SOMMER 2012
info@ Geschätzte Versicherte Im Herbst 2011 haben wir in dieser Kundenzeitschrift eine Leserumfrage durchgeführt, um zu erfahren, was Ihnen gefällt und was wir verbessern können. Mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Wie die Auswertung zeigt, sind unsere Leserinnen und Leser mehrheitlich im erwerbstätigen Alter. Die Textbeurteilung sowie der Gesamteindruck fallen grösstenteils positiv aus. Gelesen werden vor allem Informationen über die kmu-Krankenversicherung sowie die Texte der Bereiche Medizin und Prävention. Unsere Leserinnen und Leser wünschen künftig mehr Informationen zum Thema Prävention – diesem Wunsch kommen wir gerne nach. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die an der Umfrage teilgenommen und uns wertvolle und konstruktive Hinweise geliefert haben, um uns stetig zu verbessern. Auf Seite 3 stehen Generika im Mittelpunkt. Generika helfen, die Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen. Wir erklären Ihnen, was Generika überhaupt sind, wann sie wie eingesetzt werden und was Sie allenfalls bei der Einnahme von Generika beachten müssen. Notfälle treffen uns unverhofft und fordern uns heraus. Nur jeder Fünfte von uns weiss, wie er in Notfällen reagieren muss. Dies zeigt eine Studie des Schweizerischen Samariterbundes. Wir leisten Abhilfe und geben Ihnen auf Seite 4 Tipps, wie Sie sich in Notsituationen richtig verhalten. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer! Interview mit Sascha Heyer, Beachvolleyball-Spieler
Foto: Georgios Kefalas
«Harte Arbeit zahlt sich aus!»
Herzlich,
Jürg Allenspach Geschäftsführer
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I nterview
«Ganz im Zeichen von Olympia 2012.» Vor 22 Jahren erschien Sascha Heyer zum ersten Mal als Volleyballspieler auf der Bildfläche. Nach Abschluss seines ETH-Studiums entschied er sich für ein Leben als Spitzensportler. Diese Entscheidung bereut er bis heute nicht. Nach den Olympischen Spielen dieses Jahr beendet der 40-Jährige aber seine Karriere als Spitzensportler. Ihre Volleyball-Karriere starteten Sie beim VBC Säuliamt. Zwei Jahre später standen Sie
Sascha Heyer, 21. Juli 1972 Lieblingsessen Italienisch Hobbys Tennis, Familie Darauf bin ich besonders stolz Meine beiden Kinder Lebensmotto «Hard work pays off» – Harte Arbeit zahlt sich aus
bereits im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft. Wann war Ihnen klar, dass Sie Profisportler werden wollen? Es war nie wirklich mein Traum, Profisportler zu werden. Ich wollte vielmehr etwas in meinem Leben machen, woran ich Spass habe. Nach dem ETH-Abschluss entschied ich mich für den Spitzensport – zum Glück! Mit dem Team des VfB Friedrichshafen wurde ich gleich im ersten Jahr Pokalsieger, deutscher Meister und Dritter in der CEV Champions League. Ein Jahr später kam der lang ersehnte Wechsel zum Beachvolleyball und der Gewinn der Silbermedaille an der Europameisterschaft 2000 in Bilbao.
finden neun bis elf Einheiten pro Woche statt. Eine Einheit dauert zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden.
Ende April startete die Saison 2012. Was sind Ihre Ziele? Meine letzte Saison steht ganz im Zeichen der Olympischen Spiele 2012 in London. Die Teilnahme in London wäre ein wunderbarer Abschluss einer langen und erfolgreichen Karriere und ein toller Start für meinen jungen und erfolgshungrigen Partner Sébastien Chevallier.
Sie haben einen Sohn und eine Tochter. Sollen Ihre Kinder ebenfalls Profisportler werden? Als Eltern versuchen wir unseren Kindern wichtige Grundwerte im Leben zu vermitteln und ihnen Leitplanken für ihre Wünsche und Visionen zu schaffen. Ob sie einmal einen ähnlichen Weg einschlagen wollen, überlassen wir ihnen.
