Aktuelle Informationen und Fakten rund um die Krankenversicherungen
2/2013
INFORMATION
Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik RVK lehnt «Einheitskasse-Light» ab Informationen des RVK Verband präsentiert erfolgreiches Jahresergebnis Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner vita surselva mit neuem Geschäftsführer
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Inhalt
4 Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik 5 Bericht aus dem Parlament, Bundesrat, EDI, BAG 10 Einheitskassen-Initiative: Gegenvorschlag? Nein, danke.
11 Informationen des RVK
12 RVK-Forum: Kopf gegen Zahl 14 RVK-ImPuls: Reger Meinungsaustausch 15 Verband / RVK Rück AG: Jahresversammlung durchgeführt 16 Rückversicherung: Rückblick GRV-Grundpflege 2012 18 Telemedizin: KLuG Versicherte erhalten Zugang 19 Versicherung: Neuer KTI-Vertrag abgeschlossen 20 Kundenzeitschrift SICHER: Der Sommer ist da... 21 Marketing + Bildung: Neuer Auftritt der KK Einsiedeln 22 RVK-intern: Neues von der RVK-Crew
23 Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 24 25 26 27
Medgate: Eigenes App lanciert vita surselva: Neuer Geschäftsführer 125-jähriges Jubiläum: Krankenkasse Turbenthal feiert Effizienz-Preis: RVK-Mitglieder an der Spitze
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Impressum Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber und Redaktion RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Telefon 041 417 05 00 Telefax 041 417 05 01 E-Mail: info@rvk.ch www.rvk.ch Seite 2
Editorial
Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren 2012 hat der RVK der jährlichen Verbandstagung einen neuen Namen und ein neues Kleid verpasst – aus der inzwischen etwas in die Jahre gekommenen Herbsttagung entstand der RVK-ImPuls. Wie die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigten, entspricht die neue Veranstaltung einem echten Bedürfnis. Deshalb führte der RVK dieses Jahr den zweiten RVK-ImPuls durch, an dem sich die Führungskräfte der RVK-Mitglieder trafen, sich austauschten und über wichtige Themen im Gesundheitswesen diskutierten. Im Anschluss an die Verbandsveranstaltung fand bereits zum 81. Mal die Delegiertenversammlung des RVK statt. Dabei durften wir zwei erfreuliche Geschäftsabschlüsse präsentieren: Der RVK sowie die RVK Rück AG blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Dank der Neuausrichtung der Geschäftsstelle, der Einführung einer Geschäftsleitung sowie einem motivierten Team erzielten der Verband wie auch die Tochtergesellschaft ein positives Jahresergebnis. Beide Unternehmen sind gut aufgestellt – ich bin deshalb überzeugt, dass wir auch 2013 ein gutes Resultat erzielen können.
Ende Februar 2013 hat uns der Vorsteher des EDI eingeladen, im Rahmen der Vernehmlassung zum indirekten Gegenvorschlag zur Einheitskassen-Initiative Stellung zu nehmen. Dieser Aufforderung sind wir gerne nachgekommen und haben unsere detaillierte Stellungnahme fristgerecht Anfang Juni 2013 beim BAG eingereicht: Der RVK lehnt nicht nur die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse», sondern auch den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats entschieden ab. Detaillierte Ausführungen dazu lesen Sie auf Seite 10. Herzlich
Daniel Herzog Direktor RVK
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Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik EXPRESS Prämienausgleich zwischen den Kantonen Die vorberatende Kommission des Ständerats hat sich nochmals mit den Prämien auseinandergesetzt, die in einigen Kantonen zu viel und in anderen zu wenig bezahlt worden sind. Gemäss Vorschlag der GDK sollen 800 Millionen Franken ausgeglichen werden – durch die Kantone, Krankenversicherer und die betroffenen Versicherten. Santésuisse hat sich gegen die Ausgestaltung dieses Vorschlags ausgesprochen. Die Bundesverwaltung erarbeitet die Details bis nach der Sommersession. Förderung der Hausarztmedizin National- und Ständerat sind sich nicht einig in Bezug auf die Volksinitiative, welche die Hausarztmedizin stärken soll. Der Detaillerungsgrad der Umschreibung, wie die Hausarztmedizin zu fördern ist, führt zu Differenzen zwischen den beiden Räten. Der Nationalrat will diese noch nicht bereinigen und die Beratungen im Herbst weiterführen. Einheitskasse ohne Gegenvorschlag vors Volk Fünf gleichlautende Motionen verlangen, dass der Bundesrat die Einheitskassen-Initiative ohne Gegenvorschlag dem Parlament und Volk zur Abstimmung vorlegt. National- und Ständerat haben den Motionen zugestimmt. Ob der Bundesrat an seinem Gegenvorschlag festhält, wird sich im Herbst zeigen. RVK lehnt «Einheitskasse-Light» ab In seiner Stellungnahme zum bundesrätlichen Gegenvorschlag zur Einheitskassen-Initiative fordert der RVK vom Bundesrat ein klares Bekenntnis zum heutigen, sehr gut funktionierenden System des regulierten Wettberwerbs. Zudem setzt sich der RVK dafür ein, dass die Volksabstimmung rasch und ohne Gegenvorschlag vors Volk kommt.
