WINTER 2014
SICHER
mit meiner Krankenkasse
Sicher durch die Wintersaison
4 Skisport: Die Kehrseite der Medaille 5 Richtig vorbereitet auf die Piste 6 Bikram-Yoga – Training bei 40 Grad 7 Fleischlos gesund 8 Bei wem sind Sie gegen Unfall versichert ?
EDITORIAL
SICHER 1/2014
Prüfungserfolg Luc Röthlisberger Luc Röthlisberger Liebe Leserin, Lieber Leser Schnee, Sonne, frische Luft und perfekt präparierte Pisten: Wir Schweizerinnen und Schweizer sind begeisterte Wintersportler. Jeder Vierte von uns fährt Ski oder Snowboard oder ist mit den Langlaufskiern unterwegs, das sind ungefähr zwei Millionen Personen insgesamt. Die Schattenseite sind die Verunfallten auf und neben den Pisten. Fast 46 000 Personen verletzen sich jährlich in den Wintermonaten, am häufigsten sind es Skifahrerinnen und -fahrer. Meistens passieren die Unfälle am Nachmittag, kurz bevor die Pisten geschlossen werden. Mehr darüber erfahren Sie auf den Seiten 4 und 5. Die Initianten der Einheitskassen-Initiative beantworten die Fragen, was der Wechsel vom heutigen Mehrkassensystem zur Einheitskasse kostet und wie er sich auswirkt, äusserst vage. Eine Studie des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie ist diesen Fragen nachgegangen und kommt zum Schluss, dass der Systemwechsel rund zwei Milliarden Franken kosten würde – vorsichtig gerechnet. Der Systemwechsel würde 10 bis 15 Jahre dauern und nicht kalkulierbare Risiken beinhalten. Während mehrerer Jahre wäre ein teurer Parallelbetrieb beider Systeme notwendig, da man die 60 Krankenkassen nicht am 31. Dezember schliessen und am 1. Januar die Einheitskasse in Betrieb nehmen kann. Die Studie zeigt auch, dass über 5 000 Personen, die heute bei einem Krankenversicherer arbeiten, den Arbeitskanton wechseln müssten. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 6. Ich wünsche Ihnen einen gesunden und unfallfreien Winter. Herzliche Grüsse
Daniel Herzog Direktor RVK
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Impressum SICHER 1/2014 Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, www.rvk.ch Bilder: iStockphoto, zvg
hat in diesem Sommer seine Ausbildung zum Kaufmann erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren zu diesem wichtigen Ereignis und freuen uns, weiter auf seine erworbenen Fähigkeiten zählen zu dürfen.
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W W W. K R A N K E N V E R S I C H E R E R . C H
Weiterempfehlen und Geld verdienen Telefonterror und andere Maklertaktiken entsprechen nicht unserer Philosophie. Wir überzeugen lieber mit unseren Leistungen und unserem Service. Sind Sie zufrieden mit uns? Finden Sie, dass auch Ihre Freun• Haben die Neukunden das 18. Lebensjahr noch nicht vollde und Bekannten einen verlässlichen und verständnisvollen endet, erhalten Sie 50 Prozent der Vermittlungsprovision Partner im Gesundheitswesen zur Seite haben sollen? Emp(25 oder 50 Franken). fehlen Sie uns Ihren Freunden, Bekannten und in der Familie • Damit ein Anspruch auf die Vermittlungsprovision besteht, weiter. Wir belohnen jede erfolgreiche Weiterempfehlung muss der Empfehlungsgutschein spätestens zusammen mit mit 100 Franken. Für eine individuelle und unverbindliche dem unterschriebenen Antrag bei uns eintreffen. e Artikel , fundiert Beratung stehen wir Ihren Freunden und Bekannten gerne te ch re e g pen ayoutAktion endet am 31. Dezember 2013. · Zielgrup rnes LDiese zur Verfügung. dung es, mode ss ä m e undenbin g · Zeit n ent zur K m ru st rmatione In fo ische In raktives if z tt e A · sp n e Bedingungen für eine Weiterempfehlung Die Sumiswalder weiter zu empfehlen ist sehr leicht: Sie gen für kass osten ige K wei Seite · Zvollendet. • Sie selbst haben das 18. Lebensjahr einfach Ihre Angaben sowie die Eckdaten Ihrer Freund günstben n u re a b au · Übersch und mindes• Schliesst die Person die Grundversicherung de oder Bekannten an. Alles Weitere erledigen wir für Sie. h: Kommt es zu1 einem Abschluss, erhalten Sie bis zu 100 Frantens eine Zusatzversicherung bei der Sumiswalder ab, eric m ie S n re 7 05 4 1 41Das Kontaktie ky, 04ken. halten Sie 100 Franken. entsprechende Formular finden Sie unter www.surrer Bars u F e ll e h Mic • Schliesst die Person die Grundversicherung ohne Zusatzvermiswalder.ch/Empfehlung oder Sie können es telefonisch bei sicherung bei der Sumiswalder ab, erhalten Sie 50 Franken. uns anfordern unter 034 432 30 60.
