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SICHER Sommer 2012

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SOMMER 2012

SICHER

mit meiner

Krankenkasse

Liebe Leserin Lieber Leser Im Herbst 2011 haben wir in der Kundenzeitschrift «SICHER» eine Leserumfrage durchgeführt, um zu erfahren, was Ihnen am «SICHER» gefällt und was wir verbessern können. Mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Wie die Auswertung zeigt, sind unsere Leserinnen und Leser mehrheitlich im erwerbstätigen Alter. Die Textbeurteilung sowie der Gesamteindruck fallen grösstenteils positiv aus. Gelesen werden vor allem Informationen über die Krankenkasse sowie die Texte der Bereiche Medizin und Prävention. Unsere Leserinnen und Leser wünschen künftig mehr Informationen zum Thema Prävention – diesem Wunsch kommen wir gerne nach. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die an der Umfrage teilgenommen und uns wertvolle und konstruktive Hinweise geliefert haben, um uns stetig zu verbessern. Auf Seite 3 stehen Generika im Mittelpunkt. Generika helfen, die Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen. Wir erklären Ihnen, was Generika überhaupt sind, wann sie wie eingesetzt werden und was Sie allenfalls bei der Einnahme von Generika beachten müssen. Notfälle treffen uns unverhofft und fordern uns heraus. Nur jeder Fünfte von uns weiss, wie er in Notfällen reagieren muss. Dies zeigt eine Studie des Schweizerischen Samariterbundes. Wir leisten Abhilfe und geben Ihnen auf Seite 4 Tipps, wie Sie sich in Notsituationen richtig verhalten. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer. Interview mit Sascha Heyer, Beachvolleyball-Spieler

Foto: Georgios Kefalas

«Harte Arbeit zahlt sich aus!»

Herzlich,

Daniel Herzog Direktor RVK


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S IC HE R 3/2012

I nterview

«Ganz im Zeichen von Olympia 2012.» Vor 22 Jahren erschien Sascha Heyer zum ersten Mal als Volleyballspieler auf der Bildfläche. Nach Abschluss seines ETH-Studiums entschied er sich für ein Leben als Spitzensportler. Diese Entscheidung bereut er bis heute nicht. Nach den Olympischen Spielen dieses Jahr beendet der 40-Jährige aber seine Karriere als Spitzensportler. Ihre Volleyball-Karriere starteten Sie beim VBC Säuliamt. Zwei Jahre später standen Sie

Sascha Heyer, 21. Juli 1972 Lieblingsessen Italienisch Hobbys Tennis, Familie Darauf bin ich besonders stolz Meine beiden Kinder Lebensmotto «Hard work pays off» – Harte Arbeit zahlt sich aus

bereits im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft. Wann war Ihnen klar, dass Sie Profisportler werden wollen? Es war nie wirklich mein Traum, Profisportler zu werden. Ich wollte vielmehr etwas in meinem Leben machen, woran ich Spass habe. Nach dem ETH-Abschluss entschied ich mich für den Spitzensport – zum Glück! Mit dem Team des VfB Friedrichshafen wurde ich gleich im ersten Jahr Pokalsieger, deutscher Meister und Dritter in der CEV Champions League. Ein Jahr später kam der lang ersehnte Wechsel zum Beachvolleyball und der Gewinn der Silbermedaille an der Europameisterschaft 2000 in Bilbao.

finden neun bis elf Einheiten pro Woche statt. Eine Einheit dauert zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden.

Ende April startete die Saison 2012. Was sind Ihre Ziele? Meine letzte Saison steht ganz im Zeichen der Olympischen Spiele 2012 in London. Die Teilnahme in London wäre ein wunderbarer Abschluss einer langen und erfolgreichen Karriere und ein toller Start für meinen jungen und erfolgshungrigen Partner Sébastien Chevallier.

Sie haben einen Sohn und eine Tochter. Sollen Ihre Kinder ebenfalls Profisportler werden? Als Eltern versuchen wir unseren Kindern wichtige Grundwerte im Leben zu vermitteln und ihnen Leitplanken für ihre Wünsche und Visionen zu schaffen. Ob sie einmal einen ähnlichen Weg einschlagen wollen, überlassen wir ihnen.

