Dezember 2020
Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner
Tiere im Winter
5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat
17 LZ-Weihnachtsaktion Mut schenken
26 Einsiedler Krankenkasse 150-Jahre-Jubiläum
«Tiere im Winter» als Bildthema in der Dezember-Ausgabe.
Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG
Informationen des RVK 15 RVK UND RVK RÜCK AG Jahresversammlungen 2021 16 ABSCHIED DANIEL HERZOG Fit für die (nachberufliche) Zukunft 17 LZ-WEIHNACHTSAKTION Mut schenken 18 INTERVIEW Inhouse-Coaching zur DRG-Rechnungskontrolle 19 ERFOLGREICHE PREMIERE Die RVK-Fachtagung Langzeitpflege im Live-Stream 20 CLEVER WEITERBILDER - ONLINE UND PRÄSENZ! Vorschau Bildungsangebot 2021 22 RESSOURCEN Datenschutz und Informationssicherheit 23 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte, Dienstjubiläum und Beförderungen
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 26 JUBILÄUM Die Einsiedler Krankenkasse feiert Geburtstag 27 FUSION Krankenkasse Simplon und sodalis gesundheitsgruppe
Agenda 28 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen
Impressum
Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Tiere im Winter». Titelbild: iStock
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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren
Mein erstes Editorial habe ich Ende 2011 geschrieben, kurz nachdem ich die Leitung des RVK und der RVK Rück AG übernommen hatte. Und nun werde ich diese Leitung quasi zeitgleich mit diesem letzten Editorial an den neu gewählten Direktor Patrick Kellenberger abgeben. So schliessen sich Kreise. Während dieser neun Jahre gab es viele Hochs, aber auch einige Tiefs. Zu den Hochs zähle ich die Stabilität des Verbandes – in dieser Zeit verringerte sich die Anzahl zwar um sieben Mitglieder, fünf davon fusionierten indessen mit anderen Mitgliedern und blieben dem Verband so erhalten. Ein weiteres wichtiges Hoch war die Neuausrichtung der Strategie in Richtung allgemeiner Gesundheitsmarkt. Seitdem zählen zu unseren Kunden nicht mehr nur RVK-Mitglieder oder Krankenversicherer ausserhalb des Verbands, sondern zahlreiche Privatversicherer, IV-Stellen, Pensionskassen, Pflegeheime und Spitex-Organisationen. Mit dieser Öffnung und Diversifizierung in neue Kundensegmente
«Ich bin froh und auch stolz, meinem Nachfolger eine gut aufgestellte, zukunftsfähige und finanziell gesunde Organisation übergeben zu können.»
konnte nicht nur der Umsatz signifikant gesteigert werden, sondern auch die Profitabilität auf ein neues Niveau gehoben werden. Selbst ein Corona-Jahr mit entsprechenden Spuren kann heute mit der breit aufgestellten Dienstleistungspalette gut verkraftet werden, ohne dass Umsatz oder Rentabilität allzu stark leiden. Weniger erbaulich – und damit sind wir bei den Tiefs – sieht es bei der Regulierungsfreude des Gesetzgebers und der Interventionslust der Aufsichtsbehörden aus. Statt den Kassen mehr Spielraum für ihre Aktivität am Markt zu gewähren, ersticken sie viele gute Ideen und Initiativen im Keim und scheren alle Krankenversicherer – ob klein oder gross – über einen Kamm. Kosten zur Erfüllung aller Aufsichtsanforderungen haben sich bei den kleinen Krankenversicherern in den letzten fünf Jahren mehr als vervierfacht! Und dies ohne sichtbaren Mehrwert oder Nutzen für die Prämienzahler. Mit diesem Editorial verabschiede ich mich bei Ihnen allen, Mitgliedern, Kunden, Lieferanten und Partnern, und danke allen für die tolle Zusammenarbeit und das grosse Vertrauen, das ich erfahren durfte. Gleichzeitig bin ich froh und auch stolz, meinem Nachfolger eine gut aufgestellte, zukunftsfähige und finanziell gesunde Organisation übergeben zu können. Möge er die Energie, den unternehmerischen Geist und das Quäntchen Glück haben, um den RVK in neue Sphären zu führen. Herzlich
Daniel Herzog Direktor (bis 31.12.2020)
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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Leistungsorientierte Abgeltung (LOA) Die Motion verlangt eine finanzielle und qualitative Evaluation einer leistungsorientierten Abgeltung der Apothekerinnen und Apotheker als Massnahmen zur Kostendämpfung. Der Nationalrat hat die Motion angenommen.
Kostenbefreiung für Schwangere Die Motion fordert die volle Kostenübernahme ab Beginn einer Schwangerschaft – ohne Kostenbeteiligung zulasten der Versicherten. Der Ständerat hat Annahme beschlossen.
Digitalisierung CSS, Visana, Allianz Care und Zur Rose wollen eine digitale Gesundheitsplattform gründen. Diese soll Versicherten, Krankenversicherern und allen Leistungserbringern offenstehen.
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Gesundheitspolitik
Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 25. September 2020 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.
AUS DEM NATIONALRAT Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Änderung (Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 1) Der Nationalrat hat sich mit dem zweiten Teil des Pakets 1 der vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen zur Kostendämpfung befasst. Dabei hat er zu nachstehenden Schwerpunkten folgende Beschlüsse gefasst: −− Tarif-Rabatte; Neu sollen Versicherer und Leistungserbringer jederzeit günstigere Preise oder Tarife vereinbaren können, als sie in den Tarifverträgen festgelegt oder von den Behörden festgesetzt wurden. Dabei müssen 75 Prozent der erzielten Einsparungen den Versicherten als Prämienreduktion oder der Reservebildung zugutekommen. Die restlichen 25 Prozent stehen dem Versicherer zur freien Verfügung. Damit der Versicherer den frei verfügbaren Anteil erhält, muss er die erzielte Einsparung belegen. Der Bundesrat kann zudem den Gesamtbetrag des dem Versicherer zustehenden Anteils plafonieren. Die vorberatende Kommission hat Zustimmung beantragt. Diese Rabattbestimmung war umstritten. Der Rat stimmte dieser aber doch deutlich zu. Solange die Ausführungsverordnung nicht vorliegt, bleiben im Detail noch einige Fragen zu diesem Rabattthema offen. Vorerst muss sich nun aber noch der Ständerat als Zweitrat mit der Vorlage befassen. −− Massnahmen zur Steuerung der Kosten; Die bundesrätliche Vorlage sah vor, dass Leistungserbringer und Versicherer in den Bereichen, in denen sie einen Tarifvertrag nach Artikel 43, Absatz 4 KVG abschliessen, Massnahmen zur Steuerung der Kosten vorsehen. Die Verträge müssten Regeln zur Korrektur bei ungerechtfertigten Erhöhungen der Mengen und der Kosten gegenüber einem im Vertrag definierten Zeitraum vorsehen. Wenn sich Leistungserbringer und Versicherer nicht einigen, würde der Bundesrat die Massnahmen zur Steuerung der Kosten festlegen.
Die vorberatende Kommission hat Zustimmung beantragt, allerdings lediglich im Verhältnis 12:11 Stimmen. Bei der Beratung im Rat waren die Bestimmungen dann auch stark umstritten. Der Rat hat sie knapp mit 91:90 Stimmen abgelehnt. Ob der Ständerat zu andern Beschlüssen kommt, ist fraglich. −− Referenzpreissystem bei Medikamenten; Der Bundesrat hat vorgeschlagen, für Arzneimittel ein Referenzpreissystem einzuführen, wie es auch verschiedentlich im Ausland zur Anwendung kommt. Zudem sah die bundesrätliche Vorlage vor, dass, wenn nicht mehr als zwei Arzneimittel mit gleicher Wirkstoffzusammensetzung auf der Spezialitätenliste aufgeführt sind, die Krankenversicherung nur den Preis des günstigeren Arzneimittels übernimmt. Damit wollte er erreichen, dass vermehrt preisgünstige Medikamente abgegeben und so zusätzlich Kosten gespart werden. Versicherte, die ein höherpreisliches Medikament wünschten, müssten den Aufpreis selber bezahlen. Die Pharmaindustrie hat es «dank guter Lobbyarbeit» geschafft, dass der Rat die Einführung des Referenzpreissystems abgelehnt hat. Ist ein solcher Beschluss mit Kostendämpfungsmassnahmen kompatibel? Anstelle des Referenzpreissystems sollen auf dem Verordnungswege Anreize für Apotheken, Ärzte und Ärztinnen geschaffen werden, vermehrt preisgünstige Medikamente zu verschreiben und abzugeben. −− Beschwerderecht der Versicherer; Die vorbereitende Kommission hat vorgeschlagen, dass die Versicherer gegen Beschlüsse der Kantonsregierungen betreffend Spitallisten (Artikel 39 KVG) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde führen können, ebenso gegen Beschlüsse des BAG betreffend Spezialitätenliste und den entsprechenden Preisen (Artikel 52, Absatz 1b KVG). Der Bundesrat wollte den Versicherern noch in weiteren Bereichen ein Beschwerderecht einräumen. Der Rat hat sich gegen ein solches Beschwerderecht ausgesprochen. Dass der Ständerat anders entscheidet, ist kaum anzunehmen, sind doch die Ständeräte die Vertreter der Kantone. Bezahlen müssen die Versicherer, aber ein Mitsprache- respektive ein Beschwerderecht soll ihnen nicht zustehen.
