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RVK Information Oktober 2017

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Oktober 2017

Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner

ERNÄHRUNG

5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat

14 santésuisse Projekt thema-krankenversicherung.ch

25 KVF und ÖKK Seit 2014 eine erfolgreiche Kooperation

«Ernährung» als Bildthema in der Oktober-Ausgabe.


Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG

Informationen des RVK 12 KLAUSUR 2017 Zu Besuch in der Region Glarus 13 GL-WORKSHOP Hoch oben auf dem Fernsehturm St. Chrischona 14 SANTÉSUISSE Krankenversicherung: Plattform macht das Thema verständlicher 15 IM INTERVIEW Sandra Kobelt gibt Auskunft 16 KTI Die clevere Absicherung für Ihre Kunden 17 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Vorschau Herbstausgabe 18 RVK-BILDUNGSANGEBOTE Aktuelle Weiterbildungen & Vorschau 20 REFERENTENMEETING Erfahrungsaustausch 21 MITARBEITERAUSFLUG 2017 Ein Tag im Zoo Zürich 22 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte & Abschlüsse

Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 25 KOOPERATION KVF und ÖKK – ein ideales Paar 26 RVK-MITGLIEDER Kurz vorgestellt

Agenda 28 TERMINE Veranstaltungen 2017/2018 und Sessionen 2017

Impressum

Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK / Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Ernährung». Titelbild: istockphoto

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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Mit Freude habe ich am 23. Juni 2017 von Dr. Charles Giroud das Präsidentenamt des RVK übernommen. Damit trete ich eine verantwortungsvolle und äusserst interessante Aufgabe an. Der RVK bündelt die Interessen seiner Mitglieder und bietet ihnen bewährte und neue massgeschneiderte Dienstleistungen an. Mit diesen Angeboten unterstützen wir die Mitglieder in ihrer Selbständigkeit und helfen ihnen, die Kosten tief zu halten. So leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zu einer günstigeren Entwicklung der Krankenkassenprämien. Das Gesundheitswesen hat wie kein anderer Bereich in den vergangenen Jahren eine gewaltige Kostensteigerung erfahren. Die demografische Entwicklung und damit die spezialisierte und individualisierte Medizin bringen Vorteile, tragen aber auch zu einem grossen Teil zur Kostensteigerung bei. Wir können die Entwicklung nicht umkehren, aber mit unseren Bemühungen einen Beitrag zur Dämpfung der Steigerung leisten.

«Ich beabsichtige, alle angeschlossenen Organisationen zu besuchen und ihre Anliegen und Anregungen aufzunehmen.»

Gerne helfe ich mit, diese Herausforderungen zu meistern, und möchte mich seriös in die neuen Geschäfte einarbeiten. In über 13 Jahren in der kantonalen Politik, als Finanzdirektor und Regierungsrat, befasste ich mich schon mit Sozialversicherungen. Ganz neu ist dieses Themengebiet für mich also nicht. Als Regierungsrat war ich auch Präsident im wichtigsten Vorsorgeinstitut der Zuger Verwaltung, der Zuger Pensionskasse. In dieser Funktion bearbeitete ich schon viele Aspekte, die auch den RVK betreffen. Vor bald zwei Jahren wählten mich die Zugerinnen und Zuger in den Ständerat. Neben dieser Legislativfunktion bleibt mir Zeit, um mich für die Belange des Gesundheitswesens und speziell für die Interessen der kleinen und mittleren Krankenversicherer einzusetzen. In einem ersten Schritt möchte ich den RVK, sein Geschäftsmodell und vor allem die Mitglieder kennenlernen. Ich beabsichtige, alle angeschlossenen Organisationen zu besuchen und ihre Anliegen und Anregungen aufzunehmen. Ziel soll sein, die Bedürfnisse der Mitglieder in der Dienstleistungspalette des RVK so abzubilden, dass die einzelnen Verbandsmitglieder in ihrer Selbständigkeit wirksam und nachhaltig unterstützt werden können. Freundliche Grüsse, Ihr

Peter Hegglin, Ständerat, Präsident RVK und RVK Rück AG

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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Pflegefinanzierung: Einigung der Räte Nachdem sich Ständerat und Nationalrat nicht einigen konnten, welcher Tarif bezüglich der Restkostenfinanzierung bei einem ausserkantonalen Pflegeheimaufenthalt Gültigkeit hat, befasste sich die Einigungskonferenz mit dem Geschäft. Diese hat als Kompromiss vorgeschlagen, dass der ausserkantonale Ansatz nur gilt, wenn im Wohnkanton in geographischer Nähe kein Pflegeheimplatz zur Verfügung steht. Beide Räte haben dem Antrag der Einungskonferenz diskussionslos zugestimmt.

Gleichstellung Erwachsener mit Hörminderung Damit AHV-Rentner mit Hörbehinderungen den hörbehinderten IV-Rentner gleichgestellt werden, fordert die Motion von Dittli Josef, dass künftig Beiträge an Hörgeräte für beide Ohren zu leisten sind. Der Nationlrat hat den Leistungsumfang auf 75 Prozent der IV-Beiträge limitiert, um eine Gleichstellung mit den Beiträgen an übrige Hilfsmittel zu erreichen, bei welchen derselbe Prozentsatz ausgerichtet wird. Der Bundesrat hat sich damit einverstanden erklärt und Nationalrat sowie Ständerat haben diesem Antrag zugestimmt.

Ambulant vor stationär: Einheitliche Regelung nötig Einzelne Kantone haben Listen von Eingriffen erstellt, welche grundsätzlich nur noch ambulant durchzuführen und entsprechend zu vergüten sind. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nimmt sich diesem Anliegen nun an, um eine schweizweit einheitliche Handhabung festzulegen, und erarbeitet bis Ende 2017 / Anfang 2018 eine Regelung, welche Behandlungen ambulant und nicht mehr stationär durchzuführen sind.

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Gesundheitspolitik

Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 16. Juni 2017 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.

