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INFORMATION Frühling 2014

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Aktuelle Informationen und Fakten rund um die Krankenversicherungen 1/2014

INFORMATION

Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik Parlament lehnt Einheitskasse deutlich ab Informationen des RVK Kleine und mittlere Krankenversicherer st채rken ihre Position Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner RKV-Mitglieder feiern Jubil채um

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Inhalt

4 Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik

5 Bericht aus dem Parlament, Bundesrat, EDI, BAG 12 Einheitskassen-Initiative: Blick über die Grenzen 13 Ländervergelich: Finanzierung, Verschuldung, Sanierung

14 Informationen des RVK

15 RVK-Forum: Braucht die Schweiz eine Einheitskasse? 16 Vorschau: RVK-ImPuls 2014 17 Verband: Positive Entwicklung 18 Kundenzeitschrift SICHER: Spannende Frühlingsausgabe 19 Bildung + Events: Neuer Bildungs-Blog 20 RVK-Frühlingstagung: Rückblick 21 RVK-Bildungsangebote: Aktuell und kompetent 22 Neues von der RVK-Crew

23 Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner 23 RVK-Mitglieder: Jubiläums-News

24 Agenda

Impressum Die INFORMATION ist das Mitteilungsblatt des RVK und erscheint viermal jährlich. Herausgeber und Redaktion RVK – Verband der kleinen und mittleren Krankenversicherer Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Telefon 041 417 05 00 Telefax 041 417 05 01 E-Mail: info@rvk.ch www.rvk.ch Seite 2


Editorial

Liebe Mitglieder Sehr geehrte Damen und Herren Der Abstimmungstermin für die Einheitskassen-Initiative steht noch nicht. Trotzdem ist die Kampagne angelaufen und wird in den nächsten Wochen weiter intensiviert. Ziel dieser Phase ist es, der breiten Öffentlichkeit Systemwissen zu vermitteln. Es ist äusserst wichtig, dass die Bevölkerung versteht, wie das Gesundheitswesen funktioniert, dass sie die Akteure, Zusammenhänge und Abhängigkeiten des Systems kennt. Nur so können wir in der zweiten Phase die entscheidenden Argumente gegen eine Einheitskasse einbringen und sachlich darlegen, was die Annahme dieser Initiative bedeutet und welches die Konsequenzen wären. Der RVK engagiert sich – gemeinsam mit den anderen Verbänden – in dieser Kampagne: Einerseits wirkt er in der sogenannten Steering Group mit, andererseits stellt er sein jährliches RVK-Forum ganz in den Dienst der Abstimmungskampagne: Es findet am 27. Mai 2014 in der Pädagogischen Hochschule in Zürich als kostenlose öffentliche Abendveranstaltung statt. Das RVK-Forum ist Auftakt zu einer Reihe von weiteren entsprechenden Veranstaltungen in der Ostschweiz, im Aargau, in der Zentralschweiz, in Bern und im Oberwallis, die unsere Mitglieder im unmittelbaren Vorfeld der Abstimmung durchführen werden. Details zum RVK-Forum finden Sie auf Seite 15.

Um die Ablehnung der Initiative zu erreichen, brauchen wir auch Ihre Unterstützung. Als Krankenversicherer haben wir eine gesetzliche Informationspflicht, die wir wahrzunehmen haben. Mittels Artikel in Ihren Kundenzeitungen, mittels Beilagen zu Versanden von Rechnungen aber auch im Rahmen der unmittelbar bevorstehenden Generalversammlungen können Sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Systemwissens leisten. Der RVK verfügt über entsprechendes Material und steht Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Die wichtigsten Argumente gegen eine öffentliche Krankenkasse sind der Erhalt der Wahlfreiheit und die Qualität der medizinischen Versorgung. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass selbst die Initianten einräumen, dass mit einer öffentlichen Krankenkasse keine Kosten eingespart werden können. Schliesslich wäre der Systemwechsel mit hohen Risiken und mit Unsicherheiten verbunden. Wir brauchen auch Ihr Engagement. Ich danke Ihnen schon im Voraus dafür herzlich. Mit freundlichen Grüssen, Ihr

Charles Giroud Präsident

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Gesundheits- und Krankenversicherungspolitik Express Prämienkorrektur ausdiskutiert Endlich ist es geschafft: Nach langem Hin und Her und hitzigen Diskussionen konnte sich das Parlament einigen, was mit den zu viel oder zu wenig bezahlten Prämien gemacht werden soll. Der Ständerat hat dem Nationalrat zugestimmt, das Geschäft vom KVAG zu entkoppeln und die Periode von 1996 bis 2013 zu berücksichtigen. Dadurch stand der Verabschiedung des Gesetzes nichts mehr im Wege. Der Bundesrat hat nun die Ausführungsbestimmungen zu erlassen. Seite 5

Zickzack-Kurs beim KVAG In der Wintersession hatte der Nationalrat das KVAG an den Bundesrat zurückgewiesen. Der Ständerat hingegen war der Meinung, es brauche ein neues, separates Gesetz und hielt deshalb in der Frühjahrssession an der Gesetzesvorlage fest. Der Ball war somit wieder beim Nationalrat. Dieser änderte seine Meinung und entschied, nun doch aufs Geschäft einzutreten. Er beauftragte die vorberatende Kommission, das Gesetz zu beraten. Seite 9

Klares Nein zur Einheitskasse Der Ständerat hatte die Einheitskassen-Initiative bereits in der Wintersession deutlich abgelehnt. Der Nationalrat ist ihm nun gefolgt und hat die Vorlage ebenfalls Volk und Stände zur Ablehnung empfohlen. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich am 28. September 2014 statt. Seite 9

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Die wichtigsten politischen Entwicklungen seit dem 14. Dezember 2013 von Moritz Helfenstein zusammengefasst und kommentiert: Parlament Ständerat Aufsicht über die soziale Krankenversicherung. Bundesgesetz (KVAG) Mit 11:2 Stimmen hat die vorberatende Kommission beantragt, den Rückweisungsantrag des Nationalrates abzulehnen und an der KVAG-Gesetzesvorlage, die in der Frühjahrsession 2013 verabschiedet worden war, festzuhalten. Die grosse Mehrheit des Ständerates ist der Meinung, es brauche für die soziale Krankenversicherung ein separates, neues Aufsichtsgesetz. Er hat das Geschäft deshalb wieder an den Nationalrat zurückgewiesen. KVG. Änderung: Korrektur der zwischen 1996 und 2011 bezahlten Prämien In der Herbstsession 2013 hat der Ständerat beschlossen, 800 Millionen Franken an die Versicherten in den Kantonen zurückzuzahlen, in denen nach 1996 zu hohe Prämien einkassiert worden sind. Bund, Krankenversicherer und Versicherte sollen sich mit je einem Drittel beteiligen – bei den Versicherten soll es mit der CO2-Rückvergütung verrechnet werden. Die Dauer der zu berücksichtigen Periode hat der Ständerat an das Inkrafttreten des neuen KVAG gekoppelt. In der Wintersession 2013 hat sich der Nationalrat geweigert, auf das vom Ständerat verabschiedete KVAG einzutreten und beschlossen, dieses an den Bundesrat zurückzuweisen. Dadurch ist das Inkrafttreten des Aufsichtsgesetzes in ferne Zukunft gerückt. Nun hat der Nationalrat die Prämienkorrektur angenommen und deren Entkoppelung vom KVAG zugestimmt. Deshalb hat sich der Ständerat wiederum mit diesem Geschäft befassen müssen. Er hielt dabei an seinem früheren Beschluss fest. Damit will er verhindern, dass wieder die gleiche Situation entsteht wie nach 1996. Das neue KVAG sieht nämlich Bestimmungen vor, die der Aufsichtsbehörde das Recht einräumen, zu hohe Prämien nicht zu genehmigen. In der Differenzbereinigung hat der Nationalrat beschlossen, die Rückweisung der KVAG-Vorlage zurückzunehmen und für den Prämienausgleich die Periode von 1996 bis 2013 zu berücksichtigen. Das Gesetz soll per 1. Januar 2015 in Kraft treten und drei Jahre gelten.

