt, dass eine Mandeloperation keinen nachhaltigen Einfluss auf das Immunsystem hat. Dr. med. Josef E. Hug Facharzt für HNO, Hals- und Gesichtschirurgie Marktstrasse 7a 6060 Sarnen
BRANCHE
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Bei der Wahl der Krankenkasse ist Voraussicht gefragt.
Guter Preis genügt nicht Haben Sie Ihre Krankenkasse gewechselt? Repräsentative Umfragen haben im vergangenen Oktober aufgezeigt, dass rund jeder sechste Schweizer beabsichtigt, die Krankenkasse zu wechseln. Die enormen Prämienaufschläge wurden als Hauptgrund angegeben. Keine Antwort gaben die Studien darauf, ob der Wechsel wohlüberlegt, aus Wut, aus Verunsicherung oder ganz einfach zugunsten des Haushaltsbudgets erfolgen wird. Die Krankenkassenprämien sind und bleiben eines der meistdiskutierten Themen der Schweizerinnen und Schweizer. Kein Wunder, kann doch mit der richtigen Wahl des Versicherers Geld gespart werden, und das ohne Leistungseinschränkung: Die Leistungen der Grundversicherung sind im Krankenversicherungsgesetz definiert und bei allen Anbietern gleich. Doch Unterschiede gibt es – zum Beispiel im Kundenservice. Vergleichen, wechseln und sparen … Jedes Jahr offerieren die Krankenversicherer und Vermittlerorganisationen ihre Leistungen. Tausende von kostenbewussten oder vielleicht auch nur unzufriedenen und verunsicherten Versicherten wechseln ihre Krankenkasse und profitieren vom vermeintlichen Sparpotenzial. Doch die Erstellung von Offerten und die Krankenkassenwechsel verursachen enorme Kosten. Rund 300 Millionen Franken kosten diese adminis-
Kein Telefondoktor für alle Die steigenden Gesundheitskosten wollte der Bundesrat mit verschiedenen Massnahmen bekämpfen. Eine wurde nun vom Parlament zu Fall gebracht: Der Telefondoktor muss von den Krankenversicherern nicht obligatorisch angeboten werden. Statt eines Arztbesuchs würde in manchen Fällen der Griff zum Telefonhörer ausreichen. Bei gesundheitlichen Problemen erhalten alle Versicherten eine fachkundige Beratung durch den Telefondoktor und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Schonung des eigenen Portemonnaies. Denn Studien beweisen: Der Telefondoktor kann ohne Qualitätsverlust mittelfristig zu signifikanten Einsparungen führen. Diese Tatsache hat auch der Bundesrat erkannt und den
trativen Aufwendungen jedes Jahr – ein grosser Teil davon fliesst in die Kassen der Vermittler- und Vergleichsorganisationen, mitfinanziert durch Ihre Prämiengelder. Bei der derzeit diskutierten Einheitskasse würden diese Werbekosten und die wechselbedingten Umtriebe zwar wegfallen, aber der Wettbewerbsdruck unter den Krankenversicherern sorgt dafür, dass sie die Kosten – auch die Verwaltungskosten – im Griff haben. Wettbewerb senkt Kosten Es lohnt sich, die persönliche Beratung, die Betreuung, die Effizienz bei der Abwicklung von Vergütungen – also die Kundenfreundlichkeit der Krankenkasse – in den Entscheid für oder gegen einen Kassenwechsel mit einzubeziehen. Die Prämien der obligatorischen Grundversicherung können durchaus unterschiedlich sein. Also Grund genug, zu vergleichen und, wenn alles stimmt – Qualität, Kosten, Services –, in die «günstigste» Krankenkasse zu wechseln. Die Prämienhöhe allein sollte für den Wechselentscheid nicht ausschlaggebend sein. Der Risikoausgleich Nicht selten hat sich, wer die Krankenkasse wechselt, zu früh gefreut. Verändert sich der Bestand an Versicherten ausserhalb der vom Krankenversicherer angenommenen Grösse, kann es durchaus sein, dass schon innert Jahresfrist eine Prämienkorrektur erfolgen muss. Dies nennt der Fachmann den Risikoausgleich-Effekt.