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SICHE
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Telefonmarketing? Nicht von uns! Von Kunden und aus eigener Erfahrung wissen wir, dass einige Krankenversicherer und Vermittler Telefonmarketing betreiben. Häufig geben sie vor, für alle Krankenversicherer der Schweiz tätig zu sein. Oder zumindest für einige – unter anderem auch für die Sumiswalder. Das stimmt nicht. Die Vermittler machen lose Versprechungen, zum Beispiel gewähren sie eine Prämiengarantie für fünf Jahre oder sie vergleichen die Prämien mit ungleichen Franchisen, ohne dies zu erwähnen. Die Gespräche entpuppen sich als aufgebauschter Werbetrick. Damit verschwenden Vermittler Ihre Zeit, nutzen Ihr Vertrauen aus und drängen Sie zu einem Vertragsabschluss oder einem persönlichen Gespräch bei Ihnen zu Hause.
Tipps: Wie gehen Sie vor ? · Blocken Sie das Gespräch von Beginn weg ab. Signalisieren Sie, dass Sie keinen Bedarf haben. Klären Sie Ihren Bedarf mit uns oder einem anderen Versicherer, dem Sie vertrauen. · Fragen Sie den Anrufer wie er heisst, für welche Firma er Sie anruft und unter welcher Telefonnummer Sie ihn zurückrufen können. Leiten Sie uns diese Informationen weiter – vor allem wenn der Anrufer vorgibt, in unserem Namen zu arbeiten.
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MEDIZIN
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Die Kehrseite der Medaille
Am meisten verunfallen Skifahrer (25 100), gefolgt von Snowboardern (8 300). Die jährlichen Kosten aller Wintersportunfälle betragen rund 304 Millionen Franken. Darin enthalten sind die Rettungsund Heilungskosten, Taggelder und Renten. Der grösste Teil davon, 207 Millionen Franken, «Skifahrer verletzen sich häufig an entsteht durch Skiunfälle: Diese sind durchschnittden unteren Extremitäten, vor allem lich doppelt so teuer wie am Knie. Bei Snowboardern hinSnowboardunfälle. Nicht, weil die Verletzungen gegen sind hauptsächlich die oberen schwerwiegender sind, Körperteile, also Schultern und sondern wahrscheinlich deshalb, weil die VerunOberarme, betroffen.» fallten älter sind und der Dr. med. Reto Kölbli Heilungsverlauf dadurch länger dauert.
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Die richtige Ausrüstung macht’s aus Bereits Kinder und die meisten Erwachsenen fahren Carving-Skier – höhere Tempi sind dadurch üblich. Ein Helm zählt deshalb zur Standardausrüstung, auch bei Snowboardern, und soll der europäischen Sicherheitsnorm EN 1077 entsprechen. Rückenprotektoren sind ebenfalls sinnvoll. Für Snowboarder gibt es Handgelenkschoner – eine norwegische Studie hat nachgewiesen, dass diese das Verletzungsrisiko am Handgelenk um fast die Hälfte minimieren.
Die meisten Unfälle auf der Piste passieren gegen 15 Uhr: Die Fahrerinnen und Fahrer sind langsam körperlich müde und überschätzen sich. Auch um 11 Uhr stürzen viele – um diese Zeit sind besonders viele Personen unterwegs und die Frühaufsteher zeigen erste Anzeichen von Müdigkeit.
Reto Kölbli *, wie sieht die Top-Ten-Liste der Skisportverletzungen aus ? Es gibt Körperteile, die sind besonders anfällig. Die Schwere der Verletzungen kann variieren. So verletzen sich Skifahrer zum Beispiel häufig an den unteren Extremitäten, vor allem am Knie. Bei Snowboardern hingegen sind hauptsächlich die oberen Körperteile, also Schultern und Oberarme, betroffen. Zu den Top Ten der Skisportverletzungen gehören: · Schulter-, Kopf- und Knieverletzungen · Schlüsselbein-, Oberschenkel- und Knöchel brüche · Handgelenks- und Wirbelsäulenverletzungen · Muskelfaserrisse · Schürf- und Schnittwunden
Wie behandelt man zum Beispiel eine Verstauchung? Muss man zum Arzt ? Eine Verstauchung ist eine Distorsion (Verdrehung) eines Gelenks – man «vertrampt» sich oder knickt um. Eine Verstauchung kann äusserst schmerzhaft sein. Es verschieben respektive verdrehen sich
P R ÄV E N T I O N
Die Schweiz ist eine Nation der Wintersportler. Jede vierte Person, also rund zwei Millionen insgesamt, fahren Ski oder Snowboard. Schneeschuhlaufen findet immer mehr Anhänger, Langlaufloipen sind gut besucht und Schlitteln steht vor allem bei Familien hoch im Kurs. Doch die vergnüglichen Aktivitäten im Freien haben auch eine Kehrseite: Jährlich verunfallen in der Schweiz rund 46 000 Personen beim Ausüben einer Wintersportart.
