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RVK Information Januar 2022

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Januar 2022

Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner

Schweizer Gletscher

5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat

20 Tagung Langzeitpflege Die Tagung Langzeitpflege stiess mit rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf grosses Interesse

25 Krankenversicherung Flaachtal Integration in ÖKK

«Schweizer Gletscher» als Bildthema in der Januar-Ausgabe.


Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG

Informationen des RVK 13 RVK UND RVK RÜCK AG Jahresversammlungen 2022 14 TELEMEDIZIN Smartmed: Der digitale Arzt – immer und überall dabei 16 RVK-FRÜHLINGSTAGUNG Workshopleitende erzählen, wie sie sich darauf vorbereiten 20 RVK-FACHTAGUNG LANGZEITPFLEGE «Bleiben wir zu Hause? Folgen der Pandemie für die Langzeitpflege» 22 LZ-WEIHNACHTSAKTION Spenden statt schenken 23 NEUES VON DER RVK-CREW Austritte, Weiterbildungserfolg und Dienstjubiläen

Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 25 KRANKENVERSICHERUNG FLAACHTAL (KVF) Integration in ÖKK 26 KRANKENKASSE BIRCHMEIER Führungswechsel 27 INNOVA-GRUPPE Führungswechsel im Verwaltungsrat

Agenda 28 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen

Impressum

Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Schweizer Gletscher». Titelbild: iStock

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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Herzlich willkommen im neuen Jahr. Ich hoffe, Sie konnten einige ruhige Tage erleben und sind gestärkt und mit viel Zuversicht angekommen. Der RVK startet mit neu 22 Verbandsmitgliedern und rund 680 000 OKP-Versicherten. Ein Verbandsmitglied, die KVF, wurde definitiv in die ÖKK übertragen. Zudem wird auf die kommende DV/GV im Juni unser geschätzter Vizepräsident Dieter Boesch, Aquilana, aus dem Vorstand/ Verwaltungsrat austreten. Damit wird diese Vakanz neu zu besetzen sein. Erfahren Sie mehr dazu auf Seite 13.

«Gerade die OKPKennzahl zeigt, dass der RVK eine gewichtige Anzahl Versicherte vertritt und ein starker Verband bleibt.»

Gerade die OKP-Kennzahl zeigt, dass der RVK eine gewichtige Anzahl Versicherte vertritt und ein starker Verband bleibt. Dennoch wissen auch wir, dass die Anzahl Verbandsmitglieder kaum steigen wird. Da werden wir alle gefordert sein. Dennoch blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und wissen, dass wir mit dem Kundenausbau bei Privatversicherern oder grösseren Krankenversicherern gut unterwegs sind. Diese Kunden tragen zum Wachstum bei und stärken unsere Marktleistungen. So soll es auch in Zukunft bleiben. Denn wir werden uns weiterhin im Bereich der Qualitätsoptimierung, aber auch des weiteren Kundenausbaus engagieren. Mit Blick auf den «regulatorischen» Jahreskalender stehen uns einige Themen bevor: Das BAG regelt das Outsourcing, über Artikel 71a–d KVV wird weiter diskutiert und voraussichtlich entschieden, die Finma verlangt die Umsetzung der Mehrleistungsanforderungen, die Reserven bleiben weiterhin auf der politischen Agenda, und selbstverständlich wird sich der Regulator mit weiteren Gesetzen, Verordnungen oder Rundschreiben kaum zurückhalten. Und auch das Virus wird uns wohl noch länger beschäftigen, als uns lieb ist. Es wird uns allen also nicht langweilig werden. Ich danke Ihnen im Namen des gesamten RVK für die angenehme und wertschätzende Zusammenarbeit. In diesem Sinne freuen wir uns auf ein weiteres spannendes, kontaktfreudiges und erfolgreiches Jahr. Herzlich

Patrick Kellenberger Direktor

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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Pflege und Betreuung nicht zusammenführen Der Nationalrat will Pflege und Betreuung nicht zusammenführen und hat das entsprechende Postulat von NR Barbara Gysi abgelehnt. Der Bundesrat sprach sich im Vorfeld dagegen aus und verwies darauf, dass er in seinem Bericht vom 2016 bereits verschiedene Finanzierungsmodelle aufgezeigt hatte.

KVG-Änderung: Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 1b Das Kostendämpfungspaket 1b enthält Massnahmen zur Einführung eines Referenzpreissystems für Arzneimittel, zur Steuerung der Kosten durch die Tarifpartner und zum Beschwerderecht der Versicherer. Dieses Teilpaket stand im Ständerat zur Debatte und verzeichnete gegen 40 Wortmeldungen. Daraus resultierten verschiedene Differenzen zum Nationalrat, weshalb es nochmals in die Differenzbereinigungsrunde gehen muss.

Bundesrat beschliesst Gegenvorschlag zur Kostenbremse-Initiative Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative «Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen» (Kostenbremse-Initiative)» ab und schlägt dem Parlament einen indirekten Gegenvorschlag vor. Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates berücksichtig die Anliegen der Initiative, ohne dass medizinisch-notwendige Leistungen rationiert werden müssen.

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Gesundheitspolitik

Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 2. Oktober 2021 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.

AUS DEM NATIONALRAT Solidarität der OKP-Versicherten gegenüber der Schweizer Bevölkerung in Sachen Covid-19-Tests Standesinitiative Genf (eingereicht am 9. Juni 2020) Der Grosse Rat des Kantons Genf fordert mit der Initiative die Bundesversammlung auf, ein dringliches Bundesgesetz zu erlassen, wonach die Kosten für die Tests, mit denen eine Infektion mit dem Covid-19-Virus nachgewiesen wird, vollständig – das heisst ohne Franchise und Selbstbeteiligung der versicherten Person – von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen werden. Der Vorstoss wird mit vielen Argumenten begründet, unter anderem auch damit, dass sich die Krankenversicherer bisher nicht solidarisch gezeigt hätten und dass sie daher – auch gestützt auf die übermässig geäufneten Reserven – verpflichtet werden müssten, die Kosten für die Test zu übernehmen. Dies ohne Franchise und Selbstbeteiligung der Versicherten. Auf einstimmigen Antrag der vorberatenden Kommission hat der Rat die Initiative diskussionslos abgelehnt.

Solidarität der Krankenversicherungen (KVG) mit den Covid-19-Opfern Standesinitiative Genf (eingereicht am 3. November 2020) Mit dieser zweiten Initiative will der Grosse Rat des Kantons Genf, gestützt auf den Umstand, dass die Covid-19-Pandemie alle Gesellschaftsschichten schwer treffe, die Krankenversicherer noch stärker in die Pflicht nehmen. Gefordert wird unter anderem −− während drei Monaten keine Prämien zu verlangen; −− sich mit 50 Prozent der über die Jahre angehäuften Reserven an den Gesundheitskosten zu beteiligen; −− Verbot, die Prämien in den nächsten zwei Jahren aufgrund der Covid-19-Krise zu erhöhen.

Der dritte Punkt ist praktisch erfüllt, sind doch die Prämien für das Jahr 2022 gesamtschweizerisch im Durchschnitt gesunken. Die vorberatende Kommission hat mit 18:0 Stimmen bei sechs Enthaltungen Ablehnung der Initiative beantragt. Der Rat hat die Initiative diskussionslos abgelehnt.

