Oktober 2019
Das Magazin fĂźr Mitglieder, Kunden und Partner
Pilze sammeln
5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat
19 MedCasePool Zusammenarbeit mit der Basler Versicherung wird ausgebaut
27 sodalis Gesundheitsgruppe Wechsel in der Geschäftsleitung
Pilze als Bildthema in der Oktober-Ausgabe.
Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG
Informationen des RVK 17 VERBAND Der RVK-Präsident zu Besuch bei den Mitgliedskassen 18 KLAUSUR 2019 Unterwegs in Aarau 19 MEDCASEPOOL Ausbau der Zusammenarbeit mit der Basler Versicherung 20 MEDCASEPOOL Gesundheitsprüfung: unkompliziert und kostengünstig 21 MITARBEITERAUSFLUG 2019 «Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?» 22 RVK-WEITERBILDUNG Vorschau ins Bildungsjahr 2020 24 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte und Weiterbildungserfolge
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 26 KRANKENKASSE BIRCHMEIER Wechsel in der Geschäftsleitung 27 SODALIS Matteo Kalbermatten wird Geschäftsführer der Gesundheitsgruppe
Agenda 28 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen
Impressum
Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Pilze sammeln». Titelbild: iStock photo
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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren
«Es soll kein nationales Gesundheitssystem angestrebt, sondern vielmehr ein funktionierender regulierter Wettbewerb geschaffen werden.»
Geht es jetzt dem Kostenwachstum an den Kragen? In einem ersten Paket schlägt der Bundesrat zur Stabilisierung des Kostenwachstums im Gesundheitswesen neun Massnahmen vor. Damit sollen alle Akteure Instrumente erhalten, um das Kostenwachstum zu bremsen. Das Sparpotenzial betrage mehrere Hundert Millionen Franken pro Jahr, so der Bundesrat. Ganz unterschiedlich fallen die Reaktionen darauf aus. Während einige von einem Flickenteppich und einer konzeptlosen Übung ohne Sparwirkung sprechen, erkennen andere pragmatische Ansätze. Ich zähle mich zur zweiten Gruppe. Wir können unser Gesundheitswesen nicht auf einer grünen Wiese konzipieren und neu aufstellen, es ist über Jahrzehnte gewachsen. Der Spardruck ist auch nicht neu, schon 1982 fand auf Einladung von Bundesrat Hürlimann eine nationale Sparkonferenz für das Gesundheitswesen statt. Seither ist die Kostenexplosion ein Dauerthema. Dabei gilt es aber nicht nur die Kostenseite zu betrachten. Kosten haben bekanntlich auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen, zudem ist die Schweiz, was die Qualität in der Gesundheitsversorgung betrifft, in Europa führend. Herr und Frau Schweizer sind mit der medizinischen Versorgung sehr zufrieden. Uns muss nun gelingen, die gute Qualität zu halten und gleichzeitig die Kostenentwicklung zu stabilisieren. Unser Gesundheitswesen ist – wie der Staat – föderal aufgestellt. Im Grundsatz ist an der Organisation festzuhalten und sie ist zu stärken. Es soll kein nationales Gesundheitssystem angestrebt, sondern vielmehr ein funktionierender regulierter Wettbewerb geschaffen werden. Das beginnt bei der Angebotsplanung in den Gemeinden und Kantonen und endet beim Qualitätsanspruch bei den Leistungsanbietern. Dabei müssen alle Akteure ihre Verantwortung wahrnehmen, und die Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten ist zu stärken. Der Weg über den Hausarzt zum Spezialisten sollte die Regel sein. Ich wünsche Ihnen einen in jeder Hinsicht schönen Herbst. Freundliche Grüsse, Ihr
Peter Hegglin, Ständerat Präsident RVK und RVK Rück AG
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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Nationalrat sagt Ja zu EFAS Rund zehn Jahre nachdem die Parlamentarische Initiative zur einheitlichen Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen eingereicht wurde, hat der Nationalrat diese angenommen. Nun ist der Ständerat an der Reihe und hat es in der Hand, die Reform rasch voranzutreiben, damit Prämien- und Steuerzahlende dank Effizienzerhöhung entlastet werden.
Krankenkassenprämien steigen um 0,2 Prozent Erfreuliche Nachrichten: Die Prämien steigen 2020 für die meisten Versicherten moderat, für Einzelne sinken sie sogar. Da die Gesundheitskosten jedoch auch in Zukunft stark ansteigen werden, sind weitere kostendämpfende Reformen nötig.
Medizinalcannabis: Verschreiben erlauben Der Bundesrat möchte den Zugang zu Behandlungen auf der Grundlage von Medizinalcannabis erleichtern und das Betäubungsmittelgesetz entsprechend anpassen. Diesbezüglich prüft das Bundesamt, ob sich die Wirksamkeit von Behandlungen mit Cannabis für eine obligatorische Vergütung ausreichend nachweisen lässt.
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Gesundheitspolitik
Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 28. September 2019 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.
AUS DEM NATIONALRAT KVG. Zulassung von Leistungserbringern In der Sommersession 2019 hat der Ständerat die bundes- −− Entzug der Zulassung; Der Nationalrat hat eine zusätzlirätliche Gesetzesvorlage beraten, die vom Nationalrat in der che Bestimmung aufgenommen, wonach die Versicherer Wintersession 2018 behandelt wurde. Er hat dabei einige gein begründeten Fällen der Aufsichtsbehörde den Entzug wichtige Differenzen zum Nationalrat geschaffen, die zum Teil der Zulassung beantragen können. Die Aufsichtsbehörde den Interessen der Krankenversicherer widersprechen. In der wird aber nicht verpflichtet, die Zulassung zu entziehen. nun abgeschlossenen Herbstsession hat sich der Nationalrat Sie trifft lediglich die erforderlichen Massnahmen. mit den entsprechenden Differenzen befasst. In verschiede- −− Im Gegensatz zum Ständerat will der Nationalrat den Leisnen Bereichen hat er die Beschlüsse des Ständerates übertungserbringern kein Beschwerderecht gegen kantonale nommen. Folgende Differenzen zu den StänderatsbeschlüsErlasse über die Festlegung und Berechnung der Bandsen bestehen aber noch: breiten und Höchstzahlen zugestehen. −− Sprachkompetenz; Der Nationalrat verlangt, dass der Arzt −− Einheitliche Finanzierung der ambulanten und stationären oder die Ärztin über die notwendige Sprachkompetenz für Behandlungskosten (Efas); Der Nationalrat will nach wie das Fachgebiet verfügt, in der die Tätigkeit ausgeübt wird. vor, dass die neuen Gesetzesänderungen betreffend die Der Ständerat verlangt eine Sprachprüfung. Zulassung von Leistungserbringern zusammen mit den −− Ausländische Diplome; Der Nationalrat will, dass auch Gesetzesänderungen betreffend die einheitliche FinanzieÄrzte mit ausländischen Diplomen anerkannt werden, rung der ambulanten und stationären Leistungen in Kraft wenn sie ein nach schweizerischem Recht anerkanntes treten. Der Ständerat will von einer solchen Verknüpfung ausländisches Diplom in der Amtssprache der Tätigkeitsnichts wissen. In diesem Zusammenhang stellt sich die region erworben haben. Der Ständerat äussert sich nicht Frage, ob nicht Gefahr besteht, dass diese Verknüpfung zu ausländischen Diplomen. dazu führt, dass die neuen Gesetzesbestimmungen be−− Beschränkung der zugelassenen Ärzte und Ärztinnen; Der treffend die Zulassung von Leistungserbringern nicht Nationalrat hält an seinem früheren Beschluss fest, dass rechtzeitig in Kraft gesetzt werden können. die Kantone in einem oder mehreren Fachgebieten und in bestimmten Regionen die Anzahl der Ärzte und Ärztinnen, Für die Krankenversicherer ist zu bedauern, dass der Natiodie im ambulanten Bereich zulasten der Krankenversichenalrat nicht an der Lockerung des Vertragszwanges festgerung tätig sind, beschränken müssen, wenn die festgehalten hat. War es die Angst vor einem Referendum? legte Höchstzahl überschritten wird. Der Ständerat sieht nur eine Kannbestimmung vor. −− Zulassungseinschränkung bei hohen Kosten; Der Nationalrat verlangt von den Kantonen, dass sie bei hohen Kosten pro versicherte Personen in einem Fachgebiet im Kanton oder gesamtschweizerisch vorsehen, dass kein Arzt im betroffenen Fachgebiet eine Tätigkeit aufnehmen kann. Der Ständerat will hier nur eine Kannbestimmung.
