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RVK Standpunkte 2014

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Standpunkte 2014

Die Standpunkte der kleinen und mittleren Krankenversicherer zur Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik


Der Inhalt

Mittelpunkt der Schweiz Älggi-Alp, Kanton Obwalden

VERBAND Wer wir sind Was wir wollen Was uns auszeichnet Was uns stark macht Die Mitglieder STANDPUNKTE 1 Einheitskasse 2 3 4 5 6 7 8

Risikoausgleich Prämienausgleich und Prämienrückerstattung Spitalplanung Spitalfinanzierung Kostenentwicklung Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) Aufsicht

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VERBAND

Wer wir sind

Was wir wollen

Der RVK ist der Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer. Er vertritt 27 Krankenversicherer mit 650 000 Versicherten. 33 Mitarbeitende sowie ein Netz von externen Spezialisten arbeiten für den Verband mit Sitz in Luzern.

Der

RVK setzt sich für die Vielfalt und für eine ausgewogene Mischung von kleinen, mittleren und grossen Anbietern in der Krankenund Unfallversicherung ein,

setzt sich für gleiche Rahmenbedingungen für alle Krankenversicherer ein,

unterstützt die gemeinsame Finanzierung des Gesundheitswesens durch die Sozial- und Privatversicherer, den Staat und die privaten Haushalte im ambulanten wie im stationären Bereich,

lehnt eine Einheitskasse ab; er befürwortet prinzipiell den Wettbewerb – sowohl bei den Zusatzversicherungen als auch in der Grundversicherung,

ist gegen die Trennung der Grund- und Zusatzversicherung,

unterstützt in der Grundversicherung das Kopfprämiensystem mit einer gezielten Prämienverbilligung für einkommensschwache Personen,

befürwortet in der Grundversicherung einen schlanken Leistungskatalog und fordert die konsequente Durchsetzung der gesetzlichen Kriterien Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit,

befürwortet Massnahmen zur Eindämmung der Kostenentwicklung,

lehnt eine Überregulierung der sozialen Krankenversicherung ab.

Der RVK unterstützt seine Mitglieder und Kunden mit vielfältigen Dienstleistungen und Rückversicherungslösungen und trägt so dazu bei, dass seine Mitglieder – unabhängig von ihrer Grösse – eigenständig bleiben. Damit bleiben die kleinen und mittleren Krankenversicherer eine attraktive Alternative zu den grossen Versicherern – heute und morgen. Der RVK äussert sich zu politischen Themen offen und im Interesse seiner Mitglieder. Er unterstützt seine Mitglieder, um deren Versicherte und die interessierte Öffentlichkeit objektiv und ausgewogen über das Gesundheitssystem und die Krankenversicherung zu informieren. Ein Instrument dazu sind die vorliegenden Standpunkte zu ausgewählten Themen der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion. www.rvk.ch

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DIE KLEINEN UND MITTLEREN KRANKENVERSICHERER

Was uns auszeichnet Wir sind flexibel. Wir passen unser Angebot und die Organisationsstrukturen den Marktbedürfnissen an. Wir sind kundenorientiert. Wir setzen uns für die Interessen unserer Versicherten ein und entscheiden schnell und unbürokratisch. Der persönliche Kontakt zu unseren Kunden ist uns wichtig.

Wir geben Sicherheit für die Zukunft. Auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Rückversicherungslösungen stärken die Solvenz und erhöhen die finanzielle Stabilität. Langjährige Partnerschaften und gemeinsam entwickelte Dienstleistungen führen zu attraktiven Angeboten. Unsere schlanken Organisationsstrukturen ermöglichen tiefe Verwaltungskosten.

Wir legen Wert auf hohe Qualität. Unsere Mitarbeitenden werden regelmässig geschult. Dank transparenter und überschaubarer Strukturen haben wir kurze Entscheidungswege. Wir setzen uns für unsere Versicherten ein. Jährliche Umfragen bei Versicherten zeigen, dass sie unsere Arbeit und die hohe Qualität unserer Dienstleistungen schätzen. Bei diesen Umfragen belegen wir kleinen und mittleren Krankenversicherer regelmässig Spitzenplätze. Wir lassen unsere Versicherten mitbestimmen. Wir sind offen für Anregungen und ermöglichen unseren Versicherten eine Mitsprache.