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Gesundheitspolitik
−− Übermittlung einer Kopie der Behandlungsrechnung; −− Organisation für Tarifstrukturen für ambulante Der Rat ist dem Beschluss des Ständerates gefolgt, wonach Behandlungen; der Leistungserbringer im System Tiers payant der versiDie vom Bundesrat vorgeschlagene Gesetzesänderung cherten Person unaufgefordert eine Kopie der Rechnung sieht vor, dass die Verbände der Leistungserbringer und der übermitteln muss. Auch die weitere vereinfachte Fassung Versicherer eine Organisation für Tarifstrukturen für ambudes Ständerates hat der Rat wie folgt übernommen. lante Behandlungen schaffen. Dieser Grundsatz wird von «Versicherer und Leistungserbringer können vereinbaren, beiden Räten akzeptiert. Gegenüber der bundesrätlichen Vordass der Versicherer die Rechnungskopie zustellt. Die lage, die vorsah, dass der Bundesrat Grundsätze betreffend Übermittlung der Rechnung an den Versicherten kann auch Form, Betrieb und Finanzierung der Organisation elektronisch erfolgen.» aufstellen kann, hat sich der Nationalrat der härteren −− Leistungstarife; Im Gegensatz zum Ständerat will der Bestimmung des Ständerates angeschlossen. Diese sieht Nationalrat, dass neben Einzelleistungstarifen auch auf vor, dass, wenn eine solche Organisation fehlt oder sie ambulante Behandlungen bezogene Patientenpauschaltarife nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht, der möglich sind. Beide Tarifarten müssen aber auf einer einzigen Bundesrat diese einsetzt. gesamtschweizerisch vereinbarten Tarifstruktur beruhen. −− Rechnungsprüfung durch Patientenorganisationen; Neu hat der Nationalrat auch eine Bestimmung aufgenomIn seiner ersten Lesung hat der Nationalrat eine Bestimmung men, die vorschreibt, dass, wenn es in einem Bereich eine in das Gesetz aufgenommen, wonach sich Versicherte für vom Bundesrat genehmigte Tarifstruktur für auf ambulante die Prüfung der Rechnung an eine Patientenorganisation Behandlungen bezogene Patientenpauschaltarife gibt, wenden können, die sie bei einer allfälligen Anfechtung der diese von allen Leistungserbringern für die entsprechenden Rechnung unterstützt. Vorgesehen war auch, dass das Behandlungen angewendet werden müssen. Wenn auch der Departement den Patientenorganisationen Finanzhilfe Ständerat der Aufnahme von Patientenpauschaltarifen zugewähren kann für Leistungen, die sie auf Ersuchen der stimmt, geht ein hart erkämpftes Anliegen von santésuisse Versicherten erbracht haben. Der Ständerat ist auf diese in Erfüllung. Bestimmungen nicht eingegangen. Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat nun auch der Nationalrat dieser Gesetzesbestimmung eine Absage erteilt.
Wasservögel Jeden Winter überwintern Hunderttausende Wasservögel aus dem hohen Norden in der Schweiz, weil unsere Seen in der Regel nicht zufrieren. Eines der grössten Winterquartiere ist der Bodensee.
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Gesundheitspolitik
−− Pilotprojekte zur Eindämmung der Kostenentwicklung; Beide Räte sind sich darin einig, dass im Sinne der bundesrätlichen Vorlage in Zukunft Pilotprojekte zur Eindämmung der Kostenentwicklung möglich sein sollen. Der Nationalrat hat aber beschlossen, dass solche Projekte durch das Departement erst nach Anhörung der Kantone bewilligt werden können. Vorgesehen sind solche Projekte in folgenden Bereichen: - Leistungserbringung nach dem Naturalleistungsprinzip - Übernahme von Leistungen im Ausland ausserhalb der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gemäss Art. 34, Absatz 2 KVG - Einschränkung der Wahl des Leistungserbringers - Einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen - Förderung der koordinierten und integrierten Gesundheitsversorgung - Stärkung der Qualität - Förderung der Digitalisierung Die beiden letztgenannten Bereiche wurden von den Räten neu aufgenommen. Der Bundesrat kann zudem Pilotprojekte, die das gleiche Ziel verfolgen, in anderen Bereichen bewilligen, sofern sie nicht vom Kostendämpfungsziel abweichen. Das EDI legt in einer Verordnung die Abweichungen vom Gesetz und von dessen Ausführungsbestimmungen sowie die Rechte und Pflichten der Teilnehmer des Pilotprojektes fest. Die Teilnahme an Projekten ist freiwillig. Nach Abschluss eines Projektes kann der Bundesrat festlegen, dass Bestimmungen, die vom Gesetz abweichen, anwendbar bleiben, wenn die Evaluation gezeigt hat, dass mit dem erprobten Modell die Kostenentwicklung wirksam eingedämmt werden kann. Die Vorlage geht nun zur weiteren Differenzbereinigung zurück an den Ständerat.
Medikamentenpreise. Für eine Kostendämpfung dank Beseitigung negativer Anreize unter Aufrechterhaltung von Qualität und Versorgungssicherheit Motion SGK-NR Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Vertriebskostenanteile in Artikel 38 KLV im Einvernehmen mit den betroffenen Leistungserbringern so zu revidieren, dass sie effektiv die Vertriebskosten abdecken, die in Artikel 67, Absatz 1quater, Buchstabe a KVV erwähnt sind. Damit soll die Abgabe von preisgünstigeren Arzneimitteln nicht mehr benachteiligt, sondern Anreize dafür geschaffen werden.
Diese Revision soll mit einem vom Fabrikabgabepreis unabhängigen Fixanteil einhergehen und dabei weder höhere Kosten zulasten der OKP noch unberechtigte Kürzungen bei den verfügbaren Mitteln für die Gewährleistung einer hochqualitativen medizinischen Grundversorgung verursachen. Das neue Modell der vom Fabrikpreis unabhängigen Vertriebsanteile müsse zwingend spätestens simultan zu den weiteren Massnahmenpaketen zur Förderung der Wirtschaftlichkeit im Arzneimittelbereich in Kraft treten. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat der Motion diskussionslos zugestimmt.
Evaluation einer leistungsorientierten Abgeltung der Apothekerinnen und Apotheker Motion SGK-NR Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, eine finanzielle und qualitative Evaluation der Aufnahme einer leistungsorientierten Abgeltung (LOA) der Apothekerinnen und Apotheker in die Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitsbereich vorzunehmen. Ein solches Modell wäre spätestens bei der Behandlung des zweiten Kostendämpfungspakets zu diskutieren. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Dies mit der Begründung, dass verschiedene Massnahmen bereits am Laufen seien und weitere Vorschläge zur Beratung vorlägen. Der Rat hat die Motion mit 175:7 Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen.
Arzneimittel und Impfstoffe. Gewährleistung einer nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Versorgung der Bevölkerung Postulat SGK-NR Mit dem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, einen Bericht über die Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit Arzneimitteln und Impfstoffen zu unterbreiten und dabei den Schwerpunkt auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und Qualität der Versorgung zu legen. Dieser Bericht biete unter anderem Gelegenheit, den Katalog der Kriterien zu erweitern, die der Antragsteller erfüllen muss, um von Swissmedic eine Zulassung für den Vertrieb eines Arzneimittels am Schweizer Markt zu erhalten. Der Bundesrat hat Ablehnung des Postulates beantragt, primär mit der Begründung, dass die im Postulat formulierten Anliegen entweder bereits eingehend geprüft wurden, sich schon in der Umsetzung befinden oder bereits im Rahmen anderer Projekte behandelt werden. Der Rat hat das Postulat mit 104:80 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.