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Gesundheitspolitik
Finanzierung der Gesundheitsleistungen aus einer Hand. Einführung Monismus. Parlamentarische Initiative Humbel Ruth Mit der vor zehn Jahren eingereichten Initiative wird die Änderung des Krankenversicherungsgesetzes verlangt, mit welcher ein monistisches Finanzierungssystem eingeführt werden soll. Damit dabei die Kantone die Kontrolle über die öffentlichen Mittel behalten können, sieht die Initiative für ein solches Modell folgende Eckwerte vor: −− Die Gelder der öffentlichen Hand sind für Aus- und Weiterbildung der Medizinalpersonen, den Risikoausgleich, Public Health und gemeinwirtschaftliche Leistungen sowie für die Prämienverbilligung einzusetzen. −− Der Anteil der öffentlichen Hand an der Finanzierung der grundversicherten Leistungen ist sicherzustellen und dem Kostenwachstum im Gesundheitswesen anzupassen. −− Alle stationären und ambulanten Leistungen gemäss KVG werden von den Krankenversicherern finanziert. Im Jahre 2011 haben die vorbereitenden Kommissionen beider Räte der Initiative zugestimmt. In den Jahren 2013, 2015 und 2017 wurden die Fristen für die Beratung dieses Geschäftes jeweils um zwei Jahre verlängert. Was lange währt, wird endlich gut! Ob dieses Sprichwort zutrifft, muss sich aber erst noch zeigen. Hauptknackpunkt sind die Kantone, die unbedingt wollen, dass auch die Pflegekosten (Heime und Spitex) in die einheitliche Finanzierung einbezogen werden. Zudem verlangen sie ein erweitertes Kontrollrecht bei den ambulanten Leistungsabrechnungen sowie eine Eliminierung von Fehlanreizen infolge Verknüpfung vertraglicher Vereinbarungen der Tarifpartner im Grund- und Zusatzversicherungsbereich. Wahrscheinlich als Zückerchen hat die vorberatende Kommission am 29. August 2019 eine Motion verabschiedet, mit welcher der Bundesrat beauftragt wird, eine Gesetzesrevision vorzulegen, die den Einbezug der Langzeitpflege in eine einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen nach KVG vorsieht, sobald die notwendigen Grundlagen vorhanden sind, namentlich die erforderliche Kostentransparenz. Ob sich die Kantone damit in die nun zur Beratung stehende Gesetzesänderung einbinden lassen, ist fraglich. Was sind nun die wichtigsten Gesetzesänderungen der nun vorgeschlagenen einheitlichen Finanzierung der stationären und ambulanten Leistungen?
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−− Die Kantone sollen sich mit mindestens 25,5 Prozent an den von den Versicherern in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung erbrachten Leistungen beteiligen. Massgebend sind die Nettokosten, das heisst nach Abzug der Kostenbeteiligung. −− Ausserkantonale Spitalaufenthalte; Bei stationärer Behandlung in einem Spital, welches nicht auf der Spitalliste des Wohnkantons aufgeführt ist, übernimmt der Versicherer die Vergütung wie folgt: - höchstens nach dem Tarif, der in einem Listenspital des Wohnkantons für die betreffende Behandlung gilt; - höchstens aber nach dem Tarif des gewählten Leistungserbringers, sofern ein Notfall vorliegt oder der Wohnkanton die Behandlung beim gewählten Leistungserbringer vorgängig bewilligt hat. Er erteilt die Bewilligung, wenn kein Spital auf seiner Spitalliste die erforderliche Leistung anbietet. −− Nicht beteiligen müssen sich die Kantone an den Kosten, die die Versicherer für stationäre Behandlungen in Nicht-Listenspitälern und -Geburtshäusern erbringen. −− An den Kosten für Langzeitpflege (ambulant, Tages- oder Nachtstrukturen, Heimaufenthalte) müssen die Kantone keine Beiträge ausrichten. −− Die Beiträge der Kantone haben an die Gemeinsame Einrichtung nach Art. 18 KVG zu erfolgen. Diese verteilt die Beiträge an die einzelnen Versicherer entsprechend deren für die Berechnung des Kantons- und Bundesbeitrages massgebenden Kosten. Die Gemeinsame Einrichtung kann von den Kantonen weitere Vollzugsaufgaben übernehmen. −− Mit Nicht-Listenspitälern und -Geburtshäusern können die Versicherer Verträge abschliessen. Ihre Leistungen dürfen aber höchstens 75 Prozent, das heisst so hoch sein, wie sie von den Versicherern für Listenspitäler und -Geburtshäuser netto erbracht werden müssen.
Gesundheitspolitik
TOTENTROMPETE Obwohl Pilze das ganze Jahr hindurch wachsen, finden Sie im Spätsommer und Herbst meist die grössten Mengen. Wenn es geregnet hat und der Boden noch feuchtwarm ist, fühlen sich Pilze besonders wohl und spriessen vermehrt empor. Beliebte Speisepilze wie Totentrompeten, Steinpilze und Morcheln wachsen vor allem in Laubwäldern und in grösseren Pilzgruppen.
−− Risikoausgleich; Die Berechnung der Risikoabgaben und der Ausgleichszahlungsbeiträge erfolgt nach Abzug des Beitrages des Kantons an die Finanzierung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. −− Die Versicherer haben der Gemeinsamen Einrichtung für die ihr übertragenen Aufgaben Beiträge abzuliefern. −− Die Kantone legen für das kommende Kalenderjahr spätestens neun Monate im Voraus den Prozentsatz für den Kantonsbeitrag fest. Der Prozentsatz liegt bei mindestens 25,5 Prozent. Den Kantonen wird eine Übergangszeit von drei Jahren gewährt. Kantone, in welchen während drei Jahren vor dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung der Anteil der Kosten von spitalsstationären Leistungen im Vergleich zu den Kosten aller Leistungen, welche von dieser Gesetzesänderung betroffen sind, unter dem Durchschnitt liegen, müssen einen Prozentsatz von mindestens 21 Prozent festlegen. Danach muss die jährliche Erhöhung mindestens 1,5 Prozent betragen, sofern ein Anteil von 25,5 Prozent noch nicht erreicht ist. Umgekehrt müssen Kantone, die über dem Durchschnitt liegen, immer mindestens einen Beitrag von 25,5 Prozent leisten. −− Die Gesetzesänderung untersteht dem fakultativen Referendum.
−− Inkrafttreten; Diese Gesetzesänderung soll nur zusammen mit der Gesetzesänderung betreffend die Zulassung der Leistungserbringer in Kraft treten. Wenn kein Referendum ergriffen wird, soll die Änderung drei Jahre nach Annahme in Kraft treten. Wenn das Referendum ergriffen wird und das Volk der Gesetzesänderung zustimmt, erfolgt die Inkraftsetzung drei Jahre nach Annahme. In der Gesamtabstimmung hat der Rat der Gesetzesvorlage mit 121:54 Stimmen bei acht Enthaltungen zugestimmt. Die Vorlage geht nun an den Ständerat. Dort wird sie keinen leichten Stand haben. Die Anliegen der Kantone werden dort besser berücksichtigt.