Auf einstimmigen Antrag der vorberatenen Kommission hat der Rat den nationalrätlichen Beschlüssen ohne Wortmeldung zugestimmt. In der Schlussabstimmung genehmigte der Rat die Gesetzesvorlage mit 42:0 Stimmen (keine Enthaltungen). Damit kann die leidige Geschichte der zu viel oder zu wenig bezahlten Prämien endgültig erledigt werden. Der Bundesrat hat die entsprechenden Ausführungsbestimmungen zu erlassen. Parlamentarische Initiative sozialdemokratische Fraktion. Risikoausgleich Parlamentarische Initiative FDP-Liberale Fraktion. Wirksamen Risikoausgleich schnell einführen In der Dezembersession 2013 hat der Nationalrat beschlossen, den Risikoausgleich auszuweiten und definitiv im KVG festzuschreiben. Nun hat auch der Ständerat der vom Nationalrat aufgrund zweier Initiativen ausgearbeiteten Gesetzesvorlage mit 41:0 Stimmen zugestimmt – auf einstimmigen Antrag seiner vorberatenen Kommission. In der Schlussabstimmung wurde die Vorlage mit 42:0 Stimmen (keine Enthaltungen) angenommen. Neu bekommt der Bundesrat die Kompetenz – neben den bisherigen Kriterien Alter, Geschlecht und Spital- oder Pflegeheimaufenthalt – weitere Indikatoren für ein erhöhtes Krankheitsrisiko festzulegen. Allerdings muss er vorher die Krankenversicherer anhören. Über das Inkrafttreten der neuen Gesetzesbestimmungen entscheidet der Bundesrat. Für eine öffentliche Krankenkasse. Volksinitiative Nachdem der Nationalrat als Zweitrat die Volksinitiative grossmehrheitlich abgelehnt hat, lehnt sie der Ständerat in der Schlussabstimmung mit 27:12 Stimmen (3 Enthaltungen) ab. Motion Fraktion CVP/EVP/glp. Hausarztfreundliches Tarifsystem Nach der Motion soll der Bundesrat die gesetzlichen Grundlagen vorlegen, um ein hausarztfreundliches Tarifsystem zu schaffen. Der Nationalrat nahm die Motion in der Herbstsession an. Die vorberatende Kommission des Ständerates beantragte hingegen einstimmig, den Vorstoss abzulehnen. Auch der Bundesrat beantragte die Ablehnung, da die Begehren überholt seien. Im Rahmen des Masterplans «Hausarztmedizin und medizinische GrundSeite 5


versorgung» seien verschiedene Massnahmen in Angriff genommen oder bereits getroffen worden, welche die Hausarztmedizin stärken. Der Rat folgte diesem Antrag oppositionslos. Motion NR Bulliard-Marbach Christine. Hausärztemangel Auch mit dieser Motion soll die Hausarztmedizin durch verschiedene Massnahmen gefördert werden. Der Nationalrat nahm sie knapp an. Die vorberatende Kommission des Ständerates beantragte – mit der gleichen Begründung wie bei der Motion der CVP/EVP/glp-Fraktion – mit 7:0 Stimmen, die Motion abzulehnen. Der Bundesrat war gleicher Meinung und auch der Rat lehnte die Motion mit 14:24 ab. Interpellation Fournier Jean-René. Physiotherapietarif. Das Ende für selbständige Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten? Der Bundesrat weist darauf hin, dass sich die Tarifpartner hier nicht auf einen Taxpunktwert einigen können. Er habe jedoch nicht die Kompetenz, bei den Taxpunktwertstreitigkeiten zu intervenieren. Anders wäre die Situation, wenn sich die Tarifpartner nicht auf eine Tarifstruktur einigen könnten. Postulat Eder Joachim. Mehr Transparenz für Patienten über die Qualität im Spitalbereich Der Bundesrat soll prüfen, welche bestehenden Statistiken sich eignen, um die Qualität im Spitalbereich zu messen. Die wichtigsten Indikatoren der Qualität der stationären Einrichtungen und ihrer Spezialitäten sollen national publiziert werden, so dass Patientinnen und Patienten diese auf einfache Art vergleichen können. Der Bundesrat erkennt den Handlungsbedarf mit Blick auf mehr Transparenz bei der Qualität im Spitalbereich und beantragt, das Postulat anzunehmen. Der Rat hat das Postulat an den Bundesrat überwiesen. Motion NR Streiff-Feller Marianne. Entlastung für Eltern behinderter Kinder mit Spitex sicherstellen Der Nationalrat stimmte der Motion zu, der Bundesrat beantragte die Ablehnung. Die vorberatende Kommission des Ständerates beantragte ohne Gegenstimme die Motion abzulehnen, da ein sehr ähnlicher Vorstoss (parlamentarische Initiative Joder) bereits in der vorberatenden Kommission des Nationalrates hängig sei. Der Rat lehnte in der Folge die Motion ab.