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Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 28. März 2013 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert: PARLAMENT Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats Prämienausgleich zwischen den Kantonen Anfangs Mai 2013 hat sich die vorberatende Kommission des Ständerats nochmals mit dem Ausgleich der Prämien, die zwischen 1996 und 2011 in einzelnen Kantonen zu viel und in anderen zu wenig bezahlt worden sind, befasst. Dies aufgrund des breiten Protestes gegen den Beschluss, es sei keine Lösung in dieser Frage möglich. Die Kommission hat sich in ihren Beratungen auf den Vorschlag der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) gestützt. Dieser sieht vor, dass 800 Millionen Franken ausgeglichen werden sollen. Die Versicherten aus den Kantonen mit zu tiefen Prämien, der Bund und die Krankenversicherer sollen je einen Drittel leisten. Die betroffenen Versicherten sollen nicht einen Prämienzuschlag entrichten, sondern auf die CO2-Rückvergütung verzichten (rund 50 Franken pro Jahr). Der Vorschlag der Gesundheitsdirektoren sieht zudem vor, dass die betroffenen Krankenversicherer ihren Beitrag, wenn möglich, aus den Reserven bestreiten. Der Branchenverband Santésuisse hat sich gegen eine solche Lösung ausgesprochen. Die ständerätliche Kommission hat die Bundesverwaltung beauftragt, die Details bis nach der Sommersession auszuarbeiten. Ständerat JA zur Hausarztmedizin: Volksinitiative Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat der Rat beschlossen, an seinen früheren Beschlüssen zum Gegenentwurf festzuhalten. Damit bleiben die Differenzen zum Nationalrat bestehen. Bei diesen handelt es sich primär um die genaue Umschreibung, wie die Hausarztmedizin gefördert werden soll. Der Nationalrat will im Gegenentwurf detailliertere Bestimmungen verankern (siehe auch Ausführungen beim Bericht aus dem Nationalrat auf Seite 7). KVG-Teilrevision. Vorübergehende Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung Auf Antrag seiner Kommission hat der Ständerat beschlossen, an seinen bisherigen Beschlüssen festzuhalten. Als wesentliche Differenz zum Nationalrat
bleibt die Frage offen, ob der Bundesrat die Kriterien für den Stopp im Einvernehmen oder lediglich unter Anhörung der Kantone festlegt. Ebenfalls noch nicht geklärt ist, ob bei Fachärzten mit einer mindestens fünfjährigen Weiterbildung an einer anerkannten Schweizerischen Weiterbildungsstätte kein Bedürfnisnachweis erbracht werden muss. Die Vorlage ging zur weiteren Differenzbereinigung wieder an den Nationalrat. Dieser befasste sich am 13. Juni 2013 erneut mit den Differenzen. Auch dieser Rat hielt an seinen bisherigen Beschlüssen fest, setzte aber bei der Weiterbildung anstelle der fünfjährigen eine dreijährige Frist. Neu befürwortete er eine Bestimmung, wonach der Bundesrat bei der Festlegung der Kriterien für den Bedürfnisnachweis auch die Patienten anhören muss. Mit diesen Vorgaben ging das Geschäft wieder zurück an den Ständerat, der am 17. Juni 2013 den Beschlüssen des Nationalrates mit 27:16 Stimmen folgte. Nachdem die Differenzen in beiden Räten bereinigt waren, beschloss der Ständerat mit 27:15 Dringlichkeit der Gesetzesänderung, die per 1. Juli 2013 in Kraft gesetzt werden soll. In der Schlussabstimmung stimmte der Rat der Vorlage mit 28:16 Stimmen, bei einer Enthaltung, zu. Motion SGK-SR. Differenzierte Einzelleistungstarife im KVG Bei dieser Motion geht es um die Vorbereitung der Gesetzesrevision über die Zulassung der Ärztinnen und Ärzte in der Grundversicherung. Der Bundesrat soll unter anderem eine Lösung prüfen, nach welcher der Bund – in Zusammenarbeit mit den Kantonen – Einzelleistungstarife für Spezialärzte, für Grundversorger sowie nach Regionen festlegt. Der Rat hat dieser Motion zugestimmt. Motionen de Courten, Humbel, Cassis und Hess. Rasche Volksabstimmung ohne Gegenvorschlag über die Volksinitiative «für eine öffentliche Krankenkasse» Wie bereits im Nationalrat hat der Ständerat den vier gleichlautenden Motionen zugestimmt. Diese verlangen, dass der Bundesrat die Volksinitiative möglichst rasch dem Parlament und dem Volk zur Abstimmung unterbreitet – ohne Gegenvorschlag. Der Bundesrat hält jedoch vorerst an seinen Plänen für einen Gegenvorschlag fest, wie Gesundheitsminister Alain Berset bekräftigte. Entscheiden werde der Bundesrat auf Basis der VernehmlassungserSeite 5
gebnisse. Gemäss Äusserungen aus dem Parlament sind die bundesrätlichen Vorschläge mehrheitlich auf wenig Verständnis gestossen. Ob der Bundesrat an seinem Gegenvorschlag festhält, wird sich im Herbst zeigen, wenn der Bundesrat seine Botschaft an das Parlament richtet. Parlamentarische Initiative Gilli. Verlängerung der kantonalen Zulassung von Arzneimitteln Der Nationalrat hat dieser Initiative bereits am 11. Juni 2013 ohne Gegenstimme zugestimmt (mehr darüber im Bericht des Nationalrats). Er hat damit die bisherige Regelung für kantonale Zulassungen von Arzneimitteln bis 31. Dezember 2017 verlängert. Auch der Ständerat hat die Vorlage mit 32:0 Stimmen und in der Schlussabstimmung mit 45:0 Stimmen befürwortet. Motion SGK-NR. Qualitätssicherung in Pflegeheimen. Grundlagen für den Vergleich der Pflegequalität in den Alters- und Pflegeheimen Die Motion verlangt, die Pflegeheime in die Qualitätsstrategie des Bundes im Gesundheitswesen zu integrieren und damit die Qualität der Pflege und Betreuung zu sichern. Zu diesem Zweck soll die Qualität in der Pflege und Betreuung einheitlich erfasst und damit die Vergleichbarkeit der Leistungen sowie die Rechtmässigkeit der Preise gewährleistet werden. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion abzulehnen. Der Nationalrat hat sie in der Herbstsession 2012 mit 144:13 angenommen. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat mit 6:0 Stimmen bei drei Enthaltungen beantragt, diese abzulehnen, der Rat ist dieser Empfehlung gefolgt. Damit ist dieses Begehren vom Tisch. Motion SGK-NR. Neufestsetzung der Medikamentenpreise Die vorberatende Kommission beantragt mit 9:1 Stimmen, die Motion abzulehnen. Sie begründet dieses «Nein» primär damit, dass der Bundesrat bereits verschiedene Massnahmen getroffen habe. Am 13. April 2013 habe sich zudem das EDI mit der Pharma über eine Neuregelung geeinigt, worauf die Pharma versprochen hat, ihre Beschwerden gegen die Verordnungsänderung zurückzuziehen. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion abzulehnen. Trotz des Kompromisses mit dem Bund zu den MedikamenSeite 6
