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INFORMATION Winter 2013

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Aktuelle Informationen und Fakten rund um die Krankenversicherungen 4/2013

INFORMATION

Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik St채nderat lehnt Einheitskasse ab Informationen des RVK RVK vermittelt neues KTI-Produkt Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner Medgate lanciert 360째 Healthplan

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Inhalt

4 Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik

5 Bericht aus dem Parlament, Bundesrat, EDI, BAG 10 Einheitskassen-Initiative: Argumente kurz und bündig 11 Zeitschrift «Schweizerische Sozialversicherung»

12 Informationen des RVK

13 Jahresversammlungen 2014 RVK / RVK Rück AG 13 Spendenaktion 14 Jahresgespräch BAG 16 Rückblick Aktivitäten Kundenteams 18 Neue KTI-Lösung ab 2014 20 Breites Dienstleistungsangebot des MedCasePool 22 Neuer Vertrag mit Tarifsuisse 22 Winterausgabe SICHER 24 Grosse Nachfrage Bildungsangebote 24 Train-the-Trainer-Schulung 25 Neues von der RVK-Crew

26 Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 26 Medgate: 360° Healthplan 27 Öffnungszeiten Feiertage

28 Agenda

Impressum Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber und Redaktion RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Telefon 041 417 05 00 Telefax 041 417 05 01 E-Mail: info@rvk.ch www.rvk.ch Seite 2


Editorial

Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Ein weiterer wichtiger Schritt im Abstimmungskampf gegen die Einheitskasse ist getan: Nach dem Bundesrat lehnt auch der Ständerat eine Einheitskasse deutlich ab. Mit 28:13 Stimmen hat er am 9. Dezember 2013 klar Nein zur Initiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» gesagt und folgt mit seinem Entscheid der vorberatenden Kommission des Ständerats. Nach dieser wichtigen Hürde ist September 2014 weiterhin ein realistischer Abstimmungstermin. Wir alle, geschätzte RVK-Mitglieder, müssen die uns bis dahin bleibende Zeit nutzen, um die Versicherten über die Vorteile des heutigen Systems aufzuklären. Wir müssen die bestehenden Kanäle einsetzen, um die nicht immer ganz einfachen Abläufe und Zusammenhänge zu erläutern. Unser Gesundheitswesen zählt zu den besten weltweit – dies gilt es zu verteidigen und nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen, wie es mit einer Einheitskasse der Fall wäre. Wir müssen deshalb kontinuierlich auf die hohe Qualität aufmerksam machen und auf die Unterschiede in anderen Ländern hinweisen: In Ländern mit einer Einheitskasse sind lange Wartezeiten und Qualitätseinbussen Realität. Es liegt in unserer Hand, die Argumente der Einheitskassen-Befürworter als falsch zu entlarven und die Bevölkerung mit Fakten zu versorgen. Die Aussage von Bundesrat Alain Berset, mit einer Einheitskasse könne die Kosten nicht gesenkt werden, müssen wir gezielt einsetzen.

direktem Kundenkontakt und müssen kompetent Auskunft geben können. Nicht nur im beruflichen, auch im privaten Umfeld ist es wichtig, dass Ihre Mitarbeitenden kommunizieren können, warum wir unser gut funktionierendes System nicht aufs Spiel setzen dürfen. RVK-Forum 2014 Das jährliche RVK-Forum hat die EinheitskassenAbstimmung zum Thema. Um eine möglichst grosse Wirkung zu erzielen, richtet sich das RVK-Forum 2014 nicht nur an ein Fachpublikum, sondern an eine möglichst breite Öffentlichkeit: Wir planen mehrere öffentliche, kostenlose Podiumsveranstaltungen, an denen Befürworter und Gegner zu Wort kommen und die Einheitskasse kontrovers diskutieren. Die erste Veranstaltung findet am 27. Mai 2014 in Zürich statt. Die weiteren regional ausgerichteten Veranstaltungen werden drei bis vier Wochen vor dem Abstimmungstermin durchgeführt. Mehr darüber erfahren Sie Anfang 2014. Nun wünsche ich Ihnen allen frohe Weihnachten, erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins 2014. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im neuen Jahr mit vielen spannenden Herausforderungen. Herzlich,

Daniel Herzog Direktor RVK

Mitarbeitende wertvolle Multiplikatoren Der Abstimmungskampf ist Chefsache! Nutzen Sie deshalb Ihre bestehenden Kanäle und erklären Sie Ihren Versicherten sachlich den Nutzen und den Mehrwert des heutigen Systems. Schulen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sie stehen in Seite 3


Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik EXPRESS Nationalrat unterstützt verbesserten Risikoausgleich Der Nationalrat ist für eine Verfeinerung des Risikoausgleichs. Der Bundesrat soll die massgebenden Morbiditätsfaktoren auf Verordnungsstufe festlegen. Die Änderung sieht zudem vor, den Risikoausgleich nicht mehr zu befristen. Die Vorlage geht nun an den Ständerat. Seite 5 Nationalrat weist KVAG zurück Der Nationalrat hat in der Wintersession das Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) behandelt. Im Gegensatz zum Ständerat, der das Geschäft im Frühjahr gutgeheissen hatte, hat er die Vorlage an den Bundesrat zurückgewiesen. Der Nationalrat ist der Meinung, dass die wichtigsten Bestimmungen – und nur diese – in das KVG integriert werden sollen. Das Geschäft geht nun wieder an den Ständerat. Seite 5 Ständerat lehnt Einheitskasse ab Nachdem der Bundesrat die Einheitskassen-Initiative zur Ablehnung empfohlen hat, sagen auch die Ständerätinnen und Ständeräte Nein zur Einheitskasse. Der Nationalrat befasst sich voraussichtlich im Frühjahr mit der Volksinitiative. Seite 6

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Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 28. September 2013 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert: PARLAMENT Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates KVG. Änderung: Korrektur der zwischen 1996 und 2011 bezahlten Prämien Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates hat sich im Vorfeld der Wintersession – allerdings noch nicht abschliessend – mit der vom Ständerat verabschiedeten Vorlage betreffend dem Prämienausgleich zwischen den Kantonen befasst. Grundsätzlich ist die Kommission mit der ständerätlichen Vorlage einverstanden. Eine wichtige Differenz schafft sie aber zu den Beschlüssen des Ständerates: Mit 15:6 Stimmen hat sie beantragt, die Vergangenheit, das heisst den Ausgleich der in den zurückliegenden Jahren zu viel und der zu wenig bezahlten Prämien, nicht mit dem neuen KVAG zu verknüpfen. Dies im Hinblick darauf, dass für die Vergangenheit nun endlich eine Lösung gefunden werden kann, auch wenn das neue Aufsichtsgesetz allenfalls scheitert. Parlamentarische Initiative Toni Bortoluzzi. Komatrinker sollen Aufenthalt im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen Die vorberatende Kommission hat einer entsprechenden Vorlage seiner KVG-Subkommission mit 16:8 Stimmen zugestimmt. Die entsprechende Gesetzesbestimmung soll vorab für fünf Jahre gelten. Dabei soll der Bundesrat die Voraussetzungen festlegen, um einen übermässigen Alkoholkonsum festzustellen. Die Wirkung soll vor Ablauf der fünfjährigen Frist wissenschaftlich evaluiert werden. Nationalrat Parlamentarische Initiative Sozialdemokratische Fraktion. Risikoausgleich Parlamentarische Initiative (FDP-Liberale Fraktion). Wirksamen Risikoausgleich schnell einführen Beide Initiativen verlangen, dass der Risikoausgleich schnell und ohne Einbezug anderer hängiger Gesetzesänderungen um den Faktor Morbidität erweitert wird. Der Bundesrat befürwortet grundsätzlich die Stossrichtung der beiden Initiativen. Er möchte aber zugleich die Trennung von Grund- und Zusatzversicherung gesetzlich verankern. Zudem beantragt

er, dass die Krankenversicherer für die Berechnung des Risikoausgleiches keine Daten über ein erhöhtes Krankheitsrisiko von Kassenwechslern austauschen müssen. Die vorberatende Kommission hat aber ohne Gegenstimme beantragt, den Ausbau des Risikoausgleiches nicht mit der Trennung von Grund- und Zusatzversicherungen zu verknüpfen. Die Kommission hat dem Vorschlag des Bundesrates – betreffend Prozedere bei einem Kassenwechsel – ohne Gegenstimme zugestimmt. Die Gesetzesänderung sieht keine Befristung des Risikoausgleiches mehr vor und hält fest, dass der Bundesrat die massgebenden Morbiditätsfaktoren auf Verordnungsstufe festlegt. Der Nationalrat hat den Anträgen seiner vorberatenden Kommission mit grossem Mehr zugestimmt. Die Vorlage geht nun an den Ständerat. Aufsicht über die soziale Krankenversicherung. Bundesgesetz Nachdem der Ständerat das neue Krankenversicherungsaufsichtsgesetz (KVAG) in der Frühjahrsession 2013 mit einigen Änderungen gegenüber der bundesrätlichen Vorlage praktisch oppositionslos gutgeheissen hatte – in der Diskussion hatte sich nur ein einziges Ratsmitglied gegen die überreglementierte Gesetzesvorlage (über 60 Artikel) gewandt – hat die vorberatende Kommission des Nationalrates beantragt, die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen. Dies insbesondere mit der Begründung, die Vorlage sei zu bürokratisch. Die notwendigen Bestimmungen können in das bestehende Krankenversicherungsgesetz integriert werden. Der Nationalrat ist diesem Antrag mit 98:83 Stimmen gefolgt. Er beauftragt den Bundesrat, die für die Verbesserung der Aufsicht wirklich notwendigen Bestimmungen in das bestehende KVG zu integrieren (insbesondere bezüglich Aufsichtsgrundsätze, Bewilligung zur Durchführung der sozialen Krankenversicherung, Vermögens- und Versichertenbestandsübertragungen, Finanzen, Genehmigung Prämientarife, Solvabilität und Bewilligungsentzug). Das Geschäft geht nun wieder an den Ständerat. Dort haben sich nach dem ablehnenden Entscheid des Nationalrates gewichtige, etwas trotzige Stimmen gemeldet und kundgetan, der Ständerat halte sehr wahrscheinlich an seiner genehmigten Seite 5


