Juli 2016
Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner
Wasser
5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat
11 RVK-Forum 2016 Vertrauensarzt – Richter in Weiss?
15 Rückversicherung GRV-Grundpflege: Rückblick 2015
Wasser als Bildthema in der Juli-Ausgabe.
Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG
Informationen des RVK 10 RVK IM NEUEN LOOK Neuer Markenauftritt 11 RVK-FORUM 2016 Vertrauensarzt – Richter in Weiss? 13 VERBAND RVK-Impuls 2016 14 RVK: DELEGIERTEN- UND GENERALVERSAMMLUNG Erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 15 RÜCKVERSICHERUNG: GRV-Grundpflege: Rückblick 2015 17 VERMITTELTE VERSICHERUNGEN Neues KTI-Pool-Mitglied 18 FMC-SYMPOSIUM 2016 Mehr Patientennutzen – Bessere Vergütung durch Integration 19 FACHMESSE 2. SÄULE 2016 Erstmaliger Auftritt des RVK 20 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Vorschau Sommerausgabe 21 SICHER-LESERUMFRAGE Hohe Zufriedenheit bei den Leserinnen und Lesern 22 RÜCKBLICK RVK-Frühlingstagung 2016 23 RVK-BILDUNGSANGEBOTE Aktuelle und neue Fachkurse ab Herbst
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 25 RVK-MITGLIEDER Kurz vorgestellt 26 RVK-PARTNER Schaden Service Schweiz AG
Agenda 28 TERMINE Agenda 2016 und Sessionen 2016
Impressum
Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK / Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / info@rvk.ch / www.rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Wasser». Titelbild: istockphoto
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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass sich der RVK visuell verändert hat. Der RVK – und mit ihm das Verbandsorgan INFORMATION – zeigt sich nämlich im neuen Look: mit modernisierten Logo-Elementen, einer ausdrucksstarken Bildwelt und dem neuen Claim «clever entlastet». Mehr zu unserem neuen Markenauftritt erfahren Sie auf Seite 10.
«Tariflich bleibt bei den ambulanten Leistungen bis auf weiteres alles beim Alten.»
Nicht nur beim RVK, sondern auch auf Bundesebene passiert viel – so ist die Sommersession kürzlich zu Ende gegangen. Neben parlamentarischen Initiativen wie der Reform der Prämienverbilligung oder dem Risikoausgleich bei Patienten mit teuren Medikamenten wurde auch rege über den neuen Arzttarif diskutiert. Die Tarifpartner mussten dem Bundesrat bis Ende Juni 2016 eine gemeinsame Vorlage unterbreiten, die von allen Tarifpartnern akzeptiert wird. Einigen sie sich nicht, hat er die gesetzliche Kompetenz, selber einen verbindlichen Tarif festzusetzen. Bundesrat Alain Berset hat nach Ablehnung des Tarifs durch die FMH bereits signalisiert, dass die Tarifpartner über die genannte Frist hinaus die Möglichkeit haben sollen, neue Vorschläge einzureichen. Einen Endtermin hierzu hat er nicht genannt. Womit nun bis auf weiteres für die ambulanten Leistungen tariflich alles beim Alten bleibt. Am 28. April 2016 hat das RVK-Forum im Verkehrshaus stattgefunden. An der Veranstaltung stand die Unabhängigkeit des Vertrauensarztes im Fokus. Die hochkarätigen Experten diskutierten die Vor- und Nachteile von integrierten und delegierten Systemen und beleuchteten sie aus verschiedenen Blickwinkeln. Lesen Sie mehr darüber auf Seite 11 und 12. An der Delegiertenversammlung des RVK Mitte Juni wurde nicht nur die Jahresrechnung genehmigt, sondern auch Gesamtwahlen im Vorstand und im Verwaltungsrat durchgeführt. Auf Seite 14 verraten wir, wer neu in die beiden Gremien gewählt wurde. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.
Freundliche Grüsse, Ihr Daniel Herzog, Direktor
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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Zulassungsstopp: Auftrag an Bundesrat Mit einem dringlichen Bundesbeschluss, dem beide Räte zugestimmt haben, soll der Bundesrat bis 30. Juni 2017 Gesetzesänderungen mit verschiedenen Szenarien zur Steuerung der Zulassung von Ärztinnen und Ärzte ab 2019 ausarbeiten.
Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit im KVG Ursprünglich wollte der Bundesrat ein nationales Zentrum für Qualität aufbauen, auf das er nach durchwegs negativen Reaktionen verzichtet hat. Die daraufhin geplante Reduktion auf eine neuzuschaffende Fachstelle verbunden mit Kosten von rund 20 Millionen Franken pro Jahr – zu finanzieren durch Prämienaufschläge – fand im Ständerat ebenfalls keine Unterstützung.
Neuer Arzttarif Nachdem sich die Tarifpartner bezüglich Ausgestaltung und Kostenneutralität bis zum 30. Juni 2016 nicht einigen konnten, obliegt nun das weitere Vorgehen dem Bundesrat, dessen Entscheid aber noch nicht bekannt ist.
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Gesundheitspolitik
Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 19. März 2016 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.
VOLKSABSTIMMUNG SONDERSESSION VOM 5. JUNI 2016 NATIONALRAT 25.-27. APRIL 2016 Fortpflanzungsmedizingesetz
Verlängerung der Gültigkeit von Art. 55a KVG
Am 5. Juni 2016 hat das Volk die Änderungen am Fortpflanzungsmedizingesetz mit über 60 Prozent JA-Stimmen angenommen. Das Referendum wurde ergriffen, weil mit dem geänderten Fortpflanzungsmedizingesetz auch die Präimplantationsdiagnostik zugelassen wird. In diesem Zusammenhang würde es nicht überraschen, wenn schon kurz nach Inkraftsetzung des Gesetzes, die Präimplantationsdiagnostik als Pflichtleistung der Krankenversicherung gefordert wird.
Parlamentarische Initiative SGK-NR Bekanntlich hat in der Wintersession 2015 der Nationalrat in der Schlussabstimmung die KVG-Änderung betreffend der Steuerung im ambulanten Bereich überraschend abgelehnt. Nachdem aber die heute geltende Steuerung gemäss Art. 55a KVG Ende Juni 2016 ausläuft, sollte dringend eine Lösung gefunden werden. Mit einer parlamentarischen Initiative hat die vorberatende Kommission beantragt, die geltende Regelung in Art. 55a KVG vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2019 mittels eines dringlichen Bundesbeschlusses weiterzuführen. Zudem wird der Bundesrat mit der SGK-NR-Motion «Gesundheitssystem. Ausgewogenes Angebot durch Differenzierung des Taxpunktwertes» und des Kommissionspostulates der SGK-SR «Alternativen zur heutigen Steuerung der Zulassung von Ärztinnen und Ärzten» beauftragt, bis zum 30. Juni 2017 eine Gesetzesvorlage in die Vernehmlassung zu schicken, die verschiedene Lösungsvarianten (Zulassungssteuerung, Preisflexibilität, Lockerung Vertragszwang) aufzeigt. Auf einstimmigen Antrag der Kommission hat der Rat der Vorlage mit 177:7 Stimmen bei vier Enthaltungen zugestimmt. Der Dringlichkeitserklärung hat der Rat in der Sommersession mit 187:1 Stimmen bei zwei Enthaltungen zugestimmt und in der Schlussabstimmung die Vorlage mit 191:1 Stimmen ohne Enthaltungen verabschiedet.
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Gesundheitspolitik
WASSER Über 70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Davon sind jedoch nur drei Prozent trinkbares Süsswasser.
