Juli 2017
Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner
SPORT IM SOMMER
5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat
14 Wechsel im Präsidium Peter Hegglin wurde einstimmig zum neuen RVK-Präsidenten gewählt
18 RVK-Absenzstopp den aktuellen Bedürfnissen angepasst
Sport im Sommer als Bildthema in der Juli-Ausgabe.
Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG
Informationen des RVK 13 RVK UND RVK RÜCK AG Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 14 WECHSEL IM PRÄSIDIUM Verabschiedung und Begrüssung 15 RVK-IMPULS 2017 Erster Kunden- und Partnerevent 16 RÜCKVERSICHERUNG GRV-Grundpflege: Rückblick 2016 17 FMC-SYMPOSIUM 2017 «Smarter Healthcare – Die Kunst der klugen Integration» 18 RVK-ABSENZSTOPP Herausforderung Arbeitsunfähigkeit 20 ZUFRIEDENHEITSUMFRAGE Eine Spende für die SSBL 21 FACHSMESSE SUISSE PUBLIC Der RVK vor Ort 22 RVK-FRÜHLINGSTAGUNG Rückblick und Ausblick 24 «FIT FÜR DEN VORSTAND» Seminar für Vorstandsmitglieder, Verwaltungs- und Stiftungsräte 25 NEUES KURSANGEBOT «Berufliche Vorsorge - Crashkurs für die Kundenberatung» 26 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Vorschau Sommerausgabe 27 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte und Dienstjubiläum
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 30 SANAVALS GESUNDHEITSKASSE Wechsel in der Geschäftsleitung 31 RVK-MITGLIEDER Kurz vorgestellt
Agenda 32 TERMINE Veranstaltungen und Sessionen 2017
Impressum
Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK / Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / www.rvk.ch / info@rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Sport im Sommer». Titelbild: Pixabay
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Information Juli 2017
Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Weil sich die Tarifpartner in den letzten Jahren nicht auf eine Gesamtrevision einigen konnten, passt der Bundesrat den Ärztetarif TARMED nun selber an. Die Anpassungen erhöhen die Transparenz, reduzieren Fehlanreize und machen den TARMED sachgerechter. Die in die Vernehmlassung geschickten Änderungen sollten ab 2018 zu jährlichen Einsparungen von rund 700 Millionen Franken führen. Der RVK ist der Meinung, dass nur ein ambulanter Pauschaltarif zu einer deutlichen Kostendämpfung beitragen kann. Pauschalen vereinfachen das Tarifsystem und erhöhen die Transparenz, indem häufige, teure Behandlungen mit einem Durchschnittspreis abgerechnet werden. So kann verhindert werden, dass ineffiziente Vorund Nachbehandlungen via Einzelleistungen zusätzlich abgerechnet werden.
«Nur ein ambulanter Pauschaltarif trägt zu einer deutlichen Kostendämpfung bei.»
An der diesjährigen Delegierten- und Generalversammlung durften wir zwei erfreuliche Geschäftsabschlüsse präsentieren: Der RVK sowie die RVK Rück AG blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die zentralen Werte des RVK-Leitbildes, «engagiert», «gemeinsam» und «zuverlässig», werden vom RVK laufend in die tägliche Arbeit integriert – was seinen Teil dazu beiträgt, dass beide Unternehmen gut unterwegs sind. Ich bin überzeugt, dass wir auch für das Geschäftsjahr 2017 mit einem guten Resultat rechnen können. Dr. Charles Giroud ist nach 27 Jahren als Präsident des RVK und der RVK Rück AG zurückgetreten. Sein Wirken während dieser langen Zeit wurde in seiner Verabschiedung gebührend gewürdigt. Für seine herausragenden Verdienste kürte ihn der RVK zum Ehrenpräsidenten. Sein Amt hat der Zuger Ständerat Peter Hegglin übernommen. Mit seiner breiten und langjährigen Erfahrung in verschiedenen Ämtern verfügt er über die idealen Voraussetzungen, um den RVK zu präsidieren und die Herausforderungen der Zukunft aktiv und kraftvoll anzugehen. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre. Freundliche Grüsse, Ihr
Daniel Herzog Direktor
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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Steuerliche Abzugsfähigkeit der Krankenkassenprämien Der Nationalrat hat die Motion bezüglich der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Krankenkassen angenommen, obwohl der Bundesrat Ablehnung der Motion beantragt hatte. In seiner Begründung wies der Bundesrat darauf hin, dass die Prämien bereits heute in begrenztem Rahmen bei den Steuern als Aufwand abgezogen werden können.
Differenzbereinigung: Nachbesserung der Pflegefinanzierung Der Nationalrat hat sich in der ersten Differenzbereinigungsphase nochmals mit dem Geschäft befasst. Für die Festsetzung der Restfinanzierung bei ausserkantonalen Heimaufenthalten sollen die Regeln des Standortkantons des Heims gelten, sofern die Kantone keine anderslautenden Vereinbarungen untereinander abschliessen.
Pflegeheime als Leistungserbringer Die Motion von Ruth Humbel verlangt, dass Pflegeheime künftig ihre kassenpflichtigen Leistungen selbständig abrechnen können. Nachdem die Motion im Nationalrat Unterstützung fand, hat die vorberatende Kommission des Ständerates Ablehnung der Motion empfohlen und auf einen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts verwiesen. Der Ständerat hat die Motion wie von der Kommission bentragt abgelehnt.
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Pflegeversicherung gefordert Allein für Pflegeheimbewohner werden pro Jahr 3 Milliarden Franken aufgewendet, Tendenz steigend. Deshalb fordert der oberste Chef der schweizerischen Ausgleichskassen, Andreas Dummermuth, die Schaffung einer Pflegeversicherung. Die Ergänzungsleistungen stellen bereits heute zum Teil eine Art Pflegeversicherung dar.
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Gesundheitspolitik
Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 17. März 2017 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.
SONDERSESSION NATIONALRAT 2. - 4. MAI 2017 Krankenversicherungsgesetz. Roadmap zur Entflechtung der Mehrfachrolle der Kantone Postulat Cassis Ignazio Mit dem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, einen Bericht zu verfassen, welcher den Kantonen als Roadmap aufzeigt, wie die vielfach kritisierte Mehrfachrolle der Kantone im Gesundheitswesen entflechtet werden kann. Der Bericht soll anhand klarer Governance-Strukturen verdeutlichen, wie zentrale Interessenkonflikte vermieden werden können, was den Wettbewerb stärkt und eine effizientere Versorgung ermöglicht. Der Bundesrat hat beantragt, das Postulat abzulehnen. Er verweist unter anderem darauf, dass er auch im Rahmen seiner Gesamtstrategie Gesundheit 2020 die Transparenz zu einem vorrangigen Handlungsfeld des Schweizer Gesundheitssystems erklärt hat. In seiner Stellungnahme zum Postulat hält er fest, dass er die gleiche Finanzierung von stationären und ambulanten Spitalleistungen, die auch zur verbesserten Transparenz beitrage, befürworte. Entgegen dem Antrag des Bundesrates hat der Rat das Postulat mit 133:54 Stimmen angenommen.
Gesundheitswesen. Patienten sollen als Mittel zur Kostenkontrolle immer Rechnungen oder Kopien erhalten. Postulat Guhl Bernhard Der Postulant will den Bundesrat beauftragen zu prüfen, wie Artikel 42 Absatz 3 KVG eingehalten wird, wonach Patienten von jeglichen Behandlungen/Leistungen eine verständliche Rechnung oder Rechnungskopie erhalten müssen. Dazu seien auch Massnahmen vorzuschlagen, wie sichergestellt werden könne, dass alle Patienten unaufgefordert die Rechnung erhalten. Der Bundesrat hat Ablehnung des Postulates beantragt. Er weist dabei darauf hin, dass die geltenden KVG-Bestimmungen klar seien. Wenn die Leistungserbringer ihrer Pflicht nicht nachkommen, müssten die Versicherer den Willen des Gesetzgebers durchsetzen. Sie könnten dabei mit den Leistungserbringern vereinbaren, dass sie selber für die Zustellung der Rechnungskopie zuständig sind oder sich an das zuständige Gericht wenden. Der Rat hat das Postulat mit 123:63 Stimmen abgelehnt.
Krankenkassenprämien gemäss KVG steuerlich abzugsfähig machen Motion Lehmann Markus, übernommen von Regazzi Fabio Der Bundesrat hat beantragt, die Motion bezüglich der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Krankenkassenprämien abzulehnen. Er verweist darauf, dass die Prämien bereits heute – zusammen mit den Schuldzinsen – in begrenztem Rahmen bei den Steuern als Aufwand abgezogen werden können. Zudem würden sich wesentliche administrative Probleme ergeben und die Steuereinnahmen würden sinken. Trotz diesen Einwendungen hat der Rat die Motion mit 129:53 angenommen.
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Gesundheitspolitik
SPORT IM SOMMER Schwingen wird auch «Hosenlupf» genannt und ist eine Variante des Ringkampfs. Er wird auf einer kreisförmigen, 7 bis 14 Meter durchmessenden, mit 23 Kubikmetern Sägemehl gepolsterten Fläche ausgetragen. Das nächste Eidgenössische Schwing- und Älplerfest findet vom 23. bis 25. August 2019 in Zug statt.
AUS DEM NATIONALRAT Nachbesserung der Pflegefinanzierung; Differenzbereinigung Parlamentarische Initiative Egerszegi-Obrist Christine In der ersten Differenzbereinigungsphase ist der Ständerat dem Nationalrat gefolgt und erklärte sich damit einverstanden, dass die Restfinanzierung durch den Wohnkanton im Rahmen der Restkosten, wie im Standortkanton des Heimes gültig, zu übernehmen sind. Dabei hat er aber erneut eine Differenz zum Nationalrat geschaffen, in dem er beschloss, dass dies nur gilt, wenn im Wohnkanton kein entsprechender Pflegeplatz zur Verfügung steht. In der laufenden Session musste sich darum der Nationalrat nochmals mit dem Geschäft befassen. Dabei hat er auf Antrag seiner vorberatenden Kommission mit 132:51 Stimmen beschlossen, dass die Kantone untereinander Verträge abschliessen und festhalten können, welcher Kanton bei ausserkantonalen Heimaufenthalten die Restkosten in welchem Rahmen zu übernehmen hat (Tarif Wohnkanton oder Standortkanton des Heimes). Wenn keine solche Vereinbarung besteht, hätte der Wohnkanton die Restkosten zu übernehmen, wie sie für Pflegeheimaufenthalte im Standortkanton des Heimes gelten. Zur Differenzbereinigung geht das Geschäft wieder an den Ständerat.