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Motion NR Steiert Jean-François. Gleichbehandlung der Patientinnen und Patienten beim Zugang zu Medikamenten Die Motion thematisiert das Problem von notwendigen Medikamenten, die nicht in der Spezialitätenliste aufgelistet sind. Die Frage wurde mit den neuen Artikeln 71a und 71b der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) zwar angegangen, aber noch nicht zufriedenstellend gelöst. Der Bundesrat beantragte deshalb, die Motion anzunehmen. Im Vorfeld hatte auch der Nationalrat in diesem Sinne entschieden. Die vorberatende Kommission beantragte einstimmig, die Motion anzunehmen – der Rat folgte ihrem Antrag. Interpellation Berberat Didier. Zulassungsüberschreitender Einsatz von Medikamenten bei seltenen Krankheiten. Wo stehen wir? Der Interpellant fragte den Bundesrat, bis wann er die Verordnung anpasse, damit das Problem des zulassungsüberschreitenden Einsatzes von Medikamenten bei seltenen Krankheiten gelöst werden kann. Oder warum eine Anpassung allenfalls nicht möglich sei. Der Bundesrat hat in seiner Antwort darauf hingewiesen, dass die Verordnung per 1. März 2011 entsprechend angepasst wurde. Das BAG habe bis Ende 2013 bei allen Krankenversicherern eine Bestandsaufnahme über die Erfahrungen mit den neuen Bestimmungen gemacht. Die kürzlich veröffentlichte Evaluation zeige, dass sich die in Kraft gesetzten Bestimmungen grundsätzlich bewährt haben. Verbesserungspotenzial bestehe bei den Kostengutsprachegesuchen sowie bei der Vergütungsregelung. Das BAG werde die Resultate der Evaluation mit allen Beteiligten diskutieren und Massnahmen prüfen. Motion NR Graf-Litscher Edith. Spitalinfektionen. Umkehr der Beweislast Der Bundesrat soll die gesetzlichen Grundlagen ändern, damit in Fällen von Spitalinfektionen die Beweislast für eine mögliche Sorgfaltspflichtverletzung nicht mehr bei den Geschädigten, sondern bei den Spitalverantwortlichen liegt. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion abzulehnen, die vorberatende Kommission ebenfalls (8:0 Stimmen). Als Argument gegen den Vorstoss wird angeführt, dass das Infektionsproblem mit der vom Bundesrat angestrebten Qualitätsstrategie besser in den Griff zu bekommen sei. Zudem könnte die Beweislastumkehr dazu führen, dass sich die Spitäler – insbesondere bei älteren und verstärkt infektionsgefährdeten Patienten – weigerten, diese aufzunehmen. Der Rat hat die Motion oppositionslos abgelehnt.

Motion NR Cassis Ignazio. Less is more. Wie steht es in der Schweiz mit dem Überkonsum von medizinischen Leistungen? Mit dem Vorstoss soll der Bundesrat beauftragt werden, ein nationales Forschungsprogramm (NFP) zum Thema «Überkonsum von medizinischen Leistungen und Untersuchungen» beim Schweizerischen Nationalfonds in die Wege zu leiten. Der Bundesrat hat beantragt, die Motion anzunehmen. Der Nationalrat ist dieser Empfehlung in der Sommersession 2013 gefolgt. Die vorberatende Kommission des Ständerates hat hingegen mit 9:0 Stimmen beantragt, sie abzulehnen. Verschiedene Aktivitäten in dieser Richtung seien bereits im Gange und die Motion sei daher zeitlich überholt. Auch Bundesrat Schneider-Ammann hat sich im Namen des Bundesrates mit der Ablehnung einverstanden erklärt und der Rat hat die Motion abgelehnt. Interpellation SR Eder Joachim. Impfstoff-Engpässe aufgrund fehlender inländischer Produktion? Der Interpellant weist darauf hin, dass neu keine Impfstoffe mehr in der Schweiz produziert werden. Er hat den Bundesrat gefragt, ob im Falle einer drohenden Pandemie innert nötiger Frist in der Schweiz Impfstoffe gegen neue Krankheitserreger in genügender Qualität und Menge angeschafft werden können. Der Bundesrat hat geantwortet, es lohne sich für die Pharmaindustrie wirtschaftlich nicht mehr, in der Schweiz Impfstoffe zu produzieren. Er ist der Meinung, dass die Versorgung der Schweizer Bevölkerung auch durch ausschliesslich im Ausland produzierte Impfstoffe in der nötigen Menge und Qualität sichergestellt werden könne. Im Rahmen des Landesversorgungsgesetzes bestünden zudem Pflichtlager für diverse Produkte – unter anderem für Antibiotika –, unabhängig davon, ob sie in der Schweiz hergestellt oder importiert werden. Medizinalberufegesetz. Änderung Die vorberatende Kommission hat einstimmig beantragt, auf die Gesetzesänderung einzutreten. Die Änderung sieht verschiedene Anpassungen an das internationale Recht vor, die Stärkung der Hausarztmedizin und der medizinischen Grundversorgung sowie den Einbezug der Komplementärmedizin in der Ausbildung. Der Ständerat verlangt zudem eine generelle Registrierungspflicht für alle, die einen universitären Medizinberuf ausüben. Dieses Berufsregister soll den Patienten mehr Sicherheit geben, den Arbeitgebern die Rekrutierung erleichtern und die Validierung von Weiterbildungen vereinfachen. Ausländische Diplome sollen anerkannt werden, wenn dies in einem Vertrag mit dem entsprechenden Staat vorgesehen ist, der die gegenseitige Gleichstellung und Anerkennung beinhaltet. Der Rat hat die Gesetzesänderung mit 31:0 Stimmen zuhanden des Nationalrates verabschiedet. Seite 7


Präimplantationdiagnostik. Änderung BV und Fortpflanzungsmedizinalgesetz Die vorberatende Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur hat mit 11:0 Stimmen beantragt, auf die Änderungen einzutreten. Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) geht es darum, Embryonen bei künstlichen Befruchtungen vor der Einpflanzung auf Erbkrankheiten und Chromosomenbesonderheiten zu untersuchen. Entgegen der bundesrätlichen Vorlage, die solche Untersuchungen nur bei Paaren mit genetischen Veranlagungen zulässt, hat die Mehrheit der Kommission beantragt, weitergehende Untersuchungen an Embryonen zuzulassen. Der Rat hat dies aber abgelehnt.

Motion NR Maire Jacques-André. Für ein Verbot der Telefonwerbung durch Krankenversicherer Wie zuvor der Bundesrat beantragte die vorberatende Kommission die Ablehnung der Motion (8:4 Stimmen), welche der Nationalrat während der Herbstsession angenommen hatte. Die Kommission hielt ein umfassendes Verbot für eine einzige Branche für unnötig, nicht zielführend und mit der Wirtschaftsfreiheit nicht zu vereinbaren. Nachdem die Branchenvereinbarung zur Kundenwerbung von 2011 aufgehoben wurde, sei eine gesetzliche Grundlage für die Selbstregulierung zu schaffen. Der Rat teilte die Argumente seiner Kommission und lehnte die Motion ab (24:12 Stimmen).

Wer die Kosten dieser neu zugelassenen Untersuchungen trägt, bleibt offen. Dieses Problem angesprochen hat einzig Ständerätin Diener. Der Kommissionspräsident hat entgegnet, dieser Aspekt stehe bei der Gesetzesänderung nicht zur Diskussion. Es scheint unvermeidlich, dass hier neue Kosten auf die Krankenversicherer zukommen werden.