Vorlage fest. Im Ständerat scheint die Stimmung mehrheitlich eher gegen als für das heutige wettbewerbsorientierte Krankenkassensystem zu sein. Parlamentarische Initiative Lukas Reimann. Keine KVG-Grundversicherungspflicht für Sans-Papiers, für abgewiesene Asylbewerber sowie für solche mit Nichteintretensentscheid Mit dem Vorstoss wird verlangt, dass die obligatorische Krankenversicherung nicht mehr für die Kosten von medizinischen Behandlungen von Personen aufkommen muss, die sich rechtswidrig in der Schweiz aufhalten. Die vorberatende Kommission hat dem Gesamtrat mit 8:13 Stimmen beantragt, der Initiative keine Folge zu leisten. Der Rat ist diesem Antrag mit 54:115 Stimmen gefolgt. Es stellt sich die Frage, wie das Volk über diesen Vorschlag in einer Volksabstimmung entscheiden würde. Parlamentarische Initiative Ruth Humbel. Finanzierung der Gesundheitsleistungen aus einer Hand. Einführung des Monismus Die vorberatenden Kommissionen beider Räte hatten die Initiative bereits in früheren Sessionen befürwortet. Auf Antrag der vorberatenden Kommission ist der Nationalrat nun nicht auf die materielle Beratung der Initiative eingetreten. Die Kommission hat eine Fristverlängerung bis zur Wintersession 2015 beantragt. Der Aufschub wird damit begründet, dass die Ergebnisse der laufenden Gespräche zwischen der GDK und dem EDI im Rahmen des Projektes «Dialog Nationale Gesundheitspolitik», in welcher die Finanzierung ebenfalls ein Thema ist, abgewartet werden sollen. Zudem sei die beauftragte Subkommission KVG mit vielen weiteren KVG-Themen beschäftigt. Der Rat ist dem Antrag seiner Kommission gefolgt. Interpellation Margrit Kessler. Krankenversicherung. Prämien der integrierten Netzwerke steigen überdurchschnittlich Die Interpellantin verlangt vom Bundesrat Auskunft darüber, wie viele Versicherte in HMO- oder Hausarztmodelle und wie viele chronisch Kranke in integrierte Versicherungsnetze gewechselt haben. Zudem möchte sie wissen, wie die günstigeren Prämien für solche Modelle ohne Gesetzesänderung aufrechterhalten respektive wiederhergestellt werden können und welche Gesetzesänderungen allenfalls notwendig wären, um dieses Ziel zu erreichen. In seiner Antwort hält der Bundesrat fest, in den letzten Jahren

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seien folgende Versichertenzunahmen zu verzeichnen gewesen: • 2009/2010: + 813 000 Versicherte (+ 28 Prozent) • 2010/2011: + 535 000 Versicherte (+ 15 Prozent) • 2011/2012: + 402 000 Versicherte (+ 10 Prozent) Laut Bundesrat verfügt das BAG nicht über Diagnosen oder den Gesundheitszustand der Versicherten. Bei den integrierten Versicherungsmodellen können die Versicherer Prämienermässigungen nur für Einsparungen gewähren, die aufgrund der Behandlungsmethoden erzielt werden, nicht aber für Kostenunterschiede aufgrund eines überdurchschnittlich günstigen Risikobestandes. Versicherer, die bisher zu hohe Prämienermässigungen gewährt haben, müssen diese spätestens bis 2016 kürzen. Eine Gesetzes- oder Verordnungsänderung hält der Bundesrat für nicht nötig. Ständerat Für eine öffentliche Krankenkasse. Volksinitiative Nachdem der Bundesrat beabsichtigt hatte, der Volksinitiative einen Gegenvorschlag gegenüberzustellen, hat er diesen nun zurückgezogen. Dies aufgrund eines eher negativen Vernehmlassungsresultates und verschiedener Vorstössen im Stände- und Nationalrat, die eine rasche Volksabstimmung über die Initiative verlangt haben – ohne Gegenvorschlag. Mit seiner Botschaft vom 20. September 2013 hat er dem Parlament beantragt, die Initiative dem Volk ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu unterbreiten. Die vorberatende Kommission hat mit 7:4 Stimmen beantragt, dem Antrag des Bundesrates zu folgen. Der Rat hat mit 28:13 Stimmen zugestimmt. Vereinzelte Ratsmitglieder aus dem bürgerlichen Lager haben sich der Stimme enthalten und gedroht, in der Schlussabstimmung für die Initiative zu stimmen, sollte das KVAG im Nationalrat scheitern. Das Geschäft geht nun an den Nationalrat, der sich voraussichtlich in der Frühjahrssession 2014 damit befassen wird. Transplantationsgesetz. Teilrevision Der Bundesrat hat eine Teilrevision des Transplantationsgesetzes vorgelegt. Mit dem umfangreichen Aktionsplan «Mehr Organe für Transplantationen» (Koordinationspersonen auf allen Ebenen, verbindliche Spendenprozesse in allen Spitälern, Aufbau einer


Quelle: santĂŠsuisse

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nationalen Stelle, Information der Bevölkerung) will er erreichen, dass mehr Organe für Transplantationen zur Verfügung stehen. Die Einführung der Widerspruchslösung (sofern keine ausdrückliche Ablehnung einer Organspende vorliegt, kann davon ausgegangen werden, dass Organe entnommen werden dürfen) lehnt der Bundesrat hingegen ab. Er schlägt vor, dass Grenzgänger mit einer Krankenversicherung in der Schweiz bei der Zuteilung von Organen zukünftig gleich behandelt werden, wie Versicherte mit Wohnsitz in der Schweiz. Für die Krankenversicherer relevant ist die Bestimmung, dass sie sich an den Kosten für die Führung eines Registers für die Nachverfolgung des Gesundheitszustandes von Lebendspendern beteiligen müssen. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat beantragt, der Gesetzesvorlage des Bundesrates zuzustimmen. Der Ständerat hat lediglich die Frage diskutiert, ob von der geltenden Zuspruchszur Widerspruchslösung gewechselt werden soll. Er hat diesen Wechsel mit 24:18 Stimmen abgelehnt. Damit wurde auch die Motion von Nationalrat Laurent Favre «Wechsel zur Widerspruchslösung», die der Nationalrat in der Herbstsession angenommen hatte, abgeschrieben. Der Rat hat das Transplantationsgesetz ohne Gegenstimme gutgeheissen. Das Geschäft geht nun an den Nationalrat. Interpellation Christine Egerszegi-Obrist. Krankenkassen. Sicherung der Vermögenswerte der Grundversicherung In seiner Antwort vom 20. November 2013 verweist der Bundesrat darauf, dass es mit den Instrumenten des geltenden KVG nicht möglich sei, jegliche Zweckentfremdung von Vermögenswerten festzustellen. Dies sei erst möglich, wenn das vom Bundesrat vorgelegte KVAG in Kraft trete. Zudem habe der Bundesrat mit seiner Botschaft vom 20. September 2013 dem Parlament eine KVG-Änderung in dem Sinne beantragt, dass – neben der Ausweitung des Risikoausgleiches – eine Trennung von Grund- und Zusatzversicherung vorzunehmen sei. Wenn die Versicherer Grund- und Zusatzversicherungen in getrennten juristischen Personen führen, bestehe die Gefahr der Verschiebung von Vermögenswerten nicht mehr. Interpellation Pirmin Bischof. Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Immer mehr unnötige Operationen? Mit der Interpellation werden dem Bundesrat eine ganze Reihe von Fragen gestellt: Zum Beispiel bezüglich der Menge, Kosten und Fallgruppen der in der Schweiz durchgeführten Operationen, dem Anteil der medizinisch begründeten Operationen und Kosten Seite 8

