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RVK INFORMATION Oktober 2018

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Oktober 2018

Das Magazin f체r Mitglieder, Kunden und Partner

HEILPFLANZEN

5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat

22 Neue Erkl채rfilme F체r die Versicherungskunden der UTI- und KTI-Pool-Mitglieder

31 Pr채sidentenwechsel Wechsel an der Spitze der FKB

Heilpflanzen als Bildthema in der Oktober-Ausgabe.


Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG

Informationen des RVK 16 KLAUSUR 2018 Mit Weitblick auf dem Zürichberg 17 MEDCASEPOOL CASEnet bleibt fit für effiziente Abläufe 18 VERSICHERUNGSMEDIZINISCHE BERATUNG Unfall – oder doch nicht? 19 TELEMEDIZIN Die steigenden Gesundheitskosten fordern innovative Lösungen in der Krankenversicherung 20 RVK-HAUSARZTSYSTEM Über Hausarztmodelle, Verstoss-Management und Kulanz 22 V ERMITTELTE VERSICHERUNG Neue Produktfilme erklären die KTI- und UTIVersicherungsprodukte im Kundengespräch 23 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Vorschau Herbstausgabe 24 RVK-WEITERBILDUNG Aktuelle Fachkurse zum Jahresabschluss 26 REFERENTENMEETING Erfahrungsaustausch und Jubiläen 27 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte und Dienstjubiläum 28 NEUES VON DER RVK-CREW Pensionierung Elisabeth Janssen 29 MITARBEITERAUSFLUG 2018 Zu Besuch im Bundeshaus

Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 31 PRÄSIDENTENWECHSEL Sabine Frei-Wille neue Präsidentin der FKB

Agenda 32 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen

Impressum

Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Heilpflanzen». Titelbild: istockphoto

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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren 38 Massnahmen sollen helfen, die steigenden Gesundheitskosten in den Griff zu bekommen. Eine international zusammengesetzte Expertengruppe hat diese Vorschläge erarbeitet. Ohne Verzichte, Einschränkungen und Widerstände dürfte dieses Ziel nicht zu erreichen sein. Leichter und ohne Qualitätsverluste könnten die Versicherer in Eigenverantwortung bei den Provisionen ansetzen, und damit Kosten einsparen – und erst noch das Image unserer Branche aufbessern. Mit scheinbar lukrativen Angeboten versuchen nach der Prämienrunde Makler Jahr für Jahr Versicherte zum Wechseln der Krankenkasse zu animieren. Dabei dürfte der Kundennutzen nicht im Vordergrund stehen. Vielmehr sind es die oft überhöhten Provisionen, die Vermittler antreiben, zum Versichererwechsel zu motivieren.

«Es ist zu hoffen, dass sich die Branche findet und eine neue, griffigere Branchenvereinbarung erlässt.»

In den Medien verbreitete Berichte über überhöhte Provisionen haben der Krankenversicherungsbranche bereits einen beträchtlichen Imageschaden eingebracht. Dies sollte ein Ende haben. Es ist zu hoffen, dass sich die Branche findet und eine neue, griffigere Branchenvereinbarung erlässt. Dabei soll eine restriktivere Handhabung bei den Provisionen mit klaren finanziellen Obergrenzen im Vordergrund stehen. Im KVG sollte der Grenzwert möglichst nahe bei der heutigen Limite von 50 Franken vereinbart werden, und im VVG sollten die Beträge substanziell gesenkt werden. Wichtig erscheint mir dabei, dass eine neue Branchenvereinbarung möglichst von allen Krankenversicherern mitgetragen und anschliessend auch effektiv gelebt wird. Viele kleinere Versicherer bezahlen heute schon keine oder nur sehr geringe Provisionen oder arbeiten gar nicht mit Maklern oder Vermittlern zusammen. Die Branche hat eine letzte Chance, diesen Missstand selber vernünftig zu beheben. Schafft sie es nicht, wird leider einmal mehr die Politik regulierend eingreifen.

Freundliche Grüsse, Ihr

Peter Hegglin Ständerat, Präsident RVK und RVK Rück AG

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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Inrechnungstellung der MiGeL-Produkte Der Bundesrat hat den Auftrag erhalten, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Leistungserbringer für Pflegeleistungen nach Art. 25a KVG die in der MiGel aufgeführten Produkte in Rechnung stellen können. Der Bundesrat hat Ablehnung beantragt, da er die verschiedenen Akteure zu einem Runden Tisch einladen wollte. Der Nationalrat hat jedoch entgegen dem Antrag des Bundesrates Annahme der Motion beschlossen.

Beschwerderecht bei Spitalplanung Eine Motion fordert die Schaffung von Rechtsgrundlagen, damit die Krankenkassen oder ihre Dachverbände gegen die von den Kantonen beschlossene Spitalplanung Beschwerde einlegen können. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt, wobei er aber nur den Verbänden der Krankenversicherer ein Beschwerderecht zugestehen wollte. Der Rat hat mit 120:58 Stimmen bei zwei Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen und damit die bundesrätliche Einschränkung des Beschwerderechts auf die Verbände verworfen.

38 kostendämpfende Massnahmen Der Bundesrat hat im Frühjahr 2018 ein Kostendämpfungsprogramm verabschiedet. Dieses besteht aus laufenden und neuen Massnahmen. Es nimmt alle Akteure des Gesundheitswesens in die Pflicht und soll dafür sorgen, dass die Kosten nur in dem Umfang steigen, wie sie medizinisch begründbar sind. Eine international zusammengesetzte Expertengruppe hat einen breiten 38 Massnahmen umfassenden Katalog ausgearbeitet. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis 14. Dezember 2018.

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Gesundheitspolitik

Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 16. Juni 2018 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.

AUS DEM NATIONALRAT Für eine gerechte Verwaltung der KVG-Reserven Standesinitiative Kanton Genf

Für einen Transfer der Reserven der KVGVersicherten bei einem Kassenwechsel Standesinitiative Kanton Jura Mit der Standesinitiative Genf wird die Bundesversammlung aufgefordert, das KVG so zu ändern, dass bei einem Kassenwechsel die Reserven zum neuen Versicherer transferiert werden müssen. Das Gleiche verlangt auch der Kanton Jura, zusätzlich wird aber noch vorausgesetzt, dass bei den Reserven ein Maximum festgeschrieben wird. Nach kurzer Diskussion hat der Rat auf Antrag seiner vorberatenden Kommission – wie schon der Ständerat – beide Initiativen deutlich mit 130:58 Stimmen bei null Enthaltungen abgelehnt.

ELG. Änderung (EL-Reform); Differenzbereinigung Der Rat hat sich mit den zahlreichen Differenzen zu den Beschlüssen des Ständerates auseinandergesetzt. Bei diesem Geschäft ist die Krankenversicherung nicht direkt betroffen. Eine Rolle spielt aber, in welcher Höhe die Krankenversicherungsprämien bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen berücksichtigt werden. Vom Ständerat wurde in einer ersten Phase beschlossen, dass die drittgünstigste Prämie im Kanton anzurechnen sei. Dies hätte gravierende Auswirkungen auf die Krankenversicherer haben können, hätten doch jedes Jahr viele Versicherte die Krankenkasse zwangsweise wechseln müssen. In der Frühjahrssession 2018 hat dann der Ständerat beschlossen, dass die kantonale Durchschnittsprämie, höchstens aber die effektive Prämie, als Aufwand anzurechnen sei. Dieser Variante hat der Nationalrat nun diskussionslos zugestimmt. Das Geschäft geht aber trotzdem wieder zurück an den Ständerat, weil in verschiedenen anderen Bereichen noch immer Differenzen bestehen.

Tarifpartner sollen Tarife von Laboranalysen aushandeln Motion SGK-SR Mit der ständerätlichen Kommissionsmotion wird der Bundesrat beauftragt, Artikel 52 des KVG so zu ändern, dass die Tarife für Analysen durch medizinische Labors – analog Tarmed und DRG – durch die Tarifpartner verhandelt werden. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Der Ständerat hat in der Wintersession 2017 der Motion zugestimmt. Im gleichen Sinne hat nun auch der Nationalrat mit 124:57 Stimmen bei null Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.

MiGeL-Produkte. Inrechnungstellung durch Erbringer von Pflegeleistungen Motion SGK-NR Mit der Kommissionsmotion wird der Bundesrat beauftragt, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Leistungserbringer für Pflegeleistungen nach Art. 25a KVG die in der Liste der Mittel und Gegenstände (MiGeL) aufgeführten Produkte sowohl für die Selbstanwendung der versicherten Person, als auch für die Anwendung durch eine Pflegefachperson, in Rechnung stellen können. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er verweist darauf, dass das BAG die involvierten Akteure noch im September 2018 erneut zu einem runden Tisch treffen wolle. Ziel sei vorerst die Schaffung von Transparenz im Bereich des Pflegematerials, um darauf aufbauend eine nachhaltige Lösung zu finden. Entgegen dem Antrag des Bundesrates hat der Rat mit 168:1 Stimme bei null Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.