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Gesundheitspolitik
Mehr qualitativer und quantitativer Wettbewerb im Spitalbereich dank Wahlfreiheit der Patienten
Den Zulassungsprozess für Implantate professionalisieren
Motion FDP-Liberale Fraktion Der Bundesrat wird beauftragt, eine Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vorzulegen, mit welcher das Anbieten eines neuen Versicherungsmodelles ermöglicht wird. Dies mit der Begründung, dass sich zwischen den Spitälern die Kosten bei gleicher Qualität erheblich unterscheiden. Patienten, die sich für ein günstiges Spital entscheiden, sollten daher finanziell, zum Beispiel mit Prämienrabatten, Aufhebung Kostenbeteiligung oder Ähnlichem, belohnt werden. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er hält fest, dass die gesetzlichen Grundlagen, um Versicherungsmodelle anzubieten, in denen Versicherte freiwillig ihre Wahl auf kostengünstige Leistungserbringer beschränken und hierfür von einer tieferen Prämie oder Kostenbeteiligung profitieren können, bereits bestehen. Der Rat hat die Motion knapp mit 93:87 Stimmen bei null Enthaltungen angenommen.
Motion Herzog Verena Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, sicherzustellen, dass in der Schweiz die zur Implantation in den menschlichen Körper zugelassenen Medizinprodukte sicher und verlässlich sind. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er habe im November 2018 eine Botschaft zur Änderung des Heilmittelgesetzes (neue MedizinprodukteRegulierung) an das Parlament überwiesen. Mit den vorgeschlagenen Änderungen werde eine sichere und nachhaltige Lösung präsentiert. Der Rat hat die Motion mit 110:61 Stimmen bei drei Enthaltungen abgelehnt.
Pflegesparkonto. Finanzierungsinstrument des 21. Jahrhunderts Motion FDP-Liberale Fraktion Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament die gesetzliche Grundlage zu unterbreiten, damit die Finanzierung der Pflegeleistungen im Alter neu über ein Pflegesparkonto abgewickelt werden kann. Das auf freiwilliger Basis angesparte Guthaben soll steuerbefreit und vererbbar sein. Zudem sollen sowohl die Pflege als auch die Betreuung über das Pflegesparkonto finanziert werden können. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er sieht eine Versicherungslösung als bessere Variante. Zudem könnten sich Versicherte mit kleineren Einkommen kaum Einzahlungen in das Pflegesparkonto leisten und damit auch nicht von der Steuerbefreiung von solchen Beitragszahlungen profitieren. Der Rat hat die Motion mit 99:74 Stimmen bei null Enthaltungen abgelehnt.
Braunbär Der Braunbär kommt langsam von Osten und Süden auf unser Land zu. Er zieht sich im Winter in eine frostsichere Höhle zurück, die er entweder gefunden oder aber auch selber gegraben hat. Dort ruht er mehrere Wochen bis Monate – abhängig vom Klima und von seiner Kondition.
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Gesundheitspolitik
Direkte Bundessteuer. Abzug für Krankenkassenprämien erhöhen und so an die Realität anpassen Parlamentarische Initiative Chiesa Marco, übernommen von Marchesi Piero Mit der parlamentarischen Initiative wird verlangt, bei den direkten Bundessteuern den Höchstabzug, der für die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung geltend gemacht werden kann, an die Realität anzupassen. Der Bundesrat hat beantragt, die Initiative abzulehnen. Dies insbesondere mit der Begründung, dass bereits ähnliche Vorstösse in Bearbeitung seien. Dabei gelte es auch zu beachten, dass von höheren Abzügen bei der direkten Bundessteuer in erster Linie Personen in wirtschaftlich besseren Verhältnissen profitieren würden. Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat der Rat die Initiative mit 121:60 Stimmen bei drei Enthaltungen abgelehnt.
Eine «Krankenversicherung light» für Personen mit ungeklärtem Aufenthaltsrecht Motion SVP-Fraktion Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die nötigen Schritte einzuleiten, damit Personen mit ungeklärtem oder provisorischem Aufenthaltsstatus, das heisst Asylsuchende (Ausweis N), Schutzbedürftige (Ausweis S), vorläufig aufgenommene Ausländer (Ausweis F), Sans-Papiers und Weitere, in einer «Krankenversicherung light» mit stark eingeschränktem Leistungskatalog versichert werden. Die Kosten dieser Versicherung sollen transparent ausgewiesen und direkt aus den Asylkrediten bezahlt werden. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er lehnt eine Einschränkung der Leistungspflicht für bestimmte Versichertenkategorien ab. Zudem weist er darauf hin, dass im Moment auch ein Bericht «Gesamthafte Prüfung der Problematik der Sans-Papiers» in Bearbeitung sei. Der Rat hat die Motion mit 137:50 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt. Für die Krankenversicherer wäre zwar eine Lösung, wie sie mit der Motion angepeilt wurde, von Vorteil, würden sie doch von einigem administrativen und finanziellen Aufwand entlastet. Sozialpolitisch wäre die Sache aber kaum vertretbar.
Gefahr der Antibiotikaresistenzen. Potenzial für Komplementärmedizin nutzen Motion Graf-Litscher Edith Mit der Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, Forschungsprojekte zu fördern, die untersuchen, welchen Beitrag komplementärmedizinische Behandlungstherapien zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen leisten können. Die Erkenntnisse wären in Informationskampagnen, in Richtlinien und in der Ausbildung zu berücksichtigen. Begründet wird der Vorstoss damit, dass erste Untersuchungen zeigten, dass Ärztinnen und Ärzte mit komplementärmedizinischer Weiterbildung deutlich weniger Antibiotika verschreiben als konventionell tätige Kolleginnen und Kollegen. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er verweist dabei auf den Umstand, dass der Bund bereits im Rahmen des NFP verschiedene Projekte fördere, die Lösungsmöglichkeiten im Kampf gegen mikrobielle Resistenzen suchen. Den komplementärmedizinischen Organisationen stehe es zudem offen, Projekte zu initiieren und ein entsprechendes Gesuch um allfällige finanzielle Unterstützung an den Bund zu richten. Der Rat hat die Motion knapp mit 91:88 Stimmen bei neun Enthaltungen abgelehnt.
Schluss mit mengenabhängigen Bonusvereinbarungen oder Kickbacks Motion Heim Bea, übernommen von Gysi Barbara Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, spätestens im zweiten Paket der Kostendämpfung Massnahmen respektive entsprechende Präzisierungen im Rahmen der Rechtssetzung zu treffen, die geeignet sind, Mengenausweitungen fördernde Anreize abzuschaffen. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er verweist dabei darauf, dass er bereits in seinen Antworten zu weiteren ähnlichen Vorstössen festgehalten habe, dass zu prüfen sei, ob und wie das Anliegen mittels Verordnungsanpassung angegangen werden könne oder ob eine Gesetzesänderung erforderlich sei. Diese Arbeiten seien noch nicht abgeschlossen. Der Rat hat die Motion relativ knapp mit 99:88 Stimmen bei null Enthaltungen abgelehnt.
KVG. Vergütung des Pflegematerials Nachdem der Ständerat mit der Aufnahme einer von Peter Hegglin eingebrachten Übergangsbestimmung eine Differenz geschaffen hatte, musste sich der Nationalrat nochmals mit der Vorlage befassen. Nachdem der Ständerat der Vorlage einstimmig zugestimmt hatte, hat auch der Nationalrat der geänderten Fassung diskussionslos zugestimmt. In der Schlussabstimmung hat der Rat der Gesetzesänderung mit 195:00 Stimmen ohne Enthaltungen zugestimmt.
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Gesundheitspolitik
AUS DEM STÄNDERAT Vollständige Übernahme der Kosten der Leistungen bei Mutterschaft durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung Motion Addor Jean-Luc NR
Kostenbefreiung für Schwangere während der ganzen Schwangerschaft Motion Kälin Irène NR Mit beiden Motionen wird der Bundesrat beauftragt, das Krankenversicherungsgesetz so anzupassen, dass die Kosten ab Beginn einer Schwangerschaft voll, das heisst ohne Kostenbeteiligung zulasten der Versicherten, durch die Krankenversicherung übernommen werden. Bisher mussten sich die Versicherten für Behandlungen in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen an den Kosten beteiligen. Der Bundesrat hat Annahme der Motionen beantragt. Nachdem der Nationalrat beide Motionen bereits gutgeheissen hat, hat auch der Ständerat diskussionslos Annahme beschlossen.