AUS DEM NATIONALRAT Nachbesserung der Pflegefinanzierung Parlamentarische Initiative Egerszegi-Obrist Christine Zum dritten Mal befasste sich der Nationalrat mit dieser Vorlage. Dabei ging es in der Differenzbereinigung darum, welcher Tarif bezüglich der Restkostenfinanzierung bei einem ausserkantonalen Pflegeheimaufenthalt massgebend ist. Ist es der Ansatz, der bei Heimaufenthalten im bisherigen Wohnkanton Gültigkeit hat oder derjenige, der am Standort des Heimes gilt? Der Ständerat will, dass der Ansatz des ausserkantonalen Standortes des Heimes nur gilt, wenn im Wohnkanton kein entsprechender Heimpflegeplatz zur Verfügung steht. Der Nationalrat will – vor allem auch um die Wahlfreiheit des Patienten zu gewährleisten – dass der Ansatz des Standortes des Heimes gilt. Die vorberatende Kommission hat am 11. September 2017 mit 24:00 Stimmen beschlossen, am bisherigen Beschluss festzuhalten. Damit musste sich die Einigungskonferenz der beiden Räte mit dem Geschäft befassen. Diese hat dann den beiden Räten als Kompromiss vorgeschlagen, dass der ausserkantonale Ansatz nur gilt, wenn im Wohnkanton in geographischer Nähe kein Pflegeheimplatz zur Verfügung steht. Nachdem der Ständerat dem Antrag der Einigungskonferenz zugestimmt hat, stimmte auch der Nationalrat diskussionslos zu. In den vorgängigen Debatten ging es auch immer darum, die Rechtssicherheit zu verbessern. Ob der neue Begriff «geographische Nähe» zur Rechtssicherheit beiträgt, ist jedoch mehr als fraglich. Ist damit die geographische Nähe zum bisherigen Wohnort gemeint oder zu den Angehörigen des Patienten? Welche Distanz ist gemeint? Sind es 10 Kilometer oder 50 Kilometer? Streitigkeiten sind automatisch vorprogrammiert. Die Kantone werden aus Spargründen die geographische Nähe mit grosser Wahrscheinlichkeit zu ihren Gunsten festlegen. In der Schlussabstimmung stimmte der Rat einstimmig mit 194:0 Stimmen der Gesetzesänderung zu.

Medicrime-Konvention. Genehmigung und Umsetzung Bei diesem Geschäft geht es um die Umsetzung des Übereinkommens des Europarates für die Fälschung von Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie über ähnliche die öffentliche Gesundheit gefährdende Straftaten. Mit der Unterzeichnung und Ratifizierung dieser internationalen Übereinkunft verpflichten sich die Staaten, die Herstellung und das Inverkehrbringen gefälschter Heilmittel sowie den Handel strafrechtlich zu verfolgen. Fälschungen und illegal vertriebene Arzneimittel oder Medizinprodukte können bedeutende Gesundheitsrisiken bergen und verursachen damit auch entsprechend Krankenversicherungskosten. Nachdem der Ständerat der Genehmigung und Umsetzung der Medicrime-Konvention mit 41:0 Stimmen bei einer Enthaltung zugestimmt hat, stimmte auch der Nationalrat mit 175:0 Stimmen zu. In der Schlussabstimmung genehmigte der Rat die Medicrime-Konvention (Bundesbeschluss) einstimmig mit 193:0 Stimmen.

Richtige Anreize mit Wahlfranchisen Motion Weibel Thomas Kurz und bündig wird mit der Motion der Bundesrat beauftragt, die aktuellen Wahlfranchisen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gemäss KVG beizubehalten. Der Auftrag beinhaltet sowohl die Beibehaltung der heutigen Franchisestufen wie auch der bisherigen Rabatte. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Aufgrund der Resultate der durchgeführten Vernehmlassung will das EDI verschiedene Fragen klären. Insbesondere will es den Zusammenhang zwischen Franchisehöhe und Leistungsbezug sowie die Gründe für den Franchisewechsel untersuchen. Entgegen dem Antrag des Bundesrates hat der Rat die Motion mit 136:53 Stimmen ohne Enthaltungen angenommen.

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Gesundheitspolitik

ERNÄHRUNG «Fünf am Tag», so lautet die Regel. Das bedeutet, täglich fünf Portionen Früchte und Gemüse zu essen. Eine Portion entspricht dabei etwa einer Handvoll. Eine gemüse- und früchtereiche Ernährung ist wichtig für die Gesundheit. Pflanzen enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsfasern, dafür praktisch kein Fett und kein Cholesterin.

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Konsequenzen einer fehlenden Regelung im Übergang von der IV ins KVG-Regime

Regelmässige Tarifpflege im KVG. Gute Qualität bei bezahlbaren Kosten

Postulat Amherd Viola Mit dem Postulat wird der Bundesrat aufgefordert, einen Bericht vorzulegen, der aufzeigt, wie häufig es für Patienten mit seltenen Krankheiten, die nach dem 20. Lebensjahr von der IV ins KVG-Regime wechseln müssen, zu Problemen oder Konflikten mit den Krankenkassen kommt und ob es bei gewissen Krankheiten häufiger vorkommt als bei anderen. Zudem sind die Konsequenzen (Kosten) für die Betroffenen aufzuzeigen. Auch sollen Mängel bzw. Lücken in der Gesetzgebung in Bezug auf die Vergütung von Therapien beim Übergang von der IV zum KVG dargestellt werden. Der Bundesrat ist sich der schwierigen Situation der Personen mit seltenen Krankheiten bewusst. Er hält fest, dass er deshalb das Konzept «Seltene Krankheiten» verabschiedet habe und dass bereits verschiedene Massnahmen in Projekten aufgenommen wurden. Er erachtet daher die Anliegen des Postulates als bereits erfüllt, weshalb er Ablehnung des Postulates beantragt hat. Der Rat folgte aber dem Bundesrat nicht und hat das Postulat mit 106:85 Stimmen ohne Enthaltungen angenommen.

Motion FDP-Liberale Fraktion Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu unterbreiten, damit der Tarmed von den Tarifpartnern regelmässig angepasst und weiterentwickelt wird. Angesichts der Verhandlungsblockade und der Fragmentierung der betroffenen Verbände sollen zudem die Genehmigungsverfahren der neuen Situation angepasst werden. Ziel soll es sein, Blockaden zu verhindern und einen Wettbewerb der Ideen zu ermöglichen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat sich diesem Antrag diskussionslos angeschlossen.

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Stärkung der Selbstverantwortung im KVG Parlamentarische Initiative Borer, übernommen von Brand Heinz Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit hat eigenständig einen Vorentwurf zur Änderung des KVG ausgearbeitet. Sie schlägt vor, dass die Versicherten, die eine Versicherung mit wählbarer Franchise abschliessen, die gewählte Franchisestufe während drei Kalenderjahren behalten müssen. Sie sollen zwar während dieser dreijährigen Vertragsdauer den Versicherer, nicht aber die Franchisestufe, wechseln können. Die Kommission schickt den Vorentwurf mit einem erläuternden Bericht bis zum 18. Dezember 2017 in die Vernehmlassung. Die Kommission nimmt mit ihrem Vorschlag ein von den Krankenversicherern schon lange formuliertes Anliegen auf.