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Gesundheitspolitik
Ein elektronisches Patientendossier für alle am Behandlungsprozess beteiligten Gesundheitsfachpersonen Motion SGK-NR Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen auszuarbeiten, damit alle Leistungserbringer beziehungsweise Gesundheitsfachpersonen verpflichtet werden, sich einer zertifizierten Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft nach Art. 11 Buchstabe a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 2015 über das elektronische Patientendossier anzuschliessen. Begründet wird der Vorstoss insbesondere damit, dass es in der Schweiz möglichst rasch einheitliche technische Standards geben soll und so die Rechts- und Investitionssicherheit in diesem Bereich gewährleistet ist. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt, mit der Begründung, man sollte jetzt zuerst Erfahrungen mit dem bereits für stationäre Einrichtungen obligatorisch eingeführten Patientendossier machen. Der Rat hat der Motion mit 161:12 Stimmen bei vier Enthaltungen zugestimmt.
Kostenbefreiung für Schwangere während der ganzen Schwangerschaft Motion Kälin Irène Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, KVG Art. 64 Absatz 7 Buchstabe b dahingehend anzupassen, dass bei Schwangerschaften ab der ersten Schwangerschaftswoche keine Kostenbeteiligung erhoben werden darf und nicht wie bisher erst ab der 13. Schwangerschaftswoche. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Nachdem der Nationalrat in der Sommersession eine praktisch gleichlautende Motion von Addor Jean-Luc diskussionslos angenommen hat, wird auch die Motion Kälin erheblich erklärt.
VIOLETTER RÖTELRITTERLING Den Maronenröhrling, geschmacklich einer der wertvollsten Speisepilze, den Flockenstieligen Hexenröhrling und den Violetten Rötelritterling finden Sie in Laubund Nadelwäldern. Violette Rötelritterlinge verströmen einen angenehm fruchtig-würzigen Duft. Roh sollte der Pilz aber auf keinen Fall verzehrt werden, da einige Inhaltsstoffe blutzersetzend wirken können. Diese Stoffe zersetzen sich beim Garen, was den Pilz zu einem der wohlschmeckendsten Speisepilze macht, der aber auf Grund seines einzigartig nussig-pilzigen Geschmacks nicht jedem schmeckt.
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Gesundheitspolitik
AUS DEM STÄNDERAT Versicherungsvertragsgesetz (VVG) Im Rahmen des Differenzbereinigungsverfahrens hat sich der −− Ausserordentliches Kündigungsrecht bei GefahrenmindeStänderat mit den Änderungen des VVG auseinandergesetzt. rung; Neu hat der Ständerat bei einer wesentlichen GeBekanntlich hat der Nationalrat als Zweitrat im Rahmen der fahrenminderung den Versicherungsnehmer berechtigt, Sondersession im Mai 2019 eine Vielzahl von Änderungen den Vertrag zu kündigen oder eine Prämienreduktion zu gegenüber der ständerätlichen Vorlage beschlossen. Insbeverlangen. Lehnt das Versicherungsunternehmen eine sondere hat er gewichtige Verbesserungen zugunsten der Prämienreduktion ab oder ist diese ungenügend, kann der Versicherten vorgenommen. Der Ständerat hat sich nun in Versicherungsnehmer den Vertrag mit einer Frist von vier verschiedenen Bereichen den Beschlüssen des NationalraWochen kündigen. tes angeschlossen. Bei folgenden Bestimmungen verbleiben −− Nachhaftung; Der Ständerat will keine Verlängerung der nach wie vor Differenzen: Nachhaftung der Versicherer von zwei auf fünf Jahre. −− Widerrufsrecht; Der Nationalrat hat bei Vertragsab−− Abschlagszahlungen; Der Ständerat hat eine neue Bestimschluss und bei wesentlichen Vertragsänderungen für die mung aufgenommen, wonach der Versicherungsnehmer Versicherten ein Widerrufsrecht innert 14 Tagen beAbschlagszahlungen verlangen kann, wenn das Versicheschlossen. Der Ständerat will dieses Recht nur bei Verrungsunternehmen seine Leistungspflicht bestreitet, und tragsabschluss gewähren. zwar bis zur Höhe des unbestrittenen Betrages. −− Vertragskündigung bei Verletzung der Informationspflicht; Der Nationalrat hat beschlossen, dass das VersicherungsZusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Stänunternehmen den Vertrag bei Falschangaben durch den derat die Vorlage wieder zugunsten der Versicherer geändert Versicherten nur in den ersten zwei Jahren ab Vertragsabhat. Das Geschäft geht nun wieder zurück an den Nationalrat. schluss kündigen kann. Bisher galt eine Frist von vier WoVon Seiten des Konsumentenschutzes und dem linken Parteichen ab Bekanntwerden der Falschinformation. Der Stänspektrum wird erwartet, dass der Nationalrat die Vorlage derat will an der bisherigen Regelung von vier Wochen ab wieder zugunsten der Versicherten korrigiert. Mit grosser Bekanntwerden der Widerhandlung festhalten. Das heisst, Wahrscheinlichkeit wir sich die Einigungskonferenz noch mit der Versicherer kann in diesen Fällen den Vertrag zum verbleibenden Differenzen auseinandersetzen müssen. Ein Beispiel auch noch nach sechs oder sieben Jahren kündiReferendum ist nicht ausgeschlossen. gen. −− Ordentliches Kündigungsrecht; Gemäss Beschluss des Nationalrates steht das ordentliche Kündigungsrecht wie auch das Kündigungsrecht im Schadenfalle sowohl in der Krankenversicherung wie bei den Zusatzversicherungen (inklusive Taggeld-Kollektivversicherungen) nur dem Versicherungsnehmer zu. Der Ständerat hat beschlossen, dem Versicherer in der Taggeld-Kollektivversicherung weiterhin ein Kündigungsrecht zuzugestehen. Zudem wurde die Krankenversicherung gestrichen, weil hierfür das KVG gilt.
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Gesundheitspolitik
Für den Persönlichkeitsschutz auch in der Aufsicht über die Krankenversicherung
Faire Referenztarife für eine schweizweite freie Spitalwahl
Parlamentarische Initiative Eder Joachim Mit der Initiative wird verlangt, das Bundesgesetz betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (KVAG) dahingehend anzupassen, dass der persönliche Datenschutz gewährleistet wird. Begründet wird der Vorstoss damit, dass die Aufsichtsbehörde eine umfassende Sammlung von individuellen Gesundheitsdaten aller versicherten Personen aufbaue. Eine formalgesetzliche Grundlage dazu sei aber nicht vorhanden. Nach langer und detaillierter Einführung durch den Kommissionssprecher hat der Rat beschlossen, einen Mantelerlass unter dem Titel «Bundesgesetz über die Datenweitergabe der Versicherer in der obligatorischen Krankenversicherung» zu erlassen. Unter diesem Titel werden sowohl die Neuregelungen im Rahmen des KVG, wie auch im KVAG vorgenommen. Demnach sind Daten durch die Versicherer grundsätzlich nur in aggregierter Form zu liefern. Nur wenn die aggregierten Daten für gewisse Fälle nicht genügen und die Daten pro versicherte Person anderweitig nicht beschafft werden können, kann der Bundesrat die Versicherer verpflichten, Individualdaten zu liefern. Diese Ausnahmen werden wie folgt im Gesetz ausdrücklich erwähnt: −− Zur Überwachung der Kostenentwicklung nach Leistungsart und nach Leistungserbringer sowie zur Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen für Massnahmen zur Eindämmung der Kostenentwicklung (Art. 21 Absatz 2 Buchstabe a KVG) −− Zur Analyse der Wirkung des Gesetzes und des Gesetzesvollzuges und zur Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen im Hinblick auf Gesetzes- und Gesetzesvollzugsänderungen (Art. 21 Absatz 2 Buchstabe b KVG) −− Zur Evaluation des Risikoausgleiches (Art. 21 Absatz 3 Buchstabe c KVG) −− Zur Erfüllung der Aufsichtsaufgaben nach dem KVAG (Art. 35 Absatz 2 KVAG)
Motion SGK-NR Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, dafür zu sorgen, dass für eine ausserkantonale stationäre Wahlbehandlung bei demselben Spitaltyp der maximale Tarif der Spitalliste des Wohnkantons vergütet werden soll, höchstens aber der Tarif des Standortspitals. Die Kommissionsmotion stützt sich auf Erfahrungen, wonach bisher zum Teil gezielt gesetzeswidrig tiefe Referenztarife angewendet wurden. Der Nationalrat hat der Motion in der Herbstsession 2018 ohne Gegenstimme zugestimmt. Der Ständerat hat die Motion diskussionslos angenommen.