Höhere Franchisen für alle zugänglich machen Parlamentarische Initiative Nantermod Philippe Mit der Initiative wird verlangt, Artikel 64 Absatz 8 KVG aufzuheben. Dieser Gesetzesartikel besagt, dass die Kostenbeteiligung weder bei einer Krankenkasse, noch bei einer privaten Versicherungseinrichtung versichert werden darf. Ebenso ist es Vereinen, Stiftungen oder anderen Institutionen verboten, die Übernahme dieser Kosten vorzusehen. Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat der Rat die parlamentarische Initiative mit 112:79 Stimmen bei null Enthaltungen abgelehnt.

Pflege und Betreuung wieder zusammenführen Postulat Gysi Barbara Mit dem Postulat wird der Bundesrat aufgefordert, in einem Bericht aufzuzeigen, wie die für viele Betroffene negative Trennung von Pflege- und Betreuungsleistungen aufgehoben werden kann. Die Postulantin macht darauf aufmerksam, dass viele Menschen heute nicht Pflegeleistungen im engen Sinne, sondern Betreuung benötigen. Die Betreuung sei im heutigen System unterfinanziert und müsse durch die Betroffenen selber bezahlt werden. Der Bericht soll insbesondere Finanzierungsmodelle aufzeigen, die nicht auf einer Finanzierung über die Krankenversicherung beruhen. Die Abgrenzung Pflege/Betreuung führt in der Praxis immer wieder zu Diskussionen. Der Bundesrat verweist darauf, dass er in einem Bericht vom 25. Mai 2016 verschiedene Finanzierungsmodelle aufgezeigt habe. Er sieht daher keinen Anlass einen weiteren Bericht zu erstellen, weshalb er beantragt, das Postulat abzulehnen. Der Rat hat das Postulat mit 100:83 Stimmen bei drei Enthaltungen abgelehnt.

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Gesundheitspolitik

Ergänzung von Artikel 64a des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung betreffend Vollstreckung der Prämienzahlungspflicht der Versicherten Standesinitiative Thurgau In der Sommersession 2021 hat der Ständerat – nachdem er vorgängig eine Stellungnahme des Bundesrates eingeholt hat – als Erstrat den Vorstoss im Detail beraten und in der Gesamtabstimmung mit 42:1 Stimmen bei null Enthaltungen zuhanden des Nationalrates genehmigt. In der abgelaufenen Wintersession befasste sich nun auch der Nationalrat mit der entsprechenden Gesetzesvorlage. Dabei hat er in folgenden Bereichen Abweichungen zu den Beschlüssen des Nationalrates beschlossen: −− Forderungen an Kinder und Jugendliche; Im Gegensatz zum Ständerat will der Nationalrat, dass nicht nur für Forderungen die Kinder betreffen die Eltern haftbar sind, sondern auch für Forderungen an Jugendlichen in Ausbildung. Dies auch für Forderungen, die nach der Volljährigkeit, respektive nach Abschluss der Ausbildung eintreffen, sofern sie die Zeit vor der Volljährigkeit respektive vor Abschluss der Ausbildung betreffen. −− Liste der säumigen Prämienzahler, genannt «Schwarze Liste»; in den Gesetzesbestimmungen ist zwar nirgends die Rede von schwarzen Listen. In den parlamentarischen Beratungen, wie auch in den Medien wird immer von schwarzen Listen gesprochen. Im Rat hat sich die Ratslinke stark für eine Abschaffung dieser Liste eingesetzt.

Der Ständerat hat sich nur mit Stichentscheid des Präsidenten für die Beibehaltung der entsprechenden Gesetzesbestimmung ausgesprochen. Der Nationalrat hat mit 98:92 Stimmen bei zwei Enthaltungen beschlossen, dass die Kantone weiterhin eine Liste der säumigen Prämienzahler, die nur im Notfall Anspruch auf Leistungen aus der Krankenpflegeversicherung haben, führen dürfen. −− Wechsel des Versicherers und des Versicherungsmodells; Gemäss Beschluss des Ständerates tritt der Versicherer die Forderung an den Kanton ab, wenn dieser zusätzlich 5 Prozent zu den 85 Prozent übernimmt. Dabei hat der Kanton die versicherte Person über die Abtretung zu informieren. In diesem Falle kann die versicherte Person den Versicherer wechseln. Der Ständerat wollte, dass auch das Versicherungsmodell gewechselt werden kann. Der Nationalrat hat dies abgelehnt. −− Zwangsweise Versicherung in einem Versicherungsmodell mit eingeschränkter Wahl des Leistungserbringers; Der Ständerat wollte, dass der Versicherer Personen, die er der zuständigen kantonalen Behörde bekanntgegeben hat, in einem Versicherungsmodell mit eingeschränkter Wahl des Leistungserbringers versichert. Der Nationalrat lehnt diese Bestimmung ab. In der Gesamtabstimmung hat der Rat die Gesetzesänderung mit 191:0 Stimmen bei einer Enthaltung genehmigt. Die Vorlage geht nun zur Differenzbereinigung zurück an den Ständerat.

MORTERATSCHGLETSCHER Der Morteratschgletscher ist ein Alpengletscher in der Berninagruppe im Kanton Graubünden. Volksetymologisch wird der Name «Morteratsch» in der Schweizer Sage «Die Jungfrau vom Morteratsch» erklärt.

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Gesundheitspolitik

AUS DEM STÄNDERAT Medikamente. Parallelimporte ermöglichen und damit Kosten senken. Motion Nantermod Philippe Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, eine Änderung der einschlägigen Gesetzgebung vorzulegen, mit der der Parallelimport von Medikamenten aus Ländern, die dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehören, zugelassen werden. Diese Medikamente sollten zudem von der obligatorischen Krankenversicherung höchstens zu den in der Schweiz geltenden Tarifen vergütet werden. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Dies insbesondere mit der Begründung, dass bereits heute Parallelimporte bewilligt werden können. Von dieser Möglichkeit werde aber nur in ganz wenigen Fällen Gebrauch gemacht. Es stellt sich zudem die Frage, ob Parallelimporte zu tieferen Kosten führen, wenn die parallelimportierten Medikamente von der Krankenversicherung zu den gleichen Tarifen übernommen werden müssten, wie sie in der Schweiz gelten. Der Nationalrat hat in der Frühjahrssession 2021 Annahme der Motion beschlossen. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat einstimmig beantragt, die Motion abzulehnen. Der Rat folgte diesem Antrag diskussionslos.

Für eine nachhaltige Finanzierung der von Public Health-Projekten des nationalen Konzepts seltene Krankheiten Motion SGK-SR Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, um die Umsetzung der Massnahmen des nationalen Konzeptes seltene Krankheiten durch die beteiligten Organisationen des Gesundheitswesen nachhaltig zu sichern. Diese Rechtsgrundlage soll Finanzierungsinstrumente vor allem für Aktivitäten der Koordination und des Aufbaus von Angeboten für seltene Krankheiten, deren Anerkennung, der Qualitätsförderung, der Dokumentation sowie der Beratung und Information beinhalten und ein schweizweites Register für seltene Krankheiten langfristig finanzieren. Bei der Ausarbeitung der Vorlage habe sich der Bundesrat mit den Kantonen abzustimmen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Wie der Bundesrat sieht auch der Ständerat ein, dass für den Problembereich seltene Krankheiten Handlungsbedarf besteht. Diskussionslos hat der Rat Annahme der Motion beschlossen. Das Geschäft geht nun an den Nationalrat.