Gesundheitspolitik

AUS DEM STÄNDERAT Nachbesserung der Pflegefinanzierung Parlamentarische Initiative Im Ständerat ging es noch um die Frage, ob dem von der Einigungskonferenz erarbeiteten Kompromiss zugestimmt werden könne. Nachdem sich dieser stärker an den vorgängigen Beschluss des Ständerates anlehnt als an denjenigen des Nationalrates, folgte der Rat dem Antrag der Einigungskonferenz diskussionslos. Im Detail wird auf den Bericht zu den Verhandlungen im Nationalrat auf Seite 5, Abschnitt 1 verwiesen. In der Schlussabstimmung stimmte der Rat mit 44:0 Stimmen der Gesetzesänderung einstimmig zu.

Anhebung der AHV-Leistungen für Hörversorgungen auf das Niveau der IVVergütungen. Gleichstellung Erwachsener mit Hörminderungen Motion Dittli Josef Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die AHV-Bestimmungen so anzupassen, dass AHV-Rentner bei Hörbehinderungen den hörbehinderten IV-Rentner gleichgestellt werden, wodurch Beiträge an Hörgeräte für beide Ohren vorgesehen wären. Die AHV bezahlt nur beschränkte Beiträge an ein Gerät. Es geht hier also nicht um Krankenversicherungsbestimmungen. Verbesserte Leistungen der AHV bei Hörbehinderten können aber – je nach deren Leistungskatalog – zu einer Entlastung der Zusatzversicherungen bei den Krankenversicherern beitragen. In der Wintersession 2016 hat der Ständerat die Motion angenommen. Der Nationalrat hat in der Sommersession der Motion ebenfalls zugestimmt, machte aber beim Leistungsumfang eine Einschränkung in dem Sinne, dass die Leistungen auf 75 Prozent der IV-Beiträge limitiert werden. Damit soll eine Gleichstellung mit Beiträgen an übrige Hilfsmittel erreicht werden, bei welchen auch 75 Prozent der IV-Leistungen ausgerichtet werden. Die vorberatende Kommission hat dem Rat mit 10:1 Stimmen bei einer Enthaltung beantragt, dem Beschluss des Nationalrates zuzustimmen. Auch der Bundesrat hat sich mit diesem Antrag einverstanden erklärt. Diskussionslos hat der Rat diesem Antrag zugestimmt.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Rahmenabkommen mit Frankreich Der Bundesrat hat mit Frankreich ein Rahmenabkommen betreffend die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich und ein entsprechendes Durchführungsprotokoll abgeschlossen. Damit wird es den Grenzkantonen in der Schweiz und den französischen Grenzregionen ermöglicht, Abkommen abzuschliessen, wie sie heute bereits mit Deutschland und dem Fürstenstein Liechtenstein bestehen. Die vorberatende Kommission hat dem Rat einstimmig beantragt, diesem Abkommen zuzustimmen. Der Rat hat das Abkommen mit 40:0 Stimmen einstimmig genehmigt.

Medicrime-Konvention. Genehmigung und Umsetzung Nachdem der Nationalrat in seiner Schlussabstimmung mit 193:0 Stimmen dem Bundesbeschluss zugestimmt hat, stimmte auch der Ständerat, der das Geschäft bereits in der Sommersession behandelt hat, mit 44:0 Stimmen einstimmig zu.

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Gesundheitspolitik

Obligatorische Krankenversicherung. Transparenz bei den Leistungserbringern Interpellation Français Olivier Der Interpellant hält fest, dass mit dem per 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Aufsichtsgesetz die Aufsicht für die Krankenversicherer verstärkt und grössere Transparenz verlangt wird. Um den Kostensteigerungen im Gesundheitswesen entgegenzutreten, sei es aber von grosser Bedeutung, dass auch die Transparenzverpflichtungen der Leistungserbringer hinterfragt werden. Er stellt in diesem Zusammenhang folgende Fragen an den Bundesrat:

In seiner Stellungnahme verweist der Bundesrat insbesondere auf die bundesrätliche Strategie «Gesundheit 2020» sowie auf hängige parlamentarische Vorstösse, die Massnahmen in Richtung verbesserte Transparenz und Qualität sind. In gewissen Teilbereichen seien auch bereits Massnahmen zur Erhöhung der Transparenz ergriffen worden, so zum Beispiel bei der Aufnahme neuer Arzneimittel in die Spezialitätenliste. Der Bundesrat ist der Meinung, dass den Anliegen des Interpellanten mit den bereits getroffenen und den weiteren vorgesehen Massnahmen weitgehend Rechnung getragen wird.

−− Welche Transparenzmassnahmen betreffen derzeit die Leistungserbringer, die zulasten der OKP abrechnen? −− Welche zusätzlichen Massnahmen sollen nach Ansicht des Bundesrates eingeführt werden? −− Sind die Leistungserbringer verpflichtet, einen Jahresbericht zur Qualität der von ihnen erbrachten Leistungen zu veröffentlichen? Wenn nicht, hält es der Bundesrat für angebracht, eine solche Verpflichtung einzuführen?

ERNÄHRUNG Der Pro-Kopf-Konsum von Alkohol in der Schweiz hat in den letzten 16 Jahren um einen Liter abgenommen und liegt aktuell bei 8,1 Litern pro Jahr. Rund 86 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren trinkt Alkohol. Dabei trinken 21 Prozent risikoreich (zu häufig oder zu viel).

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Gesundheitspolitik

BUNDESRAT/EDI/ BAG Rabatte für hohe Franchisen Gemäss Vorschlag von Bundesrat Berset sah der Bundesrat vor, die Rabatte für die höheren Franchisestufen auf 1. Januar 2019 zu senken. Dieses Vorhaben stiess in der Krankenversicherungsbranche – wie in weiten politischen Kreisen – auf erheblichen Widerstand. Die Gesundheitskommissionen beider Räte stimmten im September 2017 mit deutlichem Mehr zwei gleichlautenden Motionen zu, die vom Bundesrat einen Verzicht auf die Rabattreduktionen verlangen. Aufgrund dieses erheblichen Widerstandes sieht sich gemäss Kommissionsvertretern Bundesrat Berset gezwungen, auf die Rabattreduktionen per 1. Januar 2019 zu verzichten. Allerdings wird er seinen definitiven Entschluss erst nach den Beratungen der beiden Motionen in den Räten fassen und verkünden. Im Übrigen hat auch der Nationalrat einer Motion von NR Weibel zugestimmt, mit welcher der Bundesrat beauftragt wird, sowohl die bisherigen Franchisestufen, als auch die Rabattreduktionen beizubehalten (siehe Bericht aus dem Nationalrat auf Seite 5, dritter Abschnitt).

