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INFORMATION Juli 2021

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Juli 2021

Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner

Schweizer Alpenblumen

5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat

15 Neuer Direktor Interview mit Patrick Kellenberger

18 Versicherungsärztliche Beratung Im Gespräch mit Dr. med. Andreas Scheiwiller

«Schweizer Alpenblumen» als Bildthema in der Juli-Ausgabe.


Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG

Informationen des RVK 14 RVK UND RVK RÜCK AG Erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 15 NEUER DIREKTOR Interview mit Patrick Kellenberger 16 RÜCKVERSICHERUNG GRV-Grundpflege: Rückblick 2020 18 VERSICHERUNGSÄRZTLICHE BERATUNG FÜR UNFALLVERSICHERER Im Gespräch mit Dr. med. Andreas Scheiwiller 20 RVK-FRÜHLINGSTAGUNG 2021 ALS WEBINAR-REIHE Ein Anlass – drei Blickwinkel 22 CLEVER WEITERBILDEN – FIT FÜR DEN VORSTAND Seminar für Vorstandsmitglieder, Verwaltungs- und Stiftungsräte 23 RESSOURCEN treffPUNKT KOMPAKT mit spannenden Webinaren 24 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte, Austritte und Dienstjubiläen

Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 27 SWING INFORMATIK Weniger Papier, mehr Pflege – die elektronische Komplettlösung hilft weiter!

Agenda 28 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen

Impressum

Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Schweizer Alpenblumen». Titelbild: iStock

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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Ich freue mich! Ja, natürlich auch über die weiteren Corona-Öffnungsschritte, viel mehr aber über mein erstes Editorial als Direktor. In meinen 14 Jahren beim RVK durfte ich das Unternehmen aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen. Mit dem Blick aufs Ganze darf ich sagen, eine gesunde und gut funktionierende Unternehmung von meinem Vorgänger Daniel Herzog übernommen zu haben. Ich bin motiviert, die vom Vorstand und vom Verwaltungsrat vorgegebene Strategie weiterzuführen. Besonderes Augenmerk gilt den regulatorischen Entwicklungen und den Entwicklungen im Marktumfeld. Mein Team und ich werden die anstehenden Herausforderungen meistern und an der Erfolgsgeschichte des RVK weiterschreiben. Im Interview auf Seite 15 erfahren Sie noch etwas mehr darüber.

«Ich bin motiviert, an der RVKErfolgsgeschichte weiterzuschreiben.»

Leider fand die diesjährige Delegierten- und Generalversammlung wiederum nicht physisch statt. Auf schriftlichem Weg durften aber der Vorstand, der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 präsentieren. Zwar hinterliess Corona auch bei uns seine Spuren. Dank flexibler Planung und dank dem grossen Engagement unserer Mitarbeitenden konnte dennoch ein sehr positives Ergebnis erzielt werden. Unseren Kunden, Mitgliedern, Partnern und Mitarbeitenden gebührt dafür ein besonderes Dankeschön. Mehr zum Geschäftsjahr finden Sie auf Seite 14. Blicken wir voraus, ist im zweiten Halbjahr wieder mehr Normalität zu erwarten. Das bedeutet wieder weniger Homeoffice, also mehr Präsenz im Büro und damit mehr persönlicher Austausch. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, bieten wir Möglichkeiten zum persönlichen Treffen, beispielsweise an unserer physisch geplanten Fachtagung Langzeitpflege oder der Fachtagung VVG-Mehrleistung . Auch darauf, und auf die Zukunft mit Ihnen überhaupt, freue ich mich! Herzlich

Patrick Kellenberger Direktor

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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Transplantationsgesetz Der Bundesrat will die erweiterte Widerspruchslösung einführen und schlägt einen indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Organspende fördern – Leben retten» vor. Der Nationalrat hat dem Gegenvorschlag zugestimmt.

Kostendämpfung-Paket 1 Im Rahmen der Einigungskonferenz der letzten Differenzbereinigungsrunde haben sich die ständerätlichen Formulierungen in den strittigen Punkten in Artikel 43 Absatz 5quinquies, Artikel 59b Absatz 1 und Absatz 6 durchgesetzt.

Branchenvereinbarung Vermittler Die per 1. Januar 2021 in Kraft getretene Branchenvereinbarung ist nicht allgemeinverbindlich, weshalb einzelne Versicherer auf einen Beitritt verzichtet haben. Der Bundesrat will dies nun ändern.

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Gesundheitspolitik

Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 20. März 2021 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.

AUS DEM NATIONALRAT Im Rahmen der Sondersession vom 3. bis 5. Mai 2021 befasste sich der Rat unter anderem schwergewichtig mit den Änderungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und des Transplantationsgesetzes.

Versicherungsaufsichtsgesetz. Änderung Die dem Rat zur Beratung unterbreitete Vorlage umfasste 87 Seiten. Im Laufe der Debatte hat sich eine grosse Zahl von Votantinnen und Votanten zu Wort gemeldet. Es handelt sich also um eine umfassende Überarbeitung des VAG. Unter Berücksichtigung des Umfanges und der Komplexität dieses Geschäftes sowie des Umstandes, dass es sich erst um die erste Behandlungsrunde im Nationalrat handelt, wird vorgesehen, zu dieser Gesetzesänderung zur gegebenen Zeit einen separaten Bericht zu erstellen.

Transplantationsgesetz. Änderung Organspende fördern – Leben retten. Volksinitiative Heute gilt die sogenannte Zustimmungslösung. Das heisst, für die Zulässigkeit einer Organentnahme muss die verstorbene Person zu Lebzeiten der Entnahme zugestimmt haben. Liegt keine Zustimmung und auch keine Ablehnung vor, sind die nächsten Angehörigen anzufragen, ob ihnen eine Äusserung des Verstorbenen bekannt ist. Wenn nicht, dürfen die Angehörigen entscheiden. Sie sollen dabei den mutmasslichen Willen der verstorbenen Person beachten. Die Volksinitiative «Organspende fördern – Leben retten» sieht den Wechsel von der heutigen Zustimmungs- zur Widerspruchslösung vor. Bei Annahme der Volksinitiative wäre jede Person in der Schweiz im Todesfall Organspender, sofern sie nicht zu Lebzeiten ihren Widerspruch geäussert hat. Die vorberatende Kommission hat mit 11:10 Stimmen beantragt, die Initiative anzunehmen. Der Bundesrat hat Ablehnung der Volksinitiative beantragt. Der Rat hat der Initiative mit 88:87 Stimmen zugestimmt. Die vorberatende Kommission hat dann mit 17:5 Stimmen einen indirekten

Gegenvorschlag verabschiedet, der eine sogenannte erweiterte Widerspruchslösung vorsieht, wie sie auch in verschiedenen europäischen Ländern gilt. Wer nach diesem Vorschlag nach seinem Tod keine Organe spenden möchte, hätte dies neu zu Lebzeiten festhalten müssen. Wenn kein dokumentierter Wille der verstorbenen Person vorliegt, sollen die nächsten Angehörigen angefragt werden. Wenn sie den Willen nicht kennen, können sie selber noch Widerspruch einlegen. Wenn kein Widerspruch vorliegt und keine Angehörigen erreichbar sind, dürfen keine Entnahmen gemacht werden. Die schon bestehende nationale Zuteilungsstelle für Organe hat ein Register zu führen, in das jede Person ihren Widerspruch, ihre Zustimmung oder eine andere Äusserung zur Spendebereitschaft eintragen kann. Der indirekte Gegenvorschlag wird zum Gesetz, wenn die Volksinitiative zurückgezogen oder vom Volk oder dem Ständemehr abgelehnt wird. Der Rat hat – in der Hoffnung, dass die Initiative dank dem indirekten Gegenvorschlag zurückgezogen wird – dem Gegenvorschlag mit 150:34 Stimmen bei vier Enthaltungen zugestimmt. Welches die konkreten Auswirkungen sowohl der Volksinitiative, wie auch des Gegenvorschlages auf die Krankenversicherer wären, ist schwierig abzuschätzen. Mit beiden Vorlagen erhofft man sich, dass viel mehr Organe gespendet werden. Organtransplantationen sind an sich kostenintensiv. Anderseits verursacht auch die Behandlung von Patienten, die dringend ein neues Organ brauchen, hohe Kosten. Die Vorlage geht nun in den Ständerat.

Keine Erhöhung der Krankenkassenprämien 2020 Standesinitiative Genf Wie bereits der Ständerat in der Wintersession 2020 hat auch der Nationalrat auf Antrag seiner vorberatenden Kommission die Standesinitiative abgelehnt. Abgesehen davon, dass das Versicherungsjahr 2020 längst abgelaufen und daher die Prämien 2020 ohnehin nicht mehr geändert werden können, wird auch festgehalten, dass die Forderung der Initiative praktisch erfüllt ist, stiegen die Prämien im Jahre 2020 doch nur um 0,5 Prozent und für das Jahr 2021 um 0,6 Prozent.

