April 2018
Das Magazin f체r Mitglieder, Kunden und Partner
LEBEN
5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat
21 DRG-Pr체fstelle R체ckblick: Erfahrungsaustausch
27 KLuG Krankenversicherung Das Versicherungsunternehmen feiert sein 100-j채hriges Bestehen
Leben als Bildthema in der April-Ausgabe.
Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG
Informationen des RVK 15 VERBAND RVK-Mitglieder bauen Versichertenbestand weiter aus 16 RVK UND RVK RÜCK AG Delegierten- und Generalversammlung 2018 17 VERBAND Fünf Prozent SVK-Rabatt für RVK-Mitglieder 18 LEISTUNGSEINKAUF Entschädigung der Arztleistungen im Zusatzversicherungsbereich: Ein neuer Ansatz? 20 MEDCASEPOOL Vereinfachte Kundenverwaltung im Casenet 21 DRG-PRÜFSTELLE Rückblick: Erfahrungsaustausch 22 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Vorschau Frühlingsausgabe 23 TREFFPUNKT «KVG» Rückblick: Neues zum Datenschutzrecht EU/Schweiz 24 RVK-BILDUNGSANGEBOTE Weiterbildung, die begeistert! 25 FIT FÜR DIE KUNDENBERATUNG Fundierte Weiterbildung für die Versicherungs- und Vorsorgeberatung
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 27 KLUG KRANKENVERSICHERUNG Sicher und viefältig – seit 100 Jahren
Agenda 28 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen
Impressum
Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Leben». Titelbild: istockphoto
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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Laue Lüfte, milde Sonnenstrahlen und längere Tage künden den nahenden Frühling an. Mit dem Frühling beginnen auch die Hauptsaison der Delegierten- und Generalversammlungen und damit verbunden der Blick auf das vergangene Jahr. Die dazu notwendigen Unterlagen wie Jahres- bzw. Lageberichte sind geschrieben, die Abschlüsse gemacht und die Revisionen wohl bei den meisten abgeschlossen. Seitens RVK haben wir mit Genugtuung festgestellt, dass die Zahl der Versicherten bei den kleinen und mittleren Krankenversicherern mit einer leichten Zunahme von einem halben Prozent sehr stabil und der Beliebtheitsgrad bei den Versicherten nach wie vor ungebrochen ist. Das sind Messwerte, die auf Kundenfreundlichkeit und qualitativ gute Arbeit schliessen lassen. Ich gratuliere den RVK-Vorständen, -Geschäftsführungen und -Mitarbeitenden ganz herzlich zu diesem Erfolg.
«Die Zahl der Versicherten ist mit einer leichten Zunahme von einem halben Prozent sehr stabil.»
Ich bin überzeugt, dass wir diese Erfolgsgeschichte auch 2018 gemeinsam fortschreiben können. Eine transparente, umfassende Information über unsere Verbandsangebote und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sind dabei die tragenden Säulen. Die vorliegende Verbandszeitschrift stellt unsere Leistungen vor. Ich lade Sie herzlich ein, unsere Angebote und Dienstleistungen zu nutzen, und freue mich, Sie persönlich an unseren Anlässen begrüssen zu dürfen. Freundliche Grüsse, Ihr
Peter Hegglin Ständerat, Präsident RVK und RVK Rück AG
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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Mittel- und Gegenständeliste: kostengünstigere Preise Der Bundesrat soll aufzeigen, mit welchen Massnahmen kassenpflichtige Mittel und Gegenstände der MiGel kostengünstiger werden könnten. Er hat die Ablehnung der Motion beantragt, da die Höchstvergütungsbeträge in den letzten Jahren mehrfach gesenkt wurden. Der Bundesrat hat sich bereiterklärt, die Möglichkeiten im Rahmen des heutigen Regimes auszuschöpfen und die Systeme zur Festlegung der Höchstvergütungsbeträge sowie der periodischen Überprüfungen zu verbessern. Der Rat hat die Motion mit 161:29 Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen.
Standesinitiative Genf: gerechte Verwaltung der KVG-Reserven Die Initiative verlangt gesetzgeberisch tätig zu werden, so dass der Anteil der Reserven einer versicherten Person, welche die Krankenkasse wechselt, an die neue Kasse überwiesen wird. Zum anderen soll wie beim gesetzlichen Minimum ein Betrag für die Maximalreserven festgelegt werden. Die Kommission hat mit 9:0 Stimmen Ablehnung der Initiative beantragt. Der Rat hat die Standesinitiative diskussionslos abgelehnt.
Medizinalberufegesetz (MedBG): Revision tritt per 1. Januar 2018 in Kraft Per 1. Januar 2018 tritt das revidierte Medizinalberufegesetz (MedBG) in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt ist die Registrierung für alle Personen obligatorisch, die einen universitären Medizinalberuf in der Schweiz ausüben.
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Gesundheitspolitik
Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 12. Dezember 2017 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.
AUS DEM NATIONALRAT In der Frühjahrsession hat sich der Nationalrat – im Gegensatz zum Ständerat – sehr intensiv mit Geschäften aus dem Bereich Gesundheit und Krankenversicherung befasst und so einen Beitrag zur Reduktion der grossen Anzahl hängiger Vorstösse geleistet.
Krankenversicherung. Regelmässige Anpassung der Franchisen Wahlfreiheit und Eigenverantwortung stärken. Maximalfranchise in der obligatorischen Krankenversicherung erhöhen Krankenversicherung. Mindestfranchise in der Krankenversicherung endlich anpassen Drei Motionen FDP-Liberale Fraktion. Der Rat hat diese in einem Durchgang beraten. Mit der ersten Motion wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament eine Reform der notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu unterbreiten, um in der OKP einen Mechanismus vorzusehen, welcher sicherstellt, dass die Franchisen in regelmässigem Abstand der Kostenentwicklung angepasst werden. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion abzulehnen. Dies mit der Begründung, dass er zuerst gewisse Fragen zu den Franchisen und deren Konsequenzen für die Krankenversicherung im Rahmen des Postulates Schmid-Federer «Auswirkungen der Franchise auf die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen» klären wolle. Der Rat hat die Motion mit 140:53 Stimmen ohne Enthaltungen angenommen.
Mit der zweiten Motion wird der Bundesrat beauftragt, eine Reform der notwendigen gesetzlichen Grundlagen vorzuschlagen, um die Maximalfranchise in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) zu erhöhen bzw. eine neue Stufe für die Maximalfranchise festzulegen und entsprechende Rabattmöglichkeiten bei den Prämien vorzusehen. Auch diese Motion hat der Bundesrat zur Ablehnung empfohlen und zwar mit der gleichen Begründung wie bei der vorstehenden Motion. Der Rat stimmte der Motion mit 118:75 Stimmen ohne Enthaltungen zu. Mit der dritten Motion wird der Bundesrat beauftragt, den Betrag der ordentlichen Franchise gemäss Verordnung über die Krankenversicherung zu erhöhen. Der Bundesrat hat beantragt auch diese Motion abzulehnen. Er weist einerseits darauf hin, dass die Mindestfranchise in den letzten Jahren bereits zweimal erhöht worden sei und auch der maximale Selbstbehalt sei von CHF 600.00 auf CHF 700.00 angepasst worden. Zudem verweist er ebenfalls auf die Klärung der Fragen im Zusammenhang mit dem Postulat Schmid-Federer. Der Rat hat die Motion mit 138:55 Stimmen ohne Enthaltungen angenommen. Die «Einmischung» des Parlamentes in die Kompetenzen des Bundesrates scheint diesem, wie seinen Anträgen entnommen werden kann, nicht gerade willkommen zu sein.