Ambulant vor stationär Bekanntlich haben einzelne Kantone bereits Listen von Eingriffen erstellt, welche grundsätzlich nur noch ambulant durchzuführen und auch entsprechend zu vergüten sind. Den Kantonen geht es dabei natürlich in erster Linie darum, Kosten zu sparen. Bei stationären Behandlungen müssen sie bekanntlich 55 Prozent der Kosten übernehmen, bei ambulanten Behandlungen sind sie nicht an den Kosten beteiligt. Für die Versicherten und die Krankenversicherer hat aber dieses Vorgehen Nachteile. Die Versicherten müssen sich an den Kosten beteiligen (Franchise/Kostenbeteiligung) und die Prämien steigen zusätzlich, weil der bei stationären Behandlungen anfallende kantonale Kostenbeitrag entfällt. Um eine schweizweit einheitliche Handhabung bei der Festlegung, welche Behandlungen ambulant und nicht mehr stationär durchzuführen sind, erarbeitet das BAG eine Regelung, die bereits Ende 2017/Anfang 2018 vorliegen soll.

Tarmed-Eingriff des Bundesrates per 1. Januar 2018 – Auswirkungen auf die Prämien 2018 Auch in diesem Bereich hat sich Bundesrat Berset weit aus dem Fenster gelehnt, in dem er verlangte, dass die Krankenversicherer bei der Festsetzung der Prämien für das Jahr 2018 die gemäss Bundesrat Berset zu erwartenden Kostenreduktionen berücksichtigen müssen. Der Tarifeingriff soll angeblich Kosteneinsparungen im Rahmen von rund 470 Millionen bringen, was zu einer Reduktion der Prämien von 1,5 Prozent führen soll. Ob die Kostenreduktion in diesem Rahmen eintreffen wird, ist mehr als fraglich. Erfahrungen zeigen, dass sich die Leistungserbringer insbesondere über Mengenausweitungen zu wehren wissen. Kommt jetzt noch dazu, dass sich seitens der Leistungserbringer Widerstand gegen eine Inkraftsetzung der Tarmedänderung per 1. Januar 2018 bildet. Es stellt sich auch die Frage, ob bei den geschätzten Kosteneinsparungen berücksichtigt ist, dass im Jahre 2018 noch erhebliche Kosten für Behandlungen im Jahre 2017 anfallen, die nach dem vor dem 1. Januar 2018 gültigen Tarmedtarif abgerechnet werden. Gemäss den am 28. September 2017 von Bundesrat Berset präsentierten Prämienerhöhungen per 1. Januar 2018 von durchschnittlich 4 Prozent scheint sich der Widerstand der Krankenversicherer gegen die Vorstellungen von Bundesrat Berset zumindest teilweise gelohnt zu haben.

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Gesundheitspolitik

UMFELD Makler-Provisionen Mit der Selbstregulierung und der darin vorgesehenen Höchstprovision von 50 Franken in der Grundversicherung glaubte die Branche, dem Medien- und Politrummel um Makler-Provisionen entronnen zu sein. Weit gefehlt! Neueste Zahlen zu den Provisionen der Visana finden ihr Echo nicht nur in der Presse, sondern auch bereits wieder in politischen Kreisen. Nach Schätzungen richtet die Visana jährlich rund 40 Millionen an Provisionen aus. Politiker machen sich bereits wieder Überlegungen darüber, mit welchen gesetzlichen Vorschriften solchen Exzessen Einhalt geboten werden könne. Auch für die erneuten Einheitskassenprojekte sind Visana-Verhältnisse willkommene Informationen.

ERNÄHRUNG Herr und Frau Schweizer entscheiden sich immer öfter für Bioprodukte und fördern damit den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. Die Hälfte kauft täglich oder mehrmals wöchentlich biologische Produkte. Damit ist die Schweiz Weltmeisterin im Biokonsum.

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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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santésuisse: Interview mit Sandra Kobelt zum Projekt thema-krankenversicherer.ch santésuisse hat die Plattform thema-krankenversicherung.ch ins Leben gerufen. Die Plattform ist ein benutzerfreundlicher Wegweiser für alle Versicherten, die mehr über das Thema Krankenversicherer erfahren wollen. Sandra Kobelt beantwortet dem RVK vier Fragen zu diesem Projekt, das gegenwärtig mit einer Einführungskampagne vorgestellt wird.

KTI: Neue AVB per 1. Januar 2018 In Zusammenarbeit mit der GENERALI Personenversicherungen AG bietet der RVK die Kapital-Versicherungsdeckung für Tod und Invalidität infolge Krankheit (KTI) als standardisierte Versicherungslösung an. Nun wurden die AVB per 1. Januar 2018 angepasst.

Kundenzeitschrift SICHER: Herbstausgabe Der RVK erstellt im Auftrag der Krankenversicherer die Kundenzeitschrift SICHER, die bis zu viermal jährlich an die Versicherten verschickt wird. Die diesjährige Herbstausgabe beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Demenz und informiert die Leserinnen und Leser zudem über verschiedene Aspekte des Schweizer Gesundheitswesen.

Neue Bildungsangebote Der RVK überprüft seine Bildungsangebote regelmässig und passt seine Kurse den veränderten Gegebenheiten des Gesundheitsmarktes an. Neue Fachthemen ergänzen deshalb auch ab November 2017 die bestehenden Angebote. So finden zum Beispiel erstmal die Fachkurse «Spitexleistungen nach KVG» und «Sprechstunde Vertrauensarzt» statt.

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Informationen des RVK

Klausur 2017 ZU BESUCH IN DER REGION GLARUS

Die alljährliche Klausurtagung des RVK-Vorstands fand dieses Jahr am 3. und 4. Oktober 2017 in der Region Glarus statt unter der Schirmherrschaft der Glarner Krankenversicherung und organisiert von deren Geschäftsführer Hanspeter Zweifel. Die diesjährige Klausur fand erstmals unter der Leitung des neuen Präsidenten Peter Hegglin statt. Wie jedes Jahr wurden strategische Themen zur Fragen der Verbandspolitik und zum Dienstleistungsangebot diskutiert. Dabei wurden die bestehende Vision und die Legislaturziele des RVK sowie der eingeschlagene Weg bestätigt. Der Vorstand konnte sich davon überzeugen, dass der RVK als Dienstleistungszentrum für seine Mitglieder aber auch für weitere Kunden im Gesundheitsmarkt gut unterwegs ist, und hat positiv zur Kenntnis genommen, dass die Erreichung der Jahresziele auf gutem Weg ist.