Ihr Partner Sébastien Chevallier und Sie sind ein starkes Team. Wie haben Sie zusammengefunden? Die Leistungssportszene ist eine kleine Welt. Junge Talente werden schnell zum Thema. Da reicht ein Anruf, ein persönliches Gespräch, eine gemeinsame Vision und schon geht’s los. Wie sieht eine normale Woche bei Ihnen aus? Die Unterschiede zwischen Vorbereitungs- und Wettkampfsaison sind riesig. In der Turnierzeit finden pro Woche nur zwei bis drei Trainingseinheiten statt. Der Fokus liegt dann auf regenerativen Phasen. In der Vorbereitungssaison
Wie ernähren Sie sich? Das ganze Jahr ausgewogen. Fettarme Nahrungsmittel, hochwertige Kohlenhydrate, Fisch, Gemüse und Früchte sind zentrale Elemente. Aber zwischendurch gönnen wir uns auch gerne etwas Ungesundes. Wie erholen Sie sich? Neben genügend Schlaf am liebsten und besten zusammen mit meinen Kindern.
Weblinks www.heyer.ch www.bschuessig-pro-team.ch
Das Bschüssig Pro Team ist schweizweit die erste professionelle Athletenvereinigung im Beachvolleyball. Sie schafft für ausgesuchte Athletinnen und Athleten ein professionelles Umfeld, um deren Spitzensportkarrieren zu fördern. Sascha Heyer ist Projektverantwortlicher der Athletenvereinigung.
H aben S ie gewusst …
Warum ist die Prämie nicht überall gleich hoch? Die Krankenkassenprämien müssen die Ausgaben im Gesundheitswesen decken. Diese Ausgaben sind pro Region unterschiedlich hoch – abhängig unter anderem vom medizinischen Angebot und von der entsprechenden Nachfrage. Deshalb gibt es unterschiedliche Prämienregionen. Die Gesundheitskosten sind in städtischen Regionen oft höher als in ländlichen. Denn wo ein grösseres Angebot besteht, wird es häufiger genutzt. Deshalb hat das Bundesamt für Gesund-
heit (BAG) unterschiedliche Prämienregionen definiert. Die Krankenkassen sind verpflichtet, diese Prämienregionen in der Grundversicherung zu übernehmen. In den Kantonen Bern, Graubünden, Luzern, St. Gallen und Zürich gibt es drei Prämienregionen, in den Kantonen Basel-Land, Freiburg, Schaffhausen, Tessin, Waadt und Wallis hat das BAG zwei Prämienregionen definiert. In allen übrigen Kantonen gibt es eine Prämienregion. Je nach Prämienregion kann es sein, dass die Krankenversicherungsprämien zweier benachbarter Orte unterschiedlich hoch sind.
Auf dem Land sind die Kosten oft tiefer als in der Stadt.
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BRANCHE
Kosten sparen mit Generika Generika sind Nachfolgemedikamente eines bereits bestehenden Arzneimittels. Generika dürfen dann entwickelt und hergestellt werden, wenn der Patentschutz eines Arzneimittels abgelaufen ist. Die Wirkstoffe, die für das Nachfolgemedikament verwendet werden, sind identisch mit jenen der Originalpräparate. Deshalb weisen Generika die gleichen Wirkungen und Nebenwirkungen auf. Meistens sind sie aber um einiges günstiger. Um Medikamente zu entwickeln, ist intensiver Forschungsaufwand nötig. Der hohe Verkaufspreis des Originalmedikaments ermöglicht dem Hersteller, die Entwicklungskosten zu decken. Nach Ablauf des Patentschutzes darf der Wirkstoff, der bis anhin ausschliesslich im Originalpräparat eingesetzt worden ist, auch für Generika verwendet werden. Das bedeutet: In Generika werden Wirkstoffe eingesetzt, die gut erforscht sind und sich in der täglichen Praxis bereits bewährt haben. Deshalb müssen weniger Studien durchgeführt werden. Das macht Generika wesentlich günstiger – in einigen Fällen beträgt die Preisdifferenz 30 bis 70 Prozent. Wirkung identisch Generika werden aus denselben Wirkstoffen hergestellt wie die Originalpräparate. Auch werden sie auf die gleiche Weise und in derselben Menge verabreicht: in Form von Tabletten, Zäpfchen, einer Salbe oder Spritze. Oftmals weisen Generika – wenn die Arzneiform verbessert wurde – im Vergleich zum Originalpräparat Vorteile auf. Dank Verbesserungen lassen sich Generika-Tabletten beispielsweise besser teilen oder schlucken.
