DAS MAGAZIN FÜR MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER
INFORMATION APRIL 2015
Gesundheitspolitik
Ständerat gegen strikte Trennung von Grund- und Zusatzversicherung | 8
RVK-Forum 2015
Nach dem Nein zur Einheitskasse: Ende gut, alles gut? | 13
RVK-Mitglieder
Positive Entwicklung der Versichertenbestände | 15
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Inhalt
Gesundheitspolitik 5 Bericht aus Bern: 11 Gesundheit2020:
Parlament, Bundesrat, EDI, BAG Bundesrätliche Stossrichtung
Informationen des RVK 13 RVK-Forum: 14 Verband: 15 Verband: 16 Kundenzeitschrift SICHER: 17 RVK-Bildungsangebote: 18 Unternehmenskommunikation: 19 treffPUNKT «KVG»: 20 RVK intern:
Nach dem Nein zur Einheitskasse: Ende gut, alles gut? RVK-ImPuls 2015 RVK-Mitglieder haben zugelegt Bunte Frühlingsausgabe Aktuell und kompetent Der RVK bloggt weiter Aktuelle Themen auf den Punkt gebracht! Neues von der RVK-Crew
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Par tner 22 Zufriedenheitsumfrage: 23 RVK-Mitglieder:
RVK-Mitglieder belegen Spitzenplätze Kurz vorgestellt
Agenda 24 Termine:
IMPRESSUM Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. HERAUSGEBER, REDAKTION RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer ADRESSE RVK Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Telefon 041 417 05 00 E-Mail info@rvk.ch www.rvk.ch BILDER Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema SPORT.
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Agenda 2015 und Sessionen 2015
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EDITORIAL
Geschätzte Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Die Abstimmung über die Einführung einer Einheitskasse liegt bereits wieder ein halbes Jahr zurück. Längst hat uns der Alltag eingeholt, sind andere Themen in den Vordergrund gerückt und richtet sich der Blick wieder in die nahe Zukunft: Kostenentwicklung, Prämienkalkulation und Budgetierung. Die «alten» Bekannten fordern unsere volle Aufmerksamkeit. Trotz den zweifellos wichtigen, aber doch kurzfristigen Fragen dürfen wir die mittel- und langfristige Herausforderung nicht aus den Augen verlieren: Das Thema Einheitskasse ist mit der gewonnenen Abstimmung nicht vom Tisch. Die Befürworter dieses sozialpolitischen Umverteilungsprojektes warten nur darauf, uns an unsere Abstimmungsversprechen zu erinnern und den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zu beweisen, dass die Krankenversicherer nichts gelernt hätten, dass sie zur Tagesordnung übergegangen seien und so weiter machen würden wie bisher… Hier wollen wir anknüpfen. Das RVK-Forum 2015, unsere nationale Tagung, die am 7. Mai 2015 zum 14. Mal stattfindet, widmet sich diesen Herausforderungen unter dem Thema «Ende gut, alles gut?»: Was müssen und wollen wir aus der Abstimmungskampagne lernen? Was müssen wir ändern, wo können wir uns verbessern, was wollen wir beibehalten? Diese Fragen diskutieren wir im Rahmen von Schwerpunktthemen, die wir aus der Argumentation der Einheitskassenbefürworter aufgenommen haben. Im Vordergrund stehen das Branchenimage, der Umgang mit chronisch kranken Menschen und die Prävention. Wir wollen mit dieser Tagung und mit ihren Ergebnissen dazu beitragen, dass die freiheitliche Krankenversicherung langfristig erfolgreich sein kann und die Wertschätzung ihrer Versicherten geniesst. Ich freue mich, auch Sie in Luzern zu begrüssen. Einstweilen wünsche ich Ihnen frohe und erholsame Ostern. Freundliche Grüsse, Ihr
Charles Giroud Präsident
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«Das Thema Einheitskasse ist mit der gewonnenen Abstimmung noch nicht vom Tisch.»
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Gesundheitspolitik Das Wichtigste in Kürze Seite 6
5 Elektronisches Patientendossier
Mit dem elektronischen Patientendossier sollen unter anderem die Qualität der medizinischen
9 Behandlungen erhöht und die Effizienz der Behandlungsabläufe gesteigert werden. Für die Kranken-
versicherer ist das neue Gesetz interessant, weil es dazu führen soll, Kosten zu sparen. Der Ständerat hat in der Sommersession 2014 der bundesrätlichen Gesetzesvorlage mit wenigen Änderungen zugestimmt. Der Nationalrat hat das Gesetz nun in der Frühjahrssession beraten und dabei einige wichtige Ergänzungen und Änderungen beschlossen.
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Trennung von Grund- und Zusatzversicherung Die Aufspaltung von Grund- und Zusatzversicherung in zwei getrennte Gesellschaften und die Errichtung von Informationsbarrieren zwischen den Gesellschaften würden Doppelspurigkeiten bei den Versicherten, den Leistungserbringern und den Krankenversicherern erzeugen. Der Ständerat ist gegen eine solche Aufspaltung. Er hat die bundesrätliche Vorlage mit 17:24 Stimmen abgelehnt. Die Vorlage geht nun an den Nationalrat.
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Gesundheit2020 Der Bundesrat möchte die Herausforderungen im Gesundheitswesen anpacken: Anfang 2013 hat er ein Massnahmenpaket mit Lösungsvorschlägen für die bestehenden und zukünftigen Schwachstellen im Gesundheitswesen verabschiedet – genannt «Gesundheit2020». Die Stossrichtung der bundesrätlichen Massnahmen geht jedoch nicht mit dem Willen des Volks einher, das sich bei der Managed-Care-Vorlage und der Einheitskassen-Initiative klar für mehr Vielfalt und weniger Staat ausgesprochen hat.
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GESUNDHEITSPOLITIK
Aus dem Parlament
Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 15. Dezember 2014 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.
