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Kundenzeitschrift SICHER Sommer 2015

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SOMMER 2015

SICHER

mit meiner Krankenkasse

4 Blutdruck messen – nicht vergessen 7 Sport während der Schwangerschaft 8 Was bezahlt die Grundversicherung ?


EDITORIAL

SICHER 3/2015

Hauptversammlung Am Freitag, 2. Mai 2014, findet unsere Hauptversammlung im Hotel Sardona in Elm statt. Nach dem V Ve Versammlungsgeschäft rsammlungsgeschäft hält Dr. med. Martin Mani einen Vortrag V Vortrag über

Liebe Versicherte Der Blutdruck ist mal wieder zu hoch – für viele von uns keine Seltenheit. In der Schweiz ist schätzungsweise jeder vierte Erwachsene davon betroffen. Das sind über eineinhalb Millionen Menschen. Aber: Ein Drittel der Betroffenen weiss es nicht. Obwohl Bluthochdruck nicht schmerzhaft ist, können die Folgen gefährlich sein. Auf den Seiten 4 und 5 erfahren Sie mehr über die Ursachen und Auswirkungen von Bluthochdruck. Wir sagen Ihnen zudem, was Sie präventiv unternehmen können, um den Bluthochdruck möglichst in Schach zu halten. In jeder «SICHER»-Ausgabe stellen wir einen wichtigen Akteur im Gesundheitswesen vor. In dieser Ausgabe ist es Gesundheitsförderung Schweiz. Die Stiftung verfolgt das Ziel, die Schweizer Bevölkerung gesünder zu machen. Wir alle unterstützen die Stiftung mit einem jährlichen Beitrag von 2.40 Franken. Um ihre finanziellen Mittel möglichst effizient einzusetzen, konzentriert sich Gesundheitsförderung Schweiz auf drei Themen: gesundes Körpergewicht, psychische Gesundheit und Stress sowie Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention. Thomas Mattig, Direktor von Gesundheitsförderung Schweiz, beantwortet uns auf Seite 6 drei Fragen. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und einen wunderschönen, erholsamen Sommer.

die Notfallversorgung in Glarus Süd. Versicherte Wir freuen uns, möglichst viele V Ve rsicherte an der Hauptversammlung zu begrüssen.

Unterstützen Sie uns beim Prämieninkasso Krankenkassen-Prämien sind – gemäss Krankenversicherungsgesetz – monatlich und zu Beginn des Monats fällig. Monatliche Prämienrechnungen in Papierform verursachen jährliche Kosten von mehreren Tausend T Franken für Porti und AdmiAdministration. Helfen Sie uns die Ausgaben zu senken, indem Sie eine der folgenden Inkassomöglichkeiten wählen: · · · · · ·

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Daniel Herzog Direktor RVK

Lastschriftverfahren bei Ihrer Bank Dauerauftrag an Ihre Bank Debit Direct auf Ihrem Postcheckkonto E-Rechnung (Anmeldung in Ihrem Internetbanking) Vierteljährliche Prämienrechnung Halb- oder jährliche Prämienrechnung (1 Prozent bzw. 2 Prozent Skonto).

Setzen Sie sich telefonisch oder per E-Mail mit uns in VerbinVerbin V dung – wir beraten Sie gerne.

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Impressum SICHER 3/2015 Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, www.rvk.ch Bilder: iStockphoto, zvg

Mit Adressetiketten können Sie uns Ihre Rückforderungsbelege schnell und einfach zustellen. Kontaktieren Sie uns, damit wir Ihnen die Etiketten schicken können.


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Rechnungen kontrollieren k ontrollieren – Kosten K osten sparen p Wöchentlich kontrollieren die Mitarbeitenden der GLKV rund 995 Rechnungen von Ärzten und Spitälern. Unterstützen Sie uns in unserer Arbeit und helfen Sie mit, Rechnungsfehler zu vermeiden und damit die Kosten zu senken.