Generika sind eine günstige Alternative zu Originalmedikamenten.
tes. Originalmedikamente mit einem SelbstbeWechsel fast immer möglich Der Wechsel auf ein Generikum ist in den meis- halt von 20 Prozent sind in einer aktualisierten ten Fällen möglich. Bei Langzeittherapien ist Liste (siehe unten) aufgeführt. Verschreibt der eine sorgfältige Aufklärung durch den Arzt oder Arzt aus medizinischen Gründen ausdrücklich den Apotheker aber unumgänglich. Der Arzt oder ein Originalpräparat – obwohl es ein billigeres Apotheker entscheidet, wann auf ein Generikum Generikum gibt –, beträgt der Selbstbehalt aber trotzdem nur 10 Prozent. umgestellt werden kann und wann besser nicht. Der Patient sollte Generika-Suche Abweichungen auf jeden Fall mit dem Wechsel Mit der Generika-Suche einverstanden sein, damit der Be- finden Versicherte online trotzdem möglich Originalmedikamente können im handlungserfolg gewährleistet ist. schnell und einfach Denn: Nur überzeugte Patienten das Generikum zu einem Laufe der Zeit verbessert werden. Deshalb ist es in einigen Fällen nehmen Medikamente regelmäs- Originalpräparat. möglich, dass nicht immer die sig ein und brechen die Therapie nicht vorzeitig ab. Ein Wechsel auf ein Generi- genau gleichen Hilfsstoffe enthalten sind. Denn kum lohnt sich ganz besonders, um chronische die Hilfsstoffe müssen nicht identisch sein. Auch bei den Wirkstoffen werden von der PharmainKrankheiten zu behandeln. dustrie kleinste Unterschiede toleriert. Zudem sind unerwünschte Nebenwirkungen oder InterUnterschiedliche Selbstbehalte Grundsätzlich beträgt der Selbstbehalt für Me- aktionen mit anderen Medikamenten möglich. dikamente 10 Prozent. Beziehen Patienten ein Originalmedikament, für das in der Spezialitätenliste ein austauschbares Generikum aufgeWeblink führt ist, erhebt der Krankenversicherer einen Selbstbehalt von 20 Prozent. Der Höchstpreis www.krankenversicherer.ch/ des Generikums muss mindestens 20 Prozent generika-suche tiefer sein als der Preis des Originalmedikamen-
gen … e g a k i r e n e G zungen Es gib t en, Spor tverlet
g he Erkrankun luthochdruck, Herzsc ti a m eu h r , • Schmerzen lauf-Erkrankungen (z. B. B nkheit) • Herz-Kreis Störungen, koronare Herzkra egrhythmus- selstörungen tionen, Atemw k fe in h g e w w rn off a n, H • Fettst .B. Fieberblaseusten, Halchmerzen) z ( n e n o ti k fe • In rkältungen, H ngen infektionen, E ngen (Akne), Pilzerkranku ll, Magengchwüre ku hfa • Hauterkran -Erkrankungen wie Durcionen) • Magen-Darm gen (z.B. Depr n u k n ra rk E e • Psychisch nd Mineralstoffmangel • Vitamin- u • Diab
Zusammensetzung Arzneimittel Arzneimittel setzen sich aus Wirk- und aus Hilfsstoffen zusammen. Arzneimittel mit einem Wirkstoff heissen Monopräparate, solche mit mehreren Wirkstoffen Kombinationspräparate. Definition Wirkstoff Wirkstoffe können chemische Elemente und Verbindungen sein sowie deren natürliche Gemische und Lösungen. Es kann sich aber auch um pflanzliche oder tierische Naturstoffe handeln. Definition Hilfsstoff Hilfsstoffe sind nötig, um das Arzneimittel in eine bestimmte Form zu bringen, es haltbar zu machen, zu aromatisieren, zu färben oder sonst – im Hinblick auf dessen Gebrauch – zu verbessern.
