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RVK INFORMATION Dezember 2018

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Dezember 2018

Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner

BERGE DER SCHWEIZ

5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat

22 Kommunikationskampagne Der RVK startet Anfang 2019 mit einer neuen Kommunikationskampagne

26 treffPUNKT «KVG» Die Kurztagung findet am 15. Januar 2019 statt

«Berge der Schweiz» als Bildthema in der Dezember-Ausgabe.


Inhalt

Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG

Informationen des RVK 14 RVK UND RVK RÜCK AG Jahresversammlungen 2019 15 MEDCASEPOOL Jahrestreffen der RVK-Ärztinnen und -Ärzte 16 INTEGRIERTE VERSORGUNGSMODELLE Budgetmitverantwortung 18 IFAS – FACHMESSE FÜR DEN GESUNDHEITSMARKT Der RVK mit neuem Messestand 20 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Winterausgabe 21 LZ-WEIHNACHTSAKTION 2018 Spenden statt Schenken 22 MARKETING Neue RVK-Kommunikationskampagne 24 FACHTAGUNG LANGZEITPFLEGE «Ambulant & stationär – Erfolgsmodell mit Potential?» 26 TREFFPUNKT «KVG» Ambulant vor stationär – alles klar in der Umsetzung? 27 UNTERNEHMENSVERSICHERUNGEN LOHNAUSFALL Fachkurs für die Kundenberatung 29 RÜCKBLICK «FIT FÜR DEN VORSTAND» Governance, Compliance und Risikomanagement im Fokus 30 WEIHNACHTSESSEN 2018 Kulinarischer Genuss und zauberhafte Momente in mediterranem Ambiente 31 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte und Dienstjubiläum

Agenda 32 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen

Impressum

Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Berge der Schweiz». Titelbild: Pixabay

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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Und schon ist wieder ein Jahr zu Ende gegangen. Viel ist passiert: So hat der Bundesrat ein Kostendämpfungsprogramm mit 38 Massnahmen verabschiedet mit dem Ziel, dass die Gesundheitskosten nur in dem Umfang steigen, wie sie medizinisch begründbar sind. Zudem ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union in Kraft getreten. Und das Parlament und die Branche arbeiten eine neue Branchenvereinbarung aus, die den überhöhten Vermittlerprovisionen ein Ende setzen soll.

«Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und die angenehme und wertschätzende Zusammenarbeit während des Jahres.»

Der Mitgliedsbestand des RVK ist in der Grundversicherung um ein halbes Prozent auf rund 680 000 Kundinnen und Kunden gestiegen. Weil das kleinste Mitglied, die Krankenkasse Turbenthal, ihre Geschäftstätigkeit einstellen musste, zählt der Verband nun 24 Mitgliedskassen. Die Besetzung des Vorstands und Verwaltungsrates blieb 2017 unverändert. Auf die nächste DV / GV hat Heinz Dinner von der ÖKK jedoch seinen Rücktritt bekannt gegeben – somit ist eine Vakanz zu besetzen. Erfahren Sie mehr dazu auf Seite 14. Auch dieses Jahr haben wir unseren Weihnachtsgruss ausschliesslich elektronisch verschickt. Der eingesparte Betrag geht an die «Luzerner Zeitung», die mit ihrer Weihnachtsaktion Spenden für Zentralschweizerinnen und Zentralschweizer in Not sammelt. Für Ihr Vertrauen und die angenehme und wertschätzende Zusammenarbeit während des Jahres danke ich Ihnen im Namen des gesamten RVK. Wir freuen uns auf die Fortsetzung im Jahr 2019. Fürs neue Jahr wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie Gesundheit sowie persönlichen und geschäftlichen Erfolg.

Herzlich

Daniel Herzog Direktor

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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Zulassungsbeschränkung KVG Die Räte haben die befristete Zulassungsbeschränkung nach Artikel 55a KVG um zwei Jahre verlängert, weil noch keine definitive Gesetzesänderung vorlag. Als Erstrat befasste sich nun der Nationalrat mit der Vorlage und stimmte ihr mit 128:40 Stimmen bei 13 Enthaltungen zu. Die Vorlage geht nun an den Ständerat.

Prämienregionen beibehalten Die vorberatene Kommission des Ständerates fordert mit ihrer Motion, dass die aktuelle Einteilung der Prämienregionen beibehalten werden kann – und die Rechtsgrundlagen im KVG entsprechend anzupassen sind. Der Bundesrat beabsichtigt jedoch, die Prämienregionen neu zu regeln, und hat beantragt, die Kommissionsmotion abzulehnen. Der Ständerat ist dieser Empfehlung nicht gefolgt und hat der Kommissionsmotion mit 24:13 Stimmen bei zwei Enthaltungen zugestimmt.

Kostendämpfende Massnahmen Die Vernehmlassungsfrist zum ersten Massnahmenpaket des Bundesrates ist Mitte Dezember 2018 abgelaufen. In diesem Jahr gedenkt der Bundesrat ein weiteres Kosteneinsparungspaket in die Vernehmlassung zu schicken. Ziel ist es, Massnahmen zu prüfen für Arzneimittel, eine angemessene Versorgung und die Verbesserung der Transparenz.

Kantonale Einheitskassen Die vom Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierre-Yves Maillard und seinem Genfer Amtskollegen Mauro Poggia lancierte Intitiative fordert die Schaffung von kantonalen Einheitskassen. Momentan sieht es aber danach auch, dass die notwendige Anzahl Unterschriften nicht erreicht werden und es nicht zu einer erneuten Volksinitiative bezüglich Einheitskasse kommt.

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Gesundheitspolitik

Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 29. September 2018 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.

AUS DEM NATIONALRAT Befristete Verlängerung der Zulassungsbeschränkung nach Artikel 55a KVG Parlamentarische Initiative SGK-NR Mit der Initiative wird verlangt, die Geltungsdauer der Zulassungsbeschränkung für Ärzte und Ärztinnen nach Artikel 55a KVG um weitere zwei Jahre zu verlängern. Begründet wird dieser Antrag damit, dass die heutige, befristete Regelung per 30. Juni 2019 ausläuft. Der Bundesrat hat zwar am 9. Mai 2018 dem Parlament die Vorlage «KVG. Zulassung von Leistungserbringern» unterbreitet, die die bisherige Regelung gemäss Artikel 55a KVG ersetzen soll. Mit dieser hat sich der Nationalrat auch bereits befasst (siehe nachstehender Abschnitt). Diese Vorlage geht aber viel weiter als die befristete Regelung. Zudem liegen unter anderem noch die parlamentarische Initiative «Finanzierung der Gesundheitsleistungen aus einer Hand. Einführung des Monismus» und das Geschäft betreffend Qualität und Wirtschaftlichkeit zur Beratung auf, die beide eng mit dem Thema Zulassungssteuerung zusammenhängen. Um diese wichtigen und zukunftsweisenden Geschäfte seriös und ohne Zeitdruck zu beraten, hat die vorberatende Kommission beantragt, die Gültigkeit von Artikel 55a KVG um zwei Jahre, das heisst bis 30. Juni 2021, zu verlängern. Mit diesem Vorgehen sind auch die Kantone einverstanden. Diskussionslos hat der Rat der Verlängerung mit 160:1 Stimmen bei null Enthaltungen zugestimmt. In der Schlussabstimmung stimmte der Rat der Verlängerung mit 194:1 Stimmen bei null Enthaltungen zu.