tenpreisen hat die Pharmaindustrie noch nicht alle Rekurse gegen die Preiserhöhungen zurückgezogen. Geschieht dies nicht bis zu den Sommerferien, will Gesundheitsminister Alain Berset «die Situation überdenken». Dies sagte der SP-Bundesrat in der Fragestunde des Nationalrats. Der Nationalrat hat die Motion in der Herbstsession 2012 mit 99:67 angenommen. Der Ständerat hat die Motion abgelehnt, womit diese abgeschrieben ist. Nationalrat Parlamentarische Initiative Maury Pasquier. Kostenbeteiligung bei Mutterschaft. Gleichbehandlung Die Initiative verlangt, dass auch bei Schwangerschaften mit Komplikationen und Krankheits-Charakter keine Kostenbeteiligung fällig wird. Damit sollen alle Schwangeren gleichbehandelt werden. Der Ständerat hat der Initiative bereits in der Frühjahrsession 2013 ohne Gegenstimme zugestimmt und auch die vorberatende Kommission hat Zustimmung beantragt. Der Nationalrat hat die Initiative mit 132:22 Stimmen und in der Schlussabstimmung mit 141:42 Stimmen befürwortet. Parlamentarische Initiative Gilli. Verlängerung der kantonalen Zulassung von Arzneimitteln Die kantonale Zulassung von Arzneimitteln soll im Rahmen der laufenden Revision des Heilmittelgesetzes neu geregelt werden. Die materielle Beratung dieses Gesetzesteils erfolgt aber erst in einer zweiten Phase, die sicher nicht vor dem 1. Januar 2014 abgeschlossen ist. Die heute gültige kantonale Zulassungsregelung läuft aber bereits Ende 2013 aus. Um eine Regelungslücke zu vermeiden, hat die vorberatende Kommission einstimmig beantragt, die bisherige Regelung bis 31. Dezember 2017 zu verlängern. Der Rat hat die Verlängerung ohne Wortmeldung gutgeheissen. KVG. Teilrevision. Vorübergehende Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung Im Rahmen der Differenzbereinigung hat der Ständerat bereits am 5. Juni 2013 entschieden, an seinen Beschlüssen festzuhalten. Am 13. Juni 2013 hat der Nationalrat dasselbe beschlossen. Zudem hat er zwei weitere Bestimmungen aufgenommen: Erstens muss bei Fachärzten mit einer dreijährigen
Weiterbildung an anerkannten Weiterbildungsstätten in der Schweiz kein Bedürfnisnachweis erbracht werden. Der vorgängige Beschluss des Nationalrats hat eine Frist von fünf Jahren vorgesehen. Zweitens sollen – gemäss grossmehrheitlichem Beschluss des Nationalrates – zukünftig auch Patienten angehört werden, um abzuklären, ob ein Ärztestopp notwendig ist. Der Rat hat sich grossmehrheitlich gegen den Beschluss des Ständerats ausgesprochen, dass der Bundesrat die Kriterien für einen Stopp im Einvernehmen mit den Kantonen festlegen muss, anstatt die Kantone nur anzuhören. Nachdem der Ständerat im Rahmen der Differenzbereinigung am 17. Juni 2013 auf die Beschlüsse des Nationalrates eingegangen ist, hat der Rat der Dringlichkeit mit 115:79 zugestimmt. In der Schlussabstimmung hat er die Gesetzesänderung mit 107:77 Stimmen angenommen. Ja zur Hausarztmedizin. Volksinitiative Die vorberatende Kommission hat mit 19:5 Stimmen beantragt, an den früheren Beschlüssen des Nationalrats festzuhalten und nicht auf die Vorgaben des Ständerats einzugehen. Dabei geht es in erster Linie darum, wie detailliert umschrieben wird, auf welche Art die Hausarztmedizin zu fördern ist. Der Nationalrat möchte – im Gegensatz zum Ständerat – bereits im Titel des Gesetzes und auch in den folgenden Gesetzesausführungen konkrete und ausführliche Umschreibungen. Unter anderem sehen die Beschlüsse des Nationalrats vor, günstige Rahmenbedingungen für die Ausübung der Gesundheits- und Medizinalberufe zu schaffen. Zudem soll
eine ausgewogene, regionale Verteilung stattfinden und die Hausarztmedizin und ihre Steuerungsfunktion gestärkt werden. Im Übrigen will der Nationalrat vorerst die Ergebnisse des Masterplans kennen, die Bundesrat Berset in Gang gesetzt hat. Diese sollen im Herbst 2013 vorliegen. Der Rat ist klar der Meinung, dass die Initianten die Volksinitiative wegen des Gegenvorschlags nicht zurückziehen werden. Zumindest werden sie Klarheit darüber haben wollen, welche konkreten Verbesserungen beim Tarmed und bei den Praxislabors vorgesehen sind. Die entsprechenden Massnahmen und Ergebnisse sollen sich aus dem Masterplan ergeben. Aus diesen Gründen will der Nationalrat die Differenzen mit dem Ständerat noch nicht bereinigen und die Beratung in der Herbstsession fortsetzen. Volksinitiative «Abtreibung ist Privatsache» Die Initiative verlangt, dass die Krankenversicherer die Leistungen für Abtreibungen künftig nicht mehr entschädigen. Davon ausgenommen sind Spezialfälle. Anlässlich der ausserordentlichen Session des Nationalrates am 17. April 2013 hat sich der Nationalrat mit 130:29 Stimmen bei 19 Enthaltungen gegen die Initiative ausgesprochen. Motion Schwaller. Rasche Volksabstimmung ohne Gegenvorschlag über die Volksinitiative «für eine öffentliche Krankenkasse» Die vom Ständerat bereits in der Frühjahrssession deutlich angenommene Motion verlangt, dass der
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Bundesrat die Volksinitiative «für eine öffentliche Krankenkasse» rasch und ohne Gegenvorschlag den eidgenössischen Räten und dem Volk unterbreitet. Gleichlautende Motionen der Nationalräte de Courten, Humbel, Cassis und Hess hat der Rat bereits in der Frühjahrssession deutlich überwiesen. Die vorberatende Kommission hat – im Gegensatz zum Bundesrat – mit 18: 8 beschlossen, dem Rat Zustimmung zu beantragen. Der Rat hat der Motion mit 109:65 Stimmen zugestimmt. Wie der Bundesrat nun mit den Aufträgen aus den verschiedenen, gleichlautenden Motionen umgeht, ist unklar. Die vom Bundesrat durchgeführte Vernehmlassung zum Gegenentwurf ist abgeschlossen – laut ersten Stimmen ist diese grossmehrheitlich nicht im Sinne des Bundesrates ausgefallen. Die Auswertung der Vernehmlassung soll im September 2013 vorliegen. Anschliessend wird sich der Bundesrat im Rahmen seiner Botschaft an das Parlament dazu äussern, ob er am Gegenvorschlag festhält oder nicht. Postulat SGK-NR. Verschreibung und Anwendung von leistungssteigernden Substanzen / Motion SGK-NR. Verschreibung von Ritalin Das Postulat der Kommission des Nationalrats fordert den Bundesrat auf, eine umfassende Analyse betreffend die Verschreibungspraxis und Anwendung von leistungssteigernden Substanzen zu erstellen. Der Bundesrat soll aufzeigen, ob und in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht – auf politischer Ebene respektive in der Gesetzgebung.
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Die Motion, ebenfalls von der Kommission eingereicht, beauftragt den Bundesrat, im Rahmen der Umsetzung des Betäubungsmittelgesetzes dafür zu sorgen, dass Ritalin nur dann verschrieben wird, wenn es wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich ist. Zudem muss es im Rahmen einer umfassenden Therapie oder Behandlung verabreicht werden. Der Bundesrat hat beantragt, das Postulat anzunehmen, die Motion hingegen abzulehnen. Der Rat ist seiner Kommission gefolgt und hat beschlossen, das Postulat und die Motion anzunehmen. Er befürwortet diese mit 163:10 Stimmen. Postulat SGK-NR. Betreuungszulagen und Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige Die Problematik, pflegende Angehörige zu entlasten, haben beide Räte bereits mehrfach thematisiert. Das EDI verfasst zurzeit einen entsprechenden Bericht. Das Postulat, welches die vorberatende Kommission nun eingereicht hat, fordert den Bundesrat auf, Stellung zu beziehen zu verschiedenen Fragen in Zusammenhang mit diesem Bericht. Die Kommission hat einstimmig beantragt, das Postulat anzunehmen. Auch der Bundesrat hat die Annahme beantragt. Der Rat ist dem Antrag seiner Kommission gefolgt.