Laborkosten zulasten der OKP Motion Lohr Christian Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, die Preise für Laboranalysen zu senken. Vergleiche mit Nachbarländern hätten gezeigt, dass die Preise für Analysen in der Schweiz oft um ein Mehrfaches, ja bis zu achtzehn Mal höher seien. Seit 2010 hätten sich die gesamten Laborkosten von 700 Millionen auf 1,5 Milliarden erhöht. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Nationalrat hat der Motion in der Herbstsession 2020 zugestimmt. Die vorberatende Kommission hat einstimmig Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat die Motion ohne Diskussion angenommen.

Evaluation einer leistungsorientierten Abgeltung der Apothekerinnen und Apotheker Motion SGK-NR Die Kommissionsmotion beauftragt den Bundesrat, eine finanzielle und qualitative Evaluation der Aufnahme einer leistungsorientierten Abgeltung (LOA) der Apothekerinnen und Apotheker in die Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitsbereich vorzunehmen. Ein solches Modell sei spätestens bei der Behandlung des zweiten Kostendämpfungspaketes zur Diskussion zu stellen. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt, unter anderem mit der Begründung, dass bereits heute diese Leistungen über einen Vertrag zwischen dem Apothekerverband und den Versicherern mittels einer leistungsorientierten Abgeltung (LOA) vergütet werden. Der Nationalrat hat in der Herbstsession 2020 Annahme der Motion beschlossen. Die vorberatende Kommission hat Annahme der Motion beantragt und darauf hingewiesen, dass es sich hier um einen Teil des Alternativmodells zu dem bei der Kostendämpfungsberatung abgelehnten Referenzpreissystems handle. Der Rat hat mit 25:10 Stimmen bei drei Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.

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Gesundheitspolitik

Medikamentenpreise. Für eine Kostendämpfung dank Beseitigung negativer Anreize unter Aufrechterhaltung von Qualität und Versorgungsicherheit Motion SGK-NR Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Vertriebsanteile im Artikel 38 KVL im Einvernehmen mit den betroffenen Leistungserbringern so zu revidieren, dass sie effektiv die Vertriebskosten abdecken, die im Artikel 67 Absatz 1quater Buchstabe a KVV erwähnt sind, und damit die Abgabe von preisgünstigen Arzneimittel nicht mehr benachteiligen, sondern Anreize dafür schaffen. Die Revision soll mit einem vom Fabrikpreis unabhängigen Fixanteil erfolgen und dabei weder höhere Kosten zulasten der OKP noch unberechtigte Kürzungen bei den verfügbaren Mitteln für die Gewährleistung einer hochqualitativen medizinischen Grundversorgung verursachen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Nationalrat hat der Motion in der Herbstsession 2020 zugestimmt. Die vorberatende Kommission hat – unter Hinweis darauf, dass es sich hier auch um einen Teil des alternativen Konzeptes zum abgelehnten Referenzpreissystem handle – Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat die Motion diskussionslos angenommen.

Freiburger Modell der pharmazeutischen Betreuung in Pflegeheimen Standesinitiative Freiburg Mit der Initiative wird die Bundesbehörde eingeladen, die Gesetzesbestimmungen zu erlassen, die nötig sind, um die erforderlichen Instrumente für die Vergütung umfassender Leistungen von Gesundheitsfachpersonengruppen zugunsten von Patientengruppen in die obligatorische Krankenpflegeversicherung zu integrieren. Dies so, wie das beim früheren Freiburger Modell der pharmazeutischen Betreuung in den Pflegeheimen der Fall war. Dieses musste bei der Integration der Medikamentenkosten in den Risikoausgleich aufgegeben werden. Die vorberatende Kommission hat Ablehnung der Standesinitiative beantragt. Dies mit der Begründung, dass ein solches Modell mit der Risikoausgleichsverordnung nicht kompatibel sei. Der Rat folgte diesem Antrag mit 19:7 Stimmen bei drei Enthaltungen.

GORNERGLETSCHER Der Gornergletscher, südöstlich von Zermatt im Monte-Rosa-Massiv, ist mit seiner Länge von circa 12,9 Kilometern der drittlängste Gletscher der Alpen. Er liegt am Fusse der Dufourspitze, bei Nordend, Liskamm, Castor, Pollux und Zermatter Breithorn. Der Gornergletscher vereinigt sich mit dem Grenzgletscher und wird so zur zweitgrössten zusammenhängenden Gletscherfläche der Alpen.

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Gesundheitspolitik

Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG). Änderung (Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 1b) In der Sommersession haben beide Räte das Massnahmenpaket 1a verabschiedet. Der Nationalrat hat auch das Massnahmenpaket 1b beraten, das nun im Ständerat zur Beratung vorlag. Wie bereits im Nationalrat standen im Ständerat insbesondere folgende Schwerpunkte zur Debatte, wobei gegen vierzig Wortmeldungen zu verzeichnen waren. −− Tarif-Rabatte; Gemäss Beschluss des Nationalrates könnten Versicherer und Leistungserbringer jederzeit günstigere Preise oder Tarife vereinbaren als sie in den Tarifverträgen festgelegt oder von den Behörden festgesetzt wurden. Dabei sollen 75 Prozent der erzielten Einsparungen den Versicherten als Prämienreduktion oder der Reservebildung zugutekommen. Die restlichen 25 Prozent stünden den Versicherern zur freien Verfügung. Mit diesem Rabattsystem konnte der Ständerat nichts anfangen. Bereits die vorberatende Kommission hat einstimmig vorgeschlagen, diese Bestimmung zu streichen. Der Rat hat in diesem Sinne entschieden und damit eine Differenz zum Nationalrat geschaffen. −− Massnahmen zur Steuerung der Kosten; Zu ausgiebigen Diskussionen führte der bundesrätliche Vorschlag, dass Leistungserbringer und Versicherer in den Bereichen, in denen sie einen Tarifvertrag nach Artikel 43 Absatz 4 KVG abschliessen, Massnahmen zur Steuerung der Kosten vorsehen müssen. Der Nationalrat hat dem bundesrätlichen Vorschlag äusserst knapp mit 91:90 Stimmen abgelehnt. Die FMH hat sich im Vorfeld mit scharfen Worten gegen eine solche Gesetzesbestimmung ausgesprochen. Sie warnte insbesondere davor, dass allenfalls Patienten gegen Jahresende nicht mehr bedarfsgerecht behandelt werden könnten, wenn die vereinbarte Kostenlimite erreicht ist. Die ständerätliche vorberatende Kommission hat beantragt, dem Vorschlag des Bundesrates zuzustimmen. Im Rat wurde das Thema sehr ausgiebig diskutiert. Das Abstimmungsresultat fiel – wie bereits im Nationalrat – äusserst knapp, respektive 20:20 unentschieden, aus. Mit Stichentscheid des Präsidenten ist der Rat dem Beschluss des Nationalrates gefolgt und hat diese Kostensteuerungsmassnahme versenkt. Damit entfällt wohl ein wichtiges Kostensteuerungselement, das zur Kosteneindämmung hätte führen sollen.

