April 2022
Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner
5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat
17 hausarztverzeichnis.ch Website erstrahlt in neuem Glanz
29 BDO Schweiz Erfolgreiche Kooperation mit dem RVK
ESSBARE WILDKRÄUTER IM FRÜHLING als Bildthema in der AprilAusgabe.
Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG
Informationen des RVK 15 VERBAND RVK-Mitglieder bauen Versichertenbestand leicht aus 16 RVK-MITGLIEDER Verbandsleistungen 17 HAUSARZTVERZEICHNIS.CH Website erstrahlt in neuem Glanz 18 VERSICHERUNGEN Apitha Kandasamy erzählt von ihrem Praktikum 19 BILDUNG Der RVK stärkt die Zusammenarbeit mit dem SVA 20 WEITERBILDUNG Interview mit Marco Fäh 22 FACHKURS «ARBEITSUNFÄHIGKEIT UND REINTEGRATION» Eine gelungene Premiere 23 GESUNDHEITSTIPPS Content für Ihre Website 24 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Ergebnis der Leserumfrage 26 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte, Austritt, Dienstjubiläen und Weiterbildungserfolg
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 29 BDO SCHWEIZ Werte teilen – Zukunft gestalten 30 ALLIANZ PARTNERS Medizinische Assistance: ein international motiviertes Top-Netzwerk
Agenda 32 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen
Impressum
Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Essbare Wildkräuter im Frühling». Titelbild: iStock
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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Angesichts der durch die kriegerischen Handlungen ausgelöste menschliche Katastrophe in der Ukraine erscheinen unsere Probleme in einem anderen Licht. Dabei hat das neue Jahr so gut begonnen: Die Covid-19-Krise war am Abflachen. Am 14. Februar 2022 hob der Bundesrat fast alle Massnahmen diesbezüglich auf. Das war ein wichtiger Schritt für mehr gesellschaftliche Kontakte und ein normaleres Leben. Und jetzt diese neue unvorstellbare Katastrophe. Die Welt wird zukünftig eine andere sein und viele weitere Herausforderungen kommen auf uns zu. Ein Grund, nicht aufzugeben und dranzubleiben.
«Es wäre besser, in den Sparprogrammen tragende Beschlüsse zu fassen, als in einem politischen Hickhack die Massnahmen zu verwässern.»
Nach einer kurzen Verschnaufpause ist zukünftig wieder von einer massiveren Kostensteigerung im Gesundheitswesen auszugehen. Einen grossen Teil dieser Entwicklung werden die Prämienzahlerinnen und -zahler mitzutragen haben. Umso wichtiger wären vorhandene Reserven bei den Versicherern. Zu meinen, mit einer tieferen Reservenquote einen massgeblichen und anhaltenden Beitrag zur Verkleinerung der Prämienlast beizutragen, wird sich als Illusion erweisen. Es wäre besser, in den Sparprogrammen tragende Beschlüsse zu fassen, als in einem politischen Hickhack die Massnahmen zu verwässern. Wir werden nicht umhinkommen, mit kleinen Schritten die Mängel laufend zu korrigieren. Ich halte nicht viel von Forderungen nach dem grossen Wurf. Ich habe schon zu viele grosse Projekte scheitern gesehen. Wir haben nun mal auch keine grüne Wiese, sondern müssen auf Vorhandenem aufbauen und es verbessern. Wie eine derzeit laufende Studie zeigt, nahmen die medizinischen Eingriffe um einen Drittel ab, als die medizinischen Fachkräfte die Indikation eines Eingriffs transparent darlegen mussten. Die Schätzung, dass 20 bis 30 Prozent aller Kosten auf einer Über- oder Fehlversorgung beruhen, dürfte nicht so falsch sein. Mit richtigen Anreizen bezüglich Indikations- und Ergebnisqualität könnte sicher viel erreicht werden. Es gibt also noch Potenzial. Packen wirs an! Freundliche Grüsse, Ihr
Peter Hegglin Ständerat, Präsident RVK und RVK Rück AG
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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Kostendämpfungspaket 1b Das Kostendämpfungspaket 1b enthält Massnahmen zur Einführung eines Referenzpreissystems für Arzneimittel, zur Steuerung der Kosten durch die Tarifpartner und zum Beschwerderecht der Versicherer. Der Nationalrat hat nun während acht Tagen über dieses Teilpaket beraten, und die Vorlage für eine weitere Differenzbereinigung an den Ständerat zurückgeschickt.
Rechtslücke in der Unfallversicherung Wer als Minderjähriger verunfallt und später an den Spätfolgen leidet, kann nicht auf Taggelder der Unfallversicherung zählen. Die Politik diskutiert seit zehn Jahren über diese Rechtslücke. Der Bundesrat anerkennt zwar das Problem, sieht aber keine überzeugende Lösung, um das Anliegen umzusetzen. Der National- und Ständerat sind sich einig, dass die Motion nicht abgeschrieben werden kann.
Labortarife sollen gesenkt werden Medien kritisieren die amtlichen Tarife für Grosslaboratorien im Vergleich zu den Labortarifen in umliegenden Ländern als stark überhöht. Bundesrat Berset sieht nun vor, die Labortarife durchgängig prozentual zu senken. Von dieser Senkung sind aber nur die Speziallabors, die von Privaten oder Spitälern betrieben werden, betroffen.
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Gesundheitspolitik
Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 17. Dezember 2021 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.
AUS DEM NATIONALRAT Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG). Änderung (Massnahmen zur Kostendämpfung – Paket 1b) Nachdem auch der Ständerat in der Wintersession 2021 das Massnahmenpaket 1b beraten hat, musste sich der Nationalrat mit den vom Ständerat geschaffenen Differenzen auseinandersetzen. Das Geschäft stand im Nationalrat insgesamt acht Sessionstage lang auf der Traktandenliste. Die wichtigsten zur Beratung stehenden Differenzen sind: Tarif-Rabatte; Im Gegensatz zum Nationalrat hat der Ständerat entschieden, dass die Versicherer und Leistungserbringer keine günstigeren Preise oder Tarife vereinbaren dürfen als sie in den Tarifverträgen festgelegt oder von den Behörden festgesetzt wurden. Dabei hätten 75 Prozent der erzielten Einsparungen den Versicherten als Prämienreduktion oder der Reservebildung zugutekommen sollen. Über die restlichen 25 Prozent hätten die Versicherer frei verfügen können. Mit 98:97 Stimmen und null Enthaltungen hat sich der Nationalrat auf Antrag der Kommissionsminderheit dem Beschluss des Ständerates angeschlossen. Das heisst, dass kein Rabattsystem vorgesehen wird. Massnahmen zur Steuerung der Kosten; Sowohl der Ständerat, wie auch der Nationalrat haben den bundesrätlichen Vorschlag, dass Leistungserbringer und Versicherer in den Bereichen, in denen sie einen Tarifvertrag nach Artikel 43 Absatz 4 KVG abschliessen, Massnahmen zur Steuerung der Kosten vorsehen müssen, äusserst knapp abgelehnt. Ständerat mit 20:20 Stimmen und Stichentscheid des Präsidenten, Nationalrat mit 91:90 Stimmen. Damit wäre eigentlich das Geschäft definitiv erledigt. In Anbetracht der sehr knappen Ablehnungen hat die vorberatende Kommission des Nationalrates bei seiner Schwesterkommission im Ständerat einen Rückkommensantrag gestellt und von dieser die Zustimmung erhalten. Es wurde dann eine Neuformulierung in Artikel 47c mit zehn Absätzen unter dem Titel «Kostenmonitoring und
Korrekturmassnahmen» ausgearbeitet. Aber bereits in der Kommission selber scheiterte dieser Vorschlag. Bei einem Stimmenverhältnis von 12:12 gab der Präsident mit Stichentscheid den Ausschlag. Mit diesem Entscheid konnte sich aber die Minderheit nicht abfinden und brachte die Vorlage als Minderheitsantrag in den Rat. Am Schluss der Beratungen hat der Rat den Minderheitsantrag mit 103:87 Stimmen bei fünf Enthaltungen angenommen. Die wichtigsten Inhalte: −− Die Leistungserbringer oder deren Verbände und die Versicherer oder deren Verbände sehen in den Bereichen, in denen sie einen Tarifvertrag nach Artikel 43 Absatz 4 KVG abschliessen müssen, ein gemeinsames Monitoring der Entwicklung der Mengen, Volumen und Kosten sowie Korrekturmassnahmen bei nicht erklärbaren Mengen, Volumen und Kostenentwicklungen vor. −− Die Korrekturmassnahmen müssen in kantonal oder gesamtschweizerisch geltende Tarifverträge integriert werden. Betreffend Massnahmen gesamtschweizerisch einheitlicher Tarifstrukturen müssen sie in gesamtschweizerisch geltenden Verträgen festgelegt werden. −− Verträge bedürfen der Genehmigung durch die zuständige Kantonsregierung oder bei gesamtschweizerischem Geltungsbereich durch den Bundesrat. Die Genehmigungsbehörde berücksichtigt dabei sowohl eine drohende Unterwie Überversorgung in sachgerechter Weise. −− In den Verträgen ist zu definieren, welche Faktoren von den Leistungserbringern und Versicherern bezüglich Erhöhung der Menge und Kosten nicht beeinflusst werden können (insbesondere medizinisch-technischer Fortschritt und soziodemographische oder politische Entwicklungen). Zudem müssen die Verträge Regeln zur Korrektur bei ungerechtfertigten Erhöhungen der Mengen und der Kosten oder Volumen gegenüber einem im Vertrag definierten Zeitraum vorsehen.