KVG. Zulassung von Leistungserbringern Nachdem für die Zulassung von Leistungserbringer noch keine definitive Gesetzesänderung vorlag, sahen sich die beiden Räte gezwungen, die bis 30. Juni 2019 befristete Zulassungsbeschränkung nach Artikel 55a KVG um zwei Jahre zu verlängern. Der Nationalrat hat sich nun als Erstrat bereits mit der vom Bundesrat beantragten, definitiven Gesetzesänderung befasst, mit welcher die Zulassung von Leistungserbringern unbefristet gesetzlich geregelt werden soll. Die Vorlage beinhaltet insbesondere folgende wichtige Bestimmungen: −− Zulasten der obligatorischen Krankenversicherung dürfen nur Leistungserbringer nach Artikel 35 Absatz 2 Buchstaben a-g KVG tätig sein, wenn sie vom Kanton auf dessen Gebiet sie tätig sind, zugelassen sind. −− Die Zulassungsbedingungen werden vom Bundesrat festgelegt. Sie umfassen nach Art der Leistungserbringung die Aus-, Weiterbildung und die für die Qualität der Leistungserbringung notwendigen Anforderungen. Ebenso legt der Bundesrat Auflagen bezüglich Wirtschaftlichkeit und Qualität der Leistungserbringung fest. −− Der Bund führt ein Register über die zugelassenen Leistungserbringer. Er kann die Registerführung auch an Dritte übertragen. Die Meldungen an das Register erfolgen durch die zuständigen kantonalen Behörden. Die im Register enthaltenen Daten sind über das Internet öffentlich zugänglich. −− Leistungserbringer nach Artikel 35 Absatz 2 Buchstabe a müssen mindestens drei Jahre an einer anerkannten schweizerischen Weiterbildungsstätte gearbeitet haben und über die notwendigen sprachlichen Fähigkeiten verfügen. −− Leistungserbringer nach Artikel 35 Absatz 2 Buchstabe a müssen sich einer zertifizierten Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft nach Artikel 11 Buchstabe a des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG) anschliessen. −− Jeder Kanton bezeichnet eine Behörde, die die Leistungserbringer nach Artikel 35 Absatz 2 Buchstaben a-g und n beaufsichtigt.

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Gesundheitspolitik

−− Die Kantone können in einem oder mehreren Fachgebieten oder in bestimmten Regionen die Anzahl Ärzte und Ärztinnen auf eine definierte Bandbreite beschränken. −− Bei der Festlegung der Höchstzahlen hört der Kanton die Verbände der Leistungserbringer, der Versicherer und der Versicherten an. −− Legt ein Kanton Höchstzahlen fest, können bisher ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte weiterhin tätig sein. Ebenso Ärztinnen und Ärzte, die ihre Tätigkeit im ambulanten Bereich eines Spitals oder in einer Einrichtung nach Artikel 35 Absatz 2 Buchstabe n vor Inkrafttreten der Höchstzahlen ausgeübt haben, sofern sie ihre Tätigkeit im ambulanten Bereich der gleichen Einrichtung weiter ausüben. −− Alternativ können die Kantone auch vorsehen, dass Versicherer sowie Ärztinnen und Ärzte in der Wahl ihrer Vertragspartner frei sind. Innerhalb der vom Kanton festgesetzten Bandbreite müssen die Versicherer Verträge mit Leistungserbringern abschliessen. −− Gegen kantonale Erlasse über die Festlegung und Berechnung der Bandbreiten und Höchstzahlen steht den Versicherern oder deren Verbänden nach Massgabe des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 ein Beschwerderecht zu. −− Die kantonale Regelung zur Einschränkung der Zulassung zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenversicherung sind innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten der Änderung anzupassen.

Die Vorlage führte zu einer ausgiebigen Debatte. Vor allem von Seiten linker Politiker wurden die Regelungen bekämpft, dass neu die Kantone die Möglichkeit schaffen können, den Vertragszwang in der ambulanten Behandlung zu lockern und dass die Versicherer bei der Berechnung der Bandbreiten und Höchstzahlen durch die Kantone ein Beschwerderecht erhalten. Am Schluss stimmte aber der Rat der Vorlage doch relativ deutlich mit 128:40 Stimmen bei 13 Enthaltungen zu. Die Vorlage geht nun an den Ständerat. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass die Gesetzesvorlage nur zusammen mit einer Änderung des Krankenversicherungsgesetzes vom 18. März 1994 in Kraft tritt, mit welcher die einheitliche Finanzierung der Leistungen im ambulanten und stationären Bereich (Monismus) verankert wird. Dazu liegt aber noch keine Vorlage zur Beratung auf.

BERGE DER SCHWEIZ Die Schweiz zählt 48 Gipfel, die höher als 4000 Meter sind. Welche Gipfel zu dieser Liste dazugehören und welche nicht, definierte im Jahr 1994 die Union Internationale des Associations d’Alpinisme (UIAA).

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Gesundheitspolitik

KVG. Anpassung der Franchise an die Kostenentwicklung Gestützt auf die vom Parlament erheblich erklärte parlamentarische Initiative Bischofberger hat der Bundesrat eine Gesetzesänderung vorgeschlagen. Diese sieht vor, dass alle Franchisen um 50 Franken erhöht werden, wenn die durchschnittlichen Bruttoleistungen nach Artikel 25 - 31 KVG pro Person mehr als 13-mal höher sind, als die ordentliche Franchise (das heisst 13x300 = 3'900 Franken). Die Franchisen für Kinder werden nicht diesem Anpassungsprozedere unterstellt. Auf Antrag der vorberatenen Kommission hat der Rat der Gesetzesänderung mit 133:53 Stimmen bei einer Enthaltung zugestimmt. Das Geschäft geht nun an den Ständerat. Auch wenn dieser der Vorlage ebenfalls zustimmt, ist in dieser Sache das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die nationalrätliche Gesundheitskommission hat nämlich eine Motion mit der Forderung eingereicht, die ordentliche Franchise von heute 300 Franken so schnell wie möglich auf 500 Franken zu erhöhen. Aus zeitlichen Gründen hat der Rat die Behandlung dieses Vorstosses verschoben.

Stärkung der Selbstverantwortung im KVG Parlamentarische Initiative Borer Roland F., übernommen von Brand Heinz Mit der Initiative wird verlangt, das KVG so anzupassen, dass für alle besonderen Versicherungsformen (Wahlfranchise, eingeschränkte Wahl usw.) ausschliesslich die dreijährige Vertragsdauer zur Anwendung kommt. Bereits im Jahr 2016 haben die vorberatenden Kommissionen beider Räte Annahme der Initiative beschlossen. In der Folge erarbeitete die SGK-NR einen Vorentwurf zur Änderung des KVG und gab diesen in die Vernehmlassung bei den Kantonen, Parteien und den gesamtschweizerischen Dachverbänden der Wirtschaft und weiteren interessierten Kreisen. Auf Grund der Ergebnisse dieser Vernehmlassung nahm die Kommission Änderungen am Vorentwurf vor und legte diesen dem Bundesrat zur Stellungnahme vor. Dieser schloss sich der Kommissionsminderheit an, die Nichteintreten auf die Vorlage beantragte. Nach intensiver Diskussion hat der Rat der Gesetzesvorlage mit 118:56 Stimmen bei einer Enthaltung zugestimmt. Die Regelung in Artikel 62 Absatz 2ter und 2quater KVG sieht demnach eine verpflichtende, 3-jährige Vertragsdauer vor. Nur Versicherte, die das 18. Altersjahr vollenden, können auf Beginn des folgenden Kalenderjahres auf eine Versicherung in einer besonderen Versicherungsform verzichten oder eine solche Versicherung mit einer anderen Franchise abschliessen. Das Geschäft geht nun an den Ständerat.

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Gesundheitspolitik

AUS DEM STÄNDERAT Befristete Verlängerung der Zulassungsbeschränkung nach Artikel 55a KVG Parlamentarische Initiative SGK-NR Nachdem der Nationalrat am Vortag (siehe Bericht im ersten Abschnitt unter dem Titel «Aus dem Nationalrat») der Verlängerung mit nur einer Gegenstimme zugestimmt hat, genehmigte auch der Ständerat mit 36:0 Stimmen bei null Enthaltungen die Verlängerung. In der Schlussabstimmung erfolgte die Zustimmung mit 41:0 Stimmen bei zwei Enthaltungen.

– Masterplan für eine bezahlbare Krankenversicherung 2030 Motion Brand Heinz Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament bis spätestens Mitte 2017 einen Bericht und Masterplan für die langfristige Finanzierbarkeit einer qualitativ hochstehenden obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) vorzulegen.

– Pilotversuche im KVG

Motion Ettlin Erich Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, das Krankenversicherungsgesetz so anzupassen, dass es möglich wird, für Tarifpartner kostendämpfende Apothekerleistungen auch ohne Abgabe von Medikamenten in der OKP abzugelten sowie für Apotheker, die sich an OKP-mitfinanzierten kantonalen oder nationalen Präventionsprogrammen beteiligen, auch abgegolten zu werden. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat nach kurzer Diskussion Annahme der Motion beschlossen.

– Aktuelle Einteilung der Prämienregionen beibehalten Motion SGK-SR Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die einschlägigen Rechtsgrundlagen im KVG so anzupassen, dass die aktuelle Einteilung der Prämienregionen beibehalten werden kann. Zudem soll er regeln, welcher Region eine durch Fusion entstandene Gemeinde zuzuordnen ist.