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Im Notfall richtig handeln kann Leben retten.
JUNG UND ALT
Richtig handeln im Notfall Notfälle treffen einen oft unverhofft. Meistens genügt ein Moment der Unaufmerksamkeit – zuhause, auf der Strasse, in der Badi. Eine Studie des Schweizerischen Samariterbundes zeigt: Nur gerade jeder fünfte Schweizer weiss, wie man sich in einem Notfall richtig verhält. Schweizerinnen und Schweizer, die einen Fahrausweis besitzen, haben – vor langer oder weniger langer Zeit – den obligatorischen Nothelferkurs absolviert. Viele haben dabei das bekannte Beurteilungsschema GABI kennengelernt: Gibt er Antwort? / Atmet er? / Blutet er? / Ist sein Puls spürbar? ABCD anstatt GABI Die Anwendungshilfe GABI wurde durch das internationale ABCD-Handlungsschema ersetzt. Es steht für A wie Airway (Atemwege freimachen), B wie Breathing (Beatmung), C wie Circulation (Zirkulation, Kompression) und D wie Defibrillation (Herzmassagen, manuell oder mit einem Defibrillator). Früher galt bei der Herzmassage 15:2 – also 15 Herzmassagen, 2 Beatmungen –, heute ist das Verhältnis 30:2. Experten empfehlen, auf das Fühlen des Pulses zu verzichten. Und zwar deshalb, weil viele Hilfeleistende den Puls falsch gefühlt haben und dadurch den eigenen Puls spürten. Ist man in einen Notfall verwickelt, soll man versuchen, sich am sogenannten «Ampel-Schema» zu orientieren. Das Ampel-System unterstützt Helfer, sich in einem Notfall richtig zu verhalten.
Ampel-Schema Rot: Schauen · Situation überblicken · Was ist geschehen? · Wer ist beteiligt? · Wer ist betroffen?
Gelb: Denken · Gefahr erkennen · Gefahr für Helfende ausschliessen · Gefahr für andere Personen ausschliessen · Gefahr für Unfallopfer ausschliessen
Verdacht auf Vergiftung Jährlich werden dem Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum (Tox-Zentrum) rund 15 000 Vergiftungsfälle gemeldet. Die meisten dieser Fälle verlaufen glücklicherweise glimpflich. Das Tox-Zentrum unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Vergiftungen. Damit die Dienstärzte am Telefon die Situation richtig einschätzen können, ist es wichtig, die richtigen Informationen anzugeben: Wer? Alter, Gewicht, Geschlecht der betreffenden Person, Telefonnummer für Rückruf. Was? Alles, was über die betreffende Substanz oder das Produkt gesagt werden kann. Wieviel? Versuchen, die maximal mögliche aufgenommene Menge abzuschätzen.
Grün: Handeln · Selbstschutz · Unfallstelle absichern und signalisieren · Maschinen und Geräte abschalten · Nothilfe leisten, Fachhilfe alarmieren
In der Schweiz gibt es unzählige Verbände, die Nothilfe-Auffrischungskurse anbieten. Einen solchen Kurs zu besuchen, ist in den meisten Fällen sinnvoll. Denn mit dem richtigen Wissen kann unter Umständen im Notfall ein Leben gerettet werden.
Wann? Versuchen, die Zeit, die seit dem Vorfall verstrichen ist, abzuschätzen. Was noch? Erste beobachtete Symptome? Erste getroffene Massnahmen?