Sie haben Fragen zu Ihrer Gesundheit? Sie fühlen sich nicht gut? Lassen Sie sich kompetent und kostenlos von telefo f einer medizinischen Fachperson von Medgate telefo-

Wir bitten Sie, jede Rechnung genau zu kontrollieren, bevor Sie uns die Rechnung zur Rückerstattung weiterleiten. Folgende Punkte können Sie selbst prüfen:

nisch beraten. Wir bieten diesen Service rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Die medizinische Beratung steht allen Versicherten, V die die GrundverGrundverrsicherung bei der Glarner Krankenversicherung abgeschlossen haben, kostenlos zur Verfügung. V Die medizinischen Fachpersonen von Medgate, dem führenden Dienstleister für die integrierte ambulante Gesundheitsversorgung, beraten Versicherte V kompetent, wenn sie sich nicht gut fühlen oder unsicher sind: Benötigt es eine ärztliche Behandlung? Wie dringend ist sie? Welche Dossierungen, Wirkungen, Nebenwirkungen oder Interaktionen gibt es bei einem Medikament? Als zugelassener medizinischer Dienstleister hat Medgate auch die Möglichkeit, ein Rezept an eine Apotheke zu faxen.

· Behandlungsdatum · Verr Verrechnete V echnete Medikamente · Röntgenbild ja/nein Wenn Sie mit der Rechnung nicht einverstanden sind, wenden Sie sich bitte direkt an den Arzt. Bei Fragen und Unklarheiten unterstützen wir Sie gerne. Mit einer gründlichen Rechnungskontrolle können Kosten gespart werden – bei Ihnen und bei uns. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Speichern Sie die Medgate-Nummer: 0844 844 911 Oder als App auf Ihrem Smartphone: 360° Healthmanager 3


MEDIZIN

SICHER 3/2015

Blutdruck messen – nicht vergessen! Bluthochdruck ist gefährlich. Er wird auch der «stille Killer» genannt, weil man ihn nicht spürt und daher oft lange nicht erkennt. Den Blutdruck regelmässig zu messen und im Normalbereich zu halten, lohnt sich also. Schützen Sie sich noch heute! Text: Jen Haas, Schweizerische Herzstiftung

Jeder vierte Erwachsene in der Schweiz hat einen zu hohen Blutdruck. Ab 60 Jahren ist es sogar jeder zweite. Viele wissen nichts davon, deshalb nennen Spezialisten Bluthochdruck auch «stillen Killer». Denn er ist gefährlich: Er greift die Wände der Blutgefässe an, was mit der Zeit zu einer Arteriosklerose führt, die den Hauptrisikofaktor für einen gefürchteten Hirnschlag oder Herzinfarkt darstellt. Bluthochdruck belastet zudem das Herz: Vorhofflimmern und Herzschwäche sind oft die Folgen. Mit dem Anstieg des Blutdrucks können Nieren und Augen Schaden nehmen, das Risiko einer Demenz steigt. Bluthochdruck sollte man also ernst nehmen und etwas dagegen unternehmen. Wann ist der Blutdruck zu hoch? Einen zu hohen Blutdruck spürt man selbst nicht, nur eine Messung gibt Gewissheit. Die Schweizerische Herzstiftung empfiehlt eine jährliche Blutdruckmessung beim Arzt oder in der Apotheke ab dem 18. Lebensjahr. Ein Blutdruck ab 140/90 mmHg beim Arzt oder ab 135/85 mmHg bei der Selbstmessung zuhause ist zu hoch. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur der untere oder der obere Wert überschritten wird oder ob beide Werte zu hoch sind. Eine einzige Messung reicht allerdings nicht aus: Erst wenn drei Messungen über wenige Wochen verteilt einen erhöhten Blutdruck ergeben, ist die Diagnose sicher. Wie entsteht zu hoher Blutdruck? Ein normaler Blutdruck ist wichtig für den Bluttransport zu unseren Organen. Reguliert wird er durch einen sehr komplexen Mechanismus. Die zentrale Rolle spielen die Nieren und das damit verbundene System, das den Salz- und Wasserhaushalt im Körper steuert. Bislang weiss man nur lückenhaft, wann ein gestörter Mechanismus zu Bluthochdruck führt.