– Krankenversicherung. An bewährten Prämienregionen festhalten

Motion Humbel Ruth Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, die gesetzlichen Bestimmungen des KVG dahingehend anzupassen, dass im Rahmen von Pilotversuchen Leistungen von Programmen der Patientensteuerung unter bestimmten Voraussetzungen durch die OKP vergütet werden können.

Motion Germann Hannes Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, die einschlägigen Gesetzesgrundlagen (KVG, KVAG) derart anzupassen, dass die Einteilung der Prämienregionen analog heutigem System grundsätzlich auf Ebene der Gemeinden erfolgt und der Bundesrat die maximal anrechenbaren Kostenunterschiede festlegt.

Motion Humbel Ruth Mit der Motion wird der Bundesrat aufgefordert, im Bereiche der Spezialitätenliste ein differenziertes Zulassungsund Preissystem zu implementieren, bei dem neben den Tagestherapiekosten auch die Kosten auf das Gesamtsystem massgeblich in Erwägung gezogen werden.

Im Rahmen der Beratungen der Motion Germann kam die vorberatende Kommission zum Schluss, selber eine Kommissionsmotion auszuarbeiten. Der Bundesrat beabsichtigte bekanntlich, die Prämienregionen neu zu fixieren. Dabei wollte er neu auf Bezirke abstellen. Das hätte in gewissen Regionen zu sehr starken Prämienerhöhungen geführt. Zudem hätte die Neuordnung zur Folge gehabt, dass in gewissen Regionen Gemeinden mit günstigen Kostenstrukturen mit solchen zusammengelegt worden wären, die einen viel höheren Kostendurchschnitt aufweisen. Die Absicht des Bundesrates ist auf grossen Widerstand gestossen. Der Bundesrat wollte die Prämienregionen trotzdem neu regeln und hat deshalb beantragt sowohl die Motion Germann, wie die Kommissionsmotion abzulehnen. Bei der Beratung im Rat hat Ständerat Germann seinen Vorstoss zugunsten der Kommissionsmotion zurückgezogen. Nach kurzer Diskussion hat der Rat der Kommissionsmotion mit 24:13 Stimmen bei zwei Enthaltungen zugestimmt.

– Differenziertes Preisfestsetzungssystem für Arzneimittel

Alle drei Motionen wurden vom Nationalrat in der Wintersession 2017 angenommen. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion Brand abzulehnen und die beiden Motionen Humbel anzunehmen. Bei der Beratung in der laufenden Wintersession 2018 wurde seitens der Kommission festgehalten, dass die Forderungen aller drei Motionen bereits Gegenstand von Programmen, Plänen, Vernehmlassungen und Massnahmenpaketen des Bundes sind. Aus diesem Grunde hat die Kommission beantragt, alle drei Motionen abzulehnen. Der Rat ist diesem Antrag gefolgt.

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Kostendämpfende Apothekerleistungen ermöglichen

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Gesundheitspolitik

Krankenkassen. Verbindliche Regelung der Vermittlerprovisionen, Sanktionen und Qualitätssicherung Motion SGK-SR Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, einen Erlassentwurf vorzulegen, welcher dem Bundesrat ermöglicht, betreffend die OKP eine Branchenlösung zur Regelung der Provisionen im Bereich des KVG für allgemeinverbindlich zu erklären, Änderungen zu genehmigen sowie Sanktionen bei Nichteinhaltung vorzusehen. Zudem soll auch betreffend OKP und Zusatzversicherung KVG eine Branchenlösung zur Regelung folgender Elemente allgemeinverbindlich erklärt werden: −− Verbot telefonischer Kaltakquise −− Umfangreiche Ausbildung obligatorisch −− P flicht zu Beratungsprotokoll, von Kunde und Berater unterzeichnet

– Keine unverhältnismässigen Ausgaben für Vermittlerprovisionen in der Grundversicherung Motion Heimo Prisca Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, Artikel 19 des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes (KVAG) wie folgt zu ergänzen: Der Bundesrat kann die Entschädigung der Vermittlertätigkeit regeln.

– Keine Prämiengelder für Vermittlungsprovisionen

Standesinitiative St. Gallen Der Kantonsrat St. Gallen lädt mit einer Standesinitiative die Bundesversammlung ein, das Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) so anzupassen, dass die Zahlungen von Provisionen für Wechsel in der Grundversicherung untersagt werden. Die zum Teil hohen Vermittlungsprovisionen und die Vorgehensweise vieler «Berater» sind bei den Versicherten und vielen Politikern ein Dorn im Auge. Im Rahmen der Beratungen der Motion Heimo und der Standesinitiative St. Gallen entschloss sich die vorbereitende Kommission selber eine Motion zu formulieren. Der Bundesrat und die Kommission haben beantragt, die Motion Heimo und die Standesinitiative St. Gallen abzulehnen. Diskussionslos hat der Rat der Kommissionsmotion zugestimmt und die Motion Heimo und die Standesinitiative abgelehnt.

BERGE DER SCHWEIZ Bereits ab einer Höhe von 2500 Metern kann es zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen (Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Appetitlosigkeit). Die Krankheit entsteht, wenn der Sauerstoffpartialdruck der Luft rapide abnimmt, und der Körper nicht genug Zeit hat, sich auf die neuen Verhältnisse einzustellen.

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Gesundheitspolitik

Schadenprävention und Umgang mit Schäden bei medizinischen Behandlungen

Medizinal-Haftpflichtrechts beantragt. Ein Medizinal-Haftpflichtrecht gibt es aber nicht. Die Haftung bei den einzelnen Leistungserbringern liegt bei unterschiedlichen Instanzen. Dem Änderungsantrag der vorberatenden Kommission konnte auch der Bundesrat zustimmen. Der Rat hat diskussionslos der abgeänderten Kommissionsmotion zugestimmt.

Motion SGK-NR Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, gemeinsam mit den Kantonen, der Stiftung Patientensicherheit, Gesundheitsfachpersonen, Patientenorganisationen und den Krankenkassen Massnahmen zu ergreifen mit dem Ziel der Stärkung der Schadenprävention wie: Für den Persönlichkeitsschutz auch in der −− Stärkung und flächendeckende Implementierung einer SiAufsicht über die Krankenversicherung cherheits- und Fehlerlernkultur verbunden mit RegressParlamentarische Initiative Eder Joachim möglichkeiten und der Erleichterung der Beweissituation Mit der Initiative wird verlangt, das Bundesgesetz betreffend durch Verbesserung der Behandlungstransparenz insbedie Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (KVAG) dasondere bei fehlerhaften Eingriffen hingehend anzupassen, dass der persönliche Datenschutz ge−− Verbesserung des Medizinal-Haftpflichtrechts und Vereinwährleistet wird. Folgende Gesetzesanpassung könnte dabei fachung zur Erleichterung der Beweissituation betreffend ein möglicher Weg sein: Einhaltung bundesrechtlich verbindlicher Vorgaben der −− Artikel 35 KVG Qualitätssicherung und Patientensicherheit −− Absatz 2bis; Die Angaben über die Daten sind in gruppier−− Klärung der Fragen des Haftungsrecht auf Bundes- und ter Form zu liefern, sodass keine Rückschlüsse auf indiviKantonsebene duelle Daten der versicherten Person möglich sind. −− Absatz 2ter; Für die Durchführung des Risikoausgleiches Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Der Nastellen die Versicherer die erforderlichen individuellen tionalrat hat in der Herbstsession 2018 mit grosser MehrDaten der gemeinsamen Einrichtung (Artikel 18 KVG) zur heit Annahme beschlossen. Die vorbereitende Kommission Verfügung. hat beantragt, dem Einleitungssatz und der ersten Forderung «Stärkung und flächendeckende Implementierung.......» zuzu- Die vorberatende Kommission hat das Anliegen in die Verstimmen, die beiden weiteren Forderungen aber abzulehnen. nehmlassung gegeben. Sie hat darum beantragt, die BehandDabei wurde insbesondere darauf hingewiesen, dass die bei- lungsfrist bis zur Wintersession 2020 zu verlängern. Diskusden zur Ablehnung empfohlenen Bereiche in erster Linie das sionslos hat der Rat diesem Antrag zugestimmt. Haftpflichtrecht betreffen. Es wird eine Verbesserung des

BERGE DER SCHWEIZ Der Kanton Wallis macht in Sachen Bergspitzen keinem was vor. Denn die 15 höchsten Schweizer Gipfel liegen alle im Wallis.