Eröffnung neuer Arztpraxen Standesinitiative Genf Mit der Standesinitiative verlangt der Kanton Genf eine KVG-Änderung, die den Kantonen erlaubt, eine Planung für die Eröffnung neuer Arztpraxen zu erstellen. Die vorberatende Kommission hat beantragt, die Initiative abzulehnen. Dies mit der Begründung, dass der bisherige Ärztestopp bis 2019 verlängert und der Bundesrat beauftragt wurde, bis 30. Juni 2017 als Ersatz alternative Gesetzesvorschläge in die Vernehmlassung zu schicken. Der Rat hat mit 58:117 Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen, der Standesinitiative des Kantons Genf keine Folge zu geben.
Gesetzliche Anerkennung der Pflege Parlamentarische Initiative Joder Rudolf Mit der Initiative wird verlangt, das KVG so anzupassen, dass die Gesundheits- und Krankenpflege als eigenständige Leistung definiert wird. Dabei geht es um die von Pflegefachpersonen erbrachten Leistungen, einerseits auf ärztliche Anordnung und anderseits in eigener Verantwortung. Für die in eigener Verantwortung erbrachten Leistungen könnten die Pflegefachpersonen direkt der Krankenversicherung Rechnung stellen. Begründet wird der Vorstoss insbesondere damit, dass die Bedeutung der Pflege stark zugenommen hat und weiter zunehmen wird (Demographie, frühere Entlassungen aus den Spitälern wegen den Fallpauschalen, Mangel an Pflegepersonal). Die Verantwortung der Pflege gesetzlich anzuerkennen, steigere zudem die Attraktivität der Pflegeberufe. Die vorberatende Kommission hat der Initiative ohne
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Gegenstimme zugestimmt, wie übrigens auch die vorberatende Kommission des Ständerates. Die Kommission hat eine Subkommission eingesetzt, die eine Gesetzesvorlage erarbeitet und in die Vernehmlassung geschickt hat. Dort wurde diese vorwiegend positiv aufgenommen. Vorbehalte gab es bezüglich Auswirkung auf die Kosten und die Präjudizierung. Es wäre zu befürchten, dass weitere medizinische Hilfspersonen wie beispielsweise Physiotherapeuten ohne ärztliche Verordnung zu Lasten der Krankenversicherung tätig werden möchten. Die Kommission hat Eintreten und der Bundesrat Ablehnung beantragt. Nach lebhafter Diskussion hat der Rat mit 118:67 Stimmen ohne Enthaltungen Nichteintreten beschlossen.
Gesundheitspolitik
AUS DEM NATIONALRAT Für eine einheitliche Regelung der medizinisch-diagnostischen Geräte Parlamentarische Initiative Carobbio Gusetti Marina Mit der Initiative wird die Einführung einer einheitlichen Regelung für medizinisch-diagnostische Geräte auf nationaler Ebene gefordert, die sowohl eine Planung wie auch einen Bedürfnisnachweis verlangt. Die vorberatende Kommission hat beantragt, dieser Initiative keine Folge zu geben. Dies insbesondere mit der Begründung, allfällige Probleme in diesen Bereichen müssten mit der Förderung des Wettbewerbes und nicht mit einem planwirtschaftlichen Ansatz angegangen werden. Der Rat ist diesem Antrag mit 137:52 Stimmen bei zwei Enthaltungen gefolgt.
Reform Prämienverbilligung Parlamentarische Initiative Gilli Yvonne Mit der Botschaft vom 20. September 2013 beantragte der Bundesrat, den Risikoausgleich auszubauen und die Grundund Zusatzversicherung zu trennen. Nachdem das Parlament den Ausbau des Risikoausgleichs bereits 2014 guthiess, beschloss der Ständerat in der Frühjahrsession 2015, nicht auf die Vorlage einzutreten. Die vorberatende Kommission des Nationalrates beantragte, dem Ständerat zu folgen und nicht auf die Vorlage einzutreten. Nach kurzer Debatte beschloss der Rat mit 127:46 Stimmen Nichteintreten.
Risikoselektion von Patienten mit teuren Medikamenten soll unterbunden werden Parlamentarische Initiative Kessler Margrit Die Initiative verlangt, dass die Krankenkassen gezwungen werden, die Medikamente nach dem System Tiers payant abzurechnen. Damit soll verhindert werden, dass die Patienten teure Medikamente bar bezahlen müssen. Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat der Rat beschlossen, die Behandlungsfrist bis zur Sommersession 2018 zu verlängern.
Bessere Unterstützung für die Hauspflege von schwerkranken oder schwerbehinderten Kindern Parlamentarische Initiative Joder Rudolf Die Initiative verlangt, die gesetzlichen Grundlagen dahingehend anzupassen, dass Familien (Eltern und Erziehungsberechtigte), die schwerkranke oder schwerbehinderte Kinder zu Hause pflegen, besser und wirkungsvoller unterstützt werden. Nachdem die vorberatenden Kommissionen beider Räte der Initiative bereits vor drei (Nationalrat), respektive zwei Jahren (Ständerat) zugestimmt haben, hat die vorberatende Kommission des Nationalrates nun beantragt, die Behandlungsfrist bis zur Frühjahrssession 2018 zu verlängern. Der Rat hat diesem Antrag ohne Diskussion zugestimmt.
AUS DEM STÄNDERAT Verlängerung des Gültigkeit von Art. 55a KVG Parlamentarische Initiative SGK-NR
Gesundheitssystem. Ausgewogenes Angebot durch Differenzierung des Taxpunktwertes Motion SGK-NR Mit der parlamentarischen Initiative der SGK-NR wird über einen dringlichen Bundesbeschluss die Weiterführung des bisherigen Art. 55a KVG vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2019 beantragt. Der Nationalrat hat dieser Initiative in seiner Sondersession vom 27. April 2016 zugestimmt. Mit der Motion der SGK-NR «Gesundheitssystem. Ausgewogenes Angebot durch Differenzierung des Taxpunktwertes» wird der Bundesrat beauftragt, zur Ablösung von Art. 55a KVG bis zum 30. Juni 2017 Gesetzesänderungen mit verschiedenen Szenarien, wie sie auch in der Motion der SGK-SR «Alternativen zur heutigen Steuerung der Zulassung von Ärztinnen und Ärzten» festgehalten sind, in die Vernehmlassung zu schicken. Dieser Auftrag ist neu auch Bestandteil des bis 30. Juni 2019 geltenden Art. 55a KVG. Der Nationalrat hat dieser Motion bereits in der Frühjahrsession 2016 zugestimmt. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat dem Rat beantragt, sowohl der parlamentarischen Initiative SGK-NR, wie der Motion SGK-NR zuzustimmen. Nach kurzer Diskussion hat der Rat mit 34:6 Stimmen bei vier Enthaltungen im Sinne des Kommissionantrages zugestimmt. Der Dringlichkeit hat der Rat mit 33:4 Stimmen ohne Enthaltungen zugestimmt. In der Schlussabstimmung hat der Rat die Vorlage mit 33:7 Stimmen bei vier Enthaltungen genehmigt.