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Gesundheitspolitik

HEILPFLANZEN Die Blüten des Lavendel wirken beruhigend bei nervös bedingten Unruhezuständen, Einschlafstörungen und Kreislaufbeschwerden. Ausserdem hilft die Pflanze bei der Behandlung funktioneller Oberbauchbeschwerden, Atemwegserkrankungen und rheumatischen Beschwerden.

Transparenz in der Spitalfinanzierung. Aus- Gesetzliche Grundlagen für die Sicherschreibungspflicht für gemeinwirtschaftliche stellung der Versorgung im Bereich der Leistungen seltenen Krankheiten Motion Herzog Verena Die Motion beauftragt den Bundesrat, die gesetzlichen Bestimmungen dahingehend anzupassen, dass gemeinwirtschaftliche Leistungen gemäss Art. 49 Absatz 3 KVG dem öffentlichen Beschaffungsrecht unterstellt werden. Die Motionärin weist darauf hin, dass von den Kantonen jährlich Hunderte von Millionen Franken unter dem Titel «Gemeinwirtschaftliche Leistungen» an Spitäler ausgerichtet werden. Diese Zahlungen erfolgten heute in grösster Intransparenz und freihändig. Dies zum Teil auch im Widerspruch zu Art. 49 Absatz 3 KVG. Es könne davon ausgegangen werden, dass die Ausschreibung dieser Leistungen zu erheblichen Preisvorteilen und damit zu Kosteneinsparungen führen würde. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Dies insbesondere mit der Begründung, dass die Gesundheitsversorgung eine öffentliche Aufgabe der Kantone sei. Entgegen dem Antrag des Bundesrates hat der Rat mit 100:92 Stimmen bei null Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.

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Postulat SGK-NR Mit dem Kommissionspostulat wird der Bundesrat beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, welche gesetzlichen Anpassungen und finanziellen Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Versorgung im Bereich seltener Krankheiten nötig sind. Die Kommission stellt in ihrem Antrag fest, dass bei einer ganzen Reihe der 19 Massnahmen des Nationalen Konzeptes «Seltene Krankheiten» der gesetzliche Auftrag wie auch die rechtlichen Voraussetzungen fehlen, um Projekte durchführen oder solche finanziell durch den Bund unterstützten zu können. Der Bundesrat hat Annahme des Postulates beantragt. Der Rat hat diskussionslos Annahme des Postulates beschlossen.


Gesundheitspolitik

Mitsprache und Mitbestimmung der Krankenversicherer bei kantonalen Spital- und Pflegeheimlisten Motion SGK-NR Diese Kommissionsmotion geht zurück auf die parlamentarische Initiative Brand Heinz. Die Kommission hat mit 15:7 Stimmen beschlossen, die Interpellation in eine Kommissionsmotion umzuwandeln, um die Behandlung zu beschleunigen. Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, Art. 53 des KVG mit einem Absatz 3 zu ergänzen, in welchem eine spezialgesetzliche Grundlage geschaffen wird, welche die Beschwerdelegitimation von Krankenversicherern gegen Beschlüsse der Kantonsregierungen nach Art. 39 KVG zum Gegenstand hat. Dabei sollen Krankenversicherer und ihre Verbände zur Beschwerdeführung berechtigt sein. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt, wobei er aber nur den Verbänden der Krankenversicherer ein Beschwerderecht zugestehen wollte. Der Rat hat mit 120:58 Stimmen bei zwei Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.

Faire Referenztarife für eine schweizweite freie Spitalwahl Motion SGK-NR Der Bundesrat wird mit dieser Kommissionsmotion beauftragt, dafür zu sorgen, dass für eine ausserkantonale stationäre Wahlbehandlung bei demselben Spitaltyp der maximale Tarif der Spitalliste des Wohnkantons vergütet wird, höchstens aber der Tarif des Standortspitals. Dieser Vorstoss ist darauf zurückzuführen, dass verschiedene Kantone bei ausserkantonalen Spitalbehandlungen Referenztarife anwendeten, die nicht den real angewendeten Tarifen des Wohnkantons entsprechen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat diskussionslos Annahme der Motion beschlossen.

HEILPFLANZEN Die Kamille ist eine der beliebtesten Heilpflanzen in Europa. Sie hilft bei Grippe, Harnwegsinfekten und Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Hautauschlägen und schlecht heilenden Wunden. Kamille wird als Tee, Gurgellösung oder Umschläge angewendet.

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Gesundheitspolitik

Schadenprävention und Umgang mit Schäden bei medizinischen Behandlungen

Gesundheitskosten von Asylsuchenden und Sans-Papiers

Motion SGK-NR Mit der Kommissionsmotion wird der Bundesrat beauftragt, gemeinsam mit den Kantonen, Stiftung Patientensicherheit, Gesundheitsfachpersonen, Patientenorganisationen und den Krankenversicherern Massnahmen zu ergreifen mit dem Ziel der Stärkung der Schadenprävention wie:

Postulat Clottu Raymond Mit dem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, einen Bericht vorzulegen, aus welchem hervorgeht, welche Gesundheitskosten Asylsuchende (Ausweis N) und Sans-Papiers in den vergangenen Jahren verursacht haben und in den kommenden Jahren verursachen werden. Dabei soll zwischen Asylsuchenden und Sans-Papiers differenziert werden. Zudem soll der Bericht aufzeigen, um wie viele Personen es sich handelt und wie hoch die durchschnittlichen Kosten pro Person, im Vergleich zu den durchschnittlichen Kosten der jeweiligen Wohnbevölkerung, in den verschiedenen Kantonen sind. Der Bundesrat hat beantragt, das Postulat abzulehnen. Begründet hat er dies damit, dass für Sans-Papiers kaum Erhebungen gemacht werden können, da diese in der Regel unbekannten Aufenthaltes sind. Für Asylbewerber beständen Statistiken, die unter www.bfs.admin.ch öffentlich zugängliche seien. Im Jahre 2015 lagen die Durchschnittskoten der Asylbewerber in der OKP 8,8 Prozent über den Durchschnittskosten der übrigen Versicherten in der Schweiz. Die Kosten aller Asylbewerber betrugen 0,67 Prozent der OKP-Gesamtkosten. Der Rat hat das Postulat mit 97:87 Stimmen bei vier Enthaltungen abgelehnt.

−− Stärkung und flächendeckende Implementierung einer Sicherheits- und Fehlerkultur, verbunden mit Regressmöglichkeiten und der Erleichterung der Beweissituation durch Verbesserung der Behandlungstransparenz insbesondere bei fehlerhaften Eingriffen; −− Verbesserung des Medizinal-Haftpflichtrechts und Vereinfachungen zur Erleichterung der Beweissituation betreffend Einhaltung bundesrechtlich verbindlicher Vorgaben der Qualitätssicherung und Patientensicherheit; −− Klärung der Fragen des Haftungsrechts auf Bundes- und Kantonsebene. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Er hat dabei darauf hingewiesen, dass verschiedene Aktivitäten in Richtung Qualität und Patientensicherheit am Laufen seien, insbesondere auch im Rahmen von «Gesundheit 2020». Von Massnahmen im Bereich Haftpflicht- und Regressrecht möchte er absehen. Der Rat hat der Motion mit 178:1 bei null Enthaltungen zugestimmt.

Sinnvolle Patientensteuerungsprogramme im KVG ermöglichen Motion SGK-NR Auslöser der vorliegenden Kommissionsmotion war die gleichlautende parlamentarische Initiative Humbel Ruth. Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, eine Anpassung der gesetzlichen Bestimmungen im KVG vorzulegen, so dass Leistungen im Rahmen von Programmen der Patientensteuerung vergütet werden können. Eine mögliche Gesetzesanpassung sieht die Kommission in einem Artikel 25b KVG «Patientensteuerungsprogramme». Die OKP übernimmt dabei die Kosten von Leistungen, die im Rahmen von Programmen der Patientensteuerung durchgeführt werden, wenn diese: a) auf eine klar definierte Patientengruppe beschränkt sind; b) z wischen Leistungserbringern nach Art. 35 KVG und Versicherern vereinbart wurden. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat der Motion diskussionslos zugestimmt.

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Ärztliche Abgabe von Cannabis als Medikament an Chronischkranke. Tiefere Gesundheitskosten und weniger Bürokratie Motion SGK-NR Der Bundesrat wird mit der Kommissionsmotion beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen so anzupassen, dass Medizinalcannabis an Chronischkranke durch ärztliche Verordnung abgegeben werden kann. Dabei soll die sofortige Vereinfachung in Analogie zu den Nachbarländern wissenschaftlich begleitet werden. Wer die Kosten einmal übernehmen muss, ist wohl klar. Ob tatsächlich Kosten eingespart werden können, wie das mit der Motion in Aussicht gestellt wird, ist eher fraglich. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Diskussionslos hat der Rat der Motion zugestimmt.