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Gesundheitspolitik

BUNDESRAT/EDI/BAG Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten Nach viel Polemik im Abstimmungskampf hat das Schweizervolk die neuen gesetzlichen Bestimmungen betreffend die Überwachung von Versicherten mit rund einer Zweidrittelmehrheit angenommen. Im Vorfeld hat der Bundesrat bereits aufgezeigt, wie er gedenkt, die neuen Vorschriften im Rahmen einer Verordnung umzusetzen. Er zeigte auf, dass −− Sozialdetektive neu eine Bewilligung des BSV brauchen; −− als Voraussetzung die Absolvierung einer Polizeischule oder einer anderen, gleichwertigen Ausbildung verlangt wird; −− weder Vorstrafen noch ein Eintrag im Betreibungsregister vorhanden sein dürfen; −− Zwei Jahre Berufserfahrung sowie ein Nachweis über Rechtskenntnisse gegeben sein müssen.

Pflegekosten Der Bundesrat schlägt vor, die OKP-Beiträge für Pflegeleistungen in Pflegeheimen um 6,7 Prozent zu erhöhen und auf der Gegenseite die Beiträge aus der OKP für Spitexleistungen um 3,6 Prozent zu kürzen. Gegen dieses Vorhaben protestieren die Spitexorganisationen heftig. Bis jetzt galt immer der Grundsatz ambulant vor stationär. Zudem sollen die Spitexleistungen den Patienten ermöglichen, in ihrer gewohnten Umgebung zu verbleiben. All dies soll nun nicht mehr gelten?

Kostendämpfende Massnahmen Am 14. Dezember 2018 ist die Vernehmlassungsfrist zum ersten Massnahmenpaket des Bundesrates, das zu wesentlichen Kosteneinsparungen führen soll, abgelaufen. Mit Spannung wird das Resultat dieser Vernehmlassung erwartet. Der Bundesrat gedenkt im Jahre 2019 ein weiteres Kosteneinsparungspaket in die Vernehmlassung zu schicken.

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Gesundheitspolitik

UMFELD Helvetia mit Krankenversicherung Nachdem die Axa Schweiz vor einem Jahr begonnen hat Krankenversicherungen anzubieten, startet nun auch die Helvetia mit einem Krankenversicherungsangebot. Im Grundversicherungsbereich arbeitet sie mit der SANITAS Krankenversicherung AG zusammen. Während bei den Krankenversicherern das Zusatzversicherungsgeschäft eher stagniert, sehen hier die privaten Versicherungsgesellschaften ein Potential.

Prämienbelastung pro Haushalt auf höchstens 10 Prozent des verfügbaren Einkommens beschränken

Kantonale Einheitskassen Die Unterschriftensammlung für die Initiative, die die Möglichkeit für die Schaffung von kantonalen Einheitskassen fordert, harzt. Es ist damit zu rechnen, dass die notwendigen 100 000 Unterschriften für die vom Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierre-Yves Maillard – zusammen mit seinem Genfer Kollegen Mauro Poggia – lancierten Initiative nicht erreicht werden. Bereits 2014 wurde eine Initiative, die für die Schweiz eine Einheitskasse verlangte, vom Volks klar abgelehnt. Es scheint, dass das Schweizer Volk von einer weiteren Einheitskassenabstimmung verschont bleibt.

An ihrem kürzlich durchgeführten Parteitag hat die SP Schweiz beschlossen, eine Volksinitiative zu lancieren. Mit dieser soll in der Verfassung fixiert werden, dass die Prämienbelastung pro Haushalt höchstens 10 Prozent des verfügbaren Einkommens betragen darf. Mit der Unterschriftensammlung soll im Frühjahr 2019 begonnen werden. Der Kanton Waadt kennt bereits eine solche Regelung. In einer Volksabstimmung wird es nicht so leicht sein, eine Mehrheit für die Ablehnung dieses Begehrens zu finden.

BERGE DER SCHWEIZ Die Schweiz gliedert sich in die drei Naturräume Mittelland, Jura und Alpen. Gesamthaft können über 70 Prozent der Fläche der Schweiz als gebirgig bezeichnet werden.

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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Jahrestreffen der RVK-Ärztinnen und -Ärzte Der MedCasePool veranstaltete Ende November 2018 das jährliche Treffen der RVK-Ärztinnen und -Ärzte. Ziel war nebst dem geselligen Beisammesein der Gedankenaustausch untereinander.

RVK mit neuem Messestand an der IFAS Mit seinem neuen Messestand präsentierte sich der RVK an der IFAS – Fachmesse für den Gesundheitsmarkt. Dort stellte er seine Dienstleistungen Spitex- und Pflegestufen-Coaching sowie RVK-Absenzstopp und unterschiedliche Weiterbildungsangebote vor.

RVK-Kommunikationskampagne Der RVK will seine Marktposition weiter ausbauen und unterstützt diesen Plan mit einer langfristig angelegten Kommunikationskampagne. Mit Online- und Offline-Massnahmen soll der Bekanntheitsgrad des RVK erhöht und die Marke gestärkt werden.

treffPUNKT «KVG» Die Kurztagung vom 15. Januar 2019 befasst sich mit der praktischen Umsetzung von kantonalen und nationalen Listen, welche auf die Förderung der ambulanten Behandlung abzielen. Das Thema wird aus Sicht der CSS Versicherung, der Hirslanden Klinik St. Anna sowie der Gesundheitsdirektion Luzern beleuchtet.

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Informationen des RVK

RVK und RVK Rück AG JAHRESVERSAMMLUNGEN 2019

Alle drei Jahre wählt die Delegiertenversammlung den Präsidenten und die weiteren Mitglieder des Vorstands. Um eine möglichst gute Koordination zwischen dem RVK als Verband und seiner Tochter, der RVK Rück AG, zu gewährleisten, werden die Vorstandsmitglieder gleichzeitig zu Verwaltungsräten der RVK Rück AG gewählt.

Aktuell ist der Vorstand statutengemäss so zusammengesetzt, dass die verschiedenen Betriebsgrössen der Mitglieder und die Regionen vertreten sind. 2019 ist wieder ein Wahljahr. Heinz Dinner, ÖKK Landquart, hat sich nach fünf Jahren als Mitglied des Vorstandes RVK und des Verwaltungsrates der RVK Rück AG entschieden, auf die kommende Delegiertenversammlung/Generalversammlung (DV / GV) zurückzutreten. Die ÖKK hat bereits signalisiert, dass sie als Ersatz von Heinz Dinner erneut einen Kandidaten zu nominieren gedenkt. Die übrigen Vorstandsmitglieder und der Präsident stellen sich für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung. Somit ist eine Vakanz neu zu besetzen. Wer im Vorstand und im Verwaltungsrat (VS / VR) mitwirken möchte, kann seine Kandidatur bis zwei Monate vor der DV / GV unter Beilage eines kurzen Lebenslaufs beim Präsidenten anmelden. Die DV / GV findet am 28. Juni 2019 statt. Stichtag für die Anmeldung einer Kandidatur ist der 29. April 2019 (Posteingang beim RVK, zuhanden des Präsidenten Peter Hegglin).

Anforderungsprofil eines VS- / VR-Mitglieds Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen folgende Kriterien erfüllen: −−Sie haben die Geschäftsleitungsverantwortung bei einem Verbandsmitglied inne oder sind Mitglied der Geschäftsleitung. −−Sie sind bereit, jährlich rund acht bis zehn Präsenztage für diese Funktion einzusetzen. Für eine allfällige Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe des Vorstands ist mit weiteren zwei bis vier Tagen zu rechnen. −−Sie bringen ein reges Interesse an den Verbandsaktivitäten und den Dienstleistungen des RVK mit. Allfällige weitere Anträge zuhanden der Delegiertenversammlung sind dem RVK ebenfalls schriftlich bis zum 29. April 2019 bekannt zu geben. Für weitere Informationen stehen der Präsident und der Direktor jederzeit gerne zur Verfügung. Peter Hegglin, Präsident RVK peter.hegglin@parl.ch Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

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Informationen des RVK

MedCasePool JAHRESTREFFEN DER RVK-ÄRZTINNEN UND -ÄRZTE Am 22. November 2018 fand das traditionelle Ärztetreffen des RVK zum zweiten Mal im tollen Ambiente des Hotels Montana in Luzern statt.