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Gesundheitspolitik
BÄRLAUCH Der absolute Klassiker unter den Wildkräutern mit seinem einzigartigen Aroma von Knoblauch und Zwiebeln. Essbar sind die jungen Blätter, die vor der Blüte das stärkste Aroma aufweisen. Auch die Bärlauchknospen sind essbar, man kann sie zu Bärlauch-Kapern verarbeiten und geniessen. Aufgrund der Gefahr der Verwechslung mit dem Maiglöckchen macht es Sinn, sich die Unterschiede in der Blattstruktur und bei der Blütenbildung bewusst zumachen.
−− Wenn sich Leistungserbringer und deren Verbände sowie die Versicherer und deren Verbände nicht einigen können, so legt die zuständige Kantonsregierung das Monitoring sowie die Korrekturmassnahmen fest. Wenn es um gesamtschweizerische Tarifverträge oder um gesamtschweizerisch einheitliche Tarifstrukturen geht, legt der Bundesrat die Massnahmen fest. −− Die Leistungserbringer und Versicherer sind verpflichtet, den Kantonsregierungen und dem Bundesrat die Informationen zu liefern, die für die Festlegung der Massnahmen notwendig sind. Bei einem Verstoss gegen die Pflicht zur Informationslieferung kann die zuständige Behörde eine Verwarnung aussprechen oder eine Busse bis 20 000 Franken verfügen. Ob diese Bestimmungen im Ständerat auf Zustimmung stossen, scheint fraglich. Interessant wird auch sein, wie sich die Betroffenen, das heisst die Leistungserbringer und die Versicherer, zu dieser Vorlage stellen.
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Substitutionsrecht bei Generikas; Der Rat stimmt dem Antrag der Minderheit mit 170:70 Stimmen bei null Enthaltungen zu, der dem Beschluss des Ständerates entspricht. Demnach wird neu eine Bestimmung ins Gesetz aufgenommen, die festhält, dass Ärzte/Ärztinnen oder Chiropraktoren/Chiropraktorinnen ausdrücklich verlangen können, dass das Originalmedikament abgegeben wird. Beschwerderecht der Versicherer; Der Nationalrat hat sich bei der ersten Lesung dagegen ausgesprochen, dass die Verbände der Versicherer ein Beschwerderecht gegen Entscheide der Kantonsregierungen gemäss den Artikeln 39, 45, 46 Absatz 4, 47, 47b Absatz 2, 48 Absätze 1-3, 51 und 54-55a KVG haben. Bundesrat und Ständerat haben einem Beschwerderecht zugestimmt. Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat sich der Rat neu mit 98:94 Stimmen bei drei Enthaltungen ebenfalls für das Beschwerderecht ausgesprochen. Für die Krankenversicherungsbranche ist dieser Beschluss erfreulich. Zur weiteren Differenzbereinigung geht nun die Vorlage wieder zurück an den Ständerat.
Gesundheitspolitik
Bundesgesetz über die Regulierung der Versicherungsvermittlertätigkeit
c) Das Verbot der Telefonwerbung bei Personen, die nie bei ihnen versichert waren oder seit längerer Zeit nicht mehr versichert sind. d) Die Ausbildung der Vermittler, die nicht über einen Arbeitsvertrag gemäss Artikel 319 ff. OR an den Versicherer gebunden sind. e) D ie Einschränkung der Entschädigung der Vermittler, die nicht über einen Arbeitsvertrag gemäss Artikel 319 ff. OR an den Versicherer gebunden sind. f) D ie Erstellung und Unterzeichnung von Beratungsprotokollen
Am 19. Mai 2021 unterbreitete der Bundesrat dem Parlament den Entwurf für ein neues Bundesgesetz über die Regulierung der Versicherungsvermittlertätigkeit. Relativ zügig hat der Nationalrat als Erstrat die Beratungen aufgenommen. Dass ein eigentlich über die gesamte Krankenversicherungsbranche betrachtet unbedeutender Bereich im Rat zu fast vierzig Wortmeldungen führt, ist doch eher erstaunlich. Aber immerhin beinhaltet das neue Gesetz Änderungen sowohl des Krankenversicherungs-Aufsichtsgesetz (KVAG), wie auch des Versicherungs-Aufsichtsgesetz (VAG), weil die Neuregelung sowohl die Grundversicherung, wie auch die Kranken-Zusatz- Geregelt wird in diesem neuen Artikel auch, dass auf Gesuch versicherungen betrifft. von Versicherern, die zusammen 66 Prozent der Versicherten Die wichtigsten Änderungen des KVAG: vertreten, der Bundesrat eine Vereinbarung auf dem Verord−− Artikel 19; Die bisherige Bestimmung von Artikel 19 Abnungsweg für alle Versicherer im Bereiche der sozialen Kransatz 3 werden durch je einen neuen Artikel 19a und Artikenversicherung verbindlich erklären kann. kel 19b ersetzt. −− Artikel 38a; In einem neuen Artikel 38a werden die Mass−− Artikel 19a umschreibt die Art der Versicherungsvermittnahmen aufgeführt, die die Aufsichtsbehörde für ein Jahr lerinnen und –vermittler wie folgt: «Versicherungsvermittergreifen kann, wenn ein Versicherer eine verbindlich erlerinnen und -vermittler sind, unabhängig von ihrer Beklärte Regelung missachtet. Es sind dies: zeichnung, Personen, die im Interesse eines oder a) D ie Entschädigung von Versicherungsvermittlern, an mehrerer Versicherer gegen Entschädigung Versicherten die er nicht durch einen Arbeitsvertrag gebunden ist, den Beitritt zu einem Versicherer vorschlagen oder erverbieten. möglichen.» Es stellt sich hier noch die Frage, ob hier b) Eine Einschränkung seiner Kosten für das Akquirieren auch juristische Personen gemeint sind. Artikel 19b sagt neuer Versicherter anordnen. aus, dass die Versicherer eine Vereinbarung abschliessen können, in der folgendes geregelt wird: a) D ie Telefonwerbung b) Der Verzicht auf Leistungen der Call-Center
SPITZWEGERICH Spitzwegerich hat keinen besonders ausgeprägten Eigengeschmack, ist aber ein gutes Füllkraut und verträgt sich geschmacklich gut mit allen anderen Wildkräutern. Auch die Blüten, die mit ihren langen Stängeln eher an Knospen erinnern, sind essbar und geben einem blätterbasierten Salat mehr Struktur.
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Gesundheitspolitik
Anpassungen des VAG; In Artikel 31a werden für die Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung die gleichen Bestimmungen verankert, wie in Artikel 19a KVAG. In Artikel 38 wird ein neuer Abschnitt 2 aufgenommen. Darin wird geregelt, dass die Finma bei Missachtung einer verbindlich erklärten Regelung die Genehmigung von Tarifen verweigern, die Anpassung von bestehenden Tarifen verfügen und sichernde Massnahmen nach Artikel 51 ergreifen könne. In Artikel 86 wird ein neuer Abschnitt 1bis aufgenommen. Dabei wird mit Bussen bis 100 000 Franken bestraft, wer vorsätzlich eine Widerhandlung gegen eine nach Artikel 31a Absatz 3 festgelegten Verstoss begeht. Bei den Gesetzesberatungen haben sich durchwegs die Anträge der Mehrheit der vorberatenden Kommission durchgesetzt. Opposition ergab sich vor allem bei der Bestimmung, dass die Versicherer eine Vereinbarung abschliessen können, aber nicht müssen und ob die Bestimmungen nicht auch für die von den Versicherern per Arbeitsvertrag angestellten Personen zur Anwendung gelangen müssten. In der Gesamtabstimmung hat der Rat die Vorlage mit 162:12 Stimmen bei 22 Enthaltungen genehmigt. Mit der Vorlage hat sich nun der Ständerat als Zweitrat zu befassen.
Versicherungsaufsichtsgesetz. Änderung Der Rat hat die letzte Differenz bereinigt. In der Schlussabstimmung stimmte der Rat mit 186:4 Stimmen bei einer Enthaltung der Gesetzesänderung zu. Wie bereits in den vorgängigen INFORMATIONS-Ausgaben erwähnt, wird der RVK zu den umfangreichen Gesetzesänderungen einen separaten Bericht verfassen, der sich auf die Änderungen konzentriert, die für die Krankenversicherer von Bedeutung sind.
KVG. Mehr Wettbewerb durch mehr Transparenz bei den Preisen Parlamentarische Initiative Nantermond Philippe Mi der Initiative wird eine Änderung von Artikel 43 Absatz 1bis in dem Sinne verlangt, dass die Leistungserbringer die Versicherten im Voraus über die Kosten für die Leistungen informieren. Die Organisationen der Leistungserbringer setzen fest, ab welchem Betrag diese Information zwingend ist. Subsidiär soll der Bundesrat diesen Betrag bestimmen. Die vorberatende Kommission hat der Initiative im Jahre 2019 Folge gegeben. Dies im Gegensatz zur vorberatenden Kommission des Ständerates, die im Jahre 2021 keine Zustimmung erteilte. In der laufenden Session hat der Nationalrat auf Antrag seiner vorberatenden Kommission mit 108:82 Stimmen bei drei Enthaltungen beschlossen, der parlamentarischen Initiative keine Folge zu geben. Dies insbesondere mit der Begründung, dass eine zuverlässige Kostenschätzung in vielen Fällen nicht möglich wäre.