Notrufnummern auf einen Blick: Notruf: 144 Polizei: 117 Feuerwehr: 118 Tox-Zentrum: 145 Rega: 1414
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PRÄVENTION
Fernsehen mit Mass Stundenlang vor dem Fernseher sitzen – für viele Kinder ein Traum. Doch: Macht häufiges Fernsehen unsere Kinder dick, dumm und sogar gewalttätig? Oder fördert es ihre geistige Leistungsfähigkeit? Richtig fernsehen will gelernt sein.
In den USA verbringen Kinder drei bis vier Stunden täglich vor dem Fernseher. Dies entspricht rund einem Viertel der Zeit, in der sie wach sind. In der Schweiz schauen Kinder zwar weniger fern – ungefähr zwei Stunden täglich. Doch die Tendenz ist steigend. Fachleute beobachten diese Entwicklung besorgt. Zu viel Medienkonsum mache unsere Kinder dick, dumm und gewalttätig, so lautet das ernüchternde Fazit des deutschen Hirnforschers Manfred Spitzer. Wie wissenschaftliche Studien bewiesen haben, steht übermässiger Medienkonsum im Zusammenhang mit Übergewicht und erhöhtem Aggressionspotenzial und beeinträchtigt die geistige Leistungsfähigkeit. Wie ist das zu erklären? Fernseher anstatt Gespräche Man nimmt an, dass andere, geistig stimulierende Aktivitäten wegen des hohen Fernsehkonsums zu kurz kommen. Schulkinder, die viel fernsehen, lesen weniger Bücher, machen weniger Hausaufgaben und haben eine kürzere Schlafenszeit.
Der Fernseher ersetzt ein aktives Gespräch mit den Eltern oder Geschwistern. Experten glauben, dass Sendungen mit ihren vielen Szenenwechseln, schnellen Schnitten und blinkenden Lichtern das kindliche Gehirn überstimulieren. Die Kinder können die vielen Eindrücke, Reize und Belastungen nicht mehr richtig verarbeiten. Daraus resultiert eine Reizüberflutung in Form einer Informationsüberlastung. Das kann Entwicklungsdefizite und Verhaltensauffälligkeiten zur Folge haben, aber auch Ausdauer und Konzentration können drastisch abnehmen. Kinder mit hohem Fernsehkonsum – also mehr als drei Stunden täglich – weisen ungenügende Schulleistungen und Aufmerksamkeitsdefizite auf. Dies haben Langzeitstudien nachgewiesen.
Beispiel Natur- oder Sprachsendungen, können die geistige Leistungsfähigkeit von Kindern steigern. Mein Tipp Es ist eine Frage der Dauer und der Programmwahl, wie sich der Fernsehkonsum auf unsere Kinder auswirkt. Wählen Sie die Sendungen also ganz bewusst aus gemeinsam mit Ihrem Kind. Schränken Sie die tägliche Fernsehzeit ein und nehmen Sie sich die Zeit, mit Ihrem Kind über das Gesehene zu diskutieren. Eine gute Unterhaltung wünscht
Man darf den Teufel aber nicht an die Wand malen. Es gibt Studien, die zeigen, dass sich fernsehen auch positiv auswirken kann. Edukative, qualitativ hochstehende Programme, zum
Ihr Lukas Zahner PD Dr. phil., Mitglied Institutsleitung am Institut für Sport und Sportwissenschaften der Uni Basel
Korrektes Dehnen unterstützt ein positives Körpergefühl.
Sich ausgiebig zu strecken, fühlt sich gut an. Es regt den Kreislauf an, wir fühlen uns wacher. Regelmässiges Dehnen verbessert das Körpergefühl, die Muskeln werden dehnbarer und Verletzungen seltener. Doch: Wie dehnt man richtig?
PRÄVENTION
Dehnen – gewusst wie!