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Gesundheitspolitik
LEBEN Schweizer Frauen bekommen immer später Kinder. Frauen sind hierzulande beim ersten Kind über 30 Jahre alt.
Krankenversicherung. Anpassung der ordentlichen Franchise Motion Landolt Martin Mit dieser Motion wird der Bundesrat konkret beauftragt, die ordentliche Franchise in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung auf mindestens CHF 400.00 zu erhöhen. In Übereinstimmung mit den Anträgen zu den Motionen der FDP-Liberalen Fraktion hat der Bundesrat auch diese Motion zur Ablehnung empfohlen. Aber auch hier hat der Rat mit 140:52 Stimmen ohne Enthaltungen Annahme beschlossen.
Mittel- und Gegenständeliste. Preise sollen kostengünstiger werden Motion Heim Bea Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, aufzuzeigen, mit welchen Massnahmen kassenpflichtige Mittel und Gegenstände der MiGel kostengünstiger werden könnten. Dabei sei auch zu prüfen, unter welchen Bedingungen sie ähnlich wie die Spezialitätenliste behandelt werden könnten, und die dafür nötigen Gesetzesänderungen dem Parlament zu unterbreiten. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er begründet dies damit, dass die Höchstvergütungsbeträge in den letzten Jahren mehrfach gesenkt wurden. Preisvergleiche mit dem Ausland wie bei den Medikamenten seien kaum möglich. Der Fabrikabgabepreis sei bei den MiGel-Produkten keine klar definierbare Grösse. Er hat sich aber bereit erklärt, vorerst die Möglichkeiten im Rahmen des heutigen Regimes auszuschöpfen und die Systeme zur Festlegung der Höchstvergütungsbeträge sowie der periodischen Überprüfungen zu verbessern. Der Rat hat die Motion mit 161:29 Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen.
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Vergütungspflicht der Krankenkassen für im Ausland eingekaufte medizinische Mittel und Gegenstände Motion Heim Bea Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Einführung einer Vergütungspflicht für von den Versicherten selber im Ausland bezogenen Hilfsmittel vorzusehen, sofern ein entsprechendes Arztrezept für das benötigte Hilfsmittel vorliegt, und die dafür nötigen Gesetzesanpassungen dem Parlament zu unterbreiten. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er begründet dies insbesondere damit, dass Preisvergleiche mit dem Ausland schwierig seien. In der Schweiz hätten die Abgabestellen auch Verantwortung bezüglich Abgabe geeigneter Produkte, Gewährleistung der Qualität, Serviceleistungen (Instruktion, Beratung, Anpassungen und Notfallleistungen), was bei den Höchstvergütungsansätzen berücksichtigt sei. Der Bundesrat hat sich bereiterklärt, bei der Revision der MiGel eine Differenzierung nach Produkten, die im Ausland bezogen werden können, und solchen, bei denen dies nicht möglich ist, zu prüfen und dem Parlament entsprechend Bericht zu erstatten. Entgegen dem Antrag des Bundesrates hat der Nationalrat mit 181:7 Stimmen bei fünf Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.
Gesundheitspolitik
Jährliche Beurteilung der Wirtschaftlichkeit Keine Macht den Prämienerhöhungs-Lobbyisten der Medizinprodukte, deren Kosten von der Motion Reimann Lukas obligatorischen Krankenversicherung über- Mit der Motion wird das Ratsbüro beauftragt, der Bundesnommen werden versammlung eine Erlassänderung vorzulegen mit der Motion Clottu Raymond Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, die kostensparende Rückzahlung von Medizinprodukten zu gewährleisten. Die in der MiGel festgelegten Beträge müssten jedes Jahr neu geprüft werden. Die Wirtschaftlichkeit wäre dann sichergestellt, wenn bei der Festsetzung der Maximalbeträge die im Ausland üblichen Preise in angemessener Weise bei der Berechnung berücksichtigt werden. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion abzulehnen und begründet dies analog seiner Ablehnungen zu den beiden vorstehenden Motionen. Er verweist zudem auf eine durch das BAG im Jahre 2014 in Auftrag gegebene Analyse. Diese habe ergeben, dass die Höchstvergütungsbeträge von Positionen, die seit längerem nicht mehr angepasst wurden, nicht systematisch höher liegen als die Auslandpreise. Auch hier hat der Rat mit 120:69 Stimmen bei zwei Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.
Bestimmung, dass Mitglieder der SGK, welche gegen Entgeld eine Branche (zum Beispiel Spitäler, Ärzte, Apotheken, Pharma, Kantone, übrige Leistungserbringer, Krankenkassen usw.) vertreten, welche mehr als ein Prozent der Kosten der Krankenkassenprämien-Gesamtsumme der OKP ausmachen, bei Geschäften, die finanzrelevant sind für Krankenkassenprämien, in der Kommission nur eine beratende Stimme haben. Der Motionär begründet seinen Vorstoss unter anderem damit, dass die Prämien weiter steigen, weil die Interessenvertreter des Gesundheitsbereiches im Parlament so zahlreichvertreten seien, wie in keiner anderen Branche. Die verschiedenen Allianzen würden verhindern, dass die Krankenkassenprämien sinken. Der Antragsteller unterstellt mit seinem Vorstoss der gesamten Gesundheits- und Krankenversicherungsbranche und den angesprochenen Ratsmitgliedern, dass sie an möglichst hohen Krankenkassenprämien interessiert seien. Er stellt sogar fest, dass diese verhinderten, dass die Krankenkassenprämien sinken. Sinkende Krankenkassenprämien sind eine Illusion, ausser der Leistungskatalog wird reduziert oder die öffentliche Hand übernimmt einen höheren Teil der Behandlungskosten. Das Ratsbüro hat Ablehnung der Motion beantragt. Der Rat hat mit 99:69 Stimmen bei elf Enthaltungen Ablehnung beschlossen.
LEBEN Schweizer und Schweizerinnen heiraten relativ spät: Männer mit 31,8 Jahren und Frauen mit 29,6 Jahren.
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Gesundheitspolitik
KVG. Innovation und Transparenz bei den Tarifen fördern
Keine unverhältnismässigen Ausgaben für Vermittlerprovisionen in der Grundversicherung
Motion Hess Lorenz Der Motionär verlangt, das KVG so zu ändern, dass die Tarife von Analysen durch medizinische Labors künftig – analog Tarmed und DRG – durch die Tarifpartner verhandelt oder bei Unstimmigkeiten durch eine von ihnen eingesetzte Rekursinstanz mit Weiterzugsmöglichkeit an das Bundesverwaltungsgericht festgelegt werden. Der Bundesrat hat Ablehnung beantragt. Er zweifelt daran, dass die beantragte Änderung zu mehr Transparenz und zu schnelleren Anpassungen führen würde. Er verweist dabei auf die Arzt- und Physiotarife, wo die Verhandlungen zwischen den Tarifpartnern seit Jahren zu keinem Ergebnis geführt haben. Der Rat hat mit 140:52 Stimmen ohne Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.