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Zahnärztliche Behandlungen infolge von ärztlichen Behandlungen. Übernahme der Kosten durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung Standesinitiative Genf Der Grosse Rat des Kantons Genf fordert mit der Standesinitiative die Bundesversammlung auf, im Krankenversicherungsgesetz zu verankern, dass zahnärztliche Behandlungen, die sich aufgrund der Einnahme eines Medikamentes aufdrängen, von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen werden, selbst wenn das Medikament nicht zur Behandlung einer schweren Erkrankung dient. Der Ständerat hat der Initiative in der Sommersession 2021 keine Folge gegeben. Die vorberatende Kommission des Nationalrates hat mit 16:00 ebenfalls beantragt, keine Folge zu geben. In diesem Sinne hat der Rat diskussionslos entschieden.
Kantonale, regionale oder interkantonale Krankenversicherung. Allfällige Schaffung im Kompetenzbereich der Kantone Standesinitiative Neuenburg Der grosse Rat des Kantons Neuenburg fordert die Bundesversammlung in Form einer allgemeinen Anregung auf, das KVG dahingehend zu ändern, dass die Kantone, die dies wünschen, per Gesetz eine kantonale, regionale oder interkantonale Einrichtung schaffen können, die im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) folgende Aufgaben erfüllen kann: −− die Prämien festlegen und erheben; −− die Kosten finanzieren, die zulasten der OKP gehen; −− die Erfüllung der administrativen Aufgaben, die den zur Durchführung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zugelassenen Versicherern übertragen werden, diese einkaufen und kontrollieren; −− sich an der Finanzierung von Präventions- und Gesundheitsförderungsprogrammen beteiligen. Die Einrichtung wäre unabhängig (was das auch immer heissen mag!) und verfügte über ein Leitungsgremium, in welchem unter anderem die Leistungserbringer und die Versicherten vertreten wären. Die heute bestehenden Versicherer würden zu reinen Vollzugsgehilfen der kantonalen, regionalen oder interkantonalen Einrichtung. Der Ständerat hat in der Herbstsession 2021 beschlossen, der Standesinitiative keine Folge zu geben. Auch die vorberatende Kommission des Nationalrates hat beantragt, der Initiative keine Folge zu geben. In diesem Sinne hat der Rat mit 112:63 Stimmen bei einer Enthaltung entschieden.
Gesundheitspolitik
«Für gerechte und angemessene Reserven. Rückerstattung übermässiger Reserven in der Krankenversicherung» Standesinitiative Tessin
«Für gerechte und angemessene Reserven» Standesinitiative Genf
«Für faire und angemessene Reserven»
«Für kostenkonforme Prämien. Wirksamer Ausgleich von zu hohen Prämien» Standesinitiative Tessin
«Für kostenkonforme Prämien» Standesinitiative Genf
«Für kostenkonforme Prämien» Standesinitiative Jura
Standesinitiative Jura
«Für kostengerechte Prämien»
Standesinitiative Freiburg
«Für kostengerechte Prämien»
«Für gerechte und angemessene Reserven» «Für gerechte und angemessene Reserven» Standesinitiative Neuenburg Mit allen fünf Initiativen wird verlangt, Artikel 17 Absatz 2 «Ausgleich von zu hohen Prämieneinnahmen» des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes (KVAG) wie folgt zu ändern: «Lagen die Prämieneinnahmen eines Versicherers in einem Kanton in einem Jahr deutlich über den kumulierten Kosten in diesem Kanton, ist der Versicherer verpflichtet, im betreffenden Kanton im Folgejahr einen Prämienausgleich zu machen. Die Höhe des entsprechenden Ausgleichs ist durch den Versicherer im Genehmigungsverfahren klar auszuweisen und zu begründen. Der Antrag ist bis Ende Juni des Folgejahres bei der Aufsichtsbehörde einzureichen». Der Ständerat hat den Initiativen in der Frühjahrsession keine Folge gegeben. Auch die vorberatende Kommission des Nationalrates hat beantragt, den Initiativen keine Folge zu geben. Begründet wurde die Ablehnung insbesondere mit dem Hinweis, dass der Bundesrat per 1. Juni 2021 die Krankenversicherungsaufsichtsverordnung geändert hat. Demnach beträgt die zulässige Mindestreserve neu 100 Prozent, statt wie bisher 150 Prozent und der Abbau der Reserven ist für die Versicherer freiwillig. Der Rat hat den Initiativen ohne Diskussion keine Folge gegeben.
Standesinitiative Freiburg
Standesinitiative Neuenburg Die fünf Kantone verlangen mit ihren Initiativen, dass im Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) festgehalten wird, dass Artikel 17 Absatz 1 («Ausgleich von zu hohen Prämieneinnahmen») des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes (KVAG) wie folgt geändert wird: «Lagen die Prämieneinnahmen eines Versicherers in einem Kanton in einem Jahr über den kumulierten Kosten in diesem Kanton, so hat der Versicherer im betreffenden Kanton im Folgejahr einen Prämienausgleich vorzunehmen. Die Höhe des entsprechenden Ausgleichs ist durch den Versicherer im Genehmigungsverfahren klar auszuweisen und zu begründen. Der Antrag ist bis Ende Juni des Folgejahres bei der Aufsichtsbehörde einzureichen.» Die vorberatende Kommission war der Meinung, die Forderung sei zeitlich zu eng gefasst und sie verweist auch darauf, dass der Bundesrat im Juni 2021 bereits eine Verordnungsänderung vorgenommen hat, die den Reserveabbau regelt. Nachdem der Ständerat allen fünf Initiativen keine Folge gegeben hat, hat auch die vorberatende Kommission des Nationalrates Ablehnung beantragt. Der Rat hat den Standesinitiativen ohne Diskussion keine Folge gegeben.
SCHAFSGARBE Schafsgarbe hat einen sehr eigenen würzigen Geschmack, der entfernt an Karottengrün erinnert, aber deutlich intensiver ausfällt. Man findet sie auf verdichteten Böden, dort, wo auch Spitzwegerich und Sauerampfer wachsen. Die zarten, jungen Blätter eignen sich zum Würzen von Kräuterquarks und Suppen. Eine blumige Note geben die Blüten zudem Likören.
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Gesundheitspolitik
«Verfahren zur Genehmigung der Krankenversicherungsprämien. Umfassende Information der Kantone zur Ermöglichung einer zweckdienlichen Stellungnahme» Standesinitiative Tessin
«Verfahren zur Genehmigung der Krankenversicherungsprämien. Umfassende Information der Kantone zur Ermöglichung einer zweckdienlichen Stellungnahme» Standesinitiative Genf
«Stärkerer Einbezug der Kantone bei der Genehmigung der Prämientarife» Standesinitiative Jura
«Den Kantonen mehr Mitspracherecht» Standesinitiative Freiburg
«Mehr Mitsprache für die Kantone» Standesinitiative Neuenburg Alle Vorstösse verlangen, dass Artikel 16 Absatz 6 («Genehmigung der Prämientarife») des Krankenversicherungsaufsichtsgesetzes in dem Sinne geändert wird, dass die Kantone vor der Genehmigung der Prämientarife von den Versicherern nicht nur zu den für ihren Kanton geschätzten Kosten, sondern auch zu den für ihren Kanton vorgesehenen Prämientarifen gegenüber den Versicherern und der Aufsichtsbehörde Stellung nehmen können. Sie begründen ihre Begehren auch damit, dass sie vor der Revision des KVAG zu den vorgesehenen Prämientarifen Stellung nehmen konnten.
Der Bundesrat hat Ablehnung der Standesinitiativen beantragt. Entgegen dem Antrag seiner vorberatenden Kommission hat der Ständerat mit 22:21 Stimmen bei einer Enthaltung den Initiativen Folge gegeben. Die vorberatende Kommission des Nationalrates hat mit 22:1 Stimme beantragt, den Initiativen keine Folge zu geben. Der Rat hat diskussionslos in diesem Sinne entschieden.
Einführung einer digitalen Patientenadministration Motion Silberschmidt Andri Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, alle betroffenen Gesetze dahingehend anzupassen, dass die Prozesse rund um die Patientenadministration für alle involvierten Parteien der ambulanten und stationären Versorgungsbereiche im Sinne eines virtuellen Schweizer Gesundheitsnetzes digital abgewickelt werden können (Spital, Langzeit, Spitex, Apotheken etc.). Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat diskussionslos Annahme der Motion beschlossen.
LÖWENZAHN Löwenzahnblätter eignen sich hervorragend für Salate oder auch gegart als Spinatalternative. Roh schmecken die jungen und zarten Blätter am besten. Auf fruchtbaren Fettwiesen sind die Pflanzen relativ lang zart und saftig aufzufinden, wobei sie nach der Blüte aufgrund zunehmender Bitterkeit und Oxalsäure nicht mehr in allzu grossen Mengen verwendet werden sollten. Empfehlenswert sind auch die Blüten, die sowohl roh oder angebraten verzehrt, aber auch zu Gelée oder Marmelade verarbeitet werden können.