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Gesundheitspolitik

Schluss mit der Diskriminierung der Frauen in der Krankentaggeldversicherung. Einheitliche Prämien für Frauen und Männer Motion Gysi Barbara Mit der Motion wird der Bundesrat aufgefordert, eine Gesetzesänderung vorzulegen, mit der die Krankentaggeldprämien für Frauen und Männer gleich hoch sind. Die unterschiedlichen Kosten zwischen den Geschlechtern wären gegebenenfalls mit einem Ausgleich abzugelten. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er begründet dies insbesondere damit, dass es sich bei der Krankentaggeldversicherung um eine freiwillige Versicherung handle und es auch ganz verschiedene Lösungen gäbe. Der Rat hat die Motion diskussionslos mit 98:82 Stimmen bei drei Enthaltungen abgelehnt.

auch Personen mit tieferen Einkommen höhere Franchisen wählen könnten, weil sie sich über ein solches Konto Sicherheit für den Fall von grösseren gesundheitlichen Problemen und damit zusammenhängenden Kostenbeteiligungen verschaffen könnten. Die vorberatende Kommission hat im zweiten Anlauf beantragt, die parlamentarische Initiative abzulehnen. Befürchtet wird ein grosser administrativer Mehraufwand. Zudem besteht die Meinung, es handle sich hier um eine Art Säule 3b von welcher Versicherte mit tieferen Einkommen kaum Gebrauch machen könnten. So ergäbe sich ein System, welches Besserverdienenden weitere Steuervorteile bringen würde. Der Rat hat die Initiative mit 112:75 Stimmen bei vier Enthaltungen abgelehnt.

Kostenbeteiligung. Möglichkeit eines Gesundheitskontos schaffen

Stärkung der Palliative Care. Entlastung der stationären Strukturen durch Gleichstellung von Hospizen mit Geburtshäusern

Parlamentarische Initiative Natermond Philippe Mit der Initiative wird verlangt, das Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) und die anderen einschlägigen Gesetzesgrundlagen so zu ändern, dass es den Versicherten auf Wunsch möglich wird, auf einem Kautionskonto einen Betrag zurückzustellen, um ihre Kostenbeteiligung bei den Gesundheitskosten zu finanzieren. Zudem soll geprüft werden, ob eine Steuerbefreiung des Sparbetrages bis zu einer bestimmten Obergrenze sinnvoll ist. Dem Initianten schwebt eine Art Kautionskonto nach dem Modell des Mietzinsdepots vor. Er geht davon aus, dass auf diese Weise

Parlamentarische Initiative Flückiger-Bäni Sylvia, übernommen von Herzog Verena Über die Initiative wird verlangt, dass Hospize im Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) den Geburtshäusern gleichgestellt werden. Palliative Care soll damit gestärkt werden. Begründet wird die Forderung auch damit, dass mit der Gleichstellung im Krankenversicherungsgesetz mit den Geburtshäusern teure stationäre Infrastrukturen entlastet werden könnten. Nachdem der Ständerat die Motion bereits abgelehnt hat, hat auch die vorberatende Kommission des Nationalrates

ALPEN-EDELWEISS Das Alpen-Edelweiss ist die wahrscheinlich bekannteste Alpenblume, die in der Schweiz unter Naturschutz steht. Die krautige Pflanze kann eine Wuchshöhe von über 20 Zentimetern erreichen und ist am häufigsten in felsiger Kalksteinumgebung in Höhenlagen zwischen 1500 und 3400 Metern zu finden.

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Gesundheitspolitik

Ablehnung beantragt. Dies auch mit der Begründung, dass der Ständerat in der Wintersession eine Motion seiner vorberatenden Kommission angenommen hat, mit welcher der Bundesrat beauftragt wird, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, damit schweizweit eine bedarfsgerechte Palliative Care gewährleistet wird (siehe nachfolgendes Geschäft). Der Rat hat die parlamentarische Initiative mit 60:13 Stimmen bei null Enthaltungen abgelehnt.

Für eine angemessene Finanzierung der Palliative Care Motion SGK-S Mit der Kommissionsmotion wird der Bundesrat beauftragt, die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, damit eine bedarfsgerechte Behandlung und Betreuung aller Menschen am Lebensende schweizweit gewährleistet wird, unter Berücksichtigung der allgemeinen und spezialisierten Angebote der Palliative Care in allen Versorgungsbereichen. Die Kantone sind in geeigneter Weise einzubeziehen. Bundesrat und vorbereitende Kommission haben Annahme der Motion beantragt. Ohne Diskussion hat der Rat Annahme der Motion beschlossen.

Verhütungsmittel gehören in den Grundkatalog der Krankenversicherung Motion Marti Samira Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, medizinisch verschriebene Verhütungsmittel für alle Bevölkerungsgruppen leicht zugänglich zu machen, indem er diese Verhütungsmittel in den Grundkatalog der Krankenversicherung aufnimmt. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er verweist darauf, dass hier keine Krankheit vorliege und dass es in der Eigenverantwortung der Versicherten liege, unerwünschte Schwangerschaften zu vermeiden. Die Unterstützung von Personen in prekären finanziellen Verhältnissen sei im Übrigen Sache der Kantone. Der Rat hat die Motion diskussionslos mit 120:65 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.

Zugang zu einem Minimum an medizinischer Vorsorge für alle Motion Fridez Pierre-Alain Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, die eine kostenlose medizinische Vorsorgeuntersuchung mit Beratung für diejenigen krankenversicherten Personen über 40 vorsehen, die eine tiefe Franchise von 300 oder 500 Franken gewählt und in den vergangenen zwei Jahren keine Krankenkassenleistungen bezogen haben. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er begründet dies insbesondere damit, dass die dadurch entstehenden Zusatzkosten auf alle Versicherten überwälzt werden müssten. Zudem fragt sich der Bundesrat, womit es sich rechtfertigen liesse, die Unentgeltlichkeit auf Versicherte zu beschränken, die eine Franchise von 300 oder 500 Franken gewählt und ihre Krankenkasse in den letzten zwei Jahren nichts gekostet haben. Der Rat hat die Motion mit 111:67 Stimmen bei zwei Enthaltungen abgelehnt.

Bundesbeschluss über die Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» In der Wintersession 2019 hat der Rat dem Bundebeschluss über die Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)», der eine Ablehnung der Initiative vorsieht, zugestimmt. Nachdem nun auch der Ständerat in dieser Sommersession in diesem Sinne entschieden hat, hat der Rat im Rahmen der Schlussabstimmung dem Beschluss mit 116:74 Stimmen bei sechs Enthaltungen zugestimmt. In der Frühjahrsession 2021 haben beide Räte einem indirekten Gegenvorschlag zugestimmt. Den Initianten geht dieser Vorschlag aber zu wenig weit, weshalb es zu einer Volksabstimmung kommen wird, die wohl frühestens im November 2021 stattfinden könnte.

Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Änderung (Massnahmen zur Kostendämpfung, Paket 1) Wie den nachstehenden Ausführungen beim ersten Abschnitt «Aus dem Ständerat» entnommen werden kann, hat der Ständerat einige Beschlüsse des Nationalrates übernommen, und in der abschliessenden Einigungskonferenz haben sich die Beschlüsse des Ständerates durchgesetzt. In der Schlussabstimmung hat der Nationalrat der Gesetzesänderung mit 196:00 Stimmen bei null Enthaltungen zugestimmt.

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Gesundheitspolitik

AUS DEM STÄNDERAT Änderung (Massnahmen zur KostendämpfungPaket 1) In der dritten und letzten Differenzbereinigungsrunde befasste sich der Rat mit folgenden Gesetzesbestimmungen: −− Art. 43 Absatz 5ter; Hier geht es darum, ob der Bundesrat für bestimmte auf ambulante Behandlungen bezogene Patientenpauschaltarife Ausnahmen in Bezug auf das Erfordernis einer gesamtschweizerischen Einheitlichkeit der Tarifstruktur vorsehen kann. Der Ständerat wollte ursprünglich diese Bestimmung streichen. Der Rat hat sich nun dem Vorschlag des Bundesrates und damit dem Beschluss des Nationalrates angeschlossen, aber gleichzeitig die nachstehende neue Bestimmung aufgenommen: −− Art. 43 Absatz 5quinquies; Die Tarifpartner können für bestimmte ambulante Behandlungen regional geltende Patientenpauschaltarife vereinbaren, die nicht auf einer gesamtschweizerischen einheitlichen Tarifstruktur beruhen, sofern dies insbesondere regionale Gegebenheiten erfordern. Gesamtschweizerisch einheitliche Tarifstrukturen nach Absatz 5 gehen vor. −− Art. 59b Absatz 1; Der Nationalrat will neue Modelle nach Anhörung der interessierten Kreise nur als Pilotprojekte bewilligen, wenn diese zur Eindämmung der Kostenentwicklung dienen. Der Ständerat will aber, dass diese auch zur Stärkung der Anforderungen der Qualität oder zur Förderung der Digitalisierung beitragen.