Für den Persönlichkeitsschutz auch in der Aufsicht über die Krankenversicherung Parlamentarische Initiative Eder Joachim In der Herbstsession 2020 hat der Nationalrat die vom Ständerat in der Herbstsession 2019 verabschiedete Änderung des KVG beraten und dabei verschiedene Differenzen geschaffen. Mit diesen hat sich der Ständerat in der laufenden Wintersession befasst. In folgenden Bereichen hat er vom Nationalrat abweichende Beschlüsse gefasst: −− Artikel 21, Absatz 1; Der Rat hält an seiner ursprünglichen Fassung fest, wonach die Versicherer dem Bundesamt die von diesem benötigten Daten regelmässig und nicht, wie vom Nationalrat verlangt, jährlich zu liefern haben. Auch auf die vom Nationalrat beschlossene Bestimmung, dass das Bundesamt den Versicherern den konkreten Zweck der Datenlieferung vorgängig bekanntgeben muss, ist der Rat nicht eingetreten. −− Artikel 21, Absatz 2; Der Nationalrat wollte hier eine vereinfachte Bestimmung aufnehmen, wonach das Bundesamt vor Erhebung der Daten beim Versicherer bestehende Datenbestände von Dritten zu berücksichtigen habe. Dafür sah er einen zusätzlichen Absatz 2bis vor (siehe nachstehende Ausführungen), in welchem er detaillierte Bestimmungen festschreibt. Der Ständerat hat an seiner bisherigen Version festgehalten, dass der Bundesrat vorsehen könne, dass die Daten pro versicherte Person weiterzugeben sind, sofern aggregierte Daten nicht zur Aufgabenerfüllung genügen und die Daten pro versicherte Person anderweitig nicht zu beschaffen sind.
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Information Dezember 2020
−− Artikel 21, Absatz 2bis; Der Nationalrat hat beschlossen, in einem neuen Absatz 2bis einerseits sinngemäss einen Teil der ständerätlichen Fassung von Artikel 21, Absatz 2 aufzunehmen. Zusätzlich hat er festgehalten, der Bundesrat habe zu beachten, dass bei der Datenerhebung für die Krankenversicherer möglichst wenig Aufwand entstehe. Zudem habe er die Krankenversicherer anzuhören. Der Rat hat diese Bestimmungen in Artikel 21, Absatz 2bis abgelehnt, dies wohl zum Leidwesen der Krankenversicherer. Das Geschäft geht nun wieder zurück an den Nationalrat.
Für eine Stärkung der Pflege, für mehr Patientensicherheit und mehr Pflegequalität Parlamentarische Initiative SGK-NR Die parlamentarische Initiative, die von der SGK-NR als indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» ausgearbeitet wurde, hat der Nationalrat in der Wintersession 2019 und der Ständerat in der Sommersession behandelt. Dabei hat der Ständerat zur Vorlage des Nationalrates verschiedene Änderungen beschlossen. Mit diesen Differenzen befasste sich der Nationalrat in der Herbstsession 2020. In zwei Bereichen hielt der Nationalrat dabei an seinen abweichenden Beschlüssen fest, mit welchen sich nun wieder der Ständerat zu befassen hatte. −− Artikel 6, Absatz 1 des Bundesgesetzes über die Förderung der Ausbildung im Bereich der Pflege; Gemäss Beschluss des Nationalrates müssen die Kantone den Zugang zum Bildungsgang Pflege HF oder zum Studiengang Pflege HF finanziell fördern. Der Ständerat will hier nur eine KannBestimmung. An diesem Beschluss hält der Ständerat fest. −− Artikel 25a, Absatz 1 Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung; Der Ständerat hält an seiner Version fest, dass für diejenigen Pflegeleistungen, die vom Bundesrat bezeichnet werden und die von Pflegefachpersonen, Spitex-Organisationen und Pflegeheimen ohne ärztliche Anordnung oder Auftrag erbracht werden, nur direkt den Krankenversicherern in Rechnung gestellt werden können, wenn eine Vereinbarung mit den Versicherern abgeschlossen wurde. Die vorberatende Kommission hat den entsprechenden Antrag lediglich mit 7:6 Stimmen verabschiedet. Der Rat hat mit 23:18 Stimmen bei null Enthaltungen Festhalten beschlossen. Der Nationalrat will keine entsprechende Vereinbarungsvorschrift. Mit diesen Differenzen geht die Vorlage wieder zurück an den Nationalrat.
Gesundheitspolitik
Reh Rehe fressen sich im Herbst ein beachtliches Fett- und Eiweisspolster an, denn ihre Nahrung wird in der kalten Jahreszeit äusserst knapp. Sie stellen ihre Aktivität im Winter fast gänzlich ein und tragen ein spezielles Fell.
KVG. Vergütung des Pflegematerials Als Zweitrat hat sich der Rat mit der vom Bundesrat vorgelegten Gesetzesänderung befasst. Die Vergütung des Pflegematerials, das bei Untersuchungen und Behandlungen in Pflegeheimen und in der ambulanten Krankenpflege sowie in der Akut- und Übergangspflege verwendet wurde, war seit Langem ein Streitthema. Der Nationalrat hat der Vorlage in der Herbstsession mit 189:00 Stimmen zugestimmt. Als einzige Differenz hat der Ständerat – auf Antrag von Peter Hegglin – neu eine Übergangsbestimmung aufgenommen. Demnach erfolgt die Vergütung der der Untersuchung oder Behandlung dienenden Mittel und Gegenstände, für die das Departement noch keine Bestimmung über die Leistungspflicht und den Umfang der Vergütung erlassen hat, weiterhin nach dem bisherigen Recht. Diese Bestimmung gilt während eines Jahres ab Inkrafttreten der Gesetzesänderung. Mit dieser Ergänzung hat der Rat der Gesetzesvorlage mit 41:00 Stimmen bei null Enthaltungen zugestimmt. In der Schlussabstimmung hat der Rat die Gesetzesänderung mit 42:00 Stimmen bei null Enthaltungen genehmigt.
Unbestrittene Statistiken von einem unabhängigen Organ erstellen lassen. Eine unerlässliche Voraussetzung für die Steuerung des Gesundheitswesens Motion Feller Olivier NR Motion Thorens Goumaz Adèle NR Mit den beiden gleichlautenden Motionen wird der Bundesrat aufgefordert, die Aufgaben der Erstellung unbestrittener und aktueller Statistiken einem unabhängigen Organ zu übertragen (zum Beispiel dem Bundesamt für Statistik). Dies, um das Gesundheitswesen zu steuern und es der Entwicklung der Bedürfnisse und der Kosten anzupassen. Die beiden Antragsteller bemängeln, dass die Daten nach keinem klaren, transparenten, unabhängigen und einheitlich methodischen Vorgehen gesammelt und bearbeitet werden. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motionen beantragt. Er begründet diese damit, dass eine Expertengruppe mit dem Ziel beauftragt sei, eine bessere Informationsbasis, eine grössere Transparenz des Gesundheitssystems und die Reduktion des administrativen Aufwands zu schaffen. Der Nationalrat hat den Motionen zugestimmt. Auf einstimmigen Antrag der vorbereitenden Kommission hat der Rat die beiden Motionen diskussionslos abgelehnt.
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Gesundheitspolitik
Für eine angemessene Finanzierung der Palliative Care Motion SGK-SR Der Bundesrat wird mit der Kommissionsmotion beauftragt, die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, damit eine bedarfsgerechte Behandlung und Betreuung aller Menschen am Lebensende schweizweit gewährleistet ist. Dies unter Berücksichtigung der allgemeinen und spezialisierten Angebote der Palliative Care in allen Versorgungsbereichen ambulant, stationär sowie in Schnittstellen. Die Kantone sind dabei in geeigneter Weise einzubinden. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat ist diesem Antrag diskussionslos gefolgt.
Keine Erhöhung der Krankenkassenprämien Standesinitiative Genf Der Gosse Rat des Kantons Genf fordert mit der Standesinitiative vom Juni 2019 die Bundesversammlung auf, mit einer Motion vom Bundesrat zu verlangen, dass die Krankenkassenprämien 2020 nicht erhöht werden. Er begründet dies damit, dass die Gesundheitskosten 2018 nur um 0,47 Prozent gestiegen sind, die Krankenversicherer 2018 Gewinne erzielt haben, die Reserven bei 150 Prozent des gesetzlichen Minimums liegen und dass die Krankenkassenprämien eine Familie mit zwei Kindern mit 21 Prozent des Haushalteinkommens belasten. Die vorberatende Kommission hat festgestellt, dass die Forderung der Initiative praktisch erfüllt ist, sind doch die Prämien im Jahre 2020 um 0,5 Prozent und für das Jahr 2021 um 0,6 Prozent gestiegen. Die Kommission hat darum beantragt, die Standesinitiative abzulehnen. In diesem Sinne hat der Rat entschieden.
Rothirsch Rothirsche vermeiden im Winter jede unnötige Aktivität. Das Volumen des Pansens wird verringert. Die Herzschlagfrequenz sinkt gegenüber dem sommerlichen Maximum um 60 Prozent. Zeitweise schlägt das Herz nur noch 30-mal pro Minute.