Im Vorfeld hatte die Bereichsleitung des MedCasePool (MCP) beschlossen, als Zeichen des weiteren Zusammenwachsens des gesamten MCP alle Mitarbeitenden der Abteilung zu diesem Anlass einzuladen. Die zahlreich erschienenen Gäste schätzten die neuen Kontakte und die unzähligen interessanten Gespräche sehr, so dass der Aufbruch nach dem leckeren Dessert für viele allzu rasch kam. In ihren Begrüssungsworten blickten Direktor Daniel Herzog und Dr. med. Peter Graf auf den äusserst erfreulichen Geschäftsgang im vergangenen Jahr zurück. Aufgrund des rasant wachsenden Arbeitsvolumens im Bereich der Unfallversicherung hat der RVK gegen ein Dutzend neue Ärzte und Ärztinnen – vor allem orthopädisch-traumatologischer Ausrichtung – unter Vertrag genommen. Besonders erfreulich sind die Festanstellungen im Vertrauensärztlichen Dienst der zwei erfahrenen Ärztinnen med. pract. Ursula Hörner und Dr. med. Petra Vogl.

Neben den vielen Neuzugängen gab es auch zwei Abschiede von verdienten ärztlichen Mitarbeitern: Dr. med. Kurt Urfer und Dr. med. Walter Vogt haben sich entschlossen, ihren Ruhestand nun ganz ihren Familien und nichtmedizinischen Hobbys zu widmen. Für ihre Arbeit sei ihnen nochmals ganz herzlich gedankt. Dr. med. Peter Graf, Leiter Vertrauensärztlicher Dienst 041 417 05 28, p.graf@rvk.ch

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Informationen des RVK

Integrierte Versorgungsmodelle BUDGETMITVERANTWORTUNG Der RVK unterhält für die Hausarztmodelle mit rund 70 Ärztenetzwerken vertragliche Kooperationen, die meisten davon mit einer Budgetmitverantwortung. Auf das Jahr 2017 hat er ein neues Berechnungsmodell eingeführt, welches auf einem direkten Kostenvergleich zwischen Hausarzt- und Basismodellen basiert und sich an der BAG-Analyse orientiert.

Noch immer wird oft, wenn von Budgetmitverantwortung gesprochen wird, an ein effektiv verfügbares Budget gedacht. Dies gibt es jedoch in der Schweiz nur ganz selten, wenn überhaupt – und man spricht dann von einem Globalbudget. Grundsätzlich handelt es sich bei dieser Form der Modelle um eine Mitverantwortung im Sinne einer Zielvereinbarung. Das heisst, es gibt einen Bonus, wenn die Budgetziele erreicht werden. Damit, wie viel Geld (Budget) für Behandlungen zur (bzw. noch zur) Verfügung steht, hat dies rein gar nichts zu tun.

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Der RVK hat sich bei der Implementierung eines neuen Erfolgsbemessungsmodells in den Verträgen mit den Ärztenetzwerken stark an der aktuellen BAG-Analyse aus dem Kreisschreiben 5.3 orientiert. So müssen die Krankenversicherer Jahr für Jahr gegenüber der staatlichen Instanz die Prämienrabatte in den alternativen Versicherungsmodellen (hier Hausarztmodelle) rechtfertigen.

oder so eher bei den Kollektiven in den alternativen Modellen gegeben, was diesbezüglich die Wahl des Vergleichskollektivs wieder relativiert. Genügend grosse Kollektive bleiben jedoch das Ziel, um im Sinne der Normalverteilung einen näherungsweisen Mittelwert zu erhalten, welcher dem Mittelwert der Grundgesamtheit entspricht. Das heisst nichts anderes, als dass in den jeweiligen Vergleichsklassen möglichst viele Versicherte benötigt werden, damit einzelne «Ausreisser» nicht, oder zumindest nicht zu stark, ins Gewicht fallen. Hier gilt die Devise: je mehr Versicherte in den Klassen, desto stabiler das Modell. Um dies zu unterstützen, werden Leistungen über drei Jahre miteinander verglichen, wobei die einzelnen Jahre nicht einzeln, sondern als Gesamtes verglichen werden. Hinzu kommt die Regel, dass pro Klasse ein Minimum an Versicherten vorhanden sein muss, ansonsten eine Klasse nicht berücksichtigt wird. Das sind und bleiben kleine Anforderungen an die Klassen, jedoch ist es auch ein Ziel und durchaus sinnvoll, möglichst viele Leistungen berücksichtigen zu können.

Warum dieses Modell?

Bildung von Risikoklassen

Die BAG-Analyse an sich ist ein bedingt komplexes Berechnungsmodell, vorausgesetzt, man lässt die sehr theoretische Eruierung des maximal möglichen Prämienrabattes aussen vor. Dieser Punkt war und ist jedoch für das RVK-Modell nicht weiter von Belang, da der Ansatz von Anfang an ein effektiver Kostenvergleich war. Das heisst, im Gegensatz zu anderen Modellen, welche als Vergleichskollektiv den Datenpool der santésuisse oder den Risikoausgleich hinzuziehen, wird hier direkt mit den RVK-Versicherten in den Basismodellen verglichen. Das hat den Vorteil, dass man die eigene Kostenstruktur ohne Fremdeinwirkung berücksichtigen kann, birgt jedoch die Herausforderung, genügend grosse Kollektive für den Vergleich erstellen zu können. Allerdings ist diese Problematik so

Damit Vergleiche sinnvoll sind, soll möglichst Gleiches mit Gleichem verglichen werden. So ist es wenig zielführend, Leistungen eines Teenagers mit jenen einer über 90-jährigen Person zu vergleichen. Dafür werden Vergleichs- oder auch Risikoklassen gebildet, beispielsweise nach Alter, Geschlecht oder nach Franchisehöhe. Auch die Berücksichtigung von regionalen Begebenheiten ist wichtig, zumal in städtischen Regionen eine andere Kostenstruktur herrscht als in ländlichen. Dies geschieht auf Basis der verschiedenen Prämienregionen.

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Wie eingehend erwähnt, hilft die Bildung von Risikoklassen, die Morbidität in einem etwa gleichen Raster zu vergleichen. Jedoch werden dadurch die Vergleichskollektive wieder kleiner, was wiederum verlässliche Durchschnittswerte in den einzelnen Klassen erschwert. Unter dem Strich ist es also auch ein Abwägen, wie viele Risikoklassen sinnvoll sind, um eben genügend grosse Klassen für verlässliche Durchschnittswerte zu erhalten.

Wo fallen die Kosten tatsächlich an? Eine interessante Frage ist, wo die Kosten effektiv anfallen. Meistens wird der Wohnort des Versicherten respektive Patienten als ausschlaggebend für Vergleiche herangezogen. Aber: entspricht dies wirklich der Realität? Während früher der Hausarzt oftmals noch in der näheren Wohnumgebung war, sind die Distanzen heute wesentlich grösser. So kann eine in Olten wohnhafte und in Bern arbeitende Person ihren Hausarzt schnell einmal in Bern haben und demnach auch Spezialisten in dieser Region zugewiesen werden. Das heisst aber auch: es werden Berner Tarife verrechnet, nicht Solothurner. Gehört der Versicherte nun in eine Risikoklasse mit Prämienregion Bern oder in jene mit Prämienregion Solothurn?

Fazit Die Verlässlichkeit eines Modells zeigt sich erst mit der Zeit, entsprechend sind wohl noch ein bis zwei Jahre notwendig, um umfassendere Aussagen über das Modell machen zu können. Durch die Konstitution des Modells wird erwartet, dass die Ergebnisse im längerfristigen Mittel eine geringe Volatilität aufweisen und stabil sind. Die ersten Resultate des neuen Modells lassen darauf schliessen, dass sich diese in einem vernünftigen – und wie vom RVK erwarteten Rahmen – bewegen. Tom Mock, Leiter Integrierte Versorgungsmodelle 041 417 05 74, t.mock@rvk.ch

Man kann dies so oder so sehen, es gibt hier kein richtig oder falsch. Interne Erhebungen haben ergeben, dass sich die Prämienregion der RVK-Hausarzt-Versicherten in etwa 17 Prozent der Fälle von jenen des Hausarztes unterscheiden. Von dieser Menge würden für die Vergleichsrechnung noch einmal über die Hälfte wegfallen, da diese Versicherten so in Klassen eingeteilt werden, welche zu klein sind, um berücksichtigt zu werden.