Parlament Aus dem Nationalrat Medizinalberufegesetz Änderung Im Rahmen der Differenzbereinigung hat sich der Rat zum grossen Teil den Beschlüssen des Ständerates angeschlossen. Das Beherrschen einer Landessprache hat aber Anlass zu einer breiten Diskussion gegeben. Grundsätzlich sind sich National- und Ständerat einig gewesen, dass Personen, die einen universitären Medizinalberuf im öffentlichen Dienst unter fachlicher Aufsicht ausüben, eine Landessprache beherrschen müssen. Uneinig sind sich die beiden Räte aber gewesen, ob das Beherrschen einer Landessprache bereits eine Voraussetzung sein muss, um in das entsprechende Berufsregister der zugelassenen Personen eingetragen zu werden. Der Nationalrat hat – entgegen dem Antrag seiner vorberatenden Kommission – an seinen früheren Beschlüssen festgehalten: Als Voraussetzung für den Eintrag im Berufsregister muss das Beherrschen einer Landessprache festgeschrieben sein und der Bundesrat muss die sprachlichen Voraussetzungen regeln. Am 12. März 2015 hat sich der Ständerat mit den verbleibenden Differenzen befasst und beschlossen an seinem früheren Entscheid festzuhalten, wonach die Sprachkenntnisse nicht mit dem Eintrag ins Berufsregister gekoppelt werden dürfen. Dies verstosse gegen die geltende EU-Regelung zur Anerkennung von ausländischen Diplomen. Ebenso hat sich der Ständerat dagegen ausgesprochen, dass alleine der Umstand, dass später ungenügende Sprachkenntnisse nachgewiesen werden, zu einem Straftatbestand für Arbeitgeber werde. In der weiteren Differenzbereinigungsrunde hat sich der Nationalrat dem Ständeratsbeschluss angeschlossen, wonach die Sprachkenntnisse nicht Voraussetzung für den Eintrag ins Register sind. Hingegen hat er an seinem Beschluss festgehalten, dass der Arbeitgeber, der für die Prüfung der Sprachkenntnisse verantwortlich ist, bestraft werden kann, wenn
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später ungenügende Sprachkenntnisse festgestellt werden. Mit dieser Differenz hat sich die Einigungskonferenz befasst: Sie hat beantragt, dem Ständerat zu folgen und auf eine entsprechende Bussenbestimmung zu verzichten. Diesem Antrag ist der Rat diskussionslos gefolgt. In der Schlussabstimmung hat der Nationalrat dem Gesetz mit 197:0 Stimmen (keine Enthaltung) zugestimmt. Mit Annahme einer redaktionellen Anpassung hat er zudem festgelegt, dass die gleichen sprachlichen Voraussetzungen auch für Medizinalpersonen gelten, die ihren Beruf privatwirtschaftlich in eigener fachlicher Verantwortung ausüben wollen. Transplantationsgesetz Teilrevision Der Ständerat hatte die bundesrätliche Vorlage bereits in der Wintersession 2013 ohne Änderung durchgewinkt. Zu Diskussionen führte damals lediglich ein Minderheitsantrag, der verlangte, für Organ-, Gewebe- oder Zellenentnahmen neu das Widerspruchssystem einzuführen. Entsprechende Entnahmen dürften demnach gemacht werden, wenn der Patient nicht ausdrücklich widerspricht. Oder aber, sollte er selber nicht mehr in der Lage sein, dessen Angehörigen nicht ausdrücklich widersprechen. Der Nationalrat hat sich vertieft mit den Revisionsvorschlägen befasst und dabei verschiedene, abweichende Beschlüsse gefällt. Dies, nachdem er in der Eintretensdebatte ausgiebig über die Vor- und Nachteile der Widerspruchslösung diskutiert hatte, die er aber bei der anschliessenden Beratung deutlich abgelehnt hat. Bei den vorbereitenden Massnahmen, die bei einer Transplantation notwendig sind, hat der Nationalrat Einschränkungen hinzugefügt. So dürfen die vorbereitenden Massnahmen bei urteilsunfähigen Personen nur dann ausgeführt werden, wenn die Angehörigen zustimmen und wenn diese für eine erfolgreiche Transplantation unerlässlich sind. Für die spendende Person dürfen sie nur mit minimalen Risiken und Belastungen verbunden sein. Der Bundesrat wird dann festzulegen haben, welche Massnahmen diese Bedingungen nicht erfüllen. Der Nationalrat hat für das BAG und die Kantone die Pflicht zur Information der Öffentlichkeit mit einer zwingenden Bestimmung verschärft und die Themen erweitert, über die periodisch informiert werden muss. Bundesrat und Ständerat begnügten sich hingegen mit einer Kann-Bestimmung. Die vom Ständerat abgesegnete bundesrätliche Vorlage sah auch vor, dass die Krankenversicherer die Hälfte der Kosten zu tragen hätten, die durch die Führung eines Registers der Leb-
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endspende-Nachsorgestelle entstehen. Der Nationalrat strich diese Kostenbelastung für die Versicherer wieder und auferlegte die Kosten dem Bund. Auch bei den Strafen für Vergehen gegen das Gesetz verschärfte der Nationalrat das Strafmass bei fahrlässiger Begehung auf sechs Monate Gefängnis. In der Schlussabstimmung stimmte der Rat der Teilrevision ohne Gegenstimme zu. Das Geschäft geht zur Differenzbereinigung zurück an den Ständerat. Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier Mit dem neuen Gesetz erhält jede Person in der Schweiz die Möglichkeit, ihre medizinischen Daten über ein elektronisches Patientendossier medizinischen Fachpersonen zugänglich zu machen. Damit soll die Qualität der medizinischen Behandlungen gestärkt, die Behandlungsprozesse verbessert, die Patientensicherheit erhöht, die Effizienz des Gesundheitssystems gesteigert und die Gesundheitskompetenz der Patienten und Patientinnen gefördert werden. Wahrlich hochgesteckte Ziele – schön, wenn sie erfüllt werden! Für die Krankenversicherer ist das neue Gesetz interessant, weil es dazu führen soll, Kosten zu sparen. Sie selbst können im Gegensatz zu den Patienten nicht auf das elektronische Patientendossier zugreifen. Für Patientinnen und Patienten ist das elektronische Dossier nicht obligatorisch. Um die flächendeckende Einführung des Patientendossiers zu forcieren, sieht das Gesetz finanzielle Anreize vor. Der Bund kann im Rahmen von bewilligten Krediten während drei Jahren insgesamt 30 Millionen Franken zur Verfügung stellen, um die Schaffung entsprechender Gemeinschaften zu fördern. Dies können einzelne Leistungserbringer wie Ärzte oder Spitäler sein oder auch alle Leistungserbringer regional oder überregional umfassen. Voraussetzung ist, dass sich auch die Kantone mit dem gleichen Betrag beteiligen. Der Ausgabe hat der Rat im Rahmen der Ausgabenbremse einstimmig zugestimmt, womit auch das erforderliche qualifizierte Mehr klar erreicht wurde. Das Gesetz sieht zwei verschiedene Formen von Gemeinschaften vor, die sich zertifizieren lassen müssen: «Gemeinschaften» und «Stammgemeinschaften». Im Gegensatz zu den einfachen Gemeinschaften bieten Stammgemeinschaften zusätzliche Dienstleistungen für Patienten und Patientinnen an: Die Eröffnung und/oder Führung des elektronischen Patientendossiers verbunden mit Verwaltungsaufgaben, wie zum Beispiel die Aufbewahrung von Einwilligungserklärungen oder die Verwaltung der Zugriffsregelungen. INFORMATION APRIL 2015
Der Ständerat hat der bundesrätlichen Gesetzesvorlage mit wenigen Änderungen in der Sommersession 2014 mit 36:0 Stimmen zugestimmt. Der Nationalrat hat das Gesetz in der Frühjahrsession beraten und dabei einige wichtige Ergänzungen und Änderungen beschlossen: • Die Zweckbestimmung wurde ergänzt mit der Stär-
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kung der Qualität der medizinischen Behandlungen, der Erhöhung der Patientensicherheit, der Steigerung der Effizienz des Gesundheitssystems und der Förderung der Gesundheitskompetenz der Patienten und Patientinnen. Neu soll der Patient oder die Patientin auch Willensäusserungen zu Organspenden oder die Patientenverfügung erfassen können. Alle Leistungserbringer im ambulanten Bereich sowie Geburtshäuser, Pflegeheime, Heilbäder und Transportund Rettungsunternehmen gemäss KVG müssen sich einer Gemeinschaft oder einer Stammgemeinschaft zur Führung von elektronischen Patientendossiers anschliessen. Der Ständerat sah diese Verpflichtung nur für Spitäler vor. Das Schiedsgericht nach Art. 89 KVG soll auf Antrag eines Versicherers oder eines Verbandes der Versicherer gegen Leistungserbringer, die sich keiner Gemeinschaft angeschlossen haben, Sanktionen ergreifen können (Verwarnung, Busse, vorübergehender oder definitiver Ausschluss von der Tätigkeit zu Lasten der obligatorischen Krankenpflege). Gesuche für Finanzhilfen müssen vor dem Aufbau einer Gemeinschaft dem BAG eingereicht werden. Gemeinschaften, die vor Inkraftsetzung des Gesetzes mit dem Aufbau begonnen haben, müssen ihr Gesuch um Finanzhilfen innert sechs Monaten ab Inkrafttreten des Gesetzes einreichen.