−− Art. 59b Absatz 1bis; Der Ständerat wollte – im Gegensatz zum Nationalrat – keine Liste von Bereichen aufnehmen, in welchen Pilotprojekte möglich sind. Nach Abklärungen beim Justizdepartement schliesst sich der Ständerat aber dem Beschluss des Nationalrates an, der eine solche Liste vorsieht. −− Art. 59 Absatz 1ter; Im Gegensatz zum Nationalrat wollte der Ständerat keine Bestimmung aufnehmen, die dem Bundesrat das Recht gibt, Pilotprojekte auch in weiteren Bereichen zu bewilligen, sofern diese nicht vom Gesetz abweichen. Der Rat hat sich nun aber dem Beschluss des Nationalrates angeschlossen. −− Art. 59 Absatz 6; Hier wird festgehalten, dass der Bundesrat nach Abschluss des Pilotprojektes vorsehen kann, dass die abweichenden Bestimmungen anwendbar bleiben, wenn die Evaluation gezeigt hat, dass mit dem erprobten Modell die Kostenentwicklung wirksam eingedämmt werden kann. Der Ständerat will aber, dass auch die Qualität gestärkt oder die Digitalisierung gefördert werden kann. Im Rahmen der Einigungskonferenz haben sich die ständerätlichen Formulierungen in den strittigen Punkten in Artikel 43 Absatz 5quinquies, Artikel 59b Absatz 1 und Absatz 6 durchgesetzt. Der Rat hat mit 43:0 Stimmen bei null Enthaltungen zugestimmt. In der Schlussabstimmung hat der Rat der Gesetzesänderung mit 44:0 Stimmen bei null Enthaltungen zugestimmt.

ALPEN-AKELEI Die Alpen-Akelei ist eine Blume aus der Familie der Hahnenfussgewächse und vorwiegend in den zentralen Ketten der westlichen Alpen beheimatet. Die mehrjährige Pflanze wächst bis zu 70 Zentimeter hoch und bevorzugt feuchte wie auch kalkhaltige Böden zwischen 1200 und 2600 Metern über Meer. In der Schweiz steht die Alpenblume auf der Roten Liste der gefährdeten Arten und darf nicht gepflückt werden.

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Gesundheitspolitik

Bundesbeschluss über die Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» Der Bundesrat hat dem Parlament empfohlen, dem Volk ohne Gegenvorschlag Ablehnung der Initiative zu beantragen. Der Nationalrat hat die Volksinitiative in der Wintersession 2019 abgelehnt. In der laufenden Session hat auch der Ständerat dem Bundebeschluss auf Ablehnung mit 28:14 Stimmen bei null Enthaltungen zugestimmt, wonach die Initiative dem Volk zur Ablehnung empfohlen wird. In der Frühjahrssession 2021 haben beide Räte einen indirekten Gegenvorschlag zur vorliegenden Volksinitiative grossmehrheitlich verabschiedet, in welchen ein Grossteil der Anliegen der Initiative aufgenommen wurden. Nicht aufgenommen wurden die Forderungen nach mehr Pflegepersonal und besseren Arbeitsbedingungen. In der Schlussabstimmung hat der Rat dem Bundesbeschluss auf Ablehnung der Initiative mit 30:14 bei null Enthaltungen zugestimmt. Nach letzten Informationen geht der Gegenvorschlag dem Initiativkomitee zu wenig weit, weshalb eine Volksabstimmung ansteht.

Ergänzung von Artikel 64a des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung betreffend Vollstreckung der Prämienzahlungspflicht der Versicherten Standesinitiative Thurgau Mit der Standesinitiative wird der Bund aufgefordert, Artikel 64a KVG wie folgt zu ergänzen: «Der Kanton übernimmt 85 Prozent der Forderungen, die Gegenstand der Bekanntgabe nach Absatz 3 waren. Übernimmt der Kanton 90 Prozent dieser Forderungen, überträgt ihm der Versicherer den Verlustschein oder gleichwertige Rechtstitel zur Bewirtschaftung. Mit der Übertragung findet ein Gläubigerwechsel statt. Der Kanton zeigt der versicherten Person den Gläubigerwechsel an. Absatz 5 findet in diesen Fällen keine Anwendung.» Der Vorstoss des Kantons Thurgau hat die vorberatende Kommission des Ständerates zum Anlass genommen, dem Rat eine umfassende Neuregelung bezüglich Umgang mit Forderungen der Krankenversicherer in Sachen Ausständen bei Prämien, Kostenbeteiligungen, Verzugszinsen und Betreibungskosten vorzuschlagen. Die vom Rat beschlossenen Gesetzesänderungen betreffen insbesondere folgende Bereiche: −− Für Forderungen, die Kinder betreffen, sind neu immer die Eltern haftbar. Dies auch für Forderungen, die nach der Volljährigkeit eintreffen, sofern sie die Zeit vor der Volljährigkeit betreffen. −− Eine Person darf neu in einem Kalenderjahr höchstens je zwei Mal für eigene Ausstände und für Ausstände eines Kindes betrieben werden.

−− Der Kanton kann verlangen, dass der Versicherer ihm die von einer Betreibung betroffenen Person bekannt gibt. −− Kann der Versicherer bei den Eltern, die die Prämien für ein Kind schulden, für die Forderung keinen Verlustschein erwirken, kann er die Forderung dem Kanton dennoch bekanntgeben. −− Wenn der Kanton neu zusätzlich 5 Prozent der Forderung zu den 85 Prozent übernimmt, so tritt der Versicherer dem Kanton die Forderung ab. Der Kanton informiert die versicherte Person über die Abtretung. Die versicherte Person kann dann den Versicherer und die Versicherungsform wechseln. −− «Schwarze Listen»: Der Bundesrat hat vorgeschlagen, die Bestimmung, wonach die Kantone eine Liste der säumigen Prämienzahler führen können, aufzuheben. Die Mehrheit der vorberatenden Kommission hat beantragt, die bisherige Kann-Bestimmung beizubehalten. In der Abstimmung im Rat ergab sich ein Stimmenverhältnis von 22:22. Mit Stichentscheid des Präsidenten bleibt es nach dem Rat bei der bisherigen Bestimmung. −− Kinder können den Versicherer nicht wechseln, wenn Ausstände für sie bestehen. Versicherte, die nur Ausstände für Kinder haben, gelten nicht als säumig. −− Neu wird auch der Notfall geregelt. Ein Notfall liegt demnach vor, wenn eine Behandlung nicht aufgeschoben werden kann. Dies ist der Fall, wenn die versicherte Person ohne sofortige Behandlung gesundheitliche Schäden oder den Tod befürchten muss oder die Gesundheit anderer Personen gefährden kann. −− Versicherte, für welche der Versicherer dem Kanton die Meldung mit dem Verlustschein gemacht hat, sind vom Versicherer in einer Versicherung mit eingeschränkter Wahl des Leistungserbringers zu versichern. −− Versicherte, die das 18. Altersjahr vollendet haben, können den Versicherer und die Versicherungsform auf das Ende des Kalenderjahres auch wechseln, wenn Prämien, Kostenbeteiligungen, Verzugszinsen oder Betreibungskosten aus der Zeit ihrer Minderjährigkeit ausstehen. −− Die Kantone und die Versicherer tauschen ihre Daten nach einheitlichem Standard aus, der vom Bundesrat festgelegt wird. −− Der Bundesrat regelt die Gebühren für Mahnungen und Zahlungsaufforderungen, die Einzelheiten des Mahn- und Betreibungsverfahrens sowie die Zahlungen der Kantone an die Versicherer. −− Im Rahmen der Übergangsregelung wird auch festgehalten, dass ein Kanton zusätzlich 3 Prozent einer Forderung übernehmen kann, von der er vor dem Inkrafttreten der vorliegenden Änderung bereist 85 Prozent übernommen hat. Der Versicherer tritt ihm diese Forderung dann ab. Der Kanton informiert die versicherte Person. Die Vorlage geht nun an den Nationalrat. Information Juli 2021

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Gesundheitspolitik

Betreibung von OKP-Forderungen auf Pfändung anstatt auf Konkurs Motion Ettlin Erich Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, Artikel 43 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) so zu ändern, dass Prämienausstände und Kostenbeteiligungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) von im Handelsregister eingetragenen Personen analog zu andern Forderungen mit öffentlich-rechtlichem Charakter nicht der Konkursbetreibung unterliegen. Der Bundesrat beantragt Ablehnung der Motion. Er verweist darauf hin, dass im Moment das Parlament im Rahmen der Standesinitiative des Kantons Thurgau die Probleme bei der Durchsetzung ausstehender OKP-Forderungen behandle. Der Rat hat die Motion mit 33:3 Stimmen bei acht Enthaltungen abgelehnt.