BUNDESRAT / EDI / BAG / FINMA Tarmed Der Bundesrat will seine subsidiäre Kompetenz wahrnehmen und in Sachen Tarmed aktiv werden. Nachdem sich Versicherer und Leistungserbringer beim Tarmed nicht über grundlegende Änderungen geeinigt haben, bereitet sich der Bundesrat darauf vor, um selbst in die Tarifgestaltung eingreifen zu können. Für diese Aufgabe hat er dem BAG sechs neue Stellen bewilligt. Dem Tarmed respektive einer differenzierten Tarifgestaltung für Hausärzte und Spezialärzte kommt im Zusammenhang mit der Volksinitiative «JA zur Hausarztmedizin» eine grosse Bedeutung zu. Die Initianten werden die Volksinitiative kaum zurückziehen, wenn sich keine Verbesserung abzeichnet – zum Beispiel im wichtigen Bereich der Vergütung ihrer Leistungen. WEITERE ENTWICKLUNG IM UMFELD Branchenverband Santésuisse Was sich im Umfeld des Branchenverbands Santésuisse in den letzten Monaten abgespielt hat, lässt mehr als aufhorchen. Die Abspaltungen sind Gift für das Image der Branche. Es ist für die Branche ohnehin schwierig, sich in ein positives Licht zu rücken – die jährlichen Prämienerhöhungen belasten ihr Image bei den Versicherten, Medien und Politikerinnen und Politikern. Im Hinblick auf die Abstimmung über die Einheitskassen-Initiative ist eine geschlossen-einige Krankenversicherungsbranche umso wichtiger. Telefonwerbung Trotz einer Branchenlösung, die aber – so scheint es zumindest – nicht alle Krankenversicherer umsetzen, ärgern sich viele Versicherte über die nach wie vor häufigen Telefonanrufe von Maklern. Diesen Ärger nehmen die Medien auf und er zieht weitere politische Kreise. Das ist Wasser auf die Mühlen der Befürworter der Einheitskasse.
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Einheitskassen-Initiative Gegenvorschlag? Nein, danke. Die drei Elemente des indirekten Gegenvorschlages zur Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» hat der Bundesrat lange im Voraus angekündigt: Einführung einer obligatorischen einheitlichen Rückversicherung, Berücksichtigung der Medikamentenkosten als neues Kriterium im Risikoausgleich und die institutionelle Trennung von Grund- und Zusatzversicherung. Bei der Eröffnung der Vernehmlassung Ende Februar hat der Bundesrat einen Entwurf vorgelegt, der sowohl mit seinem Bekenntnis zum System des regulierten Wettbewerbs als auch mit etlichen laufenden Rechtssetzungsprojekten klar in Widerspruch steht. Der Entwurf bewirkt einen radikalen Systemwechsel und sieht Massnahmen vor, welche in keinem vernünftigen Verhältnis zu den anvisierten Problemen stehen. In seiner Stellungnahme vom 3. Juni 2013 hat der RVK dargelegt, warum die kleinen und mittleren Krankenversicherer den bundesrätlichen Gegenvorschlag zur Volksinitiative entschieden ablehnen und die rasche Durchführung der Volksabstimmung unter Verzicht auf den Gegenvorschlag verlangen. Durch die Verknüpfung mit dem indirekten Gegenvorschlag werden notwendige Reformen, wie die im Parlament bereits eingeleitete Verfeinerung des Risikoausgleichs, unnötig verzögert. Gegenvorschlag hemmt Innovation Zentrales Element des vorgelegten Entwurfs ist die Errichtung einer obligatorischen «Rückversicherung für sehr hohe Kosten», eine Art Einheits-Rückversicherung. Diese soll die retrospektive Umverteilung der angefallenen Kosten besonders leistungsintensiver Fälle auf alle Versicherten sicherstellen. Der vorgesehene staatliche Hochkosten-Pool ist aus Sicht der kleinen und mittleren Krankenversicherer vornehmlich aus zwei Gründen abzulehnen: Erstens eliminiert der kollektive Kostenausgleich den Anreiz für ein konsequentes und nachhaltiges Kostenmanagement und verhindert die Entwicklung von innovativen Produkten und Versorgungsmodellen weitgehend. Zweitens sollen sich die Krankenversicherer gemäss ihrer jeweiligen Risikoneigung und -fähigkeit «massSeite 10
geschneidert» rückversichern können. Namentlich kleine und mittlere Versicherer machen von diesem Schutz für ausserordentliche Schadenfälle bereits heute rege Gebrauch. Zu diesem Zweck soll ein ausreichendes Angebot an Rückversicherungsprodukte in einem wettbewerblich organisierten Markt zur Verfügung stehen. Der Zwang zur Gründung separater VVG- beziehungsweise KVG-Gesellschaften und das Verbot, die Unfallversicherung zu betreiben, betreffen praktisch ausschliesslich die kleinen und mittleren Krankenversicherer. Diese nützen heute die Synergien zwischen den verschiedenen Geschäftsgebieten optimal und bieten den Versicherten – dank übersichtlichen Strukturen und tiefen Verwaltungskosten – vorteilhafte Prämien und umfassende Serviceleistungen. Weil die mit der institutionellen Trennung von Grund- und Zusatzversicherung verbundenen Mehrkosten bei kleineren Versicherungsbeständen überproportional ins Gewicht fallen, kann eine solche Verpflichtung für einige Krankenversicherer existentielle Folgen haben. Botschaft im September Über hundert Stellungnahmen zum indirekten Gegenvorschlag sind beim BAG eingegangen. Vor dem Ständerat hat Bundesrat Berset während der Sommersession bereits von einem – wohl mengenmässigen – Erfolg der Konsultation geredet. Die detaillierte Auswertung der Vernehmlassungsantworten wird erst in September vorliegen. Zum gleichen Zeitpunkt sollte der Bundesrat die Botschaft zuhanden des Parlaments verabschieden. Erst dann wird feststehen, ob und inwiefern der Bundesrat an seinem Gegenvorschlag festhält. Daniel Herzog Direktor T 041 417 05 00 d.herzog@rvk.ch
Informationen des RVK
EXPRESS RVK-Forum erfolgreich über die Bühne Das RVK-Forum vom 25. April 2013 machte die evidenzbasierte Medizin (EbM) zum Thema: Referenten beleuchteten EbM aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Rund 200 Teilnehmende verfolgten die kontroverse Debatte und brachten sich aktiv ein. RVK-Mitglieder in Luzern Am 13. Juni 2013 hat der RVK-ImPuls, an dem sich die Führungskräfte der RVK-Mitglieder treffen und austauschen, in Luzern stattgefunden. Im Anschluss führte der RVK die Jahresversammlung durch: Er durfte ein erfreuliches Jahresresultat 2012 präsentieren. Positives Ergebnis der Rückversicherung Ein leicht gestiegenes Prämienvolumen und die tieferen Leistungen haben 2012 zu einem positiven Ergebnis in der GRV-Grundpflege der RVK Rück AG geführt. Die Auswertung der Schadenfälle zeigt, dass zwischen der Grösse eines Krankenversicherers und der Höhe der einzelnen Fälle kein Zusammenhang besteht. Neuer KTI-Kollektivvertrag Axa hat den bestehenden KTI-Kollektivvertrag mit dem RVK aufgrund einer neuen strategischen Ausrichtung gekündigt. Mit der Generali hat der RVK einen neuen Risikoträger gefunden, um seinen Mitgliedern die bewährte KTI-Versicherung weiterhin anbieten zu können.
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RVK-Forum Kopf gegen Zahl Die steigenden Kosten im Gesundheitswesen sind ein Dauerthema. Die Akteure und die Politik präsentieren und propagieren unterschiedliche Lösungsansätze, um die Ausgaben einzudämmen. Am RVK-Forum vom 25. April 2013 stand die evidenzbasierte Medizin (EbM) im Mittelpunkt: Hochkarätige Redner beleuchteten EbM als Instrument für ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis aus verschiedenen Blickwinkeln und hinterfragten kritisch das Für und Wider. Bei der EbM geht es darum, Leitlinien aus der systematischen Forschung zu erhalten, wie bei Patienten im Einzelfall Diagnosen gestellt und Behandlungen umgesetzt werden sollen. EbM bietet die Werkzeuge, die sicherstellen sollen, dass Abklärungen und Behandlungen auf anerkannten und wirksamen Abläufen basieren. Das RVK-Forum hat sich diesem Thema angenommen. Rund 200 Fachleute aus dem Gesundheitswesen verfolgten die spannende Debatte – moderiert von Stephan Klapproth –und diskutierten mit.
