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kmu SICHER Kundenzeitschrift Sommer 2015

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SOMMER 2015

SICHER

mit meiner Krankenkasse

3 Erwerbsausfallversicherung 4 Blutdruck messen – nicht vergessen 7 Sport während der Schwangerschaft 8 Was bezahlt die Grundversicherung ?


EDITORIAL

SICHER 3/2015

Blick hinter die Kulisse Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten täglich Fragen von Kunden, beraten sie und setzen sich für ihre Anliegen ein. Die individuelle Kundenbetreuung ist allen Mitarbeitenden wichtig.

Liebe Versicherte Mit rund 180 Jahren ist die kmu-Krankenversicherung die älteste Krankenkasse der Schweiz. Alles andere als alt und verstaubt sind unsere Produkte: Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden attraktive und auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Produkte an. Nicht weniger wichtig ist die persönliche Beratung durch unsere 12 Mitarbeiterinnen, die Sie stets rasch und kompetent betreuen. Auch in dieser Ausgabe stellen wir Ihnen eine Mitarbeiterin vor. Kennen Sie unseren Facebook-Auftritt? Regelmässig reinschauen lohnt sich: Wir lancieren Aktionen, führen Wettbewerbe durch, verlosen Preise und informieren Sie über bevorstehende Anlässe. Informationen rund um die kmu-Krankenversicherung finden Sie natürlich auch auf unserer Website www.kmu-kv.ch: Neben unseren Produkten zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, Ihre persönlichen Ausgaben im Gesundheitsbereich zu senken. So finden Sie in der Rubrik «Sparen» unter anderem die Generikasuche: Sie geben ein Originalmedikament ein und erhalten alle kassenpflichtigen Generika aufgeführt. Generika beinhalten die gleichen Wirkstoffe wie die Originalpräparate, sind jedoch meistens viel günstiger, da der Aufwand für die Entwicklung der Medikamente entfällt. Kaufen Sie Generika, entlastet das Ihre Haushaltskasse. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und einen erholsamen Sommer. Herzlich

Daniel Lauper Geschäftsführer kmu-Krankenversicherung

kmu-Krankenversicherung Bachtelstrasse 5 8400 Winterthur Telefon 052 269 12 60 www.kmu-kv.ch

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Impressum SICHER 3/2015 Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, www.rvk.ch Bilder: iStockphoto, zvg

Heute stellen wir Ihnen eine Mitarbeiterin des Teams Finanzen + Rechnungswesen vor.


w w w. k m u - k v. c h

Michaela Wüthrich Finanzen + Rechnungswesen Ich arbeite gerne bei der kmu-Krankenversicherung, weil … … ich mein breites Aufgabengebiet interessant finde. Ich bin zuständig für … … fast alles, was mit Finanzen zu tun hat. In meiner Freizeit … … trifft man mich oft im Untersee beim Tauchen.

Erwerbsausfallversicherung Die kmu-Krankenversicherung hat eine attraktive Produktpalette für Familien und Einzelpersonen. Zudem verfügt sie über ein breites Angebot für Unternehmenskunden – vor allem auch für kleine und mittlere Unternehmen. Zum Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten KMU-Betriebe massgeschneiderte Lösungen zu wettbewerbsfähigen und fairen Konditionen: Erwerbsausfallversicherung, Unfallversicherung nach UVG und Unfall-Zusatzversicherung. Diese schützen Unternehmen und Mitarbeitende vor den Risiken bei krankheits- oder unfallbedingten Absenzen. Die Erwerbsausfallversicherung ist ein bewährtes Produkt, um Mitarbeitende bei Erwerbsunfähigkeit gegen Lohnausfall abzusichern. Bei kleinen und mittleren Unternehmen besonders beliebt ist die Erwerbsausfallversicherung der kmu-Krankenversicherung: Wird ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig – aufgrund einer Krankheit, eines Unfalls oder einer Mutterschaft – springt diese ein und übernimmt die Lohnkosten. Auch bei Vaterschaftsurlaub werden Leistungen ausbezahlt. Es gibt unterschiedliche Varianten der Versicherung – je nachdem, wie und zu welchen Konditionen der Arbeitgeber seine Mitarbeitenden absichern will. Clevere Ergänzung Ist durch die Erwerbsausfallversicherung des Unternehmens nicht der gesamte Lohn versichert, haben Einzelpersonen die Möglichkeit, diese Einkommenslücke mit der Versicherung COMPENSA zu decken. Diese bezahlt Taggeldleistungen bei Krankheit, Unfall und Geburt. Für Krankheit und Unfall wird das versicherte Taggeld während 730 oder 365 Tagen ausbezahlt, bei einer Geburt werden acht Wochen Taggeldleistungen vergütet. Auch eine Weiterversicherung bei einer Arbeitslosigkeit ist möglich. Ein weiteres Plus von COMPENSA: Beziehen Versicherte kein Taggeld, wird die Prämie günstiger.