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Gesundheitspolitik
BUNDESRAT/EDI/BAG UMFELD Reserven der Krankenversicherer Der Bundesrat will dem Druck gewisser politischer Kreise und einzelner Medien nachgeben. Er schlägt per Juni 2021 eine Änderung der Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV) vor. Dabei verzichtet er zwar darauf, die Krankenversicherer mit angeblich zu hohen Reserven zu einem Abbau zu verpflichten. Für den Fall, dass ein Versicherer Reserven abbaut, macht er aber eine ganze Anzahl Vorschriften. Ein solches Vorgehen ist unverständlich. Wenn der Abbau freiwillig ist, was zu begrüssen ist, braucht es auch keine Änderung der KVAV. Reserven sind ein wichtiger Stabilitäts- und Sicherheitsfaktor. Wenn ein Versicherer über ungenügende Reserven verfügt, schreitet die Aufsichtsbehörde sofort mit eiserner Faust ein. Darum ist es für die Versicherer wichtig, über genügende Reserven, die möglichst über den gesetzlichen Vorgaben liegen, zu verfügen. Nur so können sie grössere Schwankungen aushalten.
Spitalzusatzversicherungen als Goldesel für die Spitäler und Ärzte; Mahnruf der Finma Mit Verwunderung hat die Finma festgestellt, dass die Spitäler und deren leitende Ärzte vielfach oder unbegründet hohe Zusatzkosten über die Zusatzversicherungen abrechnen. Noch verwunderlicher ist es, dass die Krankenversicherer dies einfach so hinnehmen. Die Finma hat die Krankenversicherer darum eindringlich aufgefordert, in den Zusatzversicherungs-Verträgen mit den Spitälern und Ärzten für Kostentransparenz zu sorgen.
Präsidium bei der FMH Die FMH hat als Nachfolge von Jürg Schlup Yvonne Gilli als neue Präsidentin gewählt. Ob sich die Verbandspolitik in der FMH verändert, bleibt abzuwarten. Jürg Schlup schlug eher moderate Töne an. Bleibt zu hoffen, dass dem so bleibt und die Versicherer mit Frau Gilli auch eine verlässliche und kompromissbereite Verhandlungspartnerin haben.
Elektronisches Patientendossier (EPD)
Digitalisierung
Per 15. April 2020 hätte das elektronische Patientendossier bei den Spitälern eingeführt werden müssen. Wann dies der Fall sein wird, steht wohl in den Sternen, und wann es auch für die weiteren Leistungserbringer aktiv wird, liegt wohl in noch weiterer Ferne. Dabei handelt es sich beim EPD um ein durchaus sinnvolles Projekt, sowohl für die Versicherten wie auch für die Leistungserbringer.
Die Digitalisierung war im Gesundheits- und Krankenversicherungswesen bisher eher ein Stiefkind (siehe auch EPD). Jetzt scheint sich wieder eine Tür zu öffnen. CSS, Visana, Allianz Care und die Versandapotheke Zur Rose wollen eine digitale Gesundheitsplattform gründen. Diese soll Versicherten, Krankenversicherern und allen Leistungserbringern offenstehen.
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LZ-Weihnachtsaktion Der RVK unterstützte auch im vergangenen Jahr die LZ-Weihnachtsaktion und verzichtete auf den Versand von Weihnachtskarten und -geschenken für Kunden und Partner. Der eingesparte Betrag ging vollumfänglich an Menschen aus der Zentralschweiz, die in Not geraten sind.
Interview mit der AGRISANO Die AGRISANO gibt Auskunft zum DRG-Coaching, welches im Sommer 2020 inhouse vom RVK durchgeführt wurde. Die Erkenntnisse aus dem Coaching sind in das Tagesgeschäft der AGRISANO eingeflossen und optimieren die Fallbearbeitung im Bereich der stationären Rechnungsprüfung.
Tagung Langzeitpflege Die Tagung vom 15. Dezember 2020 befasste sich mit der Thematik «Pflege im Spannungsfeld zwischen Ethik, Medizin und Ökonomie». Der Anlass wurde aufgrund der Corona-Pandemie als Live-Webcast online übertragen und stiess mit rund 100 Teilnehmenden auf grosses Interesse.
Information Dezember 2020
Informationen des RVK
RVK und RVK Rück AG JAHRESVERSAMMLUNGEN 2021
Am 25. Juni 2021 finden die 89. Delegiertenversammlung des RVK und die 10. Generalversammlung der RVK Rück AG in Luzern statt.
Die Jahresversammlungen werden im Hotel Astoria in Luzern durchgeführt. Anträge der Delegierten sind bis zum 26. April 2021 (Posteingang) schriftlich an den RVK, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, z. H. des Präsidenten Peter Hegglin zu richten. Für weitere Auskünfte stehen der Präsident oder der Direktor jederzeit zur Verfügung. Peter Hegglin, Präsident RVK und RVK Rück AG peter.hegglin@parl.ch Patrick Kellenberger, Direktor 041 417 05 55, p.kellenberger@rvk.ch
Eichhörnchen Eichhörnchen machen keinen Winterschlaf. Die tagaktiven Tiere bewegen sich in den kalten Monaten aber deutlich weniger als im Sommer. Sie verlassen ihr Nest nur, um Nahrung zu suchen. Da im Winter kaum Samen und Nüsse zu finden sind, legt sich das Eichhörnchen im Herbst Vorräte an.
Information Dezember 2020
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Abschied Daniel Herzog FIT FÜR DIE (NACHBERUFLICHE) ZUKUNFT
Per Ende 2020 ist Daniel Herzog als langjähriger Direktor des RVK kürzergetreten. Er hat auf diesen Zeitpunkt die Leitung und Führung des Verbandes in jüngere Hände übergeben. Wir dürfen aber weiterhin auf seine wertvolle Unterstützung zählen. Daniel Herzog wird für einen geordneten Übergang auf seinen Nachfolger Patrick Kellenberger sorgen und das Geschäftsjahr 2020 gegenüber der Delegierten- und Generalversammlung im Juni 2021 verantworten. signifikant erhöht werden konnte. Wohl das schönste Zeichen seines positiven und erfolgreichen Wirkens waren indessen die wiederholt sehr guten Werte der Zufriedenheitsumfragen bei Kunden und Mitarbeitenden.
Für mich ist damit der Zeitpunkt gekommen, die Tätigkeiten von Daniel Herzog zugunsten unserer Institution zu würdigen. Seit Oktober 2011 verantwortete Daniel Herzog die operative Leitung des RVK und der RVK Rück AG. Er übernahm diese Funktion mit der Vision, die Organisation als Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer zu festigen und den RVK gleichzeitig als bedeutenden Anbieter von innovativen und werthaltigen Dienstleistungen im offenen Gesundheitsmarkt zu positionieren. Der RVK sollte zu einem Dienstleistungszentrum für Versicherer und Institutionen im Gesundheitswesen werden. Zudem sollte die Organisation langfristig auf finanziell gesunden Beinen stehen. Diese Ziele konnten alle uneingeschränkt erreicht werden. Trotz einer starken Zentralisierungstendenz blieb die Mitgliederzahl des RVK praktisch stabil und die Veränderungen sind vor allem auf Fusionen innerhalb unserer Mitglieder zurückzuführen. Die Dienstleistungspalette ist mit Daniel Herzog in den letzten Jahren konsequent auf- und ausgebaut worden. Das hatte zur Folge, dass der Umsatz in diesem Zeitraum um über 65 Prozent gesteigert und die Rentabilität
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Information Dezember 2020
Ich durfte in den vergangenen gut drei Jahren zusammen mit Daniel Herzog die Geschicke des RVK leiten und habe seine überlegte und umsichtige Arbeits- und Führungsweise sehr geschätzt. Insbesondere seine Eigenart, zu offenen Pendenzen stets Lösungsvorschläge mitzuliefern, war mir als Präsident, der zuweilen etwas weiter weg ist vom operativen Alltag, immer eine wertvolle Hilfe. Für seinen sehr grossen und prägenden Einsatz danke ich ihm im Namen des Vorstandes und auch persönlich sehr herzlich. Ich wünsche Daniel Herzog für die nachberufliche Zukunft alles Gute, robuste Gesundheit und viel Zeit für Hobbys und Ziele, die in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen sind. Peter Hegglin, Präsident RVK und RVK Rück AG peter.hegglin@parl.ch
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LZ-Weihnachtsaktion MUT SCHENKEN
Der RVK verschickte seine Weihnachtsgrüsse elektronisch und verzichtete damit auch im vergangenen Jahr auf Weihnachtskarten und Geschenke für Kunden und Partner. Mit dem eingesparten Betrag unterstützte der RVK die LZ-Weihnachtsaktion.