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Gesundheitspolitik
KVG. Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit Der Bundesrat hat neue Bestimmungen im KVG vorgeschlagen. Damit soll die Qualität im Gesundheitswesen weiter verbessert und die Kostensteigerung in der obligatorischen Krankenversicherung gedämpft werden. Vorgesehen ist die Erarbeitung eines zusätzlichen nationalen Programms, das die Leistungserbringer dabei unterstützen soll, ihre Behandlungsprozesse zu verbessern und einheitliche Standards umzusetzen. Der Bund plant diesbezüglich eine Zusammenarbeit mit bestehenden Organisationen wie zum Beispiel die Stiftung Patientensicherheit Schweiz, die bereits entsprechende Pilotprogramme durchführt. Ausserdem sieht die bundesrätliche Vorlage die Schaffung einer ausserparlamentarischen Kommission vor, die dem Bund beratend zur Seite stehen soll. Der Bund rechnet mit Kosten von rund 20 Millionen pro Jahr, die von den Krankenversicherern über Prämien finanziert werden sollen. Die vorberatende Kommission hat Nichteintreten auf die Gesetzvorlage beantragt, insbesondere mit der Begründung, dass das heutige Gesetz bereits Qualitätsbestimmungen enthalte. Der Rat hat mit 27:16 Stimmen beschlossen, nicht auf diese Vorlage einzutreten.
BUNDESRAT/EDI/ BAG Alternative Medizin Der Bundesrat beabsichtigt, die Komplementärmedizin (Homöopathie, Phytotherapie, anthroposophische und traditionelle chinesische Medizin), die provisorisch bis 2017 Teil der Grundversicherung ist, definitiv als kassenpflichtige Leistungen aufzunehmen. Bis Ende Juni 2016 läuft eine entsprechende Vernehmlassung zur vorgesehenen Verordnungsänderung.
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UMFELD Neuer Arzttarif Seit Jahren «basteln» die Tarifpartner an einem neuen Arzttarif. Das Thema beherrschte in den letzten Monaten und Wochen die gesundheitspolitische Bühne und insbesondere auch die Medien. Bis Ende Juni 2016 müssten nämlich die Tarifpartner dem Bundesrat eine gemeinsame Vorlage für einen neuen Arzttarif unterbreiten. Je näher dieser Termin rückte, umso mehr zerstritten sich die beteiligten Parteien und zogen sich zum Teil vom Tarifprojekt zurück. Grösster Knackpunkt ist die Kostenneutralität: Der Bundesrat gab die Kostenneutralität vor und die bisherigen Tarifpartner im TARMED waren mit dieser Vorgabe anfänglich einverstanden. Je weiter das Projekt voranschritt, je mehr Differenzen tauchten auf. So will heute zum Beispiel der Ärzteverband FMH nicht mehr zur Kostenneutralität stehen. Es wird davon ausgegangen, dass der heute vorliegende Tarifentwurf eine enorme Kostensteigerung (1 Milliarde bis zu 4 Milliarden) verursachen würde, was folglich bei den Krankenversicherungsverbänden auf Ablehnung stösst. Mit Spannung wird die Reaktion von Bundesrat Berset nach dem 30. Juni 2016 erwartet, wenn kein Tarifvorschlag vorliegt, der breit akzeptiert wird. Der Bundesrat hätte gesetzlich die Kompetenz, selber einen verbindlichen Tarif festzusetzen. Ob er dies tut, bleibt abzuwarten.
Pflegekosten Städte und Gemeinden beklagen sich über die stark steigenden Pflegekostenanteile und sind in dieser Sache an den Bund gelangt. Dieser will die Problematik analysieren und bald einen entsprechenden Bericht vorlegen. Als eine mögliche Lösung sehen die Städte und Gemeinden einen höheren Pflegekostenanteil der Krankenversicherer. Damit würden aber nur Kosten von den Steuerzahlenden auf die Prämienzahlenden überwälzt. Kosten würden so auf jeden Fall keine gespart.
INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Verbandstagung RVK-ImPuls 2016 Am 9. und 10. Juni 2016 fand die Verbandstagung RVK-ImPuls statt. Neben dem Besuch der Sammlung Rosengart und einem kulinarischen Hochgenuss im Château Gütsch standen auch Austausch und Networking im Mittelpunkt. Die spannenden Referate zum Thema Altenpflege am 10. Juni 2016 im Hotel Astoria rundeten das Programm des diesjährigen RVK-ImPuls ab.
Neues KTI-Pool-Mitglied: EGK-Gesundheitskasse Ab 1. Januar 2017 ergänzt die EGK-Gesundheitskasse ihre Produktpalette mit der bewährten KTI-Versicherung. Somit umfasst der KTI-Pool ab nächstem Jahr 22 Partner. Die KTI-Versicherung schliesst gezielt Lücken in den Versicherungsangeboten. Der RVK freut sich über den Zuwachs.
Kundenzeitschrift SICHER: Leserumfrage Zusammen mit den SICHER-Kunden führte der RVK im Herbst 2015 bei den Leserinnen und Lesern der Kundenzeitschrift eine Umfrage durch. Die erfreulichen Ergebnisse wurden den beteiligten Krankenversicherer am 17. März 2016 an einem Erfahrungsaustausch mitgeteilt. Die bewerteten Bereiche wie beispielsweise Themenmix, Informationsgehalt, Erscheinungsbild und die Leserfreundlichkeit wurden mit «gut» und «sehr gut» beurteilt.
Spannende Bildungsangebote Der RVK überprüft seine Bildungsangebote regelmässig und passt seine Kurse den veränderten Gegebenheiten des Gesundheitsmarktes an. Neue Fachthemen ergänzen deshalb auch 2016 die bestehenden Angebote. So gibt es zum Beispiel ab Herbst den neuen Kurs «Vertiefung Leistungen ambulant».
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Informationen des RVK
RVK im neuen Look NEUER MARKENAUFTRITT
Um für eine weiterhin erfolgreiche Geschäftstätigkeit ideale Voraussetzungen zu schaffen, hat der RVK seine Marke geschärft und zeigt sich mit modernisierten Logo-Elementen und einer ausdrucksstarken Bildwelt im neuen Look. In Kombination mit den erprobten und innovativen Dienstleistungen stärkt der neue Markenauftritt den RVK für die anspruchsvollen Marktanforderungen und den nachhaltigen Erfolg. Das Umfeld, in dem der RVK seine Leistungen erbringt, ist seit einigen Jahren im Umbruch. Dieser Wandel betrifft unmittelbar die Position sowie die Mission und Vision des RVK. Aufgrund der Veränderung hat der RVK ein neues Selbstverständnis und eine passende Strategie entwickelt. Heute ist der RVK ein modernes Dienstleistungszentrum für Versicherer und Institutionen im Gesundheitswesen und bei einigen Dienstleistungen führend im Markt. Im Zentrum der neuen Marke steht das Leistungsversprechen «clever entlastet». Mit den erprobten und innovativen Dienstleistungen entlastet der RVK seine Mitglieder und Kunden, so dass sie ihre Anliegen entspannt als erledigt abhaken können. Als zentrale Werte gegenüber seinen Kunden hat der RVK die Attribute «engagiert», «gemeinsam» und «zuverlässig» in den Mittelpunkt gestellt. Das Ergebnis ist ein einheitlicher, überzeugender Markenauftritt, der zudem eine klare Differenzierung gegenüber den Mitbewerbern bringt. Auf dieser erneuerten Grundlage wird der RVK für Verbandsmitglieder und Kunden auch in Zukunft ein engagierter, verlässlicher und partnerschaftlicher Dienstleister sein. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
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Informationen des RVK
RVK-Forum 2016 VERTRAUENSARZT – RICHTER IN WEISS?