Erfahrung der Hausärzte wesentlich EbM helfe, den eigentlichen Patientennutzen zu beschreiben, zu berechnen und zu bewerten. Laut Dr. Luzi Dubs, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, muss zuerst der Patientennutzen standardisiert werden. «Wir müssen von der Medizin des Möglichen zur Medizin des Sinnvoll-Notwendigen kommen», erklärte Dubs. In der Medizin werde nur gemessen und bezahlt, was man diagnostisch und therapeutisch anordne, und nicht, was unterlassen werde. Dies werde weder gemessen noch entlohnt. Die Sicht der Hausärzte und damit des medizinischen Alltags verSeite 12
trat Dr. Markus Gnädinger. «Hausärzte können mit einer akzeptablen Sicherheit Beschwerden und Befunde mit wenigen Hilfsuntersuchungen und innert kürzester Zeit in potenziell gefährliche und normale Störungen klassifizieren. Die Erfahrung ist ihr Kapital. Beginnt der Hausarzt, jeden einzelnen Schritt zu reflektieren, ist er paralysiert und kann nicht mehr handeln», erläuterte Gnädinger. Zeitdruck spiele eine wichtige Rolle in einer Hausarztpraxis. «Nicht alles, was wünschenswert ist, kann sofort erledigt werden.»
Die ökonomische Frage darf nicht ausser Acht gelassen werden – dieser Ansicht ist der Ökonom Robert E. Leu von der Universität Bern. Er ist überzeugt: «Die Ressourcen im Gesundheitswesen sind knapp – ökonomische Überlegungen müssen daher unbedingt mit einbezogen werden. Dies zu vernachlässigen, ist ethisch nicht vertretbar.» Für Leu ist EbM ein zentrales Element dieser ökonomischen Analyse. Nicht abschliessend beantwortete Dr. Felix Gurtner vom Bundesamt für Gesundheit BAG die Frage, ob nicht der Staat als unabhängige Institution Studien in Auftrag geben soll. Der Staat könne die Unabhängigkeit von Studien nur dann sicherstellen, wenn er sie selbst finanzieren und begleiten würde. Die Mittel dafür seien aber nicht vorhanden. Modebegriff oder zukunftsweisend? «Ein guter Arzt lernt durch die Praxis. Aber: Er gleicht seine Erfahrungen mit den Ergebnissen aus aussagekräftigen Studien ab», sagte der Arzt Dr. Johannes G. Schmidt. EbM entlarve Denkfehler. Mit ihren Methoden lasse sich das Ausmass der Vor- und Nach-
teile einzelner Behandlungen genauer beurteilen. Die Früherkennung sei oft angstgetrieben und beruhe auf falschen Vorstellungen und Theorien. «Sie schützt die Gesundheit nicht, sondern verletzt sie», war Schmidt überzeugt. Die Sicht der Krankenversicherer vertrat Dr. Andreas Roos von der Sanitas Krankenversicherung. Zu den Kernaufgaben der Krankenversicherer gehöre die finanzielle Absicherung im Krankheitsfall. „Das Kosten-Nutzen-Verhältnis benötigt eine gesellschaftliche Diskussion“, erläuterte Roos. Wie viel mit EbM tatsächlich gespart werden kann, ist für Roos schwierig einzuschätzen. Sicher sei hingegen, dass mit EbM die Behandlungsqualität gesichert und verbessert werden könne. Viele Ärzte seien nicht gut darin, Risiken zu kommunizieren – obwohl es zunehmend eine ihrer zentralen Aufgabe sei. Diese Auffassung vertrat Prof. Dieter Conen, Präsident der Stiftung für Patientensicherheit. «Ein Arzt muss abschätzen, was der Patient schon weiss und was er zu wissen wünscht», so Conen. «Die Risiken müssen mit Empathie kommuniziert werden.» Für Dr. Charles Giroud, Präsident des RVK, ist klar, dass EbM helfen kann, die Qualität der Entscheidung im Interesse der Patienten zu verbessern. Aber dass EbM gleichzeitig an ihre Grenzen stosse. «Wir haben heute intensiv über Einzelfälle diskutiert – die Aufgabe besteht allerdings darin, die verfügbaren Ressourcen so auf die Gesamtbevölkerung zu verteilen, dass die Versorgung aller optimal gewährleistet ist», führte Giroud zum Schluss aus. «Diese Gesamtschau ist wesentlich.» Für Ihre Agenda Das nächste RVK-Forum findet am Donnerstag, 8. Mai 2014, im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern statt. Marco Fäh Leiter Bildung + Events T 041 417 05 62 m.faeh@rvk.ch
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RVK-ImPuls Reger Meinungsaustausch Der diesjährige RVK-ImPuls bot den Teilnehmenden ein äusserst variantenreiches Programm. Der Pilatus diente am Donnerstag nicht nur als idealer Aussichtspunkt, sondern auch als Plattform der RVK-Mitglieder, um Gedanken und Meinungen auszutauschen. Am Freitag lieferten die Referenten im Hotel Astoria wertvolle Informationen zur Einheitskassen-Initiative. Mit der Seilbahn fuhren die Teilnehmenden am Donnerstagnachmittag auf den Pilatus, den Luzerner Hausberg. In der Steinbockbar auf mehr als 2‘000 Meter über Meer gab es einen Apéro bei prächtiger Abendsonne mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Zentralschweiz. Im altehrwürdigen Saal des Restaurants Queen Victoria vertieften die Führungskräfte der RVK-Mitglieder die Diskussionen bei einem feinen Nachtessen. Die Rückfahrt mit der steilsten Zahnradbahn der Welt schloss das Rahmenprogramm.
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Am Freitagvormittag begrüsste Dr. Charles Giroud die rund 60 Teilnehmenden im Hotel Astoria zum zweiten Teil der ImPuls-Veranstaltung. Daniel Herzog eröffnete die Referate zum Thema Einheitskasse. Dabei erläuterte er die geplanten Aktivitäten sowie den wahrscheinlichen Abstimmungszeitplan. Im Anschluss erzählte Prof. Dr. Konstantin Beck einige interessante Anekdoten aus seinem Buch «Sackgasse Einheitskasse». Den Abschluss bildete das Referat von Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit. Unter anderem nannte er wichtige Ansätze, wie die Grundversicherung effizienter gestaltet und das heutige System konsolidiert werden kann. Philipp Dünki Produktverantwortlicher Bildung + Events T 041 417 05 63 p.duenki@rvk.ch
Verband / RVK Rück AG Jahresversammlung durchgeführt Am 14. Juni 2013 haben sich die Mitglieder des RVK in Luzern zur 81. Delegiertenversammlung getroffen. Neben der Jahresrechnung 2012 des Verbandes genehmigten sie anlässlich der 2. Generalversammlung auch diejenige der RVK Rück AG, der Tochtergesellschaft des RVK.