An der Klausur kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz, durfte der Vorstand gemeinsam mit der Geschäftsleitung eine Führung durch das Pumpspeicherwerk Limmern der Axpo im Linthal erleben sowie im sagenhaft abgelegenen Hotel Tödi ein Dinner geniessen und den Abend ausklingen lassen. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

ERNÄHRUNG Elf Prozent der Bevölkerung in der Schweiz ernähren sich vegetarisch und drei Prozent vegan. Siebzehn Prozent sind Flexitarier – sie essen nur selten Fleisch – und 69 Prozent essen regelmässig Fleisch und/oder Fisch. Ein Drittel der Schweizer achtet dabei ganz bewusst auf eine fleischfreie oder -arme Ernährung.

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Informationen des RVK

GL-Workshop HOCH OBEN AUF DEM FERNSEHTURM ST. CHRISCHONA Am 16. und 17. August 2017 hat sich die Geschäftsleitung des RVK im Raum Basel zu einem GL-Workshop getroffen. Auf dem Swisscom-Sendeturm St. Chrischona in Bettingen BS konnten wichtige Themen in entspannter Atmosphäre und mit Weitblick diskutiert und beschlossen werden. Dass Basel nebst Industrie auch eine wunderschöne Altstadt zu bieten hat, wurde spätestens an der vorabendlichen Stadtbesichtigungstour klar. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

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Informationen des RVK

santésuisse KRANKENVERSICHERUNG: PLATTFORM MACHT DAS THEMA VERSTÄNDLICHER Die von santésuisse ins Leben gerufene und vom RVK unterstützte Plattform themakrankenversicherung.ch ist jetzt online. Sie ist der benutzerfreundliche Wegweiser für alle Versicherten, die mehr über das Thema Krankenversicherung erfahren wollen. Gegenwärtig läuft eine Einführungskampagne, um die Plattform bekannt zu machen.

www.thema-krankenversicherung.ch stellt in den drei Landessprachen alle wichtigen Informationen rund um die Thematik Krankenversicherung zur Verfügung. Zahlreiche Rubriken wenden sich an ein breites Publikum und bringen das Thema mit Spartipps, Ratschlägen zur Wahl der Franchise und des Versicherungsmodells sowie mit News und einer Fragenbörse (FAQ) den Versicherten näher. Mit einem Quiz kann das Wissen über diesen Bereich getestet werden und die User erfahren mehr über sinnvolle Behandlungen, Ärzte, Skalpelle und die Hintergründe von Medikamenten. Zudem kommen Akteure des Schweizer Gesundheitswesens in kurzen Interviews zu Wort und verraten mehr über sich und ihre Meinung zum Schweizer Gesundheitssystem. Damit ist die Plattform thema-krankenversicherung.ch ein offener, neutraler und spielerischer Treffpunkt von verantwortungsbewussten Versicherern und interessierten Versicherten.

www.thema-krankenversicherung.ch Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

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Informationen des RVK

Im Interview SANDRA KOBELT GIBT AUSKUNFT

Sandra Kobelt, Verantwortliche der Abteilung Politik und Kommunikation von santésuisse, erzählt uns mehr über das Projekt thema-krankenversicherung.ch. Wie ist die Idee der Plattform thema-krankenversicherung.ch entstanden? Sandra Kobelt: Das Gesundheitswesen ist kompliziert. Schon die Arztrechnung zu kontrollieren, kann eine halbe Doktorarbeit sein. Als krankenversicherte Person kann ich mich zwar an meinen Krankenversicherer wenden und ihn fragen, aber sonst gibt es praktisch keine einfach verständliche und leicht zugängliche Webseite, die alles Notwendige über die Krankenversicherung erklärt. Et voilà, wir wollten allen Menschen in der Schweiz eine umfassende Plattform anbieten. So ist die Idee entstanden.

Nennen Sie uns drei gute Gründe zum Anklicken? Kobelt: Erstens: Die Krankenversicherung für mich und meine Familie optimieren. Zweitens: Wenn ich mehr über das Gesundheitswesen im Kontext von Patient, Versicherung und Leistungserbringer verstehen will. So kann ich mich an der politischen Diskussion beteiligen. Drittens: Wenn ich spannende Persönlichkeiten aus dem Gesundheitswesen von einer anderen Seite kennenlernen möchte.

An wen richtet sich diese Plattform? Kobelt: An Menschen, die sich rund um das Thema Krankenversicherung informieren wollen. Aber auch an solche, die verunsichert oder kritisch sind. Was unterscheidet thema-krankenversicherung.ch von anderen Webseiten mit ähnlicher Thematik (Webseiten der Versicherer, Versicherungsvergleichsportale usw.)?

Wir alle sind Prämienzahlende, wir alle sind Versicherte und bei einer Krankenversicherung quasi zu Hause. Das heisst, alle Menschen in der Schweiz sind in dieses System eingebunden. Es lohnt sich deshalb, dieses System kennenzulernen und wo immer möglich mitzugestalten. Der RVK bedankt sich bei Sandra Kobelt herzlich für das Gespräch.

Kobelt: Unsere Motivation ist die kurze, verständliche Information für alle Versicherten. Ohne Kleingedrucktes und ohne kommerzielle Hintergedanken. thema-krankenversicherung.ch soll informieren, unterhalten, Impulse geben und den Versicherten als Entscheidungsgrundlage dienen.

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Vermittelte Versicherungen KTI: DIE CLEVERE ABSICHERUNG FÜR IHRE KUNDEN Mit der Kapital-Versicherungsdeckung für Tod und Invalidität infolge Krankheit (KTI) stellt der RVK den Krankenversicherern eine flexible, auf das jeweilige Kundenbedürfnis abgestimmte Versicherungslösung bereit und unterstützt sie bei der Umsetzung. Dank Bündelung der Versicherungsrisiken im KTI-Pool ergeben sich so vorteilhafte Konditionen. Seit 2014 ist die Generali Personenversicherungen AG der Risikoträger für den RVK KTI-Pool. Nun wurde mit Generali die Möglichkeit genutzt, das KTI-Produkt gegenüber der bisherigen Ausgabe von 2014 zu verbessern. Ziel war es, die bisherige Deckung weiterzuentwickeln und den Kundenbedürfnissen anzupassen. Der RVK ist überzeugt, dieses Ziel erreicht zu haben. Die wichtigsten AVB-Neuerungen ab dem 1. Januar 2018 sind: −− Anpassung des vertraglichen Schlussalters auf Erreichung des ordentlichen Rentenalters (Frauen: 64 Jahre, Männer: 65 Jahre) −− Möglichkeit der freien Begünstigung für das Todesfallkapital −− Erhöhung der maximalen IV-Versicherungssumme bei Jugendlichen bis 14 Jahre auf CHF 100 000 −− Erhöhung der maximalen Versicherungssumme bei Tod/ Invalidität auf CHF 500 000 −− Bei vorgeburtlicher Anmeldung, ohne Gesundheitsprüfung, beginnt der Versicherungsschutz unmittelbar am Tag der Geburt.