Richtig vorbereitet auf die Piste Wer körperlich in Top-Form sein will, wenn die Wintersportgebiete den Betrieb aufnehmen, muss sich das ganze Jahr fit halten. Die gute Nachricht: Wöchentlich zwei- bis dreimal 20 Minuten trainieren genügt bereits. Text: Michelle Furrer Barsky
Text: Martina Ruoss
Diese Ergebnisse liefert eine Studie der Suva und des Instituts für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich. Wer Ski oder Snowboard fährt, beansprucht vor allem die Rumpf- und Beinmuskulatur. Eine gute körperliche Verfassung verbessert nicht nur das technische Können, sondern erhöht auch den Fahrspass. Das Risiko, zu stürzen und sich zu verletzen, reduziert sich deutlich.
für einen kurzen Moment die Gelenkflächen. Die Gelenkkapsel und umliegenden Bänder werden stark überdehnt. Aufgrund der Schwellung, des Blutergusses und der Schmerzen kann das Gelenk nicht mehr richtig bewegt werden. Im Zweifelsfalle sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen – insbesondere, da es manchmal schwierig ist, einen Knochenbruch auszuschliessen. Je nach Fall kann dafür ein Röntgenbild nötig sein. Eine Verstauchung wird, je nach Schweregrad, mit abschwellenden und schmerzlindernden Massnahmen behandelt: hochlagern, bandagieren, kühlende Umschläge, Salben oder Schmerzmittel. Meistens steuert der Schmerz die langsame Wiederaufnahme der Belastung und Bewegung des betroffenen Gelenks.
Warm-up ein absolutes Muss Sich vor der ersten Talfahrt aufzuwärmen, ist das A und O der richtigen Vorbereitung. Viele der Verletzungen sind darauf zurückzuführen, dass der Körper ungenügend aufgewärmt ist. Die Suva hat dieses Thema aufgegriffen und unter anderem die App «Slope Track» auf den Markt gebracht. Neben verschiedenen Aufwärmübungen sind Informationen zum Skigebiet und zu den Pisten- und Wetterverhältnissen ersichtlich und das App zeichnet die gemachten Fahrten auf.
www.suva.ch
Wieso brechen eigentlich Knochen? Das menschliche Skelett besteht aus rund 206 verschiedenen Knochen. Sie können brechen, wenn sie zu stark belastet oder ausserordentlichen und plötzlichen Belastungsmechanismen ausgesetzt werden. Es bestehen aufgrund der sportlichen Betätigung «Sollbruchstellen», also Knochen oder Knochenstellen, die häufiger brechen. Bei Skifahrern passieren deshalb häufiger Schlüsselbein-, Rippen- und Oberschenkelbrüche. Aufgrund der modernen Skischuhe sind Knöchelbrüche seltener. * Dr. med. Reto Kölbli arbeitet beim RVK als Vertrauensarzt.
Die App «Slope Track» verbindet Prävention mit Fun.
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J U N G U N D A LT
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Training bei 40 Grad Bikram-Yoga findet in einem 40 Grad heissen Raum statt. Der Ablauf des 90-minütigen Trainings bleibt immer gleich: 26 Körperübungen, genannt «Asanas», gefolgt von 2 Atemübungen («Pranayama»). Erfunden hat das Bikram-Yoga der indische Yogameister Bikram Choudhury. Text: Michelle Furrer Barsky
Bikram-Yoga ist auch als Hot-Yoga bekannt. Die Wärme unterstützt die Muskel- und Sehnenarbeit und schützt vor Verletzungen. Zusätzlich entgiftet das Schwitzen den Körper. Die Yoga-Praktizierenden machen alle Übungen zweimal. Während einer 90-minütigen Trainingseinheit werden zwischen 500 und 1000 Kalorien verbrannt. Die YogaPositionen sind für Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Fitness-Levels machbar. Yoga-Praktizierende sollten zwei Stunden vor dem Bikram-Yoga nichts mehr essen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten Wasser oder ungesüssten Tee. Zwischen den Übungen sollen sie jedoch nur noch wenig trinken.