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IFAS – Fachmesse für den Gesundheitsmarkt DER RVK MIT NEUEM MESSESTAND Der RVK setzt auf grössere Fachmessen, um die Marke RVK, aber auch ausgesuchte Dienstleistungen sowie Bildungsangebote bei den jeweiligen Zielgruppen zu präsentieren. Dieses Jahr fanden gleich zwei Premieren statt: der erste Einsatz des neuen Messestandes des RVK und die erstmalige Teilnahme an der IFAS – Fachmesse für den Gesundheitsmarkt.

Der RVK präsentierte sich 2018 zum dritten Mal an einer grossen Fachmesse, nach der Messe 2. Säule und der Suisse Public. Dort stellte er die Dienstleistungen Spitex- und Pflegestufen-Coaching sowie RVK-Absenzstopp vor. Zudem stiessen die Bildungsangebote «Kranken- und Sozialversicherungen für Praxispersonal» und «Kranken- und Sozialversicherungen für Spital-/Klinikpersonal» auf reges Interesse. Auch für die Tagung «Langzeitpflege», welche am 11. Dezember 2018 stattfand, haben sich noch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet.

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350 Besucherinnen und Besucher nahmen am Wettbewerb teil Zum sympathischen Auftritt des RVK trug auch der Wettbewerb bei. Der Hauptpreis bestand aus einer Übernachtung inklusive Dinner und Frühstücksbuffet für zwei Personen auf dem Pilatus. Für den Zweit- und Drittplatzierten gab es jeweils einen Familieneintritt ins Verkehrshaus sowie einen Sonntagsbrunch für zwei Personen im Hotel Montana in Luzern. Mit dem Ziel vor Augen, einen dieser Preise zu gewinnen, versuchten 350 Teilnehmende, das Gewicht des Gipsbeines der Schaufensterpuppe am Stand zu schätzen.


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Erfolgreiche Teilnahme Für den RVK war die Teilnahme an der IFAS ein voller Erfolg. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er sehr nahe an den Zielgruppen Pflegeheime, Spitex-Organisationen und medizinisches Fachpersonal war. So konnte er zahlreiche interessante Gespräche führen, aus welchen sich viele konkrete Geschäftskontakte ergaben. Ein grosses Dankeschön gilt den RVK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, welche mit ihrer Motivation und ihrem Engagement entscheidend zum Erfolg beigetragen haben. Thomas Lustenberger, Verantwortlicher Kundenentwicklung 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch

IFAS – Fachmesse für den Gesundheitsmarkt Die IFAS ist der wichtigste Treffpunkt der Branche und fand dieses Jahr bereits zum 35. Mal statt. Rund 16 000 Besucherinnen und Besucher informierten sich über aktuelle Trends, vielfältige Dienstleistungen und neue Produkte. Neben der Medizintechnik, der Diagnostik oder der Pflege und anderen Bereichen waren auch zahlreiche Dienstleistungsfirmen zu Themen wie Organisation, IT oder Bildung vor Ort. Die IFAS wird alle zwei Jahre organisiert und öffnet ihre Tore jeweils in der Messe Zürich.

Quelle: IFAS

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Kundenzeitschrift SICHER VORSCHAU WINTERAUSGABE

Anfang Januar 2019 erscheint die Winterausgabe der Kundenzeitschrift SICHER. Es handelt sich dabei um die Exklusivausgabe eines Krankenversicherers.

In der Schweiz verletzen sich jährlich rund 65 000 Skifahrer und Snowboarder beim winterlichen Vergnügen auf und neben den Pisten. Über 90 Prozent der Unfälle sind selbstverursacht. Die Leserinnen und Leser der Kundenzeitschrift SICHER erfahren in der neusten Ausgabe, wie sie sich für eine sichere Fahrt ideal vorbereiten und ausrüsten sowie welche Verhaltensregeln sie beachten sollten. Zudem widmet sich die Winterausgabe dem Vitamin-D-Mangel. Das Vitamin ist für den menschlichen Körper unverzichtbar – leider haben die meisten von uns im Winter zu wenig davon. Vitamin D stärkt das Immunsystem und die Knochen und unterstützt die Muskeln. Mit der richtigen Ernährung kann einer Unterversorgung vorgebeugt werden. Chantal Koller, Marketingkommunikation & Bildung 041 417 05 70, ch.koller@rvk.ch

Weitere Themen im SICHER Aktive Kinder Genügend Bewegung im Winter – so klappt’s

Versicherungsratgeber Unfallversicherung – unbeschwert durch die Wintersaison Die Printausgabe kann beim RVK bestellt oder unter www.rvk.ch heruntergeladen werden.

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LZ-Weihnachtsaktion 2018 SPENDEN STATT SCHENKEN

2018 hat der RVK seine Weihnachtsgrüsse elektronisch verschickt: Er verzichtet wiederum auf Weihnachtskarten und Geschenke für Kunden und Partner. Denn das Motto lautet seit Jahren: Spenden statt Schenken. Mit dem eingesparten Betrag unterstützt der RVK die LZ-Weihnachtsaktion.

Die LZ-Weihnachtsaktion findet seit mehr als 20 Jahren statt – von den LZ-Medien organisiert und durchgeführt. Die Spendenaktion unterstützt jedes Jahr Tausende von Einzelpersonen und Familien in der Zentralschweiz, die durch einen Schicksalsschlag in finanzielle Not geraten sind. Sie garantiert, dass das gesammelte Geld rasch und unbürokratisch dort eingesetzt wird, wo Hilfe am notwendigsten ist.

Daniel Herzog, Direktor des RVK, zur Weihnachtsaktion: «Wir sind glücklich, mit unserer Spende einen Beitrag zur Solidarität in der Zentralschweiz zu leisten.» Chantal Koller, Marketingkommunikation & Bildung 041 417 05 70, ch.koller@rvk.ch

Wie wichtig die LZ-Weihnachtsaktion ist, zeigt das Beispiel eines Vaters von vier Kindern aus dem Seetal: Eine heimtückische Krankheit hat ihm und seinen Kindern die Ehefrau und Mutter entrissen. Die Weihnachtsaktion hat mitgeholfen, dass die Familie ihren Alltag trotz unsagbarer Trauer einigermassen bewältigen konnte.

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Marketing NEUE RVK-KOMMUNIKATIONSKAMPAGNE

Der RVK will seine Marktposition weiter ausbauen und unterstützt diesen Plan mit einer langfristig angelegten Kommunikationskampagne. Mit Online- und Offline-Massnahmen soll der Bekanntheitsgrad des RVK erhöht und die Marke gestärkt werden.

Die Kommunikationskampagne spricht die Zielgruppen Krankenversicherer, Privatversicherer, Sozialversicherer und Leistungserbringer an. Zu den Leistungserbringern zählen Spitäler, Kliniken und Arztpraxen. Ziel der Kampagne ist, den Bekanntheitsgrad des RVK und seiner Dienstleistungen zu erhöhen und die Marke RVK zu stärken. Schwerpunktmässig werden die versicherungsmedizinischen Dienstleistungen, der Leistungseinkauf sowie die Bildung beworben. Die Hauptund Nebenbotschaften orientieren sich an der Leitidee «Entspannung». Diese wiederum leitet sich vom Kernleistungsversprechen «clever entlastet» ab.

Kampagnen-Start Anfang 2019 Zu sehen sind die verschiedenen Werbemittel vorwiegend in ausgewählten Onlinekanälen, zu welchen Targeting, aber auch Banner und Anzeigen gehören. Mehr zum Targeting erfahren Sie in der Infobox. Via Offlinekanal bewirbt der RVK seine Dienstleistungen mit Inseraten und PR-Artikeln in Fachmedien sowie Auftritten an ausgewählten Fachmessen, wie zum Beispiel der IFAS, der Fachmesse für den Gesundheitsmarkt. Die Basiskampagne startet Anfang 2019 und die Produktekampagne ab Frühling 2019. Patrick Kellenberger, Bereichsleiter Marketing & Bildung 041 417 05 55, p.kellenberger@rvk.ch

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Was ist Targeting? Mit Targeting ist das gezielte Ansprechen von vorher genau festgelegten Zielgruppen via Onlinemedien gemeint. Der Vorteil ist, dass es nur geringe Streuverluste gibt. Wichtigste Voraussetzung ist die Zielgruppenbestimmung im Vorfeld einer jeden Werbekampagne. Über moderne Technologien ist es im Internet möglich, eine Onlinekampagne zielgruppengenau zu steuern. Hierfür stehen dem Werbetreibenden zahlreiche Techniken der Zielgruppeneingrenzung zur Verfügung.