Motion Birrer-Heimo Prisca Der Bundesrat wird mit der Motion beauftragt, Artikel 19 des Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) wie folgt zu ergänzen: «Absatz 4; Der Bundesrat kann die Entschädigung der Vermittlertätigkeit regeln.» Bereits bei der Beratung des neuen KVAG sah der Bundesrat für sich die Kompetenz vor, Vorschriften über die Entschädigung der Vermittlertätigkeit zu erlassen. Das Parlament hat dann aber entschieden, den Versicherern die Möglichkeit einzuräumen, diese Sache selber zu regeln. Die Erfahrungen haben nun aber gezeigt, dass die Selbstregulierung das gesetzte Ziel nicht erreicht hat. Der Bundesrat hat daher Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat mit 94:91 Stimmen bei einer Enthaltung Annahme der Motion beschlossen. Das Beispiel zeigt einmal mehr die Uneinigkeit der Krankenversicherungsbranche, was dann die Politik zu Regulierungsmassnahmen animiert.
Prämienverbilligungen bei den Krankenkassen verbessern und vereinheitlichen Postulat grüne Fraktion Mit dem Postulat wird der Bundesrat aufgefordert, in einem Bericht aufzuzeigen, wie die Praxis der Prämienverbilligung in den Kantonen verbessert und vereinheitlicht werden kann. Dies mit dem Ziel, die Funktion der Prämienverbilligung als Korrektiv der unsozialen Kopfprämien in der Schweiz für Menschen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen zu gewährleisten und die Prämienlast auf ein erträgliches Mass zu begrenzen. Das mit der Einführung des KVG seinerzeit formulierte Sozialziel (Prämienbelastung von maximal acht Prozent des Einkommens) würden heute klar verfehlt. Der Bundesrat hat Annahme des Postulates beantragt. Er stellt in seiner Begründung fest, dass tatsächlich verschiedene Kantone in den letzten Jahren die Prämienverbilligungen gesenkt haben. Er ist bereit, die Wirksamkeit des Prämienverbilligungssystems zu überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten in der Ausgestaltung der Finanzierung zu unterbreiten. Entgegen dem Antrag des Bundesrates hat der Rat das Postulat mit 96:84 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.
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Gesundheitspolitik
Erhöhung der Pauschalabzüge bei der direkten Bundessteuer zum Ausgleich der Explosion der Krankenkassenprämien Motion Grin Jean-Pierre Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt einen Revisionsentwurf zu präsentieren, dessen Zweck es ist, die Explosion der Krankenkassenprämien durch eine Erhöhung der Pauschalabzüge bei den direkten Bundesssteuernauszugleichen. Dabei sollen folgende Abzüge der Versicherungsprämien und der Zinsen von Sparkapitalien ermöglicht werden: −− für alleinstehende Personen CHF 3000.00 (heute CHF 1700.00) −− für Ehepaare CHF 6100.00 (heute CHF 3500.00) −− für jedes Kind und jede unterstützungsbedürftige Person CHF 1200.00 (heute CHF 700.00)
Einführung einer Innovationsbestimmung im Krankenversicherungsgesetz Motion Brand Heinz Mit der Motion wird der Bundesrat eingeladen, im KVG einen für alle Akteure offenen Innovationsartikel zu schaffen. Dieser soll eine klare gesetzliche Grundlage für Pilotprojekte herstellen, welche geeignet sind, den gesetzlich geforderten Massnahmen zur Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit vermehrt Nachachtung zu verschaffen. Die Leistungsansprüche der Versicherten sowie der Aufnahmezwang sollen unangetastet bleiben. Der neue Gesetzesartikel soll es ermöglichen, von den geltenden KVG-Vorschriften abweichende vertragliche Vereinbarungen abzuschliessen und so Erfahrungen zu sammeln, die je nach erfolgreichem Verlauf in das geltende KVG aufgenommen werden könnten. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat dem Antrag diskussionslos zugestimmt.
Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er begründet dies in erster Linie mit Einnahmenausfällen in der Grössenordnung von rund 465 Millionen (Bund und Kantone). Diskussionslos hat der Rat die Motion mit 115:77 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen. Zwar betrifft dieses Geschäft die Krankenversicherungsbranche nicht direkt. Profitieren würden bei einer entsprechenden Änderung aber die Versicherten.
LEBEN 2017 sind in der Schweiz 84 959 Kinder zur Welt gekommen. Die zusammengefasste Geburtenziffer beläuft sich auf rund 1,5 Kinder pro Frau.
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Gesundheitspolitik
Gesetzliche Grundlagen für die Überwachung von Versicherten Parlamentarische Initiative SGK-SR Nachdem der Ständerat die Änderung des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in der Wintersession 2017 verabschiedet hat, befasste sich auch der Nationalrat mit diesem Geschäft. Auslöser für die Gesetzesänderung war bekanntlich ein Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, der in einem Fall feststellte, dass das Schweizerische Sozialversicherungsrecht keine Bestimmungen darüber enthalte, dass Observationen vorgenommen werden dürfen. Die SUVA und die Invalidenversicherung haben darauf auf Observationen verzichtet. Den eidgenössischen Räten ging es darum, diese Gesetzeslücke möglichst schnell zu schliessen, um weitere Missbrauchsfälle zu verhindern. Im Rat war die Vorlage stark umstritten. Die Ratslinke wehrte sich vehement gegen die neuen, nach ihrer Ansicht viel zu weitgehenden Observierungsbestimmungen im ATSG. Ein Antrag auf Rückweisung an die Kommission wurde mit 140:54 ohne Enthaltungen abgelehnt. Eintreten auf die Vorlage wurde mit 141:53 ohne Enthaltungen beschlossen. Ein Dorn im Auge der Ratslinken war insbesondere:
Nach intensiven Beratungen haben sich die Mehrheitsanträge der vorberatenen Kommission durchgesetzt. So sollen zukünftig auch technische Instrumente wie GPS-Peilsender eingesetzt werden dürfen. Dafür ist aber die Zustimmung des zuständigen Richters notwendig. Observationen sollen auch im privaten Bereich zulässig sein, sofern dieser aus dem öffentlichen Raum eingesehen werden kann. Für die Anordnung der Observation soll eine im fallbearbeitenden Bereich oder im Bereich Leistungen des Versicherungsträgers verantwortliche Person zuständig sein. Der Rat hat die Gesetzesvorlage mit 140:52 ohne Enthaltungen genehmigt. Nachdem der Ständerat im Differenzbereinigungsverfahren mit einer Ausnahme den Beschlüssen des Nationalrates gefolgt ist, hat der Rat in der Schlussabstimmung der Gesetzesänderung mit 141:51 Stimmen ohne Enthaltungen zugestimmt. Dabei schloss sich der Rat dem Beschluss des Ständerates an, dass Observationen nur durch ein Direktionsmitglied des Versicherungsträgers angeordnet werden dürfen.
−− Der Einsatz von technischen Instrumenten wie zum Beispiel GPS-Tracker. −− Observationen ausserhalb des öffentlichen Raumes. So zum Beispiel im privaten Bereich der vom öffentlichen Raum eingesehen werden kann (Balkone, Gärten, etc). −− Observation ohne Bewilligung durch eine Richterin/ einen Richter. LEBEN Die Einwohnerzahl der Schweiz beträgt gegenwärtig rund 8,4 Millionen. Dabei setzt sich die Bevölkerung aus 4,25 Millionen Frauen und 4,17 Millionen Männern zusammen.