−− Referenzpreissystem bei Medikamenten; Wie schon bei den Massnahmen zur Steuerung der Kosten, ist der Ständerat wie auch der Nationalrat nicht bereit, auf ein Referenzpreissystem umzustellen, und verzichtet damit auf eine weitere Möglichkeit, bei den Arzneimitteln Kosten einzusparen. Als Alternativen stimmt der Rat zwei Motionen der nationalrätlichen SGK zu, mit welchen die Abgabe von mehr preisgünstigen Medikamenten gefördert werden soll. Es wird diesbezüglich auf die beiden vorstehenden Berichtsabschnitte (Kommissions-Motionen NR) verwiesen. Ob dies mehr als ein Tropfen auf dem heissen Stein ist, wird sich noch weisen müssen. −− Beschwerderecht der Versicherer; Die bundesrätliche Vorlage sah vor, dass den Versicherern gegen Beschlüsse der Kantonsregierungen nach Artikel 39 KVG (Spitallisten) ein Beschwerderecht zustehen soll. Der Nationalrat hat sich gegen eine entsprechende Gesetzesregelung ausgesprochen. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat Annahme beantragt. Im Rat selber ergab sich bei der Abstimmung mit 18:18 Stimmen ein Unentschieden. Mit Stichentscheid des Präsidenten stimmte der Rat dem Beschwerderecht zu. Ob dieses knappe Resultat den Nationalrat bei der Differenzbereinigung umstimmen wird, ist wohl eher fraglich. Die Vorlage geht nun zur Differenzbereinigung zurück an den Nationalrat.

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Gesundheitspolitik

Versicherungsaufsichtsgesetz. Änderung Das Gesetz wurde vom Nationalrat in der Sondersession vom Mai 2021 beraten. Bei der Berichterstattung in der INFORMATION vom Juli 2021 wurde festgehalten, dass es sich bei dieser Gesetzesrevision um eine umfassende Überarbeitung des VAG handelt. Unter Berücksichtigung des Umfanges (87-seitige Vorlage) und der Komplexität dieses Geschäftes werde vorgesehen, zu dieser Gesetzesänderung zur gegebenen Zeit einen separaten Bericht zu verfassen. Jetzt hat sich auch der Ständerat mit der Vorlage (91 Seiten) befasst, wobei über 40 Wortmeldungen zu verzeichnen waren. Am Schluss hat der Rat die Vorlage mit 39:0 Stimmen bei einer Enthaltung zuhanden des Nationalrates zur Differenzbereinigung verabschiedet. Nach Genehmigung der bereinigten Gesetzesvorlage durch beide Räte wird der RVK eine Gesamtübersicht über die Neuerungen erstellen und sich dabei auf diejenigen Bestimmungen konzentrieren, die auch für die Krankenversicherung anwendbar sind.

RHONEGLETSCHER Der Rhonegletscher ist ein Talgletscher im Quellgebiet der Rhone im äussersten Nordosten des Kantons Wallis in den Zentralalpen. Er ist knapp acht Kilometer lang und bedeckt eine Fläche von ungefähr 16 Quadratkilometern. Der Rhonegletscher war vor allem im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund seiner damals noch weit ins Tal bei Gletsch hinunterreichenden Zunge eine grosse Touristenattraktion.

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Gesundheitspolitik

UMFELD Kostendämpfung Im Kostendämpfungsprogramm 1b verbleiben nach den Beratungen im Ständerat für die nächste Differenzberatung im Nationalrat nur noch wenige Positionen zu bereinigen. Das Programm wurde aber von den Räten um wesentliche Bereiche, die effektiv Kosteneinsparungen erbracht hätten (Steuerung der Kosten, Referenzpreissystem bei Medikamenten), «bereinigt». Aus dem Kostendämpfungspaket 2 hat der Bundesrat den gewichtigen Bereich «Einführung einer Zielvorgabe für die Kostenentwicklung in der OKP» herausgebrochen. Er integriert diesen Gesetzesänderungsvorschlag in einen indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen (Kostenbremse-Initiative)» der Partei Die Mitte. Die Volksinitiative und der indirekte Gegenvorschlag werden vom Parlament im nächsten Jahr zu beraten sein.

GROSSER ALETSCHGLETSCHER Der Grosse Aletschgletscher ist der flächenmässig grösste und längste Gletscher der Alpen. Er befindet sich auf der Südabdachung der Berner Alpen im Kanton Wallis. Die Länge des Gletschers beträgt 22,75 Kilometer. Er ist 11 Milliarden Tonnen schwer; das entspricht dem Gewicht von 72,5 Millionen Jumbojets.

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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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RVK-Frühlingstagung: Referenteninterviews Die nächste Ausgabe findet am 5. und 6. April 2022 statt. Zwei Referenten und eine Referentin erzählen uns im Interview, wie sie sich persönlich auf ihren Workshop vorbereiten.

Fachtagung Langzeitpflege Die Tagung vom 24. November 2021 befasste sich mit der Thematik «Bleiben wir zu Hause? Folgen der Pandemie für die Langzeitpflege». Der Anlass fand im Volkshaus Zürich statt und stiess mit rund 120 Teilnehmenden auf grosses Interesse.

LZ-Weihnachtsaktion Der RVK unterstützte auch im vergangenen Jahr die LZ-Weihnachtsaktion und verzichtete auf den Versand von Weihnachtskarten und -geschenken für Kunden und Partner. Der eingesparte Betrag ging vollumfänglich an Menschen aus der Zentralschweiz, die in Not geraten sind.

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Informationen des RVK

RVK und RVK Rück AG JAHRESVERSAMMLUNGEN 2022

Alle drei Jahre wählen die Mitglieder der Delegierten- und Generalversammlung (DV/GV) den Präsidenten und die übrigen Mitglieder des Vorstands bzw. Verwaltungsrates. Vizepräsident Dieter Boesch, ehemaliger Geschäftsführer und heutiger Verwaltungsratspräsident der Aquilana Versicherungen, hat nach 35 Jahren seinen Rücktritt bekannt gegeben. Die übrigen Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder sowie der Präsident stellen sich für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung. Somit ist eine Vakanz neu zu besetzen. Die Jahresversammlungen werden am 24. Juni 2022 im Hotel Astoria in Luzern durchgeführt. Anträge der Delegierten sind bis zum 20. April 2022 (Posteingang) schriftlich an den RVK, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, z.H. des Präsidenten Peter Hegglin, zu richten.

Rücktritt aus dem Vorstand Nach 35 Jahren im Vorstand RVK und nach über zehn Jahren im Verwaltungsrat RVK Rück AG hat sich unser Vizepräsident Dieter Boesch entschieden, die beiden Ämter auf den Zeitpunkt der DV/GV abzugeben. Für seinen langjährigen und grossen Einsatz zugunsten unserer Institutionen danken wir Dieter Boesch schon heute ganz herzlich. Für die frei werdenden Sitze in diesen beiden Gremien lädt der Vorstand Interessierte aus dem Kreis der Mitgliedskassen ein, sich bis zu oben erwähntem Datum mit einem schriftlichen Dossier zu bewerben.