Sowohl zum KVG, wie auch zum KVAG muss der Bundesrat die entsprechenden Verordnungen anpassen. Es stellt sich die Frage, ob die vorstehende Aufzählung nicht die Gefahr beinhaltet, dass die Versicherer zu relativ vielen Individualdaten-Lieferungen verpflichtet werden können. Ob damit dem Datenschutz genügend Rechnung getragen wird? Die für die Datenerhebung notwendigen Daten sollen bei den Versicherern vorhanden sein. In welchem Umfange die Datenerfassungsprogramme angepasst werden müssen, bleibt zu prüfen. In der Gesamtabstimmung hat der Rat mit 39:00 Stimmen bei null Enthaltungen Annahme des Gesetzesentwurfes beschlossen. Das Geschäft geht nun an den Nationalrat.
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Sinnvolle Patientensteuerungsprogramme im KVG ermöglichen Motion SGK-NR Der Bundesrat wird mit der Kommissionsmotion beauftragt, eine Anpassung der gesetzlichen Bestimmungen des KVG vorzulegen, sodass Leistungen im Rahmen von Programmen der Patientensteuerung vergütet werden können. Eine mögliche Lösung wird darin gesehen, einen Artikel 25 b «Patientensteuerung» einzuführen, der wie folgt lauten könnte: «Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten von Leistungen, die im Rahmen von Programmen der Patientensteuerung durchgeführt werden, wenn diese a) auf eine klar definierte Patientengruppe beschränkt sind; b) zu einer Effizienz- und Qualitätssteigerung gegenüber Behandlungen ausserhalb dieser Programme führen; c) z wischen Leistungserbringern nach Artikel 35 und Versicherern vereinbart wurden.» Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Nationalrat hat der Motion in der Herbstsession 2018 zugestimmt. Der Ständerat hat diskussionslos Annahme der Motion beschlossen.
Gesundheitspolitik
Medikamentenkosten. Es braucht Anpassungen beim Zulassungs- und Preisbildungssystem im Bereich der Grundversicherung
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG)
(Weiterentwicklung der IV) Motion Dittli Josef Nachdem der Nationalrat in der Frühjahrsession 2019 den Mit der Motion wird der Bundesrat aufgefordert, die Rechts- Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversichegrundlagen für das Zulassungs- und Preissystem bei Medika- rung mit 133:00 Stimmen bei 55 Enthaltungen zustimmte, hat menten dahingehend anzupassen, dass im Bereich der Spe- nun der Ständerat die Beratungen aufgenommen. Die Ändezialitätenlisten (SL) neben den Tagestherapiekosten auch die rungen dieses Gesetzes betreffen die obligatorische KrankenKostenauswirkungen auf das gesamte Gesundheitssystem versicherung bekanntlich nur indirekt. Auswirkungen ergeben berücksichtigt werden. Die Motion wird damit begründet, sich im Leistungsbereich der Krankenversicherung dadurch, dass bei den heute neuen, zum Teil sehr teuren und langfris- dass durch die tigen Therapien die jetzigen Preisfestsetzungskriterien nicht −− bessere Integration von jungen Menschen in den Arbeitsmehr genügen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion bemarkt antragt. Der Ständerat hat diskussionslos Annahme der Mo- −− bessere Integration von psychisch beeinträchtigten Mention beschlossen. schen in den Arbeitsmarkt −− Aktualisierung der Geburtsgebrechen-Liste weniger Kosten für die Krankenversicherung anfallen. Bei den Geburtsgebrechen werden neu auch seltene Krankheiten in die Liste aufgenommen. Der Rat hat sich fast durchgehend den Beschlüssen des Nationalrates angeschlossen und die Vorlage in der Gesamtabstimmung mit 37:00 bei vier Enthaltungen genehmigt. Als grösste Differenz verbleibt die vom Nationalrat beschlossene Kürzung der Kinderrente. Diese wird vom Ständerat abgelehnt. Die Vorlage geht nun wieder zurück an den Nationalrat.
ECHTER PIFFERLING Der Echte Pfifferling, auch Eierschwamm genannt, hingegen mag eher moosigen Boden und Nadelwälder. Er gehört zu den beliebtesten und schmackhaftesten Speisepilzen, kann jedoch leicht mit dem Falschen Pfifferling verwechselt werden. Dieser ist nicht giftig, kann aber bei empfindlichen Personen Brechdurchfall verursachen.
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Gesundheitspolitik
KVG. Dank Digitalisierung die Effizienz steigern und die Kosten reduzieren Motion Buffat Michael NR
Digitalisierung auch im Gesundheitswesen. Sämtliche Rechnungen sollen elektronisch zu den Krankenversicherern Motion Grossen Jürg NR Mit beiden Vorstössen wird der Bundesrat beauftragt, gesetzlich die technischen Voraussetzungen für die elektronische Leistungsabrechnung nach KVG zu schaffen. Der Nationalrat hat beide Vorstösse in der Herbstsession 2018 angenommen. Im gleichen Sinne hat auch der Ständerat diskussionslos entschieden.
Stärkung von integrierten Versorgungsmodellen. Abgrenzung zu einseitigen Listenangeboten ohne koordinierte Behandlung Motion Humbel Ruth NR Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, eine KVG-Änderung vorzulegen, welche integrierte Versorgungsnetze definiert, um sie von einseitigen Listen-Modellen abzugrenzen, die keine integrierte Behandlung vorsehen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Nachdem der Nationalrat in der Herbstsession 2018 ebenfalls Annahme beschloss, hat auch der Ständerat diskussionslos in diesem Sinne entschieden.
VORSICHT, GIFTIG! Nicht alle Pilze sind geniessbar. Sie sollten nie unmittelbar vom Boden gepflückt und nie roh gegessen werden, denn viele Speisepilze haben giftige Doppelgänger! Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie alle Pilze eindeutig bestimmt haben, oder ein ungeübter Sammler sind, bringen Sie die Pilze – von den anderen Arten separiert und in Zeitungspapier gewickelt – zum Pilzkontrolleur. In der ganzen Schweiz verteilt finden Sie Kontrollstellen (www.vapko.ch).
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Gesundheitspolitik
Vergütungspflicht der Krankenkassen für im Ausland eingekaufte medizinische Mittel und Gegenstände
Ambulanter Bereich der obligatorischen Krankenversicherung. Qualitätssicherung und Transparenz durchsetzen.