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Auch der Tarif weist Verbesserungen auf: −− Für Babys ist im Geburtsjahr keine Prämie fällig. −− Für Mädchen und Knaben gilt im Tarifalter 1 bis 20 Jahre der gleiche Prämiensatz. Der RVK ist überzeugt, mit dem neuen KTI 2018 ein noch attraktiveres und konkurrenzfähiges Produkt anbieten zu können. Haben Sie Fragen zum Produkt oder sind Sie an einer Mitarbeiterschulung interessiert, so steht Ihnen Ivo Gasser gerne zur Verfügung. Ivo Gasser, Produktmanager Versicherungen 041 417 05 57, i.gasser@rvk.ch


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Kundenzeitschrift SICHER VORSCHAU HERBSTSAUSGABE

Die Herbstausgabe der Kundenzeitschrift SICHER ist frisch ab Presse und wartet darauf, von den rund 40 000 Versicherten der acht RVK-Mitglieder gelesen zu werden. Die Herbstausgabe beschäftigt sich mit dem Thema Demenz und wie das Risiko reduziert wird, daran zu erkranken. Haben Sie gewusst, dass es über 100 verschiedene Demenzformen gibt? In der Schweiz leiden schätzungsweise 140 000 Menschen an einer Demenzerkrankung. Zwei Drittel davon sind Frauen. Heilbar ist Demenz leider bis heute nicht. Durch einen gesunden Lebensstil kann das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, jedoch reduziert werden. Die Leserinnen und Leser der Kundenzeitschrift SICHER erfahren in diesem Beitrag, worauf man achten sollte, um das Demenzrisiko zu reduzieren, und welche Behandlungsmethoden die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen verbessern können. Prof. Dr. phil. Lukas Zahner stellt zwei Trendsportarten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor. Eine davon ist Slacklining. Dieser Trendsport ist mehr als auf einem Band zu balancieren, das zwischen zwei Bäumen gespannt ist. Das Ganzkörpertraining fördert die Konzentrationsfähigkeit, das Gleichgewicht und die Muskelkraft – und macht erst noch richtig Spass. Doris Durrer, Fachspezialistin Kommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch

Weitere Themen im SICHER Branche Der RVK: kurz vorgestellt

Versicherungsratgeber Kapitalversicherung: Für Schutz und Sicherheit bei Krankheit Die Printausgabe kann beim RVK bestellt oder unter www.rvk.ch heruntergeladen werden.

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RVK-Bildungsangebote AKTUELLE WEITERBILDUNGEN & VORSCHAU

Der RVK ist mit seinem Aus- und Weiterbildungsangebot am Puls des Geschehens. Bei seinen praxisund lösungsorientierten Kursen und Veranstaltungen setzt er auf zentrale Handlungskompetenzen der Mitarbeitenden und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Neben der Vermittlung von fachlichem Know-how ist auch der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden ein wertvoller Bestandteil einer erfolgreichen Weiterbildung. Der RVK unterstützt mit seinem Bildungskonzept diesen Dialog und schafft dadurch Raum für einen Wissenstransfer, der nachhaltige Wirkungen zeigt.

Aktuelle Weiterbildungen Im November 2017 erfahren zwei Veranstaltungen des RVK eine Premiere: Die Fachkurse «Spitexleistungen nach KVG» und «Sprechstunde Vertrauensarzt» stehen zum ersten Mal auf dem Kursprogramm. Im Dezember 2017 bietet sich Vorstands- und Verwaltungsratsmitgliedern die Gelegenheit, sich in konzentrierter Form Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen sowie zum Rollenverständnis und zu den damit verbundenen Führungsaufgaben anzueignen. Aufgrund der hohen Nachfrage an der diesjährigen RVK-Frühlingstagung bietet der RVK das Thema Spitex künftig als separaten Fachkurs an. Am 23. November 2017 findet deshalb der Fachkurs «Spitexleistungen nach KVG» erstmals als ganztägige Veranstaltung statt. Da die effiziente Zusammenarbeit zwischen dem Vertrauensarzt und den Fachspezialisten von grosser Bedeutung ist, wird am 29. November 2017 mit dem Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt» der Austausch mit dem vertrauensärztlichen Dienst des RVK gestärkt.

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Mit dem Intensivseminar «Fit für den Vorstand» vom 9. November 2017 spricht der RVK Vorstandsmitglieder sowie Verwaltungs- und Stiftungsräte an, die in ihrem Amt neu sind oder ihr Branchenwissen festigen und Erfahrungen austauschen wollen. Die Schulung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen zur Haftung, zum Risikomanagement und zu den wesentlichen Aufgaben der strategischen Führung.

Vorschau 2018 Auch im neuen Jahr bietet der RVK eine Reihe von bewährten Weiterbildungskursen an. So stehen zum Beispiel im versicherungsmedizinischen Bereich die Fachkurse «Medizinische Kenntnisse», «Zahnmedizin» sowie «Psychische Krankheitsbilder 1 & 2» auf dem Programm.


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RVK-Frühlingstagung Am 17. und 18. April 2018 findet im neu umgebauten Hotel Sempachersee die «RVK-Frühlingstagung» statt. Auch hier stehen wieder spannende und praxisnahe Themen für die Teilnehmenden zur Auswahl: −−Prävention und Gesundheitsförderung −− Gerichtsurteile und Wirtschaftlichkeitsverfahren −− Zwischenstaatliche Leistungsaushilfe −− Komplementärmedizin −− Medikamente −− Regresserkennung Zudem steht eine Führung durch das Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil auf dem Programm. Das Bildungsteam freut sich auf lehrreiche Momente und angeregte Begegnungen mit Ihnen. Das aktuelle RVK-Bildungsprogramm ist auf der letzten Seite der INFORMATION aufgeführt. Weitere Details sind auf der Webseite unter www.rvk.ch/bildung zu finden. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

RVK-Frühlingstagung 17. und 18. April 2018 HOTEL SEMPACHERSEE, NOTTWIL Auch die 11. Auflage der RVK-Frühlingstagung verspricht mit ihrem spannenden Themenkatalog ein Erfolg zu werden. Die Workshops verhelfen Ihnen dazu, die fachlichen und persönlichen Kompetenzen im Berufsalltag umzusetzen, den Erfahrungsaustausch zu fördern und das Netzwerk auszubauen. An der Tagung treffen sich über 60 Teilnehmende aus der gesamten Krankenversicherungsbranche. Gestalten Sie Ihr Tagungsprogramm nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Sieben praxisnahe Workshops bieten eine wirkungsvolle Weiterbildung. Profitieren auch Sie von unserer zweitägigen Wissensplattform in Nottwil.