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Das Alter ist ein Risikofaktor: Ab dem 35. Lebensjahr beginnt bei vielen der Blutdruck zu steigen, bei Frauen häufig nach Beginn der Menopause. Weitere Risiken sind erbliche Anlagen, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und Stress. Nur in etwa zehn Prozent der Fälle findet man eine klare Ursache, zum Beispiel verengte Nierenarterien, geschädigte Nieren bei Diabetes, Hormonstörungen oder nächtliche Atempausen. Was tun gegen Bluthochdruck? Zuallererst versucht man, mit einer Änderung des Lebensstils den Blutdruck zu senken (siehe rechte Seite). Dies reicht bei leichtem oder mittelschwerem Bluthochdruck manchmal aus. Genügt dies nicht, ist der Blutdruck stark erhöht oder bestehen andere Herz-Gefäss-Erkrankungen, kommen Medikamente zum Einsatz. Dabei steht heute eine breite Palette von Wirkstoffen zur Verfügung. Diese Medikamente müssen in der Regel ein Leben lang eingenommen werden, denn geheilt werden kann Bluthochdruck nicht.

Weitere Informationen Die Schweizerische Herzstiftung hält zum Blutdruck zahlreiche Informationen und Hilfsmittel bereit. Bestellen Sie zum Beispiel die Broschüre «Bluthochdruck messen – nicht vergessen» und tun Sie sich noch heute etwas Gutes. Gratis-Bestellung: Schweizerische Herzstiftung Schwarztorstrasse 18 Postfach 368 3000 Bern 14 doku@swissheart.ch oder online: www.swissheart.ch/publikationen


MEDIZIN

Blutdruck – das können Sie selbst tun Gesunde Lebensgewohnheiten helfen, hohen Blutdruck zu senken. Muss Bluthochdruck mit Medikamenten behandelt werden, bewirkt ein gesunder Lebensstil oft, dass die Anzahl oder Menge der einzunehmenden Medikamente verringert werden kann. Dies können Sie selbst für Ihre Gesundheit tun: Pfunde weg Reduzieren Sie Ihr Übergewicht. Bevorzugen Sie Lebensmittel, die den Blutdruck senken: viel Gemüse und Früchte, fettarme Milchprodukte, Vollkornprodukte, Knoblauch, Grüntee, etwas schwarze Schokolade. Salz, Alkohol, Zigaretten Zu viel Kochsalz erhöht bei vielen Menschen den Blutdruck. Reduzieren Sie deshalb den Salzkonsum. Salzen Sie nicht nach und halten Sie bei stark salzhaltigen Lebensmitteln Mass, also bei Brot, Backwaren, Fleischund Wurstwaren, rezentem Käse, salzigen Snacks und allen Fertigprodukten. Trinken Sie nur moderat Alkohol und verzichten Sie aufs Rauchen. Mehr Bewegung Regelmässige körperliche Aktivität senkt den Blutdruck und hilft beim Stressabbau. Bewegen Sie sich mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche so, dass Sie leicht ausser Atem kommen, oder eineinviertel Stunden so, dass Sie ins Schwitzen kommen. Stress reduzieren Dauerhafter Stress erhöht den Blutdruck. Sorgen Sie für genügend Entspannung im Alltag. Entspannungstechniken – Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung – unterstützen Sie dabei.

Einen zu hohen Blutdruck spürt man nicht. Regelmässige Messungen sind daher wichtig.

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BRANCHE

SICHER 3/2015

Gesundheitsförderung Schweiz: kurz vorgestellt Eine gesündere Schweiz – so lautet das Ziel von Gesundheitsförderung Schweiz. Seit mehr als 25 Jahren ist die Stiftung in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung tätig, um die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung zu verbessern. Text: Martina Ruoss

Dr. iur. Thomas Mattig ist seit 2007 Direktor von Gesundheitsförderung Schweiz und Lehrbeauftragter an der Medizinischen Fakultät der Universität Genf. Zuvor war er in leitender Stellung in der Versicherungswirtschaft tätig. 2014 veröffentlichte er das Buch «Healthy Economy: Neue Denkformen für eine gesunde Wirtschaft» im Verlag Neue Zürcher Zeitung.

Herr Mattig, haben Sie ein Rezept gegen die steigenden Gesundheitskosten? Viele Krankheiten können mit einem gesunden Lebensstil verhindert werden. Darum ist Prävention eine der vielversprechendsten Massnahmen, um den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu dämpfen. Aber Prävention vermeidet nicht nur Kosten, sondern steigert auch die Lebensqualität. Diesen Aspekt finde ich sogar noch wichtiger.