Vertrauensärzte fällen ihr Urteil gemäss der gesetzlichen Regelung unabhängig von Versicherern, Leistungserbringern und Patienten. Trotzdem stehen die Vorwürfe der fehlenden Unabhängigkeit und Gleichbehandlung immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit und Politik. Braucht es dafür eine unabhängige, externe Organisation, wie sie Nationalrätin Bea Heim in einem Postulat fordert? Am RVK-Forum vom 28. April 2016 diskutierten hochkarätige Experten die Vor- und Nachteile von integrierten und delegierten Systemen und beleuchteten sie aus verschiedenen Blickwinkeln. Rund 200 Fachleute aus dem Gesundheitswesen verfolgten die spannende Debatte, die von Hannes Blatter, Geschäftsführer Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit, moderiert wurde. Margrit Kessler, Präsidentin der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz, hat als ehemalige Nationalrätin das Postulat von Bea Heim mitunterzeichnet und forderte eine unabhängige, professionelle Beratungs- und Schlichtungsstelle für alle Beteiligten. Nach dem Sprichwort «Wes Brot ich ess, des Lied ich sing» seien Vertrauensärzte nicht unabhängig genug. Zudem fallen Expertisen in Einzelfällen bei verschiedenen Krankenkassen oder in verschiedenen Regionen unterschiedlich aus. Dies liegt auch daran, dass der Entscheider schlussendlich nicht der Vertrauensarzt, sondern die Leistungsabteilung der Krankenkasse ist. Kessler schlägt deshalb vor, dass die Vertrauensärzte als unabhängiges Organ die Entscheidkompetenz in komplizierten Fällen erhalten und die Krankenkassen aufgrund dieser Expertise die Leistungen erbringen. Prof. Dr. iur. Tomas Poledna, Rechtsanwalt, erörterte in seinem Referat den rechtlichen Blickwinkel des Vertrauensärztlichen Dienstes und kam zum Schluss, dass dieser für die Unabhängigkeitsvorgabe eigentlich nur ausserhalb des Einflussbereichs einer Krankenkasse angesiedelt werden darf, so wie dies beim Modell des RVK schon umgesetzt ist. «Denn der Vertrauensärztliche Dienst kann kein Organ sein, wenn dieser einem anderen Organ unterstellt ist. Die Parlamentarier sind schliesslich auch nicht Angestellte des Bundesrates», so Poledna.
In der Podiumsdiskussion analysierten verschiedene Experten medizinische und ökonomische Aufgaben des Vertrauensärztlichen Dienstes. Dr. med. Jürg Zollikofer von der Schweizerischen Gesellschaft der Vertrauens- und Versicherungsärzte SGV benutzte den Begriff «Hammer und Amboss» und meinte damit die Stellung der Vertrauensärzte zwischen den Leistungserbringern und den Krankenkassen. Einig waren sie sich darin, dass ein vermehrter Austausch zwischen allen Akteuren in Zukunft immer wichtiger wird, zum Beispiel in Form eines runden Tisches. Auch die Selbstständigkeit der Vertrauensärzte soll künftig gefördert werden – unabhängig davon, wie der Vertrauensärztliche Dienst auf operativer Ebene organisiert ist. Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), ging in seinem Referat dem Ansatz und den Erfahrungen in Deutschland nach: Denn auch in Deutschland wird trotz Verselbstständigung dieses Dienstes immer wieder über die Unabhängigkeit der MDK diskutiert, vor allem in Bezug auf mehr Wettbewerb und einer möglichen Institutionslösung. Das Grundkonstrukt eines gemeinschaftlichen Medizinischen Dienstes aller Kranken- und Pflegekassen mit fachlicher Unabhängigkeit hat sich jedoch bewährt. Im Anschluss zeigte Dr. Nicholas Bornstein, Senior Projektleiter W.I.R.E., neue Thesen zur Zukunft des Vertrauensarztes auf.
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Informationen des RVK
WASSER Der Mensch besteht aus circa 60 Prozent Wasser, je nach Geschlecht, Alter und Gewicht. Ohne Wasser kann der Mensch nur wenige Tage überleben.
Am Nachmittag erörterten die Podiumsteilnehmenden die zukünftige Rolle des Vertrauensarztes. Cornelia Gnädinger von Novartis ist überzeugt, dass eine weitere Instanz die Probleme nicht lösen würde – denn die Ärzte wären bei der Prüfung von Einzelfällen weiterhin unterschiedlicher Meinung. Einig waren sich die Podiumsteilnehmer auch darin, dass der Vertrauensarzt in Zukunft viel mehr im Dialog mit anderen Akteuren stehen sollte, da die Anforderungen an die Vertrauensärzte immer komplexer und anspruchsvoller werden. Für Charles Giroud, Präsident des RVK, haben die Diskussionen anlässlich des RVK-Forums gezeigt, dass sich die Haupttätigkeit des Vertrauensarztes vor allem durch die Begriffe «Arzt» und «Vertrauen» auszeichnen sollte. Durch zunehmende Spezialisierung und Individualisierung der Medizin braucht der Vertrauensarzt künftig noch mehr Kompetenz für eine sachgerechte Beurteilung. Um sich das Vertrauen immer wieder zu verdienen, muss er unabhängig, ethisch, moralisch und fair entscheiden, damit eine Gleichbehandlung sichergestellt werden kann. Eine Entscheidkompetenz soll dem Vertrauensarzt hingegen nicht gegeben werden. «Aus Sicht des RVK sind wir mit unserem unabhängigen Vertrauensärztlichen Dienst damit auf gutem Weg.» Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch
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Informationen des RVK
Verband RVK-IMPULS 2016
Im Rahmen der Verbandstagung RVK-ImPuls trafen sich die Führungspersonen der RVKMitglieder am 9. und 10. Juni 2016 in Luzern. Einen Auftakt kultureller Art stellte der Besuch der Sammlung Rosengart dar. Den Teilnehmenden bot sich dabei die Gelegenheit, mehr über die Bilder von Picasso, Léger und Klee zu erfahren. Bei einer fachkundigen Führung erzählten die beiden Kuratorinnen spannende Geschichten über die Künstler und deren Werke. Im Anschluss begeisterte das wiedereröffnete Château Gütsch die Gäste mit kulinarischem Hochgenuss und bestechender Aussicht auf die Leuchtenstadt. In gemütlicher Atmosphäre liessen die Teilnehmenden den Abend im Château Gütsch ausklingen. Vor der Delegierten- und Generalversammlung beleuchtet der RVK jeweils ein branchenspezifisches Thema. Dieses Jahr stand die Altenpflege im Fokus. Richard Widmer, Verbandspräsident der Basler Alters- und Pflegeheime, zeigte die Veränderungen in der Altenpflege auf. Dabei liess er den Blick von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft schweifen. Noldi Hess, Leiter Ressort Betriebswirtschaft LAK
CURAVIVA, beleuchtete im Anschluss die Kostenentwicklung und deren Folgen. Zum Schluss präsentierte Jakub Samochowiec, Senior Researcher am Gottlieb Duttweiler Institut, aktuelle Recherchen und Ergebnisse zum Thema Robotik. Hierbei hat sich ein Blick über den Tellerrand hinaus gelohnt. So könnten zum Beispiel diverse Roboter in Zukunft durchaus gewisse Teilaufgaben in der Altenpflege übernehmen. Eine komplette Umstellung sei jedoch nicht zu erwarten. Viel eher wird in naher Zukunft das «Ambient Assisted Living» in den Fokus rücken. So sollen Menschen dank technologischem Fortschritt und konsequenter Überwachung über eine möglichst lange Zeitspanne eine selbstständige Wohnform geniessen können. Der nächste RVK-ImPuls findet am 22. und 23. Juni 2017 statt. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch
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Informationen des RVK
RVK: Delegierten- und Generalversammlung ERFOLGREICHES GESCHÄFTSJAHR 2015 Der RVK blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Anlässlich der 84. Delegiertenversammlung vom 10. Juni 2016 in Luzern genehmigten die Delegierten einstimmig den Geschäftsbericht und die Rechnung 2015 des Verbandes. Zudem haben sie an der 5. Generalversammlung der RVK Rück AG, der Tochtergesellschaft des RVK, die Jahresrechnung einstimmig angenommen. Der RVK blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz konnte in den meisten Bereichen gesteigert werden. Die Anstrengungen im Marketing und an der Kundenfront zeigen Wirkung – die Kundenbasis wurde deutlich ausgebaut. Auch die Anzahl der Versicherten bei den RVK-Mitgliedern wurde vergrössert: Der Verband setzt sich aktuell aus 26 Krankenversicherern zusammen und repräsentiert insgesamt 674 000 Versicherte. Das Rechnungsjahr schliesst er mit einem Gewinn von 533 000 Franken ab. Der RVK ist gut aufgestellt und zuversichtlich, auch im Jahr 2016 ein gutes Resultat zu erzielen.