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Gesundheitspolitik
Der Wettbewerb darf sich nicht negativ auf die Qualität der Spitalbehandlungen und auf die Kosten auswirken Parlamentarische Initiative Carobbio Guscetti Marina Mit der Initiative wird verlangt, dass der Bundesrat – zusätzlich zu den bestehenden Bestimmungen im KVG Art. 39 Abs. 2ter, mit welchen der Bundesrat verpflichtet wird, einheitliche Planungskriterien auf der Grundlage von Qualität und Wirtschaftlichkeit zu erlassen – weitere einheitliche Minimalkriterien vorgibt. Begründet wird der Vorstoss damit, dass die neue Spitalfinanzierung den Wettbewerb unter den Spitälern verstärkt habe. Das führe dazu, dass sich die Spitäler einen Wettbewerb um die modernsten Geräte liefern, was zu Interessenkonflikten und zu Mehrkosten führe. Die vorberatende Kommission hat mit 15:7 Stimmen Ablehnung der Initiative beantragt. Der Rat hat die Initiative mit 136:49 Stimmen ohne Enthaltungen abgelehnt.
Spitäler. Überkapazitäten und Investitionen in die Infrastruktur und in Technologien Postulat Carobbio Guscetti Marina Mit dem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, einen Bericht vorzulegen, in dem die von den Schweizer Spitälern in den nächsten Jahren vorgesehenen Investitionen in die Infrastruktur und in Technologien dargelegt werden und in dem aufgezeigt wird, welche Massnahmen nötig sind, um einen Wettlauf um Investitionen zu verhindern, der zu Überkapazitäten führen könnte. Der Bundesrat hat Annahme des Postulates beantragt. Der Rat hat das Postulat diskussionslos angenommen.
ELG. Änderung (EL-Reform) Die Ergänzungsleistungen sind zwar kein direkter Bereich der sozialen Krankenversicherung. Ein Teilgebiet tangiert aber die Krankenversicherungsbranche dennoch, und zwar geht es um die bei den Ergänzungsleistungen anrechenbaren Krankenkassenprämien. Im Nationalrat wurde heftig darüber diskutiert, in welcher Höhe die Krankenkassenprämien bei den Ergänzungsleistungen anzurechnen seien. Der Bundesrat hat vorgeschlagen, dass die kantonale Durchschnittsprämie anzurechnen sei, wobei den Kantonen das Recht eingeräumt würde, auch auf die tatsächlich bezahlte Prämie abzustellen. Der Ständerat hat beschlossen, dass die drittgünstigste Prämie im Kanton anzurechnen sei. Eine solche Vorschrift würde dann dazu führen, dass Massen von Versicherten jährlich die Krankenkasse wechseln müssten. Zudem könnte eine solche Vorschrift dazu führen, dass kleinere, prämiengünstige Krankenversicherer eine hohe Zahl von vielfach auch kostenintensive Versicherte aufnehmen müssten und dadurch in ihrer Existenz gefährdet würden. Der Nationalrat hat einem Minderheitsantrag zugestimmt, gemäss welchem die Prämien nach kantonalem Recht massgebend sein sollen. In der Gesamtabstimmung hat der Rat der Gesetzesänderung mit 125:53 bei 13 Enthaltungen zugestimmt. Das Geschäft geht nun zur Differenzbereinigung wieder an den Ständerat.
KVG. Transparenz bei der Leistungsabrechnung nach Tarmed Motion Brand Heinz Der Bundesrat wird mit der Motion eingeladen, das KVG und die dazu gehörenden Bestimmungen derart anzupassen, dass die Leistungsabrechnung im Tarmed einfach kontrollierbar, transparent und für die Patienten nachvollziehbar ist. Bei Nichteinhaltung müssten Sanktionen vorgesehen werden. Die Forderung beruht auf dem Umstand, dass beim letzten Tarmed-Eingriff durch den Bundesrat etliche Leistungserbringer anderweitig kompensiert haben, um so auf die gleichen Erträge zu kommen. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion anzunehmen. Der Rat ist diesem Rat diskussionslos gefolgt.
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Gesundheitspolitik
AUS DEM STÄNDERAT Gesetzliche Grundlagen für die Überwachung von Versicherten Parlamentarische Initiative SGK-SR Der Rat hatte sich mit den vom Nationalrat geschaffenen Differenzen zu befassen. Dabei ist er mehrheitlich den nationalrätlichen Vorgaben gefolgt. Nur bei der Bestimmung, wer eine Observation anordnen kann, ist der Ständerat bei seiner Version geblieben. Demnach hat die Observation durch ein Mitglied der Direktion des Versicherungsträgers zu erfolgen. In der Schlussabstimmung hat der Ständerat der Gesetzesänderung mit 29:10 Stimmen bei drei Enthaltungen zugestimmt.
Für eine gerechte Verwaltung der KVG-Reserven Standesinitiative Genf Die Initiative verlangt, dass die Bundesversammlung dahingehend gesetzgeberisch tätig wird, dass der Anteil der Reserven einer versicherten Person welche die Krankenkasse wechselt, an die neue Kasse überwiesen wird und dass beim gesetzlichen Minimum ein Betrag für die Maximalreserven festgelegt wird. Die vorberatende Kommission hat mit 9:0 Stimmen Ablehnung der Initiative beantragt. Diskussionslos hat der Rat die Initiative abgelehnt.
Maximalrabatte bei Wahlfranchisen. Keine Bestrafung von eigenverantwortlich handelnden Versicherten Motion SGK-SR Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Maximalrabatte bei allen Wahlfranchisen bei 70 Prozent des zusätzlichen übernommenen Risikos zu belassen. Diese Motion wurde von der Kommission gestartet, weil der Bundesrat beabsichtigte, die Maximalrabatte für die höheren Wahlfranchisestufen zu reduzieren. Selbstredend hat der Bundesrat Ablehnung der Motion beantragt. Der Rat hat aber mit 29:10 ohne Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.
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Richtige Anreize mit Wahlfranchisen Motion Weibel Thomas
Wahlfranchise von 500 Franken mit einem Maximalrabatt von 80 Prozent Motion Stöckli Hans Der Rat hat die beiden Motionen in einem Durchgang beraten. Wie zu erwarten war, hat der Bundesrat beantragt, beide Motionen abzulehnen. Die vorberatende Kommission hat mit 7:0 Stimmen bei drei Enthaltungen beantragt, die Motion Weibel anzunehmen. Der Rat hat die Motion Weibel diskussionslos mit 28:9 Stimmen ohne Enthaltungen angenommen und die Motion Stöckli ebenfalls diskussionslos mit 22:14 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt.
Phantome aus dem Risikoausgleich entfernen Motion Brand Heinz Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, eine Änderung von Art. 105a KVG vorzulegen, um mittels Rechtssetzungsdelegation sicherzustellen, dass KVG-Versicherte, die nach UNBEKANNT verzogen sind und nicht mehr kontaktiert werden können, vom Risikoausgleich ausgenommen werden. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Die vorberatende Kommission hat mit 7:0 Stimmen beantragt, die Motion anzunehmen. Der Rat ist diesen Anträgen diskussionslos gefolgt.
Gesundheitspolitik
BUNDESRAT/EDI/BAG UMFELD Medizinalberufegesetz (MedBG) Per 1. Januar 2018 hat der Bundesrat nun das revidierte Medizinalberufegesetz (MedBG) in Kraft gesetzt. Unter anderem müssen sich Ärztinnen und Ärzte, wenn sie ihren Beruf in der Schweiz ausüben wollen, im Medizinalberuferegister (MedReg) registrieren lassen. Zudem müssen sie über die notwendigen Sprachkenntnisse verfügen.
Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative) Der Bundesrat lehnt die Pflegeinitiative ab, mit welcher die Pflegefachpersonen ihren Beruf stärken wollen. Neben der Förderung der Pflege als wichtigen Bestandteil der Gesundheitsversorgung und der Qualität der Pflege soll auch die Attraktivität des Berufes gesteigert werden. Dazu gehöre, dass die Pflegefachpersonen ihre eigenverantwortlich erbrachten Leistungen selbständig mit den Krankenkassen abrechnen dürfen. Die direkte Abrechnung zulasten der OKP würde mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Mengenausweitung und damit zu einer zusätzlichen Kostensteigerung führen. Abgesehen davon, dass die Versicherer mit einem weiteren Leistungserbringer Tarifverträge abschliessen müssten. Der Bundesrat hat aber das EDI beauftragt – unter Einbezug der wichtigsten Akteure und des Initiativkomitees – Massnahmen zur Stärkung der Pflege und des Pflegeberufes zu prüfen. Je nach Resultat wird der Bundesrat dann allenfalls einen Gegenvorschlag zur Initiative ausarbeiten.
Pflegematerial/Vebrauchsmaterial in den Pflegeheimen Bei Gemeinde und Kantonen haben Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes für Aufruhr gesorgt. Gemäss diesen Entscheiden sind die Kosten für Pflegematerial neu durch die Restkostenfinanzierer zu übernehmen. Das sind – je nach den kantonalen Gesetzgebungen – die Kantone oder die Gemeinden. Für die Krankenversicherer ergibt sich dadurch eine Entlastung.
Zahnbehandlungskosten-Versicherung Insbesondere in westschweizer Kantonen geistert das Wunschdenken nach einer obligatorischen Zahnbehandlungskostenversicherung in den Köpfen herum. Dieses Ansinnen hat nun einen Dämpfer erlitten. Im Kanton Waadt hat das Volk eine solche Zwangsversicherung deutlich abgelehnt.
Übereinstimmung der Anträge des Bundesrates an das Parlament mit den Entscheiden der Räte Ist es nicht erstaunlich, dass die eidgenössischen Räte in der zurückliegenden Frühjahrsession grossmehrheitlich Vorstössen, zu welchen der Bundesrat Antrag gestellt hat, anders entschieden hat, als vom Bundesrat beantragt? Wo liegt hier das Problem? Schätzt der Bundesrat die Lage falsch ein oder möchte er auf ihn zukommende Aufgaben abwenden? Oder ist der Nationalrat zu regulierungsfreudig, obwohl immer wieder von Regulierungswut gewarnt wird?
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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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SVK-Rabatt für RVK-Mitglieder Dem RVK ist es gelungen, mit dem Schweizerischen Verband für Gemeinschaftsaufgaben der Krankenversicherer einen zusätzlichen Rabatt für seine Mitglieder auszuhandeln. Das Resultat ist ein Zeichen der Wertschätzung.
Vereinfachte Kundenverwaltung im MCP Das Sekretariat des MedCasePool arbeitet neu mit einer Benutzer-Pool-Adresse. Das bedeutet: mehrere Personen aus dem gleichen Team haben Zugang auf die erfassten Daten, was die Arbeit erleichtert.
Rückblick DRG-Erfa-Tagung Zum zweiten Mal veranstaltete der RVK einen Erfahrungsaustausch für Kranken- und Invalidenversicherer. Neben rechtliche Fragen zum Thema DRG wurden Praxisbeispiele in zwei Fachzirkel behandelt.
Kundenstimmen zum Bildungsangebot Der RVK setzt auf praxisnahe Wissensvermittlung. Die bestehenden Kundinnen und Kunden schätzen den nachhaltigen Mehrwert. Auf Wunsch führt der RVK Kurse auch firmenintern durch.
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Informationen des RVK
Verband RVK-MITGLIEDER BAUEN VERSICHERTENBESTAND WEITER AUS Die Versichertenbestände bei den RVK-Mitgliedern per 1. Januar 2018 zeigen: Die kleinen und mittleren Krankenversicherer konnten ihre Kundenbasis auch in diesem Jahr leicht ausbauen.
Die Versichertenbestände in der Grundversicherung sind um ein halbes Prozent gestiegen. So schätzen rund 682 500 Kundinnen und Kunden der 25 RVK-Mitglieder die zahlreichen Vorteile der kleinen und mittleren Krankenversicherer (Vorjahr: 679 000).
Der RVK gratuliert seinen Mitgliedern zu dieser erfreulichen Entwicklung. Das Ergebnis zeigt, dass sich die kleinen und mittleren Krankenversicherer erfolgreich im Markt behaupten. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
LEBEN Wussten Sie, dass die Lebenserwartung bei Geburt in der Schweiz gegenwärtig eine der höchsten der Welt ist? Bei Frauen beträgt sie 85,3 Jahre und bei Männern 81,5 Jahre.
Information April 2018
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Informationen des RVK
RVK und RVK Rück AG DELEGIERTEN- UND GENERALVERSAMMLUNG 2018 Die Jahresversammlungen des Verbandes und der RVK Rück AG finden am 29. Juni 2018 im Hotel Astoria in Luzern statt. Anträge der Delegierten können noch bis 30. April 2018 (Posteingang beim RVK) schriftlich eingereicht werden.
Währenddem an den letztjährigen Versammlungen der Präsidentenwechsel im Mittelpunkt stand, dürften sich die diesjährigen Versammlungen – vorbehältlich möglicher Anträge von Mitgliedern – auf die üblichen statutarischen Geschäfte beschränken. Für weitere Informationen stehen der Präsident und der Direktor jederzeit gerne zur Verfügung. Peter Hegglin, Präsident peter.hegglin@parl.ch Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
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Information April 2018
Informationen des RVK
Verband FÜNF PROZENT SVK-RABATT FÜR RVK-MITGLIEDER Der Schweizerische Verband für Gemeinschaftsaufgaben der Krankenversicherer (SVK) hat sich per 2018 neu aufgestellt, sein Produkteportfolio neu strukturiert und mit allen bestehenden Kunden neue Verträge abschliessen können.
Alle RVK-Mitglieder haben sich entschlossen, die Dienstleistungen des SVK auch in Zukunft in Anspruch zu nehmen. Dem RVK ist es nach diversen Gesprächen gelungen, einen zusätzlichen Rabatt für seine Mitglieder auszuhandeln. RVK-Mitglieder erhalten neu einen Rabatt in der Höhe von fünf Prozent auf das abgerechnete Umsatzvolumen. Dieses Resultat zeigt die Wertschätzung des SVK gegenüber der Gesamtheit der RVK-Mitglieder als Kunden und wichtigen Partner. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
Information April 2018
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Informationen des RVK
Leistungseinkauf ENTSCHÄDIGUNG DER ARZTLEISTUNGEN IM ZUSATZVERSICHERUNGSBEREICH: EIN NEUER ANSATZ? Die Suche nach einem idealtypischen Abgeltungsmodell für die Arztleistungen im Zusatzversicherungsbereich gestaltet sich schwierig. Dazu trägt auch die unterschiedliche Interessenlage bei: Die Versicherer wünschen sich eine weitgehende Pauschalierung während die Ärzteschaft an Einzelleistungstarifen festhält. Könnte das von der Schweizerischen Belegärzte-Vereinigung (SBV) publizierte Tarifreferenzwerk eine Kompromisslösung sein? Während bei den Komfortleistungen mit einer tagesbezogenen Abgeltung der Leistungsbezug akkurat abgebildet werden kann, ist die Suche nach einem idealtypischen Abgeltungsmodell für die ärztlichen Mehrleistungen der halbprivaten und privaten Abteilung deutlich schwieriger. Da die ärztlichen Leistungen bereits in der Grundversicherung eingeschlossen und mit den KVG-Tarifen bezahlt sind, geht es bei der Preisfindung im Zusatzversicherungsbereich um den Wert der freien Arztwahl oder der Behandlung durch eine Kaderarztperson. Diesen zu quantifizieren ist im Gegensatz zu den Komfortleistungen kaum möglich, da er ideeller Natur und daher nicht objektivierbar ist. Sachlich betrachtet, dürfte der Wert der freien Arztwahl die Lohndifferenz zwischen den Chefarztpersonen oder deren Stellvertretern und der übrigen Ärzteschaft nicht übersteigen. In der Praxis sind unterschiedliche Systeme im Einsatz (nicht abschliessend): −− Honorarempfehlungen von kantonalen Ärztegesellschaften −−Spital- und klinikspezifische Eingriffslisten −−Der Spitalleistungskatalog (SLK) mit Zuschlägen auf den früheren Taxpunktwert der Grundversicherung von CHF 4.95 −−Kostengewichtsabhängige Pauschalen (DRG), vorwiegend bei Spitälern mit Chefarztsystem Jedes Abgeltungssystem hat seine Vor- und Nachteile: Einzelleistungen bilden zwar das Leistungsgeschehen präzise ab, bergen jedoch die Gefahr, dass Anreize für Mengenausweitung gesetzt werden.