Gesundheitspolitik

Experimentierartikel als Grundlage für Studien zur regulierten Cannabis-Abgabe Motionen Sauter Regine (FDP), Barile Angelo (SP), Rytz Regula (G), Bertschy Kathrin (GL) Mit den gleichlautenden Motionen wird der Bundesrat beauftragt, zu prüfen, wie im Rahmen der geltenden Gesetzgebung befristete wissenschaftliche Studien zur Erprobung innovativer Regulierungsansätze zum gesellschaftlichen Umgang mit dem Konsum von Cannabis bewilligt werden können. Sollten solche Studien nicht bewilligungsfähig sein, wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament schnellstmöglich eine entsprechende Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (sogenannte «Experimentierartikel») vorzulegen, die es erlaubt, solche Studien durchzuführen. Dabei sei der Gesundheitsschutz zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang kann man sich wohl fragen, ob hier eine solche Dringlichkeit besteht, dass der Bundesrat schnellstmöglich aktiv werden muss. Zudem stellt sich die Frage, wer für die Kosten von möglichen Gesundheitsschäden aufkommen muss, die sich bei Personen allenfalls ergeben, die beim Experiment mitmachen. Bestehen nicht im Gesundheits- und Krankenversicherungsbereich viel gewichtigere Problembereiche, die dringender gelöst werden müssten? Der Bundesrat hat beantragt, die Motion anzunehmen. Auch der Rat hat mit 98:92 Stimmen bei zwei Enthaltungen Annahme der Motion beschlossen.

Krankenversicherung nach KVG. Keine übermässig harten Vertragsbedingungen bei alternativen Versicherungsmodellen Motion Carobbio Guscetti Marina Die Motionärin will den Bundesrat beauftragen, Massnahmen zu treffen, damit bei den alternativen Versicherungsmodellen in der Krankenversicherung die gemäss Vertragsbedingungen vorgesehenen Sanktionen verhältnismässig sind und die versicherten Personen nicht in Schwierigkeiten, auch nicht finanzieller Art, bringen. Unter anderem wird mit der Motion verlangt, dass ein Recht auf Irrtum vorzusehen sei: Die versicherte Person muss auf die genaue Art des Irrtums hingewiesen werden, sie muss informiert werden, wie das korrekte Verhalten gewesen wäre, an wen sie sich bei Fragen wenden könne und welches die Sanktionen bei einer erneuten Verletzung der Bedingungen wären. Mit andern Worten, es müsste eine Bürokratie aufgezogen werden. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Mit 137:53 bei drei Enthaltungen hat der Rat die Motion abgelehnt.

HEILPFLANZEN Schafgarbe wird bei Appetitlosigkeit, Menstruationsbeschwerden und leichten Magen-, Darm- und Gallenstörungen verwendet. Zudem hilft sie bei Wundstörungen und Hautentzündungen.

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Gesundheitspolitik

Schwarze Liste. Definition des Notfalls Motion SGK-NR Die Kommissionsmotion beauftragt den Bundesrat, eine Änderung des KVG vorzulegen. Dabei soll Art. 64a Absatz 7 KVG mit folgendem Zusatz versehen werden. «Die Kantone umschreiben die Notfallbehandlungen.» In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Notfall in den Kantonen sehr individuell gehandhabt wird. Man könnte sich in diesem Zusammenhang auch fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, den Notfall gesamtschweizerisch einheitlich zu definieren. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Diskussionslos hat der Rat die Motion angenommen.

KVG. Dank Digitalisierung die Effizienz steigern und die Kosten reduzieren Motion Buffat Michael Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die technischen Voraussetzungen für die elektronische Leistungsabrechnung nach KVG wie folgt zu präzisieren: Nach Ablauf einer angemessenen Übergangsfrist sollen Abrechnungen im Rahmen des KVG nur noch über einen elektronischen Antrag an die Krankenkassen mit strukturierten und standardisierten Daten möglich sein. Der Bundesrat kann Regelungen für Ausnahmen vorsehen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beauftragt. Der Rat hat die Motion ohne Diskussion und Abstimmung angenommen.

Digitalisierung auch im Gesundheitswesen. Sämtliche Rechnungen sollen elektronisch zu den Krankenversicherern Motion Grossen Jürg Über die Motion wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament eine Änderung des KVG zu unterbreiten, welche vorsieht, dass sämtliche Leistungsabrechnungen – namentlich jene der Ärzte, Spitäler, Labors, Physiotherapeuten, Spitex und Apotheken – elektronisch zu den Krankenversicherern gelangen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Ohne Diskussion und Abstimmung hat der Rat der Motion zugestimmt.

Stärkung von integrierten Versorgungsmodellen. Abgrenzung zu einseitigen Listenangeboten ohne koordinierte Behandlung Motion Humbel Ruth Die Motionärin beauftragt den Bundesrat, eine KVG-Änderung vorzulegen, welche integrierte Versorgungsnetze definiert, um sie von einseitigen Listen-Modellen abzugrenzen, die keine integrierte Behandlung vorsehen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat der Motion diskussionslos und ohne Abstimmung zugestimmt.

HEILPFLANZEN Aloe Vera wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Aus diesem Grund eignet sich die Heilpflanze besonders bei Verbrennungen und Sonnenbrand. Des Weiteren schafft Aloe Vera Abhilfe bei Verdauungsstörungen, Allergien und Asthma.

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Gesundheitspolitik

AUS DEM STÄNDERAT Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG). Änderung Mit Botschaft vom 2. März 2018 hat der Bundesrat verschiedene Änderungen des ATSG beantragt. Als Erstrat hat sich der Ständerat mit der Vorlage befasst. Die vorberatende Kommission ist grossmehrheitlich den Anträgen des Bundessrates gefolgt. Die Vorlage zuhanden des Gesamtrates hat sie mit 10:00 Stimmen bei einer Enthaltung verabschiedet. Die Revision zielt unter anderem darauf ab, die Abläufe bei der Bekämpfung von Versicherungsmissbrauch zu verbessern. Neu sollen Renten und Taggelder nicht nur sistiert werden können, wenn sich jemand tatsächlich im Strafvollzug befindet, sondern auch, wenn jemand ungerechtfertigt den Straf- oder Massnahmenvollzug nicht antritt. Zudem wird geregelt, wie Leistungen vorsorglich eingestellt werden können, wenn ein begründeter Verdacht auf unrechtmässige Leistungserwirkung besteht. Geregelt wird auch, wann Beschwerden oder Einsprachen bei Leistungsverfügungen keine aufschiebende Wirkung mehr haben. Neu wird im Gesetz festgehalten, dass Mehrkosten, die infolge der Bekämpfung von ungerechtfertigtem Leistungsbezug entstehen, den betroffenen Versicherten belastet werden können. Ebenso Gerichtskosten, wenn dies im Gesetz der entsprechenden Versicherung ausdrücklich vorgesehen ist. Der Rat hat die Vorlage mit 38:00 Stimmen bei zwei Enthaltungen zuhanden des Nationalrats verabschiedet.

Einzelverkauf von Medikamenten. Wagen wir den Versuch! Motion Tornare Manuel Der Motionär fordert den Bundesrat auf, die nötigen Grundlagen zu schaffen, um eine Testphase für den Einzelverkauf von Antibiotika zu ermöglichen. Begründet wird die Forderung damit, dass gemäss dem Bundesamt für Umwelt 30 Prozent der in der Schweiz gekauften Medikamente nicht konsumiert werden. Gerade bei Antibiotika bestehe auch die Gefahr, dass bei Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Einnahmedauer Krankheitserreger resistent werden. Mit dem Einzelverkauf könnten zudem die Medikamentenkosten gesenkt werden. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat der Motion diskussionslos zugestimmt.

ADHS ist keine Krankheit! Die wirklichen Ursachen müssen nun angepackt werden Motion Herzog Verena NR Über die Motion wird der Bundesrat beauftragt, dafür zu sorgen, dass die wirklichen Ursachen, die sich hinter der «Diagnose» ADHS verbergen, angepackt werden und damit die viel zu hohe Verschreibungspraxis in der Deutsch- und Westschweiz massiv reduziert wird. In der Wintersession 2017 hat der Nationalrat – entgegen dem Antrag des Bundesrates – Annahme der Motion beschlossen. Auch zuhanden des Ständerates hat der Bundesrat Ablehnung der Motion beantragt. Die vorberatende Kommission hat einstimmig beantragt, die Motion abzulehnen. Der Rat hat die Motion diskussionslos abgelehnt.

Recht auf einen Medikationsplan zur Stärkung der Patientensicherheit Motion Stöckli Hans Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, dem Parlament eine Rechtsgrundlage zu unterbreiten, die für die Patienten ein Anrecht schafft, einen elektronisch oder gedruckten Medikationsplan zu erhalten, sofern sie drei oder mehr Arzneimittel gleichzeitig einnehmen. Der Bundesrat hat Annahme der Motion beantragt. Der Rat hat die Motion diskussionslos angenommen.