Zahnärztliche Behandlungen infolge von ärztlichen Behandlungen. Übernahme der Kosten durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung Standesinitiative Genf Der Grosse Rat des Kantons Genf fordert die Bundesversammlung mit der Standesinitiative auf, im Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) zu verankern, dass zahnärztliche Behandlungen, die sich aufgrund der Einnahme eines Medikamentes aufdrängen, von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden, selbst wenn das Medikament nicht zur Behandlung einer schweren Erkrankung dient. Die vorberatende Kommission hat mit 8:0 Stimmen beantragt, die Standesinitiative abzulehnen. Sie begründet dies damit, dass die Anliegen mit Artikel 31 KVG bereits weitgehend erfüllt seien. Zudem würden die Kosten für zahnärztliche Behandlungen im Zusammenhang mit einer medikamentösen oder einer strahlentherapeutischen Krebsbehandlung – worauf in der Begründung zur Standesinitiative verwiesen wird – gemäss Artikel 19 Buchstabe c der Krankenpflegeleistungsverordnung von der Krankenversicherung übernommen. Der Rat hat die Standesinitiative ohne Diskussion abgelehnt.

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«Für gerechte und angemessene Reserven. Rückerstattung übermässiger Reserven in der Krankenversicherung» Standesinitiative Tessin

«Für gerechte und angemessene Reserven» Standesinitiative Genf

«Für faire und angemessene Reserven» Standesinitiative Jura

«Für gerechte und angemessene Reserven» Standesinitiative Freiburg

«Für gerechte und angemessene Reserven» Standesinitiative Neuenburg Mit allen fünf Initiativen wird verlangt, Artikel 17 Absatz 2 «Ausgleich von zu hohen Prämieneinnahmen» des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) wie folgt zu ändern: «Lagen die Prämieneinnahmen eines Versicherers in einem Kanton in einem Jahr deutlich über den kumulierten Kosten in diesem Kanton, ist der Versicherer verpflichtet, im betreffenden Kanton im Folgejahr einen Prämienausgleich zu machen. Die Höhe des entsprechenden Ausgleichs ist durch den Versicherer im Genehmigungsverfahren klar auszuweisen und zu begründen. Der Antrag ist bis Ende Juni des Folgejahres bei der Aufsichtsbehörde einzureichen.» Die vorberatende Kommission hat mit 9:4 Stimmen beantragt, den Initiativen keine Folge zu geben. Dabei wurde einerseits auf einen möglichen Jo-Jo-Effekt und anderseits darauf hingewiesen, dass der Bundesrat per 1. Juni 2021 eine Änderung der Krankenversicherungsaufsichtsverordnung verabschiedet hat. Demnach beträgt die zulässige MindestReservehöhe neu 100 Prozent statt wie bisher 150 Prozent. Der Abbau der Reserven ist dabei freiwillig. Ein freiwilliger Abbau der zu hohen Reserven kommt allen Versicherten zugute. Die Rückerstattung der zu hohen Prämien wird nur den Versicherten in denjenigen Kantonen gewährt, in welchen die Prämien deutlich höher waren als die Kosten. Der Rat hat alle fünf Standesinitiativen in einer einzigen Abstimmung mit 20:17 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.


Gesundheitspolitik

SCHLANGEN-KNÖTERICH Der Schlangen-Knöterich wird im Volksmund aufgrund seiner aufrecht stehenden Blütenform auch «Zahnbürste» genannt. Selbst in höheren Lagen hat das Knöterichgewächs dank seinen klebrigen Pollen beste Voraussetzungen, um zu überleben.

«Für kostenkonforme Prämien. Wirksamer Ausgleich von zu hohen Prämien»

Gebühr für Bagatellfälle in der Spitalnotfallaufnahme

Standesinitiative Tessin

Parlamentarische Initiative Weibel Thomas, übernommen von Bäumle Martin Mit der Initiative wird verlangt, die gesetzlichen Regelungen so anzupassen, dass alle Patienten, die eine Spitalnotfallpforte aufsuchen, vor Ort eine Gebühr von beispielsweise 50 Franken bezahlen müssen. Diese ist nicht an die Franchise oder Kostenbeteiligung anrechenbar. Von dieser Gebühr ausgenommen sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie alle Patienten mit ärztlicher Zuweisung oder einer nachfolgenden stationären Behandlung. Der Nationalrat hat Annahme der Initiative beschlossen. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat Ablehnung beantragt. Sie begründet dies unter anderem damit, dass gewisse Patienten aus Kostengründen auf einen Eintritt in die Notfallstation verzichten und damit ein gesundheitliches Risiko eingehen sowie mit einem erhöhten administrativen Aufwand. Der Rat hat aber mit 17:15 Stimmen Annahme der Initiative beschlossen.

«Für kostenkonforme Prämien» Standesinitiative Genf

«Für kostendeckende Prämien» Standesinitiative Jura

«Für kostengerechte Prämien» Standesinitiative Freiburg

«Für kostengerechte Prämien» Standesinitiative Neuenburg Die gleichen Kantone wie vorstehend verlangen mit der zweiten Standesinitiative, dass im Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) festgehalten wird, dass Reserven eines Versicherers als übermässig gelten, wenn sie mehr als 150 Prozent des gesetzlich vorgeschriebenen Wertes betragen. Die übermässigen Reserven müssten entsprechend auf den gesetzlich vorgeschriebenen Wert reduziert werden. Zudem wird der Bundesrat aufgefordert, die Krankenversicherungsaufsichtsverordnung entsprechend anzupassen. Die vorberatende Kommission hat mit 9:4 Stimmen beantragt, die Initiativen abzulehnen. Sie verweist auch hier auf die vom Bundesrat per 1. Juni 2021 in Kraft gesetzte Verordnungsänderung. Der Rat hat alle fünf Standesinitiativen in einem Durchgang mit 22:17 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.

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Gesundheitspolitik

BUNDESRAT/EDI/BAG UMFELD Erhöhter Steuerabzug für Krankenkassenprämien

Behandlungstarife in der Krankenpflegezusatzversicherung

Aufgrund einer vom Parlament angenommenen Motion hat der Bundesrat eine Gesetzesvorlage ausgearbeitet und in die Vernehmlassung geschickt. Vorgeschlagen wird, dass bei den direkten Bundessteuern der Maximalsteuerabzug für Krankenkassenprämien für Alleinstehende von 1700 auf 3000 Franken und für Ehepaare von 3500 auf 6000 Franken erhöht wird. Pro Kind wird ein Zusatzabzug von 1200 statt von 700 Franken vorgesehen. Der Abzug soll künftig auf die Prämien für die obligatorische Krankenversicherung beschränkt werden. Das neue Konzept soll auch für die Kantone gelten, wobei diese aber die Höhe des Maximalabzuges weiterhin selber bestimmen können.

Nachdem die Finma zum Teil gravierende Unregelmässigkeiten bei der Rechnungsstellung von Spitälern und Kliniken für Zusatzversicherte festgestellt hat, die auch von vielen Krankenversicherern nicht beanstandet wurden, hat nun die Stiftung für Konsumentenschutz Strafanzeige gegen Spitäler und Versicherer bei der Bundesanwaltschaft eingereicht. Die Stiftung bezeichnet die Unregelmässigkeiten als haarsträubend. Nun hat auch der Schweizerische Versicherungsverband reagiert, deren Mitglieder ebenfalls Krankenzusatzversicherungen anbieten. Er hat in Absprache mit den Leistungserbringern ein elf Punkte umfassendes Regelwerk mit Grundsätzen erarbeitet, die bis Ende 2024 in allen Tarifverträgen für Spitalzusatzversicherungen privat und halbprivat verankert werden sollen.

Branchenvereinbarung Vermittler Per 1. Januar 2021 ist die «Branchenvereinbarung Vermittler» in Kraft getreten. Die Krankenkassen sind dabei nicht verpflichtet dieser Vereinbarung beizutreten, weshalb auch einzelne Versicherer auf einen Beitritt verzichtet haben. Der Bundesrat will dies nun ändern. Die Branchenvereinbarung soll als allgemeinverbindlich erklärt werden. Der Bundesrat schlägt vor, dies im Rahmen einer Änderung des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes zu verankern. Die Beratungen der umfangreichen Gesetzesänderung hat der Nationalrat in der Sondersession von Anfang Mai 2021 aufgenommen.

BERGFLOCKENBLUME Die Bergflockenblume wird aufgrund ihrer blauen Blüten gerne mit der Kornblume verwechselt. Den Unterschied erkennt man schnell anhand der rötlich-violetten Innenblüten. Die mehrjährige Pflanze ist in lichten Wäldern zu finden, aber auch in Hochstaudenfluren und Fettwiesen, auf einer Höhe von bis zu 2200 Metern über dem Meer.

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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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RVK und RVK Rück AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 Am 25. Juni 2021 fand die Delegierten- und Generalversammlung des RVK und der RVK Rück AG aufgrund der Corona-Vorgaben auf schriftlichem Weg statt.

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Rückversicherung: GRV-Grundpflege

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Versicherungsärztliche Beratung für Unfallversicherer

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Rückblick 2020: Bei Prämieneinnahmen von 5,1 Millionen Franken haben wir Rückversicherungsleistungen in der Höhe von 4,7 Millionen Franken ausbezahlt.

Dr. med. Andreas Scheiwiller, Leiter vertrauensärztlicher Dienst, spricht im Interview über die Entwicklung der Dienstleistung und wie die Zusammenarbeit mit den Unfallversicherern funktioniert.