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Information April 2018
In der aktuellen Debatte betreffend die Höhe der Arztgehälter wird von der Politik eine Koppelung des variablen Lohnanteils an Qualitätskriterien und nicht an die Anzahl der erbrachten Leistungen gefordert. Mit den drei erst genannten Abgeltungsmodellen – Honorarempfehlungen von kantonalen Ärztegesellschaften, Eingriffslisten und Spitalleistungskatalog – können die honorarberechtigten Arztpersonen ihr Einkommen optimieren, indem mehr Leistungen abgerechnet werden. Ein weiterer Nachteil für die Kostenträger ist die mangelnde Prognostizierbarkeit der entstehenden Kosten, da diese erst beim Abschluss der Behandlung vorliegen. Bezogen auf eine andere Branche könnte der Vergleich mit Regieansätzen für Malerarbeiten gegenüber einem Preis je Quadratmeter Fläche angestellt werden. Die Versicherer setzen sich aus genannten Gründen für eine Pauschalierung der ärztlichen Mehrleistung ein. Weit verbreitet, vorwiegend bei Spitälern mit Chefarztsystem, sind Pauschalen, die mit dem Kostengewicht des DRG gemäss Grundversicherung multipliziert werden. Meist wird ein maximales Kostengewicht vereinbart, weil die ärztlichen Mehrleistungen nicht proportional zum Kostengewicht sind: Arztleistungen bei DRG-Positionen mit einem hohen Materialanteil würden sonst zu hoch entschädigt. In der Einzelfallbetrachtung bildet das Kostengewicht die ärztliche Mehrleistung im Zusatzversicherungsbereich ungenügend ab, weil sich das Kostengewicht aus der Gesamtheit aller KVG-Leistungen zusammensetzt und keinen direkten Bezug zur ärztlichen Mehrleistung hat.
Informationen des RVK
Auf der Suche nach einem Modell, das sowohl den Anliegen der Kostenträger nach Pauschalierung, als auch jenen der Ärzteschaft nach Leistungsbezug Rechnung trägt, ist der Leistungseinkauf des RVK auf das Tarifreferenzwerk der Schweizerischen Belegärzte-Vereinigung (SBV) aufmerksam geworden. Dieses ermittelt für jede DRG-Position den Arztanteil an der KVG-Baserate, und zwar aufgeteilt nach dem fallführenden Arzt, dem Anästhesisten und weiteren Arztpersonen, namentlich Assistenzen. Mittelwert und Median bewegen sich über alle DRG-Positionen bei einem Arztanteil von rund 21 Prozent der KVG-Baserate, wobei die Bandbreite zwischen 4,4 Prozent und 31,6 Prozent liegt. Diese Streuung legt auch die Grenzen einer kostengewichtsabhängigen Pauschalierung offen.
Insbesondere die Möglichkeit der schweizweiten Anwendung und die Einfachheit des Systems machen den Ansatz besonders wertvoll. Es gibt Parallelen zur SLK-gestützten Abgeltung, die auch schweizweit angewendet wurde und mit Zuschlägen auf dem KVG-Tarif die ärztlichen Mehrleistungen entschädigte – mit dem Unterschied, dass die SBV-Lösung die Pauschalierung und den Leistungsbezug gleichermassen zulässt. Die Geschäftsstelle des RVK hat mit Vertretern des SBV erste Gespräche geführt. Aus Sicht RVK sollte der skizzierte Lösungsansatz weiterverfolgt werden; dies als Beitrag für die Versachlichung der aktuell geführten Lohndiskussionen, für die nachhaltige Sicherung der Zusatzversicherungsprodukte, für die Reduktion des administrativen Aufwandes und für mehr Transparenz im System.
Die Abgeltung der ärztlichen Mehrleistung gestützt auf das Tarifreferenzwerk des SBV weist verschiedene Vorteile auf:
Dieter Ehrenberg, Leiter Leistungserbringer Management 041 417 05 52, d.ehrenberg@rvk.ch
−−Im KVG von Spitälern und Belegarztpersonen akzeptiertes Entschädigungssystem −−Kompatibilität mit der KVG-Abgeltung −−Mit jeder neuen DRG-Version wird das System den veränderten Gegebenheiten angepasst −−Anwendung schweizweit wünschenswert und möglich −−Honorierung der privatärztlichen Tätigkeit mit Zuschlägen auf den SBV-Ansätzen des KVG −−Leistungsgerechte Abgeltung, die sich auf die ärztlichen Verrichtungen beschränkt −−Forderungen sowohl der Pauschalierung als auch des Leistungsbezuges erfüllt
Information April 2018
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MedCasePool VEREINFACHTE KUNDENVERWALTUNG IM CASENET Seit vier Monaten arbeitet das Sekretariat des MedCasePool (MCP) mit einer neuen Kundenverwaltung. Diese Lösung ist eine Entlastung sowohl für den RVK als auch für die Kunden.
Die neue Kundenverwaltung ermöglicht dem MCPSekretariat, neue Kunden inklusive Login-Daten für die gemeldeten Mitarbeitenden einfach und schnell zu erfassen. Die Login-Daten können noch am gleichen Tag, an dem der Kunde erfasst wird, versandt werden. Neu angemeldete Personen können zudem rückwirkend schon gemeldeten Falldossiers hinzugefügt werden. Dies erleichtert die Bearbeitung im Team erheblich.
Seit der Erfassung einer «Benutzer-Pool-Adresse» (eine E-Mail-Adresse für das gleiche Team) ist es möglich, dass mehrere Personen aus dem gleichen Team auf die erfassten Falldossiers der Teammitarbeitenden Zugriff haben. Dies erleichtert die Arbeit erheblich hinsichtlich Ferienabwesenheit oder krankheitsbedingten Ausfalls. Bei Interesse für einen solchen Zugang bitten wir Sie, mit dem MCP-Sekretariat Kontakt aufzunehmen. Das MCP-Sekretariat ist neu unter der Telefonnummer 041 417 05 15 erreichbar. Karin Brader, Leiterin Sekretariat MCP 041 417 05 15, k.brader@rvk.ch
LEBEN 2017 gab es rund 42 000 Eheschliessungen. Zudem entschieden sich 778 gleichgeschlechtliche Paare für eine eingetragene Partnerschaft.