Anforderungsprofil eines Vorstandsmitglieds (vgl. auch Statuten Art. 17.3 und 17.4) Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen folgende Kriterien erfüllen: −−Sie haben die Geschäftsleitungsverantwortung bei einem Verbandsmitglied inne oder sind Mitglied der Geschäftsleitung, und Ihre Mitgliedskasse hat keine strategische oder finanzielle Bindung an einen Versicherer ausserhalb des Verbandes. −−Sie sind bereit, jährlich rund acht bis zehn Präsenztage für diese Funktion zu investieren. Für eine allfällige Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe des Vorstands sind weitere zwei bis vier Tage zu reservieren. −−Sie bringen ein grosses Interesse an den Verbandsaktivitäten und den Dienstleistungen des RVK mit. Bei der Wahl von neuen Mitgliedern wird gemäss Statuten zusätzlich auf eine ausgewogene Vertretung der Regionen und der Betriebsgrössen der Mitgliedskassen Rücksicht genommen. Für weitere Informationen stehen der Präsident und der Direktor jederzeit gerne zur Verfügung. Peter Hegglin, Präsident RVK und RVK Rück AG peter.hegglin@parl.ch Patrick Kellenberger, Direktor 041 417 05 55, p.kellenberger@rvk.ch

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Informationen des RVK

Telemedizin SMARTMED: DER DIGITALE ARZT – IMMER UND ÜBERALL DABEI Der RVK hat mit Medgate einen neuen Rahmenvertrag zur digitalen Versicherungslösung (Smartmed) abgeschlossen. Smartmed ist das erste volldigitale Versicherungsmodell. Bei allen gesundheitlichen Anliegen von Smartmed-Versicherten ist Medgate als Gatekeeper der erste Ansprechpartner. Die Kontaktaufnahme mit Medgate erfolgt dabei immer digital über die innovative und praktische Medgate App. Die Versicherten erhalten dadurch schnell und einfach kompetente ärztliche Versorgung. In der Medgate App geben die Versicherten ihre Symptome ein und erhalten auf Basis von künstlicher Intelligenz eine Empfehlung, ob eine Behandlung durch die Medgate-Ärztinnen und -Ärzte per Telefon bzw. Video oder aber eine Behandlung durch die Hausärztin oder den Hausarzt sinnvoll ist. Die Handlungsempfehlung der Medgate App ist für die Versicherten dabei verbindlich. So können Doppelspurigkeiten vermindert und Kosten reduziert werden.

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Information Januar 2022

Wird eine Telekonsultation durch die Medgate-Ärztinnen und -Ärzte empfohlen, wird diese direkt im Anschluss an die Empfehlung unkompliziert über die Medgate App gebucht. Bei administrativen Anliegen in Bezug auf ihre Behandlungen steht den Versicherten ferner eine praktische Chat-Funktion auf der Medgate App zur Verfügung. Smartmed sorgt als innovatives Versicherungsmodell für optimierte Abläufe und entspricht dem gesteigerten Kundenbedürfnis nach digitaler Abwicklung der Gesundheits- und Versicherungsanliegen. Die sodalis Gesundheitsgruppe setzt ab 1. Januar 2022 diesen Ansatz mit dem neuen Produkt «Digimed» um. Ivo Gasser, Produktmanager Versicherungen 041 417 05 57, i.gasser@rvk.ch


Gesundheitspolitik

«Von der Theorie bis hin zu praxisorientierten Fallbeispielen ist alles dabei. Die professionelle Kursorganisation und die äusserst kompetenten Referenten ermöglichten einen perfekten Wissenstransfer. So macht Weiterbildung Spass.» Eveline Perito, Fachspezialistin Vertrauensärztlicher Dienst, ÖKK RVK Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 1» KLASSIFIKATION UND BEHANDLUNGSFORMEN

Mittwoch, 16. Februar 2022 RVK.CH/BILDUNG

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Informationen des RVK

RVK-Frühlingstagung 2022 WORKSHOPLEITENDE ERZÄHLEN, WIE SIE SICH DARAUF VORBEREITEN Am 5. und 6. April 2022 findet die nächste Ausgabe der RVK-Frühlingstagung statt. Während die ersten Anmeldungen eingehen, laufen bei den Referentinnen und Referenten die Vorbereitungen auf den Workshop bereits auf Hochtouren. Sieben Workshops werden während zweier Tage dem Publikum angeboten. Zwei Referenten und eine Referentin erzählen uns von ihren ganz persönlichen Vorbereitungen. Michael Keller, Geschäftsführer, Koordination Schweiz

Wie stellst du sicher, dass ein direkter Praxisbezug im Workshop stattfindet? Eine direkte Anknüpfung an die Praxis ist mein Credo. Ich halte sämtliche Schulungen nach diesem Prinzip ab. Die Teilnehmenden sollen für ihren Arbeitsalltag eins zu eins etwas mitnehmen können. Dein Online-Handbuch ist vielen in der Branche bekannt. Wirst du es an deinem Workshop aktiv miteinbeziehen? Natürlich, dabei geht es mir darum, dass die Teilnehmenden das Handbuch gezielt und effizient einsetzen können. Worauf freust du dich besonders? Ganz klar auf alle, die dabei sind. Der persönliche Austausch zeichnet eine solche Veranstaltung aus.

Wie bereitest du dich auf die RVK-Frühlingstagung vom kommenden April vor? Ich beschäftige mich täglich mit der Rechtsentwicklung. Insofern bin ich hart am Wind. Für die Teilnehmenden werde ich sämtliche Themen publikumsgerecht aufbereiten und darstellen. Wo liegen in deinem Workshop «UVG-Knacknüsse aus KVG-Optik» die inhaltlichen Schwerpunkte? Die Schwerpunkte liegen bei der Rechtsprechung des Unfallbegriffs und den unfallähnlichen Körperschädigungen, der natürlichen und adäquaten Kausalität. Besonders spannend finde ich aktuell auch die überholende Kausalität sowie die Abgrenzungen der Unfall- und Krankenversicherungstaggelder. Mal schauen, was noch aktueller dazukommt.

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Sabina Domeisen, Leistungsmanagerin, Sanitas Krankenversicherungen

Wie bereitest du dich auf die RVK-Frühlingstagung vom kommenden April vor? Ich bereite mich auf die Frühlingstagung vor, indem ich mich intensiv mit dem Thema Palliative Care auseinandersetze – zum Beispiel indem ich mit Fachpersonen aus der Praxis diskutiere, das Gesetz wälze und mir überlege, wie ich das Thema «lebendig» vermitteln kann. Wo liegen in deinem Workshop «Palliative Care» die inhaltlichen Schwerpunkte? Und wie stellst du sicher, dass ein direkter Praxisbezug im Workshop stattfindet? Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in der Wissensvermittlung ist es mir ein Anliegen, das Thema möglichst praxisnah wiederzugeben. Das versuche ich zu erreichen, indem ich ein Beispiel einer Patientin erzähle, in das ich Themen wie beispielsweise versicherungstechnische Fragestellungen einflechte, und so versuche, den direkten Praxisbezug herzustellen. Ich werde deshalb den Workshop «Palliative Care» anhand einer Patienten-Journey vorbereiten. Es wird also recht praxisnah! Ich freue mich sehr.