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Sorgen mit der Pflegefinanzierung? Wir entlasten Sie. Pflegestufen-Controlling Spitex-Controlling

www.clever-entlastet.ch

Beispiel Inserat Produktekampagne (offline)

Beispiel Anzeige Basiskampagne (online) zielgerichtet mittels Targeting

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Fachtagung Langzeitpflege «AMBULANT & STATIONÄR – ERFOLGSMODELL MIT POTENTIAL?» Bereits zum zweiten Mal organisierte der RVK die Fachtagung «Langzeitpflege» im Volkshaus Zürich. Mit über zweihundert Teilnehmenden stiess der Anlass auf grosses Interesse. Zahlreiche Fachkräfte aus den Bereichen Alters- und Pflegeheime, Spitex-Organisationen und Krankenversicherungen sowie Verantwortliche aus Gemeinden und Kantonen, fanden den Weg nach Zürich. Im Zentrum der Fachtagung stand das Themenspektrum «ambulant und stationär». Daniel Höchli, Direktor von Curaviva Schweiz, war der erste Referent und brachte ein, dass es eine personenzentrierte Unterstützung braucht. Dabei muss sich die Versorgung nach den Bedürfnissen der Betroffenen ausrichten. Viele alte Menschen wollen möglichst lange in den eigenen Wänden wohnen bleiben. Curaviva sieht in seinem «Wohn- und Pflegemodell 2030» ein grosses Potential im betreuten Wohnen. Dies können beispielsweise Intergenerationen-Konzepte sein oder auch Pflegewohngruppen. Im Mittelpunkt steht das Dienstleistungszentrum, welches neben Pflegeleistungen beispielsweise auch Betreuung und Aktivierung oder hauswirtschaftliche Leistungen beinhaltet. Dabei ist die ambulante und stationäre Versorgung ganz zentral und die übergreifende Zusammenarbeit von enormer Wichtigkeit. Politisch muss eine

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ganzheitliche Planung von «ambulant und stationär» und eine Vereinfachung des Finanzsystems im Zentrum stehen. Marianne Pfister, Geschäftsführerin von Spitex Schweiz, lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Curaviva und Spitex Schweiz. Die gemeinsame Erklärung der beiden Organisationen sei ein wichtiger Schritt in der Diskussion um «ambulant und stationär». In ihrem Referat führte sie aus, dass die Pflegesituationen immer komplexer werden und die Menschen möglichst lange zu Hause bleiben möchten – auch im Krankheitsfall. Zudem werden die Bedürfnisse der Menschen individueller. Die Entwicklung zu deutlich mehr Einzelpersonenhaushalten und der Fachkräftemangel sind weitere Herausforderungen. Zentral ist dabei die Versorgungskette, welche der Hausarzt, das Spital, die ambulante und stationäre Pflege aber auch die Apotheken gemeinsam sicherstellen. Hierfür braucht es stärkere Kooperationen und Vernetzungen zwischen den Akteuren. In der Podiumsdiskussion forderte Marianne Pfister von den Krankenversicherern, dass sie ihre Managed Care Modelle öffnen und neben der Ärzteschaft weitere Akteure integrieren.


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Der dritte Redner war Jörg Kündig, welcher in seiner Funktion als Präsident des Gemeindepräsidentenverbandes des Kantons Zürich und als Vorstandsmitglieder des Schweizer Gemeindeverbandes auftrat. Er brachte die Sichtweise der Öffentlichen Hand ein. Dabei konzentrierte er sich auf die Situation im Kanton Zürich. Für ihn ist die Förderung von «ambulant vor stationär» wichtig. So sind beispielsweise zu viele Heimbewohner in den Pflegestufen 0-2 in Pflegeheimen. Die Förderung der ambulanten Versorgung bedeutet zudem geringere Investitionskosten für die Gemeinden und fördert den bedarfsgerechten Ressourceneinsatz. Leerstände in Altersund Pflegeheimen werden für die Gemeinden zum Risiko. Diese Situation steht zudem dem Transfer in den ambulanten Bereich im Weg. Die Entwicklung hin zu Mischformen des Wohnens im Alter (z.B. Pflegewohnungen) sind ein guter Weg und können für private Investoren interessant sein. Wichtig für die Gemeinden sei auch die Entflechtung. Die Verselbständigung von stationären wie ambulanten Leistungserbringer reduziert das Risiko für die Gemeinden. Auch die Schaffung von Versorgungsregionen mit einer regionalen Koordinationsstelle ist ein guter Ansatz. Sicher ist: für eine gute medizinische und pflegerische Grundversorgung braucht es auch künftig «ambulant und stationär» Luca Emmanuele, Leiter Einkaufsmanagement Leistungen bei der CSS, ging auf die Situation der CSS als Krankenversicherer ein. Die KVG-Bruttoleistungen für Pflegeheime und Spitex beliefen sich bei der CSS im Jahr 2017 auf 449 Millionen. Spitalleistungen von 1.7 Milliarden und Leistungen der Ärzte von 1.1 Milliarden machen im Gesamttotal den grössten Anteil aus. Die KVG-Bruttoleistungen insgesamt betrugen über 5 Milliarden. In den Pflegeheimen setzt die CSS auf die Auditierung vor Ort. Aufgrund der Pflegedokumentationen werden die WZW-Kriterien überprüft. Spitexrechnungen werden

innerhalb der regulären Leistungsprüfung kontrolliert. Auch er sieht die Entwicklung neuer Modelle in Zusammenarbeit zwischen Versicherer und Leistungserbringer. Dabei sollen zudem neue Finanzierungsmodelle thematisiert werden. Zwei praktische Beispiele vernetzter Gesundheitsversorgung wurden von Irène Truffer Herzig, Mitglied der Geschäftsleitung des «Gesundheitsnetz See» in der Region Freiburg, und Christoph Künzli, Geschäftsführer der Stiftung RaJoVita in Rapperswil-Jona, vorgestellt. Christoph Künzli erklärte die Organisation seines Gesundheitsnetzwerkes mit grosser Begeisterung, während Irène Truffer Herzig sich durchaus auch kritisch mit der eigenen Struktur auseinandersetzte. Beide Beiträge waren eine Bereicherung für den Anlass. Im Podium mit der Referentin und den Referenten wurden die Themen noch weiter vertieft. Gekonnt und mit einer guten Prise Humor führte Hannes Blatter, Geschäftsführer Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit, durch die Veranstaltung. Seien Sie schon jetzt gespannt auf die Fachtagung «Langzeitpflege 2019». Den zahlreichen Rückmeldungen der Teilnehmenden ist jedenfalls zu entnehmen, dass die Fachtagung sehr gut ankam und rege weiterempfohlen wird. Thomas Lustenberger, Verantwortlicher Kundenentwicklung 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch

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treffPUNKT «KVG» AMBULANT VOR STATIONÄR – ALLES KLAR IN DER UMSETZUNG? Die Kurztagung vom 15. Januar 2019 befasst sich mit der praktischen Umsetzung von kantonalen und nationalen Listen, welche auf die Förderung der ambulanten Behandlung abzielen. Das Thema wird aus Sicht der CSS Versicherung, der Hirslanden Klinik St. Anna sowie der Gesundheitsdirektion Luzern beleuchtet.

Die neuen Regelungen zur Förderung von ambulanten Behandlungen haben einschneidende Auswirkungen, sowohl auf die Spitäler und Ärzte als auch auf die Versicherer und Kantone. In der Praxis ist die konkrete Umsetzung noch unklar. Was ist konkret zu tun, damit «ambulant vor stationär» möglichst unbürokratisch und im Interesse der Patienten umgesetzt werden kann?

Weitere Informationen zur Tagung gibt es online unter www.rvk.ch/bildung. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

Die Tagung zeigt auf, wo die Akteure vor Ablauf der Übergangsfrist bei der konkreten Umsetzung stehen, wie sie Herausforderungen und Herangehensweisen beurteilen und welche Schlüsse sich bis dato ziehen lassen. BERGE DER SCHWEIZ Die Dufourspitze ist mit 4634 Metern über Meer der höchste Berg der Schweiz. Der weitgehend vergletscherte Gipfel liegt in den Walliser Alpen im MonteRosa-Massiv auf der Grenze zu Italien.