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VERBAND

Was uns stark macht Wir sind eine bedeutende Kraft im Gesundheitswesen Der Verband vertritt 27 Krankenversicherer und 650 000 Grundversicherte. Er stützt sich auf eine gesunde und breite Basis. Wir sind vertreten, wo es wichtig ist Alle RVK-Mitglieder sind auch Mitglieder des Branchenverbandes Santésuisse. Wir unterstützen vielseitige Interessen Der RVK setzt sich in der Politik, bei Behörden und Branchenverbänden für die Interessen der kleinen und mittleren Krankenversicherer ein. Wir bieten treffende Lösungen Der RVK ist ein Kompetenzzentrum für bedarfsgerechte Rückversicherungslösungen und qualifizierte Dienstleistungen: Der vertrauensärztliche Dienst (VAD) des MedCasePool umfasst hervorragende Fachärzte, die das gesamte medizinische Spektrum abdecken und die Kunden unabhängig in allen Versicherungsbereichen beraten. Mit seinem Case Management fördert der RVK die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren und hilft, teure Doppelspurigkeiten zu vermeiden. Der Leistungseinkauf handelt für seine Mitglieder und Kunden vorteilhafte Tarife bei den Spitälern aus, während die DRG-Prüfstelle sich dafür einsetzt, dass die Spitalleistungen fehlerfrei abgerechnet werden. Der RVK bietet seinen Mitgliedern eigene Managed-Care-Modelle an.

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Wir erarbeiten Wissen für alle Vom umfassenden Know-how des RVK im Gesundheitswesen profitieren die Verbandsmitglieder und Kunden in Form von Information, Beratung, Aus- und Weiterbildung und Qualitätsmanagement. Wir handeln gemeinsam Die Mitglieder profitieren von vorteilhaften Verträgen und Konditionen, die der Verband über Kooperationen und Partnerschaften aushandelt. Der RVK leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit seiner Mitglieder und unterstützt sie dabei, ihre Kosten möglichst tief zu halten. Wir fördern die Qualität in der Arbeit Der RVK fördert das Qualitätsmanagement und dessen kontinuierliche Verbesserung bei seinen Mitgliedern. Er setzt sich für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ein und fördert das Erreichen des GoodPriv@cy-Standards.

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VERBAND

Die Mitglieder Aquilana Versicherungen, Baden FKB, die liechtensteinische Gesundheitskasse, Balzers Moove Sympany AG, Basel Vivao Sympany AG, Basel AGRISANO, Brugg Krankenkasse Institut Ingenbohl, Brunnen Krankenversicherung Flaachtal, Bülach Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln, Einsiedeln Glarner Krankenversicherung, Elm rhenusana, Die Rheintaler Krankenkasse, Heerbrugg vita surselva, Ilanz Krankenkasse Birchmeier, Künten ÖKK, Landquart Krankenkasse Stoffel, Mels Krankenkasse Simplon, Simplon Dorf Krankenkasse Steffisburg, Steffisburg Sumiswalder, Sumiswald Krankenkasse Turbenthal, Turbenthal sanavals Gesundheitskasse, Vals Cassa da malsauns LUMNEZIANA, Vella sodalis gesundheitsgruppe, Visp Krankenkasse Visperterminen, Visperterminen Krankenkasse Wädenswil, Wädenswil kmu-Krankenversicherung, Winterthur Krankenkasse Luzerner Hinterland, Zell Krankenkasse Zeneggen, Zeneggen KLuG Krankenversicherung, Zug Stand: 1. 1. 2014

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Aussichtspunkt der Schweiz Pilatus, Kanton Luzern


STANDPUNKTE

1 Einheitskasse Standpunkt

Erläuterung

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Mit der Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» soll eine einzige öffentlich-rechtliche Institution die rund 60 privatwirtschaftlich organisierten Krankenversicherer ersetzen. Die Annahme der Initiative würde zu einem Bruch mit dem heutigen bewährten System und zur Einführung eines staatlichen Monopolbetriebs führen. Der RVK ist überzeugt, dass die Volksinitiative punkto Behandlungsqualität und Transparenz das Gegenteil ihrer hochgesteckten Ziele bewirken würde und auch die Kosten auf keinen Fall gesenkt werden könnten. Die Schweiz hat das beste Gesundheitssystem der Welt: In der Schweiz leben Männer und Frauen nicht nur am längsten, sie bleiben auch am längsten gesund. Die Versicherten geniessen ein hohes Mass an Wahlfreiheit und Selbstbestimmung – sie können sich ihren Krankenversicherer, ihr Versicherungsmodell und die Höhe der Franchise, aber auch den Arzt selber aussuchen. Sie haben die Wahl zwischen Hausarzt-, HMO- oder TelmedModellen. Die Versicherten können sich für Ärztenetzwerke entscheiden und damit nicht nur die ärztlichen Behandlungswege, sondern auch die Prämienhöhe direkt mit beeinflussen. Eine staatliche Einheitskasse hingegen würde die Wahlfreiheit gänzlich abschaffen und die Versicherten zu Bittstellern ohne Ausweichmöglichkeit machen.