Die im Gesetz vorgesehenen Änderungen des KVG sollen gestaffelt in Kraft treten: Leistungserbringer im stationären Bereich sollen sich innerhalb von drei Jahren ab Inkrafttreten des Gesetzes einer zertifizierten Gemeinschaft anschliessen, Leistungserbringer im ambulanten Bereich erhalten dafür eine zehnjährige Frist. Nach Ablauf der zehnjährigen Frist kann das Schiedsgericht Sanktionen aussprechen. Der Nationalrat hat das Gesetz mit 171:4 Stimmen (11 Enthaltungen) angenommen. Die Vorlage geht zur Differenzbereinigung zurück an den Ständerat.
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Bundesbeschluss über Finanzhilfen nach dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier Der Rat stimmte einem einmaligen Verpflichtungskredit von höchstens 30 Millionen Franken für drei Jahre zu, ebenso der Ausgabenbewilligung im Rahmen der Ausgabenbremse. In der Gesamtabstimmung stimmte der Rat dem Bundesbeschluss mit 175:4 Stimmen (keine Enthaltung) zu. Krankenversicherung für Schweizer Bürger mit Wohnsitz in Frankreich Motion, Barthassat Luc, übernommen von Barazzone Guillaume Der Bundesrat soll Frankreich vorschlagen, Personen, die nach dem alten, am 1. Juni 2014 geänderten Recht versichert sind, während drei Monaten ein Optionsrecht zwischen dem schweizerischen Krankenversicherungsrecht und der französischen Sécurité sociale einzuräumen. Dadurch können sie ihren Leistungserbringer frei wechseln. Der Bundesrat hat empfohlen, die Motion abzulehnen. Er hat seine Ablehnung insbesondere damit begründet, dass es sich bei der von Frankreich per 1. Juni 2014 verfügten Änderung um eine innerfranzösische Anpassung handle. Sie sei bereits im Freizügigkeitsabkommen von 2002 als Option vorgesehen gewesen. Betroffen sind ausschliesslich Personen, die bisher im Rahmen ihres Optionsrechtes bei einer Privatversicherung versichert waren. Der Nationalrat hat die Motion mit 10:167 Stimmen abgelehnt.
Verlässliche Entscheidungsgrundlagen für die Arzneimitteltherapie Postulat, Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit NR Mit dem Postulat verlangt die Kommission, dass der Bundesrat in einem Bericht Lösungswege aufzeigt, wie die Qualität und Effizienz von klinischen Studien verbessert werden können. Begründet wird das Postulat insbesondere damit, dass eine Lücke in der medizinischen Forschung bestehe: Medikamente, für die das Patent abgelaufen ist, werden nicht mehr erforscht. Der Bundesrat hat beantragt, das Postulat abzulehnen. Er habe sich bereits im November 2013 zur Frage der Entscheidungsgrundlagen für die Arzneimitteltherapie geäussert. An seiner Einschätzung habe sich seither nichts geändert. Der Nationalrat hat dem Postulat mit 91:77 Stimmen zugestimmt. Krankenversicherung. Frist zur Genehmigung des Tarifvertrages Motion, Bourgeois Jacques Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, eine Änderung des KVG vorzulegen. Sie soll festlegen, dass die Kantone innerhalb von zwei Monaten nach Erhalt der notwendigen Informationen über die Genehmigung des Tarifvertrages entscheiden müssen. Diese Frist soll auch für den Bundesrat gelten, wenn der Tarifvertrag für die ganze Schweiz gültig ist. Dieselbe Frist soll auch bei Scheitern der Verhandlungen zwischen den Tarifpartnern gelten. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion abzulehnen. Entgegen diesem Antrag hat der Nationalrat als Erstrat die Motion mit 123:55 Stimmen angenommen.
SPORT: Wir haben insgesamt 639 Muskeln, davon sind etwa etwa 400 Skelettmuskeln. Sie machen ungefähr 25 bis 30 Prozent des Körpergewichts aus.
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Aus dem Ständerat Medizinalberufegesetz Änderung Im Rahmen des Differenzbereinigungsverfahrens (siehe Abschnitt Nationalrat auf Seite 5) hat der Ständerat daran festgehalten, dass die Sprachkenntnisse keine Voraussetzung für den Eintrag in das entsprechende Berufsregister sein müssen. Bei der Bestimmung bezüglich Regelung der Sprachkenntnisse, ihren Nachweis und deren Überprüfung schloss sich der Ständerat dem Beschluss des Nationalrates an, wonach der Bundesrat solche Vorschriften erlassen muss und nicht nur kann. Entgegen dem Nationalrat will der Ständerat nicht, dass für Arbeitgeber, die bei der Anstellung eines ausländischen Arztes dessen Sprachkenntnisse prüfen müssen, später einzig die ungenügenden Sprachkenntnisse zu einem Straftatbestand werden. In der Einigungskonferenz hat sich der Nationalrat dem Beschluss des Ständerates angeschlossen. In der Schlussabstimmung hat der Rat dem Gesetz in der redaktionell angepassten Fassung mit 44:0 (keine Enthaltung) zugestimmt. KVG. Risikoausgleich Trennung von Grund- und Zusatzversicherung Die bundesrätliche Vorlage beinhaltete ursprünglich auch die Verfeinerung des Risikoausgleichs. Dieser Teil wurde aber vorweggenommen und die entsprechende Gesetze-
sänderung vor einem Jahr verabschiedet. Bei der Beratung in der Frühjahrssession ging es um den Gesetzesentwurf des Bundesrats, wonach die Grund- und Zusatzversicherung durch getrennte Rechtseinheiten geführt werden müssen. Bereits die vorberatende Kommission beantragte dem Rat, nicht auf die Vorlage einzutreten. Mit 17:24 Stimmen trat er nicht ein. Er begründete seinen Entscheid insbesondere damit, dass in der Zwischenzeit das neue Aufsichtsgesetz für die Krankenversicherung verabschiedet worden ist, das Transparenz gewähre und der Aufsichtsbehörde ein umfangreiches Kontrollrecht einräume. Gleiche Finanzierung von stationären und ambulanten Spitalleistungen Motion, Fraktion CVP-EVP Die Motion wird damit begründet, dass immer mehr Behandlungen ambulant durchgeführt werden, die früher einen stationären Aufenthalt benötigten. Damit steigen die Kosten, welche die Krankenversicherer zu 100 Prozent selber tragen müssen, während die stationären Kosten zwischen den Kantonen und Versicherern geteilt werden. Der Bundesrat ist grundsätzlich mit der Motion einverstanden. Er lehnt sie aber zum heutigen Zeitpunkt ab, da es für diese Problematik verschiedene Lösungen gebe und die Angelegenheit im Wesentlichen auch die Kantone betreffe.