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Unternehmensversicherungen Lohnausfall FACHKURS FÜR DIE KUNDENBERATUNG Ab 6. Februar 2019 in Luzern und ab 10. September 2019 in Olten finden die neuen Fachkurse für die Kundenberatung statt.

Lohnausfallversicherungen sind ein wichtiger Bestandteil eines Unternehmens. Sie schützen vor unvorhersehbaren Kosten und senken so das Unternehmensrisiko.

Die Fachtagung richtet sich an Broker und Vermittler, Vorsorge- und Versicherungsberater, Versicherungsverantwortliche im HR sowie Inhouse-Broker.

Die Teilnehmenden erfahren, inwiefern sich die gesetzlichen und privatrechtlichen Unfall- und Krankenversicherungen unterscheiden, und lernen die Chancen und Grenzen der Lohnausfallversicherungssysteme kennen.

Das Kursprogramm, die Ziele der einzelnen Module sowie die Daten sind auf unserer Webseite www.rvk.ch/bildung ersichtlich.

In drei Modulen erhalten sie während je eines halben Tages wertvolle Informationen aus dem Praxisalltag. −−Modul 1 vermittelt die Grundlagen zur Lohnausfallversicherung. −− Modul 2 baut darauf auf und behandelt die obligatorische Unfallversicherung, die freiwillige Unfallversicherung nach UVG sowie die Unfallzusatzversicherung. −− Modul 3 behandelt die Kollektiv-Krankentaggeldversicherung nach VVG und KVG.

Cicero-Member profitieren zusätzlich von 4 Credits pro Modul. Sacha Duner, Projektleiter Bildung 041 417 05 43, s.duner@rvk.ch

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RVK-Frühlingstagung AUS DER PRAXIS – FÜR DIE PRAXIS

2. / 3. APRIL 2019

Über 60 Fachpersonen nehmen an der jährlichen Wissens- und Netzwerkplattform in Nottwil teil. Sind Sie ebenfalls dabei? Ihr Tagungsprogramm gestalten Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen. Unsere fundierten und praxisnahen Workshops sind modular buchbar. Welche Themen interessieren Sie? TARMED – Knacknüsse und Erfahrungsaustausch Der SVK im Wandel Arbeitsunfähigkeit und Reintegration Herausfordernde Kundensituationen Sprechstunde Invalidenversicherung Posttraumatische Störungen Rechtssprechung Leistungsprüfung KVG / VVG

«Die RVK-Frühlingstagung ist die ideale Plattform für den branchenspezifischen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. Durch die fachlichen Beiträge und den gegenseitigen Austausch fühle ich mich immer bestens informiert.» Sarah Pfau, Leiterin Spezialversicherungen KPT Krankenkasse AG

www.rvk.ch/bildung

RVK Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt

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Rückblick «Fit für den Vorstand» GOVERNANCE, COMPLIANCE UND RISIKOMANAGEMENT IM FOKUS Die Anforderungen an Mitglieder aus Vorstand, Stiftungs- und Verwaltungsrat von Krankenversicherern sind mit der neuen Aufsichtsgesetzgebung weiter gestiegen. Wie sich die wachsende Regulierung auf ihre Führungsaufgaben konkret auswirkt, haben die Teilnehmenden am Intensivseminar vom 8. November 2018 aus erster Hand erfahren.

Als oberste Instanz muss sich das Verwaltungsorgan mit zahlreichen Fragen betreffend gute Unternehmensführung befassen. Mit dem Inkrafttreten des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes (KVAG) wurden die Bestimmungen zur verlässlichen und transparenten Unternehmensführung noch stärker verankert. Um aufzuzeigen, wie den Anforderungen der neuen Aufsichtsverordnung gerecht werden kann, beleuchtete Rechtsanwalt Ioannis Athanasopoulos anhand von Beispielen die Frage nach Verantwortlichkeiten und Haftung in einem regulierten Umfeld. Charles Giroud, Partner bei B’VM, wies in seinem Beitrag auf die zentralen Elemente der strategischen Führung hin und erklärte die elementaren Prinzipien einer funktionellen Governance-Kultur in einem Unternehmen.

IKS und Risikomanagement Wie das Risk Management mit einem integrierten Ansatz aufzubauen ist, zeigte Roland Furger, Wirtschaftsprüfer bei Balmer-Etienne. Er plädierte dafür, das Risiko- und Kontrollmanagement als zentrales Führungsinstrument zu verstehen und diesem die nötige Bedeutung zuzumessen. Die Ausführungen von Stephan Bernet, RVK, führten deutlich die Relevanz des Risikoausgleichs und dessen Auswirkungen auf die Prämienkalkulation vor Augen. Halten Sie sich fit für Ihre Aufgaben. Die nächste Schulung führen wir am 7. November 2019 durch. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

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Weihnachtsessen 2018 KULINARISCHER GENUSS UND ZAUBERHAFTE MOMENTE IN MEDITERRANEM AMBIENTE Der RVK verbrachte den geselligen Abend auch dieses Jahr im «Grottino 1313». Dort überraschte ein Zauberer das Team und begeisterte es mit seiner verblüffenden Show. Anschliessend erlebte das Team kulinarischen Hochgenuss und verbrachte im stilvollen Ambiente einen gemütlichen und genussreichen Abend.

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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE UND DIENSTJUBILÄUM

Neueintritt Dr. med. Petra Vogl

5-Jahr-Dienstjubiläum Dr. med. Anja Diener

Seit dem 1. Juli 2018 arbeitet Frau Dr. med. Petra Vogl für den vertrauensärztlichen Dienst des RVK. Petra Vogl ist Fachärztin für Orthopädie und Vertrauensärztin SGV. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Versicherungsmedizin.

Frau Dr. med. Anja Diener hat am 1. November 2018 ihr 5-Jahr-Dienstjubiläum beim RVK gefeiert. Sie leitet die DRG-Prüfstelle des RVK in Zürich. Als Vertrauensärztin SGV und erfahrene medizinische Kodiererin ist Anja Diener kompetente Ansprechperson für unsere Kundinnen und Kunden und berät Mitarbeitende sowie das Management in Fragen rund um die DRG-Rechnungsprüfung.

Neueintritt Isabella Gafner Mitte August 2018 hat Frau Isabella Gafner ihre Arbeit als Office Manager / HRM beim RVK aufgenommen. In dieser Funktion übernimmt sie das Sekretariat und die Lehrlingsbetreuung sowie Aufgaben im Bereich des Personalwesens. Isabella Gafner verfügt über mehrjährige Berufserfahrung in beiden Aufgabengebieten.

Wir danken Anja für ihre Treue und ihr Engagement und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Alexander Kobel, Leiter Finanzen & Personal 041 417 05 50, a.kobel@rvk.ch

Wir heissen die neuen Mitarbeiterinnen herzlich im RVK-Team willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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Agenda 2019 Veranstaltungen Januar Februar

März

April Mai

treffPUNKT «KVG»

15.

Luzern

Prüfungstraining mündlich für Krankenversicherungsfachleute

ab 31.

Baden

Fachkurs «Unternehmensversicherungen Lohnausfall» - Modul 1

6.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 2

12./13.

Luzern

Fachkurs «Unternehmensversicherungen Lohnausfall» - Modul 2

19.

Luzern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 1»

13.

Luzern

Fachkurs «Unternehmensversicherungen Lohnausfall» - Modul 3

13.

Luzern

Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»

14.

Bern

Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für Klinik- und Spitalpersonal»

21.

Zürich

Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»

26.

Luzern

Krankenversicherungen Grundlagen 1

27./28.

Luzern

RVK-Frühlingstagung

2./3.

Nottwil

Fachkurs «Berufliche Vorsorge»

11.

Luzern

Fachkurs «Zahnmedizin nach KVG / UVG»

9.

Luzern

Krankenversicherungen Grundlagen 1

21./22.

Luzern

Fachkurs «Spitexleistungen nach KVG»

23.

Zürich

Fachkurs «Medizinische Kenntnisse»

ab 28.

Luzern

Sessionen Frühling

4. bis 22. März

Bern

Sommer

3. bis 21. Juni

Bern

Herbst

9. bis 27. September

Bern

Winter

2. bis 20. Dezember

Bern

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