? t s s u w e g e i S Haben

126 Jährlich trinken wir 126 Liter Süssgetränke und 113 Liter Mineralwasser pro Person. Am meisten Süssgetränke konsumieren Jugendliche.

Welche wichtigen Herausforderungen gehen Sie in naher Zukunft an? Im Bereich der psychischen Gesundheit haben wir in der Schweiz einen grossen Nachholbedarf. Der Bund hat hier keine Kompetenzen. Darum will Gesundheitsförderung Schweiz die bestehenden Lücken auf nationaler Ebene schliessen. Ausserdem erarbeiten wir mit dem Bund und den Kantonen eine nationale Strategie für nichtübertragbare Krankheiten. Künftig sollen sich alle Präventionsakteure an dieser gemeinsamen Strategie ausrichten.

Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit den Krankenversicherern? Die Krankenversicherer sind Träger von Gesundheitsförderung Schweiz. Sie engagieren sich in unserem Stiftungsrat und haben damit einen grossen Einfluss auf unsere Strategie. Wir arbeiten auch erfolgreich mit einzelnen Krankenversicherern zusammen, namentlich im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dort engagieren wir uns gemeinsam für gesunde Arbeitsbedingungen.

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Gesundheitsförderung Schweiz beschäftigt über 50 Mitarbeitende in ihren Geschäftsstellen in Bern und Lausanne. Kantone und Versicherer tragen die privatrechtliche Stiftung. Ihr gesetzlicher Auftrag lautet, Massnahmen, welche die Gesundheit fördern und Krankheiten verhüten, zu initiieren, zu evaluieren und zu koordinieren. Wir alle unterstützen die Stiftung mit 20 Rappen pro Monat. Die Krankenversicherer ziehen diesen Betrag via Prämien ein.

www.gesundheitsfoerderung.ch


P R ÄV E N T I O N

Stich mit Folgen Zecken haben gerade mal die Grösse einer Stecknadel. Stechen sie, kann das für uns Menschen schwerwiegende Folgen haben. Text: Dr. med. Jean-Paul Egloff, RVK-Vertrauensarzt

In der Schweiz übertragen Zecken hauptsächlich zwei verschiedene Krankheitserreger auf den Menschen: das Bakterium «Borrelia burgdorferi» und das Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus (FSME-Virus, auch Zeckenenzephalitis genannt). Eine Infektion mit «Borrelia burgdorferi» kann zur Lyme-Borreliose führen (kurz: Borreliose). Sie kann mehrere Organe wie Haut, Gehirn, Herz, Gelenke, Nerven, Hirnhaut, Rückenmark oder Augen befallen. Das FSME-Virus kann eine Frühsommer-Meningoenzephalitis auslösen (Enzephalitis = Gehirnentzündung).

Mit richtiger Kleidung Zecken vorbeugen.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) werden in der Schweiz jährlich zwischen 100 und 250 Fälle von Zeckenenzephalitis gemeldet. Schätzungsweise 6000 bis 12 000 Personen erkranken jedes Jahr an Borreliose, die mit Antibiotika behandelt werden kann. Rechtzeitig erkannt, kann sie vollständig geheilt werden.

` Weitere Informationen finden Sie unter www.krankenversicherer.ch/praevention

Richtig gekleidet Tragen Sie möglichst eng anliegende Kleider: lange Hosen, langärmlige Hemden und robuste Schuhe. Ziehen Sie die Strümpfe über die Hosen. Auf hellen Kleidern entdecken Sie Zecken zudem besser. Auch das Auftragen von Schutzmitteln kann helfen. Allerdings lässt ihre Wirkung bereits nach etwa zwei Stunden nach.

P R ÄV E N T I O N

Sport während der Schwangerschaft Viele schwangere Frauen stellen sich die Frage, ob sie Sport treiben dürfen. Schliesslich wollen sie dem Ungeborenen keinen Schaden zufügen. Text: Prof. Dr. phil. Lukas Zahner

Wie aktuelle Studien zeigen, bringen körperliche Aktivitäten und Sport während der Schwangerschaft verschiedene Vorteile mit sich. Nicht nur die Mutter, sondern auch das ungeborene Kind profitiert: Aktive Schwangere haben weniger häufig Schwangerschaftsdiabetes, eine bessere Gewichtskontrolle, weniger Rückenschmerzen, bessere Herzkreislaufparameter und sind psychisch ausgeglichener. Empfohlen werden dynamische und rhythmische Sportarten, die grosse Muskelgruppen beanspruchen: (Nordic-)Walking, Schwimmen, Joggen, Wassergymnastik, Tanzen, Low-ImpactAerobics, Fahrrad-Ergometer-Training, Pilates, Yoga oder leichtes Krafttraining, insbesondere für die Beckenbodenmuskulatur. Die Belastungsintensität richtet sich nach dem aktuellen Fitnessstand der Schwangeren.