SPORT: Menschen, die körperlich aktiv sind, leben länger. Laut einer 20 Jahre langen Verlaufsuntersuchung verringert regelmässiger Sport das Risiko, verfrüht zu sterben.
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GESUNDHEITSPOLITIK
Der Nationalrat hat die Motion in der Herbstsession 2014 angenommen. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat beantragt, die Behandlung dieses Geschäftes um voraussichtlich ein Jahr zu sistieren. Dies vor allem mit der Begründung, zuerst weitere Erfahrungen mit der erst angelaufenen neuen Spitalfinanzierung abzuwarten. Der Rat hat diskussionslos in diesem Sinne beschlossen. Missstände bei der Krankentaggeldversicherung Interpellation, Rechsteiner Paul Der Interpellant hat auf die Problematik aufmerksam gemacht, die sich bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und, damit verbunden, dem Ende der kollektiven Taggeldversicherung nach VVG ergeben. Es bestehe zwar der Anspruch der versicherten Person, in die Einzeltaggeldversicherung zu übertreten. Dies sei aber mit einer enormen Prämiensteigerung verbunden. Er hat den Bundesrat angefragt, ob er bereit sei, innert nützlicher Frist für die Beseitigung dieses Missstandes zu sorgen. Der Bundesrat ist sich der Problematik bewusst und wird das Anliegen im Rahmen der Revision des VVG aufnehmen und prüfen. Verschreibung von Ritalin Motion, Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit NR Die Motion beauftragt den Bundesrat, im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes dafür zu sorgen, dass Ritalin nur verschrieben wird, wenn es wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich ist. Zudem muss es im Rahmen einer umfassenden Therapie oder Behandlung verabreicht werden. Der Nationalrat hat der Motion in der Sommersession mit 163:10 Stimmen zugestimmt. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat beantragt, die Motion abzulehnen, da sie unnötig sei. Die Bedingung, dass die Behandlung wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein müsse, sei bereits heute im KVG verankert. Der Rat hat die Motion ohne Gegenstimme abgelehnt. Da stellt man sich die Frage, warum die beiden Räte die Motion derart gegensätzlich beurteilen? Vor nicht allzu langer Zeit haben Kinderärzte in den Medien berichtet, viele Ritalinbehandlungen seien nicht angezeigt. Auch der UNO-Kinderrechtsausschuss rüffelte die Schweiz vor kurzem wegen ihrer largen Abgabepraxis.
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Änderung KVG Standesinitiative Kanton Tessin Mit der Initiative soll das Prämiengenehmigungsverfahren gemäss KVG bedeutend restriktiver geregelt und die jährliche Veröffentlichung der Betriebsrechnungen der Krankenkassen für jeden Kanton und für den Bund erreicht werden. Die vorberatende Kommission hat dem Rat ohne Gegenstimme beantragt, der Initiative keine Folge zu leisten. Dies mit der Begründung, dass in der Zwischenzeit das Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) angenommen worden sei, das praktisch alle Forderungen der Initiative bereits erfüllt. Der Rat hat diskussionslos entschieden, der Standesinitiative keine Folge zu geben. Kostenbeteiligung bei Mutterschaft. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht Interpellation, Maury Pasquier Liliane Mit der Interpellation wird der Bundesrat darauf aufmerksam gemacht, dass bei verschiedenen Versicherern, Leistungserbringern und Versicherten Unwissen und Unsicherheit bestehe bezüglich der Kostenbeteiligung bei Mutterschaft: Seit dem 1. März 2014 darf nämlich ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis 8 Wochen nach der Niederkunft keine Kostenbeteiligung auf den allgemeinen Leistungen bei Krankheit erhoben werden. Spezifische Leistungen bei Mutterschaft sind nach wie vor während der ganzen Schwangerschaft von einer Kostenbeteiligung befreit. In seiner Antwort hat der Bundesrat darauf aufmerksam gemacht, dass das BAG am 13. Dezember 2013 die Versicherer schriftlich über die Neuerungen informiert habe. In Anbetracht der noch immer vorhandenen Unsicherheiten hat sich das BAG jedoch bereit erklärt, die Versicherer erneut über die Rechtslage zu informieren.
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Bundesrat/EDI/BAG Arzneimittelpreise Die Höhe der Arzneimittelpreise ist weiterhin ein grosses Thema. Auslandvergleiche von November 2014 haben zwar gezeigt, dass die Preise für patentgeschützte Medikamente wie auch für Originalmedikamente mit abgelaufenem Patentschutz in der Schweiz nicht mehr wesentlich höher waren als in den Vergleichsländern. Anders ist die Lage bei den Generika: Hier liegen die Preise im Ausland um rund 50 Prozent tiefer als in der Schweiz. Bei den Berechnungen ist man aber von einem Euro-Franken-Wechselkurs von 1.27 Franken ausgegangen. Heute liegt dieser bei rund 1.05 Franken. Diese Wechselkursänderung hat sich aber bei den importierten Medikamenten noch in keiner Weise bemerkbar gemacht. Der Preisüberwacher geht von einem Einsparpotenzial von 800 Millionen Franken aus. Das BAG hat jedoch nicht die Absicht, in naher Zukunft an den anwendbaren Wechselkurs etwas zu ändern. Franchisen und Prämienregionen Beim BAG befasst man sich ernsthaft mit den Gedanken, die höheren Franchisestufen zu eliminieren. Auch die Prämienregionen nimmt es unter die Lupe. Der staatliche Einfluss nimmt einmal mehr zu und die Regulierungswut
scheint sich weiter zu entwickeln. Besser würden Amtsstellen und Politik sich um die Kostenentwicklung kümmern, statt die Selbstverantwortung der Versicherten und den Handlungsspielraum der Krankenversicherer einzuschränken.
Weitere Entwicklung im Umfeld Kick-backs im Gesundheitswesen Rabatte, Rückvergütungen, Boni und Kick-backs: Das sind Themen, die im Gesundheitswesen eigentlich keine Rolle spielen. Weit gefehlt – wahrscheinlich läuft sehr vieles hinter verschlossener Tür. Vor kurzem war das Thema Gegenstand von Schlagzeilen in den Medien und konkrete «Tatbestände» wurden aufgezeigt. Im Rahmen der in Bearbeitung stehenden Teilrevision des Heilmittelgesetzes wird nun zwar versucht, zumindest im Arzneimittelbereich eine Regelung zu finden. Das deckt aber nur einen von verschiedenen möglichen Bereichen ab. Vieles wird im Dunkeln bleiben, zum Leidwesen der Krankenversicherungen und damit auch der Versicherten.