Die Delegiertenversammlung hat wiederum im Anschluss an die Verbandstagung RVK-ImPuls im Hotel Astoria in Luzern stattgefunden. Zahlreiche Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer sowie Präsidenten der RVK-Mitglieder nahmen am Anlass teil. Verbandspräsident Charles Giroud führte durch die Versammlung. Daniel Herzog, Direktor des RVK, präsentierte das erfreuliche Jahresresultat: Der RVK konnte 2012 einen Gewinn von 485‘000 Franken ausweisen.
Mit Ausnahme von Jürg Allenspach stellten sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder für eine Wiederwahl zur Verfügung. Die Delegiertenversammlung wählte Charles Giroud, Präsident des RVK, sowie alle Vorstandsmitglieder einstimmig für eine weitere Amtsperiode. Franz Josef Kaltenbach, Mitglied der Geschäftsleitung der Sympany, und Giuseppe Puopolo, Geschäftleiter der FKB in Balzers/FL, kandidierten neu als Vorstandsmitglieder und wurden beide einstimmig gewählt. Anschliessend wurden die Vorstandsmitglieder ebenfalls einstimmig für die nächste Amtsperiode als Verwaltungsräte gewählt.
Die RVK Rück AG schliesst ebenfalls mit einem positiven Jahresergebnis von rund 300‘000 Franken ab. Dabei muss berücksichtig werden, dass die juristische Ausgliederung der Rückversicherungen in die RVK Rück AG die Jahresergebnisse 2011 und 2012 beeinflusst hat. Alles in allem sind der RVK und die RVK Rück AG auf gutem Kurs und blicken gut gerüstet in die Zukunft. Der RVK begrüsst die neuen Vorstandsmitglieder und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem gesamten Vorstand. Er dankt Jürg Allenspach für seine wertvolle Arbeit. Daniel Herzog Direktor T 041 417 05 00 d.herzog@rvk.ch
Wahlen Vorstand / Verwaltungsrat Ein wichtiges Traktandum der diesjährigen Versammlung waren die Vorstands- und Verwaltungsratswahlen. Der Vorstand des RVK ist personell identisch zusammengesetzt wie der Verwaltungsrat der RVK Rück AG – eine Amtsperiode dauert jeweils drei Jahre.
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Rückversicherung Rückblick GRV-Grundpflege 2012 Das Prämienvolumen der GRV-Grundpflege lag 2012 mit 6.1 Millionen Franken leicht über dem Vorjahr. Die Leistungen waren mit rund fünf Millionen Franken tiefer als in den vergangenen Jahren, was zu einem erfreulichen Bruttoergebnisführte. Der Schadensatz von 81 Prozent lag deutlich tiefer als in den vergangenen Jahren und entsprach dem Zielwert. Der RVK hatte die Prämien und Eigenrisiken in der GRV-Grundpflege per 2012 angepasst – diese Änderungen erzielten die beabsichtigte Wirkung. Die Teuerung war deutlich spürbar. 2012 gab es 15 Fälle mit Bruttoleistungen von über 200‘000 Franken. Demgegenüber waren es im Vorjahr nur elf Fälle. Bei den besonders kostenintensiven Fällen beobachtete der RVK hingegen eine Entspannung: Im Rechnungsjahr 2012 wies lediglich ein Fall Kosten über 400‘000 Franken auf, während es 2011 noch fünf Fälle waren. Für den RVK handelte es sich dabei um eine zufällige Schwankung und nicht um eine Trendumkehr. Zwischen der Grösse der Krankenversicherer und der Höhe der einzelnen Fälle stellte der RVK keinen Zusammenhang fest. Jede Kasse verzeichnete im Durchschnitt fünf Fälle, was den Vorjahren entspricht. Die Anzahl Fälle ging insgesamt zurück, weil per 2012 weniger Kassen rückversichert waren.
Die Durchschnittskosten pro Fall sind in der höchsten Stufe leicht gesunken, in der tiefsten Stufe dafür gestiegen. Die höchsten Durchschnittskosten in der GRV-Grundpflege sind in der Altersklasse 36 bis 40 entstanden. 70'000 60'000 50'000 40'000
ER 33 000
30'000
*ER 80 000
20'000
*ER 130 000
10'000 0 2008
2009
2010
2'011.00
2012
GRV Durchschnittskosten pro Fall
Sehr teure kassenpflichtige Medikamente machten – wie bereits im Vorjahr – den grössten Teil der GRVLeistungen aus. Insgesamt waren es 28 Prozent der Gesamtleistungen. Die Kosten für Behandlungen von seltenen, ganz schweren Krankheiten werden sich zukünftig ausweiten. Hierzu gibt es eine interessante Sendung des SRF «Seltene Krankheiten bereiten häufig Probleme». Link zur Sendung: http://www.srf.ch/gesundheit/gesundheitswesen Diagnosen und Kosten
60 50 40
Medikamente
ER 33 000
30
*ER 80 000
20
*ER 130 000
Onkologie / Tumore Übrige Dialysen Herz Kreislauf Bluterkrankungen
10
KMT (autolog u. allogen) Infekterkrankungen
-
psychische Krankheiten
2011
2012 Anzahl Fälle
Bewegungsapparat Pflegeheim Organtransplantation Nervensystem
*=Eigenrisikostufe per 2012 um 10‘000 erhöht
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Nachfolgendes Diagramm zeigt die 15 teuersten F채lle mit den Diagnosen und der Kostenverteilung auf die einzelnen F채lle. Von diesen 15 F채llen sind 3 Personen verstorben. Die anderen 12 Patienten werden auch im 2013 hohe Kosten verursachen, weil sie an nicht heilbaren Krankheiten leiden und eine Dauerbehandlung f체r sie lebensnotwendig ist.
Elisabeth Janssen Krankenversicherungsexpertin T 041 417 05 54 e.janssen@rvk.ch
450'000 400'000 350'000 300'000 250'000 200'000 150'000 100'000 50'000 0
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Telemedizin KLuG Versicherte erhalten Zugang Die Krankenversicherung KLuG hat sich dem RVK-Rahmenvertrag «Medgate Demand Management» angeschlossen: Sie bietet ab 1. Juli 2013 innerhalb der Grundversicherung ihren über 15‘000 Kunden die kostenlose medizinische Beratung per Telefon oder Internet an. Welche Gründe haben die KLuG bewogen, den Versicherten das Demand Management zur Verfügung zu stellen? Odette Hänsli: Mit der telefonischen medizinischen Beratung rund um die Uhr wollen wir unseren grundversicherten Kunden einen Mehrwert bieten. Zudem möchten wir kostenbewussten Versicherten eine Möglichkeit bieten, aktiv etwas zur Kosteneindämmung im Gesundheitswesen beizutragen. Welche Ziele verfolgen Sie mit der Lancierung von Demand Management? Einerseits erachten wir die Einführung von Demand Management als kundenbindende Massnahme, andererseits erhoffen wir uns natürlich auch Kosteneinsparungen, indem unnötige Arztbesuche vermieden werden. Welches sind Ihrer Meinung nach die Vorteile der Telemedizin? Die Möglichkeit, unabhängig davon, wo man sich gerade aufhält, zu jeder Uhrzeit eine medizinische Beratung in Anspruch zu nehmen. Zudem stärkt die Telemedizin die Eigenverantwortung der Versicherten und ermöglicht eine umgehende, kompetente Beratung bei Unsicherheiten. Und wie bereits vorher erwähnt, hilft die Telemedizin unnötige Arztbesuche zu reduzieren. Was fasziniert Sie an der Telemedizin? Dass die Versicherten ein medizinisches Anliegen, egal wo sie sich befinden oder wie spät es ist, mit einem kompetenten Arzt besprechen können.