oder der Vergleiche mit den Daten anderer Staaten. Zudem wird vom Bundesrat Auskunft verlangt, welche Massnahmen zur Eindämmung der offensichtlich unnötigen, aber kostspieligen Behandlungen er allenfalls plant. Die Antworten des Bundesrates sind zum grossen Teil sehr allgemein und beziehen sich meistens auf internationale Studien, die aber kaum die gestellten Fragen beantworten. Dies zeigt, dass der Bundesrat nicht in der Lage ist, die notwendigen Massnahmen aufzugleisen. Der Interpellant war mit den Antworten des Bundesrates deshalb nicht zufrieden. Interpellation Liliane Maury Pasquier. Auffällige Erhöhung der Reserven der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Jahre 2012 Die Interpellantin hat festgestellt, dass die Reserven in der Grundversicherung 2012 gegenüber dem Vorjahr pro versicherte Person um 73,3 Prozent zugenommen haben. Sie fragt den Bundesrat, wie er sich diese Steigerung erkläre und ob er unter diesen Umständen immer noch dagegen sei, einen einzigen Fonds für die Reserven aller Krankenkasse zu äufnen. In seiner Antwort verweist der Bundesrat darauf, dass für die Krankenversicherer seit dem 1. Januar 2012 bei der Rechnungslegung die Bestimmungen gemäss Swiss GAAP FER 41 angewendet werden. Das habe unter anderem dazu geführt, dass bei der Umstellung Neubewertungen durchgeführt und stille Reserven, zum Beispiel bei den Rückstellungen, aufgelöst wurden. Im Übrigen habe sich der Bundesrat schon mehrmals zur Schaffung eines einzigen Reservefonds geäussert und das Parlament habe entsprechende Vorstösse ebenfalls regelmässig abgelehnt. Gegen einen zentralen Reservefonds spräche unter anderem, dass er für Versicherer Anreiz sein könnte, ihre Prämien zu tief anzusetzen, zu hohe Markt- und Kreditrisiken einzugehen oder die Versicherungsrisiken zu unterschätzen, da allfällige Verluste durch den Reservefonds getragen würden. Der Bundesrat sei nach wie vor dagegen, einen nationalen Reservefonds zu schaffen. Standesinitiative Kanton Genf. KVG. Obligatorische Krankenpflegeversicherung Die Bundesversammlung soll die Einführung einer Bestimmung prüfen, welche bei einem Wechsel einer versicherten Person zu einem anderen Versicherer die Übertragbarkeit der Sicherheitsreserve vorsieht. Die vorberatende Kommission hat ohne Gegenstimme beantragt, die Behandlung dieser Initiative für voraussichtlich mehr als ein Jahr auszusetzen. Begründet hat sie diesen Beschluss damit, dass vorab die Beschlüsse im Zusammenhang mit dem neuen


KVAG und der damit verbundenen Korrekturen der zwischen 1996 und 2011 zu viel oder zu wenig bezahlten Prämien abgewartet werden sollen. Der Rat ist dem Antrag der Kommission diskussionslos gefolgt. Motion NR Ruth Humbel. Steuerung der Ärztezulassung Der Rat lehnt die Motion ab. Dies mit der Begründung, dass das Parlament am 21. Juni 2013 dem dringlichen Bundesbeschluss «Vorübergehende Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung» zugestimmt hat. Der Bundesrat ist dabei beauftragt worden, dem Parlament eine definitive Lösung vorzulegen. Standesinitiative Kanton Thurgau. Bundesgesetz über Arzneimittel und Medizinprodukte. Änderung Der Bund soll die Abgabeberechtigung für Arzneimittel durch Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte (sogenannte Selbstdispensation) beibehalten und auf die entsprechende Änderung des Bundesgesetzes über Arzneimittel und Medizinprodukte verzichten. Die vorberatende Kommission hat einstimmig beantragt, die Behandlung der Initiative für voraussichtlich mehr als ein Jahr auszusetzen. Dies mit der Begründung, dass der Bundesrat auf Grund des Vernehmlassungsresultates in seinem Entwurf für die Revision des Heilmittelgesetzes an das Parlament auf eine Änderung der Abgabeberechtigung verzichtet. Die Revision des Heilmittelgesetzes im Parlament wird voraussichtlich mehr als ein Jahr beanspruchen. Sie wird zurzeit von der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates vorberaten. Der Rat ist dem Antrag seiner vorberatenden Kommission diskussionslos gefolgt. BUNDESRAT / EDI / BAG / FINMA Besserstellung der Hausärzte Bundesrat Alain Berset hat seine Ankündigung wahr gemacht und schickt eine Änderung des Tarmed in die Vernehmlassung, welche die Haus- und Kinderärzte mit 200 Millionen Franken besserstellen soll. Diese Besserstellung soll aber innerhalb des Tarmed ausgeglichen werden, das heisst, sie soll nicht zu Lasten der Prämienzahler gehen. Man darf gespannt sein, wie die Spezialärzte auf den Vorschlag reagieren werden.

Preissenkungen bei Medikamenten Das BAG verfügte per 1. November 2013, bei rund 500 Medikamenten die Preise zu senken. Dadurch sollen die Krankenversicherer rund 200 Millionen Franken einsparen. Gegen diese Verfügungen hat eine ganze Anzahl Unternehmen Beschwerde erhoben, so dass die Preissenkungen bei den beanstandeten Medikamenten vorläufig nicht in Kraft treten und die erwarteten Kosteneinsparungen nur teilweise greifen werden. Prämiensenkungen bei den Zusatzversicherungen Die Finma hat bei 22 Versicherern zum Teil deutliche Anpassungen der Prämientarife bei den Zusatzversichrungen verlangt. Mit allen Versicherern hat dabei eine einvernehmliche Lösung gefunden werden können. Die Medien haben aber trotzdem kritisiert, verschiedene Versicherer hätten die Zusatzversicherungsprämien nicht oder zu wenig reduziert. WEITERE ENTWICKLUNG IM UMFELD Branchenverband Santésuisse Mit dem Beitritt des Krankenversicherers Assura konnte Santésuisse zumindest einen Teil seines Mitgliederverlustes durch die Austritte der Helsana, CSS, Sanitas und KPT wettmachen. Im Hinblick auf die Volksabstimmung über die Einheitskasse von voraussichtlich September 2014 scheint man sich zwischen Santésuisse und Curafutura über ein einheitliches Vorgehen einig zu sein. Dies im Gegensatz zu den finanziellen Abgeltungen, die Curafutura insbesondere an die Santésuisse-Tochter Tarifsuisse leisten sollte. Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten in der Branche werden von den Medien genüsslich verbreitet und schaden dem Branchenimage. Positiv zu vermerken ist, dass alle Krankenversicherungsverbände – nähmlich Santèsuisse, Curafutura, RVK und SVV – auf die Wintersession hin erstmals gemeinsam einen Newsletter herausgegeben haben. Dies zeigt den Willen der Branche, bei politischen Themen im Hinblick auf die Abstimmung zur Einheitskasse geschlossen aufzutreten,

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Einheitskassen-Initiative Argumente kurz und bündig Exponenten aus Politik und Gesundheitswesen nehmen Stellung zur Einheitskasse und erklären, warum sie gegen eine Verstaatlichung im Gesundheitswesen sind.

Bundesrat Alain Berset: «Der Bundesrat ist der Ansicht, dass mit der Initiative die Kosten des Gesundheitswesens nicht gesenkt werden können. Überhaupt beinhaltet die Initiative keine einzige kostensenkende Massnahme.» (Quelle: SF DRS, Sendung «10 vor 10» vom 10. Oktober 2012)

Quelle: alliance santé

In seiner Botschaft zur Einheitskassen-Initiative ist der Bundesrat der Ansicht, dass sich ein grundlegender Kurswechsel, wie es die Initianten anstreben, nicht aufdrängt. «Im Gegenteil ist er der Ansicht, dass ein System mit einer Mehrzahl von Versicherern in der sozialen Krankenversicherung klare Vorzüge gegenüber einer Monopolstellung einer einzigen Krankenkasse aufweist.» (Botschaft des Bundesrats zur Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» vom 20. September 2013)

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Jean-François Andrey, CEO Lindenhof-Sonnenhof-Gruppe in Bern, ist überzeugt, dass mit einer Einheitskasse die heutige Vielfalt in der Spitallandschaft durch einen uniformen Einheitsbrei ersetzt wird. Zudem drohe die Streichung von medizinischen Leistungen: «Mit der neuen Spitalfinanzierung wurden wichtige Pfeiler eingeschlagen, indem nicht mehr die anfallenden Kosten, sondern nur noch die Behandlung mit einer Pauschale entschädigt wird. Jetzt braucht es Zeit, damit sich diese grundlegende Reform positiv auf die Gesundheitskosten auswirken kann. Die Spitäler müssen die Qualität offenlegen, sie verrechnen nach Fallpauschalen und es herrscht ein Leistungs-, Qualitäts- und Preis-Wettbewerb zwischen den Spitälern über die Kantonsgrenzen hinaus. Dieses neue System ist seit rund eineinhalb Jahren in Betrieb. Man merkt: Tendenziell sinken die Preise und die Transparenz, zum Beispiel in der Qualität oder bei den Preisen, nimmt zu. Man muss in der Schweiz aufpassen, dass man nicht immer wieder neue Reorganisationen über die Reorganisation einführt, bevor man dem bestehenden System Zeit genug gegeben hat, sich zu entwickeln. Eine Einheitskasse wäre eine klassische Überreaktion in Form von Überregulierung.»


«Schweizer Sozialversicherung» Ausgabe zur Einheitskrankenkasse Dr. med. Heini Zürcher, ist Leiter Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung von Argomed. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen für rund 800 Ärztinnen und Ärzte und 19 Ärztenetzwerke. Herr Zürcher erklärt, was der Wettbewerb unter den Krankenversicherern bewirkt: «Heute kann jede versicherte Person ihre Krankenkasse wählen. Deshalb müssen sich die Versicherer anstrengen, ihren Kunden – neben günstigen Prämien – einen guten Service zu bieten. Sie nützen ihren Entscheidungsspielraum aus und entscheiden zugunsten ihrer Kunden. Diese Wahlfreiheit der Versicherten fällt bei der Einheitskasse weg. Damit entfällt auch der Anreiz für einen guten Service seitens der Versicherung.»