SPORT: Sportmediziner empfehlen, mindestens 2000 Kalorien pro Woche durch Sport zu verbrennen. Spielt man zehn Minuten Fussball, verbrennt man 250 Kalorien, beim Langlauf sind es 150 und beim Tennis 80 Kalorien.
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Gesundheit2020 Stossrichtung des bundesrätlichen Aktivismus Anfang 2013 hat der Bundesrat die gesundheitspolitischen Prioritäten für die nächsten Jahre verabschiedet. Anschliessend liess Bundesrat Alain Berset diese Gesamtschau mit einem Paket von Massnahmen zweimal einem ausgewählten Publikum von Experten und Entscheidern in der Gesundheitsbranche präsentieren. Er holte zu verschiedenen Aspekten ihre Meinungen ab. Die zweite Veranstaltung fand Anfang 2015 statt. Diese gesundheitspolitischen Prioritäten – bekannt als «Gesundheit2020» – enthalten neben verschiedenen Analysen einen Katalog von Massnahmen, der Lösungen für bestehende und künftige Herausforderungen vorsieht. Betrachtet man den Massnahmenkatalog, fällt eines besonders auf: Von den insgesamt 36 Massnahmen sollen Bund und Kantone die überwiegende Mehrheit an die Hand nehmen – gerade mal eine einzige Massnahme appelliert an die Eigenverantwortung der Patienten oder Versicherten. Das zeigt die klare Stossrichtung des Departements von Bundesrat Berset: Es will das Gesundheitswesen durch weitere staatliche Massnahmen und Eingriffe verbessern, dem Wettbewerb unter den Anbietern und der Eigenverantwortung des Einzelnen misst es jedoch praktisch keine Bedeutung bei. In der Abstimmung über die Managed-Care-Vorlage und, noch viel deutlicher, in derjenigen über die Einheitskasse hat sich die Schweizer Bevölkerung jeweils klar für ein wettbewerblich ausgerichtetes Gesundheitssystem ausgesprochen: Mit einer deutlichen Mehrheit hat das Stimmvolk die Wahlmöglichkeit und mehr Eigenverantwortung befürwortet und weitere staatliche Eingriffe und Lenkungsmassnahmen abgelehnt. Weniger Staat, mehr Vielfalt Mit diesen deutlichen Voten des Souveräns gegen mehr Staat und für mehr Vielfalt hätte man davon ausgehen dürfen, dass der Bundesrat seine gesundheitspolitischen Prioritäten überprüft und den Erwartungen der Bevölkerung anpasst. Leider wurden diese Erwartungen auch am zweiten Anlass im Januar nicht erfüllt: Keine Rede davon, dass, gestützt auf die klare Volksmeinung, die Massnahmen oder Prioritäten angepasst oder zumindest überprüft würden. Die Teilnehmenden diskutierten nach einem vorgegebenen Raster über integrierte Versorgung und die dortigen Optimierungsmöglichkeiten, wobei man sich auf die verschiedenen Akteure in der Leistungserbringung und die bekannten Schwachstellen in der Behandlungskette konzentrierte. So wurde zum Beispiel die wichtige Rolle der Krankenversicherer in diesem Bereich nicht einmal erwähnt. Da stellt sich die Frage, ob das Departement
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Berset die klaren Signale des Souveräns, wo die Reise im Gesundheitswesen hingehen soll, nicht verstanden hat oder einfach schlicht ignoriert. Man hat das ungute Gefühl, dass in diesem Bereich am Volkswillen vorbei politisiert wird. Aktiver Widerstand nötig Hier braucht es deshalb eine starke Gegenwehr und klare Statements von allen Exponenten, Verbänden und Gruppierungen im Gesundheitswesen, die – im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung – für ein freiheitliches und wettbewerbsorientiertes Gesundheitswesen einstehen. 2015 ist Wahljahr: eine gute Gelegenheit, sich von denjenigen Politikern zu trennen, die den Volkswillen missachten und ignorieren. Dies wäre auch für das Departement von Bundesrat Berset ein klarer Auftrag, von weiteren Verstaatlichungsaktivitäten im Gesundheitswesen abzulassen und die Ausrichtung seiner diesbezüglichen Prioritäten und Massnahmen grundlegend zu korrigieren. DANIEL HERZOG Direktor Tel. 041 417 05 00 d.herzog@rvk.ch
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Informationen des RVK Das Wichtigste in Kürze Seite 13
5 RVK-Forum 2015: Nach dem Nein zur Einheitskasse: Ende gut, alles gut?
Das Schweizer Stimmvolk hat die Einheitskasse deutlich abgelehnt. Trotz des klaren Abstimmungs9 ergebnisses gilt es, kritisch zu bleiben: Alle Akteure müssen ihren Beitrag leisten, um die Schwachstellen unseres Systems zu beheben. Anstehende Reformen müssen angepackt und umgesetzt werden. Das RVK-Forum vom 7. Mai 2015 hat genau dies zum Ziel: Es lässt die Akteure zu Wort kommen – Experten diskutieren an der Veranstaltung die Schwachstellen und die damit verbundenen Herausforderungen mit möglichen Lösungsansätzen.
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RVK-Bildungsangebote: Investition in die Zukunft Mit einem vielfältigen Bildungsangebot ermöglicht der RVK Mitarbeitenden des Gesundheitswesens, sich zielgerichtet weiterzubilden. Die Grundkurse richten sich an neue Mitarbeitende, die Fachkurse decken verschiedene Themen der Krankenversicherung ab und eignen sich für Fachspezialisten und Interessierte. Neue Schwerpunkte ergänzen regelmässig die bestehenden Angebote.
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Vom Bildungsblog zum RVK-Blog Seit gut einem Jahr berichtet der RVK auf seinem Blog rund ums Thema Bildung. Nun erweitert er das Spektrum und veröffentlicht auch Beiträge zu anderen Themen: Die Dienstleistungen des MedCasePool oder des Bereichs Versicherungen eignen sich ebenfalls, um sein eigenes Wissen und gemachte Erfahrungen online zu teilen. Der RVK nützt den Blog als zusätzliche Plattform, um mit Kunden und Interessierten zu kommunizieren.
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INFORMATIONEN DES RVK
RVK-Forum Nach dem Nein zur Einheitskasse: Ende gut, alles gut? Die Abstimmung vom letzten September hat gezeigt: Das schweizerische Gesundheitswesen ist in der Bevölkerung breit abgestützt, sie will keine radikalen Veränderungen. Trotz dem klaren Ergebnis bleiben die Akteure gefordert. Am RVK-Forum vom 7. Mai 2015 nennen namhafte Exper ten die Schwachstellen im Gesundheitswesen und diskutieren die damit verbundenen Herausforderungen. Zum dritten Mal seit der Einführung des KVG hat sich eine Mehrheit für den regulierten Wettbewerb ausgesprochen – das Stimmvolk hat die Einheitskassen-Initiative überraschend deutlich abgelehnt. Es zieht damit die Wahlfreiheit einem staatlichen Gesundheitswesen vor. Dennoch hat sich gezeigt, dass das bestehende System Mängel hat und Korrekturen notwendig sind. Damit künftig eine finanzierbare und qualitativ hochstehende medizinische Versorgung gewährleistet werden kann, sind Gegner und Befürworter gut beraten, bekannte Schwächen auszuloten und politisch tragfähige Lösungen umzusetzen.