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Gesundheitspolitik

Die sprunghafte Mehrbelastung der Kantone, Gemeinden und Spitex-Organisationen beseitigen. Die Kosten für das Pflegematerial anpassen Motion Bischof Pirmin Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Beiträge der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP), die in Art. 7a Absatz 3 der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) festgelegt sind, spätestens auf 1. Januar 2019 zu erhöhen und damit an die effektive Pflegekostenentwicklung anzupassen. Zusätzlich müssten die Kosten für die Verwendung von Mitteln und Gegenständen der gesetzlichen Liste (MiGeL) im OKP-Beitrag mitberücksichtigt werden. Der Motionär bezieht sich bei seinen Begründungen einerseits auf die zwei Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes, wonach die Kosten für Mittel und Gegenstände der MiGeL nicht zusätzlich den Krankenversicherern belastet werden dürfen, und anderseits auf den Umstand, dass die Pflegebeiträge der OKP seit der Einführung der neuen Pflegefinanzierung im Jahre 2011 nie der Kostenentwicklung angepasst wurden. Bekanntlich führten die Entscheide des Bundesverwaltungsgerichtes zu einem Aufschrei bei den betroffenen Organisationen und dann auch noch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Der Bundesrat hat mit etwas fadenscheinigen Begründungen (es hätten mit den betroffenen Akteuren erfolglos verschiedene Gespräche stattgefunden und mit den Kantonen führe man den Dialog weiter) Ablehnung der Motion beantragt. Auf einen Ordnungsantrag von Dittli Josef hat der Rat beschlossen, die Motion seiner vorberatenden Kommission zur Bearbeitung und Antragsstellung zuzuweisen. Die Kommission soll sich bereits an ihrer nächsten Sitzung mit den aufgezeigten Problemen auseinandersetzen. Es ist zu befürchten, dass hier zusätzliche, möglicherweise hohe Kosten auf die Krankenversicherer zukommen.

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Genehmigung von Tarifstrukturverträgen Interpellation Dittli Josef Der Interpellant stellt dem Bundesrat verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der Tarifstruktur-Genehmigungspraxis. Dabei geht es darum, dass der Bundesrat bisher nur Tarifstruktur-Verträge genehmigt, wenn diese von einer Mehrheit der Leistungserbringer bzw. bezüglich der Versicherer mit einer Mehrheit der Versicherten unterzeichnet wurden. Gestützt auf ein Gutachten von Professor B. Rütsche soll die bisherige Bundesratspraxis nicht korrekt sein. Der Bundesrat müsse Tarifstrukturverträge auch dann prüfen und genehmigen, wenn sie zwar von gesamtschweizerisch tätigen, jedoch nicht die Mehrheit der Leistungserbringer bzw. der versicherten Personen repräsentierenden Tarifpartnern eingereicht werden (Curafutura?). Der Bundesrat hat in seiner Stellungnahme vom 29. August 2018 darauf hingewiesen, dass er im Herbst 2018 einen Bericht vorlegen werde, in welchem auf die aufgeworfenen Fragen eingegangen und möglich Lösungen aufgezeigt werden. Im Rat selber erfolgte keine Diskussion und keine Abstimmung.


Gesundheitspolitik

BUNDESRAT/EDI/BAG Kostendämpfende Massnahmen Der Bundesrat hat ein Paket von Massnahmen in die Vernehmlassung geschickt, die zu wesentlichen Kosteneinsparungen führen sollen. Auf sehr grosses Echo stiess vor allem der Vorschlag, für Generikas Referenzpreise einzuführen. Pharmaindustrie und Apotheken sind in Alarmstimmung. Sie malen den Teufel an die Wand. Es könnte zu Engpässen bei verschiedenen Medikamenten kommen, weil sich internationale Anbieter wegen unattraktiven Preisen aus der Schweiz zurückziehen und auch KMUs in der Schweiz ihre Produktion einstellen, wenn sie nicht mehr kostendeckend produzieren könnten. Weiter sieht die Vorlage des Bundesrates unter anderem vor, dass auch im ambulanten Behandlungsbereich eine nationale Tariforganisation geschaffen wird. In dieser sollen die Tarifpartner die Tarifstruktur ständig weiterentwickeln und anpassen. Vorgesehen ist, dass wenn sich die Tarifpartner nicht einigen können, der Bundesrat eine Tariforganisation einsetzt. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis 14. Dezember 2018. Im Jahre 2019 will der Bundesrat ein weiteres Kostensenkungspaket in die Vernehmlassung schicken.

Gesetzliche Grundlagen für die Überwachung von Versicherten In der Frühjahrssession haben die eidgenössischen Räte gesetzliche Grundlagen verabschiedet, nach welchen Observationen im Sozialversicherungsbereich durchgeführt werden können. Dies ist in gewissen Kreisen auf Widerstand gestossen und innert kurzer Zeit wurden genügend Unterschriften für ein Referendum gesammelt. Mit Angstmacherei wie beispielsweise «Schnüffelei bis ins Schlafzimmer!» wurde und wird gegen die gesetzlich verankerte Observierungsmöglichkeit angekämpft. Sogar vor dem Hauptsitz einer Krankenkasse wurde demonstriert, obwohl in der Krankenversicherung die Observation sehr wenig angewendet wird. Zur Anwendung kommt diese vor allem im Bereich der IV und der Unfallversicherung aufgrund der Verfügung von Renten. Am 25. November 2018 kommt es nun zur Volksabstimmung. Der Bundesrat hat bereits informiert, wie er die Details zum Gesetz festlegen will. Dabei sieht er insbesondere strenge Regelungen für Personen, die Observationen durchführen dürfen, vor.

«Supermarkt-Arznei» Im November 2018 will der Bund bekanntgeben, welche rezeptfreien Arzneimittel, die bisher nur in Apotheken und Drogerien verkauft werden durften, ab 2019 auch im Detailhandel angeboten werden können. Pharmakreise, Apotheken und Drogisten sowie Ärzte wehren sich mit Händen und Füssen gegen diese Neuerung. Es wird davor gewarnt, solche Arzneimittel ohne begleitende Beratung abzugeben. Es könne grosser Schaden angerichtet werden. Alles Angstmacherei? Grösstenteils wahrscheinlich schon. In andern Ländern werden viele solche Arzneimittel im Detailhandel verkauft, ohne dass grössere Schäden bekannt wären.

Prämien Immer wieder! Die Prämien für 2019 steigen, diesmal allerdings sehr moderat. Vom Bundesrat wird eine durchschnittliche Erhöhung von 1,2 Prozent gemeldet. Dabei gilt es aber zu berücksichtigen, dass die Erhöhung um 1,2 Prozent auf einem neuen Berechnungsmodell beruht. Neu berechnet der Bund eine mittlere Prämie, die der durchschnittlichen Prämienbelastung einer Person über die verschiedenen Versicherungsmodelle entspricht. Bisher wurden nur die Prämien bei einer Franchise von 300 Franken inkl. Unfall in die Berechnungen einbezogen. Nach bisheriger Berechnung würde sich für 2019 eine Erhöhung von 2,7 Prozent ergeben. Ist diese moderate Erhöhung ein Hoffnungsschimmer oder ist es eher ein positiver Ausreisser auf Grund von Einmaleffekten (z.B. Rechnungsstellungsstau von Leistungserbringern)? Stärkere Erhöhungen in den kommenden Jahren sind nicht auszuschliessen.

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Gesundheitspolitik

UMFELD Obergrenze für Krankenkassenprämien Die SP Schweiz plant wieder die Lancierung einer Volksinitiative, mit welcher verlangt wird, dass die Krankenkassenprämie höchstens 10 Prozent des verfügbaren Einkommens betragen darf. Die Partei rechnet, dass dies rund 3,2 bis 4 Milliarden kosten würde, was bedeutet, dass insgesamt rund 7,5 bis 8,3 Milliarden für Prämienverbilligungen bereitgestellt werden müssten. Davon müsste der Bund zwei Drittel und die Kantone einen Drittel übernehmen. Anfangs Dezember 2018 will die SP an ihrem Parteitag definitiv entscheiden, ob sie die Initiative lancieren will.

HEILPFLANZEN Beifuss wird bei Magen-Darm-Beschwerden sowie bei allgemeinen Verdauungsbeschwerden verwendet. Hierfür empfiehlt sich besonders die Zubereitung von Beifusstee.

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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Weiterentwicklung von CASEnet Der RVK hat sich für einen neuen Datenbank-Provider entschieden. Mit diesem Wechsel verspricht er sich Vorteile im Betrieb der Applikation und in der Sicherstellung der Systemverfügbarkeit. Zudem erfährt das CASEnet ein Update, welches eine modernere Systemoberfläche bietet, in der Funktionalität jedoch unverändert bleibt.