Motion Heim Bea NR Die Motionärin will den Bundesrat beauftragen, die Vergütungspflicht für von den Versicherten selber im Ausland bezogenen Hilfsmittel vorzusehen, sofern ein entsprechendes Arztrezept für das benötigte Hilfsmittel vorliegt, und die dafür nötigen Gesetzesanpassungen dem Parlament zu unterbreiten. Sie begründet diesen Vorstoss damit, dass entsprechende Produkte im Ausland bedeutend günstiger eingekauft werden können. Der Nationalrat hat die Motion in der Frühjahrsession 2018 mit grossem Mehr abgelehnt. Auch der Ständerat hat die Motion diskussionslos abgelehnt.
Motion Humbel Ruth NR Die vor fünf Jahren eingereichte Motion verlangt vom Bundesrat, den gesetzlichen Bestimmungen der Qualitätssicherung auch im ambulanten Bereich der OKP Nachachtung zu verschaffen, indem durchsetzbare Sanktionsmöglichkeiten eingeführt werden, falls die notwendige Qualität nicht erhoben und nachgewiesen wird. Konkret sollen sowohl im ambulanten wie auch im stationären Bereich verbindliche Massnahmen zur Sicherstellung und zum Nachweis der notwendigen Qualität vereinbart werden. Werden keine entsprechende Massnahmen vereinbart oder werden sie nicht erfüllt, erfolgt eine Tarifreduktion. Bei der Tarifgenehmigung muss die Qualitätssicherung wie die Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er ist der Meinung, es brauche keine neuen gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen seien verschiedene Massnahmen in Vorbereitung oder am Laufen. Auch die vorbereitende Kommission hat Ablehnung der Motion beantragt. Nachdem der Nationalrat in der Wintersession 2016 die Motion ohne Gegenstimme ablehnte, hat auch der Ständerat diskussionslos Ablehnung beschlossen.
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BUNDESRAT/EDI/BAG Prämienrunde 2020
Ärztetarif (Tarmed/Tardoc)
Mit Freude und Stolz verkündete Bundesrat Berset, dass die Prämien im Jahr 2020 nur moderat steigen, ja in verschiedenen Kanton sogar sinken. Das ist für die Prämienzahler eine gute Nachricht. Aber wie jedes Jahr führt die Mitteilung, dass die Prämien über die ganze Schweiz betrachtet nur um 0.2 Prozent steigen, bei den Versicherern zu vielen Rückfragen. Dies, weil die Prämien in gewissen Kantonen um mehr als zwei Prozent steigen. Dazu kommen individuelle Erhöhungen bei Altersstufenwechsel. Ohne weitere, kostendämpfende Reformen bleibt wohl die Prämienrunde 2020 ein positiver Ausreisser.
Bekanntlich müssten Ärzte und Krankenversicherer dem Bundesrat einen neuen Tarif, respektive eine neue Tarifstruktur für die ambulanten Behandlungen unterbreiten. Weil sich die beiden Parteien bisher nicht einigen konnten, hat der Bundesrat bereits einmal direkt eingegriffen. Der Krankenkassenverband Curafutura hat nun mit der FMH einen neuen Tarif (Tardoc) erarbeitet und dem Bundesrat zur Genehmigung eingereicht. Ob der Bundesrat diesen Tarif genehmigen wird, ist im Moment offen. Bei der Beantwortung einer Interpellation von Nationalrat Roduit Benjamin im Rahmen der nun abgeschlossenen Herbstsession hat der Bundesrat festgehalten, unter welchen Umständen er auch auf einen Tarif eintreten würde, der nicht von einer Mehrheit der Tarifpartner eingereicht wird, und diesen einer materiellen Prüfung unterzieht. Wenn die Prüfung ergibt, dass der Tarif mit dem Gesetz und dem Wirtschaftlichkeits- und Billigkeitsgebot in Einklang steht und er auch die anderen bundesrätlichen Rahmenbedingungen erfüllt, kann der Bundesrat die Tarifstruktur als gesamtschweizerisch einheitlich auf dem Verordnungsweg festlegen.
Medizinalhanf (Cannabis) Der Bundesrat will das Betäubungsmittelgesetz in dem Sinne ändern, dass zukünftig alle Ärzte Medizinalhanf-Präparate bei Patienten mit schweren chronischen Schmerzen (z.B. bei Krebspatienten) direkt verschreiben können. Die aus Blüten der Hanfpflanze hergestellten Präparate werden in der Regel als Tinkturen oder Tropfen verabreicht. Im Moment gelten die Kosten für diese Präparate nicht als Pflichtleistungen der Krankenversicherer. Die Kosten betragen bis zu mehreren hundert Franken pro Monat. In der Schweiz sollen schätzungsweise 100 000 Menschen Cannabis konsumieren. Einzelne Kassen zahlen die Präparate bei begründeten, Antragsstellungen. Gemäss BAG ist die obligatorische Kostenübernahme durch die Krankenversicherer im Moment noch nicht gegeben, weil der wissenschaftliche Nachweis für die Wirksamkeit noch nicht ausreicht.
RICHTIG PILZE SAMMELN Nehmen Sie einen luftdurchlässigen Weidenkorb oder eine Stofftasche für den Transport der Pilze mit. Sammeln Sie nur Ihnen bekannte Pilze, und nehmen Sie keine durchnässten Pilze mit. Achten Sie darauf, dass Sie beim Pflücken die Pilze sorgfältig herausdrehen. Die Stiele sind aufgrund ihrer Erkennungsmerkmale wichtig für die Pilzidentifizierung, und durch das Herausdrehen wird das Pilzgewebe im Boden weniger verletzt. Sammeln Sie nicht in Natur- und Pflanzenschutzgebieten und beachten Sie die kantonalen Pilzsammelbestimmungen.
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Gesundheitspolitik
UMFELD Neue Volksinitiativen Diesen Sommer wurden zwei Volksinitiativen lanciert, die das Gesundheits- und Krankenversicherungswesen betreffen. Neufinanzierung der Pflege – Krankenkassenprämien senken! (Pflegefinanzierungs-Initiative) Mit einem neuen Art. 117a Absatz 3 in der Bundesverfassung will sich das Pflegepersonal mehr Wertschätzung und Kompetenzen beschaffen. Die Unterschriftensammlung hat am 27. August 2019 begonnen. Das Pflegepersonal nimmt in unserem Gesundheitswesen sicher eine wichtige Rolle ein. Ob aber der Weg über eine Verfassungsbestimmung der richtige ist, kann man sich fragen. Wohin kämen wir, wenn sich jede Berufsgruppe in der Bundesverfassung verankern möchte? Ja zu mehr Mitbestimmung der Bevölkerung bei der Kranken- und Unfallversicherung Unter der Führung von Nationalrätin Yvette Estermann SVP verlangt ein Komitee in einem neuen Art. 117 Absatz 2 in der Bundesverfassung, dass der Bund verschiedene Versicherungsmodelle akzeptiert, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen. Jeder Mensch habe das Recht, Art und Umfang der Versicherung frei zu bestimmen. Es stellt sich die Frage, wie weit diese Modellvielfalt gehen soll. Seitens der Initianten wurde als Beispiel aufgeführt, dass ein Modell angeboten werden soll, welches teure Behandlungen ausschliesst. Braucht es denn nicht in erster Linie eine Versicherung für die teuren Behandlungen?
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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Der RVK besuchte alle Mitgliedskassen Zwischen Herbst 2017 und Frühling 2019 haben Präsident Peter Hegglin und Direktor Daniel Herzog die Präsidenten und Geschäftsführer aller Mitgliedskasssen persönlich in ihrem Wirkungsumfeld besucht. Es entstanden nicht nur schöne Begegnungen, sondern auch spannende Diskussionen.
Basler baut Zusammenarbeit aus Nach einer bereits erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Basler Versicherung und des RVK wird diese im Bereich der versicherungsmedizinischen Beratung weiter ausgebaut.