Nach der Podiumsdiskussion finden parallel drei Panels statt. Dabei diskutieren verschiedene Experten die Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren eines nachhaltigen Gesundheitswesens. Im Fokus stehen einerseits das Image und das Rollenverständnis der Krankenversicherer, andererseits lösungsorientierte Ansätze im Bereich Chronic Care und in der Prävention.
Aus Sicht des RVK bedarf es einer selbstkritischen Reflexion der Krankenversicherer, Leistungserbringer und der Politik, damit mehrheitsfähige Lösungen erkannt und die dazu nötigen Massnahmen ergriffen werden können. Deshalb greift das RVK-Forum vom 7. Mai 2015 in Luzern die Fragen nach den Lehren aus der Einheitskassen-Initiative auf und lässt die Akteure zu Wort kommen.
MARCO FÄH Leiter Bildung + Events Tel. 041 417 05 62 m.faeh@rvk.ch
Auf dem Podium diskutieren unter anderem Dr. Gianni Rossi, Direktor der Clinica Hildebrand, Rolf Meyer, Mitglied der Geschäftsleitung der Sympany, Morena Hostettler Socha, Ombudsfrau Krankenversicherung, Stephan Wirz, Leiter Vertrieb bei der Maklerzentrum Schweiz AG, sowie alt Ständerat Philipp Stähelin.
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Anmeldungen und weitere Informationen: www.rvkforum.ch
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INFORMATIONEN DES RVK
Verband RVK-ImPuls 2015 Der diesjährige RVK-ImPuls findet am 11. und 12. Juni 2015 in Luzern statt. Ziel der Veranstaltung ist es, den Austausch und das Netzwerk der RVK-Mitglieder zu fördern und zu festigen. Der Anlass startet am Donnerstagnachmittag bei einem gemütlichen Apéro auf der Terrasse der Hirslandenklinik St. Anna in Luzern. Die anschliessende Klinikbesichtigung verschafft einen spannenden und lehrreichen Einblick in den Spitalalltag, bevor der Abend im klinikeigenen Restaurant Santé durch die «Haute Cuisine» einer Privatklinik abgerundet wird. Am Freitagmorgen stehen die Fakten zum Fallpauschalensystem SwissDRG im Fokus. Drei Jahre nach der Einführung von SwissDRG zieht der RVK Bilanz. Dr. iur. Carlo Conti, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt, erläutert dabei die Sicht des Gesetzgebers. Lic. oec. publ. Markus Scherer, Leiter Tarife und Verträge des Universitätsspitals Basel, gibt einen Einblick in die Sichtweise des Leistungserbringers. Zum Schluss wird der RVK auf die Bedürfnisse und Anliegen der Kostenträgerseite näher eingehen. Der RVK freut sich auf eine spannende Veranstaltung. PHILIPP DÜNKI Produktverantwortlicher Bildung + Events Tel. 041 417 05 63 p.duenki@rvk.ch
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INFORMATIONEN DES RVK
Verband RVK-Mitglieder haben zugelegt Die aktuellen Zahlen zeigen: Die kleinen und mittleren Krankenversicherer haben zugelegt. Ihre Versichertenbestände sind in der Grundversicherung gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent gestiegen.
Die 27 Krankenversicherer, die dem RVK angeschlossen sind, konnten ihre Versichertenbestände in den letzten Jahren kontinuierlich ausbauen: Waren es 2012 weniger als 620000 Versicherte, zählen per Anfang 2015 bereits 670000 Versicherte zu ihren Kunden. Dies entspricht einem Zuwachs von über 8 Prozent. Allein im letzten Jahr war ein Plus von 3,8 Prozent zu verzeichnen. Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass sich die RVK-Mitglieder erfolgreich im Krankenversicherungsmarkt behaupten und dass sie eine interessante Alternative zu den grossen Versicherern darstellen. Dank ihren attraktiven Angeboten und günstigen Prämien haben die kleinen und mittleren Krankenversicherer viele Neukunden gewinnen können. Der RVK gratuliert seinen Mitgliedern zu dieser erfreulichen Entwicklung.
SPORT: Bei jedem Schritt brauchen wir mehr als 200 Muskeln.
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DANIEL HERZOG Direktor Tel. 041 417 05 00 d.herzog@rvk.ch
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INFORMATIONEN DES RVK
Kundenzeitschrift SICHER Bunte Frühlingsausgabe Nach dem kalten Winter hat endlich der Frühling Einzug gehalten. Ende April finden die Versicher ten mehrerer RVK-Mitglieder die Frühlingsausgabe der Kundenzeitschrift SICHER in ihrem Briefkasten. In der buntgemixten Frühlingsausgabe erfahren die Versicherten einerseits, wie eine Rechnung des Arztes korrekt gelesen und überprüft wird, anderseits klärt das SICHER über den Wirrwarr bei der Finanzierung von Spitalaufenthalten auf. In der Reihe «Kurz vorgestellt» erscheint ein Beitrag über die FMH: Dem Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft und der Dachorganisation der kantonalen sowie fachspezifischen Ärztegesellschaften gehören über 39000 Mitglieder an. Anne-Geneviève Bütikofer, Generalsekretärin der FMH, beantwortet im SICHER drei Fragen zum Gesundheitswesen. Weitere Themen sind: • Wie viel Sitzen ist bei Kindern gesund? • Informationen zur Pollensaison • Versicherungsratgeber: Pflege von Angehörigen Interessierte können eine Printausgabe bestellen – oder die elektronische Version im Internet durchblättern (www.krankenversicherer.ch). MICHELLE FURRER Projektleiterin Marketing Tel. 041 417 05 41 m.furrer@rvk.ch
INFORMATION APRIL 2015
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INFORMATIONEN DES RVK
RVK-Bildungsangebote Aktuell und kompetent Die praxisnahe, fachspezifische Aus- und Weiterbildung steht im Fokus des RVKBildungsangebots. Als Kompetenzzentrum bietet der RVK seinen Kunden eine vielfältige Palette an aktuellen Bildungsthemen.
Dank seiner langjährigen Erfahrung gehört der RVK zu den führenden Seminaranbietern im Markt. Weil er am Puls der Branche arbeitet, kennt er die Bedürfnisse und vermittelt in seinen Schulungen die relevanten Inhalte. Neue Schwerpunktthemen ergänzen regelmässig die bestehenden, erfolgreichen Bildungsangebote.
Nach dem ersten, erfolgreich durchgeführten Prüfungstraining für Sozialversicherungsfachleute findet im Herbst 2015 der nächste Kurs statt. Das Prüfungstraining dient zur Vorbereitung auf den mündlichen Prüfungsteil «Soziale Sicherheit» und zeigt auf, wie die Erfolgschancen weiter erhöht werden können.
Im Rahmen der achten RVK-Frühlingstagung vom 28. und 29. April 2015 stehen den rund 60 Teilnehmenden sieben spannende Workshops zur Verfügung. Das Programm beinhaltet aktuelle Themen für Mitarbeitende aus dem Leistungsbereich und der Kundenberatung und bietet gute Gelegenheit zum wertvollen Erfahrungsaustausch.