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Stopp dem Präventionswahnsinn Motion Frehner Sebastian Mit der Motion wird der Bundesrat aufgefordert, beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Bereich Prävention (Gesundheit, Ernährung, Konsum, HIV usw.) das Budget und den Personalbestand zu halbieren. Dem Motionär und 90 weiteren Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die der Motion zugestimmt haben, gehen die Präventionsmassnahmen des Bundes offenbar gegen den Strich. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion abzulehnen. Die Präventionsmassnahmen, für die das BAG einen Kredit von 17 Millionen Franken zur Verfügung hat, seien absolut notwendig. Studien betreffend die Kampagnen zu Alkohol- und Tabakkonsum hätten gezeigt, dass jeder eingesetzte Franken ein x-faches an Nutzen einbringe. Der Rat hat die Motion mit 100:90 Stimmen abgelehnt.
Gesundheitspolitik
Anhebung der AHV-Leistungen für Hörversorgung auf das Niveau der IV-Vergütung. Gleichstellung Erwachsener mit Hörminderungen Motion Dittli Josef Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die AHV-Bestimmungen so anzupassen, dass AHV-Rentner bei Hörbehinderungen den Hörbehinderten bei der Invalidenversicherung gleichgestellt werden. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion abzulehnen, erklärte sich aber bereit, falls der Nationalrat der Motion zustimmte, im Zweitrat Änderungsanträge zu stellen. Die vorberatende Kommission hat beantragt der Motion zuzustimmen. Der Rat hat diesem Antrag mit 118:52 Stimmen zugestimmt, allerdings mit der Einschränkung, dass die Leistungen der AHV nur 75 Prozent der IV-Leistungen betragen sollen – so wie dies auch für andere Hilfsmittel der AHV gilt. Damit hat der Rat eine Differenz zum Ständerat geschaffen, der die Motion ohne Einschränkungen angenommen hat.
Kosten für die Krankenkassenprämien gehören in den Landesindex der Konsumentenpreise Parlamentarische Initiative Gysi Barbara Mit der parlamentarischen Initiative wird verlangt, dass der Landesindex der Konsumentenpreise durch ein Instrument ergänzt wird, welches im Bereich Gesundheit die Kosten für die Krankenkassenprämien abbildet. Begründet wird der Vorstoss vor allem mit dem Umstand, dass die Krankenkassenprämien jährlich stark steigen und insbesondere bei unteren Einkommensschichten bis zu 20 Prozent des Haushalteinkommens ausmachen. Dadurch ergebe sich ein Kaufkraftverlust, der auch bei Lohnverhandlungen nicht ausgeglichen werde. Die vorberatende Kommission hat beantragt, die Initiative abzulehnen, dies insbesondere mit der Begründung, dass es sich bei den Krankenkassenprämien nicht um Konsumausgaben oder um Investitionsgüter handle, sondern um Transferzahlungen, welche in Form von Versicherungsleistungen wieder an die Haushalte zurückfliessen. Der Rat hat die Initiative mit 126:55 Stimmen abgelehnt.
Ist es unvermeidbar, dass die Gesundheitskosten viel schneller als das BIP wachsen? Interpellation Bégle Claude Am Beispiel der Entwicklung der Medikamentenkosten für Krebspatienten in den USA, die sich von 1995 bis 2013 vervierfacht haben, will der Interpellant vom Bundesrat wissen, was er und allenfalls die Kantone unternehmen, um die enormen Kostensteigerungen auch in der Schweiz zu bremsen. In seiner Antwort verweist der Bundesrat darauf, dass er die Kostendämpfung als eine der Hauptzielsetzung in die Strategie Gesundheit 2020 aufgenommen habe. Im Rahmen dieser
Strategie seien eine Reihe von Massnahmen eingeleitet und zum Teil bereits umgesetzt worden, insbesondere im Medikamentensektor. Weitere Kostendämpfungsmassnahmen seien in den Bereichen medizinische Mittel und Gegenstände, Analysenleistungen, Tarife für ambulante ärztliche Leistungen (Tarmed), Qualitätssicherung, verbesserte Koordination der Versorgung und Überprüfung der Wirksamkeit von medizinischen Behandlungen geplant. Schliesslich habe das EDI auch eine Expertengruppe mit internationaler Beteiligung einberufen. Diese soll die positiven Erfahrungen anderer europäischer Länder in der Mengen- und Kostensteuerung auswerten und bis im Herbst 2017 Vorschläge für die Schweiz erarbeiten.
Nationales Konzept Seltene Krankheiten Interpellation Feri Yvonne Die Interpellantin will vom Bundesrat detaillierte Auskunft, wie es mit der Umsetzung des von ihm im Herbst 2015 vorgestellten Konzeptes Seltene Krankheiten steht. Gemäss Umsetzungsplan müssten 19 Massnahmen bis Ende 2017 umgesetzt sein. In seiner Antwort muss der Bundesrat eingestehen, dass die meisten Massnahmen bis Ende 2017 nicht umgesetzt werden können. Bei einigen sei mit leichten, bei anderen – insbesondere bei der sehr wichtigen Installation von Referenzzentren – mit Verzögerungen in der Grössenordnung von zwei Jahren zu rechnen.
Ist die Ausbildung von ausländischen Ärztinnen und Ärzten ausreichend, um eine hochwertige Behandlung der Patientinnen und Patienten in der Schweiz zu gewährleisten? Interpellation Glauser-Zufferey Alice Mit der Interpellation werden dem Bundesrat verschiedene Fragen bezüglich der Qualität der Ausbildung ausländischer Ärztinnen und Ärzte gestellt, die in der Schweiz tätig sind, und ob sich in diesem Zusammenhang für Patientinnen und Patienten nicht Risiken ergeben. Gefragt wird auch, wie es der Bundesrat zulassen könne, dass ausländische Ärztinnen und Ärzte eine Bewilligung zur Berufsausübung in der Schweiz erhalten, obwohl sie keine Landes- oder Amtssprache sprechen. In seiner Antwort verweist der Bundesrat auf die Abkommen mit der EU und der EFTA. Auf die gleiche Weise werden die Berufsqualifikationen von Schweizer Ärztinnen und Ärzten in der EU/EFTA automatisch anerkannt. Für Bewilligungen zur selbständigen Berufsausübung seien im Übrigen in der Schweiz die Kantone und für unselbständig tätige Medizinalpersonen die Arbeitgeber zuständig. Der Bundesrat verweist auch darauf, dass per 1. Januar 2018 die Revision des Medizinalberufsgesetzes in Kraft trete, womit die Bestimmungen noch verschärft würden.
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Gesundheitspolitik
Heimeintritte vermeiden. Wo sieht der Bundesrat Handlungsbedarf?
Prämiensenkung ab 2018 dank TarmedEingriff
Interpellation Schenker Silvia Die Interpellantin will vom Bundesrat wissen −− mit welcher Unterstützung AHV-Rentnerinnen und -Rentner heute rechnen können, wenn sie – trotz Pflegebedürftigkeit – zu Hause leben möchten? −− mit welcher finanzieller Unterstützung Angehörige von pflege- und unterstützungsbedürftigen AHV-Rentnerinnen und -Rentner heute rechnen können, wenn sie einen Heimeintritt der Angehörigen hinauszögern oder vermeiden möchten? −− wie Versorgungsmodelle ausgestaltet sein müssten, damit pflegebedürftige ältere Menschen möglichst lange zu Hause bleiben können?
Frage Fiala Doris Auf eine entsprechende Frage von NR Fiala Doris informierte Bundesrat Berset wie folgt: «Die Vernehmlassung zu den vorgeschlagenen Tarmed-Anpassungen läuft erst am 21. Juni 2017 ab. Für die Krankenversicherer, die die Prämien für das Jahr 2018 bis Ende Juli 2017 beim BAG einreichen müssen, wird es deshalb nicht möglich sein, allfällige Tarmedkorrekturen im Prämientarif zu berücksichtigen. Die Versicherer müssen dem BAG aber angeben, mit welchen Einfluss auf die Kosten pro Kanton sie rechnen, falls die neue Tarmed-Tarifstruktur gemäss Vorlage des Bundesrates per 1. Januar 2018 in Kraft tritt. Sollte dann beim Prämiengenehmigungsverfahren konkret sichtbar werden, ob und wie die Kosten 2018 beeinfluss werden, wird das BAG diese Auswirkungen im Rahmen der Rückmeldung an die Krankenversicherer berücksichtigen, so dass diese den Prämienanstieg dämpfen können.»
In seiner Antwort weist der Bundesrat darauf hin, dass pflegebedürftige AHV-Rentnerinnen und -Rentner, welche zu Hause leben, Unterstützung und Hilfe durch Organisationen der Krankenpflege oder Pflegefachpersonen in Anspruch nehmen können. Die OKP leiste dabei Beiträge an die Pflegeleistungen, die aufgrund einer ärztlichen Anordnung ambulant erbracht werden. Wenn diese Personen finanziell bedürftig seien, könnten sie Ergänzungsleistungen und – je nach Pflegeund Betreuungsbedarf – auch Hilflosenentschädigung beanspruchen. Zudem hätten die Kantone die Kompetenz, Kosten für Hilfe, Pflege und Betreuung zu Hause zu übernehmen. Eine Entschädigung an Familienangehörige über die Krankheitskosten bei der EL sei nur in Ausnahmefällen möglich. Dabei werde in verschiedenen Kantonen vorausgesetzt, dass die Familienangehörigen nicht mit den EL-beziehenden Person zusammen leben und sie länger dauernde, wesentliche Erwerbseinbussen erleiden. Im Übrigen sei die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung grundsätzlich Aufgabe der Kantone. Die Weiterentwicklung zeitgemässer Versorgungsangebote sei indessen auch ein Ziel der gesundheitspolitischen Strategie Gesundheit 2020, die der Bundesrat anfangs 2013 verabschiedet habe. Um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen, habe der Bundesrat auch ein Massnahmenpaket «Langzeitpflege» vorgeschlagen, welches von Bund und Kantonen in Angriff genommen werden soll. Dieses beinhalte Massnahmen in den Bereichen Prävention (wie Sturzprävention, Bewegungsförderung oder Ernährungsumstellung), Entlastung betreuender Angehöriger, Versorgung (wie Massnahmen zur Förderung selbstbestimmten Lebens durch innovative Technologien) sowie Qualität und Effizienz der Leistungserbringung.