Auch die RVK Rück AG ist erfolgreich unterwegs Die RVK Rück AG als Tochtergesellschaft des RVK schliesst ebenfalls mit einem positiven Jahresergebnis von rund 230 000 Franken ab. «Alles in allem sind der RVK und die RVK Rück AG auf gutem und solidem Kurs und blicken gut gerüstet in die Zukunft», sagte Daniel Herzog, Direktor RVK und RVK Rück AG.
Gesamt- und Ersatzwahlen im Vorstand und im Verwaltungsrat Nach den Rücktritten von Josef Hutter und Franz Josef Kaltenbach im Jahre 2015 stellten sich alle verbleibenden Vorstandsmitglieder für eine Wiederwahl zur Verfügung. Die Delegiertenversammlung wählte Charles Giroud, Präsident des RVK, sowie alle Vorstandsmitglieder einstimmig für eine
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weitere Amtsperiode von drei Jahren sowohl in den Vorstand des Verbands als auch in den Verwaltungsrat der RVK Rück AG. Hanspeter Zweifel, Geschäftsleiter der Glarner Krankenversicherung, und Guido Mitterer, Geschäftsführer der rhenusana Krankenversicherung, kandidierten als Vorstandsmitglieder und Verwaltungsräte und wurden beide einstimmig gewählt. Als zusätzlicher Verwaltungsrat für die RVK Rück AG kandidierte Franz Josef Kaltenbach, selbstständiger Aktuar, der durch seine bisherigen Tätigkeiten in der Krankenversicherungsbranche und in den Verbandsgremien bestens mit der Materie vertraut ist. Auch er wurde einstimmig von der Generalversammlung gewählt. Der RVK begrüsst die neuen Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit in diesen Gremien. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
Informationen des RVK
Rückversicherung GRV-GRUNDPFLEGE: RÜCKBLICK 2015
Die Rückversicherung GRV-Grundpflege war 2015 erfolgreich. Einerseits konnten die Prämieneinnahmen gegenüber den beiden Vorjahren gesteigert werden. Andererseits sind die GRV-Leistungen deutlich zurückgegangen und so konnte sich die Rückversicherung von den kostenintensiven Jahren etwas erholen. Mit 4.04 Millionen Franken Prämien gegenüber 2.86 Millionen Franken Leistungen wurde ein Brutto-Überschuss von 1.18 Millionen Franken erzielt. Dieses Ergebnis erlaubt es der RVK Rück AG, Prämienrückerstattungen zu gewähren.
7 000 000 6 000 000 5 000 000 4 000 000
Prämien GRV-Grundpflege
3 000 000
Leistungen GRV-Grundpflege
2 000 000 1 000 000 – 2012
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Informationen des RVK
Die zehn kostenintensivsten Krankheitsfälle 2015 akute Leukämie / Stammzellen-Transplantation
CHF
628 642
Infekt, Komplikationen
CHF
496 325
Herzklappe, Infekt
CHF
370 662
Tetraplegie
CHF
321 941
Lungenembolie, Sepsis
CHF
305 086
Herzklappe, Infekt
CHF
298 728
Hämophilie
CHF
262 355
akute Leukämie / Stammzellen-Transplantation
CHF
235 196
akute Leukämie / Stammzellen-Transplantation
CHF
229 835
akute Leukämie / Stammzellen-Transplantation
CHF
188 441
Von den zehn kostenintensivsten Krankheitsfällen im 2015 dominierten die Behandlungen für die akute Leukämie. Neuste Therapieansätze bei den Behandlungen von Krebs, Alzheimer, Depressionen, Herz- und Lungeninsuffizienz, Infektionen, Schmerzen und übrigen weitverbreiteten Krankheiten geben den Betroffenen Hoffnung. Für die Kostenträger bleibt jedoch zu hoffen, dass diese neuen Behandlungsmöglichkeiten nicht zu einer enormen Kostensteigerung führen.
In einem schwankenden Schiff fällt um, wer stillsteht und sich nicht bewegt In diesem Sinne empfiehlt die RVK Rück AG, die kassenspezifischen Bedürfnisse für die Rückversicherung stetig zu analysieren und gegebenenfalls dem Risiko anzupassen. Bei der Entscheidungsfindung und Stärkung der Solvenz steht sie gerne unterstützend und beratend zur Seite. Mit rund 210 000 Endkunden sind 21 der schweizweit 59 OKP-Krankenversicherer beim RVK rückversichert. Der RVK bedankt sich an dieser Stelle bei allen Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen. Elisabeth Janssen, Krankenversicherungsexpertin 041 417 05 54, e.janssen@rvk.ch
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Vermittelte Versicherungen NEUES KTI-POOL-MITGLIED Der RVK-KTI-Pool erfährt per 1. Januar 2017 einen erfreulichen Zuwachs. Die EGKGesundheitskasse vermittelt neu die KTIVersicherung der GENERALI. Die Krankheits-, Tod- und Invaliditätsversicherung KTI ist eine Kapitalversicherung. Sie richtet sich an nichterwerbstätige und erwerbstätige Personen, die über keine oder nur eine teilweise Deckung durch die obligatorische Berufsversicherung (BVG/UVG) verfügen. Die KTI-Versicherung erlaubt, gezielt Versicherungslücken zu schliessen. Der RVK bietet in Zusammenarbeit mit der GENERALI Personenversicherungen AG eine attraktive Versicherungslösung an.
Die EGK-Gesundheitskasse hat sich entschieden, ihre Produktpalette mit der bewährten KTI-Versicherung zu ergänzen. Sie schliesst damit eine Lücke in ihren Versicherungsangeboten. Der KTI-Pool umfasst somit ab nächstem Jahr 22 Partner. Die Zahl der Versicherten im KTI-Pool wächst kontinuierlich um circa 5 bis 10 Prozent pro Jahr. Der RVK freut sich, die EGK-Gesundheitskasse im Kreis des KTI-Pools zu begrüssen, und dankt für das entgegengebrachte Vertrauen. Ivo Gasser, Produktmanager Versicherungen 041 417 05 57, i.gasser@rvk.ch
WASSER Weltweit wird mit 70 Prozent am meisten Wasser in der Landwirtschaft gebraucht.