Im Rahmen des KVG ist Palliative Care nicht speziell geregelt und die Kostenübernahme erfolgt daher nach den allgemeinen Grundsätzen des KVG. Sollte Palliative Care in naher Zukunft separat im KVG verankert werden? Menschen in einer palliativen Situation und natürlich auch deren Angehörige brauchen einen möglichst schnellen und unkomplizierten Zugang zu palliativen Massnahmen. Zukünftig werden Angebote wie beispielsweise Hospizdienste an Wichtigkeit zunehmen – aber deren Finanzierung ist heute nicht geklärt. Es wäre aber nicht im Sinne der Prämienzahlenden, das KVG zum jetzigen Zeitpunkt auszuweiten. In Zukunft müssen wir darauf achten, dass wir eine optimale Versorgung (keine Über- und keine Unterversorgung) sicherstellen können, sprich: allgemein mehr auf Qualität achten müssen. Das neu in Kraft getretene Qualitätsgesetz (KVG Art. 58) sieht vor, die Qualität unserer Versorgung zu messen. Dadurch erhoffen wir uns mehr Effizienz und entsprechend mehr «Freiraum» für heute brachliegende Themen wie die palliative Versorgung. Worauf freust du dich besonders? Auf die Teilnehmenden! Für mich ist der Austausch mit den Teilnehmenden der RVK-Frühlingstagung oder auch der verschiedenen Weiterbildungsangebote (Spitex-Kurse), die ich begleiten darf, immer sehr spannend und wertvoll. Allerdings bin ich auch etwas nervös, aber die Freude überwiegt bei Weitem!

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Dr. iur. Dario Picecchi, Universität Luzern medizinischer Leistungen zu nennen. Wir besprechen jeweils auch aktuelle Gesetzes- und Verordnungsänderungen, soweit diese relevant sind. Schliesslich hängen die inhaltlichen Schwerpunkte des Workshops auch von den Workshop-Teilnehmenden ab. Meist haben wir nicht genug Zeit, um sämtliche Fälle eines Jahres im Detail zu besprechen, weshalb ich gemeinsam mit den Teilnehmenden auswähle, welche Urteile wir vertieft anschauen sollten. Dadurch kann der Schwerpunkt je nachdem etwas anders gesetzt sein. Wie stellst du sicher, dass im Workshop ein direkter Praxisbezug stattfindet? Da wir im Workshop echte Fälle besprechen, ist der Praxisbezug eigentlich immer vorhanden. Zudem verfolge ich die Rechtsprechung schon seit einiger Zeit und habe deswegen bereits ein gutes Gefühl dafür, welche Themen auch in der Praxis wichtig sind. Dabei hilft mir auch meine berufliche Tätigkeit als Dozent an der Universität Luzern sowie als Jurist in einer Anwaltskanzlei, bei der ich mich regelmässig mit juristischen Fragen im Bereich des KVG auseinandersetze.

Wie bereitest du dich auf die RVK-Frühlingstagung vom kommenden April vor? Zur Vorbereitung des Workshops behalte ich die Rechtsprechung des Bundesgerichts in den Bereichen des KVG und VVG im Blick. In diesen Rechtsgebieten gibt es pro Monat jeweils mehrere Entscheide, die für den Workshop interessant sind. Die bedeutendsten Entscheide gilt es dann in einer PowerPoint-Präsentation aufzubereiten, und zwar so, dass die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer sich aktiv einbringen können. Wo liegen in deinem Workshop «Rechtsprechung Leistungsprüfung KVG/VVG» die inhaltlichen Schwerpunkte? Der Workshop gibt primär einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung zu KVG und VVG. Es werden jedoch nicht nur ganz aktuelle Urteile erläutert, sondern auch Urteile zu Themenbereichen, die in der Praxis immer wieder von Bedeutung sind. Als Beispiele sind etwa die Versicherungspflicht ausländischer Staatsangehöriger oder die Zweckmässigkeit

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Information Januar 2022

Welches Bundesgerichtsurteil sorgt im Moment für hitzige Diskussionen? Aktuell sorgt glücklicherweise kein Bundesgerichtsurteil für hitzige Diskussionen. Erwähnenswert erscheint mir aber die Revision des VVG, die per 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Die Revision umfasst mehrere Änderungen, die sich insbesondere auf Krankenzusatzversicherungen auswirken. So entfällt bei Krankenzusatzversicherungen beispielsweise das Kündigungsrecht des Krankenversicherers. Solche Zusatzversicherungen können ordentlich nur noch versicherte Personen kündigen. Den Krankenversicherern steht nur noch die Möglichkeit einer ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (Betrug, langer Zahlungsausstand etc.) offen. Worauf freust du dich besonders? Ich freue mich besonders auf den persönlichen Austausch mit den Workshop-Teilnehmenden und auf die gemeinsamen Diskussionen der aktuellen Bundesgerichtsentscheide. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch


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RVK-Frühlingstagung

Aus der Praxis – für die Praxis 5./6. APRIL 2022

Über 60 Fachpersonen nehmen an der jährlichen Wissens- und Netzwerkplattform in Nottwil teil. Sind Sie ebenfalls dabei? Ihr Tagungsprogramm gestalten Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen. Unsere fundierten und praxisnahen Workshops sind modular buchbar. Wählen Sie aus folgenden Themen: Palliative Care UVG-Knacknüsse aus KVG-Optik Chronische Schmerzen Schreibwerkstatt – Korrespondenz geschickt und frisch formulieren Rechtsprechung Leistungsprüfung KVG/VVG Genetik ATSG – Anwendung und Handhabung in der Praxis «Durch die praxisorientierten Beispiele der Referenten konnte ich mein Fachwissen erweitern. Diese Inputs sind bei meiner täglichen Arbeit sehr nützlich. Auch der Austausch unter den Teilnehmenden erachte ich als sehr informativ und lehrreich, weshalb ich die Frühlingstagung jedem weiterempfehlen kann.» Lorena Del Re, Sachbearbeiterin, ÖKK

www.rvk.ch/bildung RVK Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt

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RVK-Fachtagung Langzeitpflege «BLEIBEN WIR ZU HAUSE? FOLGEN DER PANDEMIE FÜR DIE LANGZEITPFLEGE» Bereits zum fünften Mal konnte der RVK die Fachtagung Langzeitpflege am Mittwoch, 24. November 2021, im Volkshaus Zürich durchführen. Rund 120 Fachleute aus dem Gesundheitswesen folgten den vielfältigen Referaten sowie einer angeregten Podiumsdiskussion, die Hannes Blatter (Geschäftsführer Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit) gekonnt moderierte. Angesprochen waren Fach- und Führungskräfte aus der stationären und ambulanten Langzeitpflege, Verantwortliche in Gemeinden und Kantonen sowie Mitarbeitende von Krankenversicherungen. Der Trend «ambulant vor stationär» ist nicht neu. Doch die Covid-19-Pandemie hat diese Entwicklung weiter verstärkt. Viele Seniorinnen und Senioren sind verunsichert und schrecken davor zurück, in ein Pflegeheim zu gehen. In zahlreichen Institutionen stehen Betten zum Teil seit Monaten leer. Das Bedürfnis der älteren Menschen, länger zu Hause zu leben, erhöht wiederum die Nachfrage bei der Spitex nach ambulanten Pflegedienstleistungen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen sich die Angebote nicht nur an den Bedürfnissen der Gegenwart, sondern auch an jenen der Zukunft orientieren. An der diesjährigen RVK-Tagung Langzeitpflege wagten wir zusammen mit Expertinnen und Experten den Ausblick und wollten wissen, welche Lehren aus der Krise gezogen werden können. Prof. Dr. Tilman Slembeck, Gesundheitsökonom an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW, ordnete mit seinem Keynote ein, was nach der Pandemie bleibt und was sich nachhaltig verändert. Aus seiner Sicht sollten sich die heutigen Pflegeinstitutionen als ein aktives Glied in einem Versorgungsnetz verstehen – entlang dem Patientenpfad über die «Fachgrenze» hinweg – und sowohl stationäre wie auch ambulante Pflegedienstleistungen aus einer Hand anbieten.