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Eidgenössische Listen für ambulant vorzunehmende Operationen. Vorrang von kantonalen Listen? Auswirkungen der Listen für ambulant vorzunehmende Operationen auf die Spitäler Fragen Herzog Verena Gemäss Bundesrat Berset führt das BAG derzeit Gespräche mit verschiedenen Akteuren bezüglich der Erarbeitung einer schweizweiten Regelung im Rahmen der Krankenpflege-Leistungsverordnung. Die Vorgaben der Krankenpflege-Leistungsverordnung werden den kantonalen vorgehen. Hingegen sei es den Kantonen freigestellt, weitergehende Vorgaben zu definieren. Im Übrigen verursachten ambulante Behandlungen beim Spital grundsätzlich weniger Kosten als stationäre Behandlungen, weshalb sie auch tiefer tarifiert seien.
Gesundheitspolitik
AUS DEM STÄNDERAT Nachbesserung der Pflegefinanzierung Parlamentarische Initiative Egerszegi-Obrist Christine Die vorberatende Kommission hat vorgeschlagen, an der bisherigen Version festzuhalten, wonach bei ausserkantonalen Pflegeheimaufenthalten der Wohnkanton die Restkosten (wie sie im Kanton des Heimstandortes gelten) zu übernehmen hat. Dies aber nur, wenn zum Eintrittszeitpunkt kein freier Pflegeplatz im Wohnkanton vorhanden ist. Um den Bedenken des Nationalrates entgegenzukommen, hat die Kommission einen Zusatz vorgeschlagen, wonach die Restfinanzierung und das Recht der versicherte Person zum Aufenthalt im betreffenden Pflegeheim für eine unbeschränkte Dauer gewährleistet werden. Damit soll verhindert werden, dass der Wohnkanton, wenn wieder freie Pflegeplätze vorhanden sind, eine Rückführung verlangen oder die Restfinanzierung ändern kann. Der Rat hat dem Kommissionsantrag zugestimmt. Das Geschäft geht zur weiteren Differenzbereinigung wieder an den Nationalrat.
Praxistaugliche Zulassung der Pflegeheime als Leistungserbringer Motion NR Humbel Ruth Mit der Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, die gesetzlichen Bestimmungen im KVG so anzupassen, damit Pflegeheime selbständig ihre kassenpflichtigen Leistungen vollumfänglich zulasten der Krankenversicherer abrechnen können und Pauschalierungen der Leistungen möglich sind. Der Nationalrat hat der Motion in der Wintersession 2016 mit 153:38 Stimmen zugestimmt. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat ebenfalls Ablehnung der Motion empfohlen. Sie begründet dies insbesondere mit dem Argument, dass die Forderungen der Motion überholt seien und verweist auf einen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes vom 2. Juli 2015. Dieses hatte entschieden, dass die Pflegeheime sämtliche Nebenleistungen wie Arzt, Therapien, Medikamente, Mittel und Gegenstände usw. zulasten der obligatorischen Krankenversicherung erbringen und abrechnen können. Aufgrund dieses Entscheides führen die Krankenversicherer aktuell Verhandlungen über entsprechende Pauschalen. Der Rat hat die Motion – wie von der Kommission beantragt – abgelehnt.
SPORT IM SOMMER Die Schweiz ist ohne Zweifel ein Inlineskating-Land. Nirgendwo auf der Welt gibt es ein so dichtes und gutes Inline-Wegnetz wie hierzulande. Jeder zehnte Schweizer ist regelmässig mit Inlineskates unterwegs. Die längste ausgeschilderte Skating-Route Europas führt vom St. Galler Rheintal bis zum Neuenburgersee und misst 450 Kilometer.
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Gesundheitspolitik
ELG. Änderung (EL-Reform) Geschäft des Bundesrates
Einbezug der Krankenkassenprämien in die EL-Berechnungen Postulat SGK-SR
EL-Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen entkoppeln Motion NR Humbel Ruth Im Zusammenhang mit der Reform des Ergänzungsleistungsgesetzes war auch zu entscheiden, welche Krankenkassenprämien bei der Berechnung der EL-Leistungen zur Anwendung kommen sollen. Der Bundesrat hat beantragt, dass ein Pauschalbetrag in der Höhe der kantonalen oder regionalen Durchschnittsprämien anzurechnen sei. Auf Antrag der vorberatenden Kommission hat der Rat aber mit 24:20 Stimmen beschlossen, dass die kantonale Prämie des drittgünstigsten Versicherers als Massstab gelten soll. Damit sollen die Versicherten bewusst dazu veranlasst werden, zu günstigeren Krankenversicherern zu wechseln. Sollte diese Gesetzesbestimmung im Parlament in der Schlussabstimmung angenommen werden, könnte dies schwerwiegende Folgen für Krankenversicherer mit günstigen Prämien haben.
Einerseits wegen eines starken Mitgliederzuwachses und anderseits auch auf der Kostenseite. Viele EL-Bezüger weisen hohe Behandlungskosten auf. Mit den Beschlüssen zur Reform des EL-Gesetzes sind auch die Forderungen des Postulates der SGK-SR abgehandelt. Im gleichen Durchgang haben der Rat auf Antrag der vorberatenden Kommission und der Bundesrat die Motion Humbel abgelehnt. Dies nachdem der Nationalrat dieser in der Sommersession 2016 zugestimmt hatte.
SPORT IM SOMMER Fussball ist die beliebteste Sportart in der Schweiz. An jedem Wochenende werden circa 10 000 Fussballspiele ausgetragen. Die Schweizer Fussballnationalmannschaft hat seit ihrem Bestehen insgesamt 773 Länderspiele gespielt. Der bisher grösste Erfolg der «Schweizer Nati» war der Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1924.
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Gesundheitspolitik
SPORT IM SOMMER Rund 1,4 Millionen Schweizerinnen und Schweizer ziehen sich regelmässig die Laufschuhe an. Insgesamt stehen in der Schweiz 159 abwechslungsreiche Joggingstrecken zur Auswahl. In Bern beispielsweise dominieren die Aareufer als Joggingwege. Auch beliebt sind der Ostermundigenberg und der Bremgartenwald.
BUNDESRAT/EDI/BAG UMFELD Prämienregionen
Pflegeversicherung
Auf den 1. Januar 2018 gibt es keine Neueinteilung der Prämienregionen. Aber die Gefahr ist nicht gebannt. Im Gegenteil. Aus dem BAG verlautet, dass – mit Ausnahme kleiner Retuschen, die aufgrund der ersten Reaktionen vorgenommen wurden – an der Neueinteilung der Prämienregionen festgehalten werden soll. Wenn Bundesrat Berset hartnäckig bleibt, sollen sowohl im Stände- wie auch im Nationalrat Vorstösse platziert werden, die verlangen, dass die heutigen Einteilungen nach Prämienregionen im Gesetz verankert werden. Wenn diesen Anträgen im Parlament zugestimmt wird, würde Bundesrat Berset rechts überholt.
Die Ergänzungsleistungen steigen im Moment pro Jahr um über 100 Millionen Franken. Sie betragen aktuell 5 Milliarden. Dabei werden allein an Heimbewohner 3 Milliarden Franken ausbezahlt. Der grössere Teil dieser Heimbewohner wird pflegebedürftig sein. Also sind die Ergänzungsleistungen heute bereits zum Teil eine Art Pflegeversicherung. Der oberste Chef der schweizerischen Ausgleichskassen, Andreas Dummermuth, fordert daher die Schaffung einer Pflegeversicherung, in welche alle über 50-Jährigen zum Beispiel 30 Franken pro Monat einzahlen. So kämen nach heutigen Daten pro Jahr rund eine Milliarde zusammen. Der RVK hat bereits vor mehr als 10 Jahren an einer Forums-Tagung das Thema Pflegeversicherung aufgegriffen. Er war damals wohl zu früh. Soll nun der Ball von Herrn Dummermuth neu aufgenommen werden?
Tarmed Wehklagen ist in weiten Kreisen der Leistungserbringer angesagt. Die vorgesehenen Tarifänderungen sollten bekanntlich rund 700 Millionen Franken Kosten einsparen. Man kann gespannt sein, welche Resultate sich aus der Auswertung der Vernehmlassung, die bis zum 21. Juni 2017 dauerte, ergeben. Und ob und allenfalls welche Auswirkungen diese auf die Entscheide von Bundesrat Berset haben werden. Je nach Entscheid werden sich Auswirkungen auf den Prämientarif 2018 ergeben. Gemäss Bundesrat Berset müssten die Versicherer ihre dem BAG eingereichten Prämientarife 2018 allenfalls dann noch korrigieren.
Information Juli 2017
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INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Delegierten- und Generalversammlung Am 23. Juni 2017 fand die Delegierten- und Generalversammlung des RVK und der RVK Rück AG statt. Neben der Genehmigung der Jahresrechnungen standen aufgrund der Rücktritte von RVK-Präsident Dr. Charles Giroud sowie Vorstands- und Verwaltungsratsmitglied Martin Horisberger auch Ersatzwahlen an. So hat die Delegiertenversammlung Peter Hegglin zum neuen Präsidenten und Sergio Pradera zum neuen Vorstandsmitglied gewählt. Gleichzeitig wählte die Generalversammlung beide Kandidaten in den Verwaltungsrat.
RVK-ImPuls 2017 In diesem Jahr wurde der RVK-ImPuls erstmals als exklusiver Kunden- und Partnerevent durchgeführt. Auf persönliche Einladung haben sich im Vorfeld rund 85 Personen für den Anlass in der Leuchtenstadt vom 22. Juni 2017 angemeldet. Das Rahmenprogramm mit dem ausgewählten Publikum gab diesem Anlass eine besondere Note.