Einkommensausfälle können unangenehme Folgen haben – prüfen Sie deshalb, wie Sie durch Ihren Arbeitgeber versichert sind und schliessen Sie mögliche Lücken. Bei Fragen beraten wir Sie gerne. Telefon 052 269 12 60 · info@kmu-kv.ch

Überzeugende Vorteile Die Erwerbsausausfallversicherung der kmu-Krankenversicherung überzeugt mit ihren Leistungen zu fairen Konditionen: · Taggeld ab 25 Prozent Arbeitsunfähigkeit · Individuelle Wartefristen · Prämiensatzgarantie während der Vertragsdauer · Maximal versicherbarer Lohn: 250 000 Franken · Nachleistungen bei Arbeitsunfähigkeit, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird · Verzicht auf Kürzung bei Grobfahrlässigkeit · Lohnfortzahlung im Todesfall · Ergänzende Kinder- und Ausbildungszulagen · Keine Prämien für Mitarbeitende bei Leistungsbezug · Beitritt für Inhaber sowie mitarbeitende Familienmitglieder möglich · Persönliche Begleitung durch Case Management bei Langzeitabsenzen Mitarbeitende, die den Arbeitgeber verlassen, haben die Möglichkeit, ohne Gesundheitsprüfung in die Einzeltaggeldversicherung COMPENSA überzutreten.

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MEDIZIN

SICHER 3/2015

Blutdruck messen – nicht vergessen! Bluthochdruck ist gefährlich. Er wird auch der «stille Killer» genannt, weil man ihn nicht spürt und daher oft lange nicht erkennt. Den Blutdruck regelmässig zu messen und im Normalbereich zu halten, lohnt sich also. Schützen Sie sich noch heute! Text: Jen Haas, Schweizerische Herzstiftung

Jeder vierte Erwachsene in der Schweiz hat einen zu hohen Blutdruck. Ab 60 Jahren ist es sogar jeder zweite. Viele wissen nichts davon, deshalb nennen Spezialisten Bluthochdruck auch «stillen Killer». Denn er ist gefährlich: Er greift die Wände der Blutgefässe an, was mit der Zeit zu einer Arteriosklerose führt, die den Hauptrisikofaktor für einen gefürchteten Hirnschlag oder Herzinfarkt darstellt. Bluthochdruck belastet zudem das Herz: Vorhofflimmern und Herzschwäche sind oft die Folgen. Mit dem Anstieg des Blutdrucks können Nieren und Augen Schaden nehmen, das Risiko einer Demenz steigt. Bluthochdruck sollte man also ernst nehmen und etwas dagegen unternehmen. Wann ist der Blutdruck zu hoch? Einen zu hohen Blutdruck spürt man selbst nicht, nur eine Messung gibt Gewissheit. Die Schweizerische Herzstiftung empfiehlt eine jährliche Blutdruckmessung beim Arzt oder in der Apotheke ab dem 18. Lebensjahr. Ein Blutdruck ab 140/90 mmHg beim Arzt oder ab 135/85 mmHg bei der Selbstmessung zuhause ist zu hoch. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur der untere oder der obere Wert überschritten wird oder ob beide Werte zu hoch sind. Eine einzige Messung reicht allerdings nicht aus: Erst wenn drei Messungen über wenige Wochen verteilt einen erhöhten Blutdruck ergeben, ist die Diagnose sicher. Wie entsteht zu hoher Blutdruck? Ein normaler Blutdruck ist wichtig für den Bluttransport zu unseren Organen. Reguliert wird er durch einen sehr komplexen Mechanismus. Die zentrale Rolle spielen die Nieren und das damit verbundene System, das den Salz- und Wasserhaushalt im Körper steuert. Bislang weiss man nur lückenhaft, wann ein gestörter Mechanismus zu Bluthochdruck führt.