Ihr Partner Sébastien Chevallier und Sie sind ein starkes Team. Wie haben Sie zusammengefunden? Die Leistungssportszene ist eine kleine Welt. Junge Talente werden schnell zum Thema. Da reicht ein Anruf, ein persönliches Gespräch, eine gemeinsame Vision und schon geht’s los. Wie sieht eine normale Woche bei Ihnen aus? Die Unterschiede zwischen Vorbereitungs- und Wettkampfsaison sind riesig. In der Turnierzeit finden pro Woche nur zwei bis drei Trainingseinheiten statt. Der Fokus liegt dann auf regenerativen Phasen. In der Vorbereitungssaison

Wie ernähren Sie sich? Das ganze Jahr ausgewogen. Fettarme Nahrungsmittel, hochwertige Kohlenhydrate, Fisch, Gemüse und Früchte sind zentrale Elemente. Aber zwischendurch gönnen wir uns auch gerne etwas Ungesundes. Wie erholen Sie sich? Neben genügend Schlaf am liebsten und besten zusammen mit meinen Kindern.

Weblinks  www.heyer.ch  www.bschuessig-pro-team.ch

Das Bschüssig Pro Team ist schweizweit die erste professionelle Athletenvereinigung im Beachvolleyball. Sie schafft für ausgesuchte Athletinnen und Athleten ein professionelles Umfeld, um deren Spitzensportkarrieren zu fördern. Sascha Heyer ist Projektverantwortlicher der Athletenvereinigung.

H aben S ie gewusst …

Warum ist die Prämie nicht überall gleich hoch? Die Krankenkassenprämien müssen die Ausgaben im Gesundheitswesen decken. Diese Ausgaben sind pro Region unterschiedlich hoch – abhängig unter anderem vom medizinischen Angebot und von der entsprechenden Nachfrage. Deshalb gibt es unterschiedliche Prämienregionen. Die Gesundheitskosten sind in städtischen Regionen oft höher als in ländlichen. Denn wo ein grösseres Angebot besteht, wird es häufiger genutzt. Deshalb hat das Bundesamt für Gesund-

heit (BAG) unterschiedliche Prämienregionen definiert. Die Krankenkassen sind verpflichtet, diese Prämienregionen in der Grundversicherung zu übernehmen. In den Kantonen Bern, Graubünden, Luzern, St. Gallen und Zürich gibt es drei Prämienregionen, in den Kantonen Basel-Land, Freiburg, Schaffhausen, Tessin, Waadt und Wallis hat das BAG zwei Prämienregionen definiert. In allen übrigen Kantonen gibt es eine Prämienregion. Je nach Prämienregion kann es sein, dass die Krankenversicherungsprämien zweier benachbarter Orte unterschiedlich hoch sind.

Auf dem Land sind die Kosten oft tiefer als in der Stadt.


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BRANCHE

Kosten sparen mit Generika Generika sind Nachfolgemedikamente eines bereits bestehenden Arzneimittels. Generika dürfen dann entwickelt und hergestellt werden, wenn der Patentschutz eines Arzneimittels abgelaufen ist. Die Wirkstoffe, die für das Nachfolgemedikament verwendet werden, sind identisch mit jenen der Originalpräparate. Deshalb weisen Generika die gleichen Wirkungen und Nebenwirkungen auf. Meistens sind sie aber um einiges günstiger. Um Medikamente zu entwickeln, ist intensiver Forschungsaufwand nötig. Der hohe Verkaufspreis des Originalmedikaments ermöglicht dem Hersteller, die Entwicklungskosten zu decken. Nach Ablauf des Patentschutzes darf der Wirkstoff, der bis anhin ausschliesslich im Originalpräparat eingesetzt worden ist, auch für Generika verwendet werden. Das bedeutet: In Generika werden Wirkstoffe eingesetzt, die gut erforscht sind und sich in der täglichen Praxis bereits bewährt haben. Deshalb müssen weniger Studien durchgeführt werden. Das macht Generika wesentlich günstiger – in einigen Fällen beträgt die Preisdifferenz 30 bis 70 Prozent. Wirkung identisch Generika werden aus denselben Wirkstoffen hergestellt wie die Originalpräparate. Auch werden sie auf die gleiche Weise und in derselben Menge verabreicht: in Form von Tabletten, Zäpfchen, einer Salbe oder Spritze. Oftmals weisen Generika – wenn die Arzneiform verbessert wurde – im Vergleich zum Originalpräparat Vorteile auf. Dank Verbesserungen lassen sich Generika-Tabletten beispielsweise besser teilen oder schlucken.