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Was erwarten Sie, welche Altersgruppe wird die Telekonsultation am meisten benützen? Ich könnte mir vorstellen, dass das Angebot bei Versicherten, die beruflich oft unterwegs sind, oder bei Familien mit Kindern auf Interesse stösst. Nachdem wir angekündigt haben, dass wir ein telemedizinisches Angebot einführen, haben sich jedoch auch zahlreiche ältere KLuG-Versicherte sehr interessiert gezeigt. * Odette Hänsli ist Leiterin Marketing / Produkte bei der KLuG
Der RVK gratuliert KLuG zur Lancierung der Telemedizin und wünscht viel Erfolg bei der Umsetzung. Interessierte erhalten nähere Angaben zur Telemedizin und deren innovativen Vertragslösungen. Ivo Gasser Produktmanager Versicherungen T 041 417 05 57 i.gasser@rvk.ch
Versicherungen Neuer KTI-Vertrag abgeschlossen Die Axa Leben AG hat Ende 2010 entschieden, sich im Kollektiv-Versicherungsgeschäft auf ihre Kernkompetenzen in der beruflichen Vorsorge zu fokussieren. Aus diesem Grunde wurde das bisherige KTI-Vertragswerk mit dem RVK per Ende 2013 gekündigt. Der RVK hat Alternativen intensiv evaluiert. Um die bewährte KTI-Versicherung weiterhin anbieten zu können, hat der RVK in den vergangenen Monaten mit verschiedenen Risikoträgern Gespräche geführt und verschiedene Partner geprüft. Mit der Generali Personenversicherungen AG wurde ein neuer Risikoträger per 1. Januar 2014 gefunden. Generali bietet die bisherige Deckung fast unverändert unter dem neuen Produktnamen KapitalVersicherungsdeckung für Tod und Invalidität infolge Krankheit (KTI) an. Punktuell konnten der RVK Verbesserungen zu Gunsten der Versicherten oder der Pool-Mitglieder realisieren. Der RVK ist überzeugt, mit dem neuen KTI 2014 weiterhin ein attraktives Produkt anbieten zu können.
Porträt Die Generali Personenversicherungen AG wurde im Jahr 1938 durch die damalige TagesanzeigerGruppe als «Fortuna Lebens-Versicherungs-Gesellschaft» gegründet. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Generali (Schweiz) Holding AG und der Generali Allgemeine Versicherungen AG. Diese Division der Generali ist Marktführerin bei den fondsgebundenen Lebensversicherungen schweizweit. Ihr Marktanteil beträgt rund 60 Prozent. Sie ist die Spezialistin für Vorsorgefragen. Der Hauptsitz befindet sich in Adliswil ZH.
Ivo Gasser Produktmanager Versicherungen T 041 417 05 57 i.gasser@rvk.ch
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Kundenzeitschrift SICHER Der Sommer ist da... Nach dem zaghaften Start des Frühlings ist es nun doch noch Sommer geworden. Fünf Krankenversicherer machten bei der Sommer-Ausgabe des SICHER, die im Juni erschien, mit. Das Sommerheft legt seinen Hauptfokus auf das Thema Patientenverfügung. Welche Ziele verfolgt eine Patientenverfügung? Was muss sie beinhalten? Wann ist es sinnvoll eine zu erstellen? Alles Wissenswerte erfährt man in der aktuellen Ausgabe. Ein anderes Thema ist, wie sich sportliche Aktivitäten bei erhöhten Ozonwerten auf die Gesundheit auswirken. Das SICHER gibt nützliche Tipps und erklärt die Spielregeln, die man beachten soll, wenn man im Sommer Sport treiben will.
SOMMER 2013
SICHER
mit meiner Krankenkasse
Der Sommer ist da …
Weitere Themen im SICHER sind: • Gesundheitwesen: Grundwissen vermitteln • Sommertage unbeschwert mit Kindern geniessen • Versicherungsratgeber: Unfall oder Krankheit? Interessierte können eine Printausgabe bestellen – oder die elektronische Version im Internet durchblättern auf www.krankenversicherer.ch.
4 Fokus Patientenverfügung 6 Aktiv trotz Ozon 7 Spiel und Sport im Sommer 8 Unfall oder Krankheit?
Michelle Furrer Barsky Projektleiterin Marketing T 041 417 05 41 m.furrer@rvk.ch
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Marketing und Bildung Neuer Auftritt der KK Einsiedeln Die Krankenkasse Einsiedeln hat einen neuen Internetauftritt. Die Versicherten sollen schneller und besser die Informationen über die Produkte finden. Der RVK hat den Krankenversicherer beim Projekt beraten und unterstützt sowie den neuen Auftritt umgesetzt. Neben der verbesserten Übersicht über die Produkte war die einfache Handhabung ein wichtiger Aspekt des neuen Internetauftritts. Die Mitarbeitenden der Krankenkasse Einsiedeln sollen die Inhalte selbst eingeben und aktualisieren können. Gemeinsam mit dem Kunden hat sich der RVK für das Content Management System Drupal 7 entschieden. Drupal macht es möglich, Inhalte selbst einzugeben, ohne sich um die Darstellung kümmern zu müssen. Falls künftig neue Anforderungen entstehen, ist Drupal beliebig erweiterbar.
Die Webseite ist nun zeitgemäss, die Technik auf dem neusten Stand. Dank der logischen und einfachen Struktur findet der Besucher rasch zu den gewünschten Informationen. Die Versicherungsprodukte sind übersichtlich dargestellt. Mittels elektronischen PDF-Formularen kann der Besucher Anträge gleich am Computer ausfüllen, was den Ablauf vereinfacht. Mehr Informationen unter www.kkeinsiedeln.ch. Patrick Kellenberger Bereichsleiter Marketing + Bildung T 041 417 05 55 p.kellenberger@rvk.ch
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RVK-intern Neues von der RVK-Crew Per 1. März 2013 konnte der Leistungseinkauf personell verstärkt werden. Urs Rüetschi ist ausgebildeter Krankenpfleger mit Berufspraxis in der Chirurgie. Er hat die letzten acht Jahre für die Firma Sintetica AG an den Standorten Mendrisio und Couvet in der Produktionsplanung und im Einkauf gearbeitet. Davor war er während elf Jahren bei der Baxter AG als Sales Manager tätig. Zum Leistungsausweis von Urs Rüetschi gehören auch zwei Jahre im Kundendienst bei der Krankenkasse des Schweizerischen Technischen Verbandes. Aufgrund seiner Mehrsprachigkeit führt Urs Rüetschi, zusammen mit Dieter Ehrenberg, auch Spitalverhandlungen in der Westschweiz und im Tessin.