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FMC-Symposium 2016 MEHR PATIENTENNUTZEN – BESSERE VERGÜTUNG DURCH INTEGRATION Im Zentrum des Symposiums stand die Frage, ob die Qualität von medizinischen Leistungen bei der Vergütung stärker berücksichtigt werden soll. Diese Fragestellung wurde in verschiedenen Referaten und Gesprächsrunden beleuchtet. Rund 300 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. In einem spannenden Referat zeigte Dr. J. Brent auf, dass eine bessere medizinische Qualität nicht zu höheren Kosten führt – sie im Gegenteil sogar senken kann. Dr. Brent ist Qualitätsverantwortlicher bei Intermountain Healthcare, einem Gesundheitsdienstleister in den USA, der stationäre wie ambulante medizinische Leistungen erbringt. Intermountain hat zum Ziel, ihre medizinischen Leistungen stetig zu verbessern, und erfasst dazu verschiedene Qualitätsindikatoren. Gestützt auf die Qualitätsmessungen standardisiert und verbessert Intermountain ihre Behandlungsprozesse fortlaufend. Die Erfahrungen zeigen, dass damit nicht nur die Qualität verbessert wird, sondern auch die Kosten gesenkt werden. Herr D. Schmutz, CEO der Helsana-Gruppe, setzte sich differenziert mit dem Thema der leistungsorientierten Vergütung auseinander. In seinen Ausführungen zeigte er auf, dass diese Vergütungssysteme nicht immer die gewünschten Effekte aufweisen, sondern mitunter auch heftige Nebenwirkungen nach sich ziehen. Für den erfolgreichen Einsatz braucht es zunächst Transparenz unter den Beteiligten sowie ein gemeinsames Leistungs- und Qualitätsverständnis. Ohne Transparenz ist eine vernünftige Weiterentwicklung des Gesundheitswesens nicht möglich und es fehlen Informationen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Prof. V. Amelung von der medizinischen Hochschule Hannover fasste zum Abschluss die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Wichtig ist, dass sich leistungsorientierte Vergütungssysteme am Patientennutzen orientieren und diesen erhöhen. Voraussetzung dafür ist eine korrekt gemessene und transparente Behandlungsqualität. Hier weist das schweizerische
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Gesundheitswesen noch Mängel auf. Zudem betonte Prof. Amelung, dass medizinische Leistungen im Zusammenspiel von verschiedenen Fachpersonen erbracht werden. Deshalb sollen vielmehr die verschiedenen Fachpersonen gemeinsam vom leistungsorientierten Vergütungssystem profitieren und nicht einzelne Ärzte leistungsorientiert entschädigt werden. Neben den interessanten fachlichen Beiträgen bot das Symposium auch Gelegenheit, Kontakte mit Versicherern und Leistungserbringern zu pflegen. Zudem konnten die Teilnehmenden aus drei Projekten den Gewinner des fmc-Förderpreises auswählen: Der Preis ging an ein Projekt des Inselspitals Bern, mit welchem eine Verbesserung der palliativen Behandlung am Lebensende angestrebt wird. Peter Aregger, Bereichsleiter Versicherungen 041 417 05 59, p.aregger@rvk.ch
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Fachmesse 2. Säule 2016 ERSTMALIGER AUFTRITT DES RVK
Jährlich findet im Frühjahr an zwei Tagen, abwechselnd in der Deutschschweiz und in der Westschweiz, die Fachmesse 2. Säule statt. Rund 100 Aussteller aus den Branchen Bank, Versicherung, Finanzdienstleistung, IT, Immobilien und Beratung sowie Organisationen und Verbände waren anwesend. Sie nutzen die Gelegenheit, um sich mit Verantwortungsträgern und Experten aus allen Fachbereichen rund um die berufliche Vorsorge auszutauschen. Dieses Jahr wurde die Fachmesse 2. Säule am 27. und 28. April 2016 im Kongresshaus in Zürich durchgeführt. Das attraktive und vielseitige Rahmenprogramm bot den circa 2600 Besuchern die Möglichkeit, sich eine Marktübersicht zu verschaffen.
Als versicherungsmedizinisches Kompetenzzentrum bietet der RVK durch seine Fachärzte eine unkomplizierte Risikoprüfung und Vorbehaltsformulierung für Pensionskassen an. Im Leistungsfall kann die Vorbehaltsformulierung einwandfrei verwendet werden und hilft im überobligatorischen Bereich, Risiken zu minimieren. Der RVK nutzte die Fachmesse 2. Säule in Zürich als ideale Plattform, um auf sich und vor allem erstmals auf seine versicherungsmedizinischen Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Der RVK präsentierte seine Dienstleistungen an einem eigenen Stand, der reges Interesse bei Pensionskassenverantwortlichen, Stiftungsräten sowie Experten aus dem Umfeld von Vorsorgeeinrichtungen fand. Die Präsenz des RVK wurde positiv wahrgenommen. Durch die erfreuliche Besucherfrequenz am RVK-Stand konnten viele und wichtige Kontakte geknüpft werden. Roland Wyssling, Account Manager 041 417 05 67, r.wyssling@rvk.ch
WASSER Wasser ist die einzige chemische Verbindung, die von Natur aus in allen drei Aggregatzustände vorkommt: flüssig als Wasser, fest als Eis und gasförmig als Dampf.
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Kundenzeitschrift SICHER VORSCHAU SOMMERAUSGABE
Ende Juni ist die Sommerausgabe der Kundenzeitschrift SICHER erschienen. Vier Krankenversicherer informieren rund 23 000 Leserinnen und Leser über verschiedene Aspekte unseres Gesundheitswesens. Pünktlich zum Sommerferienstart widmet sich die aktuellste Ausgabe der Sonne und ihrer Wirkung auf unsere Haut. Die Leserinnen und Leser erfahren, wie sie die Sonne geniessen und ihre Haut schützen können. Denn nicht alle vertragen die Sonne gleich: Es gibt vier Hauttypen und dadurch variiert die gesundheitlich unbedenkliche Expositionszeit an der Sonne stark. Das SICHER stellt das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic vor. Sie ist die Zulassungs- und Kontrollbehörde für Heilmittel in der Schweiz. Direktor Jürg H. Schnetzer beantwortet drei Fragen zum Thema Medikamente und verrät, weshalb die Beipackzettel so schwer verständlich geschrieben sind. Doris Durrer, Fachspezialistin Kommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch
Weitere Themen im SICHER Aktive Kinder Gemeinsames Spielen an der frischen Luft
Gesundheit Die Leber – ein multifunktionelles Organ
Versicherungsratgeber HPV-Impfung für Knaben und junge Männer Printausgabe bestellen/elektronische Version im Internet durchblättern: www.rvk.ch
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SOMMER 2016
SICHER
mit meiner Krankenkasse
4 Die Sonne geniessen – die Haut schützen 7 Die Leber – ein multifunktionelles Organ 8 HPV-Impfung
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SICHER-Leserumfrage HOHE ZUFRIEDENHEIT BEI DEN LESERINNEN UND LESERN Alle drei Jahre führen die Krankenversicherer mit Unterstützung des RVK eine Umfrage bei den Leserinnen und Lesern der Kundenzeitschrift SICHER durch. Am 17. März 2016 fand der Erfahrungsaustausch statt. Unter anderem wurden die erfreulichen Ergebnisse der Leserumfrage vom Herbst 2015 präsentiert. Die Auswertung hat gezeigt, dass 59 Prozent der Leserinnen und Leser im erwerbstätigen Alter sind. Bewertet wurden neben dem Themenmix und dem Informationsgehalt auch das Erscheinungsbild und die Leserfreundlichkeit. Alle Bereiche wurden mit «gut» bis «sehr gut» beurteilt. Die Textqualität der vergangenen drei Jahre bewerteten 89 Prozent der Befragten als «gut verständlich» und weitere 63 Prozent als «interessant geschrieben».