Generika sind eine günstige Alternative zu Originalmedikamenten.

tes. Originalmedikamente mit einem SelbstbeWechsel fast immer möglich Der Wechsel auf ein Generikum ist in den meis- halt von 20 Prozent sind in einer aktualisierten ten Fällen möglich. Bei Langzeittherapien ist Liste (siehe unten) aufgeführt. Verschreibt der eine sorgfältige Aufklärung durch den Arzt oder Arzt aus medizinischen Gründen ausdrücklich den Apotheker aber unumgänglich. Der Arzt oder ein Originalpräparat – obwohl es ein billigeres Apotheker entscheidet, wann auf ein Generikum Generikum gibt –, beträgt der Selbstbehalt aber trotzdem nur 10 Prozent. umgestellt werden kann und wann besser nicht. Der Patient sollte Generika-Suche Abweichungen auf jeden Fall mit dem Wechsel Mit der Generika-Suche einverstanden sein, damit der Be- finden Versicherte online trotzdem möglich Originalmedikamente können im handlungserfolg gewährleistet ist. schnell und einfach Denn: Nur überzeugte Patienten das Generikum zu einem Laufe der Zeit verbessert werden. Deshalb ist es in einigen Fällen nehmen Medikamente regelmäs- Originalpräparat. möglich, dass nicht immer die sig ein und brechen die Therapie nicht vorzeitig ab. Ein Wechsel auf ein Generi- genau gleichen Hilfsstoffe enthalten sind. Denn kum lohnt sich ganz besonders, um chronische die Hilfsstoffe müssen nicht identisch sein. Auch bei den Wirkstoffen werden von der PharmainKrankheiten zu behandeln. dustrie kleinste Unterschiede toleriert. Zudem sind unerwünschte Nebenwirkungen oder InterUnterschiedliche Selbstbehalte Grundsätzlich beträgt der Selbstbehalt für Me- aktionen mit anderen Medikamenten möglich. dikamente 10 Prozent. Beziehen Patienten ein Originalmedikament, für das in der Spezialitätenliste ein austauschbares Generikum aufgeWeblink führt ist, erhebt der Krankenversicherer einen Selbstbehalt von 20 Prozent. Der Höchstpreis  www.krankenversicherer.ch/ des Generikums muss mindestens 20 Prozent generika-suche tiefer sein als der Preis des Originalmedikamen-

gen … e g a k i r e n e G zungen Es gib t en, Spor tverlet

g he Erkrankun luthochdruck, Herzsc ti a m eu h r , • Schmerzen lauf-Erkrankungen (z. B. B nkheit) • Herz-Kreis Störungen, koronare Herzkra egrhythmus- selstörungen tionen, Atemw k fe in h g e  w w rn off a n, H • Fettst .B. Fieberblaseusten, Halchmerzen) z ( n e n o ti k fe • In rkältungen, H ngen infektionen, E ngen (Akne), Pilzerkranku ll, Magengchwüre ku hfa • Hauterkran -Erkrankungen wie Durcionen) • Magen-Darm gen (z.B. Depr n u k n ra rk E e • Psychisch nd Mineralstoffmangel • Vitamin- u • Diab

Zusammensetzung Arzneimittel Arzneimittel setzen sich aus Wirk- und aus Hilfsstoffen zusammen. Arzneimittel mit einem Wirkstoff heissen Monopräparate, solche mit mehreren Wirkstoffen Kombinationspräparate. Definition Wirkstoff Wirkstoffe können chemische Elemente und Verbindungen sein sowie deren natürliche Gemische und Lösungen. Es kann sich aber auch um pflanzliche oder tierische Naturstoffe handeln. Definition Hilfsstoff Hilfsstoffe sind nötig, um das Arzneimittel in eine bestimmte Form zu bringen, es haltbar zu machen, zu aromatisieren, zu färben oder sonst – im Hinblick auf dessen Gebrauch – zu verbessern.


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Im Notfall richtig handeln kann Leben retten.