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Information Januar 2022

Wie sich die Pandemie auf die Bedürfnisse und Erwartungen einer neuen Generation von alten Menschen auswirkt, zeigte Bea Heim, Co-Präsidentin des Schweizerischen SeniorInnenrats (SSR), auf. So fordern die neuen Alten eine Schweiz, die die Selbstbestimmung und Autonomie im Alter respektiert und dadurch die Würde im Alter sichert. «Denn es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird», schloss Bea Heim ihr Fachreferat ab. In den anschliessenden Podiumsdiskussionen wurden die Sichtweisen der verschiedenen Akteure beleuchtet und gewichtet: Auswirkungen auf Strukturen, Angebot und Finanzierung der Langzeitpflege. Kann die Krise als sinnstiftende Innovationstreiberin genutzt werden? Es diskutierten Marianne Pfister, Geschäftsführerin Spitex Schweiz, Oliver Hofmann, Vorstandsmitglied senesuisse, Astrid Furrer, Kantonsrätin und Stadträtin Soziales, Wädenswil, Ralph Bürge, Geschäftsführer Alterszentrum Lindenhof Oftringen, Stefan Schütz, Geschäftsführer SPITEX BASEL, und Marco Baumann, Berater für öffentliche Verwaltungen und NPO, BDO Schweiz.


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Die Schlussbetrachtung übernahm Dr. Eliane Pfister Lipp, Leiterin Institut Neumünster. So sei die Frage der Fachtagung, «Bleiben wir nun zu Hause?», individuell und situativ zu beantworten. Für einige sei es der richtige Ort, für andere nicht. Wo möglich, sollten wir diesem Trend jedoch Rechnung tragen. Es müssen aber nicht alle dasselbe anbieten. «Das Wichtigste ist, dass wir miteinander reden, kooperieren und so um die Ecken neue Wege und Lösungen suchen», ergänzte sie. Wir danken allen Beteiligten für ihre Beiträge zu dieser sehr aktuellen und facettenreichen Thematik. Die zahlreichen Rückmeldungen zeigten, dass die konstruktive Auseinandersetzung mit allen Akteuren der Langzeitpflege ein grosses Bedürfnis ist.

Save the Date: Tagung Langzeitpflege 2022 Am 24. November 2022 findet die Tagung bereits zum sechsten Mal statt. Wir freuen uns schon heute, unseren Gästen wieder ein abwechslungsreiches und hochaktuelles Programm zu präsentieren und in guter Tradition eine Plattform für den themenbezogenen Erfahrungsaustausch im Bereich der ambulanten und stationären Langzeitpflege zu bieten. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

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LZ-Weihnachtsaktion SPENDEN STATT SCHENKEN

Der RVK verzichtet seit einigen Jahren auf Weihnachtskarten und Geschenke für Kunden und Partner. Stattdessen verschicken wir unsere Grüsse elektronisch. Mit dem eingesparten Betrag unterstützen wir die LZ-Weihnachtsaktion und helfen so Menschen in der Zentralschweiz, die sich in einer scheinbar aussichtslosen Situation befinden.

Die LZ-Weihnachtsaktion wird von den LZ-Medien organisiert und zum 26. Mal durchgeführt. Die Spendenaktion unterstützt Tausende von Einzelpersonen und Familien in der Zentralschweiz, die durch einen Schicksalsschlag in finanzielle Not geraten sind. Sie garantiert, dass das gesammelte Geld rasch und unbürokratisch dort eingesetzt wird, wo Hilfe am notwendigsten ist. Seit der Gründung der LZ-Weihnachtsaktion im Jahr 1996 wurden insgesamt rund 70 Millionen Franken gesammelt. Immer wieder zeigen die gegen 3600 Unterstützungsgesuche, die die LZ-Weihnachtsaktion für die Sammlung pro Jahr erhält: Das Schicksal kann auf einen Schlag ein Leben von Menschen aus dem Lot bringen. Und es kann praktisch jede und jeden treffen. Oft leiden ganze Familien mit, wenn jemand stirbt, verunfallt oder schwer erkrankt. Zum grossen Schmerz kommen rasch auch existenzielle Sorgen hinzu. In solchen Situationen kann die LZ-Weihnachtsaktion einspringen. Oft hilft ein einziger Beitrag, um eine akute Notsituation zu überbrücken und das Leben von Menschen wieder in positive Bahnen zu lenken. Doris Durrer, Fachspezialistin Unternehmenskommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch

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Neues von der RVK-Crew AUSTRITT, WEITERBILDUNGSERFOLG UND DIENSTJUBILÄEN

Austritt

Dienstjubiläen

Bedauerlicherweise hat Adrian Scheuber den RVK per Ende Dezember 2021 verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

Am 1. Januar 2022 feierte Dieter von Ehrenberg sein 15-Jahr-Dienstjubiläum. Als Einkäufer Spitalleistungen trat er am 1. Januar 2007 in den RVK ein und übernahm 2010 die Leitung des Leistungseinkaufs. Von 2011 bis 2015 führte er zusätzlich das Hausarztsystem. Dieter von Ehrenberg hat mit seinem unermüdlichen Engagement und seiner Beharrlichkeit den Leistungseinkauf wesentlich geprägt und viel zum Erfolg beigetragen. Zu den Meilensteinen zählen etwa die Umsetzung der neuen Spitalfinanzierung, die Zusammenarbeit mit tarifsuisse in der OKP und die Akquisition von Neukunden. Mit den neuen Finma-Anforderungen wartet eine weitere grosse Herausforderung auf Dieter von Ehrenberg und sein Team.

Über sieben Jahre lang war Adrian Scheuber im Leistungseinkauf tätig und hat dank seiner ausgeprägten Fach- und Verhandlungskompetenz nachhaltig zum Erfolg der Abteilung beigetragen. Aufgrund seiner ausgezeichneten Sprachkenntnisse war er für den RVK sowohl in der Deutschschweiz als auch in der lateinischen Schweiz erfolgreich unterwegs. Wir bedanken uns bei Adrian Scheuber für die sehr gute Zusammenarbeit und sein Engagement für den RVK und wünschen ihm auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.

Weiterbildungserfolg Alexander Kobel hat erfolgreich das einjährige «Advanced Management Program» an der HSG in St Gallen absolviert. Wir gratulieren ihm zum erworbenen Zertifikat.

Ebenfalls am 1. Januar 2022 feierte Christoph Weber sein 5-Jahr-Dienstjubiläum. Er ist 2017 als Fachspezialist Vergütungsberatung zum RVK gestossen und hat erfolgreich das Redesign der Dienstleistung Vergütungsberatung vorangetrieben. Christoph Weber zeichnet sich durch seine hohe Fachkompetenz und sein grosses Engagement aus und wird von Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen gleichermassen sehr geschätzt. Wir bedanken uns bei den Jubilaren für ihre Treue und ihr Engagement und wünschen ihnen weiterhin viel Freude in ihren Tätigkeiten. Natascha Bircher, Human Resources Management 041 417 05 72, n.bircher@rvk.ch

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Integration der KVF in ÖKK Die Krankenversicherung Flaachtal ist per 1. Januar 2022 in die Unternehmensgruppe von ÖKK integriert worden. Die bestehenden Kundenbeziehungen wurden automatisch und unverändert überführt. Die Integration hat keine Nachteile für die Kundinnen und Kunden.