RVK-Absenzstopp: Konzept überarbeitet RVK-Absenzstopp hilft bei einer drohenden oder eingetretenen Arbeitsunfähigkeit, die Perspektiven des Mitarbeitenden durch gezielte Begleitung und Beratung zu verbessern. Der RVK hat seine Dienstleistung «RVK-Absenzstopp» den aktuellen Bedürfnissen angepasst und befindet sich in einer Pilotphase mit einem grossen Schweizer Baumarkt.
Spannende Bildungsangebote Der RVK überprüft seine Bildungsangebote regelmässig und passt seine Kurse den veränderten Gegebenheiten des Gesundheitsmarktes an. Neue Fachthemen ergänzen deshalb auch 2017 die bestehenden Angebote. So findet zum Beispiel im neuen Jahr der Kurs «Berufliche Vorsorge – Crashkurs für die Kundenberatung» im September in Luzern und Zürich statt.
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Informationen des RVK
RVK und RVK Rück AG ERFOLGREICHES GESCHÄFTSJAHR 2016
Der RVK blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Anlässlich der 85. Delegiertenversammlung vom 23. Juni 2017 in Luzern genehmigten die Delegierten einstimmig den Geschäftsbericht und die Rechnung 2016 des Verbandes. An der 6. Generalversammlung der RVK Rück AG, der Tochtergesellschaft des RVK, wurden der Jahres- und Lagebericht sowie die Jahresrechnung ebenfalls einstimmig angenommen. Der RVK ist weiterhin erfolgreich unterwegs und durfte ein sehr gutes Jahresergebnis präsentieren. Der Umsatz konnte in den meisten Bereichen gesteigert werden. Auch die Entwicklung bei den Mitgliedern des RVK ist positiv: Die Versichertenbestände in der Grundversicherung sind um fast ein Prozent gestiegen. Der Verband setzt sich aktuell aus 25 Krankenversicherern zusammen und repräsentiert rund 680 000 Versicherte. Das Rechnungsjahr schliesst mit einem Gewinn von 722 000 Franken ab.
Erfolgreiches Jahresergebnis auch bei der RVK Rück AG Die RVK Rück AG schliesst ebenfalls mit einem positiven Jahresergebnis von 272 000 Franken ab. Daniel Herzog, Direktor RVK und RVK Rück AG, zum finanziellen Ausblick für das Geschäftsjahr 2017: «Das 2016 war ein Ausnahmejahr mit einer sehr niedrigen Schadenquote. Wir gehen davon aus, dass sich das Prämien-Leistungsverhältnis im laufenden Jahr normalisieren wird.»
Präsidentenwechsel und Ersatzwahlen im Vorstand und im Verwaltungsrat Neben der Genehmigung der Jahresrechnungen standen der Präsidentenwechsel sowie Ersatzwahlen im Vorstand und im Verwaltungsrat an. Peter Hegglin wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt und löst damit Dr. Charles Giroud ab, der den RVK seit 27 Jahren erfolgreich präsidiert hat. Mehr dazu auf Seite 14. Martin Horisberger (innova) ist nach 25 Jahren aus dem Vorstand zurückgetreten. Sergio Pradera, Vorsitzender der Geschäftsleitung der innova, kandidierte neu als Vorstands- und Verwaltungsratsmitglied und wurde einstimmig in diese Funktionen gewählt. Der RVK begrüsst den neuen Präsidenten sowie das neue Vorstands- und Verwaltungsratsmitglied und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Er dankt Dr. Charles Giroud und Martin Horisberger für ihre wertvolle Arbeit und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft. Die nächste Delegierten- und Generalversammlung wurde auf den 29. Juni 2018 festgelegt. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
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Informationen des RVK
Wechsel im Präsidium VERABSCHIEDUNG UND BEGRÜSSUNG
Dr. Charles Giroud tritt nach 27 Jahren als Präsident des RVK und der RVK Rück AG zurück. Nach einem mehrphasigen strukturierten Prozedere mit mehreren Kandidaten wurde Peter Hegglin vom Vorstand als Kandidat für das Präsidentenamt nominiert. Am 23. Juni 2017 hat die Delegiertenversammlung Peter Hegglin einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.
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Dr. Charles Giroud hat dem RVK 27 Jahre vorgestanden. Er hat als Präsident massgeblich dazu beigetragen, dass sich der RVK zu einem erfolgreichen Dienstleistungszentrum etabliert hat. An der Delegiertenversammlung vom letzten Freitag ist er als Präsident verabschiedet worden. Für seine herausragenden Verdienste kürte ihn der RVK zum Ehrenpräsidenten. Direktor Daniel Herzog zur Nachfolgeregelung: «Wir freuen uns, dass wir mit Peter Hegglin eine überzeugende Persönlichkeit für das Präsidium vorschlagen konnten. Mit seiner breiten und langjährigen Erfahrung in verschiedenen Ämtern verfügt der 57-Jährige über ideale Voraussetzungen, um den RVK zu präsidieren und die Herausforderungen der Zukunft aktiv und kraftvoll anzugehen.»
Er verfügt über vielfältige und lange Führungserfahrung, ist bestens vernetzt in Wirtschaft und Politik und kennt das Gesundheitswesen aus verschiedenen Mandaten während seines regierungsrätlichen Wirkens. Er hat verschiedene Vereine und Verbände präsidiert, unter anderem den Zuger Bauernverband, und kennt die Eigenheiten des Verbandswesens somit bestens.
Peter Hegglin ist Ständerat CVP des Kantons Zug und war zuvor während zwölf Jahren Finanzdirektor des Kantons Zug.
Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch
Kürung zum Ehrenpräsidenten: v.l.n.r. Vizepräsident Dieter Boesch, aus-
Neuer Präsdient des RVK und der RVK Rück AG: Zuger Ständerat
scheidender Präsident Dr. Charles Giroud und Direktor Daniel Herzog.
Peter Hegglin
Information Juli 2017
Der RVK heisst Peter Hegglin herzlich willkommen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. Er verabschiedet sich von Dr. Charles Giroud mit einem grossen Dankeschön für sein langjähriges und wegweisendes Engagement und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.
Informationen des RVK
RVK-ImPuls 2017 ERSTER KUNDEN- UND PARTNEREVENT
In diesem Jahr wurde der RVK-ImPuls erstmals als exklusiver Kunden- und Partnerevent durchgeführt. Auf persönliche Einladung haben sich im Vorfeld rund 85 Personen für den Anlass in der Leuchtenstadt vom 22. Juni 2017 angemeldet. Das Rahmenprogramm mit dem ausgewählten Publikum gab diesem Anlass eine besondere Note. Mit Freude stellte der RVK fest, dass nebst den Mitgliedern auch zahlreiche Kunden und Partner am Anlass teilnahmen. Neben den persönlichen Begegnungen und Momenten bleiben vor allem das spannende und authentische Keynote von Ulrich Tilgner, das genussreiche Dinner sowie die spektakuläre Kulisse im Château Gütsch in Erinnerung.
fortgesetzt. Dieser ungezwungene und kollegiale Austausch ist für diesen ausgewählten Kunden- und Partnerevent von enormer Bedeutung.
Der RVK-ImPuls überzeugte als Plattform für die Netzwerkpflege fernab vom hektischen Büroalltag. Viele Gäste sind dem Ausklang an der Outdoor-Bar gefolgt, und die muntere Gesprächsrunde unter Berufskollegen wurde bis Mitternacht
Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch
Der RVK freut sich bereits auf die nächste Ausgabe vom 28. Juni 2018 in Luzern.
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Informationen des RVK
Rückversicherung GRV-GRUNDPFLEGE: RÜCKBLICK 2016
Die RVK Rück AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Dies ist auch auf die GRV-Grundpflege zurückzuführen, deren Ergebnis sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert hat. Die Prämien der GRV-Grundpflege stiegen gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Millionen Franken an auf rund 5,0 Millionen Franken. Dazu beigetragen haben verschiedene Faktoren, wie der generelle Anstieg des OKP-Prämienvolumens, die Prämienanpassungen bei einzelnen Verträgen wie auch der Zugang eines neuen Kunden. Die Leistungen der GRV-Grundpflege haben gegenüber dem Vorjahr um rund 0,4 Millionen auf 2,5 Millionen Franken abgenommen. Das Bruttoergebnis als Differenz zwischen Prämien und Leistungen war mit 2,5 Millionen Franken sehr positiv und hat sich gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert. Die Brutto-Schadenquote war mit 50 Prozent sehr niedrig. Dies ist erfreulich, konnte doch die Ertragssituation gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert werden. Während die Gründe für den Anstieg des Prämienvolumens bekannt sind, sind die Gründe für den Leistungsrückgang unklar. Bei der Analyse der Rückversicherungsleistungen fällt auf, dass vergleichsweise wenige Hochkostenfälle zu verzeichnen waren. Vergleicht man den Mittelwert der fünf
teuersten Rückversicherungsfälle der Jahre 2012 bis 2016, so stellt man fest, dass dieser 2016 tiefer liegt als in den Vorjahren (vgl. Tabelle). Zudem weisen im Jahr 2016 lediglich zwei der fünf teuersten Rückversicherungsfälle Bruttokosten von über 300 000 Franken auf, während in den Jahren 2012 bis 2015 jeweils alle fünf Rückversicherungsfälle Bruttokosten von über 300 000 Franken zur Folge hatten. Wie die Auswertung zeigt, haben sich die Fälle mit den höchsten Kosten im Jahr 2016 gegenüber den Vorjahren rückläufig entwickelt. Dies ist ein Gegentrend zum sonstigen Trend der Kostenentwicklung. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um eine zufällige Schwankung, wie sie im Rückversicherungsgeschäft vorkommen kann. Eine weitere mögliche Erklärung für die vergleichsweise tiefen Kosten sind Abrechnungsverzögerungen bei Stammzell- und Organtransplantationen, die im zweiten Halbjahr 2016 durchgeführt wurden. Ob das Ergebnis nun aufgrund von Zufälligkeiten oder von Abrechnungsverzögerungen positiv ausgefallen ist, lässt sich nicht abschliessend klären. In beiden Fällen wird sich die Situation wieder normalisieren. Der RVK erwartet deshalb für das laufende Jahr einen deutlichen Anstieg der Rückversicherungsleistungen, dies bei einem gleichbleibenden Prämienvolumen. Elisabeth Janssen, Krankenversicherungsexpertin 041 417 05 54, e.janssen@rvk.ch
Bruttokosten der 5 teuersten Fälle GRV-Grundpflege, 2012 bis 2016
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2012
2013
2014
2015
2016
Fall 1
405 000
390 000
507 000
629 000
467 000
Fall 2
391 000
379 000
453 000
496 000
463 000
Fall 3
391 000
356 000
335 000
371 000
292 000
Fall 4
364 000
327 000
304 000
322 000
290 000
Fall 5
318 000
326 000
302 000
305 000
261 000
Mittelwert
374 000
356 000
380 000
425 000
354 000
Information Juli 2017
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fmc-Symposium 2017 «SMARTER HEALTHCARE – DIE KUNST DER KLUGEN INTEGRATION» Mitte Juni 2017 führte das Forum Managed Care das Symposium zur integrierten Versorgung durch. Rund 300 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Im Zentrum des Symposiums stand die Frage, was eine gute Gesundheitsversorgung ausmacht. Diese Fragestellung wurde in verschiedenen Referaten und Gesprächsrunden erläutert. Einleitend führten die Referate von Herrn Prof. Ch. Lovis und Herrn P. A. Haig ein in die Welt von «Big Data». Es stehen heute grosse Mengen von Daten zur Gesundheitsversorgung zur Verfügung und das Datenvolumen wächst kontinuierlich. Die Daten können dazu verwendet werden, die medizinischen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Beispiele dazu sind die computergestützte Auswertung von Röntgenbildern oder das Herausfinden von Zusammenhängen zwischen genetischer Disposition und Krebserkrankungen. Dies wird die medizinische Versorgung verändern, wobei noch nicht klar ist, in welchem Tempo dieser Prozess abläuft und welche konkreten Auswirkungen zu erwarten sind. Frau Dr. St. Monod behandelte in ihrem Referat die aktuellen Herausforderungen, denen sie als Cheffe de Service de la Santé Public des Kantons Waadt begegnet. Diese sind die Alterung der Bevölkerung, das vermehrte Auftreten von chronischen Krankheiten, die technische Entwicklung inklusive Informationstechnologien sowie die gestiegenen Erwartungen der Patienten. Sie stellt fest, dass sich alle Player der Probleme im Gesundheitswesen bewusst sind. Wie die Herausforderungen gelöst werden sollen, darüber besteht zwischen den Akteuren jedoch keine Einigkeit.