JUNG UND ALT

Richtig handeln im Notfall Notfälle treffen einen oft unverhofft. Meistens genügt ein Moment der Unaufmerksamkeit – zuhause, auf der Strasse, in der Badi. Eine Studie des Schweizerischen Samariterbundes zeigt: Nur gerade jeder fünfte Schweizer weiss, wie man sich in einem Notfall richtig verhält. Schweizerinnen und Schweizer, die einen Fahrausweis besitzen, haben – vor langer oder weniger langer Zeit – den obligatorischen Nothelferkurs absolviert. Viele haben dabei das bekannte Beurteilungsschema GABI kennengelernt: Gibt er Antwort? / Atmet er? / Blutet er? / Ist sein Puls spürbar? ABCD anstatt GABI Die Anwendungshilfe GABI wurde durch das internationale ABCD-Handlungsschema ersetzt. Es steht für A wie Airway (Atemwege freimachen), B wie Breathing (Beatmung), C wie Circulation (Zirkulation, Kompression) und D wie Defibrillation (Herzmassagen, manuell oder mit einem Defibrillator). Früher galt bei der Herzmassage 15:2 – also 15 Herzmassagen, 2 Beatmungen –, heute ist das Verhältnis 30:2. Experten empfehlen, auf das Fühlen des Pulses zu verzichten. Und zwar deshalb, weil viele Hilfeleistende den Puls falsch gefühlt haben und dadurch den eigenen Puls spürten. Ist man in einen Notfall verwickelt, soll man versuchen, sich am sogenannten «Ampel-Schema» zu orientieren. Das Ampel-System unterstützt Helfer, sich in einem Notfall richtig zu verhalten.

Ampel-Schema Rot: Schauen · Situation überblicken · Was ist geschehen? · Wer ist beteiligt? · Wer ist betroffen?

Gelb: Denken · Gefahr erkennen · Gefahr für Helfende ausschliessen · Gefahr für andere Personen ausschliessen · Gefahr für Unfallopfer ausschliessen

Verdacht auf Vergiftung Jährlich werden dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum (Tox-Zentrum) rund 15 000 Vergiftungsfälle gemeldet. Die meisten dieser Fälle verlaufen glücklicherweise glimpflich. Das Tox-Zentrum unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Vergiftungen. Damit die Dienstärzte am Telefon die Situation richtig einschätzen können, ist es wichtig, die richtigen Informationen anzugeben: Wer? Alter, Gewicht, Geschlecht der betreffenden Person, Telefonnummer für Rückruf. Was? Alles, was über die betreffende Substanz oder das Produkt gesagt werden kann. Wieviel? Versuchen, die maximal mögliche aufgenommene Menge abzuschätzen.

Grün: Handeln · Selbstschutz · Unfallstelle absichern und signalisieren · Maschinen und Geräte abschalten · Nothilfe leisten, Fachhilfe alarmieren

In der Schweiz gibt es unzählige Verbände, die Nothilfe-Auffrischungskurse anbieten. Einen solchen Kurs zu besuchen, ist in den meisten Fällen sinnvoll. Denn mit dem richtigen Wissen kann unter Umständen im Notfall ein Leben gerettet werden.

Wann? Versuchen, die Zeit, die seit dem Vorfall verstrichen ist, abzuschätzen. Was noch? Erste beobachtete Symptome? Erste getroffene Massnahmen?

Notrufnummern auf einen Blick: Notruf: 144 Polizei: 117 Feuerwehr: 118 Tox-Zentrum: 145 Rega: 1414


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PRÄVENTION

Fernsehen mit Mass Stundenlang vor dem Fernseher sitzen – für viele Kinder ein Traum. Doch: Macht häufiges Fernsehen unsere Kinder dick, dumm und sogar gewalttätig? Oder fördert es ihre geistige Leistungsfähigkeit? Richtig fernsehen will gelernt sein.

In den USA verbringen Kinder drei bis vier Stunden täglich vor dem Fernseher. Dies entspricht rund einem Viertel der Zeit, in der sie wach sind. In der Schweiz schauen Kinder zwar weniger fern – ungefähr zwei Stunden täglich. Doch die Tendenz ist steigend. Fachleute beobachten diese Entwicklung besorgt. Zu viel Medienkonsum mache unsere Kinder dick, dumm und gewalttätig, so lautet das ernüchternde Fazit des deutschen Hirnforschers Manfred Spitzer. Wie wissenschaftliche Studien bewiesen haben, steht übermässiger Medienkonsum im Zusammenhang mit Übergewicht und erhöhtem Aggressionspotenzial und beeinträchtigt die geistige Leistungsfähigkeit. Wie ist das zu erklären? Fernseher anstatt Gespräche Man nimmt an, dass andere, geistig stimulierende Aktivitäten wegen des hohen Fernsehkonsums zu kurz kommen. Schulkinder, die viel fernsehen, lesen weniger Bücher, machen weniger Hausaufgaben und haben eine kürzere Schlafenszeit.