Kompakt und praxisnah gestaltet sind die RVK-Grundkurse «Krankenversicherung nach KVG und VVG». Diese vermitteln die fachlichen Grundlagen, um sich erfolgreich in die Bereiche der Krankenversicherung einzuarbeiten.
Neben der viertägigen Kursreihe Medizinische Kenntnisse findet auch der Kurs Zahnmedizin statt. Die Kurse sprechen hauptsächlich Mitarbeitende im Leistungsmanagement und im Underwriting an und vermitteln – dank anschaulichem Lehrmaterial – grundlegende Kenntnisse in Anatomie und Physiologie sowie zu Krankheitsbildern und Behandlungsmethoden.
INFORMATION APRIL 2015
Die Gesamtübersicht über das RVK-Bildungsprogramm ist auf der letzten Seite der INFORMATION aufgeführt. Details sind auf der Website www.rvk.ch/bildung zu finden. Einzelne Kurse führt der RVK auf Anfrage auch firmenintern durch. MARCO FÄH Leiter Bildung + Events Tel. 041 417 05 62 m.faeh@rvk.ch
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Unternehmenskommunikation Der RVK bloggt weiter Vor knapp einem Jahr hat der RVK auf dem Bildungsblog seinen ersten Beitrag veröffentlicht. Im Rahmen eines Pilotprojekts hat er wertvolle Erfahrungen rund ums Thema Blog und Social Media gesammelt. Aufgrund der gemachten Auswertungen und Rückmeldungen führt er den Blog weiter – jedoch nicht wie bis anhin als Bildungsblog, sondern als RVK-Blog. Der RVK hat den Blog ins Leben gerufen, um online, zum Beispiel in den Suchmaschinen, bekannter zu werden und als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Gesundheitswesen in Erscheinung zu treten. Die Auswertungen haben erste erfreuliche Ergebnisse gezeigt. Schnell ist aber auch deutlich geworden, dass der Blog in die Kategorie Marathon gehört und einigen Durchhaltewillen benötigt, damit der RVK die gesteckten Ziele erreicht. Die Geschäftsleitung hat entschieden, den Blog nach Abschluss der Pilotphase weiterzuführen. Er macht dies jedoch nicht mehr mit dem Bildungsblog, sondern baut ihn zum RVK-Blog aus. Daher kann der Blog auf weitere Geschäftsbereiche ausgedehnt werden: Das Themenspektrum wird breiter, zusätzliche Inhalte können verbreitet werden. So möchte der RVK zukünftig auch zu gesundheitspolitischen Themen auf dieser Plattform seine Meinung kundtun. MARTINA RUOSS Leiterin Unternehmenskommunikation Tel. 041 417 05 73 m.ruoss@rvk.ch
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treffPUNKT «KVG» Aktuelle Themen auf den Punkt gebracht! Beim ersten treffPUNKT-Anlass im letzten Dezember begrüsste der RVK über 40 Fachleute aus dem Gesundheitswesen. Aufgrund der zahlreichen positiven Feedbacks der Teilnehmenden und Referenten und der erfreunlichen Teilnehmerzahl führt der RVK die Veranstaltung in einem regelmässigen Zyklus weiter. Die Tagung treffPUNKT «KVG» informiert über aktuelle Entwicklungen rund um die Krankenversicherung und vermittelt Anregungen zur praktischen Umsetzung. Der nächste treffPUNKT «KVG» findet am 18. Juni 2015 statt. Zum Thema «Bekämpfung von Versicherungsmissbrauch» wird Martin Kull unter anderem Massnahmen erläutern, um Versicherungsmissbräuche zu erkennen und zu verhindern. Ebenfalls zeigt er die Schwierigkeiten auf, die bei der Verfolgung solcher Missbräuche auftreten. Prof. Dr. Tomas Poledna geht der Frage nach, ob und wie sich die Ansprüche von Datenschutz und Krankenversicherer überhaupt unter einen Hut bringen lassen. Weiter informiert der Leiter der Geschäftsstelle «eHealth Suisse», Adrian Schmid, über die Bedeutung des elektronischen Patientendossiers für die Krankenversicherer.
INFORMATION APRIL 2015
Die Teilnehmenden profitieren von klaren, kompetenten und praxisorientierten Beiträgen. Die Referenten stehen anschliessend an ihr Kurzreferat Rede und Antwort. Weitere Informationen zur Tagung gibt es online unter www.rvk.ch/bildung. MARCO FÄH Leiter Bildung + Events Tel. 041 417 05 62 m.faeh@rvk.ch
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INFORMATIONEN DES RVK
RVK intern Neues von der RVK-Crew Unsere Codierärztin Dr. med. Anja Diener hat Ende Dezember 2014 die Weiterbildung zum Vertrauensarzt SGV erfolgreich abgeschlossen.
Am 1. Oktober 2014 hat Adrian Scheuber seine Arbeit als Einkäufer Spitalleistungen beim RVK aufgenommen. Adrian Scheuber hat nach der Matura das Studium internationale Beziehungen in Genf absolviert. Nach mehreren Jahren Berufstätigkeit bei Caterpillar Sàrl und Europ Assistance SA in Genf war er als Commercial Collections Manager bei M.A.H. International Corporation in Stans tätig. In dieser Funktion war er verantwortlich für die Abwicklung von grenzübergreifenden Inkassofällen – unter anderem auch im Bereich Gesundheits- und Erziehungswesen.
Seit Mitte Oktober 2014 ist im MedCasePool – neben dem Bereichsleiter Dr. Reto Kölbli – Dr. Jean-Paul Egloff als zweiter Vertrauensarzt tätig. Jean-Paul Egloff ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in diversen Kliniken und hat während einiger Jahre auch Gutachten für die Militärversicherung erstellt. Wir heissen Adrian Scheuber und Jean-Paul Egloff ganz herzlich willkommen im RVK-Team.
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Philipp Dünki, unser Produktverantwortlicher im Bereich Bildung + Events, konnte Ende Dezember 2014 das Certificate of Advanced Studies der Hochschule Luzern für den erfolgreichen Abschluss des CAS in Product Management and Marketing entgegennehmen.
Wir freuen uns mit Anja Diener und Philipp Dünki über diese Erfolge und gratulieren ganz herzlich. JUDITH MAY Leiterin Personal- und Finanzadministration Tel. 041 417 05 72 j.may@rvk.ch
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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner Das Wichtigste in Kürze Seite 22
5 RVK-Mitglieder sind top!
Comparis.ch befragt jedes Jahr die User, wie zufrieden sie mit ihrer Krankenversicherung sind. Wie
9 bereits im Vorjahr belegen die RVK-Mitglieder auch bei der diesjährigen Umfrage die Spitzenplätze.
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Neue Vorstellungsserie 27 Krankenversicherer sind Mitglieder des RVK. Sie sind schweizweit vertreten und unterscheiden sich in der Grösse, der Positionierung und in den Produkten. Der RVK wird in jeder Ausgabe der INFORMATION zwei seiner Mitglieder kurz vorstellen.