Erklärfilme für KTI- und UTIVersicherungsprodukte Der RVK hat zwei neue Erklärfilme produziert, die sich an die Versicherungskunden der KTIund UTI-Pool-Mitglieder richten. Die Filme wurden mit den Logos und Kontaktdaten der Pool-Mitglieder versehen und sind in den Sprachen Deutsch, Französisch und in Kürze auch in Italienisch erhältlich.

Spannende Bildungsangebote Bis Ende Jahr führt der RVK noch eine Vielfalt an Fachkursen mit spannenden Themen durch. Im November 2018 sind dies unter anderem die Fachkurse «Inkasso nach KVG / VVG», «Sprechstunde Vertrauensarzt» und «Spitexleistungen nach KVG».

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Informationen des RVK

Klausur 2018 MIT WEITBLICK AUF DEM ZÜRICHBERG

Ende August 2018 fand die alljährliche Klausurtagung des RVK-Vorstands und des RVK-Rück-Verwaltungsrats statt. Diesmal in Zürich im Hotel Sorell am Zürichberg, wo man sich mit Weitblick den Klausurthemen widmen konnte.

Nebst vielen jährlich wiederkehrenden Themen stand der Blick in die Zukunft im Mittelpunkt. Mit zwei Gesundheitswesen-Experten und zusammen mit allen Geschäftsleitungsmitgliedern ging man folgenden zwei Fragen nach: Wie sieht das Gesundheitswesen in zehn Jahren aus? Und welche Konsequenzen hat dies für den RVK und insbesondere für dessen Dienstleistungspalette? Zunächst präsentierten die beiden Referenten ihre Gedanken und Einschätzungen, gefolgt von Workshops, in denen die Präsentationen auch vor dem Hintergrund der vom Bundesrat beschlossenen 38 Massnahmen zur Kosteneindämmung reflektiert wurden. Die daraus resultierenden Erkenntnisse wurden anschliessend vorgestellt und priorisiert. Dabei zeigte sich, dass sich der RVK als Dienstleister noch mehr auf die medizinischen Beratungsleistungen konzentrieren sollte, da diese in Zukunft – so die Einschätzung der Workshopteilnehmer, aber auch der Experten – weiter an

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Bedeutung zunehmen. Angesichts der wachsenden Intensität und Komplexität der aufsichtsrechtlichen Vorgaben zeigte sich auch der Bedarf, insbesondere die kleinen Krankenversicherer noch intensiver zu betreuen und sie so in ihrer Selbständigkeit zu unterstützen. Die Geschäftsleitung hat nun die Aufgabe, die verschiedenen Vorschläge und Ideen zu konkretisieren und dem Vorstand zu berichten. Im Anschluss verbrachte die RVK-Leitung einen interessanten und kulinarisch hervorragenden Abend im Zunfthaus zu den Zimmerleuten. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch


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MedCasePool CASENET BLEIBT FIT FÜR EFFIZIENTE ABLÄUFE Der RVK wird das Fallführungssystem CASEnet in den nächsten Monaten schrittweise an die Bedürfnisse seiner Kunden anpassen. Dies bedingt einerseits einen Wechsel des Datenbank-Providers und anderseits Investitionen in die Weiterentwicklung von CASEnet. Die Kunden und ihre Anliegen stehen stets im Zentrum der Lösung.

CASEnet ist seit rund sieben Jahren erfolgreich im Einsatz. Das Fallführungssystem wurde auf Basis der damaligen Organisationsstruktur des MedCasePools (MCP) mit seinen drei Abteilungen Vertrauensärztlicher Dienst, Case Management und DRG-Prüfstelle eingeführt. Neue Kundenbedürfnisse und betriebliche Anforderungen müssen sowohl in der Organisation als auch in den IT-Systemen laufend abgebildet und implementiert werden können. CASEnet ist für den MCP die wichtigste Drehscheibe für effiziente Abläufe.

Neuer Datenbank-Provider In einem ersten Schritt hat der RVK entschieden, die CASEnet-Datenbank direkt vom langjährigen RVK-Partner DIARTIS verwalten zu lassen (vorher Swisscom). Mit diesem Wechsel verspricht sich der RVK Vorteile im Betrieb der Applikation und in der Sicherstellung der Systemverfügbarkeit. Mit dem neuen «Single Point Of Contact» für Datenbank und Software realisiert der RVK eine einfachere Systemüberwachung, eine direktere Kommunikation und insgesamt eine leichtere Umsetzung von zukünftigen Vorhaben. Sowohl die Datenbank als auch der Web-Server werden bei DIARTIS seit September 2018 mit den neusten Softwareversionen betrieben.

Weiterentwicklung von CASEnet Im zweiten Schritt wird auch die Fallführungssoftware CASEnet ein Update erfahren. Die Anwender werden eine leicht modernere Systemoberfläche erhalten. Die Funktionalität des Systems bleibt insbesondere für die Kunden und fallbearbeitenden Ärztinnen und Ärzte vorerst unverändert. Über aktuelle Termine und wichtige Details werden Kunden und Anwender zu gegebener Zeit direkt informiert. Der RVK ist überzeugt, mit den eingeleiteten Aktivitäten weiterhin eine exzellente Dienstleistung im MedCasePool sicherstellen zu können. Guido Hüsser, Projektleiter MedCasePool 041 417 05 46, g.huesser@rvk.ch

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Versicherungsmedizinische Beratung UNFALL – ODER DOCH NICHT? Unfallakten sind mehr als nur die Summe ihrer Daten: In Unfallakten stecken Lebensgeschichten mit schicksalhaften Wendungen und unheilvollen Ereignissen. Diese zu beurteilen bedarf es ein grosses Mass an medizinischem Fachwissen, Empathie und Objektivität. Die Basler Versicherung setzt hierfür auf die RVK-Versicherungsärzte.

Sind etwa die stechenden Knieschmerzen des Mittfünfzigers eine Unfallfolge oder ist der Schmerz degenerativ bedingt? Haben die Rückenschmerzen der Studentin einen kausalen Zusammenhang mit ihrem Schlittenunfall oder handelt es sich um eine Krankheit? Alles Fälle aus dem Berufsalltag der Basler Unfallspezialisten. Deren Aufgabe ist es, herauszufinden, ob es sich tatsächlich um einen Unfall handelt. Denn nicht alles, was aussieht wie ein Unfall, ist auch einer. Domenico Simoni, Netzwerkmanager Personenversicherung bei der Basler Versicherung, kennt die komplexen Fälle, über welche die Mitarbeitenden der Unfallabteilung zu befinden haben. Er weiss, wie weitreichend die Entscheide für die Betroffenen oftmals sind und wie wichtig es ist, dass alle Fälle fachkompetent und verantwortungsvoll beurteilt werden. Auch weiss er, wie die Zusammenarbeit mit einem neuen externen Partner aufgegleist werden muss. Als Netzwerkmanager Personenversicherung ist Simoni für die externen Kooperationspartner verantwortlich. Er kennt sich aus in der Branche. Er ist es auch, der Thomas Lustenberger vom RVK für einen ersten Austausch zum Thema Unfallbeurteilung kontaktiert hat: «Ich kenne Herrn Lustenberger bereits seit zwei Jahren, aus Gesprächen zu einer anderen Fragestellung. Diese habe ich bis heute sehr positiv in Erinnerung, obwohl es damals nicht zur Zusammenarbeit mit dem RVK kam», erinnert er sich. Es blieb nicht bei einem Kontakt. Längere und für beide Parteien positive Gespräche folgten, bis die Lösung für eine Zusammenarbeit auf dem Tisch lag. Das war im September 2017. Seither analysieren und beurteilen die RVK-Versicherungsärzte mehrere tausend Basler-Fälle pro Jahr. Elektronisch übermittelt das Basler-Team die relevanten Unterlagen an den RVK: In der RVK-Zentrale

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leitet eine medizinische Fachperson den Fall an einen Versicherungsarzt der geforderten Fachrichtung weiter. Über den Stand der einzelnen Fälle kann sich der Basler-Mitarbeitende jederzeit online informieren. Ist etwas unklar oder bedarf es einer sofortigen Auskunft, kontaktiert er den mit dem Fall beauftragten Versicherungsarzt direkt. Die Fallbeurteilung samt Empfehlung für weitere Schritte übermittelt der RVK dem Basler-Mitarbeitenden innert Wochenfrist – eilt es, bearbeitet der RVK Expressfälle auch innerhalb von acht Arbeitsstunden. Den vom RVK fertig ausformulierten Entscheid kann das Basler-Team direkt weiterverwenden. «Manchmal braucht es mehrere Anläufe – und ja, auch Flexibilität», sagt Simoni und ergänzt: «Neben der Fachkompetenz war letztendlich die Flexibilität des RVK ausschlaggebend für unsere heutige Zusammenarbeit. Denn mit dem RVK haben wir einen Partner gefunden, der bereit war, unsere Fälle über unser eigenes Computersystem zu beurteilen. Auch bringen die RVK-Fachkräfte im regelmässigen Austausch wichtige Punkte ein, welche zu Verbesserungen unserer Prozesse führen. Eine grosse Entlastung für uns.» Thomas Lustenberger, Key Account Manager 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch


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Telemedizin DIE STEIGENDEN GESUNDHEITSKOSTEN FORDERN INNOVATIVE LÖSUNGEN IN DER KRANKENVERSICHERUNG Der RVK hat mit Medgate einen neuen Rahmenvertrag zu Integrated Telemedical Care (ITC) abgeschlossen. Im ITC erklären sich die Versicherten damit einverstanden, sich bei allen medizinischen Anliegen von Medgate beraten zu lassen und den mit Medgate vereinbarten Behandlungsplan zu befolgen. Im Gegenzug erhalten sie vom Versicherer einen geldwerten Vorteil (z.B. einen Prämienrabatt). Im Rahmen der telemedizinischen Betreuung bespricht Medgate mit dem Patienten den für sein medizinisches Anliegen optimalen Behandlungsplan und legt so gemeinsam mit ihm die weiteren Schritte fest. Der von Medgate und dem Patienten gemeinsam vereinbarte Behandlungsplan ist für den Patienten verpflichtend. Abweichungen vom Behandlungsplan muss der Patient vorgängig mit Medgate absprechen. Wenn ein Versicherter sich nicht im Sinne des ITC-Modells verhält, «bestraft» der Versicherer ihn. Diese Strafe (gemäss AVB) kann entweder aus einer finanziellen Bestrafung und/oder einer Umteilung in die OKP bestehen. Agrisano wird ab 1. Januar 2019 diesen Ansatz mit dem neuen Product «Agri-contact» umsetzen.

Was ist Telemedizin? Telemedizin ist Medizin über Distanz. Arzt und Patient sitzen sich also nicht persönlich gegenüber, sondern sind über das Telefon, das Internet oder via Video miteinander verbunden. Mit präzis gestellten Fragen und geschultem Zuhören erstellt der Medgate-Arzt eine Verdachtsdiagnose und legt gemeinsam mit dem Patienten eine geeignete Behandlung fest. Modernste Software unterstützt den Telemediziner bei der Verdachtsdiagnosestellung und sichert so die Qualität der Behandlung. Unter Umständen können auch Fotos einer Digitalkamera oder eines Mobiltelefons für die Diagnose hilfreich sein. Die ärztliche Telefonkonsultation bei Medgate steht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung, dies auch aus dem Ausland.

Ivo Gasser, Produktmanager Versicherungen 041 417 05 57, i.gasser@rvk.ch

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RVK-Hausarztsystem ÜBER HAUSARZTMODELLE, VERSTOSSMANAGEMENT UND KULANZ Wie oft wurden schon Verträge abgeschlossen und der Inhalt bzw. das Kleingedruckte bestenfalls überflogen? Ist das nun eine gewisse Faulheit, ist es der Inhalt, der abschreckt, ein gewisses Vertrauen, es möge dann schon gut kommen, oder eine Mischung von alledem? Wenn eine solche Handlung nur einen selber betrifft, dann zielen auch die Konsequenzen nur auf einen selber, im Falle der Hausarztmodelle sieht das jedoch etwas anders aus. Prämienrabatt und Einschränkung

Mahnstufen

Für die Verpflichtung, sich in medizinischen Fragen immer zuerst an seinen Hausarzt zu wenden, sich von ihm behandeln oder an weitere Leistungserbringer überweisen zu lassen, erhält der Versicherte einen Prämienrabatt. Dieser Rabatt errechnet sich grundsätzlich aus den erwarteten Einsparungen, welche solche gesteuerten Patienten gegenüber den OKP-Versicherten erzielen. Wie hoch diese Einsparungen sind und welche anderen Faktoren auch noch eine Rolle spielen, sei hier einmal ausgeklammert, Fakt ist jedoch, dass gesteuerte Patienten günstiger sind als ungesteuerte und so der stetigen Kostenentwicklung entgegenwirken.

Durch die vorherrschenden Prozesse und die Anordnung der Mahnstufen erfahren jedoch selbst offensichtliche Fälle oftmals eine Kulanz. Die Mahnstufen beziehen sich auf die Verfehlungen des einzelnen Patienten und können durch den Versicherer individuell ausgestaltet werden. Eine Verstoss- und Mahnstufenregelung kann beispielsweise wie folgt aufgebaut sein:

Was ist aber nun, wenn sich jemand nicht an diese Vereinbarung hält und Leistungen auch ohne das Zutun (s)eines Hausarztes in Anspruch nimmt? Würden das alle machen, dann wären theoretisch alle Patienten gleich teuer, der Prämienrabatt würde gegen null sinken und für alle wegfallen, also auch jene, welche sich eigentlich an die AVB halten. Inwiefern ist nun Kulanz seitens Versicherung, aber auch seitens Hausarzt angebracht?

Die Sache mit der Kulanz Am einfachsten, transparentesten und fairsten wäre sicher die Schwarz-weiss-Haltung: entweder ist es ein Verstoss oder es ist keiner. Aber es gibt auch hier eine Grauzone, in welcher Kulanz durchaus angebracht sein kann, beispielsweise wenn ein Patient vergessen hat, seine abgelaufene Dauerüberweisung zu erneuern. In den meisten Fällen handelt es sich aber effektiv um einen Verstoss und der Versicherte hat sich schlicht nicht an die AVB gehalten.

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1. Mahnstufe; der Versicherte hat sich ein erstes Mal nicht an die AVB gehalten; er erhält einen Mahnbrief in Form eines Erinnerungsschreibens («Funktionsweise des Hausarztmodells») und wird auf mögliche Sanktionen bei zukünftigen Verfehlungen hingewiesen. 2. M ahnstufe; der Versicherte hat sich ein weiteres Mal nicht an die AVB gehalten; er erhält ein Schreiben, dass der Versicherer einen Teil der Kosten nicht übernimmt und wird darauf hingewiesen, dass zukünftige Verfehlungen Sanktionen zur Folge haben. 3. M ahnstufe; der Versicherte hat sich wiederholt nicht an die AVB gehalten; der Versicherer übernimmt die Kosten nicht und teilt den Versicherten in die OKP um. Mit dieser Regelung erfahren die Versicherten ein durchaus grosszügiges Mass an Entgegenkommen und es lässt sich lange darüber debattieren, ob nicht schon in der 1. Mahnstufe ein gewisser Anteil der Leistung durch den Versicherten zu tragen wäre, was so oder in noch restriktiverer Version durchaus auch zur Anwendung kommt. Auch das ist und wäre bereits kulant.


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Das Zusammenspiel von Versicherer und Hausarzt Ohne die Mitarbeit der Hausärzte wäre ein Verstoss-Management nicht möglich. Als Bestandteil der Zusammenarbeitsvereinbarungen des RVK mit den Ärztenetzwerken erfassen die Hausärzte Überweisungen direkt in einem spezifischen System oder deklarieren darin Leistungen als nicht veranlasst. Genau wie die Versicherer sind auch die Hausärzte mit Versicherten konfrontiert, welche im Nachhinein Überweisungen oder einen mehr oder minder plausiblen Grund für ihr Fehlverhalten geltend machen wollen. Hier nicht nachzugeben, ist nicht immer einfach, sendet jedoch ein falsches Signal und bestraft am Schluss alle, also auch jene, die sich an die Spielregeln halten. Tom Mock, Leiter Integrierte Versorgungsmodelle 041 417 05 74, t.mock@rvk.ch

HEILPFLANZEN Die Heilpflanze Arnika wird zur Behandlung von Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Blutergüssen angewendet. Die Extrakte wirken entzündungshemmend, schmerzstillend und antirheumatisch.

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Vermittelte Versicherung NEUE PRODUKTFILME ERKLÄREN DIE KTIUND UTI-VERSICHERUNGSPRODUKTE IM KUNDENGESPRÄCH Letztes Jahr hat der RVK für seine KTI-Pool-Mitglieder einen Erklärfilm produziert. Dieses Jahr sind es sogar zwei zusätzliche geworden. Einer richtet sich erneut an die Versicherungskunden der KTI-Kapitalversicherung, der andere an die der UTI. Auch in den beiden neuen Filmen steht die Familie Zahn im Mittelpunkt.

KTI-Erklärfilm

Beim KTI-Erklärfilm geht es um den zusätzlichen Verkaufspluspunkt des Produktes: die Kreditabsicherung. Da die Familie um Baby Valentin gewachsen ist, wird es allmählich eng daheim. Das Haus soll deshalb umgebaut werden, das Geld reicht jedoch nicht aus. Familie Zahn beantragt bei der Bank einen Kredit. Für die Vergabe des Kredites braucht sie jedoch eine Absicherung, falls Vater Reto als Alleinverdiener stirbt oder invalid wird. Mit dem Abschluss einer KTI-Police kann sich die Familie Zahn entsprechend absichern, damit dem geplanten Umbau nichts im Wege steht.