Die Corona-Krise trifft viele Menschen in der Zentralschweiz hart. Zur wirtschaftlichen Abfederung der Folgen hat der Bund ein umfassendes Massnahmenpaket gesprochen. Die Hilfe von Staat, Kantonen und Gemeinden ist angerollt. Auch die LZ-Weihnachtsaktion wird Betroffenen helfen: gemäss ihren Statuten dort, wo die behördlichen Organe dies nicht tun können.
LZ Weihnachtsaktion
25 Jahre
Seit 1996 wurden über 58 Millionen Franken gesammelt. Die Stiftung arbeitet mit Fürsorgestellen und Sozialämtern der Gemeinden in der Zentralschweiz zusammen. Dies garantiert eine professionelle und pragmatische Beurteilung der Hilfsgesuche durch ehrenamtlich tätige Beirätinnen und Beiräte. Das Geld geht vollumfänglich an Menschen aus der Zentralschweiz, die in Not geraten sind. Chantal Koller, Fachspezialistin Marketingkommunikation 041 417 05 70, ch.koller@rvk.ch
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Interview INHOUSE-COACHING ZUR DRG-RECHNUNGSKONTROLLE Im Juni und Juli 2020 fanden bei der AGRISANO in Brugg Coaching-Sequenzen zum Thema DRGRechnungskontrolle statt. Katrin Hügi, Kodierärztin beim RVK, betreute die Mitarbeiterinnen direkt vor Ort. Natürlich wurden dabei die Corona-Abstandsregeln eingehalten. Wir haben mit Beatrix Wieser, stv. Leiterin Leistungen der AGRISANO über das DRG-Coaching gesprochen. Frau Wieser, wie wurde das DRG-Coaching vorgängig aufgegleist? Beatrix Wieser: Mit den Fachleuten des RVK wurde zuerst besprochen, welche Bedürfnisse von Seiten der AGRISANO bestanden. Danach wurden die Anforderungen an das Coaching und die daraus abgeleiteten Inhalte und Ziele definiert. Im nächsten Schritt erstellte der RVK ein detailliertes Angebot, in welchem unter anderem die Inhalte und Ziele festgehalten wurden. Im Angebot wurde aber auch die Methodik und das Leistungsversprechen des RVK definiert. Nicht zuletzt waren auch die Kosten im Angebot aufgeführt. Nach erfolgter Zusage durch die AGRISANO wurde die Terminplanung sowie die praktische Umsetzung direkt mit Frau Hügi besprochen. Welche Ziele verfolgte die AGRISANO mit dem CoachingAuftrag an den RVK im Bereich der DRG-Rechnungsprüfung? Beatrix Wieser: Die AGRISANO setzt, gemäss ihrem Auftrag, auf eine konsequente Rechnungsprüfung im stationären Bereich. Dabei arbeiten wir schon viele Jahre mit dem Team der DRG-Prüfstelle des RVK zusammen. Damit die Zusammenarbeit zwischen uns und dem RVK gut funktioniert, ist es wichtig, dass die Mitarbeitenden der AGRISANO regelmässig geschult werden. Die Grundlagen werden dabei von uns intern geschult. Beim Coaching mit Frau Hügi ging es darum, dass unsere Fachspezialistinnen ihr Praxiswissen erweitern konnten. Im Erfahrungsaustausch mit der Kodierärztin sollten Fragen beantwortet und wertvolle Hinweise für das Tagesgeschäft gesammelt werden.
Wie wurde das Coaching bei der AGRISANO umgesetzt? Beatrix Wieser: Zum Start vor Ort hat uns Frau Hügi eine Checkliste für die Fallbereitstellung abgegeben, welche wir zusammen besprochen haben. Während des Coachings haben wir von Frau Hügi zusätzliche wertvolle Unterlagen – Nachschlagehinweise zur Fallbearbeitung – erhalten. Unsere Fachspezialistinnen hatten für das Coaching Fälle aus der Praxis aufbereitet. Diese wurden nun im Schwerpunkt behandelt. So war der Austausch sehr praxisnah und Frau Hügi konnte mit ihrem Fachwissen neue Erkenntnisse einbringen. Sie zeigte beispielsweise auf, dass der Gesamtfall immer auf der Grundlage der medizinischen Berichte betrachtet werden muss. So kann es passieren, dass eine Diagnose/Prozedur, die ursprünglich gar keinen Einfluss auf die DRG und das Cost Weight (CW) hatte, plötzlich relevant wird. Auf Wunsch des Teams wurden die Themen Sepsis und intensivmedizinische Komplexbehandlung, inkl. der Beurteilung von Beatmungsprotokollen, besonders intensiv besprochen. Hier handelt es sich in der Regel um sehr komplexe Fragestellungen. Wie beurteilen Sie das Coaching? Beatrix Wieser: Wir sind mit dem Coaching von Frau Hügi sehr zufrieden. Sie konnte unsere Fragen kompetent beantworten und brachte wertvolle Hinweise ein. Die Erkenntnisse aus dem Coaching sind in unser Tagesgeschäft eingeflossen und optimieren unsere Fallbearbeitung im Bereich der stationären Rechnungsprüfung. Herzlichen Dank für das Gespräch, Frau Wieser. Thomas Lustenberger, Verantwortlicher Kundenentwicklung 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch
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Erfolgreiche Premiere DIE RVK-FACHTAGUNG LANGZEITPFLEGE IM LIVE-STREAM Aufgrund der Corona-Beschränkungen fand die diesjährige Fachtagung vom 15. Dezember 2020 erstmals als digitaler Anlass statt. Trotz neuem Format war das Interesse der teilnehmenden Fachleute gross. Für 2021 ist die Tagung Langzeitpflege wieder als Präsenzveranstaltung geplant.
Trotz der schwierigen Umstände konnten wir die RVK-Tagung 2020 erfolgreich als Live-Stream aus dem Hotel National in Luzern durchführen. Rund 100 Fachleute aus dem Gesundheitswesen folgten den vielfältigen Referaten sowie einer angeregten Podiumsdiskussion, die Hannes Blatter gekonnt moderierte. Angesprochen waren Fach- und Führungskräfte aus der stationären und ambulanten Langzeitpflege, Verantwortliche in Gemeinden und Kantonen sowie Mitarbeitende von Krankenversicherungen. Wir konnten feststellen, dass die Corona-Krise heikle Fragen zur Ethik in der Pflege aufwirft und eine gezielte Auseinandersetzung gerade in diesen ausserordentlichen Zeiten essenziell wird. Zusammen mit unseren Referentinnen und Referenten gingen wir unter anderem auf Aspekte ein, was es heisst, ethisch gut zu handeln und entscheiden. Wir danken allen Beteiligten für ihre wertvollen Beiträge zu dieser sehr aktuellen und facettenreichen Thematik. Die zahlreichen Rückmeldungen zeigen, dass eine konstruktive Auseinandersetzung mit allen Akteuren der Langzeitpflege einem echten Bedürfnis entspricht. Wir bleiben da mit unserer Themenbearbeitung weiter dran.
Save the Date: Tagung Langzeitpflege 2021 Am 24. November 2021 findet die Tagung bereits zum 5. Mal statt. Wir freuen uns schon heute, unseren Gästen wieder ein abwechslungsreiches und hochaktuelles Programm zu präsentieren und in guter Tradition eine Plattform für den themenbezogenen Erfahrungsaustausch im Bereich der ambulanten und stationären Langzeitpflege zu bieten. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch
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Clever weiterbilden – Online und Präsenz! VORSCHAU BILDUNGSANGEBOT 2021
Die Corona-Pandemie bringt viele Veränderungen mit sich und lehrt uns alle, variabel auf neue Rahmenbedingungen zu reagieren. Seit dem 2. November 2020 ist gemäss Bundesratsbeschluss der Präsenzunterricht von Bildungsinstituten bis auf Weiteres nicht mehr erlaubt. Dieser Entscheid hat für die Bildungsabteilung des RVK und seine Kunden weitreichende Folgen. Damit der RVK seinen Kunden weiterhin ein vielseitiges Bildungsangebot zur Verfügung stellen kann, ist der unmittelbare Umstieg auf einen webbasierten Unterricht unabdingbar. Erste Kurse konnten wir bereits erfolgreich als Webinare anbieten. Ziel des RVK ist es, dass während des Verbots von Präsenzunterricht möglichst viele Fachkurse und Tagungen als Webinare stattfinden. Damit bieten wir unseren Kunden weiterhin die Möglichkeit einer fachspezifischen Weiterbildung. Gleichzeitig nutzen wir die Coronakrise als Chance, uns in Richtung digitaler Unterricht zu entwickeln. Ob sich schlussendlich ein Onlineangebot, Präsenzunterricht oder eine hybride Form der Wissensvermittlung durchsetzt, ist noch offen. Für uns ist in erster Linie wichtig, dass wir unseren Kunden auch in dieser ausserordentlichen Zeit als Bildungspartner zur Seite stehen.