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Informationen des RVK
Verband DER RVK-PRÄSIDENT ZU BESUCH BEI DEN MITGLIEDSKASSEN Ständerat Peter Hegglin, seit Mitte 2017 Präsident des RVK und Nachfolger von Charles Giroud in diesem Amt, hatte sich bei seiner Wahl zum Präsidenten vorgenommen, alle Mitglieder zu besuchen, um die Präsidenten und Geschäftsführer der Mitgliedskassen an ihrem Hauptsitz und in ihrem Wirkungsumfeld persönlich kennenzulernen.
Diese Besuche fanden im Beisein des Direktors Daniel Herzog zwischen Herbst 2017 und Frühling 2019 statt. Dabei drehten sich die Gespräche um die Themen: Strategie der Mitgliedskassen in ihrem Markt, Einschätzung des Krankenversicherungsmarktes generell und Bedeutung für das einzelne Mitglied im Speziellen, Chancen und Risiken daraus, Herausforderungen aus der zunehmenden Regulierung, insbesondere seitens Aufsichtsbehörde, Wünsche und Anregungen an den RVK. Vor dem Hintergrund dieser Fragestellungen entwickelten sich überall durchwegs spannende und interessante Diskussionen, dies jeweils im Bewusstsein, dass der regulatorische Rahmen, in dem sich ein Krankenversicherer bewegt, keine grossen Freiräume bezüglich Organisation und Umsetzung der Geschäftstätigkeit gewährt. Auf die Frage, wie die RVK-Geschäftsstelle die Mitgliedskassen noch gezielter und umfassender unterstützen könnte, verwiesen diese häufig auf die aufsichtsrechtlichen Auflagen, bei deren Umsetzung die Hilfe des RVK sehr geschätzt wird. Von Seiten der Mitglieder sind keine Wünsche an den RVK getragen worden, die zusätzliche Dienstleistungen unsererseits erfordern würden. Generell nahmen Peter Hegglin und Daniel Herzog bei
allen Mitgliedern eine hohe Zufriedenheit mit den Dienstleistungen des RVK, aber auch mit der Erreichbarkeit und der Serviceorientierung der Mitarbeitenden wahr, was sie gerne hörten und anschliessend auch den Mitarbeitenden auf der Geschäftsstelle kommunizierten. Dieses positive Feedback nimmt die RVK-Geschäftsstelle als Dank und Kompliment gerne entgegen, zugleich auch als Verpflichtung für weiterhin hohe Dienstleistungs- und Servicequalität in der Zukunft. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
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Klausur 2019 UNTERWEGS IN AARAU
Wie jedes Jahr wurde im August die zweitägige Klausurtagung des Vorstands abgehalten. Hauptthemen waren die Überprüfung der Verbands- und Produktestrategie. An der Strategie, wie sie im Leitbild des RVK verankert ist, wird festgehalten; nur im Dienstleistungsportfolio wurden einige wenige Feinanpassungen vorgenommen.
Weiter hat der Vorstand die Legislaturziele festgelegt, welche für die Periode 2019 bis 2022 die Grundlage für die Aktivitäten des RVK bilden. Im Rahmen eines Weiterbildungsblocks haben drei externe Gesundheitsexperten ihre Einschätzung zur künftigen Entwicklung des Gesundheitswesens – insbesondere aus dem Blickwinkel der vom Bundesrat verabschiedeten Kostendämpfungsmassnahmen – präsentiert, was zu einem lebhaften Meinungsaustausch zwischen diesen Experten sowie dem Vorstand und der Geschäftsleitung führte. Es zeigte sich einmal mehr, dass es sehr schwierig ist, wirksame Einsparungen im schweizerischen Gesundheitswesen auszumachen, die von der Mehrheit der betroffenen Akteure mitgetragen werden.
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Die Klausurtagung fand in Erlinsbach nahe Aarau statt, wo uns die organisierende Aquilana Versicherungen im schönen Landgasthof Hirschen einquartiert hatte. Dies ermöglichte es auch, vor dem Abendessen des ersten Tages mit einem kompetenten Stadtführer Aarau zu erkunden und über diese Stadt, die sogar einmal Bundeshauptstadt war, vieles aus der Vergangenheit und Gegenwart zu erfahren. Mit der Durchführung der Vorstands- und Verwaltungsratssitzung am Freitagmorgen sowie dem anschliessenden Mittagessen im Tagungshotel wurde die diesjährige Klausurtagung programmgemäss abgeschlossen. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
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MedCasePool AUSBAU DER ZUSAMMENARBEIT MIT DER BASLER VERSICHERUNG Seit zwei Jahren unterstützt der RVK die Basler Versicherung im Bereich der versicherungsmedizinischen Beratung. Auf Grund der guten Zusammenarbeit wird diese nun ausgebaut.
Der RVK beurteilt seit September 2017 für die Basler Versicherung jährlich mehrere Tausend Unfall- und Taggeldfälle. Dabei werden die Dossiers und die Fragestellungen elektronisch an den Versicherungsmedizinischen Dienst des RVK übermittelt. Die Ärzteteam des RVK übernimmt die Fallbeurteilung und gibt seine Empfehlungen wiederum auf elektronischem Weg direkt an die Fachspezialistinnen und Fachspezialisten der Basler weiter. Dieses System funktioniert sehr gut. Alle Versicherungsgesellschaften machen sich Gedanken über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung. Viele Versicherer stecken auf verschiedenen Ebenen mittendrin in Digitalisierungsprojekten. Natürlich macht die Digitalisierung auch nicht Halt vor der Leistungsbearbeitung im Bereich der Personenversicherungen. Die Basler gehört sicherlich zu den fortschrittlichen Versicherungsgesellschaften. So nahm sie ein Projekt in Angriff, bei dem den Fachspezialisten nebst dem beratenden Arzt vor Ort ergänzend ein digital beratender Arzt zur Seite gestellt wird. Man war sich von Anfang an bewusst, dass ein digital beratender Arzt gegenüber dem beratenden Arzt vor Ort eine grosse Umstellung für die Fachspezialisten bedeutet.
Die Fälle, welche zusammen mit dem beratenden Arzt bearbeitet werden, sind in der Regel eher komplex. Deshalb waren die Anforderungen an den externen Anbieter hoch. Es gab eine öffentliche Ausschreibung und der RVK bewarb sich als Partner für die Umsetzung des Projekts. Sicherlich kam dem RVK zu Gute, dass bereits eine Zusammenarbeit besteht und die Fachspezialisten mit den Beurteilungen der weniger komplexen Fälle zufrieden waren. Es folgte eine Pilotphase, welche durch beide Parteien eng begleitet und umfassend ausgewertet wurde. Im Vordergrund standen dabei die Qualität der Beurteilungen, die Durchlaufzeiten der Fallbearbeitung und nicht zuletzt natürlich auch die Kosten. Mit der Qualität und der schnellen Bearbeitung durch den RVK war die Basler sehr zufrieden, und nach intensiven Verhandlungen konnte man sich auch preislich einigen. Und so schreiben wir ein weiteres Kapitel in der Zusammenarbeit zwischen der Basler Versicherung und dem RVK. Wir haben die Basler als sehr professionellen und fairen Geschäftspartner kennengelernt und bedanken uns an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen. Thomas Lustenberger, Verantwortlicher Kundenentwicklung 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch
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MedCasePool GESUNDHEITSPRÜFUNG: UNKOMPLIZIERT UND KOSTENGÜNSTIG Mit der Gesundheitsprüfung minimieren Vorsorgeeinrichtungen vorausschauend das Risiko kostenintensiver Rentenfälle und schützen damit ihr Kollektiv. Die Stiftung Abendrot zählt bei der Gesundheitsprüfung vollumfänglich auf den Versicherungsmedizinischen Dienst des RVK.