telefonischen Beratungsdienst als Pflichtmodell in seinen Massnahmenkatalog zur Eindämmung der Kostenentwicklung aufgenommen. Parlament gegen Sparvorschlag Vergeblich hatte Bundesrat Didier Burkhalter für den kostensparenden Beratungsdienst geworben. Trotz der positiven Grundhaltung des Nationalrates anfangs September haben in der Wintersession National- wie auch Ständerat die Vorlage abgelehnt. Demzufolge werden die Krankenversicherer nicht verpflichtet, eine medizinische Gratis-Telefonberatung anzubieten. Keine Änderung für die Versicherten Trotz der Ablehnung können wir alle Benutzer unseres telemedizinischen Angebots beruhigen: Die Krankenversicherer dürfen den Telefondoktor auch in Zukunft auf freiwilliger Basis anbieten.
Das Angebot des Telefondoktors wird von vielen Versicherten sehr geschätzt.
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JUGEND
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Je lauter der Schall ist, desto kürzer sollte man sich ihm aussetzen.
Discos und Konzerte: Schmerzgrenze für unser Gehör Schallpegel in dB (A)
160
Knallkörper Düsentriebwerk
140
akute nichtreversible Schädigung
Startender Jet Rockkonzert Walkman Proberaum Band
120
Schmerzschwelle
100
Presslufthammer starker Strassenverkehr
80
Gefährdung des Gehörs
ruhige Unterhaltung
60
Kommunikation beeinträchtigt
40
Konzertsaal ohne Zuhörer 20
Flüstern Quelle: www.suva.ch
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Hörschwelle
Das Risiko für Hörschäden beginnt bereits ab 85 Dezibel. Viele Jugendliche hören jedoch täglich Musik mit 100 Dezibel und mehr. Dazu kommt, dass heute Musik rund zehn Dezibel lauter produziert wird als noch vor zehn Jahren. 61 Prozent der Jugendlichen im Durchschnittsalter von 19 Jahren hatten nach einem Konzert schon einmal ein Pfeifen oder ähnliche Geräusche in den Ohren, 43 Prozent nach einem Club-Besuch. Nur 14 Prozent haben schon mal Ohrenstöpsel verwendet, so die Ergebnisse einer Studie. Ob Musik das Gehör gefährdet, hängt davon ab, wie laut und wie lange man hört und wie oft man Pausen einlegt. Je lauter die Musik, desto kürzer ist die zulässige Hörzeit und desto längere Pausen werden notwendig. Ist die Musiklautstärke unter 85 Dezibel, kann man so lange hören, wie man will. Fakten: Der Schallpegel an Konzerten liegt ungefähr bei 100 Dezibel, in Discos etwa bei 95 Dezibel. Das übersteigt den kritischen Grenzwert von 85 Dezibel massiv.
Zehn Minuten ungeschützt an einem lauten Konzert ist ungefähr so schädlich, wie 17 Stunden ab einer Stereoanlage mit 80 Dezibel Musik zu hören. Der Strassenverkehr hat einen Lärmpegel von ungefähr 70 bis 80 Dezibel, was dazu führt, dass die Musik im MP3-Player meist sehr stark aufgedreht, aber trotzdem nicht als laut empfunden wird. Richtiger Umgang mit lauter Musik • Einer Maximallautstärke von 100 Dezibel sollte man sich höchstens eine Stunde pro Woche aussetzen. • Ein taubes Ohr sowie Ohrgeräusche wie Fiepen (hoher Ton im Ohr) oder Rauschen sind Warnzeichen. Stellt sich das Fiepen öfter ein, kann es sich um einen bleibenden Schaden handeln. • Die Lautstärke sollte auf keinen Fall voll aufgedreht werden.