Akklimatisation nötig Anfängern kann der Kreislauf Schwierigkeiten bereiten. In diesem Fall ist es wichtig, sich zu setzen und dem Körper Zeit zu geben, sich an die Wärme zu gewöhnen. In der Regel hat sich der Körper nach einigen Versuchen an die neuen Trainingsumstände gewöhnt. Nach dem Training führen die Yoga-Praktizierenden dem Körper wieder ausreichend Flüssigkeit zu. Um den Elektrolytehaushalt wieder auszugleichen, eignet sich Wasser mit Zitronensaft, einer Prise Salz und einem Löffel Honig. Adressen von Bikram-Yoga-Studios in der Schweiz: Luzern: www.bikramyogaluzern.ch Zürich: www.bikramyoga.ch Basel: www.bikramyogabasel.ch Bern: www.hotyogabern.ch
BRANCHE
Systemwechsel verschlingt Milliarden In diesem Herbst stimmen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Einheitskasseninitiative ab. Der Systemwechsel zu einer staatlichen Einheitskrankenkasse würde 1,6 bis 2,2 Milliarden Franken kosten und beinhaltet unkalkulierbare Risiken. Die Kosten müsste die Schweizer Bevölkerung über Prämien und Steuern bezahlen, ohne einen Mehrwert zu erhalten. Text: Martina Ruoss
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Der Umbau des bewährten Gesundheitssystems kostet nicht nur Milliarden, sondern stellt ein riskantes Grossprojekt dar. Das zeigt eine Studie des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie. Es wäre zwingend, Standorte für den Hauptsitz und die kantonalen Agenturen der Einheitskasse aufzubauen, Personal zu transferieren und neu zu rekrutieren sowie neue Informatiksysteme einzuführen. Ein kostspieliger Parallelbetrieb des alten und des neuen Systems – während mehrerer Jahre – wäre notwendig. Die Initianten versprechen, dass die Einheitskasse günstiger würde, weil Werbeund Marketingkosten von 77 Millionen Franken pro Jahr wegfielen. Nun zeigt die Studie, dass nur schon mit der Einführung einer Einheitskasse für den Systemwechsel mehr ausgegeben würde, als in mehr als 25 Jahren an Werbe- und Marketingkosten eingespart werden könnte.
P R ÄV E N T I O N
Richtig Spass machen Ski- und Snowboardfahren nur, wenn man fit ist. Damit Kinder möglichst sicher auf den Brettern stehen, benötigen sie neben Ausdauer vor allem Kraft und ein gutes Gleichgewicht. Text: Dr. Lukas Zahner
Fit auf die Piste Fürs Training benötigen Kinder weder Hanteln noch Kraftgeräte. Es genügt, wenn sie mit ihrem eigenen Körpergewicht arbeiten. Es gibt einige interessante Übungen, die nicht nur fit, sondern auch Spass machen. Eltern sollten versuchen, die Übungen möglichst regelmässig in den Tagesablauf der Kinder zu integrieren. Übung macht den Meister Direkt nach dem Aufstehen kommt die erste Herausforderung: das Lauberhorn-Abfahrtsrennen. Das Kind geht in die Hocke und stellt sich das Rennen mit all den Kurven, Sprüngen und Gleiterstrecken vor. Dabei verlagert es sein Gewicht von einem Bein auf das andere und bleibt möglichst lange in der Abfahrtsposition. Die nächste Übung folgt im Badezimmer: Zähne-
putzen auf nur einem Bein, allenfalls auch etwas in der Hocke, vielleicht sogar mit geschlossenen Augen. Es trainiert dadurch seine Kraft in Kombination mit dem Gleichgewicht. In der Schule warten weitere Herausforderungen auf die Kinder: Sie können zum Beispiel die Schulhaustreppe auf verschiedene Arten nach oben hüpfen. In der Pause gibt es tausend weitere Kraft- oder Gleichgewichtsübungen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spass dabei wünscht Lukas Zahner
Lukas Zahner Dr. phil. nat., Mitglied Institutsleitung am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Uni Basel
Tipp: Nutzen Sie möglichst viele Alltagssituationen, um Ihre Kinder im Kraft- oder Gleichgewichtsbereich zu fordern. Mit Freunden zusammen macht das doppelt Spass. Die Kinder werden staunen, wie fit sie auf der Skipiste sind.