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Gesundheitspolitik
AUS DEM STÄNDERAT Ergänzung von Artikel 64a des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung betreffend Vollstreckung der Prämienzahlungspflicht der Versicherten Der Ständerat hat sich im Differenzbereinigungsverfahren den Beschlüssen des Nationalrates diskussionslos angeschlossen. Damit ist die Gesetzesänderung bereit für die Schlussabstimmung. Nachstehend die wichtigsten Änderungen: −− Artikel 5 Absatz 2; Der Prämienzuschlag für Kinder ist von den Eltern solidarisch oder von einem Elternteil geschuldet, soweit sie die Verspätung verschuldet haben. −− Artikel 64a 1bis (neu); Wenn die versicherte Person minderjährig ist, sind die Bestimmungen zum Nichtbezahlen von Prämien oder Kostenbeteiligungen auf ihre Eltern, die die Prämien schulden, anzuwenden. −− Artikel 64a Absatz 2 (Ergänzung); Eine Person darf in einem Kalenderjahr höchstens je zwei Mal für eigene Ausstände und für Ausstände eines Kindes betrieben werden. Die Betreibungen für die Forderungen, die zu einem Verlustschein geführt haben, werden nicht zur Gesamtzahl hinzugerechnet. −− Artikel 64a Absatz 3bis (neu); Wenn der Versicherer bei den Eltern, die die Prämien schulden, für ein Kind zu den in Absatz 3 erwähnten Forderungen keinen Verlustschein erwirken kann, kann er diese Forderungen dem Kanton dennoch bekanntgeben. −− Artikel 64a Absatz 5 (Ergänzung); Übernimmt der Kanton zusätzlich fünf Prozent (zu den 85 Prozent) der Forderungen des Versicherers, so tritt der Versicherer ihm diese Forderungen ab. Der Kanton informiert die versicherte Person über die Abtretung. In diesen Fällen kann die versicherte Person den Versicherer in Abweichung des Absatzes 6 wieder wechseln. −− Artikel 64a Absatz 6; Kinder können den Versicherer nicht wechseln, wenn Ausstände für sie bestehen. Versicherte, die nur Ausstände für ihre Kinder haben, gelten nicht als säumig. −− Artikel 64a Absatz 7 (Ergänzung); Eine Notfallbehandlung liegt vor, wenn die Behandlung nicht aufgeschoben werden kann. Dies ist der Fall, wenn die versicherte Person ohne sofortige Behandlung gesundheitliche Schäden oder den Tod befürchten muss oder die Gesundheit anderer Personen gefährden kann.
−− Artikel 64a Absatz 7bis; Versicherte, die das 18. Altersjahr vollendet haben, können den Versicherer in Abweichung zu Absatz 6 auf Ende des Kalenderjahres wechseln, wenn Prämien, Kostenbeteiligungen, Verzugszinsen oder Betreibungskosten aus der Zeit ihrer Minderjährigkeit ausstehen. −− Übergangsbestimmungen Ziffer 1; übernimmt ein Kanton zusätzlich 3 Prozent einer Forderung, von der er vor dem Inkrafttreten der vorliegenden Gesetzesänderung bereits 85 Prozent nach Artikel 64a Absatz 4 übernommen hat, so tritt der Versicherer ihm diese Forderung ab. Der Kanton informiert die versicherte Person über die Abtretung. In der Schlussabstimmung hat der Rat der Gesetzesänderung mit 41:00 Stimmen bei null Enthaltungen zugestimmt.
Qualitätssicherung in der Pflege. Qualitätsindikatoren auch in der ambulanten Pflege Motion Fraktion BDP Der Bundesrat wird mit der Motion aufgefordert, mit den durch Artikel 59 Litera a des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) erhobenen Daten die medizinischen Qualitätsindikatoren des – analog zum stationären Pflegebereich – ambulanten Pflegebereichs zu überwachen und zu veröffentlichen. Der Vorstoss wird primär mit der demographischen Entwicklung begründet, die zu einem zu erwartenden Pflegenotstand in den nächsten Jahren führen und sich damit zusammenhängend auf die Qualität der Pflege auswirke. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion damit beantragt, dass bereits verschiedene Massnahmen in Sachen Qualitätssicherung in der Pflege laufen. Der Nationalrat hat in der Herbstsession 2021 der Motion zugestimmt. Der Ständerat hat die Motion diskussionslos abgelehnt.
Rechtslücke in der Unfallversicherung
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Gesundheitspolitik
schliessen Motion Darbellay Christophe Mit der Motion, die im Jahre 2011 eingereicht wurde, wird der Bundesrat beauftragt, eine Änderung des UVG und gegebenenfalls anderer einschlägiger Bestimmungen vorzunehmen, um zu garantieren, dass Taggelder auch in solchen Fällen bezahlt werden, in denen die Erwerbsunfähigkeit durch Rückfälle oder Spätfolgen einer Verletzung begründet ist, welche die versicherte Person als Jugendlicher erlitten hat. Bereits im Jahre 2011 beantragte der Bundesrat Ablehnung der Motion. Im Jahre 2014 beschlossen sowohl National- wie Ständerat Annahme der Motion. Im Jahre 2018 beantragte der Bundesrat in einer umfangreichen Analyse Abschreibung der Motion. 2019 beschloss der Nationalrat die Motion nicht abzuschreiben und in der jetzigen Session folgte der Ständerat dem Nationalrat mit 21:8 Stimmen bei null Enthaltungen. Die Räte waren sich einig, dass das mit der Motion aufgeworfene Problem nicht gelöst ist, weshalb die Motion nicht abgeschrieben werden könne. Man kann gespannt sein, wie der Bundesrat jetzt mit dieser Motion umgeht.
In dieser Sache wird auf die Kurzausführung bei der Berichterstattung aus dem Nationalrat verwiesen. In der Schlussabstimmung hat der Rat die Gesetzesänderung mit 40:00 Stimmen bei null Enthaltungen angenommen.
Schweizerische Unfallversicherung. Prüfung durch die Eidgenössische Finanzkontrolle Motion Pfister Gerhard Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament eine Änderung des Bundesgesetzes über die Eidgenössische Finanzkontrolle zu beantragen, damit die Eidgenössische Finanzkontrolle inskünftig auch die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) prüfen kann. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion anzunehmen und der Nationalrat hat in der Herbstsession 2021 in diesem Sinne entschieden. Der Ständerat hat die Motion nach kurzer Diskussion mit 29:9 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.
Versicherungsaufsichtsgesetz. Änderung
WIESEN-SCHAUMKRAUT Wiesen-Schaumkraut gedeiht im Frühling auf ungemähten Wiesen haufenweise. Das Gewächs ist schon von Weitem gut zu erkennen, da die üppige weisse oder rosa Blütenstaude an ihrem langen, geraden Stängel meist alle anderen Kräuter überragt. Wiesen-Schaumkraut eignet sich hervorragend für einen Wildkräutersalat oder auch zum Aromatisieren von Quark und Saucen, da es eine schöne kresseartige Schärfe mitbringt. Dazu einfach den gesamten Blütenstand sammeln.
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Gesundheitspolitik
BUNDESRAT/EDI/BAG UMFELD Labortarife
Medgate
In der Wintersession 2021 hat auch der Ständerat einer Motion von Nationalrat Lohr zugestimmt, mit welcher der Bundesrat aufgefordert wird, die Labortarife endlich zu senken. Diese seien – im Vergleich mit dem Ausland – zum Teil um das Vielfache höher. In seiner Antwort auf die Motion räumt Bundesrat Berset ein, dass man – auch Corona-bedingt – bezüglich Tarifanpassungen für Laborleistungen in Verzug sei. Als Zwischenschritt sieht Bundesrat Berset nun vor, die Labortarife durchgängig prozentual zu senken. Von dieser Senkung sollen aber nur die Speziallabors, die von Privaten oder Spitälern betrieben werden, betroffen werden. Die Hausärztinnen und -ärzte wären also nicht betroffen. Bleibt zu hoffen, dass die Tarifsenkung in Anbetracht der Differenzen zu den ausländischen Tarifen substantiell ausfällt.
Medgate ist ein langjähriger Vertragspartner des RVK. Die bisherigen Hauptaktionäre Swisscom und Aevis Victoria haben ihre Beteiligungen an die deutsche Otto Group verkauft. Zumindest auf den ersten Blick scheint es etwas gewöhnungsbedürftig, dass sich ein Versandhändler als Hauptaktionär in einer im Gesundheits-Beratungsbereich tätigen Gesellschaft etabliert. Gleichzeitig kommt die Kölner E-Health-Plattform BetterDoc, die auf die Vermittlung der richtigen Fachärzte spezialisiert ist, unter die Fittiche von Medgate. Damit weitet Medgate ihr Tätigkeitsgebiet sowohl fachlich, wie auch grenzüberschreitend, breiter aus.
Bluespace AG/Compassana Medbase (Tochtergesellschaft von Migros), Hirslanden, Group Mutuel, Helsana und Swica haben die Bluespace Ventures AG gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, das Gesundheitswesen nachhaltig zu verändern und effizienter und einfacher zu gestalten. Kundinnen und Kunden soll ein koordinierter Zugang zum schweizweit dichtesten Netz an ambulanten und stationären Gesundheitseinrichtungen gewährt werden. Das Endprodukt soll unter dem Namen «Compassana» laufen. Das Projekt kann wohl als Konkurrenz zu demjenigen betrachtet werden, das Medi24, CSS, Visana und Zur Rose unter dem Titel «Well» lanciert haben.
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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Relaunch hausarztverzeichnis.ch Die Website hat einen neuen Look bekommen und erstrahlt seit Mitte Februar 2022 in neuem Glanz. Das Ziel war es, das Verzeichnis mittels aktueller Web-Technologien zeitgemäss optisch und funtional weiterzuentwickeln.
Praktikum beim RVK Apitha Kandasamy hat beim RVK ein einjähriges Praktikum absolviert, dabei den Berufsalltag kennengelernt sowie den Bereich Versicherungen und das Bildungsteam unterstützt. Im Interview erzählt sie von ihrer Zeit beim RVK, was ihr am besten gefallen hat und was die grösste Herausforderunge war.