Eine Einheitskasse wirkt sich auch auf die Leistungserbringer negativ aus. Dr. med. Felix Huber, Leiter der Zürcher Gruppenpraxis mediX und Facharzt für allgemeine Medizin FMH: «Die Initianten verstehen etwas völlig anderes unter Managed Care als wir. Sie möchten Managed Care von oben herab verordnen, den Hausarzt oder die Pflegefachfrau als primäre Anlaufstelle in einem Gesundheitszentrum installieren und die Patienten verpflichten, sich dort behandeln zu lassen. Ein solches ZwangsManaged-Care- Modell wird in der Schweiz nie funktionieren und gleichzeitig die bestehenden, erfolgreichen Modelle zerstören.»keine einzige kostensenkende Massnahme.» (Quelle: SF DRS, Sendung «10 vor 10» vom 10. Oktober 2012)

Seit einem Jahr informiert die Zeitschrift «Schweizer Sozialversicherung» klar, kompetent und praxisorientiert rund um alle Sozialversicherungen. Die Ausgabe 1/14 beleuchtet die Argumente für und gegen die Einheitskassen-Initiative. Mit dem Jahrgang 2013 hat der VPS Verlag den ersten Jahrgang der Fachzeitschrift «Schweizer Sozialversicherung» veröffentlicht. Im vergangenen Jahr waren die Familienzulagen, das neue Erwachsenenschutzgesetz, Missbrauch von Sozialversicherungen sowie das 65-Jahr-Jubiläum der AHV die Schwerpunktthemen. In der Ausgabe 1/14 erhalten Befürworter wie Gegner der Initiative für eine öffentliche Krankenkasse eine Plattform, um ihre Argumente zu präsentieren. Vervollständigt wird die Ausgabe durch ein Interview mit Verena Nold (Direktorin Santésuisse). Die quartalsweise erscheinende Fachpublikation richtet sich an Sozialversicherungs- und HR-Fachleute und informiert ausführlich zu allen Sozialversicherungszweigen. Ergänzt wird die Zeitschrift durch den zweiwöchentlichen elektronischen Newsletter «Sozialversicherung Aktuell» der die wichtigsten Neuigkeiten kurz und prägnant zusammenfasst. Interessierte können direkt beim VPS Verlag ein Jahresabonnement der «Schweizer Sozialversicherung» (inkl. der Ausgabe 1/14 zur Einheitskrankenkasse) und den zweiwöchentlichen Newsletter «Sozialversicherung Aktuell» für 55 Franken bestellen: www.schweizersozialversicherung.ch (Abonnements)

VPS Verlag Der VPS Verlag ist Herausgeber der Fachzeitschriften «Schweizer Personalvorsorge» und «Schweizer Sozialversicherung». Zudem bietet er ein vielfältiges Tagungs- und Schulungsangebot für Fachpersonen der beruflichen Vorsorge sowie für Sozialversicherungs- und HR-Fachleute. www.schweizerpersonalvorsorge.ch Seite 11


Informationen des RVK EXPRESS Austausch zwischen BAG und RVK Der RVK hat im Rahmen des Jahresgespräches mit dem BAG seine Positionen zu einzelnen Themen dargelegt und verschiedene Verbesserungsvorschläge formuliert. Er hat mit den Vertretern der Aufsichtsbehörde unter anderem über den KVG-Solvenztest, die Vereinheitlichung der Datenerhebungen, die aufsichtsrechtlichen Audits, die Prämienrabatte bei den Hausarztmodellen sowie das KVAG diskutiert. Seite 14 Neue KTI-Lösung Der RVK vermittelt ab Januar 2014 neu die KTI-Lösung von Generali. Um die RVK-Mitglieder im Verkauf des KTI zu unterstützen, führen der RVK und Generali gemeinsam Produktschulungen vor Ort durch. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Mitarbeitenden die Schulungen schätzen. Seite 18 Leistungseinkauf KVG mit Tarifsuisse Der RVK und Tarifsuisse haben im Bereich der KVGDienstleistungen einen neuen Vertrag für weitere drei Jahre unterzeichnet. Der RVK vertritt einen hohen Marktanteil von ungefähr 20 Prozent und kann die Interessen seiner angeschlossenen Versicherer wirkungsvoll einbringen. Seite 22 Führungswechsel im MedCasePool Nach sieben Jahren tritt Dr. med. Ruedi Häuptle beruflich kürzer und übergibt die Leitung des MedCasePool an Dr. med. Reto Kölbli. Ruedi Häuptle hat den MedCasePool massgeblich geprägt. Er wird weiterhin in einem Teilpensum für den RVK tätig sein. Seite 25

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RVK / RVK Rück AG Jahresversammlungen 2014

RVK-intern Für einen guten Zweck

Am Freitag, 13. Juni 2014, finden die 82. Delegiertenversammlung des RVK und die dritte ordentliche Generalversammlung der RVK Rück AG in Luzern statt. Anträge der Delegierten sind bis zum 14. April 2014 (Posteingang beim RVK) schriftlich an den Vorstand zu richten.

Der RVK verzichtet dieses Jahr darauf, seine Weihnachtsgrüsse per Post zu verschicken. Den eingesparten Betrag setzt er für einen guten Zweck ein: Er unterstützt die LZ Weihnachtsaktion. Die solidarische Hilfe kommt Einzelpersonen und Familien zugute, die in ausweglosen Situationen sind.

Damian Keller, Geschäftsführer der Agrisano Krankenkasse, verlässt die Agrisano per Ende April 2014. Er wird deshalb zum gleichen Zeitpunkt aus dem Vorstand des RVK und dem Verwaltungsrat der RVK Rück AG ausscheiden. Der Vorstand des RVK hat entschieden, dass der dadurch frei werdende Vorstandssitz zurzeit nicht neu besetzt wird. Er soll erst auf die Gesamterneuerungswahlen, die 2016 stattfinden, neu ausgeschrieben werden.

Die Neue Luzerner Zeitung hat die LZ Weihnachtsaktion 1996 ins Leben gerufen. Mehr als 28 Millionen Franken Spendengelder hat die LZ Weihnachtsaktion seither gesammelt, um Menschen in der Zentralschweiz zu helfen. Die Spendengelder kommen ausschliesslich Familien und Einzelpersonen in Zentralschweizer Kantonen zugute, denen Schicksalsschläge widerfahren sind. Mit der finanziellen Unterstützung können Betroffene die Not überbrücken. Dies verhilft ihnen zu neuer Zuversicht und einer positiven Zukunftsperspektive.

Daniel Herzog Direktor T 041 417 05 00 d.herzog@rvk.ch

Die LZ Weihnachtsaktion ist als unabhängige Stiftung organisiert. Ein Beirat aus ehrenamtlich tätigen Fachleuten prüft die Hilfsgesuche seriös und garantiert für den sorgfältigen Einsatz der Spenden. 2012 wurde zum zweiten Mal die drei Millionen-Marke überschritten und mit 3,4 Millionen Franken ein neuer Spendenrekord verzeichnet. Die Spenden stammen zumeist von Einzelpersonen, Familien, Vereinen oder Schulklassen. Es gibt aber auch eine ganze Reihe Unternehmen, welche die Aktion unterstützen. Der RVK ist überzeugt, mit seine Spende einen sinnvollen Beitrag zur solidarischen Hilfe in der Region zu leisten.

Voranzeige RVK-ImPuls

Der RVK-ImPuls für die Führungskräfte der RVK-Mitglieder findet am Donnerstag, 12. Juni 2014, statt. Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Im Anschluss an den RVK-ImPuls finden am Freitag, 13. Juni 2014, die Jahresversammlungen des RVK und der RVK Rück AG statt.

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Verband Jahresgespräch BAG 2013 Das traditionelle Jahresgespräch zwischen den Vertretern des Bundesamtes für Gesundheit und des RVK bot die willkommene Gelegenheit, Oliver Peters, den neuen Leiter des Direktionsbereichs Kranken- und Unfallversicherung, persönlich kennenzulernen. Oliver Peters, Leiter des Direktionsbereichs Kranken- und Unfallversicherung und Mitglied der Geschäftsleitung des BAG, hat Anfang November die Delegation des RVK begrüsst. Die Abteilung Versicherungsaufsicht war vertreten durch deren Leiterin Helga Portmann sowie durch Rosalia Zeller, Angelo Rabiolo, Barbara Widmer und Christoph Kilchenmann. Im Lauf des Gesprächs hat der RVK auf Doppelspurigkeiten bei der Datenerhebung und auf Schwierigkeiten bei kurzfristigen Änderungen der Datengrundlagen aufmerksam gemacht. Er hat dem BAG eine Zusammenstellung der Aspekte, die dringend verbessert werden sollen, schriftlich nachgereicht. Die Stellungnahme des BAG zu den einzelnen Verbesserungsvorschlägen des RVK ist im vorliegenden Text enthalten. Rückversicherung und KVG-Solvenztest An ihrer Sitzung vom 29. Oktober 2013 hat sich die Expertengruppe Solvenztest mit der Rückversicherung befasst und dabei festgestellt, dass einige wenige Stop-Loss-Verträge noch nicht optimal abgebildet sind. Anders präsentiert sich die Situation bei der Grossrisikoversicherung des RVK: Die Experten stimmen überein, dass diese im aktuellen KVG-Solvenztest gut abgebildet ist. In Bezug auf den Solvenztest hat der RVK das Ausbleiben einer Reaktion des BAG nach Sichtung der Berichte zum KVG-Solvenztest bemängelt. Das BAG prüft nun eine geeignete Form der Rückmeldung. Das Bundesamt hat einige Änderungen des KVG-Solvenztest beantragt, die eine Anpassung der Departementsverordnung über die Reserven in der sozialen Krankenversicherung auf den 1. Januar 2014 notwendig machen. Die entsprechende Information an die Krankenversicherer sowie die Publikation auf der Webseite des BAG und in der Amtlichen Sammlung des Bundesrechts sind vor Weihnachten vorgesehen. Seite 14