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Information April 2018
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DRG-Prüfstelle RÜCKBLICK: ERFAHRUNGSAUSTAUSCH
Der RVK ist ein bedeutender Anbieter in der DRG-Rechnungskontrolle. Für seine Kundinnen und Kunden führt er einmal pro Jahr eine Erfa-Tagung durch. Am 20. November 2017 fand bereits zum zweiten Mal ein Austausch für Kranken- und Invalidenversicherer statt.
Nach der Begrüssung durch Thomas Lustenberger, Key Account Manager, übernahm Andreas Hert, Bereichsleiter MedCasePool, die Einleitung ins Thema. Im Anschluss brachte die Rechtsanwältin Salome Krummenacher Licht in rechtliche Fragen zum Thema DRG. Die Bandbreite ihrer praxisorientierten Themen führte von den verschiedenen Regelwerken der Swiss DRG AG über relevante Gesetzesartikel und Verwaltungsverordnungen bis hin zur rechtlichen Beurteilung der WZW-Kriterien. Auch die Bedeutung der Kostengutsprache und das Thema Datenschutz fanden in ihrem Referat Platz. Nach der Pause starteten die Fachzirkel. Diese fanden getrennt für die IV-Stellen und die Krankenversicherer statt. Der IV-Zirkel wurde von Katrin Hügi, Kodierärztin beim RVK, geleitet. Dr. med. Anja Diener, Leiterin der DRGPrüfstelle, führte durch den Zirkel der Krankenversicherer. Beide Ärztinnen konnten viele Beispiele aus der Praxis einbringen. Wie es sich für eine Erfa-Tagung gehört, wurden auch Anregungen und Wünsche von Seiten der Kunden, aber auch von Seiten des RVK eingebracht. In Sinne des gegenseitigen Kennenlernens schlossen sich Karin Brader, Leiterin Sekretariat MedCasePool, und Sandra Vollmar, Assistentin MedCasePool, der Tagung an. Viele der Teilnehmenden hatten bisher nur telefonischen Kontakt mit dem Sekretariat gehabt und freuten sich, die beiden nun persönlich zu treffen.
Entgegen der ersten Erfa-Tagung wurden diesmal die Krankenversicherer und die IV-Stellen zusammen eingeladen. Dies brachte Vorteile, aber auch Nachteile mit sich. Durch die vielen Anmeldungen wurden die Gruppen pro Fachzirkel zu gross, was den Austausch erschwerte. Trotzdem schätzten die Teilnehmenden den Austausch zwischen Krankenversicherern und IV-Stellen sehr, was in der Tagungsbeurteilung zum Ausdruck kam. Beim RVK wird man sich nun Gedanken machen, wie man künftig die Fachzirkel noch besser organisieren kann. Wie schon bei der ersten Tagung durfte sich der RVK über das grosse Interesse freuen. Die Krankenversicherer waren mit 25 und die IV-Stellen mit 23 Teilnehmenden vertreten. Während die Anzahl der Anmeldungen bei den Krankenversicherern gleich blieb, wurde sie bei den IV-Stellen fast verdoppelt. Erfreulich waren auch die positiven Rückmeldungen aus beiden Lagern zur Arbeit der DRG-Prüfstelle. Der RVK bedankt sich für das Vertrauen und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Thomas Lustenberger, Key Account Manager 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch
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Kundenzeitschrift SICHER VORSCHAU FRÜHLINGSAUSGABE
Ende März 2018 erscheint die Frühlingsausgabe der Kundenzeitschrift SICHER. Vier Krankenversicherer verschicken diese Ausgabe an rund 20 000 Kundinnen und Kunden. Die Frühlingsausgabe widmet sich dem neuen Ärztetarif TARMED. Wenn Ärztinnen und Ärzte ihren Patientinnen und Patienten Rechnung stellen, wenden sie einen einheitlichen Tarif an: den TARMED. Der Bundesrat passte diesen per 1. Januar 2018 an und rechnet mit jährlichen Einsparungen von rund 470 Millionen Franken. Die Leserinnen und Leser erfahren, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Prof. Dr. phil. Lukas Zahner verrät, wie Eltern ihre kranken Kinder zu Hause gesund pflegen. Nebst viel Liebe und Aufmerksamkeit kann auch eine medizinische Beratung per Telefon helfen.
Haben Sie Interesse an einer Kundenzeitschrift? Lehnen Sie sich zurück, der RVK übernimmt für Sie die Organisation und Produktion. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Chantal Koller, Assistentin Marketing & Bildung 041 417 05 70, ch.koller@rvk.ch
Weitere Themen im SICHER Branche Kurz vorgestellt: Luzerner Höhenklinik Montana
Versicherungsratgeber Mogeln bei den Gesundheitsfragen erlaubt? Die Printausgabe kann beim RVK bestellt oder unter www.rvk.ch heruntergeladen werden.
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Information April 2018
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treffPUNKT «KVG» RÜCKBLICK: NEUES DATENSCHUTZRECHT EU/SCHWEIZ Am 25. Mai 2018 ist es so weit: ab dann gilt die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Höchste Zeit also, sich mit den neuen Anforderungen zu befassen. Aus diesem Grund führte der RVK am 31. Januar 2018 den treffPUNKT «KVG» im Hotel Radisson in Luzern durch. Über 50 Personen haben am Informationsanlass zum Thema Datenschutzrecht EU/Schweiz teilgenommen. Im ersten Teil der Veranstaltung erklärten die beiden Referentinnen Christine Wohlwend, Geschäftsführende Partnerin der elleta AG, sowie lic. iur. Ursula Sury, Inhaberin und Geschäftsführerin der Advokatur Sury AG, die wichtigsten Änderungen im europäischen Datenschutzrecht. Hierbei wurden nebst den Pflichten und Verantwortlichkeiten auch konkrete Massnahmen und Auswirkungen für die betroffenen Krankenversicherer thematisiert. Anschliessend wies Umberto Annino, Principal Cyber Security Consultant bei der InfoGuard AG, auf technische Lösungen seitens IT hin. Ein wichtiger Aspekt bei allen Referaten war der explizite Hinweis, dass der Datenschutz nicht nur im eigenen Betrieb, sondern auch bei Lieferanten und Partnern sichergestellt werden muss. Die anschliessende Diskussionsrunde wurde von Stephan Bernet geleitet. Neben den wertvollen Ergänzungen von Ursula Sury und Umberto Annino wurden auch die Meinungen von Christoph Ammann, Geschäftsführer BBT Software AG, sowie von Stefan Grabher, Datenschutzbeauftragter rhenusana, eingeholt.
Eine interessante Feststellung war der Umstand, dass sich sämtliche Referierende sowie die Teilnehmenden der Diskussionsrunde einig waren: Wer das Datenschutzgesetz bisher in vollem Mass umgesetzt hat, ist für die europäische Datenschutz-Grundverordnung bereits gut gerüstet und benötigt für die neue Datenschutzverordnung nur vereinzelte Anpassungen. Es gilt jedoch, die definitive Fassung des eidgenössischen Datenschutzgesetzes und die dazugehörige Verordnung abzuwarten. Der RVK wird über die weiteren Entwicklungen informieren. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch
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RVK-Bildungsangebote WEITERBILDUNG, DIE BEGEISTERT!
Die praxisnahe Wissensvermittlung steht im Fokus der Weiterbildungsangebote des RVK. Als Kompetenzzentrum bietet der RVK seinen Kunden eine vielfältige Palette an bedarfsorientierten und aktuellen Themen.