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Das Alter ist ein Risikofaktor: Ab dem 35. Lebensjahr beginnt bei vielen der Blutdruck zu steigen, bei Frauen häufig nach Beginn der Menopause. Weitere Risiken sind erbliche Anlagen, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und Stress. Nur in etwa zehn Prozent der Fälle findet man eine klare Ursache, zum Beispiel verengte Nierenarterien, geschädigte Nieren bei Diabetes, Hormonstörungen oder nächtliche Atempausen. Was tun gegen Bluthochdruck? Zuallererst versucht man, mit einer Änderung des Lebensstils den Blutdruck zu senken (siehe rechte Seite). Dies reicht bei leichtem oder mittelschwerem Bluthochdruck manchmal aus. Genügt dies nicht, ist der Blutdruck stark erhöht oder bestehen andere Herz-Gefäss-Erkrankungen, kommen Medikamente zum Einsatz. Dabei steht heute eine breite Palette von Wirkstoffen zur Verfügung. Diese Medikamente müssen in der Regel ein Leben lang eingenommen werden, denn geheilt werden kann Bluthochdruck nicht.

Weitere Informationen Die Schweizerische Herzstiftung hält zum Blutdruck zahlreiche Informationen und Hilfsmittel bereit. Bestellen Sie zum Beispiel die Broschüre «Bluthochdruck messen – nicht vergessen» und tun Sie sich noch heute etwas Gutes. Gratis-Bestellung: Schweizerische Herzstiftung Schwarztorstrasse 18 Postfach 368 3000 Bern 14 doku@swissheart.ch oder online: www.swissheart.ch/publikationen


MEDIZIN

Blutdruck – das können Sie selbst tun Gesunde Lebensgewohnheiten helfen, hohen Blutdruck zu senken. Muss Bluthochdruck mit Medikamenten behandelt werden, bewirkt ein gesunder Lebensstil oft, dass die Anzahl oder Menge der einzunehmenden Medikamente verringert werden kann. Dies können Sie selbst für Ihre Gesundheit tun: Pfunde weg Reduzieren Sie Ihr Übergewicht. Bevorzugen Sie Lebensmittel, die den Blutdruck senken: viel Gemüse und Früchte, fettarme Milchprodukte, Vollkornprodukte, Knoblauch, Grüntee, etwas schwarze Schokolade. Salz, Alkohol, Zigaretten Zu viel Kochsalz erhöht bei vielen Menschen den Blutdruck. Reduzieren Sie deshalb den Salzkonsum. Salzen Sie nicht nach und halten Sie bei stark salzhaltigen Lebensmitteln Mass, also bei Brot, Backwaren, Fleischund Wurstwaren, rezentem Käse, salzigen Snacks und allen Fertigprodukten. Trinken Sie nur moderat Alkohol und verzichten Sie aufs Rauchen. Mehr Bewegung Regelmässige körperliche Aktivität senkt den Blutdruck und hilft beim Stressabbau. Bewegen Sie sich mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche so, dass Sie leicht ausser Atem kommen, oder eineinviertel Stunden so, dass Sie ins Schwitzen kommen. Stress reduzieren Dauerhafter Stress erhöht den Blutdruck. Sorgen Sie für genügend Entspannung im Alltag. Entspannungstechniken – Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung – unterstützen Sie dabei.

Einen zu hohen Blutdruck spürt man nicht. Regelmässige Messungen sind daher wichtig.

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BRANCHE

SICHER 3/2015

Gesundheitsförderung Schweiz: kurz vorgestellt Eine gesündere Schweiz – so lautet das Ziel von Gesundheitsförderung Schweiz. Seit mehr als 25 Jahren ist die Stiftung in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung tätig, um die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung zu verbessern. Text: Martina Ruoss

Dr. iur. Thomas Mattig ist seit 2007 Direktor von Gesundheitsförderung Schweiz und Lehrbeauftragter an der Medizinischen Fakultät der Universität Genf. Zuvor war er in leitender Stellung in der Versicherungswirtschaft tätig. 2014 veröffentlichte er das Buch «Healthy Economy: Neue Denkformen für eine gesunde Wirtschaft» im Verlag Neue Zürcher Zeitung.

Herr Mattig, haben Sie ein Rezept gegen die steigenden Gesundheitskosten? Viele Krankheiten können mit einem gesunden Lebensstil verhindert werden. Darum ist Prävention eine der vielversprechendsten Massnahmen, um den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu dämpfen. Aber Prävention vermeidet nicht nur Kosten, sondern steigert auch die Lebensqualität. Diesen Aspekt finde ich sogar noch wichtiger.