Leserumfrage Kundenzeitschrift SICHER Im Herbst 2021 hat der RVK eine Umfrage bei den Leserinnen und Leser der Kundenzeitschrift SICHER durchgeführt. Die Ergebnisse lassen sich zeigen.
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Informationen des RVK
Verband RVK-MITGLIEDER BAUEN VERSICHERTENBESTAND LEICHT AUS Die Versichertenbestände bei den RVK-Mitgliedern per 1. Januar 2022 zeigen: die kleinen und mittleren Krankenversicherer konnten ihre Kundenbasis leicht ausbauen.
Die Versichertenbestände in der Grundversicherung sind um gut 2 Prozent gestiegen. So schätzen neu 690 000 Kundinnen und Kunden der 22 RVK-Mitglieder die zahlreichen Vorteile der kleinen und mittleren Krankenversicherer (Vorjahr 677 000). Diese Entwicklung zeigt, dass sich die kleinen und mittleren Krankenversicherer erfolgreich im Markt behaupten und eine attraktive Alternative zu den grossen Versicherern darstellen. Patrick Kellenberger, Direktor 041 417 05 55, p.kellenberger@rvk.ch
Zehn Jahre «neue Spitalfinanzierung»
Folgen, Herausforderungen, Perspektiven? Öffentliche Podiumsveranstaltung – Eintritt kostenlos Ort: Universität Luzern, Hauptgebäude, Frohburgstrasse 3 2. Mai 2022, 18.30–20.00 Uhr mit anschliessendem Apéro riche Teilnehmende am Podium
Prisca Birrer-Heimo Nationalrätin SP/LU
Reto Dahinden CEO SWICA
Benno Fuchs Kantonsspital Luzern und Kantonsspital Nidwalden, CEO/Direktor
Martin Pfister Landammann, Vorsteher der Gesundheitsdirektion, ZG
Einführung
Moderation
Ida Glanzmann-Hunkeler Präsidentin Luzerner Forum, Nationalrätin
Hannes Blatter Geschäftsführer Luzerner Forum
Anmeldung erwünscht via www.luzerner-forum.ch Information April 2022
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Informationen des RVK
RVK-Mitglieder VERBANDSLEISTUNGEN
Als Dienstleistungszentrum für Risiko- und Leistungsmanagement sowie Versicherungsmedizin und Bildung stellt der RVK die Interessen seiner Kunden und Verbandsmitglieder in den Mittelpunkt. Für die Verbandsmitglieder stellt der RVK eine Reihe von Dienstleistungen und Vorteile bereit, welche wir gerne vorstellen. Kommunikation
Veranstaltungen & Bildung
Mit dem Verbandsmagazin INFORMATION und dem Newsletter HOTLINE informieren wir unsere Mitglieder über die gesundheitspolitische Entwicklung sowie alles Wissenswerte rund um den RVK.
Der Austausch mit unseren Mitgliedern, Kunden und Partnern ist uns wichtig. Der jährlich stattfindende Kunden- und Partnerevent RVK-ImPuls macht die Abendveranstaltung samt Rahmenprogramm, aktueller Keynote und Dinner zur einmaligen Networking-Veranstaltung. Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ des RVK. Einmal pro Jahr treffen sich die rund 50 Delegierten der verschiedenen Mitgliedskassen mit dem Vorstand und der Geschäftsleitung des RVK. Zudem fördern wir die Vernetzung sowie den Wissens- und Erfahrungsaustausch unserer Mitglieder. An Fachveranstaltungen vermitteln externe und interne Experten Know-how aus erster Hand. Der RVK nimmt gezielt Stellung zu politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Gesundheitsund Krankenversicherungsbereich.
Relationship Wir pflegen den Kontakt zu unseren Mitgliedern mit verschiedenen Aktivitäten wie dem RVK-Impuls, Tagungen speziell für Mitglieder und Kundenbesuchen. Wir setzen uns in der Politik, bei Behörden und Branchenverbänden für die Interessen der kleinen und mittleren Krankenversicherer ein. Aktuell sind wir mit unserem Präsidenten Ständerat Peter Hegglin im Parlament und in der Gesundheitskommission vertreten und pflegen in Arbeitsgruppen den regelmässigen Austausch mit dem BAG. Die Mitglieder profitieren von vorteilhaften Verträgen und Konditionen, die der Verband über Kooperationen und Partnerschaften aushandelt. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Mitglieder und unterstützen sie dabei, ihre Kosten tief zu halten. Zudem ist der RVK bei santésuisse im Verwaltungsrat vertreten.
Management Services Mit den Management Services unterstützen wir unsere Mitglieder mit individuellen Beratungen und konkreten Lösungen rund um die Finanzierung und Organisation. Zudem helfen wir bei der Suche nach einem geeigneten Qualitätsmanagementsystem inklusive Zertifizierung. Via unserem Basisservice unterstützt unsere Krankenversicherungsexpertin die Mitglieder zu Fragen aus dem Leistungsbereich.
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Information April 2022
Als kompetenter Bildungsanbieter führen wir eine Vielzahl von fachspezifischen Schulungen und Tagungen zu Versicherungs- und versicherungsmedizinischen Themen durch und unterstützen damit die berufliche und persönliche Weiterentwicklung der Teilnehmenden. Unsere Mitglieder profitieren dabei von einer vergünstigten Kursgebühr. Mit der kostenlosen Webinar-Reihe «treff-PUNKT KOMPAKT» richten wir uns beispielsweise exklusiv an die Mitglieder, die sich für aktuelle Trends und regulatorische Themen interessieren. Doris Durrer, Fachspezialistin Unternehmenskommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch
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hausarztverzeichnis.ch WEBSITE ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ
Die Website hausarztverzeichnis.ch hat einen neuen Look bekommen und ist seit Mitte Februar 2022 live. Mit unserer Dienstleistung stellen wir sicher, dass Krankenversicherer attraktive Produkte mit dem Hausarztsystem anbieten können. Sie ermöglichen ihren Versicherten so den Zugang zur hausärztlichen Grundversorgung, stärken die Versorgungsqualität, sparen Kosten und erhöhen ihre Marktchancen. Im Jahr 2004 wurde hausarztverzeichnis.ch als Hausarztsuche für die Versicherer ins Leben gerufen. Die Website ist in die Jahre gekommen und kann mit neuen Technologien nicht mithalten. Aus diesen Gründen haben wir das Projekt «Relaunch hausarztverzeichnis.ch» gestartet. Unser Ziel war es, mittels aktueller Web-Technologien das Verzeichnis zeitgemäss optisch und funktional weiterzuentwickeln. Für Kundinnen und Kunden als auch für die Versicherten wollten wir die Nutzung optimieren. Das Vorhaben haben wir nun erfolgreich umgesetzt. Mitte Februar 2022 sind wir mit der neuen Website live gegangen.
Im neuen hausarztverzeichnis.ch ist eine Google-Maps-Karte implementiert, auf der die Standorte der Hausärztinnen und Hausärzte ersichtlich sind. Auch die bisher restriktive Direktsuche haben wir mit weiteren Filtern wie Aufnahmestopp, Fachgebiet und ZSR-Nummer erweitert. Die Hausarztsuche funktioniert dank diesen Verbesserungen schneller und wird einfacher abgewickelt. Dank dem responsiven Design passt die Website sich jeder Bildschirmgrösse und jedem Gerät an und ist dadurch benutzerfreundlich. Farblich haben wir Wert auf das individuelle Corporate Design der Krankenversicherer gelegt, damit das Hausarztverzeichnis im Look & Feel der Krankenversicherer präsentiert werden kann. Das neue Verzeichnis finden Sie unter www.hausarztverzeichnis.ch. Stephanie Müller, Leiterin Integrierte Versorgungsmodelle 041 417 05 74, s.mueller@rvk.ch
Information April 2022
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Versicherungen APITHA KANDASAMY ERZÄHLT VON IHREM PRAKTIKUM Apitha Kandasamy studiert Betriebswirtschaft an der Universität Bern. Sie hat beim RVK ein einjähriges Praktikum absolviert, dabei den Berufsalltag kennengelernt sowie den Bereich Versicherungen und das Bildungsteam bei ihren Projekten tatkräftig unterstützt. Im Interview beantwortet Apitha Kandasamy uns ein paar Fragen zu ihrer Praktikumszeit und erzählt, was ihr am besten gefallen hat und was die grösste Herausforderung war. Warum hast du dich für ein Praktikum beim RVK entschieden? Während des Bachelorstudiums gibt es die Voraussetzung, dass ein Praktikum absolviert werden muss, welches einen klaren BWL-Bezug aufweist. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, in welchen Bereichen der Betriebswirtschaft ich ein Praktikum machen möchte. Ich habe mich dann nicht für einen Bereich in der BWL, sondern für eine für mich interessante Branche, nämlich das Schweizer Gesundheitswesen, entschieden. Die Stellenanzeige des RVK kam dann natürlich zur perfekten Zeit.