Vorschau: «Fit für den Vorstand» Mit dem Intensivseminar «Fit für den Vorstand» erhalten Führungspersonen praxisorientierte Kenntnisse zu zentralen Aufgaben sowie zu relevanten gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Das Tagesseminar findet am Donnerstag, 11. November 2021, in Luzern statt.

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Informationen des RVK

RVK und RVK Rück AG ERFOLGREICHES GESCHÄFTSJAHR 2020

Der RVK blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Anlässlich der 89. Delegiertenversammlung vom 25. Juni 2021, welche wegen der Corona-Vorgaben schriftlich durchgeführt werden musste, genehmigten die Delegierten bei einer Enthaltung einstimmig den Geschäftsbericht und die Rechnung 2020 des Verbandes. Zudem haben sie an der 10. Generalversammlung der RVK Rück AG, der Tochtergesellschaft des RVK, den Jahres- und den Lagebericht sowie die Jahresrechnung gleichermassen angenommen. Auch die übrigen Traktanden wurden praktisch einstimmig angenommen. Der RVK hat die Corona-Pandemie gut gemeistert: Mit dem Jahresergebnis in der Höhe von 840 000 Franken konnten wir an die sehr guten Ergebnisse der letzten Jahre anknüpfen. Die aktuellen Versichertenbestände bei den RVK-Mitgliedern per 1. Januar 2021 zeigen einen leichten Rückgang um rund 2 Prozent. Der Verband setzt sich aktuell aus 23 Krankenversicherern zusammen und repräsentiert rund 677 000 Versicherte.

Erfolgreiches Jahresergebnis auch bei der RVK Rück AG Die RVK Rück AG schliesst trotz Anstieg der Versicherungsleistungen um rund 15 Prozent ebenfalls mit einem positiven Jahresergebnis, nämlich mit 211 000 Franken, ab. Das Prämienvolumen der Rückversicherungen betrug 6,6 Millionen Franken. Für 2021 erwartet die RVK Rück AG ein Prämienvolumen im Rahmen des Vorjahres. Was die Leistungsseite betrifft, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen, welche finanziellen Spuren die Corona-Pandemie bei der Rückversicherung hinterlassen wird. Als Termin für die nächste Delegierten- und Generalversammlung ist der 24. Juni 2022 festgelegt worden. Daniel Herzog, Direktor (bis 31.12.2020) 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

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Neuer Direktor INTERVIEW MIT PATRICK KELLENBERGER

Seit diesem Jahr ist Patrick Kellenberger Direktor. Er ist seit 2007 in verschiedenen Funktionen des RVK tätig. Im Interview spricht er über Persönliches und Zukünftiges. Patrick Kellenberger, herzliche Gratulation zur neuen Position als Direktor des RVK. Wie fühlt es sich für Sie an, an der Spitze des RVK zu stehen? Patrick Kellenberger: Vielen Dank für die Blumen. Ein Unternehmen wie den RVK führen zu dürfen, erachte ich als grosse Ehre. Ich habe einmal gehört, dass es an der Spitze sehr einsam sein soll. So fühle ich mich jedoch nicht, denn wir sind hier im RVK ein tolles Team. Gerade der Teamgedanke ist mir sehr wichtig, und ihn möchte ich pflegen. Natürlich aber muss, oder darf, schlussendlich der Chef den Kopf hinhalten – was ich dann auch gerne mache (lacht). Erzählen Sie uns doch etwas von sich. Kellenberger: Ich bin durch und durch ein Versicherungskind. Angefangen mit der Lehre bei der damaligen Genfer Versicherung in Luzern, über die Sanitas bis zum RVK war ich stets mit der Versicherungswelt und ihren Dienstleistungen verbunden. Das konnte ich beim RVK sehr gut einbringen. Ich erachte mich als ehrgeizig, was ich in meiner Zeit als NLA-Handballer verinnerlicht habe. Die Winner-Mentalität, verbunden mit Umsicht und Menschlichkeit, ist sicherlich ein Markenzeichen von mir. Als Familienmensch verbringe ich zudem den grössten Teil meiner Zeit mit meiner Frau und meinen zwei Teenagern. Um den Körper fit zu halten, gehe ich gerne joggen oder zum Unihockey. Und danach selbstverständlich beim Bier mit meinen Kollegen. Welche Werte wollen Sie als Direktor des RVK vertreten? Kellenberger: Natürlich diejenigen aus unserem Leitbild, also gemeinsam, engagiert und zuverlässig. Darüber hinaus sind mir Vertrauen, Wertschätzung und Menschlichkeit sehr wichtig. Gerade in unserer erfolgsgetriebenen Zeit erachte ich es als sehr wertvoll, diese Attribute zu vertreten.

Welchen Herausforderungen stellt sich der RVK in Zukunft? Nun, die Anforderungen, die wegen der regulatorischen Vorgaben entstehen, wie beispielsweise aus dem KVAG, der von der Finma angestossenen Thematik Mehrleistungen Zusatzversicherung oder der bevorstehenden VAG-Revision werden uns weiterhin auf Trab halten. Gerade auch hier sind unsere Verbandsmitglieder gefordert, welche sich aber, auch dank unserer Unterstützung, als robust erweisen. Zudem beschäftigt auch uns die Digitalisierung. Bekanntlich hinkt die Schweiz etwas hinterher, will aber mit verschiedenen Initiativen aufholen. Wir haben hierfür ebenfalls Projekte aufgegleist, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Daneben beobachten wir die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen im Markt sehr genau. Wir wollen uns noch konsequenter auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausrichten und auch weitere Kundensegmente erschliessen. Erfreulich, dass dazu bereits Aktivitäten gestartet worden sind. Ganz im Sinne von agieren statt reagieren. Welche persönlichen Ziele haben Sie sich gesetzt? Mit meinem Team weiter an der Erfolgsgeschichte des RVK zu arbeiten – und das mit Freude, Engagement und Leidenschaft. Vielen Dank für das Gespräch, Patrick Kellenberger. Doris Durrer, Fachspezialistin Unternehmenskommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch Patrick Kellenberger startete 2007 seine Laufbahn beim RVK. Seit 2012 ist er Bereichsleiter Marketing & Bildung und Mitglied der Geschäftsleitung. Anfang dieses Jahres wurde er zum Direktor ernannt. Er ist eidgenössisch diplomierter Sozialversicherungsfachmann, verfügt über ein MAS in Marketing & Dienstleistungsmanagement und hat sich an der HSG betriebswirtschaftlich weitergebildet. Patrick Kellenberger ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Oberkirch.

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Rückversicherung GRV-GRUNDPFLEGE: RÜCKBLICK 2020

2020 waren 19 Krankenversicherer mit insgesamt 191 000 OKP-Versicherten der Gross-Risiko-Versicherung (GRV-)Grundpflege angeschlossen. Bei Prämieneinnahmen von 5,1 Millionen Franken haben wir Rückversicherungsleistungen in der Höhe von 4,7 Millionen Franken ausbezahlt. Der Vergleich der letzten fünf Jahre zeigt einen deutlichen Anstieg der Leistungskosten. Die ausbezahlten Leistungen waren in den vorangehenden Jahren jeweils bei rund 3 Millionen Franken. In diesem Jahr sind sie jedoch auf 4,7 Millionen Franken angestiegen. Die Prämieneinnahmen sind konstant bei rund 5 Millionen Franken geblieben.

2020 verzeichnete die GRV-Grundpflege 85 Fälle und damit deutlich mehr als in den Vorjahren. Pro Leistungsfall wurden durchschnittlich 55 500 Franken vergütet, was über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegt. Spezifische Gründe für diesen Leistungsanstieg sind nicht erkennbar. Vielmehr sind es die stetig steigenden Kosten in der OKP, welche 2020 die Rückversicherungsleistungen überproportional belastet haben.

Vergleich Prämien, Leistungen und Anzahl Fälle der letzten fünf Jahre 5 000 000

85

4 000 000

69 61

3 000 000

60

59 52

40

2 000 000

20

1 000 000

2016

2017 Prämien

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80

2018 Leistungen

2019 Fälle

2020

0


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Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind 2020 von besonderem Interesse. So stellt sich die Frage, welchen Einfluss die pandemiebedingten Behandlungskosten der ersten Covid19-Welle auf die Leistungskosten hatten. Gemäss unseren Auswertungen hatten wir zwei Covid-19-Fälle; die betroffenen Personen wurden mehrere Wochen auf der Intensivstation behandelt und später benötigten sie noch eine stationäre Rehabilitation. Dies belastete die GRV-Grundpflege mit 234 000 Franken. Gemessen an den Gesamtleistungen von 4,7 Millionen Franken ist dieser Betrag verhältnismässig gering, womit die Pandemie kein wesentlicher Kostentreiber war.