Frühjahrfachkurse als Webinare Bereits im Februar steht der neu modular konzipierte Fachkurs «Medizinische Kenntnisse» an. Die beiden Module «Innere Organe» und «Bewegungsapparat» werden erstmals als Webinar angeboten. Für beide Kurse sind noch Plätze verfügbar. Melden Sie sich direkt über unsere Webseite www.rvk.ch/bildung/agenda an und profitieren Sie von der ortsunabhängigen Weiterbildungsmöglichkeit. Bis Ende März stellen wir das Programm grundsätzlich auf Fernunterricht um. Auf unserer Webseite erhalten Sie zudem weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen. Bei jedem Bildungsangebot informieren wir konkret über die Form der Durchführung.
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RVK-Frühlingstagung als Präsenzveranstaltung geplant Über die Durchführung der RVK-Frühlingstagung vom 27. und 28. April 2021 informieren wir spätestens im Februar. Diesen beliebten Branchenanlass, der dem Wissenstransfer und der Netzwerkpflege dient, beabsichtigen wir in Präsenzform durchzuführen. Sollte dies nicht möglich sein, bieten wir zumindest einige Workshops als Webinare an. Es lohnt sich also, frühzeitig die Workshops zu buchen.
Kundenstimme «Durch die praxisorientierten Beispiele der Referenten konnte ich mein Fachwissen erweitern. Diese Inputs sind bei meiner täglichen Arbeit sehr nützlich. Auch der Austausch unter den Teilnehmenden erachte ich als sehr informativ und lehrreich, weshalb ich die RVK-Frühlingstagung jedem weiterempfehlen kann.» Lorena Del Re, Sachbearbeiterin, ÖKK Wir zählen auf Ihre Treue und freuen uns, Sie bald im virtuellen Schulungsraum und hoffentlich zu gegebener Zeit auch wieder an Präsenzveranstaltungen begrüssen zu dürfen. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch
Informationen des RVK
RVK-Frühlingstagung 27./28. April 2021 Genetik Datenschutz in einem digitalisierten Arbeitsumfeld Baustelle Gesundheitswesen Schweiz Rechtsprechung Leistungsprüfung KVG/VVG Demenz Physiotherapie Bekämpfung Versicherungsmissbrauch
www.rvk.ch/bildung
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Ressourcen DATENSCHUTZ UND INFORMATIONSSICHERHEIT Der RVK ist sich seiner Verantwortung im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Kundendaten bewusst und ist seit dem Jahr 2012 entsprechend den Vorgaben der Verordnung über die Datenschutzzertifizierungen (VDSZ) zertifiziert. 2020 erfolgte die Rezertifizierung nach VDSZ:2014. Gleichzeitig erfolgte die Rezertifizierung des Qualitätsmanagementsystems, welches beim RVK bereits im Jahr 2002 eingeführt wurde, nach ISO 9001:2015. Beide Zertifikate wurden für die Dauer von drei Jahren bis zum 7. Oktober 2023 verlängert. IT-System
Persönlichkeitsschutz
Da die Informationssicherheit ein wesentlicher Bestandteil eines funktionierenden Datenschutzmanagementsystems ist, investiert der RVK auch laufend in die IT-Systeme. So wurde im Jahr 2020 die für das Homeoffice eingesetzte VPN-Lösung zusätzlich mit einer 2-Faktor-Authentifizierung gesichert. Auch wurde die Datenbank des Hausarztsystems HAS, die bis anhin extern gehostet wurde, auf die RVK-interne Serverinfrastruktur migriert und vollständig in unser Sicherheitskonzept eingebunden.
Beim allgemeinen Datenschutz geht es im Wesentlichen um den Persönlichkeitsschutz für natürliche Personen. Hier werden drei Sphären (Intimsphäre, Privatsphäre, Öffentlichkeitssphäre) unterschieden. Die Personendaten dazu werden geschützt und bestimmte Angaben als besonders schützenswerte Daten angesehen, wie z. B. Konfession oder Krankengeschichte. Die Artikel 4, 5 und 8 des DSG definieren die Prinzipien für die Bearbeitung dieser Daten.
Datenschutz-Schulungen
Dateninhaber unterliegen der Geheimhaltung und tragen die datenschutzrechtliche Verantwortung für die rechtmässige Bearbeitung. Die Mitarbeitenden tragen die persönliche Verantwortung für den täglichen Umgang mit den Daten und entscheiden auch, ob sie Daten bekannt geben bzw. Auskunft erteilen. Hilfspersonen, die z. B. einen Arzt unterstützen, haben weitergehende Pflichten. Beim RVK sind die Pflichten von Hilfspersonen des vertrauensärztlichen Dienstes in schriftlichen Vereinbarungen festgehalten.
Genauso wichtige Faktoren im Umgang mit sensiblen Daten sind das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit unserer Mitarbeitenden. Der RVK führt für alle neuen Mitarbeitenden eine Grundschulung im Bereich des Datenschutzes durch. Anlässlich der Datenschutzschulung für neue Mitarbeitende wird auf den allgemeinen Datenschutz sowie auf die Geheimhaltung eingegangen. Zusätzlich zur Schulung von neuen Mitarbeitenden werden regelmässige Schulungen für die gesamte Belegschaft durchgeführt. 2020 wurde insbesondere auf die neue Datenschutzgesetzgebung in der Schweiz eingegangen. Die Revision des Datenschutzgesetzes ist abgeschlossen und es wird damit gerechnet, dass das neue Datenschutzgesetz im Jahr 2022 in Kraft treten wird.
Geheimhaltung
Datenschutz-Webinar für RVK-Mitglieder Im März 2021 wird der RVK ein Webinar für RVK-Mitglieder zum neuen Datenschutzgesetz durchführen und dort auf die wichtigsten Änderungen sowie auf allfälligen Handlungsbedarf eingehen.
Alexander Kobel, Bereichsleiter Ressourcen/stv. Direktor, 041 417 05 50, a.kobel@rvk.ch
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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE, DIENSTJUBILÄUM UND BEFÖRDERUNGEN
Neueintritte
Dienstjubiläum
Am 1. September 2020 hat Andrea Eicher als Business Analystin ICT im MedCasePool gestartet. Sie ist diplomierte Informatikerin und verfügt über einen Master of Advanced Studies in «Information and Process Management». Ihre langjährigen Erfahrungen als Business Analystin und ICT-Beraterin hat sie zuletzt bei einem Softwareentwickler für das Bildungswesen und davor bei einem grossen Krankenversicherer in der Zentralschweiz unter Beweis gestellt.
Vor 15 Jahren, am 1. Januar 2006, ist Peter Aregger als Bereichsleiter Versicherungen zum RVK gestossen. Er war damals im Verwaltungsrat der UNIMEDES, die per 1. Januar 2007 in den RVK integriert wurde. 2012 hat Peter Aregger zusätzlich die Verantwortung für die damals neu gegründete RVK Rück AG übernommen. Mit seinem ausgewiesenen Fachwissen in der Krankenversicherung und seinen sehr guten Kundenbeziehungen hat er massgeblich zur Weiterentwicklung des RVK und der RVK Rück AG beigetragen.
Mit Adriano Zatti konnte der RVK einen sehr erfahrenen Marketing- und Vertriebsspezialisten mit langjähriger Berufsund Führungserfahrung für die Nachfolge von Patrick Kellenberger gewinnen. Er hat am 1. Januar 2021 als Bereichsleiter Marketing & Bildung seine Tätigkeit aufgenommen. Adriano Zatti hat in den vergangenen Jahren bei namhaften internationalen Unternehmen im Marketing und Vertrieb gearbeitet, war für die Kundenakquisition und Kundenentwicklung verantwortlich und hat grössere wie auch kleine Abteilungen und Teams geführt. Zuletzt hat er als Regionalleiter für die Firma Würth den Vertrieb Ost erfolgreich ausgebaut und das Volumen stetig gesteigert. Nebenbei ist Adriano Zatti als Experte im Marketing- und Verkaufsleiterlehrgang tätig.
Wir bedanken uns bei Peter Aregger für seine langjährige Treue und für sein Engagement und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Wir freuen uns über die beiden Neuzugänge und wünschen Andrea Eicher und Adriano Zatti viel Befriedigung und Erfolg in ihren Tätigkeiten beim RVK.