Der Irrtum, dass intensive Dehnungsübungen vor dem Training sinnvoll sind, ist immer noch verbreitet. Forscher sind sich heute aber einig: Ausgiebiges Dehnen vor dem Sport ist kontraproduktiv. Es erhöht die Verletzungsgefahr, da durch das Dehnen nicht nur die Muskeln gelockert werden, sondern auch der Spalt zwischen den Gelenken. Die Gelenke verlieren dadurch ihre Stabilität. Die Bänder sind weniger straff und können die Knochen nicht mehr optimal stützen.
Vor dem Training gilt … Gegen ein sanftes und entspanntes Dehnen vor dem Training ist nichts einzuwenden. Die Muskulatur wird dadurch erwärmt. Die Übungen langsam und kontrolliert ausführen und ruckartige Bewegungen vermeiden. Statisches Stretching nach dem Sport … Während der Trainingseinheit sind die Muskeln in der sogenannten Grundspannung. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit erhöht. Nach dem Sport muss
diese Grundspannung gelöst werden. Dies erfolgt am besten mittels Stretching. Denn das entspannt die Muskulatur und verbessert den Regenerationsprozess. Somit kann die nächste Trainingseinheit schon bald wieder angegangen werden.
Weblink
www.lauftipps.ch
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Rechnung 2011 Gesamtbetriebrechnung
2011
2010
Veränderung in %
Flüssige Mittel Forderungen bei Versicherten Abgrenzungen Kapitalanlagen Grundstücke und Gebäude Betriebseinrichtungen Total Aktiven
5 340 795.79 4 473 849.96 311 982.70 23 745 383.64 297 000.00 135 263.51 34 304 275.60
3 108 174.60 5 059 997.36 325 619.06 24 297 364.96 316 000.00 128 691.56 33 235 847.54
71.83 – 11.58 – 4.19 – 2.27 – 6.01 5.11 3.21
Verbindlichkeiten bei Versicherten Verbindlichkeiten bei Rückversicherern Abgrenzungen Rückstellungen Fonds Reserven Total Passiven
4 991 175.35 16 451.85 435 849.33 21 414 503.56 0.00 7 446 295.51 34 304 275.60
4 826 053.80 13 917.85 353 335.78 21 497 226.23 0.00 6 545 313.88 33 235 847.54
3.42 18.21 23.35 – 0.38 – 13.77 3.21
Freiwillige Taggeldversicherung KVG Oblig. Krankenpflegeversicherung KVG Kostenbeteiligung der Mitglieder Zusatzversicherungen VVG Sonstige Aufwendungen für Leistungen Rückstellungen und Reserven Leistungsanteile der Rückversicherer Risikoausgleich Versicherungsaufwand
912.50 22 377 513.95 – 3 039 758.99 4 831 172.30 247 029.20 – 23 111.47 – 571 892.20 – 2 356 000.00 21 465 865.29
8 032.50 23 226 300.80 – 3 063 957.06 4 852 904.60 297 592.25 – 455 304.85 – 897 630.60 – 2 163 364.00 21 804 573.64
– 88.64 – 3.65 – 0.79 – 0.45 – 16.99 – 94.92 – 36.29 8.90 – 1.55
Freiwillige Taggeldversicherung KVG Oblig. Krankenpflegeversicherung KVG Zusatzversicherungen VVG Prämienanteile der Rückversicherer übrige Erträge und Subventionen Versicherungsertrag
44 215.30 19 118 638.65 6 088 914.49 – 640 099.50 10 974.73 24 622 643.67
59 357.90 18 522 639.60 5 804 822.75 – 706 184.70 30 918.92 23 711 554.47
– 25.51 3.22 4.89 – 9.36 – 64.50 3.84
3 156 778.38
1 906 980.83
65.54
Betriebsaufwand Ausserordentlicher Aufwand und Ertrag
2 218 748.54 – 37 048.21
2 012 733.76 220 382.24
10.24 – 116.81
Jahresrechnung vor Verteilung
900 981.63
114 629.31
686.00
7988
8270
– 3.41
Deckungsbeitrag aus Versicherung
Total Versicherte
bande_hcr:Layout 1
23.9.2011
10:11 Uhr
Seite 1
Klein , aber fein. Punkt. www.kmu-kv.ch
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Spartenrechnungen
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2011