UTI-Erklärfilm

Unfälle ereignen sich in Sekundenschnelle und verändern oft das ganze Leben: das der Opfer, aber auch das der Familien und Angehörigen. Die UTI-Unfallversicherung schützt vor den wirtschaftlichen Folgen eines Unfalls in Form von Kapitalleistungen im Todes- oder Invaliditätsfall. UTI ist eine flexible

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Unfallversicherung für Krankenversicherer und richtet sich an Nichterwerbstätige und Erwerbstätige, die über keine oder nur eine teilweise Deckung durch die obligatorische Berufsunfallversicherung verfügen. Im UTI-Erklärfilm geht es um Sohn Kevin, der bald volljährig wird und es kaum erwarten kann, erwachsen zu sein. Für die Eltern Veronika und Reto ist die Volljährigkeit ihres Sohnes aber auch ein wichtiger Zeitpunkt, um die Versicherungen von Kevin neu zu regeln, damit er gegen Unfälle ausreichend versichert ist. Die beiden Erklärfilme stehen den KTI- und UTI-Pool-Mitgliedern bereits zur Verfügung. Sie wurden individualisiert und mit den Kundenlogos und -kontaktdaten versehen. Die Filme sind momentan in den Sprachen Deutsch und Französisch erhältlich, gegen Ende Jahr 2018 gibt es dann auch eine italienische Version. Die Erklärfilme sind unter www.rvk.ch/versicherungen/kti und www.rvk.ch/versicherungen/uti zu finden. Ivo Gasser, Produktmanager Versicherungen 041 417 05 57, i.gasser@rvk.ch


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Kundenzeitschrift SICHER VORSCHAU HERBSTAUSGABE

Anfang Oktober 2018 erscheint die Herbstausgabe der Kundenzeitschrift SICHER. Sechs Krankenversicherer verschicken diese Ausgabe an rund 60 000 Kundinnen und Kunden.

Die Leserinnen und Leser der Kundenzeitschrift SICHER erfahren in der neusten Ausgabe, mit welchen Massnahmen sie dem Typ-2-Diabetes vorbeugen können. Denn allein in der Schweiz sind fast 500 000 Menschen von der Krankheit betroffen – die Anzahl ist steigend. Zudem widmet sich die Herbstausgabe dem Thema Alterspflege. Mit dem Alter steigt die Pflegebedürftigkeit. Der Wunsch, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben, ist gross. Verschiedene Angebote bieten zumindest die Möglichkeit, das Leben selbstbestimmt zu verbringen.

Haben Sie Interesse an einer Kundenzeitschrift? Lehnen Sie sich zurück, der RVK übernimmt für Sie die Organisation und Produktion. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Chantal Koller, Assistentin Marketing & Bildung 041 417 05 70, ch.koller@rvk.ch

Weitere Themen im SICHER Aktive Kinder «Altersdiabetes» bei Kindern? Ja, das gibt es!

Versicherungsratgeber Wenn Angehörige die Pflege übernehmen Die Printausgabe kann beim RVK bestellt oder unter www.rvk.ch heruntergeladen werden.

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RVK-Weiterbildung AKTUELLE FACHKURSE ZUM JAHRESABSCHLUSS Bis zum Jahresende führt der RVK noch eine Vielfalt an Fachkursen mit spannenden Themen durch. Dabei stehen bei allen Bildungsangeboten aktuelle Fragestellungen sowie der praxisorientierte Bezug im Fokus. Bei Fragen stehen die Referenten gerne zur Verfügung.

In Kürze stehen zum Beispiel folgende Kurse auf dem Programm:

Inkasso nach KVG / VVG Sobald Geld eingefordert wird, gewinnt ein Thema auch im öffentlichen Interesse an Brisanz. Gerade die kantonalen Listen säumiger Prämienzahler standen in den vergangenen Monaten immer wieder im Mittelpunkt der Presse. Bei diesem Fachkurs werden auf sachlicher und fachlicher Ebene die Knackpunkte des Inkassoprozesses nach KVG / VVG thematisiert. Ebenso werden wichtige Fragen zum elektronischen Datenaustausch sowie zu den Listen säumiger Prämienzahler beantwortet. Durchführung am 7. November 2018.

Sprechstunde Vertrauensarzt Im Fokus dieses Kurses steht die Fallbesprechung und der Austausch zwischen Vertrauensarzt und Fachspezialisten. Anhand von konkreten Beispielen werden ausgewählte Krankheitsbilder und medizinische Unterlagen besprochen. Der neue Fachkurs bietet eine ideale Plattform, um gegenwärtige Fälle und Fragestellungen rund um den vertrauensärztlichen Dienst zu diskutieren. Durchführung am 22. November 2018.

Spitexleistungen nach KVG Das Volumen der Spitexabrechnungen steigt von Jahr zu Jahr. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen allen bekannt sind. Die Teilnehmenden erhalten bei diesem Kurs eine Übersicht zur Leistungspflicht. Anhand von Fallbeispielen werden Pflegedokumentationen sowie Auffälligkeiten bei den Pflegeabrechnungen angesprochen und vertieft. Durchführung am 28. November 2018.

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Das RVK-Bildungsprogramm ist auf der letzten Seite der INFORMATION gesamthaft aufgeführt. Weitere Details sind auf der Webseite www.rvk.ch/bildung zu finden. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch

Fit für den Vorstand Mit der wachsenden Regulierungsdichte steigen die Anforderungen an die strategischen und operativen Organe eines Krankenversicherers. Sowohl das BAG als auch die Finma als Aufsichtsbehörden verlangen mit stets neuen und weitreichenden Vorschriften ein umfangreiches Risikomanagement- und Kontrollsystem. Um den Ansprüchen gerecht zu werden, ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit den Aufgaben und der Rolle eines Vorstandes, Verwaltungs- oder Stiftungsrates notwendig. Das KVAG fordert von deren Mitgliedern auch ausreichendes Versicherungswissen und ein für die Erfüllung der jeweiligen Aufgaben notwendiges Fachwissen. Dieses Tagesseminar fokussiert in konzentrierter Form auf die zentralen Aspekte und relevanten Fragestellungen. Angesprochen sind primär bestehende und angehende Mitglieder der strategischen Gremien. Auch Mitglieder der Geschäftsleitung sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Die Schulung findet am Donnerstag, 8. November 2018, in Luzern statt.


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Spezialkurs Inkasso nach KVG / VVG

Bei diesem Spezialkurs steht der effiziente Inkassoprozess im Fokus. Folgende Fragen werden Ihnen beantwortet:

7. NOVEMBER 2018 IN LUZERN

Welche Knackpunkte sind beim Inkassoprozess zu beachten? Wie sieht das Vorgehen beim elektronischen Datenaustausch aus? Wie steht es um die kantonalen Listen säumiger Prämienzahler? Anmeldung unter www.rvk.ch/bildung

RVK Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt

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Referentenmeeting ERFAHRUNGSAUSTAUSCH UND JUBILÄEN

Am Donnerstag, 5. Juli 2018, fand das jährliche Referentenmeeting in Luzern statt. Das Treffen ermöglichte den Referenten, ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen. Das Team Bildung & Events reflektierte die vergangenen Monate, wagte einen Ausblick auf das Bildungsjahr 2019 und bedankte sich bei zwei Referenten für ihre jahrzehntelange Treue.

Neben den Entwicklungen in den Grundlagen- und Fachkursen wurde in diesem Jahr die Digitalisierung thematisiert. Das Referat von Marco Fäh zeigte, dass sich nicht nur die Welt durch die neuen Technologien verändern wird – die Entwicklung wird auch einen grossen Einfluss auf das Lehren und Lernen haben. Die Lernplattform «Kahoot!» ist beispielsweise bei den Grundlagenkursen des RVK im Einsatz. Das Quiz schafft spielerischen Wettbewerb unter den Teilnehmenden, wobei gleichzeitig das Wissen erweitert und gefestigt wird. Der RVK möchte auch zukünftig den Kursunterricht digitaler gestalten.

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René Planzer feierte sein 20-Jahr- und Pino Puopolo sein 10-Jahr-RVK-Referenten-Jubiläum. Beide vermitteln ihr Fachwissen in den Grundlagenkursen an Mitarbeitende, die neu in die Krankenversicherungsbranche einsteigen oder ihr Wissen auffrischen wollen. Wir danken René Planzer und Pino Puopolo herzlich für die geleistete Arbeit, ihr Engagement und ihre langjährige Treue zum RVK. Der RVK freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch


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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE UND DIENSTJUBILÄUM

Neueintritte

Dienstjubiläum

Seit dem 1. April 2018 arbeitet Frau med. pract. Ursula Hörner für den Vertrauensärztlichen Dienst des RVK. Ursula Hörner ist Fachärztin für Psychiatrie/Psychotherapie sowie Vertrauensärztin SGV. Bereits seit Oktober 2016 war sie als freiberufliche Ärztin für den RVK tätig.