Die Stiftung Abendrot sieht die Gesundheitsprüfung als einen wichtigen Teil ihres Risikomanagements. Die gesundheitlichen Risiken ihrer Neuversicherten prüft die Vorsorgeeinrichtung mit einem Gesundheitsfragebogen und, falls nötig, mit einer medizinischen Untersuchung. «Genauer hinschauen lohnt sich», sagt Nicole Valet, Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Abendrot. Während vieler Jahre beurteilte ein eigener Vertrauensarzt alle Gesundheitsprüfungen. Um den Prüfungsprozess ganzjährig sicherzustellen, war die Vorsorgeeinrichtung immer wieder auf Stellvertretungen angewiesen. Ende 2017 ging der Vertrauensarzt in Pension. Die Gelegenheit, die Gesundheitsprüfung neu zu organisieren. Hierfür kontaktierte die Stiftung Abendrot den RVK und führte Gespräche mit Patrick Kellenberger, Bereichsleiter Marketing & Bildung. Schnell war man sich einig: Vorteile wie die schnelle, kompetente und datenschutzkonforme Risikoprüfung durch erfahrene RVK-Vertrauensärzte während des ganzen Jahres sowie die attraktive Prüfungspauschale pro Fall überzeugten Nicole Valet und ihre Kollegen und Kolleginnen. Seit März 2018 übergibt die Stiftung Abendrot alle Gesundheitsprüfungen an den RVK, auch jene in französischer Sprache. Und das ganz ohne Fixkosten oder Mindestmengen. Der RVK verantwortet den gesamten Prüfungsprozess. Die erfahrenen RVK-Vertrauensärzte beurteilen die auf den Fragebögen gemachten Angaben der Versicherten unabhängig, kritisch und fachgerecht. Sie stufen das Ausmass eines Leidens und dessen Folgen ein. Ist ein Risiko klar erkennbar, formulieren sie einen verständlichen, präzisen und im Schadenfall rechtlich unanfechtbaren Vorbehalt. Reichen die Angaben
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der Versicherten für eine eindeutige Beurteilung nicht aus, kontaktiert der RVK den behandelnden Arzt, fordert Arztberichte ein und führt bei Bedarf selber eine medizinische Untersuchung durch. «Der RVK entlastet mein Team administrativ. Unsere Zusammenarbeit ist unkompliziert und dank der benutzerfreundlichen elektronischen Fallführungs-Software CASEnet äusserst effizient», zeigt sich Nicole Valet zufrieden. Chantal Koller, Marketingkommunikation & Bildung 041 417 05 70, ch.koller@rvk.ch
Stiftung Abendrot Die Stiftung Abendrot zählt zu den grösseren Pensionskassen der Schweiz. 1984 gegründet, umfasst sie heute über 1200 Unternehmen, vom kleinen Produktionsbetrieb bis zum grossen Dienstleistungsunternehmen. Das sind insgesamt über 12 000 aktiv Versicherte und gut 1800 Rentenberechtigte.
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Mitarbeiterausflug 2019 «WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN, WENN DAS GUTE SO NAH LIEGT?» Der jährliche Mitarbeiterausflug fand am 3. September 2019 statt. Dieses Jahr waren auch einige pensionierte Mitarbeitende des RVK mit von der Partie. Das RVK-Team reiste morgens mit dem Shuttleschiff von Luzern nach Kehrsiten-Bürgenstock. Mit der Standseilbahn ging es hoch bis zum Bürgenstock Resort auf 874 m ü. M. Bei der Führung durch das Resort konnte das Team auf die 145-jährige Hotelgeschichte zurückblicken: Zahlreiche historische Exponate, Modelle und Schaubilder liessen uns einen Blick in die Vergangenheit erhaschen, als etwa Audrey Hepburn, Sophia Loren oder Sean Connery auf dem Bürgenstock residierten. Nach einem köstlichen Mittagessen im Restaurant Verbena liess das Team den Ausflug gemütlich ausklingen.
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RVK-Weiterbildung VORSCHAU INS BILDUNGSJAHR 2020
Der RVK führt auch im kommenden Jahr eine Vielzahl an Fachkursen mit spannenden Themen an den Schnittstellen zwischen Versicherung, Recht und Medizin durch. Bei allen Bildungsangeboten stehen aktuelle Fragestellungen sowie der praxisorientierte Bezug im Fokus.
In unserer neuen Bildungsbroschüre finden Sie das komplette Bildungsangebot fürs kommende Jahr. Lassen Sie sich inspirieren.
Fit für den Vorstand Mit der wachsenden Regulierungsdichte steigen die Anforderungen an die strategischen und operativen Organe eines Krankenversicherers. Sowohl das BAG als auch die Finma als Aufsichtsbehörden verlangen mit stets neuen und weitreichenden Vorschriften ein umfangreiches Risikomanagementund Kontrollsystem. Um den Ansprüchen gerecht zu werden, ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit den Aufgaben und der Rolle eines Vorstandes, Verwaltungs- oder Stiftungsrates notwendig, sondern auch solide Versicherungskenntnisse und spezifisches Fachwissen. Dieses Tagesseminar wird in konzentrierter Form angeboten und kann so auf die zentralen Aspekte und relevanten Fragestellungen fokussieren. Angesprochen sind Vorstandsmitglieder, Verwaltungs- und Stiftungsräte sowie Mitglieder der Geschäftsleitung, die in ihrem Amt neu sind oder den Wunsch haben, ihr theoretisches und praktisches Fachwissen zu festigen und sich auszutauschen. Die Schulung findet am Donnerstag, 7. November 2019, in Luzern statt.
Sie haben noch kein Exemplar erhalten? Bestellen Sie die Broschüre unter weiterbildung@rvk.ch/041 417 05 70 oder blättern Sie online darin unter www.rvk.ch/bildung.
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RVK-Frühlingstagung Immer wieder ein Highlight im Bildungskalender ist die RVK-Frühlingstagung. Sieben hochaktuelle Themen, sieben ausgewiesene Referenten und zahlreiche spannende Begegnungen warten auf Sie. Erfahren Sie dabei mehr zu brisanten Fachthemen wie Genetik, Versicherungsmissbrauch oder zur aktuellen Rechtsprechung. Die Tagung findet am 24. und 25. März 2020 in Nottwil statt; sie ist auf unserer Webseite ausgeschrieben und Sie können sich bereits anmelden. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch
RVK-Frühlingstagung Aus der Praxis – für die Praxis 24./25. MÄRZ 2020 IN NOTTWIL
www.rvk.ch RVK Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt
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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE UND WEITERBILDUNGSERFOLGE Neueintritte
Weiterbildungserfolge
Frau Stephanie Müller ist seit dem 1. Mai 2019 als Leiterin Integrierte Versorgungsmodelle beim RVK tätig. Sie ist diplomierte Sozialversicherungsfachfrau und hatte viele Jahre die Fachverantwortung im Team Managed Care bei Concordia inne.
Am 1. September 2019 feierte Frau Katrin Hügi ihr 5-Jahr-Dienstjubiläum. Sie ist im DRG-Team als Medizinische Kodiererin tätig.