ISAK und weitere Datenerhebungen Bei der Berichterstattung ans BAG stellte im vergangenen Jahr das Nebeneinander der Erhebung nach dem alten System und nach dem neuen Instrument ISAK eine besondere Herausforderung für die Krankenversicherer dar. Einige Mitglieder kritisierten insbesondere die fehlende Einheitlichkeit der Datengrundlage für die verschiedenen Erhebungen (Jahresabschluss, Prämieneingabe, Risikoausgleich usw.) und die kurzfristigen Anfragen nach neuem Datenmaterial, welche die Lieferanten der IT-Kernsysteme der Krankenversicherer nicht immer rechtzeitig umsetzen konnten. Das BAG ist bestrebt, Daten einheitlich zu erheben und sich bei neuen Erhebungen an bestehenden Definitionen zu orientieren, falls dies für den Zweck geeignet ist. Da der Fokus der Erhebungen häufig nicht derselbe ist, lassen sich nicht immer einheitliche Lösungen finden. Aufsichtsrechtliche Audits Zu diskutieren gibt auch die Definition der angemessenen Dauer eines aufsichtsrechtlichen Audits. Der RVK empfindet ein 21 Personentage dauerndes Audit bei einem Krankenversicherer, der sich verschiedenen anderen Zertifizierungsverfahren unterzieht, als unangemessen hoch. Gemäss Aussagen des BAG dauert ein Audit bei kleinen und mittleren Krankenversicherern durchschnittlich 12 Personentage. In diesem Zusammenhang hebt das BAG hervor, dass die Kontrollmaterie in den letzten Jahren umfangreicher geworden ist und damit auch der zeitliche Aufwand für die Prüfung der Gesetzeskonformität sowie der datenschutzrechtlichen Vorgaben. Das Resultat des Audits wird an einer Besprechung erörtert und in einem ausführlichen Bericht festgehalten. Eine Vereinfachung der Audits für Krankenversicherer, die Qualitätszertifikate führen, ist im Moment nicht vorgesehen. Nach dem Inkrafttreten des KVAG würde die Aufsichtsbehörde standardmässig über Instrumente verfügen, wie zum Beispiel das interne Kontrollsystem, welche eine Vereinfachung der Aufsicht ermöglichen. In der heutigen Situation sind Audits jedoch nicht wegzudenken.


Prämienrabatte Hausarztmodelle Der RVK hat sich nach dem Stand der Dinge in Bezug auf den Nachweis der Kostenunterschiede bei den besonderen Versicherungsformen mit eingeschränkter Wahl der Leistungserbringer erkundigt. In Bezug auf die Methodik für den Nachweis der Kosteneinsparungen in der Vergangenheit kann die am 1. Juni 2013 in Kraft getretene Fassung des Kreisschreibens 5.3 laut Bundesamt als stabil angesehen werden. Die in der Beilage zum Kreisschreiben erörterten Formeln haben die gewünschte Aussagekraft erreicht. Gewähren Krankenversicherer Prämienrabatte für besondere Versicherungsmodelle, müssen sie die effektiven Kostenunterschiede der Vorjahre nachweisen. Das Kreisschreiben 5.3 legt die Anforderungen an den Nachweis und die maximal zulässigen Prämienermässigungen für alle Managed-CareModelle (mit oder ohne Budgetverantwortung) fest. Die Vorgaben des Kreisschreibens müssen zum ersten Mal bei der Prämieneingabe für das Jahr 2016 gänzlich umgesetzt werden. Krankenversicherungsaufsichtsgesetz Für das BAG würde das KVAG neue Möglichkeiten bieten, um die Aufsichtstätigkeit zu rationalisieren. Unter Geltung des neuen Gesetzes könnte sich die Aufsichtsbehörde darauf konzentrieren, Standards aufzustellen, beispielsweise für das Risk Management oder das IKS. Die externen und internen Kontrollstellen des Krankenversicherers würden die vom BAG inhaltlich definierten Audits durchführen und der Aufsichtsbehörde Bericht erstatten. Dadurch würde die Aufsicht über die Verwaltungstätigkeit der Krankenversicherer effizienter und schlanker. Gewiss wird die Diskussion um die neue Ausrichtung der Aufsicht noch einige Zeit beanspruchen, aber es gibt zurzeit schlicht keine tragfähigen Alternativen zum KVAG. Im Hinblick auf die Rationalisierung der Aufsicht haben das BAG und die Krankenversicherer gemeinsame Interessen. Aus diesem Grund erwartet das BAG die Unterstützung der Versicherer.

Steckbrief Oliver Peters Funktion Leiter Direktionsbereich Kranken- und Unfallversicherung seit 2013 Ausbildung Ökonom (lic. rer. pol.), Weiterbildungen Informatik, Finanz- und Qualitätsmanagement Berufliche Stationen bis 1992 IT-Projektleiter und Berater u.a. bei GBH, Prodata, Ciba-Geigy 1992 - 2004 leitende Positionen bei Bank Coop und Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) 2005 - 2007 persönlicher Mitarbeiter des Gesundheits- und Sozialvorstehers im Kanton Waadt 2007 - 2013 Finanz- und Betriebschef, Universitätsspital Lausanne (CHUV) Der RVK wünscht sich eine Aufsicht, welche über Instrumente verfügt, die aufeinander abgestimmt sind und deren Einsatz einen Gewinn für die Führungsorgane der Krankenversicherer darstellt. Aufwand und Kosten der Aufsicht sollen in einem günstigen Verhältnis zur Organisation des beaufsichtigten Gebildes stehen, damit die Verhältnismässigkeit gewahrt bleibt. Dabei sollte nicht vergessen gehen, dass Aufsicht Verantwortung miteinschliesst. Pia Gianinazzi Leiterin Rechtsdienst T 041 417 05 50 p.gianinazzi@rvk.ch

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Versicherungen Aktivitäten Kundenteams 2013 Der RVK führt drei Kundenteams. Die Kundenteams liefern einen wertvollen Beitrag, um Versicherungsangebote und Dienstleistungen zu entwickeln oder weiterzuentwickeln. Kundenteam «Versicherungen» Das Kundenteam Versicherungen hat an seiner Sitzung verschiedene Themen aus der Rückversicherung, den vermittelten Versicherungen und den vermittelten Dienstleistungen besprochen. In der Rückversicherung wurden auf 2013 wichtige Produktanpassungen vorgenommen. Anlass dazu war die Aufhebung des Rückversicherungsobligatoriums, verbunden mit der Einführung des KVG-Solvenztests. Im Kundenteam wurden die Wirkungsweise und Vorteile verschiedener Rückversicherungslösungen erläutert. Die RVK Rück AG ist bestrebt, ihre Angebote fortlaufend weiterzuentwickeln und auch massgeschneiderte Einzelvertragslösungen umzusetzen. Bei den vermittelten Angeboten hat das Kundenteam unter anderem die Themen Einzel-Unfallversicherung, Gesundheitsrechtsschutz, KTI und Integrated Telemedical Care besprochen. Besonderes Interesse weckte die Möglichkeit, Versicherungen online abzuschliessen. In den kommenden Monaten wird der RVK mit Partnern verschiedene Lösungen evaluieren und einführen. Kundenteam «Leistungseinkauf» Das laufende Jahr war unverändert von der Umsetzung der neuen Spitalfinanzierung und von einer hohen Arbeitsbelastung geprägt. Besondere Herausforderungen haben die unterschiedlichen kantonalen Spitalplanungen dargestellt. In Kantonen, die Kontingente festlegen oder Leistungserbringer nur partiell listen, schliesst der RVK mit den betroffenen Leistungserbringern zwei Verträge ab: ein Vertrag auf Mandatsbasis für die gelistete Aktivität und ein weiterer Vertrag mit einem Beitrittsverfahren für die Nicht-Listenaktivität. Dieses Vorgehen ermöglicht den Versicherern, die Zusammenarbeitspartner im Nicht-Listenbereich gemäss ihren Produktspezifikationen und Kundenbedürfnissen auszuwählen. Zudem ist eine Preisdifferenzierung zwischen Listen- und Nicht-Listenaktivität möglich, um den fehlenden Kantonsanteil der Nicht-Listenaktivität zu kompensieren. Seite 16