In seiner Synthese stellt Prof. V. Amelung fest, dass es bezüglich Digitalisierung interessante Ansätze gibt. Insgesamt ist der Digitalisierungsgrad im Gesundheitswesen aber geringer als in anderen Branchen. Das Potential wird zu wenig genutzt, was ein Zeichen von mangelnder Transparenz und von geringem Handlungsdruck ist. Für Veränderungen im Gesundheitswesen ist es zudem wichtig, Fehlanreize zu eliminieren, Innovationen zuzulassen und von anderen Gesundheitssystemen zu lernen. Dies ist die beste Fördermassnahme für bessere Qualität bei geringeren Kosten. Neben den interessanten Referaten bot das Symposium Gelegenheit, Kontakte mit Versicherern und Leistungserbringern zu pflegen. Zudem konnten die Teilnehmenden aus drei Projekten die Gewinnerin des fmc-Förderpreises auswählen. Der Preis ging an ein Projekt des Vereins «palliative zh+sh», der sich für eine flächendeckende palliative Versorgung einsetzt. Damit wurde wiederum ein Projekt ausgezeichnet, welches eine Verbesserung der palliativen Behandlung am Lebensende fördert. Peter Aregger, Bereichsleiter Versicherungen 041 417 05 59, p.aregger@rvk.ch
Herr Prof. U. Hepp verweist in seinem Referat auf seine Erfahrungen in der Psychiatrieversorgung. Er stellt fest, dass mit einer frühen Erfassung und Triage von Psychiatriepatienten stationäre Aufenthalte vermieden werden können. Zudem werden stationäre Behandlungen verkürzt, wenn Patienten nach einem stationären Aufenthalt zuhause weiter betreut werden können. Dies erhöht die Qualität der Behandlung und senkt die Kosten. Da jedoch das KVG diese Versorgungform nicht vorsieht, ist die Finanzierung nicht sichergestellt, was sich innovationshemmend auswirkt.
Information Juli 2017
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RVK-Absenzstopp HERAUSFORDERUNG ARBEITSUNFÄHIGKEIT
Nach erfolgter Markteinführung hat der RVK seine Dienstleistung «RVK-Absenzstopp» den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Die wesentliche Änderung besteht darin, dass der Kunde direkten Zugang zum Know-how der RVK-Ärzte hat. Mit einem grossen, schweizweit tätigen Unternehmen findet eine Pilotphase statt. RVK-Absenzstopp hilft dem Unternehmen, bei einer drohenden oder eingetretenen Arbeitsunfähigkeit durch gezielte Begleitung und Beratung die Perspektiven der betroffenen Mitarbeitenden zu verbessern. Der RVK befasst sich seit längerer Zeit mit dieser Thematik und hat eine entsprechende Dienstleistung entwickelt. Nach der Markteinführung fand Ende 2016 ein Relaunch statt. Die Erfahrungen mit verschiedenen Kunden wurden genutzt, um die Dienstleistung noch besser an die Bedürfnisse der Unternehmen anzupassen. Heute befindet sich der RVK mit einem Baumarkt in der Pilotphase. Das Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeitende und ist in der ganzen Schweiz tätig.
Prävention und rasche Intervention als zentrale Erfolgsfaktoren Die Prävention im Betrieb sowie ein frühzeitiges Reagieren und Unterstützen bei Arbeitsunfähigkeit sind zentrale Erfolgsfaktoren bei der Verminderung von kurzfristigen und langen Absenzen. Die Unternehmen, welche RVK-Absenzstopp nutzen, senken ihre direkten und indirekten Kosten. Wenn die Mitarbeitenden wieder in den Beruf reintegriert werden, bleibt auch deren Know-how im Unternehmen. Gemäss Experten kann die Zahl der Invaliditätsfälle mit einer Kombination aus präventiven Massnahmen und Case Management im Krankheitsfall um 20 bis 30 Prozent gesenkt werden.
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Information Juli 2017
Ganzheitliche Sichtweise und ein Vertrauensverhältnis sind wichtig RVK-Absenzstopp ist ein ganzheitliches Konzept von der einfachen Beratung (RVK-Beratungshotline) bis hin zu einem Langfrist-Case Management. Die Beratung wird durch RVK-Fachspezialistinnen und RVK-Ärzten durchgeführt. Dabei ist besonders der fachliche Austausch zwischen den RVK-Fachspezialistinnen, den RVK-Ärzten und allenfalls dem behandelnden Arzt wichtig. Die RVK-Ärzte können das Problem aus medizinischer Sicht noch besser beurteilen. Mit diesem Vorgehen wird eine drohende oder kurzfristig entstandene Arbeitsunfähigkeit erkannt, bevor eine Chronifizierung des Leidens eintritt. Die unabhängige Beratung bietet für die Mitarbeitenden den Vorteil, dass der RVK keinen Interessenkonflikten ausgesetzt ist. Das so wichtige Vertrauensverhältnis zwischen den RVK-Fachspezialistinnen und den betroffenen Mitarbeitenden ist deutlich gestärkt. Die Mitarbeitenden nehmen die RVK-Fachspezialistin als Unterstützung wahr und nicht als «Kostensenkungs-Programm».
Entlastung für das HR und Führungspersonen RVK-Absenzstopp richtet sich an grössere Unternehmen. Die Unternehmen erklären sich bereit, die bestehenden Herausforderungen an der Wurzel zu packen und eng mit den RVK-Fachspezialistinnen, den Ärzten und allenfalls dem Taggeldversicherer zusammenzuarbeiten. Sie sollten offen sein, erkannte Missstände, beispielsweise Führungsprobleme oder Mängel am Arbeitsplatz anzugehen und durch gezielte Massnahmen zu beheben. Die Erfahrung zeigt, dass gerade diese Anforderung nicht selbstverständlich ist und vielfach ein Veränderungsprozess im Unternehmen erfordert. Die RVK-Fachspezialistinnen unterstützen das Unternehmen und geben Empfehlungen zur Erkennung von auffälligen Mitarbeitenden ab. Die Kunden zeigen sich gewillt, diese anfängliche Mehrbelastung auf sich zu nehmen. Denn im Endeffekt ist RVK-Absenzstopp eine Entlastung für HR-Fachpersonen, Führungskräfte oder andere Fachstellen im Unternehmen, welche sich mit der Thematik Absenzen befassen: Sie wissen, wie eine drohende Arbeitsunfähigkeit erkannt wird, und können den «Fall» in die Hände von Fachspezialisten geben.
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Wie differenziert sich RVK-Absenzstopp? Taggeldversicherer greifen meist nach Ablauf der Wartefrist mit einem Case Management ein. Vielfach ist es dann zu spät, um eine Chronifizierung des Leidens zu verhindern. Auch die Früherfassung und Frühintervention der IV-Stellen sind dazu wenig geeignet. Wie eingangs beschrieben, setzt RVK-Absenzstopp bei der raschen Erkennung einer drohenden Arbeitsunfähigkeit an oder bietet Unterstützung bei bestehender Arbeitsunfähigkeit. Nicht offensichtliche Herausforderungen wie Probleme am Arbeitsplatz (Stichwort Mobbing), Probleme in der Familie oder der Missbrauch von Suchtmitteln werden zwar vermutet, aber nicht gerne wahrgenommen. Erst wenn Mitarbeitende länger ausfallen, werden Aktivitäten ergriffen. Diese Zeit kann aber entscheidend sein für den Erfolg oder Misserfolg der Wiederintegration. In solchen Situationen kontaktieren die verantwortlichen Personen die Beratungshotline von RVK-Absenzstopp und können so jederzeit Kontakt mit den RVK-Fachspezialistinnen oder dem RVK-Arzt aufnehmen. Damit wird frühzeitig das richtige Vorgehen geklärt.