Was zukünftig die Leistungen ebenfalls beeinflussen könnte, sind neue Therapieformen, wie das Beispiel Kymriah mit der CAR-T-Zelltherapie aufzeigte. Die Herstellung und Aufbereitung dieser Gentherapie ist sehr komplex und kostenintensiv. Seit den zwei Fällen im Jahr 2019 hat die GRV-Grundpflege keine neuen Fälle mehr verzeichnet.

Die kostenintensivsten Fälle sind weiterhin die Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die Stammzell-Transplantationen. 2020 hatten wir insgesamt sechs Fälle von Stammzell-Transplantationen. Die Zahl der Fälle mit hohen Medikamentenkosten hat ebenfalls leicht zugenommen.

Martina Rüegg, Krankenversicherungsexpertin 041 417 05 54, m.rueegg@rvk.ch

Die Aussichten für das neue Geschäftsjahr sind noch ungewiss, da man die Auswirkungen der zweiten und dritten Welle der Covid-19-Erkrankungen noch nicht genau abschätzen kann.

Bruttoleistungen der zehn kostenintensivsten Krankheitsfälle im Abrechnungsjahr 2020 Herz-Kreislauf Stammzell-Transplantation Stammzell-Transplantation Herz-Kreislauf Medikamente (Stoffwechsel) Medikamente (Neurologie) Onkologie Stammzell-Transplantation Corona-Infektion Stammzell-Transplantation

CHF 559 000.00 CHF 522 000.00 CHF 402 000.00 CHF 398 000.00 CHF 388 000.00 CHF 314 000.00 CHF 295 000.00 CHF 290 000.00 CHF 282 000.00 CHF 280 000.00

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Versicherungsärztliche Beratung für Unfallversicherer IM GESPRÄCH MIT DR. MED. ANDREAS SCHEIWILLER Seit einigen Jahren arbeitet der vertrauensärztliche Dienst auch im Auftrag von namhaften Privatversicherern. Diese lassen Fälle im Bereich UVG/UVG-Z und Krankentaggeld prüfen. Zeit für eine Zwischenbilanz. Herr Dr. med. Andreas Scheiwiller, Sie arbeiten als Leiter des vertrauensärztlichen Dienstes intensiv mit den Privatversicherern zusammen. Wie hat sich die Dienstleistung entwickelt? Dr. med. Andreas Scheiwiller: Was mit einem Versicherer begann, hat sich stetig weiterentwickelt. Heute arbeiten wir für mehr als zehn Anbieter. Mehrheitlich sind dies Privatversicherer. Es sind aber auch Krankenversicherer dabei, welche zusätzlich das UVG- oder Krankentaggeldgeschäft betreiben. Alleine für die Privatversicherer bearbeiten wir mehrere Tausend Fälle pro Jahr. Welche Bereiche der Fallbeurteilung stehen dabei im Vordergrund? Scheiwiller: Oftmals geht es um Abklärung der Kausalität. Dabei muss beurteilt werden, ob die geltend gemachten Beschwerden in Zusammenhang mit dem Unfall stehen. Dies ist oft nicht einfach. Sind die gesundheitlichen Schädigungen beispielsweise mehrheitlich degenerativ, also mit natürlicher Abnützung verbunden, kann der Kausalzusammenhang nicht hergeleitet werden. Dabei muss zum Teil auch beurteilt werden, ob der Unfallbegriff als solcher erfüllt ist. Im Grundsatz muss es sich dabei um eine plötzliche, nicht beabsichtigte Schädigung des Körpers durch einen äusseren Faktor handeln. Was einfach klingt, ist in der Praxis aber nicht immer schwarz oder weiss und gibt zu Diskussionen Anlass.

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Natürlich ist auch die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit wichtig für die Versicherer. Hier geht es beispielsweise darum, ob der Grad der Arbeitsunfähigkeit angemessen ist und ob die Möglichkeit eines Arbeitsversuchs in einer angepassten Tätigkeit mit Schonauflagen besteht. Oft wird auch um eine Prognose bezüglich der Arbeitsunfähigkeit gebeten. Weiter können Fragen dazu auftauchen, ob die Behandlungsmassnahmen angemessen sind oder ob es zusätzlich zu empfehlende Therapiemassnahmen gibt, mit welchen die gewünschte Gesundheitsverbesserung erreicht werden könnte. Die Fragestellungen sind häufig komplex und herausfordernd, auch für unsere erfahrenen Ärztinnen und Ärzte. Sie haben erwähnt, dass mehrere Tausend Fälle pro Jahr bearbeitet werden. Wie stellen Sie sicher, dass die Versicherer in angemessener Zeit eine Beurteilung in der gewünschten Qualität erhalten? Scheiwiller: Dies ist in der Tat immer wieder eine Herausforderung. Aber wir dürfen sagen, dass wir sie gut meistern. Die Zufriedenheit mit unserer Dienstleistung ist hoch. Das hat auch die letzte Kundenbefragung wiederum gezeigt. Im Sekretariat wird sichergestellt, dass die Fälle schnell und zielgerichtet triagiert werden. Auch werden die Bearbeitungszeiten durch das Sekretariat im Auge behalten. Falls Kunden Beanstandungen zu gewissen ärztlichen Stellungnahmen haben, nehmen wir uns dessen an und gehen der Sache nach. Bei Bedarf wird dann eine Zweitmeinung eingeholt. Ich ziehe zudem Stichproben aus den Stellungnahmen der Ärztinnen und Ärzte, die für den RVK tätig sind, um zu sehen, wo es Verbesserungspotenzial gibt. Mit persönlicher Rückmeldung oder im gemeinsamen Austausch wird so dafür sensibilisiert, eine möglichst hohe und kundengerechte Qualität zu erbringen.


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Wie viele Fachgebiete werden durch die Ärztinnen und Ärzte abgedeckt und wo liegen die Vorteile für die Versicherer in der Zusammenarbeit mit dem RVK? Scheiwiller: Wir decken alle wichtigen Fachgebiete ab. Bei der Unfallversicherung stehen vor allem die Bereiche Orthopädie, Traumatologie, Chirurgie und Rheumatologie im Vordergrund. Bei den langen Arbeitsunfähigkeiten der Taggeldversicherung steht neben der internistischen Fragestellung häufig die Beurteilung psychischer Leiden im Vordergrund.

Unsere Kunden profitieren davon, dass sie termingerecht gut strukturierte, umfassende und nachvollziehbare Beurteilungen und Stellungnahmen erhalten. Durch die grosse Anzahl von Ärztinnen und Ärzten ist die Stellvertretung auch bei Abwesenheiten sichergestellt. Wenn es besonders eilt, können Fälle auch als dringend gekennzeichnet werden. Diese werden dann innert eines Arbeitstages nach Eingang bearbeitet. Ausserdem bieten wir die Möglichkeit an, die Fälle (neben Deutsch) auch in den Landessprachen Französisch und Italienisch zu bearbeiten. Der Kunde profitiert auch hier von unserer breiten Abdeckung. Herzlichen Dank für das Gespräch. Thomas Lustenberger, Verantwortlicher Kundenentwicklung 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch

ALPEN-MOHN Der Rhätische Alpen-Mohn wird aufgrund seiner orangegelben Kronblätter auch als Gelber Alpen-Mohn bezeichnet. Das Gewächs ist in der Schweiz vorwiegend im Engadin anzutreffen. Der Alpen-Mohn wird zwischen 5 und 20 Zentimeter gross. Auffallend ist wie bei allen Mohnarten der weisse Milchsaft, der bei geknicktem Stängel austritt.

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RVK-Frühlingstagung 2021 als Webinar-Reihe EIN ANLASS – DREI BLICKWINKEL Der RVK durfte dieses Jahr die 13. Frühlingstagung durchführen – infolge der Covid-19-Pandemie als Webinar-Reihe. Zum ersten Mal in der Geschichte des beliebten Formats trafen sich über 60 Teilnehmende vor dem Bildschirm. Eine Teilnehmerin, der Projektleiter des RVK sowie ein Referent erzählen von ihren Eindrücken, von den Vor- und Nachteilen der virtuellen Tagung und ob sich ihre Kleidung für das Webinar im Vergleich zur Tagung vor Ort unterschieden hätte. DIE TEILNEHMERIN Sandra Scherrer ist Teamleiterin Leistungen beim Unternehmen Gemeinsame Einrichtung KVG. Vor drei Jahren stand sie als Co-Referentin vor den Teilnehmenden der RVK-Frühlingstagung, dieses Jahr sitzt sie auf der anderen Seite. Zwar nicht in persona, aber wie alle anderen vor ihrem Laptop. Nervosität legte sich schnell Scherrer: «Anfangs war ich freudig aufgeregt und neugierig darauf, wie die Tagung virtuell durchgeführt wird.» Der herzliche Einstieg durch Philipp Dünki und seine hilfreichen Instruktionen zu Beginn nahmen ihr die Nervosität schnell. «Ich war positiv überrascht, wie gut die RVK-Frühlingstagung auch als Webinar funktioniert. Das Tagungsprogramm war abwechslungsreich aufgebaut, die Referate waren praxisnah und aktuell. Die Referenten liessen spontane Diskussionen zu und plauderten aus dem Nähkästchen, was den einen oder die andere zum Schmunzeln brachte», ergänzt sie.