Am 15. Mai 2019 hat Herr Dr. med. Jan von Overbeck die Tätigkeit als Vertrauensarzt für die Region Westschweiz beim RVK aufgenommen. Davor war er mehrere Jahre als Kantonsarzt bei der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern tätig und verfügt über langjährige Erfahrung als praktizierender Arzt. Wir heissen die neuen Mitarbeitenden im RVK-Team herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
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Am 1. Oktober 2019 konnte auch Herr Adrian Scheuber sein 5-Jahr-Dienstjubiläum feiern. Er ist im Bereich Leistungseinkauf als Einkäufer Spitalleistungen tätig. Wir danken beiden für die Treue und das Engagement und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Isabella Gafner, Office Managerin/HRM 041 417 05 65, i.gafner@rvk.ch
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Krankenkasse Birchmeier: Wechsel in der Geschäftsleitung Bei der Krankenkasse Birchmeier hat es einen Wechsel in der Geschäftsleitung gegeben: Monika Veronesi hat die Leitung per 1. August 2019 an ihren Nachfolger Markus Steinmann übergeben.
sodalis hat einen neuen Geschäftsführer Ab dem 1. Januar 2020 wird Matteo Kalbermatten die sodalis Gesundheitsgruppe leiten und somit die Nachfolge von Robert Kalbermatten antreten. Nach 25 Jahren als Geschäftsführer geht dieser in Pension.
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Krankenkasse Birchmeier WECHSEL IN DER GESCHÄFTSLEITUNG
Die Krankenkasse Birchmeier hat seit August 2019 einen neuen Geschäftsführer: Markus Steinmann hat die Nachfolge von Monika Veronesi angetreten.
Die bisherige Geschäftsführerin der Krankenkasse Birchmeier, Monika Veronesi, hat sich entschieden, die KKB per Ende Juli 2019 zu verlassen und eine andere Tätigkeit im Versicherungswesen anzunehmen. Der Vorstand der KKB bedauert den Abgang sehr. Allerdings ist es gelungen, mit Markus Steinmann per 1. August 2019 eine gute Nachfolgelösung zu finden. Der 1968 geborene, in Hilfikon AG wohnhafte Steinmann ist seit über 25 Jahren in der Assekuranz tätig. Er verfügt über ein breites Fachwissen in unterschiedlichsten Bereichen des Versicherungswesens und ist eine ausgesprochen kunden- und dienstleistungsorientierte Persönlichkeit. Zu seinem Leistungsausweis gehören unter anderem der nachhaltige Aufbau und die erfolgreiche Leitung einer Versicherungsagentur, seine Fähigkeit als Leader und Coach sowie die erfolgreiche Führung von Mitarbeitenden im Innen- und Aussendienst. Zu seinen bisherigen Stationen gehören unter anderem Führungsfunktionen bei AXA Winterthur, Generali und Mobiliar. Der Vorstand der KKB ist froh, mit Markus Steinmann eine qualifizierte und engagierte Persönlichkeit als neuen Geschäftsführer gefunden zu haben. Dazu Thomas Naef, Präsident der KKB: «Mit Markus Steinmann setzen wir auf einen engagierten Macher und Motivator, der in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn schon manche Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Wir wünschen ihm bei seiner neuen Tätigkeit viel Erfolg und freuen uns auf eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.»
www.kkbirchmeier.ch
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Wechsel in der Geschäftsleitung Der 1968 geborene Markus Steinmann verfügt über weitreichende Kompetenzen im Versicherungswesen.
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sodalis MATTEO KALBERMATTEN WIRD GESCHÄFTSFÜHRER DER GESUNDHEITSGRUPPE Matteo Kalbermatten wurde vom Vorstand der sodalis zum neuen Geschäftsführer ernannt. Er ist aktuell Leiter Finanzen und übernimmt per 1. Januar 2020 als Nachfolger von Robert Kalbermatten die Führung der Krankenkasse.
Robert Kalbermatten hat sich entschieden, das Zepter per Ende 2019 abzugeben, um im Juli 2020 in Pension zu gehen. Er ist seit 1991 bei der sodalis – damals noch Krankenkasse Visp und Umgebung – und führt diese seit 1994 mit grossem Erfolg. Wie die Zukunft der sodalis unter dem neuen Geschäftsführer aussieht und welche Änderungen er vorsieht, erklärt er im Interview. Sie werden am 1. Januar 2020 das Zepter der sodalis übernehmen. Was tun Sie in den letzten verbleibenden Wochen zur Vorbereitung für diese Aufgabe? Bis Ende Jahr bin ich noch als Leiter Finanzen tätig und im Sinne einer geordneten Übergabe stehen noch einige Vorbereitungsaufgaben sowie weitere angefangene Projekte an. Ich freue mich auf die neue Funktion ab dem neuen Jahr. Dabei darf ich während sechs Monaten auf die Unterstützung von Robert sowie einem top eingespielten Team zählen. Die sodalis steht seit 100 Jahren auf äusserst gesunden Füssen. Verspüren Sie Druck? In der Tat beeindruckt mich das historisch erarbeitete finanzielle Polster. Im schweizweiten Vergleich stehen wir punkto Reservesituation, Solvenzquote sowie tiefer Verwaltungskosten sehr weit vorne. Es fühlt sich aber nicht nach Druck an, sondern eher nach Herausforderung. Und diesen Ball nehme ich gerne auf. Die stetig steigenden Auflagen des Regulators belasten gerade die kleinen und mittleren Versicherer enorm. Auch im IT-Bereich müssen wir mehr Investitionen tätigen, um den Anforderungen an Datenschutz etc. gerecht zu werden. Diese Themen sind präsenter als noch vor 10 bis 15 Jahren und stellen uns vor neue Herausforderungen.
Und wie gehen Sie damit um? Wir pflegen eine konstruktive Zusammenarbeit mit anderen kleinen und mittleren Krankenkassen. Es gilt, neue Auflagen und Änderungen gemeinsam anzugehen, Synergien zu nutzen und Erfahrungen auszutauschen. Knapp die Hälfte der Kranken versicherer mussten in den letzten 20 Jahren teils wegen der steigenden Anforderungen ihre Geschäftstätigkeit aufgeben. Wir wehren uns dagegen, mit all unseren Mitteln. Robert Kalbermatten hat die Geschäfte während 25 Jahren erfolgreich geführt. Werden Sie im gleichen Stil weiterfahren oder sehen Sie gewisse Veränderungen vor? Es gilt, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen, statt zu lange im gleichen Gleis zu fahren, da alles immer schnelllebiger wird. Schweizweite Projekte betreffend Harmonisierung und Digitalisierung, das digitale Patientendossier sowie die Einführung einer digitalen Versicherungskarte stehen an. Parallel dazu wollen wir die Bedürfnisse unserer Versicherten noch besser kennenlernen, um unser Angebot attraktiv zu halten und, wo notwendig und sinnvoll, auszuweiten. Stichworte: sodalis Kundenportal, Leistungsumfang in den Zusatzversicherungen, Geschäftsstellennetz und der persönliche Kontakt!
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Agenda 2019 Veranstaltungen 2019/2020 Oktober 2019
Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt»
23.
Luzern
November 2019
Fachkurs «Fit für den Vorstand»
7.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 1
12./13.
Luzern
Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»
16.
Bern
Fachkurs «Spitexleistungen gemäss KVG»
20.
Luzern
Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»
28.
Olten
Krankenversicherung Grundlagen 2
3./4.
Luzern
Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik
4.
Luzern
Tagung Langzeitpflege «Altersinstitutionen im Spagat zwischen Markt und Finanzierbarkeit»
10.
Zürich
Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»
14.
Zürich
Krankenversicherung Grundlagen 1
21./22.
Luzern
Prüfungstraining mündlich für Krankenversicherungsfachleute
ab 23.
Baden
Februar 2020
Krankenversicherung Grundlagen 2
11./12.
Luzern
März 2020
Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»
3.
Luzern
Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 1»
11.
Luzern
Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»
12.
Bern
RVK-Frühlingstagung
24./25.
Nottwil
Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für Spital-/Klinikpersonal»
26.
Zürich
Dezember 2019
Januar 2020
Sessionen Winter
2. bis 20. Dezember
Bern