Motion NR Darbellay Christophe. Rechtslücke in der Unfallversicherung schliessen Mit dieser Motion soll der Bundesrat beauftragt werden, das Unfallversicherungsgesetz und die weiteren einschlägigen Bestimmungen dahin zu ändern, dass Taggelder auch dann bezahlt werden, wenn die Erwerbsunfähigkeit durch Rückfälle oder durch die Spätfolgen einer Verletzung verursacht wird, welche die versicherte Person als Jugendlicher erlitten hat. Der Bundesrat hatte die Motion seinerzeit zur Ablehnung empfohlen, während der Nationalrat sie annahm. Die vorberatende Kommission hat mit knappem Mehr (7:6 Stimmen) ebenfalls beantragt, die Motion anzunehmen. In der Beratung hat sich der Bundesrat bereit erklärt, eine Lösung für diesen Spezialfall von unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit zu suchen, der für die Betroffenen gravierende Folgen haben kann. Der Rat hat die Motion 20:11 Stimmen deutlich angenommen.

Nachdem die PID bisher gemäss Bundesverfassung verboten war, muss auch die Verfassung angepasst werden. Der entsprechenden Änderung hat der Rat mit 39:3 Stimmen zugestimmt, die Gesetzesänderung hat er mit 30:3 Stimmen genehmigt. Das Geschäft geht nun an den Nationalrat. Stimmt dieser ebenfalls zu, wird das Volk darüber abstimmen, ob die Verfassung in diesem Punkt geändert wird.

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Motion NR Kaufmann Hans. Eigenmittelanforderungen für Versicherungen in Tiefzinsphasen. Die Motion will den Bundesrat beauftragen, die Regelung des Diskontierungssatzes im Rahmen des Swiss Solvency Test (SST) an die längerfristigen Zinserwartungen anzupassen. Die vorberatende Kommission für Wirtschaft und Abgaben hat mit 8:0 Stimmen beantragt, den vom Nationalrat angenommenen ersten Teil der Motion abzulehnen, da er bereits erfüllt ist. Der Rat ist diesem Antrag gefolgt und hat die Motion abgelehnt.

Nationalrat KVG. Änderung: Korrektur der zwischen 1996 und 2011 bezahlten Prämien Wie auf Seite 5 erwähnt, hat sich der Nationalrat im Differenzbereinigungsverfahren dazu durchgerungen, die Rückweisung des KVAG an den Bundesrat zurückzunehmen und die Bemessungsperiode für den Prämienausgleich auf die Zeit von 1996 bis 2013 zu begrenzen. Der Rat hat die Prämienkorrektur mit 173:3 Stimmen zuhanden des Ständerates verabschiedet. Nachdem der Ständerat mit grossem Mehr zugestimmt hatte, hat der Nationalrat die Gesetzesvorlage in der Schlussabstimmung noch deutlicher angenommen (193:1 Stimmen ohne Enthaltungen). Für eine öffentliche Krankenkasse. Volksinitiative Nachdem der Ständerat die Volksinitiative in der Wintersession 2013 grossmehrheitlich abgelehnt hatte, hat die vorberatende Kommission des Nationalrates ebenfalls beantragt, diese abzulehnen. Nach langer und intensiver Diskussion hat der Gesamtrat die Initiative mit 124:61 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt. In der Schlussabstimmung hat der Rat – nach einer weiteren Diskussionsrunde – die Initiative mit 132:62 Stimmen abgelehnt. Es liegt nun am Bundesrat, den Termin für die Volksabstimmung festzulegen. Erwartet wird, dass die Abstimmung am 28. September 2014 stattfindet. Damit die Abstimmung für die Krankenversicherer – und damit auch zum Nutzen der Versicherten – positiv ausfällt, braucht es ein grosses, gemeinsames Engagement. Parlamentarische Initiative sozialdemokratische Fraktion. Risikoausgleich Parlamentarische Initiative FDP-Liberale Fraktion. Wirksamen Risikoausgleich schnell einführen Nachdem auch der Ständerat der definitiven Verankerung und dem Ausbau des Risikoausgleichs ohne Gegenstimme zugestimmt hat, verabschiedet der Nationalrat die Vorlage in der Schlussabstimmung mit 132:52 Stimmen (4 Enthaltungen). Aufsicht über die soziale Krankenversicherung. Bundesgesetz Die vorberatende Kommission hat mit 16:4 Stimmen beantragt, die in der Wintersession 2013 beschlossene Rückweisung des Gesetzes an den Bundesrat wieder aufzuheben. Sie hat das Rückkommen damit begründet, dass der Ständerat beim Prämienkorrekturgeschäft darauf beharrt hatte, die Dauer des Prämienausgleichs mit dem Inkrafttreten des KVAG zu koppeln.

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Die vorberatende Kommission des Nationalrates und der Rat wollten das Prämienausgleichsproblem nun endlich lösen. Der Rat hat daher eingewilligt, die Rückweisung des KVAG zurückzunehmen. Er hat die vorberatende Kommission beauftragt, das Gesetz zu beraten. Nach Abschluss der Detailberatungen soll entschieden werden, ob für die neuen Bestimmungen tatsächlich ein neues Gesetz notwendig ist oder ob eine Integration in das KVG sinnvoller wäre. Motion SR Eder Joachim. Swissmedic-Zulassung eines Arzneimittels als erlaubtes Werbeelement Bisher war es verboten, bei der Bewerbung von Arzneimitteln zu erwähnen, dass ein Mittel behördlich zugelassen ist. Mit der Motion wird verlangt, dieses Verbot aufzuheben. Die Information der Patienten soll dadurch verbessert und die Abgrenzung gegenüber anderen Produktkategorien erleichtert werden. Der Ständerat hat dieser Motion bereits in der Herbstsession 2013 zugestimmt. Bundesrat und die vorberatende Kommission haben ebenfalls Zustimmung beantragt und der Rat hat die Motion oppositionslos angenommen. Motion FDP-Liberale Fraktion. Bessere Betreuung und mehr Effizient im KVG Nach der Motion soll der Bundesrat die gesetzlichen Grundlagen schaffen, damit Krankenversicherer den Beitritt zu einem Pflege- beziehungsweise FallmanagementProgramm für kostenintensive Patienten attraktiver gestalten können. Entgegen dem Antrag des Bundesrats hat der Rat die Motion mit 122:54 Stimmen angenommen. Postulat Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit-NR. Evaluation der Kostendeckung von Ausnüchterungszellen Der Bundesrat soll einen Bericht über die mögliche Umsetzung des zweiten Teils der parlamentarischen In-

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itiative «Komatrinker sollen Aufenthalt im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen» ausarbeiten. Er soll diesen aufgrund der in einigen Kantonen gemachten Erfahrungen verfassen. Bundesrat und die vorberatende Kommission haben beantragt, das Postulat anzunehmen. Der Rat ist diesen Anträgen oppositionslos gefolgt. Postulat Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit-NR. Auslegeordnung zur Planung der hochspezialisierten Medizin Der Bundesrat soll einen Erfahrungsbericht und Massnahmenkatalog zur Frage der Koordination der hochspezialisierten Medizin erstellen. Dabei hat er die Tauglichkeit der heutigen Gesetzesbestimmungen – insbesondere in Bezug auf Qualität, Wirtschaftlichkeit und medizinischen Fortschritt – zu untersuchen. Bundesrat und die vorberatende Kommission haben beantragt, das Postulat anzunehmen. Der Rat hat dem Postulat ohne Opposition zugestimmt. Postulat NR Kessler Margrit. Patientensicherheit nach Einführung der Fallpauschalen Der Bundesrat soll beauftragt werden, einen Bericht vorzulegen, wie sich die Einführung von SwissDRG nach dem Spitalaufenthalt auf bestimmte Institutionen auswirkt. Der Bericht soll zum Beispiel die Schnittstellen zur Rehabilitation, Übergangspflege, Pflegeheime, Spitex und Ambulatorien beurteilen. Dabei sei zu prüfen, ob die Versorgungskontinuität, die hohe Qualität und die Patientensicherheit gewährleistet und ob Massnahmen zur Patientensicherheit notwendig sind. Der Bundesrat hat beantragt, das Postulat anzunehmen. Der Rat ist diesem Antrag ohne Wortmeldung gefolgt und hat das Postulat dem Bundesrat überwiesen.


Bundesrat / EDI / BAG Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Ständerats kritisiert den Bundesrat bezüglich des Aufnahme- und des Preisfestsetzungsverfahrens für Medikamente in der Spezialitätenliste. Die heute geltenden Verfahren treiben die Preise für kassenpflichtige Medikamente in die Höhe. Die GPK fordert den Bundesrat auf, bis Ende August 2014 zu ihren Empfehlungen Stellung zu nehmen. Das EDI liess verlauten, dass bereits verschiedene Massnahmen getroffen und weitere in Planung seien. Der Bundesrat werde sich noch vor den Sommerferien mit entsprechenden Vorschlägen befassen. Erstaunt es nicht, dass sich nun – neben der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit – auch noch die GPK mit Fragen zu den Medikamentenpreisen befassen muss?

Weitere Entwicklungen im Umfeld Image der Krankenversicherer Gemäss Informationen führen die Visana, Mitglied von Santésuisse, und die KPT, Mitglied des Konkurrenzverbandes Curafutura, eine gemeinsame Imagekampagne im Kanton Bern durch. Die Abgrenzungen zwischen den beiden Verbänden oder zwischen einzelnen Mitgliedern dieser Verbände scheinen doch nicht so strikte zu sein. Mit ihrer Krankenkasse zufrieden Die neueste Umfrage von Comparis bei den Versicherten zeigt einmal mehr, dass diese grossmehrheitlich mit ihrer Krankenkasse zufrieden sind. Erfreulich ist, dass die kleinen und mittleren Krankenversicherer – wie bereits in den Vorjahren – die besten Noten erhielten. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, warum eine öffentliche Krankenkasse die Schwierigkeiten im Gesundheitswesen lösen soll. Es bleibt zu hoffen, dass die Versicherten bei der Volksabstimmung über die Einheitskrankenkasse im gleichen Sinne votieren, wie sich die Befragten bei der Comparis-Umfrage äusserten.

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Einheitskassen-Initiative Blick über die Grenzen Die Schweiz verfügt über ein hervorragendes Gesundheitssystem und über die weltweit höchste Lebenserwartung. Die soziale Grundversicherung ist schuldenfrei und ermöglicht der Schweizer Bevölkerung einen raschen Zugang zu allen notwendigen medizinischen Leistungen. Ein Blick über die Grenzen ins Ausland zeigt: Unsere Nachbarn kämpfen mit langen Wartezeiten, Leistungskürzungen und Schuldenbergen. Krankenversicherungs- beziehungsweise Gesundheitssysteme können unterschiedlich ausgestaltet sein. Grundsätzlich lassen sie sich in drei Kategorien einteilen: Nationale Gesundheitssysteme mit einer staatlichen Bereitstellung und Finanzierung der medizinischen Gesundheitsversorgung (Vereinigtes Königreich, Italien), Krankenversicherungssysteme mit Versicherungspflicht und einem Versicherungswettbewerb (Schweiz) sowie Krankenversicherungssysteme ohne Wettbewerb, sogenannte Einheitskassensysteme (Österreich und Frankreich). Andere Länder, andere Sitten Der Vergleich mit anderen Ländern und anderen Systemen zeigt: Staatliche Systeme und Sozialversicherungssysteme ohne Wettbewerb neigen dazu, die Einnahmen (Prämien) nicht aufgrund der effektiven Kosten, sondern nach politischer Opportunität festzulegen. Prämienerhöhungen sind nicht populär – Politiker, die vom Volk gewählt sind, schrecken davor zurück. In Frankreich sind die Folgen sichtbar: Das Land hat ein Defizit von 115 Milliarden Franken, jährlich kommen zirka zwölf Milliarden Franken dazu. Lange Wartezeiten, weniger Leistungen Staatliche Krankenversicherungssysteme führen zudem zu Leistungskürzungen in der Grundversorgung. Das Beispiel Grossbritannien zeigt, dass staatliche Gesundheitssysteme mit Finanzierungslücken auf Kosten der Patienten sparen: Negativschlagzeilen über monatelange Wartezeiten, Rationierung von teuren Krebsmedikamenten, Gedränge in den Notaufnahmen oder Krankenhausviren sind an der Tagesordnung. So wird der graue Star zum Beispiel nur noch operiert, wenn den Patienten sonst Arbeitsunfähigkeit droht. Ausserdem sind Spitalzimmer mit zwölf Betten – Männer und Frauen gemischt – nicht ungewöhnlich.

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Wahlfreiheit fördert Qualität Nationale und internationale Befragungen geben dem Schweizer Gesundheitssystem sehr gute Noten. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Wahlfreiheit des Einzelnen: Will ein Krankenversicherer im regulierten Markt bestehen, muss er sich positiv von der Konkurrenz abheben – sei es, indem er seine Kunden freundlich und kompetent berät, ihnen die Kosten rasch rückerstattet oder attraktive, bedürfnisgerechte Versicherungsprodukte anbietet. Die Versicherten können aus einem attraktiven Angebot das für sie passende Produkt auswählen. Die Wahlfreiheit fördert also einerseits den Wettbewerb unter den Anbietern und sorgt andererseits für ein hohes Qualitätsbewusstsein. Daniel Herzog Direktor T 041 417 05 00 d.herzog@rvk.ch


Ländervergleich: Finanzierung, Verschuldung, Sanierung

Schweiz (Wettbewerb)

Österreich (Einheitskassensystem)

Frankreich (Einheitskassensystem)

• In der Schweiz werden die Gesundheitsleistungen schuldenfrei finanziert. • Jede Generation bezahlt das, was sie beansprucht. • Den Kindern werden keine Schulden hinterlassen. • Die österreichischen Gebietskrankenkassen hatten im Jahr 2008 Schulden von über 858 Millionen Franken angehäuft, bevor die Bundesregierung 2009 ein «Kassensanierungspaket» beschloss. • Diese «Kassensanierung» erfolgte grösstenteils zulasten der Steuerzahlenden: 545 Millionen Franken Schuldenerlass, 218 Millionen Franken Zuschuss aus dem sogenannten Strukturfonds sowie pauschale Abgeltung der Mehrwertsteuer auf Medikamente durch den Staat. • 2013 galten die meisten Gebietskrankenkassen als schuldenfrei. • Spätestens 2015 – dann fallen staatliche Zuwendungen weg – wird sich erneut die Frage stellen: Schulden anhäufen oder medizinische Leistungen kürzen? • Die staatliche Krankenversicherung Frankreichs ist defizitär. • Die Schulden haben sich per Ende 2012 auf rund 115 Milliarden Franken summiert. • Damit trägt die staatliche Krankenversicherung erheblich zur Verschuldung der französischen Sozialversicherungsträger bei.

Italien (Nationales Gesundheitssystem, Servizio Sanitario Nazionale, SSN)

• Das italienische nationale Gesundheitssystem ist defizitär. • Die Schulden haben sich per Ende 2010 auf rund 46 Milliarden Franken summiert. • Die Lücke zwischen den jährlichen Einnahmen und Ausgaben stellt eine erhebliche Belastung für den Staatshaushalt dar.

Vereinigtes Königreich (Nationales Gesundheitssystem, National Health Service, NHS)

• Im Vereinigten Königreich stellten Defizite im nationalen Gesundheitssystem Mitte der 2000-er Jahre ein dringendes politisches Problem dar. • 2010 wurde ein grossangelegtes Programm zur Ausgabensenkung gestartet. Dieses erfolgte insbesondere zulasten der Spitäler («Hospital Trusts»), denen Zahlungen gekürzt wurden . Mit wenig Erfolg. Es zeichnet sich erneut eine flächendeckende Defizitproblematik ab . Für fast die Hälfte aller NHS-Krankenhäuser wird prognostiziert, dass sie das Abrechnungsjahr 2013/2014 mit einem Defizit beenden werden. • Schätzungen zufolge ist der NHS mit 30 Milliarden Franken verschuldet.

Quelle: alliance santé

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Informationen des RVK Express Führungskräfte treffen sich in Luzern Mitte Juni 2014 findet die jährliche ImPuls-Veranstaltung des RVK statt. Die Führungspersonen der RVK-Mitglieder treffen sich, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist, den Dialog mit und zwischen den Mitgliedern zu fördern. Im Anschluss an den RVK-ImPuls finden die Jahresversammlungen des RVK und der RVK Rück statt. Seite 16

RVK-Mitglieder auf Kurs Wie die neuste Umfrage zeigt, haben sich 2014 die Versichertenbestände der RVK-Mitglieder in der Grundversicherung vergrössert: Rund 645‘000 Versicherte zählen die insgesamt 27 Mitglieder, das entspricht einem Plus von fast drei Prozent. Seite 17

RVK setzt auf Social Media Der RVK geht mit der Zeit und startet am 1. Mai 2014 einen Bildungsblog. Die Bildungsabteilung will sich damit noch stärker als Kompetenzzentrum in ihrem Bereich positionieren. Der Austausch soll direkter, persönlicher und umfassender werden, um dadurch noch näher bei den Kundinnen und Kunden zu sein. Seite 19

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RVK-Forum Braucht die Schweiz eine Einheitskasse? Der RVK organisiert seit mehr als 15 Jahren das RVK-Forum. Das Thema des diesjährigen Forums ist die EinheitskassenInitiative, über die wir voraussichtlich am 28. September 2014 abstimmen.

Im Vorfeld der Abstimmung setzt sich der RVK für die Anliegen der Krankenversicherer ein und will die Stimmbürger entsprechend aufklären. Er passt das Forum deshalb an die besondere Ausgangslage an und organisiert am Dienstag, 27. Mai 2014, in Zürich eine Podiumsveranstaltung für die Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos. Auf dem Podium liefern sich die beiden Gesundheitspolitiker Ständerat Felix Gutzwiller (FDP) und Nationalrätin Jacqueline Fehr (SP) einen spannenden Schlagabtausch. Aus seiner Perspektive als Leistungserbringer erläutert Dr. med. Felix Huber (mediX Ärztenetze) die Vor- und Nachteile einer öffentlichen Einheitskasse. Der deutsche Gesundheitsökonom Prof. Dr. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, ergänzt die Diskussionsrunde und zeigt Erfahrungen und Auswirkungen mit unterschiedlichen Gesundheitssystemen im Ausland auf.

Öffentliche Podiumsdiskussion: Braucht die Schweiz eine Einheitskasse? Dienstag, 27. Mai 2014, 18.00 - 19.30 Uhr Pädagogische Hochschule Europaallee, Zürich www.rvkforum.ch

Marco Fäh Leiter Bildung + Events T 041 417 05 62 m.faeh@rvk.ch

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Verband RVK-ImPuls 2014 Am 12. und 13. Juni 2014 treffen sich die Führungsorgane der RVK-Mitglieder zur ImPuls-Veranstaltung. Der Anlass findet jeweils im Vorfeld der Delegiertenversammlung des RVK und der Generalversammlung der RVK Rück AG statt.

Die ImPuls-Veranstaltung bietet den Führungskräften die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Dazu organisiert der RVK jeweils am Vorabend ein ungezwungenes Rahmenprogramm. An der diesjährigen Veranstaltung besichtigen die Teilnehmenden den Gletschergarten in Luzern. Ein Nachtessen im Old Swiss House rundet den Vorabend ab.

auf die psychischen Erkrankungen und deren Auswirkungen. Die zentralen Fragen der diesjährigen Veranstaltung sind: Was können wir alles wissen? Und was davon wollen wir überhaupt wissen? Oder führt die zunehmende Informationsflut sogar zu einer psychischen Volkskrankheit?

Am Freitagvormittag, im Vorfeld der Versammlungen, beleuchtet der RVK ein branchenspezifisches Thema. Dieses Jahr stehen zukünftige Trends im Gesundheitswesen im Mittelpunkt. Dr. Karin Frick, Head Think Tank vom Gottlieb Duttweiler Institut, wagt dazu einen Blick in die Zukunft. Danach richtet Dr. med. Daniel Bielinski, Chefarzt der Psychiatrischen Klinik Königsfelden, den Fokus

Weitere Informationen unter www.rvk.ch/veranstaltungen/rvk-impuls

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Der RVK freut sich auf eine spannende Tagung.

Philipp Dünki Produktverantwortlicher Bildung + Events T 041 417 05 63 p.duenki@rvk.ch


Verband Positive Entwicklung Die kleinen und mittleren Krankenversicherungen haben zugelegt. Gemäss neuster Erhebung haben ihre Versichertenbestände in der Grundversicherung per 1. Januar 2014 um fast drei Prozent zugenommen. Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass sich die kleinen und mittleren Krankenversicherer erfolgreich im Krankenversicherungsmarkt behaupten. Rund 645‘000 Kundinnen und Kunden schätzen die zahlreichen Vorteile der kleinen und mittleren Krankenversicherer. Im Mittelpunkt stehen die Kundenorientierung und die kompetente Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RVK-Mitglieder: Sie setzen sich für ihre Versicherten ein und entscheiden schnell und unbürokratisch. Der persönliche Kundenkontakt ist ihnen wichtig. Versichertenbestand OKP der RVK-Mitglieder 2012/2013/2014 650'000 645'000 640'000

Starker Partner Rückversicherungslösungen stärken die Solvenz der RVK-Mitglieder und erhöhen die finanzielle Stabilität. Mit dem RVK haben sie einen starken Partner: Er unterstützt sie mit seinem umfassenden Know-how im Gesundheitswesen in Form von Informationen, Beratung, Aus- und Weiterbildung und Qualitätsmanagement. Zudem setzt er sich für ihre Interessen in der Politik, bei Behörden und Branchenverbänden ein. Sandra Roos Direktionsassistentin T 041 417 05 65 s.roos@rvk.ch

635'000 630'000 625'000 620'000 615'000 610'000 605'000 Bestand: 1. Januar 2012

Bestand: 1. Januar 2013

Bestand: 1. Januar 2014

Die RVK-Mitglieder setzen auf Qualität – bei den Produkten wie auch bei den Mitarbeitenden. Sie fördern und motivieren ihre Mitarbeitenden durch regelmässige Aus- und Weiterbildungen. Langjährige Partnerschaften und gemeinsam genutzte Dienstleistungen ermöglichen attraktive Angebote. Schlanke Organisationsstrukturen führen zu tiefen Verwaltungskosten.

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Kundenzeitschrift SICHER Spannende Frühlingsausgabe Anfang April erscheint die zweite Ausgabe 2014 der Kundenzeitschrift SICHER. Insgesamt acht Krankenversicherer verschicken die Ausgabe an ihre Versicherten. Den Leserinnen und Lesern werden verschiedene Aspekte unseres Gesundheitswesens verständlich erklärt.

Unter anderem beleuchtet das SICHER die Alternativ- und Komplementärmedizin, da diese Begriffe immer wieder zu Verwirrungen führen. Die Begriffe werden erläutert und eine grobe Leistungsübersicht gemacht. Zudem wagen wir einen Blick über die Grenzen und vergleichen die Gesundheitssysteme anderer Länder. Mit deren Vor- und Nachteilen. Und natürlich nützen wir die Gelegenheit, das RVK-Forum, das am 27. Mai 2014 stattfindet, auch bei den Versicherten anzukündigen. Weitere Themen sind: • Sportbegeisterte Mädchen • Gesunder Umgang mit dem Handy • Prämienverbilligung 2014: Was hat sich geändert? Die elektronische Version kann im Internet unter www.krankenversicherer.ch durchgeblättert werden. Michelle Furrer Projektleiterin Marketing T 041 417 05 41 m.furrer@rvk.ch

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Bildung + Events Neuer Bildungs-Blog Am 1. Mai 2014 ist es soweit: Der RVK postet seinen ersten Blog-Beitrag. Die Abteilung Bildung + Events startet ihren Blog bildungsblog.rvk.ch, um den Dialog mit den Kunden zu fördern, Wissen zu vermitteln und sich noch stärker als Kompetenzzentrum im Bildungsbereich zu positionieren.

Ein Blog bietet zusätzliche Berührungspunkte im Web. Während der RVK bis anhin nur mit einer Website präsent war, stellt der Blog eine neue, zusätzliche Plattform dar, mit Kunden und Interessierten zu kommunizieren. Verschiedene Inhalte können auf diesem Kanal angeboten werden: Fachinformationen und -artikel, Branchennews, Erfahrungsberichte ehemaliger Kursteilnehmenden oder Referenten oder Interviews sind einige Beispiele. Der Bildungs-Blog wird im Rahmen eines sechsmonatigen Pilotprojekts bis Ende Oktober 2014 eingeführt und aktiv bewirtschaftet. Die anschliessende Evaluation wird zeigen, ob und auf welchen Kanälen der RVK weiterhin in den sozialen Medien aktiv sein wird. Eine externe Agentur unterstützt und begleitet den RVK während der Pilotphase. Mehr erfahren Sie ab 1. Mai 2014 unter: www.bildungsblog.rvk.ch Martina Ruoss Leiterin Unternehmenskommunikation T 041 417 05 73 m.ruoss@rvk.ch

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RVK-Frühlingstagung Rückblick Am 18. und 19. März fand die siebte RVK-Frühlingstagung in Nottwil statt. Während den beiden Tagen besuchten die Teilnehmenden diverse branchenspezifische Workshops bei ausgewiesenen Fachexperten. Die Veranstaltung ist ein wichtiger Eckpfeiler im Weiterbildungsangebot des RVK. Der RVK veränderte das Programm der Frühlingstagung im Vergleich zu den Vorjahren. Dabei profitierten die Teilnehmenden von einer flexiblen und individuell ausgerichteten Tagung. In insgesamt sieben Workshops zu den Themen Leistungen, Datenschutz und Verkauf vertieften die knapp 60 Teilnehmenden ihr Fachwissen. Erfreulicherweise nahmen auch einige Fachspezialisten von Nicht-Mitgliedern teil. Das flexible und individuell ausgerichtete Programm ist gemäss den Rückmeldungen der Teilnehmenden sehr beliebt. Dank dem praxisorientierten Erfahrungsschatz der Referenten diskutierten und lösten die Teilnehmenden

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viele interessante Fallbeispiele. Neben dem Besuch der Workshops war der gegenseitige Austausch ein genauso wichtiger Bestandteil des Tagungskonzepts. Die Pausen dienten dabei als ideale Plattform, um Besprochenes zu vertiefen. Während des Apéro und Nachtessens wurden wertvolle Kontakte geknüpft. Philipp Dünki Produktverantwortlicher Bildung + Events T 041 417 05 63 p.duenki@rvk.ch


RVK-Bildungsangebote Aktuell und kompetent Die Aus- und Weiterbildungsangebote des RVK erfreuen sich einer starken Nachfrage. Besonders die Grund- und Fachkurse werden rege besucht.

Das DRG-System ist und bleibt ein «lernendes System»: Basierend auf Erfahrungen aus der praktischen Anwendung wird es laufend weiterentwickelt. Deshalb ist die kontinuierliche Schulung weiterhin wichtig. Neben der Theorie wird auch die Rechnungsprüfung mittels konkreter Fallbeispiele geschult. Das Angebot besteht aus einem Grundlagen- und einem Vertiefungskurs. Den Grundlagenkurs gibt es auch in französischer Sprache. Das Prüfungstraining für Krankenversicherungsfachleute hat sich bei den Lehrgangsteilnehmenden etabliert. Neu lanciert der RVK mit der KV Zürich Business School ein Prüfungstraining für Personen, die sich auf die Berufsprüfung für Sozialversicherungs-Fachleute vorbereiten. Es geht in diesem Kurs ausschliesslich um eine prüfungsbezogene Fokussierung zum mündlichen Teil. Der Kurs findet anfangs September statt. Unbezahlte Prämien und andere Zahlungsausstände verursachen bei den Krankenversicherern einen hohen Verwaltungsaufwand. 2012 hat der Gesetzgeber die Bestimmung in Artikel 64a KVG geändert und damit das Verfahren bei Prämienausständen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung neu geregelt. Mit den Normen für die Durchführung des Inkassoprozesses und den Änderungen auf Gesetzes- und Verordnungsebene zum Verlustscheinmanagement befasst sich die Neuauflage des Inkassokurses vom 4. November 2014. Kompakt und praxisnah gestaltet sind die RVK-Grundkurse «Krankenversicherung nach KVG und VVG». Diese vermitteln die fachlichen Grundlagen, um sich erfolgreich in die Bereiche der Krankenversicherung einzuarbeiten.

Eine Gesamtübersicht über das RVK-Bildungsprogramm ist am Schluss der INFORMATION aufgeführt. Details sind auf der Webseite www.rvk.ch/bildung zu finden. Einzelne Kurse führt der RVK auf Anfrage auch firmenintern durch. Marco Fäh Leiter Bildung + Events T 041 417 05 62 m.faeh@rvk.ch

Fachkurs «Medizinische Kenntnisse» Zusätzlicher Kurs dank hoher Nachfrage Die grosse Nachfrage nach fachlicher Weiterbildung zeigt, dass die Krankenversicherer in die Ausbildung der Mitarbeitenden investieren und so ihre Kompetenz stärken. Nachdem der Fachkurs «Medizinische Kenntnisse» rasch ausgebucht war, wird er im Herbst ein zweites Mal durchgeführt. Zusätzlicher Kurs: Start 28. Oktober 2014.

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RVK-intern Neues von der RVK-Crew Per Mitte Oktober 2013 hat der RVK die neu geschaffene Stelle eines Account-Managers mit einem versierten Fachmann auf diesem Gebiet besetzt. Roland Wyssling verfügt über mehrjährige Berufserfahrung als Versicherungsberater im Bereich Sach- und Personenversicherungen. Zuletzt hat er als Leiter Vertrieb Versicherungen bei Volkswagen Financial Services gearbeitet. Beim RVK lanciert Roland Wyssling die Angebote «Versicherungsmedizinische Beratung für Unternehmen» und «Vertrauensärztliche Beratung für Pensionskassen» und übernimmt Aufgaben im Kundenbeziehungsmanagement. Seit dem 1. November 2013 arbeitet Anja Diener als weitere Codierärztin in der DRG-Prüfstelle. Sie hat das Studium der Humanmedizin an der Universität Zürich abgeschlossen und bereits als Codierärztin bei H-Services und im regionalen Codierzentrum der Hirslanden-Privatklinikgruppe gearbeitet. Anja Diener arbeitet in einem 60 ProzentPensum und ist jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag für unsere Kunden erreichbar.

Wir heissen Anja Diener und Roland Wyssling ganz herzlich willkommen im RVK-Team.

Judith May Leiterin Personal- und Finanzadministration T 041 417 05 72 j.may@rvk.ch

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Informationen unserer Mitglieder, Kunden und Partner RVK-Mitglieder Jubiläums-News Die beiden RVK-Mitglieder Sympany und rhenusana feiern Jubiläum: Sympany bewährt sich seit 100 Jahren auf dem Schweizer Krankenversicherungsmarkt, rhenusana seit 70 Jahren. Der RVK gratuliert zu den runden Geburtstagen. Sympany: erfrischend anders Sympany blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Pioniertaten, geplante sowie überraschende Wendungen und nicht zuletzt eine nachhaltige Prämienpolitik. Sympany hat sich im Laufe der Zeit von einer lokal ausgerichteten staatlichen Institution zu einem modernen, gesamtschweizerischen und eigenständigen Unternehmen entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 530 Mitarbeitenden, die 203’000 Privat- und 12’250 Unternehmenskunden betreuen. www.sympany.ch

rhenusana: die rheintaler krankenkasse Das RVK-Mitglied wurde 1944 unter dem Namen Betriebskrankenkasse der Verkaufs-AG, Heinrich Wild’s geodätische Instrumente Heerbrugg, als BKK WILD gegründet. Zu dieser Zeit waren gerade einmal 705 Mitglieder versichert. Das Schicksal der Betriebskrankenkasse war eng verbunden mit der Firma Wild Heerbrugg AG, zu der sie bis 1991 gehörte. Mit der Zeit wuchs die Zahl der Mitglieder auf 5‘000 Versicherte an. Bis 1996 durfte sie nur Betriebsangehörige und deren Familienmitglieder wie auch pensionierte Mitarbeitende der Wild-Leica-Betriebe versichern. Mit der Einführung des heute gültigen Krankenversicherungsgesetz (1996) stand die Betriebskrankenkasse allen in der Schweiz wohnhaften Personen offen. Sie passte sich schrittweise an die vom KVG vorgegebene Marktöffnung an. 2006 erhielt sie einen neuen Namen: rhenusana - die rheintaler krankenkasse. Inzwischen zählt sie über 10’000 Mitglieder. www.rhenusana.ch

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Agenda 2014 14. April 20./21. Mai

Termin Anträge der Delegierten für die DV des RVK Grundkurs 1

Luzern Luzern

27. Mai

RVK-Forum: Barucht die Schweiz eine Einheitskasse?

Zürich

27./28. Mai und 3./4. Juni

Fachkurs «Medizinische Kenntnisse»

Luzern

12./13. Juni

RVK-Impuls – Treffen. Erfahren. Austauschen.

Luzern

13. Juni

Luzern

17./18. Juni

Delegiertenversammlung RVK / Generalversammlung RVK Rück AG Grundkurs 2

25. Juni

Fachkurs «Zahnmedizin»

Luzern

26./27. August

Grundkurs 1

Luzern

3./9. September

Fachkurs «Krankentaggeld»

Luzern

10. September

Fachkurs «SwissDRG – Vertiefung»

Luzern

11. September

Prüfungstraining «Sozialversicherungsfachleute»

Zürich

16./17. September

Grundkurs 2

Luzern

28./29. Okt. und 11./12. Nov.

Fachkurs «Medizinische Kenntnisse»

Luzern

4. November

Fachkurs «Inkasso»

Luzern

11./12. November

Grundkurs 1

Luzern

2./3. Dezember

Grundkurs 2

Luzern

Sessionen 2014 2. bis 20. Juni

Sommersession

8. bis 26. September

Herbstsession

24. November bis 12. Dezember

Wintersession

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Luzern


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