Neben den SICHER-Kunden haben auch die Mitarbeitenden des Atelier KE am Treffen in Luzern teilgenommen. Das Atelier KE mit Sitz in Meiringen ist seit der ersten Ausgabe für die visuelle Umsetzung der Kundenzeitschrift SICHER zuständig. Das anschliessende gemeinsame Mittagessen wurde bei herrlichem Wetter auf dem Vierwaldstättersee genossen. Ziel des Austausches war, auch von den Anwesenden zu erfahren, was ihrer Ansicht nach positiv ist und was optimiert werden kann. Dabei ging es einerseits um Inhalte und Layout, anderseits um den Produktionsprozess. Es entstand eine interessante Diskussion, die zu möglichen neuen Umsetzungsideen führte – hauptsächlich beim Erscheinungsbild und bei den redaktionellen Inhalten der Zeitschrift. Die Ideen wurden aufgenommen und werden von der Geschäftsstelle geprüft. Doris Durrer, Fachspezialistin Kommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch
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Rückblick RVK-FRÜHLINGSTAGUNG 2016
Am 12. und 13. April 2016 fand die neunte RVK-Frühlingstagung in Nottwil statt. Während der beiden Tage besuchten die Teilnehmenden diverse branchenspezifische Workshops bei ausgewiesenen Fach- und Führungskräften. Der RVK blickt dieses Jahr auf eine äusserst aktive und belebte Tagung zurück: Über 60 Teilnehmende nahmen an den sieben branchenspezifischen Workshops teil. An der RVK-Frühlingstagung stehen neben dem Wissenstransfer auch das Netzwerk und der damit verbundene Austausch im Vordergrund. Umso mehr schätzte der RVK den vielfältigen Teilnehmerkreis.
am bisherigen Konzept festzuhalten. Bei den Workshop-Themen soll der Fokus neben der Aktualität auch weiterhin auf dem Praxisbezug liegen. Um dies zu gewährleisten, dürfen dem RVK jederzeit Themenvorschläge unterbreitet werden. Für Anregungen steht das Bildungsteam gerne zur Verfügung.
Frühlingstagung 2017 Mit grosser Vorfreude sieht der RVK bereits der nächsten Frühlingstagung entgegen. Die Jubiläumsausgabe findet am 28. und 29. März 2017 in Nottwil statt. Ein spannendes Programm darf an der 10. RVK-Frühlingstagung erwartet werden. Die Themen werden frühzeitig bekannt gegeben. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch
Die Rückmeldungen sind positiv ausgefallen. Neben der Organisation wurde seitens der Teilnehmenden vor allem die Themenvielfalt gelobt. Der RVK sieht sich deshalb bestätigt, WASSER Das Wort Wasser stammt aus dem Althochdeutschen «Wazzar» und bedeutet so viel wie das Feuchte, Fliessende.
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RVK-Bildungsangebote AKTUELLE UND NEUE FACHKURSE AB HERBST Der RVK bietet auch im kommenden Herbst interessante Weiterbildungsmöglichkeiten an. Die bewährten Kurse finden stets an zentraler Lage statt und werden von ausgewiesenen Referenten geleitet. Die ambulante Leistungsverarbeitung stellt die Mitarbeitenden der Krankenversicherungen immer wieder vor grosse Herausforderungen. Sie werden mit neuen Behandlungsmethoden, unbekannten Medikamenten und Hilfsmitteln sowie weiteren komplexen Fragen konfrontiert. Der Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant» setzt sich mit den wesentlichen Merkmalen der ambulanten Leistungen in der Krankenversicherung auseinander und gibt einen umfassenden Einblick in die vielfältige Tariflandschaft. Praxisrelevante Fragen und interessante Fallbeispiele liefern nützliche Informationen für die tägliche Arbeit. Der Kurs findet erstmals am 14. September 2016 statt. Nachdem der RVK das «Mündliche Prüfungstraining für Sozialversicherungsfachleute» mit über 30 Teilnehmenden im letzten Herbst äusserst erfolgreich durchführen konnte, finden in diesem Jahr die Kurse neu in Zürich (ab 8. September 2016) und in Luzern (ab 12. September 2016) statt. Das Training dient als Vorbereitung auf den mündlichen Prüfungsteil «Soziale Sicherheit» und zeigt auf, wie die Erfolgschancen weiter erhöht werden können. Die Anzahl Plätze für die
Prüfungssimulation ist begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung ist deshalb empfehlenswert. Unbezahlte Prämien und andere Zahlungsausstände verursachen einen hohen Verwaltungsaufwand. Im Kurs «Inkasso – Update 2016» vom 26. Oktober 2016 wird das Verfahren bei Prämienausständen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beleuchtet. Zudem wird auf aktuelle Änderungen auf Gesetzes- und Verordnungsebene eingegangen. Das Tarifsystem SwissDRG verlangt hohe Fachkenntnisse und stellt spezifische Anforderungen an die Rechnungskontrolle. Der Kurs «SwissDRG – Grundlagen der stationären Rechnungsprüfung» vermittelt Basiswissen zu den wesentlichen Kodier- und Tarifregeln. Unter sachkundiger Führung und anhand praktischer Beispiele wird aufgezeigt, mit welchen Herausforderungen die Sachbearbeitenden konfrontiert sind. Die Teilnehmenden erhalten dadurch Unterstützung bei der Triage und gewinnen wichtige Erkenntnisse für eine vollständige Fallführung. Das RVK-Bildungsprogramm ist auf der letzten Seite der INFORMATION gesamthaft aufgeführt. Weitere Details sind auf der Website www.rvk.ch/bildung zu finden. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch
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INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Krankenkasse Luzerner Hinterland und sanavals Gesundheitskasse In unserer Vorstellungsreihe «RVK-Mitglieder: Kurz vorgestellt» wird in dieser Ausgabe die Krankenkasse Luzerner Hinterland und die sanavals Gesundheitskasse vorgestellt. Die Krankenkasse Luzerner Hinterland startete 1905 mit 32 Mitgliedern und zählt heute rund 24 700 Mitgliedern. Die sanavals Gesundheitskasse ist vorallem in der Region Lugnez tätig und zeichnet sich durch Kundennähe und Servicequalität aus.
Kurz vorgestellt: Der RVK-Partner Schaden Service Schweiz AG Die Schaden Service Schweiz AG ist seit Jahren Partner der RVK. Das Dienstleistungsunternehmen setzt Regresse für Sozialversicherungen sowie kantonale Gesundheitsdirektionen durch. In der neuen Vorstellungsreihe wird jeweils ein RVK-Partner vorgestellt. Den Anfang macht die Schaden Service Schweiz AG.
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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
RVK-Mitglieder KURZ VORGESTELLT Auch in dieser Ausgabe der INFORMATION stellt der RVK zwei der insgesamt 26 Mitglieder vor: die Krankenkasse Luzerner Hinterland und die sanavals Gesundheitskasse.