Und was war die grösste Herausforderung? Davor hatte ich noch keine «richtige» Arbeitserfahrung gesammelt, weshalb es am Anfang herausfordernd war, mich überhaupt an den neuen Alltag zu gewöhnen. Das grösste Hindernis in dieser Angewöhnungsphase war die Covid-19-Pandemie. Die Möglichkeit des Homeoffice war natürlich praktisch für mich, da ich den Weg von Bern nach Luzern nicht auf mich nehmen musste. Trotzdem geht nichts über das schöne Gefühl, mit dem Team vor Ort zusammen zu sein und eine Verbindung aufzubauen. Welche Fähigkeiten konntest du während deines Praktikums vertiefen oder dir aneignen? Ich konnte mir organisatorisches Denken aneignen, da ich gleichzeitig Teil von zwei unterschiedlichen Projekten war. Es war stets wichtig, von der Planung bis hin zur Umsetzung den Überblick zu behalten. Dadurch habe ich auch besser gelernt, was es heisst, mit Verantwortung umzugehen. Durch zahlreiche Gruppenarbeiten an der Universität war mir Teambereitschaft nicht fremd, trotzdem konnte ich diese Fähigkeit während meines Jahrs beim RVK als Teammitglied bei beiden Projekten vertiefen und sie schätzen lernen.
Was waren deine Aufgaben während der Praktikumszeit? Was hat dir am meisten Spass gemacht? Ich hatte die Gelegenheit, an Projekten in den Bereichen Versicherungen sowie Bildung & Events zu arbeiten. Im Bereich Versicherungen war ich Teammitglied im Projekt «Relaunch hausarztverzeichnis.ch» unter der Leitung von Stephanie Müller. Ich durfte in den Phasen Planung, Konzepterstellung und Umsetzung mithelfen und Wertvolles beisteuern. Das Gleiche konnte ich im Bereich Bildung & Events für die Weiterentwicklung des Kurses «Medizinische Kenntnisse» machen. Die Mitarbeit an Projekten war sehr vielfältig und es gab immer etwas zu tun. Am meisten Spass hat mir die Erstellung von neuen Konzepten gemacht, da ich meine kreative Seite entfalten konnte.
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Wie sehen deine Pläne nach dem Ende des Praktikums aus? Geplant ist ein Masterstudium an der Universität Bern. Mein Ziel ist es, dieses berufsbegleitend zu absolvieren, um weitere Einblicke in unterschiedliche Bereiche zu ergattern. Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir alles Gute auf deinem weiteren Weg. Doris Durrer, Fachspezialistin Unternehmenskommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch
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Bildung DER RVK STÄRKT DIE ZUSAMMENARBEIT MIT DEM SVA Seit sechs Jahren entwickelt der RVK Bildungsangebote für die Zielgruppe «Leistungserbringer» und erweitert so sein Weiterbildungsportfolio. Seit Beginn ist der Schweizerische Verband Medizinischer Praxis-Fachpersonen (SVA) ein wichtiger Kooperationspartner des RVK. Der Schweizerische Verband Medizinischer Praxis-Fachpersonen (SVA) bezweckt die berufliche und soziale Förderung der Medizinischen Praxisassistentinnen (MPA), der Medizinischen Praxiskoordinatorinnen (MPK) und der Medizinischen Sekretärinnen. Er vertritt insbesondere die Interessen gegenüber der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, dem Schweizerischen Verband Medizinischer Berufsschulen, eidgenössischen und kantonalen Behörden sowie anderen Verbänden und Organisationen. Möchte sich eine Medizinische Praxisassistentin oder -koordinatorin beruflich weiterentwickeln, so führt praktisch kein Weg am SVA vorbei – er ist die erste Anlaufstelle. Der SVA führt eine breite Palette an Bildungsangeboten verschiedenster Fachrichtungen. Durch die wertvolle Partnerschaft hat der RVK Zugang zu verschiedenen Dienstleistungen des SVA. Zentral sind dabei der Vertrieb und die Platzierung der aktuellen Bildungsangebote für medizinische Praxis-Fachpersonen. Durch die langjährige Zusammenarbeit ist es dem RVK gelungen, mehr Sichtbarkeit und Bekanntheit im Segment der Leistungserbringer zu erlangen.
Aktuell führt der RVK drei Kursangebote für Medizinische Praxisassistentinnen und -koordinatorinnen. Diese sollen die Praxis-Fachpersonen befähigen, sich mit der komplexen Materie des Gesundheitswesens, der Kranken- und Unfallversicherung sowie bei Fragen der Tarifanwendungen besser zurechtzufinden. «Führung in einer Arztpraxis – zwischen Chaos und Ordnung» ist die jüngste Neuentwicklung, welche am 17. März 2022 im ausgebuchten Webinar mit 20 Teilnehmenden durchgeführt wurde. Der Kurs war ein voller Erfolg und Gewinn für die Kursteilnehmenden. Nur wenn aufseiten der Leistungserbringer die Qualität und Effizienz verbessert werden kann, wird dies auch aufseiten der Krankenversicherungen spürbar, indem es zu weniger Rückweisungen und Nachfragen kommt. Eine Win-win-Situation für beide Akteure. Sacha Duner, Produktmanager Bildung & Events 041 417 05 43, s.duner@rvk.ch
Information April 2022
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Weiterbildung INTERVIEW MIT MARCO FÄH
Die Covid-19-Pandemie hat nicht nur unseren persönlichen Alltag, sondern auch unsere Art zu arbeiten und lernen grundlegend beeinflusst. Das Bildungsteam des RVK war davon stark betroffen. Im Interview erzählt uns Marco Fäh, Leiter Bildung & Events, was die Umstellung in den Distanz-Modus konkret für die Weiterbildungsangebote des RVK bedeutet und warum gerade jetzt die richtige Zeit für eine Weiterbildung ist. Covid-19 ist seit fast zwei Jahren unter uns. Wie hat sich die Weiterbildungsbranche in dieser Zeit verändert? Die Pandemie hat die Weiterbildungslandschaft nachhaltig verändert. War vor Covid-19 das Bedürfnis nach Onlineweiterbildungen marginal ausgeprägt, mussten plötzlich Tageskurse, Lehrgänge und Fachtagungen in digitale Lernformate transferiert werden. Viele waren nicht darauf vorbereitet. Auch wir beim RVK waren diesbezüglich noch nicht fit und mussten uns dieser Entwicklung stellen. Heute lässt sich ein starker Trend hin zu hybriden Formaten feststellen. Hier sprechen wir von der Kombination von Präsenz- und Online-Angeboten, wo die Teilnehmenden entscheiden, ob sie vor Ort sind oder virtuell zugeschaltet werden. Diese Entwicklung zeigt auch der Branchen-Monitor 2021 des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung (SVEB) über Tendenzen der Weiterbildung nach der Pandemie.
Quelle: SVEB-Branchenmonitor Weiterbildung
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Es hat sich vieles verändert, und wir wissen noch nicht genau, was davon dauerhaft als «neue Normalität» bleiben wird. Was man sagen kann – das bestätigt auch die SVEB-Studie – ist, dass der Online-Unterricht die soziale Präsenz und somit den wichtigen Austausch vor Ort nicht ersetzen können wird.
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Diese aussergewöhnliche Zeit sorgte auch bei den Bildungsanbietern für einen Digitalisierungsschub. Wie waren die Weiterbildungsangebote des RVK davon betroffen? Wie viele andere Bildungsanbieter mussten auch wir im März 2020 auf das Präsenzverbot reagieren. Kursteilnehmende wurden rasch über Absagen, Verschiebungen und allerlei Modalitäten informiert, gebuchte Schulungsräume mussten storniert werden. Obwohl wir uns schon vor der Pandemie mit digitalen Unterrichtsformen befasst hatten, forderten die abrupte Umstellung auf Fernunterricht und der Einsatz digitaler Technologien uns und unsere Referentinnen und Referenten in besonderer Weise. Was bedeutet die Umstellung in den Distanz-Modus konkret für die Weiterbildungsangebote des RVK? Zu Beginn stellten die Videokonferenz- und Arbeits-Tools für Referenten und Teilnehmende eine echte Hürde dar. Zudem zeigte sich, dass der fehlende persönliche Kontakt zu den Teilnehmenden eine Schwäche von Fernunterricht darstellte. Inzwischen sind Zoom, Padlet und Slido aber bekannt und dank den positiven Erfahrungen mit diesen Tools meistern wir die Umstellung recht routiniert und kompetent. Eine zentrale Aufgabe für uns bleibt zum einen, dass wir unsere eigenen Kompetenzen für den digitalen Unterricht laufend erweitern. Zum andern ist es die konzeptionelle und methodisch-didaktische Gestaltung der Bildungsangebote, mit der wir uns weiter befassen werden. Und warum ist gerade jetzt die richtige Zeit für eine Weiterbildung? Weiterbildung bedeutet eine Investition in die Zukunft. Sei es, um der Karriere neuen Schub zu geben, sei es, um sich neue Perspektiven und Chancen zu eröffnen. Und weil die Unternehmen auf die berufliche Weiterbildung grossen Wert legen, bieten sich den gut ausgebildeten Personen attraktivere Möglichkeiten als den weniger gut ausgebildeten. Berufserfahrene können die Zeit nutzen, um ihr Fachwissen weiter zu vertiefen, zum Beispiel mit einer Weiterbildung des RVK in versicherungsmedizinischen oder krankenversicherungsrechtlichen Fragestellungen. Doris Durrer, Fachspezialistin Unternehmenskommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch
Anzahl durchgeführte Kurse
46 58 Kurse im 2019
Kurse im 2021
Anzahl Teilnehmende
912 Teilnehmende
993 Teilnehmende
2019
2021
Präsenz vs. Online im 2021
463 Teilnehmende im Präsenzunterricht, 530 Teilnehmende an Online-Schulungen
Kundenbewertungen 2021
96 Prozent waren zufrieden bis sehr zufrieden Information April 2022
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Fachkurs «Arbeitsunfähigkeit und Reintegration» EINE GELUNGENE PREMIERE Welche Krankheitsbilder führen regelmässig zu Arbeitsunfähigkeit, und wie optimieren Sie in diesem Fall den Schadenprozess? Zu welchem Zeitpunkt können welche Massnahmen für eine sinnvolle Reintegration eingesetzt werden? Mit solchen Fragestellungen setzten sich am 25. November 2021 die Kursteilnehmenden mit unserem leitenden Vertrauensarzt Dr. med. Andreas Scheiwiller auseinander. Die Premiere zum Fachkurs «Arbeitsunfähigkeit und Reintegration» ist auf allen Ebenen gelungen. Zur Erstdurchführung begrüsste der RVK elf Kursteilnehmende im Hotel Radisson in Luzern. Die Gruppe war bunt durchmischt. Vom kleinen Krankenversicherer bis hin zum grössten in der Branche sowie Teilnehmende aus der Privatversicherung wirkten beim Kurs aktiv mit. Der Referent, Dr. med. Andreas Scheiwiller, holte zu Beginn die Teilnehmenden mit wirkungsvollen Fragen zum Thema ab. Schnell wurde allen klar, dass jedes Berufsbild anders aussieht und sich somit die Arbeitsunfähigkeit und Reintegration stets individuell gestaltet. Anhand vieler Fallbeispiele und guter Diskussionen entstand ein reger Fach- und Erfahrungsaustausch. Diese aktive Kursgestaltung widerspiegelte sich auch in der Kursauswertung. Die Bewertungen fielen durchs Band sehr positiv aus und insbesondere wurde das stetige «best practice» gelobt. Mit viel Freude durften wir feststellen, dass alle Teilnehmenden den Kurs in ihrem Netzwerk weiterempfehlen.