Die Weichen dieser Verhandlungsstrategie hat das Kundenteam bereits 2011 gestellt. Das Vorgehen hat sich bewährt und wird konsequent umgesetzt. Kundenteam «Managed Care» Das Kundenteam Managed Care tagt mindestens einmal jährlich. Schwerpunkte sind jeweils die Verhandlungsmandate mit den Ärztenetzen und Managed-Care-Organisationen. Bis Ende Jahr konnten drei Mandate erfolgreich abgeschlossen werden. Beim Gesundheitszentrum Medgate wurden Vorbehalte geäussert, ob die Telemedizin und die Realkonsultation betreffend Abgeltung getrennt werden können. Die Mitglieder des Kundenteams haben deshalb das neu eröffnete Gesundheitszentrum in Zürich Oerlikon besucht. Die Fragen der Teilnehmenden konnten geklärt und ein Zusammenarbeitsvertrag vereinbart werden. In der Westschweiz sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. Bei einem Mandat in der Agglomeration Zürich mussten die Verhandlungen aufgrund unterschiedlicher Preisvorstellungen der Vertragspartner sistiert werden. Die Mitglieder des Kundenteams werden an der Sitzung im kommenden Jahr über das weitere Vorgehen beraten. Der RVK dankt allen Beteiligten für ihre wertvolle Unterstützung und freut sich auf spannende Diskussionen im kommenden Jahr. Sind Sie daran interessiert, in einem Kundenteam mitzuwirken? Oder haben Sie Themen, die ein Kundenteam behandeln soll? Melden Sie sich bei uns, Anregungen sind jederzeit willkommen. Peter Aregger Bereichsleiter Versicherungen T 041 417 05 59 p.aregger@rvk.ch Dieter Ehrenberg Leiter Leistungserbringer Management T 041 417 05 52 d.ehrenberg@rvk.ch


Quelle: santĂŠsuisse

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Versicherungen Neue KTI-Lösung ab 2014 Der RVK bietet ab Januar 2014 ein neues KTIProdukt an. Risikoträgerin ist Generali Personenversicherungen AG. Der RVK konnte einige Verbesserungen gegenüber der bisherigen KTI-Lösung aushandeln, von denen die RVK-Mitglieder sowie die Versicherten profitieren. Bei neun von zehn Invaliditätsfällen ist die Ursache auf eine Krankheit zurückzuführen. Invalidität oder Tod infolge einer Krankheit können für die Betroffenen oder ihre Angehörigen schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben. Die Sozialversicherungen leisten – je nach Lebenssituation – nur ungenügend finanzielle Hilfe. Deshalb ist das KTI ein interessantes Produkt für Nichterwerbstätige, Selbständigerwerbende, Teilzeitbeschäftigte oder Kreditnehmer. Der RVK und Generali bieten die KTI-Versicherung in bewährter Form an. Alle Personen, die bis Ende 2013 im bisherigen «Bis jetzt war es schwierig, das KTI KTI versichert waren, den Zielgruppen zu vermitteln und werden ohne erneuauf die Vorteile aufmerksam zu ma- te Gesundheitsprüfung chen. In der Schulung wurde klar übernommen – Versiaufgezeigt, für wen sich dieses Pro- cherungsdeckung und dukt eignet. Wir haben festgestellt, -summe bleiben bestedass es eine wirklich gute Alternati- hen. Der Versicherungsve zu einer Lebensversicherung ist. schutz läuft ohne UnterSeit der Schulung verkaufen wir das bruch weiter. Punktuell KTI gerne.» Antonella Campisi, sind die Versicherten in Leiterin Kundendienst/Unterneh- der neuen Lösung besmen, kmu-Krankenversicherung sergestellt (siehe Interview). Der RVK und Generali unterstützen die Krankenversicherer im Verkauf des KTI. Sie führen kostenlose Produktschulungen vor Ort durch und erklären den Mitarbeitenden die Vorteile des Produkts. Wichtig ist, dass die Mitarbeitenden die unterschiedlichen Zielgruppen mit den individuellen Bedürfnissen kennen. Dadurch können sie die Vorteile – zum Beispiel im Verkaufsgespräch – gezielt aufzeigen. Erste Schulungen wurden 2013 durchgeführt, weitere sind für 2014 geplant. Ivo Gasser Produkt Manager Versicherungen T 041 417 05 57 i.gasser@rvk.ch Seite 18

«Die Prozesse haben wir vereinfacht» Barbara Zahn* ist bei Generali verantwortlich für den Vertrieb und die Betreuung von Kollektiv-Versicherungsverträgen ausserhalb der beruflichen Vorsorge. Sie erklärt im Gespräch die Vorteile des neuen KTI und nennt die Inhalte der Produktschulungen vor Ort. Barbara Zahn, ab Januar 2014 vermittelt der RVK seinen Kunden das KTI mit Generali als Risikoträger. Sind alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um loszulegen? Die Vorbereitungen für die KTI-Fortführung zwischen dem RVK und Generali haben bereits Anfang 2011 begonnen. In dieser Zeitspanne wurden detailliert und intensiv die Vorkehrungen für die Weiterführung des KTI bei Generali als Risikoträger getroffen. Seit rund sechs Monaten sind nun alle entsprechenden Verträge unterzeichnet und wir sind startklar. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem RVK und den partizipierenden Krankenkassen. Wie unterscheidet sich das KTI mit Generali als Risikoträger vom KTI mit Risikoträger AXA? Im Zuge der gerade erwähnten Vorbereitungsarbeiten haben wir sowohl die Prozesse etwas vereinfacht, als auch die KTI AVB verbessert. Alle Änderungen zu nennen würde den Rahmen sprengen. Wesentlich sind folgende: Am Anfang der AVB erläutern wir wichtige Begriffe wie Arbeitsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Invalidität. Zudem bezahlt Generali nicht erst bei einem IV-Grad von 40 Prozent, sondern bereits bei einem IV- Grad von 25 Prozent eine Teilinvaliditätsleistung an die versicherte Person aus. Generali verzichtet auf ihr Recht, bei grobfahrlässiger Herbeiführung des Todes oder der Invalidität die Leistung zu kürzen. Kinder können jetzt bereits ab Geburt auch gegen das Risiko «Unfall» versichert werden. Bisher war das erst ab dem 14. Lebensjahr möglich. Uns war zudem wichtig, dass wir die Prozesse einfacher gestalten. So bezahlt Generali die Schadenszahlung nun direkt an die versicherte Person oder deren Hinterbliebenen aus. Die Versicherungssumme wird nicht erst dem Krankenversicherer überwiesen, der die Summe den Anspruchsberechtigten ausbezahlt.


Wie schätzen Sie das Versicherungspotenzial des KTI ein? Derzeit sind bereits rund 2500 Personen im KTI versichert. Aufgrund diverser Leistungsoptimierungen und gezieltem Aufzeigen von Kundenbedürfnissen rechnen wir mit einem jährlichen Wachstum von 12 bis 14 Prozent. Damit die Mitarbeitenden das KTI verkaufen können, haben wir bei einzelnen Krankenversicherern Produktschulungen durchgeführt. In diesen Schulungen zeigen wir unter anderem die Bedürfnisse von bestimmten Personengruppen wie Selbstständigerwerbende, Hausfrauen, Studenten oder Kreditnehmer auf und erklären, wie Deckungslücken mit Hilfe des KTI- Produkts abgesichert werden können. Sie führen diese Schulungen gemeinsam mit dem RVK bei den Krankenversicherern vor Ort durch. Welche Mitarbeitenden sollen diese Schulung besuchen? In den bisherigen Produktschulungen haben meistens alle Mitarbeitenden teilgenommen, die bereits mit dem KTI-Produkt in Berührung gekommen sind oder in Zukunft kommen werden. Die Gruppen waren breit gefächert. Obwohl der Schwerpunkt bei Beratern zu finden war, nahmen auch Mitarbeitende des Innendienstes und der Finanzabteilung teil. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Mitarbeitende das KTI-Produkt und seine Vorzüge kennen. Deshalb überlassen wir die Entscheidung, wer teil nimmt, dem Versicherer. Wir freuen uns jedoch über jeden Einzelnen und orientieren uns bei dem Schulungsinhalt am Teilnehmerkreis.

*Barbara Zahn arbeitet bei Generali Personenversicherungen AG als stellvertretende Leiterin Competence Center Collective Insurance (CCCI). Das Unternehmen hat das Competence Center ins Leben gerufen, um Kollektiv-Produkte zu entwickeln, die Bedürfnisse abdecken, die nicht über die berufliche Vorsorge abgesichert werden können. Barbara Zahn ist in dieser Funktion seit mehreren Jahren verantwortlich für den Vertrieb und die Betreuung von Kollektiv-Versicherungsverträgen ausserhalb der beruflichen Vorsorge.