DER REFERENT Der Jurist André Henri Kuhn hat letzten Frühling aufgrund der Covid-19-Pandemie sein erstes Webinar gegeben. Wie so viele andere wurde er damals in das kalte Wasser geworfen. In der Zwischenzeit konnte er reichlich Erfahrung sammeln und sieht auch Vorteile im Dozieren vor dem Bildschirm.

Der Austausch ist besonders wichtig, wenn ein Anlass online stattfindet «Alle 50 Minuten haben wir eine kurze Pause eingelegt, da man vor dem Bildschirm viel schneller ermüdet als in einem Präsenzkurs», erklärt Kuhn. «Ich habe die Teilnehmenden auch ermutigt, sich in den Pausen eine Erfrischung zu holen, sich die Beine zu vertreten und die Augen in die Ferne schweifen zu lassen», fügt er hinzu.

DER ORGANISATOR Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events, arbeitet seit 2013 beim RVK. Die Organisation der RVK-Frühlingstagung gehört seit mehreren Jahren zu seinem Aufgabenbereich. Webinar vs. Präsenz Vor allem das ganze Drumherum wie das Networking, die ungezwungene Atmosphäre und die persönlichen Gespräche fehlen natürlich. Und genau das macht eine Tagung aus. «Daher ist es uns ein grosses Anliegen, Tagungen künftig wieder vor Ort durchzuführen. Bei Fachkursen, wo der Fokus auf der Wissensvermittlung und auf Anwendungsbeispielen liegt, können wir auch in Zukunft Webinare anbieten – denn Webinare bieten auch ganz klar Vorteile», erklärt Dünki. Den vollständigen Bericht finden Sie unter www.rvk.ch/rvk-fruehlingstagung-story. Doris Durrer, Fachspezialistin Unternehmenskommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch

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Mary Walker, Leiterin Leistungen/Geschäftsführerin-Stv. Einsiedler Krankenkasse «Der Kurs war sehr praxisnah gestaltet. Der Austausch mit den kompetenten Referenten und den übrigen Kursteilnehmern hilft mir, die Probleme in der täglichen Arbeit zu lösen.»

Vertiefungskurs «Leistungen ambulant»

Dienstag, 7. September 2021 WWW.RVK.CH/BILDUNG

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Clever weiterbilden – «Fit für den Vorstand» SEMINAR FÜR VORSTANDSMITGLIEDER, VERWALTUNGS- UND STIFTUNGSRÄTE Die Krankenversicherer unterstehen einer umfassenden und engen Kontrolle durch die Aufsichtsbehörden. Diese erhöhen die regulatorischen Anforderungen. Somit greifen sie in die unternehmerische Freiheit ein, zudem erhöht es den Verwaltungsaufwand. Mit dem Intensivseminar «Fit für den Vorstand» erhalten Führungspersonen praxisorientierte Kenntnisse zu zentralen Aufgaben sowie zu relevanten gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Bestimmungen Als oberste Instanz eines Unternehmens muss sich der Vorstand beziehungsweise der Verwaltungsrat mit zahlreichen Führungs- und Kontrollaufgaben befassen. Externe Faktoren, die massgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung haben, sind gerade in der Krankenversicherungsbranche äusserst vielfältig. Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten habe ich? Wie steht es mit meiner Haftung? Wie reagieren wir auf veränderte Rahmenbedingungen, und haben wir unser Risikomanagement im Griff? Mit diesen und weiteren Fragen werden sich die Teilnehmenden beschäftigen und sich in konzentrierter Form Wissen zum Rollenverständnis und zu den damit verbundenen Führungsaufgaben aneignen.

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Aussage eines Seminarteilnehmers: «Ein sehr wertvoller und spannender Tag! Erfahrene Referenten mit langjähriger Tätigkeit im Gebiet der Krankenkassen vermitteln den Teilnehmenden eindrücklich, welche Verantwortung sie tragen und wie die Situation im Bereich der Haftung ist. Neuen Funktionären wie auch bestehenden Führungsmitgliedern ist dieses Seminar absolut zu empfehlen.» Das Tagesseminar findet am Donnerstag, 11. November 2021, in Luzern statt. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch


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Ressourcen TREFFPUNKT KOMPAKT MIT SPANNENDEN WEBINAREN Die Krankenversicherer sind vermehrt mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Der RVK unterstützt seine Mitglieder und startete in diesem Jahr mit der Wissensplattform treffPUNKT KOMPAKT eine kleine Webinar-Reihe zur Sensibilisierung für die Themen «Business Continuity Management», «Das neue Datenschutzgesetz» sowie «Outsourcing». Kooperation

Outsourcing

Die Veranstaltungen wurden in Kooperation mit BDO AG durchgeführt, einer in der Schweiz führenden Wirtschaftsprüfungs-, Treuhand- und Beratungsgesellschaft. Der RVK ist Träger und Organisator dieser Wissensplattform und bringt praxisorientiertes Know-how mit ein.

Der Abschluss der ersten Webinar-Reihe fand Ende März zum Thema «Outsourcing» statt. Es gibt viele Gründe für eine Auslagerung von Tätigkeiten, wie zum Beispiel Kosteneinsparungen, Gewinn an Flexibilität oder Einsatz von Spezialistenwissen. Welche Risiken und Bedrohungen sind jedoch damit verbunden, worauf muss speziell geachtet und was muss geregelt werden?

Die Fachexperten der BDO beteiligten sich wesentlich an den Fachbeiträgen. Unterstützt wurden sie im Bereich Datenschutz durch DIE ADVOKATUR SURY AG, einem kompetenten und zuverlässigen Partner für rechtliche Unternehmensberatung.

Unterlagen

Business Continuity Management (BCM)

Konnten Sie an den Webinaren nicht teilnehmen? Kein Problem, die Unterlagen stehen Ihnen auch weiterhin zur Verfügung. Scannen Sie dafür einfach den nachfolgenden QR-Code.

Das erste Webinar, durchgeführt im Januar 2021, befasste sich mit der Wichtigkeit und Methodik des BCM. Im Falle eines Ereignisses ist es entscheidend, die richtigen «Werkzeuge» zur Hand zu haben, um schnell und effizient zu reagieren. Dies minimiert die Ausfallzeiten beträchtlich. Zudem wurde auf die Lehren aus Covid-19 in Bezug auf das Kontinuitätsmanagement eingegangen.

Feedbacks und Pläne

Das neue Datenschutzgesetz Anfang März befassten wir uns mit den Einflüssen des neuen Datenschutzgesetzes, dessen Revision abgeschlossen ist und voraussichtlich 2022 in Kraft treten wird. Was wird sich ändern, und welcher Handlungsbedarf entsteht für die kleinen und mittleren Krankenversicherer? Grundsätzlich entsteht kein grosser Handlungsbedarf für Unternehmen, die bereits DSGVO-konform arbeiten. Dennoch wird empfohlen, die Einhaltung des neuen Schweizer Datenschutzgesetzes zu prüfen, da insbesondere die Informationspflichten weitergehen als in der DSGVO.

Mit der Themenwahl als auch mit den Referenten konnten wir unsere Mitglieder überzeugen. 23 Teilnehmende von 13 verschiedenen Krankenkassen haben eines oder mehrere Webinare besucht und uns ein durchwegs positives Feedback gegeben. Wir planen, in diesem Rahmen weitere Webinare durchzuführen, und werden Sie frühzeitig darüber informieren. Gerne beantworten wir Detailfragen zur Thematik oder zum Prozess. Alexander Kobel, Bereichsleiter Ressourcen/stv. Direktor, 041 417 05 50, a.kobel@rvk.ch

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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE, AUSTRITTE UND DIENSTJUBILÄEN

Neueintritte

Austritte

Am 1. April 2021 hat Beat Demarmels die Leitung des kürzlich gestarteten Projektes «zertifiziertes Einstufungs-Controlling» übernommen. Er wird den RVK in den nächsten zwei Jahren bei der Umsetzung unterstützen. Beat Demarmels verfügt über ein Lizenziat phil. 1 in Fachrichtung Psychologie, Pädagogik und Soziologie der Universität Zürich. Er war zuletzt als Geschäftsführer der städtischen Betagtenzentren Viva Luzern AG tätig. Davor hatte er verschiedene Funktionen inne, unter anderem war er als Leiter für Heime und Alterssiedlungen der Stadt Luzern und der Bürgergemeinde Luzern und als Projektleiter bei einem Marktforschungsinstitut tätig.

Bedauerlicherweise hat Dr. med. Jan von Overbeck den RVK per Ende Mai 2021 verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Jan von Overbeck war zwei Jahre für den RVK als Vertrauensarzt tätig und hat mehrheitlich französische Fälle bearbeitet. Er hat sich stets für unsere Kunden eingesetzt und mitgeholfen, französisch sprechende Ärztinnen und Ärzte für den RVK-Pool zu akquirieren und so das Kundengeschäft im Welschland zu stärken. Nicht zuletzt hat er mit seiner fachlichen Expertise die Covid-Taskforce des Bundes tatkräftig unterstützt. Wir bedanken uns bei Jan von Overbeck für die sehr gute Zusammenarbeit und sein Engagement für den RVK und wünschen ihm auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.