Das «Fallbeispiel Migräne» (siehe Box) zeigt eindrücklich auf, wie wichtig es ist, rasch die richtigen Massnahmen einzuleiten. Die Kosten für die Beratung werden nach Aufwand berechnet. Im Beispiel Migräne belaufen sie sich auf rund 1 500 Franken. Dank der frühzeitigen Intervention und Fallsteuerung wurde der Mitarbeitende nicht ernsthaft krank und entlastete somit die Lohnfortzahlungsleistungen sowie die indirekten Kosten. So konnten rund 30 000 Franken eingespart werden. Der positive Effekt auf die Taggeldprämie ist in diesem Betrag nicht eingerechnet. Bereits während der Pilotphase sind weitere Kundenanfragen für RVK-Absenzstopp eingegangen. Nach den Sommerferien prüfen diese Kunden bzw. ihre Broker (Versicherungsbroker, Pensionskassenberater) und Versicherungsgesellschaften eine Implementierung des Konzepts. Gerne hält Sie der RVK auf dem Laufenden und steht bei Interesse oder für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Alexandra Wirta, Leiterin Case Management 041 417 05 25, a.wirta@rvk.ch
«Fallbeispiel Migräne» Schritt 1: Der Arbeitgeber meldet der RVK-Fachspezialistin, dass ein Mitarbeitender oft wegen Migräne fehlt (via Beratungshotline). Der Arbeitgeber stellt sich die Frage, ob es Wege gibt, um die Migräneanfälle zu minimieren. Die RVK-Fachspezialistin tauscht sich mit dem Arbeitgeber im Beratungsgespräch aus und entscheidet auf der Grundlage der vom Arbeitgeber erhaltenen Angaben, dass dieser Fall Interventionspotenzial aufweist. Der Arbeitgeber stimmt der Weiterbearbeitung zu und der Fall wird im Fallführungssystem eröffnet. Schritt 2: Die RVK-Fachspezialistin studiert die Unterlagen. Sie tauscht sich mit dem RVK-Arzt aus. In der Folge drängen sich vertiefte Abklärungen auf. Die RVK-Fachspezialistin informiert den Arbeitgeber (ohne Details/Diagnose) und empfiehlt ein Kurzfrist-Case Management. Schritt 3: Der Arbeitgeber stimmt dem Kurzfrist-Case Management zu. Die RVK-Fachspezialistin nimmt mit dem Mitarbeitenden Kontakt auf und vereinbart ein persönliches Erstgespräch. Die Vollmacht wird eingeholt. In diesem Fall erfolgt eine telefonische Abklärung durch den RVK-Arzt beim behandelnden Arzt.
Aufgrund des persönlichen Erstgesprächs sowie der vorliegenden medizinischen Informationen wird festgestellt, dass eine vertiefte medizinische Abklärung bei einem Facharzt notwendig ist (Magenspiegelung). Die RVK-Fachspezialistin informiert den Mitarbeitenden sowie den Arbeitgeber ohne Angabe von medizinischen Details. Untersuch und Therapie: Von einem Facharzt wird eine Magenspiegelung durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass nachts die Magensäure in die Speiseröhre gelangt. Dadurch entzündet sich diese und führt in der Folge zu Migräne. Der Mitarbeitende erhält Medikamente zwecks Therapie sowie ein Langzeitrezept, um neue Entzündungen zu vermeiden. Zudem wird ihm empfohlen, sich zum Thema Ernährung beraten zu lassen. Resultat: Der Mitarbeitende ist seither nicht mehr krank gewesen, ist voll einsatzfähig und fühlt sich fitter und gesünder. Die RVK-Fachspezialistin meldet das Ergebnis dem Arbeitgeber in einer Stellungnahme und einem Schlussbericht zurück.
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Zufriedenheitsumfrage EINE SPENDE FÜR DIE SSBL
Der RVK führte in diesem Jahr eine Kunden- und Mitgliederzufriedenheitsumfrage durch und honoriert jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen mit einem Betrag zugunsten einer sozialen Einrichtung. Die Spende in der Höhe von 5 000 Franken erhielt die Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL. Die Spende wurde im Rahmen des 11-jährigen Jubiläums des Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit am 20. Juni 2017 überreicht. Der RVK wie auch die SSBL sind Mitglied im Luzerner Forum, welches führende Akteure der Sozialversicherungen und Sozialen Sicherheit vereinigt.
Die SSBL In der SSBL werden seit 45 Jahren Menschen mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung begleitet und betreut. Die SSBL bietet diesen Menschen einen Lebensplatz. Sie können bei der SSBL wohnen, arbeiten und verschiedene Freizeitangebote nutzen. Im Kanton Luzern bestehen 42 Wohngruppen und diverse Tagesgruppen für 426 Frauen, Männer und
Kinder. Rund 890 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich täglich für das Wohl der betreuten Menschen ein. Sie unterstützen die Menschen mit einer Beeinträchtigung unabhängig von Leistungsfähigkeit, Pflegebedürftigkeit und Verhalten, möglichst lebenslang. Und setzen sich dafür ein, dass ihre persönlichen Fähigkeiten erhalten und entwickelt werden. Auf die Ergebnisse zur Kunden- und Mitgliederzufriedenheitsumfrage geht der RVK in einer späteren Ausgabe der INFORMATION ein. Patrick Kellenberger, Bereichsleiter Marketing & Bildung 041 417 05 55, p.kellenberger@rvk.ch
Übergabe der Spende v.l.n.r, Patrick Kellenberger, Mitglied Geschäftsleitung RVK, Margrit FischerWillimann, Präsidentin Luzerner Forum und Präsidentin SSBL, André Thürig, Direktor a.i. SSBL.
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Fachmesse Suisse Public DER RVK VOR ORT
Die öffentliche Hand wird als Zielgruppe für den RVK immer wichtiger. Die Fachmesse Suisse Public als grösste Leistungsschau des öffentlichen Sektors in der Schweiz fand vom 13. Juni bis 16. Juni 2017 in Bern statt. Der RVK war erstmals als Aussteller dabei. Die Suisse Public findet alle zwei Jahre in den Hallen und auf dem Freigelände der BERNEXPO statt. Es werden jeweils 20 000 Besucher in vier Tagen erwartet. Ein wichtiger Bestandteil ist der Sektor Dienstleistungen und Informatik, in welchem der RVK mit seinem Stand präsent war. Die Suisse Public ist der Treffpunkt der Entscheidungsträger. So haben über 80 Prozent der Besucher Einfluss auf die Beschaffungsentscheide. Sie ist auch die Plattform, um mit Verantwortlichen aus der öffentlichen Hand ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.
Der RVK verfolgt mit der Präsenz an der Messe zwei Ziele: Die Dienstleistungen «Pflegestufen-Controlling» und «RVK-Absenzstopp» zu vermarkten sowie den Bekanntheitsgrad des RVK zu erhöhen. Ein attraktiver Wettbewerb lockte viele Besucher an den RVK-Stand und führte zu interessanten Gesprächen. Den so gesammelten Kontakten gilt es nun nachzugehen. «Obwohl der Standort des RVK-Standes nicht ganz optimal war, ist es uns gut gelungen, zahlreiche Adressen zu generieren. Wir werden den Kontakten nun konsequent nachgehen und erwarten daraus den einen oder anderen Auftrag» so Thomas Lustenberger, Projektleiter des Messeauftrittes. Thomas Lustenberger, Key Account Manager 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch
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RVK-Frühlingstagung RÜCKBLICK UND AUSBLICK
Die 10. Ausgabe der RVK-Frühlingstagung fand am 28. und 29. März 2017 erstmals im Hotel Radisson in Luzern statt. Aufgrund der umfassenden Renovierungsarbeiten im Seminarhotel Sempachersee gastierte die Jubiläumstagung ausnahmsweise in Luzern. Während die Lokalität somit ein Novum darstellte, hielt der RVK am bewährten Credo der Tagung fest: Aus der Praxis – für die Praxis. Die Teilnehmenden besuchten während der beiden Tage diverse branchenspezifische Workshops bei ausgewiesenen Fach- und Führungskräften. Knapp 60 Teilnehmende profitierten von einer vielfältigen und lebendigen Tagung. Wie gewohnt war das Publikum von unterschiedlichen Arbeitgebern und Stellenfunktionen durchmischt, was allen Beteiligten den einmaligen Erfahrungsaustausch unter Berufskollegen ermöglichte. Erfreulicherweise erhielt der RVK äusserst positive Rückmeldungen. Dabei gaben 95 Prozent aller Teilnehmenden an, dass die Erwartungen erfüllt oder übertroffen worden waren. Es ist schön zu wissen, dass mit praxisbezogenen Workshops sowie der ungezwungenen Netzwerkpflege die Zielsetzungen der Tagung voll erreicht werden konnten. Als Organisator erachtet der RVK den konstanten Praxisbezug weiterhin als grösste Herausforderung, und lädt Sie dazu ein, ihm jederzeit Ihre Inputs und Wünsche für lehrreiche Workshops mitzuteilen.
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Information Juli 2017
Die Vorbereitungsarbeiten für die nächstjährige RVK-Frühlingstagung laufen bereits auf Hochtouren. Der RVK setzt alles daran, Ihnen bei der 11. RVK-Frühlingstagung ein spannendes Programm präsentieren zu können, und freut sich darauf, Sie am 17. und 18. April 2018 im frisch renovierten Seminarhotel in Nottwil willkommen zu heissen. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch
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RVK-Bildungsangebote FACHWISSEN AUS ERSTER HAND Als kompetenter Bildungsanbieter führen wir eine Vielzahl von spezifischen Schulungen und Tagungen im Versicherungs- und Medizinbereich durch. Unsere Referenten sind Ärzte, Juristen und ausgewiesene Experten aus der Praxis. In diesem Rahmen erhalten die Teilnehmenden aus erster Hand fachspezifisches Wissen und Erkenntnisse. Der RVK bietet auch firmeninterne Kurse an, die den Kundenbedürfnissen entsprechen und massgeschneidert sind.