? t s s u w e g e i S Haben

126 Jährlich trinken wir 126 Liter Süssgetränke und 113 Liter Mineralwasser pro Person. Am meisten Süssgetränke konsumieren Jugendliche.

Welche wichtigen Herausforderungen gehen Sie in naher Zukunft an? Im Bereich der psychischen Gesundheit haben wir in der Schweiz einen grossen Nachholbedarf. Der Bund hat hier keine Kompetenzen. Darum will Gesundheitsförderung Schweiz die bestehenden Lücken auf nationaler Ebene schliessen. Ausserdem erarbeiten wir mit dem Bund und den Kantonen eine nationale Strategie für nichtübertragbare Krankheiten. Künftig sollen sich alle Präventionsakteure an dieser gemeinsamen Strategie ausrichten.

Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit den Krankenversicherern? Die Krankenversicherer sind Träger von Gesundheitsförderung Schweiz. Sie engagieren sich in unserem Stiftungsrat und haben damit einen grossen Einfluss auf unsere Strategie. Wir arbeiten auch erfolgreich mit einzelnen Krankenversicherern zusammen, namentlich im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dort engagieren wir uns gemeinsam für gesunde Arbeitsbedingungen.

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Gesundheitsförderung Schweiz beschäftigt über 50 Mitarbeitende in ihren Geschäftsstellen in Bern und Lausanne. Kantone und Versicherer tragen die privatrechtliche Stiftung. Ihr gesetzlicher Auftrag lautet, Massnahmen, welche die Gesundheit fördern und Krankheiten verhüten, zu initiieren, zu evaluieren und zu koordinieren. Wir alle unterstützen die Stiftung mit 20 Rappen pro Monat. Die Krankenversicherer ziehen diesen Betrag via Prämien ein.

www.gesundheitsfoerderung.ch


P R ÄV E N T I O N

Stich mit Folgen Zecken haben gerade mal die Grösse einer Stecknadel. Stechen sie, kann das für uns Menschen schwerwiegende Folgen haben. Text: Dr. med. Jean-Paul Egloff, RVK-Vertrauensarzt

In der Schweiz übertragen Zecken hauptsächlich zwei verschiedene Krankheitserreger auf den Menschen: das Bakterium «Borrelia burgdorferi» und das Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus (FSME-Virus, auch Zeckenenzephalitis genannt). Eine Infektion mit «Borrelia burgdorferi» kann zur Lyme-Borreliose führen (kurz: Borreliose). Sie kann mehrere Organe wie Haut, Gehirn, Herz, Gelenke, Nerven, Hirnhaut, Rückenmark oder Augen befallen. Das FSME-Virus kann eine Frühsommer-Meningoenzephalitis auslösen (Enzephalitis = Gehirnentzündung).

Mit richtiger Kleidung Zecken vorbeugen.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) werden in der Schweiz jährlich zwischen 100 und 250 Fälle von Zeckenenzephalitis gemeldet. Schätzungsweise 6000 bis 12 000 Personen erkranken jedes Jahr an Borreliose, die mit Antibiotika behandelt werden kann. Rechtzeitig erkannt, kann sie vollständig geheilt werden.

` Weitere Informationen finden Sie unter www.krankenversicherer.ch/praevention

Richtig gekleidet Tragen Sie möglichst eng anliegende Kleider: lange Hosen, langärmlige Hemden und robuste Schuhe. Ziehen Sie die Strümpfe über die Hosen. Auf hellen Kleidern entdecken Sie Zecken zudem besser. Auch das Auftragen von Schutzmitteln kann helfen. Allerdings lässt ihre Wirkung bereits nach etwa zwei Stunden nach.