Im Krankheitsfall können in der Schweiz alle auf eine rasche und qualitativ hochstehende medizinische Versorgung zählen, die von der Grundversicherung vergütet wird. Ein Blick auf staatliche Gesundheitssysteme im Ausland zeigt, dass ein rasches Kostenwachstum zur Überschuldung führt und früher oder später medizinische Leistungen abgebaut werden.

Über 80 Prozent der Versicherten haben heute die Grund- und Zusatzversicherungen beim gleichen Krankenversicherer, weil sie den Service aus einer Hand schätzen. Mit einer Einheitskasse wäre dies nicht mehr möglich.

Forderung

Der RVK befürwortet punktuelle, stetige Verbesserungen, die in Form unbestrittener Reformprojekte eingeleitet und zum Teil bereits umgesetzt worden sind. Er lehnt die Einheitskasse ab.

Mehr Informationen unter: www.rvk.ch und www.alliance-sante.ch

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STANDPUNKTE

2 Risikoausgleich

3 Prämienausgleich und Prämienrückerstattung

Standpunkt

Der RVK befürwortet eine weitere wirksame Verfeinerung des Risikoausgleichs auf der Grundlage von objektiven und nicht beeinflussbaren Kriterien.

Standpunkt

Der RVK ist grundsätzlich gegen die Rückerstattung von OKP-Prämien, die das BAG in seiner Verantwortung als Aufsichtsbehörde vorgängig genehmigt hat.

Erläuterung

Der Risikoausgleich hat zum Ziel, die unterschiedlichen Risiken der Krankenversicherer infolge unterschiedlicher Versichertenprofile auszugleichen. Der RVK unterstützt politische Initiativen für einen verbesserten Risikoausgleich in der sozialen Krankenversicherung. Die Verfeinerung macht die Risikoselektion der Krankenversicherer unattraktiv. Dadurch wird der Wettbewerb gefördert, was sich positiv auf den Service der Krankenversicherer und ihre Kostenkontrolle auswirkt.

Erläuterung

Jegliche Rückerstattung von zuvor genehmigten Prämien widerspricht dem Versicherungsprinzip und dem Grundsatz von Treu und Glauben. Sie wird nicht jedem Einzelfall gerecht. Zudem ist der administrative Aufwand solcher Rückzahlungs- aktionen unverhältnismässig hoch.

Forderung

Der RVK lehnt einen rückwirkenden Prämienausgleich grundsätzlich ab.

Forderung

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Die Festlegung und Entwicklung aussagekräftiger Morbiditätsfaktoren hat in enger Zusammenarbeit mit den Krankenversicherern zu erfolgen. Der Risikoausgleich muss vorausschauend ausgestaltet sein sowie auf objektiven und nicht beeinflussbaren Kriterien basieren. Er darf nicht zu einem Kostenausgleich führen.

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STANDPUNKTE

4 Spitalplanung

5 Spitalfinanzierung

Standpunkt

Der RVK befürwortet eine klare Aufgabentrennung zwischen Bund und Kantonen. Der Bund soll die Spitzenmedizin und die Versorgungsregionen planen. Die Spitalplanung soll kantonsübergreifend organisiert werden.

Standpunkt

Der RVK ist der Auffassung, dass die monistische Spitalfinanzierung – die Finanzierung durch einen einzigen Kostenträger – eine optimale Kosteneffizienz anregt.

Erläuterung Erläuterung

Die Anzahl der Spitalstandorte soll sich am Versorgungsbedarf orientieren und nicht an politischen Interessen. Qualitäts- und Sicherheitskriterien – und nicht Bedarfsplanungen – unterstützen versicherten- und patientenorientiertes Handeln, Servicequalität und Innovation.

Mit der monistischen Finanzierung werden Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen klar zugeordnet und Interessenkonflikte beseitigt. Das Fallpauschalensystem (DRG) erhöht zudem die Transparenz und ermöglicht nationale Vergleiche der Spitäler bezüglich Kosten und Qualität.

Forderung Forderung

Aufgaben wie die hochspezialisierte Medizin sind auf Bundesebene zu lösen. Die Kantone sind zu verpflichten, eine bedarfsgerechte Spitalplanung vorzusehen und nur diejenigen Spitäler auf die Spitalliste zu setzen, die die Qualitätsanforderungen erfüllen.