Weiterbildungen mit maximalem Praxisbezug Krankentaggeld Grundlagen Leistungsabwicklung und -koordination 5./12. September 2017 Vertiefung Leistungen ambulant Leistungsabwicklung hautnah aus der Praxis 19. September 2017 Spitexleistungen gemäss KVG Pflegedokumentation und Leistungspflicht 23. November 2017 Sprechstunde Vertrauensarzt Fallbesprechung und Erfahrungsaustausch 29. November 2017
«Die umfangreichen, kurzweiligen und praxisnahen Schulungen finden bei unseren Mitarbeitenden regen Anklang. Das Erlernte fliesst spürbar in die tägliche Arbeit mit ein.» Andreas Grüninger Leiter Leistungsmanagement Unternehmenskunde, Sympany
RVK – Dienstleistungen und Versicherungen für den Gesundheitsmarkt
Erfahren Sie mehr unter WWW.RVK.CH/BILDUNG
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«Fit für den Vorstand» SEMINAR FÜR VORSTANDSMITGLIEDER, VERWALTUNGS- UND STIFTUNGSRÄTE Mit dem Intensivseminar «Fit für den Vorstand» spricht der RVK Vorstandsmitglieder sowie Verwaltungs- und Stiftungsräte an, die in ihrem Amt neu sind oder ihr Branchenwissen festigen und Erfahrungen austauschen wollen. Als oberste Instanz eines Unternehmens muss sich der Vorstand oder der Verwaltungsrat mit zahlreichen Führungs- und Kontrollaufgaben befassen. Externe Faktoren, welche massgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung haben, sind gerade in der Krankenversicherungsbranche äusserst vielfältig. Zudem verändern rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen die Anforderungen an die strategischen Führungsorgane.
Bei der Ausübung der Tätigkeit in einem Vorstand oder Verwaltungsrat stellen sich wichtige Fragen: Wie steht es mit meiner Haftung? Über welche Kompetenzen verfüge ich? Wie reagieren wir im Gremium auf veränderte Rahmenbedingungen? Haben wir unser Risikomanagement im Griff? Mit diesen und weiteren Fragen werden sich die Teilnehmenden am erwähnten Intensivseminar beschäftigen und sich in konzentrierter Form Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen, zum Rollenverständnis und zu den damit verbundenen Führungsaufgaben aneignen. Die Referenten verfügen über fundierte Praxiserfahrung und garantieren eine klare Ausrichtung auf die Herausforderungen der Krankenversicherungsbranche. Das Tagesseminar findet am Donnerstag, 9. November 2017, in Luzern statt. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch
SPORT IM SOMMER SUP ist die Abkürzung für Stand Up Paddling und gilt als Trendsport. Die Schweiz mit ihren unzähligen Seen und Flüssen ist ein wahres Paradies für alle Stand Up Paddler. Ursprünglich stammt das Stehpaddeln von polynesischen Fischern. Beim SUP werden sämtliche Muskelgruppen, von den Beinen über den Rumpf, Bauch und Rücken bis in die Arme, auf schonende Weise trainiert.
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Neues Kursangebot «BERUFLICHE VORSORGE – CRASHKURS FÜR DIE KUNDENBERATUNG» Laufende Veränderungen prägen das Schweizer Vorsorgesystem. Sinkende Umwandlungssätze und politische Diskussionen rund um die anstehende Altersreform 2020 zeigen, vor welch komplexen Herausforderungen die zweite Säule steht. Mit dem Crashkurs «Kollektiv-Krankentaggeld für die Kundenberatung» lancierte der RVK im letzten Jahr ein erstes Angebot für Broker, Vermittler sowie Mitarbeitende im Verkaufssupport. Mit dem neuen Thema «Berufliche Vorsorge» erweitert der RVK die Angebotspalette für diese Zielgruppe. Der Kurs wurde in Zusammenarbeit mit dem VPS Verlag Personalvorsorge und Sozialversicherung entwickelt und zeigt die komplexen Herausforderungen der zweiten Säule auf. Die Teilnehmenden erhalten wichtige Informationen zur optimalen Kundenberatung.
Der Kurs findet am 5. September 2017 in Zürich und am 6. September 2017 in Luzern statt.
Sonderangebot Schweizer Sozialversicherung Der VPS Verlag, mit dem der RVK in diesem Thema zusammenarbeitet, offeriert den Verbandsmitgliedern ein 1¹/₂ -Jahres-Abonnement der Zeitschrift «Schweizer Sozialversicherung» zum Preis von einem Jahr. Sacha Duner, Projektleiter Bildung 041 417 05 43, s.duner@rvk.ch
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Sonderangebot für Leserinnen und Leser der «INFORMATION»: 12 Monate bezahlen – 18 Monate erhalten Die Fachzeitschrift «Schweizer Sozialversicherung» richtet sich an Sozial versicherungsfachleute jeglicher Stufe. Alle 14 Tage erhalten Sie digital aktuelle Informationen mit «Sozialversicherung Aktuell» und 4x pro Jahr die Fachzeitschrift «Schweizer Sozialversicherung» mit den Hintergründen zu den News. Jahresabonnement «Schweizer Sozialversicherung» und «Sozialversicherung Aktuell»: Fr. 60.– (Preis exkl. 2.5% MwSt.). Abonnementbestellung per EMail an abo@vps.ch, mit Stichwort RVK. Dieses Sonderangebot ist gültig bis 30.9.2017. Weitere Informationen: VPSVerlag, Patricia Bärtschi Schmid, Tel. +41 (0)41 317 07 24, abo@vps.ch, www.schweizersozialversicherung.ch
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Kundenzeitschrift SICHER VORSCHAU SOMMERAUSGABE
Ende Juni ist die Sommerausgabe der Kundenzeitschrift SICHER erschienen. Drei Krankenversicherer verschicken diese Ausgabe an rund 20 000 Kundinnen und Kunden. Während bei einer Zahnfleischentzündung nur das Zahnfleisch tangiert ist, ist bei einer Parodontitis der ganze Zahnhalteapparat betroffen. Etwa drei von vier Menschen leiden einmal in ihrem Leben an Parodontitis. Die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates führt oft bis zu Zahnausfall und kann zu einem Gesundheitsrisiko für den ganzen Körper werden. Die Leserinnen und Leser der Kundenzeitschrift SICHER erfahren in der neusten Ausgabe, worauf sie bei einer Zahnfleischentzündung achten sollten und wie sie eine Parodontitis wirksam verhindern können.
SOMMER 2017
SICHER
mit meiner Krankenkasse
4 Parodontitis – viel mehr als nur Zahnfleischentzündung 7 Kinder, Sport und Zähne 8 Sabbatical – Versicherungsschutz bei unbezahltem Urlaub
Prof. Dr. phil. Lukas Zahner weist in seinem Artikel auf das richtige Verhalten bei einem Zahnunfall bei Kindern oder Jugendlichen hin. Denn wenn rasch und richtig gehandelt wird, kann der Zahn meistens gerettet werden. Doris Durrer, Fachspezialistin Kommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch
Weitere Themen im SICHER Branche Kurz vorgestellt: Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL)
Prävention Masseneinwanderung Tigermücken
Versicherungsratgeber Sabbatical – Versicherungsschutz bei unbezahltem Urlaub Die Printausgabe kann beim RVK bestellt oder unter www.rvk.ch heruntergeladen werden.
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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE UND DIENSTJUBILÄUM
Neueintritte
Bereits seit 2013 stellte Christoph Weber, dipl. Natw. ETH, im Mandatsverhältnis sein fundiertes Know-how und sein grosses Beziehungsnetz den Kunden des vertrauensärztlichen Dienstes zur Verfügung. Seit dem 1. Januar 2017 ist Christoph Weber als Fachspezialist Vergütungsberatung im Bereich MedCasePool beim RVK angestellt. Seine Hauptaufgaben sind Verhandlungen mit den Medikamentenherstellern bzw. Medikamentenvertreibern und den beteiligten Leistungserbringern, wenn es um die Vergütung von Medikamenten in der OKP gemäss Artikel 71 KVV geht.
Die Abteilung Vertrauensärztlicher und versicherungsmedizinischer Dienst, zu welcher alle internen und externen Vertrauensärzte und Vertrauenszahnärzte gehören und im Bereich MedCasePool angesiedelt ist, wird seit dem 1. März 2017 von Dr. med. Peter O. Graf geleitet. Peter Graf ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und besitzt den Fähigkeitsausweis Vertrauensarzt SGV. Er bringt langjährige Erfahrungen aus der Versicherungsmedizin mit und war Vertrauensarzt bei einem grossen Krankenversicherer. Wir heissen Christoph Weber und Peter Graf im RVK-Team ganz herzlich willkommen. Stephan Bernet, Bereichsleiter Ressourcen 041 417 05 71, st.bernet@rvk.ch
Erweiterung der Betriebszeiten im MedCasePool Der MedCasePool, bestehend aus dem VAD, der DRG-Prüfstelle und dem Case Management, ist schweizweit tätig und deshalb ab sofort auch an den kantonalen Feiertagen für Sie erreichbar.
8.00 Uhr - 12.00 Uhr und 13.30 Uhr - 16.00 Uhr −−Fronleichnam −−Maria Himmelfahrt (15. August) −−St. Leodegard (2. Oktober) −−Allerheiligen (1. November) −−Maria Empfängnis (8. Dezember)
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Informationen des RVK
Neueintritte
Dienstjubiläum
Seit dem 18. April 2017 arbeitet Alex Kobel beim RVK. In den nächsten Monaten wird er sukzessive die Aufgaben im Bereich Ressourcen von Stephan Bernet übernehmen. Alex Kobel hat im März 2017 erfolgreich die Fachprüfung zum Experten in Rechnungslegung und Controlling bestanden. Er bringt langjährige Erfahrungen im Rechnungswesen von KMU’s mit.
Elisabeth Janssen feierte Anfang Juni ihr 30-Jahr-Dienstjubiläum. Sie trat am 1. Juni 1987 beim RVK als Sachbearbeiterin für Zahnpflegeversicherungen ein. Der RVK war damals noch in der Direktversicherung tätig, die er 1992 aufgab. Die gesetzliche Grundlage war das Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (KUVG). Die Branche zählte damals noch über 300 Betriebs- und Nichtbetriebskrankenkassen.