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Ebenfalls Anfang März hat Philipp Dünki seine Tätigkeit beim RVK aufgenommen. Als Produktverantwortlicher mit Assistenzaufgaben gehört er, zusammen mit Marco Fäh, zum Team Bildung + Events. Philipp Dünki hat die kaufmännische Grundausbildung für Spitzensportler abgeschlossen und 2010 den Eidgenössischen Fachausweis als Marketingfachmann gemacht. Zuletzt war Philipp Dünki bei der Amici Caffè AG als Verkaufskoordinator tätig. Wir heissen unsere beiden neuen Mitarbeitenden ganz herzlich willkommen im RVK-Team. Judith May Leiterin Personal- und Finanzadministration T 041 417 05 72 j.may@rvk.ch
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner EXPRESS Medgate lanciert App Anfang Mai hat Medgate ein eigenes App auf den Markt gebracht. Mit der kostenlosen App kann der Benutzer unter anderem Medgate direkt aus der App anrufen, Bilder aufnehmen und gesichert an Medgate schicken. Wechsel bei vita surselva Remo Camenisch ist neuer Geschäftsführer der vita surselva. Er tritt in die Fussstapfen von Roland Vincenz, der die Bündner Krankenkasse knapp 28 Jahre geleitet hat. Krankenkasse Turbenthal feiert Jubiläum Die Krankenkasse Turbenthal feiert ihr 125-jähriges Jubiläum. Das RVK-Mitglied zählt gut 400 Versicherte. Obwohl sie ihren Versicherten weder wählbare Franchisen noch verschiedene Modelle anbietet, kann sie sich erfolgreich auf dem Markt behaupten.
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Medgate Eigenes App lanciert Medgate hat am 1. Mai ihr eigenes App lanciert. Die sogenannte Medgate-App unterstützt einen einfachen und sicheren Zugang zur telemedizinischen Beratung: Der Benutzer kann Medgate direkt aus der Applikation heraus anrufen. Ihm wird, aufgrund seiner Angaben im persönlichen Profil, automatisch die korrekte Telefonnummer angezeigt. Die App bietet zudem die Möglichkeit, Bilder von Haut- und Augenveränderungen aufzunehmen und diese im Rahmen einer ärztlichen Beratung gesichert an Medgate zu übermitteln. Ausserdem stehen dem Benutzer eine hilfreiche Anleitung zum optimalen Fotografieren von Haut- und Augenveränderungen sowie allgemeine Informationen zum Ablauf einer telemedizinischen Beratung bei Medgate zur Verfügung. Vorteile der Medgate-App: • Ein persönliches Profil erstellen, damit übermittelte Daten direkt dem Patienten zugeordnet werden können und automatisch die richtige Medgate-Telefonnummer angezeigt wird. • Mittels App direkt Medgate anrufen. • Direkt und sicher Bilder von Haut- und Augenveränderungen an Medgate übermitteln. • Ausführliche Anleitung um Haut- und Augenveränderungen richtig zu fotografieren. • Erklärung, wie eine telemedizinische Beratung abläuft. Die Medgate-App kann kostenlos im iTunes App Store heruntergeladen werden.
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vita surselva Neuer Geschäftsführer Roland Vincenz, langjähriger Geschäftsführer der vita surselva, ist nach knapp 28 Jahren als Geschäftsführer zurückgetreten. Der RVK dankt Roland Vincenz für die Zusammenarbeit und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft. Sein Nachfolger ist Remo Camenisch, der den Betrieb bereits bestens kennt: Nach seiner kaufmännischen Ausbildung bei einer Versicherung ist er mehrere Jahre als Versicherungsberater in der Privatassekuranz tätig gewesen, bevor er vor fünf Jahren als stellvertretender Geschäftsführer zur vita surselva gekommen ist. Remo Camenisch hat sein Amt als Geschäftsführer der Vita Surselva am 1. Mai 2013 angetreten.
Neuer Stellvertreter des Geschäftsführers ist Ivan Deplazes: Der gelernte Kaufmann arbeitet seit 1996 für die vita surselva. Durch das langjähre Arbeitsverhältnis verfügt er über ein breites Wissen und Erfahrung im Tagesgeschäft und hat die Verantwortung über das gesamte EDV-System der vita surselva inne. Der RVK wünscht Remo Camenisch und dem gesamten Team alles Gute und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.
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125-jähriges Jubiläum Krankenkasse Turbenthal feiert Die Krankenkasse Turbenthal wurde vor 125 Jahren gegründet. Dieses Jubiläum hat die Krankenkasse Anfang Juni 2013 gefeiert. Mit gut 400 Mitgliedern gehört der Krankenversicherer zu den kleinsten Mitgliedern des RVK. Die Krankenkasse Turbenthal ist eine selbständige Kleinstkasse, die ausschliesslich die Grundversicherung nach KVG anbietet und in drei Gemeinden tätig ist. Es gibt weder wählbare Franchisen noch verschiedene Modelle. Die Krankenkasse verfügt über einfache Strukturen und setzt auf Eigenverantwortung und Solidarität zwischen Gesunden und Kranken. Daniel Rüegg, Geschäftsführer und gleichzeitig einziger Mitarbeiter der Krankenkasse Turbenthal, schätzt und lebt den direkten Kontakt mit den Versicherten. Der RVK gratuliert der Krankenkasse Turbenthal zum 125-jährigen Jubiläum.
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Bildquelle: Landbote / Donato Caspari
Effizienz-Preis RVK-Mitglieder an der Spitze Mitte Juni 2013 hat der Internetvergleichsdienst Comparis.ch den «Effizienz-Preis» verliehen. Er hat in den zwei Kategorien «National» und «Regional» je einen Krankenversicherer ausgezeichnet. In der Kategorie «Regional» belegen gleich drei RVK-Mitglieder die ersten drei Plätze. Insgesamt haben 18 Krankenversicherer am Wettbewerb teilgenommen und Comparis.ch die offiziellen Aufsichtsdaten für das Jahr 2012 bekanntgegeben. Beim Effizienz-Preis ging es ausschliesslich um den obligatorischen Teil der Krankenversicherung. Dazu berücksichtigte Comparis.ch den prozentualen Anteil der Verwaltungskosten am Prämienvolumen. In der Kategorie «Regional» wurden die Krankenversicherer verglichen, die nicht in der ganzen Schweiz tätig sind. Gewinnerin ist die sodalis gesundheitsgruppe – sie hat mit 2.5 Prozent die tiefsten Verwaltungskosten. Ihr folgen die Krankenkasse Luzerner Hinterland (2.8 Prozent) und KLuG (3.0 Prozent). Diese drei RVK-Mitglieder haben tiefere oder gleich hohe Verwaltungskosten wie Sana24, Gewinnerin in der Kategorie «National» (3.0 Prozent). Durchschnittlich betragen die Verwaltungskosten aller Krankenversicherer 5.5 Prozent – im Vergleich mit anderen Branchen ein äusserst tiefer Wert. Der RVK gratuliert seinen Mitgliedern zu dem guten Ergebnis.
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Agenda 2013 3./4. September
Grundkurs 1
Luzern
20./25./26. September und 3. Oktober 24./25. September
Fachkurs ÂŤMedizinische KenntnisseÂť
Luzern
Grundkurs 2
Luzern
12./13. November
Grundkurs 1
Luzern
3./4. Dezember
Grundkurs 2
Luzern
Sessionen 2013 9. bis 27. September
Herbstsession
25. November bis 13. Dezember
Wintersession
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