Der Fernseher ersetzt ein aktives Gespräch mit den Eltern oder Geschwistern. Experten glauben, dass Sendungen mit ihren vielen Szenenwechseln, schnellen Schnitten und blinkenden Lichtern das kindliche Gehirn überstimulieren. Die Kinder können die vielen Eindrücke, Reize und Belastungen nicht mehr richtig verarbeiten. Daraus resultiert eine Reizüberflutung in Form einer Informationsüberlastung. Das kann Entwicklungsdefizite und Verhaltensauffälligkeiten zur Folge haben, aber auch Ausdauer und Konzentration können drastisch abnehmen. Kinder mit hohem Fernsehkonsum – also mehr als drei Stunden täglich – weisen ungenügende Schulleistungen und Aufmerksamkeitsdefizite auf. Dies haben Langzeitstudien nachgewiesen.

Beispiel Natur- oder Sprachsendungen, können die geistige Leistungsfähigkeit von Kindern steigern. Mein Tipp Es ist eine Frage der Dauer und der Programmwahl, wie sich der Fernsehkonsum auf unsere Kinder auswirkt. Wählen Sie die Sendungen also ganz bewusst aus gemeinsam mit Ihrem Kind. Schränken Sie die tägliche Fernsehzeit ein und nehmen Sie sich die Zeit, mit Ihrem Kind über das Gesehene zu diskutieren. Eine gute Unterhaltung wünscht

Man darf den Teufel aber nicht an die Wand malen. Es gibt Studien, die zeigen, dass sich fernsehen auch positiv auswirken kann. Edukative, qualitativ hochstehende Programme, zum

Ihr Lukas Zahner PD Dr. phil., Mitglied Institutsleitung am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Uni Basel

Korrektes Dehnen unterstützt ein positives Körpergefühl.

Sich ausgiebig zu strecken, fühlt sich gut an. Es regt den Kreislauf an, wir fühlen uns wacher. Regelmässiges Dehnen verbessert das Körpergefühl, die Muskeln werden dehnbarer und Verletzungen seltener. Doch: Wie dehnt man richtig?

PRÄVENTION

Dehnen – gewusst wie!

Der Irrtum, dass intensive Dehnungsübungen vor dem Training sinnvoll sind, ist immer noch verbreitet. Forscher sind sich heute aber einig: Ausgiebiges Dehnen vor dem Sport ist kontraproduktiv. Es erhöht die Verletzungsgefahr, da durch das Dehnen nicht nur die Muskeln gelockert werden, sondern auch der Spalt zwischen den Gelenken. Die Gelenke verlieren dadurch ihre Stabilität. Die Bänder sind weniger straff und können die Knochen nicht mehr optimal stützen.

Vor dem Training gilt … Gegen ein sanftes und entspanntes Dehnen vor dem Training ist nichts einzuwenden. Die Muskulatur wird dadurch erwärmt. Die Übungen langsam und kontrolliert ausführen und ruckartige Bewegungen vermeiden. Statisches Stretching nach dem Sport … Während der Trainingseinheit sind die Muskeln in der sogenannten Grundspannung. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit erhöht. Nach dem Sport muss

diese Grundspannung gelöst werden. Dies erfolgt am besten mittels Stretching. Denn das entspannt die Muskulatur und verbessert den Regenerationsprozess. Somit kann die nächste Trainingseinheit schon bald wieder angegangen werden.

Weblink 

www.lauftipps.ch


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S IC HE R 3/2012 Ein Tinnitus-Retraining hilft, mit dem Tinnitus zu leben.

immer eine stärkere Lärmempfindlichkeit als bei Personen, die nicht von Tinnitus betroffen sind. Das Gehör muss nicht zwingend beeinträchtigt sein. Der akute Tinnitus kann nach Monaten als chronischer, dekompensierter Tinnitus zu Angst, Unruhe, Schlaf- und Konzentrationsstörungen führen. Durch emotionale oder psychische Überlagerung kann es zu Krankheiten kommen wie Angststörung oder depressiver Entwicklung.