Im Bereich Versicherungen durften wir am 1. Mai 2021 ein neues Teammitglied willkommen heissen. Georgios Dimitropoulos hat als Einkäufer Spitalleistungen gestartet und wird den Leistungseinkauf tatkräftig bei den Vertragsverhandlungen mit den Spitälern und Privatkliniken unterstützen. Georgios Dimitropoulos verfügt über mehrjährige Erfahrung als Einkäufer und war zuletzt circa zwei Jahre als strategischer Einkäufer für chirurgische Instrumente und Implantate bei der Insel Gruppe tätig. Zuvor war er als strategischer Einkäufer zehn Jahre bei der Mibelle Group, aber auch bei verschiedenen anderen kleinen und mittelgrossen Unternehmen tätig. Nach seinem Handelsschulabschluss hat sich Georgios Dimitropoulos zum eidgenössisch diplomierten Einkäufer sowie zum eidgenössisch diplomierten Einkaufsleiter weitergebildet. Aufgrund seiner guten Sprachkenntnisse, unter anderem in Französisch, wird er das Team auch in der französischen Schweiz unterstützen können. Wir freuen uns über die Neuzugänge und wünschen unseren neuen Kollegen weiterhin viel Freude und Erfolg bei der Einarbeitung in ihre Aufgabengebiete.

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Dienstjubiläen Am 11. April 2021 feierte Doris Durrer ihr 5-Jahr-Dienstjubiläum. Doris Durrer hat als Fachspezialistin Kommunikation im Bereich Marketing & Bildung in einem Pensum von 100 Prozent gestartet und war für die Marketing- wie auch die Unternehmenskommunikation zuständig. Besonders hervorzuheben sind die Einführung der neuen RVK-Webseite, die Mitarbeit beim Aufbau der offline und online Kommunikationsaktivitäten sowie, bis zu ihrer Mutterschaft, die Verantwortung für die Kundenzeitschrift SICHER. Aufgrund ihrer Mutterrolle hat sie ihr Pensum kontinuierlich reduziert, zuletzt auf 50 Prozent, und verantwortet ab dem 1. März 2021 die Unternehmenskommunikation unter der Leitung des Direktors. Wir schätzen die aufgeschlossene Art, das Engagement und die Flexibilität von Doris Durrer sehr.

Karin Brader feierte am 1. Juni 2021 ihr 10-Jahr-Dienstjubiläum. 2011 hat sie als Assistentin des vertrauensärztlichen Dienstes gestartet und wurde aufgrund ihrer sehr guten Leistungen im April 2014 zur Leiterin des Sekretariats MedCasePool befördert. Karin Brader ist eine engagierte und motivierte Mitarbeiterin mit einer positiven Grundeinstellung. Sie setzt sich tagtäglich für ihr Team und den RVK ein und wird von Kolleginnen und Kollegen wie auch Kunden gleichermassen sehr geschätzt. Wir bedanken uns bei den Jubilarinnen für ihre Treue und ihr Engagement und wünschen ihnen weiterhin viel Freude bei ihren Tätigkeiten. Natascha Bircher, Human Resources Management 041 417 05 72, n.bircher@rvk.ch

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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SWING Informatik SWING bietet moderne und modular aufgebaute Komplettlösungen für die ambulante und stationäre Langzeitpflege an. Der RVK arbeitet für die Tagung Langzeitpflege schon einige Jahre mit dem Unternehmen zusammen und stellt es in dieser Ausgabe vor.

ARNIKA Die Arnika kommt mit wenig gedüngten Wiesen zurecht und blüht deshalb auf Almwiesen bis zu einer Höhe von 2800 Metern über Meer. Die Arnika sticht Wanderern durch ihren gelben Strahlenkranz ins Auge und hat bis zu 50 Zentimeter hohe Stängel.

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

SWING Informatik WENIGER PAPIER, MEHR PFLEGE – DIE ELEKTRONISCHE KOMPLETTLÖSUNG HILFT WEITER! Viele Fachkräfte im Bereich der ambulanten und stationären Langzeitpflege beklagen sich zu Recht über den hohen administrativen Aufwand, welchen sie in ihrem Arbeitsalltag bewältigen müssen. Ausgereifte Softwarelösungen können zur Entlastung beitragen. Der RVK arbeitet für die Tagung Langzeitpflege schon seit einigen Jahren mit der Firma SWING – Software für Menschen zusammen. SWING, in Sursee ansässig, bietet moderne und modular aufgebaute Komplettlösungen für die ambulante und stationäre Langzeitpflege an. Wenn ein IT-System in der Praxis wirklich hilfreich sein soll, muss es in der Lage sein, die Planung, die Dokumentation und viele weitere Bereiche des Pflegeprozesses einfach und schnell zu verwalten. Viele Pflegeinstitutionen betreiben jedoch noch immer unterschiedliche IT-Applikationen, beispielsweise eine für die Bewohnerverwaltung und eine andere für die Pflegedokumentation. Auch die Leistungsabrechnung und die Dienst- oder Tourenplanung (bei Pflegeheimen mit Spitex-Diensten) werden oftmals über voneinander unabhängige Tools bearbeitet. Solche Baukastensysteme führen zu vielen Schnittstellen, welche der Effizienz im Wege stehen. Auch steigt die Fehleranfälligkeit, welche sich auf die Administration oder gar die Finanzen auswirken kann. Hier bieten die Produkte von SWING Hilfe. Mit den Lösungen «SWING-Stationär» und «SWING-Ambulant» werden die gesamte Verwaltung und Abrechnung, die Pflegedokumentation und die Einsatzplanung in einem System vereint. Die Kombination von «SWING-Ambulant» und «SWING-Stationär» bildet eine Gesamtlösung für integrierte Versorger der Langzeitpflege. Das Gesamtpaket mit zentraler Datenbank deckt ambulante und stationäre Pflege- und Verwaltungsprozesse umfassend und vollständig integriert ab. Dies ermöglicht übergreifende Workflows ohne Schnittstellen, was zu einer spürbaren Vereinfachung der täglichen Arbeit führt.

Mit der Mobillösung «SWING2Go» haben Pflegefachkräfte den Überblick im Pflegeprozess buchstäblich in der Hand. Und dies auch dann, wenn einmal kein Netz vorhanden ist. In der Klienten- bzw. Bewohnerverwaltung sind beispielsweise alle relevanten Daten von Ärzt/-innen und Therapeut/-innen und pflegerelevante Informationen abrufbar. Alle Leistungen können mit einem Fingerdruck quittiert werden, gleich nachdem sie erbracht worden sind. Auch das Erfassen von Besonderheiten ist direkt möglich. Die Pflegefachkraft hat nebst den pflegerelevanten Themen auch gleich die Tourenvisualisierung und die Dienstplanung jederzeit zur Hand, auch wenn sie im (ambulanten) Einsatz ist. Ob stationär oder unterwegs, dank dem digitalen Übergabebuch werden die personen- und organisationsbezogenen Informationsflüsse schnell und zuverlässig sichergestellt. Das SWING-Team verfügt über erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten, welche ihre Kunden in der Umsetzung effizient unterstützen. Sei dies in der Planung und Einführung oder im Support, wenn die Systeme in Betrieb sind. Softwareentwickler stellen zusammen mit den Fachbereichen sicher, dass die stetige Produktentwicklung gewährleistet ist.

www.swing-informatik.ch

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Agenda Veranstaltungen August

September

Oktober

November

Krankenversicherung Grundlagen 1

25./26.

Luzern

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»

26.

Zürich

Fachtagung Spitalzusatzversicherungen im Fokus der FINMA

1.

Luzern

Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant»

7.

Luzern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»

8.

Luzern

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für Spital-/Klinikpersonal»

9.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 2

15./16.

Luzern

Fachkurs «Herausfordernde Kundensituationen»

22.

Luzern

Fachkurs «TARMED Grundlagen»

29.

Luzern

Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»

20.

Luzern

Basiskurs «Krankenversicherung und die Pflegedokumentation für den Spitex-Alltag»

27.

Zürich

Vertiefungskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxis- und Spitalpersonal»

28.

Zürich

Fachkurs «Inkasso – effizientes Forderungsmanagement»

4.

Luzern

Sozialversicherungen für Einsteiger | in Kooperation mit vps-epas

4./11.

Olten

Krankenversicherung Grundlagen 1

9./10.

Luzern

Fachkurs «Fit für den Vorstand»

11.

Luzern

Fachkurs «Spitexleistungen nach KVG»

16.

Luzern

Tagung «Langzeitpflege»

24.

Zürich

Fachkurs «Arbeitsunfähigkeit und Reintegration»

25.

Luzern

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»

27.

Luzern

Sessionen Herbst

13. September bis 1. Oktober

Bern

Winter

29. November bis 17. Dezember

Bern


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