Unsere Themen für Sie − Prävention und Gesundheitsförderung − Gerichtsurteile und Wirtschaftlichkeitsverfahren − Zwischenstaatliche Leistungsaushilfe − Führung Schweizer Paraplegiker-Zentrum − Komplementärmedizin − Medikamente – «Off Label Use» − Regresserkennung

Erfahren Sie mehr unter WWW.RVK.CH/BILDUNG RVK / Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern

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Informationen des RVK

Referentenmeeting ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

Am Freitag, 1. September 2017, fand das jährliche Referentenmeeting in Luzern statt. Das Treffen ermöglichte den Referenten, ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen. Das Team Bildung & Events reflektierte die vergangenen Monate und wagte einen Ausblick auf das neue Bildungsjahr 2018. Als Gastreferentin konnte in diesem Jahr Frau Ulrike Arens-Fischer, Sprechwissenschaftlerin, Supervisorin und Mediatorin, verpflichtet werden. Sie zeigte in ihrem Beitrag auf, wie Dozentinnen und Dozenten mit schwierigen Unterrichtssituationen und Störungen umgehen können. Die anwesenden Referentinnen und Referenten diskutierten die möglichen Interventionen bei Widerstand in Gruppen und Lernprozessen anhand von konkreten Beispielen.

Dank einem spannenden Austausch konnten alle Anwesenden den einen oder anderen wertvollen Tipp für ihre Referententätigkeit mitnehmen. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

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Information Oktober 2017

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Informationen des RVK

Mitarbeiterausflug 2017 EIN TAG IM ZOO ZÜRICH

Bei strahlendem Wetter fand am 22. September 2017 der jährliche Mitarbeiterausflug statt. Das RVK-Team machte sich mit dem öffentlichen Verkehr von Luzern nach Zürich in den Zoo auf. Gestärkt durch Kaffee und Gipfeli, erkundeten die Mitarbeitenden den Zoo für eine Weile auf eigene Faust. Nach einem köstlichen afrikanisch angehauchten Mittagessen in der Thailodge im Kaeng Krachan Elefantenpark statteten die Mitarbeitenden unter fachkundiger Führung den Grosskatzen einen Besuch ab. Indische Löwen, Amurtiger und Schneeleoparden sind zwar alles «Asiaten», sie leben aber in ganz unterschiedlichen Lebensräumen. Entsprechend führte die «Reise» von Indien bis nach Ostrussland, mit einem Zwischenhalt in Kirgisien.

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Informationen des RVK

Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE & ABSCHLÜSSE

Neueintritte beim RVK

Weiterbildungserfolg

Seit dem 1. Februar 2017 arbeitet Frau Elisabeth Schindler beim RVK. Elisabeth Schindler ist diplomierte Ärztin und als Medizinische Kodiererin mit eidg. Fachausweis für die zum Bereich MedCasePool gehörende DRG-Prüfstelle des RVK tätig.

Frau Sandra Vollmar, Assistentin im Sekretariat des MedCasePool, hat im Juni 2017 die Weiterbildung zur dipl. Arzt- und Spitalsekretärin erfolgreich abgeschlossen.

Frau Monika Amberg ist seit dem 12. Juni 2017 als Vertrauensärztliche Assistentin für den RVK tätig. Monika Amberg ist ausgebildete MPA. Sie besitzt zudem den Fachausweis Krankenversicherungsfachfrau und hat eine Weiterbildung als medizinische Fachspezialistin SGV abgeschlossen.

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Information Oktober 2017

Herzliche Gratulation zu diesem Erfolg.


Informationen des RVK

Lehrabschluss

Neue Lernende

Im Juli 2017 hat Frau Ananda Kotadia ihre Lehrabschlussprüfung zur Kauffrau E-Profil bestanden. Wir gratulieren ihr zu diesem Meilenstein und schätzen es sehr, dass sie uns noch bei der Einführung der neuen Lernenden, Frau Ivka Cerkez, bis Mitte Oktober 2017 unterstützt hat. Wir wünschen ihr auf ihrem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute, viel Glück und Erfolg.

Am 7. August 2017 hat Frau Ivka Cerkez ihre Ausbildung als Lernende zur Kauffrau EFZ B-Profil beim RVK begonnen. Wir heissen Ivka Cerkez herzlich willkommen und freuen uns mit ihr auf eine spannende und lehrreiche Zeit. Alexander Kobel, Stv. Bereichsleiter Ressourcen 041 417 05 50, a.kobel@rvk.ch

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INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Kooperation: KVF UND ÖKK

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Glarner Krankenversicherung und Krankenkasse Wädenswil

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Die Integration von KVF in die ÖKK Holding erfolgte 2014. Mit diesem Schritt wurde die bereits bestehende Partnerschaft der beiden RVK-Mitglieder ausgebaut. Der Bericht zeigt, wie sich mit KVF und ÖKK zwei ideal zueinander passende Partner gefunden haben.

In der Vorstellungsreihe «RVK-Mitglieder: kurz vorgestellt» werden die Krankenversicherer Glarner Krankenversicherung und Krankenkasse Wädenswil vorgestellt. Die Krankenkasse Wädenswil beschäftigt 13 Mitarbeitende und ist in vier Kantonen tätig. Die Glarner Krankenversicherung entstand aus der ehemaligen Krankenkasse Elm und der Krankenkasse Luchsingen-Hätzingen und zählt heute rund 8 000 Versicherte.

Information Oktober 2017


Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

Kooperation KVF UND ÖKK – EIN IDEALES PAAR

Hier ein kleines Büro, das aus allen Nähten platzt und sich mit stetig steigenden Auflagen konfrontiert sieht. Da ein mittelgrosses Unternehmen, das Kooperationsmöglichkeiten sucht. Eine kurze Geschichte, wie sich mit KVF und ÖKK zwei ideal zueinander passende Partner gefunden haben. Anfang der 1990er-Jahre gab es bei der damaligen Krankenkasse Flaachtal (kkf) noch Platz in einem Büro. Damals, 1992, teilte man sich zu viert einen Raum im Wohnhaus der Geschäftsführerin. Die kkf erledigte die Arbeit so gut, dass die Versichertenzahl rasch wuchs. Im Lauf der Jahre zeigte sich immer klarer: Alleine geht es für eine kleine Versicherung je länger, je weniger. Zumal es auch immer mehr Auflagen gibt, die gegenüber der Aufsichtsbehörde zu erfüllen sind. «Die kkf hat mit rund 2 500 Versicherten eine kritische Grösse, um langfristig selbständig zu bleiben», fasste es der damalige kkf-Präsident Hans Fehr zusammen. Mit ÖKK fand man die Lösung. Die kkf – 2009 in KVF umbenannt und vom Verein zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt – verkaufte unter eigenem Rechtsträger die Grundversicherung, aber auch die Zusatzversicherungen von ÖKK. Mit dem Versichertenbestand wuchs allerdings auch die Nachfrage nach mehr Platz. Die kkf zog deshalb von Flaachtal nach Bülach. Die Kooperation mit