MEDIZIN

Kann krank machen: Tinnitus Als Tinnitus wird die Wahrnehmung von Geräuschen im Kopf oder in den Ohren bezeichnet, die nicht durch eine Geräuschquelle ausserhalb des Ohres erklärbar ist. Man unterscheidet zwischen einem objektiven und einem subjektiven Tinnitus. Beim objektiven Tinnitus handelt es sich um Gefässveränderungen im Kopf-Hals-Bereich, die auch vom Untersucher wahrgenommen werden. Den subjektiven Tinnitus hingegen nimmt nur

… gegen Schweissflecken auf T-Shirts

der Patient selbst wahr. Subjektive Ohrgeräusche entstehen als abnorme Aktivität in der Hörbahn, die im Gehirn als Töne oder Geräusche interpretiert wird. Die Ursachen für Tinnitus sind Lärm, Ohrenentzündungen, Innenohrerkrankungen, Stress, psychische Belastung oder eine Halswirbelsäulenerkrankung. Die Geräusche werden rauschend, summend, klingelnd oder pfeifend wahrgenommen. Sie sind ein- oder beidohrig. Es besteht praktisch

Dr. med. Josef E. Hug Facharzt für HNO, Hals- und Gesichtschirurgie

Was Grossmutter noch wusste...!

einlegen. nnten Essig ü rd ve n u hine geben cht in Waschmasc ts über Na ir ie h d S Tin l n a e norm Die fleckig en Morgen wunden ! am nächst sind versch n e ck e Fl Die Kleider à – die en. Et voil und wasch nenmatt lüchter, Grü ch S h et b sa Eli

Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Publizierte Beiträge werden mit 100 Franken belohnt!

Kreuzworträtsel Sommer 2012 Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von 10 Granatapfel-Geschenkpackungen von WELEDA.

Als weltweit führender Anbieter anthroposophischer Naturkosmetik handelt Weleda seit 1921 im Einklang mit Mensch und Natur und verbindet die anthroposophische Naturund Menschenkenntnis mit fundiertem pharmazeutischem Wissen. So entstehen seit 90 Jahren ganzheitlich konzipierte, auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen abgestimmte Pflegeprodukte – zur Stärkung des Gleichgewichts von Körper, Seele und Geist. www.weleda.ch

Interdisziplinäre Behandlung Ein Ohrenarzt führt die Abklärungen durch, die Behandlung erfolgt jedoch interdisziplinär: Arzt, Akustiker, Hör- und Psychotherapie, Komplementärmedizin oder autogenes Training. Ein akuter Tinnitus ist kein Not-, sondern ein Eilfall. Medikamentöse Behandlungen wie Infusionen oder Kortison können in den ersten 72 Stunden im Einzelfall hilfreich sein. Ein Tinnitus-Retraining (= umtrainieren) soll immer begleitend durchgeführt werden. Patienten lernen, die Tinnitus-Wahrnehmung zu verändern und das Geräusch nicht mehr wahrzunehmen. Das Ziel liegt nicht im Verschwinden des Tinnitus, sondern darin, «mit dem Tinnitus Frieden zu schliessen». Der chronische Tinnitus wird den Patienten nicht mehr stören, jedoch weiterhin begleiten.

Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) … … via www.krankenversicherer.ch oder … mittels Postkarte an Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern. Einsendeschluss: 31. Juli 2012 Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.


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BEWEGUNG

Im Gleichgewicht mit Yoga Yoga ist eine alte indische Lehre, die Körper und Geist gleichzeitig beansprucht, trainiert und fördert. Yoga – das Wort bedeutet «Vereinigung» – lehrt ein harmonisches Zusammenspiel von Körper und Geist in allen Aspekten des Lebens. Yoga stammt ursprünglich aus Indien – die Wurzeln seiner Philosophie liegen daher im Hinduismus und in Teilen des Buddhismus.

Streckung aus der Grätsche

… n e h e t s t ex T r h I e t n Hier kön

Beinstreckung aus dem Vierfüsslerstand

Nach unten schauende Hundhaltung

Variante Schulterbrücke Mit Yoga gelangen Körper und Seele in Einklang.