Sandra Vollmar hat am 1. Juni 2018 ihr 5-Jahr-Dienstjubiläum beim RVK gefeiert. Als Assistentin des Sekretariats MedCasePool engagiert sie sich für eine reibungslose und termingerechte Erledigung aller administrativen Arbeiten. Mit ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art stellt Sandra Vollmar die Koordination zwischen dem RVK und den Kunden, Leistungserbringern sowie Pool-Ärzten sicher.

Wir heissen Ursula Hörner ganz herzlich im RVK-Team willkommen und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Wir danken Sandra Vollmar für ihre Treue und ihr Engagement und wünschen ihr weiterhin viel Freude und Erfolg beim RVK. Alexander Kobel, Leiter Finanzen & Personal 041 417 05 50, a.kobel@rvk.ch

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Neues von der RVK-Crew PENSIONIERUNG ELISABETH JANSSEN

Verabschiedung von Elisabeth Janssen Für unsere Mitglieder war Elisabeth Janssen eine wichtige Ansprechperson in Fachfragen. Mit ihrem umfassenden Leistungswissen ist sie immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden, insbesondere bei der Beurteilung von komplexen Leistungsfällen und bei Tariffragen. Wir danken Elisabeth Janssen herzlich für die geleistete Arbeit, ihr grosses Engagement, ihre Kameradschaft und die langjährige Treue zum RVK. Für den wohlverdienten Ruhestand wünschen wir ihr alles Gute und viele tolle Erlebnisse. Elisabeth Janssen hat sich entschieden, den RVK zu verlassen und per Ende September 2018 in Frühpension zu gehen. Am 1. Juni 1987 trat sie als Sachbearbeiterin für Zahnpflegeversicherungen in den RVK ein. Schon bald erweiterte sie ihr Aufgabenfeld und arbeitete sich als Sachbearbeiterin in die Grossrisikoversicherung, die Versicherung für besondere Leistungen, die Tuberkuloseversicherung, die Lähmungsversicherung und in den Basisservice ein. Zu diesem Zeitpunkt waren in diesen Bereichen noch 70 Verbandskrankenkassen beim RVK versichert. Insbesondere der Bereich Grossrisikoversicherung verlangte grosses Fachwissen, Erfahrung sowie Fingerspitzengefühl bei kniffligen Leistungsfällen. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, hat Elisabeth Janssen berufsbegleitend verschiedene Weiterbildungen absolviert, so auch den Fachausweis als Krankenversicherungsexpertin. Als Referentin hat sich Elisabeth Janssen ebenfalls einen Namen gemacht. Sie vermittelte ihr Fachwissen in Kursen an Mitarbeitende, die neu in die Krankenversicherung einsteigen oder ihr Wissen aktualisieren wollten. Elisabeth Janssen hatte einen guten Draht zu den Teilnehmenden und wurde sehr geschätzt.

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Nachfolge von Elisabeth Janssen Per 1. Dezember 2018 wird Martina Rüegg die Nachfolge von Elisabeth Janssen antreten. Martina Rüegg ist gelernte Pharma-Assistentin. Nach ihrer Lehre war sie mehrere Jahre in der Krankenversicherung tätig und konnte sich ein breites Wissen aneignen. Zudem hat sie berufsbegleitend den Fachausweis als Krankenversicherungsexpertin erworben. Die letzten sechs Jahre war Martina Rüegg im Spital Einsiedeln als Leiterin der Patientenadministration tätig. Mit Martina Rüegg konnten wir eine erfahrene Fachfrau für die Nachfolge von Elisabeth Janssen gewinnen. Wir freuen uns, sie bald bei uns willkommen zu heissen. Bis zum Stellenantritt von Martina Rüegg wird sich Peter Aregger um Ihre Anliegen kümmern. Peter Aregger, Bereichsleiter Versicherungen 041 417 05 59, p.aregger@rvk.ch


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Mitarbeiterausflug 2018 ZU BESUCH IM BUNDESHAUS

Der jährliche Mitarbeiterausflug fand am 4. September 2018 bei schönem Wetter statt. Mit dem öffentlichen Verkehr reiste das RVK-Team nach Bern ins Bundeshaus. Dort führte RVKPräsident und Ständerat Peter Hegglin die Mitarbeitenden durch das geschichtsträchtige Bundeshaus und dessen beeindruckende Räumlichkeiten, wo Stände- und Nationalrat jeweils tagen. Nach einem köstlichen Mittagessen im bundeshauseigenen Restaurant «Galerie des Alpes» rundete der Unesco-Altstadt-Bummel hinab zum «Alten Tramdepot» und zum Bärengraben den Ausflug ab.

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INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Wechsel an der Spitze der FKB Nach über vier Jahrzehnten im Vorstand und Präsidium der FKB ist Präsident Manfred Foser in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Seine Nachfolge hat Sabine Frei-Wille übernommen, die bereits seit 17 Jahren im Vorstand der FKB vertreten ist.

Namensänderung: Einsiedler Krankenkasse Die Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln hat einen neuen Namen: Ab sofort nennt sie sich Einsiedler Krankenkasse und tritt weiterhin als selbständige Krankenkasse auf. Nebst neuem Namen und neuem Logo präsentiert sie sich auch mit einer neu gestalteten Webseite. Sie ist auf www.kkeinsiedeln.ch zu bestaunen.

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

Präsidentenwechsel SABINE FREI-WILLE NEUE PRÄSIDENTIN DER FKB Es war etwas Wehmut mit dabei, als die FKB ihren Präsidenten Manfred Foser nach 43 Jahren im Vorstand und 17 Jahren an der Spitze der FKB offiziell verabschiedete. Mit Sabine Frei-Wille wählte die Generalversammlung einstimmig und mit grossem Applaus eine fachlich sehr qualifizierte und mit der Vorstandsarbeit bestens vertraute Nachfolgerin.

Über vier Jahrzehnte war Manfred Foser mit Kopf und Herz im Vorstand der FKB. Die letzten 17 Jahre engagierte er sich als Präsident erfolgreich für die Aufwärtsentwicklung zur liechtensteinischen Gesundheitskasse. Während seiner Präsidentschaft verdoppelte sich die Mitgliederzahl von 4500 auf heute 9500 FKB-Mitglieder. In Würdigung der Leistungen von Manfred Foser wählte ihn die Generalversammlung einstimmig und mit Applaus zum Ehrenpräsidenten. Für sein Engagement dankt der RVK Manfred Foser an dieser Stelle und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.

Sabine Frei-Wille gehört bereits seit 17 Jahren dem FKB-Vorstand an. Ihre Wahl sichert die Kontinuität in der Führung der familien- und versichertenfreundlichen Gesundheitskasse, die sich auch im vergangenen Jahr für die Gesundheitsprävention von Kindern und Jugendlichen eingesetzt hat. Die beruflichen Qualifikationen und die Führungserfahrung der 46-jährigen Balznerin, die über einen Abschluss als Executive Master of Business Administration verfügt, prädestinieren sie für die Ausübung der verantwortungsvollen Funktion als FKB-Präsidentin. Der RVK wünscht der neuen FKB-Präsidentin viel Erfolg und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Präsidentenwechsel Nach 43 Jahren im Vorstand und 17 Jahren an der Spitze der FKB ist Präsident Manfred Foser zurückgetreten. Sabine Frei-Wille, die bereits seit 2001 dem FKB-Vorstand angehört, tritt seine Nachfolge an.

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Agenda Veranstaltungen 2018/2019 November 2018

Dezember 2018

Januar 2019

Februar 2019

März 2019

Fachkurs «Inkasso nach KVG/VVG»

7.

Luzern

Seminar «Fit für den Vorstand»

8.

Luzern

Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»

8.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 1

13./14.

Luzern

Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»

15.

Bern

Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt»

22.

Luzern

Fachkurs «Spitexleistungen gemäss KVG»

28.

Luzern

Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik

4.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 2

4./5.

Luzern

Tagung Langzeitpflege «Ambulant & stationär – Erfolgsmodell mit Potential?»

11.

Zürich

Krankenversicherungen Grundlagen 1

22./23.

Luzern

Prüfungstraining mündlich für Krankenversicherungsfachleute

ab 30.

Luzern

Prüfungstraining mündlich für Krankenversicherungsfachleute

ab 31.

Baden

Fachkurs «Unternehmensversicherungen Lohnausfall» - Modul 1

6.

Luzern

Krankenversicherung Grundlagen 2

12./13.

Luzern

Fachkurs «Unternehmensversicherungen Lohnausfall» - Modul 2

19.

Luzern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 1»

13.

Luzern

Fachkurs «Unternehmensversicherungen Lohnausfall» - Modul 3

13.

Luzern

Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für medizinisches Praxispersonal»

14.

Bern

Fachkurs «Kranken- und Sozialversicherungen für Klinik- und Spitalpersonal»

21.

Zürich

Fachkurs «SwissDRG Grundlagen»

26.

Luzern

Krankenversicherungen Grundlagen 1

27./28.

Luzern

Sessionen 2018 Winter

26. November bis 14. Dezember

Bern

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