Krankenkasse Luzerner Hinterland Qualität vor Wachstum Die Krankenkasse Luzerner Hinterland KKLH darf auf eine lange Unternehmensgeschichte zurückblicken. Im Jahre 1905 wurde sie als Zweigstelle des Gewerbe- und Handwerkvereins Zell und Umgebung gegründet und startete ursprünglich mit 32 Mitgliedern. Heute zählt sie rund 24 700 Mitglieder. Sie ist in zehn Kantonen tätig und hat ihr Hauptaugenmerk auf die Region Luzerner Landschaft gelegt. Sie gehört noch immer zu den kleineren Krankenversicherern. Dies entspricht jedoch genau ihrem Motto: «Qualität vor Wachstum». Der Sitz der KKLH, von dem sämtliche Geschäftstätigkeiten ausgehen, befindet sich in Zell. Das Bürogebäude wurde von 2012 bis 2013 umgebaut und vergrössert, da aufgrund des starken Mitgliederwachstums der vergangenen Jahre mehr Personal und somit mehr Platz benötigt wurde. Heute arbeiten in der KKLH rund 24 Voll- und Teilzeitmitarbeitende, darunter eine Lernende und zwei studierende Aushilfen. Faire, rasche und kompetente Beratungen und Abrechnungen halten die Qualität und die Sicherheit hoch. Die interne Weiterentwicklung soll spürbar sein und dient primär ihren 24 700 Mitgliedern. Die KKLH legt Wert auf Nähe, Kompetenz und Geschwindigkeit.
sanavals Gesundheitskasse Kundennähe und qualitativer Service in Vals Die sanavals Gesundheitskasse, zu jener Zeit noch Krankenkasse Lugnez II, wurde am 13. Juli 1919 in Vals gegründet. Damals konnten sich nur Einwohner der rechten Talseite der Region Lugnez bei der Krankenkasse versichern. Inzwischen wurde das Tätigkeitsgebiet auf den gesamten Kanton Graubünden ausgeweitet. Die meisten Kunden leben jedoch nach wie vor in der Region Lugnez. Heute sind 2 750 Personen bei der kleinen Bündner Krankenversicherung versichert. Seit 2006 ist die sanavals Gesundheitskasse eine Stiftung. Der Geschäftssitz befindet sich in Vals. Neben dem Geschäftsführer sind zwei Mitarbeiterinnen zu je 75 Prozent für die sanavals tätig. Die sanavals bietet die Grund- und Zusatzversicherungen sowie die Kranken- und Unfalltaggeldversicherung nach KVG an. Die Stärken der sanavals sind Kundennähe und Servicequalität.
www.sanavals.ch
www.kklh.ch
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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
RVK-Partner KURZ VORGESTELLT: SCHADEN SERVICE SCHWEIZ AG Im täglichen Leben kann ein Versicherter in einen Unfall verwickelt werden, für den er nicht allein verantwortlich ist. Wenn der Versicherte Leistungen bezieht, hat der Krankenversicherer die Kosten für die Behandlung der erlittenen Verletzungen zu übernehmen (Art. 1a KVG). Wie bekommt nun die Krankenversicherung die erbrachten Leistungen vom Haftpflichtversicherer zurück? Die meisten Situationen, in denen ein Versicherter nicht allein verantwortlich ist, betreffen Verkehrsunfälle. Dabei können Fahrzeuge zusammenstossen oder Personen von einem Fahrzeug angefahren werden. Weitere Unfälle können entstehen durch Hundebisse, Stürze in Tram, Bus und Zug sowie auf Strassen und Treppen etc. Auch werden Leistungen als Folge von fehlerhaften Produkten oder durch ärztliche Fehlbehandlung regressfähig. Die Feststellung der Verantwortung jeder Person, die an einem Unfall beteiligt ist, oder die Einschätzung der Anteile aller Beteiligten an der Verantwortung ist eine sehr heikle Aufgabe. Dazu ist fundiertes und aktuelles Wissen des Haftpflichtrechtes nötig. Oftmals werden von den Haftpflichtversicherungen (Auto- oder Privathaftpflichtversicherung bzw. die Versicherung von Bahnen und Bussen etc.) die Regressansprüche ganz oder teilweise abgelehnt. Es können endlose Auseinandersetzungen folgen, ob und wie viel der Haftpflichtversicherer zurückerstatten muss. In diesem sehr komplexen Bereich des Regresses gegen haftpflichtige Dritte hat der RVK einen Rahmenvertrag mit der Schaden Service Schweiz AG (www.schadenservice.ch) abgeschlossen. Von den am Rahmenvertrag angeschlossenen Krankenversicherungen erhält die Schaden Service Schweiz AG jede Unfallanzeige zur Regressprüfung. Mit den detaillierten Kenntnissen des Haftpflicht- und Regressrechts, ihrer langjährigen Erfahrung sowie ihres Beziehungsnetz nimmt die Schaden Service Schweiz AG die erforderlichen Abklärungen zum Unfallereignis vor, stellt Kontakte mit den am Unfall Beteiligten her und fordert die vom Krankenversicherer erbrachten Leistungen vom Verursacher oder von dessen Haftpflichtversicherer zurück. Die beiden Parteien einigen sich – nicht
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selten anlässlich einer Besprechung am Unfallort – über das Mass der Verantwortung und legen den Anteil fest, den der Haftpflichtversicherer dem Kranken- bzw. Unfallversicherer zurückerstatten muss.
Welche Vorteile bringt eine professionelle Regressbearbeitung für den Krankenversicherer? Die erbrachten Leistungen werden beim Haftpflichtigen zurückgefordert und für die Krankenversicherung bestmöglich durchgesetzt. Der Krankenversicherer hat somit ein optimales fachliches Know-how auf seiner Seite, welches er nicht selbst aufbauen und unterhalten muss. Aufgrund des Erfolgsbeteiligungsmodelles entstehen für den Krankenversicherer nur dann Kosten, wenn auch effektiv ein Regress einkassiert wird. Es gibt somit keine Fixkosten.
Welche Vorteile bringt eine professionelle Regressbearbeitung für den Versicherten? Der Versicherte profitiert unmittelbar davon, dass die Regresseinkassierungen die Leistungen des Krankenversicherers reduzieren und sich dies auf die Prämie auswirkt. Zudem unterstützt die Schaden Service Schweiz AG den Versicherten bei der Geltendmachung seiner Kostenbeteiligungen gegenüber der Haftpflichtversicherung.
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
WASSER Etwa 97 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde ist Salzwasser. Nur drei Prozent sind Süsswasservorkommen, von denen nur weniger als ein Prozent genutzt werden können.
Schaden Service Schweiz AG Die Schaden Service Schweiz AG ist ein Dienstleistungsunternehmen und setzt seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) im Jahr 1996 Regresse für Sozialversicherungen sowie die kantonalen Gesundheitsdirektionen durch. Mit 50 Mitarbeitenden werden jährlich circa 22 000 Regressfälle von den Standorten in Zürich, Bussigny und Mendrisio aus bearbeitet.
Zusammenarbeit mit RVK Mit der Schaden Service Schweiz AG unterhält der RVK seit Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Den RVK-Mitgliedern stehen zwei Rahmenverträge zur Verfügung. Einer dieser Rahmenverträge regelt die generelle Regresstätigkeit durch die Schaden Service Schweiz AG. Der andere beinhaltet die vertragliche Basis für die Prüfung einzelner Unfälle durch die Schaden Service Schweiz AG.
Kontakt Für weitere Auskünfte steht Ivo Gasser unter Telefon 041 417 05 57 oder via E-Mail i.gasser@rvk.ch zur Verfügung.
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Agenda 2016 Veranstaltungen August September
Oktober November Dezember
Grundkurs 1
23./24.
Di/Mi
Luzern
Mündliches Prüfungstraining für Sozialversicherungsfachleute
8.
Do
Zürich
Mündliches Prüfungstraining für Sozialversicherungsfachleute
12.
Mo
Luzern
Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant»
14.
Mi
Luzern
Grundkurs 2
21./22.
Mi/Do
Luzern
Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»
28.
Mi
Luzern
Fachkurs «Inkasso – Update 2016»
26.
Mi
Luzern
Grundkurs 1
15./16.
Di/Mi
Luzern
Fachkurs «SwissDRG»
30.
Mi
Luzern
Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik
1.
Do
Luzern
Grundkurs 2
6./7.
Di/Mi
Luzern
Sessionen Herbst Winter
12. September bis 30. September
Bern
28. November bis 16. Dezember
Bern
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