GESUNDHEIT
Fleischlos gesund Vegetarismus ist kein Trend, sondern hat eine lange Geschichte: Die fleischlose Ernährung hat ihren Ursprung bereits in der Antike. In der Schweiz verzichten knapp 3 Prozent bewusst auf Fleisch. Die Gründe dafür sind vielfältig. Text: Martina Ruoss
Neben pflanzlichen Lebensmitteln essen Vegetarierinnen und Vegetarier nur Produkte, die vom lebenden Tier stammen. Dazu zählen Eier, Milch, Käse und andere Milchprodukte. Fleisch und Fisch meiden sie. Doch Vegetarier ist nicht gleich Vegetarier. Die meisten Vegetarier ernähren sich ovo-
lacto-vegetarisch, jeder Zehnte ernährt sich vegan. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) beurteilt den OvoLacto-Vegetarismus als bedarfsdeckende Ernährungsweise – die Empfehlungen der Lebensmittelpyramide können umgesetzt werden. Wie epidemiologische Studien zei-
Vegetarische Ernährungsweisen:
Diese Lebensmittel werden gemieden:
Ovo-Lacto-Vegetarismus
Fleisch, Fisch
Ovo-Vegetarismus
Fleisch, Fisch, Milch/Milchprodukte
Lacto-Vegetarismus
Fleisch, Fisch, Eier
Veganismus
Fleisch, Fisch, Milch/Milchprodukte, Eier, Honig
gen, sind Vegetarier gesundheitlich im Vorteil gegenüber Mischköstlern (Personen, die Fleisch und Fisch konsumieren): Weniger Vegetarier leiden frühzeitig an HerzKreislauf-Erkrankungen und sie sterben seltener an Krebs. Zudem haben sie tiefere Blutdruckwerte und seltener Übergewicht. Diese gesundheitlichen Vorzüge sind nicht nur eine Folge davon, dass Vegetarier auf tierische Lebensmittel verzichten, sondern dass sie häufig generell gesünder leben als Mischköstler. Wie Befragungen zeigen, treiben Vegetarier mehr Sport, rauchen seltener und trinken weniger Alkohol.
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V E R S I C H E R U N G S R AT G E B E R
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Was Grossmutter noch wusste … !
Bei wem sind Sie gegen Unfall versichert ? Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind durch den Arbeitgeber obligatorisch gegen Unfall versichert. Oft ist nicht bekannt, bei welchem UVG-Versicherer der Arbeitgeber das Risiko «Unfall» abgedeckt hat. Viele wissen zudem nicht, ob der Arbeitgeber nur das gesetzliche Minimum versichert oder eine überobligatorische Regelung getroffen hat.
… gegen Durchfall
Text: Elisabeth Janssen
Für Betriebe mit hohem Unfallrisiko und Verwaltungen, die ähnlich risikoreiche Arbeiten ausführen, ist die Suva für die obligatorische Unfallversicherung der Arbeitnehmenden zuständig (Artikel 66 UVG). Es handelt sich zum Beispiel um Industrieunternehmen, handwerkliche Gewerbebetreiber, Transportbetriebe, Betriebe oder Verwaltungen des Bundes. Alle anderen Unternehmen sind nicht der Suva unterstellt. Sie unterstehen aber trotzdem der obligatorischen Versicherungspflicht. Die Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeitenden in diesem Fall bei einem Versicherer nach Artikel 68 UVG (private Versicherer, öffentliche Unfallversicherungskassen, anerkannte Krankenkassen) versichern.
Gemäss der obligatorischen Unfallversicherung (UVG) hat der Versicherte nebst Taggeld- und Rentenleistungen Anspruch auf Behandlung, Verpflegung und Unterkunft in der allgemeinen Spitalabteilung. Es gibt Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden freiwillig überobligatorisch für die halbprivate oder private Spitalabteilung unfallversichern. Tipp: Informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, bei wem und wie das Unfallrisiko versichert ist. Weisen Sie bei einem Spitalaufenthalt aufgrund eines Unfalls darauf hin.
Elisabeth Janssen Krankenversicherungsexpertin
Man nimmt einen Teelöffel Muskatnuss-Pulver und vermischt es mit etwas Flüssigkeit. Die lindernde Wirkung tritt bereits nach kurzer Zeit ein. Ruth Brechbühl, Emmenmatt
Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Publizierte Beiträge werden mit 100 Franken belohnt!
www.krankenversicherer.ch
Kreuzworträtsel Winter 2014
Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) via www.krankenversicherer.ch oder mittels Postkarte an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern. Einsendeschluss: 28. Februar 2014 8
Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.
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Redaktion SICHER · Haldenstrasse 25 · 6006 Luzern
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