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INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER
Zufriedenheitsumfrage RVK-Mitglieder belegen Spitzenplätze Die Versicher ten sind mehrheitlich mit ihrem Krankenversicherer zufrieden. Dies zeigt die Kundenzufriedenheitsumfrage, die der Internet-Vergleichsdienst Comparis.ch durchgeführt hat. Die beiden RVK-Mitglieder Aquilana und Agrisano belegen die Plätze 1 und 2.
Comparis.ch befragt die Versicherten jedes Jahr, wie zufrieden sie mit ihrer Krankenversicherung sind. 2015 haben die 3400 Teilnehmenden folgende Themen bewertet: Kompetenz und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden der Krankenversicherer, die Verständlichkeit der Kundeninformationen und die Qualität der Abrechnung der Krankenkasse. In der Rangliste aufgeführt sind 24 Krankenversicherer – die meisten der 27 RVK-Mitglieder fehlen. Der Grund ist die zu geringe Anzahl Antworten je Krankenversicherer, die keine aussagekräftige Angabe ermöglichen. Da aus Umfragen von gfs Bern im Vorfeld der Einheitskassenabstimmung eine hohe Zufriedenheit der Kunden von kleinen und mittleren Krankenversicherer resultiert hat, darf angenommen werden, dass bei genügender Anzahl Antworten wohl noch weitere RVK-Mitglieder in den vorderen Rängen platziert gewesen wären.
DANIEL HERZOG Direktor Tel. 041 417 05 00 d.herzog@rvk.ch
Der RVK gratuliert seinen Mitgliedern zum tollen Ergebnis!
SPORT: Eine japanische Tradition besagt, dass man sein Glück teilen muss. Viele japanische Golfer schliessen deshalb eine Hole-in-one-Versicherung ab. Diese übernimmt die Kosten für die Geschenke an die Freunde.
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INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER
RVK-Mitglieder Kurz vorgestellt Als Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer vertritt der RVK 27 Krankenversicherer mit 670000 Versicherten. Er unterstützt seine Mitglieder mit vielfältigen Dienstleistungen und Rückversicherungslösungen und trägt so dazu bei, dass sie – unabhängig von ihrer Grösse – ihre Eigenständigkeit bewahren. Die RVK-Mitglieder sind in der ganzen Schweiz verteilt. Sie unterscheiden sich in der Grösse, den Angeboten, der Fokussierung und im Auftritt. Gerne stellen wir in jeder Ausgabe zwei Mitglieder vor. Den Anfang machen das kleinste und das grösste Mitglied.
Krankenkasse Turbenthal
Sympany
Die Krankenkasse Turbenthal ist eine selbständige Kleinstkasse, die ausschliesslich die Grundversicherung anbietet und in drei Zürcher Gemeinden tätig ist. Die Krankenkasse Turbenthal wurde vor 127 Jahren gegründet.
Sympany ist das grösste RVK-Mitglied. Die Krankenversicherung hat ihren Hauptsitz in Basel. Sie hat sich aus der ÖKK Basel und weiteren Krankenversicherern entwickelt. Letztes Jahr hat das Unternehmen seinen 100. Geburtstag gefeiert.
Mit 430 Mitgliedern ist sie das kleinste Mitglied des RVK. Die Krankenkasse Turbenthal bietet nur die Grundversicherung nach KVG an – sie hat weder wählbare Franchisen noch verschiedene Modelle. Zusatzversicherungen gehören ebenfalls nicht ins Sortiment. Die Krankenkasse verfügt über einfache Strukturen und setzt auf Eigenverantwortung und Solidarität zwischen Gesunden und Kranken. Daniel Rüegg, Geschäftsführer und gleichzeitig einziger Mitarbeiter der Krankenkasse Turbenthal, schätzt und lebt den direkten Kontakt mit den Versicherten.
Seit Mai 2011 steht Dr. Ruedi Bodenmann der Geschäftsleitung als CEO vor. Über 500 Mitarbeitende betreuen die rund 213 000 Privatkunden, 176000 davon sind Basisversicherte. Im Bereich Unternehmenskunden betreut Sympany rund 11600 Firmen. Seit 2011 tritt das Unternehmen ausschliesslich unter der Marke Sympany auf. Die Untermarken Vivao Sympany, Moove Sympany und Trust Sympany werden schrittweise eingestellt.
Klein und traditionell
Erfrischend anders
www.sympany.ch
Basel versus Turbenthal Sympany hat mehr Mitarbeitende als die Krankenkasse Turbenthal Kunden. Dafür hat Turbenthal 27 Jahre mehr Erfahrung und Tradition als Sympany. Sympany hat soeben ihr IT-System erfolgreich erneuert, Turbenthal hingegen setzt noch auf die gute alte Schreibmaschine. Aber beide bevorzugen für den Hauptsitz einen Standort an einem Fluss. Flächenmässig ist die Gemeinde Turbenthal (25 km²) grösser als die Stadt Basel (24 km²). Aber in Basel wohnen pro km² 43-mal mehr Einwohner (7647) als in Turbenthal (174). Dafür ist die Restaurantdichte in Basel doppelt so hoch wie in Turbenthal: Basel hat vier, Turbenthal zwei pro 1000 Einwohner. Ausgleichende Gerechtigkeit herrscht bei der Fasnacht: an beiden Orten wird während drei Tagen gefeiert. Sport? Der FCB spielt(e) in der Champions League und der FC Turbenthal in der 4. Liga. Aber bei beiden sind die Vereinsfarben rot/blau. Quelle: Wikipedia
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Agenda 2015 April
22.
Mi
Kundenevent EMR und MEDGATE
Basel
28./29.
Di/Mi
RVK-Frühlingstagung
Nottwil
7.
Do
RVK-Forum «Ende gut, alles gut?»
Luzern
20./21.
Mi/Do
Grundkurs 1
Luzern
27./28.
Mi/Do
Fachkurs «Medizinische Kenntnisse»
Luzern
11./12.
Do/Fr
RVK-ImPuls – Treffen. Erfahren. Austauschen.
Luzern
12.
Fr
Delegiertenversammlung RVK / Generalversammlung RVK Rück AG
Luzern
16./17.
Di/Mi
Grundkurs 2
Luzern
18.
Do
treffPUNKT «KVG»
Zürich
24.
Mi
Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»
Luzern
30.
Di
Fachkurs «Zahnmedizin»
Luzern
25.
Di
Fachkurs «Haftung und Regress»
Zürich
26./27.
Mi/Do
Grundkurs 1
Luzern
3./10.
Do
Fachkurs «Krankentaggeld»
Luzern
10.
Do
Prüfungstraining mündlich für Sozialversicherungsfachleute
Zürich
15.
Di
Fachkurs «DRG Vertiefung»
Luzern
16./17.
Mi/Do
Grundkurs 1
Luzern
Oktober
14.
Mi
Fachkurs «DRG Vertiefung IV-Stellen»
Luzern
November
10./11.
Di/Mi
Grundkurs 1
Luzern
Dezember
1./2.
Di/Mi
Grundkurs 2
Luzern
Mai
Juni
August
September
Sessionen 2015 Sommer
1. bis 19. Juni
Bern
Herbst
7. bis 25. September
Bern
Winter
30. November bis 18. Dezember
Bern
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