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MedCasePool Breites Dienstleistungsangebot Der MedCasePool ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat sich auf dem Markt etabliert. Er vereint unter seinem Dach den vertrauensärztlichen Dienst, das Case Management und die DRG-Prüfstelle. Neu führt er zudem versicherungsmedizinische Beratungen durch. Dr. med. Rudolf Häuptle, der den MedCasePool massgeblich mitgestaltet hat, tritt per Anfang Jahr beruflich kürzer und übergibt die Leitung an Dr. med. Reto Kölbli. Rudolf Häuptle wird weiterhin in einem Teilzeitpensum als Vertrauensarzt für den RVK tätig sein und die Stellvertretung von Reto Kölbli sicherstellen. Der Pool des vertrauensärztlichen Dienstes umfasst inzwischen 22 Vertrauensärzte und -zahnärzte. Im Case Management bearbeiten die Mitarbeitenden unter der Leitung von Alexandra Wirta Aufträge in den Bereichen Heilungskosten und Taggeld sowie der versicherungsmedizinischen Beratung. In der DRGPrüfstelle recodieren Codierärzte und medizinische Codierer unter der Leitung von med. pract. Quan Pham auffällige Rechnungen aufgrund der Codierreglemente und der WZW-Kriterien. Quan Pham berät zudem die DRG-Fachpersonen der Krankenversicherer und führt spezifische Schulungen durch. Einfacher Zugang Das webbasierte Fallführungssystem CaseNet ermöglicht eine nahtlose, sichere und datenschutzkonforme Fallbearbeitung. Die Kunden schätzen diese Möglichkeiten und den einfachen Zugang zu den Vertrauensärzten und Case Managerinnen. Der RVK tauscht sich regelmässig mit den Kunden aus, um die Abläufe den sich ständig verändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Vergütungsberatung Off-label Die vertrauensärztliche Bearbeitung und Abgabe von Empfehlungen betreffend Kostengutsprachen aus der Grundversicherung für Medikamente, die ausserhalb der Zulassung oder Spezialitätenliste beziehungsweise deren Limitation angewendet werden (Vergütungsberatung Off-label), nehmen zu. Diese Empfehlungen werden zunehmend harmonisiert, so dass sie die Gleichbehandlung der Patienten garantieren und durchgesetzt werden können. Die Krankenversicherungsverordnung sieht vor, dass in diesen Fällen der Versicherer die Höhe der Vergütung bestimmt. Um seine Empfehlung abzugeben, muss Seite 20


der Vertrauensarzt den Nutzen des Medikamentes bewerten und den Einzelfall beurteilen. Der Krankenversicherer entscheidet anschliessend aufgrund dieser Empfehlung und bestimmt die Höhe der Vergütung. Der MedCasePool hat für die Vergütungsberatung Off-label Christoph Weber von der WSolutions GmbH verpflichtet. Er verhandelt die Vergütungen mit den Pharmaherstellern, Vertreibern und den Leistungserbringern. Besonders bei internationalen Konzernen ist dafür ein entsprechendes Beziehungsnetz und Know-how notwendig. Als dipl. natw. ETH und langjähriger Produktverantwortlicher in der Pharmabranche bringt Christoph Weber das notwendige Fach- und Branchenwissen mit. Der Zugang der Vergütungsberatung Off-label ist im CaseNet gelöst. Pool erweitert Genetische Untersuchungen werden in der medizinischen Abklärung zunehmend bedeutender und damit auch ihre Vergütung durch die Grundversicherung. Die relevanten Regelungen sind in der KLV und in den entsprechenden Kapiteln der Analyseliste zu finden. Um die Vertrauensärzte in den Empfehlungen von Kostengutsprachen auf diesem Gebiet zu unterstützen, hat der MedCasePool einen Facharzt FMH für Medizinische Genetik und Spezialisten für genetische Analytik FAMH gewinnen können. Im Bereich der Vertrauenszahnärzte hat der RVK einen Kieferorthopäden verpflichtet, so dass die Spezialgebiete Kieferorthopädie und Kieferchirurgie im Pool kompetent vertreten sind.

nicht zu spät eingeschaltet wird und die Situation bereits festgefahren und kaum mehr lösbar ist. Häufig hat der Arbeitgeber ein frühes Gespür für solche Situationen. Für ein klärendes Gespräch mit dem betroffenen Arbeitnehmenden, dem Arbeitgeber und dem behandelnden Arzt sind manchmal vertiefte medizinische oder versicherungstechnische Kenntnisse gefragt. In diesen Fällen kommt die versicherungsmedizinische Beratung des RVK zum Zug: Der Arbeitgeber erhält steuernde Abklärungen und Vorschläge zum weiteren Vorgehen. Der Leiter des MedCasePool leitet diese neue Dienstleistung. Die Ärzte der verschiedenen Fachrichtungen aus dem MedCasePool unterstützen ihn. Dr. med. Reto Kölbli Vertrauensarzt T 041 417 05 60 r.koelbli@rvk.ch

Versicherungsmedizinische Beratung Der vertrauensärztliche Dienst und das Case Management bieten neu versicherungsmedizinische Beratungen für Unternehmen an. Bei längerer Arbeitsunfähigkeit von Arbeitnehmenden kann das Case Management der Taggeldversicherung involviert sein. Es gibt jedoch Fälle – zum Beispiel bei wiederholten Kurzabsenzen, während der Wartefrist der Taggeldversicherung oder solange das Case Management der Taggeldversicherung noch nicht eingeschaltet ist – in denen eine versicherungsmedizinische Beratung angebracht ist. Es kann dadurch verhindert werden, dass das Case Management

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Leistungseinkauf KVG Neuer Vertrag mit Tarifsuisse

Kundenzeitschrift SICHER Winterliche Ausgabe

Der RVK hat mit der Tarifsuisse AG einen neuen Vertrag für KVG-Dienstleistungen abgeschlossen. Er tritt am 1. Januar 2014 in Kraft, ist unbefristet und hat eine Mindestlaufzeit von drei Jahren.

Nach dem langen und schönen Herbst ist es kalt geworden und damit Zeit für die Winterausgabe der Kundenzeitschrift SICHER. Sie erscheint im Januar 2014 und widmet sich abwechslungsreichen Winterthemen.

Im Gegensatz zur bisherigen Lösung ist der Preis während der Laufzeit des Vertrages nicht mehr fix, sondern verändert sich je nach Versichertenbestand der gesamten Vertretung. Diese und weitere Änderungen sind in den Anschlussvereinbarungen mit den durch den RVK vertretenen Versicherern berücksichtigt.

Die Schweiz ist eine Nation von Wintersportlern. Jede vierte in der Schweiz lebende Person betreibt aktiv Wintersport. Da ist es kaum verwunderlich, dass es zu zahlreichen Unfällen auf der Skipiste kommt. Im SICHER werden die unterschiedlichen Behandlungsmethoden bei Verstauchungen, Brüchen & Co erklärt. Zudem wird die neue App von Suvaliv «Slope-Track» vorgestellt.

Die ursprüngliche Vertretung von 31 Versicherern wird mit wenigen Ausnahmen unverändert weitergeführt: 28 Versicherer haben die Anschlussvereinbarungen an den Dienstleistungsvertrag Tarifsuisse AG des RVK abgeschlossen. Nicht mehr dabei sind die Caisse-maladie de la Vallée d’Entremont, die neu der Groupe Mutuel zugeordnet ist, und die innova Gruppe, die sich vom Grundversicherungsgeschäft zurückgezogen hat. Mit dieser Vertretung hat der RVK einen hohen Marktanteil von gegen 20 Prozent und kann die Interessen der angeschlossenen Versicherer bei Tarifsuisse wirkungsvoll einbringen. Vertreter der Versicherer und des RVK nehmen in den Gremien von Tarifsuisse – insbesondere in den Verhandlungskommissionen – entsprechend Einfluss. Der RVK dankt den angeschlossenen Versicherern für ihr Vertrauen und Treue und freut sich auf die weitere bewährte Zusammenarbeit mit Tarifsuisse. Dieter Ehrenberg Leiter Leistungserbringer Management T 041 417 05 52 d.ehrenberg@rvk.ch

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Wer hat Lust in den kalten Wintermonaten etwas Zeit an der Wärme zu verbringen? Das SICHER hat die perfekte Kombination von Wärme – genauer 40 Grad – und sportlicher Betätigung. Bikram Yoga heisst die Lösung. Was das ist, wer sich dafür eignet und wo man es testen kann, erfahren Interessierte in der neusten SICHER-Ausgabe. Weitere Themen sind: • Einheitskasse: Systemwechsel verschlingt Milliarden • Kinder spielerisch auf die Skisaison vorbereiten • Fleischlose Ernährungsarten • Versicherungsratgeber: Bei wem sind Sie gegen Unfall versichert? Interessierte können eine Printausgabe bestellen – oder die elektronische Version im Internet durchblättern unter www.krankenversicherer.ch. Michelle Furrer Projektleiterin Marketing T 041 417 05 41 m.furrer@rvk.ch


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Bildung Grosse Nachfrage

Bildung RVK-Referenten bilden sich weiter

Ein Rückblick auf das vergangene Bildungsjahr zeigt: Die fachspezifische Fortbildung ist ein wichtiges Anliegen der Branche. So konnte der RVK in seinen Grund- und Fachkursen rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt weiterbilden.

Der RVK blickt auf ein äusserst erfolgreiches Bildungsjahr zurück. Den Bildungsverantwortlichen des RVK ist bewusst, dass die positiven Kursbewertungen immer auch auf die gut ausgebildeten und praxisnahen Referenten zurückzuführen sind. Um mit den Bildungsangeboten weiterhin am Markt zu bestehen, ist die Train-the-Trainer-Schulung ein wichtiger Bestandteil im Bildungsmosaik.