Stephan Bernet wird Ihnen weiterhin bei Fragen zur Organisation, Finanzen und Datenschutz zur Verfügung stehen. Wir heissen Alex Kobel im RVK-Team ganz herzlich willkommen. Stephan Bernet, Bereichsleiter Ressourcen 041 417 05 71, st.bernet@rvk.ch
Schon bald nach ihrem Einstieg beim RVK arbeitete sich Elisabeth Janssen in die Grossrisikoversicherung ein und bearbeitete entsprechende Leistungsfälle der Krankenversicherer. Auch heute gehört dies noch zu ihren Aufgaben. Die Leistungsprüfung verlangt grosses Fachwissen, Erfahrung sowie Fingerspitzengefühl bei kniffligen Leistungsfällen. Auch als Referentin hat sich Elisabeth Janssen einen Namen erarbeitet. Sie vermittelt ihr Fachwissen in Kursen an Mitarbeitende, die neu in die Krankenversicherung einsteigen oder ihr Wissen aktualisieren wollen. Als Referentin hat sie einen guten Draht zu den Teilnehmenden und wird sehr geschätzt. Für unsere Mitglieder ist Elisabeth Janssen eine wichtige Ansprechperson in Fachfragen. Mit ihrem umfassenden Leistungswissen steht sie mit Rat und Tat zur Seite, insbesondere bei der Beurteilung von komplexen Leistungsfällen und bei Tariffragen. Wir danken Elisabeth Janssen herzlich für die geleistete Arbeit, ihr Engagement und ihre langjährige Treue zum RVK. Wir wünschen ihr beruflich wie privat alles Gute und freuen uns, dass wir weiterhin auf ihre Dienste zählen dürfen. Peter Aregger, Bereichsleiter Versicherungen 041 417 05 59, p.aregger@rvk.ch
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Information Juli 2017
INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
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Wechsel in der sanavals-Geschäftsleitung Seit 1. Mai 2017 leitet Nadja Illien die sanavals Gesundheitskasse und hat die Nachfolge von Toni Tönz angetreten. Nach fast 40 Jahren als Geschäftleiter der sanavals ist er in Pension gegangen.
Krankenkasse Birchmeier und Krankenkasse Steffisburg In unserer Vorstellungsreihe «RVK-Mitglieder: Kurz vorgestellt» werden in dieser Ausgabe die Krankenkasse Steffisburg und die Krankenkasse Birchmeier vorgestellt. Beide Krankenversicherer wurden vor mehr als 130 Jahren gegründet. Die Krankenkasse Birchmeier ist ausschliesslich im Kanton Aargau tätig, die Krankenkasse Steffisburg mit der OKP in sechs Kantonen vertreten.
SPORT IM SOMMER Rund 44 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung im Alter zwischen 15 und 74 Jahren fahren in ihrer Freizeit Velo oder Mountainbike. Durchschnittlich unternimmt ein Mountainbiker 30 Biketouren im Jahr. Die Schweizer Wohnbevölkerung fährt 23 Millionen Stunden Mountainbike pro Jahr.
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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
sanavals Gesundheitskasse WECHSEL IN DER GESCHÄFTSLEITUNG
Nach fast 40 Jahren als Geschäftsleiter der sanavals Gesundheitskasse ist Toni Tönz per Ende April 2017 in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Seine Nachfolge hat Nadja Illien übernommen, die bereits seit 15 Jahren beim Krankenversicherer tätig ist. Im Januar 1979 trat Toni Tönz als Geschäftsleiter in die damalige Krankenkasse ÖKK Lugnez II ein. Die Krankenkasse wurde 1919 in Vals gegründet und war eine Vorreiterin des Krankenkassenobligatoriums. Denn für die rechte Talseite des Lugnez galt das Versicherungsobligatorium bereits seit 30 Jahren – bevor das Obligatorium auf Bundesebene (KVG, 1996) eingeführt wurde. Inzwischen wurde das Tätigkeitsgebiet auf den gesamten Kanton Graubünden ausgeweitet. Die Hälfte der Kunden leben jedoch nach wie vor in der Region Lugnez. 2006 wurde die Krankenkasse ÖKK Lugnez II von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt in eine Stiftung überführt und 2008 in die heutige sanavals Gesundheitskasse umbenannt. Heute sind 4 000 Personen bei der kleinen Bündner Krankenversicherung versichert.
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In den 39 Jahren hat Toni Tönz nebst den gesundheitspolitischen Veränderungen viel Weiteres erlebt: So wurden, vor der EDV-Einführung im Jahr 1987, die Prämien und Selbstbehalte jeweils am Sonntag nach der Messe von einem Ortskassier einkassiert, den es dazumal in jeder Gemeinde gab. Früher trugen die Angestellten der Krankenversicherung auch die Prämienrechnungen selber im Dorf aus. Für sein Engagement dankt der RVK Toni Tönz an dieser Stelle und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft. Seit 1. Mai 2017 leitet Nadja Illien die sanavals Gesundheitskasse. Die ausgebildete Kauffrau ist bereits seit 2002 für die Krankenversicherung tätig und hat Toni Tönz jeweils während seiner Alpzeit vertreten. Nadja Illien ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der RVK wünscht ihr viel Erfolg in der Geschäftsleitung bei der sanavals und freut sich auf die Zusammenarbeit.
Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner
RVK-Mitglieder KURZ VORGESTELLT Auch in dieser Ausgabe der INFORMATION stellt der RVK zwei der insgesamt 25 Mitglieder vor: die Krankenkasse Birchmeier und die Krankenkasse Steffisburg.
Krankenkasse Birchmeier
Krankenkasse Steffisburg
«Kundenorientiert – zuverlässig – kompetent»
Über 150 Jahre Regionalität
Die Krankenkasse Birchmeier wurde 1883 als Betriebskrankenkasse gegründet. Sie bietet ihren ausschliesslich im Kanton Aargau wohnhaften Versicherten ganzheitliche und attraktive Lösungen – von der Grundversicherung (KVG) bis hin zu ambulanten und stationären Zusatzversicherungen (VVG).
Die Krankenkasse Steffisburg ist einer der ältesten Krankenversicherer der Schweiz. Gegründet wurde sie vor mehr als 150 Jahren durch Handwerker und Gewerbetreibende. Entstanden aus einem klaren Bedürfnis heraus, macht sich die Krankenkasse Steffisburg noch heute für die Anliegen ihrer Versicherten stark.
Heute zählt die Krankenkasse Birchmeier 6 900 Versicherte und beschäftigt zehn Mitarbeitende (820 Stellenprozente). Die Bedürfnisse ihrer Kunden stehen für sie im Mittelpunkt. Die motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitenden sind zuvorkommend und legen Wert auf eine hohe Beratungs- und Dienstleistungsqualität. Die kleine, exklusiv im Kanton Aargau tätige Krankenkasse Birchmeier ist ausgesprochen kundenfreundlich und steht für hohe Flexibilität, schlanke Prozesse, geringe administrative Kosten und attraktive Prämien. Gute Noten erhält sie auch von ihren Versicherten hinsichtlich der schnellen und effizienten Zahlungsabwicklung. Ihren Versicherten bietet die Krankenkasse Birchmeier ein ganzheitliches und attraktives Lösungsangebot. Seit nunmehr sechs Jahren arbeitet sie im Zusatzversicherungsgeschäft (VVG) sehr erfolgreich mit der innova Versicherungen AG zusammen. Die im Kanton Bern domizilierte Versicherung bildet für die Krankenkasse Birchmeier eine ideale Ergänzung.
Die Krankenkasse Steffisburg (KKSt) wurde am 6. Januar 1861 unter dem Namen Kranken- und Hülfskasse Steffisburg gegründet. Um in die Krankenkasse aufgenommen zu werden, bedurfte es damals der Entrichtung eines Eintrittsgelds von acht bis zehn Franken. Die Monatsbeiträge wurden auf 50 Rappen festgesetzt. Eine weitere Einnahmequelle waren die Bussen: Wer an der Hauptversammlung unentschuldigt fehlte, wurde mit 70 Rappen und Zuspätkommende wurden mit 35 Rappen gebüsst. Im Krankheitsfall wurde ein wöchentliches Taggeld von vier Franken ausgerichtet. Erst im Jahr 1870 konnte das Krankengeld auf sieben Franken, also auf einen Franken pro Tag, erhöht werden. Eine weitere Kassenleistung waren die Beerdigungskosten (14 Franken im Jahr 1861). Heute zählt die als Genossenschaft organisierte Krankenkasse Steffisburg rund 9 800 Kunden und ist mit der OKP in sechs Kantonen vertreten. Die eigenen Zusatzversicherungen werden in der ganzen Schweiz angeboten. Siebzehn Mitarbeitende teilen sich 1 125 Stellenprozente; alle arbeiten am Geschäftssitz in Steffisburg. Mit viel Enthusiasmus, einem ausgewogenen Mass an Sicherheit und Innovation hat es die Krankenkasse Steffisburg immer sehr gut verstanden, sich den Herausforderungen des Marktes zu stellen. Bis heute hat man bewiesen, dass die Eigenständigkeit keine Frage der Unternehmensgrösse, sondern vielmehr eine Frage der Einstellung und der Visionen ist.
Information Juli 2017
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Agenda 2017 Veranstaltungen August
Krankenversicherung Grundlagen 1
23./24.
Luzern
September
«Berufliche Vorsorge», Crashkurs für die Kundenberatung
5.
Zürich
November
Dezember
Fachkurs «Krankentaggeld – Leistungsabrechnung und -koordination» 5./12.
Luzern
«Berufliche Vorsorge», Crashkurs für die Kundenberatung
6.
Luzern
Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»
6.
Luzern
Prüfungstraining für Sozialversicherungsfachleute
ab 8.
Zürich
Krankenversicherung Grundlagen 2
13./14.
Luzern
Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant»
19.
Luzern
«Kollektiv-Krankentaggeld», Crashkurs für die Kundenberatung»
27.
Zürich
Seminar «Fit für den Vorstand»
9.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 1
14./15.
Luzern
Fachkurs «Spitexleistungen gemäss KVG»
23.
Luzern
Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt»
29.
Luzern
Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik
5.
Luzern
Fachkurs «Inkasso»
6.
Luzern
Krankenversicherung Grundlagen 2
12./13.
Luzern
Sessionen Herbst
11. bis 29. September
Bern
Winter
27. November bis 15. Dezember
Bern
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