2010
Veränderung in %
44 293.86 – 921.83 – 1 801.67 – 80.45 41 489.91
59 529.22 – 8 128.03 – 2 433.57 32.59 49 000.21
– 25.59 – 88.66 – 25.97 – 346.85 – 15.33
8 621 484.30 – 10 231 845.34 – 826 922.53 – 37 864.93 – 2 475 148.50
8 287 154.37 – 10 479 885.78 – 754 049.94 10 099.26 – 2 936 682.09
4.03 – 2.37 9.66 – 474.93 – 15.72
Krankenpflegeversicherung wählbare Franchise Versicherungsertrag Versicherungsaufwand Betriebsaufwand Neutraler Ertrag Gesamtbetriebsergebnis
3 952 619.16 – 1 971 000.25 – 252 719.74 – 11 572.08 1 717 327.09
3 949 070.88 – 2 053 360.88 – 233 830.79 3 131.78 1 665 010.99
0.09 – 4.01 8.08 – 469.50 3.14
Krankenpflegeversicherung Hausarztmodelle Versicherungsertrag Versicherungsaufwand Betriebsaufwand Neutraler Ertrag Gesamtbetriebsergebnis
6 150 065.31 – 4 411 046.65 – 455 686.20 – 20 865.95 1 262 466.51
5 831 200.40 – 4 527 402.61 – 409 094.01 5 479.14 900 182.92
5.47 – 2.57 11.39 – 480.83 40.25
Zusatzversicherungen nach VVG Versicherungsertrag Versicherungsaufwand Betriebsaufwand Neutraler Ertrag Gesamtbetriebsergebnis
5 854 181.04 – 4 851 051.22 – 681 618.40 33 335.20 354 846.62
5 584 599.60 – 4 735 796.34 – 613 325.45 201 639.47 437 117.28
4.83 2.43 11.13 – 83.47 – 18.82
Taggeldversicherung KVG EV Versicherungsertrag Versicherungsaufwand Betriebsaufwand Neutraler Ertrag Gesamtbetriebsergebnis Krankenpflegeversicherung Ordentl. Franchise Versicherungsertrag Versicherungsaufwand Betriebsaufwand Neutraler Ertrag Gesamtbetriebsergebnis
Kommentar zur Jahresrechnung 2011 Mit einem positiven Gesamtergebnis von Fr. 900 982 dürfen wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurückblicken. An diesem Abschluss hat die obligatorische Krankenpflegeversicherung nach KVG einen Anteil von Fr. 504 645 und die Zusatzversicherungen nach VVG Fr. 354 847. Auch die Taggeldversicherung nach KVG war mit Fr. 41 490 im positiven Bereich. Der Gesamtvorschlag beträgt demnach 3,66 Prozent des Versicherungsertrages und liegt damit etwas über den budgetierten Zahlen. Einmal mehr sind dafür in erster Linie die höher ausgefallenen Zahlungen aus dem Risikoausgleich verantwortlich. Die An-
zahl aller Versicherten sank von 8 270 auf 7 988 Personen (– 3,41 Prozent), in der Krankenpflegeversicherung waren noch 6 434 Personen versichert, was einem Rückgang von 6,26 Prozent entspricht. Das Durchschnittsalter der Versicherten beträgt 44,68 Jahre. In der Krankenpflegeversicherung sind die durchschnittlichen Kosten pro Versicherten um 2,78 Prozent auf Fr. 3 478 gestiegen. Es ist zu hoffen, dass dieser gedämpfte Kostenanstieg auch weiter anhält! Verarbeitet wurden rund 61 200 Rechnungen. Im Durchschnitt also fast acht Rechnungen pro versicherte Person. Der Verwaltungskostensatz in der obligatorischen Krankenpflegeversiche-
rung beträgt 8,02 Prozent. Dieser liegt damit etwas höher als im Vorjahr was in erster Linie auf die Verstärkung der Marketinganstrengungen zurückzuführen ist. Die Reserven der obligatorischen Krankenpflegeversicherung liegen bei rund 30 Prozent und sind damit deutlich über den gesetzlichen Minimalanforderungen von 20 Prozent. Die Konsolidierung der Ergebnisse und Versichertenzahlen ist in einem schwierigen Marktumfeld sehr anspruchsvoll. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass mit den eingeleiteten Massnahmen im Marketing und Verkauf ein Umschwung stattfinden wird!