Yoga wird im Zusammenhang mit Ayurveda in fast 5000 Jahre alten Büchern zum ersten Mal erwähnt. Es wurde entwickelt, um die Gesundheit zu fördern und die mentale Disziplin zu schulen. Yoga-Übungen existieren für alle Altersgruppen und für jedes körperliche Niveau. Sie wirken präventiv gegen Krankheiten und Beschwerden und verbessern die Gesundheit. Yoga ist eine Methode, die die Freude an der Bewegung mit der Möglichkeit des Aufbaus von Lebenskraft und Körperbewusstsein verbindet. Es ist eine Ergänzung oder Alternative zur herkömmlichen sportlichen Betätigung. Ideal ist das Training vor dem Frühstück am

frühen Morgen oder nach einem anstrengenden Tag am Abend. Wenn die Ablenkung zu gross ist, sollte das Training auf einen anderen Tag verschoben werden. Rundum positiv Äusserst wichtig im Yoga ist die bewusste Steuerung des Atems: Auch in schwierigen Haltungen sollte die Atmung immer tief, ruhig und gleichmässig sein. Die positiven Auswirkungen eines regelmässigen Trainings auf Körper und Geist sind seit Jahrhunderten bekannt und bewiesen: Yoga fördert die Blutzirkulation und regt den Stoffwechsel an. Es stärkt die Muskulatur, hält das Bindegewebe straff, ver-

bessert Beweglichkeit und Gleichgewicht und trägt zur besseren Körperwahrnehmung bei. Yoga reguliert das Körpergewicht, hilft, Stress abzubauen, verbessert die Haltung, kräftigt den Rücken, stärkt das Immunsystem und die mentale Konzentrationsfähigkeit. Kurz: Yoga hält jung, leistungsfähig und gesund.

Weblinks 

www.yogaartikel.ch

www.yoga-vidva.de


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S IC HE R 3/2012

REISEN

Wenn in den Ferien nicht alles glatt läuft

… n e h e t s t ex T r h I e t n Hier kön

Die Kosten können in solchen Fällen äusserst hoch und für viele nicht tragbar sein. In vielen Ländern wird man sogar von einer Krankenpflege ausgeschlossen, sofern man diese nicht gleich bezahlen kann – obwohl eine Pflege vielleicht dringend notwendig wäre. Deshalb ist es ratsam, im Vorfeld eine sogenannte Reiseversicherung abzuschliessen.

Für wen ist die Reiseversicherung? Eine Reiseversicherung ist vor allem bei Ferien im fernen Ausland oder bei längeren Auslandaufenthalten empfehlenswert. Diese Versicherung muss jedoch noch vor Ferienantritt abgeschlossen werden, damit man im Urlaub von Beginn an versichert ist. In den meisten Fällen sind die im selben Haushalt lebenden Kinder unter 25 Jahren gratis mit den Eltern mitversichert. Der Prämienbeitrag richtet sich nach Reiseziel und Dauer und kann sogar für mehrere Jahre abgeschlossen werden.

6006 Luzern

Die Ferien sind für viele das Highlight des Jahres und werden nach den individuellen Wünschen gestaltet. Die Vorfreude auf die schönsten Tage im Jahr ist gross, obwohl an einige organisatorische Dinge gedacht werden muss. Obwohl das Thema oft nicht gerne angesprochen wird, muss man sich bewusst sein, dass im Urlaub Gefahren lauern können. Was passiert zum Beispiel wenn man einen Unfall erleidet oder aus irgendwelchen Gründen krank wird und dadurch Hilfe von Pflegepersonal benötigt? Oder ins Spital muss?

Effiziente Hilfeleistungen bei Krankheit und Unfall Der Abschluss einer Heilungskosten- und PersonenAssistance-Versicherung deckt sämtliche Kosten ab, die mit Krankheit oder Unfall verbunden und nicht mehr in der Grundversicherung enthalten sind. Eine Heilungskostenversicherung beinhaltet Kosten für Arzt, Medikamente und Spitalaufenthalte: Viele Versicherer bieten ausserdem eine telefonische Auskunft für Kostengutsprachen im Notfall an. Die PersonenAssistance ermöglicht eine schnelle Hilfestellung infolge Unfall oder Krankheit, ärztliche Beratung am Telefon, Rettungsaktionen, Rücktransporte und Suchaktionen. Darüber hinaus werden allfällige Reisemehrkosten oder Krankenbesuche durch Angehörige erstattet.

P.P.

Im Sommer in die Ferne fahren, um dem Alltag zu entkommen. Dabei denkt man Sonne, Strand und Erholung – und nicht an allfällige Zwischenfälle, die eintreffen können. Mit einer Reiseversicherung kann der Urlaub unbeschwert genossen werden.

Impressum: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, Telefon: 041 417 05 00

Unbeschwert die Ferien geniessen: Die Reiseversicherung macht es möglich.


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