Kristina Schneider, Spezialistin, Groupe Mutuel «Der Vertrauensarzt schulte uns in Bezug auf die Wichtigkeit von korrekt ausgestellten Arbeitsunfähigkeitszeugnissen und konnte uns mit seinem Wissen, seiner Kompetenz und seiner Erfahrung wichtige Inputs für die zukünftige Fallbearbeitung mitgeben. Der Erfahrungsaustausch war sehr hilfreich und informativ.»
Der RVK führt diesen Kurs weiter im Programm und freut sich auf aktive Teilnehmende. Die nächste Durchführung ist für 23. November 2022 geplant, die Anmeldung kann jederzeit über unsere Website vorgenommen werden. Wir freuen uns auf Sie. Philipp Dünki, Produktmanager Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch
Fachkurs «Arbeitsunfähigkeit und Reintegration» VOM ARZTZEUGNIS ZUM ARBEITSVERSUCH
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Information April 2022
23. November 2022 WWW.RVK.CH/BILDUNG
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Gesundheitstipps CONTENT FÜR IHRE WEBSITE
Neue Inhalte machen Ihre Website sowohl für User als auch Suchmaschinen attraktiv und dynamisch. Täglich neuen und relevanten Content zu generieren, ist jedoch sehr aufwendig. Der RVK entlastet Sie mit der Dienstleistung «Gesundheitstipps» und liefert täglich einen neuen Artikel zu einem gesundheitsrelevanten Thema wie Ernährung, Bewegung und Medizin inklusive Bild – automatisiert in Ihre Website. Werten Sie Ihren Webauftritt mit den Gesundheitstipps auf und halten Sie ihn mit bis zu fünf Artikeln pro Woche aktuell: Wir generieren den Content und beliefern Sie während der Arbeitstage mit den fixfertigen Artikeln über gesundheitsrelevante Themen. Wissensvermittlung und Prävention stehen dabei im Vordergrund. Die Gesundheitstipps werden via Feed automatisch in Ihre Website eingebunden. Die Texte können als Blogbeiträge oder als tägliche Newsmeldung genutzt werden.
Auch Ihre Versicherten profitieren davon, denn die Tipps stärken die Eigenverantwortung und leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsförderung. Möchten auch Sie die Gesundheitstipps für Ihre Website abonnieren? Dann melden Sie sich bei Chantal Koller. Chantal Koller, Fachspezialistin Marketingkommunikation 041 417 05 70, ch.koller@rvk.ch
www.rvk.ch/dienstleistungen/gesundheitstipps
Information April 2022
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Kundenzeitschrift SICHER ERGEBNIS DER LESERUMFRAGE
Die Kundenzeitschrift SICHER, welche der RVK für 46 000 Versicherte von total fünf Mitgliedskassen erstellt, kommt bei den Lesenden nach wie vor sehr gut an. Alle drei Jahre führt der RVK eine Umfrage bei den Leserinnen und Lesern durch. Die Ergebnisse der Umfrage vom Herbst 2021 wurden den Kunden am 22. März 2022 in Luzern präsentiert. Ergebnis
Kundenmeeting
Die Auswertung hat gezeigt, dass 52 Prozent der Lesenden im erwerbstätigen Alter sind. Mit 57 Prozent ist über die Hälfte der Befragten weiblich. Bewertet wurden nebst dem Themenmix und dem Informationsgehalt auch das Erscheinungsbild und die Leserfreundlichkeit. Alle Bereiche wurden mit «gut» bis «sehr gut» beurteilt. Die Textqualität wurde als «kurz und aussagekräftig» sowie «informativ und gut gegliedert» kommentiert.
Nebst unseren Kunden hat auch der Geschäftsführer Beat Kehrli des Atelier KE am Treffen in Luzern teilgenommen. Das Atelier KE mit Sitz in Meiringen ist seit der ersten Ausgabe für die visuelle Umsetzung der Zeitschrift zuständig. Ziel des Austausches war, die Inhalte, das Layout und den Produktionsprozess weiter zu verbessern. Das anschliessende gemeinsame Mittagessen wurde mit Blick über den Vierwaldstättersee genossen.
Warum heutzutage noch ein Printmagazin? Ein hochwertig gedrucktes Magazin signalisiert Wertschätzung. Es ist ein Geschenk des Unternehmens an seine Kunden. Damit sprechen Sie Ihre Kunden direkt an, binden und pflegen Ihre gemeinsame Beziehung. Fehlen Ihnen die Ressourcen und die Erfahrung für ein eigenes Magazin? Der RVK entlastet Sie und liefert Ihnen ein fixfertiges Mantelmagazin, welches Sie mit Ihren eigenen Beiträgen ergänzen. Möchten auch Sie eine professionelle Kundenzeitschrift für Ihre Versicherten? Dann melden Sie sich bei Chantal Koller. Chantal Koller, Fachspezialistin Marketingkommunikation 041 417 05 70, ch.koller@rvk.ch
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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE, AUSTRITT, DIENSTJUBILÄEN UND WEITERBILDUNGSERFOLG Neueintritte Im ersten Quartal 2022 hatte die Personalabteilung des RVK alle Hände voll zu tun: Bereits am 3. Januar 2022 durften wir Heidi Fürling-Sommerer begrüssen. Sie hat die Stellvertretung von Norica Müller-Bösener im Direktionssekretariat übernommen und bleibt voraussichtlich bis Ende April für den RVK in einem 100-Prozent-Pensum tätig. Heidi Fürling-Sommerer hat in Deutschland die Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau sowie zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin abgeschlossen und in der Schweiz das Diplom zur Eventmanagerin erworben. Sie bringt mehrere Jahre Berufserfahrung als Assistentin und Sachbearbeiterin mit. Zuletzt war sie als Direktionssekretärin eines Verwaltungsrates tätig und davor in der Office Administration. Am 1. März 2022 hat Michelle Schüpbach gestartet und die Nachfolge von Evelyne Steimann-Rast in der Funktion als Assistentin Versicherungen übernommen. Michelle Schüpbach hat eine Berufslehre als Drogistin abgeschlossen und im Frühling 2021 den eidgenössischen Fachausweis zur Krankenversicherungsfachfrau erworben. Sie hat in den letzten fünfeinhalb Jahren zuerst als Sachbearbeiterin und danach als Fachspezialistin Leistungen bei der Assura AG in Wangen gearbeitet. Michelle Schüpbach hat Assistenzaufgaben für den Bereichsleiter Versicherungen sowie für die Abteilung Leistungseinkauf übernommen und kümmert sich um die termingerechte Abwicklung der vermittelten Zahnversicherungen. Evelyne Steimann-Rast hat ins Sekretariat des MedCasePools gewechselt, wo sie zukünftig als Bindeglied zwischen Kunden, Leistungserbringern und Pool-Ärzten alle vertrauensärztlichen administrativen Arbeiten für den Bereich MedCasePool koordiniert und erledigt. Evelyne Steimann teilt sich die Arbeit im Sekretariat in einem 50-Prozent-Pensum mit Patricia Gisler, welche nach dem Mutterschaftsurlaub ebenfalls mit einem 50-Prozent-Pensum im MedCasePool-Sekretariat weiterarbeiten wird.
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Information April 2022
Aller guten Dinge sind drei! Die dritte neue Kollegin beim RVK ist Dr. med. Iris Görtler. Sie hat als Vertrauensärztin mit Schwerpunkt Allgemeine Innere Medizin / Arbeitsmedizin in einem Pensum von 40 Prozent im Team von Dr. med. Andreas Scheiwiller, Leiter vertrauensärztlicher Dienst, gestartet. Dr. med. Iris Görtler ist bereits seit mehreren Jahren als Vertrauensärztin tätig und zeichnet sich durch ein grosses und breites Fachwissen in der Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizin und Versicherungsmedizin aus. Wir freuen uns, dass wir drei tolle neue Kolleginnen für den RVK gewinnen konnten, aber auch darüber, dass uns zwei treue Mitarbeitende erhalten bleiben, und wünschen viel Spass und gutes Gelingen für die täglichen Herausforderungen.