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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE, DIENSTJUBILÄUM UND BEFÖRDERUNGEN
Weiterbildungserfolg und Beförderungen Chantal Koller hat im Oktober 2020 die Weiterbildung zur Marketingfachfrau mit eidg. Fachausweis erfolgreich abgeschlossen. Im Zuge der Schärfung der Marketingkommunikation und der damit verbundenen erweiterten Aufgaben dürfen wir Chantal Koller zur Fachspezialistin Marketingkommunikation befördern. Herzlichen Glückwunsch zum erworbenen Diplom und zur Beförderung! Auch gratulieren wir Guido Hüsser zur Beförderung zum Leiter Stab und Organisationsentwicklung des MedCasePools! Guido Hüsser hat in den vergangenen zwei Jahren massgeblich zur Weiterentwicklung des Bereichs MedCasePool beigetragen. In seiner neuen Funktion ist er seit dem 1. September 2020 nebst der personellen Verantwortung für die Business Analystin auch für die Umsetzung von Vorhaben und Initiativen verantwortlich und begleitet Veränderungsprozesse. Ferner unterstützt er die Bereichsleiterin MCP in der strategischen Ausrichtung, der Geschäftsentwicklung und der operativen Steuerung des Bereichs.
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Und zu guter Letzt freuen wir uns, die Wahl von Alexander Kobel zum stv. Direktor des RVK und der RVK Rück AG per 1. Januar 2021 bekannt zu geben. Die Aufgaben als Bereichsleiter Ressourcen wird er unverändert weiterführen. Das ganze RVK-Team gratuliert Alexander Kobel zu dieser Wahl und wünscht ihm, Chantal Koller und Guido Hüsser viel Erfolg und Befriedigung in ihren neuen Funktionen. Natascha Bircher, Human Resources Management 041 417 05 72, n.bircher@rvk.ch
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Die Einsiedler Krankenkasse hat Geburtstag Als Geburtsstunde der Einsiedler Krankenkasse gilt das Jahr 1871 – damals noch unter dem Namen «Kranken-Unterstützungs-Verein» bekannt. 2021 feiert die Kasse somit bereits ihr 150-jähriges Bestehen.
Fusion von Simplon und sodalis Die Krankenkasse Simplon hat ihre Eigenständigkeit per Ende 2020 aufgegeben und sich mit der sodalis gesundheitsgruppe zusammengeschlossen.
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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
Jubiläum DIE EINSIEDLER KRANKENKASSE FEIERT GEBURTSTAG Die Einsiedler Krankenkasse darf sich über ihr 150-jähriges Bestehen freuen.
Als Geburtsstunde des heutigen Vereins gilt das Jahr 1871. Der Grundstein wurde jedoch bereits im Jahr 1825 gelegt, mit der Schaffung einer Unterstützungskasse. Die Schneiderund die Weberzunft waren der Ansicht, dass es schön wäre, wenn einem dürftigen Meister bei Krankheit oder sonstigen Fällen geholfen werden könnte. So wurde ein Fundus (Grundstock) von 100 Kronen angelegt. Dieser wurde jedoch im Jahre 1857 wieder aufgelöst. Die Metzger- und die Bäckerzunft nahmen dieses Thema in den darauffolgenden Jahren nochmals in Angriff und beschlossen Anfang 1871 die Gründung ihres «KrankenUnterstützungs-Vereins». Im Frühling 1871 stellten die beiden Zünfte fest, dass dieser Verein nicht existieren kann, wenn nur Mitglieder der Metzger- und der Bäckerzunft darin Aufnahme finden. Folglich hat man mit einem Inserat im «Einsiedler Anzeiger» die Bürgschaft von Einsiedeln eingeladen, Einsicht in die Statuten des zu gründenden Vereins zu nehmen und diesen ins Leben zu rufen.
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Information Dezember 2020
Der Kranken-Unterstützungs-Verein wurde trotz der geringen Mitgliederzahl von 39 gegründet. Bis in das Jahr 1934 bestand der Verein unter dem Namen «Kranken-UnterstützungsVerein». In jenem Jahr erfolgte die Namensänderung in «Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln» (Bezirks-Krankenkasse), welche bis 2018 Gültigkeit hatte. Im Jahr 2018 erfolgte erneut eine Namensänderung: in «Einsiedler Krankenkasse». Der RVK gratuliert der Einsiedler Krankenkasse zum Jubiläum und wünscht ihr eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
Fusion KRANKENKASSE SIMPLON UND SODALIS GESUNDHEITSGRUPPE Was vor 85 Jahren als kleines eigenständiges Unternehmen begann, ist seit dem 1. Januar 2021 Bestandteil des Oberwalliser Marktführers sodalis gesundheitsgruppe. Die Krankenkasse Simplon hat ihre Eigenständigkeit per Ende 2020 aufgegeben und ist ins Geschäftsstellennetz der sodalis integriert worden. Nicht nur die zu geringe Mitgliederzahl, sondern auch die wachsenden Kosten sowie die stetig steigenden gesetzlichen Anforderungen bewogen die Krankenkasse Simplon zu diesem Entscheid. Die Delegierten beider Kassen stimmten der Fusion anlässlich ihrer Delegiertenversammlungen im September 2020 zu. Judith Arnold-Zenklusen, die die Krankenkasse Simplon fast 35 Jahre im «One-Woman-Betrieb» leitete, bedauert diesen Schritt sehr. Sie freut sich aber, mit der sodalis gesundheitsgruppe einen zuverlässigen regionalen Partner gefunden zu haben.
Rückblick Krankenkasse Simplon Der kleine Versicherer in Simplon Dorf nahe der italienischen Grenze wurde 1935 gegründet und zählte rund 1200 Mitglieder aus dem Bezirk Brig. Nicht nur im Oberwallis, sondern auch auf nationaler Ebene wird es für Kleinkassen immer schwieriger, ihre Unabhängigkeit zu wahren. Die vielen Auflagen und gesetzlichen Bestimmungen gelten sowohl für die grossen wie auch die kleinen Betriebe im selben Ausmass. So sehen sich gerade die Kleinkassen mit einem enormen Verwaltungsaufwand konfrontiert, was das Kosten-Nutzen-Verhältnis übermässig strapazieren kann. Doch nicht ausschliesslich die neuen Bestimmungen sowie die Einführung eines eigenen IKS, sondern auch die Inanspruchnahme hoher Leistungsbeträge und der Mitgliederrückgang zwangen die Krankenkasse Simplon zu diesem Schritt.
Durch den Zusammenschluss mit der sodalis ist es nun einfacher, die Kosten tief zu halten. Zudem hilft der gemeinsame Auftritt unter demselben Namen, die Position als stärkste Oberwalliser Krankenkasse weiter auszubauen und die regionale Verankerung zu festigen. Für die Versicherten ändert sich ausser dem Namen nicht viel. Judith Arnold ist weiterhin als Geschäftsstellenleiterin persönlich als Ansprechperson vor Ort für ihre Kunden da. Die Versicherungsprodukte bleiben dieselben und werden in der Grundversicherung um zusätzliche Modelle und Franchise-Optionen erweitert. Die Prämien sind gewohnt attraktiv. Vorstandspräsident der Krankenkasse Simplon, Klaus Rittiner, die bisherige Geschäftsführerin, Judith Arnold, und der Geschäftsführer der sodalis, Matteo Kalbermatten, sehen in dem Zusammenschluss einen wichtigen – und auch richtigen – Schritt in die Zukunft und blicken der Zusammenarbeit mit viel Optimismus entgegen.
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Agenda 2021 Veranstaltungen Januar
Februar
März
April
Prüfungstraining mündlich für Krankenversicherungsfachleute
ab 19.
online
Krankenversicherung Grundlagen 1
19./20.
online
treffPUNKT KOMPAKT: Business Continuity Management
21.
online
Krankenversicherung Grundlagen 2
9./10.
online
Fachkurs «Medizinische Kenntnisse: Innere Organe»
24./25.
online
Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»
2.
online
Fachkurs «Medizinische Kenntnisse: Bewegungsapparat»
10./11.
online
Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»
11.
online
treffPUNKT KOMPAKT: Das neue Datenschutzgesetz
11.
online
Vertiefungskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»
18.
online
Krankenversicherung Grundlagen 1
24./25.
online
Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für Spital-/Klinikpersonal»
25.
online
treffPUNKT KOMPAKT: Outsourcing
31.
online
Basiskurs «Krankenversicherung und die Pflegedokumentation für den Spitex-Alltag»
22.
Luzern
RVK-Frühlingstagung
27./28.
Nottwil
Sessionen Frühling
1. bis 19. März
Bern
Sommer
31. Mai bis 18. Juni
Bern
Herbst
13. September bis 1. Oktober
Bern
Winter
29. November bis 17. Dezember
Bern