Mit der Einführung von SwissDRG sind die Anforderungen an die Krankenversicherer stark gestiegen. Kodier- und Regelkenntnisse sowie medizinisches Know-how sind für eine effiziente Rechnungskontrolle unerlässlich. Das zeigt auch das grosse Interesse an den DRG-Vertiefungskursen, die 58 Fachleute besucht haben. Ebenfalls überzeugt haben die verschiedenen medizinischen Kurse und der Krankentaggeldkurs. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden unterstreichen die hohe Qualität der RVK-Bildungsangebote. RVK-Frühlingstagung Im kommenden Jahr steht interessierten Personen aus dem Gesundheitswesen wiederum ein vielfältiges Weiterbildungsangebot zur Verfügung. So besticht die 7. Frühlingstagung vom 18. und 19. März 2014 einmal mehr mit einem vielseitigen Programm an Workshops und Referaten. Die Veranstaltung behandelt zentrale Themen aus den Bereichen Leistungsmanagement, Underwriting sowie Kundenberatung. Die bewährten Grundkurse «Krankenversicherung nach KVG und VVG» runden die umfangreiche Palette ab. Einzelne Kurse führt der RVK auch firmenintern durch. Das aktuelle Bildungsprogramm findet sich auf der letzten Seite dieser Ausgabe. Weitere Angaben sind auf der Webseite unter www.rvk.ch/bildung. Marco Fäh Leiter Bildung + Events T 041 417 05 62 m.faeh@rvk.ch

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Unter der Kursleitung von Oliver Schroeder, Studienleiter am MAZ, hat sich eine Gruppe aus internen und externen Referenten der Herausforderung gestellt. Da beim Coaching der praktische Nutzen an erster Stelle steht, hat der Kursleiter den «Eins-zu-eins»Präsentationsübungen viel Platz eingeräumt. Dank der Videoanalyse haben die Teilnehmenden gelernt, ihre Körpersprache gezielt einzusetzen. Oliver Schroeder hat sie dabei mit wertvollen Tipps zur Unterrichtsgestaltung unterstützt. Auch im didaktischen Bereich hat der ehemalige Fernsehmoderator wichtige Erkenntnisse vermittelt. In erster Linie ist er auf die Stärken der Referenten eingegangen – diese sollen gezielt ausgebaut werden. Er hat die Referententätigkeit überprüft und mit wertvollen Inputs versehen. Somit können die RVK-Referenten nun mit frischem Elan dem kommenden Bildungsjahr entgegensehen. Philipp Dünki Produktverantwortlicher Bildung + Events T 041 417 05 63 p.duenki@rvk.ch


RVK-intern Neues von der RVK-Crew Anfang Oktober hat S a ndr a Roos die Drehscheibenfunktion im Direktionssekretariat übernommen. Frau Roos hat viele Jahre bei der CSS als Assistentin im vertrauensärztlichen Dienst gearbeitet. Zuletzt war sie als Assistentin der Pflegedienstleitung in der Andreas Klinik in Cham tätig. Wir heissen Sandra Roos ganz herzlich willkommen im RVK-Team. Die Geschäftsleitung des RVK hat folgende Beförderungen vorgenommen: Pham van Quan wurde zum neuen Leiter der DRG-Prüfstelle befördert. Herr Pham hat ein abgeschlossenes Arztstudium und ist seit dem 1. Juni 2012 als Codierexperte beim RVK tätig. Alexandra Wir ta wurde zur neuen Leiterin im Case-Management befördert. Frau Wirta ist ausgebildete Pflegefachfrau und eine erfahrene Risikoexpertin im medizinischen Dienst. Sie ist seit dem 1. Februar 2012 beim RVK als Case-Managerin tätig. Wir gratulieren den beiden Mitarbeitenden zu ihren Beförderungen und wünschen ihnen viel Erfolg und Zufriedenheit in der neuen Funktion.

Per Ende Jahr wird Dr. med. Rudolf Häuptle die Bereichsleitung im MedCasePool und den Sitz in der Geschäftsleitung an seinen Nachfolger übergeben. Er hat in den sieben Jahren seiner Tätigkeit beim RVK massgeblich dafür gesorgt, dass der vertrauensärztliche Dienst zu einer Erfolgsgeschichte wurde. Unter seiner Leitung konnte der Pool der Vertrauensärzte auf 26 Fachspezialisten erweitert werden. Fast 50 Kunden beanspruchen heute die vielfältigen Dienstleistungen des VAD. Rudolf Häuptle wird ab Januar 2014 weiterhin in einem Teilpensum als Vertrauensarzt für den RVK tätig sein. Wir danken ihm ganz herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz im MedCase-Pool und sein engagiertes Mitwirken in der Geschäftsleitung. Der Vorstand des RVK hat Dr. med. Reto Kölbli zum neuen Leiter MedCasePool gewählt. In dieser Funktion wird er ab Januar 2014 auch neues Mitglied der Geschäftsleitung. Reto Kölbli arbeitet seit August 2012 beim RVK und weist eine langjährige Erfahrung als Vertrauensarzt bei verschiedenen Krankenversicherern aus. Wir gratulieren Dr. Kölbli zu seiner Wahl und wünschen ihm viel Erfolg und Energie für die neue Herausforderung. Judith May Leiterin Personal- und Finanzadministration T 041 417 05 72 j.may@rvk.ch

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner Medgate 360° Healthplan Mit dem 360°Healthplan bietet Medgate ihren Partner-Krankenversicherern ab Januar 2014 ein neues Produkt an. Der 360°Healthplan ist eine Weiterentwicklung des ITC-Modells (Integrated Telemedical Care) und baut auf den vielfältigen Erfahrungen von Medgate auf. Das Ziel von Medgate ist, ihre Patienten umfassend zu betreuen und ihnen gleichzeitig den Umgang mit einem telemedizinischen Versicherungsmodell zu erleichtern. Im 360°Healthplan legen die Medgate-Ärzte zusammen mit dem Patienten bei jeder telemedizinischen Konsultation den optimalen Behandlungsplan fest. Falls der Patient überwiesen werden muss, gehört zum Behandlungsplan ebenfalls die Festlegung eines Ärzteteams, bei dem sich der Patient in der Folge während einer definierten Zeit behandeln lassen kann. Ihren individuellen Behandlungsplan erhalten die Medgate-Patienten im Anschluss an die Telekonsultation bequem per SMS oder E-Mail, quasi als Zusammenfassung des Gesprächs mit Medgate. Sind Anpassungen im Behandlungsplan nötig, können die Patienten diesen mittels Kontaktaufnahme mit Medgate per Telefon oder neu auch online aktualisieren lassen. Neue App Um die Interaktion mit Medgate noch einfacher zu gestalten, erscheint im Januar ebenfalls die neue Medgate-App – der 360°Healthmanager. Zudem versendet Medgate ab dann auch ein digitales Info-Mail an diejenigen Patienten, die weitere Informationen im Umgang mit Medgate und dem 360°Healthplan benötigen. Bei Interesse ermöglicht Medgate den Krankenversicherern, ihren Kunden den 360°Healthplan als Kombination von einem telemedizinischen und einem HMO-Versicherungsmodell anzubieten. Versicherte könnten in diesem Fall jeweils bei jedem medizinischen Anliegen selber entscheiden, ob sie das telemedizinische Zentrum oder ein Health Center von Medgate als erste Anlaufstelle wählen.

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Einfach erklärt

Eine einfache Erklärung des 360°Healthplan findet sich in Form eines Films auf der Medgate-Website: www.medgate.ch/360healthplanvideo


Die B端ros des RVK bleiben vom 23. Dezember 2013 bis und mit 3. Januar 2014 geschlossen.

Das VAD-Sekretariat, das Case Management und die DRG-Pr端fstelle sind an folgenden Tagen telefonisch erreichbar: Montag, 23. Dezember 2013 Dienstag, 24. Dezember 2013 (bis Mittag) Freitag, 27. Dezember 2013 Montag, 30. Dezember 2013 Dienstag, 31. Dezember 2013 (bis Mittag) Freitag, 3. Januar 2014

Das RVK-Team w端nscht Ihnen frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Start ins 2014!

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Agenda 2014 15./16. Januar

Grundkurs 1

Luzern

22. Januar

Fachkurs «Hilfspersonen VAD»

Luzern

23. Januar bis 17. April

Prüfungstraining «Berufsprüfung Krankenversicherungsfachfrau»

Zürich

29. Januar

Fachkurs «Psychiatrie und Psychotherapie»

Luzern

5./6. Februar

Grundkurs 2

Luzern

12. Februar

Fachkurs «SwissDRG – Grundlagen»

Luzern

11./12. März

Grundkurs 1

Luzern

18./19. März 20./21. Mai

7. RVK-Frühlingstagung Grundkurs 1

Nottwil Luzern

27. Mai

RVK-Forum

Zürich

27./28. Mai und 3./4. Juni

Fachkurs «Medizinische Kenntnisse»

Luzern

12./13. Juni

RVK-Impuls – Treffen. Erfahren. Austauschen.

Luzern

13. Juni

Delegiertenversammlung RVK / Generalversammlung RVK Rück AG

Luzern

17./18. Juni

Grundkurs 2

Luzern

25. Juni

Fachkurs «Zahnmedizin»

Luzern

26./27. August

Grundkurs 1

Luzern

3./9. September

Fachkurs «Krankentaggeld»

Luzern

10. September

Fachkurs «SwissDRG – Vertiefung»

Luzern

16./17. September

Grundkurs 2

Luzern

11./12. November

Grundkurs 1

Luzern

2./3. Dezember

Grundkurs 2

Luzern

Sessionen 2014 3. bis 21. März

Frühjahrsession

2. bis 20. Juni

Sommersession

8. bis 26. September

Herbstsession

24. November bis 12. Dezember

Wintersession

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