Die Spitalfinanzierung ist monistisch auszugestalten. Zur Erhöhung der Transparenz sollen die ambulanten Leistungen im Spital nach dem gleichen System abgegolten werden wie die stationären Leistungen.

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STANDPUNKTE

6 Kostenentwicklung Standpunkt

Der RVK ist überzeugt, dass die Kosten im Gesundheitswesen nur eingedämmt werden können, wenn die Kriterien Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW) konsequent angewendet und die Eigenverantwortung gestärkt wird (Managed-Care-Modelle und Kostenbeteiligung).

Erläuterung

Versicherungsformen, welche die integrierte Versorgung fördern und einen finanziellen Anreiz geben, mit Gesundheitsleistungen sparsam umzugehen, stärken die Eigenverantwortung und das Kostenbewusstsein der Versicherten. Sämtliche Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein – bei der Aufnahme in den Grundleistungskatalog und der Beurteilung des konkreten Leistungsfalls. Die Aufnahme in den Grundleistungskatalog hat durch die eidgenössischen Kommissionen konsequent nach den WZW-Kriterien zu erfolgen. Für die Einhaltung und Durchsetzung dieser Kriterien sind die Krankenversicherer verantwortlich.

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Forderung

Um die Kosten in den Griff zu bekommen, müssen integrierte Versorgungsmodelle konsequent gefördert und attraktiv ausgestaltet werden. Zudem sind die Obergrenzen der ordentlichen Franchisen und der Wahlfranchisen möglichst hoch anzusetzen. Die zuständigen Kommissionen (EAK und ELGK) dürfen inskünftig nur noch Leistungen in den Grundleistungskatalog aufnehmen, die den WZWKriterien und den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin (EbM) entsprechen.

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STANDPUNKTE

7 Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG)

8 Aufsicht

Standpunkt

Die soziale Krankenversicherung benötigt eine Aufsicht mit entsprechenden Instrumenten. Als selbstständiges Gesetz ist das KVAG dafür aber nicht erforderlich. Die neuen aufsichtsrechtlichen Regelungen sind in das bestehende KVG zu integrieren.

Standpunkt

Erläuterung

Es besteht bereits heute eine wirksame Aufsicht über die Krankenversicherung, die über die notwendigen Aufsichtsinstrumente verfügt. Werden diese konsequent angewendet, bedarf es keiner neuen Aufsichtsregelungen. Die finanziellen Folgen der aufsichtsrechtlichen Neuerungen müssen stets bedacht werden: Diese dürfen nicht dazu führen, dass insbesondere das Kerngeschäft der kleinen und mittleren Krankenversicherer gefährdet ist und die entstehenden Mehrkosten von den Prämienzahlenden übernommen werden müssen. Neue Verfahren und Regulierungen sind nur dann einzuführen, wenn damit nachweisbare Verbesserungen realisiert werden können. Jede Überregulierung hemmt die gesunde Entwicklung der sozialen Krankenversicherung.

Die Aufsichtsbehörden (BAG, Finma, EDÖB etc.) haben sich darauf zu beschränken, die gesetzlich vorgegebenen Aufgaben und Kompetenzen wahrzunehmen. Sie haben alle Krankenversicherer nach gleichen Kriterien zu behandeln. Die Aufsichtstätigkeit verursacht Kosten – bei der Aufsichtsbehörde wie auch bei den Krankenversicherern. Diese Kosten sind im Interesse der Prämienzahler möglichst tief zu halten.

Erläuterung

Ein wettbewerbliches Gesundheitswesen benötigt Rahmenbedingungen, die durch die Aufsicht kontrolliert werden. Die Aufsicht muss sich auf finanzielle und versicherungstechnische Angelegenheiten konzentrieren und primär die Solvenz und die Solvabilität der Krankenversicherer prüfen. Der RVK lehnt auch entschieden ab, dass aufsichtsrechtliche Instrumente dazu verwendet werden, um in der Krankenversicherungsbranche Strukturpolitik zu betreiben.

Forderung

Der RVK postuliert eine Aufsicht, die über aufeinander abgestimmte Instrumente verfügt. Die involvierten Aufsichtsbehörden müssen sich koordinieren – beim Erlass von Vorschriften und in ihrer Tätigkeit.

Forderung

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Der RVK lehnt das KVAG ab, notwendige Verbesserungen sollen im KVG aufgenommen werden.

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Drehpunkt der Schweiz Flughafen ZĂźrich-Kloten


Ăœberreicht von:

Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer RVK Haldenstrasse 25 6006 Luzern Telefon 041 417 05 00 Telefax 041 417 05 01 info@rvk.ch www.rvk.ch


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