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ergebnisse
Leserumfrage Herbst 2011
kmu-Krankenversicherung Bachtelstrasse 5 8400 Winterthur
Ab 2011 haben wir unsere Kundenzeitschrift in Zusammenarbeit mit unserem Verband RVK herausgegeben. Neben den früheren, unregelmässigen Publikationen im Eigenverlag hat diese Lösung bezüglich Kontinuität und Informationsgehalt deutliche Vorteile für unsere Versicherten. Rund zwei Drittel des Inhaltes sind in der Regel für alle angeschlossenen Versicherer gemeinsam durch das RVK-Redaktionsteam ausgewählt, die übrigen Informationen werden von uns selbst geschrieben. Der RVK führt regelmässig auch Umfragen betreffend Erscheinungsbild und Inhalt des SICHER durch. Dies war im Herbst 2011 wieder der Fall und selbstverständlich waren wir gespannt, ob diese neue Form der Kundenzeitschrift auch bei unseren Versicherten Anklang findet. 4,2 Prozent der Adressaten, entsprechend rund 190 Personen, haben sich an dieser Umfrage beteiligt, wofür wir uns herzlich Kundenzeitschrift info@kmu
sehr gut
bedanken. Der Durchschnitt der Antworten liegt damit über denjenigen der gesamten Umfrage im RVK. 49 Prozent der Leserschaft waren männlich, 51 Prozent weiblich. Nachfolgend geben wir Ihnen in tabellarischer Form einen kleinen Überblick über die Resultate.
Telefon 052 269 12 60 Telefax 052 269 12 65 info@kmu-kv.ch www.kmu-kv.ch
Unter den befragten Themen wurden vor allem Themen wie Gesundheitsförderung/Prävention, Informationen über die kmu-Krankenversicherung, allgemeine Entwicklungen in der Medizin und Versicherungsangebote nachgefragt. Im Bereich des Intervalls haben sich 28 Prozent für vier, 42 Prozent für zwei und 30 Prozent für drei jährliche Ausgaben ausgesprochen. Insgesamt werteten unsere Leser die Zeitschrift sehr positiv. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns auch weiterhin und ausserhalb der Umfragen Vorschläge und Kommentare zugehen lassen und danken für Ihr Interesse. gut
weniger gut
schlecht
Themenmix
18 %
79 %
3 %
0 %
Optik / Layout
36 %
63 %
2 %
0 %
Informationsgehalt
16 %
81 %
4 %
0 %
Qualität der Texte
43 %
89 %
4 %
0 %
Kreuzworträtsel Sommer 2012
Als weltweit führender Anbieter anthroposophischer Naturkosmetik handelt Weleda seit 1921 im Einklang mit Mensch und Natur und verbindet die anthroposophische Natur- und Menschenkenntnis mit fundiertem pharmazeutischem Wissen. So entstehen seit 90 Jahren ganzheitlich konzipierte, auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen abgestimmte Pflegeprodukte – zur Stärkung des Gleichgewichts von Körper, Seele und Geist. www.weleda.ch
8400 Winterthur
Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.
P.P.
Einsendeschluss: 31. Juli 2012
Impressum: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, Telefon: 041 417 05 00
Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von 10 Granatapfel-Geschenkpackungen von WELEDA. Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) via www.krankenversicherer.ch oder mittels Postkarte an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern.