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RVK INFORMATION Oktober 2016

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Oktober 2016

Das Magazin für Mitglieder, Kunden und Partner

Flora und Fauna

5 Gesundheitspolitik aus Parlament und Bundesrat

13 Klausur 2016 Zu Besuch auf Schloss Vaduz und im Regierungsgebäude

18 DRG-Prüfstelle Erfahrungsaustausch und individuelles Coaching

«Flora und Fauna» als Bildthema in der Oktober-Ausgabe.


Inhalt Gesundheitspolitik 5 BERICHT AUS BERN Parlament, Bundesrat, EDI, BAG

Informationen des RVK 12 RVK-LEITBILD Vision, Mission, Werte 13 KLAUSUR 2016 Zu Besuch auf Schloss Vaduz und im Regierungsgebäude 14 GL-WORKSHOP Gemeinsame Kochkünste im Richemont 15 DRG-PRÜFSTELLE Pascale Blank und Urs Kälin im Interview 18 DRG-PRÜFSTELLE Erfahrungsaustausch und individuelles Coaching 19 KUNDENZEITSCHRIFT SICHER Vorschau Herbstausgabe 20 REFERENTEN-MEETING Neuigkeiten aus dem Bildungsteam 21 RVK-BILDUNGSANGEBOTE Aktuelle und neue Fachkurse 22 «FIT FÜR DEN VORSTAND» Neues Seminar für Vorstandsmitglieder, Verwaltungsund Stiftungsräte 23 MITARBEITERAUSFLUG 2016 Unterwegs in Schwyz und Zug 24 NEUES VON DER RVK-CREW Neueintritte, Weiterbildungserfolge und eine Pensionierung

Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 27 RVK-MITGLIEDER Kurz vorgestellt

Agenda 28 TERMINE Veranstaltungen 2016/2017 und Sessionen 2016

Impressum

Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber / Redaktion RVK / Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25 / 6006 Luzern / 041 417 05 00 / info@rvk.ch / www.rvk.ch Bilder Die Bilder der vorliegenden Ausgabe sind Impressionen zum Thema «Flora und Fauna». Titelbild: istockphoto

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Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Wie jedes Jahr haben der Vorstand des RVK und der Verwaltungsrat der RVK Rück AG ihre Klausurtagungen abgehalten. Dank den guten Verbindungen zur FKB, der liechtensteinischen Gesundheitskasse, durften wir dieses Jahr im Fürstentum Liechtenstein zu Gast sein und hatten die Gelegenheit, uns mit den Besonderheiten und aktuellen Themen des Gesundheitswesens in unserem Nachbarland auseinanderzusetzen. Insbesondere die beschlossene Stärkung der Eigenverantwortung durch höhere Franchisen und ein deutlich höherer Selbstbehalt sind auch für die Schweiz interessant. Auf die Erfahrungen mit diesen Veränderungen darf man also gespannt sein. Für diesen Austausch haben uns Seine Durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein und Gesundheitsminister Dr. Mauro Pedrazzini empfangen. Schliesslich bot sich auch die Gelegenheit, die Exponenten des Liechtensteinischen Krankenkassenverbandes, den Präsidenten Dr. Donat P. Marxer und den Geschäftsführer Thomas A. Hasler, zu treffen.

«Das Fürstentum Liechtenstein zeigt im Gesundheitswesen gute Ansätze, die auch für die Schweiz interessant sind.»

RVK-spezifisch haben wir uns insbesondere mit Fragen der Nachfolgeplanung auf der strategischen und auf der operativen Ebene sowie mit dem Risikomanagement beschäftigt. Bezüglich Nachfolgeplanung werden wir Sie in der INFORMATION im Dezember 2016 auf den neuesten Stand bringen. Das Thema Risikomanagement – eine Folge der neuen Krankenversicherungs-Aufsichtsgesetzgebung – haben wir unter zwei Aspekten diskutiert: Welche Risiken bestehen im RVK auf Verbandsebene (für die RVK Rück AG werden bereits seit ihrer Gründung regelmässig entsprechende Überlegungen gemacht) und wie gehen wir damit um? Wir haben aber auch die Frage der Dienstleistung «Risikomanagement» für Sie, geschätzte Führungsverantwortliche in den Mitgliedskassen des RVK, gestellt. Auch hier werden wir Ihnen – auf Wunsch – entsprechende Mittel und unterstützende Begleitung zur Verfügung stellen können. Dies gilt selbstredend auch für andere Fragen oder für den Kontakt zu den Aufsichtsbehörden in Bundesbern. Wir werden mit entsprechenden Vorschlägen auf Sie zukommen, freuen uns aber auch auf Ihren Anruf! Ich wünsche Ihnen einen in jeder Hinsicht schönen Herbst.

Freundliche Grüsse, Ihr Dr. Charles Giroud, Präsident RVK

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GESUNDHEITSPOLITIK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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Schlussabstimmung im Nationalrat: Unabhängigkeit der Vertrauensärzte Nationalrätin Bea Heim forderte in einem Postulat, dass die Vertrauensärzte als unabhängiges Organ die Entscheidkompetenz in komplizierten Fällen erhalten und die Krankenkassen aufgrund dieser Expertise die Leistungen erbringen. Nachdem am RVK-Forum im April 2016 über die Unabhängigkeit des Vertrauensarzt rege diskutiert wurde, fand Ende September 2016 die Schlussabstimmung im Nationalrat statt.

OKP-Franchise: Anpassung an die Kostenentwicklung Die Motion von Ivo Bischofberger verlangt, dass die Franchise in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung regelmässig der Kostenentwicklung der sozialen Krankenversicherung angepasst wird. Der Bundesrat beantragte Ablehnung der Motion. Der Ständerat hingegen sieht Handlungsbedarf und unterstützt die Motion von Bischofberger.

Krankenkassen-Prämien 2017 Der Bundesrat hat die Prämien für 2017 bekanntgegeben: Im Durchschnitt steigen sie um 4.5 Prozent. Da dieser Durchschnittssatz von den Standardprämien abgeleitet ist und je nach Kanton und persönlicher Situation des Versicherten variiert, führt es unweigerlich zu vielen Rückfragen seitens der Versicherten.

Volksinitiative der Pflegefachleute Der Berufsverband der Pflegefachfrauen und -männer (SBK) wird aktiv. Er wird per Ende Oktober 2016 eine entsprechende Initiative lancieren, die die Gesundheits- und Krankenpflege von Pflegefachpersonen als eigenständige Leistung definiert. Im Frühjahr 2016 wurde die parlamentarische Initiative von Alt-Nationalrat Joder abgelehnt.

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Gesundheitspolitik

Aus dem Parlament Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 17. Juni 2016 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert.

AUS DEM NATIONALRAT Eidgenössischer Fonds für die Krankenversicherungsreserven gemäss KVG Standesinitiative Genf Mit der Initiative wird verlangt, dass die Reserven aller Krankenversicherer in einer öffentlich-rechtlichen Stiftung, welche diese Mittel verwaltet, zentralisiert werden. Der Stiftungsrat würde aus Vertretern der Versicherten, des Bundes und der Kantone bestehen. Die Krankenversicherer selber wären darin nicht vertreten. Der Ständerat hat in der Wintersession 2015 beschlossen, dieser zentralistisch-diktatorischen Lösung keine Folge zu leisten. Im gleichen Sinne hat nun der Nationalrat entschieden.

Gleichmässige Finanzierung der Kostensteigerung bei den Pflegeleistungen durch alle Kostenträger Postulat SGK-NR

Ergänzung von Artikel 25a KVG betreffend die Pflegefinanzierung Standesinitiative Thurgau Mit der Standesinitiative wird der Bundesrat aufgefordert Artikel 25a KVG mit zwei neuen Absätzen zu ergänzen. Danach sollen die Kantone bestimmen können, ob sie an pflegebedürftige Personen mit hohem Vermögen und/oder Einkommen keine oder reduzierte Leistungen ausschütten. Die Einzelheiten wären durch die Kantone zu regeln. Zudem wird verlangt, dass der höchste gemäß Absatz 5 vom Bundesrat festgesetzte Pflegebeitrag regelmäßig den effektiven Kosten angepasst wird. Der Ständerat hat die Initiative in der Sommersession 2015 abgelehnt. Im gleichen Sinne hat der Nationalrat in der laufenden Session entschieden. Allerdings ist der Nationalrat der Meinung, im Bereich der Kostensteigerung der Pflegeleistungen bestehe Handlungsbedarf. Via vorberatende Kommission hat darum der Nationalrat den Bundesrat beauftragt aufzuzeigen, wie die Kostensteigerung der

Pflegeleistungen durch alle Kostenträger – Krankenversicherer, öffentliche Hand und Private – gleichermassen mitfinanziert und wie die Beiträge der obligatorischen Krankenpflegeversicherung an die Pflegeleistungen, welche in der notwendigen Qualität effizient und kostengünstig erbracht werden, regelmässig der Teuerung angepasst werden könnten. Der Bundesrat beantragte Ablehnung des Kommissionspostulates. Dies mit der Begründung, dass jetzt eine Evaluation der Folgen der Neuordnung der per Anfang 2011 eingeführten Pflegefinanzierung laufe. Dabei werde untersucht, inwiefern die Ziele der Neuordnung erreicht worden sein. Dann werde sich erst zeigen, ob Anpassungsbedarf bestehe. Entgegen dem bundesrätlichen Antrag stimmte der Nationalrat dem Kommissionspostulat mit 178:1 Stimmen bei drei Enthaltungen zu.

KVG. Bestimmungen mit internationalem Bezug Nachdem der Ständerat die entsprechende, vom Bundesrat vorgeschlagene Gesetzesänderung in der Frühjahrsession 2016 mit 41:0 Stimmen ohne Enthaltungen zugestimmt hat, befasste sich der Nationalrat in der laufenden Session mit dieser Vorlage. Sie beinhaltet hauptsächlich Bestimmungen mit einem internationalen Bezug. Dabei geht es vornehmlich darum, Verordnungsrecht ins ordentliche Recht zu überführen. Insbesondere sollen folgende Bestimmungen in KVG festgeschrieben werden: −− In grenznahen Regionen soll dauerhaft grenzüberschreitend zusammengearbeitet werden können. Bisher war dies nur in den zwei Pilotregionen Basel/Lörrach und St. Gallen/Liechtenstein möglich. Der Bundesrat hat die Ausgestaltung dieser Form von Kooperationen auf Verordnungsstufe zu regeln. Kantone und Versicherer, die grenzüberschreitende Kooperationen anstreben, haben beim Bund eine Bewilligung zu beantragen. Im Übrigen wird aber am Territorialprinzip festgehalten. −− Bei Grenzgängerinnen und Grenzgänger (inklusive Familienangehörige), Familienangehörigen von Niedergelassenen, Aufenthaltern sowie Bezügern von Leistung der schweizerischen Arbeitslosenversicherung (inklusive

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Gesundheitspolitik

FLORA UND FAUNA Das Amazonas-Becken bedeckt mit 45 Prozent fast die Hälfte von Brasilien. Somit ist er einer der grössten Tropischen Regenwälder auf der Welt.

Familienangehörige), die in der Schweiz versichert sind und in einem EU-oder EFTA-Staat wohnen, soll neu bei einer stationären Behandlung in der Schweiz höchstens der Tarif des Kantons übernommen werden, zu dem diese Personen einen Anknüpfungspunkt haben. Im Gegensatz zum Ständerat will der Nationalrat die Kantone ausdrücklich verpflichten für den kantonalen Anteil aufzukommen. Die Vergütung der Versicherer und Kantone für die betreffende Behandlung richtet sich nach dem Listenspital jenes Kantons. −− Neu sollen im Gesetz selber auch Bestimmungen betreffend Nichtbezahlung von Prämien und Kostenbeteiligungen von EU-/EFTA-Angehörigen aufgenommen werden. −− Zudem sollen alle in der Schweiz versicherten Personen im ambulanten Bereich ihren Arzt/ihre Ärztin oder andere Leistungserbringer ohne finanzielle Nachteile in der ganzen Schweiz frei wählen können. In der Gesamtabstimmung stimmte der Rat der Gesetzesänderung mit 183:0 Stimmen bei einer Enthaltung zu. Nachdem er aber verschiedene vom Ständerat abweichende Beschlüsse gefasst hat, musste sich der Ständerat nochmals mit den entsprechenden Differenzen befassen. Er ist dabei den Beschlüssen des Nationalrates gefolgt. In der Schlussabstimmung wurde die Gesetzesänderung im Nationalrat mit 195:0 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen.

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KVG. Kostenübernahme für die Fusspflege durch Podologinnen und Podologen bei ärztlicher Anordnung Motion Fridez Pierre-Alain Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Übernahme der Kosten für Fusspflegeleistungen, die aufgrund ärztlicher Anordnung durch Podologinnen oder Podologen erbracht werden, in den Leistungskatalog nach dem KVG aufzunehmen. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Der Rat lehnte die Motion mit 129:61 Stimmen bei vier Enthaltungen ab.

Wirksame Taggeldversicherung bei Erwerbsausfall durch Krankheit Die Motion verlangt vom Bundesrat die Vorlage einer Gesetzesrevision, welche allen Erwerbstätigen einen wirksamen Versicherungsschutz bei Erwerbsausfall durch Krankheit garantiert. Der Bundesrat beantragte Ablehnung der Motion und der Rat folgte diesem Antrag mit 105:88 Stimmen bei fünf Enthaltungen.


Gesundheitspolitik

Vertrauensärzte aus dem Dilemma befreien Postulat Heim Bea Mit dem Postulat wird vom Bundesrat verlangt zu prüfen, ob die in Artikel 13 Absatz 2 KKVG festgehaltene Gleichbehandlung von Patientinnen und Patienten nicht besser gewährleistet werden kann, indem Vertrauensärzte nicht mehr von Versicherungen angestellt werden, sondern im Rahmen von unabhängigen, professionellen Beratungs- und Schlichtungsstellen. In den Begründungen des Postulates erwähnte Frau Heim im positiven Sinne das vertrauensärztliche Angebot des RVK. Der Bundesrat beantragte Ablehnung der Motion, insbesondere mit dem Hinweis, die vertrauensärztliche Tätigkeit sei im KVG genügend geregelt. Der Rat lehnte die Motion mit 136:57 Stimmen bei zwei Enthaltungen ab.

Betreuungszulage für pflegende Angehörige Parlamentarische Initiative Meier-Schatz Lucrezia

Rahmenbedingungen für die Entlastung von pflegenden Angehörigen Parlamentarische Initiative Meier-Schatz Lucrezia Nachdem die Frist für die Behandlung dieser beiden Initiativen vom Rat bereits in der Herbstsession 2014 um zwei Jahre verlängert wurde, beschloss er, die Behandlung nochmals um zwei Jahre aufzuschieben.

Prävention und Leistungssteuerung in der Krankenversicherung Postulat Humbel Ruth Der Bundesrat wird mit dem Postulat beauftragt aufzuzeigen, wie sich ein Systemwechsel in der Krankenversicherung vom Kostenrückerstattungsprinzip zum Naturalleistungsprinzip (wie im UVG) auf die Gesundheitsversorgung bezüglich Versorgungsqualität und Kosteneffizienz auswirken würde. Der Bundesrat beantragte Ablehnung des Postulates. Dies insbesondere mit der Begründung, dass bei Unfall ein klar abgegrenztes Ereignis vorliege, was bei Krankheit nicht der Fall sei. Der Rat lehnte das Postulat mit 128:62 Stimmen bei fünf Enthaltungen ab.

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Gesundheitspolitik

AUS DEM STÄNDERAT

Pflegeheim eintritt oder ambulant gepflegt wird. Ohne Diskussion stimmte der Rat diesem Antrag mit 40:0 Stimmen bei einer Enthaltung zu. Das Geschäft geht nun in den Nationalrat.

KVG. Bestimmungen mit internationalem Bezug; Differenzen

Transparenz bei der Spitalfinanzierung durch die Kantone

Aufgrund der durch den Nationalrat geschaffenen Differenzen hat sich der Ständerat nochmals mit den entsprechenden Gesetzesänderungen befasst. In Anbetracht der klaren Zustimmung im Nationalrat hat sich der Ständerat diskussionslos den Beschlüssen des Nationalrates angeschlossen. In der Schlussabstimmung stimmte der Rat der Gesetzesänderung mit 43:0 Stimmen bei einer Enthaltung zu.

Motion SGK-SR

Beibehaltung des derzeitigen Zulassungsstopps für neue Arztpraxen Standesinitiative Tessin Nachdem die Bundesversammlung am 17. Juni 2016 den Zulassungsstopp verlängert hat, beantragte die vorberatende Kommission, der Initiative keine Folge zu geben. Diskussionslos stimmt der Rat diesem Antrag zu.

Prämien für die obligatorische Krankenversicherung. Höchstens 10 Prozent des Haushaltsbudgets Motion Maury Pasquier Liliane Mit der Motion wird der Bundesrat ersucht, das Krankenversicherungsgesetz und allenfalls weitere Gesetzesgrundlagen so zu ändern, dass kein Haushalt mehr als 10 Prozent seines Bruttoeinkommens für Prämien der obligatorischen Krankenversicherung aufwenden muss. Nach kurzer Diskussion hat der Rat mit 31:13 Stimmen bei einer Enthaltung Ablehnung der Motion beschlossen.

Nachbesserung Pflegefinanzierung Parlamentarische Initiative Egerszegi-Obrist Christine Mit der Initiative wird verlangt, dass im Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung sichergestellt wird, dass −− die Zuständigkeit für die Restfinanzierung von Pflegeleistungen für ausserkantonale Patienten im stationären und ambulanten Bereich geregelt wird; −− die Freizügigkeit unter anerkannten Leistungserbringern gewährleistet ist; −− die Pflegekosten von den Betreuungskosten besser und transparenter abgegrenzt werden. Mit 10:0 Stimmen hat die vorberatende Kommission beantragt, das Krankenversicherungsgesetz in dem Sinne zu ändern, dass derjenige Kanton in dem eine Person ihren Wohnsitz hat, auch dann für die Restkosten der Pflege aufkommen muss, wenn diese Person in einem anderen Kanton in ein

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Evaluation von KVG-widrigen Wettbewerbsverzerrungen Standesinitiative Bern Mit der Initiative verlangt der Kanton Bern, dass der Bund im Rahmen der laufenden Wirkungsanalyse «KVG-Revision Spitalfinanzierung» evaluiert, welche Kantone in welchem Rahmen Investitionen und/oder gemeinwirtschaftliche Leistungen (zum Beispiel ärztliche Aus- und Weiterbildung) ihrer Leistungserbringer über Steuergelder finanzieren. Die Abklärungen und Beratungen der vorberatenden Kommission haben – in Abstimmung mit dem Bundesrat – ergeben, dass eine ungenügende Datenlage besteht und dass darum keine vergleichbaren Auswertungen erstellt werden können. Seitens des Bundes wurde signalisiert, dass kein Handlungsbedarf bestehe. Die Kommission hat daher einstimmig beschlossen, dem Rat zu beantragen die Standesinitiative abzulehnen. Die Kommission war sich aber einig, dass bezüglich Transparenz bei der Spitalfinanzierung Handlungsbedarf besteht. Sie hat darum selber eine Motion mit dem Titel «Transparenz bei der Spitalfinanzierung durch die Kantone» eingereicht. Damit wird der Bundesrat beantragt, im Rahmen der laufenden Wirkungsmessung «KVG-Revision Spitalfinanzierung» aufzuzeigen, welche Kantone ihre Leistungserbringer in den Jahren 2013 bis 2015 in welchem Ausmass bei OKP-Kosten direkt oder indirekt subventioniert haben. Der Rat stimmte dieser Kommissionsmotion mit 31:2 Stimmen bei fünf Enthaltungen zu. Der Nationalrat wird sich als Zweitrat mit dem Geschäft befassen.

Innovationshemmende und rechtsstaatlich fragwürdige Tarife. Einführung der Vertragsfreiheit bei Labortarifen Motion Kuprecht Alex Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, Artikel 52 KVG so zu ändern, dass die Tarife von Analysen durch medizinische Labors künftig – analog Tarmed und DRG – durch die Tarifpartner verhandelt werden. Der Vertragszwang im Laborbereich wäre aufzuheben. Der Bundesrat hat Ablehnung der Motion beantragt. Auf Antrag von Nationalrat Stöckli beschloss der Rat, über die Motion nicht abzustimmen, sondern diese seiner vorberatenden Kommission zur Bearbeitung und Antragstellung zuzuweisen. Dies mit der Begründung, dass es sich hier um eine komplexe Problematik handle, die vertieft angegangen werden müsse.


Gesundheitspolitik

Franchise der Kostenentwicklung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung anpassen Motion Bischofberger Ivo Der Bundesrat wird mit dieser Motion beauftragt, die gesetzlichen Bestimmungen im KVG so zu ändern, dass insbesondere die tiefste Franchise, aber auch die übrigen Franchisestufen, regelmässig der Kostenentwicklung der sozialen Krankenversicherung angepasst werden. Der Bundesrat beantragte Ablehnung der Motion. Dies insbesondere mit der Begründung, dass er es als angebracht betrachte, die Höhe der Franchisen während einigen Jahren stabil zu halten. Die Grundfranchise sei zudem heute doppelt so hoch wie vor der Einführung des neuen KVG im Jahre 1996. Zudem sei seither der maximale Selbstbehalt von 600 Franken auf 700 Franken und auch die Kostenbeteiligung im Spital von 10 Franken auf 15 Franken erhöht worden. Entgegen dem Antrag des Bundesrates stimmte der Rat mit 31:12 Stimmen bei einer Enthaltung für Annahme der Motion.

Tarmed. Wie weiter? Interpellation Bischof Pirmin Der Interpellant stellt dem Bundesrat zur heutigen Situation des Tarmed eine Reihe von Fragen. In seiner Antwort bedauerte der Bundesrat, dass die Tarifpartner in der gesetzten Frist keine gemeinsame Tariflösung präsentieren konnten. Er verweist auf den Umstand, dass es Sache der Tarifpartner sei, eine gemeinsame Tarifstruktur in einem Vertrag zu unterbreiten. Der Bundesrat könnte selber keine vollständig neue Tarifstruktur aufbereiten, weil er nicht im Besitze der notwendigen Daten sei. Wenn sich die Tarifpartner nicht einigen können, würde der Bundesrat primär beim bestehenden Tarif Korrekturen bei Positionen vornehmen, die heute zu hoch angesetzt sind. In diesem Zusammenhang war eine Äusserung von Ständerätin Anita Fetz interessant: Sie informierte, dass sich auch die Finanzdelegation des Ständerates, die über einen sorgfältigen und wirksamen Einsatz der Bundesmittel die Oberaufsicht hat, mit der Tarmed-Problematik befasste. Die Finanzdelegation beauftragte den Bundesrat, rasch konkrete gesetzliche Grundlagen vorzulegen, damit die Verweigerungshaltung einzelner Tarifpartner – so wie sie jetzt stattgefunden hat – nicht mehr möglich ist. Als Verweigerer nannte Ständerätin Anita Fetz namentlich die FMH und Santésuisse.

FLORA UND FAUNA Ein Elefant kann zwischen acht bis zehn Liter Wasser in seinem Rüssel aufnehmen. Dieser reicht von der Rüsselspitze bis in den Schädel.

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Gesundheitspolitik

BUNDESRAT/EDI/ BAG Prämien 2017 Bundesrat Berset hat die Katze aus dem Sack gelassen und dabei bestätigt, was seit Wochen und Monaten in den Medien verbreitet wurde, nämlich dass die Prämien 2017 im Durchschnitt um 4,5 Prozent steigen werden. Stellt sich einmal mehr die Frage, was eigentlich dieser Durchschnittssatz aussagt. Ist es nicht herzlich wenig oder ist er gar irreführend? Dieser Satz wird für die Mehrheit der Versicherten nicht stimmen. Bei einem kleineren Teil der Versicherten sind es weniger, bei vielen aber mehr oder gar viel mehr. Das wird – einmal mehr – zu vielen Rückfragen bei den Versicherern führen, weil sich die Versicherten fragen werden, warum nun ihre Prämien stärker steigen als vom Bundesrat bekanntgegeben.

Tarmed Es war ja abzusehen, dass sich die Streithähne bis zu der von Bundesrat Berset gesetzten Nachfrist von Ende Oktober 2016 nicht auf einen neuen Tarif für die ambulanten Leistungen einigen können. Bereits vor Ablauf dieser Nachfrist hat Bundesrat Berset im Ständerat erklärt, dass sich die Tarifpartner darauf geeinigt hätten, den bisherigen Tarif bis Ende 2017 zu verlängern. Bundesrat Berset geht davon aus, dass der Bundesrat diese Fristverlängerung bewilligen wird, um einen vertragslosen Zustand zu verhindern. Man darf also gespannt sein, ob und gegebenenfalls was die Tarifpartner im Verlaufe des nächsten Jahres bezüglich ambulantem Tarif zustande bringen.

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UMFELD Billigkassen ade! Der per 1. Januar 2017 verfeinerte Risikoausgleich führt dazu, dass verschiedene grosse Krankenversicherer ihre «Billig-Töchter» auflösen. Diese hatten sie mit dem Ziel gegründet, junge Versicherte mit tiefen Prämien anzulocken oder in ihrem Konglomerat zu halten. Stammkassen, in welche «Billig-Kassen» integriert werden und die bisher im Risikoausgleich zu den Bezügern gehörten, werden mit weniger Zuschüssen rechnen müssen. Versicherte von «Billig-Töchtern», die nicht in die Stammkasse integriert werden, müssen sich mit happigen Prämienerhöhungen abfinden oder die Kasse wechseln.

Volksinitiative der Pflegefachleute Nachdem der Nationalrat in der Frühjahrssession eine parlamentarische Initiative von Alt-Nationalrat Joder abgelehnt hat, mit welcher die gesetzliche Grundlage geschaffen werden sollte, dass die Pflegenden nicht mehr in jedem Fall nur auf ärztliche Anordnungen tätig werden dürfen, wird nun der Berufsverband der Pflegefachfrauen und -männer (SBK) selber aktiv. Er will Ende Oktober 2016 eine entsprechende Initiative lancieren. Der Text wird im Moment von der Bundeskanzlei geprüft. Von einer entsprechenden Neuregelung könnten die Krankenversicherer kaum Kosteneinsparungen erwarten. Würde dem Wunsch der Initianten entsprochen, würde dies sicher bei weiteren Leistungserbringern den Appetit anregen.


INFORMATIONEN DES RVK DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

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RVK-Leitbild neu konzipiert Als Kompetenzzentrum will der RVK die Entwicklung im Gesundheitsmarkt aktiv mitgestalten. Dabei sieht er sich als Schnittstelle zwischen Krankenversicherern, Leistungserbringern und Versicherten. Die Vision, die Mission und die Werte des RVK sind im neu konzipierten Leitbild aufgeführt und erklärt.

Kundenstimmen zur DRG-Rechnungsprüfung Pascale Blank, rhenusana, und Urs Kälin, Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln, befassen sich täglich mit der Bearbeitung von DRG-Rechnungen. Diesbezüglich beantworten sie dem RVK sechs Fragen zur DRG-Prüfstelle, zur Zusammenarbeit mit dem RVK und den Leistungserbringern sowie zu ihren in der Praxis gemachten Erfahrungen.

Kundenzeitschrift SICHER Herbstausgabe Der RVK erstellt im Auftrag der Krankenversicherer die Kundenzeitschrift SICHER, die bis zu viermal jährlich an die Versicherten verschickt wird. Die diesjährige Herbstausgabe beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Hirnschlag und informiert die Leserinnen und Leser zudem über verschiedene Aspekte des Schweizer Gesundheitswesen.

Neues Seminar «Fit für den Vorstand» Der RVK hat ein neues Bildungsangebot: Das Seminar «Fit für den Vorstand» richtet sich an bestehende und angehende Vorstandsmitglieder sowie Verwaltungs- und Stiftungsräte der Krankenversicherer. Im Krankenversichererbereich ist dieses Seminar einzigartig und wird bis anhin nur vom RVK durchgeführt.

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Informationen des RVK

RVK-Leitbild VISION, MISSION, WERTE

Auf der Basis der Vision von 2012 wurde im Jahr 2015 das gesamte Leitbild überarbeitet und verabschiedet. Ein zentrales Anliegen war, dass nicht nur die Vorstellungen des Vorstands und der Geschäftsleitung, sondern auch diejenigen der gesamten Belegschaft in das neu konzipierte Leitbild Eingang fanden. Parallel dazu wurde der Markenauftritt modernisiert und der Dynamik der aktuellen Geschäftstätigkeit angepasst. Vision Wir sind ein bedeutendes Schweizer Dienstleistungszentrum für Versicherer und Institutionen im Gesundheitswesen. Mit unseren innovativen Dienstleistungen sind wir im Markt führend.

Mission

RVK-Werte

Kompetenzzentrum RVK

sicher

engagiert

Wir stellen die Interessen unserer Kun-

– Wir leben und bieten Sicherheit.

– Wir gehen Herausforderungen mit

den und Verbandsmitglieder in den Mit-

– Wir gehen mit unternehmerischen

telpunkt. Für sie entwickeln wir innovative Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen medizinische Beratung,

Risiken professionell um. – Wir halten uns an Gesetze, Verordnungen und Normen.

Bildung und Versicherung. Kontinuierlich

unseren Partnern aktiv und kompetent an. – Wir beschäftigen qualifizierte, unternehmerisch handelnde Mitarbeitende und bieten zeitgemässe Anstellungsbe-

verfolgen wir so unsere Wachstumsstra-

gemeinsam

tegie und erschliessen neue Kundenseg-

– Wir handeln partnerschaftlich.

mente.

– Wir pflegen einen offenen und

Marktposition RVK

– Wir stärken unsere Mitglieder

dingungen. –W ir fördern sie in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung.

respektvollen Umgang. Wir legen Wert auf Kompetenz, Qualität

in ihrer Selbständigkeit.

und ein faires Preis-Leistungsverhältnis.

zuverlässig

wir Marktführer.

– Wir schaffen effektive und qualitativ hochstehende Lösungen.

Wir richten unser Handeln auf die

– Wir setzen unsere Ressourcen effektiv und effizient ein.

In ausgewählten Dienstleistungen sind

Unternehmenskultur RVK

wirtschaftlich

– Wir streben verlässliche, langfristige Geschäftsbeziehungen an.

– Wir unterstützen unsere Kunden in ihrer Wettbewerbsfähigkeit. – Wir optimieren unsere Prozesse kontinuierlich, um Mehrwert zu schaffen.

Bedürfnisse unserer Kunden aus. Dafür sind die schlanken Strukturen unserer Organisation die Grundlage. Wir verfolgen eine langfristige und solide Unternehmungsfinanzierung.

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Als Partner bezeichnen wir Kunden, Mitglieder, Mitarbeitende und weitere Geschäftspartner.


Informationen des RVK

Klausur 2016 ZU BESUCH AUF SCHLOSS VADUZ UND IM REGIERUNGSGEBÄUDE Der Vorstand und die Geschäftsleitung des RVK treffen sich jährlich zu einer zweitägigen Klausurtagung. Diese fand heuer am 18. und 19. August 2016 im Fürstentum Liechtenstein statt und führte unter anderem in die Räumlichkeiten des Schloss Vaduz und des Regierungsgebäudes. Am Donnerstag, 18. August 2016, empfing Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein die Vorstandsmitglieder und die Geschäftsleitung des RVK auf Schloss Vaduz. Mit seiner Einladung drückte er die grosse Wertschätzung gegenüber der Verbandstätigkeit und den Dienstleistungen des RVK im Gesundheitswesen aus.

Anschliessend begrüsste Gesundheitsminister Dr. Mauro Pedrazzini die Delegation im Regierungsgebäude. Der Regierungsrat konnte sich direkt mit Krankenversicherungsexperten über die künftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen unterhalten. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

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GL-Workshop GEMEINSAME KOCHKÜNSTE IM RICHEMONT Am 5. und 6. Juli 2016 führte die Geschäftsleitung des RVK den jährlichen Workshop im Richemont in Luzern durch. Am Abend des ersten Tages konnte die Geschäftsleitung – ergänzt durch den Präsidenten des RVK und die Vertreterinnen der Stabsstellen Personal und Unternehmenskommunikation – ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Viele Köche verderben den Brei. Dass dies nicht eingetroffen ist, verdankte das Oktett einer kundigen Leitung, der eigenen Disziplin und dem Beitrag jeder Person an eine tolle Teamleistung. Das Resultat war – nebst den sorgfältig angerichteten und genussvollen Speisen – ein schönes und gemütliches Beisammensein. Daniel Herzog, Direktor 041 417 05 00, d.herzog@rvk.ch

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Informationen des RVK

DRG-Prüfstelle PASCALE BLANK, RHENUSANA, UND URS KÄLIN, KRANKEN- UND UNFALLKASSE EINSIEDELN, IM INTERVIEW Der RVK führte mit der rhenusana, die rheintaler krankenkasse, und der Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln ein Gespräch über die Zusammenarbeit mit der DRG-Prüfstelle des RVK. Von Seiten der rhenusana stand Pascale Blank, Bereichsleiterin Leistungen und Mitglied der Geschäftsleitung, zur Verfügung. Für die Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln gab der Geschäftsführer Urs Kälin Auskunft. Beide befassen sich in ihrem Tagesgeschäft auch mit der Bearbeitung von DRG-Rechnungen. Urs Kälin, wie DRG-Fallprüfung?

organisieren

Sie

aktuell

ihre

Kälin: Die erste Prüfung erfolgt über die elektronische Datenannahmestelle (DAS), also unserem sumex-Prüfprogramm. Die von der DAS ausgelenkten Fälle werden durch den Sachbearbeiter auf der Grundlage der vorhandenen Angaben einer zweiten Prüfung unterzogen. Bei nicht plausiblen Fällen fordern wir beim behandelnden Spital den Bericht an. Diese Fälle gelangen mit den Dokumenten dann zur DRG-Prüfstelle des RVK. Pascale Blank, wie geht die rhenusana bei der DRG-Fallprüfung vor? Blank: Auch bei uns besteht die gesetzliche DAS. Für die ausgelenkten Fälle haben wir Triagekriterien definiert. Je nachdem fordern wir ebenfalls die Dokumente an. Die erste Kontrolle erfolgt durch den internen vertrauensärztlichen Dienst. Bei Unklarheiten leiten wir die Fälle danach an die DRG-Prüfstelle weiter.

Welche Erfahrungen haben Sie damit in der Praxis gemacht? Blank: Viele Fälle können intern erledigt werden. Es besteht jedoch ein enormes Einsparpotenzial bei den Fällen, welche durch die DRG-Prüfstelle des RVK geprüft werden.

die Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln hat sich gezeigt, dass wir massiv mehr einsparen, als wir für die Prüfung aufwenden.

Was spricht aus Ihrer Sicht für die teilweise oder gesamthafte Auslagerung der DRG-Fallprüfung (nach der Auslenkung durch die DAS) an den RVK? Kälin: Wir sind ein kleiner Krankenversicherer und kennen unsere Versicherten. Wir können abschätzen, ob die Diagnosen und Nebendiagnosen plausibel sind. Eine gesamthafte Auslagerung ist für die Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln daher nicht sinnvoll. Blank: Die jetzige Handhabung hat sich in der Praxis bewährt. So steht uns die Fachperson des RVK bei Bedarf zur Verfügung. Für die rhenusana würde es keinen Sinn machen, eine eigene Fachkraft anzustellen.

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit dem RVK bezüglich der DRG-Fallprüfung? Blank: Die fachliche Unterstützung, die schnelle Erledigung, aber auch den Erfahrungsaustausch mit anderen Kassen, welcher durch den RVK gefördert wird. Allgemein dürfen wir sagen, dass die Zusammenarbeit mit der DRG-Prüfstelle des RVK sehr angenehm ist.

Kälin: Durch die Bearbeitung der Fälle über die DRG-Prüfstelle des RVK kann unter Umständen viel Geld gespart werden. Für

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Kälin: Bei den Rechnungen, die beanstandet werden, wird uns eine fachliche Begründung zugestellt, welche wir direkt dem Spital weiterleiten können. Zudem erhalten wir auch Unterstützung, wenn die Beanstandung vom Spital nicht akzeptiert wird.

Wie könnte die Zusammenarbeit mit dem RVK noch verbessert werden? Kälin: Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir mit der Zusammenarbeit zufrieden und sehen keinen Handlungsbedarf. Blank: Ich kann mich Urs Kälin anschliessen. Auch für die rhenusana ist die Zusammenarbeit gut, so wie sie ist.

Letzte Frage zur DRG-Fallprüfung: Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit den Leistungserbringern? Blank: Grösstenteils positiv. Die Unterlagen werden uns prompt zur Verfügung gestellt. Beanstandungen werden häufig durch nachträglich eingereichte Unterlagen erklärt. Kälin: Wir erleben dies unterschiedlich. Die meisten Rechnungen werden anstandslos korrigiert. Es kann aber auch Diskussionen geben.

Der RVK bedankt sich bei Pascale Blank und Urs Kälin herzlich für das Gespräch. Thomas Lustenberger, Key Account Manager 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch

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Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln Die Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln ist die Krankenkasse der Region. Sie bietet Kranken- und Unfallversicherungen für Privatpersonen an. Gut 3 800 Versicherte schenken ihr das Vertrauen. Die Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln beschäftigt vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Kranken- und Unfallkasse Einsiedeln Hauptstrasse 61 8840 Einsiedeln Telefon 055 412 23 18 info@kkeinsiedeln.ch www.kkeinsiedeln.ch

rhenusana Die rhenusana mit Sitz in Heerbrugg bietet Kranken- und Unfallversicherungen für Privat- und Firmenkunden an. Sie zählt rund 10 000 Versicherte, beschäftigt 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet aktuell auch zwei Lernende aus. Neben Heerbrugg betreibt die rhenusana auch eine Geschäftsstelle in Oberriet. rhenusana, die rheintaler krankenkasse Heinrich-Wild-Strasse 210 9435 Heerbrugg Telefon 071 727 88 00 info@rhenusana.ch www.rhenusana.ch


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FLORA UND FAUNA Mehr als 90 Prozent der vorkommenden Pflanzenarten in Australien gibt es ausschliesslich dort.

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DRG-Prüfstelle ERFAHRUNGSAUSTAUSCH UND INDIVIDUELLES COACHING Die DRG-Prüfstelle ist für den RVK ein bedeutender Geschäftszweig. Auf der einen Seite ist es wichtig, die Dienstleistung als solche weiterzuentwickeln, und auf der anderen Seite, die Kunden optimal zu unterstützen. Der Erfahrungsaustausch und das individuelle Coaching sind für den RVK somit wichtige Elemente in der Kundenunterstützung.

Individuelles Coaching Um die Zusammenarbeit noch besser zu fördern, setzt die DRG-Prüfstelle des RVK auf ein weiteres Instrument: das individuelle Coaching.

Erfa-Tagungen mit den Krankenversicherern und den IV-Stellen Im April 2016 fanden zwei Erfa-Tagungen zu diesem Thema statt. Die Ausgangslage für Krankenversicherer und IV-Stellen ist jedoch unterschiedlich. Um den gegenseitigen Bedürfnissen möglichst gerecht zu werden, führte der RVK deshalb zwei getrennte Tagungen durch. Das Angebot wurde rege genutzt: Teilgenommen haben 13 Fachleute seitens der IV-Stellen und 26 seitens der Krankenversicherer.

Zusammen mit dem Kunden wurden im Vorfeld die Themen festgelegt. So konnten sich beide Seiten bereits vorgängig einbringen. Der breite Katalog beinhaltete Themen wie Falltriage, wichtige Prüfpunkte bei DRG-Rechnungen, WZW-Kriterien oder die Fallbeurteilungen durch den RVK. Nach intensiver Vorbereitung durch die RVK-Fachleute wurden am Coachingtag die Themen systematisch abgearbeitet.

Nach einer kurzen Einleitung durch Thomas Lustenberger, Key Account Manager, standen drei Gesprächsrunden zu den Themen «Organisation», «Qualität» und «Fachfragen» im Vordergrund. Jede einzelne Fachrunde wurde protokolliert und im Nachgang zur Tagung den Teilnehmenden in Form einer ausführlichen Zusammenfassung abgegeben. Die Fachzirkel wurden von den RVK-Kodierärztinnen Dr. med. Anja Diener und med. pract. Katrin Hügi sowie Andreas Hert, Bereichsleiter MedCasePool, geleitet. In allen Round Tables fanden sehr engagierte und fachkundige Diskussionen statt – Erfahrungsaustausch in seiner ursprünglichsten Form. Der RVK bedankt sich an dieser Stelle bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement. Mit dieser Art von Erfahrungsaustausch betrat der RVK Neuland. Durch die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sieht er sich bestärkt, diesen Weg weiterzugehen.

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Information Oktober 2016

Ein Beispiel aus der Praxis: Teilgenommen haben auf Seite des Kunden (IV-Stelle) die Teamleitung, die DRG-Sachbearbeitenden sowie der RAD-Arzt. Der RVK wurde durch die Kodierärztin Dr. med. Anja Diener und den Key Account Manager Thomas Lustenberger vertreten.

Auch hier wurde das Coaching durch den RVK ausführlich zusammengefasst und als Arbeitsinstrument der IV-Stelle mitgegeben. Über das positive Feedback des Kunden hat sich der RVK natürlich sehr gefreut. Klassische Win-win-Situation Mit diesen Instrumenten wird die DRG-Prüfstelle des RVK den Kunden in Bezug auf zwei Hauptanliegen gerecht: Die gute Zusammenarbeit wird dadurch vertieft und optimiert. Und Fälle mit noch grösserem Einsparungspotenzial gelangen so beim RVK zur Prüfung. Dadurch wird das bereits heute sehr gute Kosten-Nutzen-Verhältnis für die RVK-Kunden noch einmal zusätzlich positiv beeinflusst. Thomas Lustenberger, Key Account Manager 041 417 05 61, th.lustenberger@rvk.ch


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Kundenzeitschrift SICHER VORSCHAU HERBSTAUSGABE

Die Herbstausgabe der Kundenzeitschrift SICHER ist frisch ab Presse und wartet darauf, von rund 40 000 Versicherten der neun RVKMitglieder gelesen zu werden. Die Herbstausgabe beschäftigt sich mit dem Thema Hirnschlag. Hirnschlag kommt öfter vor, als wir ahnen, und kann jeden von uns treffen. Wichtig ist, die Symptome zu erkennen sowie rasch und richtig zu handeln. Im Beitrag der Schweizerischen Herzstiftung erfahren die Leserinnen und Leser der Kundenzeitschrift SICHER alles Wissenswerte rund um dieses Thema.

HERBST 2016

SICHER

mit meiner Krankenkasse

Prof. Dr. Zahner verrät in seinem Artikel, dass, von der sportlichen Seite betrachtet, der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. Die Bewegungsgewohnheiten der Eltern haben, wie Studien zeigen, nämlich einen grossen Einfluss auf die späteren Bewegungsgewohnheiten ihrer Kinder. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern den Bewegungsvirus auf ihre Söhne und Töchter übertragen. Doris Durrer, Fachspezialistin Kommunikation 041 417 05 73, d.durrer@rvk.ch

4 Verdacht auf Hirnschlag? 5 Bewegung und Sport in der Familie 6 Ambulante und stationäre Alterspflege

Weitere Themen im SICHER Gesundheit Trend «ambulant vor stationär» in der Alterspflege: ein kritischer Blick

Branche Der SVK: kurz vorgestellt

Versicherungsratgeber Höhere Kostenbeteiligung – Kostenfalle im Krankheitsfall Die Printausgabe kann beim RVK bestellt oder unter www.rvk.ch heruntergeladen werden.

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Referenten-Meeting NEUIGKEITEN AUS DEM BILDUNGSTEAM

Am Mittwoch, 6. Juli 2016, hat das jährliche Referenten-Meeting in Luzern stattgefunden. Dieses Treffen bietet den Referenten die Gelegenheit, Erfahrungen untereinander auszutauschen. Im Weiteren informiert das RVK-Bildungsteam seine Referenten über Neuigkeiten und Entwicklungen aus der Branche.

Ideen zu spannenden Themen dürfen dem RVK jederzeit unterbreitet werden. Das Bildungsteam nimmt Ihre Anregungen gern entgegen und steht bei Fragen zur Verfügung. Sacha Duner, Projektleiter Bildung 041 417 05 43, s.duner@rvk.ch

Ein wichtiger Bestandteil ist – nebst dem vermittelten fachlichen Know-how – die Unterrichtsmethodik. So zeigte Ivo Wüest, Trainer für Didaktik und Methodik, dem RVK-Bildungsteam vier interessante Aktivierungsmethoden, die den Unterricht noch interessanter und lebendiger gestalten. Künftig wird auch die eine oder andere Methode in die RVK-Kurse einfliessen. FLORA UND FAUNA Obwohl der Hals der Giraffe der längste der Welt ist, besitzt sie trotzdem nur sieben Halswirbel wie wir Menschen. Diese sind allerdings bis zu 40 cm lang.

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RVK-Bildungsangebote AKTUELLE UND NEUE FACHKURSE

Neben den bestehenden und bewährten Weiterbildungsangeboten bietet der RVK auch immer wieder neue oder überarbeitete Kursmodelle an. Mit der RVK-Frühlingstagung erhalten die Teilnehmenden zudem alljährlich die Möglichkeit, aktuelle Themen in praxisnaher Unterrichtsform zu erfahren. So ergänzen beispielsweise die Fachkurse «Inkasso – Update 2016» oder «Sprechstunde Vertrauensarzt» das Bildungsangebot. Unbezahlte Prämien und andere Zahlungsausstände verursachen einen hohen Verwaltungsaufwand. Im Kurs «Inkasso – Update 2016» vom 26. Oktober 2016 wird das Verfahren bei Prämienausständen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beleuchtet, und es wird auf aktuelle Änderungen auf Gesetzes- und Verordnungsebene eingegangen. Beim Fachkurs «Sprechstunde Vertrauensarzt» berichtet der Vertrauensarzt über aktuelle Fälle und zeigt anhand von Praxisbeispielen die ideale Fallbearbeitung auf. Neben der korrekten Fallführung werden zudem auch vereinzelte Krankheitsbilder vertieft. Im Fokus steht dabei der Erfahrungsaustausch zwischen dem Vertrauensarzt und all seinen Schnittstellen. Der neue Fachkurs bietet eine ideale Plattform, um mit dem Vertrauensarzt gegenwärtige Fälle und Fragestellungen rund um den vertrauensärztlichen Dienst zu diskutieren.

Die «RVK-Frühlingstagung» findet am 28. und 29. März 2017 neu in Luzern statt. Die beliebte Tagung feiert bereits ihr 10-jähriges Bestehen. Auch bei der nächsten Ausgabe stehen sieben spannende Workshops zur Auswahl. Die Themen sind in erster Linie auf die Bedürfnisse der Krankenversicherungsbranche ausgerichtet und orientieren sich an aktuellen Fragestellungen aus dem Leistungsmanagement. Neben der fachlichen Vertiefung präsentiert sich die RVK-Frühlingstagung als wirkungsvolle Plattform für den persönlichen und branchenspezifischen Erfahrungsaustausch. Das RVK-Bildungsprogramm ist auf der letzten Seite der INFORMATION gesamthaft aufgeführt. Weitere Details sind auf der Webseite unter www.rvk.ch/bildung zu finden. Philipp Dünki, Produktverantwortlicher Bildung & Events 041 417 05 63, p.duenki@rvk.ch

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«Fit für den Vorstand» NEUES SEMINAR FÜR VORSTANDSMITGLIEDER, VERWALTUNGS- UND STIFTUNGSRÄTE Mit dem neuen Bildungsangebot «Fit für den Vorstand» spricht der RVK Vorstandsmitglieder sowie Verwaltungs- und Stiftungsräte an, die in ihrem Amt neu sind oder ihr Branchenwissen festigen und Erfahrungen austauschen wollen. Als oberste Instanz eines Unternehmens muss sich der Vorstand oder der Verwaltungsrat mit zahlreichen Führungs- und Kontrollaufgaben befassen. Externe Faktoren, welche massgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung haben, sind insbesondere in der Krankenversicherungsbranche äusserst vielfältig. Zudem verändern rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen die Anforderungen an die strategischen Führungsorgane. Bei der Ausübung der Tätigkeit in einem Vorstand oder Verwaltungsrat stellen sich wichtige Fragen: Wie steht es mit

meiner Haftung? Über welche Kompetenzen verfüge ich? Wie reagieren wir im Gremium auf veränderte Rahmenbedingungen? Haben wir unser Risikomanagement im Griff? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Seminar «Fit für den Vorstand». Das Angebot richtet sich an bestehende und angehende Vorstandsmitglieder sowie Verwaltungs- und Stiftungsräte der Krankenversicherer. Er wird dieses Jahr am Mittwoch, 23. November 2016, in Luzern durchgeführt. Das Seminar bietet Gelegenheit, sich in konzentrierter Form Wissen zu aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen sowie zum Rollenverständnis und zu den damit verbundenen Führungsaufgaben als Vorstands- oder Verwaltungsratsmitglied anzueignen. Unsere Referenten verfügen über fundierte Praxiserfahrung und garantieren eine klare Ausrichtung auf die Herausforderungen der Krankenversicherungsbranche. Marco Fäh, Leiter Bildung & Events 041 417 05 62, m.faeh@rvk.ch

FLORA UND FAUNA Der älteste Baum der Schweiz ist etwa 800 Jahre alt und steht in Prarion, Isérables (VS).

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Mitarbeiterausflug 2016 UNTERWEGS IN SCHWYZ UND ZUG

Am 6. September 2016 fand der jährliche Mitarbeiterausflug bei strahlendem Wetter statt. Das RVK-Team besichtigte im Swiss Knife Valley in Brunnen das Visitor Center der marktführenden Victorinox. Nach einem köstlichen Mittagessen direkt am See überquerten die Mitarbeitenden auf dem Mostelberg die längste Fussgängerhängebrücke Europas – in 58 Meter Höhe. Der Mut des RVK-Teams wurde anschliessend belohnt: mit einem Stück Zuger Kirschtorte aus dem Erfinderhaus Treichler in Zug.

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Neues von der RVK-Crew NEUEINTRITTE, WEITERBILDUNGSERFOLGE UND EINE PENSIONIERUNG Neueintritte beim RVK Durrer als Marketingverantwortliche bei der Mobiliar, Generalagentur Sarnen, tätig. Zuletzt hat sie als Marketingund Kommunikationsfachfrau bei der management tools media ag in Beckenried gearbeitet.

Laura Waldispühl arbeitet bereits seit einigen Monaten als Assistentin für integrierte Versorgungsmodelle beim RVK. Sie ist Ansprechpartnerin für unsere Mitglieder, Kunden und Ärzte bezüglich Verarbeitungen und Fragen rund um das Hausarztsystem. Laura Waldispühl hat die Ausbildung zur Kauffrau in einem KMU-Betrieb absolviert.

Mit Chantal Koller gehört auch wieder ein bekanntes Gesicht zur RVK-Crew. Nach Beendigung ihrer Lehrzeit beim RVK ist sie für einen längeren Aufenthalt nach Australien gereist. Chantal Koller ist seit Mai 2016 als Assistentin Marketing & Bildung beim RVK tätig und hat die Nachfolge von Michelle Jann angetreten. Zu ihren Tätigkeiten gehören in erster Linie Marketing- und Bildungsaufgaben. Ausserdem stellt sie die Stellvertretung im Direktionssekretariat sicher.

Wir heissen Laura Waldispühl, Doris Durrer und Chantal Koller an dieser Stelle ganz herzlich willkommen. Unsere neue Fachspezialistin Kommunikation heisst Doris Durrer. Sie ist die Nachfolgerin von Martina Ruoss und seit dem 11. April 2016 beim RVK. Die Aufgaben von Doris Durrer sind die Unternehmens- und Marketingkommunikation. Neben einer kaufmännischen Ausbildung verfügt Doris Durrer über eine Weiterbildung als medizinische Sekretärin H+. Zudem hat sie den eidgenössischen Fachausweis als PR-Fachfrau erworben. Während dreier Jahre war Doris

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Weiterbildungserfolge

Pensionierung

Patrick Kellenberger hat das Nachdiplomstudium zum Master of Advanced Studies in Services Marketing and Management an der Hochschule Luzern erfolgreich abgeschlossen.

Im November 2001 ist Monika Föhn als vertrauensärztliche Assistentin von Dr. Paul Saner beim RVK eingetreten. Mit der Gründung des PartnerPools im Jahr 2007 hat sie als Assistentin von Dr. Rudolf Häuptle beim Aufbau dieser neuen Dienstleistung mitgewirkt und war bald die gute Seele im vertrauensärztlichen Dienst.

Manuela Sury hat die Weiterbildung CAS Arbeitsintegration Strukturen, Modelle und Praxis mit Erfolg abgeschlossen.

Herzliche Gratulation an Patrick Kellenberger und Manuela Sury. Wir wünschen ihnen weiterhin viel Befriedigung und Freude bei ihrer Arbeit.

Mit Erreichen des AHV-Alters beendet Monika Föhn Ende September 2016 ihre Tätigkeit beim RVK. Wir haben Monika Föhn in all den Jahren als vertrauenswürdige und sehr engagierte Mitarbeiterin erlebt. Auch in hektischen Zeiten bewahrte sie stets Ruhe und erledigte ihre Aufgaben mit der gewohnten Souveränität. Sie war jederzeit bereit, Mehrarbeit zu leisten, und verliess das Büro nie, bevor die letzte Anfrage beantwortet war. Unsere Kunden, Partnerärzte und Kolleginnen und Kollegen schätzten ihr grosses Wissen, ihre zuvorkommende Art und ihr Engagement. Wir danken Monika Föhn ganz herzlich für ihre Firmentreue und die geleistete Arbeit. Wir werden sie als hilfsbereite und liebenswerte Kollegin vermissen. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr alles Gute, beste Gesundheit und viel Freude bei all den Aktivitäten, für die während der beruflichen Tätigkeit keine Zeit blieb. Judith May, Leiterin Personal und Finanzadministration 041 417 05 72, j.may@rvk.ch

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INFORMATIONEN UNSERER MITGLIEDER, KUNDEN UND PARTNER DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Seite

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Sumiswalder und vita surselva In unserer Vorstellungsreihe «RVK-Mitglieder: Kurz vorgestellt» werden in der Herbstausgabe die Krankenversicherer Sumiswalder und vita surselva vorgestellt. Die Sumiswalder ist der älteste noch selbständige Krankenversicherer und zählt heute rund 27 000 Mitglieder. Die kleine aber feine vita surselva ist vor allem in der Region Surselva und im übrigen Kanton Graubünden tätig und beschäftigt elf Mitarbeitende sowie jeweils einen Lernenden.

FLORA UND FAUNA Der Wanderfalke ist eines der schnellsten Tiere der Welt. Im Sturzflug kann er bis zu 186 km/h erreichen – so schnell wie ein Sportwagen.

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner

RVK-Mitglieder KURZ VORGESTELLT Der RVK vertritt 26 Krankenversicherer mit rund 670 000 Versicherten. In dieser Ausgabe der INFORMATION stellen wir die zwei Krankenversicherer Sumiswalder und vita surselva vor.

Sumiswalder

vita surselva

Qualität, Effizienz und Sicherheit

Persönliche Beratung und hohe Servicequalität in Ilanz

Als ältester noch selbständiger Krankenversicherer ist die Sumiswalder noch heute als Verein organisiert, so wie sie dereinst im Jahre 1823 gegründet wurde. Mit heute rund 27 000 Kunden, davon 23 000 Grundversicherten, ist die Sumiswalder mit ihren 36 Angestellten ein kleiner Versicherer geblieben.

Die vita surselva ist im Jahr 1919 aus der Fusion der Kreiskrankenkasse Ruis und der ÖKK Gruob entstanden. Damals hiess sie ÖKK Surselva. Im Jahr 2008 wurde dann die öffentlich-rechtliche Anstalt in eine Stiftung umgewandelt und die Namensänderung vorgenommen: die heutige vita surselva.

Wachstum steht nicht im Vordergrund. Vielmehr setzt die Sumiswalder auf Qualität und Sicherheit. Auf die für ihre Kunden gehisste Fahne schreibt sie sich gute Erreichbarkeit, rasche Auszahlung und unbürokratische Entscheidungen dank schlanker Strukturen. Mit 3,4 Prozent Verwaltungsaufwand im Bereich KVG ist Effizienz nicht nur im Service, sondern auch in finanzieller Hinsicht ein erklärtes Ziel.

Das Tätigkeitsgebiet umfasst die ganze Schweiz. Der grösste Anteil der Kunden stammt jedoch aus der Surselva und dem übrigen Kanton Graubünden. Aktuell zählt die vita surselva 3 300 Versicherte. Der Geschäftssitz der vita surselva befindet sich in Ilanz/ Glion. Aktuell beschäftigt sie elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem bildet sie jeweils eine/-n Lernende/-n im kaufmännischen Bereich aus.

Obschon die familienfreundliche Sumiswalder in der ganzen Deutschschweiz tätig ist, stammen die meisten ihrer Kunden aus dem Kanton Bern, insbesondere aus dem Emmental. Dort hat der traditionsreiche Krankenversicherer mit Hauptsitz in Sumiswald und einer Agentur in Langnau auch seine Wurzeln.

Die vita surselva bietet neben der Grundversicherung und ergänzenden Zusatzversicherungen auch Versicherungen bei Kapital- oder Rentenbedarf an – und sorgt so für finanzielle Absicherung in jeder Lebensphase.

Die Sumiswalder bietet verschiedene Modelle in der Grundversicherung und eine Palette an Zusatzversicherungen an, versichert aber auch Firmenkunden in den Bereichen Lohnausfall und Unfall.

Ein gesundes Wachstum, der Erhalt der Unabhängigkeit sowie die Versorgung der Kunden mit günstigen und leistungsstarken Versicherungsprodukten sind das erklärte Ziel der vita surselva.

Qualität und Effizienz sowie Datenschutz und -sicherheit sind die soliden Grundpfeiler der Sumiswalder.

www.vitasurselva.ch

www.sumiswalder.ch

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Agenda Veranstaltungen 2016 / 2017 Oktober 2016 November 2016 Dezember 2016 Januar 2017

Februar 2017 März 2017 April 2017 Mai 2017 Juni 2017

Juli 2017 August 2017 September 2017

Fachkurs «Inkasso – Update 2016»

26.

Luzern

Grundkurs 1

15./16.

Luzern

Fachkurs «SwissDRG»

30.11./13.12.

Luzern

Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik

1.

Luzern

Grundkurs 2

6./7.

Luzern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 1»

18.

Luzern

Grundkurs 1

24./25.

Luzern

Prüfungstraining «Krankenversicherungsfachleute»

ab 24.

Baden

Prüfungstraining «Krankenversicherungsfachleute»

ab 31.

Luzern

Grundkurs 2

28.2./1.3.

Luzern

Grundkurs 1

21./22

Luzern

10. RVK-Frühlingstagung

28./29.

Luzern

Fachkurs «Medizinische Kenntnisse»

ab 10.

Luzern

Grundkurs 1

30./31.

Luzern

Fachkurs «Zahnmedizin»

8.

Luzern

Grundkurs 2

20./21.

Luzern

RVK-Impuls – Treffen. Erfahren. Austauschen.

22.

Luzern

Delegiertenversammlung RVK / Generalversammlung RVK Rück AG 23.

Luzern Luzern

Grundkurs 1

23./24.

Luzern

Fachkurs «Krankentaggeld»

5.

Luzern

Fachkurs «Psychische Krankheitsbilder 2»

6.

Luzern

Grundkurs 2

13./14.

Luzern

Fachkurs «Vertiefung Leistungen ambulant»

19.

Luzern

Sessionen 2016 Winter

28. November bis 16. Dezember

Bern

Information Oktober 2016

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