Weblink
www.laermorama.ch
PR ÄVENT ION
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Die Ernährungsscheibe der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung, Teil 2:
«Früchte und Gemüse essen» Täglich fünf Portionen Früchte und Gemüse gelten als optimal. Ein Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt für Grundschulkinder 220 Gramm Gemüse und 220 Gramm Obst am Tag. Viele Familien kommen jedoch selten auf diese empfohlene Menge. In der Schweiz gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Haushaltsbudget und der gesunden Ernährungsweise: Familien mit kleinem Haushaltsbudget können sich selten täglich Früchte und Gemüse leisten, da diese Lebensmittel eher zu den teureren zählen. Zudem haben übergewichtige Menschen meist ein kleines Budget – ein Zufall? Wohl kaum. Diese Fakten werfen die Fragen auf, ob diese gesunden Lebensmittel nicht viel günstiger im Angebot sein sollten oder ob subventionierte Frucht- und Gemüsepreise nicht ein innovativer Schritt in der präventiven Gesundheitsförderung wären.
Weblinks
www.machmit-5amtag.de www.suissegarantie.ch (Saisontabelle unter der Rubrik Rezepte)
Doch nicht immer spielt das Haushaltsbudget die entscheidende Rolle für dieses Problem. Auch dort, wo Früchte und Gemüse reichlich zur Verfügung stehen, essen viele Kinder nur selten davon. Wie können Sie das beeinflussen? Für Familien mit kleinem Budget: Profitieren Sie von den günstigeren Preisen, indem Sie saisonales Obst und Gemüse kaufen. Die Saisontabelle (siehe Weblinks) hilft Ihnen dabei. • Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht: Lassen Sie Ihr Kind am Kochen teilhaben: Was man gemeinsam gekocht hat, essen auch Kinder viel lieber. • Kleine Portionen: Schneiden Sie Obst und Gemüse in kleine Stücke. Ein ganzer Apfel ist beispielsweise für viele Kinder viel zu gross, Apfelschnitze oder auch geschnitzte Figuren hingegen sind beliebt. • Vielfältig geniessen: Obst und Gemüse kann in verschiedenen Varianten gegessen werden. Ein Apfel schmeckt roh ganz anders als gekocht, und er kann auch zu Apfelsaft gepresst werden.
Für Kinder soll die Ernährung primär Freude und Genuss bereiten. Geduld ist gefragt, manch ein Gemüse- und Früchtemuffel kommt mit der Zeit auf den Geschmack.
Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr Lukas Zahner Dr. phil. nat., Mitglied Institutsleitung am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Uni Basel
Erfolg beginnt im Kopf Mentales Training wird oft zur Verbesserung sportlicher, geistiger oder emotionaler Technik angewendet. Auf psychologischem Gebiet wird es besonders in der Verhaltenstherapie eingesetzt.
«Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen.» [Albert Einstein]
Negative Gedankengewohnheiten können durch positive ersetzt werden. Dies, indem eine optimistische Denkweise durch Vorstellungsübungen trainiert wird. Stellt man sich beispielsweise etwas Schlimmes vor und macht sich Sorgen, werden genau dieselben Gefühle geweckt, wie wenn einem dieses Schlimme gerade passieren würde. Unser Gehirn bemerkt den Unterschied zwischen einer Vorstellung und dem tatsächlich Erlebten nicht. Richtige Atemtechnik für Entspannung und Ruhe Bevor man mit dem eigentlichen Mentaltraining, der Vorstellungsübung, beginnt, sollten Körper und Geist entspannt sein. Dies gelingt am besten mit einer Entspannungsübung:
Tief ein- und ausatmen, ohne den Atem nach dem Einatmen anzuhalten. Nach dem Ausatmen den Atem für rund acht Sekunden anhalten. Diese Übung kann so oft wiederholt werden, bis man entspannter und ruhiger wird. Vorstellungsübung Diese Übung eignet sich, um das Selbstvertrauen zu steigern. Im entspannten Zustand – nach der Atemübung – soll man sich die stressbelastete Situation vorstellen (zum Beispiel eine neue berufliche Herausforderung, Prüfung, Wettkampf usw.) und sich in einem positiven Selbstgespräch zureden. Je öfter diese Situation durchgespielt wird, desto ruhiger und gelassener wird man.