Tipp: Hören Sie auf Ihren Körper und überanstrengen Sie sich nicht. Treiben Sie jenen Sport, der Ihnen primär Spass macht – Sie und Ihr Kind werden bestimmt davon profitieren. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt.

Verzichten sollten Schwangere hingegen auf Sportarten mit erhöhter Sturzgefahr. Oder auf Aktivitäten, bei denen das Risiko einer Bauchverletzung besteht. Dazu zählen Sportarten mit Schlägern, Rollschuhfahren/Inlineskaten, Fahrradfahren, Klettern, verschiedene Kontaktsportarten sowie Sport mit sehr hoher Intensität. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Ihr Lukas Zahner

Bewegung in der Schwangerschaft: Profit für Mutter und Kind.

Prof. Dr. phil. Lukas Zahner Mitglied der Departementsleitung am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit

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V E R S I C H E R U N G S R AT G E B E R

SICHER 3/2015

Erholung im Fokus: Was bezahlt die Grundversicherung ?

Was Grossmutter noch wusste … !

Findet eine Erholungs- oder Badekur auf ärztliche Verordnung statt, übernimmt die Grundversicherung die medizinischen Behandlungen.

… gegen Augenfältchen – auch Krähenfüsse genannt

Text: Elisabeth Janssen

Dazu zählen die Ausgaben für den Arzt, die Physiotherapie, die Medikamente und eine allfällige Pflege. Der Versicherte bezahlt die Franchise, den Selbstbehalt und die vollen Kosten für die Unterkunft und Verpflegung. Erfolgt die Badekur in einem anerkannten Heilbad, bezahlt die Grundversicherung – zusätzlich zu den medizinischen Therapien – während 21 Tagen pro Jahr zehn Franken an die Hotellerie. Wellness-Behandlungen sind wohltuend und in jeder Hinsicht gesundheitsfördernd. Die Kosten für diese Auszeit haben die Versicherten jedoch aus dem eigenen Portemonnaie zu berappen. Die Grundversicherung darf sich nicht an diesen Kosten beteiligen. Rehabilitation Eine stationäre Rehabilitation ist nötig, wenn jemand spitalbedürftig ist und zwin-

gend ärztliche, pflegerische und therapeutische Betreuung benötigt, die aus medizinischen Gründen ambulant nicht durchgeführt werden kann. Die Grundversicherung bezahlt die Kosten für die Rehabilitation, wenn vorgängig ein Gesuch an den Versicherer gestellt wird und der Vertrauensarzt die stationäre Rehabilitation ausdrücklich bewilligt.

Man mische 50 Gramm Kaffeesatz und geschlagenes Eiweiss von mehreren Eiern so lange, bis eine weiche, weisse Paste entsteht. Diese anschliessend auftragen und 20 Minuten einziehen lassen. Anschliessend mit einem Wattebausch entfernen und mit einer fettenden Creme einmassieren. Julia Widmer, Oberdorf

Elisabeth Janssen Krankenversicherungsexpertin

Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Publizierte Beiträge werden mit 100 Franken belohnt!

www.krankenversicherer.ch/ versicherungsratgeber

Kreuzworträtsel Sommer 2015

Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) via www.krankenversicherer.ch oder mittels Postkarte an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern.

Einsendeschluss: 30. August 2015 8

Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.

6006 Luzern

Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eines von drei sommerlichen Beauty-Produkten von Louis Widmer oder eines von fünf Kochbüchern «Kochen für das Herz: Wenig Salz – viele Gewürze» der Schweizerischen Herzstiftung.

P.P.

www.swissheart.ch

Redaktion SICHER · Haldenstrasse 25 · 6006 Luzern

www.louis-widmer.com


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