Austritt Nach über achtjähriger Tätigkeit für den RVK hat Dr. med. Anja Diener sich entschieden, das Unternehmen Ende Februar 2022 zu verlassen. Sie hat als medizinische Kodiererin angefangen und wurde im Januar 2017 zur Leiterin DRG Prüfstelle befördert. In all den Jahren hat Dr. med. Anja Diener massgeblich die DRG-Abteilung weiterentwickelt und aktiv beim Aufbau eines Regelwerkes zur Effektivitätssteigerung in der DRG-Rechnungsprüfung beigetragen. In dieser Zeit konnte der RVK auch weitere Kunden gewinnen. Wir bedauern Dr. med. Anja Dieners Weggang und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement für den RVK. Auf ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg.
Informationen des RVK
Dienstjubiläen
Weiterbildungserfolg
Am 1. Februar 2022 feierte Elisabeth Schindler ihr 5-Jahr-Dienstjubiläum. Sie ist im DRG-Team als medizinische Kodiererin tätig. Lisa Schindler ist eine vielseitig erfahrene Fachkraft in der Kodierung und bringt viele neue Ansätze mit. Sie ist eine grosse Stütze für das Team und pflegt eine hohe Dienstleistungsbereitschaft sowie einen freundlichen Umgang gegenüber unseren Kunden.
Unser medizinischer Kodierer Daniel Fronterotta hat im Dezember 2021 das Diplom Vertrauensarzt SGV erlangt. Wir gratulieren ihm herzlich zu diesem Erfolg. Natascha Bircher, Human Resources Management 041 417 05 72, n.bircher@rvk.ch
Ivo Gasser durfte am 1. März 2022 sein 10-Jahr-Dienstjubiläum beim RVK feiern. Er arbeitet als Produktmanager im Bereich Versicherungen und betreut die vermittelten Versicherungen und Dienstleistungen. Zudem unterstützt er die angeschlossenen Krankenversicherer beim Vertrieb verschiedener Produkte sowie bei der Produkteentwicklung. Ivo Gasser verfügt über langjährige Erfahrungen in der Versicherungsbranche. Er ist sehr kundenorientiert und wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Im Gespräch mit unseren Partnern findet Ivo Gasser stets sachgerechte Lösungen. Wir bedanken uns bei den Jubilaren für ihre Treue und ihr Engagement und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Information April 2022
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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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BDO Schweiz: erfolgreiche Kooperation Bereits seit 2017 arbeiten der RVK und die BDO in verschiedenen Bereichen enger zusammen. Mit ihrer Kooperation möchten sie Klarheit schaffen und Unterstützung für die Branchenvertreter bieten.
Allianz Partners stellt sich vor Im Bereich Reise- und Assistanceversicherungen ist Allianz Partners internationale Marktführerin. Sie erbringt für den RVK umfassende Leistungen im Bereich der mediznischen Assistance.
Information April 2022
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
BDO Schweiz WERTE TEILEN – ZUKUNFT GESTALTEN
Die Liste der Herausforderungen für die Versicherungsbranche wächst und verlangt nach neuen Blickwinkeln und sinnvollen Lösungen. Einerseits gilt es, den hohen Erwartungen von Kundinnen und Kunden gerecht zu werden, andererseits müssen die Anforderungen der Aufsichtsbehörden erfüllt werden. Hier den Überblick zu bewahren und pragmatische Lösungen zu finden, kann sich insbesondere für kleinere Versicherer als echte Herkulesaufgabe herausstellen. Der RVK und BDO möchten mit ihrer Kooperation Klarheit schaffen und Unterstützung für die Branchenvertreter bieten. Bereits seit 2017 arbeiten der RVK und BDO in verschiedenen Bereichen enger zusammen. So war BDO mehrfach Hauptpartnerin bei Fachtagungen im Bereich Gesundheitswesen oder wirkte als Expertin bei Weiterbildungen für RVK-Mitglieder mit. Im Rahmen der RVK-Webinarreihe «treffPUNKT KOMPAKT» informierte das Team rund um Bettina Götte, Leiterin Insurance bei BDO, über aktuelle Themen wie Business Continuity Management, Outsourcing oder Datenschutz. Ziel der Veranstaltungen ist stets, die Komplexität zu reduzieren und pragmatische Herangehensweisen aufzuzeigen. Woher nimmt BDO ihre Expertise? Das Schweizer Unternehmen mit starkem regionalem KMU-Bezug unterstützt seine Kundinnen und Kunden in den Bereichen externe und interne Revision sowie Beratung. Als von der Finma zugelassene Revisionsgesellschaft ist BDO nicht nur mit der Versicherungsbranche, sondern auch mit den Anforderungen der Aufsichtsbehörden bestens vertraut.
Nach dem Erfolgsrezept für ihre langjährigen Kundenbeziehungen gefragt, antwortet Bettina Götte: «Für uns ist Nähe ein zentraler Erfolgsfaktor. Nicht nur im geografischen Sinne, auch die thematische Nähe und gemeinsame Werte sind äusserst wichtig. Kommunikation auf Augenhöhe und Vertrauen bewähren sich für uns seit Jahren als Basis erfolgreicher Geschäftsbeziehungen — daran halten wir auch in Zukunft fest.»
www.bdo.ch/versicherungen
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Allianz Partners MEDIZINISCHE ASSISTANCE: EIN INTERNATIONAL MOTIVIERTES TOP-NETZWERK Die Allianz Partners erbringen für den RVK umfassende Leistungen im Bereich der medizinischen Assistance. Damit profitieren Krankenversicherer und deren Versicherte gleichermassen von hochqualitativen Medizindienstleistungen zu attraktiven Konditionen.
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Im Bereich Reise- und Assistanceversicherungen ist Allianz Partners internationale Marktführerin. Doch was benötigt es konkret, um jährlich über 8500 Repatriierungen aus insgesamt 213 Ländern erfolgreich durchführen zu können? Nebst unermüdlichem Einsatz der medizinischen Partner spielt dabei das umfassende Netzwerk eine zentrale Rolle. Mit über 904 000 medizinischen Dienstleistern weltweit ist auf das Netzwerk von Allianz Partners zu jeder Zeit Verlass. Fern von der Heimat in einem fremden Land ist ein verlässlicher Schutz Gold wert.
Solch wahre Geschichten schreibt das Leben täglich. Die medizinische Assistance kann Leben retten. Durch zahlreiche weitere Deckungsbausteine entsteht ein umfangreiches Gesamtpaket. Auch eine Rückerstattung des nicht genutzten Teils der Reise ist inkludiert. So kann man diesen Teil nachholen, wenn man wieder gesund ist, und doch noch geniessen.
Eindrücklich am eigenen Leib erfahren hat dies Mike, Hobby-Surfer und Abenteurer. Als ihn die kraftvolle Welle vor dem Strand im Süden von Sri Lanka mit voller Wucht erwischte, prallte Mike unglücklich auf sein Surfbrett und verlor das Bewusstsein. Er musste sofort in ein lokales Spital eingeliefert werden, wo mehrere komplexe Frakturen diagnostiziert wurden. Umgehend nach dem Kontaktieren von Allianz Partners wurde Mike zurück in die Schweiz repatriiert und in einem hiesigen Spital untergebracht. Auch Alex in Ägypten und Varun in Indien wurde auf diese Weise geholfen. Das Netzwerk von Allianz Partners ist weltweit an Ihrer Seite.
www.allianz-partners.com
Information April 2022
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
KNOBLAUCHSRAUKE Die Knoblauchsrauke tritt meist mit Wucht und in grossen Massen auf. Das Schöne: alles an ihr ist essbar und sie macht meist alleine schon einen ergiebigen Salat. Das Aroma ist – wie der Name schon sagt – dezent scharf mit leichten Anklängen von Knoblauch. Je jünger die Blätter, desto feiner das Aroma und desto geringer die Schärfe.
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Information April 2022
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Agenda 2022 Veranstaltungen Mai
Juni
August September
Fachkurs «Medizinische Kenntnisse: Bewegungsapparat»
10./11.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 1
17./18.
online
Fachkurs «Medizinische Kenntnisse: Innere Organe»
31.5/1.6
Luzern
Basiskurs «Krankenversicherung und die Pflegedokumentation für den Spitex-Alltag»
1.
Zürich
Fachkurs «Zahnmedizin nach KVG/UVG»
2.
Luzern
Basiskurs «Krankenversicherung und die Pflegedokumentation für den Spitex-Alltag»
14.
Zürich
Krankenversicherung Grundlagen 2
21./22.
online
Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für medizinisches Praxispersonal»
23.
online
RVK-ImPuls – Kunden- und Partnerevent
23.
Luzern
Delegiertenversammlung RVK/Generalversammlung RVK Rück AG 24.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 1
24./25.
Luzern
Fachkurs «TARMED Grundlagen»
30.
online
Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant»
6.
Luzern
Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»
7.
Luzern
Fachkurs «Herausfordernde Kundensituationen»
13.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 2
14./15.
Luzern
Basiskurs «Krankenversicherung und die Pflegedokumentation für den Spitex-Alltag»
20.
St. Gallen
Basiskurs «Kranken- und Unfallversicherung für Spital-/Klinikpersonal»
22.
Luzern
Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»
29.
Luzern
Sessionen 2022 Sommer
30. Mai bis 17. Juni
Bern
Herbst
12. bis 30. September
Bern
Winter
28. November bis 16. Dezember
Bern