Führungswechsel bei der Krankenkasse Birchmeier Der amtierende Präsident Thomas Naef hat auf Ende 2021 seinen Rücktritt erklärt. Bis zur kommenden Generalversammlung im Mai 2022, übernimmt der aktuelle Vizepräsident Thomas Eichholzer ad interim das Präsidentenamt.

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innova: Führungswechsel im Verwaltungsrat Nach 43 Jahren Tätigkeit für die innova-Gruppe wird Michael Rindlisbacher per April 2022 als Präsident des Verwaltungsrates abtreten. Als Nachfolge wird Patrick Zuber vom Verwaltungsrat im Frühjahr 2022 der Generalversammlung zur Wahl zum Präsidenten vorgeschlagen.

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Krankenversicherung Flaachtal (KVF) INTEGRATION IN ÖKK Die KVF Krankenversicherung AG ist bereits eine Tochtergesellschaft der ÖKK Holding AG. Per 1. Januar 2022 wurde nun die vollständige Integration der KVF in die ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG vollzogen. Wie ÖKK mitteilt, ist die Krankenversicherung Flaachtal finanziell sehr gesund und weist eine hohe Solvenz aus. Jedoch seien die marktwirtschaftlichen und strukturellen Vorteile nicht mehr gegeben, um die KVF als eigenen Teil innerhalb der Unternehmensgruppe von ÖKK zu führen. Zudem können mit der Fusion Synergien besser genutzt werden. Die bestehenden Kundenbeziehungen wurden automatisch und unverändert in die ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG überführt. Für die Kundinnen und Kunden der KVF hat die Integration also keine Nachteile.

www.oekk.ch

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Krankenkasse Birchmeier FÜHRUNGSWECHSEL

Bei der Krankenkasse Birchmeier (KKB) kommt es zu einem Wechsel im Vorstand. Der amtierende Präsident Thomas Naef hat auf Ende 2021 seinen Rücktritt erklärt.

Bis zur kommenden Generalversammlung vom Freitag, 20. Mai 2022, übernimmt der aktuelle Vizepräsident Thomas Eichholzer, Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Wasserschloss, ad interim das Präsidentenamt. Er stellt sich auch für die darauffolgende Amtsperiode als Präsident zur Verfügung. Durch die Annahme seiner Kandidatur beziehungsweise durch seine Wahl durch die Generalversammlung zum Präsidenten ist eine nahtlose Amtsübergabe gewährleistet. Zur weiteren Verstärkung des KKB-Vorstands steht das amtierende Gremium mit geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten in Kontakt. Dies mit dem Ziel, an der kommenden Generalversammlung ein neues Vorstandsmitglied zur Wahl vorschlagen zu können.

Thomas Naef war dreizehn Jahre im Vorstand der KKB tätig, davon während zwölf Jahren als Präsident. Dabei hat er die kleine, feine Krankenkasse mit Weitsicht, Engagement und Professionalität strategisch geführt. Ausschlaggebend für seine Demission ist die Fokussierung auf die Tätigkeit als Generalagent der Mobiliar in Affoltern am Albis sowie auf sein neues Amt als Präsident des Arbeitgeberverbandes Bezirk Affoltern. Der KKB-Vorstand bedauert die Demission von Thomas Naef sehr, hat jedoch Verständnis für die Neujustierung der bestehenden Mandate. Vorstand, Geschäftsleitung und Mitarbeitende der KKB bedanken sich bei Thomas Naef herzlich für die gute Zusammenarbeit während all der Jahre und wünschen ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

www.kkbirchmeier.ch

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innova-Gruppe FÜHRUNGSWECHSEL IM VERWALTUNGSRAT

Nach 43 Jahren Tätigkeit für die innova-Gruppe wird Michael Rindlisbacher per April 2022 als Präsident des Verwaltungsrates abtreten. Als Nachfolge wird Patrick Zuber vom Verwaltungsrat im Frühjahr 2022 der Generalversammlung zur Wahl zum Präsidenten vorgeschlagen. Michael Rindlisbacher hat die Entwicklung der Unternehmung in den vergangenen 43 Jahren zunächst als Vorsitzender der Geschäftsleitung sowie in den letzten acht Jahren als Präsident des Verwaltungsrates massgeblich geprägt und sich stets für die nachhaltige Entwicklung der Unternehmung engagiert. Im Sinne von Eckpfeiler können zwei von vielen relevanten Ereignissen zur Entwicklung von innova hervorgehoben werden: Gründung der heutigen innova Versicherungen AG im Jahr 1996 zur Durchführung des VVG-Geschäftes innerhalb der damals aus einer Fusion von mehreren Krankenversicherern nach KVG entstandenen innova-Gruppe; Abstossung des KVG-Geschäftes im Jahr 2014 und damit verbunden, Etablierung des heutigen Geschäftsmodells. Mit Erreichung des Pensionsalters hat sich Michael Rindlisbacher entschieden, die beruflichen Engagements schrittweise zu reduzieren und sich vermehrt der Familie und den Hobbies zu widmen.

Der Verwaltungsrat hat die Nachfolge und Neubesetzung des Präsidiums frühzeitig initiiert und in den vergangenen Monaten abgesprochen. Er wird im Frühjahr 2022 der Generalversammlung Patrick Zuber zur Wahl zum Präsidenten des Verwaltungsrates vorschlagen. Patrick Zuber ist Geschäftsleitungsmitglied einer grossen Schweizer Pensionskasse und seit 2017 Mitglied des Verwaltungsrates der innova-Gruppe. Zudem war er früher als Leiter Bereich Ressourcen und Mitglied der Geschäftsleitung bei innova tätig. Mit der angestrebten Entwicklung trägt der Verwaltungsrat der Kontinuität und Stabilität in der Führung Rechnung. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung bedanken sich bereits heute für das langjährige und erfolgreiche Engagement von Michael Rindlisbacher.

www.innova.ch

Information Januar 2022

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Agenda 2022 Veranstaltungen Februar

März

April

Krankenversicherung Grundlagen 1

8./9.

online

Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»

10.

online

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 1»

16.

online

Basiskurs «Krankenversicherung und die Pflegedokumentation für den Spitex-Alltag»

17.

online

Krankenversicherung Grundlagen 2

8./9.

online

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»

10.

online

Fachkurs «Führung in einer Arztpraxis – zwischen Chaos und Ordnung»

15.

online

Fachkurs «Medizinische Kenntnisse: Innere Organe»

16./17.

online

Vertiefungskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxis- und Spitalpersonal»

17.

online

Krankenversicherung Grundlagen 1

23./24.

online

Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für Spital-/Klinikpersonall»

31.

online

RVK-Frühlingstagung

5./6.

Nottwil

Änderungen vorbehalten

Sessionen 2022 Frühling

28. Februar bis 18. März

Bern

Sommer

30. Mai bis 17. Juni

Bern

Herbst

12. bis 30. September

Bern

Winter

28. November bis 16. Dezember

Bern


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RVK Information Januar 2022 by RVK Dienstleistungszentrum - Issuu