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GESUNDHEIT
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Damiana: Zauberkraut der Maya-Bevölkerung Damiana wurde schon in prähistorischer Zeit in Nordmexiko und im Maya-Gebiet als Medizin gegen Asthma und als Liebestrank gegen sexuelle Störungen verwendet. Damiana ist von Südkalifornien (Baja California) bis nach Argentinien verbreitet. Das Hauptverbreitungs- und Produktionsgebiet liegt in Nordmexiko und in Baja California. Die Damiana-Pflanze wächst auf trockenen und felsigen Standorten sowie in Mischwäldern auf 500 bis 2000 Höhenmetern.
Magenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Müdigkeit, Nierenschwäche, Nervosität, Rheuma und Verdauungsprobleme ein.
Bei den Mayas, der Urbevölkerung Lateinamerikas, wird die Pflanze «misik kok» (= AsthmaBesen) genannt und ist eines der wichtigsten Heilkräuter gegen Asthma. Seine ätherischen Öle entkrampfen die Bronchien und erleichtern dem Patienten somit das Atmen. Mexikanische Heiler setzen Damiana ausserdem gegen Appetitlosigkeit, leichte depressive Verstimmungen, Erschöpfung, Gedächtnisstörungen, Husten, Krampfhusten, Libido- und Potenzstörungen,
Das Kraut enthält ein ätherisches Öl mit Cineol, Cymol und Pinen, verschiedenen desinfizierenden Substanzen, Damianin (ein Bitterstoff), Arbutin, Tannin, Glykosid und Harz. Diese wirken nervenstärkend, entkrampfend, tonisierend und harntreibend.
… bei Schnupfen und Nebenhöhlen-Schmerzen Das Kamillen-Dampfbad zur Inhalation eignet sich vor allem zur Behandlung von chronischem Schnupfen und Schleimhautentzündungen der Nasenund Nebenhöhlen. Ruth Schmid, Grünenmatt
Eine beliebte Form der Anwendung von Damiana ist ein Likör. Man kann die Blätter jedoch auch als Tee verwenden.
zwei Liter lüten mit b n le ch il m a K e n S ud no 100 Gramm bringen. D n n ihn e a h m c o r K o v m heln, be c ö Wasser zu rk e it e uten w Kopf mit etwa 5 Min ren nimmt. ampfenden e li a h In d zum r ü b e r de n vom Herd ch darübe pfe nicht tu d m n ä a D H ie m d eine , damit n e lt a h a nge ne h m d tur sollte Kamillensu ra e p m Te de m Ha nd n. Die ten unter entweiche u in M n 0 e 1 d bis ilen ase die he sein. Für 5 u nd u nd N M h rc u d h tuc halieren. Dämpfe in
Lösen Sie das Rätsel und gewinnen Sie eines von folgenden Spielen: «Mister X», «Cranium Familien Edition» oder «Alle meine Gefühle». Das Lösungswort können Sie uns via Internet mitteilen unter www.krankenversicherer.ch oder mittels einer Postkarte mit Angabe des Lösungsworts und Ihres Versicherers an folgende Adresse: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern.
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Ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Damiana-Kraut mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen. Fünf Minuten ziehen lassen, anschliessend das Kraut entfernen. Auf Wunsch mit Honig süssen und in kleinen Schlucken trinken.
Was Grossmutter noch wusste...!
Kreuzworträtsel Winter 2010
www.thali.ch Ihr Onlineshop für Spiele und Puzzles, Digitale Fotografie- & IT-Bücher, Software-Tools und Anwendungen, Tintenpatronen – Original und Alternativen mit grossem Sparpotential.
Rezept: Damiana-Tee
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2010 Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.
Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER Haldenstrasse 25 6006 Luzern Publizierte Beiträge werden mit 20 Franken belohnt.
KASSEN-INFO
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KASSEN-INFO S IC HE R 1/2010