P R ÄV E N T I O N

Sport während der Schwangerschaft Viele schwangere Frauen stellen sich die Frage, ob sie Sport treiben dürfen. Schliesslich wollen sie dem Ungeborenen keinen Schaden zufügen. Text: Prof. Dr. phil. Lukas Zahner

Wie aktuelle Studien zeigen, bringen körperliche Aktivitäten und Sport während der Schwangerschaft verschiedene Vorteile mit sich. Nicht nur die Mutter, sondern auch das ungeborene Kind profitiert: Aktive Schwangere haben weniger häufig Schwangerschaftsdiabetes, eine bessere Gewichtskontrolle, weniger Rückenschmerzen, bessere Herzkreislaufparameter und sind psychisch ausgeglichener. Empfohlen werden dynamische und rhythmische Sportarten, die grosse Muskelgruppen beanspruchen: (Nordic-)Walking, Schwimmen, Joggen, Wassergymnastik, Tanzen, Low-ImpactAerobics, Fahrrad-Ergometer-Training, Pilates, Yoga oder leichtes Krafttraining, insbesondere für die Beckenbodenmuskulatur. Die Belastungsintensität richtet sich nach dem aktuellen Fitnessstand der Schwangeren.

Tipp: Hören Sie auf Ihren Körper und überanstrengen Sie sich nicht. Treiben Sie jenen Sport, der Ihnen primär Spass macht – Sie und Ihr Kind werden bestimmt davon profitieren. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt.

Verzichten sollten Schwangere hingegen auf Sportarten mit erhöhter Sturzgefahr. Oder auf Aktivitäten, bei denen das Risiko einer Bauchverletzung besteht. Dazu zählen Sportarten mit Schlägern, Rollschuhfahren/Inlineskaten, Fahrradfahren, Klettern, verschiedene Kontaktsportarten sowie Sport mit sehr hoher Intensität. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Ihr Lukas Zahner

Bewegung in der Schwangerschaft: Profit für Mutter und Kind.

Prof. Dr. phil. Lukas Zahner Mitglied der Departementsleitung am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit

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V E R S I C H E R U N G S R AT G E B E R

SICHER 3/2015

Erholung im Fokus: Was bezahlt die Grundversicherung ?

Was Grossmutter noch wusste … !

Findet eine Erholungs- oder Badekur auf ärztliche Verordnung statt, übernimmt die Grundversicherung die medizinischen Behandlungen.

… gegen Augenfältchen – auch Krähenfüsse genannt

Text: Elisabeth Janssen

Dazu zählen die Ausgaben für den Arzt, die Physiotherapie, die Medikamente und eine allfällige Pflege. Der Versicherte bezahlt die Franchise, den Selbstbehalt und die vollen Kosten für die Unterkunft und Verpflegung. Erfolgt die Badekur in einem anerkannten Heilbad, bezahlt die Grundversicherung – zusätzlich zu den medizinischen Therapien – während 21 Tagen pro Jahr zehn Franken an die Hotellerie. Wellness-Behandlungen sind wohltuend und in jeder Hinsicht gesundheitsfördernd. Die Kosten für diese Auszeit haben die Versicherten jedoch aus dem eigenen Portemonnaie zu berappen. Die Grundversicherung darf sich nicht an diesen Kosten beteiligen.

gend ärztliche, pflegerische und therapeutische Betreuung benötigt, die aus medizinischen Gründen ambulant nicht durchgeführt werden kann. Die Grundversicherung bezahlt die Kosten für die Rehabilitation, wenn vorgängig ein Gesuch an den Versicherer gestellt wird und der Vertrauensarzt die stationäre Rehabilitation ausdrücklich bewilligt.

www.krankenversicherer.ch/

Man mische 50 Gramm Kaffeesatz und geschlagenes Eiweiss von mehreren Eiern so lange, bis eine weiche, weisse Paste entsteht. Diese anschliessend auftragen und 20 Minuten einziehen lassen. Anschliessend mit einem Wattebausch entfernen und mit einer fettenden Creme einmassieren. Julia Widmer, Oberdorf

Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern

versicherungsratgeber Rehabilitation Eine stationäre Rehabilitation ist nötig, wenn jemand spitalbedürftig ist und zwin-

¼ Es berät Sie gerne: Kundenberaterinnen kmu-Krankenversicherung Telefon 052 269 12 60, info@kmu-kv.ch

Publizierte Beiträge werden mit 100 Franken belohnt!

Kreuzworträtsel Sommer 2015

Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) via www.krankenversicherer.ch oder mittels Postkarte an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern.

Einsendeschluss: 30. August 2015 8

Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.

6006 Luzern

Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eines von drei sommerlichen Beauty-Produkten von Louis Widmer oder eines von fünf Kochbüchern «Kochen für das Herz: Wenig Salz – viele Gewürze» der Schweizerischen Herzstiftung.

P.P.

www.swissheart.ch

Redaktion SICHER · Haldenstrasse 25 · 6006 Luzern

www.louis-widmer.com


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