ÖKK wurde im Lauf der Jahre immer enger. «Der Austausch und die Reportings erfolgten stets unkompliziert», sagt Stefan Schena, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ÖKK, rückblickend. «Und was mich ebenso freut: Wir sind immer auf Kurs gewesen, sowohl hinsichtlich Reserven und Rückstellungen als auch in Sachen Kennzahlen und Verwaltungskosten.» ÖKK übernahm für KVF übergeordnete Arbeiten wie beispielsweise die Finanzbuchhaltung (Hauptbuch) und unterstützte KVF auch im HR- und IT-Bereich. Die Integration von KVF in die ÖKK Holding erfolgte 2014. Auch heute ist KVF eine eigene OKP-Gesellschaft, die unter dem Dach der ÖKK Gruppe tätig ist. Das ist Stefan Schena wichtig zu betonen. «ÖKK verfolgt eine andere Partnerstrategie als die Mitbewerber: Wir möchten, ganz nach unseren Kernwerten, fair und nachhaltig Partner nicht einfach schlucken. Das würde unserer Philosophie widersprechen.» Für ihn passen KVF und ÖKK angesichts mancher Parallelen ideal zusammen. «Auch wir legen grossen Wert auf individuelle Betreuung. Ganz unkompliziert. Mit der gewählten Kooperationsform entstanden somit für alle Beteiligten Vorteile.»

www.oekk.ch

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

RVK-Mitglieder KURZ VORGESTELLT Der RVK vertritt 25 Krankenversicherer mit rund 680 000 Versicherten. In dieser Ausgabe der INFORMATION stellt er die zwei Krankenversicherer Glarner Krankenversicherung und die Krankenkasse Wädenswil vor.

Glarner Krankenversicherung sympathisch – kompetent – persönlich Die Glarner Krankenversicherung entstand per 1. Januar 2011 aus der ehemaligen Krankenkasse Elm, welche im Jahr 1917 gegründet worden war, und der Krankenkasse Luchsingen-Hätzingen mit Gründungsjahr 1886. Heute zählt die Glarner Krankenversicherung 7 900 Mitglieder und beschäftigt zwölf Mitarbeitende mit 1 030 Stellenprozenten. Zusätzlich werden drei Lernende in der Fachrichtung Kaufmann/-frau santésuisse ausgebildet. Die Glarner Krankenversicherung ist bekannt für eine kompetente, persönliche und sympathische Beratung sowie für eine schnelle Leistungsabwicklung, die sie mit ihrem motivierten und fachlich kompetenten Team garantiert. Nebst der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bietet die Glarner Krankenversicherung auch ergänzende Zusatzversicherungen an. Diese reichen von der Zahnversicherung bis hin zur Kollektiv-Krankentaggeldversicherung für Unternehmen. Es entspricht der Philosophie der Glarner Krankenversicherung, durch schlanke und moderne Verwaltungsstrukturen, der genauen Kostenkontrolle und dem umsichtigen Leistungsmanagement die Voraussetzungen für einen attraktiven Preis zu schaffen. Dank dem unbürokratischen, persönlichen Service weist die Glarner Krankenversicherung eine hohe Kundenzufriedenheit auf.

www.glkv.ch

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Krankenkasse Wädenswil Kompetente und umfassende Kundenbetreuung Die Gemeinde Wädenswil führte 1930 ein Obligatorium der Krankenkasse für Einwohnerinnen und Einwohner aus wirtschaftlich schwächeren Verhältnissen ein. So wurde am 22. März 1931 die «Krankenkasse des Landwirtschaftlichen Vereins» gegründet. Da auch immer mehr Freiwillige eine Krankenversicherung abschlossen, konnten die rund 1 300 Versicherten zu Beginn der Achtzigerjahre nicht mehr nur im Nebenamt betreut werden. Am 1. November 1988 übernahm Felix Waldmeier als Geschäftsführer das Büro der Krankenkasse. Mit der Statutenänderung von 1989 erfolgte auch die Namensänderung auf «Krankenkasse Wädenswil». Seit der Einführung des neuen KVG beschränkt sich das Tätigkeitsgebiet der Krankenkasse Wädenswil auf die vier Kantone Aargau, Schwyz, Zug und Zürich. Der Wechsel vom damaligen Verein zur Stiftung wurde im Jahr 2003 beschlossen. Heute zählt die Krankenkasse Wädenswil 11 500 Versicherte, welche von 13 Mitarbeitenden (Voll- oder Teilzeit) kompetent und umfassend betreut werden. Nebst der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bietet die Krankenkasse Wädenswil auch das Hausarztmodell an sowie diverse Zusatzversicherungen, bei denen sie eigenständige Risikoträgerin ist. Zusätzlich vermittelt die Krankenkasse Wädenswil Ferienund Reiseversicherungen sowie die Kapitalversicherungen KTI und UTI.

www.kkwaedenswil.ch


Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

ERNÄHRUNG Der Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Wasser dient als Lösungs-, Transport- und Ausscheidungsmittel. Über Nieren, Darm, Lunge und Haut werden täglich circa zweieinhalb Liter ausgeschieden – bei Hitze, körperlicher Anstrengung oder Fieber noch mehr. Für gesunde Erwachsene empfiehlt sich, anderthalb Liter Flüssigkeit pro Tag zu trinken.

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Agenda Veranstaltungen 2017 / 2018 November 2017

Seminar «Fit für den Vorstand»

9.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 1

14./15.

Luzern

Fachkurs «Spitexleistungen gemäss KVG»

23.

Luzern

Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt»

29.

Luzern

Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»

30.

Bern

Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik*

5.

Luzern

Fachtagung «Qualität und Kostenmanagement in der Langzeitpflege – geht das zusammen?»

7.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 2

12./13.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 1

17./18.

Luzern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»

25.

Luzern

Prüfungstraining für Krankenversicherungsfachleute

ab 25.

Baden

Prüfungstraining für Krankenversicherungsfachleute

ab 31.

Luzern

Februar 2018

Krankenversicherung Grundlagen 2

14./15.

Luzern

März 2018

Krankenversicherung Grundlagen 1

13./14.

Luzern

Dezember 2017

Januar 2018

Sessionen 2017 Winter

27. November bis 15. Dezember

Bern

*Veranstalter: Hochschule Luzern / Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit / Universität Luzern

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