Aussagen der RVK-Kunden zeigen, dass das RVK-Weiterbildungsangebot für Teilnehmende aus unterschiedlichen Berufsfeldern des Gesundheitswesens Schweiz einen nachhaltigen Mehrwert für ihr individuelles Praxisfeld bietet. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an alle, die sich zielgerichtet und mit klarem Bezug zum Berufsalltag weiterbilden wollen. Einzelne Kurse führt der RVK auf Wunsch auch firmenintern durch. Eine Gesamtübersicht ist auf der Seite 28 aufgeführt. Detaillierte Angaben sind auf der Webseite www.rvk.ch/bildung zu finden. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch
Kundenstimmen Sarah Pfau Leiterin Spezialversicherungen, KPT Krankenkasse AG «Die RVK-Frühlingstagung ist die ideale Plattform für den branchenspezifischen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. Durch die fachlichen Beiträge und den gegenseitigen Austausch fühle ich mich immer bestens informiert.»
Gabrielle Moll Bereichsleitung Patientenmanagement, GZO Spital Wetzikon «Dank dem Kurs ‹Kranken- und Sozialversicherungen für die Spitaladministration› konnten meine Mitarbeitenden ihr Knowhow erweitern. Der Kurs trägt wesentlich zum gegenseitigen Verständnis zwischen Leistungserbringer und Krankenversicherung bei und hilft uns, Zusammenhänge besser zu erkennen. Ich bin sicher, dass dadurch Prozesse optimiert und der administrative Aufwand in Zukunft reduziert werden kann.»
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Fit für die Kundenberatung FUNDIERTE WEITERBILDUNG FÜR DIE VERSICHERUNGS- UND VORSORGEBERATUNG Eine qualitativ hochwertige Beratung, optimal abgestimmt auf die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden, ist die Visitenkarte jeder Unternehmung. Kompetenz und Professionalität stehen an oberster Stelle.
Die beiden Module «Kollektiv-Krankentaggeld» und «Berufliche Vorsorge» richten sich speziell an Kundenberaterinnen und Kundenberater, welche sich ein vertieftes Wissen aneignen und sich gezielt weiterbilden möchten. In einem halben Tag erhalten die Teilnehmenden nützliche Informationen und Instrumente, um ihre Verkaufschancen zu erhöhen.
Praxisorientierte Weiterbildung Für Franz Züsli, Vorsorgeberater bei der Furrer + Partner AG, ist klar: «Die vielen hilfreichen Tipps kann ich in meiner praktischen Tätigkeit einsetzen. Besonders erfreut hat mich, dass der Schwerpunkt auf der Thematik und nicht auf dem Produkt selber lag. Ich kann den Kurs deshalb jedem Kundenberater und jeder Kundenberaterin wärmstens empfehlen.» Sacha Duner, Projektleiter Bildung 041 417 05 43, s.duner@rvk.ch
Fit für die Kundenberatung – aktuelle Kurse «Berufliche Vorsorge» 11. April 2018 in Bern / 5. September 2018 in Zürich
«Kollektiv-Krankentaggeld» 26. September 2018 in Bern
WWW.RVK.CH/BILDUNG
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INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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KLuG Krankenversicherung feiert 100 Jahre Die KLuG Krankenversicherung feiert am 1. April 2018 ihr 100-jähriges Bestehen. Sie blickt auf eine wechselvolle Unternehmensgeschichte zurück.
Information April 2018
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
KLuG Krankenversicherung SICHER UND VIELFÄLTIG – SEIT 100 JAHREN Die KLuG Krankenversicherung feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Sie hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Nicht nur die Branche, die Wirtschaft, das Land – die ganze Welt hat sich verändert im vergangenen Jahrhundert. Als die KLuG Krankenversicherung im Jahr 1918 als Betriebskrankenkasse der Landis & Gyr AG gegründet wurde, hatte die Elektrifizierung der Schweiz die Privathaushalte noch nicht erreicht. Das Frauenwahlrecht lag in ferner Zukunft und der Versorgungsnotstand nach dem Ersten Weltkrieg brachte Arbeitslosigkeit und Armut mit sich. Hundert Jahre später sind wir digital vernetzt, testen selbstfahrende Autos und die Schweiz nimmt in der Liste der reichsten Länder den zehnten Platz ein. Auch der Versicherungsmarkt hat sich drastisch verändert. Damals versicherten die meist als Hilfsvereine organisierten Kassen auch Alter, Individualität und Arbeitslosigkeit. Gab es 1918 über achthundert solcher Kassen, setzte in den 1960er Jahren ein Konzentrationsprozess ein. 1990 waren noch 246 Krankenkassen tätig, heute sind es rund 60. Eine davon ist KLuG. In ihren hundert Jahren hat KLuG die Spanische Grippe, die Kinderlähmung und die Tuberkulose überlebt, die schwierigen Zeiten nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg gemeistert und den Übergang von der Betriebskrankenkasse zur öffentlichen Krankenkasse vollzog.
Es ist ihr gelungen, sich als kleine, beratungsstarke Qualitätskrankenkasse zu positionieren und mit guten Leistungen aufzufallen. So wurde KLuG 2009 für die Schweizer MarketingTrophy nominiert und erhält in Versicherungsvergleichen der Comparis regelmässig Bestnoten in den Kategorien Kundenzufriedenheit und Effizienz. Wie das gelingen konnte? Mit starken Partnern, modernen Verwaltungsstrukturen, einem umsichtigen Leistungsmanagement, hochwertigen Produkten und einem guten Service. Mit vorausschauender Unternehmensentwicklung und einer sozialen Haltung: KLuG möchte nur echte Bedürfnisse versichern und ihren Kunden das verkaufen, was sie wirklich brauchen. «Nicht so viel wie möglich, sondern so viel wie nötig», sagt Geschäftsführerin Yvonne Dempfle. Alles in allem: beste Voraussetzungen für die nächsten Kapitel der Erfolgsgeschichte.
www.klug.ch
Kundennähe ist eine Kernkompetenz von KLuG. Entsprechend sorgfältig werden die Informationsmittel gestaltet, die alle auch in Englisch verfügbar sind.
Information April 2018
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Agenda 2018 Veranstaltungen April Mai
Juni
August September
Oktober
«Berufliche Vorsorge» Fit für die Kundenberatung
11.
Bern
RVK-Frühlingstagung
17./18.
Nottwil
Fachkurs «Zahnmedizin nach KVG / UVG»
3.
Luzern
Fachkurs «Medizinische Kenntnisse»
ab 16.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 1
29./30.
Luzern
Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»
14.
Zürich
Krankenversicherung Grundlagen 2
19./20.
Luzern
RVK-ImPuls – Kunden- und Partnerevent
28.
Luzern
Delegiertenversammlung RVK / Generalversammlung RVK Rück AG
29.
Luzern
Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»
27.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 1
29./30.
Luzern
«Berufliche Vorsorge» Fit für die Kundenberatung
5.
Luzern
Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant»
6.
Luzern
Fachkurs «Krankentaggeld – Leistungsabrechnung und -koordination»
11./12.
Luzern
Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»
12.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 2
19./20.
Luzern
«Kollektiv-Krankentaggeld» Fit für die Kundenberatung
26.
Bern
Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»
25.
Bern
Sessionen Sommer
28. Mai bis 15. Juni
Bern
Herbst
10. bis 28. September
Bern
Winter
26. November bis 14. Dezember
Bern
Information April 2018
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